Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter

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«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang mit dem Wirken Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die GA 104, GA 104a und GA 346. Hier fließen sowohl Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»

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- 30. Vortrag -
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Transkription | 30. Vortrag

Begrüßung und Einführung: Das 12. Kapitel der Apokalypse mit der Frau, bekleidet mit der Sonne, ein Knäblein gebärend und den Mond zu ihren Füßen 00:00:38

Meine Lieben, ich begrüße Euch ganz herzlich zum 30. Vortrag mit der Apokalypse und wir sind noch lange nicht am Ende. Wir kommen heute in das zwölfte Kapitel hinein. Ich habe das das letzte Mal schon ein bissl ganz kurz am Ende angedeutet. Also das zwölfte Kapitel folgt auf das Ertönen der siebenten Posaune. Und es geht dann um die Frau, bekleidet mit der Sonne, ein Knäblein gebärend und der Mond zu ihren Füßen.

Das Ertönen der siebten Posaune 00:01:33

Ja, also kurz noch einmal zurück zum Ertönen der siebenten Posaune. Das ist eigentlich ein ganz kurzes Kapitel, hatten wir das letzte Mal schon gelesen. Ich möchte es zur Einleitung jetzt noch einmal lesen, dass wir uns erinnern, welche wesentlichen Dinge da drinnen waren.

"Und der siebente Engel posaunte. Und gewaltige Stimmen wurden laut im Himmel, die sprachen: Eingesetzt ist der Kosmos zum Königreiche unseres Herrn und seines Christus. Durch alle Äonen wird er König dieses Reiches sein. Und die vierundzwanzig Ältesten, die im Angesichte Gottes auf ihren Thronen saßen, fielen anbetend auf ihr Angesicht nieder und sprachen: Dir gilt unser Dankesopfer, o Herr, göttlicher All-Gebieter, der ist und der war. Du hast deine mächtige Kraft ergriffen und bist der König des Reiches. Die Völker der Welt sind in Zorn geraten. Aber auch dein Weltenzorn ist rege geworden. Die Zeit ist da, dass sich das Schicksal der Toten entscheidet. Einem jeden werden die Früchte seines Lebens zuteil, deinen Dienern, den Propheten, dazu allen, die dem Geist ergeben sind, und denen, die deinen Namen in Ehrfurcht verehren, den Kleinen und den Großen. Verderben werden ernten, die die Erde verderben. Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und der Altar des Gottesbundes wurde sichtbar im Tempelheiligtum. Und es zuckten Blitze, Stimmen ertönten, Donner rollten, die Erde erbebte, und ein gewaltiger Hagelschlag geschah."

Also ein zweischneidiges Bild. Also einerseits sehr positive Dinge, die sich enthüllen. Aber andererseits eben auch für die, die das Geistige nicht ergreifen wollen, die sich nicht erheben wollen zum Geistigen, sind doch einige Prüfungen - sagen wir einmal vorsichtig so - vorgesehen. Wir sagten, das beschreibt gerade, also die Öffnung dieses siebenten Siegels, beschreibt den Prozess, wo die ganze Erdentwicklung vom physisch-ätherischen übergeht in den astralischen Zustand.

Das heißt, alles was jetzt hier beschrieben wird, spielt sich in der Seelenwelt ab, nicht mehr äußerlich im Physischen. Wobei man dazu sagen muss, ja bei allen Bildern, die wir schildern, geht´s um das Seelische im Hintergrund. Aber es gab halt bis jetzt immer noch ein äußeres Physisches oder zumindest Ätherisches, jetzt geht es endgültig in einen reinen Seelenzustand über. Also das heißt, die äußere physische Erdenentwicklung ist zu Ende. Und sie endet im Wesentlichen auch damit, dass sich die Erde zunächst einmal mit der Sonne wieder vereinigt, nachdem sich die Erde vorher schon mit dem Mond vereinigt hatte. So erfolgt jetzt die Wiedervereinigung mit der Sonne, von der sie sich einstmals in der Vergangenheit getrennt hat. Jetzt findet das aber wieder zurück. Aber zugleich ist es eben auch ein Übergang in den astralischen Zustand.

Zugleich wird aber das von den Mondenkräften ausgeschieden, was nicht in die Zukunft mitgehen kann. Also die verhärtenden, wie soll ich sagen, materialisierenden, verdichtenden Mondenkräfte werden als Schlacke dieser ganzen Entwicklung ausgeschieden. Man könnte jetzt gut sagen, das was da ausgeschieden wird, was als Mond sozusagen dann zu Füßen dieser Frau mit der Sonne bekleidet erscheint, das ist die Schlacke der ganzen Erdentwicklung. Also das ist der Bereich, mit dem werden die Menschen mitgehen, die zunächst einmal nicht so weit gekommen sind, dass sie jetzt in diese vergeistigte oder besser gesagt verseeligte, also seelenhafte Erdentwickelung übergehen können. Sondern die werden zunächst einmal auf einer Art Nebenplaneten ausgeschieden. Das ist also die Schlacke der Erde. Und mit dieser Schlacke der Erde gehen mit die verhärteten Mondenkräfte. Das ist gemeint jetzt mit dem Mond, der zu Füßen dieser Frau erscheint.

Überhaupt ist dieses Bild, ich kann es noch einmal gerne in die Kamera halten, ich hoffe, ihr seht es irgendwo. Ich sehe nämlich mein Bild nicht mehr. Ich hoffe, ihr könnt es sehen.

Zuhörerin: "Ein Stückerl höher!"

Ein Stückerl höher? Ja, sehr fein. Also, das war dieses Bild. Ich halte es jetzt noch ein bisschen höher für die andere Kamera. Also die Frau mit der Sonne bekleidet, den Mond zu ihren Füßen, und dann sieht man noch so ein drachenartiges Gebilde. Auf das werden wir alles noch kommen. Wichtig ist bei der Frau auch, dass ihr Haupt umgeben ist von einem Kranz von zwölf Sternen. Damit ist der Tierkreis gemeint, also die Tierkreiszeichen. Und das ist auch ein deutliches Zeichen dafür eben, dass es in den astralen Zustand übergeht. Nicht wahr, das Wort astral, astralisch, als Begriff für die Seelenwelt auch, ist ja zugleich...hängt ja zusammen mit der Sternenwelt. Man kann sagen die Sterne - Rudolf Steiner sagt es auch an manchen Stellen - die Sterne sind eigentlich die Tore, die in die Seelenwelt führen. Also diese vielen Milliarden, Billiarden Sterne, die man da draußen sieht am Himmel, von denen das Licht zu uns herkommt, sind eigentlich Tore in die Seelenwelt. Noch nicht in die höhere geistige Welt, aber in die Seelenwelt hinein. Daher kommt auch der Name Astralleib zum Beispiel: Sternenleib. Aster heißt ja nichts anderes als Stern.

Das Weib mit dem Kind, dieses Bild bezieht sich auf die ganze Erdentwicklung 00:08:15

Und um das Bild jetzt auch akustisch zu haben, lese ich einmal das erste Stückerl davon vor aus dem zwölften Kapitel, das hier im Buch übertitelt ist: Das Weib mit dem Kind - ganz einfach.

"Und es zeigte sich dem schauenden Blick ein erhaben-großes Bild im Geistgebietet. Ein Weib, mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen, das Haupt mit der Krone der zwölf Sterne gekrönt. Und sie war schwanger und schrie in den Wehen Schmerzen des Gebärens."

Das ist einmal nur der erste Absatz dieses zwölften Kapitels, aber damit wir einmal rein dieses Bild haben. Es ist jetzt die Frage, worauf bezieht sich dieses Bild? Es bezieht sich nämlich auf sehr vieles. Also wenn ich gleich die ganz große Dimension nehme, kann ich sagen, es bezieht sich auf die ganze Erdentwicklung. Denn vergegenwärtigen wir uns, wie sich die Erde entwickelt hat, wie sie in den heutigen Zustand gekommen ist und was sich als Zukunftsperspektive ergibt. Ich will gar nicht jetzt die Erdentwicklung im ganz, ganz großen Sinne besprechen. Sondern zunächst einmal nur die physische Erdentwicklung. Oder zumindest die Phase, wo es auch etwas Physisches gibt.

Die ersten drei Hauptzeitalter der Erdentwicklung, die polarische, die hyperboräische und die lemurische Zeit sind Wiederholungen der ersten drei kosmischen, planetarischen Zustände der Erdentwicklung, des Alten Saturn, der Alten Sonne und des Alten Mondes 00:09:43

Wir wissen ja, dass dem vorangegangen ist ein astralische Zustand. Und dem ist vorangegangen ein geistiger Zustand. Und dann ging es eben über in den astralischen Zustand, dann ging es über in den physisch-ätherischen Zustand. Und damit beginnen die großen sieben Hauptzeitalter der physischen Erdentwicklung. Wir haben sie schon öfter genannt: Es beginnt mit der sogenannten polarischen Zeit, das ist das erste physische Hauptzeitalter wenn man so will. Darauf folgt die hyperboräische Zeit, dann die sogenannte lemurische Zeit. Als viertes die atlantische Zeit. Die atlantische Zeit, damit beginnt erst in Wahrheit etwas ganz, ganz Neues, was rein für die Erdentwickelung einmal spezifisch ist. Weil die drei Hauptzeitalter vorher, die polarische Zeit, die hyperboräische und die lemurischen Zeit sind in gewisser Weise eine Wiederholung der alten kosmisch-planetarischen Zustände, die überhaupt der Erdentwickelung vorangegangen sind.

Wir haben auch darüber öfter gesprochen, da ist dieser sogenannte Alte Saturn, eine reine Wärmewelt, dann die Alte Sonne, da kommt das Luftelement, das Gasförmige dazu und andererseits das Licht. Und dann der Alte Mond, auf dem zusätzlich das Wässrig-Flüssige dazukommt und der sogenannte Klangäther. Dieser Klangäther ist etwas ganz Wesentliches, weil wenn der entwickelt und ausgebaut wird, kommt Weisheit in die Natur hinein. Also man kann sagen, die Weisheit der Natur wird vermittelt eigentlich durch diesen Klangäther, der eine ordnende Kraft in dem Gebilde erzeugt, das vorher noch etwas ganz Ungeordnetes war. Das passiert während des Alten Mondes. Also diese drei Vorbereitungsstufen sind notwendig. Wir haben das letzte Mal auch besprochen, dass diese Mondenwelt, dass dadurch, durch diesen Klangäther, dass da die Weisheit entstanden ist. Der Alte Mond wird daher auch genannt, der Kosmos der Weisheit.

Und diese Weisheit war aber zu Beginn der Erdentwicklung im Grunde schon vorhanden. Und sie kommt eben besonders heraus in dieser lemurischen Zeit, weil da wird diese alte Mondenentwicklung wiederholt und jetzt dringt diese Weisheit bis ins Physische hinein. Daher kann da im übrigen so richtig erst die physisch-weisheitsvolle Erdentwicklung anfangen. Vorher in der hyperboräischen Zeit kommt es zur Trennung von Sonne und Erde. Wobei die Erde das Mondenhafte noch in sich behält. Also Mond und Erde sind damals noch ein Gebilde, aber die Sonne trennt sich ab. Das ist in etwa der Zeitpunkt, von der in der Bibel die Rede ist in der Schöpfungsgeschichte gleich am Anfang, wo es heißt:.

"Am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde."

"Bereschit bara Elohim et haSchameim we et haArez",

wie es im Original heißt.

Also der Himmel und die Erde werden getrennt oder die himmlischen Gewässer, so heißt es auch, werden getrennt von der Erdenwelt. haSchameim: Das sind eigentlich die himmlischen Gewässer im hebräischen Original. Und haArez ist die Erde, die Erdenwelt.

Die Trennung von Himmel und Erde erfolgt in der hyperboräischen Zeit - erst jetzt beginnt die Sonne zu leuchten 00:13:44

Also es entsteht etwas sich Verfestigendes, allmählich Verfestigendes. Und es entsteht etwas naja, Wässriges, aber mit dem Wässrigen ist nicht das äußere Wässrige gemeint, sondern es ist eigentlich die strömende Astralwelt gemeint. Also was die Bibel schildert, spielt sich noch ganz im Astralischen ab. Aber im Physischen wiederholt sich das in der polarischen Zeit, indem eben hier auch diese Trennung von Erde und Sonne stattfindet. Und nachdem diese Trennung stattgefunden hat - und ich betone, nachdem sie stattgefunden hat - beginnt die Sonne erst in unserem heutigen Sinn zu leuchten. Vorher noch nicht.

Also in der polarischen Zeit, in der ersten Stufe, das ist eine Wiederholung des Alten Saturn, da war dieses Gebilde, in dem die Anlage zur Sonne drinnen war, die Anlage zur Erde drinnen war, die Anlage zu allen anderen Planeten und auch zu allen Monden unseres Planetensystems. Das war damals am Anfang noch ein Gebilde, aber ein wärmehaftes Gebilde, das heißt ein noch nicht leuchtendes Gebilde.

Dieses Leuchten tritt eben erst in der nächsten Epoche in der hyperboräischen Zeit auf, wenn sich die Erde und die anderen Planeten von der Sonne trennen. Dann wird die Sonne erst wirklich Sonne, dass sie von innen heraus zu leuchten beginnt. Und das ist schon einmal ein wesentlicher Punkt, auf den man dieses Bild beziehen kann. Die Frau mit der Sonne bekleidet und den Mond zu ihren Füßen. Man kann es also im anfänglichsten Sinn einfach beziehen auf diese hyperboräische Zeit, wo die Trennung von Sonne und Erde, die aber noch den Mond und alles mögliche in sich enthält, wo diese Trennung stattfindet.

Allerdings ist zu dem Zeitpunkt noch nichts zu merken davon, dass sie ein Knäblein gebiert. Also das Bild würde man für die hyperboräische Zeit, für diese Trennung von Himmel und Erde dann richtig lesen, wenn man noch nicht diese Geburtswehen dieses weiblichen Wesens drinnen sieht. Nicht wahr, dieses weibliche Wesen steht im Grunde für die Seelenkraft, die dahinter steckt. Also in Wahrheit ist es auch ein Bild für die Seelenkraft, aber die äußerlich eben auch schon sich im Physischen widerspiegelt durch die Trennung Sonne - Erde. Und daher die Sonne eigentlich zunächst einmal etwas Weibliches, also eine Art Geschlechtertrennung, die im Kosmischen stattfindet, wenn man so will.

Weil eigentlich ist das Seelische, die Astralwelt, nicht geschlechtlich. Sie ist männlich - weiblich zugleich, sie ist, wenn man so will, hermaphroditisch, das ist das Typische eigentlich der Astralwelt. Aber indem sich die Sonne zu bilden beginnt, ist sie zunächst etwas Weibliches. Und sie bedarf einer Ergänzung. Diese Ergänzung kommt aber erst dann oder beginnt erst dann, wenn die Sonne wirklich zu leuchten beginnt. In der biblischen Schöpfungsgeschichte würde man sagen, das ist der Zeitpunkt, wo es heißt:.

"Und die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht."

Das ist der Moment, wo die Sonne zu leuchten beginnt in Wahrheit. Also diese himmlische Welt, die beginnt zu leuchten. Und dieses Licht erfüllt dann unser ganzes Sonnensystem, ergießt sich in den Kosmos hinein. Und damit diese Sonne zu leuchten beginnen kann, bedarf es eines, ja, wenn man so will, männlichen Einschlags. Und das ist jetzt der Moment, wo das Knäblein beginnt zu reifen in dieser Frau mit der Sonne bekleidet - und dann irgendwann auch geboren wird. Aber so weit ist es jetzt noch nicht.

Also das ist dieses Bild, wenn man die Erdentwickelung, die physische Erdentwickelung, aber mit dem Hintergrund des Seelischen und des Geistigen einmal im Großen ins Auge fasst.

Auch die Widersacherkräfte haben sich im Laufe der vergangenen kosmischen Entwicklungszustände der Erde entwickelt - wir brauchen sie, um den Egoismus zu entwickeln, um einen abgegrenzten Astralleib zu bilden, den wir dann mit der Hilfe des Ich zum Geistselbst weiterentwickeln 00:18:48

Die Drachengestalt, die dann später erscheint, wird man auch einmal identifizieren können, ganz grob mit den Widersacherkräften, die auch regsam werden. Widersacherkräfte, die ja im Grunde auch schon aus den vergangenen kosmischen Entwicklungsstufen hervorgegangen sind. Also die luziferischen Wesenheiten auf dem Alten Mond, das waren die Wesenheiten, die auf dem Alten Mond ihr Ich bekommen haben, Ich-Wesenheiten, also wirkliche geistige Wesenheiten wurden. Aber diese Entwicklung nicht ganz vollständig durchgemacht haben. Da ist der Ursprung der luziferischen Wesenheiten zu suchen.

Heute sind sie natürlich weitergekommen, sind also auf einer engelhaften Stufe, aber eben nicht ganz so hoch gestiegen, wie die regulären Engel heute, sondern liegen darunter. Und man muss gleich dazu sagen, jetzt kann die Frage auftreten: Ist Luzifer grundsätzlich daher heute nur Engelstufe oder gibt es luziferische Wesenheiten höherer Stufe auch? Ja, es gibt sie! Weil in dem Moment, wo diese Engelwesenheiten herunter sinken bzw. nicht ihre volle Entwicklung durchgemacht haben und dadurch luziferisch geworden sind, bewirkt das, na ja, man könnte sagen einen Sog nach unten, sodass auch höhere Wesenheiten zurückbleiben können. Weil die eben Aufgaben erfüllen müssen, die eigentlich diese luziferischen Wesenheiten hätten erfüllen sollen. Aber dazu hätten sie wirklich voll Engel werden müssen jetzt während der Erdentwicklung. Sind sie aber noch nicht. Sondern sie haben noch Teile ihrer Menschheitsentwicklung in Wahrheit nachzuholen jetzt während der Erdentwicklung. Sie stehen zwar über dem Menschen, aber sie haben ihre Menschheitsentwicklung damals auf dem Alten Mond nicht vollständig durchgemacht. Daher waren sie geeignet dazu, als Widersacher zu wirken.

Und wir wissen ja, dass die Widersacher eine wichtige Aufgabe in der Entwickelung haben, also namentlich die luziferischen Wesenheiten sind die, die uns den Egoismus geben. Das sind geradezu die Egoismus-Geister. Und jetzt könnte man sagen, jo, der Egoismus ist ja was Negatives. Nein! Wenn er richtig eingesetzt wird, ist er nichts Negatives, sondern sogar was höchst Notwendiges, weil wir sonst keine selbständigen freien Eigenwesen hätten werden können. Egoismus heißt in höchster Form, dass wir uns vom Rest der Welt abschließen können. Und diese Fähigkeit müssen wir haben. Und aus Freiheit heraus müssen wir uns wieder zum Rest der Welt zuwenden können. Also wir brauchen diese egoistischen Kräfte. Wir brauchen sie, um unseren Astralleib zu bilden, so wie er eben heute ist, nämlich dass er sich weitgehend abgrenzen kann von der astralischen Umwelt. Nicht vollständig, aber doch weitgehend. Dazu sind diese Egoismuskräfte notwendig, ganz stark.

Und wir brauchen sie, um einen, ja, eigenen Mikrokosmos bilden zu können, also eine kleine Welt für sich. Und in Wahrheit hört sich der Egoismus in dem Moment auf, wenn unser Astralleib zu einem vollständigen Abbild des Makrokosmos geworden ist. Das Problem beim Egoismus ist also eigentlich nur, dass er zwischenzeitlich einiges für sich haben will und vielmehr anderes zurückstößt und draußen hält. Aber das ist halt der Entwicklungsprozess.

Das heißt, wir müssen unseren Astralleib so verwandeln, dass er mit der Zeit ein vollständiger Mikrokosmos wird, den wir aber aus unserer Ich-Kraft letztlich dann selbst geschaffen haben. Dann haben wir es nicht mehr mit einem Ego zu tun, mit einem egoistischen Astralleib, sondern dann haben wir es in letzter Konsequenz mit einem aus unserer Ich-Kraft geschaffenen Astralleib zu tun. Und dann entsteht das sogenannte Geistselbst. Darüber hatten wir öfter schon gesprochen, das ist ja ganz wichtig.

Und auch dafür steht dieses Bild der Frau, bekleidet mit der Sonne, ein Knäblein gebärend. Ja, was ist dieses Knäblein? Das hängt zusammen im Kleinen mit unserer menschlichen Ich-Kraft. Darin ist die Kraft jetzt dieses ganze Astralische, diese ganze Sonnenkraft sozusagen, die auch drinnen liegt, zu unserer eigenen Schöpfung zu machen. Ja, die Schöpfung im Großen gerade dadurch zu bereichern, dass da etwas Eigenständiges, ein eigenständiger Mikrokosmos entsteht, der Kräfte entwickelt, die er dann an den großen Kosmos verschenken kann.

Möglich wird das aber nur dadurch, dass sich der Christus mit dieser Entwicklung verbunden hat. Und daher steht dieses Bild ganz zentral vor allem dafür, dass sich der Christus selbst mit den Sonnenkräften verbunden hat. Nämlich genau zu dem Zeitpunkt, wo es in der Bibel heißt:.

"Die Elohim sprachen, es werde Licht und es ward Licht."

Das ist genau der Moment. Und man muss sehr genau sehen, dass die Elohim vorher noch nicht gesprochen haben. Sie haben schon einiges getan, aber gesprochen haben sie noch nicht. Und darin ist sehr geheimnisvoll versteckt, dass eben jetzt erst die Christuskraft zu wirken beginnt in dem ganzen Schöpfungsgeschehen, und dass der Christus beginnt zu sprechen durch die Gemeinschaft der sieben Elohim. Und das ist der Moment, wo jetzt in der Sonne selbst in der himmlischen Welt ja, geboren wird, aber auf geistiger bzw. seelischer Ebene, der Christus. Also man kann sagen, er wird jetzt einmal geboren in die Seelenwelt hinein. Das findet also zur hyperboräischen Zeit statt. Da fängt das an. Also da ist es das erste Mal, dass man wirklich in zutreffender Weise dieses Bild heranziehen kann.

Für die Entwicklung des Menschen ist es noch viel zu früh dafür. Weil der Mensch betritt erst in der lemurischen Zeit die Erde und da erst sehr, sehr zaghaft, möchte man sagen. Und auch dieses relativ zaghafte Betreten geschieht ja dadurch, dass das Sündenfallgeschehen sich abspielt. Also die luziferische Versuchung. Da haben wir gleich wieder einmal den Drachen drinnen in seiner luziferischen Gestalt. Und für dieses Bild ist zunächst einmal wirklich vorwiegend der luziferische Drache, also der luziferische Widersacher gemeint. Na ja, schauen wir, wie das im Text drinnen steht:

"Und ein zweites Bild erschien im Himmel: Siehe, ein großer, feuerroter Drache mit sieben Häuptern und zehn Hörnern. Auf seinen Häuptern trug er sieben Kronen, und mit seinem Schweife raffte er ein Drittel aller Sterne vom Himmel hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor dem Weibe, das im Begriffe war, zu gebären, um, wenn sie geboren hätte, ihr Kind zu verschlingen. Und das Weib gebar ihr Kind, einen Sohn. Er sollte der Hirte aller Völker sein mit dem ehernen Stabe. Und das Kind des Weibes"

- das ist jetzt interessant -

"wurde entrückt zu Gott an seinen Thron. Und das Weib floh in die Wüste. Dass sie dorthin gelangen sollte, war im Göttlichen Weltenplan vorbestimmt. Dort sollte sie ihr Leben fristen 1260 Tage lang."

Ja - also auf was wir uns zuerst einmal dabei konzentrieren wollen, ist also dieser Drache mit den mysteriösen sieben Häuptern und zehn Hörnern. Mit dem wir uns noch sehr viel genauer beschäftigen müssen. Weil wir werden dann später in dreizehnten Kapitel hören, dass aus dem Meer, also aus der Erdenwelt, aus der Tiefe der Erde, aber aus dem Meeresgebiet heraus ein anderes Tier aufsteigt. Also nicht dieser Drache, sondern ein anderes Tier, das ebenfalls sieben Häupter und zehn Hörner hat. Also mit dem werden wir uns dann später noch beschäftigen müssen, was diese sieben Köpfe und diese sieben Hörner sind. Aber so weit will ich jetzt noch nicht gehen.

Also wichtig ist, dass dieser luziferische Drache da ist. Dass er etwas aus der Sternenwelt ergreift, also ein Drittel aller Sterne vom Himmel hinwegfegt und wirft sie auf die Erde. Mit dem Drittel, ja, das kann man verschieden interpretieren. Wir hatten es in einem der vorigen Vorträge schon gehabt, dass man das Drittel oder den dritten Teil beziehen könnte auf den Ätherleib. Den Ätherleib, die Ätherkräfte überhaupt. Also das würde hier in dem Zusammenhang auch etwa passen, weil jetzt Ätherisches hinweggefegt wird, noch nicht vollständig, aber doch Ätherisches weggefegt wird. Daher ein Drittel aller Sterne oder man könnte sagen, die Lebenskraft der Sterne wird jetzt hinweggefegt.

Anfang und Ende der sieben Hauptzeitalter gehören zusammen 00:30:20

Das ist aber was, was sich jetzt nicht bezieht auf den Anfangszustand der Erdentwicklung, sondern auf den Endzustand der Erdentwicklung. Also dort, wo übergeht jetzt die Erde vom Physisch-Ätherischen ins Astralische hinein, also ins Seelische hinein. Also ihr seht, ich springe jetzt schon wieder hin und her zwischen Anfang und Ende der Erdentwicklung und versuche, das zusammen zu schauen. Das hängt nämlich zusammen.

Also diese Umwandlung der Erde ins Astralische, die erfolgt am Ende des siebenten Hauptzeitalters, also dann, wenn die siebente Posaune ertönt. Da findet dieser Übergang statt in die Astralwelt. Der Anfang, für das man aber dieses Bild genauso gebrauchen kann, weil dort der erste Ansatz zu dem ganzen Geschehen geliefert wird, ist dort, wo sich die Sonne trennt - oder die Erde sich trennt von der Sonne. Aber dort wird nicht das Ätherische ausgelöscht, sondern ganz im Gegenteil, dort kommen die Lebenskräfte hinein. Da dürfte man also nicht diese Aussage: "Sein Schweif raffte ein Drittel aller Sterne vom Himmel hinweg und warf sie auf die Erde", in diesem Sinne lesen, dass jetzt Ätherkräfte verschwinden oder aus der Entwicklung ausgeschieden werden, sondern im Gegenteil, man müsste es umgekehrt lesen: Jetzt wird ein Teil der Weltenätherkräfte heruntergebracht auf die Erde. Also seht ihr, so unterschiedlich kann man dieses Bild lesen. Und das gehört eben zusammen. Dieser Anfang und das Ende gehört zusammen.

Also das heißt, es werden Lebenskräfte auf die Erde herunter geworfen zugleich damit, dass dieses Sonnenlicht entzündet wird. Aber diese Ätherkräfte, die auf die Erde kommen und die hier unten dann letztlich das Leben auf der Erde bewirken und entfalten lassen, man könnte durchaus auch sagen, die sind nur ein Teil der kosmisch-ätherischen Kräfte. Also nicht die volle Kraft  geht da hinunter, sondern nur ein Teil. Das wissen wir im Übrigen auch aus der Schöpfungsgeschichte und aus der Erklärung, die R. Steiner dazu gibt, dass nämlich mit dem Sündenfall nicht alle Ätherkräfte in die Erdentwickelung eingegangen sind bzw. in die Menschheitsentwickelung eingegangen sind.

Die Erdentwicklung ist in Wahrheit identisch mit der Menschheitsentwicklung - in der lemurischen Zeit, der Zeit des Sündenfalls, der luziferischen Versuchung, beginnt der Mensch mit der ersten Inkarnation zaghaft die Erde zu betreten 00:33:18

Aber das ist im Grunde dasselbe, weil die Erdentwicklung ist in Wahrheit identisch mit der Menschheitsentwicklung. Nur dass halt dann zeitweise daraus die Tiere, die Pflanzen und zuletzt auch die Mineralien heraus gesetzt werden. Ja, zuletzt äußerlich im Physischen erscheint es gerade umgekehrt, dass zuerst also was Physisches erscheint, dann beginnt in dem Physischen scheinbar etwas als Pflanze sich zu entwickeln. Aber das hat nur damit etwas zu tun, weil was vorher erschienen ist, war durch und durch lebendig. Und etwas fällt aus dem Lebendigen heraus und bildet dann die Gesteinswelt, die Mineralwelt. Und was zurückbehalten wird beginnt die Pflanzenwelt zu bilden. Und das Astralische geht dann ins Tierreich ein. Und zuletzt ist der Mensch, das menschliche Ich, das, was sich in dieses bereits lebendige Geschehen auf Erden, in das durchseelte Geschehen auf Erden hineingestellt.

Und das ist eben mit der Zeit des Sündenfalls so, da beginnt der Mensch oder das menschliche Ich überhaupt erst entzündet zu werden und beginnt erstmals die Erde zu betreten mit der ersten Inkarnation. Die erfolgt in der lemurischen Zeit, etwa in der Mitte der lemurischen Zeit. Also das ist noch die Wiederholung des Alten Mondes in Wahrheit. Ist noch nicht die eigentliche Erdentwicklung. Also da fängt es schon an, aber das Ich kann da selbst sich noch gar nicht wirklich weiterentwickeln, muss man auch dazu sagen. Es ist erst veranlagt im Menschen. Richtig geht diese Entwicklung dann in Wahrheit erst in der atlantischen Zeit los.

Mit der atlantischen Zeit, der Mitte der sieben Hauptzeitalter, setzt die Erdentwicklung so richtig ein - keine Wiederholungen mehr, da beginnt die Perspektive der Zukunft 00:35:18

Atlantische Zeit, mit der setzt wirklich die richtige Erdentwicklung ein. Da ist nichts mehr Wiederholung, sondern da beginnt die Perspektive in die Zukunft. Und das ist auch ganz, ganz stimmig, weil die atlantische Zeit ist die Mitte der sieben Zeiträume. Nicht wahr: polare Zeit, hyperboräische Zeit, lemurische Zeit, dann als viertes die atlantische Zeit, als fünftes unsere Epoche, unser Zeitalter, das sich in sieben Kulturepochen gliedert. Und danach kommen noch zwei Hauptzeitalter. Also das Hauptzeitalter der Siegel, die geöffnet werden, wenn wir es mit den Ausdrücken der Apokalypse nehmen und dann das Zeitalter der sieben Posaunen. Und dann ist die physische Erdentwicklung vorbei. Dann geht´s ins Astralische über.

Ja. Das heißt, das Ich betritt in der lemurischen Zeit erstmals die Erde, aber im Grunde weiß es noch gar nichts von sich. Und wenn man es äußerlich nimmt, äußerlich das Menschenwesen nimmt, sich die ersten Inkarnationen des Menschen anschaut, dann hat das mit unserer heutigen Menschengestalt und mit unserer physischen Menschengestalt nichts, aber auch schon gar nichts zu tun oder nur mehr ein ganz winziges Zipfelchen, weil es ist erst der Keim unserer heutigen Menschengestalt darinnen. Und es wird alles zunächst einmal ausgeschieden, was das menschliche Ich nicht bewältigen kann. Und das ist sehr viel. Weil am Anfang kann es im Grunde noch gar nichts bewältigen.

Übergang lemurisches zu atlantischem Hauptzeitalter - die Sphinx, das sogenannte Viergetier (Kuh, Löwe, Adler, Menschenantlitz) 00:37:21

Und das heißt, während die Tiere schon heruntersteigen, so richtig ins festere Physische oder ins zähflüssige Physische, da kann das menschliche Ich nicht mitgehen. Das menschliche Ich hält sich also am Anfang in den unscheinbarsten, in den weichesten, in den flüssigsten, wandelbarsten Gestalten, die sich auf Erden bilden. Also das heißt, wenn wir das Menschen-Ich suchen wollen, so im Übergang von der lemurischen in die atlantische Zeit, dann dürfen wir es nicht suchen in den Tierwesen, die eben gerade das sind, was ausgeschieden wird. Jedenfalls schon gar nicht in den verhärtetsten Tierwesen, die zu der Zeit entstehen, also wie zum Beispiel Ende der lemurischen Zeit, das ist die Saurierzeit im Wesentlichen, also die ganzen Riesenechsen und was da ist. Die sind, naja, eher ein treffendes Bild für den Drachen, für den luziferischen Drachen namentlich. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der Drache meistens so echsenartig gezeichnet wird. Und das ist gerade das, wo das menschliche Ich nicht hineingeht, nicht hineingehen kann und auch nicht hineingehen will. Und zwar noch lange nicht. Also das heißt, das, was als Menschenwesen ist, das ist zunächst noch in ganz unscheinbaren, na ja, man wird sagen schleimigen, sehr flüssigen - Rudolf Steiner sagt sogar einmal quallenartigen Gebilden - die es also noch lange Zeit gab, die es parallel dazu gibt. Die aber noch nicht in den Vordergrund treten. Von denen sind im Wesentlichen kaum mehr Spuren erhalten. Es ist ganz klar, weil da ist nichts Knochig-Hartes, nichts Festes drinnen, nur was Zähflüssiges, vielleicht sogar Leichtflüssiges zu der Zeit. Also dort müssten wir die ersten Inkarnationen suchen.

Und das geht also hinein so in die atlantische Zeit. Und jetzt geht der Mensch dann durch tierähnliche Gestalten durch, die aber bereits geeignet sind, wie soll ich sagen, zumindest mit der Ich-Kraft in Berührung zu kommen. Das wird etwa eben dargestellt mit der Sphinx-Gestalt, also mit dem sogenannten Vier-Getier: also die Kuh, der Löwe, der Adler und dann zuletzt das Menschen-Antlitz. Das ist so ein bissl in abgekürzter Form halt der Entwicklungsweg, den der Mensch geht. Wobei man gleich dazu sagen muss, die heutige Kuh, das hat mit dem Ich nichts mehr direkt zu tun. Beim heutigen Löwen auch nicht. Und beim Adler auch nicht. Aber anfangs in der atlantischen Zeit gab es also noch ein Gebilde, das sozusagen sich dann gespalten hat, indem es die Kuh oder das Stierelement, also dieses sehr Erdenfeste heraus gesetzt hat. Dadurch konnte das menschliche Ich dann eine erste Form des physischen Leibes des Menschen bilden. Also die mit der Kuhgestalt zum Beispiel zusammenhängt. Und dann mit der Löwengestalt. Mit der Adlergestalt. Etwas, was geistig in Wahrheit in die Höhe erhebt und vor allem mit den Sinnen auch sich in die Höhe erhebt. Ihr wisst ja, ein Adler ist auch im äußeren Sinn sehr gut sehend. Viel besser als wir sogar. Also er ist spezialisiert. Er ist eigentlich ganz Kopf dieser Adler.

Also der Menschenkopf ist gerade das, was sich aus dem Adlerartigen herausbildet und damit auch dieser ganze ganze Reichtum der Sinnesorgane, die aber beim Menschen im Vergleich zum Tier sehr ausgewogen gestaltet sind. Nicht wahr, die Tiere gehen immer in die Einseitigkeit hinein. Also beim Adler ist es zum Beispiel das Sehen, das ganz stark entwickelt ist und all das, was man durch das Sehen erleben und tun kann. Also sich auf die Beute stürzen mit einer gewaltigen Kraft. Die Beute zu erfassen. Also wenn man sieht, also wie so ein richtiger großer Adler seine Beute fasst, ja unter Umständen bis zu Kalbesgröße oder so geht das ohne Weiteres. Und Riesig. Riesig so ein Adler. Mit der Spannweite. Also eine riesige Kraft drinnen. Eine riesige instinktive Intelligenz, die drinnen ist, auf seine Art auf die Jagd zu gehen, aber die dem Adler natürlich nicht bewusst ist.

Beim Menschen nehmen wir das nach innen. Und dass wirklich die Intelligenz auftritt, das hatten wir ja auch schon in früheren Vorträgen besprochen, das ist sehr, sehr viel später. Da wird dann das Pferd herausgesetzt als eines der letzten großen Säugetiere, die herausgesetzt werden. Und das Pferd eben, das diesen riesigen Ätherkopf hat, also starke Ätherkräfte hat, die beim Menschen aber ganz hinein gezogen werden. Und dadurch bekommen wir unseren menschlichen Kopf mit dem menschlichen Gehirn drinnen. Während beim Pferd das eigentlich ganz schwach ausgebildet ist. Aber dafür der Ätherkopf sehr groß ist. Also das Kopfmäßige kommt eigentlich aus dem Ätherischen heraus und verfestigt sich dann erst in etwas Physisches hinein.

Ist übrigens schon eine leichte Andeutung auf das, was Kopf überhaupt bedeutet. Kopf ist in Wahrheit ein Äthergebilde. Ein Gebilde, das im Ätherischen da ist. Das gilt ganz besonders halt für den Kopf oder für das, aus dem später der menschliche Kopf wird, aber es ist im Grunde überhaupt die ätherische Anlage für etwas was später Physisch wird. Und das heißt, das gilt genauso nicht nur für den Kopf, das gilt genauso fürs Herz, das ist zunächst ätherisch veranlagt, und da müsste man es zunächst auch als Kopf in diesem Sinne bezeichnen. Für jedes Organ gilt das. Also was das ätherische Vorbild dafür ist, das ist der Kopf. Und es ist richtig es Kopf zu nennen, weil für jedes Organ stecken darin ungeheure Intelligenzkräfte, so könnte man sagen. Das heißt ungeheure lebendige Bildekräfte, die eben dieses oder jenes Organ gestalten können. Egal ob das das Herz ist, ob das die Leber ist, ob das die Nieren sind, ob das die Gallenblase ist, es ist ganz egal. Es steckt eine ungeheure Intelligenz wenn man so will, eine ungeheure schaffende Weisheit, eine formende Lebenskraft drinnen, die diese Organe bildet.

Und warum man es eben mit der Intelligenz wirklich vergleichen darf, ist ja, weil unsere Intelligenz einen Funken dieser Lebenskraft ins Bewusstsein hebt. Allerdings wenn es bloße Verstandesweisheit ist nur in sehr abgestorbener Form, wenn wir ein lebendiges Denken entwickeln, in einer sehr lebendigen Form. Und tatsächlich, wenn wir jetzt hoffentlich in unserem Zeitalter anfangen, ein lebendiges Denken zu entwickeln. Und das ist wirklich die zentralste Aufgabe unserer Zeit heute, dass wir in ein lebendiges, letztlich imaginatives Denken hineinkommen, aber auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Und höchstes wissenschaftliches Niveau, da meine ich damit mit höchster Bewusstheit, mit Klarheit, was wir damit tun.

Und das gilt genauso zum Beispiel im künstlerischen Gestalten. Weil wenn ich ins künstlerische Gestalten heute hineingehe, dann muss das Ziel sein, aus dem, wie soll ich sagen, instinktiven Schaffen, dass so die Eingebung irgendwo kommt und ich fange zu schaffen an und ich weiß eigentlich gar nicht warum, dass das immer bewusster wird. Das wir bewusst lernen also Bildekräfte lebendig zu machen. Und dann wird auch unser Denken zugleich ein künstlerisches Denken. Also es ist kein wissenschaftliches Denken, wie wir es heute bloß verstehen, im logisch ableitenden Sinne, im Lehrsätze beweisen und Formeln ableiten und dergleichen. Das wird irgendwann einmal überhaupt keine Bedeutung auf die Art mehr haben, sondern es wird bedeutend sein, dass wir es in imaginativen, ganz klaren Bildern erleben. Und dass wir diese Bilder ineinander verwandeln können und dadurch die ganzen Naturpozesse nachvollziehen können. Nachvollziehen können zum Beispiel wie unsere Organe gebildet werden, wie unser Gehirn gebildet wird.

Das heißt, wir werden dadurch bis zu einem gewissen Grad eben auch anfangen wirklich die Lebenskräfte bewusst zu gestalten. Also soweit wir wirklich lebendiges Denken entwickeln sind wir bereits dabei diese Denkkräfte, diese lebendigen Bildekräfte bewusst zu handhaben. Das muss uns klar sein. Und damit arbeiten wir aber genau mit denselben Kräften, die alle unsere Organe gebildet haben, ja den ganzen Organismus gebildet haben. Und das heißt, wenn wir heute anfangen ein wirklich lebendiges, imaginative Denken zu entwickeln, dann arbeiten wir mit Lebenskräften. Das heißt, wir wirken heilend bis in den physischen Organismus hinein. Weil diese Lebenskräfte sind es, die den Organismus erhalten, regenerieren, im positiven Sinn beeinflussen.

Also das heißt, es wird in der Zukunft einmal, es wird nicht gleich morgen sein, es wird nicht in dem Jahrhundert sein, es wird ansatzweise, ja später, vielleicht noch in dieser Kulturepoche, auf jeden Fall dann in der nächsten Kulturepoche sehr stark dazu kommen, dass wir heilende Kräfte entwickeln durch unsere geistige Tätigkeit. Das gab es einmal in der Vergangenheit, dass die Heilung von Krankheiten hauptsächlich auf geistigem Wege erfolgte. Da müssen wir aber wirklich, also wenn wir in die Blütezeit zurückgehen, dann gehen wir in die atlantische Zeit zurück, da konnten die Menschen das noch.

Nicht wahr, sie konnten es also ganz stark, als der Mensch am Anfang der atlantischen Zeit eben noch in einer ganz beweglichen Leiblichkeit sich befand oder verkörperte, also in etwas, was man wirklich als Quallenartig bezeichnen kann oder als Riesenamöbe bezeichnen kann oder wie auch immer, also irgend so ein wirklich schleimiges Gebilde, ein flüssiges Gebilde, das keine feste Form hat, sondern sich verändert nach dem, was Seelisch drinnen vorgeht. Allerdings mit einem ganz dumpfen Bewusstsein noch. Also wir würden das heute noch als Unterbewusstsein bezeichnen Großteils. Das fängt an also in der späteren lemurischen Zeit, geht hinein in die atlantische Zeit und dann erst kommt diese schon stärkere Verfestigung hinein durch die Stierkräfte, durch die Löwenkräfte, durch die Adlerkräfte. Bis dann zum Schluss sich die menschliche Gestalt aufzurichten beginnt und dann das menschliche Antlitz hervortritt. Da tritt also dieses formende Prinzip, das uns aber auch eben individualisiert langsam in Form des Angesichts des Antlitzes hervor.

Und das ist der Grund, warum man diese Kräfte, diese Ätherkräfte, die letztlich dann ein Physisches formen und das tritt hervor, warum man die als Kopf bezeichnet diese Ätherkräfte. Eigentlich also geht es darum, dass wir in der physischen Leiblichkeit, den ganzen physischen Organen unsere individuelle Prägung geben. Immer mehr. Also immer mehr individualisieren unsere äußere Gestalt.

Also, das heißt, das ist etwas, was begonnen hat in der atlantischen Zeit, also etwa in der Mitte der atlantischen Zeit, da wird also der Individualisierungsimpuls schon stärker. Das heißt also, das Ich kann - allerdings erst ganz unbewusst - schon mit einer gewissen Kraft hineinwirken in das, was sich da unten Physisch verkörpert. Das heißt, es ist nicht mehr nur etwas, was wir aus der Natur entnommen haben, sondern da kommt etwas durch das Ich bereits herein. Aber sehr, sehr unbewusst noch.

Und eben dann die Zeit, also man könnte ruhig sagen die ersten vier atlantischen Unterperioden, da gibt es genauso Unterperioden, wie wir sie jetzt mit den Kulturepochen haben. Nur kann man davon ausgehen, dass die - namentlich die früheren atlantischen Perioden - dass die viel längere Zeiträume betreffen, als die Kulturepochen, die wir jetzt haben.

Das platonische Jahr, also der Zeitraum den die Sonne benötigt, um durch alle zwölf Tierkreiszeichen zu kreiseln (etwa 25.920 Jahre, 12 x 2.160 Jahre), gilt als Zeitmaß nur für eine relativ kurze Periode (Atlantis und nachatlantische Zeit, also unsere sieben Kulturepochen) 00:52:39

Die Kulturepochen, ihr wisst ja, das hängt zusammen damit, dass die Sonne in diesem Zeitraum während einer Kulturepoche von einem Sternzeichen zum nächsten weiter rückt, von einem Sternbild zum nächsten weiter rückt und das dauert ungefähr 2160 Jahre. Das Interessante, dass eine ähnliche Zahlen hier in dem was ich vorgelesen habe, auch auftritt, nämlich bezogen auf das Weib, das in die Wüste dann floh. Und da ist aber von 1260 Tagen der Rede. Also 1260. Und der Durchgang durch ein Tierkreiszeichen - und das hätte zu diesem Zeitpunkt auch schon Gültigkeit - wäre 2160. Und da - das habe ich das letzte Mal schon erwähnt - geht Rudolf Steiner davon aus, dass das einfach ein Fehler in der Überlieferung der Apokalypse ist. Es steht auch im griechischen Original ganz deutlich so 1260. Also so steht's dort drinnen. Aber Rudolf Steiner denkt, dass das - eine Fehlübersetzung kann man nicht sagen, weil es ist im griechischen Original ja geschrieben worden - aber eine Fehlüberlieferung jedenfalls des ursprünglichen Textes ist. Man muss ja dazu sagen, der ursprüngliche Text ist ja nicht erhalten, sondern man weiß ja gar nicht ganz genau, wann es exakt niedergeschrieben wurde, aber der Originaltext ist nicht erhalten, sondern es sind immer nur Abschriften, die erhalten sind. Und da kann natürlich so etwas passiert sein.

Aber egal wie man das sehen mag, es ist auf jeden Fall so, dass diese Entwicklungen zusammenhängen damit, dass in der atlantischen Zeit eben auch bestimmte Epochen durchlaufen werden, die bereits mit dem Durchgang durch den Tierkreis, nämlich mit dem Durchgang der Sonne durch den Tierkreis zu tun haben. Nämlich warum geht das ab dem Zeitpunkt der Atlantis im Wesentlichen? Zum Beispiel macht es keinen Sinn solche Zeitabläufe - also gemessen an dem Durchgang durch den Tierkreis, so wie wir es heute tun - zum Beispiel zu übertragen auf die lemurischen Zeit, auf die hyperboräische Zeit oder gar auf die polarische Zeit. Da muss man nämlich ganz andere Zeitmaße sich heranholen. Sie haben auch mit dem Tierkreis zu tun. Aber Sie können nichts damit zu tun haben, dass die Sonne, so wie wir es jetzt von der Erde kennen, halt im platonischen Jahr langsam durch den Tierkreis wandert. Weil es gab am Anfang die Erde in der Gestalt nicht, sondern sie war noch vereinigt mit der Sonne und mit dem Mond in der polarischen Zeit. Erst im zweiten Zeitalter trennt sich Sonne und Erde. Also "die Elohim schufen den Himmel und die Erde", das ist diese Zeit. Der Mond ist noch mit der Erde vereinigt.

Damit es aber dieses platonische Weltenjahr geben kann, wo also jetzt der Frühlingspunkt wirklich in 25.920 Jahren einmal - ungefähr, es ist eine ungefähre Zahl - einmal durch den ganzen Tierkreis wandert. Das ist erst der Fall, seit sich auch der Mond abgetrennt hat. Also diese Bewegung - das hängt nämlich damit zusammen, dass die Erdachse, weil einerseits der Mond draußen ist, andererseits die Sonne draußen eine Kreiselbewegung macht. Eine Kreiselbewegung, durch die die Sonne jetzt durch den Tierkreis wandert allmählich. Das ist durch diese Kreiselbewegung bedingt. Und das setzt also voraus, dass Sonne und Mond zu diesem Zeitpunkt abgetrennt sind. Und dass sich da ein stabiles Verhältnis herausgebildet hat. Und das ist etwa erst gegen Ende der lemurischen Zeit bzw. gegen Anfang der atlantischen Zeit wirklich der Fall, dass sich da ein stabiler Rhythmus herausgebildet hat. Also da erst macht es überhaupt einen Sinn, mit diesem Zeitmaßen des platonischen Weltenjahres zu rechnen in irgendeiner Form. Für alles, was da vorliegt, muss man ganz anders denken und ein ganz anderes Maß hernehmen. Das will ich jetzt nicht im Detail so ausführen, weil es für uns im Moment nicht so wichtig ist.

Aber da muss man schauen, wie messe ich dann den Ablauf der Erdentwicklung? Das ist also eine ganz schwierige und große Frage - wie gesagt, ich will sie heute gar nicht beantworten - ich will sie überhaupt mehr als Aufgabe stellen. Als Aufgabe, die wir uns alle stellen dürfen oder alle, die sich mit dem Geistigen beschäftigen. Ja, welches Zeitmaß ist denn für die Anfänge der Erdentwickelung überhaupt tauglich? Und wir können dann genauso gleich fragen: Welches Zeitmaß ist denn tauglich für das Ende der Erdentwicklung? Und ich meine jetzt einmal nur die physische Erdentwicklung. Weil es ist für den Anfang nicht brauchbar und es wird nicht mehr brauchbar sein dann, wenn sich der Mond oder die Mondkräfte wieder mit der Erde vereinigen und dann sich dieses Erden-Mond-Gebilde zum Schluss mit der Sonne vereinigt. Also zu dem Zeitpunkt, wo wir jetzt in der Apokalypse stehen, also wenn die siebente Posaune erschallt. Da ist etwas, wo unser heute gebräuchliches Zeitmaß keine Bedeutung mehr hat. Also ein ganz anderes Zeitmaß. Also es gilt eigentlich - streng genommen - für die atlantische Zeit, es gilt für unsere Zeit der Kulturepochen und ein bisserl darüber hinaus. Während der Zeit der sieben Siegel, also dem folgenden Hauptzeitalter, hört sich das schon wieder auf. Weil dann bereits beginnt die Wiedervereinigung der Mondenkräfte mit der Erde. Und dann wird sich dieses ganze platonische Jahr, so wie wir es heute kennen, aufhören. Es wird in der Form nicht weiterbestehen. Sondern wir müssen andere Rhythmen finden, an denen wir den Entwicklungsablauf messen können.

Im Grunde - Zeit ist ist etwas, was sich ergibt, wenn man Entwicklungsprozesse, ja ich sage einmal, miteinander vergleicht. Zeit ist der Vergleich von Entwicklungsprozessen. Wenn zum Beispiel alle Wesenheiten in der Welt sich gleich schnell entwickeln würden, das heißt, wenn sie auf gleicher geistiger Höhe wären, dann gäbe es keine Zeit. Zeit in dem Sinn entsteht erst dadurch, dass geistige Wesenheiten ein unterschiedliches Entwicklungstempo einnehmen. Manche schneller, manche langsamer, manche bleiben weiter zurück, manche schreiten sogar voraus, den meisten anderen. Erst wo dieses unterschiedliche Tempo entsteht, dort hat es dann Sinn von Zeit zu sprechen. Das ist so, wie wenn man neben einem Fahrrad herläuft, dann merkt man die Relativbewegung zum Fahrrad nicht. Man bleibt immer auf gleicher Höhe. Oder wenn man mit einem Auto neben einem Zug mit gleicher Geschwindigkeit fährt, dann merkt man eigentlich die Geschwindigkeit gar nicht. Jedenfalls nicht zwischen Zug und Auto. Also erst wo es etwas gibt, was dieses Tempo nicht mithalten kann, dann sieht man die Bewegung eigentlich erst. Und diese Bewegung, dass die sichtbar wird, hängt damit zusammen, dass geistige Wesenheiten sich unterschiedlich schnell entwickeln. Und dazu zählen natürlich jetzt vor allem die Widersacher, die in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind oder zurückgehalten sind. Die ihr Ziel nicht ganz erreicht haben oder es erst sehr viel langsamer erreichen.

Und das heißt, man könnte sagen - und das ist eines der Geheimnisse des Bösen wenn man so will, dass man halt landläufig mit dem Einfluss der Widersacher in Zusammenhang bringt - es hängt damit zusammen, dass sie nicht das gleiche Entwicklungstempo mitgehen können. Und dadurch nicht geeignet sind, die eigentliche Hauptaufgabe der Entwicklung zu bewirken. Sondern sie bekommen eine andere Aufgabe, eine Nebenaufgabe, die aber sehr wichtig ist und die gerade darin besteht, in gewisser Weise die Entwicklung zurückzuhalten. Sie zu verzögern in gewisser Weise.

Das mag sehr paradox erscheinen bezüglich gerade der ahrimanischen Wesenheiten. Also die ahrimanischen Wesenheiten sind solche, die primär einmal bereits auf der Alten Sonne zurückgeblieben sind. Also es waren Wesenheiten, die dort ihr Ich entwickelt haben, aber eben es nicht voll erreicht haben und daher zurückgeblieben sind. Das sind die ahrimanischen Wesenheiten, jedenfalls die unterste Kategorie davon. Und die sind aber interessanterweise hier, wenn sie auf Erden wirksam sind, gerade die, die sehr gern Künftiges jetzt schon der Erdenwelt einverleiben wollen. Die zum Beispiel die ganze Technik ist immer etwas, was eigentlich in gewisser Weise in der Zukunft geistig passieren sollte, was sie aber jetzt physisch hereinsetzen. Und damit in gewisser Weise auf unrechte Art, aber andererseits auch auf notwendige Art. Also - wirft auch ein interessantes Licht auf die Technik. Und bitte nehmt das jetzt nicht einfach nur negativ, weil es ist eben ein notwendiger Prozess. Aber sie nehmen heute, wie soll ich sagen, in technisch, vor allem in technisch verzerrtem Bilde etwas voraus, was in der Zukunft geistig passieren soll. Und sie versuchen es jetzt schon herein zu bringen.

Also, weiß ich nicht, die zunehmende Herrschaft zum Beispiel über die Fortpflanzungskräfte, wir haben darüber gesprochen, künstliche Befruchtung ist ein Beginn. Und das ist aber erst der Anfang, da wird sehr viel mehr kommen. Das ist etwas, was alles in der Zukunft ganz bewusst vom Menschen geistig bewirkt werden soll. Und die ahrimanischen Kräfte holen es jetzt auf physisch-technische Art in die Gegenwart herein bereits. Das ist aber auch ihre Aufgabe, das zu tun. Und wir müssen nur sehen, dass wir das als Zwischenstufe wohl brauchen, aber darüber hinaussteigen müssen. Und das Schlimme, was der Ahriman macht, der suggeriert uns halt, na, das reicht doch eh, das genügt doch eh, das habt ihr doch eh alles, was ihr braucht. Dann würde er uns aber ganz an die physische Welt fesseln. Und die soll aber nur die Lernstube sein sozusagen, wo wir etwas lernen, was wir dann im rein Geistigen machen können und machen sollen, nämlich gerade beginnend sehr stark dann auch mit dem Zeitpunkt natürlich spätestens wo die Erde vom physischen in den astralischen Zustand, also in den seelischen Zustand übergeht. Da müssen wir das alles auf geistige Art bewirken können, was wir heute versuchen physisch zu machen.

Da sind also durchaus starke Zusammenhänge da. Und es wäre wert sich im Detail die ganze moderne Technik oder überhaupt die Entwicklung der Technik unter diesem Blickwinkel einmal anzuschauen. Das heißt zu sagen, da sind diese und diese technischen Artikel erfunden worden, diese Maschinen entwickelt worden: Welche geistige Aufgabe für die Zukunft steckt da eigentlich dahinter? Auf was weist uns das hin? Ich will es jetzt auch nur als Anregung einmal in den Raum stellen. Man muss dazu sagen, dass das alles Dinge sind, die auch also anthroposophisch-geisteswissenschaftlich erst ansatzweise erforscht sind. Also, da werden wir noch Generationen brauchen, um das alles wirklich genau zu durchschauen. Aber das ist etwas, wo wir zum Beispiel eine ganz konkrete Forschungsarbeit beginnen könnte. Also auch auf diesem Gebiet. Es gibt so viele Gebiete.

Nicht wahr, es gibt das Gebiet umgekehrt gerade wo die belebenden Kräfte in die Erde hineinkommen, nicht wahr, die Technik, das sind die tötenden Kräfte, aber zu schauen, wo kommen die belebenden Kräfte in die Natur hinein? Also wo sind die Lebenskräfte in der Natur? Und dort zu erkennen, dass ich die eben nicht vollständig erklären kann in einer Art, wie ich sonst die Technik verstehe. Weil man denkt sich heute das Leben im Grunde sehr technisch in Wahrheit. Im Grunde ist jede Zelle so eine kleine Bio-Maschinerie und man denkt sich das sehr technisch. Das reicht aber nicht dazu. Sondern dazu gehören die lebendigen Bildekräfte dazu. Sonst würde es nicht lebendig sein. Ich meine, wir können es sozusagen simulieren und nachbauen, indem wir bis zu einem gewissen Grad sogar - man arbeitet ja heute daran - künstliches Leben bereits zu erzeugen in gewisser Weise. Also das heißt, auf technisch-wissenschaftliche Weise erzeugtes Leben, das sind noch nicht jetzt größere Lebewesen, ja nicht einmal wirklich ganze Bakterien oder irgend so etwas, nicht einmal ein ganzer Virus. Aber man fängt an also gewisse Teilfunktionen des Lebendigen bereits künstlich herzustellen. Und zwar ohne Rückgriff auf bereits in der Natur vorhandenes Leben.

Also das heißt, man versucht etwas auf technische Weise im Grunde zu verwirklichen, was eigentlich sonst Tätigkeit der Lebenskräfte ist. Aber man macht es als totes Abbild. Es erzeugt nur den Schein des Lebendigen. Weil eines ist da nämlich nicht drinnen, es ist nicht wirklich entwicklungsfähig. Und zwar bis ins Kleinste hinein. Das fehlt bei diesen technischen Surrogaten. Und das ist das, was genau der Ahriman eben nicht kann. Und - was auch nicht erklärbar ist mit den wie soll ich sagen, unüberschaubaren Kombinationsmöglichkeiten im Physischen, die der Ahriman sehr wohl überschaut und womit man sehr viel zaubert und uns beeindruckt aber das reicht also auch für das Verständnis des Lebendigen nicht heran. Und auch in der Wissenschaft reicht unser Verstandesdenken nicht heran, um das Lebendige wirklich zu verstehen. Man glaubt es zwar heute, man ist relativ überzeugt, dass also das Rätsel des Lebens sich auf diese Art lösen lässt. Es wird sich aber nicht vollständig lösen lassen. Sondern man wird nur sehen, was als, naja, wie soll ich sagen, tote Maschinerie zurückbleibt, wenn das Leben erstirbt. Und ein Leben, das ich vielleicht dann künstlich halt in Tätigkeit halten kann noch eine Weile, aber dann ist es nur noch Maschine und nicht mehr Leben, sondern nur mehr den Schein des Lebens erzeugt. Also da muss man sehr aufpassen.

Wenn wir Technik entwickeln, tun wir nichts anderes als einen Absterbensprozess ins Maschinenhafte, der auch in unserem Organismus ständig stattfindet, aus uns heraussetzen in Form der Technik 01:10:17

Aber diese Dinge liegen sehr knapp beisammen, weil auch das Leben in der Natur draußen, das Leben des Menschen, also das, was lebendig ist in uns, hat die Tendenz so eine Maschinerie einzubauen in gewisser Weise. Man kann schon sagen, bis in die Zelle hinein, dass sich so etwas Maschinelles bildet. Aber es wird nie fertig bei uns. Sondern es wird immer wieder durchs Leben ergriffen und umgestaltet dadurch. Und im Grunde, wenn wir heute Technik entwickeln, tun wir nichts anderes, als dass wir diesen Lebensprozess und diesen Absterbensprozess ins Maschinenhafte, ins Automatenhafte, der auch in unserem Organismus beständig stattfindet, in jeder Zelle stattfindet, dass wir den aus uns heraussetzen in Form der Technik. Und da hilft uns der Ahriman dabei. Aber das, was dann draußen ist, ist einfach tot. Das ist Maschine. Es ist zwar so ein bisschen konserviert, in dem es noch weiterläuft, aber das Leben ist draußen.

Und eben beim Menschen ist es daher so, dass im Menschenwesen oder auch im Tierwesen hat es zwar den Ansatz Maschine zu werden bis in die kleinste Zelle hinein, aber es wird sie nie ganz. Weil dann wird es vom Lebensprozess wieder erfasst und weitergeführt. Und daher - bei uns ist es so, bevor es noch ganz Maschine werden könnte, zerfällt es. Das heißt der Tod tritt ein. Also das heißt, wenn der menschliche Organismus, der auf dem Weg ist Maschinerie zu werden, das ist durch den Einfluss Ahrimans, der spielt da eine große Rolle, weil der tötet die Lebenskräfte ab. Und der führt uns dorthin. Und wir sind zum Beispiel heute auch als Organismus, da brauche ich nichts von außen einbauen, ein mehr Maschinenhaftes geworden als wir es etwa in der atlantischen Zeit waren oder als wir es noch in der griechisch-lateinischen Zeit waren zum Beispiel. Aber wir arbeiten daran schon allein durch unsere Entwicklung, in der wir drinnen stehen, daran unseren Organismus selbst Maschinenhafter zu machen. Da muss ich noch gar nicht einmal von außen was Maschinelles einbauen, sondern einfach durch die Art, wie unsere Geistesentwicklung erfolgt ist in den letzten Jahrhunderten, Jahrtausenden. Es fängt an eigentlich in der griechisch-lateinischen Zeit stärker zu werden. Erste Ansätze sogar schon in der Atlantis, aber da ist es noch schwach. Aber stark wird es dann bereits in der ägyptisch-chaldäischen Zeit, da wird es schon deutlich stärker, erst recht dann in der griechisch-lateinischen Zeit. Da fängt das Erste an.

Weil man muss denken, die Zeit, wo die ersten Maschinen vom Menschen erzeugt werden, das hat mit der Erfindung des Rades begonnen, ja sogar von der ersten Steinklinge an begonnen. Dass wir das können liegt daran, dass wir unseren Körper auch schon zur Maschine oder zum Werkzeug machen. Und da kommt etwas Totes hinein. Ein toter Einschluss. Und das wird immer stärker, das wird immer stärker. Und gegen dieses immer stärker werden, das sich durch den ahrimanischen Einfluss auch gar nicht aufhalten lässt, und das wir auch brauchen, um bewusst uns dieser ganzen Prozesse zu werden. Aber dann brauchen wir, dass wir nicht wirklich ganz ins Maschinelle ersterben, brauchen wir eine Gegenkraft. Und die kann nur durch die Christuskraft kommen, die durch das Ich wirkt.

Der Christus ist nämlich der große Spender der Lebenskraft. Also wenn man so will ist der Christus der, der der makrokosmische Lebensgeist ist könnte man geradezu sagen. Der Lebensgeist bei uns, wir hätten ihn dann voll entwickelt, wenn wir aus unserem Ich heraus einen kompletten Ätherleib erschaffen könnten. Das können wir heute noch nicht. Ich sage nicht einmal ansatzweise. Das sind ganz kleine Futzerl, die wir davon haben.

Aber was wir davon heute noch nicht durch unser Ich können, das wird uns durch den Christus zur Verfügung gestellt. Also da kommen jedenfalls Kräfte hinein. Und indem wir uns mit dem Christus verbinden, bekommen wir also auch in unseren Organismus diese Kräfte des Lebensgeistes hinein, die also eine - wie soll ich sagen - Erweckung und Erneuerung der Ätherkräfte bringen. Das ist nämlich gerade bei unserer Erdenwelt extrem wichtig. Weil der Herr Ahriman ist der, der die Lebenskräfte naja zerstört. Im Grunde zerstört und in seine hohe, aber mechanisch-berechenbare Intelligenz umwandelt.

Das ist im Grunde nichts anderes als etwas, was er der Lebenswelt abringt, indem er sie abtötet, aber in Form von ja Mechanismen oder - wenn ich es modern sage - in Form von Algorithmen. Das heißt, was ist ein Algorithmus? Algorithmen braucht man, um ein Computerprogramm zu schreiben. Computerprogramme sind Algorithmen. Das heißt, das ist so eine Art ganz genau festgelegter Ablaufplan, wie etwas zu passieren hat. Sei es ein Vorgang, sei es auch ein technischer Prozess. Also eine Maschine arbeitet im Grunde auch nach einem Algorithmus, nach einem festen Plan, in dem alles berücksichtigt ist, was diese Maschine kann. Und was links und rechts davon liegt, geht nicht. Jetzt kann es dann noch sehr geniale Maschinen geben oder Programme zunächst einmal geben, die sich scheinbar selber weiterentwickeln, das ist das, was wir künstliche Intelligenz nennen. Aber wirkliche Intelligenz ist da nicht drinnen, sondern da wirkt die ganze Kombinationskraft drinnen dieses ahrimanischen Prinzips.

Also das heißt, Altes zu nehmen und in vielfältigster Weise zu kombinieren, so dass der Schein des Neuen entsteht, dass damit auch ja verblüffende und beeindruckende Leistungen und Erscheinungen in die Welt gestellt werden können. Aber es ist nur etwas Totes, was da abläuft. Nicht einmal etwas Lebendiges, schon gar nicht etwas Beseeltes oder wirklich Durchgeistigtes, sondern es ist ein Abgestorbenes. Ein abgestorbenes Geistiges, ein abgestorbenes Seelisches, ein abgestorbenes Ätherisches, das heißt, eine abgestorbene Lebenskraft. Und dort packt es der Arhiman, an dem Zipfel packt er es. Also dort - weil die Lebenskraft kommt ja auch aus den höheren Sphären, aus dem Geistigen übers Seelische herunter, dann wird es Lebenskraft und da packt es der Ahriman. Und da macht er jetzt ja im Grunde einen Automaten daraus. Einen sich von mir aus selbst weiterentwickelten Automaten. Sich weiterentwickelnd in dem Sinne, dass er alle Kombinationsmöglichkeiten durchspielt, die es gibt. Und das kann ganz erstaunlich sein. Und da sind die Maschinen dem Menschen bereits längst weit überlegen. Schon heute. Ich meine, denkt nur an die normale Rechenfähigkeit. Der Computer kann Berechnungen, die schwierigsten Berechnungen in Millisekunden auszuführen.

Da kommt heute nicht einmal ein Mathematik-Genie mit. Und es gibt also Mathematik-Genies, die Riesenzahlen zum Beispiel miteinander multiplizieren oder quadrieren oder sonst was können. Nämlich in Wahrheit können sie es deswegen, weil sie in den Klangäther hineinschauen können. Unbewusst. Sie wissen es nicht wieso. In dem Klangäther liegen nämlich die mathematischen Gesetzmäßigkeiten, die Zahlengesetzmäßigkeiten drinnen, aber dort in lebendiger Form und indem sie da einen Zugang haben, können sie auch mit riesigen Zahlen umgehen.

Also bei den Indern ist das zum Beispiel sehr verbreitet, dort kommt es doch häufiger vor. Kam in der Vergangenheit noch häufiger vor. Darum auch in den indischen Schriften immer die Liebe zu den ganz großen Zahlen, weil die natürlich also einfach eine sehr starke Verbindung zu diesen Klangätherkräften haben. Ist dort sehr ausgeprägt. Und das ist auch kein Wunder, weil  wenn ich's vom Erdgebiet her nehme, ist so gerade der ost-, südostasiatische Bereich, hängt sehr stark mit diesen Klangätherkräften zusammen. Nicht wahr, Ätherkräfte wirken auf der Erde sehr unterschiedlich und eben im asiatischen Bereich sehr stark die Klangätherkräfte.

Mit dem Begriff Qi in der chinesischen Philosophie sind die Ätherkräfte gemeint, besonders die Klangätherkräfte 01:20:20

Und etwa auch - weiß ich nicht - in der chinesischen Philosophie und die Sache mit dem Qi. Qi ist ja nichts anderes als die Ätherkräfte. Und es sind ganz besonders eben auch die Klangätherkräfte. Die östliche Weisheit, von der man spricht, die lebt in diesen Klangätherkräften. Die Klangätherkräfte, das sind die, die auf dem Alten Mond entwickelt wurden, eben auf dem Kosmos der Weisheit. Das ist die Weisheit, die da drinnen liegt. Und das ist sozusagen der konkreteste Faktor dann in Form dieser Klangätherkräfte. Natürlich, es kommt immer aus dem Geistigen, geht übers Seelische, aber dann manifestiert sich in Form der Klangätherkräfte. Und aus dem schöpft ganz stark die asiatische Weisheit aus diesen Kräften heraus.

Und aus diesen Kräften schöpft aber auch der Ahriman oder nimmt was heraus, aber er kann es eben nicht in seiner lebendigen Form ergreifen, sondern er kann es nur ergreifen, indem er es abtötet. Das ist das Riesenproblem, was der Ahriman hat. Und was ihm auch eigentlich immer Schmerzen macht. Weil in den Klangätherkräften, da ist im Grunde ja unendliche Entfaltungsmöglichkeit da. Da kann wirklich Schöpferisches hineinkommen. Also die Klangätherkräfte sind eben nicht nur so ein bloßes Kombinationsspiel von Altem, sondern da wird wirklich immer wieder neue klangätherische Substanz geschaffen. Und darüber hinaus dann noch mehr lebensätherische Substanz. Also Lebensäther geht noch über den Klangäther hinaus und da wird die Weisheit des Alten Mondes noch weiter gesteigert.

Und das fängt auch an bereits am Anfang der Erdentwicklung, weil mit der Erdentwickelung wird der Lebensäther gebildet. Also die höchste Kraft. Und die haben wir in uns. Und das geht noch über die mathematisch fassbare Weisheit hinaus. Da ist das Drinnen, was sich der Berechenbarkeit entzieht und trotzdem ganz gesetzmäßig gestaltet ist. Wo gewisse Gesetzmäßigkeiten gebrochen und aufgelöst werden, die im Klangätherischen da sind, aber das Ganze auf höherer Ebene gehoben wird.

Also zum Beispiel so wie die Planetensysteme funktionieren, wie unser Planetensystem funktioniert - habe ich auch glaube ich schon ein paar Mal erwähnt - dass sie in letzter Konsequenz nicht berechenbar sind, solche Planetensysteme. Man kann sie über eine gewisse Strecke voraussehen, weil ein starkes klangätherisches Element drinnen ist, das ist also die Sphärenharmonie könnte man sagen. Aber das Interessante ist, das System würde unter den heutigen Bedingungen nicht stabil sein. Es würde schnell zusammenbrechen, wenn nicht diese Harmonie gewisse Abweichungen hätte. Wenn es nicht Abweichungen von diesem harmonischen Zusammenklang gäbe. Denn wäre der da, dann wäre das im Grunde auch ein voll berechenbares System. Aber dann wäre es unter den heutigen Bedingungen nicht lebensfähig auf längere Zeit. Dann würde es zusammenstürzen.

Also der Lebensäther ist in Wahrheit der, der - ja - Asymmetrien hineinbringt, der Ungenauigkeiten in gewisser Weise hineinbringt in die ganze Weisheit. Aber Ungenauigkeiten, die nicht einfach Fehler sind, sondern die etwas Höheres, die etwas Höheres hineinbringen, eine größere Vielfalt hineinbringen, eben eine Vielfalt, die sich dieser bloßen Klangharmonie, die mit der alleine nicht möglich ist. Sondern dann wird der Klang eben erhoben zum Wort. Das ist genau der Übergang. Der Klang, das ist die Musik, die Sphärenmusik. Aber was mit der Erdentwickelung und eben durch den Christus hineingekommen ist, ist das schöpferische Wort. Und das offenbart sich auf der Lebensäthersphäre, den man daher mit Recht auch als Wortäther bezeichnen kann. Dort kommt es hinein.

Also das heißt, was ist wichtig für uns heute? Was müssen wir heute machen? Wir müssen im Denken diese Ätherkräfte ergreifen. Wir müssen im Denken wirklich mit dem Klangäther und mit dem Lebensäther denken lernen. Das heißt, wir müssen mit dem Denken lernen, über das uns die Herrschaft durch den Sündenfall entzogen wurde. Das ist der Punkt! Und damit kommen wir wieder fast an den Anfang zurück.

Was geschah mit dem Sündenfall? Der Mensch wurde auf die Erde gestürzt kann man sagen. Er ging dann allmählich in die irdischen Inkarnationen hinein. Es erwachte sein Erkenntnisvermögen, aber es wurden ihm die Kräfte des Baums des Lebens entzogen. Und der Baum des Lebens hängt gerade zusammen mit dem Klangätherkräften und den Lebensätherkräften. Diese Kräfte wurden im Wesentlichen dem Menschen entzogen. Jetzt hat er sich an die Klangätherkräfte bis zu einem gewissen Grad schon herangetastet.

Im Übrigen in einer Vorbereitung des Erdenlebens Christi. Das beginnt also erstmals schon in der ägyptisch-chaldäischen Zeit. Da fangen die Menschen an, schon etwas von der Mathematik zu entwickeln. Also was nennenswertes. Und dann natürlich besonders in der griechisch-lateinischen Zeit. Und da kommt dann schon dazu auch die Wortätherkraft. Aber wodurch kommen sie auf die Erde? Eigentlich so richtig? Ja, durch den Christus würde man sagen, das ist richtig, aber nicht durch den Christus alleine. Sondern eben auch durch den späteren nathanischen Jesusknaben. Also dieser Jesus, der in Bethlehem geboren wurde, der aus Nazareth aber stammte.

Das ist also dieser Jesusknabe, den wir heute in der Nacht vom 24. auf den 25. feiern. Und ihr wisst ja, es gibt aber dann noch einen zweiten Jesusknaben, den salomonischen Jesusknaben, der hat damit jetzt weniger zu tun. Aber dieser nathanische Jesusknabe, welche Wesenheit war das? Wir hatten auch schon darüber gesprochen. Das ist jene Wesenheit, die in der geistigen Welt zurückgehalten wurde beim Sündenfall, und die nicht vom Sündenfall betroffen wurde. Also jener Teil der Adamwesenheit, wenn man so will, die nicht vom Sündenfall betroffen wurde und die insbesondere eben auch die Herrschaft behalten hat über die Klangäther- und die Lebensätherkräfte, also die Kräfte des Baums des Lebens.

Und durch die Inkarnation, die erstmalige Inkarnation auf Erden dieses nathanischen Jesusknaben eben in Bethlehem kommen diese Kräfte auf die Erde. Und das wirft sein Licht schon voraus, bevor diese Geburt endgültig stattfindet, indem dieser nathanische Jesusknabe eben sich der Erdensphäre immer mehr nähert. Immer in Verbindung mit dem Christus dabei. Aber sich dem nähert.

Und das bedingt, dass also man bereits in der vorchristlichen Zeit eben durch diese Annäherung Teile dieser Kräfte ergreifen konnte, aber noch nicht so voll und ganz bewusst. Das fängt erst an. In der ägyptisch-chaldäischen Zeit fängt es an. In der griechisch-lateinischen Zeit geht es weiter. Daher entwickelt sich da schon so etwas wie Geometrie so richtig ganz bewusst und Rechenkünste. Aber eben auch nicht das volle Spektrum, sondern sondern erst ein Ansatz dazu. Und heute gehen wir in der Mathematik schon in sehr weite Dimensionen des Klangäthers hinein, nämlich in Dimensionen, die wir nicht mehr im üblichen räumlich-zeitlichen Bild uns vorstellen können. Nicht wahr, man rechnet heute in beliebig hohen Dimensionen, Raum- oder Zeitdimensionen. Ganz egal. Also es sind in der Mathematik oder in der Physik sind heute praktisch unbegrenzte Raum- und Zeitdimensionen denkbar. Das heißt, wir können solche Kräfte in uns denkend erfassen. Aber so wie wir sie heute erfassen, sind sie eben in der von Ahriman dann hier auf Erden ergriffenen Form. Und dann geht es halt einfach bloß in die Formeln hinein, in denen es erstarrt.

Man muss dazu sagen, ein Mathematiker, der das ergreift, muss irgendwo den Zugang zu den lebendigen Kräften haben, zu diesen lebendigen Klangäther- und Lebensätherkräften. Aber der Ahriman hilft ihm dann, das abzutöten. Dann kann er es in die Formeln hineinbringen. Aber das sind Ansätze. Und es ist wichtig, dass so etwas passiert. Weil gerade durch dieses Abtöten und dann Fixieren und Niederschreiben dieser Formel, dadurch machen wir uns etwas von diesen Kräften bewusst. Aber man muss eben sehen, dass das in der Zukunft, also in der Zukunft der Wissenschaft auch, etwas ganz anderes werden wird. Also in - weiß ich nicht - in 500 oder 1.000 Jahren wird die Wissenschaft ganz anders betrieben werden. Auch die äußere Wissenschaft. Und auch das mathematische Denken wird ein ganz anderes sein, weil es wird eben einfach ein imaginatives Denken sein. Ein lebendiges Denken. Also wenn es richtig läuft.

Dann werden wir entwickeln eine Wissenschaft, die auch das Lebendige begreift. Ja, nicht nur begreift, sondern auch Leben wirklich künstlich erzeugen kann. Aber eben unter Einbeziehung dieser Lebenskräfte. Das heißt, das ist etwas ganz anderes als das, was man heute künstliches Leben nennt. Weil heute ist es eigentlich ein - naja, wie soll ich sagen - maschinelles Surrogat des Lebens was wir erzeugen können. Mehr können wir heute noch nicht. Dazu sind Ansätze da. Aber das ist etwas ins maschinenhafte Gebrachte.

Aber in der Zukunft werden wir soweit kommen, dass wir tatsächlich Lebendiges aus Unlebendigem, aus Abgestorbenen, erzeugen können und wir drehen dadurch einen Prozess um, der in der Vergangenheit war. Weil wir müssen uns eines bewusst machen: Man kann das Problem, wie ist das Leben entstanden auf Erden oder im Kosmos überhaupt niemals so lösen, wie man es heute versucht in den Naturwissenschaften, dass man schaut, wie ist aus dem Toten das Lebendige entstanden? Wenn ich diesen Weg gehe, dann gehe ich den Weg das Leben mathematisch begreifen zu wollen und von mir aus mathematisch oder physisch nachbilden zu wollen ohne Lebenskräfte, sondern nur mit dem Abgestorbenen. Und das passt natürlich ins heutige materialistische Weltbild wunderbar hinein.

Aber so ist das Leben auf Erden oder im Kosmos überhaupt nicht entstanden. Sondern im Gegenteil, es kommt aus dem Geistigen, geht über das Seelische, wird dort weiter gebildet, dann geht es ins Ätherische hinein und steigt halt dann ab - oder steigt hinauf, wie man es will - bis zu den Lebensätherkräften, also vom Wärmeäther, Lichtäther, Klangäther und dann die höchste Form des Lebensäthers, wo diese Lebenskraft gestaltend bis ins letztlich Mineralische hinein wirken kann. So ist es entstanden.

Und das Mineralische und so weiter, das sind alles Ausscheidungsprodukte aus dem. Also das heißt, am Anfang war der lebendige Kosmos, das lebendige Sonnensystem, die lebendige Erde und dann stirbt sie immer mehr. Und erst dadurch, dass sie stirbt, entsteht das tote Stoffliche. Es ist  also das Letzte in der Entwicklungskette.

Und heute ist es natürlich schon seit langer Zeit zum größten Teil erstorben, muss man auch sehen. Das alte Naturleben ist zum größten Teil erstorben und ist auf dem Weg etwas Totes zu werden. Und der Ahriman versuchte es heute in gewisser Weise, dieses sterbende Leben zu konservieren, indem er es jetzt in Maschinenform, Maschinenform im weitesten Sinn genommen, nachbildet und uns das lehrt. Was wir dabei lernen werden und lernen sollen ist, dass wir die ganzen Prozesse bis ins Physische hinein verstehen. Aber es muss eben dazu kommen, der Zugang zur Quelle, zum lebendigen Denken, also das heißt zu den Klangäther- und Lebensätherkräften.

Kurzer Einschub: Impfung aus Sicht der anthroposophischen Medizin - Schädigung der Lebenskraft 01:36:08

Und das wird auch die Medizin revolutionieren, verändern. Ganz stark verändern. Ich meine, mit der anthroposophischen Medizin versuchen wir ja schon einen Schritt dort hinein zu gehen. Aber da ist noch viel, viel mehr für die Zukunft zu erwarten. Und wenn man nur denkt, also jetzt wieder auf die Gegenwartssituation schaut, jetzt ist ja heute durch die Zeitungen gegangen, dass also der erste Corona-Impfstoff, also in der letzten Testphase hervorragende Ergebnisse erzielt. Also neunzig Prozent Heilung und so weiter. Werden wir ja sehen, was das ist. Aber dann muss man sehen, dass da nicht ein Lebensprozess angeregt wird, durch so ein Mittel, sondern dass man eigentlich einen maschinenhaften Todesprozess in den Organismus hineinbringt mit so einer Art Impfung. Der natürlich etwas bewirken kann da drinnen. Aber das ist nicht ein wirklicher Heilungsprozess, sondern man muss wissen, dass man damit etwas in den Organismus hineinbringt, was, wenn man Glück hat, das Virus zerstören kann. Aber mit hundertprozentiger Sicherheit - und das ist den Menschen heute kaum bekannt, eben auch den Naturforschern nicht - aber mit Sicherheit auch die Lebenskräfte des Menschen schädigt. Das ist untrennbar miteinander verbunden.

Also das heißt, es wird keine wirkliche Heilung damit vollzogen, sondern es wird halt ein kleineres Übel von mir aus in Kauf genommen. Ich töte den Virus - jetzt sage ich bewusst den Virus, weil bei uns und auch im Duden, darf man beides, wissenschaftlich sagt man das Virus, im Volksmund sagt man der Virus. Also es ist beides erlaubt. Beides richtig. Also der Virus wird halt getötet, wenn man Glück hat, aber der Preis ist eben Lebenskraft wird auch getötet. Unsere Lebenskraft. Es ist eine Schwächung der Lebenskraft, der eigenen Lebenskraft.

Und man muss eben abwägen, was ist das größere Übel, was ist das kleinere Übel? Also natürlich - wenn die Gefahr sehr groß ist, dass ich an dem Virus sterbe und die eigenen Lebenskräfte nicht ankommen dagegen, was im Normalfall ja doch so passiert, dann ist es vielleicht sinnvoll so eine Impfung zu machen und den Schaden, der dadurch entsteht, in Kauf zu nehmen, weil dadurch ein größerer Schaden verhindert wird. Also daher auch, wenn man es jetzt aus geisteswissenschaftlich-anthroposophischer Sicht betrachtet, muss man nicht jetzt sagen, puhh, Impfung puuh, ist in jedem Fall schlecht, nur ja nicht. Sondern man muss wissen, was sie tut und in welchen Fällen es vielleicht halt das kleinere Übel ist. Man muss aber auch wissen, dass Heilung damit nicht verbunden ist.

Wirkliche Heilung werden wir dann bekommen, wenn wir das lebendige Denken so weit entwickelt haben, dass es zugleich Heilkraft wird 01:39:29

Die wirkliche Heilung solcher Dinge werden wir dann bekommen, wenn wir das lebendige Denken so weit entwickelt haben, dass es zugleich Heilkraft wird. Heilkraft in unserem eigenen Organismus bewirkt aber Heilkraft auch, die wir an andere weitergeben können. Denn man kann also ätherische Kräfte an andere Menschen weitergeben.In der Vergangenheit war das bei den Naturheilern auf unbewusste Art der Fall. Vielleicht gibt es heute noch hier und da welche, die das wirklich beherrschen und keine Scharlatane sind. Was sicher die Mehrzahl davon ist. Also so einfach würde ich nicht zu einem großen Heiler hingehen. Aber für die Zukunft wird das kommen. Und jeder Mensch kann in der Zukunft diese Kraft entwickeln, wenn er bewusst geistig danach strebt. Und bewusst danach strebt, heißt es gar nicht jetzt, ich will Heilkräfte entwickeln, sondern das heißt einfach in seinem Bewusstseinsleben, in seinem Geistesleben, in seinem Gedankenleben lebendig zu werden. Sich nicht mehr bloß auf die kombinatorische Logik zu verlassen, sondern künstlerisch, gestalterisch-schaffend zu denken, bildhaft zu denken. Formend zu denken. Also das geht auf allen Ebenen.

Imaginationen können erst dann erlebt werden, wenn sich das seelische Erleben im Ätherischen abdrückt. Dazu bedarf es der Verbindung mit den Ätherkräften, namentlich den Klangäther- und Lebensätherkräften 01:41:00

Dahinter stecken Imaginationen. Also diese Kräfte im Übrigen, die hängen auch total mit den Imaginationen zusammen, mit der imaginativen Ebene. Jetzt von einer anderen Seite betrachtet. Ich habe oft gesagt, ja, die eigentliche Imagination ist nicht das sinnliche Bild, das etwa in der Apokalypse oder sonst wo beschrieben wird, sondern das ist also eigentlich nur ein Hilfsmittel, um mich zu einer bestimmten Seelenstimmung hinzuführen, die die eigentliche Imagination ist. Und es muss man noch genauer dazu sagen, ja, das ist eine ganz stark durchformte Seelenstimmung. Und durch was ist sie durchformt? Namentlich durch die Klangätherkräfte, durch die Lebensätherkräfte, ja auch durch die Licht- und Wärmeätherkräfte. Das ist der unterste Bereich. Aber das sind diese Kräfte, die drinnen wirken in dem Seelischen, in dem seelischen Erleben, die gestaltend wirken.

Und daher wird die Imagination ja immer auch erst dann erlebt, wenn sich das seelische Erleben im Ätherischen abdrückt, abbildet, mit dem zusammenkommt. Dann wird es erst wirklich - bekommt es dieses Formelement, aber das eben ein seelisch-ätherisches Formelement ist. Das ist sehr, sehr schwer zu beschreiben, weil es ein Erlebnis ist, für das wir halt keine sinnlichen Ausdrücke haben, keine passenden.

Aber - das war eigentlich auch der Sinn bei den alten Einweihungsmethoden, das zu bewirken. Man hat - haben wir ja geschildert, schon im allerersten Vortrag habe ich das über die ägyptische Entwicklung geschildert - wie da der Ätherleib herausgehoben wurde, weitgehend herausgehoben wurde aus dem physischen Leib, also das heißt der physische Leib in einen fast todesartigen Zustand versetzt wurde und der Ätherleib herausgehoben wurde und jetzt die Seelenwelt hineinwirken konnte und die Ätherkräfte das in ätherischen Formen übernommen haben. Und dadurch konnte es erst zu Bewusstsein kommen. Und so ist es heute auch, wenn wir zur Imagination kommen, also dass uns diese Seelenstimmung, dieses Seelenpanorama als Imagination, als Bild zu Bewusstsein kommt, als seelisches Bild. Dazu bedarf es dieser Verbindung mit den Ätherkräften. Und eben namentlich der Lebensäther- und Klangätherkräfte. Das ist also ganz essenziell.

Ich werde jetzt noch ein Stückchen weiter lesen. Wir waren also bei der Frau mit der Sonne bekleidet, die das Knäblein gebiert und die jetzt von dem Drachen mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern verfolgt wird. Und sie flieht in die Wüste. Aber das liegt im göttlichen Weltenplan und dort soll sie ihr Leben fristen 1260 Tage. Oder 2160, wie es Rudolf Steiner meint, dass es richtig wäre. Interessant, dass hier Tage und nicht Jahre steht. Bitte das auch nur einmal so im Hinterkopf zu behalten.

Ja, aber jetzt wird es erst so richtig dramatisch. Es ist also dieser Drache da. Die Frau flieht also auf die Erde. Also das heißt, die Sonnenkraft wird auf die Erde getragen. Das ist einmal ganz wichtig. Weil nur dann können wir wirklich unser freies Ich, unser vom Christus durchdrungenes Ich entwickeln, wenn diese Sonnenkraft auf die Erde kommt. Das ist ja letztlich dadurch passiert, dass der Christus auf die Erde abgestiegen ist. Also auch das können wir jetzt in dem Bild lesen, in der Schilderung jedenfalls drinnen lesen. Das ist der Weg des Christus auf die Erde herab. Weil er ist der, der letztlich da seine Kraft hinein gibt. Und mit verbunden aber ist immer die Kraft des nathanischen Jesus zugleich, der diese lebendigen Ätherkräfte mitbringt. Das gehört also auch zusammen.

Die Schlange vom Urbeginn ist zugleich diabolischer und satanischer Natur 01:46:12

Aber es ist eben der Drache da. Der Drache hilft einerseits dazu, dass diese Kräfte auf die Erde kommen, aber es ist halt auch gefährlich. Und es gibt daher auch Widerstand gegen diesen Drachen, es gilt, Widerstand zu leisten dagegen. Und so heißt es auch:

"Und es entbrannte ein Streit in der Himmelswelt. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen und der Drache kämpfte inmitten seiner Engel. Aber seine Kraft versagte und so fand sich für seine Schar im Himmel keine Wirkungsstätte mehr. Es ward gestürzt der große Drache, die Schlange vom Urbeginn, die zugleich diabolischer und satanischer Natur ist. Der Verführer der ganzen Menschheit. Auf die Erde wurde er gestürzt und alle seine Engel mit ihm. Und ich hörte eine große Stimme im Himmel",

die werden wir auch gleich auch weiterlesen, ja:

"Nun ist begründet das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Schöpfermacht seines Christus. Gestürzt ist der Verkläger unsere Brüder. Er kann sie nun nicht mehr Tag und Nacht verklagen vor dem Angesichte Gottes. Sie haben ihn besiegt durch des Lammes Blut und durch das Weltenwort, für das sie zeugten. Sie haben nicht ihr Eigensein geliebt und nicht den Tod gefürchtet. Darum verlocket ihr Himmel und ihr Sphärenwesen. Wehe aber der Erde und dem Meere, zu euch ist der Widersacher hinabgestiegen, und er lodert im wütenden Zorn, denn er weiß, dass seine Zeit nur kurz bemessen ist."

Ja. Bis daher. Ist noch immer nicht ganz fertig dieses Bild. Aber wieder eine wesentliche Epoche. Also der Kampf Michaels mit dem Drachen, mit der Schlange vom Urbeginn. Mit der Schlange vom Urbeginn, da ist eigentlich Luzifer gemeint oder die luziferischen Wesenheiten, die luziferischen Kräfte. Daher ist dieser große, rote Drache eigentlich zunächst einmal der luziferische Widersacher. Aber es ist trotzdem ganz richtig, dass hier in der Apokalypse steht: die Schlange vom Urbeginn, die zugleich diabolischer und satanischer Natur ist. Diabolisch, also das ist der Diabolos, das ist der Luzifer, ganz deutlich, der Durcheinanderwerfer heißt das im Großen und Ganzen. Also der bringt das Chaos hinein in alles. Das ist das, was in den Triebkräften usw. drinnen liegt. Das ist der Diabolos, das ist der Luzifer.

Die satanischen Kräfte, na ja, zu denen zählen auf jeden Fall die ahrimanischen Kräfte. Und bis zu einem gewissen Grad kann man auch die Asuras, also die noch stärkeren Widersacher, die mehr im Hintergrund immer stehen, die man da auch dazurechnen kann. Die sind am Anfang der Entwicklung noch nicht so bedeutsam. Sie werden auf die Erde hinuntergestürzt schon auch bis zu einem gewissen Grad. Wirken im Untergrund der Erde. Treten aber in die Entwicklung am Anfang noch wenig ein.

Aber wenn ich zum Beispiel dieses Bild des Weibes oder der Frau mit der Sonne bekleidet nehme gegen Ende der Erdentwicklung, na, da sind in der Tiefe ganz stark die satanischen Kräfte auch wirksam. Dann tritt mehr das satanische Element heraus und das Diabolische hat mehr eine dienende Rolle dabei. Also das heißt, es gibt eine gewisse Berechtigung diese Schlange zugleich diabolisch und satanisch zu nennen. Das also zusammenzufassen. Aber wir werden deutlich sehen, dass die satanischen Kräfte in Wahrheit gegen Ende der Erdentwicklung aus dem Meer aufsteigen. Und dass sie dann durch ein eigenes Bild gekennzeichnet werden, ein sehr verwandtes Bild, nämlich durch dieses Tier, das aus dem Meer aufsteigt und das ebenfalls sieben Häupter und zehn Hörner hat. Das wird dann im 13. Kapitel sein, mit dem wir uns das nächste Mal zu beschäftigen beginnen werden.

Jetzt möchte ich aber noch ein bissl weiterlesen, was noch im zwölften Kapitel also zu diesem Bild steht, von dem wir die ganze Zeit gesprochen haben.

"Und als der Drache sah, dass er auf die Erde gestürzt worden war, fing er an, das Weib, das den Sohn geboren hatte, zu verfolgen. Da wurden dem Weibe die zwei Flügel des großen Adlers gegeben. Mit ihnen sollte sie in die Wüste fliegen, an den Ort ihrer Bestimmung, wo ihr Leben dreieinhalb Zeiten gefristet werden sollte, fern von dem Angesichte der Schlange. Und die Schlange ließ aus ihrem Rachen hinter dem Weibe her einen Wasserstrom hervorfluten, um es zu vernichten. Da kam aber die Erde dem Weibe zu Hilfe. Sie öffnete ihren Mund und trank den Wasserstrom in sich hinein, den der Drache aus seinem Munde hervor schoss. Und der Drache entbrannte vor Zorn gegen das Weib. Er stürmte dahin, um gegen die zu streiten, die von dem Samen des Weibes übrig geblieben waren. Das sind diejenigen, die sich an die göttlichen Weltenziele halten und dem Zeugenschicksal Jesu folgen."

Also das heißt, da kommt wieder eine Aufgabe auf alle die zu, die sich auf den richtigen geistigen Weg begeben wollen. Interessant ist hier drinnen zum Beispiel, wo der Drache, diese Frau, das Weib verfolgt, dass sie in die Wüste flieht, aber zur Bestimmung, wo ihr Leben dreieinhalb Zeiten gefristet werden soll. Diese dreieinhalb Tage oder dreieinhalb Zeiträume, wie auch immer, dreieinhalb - das ist die Hälfte von Sieben im Übrigen - das ist immer auch die Frist dafür zum Beispiel, wie lang ein Mensch in einem todesähnlichen Zustand verharren kann. Dann entscheidet es sich, ob der Ätherleib sich endgültig trennt und damit das Leben verloren geht oder ob man wieder hereinkommen kann. Das ist etwa der Zeitraum, den man bei der ägyptischen Einweihung ausgenutzt hat, also um den Menschen in einen todesähnlichen  Zustand zu versetzen.

Dreieinhalb Zeiten. Weil man muss sehen, warum die Hälfte von Sieben? Ist auch eine interessante Frage, kann man auch von verschiedenen Seiten angehen, aber ein Aspekt ist: In jeder Entwicklung gibt es einen absteigenden Prozess und den aufsteigenden Prozess. Man kann es auch umgekehrt sehen, also beim Menschenleben ist es so, dass also von der Geburt an ein aufsteigende Prozess ist, dann folgt ein absteigender Prozess. Und dann am Ende sind die Ätherkräfte verbraucht, ja verbraucht in dem Sinne, dass sie bar jeder Gestaltungskraft geworden sind, also ganz einfach geworden sind. Und dieser Prozess dauert dreieinhalb Zeiten, wenn man so will. Also der eine Bogen dreieinhalb Zeiten, der andere Bogen dreieinhalb Zeiten. Damit hängt das zusammen.

Also zum Beispiel auch nach dem Tod, wenn der Ätherleib endgültig zerfällt, daher die dreieinhalb Tage. Das ist genau dieser Prozess, wo der Ätherleib sich auflöst, indem er also seine ganze Formkraft verliert und damit aufgeht in den Weltenäther. Und während dieses Zerfallsprozess oder Auflösungsprozesses sieht man dieses ganze Lebenspanorama über das letzte Erdenleben. Das ist drinnen. Das wird also bei diesem Zersetzungsprozess, wenn man so will, freigesetzt. Und der Ätherleib wird mit dem Tod ganz gestaltlos, ganz makellos.

Rudolf Steiner erzählt das oft so, also gut, normal wenn wir älter werden mit dem physischen Leib, na dann kriegen wir halt unsere Falten und Runzeln und so weiter, über die manche mehr, manche weniger glücklich sind. Und sie werden jedenfalls immer tiefer, diese Falten. Der Ätherleib macht genau das Gegenteil. Er ist am Anfang, also wenn wir geboren werden oder schon vor der Geburt, reichlich ausgestattet mit Bildekräften, mit Gestaltungskräften. Und die werden im Laufe des Lebens immer weniger. Also es ist ein Prozess, der...sie sind also so, dass sie bis zur Lebensmitte hin also einen Aufbauprozess noch bewirken können im Körper, aber ab der Lebensmitte verausgaben sie sich immer mehr und zum Schluss, am Ende sind sie in der Regel verbraucht, weg. Also das heißt, der Ätherleib ist blank und glatt und sauber, wie ein - ja, jetzt wollte ich schon sagen wie ein Kinderpopo, so glatt - keine ätherischen Runzeln. Also genau gegenläufig was sich im Physischen abspielt und im Ätherischen abspielt. Also darum diese dreieinhalb Zeiten, von denen hier die Rede ist.

Der Kampf Michaels mit dem Drachen wird geführt durch uns 01:58:04

Ja. Und jetzt der Punkt ist, also noch - was ich eigentlich schon in anderen Zusammenhängen auch erzählt habe - ja, was passiert denn? Also der Drache wird vom Michael bekämpft. Und wo landet er schon wieder? Er landet unten bei uns auf der Erde. Also das sollten wir uns immer bewusst werden. Michael sendet uns den Drachen auf die Erde und man kann sagen, er gibt uns dadurch die Gelegenheit ihn zu bekämpfen, ihn zu verwandeln, ihn letztlich zu erlösen irgendwann einmal. Und wir müssen uns bewusst sein, der Kampf Michaels mit dem Drachen wird geführt durch uns. Wer ist das Feuerschwert Michaels? Wer ist die flammende Lanze des Michael? Wir! Das menschliche Ich. Das ist die die Lanze und das Schwert des Michael. Das flammende Schwert. Das ist das Symbol für unser Ich. Wir haben dieses Symbol schon mehrmals jetzt in der Apokalypse kennengelernt und hier müssen wir es uns wieder dazudenken. Also es ist dasselbe Bild, das hineinfällt.

Die Frau, bekleidet mit der Sonne, ein Knäblein gebärend, den Mond unter ihren Füßen - das ist die Christuskraft 01:59:33

Ja, damit sehen wir also, dass eine ganz große Kraft herein kommt durch dieses Bild. Ich werde das das nächste Mal noch versuchen noch deutlicher heraus zu bringen. Aber diese Frau bekleidet mit der Sonne, ein Knäblein gebärend, das ist die Christuskraft, die zuerst in der Sonne geboren wird und die dann auf die Erde herunterkommt und die jetzt in uns, in unserem Ich drinnen ist. Da wird es noch einiges zu sagen geben dazu, eben gerade zu diesem Prozess, wie diese Ich-Kraft, diese Sonnenkraft in uns hineinkommt, sich verbindet mit unserem Ich. Also Rudolf Steiner hat nicht zuletzt deshalb sehr ausführlich über dieses Bild gerade in seinen Apokalypse-Vorträgen für die Priester der Christengemeinschaft gesprochen, weil das zusammenhängt ja mit dem Altarsakrament schlechthin und mit der Menschenweihe-Handlung in der dieses Altarsakrament zelebriert wird. Ja - zelebriert, ausgeführt wird, bewirkt wird, wo es Wirklichkeit wird. Über das können wir das nächste Mal noch ein bissl sprechen. Weil das gehört alles zu dem dazu.

Also das heißt, dieses Bild der Frau, bekleidet mit der Sonne, ein Knäblein gebären, den Mond unter ihren Füßen, aber halt auch verfolgt vom Drachen, das ist das große Hoffnungsbild. Das Bild, das uns Mut machen kann für die künftigen Auseinandersetzungen, wo wir durch unsere Ich-Kraft das Schwert des Michaels sein können, um den Drachen in Zaum zu halten und wo wir zugleich aber die Verbindung mit dem Christus in uns haben und dadurch den Drachen sogar irgendwann einmal erlösen können. Und das heißt, all die Dinge, die jetzt kommen dann - und jetzt kommen die ganz bösen Dinge, die aus der Tiefe kommen. Wenn wir uns mit den Kräften, von denen dieses Bild spricht, verbinden, dann sind wir diesen Kräften weit überlegen. Allen, bis zu den schlimmsten Kräften hinauf. Aber die Prüfungen kommen natürlich.

Und die Widersacher wollen uns diese Prüfungen ersparen in gewisser Weise. Und das wäre das Fatale. Das heißt, es gibt einen bequemen Weg in die Zukunft und der führt aber dann ins Reich der Widersacher. Und ich garantiere euch, je mehr wir in die Zukunft kommen, sind die Widersacher etwas, was uns dadurch schaden wird oder uns dadurch auf dem falschen Weg führt, weil sie uns das Leben immer angenehmer und immer besser und immer glücklicher machen. Also die Widersacher werden sich absolut nicht dort zeigen primär, wo jetzt Leid, Vernichtung und Grausliches und so weiter kommt, sondern die Widersacher werden uns am stärksten damit verführen, dass sie uns das Leben angenehm und leicht machen. Und nur - dann kommen wir unter die Räder.

Jenseits von Gut und Böse 02:03:15

Und was wir suchen müssen, ist wie soll ich sagen, das wirkliche geistige Glück, nämlich das dadurch entsteht, dass wir aus der Ich-Kraft heraus mithilfe der Christuskraft, die drinnen wirkt, mit Hilfe des Michael, der uns unterstützt, dass wir damit selber verwandeln oder zu verwandeln beginnen das Böse. Dann lösen wir diese Probleme auf und dann kommen wir wirklich in etwas hinein, was - ja - im Grunde jenseits von Gut und Böse ist. Weil es eine ganz neue Perspektive eröffnet.

Weil man muss sich denken, das Gute, so wie wir es jetzt kennen, ist als Begriff, schon rein als Begriff, nur dadurch fassbar, dass man es abgrenzt von dem Bösen. Bedenkt das auch bitte einmal, wenn wir sprechen vom Guten, dann hat es als Nebensatz immer die Bedeutung, aber dann muss es auch das Böse geben. Und der Endzustand der ganzen - na nicht der Erdentwicklung, aber der Endzustand der ganzen planetarischen Verkörperungen unserer Erde, also dieser sieben Stufen vom Alten Saturn über die Alte Sonne, den Alten Mond, jetzt unsere Erde und dann Neuer Jupiter, Neue Venus und Vulkanzustand, diese sieben planetarischen kosmisch-planetarischen Zustände, von denen wir öfter gesprochen haben - am Ende gibt es kein Gutes mehr und kein Böses mehr, sondern etwas, was höher ist als beides.

Und dieses Höhere könnte es aber nicht geben, wenn wir jetzt nicht den Gegensatz von Gut und Böse hätten oder die Polarität von Böse und Gut hätten. Aber im Endeffekt, ganz am Ende der Entwicklung, wird sich das auflösen. Und das sollte man auch sehen, dass das die Aufgabe ist, die wir aus unserem Ich heraus und mit der damit verbundenen Christuskraft erfüllen können, wenn wir es wollen. Und damit kommen wir gegen alle Widersacher an, gegen die luziferischen, gegen die ahrimanischen, gegen die asurischen, na ja, und dann was noch als Schrecklicheres kommt und was dann in den nächsten Bildern besprochen wird. Darauf möchte ich heute nimmer darauf eingehen.

Ausklang 02:06:10

Wir sind, glaube ich, jetzt an der Zeit aufzuhören. Es sind also jetzt die ganz großen, gewichtigen, aber auch im positiven Sinn gewichtigen und kraftvollen Bilder, vor denen wir jetzt stehen. Und ich danke euch, dass ihr dabei ist.

Wenn ihr noch Fragen habt, stehe ich gerne zur Verfügung. Ansonsten wünsche ich euch eine wunderschöne Nacht. Träumt von diesem schönen Bild und lasst ruhig einmal den Drachen weg. Den kann man das nächste Mal dazu nehmen. Erfreut euch an der der Kraft, die da hereinkommt.

Zuhörer: Danke. Gute Nacht!

Meine Lieben, gute Nacht. Gute Nacht. Habt eine schöne Woche!

Anmerkung einer Zuhörerin: "Übrigens, Wolfgang! Wir haben heute 30 Teilnehmer. 30 Teilnehmer beim 30. Vortrag.".

Das ist toll. Das passt ja! Irgendwer wollte noch etwas sagen?

Fragen 02:07:44

Frage eines Teilnehmers: "Ja, ich habe eine Frage und zwar als Vorbereitung fürs nächste Mal.  Wenn ein nicht eingeschalteter Computer vorhanden ist, könnten wir eine Meditation machen, ein Mantra betreffend, ein Text oder auch ein Bild. Wenn euch die Idee anspricht und wenn ich Emails bekomme, dann würde ich etwas organisieren, dass wir gemeinsam einen Text meditieren oder ein Bild oder ein Mantra. Es genügen fünf Minuten. Wenn wir das gemeinsam machen, dann wäre das eine gute Vorbereitung. Ich würde mich freuen, wenn Zuschriften kommen."

Ja! Gerne! Also gute Nacht! Und bis zum nächsten Mal. Danke.



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ASTRAL

Das Wort astral, astralisch als Begriff für die Seelenwelt hängt zusammen mit der Sternenwelt. Sterne sind Tore in die Seelenwelt. Astralleib als Synonym für Sternenleib [30 | 00:01:33]

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0-9

7 SIEGEL

Die Öffnung des siebenten Siegels beschreibt den Prozess, wo die Erdentwicklung vom physisch-ätherischen in den astralen Zustand übergeht [30 | 0:01:33]


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Literaturangaben

Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, ISBN 978-3-905893-02-1;

Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), ISBN 3-7274-0080-3;

Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), ISBN 3-7274-1040-X;

Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), ISBN 3-7274-1045-0;

Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), ISBN 3-7274-3460-0;

Emil Bock, Das Neue Testament, Übersetzung in der Originalfassung, Urachhaus, Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7221-X