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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter&amp;diff=31875</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter</title>
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		<updated>2026-06-02T11:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Stimme von Ulrike S. vom 16. September 2023 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}[[Datei:133.apo.jpg|thumb|410px|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]], der Gründer von [https://anthrowiki.at anthrowiki.at] ]]&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zu Dr. Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
== Einleitung==&lt;br /&gt;
Hier hält Dr. Wolfgang Peter einen Vortragszyklus welcher sich an der [https://anthro.wiki/GA_104 GA 104] (Die Apokalypse des Johannes von Rudolf Steiner) orientiert. Darüber hinaus sind in seinen Vorträgen auch Inhalte aus der [https://anthro.wiki/GA_104a GA 104a] (aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes von Rudolf Steiner) enthalten. Sehr wichtig sind aber auch die Bezüge auf die [https://anthro.wiki/GA_346 GA 346] (Apokalypse und Priesterwirken). Last but not least: Wolfgang ist es ein Herzensanliegen sich künstlerisch frei im- und um das Themengebiet der Offenbarung Jesu-Christi zu bewegen. Es ist ihm ein zentrales Anliegen, dass die Menschen auf den Bezug zum eigenen ICH aufmerksam werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Methodisch fließen bei Wolfgang neben der Vorträge von Rudolf Steiner auch eigene Geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Ferner nimmt Wolfgang den Ball auf, wenn ihm seine Zuhörer eigne Erlebnisse oder Fragen zusenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch wird der wöchentliche Vortragszyklus zu einem lebendigen und interaktiven Erlebnis für die Menschen. Und es kommt regelmäßig vor, dass sich die Menschen ganz persönlich in den Aussagen und Darstellung von Wolfgang wieder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hebräischer Text von Genesis 1-6 ====&lt;br /&gt;
Den in manchen Vorträgen zitierten Text aus der Genesis findet ihr in Hebräisch/Deutsch hier: [https://odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/Das_Schoepferische/Genesis.pdf Genesis 1-6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtet bitte, dass der hebräische Text von rechts nach links zu lesen ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeiten und Einwahldaten==&lt;br /&gt;
Diese spannenden, lehrreichen und inspirierenden Vorträge über die Apokalypse des Johannes (GA 104) werden von Wolfgang vor einer Gruppe von Interessierten gehalten, aufgezeichnet und als Videos veröffentlicht. Wer sie am Dienstagabend nicht live auf youtube sehen kann, hat die Möglichkeit, die Filme hier im Archiv anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit:&#039;&#039;&#039; Jeden Dienstag um 19.00 Uhr für etwa 2 Stunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913 (wenn du &amp;quot;neu&amp;quot; bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François unter info@anthro.world im Voraus. &#039;&#039;&#039;Um Störungen zu vermeiden:&#039;&#039;&#039; Bitte schalte das Mikrofon &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Vornamen einloggen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Youtube live:&#039;&#039;&#039; https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Regelmäßige Spenden an Wolfgang ==&lt;br /&gt;
Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang sind kostenfrei. Dennoch entstehen intern Kosten. Zur Aufrechterhaltung und Ermöglichung künftiger Entwicklungen (Deckung eigener Lebenshaltungskosten, Servermiete, Domainkosten, Strom- Wärme- Kühlungskosten, Hard- und Softwarekosten, Datensicherungskosten, IT Beratungskosten, Entwicklungskosten des aktuellen und künftigen Wiki- nur um einige Positionen zu nennen...) sind eure Spenden willkommen. Damit in die Zukunft geplant werden kann, sind wiederkehrende Zahlungen besonders Hilfreich. [https://anthro.wiki/AnthroWiki:Spenden Infos hierzu hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{Alle Folgen auf einen Blick}}==&lt;br /&gt;
[[Datei:1.apo.wordcloud.jpg|thumb|410px|Eine &amp;quot;wordcloud&amp;quot; aus dem [[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1. Vortrag «Die Apokalypse des Johannes»]]]]&lt;br /&gt;
Hier findest du alle Videos, Audios und Transkriptionen zusammen. Jeder Apokalypse Vortrag hat jetzt eine eigene Seite bekommen. Wir haben bisher nur ca. 50% der Transkriptionen geschafft- es ist recht mühsam, aber man bekommt innerlich dabei etwas zurück, weil man sich tief mit dem Inhalt verbinden muss. Wenn du [[MitTun bei Anthro.World|dieses Projekt mittragen möchtest, dann schaue auf der Seite MitTun]] nach weiteren Details. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter» ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme aus youtube von &amp;quot;RK-jc1hb&amp;quot; vom 18. Februar 2025 ===&lt;br /&gt;
zur Folge 252 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke für Ihre erhellenden Beiträge! Ich höre sie immer wieder gerne und entwickle über sie auch noch mehr und mehr Sympathie für die Anthroposophie, die ein wertvoller und wichtiger Impuls war und ist. Bei Ihnen erlebe ich es frei von Ideologie und Dogmatismus, als lebendigen Impuls. Das spricht mich an, da geht etwas bei mir/in meiner Seele in Resonanz. Danke Ihnen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne S. vom 7. Januar 2025 ===&lt;br /&gt;
246 Vorträge – viele mehrfach gehört!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich früher gehofft, daß Du [Wolfgang] „zur Sache“ kommst, nicht mehr ausuferst und mit dem Text der Apokalypse endlich weitermachst, so hoffe ich inzwischen, daß Du DEINEN Weg noch lange, lange so weiter gehst. Du referierst nicht gegebene anthroposophische Inhalte sondern Du schöpfst aus Dir  – Anthroposophie lebt in Dir. Ich bin unendlich dankbar, daß ich das so erleben darf. Susanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne S. aus Österreich, 7. Januar 2025 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Heidi E. vom 16. Mai 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidi E. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Heidi E.&#039;&#039;]]&amp;quot;Lieber Wolfgang, nach langer Zeit möchte ich mich wieder zu Deinen Apokalypsevorträgen äußern. Ich verfolge sie regelmäßig und so aufmerksam wie möglich. Du sagst, dass die Apokalypse eine &#039;&#039;&#039;Wesensoffenbarung Jesu Christi&#039;&#039;&#039; ist, und folgerst daraus, dass sie deshalb auch eine &#039;&#039;&#039;Wesensoffenbarung des menschlichen Ich&#039;&#039;&#039; sei. Das schlägt sich auch in Deinen Vorträgen nieder, da Du in mindestens 180 Vorträgen davon sprichst, wie dem Ich, um nicht ganz im Materiellen zu versinken, immer wieder die geistigen Offenbarungen, die Propheten ect. verkünden, als moralische Stütze und geistige Nahrung dienen. Doch mit der &#039;&#039;&#039;Tat auf Golgatha ändert sich alles&#039;&#039;&#039;. Auch in Deinen Vorträgen findet diese &#039;&#039;&#039;Wende&#039;&#039;&#039; statt. Du zeigst uns mit großer Leidenschaft, wie dieses Ich, das seitdem im Menschen selbst als übergroße Kraft wirken kann, &#039;&#039;&#039;tastend&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;ahnend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;geistigen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Offenbarungen&#039;&#039;&#039; kommen kann. Wie dieses Ich in sich durch stetes Üben der &#039;&#039;&#039;6 Nebenübungen&#039;&#039;&#039; sich eine tragende Basis schaffen kann, um durch alle Gefahren hindurch und über alle Abgründe hinweg, denen es auf dem Weg begegnet, dem Reich des &#039;&#039;&#039;Sorat entkommen&#039;&#039;&#039; kann. Die Bilder werden lebendig und zeigen, nach &#039;&#039;&#039;langer Wanderung&#039;&#039;&#039; durch die kosmischen &#039;&#039;&#039;Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, ein Ich, dem eine neue &#039;&#039;&#039;Schöpfung aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; gelingen kann, eine Schöpfung der &#039;&#039;&#039;Freiheit und Liebe&#039;&#039;&#039;, wie sie es noch nie zuvor gegeben hat. &#039;&#039;&#039;Es ist großartig, wie Du uns dahin führst&#039;&#039;&#039;, das zu begreifen, damit &#039;&#039;&#039;wir mutig und frei diesen Weg gehen&#039;&#039;&#039;, zumindest anfänglich. Vielen vielen Dank, Wolfgang. Heidi E.  16. Mai 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne S. vom 1. Februar 2024 ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Immer wieder nehme ich Anlauf zu einem Feedback zu Wolfgangs Vorträgen –  es entsteht nichts, was dem entspricht, wie ich ihn erlebe. Aber immer höher lerne ich ihn schätzen! Er trägt die ganze Fülle von Steiners Geisteswissenschaft in sich und gibt sie in so ganz anderer Weise weiter wie Pietro Archiati, der für mich auch eine ganz wichtige Persönlichkeit war.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Ulrike S. und Michaela L. geschrieben haben – dem kann ich mich ganz anschließen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;ganz unaufgeregt&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;….    &#039;&#039;&#039;frei  von Pathos und falscher Bescheidenheit&#039;&#039;&#039;, ich spüre &#039;&#039;&#039;liebevolle Berührung&#039;&#039;&#039;, wenn ich deinen Vorträgen lausche. Und das nicht nur ab und zu, sondern durchgehend. Ein großes Geschenk!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela L. zitiert aus dem 5. Evangelium!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…….Nicht so sehr das WAS sondern &#039;&#039;&#039;das WIE, goss etwas wie einen Zauberhauch in die Seelen der Menschen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&#039;&#039;  &#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;so ergeht es mir bei den Vorträgen von Wolfgang…»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne S. aus Österreich, 1. Februar 2024&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Thomas N. vom 1. Dezember 2023 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ich möchte mich &amp;quot;zwischendurch&amp;quot; wieder einmal von ganzem Herzen &#039;&#039;&#039;bedanken&#039;&#039;&#039;, lieber Wolfgang! Bin seit dem ersten Vortrag dabei, &#039;&#039;&#039;wiederhole&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;alte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039;... und ja: &#039;&#039;&#039;mein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geistiges&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Leben&#039;&#039;&#039; wurde so umfassend &#039;&#039;&#039;bereichert&#039;&#039;&#039;, dass ich dieses Geschenk noch immer nicht wirklich fassen kann...DANKE!»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas N., den 1. Dezember 2023&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Doris M. vom 16. November 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Doris M. Stimme.png|thumb|250px|&#039;&#039;Doris M.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Wolfgangs wöchentliche Vorträge zur Apokalypse des Johannes &#039;&#039;&#039;höre&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;regelmäßig&#039;&#039;&#039; und zeitnah. Nachdem ich heute die &#039;&#039;&#039;187. Folge&#039;&#039;&#039; gehört habe, glaube ich nun, &#039;&#039;&#039;den [[A:Weltenplan|Weltenplan]]&#039;&#039;&#039;, so wie ihn Rudolf Steiner beschreibt, verstanden zu haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noch im [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Lesekreis zu Theosophie]], waren viele Begriffe, wie [[A:Geistselbst|Geistselbst]], [[A:Lebensgeist|Lebensgeist]] und [[A:Geistesmensch|Geistesmensch]] für mich nur &#039;&#039;&#039;abstrakte Begriffe&#039;&#039;&#039;. Später konnte ich diese Begriffe auch mit Inhalten füllen, doch &#039;&#039;&#039;mit diesem aktuellen Vortrag&#039;&#039;&#039; habe ich gelernt, dass sie auch den zukünftigen &#039;&#039;&#039;planetaren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklungen&#039;&#039;&#039; unserer &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; zugeordnet werden können. Dies war für mich neu bzw. war ich vielleicht bisher noch nicht in der Lage, es zu verstehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;menschliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; führte uns durch die Entwicklung von &#039;&#039;&#039;Wärmekörpern&#039;&#039;&#039; (alter Saturn), die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Ätherleibes&#039;&#039;&#039; (alte Sonne) und die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Astralleibes&#039;&#039;&#039; (alter Mond). Nun - hier auf der Erde - wurde uns das &#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039; und wir haben die Möglichkeit unser ICH zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig können wir nun auch schon unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verändern&#039;&#039;&#039;, was dann in der nächsten Verkörperung der Erde (Neuer Jupiter) als Geistselbst zur &#039;&#039;&#039;Vollendung&#039;&#039;&#039; führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Mitte des Bestehens des neuen Jupiters können wir dann auch damit beginnen, unseren [[A:Ätherkörper|Ätherkörper]] zu verwandeln, was dann in der darauf folgenden Verkörperung der Erde (Neue Venus) &#039;&#039;&#039;als Lebensgeist&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und letztendlich, in der Mitte des Bestehens der Neuen Venus können wir damit beginnen unseren &#039;&#039;&#039;physischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Körper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;, was dann in der letzten Verkörperung der Erde - dem Vulkan - als &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und all diese &#039;&#039;&#039;Verwandlungen&#039;&#039;&#039; gestalten wir willentlich und in Bewusstheit und Freiheit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch wenn die Zeitspanne bis zur letzten Verkörperung unserer Erde für mich unvorstellbar ist, &#039;&#039;&#039;sehe&#039;&#039;&#039; ich doch dieses &#039;&#039;&#039;wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mir&#039;&#039;&#039;. Der Gedanke daran ist &#039;&#039;&#039;erhebend&#039;&#039;&#039; und macht mich &#039;&#039;&#039;glücklich&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Vielen Dank Wolfgang, dass ich dies durch Deine Vorträge gelernt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Herzliche Grüße an Dich, Doris»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doris M., 16. November 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stimme von Ulrike S. vom 16. September 2023===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrike S. Stimme.jpg|mini|350x350px|&#039;&#039;Ulrike S.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Manchmal geht alles wie von selbst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manchmal scheint alles schwer.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manchmal weiß man: Ich bin hier richtig.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Lieber Wolfgang,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wenn in deinen Vorträgen etwas „von oben“ schwingt und dabei ganz unaufgeregt bleibt und frei ist von Pathos und falscher Bescheidenheit, dann spüre ich das. Genauer gesagt spüre ich liebevolle Berührung, wenn ich deinen Vorträgen lausche. Und das nicht nur ab und zu, sondern durchgehend. Da kann ich nur richtig sein - mir bleibt nichts anderes übrig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir dürfen so viel lernen über die riesengroße Weltenschöpfung und darüber, was Menschsein aus dem Christus-Ich heraus  bedeuten kann. Ich bin, wie Bruno auch schrieb, vom ersten „zufälligen“ Hören auf youtube an wie gebannt (aber zum Glück nicht gebannt) und kann das Zuhören nicht unterbrechen. Ich beginne, Vorträge von dir zu transkribieren, und seit einigen Monaten höre ich die Vorträge von Anfang an systematisch durch und schreibe Neues in ein besonders schönes ausgewähltes Ringbuch. Es ist jedes mal festlich, wenn ich das tue. Ich lade die verstorbenen Menschen ein, hinzu zu kommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manchmal scheint es mir, als würdest du, bildlich gesprochen, in deinem Vortrag wie ein Steinmetz den Kern der Botschaft heraus arbeiten. Eine Runde des Weghauens folgt der nächsten, dann kommt ein Schleifen, dann wird die Gestalt mal umgedreht oder auf den Kopf gestellt und weiter geht’s. Und so erleben wir Zuhörer die Botschaft nach und nach in uns wach werdend, sie wird fassbarer, bekommt Konturen, wird in der Unzerstörbarkeit in uns staunend und demütig gefunden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch deine Vorträge erfüllt sich vieles. Einkapselungen öffnen sich. Ahnen wird zu Gewissheiten. Und noch viel mehr. Ich danke dir sehr, Wolfgang, für die Räume des Lauschens, des Nachhausekommens und des Erinnerns, die du uns schenkst - es sind große Geschenke an uns!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein ausdehnendes großes Danke geht auch an dich, lieber François, für all das, was du in all der Vielfalt tust und stemmst, von dem wir uns kaum eine umfassende Vorstellung machen können!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele liebe Grüße,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ulrike S. den 16. September 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stimme von Daniel vom 20. Juli 2023===&lt;br /&gt;
[[Datei:Daniel_H._Stimme.jpg|mini|250x250px|&#039;&#039;Daniel H.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Wolfgang und lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin treuer Zuhörer der Apokalypse Vorträge seit ca 1,5 Jahren. Als ich im April letzten Jahres darauf gestoßen bin, da hatte ich &#039;&#039;&#039;binnen 3 Monaten alle versäumten Vorträge nachgeholt&#039;&#039;&#039; gehabt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich darf sagen, daß ich seit Anfang der Coronazeit eine &#039;&#039;&#039;spirituelle Verwandlung&#039;&#039;&#039; erlebt habe und die Apokalypse Vorträge haben maßgeblich dazu beigetragen. Diese Fülle an Offenbarungen, die darin enthalten sind, sie tragen eine &#039;&#039;&#039;seelenbildende Kraft&#039;&#039;&#039; in sich. Durch diese erfüllenden Wahrheiten gelang es mir &#039;&#039;&#039;mein ICH zu finden und den Christus&#039;&#039;&#039; - dieses intime Erlebnis möchte ich hier nennen, weil ich weiß, daß das ja auch &#039;&#039;&#039;der Sinn der Sache&#039;&#039;&#039; ist und solche Erfolgsmeldungen schön zu hören sind.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich erlebte häufig, daß &#039;&#039;&#039;meine aktuellen Themen wie von Geisterhand geführt&#039;&#039;&#039; von Wolfgang im Vortrag irgendwie gestriffen worden sind. Zum Beispiel : als ich im vergangenen Winter mich beschäftigte mit Pythagoras, weil ich das Buch die großen Eingeweihten von Edouard Schure las, da erwähnte Wolfgang Pythagoras in seinem Vortrag. Wenn ich mich recht erinnere, dann ist es das einzige Mal, daß er ihn erwähnte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße und vielen Dank&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Daniel»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daniel H., den 20. Juli 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Michaela L. vom 13. Juli 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaela L. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Michaela L.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es gibt einen Satz aus dem fünften Evangelium von Rudolf Steiner, der mich sehr berührt hat. Er erzählt an dieser Stelle von dem &#039;&#039;&#039;Jesus&#039;&#039;&#039; von Nazareth und &#039;&#039;&#039;wie dieser auf seinen Wanderungen mit den Menschen spricht&#039;&#039;&#039;. Dazu sagt Rudolf Steiner:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&amp;quot;Nicht so sehr das WAS sondern &#039;&#039;&#039;das WIE, goss etwas wie einen Zauberhauch in die Seelen der Menschen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und &#039;&#039;&#039;so ergeht es mir bei den Vorträgen von Wolfgang&#039;&#039;&#039;. Es ist egal über was er spricht. Sei das Thema auch noch so ernst, aktuelle Tagesthemen wie Kriege, künstliche Intelligenz Transhumanismus ect. ect. Alles keine aufbauenden Dinge, aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;in den Worten immer etwas Positives&#039;&#039;&#039; das mit dem Gesprochenen &#039;&#039;&#039;mitfließt&#039;&#039;&#039;. Und all das &#039;&#039;&#039;der Technik Ahrimans zum Trotz&#039;&#039;&#039;. Denn ich höre die Vorträge nie live sondern erst später auf Youtube, aber &#039;&#039;&#039;der Zauber bleibt erhalten&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine besondere Erfahrung habe ich gemacht, wenn Wolfgang über geistige Wesenheiten vor allem über die &#039;&#039;&#039;Elementarwesen&#039;&#039;&#039; spricht. Je öfter ich seine Worte dazu höre, desto mehr wird aus dem Glauben daran eine &#039;&#039;&#039;innere Gewissheit das es wahr ist&#039;&#039;&#039;, dass da noch &#039;&#039;&#039;eine Welt hinter dieser Welt&#039;&#039;&#039; ist. Ich habe die Existenz dieser Welt zwar immer für wahr gehalten, aber ich wusste es nur im Kopf und jetzt wird es mehr und mehr ein Wissen, das wie soll ich sagen &#039;&#039;&#039;mich als Ganzes ergreift&#039;&#039;&#039;, so als sei es in mein Herz gelegt und von dort geht es in den ganzen Körper. Wenn ich zB einen Baum betrachte, dann kann ich zwar den Baumgeist nicht sehen, aber in den Baumkronen sind manchmal die wunderbarsten Gesichter oder Formen zu erkennen und dann steigt in mir &#039;&#039;&#039;ein Gefühl von Gewissheit&#039;&#039;&#039; auf, das da jemand wohnt, &#039;&#039;&#039;den ich nicht sehen kann, der aber trotzdem da ist&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja es ist immer diese Art wie er spricht, das macht den Zauber für mich aus. Besonders auch wenn Wolfgang über das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha, über den Christus oder den Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; spricht. Da sind für mich &#039;&#039;&#039;gewaltige Emotionen drinnen&#039;&#039;&#039;. Gefühle von großem Mut und Durchhaltevermögen bis hin zu tiefer Traurigkeit kommen da hoch. Genauer kann ich es nicht beschreiben. Jedenfalls tut sich da was in mir, von dem ich noch nicht bewusst weiß was es ist, aber es ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann sagen, &#039;&#039;&#039;mein Leben hat sich verändert seit ich regelmäßig die Vorträge von Wolfgang höre&#039;&#039;&#039; und überhaupt durch alles was anthro.world gibt. Es sind &#039;&#039;&#039;keine großen Umwälzungen&#039;&#039;&#039;, es ist so wie wenn man Punkte und Striche auf einer bestehenden Zeichnung macht, dann verändert sich ganz langsam das ganze Bild, es wird anders, es wird neu.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus meinem Herzen ein großes &#039;&#039;&#039;DANKESCHÖN&#039;&#039;&#039; an Wolfgang und auch an Francois und &#039;&#039;&#039;alle die anthro.world möglich machen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela L., den 13. Juli 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|| weitere Stimmen für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023 &#039;&#039;«Wie immer, hochaktuell mit Bezug zur (kosmischen)Geschichte. - Die Entscheidung, irgendwann,  das alles hier zu veröffentlichen,  war eine sehr gute, wachsame und dankbare. Danke Wolfgang,  danke François und allen Mitwirkenden.»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus youtube für die «168. Folge Die Apokalypse des Johannes» von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
@ingajaeger5491 vom 5. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Herzlichen Dank für die Ausführungen»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ina vom 6. Juli 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ina_H._Stimme.jpg|rechts|klasse=responsive-img|mini|&#039;&#039;Ina H. aus dem Windrather Tal&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
@inahammeke9398 vom 6. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Viele der hier angespielten Impulse vernehme ich auch in mir. Vieles wird aber da zu Ende gedacht, wo mir der Alltag oft dazwischen &amp;quot;funkt&amp;quot;. Ich glaube aber an ein kollektiv.  Und dass ich innerlich andocke, spüre ich seit über einem Jahr. - Ich selbst erforsche mit anderen momentan die Bildekräfte. Ein spannendes Gebiet. Auch dazu finde ich ergänzende Aspekte.  Sehr schön. Schöne Grüße aus dem Windrather Tal.»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Sibylle R. vom 9. Juli 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sibylle R. Einradfahren Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Sibylle R.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Für mich sind sie zur wöchentlichen Notwendigkeit geworden, zur Anregung des Denkens, zur Analyse im inneren und im äußeren Geschehen. Manchmal ringe ich mit dem Gehörten und weiß nicht genau wie ich es für mich und meinem Wirkungsradius verstehen kann bzw. umsetze. Es bekommt eine Lebendigkeit und geht ins Bewusstsein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Sibylle»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sibylle Roland, den 9. Juli 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Bruno G. vom 26. Juni 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bruno G. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Bruno G.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es war in den ersten Wochen des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020, als ich über Facebook einen Link zu einem der Vorträge über die „Apokalypse des Johannes“ von Wolfgang Peter erhielt und auf diese Weise in Kontakt mit dieser Vortragsreihe kam. Der Facebook-Algorithmus muss irgendwie eine Affinität für die Anthroposophie errechnet haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seit ich die ersten Worte aus dem Mund von Wolfgang vernahm, bin ich gebannt und habe seither keinen der Vorträge versäumt. Jedes Wort von Wolfgang – in freier Rede gesprochen – berührte mich im Herzen und das Gesprochene machte für mich Sinn, auch wenn die dargebrachten Ideen und Vorstellungen an manchen Stellen für mich schier unglaublich klangen. Bald begann ich den Text der Vorträge in meinen Computer zu tippen, aus dem tief empfundenen Wunsch heraus, mich &#039;&#039;&#039;tiefer mit den Inhalten&#039;&#039;&#039; der Vorträge auseinanderzusetzen. Aus diesem Impuls, und dem Impuls vieler anderer Menschen, die auf ähnliche Weise gebannt waren wie ich, entstand allmählich der Prozess der &#039;&#039;&#039;Wort-für Wort-Transkriptionen&#039;&#039;&#039; der von Wolfgang gesprochenen Apokalypse-Vorträge. Gestaltet und geführt wurde dieser Prozess von Francois und Wolfgang. Danke Francois &amp;amp; Wolfgang für die vielen und ständigen Anregungen, Hilfestellungen und motivierenden „Schubser“ hierbei, ohne die meine Kräfte beim Transkribieren schon längst zum Erliegen gekommen wären!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Vorträge sind gewaltig&#039;&#039;&#039;! Hier wird ein Welt- und Menschenbild skizziert, das den Rahmen von allem, was ich bisher gehört und gelesen habe, &#039;&#039;&#039;um ein Vielfaches übersteigt&#039;&#039;&#039;. Den Vorträgen liegt nicht nur der Text der Apokalypse des Johannes des Neuen Testaments zugrunde liegt, sondern – ohne übertreiben zu wollen – gefühlt die Bibel insgesamt, das Werk und die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners und vieles andere aus Philosophie, Theologie und den historischen und modernen Naturwissenschaften. Ich habe nach einem derartig universellen Welt- und Menschenbild mein Leben lang gesucht. Hier finde ich es – und kann endlich meine Sehnsucht nach diesem Wissen stillen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Welt- und Menschenbild, das hier entworfen wird, ist an manchen Stellen so &#039;&#039;&#039;erschütternd, bewegend und entgegengesetzt zu dem&#039;&#039;&#039;, was uns in unseren gewöhnlichen Bildungseinrichtungen und Medien alltäglich präsentiert wird, dass es auch mir trotz diesem hohen Interesse und diesem Drang zur Wissensaufnahme, nicht gelingt, sofort einfach alles blind zu glauben und zu akzeptieren. Insbesondere die anthroposophische Sicht auf die Erdentwicklung und die Evolution der Lebewesen ist für einen an unseren Universitäten ausgebildeten Biologen herausfordernd. Dennoch spüre ich: Die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Apokalypse-Vorträge und das &#039;&#039;&#039;Ringen und Kämpfen mit den darin enthaltenen Ideen&#039;&#039;&#039; lohnen sich für mich. Denn es wird für mich deutlich, welche Möglichkeiten und Potenziale und welche Verantwortung der Mensch – der freie, aus dem Geistigen schöpfende Mensch – für die weitere Entwicklung auf der Erde hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Weltbild, das den Ursprung der Menschen, der Natur und des Universums im Geistigen sieht, hat sicherlich auch Auswirkungen auf unsere Handeln, unseren &#039;&#039;&#039;Umgang mit der Natur&#039;&#039;&#039; und unser soziales Zusammenleben – insbesondere auf &#039;&#039;&#039;unsere Wirtschaft&#039;&#039;&#039;. Auch auf diese Aspekte wirft Wolfgang immer wieder einen kritischen Blick auf die aktuellen Zustände und weist darauf hin, dass wir die Kraft und die Fähigkeiten haben, die zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen positiv zu beeinflussen: wenn wir es wollen. Ich will!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Wolfgang! Mögen die Vorträge nie enden! Danke Francois! Danke an alle Mitwirkenden!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bruno Ganner aus Salzburg»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Phil. Bruno Ganner, den 26. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Karin R. vom 23. Juni 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karin R. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Karin R.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Wolfgang und lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;... ich bin schon seit längerem Hörerin der Apokalypse und sehr sehr bewegt von diesen Vorträgen. Wolfgang, der niemals den &#039;&#039;&#039;roten Faden&#039;&#039;&#039; verliert, jedoch Querverbindungen und Zusammenhänge wie aus dem Nichts herholt, ein Wissen darlegt wie wohl einst die großen Eingeweihten. Ich habe größten Respekt vor Ihnen und sehe auch, dass Francois wohl die technische und organisatorische Mastermind hinter all dem ist. Ein wirklich faszinierender Beitrag zweier Menschen auf diesem Planeten...chapeau Messieurs und vielen Dank dafür.....&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Karin»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Rigler, den 23. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Elke J. vom 12. Juni 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Elke J..jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Elke Jurasszovich&#039;&#039;]]&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Lieber François, lieber Wolfgang,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;schon länger war es mir ein Bedürfnis, etwas Schönes und Ehrliches zu Wolfgangs Apokalypse-Vorträgen zu schreiben. &#039;&#039;&#039;Es fiel mir nicht leicht,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Worte dafür zu finden&#039;&#039;&#039;, weil es so Vieles zu sagen gibt und so &#039;&#039;&#039;Vieles unsagbar bleibt&#039;&#039;&#039;. Nach mehreren Korrekturen schicke ich also den Text ab zur Veröffentlichung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Mit lieben Grüßen an euch beide!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Elke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;«Früher war die &#039;&#039;&#039;Bibel&#039;&#039;&#039; für mich eine &#039;&#039;&#039;Ansammlung verstaubter, kryptischer Sprüche&#039;&#039;&#039;, die ich nicht verstand. Durch meine &#039;&#039;&#039;Skepsis&#039;&#039;&#039; der Institution Kirche gegenüber blieb mir dieses Buch - abgesehen von einigen populäre Zitaten - lange Zeit &#039;&#039;&#039;verschlossen&#039;&#039;&#039;. Schon eher vertiefte ich mich lieber in das Tibetische Totenbuch. Obwohl für die Anthroposophie immer schon aufgeschlossen , glaubte ich also, einen &#039;&#039;&#039;Bogen um das Esoterische Christentum machen&#039;&#039;&#039; zu können. Dann stieß ich auf &#039;&#039;&#039;Wolfgangs&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039;. Ich war sofort von seiner natürlichen und offenen Vortragsweise angetan – &#039;&#039;&#039;frei von Dogmatismus und heiligem Gehabe&#039;&#039;&#039;. Und zusätzlich begannen mich die &#039;&#039;&#039;Inhalte zu interessieren&#039;&#039;&#039;. Und je länger ich zuhörte, Inhalte studierte und mich darin vertiefte, umso mehr befiel mich eine große Rührung, was mir da entgegenkam. Denn ich begann zu &#039;&#039;&#039;verstehen&#039;&#039;&#039;. Die &#039;&#039;&#039;Wirkung auf mein inneres Leben&#039;&#039;&#039; ist seither ungebrochen stark. Da ist etwas, das mich begleitet, unterstützt, &#039;&#039;&#039;Vertrauen&#039;&#039;&#039; schafft und mir hilft, die großen &#039;&#039;&#039;Welten-Zusammenhänge zu verstehen&#039;&#039;&#039;. Die dargestellten Bilder werden in mir zu lebendigen Erkenntnissen, manchmal erschütternd. Erschüttert wird dabei nur das in mir Festgefahrene, die &#039;&#039;&#039;vermeintliche kleine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. Es ist mir eine Ehre, diese Vorträge transkribieren zu dürfen. Danke Wolfgang, danke François und &#039;&#039;&#039;danke an alle Wegbegleiter, die mit dem Herzen dabei sind&#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Elke.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elke Jurasszovich, den 12. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Heidi E. vom 10. Juni 2023 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Heidi E. Stimme.jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Heidi E.&#039;&#039;]]&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Lieber Wolfgang, seit11/2 Jahren höre ich Deine Vorträge. Anfangs habe ich alle bis dahin gehaltenen Vorträge nachgeholt. Wie Claudia schon sagte (Anmerkung der Redaktion: gemeint ist die Stimme von Claudia C. aus Zürich vom 5. Juni 2023), ist die Bandbreite, die Wolfgang in seinen Vorträgen zeigt, großartig. Endlich kann ich diese Dinge &#039;&#039;&#039;richtig in den Strom der Zeit einordnen&#039;&#039;&#039; und Selbst-und Welterkenntnis direkt &#039;&#039;&#039;aus der Quelle auf uns Zuhörer herunterströmen spüren&#039;&#039;&#039;. Es gibt mir unendlich viel wie z. B. Orientierung Denkanstöße, mehr Sicherheit im täglichen Umgang mit Menschen. Die Herzenswärme, die dabei von Wolfgang ausströmt gibt mir Kraft, durch die Woche zu kommen und wieder an die Menschen zu glauben. &#039;&#039;&#039;Dadurch kann ich anderen Trost spenden&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;eine kleine Arbeitsgemeinschaft hat sich um mich gebildet&#039;&#039;&#039;, die allen sehr viel bedeutet. Danke, danke, danke, lieber Wolfgang und auch Dir, lieber Francois. Heidi.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidi E., den 10. Juni 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Claudia C. vom 5. Juni 2023 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Zugegeben – ich lese fast nie Rudolf Steiner, bin aber eine treue Hörerin von Wolfgangs Vorträgen. Ich habe mir alle angehört und freue mich jeden Dienstag auf eine neue Folge.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin beeindruckt von seiner lebendigen, begeisterten Art. Schon wie er vorträgt ist einmalig, mal leicht und humorvoll, voll Freude und dann wieder sehr ernst. Es ist unglaublich, welch breites und tiefes Wissen er hat und wie er Zitate oder ganze Textstellen aus dem Gedächtnis zitieren kann. Er ist ein beeindruckendes Beispiel von diesem «Schöpfergeist», von dem er so oft spricht. Sicher bereitet er sich auch vor, aber er lässt es fliessen, macht immer wieder Einschübe, die ihm für das Thema wichtig erscheinen und folgt diesem Strang, um irgend wann mal wieder zum Hauptthema zu finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das ist die äussere Form, die Bedeutung der Inhalte in Worte zu fassen, finde ich schwierig. Vielleicht weil sie eben die Seele ansprechen und sie «nähren».&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl es eigentlich um die Apokalypse des Johannes geht, fanden so viele Themen Platz, Weltenentwicklung, Genesis, Gut und Böse, die 7 Lebensgeheimnisse, Christuserlebnisse, über die Zirbeldrüse, über die Zellen, Mysterien-Dramen, Widersacher, Buddha, Krishna, Dante, Goethe, Christian Rosenkreuz, Teilhard de Chardin, Entwicklung Europas/Amerikas um nur einige davon zu nennen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich denke, dass ich durch die Vorträge zu vielen neuen Erkenntnissen gekommen bin. Diese wiederum beeinflussen mein Leben. Ich versuche auch Dinge, die Wolfgang anspricht, auszuprobieren. Um ein paar Beispiele zu machen: Ich gehe viel in die Natur. Wenn ich allein unterwegs bin, dann versuche ich den Geist dahinter zu erspüren. Oder bei Begegnungen mit Menschen, die im Vorbeigehen traurig auf mich wirken, einen liebevollen Blick zu schenken. Dann habe ich mich zweimal an die [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Nebenübungen]] gewagt. Meditation ist zwar keine Empfehlung von Wolfgang, aber sie hilft mir, das Verstandesdenken zumindest für eine gewisse Zeit in den Hintergrund zu stellen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein herzliches Danke-schön an Wolfgang!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein herzliches Danke-schön an François für viele Arbeit, die er im Hintergrund macht und die tollen Ideen, die er immer wieder aufbringt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;-Claudia.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claudia &#039;&#039;C, Zürich, den 5. Juni 2023&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Christoph K. vom 28. Mai 2023 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Guten Abend François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;folgend sende ich dir, wie telefonisch vereinbart, Teile meiner Erfahrungen, die ich mit den Vorträgen von Wolfgang Peter gemacht habe. Du kannst gerne für dich entscheiden, ob du sie veröffentlichen möchtest und ggf. was du davon veröffentlichen möchtest. Hierzu möchte ich hinzufügen, dass dies meine aktuellen Eindrücke sind, die ich feststellen kann und diese sich über die Zeit verändert haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wenn ich beginne eine Folge anzuschauen, so merke ich, dass ich schon nach kurzer Zeit ein anderes Gefühl in mir wahrnehme, als das war, bevor ich den Vortrag zu schauen begann. Dieses Gefühl kann ich damit beschreiben, dass ich wie aufgerichtet werde und zugleich merke, dass sich zum Beispiel mein Herzschlag ändert. Dieser Herzschlag ändert sich bei mir so, dass mein Herz kräftiger schlägt, d.h. etwas schneller und der Schlag wird intensiver, dass ich diesen Herzschlag bis in z.B. meine Hände spüren kann. Im Bereich des Herzens habe ich dann zugleich den Eindruck, wie wenn sich etwas ausdehnt und weitet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Weiter habe ich in jedem der Vorträge, das Gefühl, dass ich unmittelbar angesprochen werden oder dass ich mit dem Thema etwas zu tun habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mir geht es manchmal so, dass wenn Wolfgang Peter über ein Thema spricht und aus diesem dann ein neues gestaltet, dass ich manchmal wie mit ihm mitdenken kann. Dass ich mich z.B. frage, wie denn dieses Thema mit dem vorherigen zu tun hat und er es dann aufgreift. Damit meine ich, dass der Inhalt des vorherigen Themas lebendig entwickelt wird und ich dann wie mit ihm zusammen die Themen selbst durchdenke.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mir ist nach manchen Vorträgen aufgefallen, dass sich mein Gehen verändert hat. Das heißt konkret, dass ich größere Schritte mit einer höheren Frequenz laufe und mehr als sonst über die Verse laufe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Manchmal genügt es bei mir, dass ich einen Vortrag nur ganz kurz schaue und dann den Impuls merke, dass ich nun eigentlich erstmal stoppen muss, sodass ich das eben gesagte in der Praxis erleben kann. Also es entsteht in mir wie ein Wille, dass eben gesagte in der Praxis umzusetzen. Aber nicht genau auf die gleiche Weise wie es eben gesagt wurde, sondern durch meine persönliche Nuance. Deshalb finde ich die Vorträge sehr praktisch und nicht theoretisch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich konnte schon mehrmals erleben, dass ein Inhalt eines vorherigen Vortrags später mir im Alltag in einer ganz konkreten Situation begegnet ist. Also dass die Inhalte des vorherigen Vortrags wie in mich „versunken“ sind und dann durch die Praxis wieder „auftauchen“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mir ist auch aufgefallen, dass ich, nachdem ich einen Vortrag oder Teile davon geschaut habe, eine Zeit lang anders spreche. Damit meine ich nicht andere Worte als sonst, sondern in einer anderen Tonlage und zugleich spreche ich die Worte auf gewisse Weise „innerlicher“ aus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Oft nach Vorträgen geht es mir so, dass ich eine innere Dankbarkeit und Demut empfinde sowie in einer sehr andächtigen Stimmung weiterlebe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Einen schönen Abend und herzliche Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Christoph K.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph K., 28. Mai 2023&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtglossar ==&lt;br /&gt;
Hier findest du alle Begriffe aus den einzelnen Glossaren der Vorträge von Wolfgang.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Gesamtglossar A#A|A]] [[Gesamtglossar B#B|B]] [[Gesamtglossar C#C|C]] [[Gesamtglossar D#D|D]] [[Gesamtglossar E#E|E]] [[Gesamtglossar F#F|F]] [[Gesamtglossar G#G|G]] [[Gesamtglossar H#H|H]] [[Gesamtglossar I#I|I]] [[Gesamtglossar J#J|J]] [[Gesamtglossar K#K|K]] [[Gesamtglossar L#L|L]] [[Gesamtglossar M#M|M]] [[Gesamtglossar N#N|N]] [[Gesamtglossar O #O|O]] [[Gesamtglossar P#P|P]] [[Gesamtglossar Q#Q|Q]] [[Gesamtglossar R#R|R]] [[Gesamtglossar S#S|S]] [[Gesamtglossar T#T|T]] [[Gesamtglossar U#U|U]] [[Gesamtglossar V#V|V]] [[Gesamtglossar W#W|W]] [[Gesamtglossar X#X|X]] [[Gesamtglossar Y#Y|Y]] [[Gesamtglossar Z#Z|Z]] | [[Gesamtglossar 0-9#0-9|0-9]] &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du künftig bei der Glossarbearbeitung [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]] möchtest, freuen wir uns über deine Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-905893-02-1&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, [[A:GA 8|GA 8]] (1989), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0080-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, [[A:GA 104|GA 104]] (1985), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1040-X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, [[A:GA 104a|GA 104a]] (1991), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1045-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, [[A:GA 346|GA 346]] (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-3460-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=31874</id>
		<title>Online Lesekreise</title>
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		<updated>2026-06-02T11:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Künftige öffentliche/nicht-öffentliche Lesekreise: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|300px|mini|Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was verstehen wir unter online Lesekreise? ==&lt;br /&gt;
Bei uns auf Anthro.World sind online Lesekreise ein Ort, wo wir gemeinsam anthroposophische Texte lesen und Ich-Botschaften austauschen. Wir haben unseren Fokus auf öffentlichen Sendungen, weil wir ganz bewusst eine Einladung aussprechen wollen. Es gibt aber auch nicht öffentliche online-Lesekreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wichtig - oder noch wichtiger - wie das Organisatorische, ist, dass wir uns im Lesekreis alle auf Augenhöhe begegnen. Ob zum ersten Mal oder zum wiederholten Male - wir versuchen dem Text in ganzer Frische zu begegnen und unvoreingenommen aufzunehmen. Gegenseitiges Belehren, Vorgreifen oder Besserwisserei wollen wir vermeiden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Klippen zu erklimmen und die Sandhänge herunterzurutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Frage des &amp;quot;wie&amp;quot; - unsere Werte und Wünsche ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich können und sollen Lesekreise am Bedarf der Teilnehmer orientiert sein, sprich die Gruppe kann und soll der eigenen Dynamik folgen. Das wäre i.S. des Freien Geistesleben der Dreigliederung. Bei anthro.world gibt es dennoch insbesondere für die öffentlichen Lesekreise einen Wertekanon, oder ein Bild von einer Begegnungskultur:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsere Werte und Wünsche&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Schriften von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Denkweisen aller Teilnehmer&lt;br /&gt;
* Der Fokus liegt darauf Raum zu schaffen für gedankliche Bewegungen in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Was dort nicht hingehört sind jede Form von Diskussionen, die man mit Eifer über Rassismus, Sexualität, Religion, Politik, Klima und Umwelt führen könnte&lt;br /&gt;
* Begegnung in Augenhöhe aller Teilnehmer und Gruppenleiter - sprich kein Lehrer/ Schülerverhältnis. Keine Ratschläge erteilen, auch wenn man meint, man weiß es besser&lt;br /&gt;
* Lesen reihum, jeder kommt mal dran. Idealerweise nur kurze Abschnitte lesen. Bei den meisten Steiner Texten ist die Wiederholung durch den nächsten Leser hilfreich. Sprich jeder Abschnitt wird 2x gelesen&lt;br /&gt;
* Überschaubare Gruppengröße, alle Personen mit Vornamen und Kamera sichtbar&lt;br /&gt;
* Nach individuellem Gefühl der Teilnehmer ohne Handzeichen oder Drangenommenwerden Ich-Botschaften einbringen. Aber erst nach dem 2 x Lesen (z.B. im Stile von: &amp;quot;Ich verstehe das so und so...&amp;quot; oder &amp;quot;Ich frage mich, ob das dies und das bedeuten kann - was meint ihr dazu? oder &amp;quot;Hier habe ich Verständnisfragen - wie geht euch das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Persönliches kann und soll im passenden Kontext von den Individuen eingebracht werden z.B. &amp;quot;mit mir macht dieser Gedanke dies und das&amp;quot;. Aber es soll die Balance gehalten werden, damit der Austausch nicht in Richtung Selbsthilfegruppe geht&lt;br /&gt;
* Eine Diskussion i.S. von Rechthaberei oder Prahlen mit anthroposophischem Fachwissen ist nicht angebracht&lt;br /&gt;
* Freilassend Handeln und Sprechen - es muss immer genügend Raum fürs Gegenüber geschaffen werden, bzw. nicht Raum genommen werden&lt;br /&gt;
* Für das eigene Sprechen Verantwortung übernehmen. Das Propagieren der eigenen Meinung ist meist nicht nachhaltig &amp;quot;nährend&amp;quot; für das Gegenüber. Besser so sprechen, dass sich zwischen den Menschen i.S. eines Werdeprozesses etwas bilden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Lesekreise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftige öffentliche/nicht-öffentliche Lesekreise: ===&lt;br /&gt;
Wünsche werden gerne entgegengenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Vorschläge bitte bei Christine Göschl mit Kontaktadresse/Rufnummer melden: christinegoeschl@mail.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (1v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtliche Symptomatologie (GA 185) mit Dorothee W., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags 10:30h&lt;br /&gt;
*# Dorothee W. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (2v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fünfte Evangelium (GA 148) mit Christine G., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Tag und Uhrzeit sind noch nicht festgelegt, wir fassen derzeit Mo, Di oder Fr ab ca. 18h ins Auge&lt;br /&gt;
*# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufen ====&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufender öffentlicher öffentlicher Lesekreis: ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) mit Thomas N. und Wilfried P., Start am 25. März 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Mittwochs 19h&lt;br /&gt;
*# Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
*# Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
*# Gabriele E.&lt;br /&gt;
*# Elke J.&lt;br /&gt;
*# Michaela M.&lt;br /&gt;
*# Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterer möglicher Lesekreis beginnend mit März 2026 ====&lt;br /&gt;
Thema: &#039;&#039;&#039;GA 157a Schicksalsbildung und Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne weitere Vorschläge.[[Datei:40.Folge_LK_Die_Theosophie_des_Rosenkreuzers.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU|mini|40. Folge Lesekreis &amp;quot;Die Theosophie des Rosenkreuzers&amp;quot; (GA 99) von [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Hier geht&#039;s [https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU zum Film] …]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeschlossene öffentliche Lesekreise ===&lt;br /&gt;
* Die Karma-Vorträge (GA 120) mit Thomas N. und Wilfried P. | öffentlich | abgeschlossen (16. April 2025 - 18. März 2026)&lt;br /&gt;
* Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten (GA 10) | öffentlich | abgeschlossen (14. April 2025 - 24. März 2026)&lt;br /&gt;
* 6. März 2024 - 2. April 2025 | öffentlich | [[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99)]]&lt;br /&gt;
* [[b:Landwirtschaftlicher_Kurs_(GA_327)_als_online_Lesekreis|Der Landwirtschaftliche Kurs (GA 327) von Rudolf Steiner]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) (auch Dreigliederung genannt)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Philosophie der Freiheit (GA 4) als online Lesekreis|Die Philosophie der Freiheit (GA 4)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Theosophie (GA 9)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenten für künftige Lesekreise (öffentlich und nicht-öffentliche) ==&lt;br /&gt;
Wenn du Interesse an einem künftigen Lesekreis hast, und wenn du dich über das Kontaktformular/ e-mail/ Anruf meldest, dann bitte mach dir im Vorfeld auch Gedanken, ob du dir vorstellen kannst, dass die an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmst. Uns bei anthro.world ist es zwar ein Anliegen mit und für euch Lesekreise zu organisieren, die auch nicht öffentlich sein können, aber im Hinblick auf unser Bestreben uns &amp;quot;mit der Anthroposophie zu zeigen - quasi als Selbstverständlichkeit&amp;quot;, wollen wir in naher Zukunft versuchen weitere öffentliche Formate zu bilden, siehe Beispiel &amp;quot;[[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eva St., nicht öffentlich&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Interesse hier mitzumachen? Dann melde dich bei Christine über christinegoeschl@mail.de oder über das [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. Wir freuen uns über deine Nachricht/ Anregungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere online-Aktivitäten bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Die Lesekreise waren die ersten regelmäßigen online Veranstaltungen bei anthro.world. Das gemeinsame Wirken hat uns Veranstaltern und Teilnehmern viel Kraft und Freude zukommen lassen, so entwickelten sich auch noch weitere online &amp;quot;Formate&amp;quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufende Aktivitäten &lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Die Nebenübungen als Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Wöchentliche Apokalypse Vorträge von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[MitTun bei Anthro.World|MitTun: Wertvolle Vorträge transkribieren, Glossare erstellen u.v.m]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Miteinander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuhören lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=31872</id>
		<title>Online Lesekreise</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=31872"/>
		<updated>2026-06-02T10:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Aktualisierung der künftigen öff. LK&amp;#039;s&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|300px|mini|Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was verstehen wir unter online Lesekreise? ==&lt;br /&gt;
Bei uns auf Anthro.World sind online Lesekreise ein Ort, wo wir gemeinsam anthroposophische Texte lesen und Ich-Botschaften austauschen. Wir haben unseren Fokus auf öffentlichen Sendungen, weil wir ganz bewusst eine Einladung aussprechen wollen. Es gibt aber auch nicht öffentliche online-Lesekreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wichtig - oder noch wichtiger - wie das Organisatorische, ist, dass wir uns im Lesekreis alle auf Augenhöhe begegnen. Ob zum ersten Mal oder zum wiederholten Male - wir versuchen dem Text in ganzer Frische zu begegnen und unvoreingenommen aufzunehmen. Gegenseitiges Belehren, Vorgreifen oder Besserwisserei wollen wir vermeiden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Klippen zu erklimmen und die Sandhänge herunterzurutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Frage des &amp;quot;wie&amp;quot; - unsere Werte und Wünsche ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich können und sollen Lesekreise am Bedarf der Teilnehmer orientiert sein, sprich die Gruppe kann und soll der eigenen Dynamik folgen. Das wäre i.S. des Freien Geistesleben der Dreigliederung. Bei anthro.world gibt es dennoch insbesondere für die öffentlichen Lesekreise einen Wertekanon, oder ein Bild von einer Begegnungskultur:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsere Werte und Wünsche&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Schriften von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Denkweisen aller Teilnehmer&lt;br /&gt;
* Der Fokus liegt darauf Raum zu schaffen für gedankliche Bewegungen in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Was dort nicht hingehört sind jede Form von Diskussionen, die man mit Eifer über Rassismus, Sexualität, Religion, Politik, Klima und Umwelt führen könnte&lt;br /&gt;
* Begegnung in Augenhöhe aller Teilnehmer und Gruppenleiter - sprich kein Lehrer/ Schülerverhältnis. Keine Ratschläge erteilen, auch wenn man meint, man weiß es besser&lt;br /&gt;
* Lesen reihum, jeder kommt mal dran. Idealerweise nur kurze Abschnitte lesen. Bei den meisten Steiner Texten ist die Wiederholung durch den nächsten Leser hilfreich. Sprich jeder Abschnitt wird 2x gelesen&lt;br /&gt;
* Überschaubare Gruppengröße, alle Personen mit Vornamen und Kamera sichtbar&lt;br /&gt;
* Nach individuellem Gefühl der Teilnehmer ohne Handzeichen oder Drangenommenwerden Ich-Botschaften einbringen. Aber erst nach dem 2 x Lesen (z.B. im Stile von: &amp;quot;Ich verstehe das so und so...&amp;quot; oder &amp;quot;Ich frage mich, ob das dies und das bedeuten kann - was meint ihr dazu? oder &amp;quot;Hier habe ich Verständnisfragen - wie geht euch das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Persönliches kann und soll im passenden Kontext von den Individuen eingebracht werden z.B. &amp;quot;mit mir macht dieser Gedanke dies und das&amp;quot;. Aber es soll die Balance gehalten werden, damit der Austausch nicht in Richtung Selbsthilfegruppe geht&lt;br /&gt;
* Eine Diskussion i.S. von Rechthaberei oder Prahlen mit anthroposophischem Fachwissen ist nicht angebracht&lt;br /&gt;
* Freilassend Handeln und Sprechen - es muss immer genügend Raum fürs Gegenüber geschaffen werden, bzw. nicht Raum genommen werden&lt;br /&gt;
* Für das eigene Sprechen Verantwortung übernehmen. Das Propagieren der eigenen Meinung ist meist nicht nachhaltig &amp;quot;nährend&amp;quot; für das Gegenüber. Besser so sprechen, dass sich zwischen den Menschen i.S. eines Werdeprozesses etwas bilden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Lesekreise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftige öffentliche/nicht-öffentliche Lesekreise: ===&lt;br /&gt;
Wünsche werden gerne entgegengenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Vorschläge bitte bei Christine Göschl mit Kontaktadresse/Rufnummer melden: christinegoeschl@mail.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (1v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtliche Symptomatologie (GA 185) mit Dorothee W., Start April/Mai 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags 10:30h&lt;br /&gt;
*# Dorothee W. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (2v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fünfte Evangelium (GA 148) mit Christine G., Start Juni/Juli 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Tag und Uhrzeit sind noch nicht festgelegt, wir fassen derzeit Mo, Di oder Fr ab ca. 18h ins Auge&lt;br /&gt;
*# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufen ====&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufender öffentlicher öffentlicher Lesekreis: ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) mit Thomas N. und Wilfried P., Start am 25. März 2026&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Mittwochs 19h&lt;br /&gt;
*# Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
*# Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
*# Gabriele E.&lt;br /&gt;
*# Elke J.&lt;br /&gt;
*# Michaela M.&lt;br /&gt;
*# Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterer möglicher Lesekreis beginnend mit März 2026 ====&lt;br /&gt;
Thema: &#039;&#039;&#039;GA 157a Schicksalsbildung und Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne weitere Vorschläge.[[Datei:40.Folge_LK_Die_Theosophie_des_Rosenkreuzers.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU|mini|40. Folge Lesekreis &amp;quot;Die Theosophie des Rosenkreuzers&amp;quot; (GA 99) von [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Hier geht&#039;s [https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU zum Film] …]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeschlossene öffentliche Lesekreise ===&lt;br /&gt;
* Die Karma-Vorträge (GA 120) mit Thomas N. und Wilfried P. | öffentlich | abgeschlossen (16. April 2025 - 18. März 2026)&lt;br /&gt;
* Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten (GA 10) | öffentlich | abgeschlossen (14. April 2025 - 24. März 2026)&lt;br /&gt;
* 6. März 2024 - 2. April 2025 | öffentlich | [[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99)]]&lt;br /&gt;
* [[b:Landwirtschaftlicher_Kurs_(GA_327)_als_online_Lesekreis|Der Landwirtschaftliche Kurs (GA 327) von Rudolf Steiner]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) (auch Dreigliederung genannt)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Philosophie der Freiheit (GA 4) als online Lesekreis|Die Philosophie der Freiheit (GA 4)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Theosophie (GA 9)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenten für künftige Lesekreise (öffentlich und nicht-öffentliche) ==&lt;br /&gt;
Wenn du Interesse an einem künftigen Lesekreis hast, und wenn du dich über das Kontaktformular/ e-mail/ Anruf meldest, dann bitte mach dir im Vorfeld auch Gedanken, ob du dir vorstellen kannst, dass die an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmst. Uns bei anthro.world ist es zwar ein Anliegen mit und für euch Lesekreise zu organisieren, die auch nicht öffentlich sein können, aber im Hinblick auf unser Bestreben uns &amp;quot;mit der Anthroposophie zu zeigen - quasi als Selbstverständlichkeit&amp;quot;, wollen wir in naher Zukunft versuchen weitere öffentliche Formate zu bilden, siehe Beispiel &amp;quot;[[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eva St., nicht öffentlich&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Interesse hier mitzumachen? Dann melde dich bei Christine über christinegoeschl@mail.de oder über das [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. Wir freuen uns über deine Nachricht/ Anregungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere online-Aktivitäten bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Die Lesekreise waren die ersten regelmäßigen online Veranstaltungen bei anthro.world. Das gemeinsame Wirken hat uns Veranstaltern und Teilnehmern viel Kraft und Freude zukommen lassen, so entwickelten sich auch noch weitere online &amp;quot;Formate&amp;quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufende Aktivitäten &lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Die Nebenübungen als Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Wöchentliche Apokalypse Vorträge von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[MitTun bei Anthro.World|MitTun: Wertvolle Vorträge transkribieren, Glossare erstellen u.v.m]]  &lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31870</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-01T23:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Neuer Rohtext Opus 4.8 &amp;quot;hoch&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese es noch einmal. Ich darf nun mir gehören und leuchtend breiten Innenlicht in Raumes- und in Zeitenfinsternis. Zum Schlafe drängt Natur-Eigenwesen. Der Seele Tiefen sollen wachen und wachend tragen Sonnengluten in kalte Winterfluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus Thyatira 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm, also dem Menschen, eigen sein, die ich, also der Christus, von meinem Vater empfangen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht, so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Wir haben sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Erringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben, und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja aus dem Nichts heraus im Grunde, schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer, oder die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles, was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum, neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte eben durch Führungspersönlichkeiten, in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten, gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen, und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben die Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert, noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ganzen Weltentwicklung, die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein, nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt, oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishwakarman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der aller, aller untersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und eine ganz andere Richtung abzweigen, ja eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben, die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will da jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen. Das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben, 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten da sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen, in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also Negatives, Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und daraus wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft, und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da braucht man schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut, Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen, aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt es drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung, sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut, jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666, und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher ja Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt dazu stehen? Soll man sich freuen oder soll man zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie was zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähern sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht, ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit, wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit darin, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich mal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, zuerst direkt auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Anhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später leitete er das dann in der Letztausgabe ein, dann ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, man kann auch Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, es ist geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz, ganz klar stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, indem er es schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft, aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, als er hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Nun muss sie sich neu erwerben, aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Da muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - ihr fragt mich nicht, wo es steht -, aber er sagt so etwas Interessantes, also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist etwas, ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, da ist eine andere Konsequenz. Ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz ausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einem überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen. Im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen, Apokalypsis Jesu Christi. Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es halt festigen, dazu gehört dieses Etwas, durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen versetzen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein Höherer, Eingeweihter ist, dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da mit sind. Weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Und das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr verrückbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Wenn wir uns so wirklich gegenüberstehen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Blick in die Natur: Erlösung der Elementarwesen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht. Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit dem geistigen Wesen, mit diesen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Und es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg, den dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist, sich in den Kleinigkeiten des Alltags bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn man so immer wieder kleine Momente hat. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun, in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, man müsste das anderen Menschen auffallen. Irgendwie strahlt er was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt umher schaut, da ist mir ein Strahl, Strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Durch den Raum geht sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit aufgerissenem Blick oder so was, aber auch nicht mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dass sie sich verbinden wollen. Das ist das, was man ausstrahlen können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist. Oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können im Ich-Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie man mit den anderen Menschen umgeht. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch das sagte ich ja schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies, in großen Ätherhöhen war es schon. Also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg, aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint, und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr wichtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Buch, im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka, und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schildert der Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden, er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vorpurgatorio, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf, das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er sich das halt an, und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will, es wird ja fast so geschildert im Grunde, und dieser Engel öffnet einem dann, und dann geht es halt an, dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, das heißt, also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an, auf der untersten Stufe des Läuterungsberges, und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen, also für Dante ist der Hochmut das allerschwerste Vergehen, und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern, weil er war ein sehr stolzer Mensch, ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut, und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie. Denn später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht, aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat, das Ganze, also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und na, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter, also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß, aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Also da, jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn, und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht, wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das miterlebt, mitdurchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen, und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten, das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und erinnert euch, das letzte Mal, wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch, und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice, und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch, und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch, und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind, und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten, das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert, und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn, die 24 Ältesten begleiten ihn, alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe, und er steht auf dem einen Ufer, und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen, vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue. Ohne Reue. Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen —, das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Gut und Böse aus denselben Kräften 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben. Dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, gehet hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingend wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an, und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild, und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adler, Fuchs und das theologische Denken 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher, und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, hinüber dessen, was dann passiert. Die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante sehr drastisch darstellt. In dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, was sagt mein Ego dazu, wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: Es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, spielen in Wahrheit schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben ertönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander, in drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch. Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Pfingsten_1924_-_Der_Landwirtschaftliche_Kurs_als_Grundlage_einer_zeitgem%C3%A4%C3%9Fen_Entwicklung_-_ein_Vortrag_von_Marcel_Waldhausen,_2026&amp;diff=31839</id>
		<title>Pfingsten 1924 - Der Landwirtschaftliche Kurs als Grundlage einer zeitgemäßen Entwicklung - ein Vortrag von Marcel Waldhausen, 2026</title>
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		<updated>2026-05-29T15:39:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Rothtext Claude Sonnet 4.6 high&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[b:Marcel_Waldhausen|| zurück zu Marcel Waldhausen |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel Waldhausen 2026-5-28.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=l3D3T02y1-U|thumb|[[b:Marcel_Waldhausen|Marcel Waldhausen]] am 28. Mai 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost zum Thema Pfingsten 1924 - Der Landwirtschaftliche Kurs als Grundlage einer zeitgemäßen Entwicklung. [https://www.youtube.com/watch?v=l3D3T02y1-U Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription vom 28. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ dieser Text ist automatisch transkribiert und bedarf der Überarbeitung. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Die Jünger nach der Himmelfahrt 00:00:17 ===&lt;br /&gt;
Einen wunderschönen guten Abend, heute zum letzten Mal in diesem Kontext, in dieser Trilogie. Ich freue mich sehr, dass Sie alle gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Jünger das letzte Mal zurückgelassen in dem Moment, wo sie eigentlich aus einem Jetzt-Leben-Wir-im-Himmelreich-auf-Erden realisieren, dass der Christus von ihnen gegangen ist. Indem er in der Himmelfahrt auffährt und für sie nicht mehr wahrnehmbar ist. Also wir haben sie zurückgelassen in einer unglaublichen Trauer. Alles, was bis dahin jetzt ihr Glück ausgemacht hatte, ist gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben das letzte Mal schauen können auf die Himmelfahrt und es sind ja mehrere Dinge, die da gleichzeitig uns gezeigt werden. Das eine ist eben, dass das Christuswesen aufhört, um zu zeigen, was geschehen wäre, wenn es nicht auf die Erde hätte kommen können, was dann der Menschheit geblüht hätte, nämlich dass sie sich nicht weiter auf der Erde hätte verkörpern können, selbst die Ätherleiber der Sonne sich zugewandt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir auch sehen, ist, ja, vorher haben die Jünger mit ihrer alten Hellsicht, die sie alle hatten, und der Einweihung, die sie eben auch hatten, den Christus als den Auferstandenen wahrnehmen können. Und jetzt wird er ja in die Himmel aufgehoben und sie können ihn nicht mehr wahrnehmen. Das heißt, da geht auch etwas zu Ende für die Menschheit, die die Jünger ja da repräsentieren, nämlich dass wir mit der alten Hellsicht den Christus nicht mehr schauen können. Das ist damit vorbei und das Christuswesen zieht in die Erde ein und seit dieser Zeit ist die Erde sein Leib. Das ätherische Leben der Erde sein Ätherleib, die Astralität der Erde seine Astralleiblichkeit, und sein Ich hat er bei sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Jünger zeigen uns eigentlich einen Moment für uns als Menschheit, wo etwas zu Ende geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Schwebezustand: Zwischen altem und neuem Erleben 00:03:05 ===&lt;br /&gt;
Und wir kennen das alle aus dem eigenen Leben ja auch. Man spürt, dass etwas nicht mehr so trägt, und man spürt oder hat eine leise Ahnung des Neuen, was da kommen will, aber man kann es noch nicht greifen. Und man muss einen Schritt machen, so ins Ungewisse hinein. Und der Schritt muss gegangen werden, weil sonst kann das Neue auch nicht kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ist es nicht manchmal schwer auszuhalten, diesen Moment der Unklarheit, weil sobald wir wissen wohin, dann können wir alle Hebel in Bewegung setzen. Oder? Dann ist es kein Problem, aber der Schwebezustand, das ist wirklich herausfordernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Jünger, als der Christus auferstanden ist und sie realisiert haben, dass er auferstanden ist, haben sie gedacht, so wird es jetzt bleiben. Das Himmelreich auf Erden ist gekommen, und jetzt kommt die Himmelfahrt, und sie stellen fest, so ist es nicht. Er ist wieder gegangen und sie fühlen sich unfassbar verlassen und wissen gar nicht, wie es weitergehen soll, denn so wie sie ihn bisher haben schauen können, mit der alten Hellsicht, das trägt nicht mehr, es braucht was Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Zustand leben sie zehn Tage. Zum Glück haben sie sich gegenseitig und können sich versammeln, aber sie zerstreuen sich auch immer wieder und es ist wirklich so ein jeder mit sich und doch auch mal mit den anderen und so weiter. Und am zehnten Tag sind sie beisammen und es senkt sich hernieder auf diese Menschen der heilige Geist der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Trauer hat das ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfingsten: Das Selbst-Können der Jünger 00:05:32 ===&lt;br /&gt;
Wenn wir Schmerzen haben, dann führt das ja zu einer Konzentration. Also man hat sich irgendwo wehgetan, normalerweise tut das da nicht weh am Finger, aber wenn es da wehtut, dann merkt man ja manchmal erst, was dieser Finger die ganze Zeit so macht und wo der dann anstößt und nicht. Und wenn man dolle Schmerzen hat, dann zieht man sich ja auch so richtig zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte das Glück, dass ich ungefähr vor einem Jahr einen Bandscheibenvorfall haben durfte, und das ist so ein Schmerz, der geht überhaupt gar nicht weg, und das hat eine Zeit gedauert, bis es Medikamente gab, die das wenigstens so runtergedämpft haben. Also einen Schmerz zu empfinden, dem man nicht entkommen kann, ist eine sehr interessante Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sich das jetzt so unglaublich gesteigert vorstellt, das ganze Sein betreffend, so haben diese Menschen sich gefühlt. Rudolf Steiner beschreibt das so, dass er sagt, es ist so ein unsäglicher Schmerz, wie er nicht beschrieben werden kann. Den brauchen die, damit das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt der Heilige Geist und senkt sich hernieder. Und was jetzt geschieht, ist, dass sie nun selber können. Sie sind jetzt so weit gereift, dass sie selber das Wort verkünden, heilen können, Gemeinden gründen können. Das ist etwas Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, bis dahin hat der Christus für die Menschen gemacht. Er ist auf die Erde gekommen, er hat sie gelehrt, er hat die ganzen Bilder und Gleichnisse vor sie hingestellt. Er hat mit den fortgeschrittensten Jüngern versucht, im Garten Gethsemane sie dahin zu bringen, dass sie mit ihm den Kreuzesgang innerlich vollziehen können. Er ist auferstanden für die Menschheit, er ist bei ihnen gewesen. Und jetzt kommt ja nicht der Christus in diesem Sinne. Jetzt kommt der Heilige Geist und sie werden fähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davor wurde es für sie gemacht und jetzt können die Menschen es selber tun. Das ist eigentlich das Beeindruckendste an Pfingsten, wie ich finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann legen sie los, gründen Gemeinden und es ist ein tiefes Wissen, was sie da haben. Und dass sie eben in vielerlei Zungen sprechen, heißt nicht, dass sie alle möglichen Sprachen beherrscht haben, sondern dass sie jetzt in der Lage waren, zu jedem Herzen zu sprechen, was dazu bereit war. Etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun begründet sich das Christentum, wenn man so will, in dieser Tiefe. Und ungefähr 800 Jahre lang ist das den Menschen bewusst. Und dann beginnt es sich langsam zu verlieren. Und in den nächsten Jahrhunderten verliert es sich immer weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das dunkle Zeitalter und Rudolf Steiners Anthroposophie 00:09:09 ===&lt;br /&gt;
Und wir sind ja im dunklen Zeitalter. Wir haben das die letzten beiden Male gesehen. Das beginnt mit der ägyptisch-babylonischen Zeit. Und der tiefste Punkt, wo das Christuswesen kommt, ist im griechisch-lateinischen Zeitraum. Und da sind wir ja jetzt fortschreitend, bis in unsere Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da gibt es einen ganz wunderbaren Zyklus, den Rudolf Steiner in Vorbereitung auf die Weihnachtstagung hält. Mysteriengestaltungen, heißt er. Den hält er einen Monat lang. Vom 23. November 1923 bis 23. Dezember. Und dann beginnt die Weihnachtstagung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was er da beschreibt, ist, wie das Mysterienwesen während des dunklen Zeitalters immer mehr den Zugang zur geistigen Welt verlieren muss. Also es ist nicht nur die Menschheit als Gesamtes, sondern auch das Wissen des Eingeweihten, da weniger. Die Mysterienschulen verlieren das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es beginnt in seiner Beschreibung in Hibernia, im alten Irland, wo, während das Mysterium von Golgatha physisch in Palästina stattfindet, die dort so weit sind, dass sie das geistig miterleben können. Also im Geiste diesen Vorgang mitvollziehen. Und das Große, was diese Mysterien noch vermögen, ist, dass sie sowohl die kosmischen Mysterien kennen, also das, was aus der geistigen Welt, aus den Himmeln kommt, als auch bekannt sind mit den Erdenmysterien. In Griechenland nennen sie es dann die Zeus-Mysterien für das Kosmische und die Demeter-Mysterien für den irdischen Teil. Und es wird gelehrt, er beschreibt auch, wie das gelehrt wird, es ist wirklich aufschlussreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis ins Mittelalter dann haben wir die Alchemisten, die noch gut bekannt sind mit den Demeter-Mysterien, wenn wir sie so nennen wollen, und mit Elementarwesen, Umgang, Pflegen und so weiter, aber eben nicht mehr an diese kosmischen, an die Zeus-Mysterien herankommen können. Und Rudolf Steiner sagt, das gehört zusammen, das muss zusammenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt die Neuzeit, und jetzt kommen wir ja in diese ganzen, mehr in die materialistische Richtung tendierenden Bewegungen, die sich ja fortsetzen bis dann ins 18. Jahrhundert. Da haben wir dann Justus von Liebig, der künstlich Stickstoff erzeugen kann, der da die Grundlagen legt dafür. Und wir sind in einer Zeit, wo die Technik beeindruckend wird. Wir bauen einen Eiffelturm. Das ist beeindruckend, also was da technisch einmal der Menschengeist vermag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht dann weiter ins 20. Jahrhundert, und kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts endet dieses dunkle Zeitalter. Das ist 1899. Und ab 1900 beginnt Rudolf Steiner dann, die Anthroposophie zu entwickeln. Es gibt schon Vorläufer davor, aber so richtig los kann es da gehen. Erst innerhalb der Theosophischen Gesellschaft, bis das Kleid zu eng wird, dann die Anthroposophische Gesellschaft. Und er stellt vor die Menschen eigentlich hin dieses Wissen, was vorher in den Mysterienstätten behütet war. Lange Vorbereitungszeiten waren notwendig, um da ranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir so ein wenig in groben Schnitten die Geschichte der Bewegung zu der Zeit anschauen, dann haben wir von 1900 bis zum Krieg, bis zum Ersten Weltkrieg, eine Fülle an Vorträgen, an Schriften, was da kommt, was wirklich die Dinge beschreibt und die wir heute lesen dürfen. Dann kommt der Erste Weltkrieg und Rudolf Steiner beschäftigt sich mit der Dreigliederung des sozialen Organismus. Die soziale Frage steht im Mittelpunkt. Und er ist so weit, es ist so weit entwickelt, und er spricht mit den Würdenträgern, die politisch Einfluss haben, und sie sind bereit, aber es scheitert am Ende am Mut der Menschen. Und es wird auch torpediert, das brauchen wir nicht verheimlichen. Es wird torpediert von allen möglichen Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Goetheanum wird gebaut, oder? Die Völker Europas bekriegen sich auf den Schlachtfeldern und da bauen sie einträchtig an diesem Geistesbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte um Karl von Kaiserling 00:14:28 ===&lt;br /&gt;
Und mit Ende des Krieges kommt für unsere Betrachtung heute ein wichtiges Momentum. 1918, noch zu Berliner Zeiten, lernen der Graf und die Gräfin von Kaiserling Rudolf Steiner kennen. Es wird vermittelt über Lisa von Moltke, die Frau des Helmut von Moltke dem Jüngeren, dem Feldherrn des Ersten Weltkriegs zu Beginn jedenfalls. Und sie verkehrt ja mit der Hofgesellschaft, das ist also wirklich Prominenz. Und sie vermittelt diesen Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als erstes trifft Johanna sich mit Rudolf Steiner und es gibt ein denkwürdiges Gespräch. Karl von Kaiserling ist Offizier, er ist als Major in Ungarn abkommandiert und arbeitet im Kriegsministerium und sorgt mit dafür, dass die Menschen was zu essen haben und die Truppe versorgt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir denken ja immer so 100 Jahre und so weiter, wie war das denn da? Die haben ja erst so richtig Hunger gehabt im Zweiten Weltkrieg und das war schlimm. Nee, das war im Ersten auch richtig schlimm. Wir haben das nur nicht so parat. Das war richtig notwendig, dass man da mit der Versorgung arbeitete, denn es gab Hungerzeiten hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wird zurückbeordert, Kriegsende, nach Berlin, und Johanna war bei einem Zweigvortrag und Exzellenz von Moltke fragt, ob Karl nicht auch kommen dürfe. Und er geht mit, denn er begleitete seine Frau zu vielerlei Veranstaltungen auf ihrer geistigen Suche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er sitzt mit den beiden Damen da in der ersten Reihe, hört den Mitgliedervortrag, sitzt also direkt vor dem Rednerpult, und danach gehen sie durch Berlin nach Hause, bringen erst Exzellenz von Moltke nach Hause. Man wohnte nicht weit voneinander entfernt. Man war gut bekannt mittlerweile. Und Karl wird gefragt, wie er es denn gefunden hat. Und er lässt die beiden ohne Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in der eigenen Wohnung fragt Johanna nochmal nach. Ja, wie hast du es denn gefunden? Und wieder sagt er nichts. Und beim Abendessen wird sie ungeduldig und sagt, du kannst ja auch sagen, wenn es dir nicht gefallen hat, aber wie hast du es gefunden? Und dann sagt er, wenn du es wirklich wissen willst, diesem Mann gehört von nun ab mein ganzes Leben. Und das hat er wirklich gemacht. Er hat es wirklich so vollzogen, wie da angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt gibt es Gespräche zwischen Karl von Kaiserling und Rudolf Steiner in Berlin. Und im zivilen Leben ist dieser Karl von Kaiserling Güterdirektor in der Firma des Schwiegervaters, die der mit zwei Kompagnons zusammen hat, der größten Zuckerrübenfabrik in Schlesien. Die haben 7.500 Hektar. Da arbeiten 1.000 Menschen nur in der Landwirtschaft. 3.000 Mitarbeiter im gesamten Unternehmen. Alleine 100 Beamte, die in der Verwaltung sitzen. Also das war wirklich groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Karl, der ist der Güterdirektor und Leiter der Landwirtschaft. Und seine Seele ist so besonders, dass er für die Menschen eine Liebe empfindet, die wirklich außergewöhnlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben ja noch Zeiten, wo es Adel gibt und den Landarbeiter. Das war nicht kombinierbar oder das war so weit entfernt voneinander, auch wenn der Adel schon längst nicht mehr. Aber dennoch war das ein riesiger hierarchischer Unterschied. Aber Karl hat diesen Unterschied nicht gemacht. Er konnte den Menschen ansehen, wenn ihnen etwas fehlte. Und dann fuhren sie über die Güterbesichtigungen, und wenn dann ein Landarbeiter daherging und Karl sah das, hat er halten lassen, ist ausgestiegen und hat gefragt, Ihnen fehlt doch etwas. Und dann haben sie gesprochen. Stellen Sie sich vor, der VW-Vorsitzende würde das mit dem Arbeiter am Band machen. Was für eine menschliche Geste, als wenn er das ernst machen würde. Und für die damalige Zeit war das noch viel frappierender eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun richtet er Sachen ein für die Arbeiter, die seinerzeit weit voraus waren. Sozialwohnungen, eine Sozialabteilung, wo es eine Krankenschwester gibt und seinen Neffen, der diese Abteilung leitet. Und sie gehen auf die Güter und erfahren die Sorgen und Nöte. Einmal im Monat gibt es ein Treffen. Das sind ja über 20 Güter. Von jedem Gut werden zwei Abgeordnete geschickt. Von den Arbeitern, unter Umgehung der Vorgesetzten. Das war ja brandgefährlich, sich zu beschweren in der damaligen Zeit. Das hätte sofort die Kündigung bedeutet und damit ein Existenzproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat das umschifft und dann sind die alle zusammengekommen. Und wer war da? Einige vertrauensvolle Leute aus der Personalabteilung, der Neffe, die Krankenschwester und Karl. Also Karl von Kaiserling als Güterdirektor saß in dieser monatlichen Versammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lisa von Moltke beschreibt die Seele von Karl von Kaiserling so, dass sie sagt, sie sei ja wie von Samt. Also man bekommt so einen Eindruck, was das für ein Mensch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Sie können sich vorstellen, er hat keinen einfachen Stand in der Firma. Da geht es ja ums Geldverdienen. Und diese ganzen Sachen, die kosten Geld. Aber die hatten nie Streiks. Das war damals das einzige Mittel der Arbeiter. Und die haben regelmäßig gestreikt. Das hatten die da nie, weil der Karl es eben so gut gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dem Schwiegervater war das ein Dorn im Auge. 15 Jahre lang durfte er keinen Wohnsitz auf dem Land mit seiner Frau beziehen, weil der Schwiegervater Sorge hatte, er würde fraternisieren. Erst mit der Hilfe Rudolf Steiners ist es gelungen, dass sie das Gut Koberwitz als Dienstwohnsitz bekommen konnten. Das ist 1919. 1920 ziehen die ein, im Frühjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Schwiegervater sagt zu Karl, mach doch mal Urlaub bis zum Herbst. Also ein halbes Jahr, über ein halbes Jahr. Karl macht das und nutzt die Zeit und ist in Stuttgart. Und zu der Zeit versuchen sie die Dreigliederung, die ja gescheitert ist im Großen, im Kommenden Tag in einer Aktiengesellschaft als Wirtschaftsunternehmen in die Welt zu stellen. Und da gibt es landwirtschaftliche Güter. Und Karl organisiert das, macht die Pläne, berät die da. Und dabei stellt er fest, dass Rudolf Steiner richtig beschlagen ist in landwirtschaftlichen Fragen. Und er ist wirklich Profi. Und er stellt das fest und er sagt zu seiner Frau, ich sehe es gar nicht ein, dass alle Fachleute immer Ratschläge bekommen, warum wir das nicht auch für die Landwirtschaft machen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon 1920 kommt die Idee zu einem landwirtschaftlichen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt möchte er zurückkehren nach diesem Urlaub und erhält ein Schreiben des Schwiegervaters. Und darin steht, er brauche gar nicht mehr nach Hause zu kommen. Und er geht mit dem Schreiben zu Rudolf Steiner, der liest es ganz gewissenhaft durch, wie er das so machte, und sagt dann, fahren Sie ruhig zurück. Es ist nicht sehr freundlich, aber fahren Sie ruhig zurück. Und er sagt, Herr Doktor, das geht nicht. Das wäre eine Unmöglichkeit. Doch, doch, fahren Sie ruhig zurück. Und er ist so voller Vertrauen in Rudolf Steiner, dass er das macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er kommt da an in Koberwitz und es ist alles leer. Keine Autos, keine Kutsche, keine Bediensteten, keine Nahrungsmittel von den Gütern, Konten gesperrt, alles dicht. Er geht also zu Fuß zur Bahnstation, Viertelstunde laufen – die, die mit uns da waren, wissen, wie das ist, man geht da hin –, fährt eine Dreiviertelstunde mit dem Zug nach Breslau und dann ist er in sein Büro gegangen. Und den ganzen Tag ist niemand zu ihm reingekommen. Kein Anruf, keine Papiere, alle waren instruiert. Lass den da mal schmoren. Drei Tage geht das so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am dritten Tag stürzt der stellvertretende Direktor rein und sagt, im Gewerkschaftshaus in Breslau haben die Arbeiter den Generalstreik beschlossen, wenn er nicht sofort wieder in seine Ämter eingesetzt werden würde. Und er tritt vor die Tür und es sind nicht die Tausend da, es sind dreitausend da, es sind alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist die Macht gebrochen des Schwiegervaters für eine Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entstehung des landwirtschaftlichen Kurses: Stegemann und die Präparate 00:24:24 ===&lt;br /&gt;
Und in diese friedliche Zeit fällt der landwirtschaftliche Kurs 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gibt es 1922, machen wir den nächsten Schritt, Menschen, die auch Landwirte sind und die sich Sorgen machen um die Qualität der Nahrungsmittel, die sie erzeugen. Dieser Mann heißt Ernst Stegemann, der hat einen Pachtbetrieb bei Göttingen. Und er fragt Rudolf Steiner, was könne er tun. Und das macht er in Stuttgart und er erhält als Antwort die sogenannte Saatgutmeditation und den Hinweis, er solle aus Gras Getreide züchten. Wir haben beim letzten Mal gesehen, das ist nicht nur so züchten, sondern da muss es ein bisschen mehr haben. Also die fangen da an. Und die beginnen sofort in der Gemeinschaft auf Marienstein das zu machen. Und ab 1922 arbeitet Ernst Stegemann nach den Anweisungen, die Rudolf Steiner ihm gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zeitgleich gibt es zwei junge Männer, die haben sich im Goetheanum unten ein kleines Laboratorium einrichten dürfen. Günter Wachsmuth ist der eine und Ehrenfried Pfeiffer ist der andere. Und Günter Wachsmuth, der wird nachher Sektionsleiter der naturwissenschaftlichen Sektion und damit für die Landwirtschaft verantwortlich, und Ehrenfried Pfeiffer entwickelt ganz tolle Sachen in Fragen des Kompostierens und so weiter und ist für die Bewegung ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese beiden als junge Männer gehen zu Rudolf Steiner und sagen, sie wollen Lebenskräfte erforschen, die Ätherkräfte. Was können wir machen? Und dann sagt er zu ihnen, machen Sie doch mal Präparate. Und dann fragen die wie und dann kriegen die das erklärt und dann machen die das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann machen Stegemann und die beiden jungen Männer zeitgleich das erste Mal Präparate. Das ist noch vor dem landwirtschaftlichen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wissen Sie, eine kleine Anekdote dazu – Rudolf Steiner kommt und guckt sich das an, wenn die das rausholen. Und es ist 1923, er ist wirklich, das Jahr 1923, wir werden gleich sehen, das ist wirklich ein hochbelastetes Jahr, der nimmt sich aber die Zeit dafür. Und wissen Sie, dann finden die das erst mal gar nicht wieder. Und das ist etwas, was wir heute immer noch haben. Also wenn wir Präparate eingraben und es nicht gut markieren, dann suchen wir sehr lange danach, bis wir es finden. Wer das aus der eigenen Praxis kennt, genau, das ist schon eigentlich Urproblematik sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er ist schon wieder am Gehen, also die haben geschwitzt, Sie können sich das vorstellen. Und dann stößt der Spaten glücklich auf das Horn. Und dann rühren die das erste Mal zusammen und er zeigt wie, mit dem Spazierstock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goetheanum-Brand, die Krise der Gesellschaft und die Weihnachtstagung 00:27:28 ===&lt;br /&gt;
1922 ist auch das Jahr, wo Rudolf Steiner mit der Anthroposophie in aller Öffentlichkeit steht. Denn mit der Konzertagentur Wolf ist eine Tournee geplant und er absolviert auch viele Vorträge davon, bis die Konzertagentur Wolf die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, weil es eben Anschläge gibt auf diese Veranstaltungen. Aber er steht in aller Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Jahr 1922 beschließt sich, indem das Goetheanum angesteckt wird, Brandstiftung, und abbrennt am Silvestertag, also in der Silvesternacht. Da wird ein schwerer Schlag gegen die Bewegung geführt. Und fast wäre sie daran auch zerbrochen. Es ist wirklich heikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt das Jahr 1923, wo Rudolf Steiner die geistige Arbeit fortsetzt, aber es eben sehr fraglich ist, ob es weiter eine Gesellschaft geben kann. Er bereist die verschiedenen Zweige und Gesellschaften. Und da ist es noch so, dass es nur die deutsche anthroposophische Gesellschaft gibt und alle anderen Länder daran anknüpfen müssen. Diese ist aber so zerstritten, dass es die freie anthroposophische Gesellschaft auch noch gibt, wo sich hauptsächlich die Jugend versammelt. Und eigentlich ist das alles an ein Ende gekommen. Es geht da eigentlich nicht mehr so weiter, es kann so nicht weitergehen. Also wirklich ein schwieriger Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun entschließen sie sich doch dazu, mit der Weihnachtstagung das neu zu begründen. Und es wird neu begründet, die anthroposophische Gesellschaft, als allgemeine anthroposophische Gesellschaft, als eine Weltgesellschaft. Nicht mehr eine nationale Gesellschaft, eine Weltgesellschaft. Es wird die Hochschule in der Form eingerichtet, die Sektionen entstehen, ein Vorstand wird gebildet, es gibt Sektionsleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Vorbereitung auf diesen Moment hält er diesen Vortragszyklus, wo er eigentlich zeigt, wie das Mysterienwesen an ein Ende gekommen ist, wo man nicht mehr in der Lage ist, die kosmischen Mysterien mit den irdischen Mysterien zusammenzubringen, die aber zusammen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir können also sagen, es wird mit der Weihnachtstagung 1923 ein neues Mysterienwesen begründet. Ein Mysterienwesen für unsere Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der landwirtschaftliche Kurs wird gehalten jenseits dieser Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pfingsttagung 1924 in Koberwitz: Kain und Abel revisited 00:30:48 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht es eben weiter, denn nach der Weihnachtstagung ist der Neffe Alexander, der diese Sozialabteilung leitet, da, der nimmt teil. Und kurz nach der Weihnachtstagung erfragt er den Termin. Sie haben jetzt die ganze Zeit gewartet, es gab ganz viel Korrespondenz, aber der Termin war nicht greifbar. Und der Alexander holt den Termin und es wird Pfingsten 1924. Die Vorbereitungen beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die machen ja nicht nur einen landwirtschaftlichen Kurs, sondern eine riesen Pfingsttagung. Abends Karma-Vorträge für die Mitglieder, Eurythmie, Theater, Sprachgestaltungskurs. Ein Riesenprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner erkrankt jetzt schwer. Lebensbedrohlich schwer, also wirklich schwer. Und er macht sich trotzdem auf den Weg dahin. Also das ist ja wirklich weit, von Dornach bis nach Breslau. Wir müssen die Zeit auch bedenken. Damals ist man von Breslau nach Köln elf Stunden gefahren. Wir fahren heute von Köln nach Dornach mit dem ICE fünf, sechs Stunden, oder? Höchstens viereinhalb, wenn alles gut geht. Aber wie lange hat das damals gedauert und was bedeutete das für so einen schwerkranken Mann jetzt? Und er kommt da ganz elend an und die Leute sind ganz erschrocken. Über die Tagung wird er wieder fröhlich und frisch, interessanterweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein unfassbares Arbeitspensum. Ich habe 2024 zu den Originaldaten mal beides gleichzeitig gelesen. Also immer landwirtschaftlicher Kurs morgens, Karma-Vortrag abends. Und ich bin wirklich geübt, aber das war die schwerste Herausforderung bisher. Ich habe das fast nicht geschafft. Und das hat er ja auch noch gehalten. Also ich bin nach wie vor so beeindruckt von diesem Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der kommt da an und nun ist der Pfingstsamstag der Tag des ersten landwirtschaftlichen Vortrages. Er fängt an und eröffnet damit eigentlich diese ganze Pfingsttagung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir den landwirtschaftlichen Kurs anschauen, heute, dann können wir sagen, er ist ganz außergewöhnlich. Die Form, die dieser Zyklus hat, die gibt es nur ein einziges Mal im Gesamtwerk, nämlich beim landwirtschaftlichen Kurs. Und zwar gibt es den Eröffnungsvortrag am Samstag und dann kommen Sonntag und Montag, wo keine landwirtschaftlichen Vorträge sind, abends aber Karma-Vorträge. Und dann kommen sieben landwirtschaftliche Vorträge am Stück. Ganz interessante Gliederung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was passiert denn in dieser Lücke und warum gibt es die überhaupt? Und man kann da so darauf schauen, dass dieser erste Vortrag so etwas ist wie die Ouvertüre. Alle Motive klingen schon mal an, die nachher kommen werden im Kurs. Obersonnige Planeten, untersonnige Planeten. Jede Strömung, die wir gesehen haben, das Wollen in Karl, das Fühlen im Stegemann und das Denken in den beiden Wissenschaftlern, bekommt eine kleine Anekdote zum Reinkommen in die Stimmung. Also das kann man wirklich analytisch heute anschauen, es macht einen heiden Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen diese zwei Tage Pause und die machen erst mal ein tolles Pfingstessen und schauen sich das gut an, und dann treffen sich die Bauern am Nachmittag in Breslau, im Bockschen Saal, so einem Veranstaltungsort. Denn Karl von Kaiserling ist es ganz wichtig, dass dieser zu erwartende Zyklus auch auf die Erde kommen kann. Dass das konkret wird. Und deswegen drängt er die anderen dazu, einen Versuchsring zu begründen. Das war damals ganz typisch. Er sagt, wenn Landwirte in Not sind, dann müssen sie einen Ring gründen, um gemeinsam die Fragen zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Stegemann erzählt da erst mal davon, wie er jetzt da seine Versuche gemacht hat und wie das alles war, und dann wollen sie sich über diesen Versuchsring unterhalten. Aber die Darstellung, die der Stegemann gibt, die sagt dem Karl überhaupt gar nicht zu. Die werden richtig sauer. Also der sagt, ja, was haben sie denn geerntet? Wie groß waren ihre Parzellen? Wie viele Mitarbeiter haben sie gehabt und so weiter? Sie müssen alles offenlegen, wir müssen das doch wissen. Und der andere, der kann das nicht. Der hat das gefühlt, der hat das erspürt, der hat das gemacht, aber der hat es nicht aufgeschrieben. Der hat berichtet, wie das für ihn war. Und der andere, der ist natürlich ein Zahlenmensch im Wollen und jetzt wollen wir doch mal hier Butter bei die Fische haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wird der so sauer, dass sie sich mit kräftigen landwirtschaftlichen Ausdrücken entgegenfahren. Also Rudolf Steiner und der Vorstand, die sitzen dabei, das sind die nicht gewohnt. Rudolf Steiner sagt nachher, er war sich nicht sicher, ob er nicht Doktor Lutz Engel mit dem Verbandskasten hätte holen sollen. Also den anthroposophischen Arzt. Also das ist richtig zur Sache gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht so weit, die sind also auf der Vorbereitung zum Karma-Vortrag und sind zusammen essen, und Karl von Kaiserling, der alles organisiert, alles finanziert, dessen Lebenshöhepunkt das ist, beantragt den Schluss der Tagung. Also dann wäre da Ende gewesen. Oder dann hätten die den ersten Vortrag gehört und zwei Karma-Vorträge und dann wäre da die Tür ins Schloss gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wissen wir ja zum Glück, das hat geklappt. Die haben das geschafft. Aber wenn wir mal auf diesen Moment schauen, was ist da eigentlich los? Also was passiert da eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, als ich diesen Zyklus gelesen habe und auf diese Stelle gestoßen bin, dass diese beiden Strömungen zusammenkommen müssen, also die Zeus-Mysterien und die Demeter-Mysterien, das muss zusammenkommen. Ja, wie kommt das denn zusammen? Also was ist das verbindende Element?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, und ich gehe mit diesen Fragen dann innerlich um und manchmal kommen die Antworten in den unmöglichsten Situationen, beim Spülen oder so, und so war es hier auch. Das kam, und wissen Sie, woran ich denken musste? Ich musste denken an das Credo der Christengemeinschaft. Das ist eine Stelle, die meditiere ich immer unterm Rühren beim Präparat. Da heißt es, dann überwand er den Tod nach drei Tagen. Er ist seit dieser Zeit der Herr der Himmelskräfte auf Erden und lebt als der Vollführer der väterlichen Taten des Weltengrundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, das Christuswesen, das ist das, was das zusammenbringt. Ganz ernsthaft, das ist es. Was haben wir also da? Wir haben eigentlich eine Landwirtschaft, die das berücksichtigt. Und wenn wir nachher diesen ganzen Zyklus lesen, dann geht es um nichts anderes. In allen Ausdrucksformen, die Rudolf Steiner finden kann, erklärt er, wie sich das auf der Erde ausdrückt und wie wir damit umgehen können. Das ist doch unfassbar großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber davor gibt es eine Schwelle, über die die Menschen gehen müssen. Sie erinnern sich daran, als der Ackerbau in die Welt kam. Da haben wir dieses Kain-und-Abel-Motiv. Der Hirte, der ganz im Fühlen, ganz in den Mondenrhythmen lebt, Lamm auf Lamm. Und der andere, der die Erde umbricht, die Willenskräfte. Und bei Stegemann und Kaiserling kommt wieder wie so ein Kain-und-Abel-Motiv. Der eine im Fühlen, der da losliegt und das ganz toll macht. Aber der andere sagt, wir müssen das wirklich, das Neue muss kommen. Und der fühlt sich alleine, dieser Kaiserling. Er sagt dann, wenn es so ist, dann werde ich es durchsetzen mit meinen Leuten hier in Schlesien. Wenn es mit euch nicht geht, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es Gespräche. Der eine spricht mit dem anderen, beide mit Rudolf Steiner, und die schaffen das. Aber das dauert noch. Wissen Sie, die treffen sich nochmal Pfingstmontag, besprechen das. Dann kommt der Dienstag, zweiter Vortrag. Erst am Morgen des dritten Vortrags, am Mittwoch, da können sie verkünden, dass sie sich jetzt zusammengefunden haben. Und sie begründen nicht nur den Versuchsring, sondern gleichzeitig eine Arbeitsgruppe. Das heißt, sie begründen einen Zweig der Landwirte. Es ist nicht nur das Versuchswesen. Es ist auch die geistige Arbeit an der Anthroposophie, die dazugehört. Damit starten die, und die vereinbaren Stillschweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 100 Jahre Anthroposophie: Pfingsten für uns 00:40:46 ===&lt;br /&gt;
So, jetzt sind wir 100 Jahre später. Das Ganze entwickelt sich, das kommt in die Welt. Wir haben Schwierigkeiten, wir haben gute Zeiten, alles passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der landwirtschaftliche Kurs ist wie das Handbuch dazu, wie man das wirklich realisieren kann. Das geht nicht einfach so, dass man es liest. Das muss man wirklich arbeiten, das ist nicht so trivial. Das ist wirklich sehr komplex. Aber da sind alle Sachen darin. Wir haben eigentlich alles an der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun geschieht ja etwas, denn die Anthroposophie durchläuft einen Zyklus von 100 Jahren. Dreimal 33 ein Drittel. Also die Lebenszeit des Jesus Christus auf Erden. Und darauf weist Rudolf Steiner hin, dass sich danach die Kraft dieses Urimpulses verlieren wird. Und dass wir als Menschen das neu ergreifen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind ja jetzt alle schon etwas länger dabei und wir können das wirklich wahrnehmen, dass das so ist. Und das ist wichtig, dass wir das in aller Klarheit uns vor das geistige Auge stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also 1900 fängt Rudolf Steiner an. Und mit 2000 beginnt diese 100-Jährigkeit sich zu vollenden. Und wenn wir die Zeiten davor angucken, zum Beispiel nach den ersten beiden Dritteln haben wir Mitte der 70er, dann sind diese ganzen Gründungen, Krankenhäuser, Landwirtschaft, ganz viel passiert. 80er Jahre, 90er Jahre, das hat eine Reputation. Man schämt sich keineswegs zu sagen, dass man Anthroposoph ist. Das ist angesehen. Und es gibt Publikationen und es ist alles in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Jahr 2000 beginnt es sich zu verändern. Man hat das weniger. Weniger Publikationen, weniger so. Das ist ein schleichender Prozess. Und wenn Sie heute in alle Tochterbewegungen schauen und sprechen mit den Leuten, die da arbeiten, dann sagen die Ihnen alle das Gleiche. Ob es die Schulen sind, Kindergärten, die Betriebe, irgendwie trägt es nicht mehr so. Irgendwie, da sind auch nicht mehr so alle daran interessiert und es wird immer schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das. Wir haben 100 Jahre jetzt. Und das ist jetzt wirklich vollendet. Mit dem 30. März 2025, dem Todestag Rudolf Steiners, hat sich dieser 100-jährige Zyklus vollendet. Und jetzt müssen wir es neu ergreifen. Jetzt kommt Pfingsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt müssen wir es selber machen. Denn es wird jetzt auf absehbare Zeit kein Eingeweihter mehr kommen, die Fahne aufnehmen und vor uns hergehen. Das wäre auch komisch, oder? Wenn man das mal so ein bisschen anfühlt. Aber wir haben ja alles an der Hand. Es ist so viel in dieser Anthroposophie gegeben, dass wir damit jetzt in die Zukunft gehen können. Diesen Impuls so stark in uns machen, dass wir selber können. Das ist jetzt eigentlich dran für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wichtig die Rolle der Landwirtschaft ist in diesem Kontext, das würde ich jetzt gerne ein wenig beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Inkarnation und Ernährungsfrage: Was wir wirklich essen 00:44:32 ===&lt;br /&gt;
Es ist ja wichtig, dass der Mensch sich auf der Erde inkarnieren kann. Denn ohne diese Inkarnation gibt es keine Ich-Entwicklung. Das muss sein. Das Christuswesen hat für alle Menschen kommend, für den physischen Leib und den ätherischen Leib, diese Gesundung herbeigeführt durch das Mysterium von Golgatha. Das heißt, wir können. Für den Astralleib und das Ich müssen wir das selber tun. Das ist Bewusstsein. Das zu tun, sich mit diesem Impuls zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und interessanterweise gibt es am Ende des dritten Vortrages einen Hinweis darauf, wie unsere Seelenhaltung sein kann. Da sagt er nämlich, wir müssen zu einem empfindenden Erkennen kommen. Wir haben ja oft so diesen Zwiespalt zwischen Erkennen und wo bleibt das Gefühl, oder Gefühl und wo bleibt das Erkennen. Das Zusammen ist es. Das ist das, worum es geht. Und auch um den Christusimpuls zu erkennen, sagt er das so. Da muss man auch ein empfindendes Erkennen entwickeln. Das ist eigentlich die Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit üben wir uns jetzt einen kleinen Moment in diesem empfindenden Erkennen. Wir schauen nämlich auf Ernährung. Das ist unfassbar spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen Sie, im landwirtschaftlichen Kurs, um die Düngung zu entwickeln, beschreibt er erst mal, wie Ernährung funktioniert. Wenn man das versteht, kann man verstehen, wie Düngung funktioniert. Auch ein interessanter Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt er an und sagt, das, was Sie essen, das bildet gar nicht Ihren Leib, sondern das, was Sie essen, macht Sie warm, willensstark, regsam und ertüchtigt unsere Sinne so, dass wir kosmische Substanz aufnehmen können, die wir zur Leibessubstanz verdichten. So, und jetzt stellen Sie sich mal vor, wie die da gesessen haben. Oder? Die hören das. Und denken sich vielleicht auch, wow, okay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben nicht gefragt. Die Bauern fragen in den Fragenbeantwortungen allerhand wirklich interessante Fragen, aber danach hat niemand gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt würden wir das, weil es ja wirklich abstrakt ist, wir würden das aus dem landwirtschaftlichen Kurs heraus gar nicht verstehen können. Das ist unmöglich eigentlich. Aber das ist das Tolle und das können wir uns wirklich zunutze machen, dass im Gesamtwerk der Anthroposophie all diese Antworten darin enthalten sind. Man muss die suchen und man findet die auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gibt es also einen Vortrag, den er Anfang August am Goetheanum den Arbeitern hält. Also Anfang Juni ist der landwirtschaftliche Kurs, Anfang August dieser Vortrag über Abhärtung, Ernährung und Düngung. Also das sind die Männer, die da die Trümmer wegräumen am Goetheanum. Die kriegen Vorträge mittwochs. Und da erklärt er denen, wie das geht. Und das Herrliche an diesen Arbeitervorträgen ist, dass sie zutiefst sind, aber in einer Sprache eben für die Arbeiter. Und das macht die gut zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da erklärt er, dass es so ist, also er hat jetzt Kohlenhydrate und Salz und das hat er alles schon gemacht, Fette, und jetzt kommt er zum Eiweiß. Und das Eiweiß ist das, was es mit dieser kosmischen Ernährung auf sich hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sagt er, sie essen eine Pflanze und sie nehmen das Pflanzen-Eiweiß auf. Und das Eiweiß besteht aus den fünf Geschwistern. Im landwirtschaftlichen Kurs, im dritten Vortrag lernen wir das kennen. Das ist der Sauerstoff, der Wasserstoff, der Stickstoff, der Schwefel und der Kohlenstoff. Keine Sorge, es wird jetzt nicht chemisch oder so, wir machen das ganz in Ruhe. Das ist das, was das Eiweiß bildet. Das nehmen wir auf von der Pflanze und dann stoßen wir eigentlich alles sofort wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was wir zurückbehalten, ist ein Teil des Kohlenstoffs. Und im dritten Vortrag spricht er über den Kohlenstoff und der Kohlenstoff ist der, der alles bildet auf der Erde. Der Weltenplastiker, der Träger aller Weltenimaginationen, durch ihn hindurch wirkt das Christuswesen und bildet alles aus. Hochspannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das behalten wir in uns und dann ergänzen wir über unsere Sinne, also Atmung, Augen, Ohren, Haut, aus der Umgebungsluft, was uns fehlt. Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff und Schwefel. Und daraus bilden wir körpereigenes Eiweiß. Dann ist es gar nicht mehr abstrakt, sondern es ist ganz konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann fährt er fort und sagt, das muss so sein, denn unser Leib hat kein eigenes Erinnerungsvermögen. Der vergisst, wie Eiweiß bilden ging. Und deswegen brauchen wir das Vorbild des Pflanzen-Eiweißes, um das körpereigene Eiweiß auszubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit unser Leib auf der Erde seine Erdenaufgaben vollbringen kann, müssen wir den ja ausbilden. Und wenn wir wollen, dass sich unsere Erdenziele auch verwirklichen, dann wäre es doch gut, wir würden ein Vorbild nutzen für unser Eiweiß, was uns wirklich ein Vorbild sein kann, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie mal das Vergnügen hatten, an einer Monatsfeier in der Waldorfschule die Eurythmie der achten Klasse zu bestaunen, dann ist es oft ein bisschen so, ich beschreibe das mal, also das sieht ungefähr so aus. Haben Sie alle schon mal gesehen? In der achten Klasse, wenn Sie die gleichen Kinder in der zwölften Klasse sehen, dann haben Sie die ganze Gestaltung, oder? Dann ergreifen die den Raum, dann können die das, dann haben die sich dahin entwickelt. Das ist menschenkundlich völlig in Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulturpflanzen, die wir zu uns nehmen, sind achte Klasse oder noch viel schlimmer. In der Gestalt. Das müssen Sie sich wirklich klar machen. Daraus bilden Sie Ihre Leiblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er über Rinder spricht, wie die sich ernähren, dann sagt er, wenn die im dumpfen Stall stehen und sie bekommen aus der Weisheit des Menschen zugemessen, was die so essen sollen, dann werden die vom Kopf her stumpf. Und das zeigt sich in den nächsten Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, das ist nicht die Tiefkühlpizza, die uns aus der Bahn wirft. Aber wenn wir das die ganze Zeit haben, geht es über die Generationenfolge in einer degenerativen Linie weiter. Das ist ganz ernsthaft und wir können das heute erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mineraldüngung, Eiweißqualität und die Dreigliederung des Menschen 00:52:16 ===&lt;br /&gt;
Denn er fährt dann fort und sagt, was passiert, wenn man mineralisch düngt? Das sagt er im landwirtschaftlichen Kurs auch nicht so explizit. Was passiert dann eigentlich? Da sagt er also, wenn man mineralisch düngt, dann leiden die Kulturpflanzen unter Eiweißmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wissen wir als Landwirte, dass konventionelle Kulturpflanzen keinesfalls unter Eiweißmangel im physischen Sinne leiden. Die sind immer super versorgt, weil die aus Stickstoff gedüngt werden. Das ist also eine qualitative Frage. Und er sagt, wenn man das isst, dann führt es dazu, dass die Menschen blässlich werden. Und das Heilmittel dafür, das ist der Stallmist. Dann würden die Wangen wieder rosig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, wenn wir uns das richtig in das empfindende Erkennen reinholen, dann ist das ganz schön doll. Und dann kann man auch ein bisschen ermessen, was das eigentlich für eine unfassbare Geistestat ist, diese Landwirtschaftsmethode in die Welt zu bringen. Und dass die auf die Erde kommen muss, dass es diesen Karl braucht, damit es wirklich runterkommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nun gibt es eine Ausnahme von diesem Ernährungsprozess, und das ist das Gehirn und das zentrale Nervensystem. Die werden nämlich gebildet aus dem, was wir essen. Das sind auch wieder Vergeistigungsvorgänge und so weiter. Und das Gehirn wird beschrieben als der Ort im landwirtschaftlichen Kurs, wo sich das menschliche Ich verkörpert. Das ist der Ort, wo wir uns einen festen Wohnsitz in unserem Leib suchen. Im Blut haben wir den dynamischen Anteil, und zwar im Kohlenstoff der roten Blutkörperchen. Blut entsteht und vergeht, oder? Das ist eine Dynamik. Im Gehirn ist der feste Wohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das so ist, dann möchte ich auch sehr gerne Pflanzen essen, oder sonst wie Nahrungsmittel, die eine Fähigkeit haben, dieses Inkarnationsorgan auch richtig auszubilden. Also das ist wirklich ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist ja erstmal gegeben, dass der einzelindividuelle Mensch eines der Erdenziele der Menschheit vollbringen kann, nämlich die Entwicklung des Ichs auf der Erde. Also immer wieder sich verkörpern, immer wieder in die geistige Welt, immer wieder diesen Wechsel, diesen Pendelschlag. Das braucht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben das letzte Mal über die landwirtschaftliche Individualität gesprochen, und hier ist es so, da sie sich ja nicht exkarnieren kann, dass dieser Entwicklungsgang durch die wechselnden Landwirtsgenerationen stattfindet. Damit ändert und entwickelt sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit haben wir einen Teil erfüllt, wenn uns das gelingt. Jetzt brauchen wir aber ja noch die Freiheit und die Liebe. Die braucht es ja auch noch als Erdenziele. Und das sind soziale Fragen. Das kann man mit sich selber gar nicht alleine machen. Da braucht es die anderen Menschen für. Und weil wir soziale Wesen sind, brauchen wir auch da Hilfe, um sozusagen unsere sozialen Kompetenzzentren zu ertüchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommen jetzt Landwirtschaft und Dreigliederung des sozialen Organismus zusammen. Da beschreibt er nämlich in Vorträgen der Dreigliederung, dass im menschlichen Haupt zu finden ist das Denken und das Geistesleben. Im Brustmenschen finden wir das Fühlen und das Rechtsleben. Und im Stoffwechsel-Gliedmaßenmenschen wiederum das Wollen und das Wirtschaftsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn sie auf den Menschen wirken wollen in seinem Haupt, dann brauchen wir Wurzelnahrung, Blattnahrung für diesen Bereich und gekochtes Blüten- und Früchte-Samen für den Stoffwechsel-Gliedmaßenmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, wir können dann unser Menschsein ganz erfüllen, wenn wir auf Grundlage einer Nahrung das tun, die das ermöglicht. Und wir können im Umkehrschluss auch sagen, die Extreme, in denen wir leben, resultieren aus der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Das ist ein Ernährungsproblem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird von Pfeiffer gefragt auf einer Zugfahrt von Stuttgart nach Dornach, und der Pfeiffer, der will wissen, warum sind die Leute noch nicht weiter. Also warum, er stellt diese ganzen Sachen in die Welt und warum sind die Leute nicht weiter. Also er will nicht nur wissen, warum verstehen die das nicht, sondern warum kriegen die das aus dem Verständnis nicht in die Tat. Da sagt er, das ist ein Ernährungsproblem, denn die Kulturpflanzen sind nicht mehr in der Lage, diese Brücke zu schlagen zwischen der Idee, zwischen dem Geistigen und der Tat. Das ist vor 100 Jahren gewesen. Mehr als 100 Jahre, ja, wo stehen wir denn da heute dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die hat eben Fähigkeiten, die mit der guten landwirtschaftlichen Praxis, die das noch ergänzen kann, und dann wirklich Nahrungsmittel erzeugen hilft, die in diesem Sinne wirken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufruf zur Unterstützung der Landwirtschaft 00:57:59 ===&lt;br /&gt;
Und dazu braucht es unser aller Hilfe, denn die Bauern, die auf den Feldern dieser Arbeit tun, die leben wirklich unter herausforderndsten Verhältnissen. Wir haben uns das alle, wir wussten das alles schon, wir waren alle selber mal Bauern, aber das haben wir vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, der Landwirt, der geht in Vorleistung das ganze Jahr, und am Ende kann er Geld verdienen, wenn die Ernte gelingt. Dazwischen haben wir noch ein ganzes Jahr mit all den Wetterkapriolen, mit kaputten Maschinen, mit kranken Mitarbeitern, mit keinen Mitarbeitern, mit Überlastung, und hinterher werden diese Produkte, die er da erzeugt hat, mithilfe all der Wesenheiten, ihm nicht so bezahlt, als dass er ein würdiges Leben führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn wir wollen, dass wir uns als Menschheit weiter wirklich entwickeln können, dann müssen wir uns da ein bisschen umorientieren. Dann braucht es nämlich die Menschen, die sich ganz bewusst um die Betriebe herumstellen. Das war das große Glück der 70er Jahre, da haben die Leute sich herumgestellt um Betriebe und haben gesagt, wir wollen so eine Landwirtschaft. Dann haben sie Vereine gegründet, sie haben die Höfe gekauft und sie haben Bauern gesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind diese Sozialformen, die existieren so nicht mehr. Das gibt es so nicht mehr, wir müssen das bewusst wieder ergreifen, wie wir uns da herumstellen, das ist irgendwie eine neue Entwicklung, wie machen wir das. Aber wir brauchen das, wir müssen uns auf den Weg machen, damit das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die geschlossene Individualität: Pfingsten und der Mensch als Erlöser 00:59:35 ===&lt;br /&gt;
So, ich habe auch heute ein kleines Zitat mitgebracht, beziehungsweise zwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nochmal erinnern an diesen Satz, mit dem Rudolf Steiner zu Beginn des zweiten Vortrages die landwirtschaftliche Individualität einführt. Und er sagt, eine Landwirtschaft erfüllt im besten Sinne des Wortes ihr Wesen, wenn sie aufgefasst werden kann als eine Art Individualität. Und dann kommt ein spannender zweiter Teil, Komma, eine in sich geschlossene Individualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, was heißt denn das, eine geschlossene Individualität. Und ich habe Ihnen ja berichtet, ich nehme das ganz ernst. Er sagt am Ende des vierten Vortrags, der Mensch wird zur Grundlage gemacht der Betrachtung. Also wir können sagen, das, was es für den Menschen gibt, gibt es auch für die landwirtschaftliche Individualität, denn sie ist uns ebenbürtig. Sie sieht ein bisschen anders aus, aber wesenhaft sind wir immer auf Augenhöhe. Also wenn es das für den Menschen gibt und das gibt es für die, dann muss es auch das, was es für sie gibt, für den Menschen geben. Das ist so eine mathematische Gleichung, wissen Sie, das muss ausgeglichen sein, sonst stimmt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe viele Jahre gebraucht, um diese Stelle zu finden. Und hier habe ich Ihnen heute mitgebracht, was das für den Menschen heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wahre Geist, in dem wir uns finden können, ist der allgemeine Menschengeist, den wir als die in uns pfingstlich einziehende Kraft des Heiligen Geistes erkennen, den wir in uns selber gebären müssen, zur Erscheinung kommen lassen müssen. So verwandelt sich für uns das Pfingstsymbol in unser gewaltigstes Ideal der freien Entwicklung der Menschenseele zu einer in sich geschlossenen freien Individualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sagt er 14 Jahre vor dem landwirtschaftlichen Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann können wir mit dieser landwirtschaftlichen Individualität das auch verstehen lernen, oder? Also bis wir eine geschlossene Individualität sein werden, brauchen wir noch viele Inkarnationen. Geschlossenheit im Sinne, der Kreis wird sich schließen, es ist vollendet. Der Einzige, der es bisher vollbracht hat, ist das Christuswesen. Der hat das Menschenwesen auf diese Stufe geschafft. Wir folgen ihm nach, er geht uns voran. In jeder Pflanze ist sein Pflanzensaft, sein Blut als Vorbild für uns, damit wir unser Ich entwickeln lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also erst nach vielen Inkarnationen sind wir eine geschlossene Individualität und können uns dann in Freiheit wieder neu zusammenfinden. Die Geschlossenheit der landwirtschaftlichen Individualität braucht auch viele Generationen von Bauern. Das kann man in einer gar nicht schaffen. Man kann einen geschlossenen Hoforganismus anstreben, aber eine geschlossene Individualität zu erreichen, das wird noch viele, viele Bauerngenerationen brauchen. Und das müssen wir ermöglichen, dass das auch für die Erde vollzogen werden kann. Dass dieses Priesterliche an der Erde wirklich von den Bauern auch getan werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dank, Abschluss und das letzte Zitat 01:03:35 ===&lt;br /&gt;
Denn, und damit möchte ich gleich schließen, doch zuvor bleiben mir noch zwei Dinge zu sagen. Das eine ist, dass ich der Gemeinde hier in Köln-Ost und der Anna Hofer ganz herzlich danken möchte dafür, dass das möglich war, dass wir diese Trilogie hier zusammen haben halten können. Das ist das erste Mal, dass ich das so gemacht habe und ich bin wirklich von tiefstem Herzen dankbar. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für alle, die das hier vielleicht von außen jetzt sehen und noch nie hier waren, es lohnt sich wirklich sehr. Es ist eine wunderschöne Kirche und eine tolle Stimmung hier. Dürfen Sie gerne einfach mal vorbeischauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das zweite ist, dass wir ja mit diesem kultischen Abschluss jeden dieser Vorträge beendet haben. Das war auch sehr, sehr besonders und wird es heute Abend auch wieder sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte etwas sagen zu der Bibelstelle, die wir heute hören werden. Die Gräfin Johanna von Kaiserling ist hellsichtig. Und jetzt fragen Sie sich natürlich alle, zu Lebzeiten Rudolf Steiners, wer ist er überhaupt? Also wie ist er dazu fähig, was er da macht? Und dann fragen Sie sie, wie sie das denn sehen würde mit ihrer Hellsicht. Und dann sagt sie, er sei der Träger der Kraft, von der der Christus sagt, ich werde euch einen Tröster senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Lisa von Moltke sagt, das könne sie jetzt zwar hören, aber Rudolf Steiner würde jegliche Verhimmelischung seiner Person durch seine Schüler ablehnen. Aber sie habe einen Termin bei ihm und sie würde ihn fragen. Und dann sagt die Gräfin, sie sieht sie noch in der Hotellobby in den Sessel sinken nach diesem Termin und sagen, er hat bestätigt, was sie sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann habe ich diese Stelle gesucht. Wissen Sie, wenn der Christus das sagt, dann muss man das ja finden können. Und es ist im Johannesevangelium. Und heute Abend werden wir damit den kultischen Abschluss haben. Wissen Sie, es wird sich auch da für uns vollenden. Da freue ich mich schon sehr drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun habe ich ein letztes Zitat, um diesen Vortrag jetzt zu beenden, bevor wir zum kultischen Abschluss kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlösung des Inneren kann sich nicht vollziehen ohne die Erlösung dessen, was außer uns ist. Der Mensch muss seinen Planeten zusammen mit sich selbst erlösen. Die Erlösung kann nur sein, wenn der Mensch seine Kräfte in den Kosmos hineingießt. Er muss nicht nur werden ein Erlöster, sondern er muss werden ein Erlöser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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		<title>Pfingsten 1924 - Der Landwirtschaftliche Kurs als Grundlage einer zeitgemäßen Entwicklung - ein Vortrag von Marcel Waldhausen, 2026</title>
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - &amp;lt;u&amp;gt;Künstliche Intelligenz und Robotik&amp;lt;/u&amp;gt;, 2026]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 317. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
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[[Datei:317.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=q_Ns9d0pTWE|thumb|317. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. Mai 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].  Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/c6dakedc8nkdco637d2nz/317.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.mp3?rlkey=p9pjsd78pqqzqidahhoupfhdt&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 317. Vortrags vom 26. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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== Transkription des 316. Vortrags vom 19. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_316._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2026&amp;diff=31828</id>
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		<updated>2026-05-27T17:15:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Banner1v7ApoWolfgang}} {| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot; |- |&amp;lt;small&amp;gt;vorige Folge ◁   ■   ▷ nächste Folge&amp;lt;/small&amp;gt; |}  {{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}  Datei:316.apo.jpg|link=https:…“&lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:316.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=mt1OlWaLrYc|thumb|316. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 19. Mai 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].  Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/x4a4121xvm0r5aqk69e58/316.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.mp3?rlkey=8iibbmpas2eyntkclxszhuisj&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 316. Vortrags vom 19. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ Dies ist ein Rohtext, der noch von Menschenhand/Geist überarbeitet werden muss. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]?+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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== Transkription des 317. Vortrags vom 26. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
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		<title>Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-4-23.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 23. April 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., April/Mai 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschau ==&lt;br /&gt;
In diesem Vortrag nimmt uns Michael Rheinheimer mit auf seine spannenden Reisen in den Orient. Auf der Suche nach den arabischen Wurzeln des Christentums, über die man auch bei Rudolf Steiner lesen kann, wandelt er auf den Spuren von Christian Rosenkreutz, welcher auf der Reise nach Arabien im 15. Jh. in Fes/Marokko den großen Mani getroffen hat. Mit der Lektüre der „Fama Fraternitatis“ im Hintergrund betritt er biblische Orte voll Magie: Marokko, den Negev [Israel], Oman, Jordanien, wo man überall vorislamische Spuren des frühen Christentums finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was er dort vorfindet, sind Orte, die den Geist des frühen Christentums atmen. Er entdeckt anhand von Spuren längst verfallener Kulturen, Kunstwerken und Landschaften dasjenige, was dem entspricht, was bereits Rudolf Steiner wusste: Der Urquell der Gralströmung kommt aus der arabischen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortragende bezeichnet die einzelnen Erkenntnisse und mögliche Schlussfolgerungen aus diesen realen und geistigen Reisen als „Splitter“ und stellt Fragen: Warum z.B. die Nabatäer geschlossen zum Christentum übertraten, welche Symbolik sich hinter der Bewässerung des Negev verbirgt, etc. Er untersucht die verschiedenen Seelenströmungen des Christentums, die sich von Irland bis „in die besten Gebiete von Arabien“ erstrecken (so sagte es auch Rudolf Steiner) und wie das Rosenkreuzertum schon im 9.Jh. begonnen hatte, die Anthroposophie vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutsam, interessant und nachdenkenswert für uns - dass es eine Zeit gab, in der die Ur-Semiten – Hebräer und Araber friedlich miteinander konkurrierten (=zusammen liefen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=21s Begrüßung 00:00:21] ===&lt;br /&gt;
Verehrte liebe Anwesende, herzlichen Dank für diese Einladung heute Abend hier in die Christengemeinschaft nach Frankfurt! Der Gral im Orient – das geheime Christentum Arabiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=34s Eine bedeutsame Forschungsreise nach Marokko, die einst auch Christian Rosenkreutz im 15. Jh. angetreten hatte 00:00:34] ===&lt;br /&gt;
Ich komme gerade aus dem Orient, aus Arabien. Vor wenigen Tagen bin ich aus Marokko zurückgekommen, aus der alten Königsstadt Fes im Norden Afrikas. Eigentlich wollte ich in der Woche nach Ostern zusammen mit einem Freund von mir, Steffen Hartmann, eine kleine Reisegruppe leiten nach Jerusalem, ins Heilige Land. Und aus Gründen, die nicht sehr überraschend sind angesichts der weltpolitischen Lage, mussten wir das dann drei bis vier Wochen vorher realistischerweise absagen. Und dann haben Steffen Hartmann und ich uns gemeinsam überlegt, wollen wir das einfach ganz ausfallen lassen oder wollen wir einfach im Privaten letztlich dann zu dritt so ein kleines Ersatzprogramm starten, mit dem wir zumindest in der Impulskette bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir so überlegt, was könnten wir machen? Und in diesem Zusammenhang fiel uns die Geschichte ein von Christian Rosenkreutz. Eine mythische Gestalt. Manche Menschen sagen, es ist nur eine literarische Gestalt. Man kann das historisch nicht nachweisen, ob es den in Wirklichkeit gegeben hat. Zumindest gibt es sogenannte Rosenkreuzer-Dokumente aus dem 17. Jahrhundert, die seine Lebensgeschichte erzählen. Und da wird von ihm berichtet, dass er auch einmal zum Heiligen Grab Anfang des 15. Jahrhunderts pilgern wollte und aufgrund bestimmter Umstände verhindert war. Und dann auch eine Art Ersatzprogramm, kann man sagen, gestartet hat und in die arabische Welt gefahren ist. Erst in den Süden der arabischen Halbinsel, in das Gebiet des heutigen Jemen, das alte Arabia Felix, wie man sagt, das glückliche Arabien, das Königreich der Königin von Saba, die vor Jahrtausenden damals vom Beginn der Weihrauchstraße nach Norden, nach Jerusalem zum Salomonischen Tempel gepilgert ist, um dort Hiram und Salomon zu treffen. Und nachdem er drei Jahre dort gewesen ist, ist er über Ägypten dann weiter in den Norden Afrikas nach Marokko gefahren, in die alte Königsstadt Fes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=176s Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56] ===&lt;br /&gt;
Und wie das so ist - wir konnten natürlich nicht in den Jemen fahren, da herrscht heute eine strenge Reisewarnung. Es ist sehr gefährlich - ein Stellvertreterkrieg, Stichwort Houthi-Rebellen zwischen Iran und Saudi-Arabien. Aber den zweiten Teil der Reise, da haben wir gesagt, da können wir versuchen, auf seinen Spuren zu pilgern. Denn es gibt auch bestimmte Aussagen Rudolf Steiners dazu. Eine sogar, die hat uns sehr beschäftigt, die ist erst vor fünf Jahren überhaupt veröffentlicht worden und die hat der Friedrich Rittelmeyer, ich glaube 1923 damals, mündlich weitergegeben. Und da hat er gesagt, besagter Christian Rosenkreutz – wie gesagt, manche sagen eine literarische Figur, aber literarisch wird seine Lebensgeschichte erzählt –, wo der Steiner sagt, einer der großen Eingeweihten des Abendlandes, der soll im Norden Afrikas, vermutlich in dieser Königsstadt Fes, einen anderen großen Eingeweihten Anfang des 15. Jahrhunderts getroffen haben: Mani, jene Individualität, die man historisch nachweisen kann, aus dem dritten, vierten nachchristlichen Jahrhundert, von dem Rudolf Steiner sagt, ein großer Eingeweihter, der immer eine große Lebensaufgabe hat, sich mit dem Bösen auseinanderzusetzen. Und Mani und Christian Rosenkreutz sollen sich im Norden Afrikas in einer Geheimschule getroffen haben und dort miteinander konferiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie ist das? Ja, man hat dann sozusagen einige literarische Bruchstücke, man hat Aussagen Rudolf Steiners, man muss ja irgendwie gucken, wie man damit umgeht. Und ich habe immer wieder bemerkt, wenn man sich auf Reisen begibt und einfach Orte selber zu sich sprechen lässt, dann bekommt man ganz eigene Erfahrungen im Sinne des Satzes der Sonntagshandlung, „&#039;&#039;Der Gottesgeist wird sein mit dir, wenn du ihn suchest&#039;&#039;“. Und wenn man diesen Satz ernst nimmt – und ich nehme ihn ernst –, dann kann man auch, wenn man nur literarische Fragmente hat, Aussagen Rudolf Steiners, reisend sich an einen Ort begeben und dann ebenfalls gucken, was kommt einem erlebend an einem solchen Ort selber entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=319s Bericht aus der Fama Fraternitatis: Christian Rosenkreutz&#039; Reise über Damaskus nach Arabien, wo er bei den Weisen von Dhamar schon erwartet wurde 00:05:19] ===&lt;br /&gt;
Steffen Hartmann und ich sind dann durch diese alte Königsstadt Fes gepilgert. Die älteste islamische Universität, die kann man leider nicht betreten. Aber es gibt eine Koranschule, ich glaube sogar die älteste Koranschule von Fes, die ist aus dem Jahre 1400 und die darf man betreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind wir innerlich meditierend, auch die Fama Fraternitatis lesend, in diese Koranschule hineingegangen und haben uns versucht, innerlich da hinein zu versetzen: Könnte das so ein Ort sein, wo diese beiden außergewöhnlichen Meister oder Individualitäten sich damals vor 400 Jahren miteinander begegnet sind? Wenn man die Fama Fraternitatis liest - vielleicht kennt die einer von Ihnen? - da wird ja berichtet, dass ein junger Mann aus Deutschland, Christian Rosenkreutz, mit fünf Jahren in ein Kloster gebracht worden sein soll, von seinen armen, aber adeligen Eltern. Und in diesem Kloster hat er Griechisch und Latein gelernt. Und da gab es einen Priester, der hat, als Christian Rosenkreutz 16 Jahre alt war, den Impuls gehabt, er wollte zum Heiligen Grab, ins Heilige Land fahren. Und der junge Christian Rosenkreutz, damals 16 Jahre, hat ihn gebeten, er möge ihn mitnehmen und ist mit ihm gemeinsam bis nach Zypern gereist. Und da starb der Priester. Auch Christian Rosenkreutz ist dann weiter in seiner Impulskette geblieben, ist über das Mittelmeer gesegelt und kam dann erst einmal nach Syrien, nach Damaskus, an den Ort, wo Paulus in der Wüste - die Apostelgeschichte berichtet davon - dem auferstandenen Christus begegnet ist: „&#039;&#039;Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“&#039;&#039; Das steht so nicht in der Fama Fraternitatis, das fügt Rudolf Steiner ergänzend hinzu, dass er sagt, Christian Rosenkreutz hat dann vor Damaskus das Erlebnis des Paulus gehabt, der damals dieses österliche Auferstehungserlebnis hatte, dass der Christus den Leib des Jesus von Nazareth am Karsamstag auf den Ostersonntag hinzu, zur Auferstehung gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fama berichtet nur davon, dass er eine schwere gesundheitliche Krise hatte. Und wahrscheinlich ist er nicht gefragt worden: „&#039;&#039;Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“&#039;&#039; Aber vielleicht hat der Christus ihn gefragt: „&#039;&#039;Warum suchst du mich, den Lebenden, bei den Toten? Wenn du mich finden willst, dann musst du doch nicht nach Jerusalem zum Heiligen Grab pilgern, vielleicht kannst du mich an einem ganz anderen Ort der Erde finden?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Rosenkreutz bekam von den Türken den Hinweis, in den Orient nach Arabien zu fahren, in den Süden der arabischen Halbinsel. Und die Fama Fraternitatis berichtet davon, dass er unten von den Meistern schon erwartet wurde. Er kam aus dem Staunen nicht heraus, denn die konnten ihm sogar Details aus seinem Kloster erzählen, dass er selber als Kind dort erlebt hatte. Also er hat gemerkt, er kommt dort unter Menschen, die noch ein ganzheitliches Verständnis der Natur gegenüber haben. Und die Fama berichtet, er kam in eine Stadt, die gibt es auch heute, ich glaube, sie gehört auch zum Jemen, die heißt Damkar oder Dhamar - das heißt wörtlich übersetzt „&#039;&#039;Blut des Lammes“&#039;&#039;. Das ist ganz interessant. Ja, man merkt, er ist erst in Syrien, in Damaskus, und hat dieses Ostererlebnis des Paulus, und dann kommt er auf ein anderes Gebiet in den Orient, und da wird er auf den Karfreitag verwiesen, auf das Mysterium der Blutvergießung. Auf das, was Richard Wagner einmal in seinem Parzival den Karfreitagszauber nannte, dass die Natur in einem Unschuldstag des Karfreitags erlöst ist, wenn das Blut des Christus die Erde berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre soll er dort im Orient in Dhamar geblieben sein und ist dann, wie ich schon sagte, über Ägypten in den Norden Afrikas gefahren. Die Fama Fraternitatis berichtet, dass die Geisteswissenschaft, die Magie der Thesianer, ein Stück weit dort schon dekadent war und ihre Religion anfing, dogmatisch zu werden. Aber er sagt, anders als in Europa, wo keiner einem anderen etwas zugestehen will, wenn er geistig etwas gefunden hat, haben die Araber und die Mauren die gute Fähigkeit, dass sie sich einmal im Jahr dort im Norden Afrikas treffen, um sich gegenseitig an ihren Erkenntnissen teilnehmen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=615s Christian Rosenkreutz in Fes. Dort hat ihn Mani in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen eingeweiht 00:10:15] ===&lt;br /&gt;
Und dann ist er zwei Jahre dort in der alten Königsstadt Fes. Und da gibt es eine sehr erstaunliche Äußerung Rudolf Steiners, die er schon 1909 in diesem Zusammenhang, einer Begegnung Mani und Christian Rosenkreutz, gegeben hat: Jene Individualität Mani, der ja im neunten Jahrhundert als der historische Parzival den Rang eines Gralskönigs errungen hat - und da sagt er, Mani und Christian Rosenkreutz, die haben dort in ihrer Begegnung gemeinsam etwas bewegt. Gemeinsam etwas bewegt, was allerdings, so sagt er 1909, noch verborgen bleiben muss. Weil wo das an die Öffentlichkeit gekommen ist, ist das sehr schnell missverstanden worden und kann auch zu Unfrieden führen. Und was sagt er? Mani hat Christian Rosenkreutz da etwas gezeigt, er hat ihn in etwas eingeweiht: in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen. Das ist ein rätselhafter Satz. Die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat uns natürlich, uns drei Freunde, die wir dort in Marokko waren, die wir dort durch die Koranschulen gegangen sind, die alte Königsstadt wahrgenommen haben, den Orient beschäftigt: In welcher Richtung hat da in dieser Begegnung etwas untersucht und vertieft und in irgendeiner Weise doch so weit fruchtbar gemacht werden können, dass dann ja das geschah, dass der Christian Rosenkreutz anschließend aus Marokko nach Spanien kommt und in Europa den Rosenkreutzerorden begründet? Das ist direkt danach, nach seiner Begegnung, nach seiner Reise nach Fes, dort im Norden Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=750s Christian Rosenkreutz/Lazarus-Johannes und Mani/Parzival/Jüngling zu Naïn - Sie stehen für zwei ganz unterschiedliche Strömungen im Christentum 00:12:30] ===&lt;br /&gt;
Die erste Frage, die uns dort beschäftigt hat: Wer hat sich da eigentlich getroffen? Was sind das beides für Individualitäten, die sich dort im Orient gemeinsam treffen? Und da ist uns klar geworden, das sind beides Individualitäten, die ein gemeinsames Schicksal haben. Wenn man die Aussagen Rudolf Steiners, der über beide gesprochen hat - wenn man die hinzunimmt, wenn man die ernst nimmt, wenn man versucht, innerlich mit denen umzugehen - denn da hat er gesagt, das sind beides Individualitäten, die zur Zeitenwende im Heiligen Land gelebt haben, von denen das Evangelium berichtet, und die beide dasselbe Schicksal erlebt haben: Durch den Christus in einem Todeserlebnis auferweckt worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er sagte, der Christian Rosenkreutz, eines der großen Meister des Abendlandes, war der Lazarus-Johannes, &#039;&#039;„der Jünger, den der Herr lieb hatte“&#039;&#039;. Und Sie kennen das aus dem 11. Kapitel des Johannesevangeliums, der wurde dort nach einem Todeserlebnis in seiner Einweihung durch den Christus auferweckt: „&#039;&#039;Lazarus, komm heraus!”&#039;&#039; Der andere, der Mani, diese Individualität, die sich mit dem Bösen auseinandersetzt und der der historische Parzival im 9. Jahrhundert ist, das sagt Rudolf Steiner, war der Jüngling zu Naïn, den wir aus dem Lukasevangelium kennen, der als Toter auf einer Bahre aus der Stadt herausgetragen worden ist und selber auch von dem Christus auferweckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese beiden Individualitäten, die dasselbe Erlebnis zur Zeitenwende hatten, durch ein Todeserlebnis von dem Christus auferweckt worden zu sein, die begegnen sich dort im Norden Afrikas in der Stadt Fes. Und da ist es sehr bemerkenswert, was das für Individualitäten sind, denn die stehen für zwei ganz unterschiedliche Strömungen im Christentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lazarus-Johannes, man könnte sagen, der vollkommene Jünger, von dem es sogar heißt, der Jünger, „&#039;&#039;den der Herr lieb hatte“&#039;&#039;. Und über den Jüngling zu Naïn sagt Rudolf Steiner, der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem Christus als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im Christentum zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler? Also was die Jünger für eine Aufgabe haben, das wird ja gesagt. Die werden ausgesandt, die sollen Kranke heilen, die sollen Dämonen austreiben, die sollen das Reich Gottes verkünden. Was die Schüler zu tun haben, da muss man ein bisschen selber fragen. Wir kennen aus der Sonntagshandlung den Christus als Lehrer der Menschenliebe. Vielleicht kann man sagen, als Schüler des Christus muss man vom Lehrer der Menschenliebe lernen, selber ein Lehrer der Menschenliebe zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=953s Nach Rudolf Steiner gibt es in der Geschichte des Christentums drei Strömungen, die er Ost, West und Mitte nennt. Seelenströmungen, die sich zwischen Irland und der arabischen Halbinsel erstrecken 00:15:53] ===&lt;br /&gt;
Und da sind wir schon mitten in der Parzival-Geschichte, wo man merken kann, wenn man die Aussagen Rudolf Steiners nimmt – ja, man muss die nicht einfach nur, weil das ein Eingeweihter gesagt hat, so glauben. Wenn man innerlich anfängt, damit umzugehen, wenn man Phänomene zusammenträgt, dann fängt das auch an, sich gegenseitig zu beleuchten. Denn der Parzival, die Gralssage, ist das große Mysteriendrama des Lehrerseins. Ein Mysteriendrama des Lehrerberufes. Parzival am Anfang im Wald, hat den wunderbaren Waldorfunterricht bei seiner Mutter. Dann begegnet er irgendwann dem Gurnemanz, das ist der Staatsschullehrer, der sagt, frag nicht immer so viel. Dann fliegt er von der Schule in der Gralsburg. Dann begegnet er irgendwann dem weisen Lehrer, dem Trevrizent. Und die Geschichte endet damit, dass Parzival der Lehrer seines Lehrers wird, indem er ihm etwas zeigt, was der gesagt hat, das geht gar nicht. Wenn du einmal beim Gral in Ungnade gefallen bist, kannst du ihn nicht noch mal finden. Ich glaube, das ist eigentlich die Aufgabe in jedem Lehrer-Schüler-Verhältnis, dann hat sich das vollkommen abgerundet, wenn der Schüler am Ende der Lehrer des Lehrers werden kann. Und diese beiden Strömungen, Schülerströmung und Jüngerströmung, die begegnen sich in Fes in Marokko, in diesen beiden Individualitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang habe ich mir klar gemacht, dass Rudolf Steiner über diese beiden Strömungen im Umkreis der Gründung der Christengemeinschaft sogar mal gesprochen hat. Da hat er gesagt, es gibt in der Geschichte des Christentums drei Strömungen, die nennt er Ost, West und Mitte. Da muss man ein bisschen aufpassen, man kann das jetzt nicht gleichsetzen mit dem, was er sonst Ost und West nennt, da käme man in gewisse Ungenauigkeiten. Aber er sagt, das sind weniger geografisch abgrenzbare Strömungen, es sind Seelenstimmungen in den Menschen, in uns allen, auch in mir und in Ihnen. Und er sagt, sogar alles, was wir Geschichte des Christentums nennen, das ist eigentlich nur ein äußerer Abglanz dessen, was im Inneren als Seelenstimmungen in diesen drei Strömungen der Christenheit seit 2000 Jahren gewissermaßen sich vollzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=1103s Die östliche Strömung hat einen starken Impuls zum Heiligen Land - die westliche Strömung  ist die Strömung des Heiligen Grals 00:18:23] ===&lt;br /&gt;
Und er sagt, es gibt diese östliche Strömung, das ist – sage ich jetzt mit meinen Worten –, die Jüngerströmung. Die hat immer folgendes Anliegen: Die will das Abendmahl erneuern, die Sakramente, und die hat immer einen starken Impuls zum Heiligen Land, nach Jerusalem, zum Heiligen Grab. Ist ganz interessant, das hat er 14 Tage gesagt, nach der Gründung der Christengemeinschaft. Man kann vielleicht fragen, ob sich in der Christengemeinschaft diese Jüngerströmung ein Stück weit erneuert hat. Denn es gibt ja nicht nur das erneuerte Abendmahl, die erneuerten Sakramente, die Aussendung. Vielleicht wissen Sie das, die Gründer der Christengemeinschaft, Emil Bock, später Friedrich Benesch, hatten einen ganz starken Impuls, immer wieder nach Palästina, ins Heilige Land zu reisen. Irgendwann sogar dahingehend, dass sie gesagt haben, man kann eigentlich in jede Landschaft reisen und dort ein Stück Palästina entdecken. Reise in eine Landschaft und finde in den Steinen, Pflanzen und Tieren, welches Stück Heilige Land kannst du finden. Können Sie sich ja mal überlegen, welches Stück Palästina, welches Stück Heilige Land haben Sie hier in Frankfurt? Das nennt er die östliche Strömung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die westliche Strömung, das ist die Schülerströmung. Er sagte, das ist die Strömung des Heiligen Grales, und die findet vornehmlich in Schulen statt. Gralsburgen sind immer Schulen, und da wird vornehmlich eine esoterische Auffassung des Mysteriums von Golgatha gepflegt. Und da sagt er – da kommen wir gleich noch dazu –, diese westliche Gralströmung, die weht zwischen Irland/Hibernia, und er sagt wörtlich, zwischen den besten Gebieten Arabiens. Da geht sie sogar von aus. Ja, da merkt man, das kann man schwer räumlich eingrenzen. Es sind Seelenstimmungen, aber sie atmet zwischen Kelten, Hibernia, Irland, Schottland, Glastonbury und dem der arabischen Halbinsel, in die der Christian Rosenkreutz damals gepilgert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant: Er selber, als der Jünger, als Repräsentant der östlichen Jüngerströmung, pilgert erst einmal ins Heilige Land und bekommt dort dann den Impuls, von dort aus nach Arabien zu gehen. Und auch da kann man sich fragen, im Umkreis dieses Vortrages, wo Rudolf Steiner von diesen drei Strömungen spricht, dass man sagen kann, alles das, was wenig vorher im pädagogischen Jugendkreis und in der Gründung der Waldorfschule damals stattgefunden hat, da hat sich ein Stück weit auch diese westliche Schülerströmung des Grales erneuert. Denn die großen Ur-Waldorf-Lehrer Walter Johannes Stein, Herbert Hahn, Daniel von Bemmelen, die haben sich mit diesem Gralsmysterium natürlich innerlich verbunden gefühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=1310s Das Rosenkreutzertum hat die Aufgabe, diese mittlere Strömung zu bilden, die schon im 9. Jahrhundert begonnen hat, eine Mitte zu bilden zwischen den östlichen und westlichen Strömungen, um etwas vorzubereiten, was dann im 20. Jahrhundert Anthroposophie werden sollte 00:21:50] ===&lt;br /&gt;
Ja, die ganz große Frage, die uns eine Woche lang dann in Marokko beschäftigt hat: Jünger und Schüler treffen sich. Und Rudolf Steiner sagt 1909, der eine zeigt dem anderen, weiht ihn ein in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen. Und er sagt, muss noch lange verborgen bleiben. Wir haben da keine fertige Antwort, aber ich kann Sie an meinem, an unserem Frageprozess gewissermaßen teilhaben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Funktion ist ja ein interessanter Begriff, bedeutet Wirkweise. Er ist ja erst mal ein Begriff, der jetzt nicht gleich eine moraline Kategorie hat. Offenbar geht es um die Wirkweise der Widersachermächte. Hat Rudolf Steiner im 20. Jahrhundert ja auch gesag. Er hat gesagt, noch Goethe musste den Mephisto - oder hat ihn Mephisto genannt, weil er nicht wusste, das sind eigentlich zwei: Luzifer und Ahriman, zwei Weltenkräfte, mit denen sich der Mensch auseinandersetzen muss. Und die kann man natürlich in ihren Wirkweisen, in ihren Funktionen beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist ein bisschen wie ein Pilot, der muss ja auch die Funktionen der Aerodynamik kennen. Ja, was sind da, glaube ich, die vier Funktionen? Ich glaube, das ist Schubkraft, das ist Schwerkraft, weiß ich noch so von früher, es ist Luftwiderstand, und also diese verschiedenen aerodynamischen Kräfte. Es hat jetzt relativ wenig Sinn zu sagen, Schwerkraft ist böse und Schubkraft ist gut. Wie der mittelalterliche Mensch noch dachte, da oben ist der Himmel, da unten ist die Hölle. Sagt Rudolf Steiner, wenn man so denkt, dann steht man zwischen Luzifer und Ahriman. In welcher Weise man vielleicht doch Schwerkraft braucht, wenn man landen will, und vielleicht ja auch wieder Schubkraft oder Auftrieb, wenn man nach oben will, das entscheidet der Pilot, in welcher Weise er das lernt, eine Art Gleichgewicht zu bilden, damit er fliegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das kann ja vielleicht auch eine Perspektive sein, wie wir auf die Widersacherkräfte schauen müssen. Die haben bestimmte Funktionen oder Wirkweisen, und bevor wir das als moralische Kategorie betrachten, müssen wir erst mal verstehen, wie wirken die, damit wir mit denen umgehen lernen. Die luziferische Kraft hat immer eine Aufgabe, die soll immer alles verfrühend in die Menschheitsentwicklung bringen. Nichts, was Luzifer will, ist falsch, aber er will es immer zu früh. Er sagt dem Menschen – der Mensch soll ja irgendwann auf die Engelstufe kommen, der Mensch soll ja ins Geistige, aber erst dann, wenn er die Erde und seine Mitbrüder miterlöst hat –, und Luzifer sagt immer: Du kannst es jetzt schon haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ahrimanische Kraft, die wirkt verhärtend. Und in welcher Weise man damit umgehen muss, entscheidet der Pilot oder der einzelne Mensch. Offenbar in dieser Weise scheint diese Schüler-Jünger-Begegnung dort im Norden Afrikas stattgefunden zu haben. Denn im Rosenkreuzertum, da ist es jetzt die Aufgabe, diese mittlere Strömung zu bilden, die von nun an – das hat schon im 9. Jahrhundert begonnen –, gewissermaßen eine Mitte bildet zwischen diesen beiden östlichen und westlichen Strömungen, um etwas vorzubereiten, was dann im 20. Jahrhundert Anthroposophie werden soll. Und insofern kann man vielleicht sagen, Jünger und Schüler, Repräsentanten zweier Strömungen, haben sich da auf etwas vorbereitet, wo sie dann gemeinsam in dieser Rosenkreuzerstimmung aus dem Hintergrund heraus die weitere europäische Geistesgeschichte geführt, begnadet, inspiriert und auch geleitet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=1553s Laut Rudolf Steiner stammt der Urquell der Gralsströmung aus den besten Gebieten Arabiens 00:25:53] ===&lt;br /&gt;
Wir wollen uns ja heute Abend in besonderer Weise mit dieser westlichen Schülerströmung beschäftigen, mit dem Gral im Orient. Und da sagte ich Ihnen vorhin schon, dieser sehr bemerkenswerte Vortrag vom 1. Oktober 1922, wo Rudolf Steiner sagt, diese westliche Strömung des Grales, wo in Schulen eine esoterische Auffassung des Mysteriums von Golgatha gepflegt wurde, die ist zwischen England, Irland und den besten Gebieten Arabiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun überlegen Sie mal, die Gralsgeschichte mit England und Irland und Wales und König Artus in Verbindung zu bringen – ich glaube, das ist vielen Menschen, die sich für den Gral interessieren, durchaus bewusst. Es gibt ja auch die Geschichte von Josef von Arimathea ergänzend zum Evangelium, der mit dem heiligen Gral von Jerusalem aus dann schließlich nach England kam, nach Glastonbury. Manche sagen sogar, er soll bis nach Irland gekommen sein. Und diese Sagen von Galahad und Peronik, König Artus, der walisische Sagenkreis, die sind alle mit England, Irland, Glastonbury verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es einen arabischen Hintergrund, einen Urquell dieser Strömung gibt, ich glaube, das ist relativ in Vergessenheit geraten. Und das Spannende ist, ich bin diesen Äußerungen Rudolf Steiners nachgereist durch die arabische Welt. In den letzten drei Jahren - ich war in Jordanien, ich war im Negev, ich war im Oman. Wäre sehr gerne auch in den Jemen gekommen, Marib, die alte Königsstadt der Königin von Saba. Die Beduinen haben mir angeboten, auf so Schleichwegen könnte man das machen. Ich war natürlich vernünftig, das wäre unseriös und natürlich verantwortungslos, wenn man das auch machen könnte. War nicht ganz so schlimm, denn ich war zumindest in Salalah, das ist ganz unten am Arabischen Meer, Oman, 40 Kilometer von der jemenitischen Grenze entfernt. Meteorologisch ein besonders interessantes Gebiet, denn auf 40 Quadratkilometern regnet es dort im Sommer. Das ist ein bisschen das Mallorca der Saudis. Die fahren dort einmal im Jahr tatsächlich hin, weil sie dort Regen haben und es nicht so heiß ist in den Sommermonaten wie in Saudi-Arabien. Und warum – das haben die Götter gut eingerichtet –, regnet es dort, ist das eine besondere meteorologische Atmosphäre. Da kann der Weihrauchbaum in besonderer Weise gedeihen, und es gibt bei Salalah zum Humran den alten Weihrauchhafen der Antike, wo der Weihrauch, der nicht über die Weihrauchstraße nach Petra damals gebracht worden ist, über das Rote Meer schließlich in den Okzident gebracht worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=1726s Der Altertumsforscher Eduard Glaser entdeckte, dass es vor dem Islam im Jemen keine monotheistische Religion gab, sondern einen polytheistischen Götterhimmel und eine dreifaltige Gottesvorstellung 00:28:46] ===&lt;br /&gt;
Ich habe das untersucht, weil mich diese Äußerung Rudolf Steiners fasziniert hat: Was bedeutet das, dass der Urquell der Gralströmung aus der arabischen Welt kommt? Da bin ich bald auf eine Gestalt gestoßen, einen österreichischen Altertumsforscher Eduard Glaser. Den Namen müssen Sie nicht kennen. Der hat im 19. Jahrhundert etwas getan, womit er damals seine akademische Reputation gefährdet hat. Der hat die Frage gestellt: Was ist in der arabischen Welt vor dem Islam gewesen, vor dem siebten nachchristlichen Jahrhundert? Und das hat man damals einfach nicht gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat ja eine Reise unternommen, dieselbe Reise, die Christian Rosenkreutz in den Jemen unternimmt, laut der Fama Fraternitatis. Der ist dort in die alte Königsstadt der Königin von Saba gefahren und hat da etwas festgestellt, was ihn natürlich nicht nur tief beeindruckt, man kann sagen eigentlich erschüttert hat. Der wusste gar nicht, dass vor dem Islam es gar keine monotheistische Religion dort unten im Jemen gab, sondern einen polytheistischen Götterhimmel und eine dreiteilige oder dreifaltige Gottesvorstellung. Die hatten dort ein Verhältnis zur Trinität, aber interessanterweise nicht zu einer männlichen Trinität, sondern zu einer männlich-weiblichen. Es gibt Gottvater, Almaqah, es gibt die Gottesmutter, und dann gibt es den Gottessohn, das ist der Merkur- oder Venusstern. Also die Dreifaltigkeit ist männlich-weiblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat er noch etwas weiteres dort entdeckt. Er hat dort im Gebiet von Nedschd, das ist Saudi-Arabien, eine Art Stonehenge entdeckt, so eine Art Sonnenkultstätte, wie man das eigentlich aus Großbritannien kennt. Sigismund von Gleich, der mit seinen Forschungen von Eduard Glaser weitergearbeitet hat, der hat das mal folgendermaßen formuliert und sagte: Offenbar kannte man nicht nur einen walisisch-bretonischen Sonnenkultus, sondern auch einen sabäisch-arabischen. Das alte Königreich der Sabäa, das bedeutet Siebenheit. Und Sigismund von Gleich verweist darauf – auch das ist ein sprechendes Bild für diese beiden Außenenden der Gralströmung –, dass er sagt, das sind eigentlich die beiden Paradiesgebiete der Menschheit: Irland, die alte Atlantis, die arabische Halbinsel, der alte Garten Eden. Und zwischen der Sage nach diesen beiden Paradiesgebieten da atmet, da bewegt sich diese Gralströmung zwischen Irland und den besten Gebieten Arabiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=1904s Archäologische Funde in den Museen von Salalah - Spuren des geheimen Christentums Arabiens 00:31:44] ===&lt;br /&gt;
Also das hat Eduard Glaser damals dort untersucht, und mich hat das weiter beschäftigt. Und ich dachte, wo kann ich Spuren finden über diese archäologischen Ausgrabungen? Ich entdeckte dann dort – das ist ein kleines Bild, aber das habe ich in den Museen von Salalah gefunden : Wissen Sie, was das ist? Das sind Weihrauchgefäße. Die hat man dort gefunden. Und da sehen Sie einen Kelch, das ist der Gottvater, ein Mondenkelch, und in dem ist die Sonnenhostie. Das ist ein Gralsbild, zweites vorchristliches Jahrhundert. Hat man im Jemen auch gefunden, solche Gralskelche mit Sonnenhostien gefunden, dort unten im Süden der arabischen Halbinsel. Und da oben hat man dann den Weihrauch geräuchert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich vereinzelt verschiedene Spuren dieses geheimen Christentums Arabiens. Unter anderem auch ein Bild, das ich Ihnen auch mitgebracht habe, von Anna May, einer Malerin, die vor einigen Jahren noch sehr unbekannt war, vor dem Ersten Weltkrieg. Das hat sie nach intimen Angaben Rudolf Steiners gemalt. Da geht es auch um Christian Rosenkreutz. Man sieht, das Bild heißt Triptychon Gral. Man sieht hier Josef von Arimathia, der mit dem Gralsstein das Blut Christi auffängt, und hier von innen aus auf der linken Seite sieht man Hiram und Salomon, den Baumeister des Salomonischen Tempels und den König Salomon, und in der Mitte die Königin von Saba, die Königin des Südens. Nach den Angaben Anna Mays trägt sie hier in ihren Händen den Gralsstein, den sie dort unten aus Sabäa, aus dem Jemen, aus dem alten Arabia Felix nach Jerusalem bringt, damit er dort Teil des Tempelschatzes wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=2020s Nach der Gralssage war der Ur-Semit Flegetanis der erste Mensch, der in den Sternen lesen konnte: „Es gibt ein Ding, das Gral genannt“ 00:33:40] ===&lt;br /&gt;
Das sind alles so einzelne Splitter, die man halt zusammentragen muss, um damit innerlich umzugehen. Sie kennen doch auch aus dem Parzival – da gibt es ja, das berichtet Wolfram von Eschenbach –, wer der erste Mensch war, der die Kunde vom Gral in den Sternen lesen konnte. Wer war das? Da wird auf eine Gestalt verwiesen, die hieß Flegetanis. Flegetanis wird gesagt, mütterlicherseits stammt er aus Salomonischem Geschlecht, der ist ein Hebräer, väterlicherseits ist er ein Heide, ein Araber. Also das ist der Ursemit, vor Joktan und Peleg, wo sich Hebräertum und Arabertum getrennt haben. Und dieser Ursemit, Hebräer und Araber, da berichtet die mittelalterliche Gralssage, das ist der erste Mensch, der in den Sternen lesen kann: Es gibt ein Ding, das Gral genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=2086s In Toledo findet immer noch, nach über1000 Jahren, seit der maurischen Herrschaft die sogenannte mozarabische Messe statt 00:34:46] ===&lt;br /&gt;
Und der hat eine geheimnisvolle Handschrift hinterlassen in der Stadt Toledo. Toledo ist die alte spanische Hauptstadt. Auch da bin ich hingereist, um das zu untersuchen. Ein sehr bemerkenswerter Ort. Man findet dort in der Stadt kaum ein Gotteshaus, das nicht zugleich Moschee, Synagoge und einen christlichen Altar hat, meistens der alten Westgoten. Christentum, Judentum, Arabertum, kann man überall in der Stadt entdecken. Dort soll Flegetanis gewesen sein. Und da gibt es bis heute eine Messe der katholischen Kirche, die sogenannte mozarabische Messe. Die ist über 1000 Jahre alt, also aus der Zeit der maurischen Herrschaft. Und die katholische Kirche wollte das wohl schon längst zurücknehmen, aber die Toledianer haben protestiert und tatsächlich bis heute werden zwei oder drei katholische Priester dorthin entsandt, in eine Kirche, die immer noch diese Messe der Mozaraber, aus der Zeit der maurischen Herrschaft in Spanien, in Toledo zelebrieren. Ich habe die wahrgenommen. Die findet auf Latein statt, da wird die Hostie neunfach gebrochen, also das verweist auf den neunfach gegliederten hierarchischen Kosmos. Und dann bittet der Priester dort den Cassius Longinus, auch den Soldaten, der die Seitenwunde des Christus am Karfreitag geöffnet hat, er möge also mithelfen, dass Blut und Wasser aus der Seitenwunde in den Kelch fließen mögen. Das ist noch so ein altes Gralsmotiv, das sich in der mozarabischen Messe bis heute dort in der Stadt Toledo erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie merken, das sind alles verschiedene Hinweise und Splitter, die man zusammenfügen kann, um diese Äußerung Rudolf Steiners, der Urquell der Gralssage stammt aus den Gebieten Arabiens, weiter vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=2233s Als das Christentum nach Irland kam, war es den Menschen durch ihre besondere innerliche Natur-Wahrnehmung schon bekannt. Durch ihre besondere Natur-Wahrnehmung konnten sie das Mysterium von Golgatha wahrnehmen 00:37:13] ===&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang habe ich mir etwas deutlich gemacht. Im August 1924, in den sogenannten Karma-Vorträgen, berichtet Rudolf Steiner über den englisch-hibernischen Bereich der Artusströmung in Tintagel, wo er sagt, im ersten nachchristlichen Jahrtausend kamen dort einmal christliche Missionare der römisch-katholischen Kirche und wollten das Christentum nach Irland bringen, nach Tintagel, nach England in den hibernischen Raum, und waren ganz erstaunt, dass die Menschen das dort schon kannten. Das hat man gar nicht verstanden, weil man sich relativ sicher war, dass man der Erste war, der dort hingekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sagt Rudolf Steiner dazu? Er sagt, diese Menschen, denen musste man das gar nicht verkünden. Zur Zeitenwende, während des Mysteriums von Golgatha, sind die in die Natur gegangen, haben im Wehen des Windes, im Kräuseln des Wassers, im Wachstum der Pflanzen wahrgenommen: Es ist Ostern. Jeder Grashalm weiß, dass Ostern ist. Man kann offenbar seine Sinneswahrnehmungen, seine Seelenaugen so reinigen, so öffnen. Stellen Sie sich mal vor, gehen Sie mal in Ihren Garten, versuchen Sie das mal wahrzunehmen, ob Ihr Apfelbaum oder Ihr Krokus das wahrnehmen kann. Christ ist erstanden! Die konnten das wahrnehmen in der Natur, in den Elementen, wahrscheinlich auch eine besondere Beziehung zu den Elementarwesen. Und von da aus konnten die innerlich wahrnehmen, dass Christus auferstanden ist. Merkt man, was wir ein bisschen verloren haben? Brauchen da Vorträge dazu oder anderes, Bücher, das zu verstehen? In die Natur gehen. Wehen des Windes, Kräuseln des Wassers - die Elemente wissen, dass Ostern ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sagt er, im Süden, also am anderen Ende – das betrifft diesen arabischen Bereich –: Während man im Norden das im Kräuseln des Windes, im Wehen der Elemente wahrgenommen hat, im Süden hat man das im Blut wahrgenommen, dass in den Herzen und Seelen der Menschen verehrt worden ist. Also in England, Irland der Blick in die Natur nach außen, offenbar in den arabischen Gebieten ein innerliches Erlebnis, wo die Menschen aber dieselbe Erfahrung hatten. Muss man ein bisschen an den Flegetanis denken, der erste Mensch, der wahrnehmen konnte - es gibt ein Ding, das Gral genannt. Was hat er erlebt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=2397s Die Nabatäer, ein arabischer Beduinenstamm und Karawanenhändler waren das erste Volk, das geschlossen zum Christentum übertrat 00:39:57] ===&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang ist mir ein ganz wunderbares Buch eines israelischen Heilpädagogen Udi Levy in die Hände gefallen, das ist inzwischen auch 30 Jahre alt, über einen arabischen Beduinenstamm, die sogenannten Nabatäer. Haben Sie den Namen mal gehört? Ein arabischer Beduinenstamm, Karawanenhändler, tausendjährige Geschichte, etwa 500 vor Christi bis zum Auftauchen des Islam. Und er sagt – ob man das ganz so festmachen kann oder vielleicht ein bisschen offen lassen kann, kann ich jetzt nicht beurteilen, aber ich glaube, der Spur nach hat er absolut recht – Diese Nabatäer, ein arabischer Beduinenstamm, Karawanenhändler, waren das erste Volk, das geschlossen zum Christentum übergetreten ist. Araber! Es gab natürlich überall Menschen, die das erlebt haben. Aber ein Volk, das geschlossen zum Christentum übertritt - was haben die denn erlebt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die da in England die Kelten erlebt haben, in den Elementen, muss man im Süden der arabischen Halbinsel ein innerliches Erlebnis gehabt haben, so ein Flegetanis-Erlebnis: Es gibt ein Ding, das Gral genannt. Dass diese Karawanenhändler plötzlich innerlich – die haben sich nie gegen die Römer gewehrt. Sie haben auch später, als der Islam kam, sich ganz friedlich da integriert. Aber die hatten ein innerliches Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Nabatäer - das heißt wohl wörtlich übersetzt „die Hervorsprießenden“, die Hervorquellenden - das muss ein Volk gewesen sein, das den Christus vor allem im Bereich der Lebenskräfte erwartet hat. Die haben dort im Gebiet Jordaniens gelebt, auch Teile Saudi-Arabiens, haben dort über die Weihrauchstraße – manche sagen, der Kaspar, einer der heiligen drei Könige, war ein Nabatäer –, Gold, Weihrauch, Myrrhe, Spezereien, dort also gehandelt. Die waren nicht kriegerisch, mussten das nicht sein, denn wenn denen jemand blöd kam, haben die sich einfach in die Wüste zurückgezogen, und zwar die Einzigen, die die Wasserstellen kannten. Als ich mal in Jordanien war, war ich in der Wüste Wadi Rum, kann man so eine Beduinentour buchen, und da wird man dort in dieser Wüstenlandschaft dann an einen Felsen geführt und da ist dann irgendwo eine Zeichnung, das ist die Wasserstelle. Ja, wenn man das nicht weiß, das findet natürlich kein Mensch. Die hatten eine sehr hochentwickelte Kultur, wie man die Wüste bewässern und fruchtbar machen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bin dann von dort aus noch nach Israel weitergefahren, in den Negev. Da sind die, aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert, aus dem Anfang der byzantinischen Zeit, die frühchristlichen Kirchen der Nabatäer. Nachdem sie als Beduinenstamm offenbar, ob es die Ersten waren oder einer der Ersten war, kann man ja offen lassen, zum Christentum übergetreten sind, haben sie dort im Negev die Wüste bewässert und dort ihre Kirchen gebaut. Das ist sehr eindrücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich bin da im September hingefahren, es war ungeheuer heiß, war vielleicht nicht die beste Zeit, aber ich habe mir so einen Mietwagen dort gehabt. Hatte unterschätzt, ich dachte, da sind ganz viele Leute. Ich war der Einzige dann in diesen Ruinen. In der Ferne hörte man so den Artilleriebeschuss des israelischen Militärs, die da ihre Übungen machten. Es war drei Wochen vor dem 7. Oktober 2023, es war alles noch sehr friedlich dort. Und dann hatte ich mein Handy, mein Wasser, und ich dachte aber, wenn das jetzt kaputt geht, so schnell findet man mich nicht hier. Aber es hat mich tief beeindruckt. Es sind Kirchenformen, die kannte ich dann aus Spanien, San Juan de la Peña, diese Gralsorte des maurischen Spaniens. Und anders als bei den Arabesken in den Moscheen, wo ja Naturdarstellungen verboten sind oder zumindest nicht üblich, kann man dort in diesen alten Nabatäer-Kirchen dieser frühen arabischen Christen den Vogel Phönix entdecken, Lotosblumen, Pflanzen, Keramik, wo sie solche ätherischen Metamorphosen der Pflanzenform hatten. Also ein Volk, das eine tiefe Verbindung zum Bereich der Lebenskräfte hatte und offenbar diese Heilserwartung zur Zeitenwende des Christus in diesem Bereich des Ätherischen erwartet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=2670s Petra und die Nabatäer: Jener Ort, wo im Alten Testament berichtet wird, dass Mose im Auftrag Gottes Wasser aus dem Felsen schlagen sollte 00:44:30] ===&lt;br /&gt;
Das alles habe ich so ein bisschen untersucht, zusammengefügt. Und dann bin ich natürlich nach Jordanien gefahren, nach Petra. Ist jemand mal hier gewesen? Das ist ja eines der bekanntesten – wie nennt man das –, eine Totenstadt [Zeigt ein Foto des berühmten „Schatzhaus des Pharao“]. Statisch könnte man das wohl nicht bauen, habe ich gelesen, das würde zusammenfallen. Von den Größenverhältnissen sehen Sie hier die Menschen sich. Und ich glaube, zweites oder drittes vorchristliches Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beeindruckende ist, was ich entdeckt habe: Wenn man dort hinfährt, dann steht dort an der Autobahn lange Zeit nicht Petra, sondern es steht Wadi Musa. So nennen die das dort, das heißt Tal des Mose. Das soll zumindest der Überlieferung nach der Felsen sein, in dem das hineingeschlagen worden ist, der Ort sein, wo im Alten Testament berichtet wird, dass Mose im Auftrag Gottes das Wasser aus dem Felsen schlagen sollte. Und das Alte Testament berichtet davon, er sollte das mit den neuen Logos-Kräften tun. Mose hatte zu wenig Vertrauen und hat das dann mit dem alten Zauberstab gemacht. Und dann darf er ja als Einziger das gelobte Land Kanaan nicht betreten und muss im Reich der Moabiter sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem Ort, wo die Israeliten das Wasser aus dem Felsen schlagen sollten, haben die Nabatäer dieses Kunstwerk aus dem Felsen geschlagen. Die haben das Wasser aus dem Felsen geschlagen. Wenn man davor steht, erlebt man das. Das ist, wie ein Bildhauer ja weiß, ich plastiziere nicht irgendwas in den Felsen hinein, ich hole das aus ihm heraus, was in ihm bereits enthalten ist. Es war richtig … man hat das Gefühl, man wird dort ein Stück weit auch mit Lebensäther übergossen durch das Erdelement in den Lebensäther: Wasser aus dem Felsen schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dort von den Kunstrichtungen sehr interessant. Das ist wohl teilweise assyrisch, auch hellenistisch-römisch, also verschiedenste Kunstrichtungen, die sich dort ineinander verschmolzen haben, wie so ein Herzorgan, das Kulturen aus dem Umkreis wahrnimmt und das dann in etwas völlig Neues verwandelt. Und man weiß nicht genau, für was haben die das eigentlich gemacht. Es gibt dort Amphitheater, gibt noch so ein zweites Kunstwerk, soll eine Stadt sein, kein Friedhof, aber wo man sich in einer besonderen Beziehung mit den Verstorbenen damals dort gesetzt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=2838s Udi Levy: Die arabischen Nabatäer und die Hebräer - zwei Kulturen, die  lange in einem friedlichen Konkurrenzverhältnis lebten 00:47:18] ===&lt;br /&gt;
Und das ist ja sehr bemerkenswert. Der Udi Levy hat etwas ganz Wunderbares rausgearbeitet in seinem Buch. Wenn Sie wollen, ich hoffe, das wird irgendwann noch mal neu aufgelegt, aber antiquarisch kann man es finden. Der hat eigentlich dort berichtet, wie lange Zeit das Verhältnis von Nabatäern, also von arabischen Karawanenhändlern, und Hebräern, die den Leib des Jesus vorbereitet haben, in einem friedlichen Konkurrenzverhältnis, sage ich mit meinen Worten, eigentlich stattgefunden hat. Wissen Sie, was das Wort Konkurrenz bedeutet? „Zusammen laufen”! Wir denken, Konkurrenz ist das hier. Unsere beiden Füße sind in einem konkurrierenden Verhältnis. Die laufen miteinander. Wenn unsere Füße so konkurrieren würden, wie wir konkurrieren, würden wir stolpern, und das ginge zumindest nicht weiter. Es sind wie zwei Kulturen, die sich ganz lange polar ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hebräische Volk, das hatte bis auf die 40 Jahre Wanderung durch die Wüste dann das Land Kanaan. Die Nabatäer, bis auf die Zeit, wo sie in Petra verweilten, waren ein Karawanenvolk, das immer durch die Wüste gezogen ist. Das hebräische Volk war mehr ein Volk, das eine Schriftkultur hatte. Die Nabatäer haben das über das gesprochene Wort weitergegeben. Bei den Juden waren Priestertum und Königtum immer getrennt. Denken Sie an Samuel und Saul. Bei den Nabatäern gab es Priesterkönige. Und die mussten sich moralisch bewähren, damit sie in ihrem Amt gehalten werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie merken, das sind eigentlich wie sich ergänzende, konkurrierende Verhältnisse. Vielleicht kann man das ja sagen. Die Aufgaben der keltisch-germanischen Völker vor der Zeitenwende war es, die Geister und Seelen der Menschen auf das Mysterium von Golgatha vorzubereiten. Die Aufgabe des jüdischen Volkes war es, im Sinne des Stammbaumes von Matthäus und Lukas den Leib des Jesus von Nazareth zu bilden. Und die Aufgabe der arabischen Karawanenhändler war es, den Christus im Bereich der Lebenskräfte zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=2975s Rudolf Steiner: In dem Moment, wo das Blut des Christus, Blut und Wasser in die Erde geflossen sind, leuchtet die Erde als ein Stern auf 00:49:35] ===&lt;br /&gt;
Und eine Sache habe ich in diesem Zusammenhang entdeckt. Das ist auch etwas, was man einen Splitter bezeichnen kann, mit dem man innerlich umgehen muss, aber ich finde den so sprechend, dass ich es berechtigt finde, das in einem Vortrag zu bringen. Es gab im 19. Jahrhundert eine stigmatisierte Nonne, Anna Katharina von Emmerich, die ja, so sagt sie, hellsichtig in das Heilsgeschehen eintauchen konnte. Gut, das kann man in Frage stellen, man kann es auch unbefangen versuchen, erst mal wahrzunehmen. Und die berichtet von dem Karfreitag. Und da gibt es ja die Gestalt des Cassius Longinus, des römischen Centurio, der nach der Todesstunde mit einer Lanze die Seite des Jesus Christus geöffnet hat. Und da heißt es bei Johannes, Blut und Wasser quellen heraus. Und Rudolf Steiner sagt, in dem Moment, wo das Blut des Christus, Blut und Wasser, in die Erde geflossen sind, leuchtet die Erde als ein Stern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Anna Katharina von Emmerich sagt, dass der Umkreis des Cassius Longinus seine Unteroffiziere Araber waren. Araber in jüdischen Diensten, in den römischen Diensten. Man muss immer wissen, wenn die antike Welt, auch Paulus, von Arabern spricht, im Galaterbrief sind immer die Nabatäer gemeint. Er sagt nicht – da will ich ganz sauber sein –, Cassius Longinus war Araber. Er sagt, sein Umkreis. Er spricht von einem arabischen Offizier, wenn ich das jetzt richtig ausspreche, Ababdar, so habe ich es gelesen. Ein Araber würde mich jetzt wahrscheinlich auslachen, aber ich kann es nicht besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich aber fragen, wenn sein Umkreis Araber waren – ja, man weiß ja, ich glaube, nur die Hälfte der römischen Truppen waren nationalrömische Truppen, sonst waren das immer Auxiliar-Kohorten, also aus den besetzten Gebieten des römischen Reiches, die als römische Soldaten dienten. Und natürlich gab es eine Reihe von Nabatäern, von arabischen Karawanenhändlern, die römische Soldaten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das stimmt, was Anna Katharina von Emmerich sagt – ich sage wenn, gehen Sie damit innerlich um –, ja, dann finde ich das sehr kostbar. Weil das würde ja bedeuten, überlegen Sie mal: Ein Volk, das immer damit lebte, den Christus im Bereich der Lebenskräfte zu erwarten – wenn ein Abkömmling dieses Volkes, ein Nabatäer, der Cassius Longinus war, und der öffnet mit einer Lanze die Seitenwunde, und Johannes sagt, Blut und Wasser quellen heraus –, dann ist dieser Moment des Lanzenstiches durch arabische Karawanenhändler in römischen Diensten ja die Erfüllung der ganzen nabatäisch-arabischen Heilserwartung: die Wüste zu bewässern. Denn genau das haben die Nabatäer im Anschluss in der Wüste Negev gemacht. Sie haben die Wüste bewässert, hatten dort ihre Kirchen und haben dort offenbar das vollzogen, was Rudolf Steiner sagt: Im Westen ist man in die Natur gegangen, hat den auferstandenen Christus in den Elementen erlebt, im Süden erlebte man das im Blut, in den Herzen und Seelen der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man sich vorstellen, es ist ganz eindeutig, wenn das so ist, gehen Sie damit um. Aber man darf ja auch Fragen stellen. Steiner sagt, geisteswissenschaftliche Forschung geht immer nur da weiter, wenn man Fragen stellt. Sie geht nicht weiter, wenn man keine Fragen stellt und sagt, ich weiß es nicht. Sie geht auch nicht weiter, wenn man sagt, Rudolf Steiner hat gesagt. Man muss lesen, was Rudolf Steiner gesagt hat, und dann muss man anfangen, Fragen zu stellen. Dann kann man hoffen, dass man vielleicht weiter, wenn man forscht und fragt, Dinge einem entgegenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn man das mal – ich apostrophiere das als eine Forschungshypothese –, wenn man das ernst nimmt: Cassius Longinus könnte ein Nabatäer gewesen sein, „Blut und Wasser quellen heraus“, dann kann ich mir gut vorstellen, was dieser arabische Beduinenstamm erlebt hat, warum sie geschlossen als Volk dazu bereit waren, das Christentum anzuerkennen, weil sie es innerlich erlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=3243s Es gab vor dem Islam eine Hochkultur eines arabischen Volkes, das sich mit dem Grals-Christentum verbinden konnte 00:54:03] ===&lt;br /&gt;
Und Wolfram von Eschenbach sagt, der erste Mensch, der den Gral in den Sternen lesen konnte, war ein Semit mütterlicherseits, ein Hebräer, väterlicherseits ein Heide, ein Araber. Da wird dann aus den Sagen etwas bestätigt, der erste Mensch … was man auch in dieser Weise ein Stück weit vielleicht vertiefen kann. Und das wollte ich Ihnen einfach deutlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das finde ich doch sehr bewegend in unserer Zeit, wo wir so oft aufgeladen sind in religiösen Missverständnissen. Und was das doch eigentlich auch bedeutet: Offenbar – das hat Sigismund von Gleich gesagt –, dass es ein iroschottisches Christentum gibt, das ist relativ gut in Europa im Gedächtnis geblieben, dass es sozusagen vor dem Islam eine sabäische Hochkultur gab, eines arabischen Volkes, das sich dort mit dem Gralschristentum so weit verbinden konnte, dass Rudolf Steiner sagt, der Urquell der Gralströmung stammt aus den besten Gebieten Arabiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=3344s Vom Christus als Lehrer der Menschenliebe lernen: Was kann ich tun, dass mein Haupt zu einer Gralsburg, die Erde zu einem Stern und mein Kopf zu einem Herz werden kann? 00:55:44] ===&lt;br /&gt;
Als allerletztes, bevor ich Sie dann, nach so viel Inhalt, entlasse – Sie dürfen ja weiterfragen und es weiter bewegen – in den Abendvorträgen der Weihnachtstagung hat Rudolf Steiner einmal gesagt, dass wir alle auf unseren Schultern mit unseren Häuptern einen Abguss der Erde tragen. Wussten Sie das? Sie alle tragen die ganze Erde auf ihren Schultern. Da wird er ganz imaginativ und sagt, das, was wir an Blut durch Adern haben, das sind die Flüsse, die Meere, die Konfiguration unseres Gehirns, das sind die Berge. Man kann vielleicht sagen, das Schicksal der Erde ist ein Schicksal unserer Häupter, und das Schicksal unserer Häupter kann auch ein Schicksal der Erde sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was bedeutet das, wenn es heißt, Blut und Wasser des Christus quellen in die Erde, fließen in die Erde. Die Erde ist zu einem Stern geworden. Dann bedeutet das zugleich auch, unser Haupt ist zu einem Stern geworden durch diese Verbindung durch das Blut Christi, in Herzen und Seelen zwischen Herz und Haupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in Bonn einen Kollegen gehabt, der am 4. Januar dieses Jahres gestorben ist, war der älteste Priester der Christengemeinschaft, Arnold Sukau, 97 Jahre alt geworden. War ein Mensch, der sein Leben lang anthroposophisch mit dem Kopf gearbeitet hat. Als wir, ich glaube vor 7, 8, 9 Jahren, seinen 90. Geburtstag feierten, sagte ein Gemeindemitglied in der Laudatio: Sie sind das Herz der Gemeinde. Jemand, der immer mit dem Kopf gearbeitet hat. Man hätte ja auch sagen können, Sie sind der Kopf der Gemeinde, das wäre gar keine Beleidigung gewesen. Denken Sie hier, Frankfurter Allgemeine, dahinter steckt immer ein kluger Kopf. Steckt dahinter auch ein kluges Herz, wenn man einen klugen Kopf hat? Gut, Leute sagen Herzdenken, wenn man da fragt, was ist denn das, guckt man in lange Gesichter, weil das kann einem meistens keiner erklären. Aber das Erlebnis der Menschen war: Der Kopf kann zu einem Herz werden, wie die Erde zu einem Stern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überlegen Sie mal, was unsere Häupter, unsere Köpfe alles sein können. Man sagt ja, Karfreitag, Golgatha, Schädelstätte. Wahrscheinlich unsere Alltagsköpfe sind Schädelstätten, Hinrichtungsorte. Immer dann, wenn wir Urteile fällen, wenn wir Begriffe fassen – ist ja auch gut, dass wir das tun, wir sollen die Welt ja auch erkennen. Aber dann sind das Hinrichtungsorte, Schädelstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner spricht sogar von einer Akademie im Iran, aus dem Gebiet, wo heute der Krieg stattfindet, die nennt er Gondishapur. Da sollten einmal die intellektuellen Kopfkräfte so verfrüht in die Menschheit gebracht werden, dass die Menschheit total verkommen wäre. Auch das kann vielleicht unser Kopf werden. Vielleicht. Wenn wir Akademien von Gondischapuren auf unseren Schultern tragen, überlegen Sie mal, alles das, was heute Transhumanismus heißt, oder in der Waffentechnik oder in was da alles dann an Erfindungen sind, das sind Gondischapuren auf unseren Schultern, wenn wir in dieser Weise denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat Rudolf Steiner noch was gesagt, was unser Haupt sein kann. Er sagt, unser Haupt kann eine Gralsburg sein. Er sagt, wenn wir abends wach bleiben würden, wenn wir einschlafen, dann würden wir wahrnehmen, was im Inneren unseres Hauptes geschieht, und dann würden wir einen geheimnisvollen Gralsprozess wahrnehmen können. Dann würden wir das wahrnehmen können, wie zwischen Herz und Haupt diese ätherischen Ströme in unsere Gralsburg innerlich das erkraften, befruchten und lebendig machen. Und ich glaube, das ist das Erlebnis, was die arabischen Nabatäer gehabt haben, in dem Moment, wo der Cassius Longinus mit der Lanze in die Seite gestoßen hat und Blut und Wasser in die Erde geflossen sind. Da merkte er, die Erde ist ein Stern, und mein Haupt auf meinen Schultern ist eine Gralsburg. Und das ist das Erlebnis, das der Flegetanis hatte, warum er der erste Mensch war, dieser Ursemit, der sagen konnte: Es gibt ein Ding, das Gral genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso war Christian Rosenkreutz, als ein Jünger, damals erst in den Osten fuhr, nach Damaskus zum Heiligen Grab, um dann nach Westen zu kommen in die arabische Welt. Ist dann ein Mani-Parzival, auch erst dort in der arabischen Welt, fährt dann im 14. Jahrhundert möglicherweise in einer islamischen Inkarnation auch wieder in die arabische Welt, um sich mit dem Christian Rosenkreutz zu verbinden und dann eine neue oder weitere Strömung, das Rosenkreuzertum, dort zu begründen, die von dort aus weiter dann die europäische Geistesgeschichte leiten kann. Und vielleicht ist ja das, was wir von ihm als Lehrer der Menschenliebe lernen können, damit wir selber Schüler des Christus werden und auch Jünger: Was kann ich tun, dass mein Haupt zu einer Gralsburg, die Erde zu einem Stern und mein Kopf zu einem Herz werden kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0&amp;amp;t=3676s Dank und Verabschiedung 01:01:16] ===&lt;br /&gt;
Und mit diesen Fragen möchte ich Sie heute Abend entlassen. Ich weiß, ich habe Ihnen viel Inhalt zugemutet. Aber nehmen Sie das mit: Wenn man Fragen stellt, dann kann auch geisteswissenschaftliche Forschung weitergehen. Und mit diesen Fragen darf ich Sie dann entlassen und eine gute weitere Osterzeit - herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Anthroposophie]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im Rosenkreutzertum, da ist es jetzt die Aufgabe, diese mittlere Strömung zu bilden, die von nun an – das hat schon im 9. Jahrhundert begonnen –, gewissermaßen eine Mitte bildet zwischen diesen beiden östlichen und westlichen Strömungen, um etwas vorzubereiten, was dann im 20. Jahrhundert &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; werden soll.” [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Rosenkreutzertum hat die Aufgabe, diese mittlere Strömung zu bilden, die schon im 9. Jahrhundert begonnen hat, eine Mitte zu bilden zwischen den östlichen und westlichen Strömungen, um etwas vorzubereiten, was dann im 20. Jahrhundert Anthroposophie werden sollte 00:21:50|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:21:50]]&lt;br /&gt;
[[Äther]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] kann man dort in diesen alten Nabatäer-Kirchen dieser frühen arabischen Christen den Vogel Phönix entdecken, Lotosblumen, Pflanzen, Keramik […] Also ein Volk, das eine tiefe Verbindung zum Bereich der Lebenskräfte hatte und offenbar diese Heilserwartung zur Zeitenwende des Christus in diesem Bereich des &#039;&#039;&#039;Ätherischen&#039;&#039;&#039; erwartet haben.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Die Nabatäer, ein arabischer Beduinenstamm und Karawanenhändler waren das erste Volk, das geschlossen zum Christentum übertrat 00:39:57|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:39:57]]&lt;br /&gt;
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[[Böse]]&lt;br /&gt;
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* „[…] in der alten Königsstadt Fes […] Begegnung Mani und Christian Rosenkreutz […] Mani hat Christian Rosenkreutz […] in etwas eingeweiht: in die wahre Erkenntnis von der Funktion des &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039;.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz in Fes. Dort hat ihn Mani in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen eingeweiht 00:10:15|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:10:15]]&lt;br /&gt;
* „Mani, jene Individualität, die man historisch nachweisen kann, aus dem dritten, vierten nachchristlichen Jahrhundert, von dem Rudolf Steiner sagt, ein großer Eingeweihter, der immer eine große Lebensaufgabe hat, sich mit dem &#039;&#039;&#039;Bösen&#039;&#039;&#039; auseinanderzusetzen.“[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:02:56]]&lt;br /&gt;
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* „Und diese Nabatäer […]  aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert, aus dem Anfang der byzantinischen Zeit, die […] einer der Ersten waren […] zum &#039;&#039;&#039;Christentum&#039;&#039;&#039; übergetreten sind, haben sie dort im Negev die Wüste bewässert und dort ihre Kirchen gebaut.“  [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Die Nabatäer, ein arabischer Beduinenstamm und Karawanenhändler waren das erste Volk, das geschlossen zum Christentum übertrat 00:39:57|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:39:57]]&lt;br /&gt;
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[[Christian Rosenkreutz]] &lt;br /&gt;
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* „[…] in der alten Königsstadt Fes […] Begegnung Mani und &#039;&#039;&#039;Christian Rosenkreutz&#039;&#039;&#039; […] Mani hat Christian Rosenkreutz […] in etwas eingeweiht: in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz in Fes. Dort hat ihn Mani in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen eingeweiht 00:10:15|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:10:15]]&lt;br /&gt;
* „Wenn man die Fama Fraternitatis liest […] da wird ja berichtet, dass ein junger Mann aus Deutschland, Christian Rosenkreutz […] in ein Kloster gebracht worden sein soll,[…] da gab es einen Priester, der hat […] den Impuls gehabt, er wollte zum Heiligen Grab, ins Heilige Land fahren. Und der junge &#039;&#039;&#039;Christian Rosenkreutz&#039;&#039;&#039; […] hat ihn gebeten, er möge ihn mitnehmen und ist mit ihm gemeinsam bis nach Zypern gereist.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Bericht aus der Fama Fraternitatis: Christian Rosenkreutz&#039; Reise über Damaskus nach Arabien, wo er bei den Weisen von Dhamar schon erwartet wurde 00:05:19|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:05:19]]&lt;br /&gt;
* „[…] Friedrich Rittelmeyer […]1923 damals, mündlich weitergegeben […] &#039;&#039;&#039;Christian Rosenkreutz&#039;&#039;&#039; […] einer der großen Eingeweihten des Abendlandes, der soll […] vermutlich in dieser Königsstadt Fes, einen anderen großen Eingeweihten Anfang des 15. Jahrhunderts getroffen haben: Mani […]“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:02:56]]&lt;br /&gt;
* „[…] vereinzelt verschiedene Spuren dieses geheimen Christentums Arabiens […] ein Bild […] von Anna May, einer Malerin […] Das hat sie nach intimen Angaben Rudolf Steiners gemalt. Da geht es auch um &#039;&#039;&#039;Christian Rosenkreutz&#039;&#039;&#039;. Man sieht, das Bild heißt Triptychon Gral.“  [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Archäologische Funde in den Museen von Salalah - Spuren des geheimen Christentums Arabiens 00:31:44|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:31:44]]&lt;br /&gt;
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* „Wenn man die &#039;&#039;&#039;Fama Fraternitatis&#039;&#039;&#039; liest […] da wird ja berichtet, dass ein junger Mann aus Deutschland, Christian Rosenkreutz […] in ein Kloster gebracht worden sein soll,[…] da gab es einen Priester, der hat […] den Impuls gehabt, er wollte zum Heiligen Grab, ins Heilige Land fahren. Und der junge Christian Rosenkreutz […] hat ihn gebeten, er möge ihn mitnehmen und ist mit ihm gemeinsam bis nach Zypern gereist.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Bericht aus der Fama Fraternitatis: Christian Rosenkreutz&#039; Reise über Damaskus nach Arabien, wo er bei den Weisen von Dhamar schon erwartet wurde 00:05:19|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:05:19]]&lt;br /&gt;
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* „[…] das berichtet Wolfram von Eschenbach […] &#039;&#039;&#039;Flegetanis&#039;&#039;&#039; […] Und dieser Ursemit, Hebräer und Araber, da berichtet die mittelalterliche Gralssage, das ist der erste Mensch, der in den Sternen lesen kann: Es gibt ein Ding, das Gral genannt.” [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Nach der Gralssage war der Ur-Semit Flegetanis der erste Mensch, der in den Sternen lesen konnte: „Es gibt ein Ding, das Gral genannt“ 00:33:40|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:33:40]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Frage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] Steiner sagt, geisteswissenschaftliche Forschung geht immer nur da weiter, wenn man &#039;&#039;&#039;Fragen&#039;&#039;&#039; stellt […] Man muss lesen, was Rudolf Steiner gesagt hat, und dann muss man anfangen, Fragen zu stellen. Dann kann man hoffen, dass man vielleicht weiter, wenn man forscht und fragt, Dinge einem entgegenkommen.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Rudolf Steiner: In dem Moment, wo das Blut des Christus, Blut und Wasser in die Erde geflossen sind, leuchtet die Erde als ein Stern auf 00:49:35|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:49:35]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Gondishapur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Steiner spricht sogar von einer Akademie im Iran […] die nennt er &#039;&#039;&#039;Gondishapur&#039;&#039;&#039;. Da sollten einmal die intellektuellen Kopfkräfte so verfrüht in die Menschheit gebracht werden, dass die Menschheit total verkommen wäre.&amp;quot; [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Vom Christus als Lehrer der Menschenliebe lernen: Was kann ich tun, dass mein Haupt zu einer Gralsburg, die Erde zu einem Stern und mein Kopf zu einem Herz werden kann? 00:55:44|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:55:44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Heiliger Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] das berichtet Wolfram von Eschenbach […] Flegetanis […] Und dieser Ursemit, Hebräer und Araber, da berichtet die mittelalterliche Gralssage, das ist der erste Mensch, der in den Sternen lesen kann: Es gibt ein Ding, das &#039;&#039;&#039;Gral&#039;&#039;&#039; genannt.” [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Nach der Gralssage war der Ur-Semit Flegetanis der erste Mensch, der in den Sternen lesen konnte: „Es gibt ein Ding, das Gral genannt“ 00:33:40|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:33:40]]&lt;br /&gt;
* „[…] vereinzelt verschiedene Spuren dieses geheimen Christentums Arabiens […] ein Bild […] von Anna May, einer Malerin […] Das hat sie nach intimen Angaben Rudolf Steiners gemalt. Da geht es auch um Christian Rosenkreutz. Man sieht, das Bild heißt Triptychon &#039;&#039;&#039;Gral&#039;&#039;&#039;.“  [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Archäologische Funde in den Museen von Salalah - Spuren des geheimen Christentums Arabiens 00:31:44|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:31:44]]&lt;br /&gt;
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[[Jüngling zu Nain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] sagte, der Christian Rosenkreutz, einer der großen Meister des Abendlandes, war der Lazarus-Johannes […] Der andere, der Mani, diese Individualität, die sich mit dem Bösen auseinandersetzt und der der historische Parzival im 9. Jahrhundert ist, das sagt Rudolf Steiner, war der &#039;&#039;&#039;Jüngling zu Naïn&#039;&#039;&#039;, den wir aus dem Lukas-Evangelium kennen […] und selber auch von dem Christus auferweckt wurde.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz/Lazarus-Johannes und Mani/Parzival/Jüngling zu Naïn - Sie stehen für zwei ganz unterschiedliche Strömungen im Christentum 00:12:30|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:12:30]]&lt;br /&gt;
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[[Lazarus]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] sagte, der Christian Rosenkreutz, einer der großen Meister des Abendlandes, war der &#039;&#039;&#039;Lazarus&#039;&#039;&#039;-Johannes […] Der andere, der Mani, diese Individualität, die sich mit dem Bösen auseinandersetzt und der der historische Parzival im 9. Jahrhundert ist, das sagt Rudolf Steiner, war der Jüngling zu Naïn, den wir aus dem Lukas-Evangelium kennen […] und selber auch von dem Christus auferweckt wurde.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz/Lazarus-Johannes und Mani/Parzival/Jüngling zu Naïn - Sie stehen für zwei ganz unterschiedliche Strömungen im Christentum 00:12:30|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:12:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lukas-Evangelium]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] sagte, der Christian Rosenkreutz, einer der großen Meister des Abendlandes, war der Lazarus-Johannes […] Der andere, der Mani, diese Individualität, die sich mit dem Bösen auseinandersetzt und der der historische Parzival im 9. Jahrhundert ist, das sagt Rudolf Steiner, war der Jüngling zu Naïn, den wir aus dem &#039;&#039;&#039;Lukas-Evangelium&#039;&#039;&#039; kennen […] und selber auch von dem Christus auferweckt wurde.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz/Lazarus-Johannes und Mani/Parzival/Jüngling zu Naïn - Sie stehen für zwei ganz unterschiedliche Strömungen im Christentum 00:12:30|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:12:30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luzifer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die &#039;&#039;&#039;luziferische Kraft&#039;&#039;&#039; hat immer eine Aufgabe, die soll immer alles verfrühend in die Menschheitsentwicklung bringen. Nichts, was Luzifer will, ist falsch, aber er will es immer zu früh. Er sagt dem Menschen – der Mensch soll ja irgendwann auf die Engelstufe kommen, der Mensch soll ja ins Geistige, aber erst dann, wenn er die Erde und seine Mitbrüder miterlöst hat –, und Luzifer sagt immer: Du kannst es jetzt schon haben.” [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Rosenkreutzertum hat die Aufgabe, diese mittlere Strömung zu bilden, die schon im 9. Jahrhundert begonnen hat, eine Mitte zu bilden zwischen den östlichen und westlichen Strömungen, um etwas vorzubereiten, was dann im 20. Jahrhundert Anthroposophie werden sollte 00:21:50|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:21:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Mani]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] sagte, der Christian Rosenkreutz, einer der großen Meister des Abendlandes, war der Lazarus-Johannes […] Der andere, der &#039;&#039;&#039;Mani&#039;&#039;&#039;, diese Individualität, die sich mit dem Bösen auseinandersetzt und der der historische Parzival im 9. Jahrhundert ist, das sagt Rudolf Steiner, war der Jüngling zu Naïn, den wir aus dem Lukas-Evangelium kennen […] und selber auch von dem Christus auferweckt wurde.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz/Lazarus-Johannes und Mani/Parzival/Jüngling zu Naïn - Sie stehen für zwei ganz unterschiedliche Strömungen im Christentum 00:12:30|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:12:30]]&lt;br /&gt;
* „[…] in der alten Königsstadt Fes […] Begegnung &#039;&#039;&#039;Mani&#039;&#039;&#039; und Christian Rosenkreutz […] Mani hat Christian Rosenkreutz […] in etwas eingeweiht: in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz in Fes. Dort hat ihn Mani in die wahre Erkenntnis von der Funktion des Bösen eingeweiht 00:10:15|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:10:15]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Mani&#039;&#039;&#039;, jene Individualität, die man historisch nachweisen kann, aus dem dritten, vierten nachchristlichen Jahrhundert, von dem Rudolf Steiner sagt, ein großer Eingeweihter, der immer eine große Lebensaufgabe hat, sich mit dem Bösen auseinanderzusetzen.“[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:02:56]]&lt;br /&gt;
* „[…] Friedrich Rittelmeyer […]1923 damals, mündlich weitergegeben […] Christian Rosenkreutz […] einer der großen Eingeweihten des Abendlandes, der soll […] vermutlich in dieser Königsstadt Fes, einen anderen großen Eingeweihten Anfang des 15. Jahrhunderts getroffen haben: &#039;&#039;&#039;Mani&#039;&#039;&#039; […]“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:02:56]]&lt;br /&gt;
[[May-Rychter, Anna]]         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] vereinzelt verschiedene Spuren dieses geheimen Christentums Arabiens […] ein Bild […] von Anna May, einer Malerin […] Das hat sie nach intimen Angaben Rudolf Steiners gemalt. Da geht es auch um Christian Rosenkreutz. Man sieht, das Bild heißt Triptychon Gral.“  [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Archäologische Funde in den Museen von Salalah - Spuren des geheimen Christentums Arabiens 00:31:44|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:31:44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Menschenweihehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* […] bekommt man ganz eigene Erfahrungen im Sinne des Satzes der &#039;&#039;&#039;Sonntagshandlung&#039;&#039;&#039;, „&#039;&#039;Der Gottesgeist wird sein mit dir, wenn du ihn suchest&#039;&#039;“. [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:02:56]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Nabatäer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Und diese &#039;&#039;&#039;Nabatäer&#039;&#039;&#039; […]  aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert, aus dem Anfang der byzantinischen Zeit, die […] einer der Ersten waren […] zum Christentum übergetreten sind, haben sie dort im Negev die Wüste bewässert und dort ihre Kirchen gebaut.“  [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Die Nabatäer, ein arabischer Beduinenstamm und Karawanenhändler waren das erste Volk, das geschlossen zum Christentum übertrat 00:39:57|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:39:57]]&lt;br /&gt;
* „[…] kann man dort in diesen alten &#039;&#039;&#039;Nabatäer&#039;&#039;&#039;-Kirchen dieser frühen arabischen Christen den Vogel Phönix entdecken, Lotosblumen, Pflanzen, Keramik […] Also ein Volk, das eine tiefe Verbindung zum Bereich der Lebenskräfte hatte und offenbar diese Heilserwartung zur Zeitenwende des Christus in diesem Bereich des Ätherischen erwartet haben.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Die Nabatäer, ein arabischer Beduinenstamm und Karawanenhändler waren das erste Volk, das geschlossen zum Christentum übertrat 00:39:57|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:39:57]]&lt;br /&gt;
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[[Parzival]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] sagte, der Christian Rosenkreutz, einer der großen Meister des Abendlandes, war der Lazarus-Johannes […] Der andere, der Mani, diese Individualität, die sich mit dem Bösen auseinandersetzt und der der historische &#039;&#039;&#039;Parzival&#039;&#039;&#039; im 9. Jahrhundert ist, das sagt Rudolf Steiner, war der Jüngling zu Naïn, den wir aus dem Lukas-Evangelium kennen […] und selber auch von dem Christus auferweckt wurde.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Christian Rosenkreutz/Lazarus-Johannes und Mani/Parzival/Jüngling zu Naïn - Sie stehen für zwei ganz unterschiedliche Strömungen im Christentum 00:12:30|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:12:30]]&lt;br /&gt;
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[[Rittelmeyer, Friedrich]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Friedrich Rittelmeyer&#039;&#039;&#039; […]1923 damals, mündlich weitergegeben […] Christian Rosenkreutz […] einer der großen Eingeweihten des Abendlandes, der soll […] vermutlich in dieser Königsstadt Fes, einen anderen großen Eingeweihten Anfang des 15. Jahrhunderts getroffen haben: Mani […]“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:02:56]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] im &#039;&#039;&#039;Rosenkreutzertum&#039;&#039;&#039;, da ist es jetzt die Aufgabe, diese mittlere Strömung zu bilden, die von nun an – das hat schon im 9. Jahrhundert begonnen –, gewissermaßen eine Mitte bildet zwischen diesen beiden östlichen und westlichen Strömungen, um etwas vorzubereiten, was dann im 20. Jahrhundert Anthroposophie werden soll. ” [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Rosenkreutzertum hat die Aufgabe, diese mittlere Strömung zu bilden, die schon im 9. Jahrhundert begonnen hat, eine Mitte zu bilden zwischen den östlichen und westlichen Strömungen, um etwas vorzubereiten, was dann im 20. Jahrhundert Anthroposophie werden sollte 00:21:50|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:21:50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, geisteswissenschaftliche Forschung geht immer nur da weiter, wenn man Fragen stellt […] Man muss lesen, was Rudolf Steiner gesagt hat, und dann muss man anfangen, Fragen zu stellen. Dann kann man hoffen, dass man vielleicht weiter, wenn man forscht und fragt, Dinge einem entgegenkommen.“ [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Rudolf Steiner: In dem Moment, wo das Blut des Christus, Blut und Wasser in die Erde geflossen sind, leuchtet die Erde als ein Stern auf 00:49:35|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:49:35]]&lt;br /&gt;
* „Mani, jene Individualität, die man historisch nachweisen kann, aus dem dritten, vierten nachchristlichen Jahrhundert, von dem &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, ein großer Eingeweihter, der immer eine große Lebensaufgabe hat, sich mit dem Bösen auseinanderzusetzen.“[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Das Treffen von Christian Rosenkreutz mit dem großen Eingeweihten Mani in der Königsstadt Fes/Marokko 00:02:56|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:02:56]]&lt;br /&gt;
* „[…] vereinzelt verschiedene Spuren dieses geheimen Christentums Arabiens […] ein Bild […] von Anna May, einer Malerin […] Das hat sie nach intimen Angaben &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; gemalt. Da geht es auch um Christian Rosenkreutz. Man sieht, das Bild heißt Triptychon Gral.“  [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Archäologische Funde in den Museen von Salalah - Spuren des geheimen Christentums Arabiens 00:31:44|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:31:44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{BS|T}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Triptychon vom Gral]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] vereinzelt verschiedene Spuren dieses geheimen Christentums Arabiens […] ein Bild […] von Anna May, einer Malerin […] Das hat sie nach intimen Angaben Rudolf Steiners gemalt. Da geht es auch um Christian Rosenkreutz. Man sieht, das Bild heißt Triptychon Gral.“  [[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026#Archäologische Funde in den Museen von Salalah - Spuren des geheimen Christentums Arabiens 00:31:44|| Rheinheimer, M. Der Gral im Orient, 2026, 00:31:44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Udi Levy - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Bedeutung_der_Himmelfahrt_Christi_f%C3%BCr_die_Erde_und_die_Menschen_der_Gegenwart_-_ein_Vortrag_von_Marcel_Waldhausen,_2026&amp;diff=31782</id>
		<title>Die Bedeutung der Himmelfahrt Christi für die Erde und die Menschen der Gegenwart - ein Vortrag von Marcel Waldhausen, 2026</title>
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		<updated>2026-05-23T10:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Rohtext Claude Sonnet 4.6 Adaptiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[b:Marcel_Waldhausen|| zurück zu Marcel Waldhausen |]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel Waldhausen 2026-5-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=-zK-G-DY9bA|thumb|[[b:Marcel_Waldhausen|Marcel Waldhausen]] am 21. Mai 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost zum Thema Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch. [https://www.youtube.com/watch?v=-zK-G-DY9bA Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription vom 21. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ dieser Text ist automatisch transkribiert und bedarf der Überarbeitung. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Gründonnerstag, Ostern und die verwandelte Natur 00:00:21 ===&lt;br /&gt;
Ein wunderschönen guten Abend. Als wir das letzte Mal hier waren, haben wir uns ja am Gründonnerstag getroffen. Und wir können uns erinnern an diese eigenartige Stimmung oder diese erwartungsvolle Stimmung auf das Karfreitagsgeschehen, auf das Ostergeschehen. Es war noch ein bisschen diesig, es hat so leicht geregnet den ganzen Abend. Und wenn wir noch mal so zurückgehen, wie das war, und dann kam Ostern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann Ihnen als persönliche Bemerkung sagen, am Karfreitagmorgen um drei Uhr morgens bin ich mit Halsschmerzen aufgewacht, ich habe eine ganze Woche gebraucht. Also es war wirklich sehr intensiv, für mich auch, das zu erleben, wie es war. Und das finde ich dieses Jahr besonders eindrücklich, dass man eigentlich in diesen Jahresfesten so ganz im Erleben sein kann. Ich erlebe das in der Intensität tatsächlich zum ersten Mal so bewusst. Und das finde ich sehr beeindruckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Zusammenklang mit dieser Trilogie, die wir hier zusammen machen dürfen, ist es irgendwie, man muss dann immer so ein bisschen gucken, dass man das Alltagsgeschäft auch noch bewältigt bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns zurück erinnern an diesen Gründonnerstag und diese Osterzeit und uns erinnern, wie war es da in der Natur – da hat es gerade so angefangen. Wir haben uns alle gefreut, es war jetzt grün und so die ersten Pflanzen kamen so raus. Und was ja beeindruckend ist im Frühling ist, dass man auf einmal in der Landschaft sieht, wie viele einzelne Pflanzen es eigentlich in so einem Wald gibt. Weil jede doch ein bisschen anders gefärbt ist, früher oder später belaubt und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das vergleichen mit dem, in dem wir heute gekommen sind, ganz anders. Die Natur ist so in völliger Entfaltung. Dieses Einzelne, dass jeder Busch und jeder Baum unterschiedlich grün ist, das können wir noch so ganz leicht wahrnehmen. Aber eigentlich kommen wir schon fast in diese Homogenität des Grüns, was wir im Sommer dann einfach haben. Aber jetzt haben wir Blumen, Blüten, die Bauern ernten die ersten Kartoffeln. Ach, jetzt ist so eine richtig schöne Zeit. Und wenn jetzt das Wetter, die sind jetzt alle am Futtermachen, am Boden bearbeiten, alles, was da draußen jetzt geschehen muss. Also wie anders ist eigentlich diese Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir jetzt diese 40 Tage – wir sind ja jetzt nicht genau auf dem Datum, aber bis zur Himmelfahrt – wie hat sich das fundamental verwandelt, aus so einem zarten zu einem jetzt so ganz Ausgebreitet-Sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Schöpfer von Pflanzen- und Tierreich 00:03:25 ===&lt;br /&gt;
Und es gibt eine ganz bemerkenswerte Beschreibung Rudolf Steiners, wo er beschreibt, wie der Mensch in drei Schritten die Pflanzen und die Tierwelt aus sich selbst heraus setzt. Das erste Mal macht der Mensch das – wir überblicken sehr, sehr lange Zeiträume –, zum ersten Mal macht der Mensch das, setzt Tiere und Pflanzen aus sich heraus und legt damit die Grundlage für sein Wollen. Das ist das erste, was der Mensch anlegt. Von diesen Pflanzen und Tieren finden wir keine Spuren mehr auf der Erde. Das alles vergeht und es kommt in einem zweiten Aus-sich-Heraus-Setzen, wieder das gleiche, der Mensch setzt Pflanzen und Tiere aus der eigenen Entwicklung heraus und entwickelt die Grundlage des Fühlens. Auch von diesen Pflanzen und Tieren gibt es keine Funde. Wieder vergeht es, wieder entsteht es, und beim dritten Mal setzt der Mensch wieder aus sich heraus das Pflanzenreich und die Tierwelt und legt damit die Grundlage seines Denkens an. Und von diesen Tieren und Pflanzen finden wir Spuren heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann ist es schon so weit, dass wir da Funde haben. Es ist doch unfassbar eigentlich, dass wir unsere Lebensgrundlage aus uns selber geschaffen haben. Und wenn man sich das mal so richtig vorstellt, dann erwächst daraus eigentlich eine Verantwortung, die wir haben für diese unsere Mitwelt. Denn es ist ja ein Teil von uns, der da herausgesetzt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch lebt am Anfang von dieser Natur, indem er eigentlich herumzieht und als Jäger und Sammler sein Dasein fristet. Und er findet alles das, was er braucht in der Natur, er kann es einfach entnehmen. Und die Menge, die er entnimmt, ist wie die normale Remontierungsrate des Natürlichen, könnte man sagen. Also es ist eigentlich kein Eingriff da des Menschen in die Natur selbst. Sondern er jagt und er nimmt Beeren, Wurzeln, was auch immer essbar ist. Und das wird aber in der Fülle ohne Probleme nachgeliefert. So geht es ja eine sehr, sehr lange Zeit. Und es geht tatsächlich bis in unsere heutige Zeit. Es gibt immer noch Menschen, die so leben, als Jäger und Sammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Schritt, den die Menschheit dann vollzieht, im Hinblick auf das, was wir heute haben, ist, dass er anfängt, Tiere zu domestizieren und ein Hirte wird. Und er nutzt die Wolle, die Milch, das Fleisch, die Häute, die Knochen, alles das. Und es ist noch keine Sesshaftigkeit in diesem Sinn. Also man lagert mal eine Zeit an einer Stelle. Aber eigentlich zieht man mit seinen Tieren in einer bestimmten Umgebung herum. Und auch die Tiere entnehmen der Natur das, was da wächst. Es wird jetzt kein Grünland angelegt, so wie wir das heute hätten. Also es ist immer noch die Natur mit den Menschen zusammen in Harmonie, möchte man vielleicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wandlung von Naturpflanze zur Kulturpflanze 00:07:36 ===&lt;br /&gt;
Und wenn sich dann der dritte Schritt vollzieht, also wenn der Mensch beginnt, Kulturpflanzen zu entwickeln, das ist etwas, was fundamental alles ändert. Das ist ein Schritt, den die Menschheit vollzieht, die alles ändert. Und lassen Sie uns einen kleinen Moment mal dort verweilen in diesem Moment und hineinschauen, was da geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit aus einer Naturpflanze, also einem Gras, ein Getreide werden kann, muss der Mensch eine Leistung vollbringen, die so unfassbar groß ist, denn es ist nicht möglich, das zu züchten. Also man kann jetzt nicht sagen, ich vermehr hier mal dieses Gräslein. Also stellen Sie sich auch das Momentum vor, die sind Jäger und Sammler, die sind vielleicht Hirten, und jetzt kommen die des Zufalls wegen einem besonders schön ausgebildeten Gras vorbei und sagen, nee Mensch, das nehmen wir jetzt und dann machen wir mal ein Getreide daraus. Das passt gar nicht, merken Sie, das kann gar nicht gehen. Die Zeiträume hätten es nicht hergegeben, die Art des Lebens nicht. Also es muss etwas passieren, was über das Züchten hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was da geschieht ist, dass die Menschen die Getreide wandeln aus Naturpflanzen. Aus einem Gras wird ein Getreide gewandelt. Und das ist ein ganz anderer Vorgang als ein züchterischer Vorgang. Und es ist nicht der Mensch mit seinem Ich, der das tut, weil bis zum Mysterium von Golgatha hat der Mensch das eigene Ich gar nicht so in der Entwicklung, sondern es sind hohe geistige Wesen, die hindurch wirken durch die Menschen. Engelwesen, die das tun, oder auch geistige Lehrer der Menschen, die verkörpert sind. Und mit dieser Hilfe gelingt es, dass man aus einem Gras ein Getreide werden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie sich ein Gras mal vor das innere Auge holen und daneben ein Getreide stellen, dann ist das die gleiche Familie, aber es ist doch etwas ganz anderes. Also allein die Dicke des Halms, die Länge der Halme und natürlich die Ähre. Also wenn man Grassamen, diese ganz feinen, wie kleine Stöckchen aussehenden Grassamen nimmt und dann ein Getreidekorn, was ja viel, viel größer und mächtiger ist als ein Grassamen. Da sieht man, da ist ein unfassbarer Vorgang geschehen, damit das gelingen konnte. Also das geht nur im Einklang mit den kosmischen Wirkungen sozusagen, mit dem Götterwirken zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann sich das gut vergegenwärtigen, was da geschehen ist, wenn wir Gras und Getreide im landwirtschaftlichen Zusammenhang anschauen. Sehen Sie, wenn man von einem Gras, von einer Grünlandfläche ein Heu macht, dann kann man mit den Grashalmen seine Tiere füttern und die werden satt. Wenn ich das Stroh nehme, mit dem das Getreide sozusagen reif geworden ist und füttere dies, so langt das nicht. Man kann ein Haferstroh zufüttern, man kann in wirklich absoluten Notlagen mal sich mit Stroh irgendwie über die Runden schaffen, aber satt werden die Tiere davon nicht. Es ist aber doch ein viel dickerer Halm, es ist doch viel mehr Quantität. Aber die Nährhaftigkeit, die Nahrungsqualität sozusagen, ist aus dem Halm gewandert in diese Ähre. Die ist nicht mehr im Halm beim Stroh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, und da kann man wirklich mal ins Spüren kommen, dass da ein großes Werk vollbracht worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kain und Abel: Ackerbau als Kulturtat 00:11:55 ===&lt;br /&gt;
Und wenn die Menschen anfangen, Ackerbau zu machen, ist es etwas, wo sie alles ändern müssen. Denn jetzt greift der Mensch in die Natur ein. Jetzt bricht der Mensch den Boden auf. Und wissen Sie, die Kräfte, die man braucht, um den Boden umzubrechen, das sind Willenskräfte. Und das ist nach wie vor so. Wenn Sie sich den Bauern vorstellen, wie der hinter dem Pflug ging seinerzeit, so musste der wirklich den in die Erde. Heute macht der Schlepper das für uns, aber die Kraft, die du brauchst, um das zu machen, ist Willenskraft. Und das kann ich aus meinem eigenen beruflichen Tun berichten, dass man das braucht. Es ist ein Angang, ein Feld umzubrechen. Da muss man sich wirklich bewusst dazu entscheiden. Das passiert nicht von selber und das geht auch nicht mit der Natur so zusammen. Sondern da schafft der Mensch eine Kulturtat. Und indem der Mensch den Ackerbau beginnt, beginnt er eigentlich eine Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturpflanzen, Kulturtiere und so weiter. Denn eine Kulturpflanze, ein Kulturtier und ein Kulturmensch braucht ein ganz bestimmtes Milieu, in dem er sein Dasein fristen kann. Bei der Pflanze kann man das am einfachsten sehen. Eine Naturpflanze, sagen wir ein Unkraut, was wir Unkraut nennen, also ein Beikraut, das wächst immer. Es ist dem ganz egal, ob das nass ist, ob das trocken ist. Solange das irgendwie eine Möglichkeit hat, schaffen die das in der kleinsten Ritze auf irgendeinem Fels. Da würde ihnen niemals eine Möhre wachsen können. Das geht überhaupt gar nicht. Also die Kulturpflanzen, aus denen wir unsere Nahrung schöpfen, die müssen in ein ganz bestimmtes Milieu hinein. Wir müssen dieses Milieu einrichten. Das macht die Natur nicht. Die Natur lässt vergehen, aber die lässt nicht einen Acker mit Möhren wachsen. Das muss der Mensch machen. Das Wachstum selber, das haben wir dann nicht mehr in der Hand. Aber alles hinbringen dazu, dass es möglich ist, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Alten Testament ist ja dieser Moment festgehalten für die Menschheit. Und das sehen wir in diesem Bild des Kain und des Abel. Sehen Sie, der Abel, der ist Hirte. Der lebt mit seinen Herden, der lebt im Reproduktiven, in den Mondenkräften, Lamm auf Lamm, sein Dasein, wunderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Gottheit, die vor dem Christus da war, das war der Jahweh-Gott und das war ein Monden-Elohim. Der hat natürlich alle diese reproduktiven Kräfte, das war seins, seine Welt. Und jetzt bringen diese beiden Menschen stellvertretend ihre Opfer da. Und der Abel ist ein Hirte, der lebt eben in diesen Monden-Rhythmen. Er bringt sein Opfer dar und die Gottheit nimmt das Opfer gefällig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kain, der ist Ackerbauer, der bricht die Erde um. Der hat diese Willenskräfte des Neuen, des Chaotisierenden und dann Kultivierenden. Das ist wie ein Vorbote dessen, was mit dem Christus auf die Erde kommt. Die Erde wird geöffnet, es kommt Sonne, Licht, Wärme, Luft in den Boden. Und er bringt als Opfergaben seine Feldfrüchte dar. Und die Mondengottheit weist das zurück, weil das passt einfach nicht. Und der Kain ist eben ein Willenstyp und der ist wohl auch ein bisschen cholerisch. Und dann ergrimmt er darüber so sehr, dass er seinen Menschenbruder erschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber welch ein Bild, oder? Diesen Moment festzuhalten, in dem man sieht, ab jetzt ist etwas Neues in der Welt. Und die Kains Söhne, das sind die, die die Kultur in der Welt entwickeln, die die Bauten schaffen, die all diese Dinge tun. Und dann entwickelt sich die menschheitliche Kultur, wie wir das eben heute kennen – urindisch, urpersisch, ägyptisch, babylonisch –, und dann kommt der Übergang zum griechisch-lateinischen Kulturzeitraum. Da ist es, wo der Christus auf die Erde kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Notwendigkeit und Liebestat 00:16:32 ===&lt;br /&gt;
Und wir haben beim letzten Mal gesehen, der Mensch muss sich eben aus einem Ganz-Darin-Sein in der geistigen Welt heraus entwickeln, indem er alles verliert, indem er den Zugang absolut aufgeben muss, um in Freiheit ihn wiederfinden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt die großen Aufgaben für den Menschen auf der Erde. Das eine ist, die Freiheit zu entwickeln. Das andere ist, das Ich zu entwickeln. Die Liebe und die Vergeistigung des Mineralreichs. Das dauert den ganzen Erdenzeitraum, also wir sind da mittendrin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Mensch das kann, eben in Freiheit sein Ich entwickeln, in Freiheit die Liebe entwickeln, dazu muss er sich herausemanzipieren aus den geistigen Zusammenhängen. Sonst wäre er eben wie ein weiteres Wesen der geistigen Welt, das seine Aufgaben vollzieht, aber nicht selber etwas entscheiden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht wieder über lange, lange Zeiträume – aus dem goldenen Zeitalter, silbernes Zeitalter, eisernes, und schließlich im dunklen Zeitalter – verliert der Mensch endgültig diesen Zusammenhang. Und das beginnt im Übergang der urpersischen zur ägyptisch-babylonischen Zeit und der tiefste Punkt ist eben im griechisch-lateinischen Zeitraum, wenn der Christus auf die Erde kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eine unglaublich große Liebestat, die der Christus vollzieht, indem er auf die Erde kommt. Denn die Menschheit und die Erde sind an einen Endpunkt der Entwicklung gekommen in der damaligen Zeit. Der Mensch hat den Zusammenhang verloren mit der geistigen Welt und das Erdendasein ist für ihn eigentlich nur noch Leid. Und er hat seine Ewigkeit als Seele vergessen. Der Tod ist für ihn das Ende allen Seins. Und die Widersachermächte haben sich bemächtigt seiner Leiber, indem sie im Ätherleib des Menschen eingezogen sind und dafür gesorgt haben, dass er diese Sachen alle verloren hat. Also geholfen haben kann man eigentlich auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für die Erde ist es auch so, die Erde ist wie erstorben, wie erkaltet. Es geht eigentlich keine Entwicklung mehr weiter. Wäre dieser Einfluss nicht gekommen, so hätte das Menschendasein auf der Erde aufgehört. Es hätten sich keine Menschen mehr verkörpern können. Und die Ich-Entwicklung des Menschen, die ist unmittelbar mit der Inkarnation verbunden. Ohne diese Inkarnation kann die Ich-Entwicklung nicht stattfinden. Es braucht das dafür. Das heißt, es war für die Menschheitsentwicklung von größter Wichtigkeit, dass es diesen erneuernden Impuls des Christuswesens geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben beim letzten Mal gesehen, es ist eine lange, lange Vorbereitungszeit bis das geht. Der Christus, der auf die Erde kommt, besteht eigentlich aus einer Dreiheit von Wesenheiten. Wir haben den Logos, also das Wort, aus dem alles geworden ist. Dieses hätte sich nicht in einem menschlichen Leib verkörpern können. Es brauchte dafür eine Hülle. Die Hülle war der hohe Sonnengeist Christus, so wird er genannt in der Geisteswissenschaft. Das geht über lange Zeiträume, immer wieder verbinden die sich, lösen sich und so weiter. Und zuletzt, damit es wirklich in einen Menschen sich hineinverkörpern kann, braucht es noch eine weitere Hülle und das ist der Erzengel Christus. Das ist der Führer der Sonnenerzengel. Der ist hierarchisch so nah am Menschen dran, dass das kompatibel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wird ja ein Leib vorbereitet, eine Seele vorbereitet, über lange Zeit. Der Jesus von Nazareth wächst heran und bei der Jordantaufe beginnt das Christuswesen sich in den Leib, anstelle des Ichs, zu verkörpern. Und es braucht die drei eindrittel Jahre, damit das vollzogen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das letzte Abendmahl, Karfreitag und die Kommunion der Erde 00:21:13 ===&lt;br /&gt;
Und wenn nun das Ostergeschehen herankommt, dann gibt es ja eben am Gründonnerstag diese Begebenheiten, die uns jetzt auf die Himmelfahrt anfangen hinzuführen und auf das Pfingstereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jünger erhalten beim letzten Abendmahl das erste Mal die Kommunion. Das heißt, sie kommunieren Leib und Blut des Herrn. Wie eine Vorbereitung, kann man eigentlich sagen, auf das Kommende. Das gleiche gilt für die Erde auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn als das Kreuz aufgerichtet wird auf dem Golgatha-Hügel, ist der Jesus ja schon verwundet und Blut fließt aus diversen Wunden. Und wenn er gestorben ist, sticht ihn der Longinus mit der Lanze in die Seite und es laufen Blut und Wasser aus dieser Wunde und werden von der Erde aufgenommen. Da kommuniert die Erde das Blut des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird der Leib abgenommen, wird einbalsamiert und ins Grab gelegt. Und dadurch, dass ein so hohes Geistwesen diesem physischen Erdenleib innegewohnt hat, ist dieser ganz verwandelt worden, ganz durchgeistigt worden. Und somit vergeht er in kürzester Zeit. In der Bibel heißt es, die Erde tat sich auf, ein Spalt, und dieser Leib wurde aufgenommen. Das heißt, vom Karfreitagabend bis zum Ostermorgen ist der Leib vergangen. So schnell ging das da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hat die Erde kommuniert das Blut und den Leib des Christus, Jesus in diesem Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat etwas getan, indem er in diesem Leib des Jesus wohnte, was für alle von uns von Bedeutung ist. Er hat nämlich repariert, kann man sagen, den Ätherleib des Jesus. Das, was nicht mehr möglich war, was keine weitere Entwicklung mehr zugelassen hatte, das hat er nicht nur instand gesetzt, sondern er hat es erhöht, er hat es verklärt. Und damit ist den Ätherleibern oder dem einen Ätherleib etwas gegeben worden, was ein zukünftiges ist, was für uns alle Menschen von Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was intakt geblieben ist bei dem Jesus, ist der Phantomleib. Das ist auch so ein ganz spannender Geistleib, der nämlich die physischen Substanzen unseres Körpers zusammenhält. Normalerweise löst sich das alles auf nach dem Tod, aber in diesem Fall bleibt es bestehen. Und jetzt geht der Christus durch das Reich des Todes und ringt mit Ahriman um diese Sphäre, er geht siegreich aus diesem Kampf hervor, und seitdem sehen wir, wenn wir über die Schwelle gehen, den Christus und nicht mehr den Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erscheinungen nach der Auferstehung: Entwicklung des Phantomleibs 00:23:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt eigentlich der Auferstehungsmoment am Ostersonntagmorgen und fortlaufend, dass er nämlich diesen Phantomleib und diesen Ätherleib nutzen kann, um damit vor die Jünger zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch eine Entwicklung, denn alles ist in diesem Zusammenhang eine Entwicklung. Wenn wir uns die Jünger anschauen, dann können wir den Petrus mal herausgreifen, da kann man das richtig gut studieren. Also der Petrus ist einer von den fortgeschrittenen Jüngern und er nimmt ihn mit zwei anderen mit in den Garten Gethsemane, in der Hoffnung, dass sie bewusst mit ihm diesen Hingang aufs Kreuzigen gehen würden. Und er sagt, wartet hier, wachet, und er geht hin und betet. Und er kommt zurück und sie sind eingeschlafen. Und das macht er noch zweimal, also sie machen das dreimal und dreimal schlafen die ein. Und dann weiß er, er ist alleine, er muss alleine in diesen Kreuzigungsgang, denn es gibt keinen Menschen, den er auf der Entwicklung so weit hat bringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Momentum sorgt dafür, dass diese Dreiheit, die sich da inkarniert hat, wieder beginnt, sich leise zu lösen. Dadurch können die den überhaupt erkennen. Es ist immer noch der Bruderkuss des Judas notwendig, aber vorher war der immer geschützt. Die konnten den in der Schar der Jünger nicht ausmachen, die Häscher sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sitzen sie beim letzten Abendmahl und er sagt zu Petrus, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er sagt, nein Herr, ich liebe dich, und es passiert mir nicht. Aber es kommt genau so. Und er wird erkannt, du gehörst doch auch zu der Schar. Nein, ich kenne ihn nicht. Und er macht das dreimal. Und dann kräht der Hahn und es ist wie so ein Moment des Entrücktseins, in dem die da leben. Und indem der Hahn kräht, kommt er zu Bewusstsein und weint. Also es löst sich da etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir sehen, es ist alles so eine Entwicklung, die sich vollzieht. Die Jünger entwickeln sich, der Jesus muss sich entwickeln, der Christus entwickelt sich. Alles ist in Entwicklung. Und so ist auch dieses Nutzen des Ätherleibes und des Phantomleibes ein sich Entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist das ganz zart. Der geht durch die geschlossene Tür und taucht zwischen ihnen auf. Und die Jünger haben ja eine alte Hellsicht. Sie sind eingeweiht und sie haben die alte Hellsicht noch. Und sie sehen ihn. Und der Thomas ist nicht dabei. Und der sagt, das glaube ich nicht. Ich glaube das erst, wenn ich meine Finger in die Wundenmale des Herrn legen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er taucht am Ufer auf. Und dann taucht er wieder auf. Sie sind wieder beisammen, er kommt durch die geschlossene Tür, der Thomas ist auch da. Und jetzt hat sich das so weit schon verdichtet, er hat so viel Kontrolle darüber erhalten, dass er das bis in eine Physis verdichten kann, sodass der Thomas die Finger da reinlegen kann. Sagt er, jetzt glaube ich, dass du auferstanden bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht der Christus, kann der immer machen. Und das kann der auch uns angedeihen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine persönliche Begegnung: Hilfe bei einer Lebensentscheidung 00:28:07 ===&lt;br /&gt;
Und ich möchte Ihnen einmal schildern, wie sich das anfühlt. Ich wage das jetzt einfach mal, damit das mal konkret wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ein junger Mensch war, habe ich mich mit der Frage beschäftigt, möchte ich denn Landwirtschaft machen? Oder mache ich was anderes und lerne das so dabei? Also gehe ich so einen geraden Weg in die Landwirtschaft hinein, oder mache ich was anderes und lerne das so on the run? Und mit meiner damaligen Freundin haben wir in Stuttgart gewohnt, und wir gehen die Straße entlang, vertieft in dieser Diskussion. Also wollen wir jetzt direkt eine Lehre machen oder gehen wir auf den Hof und machen was anderes und lernen das dabei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dieser Diskussion, auf der Straße, Stuttgart auswärts, wir gehen da so her, kommt plötzlich eine Frau von vorne und sagt, ja, können Sie mir den Weg weisen zu so einem Kulturzentrum? Also, hier war die Straße, auf der wir gingen, hier war der Häuserblock und innerhalb dieses Blocks war dieses Kulturzentrum. Ja, kein Problem, Sie können jetzt da durchgehen und das wäre dann so zweimal rechts, dreimal links und Du hättest Dich super verlaufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke mir, nee, gehen Sie doch einfach die große Straße runter, dann links und dann kommt es auf der linken Seite. Vielen Dank, gerne. Und wir gehen weiter, ich mache wirklich zwei Schritte. Ich denke mir so, komische Begegnung, komisches Moment. Und ich drehe mich um und die Frau ist weg. Und es gab nichts, wo die hätte rein verschwinden können. Es gab nichts. Und ich war wirklich so, wow, also unfassbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich war ja jung, ich hatte das noch gar nicht verstehen können. Und Jahre später lese ich das bei Rudolf Steiner, dass das genau das Merkmal ist. Dass wir plötzlich verschwinden dann. Und sehen Sie, sie hat nicht gesagt, geht den direkten Weg, sondern sie hat eigentlich wieder ein Bild, ein Gleichnis genutzt. Weil, ja, wenn Du da irgendwo durch den Häuserblock gehst, Du wirst Dich unter Umständen verlieren und von diesem Weg abkommen, wo Du eigentlich hin willst. Aber wenn Du den geraden Weg gehst – und dann war die Entscheidung da, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er kommt und er hilft bei banalen Fragen, könnte man ja sagen. Aber das sind ja für mich gar keine banalen Fragen gewesen. Unfassbare Gnade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Himmelfahrt: Eine Mahnung und ein Geheimnis 00:30:38 ===&lt;br /&gt;
Kehren wir zurück in diesen Moment, wo Sie jetzt wirklich realisieren, der Herr ist auferstanden. Er ist da. Und Sie fühlen sich jetzt wie im Himmelreich auf Erden. Kann man sich ja vorstellen. Er ist wirklich auferstanden und er lehrt uns und wir können jetzt hier herumziehen. Und das machen die 40 Tage lang. Und leben eigentlich in diesem Bewusstsein, in dieser Freude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt die Himmelfahrt heran. Und er wird vor ihren Augen in den Himmel erhoben. In die Wolken und verschwindet für ihre Wahrnehmung. Die können den nicht mehr sehen. Und er kommt jetzt auch nicht plötzlich wieder zurück oder so, sondern der ist dann weg. Also was für ein Moment für diese Menschen, oder? Also was für eine, boah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe das viele Jahre nicht verstanden. Weil wir hören ja sonst in der Anthroposophie oft, dass der Christus sich mit der Erde verbindet. In die Erde einzieht und das sein Leib wird. Und ich habe diese Gegenbewegung, das konnte ich nicht verstehen. Also der wird aufgehoben in den Himmel und gleichzeitig in die Erde hinein. Also wer, wie und wie genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Himmelfahrt ist eigentlich etwas sehr, sehr Besonderes. Denn sie zeigt ganz viele Seiten und wir betrachten es von verschiedenen Facetten. Er wird in die Wolken aufgehoben und das ist eigentlich wie eine Mahnung an die Menschen. Denn dass der Christus auf die Erde zu den Menschen gekommen ist, das hat er für alle Menschen getan. Und das ist völlig irrelevant, welcher Religion ich angehöre oder ob ich einer Religion angehöre, das ist ganz egal. Das hat er getan, damit die physischen und die ätherischen Leiber der Menschen wieder so weich, lebendig und zukunftsfähig sind, dass es weitere Inkarnationen geben kann. Und deswegen ist die Religion überhaupt gar nicht von Bedeutung und die einzelne Inkarnation auch gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Himmelfahrtsbild ist wie eine Mahnung, denn das wäre geschehen, wenn der Christus nicht gekommen wäre. Die physischen Leiber wären nicht mehr in der Lage gewesen, ein Seelen- und ein Geistwesen aufzunehmen. Und die Ätherleiber, die streben der Sonne zu, also wo der Christus vorher seinen Wohnsitz hatte. Und die wären alle aufgestrebt und dann wäre es gar nicht mehr möglich gewesen, sich zu verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Bild sehen wir immer nach dem Schwellenübertritt. Alle Menschen sehen dieses Himmelfahrtsbild. Und er hat es getan für die Menschen, ihre physischen Leiber und die ätherischen Leiber, weil darüber haben wir am wenigsten Kontrolle. Das hat er für uns alle getan. Für unser Ich und unseren Astralleib, also unseren Seelenleib, da müssen wir das alle selber tun. Das ist unsere Aufgabe, dass wir uns mit dem Christus verbinden. Dann, wenn wir das im Tagesbewusstsein tun, kann er des Nachts auf diese Leiber wirken. Und wenn man ein Leben führt, wo man sich mit dem Christusimpuls verbindet, dann ist es keine Mahnung, sondern dann ist es eine Freude, das Himmelfahrtsbild zu sehen. Es ist eine Mahnung für diejenigen Seelen, die das eben noch nicht gemacht haben. Dass es dann in einem nächsten Leben vielleicht ein anzustrebendes Ziel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ein Aspekt dessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das andere ist, dass die Jünger ja ein altes Hellsehen haben. Und das müssen sie auch verlieren. Die Menschheit muss das verlieren, damit sie den Christus wirklich in Freiheit erkennen kann. Und dieses Himmelfahrtsbild ist dieser Moment, wo eigentlich gezeigt wird, dass die Menschen ihn nicht mehr mit dieser alten Hellsicht schauen können. Das ist es nicht mehr. Wir brauchen neue Zugänge dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gleichzeitig ist es der Moment, wo der Erzengel Christus in die Erdenmitte einzieht. Und die beiden höheren Leiber sozusagen himmelwärts streben. Also der hohe Sonnengeist und der Logos streben wieder auf. Sie bleiben verbunden miteinander, es trennt sich nicht, aber es ist auch keine Einheit mehr, wie das eben in diesem Jesusleib für die drei eindrittel Jahre ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf einmal kann man das irgendwie haptisch so ein bisschen greifbar machen, was eigentlich in der Himmelfahrt geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Golgatha: Die Individualität des Menschen und der Erde 00:35:55 ===&lt;br /&gt;
Das Bedeutsame für den Menschen ist ja, dass nach dem Mysterium von Golgatha die eigentliche Ich-Entwicklung, die Entwicklung der menschlichen Individualität beginnt. Rudolf Steiner beschreibt das sogar so, dass er sagt, bis zum Mysterium von Golgatha ist alles Schöpfung des Vatergottes. Nach dem Mysterium von Golgatha wandelt sich die Schöpferkraft und es wird die Schöpferkraft des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt nochmal die Entwicklung von Mensch und Erde gleichermaßen betrachten, dann wird es auch ein Schuh draus, denn Mensch und Erde entwickeln sich in einer gewissen Synchronizität. Es beginnt auf dem alten Saturn, da legen hohe Geistwesen aus sich heraus den Keim für das Menschenwesen, für den physischen Leib. Es ist Wärme, nur Wärme, keine Körperlichkeit oder so. Da wird die Grundlage für unser Haupt gelegt, das ist das älteste Teil am Menschen, das menschliche Haupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Mensch und Erde sind eins, also die Wärmeleiber des Menschen konstituieren die Erde. Und nun ist die Entwicklung in einer Gleichmäßigkeit. Der Mensch entwickelt auf den nächsten Zuständen den ätherischen Leib, den Astralleib und auf der Erde das Ich. Und er bekommt den Rest des Leibes dazu. Das heißt, unsere ganzen Gliedmaßen und so weiter, das ist viel jünger als unser Haupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Menschen ist es so, dass das Haupt schon über den Entwicklungsschritt des Mehrwerden, Größerwerden hinaus ist. Es ist schon wieder auf dem absterbenden Grad. Und für die Erde gilt das Gleiche. Sie war in ihrem Zenit in der alten Atlantis, jetzt ist sie in einem Absterbeprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, mit dem Mysterium von Golgatha wird etwas angelegt, was sozusagen weit in die Zukunft weist. Und das, was wir jetzt haben, sind eigentlich Sterbeprozesse, die wir begleiten. Und wenn eben jetzt eine Individualität für den Menschen möglich wird, wird auch eine Individualität für die Erde möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inkarnation und Exkarnation: Der Entwicklungsgang des Menschen 00:38:45 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommen wir in wirklich ganz, ganz spannende Fahrwasser. Also der Mensch muss sein Ich entwickeln, seine Freiheit, die Liebe lernen. Und das geht so, dass er sich ja inkarniert und exkarniert. Das ist der Entwicklungsgang des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir den verkörperten Menschen an, so hat er einen physischen Leib, einen ätherischen Leib, einen Astralleib, einen Seelenleib und ein Ich. Und in der geistigen Welt verbleiben drei höhere Wesensglieder, die wir in der Zukunft entwickeln werden, als Höherentwicklung des physischen, ätherischen und astralen Leibes. Die bleiben da, die gehören zu uns. So kann man den Menschen ganz grundsätzlich erstmal als Siebenheit betrachten. Das Ich ist der Dreh- und Angelpunkt dessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns anschicken, uns zu verkörpern, dann kommen wir durch die Planetensphäre, nehmen Sachen mit, nehmen Impulse mit, verweilen eine gewisse Dauer an einer Stelle, um im nächsten Leben bestimmte Fähigkeiten zu haben. Und dann kommt das Momentum, wo wir uns verabreden mit den Schicksalsmächten und den ganzen anderen Seelen, mit denen wir uns verkörpern werden, was in dieser Inkarnation passieren wird. Und wenn wir jetzt verkörpert sind, dann vergessen wir das. Wir vergessen das alles. Und das muss genau so sein. Weil wenn wir es wüssten, würden wir wahrscheinlich nicht den Bus zu der Scheunenfete nehmen, wo wir die Frau unseres Lebens treffen mit Hof und drei Kindern und 100 Kühen. Wissen Sie, da würde man vielleicht an dem Abend doch lieber zu Hause bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das dürfen wir nicht, wir müssen ja in der Freiheit leben und es einfach machen, was da auf uns zukommt. Und jetzt haben wir diese ganzen Verabredungen gemacht und wir haben ja die Freiheit, wir können ja auch immer sagen, ich mache das nicht, ich gehe nicht zu der Fete. Wissen Sie, und dann müssen die Schicksalsmächte wieder loslegen und die anderen Seelen und gucken, wie kriegen wir das irgendwann wieder hin, dass die sich dann doch treffen, weil es ist wichtig. Ich liebe Schicksalsmächte, das ist einfach das Allerspannendste. Das ist jeder Quantencomputer, das ist ein Witz. Also was da zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, aber unsere höheren Wesensglieder, die wissen ganz genau Bescheid darüber, wo wir herkommen durch alle Verkörperungen und was das Ziel ist jetzt. Und wenn wir Nacht schlafen, verbinden wir uns mit diesem Teil unseres Seins. Das heißt, diese mal über eine große Entscheidung schlafen, das ist überhaupt gar keine Trivialität, sondern das ist eine Realität. Wir gucken, stimmt das mit unserem karmischen Gang denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der landwirtschaftliche Kurs: Die Emanzipation des Menschen von den kosmischen Rhythmen 00:41:37 ===&lt;br /&gt;
Und wissen Sie, im landwirtschaftlichen Kurs, da sagt Rudolf Steiner etwas sehr Interessantes im ersten Vortrag, da sagt er nämlich, der Mensch hat sich ganz emanzipiert von den kosmischen Rhythmen. Also was da damals angefangen hat mit Kulturschaffen, aus dem Naturzusammenhang herauszutreten und Kultur zu beginnen, das führt ja weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, ein Schwein, ein Hausschwein, wenn Sie das vergleichen mit einem Wildschwein, dann hat sich alles verändert an diesem Schwein. Allein der Kieferknochen eines Wildschweins ist viel länger als der eines Hausschweins. Das heißt, das ändert sich. Die Athletik, vergleichen Sie die mal, wo springt ein Wildschwein drüber und ein Hausschwein, das nennt man nicht mal Anlauf. Das heißt, da verändert sich etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzen haben wir auch gesehen, die sind ja fragil, wir müssen die auf einmal richtig doll pflegen, sonst geht das nicht mehr. Und für den Menschen ist es aber genau das Gleiche. Und da gibt es heute Funde zu, das ist so spannend. Es gibt jetzt eine Untersuchung bei Menschen in Malaysia, die in der gleichen Gegend, die einen leben noch als Jäger und Sammler und die anderen, die leben als Landwirte, und man hat die Genome untersucht und festgestellt, dass die, die als Jäger und Sammler leben, dass die Fähigkeiten des Riechens haben, die die anderen gar nicht mehr haben. Genetisch schon nicht mehr. Das heißt, die riechen da im Wald Sachen, wo der andere gar nichts riechen kann, um dann das Richtige auszusuchen, was man essen kann und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es jetzt aktuelle Funde hier in unseren Gegenden, wo der Ackerbauer aus dem fruchtbaren Halbmond kam, dann parallel mit Jäger- und Sammlerkulturen und hier alles zusammen, und dann gibt es irgendwann so dieses Vermischen davon, und dann stellen die fest, dass die Menschen, die nicht mehr Jäger und Sammler sind, sondern sesshafte Bauern, die werden drei Zentimeter kleiner. Drei Zentimeter, so insgesamt. Und es beginnen auch so Sachen wie Karies und so. Also sehen Sie, auch für unsere Leiblichkeit bedeutet Kultur in gewisser Weise, dass man fragiler wird. Da ändert sich was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt beschreibt Rudolf Steiner, dass sich der Mensch ganz heraus emanzipiert hat aus den kosmischen Rhythmen. Das heißt zum Beispiel, früher konnten die Menschen sich nur zu einer bestimmten Zeit fortpflanzen. Das können wir heute das ganze Jahr machen. Und diese kosmischen Rhythmen, die bilden wir noch nach, die kommen als Rhythmus in uns vor, aber die passieren nicht mehr zeitgleich, wenn das am Himmel passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tieren sagt er, das ist schon so ein bisschen emanzipiert, aber noch relativ verbunden. Also die könnten sich auch fortpflanzen, wenn der Bauer sagt, das ist die richtige Zeit. Die müssen nicht mehr auf eine bestimmte Zeit warten. Die Pflanzen leben noch ganz in den kosmischen Rhythmen. Und deswegen ist die Kenntnis dieser Rhythmen dasjenige Element, was wir nutzen können, um da einzugreifen, um da mitzuarbeiten, was zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn der Mensch sich individualisiert, bedeutet das, dass er sich emanzipiert von der Natur. Wir sind mit der Natur nicht mehr eins. So hart diese Wahrheit auch ist, das sind wir nicht. Wir sind Kulturmenschen. Wir sind davon getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die landwirtschaftliche Individualität 00:45:23 ===&lt;br /&gt;
Und im zweiten Vortrag, da kommt etwas so Bedeutsames, er beginnt den Vortrag, in dem er sagt, alles, was ich jetzt hier vortrage, sind meine Worte, ist nur für die Praxis gedacht und hat auch nur in der Praxis einen Sinn. Interessanterweise, immer wenn ich zu den Bauern sage, wollen wir mal was machen im landwirtschaftlichen Kurs, dann sagen die immer, gibt es auch was für Praktika? Ich versuche mein Bestes immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kommt ein ganz entscheidender Satz. Und dieser Satz ist von so unglaublich tiefer Weisheit. Da sagt er nämlich, eine Landwirtschaft erfüllt ihr Wesen im besten Sinne des Wortes, wenn sie aufgefasst werden kann, als eine Art Individualität, als eine in sich geschlossene Individualität. Und dann fängt er an, das zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Anthroposophie ist eigentlich nur der Mensch eine Individualität und wird als eine solche bezeichnet, denn auf der Erde hat er ein Ich verkörpert. Tiere, Pflanzen und Mineralien haben auch ein Ich, aber das ist nicht auf der Erde verkörpert. Das ist in anderen Ebenen der geistigen Welt. Auf der Erde hat nur der Mensch ein Ich verkörpert und das ist dasjenige, was uns zu Individualitäten machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Individualität, das ist das Ewige in uns, was von Inkarnation zu Inkarnation schreitet. Das, was uns begegnet, wenn wir auf der Erde sind, das nennen wir eine Persönlichkeit. Denn eine Persönlichkeit, das ist der Ausdruck der Individualität in einer Inkarnation. Also Der Goethe war eine große Persönlichkeit, aber als Der Goethe Goethe war, war er in Anführungszeichen nur der Ausdruck des ewigen Wesens, das Goethe eigentlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wichtig, dass man diesen Unterschied sich klar macht, weil die Individualität, die geht weiter, und die Persönlichkeit ist das, mit dem wir sozusagen arbeiten auf der Erde. Und wir wirken als Persönlichkeit auf die Entwicklung dieser Individualität und sie inspiriert uns ja die ganze Zeit. Das ist so ein hin und her sich bewegen eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wie kommt Rudolf Steiner jetzt dazu zu sagen, eine Landwirtschaft, also verstehen Sie, ein Bauernhof sei eine Individualität. Und meiner Kenntnis nach ist es das einzige Mal, dass er so darüber spricht, über diesen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das jetzt wieder anschließen an das, was wir bisher miteinander besprochen haben, dann beginnt für den Menschen das Individualität-Werden können nach Golgatha. Das heißt auch für die Erde beginnt das Individualität-Werden nach Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich das einmal so richtig vorstellt, er geht dann los und beschreibt, wie diese Individualität in ihrer Organik ausgebildet ist. Und wenn es eine Organik eines Wesens gibt, heißt das, es gibt eine wirkliche Inkarnation. Es gibt eine Leiblichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er fängt an und sagt, der Kopf von dieser Individualität in der Landwirtschaft, der steht im Vergleich zum Menschen auf dem Kopf. Also der Kopf ist unter der Erde. Und der Boden, also die Kulturschicht, das sei das Zwerchfell dieses Wesens. Und als Bauern würden wir mit den Tieren und Pflanzen im Unterleib, in dem Verdauungsorgan dieses Wesens, leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stellen uns das einmal richtig konkret vor. Also wir haben ein Wesen, sagen wir wir haben einen Hof, einen arrondierten Betrieb, das ist für den Bauern das Schönste. Wir haben die Hofstelle und rundherum sind alle Flächen. Das heißt, überall wo Boden ist, ist das Zwerchfell ausgebreitet. Das heißt, dieses Wesen ist so groß wie der gesamte Hof. Und es geht, wenn wir uns das jetzt umgekehrt zu uns vorstellen, in die Tiefen auf der ganzen Größe und in die Höhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie sich jetzt diesem Hof nähern, Sie besuchen den Bauern oder Sie wollen Milch holen oder was auch immer, und Sie wandern da entlang, dann treten Sie irgendwann durch die Hautbarriere in diese Wesenheit ein. Unfassbar, oder? Sie sind im Leib dieses Wesens. Die Bauern sind da die ganze Zeit. Die arbeiten mit, an und auf dieser landwirtschaftlichen Individualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt sagt er, das sei eine Individualität, so ein Bauernhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Trägerschaft der Landwirte: Ein Vergleich mit der Elternschaft 00:50:42 ===&lt;br /&gt;
Ich nehme das wirklich ganz ernst und ich studiere diese Frage und versuche zu ergründen, wie genau das eigentlich zusammenhängt. Wenn wir die Hinweise ernst nehmen und wenn wir das mal konkret denken, dann hat sich mit Golgatha eine geistige Wesenheit oder viele geistige Wesenheiten auf unserer Erde, in diese Erde hinein inkarniert. Der Christus ist das erste geistige Wesen, was eine wirkliche Verkörperung durchmacht. Vorher gab es das nicht. In der geistigen Welt gibt es Metamorphosen, aber es gibt keinen Tod. Es gibt diese Art, es gab es nicht. Es ist das erste Mal. Und wenn er das durchlaufen hat, scheint es plötzlich die Möglichkeit zu geben, dass auch andere geistige Wesen sich verkörpern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil diese landwirtschaftliche Individualität ist verkörpert in einem Erdenort. Und es ist so, dass wir ja inkarnieren und exkarnieren, das ist unser Entwicklungsgang. Das gilt für die landwirtschaftliche Individualität nicht. Rudolf Steiner drückt das aus im Kurs, indem er sagt, sie ist ein in der Zeit fortdauerndes Wesen. In der Zeit fortdauernd. Es gibt Zeit und Raum nur auf der Erde. In der geistigen Welt spielt das keine Rolle. Das heißt, die ist da und die ist an diesen Erdenort gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie kann das jetzt entwickelt werden? Wenn es genau den gleichen Duktus hat, dass wir uns als Individualität entwickeln, dann müssen die sich ja auch entwickeln können. Wie geht denn das jetzt voran?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es beginnt damit, dass der Landwirt, die Landwirtin, ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass es dieses Wesen überhaupt gibt. Ich bin mir sicher, in den alten Mysterien wussten die Menschen das. Wir haben das nur komplett verloren. Und erst durch den landwirtschaftlichen Kurs, ganz am Ende von Rudolf Steiners Erdenwirken, dürfen wir das erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser erste Satz, der sagt eigentlich alles, was wir wissen müssen. Er sagt, eine Landwirtschaft erfüllt ihr Wesen im besten Sinne des Wortes, wenn sie aufgefasst werden kann als eine Art Individualität. Wenn wir sie so erkennen, wenn wir sie so auffassen, das ist der erste Schritt, damit sie ihr Wesen erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, das kann man sich gut vorstellen, wenn man daran zurückdenkt, wie das ist als Eltern. Also, da ist ein kleines Baby und das liegt vor uns auf dem Wickeltisch, und am Anfang ist es ja mit sich beschäftigt und kommt noch nicht in so eine Kommunikation mit uns. Das entwickelt sich ja ganz langsam. Aber wir schauen diesen Menschen an und wir wissen, das wird ein ganzer Mensch werden. Das wissen wir zu 100%. Der wird Autofahren, Roller fahren, tapezieren, alles machen. Das sehen wir schon in dem, was da liegt, das wissen wir. Wir antizipieren das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann ja oft so ein Gespür davon haben, dass da viel mehr ist, als nur dieses kleine menschliche Leiblein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beim Menschen ist es ja eigentümlich, dass der Mensch ein Mensch werden kann am anderen Menschen. Ein Schwein, wenn das geboren wird, dann ist das Fertig-mit-Schwein-Sein. Das kommt raus und die Schweinheit des Schweins ist vollständig ausgebildet. Das lernt noch besondere Fähigkeiten, wie montiere ich die Tränke in diesem Stall ab und so, das lernen die noch. Aber die Schweinheit selbst, die ist fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen ist das nicht so. Wenn der Mensch keinen Umgang mit anderen Menschen hat, wird der Mensch kein Mensch. Das verkümmert. Und er wäre auch auf sich allein gestellt nicht lebensfähig. Es ist doch sehr bemerkenswert, dass das beim Menschen so ist. Das heißt, wir als Mensch müssen dem anderen ein Vorbild sein, damit er ein ganzer Mensch werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt so ein ganz besonderer Vorgang zustande. Wissen Sie, irgendwann fangen diese kleinen Babys an, mit uns in eine Kommunikation zu treten. Auf einmal halten die den Blick so einen Moment, die lächeln. Wunderbarste Momente, das sind wirklich herrlich, die wirst du nie vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was geschieht da eigentlich, indem wir diesen kleinen Mensch als einen vollständigen Mensch erkennen, hat dieser kleine Mensch die Möglichkeit, sich in uns zu erkennen. Weil wir ihn so auffassen. Und die Babys haben eine ganz besondere Wahrnehmungsfähigkeit, die sind nämlich in ihrer Leiblichkeit und gleichzeitig im Umkreis. Die gucken auch zu. Also ganz, ganz besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch mit der landwirtschaftlichen Individualität. Das ist ein Wesen, das zum ersten Mal auf die Erde kommt. Wenn der nathanische Jesusknabe geboren wird, ist das das erste Mal, dass sich die Seele des Adam-Kadmon, des Ur-Adams, verkörpert. Eine Seele vor dem Sündenfall. Völlig unschuldig. Und diese Ich-Fähigkeit ist noch gar nicht ausgebildet. Am Anfang redet der auch gar nicht viel. Der braucht erst dieses Zusammenkommen mit dem zarathustrischen Jesusknaben, damit sozusagen das ganze Wissen, die ganze Weisheit der Menschen da aufgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das übertragen auf die landwirtschaftliche Individualität, dann ist das ein hochweises Wesen. Die weiß alles, aber die Ich-Entwicklung ist ganz am Anfang. Die machen das erst seit 2000 Jahren. Und die wurden am Anfang in den alten Mysterien vielleicht erkannt. Und dann gab es eine ganz lange Durststrecke, wo die Bauern das instinktiv irgendwie vielleicht gefühlt haben. Aber dieses ist auch verloren gegangen und jetzt braucht es wirklich die Erkenntniskraft. Sonst setzt sich da kaum Entwicklung fort. Dann müssen die warten, bis die Menschen wieder so weit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kommunikation mit der landwirtschaftlichen Individualität 00:57:26 ===&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner geht im landwirtschaftlichen Kurs so weit, dass er darlegt, wie die Kommunikation funktioniert zwischen der landwirtschaftlichen Individualität und den landwirtschaftlich tätigen Menschen. Er beschreibt das zum Beispiel so, dass der Landwirt über den Acker geht und plötzlich etwas weiß. Und dann probiert er es aus und dann geht es. Das hat er noch erlebt. Also das ist altes instinkthaftes Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe auch noch so Bauern kennengelernt, die waren so verbunden mit ihrem Hof, dass die sagen konnten, wir müssen mal da oben auf die Wiese, irgendwas ist da. Die konnten nicht sagen was, aber du bist hingegangen und da war ein Baum am Zaun gefallen oder so. Also die Bauern werden nachts geweckt, 3 Uhr nachts, das ist vollkommen still. Die werden geweckt, die werden so wach, dass die in den Stall runtergehen und dann brauchen sie Tierhilfe. Das ist nicht das Tier, was die ruft, das ist die landwirtschaftliche Individualität, die weckt. Für die Pflanzenbauern ist es genau das Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Lehre gemacht und dann war ich im Saarland auf dem Betrieb und wir mussten noch Winterweizen säen. Und es war alles fertig, abgedreht, Maschine am Trecker, alles bereit, nur draufspringen und säen. Und es ging die ganze Woche nicht. Und irgendwann wache ich morgens auf und es war, und heute musst du säen. Egal was, ich gehe jetzt säen. Habe ich das gemacht und mit dem letzten Strich vom Vorgewende fängt es an zu schneien. Und dann war da Winter, da wäre kein Winterweizen mehr in die Erde gekommen. Wenn man dem folgt, dann hilft einem das kolossal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt geht Rudolf Steiner so weit im Kurs, dass er drei verschiedene Zugänge zeigt, wie der Mensch das heute kultivieren kann. Dass es in eine wirkliche Kommunikation kommt mit dieser Wesenheit. Also da liegt noch einiges an Arbeit vor uns tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Hofübergabe: Trägerschaft und Loslassen 00:59:21 ===&lt;br /&gt;
Aber wissen Sie, es gehört zu den schwersten Momenten des Landwirtes, der Landwirtin, wenn sie nach 30 Jahren oder was auf diesem Hof diesen Betrieb übergeben muss, an die nächste Generation. Das ist fast nicht zu schaffen. Die meisten Hofübergaben scheitern. Ob das innerfamiliär ist, außerfamiliär, es ist unglaublich schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es liegt nicht daran, dass, gut, du willst keinen Trecker fahren, ja, Hühner, keine Kühe mehr oder so, das ist Technisches. Was passiert ist, dass die Landwirte zum Träger dieser Individualität werden. Es ist ein realer Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, wenn wir Eltern sind, sind wir auch Träger dieser Kinder. Am Anfang trägt die Mutter es wirklich in ihrem Leib. Und danach tragen wir das auch literal noch ziemlich lange herum und immer wieder und immer wieder. Mein Sohn ist jetzt acht, den schaffe ich kaum noch, aber meine Tochter ist fünf, da mache ich das auch selber noch ganz gerne, also man hat das doch auch, oder? Wenn die irgendwann 35 sind und die brauchen Hilfe beim Tapezieren, dann kommst du ja trotzdem und machst das. Also die Trägerschaft ändert sich nur ein bisschen, je besser die im Leben selber klarkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Individualität ist ein zutiefst weises Wesen, aber eben in der Erdeninkarnation unerfahren. Was die Landwirte ihr zeigen, ist, wie das geht. Das ist unsere Aufgabe, ihr bei dieser Inkarnation zu helfen, ihr zu zeigen, wie geht denn Erden-Sein eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Trägerschaft, die kann man erleben auf Betrieben, und das geht bis in die Physis hinein. Dann sehen Sie, die Landwirte, die ernähren sich aus dem, was aus dem Leib kommt, den sie da bewirtschaften dürfen. Physisch. Und wenn die Bauern über die Äcker gehen, über die Wiesen auf dem Hof, dann fallen Haare runter, Schuppen, Augenbrauen, und das nimmt sie auf in ihre Leiblichkeit. Das senkt ja die Quantität. Ja, aber vergleichen Sie mal die Größenverhältnisse, oder? Dass sie natürlich ein paar mehr Möhren macht, als wir jetzt schuppen, sei dahingestellt. Aber das wird bis in den Leib eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass man das jetzt nicht mal eben so herüberreichen kann – oder das kann man doch erst machen, wenn man weiß, der andere Mensch wird dieses Gut tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte mal die Situation auf dem Betrieb, da gab es eine außerfamiliäre Hofübergabe, am Anfang war alles super, unten haben die Abgebenden gewohnt, oben die Übernehmenden, junge Familie mit Baby und so, und die haben nach einem Dreivierteljahr oder was dann nicht mehr miteinander gesprochen. So ist es dann geworden. Und da war ich mit der jungen Familie da, und die Frau stand mit dem Baby so auf dem Arm vor mir, und ich habe zu ihr gesagt, stell dir vor, wir würden jetzt eine Woche hier miteinander verweilen, und wir wären auch pädagogisch, es wäre alles super, und nach einer Woche würde ich sagen so, und jetzt, gib mir dein Kind und geh. Und dann hat die sich so weggedreht, wissen Sie, so instinktiv. Aber genau so fühlt sich das an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sitzen beim Notar, alles ist geregelt, und die können die Unterschrift nicht machen, es geht einfach nicht. Wissen Sie, und wir müssen das ja machen, wir müssen die Höfe ja weitergeben, es muss ja weitergehen. Und das ist wieder, da kann man sich wieder helfen, wenn man das mit den Kindern so ein bisschen vergleicht, wissen Sie, wenn die in den Kindergarten gehen, ich habe immer die Eingewöhnung gemacht, herrlich. Man sitzt da in dieser Welt, die da geschaffen wird, und man darf einfach mit Milchreis essen, drei Wochen lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt aber ja der Moment, wo du dann gehen musst, und du weißt genau, die Erzieher, die machen das super mit den anderen Kindern, für das Kind ist das gut, für dich selber ist es auch gut, aber du hast trotzdem Tränen in den Augen, wenn du aus der Tür gehst. Und das muss ja so sein, oder, wir müssen durch diesen Schmerz doch irgendwie durch, dann können wir damit umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommt Einschulung, und wenn die dann durch das Blumentor gegangen sind, dann kannst du ja nicht mehr mit, und dann machen die alleine, und du bist so, also, oder? Das heißt, die Landwirte müssen da irgendwie durchgehen, und es geht eben mit Bewusstsein. Wenn ich weiß, dass das kommt, das wird genauso wehtun, aber wenn ich weiß wofür, dann kann ich damit was tun. Und dann kann sich das auch gut entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Erdenleib des Christus: Brot, Wein und Auferstehungskräfte im Mist 01:04:05 ===&lt;br /&gt;
Ja, zum Abschluss. Der Christus hat ja etwas getan an den Ätherleibern, oder an seinem Ätherleib, das für alle Menschen von Bedeutung ist. Und da habe ich mich gefragt, ja, aber wie geht es denn eigentlich jetzt? Also, wie kommt es denn von dem Ätherleib eigentlich an alle Ätherleiber? Wie kommen wir da dran?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem er sich mit der Erde verbindet, wird ja, dass sein physischer Leib die ganze Pflanzenwelt ist, dieses ganze ätherische Sein ist sein Ätherleib, der Astralleib, das finden wir in der Astralität, aber auch in den Tieren und so weiter, und sein Ich ist ja klar, das ist bei ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, und das ist wirklich ganz konkret. Das ist überhaupt gar nicht so eine Vorstellung, die wir uns machen, sondern es geht wirklich, es ist ganz konkret. Und auch da im landwirtschaftlichen Kurs, da gibt es so Stellen, da kann man sich mal wundern, wie Rudolf Steiner da spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kommt da zu sprechen auf die Ernährung, und dann sagt er, also der Wiederkäuer und der Mensch, die nehmen aus der Nahrung eine Ich-Anlage entgegen. Und der Mensch braucht diese Ich-Anlage, um an diesem Vorbild sozusagen sein Ich zu entwickeln. Wir sind da ja mittendrin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiederkäuer, die haben kein Ich verkörpert auf der Erde, und deswegen brauchen die das nicht für sich selbst und opfern das in den Mist. Und dann sagt er, das ist ja toll, dass das übrig bleibt, und da sind Lebenskräfte des Tieres drin, da sind Seelenkräfte des Tieres drin, und diese Ich-Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und jetzt kann man sich ja mal wirklich fragen, was ist denn das, diese Ich-Anlage. Denn wenn die Tiere kein Ich verkörpert haben, haben die Pflanzen ja schon mal gar kein Ich verkörpert. Also kann es nicht pflanzlichen Ursprungs sein. Denn die gleiche Nahrungsgrundlage des Wiederkäuers und uns ist die Pflanze. Also irgendwie muss es mit der Pflanze zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann fährt er fort mit seiner Besprechung da, der spricht ja über Dünger und so weiter, das ist einfach wirklich ganz, ganz großes Kino. Da sagt er, der Mist hat die Kraft, das Unorganische des Erdigen zu überwinden. Er hat die Kraft, das Unorganische des Erdigen zu überwinden. Das klingt technisch, aber das heißt, dass er dem bloßen Mineral Lebenskräfte einzuverleiben weiß. Dann überwand er den Tod nach drei Tagen. Es hat die Kraft, das Unorganische des Erdigen zu überwinden. Da stecken irgendwie Auferstehungskräfte in diesem Mist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, ich habe da lange dran gerätselt, an dieser Frage. Viele, viele, viele Jahre. Und irgendwann habe ich genau den leuchtenden Buchdeckel aus dem Regal gezogen. Und das möchte ich Ihnen einmal kurz im Wortlaut vorlesen, weil dann verstehen wir auch, wie das eigentlich alles zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da heißt es, und das Abendmahl selber. Welch unendliche Vertiefung erfährt es, wenn wir verstehen, dass der Erdenleib der Leib des Christus ist. Was ist das Brot, das aus den Getreidekörnern gebacken wird? Wie muss der Geist der Erde zu diesem Brot sprechen? Dies ist mein Leib. Das muss man wörtlich nehmen. Wie muss der Geist der Erde zu den Kräften der Pflanzen sprechen? Wie muss er, nachdem er sich vereinigt hat mit dem Erden-Ich, zu den Säften, die in den Pflanzenströmen sprechen? Dies ist mein Blut. So wie das Blut durch ihre Adern rinnt in ihrem Leib, so rinnt im Christusleib, im Erdenleib wörtlich das Blut Christi in den Pflanzensäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit können wir verstehen, was eigentlich beim Kultus passiert. Dass das wirklich geht. Dass man Brot und Traubensaft oder Wein wandeln kann in die Kommunion, in den Leib und das Blut Christi. Und gleichzeitig verstehen wir, was das eigentlich für eine heilige Arbeit ist, die diese Menschen auf den Feldern vollbringen. Wir nennen das ja auch das Priestertum an der Erde. Wenn sie für uns alle die Scholle bereiten und die Nahrung machen und eben Hilfe bekommen haben durch den landwirtschaftlichen Kurs, dass wir für unsere Zeit Nahrung wachsen lassen können, die uns wirklich ernähren kann und in die Zukunft führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das verstehen, dann haben wir auch eine Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Marcel Waldhausen am 21. Mai 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost
Film/Bild: François Hagdorn&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Marcel Waldhausen am 21. Mai 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Aktuelles */&lt;/p&gt;
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Willkommen bei anthro.world. Was tun wir? Man könnte auch sagen: Wir sind eine &#039;&#039;&#039;anthroposophische Begegnungs- und Innovationsplattform&#039;&#039;&#039;. Hier kannst du erleben, wie dir Anthroposophie in tiefen Lebensfragen und deinem Alltag Sinn und Kraft geben kann - also nicht nur &amp;quot;zur Sonntagsstunde&amp;quot; in geschlossenen elitären Kreisen. Unter der Leitung von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und François Hagdorn werden hier Begegnungsräume für Menschen &amp;quot;wie du und ich&amp;quot; geschaffen, in denen offen über geisteswissenschaftlichen Zusammenhänge von Rudolf Steiner nachgedacht werden kann. Wir scheuen uns nicht unseren Gedankenaustausch live im Internet mit allen Menschen zu teilen. Sondern wir regen an authentische Ich-Botschaften zu geben, und Verantwortung fürs eigene Tun und fürs die eigene Wort zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwilligkeit - Nehmen und Geben ===&lt;br /&gt;
[[MitTun bei Anthro.World|Unser Tun]] beruht auf &#039;&#039;&#039;Impulsen der Freiwilligkeit&#039;&#039;&#039;. Du kannst bei uns Texte lesen, Vorträge anhören oder Kurse belegen. Die Methode unserer Organisation basiert auf dem &#039;&#039;&#039;Prinzip nehmen und geben&#039;&#039;&#039;: Viele unserer ehemaligen Kursteilnehmer übernehmen Verantwortung für künftige Kurse und Veranstaltungen. Egal ob im privaten Umfeld, oder für oder mit anthro.world. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==== Online Lesekreise ====&lt;br /&gt;
Uns motiviert es &#039;&#039;&#039;Neuland&#039;&#039;&#039; zu betreten und &#039;&#039;&#039;unorthodoxe Methoden&#039;&#039;&#039; ausprobieren. Dabei hoffen wir auf Nachahmer! Wir haben als &#039;&#039;&#039;erster Veranstalter live im youtube [[Online Lesekreise|online-Leserkreise]] veranstaltet&#039;&#039;&#039;, und diese Lesekreise sind ohne Bezahlschranke frei verfügbar. Bis heute, (Dezember 2023), findet man kaum oder gar nicht öffentliche anthroposophische Lesekreise im Internet. In diesen Zeiten scheint der offene Umgang mit geisteswissenschaftlichen Inhalten ungewohnt. Viele Menschen fragen sich ggf.: Warum soll ich mich angreifbar machen? Durchaus mangelt es nicht an Expertenvorträgen. Aber kann das lebendig sein, wenn nur Experten öffentlich sprechen und wenn &amp;quot;normale Menschen&amp;quot; das nicht wagen? &#039;&#039;&#039;Wir sehen es geradezu als Aufgabe und als Schulung an, öffentlich und frei anthroposophische Themen zu bewegen&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;Ich-Botschaften&#039;&#039;&#039; sendet und achtsam seine Gedanken sortiert. Im bewussten Sprechen liegt eine Entwicklungs- und Zukunftsaufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innovationsführer&#039;&#039;&#039; sind wir auch bei den [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|&#039;&#039;&#039;Nebenübungen in Gruppenarbeit&#039;&#039;&#039;]]. Wir führen fortlaufend Kurse durch (derzeit läuft die 7. Staffel seit Herbst 2024). Unsere Kurse sind teilweise live und öffentlich im youtube, teilweise physisch, und online (aber nicht öffentlich). Auch hier: Nachahmer willkommen! Es gibt inzwischen einige Anbieter für NÜ in Gruppenarbeit, jedoch findet man bis heute keine öffentlichen Beiträge. Es wäre aber gut, wenn die Nebenübungspraxis noch viel populärer wird, wir haben festgestellt, dass die &amp;quot;Erfolgsquote&amp;quot; bei NÜ in Gruppenarbeit signifikant hoch ist, während bekanntlich bei den NÜ als &#039;&#039;&#039;Einzelkämpfer&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hand aufs Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;fast kein Mensch&#039;&#039;&#039; den NÜ im Alltag treu bleiben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzwerke für Bildung und Recherche ====&lt;br /&gt;
Anthro.world ist Teil eines &#039;&#039;&#039;unabhängigen Netzwerks&#039;&#039;&#039;, bestehend aus der weltweit größten anthroposophischen Enzyklopädie [[A:|anthrowiki.at]], dem Schwesterprojekt [[b:|biodyn.wiki]] für die biodynamische Landwirtschaft, mit transkribierten Vorträgen von den besten Biodynamik-Dozenten unserer Zeit. Und im [[s:|steiner.wiki]] befinden sich die Schriften und Vorträge von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Die werden aktuell in zitierfähiger Qualität aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Werte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freilassendes Handeln ====&lt;br /&gt;
Es ist eine &#039;&#039;&#039;Gratwanderung&#039;&#039;&#039;: Wir schätzen und würdigen zu 100% die Werke von Rudolf Steiner und bemühen uns seine Aussagen im richtigen Kontext zu verstehen und zu vermitteln. Auf der anderen Seite fordert Rudolf Steiner zu Recht, dass Menschen nicht seinen Worten &amp;quot;glauben&amp;quot; sollen, sondern dass sich jeder interessierte Mensch kritisch mit den geisteswissenschaftlichen Tatsachen auseinander setzten soll, selber durchdenken soll. Also kein &amp;quot;nachbeten&amp;quot;, kein Auswendiglernen, kein Zitieren. Uns liegen Erfahrungen und Berichte vor, dass auf diese Weise die von Rudolf Steiner gegebenen Beschreibungen damals wie heute mit innerer Gewissheit als Tatsache empfunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Menschen nur individuell und persönlich und nur bei Interesse auf eine solche Entdeckungsreise begeben können, ist jede Art von Zwang, wozu auch Druck, Wertung oder Zwang, fehl am Platze. Auch Hierarchien, wie sie häufig in traditionellen Lesekreisen und ähnlichen Veranstaltungen vorkommen, können kontraproduktiv sein. Das Sprichwort sagt ja, &amp;quot;es gibt verschiedene Wege nach Rom&amp;quot;. Und das gilt auch für die Anthroposophie: &amp;quot;Es gibt verschiedene Wege, wie wir die Übergänge zwischen unserer materiell stofflichen Welt und der geistigen Welt erleben können&amp;quot; und es kommt nur darauf an, Freiraum für die Entdeckung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher verstehen wir es als Gratwanderung, die uns überlieferte Anthroposophie nicht als starres Konzept durchzupauken, nicht mit starrem Curriculum zu arbeiten, sondern bei Begegnungen stets tastend mit der Frage zu sein: [[WER BIST DU - Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard, 2019|Wer bist du?]] Und, was braucht du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wertung vermeiden ====&lt;br /&gt;
Wenn alles richtig in unseren Veranstaltungen und Kursen läuft, wirst du daher selten hören: &amp;quot;Das ist richtig&amp;quot;, oder &amp;quot;Das ist falsch&amp;quot;. Oder du wirst hoffentlich nicht etwas Besserwisserisches hören in dem Stile: &amp;quot;Rudolf Steiner hat gesagt ....&amp;quot;. Unser Ideal ist die Verwendung von Ich-Botschaften: &amp;quot;Ich habe verstanden, dass die Aussage von RS so oder so zu verstehen ist&amp;quot;. Und das gibt dem Gegenüber wiederum Raum um wiederum seine eigene Wahrnehmung daneben hinzu zu stellen. Auf diese Weise sollte kommt es nicht zu Wertungen, nicht zu eigenen Überhöhung, sondern zur Meinungsvielfalt. Man schult sich im Zuhören, man lernt an dem Verständnis des Gegenüber und man behält stets Augenhöhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperation und Vielfalt ===&lt;br /&gt;
Wir haben unsere Schwerpunkte, aber wir sind nicht der Auffassung, dass &amp;quot;unsere&amp;quot; Inhalte oder Methode besser als diejenige von anderen Initiativen sei. Jeder hat seinen Duktus seinen eigenen Wertekanon. Wir sind ausgesprochen an Vielfalt interessiert und wir sind offen für Gespräche über neue Ideen und Kooperationen. Vielleicht ergeben sich kurz- mittel- oder langfristig Räume des Schaffens?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du in die oben beschriebenen Richtung etwas mit uns bewegen möchtest, hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Anmeldefristen für die 10. Staffel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmeldungen für die 10. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit (Start Q1/ 2026) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:8._Staffel,_1._Folge_Montags_19h_2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum Link [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hier weitere Beispiele von öffentlichen Gruppen in der 8. 3. und 1. Staffel und eine Teilnehmerstimme.&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt3.Staffel_Die_Nebenübungen.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|rechts|klasse=responsive-img|mini|3. Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel_die_Nebenübungen.JPG|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|rechts|klasse=responsive-img|mini|1. Staffel Die NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnehmerstimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039; &#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039; Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melden bzw. Anmelden für künftige neue online-Lesekreise im Jahr 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Unsere [[online Lesekreise]]: Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
Wir haben auf der Seite Online Lesekreise eine Warteliste für online Lesekreise. Bitte Wünsche über das  [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] oder per e-mail an Christine äußern. Du kannst auch initiativ werden uns einen eigenen Lesekreis bei uns auf die Beine stellen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstehen verschiedene online-Lesekreise. Welche, die nicht aufgezeichnet werden, und welche, die nach voriger Absprache und Einverständnis von der Gruppe und von uns aufgezeichnet werden - mit dem Ziel der freien Zurverfügungstellung in youtube.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Online Lesekreise#Warteliste für künftige Lesekreise|| hier geht&#039;s zur Anmeldeliste |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Wir lesen am Freitag, den 19. Juni 2026 um 18h online und live die Johanni-Imagination. Der Link zur live Teilnahme ist: https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
[[Datei:GA229.jpg|thumb|link=https://steiner.wiki/GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|links|192x192px|Lesen der Johanni-Imagination, [[s:GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|Link]] ]]&lt;br /&gt;
Den Text von der Johanni-Imagination findest du u.a. hier: VIERTER VORTRAG, den Rudolf Steiner am 12. Oktober 1923 in Dornach, Schweiz, hielt. [[s:GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|Link]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten wir uns noch nicht persönlich kennen, und möchtest du live mit Ton und Kamera auf jit.si teilnehmen, dann melde dich bitte zum kennen lernen bei François hier: https://anthro.world/impressum/kontakt-formular.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini]]Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier klicken zum Vortragszyklus [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Die Apokalypse des Johannes]] von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neueste Beiträge &amp;amp; Empfehlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im April 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marcel Waldhausen | Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel_Waldhausen_2026-4-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs|mini|[[b:Marcel_Waldhausen|Marcel Waldhausen]] am 2. April 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost zum Thema Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch. [https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und dieses ganze Geschehen, was wir dann haben als das Leben des Jesus Christus auf Erden, ist eigentlich eine Inkarnationsbeschreibung dieser Wesenheit. Und es ist ja die höchste Gottheit, und sie macht aber keine Deluxe-Gott-Verkörperungs-Edition durch, sondern geht ganz rein in dieses Erdensein, mit allem Schmerz, mit allem Leid, mit allem Unverständnis, mit allem Versuchtwerden. Das ist ja auch die ganze Zeit ein Ringen. Das kommt nicht und es ist alles klar, sondern es muss sich auch die ganzen Dinge erringen, wirklich ein Mensch werden. Und Steiner spricht da von der Jesus-Werdung des Christus. Also der macht das wirklich, der macht das alles durch.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Osterereignisse_im_Hinblick_auf_die_Entwicklung_von_Erde_und_Mensch_-_ein_Vortrag_von_Marcel_Waldhausen,_2026 | hier geht&#039;s zum schriftlichen Beitrag &amp;amp; Film |]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im März 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 2026 hatten Dr. Michael Birnthaler und Dr. Wolfgang Peter am Rande der Theateraufführungen der Mysteriendramen auf Schloss Hohenfels einen Gedankenaustausch zum &amp;quot;Aufeinandertreffen der Aristoteliker und der Platoniker&amp;quot; bei den Anthroposophen, welches mit &amp;quot;Michael-Prophetie&amp;quot; ausgedrückt ist: &lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_und_Wolfgang_Peter_2026-2-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und Dr. Michael Birnthaler am 3. Februar 2026 auf Schloss Hohenfels. [https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Du kannst nichts erzwingen, aber man muss wach sein für Begegnungen, für Momente, die etwas auslösen, die etwas wecken und dann kommt etwas ins Rollen. Und dass man das nicht verschläft. Das ist eine ganz wichtige Sache. Ich hab gemerkt, mit Erzwingen … und ich will unbedingt das und … das funktioniert nicht. Es muss irgendwie … es muss das ganze Umfeld passen und das Wichtige auch im Michaelischen Impuls ist, dass man schafft, gemeinsam etwas zu schaffen, was sehr individuell ist und trotzdem miteinander umgehen kann. Das ist das Schwierigste.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Ja genau! Aber ist es für dich auch ein Anliegen, dass du sagst, du willst Strömungen zusammenbringen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039;: Ja, absolut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Auch gerade jetzt spezifisch Platoniker und Aristoteliker?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, absolut. Absolut! Offensein überhaupt für die Welt grundsätzlich. Ich verstehe natürlich auch, was mit dem Materialismus passiert, der da ist. Man muss es kennenlernen. Es ist eine große Herausforderung. Und ich bin doch der Meinung, es ist aber ein sehr geistiges Zeitalter auch. Und das ist halt der dunkle Schatten, also namentlich das ahrimanische Element und so. Obwohl genug Luziferisches ja auch noch da ist. Und so als würde uns das immer vorgehalten als Aufgabe. Weil bekämpfen kann man ihn einmal vor allem auch in sich. Wenn man in sich mit diesen Widersacherkräften nicht fertig wird, kann man in der Welt nichts verändern entsprechend. Das ist das Problem.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortrag von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2026 hielt Wolfgang Peter im Rahmen der jährlichen Anthroposophischen Tagung in Wien ein seminaristischen Vortrag zum Thema Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen. Im Anschluss gab es noch Übungen aus der Sprachgestaltung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-2-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 21. Februar 2026 auf der Anthroposophischen Tagung in Wien. [https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ja, es geht weiter mit dem Brückenbauen. Und zwar wollen wir Brücken bauen vom Gewordenen zum Künftigen. Und wir werden dann am Ende […] Sprachgestaltung machen. Arbeiten mit der Sprache. Und es wird sich zeigen, dass die Arbeit mit der Sprache eine der Brücken sein kann, die uns vor allem natürlich von Mensch zu Mensch führt, die uns aber auch führt zu einem tieferen Verständnis von uns selbst, […].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Brücken - vom Gewordenen zum Künftigen. Das Gewordene, wenn ich es jetzt in seiner strengsten Form nehme, dann sage ich, es ist das Abgestorbene. […]. Das, was fest geworden ist, steht, was sich nicht mehr verändert, nicht mehr in Bewegung ist.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|mini|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir [[Michael Rheinheimer]] bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folge 1: Die &amp;quot;APOKALYPSE DES JOHANNES&amp;quot; von Dr. Wolfgang Peter - eine freie Zusammenfassung von Marion Selzer, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1. Folge Zusammenf. Apokalypse von Marion Selzer 2025.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|thumb|Eine freie Zusammenfassung der 1. Folge &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] durch [[Marion Selzer]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erstellt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV eine freie Zusammenfassung der Folge 1 aus dem Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Marion beabsichtigt, Wolfgangs lange Vorträge in einer kompakten Form zugänglich zu machen, wobei sie auch eigene Gedanken einfließen lässt. Inhaltlich fokussiert sich die Zusammenfassung auf die Identität des Johannes als den wiedererweckten Lazarus und dessen Einweihungserlebnis, das zur Offenbarung der Apokalypse führte, sowie auf kosmische Entwicklungsprozesse und die Rolle des menschlichen Ichs im Verhältnis zu Christus und höheren Hierarchien, insbesondere im Kontext von Karma, Reinkarnation und der Transformation der menschlichen Wesensglieder. Es wird betont, dass die Entwicklung des Menschen auf das Erreichen eines freien Willens und die Fähigkeit zur eigenständigen Schöpfung ausgerichtet ist, was durch die Siebener-Zyklen in der Apokalypse symbolisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|| Hier geht&#039;s zum Video|]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Werde_Apokalyptiker_für_geistiges_Erwachen_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-12-10.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4|mini|Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter]], 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4 Video] ]]&lt;br /&gt;
Hier führt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] ein Gespräch über die tiefere, [[Anthroposophie|anthroposophische]] Bedeutung des Begriffs &amp;quot;[[Apokalypse des Johannes|Apokalypse]]&amp;quot;, der hier als &amp;quot;Enthüllung&amp;quot; oder &amp;quot;[[Offenbarung]]&amp;quot; der geistigen Welt und des eigenen geistigen Wesens (des Ichs) definiert wird, im Gegensatz zur gängigen Vorstellung des Weltuntergangs. Wolfgang betont, dass die Menschheit heute im Bewusstseinsseelenzeitalter die Chance hat, durch eigene Arbeit – insbesondere durch Selbstbeobachtung und Schulungsübungen (Wolfang verweist insbesondere auf die sogenannten [[Nebenübungen]]) – ihre karmischen Zusammenhänge und die tiefere Realität des sozialen Miteinanders zu erkennen. Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und zur Entwicklung einer unabhängigen Urteilskraft wird als unerlässlich angesehen, um die Herausforderungen der Gegenwart, einschließlich des Umgangs mit künstlicher Intelligenz und gegensätzlichen geistigen Kräften, zu bewältigen und den eigenen individuellen Entwicklungsweg bewusst zu gehen. Er hebt hervor, dass persönliche Erfahrung und das eigenständige Ergreifen dieser geistigen Wahrheiten wichtiger sind als bloßer Glaube oder das Vertrauen auf Gurus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthroposophie_mal_anders_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-6-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI|mini|ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] vom 2. Juni 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI Video] Link zum Videokanal [https://inspiriert-sein.de/ inspiriert-sein.de] von Marion und Jens  ]]Hier führt [[Marion Selzer]] vom YouTube-Kanal „Inspiriert-Sein TV mit Marion und Jens“ ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Peter über den lebendigen und undogmatischen Zugang zur [[Anthroposophie]]. Wolfgang berichtet aus seinen persönlichen Erfahrungen aus der anthroposophischen Sprachgestaltung, die ihn auf den spirituellen Weg führten. Wolfgang betont die Notwendigkeit bewusster geistiger Arbeit und die aktive Gestaltung des Lebens als Weiterentwicklung der Mysterien. Er diskutiert Unterschiede zwischen östlichen und westlichen spirituellen Wegen, die Rolle von Humor und die Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins hin zur geistigen Wahrnehmung, die nicht passiv erfolgt, sondern selbst erschaffen werden muss. Das Interview unterstreicht die aktive Rolle des Menschen bei der Gestaltung und Erlösung der Erde und der Technik sowie die Wichtigkeit, Eigenverantwortung im spirituellen Leben zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Anthroposophische Sprachgestaltung mit Dr. Wolfgang Peter | Ostern 2025 | Rudolf Steiner ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Peter, Sprachgestaltung 2025-4-21.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=j_GwFrP0pA4|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] bei seinem Beitrag über die Sprachgestaltung am 21. April 2025. [https://anthro.world/Sprachgestaltung_mit_Wolfgang_Peter_-_Einf%C3%BChrung_in_Grund%C3%BCbungen,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]An Ostermontag, dem 21. April 2025, gibt Wolfgang Peter eine Einführung in die Grundübungen der [[Sprachgestaltung]]. Mit dabei sind Margherita und Elke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der_Hüter_der_Schwelle_Wolfgang_Peter_2024-7-19.jpg|verweis=Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|mini| hier geht&#039;s zur Transkription [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der promovierte Chemiker [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] aus Österreich und Gründer des Portals [[a:Hauptseite|https://anthrowiki.at]] ist Waldorfpädagoge, Praktiker und Ausbilder in der Sprachgestaltung und spielt mit seiner Theatergruppe [https://mysteriendramen.at/Hauptseite https://mysteriendramen.at] mit Begeisterung u. a. die &#039;&#039;&#039;[[a:Mysteriendramen|Mysteriendramen]] von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Am 19. Juli 2024 hielt Wolfgang am Starnberger See im Haus Freudenberg einen Einführungsvortrag für den dritten Teil der Mysteriendramen ([[a:Der Hüter der Schwelle|Der Hüter der Schwelle]]), welches seine Theatergruppe am folgenden Tag aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription erfolgte durch [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke Jurassovich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Das Menschenrecht zwischen Ost und West - Ein Vortrag von Stephan Eisenhut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephan_Eisenhut_Das_Menschenecht_zw_Ost_u_West_2024-5-4.jpg|verweis=Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|mini|[[a:Stephan Eisenhut|Stephan Eisenhut]] am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
Hier hält der Dreigliederungs-Experte Stephan Eisenhut am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt einen interessanten Vortrag über Pressefreiheit, Menschenrechte und das dem zugrunde liegende Menschenbild und Verständnis von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Sehr schön und ausführlich und gut bebildert führt uns Stephan mit Hilfe seiner Präsentation durch komplexe Zusammenhänge zu neuen Einsicht- und Erkenntnisgebieten von Freiheit, Eigentum, Staat und Zukunft. Der Votrag ist vollständig transkribiert und hat ein Glossar mit allen Schlagworten aus dem Vortrag. Insgesamt ist daraus ein gute Grundlage für das [[Studienmaterial für das Selbststudium|Selbststudium]] entstanden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|| hier geht&#039;s zum textlichen Vortrag von Stephan Eisenhut |]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation - Ein interdisziplinärer Gedankenaustausch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommunikation mit Joël Weser Wolfgang Peter und François Hagdorn 2024-4-26.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=WuYaOQMs__U|thumb| [https://pressenz.com/ Joëel Weser], [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] und François Hagdorn zum Thema Kommunikation vom 26. April 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener, interdisziplinärer Gedankenaustausch im Gebiet der Kommunikation, Begegnung und Berührung. Mit sich, über seinen eigenen Körper (!) und nach draußen mit dem Gegenüber oder mit seiner Umwelt. Seine Tätigkeit beschreibt Joël so: &amp;quot;Ich arbeite schwerpunktmäßig mit und zur PrEssenz®, also zur Entwicklung einer umfassenden, gesammelten und zugewandten Präsenz und damit zu einer Vertiefung und Erweiterung unseres Bewusstsein ... folgende Zugänge zu einer möglichen Kontaktaufnahme zu Joël sind:&lt;br /&gt;
https://PrEssenz.com  und &lt;br /&gt;
https://youtube.com/@PrEssenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer hat was transkribiert? ===&lt;br /&gt;
+++ Stand 2. November 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bernhard Kitzler|Transkribiert von Bernhard Kitzler]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Candida Schön-Kammann|Transkribiert von Candida Schön-Kammann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christof Stiebing|Transkribiert von Christof Stiebing]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ellen Weeder|Transkribiert von Ellen Weeder]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Transkribiert von Jean-Paul Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Gabriele Heitmann|Transkribiert von Gabriele Heitmann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ghislaine Le Moigne|Transkribiert von Ghislaine Le Moigne]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Transkribiert von Heidi Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Transkribiert von Kathrin Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marie Moser|Transkribiert von Marie Moser]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Transkribiert von Marion Selzer]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Müller|Transkribiert von Stefan Müller]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Grabley|Transkribiert von Susanne Grabley]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Sturm|Transkribiert von Susanne Sturm]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Knabenschuh|Transkribiert von Ursula Knabenschuh]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Thomas Babka|Transkribiert von Thomas Babka]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Transkribiert von Ulrike Koska]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Stein|Transkribiert von Ulrike Stein]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Transkribiert von Ursula Dziambor]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
*Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ... :&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transkriptionsstufen ===&lt;br /&gt;
Du willst einen Überblick haben, welche Inhalte transkribiert sind? Dafür haben wir neue [[Spezial:Kategorien|Kategorien]] gebildet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufen 0%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufen 25%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufen 50%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufen 75%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufen 100%]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen (Zuschauer- Zuhörer- Teilnehmer- Leserstimmen) ==&lt;br /&gt;
Bei den «Stimmen» handelt es sich um etwas ganz Wunderbares. Denn es ist ja schön und gut, wenn Menschen begeistert von Rudolf Steiner sind - das ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist mehr darüber zu erfahren, was die anthroposophischen/ geisteswissenschaftlichen Inhalte mit den Menschen tatsächlich tut. Hier eine kleine Auswahl von persönlichen und berührenden &amp;quot;Statements&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne S. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
246 Vorträge – viele mehrfach gehört!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich früher gehofft, daß Du [Wolfgang] „zur Sache“ kommst, nicht mehr ausuferst und mit dem Text der Apokalypse endlich weitermachst, so hoffe ich inzwischen, daß Du DEINEN Weg noch lange, lange so weiter gehst. Du referierst nicht gegebene anthroposophische Inhalte sondern Du schöpfst aus Dir  – Anthroposophie lebt in Dir. Ich bin unendlich dankbar, daß ich das so erleben darf. Susanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne S. aus Österreich, 7. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Doris M. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|| weitere Stimmen für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter |]][[Datei:Doris_M._Stimme.png|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Doris M.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Wolfgangs wöchentliche Vorträge zur Apokalypse des Johannes &#039;&#039;&#039;höre&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;regelmäßig&#039;&#039;&#039; und zeitnah. Nachdem ich heute die &#039;&#039;&#039;187. Folge&#039;&#039;&#039; gehört habe, glaube ich nun, &#039;&#039;&#039;den [[a:Weltenplan|Weltenplan]]&#039;&#039;&#039;, so wie ihn Rudolf Steiner beschreibt, verstanden zu haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noch im [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Lesekreis zu Theosophie]], waren viele Begriffe, wie [[a:Geistselbst|Geistselbst]], [[a:Lebensgeist|Lebensgeist]] und [[a:Geistesmensch|Geistesmensch]] für mich nur &#039;&#039;&#039;abstrakte Begriffe&#039;&#039;&#039;. Später konnte ich diese Begriffe auch mit Inhalten füllen, doch &#039;&#039;&#039;mit diesem aktuellen Vortrag&#039;&#039;&#039; habe ich gelernt, dass sie auch den zukünftigen &#039;&#039;&#039;planetaren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklungen&#039;&#039;&#039; unserer &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; zugeordnet werden können. Dies war für mich neu bzw. war ich vielleicht bisher noch nicht in der Lage, es zu verstehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;menschliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; führte uns durch die Entwicklung von &#039;&#039;&#039;Wärmekörpern&#039;&#039;&#039; (alter Saturn), die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Ätherleibes&#039;&#039;&#039; (alte Sonne) und die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Astralleibes&#039;&#039;&#039; (alter Mond). Nun - hier auf der Erde - wurde uns das &#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039; und wir haben die Möglichkeit unser ICH zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig können wir nun auch schon unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verändern&#039;&#039;&#039;, was dann in der nächsten Verkörperung der Erde (Neuer Jupiter) als Geistselbt zur &#039;&#039;&#039;Vollendung&#039;&#039;&#039; führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Mitte des Bestehens des neuen Jupiters können wir dann auch damit beginnen, unseren [[a:Ätherkörper|Ätherkörper]] zu verwandeln, was dann in der darauf folgenden Verkörperung der Erde (Neue Venus) &#039;&#039;&#039;als Lebensgeist&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und letztendlich, in der Mitte des Bestehens der Neuen Venus können wir damit beginnen unseren &#039;&#039;&#039;physischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Körper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;, was dann in der letzten Verkörperung der Erde - dem Vulkan - als &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und all diese &#039;&#039;&#039;Verwandlungen&#039;&#039;&#039; gestalten wir willentlich und in Bewusstheit und Freiheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch wenn die Zeitspanne bis zur letzten Verkörperung unserer Erde für mich unvorstellbar ist, &#039;&#039;&#039;sehe&#039;&#039;&#039; ich doch dieses &#039;&#039;&#039;wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mir&#039;&#039;&#039;. Der Gedanke daran ist &#039;&#039;&#039;erhebend&#039;&#039;&#039; und macht mich &#039;&#039;&#039;glücklich&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank Wolfgang, dass ich dies durch Deine Vorträge gelernt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße an Dich, Doris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doris M., 16. November 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula für die Vorträge von Christoph Bolleßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039; ]]&#039;&#039;Zunächst einmal mein &#039;&#039;&#039;herzliches Dankeschön an Wolfgang und Francois&#039;&#039;&#039; für euer Engagement, &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie in zeitgemäßer Art und Weise zugänglich zu machen&#039;&#039;&#039;. Das umfangreiche und – sofern es uns unstrukturiert entgegentritt – schier unüberschaubare Werk Rudolf Steiners in Vorträgen &#039;&#039;&#039;anschaulich darzustellen&#039;&#039;&#039; und diese dann inhaltlich so zu &#039;&#039;&#039;erschließen und zu strukturieren&#039;&#039;&#039;, dass wir uns leicht zurechtfinden können und jeder Interessierte seinen individuellen Zugang finden kann. &#039;&#039;&#039;Als Bibliothekarin weiß ich, wie wichtig ein leicht durchschaubares Ordnungssystem ist&#039;&#039;&#039;, denn die Nutzer sollen ihre wertvolle Zeit nicht mit aufwendigen Suchaktionen vergeuden, sondern unkompliziert zum wirklich Wichtigen, den Inhalten, vordringen können. Dafür sind die auf diesen Seiten gerade entstehenden &#039;&#039;&#039;Inhaltsverzeichnisse, Glossare und Zusammenfassungen&#039;&#039;&#039; eine wertvolle Unterstützung. Mein &#039;&#039;&#039;Dank gilt auch allen Helfern&#039;&#039;&#039;, die zu dieser wertvollen &#039;&#039;&#039;Arbeit beigetragen haben und noch beitragen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Christophs Arbeit&#039;&#039;&#039; weiß ich auch &#039;&#039;&#039;unter diesem Gesichtspunkt sehr zu schätzen&#039;&#039;&#039;, denn er greift in seinen &#039;&#039;&#039;gut überschaubaren Vortragsreihen zur Zeitqualität passende Themen&#039;&#039;&#039; auf und trägt sie in einer Art und Weise vor, die &#039;&#039;&#039;wunderbar aufeinander aufbaut&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Inhalten so Struktur&#039;&#039;&#039; verleiht. Ich &#039;&#039;&#039;liebe seine Vorträge&#039;&#039;&#039;, die für mich auch vom 30ig-minütigen Zeitrahmen her sehr angenehm sind. Seine &#039;&#039;&#039;ruhige, besonnene Sprechweise&#039;&#039;&#039; ermöglicht es mir, leicht zu folgen und nichts von seinen wichtigen Ausführungen zu verpassen. Ich habe das Gefühl, dass Christoph &#039;&#039;&#039;jedes Wort mit Bedacht&#039;&#039;&#039; wählt und allein dadurch eine ungeheure Ernsthaftigkeit vermittelt, jene &#039;&#039;&#039;Ernsthaftigkeit, die mich tief berührt&#039;&#039;&#039; und die wir heute so dringend brauchen, um die &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; nicht nur als interessantes Wissen aufzunehmen, sondern sie &#039;&#039;&#039;wirklich zu verinnerlichen und in unser Leben zu integrieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;Zeiten sind bewegter&#039;&#039;&#039;, als ich sie je zuvor in dieser Inkarnation erlebt habe. So war Rudolf Steiner, dem wir dieses gewaltige &#039;&#039;&#039;Geschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophisch&#039;&#039;&#039; orientierten &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; verdanken, nicht nur ein Lehrer und Offenleger von bis dahin oft noch verborgenem Wissen, sondern &#039;&#039;&#039;auch ein Mahner&#039;&#039;&#039;, der uns auffordert, die &#039;&#039;&#039;Zeichen der Zeit&#039;&#039;&#039; zu erkennen und unsere &#039;&#039;&#039;Komfortzone zu verlassen&#039;&#039;&#039;, um an einer gedeihlichen &#039;&#039;&#039;Zukunft der Menschheit mitzuwirken&#039;&#039;&#039;. Um diesen Aspekt seines Wirkens zu vermitteln, &#039;&#039;&#039;braucht es junge Menschen wie Christoph&#039;&#039;&#039;, die in &#039;&#039;&#039;freilassender Art&#039;&#039;&#039; an uns herantreten und in uns selbst den Sinn für die Dringlichkeit erwecken, die unsere aktuelle Situation erfordert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl ich mich nun schon seit mehreren Jahren intensiv mit den anthroposophischen Themen, die Christoph zum Gegenstand seiner Vorträge macht, auseinandersetze, nehme ich immer auch etwas Neues daraus mit, das mir in dieser Form zuvor noch nicht begegnet war, und das mich manchmal anregt, &#039;&#039;&#039;meine bisherige Sichtweise noch einmal zu hinterfragen&#039;&#039;&#039;. In diesem Sinne freue ich mich noch auf viele dieser tiefgehende Vorträge von Christoph und wünsche ihm und seinen Zuhörern, dass er sich dieser Aufgabe weiterhin mit so viel Engagement widmet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D., den 7. November 2023&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner|| weitere Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner |]] [[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Susanne H. &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur|| weitere Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| weitere Stimmen zu den NÜ in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen widerspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara H., 7. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MitTun bei anthro.world==&lt;br /&gt;
Unser Tun ist gekennzeichnet von freiwilliger Tätigkeit. Möchtest du dich mit engagieren? Auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontakt==&lt;br /&gt;
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== Newsletter ==&lt;br /&gt;
Für die Webseiten [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at], anthro.world, [https://Biodyn.wiki biodyn.wiki] und [https://steiner.wiki steiner.wiki] erscheint bei nennenswerten Neuigkeiten ein Gesamtnewsletter. [https://blog.anthro.world/newsletter/ Den kannst du hier beziehen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die letzten 3 Newsletter (Archiv)&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=99 NL 51. KW 2025]&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=98 NL 37. KW 2025]&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=97 NL 5. KW 2025]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jac Hielema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=31742</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-05-15T19:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Aktuelles */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begegnung - Innovation - Verantwortung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick Mensch.JPG|thumb|right|class=responsive-img]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
Willkommen bei anthro.world. Was tun wir? Man könnte auch sagen: Wir sind eine &#039;&#039;&#039;anthroposophische Begegnungs- und Innovationsplattform&#039;&#039;&#039;. Hier kannst du erleben, wie dir Anthroposophie in tiefen Lebensfragen und deinem Alltag Sinn und Kraft geben kann - also nicht nur &amp;quot;zur Sonntagsstunde&amp;quot; in geschlossenen elitären Kreisen. Unter der Leitung von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und François Hagdorn werden hier Begegnungsräume für Menschen &amp;quot;wie du und ich&amp;quot; geschaffen, in denen offen über geisteswissenschaftlichen Zusammenhänge von Rudolf Steiner nachgedacht werden kann. Wir scheuen uns nicht unseren Gedankenaustausch live im Internet mit allen Menschen zu teilen. Sondern wir regen an authentische Ich-Botschaften zu geben, und Verantwortung fürs eigene Tun und fürs die eigene Wort zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwilligkeit - Nehmen und Geben ===&lt;br /&gt;
[[MitTun bei Anthro.World|Unser Tun]] beruht auf &#039;&#039;&#039;Impulsen der Freiwilligkeit&#039;&#039;&#039;. Du kannst bei uns Texte lesen, Vorträge anhören oder Kurse belegen. Die Methode unserer Organisation basiert auf dem &#039;&#039;&#039;Prinzip nehmen und geben&#039;&#039;&#039;: Viele unserer ehemaligen Kursteilnehmer übernehmen Verantwortung für künftige Kurse und Veranstaltungen. Egal ob im privaten Umfeld, oder für oder mit anthro.world. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienmaterialien und Transkriptionen ===&lt;br /&gt;
Bei anthro.world findest du zeitlose und &#039;&#039;&#039;hochwertige Beiträge&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;Schriftform&#039;&#039;&#039; oder als &#039;&#039;&#039;Video&#039;&#039;&#039; ([[Wolfgang Peter]], [[Christoph Bolleßen]], [[Jac Hielema|Jac Hielama]]). Und es ist einer handvoll von Individuen zu verdanken, dass diese Werke exakt als &#039;&#039;&#039;[[Studienmaterial für das Selbststudium|Studienmaterial]]&#039;&#039;&#039; zum Wohle anderen Menschen &#039;&#039;&#039;transkribiert&#039;&#039;&#039; werden: Eine Voraussetzung für Schlagwortsuche in Glossaren (Beispiele: Glossar [https://de.anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_Die_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter Wolfgang], Glossar [https://de.anthro.world/Herbsterwachen_-_Michael-Zeit_-_eine_Vortragsreihe_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen#top Christoph], Glossar [https://de.anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema#Gesamtglossar_f%C3%BCr_%C2%ABDie_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema%C2%BB Jac]) und als Vorsortierung für die aufkommende Suchmaschinentätigkeit durch K.I..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innovationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online Lesekreise ====&lt;br /&gt;
Uns motiviert es &#039;&#039;&#039;Neuland&#039;&#039;&#039; zu betreten und &#039;&#039;&#039;unorthodoxe Methoden&#039;&#039;&#039; ausprobieren. Dabei hoffen wir auf Nachahmer! Wir haben als &#039;&#039;&#039;erster Veranstalter live im youtube [[Online Lesekreise|online-Leserkreise]] veranstaltet&#039;&#039;&#039;, und diese Lesekreise sind ohne Bezahlschranke frei verfügbar. Bis heute, (Dezember 2023), findet man kaum oder gar nicht öffentliche anthroposophische Lesekreise im Internet. In diesen Zeiten scheint der offene Umgang mit geisteswissenschaftlichen Inhalten ungewohnt. Viele Menschen fragen sich ggf.: Warum soll ich mich angreifbar machen? Durchaus mangelt es nicht an Expertenvorträgen. Aber kann das lebendig sein, wenn nur Experten öffentlich sprechen und wenn &amp;quot;normale Menschen&amp;quot; das nicht wagen? &#039;&#039;&#039;Wir sehen es geradezu als Aufgabe und als Schulung an, öffentlich und frei anthroposophische Themen zu bewegen&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;Ich-Botschaften&#039;&#039;&#039; sendet und achtsam seine Gedanken sortiert. Im bewussten Sprechen liegt eine Entwicklungs- und Zukunftsaufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innovationsführer&#039;&#039;&#039; sind wir auch bei den [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|&#039;&#039;&#039;Nebenübungen in Gruppenarbeit&#039;&#039;&#039;]]. Wir führen fortlaufend Kurse durch (derzeit läuft die 7. Staffel seit Herbst 2024). Unsere Kurse sind teilweise live und öffentlich im youtube, teilweise physisch, und online (aber nicht öffentlich). Auch hier: Nachahmer willkommen! Es gibt inzwischen einige Anbieter für NÜ in Gruppenarbeit, jedoch findet man bis heute keine öffentlichen Beiträge. Es wäre aber gut, wenn die Nebenübungspraxis noch viel populärer wird, wir haben festgestellt, dass die &amp;quot;Erfolgsquote&amp;quot; bei NÜ in Gruppenarbeit signifikant hoch ist, während bekanntlich bei den NÜ als &#039;&#039;&#039;Einzelkämpfer&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hand aufs Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;fast kein Mensch&#039;&#039;&#039; den NÜ im Alltag treu bleiben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzwerke für Bildung und Recherche ====&lt;br /&gt;
Anthro.world ist Teil eines &#039;&#039;&#039;unabhängigen Netzwerks&#039;&#039;&#039;, bestehend aus der weltweit größten anthroposophischen Enzyklopädie [[A:|anthrowiki.at]], dem Schwesterprojekt [[b:|biodyn.wiki]] für die biodynamische Landwirtschaft, mit transkribierten Vorträgen von den besten Biodynamik-Dozenten unserer Zeit. Und im [[s:|steiner.wiki]] befinden sich die Schriften und Vorträge von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Die werden aktuell in zitierfähiger Qualität aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Werte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freilassendes Handeln ====&lt;br /&gt;
Es ist eine &#039;&#039;&#039;Gratwanderung&#039;&#039;&#039;: Wir schätzen und würdigen zu 100% die Werke von Rudolf Steiner und bemühen uns seine Aussagen im richtigen Kontext zu verstehen und zu vermitteln. Auf der anderen Seite fordert Rudolf Steiner zu Recht, dass Menschen nicht seinen Worten &amp;quot;glauben&amp;quot; sollen, sondern dass sich jeder interessierte Mensch kritisch mit den geisteswissenschaftlichen Tatsachen auseinander setzten soll, selber durchdenken soll. Also kein &amp;quot;nachbeten&amp;quot;, kein Auswendiglernen, kein Zitieren. Uns liegen Erfahrungen und Berichte vor, dass auf diese Weise die von Rudolf Steiner gegebenen Beschreibungen damals wie heute mit innerer Gewissheit als Tatsache empfunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Menschen nur individuell und persönlich und nur bei Interesse auf eine solche Entdeckungsreise begeben können, ist jede Art von Zwang, wozu auch Druck, Wertung oder Zwang, fehl am Platze. Auch Hierarchien, wie sie häufig in traditionellen Lesekreisen und ähnlichen Veranstaltungen vorkommen, können kontraproduktiv sein. Das Sprichwort sagt ja, &amp;quot;es gibt verschiedene Wege nach Rom&amp;quot;. Und das gilt auch für die Anthroposophie: &amp;quot;Es gibt verschiedene Wege, wie wir die Übergänge zwischen unserer materiell stofflichen Welt und der geistigen Welt erleben können&amp;quot; und es kommt nur darauf an, Freiraum für die Entdeckung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher verstehen wir es als Gratwanderung, die uns überlieferte Anthroposophie nicht als starres Konzept durchzupauken, nicht mit starrem Curriculum zu arbeiten, sondern bei Begegnungen stets tastend mit der Frage zu sein: [[WER BIST DU - Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard, 2019|Wer bist du?]] Und, was braucht du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wertung vermeiden ====&lt;br /&gt;
Wenn alles richtig in unseren Veranstaltungen und Kursen läuft, wirst du daher selten hören: &amp;quot;Das ist richtig&amp;quot;, oder &amp;quot;Das ist falsch&amp;quot;. Oder du wirst hoffentlich nicht etwas Besserwisserisches hören in dem Stile: &amp;quot;Rudolf Steiner hat gesagt ....&amp;quot;. Unser Ideal ist die Verwendung von Ich-Botschaften: &amp;quot;Ich habe verstanden, dass die Aussage von RS so oder so zu verstehen ist&amp;quot;. Und das gibt dem Gegenüber wiederum Raum um wiederum seine eigene Wahrnehmung daneben hinzu zu stellen. Auf diese Weise sollte kommt es nicht zu Wertungen, nicht zu eigenen Überhöhung, sondern zur Meinungsvielfalt. Man schult sich im Zuhören, man lernt an dem Verständnis des Gegenüber und man behält stets Augenhöhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperation und Vielfalt ===&lt;br /&gt;
Wir haben unsere Schwerpunkte, aber wir sind nicht der Auffassung, dass &amp;quot;unsere&amp;quot; Inhalte oder Methode besser als diejenige von anderen Initiativen sei. Jeder hat seinen Duktus seinen eigenen Wertekanon. Wir sind ausgesprochen an Vielfalt interessiert und wir sind offen für Gespräche über neue Ideen und Kooperationen. Vielleicht ergeben sich kurz- mittel- oder langfristig Räume des Schaffens?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du in die oben beschriebenen Richtung etwas mit uns bewegen möchtest, hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Anmeldefristen für die 10. Staffel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmeldungen für die 10. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit (Start Q1/ 2026) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:8._Staffel,_1._Folge_Montags_19h_2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum Link [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hier weitere Beispiele von öffentlichen Gruppen in der 8. 3. und 1. Staffel und eine Teilnehmerstimme.&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt3.Staffel_Die_Nebenübungen.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|rechts|klasse=responsive-img|mini|3. Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel_die_Nebenübungen.JPG|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|rechts|klasse=responsive-img|mini|1. Staffel Die NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnehmerstimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039; &#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039; Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melden bzw. Anmelden für künftige neue online-Lesekreise im Jahr 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Unsere [[online Lesekreise]]: Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
Wir haben auf der Seite Online Lesekreise eine Warteliste für online Lesekreise. Bitte Wünsche über das  [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] oder per e-mail an Christine äußern. Du kannst auch initiativ werden uns einen eigenen Lesekreis bei uns auf die Beine stellen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstehen verschiedene online-Lesekreise. Welche, die nicht aufgezeichnet werden, und welche, die nach voriger Absprache und Einverständnis von der Gruppe und von uns aufgezeichnet werden - mit dem Ziel der freien Zurverfügungstellung in youtube.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Online Lesekreise#Warteliste für künftige Lesekreise|| hier geht&#039;s zur Anmeldeliste |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Wir lesen am Freitag, den 19. Juni 2026 um 18h online und live die Johanni-Imagination. Der Link zur live Teilnahme ist: https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
[[Datei:GA229.jpg|thumb|link=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px|Lesen der Johanni-Imagination, [[s:GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|Link]] ]]&lt;br /&gt;
Den Text von der Johanni-Imagination findest du u.a. hier: VIERTER VORTRAG, den Rudolf Steiner am 12. Oktober 1923 in Dornach, Schweiz, hielt. [[s:GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|Link]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten wir uns noch nicht persönlich kennen, und möchtest du live mit Ton und Kamera auf jit.si teilnehmen, dann melde dich bitte zum kennen lernen bei François hier: https://anthro.world/impressum/kontakt-formular.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Regelmäßiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini]]Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier klicken zum Vortragszyklus [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Die Apokalypse des Johannes]] von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neueste Beiträge &amp;amp; Empfehlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im April 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marcel Waldhausen | Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel_Waldhausen_2026-4-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs|mini|[[b:Marcel_Waldhausen|Marcel Waldhausen]] am 2. April 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost zum Thema Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch. [https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und dieses ganze Geschehen, was wir dann haben als das Leben des Jesus Christus auf Erden, ist eigentlich eine Inkarnationsbeschreibung dieser Wesenheit. Und es ist ja die höchste Gottheit, und sie macht aber keine Deluxe-Gott-Verkörperungs-Edition durch, sondern geht ganz rein in dieses Erdensein, mit allem Schmerz, mit allem Leid, mit allem Unverständnis, mit allem Versuchtwerden. Das ist ja auch die ganze Zeit ein Ringen. Das kommt nicht und es ist alles klar, sondern es muss sich auch die ganzen Dinge erringen, wirklich ein Mensch werden. Und Steiner spricht da von der Jesus-Werdung des Christus. Also der macht das wirklich, der macht das alles durch.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Osterereignisse_im_Hinblick_auf_die_Entwicklung_von_Erde_und_Mensch_-_ein_Vortrag_von_Marcel_Waldhausen,_2026 | hier geht&#039;s zum schriftlichen Beitrag &amp;amp; Film |]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im März 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 2026 hatten Dr. Michael Birnthaler und Dr. Wolfgang Peter am Rande der Theateraufführungen der Mysteriendramen auf Schloss Hohenfels einen Gedankenaustausch zum &amp;quot;Aufeinandertreffen der Aristoteliker und der Platoniker&amp;quot; bei den Anthroposophen, welches mit &amp;quot;Michael-Prophetie&amp;quot; ausgedrückt ist: &lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_und_Wolfgang_Peter_2026-2-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und Dr. Michael Birnthaler am 3. Februar 2026 auf Schloss Hohenfels. [https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Du kannst nichts erzwingen, aber man muss wach sein für Begegnungen, für Momente, die etwas auslösen, die etwas wecken und dann kommt etwas ins Rollen. Und dass man das nicht verschläft. Das ist eine ganz wichtige Sache. Ich hab gemerkt, mit Erzwingen … und ich will unbedingt das und … das funktioniert nicht. Es muss irgendwie … es muss das ganze Umfeld passen und das Wichtige auch im Michaelischen Impuls ist, dass man schafft, gemeinsam etwas zu schaffen, was sehr individuell ist und trotzdem miteinander umgehen kann. Das ist das Schwierigste.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Ja genau! Aber ist es für dich auch ein Anliegen, dass du sagst, du willst Strömungen zusammenbringen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039;: Ja, absolut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Auch gerade jetzt spezifisch Platoniker und Aristoteliker?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, absolut. Absolut! Offensein überhaupt für die Welt grundsätzlich. Ich verstehe natürlich auch, was mit dem Materialismus passiert, der da ist. Man muss es kennenlernen. Es ist eine große Herausforderung. Und ich bin doch der Meinung, es ist aber ein sehr geistiges Zeitalter auch. Und das ist halt der dunkle Schatten, also namentlich das ahrimanische Element und so. Obwohl genug Luziferisches ja auch noch da ist. Und so als würde uns das immer vorgehalten als Aufgabe. Weil bekämpfen kann man ihn einmal vor allem auch in sich. Wenn man in sich mit diesen Widersacherkräften nicht fertig wird, kann man in der Welt nichts verändern entsprechend. Das ist das Problem.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortrag von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2026 hielt Wolfgang Peter im Rahmen der jährlichen Anthroposophischen Tagung in Wien ein seminaristischen Vortrag zum Thema Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen. Im Anschluss gab es noch Übungen aus der Sprachgestaltung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-2-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 21. Februar 2026 auf der Anthroposophischen Tagung in Wien. [https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ja, es geht weiter mit dem Brückenbauen. Und zwar wollen wir Brücken bauen vom Gewordenen zum Künftigen. Und wir werden dann am Ende […] Sprachgestaltung machen. Arbeiten mit der Sprache. Und es wird sich zeigen, dass die Arbeit mit der Sprache eine der Brücken sein kann, die uns vor allem natürlich von Mensch zu Mensch führt, die uns aber auch führt zu einem tieferen Verständnis von uns selbst, […].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Brücken - vom Gewordenen zum Künftigen. Das Gewordene, wenn ich es jetzt in seiner strengsten Form nehme, dann sage ich, es ist das Abgestorbene. […]. Das, was fest geworden ist, steht, was sich nicht mehr verändert, nicht mehr in Bewegung ist.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|mini|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir [[Michael Rheinheimer]] bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folge 1: Die &amp;quot;APOKALYPSE DES JOHANNES&amp;quot; von Dr. Wolfgang Peter - eine freie Zusammenfassung von Marion Selzer, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1. Folge Zusammenf. Apokalypse von Marion Selzer 2025.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|thumb|Eine freie Zusammenfassung der 1. Folge &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] durch [[Marion Selzer]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erstellt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV eine freie Zusammenfassung der Folge 1 aus dem Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Marion beabsichtigt, Wolfgangs lange Vorträge in einer kompakten Form zugänglich zu machen, wobei sie auch eigene Gedanken einfließen lässt. Inhaltlich fokussiert sich die Zusammenfassung auf die Identität des Johannes als den wiedererweckten Lazarus und dessen Einweihungserlebnis, das zur Offenbarung der Apokalypse führte, sowie auf kosmische Entwicklungsprozesse und die Rolle des menschlichen Ichs im Verhältnis zu Christus und höheren Hierarchien, insbesondere im Kontext von Karma, Reinkarnation und der Transformation der menschlichen Wesensglieder. Es wird betont, dass die Entwicklung des Menschen auf das Erreichen eines freien Willens und die Fähigkeit zur eigenständigen Schöpfung ausgerichtet ist, was durch die Siebener-Zyklen in der Apokalypse symbolisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|| Hier geht&#039;s zum Video|]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Werde_Apokalyptiker_für_geistiges_Erwachen_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-12-10.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4|mini|Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter]], 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4 Video] ]]&lt;br /&gt;
Hier führt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] ein Gespräch über die tiefere, [[Anthroposophie|anthroposophische]] Bedeutung des Begriffs &amp;quot;[[Apokalypse des Johannes|Apokalypse]]&amp;quot;, der hier als &amp;quot;Enthüllung&amp;quot; oder &amp;quot;[[Offenbarung]]&amp;quot; der geistigen Welt und des eigenen geistigen Wesens (des Ichs) definiert wird, im Gegensatz zur gängigen Vorstellung des Weltuntergangs. Wolfgang betont, dass die Menschheit heute im Bewusstseinsseelenzeitalter die Chance hat, durch eigene Arbeit – insbesondere durch Selbstbeobachtung und Schulungsübungen (Wolfang verweist insbesondere auf die sogenannten [[Nebenübungen]]) – ihre karmischen Zusammenhänge und die tiefere Realität des sozialen Miteinanders zu erkennen. Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und zur Entwicklung einer unabhängigen Urteilskraft wird als unerlässlich angesehen, um die Herausforderungen der Gegenwart, einschließlich des Umgangs mit künstlicher Intelligenz und gegensätzlichen geistigen Kräften, zu bewältigen und den eigenen individuellen Entwicklungsweg bewusst zu gehen. Er hebt hervor, dass persönliche Erfahrung und das eigenständige Ergreifen dieser geistigen Wahrheiten wichtiger sind als bloßer Glaube oder das Vertrauen auf Gurus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthroposophie_mal_anders_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-6-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI|mini|ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] vom 2. Juni 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI Video] Link zum Videokanal [https://inspiriert-sein.de/ inspiriert-sein.de] von Marion und Jens  ]]Hier führt [[Marion Selzer]] vom YouTube-Kanal „Inspiriert-Sein TV mit Marion und Jens“ ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Peter über den lebendigen und undogmatischen Zugang zur [[Anthroposophie]]. Wolfgang berichtet aus seinen persönlichen Erfahrungen aus der anthroposophischen Sprachgestaltung, die ihn auf den spirituellen Weg führten. Wolfgang betont die Notwendigkeit bewusster geistiger Arbeit und die aktive Gestaltung des Lebens als Weiterentwicklung der Mysterien. Er diskutiert Unterschiede zwischen östlichen und westlichen spirituellen Wegen, die Rolle von Humor und die Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins hin zur geistigen Wahrnehmung, die nicht passiv erfolgt, sondern selbst erschaffen werden muss. Das Interview unterstreicht die aktive Rolle des Menschen bei der Gestaltung und Erlösung der Erde und der Technik sowie die Wichtigkeit, Eigenverantwortung im spirituellen Leben zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anthroposophische Sprachgestaltung mit Dr. Wolfgang Peter | Ostern 2025 | Rudolf Steiner ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Peter, Sprachgestaltung 2025-4-21.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=j_GwFrP0pA4|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] bei seinem Beitrag über die Sprachgestaltung am 21. April 2025. [https://anthro.world/Sprachgestaltung_mit_Wolfgang_Peter_-_Einf%C3%BChrung_in_Grund%C3%BCbungen,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]An Ostermontag, dem 21. April 2025, gibt Wolfgang Peter eine Einführung in die Grundübungen der [[Sprachgestaltung]]. Mit dabei sind Margherita und Elke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der_Hüter_der_Schwelle_Wolfgang_Peter_2024-7-19.jpg|verweis=Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|mini| hier geht&#039;s zur Transkription [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der promovierte Chemiker [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] aus Österreich und Gründer des Portals [[a:Hauptseite|https://anthrowiki.at]] ist Waldorfpädagoge, Praktiker und Ausbilder in der Sprachgestaltung und spielt mit seiner Theatergruppe [https://mysteriendramen.at/Hauptseite https://mysteriendramen.at] mit Begeisterung u. a. die &#039;&#039;&#039;[[a:Mysteriendramen|Mysteriendramen]] von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Am 19. Juli 2024 hielt Wolfgang am Starnberger See im Haus Freudenberg einen Einführungsvortrag für den dritten Teil der Mysteriendramen ([[a:Der Hüter der Schwelle|Der Hüter der Schwelle]]), welches seine Theatergruppe am folgenden Tag aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription erfolgte durch [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke Jurassovich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Menschenrecht zwischen Ost und West - Ein Vortrag von Stephan Eisenhut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephan_Eisenhut_Das_Menschenecht_zw_Ost_u_West_2024-5-4.jpg|verweis=Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|mini|[[a:Stephan Eisenhut|Stephan Eisenhut]] am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
Hier hält der Dreigliederungs-Experte Stephan Eisenhut am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt einen interessanten Vortrag über Pressefreiheit, Menschenrechte und das dem zugrunde liegende Menschenbild und Verständnis von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Sehr schön und ausführlich und gut bebildert führt uns Stephan mit Hilfe seiner Präsentation durch komplexe Zusammenhänge zu neuen Einsicht- und Erkenntnisgebieten von Freiheit, Eigentum, Staat und Zukunft. Der Votrag ist vollständig transkribiert und hat ein Glossar mit allen Schlagworten aus dem Vortrag. Insgesamt ist daraus ein gute Grundlage für das [[Studienmaterial für das Selbststudium|Selbststudium]] entstanden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|| hier geht&#039;s zum textlichen Vortrag von Stephan Eisenhut |]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation - Ein interdisziplinärer Gedankenaustausch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommunikation mit Joël Weser Wolfgang Peter und François Hagdorn 2024-4-26.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=WuYaOQMs__U|thumb| [https://pressenz.com/ Joëel Weser], [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] und François Hagdorn zum Thema Kommunikation vom 26. April 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener, interdisziplinärer Gedankenaustausch im Gebiet der Kommunikation, Begegnung und Berührung. Mit sich, über seinen eigenen Körper (!) und nach draußen mit dem Gegenüber oder mit seiner Umwelt. Seine Tätigkeit beschreibt Joël so: &amp;quot;Ich arbeite schwerpunktmäßig mit und zur PrEssenz®, also zur Entwicklung einer umfassenden, gesammelten und zugewandten Präsenz und damit zu einer Vertiefung und Erweiterung unseres Bewusstsein ... folgende Zugänge zu einer möglichen Kontaktaufnahme zu Joël sind:&lt;br /&gt;
https://PrEssenz.com  und &lt;br /&gt;
https://youtube.com/@PrEssenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer hat was transkribiert? ===&lt;br /&gt;
+++ Stand 2. November 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bernhard Kitzler|Transkribiert von Bernhard Kitzler]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Candida Schön-Kammann|Transkribiert von Candida Schön-Kammann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christof Stiebing|Transkribiert von Christof Stiebing]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ellen Weeder|Transkribiert von Ellen Weeder]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Transkribiert von Jean-Paul Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Gabriele Heitmann|Transkribiert von Gabriele Heitmann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ghislaine Le Moigne|Transkribiert von Ghislaine Le Moigne]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Transkribiert von Heidi Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Transkribiert von Kathrin Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marie Moser|Transkribiert von Marie Moser]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Transkribiert von Marion Selzer]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Müller|Transkribiert von Stefan Müller]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Grabley|Transkribiert von Susanne Grabley]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Sturm|Transkribiert von Susanne Sturm]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Knabenschuh|Transkribiert von Ursula Knabenschuh]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Thomas Babka|Transkribiert von Thomas Babka]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Transkribiert von Ulrike Koska]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Stein|Transkribiert von Ulrike Stein]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Transkribiert von Ursula Dziambor]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
*Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ... :&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transkriptionsstufen ===&lt;br /&gt;
Du willst einen Überblick haben, welche Inhalte transkribiert sind? Dafür haben wir neue [[Spezial:Kategorien|Kategorien]] gebildet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufen 0%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufen 25%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufen 50%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufen 75%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufen 100%]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen (Zuschauer- Zuhörer- Teilnehmer- Leserstimmen) ==&lt;br /&gt;
Bei den «Stimmen» handelt es sich um etwas ganz Wunderbares. Denn es ist ja schön und gut, wenn Menschen begeistert von Rudolf Steiner sind - das ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist mehr darüber zu erfahren, was die anthroposophischen/ geisteswissenschaftlichen Inhalte mit den Menschen tatsächlich tut. Hier eine kleine Auswahl von persönlichen und berührenden &amp;quot;Statements&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne S. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
246 Vorträge – viele mehrfach gehört!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich früher gehofft, daß Du [Wolfgang] „zur Sache“ kommst, nicht mehr ausuferst und mit dem Text der Apokalypse endlich weitermachst, so hoffe ich inzwischen, daß Du DEINEN Weg noch lange, lange so weiter gehst. Du referierst nicht gegebene anthroposophische Inhalte sondern Du schöpfst aus Dir  – Anthroposophie lebt in Dir. Ich bin unendlich dankbar, daß ich das so erleben darf. Susanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne S. aus Österreich, 7. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Doris M. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|| weitere Stimmen für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter |]][[Datei:Doris_M._Stimme.png|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Doris M.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Wolfgangs wöchentliche Vorträge zur Apokalypse des Johannes &#039;&#039;&#039;höre&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;regelmäßig&#039;&#039;&#039; und zeitnah. Nachdem ich heute die &#039;&#039;&#039;187. Folge&#039;&#039;&#039; gehört habe, glaube ich nun, &#039;&#039;&#039;den [[a:Weltenplan|Weltenplan]]&#039;&#039;&#039;, so wie ihn Rudolf Steiner beschreibt, verstanden zu haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noch im [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Lesekreis zu Theosophie]], waren viele Begriffe, wie [[a:Geistselbst|Geistselbst]], [[a:Lebensgeist|Lebensgeist]] und [[a:Geistesmensch|Geistesmensch]] für mich nur &#039;&#039;&#039;abstrakte Begriffe&#039;&#039;&#039;. Später konnte ich diese Begriffe auch mit Inhalten füllen, doch &#039;&#039;&#039;mit diesem aktuellen Vortrag&#039;&#039;&#039; habe ich gelernt, dass sie auch den zukünftigen &#039;&#039;&#039;planetaren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklungen&#039;&#039;&#039; unserer &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; zugeordnet werden können. Dies war für mich neu bzw. war ich vielleicht bisher noch nicht in der Lage, es zu verstehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;menschliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; führte uns durch die Entwicklung von &#039;&#039;&#039;Wärmekörpern&#039;&#039;&#039; (alter Saturn), die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Ätherleibes&#039;&#039;&#039; (alte Sonne) und die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Astralleibes&#039;&#039;&#039; (alter Mond). Nun - hier auf der Erde - wurde uns das &#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039; und wir haben die Möglichkeit unser ICH zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig können wir nun auch schon unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verändern&#039;&#039;&#039;, was dann in der nächsten Verkörperung der Erde (Neuer Jupiter) als Geistselbt zur &#039;&#039;&#039;Vollendung&#039;&#039;&#039; führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Mitte des Bestehens des neuen Jupiters können wir dann auch damit beginnen, unseren [[a:Ätherkörper|Ätherkörper]] zu verwandeln, was dann in der darauf folgenden Verkörperung der Erde (Neue Venus) &#039;&#039;&#039;als Lebensgeist&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und letztendlich, in der Mitte des Bestehens der Neuen Venus können wir damit beginnen unseren &#039;&#039;&#039;physischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Körper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;, was dann in der letzten Verkörperung der Erde - dem Vulkan - als &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und all diese &#039;&#039;&#039;Verwandlungen&#039;&#039;&#039; gestalten wir willentlich und in Bewusstheit und Freiheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch wenn die Zeitspanne bis zur letzten Verkörperung unserer Erde für mich unvorstellbar ist, &#039;&#039;&#039;sehe&#039;&#039;&#039; ich doch dieses &#039;&#039;&#039;wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mir&#039;&#039;&#039;. Der Gedanke daran ist &#039;&#039;&#039;erhebend&#039;&#039;&#039; und macht mich &#039;&#039;&#039;glücklich&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank Wolfgang, dass ich dies durch Deine Vorträge gelernt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße an Dich, Doris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doris M., 16. November 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula für die Vorträge von Christoph Bolleßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039; ]]&#039;&#039;Zunächst einmal mein &#039;&#039;&#039;herzliches Dankeschön an Wolfgang und Francois&#039;&#039;&#039; für euer Engagement, &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie in zeitgemäßer Art und Weise zugänglich zu machen&#039;&#039;&#039;. Das umfangreiche und – sofern es uns unstrukturiert entgegentritt – schier unüberschaubare Werk Rudolf Steiners in Vorträgen &#039;&#039;&#039;anschaulich darzustellen&#039;&#039;&#039; und diese dann inhaltlich so zu &#039;&#039;&#039;erschließen und zu strukturieren&#039;&#039;&#039;, dass wir uns leicht zurechtfinden können und jeder Interessierte seinen individuellen Zugang finden kann. &#039;&#039;&#039;Als Bibliothekarin weiß ich, wie wichtig ein leicht durchschaubares Ordnungssystem ist&#039;&#039;&#039;, denn die Nutzer sollen ihre wertvolle Zeit nicht mit aufwendigen Suchaktionen vergeuden, sondern unkompliziert zum wirklich Wichtigen, den Inhalten, vordringen können. Dafür sind die auf diesen Seiten gerade entstehenden &#039;&#039;&#039;Inhaltsverzeichnisse, Glossare und Zusammenfassungen&#039;&#039;&#039; eine wertvolle Unterstützung. Mein &#039;&#039;&#039;Dank gilt auch allen Helfern&#039;&#039;&#039;, die zu dieser wertvollen &#039;&#039;&#039;Arbeit beigetragen haben und noch beitragen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Christophs Arbeit&#039;&#039;&#039; weiß ich auch &#039;&#039;&#039;unter diesem Gesichtspunkt sehr zu schätzen&#039;&#039;&#039;, denn er greift in seinen &#039;&#039;&#039;gut überschaubaren Vortragsreihen zur Zeitqualität passende Themen&#039;&#039;&#039; auf und trägt sie in einer Art und Weise vor, die &#039;&#039;&#039;wunderbar aufeinander aufbaut&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Inhalten so Struktur&#039;&#039;&#039; verleiht. Ich &#039;&#039;&#039;liebe seine Vorträge&#039;&#039;&#039;, die für mich auch vom 30ig-minütigen Zeitrahmen her sehr angenehm sind. Seine &#039;&#039;&#039;ruhige, besonnene Sprechweise&#039;&#039;&#039; ermöglicht es mir, leicht zu folgen und nichts von seinen wichtigen Ausführungen zu verpassen. Ich habe das Gefühl, dass Christoph &#039;&#039;&#039;jedes Wort mit Bedacht&#039;&#039;&#039; wählt und allein dadurch eine ungeheure Ernsthaftigkeit vermittelt, jene &#039;&#039;&#039;Ernsthaftigkeit, die mich tief berührt&#039;&#039;&#039; und die wir heute so dringend brauchen, um die &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; nicht nur als interessantes Wissen aufzunehmen, sondern sie &#039;&#039;&#039;wirklich zu verinnerlichen und in unser Leben zu integrieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;Zeiten sind bewegter&#039;&#039;&#039;, als ich sie je zuvor in dieser Inkarnation erlebt habe. So war Rudolf Steiner, dem wir dieses gewaltige &#039;&#039;&#039;Geschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophisch&#039;&#039;&#039; orientierten &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; verdanken, nicht nur ein Lehrer und Offenleger von bis dahin oft noch verborgenem Wissen, sondern &#039;&#039;&#039;auch ein Mahner&#039;&#039;&#039;, der uns auffordert, die &#039;&#039;&#039;Zeichen der Zeit&#039;&#039;&#039; zu erkennen und unsere &#039;&#039;&#039;Komfortzone zu verlassen&#039;&#039;&#039;, um an einer gedeihlichen &#039;&#039;&#039;Zukunft der Menschheit mitzuwirken&#039;&#039;&#039;. Um diesen Aspekt seines Wirkens zu vermitteln, &#039;&#039;&#039;braucht es junge Menschen wie Christoph&#039;&#039;&#039;, die in &#039;&#039;&#039;freilassender Art&#039;&#039;&#039; an uns herantreten und in uns selbst den Sinn für die Dringlichkeit erwecken, die unsere aktuelle Situation erfordert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl ich mich nun schon seit mehreren Jahren intensiv mit den anthroposophischen Themen, die Christoph zum Gegenstand seiner Vorträge macht, auseinandersetze, nehme ich immer auch etwas Neues daraus mit, das mir in dieser Form zuvor noch nicht begegnet war, und das mich manchmal anregt, &#039;&#039;&#039;meine bisherige Sichtweise noch einmal zu hinterfragen&#039;&#039;&#039;. In diesem Sinne freue ich mich noch auf viele dieser tiefgehende Vorträge von Christoph und wünsche ihm und seinen Zuhörern, dass er sich dieser Aufgabe weiterhin mit so viel Engagement widmet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D., den 7. November 2023&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner|| weitere Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner |]] [[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Susanne H. &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur|| weitere Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| weitere Stimmen zu den NÜ in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen widerspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara H., 7. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MitTun bei anthro.world==&lt;br /&gt;
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Hier die letzten 3 Newsletter (Archiv)&lt;br /&gt;
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*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=97 NL 5. KW 2025]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jac Hielema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=31741</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=31741"/>
		<updated>2026-05-15T19:29:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Aktuelles */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begegnung - Innovation - Verantwortung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick Mensch.JPG|thumb|right|class=responsive-img]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
Willkommen bei anthro.world. Was tun wir? Man könnte auch sagen: Wir sind eine &#039;&#039;&#039;anthroposophische Begegnungs- und Innovationsplattform&#039;&#039;&#039;. Hier kannst du erleben, wie dir Anthroposophie in tiefen Lebensfragen und deinem Alltag Sinn und Kraft geben kann - also nicht nur &amp;quot;zur Sonntagsstunde&amp;quot; in geschlossenen elitären Kreisen. Unter der Leitung von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und François Hagdorn werden hier Begegnungsräume für Menschen &amp;quot;wie du und ich&amp;quot; geschaffen, in denen offen über geisteswissenschaftlichen Zusammenhänge von Rudolf Steiner nachgedacht werden kann. Wir scheuen uns nicht unseren Gedankenaustausch live im Internet mit allen Menschen zu teilen. Sondern wir regen an authentische Ich-Botschaften zu geben, und Verantwortung fürs eigene Tun und fürs die eigene Wort zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwilligkeit - Nehmen und Geben ===&lt;br /&gt;
[[MitTun bei Anthro.World|Unser Tun]] beruht auf &#039;&#039;&#039;Impulsen der Freiwilligkeit&#039;&#039;&#039;. Du kannst bei uns Texte lesen, Vorträge anhören oder Kurse belegen. Die Methode unserer Organisation basiert auf dem &#039;&#039;&#039;Prinzip nehmen und geben&#039;&#039;&#039;: Viele unserer ehemaligen Kursteilnehmer übernehmen Verantwortung für künftige Kurse und Veranstaltungen. Egal ob im privaten Umfeld, oder für oder mit anthro.world. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienmaterialien und Transkriptionen ===&lt;br /&gt;
Bei anthro.world findest du zeitlose und &#039;&#039;&#039;hochwertige Beiträge&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;Schriftform&#039;&#039;&#039; oder als &#039;&#039;&#039;Video&#039;&#039;&#039; ([[Wolfgang Peter]], [[Christoph Bolleßen]], [[Jac Hielema|Jac Hielama]]). Und es ist einer handvoll von Individuen zu verdanken, dass diese Werke exakt als &#039;&#039;&#039;[[Studienmaterial für das Selbststudium|Studienmaterial]]&#039;&#039;&#039; zum Wohle anderen Menschen &#039;&#039;&#039;transkribiert&#039;&#039;&#039; werden: Eine Voraussetzung für Schlagwortsuche in Glossaren (Beispiele: Glossar [https://de.anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_Die_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter Wolfgang], Glossar [https://de.anthro.world/Herbsterwachen_-_Michael-Zeit_-_eine_Vortragsreihe_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen#top Christoph], Glossar [https://de.anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema#Gesamtglossar_f%C3%BCr_%C2%ABDie_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema%C2%BB Jac]) und als Vorsortierung für die aufkommende Suchmaschinentätigkeit durch K.I..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innovationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online Lesekreise ====&lt;br /&gt;
Uns motiviert es &#039;&#039;&#039;Neuland&#039;&#039;&#039; zu betreten und &#039;&#039;&#039;unorthodoxe Methoden&#039;&#039;&#039; ausprobieren. Dabei hoffen wir auf Nachahmer! Wir haben als &#039;&#039;&#039;erster Veranstalter live im youtube [[Online Lesekreise|online-Leserkreise]] veranstaltet&#039;&#039;&#039;, und diese Lesekreise sind ohne Bezahlschranke frei verfügbar. Bis heute, (Dezember 2023), findet man kaum oder gar nicht öffentliche anthroposophische Lesekreise im Internet. In diesen Zeiten scheint der offene Umgang mit geisteswissenschaftlichen Inhalten ungewohnt. Viele Menschen fragen sich ggf.: Warum soll ich mich angreifbar machen? Durchaus mangelt es nicht an Expertenvorträgen. Aber kann das lebendig sein, wenn nur Experten öffentlich sprechen und wenn &amp;quot;normale Menschen&amp;quot; das nicht wagen? &#039;&#039;&#039;Wir sehen es geradezu als Aufgabe und als Schulung an, öffentlich und frei anthroposophische Themen zu bewegen&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;Ich-Botschaften&#039;&#039;&#039; sendet und achtsam seine Gedanken sortiert. Im bewussten Sprechen liegt eine Entwicklungs- und Zukunftsaufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innovationsführer&#039;&#039;&#039; sind wir auch bei den [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|&#039;&#039;&#039;Nebenübungen in Gruppenarbeit&#039;&#039;&#039;]]. Wir führen fortlaufend Kurse durch (derzeit läuft die 7. Staffel seit Herbst 2024). Unsere Kurse sind teilweise live und öffentlich im youtube, teilweise physisch, und online (aber nicht öffentlich). Auch hier: Nachahmer willkommen! Es gibt inzwischen einige Anbieter für NÜ in Gruppenarbeit, jedoch findet man bis heute keine öffentlichen Beiträge. Es wäre aber gut, wenn die Nebenübungspraxis noch viel populärer wird, wir haben festgestellt, dass die &amp;quot;Erfolgsquote&amp;quot; bei NÜ in Gruppenarbeit signifikant hoch ist, während bekanntlich bei den NÜ als &#039;&#039;&#039;Einzelkämpfer&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hand aufs Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;fast kein Mensch&#039;&#039;&#039; den NÜ im Alltag treu bleiben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzwerke für Bildung und Recherche ====&lt;br /&gt;
Anthro.world ist Teil eines &#039;&#039;&#039;unabhängigen Netzwerks&#039;&#039;&#039;, bestehend aus der weltweit größten anthroposophischen Enzyklopädie [[A:|anthrowiki.at]], dem Schwesterprojekt [[b:|biodyn.wiki]] für die biodynamische Landwirtschaft, mit transkribierten Vorträgen von den besten Biodynamik-Dozenten unserer Zeit. Und im [[s:|steiner.wiki]] befinden sich die Schriften und Vorträge von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Die werden aktuell in zitierfähiger Qualität aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Werte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freilassendes Handeln ====&lt;br /&gt;
Es ist eine &#039;&#039;&#039;Gratwanderung&#039;&#039;&#039;: Wir schätzen und würdigen zu 100% die Werke von Rudolf Steiner und bemühen uns seine Aussagen im richtigen Kontext zu verstehen und zu vermitteln. Auf der anderen Seite fordert Rudolf Steiner zu Recht, dass Menschen nicht seinen Worten &amp;quot;glauben&amp;quot; sollen, sondern dass sich jeder interessierte Mensch kritisch mit den geisteswissenschaftlichen Tatsachen auseinander setzten soll, selber durchdenken soll. Also kein &amp;quot;nachbeten&amp;quot;, kein Auswendiglernen, kein Zitieren. Uns liegen Erfahrungen und Berichte vor, dass auf diese Weise die von Rudolf Steiner gegebenen Beschreibungen damals wie heute mit innerer Gewissheit als Tatsache empfunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Menschen nur individuell und persönlich und nur bei Interesse auf eine solche Entdeckungsreise begeben können, ist jede Art von Zwang, wozu auch Druck, Wertung oder Zwang, fehl am Platze. Auch Hierarchien, wie sie häufig in traditionellen Lesekreisen und ähnlichen Veranstaltungen vorkommen, können kontraproduktiv sein. Das Sprichwort sagt ja, &amp;quot;es gibt verschiedene Wege nach Rom&amp;quot;. Und das gilt auch für die Anthroposophie: &amp;quot;Es gibt verschiedene Wege, wie wir die Übergänge zwischen unserer materiell stofflichen Welt und der geistigen Welt erleben können&amp;quot; und es kommt nur darauf an, Freiraum für die Entdeckung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher verstehen wir es als Gratwanderung, die uns überlieferte Anthroposophie nicht als starres Konzept durchzupauken, nicht mit starrem Curriculum zu arbeiten, sondern bei Begegnungen stets tastend mit der Frage zu sein: [[WER BIST DU - Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard, 2019|Wer bist du?]] Und, was braucht du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wertung vermeiden ====&lt;br /&gt;
Wenn alles richtig in unseren Veranstaltungen und Kursen läuft, wirst du daher selten hören: &amp;quot;Das ist richtig&amp;quot;, oder &amp;quot;Das ist falsch&amp;quot;. Oder du wirst hoffentlich nicht etwas Besserwisserisches hören in dem Stile: &amp;quot;Rudolf Steiner hat gesagt ....&amp;quot;. Unser Ideal ist die Verwendung von Ich-Botschaften: &amp;quot;Ich habe verstanden, dass die Aussage von RS so oder so zu verstehen ist&amp;quot;. Und das gibt dem Gegenüber wiederum Raum um wiederum seine eigene Wahrnehmung daneben hinzu zu stellen. Auf diese Weise sollte kommt es nicht zu Wertungen, nicht zu eigenen Überhöhung, sondern zur Meinungsvielfalt. Man schult sich im Zuhören, man lernt an dem Verständnis des Gegenüber und man behält stets Augenhöhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperation und Vielfalt ===&lt;br /&gt;
Wir haben unsere Schwerpunkte, aber wir sind nicht der Auffassung, dass &amp;quot;unsere&amp;quot; Inhalte oder Methode besser als diejenige von anderen Initiativen sei. Jeder hat seinen Duktus seinen eigenen Wertekanon. Wir sind ausgesprochen an Vielfalt interessiert und wir sind offen für Gespräche über neue Ideen und Kooperationen. Vielleicht ergeben sich kurz- mittel- oder langfristig Räume des Schaffens?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du in die oben beschriebenen Richtung etwas mit uns bewegen möchtest, hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Anmeldefristen für die 10. Staffel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmeldungen für die 10. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit (Start Q1/ 2026) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:8._Staffel,_1._Folge_Montags_19h_2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum Link [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hier weitere Beispiele von öffentlichen Gruppen in der 8. 3. und 1. Staffel und eine Teilnehmerstimme.&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt3.Staffel_Die_Nebenübungen.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|rechts|klasse=responsive-img|mini|3. Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel_die_Nebenübungen.JPG|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|rechts|klasse=responsive-img|mini|1. Staffel Die NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnehmerstimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039; &#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039; Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melden bzw. Anmelden für künftige neue online-Lesekreise im Jahr 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Unsere [[online Lesekreise]]: Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
Wir haben auf der Seite Online Lesekreise eine Warteliste für online Lesekreise. Bitte Wünsche über das  [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] oder per e-mail an Christine äußern. Du kannst auch initiativ werden uns einen eigenen Lesekreis bei uns auf die Beine stellen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstehen verschiedene online-Lesekreise. Welche, die nicht aufgezeichnet werden, und welche, die nach voriger Absprache und Einverständnis von der Gruppe und von uns aufgezeichnet werden - mit dem Ziel der freien Zurverfügungstellung in youtube.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Online Lesekreise#Warteliste für künftige Lesekreise|| hier geht&#039;s zur Anmeldeliste |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Wir lesen am Freitag, den 19. Juni 2026 um 18h online und live die Johanni-Imagination. Der Link zur live Teilnahme ist: https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
[[Datei:GA229.jpg|thumb|link=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px|Lesen der Johanni-Imagination]]&lt;br /&gt;
Den Text von der Johanni-Imagination findest du u.a. hier: VIERTER VORTRAG, den Rudolf Steiner am 12. Oktober 1923 in Dornach, Schweiz, hielt. Link https://steiner.wiki/GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten wir uns noch nicht persönlich kennen, und möchtest du live mit Ton und Kamera auf jit.si teilnehmen, dann melde dich bitte zum kennen lernen bei François hier: https://anthro.world/impressum/kontakt-formular.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Regelmäßiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini]]Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier klicken zum Vortragszyklus [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Die Apokalypse des Johannes]] von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neueste Beiträge &amp;amp; Empfehlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im April 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marcel Waldhausen | Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel_Waldhausen_2026-4-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs|mini|[[b:Marcel_Waldhausen|Marcel Waldhausen]] am 2. April 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost zum Thema Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch. [https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und dieses ganze Geschehen, was wir dann haben als das Leben des Jesus Christus auf Erden, ist eigentlich eine Inkarnationsbeschreibung dieser Wesenheit. Und es ist ja die höchste Gottheit, und sie macht aber keine Deluxe-Gott-Verkörperungs-Edition durch, sondern geht ganz rein in dieses Erdensein, mit allem Schmerz, mit allem Leid, mit allem Unverständnis, mit allem Versuchtwerden. Das ist ja auch die ganze Zeit ein Ringen. Das kommt nicht und es ist alles klar, sondern es muss sich auch die ganzen Dinge erringen, wirklich ein Mensch werden. Und Steiner spricht da von der Jesus-Werdung des Christus. Also der macht das wirklich, der macht das alles durch.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Osterereignisse_im_Hinblick_auf_die_Entwicklung_von_Erde_und_Mensch_-_ein_Vortrag_von_Marcel_Waldhausen,_2026 | hier geht&#039;s zum schriftlichen Beitrag &amp;amp; Film |]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im März 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 2026 hatten Dr. Michael Birnthaler und Dr. Wolfgang Peter am Rande der Theateraufführungen der Mysteriendramen auf Schloss Hohenfels einen Gedankenaustausch zum &amp;quot;Aufeinandertreffen der Aristoteliker und der Platoniker&amp;quot; bei den Anthroposophen, welches mit &amp;quot;Michael-Prophetie&amp;quot; ausgedrückt ist: &lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_und_Wolfgang_Peter_2026-2-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und Dr. Michael Birnthaler am 3. Februar 2026 auf Schloss Hohenfels. [https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Du kannst nichts erzwingen, aber man muss wach sein für Begegnungen, für Momente, die etwas auslösen, die etwas wecken und dann kommt etwas ins Rollen. Und dass man das nicht verschläft. Das ist eine ganz wichtige Sache. Ich hab gemerkt, mit Erzwingen … und ich will unbedingt das und … das funktioniert nicht. Es muss irgendwie … es muss das ganze Umfeld passen und das Wichtige auch im Michaelischen Impuls ist, dass man schafft, gemeinsam etwas zu schaffen, was sehr individuell ist und trotzdem miteinander umgehen kann. Das ist das Schwierigste.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Ja genau! Aber ist es für dich auch ein Anliegen, dass du sagst, du willst Strömungen zusammenbringen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039;: Ja, absolut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Auch gerade jetzt spezifisch Platoniker und Aristoteliker?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, absolut. Absolut! Offensein überhaupt für die Welt grundsätzlich. Ich verstehe natürlich auch, was mit dem Materialismus passiert, der da ist. Man muss es kennenlernen. Es ist eine große Herausforderung. Und ich bin doch der Meinung, es ist aber ein sehr geistiges Zeitalter auch. Und das ist halt der dunkle Schatten, also namentlich das ahrimanische Element und so. Obwohl genug Luziferisches ja auch noch da ist. Und so als würde uns das immer vorgehalten als Aufgabe. Weil bekämpfen kann man ihn einmal vor allem auch in sich. Wenn man in sich mit diesen Widersacherkräften nicht fertig wird, kann man in der Welt nichts verändern entsprechend. Das ist das Problem.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortrag von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2026 hielt Wolfgang Peter im Rahmen der jährlichen Anthroposophischen Tagung in Wien ein seminaristischen Vortrag zum Thema Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen. Im Anschluss gab es noch Übungen aus der Sprachgestaltung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-2-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 21. Februar 2026 auf der Anthroposophischen Tagung in Wien. [https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ja, es geht weiter mit dem Brückenbauen. Und zwar wollen wir Brücken bauen vom Gewordenen zum Künftigen. Und wir werden dann am Ende […] Sprachgestaltung machen. Arbeiten mit der Sprache. Und es wird sich zeigen, dass die Arbeit mit der Sprache eine der Brücken sein kann, die uns vor allem natürlich von Mensch zu Mensch führt, die uns aber auch führt zu einem tieferen Verständnis von uns selbst, […].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Brücken - vom Gewordenen zum Künftigen. Das Gewordene, wenn ich es jetzt in seiner strengsten Form nehme, dann sage ich, es ist das Abgestorbene. […]. Das, was fest geworden ist, steht, was sich nicht mehr verändert, nicht mehr in Bewegung ist.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|mini|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir [[Michael Rheinheimer]] bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folge 1: Die &amp;quot;APOKALYPSE DES JOHANNES&amp;quot; von Dr. Wolfgang Peter - eine freie Zusammenfassung von Marion Selzer, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1. Folge Zusammenf. Apokalypse von Marion Selzer 2025.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|thumb|Eine freie Zusammenfassung der 1. Folge &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] durch [[Marion Selzer]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erstellt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV eine freie Zusammenfassung der Folge 1 aus dem Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Marion beabsichtigt, Wolfgangs lange Vorträge in einer kompakten Form zugänglich zu machen, wobei sie auch eigene Gedanken einfließen lässt. Inhaltlich fokussiert sich die Zusammenfassung auf die Identität des Johannes als den wiedererweckten Lazarus und dessen Einweihungserlebnis, das zur Offenbarung der Apokalypse führte, sowie auf kosmische Entwicklungsprozesse und die Rolle des menschlichen Ichs im Verhältnis zu Christus und höheren Hierarchien, insbesondere im Kontext von Karma, Reinkarnation und der Transformation der menschlichen Wesensglieder. Es wird betont, dass die Entwicklung des Menschen auf das Erreichen eines freien Willens und die Fähigkeit zur eigenständigen Schöpfung ausgerichtet ist, was durch die Siebener-Zyklen in der Apokalypse symbolisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|| Hier geht&#039;s zum Video|]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Werde_Apokalyptiker_für_geistiges_Erwachen_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-12-10.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4|mini|Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter]], 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4 Video] ]]&lt;br /&gt;
Hier führt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] ein Gespräch über die tiefere, [[Anthroposophie|anthroposophische]] Bedeutung des Begriffs &amp;quot;[[Apokalypse des Johannes|Apokalypse]]&amp;quot;, der hier als &amp;quot;Enthüllung&amp;quot; oder &amp;quot;[[Offenbarung]]&amp;quot; der geistigen Welt und des eigenen geistigen Wesens (des Ichs) definiert wird, im Gegensatz zur gängigen Vorstellung des Weltuntergangs. Wolfgang betont, dass die Menschheit heute im Bewusstseinsseelenzeitalter die Chance hat, durch eigene Arbeit – insbesondere durch Selbstbeobachtung und Schulungsübungen (Wolfang verweist insbesondere auf die sogenannten [[Nebenübungen]]) – ihre karmischen Zusammenhänge und die tiefere Realität des sozialen Miteinanders zu erkennen. Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und zur Entwicklung einer unabhängigen Urteilskraft wird als unerlässlich angesehen, um die Herausforderungen der Gegenwart, einschließlich des Umgangs mit künstlicher Intelligenz und gegensätzlichen geistigen Kräften, zu bewältigen und den eigenen individuellen Entwicklungsweg bewusst zu gehen. Er hebt hervor, dass persönliche Erfahrung und das eigenständige Ergreifen dieser geistigen Wahrheiten wichtiger sind als bloßer Glaube oder das Vertrauen auf Gurus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthroposophie_mal_anders_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-6-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI|mini|ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] vom 2. Juni 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI Video] Link zum Videokanal [https://inspiriert-sein.de/ inspiriert-sein.de] von Marion und Jens  ]]Hier führt [[Marion Selzer]] vom YouTube-Kanal „Inspiriert-Sein TV mit Marion und Jens“ ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Peter über den lebendigen und undogmatischen Zugang zur [[Anthroposophie]]. Wolfgang berichtet aus seinen persönlichen Erfahrungen aus der anthroposophischen Sprachgestaltung, die ihn auf den spirituellen Weg führten. Wolfgang betont die Notwendigkeit bewusster geistiger Arbeit und die aktive Gestaltung des Lebens als Weiterentwicklung der Mysterien. Er diskutiert Unterschiede zwischen östlichen und westlichen spirituellen Wegen, die Rolle von Humor und die Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins hin zur geistigen Wahrnehmung, die nicht passiv erfolgt, sondern selbst erschaffen werden muss. Das Interview unterstreicht die aktive Rolle des Menschen bei der Gestaltung und Erlösung der Erde und der Technik sowie die Wichtigkeit, Eigenverantwortung im spirituellen Leben zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Anthroposophische Sprachgestaltung mit Dr. Wolfgang Peter | Ostern 2025 | Rudolf Steiner ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Peter, Sprachgestaltung 2025-4-21.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=j_GwFrP0pA4|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] bei seinem Beitrag über die Sprachgestaltung am 21. April 2025. [https://anthro.world/Sprachgestaltung_mit_Wolfgang_Peter_-_Einf%C3%BChrung_in_Grund%C3%BCbungen,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]An Ostermontag, dem 21. April 2025, gibt Wolfgang Peter eine Einführung in die Grundübungen der [[Sprachgestaltung]]. Mit dabei sind Margherita und Elke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Der_Hüter_der_Schwelle_Wolfgang_Peter_2024-7-19.jpg|verweis=Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|mini| hier geht&#039;s zur Transkription [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der promovierte Chemiker [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] aus Österreich und Gründer des Portals [[a:Hauptseite|https://anthrowiki.at]] ist Waldorfpädagoge, Praktiker und Ausbilder in der Sprachgestaltung und spielt mit seiner Theatergruppe [https://mysteriendramen.at/Hauptseite https://mysteriendramen.at] mit Begeisterung u. a. die &#039;&#039;&#039;[[a:Mysteriendramen|Mysteriendramen]] von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Am 19. Juli 2024 hielt Wolfgang am Starnberger See im Haus Freudenberg einen Einführungsvortrag für den dritten Teil der Mysteriendramen ([[a:Der Hüter der Schwelle|Der Hüter der Schwelle]]), welches seine Theatergruppe am folgenden Tag aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription erfolgte durch [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke Jurassovich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Das Menschenrecht zwischen Ost und West - Ein Vortrag von Stephan Eisenhut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephan_Eisenhut_Das_Menschenecht_zw_Ost_u_West_2024-5-4.jpg|verweis=Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|mini|[[a:Stephan Eisenhut|Stephan Eisenhut]] am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
Hier hält der Dreigliederungs-Experte Stephan Eisenhut am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt einen interessanten Vortrag über Pressefreiheit, Menschenrechte und das dem zugrunde liegende Menschenbild und Verständnis von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Sehr schön und ausführlich und gut bebildert führt uns Stephan mit Hilfe seiner Präsentation durch komplexe Zusammenhänge zu neuen Einsicht- und Erkenntnisgebieten von Freiheit, Eigentum, Staat und Zukunft. Der Votrag ist vollständig transkribiert und hat ein Glossar mit allen Schlagworten aus dem Vortrag. Insgesamt ist daraus ein gute Grundlage für das [[Studienmaterial für das Selbststudium|Selbststudium]] entstanden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|| hier geht&#039;s zum textlichen Vortrag von Stephan Eisenhut |]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation - Ein interdisziplinärer Gedankenaustausch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommunikation mit Joël Weser Wolfgang Peter und François Hagdorn 2024-4-26.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=WuYaOQMs__U|thumb| [https://pressenz.com/ Joëel Weser], [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] und François Hagdorn zum Thema Kommunikation vom 26. April 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener, interdisziplinärer Gedankenaustausch im Gebiet der Kommunikation, Begegnung und Berührung. Mit sich, über seinen eigenen Körper (!) und nach draußen mit dem Gegenüber oder mit seiner Umwelt. Seine Tätigkeit beschreibt Joël so: &amp;quot;Ich arbeite schwerpunktmäßig mit und zur PrEssenz®, also zur Entwicklung einer umfassenden, gesammelten und zugewandten Präsenz und damit zu einer Vertiefung und Erweiterung unseres Bewusstsein ... folgende Zugänge zu einer möglichen Kontaktaufnahme zu Joël sind:&lt;br /&gt;
https://PrEssenz.com  und &lt;br /&gt;
https://youtube.com/@PrEssenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer hat was transkribiert? ===&lt;br /&gt;
+++ Stand 2. November 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bernhard Kitzler|Transkribiert von Bernhard Kitzler]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Candida Schön-Kammann|Transkribiert von Candida Schön-Kammann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christof Stiebing|Transkribiert von Christof Stiebing]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ellen Weeder|Transkribiert von Ellen Weeder]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Transkribiert von Jean-Paul Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Gabriele Heitmann|Transkribiert von Gabriele Heitmann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ghislaine Le Moigne|Transkribiert von Ghislaine Le Moigne]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Transkribiert von Heidi Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Transkribiert von Kathrin Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marie Moser|Transkribiert von Marie Moser]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Transkribiert von Marion Selzer]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Müller|Transkribiert von Stefan Müller]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Grabley|Transkribiert von Susanne Grabley]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Sturm|Transkribiert von Susanne Sturm]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Knabenschuh|Transkribiert von Ursula Knabenschuh]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Thomas Babka|Transkribiert von Thomas Babka]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Transkribiert von Ulrike Koska]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Stein|Transkribiert von Ulrike Stein]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Transkribiert von Ursula Dziambor]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
*Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ... :&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transkriptionsstufen ===&lt;br /&gt;
Du willst einen Überblick haben, welche Inhalte transkribiert sind? Dafür haben wir neue [[Spezial:Kategorien|Kategorien]] gebildet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufen 0%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufen 25%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufen 50%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufen 75%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufen 100%]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen (Zuschauer- Zuhörer- Teilnehmer- Leserstimmen) ==&lt;br /&gt;
Bei den «Stimmen» handelt es sich um etwas ganz Wunderbares. Denn es ist ja schön und gut, wenn Menschen begeistert von Rudolf Steiner sind - das ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist mehr darüber zu erfahren, was die anthroposophischen/ geisteswissenschaftlichen Inhalte mit den Menschen tatsächlich tut. Hier eine kleine Auswahl von persönlichen und berührenden &amp;quot;Statements&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne S. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
246 Vorträge – viele mehrfach gehört!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich früher gehofft, daß Du [Wolfgang] „zur Sache“ kommst, nicht mehr ausuferst und mit dem Text der Apokalypse endlich weitermachst, so hoffe ich inzwischen, daß Du DEINEN Weg noch lange, lange so weiter gehst. Du referierst nicht gegebene anthroposophische Inhalte sondern Du schöpfst aus Dir  – Anthroposophie lebt in Dir. Ich bin unendlich dankbar, daß ich das so erleben darf. Susanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne S. aus Österreich, 7. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Doris M. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|| weitere Stimmen für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter |]][[Datei:Doris_M._Stimme.png|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Doris M.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Wolfgangs wöchentliche Vorträge zur Apokalypse des Johannes &#039;&#039;&#039;höre&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;regelmäßig&#039;&#039;&#039; und zeitnah. Nachdem ich heute die &#039;&#039;&#039;187. Folge&#039;&#039;&#039; gehört habe, glaube ich nun, &#039;&#039;&#039;den [[a:Weltenplan|Weltenplan]]&#039;&#039;&#039;, so wie ihn Rudolf Steiner beschreibt, verstanden zu haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noch im [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Lesekreis zu Theosophie]], waren viele Begriffe, wie [[a:Geistselbst|Geistselbst]], [[a:Lebensgeist|Lebensgeist]] und [[a:Geistesmensch|Geistesmensch]] für mich nur &#039;&#039;&#039;abstrakte Begriffe&#039;&#039;&#039;. Später konnte ich diese Begriffe auch mit Inhalten füllen, doch &#039;&#039;&#039;mit diesem aktuellen Vortrag&#039;&#039;&#039; habe ich gelernt, dass sie auch den zukünftigen &#039;&#039;&#039;planetaren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklungen&#039;&#039;&#039; unserer &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; zugeordnet werden können. Dies war für mich neu bzw. war ich vielleicht bisher noch nicht in der Lage, es zu verstehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;menschliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; führte uns durch die Entwicklung von &#039;&#039;&#039;Wärmekörpern&#039;&#039;&#039; (alter Saturn), die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Ätherleibes&#039;&#039;&#039; (alte Sonne) und die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Astralleibes&#039;&#039;&#039; (alter Mond). Nun - hier auf der Erde - wurde uns das &#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039; und wir haben die Möglichkeit unser ICH zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig können wir nun auch schon unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verändern&#039;&#039;&#039;, was dann in der nächsten Verkörperung der Erde (Neuer Jupiter) als Geistselbt zur &#039;&#039;&#039;Vollendung&#039;&#039;&#039; führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Mitte des Bestehens des neuen Jupiters können wir dann auch damit beginnen, unseren [[a:Ätherkörper|Ätherkörper]] zu verwandeln, was dann in der darauf folgenden Verkörperung der Erde (Neue Venus) &#039;&#039;&#039;als Lebensgeist&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und letztendlich, in der Mitte des Bestehens der Neuen Venus können wir damit beginnen unseren &#039;&#039;&#039;physischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Körper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;, was dann in der letzten Verkörperung der Erde - dem Vulkan - als &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und all diese &#039;&#039;&#039;Verwandlungen&#039;&#039;&#039; gestalten wir willentlich und in Bewusstheit und Freiheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch wenn die Zeitspanne bis zur letzten Verkörperung unserer Erde für mich unvorstellbar ist, &#039;&#039;&#039;sehe&#039;&#039;&#039; ich doch dieses &#039;&#039;&#039;wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mir&#039;&#039;&#039;. Der Gedanke daran ist &#039;&#039;&#039;erhebend&#039;&#039;&#039; und macht mich &#039;&#039;&#039;glücklich&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank Wolfgang, dass ich dies durch Deine Vorträge gelernt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße an Dich, Doris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doris M., 16. November 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula für die Vorträge von Christoph Bolleßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039; ]]&#039;&#039;Zunächst einmal mein &#039;&#039;&#039;herzliches Dankeschön an Wolfgang und Francois&#039;&#039;&#039; für euer Engagement, &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie in zeitgemäßer Art und Weise zugänglich zu machen&#039;&#039;&#039;. Das umfangreiche und – sofern es uns unstrukturiert entgegentritt – schier unüberschaubare Werk Rudolf Steiners in Vorträgen &#039;&#039;&#039;anschaulich darzustellen&#039;&#039;&#039; und diese dann inhaltlich so zu &#039;&#039;&#039;erschließen und zu strukturieren&#039;&#039;&#039;, dass wir uns leicht zurechtfinden können und jeder Interessierte seinen individuellen Zugang finden kann. &#039;&#039;&#039;Als Bibliothekarin weiß ich, wie wichtig ein leicht durchschaubares Ordnungssystem ist&#039;&#039;&#039;, denn die Nutzer sollen ihre wertvolle Zeit nicht mit aufwendigen Suchaktionen vergeuden, sondern unkompliziert zum wirklich Wichtigen, den Inhalten, vordringen können. Dafür sind die auf diesen Seiten gerade entstehenden &#039;&#039;&#039;Inhaltsverzeichnisse, Glossare und Zusammenfassungen&#039;&#039;&#039; eine wertvolle Unterstützung. Mein &#039;&#039;&#039;Dank gilt auch allen Helfern&#039;&#039;&#039;, die zu dieser wertvollen &#039;&#039;&#039;Arbeit beigetragen haben und noch beitragen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Christophs Arbeit&#039;&#039;&#039; weiß ich auch &#039;&#039;&#039;unter diesem Gesichtspunkt sehr zu schätzen&#039;&#039;&#039;, denn er greift in seinen &#039;&#039;&#039;gut überschaubaren Vortragsreihen zur Zeitqualität passende Themen&#039;&#039;&#039; auf und trägt sie in einer Art und Weise vor, die &#039;&#039;&#039;wunderbar aufeinander aufbaut&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Inhalten so Struktur&#039;&#039;&#039; verleiht. Ich &#039;&#039;&#039;liebe seine Vorträge&#039;&#039;&#039;, die für mich auch vom 30ig-minütigen Zeitrahmen her sehr angenehm sind. Seine &#039;&#039;&#039;ruhige, besonnene Sprechweise&#039;&#039;&#039; ermöglicht es mir, leicht zu folgen und nichts von seinen wichtigen Ausführungen zu verpassen. Ich habe das Gefühl, dass Christoph &#039;&#039;&#039;jedes Wort mit Bedacht&#039;&#039;&#039; wählt und allein dadurch eine ungeheure Ernsthaftigkeit vermittelt, jene &#039;&#039;&#039;Ernsthaftigkeit, die mich tief berührt&#039;&#039;&#039; und die wir heute so dringend brauchen, um die &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; nicht nur als interessantes Wissen aufzunehmen, sondern sie &#039;&#039;&#039;wirklich zu verinnerlichen und in unser Leben zu integrieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;Zeiten sind bewegter&#039;&#039;&#039;, als ich sie je zuvor in dieser Inkarnation erlebt habe. So war Rudolf Steiner, dem wir dieses gewaltige &#039;&#039;&#039;Geschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophisch&#039;&#039;&#039; orientierten &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; verdanken, nicht nur ein Lehrer und Offenleger von bis dahin oft noch verborgenem Wissen, sondern &#039;&#039;&#039;auch ein Mahner&#039;&#039;&#039;, der uns auffordert, die &#039;&#039;&#039;Zeichen der Zeit&#039;&#039;&#039; zu erkennen und unsere &#039;&#039;&#039;Komfortzone zu verlassen&#039;&#039;&#039;, um an einer gedeihlichen &#039;&#039;&#039;Zukunft der Menschheit mitzuwirken&#039;&#039;&#039;. Um diesen Aspekt seines Wirkens zu vermitteln, &#039;&#039;&#039;braucht es junge Menschen wie Christoph&#039;&#039;&#039;, die in &#039;&#039;&#039;freilassender Art&#039;&#039;&#039; an uns herantreten und in uns selbst den Sinn für die Dringlichkeit erwecken, die unsere aktuelle Situation erfordert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl ich mich nun schon seit mehreren Jahren intensiv mit den anthroposophischen Themen, die Christoph zum Gegenstand seiner Vorträge macht, auseinandersetze, nehme ich immer auch etwas Neues daraus mit, das mir in dieser Form zuvor noch nicht begegnet war, und das mich manchmal anregt, &#039;&#039;&#039;meine bisherige Sichtweise noch einmal zu hinterfragen&#039;&#039;&#039;. In diesem Sinne freue ich mich noch auf viele dieser tiefgehende Vorträge von Christoph und wünsche ihm und seinen Zuhörern, dass er sich dieser Aufgabe weiterhin mit so viel Engagement widmet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D., den 7. November 2023&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner|| weitere Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner |]] [[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Susanne H. &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur|| weitere Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| weitere Stimmen zu den NÜ in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen widerspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara H., 7. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jac Hielema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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[https://meet.jit.si/ag1913 &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Live auf anthro.world. Wenn du aktiv mitlesen möchtest, mit Ton und Kamera, treffen wir uns 18h auf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;https://meet.jit.si/ag1913&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
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|[[Datei:David Martin 2026-1-28.jpg|links|270px|link=Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026]] &lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Baustellenseite</title>
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		<updated>2026-05-15T16:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Abl.&lt;/p&gt;
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===Ablage vom 29. April 2026===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 15. Mai 2026 ===&lt;br /&gt;
Wir lesen am Karfreitag, den 3. April 2025 um 18h online und live die Oster-Imagination. Wie schon die Jahre zuvor. Der Link zur live Teilnahme ist: https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
[[Datei:GA229.jpg|verweis=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px]]&lt;br /&gt;
Den Text von der Oster-Imagination findest du u.a. hier: DRITTER VORTRAG, den Rudolf Steiner am 7. Oktober 1923 in Dornach, Schweiz, hielt. Link https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten wir uns noch nicht persönlich kennen, und möchtest du live auf jit.si teilnehmen, dann melde dich bitte zum kennen lernen bei François hier: https://anthro.world/impressum/kontakt-formular.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 2 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-2-12.jpg|links|270px|link=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|Vortrag Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|&#039;&#039;„Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus“&#039;&#039;]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Dr. Wolfgang Peter in Brunn am Gebirge 2025-11-9.jpg|verweis=https://anthro.world/Rudolf_Steiner_und_die_Welt_der_Farben_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Rudolf_Steiner_und_die_Welt_der_Farben_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025 Rudolf Steiner und die Welt der Farben | Dr. Wolfgang Peter | Brunn am Gebirge | November 2025]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|verweis=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Hauptseite#Aktuelles Rudolf Steiner Oster-Imagination an Karfreitag, 3. April 2026 um 18h]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://meet.jit.si/ag1913 &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Live auf anthro.world. Wenn du aktiv mitlesen möchtest, treffen wir uns 18h auf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;https://meet.jit.si/ag1913&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wir uns noch nicht kennen, bitte hier anmelden: [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &#039;&#039;&#039;Kontaktformular&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 19. März 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=Goethes_Märchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg:]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 &amp;lt;big&amp;gt;Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den Geistigen Welten&amp;lt;/big&amp;gt;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vortrag_Essen_2024-11-24.webp|verweis=Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024|links|300x300px|Wie tot sind unsere Toten?]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 WIE TOT SIND UNSERE TOTEN?]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Einblicke in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 gehalten am 24. November 2024 im ChorForum Essen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 18. Feb 26 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Banner Lichtwurzelpulver in Handarbeit von Hans-Martin Aurich.jpg|links|300px|link=https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root/ vom Demeter Gärtner Hans-Martin Aurich]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 7. Feb 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Der_höchste_Opferweise,_der_Schwellenhüter_und_Maria_als_Neophyt.JPG|verweis=https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226/|links|200x200px]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 190%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Der_Seelen_Erwachen Rudolf Steiner: Der Seelen Erwachen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt; [https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226 Montag, 2. Februar bis Dienstag, 3. Februar]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Mit Einführungsvortrag und praktischen Übungen zur Sprachgestaltung&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.schloss-hohenfels.de/ Schloss Hohenfels], [https://www.google.com/maps/place/Schloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot/@47.8647038,9.1109906,15z/data=!4m21!1m11!3m10!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!2sSchloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!10e5!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs!3m8!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs?entry=ttu 78355 Hohenfels, Deutschland]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 19. Nov 2025 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1 centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 9. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2025. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage 4. Juni 2025 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vortrag-Die Prüfung der Seele-2025-01-13.jpg|links|250px|link=https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Rudolf Steiner: Die Prüfung der Seele]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Einführungsvortrag von Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA 13. Januar 2025, Schloss Hohenfels]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Die_Prüfung_der_Seele www.mysteriendramen.at]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 170%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis Willst du mitmachen? Öffentlicher Lesekreis &amp;quot;Karma-Vorträge&amp;quot; von Rudolf Steiner. GA 120. Mittwochs 19h, Start am 16. April 2025]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:5._Folge_der_8._Staffel_Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_2025-3-17.jpg|verweis=Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit|links|300x300px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 210%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablage 31. März 2025==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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{{BS|A}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
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Glossar Apo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Abschnittsüberschriften: {{GlossarNavigationArtikel|A}} für jeden Buchstabenabschnitt (A-Z und 0-9) - Begriffe: In normaler Schreibweise mit Verlinkung (z. B. [[Widersacher]] statt &amp;quot;WIDERSACHER&amp;quot;) - Beschreibungen: Ohne Anführungszeichen - Fettmarkierung: Begriffe im Text mit &#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039; in Wiki-Schreibweise fett markiert - Sortierung: Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts nach Zeitstempel aufsteigend - Linkformat: [[Die Apokalypse des Johannes - &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Titel Zeitstempel|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Folge, 2020, Zeitstempel]], wobei &amp;lt;Nummer&amp;gt; durch die jeweilige Vortragsnummer ersetzt wird - Abschnittsmarkierung: {{BS|A}} für jeden Buchstabenabschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grammatikalisch korrekten Leerzeichen vor und nach den Auslassungszeichen („ … “ statt „...“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am Satzende ein Punkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 30. März 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
== Prompt für die Erstellung des Glossars ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
detaillierten Anweisungen:&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
* Ich füge keine Inhalte hinzu, die nicht im Text enthalten sind, und halte mich strikt an die Vorgaben, auch wenn dies zu unvollständigen Einträgen führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur und Formatierung ===&lt;br /&gt;
* Das Glossar wird alphabetisch in Abschnitte von A bis Z sowie 0-9 unterteilt, eingeleitet durch „----“ vor jedem Buchstabenabschnitt, gefolgt von „{{GlossarNavigationArtikel|[Buchstabe]}}“ und „{{BS|[Buchstabe]}}“.&lt;br /&gt;
* Jeder Eintrag beginnt mit dem Begriff in normaler Schrift und verlinkt (z. B. [[Ahriman]]), wobei die Großschreibung im Text selbst erhalten bleibt (z. B. „&#039;&#039;&#039;AHRIMAN&#039;&#039;&#039;“).&lt;br /&gt;
* Die Beschreibungen sind Zitate und werden mit Anführungszeichen markiert: „ am Anfang (unten) und “ am Ende (oben), gefolgt von einem Punkt (z. B. „Text hier.“).&lt;br /&gt;
* Nach dem Zitat folgt der unveränderte Hauptlink im Format: [[Titel der Quelle#Beschreibung|| Peter, W. Titel der Quelle, Folge, Zeitstempel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortierung ===&lt;br /&gt;
* Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts werden die Einträge nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:31:50 vor 01:17:01).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* Im Text werden runde Klammern durch eckige Klammern ersetzt (z. B. „(Goethe)“ wird zu „[Goethe]“), außer in den Hauptlinks, wo runde Klammern erhalten bleiben (z. B. „(planetarische)“ in [[…]] bleibt unverändert).&lt;br /&gt;
* „Anm.“ oder „Anmerkung“ wird aus den eckigen Klammern entfernt (z. B. „[Anm.: Goethe]“ wird zu „[Goethe]“).&lt;br /&gt;
* Links mit „A:“ oder „a:“ im Text werden entfernt, die Begriffe bleiben erhalten (z. B. „[[A:Wärmeäther|Wärmeäther]]“ wird zu „Wärmeäther“).&lt;br /&gt;
* „...“ wird durch „…“ ersetzt, und Leerzeichen werden gemäß Grammatikregeln angepasst (z. B. ein Leerzeichen vor und nach „…“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltliche Regeln ===&lt;br /&gt;
* Keine Sprachglättung oder Verbesserung der Lesbarkeit, außer bei eklatanten Fehlern (z. B. unvollständige Sätze werden nur korrigiert, wenn sie sinnlos sind).&lt;br /&gt;
* Die Großschreibung im Text bleibt erhalten (z. B. „&#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039;“), auch wenn der Begriff in normaler Schrift verlinkt wird (z. B. [[Ich]]).&lt;br /&gt;
* Hauptlinks bleiben unverändert, inklusive runder Klammern und ursprünglicher Formatierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusätzliche Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Alle Jahreszahlen sind „2020“, entsprechend dem Titel der Verlinkungen (z. B. „Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020“).&lt;br /&gt;
* Wenn ein Eintrag mehrere Zitate hat, werden diese einzeln aufgeführt und nach Zeitstempel sortiert.&lt;br /&gt;
* Keine eigenständigen Interpretationen oder Ergänzungen, der Text wird wörtlich übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eingabe:&#039;&#039;&#039; „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser [[A:ahrimanische Intelligenz|ahrimanischen Intelligenz]] auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. (Anm.: Beispiel)“&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgabe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
[[Intelligenz]]&lt;br /&gt;
* „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser ahrimanischen &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. [Beispiel].“ [[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir brauchen das Geistige in der Technik, damit sie nichts zerstört, sondern uns dient 01:17:01|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 20. Folge, 2020, 01:17:01]]&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prompt für das Glossar:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Struktur:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Verwende für jeden Buchstaben (A-Z) und „0-9“ die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{GlossarNavigationArtikel|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ mit einem „----“ darüber und einer Leerzeile dazwischen.&lt;br /&gt;
#* Setze unmittelbar darunter die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{BS|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ ohne zusätzliche Leerzeile.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Begriffe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Hauptbegriff wird in eckigen Klammern gesetzt, z. B. „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Apokalypse]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* In den Beschreibungen des Begriffs wird der Begriff selbst &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben (&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;), aber nicht als Link gesetzt, außer im Hauptbegriff selbst.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sortierung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Die Einträge unter jedem Glossarbegriff sind nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:03:14 vor 00:38:54).&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Format der Einträge:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Eintrag enthält eine Beschreibung mit &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehobenen Begriffen, gefolgt von einem Verweis im Format „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Seitenname#Abschnittsname Zeitstempel|Peter, W. Die Apokalypse des Joh, Folgennummer, Zeitstempel]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* Beispiel: „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Beziehung des Johannes zur Gemeinde von Ephesos 00:47:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 2. Folge, 2020, 00:47:40]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Austausch runder Klammern:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Runde Klammern in den Erläuterungen innerhalb der Einträge sollen in eckige Klammern geändert werden (z. B. „(im Orientalischen Manas genannt)“ wird zu „[im Orientalischen Manas genannt]“), aber runde Klammern in Hauptlinks bleiben unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 27. November 2024 ==&lt;br /&gt;
Hier ein Prompt für chatGPT für die Anpassung der Links in den Apokalypse Vorträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Ändere die Linkstruktur eines Textes wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Text unverändert lassen:&#039;&#039;&#039; Behalte den Originaltext inhaltlich und sprachlich zu 100 % bei.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Linkstruktur anpassen:&#039;&#039;&#039; Ersetze den vorhandenen Link durch das Format: [[Titel des Vortrags#Abschnitt und Timestamp|| Autor, Titel des Werks, Vortragstitel, Jahr, Timestamp]]. Beispiel: [[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir müssen diese Kräfte bewusst handhaben lernen 00:54:11|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 28. Vortrag, 2020, 00:54:11]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Quelltextformat beibehalten:&#039;&#039;&#039; Gib den Text so aus, dass er direkt in ein Wiki oder ähnliches System eingefügt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kunst und sprachgestaltung.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;Kunst und Sprachgestaltung]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Ein Vortrag mit anschließenden Sprachübungen&amp;lt;br&amp;gt;Anthroposophischen Tagung in Wien&amp;lt;br&amp;gt;24. Februar 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:MitTun bei anthro.world.jpg|links|330px|link=https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World MitTun bei Anthro.World]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World Trag mit uns wertvolle Impulse IN DIE WELT]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Der Hüter der Schwelle Wolfgang Peter 2024-7-19.jpg|left|300px|link=https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Der Hüter der Schwelle]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 19. Juli 2024 im Haus Freudenberg am Starnberger See.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 7. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Glomer Jahreskatalog 2023 bis 24.jpg|links|120px|link= https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat |&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat Der neue Glomer Katalog 2023/2024 ist da!]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/neuerscheinungen?utm_source=anthrowiki&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=anthrowiki Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage]&amp;lt;br /&amp;gt;Anthroposophie, Waldorf, Jugend &amp;amp; Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 2 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Test vom 19.1.24==&lt;br /&gt;
Abwurf vom 17. Jan 2024&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 6. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Start ab Januar 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
Test 9.1.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablage vom 27. Dez 2023==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|links|130px|link=https://anthro.world/Hauptseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/Hauptseite Rudolf Steiner Weihnachts-Imagination am 22. Dezember 18h]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Hauptseite Lies live mit, mehr Infos siehe unsere anthro.world Hauptseite]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiner Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=== Michael-Imagination bei anthro.world lesen, live ===&lt;br /&gt;
Wir lesen am 29. September um 18h live die Michael-Imagination, [[s:GA_229#ERSTER_VORTRAG_Dornach.2C_5._Oktober_1923|siehe GA 229, Erster Vortrag]]. &#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang wird nicht dabei sein können (er hat anderswo einen Vortrag). Wenn du mitlesen möchtest, bitte [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per Kontaktformular bei François melden] - das ermöglicht eine bessere Planung. Danke!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Mediawiki:sitenotice Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:David und Martin MeLaS 2023.jpg|links|410px|link=https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[https://www.uni-wh.de/detailseiten/kontakte/david-martin-2607/f0/ Prof. Dr. med. David Martin] und [[b:Martin_von_Mackensen|Martin von Mackensen]] auf dem [https://Dottenfelderhof.de/landbauschule Dottenfelderhof] in Bad Vilbel&amp;lt;/small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k Blick über den Tellerrand - Interessante Neuigkeit aus dem Bereich biodynamische Landwirtschaft: MeLaS - Medizinisch/ landwirtschaftliches Studienjahr. Mediziner und Landwirte lernen gemeinsam von der Natur! Jetzt bewerben für September 2023 am Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-top:20px;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/jahreskurs/MeLaS_Flyer-8.pdf MeLaS-Flyer mit allen Infos]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=31738</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-05-15T16:42:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Aktuelles */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begegnung - Innovation - Verantwortung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick Mensch.JPG|thumb|right|class=responsive-img]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
Willkommen bei anthro.world. Was tun wir? Man könnte auch sagen: Wir sind eine &#039;&#039;&#039;anthroposophische Begegnungs- und Innovationsplattform&#039;&#039;&#039;. Hier kannst du erleben, wie dir Anthroposophie in tiefen Lebensfragen und deinem Alltag Sinn und Kraft geben kann - also nicht nur &amp;quot;zur Sonntagsstunde&amp;quot; in geschlossenen elitären Kreisen. Unter der Leitung von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und François Hagdorn werden hier Begegnungsräume für Menschen &amp;quot;wie du und ich&amp;quot; geschaffen, in denen offen über geisteswissenschaftlichen Zusammenhänge von Rudolf Steiner nachgedacht werden kann. Wir scheuen uns nicht unseren Gedankenaustausch live im Internet mit allen Menschen zu teilen. Sondern wir regen an authentische Ich-Botschaften zu geben, und Verantwortung fürs eigene Tun und fürs die eigene Wort zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwilligkeit - Nehmen und Geben ===&lt;br /&gt;
[[MitTun bei Anthro.World|Unser Tun]] beruht auf &#039;&#039;&#039;Impulsen der Freiwilligkeit&#039;&#039;&#039;. Du kannst bei uns Texte lesen, Vorträge anhören oder Kurse belegen. Die Methode unserer Organisation basiert auf dem &#039;&#039;&#039;Prinzip nehmen und geben&#039;&#039;&#039;: Viele unserer ehemaligen Kursteilnehmer übernehmen Verantwortung für künftige Kurse und Veranstaltungen. Egal ob im privaten Umfeld, oder für oder mit anthro.world. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienmaterialien und Transkriptionen ===&lt;br /&gt;
Bei anthro.world findest du zeitlose und &#039;&#039;&#039;hochwertige Beiträge&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;Schriftform&#039;&#039;&#039; oder als &#039;&#039;&#039;Video&#039;&#039;&#039; ([[Wolfgang Peter]], [[Christoph Bolleßen]], [[Jac Hielema|Jac Hielama]]). Und es ist einer handvoll von Individuen zu verdanken, dass diese Werke exakt als &#039;&#039;&#039;[[Studienmaterial für das Selbststudium|Studienmaterial]]&#039;&#039;&#039; zum Wohle anderen Menschen &#039;&#039;&#039;transkribiert&#039;&#039;&#039; werden: Eine Voraussetzung für Schlagwortsuche in Glossaren (Beispiele: Glossar [https://de.anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_Die_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter Wolfgang], Glossar [https://de.anthro.world/Herbsterwachen_-_Michael-Zeit_-_eine_Vortragsreihe_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen#top Christoph], Glossar [https://de.anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema#Gesamtglossar_f%C3%BCr_%C2%ABDie_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema%C2%BB Jac]) und als Vorsortierung für die aufkommende Suchmaschinentätigkeit durch K.I..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innovationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online Lesekreise ====&lt;br /&gt;
Uns motiviert es &#039;&#039;&#039;Neuland&#039;&#039;&#039; zu betreten und &#039;&#039;&#039;unorthodoxe Methoden&#039;&#039;&#039; ausprobieren. Dabei hoffen wir auf Nachahmer! Wir haben als &#039;&#039;&#039;erster Veranstalter live im youtube [[Online Lesekreise|online-Leserkreise]] veranstaltet&#039;&#039;&#039;, und diese Lesekreise sind ohne Bezahlschranke frei verfügbar. Bis heute, (Dezember 2023), findet man kaum oder gar nicht öffentliche anthroposophische Lesekreise im Internet. In diesen Zeiten scheint der offene Umgang mit geisteswissenschaftlichen Inhalten ungewohnt. Viele Menschen fragen sich ggf.: Warum soll ich mich angreifbar machen? Durchaus mangelt es nicht an Expertenvorträgen. Aber kann das lebendig sein, wenn nur Experten öffentlich sprechen und wenn &amp;quot;normale Menschen&amp;quot; das nicht wagen? &#039;&#039;&#039;Wir sehen es geradezu als Aufgabe und als Schulung an, öffentlich und frei anthroposophische Themen zu bewegen&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;Ich-Botschaften&#039;&#039;&#039; sendet und achtsam seine Gedanken sortiert. Im bewussten Sprechen liegt eine Entwicklungs- und Zukunftsaufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innovationsführer&#039;&#039;&#039; sind wir auch bei den [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|&#039;&#039;&#039;Nebenübungen in Gruppenarbeit&#039;&#039;&#039;]]. Wir führen fortlaufend Kurse durch (derzeit läuft die 7. Staffel seit Herbst 2024). Unsere Kurse sind teilweise live und öffentlich im youtube, teilweise physisch, und online (aber nicht öffentlich). Auch hier: Nachahmer willkommen! Es gibt inzwischen einige Anbieter für NÜ in Gruppenarbeit, jedoch findet man bis heute keine öffentlichen Beiträge. Es wäre aber gut, wenn die Nebenübungspraxis noch viel populärer wird, wir haben festgestellt, dass die &amp;quot;Erfolgsquote&amp;quot; bei NÜ in Gruppenarbeit signifikant hoch ist, während bekanntlich bei den NÜ als &#039;&#039;&#039;Einzelkämpfer&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hand aufs Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;fast kein Mensch&#039;&#039;&#039; den NÜ im Alltag treu bleiben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzwerke für Bildung und Recherche ====&lt;br /&gt;
Anthro.world ist Teil eines &#039;&#039;&#039;unabhängigen Netzwerks&#039;&#039;&#039;, bestehend aus der weltweit größten anthroposophischen Enzyklopädie [[A:|anthrowiki.at]], dem Schwesterprojekt [[b:|biodyn.wiki]] für die biodynamische Landwirtschaft, mit transkribierten Vorträgen von den besten Biodynamik-Dozenten unserer Zeit. Und im [[s:|steiner.wiki]] befinden sich die Schriften und Vorträge von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Die werden aktuell in zitierfähiger Qualität aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Werte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freilassendes Handeln ====&lt;br /&gt;
Es ist eine &#039;&#039;&#039;Gratwanderung&#039;&#039;&#039;: Wir schätzen und würdigen zu 100% die Werke von Rudolf Steiner und bemühen uns seine Aussagen im richtigen Kontext zu verstehen und zu vermitteln. Auf der anderen Seite fordert Rudolf Steiner zu Recht, dass Menschen nicht seinen Worten &amp;quot;glauben&amp;quot; sollen, sondern dass sich jeder interessierte Mensch kritisch mit den geisteswissenschaftlichen Tatsachen auseinander setzten soll, selber durchdenken soll. Also kein &amp;quot;nachbeten&amp;quot;, kein Auswendiglernen, kein Zitieren. Uns liegen Erfahrungen und Berichte vor, dass auf diese Weise die von Rudolf Steiner gegebenen Beschreibungen damals wie heute mit innerer Gewissheit als Tatsache empfunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Menschen nur individuell und persönlich und nur bei Interesse auf eine solche Entdeckungsreise begeben können, ist jede Art von Zwang, wozu auch Druck, Wertung oder Zwang, fehl am Platze. Auch Hierarchien, wie sie häufig in traditionellen Lesekreisen und ähnlichen Veranstaltungen vorkommen, können kontraproduktiv sein. Das Sprichwort sagt ja, &amp;quot;es gibt verschiedene Wege nach Rom&amp;quot;. Und das gilt auch für die Anthroposophie: &amp;quot;Es gibt verschiedene Wege, wie wir die Übergänge zwischen unserer materiell stofflichen Welt und der geistigen Welt erleben können&amp;quot; und es kommt nur darauf an, Freiraum für die Entdeckung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher verstehen wir es als Gratwanderung, die uns überlieferte Anthroposophie nicht als starres Konzept durchzupauken, nicht mit starrem Curriculum zu arbeiten, sondern bei Begegnungen stets tastend mit der Frage zu sein: [[WER BIST DU - Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard, 2019|Wer bist du?]] Und, was braucht du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wertung vermeiden ====&lt;br /&gt;
Wenn alles richtig in unseren Veranstaltungen und Kursen läuft, wirst du daher selten hören: &amp;quot;Das ist richtig&amp;quot;, oder &amp;quot;Das ist falsch&amp;quot;. Oder du wirst hoffentlich nicht etwas Besserwisserisches hören in dem Stile: &amp;quot;Rudolf Steiner hat gesagt ....&amp;quot;. Unser Ideal ist die Verwendung von Ich-Botschaften: &amp;quot;Ich habe verstanden, dass die Aussage von RS so oder so zu verstehen ist&amp;quot;. Und das gibt dem Gegenüber wiederum Raum um wiederum seine eigene Wahrnehmung daneben hinzu zu stellen. Auf diese Weise sollte kommt es nicht zu Wertungen, nicht zu eigenen Überhöhung, sondern zur Meinungsvielfalt. Man schult sich im Zuhören, man lernt an dem Verständnis des Gegenüber und man behält stets Augenhöhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperation und Vielfalt ===&lt;br /&gt;
Wir haben unsere Schwerpunkte, aber wir sind nicht der Auffassung, dass &amp;quot;unsere&amp;quot; Inhalte oder Methode besser als diejenige von anderen Initiativen sei. Jeder hat seinen Duktus seinen eigenen Wertekanon. Wir sind ausgesprochen an Vielfalt interessiert und wir sind offen für Gespräche über neue Ideen und Kooperationen. Vielleicht ergeben sich kurz- mittel- oder langfristig Räume des Schaffens?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du in die oben beschriebenen Richtung etwas mit uns bewegen möchtest, hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Anmeldefristen für die 10. Staffel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmeldungen für die 10. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit (Start Q1/ 2026) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:8._Staffel,_1._Folge_Montags_19h_2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum Link [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hier weitere Beispiele von öffentlichen Gruppen in der 8. 3. und 1. Staffel und eine Teilnehmerstimme.&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt3.Staffel_Die_Nebenübungen.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|rechts|klasse=responsive-img|mini|3. Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel_die_Nebenübungen.JPG|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|rechts|klasse=responsive-img|mini|1. Staffel Die NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnehmerstimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039; &#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039; Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melden bzw. Anmelden für künftige neue online-Lesekreise im Jahr 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Unsere [[online Lesekreise]]: Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
Wir haben auf der Seite Online Lesekreise eine Warteliste für online Lesekreise. Bitte Wünsche über das  [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] oder per e-mail an Christine äußern. Du kannst auch initiativ werden uns einen eigenen Lesekreis bei uns auf die Beine stellen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstehen verschiedene online-Lesekreise. Welche, die nicht aufgezeichnet werden, und welche, die nach voriger Absprache und Einverständnis von der Gruppe und von uns aufgezeichnet werden - mit dem Ziel der freien Zurverfügungstellung in youtube.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Online Lesekreise#Warteliste für künftige Lesekreise|| hier geht&#039;s zur Anmeldeliste |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini]]Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier klicken zum Vortragszyklus [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Die Apokalypse des Johannes]] von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neueste Beiträge &amp;amp; Empfehlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im April 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marcel Waldhausen | Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel_Waldhausen_2026-4-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs|mini|[[b:Marcel_Waldhausen|Marcel Waldhausen]] am 2. April 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost zum Thema Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch. [https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und dieses ganze Geschehen, was wir dann haben als das Leben des Jesus Christus auf Erden, ist eigentlich eine Inkarnationsbeschreibung dieser Wesenheit. Und es ist ja die höchste Gottheit, und sie macht aber keine Deluxe-Gott-Verkörperungs-Edition durch, sondern geht ganz rein in dieses Erdensein, mit allem Schmerz, mit allem Leid, mit allem Unverständnis, mit allem Versuchtwerden. Das ist ja auch die ganze Zeit ein Ringen. Das kommt nicht und es ist alles klar, sondern es muss sich auch die ganzen Dinge erringen, wirklich ein Mensch werden. Und Steiner spricht da von der Jesus-Werdung des Christus. Also der macht das wirklich, der macht das alles durch.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Osterereignisse_im_Hinblick_auf_die_Entwicklung_von_Erde_und_Mensch_-_ein_Vortrag_von_Marcel_Waldhausen,_2026 | hier geht&#039;s zum schriftlichen Beitrag &amp;amp; Film |]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im März 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 2026 hatten Dr. Michael Birnthaler und Dr. Wolfgang Peter am Rande der Theateraufführungen der Mysteriendramen auf Schloss Hohenfels einen Gedankenaustausch zum &amp;quot;Aufeinandertreffen der Aristoteliker und der Platoniker&amp;quot; bei den Anthroposophen, welches mit &amp;quot;Michael-Prophetie&amp;quot; ausgedrückt ist: &lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_und_Wolfgang_Peter_2026-2-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und Dr. Michael Birnthaler am 3. Februar 2026 auf Schloss Hohenfels. [https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Du kannst nichts erzwingen, aber man muss wach sein für Begegnungen, für Momente, die etwas auslösen, die etwas wecken und dann kommt etwas ins Rollen. Und dass man das nicht verschläft. Das ist eine ganz wichtige Sache. Ich hab gemerkt, mit Erzwingen … und ich will unbedingt das und … das funktioniert nicht. Es muss irgendwie … es muss das ganze Umfeld passen und das Wichtige auch im Michaelischen Impuls ist, dass man schafft, gemeinsam etwas zu schaffen, was sehr individuell ist und trotzdem miteinander umgehen kann. Das ist das Schwierigste.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Ja genau! Aber ist es für dich auch ein Anliegen, dass du sagst, du willst Strömungen zusammenbringen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039;: Ja, absolut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Auch gerade jetzt spezifisch Platoniker und Aristoteliker?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, absolut. Absolut! Offensein überhaupt für die Welt grundsätzlich. Ich verstehe natürlich auch, was mit dem Materialismus passiert, der da ist. Man muss es kennenlernen. Es ist eine große Herausforderung. Und ich bin doch der Meinung, es ist aber ein sehr geistiges Zeitalter auch. Und das ist halt der dunkle Schatten, also namentlich das ahrimanische Element und so. Obwohl genug Luziferisches ja auch noch da ist. Und so als würde uns das immer vorgehalten als Aufgabe. Weil bekämpfen kann man ihn einmal vor allem auch in sich. Wenn man in sich mit diesen Widersacherkräften nicht fertig wird, kann man in der Welt nichts verändern entsprechend. Das ist das Problem.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortrag von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2026 hielt Wolfgang Peter im Rahmen der jährlichen Anthroposophischen Tagung in Wien ein seminaristischen Vortrag zum Thema Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen. Im Anschluss gab es noch Übungen aus der Sprachgestaltung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-2-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 21. Februar 2026 auf der Anthroposophischen Tagung in Wien. [https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ja, es geht weiter mit dem Brückenbauen. Und zwar wollen wir Brücken bauen vom Gewordenen zum Künftigen. Und wir werden dann am Ende […] Sprachgestaltung machen. Arbeiten mit der Sprache. Und es wird sich zeigen, dass die Arbeit mit der Sprache eine der Brücken sein kann, die uns vor allem natürlich von Mensch zu Mensch führt, die uns aber auch führt zu einem tieferen Verständnis von uns selbst, […].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Brücken - vom Gewordenen zum Künftigen. Das Gewordene, wenn ich es jetzt in seiner strengsten Form nehme, dann sage ich, es ist das Abgestorbene. […]. Das, was fest geworden ist, steht, was sich nicht mehr verändert, nicht mehr in Bewegung ist.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|mini|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir [[Michael Rheinheimer]] bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folge 1: Die &amp;quot;APOKALYPSE DES JOHANNES&amp;quot; von Dr. Wolfgang Peter - eine freie Zusammenfassung von Marion Selzer, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1. Folge Zusammenf. Apokalypse von Marion Selzer 2025.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|thumb|Eine freie Zusammenfassung der 1. Folge &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] durch [[Marion Selzer]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erstellt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV eine freie Zusammenfassung der Folge 1 aus dem Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Marion beabsichtigt, Wolfgangs lange Vorträge in einer kompakten Form zugänglich zu machen, wobei sie auch eigene Gedanken einfließen lässt. Inhaltlich fokussiert sich die Zusammenfassung auf die Identität des Johannes als den wiedererweckten Lazarus und dessen Einweihungserlebnis, das zur Offenbarung der Apokalypse führte, sowie auf kosmische Entwicklungsprozesse und die Rolle des menschlichen Ichs im Verhältnis zu Christus und höheren Hierarchien, insbesondere im Kontext von Karma, Reinkarnation und der Transformation der menschlichen Wesensglieder. Es wird betont, dass die Entwicklung des Menschen auf das Erreichen eines freien Willens und die Fähigkeit zur eigenständigen Schöpfung ausgerichtet ist, was durch die Siebener-Zyklen in der Apokalypse symbolisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|| Hier geht&#039;s zum Video|]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Werde_Apokalyptiker_für_geistiges_Erwachen_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-12-10.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4|mini|Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter]], 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4 Video] ]]&lt;br /&gt;
Hier führt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] ein Gespräch über die tiefere, [[Anthroposophie|anthroposophische]] Bedeutung des Begriffs &amp;quot;[[Apokalypse des Johannes|Apokalypse]]&amp;quot;, der hier als &amp;quot;Enthüllung&amp;quot; oder &amp;quot;[[Offenbarung]]&amp;quot; der geistigen Welt und des eigenen geistigen Wesens (des Ichs) definiert wird, im Gegensatz zur gängigen Vorstellung des Weltuntergangs. Wolfgang betont, dass die Menschheit heute im Bewusstseinsseelenzeitalter die Chance hat, durch eigene Arbeit – insbesondere durch Selbstbeobachtung und Schulungsübungen (Wolfang verweist insbesondere auf die sogenannten [[Nebenübungen]]) – ihre karmischen Zusammenhänge und die tiefere Realität des sozialen Miteinanders zu erkennen. Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und zur Entwicklung einer unabhängigen Urteilskraft wird als unerlässlich angesehen, um die Herausforderungen der Gegenwart, einschließlich des Umgangs mit künstlicher Intelligenz und gegensätzlichen geistigen Kräften, zu bewältigen und den eigenen individuellen Entwicklungsweg bewusst zu gehen. Er hebt hervor, dass persönliche Erfahrung und das eigenständige Ergreifen dieser geistigen Wahrheiten wichtiger sind als bloßer Glaube oder das Vertrauen auf Gurus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthroposophie_mal_anders_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-6-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI|mini|ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] vom 2. Juni 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI Video] Link zum Videokanal [https://inspiriert-sein.de/ inspiriert-sein.de] von Marion und Jens  ]]Hier führt [[Marion Selzer]] vom YouTube-Kanal „Inspiriert-Sein TV mit Marion und Jens“ ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Peter über den lebendigen und undogmatischen Zugang zur [[Anthroposophie]]. Wolfgang berichtet aus seinen persönlichen Erfahrungen aus der anthroposophischen Sprachgestaltung, die ihn auf den spirituellen Weg führten. Wolfgang betont die Notwendigkeit bewusster geistiger Arbeit und die aktive Gestaltung des Lebens als Weiterentwicklung der Mysterien. Er diskutiert Unterschiede zwischen östlichen und westlichen spirituellen Wegen, die Rolle von Humor und die Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins hin zur geistigen Wahrnehmung, die nicht passiv erfolgt, sondern selbst erschaffen werden muss. Das Interview unterstreicht die aktive Rolle des Menschen bei der Gestaltung und Erlösung der Erde und der Technik sowie die Wichtigkeit, Eigenverantwortung im spirituellen Leben zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Anthroposophische Sprachgestaltung mit Dr. Wolfgang Peter | Ostern 2025 | Rudolf Steiner ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Peter, Sprachgestaltung 2025-4-21.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=j_GwFrP0pA4|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] bei seinem Beitrag über die Sprachgestaltung am 21. April 2025. [https://anthro.world/Sprachgestaltung_mit_Wolfgang_Peter_-_Einf%C3%BChrung_in_Grund%C3%BCbungen,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]An Ostermontag, dem 21. April 2025, gibt Wolfgang Peter eine Einführung in die Grundübungen der [[Sprachgestaltung]]. Mit dabei sind Margherita und Elke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Der_Hüter_der_Schwelle_Wolfgang_Peter_2024-7-19.jpg|verweis=Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|mini| hier geht&#039;s zur Transkription [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der promovierte Chemiker [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] aus Österreich und Gründer des Portals [[a:Hauptseite|https://anthrowiki.at]] ist Waldorfpädagoge, Praktiker und Ausbilder in der Sprachgestaltung und spielt mit seiner Theatergruppe [https://mysteriendramen.at/Hauptseite https://mysteriendramen.at] mit Begeisterung u. a. die &#039;&#039;&#039;[[a:Mysteriendramen|Mysteriendramen]] von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Am 19. Juli 2024 hielt Wolfgang am Starnberger See im Haus Freudenberg einen Einführungsvortrag für den dritten Teil der Mysteriendramen ([[a:Der Hüter der Schwelle|Der Hüter der Schwelle]]), welches seine Theatergruppe am folgenden Tag aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription erfolgte durch [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke Jurassovich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Das Menschenrecht zwischen Ost und West - Ein Vortrag von Stephan Eisenhut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephan_Eisenhut_Das_Menschenecht_zw_Ost_u_West_2024-5-4.jpg|verweis=Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|mini|[[a:Stephan Eisenhut|Stephan Eisenhut]] am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
Hier hält der Dreigliederungs-Experte Stephan Eisenhut am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt einen interessanten Vortrag über Pressefreiheit, Menschenrechte und das dem zugrunde liegende Menschenbild und Verständnis von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Sehr schön und ausführlich und gut bebildert führt uns Stephan mit Hilfe seiner Präsentation durch komplexe Zusammenhänge zu neuen Einsicht- und Erkenntnisgebieten von Freiheit, Eigentum, Staat und Zukunft. Der Votrag ist vollständig transkribiert und hat ein Glossar mit allen Schlagworten aus dem Vortrag. Insgesamt ist daraus ein gute Grundlage für das [[Studienmaterial für das Selbststudium|Selbststudium]] entstanden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|| hier geht&#039;s zum textlichen Vortrag von Stephan Eisenhut |]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation - Ein interdisziplinärer Gedankenaustausch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommunikation mit Joël Weser Wolfgang Peter und François Hagdorn 2024-4-26.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=WuYaOQMs__U|thumb| [https://pressenz.com/ Joëel Weser], [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] und François Hagdorn zum Thema Kommunikation vom 26. April 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener, interdisziplinärer Gedankenaustausch im Gebiet der Kommunikation, Begegnung und Berührung. Mit sich, über seinen eigenen Körper (!) und nach draußen mit dem Gegenüber oder mit seiner Umwelt. Seine Tätigkeit beschreibt Joël so: &amp;quot;Ich arbeite schwerpunktmäßig mit und zur PrEssenz®, also zur Entwicklung einer umfassenden, gesammelten und zugewandten Präsenz und damit zu einer Vertiefung und Erweiterung unseres Bewusstsein ... folgende Zugänge zu einer möglichen Kontaktaufnahme zu Joël sind:&lt;br /&gt;
https://PrEssenz.com  und &lt;br /&gt;
https://youtube.com/@PrEssenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer hat was transkribiert? ===&lt;br /&gt;
+++ Stand 2. November 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bernhard Kitzler|Transkribiert von Bernhard Kitzler]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Candida Schön-Kammann|Transkribiert von Candida Schön-Kammann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christof Stiebing|Transkribiert von Christof Stiebing]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ellen Weeder|Transkribiert von Ellen Weeder]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Transkribiert von Jean-Paul Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Gabriele Heitmann|Transkribiert von Gabriele Heitmann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ghislaine Le Moigne|Transkribiert von Ghislaine Le Moigne]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Transkribiert von Heidi Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Transkribiert von Kathrin Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marie Moser|Transkribiert von Marie Moser]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Transkribiert von Marion Selzer]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Müller|Transkribiert von Stefan Müller]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Grabley|Transkribiert von Susanne Grabley]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Sturm|Transkribiert von Susanne Sturm]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Knabenschuh|Transkribiert von Ursula Knabenschuh]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Thomas Babka|Transkribiert von Thomas Babka]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Transkribiert von Ulrike Koska]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Stein|Transkribiert von Ulrike Stein]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Transkribiert von Ursula Dziambor]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
*Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ... :&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transkriptionsstufen ===&lt;br /&gt;
Du willst einen Überblick haben, welche Inhalte transkribiert sind? Dafür haben wir neue [[Spezial:Kategorien|Kategorien]] gebildet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufen 0%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufen 25%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufen 50%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufen 75%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufen 100%]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen (Zuschauer- Zuhörer- Teilnehmer- Leserstimmen) ==&lt;br /&gt;
Bei den «Stimmen» handelt es sich um etwas ganz Wunderbares. Denn es ist ja schön und gut, wenn Menschen begeistert von Rudolf Steiner sind - das ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist mehr darüber zu erfahren, was die anthroposophischen/ geisteswissenschaftlichen Inhalte mit den Menschen tatsächlich tut. Hier eine kleine Auswahl von persönlichen und berührenden &amp;quot;Statements&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne S. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
246 Vorträge – viele mehrfach gehört!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich früher gehofft, daß Du [Wolfgang] „zur Sache“ kommst, nicht mehr ausuferst und mit dem Text der Apokalypse endlich weitermachst, so hoffe ich inzwischen, daß Du DEINEN Weg noch lange, lange so weiter gehst. Du referierst nicht gegebene anthroposophische Inhalte sondern Du schöpfst aus Dir  – Anthroposophie lebt in Dir. Ich bin unendlich dankbar, daß ich das so erleben darf. Susanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne S. aus Österreich, 7. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Doris M. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|| weitere Stimmen für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter |]][[Datei:Doris_M._Stimme.png|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Doris M.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Wolfgangs wöchentliche Vorträge zur Apokalypse des Johannes &#039;&#039;&#039;höre&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;regelmäßig&#039;&#039;&#039; und zeitnah. Nachdem ich heute die &#039;&#039;&#039;187. Folge&#039;&#039;&#039; gehört habe, glaube ich nun, &#039;&#039;&#039;den [[a:Weltenplan|Weltenplan]]&#039;&#039;&#039;, so wie ihn Rudolf Steiner beschreibt, verstanden zu haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noch im [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Lesekreis zu Theosophie]], waren viele Begriffe, wie [[a:Geistselbst|Geistselbst]], [[a:Lebensgeist|Lebensgeist]] und [[a:Geistesmensch|Geistesmensch]] für mich nur &#039;&#039;&#039;abstrakte Begriffe&#039;&#039;&#039;. Später konnte ich diese Begriffe auch mit Inhalten füllen, doch &#039;&#039;&#039;mit diesem aktuellen Vortrag&#039;&#039;&#039; habe ich gelernt, dass sie auch den zukünftigen &#039;&#039;&#039;planetaren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklungen&#039;&#039;&#039; unserer &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; zugeordnet werden können. Dies war für mich neu bzw. war ich vielleicht bisher noch nicht in der Lage, es zu verstehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;menschliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; führte uns durch die Entwicklung von &#039;&#039;&#039;Wärmekörpern&#039;&#039;&#039; (alter Saturn), die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Ätherleibes&#039;&#039;&#039; (alte Sonne) und die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Astralleibes&#039;&#039;&#039; (alter Mond). Nun - hier auf der Erde - wurde uns das &#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039; und wir haben die Möglichkeit unser ICH zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig können wir nun auch schon unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verändern&#039;&#039;&#039;, was dann in der nächsten Verkörperung der Erde (Neuer Jupiter) als Geistselbt zur &#039;&#039;&#039;Vollendung&#039;&#039;&#039; führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Mitte des Bestehens des neuen Jupiters können wir dann auch damit beginnen, unseren [[a:Ätherkörper|Ätherkörper]] zu verwandeln, was dann in der darauf folgenden Verkörperung der Erde (Neue Venus) &#039;&#039;&#039;als Lebensgeist&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und letztendlich, in der Mitte des Bestehens der Neuen Venus können wir damit beginnen unseren &#039;&#039;&#039;physischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Körper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;, was dann in der letzten Verkörperung der Erde - dem Vulkan - als &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und all diese &#039;&#039;&#039;Verwandlungen&#039;&#039;&#039; gestalten wir willentlich und in Bewusstheit und Freiheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch wenn die Zeitspanne bis zur letzten Verkörperung unserer Erde für mich unvorstellbar ist, &#039;&#039;&#039;sehe&#039;&#039;&#039; ich doch dieses &#039;&#039;&#039;wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mir&#039;&#039;&#039;. Der Gedanke daran ist &#039;&#039;&#039;erhebend&#039;&#039;&#039; und macht mich &#039;&#039;&#039;glücklich&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank Wolfgang, dass ich dies durch Deine Vorträge gelernt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße an Dich, Doris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doris M., 16. November 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula für die Vorträge von Christoph Bolleßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039; ]]&#039;&#039;Zunächst einmal mein &#039;&#039;&#039;herzliches Dankeschön an Wolfgang und Francois&#039;&#039;&#039; für euer Engagement, &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie in zeitgemäßer Art und Weise zugänglich zu machen&#039;&#039;&#039;. Das umfangreiche und – sofern es uns unstrukturiert entgegentritt – schier unüberschaubare Werk Rudolf Steiners in Vorträgen &#039;&#039;&#039;anschaulich darzustellen&#039;&#039;&#039; und diese dann inhaltlich so zu &#039;&#039;&#039;erschließen und zu strukturieren&#039;&#039;&#039;, dass wir uns leicht zurechtfinden können und jeder Interessierte seinen individuellen Zugang finden kann. &#039;&#039;&#039;Als Bibliothekarin weiß ich, wie wichtig ein leicht durchschaubares Ordnungssystem ist&#039;&#039;&#039;, denn die Nutzer sollen ihre wertvolle Zeit nicht mit aufwendigen Suchaktionen vergeuden, sondern unkompliziert zum wirklich Wichtigen, den Inhalten, vordringen können. Dafür sind die auf diesen Seiten gerade entstehenden &#039;&#039;&#039;Inhaltsverzeichnisse, Glossare und Zusammenfassungen&#039;&#039;&#039; eine wertvolle Unterstützung. Mein &#039;&#039;&#039;Dank gilt auch allen Helfern&#039;&#039;&#039;, die zu dieser wertvollen &#039;&#039;&#039;Arbeit beigetragen haben und noch beitragen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Christophs Arbeit&#039;&#039;&#039; weiß ich auch &#039;&#039;&#039;unter diesem Gesichtspunkt sehr zu schätzen&#039;&#039;&#039;, denn er greift in seinen &#039;&#039;&#039;gut überschaubaren Vortragsreihen zur Zeitqualität passende Themen&#039;&#039;&#039; auf und trägt sie in einer Art und Weise vor, die &#039;&#039;&#039;wunderbar aufeinander aufbaut&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Inhalten so Struktur&#039;&#039;&#039; verleiht. Ich &#039;&#039;&#039;liebe seine Vorträge&#039;&#039;&#039;, die für mich auch vom 30ig-minütigen Zeitrahmen her sehr angenehm sind. Seine &#039;&#039;&#039;ruhige, besonnene Sprechweise&#039;&#039;&#039; ermöglicht es mir, leicht zu folgen und nichts von seinen wichtigen Ausführungen zu verpassen. Ich habe das Gefühl, dass Christoph &#039;&#039;&#039;jedes Wort mit Bedacht&#039;&#039;&#039; wählt und allein dadurch eine ungeheure Ernsthaftigkeit vermittelt, jene &#039;&#039;&#039;Ernsthaftigkeit, die mich tief berührt&#039;&#039;&#039; und die wir heute so dringend brauchen, um die &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; nicht nur als interessantes Wissen aufzunehmen, sondern sie &#039;&#039;&#039;wirklich zu verinnerlichen und in unser Leben zu integrieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;Zeiten sind bewegter&#039;&#039;&#039;, als ich sie je zuvor in dieser Inkarnation erlebt habe. So war Rudolf Steiner, dem wir dieses gewaltige &#039;&#039;&#039;Geschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophisch&#039;&#039;&#039; orientierten &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; verdanken, nicht nur ein Lehrer und Offenleger von bis dahin oft noch verborgenem Wissen, sondern &#039;&#039;&#039;auch ein Mahner&#039;&#039;&#039;, der uns auffordert, die &#039;&#039;&#039;Zeichen der Zeit&#039;&#039;&#039; zu erkennen und unsere &#039;&#039;&#039;Komfortzone zu verlassen&#039;&#039;&#039;, um an einer gedeihlichen &#039;&#039;&#039;Zukunft der Menschheit mitzuwirken&#039;&#039;&#039;. Um diesen Aspekt seines Wirkens zu vermitteln, &#039;&#039;&#039;braucht es junge Menschen wie Christoph&#039;&#039;&#039;, die in &#039;&#039;&#039;freilassender Art&#039;&#039;&#039; an uns herantreten und in uns selbst den Sinn für die Dringlichkeit erwecken, die unsere aktuelle Situation erfordert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl ich mich nun schon seit mehreren Jahren intensiv mit den anthroposophischen Themen, die Christoph zum Gegenstand seiner Vorträge macht, auseinandersetze, nehme ich immer auch etwas Neues daraus mit, das mir in dieser Form zuvor noch nicht begegnet war, und das mich manchmal anregt, &#039;&#039;&#039;meine bisherige Sichtweise noch einmal zu hinterfragen&#039;&#039;&#039;. In diesem Sinne freue ich mich noch auf viele dieser tiefgehende Vorträge von Christoph und wünsche ihm und seinen Zuhörern, dass er sich dieser Aufgabe weiterhin mit so viel Engagement widmet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D., den 7. November 2023&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner|| weitere Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner |]] [[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Susanne H. &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur|| weitere Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| weitere Stimmen zu den NÜ in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen widerspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara H., 7. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lesekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 315. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
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		<updated>2026-05-15T16:40:33Z</updated>

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&lt;br /&gt;
[[Datei:315.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=0vfVhCSZQVY|thumb|315. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. Mai 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].  Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/eyop8svtktlgaji02raht/315.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.mp3?rlkey=g5oedeoajlgevh7esf86fo4ru&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 315. Vortrags vom 12. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ Dies ist ein Rohtext, der noch von Menschenhand/Geist überarbeitet werden muss. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]?+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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[[Datei:315.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=0vfVhCSZQVY|thumb|315. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. Mai 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].  Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/eyop8svtktlgaji02raht/315.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.mp3?rlkey=g5oedeoajlgevh7esf86fo4ru&amp;amp;dl=0] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 315. Vortrags vom 12. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ Dies ist ein Rohtext, der noch von Menschenhand/Geist überarbeitet werden muss. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]?+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 314. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 316. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024: Folge 194. - 246.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 242. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|242]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 243. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|243]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 244. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|244]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 246. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|246]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 201. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|201]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
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== Transkription des 314. Vortrags vom 5. Mai 2026 ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=WOLLEN_WIR_WEITER_SCHLAFEN_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Kempen,_2026&amp;diff=31642</id>
		<title>WOLLEN WIR WEITER SCHLAFEN - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Kempen, 2026</title>
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		<updated>2026-05-04T22:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Rohtext Gemini 3.1 Pro&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zurück zu Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-4-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_UakEvpoI5E|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 25. April 2026 in Kempen. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages vom 25. April 2026 in Kempen==&lt;br /&gt;
+++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung von Menschenhand/Geist. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: Wollen wir erwachen? ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüßt euch alle miteinander. Es ist total schön, dass ihr heute wieder da seid. Und im Namen meiner Geschwister Ursula und Maria heiße ich euch ganz herzlich willkommen hier. Und natürlich eben den Wolfgang und die Margaretha. Wir freuen uns sehr, sehr auf diesen Vortrag. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wünschen uns alle einen schönen Tag. Ja, wir haben ein spannendes, vielleicht auch schwieriges Thema. Es geht darum: Wollen wir weiter schlafen, wollen wir erwachen? Erwachen zu einem geistigen Wahrnehmen der Geschehnisse, die um uns sind, der Welt, die um uns sind. Wir leben eigentlich schon in einem ganz lichten Zeitalter, man soll es gar nicht glauben. Wir sagen immer Katastrophe, eine Katastrophe jagt die andere, Kriege, Unfrieden in der Welt. Es gibt viele Spannungen, es gibt viele große Probleme in unserer Welt. Aber das ist die große Herausforderung, unsere geistige, schöpferische Kraft in Tätigkeit zu bringen und Bewusstsein in Tätigkeit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, unsere eigenen Fähigkeiten zu erkennen und an dem Ort, an dem wir stehen, etwas daraus schöpferisch einzubringen in die Welt. Und sei es ein liebes Wort zu einem Mitmenschen. Auch das ist schon etwas, was etwas bewegen kann, und das ist sogar das Wichtigste, dass man die Verbindung zu den Menschen hält. Mit dem Thema werden wir uns beschäftigen. Und wir werden aber auch berücksichtigen dabei, dass dieses Erwachen, dieses bewusste Gehen eines geistigen Weges auch sehr wohl aber auch bodenständig zugleich sein muss. Sonst können wir in der Erde nichts bewirken. Also beides verbinden können, Himmel und Erde, Himmel und Hölle vielleicht sogar zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lucifer und Ahriman: Die widerstrebenden Kräfte ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit haben wir das Thema auch: Es sind Kräfte da, auch die dem widerstreben, ganz deutlich. Die wirken in uns. Oft, das ist der innere Schweinehund einmal. Man kann es auch etwas anders sagen: Es sind Kräfte wie Lucifer und Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lucifer ist der, der uns zwar in Begeisterung bringt, in Höhen bringt, aber vielleicht nicht in die ganz wahren Welten hineinbringt, sondern vielfach auch in die Illusion uns führt. In ein Scheinlicht, das uns zwar beglückt für kurze Zeit, aber von der Wahrheit entfernt, und dann ist der Absturz umso schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Andere ist der Ahriman. Der, der der Führer des strengen Intellekts ist, des Berechenbaren. Was wir durchaus brauchen in der Welt. Unsere heutige moderne Welt besteht großteils aus den Schöpfungen, die mit dem Ahrimanischen zusammenhängen. Also mit dem, was durch den rationalen, nüchternen Verstand geprägt ist. Durch das, was sicher vorherberechenbar ist, was, wie man in der Naturwissenschaft sagt, reproduzierbar ist. Was nicht abhängt von unseren Wünschen oder Abneigungen, die wir haben, sondern wo wir einfach die Tatsachen der Welt zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Tatsachen dürfen auch nicht so sein, dass sie uns behindern und dass wir sagen: Die Naturgesetze zwingen uns, wir sind unfrei vielleicht. Nein, wir sind nicht unfrei. Das Bild, das die Naturwissenschaft entwirft, ist ein sehr präzises Bild der Welt, aber sie bietet nur ein Bild in Wahrheit des Toten. Dessen, was nicht aus sich selbst heraus schöpferisch, lebendig, tätig wird. Entweder indem es sich selbst umgestaltet – das Leben verstehen wir eigentlich naturwissenschaftlich nicht heute. Da können wir noch so viel – ich bin Chemiker von meiner Ausbildung her – können wir noch so viel Biochemie studieren und was die Erbanlagen alles tun, was die DNA alles tut in uns. Das sind wichtige Erkenntnisse, keine Frage. Aber das Leben als gesamte Erscheinung verstehen wir dadurch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das, was wir wirklich auch in strengen, mathematisch beschreibbaren Naturgesetzen fassen können, ist das Tote in der Welt. Und es gibt noch mehr. Also wenn wir heute die Evolutionslehre haben, die sagt, es entstehen zufällige Mutationen, dadurch verändern sich die Lebewesen und irgendeines bleibt halt dann über, das ist das Kräftigste und das pflanzt sich weiter fort. Das hat eine gewisse Richtigkeit, aber erklärt den Prozess, wie die Neuerungen zustande kommen, nicht wirklich. Es ist nicht bloß ein Zufall, sondern da wirken Kräfte drinnen, die höher sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben als kreativ gestaltende Kraft ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wirken in uns ja auch Kräfte, die höher sind als bloß das, was physikalisch, chemisch zu erfassen ist in uns. Leben ist schon eine höhere Stufe. Wir werden auf das noch näher kommen, was dann in dem Leben noch alles drinnen wirkt. Leben ist eine ganz wichtige Kraft. Eine kreativ gestaltende Kraft, in uns, aber auch in der Natur draußen. Also da haben wir eine starke Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was Rudolf Steiner auch die Ätherkräfte nennt, die Lebenskräfte. Die eine Rolle spielen und die auch mit den Veränderungen im Zeitlauf zu tun haben. Mit den formgestaltenden Veränderungen, wo etwas wachsen, reifen, sich verändern kann und zu immer neueren Erfindungen sozusagen in der Welt... aber in der Erfindung des Lebendigen kommen können. Und wir sind heute aufgefordert, in Wahrheit sehr viel mitzuarbeiten, auch an der Entfaltung des Lebens auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so jetzt in die Zeit hineinschaut, hat man eher den Eindruck, dass das Gegenteil passiert. Dass durch die Technik, mit der wir alles durchpflastern, [es] immer mehr überhandnimmt und das tötet eigentlich die Erde ab. Das gehört durchaus auch zu unseren Aufgaben dazu. Also wir sollten nicht einfach in die Höhle wieder zurück und mit dem Faustkeil herumlaufen, und dann wären wir eine ökologischere Gesellschaft. Das würde auch nicht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, die Erde braucht uns. Also es wird so oft gesagt, der Mensch zerstört die Erde. Das ist bis zu einem gewissen Grad wahr, aber er hat auch die Kraft, ihr neues Leben zu geben, was sie selbst so aus ihren eigenen Kräften nicht mehr kann. Die Erde ist bereits in einem absterbenden Zustand. Da braucht man sich jetzt nicht Sorgen machen, dass morgen gleich alles vorbei ist. Das sind viele Milliarden Jahre noch, die das betrifft. Aber trotzdem, wir Menschen sind gefordert, Impulse zu geben. Wie können wir eigentlich der Erde neue Lebenskräfte zuführen, etwas verändern? Es geht darum, in unserer eigenen Entwicklung, aber auch in der Entwicklung der Erde darum, dass wir immer mehr mitwirken, gestaltend. Aber mit dem richtigen Ansatz eben mitgestalten. Leben der Natur geben, Beseelung geben in die Welt hinein und aus dem Geiste heraus gestalten. Der Geist ist in uns die schöpferische Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wunderbare Prinzip, wo wir aus dem Nichts heraus etwas schaffen. Wie es ein Künstler zum Beispiel macht in einem Werk und vielleicht ganz was Neues, eine ganz neue Stilepoche [schafft]. Oder heute ist jeder Künstler seine eigene Stilepoche in Wahrheit, weil keiner ist mit dem anderen wirklich vergleichbar. Also man bringt etwas ganz Neues in die Welt, das Schaffen aus dem Nichts heraus. Wir sind eingeladen, Mitwirkende an dieser Schöpfung zu werden. Also nicht nur Geschöpf zu sein, sondern auch Schöpfer zu werden, Mitschöpfer im Kleinen und vor allem auch Mitschöpfer unserer selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, an uns selbst zu arbeiten. Das ist die Voraussetzung. Wenn wir es nicht tun, dann tun es Widersacherkräfte. Nicht die höheren geistigen Wesenheiten, die auch da sind, aber die – damit wir die Freiheit entwickeln können – sich immer mehr zurückziehen. Und wir können sie schon einladen mitzuwirken, aber sie machen nicht einfach die Dinge für uns. Können sie auch so nicht machen, weil wir spezielle Qualitäten auch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir sie einladen werden, muss man erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das kommt noch. Den Impuls, im Vorfeld kann ich das schon einflechten: Er muss aus uns kommen. Wir warten heute auch immer gerne... es gibt so viele Probleme auf der Welt, wie lösen wir sie bitte? Wo finde ich das nächste Handbuch? Wo steht drinnen, was ich tun soll? Was hat Rudolf Steiner gesagt, oder was hat der oder jener gesagt? Ja, es ist Gutes zu studieren, aber das reicht noch nicht. Sondern wir müssen sagen: Ich selber, ich stehe hier, ich schaue mir die Welt an, ich schaue mir die Zusammenhänge an, und dann kommt vielleicht ein schöpferischer Impuls. Das ist nicht einfach ein Impuls aus dem Intellekt heraus. Er ist da, in dem Moment, wo er kommt, und man spürt: Er ist richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wiederum ärgerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist sicher die große Schwierigkeit heute. Das ist auch das soziale Problem in gewisser Weise im Zusammenleben. Dass wir tatsächlich in einer Zeit leben, wo mehr solche Impulse kommen, aber bei jedem Menschen ganz individuell. Es ist also eine ganz [große] Schwierigkeit, sich auf eine Linie zu einigen, zu sagen: Ja, das ist das Richtige. Es gibt so viele richtige Wege, als es Menschen gibt. Und die Kunst ist nur, wie führe ich das zusammen, dass wir trotzdem gemeinsam ein großes Ganzes zusammenbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eine der größten Schwierigkeiten, wenn jemand fanatisch wird, sagt: &amp;quot;Ich habe die Wahrheit erkannt.&amp;quot; Kann durchaus sein, aber es ist eine Facette der Wahrheit, eine von Millionen Facetten. Und wenn man sagt: &amp;quot;So muss die Welt werden, und wenn ihr nicht mitzieht, dann muss ich euch bekämpfen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in solchen Zeiten heute scheint ja gerade das so zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jedenfalls setzen sich die Strukturen durch irgendwo. Das ist richtig. Es ist nur die Frage, aus welchem Geist heraus sie das gestalten, wenn sehr viel vom Ego mitwirkt. Wir müssen nämlich unterscheiden zwischen unserem wirklichen Ich, unserer wirklichen Individualität – das ist aber noch nicht unser Alltags-Ego, unser Alltags-Ich sozusagen. Das sagt: &amp;quot;Ich will das, ich möchte das, ich weiß das genau. Ich, ich, ich.&amp;quot; Aber es ist nicht das Ich. Das Ich macht etwas, man könnte sagen, aus Selbstlosigkeit. Und sei es nur die Befriedigung: &amp;quot;Ja, meine Idee hat sich durchgesetzt.&amp;quot; Das ist für viele schon der Punkt: &amp;quot;Ich habe denen den Weg gegeben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut euch die Politik an, wie sie läuft. Unser amerikanischer Präsident, er macht, was er will im Grunde. Er setzt sich über alles hinweg, und es ist viel Eitelkeit darin. Er erreicht damit sehr schnell etwas. Aber ob es unbedingt zu einem besseren Ablauf der Welt führt, das stelle ich einmal infrage ein bisschen. Aber natürlich, er hat es sehr leicht, er hat Macht dahinter und hat einen ganz starken Willen, seins durchzuziehen. Jetzt müsste noch die Fähigkeit dazu kommen, sich mit anderen abzusprechen: &amp;quot;Was habt denn ihr für Impulse?&amp;quot; Weil, so sehr wir schöpferische Impulse durchaus haben können und sollen auch, aber andere haben auch Impulse, die als Ergänzung notwendig dazu sind. Also eigentlich müssten wir alle zusammenfinden. Das ist ein weiter Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eben nicht im Sinne des Ego dann missbrauchen. Diese schöpferischen Impulse, die vielleicht ja wirklich hereinkommen. Aber wenn ich sie zu meinem Eigennutz, zu meinem Eigenwohl sozusagen betreibe – &amp;quot;Ich bin der Größte, der die Welt gestaltet, ich habe einen wirtschaftlichen Vorteil, ich habe einen politischen Vorteil oder sonst etwas&amp;quot; – dann kommen halt Schwierigkeiten heraus. Weil andere sind auch so ähnlich, aber mit anderen Ideen und anderen Impulsen, und dann scheppert es einfach, dann funkt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick in die Antike: Vom Kollektiv zur Individuation ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, je weiter wir in die Vergangenheit zurückgehen, war es bis zu einem gewissen Grad sogar heilsam und notwendig, dass ein großer Herrscher [da war], der im Grunde die Devise ausgibt, wonach diese Region, dieses Land regiert werden soll, gestaltet werden soll. Wenn man denkt an die ägyptische Zeit noch, also da gehen wir weiter in die Vergangenheit, die Pyramide ist ein Bild dafür. Von oben, von der Spitze geht die Weisheit aus und strömt bis nach unten. Und alle haben letztlich mitzumarschieren im Grunde, weil sie es auch gar nicht anders konnten. Alleine wären sie verloren gewesen. Oft war in alten Zeiten, im alten Ägypten, wenn der Pharao gestorben ist, war wirklich tiefe Verzweiflung in allen drinnen, weil niemand mehr gewusst hat: Wie geht es weiter? Später wurde das auch korrumpiert, also in der späteren ägyptischen Zeit. Und das war eine Zeit... aber die ägyptische Zeit, wo im Großen und Ganzen die Menschheit bereits den Blick für große geistige Zusammenhänge verloren hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter wir in die Vergangenheit kommen, desto mehr Menschen hatten einen traumartig hellsichtigen Einblick in die geistigen Zusammenhänge und das hat sie geleitet in ihrem Tun. Nur kurz bereits vor der ägyptischen Periode beginnt das sogenannte dunkle Zeitalter. Kali-Yuga haben sie die Inder genannt, also in der indischen Philosophie. Es kommt aber bei anderen Kulturen auch vor. Eine Verdunkelung, weil vorher war es selbstverständlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob ich störe, aber mich erinnert es an den Moses, weil da hieß es ja, er wurde in aller Weisheit der Ägypter bewährt. Das war die Weisheit, die sie meinten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Und Moses hat wieder einen neuen Impuls gebracht, der einen Fortschritt brachte, und natürlich sind sie dann ausgezogen aus Ägypten, um ihren eigenen Weg zu gehen. Das war ein nächster Schritt. Aber bei den Ägyptern war es so, also diese Verdunklung war dadurch das Kali-Yuga und man konnte eigentlich nicht mehr so selbstverständlich die geistige Welt miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also musste man einen Einweihungsweg gehen, um wieder heranzukommen. Und der war eigentlich sehr drastisch in Ägypten. Indem man den einzuweihenden Menschen in einen todesähnlichen Zustand versetzt hat. In einen Tieftrancezustand, den der Mensch drei, dreieinhalb Tage aushält, länger nicht. Und dann wurde er aufgeweckt, zum richtigen, letztmöglichen Zeitpunkt aufgeweckt. Und dann hat er aus diesem Tieftranceerlebnis heraus noch das in Worte gefasst, was er erlebt hat. Hat erzählt von dem. Und die Priester, die ihn umgeben haben, haben das aufgenommen, haben das im Gedächtnis bewahrt, noch gar nicht gleich in der Schrift, sondern im Gedächtnis bewahrt, in der Anfangszeit überhaupt. Und daraus wurden die Regeln gefunden, wie man heute die Welt gestaltet, das Leben führt unter den Bedingungen dort. Da waren wichtige Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das abstrakte Denken, wie wir es heute haben, das technische Denken, das logische Denken, gab es in dem Sinn noch nicht. Ich versuche einmal einen ersten Einblick zu geben, wo es hingehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grenzen der Logik und die Notwendigkeit geistiger Erkenntnis ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klarheit des Denkens hereinspaziert. Wir haben durch das Denken, wie wir es heute kennen – also das streng logische, das berechnende Denken, das ableitende Denken, wo man alles prüft, am Experiment auch prüft, äußerlich, das gehört auch dazu – dadurch haben wir sehr viel gelernt und sehr viel an Wachheit. Aber es ist noch nicht das wirkliche geistige Erleben drinnen, sondern wir sehen die Hälfte der Welt oder vielleicht sogar einen noch größeren Teil eigentlich nicht. Wir sehen nicht das, was in uns Leben ist, wir sehen nicht das, was Seelisches ist. Seele kennt die Wissenschaft kaum mehr. Selbst wenn die Psychologen sprechen im Grunde von einer Seelenlehre ohne Seele. Das gibt es eigentlich gar nicht, es sind nur Nervenreaktionen. Es ist aber zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was kaum jemand erkennt, ist das schöpferische Ich. Diese wirkliche geistige Kraft, die die wunderbare Fähigkeit hat, aus dem Nichts etwas ganz Neues zu finden. Und nicht durch einen Zufall alles zusammenwürfeln. Die künstliche Intelligenz, wie man sie heute hat, kann scheinbar auch Neues erfinden, aber das ist nur eine Mischung von Altem. Das ist nicht wirklich etwas Neues, Schöpferisches, das einen sinnvollen Zusammenhang zur ganzen Welt herstellt, mit dem, was man hineinbringt. Das ist die eigentliche Fähigkeit des Ichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das meine ich heute auch mit dem geistigen Erwachen, mit dem &amp;quot;Wollen wir weiter schlafen?&amp;quot;. Das heißt, dieses geistige Erwachen. Und das heißt, sich selber bei dem schöpferischen Prozess in Wahrheit zuzuschauen. Selber ganz bewusst, ganz wach dabei zu sein. Dann kommen wir zu einer geistigen Wahrnehmung des Weltgeschehens, die absolute Sicherheit hat. Deswegen, weil wir bei jedem Schritt mit dabei sind. Wir sind also auch in geistiger Beziehung in einer Zeit des großen Umbruchs. Es geht nicht mehr darum: Wir kriegen eine große Offenbarung von weiß man nicht wo, von oben oder vielleicht auch von unten, man kann es nicht unterscheiden, das wäre heute ganz ungesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, alles was so mediumistisches Hellsehen ist, Trance-Erlebnisse, Medien, Schreibmedien, die völlig im Trance-Zustand irgendwas niederschreiben oder so. Das kann richtig sein, wenn man Glück hat, aber man kann es in Wahrheit nicht beurteilen. Beurteilen kann man es, wenn man bei jedem Schritt bewusst wach dabei ist. Das heißt, die Suche, die schon viele Generationen oder nach Indien oder irgendwelchen [Ashrams?] oder was auch immer gegangen ist, da hat man das gesucht? Ja, da hat man das gesucht und da kamen auch große Anregungen. Aber eben noch in einem trancebewussten Zustand in Wahrheit, wo man nicht mit Bewusstsein selber beurteilen konnte. Sondern man hat sich unterworfen. &amp;quot;Ja, etwas Göttliches erscheint mir.&amp;quot; Nur mit der Zeit ist es nicht mehr das Göttliche, sondern es sind andere geistige Wesen, die – man könnte sagen – gerade dazu abgestellt sind, uns dauernd zu verführen, in die eine oder in die andere Richtung. Zu sehr im weltabgewandten, wolkigen Licht zu leben oder ganz im materiellen, rein logisch Toten zu versinken. Das sind eigentlich die beiden Kräfte, die immer an uns zerren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eben das eine, was man nennt den Lucifer, der schon im Paradies sagt – unseren Hochmut schürt irgendwo: &amp;quot;Er wird sein wie Gott und das Gute und das Böse erkennen.&amp;quot; Aber in Wahrheit tut er nicht viel dazu, dass wir es wirklich richtig unterscheiden, sondern er führt uns eher dazu, missverständlich das zu sehen. Weil gut ist, was mir guttut. Das heizt der viel mehr an. Und schlecht ist, was mir im Weg steht. Das ist aber nicht das wirklich Höhere, sondern da versinke ich im Ego. War aber auch ein wichtiger Entwicklungsschritt, dass wir uns auf unser Ego wenigstens stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also uns als nicht mehr Kollektivwesen aufzufassen. Wenn Sie nehmen in der Bibel die Schilderung Methusalem. Wie der so alt wird, dieser Methusalem, denkt man sich: Das kann ja nicht stimmen. Wie alt der wird, weiß ich nicht, 800 oder mehr Jahre, das kann es ja nicht geben. Das war nicht der eine Mensch Methusalem, sondern das war der Gründer einer ganzen Dynastie. Und die hat 800 Jahre gelebt. Und in ihnen... er war halt der Gründungsvater und sein Impuls lebt in den Nachkommen allen fort, bis auch dieser Stamm ausstirbt irgendwann. Dann ist es dort zu Ende. Das ist das Geheimnis dieser großen Lebensspanne dieser Personen, die im Alten Testament genannt werden. Das ist ein ganzer Stamm. Es ist das Kollektiv. Und als Kollektiv weiß man auch viele Dinge, die der Einzelne so gar nicht hätte, aber im ganzen Stamm lebt es. Und der Stammvater war halt der, der diesen Impuls in die Welt gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es war noch nichts wirklich Individuelles drinnen. Also ganz auch &amp;quot;Der Stamm ist der Beste&amp;quot; oder &amp;quot;Der Stamm ist der Beste und die anderen muss man eigentlich bekämpfen, weil die haben nicht die richtige Ansicht.&amp;quot; Lesen Sie die Bibel, das Alte Testament, da geht es Mord und Totschlag die ganze Zeit lang zu. Da geht es wirklich darum, andere Stämme, andere Völker auszurotten im Grunde. Und jeder glaubt, dass er der von Gott auserwählte Stamm ist. Das ist gewaltig. Und das hat eine gewaltige Kraft, wenn das durch so ein Volkskollektiv oder so ein großes Stammeskollektiv getragen wird, dieser Impuls. Da gibt es eben nicht eigentlich Miteinander-Auskommen, sondern wichtig ist nur, was wir in die Welt setzen wollen. Alles andere ist verfehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, natürlich. Das ist ja der Wahnsinn. Man versteht von den Hintergründen nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich komplex. Ich meine, Persien, der Iran ist eine uralte Kultur im Grunde, die dahinter steht. Und urpersische Zeit, von der spricht Rudolf Steiner. Da gab es zum Beispiel damals in der urpersischen Zeit die Lehre von Ormuzd und Ahriman. Da haben wir den Ahriman schon. Das ist die Zeit, wo die Verdunklung aber anfängt bereits. Der Ahriman ist der Dunkle. Der verdunkelt uns das geistige Wissen. Und der Ormuzd ist das Bild für das Lichte, für das geistige Licht. Vielleicht auch ein bisschen luziferisch dabei auch. Aber der Dunkle ist der Ahriman. Aber der wird eigentlich immer stärker. Und mit Beginn der ägyptischen Zeit dann ist die Dunkelheit im Grunde schon da, dass die Menschen natürlicherweise von dem Licht, von dem geistigen Licht kaum mehr etwas wahrnehmen. Mit einzelnen wenigen Ausnahmen, die dann als Propheten oder irgend so in der Welt drinnen sind und solche Erfahrungen haben. Aber sie auch nicht aus eigener Ich-Kraft heraus beurteilen können in Wahrheit. Sondern sie sind halt auserwählt. Einzelne. Damit überhaupt noch etwas Geistiges in der Welt drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber heute ist die Zeit da... das Dunkle ist immer größer geworden in Wahrheit. Und Geist ist für uns ja im Grunde: Wenn einer gescheit ist, dann hat er viel Geist. Aber Gescheite, die alles wissen, die vielleicht Universalgelehrte sind... was heute eh nicht mehr geht, weil das Wissen so groß geworden ist. Aber es ist totes Wissen. Sie haben das gelernt, was im Grunde Generationen vor ihnen entdeckt haben und das sammeln sie zusammen. Ja, hier und da gibt es schon einen schöpferischen Funken drinnen, aber im Großen und Ganzen ist es festgeschriebenes Wissen. Und an das klammern wir uns dann. Und das reicht aber nicht, um die Zukunft wirklich zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Leben rechnet immer mit dem Neuen, mit dem Überraschenden. Mit dem, was sozusagen den nächsten Schritt der Entwicklung bedeutet. Und wir sind heute in der Phase drinnen, wo wir bewusst an dem mitarbeiten könnten. Wir sind nicht mehr nur Produkt einer Lenkung von oben oder von unten oder von sonst wo. Sondern es geht darum, uns auf uns selbst zu stellen. Den Mut zu haben: Ich bin auch ein schöpferisches Wesen. Das macht das aus, die Ich-Kraft. Deswegen ist der Christus Mensch geworden. Die höchste göttliche Kraft in gewisser Weise, ich sage es bewusst, weil die Vatergottheit, wenn man sie im christlichen Glauben nimmt, ruht im Hintergrund, hält sich zurück. Große christliche Gelehrte haben sogar gesagt: Er ist die nicht geschaffene und nicht schaffende Wesenheit. Er tut nichts. Gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus macht es. &amp;quot;Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Alle Dinge sind durch dasselbe geworden und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist.&amp;quot; Das ist der Christus. Das Wort, das lebendige Wort ist der Christus. Und Wort ist gemeint mit wirklich dieser Schöpferkraft, die die Welt gestaltet. So wie wir im Kleinen in unserem menschlichen Wort, durch unsere Sprache, ja im Grunde ein natürlich sehr flüchtiges Bild der Welt gestalten. In unseren Worten, die wir bilden. Das ist natürlich nur etwas Kleines. Und Sprache ist auch etwas Lebendiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Dichter, die Künstler verändern die Sprache auch. Es ist wieder so eine Attacke gegen die Entwicklung der Sprache und des Geistigen: Was im Wörterbuch drinnen steht, das gibt es. Ein Goethe hat sich nicht daran gehalten. Wenn es ein Wort nicht gibt, erfindet er es. Er findet etwas, was vom Klang, von der Art, wie es klingt, einfach passt. Und wenn ein Reim sich nicht ausgeht, dann findet er es. Jung und genung. &amp;quot;Genung&amp;quot; gibt es eigentlich nicht, aber für den Reim braucht er das aus. Und sagt mit Recht: Ich halte mich da nicht an ein Wörterbuch. Das Wörterbuch hat mir zu folgen, aber nicht umgekehrt. Das ist der Herr Ahriman, der sagt: &amp;quot;Nein, nein, das steht nicht im Wörterbuch, kommt gar nicht infrage. Das stört die ganze Ordnung drinnen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich die Menschen, die geistig tätig sind, die kreativ sind, stören dauernd die Ordnung. In gewisser Weise. Weil wir brauchen keine tote Ordnung, wo alles wie in einer Maschinerie auf Schienen läuft. Ja, das ist bequem vielleicht, aber das ist der schnellste Weg in den Abgang. Weil das wird immer toter damit. Nichts Neues mehr. Nichts, was wirklich lebt. Leben ist Veränderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gleis sind wir gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, auf dem Gleis sind wir. Und darum sage ich, es ist Zeit, da auszubrechen. Wir brauchen nicht die Schienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der persönliche Weg: Goethe, Sprachgestaltung und die Anthroposophie ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will Ihnen was erzählen, wie ich zur Anthroposophie, also zu den Ideen von Rudolf Steiner gekommen bin. Ganz kurios, ich hatte Angst, vor Menschen zu sprechen. Das habe ich schon in der Schule gehabt. Ich habe mich um jedes Referat gedrückt irgendwo. Dann habe ich kennengelernt, einen Kurs Sprachgestaltung. Gab es bei mir in einer Volkshochschule ganz in der Nähe: Sprachgestaltung und Rhetorik. Ich habe mir gedacht, da gehst du hin, vielleicht hilft das irgendwie. Und nach drei Abenden habe ich Lust und Freude dabei gehabt, vor Menschen Gedichte zu rezitieren. Und ich habe die Sprache erlebt in einer ganz anderen Weise, als ich sie vorher hatte. Jedes Wort, jeder einzelne Laut wurde Bild für mich. Wirkliches Erleben. Nicht: Es ist ein Text, den ich spreche aus, eine Information, die ich weitergebe. Sondern es ist ein schöpferisches Erleben drinnen. Und jeder Mensch muss es jedes Mal wieder neu und anders betonen, anders formen. Es gibt nicht die eine Idealform. Wenn ich das Gedicht das zweite Mal rezitiere, ist es schon wieder anders. Und dann schreibe ich vielleicht selber eins. Und wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schnell nicht, aber doch. Relativ bald hat der Mensch, der den Kurs geleitet hat, gesagt: &amp;quot;Ja Herr Peter, jetzt übernehmen Sie einmal den Unterricht.&amp;quot; Das habe ich dann gemacht und irgendwann hat er gesagt: &amp;quot;Jetzt brauche ich eigentlich eh nicht mehr kommen. Machen Sie das Ganze.&amp;quot; Aber ich habe also wirklich viel gelernt dabei an dem Erleben und auch an der Freude. Aber es ist eben keine luziferische Freude. &amp;quot;So toll, was ich alles mache.&amp;quot; Sondern einfach zu erleben, diese Kraft, die da drinnen ist. Im Gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das will, wenn der Schüler das will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das stimmt, ja. Auch, dass ich dort hingegangen bin, ist so: Vielleicht bin ich schon zehnmal vorbeigegangen und habe das gar nicht bemerkt, was das ist. Aber einmal bleibe ich hängen und sage: &amp;quot;Da muss ich hingehen. Jetzt, hier und jetzt und sofort, da muss ich hingehen.&amp;quot; Ich habe nicht gewusst, was wirklich auf mich zukommt. Und es war Schicksalsbegegnung im Grunde. Ja, es war wirklich Schicksalsbegegnung, weil es hat sich weitergesponnen. Und dann hat mir ein Kollege gesagt, der hält auch so Vorträge über Kulturgeschichte. Acht Semester lang. Spannend, spannend, hochspannend. Da habe ich mir gedacht: Der Mensch hat einen Hintergrund. Wo kommt das her? Keine Ahnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hat mir ein Kollege gesagt, der hält auch so andere Vorträge über Anthroposophie. Ich habe gesagt: &amp;quot;Anthropo-was? Kenne ich nicht. Was ist das?&amp;quot; &amp;quot;Naja, Rudolf Steiner, aha, Waldorfschulen.&amp;quot; Waldorf, ich betone das bewusst, weil so habe ich es mir vorgestellt. Im Wald der Naturschule oder was weiß ich nicht. Keine Ahnung. Und dann schenkt sie mir ein Buch von Rudolf Steiner, &amp;quot;Goethes Weltanschauung&amp;quot;. Und ich muss jetzt dazu sagen, seit meinem 15. Lebensjahr habe ich mich mit Goethes Faust beschäftigt. Und mit seiner Farbenlehre. Und mit seinen naturwissenschaftlichen Schriften überhaupt. Die waren für mich der entscheidende Punkt, Naturwissenschaften zu studieren. Und sie schenkt mir das Buch zu Weihnachten und ich fange es an zu lesen. Nach zwei Seiten habe ich gewusst: Da bin ich zu Hause. Da gehöre ich hin. Da finde ich das, was ich eigentlich gesucht habe. Das war ganz klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da bin ich nicht wissend hingegangen, sondern das ist auf mich zugekommen. Das ist passiert. Das ist mir begegnet. Und das hat mich gelehrt: Es geht vielfach darum, die Momente nicht zu versäumen, wo so etwas auf mich zukommt. Und nicht daran vorbeizugehen, auf die Impulse zu hören. Weil das haben alle Menschen in Wahrheit. Viele verschlafen es, manche ergreifen den Moment. Da ist etwas, was uns wohin führt. Wir sind es eigentlich in Wahrheit selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir es jetzt ein bisschen weiterspannen und gleich aus dem Anthroposophischen, aus dem Geistigen heraus, ein bisschen die Welt betrachten, dann leben wir ja nicht nur einmal auf der Erde. Das ist auch etwas, was sich heute viele überhaupt nicht vorstellen können. Obwohl der Gedanke von einer Reinkarnation und so weiter sich mittlerweile schon mehr verbreitet. Auch in Deutschland ist ein nicht so kleiner Anteil, [der] hält es zumindest irgendwie für möglich. Und in dieser Reinkarnationslehre steckt aber auch drin, dass wir [mit] Menschen, mit denen wir in der Vergangenheit zu tun hatten, in einer früheren Inkarnation, mit denen unter Umständen wieder zusammenkommen und etwas austauschen miteinander. Sagen wir es einmal vorsichtig so: Vielleicht haben wir ihm etwas zuleide getan und können jetzt das ausgleichen. Wir werden auf jeden Fall zu Situationen hingeführt, im Grunde zunächst einmal unwissend. Das passiert uns, weil unser wirkliches Ich noch nicht wach genug ist dafür. Also passiert es uns halt dann. Kann auch sein, dass wir irgendwo stolpern und uns die Nase einhauen und dann kommen wir zum richtigen Arzt und der sagt uns vielleicht, was wir für unser Leben brauchen, neben dem, dass er die Nase repariert. Kann auch sein. Es sind oft wenige Worte oder oft nur ein Wort, das etwas wecken kann im Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Sie mit 15 schon Goethe gelesen oder auch studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe vor allen Dingen den Goethe&#039;s Faust gelesen, gelesen, gelesen. Und vor allen Dingen den Faust 2. Ich habe zwar nichts verstanden, weil mir einfach die Grundlagen gefehlt haben, aber ich habe so stark gespürt, es geht mich etwas an. Wenn ich das lese, bewegt das etwas in mir. Es war mir dann völlig egal, ob ich es verstehe oder nicht. Ich musste es lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrheit daran erkannt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkannt will ich noch gar nicht sagen, aber ich habe gespürt, ganz sicher: Da ist eine Wahrheit drinnen. Und diese Wahrheit betrifft mich. Auch wenn ich sie noch nicht wirklich greifen kann. Ich habe zwar schon ein bisschen Mythologie gekannt, aber nicht so tief wie es Goethe halt [kannte]. Und der verändert sich dann auch noch drinnen. Also die Symbole habe ich nicht so gekannt irgendwo. Aber mit der Zeit ist es so lebendig geworden. Geradezu ein Lebenselixier, möchte ich sagen. Und das begleitet mich bis heute. Also wir spielen jetzt den Faust 1 und 2 seit 25 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es gibt sicher heute schon Ausgaben, die verwendet sind. Ja, wo es ein bisschen begradigt sind. Das ist klar, damit man sich auch dem Intellekt anpasst unserer Zeit. Und Goethe geht aber weit über das hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztens war in Deutschland gesagt, dass man Goethe abschaffen will in der Pädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Sicher, sie halten ihn für altmodisch und überholt. Natürlich, es ist lange Zeit schon her, seit Goethe gelebt hat und dann nicht mehr gelebt hat danach. Aber es sind starke Impulse drinnen. Und die sollte man nicht verschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es scheint auch zu wenig Schüler zu geben, die diesen Impuls haben, Goethe zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber ich sage Ihnen ganz deutlich: Das liegt daran, wie man es ihnen nahebringt. Ich mache zum Beispiel bei uns in der Waldorfschule Chemieunterricht. Das ist mein Hobby, das zu machen. Ich mag es gern mit Freude. Und jedes Mal, jeden Tag, wenn wir so eine Chemie-Epoche haben, jeden Tag bei der Morgen-Einstimmung, machen wir zum Beispiel den Zauberlehrling. Am Anfang immer: &amp;quot;Das ist zu lang, das ist so anstrengend.&amp;quot; Dann tun wir uns ein bisschen gemeinsam anstrengend. Dann machen wir halt ein bisschen Schwung. Und innerhalb kürzester Zeit können sie ihn in- und auswendig, ohne dass sie ihn zu Hause studieren müssen, weil wir es einfach jeden Tag sprechen, dann können sie es. Also nach einer Woche können sie ihn eigentlich. Und dann sind sie eh dabei. Weil es Spaß macht. Es macht einfach Spaß. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich sage: &amp;quot;Ja, das ist höchste Bildung, das müsst ihr lernen&amp;quot;, dann würde ich mich auch unterweinen gehen. Man muss auch die Freude sehen, dann mit dem umzugehen. Es gefällt ihnen. Weil sie es selber tun können. Sonst machen sie den Mund kaum auf. Dann machen sie ihn auf. Wenn es dramatisch wird, machen sie ihn auf. Weil ich es ihnen halt auch ungeniert vormache. Ich habe es ja gelernt mit der Sprachgestaltung, also geht das. Nein, da haben sie Freude dran, total. Und wir erleben immer wieder tolle Schulaufführungen oder so, wo sie total mitgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird halt natürlich nicht überall gefördert. Das ist das Problem. Weil viele sagen, die Kunst, das ist alles unwichtig. Wichtig sind die technischen Berufe, die sogenannten MINT-Fächer. Mathematik, Informatik und so weiter, das ist wichtig. Alles andere, Kultur, das ist lächerlich. Das braucht man nur als Randbemerkung irgendwo drinnen. Dann versiegt aber die schöpferische Kraft. Dann versiegt sie irgendwann. Dann ist man ganz im Intellekt, ist sehr gescheit, kann gut berechnen. Aber man hat dann nicht einmal vielleicht die kreative Idee, auch in der Technik, in der Naturwissenschaft, etwas wirklich Neues zu entdecken. So beweglich ist man dann nicht. Man kann sehr gut anwenden das abgestorbene Wissen aus der Vergangenheit, das sicher nützlich ist, weil wir sehr viel Totes in der Welt auch haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch einmal als Betonung: Die Naturgesetze beschreiben nur das Tote in der Welt. Und aus dem machen wir unsere Technik, die im Grunde auch aus Totenteilen besteht, aus einer toten Maschinerie. Selbst die Künstliche Intelligenz stützt im Verein die tote Maschinerie. Und da fehlt etwas drinnen. Ich kann viel besser, als wir, mittlerweile mit riesigen Datenmengen umgehen und was herausfinden, da benutze ich es auch gern. Selbst wenn ich sage, im Werk Steiners, über 500 Bände mittlerweile, suche ich etwas. Ich weiß, ich habe einmal etwas gelesen dort, aber wo war das? Ich habe keine Ahnung, keine Ahnung. Und mit den normalen Suchmöglichkeiten findet man es meistens gar nicht, weil da kriegt man dann 100 Stellen oder mehr und es wird mühsam, es zu finden. Die Künstliche Intelligenz sucht das geschwind daraus. Da habe ich mittlerweile viele Dinge gefunden, die ich vorher vergebens gesucht habe, auch in meiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Aber sie kann nicht denken, nicht wirklich denken. Das heißt, sie kann ein Werkzeug sein, aber wir müssen das Werkzeug bedienen. Dann macht es Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann könnte ich ja eigentlich dankbar sein, dass es die Waldorfschulen gibt und dass es vielleicht den Waldorflehrern gelungen ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sicher, das ist der Gedanke drinnen. Also man muss einfach auf den Menschen schauen. Es gibt sicher andere Privatschulen, vor allem Privatschulen, die auch etwas Gutes machen. Aber man muss wirklich den Menschen sehen. Den Menschen und das Schöpferische in ihm und das Wecken irgendwo. Nicht nur nach strengen Regeln zu reagieren. Das ist vielleicht für politische Führer angenehm, wenn man Menschen hat, die brav bestimmten Regeln folgen. Das ist bequemer, sie zu führen dann. Aber was wir brauchen, ist wirklich lebendige, kreative Menschen, die die Zukunft gestalten, die sagen: &amp;quot;Ich bringe etwas Neues hinein. Ich habe eine Idee. Ich habe den Mut, das auch durchzuziehen.&amp;quot; Und auch in Bereichen, wo ich nicht gleich die großen Verdienste vielleicht habe. Aber Sie haben ja von mir eine kreative Rede bekommen. Die kann man scheinbar nicht kaufen. Die kann man nicht kaufen. Das ist wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Macht der eigenen Gestaltungskraft 43:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe sehr viel gelernt, zum Beispiel durch die Sprachgestaltung. Das Arbeiten, das andere Arbeiten mit der Sprache, wo ich gelernt habe, nicht nur zu sprechen, sondern mir auch zuzuhören beim Sprechen. Mir zuzuschauen, wie das im ganzen Körper lebt. Wie das was tut. Das heißt, es ist nicht nur unbewusst, wir haben halt sprechen gelernt, durch Nachahmung im Grunde, durch Nachahmung, wie die Eltern gesprochen haben. Und wir wissen gar nicht, wie wir dazu gekommen sind. Wir können es halt irgendwie. Aber wie viel mehr herauskommen kann, wenn ich mich beobachten kann? Wie spreche ich denn? Wie klingt es, wenn ich es verändere? Jeder Sprachkünstler kann das sowieso, muss das können. Aber es sollte eigentlich jeder Mensch können. Da lernt man sehr viel über schöpferische Kraft. Wie man sie anwenden kann, wie man gestalten kann. Wie man einen Text, wenn man es das zweite Mal macht, schon wieder anders macht. Anders machen kann. Wie man es ganz anders machen kann. Vielleicht ganz schräg auch. Kann gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und manche sagen, das ist der Text &amp;quot;Verballhorn&amp;quot;. Wie kann man das machen mit einem Goethegedicht? Alles kann man machen. Wenn man mit seinem Erleben eintaucht und damit anfängt zu tun, dann wird es etwas Gutes, ist es eine Bereicherung. Auch wenn manche sagen: &amp;quot;Nein, das stört jetzt meine Gewohnheit. So kann man das nicht machen.&amp;quot; Ja, sorry, dann ist der oder das, was abgestorben ist, nur noch Regeln. Da brauche ich das Gedicht nicht nur noch regeln. Da verstehe ich es nicht mehr. Sondern wenn ich es ergreife und mit vollen Händen ergreife und tue, was kann ich damit tun? Mache ich einen Rap aus einem Goethegedicht? Warum nicht? Es ist keine Verballhornung. Wenn es gut gemacht ist, ist es was. Durchaus. Es muss nicht sein, dass man immer brav wie vor 100 oder mehr Jahren es gemacht hat, sondern es soll immer wieder neu ergriffen, neu belebt werden. Neu von der Wurzel auf. Eigentlich nachgeschaffen und weitergeschaffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also den Mut, glaube ich, brauchen wir in unserer Zeit. Das nicht immer zu sagen: &amp;quot;Ja, es ist alles schlecht, aber wieso?&amp;quot; Wir kommen mit unseren Rezepten nicht weiter. Es liegt nicht daran, an den vielen Regelverstößen sozusagen. Eigentlich eher im Umgekehrten an den zu wenigen Regelverstößen. Dass man brav den ausgetretenen Weg weitergeht. Da haben uns die Widersacher. Die sagen uns: &amp;quot;Ja, schau, das ist schön, da kriegst du viel Geld dafür, da kriegst du viel Anerkennung dafür, wenn du den Weg gehst.&amp;quot; Ja, das ist sehr verführerisch, oder? Das Andere hat die logische Präzision. Das Eine ist halt der Lucifer, das Andere der Ahriman. Das sind die Widersacherkräfte, die halt diese Namen haben. Man darf sich natürlich nicht vorstellen, dass das irgendein Nachtgespenst ist, das uns umschwebt. Sondern das sind Kräfte, die aber um uns wirken in der Technik und so weiter. Da lebt zum Beispiel das Ahrimanische oder in der ganzen Filmindustrie, was über die Bildschirme flimmert. Das hat schon einen starken luziferischen Zug. Auch mit Ahriman im Hintergrund, der die Technik besorgt. Mit dem sind wir umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wo bin ich da wirklich gestaltet? Wenn ich nur konsumiere, ist es zu wenig. Mit den Größen, was mir da begegnet, wie gehst du damit um? Ja, indem ich es ins Gleichgewicht bringe. Die ahrimanischen Kräfte sind da, die luziferischen sind da. Also das Luziferische ist das Selbstgefällige, Eitle irgendwo, das eigentlich jede Verantwortung Abstreifende, das von der Erde wegschwebende, Sich-wohlfühlen. &amp;quot;Ach, ich habe schon wieder meditiert und habe einen Engel erlebt, wie schön es war.&amp;quot; Da sage ich nur: Bitte lest in der Bibel nach, wie das ist, eine Engelerscheinung. Da steht immer als erstes: Fürchte dich nicht. Weil es ist fürchterlich. Es ist das Erlebnis einer so niederschmetternd starken Kraft, dass man nicht sagt: &amp;quot;Ah, schön, ein Engel ist mir begegnet.&amp;quot; Das kommt erst dann in der Nachwirkung vielleicht, dass ich das erfasse. Aber da muss ich mich sehr stärken. Da muss ich selber eigentlich so stark werden, fast wie der Engel, um das auszuhalten. Aber dann spüre ich: Ja, das ist eine Realität, auch wenn sie nicht eine äußerlich greifbare Realität ist, aber es ist eine geistige Kraft da, die in gewisser Weise mit mir verwandt ist, aber noch stärker und noch höher ist in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einen großen Unterschied hat zu uns Menschen, wenn Engel diese Freiheit, die der Mensch erwerben kann, nicht haben. Sie sind durch die höheren Hierarchien, durch das Göttliche, wenn man so will, geleitet. Sie schöpfen aus dem Anblick der Gottheit unmittelbar, und was von dort strömt, das führen sie aus oder versuchen es auszuführen. Man kann auch manchmal scheitern. Es ist nicht gesagt, dass höhere Wesen alles richtig machen. Sie können auch scheitern. Und die, die wir als Widersacherkräfte haben, haben sich dadurch qualifiziert, dass sie manchmal gescheitert sind an bestimmten Dingen und dadurch gerade die Fähigkeit haben, uns in Verwirrung zu bringen, uns zum Scheitern zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir uns aus eigener Kraft dagegen wehren oder etwas entgegensetzen, indem wir das Luziferische und das Ahrimanische erkennen und im Gleichgewicht halten, dann haben wir eine Chance, aus Freiheit wirklich einen eigenen Weg zu gehen. Und gerade durch diese Verführung ist es wichtig. Die hilft uns dabei. Der ewige Stachel, der uns lehrt, der passt auf. Der nächste Schritt, da kannst du schon wieder stolpern. Und wenn du nicht aufpasst, stolperst du auch. Und das tut weh, sozusagen. Und an dem lernen wir. Und das macht Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist der Punkt, das ist Erkenntnis. Das ist das, was in der Bibel kurz drinnen steht, durch die luziferische Verführung: &amp;quot;Ihr werdet das Gute und das Böse erkennen. Und deswegen werdet ihr sein wie Gott.&amp;quot; Ja, in gewisser Weise stimmt das. Auch nur, es ist ein weiter Weg dorthin. Auch eine annähernd göttliche Schöpferkraft zu entwickeln. Im winzig Kleinen natürlich. Also wir können noch nicht den ganzen Kosmos schaffen, sozusagen. Aber im Kleinen können wir es, sollen wir es. Das heißt, wir sollen eigenständige Mitgestalter werden. Eben in unserer Erdenwelt, in unserer Erdennatur, in unserem sozialen Zusammenleben. Und wir brauchen keinen, der uns vorschreibt, wie das von oben herunter gestaltet sein soll. Sondern wir müssen selber miteinander zurande kommen. Und uns abstimmen und auch anerkennen, dass ein anderer Mensch andere Impulse hat. Und wir schauen müssen, wie können wir die zu einem funktionierenden Ganzen zusammenbringen, zu einem lebendigen Ganzen zusammenbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große Problem. Wir werden keinen Frieden auf der Welt haben, wenn er nicht in den einzelnen Menschen entsteht. Wir brauchen nicht warten auf den großen Weltenherrscher, der es von oben her regelt und alles so macht, dass die Welt ohne Probleme funktioniert. Jeder einzelne Mensch ist gefordert. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Wolfgang Ambros anruft und schreit nach dem Frieden, wird ja die Luft ganz schwer. Wo kommt denn der Frieden her? Das ist der Wolfgang Ambros, glaube ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ich glaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja. Ja, absolut. Da sind wir gefordert. Aber wir müssen uns selber fordern. Es gibt uns niemanden [den] Tritt dazu. Vielleicht wir selber uns durch das Schicksal, das wir uns zubereiten, wenn wir allzu oft Gelegenheiten, das zu entwickeln, versäumen. Das ist der alte Gedanke von Reinkarnation und Karma, sogar durch viele Erdenleben hindurch, dass die Fehler verschwinden nicht von selber, sondern sie klopfen immer als Aufgabe an. Bis wir sie gelöst haben, dann ist es vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exkurs: Begegnungen in Palästina und der Umgang mit fremden Kulturen 52:41 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprechen immer nach meiner Geduldfrage [?]. Für mich ist das... ja, wir Menschen haben viel in uns, in vielen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig, genau. Und das fehlt mir, gerade auch hier bei Ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ich habe es ganz bewusst noch nicht erwähnt. Das ist der Ausgangspunkt. Dass der Christus Mensch geworden ist, ist die Voraussetzung dafür, dass der Mensch diese Freiheit entwickeln kann. Das, das und das, und wir müssen das machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, nur das Wichtige dabei ist, der Christus macht nichts für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, aber trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, natürlich, natürlich. Und der Christus lebt in uns, wenn wir tätig werden in dieser Kraft. Genau. Und es ist sogar ganz wichtig zu sehen, um unsere Freiheit nicht zu gefährden: Die ganze geistige Welt hält sich zurück, uns gute Tipps sozusagen zu geben. Und zu sagen: &amp;quot;Mach doch das.&amp;quot; Das ist der wichtige Punkt. Weil doch viele sagen: &amp;quot;Ja, ich bete eh immer zu Christus und dann wird es schon gut werden.&amp;quot; Das ist zu wenig. Also das heißt, da muss man ganz konkret in dem Lebensumfeld, in dem man steht, tätig werden. Und dann ist mit alledem die Christuskraft mit uns. Und verstärkt es sogar in gewisser Weise. Aber wenn wir uns nicht rühren, passiert gar nichts. Das ist das, was natürlich unsere Bequemlichkeit herausfordert, weil immer, wenn es schwierig ist: Ja, wie sorge ich für Frieden? Wie wird das gehen? Es gibt kein Patentrezept dafür. Aber es gibt die Möglichkeit, intuitiv das in einer Gemeinschaft, in der man drinnen steht, zu finden. Und da fängt es an. Ich brauche nicht gleich im großen Weltmaßstab anfangen, da haben wir nur einen weiten Weg bis dorthin, dass das funktionieren wird. Weil die Menschen sind eben... jeder ist anders. Jeder hat andere schöpferische Impulse oder ist gefangen in gewissen Gewohnheiten drinnen. Also etwas, was wir eigentlich überwinden müssen, ohne das Gute der alten Zeit zu verlieren, aber auch nicht an einer sturen Tradition festzuhalten und zu glauben, wir können heute im 21. Jahrhundert so leben wie im 19. Jahrhundert oder noch früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das funktioniert nicht, wenn wir es zurückschrauben wollen: &amp;quot;Da war die Welt noch in Ordnung.&amp;quot; Ich frage mich auch, wie viel sie in Ordnung war, wenn ich mir die politischen Ereignisse im 19. oder 18. Jahrhundert anschaue, war es auch nicht das Optimale. Es sind große Geister da gewesen, haben große Werke geschaffen, haben es aber im 20. Jahrhundert auch im Grunde... Man ist da manchmal nur schockiert, weil die alte klassische Form nicht mehr ist, die ist zerstört. Die Expressionisten, die Impressionisten und was alles gefolgt ist. Zwölftonmusik und brrr. Und heute ist es noch schlimmer, aber das ist notwendig. Das ist notwendig. Notwendig. Anders zu gehen. Nicht in einer Gewohnheit verfallen als ganze Menschheit, &amp;quot;Das war das Optimale, das Perfekte und das soll jetzt bestehen bis ans Ende der Welt&amp;quot; oder &amp;quot;Es soll ja gar kein Ende kommen.&amp;quot; Weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das funktioniert nicht. Es ist eigentlich immer wieder neu zu finden und selbst das Alte, wenn man es ergreift, muss man es jetzt und hier neu ergreifen. Nämlich selber ergreifen. Nicht nach einer Schablone folgen. So muss man es machen. Also das heißt, wenn wir ein bisschen was von dem nehmen, werden wir wirklich Lebenskünstler. Ich sage das bewusst so, weil es geht nicht darum äußere Kunstwerke zu schaffen, das kann auch schön sein natürlich, aber indem wir das Leben zu einer Kunst machen sozusagen. Da sind wir alle gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann das nicht sagen, aber im Fernsehen waren Flüchtlinge, die da flohen, die sagten dann alle im Gespräch: &amp;quot;Ja, so Gott will.&amp;quot; Wir gucken einander an. Und danach... man kennt muslimische Menschen, aber ich kenne muslimische Menschen überhaupt nicht wirklich, wo dann die Maxime ist: Gott regelt das alles, oder? Ja, ist das eigentlich, das ist das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja natürlich, da ist ein gewisses Problem drinnen. Jetzt muss man aber nur schauen, welche Anlagen sind bei den Menschen trotzdem noch drinnen. Und ich erzähle Ihnen, wie ich in Palästina war, ich habe beste Erfahrungen mit den Palästinensern gemacht. Ich bin in einer relativ ruhigen Zeit heruntergefahren, es war zu einer Weihnachtszeit und da waren gerade nicht so wilde Auseinandersetzungen da, aber was ich an Herzlichkeit erlebt habe bei den Palästinensern, das habe ich bei den Israelis nicht gefunden. Die waren sehr korrekt und sehr ordentliche Menschen, also ich will nichts Böses über sie sagen, aber diese Herzlichkeit, diese Offenheit, habe ich dort gefunden. Wir haben einen Führer gehabt, der hat uns durch die Al-Aqsa-Moschee geführt, und gesagt: &amp;quot;Wollt ihr Fotos haben?&amp;quot; Er war ganz dunkelhäutig und er hatte rote Haare. Er hatte eine irische Mutter. Er war ganz kurios, blitzblaue Augen, rote Haare und ganz dunkel. Und ich habe ihm meine Kamera gegeben: &amp;quot;Fotografiere!&amp;quot; Ich habe eigentlich keine Sorge gehabt, dass er jetzt davonrennt damit, war auch nicht der Fall. Und dann hat er gesagt: &amp;quot;Jetzt muss ich schnell telefonieren, ich habe doch sicher Hunger.&amp;quot; Gut, hat er telefoniert und hat gesagt: &amp;quot;So, jetzt gehen wir.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann waren wir eingeladen zu einer Hochzeitsfeier. Eine riesige Tafel in einem Lokal, das die dafür gemietet haben, und dort waren wir mitten drunter und die haben uns bewirtet mit allem, was es gab. Einfach so. Einfach so. Und ich bin gefahren durch die Gegenden, ich habe einfach ein Mietauto gehabt und bin gefahren und wo es uns gefallen hat, haben wir übernachtet. Ist uns später ziemlich zum Vorwurf gemacht worden von den Polizeikräften beim Abflug. &amp;quot;Ja, Sie haben in einem Palästinenser-Hotel übernachtet. Sie haben Ihre Reise nicht vorgeplant. Wieso? Warum? Was ist das?&amp;quot; Wir waren höchst verdächtig irgendwo. Drei Stunden haben sie uns verhört. Der Flieger hat warten müssen. Dreimal die israelische Polizistin, einmal meine Gattin, dann mich allein, dann zu zweit, ob Widersprüche vielleicht drinnen sind. Das ist gefährlich, wenn man da auf eigenen Wegen sozusagen durchfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, damit sage ich nichts Böses über die Israelis. Gar nicht. Sie sind sehr präzise. Sie sind sehr intelligent. Sie haben nicht immer diese Offenheit, vielleicht sogar naive seelische Offenheit, wie es die Palästinenser haben. Wenn ich denke, im Basar, das Handeln mit den Leuten dort ist eigentlich überhaupt nicht meins, aber es war ihr Erlebnis. Und es ging den Menschen nicht darum, dass sie möglichst viel verkaufen. Unter Umständen bin ich gar nichts, auf ein gutes Gespräch. Das dauert eine Stunde oder länger. Einfach: &amp;quot;Ich will dich kennenlernen. Was brauchst du? Vielleicht habe ich was, was dir gefällt.&amp;quot; Aber du merkst, es ist von Herz zu Herz eigentlich. Also das ist ganz toll. Um das geht es. Also diese Beziehung von Mensch zu Mensch. Und da war es auch nicht wichtig, dass ich Palästinenser bin. Ganz offensichtlich nicht. Ganz klar, sondern eine Begegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Jugendliche mitgenommen, die den Autostopp gemacht haben. Ich habe eigentlich keine Angst gehabt. Ich habe das gespürt, da passiert ja nichts. Ich habe auch gespürt, es gab Orte, Ramallah zum Beispiel war so ein Krisenherd, damals sehr stark, da schnell durch. Da war wie eine aufgeladene Stimmung. Das hat man gemerkt. Da gärt es. Klar, in einer Stadt, die praktisch vollkommen zerstört ist. Es gibt in keinem Haus Fensterscheiben, nichts, alle Häuser sind Ruinen und dort leben die Menschen. Und da entsteht ein Hasspotenzial. Ganz klar, weil sie mit dem dann nicht umgehen können. Die Leute sitzen auf den Schutthaufen und da kochen sie einen Tee drauf. Und das ist sowas von trist, dass man sich das gar nicht vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In welchem Jahr war das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das war in den 90er Jahren. Irgendwann in den 92, 93. Also schon eine Weile her. Schon eine Weile her. Es ist ein spannendes Land. Auch von der Landschaft, von dem allen. Aber man merkt, es ist wie ein Brennpunkt der Welt, wo gewisse Spannungen, die in der Welt da sind, dort sich fokussieren. Es ist schon eine besondere Gegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist auch von der ganzen Geografie und so ist es etwas Ausgezeichnetes. Es hat schon was. Es ist nicht zufällig, dass dort verschiedene Religionen entstanden sind. Ich bin ein bisschen neugierig, wie der Vortrag noch weitergeht. Weil wir gerade das...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich folge auch darauf. Ich werde es zumindest versuchen. Nein, finde ich auch toll. Welche Bedürfnisse da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kreuzigungs-Mysterium als Freiheitsimpuls 1:03:46 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Ein Spannendes, ich habe das schon erwähnt, dass wir die Freiheit entwickeln können, dass wir dadurch wirklich voll Mensch werden können. Dafür ist die Voraussetzung, dass der Christus der Welt, den Schöpfer in gewisser Weise, der Former, der Gestalter der Welt, also diese gewaltige göttliche Kraft, dass die Mensch geworden ist. Das ist einmal die erste Voraussetzung. Das muss man sich einmal vorstellen, dass so ein gewaltiges Wesen, das eigentlich im Grunde den ganzen Kosmos geschaffen hat, gestaltet hat, dass die sich in einen Menschen verkörpert. Dieses göttliche Ich, wenn man so will. Gott der Christus ist insbesondere dieser Träger der göttlichen Ich-Kraft. Der Repräsentant ist am allerstärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der verkörpert sich in einen Menschen und dadurch geht einmal der Impuls aus, dass im Prinzip jeder Mensch aus seinem Ich heraus diesem nachstreben kann, selber eine Kraft zu entwickeln, im ganz Kleinen natürlich, die aber die Christuskraft ist. Und die besteht im Kern darin, dass es eine Liebeskraft ist. Und diese Liebeskraft ist aber ganz konkret. Nicht einfach nur: &amp;quot;Ja, ich liebe euch alle&amp;quot;, das ist viel zu wenig. Sondern es ist ganz konkret Lebenskraft, die ich verschenke. Lebenskraft, die ich in mir schöpferisch erzeuge und verschenke, dass dem Anderen... dass sie für den Anderen, für die anderen Menschen belebend wirkt. Das ist Liebe. Ein sentimentales Gefühl, &amp;quot;ach, ich liebe euch alle&amp;quot;, das reicht überhaupt nicht. Sondern es ist ganz konkrete lebensfördernde Kraft, die ich anderen Menschen schenke, die ich der Natur schenken kann zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird wichtig sein. Die Erde wird früher sterben, wenn wir uns nicht um sie kümmern. Weil es ist oft die Meinung, ja, am besten, wenn der Mensch nicht da wäre, ginge es der Erde besser. Das stimmt aber nicht. Wir haben viel kaputt gemacht, das ist richtig, das heißt, wir haben ein ganz schönes Karma auf uns geladen, was wir ausgleichen können und sollten. Wozu uns aber niemand zwingt, weil wir die Freiheit haben. Und das ist nämlich auch das Tückische fast in gewisser Weise: Je mehr diese Freiheit in uns zur Geltung kommt, desto mehr kommt auch, dass wir den karmischen Ausgleich für Dinge, die wir in der Vergangenheit, in einem früheren Leben falsch gemacht haben, selber suchen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht mehr so gesagt, dass das einfach uns entgegenkommt und ich kann eh nicht anders. &amp;quot;Also jetzt kommt ein großer Schicksalsschlag und der zeigt mir endlich, was ich lernen muss.&amp;quot; Sondern wir müssen eigentlich immer mehr aktiv auf das zugehen. Das heißt, aktiv erkennen: Was fehlt mir noch? Wo habe ich etwas falsch gemacht? Wo habe ich etwas, aus dem ich noch lernen kann? Das ist die Zukunft. Und eben auch, wenn ich jetzt etwas begehe, dass ich eine Art Vorerleben habe dessen, was als Ausgleich einmal notwendig sein wird dafür. Als Ausgleich dafür notwendig sein muss. Das ist eine Steigerung dessen, was wir als Gewissen kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entstehung des Gewissens in der Antike 1:07:26 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht erzähle ich auch ein bisschen zur Entstehung des Gewissens, wann das entstanden ist. Weil es ja auch zusammenhängt mit dem, was ich am Anfang sagte: &amp;quot;Also ihr werdet sein wie Gott und das Gute und das Böse erkennen.&amp;quot; Also das war lange Zeit nicht in der griechischen Kulturepoche. In den älteren Zeiten davor war das auch noch nicht der Fall. Wenn jemand einen anderen Menschen geschädigt hat, ihn getötet hat vielleicht, dann haben ihn die Erinnyen überfallen. Das waren geistige Erlebnisse von schrecklichen Frauengestalten, die den Menschen gequält haben so sehr, dass viele sich selbst der Justiz überliefert haben, sind dann hingerichtet worden, in der Hoffnung, dass sie dann diesen Erinnyen entkommen. Was natürlich in Wahrheit nicht der Fall ist, weil es geht weiter nach dem Tod und dann wird es noch schrecklicher dort. Wenn man hier auf Erden dem entflieht, dann wird es dort noch schrecklicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ist es auch in den großen Tragödien von den großen Tragödiendichtern geschrieben. Besonders stark ist die Erzählung von Agamemnon, Orest und Iphigenie und so weiter. Der Agamemnon lässt seine Tochter opfern, die Iphigenie, auf Anweisung der Diana, die fordert das. Und er tut das, weil dann würde die Windstille aufhören, die die Flotte hindert, nach Troja zu ziehen und Troja zu bekämpfen. Also in Wahrheit geht die Geschichte erweitert, dass die Iphigenie in Wahrheit nicht umkommt, sondern von der Diana gerettet wird und dann auf die Halbinsel Krim versetzt wird. Und dort den König Thoas, sogar den großen Herrscher dort, zu einem feineren Umgehen mit den Menschen bewegen kann. Weil die Sitte war, wenn ein Fremder auf die Insel kommt, wird er umgebracht. Fremde gibt es ja nicht, wollen wir nicht. Die werden sofort getötet, egal woher sie kommen, ohne weiter zu fragen. Und die Iphigenie setzt sich dann ein. Aber das ist die Nebengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle glauben jedenfalls, dass die Iphigenie getötet wurde. Und die Mutter der Iphigenie aus Rache bringt sie ihren Mann um, den Agamemnon. Er wird getötet. Ganz heimtückisch mit Hilfe eines Liebhabers, den sie sich auch noch angeschafft hat. Wird er getötet, im Bad getötet. Und der Orest, der Sohn, kann gar nicht anders, als den Vater zu rächen. Das ist ja ein Film dieser griechischen Tragödien drinnen, dass ein Unheil das nächste provoziert und die Kette der Rache kein Ende nimmt im Grunde. Und das als moralische Verpflichtung empfunden wird. Blut kann nur mit Blut gerächt werden. Nur das kann der Ausgleich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig beim Euripides, dem Jüngsten der großen Tragödiendichter, ist die Geschichte ein bisschen anders. Also der Orest wird nämlich immer von den Erinnyen verfolgt. Das ist immer die Schilderung dann, als er flüchtet in die Welt hinaus. Er weiß gar nicht wohin, weil er diesen Erinnyen nicht entkommen kann. Beim Euripides ist es anders. Orest sitzt am Marktplatz, ganz niedergeschlagen. Man fragt ihn: &amp;quot;Was ist denn los?&amp;quot; &amp;quot;Ja, weil ich aus mir heraus weiß, etwas Böses getan zu haben.&amp;quot; Keine Erinnyen. Überhaupt nicht. &amp;quot;Weil ich aus mir heraus weiß, etwas Böses getan zu haben.&amp;quot; Die Stimme des Gewissens erwacht. Das kann man fast auf den Punkt festlegen, wann das sozusagen war, als der Euripides das festgehalten hat. Das heißt, da war die Zeit reif dafür, etwas aus sich selbst heraus zu erkennen, was vorher nur durch geistige Erfahrungen, geistige Erscheinungen [kam], wie ein Tagtraum, wenn man so will, aber ein Horrortraum im Grunde, der die Menschen geleitet hat. Da ist keine Freiheit drinnen. Aber er weiß aus sich selbst heraus, dass er Böses getan hat. Das ist noch ganz was anderes. Das ist ein neuer, nächster Schritt. Da fängt schon etwas an, dass der Mensch immer wacher für sein eigenes Ich wird. Das kann nämlich nur das Ich erkennen. Das Ego wird getrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war das für eine Zeit? Die Zeit, wo es spielt, ist eigentlich schon in der frühen griechischen Zeit, also der Zeit, als Homer geschrieben hat, das ist so, weiß ich nicht, 8., 9. Jahrhundert vor Christus. Das ist ziemlich früh. Dort spielt auch die ganze Odyssee. Und Ilias und Odyssee spielt in dieser Zeit. Die Dichter haben es allerdings später geschrieben, so 4. Jahrhundert vor Christus ungefähr. Aber da erwacht es. Und eben der Jüngste der drei Dichter, das sind drei Generationen eigentlich. Und der Jüngste, der sieht bereits dieses Erwachen des eigenen Ichs drinnen. Ich weiß es aus mir selbst. Nicht irgendwelche Geister schildern mir das sehr drastisch, sondern ich erkenne es aus mir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen ein Motiv, das Rudolf Steiner in seinem 4. Mysteriendrama aufgegriffen hat. Das spielt in der ägyptischen Zeit teilweise, also es ist eine Rückschau auf die ägyptische Zeit, wo viele der handelnden Personen verkörpert waren gemeinsam. Und da geht es um die Einweihung eines Geistesschülers und diese Einweihung scheitert. Also das war eigentlich der Weg, wo der in Tieftrance versetzt wird und dann aufgeweckt wird und dann soll er schildern, was er in der geistigen Welt erlebt hat. Und er schildert aber jetzt nur, welche Lust es war, in seinen Körper zu fahren und in die sinnliche Welt zu gehen. Und alle Priester sind entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu eine kleine Anmerkung noch. Damit das eben nicht passiert, nicht passieren kann, das heißt das eigene Ich oder das eigene Ego sich nicht einmischt in das Ganze, sondern rein nur die Schilderung dessen kommt, was wirklich in der geistigen Welt los ist, dazu musste einer der handelnden Priester ein inneres Gebet, eine Meditation durchführen, die den Geistesschüler daran hindert, sein Ego störend da hineinzumischen. Sein Ich. Aber sein Spiegelbild, das Ich, sein kleines Ich irgendwo, das sich raushalten muss. Und wenn dieser Priester das nicht macht, dann kann die ganze Sache schiefgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der, der dafür verantwortlich war, der eigentlich die Rolle des Pharaos hatte und einen Berater gesucht hat. Und der Geistesschüler sollte der Berater werden. Und er hat gefunden: Der ist nicht geeignet dafür. Der ist zu schwärmerisch, der ist viel zu luziferisch, würde man heute sagen. Den kann ich nicht brauchen. Aber die Regeln sind halt so wie sie sind. Aber er hat die Stärke zu sagen: Ich denke diesen Meditationsspruch nicht. Und damit geht die Einweihung schief. Also nicht zufällig, sondern ganz gewollt geht sie schief. Ist natürlich Frevel und weiß Gott was alles, hat natürlich einen Mordsaufruhr gegeben. Aber er sagt auch dann ganz genau warum. Weil er schon kommen sieht, eine neue Epoche, die griechisch-lateinische Zeit, so nennt er es nicht, aber es kommt eine Epoche, wo das Ich seine Freiheit erlangen wird. Das sieht er schon voraus irgendwo. Und er ist nicht mehr bereit, weiter zu tun mit dieser ägyptischen Methode, die ganz auf den Trance-Zustand hingeht, nur dort ist die Erkenntnis. &amp;quot;Da nein, sondern wir müssen in die Zukunft schauen.&amp;quot; Das wagt er dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist dort ganz stark drinnen und eben diese Freiheit, um es noch einmal deutlich zu sagen, hängt sehr eng zusammen mit dem Erdenleben des Christus und mit dem Sterben am Kreuz. Auch wenn das eigentlich später war, als jetzt das bei Euripides geschildert wird. Aber das Ganze wirft sozusagen... ich will nicht sagen seinen Schatten, sondern sein Licht voraus, so ganz leise. Und das ist etwas, was zum Beispiel der Euripides spürt. Und darum schreibt er das so anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilatus, Wahrheit und karmischer Ausgleich 1:17:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich kommt jetzt die Erinnerung an die Kreuzigung, beziehungsweise die Verurteilung. Also ich kann eben nur raten, dieses Pilatus-Ereignis-Gespräch zu studieren. Wohlvermutlich in einer guten Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer guten Übersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich finde keine Schuld an ihm&amp;quot;, dass er da, als Nicht-Jude, das so sagen konnte. Auch diese: &amp;quot;Was ist Wahrheit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, eben diese Frage: Was ist Wahrheit? Und das ganz Wichtige, der Christus antwortet: &amp;quot;Du musst es sagen. Du! Ich kann das nicht sagen. Das kannst du glauben oder nicht. Du musst es erkennen.&amp;quot; Das ist das Starke daran. Also das ist auch eben so ein ganz starkes Zeichen dafür: Das Zeitalter ist da, auf deine Entscheidung kommt es an. Wenn ich das sage, &amp;quot;Ich bin der Sohn Gottes&amp;quot;, das kannst du glauben oder nicht, aber du musst es erkennen. Dann hast du Sicherheit drinnen. Und das ist halt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde es nicht erkennen. Ich würde es nicht erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. Oder nicht dazu zu stehen, irgendwo anders eh. Aber er hat halt nicht den Mut, das durchzusetzen gegen die Hohenpriester, gegen die Juden, die da den Aufstand machen. Und vielleicht kriegt er dann Schwierigkeiten als Statthalter natürlich auch. Also, weil unter Umständen heißt es, das eigene Leben sogar einzusetzen dafür. So weit geht es wieder nicht bei ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er das denn noch getan hätte und wenn er gesagt hätte, &amp;quot;Ja, du bist es&amp;quot;, dann wäre doch die ganze Kreuzung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich. Natürlich. Also es spielt auch eine höhere Führung mit. Da hätten wir dann Probleme bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben es noch immer ziemlich schwer damit. Wir haben es noch immer ziemlich schwer damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. Wir sind Menschen. Wir haben zwar die Möglichkeit als eigener Schöpfer einen neuen Weg zu finden, einen guten Weg zu finden, aber wir machen zweifellos noch mehr als genug Fehler. Wir haben nicht immer den Mut, dazuzustehen oder wir sehen was falsch, wie auch immer. Aber da haben wir die Gnade durch das wiederholte Erdenleben, durch das Karma, aus den Fehlern zu lernen. Es ist eben nicht so ein Leben, das im Grunde im ganzen Weltenlauf gesehen, was Gutes ist, das entscheidet alles, sondern wir können aus den Fehlern lernen. Mit dem mit, dass wir vielleicht sogar uns unsere Körperlichkeit neu bauen. Also das heißt, neue Fähigkeiten damit entwickeln, weil wir da auch mitbeteiligt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir davon gesprochen haben, die Entwicklung, sei es die Evolution, im Kleinen wie im Großen, ist nicht nur durch zufällige Mutationen, sondern da wirkt ein Geistiges mit. Und wenn wir uns inkarnieren, wirken wir sehr wohl auch mit. Wir haben einen Einfluss darauf, wie in welcher Gestalt wir geboren werden. Sicher nicht allein, wir haben Unterstützung, klar, aber trotzdem, es geht um uns. Und es geht darum, dass wir immer mehr zu uns selbst kommen. Als Individualität. Nicht als Schablone des Guten oder Bösen oder sonstig irgendwas, sondern individuell. Dann haben wir die Chance, schöpferisch etwas zum Weltgeschehen beizutragen. Etwas ganz Eigenes. Etwas, auf das sonst niemand gekommen ist. Im Grunde. In der Art, wie wir unser Leben führen einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg lernen wir aber viel auch aus den Fehlern, die wir gemacht haben. Das wäre das Ahrimanische, wenn wir eine perfekte Welt haben, wo niemand Fehler macht. Die gibt es alle nicht. Wäre doch die ideale Welt, das ist Brave New World, das ist die schöne neue Welt. Aber die wollen wir nicht haben. Dann sind wir alle eigentlich nur Rädchen in dem ganzen Geschehen drinnen. Und das ist gerade nicht das Gottgewollte. Sondern Mitgestalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Fehler richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja! Die Fehler sind wichtig. Nicht, dass wir aus Nachlässigkeit noch zehnmal mehr Fehler machen, als notwendig ist. Aber wir werden Fehler machen. Aber wir können lernen aus ihnen und stärker werden dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann sind die Fehler in der Weltpolitik, oder wie wir erkennen, auch richtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, in gewisser Weise auch. Wir müssen es als Menschheit alle ausbaden und lernen daraus. Ja, natürlich. Und auch die Politiker, die diese Fehler machen, haben es sicher nicht besonders leicht dann. Das ist schon klar. Aber auch für sie ist es sicher heilsam, letztlich. Letztlich, ja. Das ist eben, denke ich mal, das Wichtige für unsere Zeit, dass wir dafür erwachen. Dass wir wirklich etwas tun können, egal wie klein oder groß wir sind, sozusagen. Wie begabt oder unbegabt wir sind. Es geht vor allem einmal darum, dass wir das, was wir tun, immer bewusster tun. Dass es wirklich unser Wille ist und nicht Lucifer oder Ahriman, die uns da oder dorthin ziehen. Bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und aus Liebe tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aus Liebe tun. Genau. Weil das ist tatsächlich eine wirkende Kraft, wenn es wirklich Liebe ist und nicht mehr nur ein sentimentales Gefühl. Das kann nett sein, aber das reicht nicht. Es ist wirklich eine Lebenskraft, die wir erschaffen. Aus dem Nichts heraus. Das ist das Wichtige daran. Bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[unverständlich] Jetzt in der Karwoche verurteilen dieses jüdische Volk und dann rufen doch die Hohenpriester und die Juden &amp;quot;Kreuzigt ihn&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Ja. Ja, natürlich. Ja. Ja. Ja. Ja, ja. Ja, absolut. Absolut ist das schwierig. Und die Kaiser, das sind aber welche von ganz anderen Seiten, die ihre Finger drinnen haben in dem Geschehen. Und ihr Süppchen kochen dabei. Und die alle gegeneinander aufhetzen und es schaukelt sich immer mehr hoch. Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das soll man nicht lieben. Aber man soll genug Liebekraft aufwenden, dass man sich nicht in das hineinsteigern lässt. Ich meine, das wird aber nicht von heute auf morgen passieren. Das braucht man keine Illusion haben, dass das morgen gleich vorbei ist. Man wird einen Frieden vielleicht finden, der eine Zeit lang hält. Aber es gibt genug Machtinteressen dort, besonders dort. Auch wenn es gleich dann... bitte... weil es so eine zentrale Weltgegend eigentlich ist. Also Palästina ist wirklich ein ausgezeichneter Ort irgendwo. Und es ist ein Ort, wo, wie soll ich sagen, wie ein Brennpunkt die Probleme der ganzen Welt, der Menschheit irgendwo gelöst werden müssen. Das wissen die Politiker sicher nicht, die teure Machtinteressen haben. Aber das hat was, dass es gerade in diesem Brennpunkt passiert. Und da geht es wirklich um einen Kampf um die Menschen, um die Menschenseele, um den Menschengeist. Weil das ist so, wie wenn dort alle diese Kräfte, diese Interessen, alle zusammenströmen. Und jeder versucht, es in seine Richtung zu ziehen, und keiner will was Gemeinsames. Und da ist natürlich auch so viel Blut geflossen, seit Jahrhunderten in Wahrheit. Das ist ja nicht neu, dass das heute ist. Es zieht sich immer wieder durch. Also, da haben wir noch viel zu tun. Bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technisierung der Erde und die Rolle der Asuras 1:26:03 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[unverständlich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Das ist so ganz typisch. Ja. Man könnte sagen, dass... Ja. Ja. Das ist ganz geleitet von diesem ahrimanischen Impuls, von Menschen, die diesem Impuls folgen. Jedes Problem ist technisch lösbar, ist berechenbar, und wenn wir das haben, dann funktioniert es. Und der Mensch wird unsterblich werden, wenn wir die entsprechenden Maschinen bauen, weil man letztlich, weiß ich nicht, in den Speicher hochladen, sein Bewusstsein. Weiß zwar keiner, wie das funktionieren soll, aber das sind halt wirklich so Wunschträume, die dort sind. Ja, ja, ja, natürlich. Das gibt es sowieso schon. Ja, ja, natürlich. Dann wird der Mensch immer mehr in die Technisierung hineingezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Punkt ist, diese Auseinandersetzung wird immer schärfer werden. Und Rudolf Steiner sagt da was sehr Interessantes, Schockierendes, auch in gewisser Weise, dass einerseits wird die Erde ein selbsttätiger elektrischer Apparat werden. Ein selbsttätiger elektrischer Apparat, die ganze Erde. Die ganze Erde. Das heißt, Volldurchtechnisierung der ganzen Erde. Da sind wir schon weit gekommen. Da sind wir schon weit gekommen, genau. Und trotzdem ist das erst der müde Anfang davon. Da wird noch sehr viel mehr kommen. Und das zieht natürlich in alle Lebewesen dann auch ein, dass sie immer mehr, sagen wir mal, elektrifiziert werden. Das heißt, technisch, mit technischen Ausrüstungen versehen werden. Und dort die Gestaltung hinein. Das sind zumindest so die Wunschträume irgendwo drinnen. Und bis zu einem gewissen Grad wird das auch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist ja letztendlich immer noch jemand da oben, der wieder Elektrizität steuert und regeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich. Es sind in Wahrheit dann beide Widersacher. Beide große. Es gibt sogar noch mehr. Aber das sind die zwei großen Seiten, Luzifer und Ahriman. Steiner erklärt einmal irgendwo, dass der Magnetismus mit dem Ahrimanischen zusammenhängt ganz stark. Und die Elektrizität mit dem Luziferischen. Beides zusammen. Elektromagnetismus sozusagen. Das, was wir in der Technik heute haben. Überall drinnen. Das sind beide großen Widersachermächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt könnte man sagen, es geht noch weiter. Es gibt zu den ahrimanischen Kräften noch dunklere. Das sind die sogenannten Asuras. Das sind gefallene Urengel, die also vom Urbeginn der Entwicklung mit dabei sind. Die auch als Zeitgeister wirken ganz stark. Also große Zeitepochen. Die Veränderungen lenken irgendwo. Da gibt es lichte Geister, lichte Urengel, lichte Zeitgeister. Und es gibt dunkle. Und die dunklen haben mit der ahrimanischen Seite was zu tun, sind aber trotzdem auch notwendig. Sie sind auch die, die sehr mithelfen, dass unser Bewusstsein eher dunkel ist. Und man will nicht mitkriegen. Dadurch haben wir auch unseren Schlaf, den wir aber brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade in der Schlafphase, wo wir nicht bewusst sind, regeneriert sich unser Körper am besten. Wenn wir wach sind... das Wachbewusstsein zerstört eigentlich. Das ist jetzt auch wieder ein bisschen schockierend, weil der Geist überhaupt, wenn er tätig wird, zerstört eigentlich den Körper, indem man Bewusstsein erzeugt. Das ist das, was sich auch andeutet in der Kreuzigung des Christus, aber vorher schon. Er [dass der Körper] es eigentlich nicht mehr aushält. Sie kennen die Geschichte im Garten Gethsemane, wo er fleht und &amp;quot;Lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Zu seinem Vater sozusagen. Und die meisten Menschen denken jetzt, &amp;quot;Bitte erspar mir die Kreuzigung, dass ich da nicht durchmuss&amp;quot;. Und er meint aber ganz was anderes. &amp;quot;Bitte hilf mir, dass der Körper noch durchhält bis zur Kreuzigung.&amp;quot; Weil er eigentlich schon zerfällt. Darum Blutschweiß. Wenn man Blut schwitzt, das ist schon ein sehr übles Zeichen. Wenn die Adern schon so porös werden, dass das Blut austritt, das ist das Zeichen, dass der Tod nahe ist. Ganz nahe ist. Und er betet darum sozusagen, dass er noch durchhält, diese ganze Nacht bis zum nächsten Tag, dass wirklich sich dieses Mysterium von Golgatha vollziehen kann. Dass er bis dorthin kommt. Weil nur dann, wenn er dieses große Opfer bringt, das alles durchzustehen, bis diesen ganzen Schmerz auch zu erleben. Dadurch zu erleben, bis in die kleinste Faser hinein, was es heißt, Mensch zu sein. Bis ins Knochensystem hinein bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum das Wort steht, &amp;quot;Es sollte ihm kein Bein gebrochen werden&amp;quot;. Er soll erleben sich selber als Wesen bis ins Knochensystem hinein. Da sind wir weit weg davon. Das können wir gar nicht nachvollziehen. Das hieße aber, bewusst in jeder Körperregung drinnen zu sein. Dann sind wir ganz bei uns eigentlich erst. Der Christus war der Gott, indem er die Kreuzigung durchlebt hat. Und da bis ins feinste Detail hinein. Wie krank bin ich? Na ja, ja, wir brauchen noch sehr viel Hilfe dazu. Aber der Weg geht dorthin, dass wir es lernen. Das ist im Grunde dann aber, wenn wir das haben, wenn wir diese geistigen Kräfte letztlich haben, die uns helfen, des ganzen Körpergeschehens bewusst zu werden und alles bewusst zu tun, dann hängt das damit zusammen, dass wir den sogenannten Auferstehungsleib erwerben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich das heißt, dass alles das, was unsere Gestalt jetzt ausmacht, die natürlich in der Zukunft in einer anderen Welt anders ausschauen wird, muss man dazu sagen, aber sie wird ganz einmal unsere Schöpfung sein. Bis in die kleinste Faser hinein. Wie immer wir dann ausschauen werden oder in welcher Daseinsform wir leben werden, es wird unsere, wirklich unsere Gestalt sein, die wir willentlich gestalten. Indem wir in irgendeiner Form in die Welt kommen. Das ist jetzt ein Riesenthema, was man glaube ich heute nicht mehr erschöpft. Genau. Aber das sind riesige Dimensionen. Darüber brauchen wir uns heute noch nicht so den Kopf zerbrechen. Ich wüsste nicht, wo wir anfangen sollten. Aber das ist eine Perspektive, die drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das himmlische Jerusalem als Zukunftsbild 1:33:51 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedanke darf ich erinnern. Eine Offenbarung zum Schluss wird ja eine Stadt sein. Das neue Jerusalem. Vom Christus aus dem Himmel heraus. Und eben dieser Name Jerusalem. Ich kenne ja, wie gesagt, dieses Land nicht. Warum heißt das denn nicht New York oder Berlin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso Jerusalem? Eigentlich heißt es so viel wie Stadt des Friedens. Ja, ja. Es ist offensichtlich noch nicht fertig. Wenn das mit dem neuen Jerusalem klappt, dann wäre das das Zeichen, dass wir da einen Schritt weiter gekommen sind. Und das geht aber auch nur mit dem, was sich sozusagen von oben sagen wir als Kräfte heruntersenkt, aber auch dazu gehört, was wir entgegenbringen. Wenn wir sozusagen die Basis dafür nicht schaffen, dann wird das neue Jerusalem halt anders ausschauen. Dann wird es ein altes Gemäuer, jedenfalls nicht so wohltuend sein, wie es sein könnte. Weil dieses neue Jerusalem deutet wirklich auf eine neue Welt, eine neue Erde hin, in gewisser Weise. Und in der sollen sogar die Naturgesetze anders sein. Es soll die Liebe die Grundkraft sein. Also die lebenserzeugende Kraft. Das soll die Grundkraft sein, die drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdentwicklung heißt, alles geht letztlich zum Toten hin, zum Mineralischen. Das war was Neues. Was vorher war, dort gab es das auch noch nicht. So wie es sich jetzt gibt. Also die Inkarnation des Menschen auf Erden hängt zum Beispiel eng zusammen mit der Bildung der Mineralien in Wahrheit. Und wir haben natürlich, als wir erstmals als geistige Wesen dann die Erde betreten haben, waren wir nicht gleich so wie da. Die ersten Spuren, das habe ich jetzt öfters in den Vorträgen schon gesagt, die ersten Spuren, die ersten Leichname des Menschen, die zurückgeblieben sind, sind die Kristalle, die sich gebildet haben. Und das ist was Hohes, was Großes. Und die Kristalle, die Edelsteine spielen aber auch im neuen Jerusalem eine große Rolle. Die zwölf Edelsteine, die drinnen sind. Also das wird veredelt jetzt, dieses eigentlich Sterbeprinzip, weil das Feste ist eigentlich was Totes, aber das soll auf eine höhere Stufe gehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist nicht gleich, was sich morgen abspielen wird. Stimmt. Vielleicht dazu noch kurz, dass die Menschheit wird so in dieser körperlichen Form, wie wir sie heute haben, nicht ewig auf der Erde herumwandeln. Es wird eine Zeit kommen, wo wir uns nicht mehr inkarnieren. Das heißt aber nicht, dass wir weg sind, sondern wir leben halt dann in einer höheren Sphäre und haben hoffentlich aber alles das mitgenommen und gelernt, was wir in der Auseinandersetzung gerade mit der festen Materie hier erworben haben. Das ist ganz wichtig. Und dann werden wir aus dieser höheren Sphäre noch kräftig an der Erde weiterarbeiten. Sie wird noch nicht zerfallen sein zu dem Zeitpunkt, sondern da wird es noch eine ganze Menge Leben auf der Erde geben, aber wir nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man schaut, wie das Rudolf Steiner schildert, wird die Zukunft der Menschheit in physischer Form gar nicht so weit gehen. Er spricht vom 6., 7., 8. Jahrtausend. Das ist geschichtlich gesehen nichts. Im Grunde. Das ist nichts. Und dann werden alle möglichen Wesen auf der Erde herumkrabbeln, aber wir jedenfalls nicht mehr in körperlicher Form. Und wir werden trotzdem mitarbeiten an der Erde. Aus einem höheren Bereich heraus. Das ist so eine Zukunftsperspektive. Die nächste große Zukunftsperspektive. Und dann geht es weiter. Wie liegen wir denn in der Zeit? 1, 7, 33. Genau. Dann würde ich sagen, mache ich einmal Schluss, falls Sie noch irgendeine kurze Frage haben. Gerne. Wir müssen immer schauen, dass wir unseren Flieger auch erreichen. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank. So eine Freude. Ich hoffe, dass jeder ein bisschen was davon mitnimmt. Und sein Bewusstsein entwickelt und seinen Job hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sind es ein paar Anregungen. Mehr kann man eh nicht geben. Wie gesagt, das muss eh jeder selber sein entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenübungen helfen. Das stimmt. Nebenübungen helfen. Ich habe gute Erfahrungen auch mit der Sprache, mit Theatertexten umzugehen, sie zu lernen. Ganz Bösewichte zu gestalten, gute Formen zu gestalten und dabei zuzuschauen. Ganz bewusst. Es ist alles eine Übung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache und die schöpferische Kraft des Denkens 1:39:31 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 3:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um anderen Menschen über den Geist zu erzählen. Ich spreche nicht so gut Deutsch, ich komme aus den Niederlanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 3:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte, ich kann mal ein bisschen beginnen mit: Kommt mal in dieses Zimmer. Alles, was du siehst, ist durch Menschen gemacht. Und alles kommt mit einer Idee vorab. Und die meisten Menschen wissen das, aber wenn es um die Entstehung von von den Pflanzen, Tieren und Menschen [geht], dann denkt man das nicht, dass da eine Idee dabei kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, nein, das ist es. Die Idee, aber wirklich Idee, nicht bloß, ich habe mal einen flüchtigen Einfall, wirklich eine gestaltende Idee. Platon hat gesprochen von der Ideenwelt, die die Welt gestaltet. Und da soll man Mitgestalter werden. Das heißt, durchaus ein Denken entwickeln, ein gestaltendes Denken. Das ist vielleicht auch die Antwort auf viele Fragen. Unser Denken heute ist hilflos. Vielfach demgegenüber. Wir müssen ein gestaltendes Denken entwickeln. Logisch schließen allein ist gut und wichtig für viele Sachen, aber damit begreifen wir nur das Tote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein geradezu künstlerisch gestaltendes Denken entwickeln, ein schauendes Denken auch, also indem wir das wirklich geistig schauen können, so kann man sich vorstellen, beginnt ein neues geistiges Erleben. Ich habe oft erzählt: Wenn wir als Kind geboren werden, dass wir sehen können, sinnlich sehen können. Das müssen wir lernen. Nur weil wir Augen haben, können wir es allein noch, deswegen noch nicht, sondern wir müssen trainieren und es üben. Und im geistigen Schauen ist es genauso. Es muss nicht mit der vollen Gedankenklarheit sein und trotzdem zugleich schöpferisch kreativ sein, aber wir müssen voll bewusst dabei sein. Dann schaffen wir etwas, schaffen wir ein Bild des geistigen Geschehens und es ist ein wahres Bild. Und wir können es beurteilen. So wie ein Künstler beurteilen kann, ja da muss noch ein Farbstrich hin und dort muss auch noch was hin. Und jetzt ist es richtig. Wir schauen das zusammen. Was wohin gehört. Das ist nichts logisch abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachher kann man es vielleicht auch logisch begreifen. Aber dass man es überhaupt erkennen kann, dass man es erleben kann, dazu muss man es erst hervorbringen. Das ist das Paradoxe anscheinend. Wir denken halt immer, ich darf mich ja nicht einmischen, sonst ist es nicht objektiv. Aber objektiv sind eben nur Objekte, die sind uns eigentlich fremd in Wahrheit. Ich bin da, das Objekt ist dort. Ich bin da, du bist dort. Eigentlich sind wir getrennt voneinander. Und diese Trennung können wir auf dem geistigen Weg überwinden. Wir können in gewisser Weise eins werden mit dem anderen. Das nennt man Intuition. Wirkliche Intuition. Dann bin ich für einen Moment eins mit dem anderen und spüre – das ist nicht Gedankenlesen – aber ich spüre, was den Menschen wirklich bewegt. Und dann muss ich wieder zu mir zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt, das ist bei jedem sozialen Prozess, bei jeder Begegnung eigentlich der Fall. Wir schlafen für uns selber ein und schlafen hinüber in den anderen. Nehmen aber etwas mit und jetzt da erwacht es zum Bewusstsein. Und ich habe wirklich in ihm gelebt sozusagen für einen Moment. Und das geht so dauernd hin und her. Das ist doch eine Anregung irgendwo. Dass wir doch etwas Gemeinsames finden und zu einem gemeinsamen Erlebnis kommen. Und ich finde es doch so schön, wenn möglichst viele Menschen möglichst viele Facetten und Richtungen sehen, wie man die Welt betrachten kann. Nicht die eine Wahrheit und nur die. Wer das vertritt, der ist der Diktator im Grunde. Die Welt ist in lebendiger Bewegung und kann und soll sich ständig verändern. Dann lebt sie. Wenn sie das nicht mehr tut, ist sie tot. Da gehört natürlich ein gewisser Mut dazu. Und wir fangen eh aber klein an sowieso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht von uns erwartet, dass jeder gleich die ganze Welt rettet. Das wird nicht funktionieren, aber man kann sich einen Beitrag liefern dazu. Man wertet sich vielleicht zu gering, um das als gar nicht so relevant zu machen. Ja, natürlich. Wenn die Welt zugrunde geht, was nützt dann da noch meine Geisterkenntnis? Aber deswegen ist der Christus Mensch geworden. Dafür. Und das meine ich jetzt ohne auf ein religiöses Bekenntnis zu schauen. Die höchste geistige gestaltende Kraft wird Mensch, damit wir die Freiheit entwickeln, da mitzuarbeiten. Wir sind eingeladen dazu. Und wir brauchen uns eigentlich nur ein bisschen näher anschauen, um etwas von dieser Kraft in uns zu entdecken. Und sie zu betätigen und zu wissen, wir können Fehler machen, werden Fehler machen, wir werden einen Ausgleich dafür suchen müssen. Ja, das ist nicht immer angenehm, aber der Weg geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das große göttliche Geschenk, das ist die große göttliche Gnade, dass wir diese Kraft entfalten können. Schritt für Schritt. Und dass wir damit immer eigenständiger werden mit der Zeit. Es ist sogar so, wenn höhere geistige Wesen, die uns jetzt unterstützen, der Engel, der uns begleitet vielleicht... wenn wir nichts tun, muss er für uns was tun. Damit wir überhaupt existieren können. Dann wird er aber zurückgehalten. Dann wird er in seiner Entwicklung behindert. Dann wird er vielleicht sogar zu einer Widersacherkraft. Das heißt, das ist zerstörerisch. Und das setzt sich sogar weiter fort, weil dann übergeordnete Engelwesenheiten auch wieder sich um etwas kümmern müssen, was eigentlich unser Engel schon tun sollte. Und dann wird diese Unordnung sogar in die höheren Hierarchien hineingebracht. Es ist nicht nur so, das würde nur uns betreffen. Als Menschheit ist das schon genug. Aber es betrifft die höheren Sphären auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Erdenleben des Christus ist das Bekenntnis dazu: Wir sollen mitarbeiten. Ihr dürft das. Ihr könnt das. Und wenn es auch zu klein am Anfang ist. Und da dürfen wir nicht warten, dass es wer für uns übernimmt. Aber wir haben große Unterstützung dabei. Wenn wir ein bisschen in Schwung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 1:46:49 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben noch eine Frage von Herrn Himmler. Bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 4:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Himmler ist schon gekommen. Er ist Gebäudeleerer [?]. Er hat gesagt, wenn man keine Probleme mehr hat, dann ist das Leben eigentlich vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Absolut. Das sehe ich auch so. Das wäre schrecklich, wenn wir einfach kein Ziel mehr hätten. Es passiert eh alles von oben. Das löscht das Menschsein eigentlich aus. Wir sind eben nicht fertig damit, dass wir bequem leben und es passiert alles zu unserem Wohl. Wir würden das gar nicht aushalten. Unsere Imperfektion ist rechtfertigt. Daher kommt die Entwicklung. Ja, natürlich. Klar. Ich meine, jeden Fehler, den wir erkennen und bearbeiten, bringt uns weiter. Also wenn wir von Haus aus fehlerlos wären, hätte man nichts zu tun im Grunde. Das wäre schrecklich. Das würde ich mir nicht wünschen. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprecher 2:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jetzt oben noch Kaffee und Kuchen und zum Austausch. Da seid ihr herzlich eingeladen. Und dann Ursula hat da noch eine Karte hingelegt. Da findet in Köln am 23.05. ein Seminar statt. Also ihr könnt euch da gerne bei ihr auch informieren. Und nochmal ganz ganz herzlichen Dank. Gerne. Danke. Danke, dass Sie so mitgegangen sind. So aktiv. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Witten,_2026&amp;diff=31641</id>
		<title>Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Witten, 2026</title>
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		<updated>2026-05-04T22:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Publikumsgespräch: Künstliche Intelligenz und das Urteilsvermögen schärfen 01:29:31 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-4-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_UakEvpoI5E|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 24. April 2026 in der Christengemeinschaft Witten. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages vom 24. April 2026 in der Christengemeinschaft Witten==&lt;br /&gt;
+++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung von Menschenhand/Geist. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung: Widersacherkräfte als Bestandteil des Lebens 00:00:17 ===&lt;br /&gt;
Ja, ich freue mich, dass wir hier gemeinsam ein nicht ganz so einfaches Thema behandeln dürfen, über das Böse in unserer Zeit und den Umgang mit den Widersachern in uns und um uns. Also wir haben sie innen, wir haben sie außen, um uns. Es geht eigentlich nur darum, sich dessen bewusst zu werden, weil wir haben sie schon seit langer Zeit, seit Beginn der Menschheit, eigentlich in Wahrheit begleiten sie uns, sie sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und durchaus haben sie auch positive Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt immer, es ist nur negativ, es ist Verführung und es geht ins Schlechte, ins Gefährliche, in den Weltuntergang hinein, wie oft ist heute von apokalyptischen Zeiten die Rede. Ich halte gerade seit langer Zeit, seit über 300 Vorträgen über die Apokalypse, und versuche zu vermitteln, dass Apokalypse nichts mit Weltuntergang primär zu tun hat, sondern, es heißen ja die ersten Worte der Apokalypse, Apokalypsis Jesu Christi. Es heißt wörtlich übertragen, die Offenbarung des Christus, und das ist etwas, was das Anliegen dieses Werkes ist, den Menschen den bewussten Zugang zum Christus zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als etwas, was nur zu glauben ist, weil es große Religionsstifter gesagt haben und weil es in den Büchern steht, sondern dass es zu Erfahrung werden kann, zu einer geistigen Erfahrung, die Begegnung mit dem Christus. Die durchaus – es gibt ja viele Berichte darüber –, dass gerade Menschen, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs im KZ gefangen waren oder so, dass viele von denen, und nicht unbedingt nur Christen, sondern auch Juden, die ja vielfach eingesperrt waren dort, manche von ihnen Christus-Erlebnisse hatten. Das heißt, ein Erlebnis, von dem sie wussten, das ist der Christus, der mir begegnet. Das ist eine Kraft der Liebe, die zuströmt, die ausströmt, aus der Kraft gibt. Den Menschen. Und die es ihnen vielleicht so viel Kraft gegeben hat, diese schwierigen Bedingungen in diesen Konzentrationslagern zu überleben, die sie vielleicht sonst nicht überlebt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Liebe, diese christliche Liebe, das was der Christus aussendet, ist eine Lebenskraft, eine belebende Kraft. Belebend im gesundheitlichen Sinn, belebend aber auch im geistigen Sinn, dass wir in unserem Denken, in unserem Empfinden, in unserer Wahrnehmung lebendig werden und nicht nur am Toten, am Abgestorbenen hängen bleiben. Unsere Zeit ist eigentlich wunderbar groß geworden, indem sie eine Technik entwickelt hat, indem sie eine Naturwissenschaft, eine exakte Naturwissenschaft entwickelt hat, aber alles das beruht auf einem im Grunde Totendenken. Auf einem zwar logisch ableitenden, sicheren Denken, aber das ist noch nicht das Gebiet des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher versucht man ja heute auch, wenn man in den Naturwissenschaften das Leben zu erklären versucht, dann erklärt man, wie die chemischen, biochemischen Prozesse ablaufen, wie die Evolution funktioniert, durch Zufall wird halt immer eine neue Mutation erzeugt und wenn es eine bessere Variante ist, dann überlebt sie halt besser als die anderen, und das alleine wäre der Motor der Entwicklung der Menschheit, der Welt, des Lebens auf Erden überhaupt. Da ist durchaus etwas Wahres auch dran, aber es ist nur die Außenseite. Es ist nur die Außenseite, weil niemals würde eine schöpferische Entwicklung funktionieren, wenn nicht auch der Geist dahinter steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten Mutationen, äußerlich kann man das ja durchaus so sehen, aber es sind Veränderungen, hinter denen nicht nur der blinde Zufall steckt, sondern wenn ich das Wort Zufall in einem höheren Sinn nehme, fällt auch etwas Geistiges zu, etwas Gestaltendes, eine gestaltende Kraft, und diese Kraft ist in Wahrheit die Christuskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Johannesevangelium und die schöpferische Kraft des Christus 00:04:41 ===&lt;br /&gt;
Christus ist der, der laut auch der Bibel, wenn Sie das Johannesevangelium nehmen, im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. Und das Wort, das lebendige Wort, ist der Christus. Er ist der, der die Welt gestaltet hat, nicht die Vatergottheit. Die Vatergottheit bleibt eigentlich im Grunde ganz im Verborgenen und der Weg zur Begegnung mit dem Vater führt, wenn überhaupt, über den Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er trägt es im Hintergrund. Das haben schon in der Vergangenheit große Denker, große Philosophen, große Gläubige, auch das erkannt, Theologen, wenn man sie so nennen will, frühe Theologen. Wenn man nimmt den Johannes Gottius Eroigena, der beschreibt es ganz deutlich, die Gottheit ist die nicht geschaffene und nicht schaffende Wesenheit, die vierte und höchste Stufe überhaupt des göttlichen Seins, die es gibt, die nicht schaffende. Er ist nicht geschaffen und auch nicht schaffend. Er hat sich zurückgezogen und der eigentlich Schaffende in unserer ganzen Weltentwicklung ist der Christus. Er ist der, der die schöpferischen gestaltenden Impulse in die Welt gebracht hat, die unsere Welt gestalten, vom Kleinsten bis zum Großen und auch weit über unsere Erdenwelt, über unsere Kleine hinaus, weil der ganze Kosmos mit dazugehört in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine geistig gestaltende Kraft, und wie Sie wissen, ist diese gewaltige geistige Kraft, dieses geistige Wesen, dieses höchste geistige Wesen, der ja noch dazu mit der Vatergottheit und mit dem Heiligen Geist in gewisser Weise eine Einheit bildet und trotzdem auch etwas Eigenständiges ist, auch so ein riesiges Rätsel, das es zu lösen gilt und zu verstehen gilt irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jedenfalls kann man sagen, der Christus ist der, der in der Welt tätig ist. Der Vatergott ist die Seite der Gottheit, die alles unten trägt, aber nicht gestaltet, nur trägt. Es trägt, es dem sozusagen den Boden bereitet, dem was der Christus schaffend wirkt. Und dann kommt noch der Heilige Geist dazu, der Geist, der auch in uns wirken kann. Wenn Sie denken an das Pfingstwunder, das heißt, es lebt auch diese Kraft, kann in uns aufleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Paradies und der Fall: Die Aufgabe, Gut und Böse zu erkennen 00:07:42 ===&lt;br /&gt;
Das einmal so als Einstieg und als Gegenkraft zu dem, was die Widersacher jetzt sind. Weil wenn man jetzt die biblische Erzählung hernimmt mit der Schöpfung des Menschen, kennen Sie ja das Bild mit der Paradieses-Erzählung zunächst einmal, wo Adam und Eva sind und durch die Schlange, das heißt durch einen Widersacher, durch den luziferischen Widersacher verführt werden, und ihr werdet sein wie Gott, also eure Augen werden geöffnet, ihr werdet das Gute und das Böse erkennen und daher sein wie Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir leben jetzt in einer Zeit, wo wir das Rätsel des Bösen und natürlich damit auch das Rätsel des Guten zu lösen, zu lösen sollen, versuchen sollen es zu lösen zumindest. Das heißt, nicht es nur hernehmen aus der Überlieferung, weiß ich, da steht in der Bibel die zehn Gebote, die sicher gültig sind, aber weiß ich, warum sie gültig sind? Ja, natürlich nehmen wir an, wenn ich es nicht einhalte, wäre es schlecht, aber dieses Wissen, das wir haben über das Gute und das Böse, ist wirklich zu unterscheiden. Wie weit können wir es aus uns selbst schöpfen? Jeder einzelne Mensch aus sich selbst, weil es kommen immer wieder Situationen im Leben auch auf einen heran und in der Welt immer, weil die Welt sich entwickelt, Neues bietet, immer wieder neue Herausforderungen bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade die Herausforderungen des 20. und 21. Jahrhunderts sind gewaltig, wenn Sie denken, eben gerade durch die große Entwicklung der Naturwissenschaften und der damit verbundenen Technik, wie sich die Kriege, die Kämpfe in der Welt verändert haben. Kriege gab es sicher schon in fernster Vergangenheit und die Menschen waren immer auch mal nicht friedlich und sind auch kriegerisch miteinander umgegangen, aber nur die Kräfte, die dabei in Bewegung gesetzt werden in der Welt, werden immer größer, immer stärker. Das heißt, der Mensch braucht gar nicht mehr kämpfen mit dem anderen direkt, sondern er drückt auf einen Knopf im Prinzip und löst etwas aus, was dann automatisch selbst den Gegner tötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt es heute schon, das ist gängig, also die Drohnen, die ausgesendet werden und die den Auftrag sozusagen haben, eine Zielperson gezielt zu töten, gezielt in einer Menge von anderen Menschen den zu töten, wenn er im Verein ist irgendwo, und das wird heute bereits eingesetzt. Das wird eingesetzt. Es ist verboten theoretisch noch, dass diese Maschinen, diese Drohnen mit der künstlichen Intelligenz, die sie steuern, dass sie es selbstständig machen. Es sollte zumindest laut Vereinbarung, die aber keine weltweite Gültigkeit im Grunde hat, sondern manchmal hält man sich dran und manchmal nicht, dann entscheidet die künstliche Intelligenz selbst: Aha, das ist mein Ziel, das ich töten soll. Das ist der Krieg der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen nicht glauben, dass es so laufen wird wie im Zweiten Weltkrieg, sondern der Krieg, der mittlerweile längst schon läuft, der Dritte Weltkrieg, heißt, dass gezielt in der Welt Menschen ausgeschaltet werden, die vielleicht einen nicht gewünschten Weg der Menschheit bereiten könnten. Im Kleinen wie im Großen ist das der Fall. Ich will Sie damit nicht schrecken und schocken, aber so läuft die Welt heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahriman: Der Geist der Finsternis und das technische Böse 00:11:33 ===&lt;br /&gt;
Es laufen andere Dinge auch, aber da wir uns jetzt einmal mit dem Bösen auseinandersetzen, müssen wir sehen, welche Kraft das Böse heute entwickelt hat. Und diese Kraft, gerade diese technische Verstärkung, das ist eine Gabe einer geistigen Wesenheit, die Rudolf Steiner als Ahriman bezeichnet. Das ist die Wesenheit, der Name kommt aus der urpersischen Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der urpersischen Mythologie ist der Ahriman der große Gegenspieler von Ormuzd, dem eigentlichen Sonnengeist, und Ahriman ist der Geist der Finsternis. Der Finsternis des Toten, des Absterbenden, des tötenden Prinzips, während das Sonnenprinzip des Ormuzd das lebensspendende Prinzip ist. Ist das lange Zeit noch vor dem Christentum, wie es entstanden ist, entstanden. Und dieses Böse-Prinzip zu fassen fällt in eine Zeit, wo die Menschen überhaupt erst langsam, langsam beginnen, die äußere Welt annähernd so, wie wir, wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir denken uns, ja, Menschen, schon die ersten Menschen haben die Welt so gesehen. Ein Affe – wenn er in die Welt schaut, weil ja die Mär geht, dass wir vom Affen abstammen, in Wahrheit ist es irgendwie umgekehrt, aber das ist nur eine Randbemerkung –, nämlich wir kommen in das mehr Tierische immer mehr dann hinein, wenn wir nicht selber uns tragen, wenn wir nicht selber die Verantwortung für uns übernehmen. Das geht bis in die Haltung hinein, und das heißt, wenn man heute öfter sieht, wie Menschen so sehr mit hängenden Schultern gehen, nicht sich aufrichten können, so wirklich ganz, sondern sich eben tragen lassen durch ihr Skelett im Prinzip, dann haben wir eine Tendenz ins Affische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner schildert das sehr stark, wie in der Zukunft es durchaus kommen wird, dass man den Menschen ihre moralische Qualität an der ganzen Körperstatur, an der Körperhaltung, am Gesicht, in den Gesichtszügen und so weiter ablesen wird können. Das soll jetzt nicht sein, dass man sagt, aha, jetzt äußerlich kann ich diskriminieren, ich seh sofort, wie du reinschaust, du kannst nur böse sein. Nein, wir werden überhaupt ein Erkenntnisvermögen entwickeln müssen in unserer Zeit jetzt. Also wo lebt Gutes, wo lebt Böses, in jedem Menschen beides. Es ist nur die Frage, was die Überhand gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem sollten wir uns in unserer Zeit auseinandersetzen, das ist die Aufgabe, eine wesentliche Aufgabe unserer Kulturepoche, mit dem umzugehen und selber es zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erinnyen und die Stimme des Gewissens im Griechentum 00:14:37 ===&lt;br /&gt;
Wenn man noch weitergeht, ich habe das gestern im Vortrag auch erzählt, wenn man etwa in die griechisch-lateinische Zeit, ins Griechentum überhaupt, so ins klassische Griechentum zurückgeht, wenn man liest die Schilderungen von Homer zum Beispiel, die Ilias und die Odyssee, wird sehr deutlich, dass der Mensch diese Fähigkeit, aus sich heraus zu beurteilen, ob er etwas Gutes oder Schlechtes getan hat, eigentlich nicht hat. Es sind die Götter, die ihn führen oder vielleicht auch verführen, aber er hat noch nicht den freien Willen wirklich voll entwickelt, dass er sich dagegenstellen könnte und anders entscheiden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war dann tatsächlich so, so haben die Menschen es auch wirklich erlebt, weil sie eben noch in der Griechenzeit nicht nur die sinnliche Welt gesehen haben, obwohl gerade das Griechentum so wunderbar erwacht, einen großen Schritt dorthin macht, aber trotzdem, wenn sie zum Beispiel jemanden umgebracht haben, dann wurden sie von den Erinnyen verfolgt, von den Rachegeistern des Toten, des getöteten Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war ein so starkes, natürlich inneres Erlebnis. Das waren keine äußeren Gestalten, aber das stieg als geistiges, seelisches, hellsichtiges Erlebnis in ihnen auf und das war so stark, dass viele sich selbst der Justiz ausgeliefert haben, wohlwissend, dass sie dann getötet werden, dass sie hingerichtet werden, in der Hoffnung, dass sie diesen Erinnyen dann Genüge leisten und befreit sind von diesem Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns dazu sagen, dass sie auch noch, zumindest in der Frühzeit, wo die Odyssee und die Ilias und dergleichen geschrieben wurden, auch noch überzeugt waren, dass es ein Weiterleben nach dem Tod gibt, in welcher Sphäre auch immer, und das heißt, dass dort diese Erinnyen sie auch unter Umständen verfolgen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist ja dann weiter gesponnen worden. Wir stehen heute in einer Zeit, die mit der griechischen Zeit beginnt, beginnt es in einer Zeit, wo wir nicht mehr von Erinnyen verfolgt werden. Ja, vielleicht von irgendwelchen Traumata, denke ich mir schon. Also wenn jemand einen anderen Menschen umbringt, vielleicht im Affekt, da ist man trotzdem innerlich erschüttert irgendwo, obwohl es natürlich heute auch eiskalte Mörder gibt. Aber ein unter Anführungszeichen normaler Mensch bewegt das trotzdem irgendwo. Es muss etwas Fürchterliches sein, wenn einem das passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele Menschen, die im Krieg dazu gezwungen wurden, andere zu töten, haben fürchterlich gelitten darunter. Es waren also nicht alle, die einfach, jawohl, ich schieße und er schied und hab vielleicht sogar die Genugtuung, etwas Gutes getan zu haben. Viele haben mit Absicht daneben geschossen, was sie natürlich nicht durften, aber sie haben das Risiko auf sich genommen, weil sie sehr richtig gespürt haben, das zerstört etwas in meiner Seele, und das ist eigentlich schlimmer als alles, was mir sonst noch passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so die Aspekte des Bösen in der Welt. Aber es ist eben, wie gesagt, heute durch die Technik die Auswirkungen der bösen Impulse in der Welt werden viel, viel stärker. Es ist nicht mehr in einem kleinen Umkreis, sondern es betrifft im Grunde immer die ganze Welt. Es hat Auswirkungen. Wurscht, wenn ein kleiner, kleiner Konflikt, der kriegerische Konflikt, sich entwickelt, irgendwo, sehr schnell wirken Kräfte und tragen das in die ganze Welt hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht ja, wie heute das, was passiert jetzt in der Auseinandersetzung mit dem Iran oder sonst wo, es hat Wirkungen sofort in der ganzen Welt. Das sind nur die greifbaren äußeren Wirkungen, viel stärker sind noch die geistigen Wirkungen für die Menschen, die daran beteiligt sind, dieses Unheil in die Welt zu tragen und die eigentlich auch ein schweres Schicksal damit auf sich laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Guten und Bösen aus sich selbst schöpfen 00:21:00 ===&lt;br /&gt;
Also was unsere Zeit eigentlich fordert, ist, dass wir jetzt zu einem ganz klaren Wachbewusstsein kommen. Wo ist etwas Gutes in der Welt, wo ist etwas Böses? Und schauen Sie sich heute an, was an Nachrichten über unser Weltgeschehen da ist, ja, wie soll ich das beurteilen? Es ist gar nicht so einfach. Ja sicher, man kann sagen, alle Kriege sind böse, gut, aber das löst das Problem noch lange nicht. Sondern wir müssen differenzierter sehen, wo sind Kräfte da, die das Gute fördern, wo sind Kräfte da, die das Negative fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bitte eben nicht immer schauen, wenn die Zeitungen schreiben, das sind die Bösen, ob das wirklich unbedingt die Quelle des Bösen ist, sondern dass die vielleicht auch nur hineingezogen wurden in das Ganze. Also, selbst sich ein Urteil zu bilden, das Gute und das Böse zu erkennen, heißt eigentlich, selbst, aus sich selbst heraus, die Wahrheit zu erkennen und das Urteil sich zu bilden. Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man natürlich auch daneben hauen, aber es ist immer noch besser, als wenn man es nur den Nachrichten entnimmt, die einem entgegenkommen und wo einem gesagt wird, das ist gut und das ist schlecht. Das sind die Mittel, die auch die Machtmenschen in der Welt gebrauchen, indem sie den Menschen dann genau sagen und genau ihnen einhämmern lassen, was das Gute ist und was das Schlechte ist. Das ist aber das, was ihren Interessen dient und nicht dem Wohle der Menschheit primär. Das sind ganz wenige, das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn die Welt friedlicher werden soll, kommt es darauf an, dass so viele Menschen wie möglich aus sich heraus erkennen, was das Gute und was das Böse ist. Und wir dürfen nicht auf den Frieden warten, den uns die Politiker bescheren werden. Wobei es durchaus auch große Menschen gibt, mit großer moralischer Verantwortung, die sehr wohl das Gute und das Böse erkennen, aber sie sind eher die Ausnahme. Die, die das Weltgeschehen großteils bestimmen, sind halt die Kämpfer, die sagen, unsere Interessen, mein Interesse und meiner Machtgruppierung, das steht im Vordergrund. Und sie sprechen es vielleicht nicht so deutlich aus, aber für sie ist das Gute ganz einfach das, was meinen Interessen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt also zu erkennen, wo liegt die Kraft, die Kraft, das Gute wirklich zu erkennen, was gibt uns diese Kraft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich und das Ego: Der Weg zur eigenen Individualität 00:24:10 ===&lt;br /&gt;
Naja, wir sind Menschen, die mit einem Ich begabt sind. Wir sind jeder eine eigenständige Individualität, egal aus welcher Abstammung wir vielleicht auch stammen, aber unsere Individualität ist einzigartig. Einzigartig. Nur, es ist das, was man als unser Ich bezeichnen kann, im Unterschied, oder zur Unterscheidung, von unserem Ego. Das Ego ist so ein seelisches Abbild oder verzerrtes Abbild unserer Ich-Kraft. Das Ego ist das, das immer sagt, ja, was nützt mir, was mag ich, was mag ich nicht? Und ich versuche natürlich in der Welt immer das zu erreichen, was mir primär mal gut tut. Vielleicht nehme ich meine Familie auch mit hinein, weil wenn es der schlecht geht, geht es mir auch schlecht, also sorge ich für sie auch, aber die Nachbarfamilie, die soll hier bleiben, wo sie ist, die interessiert mich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die christliche Liebe zum Beispiel geht viel weiter, sie geht dorthin, dass ich einem Menschen, einem wildfremden Menschen vielleicht helfe und es mir persönlich im Grunde gar nichts bringt. Ich könnte auch vorbeigehen und sagen, es interessiert mich nicht. Und oft ist es so, es sind ja nicht immer so spektakuläre Dinge, es ist oft nur vielleicht ein offenes Ohr für jemanden zu haben, der in Not ist, der an irgendwas leidet, mit irgendwas seelisch nicht fertig wird, ihm einfach zuzuhören. Es ist im Prinzip ganz einfach. Ich rede nicht von den spektakulären Dingen, sondern nur von dem bewussten sich Hinwenden zu einem anderen Menschen und ihn nicht nur äußerlich zu nehmen, sondern zu versuchen zu erkennen, mitzuerleben, was geht denn in dir vor, was bewegt dich, wo ist dein Problem, was kann ich dir vielleicht geben, und es ist unter Umständen nur ein weckendes Wort, das den anderen dazu bringt, seine Kraft zu mobilisieren und nicht in Lethargie zu verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft ganz wenig, was notwendig ist. Es kann natürlich auch ganz viel sein, man setzt sich ein, fährt als Arzt in irgendeiner Kriegszone oder wohnt und nimmt viele Risiken auf sich. Das Spektrum ist sehr breit, aber es liegt an diesen einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und keine Organisation als solches, keine Regierung, kein Menschheitsführer kann uns das abnehmen. Wenn er ein Guter ist, ebnet er ein bisschen die Wege, aber trotzdem müssen wir selber initiativ werden. Frieden lässt sich nicht von oben her erzwingen, gestalten. Der Friede von oben ist der, wo man auf Befehl reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ägyptische Kultur und die Führung durch das Pharaonentum 00:27:00 ===&lt;br /&gt;
Und wenn es gute Regeln sind, hat das in der Vergangenheit einigermaßen funktioniert. Wenn man denkt an die ägyptische Zeit, diese Pyramide ist ja ein Bild auch dafür, dass das Göttliche von oben wirkt und mit diesem Göttlichen ist der Pharao verbunden, der holt die Weisheit herunter und lenkt dadurch das Leben der Menschen, so dass es am optimalsten ist. Und das hat tatsächlich in der Frühzeit der ägyptischen Kultur einigermaßen funktioniert. Und die einzelnen Menschen, die das Land angebaut haben, wären nicht fähig gewesen, selber zu entscheiden, was muss ich da alles tun, wie groß muss ich mein Feld machen, wie muss ich das bearbeiten, wo tue ich das hin, sie wären überfordert gewesen. Das geht vielleicht noch in einer kleinen Familiengemeinschaft oder einer kleinen Stammesgemeinschaft, aber nicht dort, wo es ein großes ägyptisches Volk wird. Da braucht es jemanden, der die Weisheit hat, Richtlinien zu geben, das zu lenken, zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst waren viele Menschen, wenn der Pharao gestorben ist, dann in Verzweiflung. Wirklich in Verzweiflung, weil ihre geistige Quelle sozusagen erloschen ist. Da war es nämlich das Ich des Pharao, der etwas Geistiges hereingeholt hat, was die einzelnen Menschen noch nicht hereingeholt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber auch trotzdem die ägyptische Zeit insofern etwas Interessantes, als eine geistige Verdunkelung stattgefunden hat. Und dass man den Zugang zum Geistigen nur mehr durch einen schwierigen Einweihungsweg finden konnte. In der urpersischen Zeit hatten die Menschen noch mehr einen Einblick unmittelbar ins Geistige. Sie hatten zwar noch nicht die Freiheit verwirklicht, aber sie hatten bildhafte Visionen vor sich, die sie ja relativ sicher durch das Leben geleitet haben. Und das hatte die Mehrzahl der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich die großen Geistigen früher mehr und hatten mehr die Überschau, aber für die kleinen Dinge im Leben hatten die Menschen auch diesen Einblick. Sie sahen geistige Wesenheiten, wenn man so will. Sie sahen sie mehr noch als die äußere Welt, obwohl sie mit ihr geschickt umgehen konnten. Wir glauben immer, die Menschen in der Vergangenheit waren genauso wie wir, nur hatten sie weniger Technik und weniger Wissen. Nein, sie haben die Welt auch anders erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich noch weiter zurückgehe in die urindische Zeit und davor noch, also Eiszeitkultur, atlantische Zeit, wenn man so will, sie haben gelebt in der geistigen Welt im Prinzip. So haben sie das meiste erlebt. Deswegen konnten sie trotzdem schon mit der Umwelt umgehen, Werkzeuge gestalten und dergleichen, aber nicht mit einem solchen Bewusstsein wie wir heute, mit einem ganz anderen Erleben. Sie haben sogar die Dinge oft mit traumwandlerischer Sicherheit gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen das, der Schlafwandler ist jemand, der in der Nacht, er ist gar nicht bei sich, aber er geht sicher die Stufen hinunter, klettert vielleicht sogar aufs Dach. Wehe ihn dann aufzuwecken, weil dann stürzt er sich herunter. Sie finden den Weg, die Sinne funktionieren, alles, aber er weiß nichts, nichts davon, gar nichts. Es ist Tiefschlaf, also ein ganz weggetretener Zustand im Grunde, und trotzdem findet sich der Mensch zurecht, aber er kriegt nichts mit davon, aber er tut die richtigen Dinge und kann sich bewegen in der Welt, sicher bewegen, sogar vielleicht sicherer, als wenn er nachdenkend grübeln müsste, wie tue ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in gewisser Weise so bei Sportlern zum Beispiel, wenn ein Tennisspieler angenommen wird, der jedes Mal nachdenken muss, wie mache ich das jetzt am besten, das muss im Schlaf funktionieren. Wir sagen ja, das kann ich im Schlaf, wenn man mich aufweckt, ich kann das im Schlaf, das ist kein Problem. Da sind wir viel, viel mehr in der Wirklichkeit. Unser Verstand ist mühsam eigentlich in Wahrheit, dort wo es darum geht, spontan, hier, jetzt, sofort, in dem Moment, in der Zehntelsekunde, zu reagieren auf etwas. Da haben wir keine Zeit, lang zu grübeln, soll ich das, soll ich das, soll ich jenes. Wenn jemand, wo er unterzustürzen droht, muss ich mich entscheiden, wie mache ich das, kann ich ihn retten, kann ich ihn greifen, dann werde ich vielleicht auch hinunterfallen oder sonst was. Bis ich da zu einer Entscheidung komme, ist er schon längst unten. Also da muss ich ganz spontan sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind jetzt immer mehr in das hineingekommen, dass dieses aus einem sicheren Instinkt heraus zu handeln und zu reagieren, dass das immer mehr verschwindet und wir immer mehr gefordert sind, alles bewusst anzugreifen. Wir können dann trotzdem Routine in vielen Dingen entwickeln, aber wir brauchen immer den großen Überblick, den wir uns bewusst erwerben, bewusstes Verständnis dazu haben. Und das ist halt auch, wie man mit den ganzen Problemen, die in der Welt heute da sind, wenn man irgendwo verbessert mitwirken will, man muss sich auf sich selber stützen, das zu beurteilen, was kann ich hier, wo ich stehe, machen, ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacherkräfte als Lehrmeister: Das Schicksal als Spiegel 00:33:24 ===&lt;br /&gt;
Manche werden auch so weit sein, dass sie sagen, ja, ich kann auch dort hinfahren und dort was unternehmen, ich habe Fähigkeiten dazu. Wenn ich hinfahre und eigentlich nichts kann, dann werde ich wahrscheinlich mehr Schwierigkeiten dort erstens selber haben und vielleicht den Leuten noch mehr Schwierigkeiten bereiten. Es gibt auch Menschen, die wollen helfen um alles in der Welt, aber sie haben zwar den Willen, und sie bringen mehr Chaos hinein, als sie Hilfe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Menschen sind unterschiedlich, also es geht darum sich selbst einzuschätzen, wie man ist, das zu lernen. Und dass wir lernen, selbstständig zu werden, dazu helfen uns diese Widersacherkräfte. Also die, die uns immer die Schwierigkeiten in den Weg legen, an denen lernen wir es. Ist schon klar, niemand wird glücklich sein, ach jetzt habe ich schon wieder die Katastrophe in meinem Leben, aber in Wahrheit lernen wir etwas daran. Nachher, vielleicht 20 Jahre später, wissen wir, Gott sei Dank ist das damals passiert und ist gut ausgegangen, aber ich habe viel daraus gelernt. Aber natürlich freiwillig sich in so etwas hineinzustellen, wenn man es irgendwie vermeiden kann, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück haben wir das Schicksal, das uns aber so führt. Manchmal in Situationen, wo wir gar nicht auskommen. Und das Interessante ist, wer führt uns denn da? Eigentlich. Wir uns selbst. Unser wirkliches Ich. Unser wirkliches Ich kann das alles, weiß das alles. Nur unser kleines Ego, unser Alltags-Ich sozusagen, das weiß zunächst einmal nichts davon oder wenig. Oder weiß mehr, lieber die angenehmen Dinge. Die unangenehmen verschlafen wir lieber, solange es irgendwie geht. Aber unser wirkliches Ich weiß es. Und jetzt ist die Zeit da, dafür aufzuwachen. Das zu erkennen. Das zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Ich-Kraft lebt der göttliche Funke. Es lebt drinnen eine Geistigkeit, eine schöpferische Geistigkeit, die zwar im Miniaturmaßstab, aber gleich der göttlichen Schöpferkraft ist. Und dieses Ich gilt es heute zu entdecken. Ich habe oft in meinen Vorträgen gesagt, ja, wir reden zwar immer von Ich, Ich, Ich, aber wir wissen es nicht. Wir wissen so viel wie von einem Loch in der Wand. Da sehen wir ein schwarzes Loch, aber mehr sehen wir nicht. So viel wissen wir von unserem Ich. Es ist da irgendwo so ein Punkt da, eigentlich so ein dunkler Punkt, vielleicht leuchtet einmal etwas heraus, aber wir erkennen noch nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssten eigentlich nur durch das Loch durchschauen einmal. Und zu sehen, die andere Seite zu sehen, nicht die äußere, die nur ein Abdruck oder ein Abbild dessen ist, was dahinter steckt, sondern unser wirkliches Ich zu ergreifen. Jeder Künstler tut das. Und jeder Mensch tut es trotzdem in seinem Leben. Es geht darum, es bewusst zu tun. Jeder Mensch hat Momente, wo er einen Einfall hat. Das ist etwas, was aus dem Geistigen kommt. Und wo er es dann vielleicht sogar umsetzt in die Praxis. Und wo er nachher genau weiß, ja, das musste ich tun, das war richtig. Und nachher verstehe ich es erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Interessante bei dem, wo man wirklich aus dem Geistigen agiert, dass die Entscheidung fällt und nachher weiß man, dass sie richtig war. Oder im Moment vielleicht weiß man es sogar, aber man kann es nicht planen vorher. Man kann es nicht planen. Man kann es nicht lernen nach Lehrbuch, sondern man muss offen sein, die Situation, den Moment wirklich wahrzunehmen, wach dabei zu sein und dann zu spüren, wie eine eigene Kraft in einem selbst lebendig wird, mit der man als der Mensch, der man ist, eingreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das neue Jerusalem und die Mitarbeit des Menschen 00:44:15 ===&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht Arzt bin, kann ich nicht jetzt eine Operation durchführen. Da wäre ich wahrscheinlich mehr Unheil anstellen als sonst was. Da wäre ich eher schauen müssen, wie ich den schnell zu einem Arzt bringe. Aber andere Dinge kann ich wieder selbst ausführen, wo man auch seine eigenen Fähigkeiten abschätzen kann, die man hat. Wo man vielleicht etwas einsetzt, was man schon lange geübt und gelernt hat, aber eigentlich nichts damit getan hat, nur so nebenbei, und auf einmal braucht man es. Das sind die Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben jetzt die Widersacherkräfte, die uns immer wieder herausfordern und entgegenstehen. Das eine ist das sogenannte ahrimanische Prinzip, das ist also dieser Gegenspieler des Ormuzd in der urpersischen Zeit, der Geist der Finsternis. Es ist der Geist, der einmal das geistige Licht verdunkelt. Bis dahin haben die Menschen bis zur urpersischen Zeit, bis gegen Ende sogar der urpersischen Zeit noch, praktisch alle die geistige Welt miterlebt. Man kann sich das jetzt gar nicht mehr vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Goethe hat eine gewisse Vorstellung von der sinnlich-sittlichen Erkenntnis. Das heißt, er sieht das Sinnliche und zugleich sieht er das Geistige drinnen und sieht, wie aus dem zum Beispiel die Pflanzenformen sich bilden, wie die Tiere sich entwickeln. Er sieht, wie eigentlich der Mensch das Urbild aller Lebewesen auf Erden ist, aller Tiere sogar. Womit man mit einem gewissen Recht sagen kann, eigentlich stammen die Tiere vom Menschen ab. Das ist eine alte geistige Weisheit, die da ist, natürlich nicht in äußerer Form. Natürlich sind wir nicht vor drei Millionen Jahren in der Gestalt auf Erden herumgelaufen. Aber die geistige Kraft, die in uns steckt, unsere Ich-Kraft, die damals schon da war, nur völlig geschlafen hat, aber sie war sehr wohl tätig, und sie hat, bevor wir so da gestanden sind auf Erden, viele Versuche gemacht, auf der Erde Fuß zu fassen. Und das Ergebnis davon ist die Tier- und Pflanzenwelt, die entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben, das auf der Erde entstanden ist, aus dem allgemeinen Leben der Erde, das da war. Weil die Erde selbst ist zunächst ein sehr lebendiger Planet gewesen. Die Erde selbst war das Ur-Lebewesen in gewisser Weise und sie ist sozusagen geimpft worden mit dem Samen des Menschen. Der Mensch war der Same, der jetzt dieses Leben aber in einzelne Lebensformen umgestaltet hat. Das waren wir dabei. Das Ich war schon immer und wird immer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen halt jetzt in einer Phase drinnen, wo wir so da stehen und in uns oder durch uns wirkt diese Ich-Kraft. Diese geistige Kraft, die wesensgleich ist, aber im ganz kleinen Maßstab der Schöpferkraft, der Weltgestaltungskraft, die der Christus bringt. Das ist der Christus in uns, im Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so schön in der Übersetzung von Emil Bock der Apokalypse. Da steht in übersetzter Form, da geht es um die Gemeinde von Thyatira, das entspricht der griechisch-lateinischen Zeit, dort wo das Ich erwacht ist im Menschen, und da steht drinnen als Wort des Christus selbst: Die gleiche Vollmacht, das Ich, soll ihm gegeben sein, dem Menschen, die ich von meinem Vater empfangen habe. Die gleiche Vollmacht, das Ich, soll ihm gegeben sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Es gibt andere Übersetzungen, wo das nicht so deutlich herauskommt, aber da hat Emil Bock sehr genial den wirklichen Sinn dieses Wortes dort erfasst, weil auch tatsächlich eben in die griechisch-lateinische Zeit so das erste Aufwachen eines wirklichen Ich-Bewusstseins da ist bei den einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es los, seit diesem Zeitpunkt können wir dem näher kommen. Und ein großer Antrieb, wie es dann weitergegangen ist, eine große Kraft, wo das also mehr als bekräftigt wurde, ist das Mysterium von Golgatha, das Erdenleben des Christus. Gott wird Mensch, das Göttliche wird Mensch, damit im Menschen ein Göttliches erwachen kann, ein eigenständiges Göttliches in Wahrheit erwachen kann. Weil das liegt im Schöpfungsplan drinnen, dass wir Menschen Mitschöpfer werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vatergottheit hat sich sowieso zurückgezogen, sie trägt alles im Untergrund, aber sie ist die nicht geschaffene und nicht schaffende Gottheit eigentlich. Also sie tut nichts dazu, der Christus tut etwas und übergibt aber immer mehr auch Aufgabe an uns. Das heißt, es liegt auch am Menschen, die Welt weiter zu führen, weiter zu bringen, in Wahrheit sogar über das Ende dieses Erdenplaneten, wie wir ihn jetzt kennen, hinaus. Also das ist ein Blick in eine weite Zukunft noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bleiben wir ein bisschen am Boden, am Teppich sozusagen oder am Erdboden. Es gilt auch die Erde umzugestalten, mitzugestalten. Daher ist einerseits verständlich, wenn viele Menschen heute sagen, ja, der Mensch vernichtet, er ruiniert die Natur, er ist eigentlich ein Schädling in der Natur. Viele meinen das ja. Aber das ist zum Teil wahr, das ist Wirkung der Widersacher auf uns, dass wir manchmal in ganz falsche Richtungen gehen. Aber würden wir nicht aktiv arbeiten an der Welt, sie pflegen, sie hegen, sie weitergestalten, dann würde sie noch viel früher sterben. Sie ist nämlich bereits über ihren Höhepunkt hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brauchen wir uns jetzt keine Angst haben, dass das morgen die Erde zusammenbricht. Es sind lange kosmische, lange Zeiträume. Aber wir sind über die Mitte der Entwicklung hinaus. Und so wie wir nicht ewig in dieser Menschengestalt, in der heutigen, herumlaufen werden auf der Erde, sondern eben irgendwann auch sterben müssen, so muss auch die Erde irgendwann sterben. Alles Physische zerfällt irgendwann. Das ist das Wesen des Physischen, dass es auch immer wieder zerfallen muss. Und da ist nichts davon ausgenommen. Selbst die Sterne werden irgendwann zerfallen, erlöschen, und es wird vielleicht wieder was Neues entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls sind wir eingeladen, die Erdentwicklung mitzutragen, mitzugestalten, mitzutragen. Tun wir ja sehr viel schon heute. Die Frage ist, ob immer mit den richtigen Mitteln und immer in die richtige Richtung. Auch da geht es um eine Erkenntnis des Guten und des Bösen. Welchen Weg sollen wir wählen? Nicht alles, was technisch machbar ist, muss deswegen schon gesund und heilsam für die Erde sein. Es geht ja eigentlich um eine Heilung der Erde auch, weil sie ist mittlerweile ziemlich krank geworden. Auch durch unseren Einfluss, aber wir haben auch die Mittel, heilend zu wirken. Und das wird für die Zukunft notwendig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Strada-Apparat und die moralische Technik der Zukunft 00:54:00 ===&lt;br /&gt;
Also nicht einzugreifen in die Weltentwicklung, in die Pflege der Erde, wird ihren noch früheren Tod, ihr Sterben bewirken, ihren Zerfall bewirken. Jedenfalls geht dann schrittweise natürlich, dass kein Leben mehr auf der Erde möglich ist, obwohl der Globus noch irgendwo vorhanden ist. Aber irgendwann ist selbst das zu Ende, sodass dieser Globus selbst zerbricht. Das ist nichts Böses. Es wäre sogar böse, wenn die Erde, so wie sie jetzt ist, in alle Ewigkeit bestehen würde. Dann wäre es etwas ganz Ahrimanisches. Dann würde man sie einfrieren in ihrem materiellen Dasein und das in alle Ewigkeit. Das wird sowieso nicht der Fall sein, aber das ist genau das, was ahrimanische Kräfte versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gehört, auch die Vergänglichkeit gehört dazu, um auf eine höhere, geistig auf eine höhere Stufe aufzusteigen und dann natürlich wieder in eine äußere Form auch wieder in die Welt zu kommen, aber auf einer viel höheren Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas, so wie es bei uns ist. Wir können mit der Körperlichkeit, mit der wir geboren wurden, gewisse Dinge erreichen und andere nicht, weil unsere Körperlichkeit es nicht hergibt einfach. Manche sind genial begabt im Denken, andere sind in den Kraftdingen genial begabt, es gibt alles mögliche. Einer ist ein begnadeter Schauspieler, wie auch immer. Und da spielt auch die körperliche Anlage eine Rolle. Nicht jeder Mensch kann alles wirklich gut erwerben. Jeder kann sich herantasten, aber man hat auch seine starken Seiten und seine schwachen Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher legen wir irgendwann in Wahrheit unsere Körperhülle ab, gehen durch eine geistige Erfrischung durch, wo wir uns wieder neue geistige Kraft dadurch holen, dass wir das, was wir im letzten Erdenleben getan haben, gestaltet haben hier im Leben, was wir auch vielleicht schlecht gemacht haben, dass wir das verarbeiten und dann mit neuen Kräften versehen wieder auf die Welt kommen und mehr leisten können, anderes leisten können für das Weltgeschehen. Wir sind Mitbeteiligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sehen uns so gern halt, und vielfach auch die Wissenschaft oder so, im Grunde ist der Mensch also wie ein größerer Käfer halt, der da herumläuft, mehr oder minder zufällig herumläuft, durch die Evolution herausgekommen ist und irgendwann auch wieder verschwinden wird. Aber es steckt viel mehr dahinter. Ja sicher, wir werden auch einmal diese ganze Gestalt, wie wir sie jetzt haben, so nicht mehr haben. Sie wird in einer viel geistigeren Form zur Erscheinung kommen, wo unser Wesentliches drinnen liegt. Wir werden in eine Zukunft gehen, die zum Beispiel in der Apokalypse dann genannt wird das neue Jerusalem, in das wir eingehen. Eine neue Welt, gestaltet wie ein Würfel interessanterweise. Ein Würfel ist ein Bild für die Erdentwicklung, aber das ist nur ein geistiges Bild. Also man braucht nicht glauben, dass jetzt im Weltraum ein Würfel schweben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesentliche, was dort herauskommen sollte – so schildert es Rudolf Steiner ganz deutlich, und in Wahrheit ist die Apokalypse des Johannes eine Vorbereitung auch auf das –, es soll dort die Liebe eine Naturkraft werden. Das Naturgesetz dieses neuen Jerusalem ist die Liebe zwischen den Wesen, die dort leben, die diese Welt ausmachen eigentlich, weil alles ist wesenhaft dort. Es sind Elementarwesen, Engelwesenheiten, es sind Menschen. Wir werden auch dort sein, sicher in einer anderen Form als wir jetzt sind. Müssen wir gar nicht spekulieren, wie das alles aussehen wird, aber wir sind dabei eigentlich. Wir haben eine große Zukunft vor uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass wir sie erreichen in gesunder Weise, müssen wir jetzt schon etwas tun. Können wir jetzt etwas tun. Man sagt sich jetzt natürlich, um Gottes Willen, jetzt denke ich an eine neue Welt, eine neue Erde im Grunde, die da entstehen soll. Bitte, wo soll ich da jetzt anfangen? Wir fangen an im Kleinen, wenn wir jetzt das Rätsel des Guten und des Bösen lösen. Das ist eines der vielen Rätsel. Die vorhergehende Kulturepoche hatte andere Rätsel zu lösen. Die griechisch-lateinische zum Beispiel, das Rätsel von Geburt und Tod. Es gibt eine gewisse Antwort darauf und die besteht im Erdenleben des Christus. Mehr will ich dazu gar nicht jetzt sagen, weil sonst redet man stundenlang über dieses Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist für uns heute, das Rätsel des Guten und des Bösen zu lösen, umzugehen mit den Widersacherkräften. Da ist eben einerseits die ahrimanische Kraft, die wir schon genannt haben, die alles im Grunde abtötet, mechanisiert, berechenbar macht. Wo man sagt, der Ahriman denkt sich, die Welt, die beste Welt wäre die, die sich vollkommen berechnen lässt und wo alles im Grunde vorhersehbar ist dadurch. Das ist doch eine optimale Welt, alles geplant, mit perfektem Intellekt geplant, kann nichts schief gehen sozusagen, alles funktioniert. Freiheit gibt es in dieser Welt nicht. Nicht einmal einen freiwilligen Wimpernschlag kann ich machen in dieser Welt des Ahrimans. Das hält er für die perfekte Welt. Ich überlasse es Ihnen zu beurteilen, wie perfekt das wirklich für uns ist, für unser Empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Seite ist der Luzifer, der sagt, ja, ich zeige euch ein übersinnliches Licht in diese Welt, könnt ihr gehen. Es ist aber eigentlich nur die Welt, wo wir sehr stark unser Ego ausleben, unser eigenes Ego strahlend machen, in die Welt hinaus strahlen und damit aber im Grunde nur für unser Eigenwohl sorgen und nicht für einen größeren Bereich. Das heißt, da sind wir auf etwas Kleines, sehr Bescheidenes in Wahrheit reduziert. Was uns heute unheimlich groß ist, der Luzifer verführt uns. Das kann er sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also immer dort, wenn Menschen berichten von Engel-Erscheinungen heute und wie schön das war, dann hat es sich der Luzifer mit Sicherheit. Das darf man nur in der Bibel nachlesen. Immer, wo ein Engel erscheint, das erste ist, fürchte dich nicht, weil die Begegnung niederschmetternd ist. So eine starke geistige Kraft ist da, die man eigentlich fast nicht aushält, die nur ganz wenige Menschen aushalten. Also die, die jedes Wochenende einen Engel erleben, denen darf ich sagen, dass sie nur dem Luzifer begegnen. Der ist schön, der ist angenehm, der ist nicht erschreckend, der ist wohltuend, der ist angenehm, aber er schwächt unsere eigene geistige Kraft immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich die dunkle Seite erkennen wir dann erst recht nicht. Die beiden Widersacherpole sind zwar auch Gegner irgendwo, aber sie unterstützen einander auf der anderen Seite auch wieder. Also der Luzifer hilft dem Ahriman, dass wir seine Strategie, alles zu mechanisieren, alles berechenbar zu machen, dass wir das gar nicht so wirklich wahrnehmen. Damit muss ich mich nicht beschäftigen. Ich sitze meditierend und so lebe ich mein Leben durch und das tut ja der Menschheit gut und allem gut. In Wahrheit tut es nur mir momentan scheinbar gut, aber ich komme immer weiter herunter im Grunde. Ich stelle mich immer weniger auf mich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Erkennen des Guten und des Bösen hängt einmal zusammen damit zu sehen, dass es wirklich Widersacherkräfte gibt. Das sind Kräfte, die in der Welt wirken, die auf mich wirken, die in mir auch wirken und die ich erkennen soll. Die Stimme des Gewissens ist ein Anfang davon, das ist ein nächster Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urbild war das Erleben der Erinnyen, das zu merken, also ein hellsichtiges Erlebnis, das uns geschenkt wurde im Grunde, auch wenn man sich gefürchtet hat davor, aber es hat uns den Weg gewiesen irgendwo. Das ist aber zu wenig für die Zukunft. Wir müssen und sollen es aus der Freiheit erkennen. Das ist das Wichtige. Das heißt, wir sollten den Ahriman erkennen, wo er tätig ist, wo zu viel Intellekt drinnen ist, aber kalter, herzloser, liebeloser Intellekt. Das ist nämlich das Gefährliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Intellekt an sich ist was Gutes, es ist auch eine gute Gabe von Ahriman durchaus, und die Technik, die daraus entsteht, ist auch im Prinzip etwas Gutes. Also wir sollten uns nicht wünschen, in die Vergangenheit zurück, wo wir noch Höhlenmenschen waren oder kurz danach, schon Höhlenmenschen mit Zentralheizung oder so, aber da wäre schon der Ahriman dabei. Nein, es gehört dazu. Rudolf Steiner sagt einmal, die Erde wird ein selbsttätiger elektrischer Apparat werden und daran führt kein Weg vorbei. Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Die andere Geschichte ist, dass wir sehr viel dazu beitragen können, Lebenskraft auch in die Erde zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe erst unlängst ein Modell gesehen und kennengelernt von dem sogenannten Strader-Apparat, den Rudolf Steiner aber eher künstlerisch in den Mysteriendramen beschreibt und das nimmt als so künstlerische Darstellung eben eines Apparates in der Zukunft, der durch moralische Kräfte, das heißt durch geistige Kräfte des Menschen angetrieben wird. Was kann man sich darunter vorstellen? Wichtig ist dabei auf jeden Fall, dass die Kraft, die Antriebskraft, eigentlich von uns ausströmt und wenn sie von uns nicht ausströmt, dann kann der Apparat nicht tätig werden. Er wird erst tätig durch die Energie, wenn sie so wollen, aber durch diese geistige Kraft, die wir ausströmen, die aber dann dieser Apparat eben auch in eine äußere Tätigkeit, in eine äußere Kraftwirkung umsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon ist heute noch keine Rede. Das wird vielleicht in drei, vier, fünftausend Jahren in etwa sein. Vorher wahrscheinlich nicht, dass das wirklich funktioniert, im großen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahriman und die Angst: Die Erlösung der Widersacher 00:59:28 ===&lt;br /&gt;
Dann werden wir auch ein Gegengewicht setzen zu dem, dass die Erde ein selbsttätiger elektrischer Apparat wird. Es wird bereits, auch wenn wir Kräfte ausströmen, moralische Kräfte ausströmen, Lebenskräfte, Liebeskräfte ausstrahlen. Das ist die Vorbereitung auch für das sogenannte neue Jerusalem, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Von einem neuen Zustand, von einer neuen Erde, wenn man so will, die ganz anderen Gesetzmäßigkeiten folgen wird, als die jetzige Welt überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eben die Widersacher in der jetzigen Welt so stark tätig drinnen sind, haben wir auch sehr viele tote Naturkräfte, tote Naturgesetze, die wirken. Die sind tatsächlich in unserer Welt jetzt drinnen, aber die sind die Beigabe Ahrimans. Alles, was berechenbar ist, das ist das Ideal der Naturwissenschaften heute, es muss berechenbar sein, in Formeln fassbar sein. Ich kann nicht einfach aus Intuition erfassen, wie das ist, sondern ich muss es berechnen können. Aber das ist die ahrimanische Seite. Ja, danke Ahriman, sonst hätten wir die Welt, auf der wir so stehen können, wie wir heute stehen oder sitzen können auf den Stühlen, hätten wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Widersacher Ahriman. Und seine zweite Aufgabe ist, uns immer zu versuchen auf seine Seite zu ziehen. Und wir haben dadurch die Chance zu sagen, nein, ich kann noch mehr als du. Und dieses Mehr will ich, ich will eine lebendige Welt. Ich will keine berechenbare Welt, sondern ich schaffe mit an einer lebendigen Welt. Ich habe Lebenskraft, mit der ich ganz bewusst umgehen kann. Ich habe Liebeskraft, mit der ich umgehen kann. Das kannst du nicht. Also kann ich eigentlich mehr als du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Erfahrung lebt in den ahrimanischen Wesen, dass der Mensch eigentlich etwas hat, was Ahriman nicht hat. Eben diese Lebens- und Liebeskraft. Und die kommt einfach nicht heran und er fürchtet sie. Und er fürchtet sie. Und jetzt will ich Ihnen was ganz Entscheidendes sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Angst haben vor dem Bösen, vor dem Zerstörerischen, vor dem Tötenden, von dem ja auch Berechenbaren, wenn es uns in eine Maschinerie einspannt, wenn wir da Angst erleben dabei. Es ist die Angst von Ahriman, die er vor uns hat. Und die sich auf uns überträgt. Wir brauchen keine Angst haben vor ihm, weil er so übermächtig ist, sondern wir sollten lieber sehen, wo wir ihm hoch überlegen sind und wo er zittert davor, dass wir vielleicht einmal drauf kommen. Dass wir über diese Kraft verfügen, weil dann kann er sein Werk so wie jetzt nicht mehr ausführen. Das wird die Erlösung Ahrimans aber sein in Wahrheit. Nur er fürchtet sich davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich die Angst, die wir heute haben auch, von dem, was Widerschreckliches in der Welt passiert. Kommt morgen schon der Weltuntergang? Wann kommt der Dritte Weltkrieg? Er läuft im Übrigen eh schon die ganze Zeit. Er hat sich nahtlos an den Zweiten Weltkrieg angeschlossen. Es ist weltweit ein Krieg im Grunde, aber mit immer kleinen Nadelstichen da und dort, aber ganz vernetzt auf der Welt. Das hat einen Zusammenhang, die Dinge alle. Das nur so als Randbemerkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ahriman hat also die riesige Angst davor, dass wir ihn durchschauen könnten. Und dass wir unsere Kraft einsetzen, die er nicht hat, die aber stärker ist. Weil es ein Teil dieser wirklich lebendig weltschöpferischen Kraft ist. Das ist die Christuskraft in uns. Aber in Freiheit. Der Christus nimmt den Impuls auf, den wir schöpferisch entwickeln. Nicht er gibt ihn uns und sagt, du musst das machen, du musst das machen. Jeder entwickelt es aus sich. Und wenn es so ein starker schöpferischer Impuls ist, hilft der Christus dazu, es in die Welt zu tragen. Dass es diese große Dimension bekommt und dass die Impulse aller Menschen, die diese Impulse entwickeln, zusammenströmen, zu einem Ganzen sich bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Aber es wird daran hängen, ob wir erkennen diese Kräfte und ob wir tätig werden aus unserem eigenen Ich heraus und daher auch aufgerufen sind, unser Ich einmal zu unterscheiden von unserem bloßen Alltags-Ego, das wir durchaus brauchen. Ohne Ego könnte man nicht existieren in der Welt. Nur es sollte nicht immer die Führung haben. Und in allen Sachen sagen, das mag ich nicht, das ist mir zu anstrengend, zu gefährlich. Nein, nein, das kann ich nicht. Nein, bitte schenkt es mir, ich will es nicht selber machen, sondern hier stehe ich mit nichts, aber trotzdem, ich werde einen Schritt machen und die Welt mitgestalten. Wie auch immer. Wie auch immer, sei es durch ein gutes Wort. Jeder nach seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht gar nicht darum, wie groß die Fähigkeiten sind, sondern diesen Willen, die eigene Kraft zu entwickeln, sich aufs eigene zu stellen und nicht schon wieder zu fragen nach dem nächsten Handbuch, bitte, wie soll ich das machen? Ich bringe einen neuen Impuls in die Welt und wenn er noch so klein ist, das macht es aus. Das ist Christuskraft. Das ist nicht einfach, ja, ich befolge eh alle Gebote, die in der Bibel stehen. Ja, das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber das ist zu wenig. Das alleine ist zu wenig. Das gestaltet nicht die Zukunft. Dann bin ich so wie der brave Schüler, der sitzt und brav Fragen beantwortet, der aber sicher nie selber einen Einfall in die Welt stellen wird, sondern der nur viel Wissen vielleicht aufhäuft und das Wissen wieder weitergeben kann, ausspucken kann, aber nicht kreativ was Neues hineinbringt, und das trägt die Welt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Impulse, das sind die Lebensimpulse, die die Welt weiter gestalten. Das soziale Leben, soziales Leben, Lebenskraft schon wieder. Wenn ich Liebeskraft verschenke, verschenke ich Lebenskraft, die im sozialen Zusammenhang belebend wirkt, dass es harmonischer dort wird, da kann ich beitragen. Ich kann auch das Gegenteil bewirken, ich kann auch eben zerstörerisch wirken, aber wir haben die Kraft in uns, da etwas zu bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann als Mensch auch in einer Umgebung, wo viel gestritten wird, etwas Positives entwickeln. Beobachtet es einmal, es gibt so Menschen, wenn die in ein Zimmer reinkommen, geht die Sonne auf irgendwo. Man empfindet es als wohltuend. Und ein anderer kommt rein, schaue ich lieber, dass ich gehe wieder. Ja, das tragen wir in uns und es geht einfach darum, wachsam zu werden. Das ist unsere Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kali-Yuga und die Rückkehr geistiger Wahrnehmungsfähigkeit 01:05:09 ===&lt;br /&gt;
Wenn ich kurz schon einmal erwähnt habe, ein finsteres Zeitalter ist angebrochen, schon im Grunde vor der ägyptischen Zeit. Das heißt, die Ägypter hatten dieses ursprüngliche geistige Sehen nicht mehr von Natur aus, sondern sie mussten Einweihungswege, Schulungswege machen. Und bei einzelnen auserwählten Personen, die auch die richtigen Kräfte aus ihrer Vererbung mitgebracht haben, konnte das sein, dass sie so weit kamen, mit drastischen Mitteln wieder das Geistige zu sehen. Die drastischen Mittel waren bis dorthin, dass sie in einen todesähnlichen Zustand versetzt wurden, also in einen Tiefrausch hinein. Und als sie dann aufgeweckt wurden, konnten sie etwas vom jenseitigen Leben schildern, weil sie nahe am Tode waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bis in diesen mediumistischen Tiefschlaf versetzt wird, das ist tiefer als der traumlose Schlaf. Das ist eigentlich ein Bewusstsein, das wir gar nicht als Bewusstsein bezeichnen würden. Weil es ist so weit draußen. Es lebt in der Welt draußen, ganz in der Welt draußen, und ist vergleichsweise gesprochen so dünn dadurch, auch so schwach, dass wir es gar nicht bis in unser Ich-Bewusstsein, in unser Alltagsbewusstsein irgendwo hineinbringen können. Aber im Moment des Aufwachens, wenn man jetzt diesen Einzuweihenden erweckt hat, hat er noch so die letzten Reste dieses Erlebens mitgenommen, hat sie ausgesprochen und die Priesterschaft hat es festgehalten. Irgendwo hat es memoriert, hat es im Gedächtnis festgehalten, zunächst dann vielleicht auch niedergeschrieben. Und so kamen also die geistigen Erkenntnisse, die Bilder, die in den Totenbüchern und dergleichen drinnen sind, alle auf diese Art. Also es war ein Gewaltmittel, aber notwendig im Grunde, um noch etwas Geistiges zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann in den späteren Epochen, griechisch-lateinische Zeit, finster im Grunde, Mittelalter, finster, noch, erst zu Beginn der Neuzeit fängt es langsam an. Aber wirklich erst in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Da endet das sogenannte Kali-Yuga. Das haben die Inder schon sehr früh gewusst, wir hatten schon Zahlen dazu, die mit dem übereinstimmen, was dann auch Rudolf Steiner gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, schlagartig im Grunde, ist es jedem Menschen im Prinzip möglich, die geistige Seite der Welt wieder zu erkennen. Man muss es nur wollen. Man muss es nur wollen und man muss es lernen. Und man kann es lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte dazu es vergleichen und anführen, auch dass wir sehen, im Sinnlichen müssen wir lernen. Das Kind sieht nicht allein einfach dadurch, dass es Augen hat, die gesund sind, sondern es muss lernen, mit ihnen umzugehen. Es muss lernen, mit den Blicken zu malen, zu zeichnen, dadurch erst erkennen wir die Welt langsam. Das Kind, wenn es geboren wird, sieht gar nichts außer hellem Licht, schrecklich. Es denkt es sich gar nicht so, aber es empfindet es als entsetzlich. Also dieser, aus der Geborgenheit des Mutterleibes ans grelle Licht womöglich geboren zu werden, ist ein Schock. Ein Schock, der aber auch heilsam ist, weil er aufweckend ist für die äußere Welt, die wir haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch nicht jeder Schock ist schlecht. Aber dann müssen wir lernen, die sichtbare Welt zu sehen, indem wir lernen, unsere Augen zu gebrauchen, Nähe, Ferne abzuschätzen, Formen. Vielleicht ist Ihnen das gar nicht bewusst, man kriegt es sehr schwer mit, aber wenn wir ein Gesicht erkennen, erkennen wir es deswegen, weil wir es zeichnen. Mit den Blicken folgen wir den wesentlichen Konturen des Gesichtes und das haben wir in der Vergangenheit gemacht, wenn wir den Menschen getroffen haben, und wir machen es jetzt wieder, und dadurch erkennen wir ihn wieder. Und wir sind selbst tätig dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Wahrnehmung funktioniert nicht so, ich mache die Augen auf und es ist da. Ähnlich ist es bei den Ohren und bei den anderen Sinnen auch. Ich muss es lernen. Und genauso muss man das geistige Wahrnehmen lernen. Das heißt, nur weil wir ein Geistwesen sind in unserem Ich, das heißt noch nicht, dass wir auch wirklich die geistige Welt bewusst wahrnehmen. Wir müssen es lernen. Und dass das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter, vorbei ist, heißt nichts anderes, dass jetzt diese Fähigkeit der Menschen wieder in Tätigkeit gesetzt werden kann. Ohne dieser drastischen Mittel, die man noch in der ägyptischen Zeit verwendet hat, um ein bisschen noch einen Einblick zu kriegen. Aber jetzt ist die Zeit wieder da, dass wir das können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war der Grund, warum Rudolf Steiner genau um diese Zeit, um diese Zeitwende herum mit der Anthroposophie letztlich in die Welt getreten ist. Also zuerst, indem er zu den Theosophen gegangen ist und dort seine Einblicke, von seinen Einblicken begonnen hat zu schildern, weil es ab diesem Zeitpunkt möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen halt lernen, dass die Widersacher uns versuchen, davon auf der einen oder anderen Seite immer abzubringen. Und dass wir den Mut aufbringen, uns ganz auf uns selbst zu stellen. Das ist die eigentliche Lösung des Rätsels des Guten und des Bösen. Wenn wir das schaffen und wenn mehr und mehr Menschen das schaffen, dann werden wir eine bessere Welt bekommen. Wir werden sie nicht dadurch bekommen, dass wir sagen, ja, irgendein Staat oder eine Weltregierung oder sonst was muss für Ordnung sorgen, dass das funktioniert. Es wird nicht funktionieren. Und da garantiere ich nicht. Es wird nicht funktionieren, wenn nicht genügend Menschen aus sich heraus diese Fähigkeit entwickeln, diese Kraft entwickeln, diese Liebeskraft, wenn man so will, ohne dass man das irgendwie kitschig auffassen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es genug ist, ja, ich liebe euch alle, alle Menschen liebe ich, ich will alle umarmen. Aber das ist höchstens ein angenehmes Selbstgefühl, ich fühle mich so gut. Das muss viel konkreter sein. Ich muss eine Kraft aussenden, die wirklich konkret den Menschen, denen ich begegne, etwas gibt. Eine schöpferische Kraft, eine Lebenskraft, die denen was gibt, die Anregung ist. Wo ich den anderen Menschen nicht mehr nur äußerlich sehe als physischen Gegenstand, sondern wo ich ihn als Mensch, als Geistwesen, als beseeltes Wesen, als belebtes Wesen erlebe. Und etwas von meiner Lebenskraft mit seiner Lebenskraft verbinden kann im Grunde. Es fließt, in Wahrheit fließt es dann hin und her. Dann geht es in eine lebendigere Welt, in eine Welt, in der immer wieder neues Leben aufquillt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während wir im Moment sehr früh durch die ahrimanische Kraft ins Absterbende hineinführen. Und die Kriegszustände, die es in der Welt sind, sind nur ein Ausdruck dessen, dass diese tötende Kraft, wo kein Leben mehr drinnen ist, wo nur alles berechenbar ist drinnen ist, dass wir das überwinden. Das können wir nur aus unserer eigenen Kraft. Jeder kann so klein etwas beitragen. Es kommt nicht aufs Große an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Die Inkarnation Ahrimans und die Widersacherhierarchie 01:13:27 ===&lt;br /&gt;
Ja, das sind meine Ideen, oder nicht nur meine, sondern was mir heute aufgefallen ist zu dem Thema. Wenn Sie noch Fragen haben dazu, wenn Sie noch etwas dazu sagen wollen, gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Auf dem Weg zum neuen Jerusalem werden wir ja nun noch in diesem Jahrhundert die irdische Inkarnation Ahrimans erleben. Und zu dem erst einmal ein paar Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, gerne. Das ist was sehr Interessantes, ja, auch was drinnen ist, eben was Rudolf Steiner so deutlich auch gezeichnet hat. Es gab erstens einmal um die Zeitenwende die Inkarnation des göttlichen Selbst des Christus auf Erden. Also kurz nach der Zeitenwende dann in Wahrheit. Ist so richtig, also mit dem Mysterium von Golgatha, weil die Inkarnation des Christus vollendet sich eigentlich erst am Kreuz. Dort ist sie vollständig. Nicht mit der Geburt schon irgendwo, um jetzt gar nicht auf alle Details einzugehen, sondern sie vollendet sich im Moment des Todes im Grunde. Der Moment der vollen Inkarnation des Christus ist, wenn er stirbt am Kreuz. Dort ist sie vollendet, die Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, es gibt ja von Steiner auch diese Angaben zu den Asuras und dem Sorat. Wie ordnen Sie das hier ein? Ich kenne das ja so als, wie heißt das, Luzifer ist die Landebahn. Normalerweise können uns die anderen nichts anhaben, aber wenn wir dem Luzifer nachgehen, dann öffnen wir, weiß ich nicht, welchen von den beiden, also die Tür, und dann kommen die durch das geöffnete Tor rein, dass wir Luzifer geöffnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja, das ist richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Bei Ihnen ging es so auf, und dann dachte ich, vielleicht haben Sie ja noch weitere Bemerkungen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das Thema ist natürlich riesengroß, also man könnte jetzt, wenn ich das jetzt wirklich im Detail beantworten wollte, wäre das mindestens noch eine Stunde oder so, oder eineinhalb Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Es kam ja gar nicht vor, es hat mir gefehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich jetzt zunächst einmal beschränkt auf die zwei Seiten, das sind einmal die wichtigsten. Sie sind aber auch natürlich die Eintrittstore, dass die anderen auch noch wirksam werden können. Die Asuras sind im Prinzip eine Verstärkung der ahrimanischen Wirkungen. Also sie sind noch stärker und sie sind sehr kräftige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Wesenheiten, die das in das ganze Zeitgeschehen hineingeben, weil die Asuras sind gefallene Urengel. Urengel sind deutlich höher als die normalen Engel, es gibt Engel, Erzengel, Urengel. Die Urengel wurden als geistige Wesen geboren, geschaffen, schon in einer viel früheren Vergangenheit, und sie sind eigentlich sehr, sehr viel stärker noch als die anderen Widersacherkräfte, die wir jetzt haben. Aber zum Glück treten sie noch nicht so intensiv hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Asuras sind, könnte man sagen, vor allem eine Verstärkung des Ahrimanischen noch. Das ist also die dunkle, die nicht lichte Seite, das ist die Seite, die eigentlich keine geistigen Erscheinungen hervorrufen will, sondern die die Welt im Grunde auf alle Ewigkeit materialisieren will. Und zwar aber mit perfekten Naturgesetzen sozusagen, wo alles am Schnürchen läuft, wo keine unvorhergesehenen Sachen kommen, wo auch nicht unvorbereitet neues Leben in einer nie gesehenen Form heraussprudelt, sondern alles im Grunde geplant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Kräfte – Sorat, diese Kräfte, die mit der Zahl 666, mit der Zahl des Tieres zusammenhängen –, das sind Wesenheiten, die im Grunde mit der ganzen Erdentwicklung nichts am Hut haben, wenn ich das so locker sagen darf, die eigentlich nichts gewinnen können für sich aus der Erdentwicklung. Das Einzige, was sie gewinnen können – weil sie wollen eben eine ganz andere Welt gestalten, eine Welt, die eben eine Steigerung dessen wäre, was Ahriman, Asuras wollen –, also diese Berechenbarkeit, dieses absolute Reglement, sie wollen eine perfekte Welt schaffen. Die perfekte, vollkommene Welt, in der alles vorherberechenbar ist, alles geleitet ist von oben, alles von einer Stelle, und das würden dann gerne die soratischen Kräfte mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätten sie einen Gewinn aus unserer Erdentwicklung, weil eigentlich sind sie hier fehl am Platz. Sie sind eigentlich in unserer Erdentwicklung eigentlich früher mit ihr nicht in Berührung gekommen, sie sind, ich möchte fast sagen, durch ein Versehen da drinnen. Natürlich im höheren Sinne ist es kein Versehen, weil wir uns damit herumschlagen müssen und daran lernen können. Aber das ist die große Gefahr. Und Menschen, die diesem soratischen Zweig der Widersacherkräfte verfallen letztlich, die werden nicht weitergehen können mit der Entwicklung, die die anderen Menschen nehmen, wo es eben diesen Weg zum neuen Jerusalem geht, sondern die in einem materiellen Zustand – ist der falsche Ausdruck –, aber die im Alleinmateriellen stecken bleiben, wo der Geist eigentlich nicht mehr tätig werden kann. Das heißt, ihr Ich eigentlich vollkommen gefesselt ist und sie zwar einen natürlich großen Intellekt entwickeln, aber keine Freiheit, sondern nur folgsam sich einfügen in das ganze Reglement, das letztlich dann die ahrimanischen Kräfte, die asurischen Kräfte, vor allem aber dann die soratischen Kräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie gesagt, haben eigentlich mit unserer Erdentwicklung nichts zu tun, werden auch in Zukunft dann nicht mit der Erdentwicklung mitgehen, aber sie haben jetzt die Chance, etwas mitzunehmen. Nämlich die Menschen, die ihnen folgen oder die hineinfallen auf ihr Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir schildern jetzt so die Seite des Schrecklichen eigentlich, oder für uns Schrecklichen, aber so wird es natürlich nicht präsentiert. Das ist ja immer der Trick der Widersacher, dass sie das Verderbliche für uns in den schönsten Farben zeichnen. Da hilft dann Luzifer immer sehr gern mit, dass dort, wo der schönste Engel ist, da ist sicher der Luzifer dahinter. Und dahinter wartet aber der Abgrund auf uns. Dahinter wartet der Ahriman, da warten die Asuras und letztlich die soratischen Kräfte auch. Also dieser Sonnen- oder Erdendämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Sonnen-Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Bitte? Sonnen-Dämon, ja, der Sonnen-Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so, und er hat schon eine sehr starke Kraft, weil der Christus hatte auch die Sonne zum Wohnsitz eine gewisse Zeit lang und ist dann zur Erde abgestiegen, um sich hier zu verkörpern. Und in ähnlicher Weise suchen die soratischen Kräfte hier auf Erden jetzt zu wirken. Darum heißt er auch der Erdendämon. Er wird sich zwar als Sorat nicht in einen Menschen verkörpern, also davon ist zumindest auch bei Rudolf Steiner nicht die Rede, wird auch wahrscheinlich nicht passen, weil er das gar nicht könnte, aber er verbindet sich mit der Erde und ist eine sehr starke, trotzdem geistige Kraft, wenn man so will, die eine sehr starke Wirkungsrichtung gibt und unterstützt die ganze ahrimanisch-asurische Kräftewirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei die natürlich auch wieder nicht genau wissen, was der Sorat wirklich vorhat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Na ja, sie werden immer stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es an den Folgen erkennen. Wir werden es an den Folgen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras und die Urengel: Schöpfungstage und Geister der Nacht 01:22:17 ===&lt;br /&gt;
Also die asurischen Kräfte zum Beispiel, also gefallene Urengel, die wirken auch im positiven oder negativen Sinn als Zeitgeister. Sie sind die eigentlichen Zeitgeister. Sie sind zum Beispiel die, die im positiven Sinn genommen, die lichten Geister, sind die, die in der Bibel genannt werden als die Schöpfungstage. Die Schöpfungstage sind geistige Wesenheiten. Sieben geistige Wesenheiten, sieben Fürwände, das sind die Zeitgeister, das sind die Asuras, das sind die Urengel, die seit dem Urbeginn unserer Weltentwicklung mit dabei sind, die dort zu geistigen Wesenheiten aufgestiegen sind und deren Aufgabe jetzt vor allem darin besteht, den Zeitlauf zu regeln, sagen wir es einmal so, im Guten oder im Schlechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei die Geister der Dunkelheit der Nacht auch nicht nur schlecht sind, sondern auch notwendig sind. Also zum Beispiel in der Nacht, wenn wir schlafen und uns regenerieren, dass das möglich ist, dass die Zeit so geregelt ist, dass wir auch den Schlaf haben können, wo wir mit unserem Bewusstsein oder mit unserem Geistigen aus uns herausgehoben sind. Das Seelische ist ja heraußen und das Geistige ist ganz heraußen, zieht sich zurück, lebt eigentlich im Schlaf in einer anderen Welt, meistens unbewusst. Traumbewusstsein kommt noch vielleicht, Traumbewusstsein ist aber mehr, in der Regel gibt es Auskunft über Körperzustände, hier und da kann auch etwas Höheres hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war das sehr stark, dass Höheres hereingekommen ist. Jetzt kommt immer mehr einfach irgendeine körperliche Unförmlichkeit hinein. Weiß ich nicht, ich habe Magenweh oder irgendwas oder ich habe Kopfweh, und dann träume ich von einer Höhle, in der ich gefangen bin, wo die Fledermäuse fliegen und die Spinnennetze sind, und dann wache ich auf und habe so Kopfweh. Dann zeigt das nur so ein Bild. Es wird ein körperliches Ereignis in ein Sinnbild umgewandelt, das passiert dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die asurischen Kräfte, die Urengel, die Zeitgeister, die Geister der Nacht, geben uns aber gerade dadurch die Möglichkeit, dass wir den Schlaf haben können. Und dass sich der Körper, wenn wir mit unserem noch nicht so hundertprozentig reinen Seelischen draußen sind und unser Geistiges ist ganz draußen aus uns, nur dadurch können wir uns in der Nacht regenerieren. Das sind aber die dunklen Urengel. Sind eigentlich auch, wenn man so will, Asuras. Aber da sind sie in ihrer richtigen Funktion. Eben als die Geister der Nacht, da sind sie in Ordnung. Wenn sie das aufs ganze Leben umlenken wollen, dann sind sie am falschen Weg. Für uns zumindest. Dann setzen sie uns immer ins Nachtbewusstsein hinein und verdunkeln unsere eigentliche geistige Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Die Dreizahl, Luzifer, Ahriman und das Gleichgewicht 01:26:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ich denke die ganze Zeit, jetzt kommt mir in den Sinn, im Zusammenhang von Gut und Böse, kommt mir dieses Sprichwort, alle guten Dinge sind drei. Können Sie damit was anfangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Also ich denke man ist die starke Person, der heilige Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Dreiheit spielt eine ganz große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Der Realismus, den sie sich eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, genau. Das ist das Schlechte, ja natürlich. Also diese Dreigliederung, diese Drei ist eben, zum Beispiel, wenn wir haben jetzt gerade mit unserem Thema, wir haben den Luzifer auf der einen Seite, wir haben den Ahriman auf der anderen Seite und wir sind in der Mitte, wir sind Drei, zum Beispiel, schon einmal. Und wir mit unserem Ich haben sozusagen die Aufgabe, die beiden im Gleichgewicht zu halten. Nicht sie zu vernichten, nicht sie zu verdrängen, sondern im Gleichgewicht zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Aber ohne die Drei? Nur einer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ohne die Drei? Nur einer? Und wer hat dann die guten Dinge? Ja, und wo wären die schlechten Dinge, die wir aber auch brauchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich, gerade dadurch, dass wir, wir mit unserem Ich, das Gleichgewicht halten zwischen den beiden, dadurch erwerben wir uns die Freiheit. Weil sonst würden die uns verführen und in irgendeine Richtung hinlenken. Von oben her sind wir eigentlich freigegeben. Der liebe Gott sozusagen oder der Christus sagt uns nicht, was wir tun sollen. Keiner der höheren, der wirklich echt lichten geistigen Wesenheiten sagt uns, was wir tun sollen. Er hilft uns vielleicht, dass wir erkennen, was wir selber wollen, weil wir unser Ich selber nicht immer hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, genau. Ja, ja. Auch die beiden Schächer links und rechts sind ja auch ein Bild für diese Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Entwicklungshelfer, sie sind auch Entwicklungshelfer, absolut. Und darum geht es auch nicht darum, sie einfach nur zu bekämpfen, das wird uns eh nicht gelingen, sondern noch mehr, sie zu erlösen. Und die Erlösung kommt dadurch, dass wir ihnen etwas schenken sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, da ist auch immer die Freiheit da. Wir in der Mitte, aber da sind zwei andere, die eigentlich letztlich unterstützen. Weil wenn wir nur allein da wären, könnten wir das nicht. Dann könnten wir die Freiheit, dieses frei sich auf uns stellen, eigentlich gar nicht erwerben. Dieses Wählen zwischen Gut und Böse, selbst zu entscheiden, da hätten wir nichts zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir würden halt da stehen und von mir aus gehen wir gerade vorwärts im Gleichschrittmarsch. So können wir entscheiden und wir können entscheiden, jetzt gehe ich da hin, jetzt gehe ich dort hin. Ich bin nicht vorprogrammiert, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Künstliche Intelligenz und das Urteilsvermögen schärfen 01:29:31 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ich wüsste noch gerne, wir leben ja jetzt in einer Zeit, wo durch KI und so weiter die Verwirrung, was ist jetzt wahr und was ist nicht wahr, eigentlich im Moment sehr groß wird. Gibt es dafür Übungen, die man machen kann, um dieses Urteilsvermögen zu schärfen sozusagen, die Ich-Kraft so zu stärken, dass man dem nicht so ausgeliefert ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, kann man schon. Also dazu gehört sicher, dass man auch mit diesen Dingen umgeht. Also man kann sicher nicht jetzt sagen, ich will mit der KI nichts zu tun haben. Ich will nur nicht die bösen Folgen davon. Dann muss ich mich aber auseinandersetzen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gab es einen sehr guten Vortrag von [[David Martin|Dr. David Martin]], das gibt es im Internet, gibt es zu finden. Der hat ein Gespräch mit der KI über Anthroposophie geführt. Und über die Wahrnehmung von Engeln und allem Möglichen. Das ist ganz interessant. Jetzt bitte nicht, dass Sie glauben, aha, dann brauche ich eh nicht mehr den Steiner fragen oder sonst was, oder die Bücher, der Steiner selber ist schwer ihn jetzt zu fragen. Nein, sondern selber hinzugehen einmal, KI schauen, komm in ein Gespräch, und selber beurteilen, wie ist das, wie die antwortet? Ist das so einfach wie ein überlegener geistiger Lehrer oder was, der da spricht? Oder ist das ein ebenbürtiger Partner? Spricht etwas Menschliches daraus oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind viele Wahrheiten drinnen. Gar keine Frage. Da muss man sich fragen, wo kommen die her? Es sind Wahrheiten, die nicht die KI gedacht hat, weil denken kann sie eigentlich nicht. Sie kann nur auf Gedanken zurückgreifen, die Menschen einmal gedacht haben und auf die sie zugreifen kann. Und das mittlerweile wesentlich besser als jeder lebende Mensch auf Erden, weil im Grunde die ganzen Daten der Welt, alles was geschrieben wurde und in irgendeiner elektronischen Form vorhanden ist, auf das hat sie im Prinzip zugegriffen. Das kann kein Mensch mehr überschauen heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt heute keine Universalgelehrten, die über alles Bescheid wissen. Weil das Wissen der Menschheit verdoppelt sich in unheimlich kurzen Zeiträumen mittlerweile. Also ich glaube, wir sind schon beim Jahresrhythmus mittlerweile. Das muss man sich mal vorstellen. Und das geht immer weiter, das kann niemand überschauen. Die künstliche Intelligenz hat damit kein großes Problem, sie sucht die Dinge zusammen. Und macht daraus durchaus sinnvolle Sätze, aber ob das wirklich aus dem Geist inspiriert ist, wage ich zu bezweifeln. Obwohl es manchmal durchaus fast so klingt. Aber schon da, selber das zu beurteilen, da muss man aber ins Gespräch mit der KI kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, wenn ich das wirklich kennenlernen will und verstehen will und schauen will, welche Gefahren sind da, wo ist der Unterschied, dann dort muss ich spüren, bei jedem Satz, den mir die KI spiegelt, steckt da was wirklich Menschliches dahinter oder nicht? Lebt da ein Mensch dahinter? Ja, sicher weiß ich es vom Kopf her. Aber das ist eben genau der Unterschied. Es kann ein Mensch zum Beispiel auch sehr gescheit sein, indem er Sachen wiedergibt, die ein anderer eigentlich gedacht hat, die er gut gelernt hat und die er wiedergeben kann. Soll in anthroposophischen Kreisen auch manchmal vorkommen. Das heißt noch nicht, dass da wirklich der Geist drinnen steckt. Das kann sehr geistlos sein, obwohl es vom Satz her wunderbar ist, aber es steckt kein Mensch dahinter, der das wirklich gedacht hat. Er nämlich zumindest nicht. Er gibt nur wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Die KI ist ja unheimlich up-to-date, aber das ist ja eine Frucht unserer Zivilisation. Ich bin seit 40 Jahren, Gott sei Dank, an die Anthroposophie gekommen, sage ich dankbar, und die Anthroposophie ist das Einzige, was da so auch sehr kritisch ist, vielleicht. Aber es ist in der ganzen Welt durch diese Computer, Internet, Handys geht da die Post auf. Und eine verträgt natürlich vieles. Wir reden jetzt von Millionen Arbeitsplätzen, die überflüssig werden. Und die ersetzt werden tatsächlich. Ich erkenne das in der Familie. Das ist ein 40-Jähriger. Der ist in einem ganz großen Bauernkreis, in einem riesigen Konzern. Da sprechen von 100.000 Leuten, die entlassen werden. Drei Tage später kann man wieder ansehen, wie der sich da noch mal trauen wollte. Der ist einfach betroffen geworden. Also mir geht es jetzt mehr um diese Verwirklichung, die stattfindet. Wo ich eben das Gefühl habe, dass gerade die Jugendlichen, oder es sind ja auch schon Kinder inzwischen, die mit den Handys und so weiter Kontakt haben, aber wir werden es eben schaffen, dass unser Urteilsvermögen noch funktioniert und wir da nicht so drauf reinfallen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das eben hinkriegen. Braucht man nur in der Schule einen guten Lehrer zu haben, der sagt so, jetzt machen wir ein Gespräch mit der KI gemeinsam. Und fangen wir an, das zu beurteilen. Nicht sagen, puh, das dürft ihr nicht machen. Da ist sicher das Interesse geweckt. Dann sitzen sie nur mehr dahinter. Na macht&#039;s, lasst euch einen Aufsatz schreiben davon. Schauen wir uns das gemeinsam an, was dabei rauskommt. Und das erkennen lernen gerade, ob das ein Satz ist, der jetzt hier von einem Menschen eigentlich schöpferisch gedacht ist, weil nur da ist Geist drinnen. Wenn ihr ein Buch habt, das fertig ist, da kann so viel Gescheites drinnen stehen. Aber der Geist ist erst drinnen, wenn ich ihn erwecke. Wenn ich ihn erwecke. Da gehört das Ich des Menschen dazu. Der, der das Buch liest, der es studiert, wie auch immer. Und was ich davon erwecke, das ist aus dem Geistigen heraus. Wenn es nur auswendig herunterplappern kann, ist null Geist dahinter. Das kann eine Maschine auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Ahriman erlösen durch Mitleid – das dritte Mysterientrama 01:36:12 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Vielleicht zum Schluss, wenn ich das recht verstanden habe, ist Ahriman eigentlich nur, man nimmt nur seine Rolle dadurch, dass die Liebe Gottes erzogen wurde. Also wenn ich das recht verstanden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, ja, aber eben. Die Aufgabe zu erledigen. Ja, eben diese ahrimanischen Wesenheiten, Ahriman, wenn man so will, ihm ist diese Aufgabe gegeben worden. Und eigentlich unsere Aufgabe ist es, ihn wieder zum richtigen Weg zu führen. Also zum Leben zu führen. Also er hat eigentlich was Starkes verloren dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Mitleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Mitleid. Ist ja so schön im dritten Mysterientrama. Da spielt eine Szene in Ahrimans Reich. Und alle Bürger, die dort auftauchen, tauchen in Ahrimans Reich, sind im Tiefschlaf, kriegen überhaupt nichts mit. Und nur eine Person, der Dr. Strader, der diesen Apparat auch baut, mit der Energie, die durch den Menschen strömen soll, von dort ausgeht. Aber es gelingt ihm nicht wirklich, aber es ist der Ansatz da. Der ist der Einzige, der so halb wach erkennt, was da los ist in Ahrimans Reich. Der durchschaut es irgendwo noch ein bisschen. Und der sagt dann zum Schluss, als er sozusagen erwacht, wieder zum Tagesbewusstsein, sprich Ahrimans Reich verlässt: Ich kann über dich nur weinen. Ich spüre deinen Schmerz im Grunde. Und ich kann nur Mitleid mit dir haben. Und das ist es eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir müssen nicht immer denken, wir müssen wieder Krieg führen gegen jetzt die Widersachermächte. Das ist genau dieselbe Schablone, die wir immer haben. Also da sind böse Leute, die bedrängen uns, also Krieg. Nein, wir müssen einen Weg der Verständigung suchen, vielleicht so, dass die auch einen Gewinn davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsfrage: Johannes Scottus Eriugena und die Vatergottheit 01:38:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, das Zitat habe ich gebracht aus dem Buch von Johannes Scottus Eriugena, das war ein iroschottischer Mönch, der in Paris am Hof Karls, Karl dem Kahlen, dort gewirkt hat. Und der hat diese Unterscheidungen gebracht und ganz deutlich bringt er, die Vatergottheit ist eben die nicht geschaffene Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, der liebe Gott ist nicht von noch einer Höhe an Gott geschaffen worden, sondern aus sich heraus. Aber er ist zugleich auch die nicht schaffende Kraft. Und das ist das Höchste. Das ist etwas ganz Interessantes. Nein, es hat den Hintergrund, dass die Vatergottheit sich aus der Weltschöpfung in Wahrheit komplett herausgezogen hat. Und der Christus ist der, der die Welt gestaltet. Das ist das Geheimnis des Johannesevangeliums ganz stark. Das Wort, das lebendige Wort, da ist Lebenskraft auch drinnen. Also dieses liebevolle Wort, wenn man auch so will, aus dem ist die Welt geschaffen, geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Oder mir vorstellbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, das werden wir heute nicht lösen können. Aber ich kann Ihnen nur einen kleinen Hinweis geben auf die Lösung. Es geht um das Schaffen aus dem Nichts. Das ist genau das, was wir entwickeln können, wenn wir schöpferisch tätig sind. Das ist das, wo im Faust, im zweiten Teil, der Mephisto will den Faust führen ins Reich der Mütter hinein. Und ja, wie geht der Weg dorthin? Fürchterlich, Mütter. Und er ist ganz nervös, der Faust. Und ja, das geht noch weiter. Du wirst den Schritt nicht hören, den du tust. Und du wirst nichts mehr sehen. Du wirst also absolut ins Nichts hineingehen. Das musst du tun. Und dann sagt der Faust darauf: Ja, in deinem Nichts hoffe ich das All zu finden. Und der Mephisto muss sagen: Ja, ich sehe, dass du den Teufel kennst. Weil der Teufel kann es nicht. Der kann es nicht. Wir können es. Und das ist das eigentlich Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wieder zu Worten, ob das Göttliche, wer hat denn den geschaffen? Ich kann dazu nur sagen, in unserem Ich, das Wesen unseres Ichs ist, dass wir uns selbst immer wieder schaffen, neu schaffen. Es ist ein Anstoß von außen gekommen, natürlich. Aber indem wir immer mehr diese Ich-Kraft verliehen bekommen und wir sie immer mehr ergreifen können, was nur durch das Mysterium von Golgatha möglich war, dadurch können wir immer mehr auch zum Schöpfer unserer selbst werden. Das ist ein Ziel der Sache auch. Das ist die Vorbereitung dafür, dass wir mitwirken können, im Großen sogar in der nächsten Weltschöpfung. Und das neue Jerusalem macht auch nur Sinn, wenn wir mit dabei sind. Es ist nicht eine fertige Stadt sozusagen, die wir beziehen und sagen, jetzt haben wir eine friedliche Stadt, sondern an der bauen wir auch mit. Es kommt uns etwas entgegen, aber wir bauen auch mit. Aus unserer eigenen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, der kleine Anfang ist, dass wir in jedem Erdenleben jetzt hier an uns selbst arbeiten und dadurch immer mehr Schöpfer unserer selbst sind. Zuerst im seelischen Bereich, in allen möglichen, bis hinein letztlich, dass unser Physisches sogar den deutlichen, ganz klaren Abdruck unserer Individualität gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch in der Apokalypse so schön geschildert, da wird gesprochen vom ersten Tod und vom zweiten Tod. Der zweite Tod ist, wo das Seelische eigentlich sich sogar auflöst. Welcher Tod ist der erste Tod? Die Summe aller Tode, die wir während der Erdenexistenz gestorben sind, in Wahrheit. In jeder neuen Inkarnation haben wir schon mehr daran mitgearbeitet, bis in unsere physische Gestalt hinein sogar, dass wir, wir selbst werden. Wir sind es zunächst einmal in unserem Ich von Haus aus. Das nächste ist, dass wir lernen unsere Seelenkräfte uns zu eigen zu machen, zu etwas ganz Eigenem zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir in der Vergangenheit durch unser Schicksal manches falsch gemacht haben, Schaden zugefügt haben, haben wir halt im Seelischen etwas zerstört. Unsere Aufgabe ist, bis zum Ende der Erdentwicklung alles das, was wir an negativem Seelischen dadurch in uns haben, ausgemerzt zu haben. Das nimmt uns niemand weg. Wenn es heißt in der Bibel, der Christus nimmt die Sünden der Welt auf sich, heißt es nicht, dass er die Schäden in unserem Seelenleib sozusagen aufhebt, sondern an dem müssen wir schon selber arbeiten. Und so arbeiten wir aber weiter bis in die Lebenskräfte hinein. Das sind im Übrigen auch dieselben Kräfte, die wir als Liebeskräfte zum Teil verschenken können. Das ist es drinnen, Liebe als wirklich lebensspendende Kraft im ganz konkreten Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Letzte ist, dass wir mitarbeiten bis in das, dass unser physischer Leib Abbild unserer Individualität wird. Dessen, was wir wirklich sind. Dass wir nicht nur eine Hülle beziehen, sondern dass wir sie auch mitbauen. Das ist der Weg, wo wir dann mit der Hilfe des Christus, der uns verstärkt dabei, dass wir zur sogenannten Auferstehung kommen. Auferstehung heißt, dass wir dann eine, ja, in Wahrheit eine Geistgestalt, Körpergestalt, wie immer man es nennen will, einen Auferstehungsleib auf jeden Fall haben, der aber ganz individuell unserer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft und heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Witten,_2026&amp;diff=31640</id>
		<title>Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Witten, 2026</title>
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		<updated>2026-05-04T22:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Rohtext Claude Sonnet 4.6 Adaptiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-4-24.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_UakEvpoI5E|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 24. April 2026 in der Christengemeinschaft Witten. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages vom 24. April 2026 in der Christengemeinschaft Witten==&lt;br /&gt;
+++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung von Menschenhand/Geist. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung: Widersacherkräfte als Bestandteil des Lebens 00:00:17 ===&lt;br /&gt;
Ja, ich freue mich, dass wir hier gemeinsam ein nicht ganz so einfaches Thema behandeln dürfen, über das Böse in unserer Zeit und den Umgang mit den Widersachern in uns und um uns. Also wir haben sie innen, wir haben sie außen, um uns. Es geht eigentlich nur darum, sich dessen bewusst zu werden, weil wir haben sie schon seit langer Zeit, seit Beginn der Menschheit, eigentlich in Wahrheit begleiten sie uns, sie sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und durchaus haben sie auch positive Wirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man denkt immer, es ist nur negativ, es ist Verführung und es geht ins Schlechte, ins Gefährliche, in den Weltuntergang hinein, wie oft ist heute von apokalyptischen Zeiten die Rede. Ich halte gerade seit langer Zeit, seit über 300 Vorträgen über die Apokalypse, und versuche zu vermitteln, dass Apokalypse nichts mit Weltuntergang primär zu tun hat, sondern, es heißen ja die ersten Worte der Apokalypse, Apokalypsis Jesu Christi. Es heißt wörtlich übertragen, die Offenbarung des Christus, und das ist etwas, was das Anliegen dieses Werkes ist, den Menschen den bewussten Zugang zum Christus zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als etwas, was nur zu glauben ist, weil es große Religionsstifter gesagt haben und weil es in den Büchern steht, sondern dass es zu Erfahrung werden kann, zu einer geistigen Erfahrung, die Begegnung mit dem Christus. Die durchaus – es gibt ja viele Berichte darüber –, dass gerade Menschen, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs im KZ gefangen waren oder so, dass viele von denen, und nicht unbedingt nur Christen, sondern auch Juden, die ja vielfach eingesperrt waren dort, manche von ihnen Christus-Erlebnisse hatten. Das heißt, ein Erlebnis, von dem sie wussten, das ist der Christus, der mir begegnet. Das ist eine Kraft der Liebe, die zuströmt, die ausströmt, aus der Kraft gibt. Den Menschen. Und die es ihnen vielleicht so viel Kraft gegeben hat, diese schwierigen Bedingungen in diesen Konzentrationslagern zu überleben, die sie vielleicht sonst nicht überlebt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Liebe, diese christliche Liebe, das was der Christus aussendet, ist eine Lebenskraft, eine belebende Kraft. Belebend im gesundheitlichen Sinn, belebend aber auch im geistigen Sinn, dass wir in unserem Denken, in unserem Empfinden, in unserer Wahrnehmung lebendig werden und nicht nur am Toten, am Abgestorbenen hängen bleiben. Unsere Zeit ist eigentlich wunderbar groß geworden, indem sie eine Technik entwickelt hat, indem sie eine Naturwissenschaft, eine exakte Naturwissenschaft entwickelt hat, aber alles das beruht auf einem im Grunde Totendenken. Auf einem zwar logisch ableitenden, sicheren Denken, aber das ist noch nicht das Gebiet des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher versucht man ja heute auch, wenn man in den Naturwissenschaften das Leben zu erklären versucht, dann erklärt man, wie die chemischen, biochemischen Prozesse ablaufen, wie die Evolution funktioniert, durch Zufall wird halt immer eine neue Mutation erzeugt und wenn es eine bessere Variante ist, dann überlebt sie halt besser als die anderen, und das alleine wäre der Motor der Entwicklung der Menschheit, der Welt, des Lebens auf Erden überhaupt. Da ist durchaus etwas Wahres auch dran, aber es ist nur die Außenseite. Es ist nur die Außenseite, weil niemals würde eine schöpferische Entwicklung funktionieren, wenn nicht auch der Geist dahinter steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten Mutationen, äußerlich kann man das ja durchaus so sehen, aber es sind Veränderungen, hinter denen nicht nur der blinde Zufall steckt, sondern wenn ich das Wort Zufall in einem höheren Sinn nehme, fällt auch etwas Geistiges zu, etwas Gestaltendes, eine gestaltende Kraft, und diese Kraft ist in Wahrheit die Christuskraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Johannesevangelium und die schöpferische Kraft des Christus 00:04:41 ===&lt;br /&gt;
Christus ist der, der laut auch der Bibel, wenn Sie das Johannesevangelium nehmen, im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. Und das Wort, das lebendige Wort, ist der Christus. Er ist der, der die Welt gestaltet hat, nicht die Vatergottheit. Die Vatergottheit bleibt eigentlich im Grunde ganz im Verborgenen und der Weg zur Begegnung mit dem Vater führt, wenn überhaupt, über den Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er trägt es im Hintergrund. Das haben schon in der Vergangenheit große Denker, große Philosophen, große Gläubige, auch das erkannt, Theologen, wenn man sie so nennen will, frühe Theologen. Wenn man nimmt den Johannes Gottius Eroigena, der beschreibt es ganz deutlich, die Gottheit ist die nicht geschaffene und nicht schaffende Wesenheit, die vierte und höchste Stufe überhaupt des göttlichen Seins, die es gibt, die nicht schaffende. Er ist nicht geschaffen und auch nicht schaffend. Er hat sich zurückgezogen und der eigentlich Schaffende in unserer ganzen Weltentwicklung ist der Christus. Er ist der, der die schöpferischen gestaltenden Impulse in die Welt gebracht hat, die unsere Welt gestalten, vom Kleinsten bis zum Großen und auch weit über unsere Erdenwelt, über unsere Kleine hinaus, weil der ganze Kosmos mit dazugehört in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine geistig gestaltende Kraft, und wie Sie wissen, ist diese gewaltige geistige Kraft, dieses geistige Wesen, dieses höchste geistige Wesen, der ja noch dazu mit der Vatergottheit und mit dem Heiligen Geist in gewisser Weise eine Einheit bildet und trotzdem auch etwas Eigenständiges ist, auch so ein riesiges Rätsel, das es zu lösen gilt und zu verstehen gilt irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jedenfalls kann man sagen, der Christus ist der, der in der Welt tätig ist. Der Vatergott ist die Seite der Gottheit, die alles unten trägt, aber nicht gestaltet, nur trägt. Es trägt, es dem sozusagen den Boden bereitet, dem was der Christus schaffend wirkt. Und dann kommt noch der Heilige Geist dazu, der Geist, der auch in uns wirken kann. Wenn Sie denken an das Pfingstwunder, das heißt, es lebt auch diese Kraft, kann in uns aufleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Paradies und der Fall: Die Aufgabe, Gut und Böse zu erkennen 00:07:42 ===&lt;br /&gt;
Das einmal so als Einstieg und als Gegenkraft zu dem, was die Widersacher jetzt sind. Weil wenn man jetzt die biblische Erzählung hernimmt mit der Schöpfung des Menschen, kennen Sie ja das Bild mit der Paradieses-Erzählung zunächst einmal, wo Adam und Eva sind und durch die Schlange, das heißt durch einen Widersacher, durch den luziferischen Widersacher verführt werden, und ihr werdet sein wie Gott, also eure Augen werden geöffnet, ihr werdet das Gute und das Böse erkennen und daher sein wie Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir leben jetzt in einer Zeit, wo wir das Rätsel des Bösen und natürlich damit auch das Rätsel des Guten zu lösen, zu lösen sollen, versuchen sollen es zu lösen zumindest. Das heißt, nicht es nur hernehmen aus der Überlieferung, weiß ich, da steht in der Bibel die zehn Gebote, die sicher gültig sind, aber weiß ich, warum sie gültig sind? Ja, natürlich nehmen wir an, wenn ich es nicht einhalte, wäre es schlecht, aber dieses Wissen, das wir haben über das Gute und das Böse, ist wirklich zu unterscheiden. Wie weit können wir es aus uns selbst schöpfen? Jeder einzelne Mensch aus sich selbst, weil es kommen immer wieder Situationen im Leben auch auf einen heran und in der Welt immer, weil die Welt sich entwickelt, Neues bietet, immer wieder neue Herausforderungen bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade die Herausforderungen des 20. und 21. Jahrhunderts sind gewaltig, wenn Sie denken, eben gerade durch die große Entwicklung der Naturwissenschaften und der damit verbundenen Technik, wie sich die Kriege, die Kämpfe in der Welt verändert haben. Kriege gab es sicher schon in fernster Vergangenheit und die Menschen waren immer auch mal nicht friedlich und sind auch kriegerisch miteinander umgegangen, aber nur die Kräfte, die dabei in Bewegung gesetzt werden in der Welt, werden immer größer, immer stärker. Das heißt, der Mensch braucht gar nicht mehr kämpfen mit dem anderen direkt, sondern er drückt auf einen Knopf im Prinzip und löst etwas aus, was dann automatisch selbst den Gegner tötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt es heute schon, das ist gängig, also die Drohnen, die ausgesendet werden und die den Auftrag sozusagen haben, eine Zielperson gezielt zu töten, gezielt in einer Menge von anderen Menschen den zu töten, wenn er im Verein ist irgendwo, und das wird heute bereits eingesetzt. Das wird eingesetzt. Es ist verboten theoretisch noch, dass diese Maschinen, diese Drohnen mit der künstlichen Intelligenz, die sie steuern, dass sie es selbstständig machen. Es sollte zumindest laut Vereinbarung, die aber keine weltweite Gültigkeit im Grunde hat, sondern manchmal hält man sich dran und manchmal nicht, dann entscheidet die künstliche Intelligenz selbst: Aha, das ist mein Ziel, das ich töten soll. Das ist der Krieg der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen nicht glauben, dass es so laufen wird wie im Zweiten Weltkrieg, sondern der Krieg, der mittlerweile längst schon läuft, der Dritte Weltkrieg, heißt, dass gezielt in der Welt Menschen ausgeschaltet werden, die vielleicht einen nicht gewünschten Weg der Menschheit bereiten könnten. Im Kleinen wie im Großen ist das der Fall. Ich will Sie damit nicht schrecken und schocken, aber so läuft die Welt heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahriman: Der Geist der Finsternis und das technische Böse 00:11:33 ===&lt;br /&gt;
Es laufen andere Dinge auch, aber da wir uns jetzt einmal mit dem Bösen auseinandersetzen, müssen wir sehen, welche Kraft das Böse heute entwickelt hat. Und diese Kraft, gerade diese technische Verstärkung, das ist eine Gabe einer geistigen Wesenheit, die Rudolf Steiner als Ahriman bezeichnet. Das ist die Wesenheit, der Name kommt aus der urpersischen Mythologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der urpersischen Mythologie ist der Ahriman der große Gegenspieler von Ormuzd, dem eigentlichen Sonnengeist, und Ahriman ist der Geist der Finsternis. Der Finsternis des Toten, des Absterbenden, des tötenden Prinzips, während das Sonnenprinzip des Ormuzd das lebensspendende Prinzip ist. Ist das lange Zeit noch vor dem Christentum, wie es entstanden ist, entstanden. Und dieses Böse-Prinzip zu fassen fällt in eine Zeit, wo die Menschen überhaupt erst langsam, langsam beginnen, die äußere Welt annähernd so, wie wir, wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir denken uns, ja, Menschen, schon die ersten Menschen haben die Welt so gesehen. Ein Affe – wenn er in die Welt schaut, weil ja die Mär geht, dass wir vom Affen abstammen, in Wahrheit ist es irgendwie umgekehrt, aber das ist nur eine Randbemerkung –, nämlich wir kommen in das mehr Tierische immer mehr dann hinein, wenn wir nicht selber uns tragen, wenn wir nicht selber die Verantwortung für uns übernehmen. Das geht bis in die Haltung hinein, und das heißt, wenn man heute öfter sieht, wie Menschen so sehr mit hängenden Schultern gehen, nicht sich aufrichten können, so wirklich ganz, sondern sich eben tragen lassen durch ihr Skelett im Prinzip, dann haben wir eine Tendenz ins Affische hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner schildert das sehr stark, wie in der Zukunft es durchaus kommen wird, dass man den Menschen ihre moralische Qualität an der ganzen Körperstatur, an der Körperhaltung, am Gesicht, in den Gesichtszügen und so weiter ablesen wird können. Das soll jetzt nicht sein, dass man sagt, aha, jetzt äußerlich kann ich diskriminieren, ich seh sofort, wie du reinschaust, du kannst nur böse sein. Nein, wir werden überhaupt ein Erkenntnisvermögen entwickeln müssen in unserer Zeit jetzt. Also wo lebt Gutes, wo lebt Böses, in jedem Menschen beides. Es ist nur die Frage, was die Überhand gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem sollten wir uns in unserer Zeit auseinandersetzen, das ist die Aufgabe, eine wesentliche Aufgabe unserer Kulturepoche, mit dem umzugehen und selber es zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erinnyen und die Stimme des Gewissens im Griechentum 00:14:37 ===&lt;br /&gt;
Wenn man noch weitergeht, ich habe das gestern im Vortrag auch erzählt, wenn man etwa in die griechisch-lateinische Zeit, ins Griechentum überhaupt, so ins klassische Griechentum zurückgeht, wenn man liest die Schilderungen von Homer zum Beispiel, die Ilias und die Odyssee, wird sehr deutlich, dass der Mensch diese Fähigkeit, aus sich heraus zu beurteilen, ob er etwas Gutes oder Schlechtes getan hat, eigentlich nicht hat. Es sind die Götter, die ihn führen oder vielleicht auch verführen, aber er hat noch nicht den freien Willen wirklich voll entwickelt, dass er sich dagegenstellen könnte und anders entscheiden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war dann tatsächlich so, so haben die Menschen es auch wirklich erlebt, weil sie eben noch in der Griechenzeit nicht nur die sinnliche Welt gesehen haben, obwohl gerade das Griechentum so wunderbar erwacht, einen großen Schritt dorthin macht, aber trotzdem, wenn sie zum Beispiel jemanden umgebracht haben, dann wurden sie von den Erinnyen verfolgt, von den Rachegeistern des Toten, des getöteten Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das war ein so starkes, natürlich inneres Erlebnis. Das waren keine äußeren Gestalten, aber das stieg als geistiges, seelisches, hellsichtiges Erlebnis in ihnen auf und das war so stark, dass viele sich selbst der Justiz ausgeliefert haben, wohlwissend, dass sie dann getötet werden, dass sie hingerichtet werden, in der Hoffnung, dass sie diesen Erinnyen dann Genüge leisten und befreit sind von diesem Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns dazu sagen, dass sie auch noch, zumindest in der Frühzeit, wo die Odyssee und die Ilias und dergleichen geschrieben wurden, auch noch überzeugt waren, dass es ein Weiterleben nach dem Tod gibt, in welcher Sphäre auch immer, und das heißt, dass dort diese Erinnyen sie auch unter Umständen verfolgen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild ist ja dann weiter gesponnen worden. Wir stehen heute in einer Zeit, die mit der griechischen Zeit beginnt, beginnt es in einer Zeit, wo wir nicht mehr von Erinnyen verfolgt werden. Ja, vielleicht von irgendwelchen Traumata, denke ich mir schon. Also wenn jemand einen anderen Menschen umbringt, vielleicht im Affekt, da ist man trotzdem innerlich erschüttert irgendwo, obwohl es natürlich heute auch eiskalte Mörder gibt. Aber ein unter Anführungszeichen normaler Mensch bewegt das trotzdem irgendwo. Es muss etwas Fürchterliches sein, wenn einem das passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele Menschen, die im Krieg dazu gezwungen wurden, andere zu töten, haben fürchterlich gelitten darunter. Es waren also nicht alle, die einfach, jawohl, ich schieße und er schied und hab vielleicht sogar die Genugtuung, etwas Gutes getan zu haben. Viele haben mit Absicht daneben geschossen, was sie natürlich nicht durften, aber sie haben das Risiko auf sich genommen, weil sie sehr richtig gespürt haben, das zerstört etwas in meiner Seele, und das ist eigentlich schlimmer als alles, was mir sonst noch passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so die Aspekte des Bösen in der Welt. Aber es ist eben, wie gesagt, heute durch die Technik die Auswirkungen der bösen Impulse in der Welt werden viel, viel stärker. Es ist nicht mehr in einem kleinen Umkreis, sondern es betrifft im Grunde immer die ganze Welt. Es hat Auswirkungen. Wurscht, wenn ein kleiner, kleiner Konflikt, der kriegerische Konflikt, sich entwickelt, irgendwo, sehr schnell wirken Kräfte und tragen das in die ganze Welt hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht ja, wie heute das, was passiert jetzt in der Auseinandersetzung mit dem Iran oder sonst wo, es hat Wirkungen sofort in der ganzen Welt. Das sind nur die greifbaren äußeren Wirkungen, viel stärker sind noch die geistigen Wirkungen für die Menschen, die daran beteiligt sind, dieses Unheil in die Welt zu tragen und die eigentlich auch ein schweres Schicksal damit auf sich laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Guten und Bösen aus sich selbst schöpfen 00:21:00 ===&lt;br /&gt;
Also was unsere Zeit eigentlich fordert, ist, dass wir jetzt zu einem ganz klaren Wachbewusstsein kommen. Wo ist etwas Gutes in der Welt, wo ist etwas Böses? Und schauen Sie sich heute an, was an Nachrichten über unser Weltgeschehen da ist, ja, wie soll ich das beurteilen? Es ist gar nicht so einfach. Ja sicher, man kann sagen, alle Kriege sind böse, gut, aber das löst das Problem noch lange nicht. Sondern wir müssen differenzierter sehen, wo sind Kräfte da, die das Gute fördern, wo sind Kräfte da, die das Negative fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann bitte eben nicht immer schauen, wenn die Zeitungen schreiben, das sind die Bösen, ob das wirklich unbedingt die Quelle des Bösen ist, sondern dass die vielleicht auch nur hineingezogen wurden in das Ganze. Also, selbst sich ein Urteil zu bilden, das Gute und das Böse zu erkennen, heißt eigentlich, selbst, aus sich selbst heraus, die Wahrheit zu erkennen und das Urteil sich zu bilden. Selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann man natürlich auch daneben hauen, aber es ist immer noch besser, als wenn man es nur den Nachrichten entnimmt, die einem entgegenkommen und wo einem gesagt wird, das ist gut und das ist schlecht. Das sind die Mittel, die auch die Machtmenschen in der Welt gebrauchen, indem sie den Menschen dann genau sagen und genau ihnen einhämmern lassen, was das Gute ist und was das Schlechte ist. Das ist aber das, was ihren Interessen dient und nicht dem Wohle der Menschheit primär. Das sind ganz wenige, das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wenn die Welt friedlicher werden soll, kommt es darauf an, dass so viele Menschen wie möglich aus sich heraus erkennen, was das Gute und was das Böse ist. Und wir dürfen nicht auf den Frieden warten, den uns die Politiker bescheren werden. Wobei es durchaus auch große Menschen gibt, mit großer moralischer Verantwortung, die sehr wohl das Gute und das Böse erkennen, aber sie sind eher die Ausnahme. Die, die das Weltgeschehen großteils bestimmen, sind halt die Kämpfer, die sagen, unsere Interessen, mein Interesse und meiner Machtgruppierung, das steht im Vordergrund. Und sie sprechen es vielleicht nicht so deutlich aus, aber für sie ist das Gute ganz einfach das, was meinen Interessen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt also zu erkennen, wo liegt die Kraft, die Kraft, das Gute wirklich zu erkennen, was gibt uns diese Kraft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich und das Ego: Der Weg zur eigenen Individualität 00:24:10 ===&lt;br /&gt;
Naja, wir sind Menschen, die mit einem Ich begabt sind. Wir sind jeder eine eigenständige Individualität, egal aus welcher Abstammung wir vielleicht auch stammen, aber unsere Individualität ist einzigartig. Einzigartig. Nur, es ist das, was man als unser Ich bezeichnen kann, im Unterschied, oder zur Unterscheidung, von unserem Ego. Das Ego ist so ein seelisches Abbild oder verzerrtes Abbild unserer Ich-Kraft. Das Ego ist das, das immer sagt, ja, was nützt mir, was mag ich, was mag ich nicht? Und ich versuche natürlich in der Welt immer das zu erreichen, was mir primär mal gut tut. Vielleicht nehme ich meine Familie auch mit hinein, weil wenn es der schlecht geht, geht es mir auch schlecht, also sorge ich für sie auch, aber die Nachbarfamilie, die soll hier bleiben, wo sie ist, die interessiert mich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die christliche Liebe zum Beispiel geht viel weiter, sie geht dorthin, dass ich einem Menschen, einem wildfremden Menschen vielleicht helfe und es mir persönlich im Grunde gar nichts bringt. Ich könnte auch vorbeigehen und sagen, es interessiert mich nicht. Und oft ist es so, es sind ja nicht immer so spektakuläre Dinge, es ist oft nur vielleicht ein offenes Ohr für jemanden zu haben, der in Not ist, der an irgendwas leidet, mit irgendwas seelisch nicht fertig wird, ihm einfach zuzuhören. Es ist im Prinzip ganz einfach. Ich rede nicht von den spektakulären Dingen, sondern nur von dem bewussten sich Hinwenden zu einem anderen Menschen und ihn nicht nur äußerlich zu nehmen, sondern zu versuchen zu erkennen, mitzuerleben, was geht denn in dir vor, was bewegt dich, wo ist dein Problem, was kann ich dir vielleicht geben, und es ist unter Umständen nur ein weckendes Wort, das den anderen dazu bringt, seine Kraft zu mobilisieren und nicht in Lethargie zu verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft ganz wenig, was notwendig ist. Es kann natürlich auch ganz viel sein, man setzt sich ein, fährt als Arzt in irgendeiner Kriegszone oder wohnt und nimmt viele Risiken auf sich. Das Spektrum ist sehr breit, aber es liegt an diesen einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und keine Organisation als solches, keine Regierung, kein Menschheitsführer kann uns das abnehmen. Wenn er ein Guter ist, ebnet er ein bisschen die Wege, aber trotzdem müssen wir selber initiativ werden. Frieden lässt sich nicht von oben her erzwingen, gestalten. Der Friede von oben ist der, wo man auf Befehl reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ägyptische Kultur und die Führung durch das Pharaonentum 00:27:00 ===&lt;br /&gt;
Und wenn es gute Regeln sind, hat das in der Vergangenheit einigermaßen funktioniert. Wenn man denkt an die ägyptische Zeit, diese Pyramide ist ja ein Bild auch dafür, dass das Göttliche von oben wirkt und mit diesem Göttlichen ist der Pharao verbunden, der holt die Weisheit herunter und lenkt dadurch das Leben der Menschen, so dass es am optimalsten ist. Und das hat tatsächlich in der Frühzeit der ägyptischen Kultur einigermaßen funktioniert. Und die einzelnen Menschen, die das Land angebaut haben, wären nicht fähig gewesen, selber zu entscheiden, was muss ich da alles tun, wie groß muss ich mein Feld machen, wie muss ich das bearbeiten, wo tue ich das hin, sie wären überfordert gewesen. Das geht vielleicht noch in einer kleinen Familiengemeinschaft oder einer kleinen Stammesgemeinschaft, aber nicht dort, wo es ein großes ägyptisches Volk wird. Da braucht es jemanden, der die Weisheit hat, Richtlinien zu geben, das zu lenken, zu ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht umsonst waren viele Menschen, wenn der Pharao gestorben ist, dann in Verzweiflung. Wirklich in Verzweiflung, weil ihre geistige Quelle sozusagen erloschen ist. Da war es nämlich das Ich des Pharao, der etwas Geistiges hereingeholt hat, was die einzelnen Menschen noch nicht hereingeholt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber auch trotzdem die ägyptische Zeit insofern etwas Interessantes, als eine geistige Verdunkelung stattgefunden hat. Und dass man den Zugang zum Geistigen nur mehr durch einen schwierigen Einweihungsweg finden konnte. In der urpersischen Zeit hatten die Menschen noch mehr einen Einblick unmittelbar ins Geistige. Sie hatten zwar noch nicht die Freiheit verwirklicht, aber sie hatten bildhafte Visionen vor sich, die sie ja relativ sicher durch das Leben geleitet haben. Und das hatte die Mehrzahl der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich die großen Geistigen früher mehr und hatten mehr die Überschau, aber für die kleinen Dinge im Leben hatten die Menschen auch diesen Einblick. Sie sahen geistige Wesenheiten, wenn man so will. Sie sahen sie mehr noch als die äußere Welt, obwohl sie mit ihr geschickt umgehen konnten. Wir glauben immer, die Menschen in der Vergangenheit waren genauso wie wir, nur hatten sie weniger Technik und weniger Wissen. Nein, sie haben die Welt auch anders erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich noch weiter zurückgehe in die urindische Zeit und davor noch, also Eiszeitkultur, atlantische Zeit, wenn man so will, sie haben gelebt in der geistigen Welt im Prinzip. So haben sie das meiste erlebt. Deswegen konnten sie trotzdem schon mit der Umwelt umgehen, Werkzeuge gestalten und dergleichen, aber nicht mit einem solchen Bewusstsein wie wir heute, mit einem ganz anderen Erleben. Sie haben sogar die Dinge oft mit traumwandlerischer Sicherheit gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen das, der Schlafwandler ist jemand, der in der Nacht, er ist gar nicht bei sich, aber er geht sicher die Stufen hinunter, klettert vielleicht sogar aufs Dach. Wehe ihn dann aufzuwecken, weil dann stürzt er sich herunter. Sie finden den Weg, die Sinne funktionieren, alles, aber er weiß nichts, nichts davon, gar nichts. Es ist Tiefschlaf, also ein ganz weggetretener Zustand im Grunde, und trotzdem findet sich der Mensch zurecht, aber er kriegt nichts mit davon, aber er tut die richtigen Dinge und kann sich bewegen in der Welt, sicher bewegen, sogar vielleicht sicherer, als wenn er nachdenkend grübeln müsste, wie tue ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in gewisser Weise so bei Sportlern zum Beispiel, wenn ein Tennisspieler angenommen wird, der jedes Mal nachdenken muss, wie mache ich das jetzt am besten, das muss im Schlaf funktionieren. Wir sagen ja, das kann ich im Schlaf, wenn man mich aufweckt, ich kann das im Schlaf, das ist kein Problem. Da sind wir viel, viel mehr in der Wirklichkeit. Unser Verstand ist mühsam eigentlich in Wahrheit, dort wo es darum geht, spontan, hier, jetzt, sofort, in dem Moment, in der Zehntelsekunde, zu reagieren auf etwas. Da haben wir keine Zeit, lang zu grübeln, soll ich das, soll ich das, soll ich jenes. Wenn jemand, wo er unterzustürzen droht, muss ich mich entscheiden, wie mache ich das, kann ich ihn retten, kann ich ihn greifen, dann werde ich vielleicht auch hinunterfallen oder sonst was. Bis ich da zu einer Entscheidung komme, ist er schon längst unten. Also da muss ich ganz spontan sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind jetzt immer mehr in das hineingekommen, dass dieses aus einem sicheren Instinkt heraus zu handeln und zu reagieren, dass das immer mehr verschwindet und wir immer mehr gefordert sind, alles bewusst anzugreifen. Wir können dann trotzdem Routine in vielen Dingen entwickeln, aber wir brauchen immer den großen Überblick, den wir uns bewusst erwerben, bewusstes Verständnis dazu haben. Und das ist halt auch, wie man mit den ganzen Problemen, die in der Welt heute da sind, wenn man irgendwo verbessert mitwirken will, man muss sich auf sich selber stützen, das zu beurteilen, was kann ich hier, wo ich stehe, machen, ganz einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacherkräfte als Lehrmeister: Das Schicksal als Spiegel 00:33:24 ===&lt;br /&gt;
Manche werden auch so weit sein, dass sie sagen, ja, ich kann auch dort hinfahren und dort was unternehmen, ich habe Fähigkeiten dazu. Wenn ich hinfahre und eigentlich nichts kann, dann werde ich wahrscheinlich mehr Schwierigkeiten dort erstens selber haben und vielleicht den Leuten noch mehr Schwierigkeiten bereiten. Es gibt auch Menschen, die wollen helfen um alles in der Welt, aber sie haben zwar den Willen, und sie bringen mehr Chaos hinein, als sie Hilfe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Menschen sind unterschiedlich, also es geht darum sich selbst einzuschätzen, wie man ist, das zu lernen. Und dass wir lernen, selbstständig zu werden, dazu helfen uns diese Widersacherkräfte. Also die, die uns immer die Schwierigkeiten in den Weg legen, an denen lernen wir es. Ist schon klar, niemand wird glücklich sein, ach jetzt habe ich schon wieder die Katastrophe in meinem Leben, aber in Wahrheit lernen wir etwas daran. Nachher, vielleicht 20 Jahre später, wissen wir, Gott sei Dank ist das damals passiert und ist gut ausgegangen, aber ich habe viel daraus gelernt. Aber natürlich freiwillig sich in so etwas hineinzustellen, wenn man es irgendwie vermeiden kann, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück haben wir das Schicksal, das uns aber so führt. Manchmal in Situationen, wo wir gar nicht auskommen. Und das Interessante ist, wer führt uns denn da? Eigentlich. Wir uns selbst. Unser wirkliches Ich. Unser wirkliches Ich kann das alles, weiß das alles. Nur unser kleines Ego, unser Alltags-Ich sozusagen, das weiß zunächst einmal nichts davon oder wenig. Oder weiß mehr, lieber die angenehmen Dinge. Die unangenehmen verschlafen wir lieber, solange es irgendwie geht. Aber unser wirkliches Ich weiß es. Und jetzt ist die Zeit da, dafür aufzuwachen. Das zu erkennen. Das zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Ich-Kraft lebt der göttliche Funke. Es lebt drinnen eine Geistigkeit, eine schöpferische Geistigkeit, die zwar im Miniaturmaßstab, aber gleich der göttlichen Schöpferkraft ist. Und dieses Ich gilt es heute zu entdecken. Ich habe oft in meinen Vorträgen gesagt, ja, wir reden zwar immer von Ich, Ich, Ich, aber wir wissen es nicht. Wir wissen so viel wie von einem Loch in der Wand. Da sehen wir ein schwarzes Loch, aber mehr sehen wir nicht. So viel wissen wir von unserem Ich. Es ist da irgendwo so ein Punkt da, eigentlich so ein dunkler Punkt, vielleicht leuchtet einmal etwas heraus, aber wir erkennen noch nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssten eigentlich nur durch das Loch durchschauen einmal. Und zu sehen, die andere Seite zu sehen, nicht die äußere, die nur ein Abdruck oder ein Abbild dessen ist, was dahinter steckt, sondern unser wirkliches Ich zu ergreifen. Jeder Künstler tut das. Und jeder Mensch tut es trotzdem in seinem Leben. Es geht darum, es bewusst zu tun. Jeder Mensch hat Momente, wo er einen Einfall hat. Das ist etwas, was aus dem Geistigen kommt. Und wo er es dann vielleicht sogar umsetzt in die Praxis. Und wo er nachher genau weiß, ja, das musste ich tun, das war richtig. Und nachher verstehe ich es erst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Interessante bei dem, wo man wirklich aus dem Geistigen agiert, dass die Entscheidung fällt und nachher weiß man, dass sie richtig war. Oder im Moment vielleicht weiß man es sogar, aber man kann es nicht planen vorher. Man kann es nicht planen. Man kann es nicht lernen nach Lehrbuch, sondern man muss offen sein, die Situation, den Moment wirklich wahrzunehmen, wach dabei zu sein und dann zu spüren, wie eine eigene Kraft in einem selbst lebendig wird, mit der man als der Mensch, der man ist, eingreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das neue Jerusalem und die Mitarbeit des Menschen 00:44:15 ===&lt;br /&gt;
Wenn ich nicht Arzt bin, kann ich nicht jetzt eine Operation durchführen. Da wäre ich wahrscheinlich mehr Unheil anstellen als sonst was. Da wäre ich eher schauen müssen, wie ich den schnell zu einem Arzt bringe. Aber andere Dinge kann ich wieder selbst ausführen, wo man auch seine eigenen Fähigkeiten abschätzen kann, die man hat. Wo man vielleicht etwas einsetzt, was man schon lange geübt und gelernt hat, aber eigentlich nichts damit getan hat, nur so nebenbei, und auf einmal braucht man es. Das sind die Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir haben jetzt die Widersacherkräfte, die uns immer wieder herausfordern und entgegenstehen. Das eine ist das sogenannte ahrimanische Prinzip, das ist also dieser Gegenspieler des Ormuzd in der urpersischen Zeit, der Geist der Finsternis. Es ist der Geist, der einmal das geistige Licht verdunkelt. Bis dahin haben die Menschen bis zur urpersischen Zeit, bis gegen Ende sogar der urpersischen Zeit noch, praktisch alle die geistige Welt miterlebt. Man kann sich das jetzt gar nicht mehr vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Goethe hat eine gewisse Vorstellung von der sinnlich-sittlichen Erkenntnis. Das heißt, er sieht das Sinnliche und zugleich sieht er das Geistige drinnen und sieht, wie aus dem zum Beispiel die Pflanzenformen sich bilden, wie die Tiere sich entwickeln. Er sieht, wie eigentlich der Mensch das Urbild aller Lebewesen auf Erden ist, aller Tiere sogar. Womit man mit einem gewissen Recht sagen kann, eigentlich stammen die Tiere vom Menschen ab. Das ist eine alte geistige Weisheit, die da ist, natürlich nicht in äußerer Form. Natürlich sind wir nicht vor drei Millionen Jahren in der Gestalt auf Erden herumgelaufen. Aber die geistige Kraft, die in uns steckt, unsere Ich-Kraft, die damals schon da war, nur völlig geschlafen hat, aber sie war sehr wohl tätig, und sie hat, bevor wir so da gestanden sind auf Erden, viele Versuche gemacht, auf der Erde Fuß zu fassen. Und das Ergebnis davon ist die Tier- und Pflanzenwelt, die entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben, das auf der Erde entstanden ist, aus dem allgemeinen Leben der Erde, das da war. Weil die Erde selbst ist zunächst ein sehr lebendiger Planet gewesen. Die Erde selbst war das Ur-Lebewesen in gewisser Weise und sie ist sozusagen geimpft worden mit dem Samen des Menschen. Der Mensch war der Same, der jetzt dieses Leben aber in einzelne Lebensformen umgestaltet hat. Das waren wir dabei. Das Ich war schon immer und wird immer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen halt jetzt in einer Phase drinnen, wo wir so da stehen und in uns oder durch uns wirkt diese Ich-Kraft. Diese geistige Kraft, die wesensgleich ist, aber im ganz kleinen Maßstab der Schöpferkraft, der Weltgestaltungskraft, die der Christus bringt. Das ist der Christus in uns, im Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so schön in der Übersetzung von Emil Bock der Apokalypse. Da steht in übersetzter Form, da geht es um die Gemeinde von Thyatira, das entspricht der griechisch-lateinischen Zeit, dort wo das Ich erwacht ist im Menschen, und da steht drinnen als Wort des Christus selbst: Die gleiche Vollmacht, das Ich, soll ihm gegeben sein, dem Menschen, die ich von meinem Vater empfangen habe. Die gleiche Vollmacht, das Ich, soll ihm gegeben sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Es gibt andere Übersetzungen, wo das nicht so deutlich herauskommt, aber da hat Emil Bock sehr genial den wirklichen Sinn dieses Wortes dort erfasst, weil auch tatsächlich eben in die griechisch-lateinische Zeit so das erste Aufwachen eines wirklichen Ich-Bewusstseins da ist bei den einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da geht es los, seit diesem Zeitpunkt können wir dem näher kommen. Und ein großer Antrieb, wie es dann weitergegangen ist, eine große Kraft, wo das also mehr als bekräftigt wurde, ist das Mysterium von Golgatha, das Erdenleben des Christus. Gott wird Mensch, das Göttliche wird Mensch, damit im Menschen ein Göttliches erwachen kann, ein eigenständiges Göttliches in Wahrheit erwachen kann. Weil das liegt im Schöpfungsplan drinnen, dass wir Menschen Mitschöpfer werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vatergottheit hat sich sowieso zurückgezogen, sie trägt alles im Untergrund, aber sie ist die nicht geschaffene und nicht schaffende Gottheit eigentlich. Also sie tut nichts dazu, der Christus tut etwas und übergibt aber immer mehr auch Aufgabe an uns. Das heißt, es liegt auch am Menschen, die Welt weiter zu führen, weiter zu bringen, in Wahrheit sogar über das Ende dieses Erdenplaneten, wie wir ihn jetzt kennen, hinaus. Also das ist ein Blick in eine weite Zukunft noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bleiben wir ein bisschen am Boden, am Teppich sozusagen oder am Erdboden. Es gilt auch die Erde umzugestalten, mitzugestalten. Daher ist einerseits verständlich, wenn viele Menschen heute sagen, ja, der Mensch vernichtet, er ruiniert die Natur, er ist eigentlich ein Schädling in der Natur. Viele meinen das ja. Aber das ist zum Teil wahr, das ist Wirkung der Widersacher auf uns, dass wir manchmal in ganz falsche Richtungen gehen. Aber würden wir nicht aktiv arbeiten an der Welt, sie pflegen, sie hegen, sie weitergestalten, dann würde sie noch viel früher sterben. Sie ist nämlich bereits über ihren Höhepunkt hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brauchen wir uns jetzt keine Angst haben, dass das morgen die Erde zusammenbricht. Es sind lange kosmische, lange Zeiträume. Aber wir sind über die Mitte der Entwicklung hinaus. Und so wie wir nicht ewig in dieser Menschengestalt, in der heutigen, herumlaufen werden auf der Erde, sondern eben irgendwann auch sterben müssen, so muss auch die Erde irgendwann sterben. Alles Physische zerfällt irgendwann. Das ist das Wesen des Physischen, dass es auch immer wieder zerfallen muss. Und da ist nichts davon ausgenommen. Selbst die Sterne werden irgendwann zerfallen, erlöschen, und es wird vielleicht wieder was Neues entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls sind wir eingeladen, die Erdentwicklung mitzutragen, mitzugestalten, mitzutragen. Tun wir ja sehr viel schon heute. Die Frage ist, ob immer mit den richtigen Mitteln und immer in die richtige Richtung. Auch da geht es um eine Erkenntnis des Guten und des Bösen. Welchen Weg sollen wir wählen? Nicht alles, was technisch machbar ist, muss deswegen schon gesund und heilsam für die Erde sein. Es geht ja eigentlich um eine Heilung der Erde auch, weil sie ist mittlerweile ziemlich krank geworden. Auch durch unseren Einfluss, aber wir haben auch die Mittel, heilend zu wirken. Und das wird für die Zukunft notwendig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Strada-Apparat und die moralische Technik der Zukunft 00:54:00 ===&lt;br /&gt;
Also nicht einzugreifen in die Weltentwicklung, in die Pflege der Erde, wird ihren noch früheren Tod, ihr Sterben bewirken, ihren Zerfall bewirken. Jedenfalls geht dann schrittweise natürlich, dass kein Leben mehr auf der Erde möglich ist, obwohl der Globus noch irgendwo vorhanden ist. Aber irgendwann ist selbst das zu Ende, sodass dieser Globus selbst zerbricht. Das ist nichts Böses. Es wäre sogar böse, wenn die Erde, so wie sie jetzt ist, in alle Ewigkeit bestehen würde. Dann wäre es etwas ganz Ahrimanisches. Dann würde man sie einfrieren in ihrem materiellen Dasein und das in alle Ewigkeit. Das wird sowieso nicht der Fall sein, aber das ist genau das, was ahrimanische Kräfte versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gehört, auch die Vergänglichkeit gehört dazu, um auf eine höhere, geistig auf eine höhere Stufe aufzusteigen und dann natürlich wieder in eine äußere Form auch wieder in die Welt zu kommen, aber auf einer viel höheren Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas, so wie es bei uns ist. Wir können mit der Körperlichkeit, mit der wir geboren wurden, gewisse Dinge erreichen und andere nicht, weil unsere Körperlichkeit es nicht hergibt einfach. Manche sind genial begabt im Denken, andere sind in den Kraftdingen genial begabt, es gibt alles mögliche. Einer ist ein begnadeter Schauspieler, wie auch immer. Und da spielt auch die körperliche Anlage eine Rolle. Nicht jeder Mensch kann alles wirklich gut erwerben. Jeder kann sich herantasten, aber man hat auch seine starken Seiten und seine schwachen Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher legen wir irgendwann in Wahrheit unsere Körperhülle ab, gehen durch eine geistige Erfrischung durch, wo wir uns wieder neue geistige Kraft dadurch holen, dass wir das, was wir im letzten Erdenleben getan haben, gestaltet haben hier im Leben, was wir auch vielleicht schlecht gemacht haben, dass wir das verarbeiten und dann mit neuen Kräften versehen wieder auf die Welt kommen und mehr leisten können, anderes leisten können für das Weltgeschehen. Wir sind Mitbeteiligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir sehen uns so gern halt, und vielfach auch die Wissenschaft oder so, im Grunde ist der Mensch also wie ein größerer Käfer halt, der da herumläuft, mehr oder minder zufällig herumläuft, durch die Evolution herausgekommen ist und irgendwann auch wieder verschwinden wird. Aber es steckt viel mehr dahinter. Ja sicher, wir werden auch einmal diese ganze Gestalt, wie wir sie jetzt haben, so nicht mehr haben. Sie wird in einer viel geistigeren Form zur Erscheinung kommen, wo unser Wesentliches drinnen liegt. Wir werden in eine Zukunft gehen, die zum Beispiel in der Apokalypse dann genannt wird das neue Jerusalem, in das wir eingehen. Eine neue Welt, gestaltet wie ein Würfel interessanterweise. Ein Würfel ist ein Bild für die Erdentwicklung, aber das ist nur ein geistiges Bild. Also man braucht nicht glauben, dass jetzt im Weltraum ein Würfel schweben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wesentliche, was dort herauskommen sollte – so schildert es Rudolf Steiner ganz deutlich, und in Wahrheit ist die Apokalypse des Johannes eine Vorbereitung auch auf das –, es soll dort die Liebe eine Naturkraft werden. Das Naturgesetz dieses neuen Jerusalem ist die Liebe zwischen den Wesen, die dort leben, die diese Welt ausmachen eigentlich, weil alles ist wesenhaft dort. Es sind Elementarwesen, Engelwesenheiten, es sind Menschen. Wir werden auch dort sein, sicher in einer anderen Form als wir jetzt sind. Müssen wir gar nicht spekulieren, wie das alles aussehen wird, aber wir sind dabei eigentlich. Wir haben eine große Zukunft vor uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass wir sie erreichen in gesunder Weise, müssen wir jetzt schon etwas tun. Können wir jetzt etwas tun. Man sagt sich jetzt natürlich, um Gottes Willen, jetzt denke ich an eine neue Welt, eine neue Erde im Grunde, die da entstehen soll. Bitte, wo soll ich da jetzt anfangen? Wir fangen an im Kleinen, wenn wir jetzt das Rätsel des Guten und des Bösen lösen. Das ist eines der vielen Rätsel. Die vorhergehende Kulturepoche hatte andere Rätsel zu lösen. Die griechisch-lateinische zum Beispiel, das Rätsel von Geburt und Tod. Es gibt eine gewisse Antwort darauf und die besteht im Erdenleben des Christus. Mehr will ich dazu gar nicht jetzt sagen, weil sonst redet man stundenlang über dieses Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtige ist für uns heute, das Rätsel des Guten und des Bösen zu lösen, umzugehen mit den Widersacherkräften. Da ist eben einerseits die ahrimanische Kraft, die wir schon genannt haben, die alles im Grunde abtötet, mechanisiert, berechenbar macht. Wo man sagt, der Ahriman denkt sich, die Welt, die beste Welt wäre die, die sich vollkommen berechnen lässt und wo alles im Grunde vorhersehbar ist dadurch. Das ist doch eine optimale Welt, alles geplant, mit perfektem Intellekt geplant, kann nichts schief gehen sozusagen, alles funktioniert. Freiheit gibt es in dieser Welt nicht. Nicht einmal einen freiwilligen Wimpernschlag kann ich machen in dieser Welt des Ahrimans. Das hält er für die perfekte Welt. Ich überlasse es Ihnen zu beurteilen, wie perfekt das wirklich für uns ist, für unser Empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Seite ist der Luzifer, der sagt, ja, ich zeige euch ein übersinnliches Licht in diese Welt, könnt ihr gehen. Es ist aber eigentlich nur die Welt, wo wir sehr stark unser Ego ausleben, unser eigenes Ego strahlend machen, in die Welt hinaus strahlen und damit aber im Grunde nur für unser Eigenwohl sorgen und nicht für einen größeren Bereich. Das heißt, da sind wir auf etwas Kleines, sehr Bescheidenes in Wahrheit reduziert. Was uns heute unheimlich groß ist, der Luzifer verführt uns. Das kann er sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also immer dort, wenn Menschen berichten von Engel-Erscheinungen heute und wie schön das war, dann hat es sich der Luzifer mit Sicherheit. Das darf man nur in der Bibel nachlesen. Immer, wo ein Engel erscheint, das erste ist, fürchte dich nicht, weil die Begegnung niederschmetternd ist. So eine starke geistige Kraft ist da, die man eigentlich fast nicht aushält, die nur ganz wenige Menschen aushalten. Also die, die jedes Wochenende einen Engel erleben, denen darf ich sagen, dass sie nur dem Luzifer begegnen. Der ist schön, der ist angenehm, der ist nicht erschreckend, der ist wohltuend, der ist angenehm, aber er schwächt unsere eigene geistige Kraft immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich die dunkle Seite erkennen wir dann erst recht nicht. Die beiden Widersacherpole sind zwar auch Gegner irgendwo, aber sie unterstützen einander auf der anderen Seite auch wieder. Also der Luzifer hilft dem Ahriman, dass wir seine Strategie, alles zu mechanisieren, alles berechenbar zu machen, dass wir das gar nicht so wirklich wahrnehmen. Damit muss ich mich nicht beschäftigen. Ich sitze meditierend und so lebe ich mein Leben durch und das tut ja der Menschheit gut und allem gut. In Wahrheit tut es nur mir momentan scheinbar gut, aber ich komme immer weiter herunter im Grunde. Ich stelle mich immer weniger auf mich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Erkennen des Guten und des Bösen hängt einmal zusammen damit zu sehen, dass es wirklich Widersacherkräfte gibt. Das sind Kräfte, die in der Welt wirken, die auf mich wirken, die in mir auch wirken und die ich erkennen soll. Die Stimme des Gewissens ist ein Anfang davon, das ist ein nächster Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urbild war das Erleben der Erinnyen, das zu merken, also ein hellsichtiges Erlebnis, das uns geschenkt wurde im Grunde, auch wenn man sich gefürchtet hat davor, aber es hat uns den Weg gewiesen irgendwo. Das ist aber zu wenig für die Zukunft. Wir müssen und sollen es aus der Freiheit erkennen. Das ist das Wichtige. Das heißt, wir sollten den Ahriman erkennen, wo er tätig ist, wo zu viel Intellekt drinnen ist, aber kalter, herzloser, liebeloser Intellekt. Das ist nämlich das Gefährliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Intellekt an sich ist was Gutes, es ist auch eine gute Gabe von Ahriman durchaus, und die Technik, die daraus entsteht, ist auch im Prinzip etwas Gutes. Also wir sollten uns nicht wünschen, in die Vergangenheit zurück, wo wir noch Höhlenmenschen waren oder kurz danach, schon Höhlenmenschen mit Zentralheizung oder so, aber da wäre schon der Ahriman dabei. Nein, es gehört dazu. Rudolf Steiner sagt einmal, die Erde wird ein selbsttätiger elektrischer Apparat werden und daran führt kein Weg vorbei. Aber das ist nicht die ganze Geschichte. Die andere Geschichte ist, dass wir sehr viel dazu beitragen können, Lebenskraft auch in die Erde zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe erst unlängst ein Modell gesehen und kennengelernt von dem sogenannten Strader-Apparat, den Rudolf Steiner aber eher künstlerisch in den Mysteriendramen beschreibt und das nimmt als so künstlerische Darstellung eben eines Apparates in der Zukunft, der durch moralische Kräfte, das heißt durch geistige Kräfte des Menschen angetrieben wird. Was kann man sich darunter vorstellen? Wichtig ist dabei auf jeden Fall, dass die Kraft, die Antriebskraft, eigentlich von uns ausströmt und wenn sie von uns nicht ausströmt, dann kann der Apparat nicht tätig werden. Er wird erst tätig durch die Energie, wenn sie so wollen, aber durch diese geistige Kraft, die wir ausströmen, die aber dann dieser Apparat eben auch in eine äußere Tätigkeit, in eine äußere Kraftwirkung umsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon ist heute noch keine Rede. Das wird vielleicht in drei, vier, fünftausend Jahren in etwa sein. Vorher wahrscheinlich nicht, dass das wirklich funktioniert, im großen Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahriman und die Angst: Die Erlösung der Widersacher 00:59:28 ===&lt;br /&gt;
Dann werden wir auch ein Gegengewicht setzen zu dem, dass die Erde ein selbsttätiger elektrischer Apparat wird. Es wird bereits, auch wenn wir Kräfte ausströmen, moralische Kräfte ausströmen, Lebenskräfte, Liebeskräfte ausstrahlen. Das ist die Vorbereitung auch für das sogenannte neue Jerusalem, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Von einem neuen Zustand, von einer neuen Erde, wenn man so will, die ganz anderen Gesetzmäßigkeiten folgen wird, als die jetzige Welt überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eben die Widersacher in der jetzigen Welt so stark tätig drinnen sind, haben wir auch sehr viele tote Naturkräfte, tote Naturgesetze, die wirken. Die sind tatsächlich in unserer Welt jetzt drinnen, aber die sind die Beigabe Ahrimans. Alles, was berechenbar ist, das ist das Ideal der Naturwissenschaften heute, es muss berechenbar sein, in Formeln fassbar sein. Ich kann nicht einfach aus Intuition erfassen, wie das ist, sondern ich muss es berechnen können. Aber das ist die ahrimanische Seite. Ja, danke Ahriman, sonst hätten wir die Welt, auf der wir so stehen können, wie wir heute stehen oder sitzen können auf den Stühlen, hätten wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der Widersacher Ahriman. Und seine zweite Aufgabe ist, uns immer zu versuchen auf seine Seite zu ziehen. Und wir haben dadurch die Chance zu sagen, nein, ich kann noch mehr als du. Und dieses Mehr will ich, ich will eine lebendige Welt. Ich will keine berechenbare Welt, sondern ich schaffe mit an einer lebendigen Welt. Ich habe Lebenskraft, mit der ich ganz bewusst umgehen kann. Ich habe Liebeskraft, mit der ich umgehen kann. Das kannst du nicht. Also kann ich eigentlich mehr als du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Erfahrung lebt in den ahrimanischen Wesen, dass der Mensch eigentlich etwas hat, was Ahriman nicht hat. Eben diese Lebens- und Liebeskraft. Und die kommt einfach nicht heran und er fürchtet sie. Und er fürchtet sie. Und jetzt will ich Ihnen was ganz Entscheidendes sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Angst haben vor dem Bösen, vor dem Zerstörerischen, vor dem Tötenden, von dem ja auch Berechenbaren, wenn es uns in eine Maschinerie einspannt, wenn wir da Angst erleben dabei. Es ist die Angst von Ahriman, die er vor uns hat. Und die sich auf uns überträgt. Wir brauchen keine Angst haben vor ihm, weil er so übermächtig ist, sondern wir sollten lieber sehen, wo wir ihm hoch überlegen sind und wo er zittert davor, dass wir vielleicht einmal drauf kommen. Dass wir über diese Kraft verfügen, weil dann kann er sein Werk so wie jetzt nicht mehr ausführen. Das wird die Erlösung Ahrimans aber sein in Wahrheit. Nur er fürchtet sich davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich die Angst, die wir heute haben auch, von dem, was Widerschreckliches in der Welt passiert. Kommt morgen schon der Weltuntergang? Wann kommt der Dritte Weltkrieg? Er läuft im Übrigen eh schon die ganze Zeit. Er hat sich nahtlos an den Zweiten Weltkrieg angeschlossen. Es ist weltweit ein Krieg im Grunde, aber mit immer kleinen Nadelstichen da und dort, aber ganz vernetzt auf der Welt. Das hat einen Zusammenhang, die Dinge alle. Das nur so als Randbemerkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ahriman hat also die riesige Angst davor, dass wir ihn durchschauen könnten. Und dass wir unsere Kraft einsetzen, die er nicht hat, die aber stärker ist. Weil es ein Teil dieser wirklich lebendig weltschöpferischen Kraft ist. Das ist die Christuskraft in uns. Aber in Freiheit. Der Christus nimmt den Impuls auf, den wir schöpferisch entwickeln. Nicht er gibt ihn uns und sagt, du musst das machen, du musst das machen. Jeder entwickelt es aus sich. Und wenn es so ein starker schöpferischer Impuls ist, hilft der Christus dazu, es in die Welt zu tragen. Dass es diese große Dimension bekommt und dass die Impulse aller Menschen, die diese Impulse entwickeln, zusammenströmen, zu einem Ganzen sich bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Aber es wird daran hängen, ob wir erkennen diese Kräfte und ob wir tätig werden aus unserem eigenen Ich heraus und daher auch aufgerufen sind, unser Ich einmal zu unterscheiden von unserem bloßen Alltags-Ego, das wir durchaus brauchen. Ohne Ego könnte man nicht existieren in der Welt. Nur es sollte nicht immer die Führung haben. Und in allen Sachen sagen, das mag ich nicht, das ist mir zu anstrengend, zu gefährlich. Nein, nein, das kann ich nicht. Nein, bitte schenkt es mir, ich will es nicht selber machen, sondern hier stehe ich mit nichts, aber trotzdem, ich werde einen Schritt machen und die Welt mitgestalten. Wie auch immer. Wie auch immer, sei es durch ein gutes Wort. Jeder nach seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht gar nicht darum, wie groß die Fähigkeiten sind, sondern diesen Willen, die eigene Kraft zu entwickeln, sich aufs eigene zu stellen und nicht schon wieder zu fragen nach dem nächsten Handbuch, bitte, wie soll ich das machen? Ich bringe einen neuen Impuls in die Welt und wenn er noch so klein ist, das macht es aus. Das ist Christuskraft. Das ist nicht einfach, ja, ich befolge eh alle Gebote, die in der Bibel stehen. Ja, das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber das ist zu wenig. Das alleine ist zu wenig. Das gestaltet nicht die Zukunft. Dann bin ich so wie der brave Schüler, der sitzt und brav Fragen beantwortet, der aber sicher nie selber einen Einfall in die Welt stellen wird, sondern der nur viel Wissen vielleicht aufhäuft und das Wissen wieder weitergeben kann, ausspucken kann, aber nicht kreativ was Neues hineinbringt, und das trägt die Welt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Impulse, das sind die Lebensimpulse, die die Welt weiter gestalten. Das soziale Leben, soziales Leben, Lebenskraft schon wieder. Wenn ich Liebeskraft verschenke, verschenke ich Lebenskraft, die im sozialen Zusammenhang belebend wirkt, dass es harmonischer dort wird, da kann ich beitragen. Ich kann auch das Gegenteil bewirken, ich kann auch eben zerstörerisch wirken, aber wir haben die Kraft in uns, da etwas zu bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann als Mensch auch in einer Umgebung, wo viel gestritten wird, etwas Positives entwickeln. Beobachtet es einmal, es gibt so Menschen, wenn die in ein Zimmer reinkommen, geht die Sonne auf irgendwo. Man empfindet es als wohltuend. Und ein anderer kommt rein, schaue ich lieber, dass ich gehe wieder. Ja, das tragen wir in uns und es geht einfach darum, wachsam zu werden. Das ist unsere Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kali-Yuga und die Rückkehr geistiger Wahrnehmungsfähigkeit 01:05:09 ===&lt;br /&gt;
Wenn ich kurz schon einmal erwähnt habe, ein finsteres Zeitalter ist angebrochen, schon im Grunde vor der ägyptischen Zeit. Das heißt, die Ägypter hatten dieses ursprüngliche geistige Sehen nicht mehr von Natur aus, sondern sie mussten Einweihungswege, Schulungswege machen. Und bei einzelnen auserwählten Personen, die auch die richtigen Kräfte aus ihrer Vererbung mitgebracht haben, konnte das sein, dass sie so weit kamen, mit drastischen Mitteln wieder das Geistige zu sehen. Die drastischen Mittel waren bis dorthin, dass sie in einen todesähnlichen Zustand versetzt wurden, also in einen Tiefrausch hinein. Und als sie dann aufgeweckt wurden, konnten sie etwas vom jenseitigen Leben schildern, weil sie nahe am Tode waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bis in diesen mediumistischen Tiefschlaf versetzt wird, das ist tiefer als der traumlose Schlaf. Das ist eigentlich ein Bewusstsein, das wir gar nicht als Bewusstsein bezeichnen würden. Weil es ist so weit draußen. Es lebt in der Welt draußen, ganz in der Welt draußen, und ist vergleichsweise gesprochen so dünn dadurch, auch so schwach, dass wir es gar nicht bis in unser Ich-Bewusstsein, in unser Alltagsbewusstsein irgendwo hineinbringen können. Aber im Moment des Aufwachens, wenn man jetzt diesen Einzuweihenden erweckt hat, hat er noch so die letzten Reste dieses Erlebens mitgenommen, hat sie ausgesprochen und die Priesterschaft hat es festgehalten. Irgendwo hat es memoriert, hat es im Gedächtnis festgehalten, zunächst dann vielleicht auch niedergeschrieben. Und so kamen also die geistigen Erkenntnisse, die Bilder, die in den Totenbüchern und dergleichen drinnen sind, alle auf diese Art. Also es war ein Gewaltmittel, aber notwendig im Grunde, um noch etwas Geistiges zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann in den späteren Epochen, griechisch-lateinische Zeit, finster im Grunde, Mittelalter, finster, noch, erst zu Beginn der Neuzeit fängt es langsam an. Aber wirklich erst in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Da endet das sogenannte Kali-Yuga. Das haben die Inder schon sehr früh gewusst, wir hatten schon Zahlen dazu, die mit dem übereinstimmen, was dann auch Rudolf Steiner gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, schlagartig im Grunde, ist es jedem Menschen im Prinzip möglich, die geistige Seite der Welt wieder zu erkennen. Man muss es nur wollen. Man muss es nur wollen und man muss es lernen. Und man kann es lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte dazu es vergleichen und anführen, auch dass wir sehen, im Sinnlichen müssen wir lernen. Das Kind sieht nicht allein einfach dadurch, dass es Augen hat, die gesund sind, sondern es muss lernen, mit ihnen umzugehen. Es muss lernen, mit den Blicken zu malen, zu zeichnen, dadurch erst erkennen wir die Welt langsam. Das Kind, wenn es geboren wird, sieht gar nichts außer hellem Licht, schrecklich. Es denkt es sich gar nicht so, aber es empfindet es als entsetzlich. Also dieser, aus der Geborgenheit des Mutterleibes ans grelle Licht womöglich geboren zu werden, ist ein Schock. Ein Schock, der aber auch heilsam ist, weil er aufweckend ist für die äußere Welt, die wir haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch nicht jeder Schock ist schlecht. Aber dann müssen wir lernen, die sichtbare Welt zu sehen, indem wir lernen, unsere Augen zu gebrauchen, Nähe, Ferne abzuschätzen, Formen. Vielleicht ist Ihnen das gar nicht bewusst, man kriegt es sehr schwer mit, aber wenn wir ein Gesicht erkennen, erkennen wir es deswegen, weil wir es zeichnen. Mit den Blicken folgen wir den wesentlichen Konturen des Gesichtes und das haben wir in der Vergangenheit gemacht, wenn wir den Menschen getroffen haben, und wir machen es jetzt wieder, und dadurch erkennen wir ihn wieder. Und wir sind selbst tätig dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Wahrnehmung funktioniert nicht so, ich mache die Augen auf und es ist da. Ähnlich ist es bei den Ohren und bei den anderen Sinnen auch. Ich muss es lernen. Und genauso muss man das geistige Wahrnehmen lernen. Das heißt, nur weil wir ein Geistwesen sind in unserem Ich, das heißt noch nicht, dass wir auch wirklich die geistige Welt bewusst wahrnehmen. Wir müssen es lernen. Und dass das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter, vorbei ist, heißt nichts anderes, dass jetzt diese Fähigkeit der Menschen wieder in Tätigkeit gesetzt werden kann. Ohne dieser drastischen Mittel, die man noch in der ägyptischen Zeit verwendet hat, um ein bisschen noch einen Einblick zu kriegen. Aber jetzt ist die Zeit wieder da, dass wir das können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war der Grund, warum Rudolf Steiner genau um diese Zeit, um diese Zeitwende herum mit der Anthroposophie letztlich in die Welt getreten ist. Also zuerst, indem er zu den Theosophen gegangen ist und dort seine Einblicke, von seinen Einblicken begonnen hat zu schildern, weil es ab diesem Zeitpunkt möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen halt lernen, dass die Widersacher uns versuchen, davon auf der einen oder anderen Seite immer abzubringen. Und dass wir den Mut aufbringen, uns ganz auf uns selbst zu stellen. Das ist die eigentliche Lösung des Rätsels des Guten und des Bösen. Wenn wir das schaffen und wenn mehr und mehr Menschen das schaffen, dann werden wir eine bessere Welt bekommen. Wir werden sie nicht dadurch bekommen, dass wir sagen, ja, irgendein Staat oder eine Weltregierung oder sonst was muss für Ordnung sorgen, dass das funktioniert. Es wird nicht funktionieren. Und da garantiere ich nicht. Es wird nicht funktionieren, wenn nicht genügend Menschen aus sich heraus diese Fähigkeit entwickeln, diese Kraft entwickeln, diese Liebeskraft, wenn man so will, ohne dass man das irgendwie kitschig auffassen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es genug ist, ja, ich liebe euch alle, alle Menschen liebe ich, ich will alle umarmen. Aber das ist höchstens ein angenehmes Selbstgefühl, ich fühle mich so gut. Das muss viel konkreter sein. Ich muss eine Kraft aussenden, die wirklich konkret den Menschen, denen ich begegne, etwas gibt. Eine schöpferische Kraft, eine Lebenskraft, die denen was gibt, die Anregung ist. Wo ich den anderen Menschen nicht mehr nur äußerlich sehe als physischen Gegenstand, sondern wo ich ihn als Mensch, als Geistwesen, als beseeltes Wesen, als belebtes Wesen erlebe. Und etwas von meiner Lebenskraft mit seiner Lebenskraft verbinden kann im Grunde. Es fließt, in Wahrheit fließt es dann hin und her. Dann geht es in eine lebendigere Welt, in eine Welt, in der immer wieder neues Leben aufquillt hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während wir im Moment sehr früh durch die ahrimanische Kraft ins Absterbende hineinführen. Und die Kriegszustände, die es in der Welt sind, sind nur ein Ausdruck dessen, dass diese tötende Kraft, wo kein Leben mehr drinnen ist, wo nur alles berechenbar ist drinnen ist, dass wir das überwinden. Das können wir nur aus unserer eigenen Kraft. Jeder kann so klein etwas beitragen. Es kommt nicht aufs Große an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Die Inkarnation Ahrimans und die Widersacherhierarchie 01:13:27 ===&lt;br /&gt;
Ja, das sind meine Ideen, oder nicht nur meine, sondern was mir heute aufgefallen ist zu dem Thema. Wenn Sie noch Fragen haben dazu, wenn Sie noch etwas dazu sagen wollen, gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Auf dem Weg zum neuen Jerusalem werden wir ja nun noch in diesem Jahrhundert die irdische Inkarnation Ahrimans erleben. Und zu dem erst einmal ein paar Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne, gerne. Das ist was sehr Interessantes, ja, auch was drinnen ist, eben was Rudolf Steiner so deutlich auch gezeichnet hat. Es gab erstens einmal um die Zeitenwende die Inkarnation des göttlichen Selbst des Christus auf Erden. Also kurz nach der Zeitenwende dann in Wahrheit. Ist so richtig, also mit dem Mysterium von Golgatha, weil die Inkarnation des Christus vollendet sich eigentlich erst am Kreuz. Dort ist sie vollständig. Nicht mit der Geburt schon irgendwo, um jetzt gar nicht auf alle Details einzugehen, sondern sie vollendet sich im Moment des Todes im Grunde. Der Moment der vollen Inkarnation des Christus ist, wenn er stirbt am Kreuz. Dort ist sie vollendet, die Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, es gibt ja von Steiner auch diese Angaben zu den Asuras und dem Sorat. Wie ordnen Sie das hier ein? Ich kenne das ja so als, wie heißt das, Luzifer ist die Landebahn. Normalerweise können uns die anderen nichts anhaben, aber wenn wir dem Luzifer nachgehen, dann öffnen wir, weiß ich nicht, welchen von den beiden, also die Tür, und dann kommen die durch das geöffnete Tor rein, dass wir Luzifer geöffnet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja, das ist richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Bei Ihnen ging es so auf, und dann dachte ich, vielleicht haben Sie ja noch weitere Bemerkungen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das Thema ist natürlich riesengroß, also man könnte jetzt, wenn ich das jetzt wirklich im Detail beantworten wollte, wäre das mindestens noch eine Stunde oder so, oder eineinhalb Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Es kam ja gar nicht vor, es hat mir gefehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich jetzt zunächst einmal beschränkt auf die zwei Seiten, das sind einmal die wichtigsten. Sie sind aber auch natürlich die Eintrittstore, dass die anderen auch noch wirksam werden können. Die Asuras sind im Prinzip eine Verstärkung der ahrimanischen Wirkungen. Also sie sind noch stärker und sie sind sehr kräftige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Wesenheiten, die das in das ganze Zeitgeschehen hineingeben, weil die Asuras sind gefallene Urengel. Urengel sind deutlich höher als die normalen Engel, es gibt Engel, Erzengel, Urengel. Die Urengel wurden als geistige Wesen geboren, geschaffen, schon in einer viel früheren Vergangenheit, und sie sind eigentlich sehr, sehr viel stärker noch als die anderen Widersacherkräfte, die wir jetzt haben. Aber zum Glück treten sie noch nicht so intensiv hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Asuras sind, könnte man sagen, vor allem eine Verstärkung des Ahrimanischen noch. Das ist also die dunkle, die nicht lichte Seite, das ist die Seite, die eigentlich keine geistigen Erscheinungen hervorrufen will, sondern die die Welt im Grunde auf alle Ewigkeit materialisieren will. Und zwar aber mit perfekten Naturgesetzen sozusagen, wo alles am Schnürchen läuft, wo keine unvorhergesehenen Sachen kommen, wo auch nicht unvorbereitet neues Leben in einer nie gesehenen Form heraussprudelt, sondern alles im Grunde geplant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die soratischen Kräfte – Sorat, diese Kräfte, die mit der Zahl 666, mit der Zahl des Tieres zusammenhängen –, das sind Wesenheiten, die im Grunde mit der ganzen Erdentwicklung nichts am Hut haben, wenn ich das so locker sagen darf, die eigentlich nichts gewinnen können für sich aus der Erdentwicklung. Das Einzige, was sie gewinnen können – weil sie wollen eben eine ganz andere Welt gestalten, eine Welt, die eben eine Steigerung dessen wäre, was Ahriman, Asuras wollen –, also diese Berechenbarkeit, dieses absolute Reglement, sie wollen eine perfekte Welt schaffen. Die perfekte, vollkommene Welt, in der alles vorherberechenbar ist, alles geleitet ist von oben, alles von einer Stelle, und das würden dann gerne die soratischen Kräfte mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hätten sie einen Gewinn aus unserer Erdentwicklung, weil eigentlich sind sie hier fehl am Platz. Sie sind eigentlich in unserer Erdentwicklung eigentlich früher mit ihr nicht in Berührung gekommen, sie sind, ich möchte fast sagen, durch ein Versehen da drinnen. Natürlich im höheren Sinne ist es kein Versehen, weil wir uns damit herumschlagen müssen und daran lernen können. Aber das ist die große Gefahr. Und Menschen, die diesem soratischen Zweig der Widersacherkräfte verfallen letztlich, die werden nicht weitergehen können mit der Entwicklung, die die anderen Menschen nehmen, wo es eben diesen Weg zum neuen Jerusalem geht, sondern die in einem materiellen Zustand – ist der falsche Ausdruck –, aber die im Alleinmateriellen stecken bleiben, wo der Geist eigentlich nicht mehr tätig werden kann. Das heißt, ihr Ich eigentlich vollkommen gefesselt ist und sie zwar einen natürlich großen Intellekt entwickeln, aber keine Freiheit, sondern nur folgsam sich einfügen in das ganze Reglement, das letztlich dann die ahrimanischen Kräfte, die asurischen Kräfte, vor allem aber dann die soratischen Kräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie gesagt, haben eigentlich mit unserer Erdentwicklung nichts zu tun, werden auch in Zukunft dann nicht mit der Erdentwicklung mitgehen, aber sie haben jetzt die Chance, etwas mitzunehmen. Nämlich die Menschen, die ihnen folgen oder die hineinfallen auf ihr Ding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir schildern jetzt so die Seite des Schrecklichen eigentlich, oder für uns Schrecklichen, aber so wird es natürlich nicht präsentiert. Das ist ja immer der Trick der Widersacher, dass sie das Verderbliche für uns in den schönsten Farben zeichnen. Da hilft dann Luzifer immer sehr gern mit, dass dort, wo der schönste Engel ist, da ist sicher der Luzifer dahinter. Und dahinter wartet aber der Abgrund auf uns. Dahinter wartet der Ahriman, da warten die Asuras und letztlich die soratischen Kräfte auch. Also dieser Sonnen- oder Erdendämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Sonnen-Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Bitte? Sonnen-Dämon, ja, der Sonnen-Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist auch so, und er hat schon eine sehr starke Kraft, weil der Christus hatte auch die Sonne zum Wohnsitz eine gewisse Zeit lang und ist dann zur Erde abgestiegen, um sich hier zu verkörpern. Und in ähnlicher Weise suchen die soratischen Kräfte hier auf Erden jetzt zu wirken. Darum heißt er auch der Erdendämon. Er wird sich zwar als Sorat nicht in einen Menschen verkörpern, also davon ist zumindest auch bei Rudolf Steiner nicht die Rede, wird auch wahrscheinlich nicht passen, weil er das gar nicht könnte, aber er verbindet sich mit der Erde und ist eine sehr starke, trotzdem geistige Kraft, wenn man so will, die eine sehr starke Wirkungsrichtung gibt und unterstützt die ganze ahrimanisch-asurische Kräftewirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei die natürlich auch wieder nicht genau wissen, was der Sorat wirklich vorhat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Na ja, sie werden immer stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es an den Folgen erkennen. Wir werden es an den Folgen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras und die Urengel: Schöpfungstage und Geister der Nacht 01:22:17 ===&lt;br /&gt;
Also die asurischen Kräfte zum Beispiel, also gefallene Urengel, die wirken auch im positiven oder negativen Sinn als Zeitgeister. Sie sind die eigentlichen Zeitgeister. Sie sind zum Beispiel die, die im positiven Sinn genommen, die lichten Geister, sind die, die in der Bibel genannt werden als die Schöpfungstage. Die Schöpfungstage sind geistige Wesenheiten. Sieben geistige Wesenheiten, sieben Fürwände, das sind die Zeitgeister, das sind die Asuras, das sind die Urengel, die seit dem Urbeginn unserer Weltentwicklung mit dabei sind, die dort zu geistigen Wesenheiten aufgestiegen sind und deren Aufgabe jetzt vor allem darin besteht, den Zeitlauf zu regeln, sagen wir es einmal so, im Guten oder im Schlechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei die Geister der Dunkelheit der Nacht auch nicht nur schlecht sind, sondern auch notwendig sind. Also zum Beispiel in der Nacht, wenn wir schlafen und uns regenerieren, dass das möglich ist, dass die Zeit so geregelt ist, dass wir auch den Schlaf haben können, wo wir mit unserem Bewusstsein oder mit unserem Geistigen aus uns herausgehoben sind. Das Seelische ist ja heraußen und das Geistige ist ganz heraußen, zieht sich zurück, lebt eigentlich im Schlaf in einer anderen Welt, meistens unbewusst. Traumbewusstsein kommt noch vielleicht, Traumbewusstsein ist aber mehr, in der Regel gibt es Auskunft über Körperzustände, hier und da kann auch etwas Höheres hineinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war das sehr stark, dass Höheres hereingekommen ist. Jetzt kommt immer mehr einfach irgendeine körperliche Unförmlichkeit hinein. Weiß ich nicht, ich habe Magenweh oder irgendwas oder ich habe Kopfweh, und dann träume ich von einer Höhle, in der ich gefangen bin, wo die Fledermäuse fliegen und die Spinnennetze sind, und dann wache ich auf und habe so Kopfweh. Dann zeigt das nur so ein Bild. Es wird ein körperliches Ereignis in ein Sinnbild umgewandelt, das passiert dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die asurischen Kräfte, die Urengel, die Zeitgeister, die Geister der Nacht, geben uns aber gerade dadurch die Möglichkeit, dass wir den Schlaf haben können. Und dass sich der Körper, wenn wir mit unserem noch nicht so hundertprozentig reinen Seelischen draußen sind und unser Geistiges ist ganz draußen aus uns, nur dadurch können wir uns in der Nacht regenerieren. Das sind aber die dunklen Urengel. Sind eigentlich auch, wenn man so will, Asuras. Aber da sind sie in ihrer richtigen Funktion. Eben als die Geister der Nacht, da sind sie in Ordnung. Wenn sie das aufs ganze Leben umlenken wollen, dann sind sie am falschen Weg. Für uns zumindest. Dann setzen sie uns immer ins Nachtbewusstsein hinein und verdunkeln unsere eigentliche geistige Wahrnehmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Die Dreizahl, Luzifer, Ahriman und das Gleichgewicht 01:26:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ich denke die ganze Zeit, jetzt kommt mir in den Sinn, im Zusammenhang von Gut und Böse, kommt mir dieses Sprichwort, alle guten Dinge sind drei. Können Sie damit was anfangen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Also ich denke man ist die starke Person, der heilige Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, die Dreiheit spielt eine ganz große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Der Realismus, den sie sich eignen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, genau. Das ist das Schlechte, ja natürlich. Also diese Dreigliederung, diese Drei ist eben, zum Beispiel, wenn wir haben jetzt gerade mit unserem Thema, wir haben den Luzifer auf der einen Seite, wir haben den Ahriman auf der anderen Seite und wir sind in der Mitte, wir sind Drei, zum Beispiel, schon einmal. Und wir mit unserem Ich haben sozusagen die Aufgabe, die beiden im Gleichgewicht zu halten. Nicht sie zu vernichten, nicht sie zu verdrängen, sondern im Gleichgewicht zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Aber ohne die Drei? Nur einer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ohne die Drei? Nur einer? Und wer hat dann die guten Dinge? Ja, und wo wären die schlechten Dinge, die wir aber auch brauchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich, gerade dadurch, dass wir, wir mit unserem Ich, das Gleichgewicht halten zwischen den beiden, dadurch erwerben wir uns die Freiheit. Weil sonst würden die uns verführen und in irgendeine Richtung hinlenken. Von oben her sind wir eigentlich freigegeben. Der liebe Gott sozusagen oder der Christus sagt uns nicht, was wir tun sollen. Keiner der höheren, der wirklich echt lichten geistigen Wesenheiten sagt uns, was wir tun sollen. Er hilft uns vielleicht, dass wir erkennen, was wir selber wollen, weil wir unser Ich selber nicht immer hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, genau. Ja, ja. Auch die beiden Schächer links und rechts sind ja auch ein Bild für diese Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Entwicklungshelfer, sie sind auch Entwicklungshelfer, absolut. Und darum geht es auch nicht darum, sie einfach nur zu bekämpfen, das wird uns eh nicht gelingen, sondern noch mehr, sie zu erlösen. Und die Erlösung kommt dadurch, dass wir ihnen etwas schenken sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, da ist auch immer die Freiheit da. Wir in der Mitte, aber da sind zwei andere, die eigentlich letztlich unterstützen. Weil wenn wir nur allein da wären, könnten wir das nicht. Dann könnten wir die Freiheit, dieses frei sich auf uns stellen, eigentlich gar nicht erwerben. Dieses Wählen zwischen Gut und Böse, selbst zu entscheiden, da hätten wir nichts zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir würden halt da stehen und von mir aus gehen wir gerade vorwärts im Gleichschrittmarsch. So können wir entscheiden und wir können entscheiden, jetzt gehe ich da hin, jetzt gehe ich dort hin. Ich bin nicht vorprogrammiert, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Künstliche Intelligenz und das Urteilsvermögen schärfen 01:29:31 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ich wüsste noch gerne, wir leben ja jetzt in einer Zeit, wo durch KI und so weiter die Verwirrung, was ist jetzt wahr und was ist nicht wahr, eigentlich im Moment sehr groß wird. Gibt es dafür Übungen, die man machen kann, um dieses Urteilsvermögen zu schärfen sozusagen, die Ich-Kraft so zu stärken, dass man dem nicht so ausgeliefert ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, kann man schon. Also dazu gehört sicher, dass man auch mit diesen Dingen umgeht. Also man kann sicher nicht jetzt sagen, ich will mit der KI nichts zu tun haben. Ich will nur nicht die bösen Folgen davon. Dann muss ich mich aber auseinandersetzen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gab es einen sehr guten Vortrag von Dr. David Martin, das gibt es im Internet, gibt es zu finden. Der hat ein Gespräch mit der KI über Anthroposophie geführt. Und über die Wahrnehmung von Engeln und allem Möglichen. Das ist ganz interessant. Jetzt bitte nicht, dass Sie glauben, aha, dann brauche ich eh nicht mehr den Steiner fragen oder sonst was, oder die Bücher, der Steiner selber ist schwer ihn jetzt zu fragen. Nein, sondern selber hinzugehen einmal, KI schauen, komm in ein Gespräch, und selber beurteilen, wie ist das, wie die antwortet? Ist das so einfach wie ein überlegener geistiger Lehrer oder was, der da spricht? Oder ist das ein ebenbürtiger Partner? Spricht etwas Menschliches daraus oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind viele Wahrheiten drinnen. Gar keine Frage. Da muss man sich fragen, wo kommen die her? Es sind Wahrheiten, die nicht die KI gedacht hat, weil denken kann sie eigentlich nicht. Sie kann nur auf Gedanken zurückgreifen, die Menschen einmal gedacht haben und auf die sie zugreifen kann. Und das mittlerweile wesentlich besser als jeder lebende Mensch auf Erden, weil im Grunde die ganzen Daten der Welt, alles was geschrieben wurde und in irgendeiner elektronischen Form vorhanden ist, auf das hat sie im Prinzip zugegriffen. Das kann kein Mensch mehr überschauen heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt heute keine Universalgelehrten, die über alles Bescheid wissen. Weil das Wissen der Menschheit verdoppelt sich in unheimlich kurzen Zeiträumen mittlerweile. Also ich glaube, wir sind schon beim Jahresrhythmus mittlerweile. Das muss man sich mal vorstellen. Und das geht immer weiter, das kann niemand überschauen. Die künstliche Intelligenz hat damit kein großes Problem, sie sucht die Dinge zusammen. Und macht daraus durchaus sinnvolle Sätze, aber ob das wirklich aus dem Geist inspiriert ist, wage ich zu bezweifeln. Obwohl es manchmal durchaus fast so klingt. Aber schon da, selber das zu beurteilen, da muss man aber ins Gespräch mit der KI kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, wenn ich das wirklich kennenlernen will und verstehen will und schauen will, welche Gefahren sind da, wo ist der Unterschied, dann dort muss ich spüren, bei jedem Satz, den mir die KI spiegelt, steckt da was wirklich Menschliches dahinter oder nicht? Lebt da ein Mensch dahinter? Ja, sicher weiß ich es vom Kopf her. Aber das ist eben genau der Unterschied. Es kann ein Mensch zum Beispiel auch sehr gescheit sein, indem er Sachen wiedergibt, die ein anderer eigentlich gedacht hat, die er gut gelernt hat und die er wiedergeben kann. Soll in anthroposophischen Kreisen auch manchmal vorkommen. Das heißt noch nicht, dass da wirklich der Geist drinnen steckt. Das kann sehr geistlos sein, obwohl es vom Satz her wunderbar ist, aber es steckt kein Mensch dahinter, der das wirklich gedacht hat. Er nämlich zumindest nicht. Er gibt nur wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Die KI ist ja unheimlich up-to-date, aber das ist ja eine Frucht unserer Zivilisation. Ich bin seit 40 Jahren, Gott sei Dank, an die Anthroposophie gekommen, sage ich dankbar, und die Anthroposophie ist das Einzige, was da so auch sehr kritisch ist, vielleicht. Aber es ist in der ganzen Welt durch diese Computer, Internet, Handys geht da die Post auf. Und eine verträgt natürlich vieles. Wir reden jetzt von Millionen Arbeitsplätzen, die überflüssig werden. Und die ersetzt werden tatsächlich. Ich erkenne das in der Familie. Das ist ein 40-Jähriger. Der ist in einem ganz großen Bauernkreis, in einem riesigen Konzern. Da sprechen von 100.000 Leuten, die entlassen werden. Drei Tage später kann man wieder ansehen, wie der sich da noch mal trauen wollte. Der ist einfach betroffen geworden. Also mir geht es jetzt mehr um diese Verwirklichung, die stattfindet. Wo ich eben das Gefühl habe, dass gerade die Jugendlichen, oder es sind ja auch schon Kinder inzwischen, die mit den Handys und so weiter Kontakt haben, aber wir werden es eben schaffen, dass unser Urteilsvermögen noch funktioniert und wir da nicht so drauf reinfallen, sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das eben hinkriegen. Braucht man nur in der Schule einen guten Lehrer zu haben, der sagt so, jetzt machen wir ein Gespräch mit der KI gemeinsam. Und fangen wir an, das zu beurteilen. Nicht sagen, puh, das dürft ihr nicht machen. Da ist sicher das Interesse geweckt. Dann sitzen sie nur mehr dahinter. Na macht&#039;s, lasst euch einen Aufsatz schreiben davon. Schauen wir uns das gemeinsam an, was dabei rauskommt. Und das erkennen lernen gerade, ob das ein Satz ist, der jetzt hier von einem Menschen eigentlich schöpferisch gedacht ist, weil nur da ist Geist drinnen. Wenn ihr ein Buch habt, das fertig ist, da kann so viel Gescheites drinnen stehen. Aber der Geist ist erst drinnen, wenn ich ihn erwecke. Wenn ich ihn erwecke. Da gehört das Ich des Menschen dazu. Der, der das Buch liest, der es studiert, wie auch immer. Und was ich davon erwecke, das ist aus dem Geistigen heraus. Wenn es nur auswendig herunterplappern kann, ist null Geist dahinter. Das kann eine Maschine auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss: Ahriman erlösen durch Mitleid – das dritte Mysterientrama 01:36:12 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Vielleicht zum Schluss, wenn ich das recht verstanden habe, ist Ahriman eigentlich nur, man nimmt nur seine Rolle dadurch, dass die Liebe Gottes erzogen wurde. Also wenn ich das recht verstanden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, ja, aber eben. Die Aufgabe zu erledigen. Ja, eben diese ahrimanischen Wesenheiten, Ahriman, wenn man so will, ihm ist diese Aufgabe gegeben worden. Und eigentlich unsere Aufgabe ist es, ihn wieder zum richtigen Weg zu führen. Also zum Leben zu führen. Also er hat eigentlich was Starkes verloren dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Mitleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Mitleid. Ist ja so schön im dritten Mysterientrama. Da spielt eine Szene in Ahrimans Reich. Und alle Bürger, die dort auftauchen, tauchen in Ahrimans Reich, sind im Tiefschlaf, kriegen überhaupt nichts mit. Und nur eine Person, der Dr. Strader, der diesen Apparat auch baut, mit der Energie, die durch den Menschen strömen soll, von dort ausgeht. Aber es gelingt ihm nicht wirklich, aber es ist der Ansatz da. Der ist der Einzige, der so halb wach erkennt, was da los ist in Ahrimans Reich. Der durchschaut es irgendwo noch ein bisschen. Und der sagt dann zum Schluss, als er sozusagen erwacht, wieder zum Tagesbewusstsein, sprich Ahrimans Reich verlässt: Ich kann über dich nur weinen. Ich spüre deinen Schmerz im Grunde. Und ich kann nur Mitleid mit dir haben. Und das ist es eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir müssen nicht immer denken, wir müssen wieder Krieg führen gegen jetzt die Widersachermächte. Das ist genau dieselbe Schablone, die wir immer haben. Also da sind böse Leute, die bedrängen uns, also Krieg. Nein, wir müssen einen Weg der Verständigung suchen, vielleicht so, dass die auch einen Gewinn davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsfrage: Johannes Scottus Eriugena und die Vatergottheit 01:38:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, das Zitat habe ich gebracht aus dem Buch von Johannes Scottus Eriugena, das war ein iroschottischer Mönch, der in Paris am Hof Karls, Karl dem Kahlen, dort gewirkt hat. Und der hat diese Unterscheidungen gebracht und ganz deutlich bringt er, die Vatergottheit ist eben die nicht geschaffene Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, der liebe Gott ist nicht von noch einer Höhe an Gott geschaffen worden, sondern aus sich heraus. Aber er ist zugleich auch die nicht schaffende Kraft. Und das ist das Höchste. Das ist etwas ganz Interessantes. Nein, es hat den Hintergrund, dass die Vatergottheit sich aus der Weltschöpfung in Wahrheit komplett herausgezogen hat. Und der Christus ist der, der die Welt gestaltet. Das ist das Geheimnis des Johannesevangeliums ganz stark. Das Wort, das lebendige Wort, da ist Lebenskraft auch drinnen. Also dieses liebevolle Wort, wenn man auch so will, aus dem ist die Welt geschaffen, geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Oder mir vorstellbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, das werden wir heute nicht lösen können. Aber ich kann Ihnen nur einen kleinen Hinweis geben auf die Lösung. Es geht um das Schaffen aus dem Nichts. Das ist genau das, was wir entwickeln können, wenn wir schöpferisch tätig sind. Das ist das, wo im Faust, im zweiten Teil, der Mephisto will den Faust führen ins Reich der Mütter hinein. Und ja, wie geht der Weg dorthin? Fürchterlich, Mütter. Und er ist ganz nervös, der Faust. Und ja, das geht noch weiter. Du wirst den Schritt nicht hören, den du tust. Und du wirst nichts mehr sehen. Du wirst also absolut ins Nichts hineingehen. Das musst du tun. Und dann sagt der Faust darauf: Ja, in deinem Nichts hoffe ich das All zu finden. Und der Mephisto muss sagen: Ja, ich sehe, dass du den Teufel kennst. Weil der Teufel kann es nicht. Der kann es nicht. Wir können es. Und das ist das eigentlich Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wieder zu Worten, ob das Göttliche, wer hat denn den geschaffen? Ich kann dazu nur sagen, in unserem Ich, das Wesen unseres Ichs ist, dass wir uns selbst immer wieder schaffen, neu schaffen. Es ist ein Anstoß von außen gekommen, natürlich. Aber indem wir immer mehr diese Ich-Kraft verliehen bekommen und wir sie immer mehr ergreifen können, was nur durch das Mysterium von Golgatha möglich war, dadurch können wir immer mehr auch zum Schöpfer unserer selbst werden. Das ist ein Ziel der Sache auch. Das ist die Vorbereitung dafür, dass wir mitwirken können, im Großen sogar in der nächsten Weltschöpfung. Und das neue Jerusalem macht auch nur Sinn, wenn wir mit dabei sind. Es ist nicht eine fertige Stadt sozusagen, die wir beziehen und sagen, jetzt haben wir eine friedliche Stadt, sondern an der bauen wir auch mit. Es kommt uns etwas entgegen, aber wir bauen auch mit. Aus unserer eigenen Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, der kleine Anfang ist, dass wir in jedem Erdenleben jetzt hier an uns selbst arbeiten und dadurch immer mehr Schöpfer unserer selbst sind. Zuerst im seelischen Bereich, in allen möglichen, bis hinein letztlich, dass unser Physisches sogar den deutlichen, ganz klaren Abdruck unserer Individualität gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch in der Apokalypse so schön geschildert, da wird gesprochen vom ersten Tod und vom zweiten Tod. Der zweite Tod ist, wo das Seelische eigentlich sich sogar auflöst. Welcher Tod ist der erste Tod? Die Summe aller Tode, die wir während der Erdenexistenz gestorben sind, in Wahrheit. In jeder neuen Inkarnation haben wir schon mehr daran mitgearbeitet, bis in unsere physische Gestalt hinein sogar, dass wir, wir selbst werden. Wir sind es zunächst einmal in unserem Ich von Haus aus. Das nächste ist, dass wir lernen unsere Seelenkräfte uns zu eigen zu machen, zu etwas ganz Eigenem zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir in der Vergangenheit durch unser Schicksal manches falsch gemacht haben, Schaden zugefügt haben, haben wir halt im Seelischen etwas zerstört. Unsere Aufgabe ist, bis zum Ende der Erdentwicklung alles das, was wir an negativem Seelischen dadurch in uns haben, ausgemerzt zu haben. Das nimmt uns niemand weg. Wenn es heißt in der Bibel, der Christus nimmt die Sünden der Welt auf sich, heißt es nicht, dass er die Schäden in unserem Seelenleib sozusagen aufhebt, sondern an dem müssen wir schon selber arbeiten. Und so arbeiten wir aber weiter bis in die Lebenskräfte hinein. Das sind im Übrigen auch dieselben Kräfte, die wir als Liebeskräfte zum Teil verschenken können. Das ist es drinnen, Liebe als wirklich lebensspendende Kraft im ganz konkreten Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Letzte ist, dass wir mitarbeiten bis in das, dass unser physischer Leib Abbild unserer Individualität wird. Dessen, was wir wirklich sind. Dass wir nicht nur eine Hülle beziehen, sondern dass wir sie auch mitbauen. Das ist der Weg, wo wir dann mit der Hilfe des Christus, der uns verstärkt dabei, dass wir zur sogenannten Auferstehung kommen. Auferstehung heißt, dass wir dann eine, ja, in Wahrheit eine Geistgestalt, Körpergestalt, wie immer man es nennen will, einen Auferstehungsleib auf jeden Fall haben, der aber ganz individuell unserer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertraue und glaube, es hilft und heilt die göttliche Kraft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachgestaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar erstellt von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Wolfgang Peter</title>
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		<updated>2026-05-04T22:17:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: neueste Vorträge aus Dü, Wi und Kempen eingetragen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Person Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039; wurde geboren am 13.11.1957 in Österreich, er ist tätig als Schauspieler, Vortragender und [[A:Anthroposophie|Anthroposoph]] und lebt in Perchtoldsdorf bei Wien.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_2022-6-25.jpg|verweis=https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter|mini|410x410px|[https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter Wolfgang Peter] bei einer Spielpause während der Theateraufführung [[a:Die_Mysteriendramen_Rudolf_Steiners|Mysteriendramen]] 2022 im Grünen Goetheanum in der Nähe von Frankfurt am Main. Foto: François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
Er absolvierte eine naturwissenschaftliche Ausbildung (Studium) mit Promotion als Chemiker und liess sich später zusätzlich als Waldorfpädagoge ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 besuchte er Kurse für [[A: Sprachgestaltung|Sprachgestaltung]] bei [[A:Karl Rössel-Majdan|Karl Rössel-Majdan]] und lernte auch bald die Waldorfpädagogik und die Anthroposophie [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiners]] kennen, die seitdem seinen Lebensweg entscheidend mitgeprägt hat und die er durch seine regelmäßige Vortragstätigkeit weiterzugeben versucht. Seit vielen Jahren unterrichtet er nun auch selbst Sprachgestaltung am Goetheanistischen Konservatorium und staunt immer wieder über das „Wunder&amp;quot;, wie aus anfangs „Unbegabten&amp;quot; - wie er selbst - recht ansprechende Künstler werden können. Dieses innere Entwicklungsmoment fasziniert ihn auch bei jeder neuen Rollenarbeit im Odyssee-Theater ([https://odysseetheater.at/ www.odysseetheater.at)] oder beim Theaterspiel der Mysteriendramen ([https://mysteriendramen.at/ www.mysteriendramen.at])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den künstlicheren Inszenierungen obliegt es ihm, die Arbeit der einzelnen Darsteller zu einem für das Publikum vergnüglichen Gesamtbild zu integrieren, was letztlich nur dadurch möglich ist, daß die einzelnen Mitglieder weitgehend vertrauensvoll und tolerant miteinander umgehen - darin sieht er die besondere Stärke seiner Spielgemeinschaft (Odyssee-Theater) - und dann wirkt auch zugleich der Gruppengeist als Quelle kreativer Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039; ist Mitglied der [[a:Anthroposophische_Gesellschaft_in_Österreich_(1913)|Anthroposophischen Gesellschaft in Österreich (1913)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Jahrtausend (etwa ab dem Jahre 2002) begründete Wolfgang Peter zunächst ein &#039;&#039;Lexikon Anthroposophie&#039;&#039;, sodann eine Diskussionsseite zur Anthroposophie (die aber kurz darauf wieder eingestellt wurde) sowie später (ab 2004) die enzyklopädische Seite [[a:Anthrowiki|Anthrowiki]]. Er ist dort Medieninhaber und Administrator und fertigte einen Großteil der heute in Anthrowiki bestehenden Artikel selbst an. Er wird darin unterstützt von einer recht kleinen Schar von &amp;quot;Editoren&amp;quot;, die gleichfalls Artikel auf Anthrowiki schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthrowiki wurde entwickelt mit Hilfe der Wiki-Technologie, die es prinzipiell erlaubt, dass viele Menschen dazu etwas beisteuern können. Aufgrund von wiederholten Vandalismus-Vorfällen in Anthrowiki, werden dort jedoch nur noch ausgewählte Mitglieder als Editoren (Autoren) zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aber ernsthaft und &amp;quot;guten Willens&amp;quot; die Enzyklopädie &amp;quot;Anthrowiki&amp;quot; verbessern will, der wird als &amp;quot;Editor&amp;quot; (Autor) dort auch zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Peter kann über folgende E-Mail-Adresse kontaktiert werden: [mailto:wolfgang@anthrowiki.at?subject=AnthroWiki wolfgang@anthrowiki.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorträge und Werke von Dr. Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
Die Vorträge von Wolfgang Peter befinden sich kontinuierlich in der Aufbereitung und Aufarbeitung. Insbesondere die Wandlung von Wort- in die Schriftform, die sogenannte Transkription, beschäftigt uns (interessierte Unterstützer). Einblicke in den Stand der Dinge bekommst du hier: [[MitTun bei Anthro.World]]. Viel Spaß bei der Entdeckung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtglossar ==&lt;br /&gt;
Aus den Vorträgen entstehen Glossare, und [[Gesamtglossar A#A|hier kannst du gezielt nach Glossarbegriffen suchen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vortragszyklus seit 2020: «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini|&amp;quot;Die Apokalypse des Johannes - ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|| hier geht&#039;s zu den laufenden Apokalypse Vorträgen |]]  Einzelne Vorträge seit 2021: ===&lt;br /&gt;
2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[WOLLEN WIR WEITER SCHLAFEN - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Kempen, 2026]] - in Bearbeitung&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Witten, 2026]] - in Bearbeitung&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Düsseldorf, 2026]] - in Bearbeitung&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2026]] - in Bearbeitung&lt;br /&gt;
# [[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 4.10.2025, Zürich - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Zunehmende_Gewalt_als_Zeitphänomen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 2.7.2025  Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]], 21.4.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025#Vom rettenden Wesen der Schönheit am Beispiel des Spracherlebens 00:00:10|Vom rettenden Wesen der Schönheit - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 22. Feb 2025)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 13.1.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|Wie tot sind die Toten? - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 24. Feb 2024)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]], 27.12.2023 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Die Apokalypse des Johannes - ein Kurzvortrag von Wolfgang Peter, 2021|Die Apokalypse des Johannes als Kurzvortrag in 2 Teilen]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Transhumanismus (30. August 2021]]) - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audios ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthroposophie?]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregungen für ein lebendiges Denken]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=PTAKvlQeTYY Michael und die Belebung der Gedächtniskraft (nur als Audio auf youtube)]&lt;br /&gt;
# [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs/ Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs]]&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=fKEffAHzdeY Christentum - Islam - Judentum]&lt;br /&gt;
# [https://www.odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/Audio/Vortraege/ diverse (unbearbeitete) Audios]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortragsschriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Wie tot sind die Toten? Ein Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
# [https://www.anthroposophie.net/peter/Das_Schoepferische/schoepferisch.htm Das Schöpferische in Mensch und Weltenall]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=WOLLEN_WIR_WEITER_SCHLAFEN_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Kempen,_2026&amp;diff=31638</id>
		<title>WOLLEN WIR WEITER SCHLAFEN - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Kempen, 2026</title>
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		<updated>2026-05-04T22:16:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}   zurück zu Wolfgang Peter |  Dr. Wolfgang Peter am 25. April 2026 in Kempen. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]  == Transkription des Vortrages vom 25. April 2026 in Kempen== +++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-4-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_UakEvpoI5E|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 25. April 2026 in Kempen. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages vom 25. April 2026 in Kempen==&lt;br /&gt;
+++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung von Menschenhand/Geist. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachgestaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Witten,_2026&amp;diff=31637</id>
		<title>Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Witten, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Witten,_2026&amp;diff=31637"/>
		<updated>2026-05-04T22:15:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Artikel oben}}   zurück zu Wolfgang Peter |  Dr. Wolfgang Peter am 24. April 2026 in der Christengemeinschaft Witten. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]  == Transkription des Vortrages vom 24. April 2026 in der Christengemeinschaft Witten== +++ Dieser Text ist maschinel…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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Bild/Film: Wolfgang Peter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wolfgang Peter in der Christengemeinschaft Witten&lt;br /&gt;
Bild/Film: Wolfgang Peter&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-05-04T22:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Wolfgang Peter in Kempen
Bild/Film: Wolfgang Peter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wolfgang Peter in Kempen&lt;br /&gt;
Bild/Film: Wolfgang Peter&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_D%C3%BCsseldorf,_2026&amp;diff=31634</id>
		<title>Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Düsseldorf, 2026</title>
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		<updated>2026-05-04T22:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages vom 23. April 2026 in Düsseldorf==&lt;br /&gt;
+++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung von Menschenhand/Geist. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse als zugelassene Kraft: Freiheit und Widersacher 00:00:16 ===&lt;br /&gt;
Wir werden versuchen, auch die positiven Seiten des Bösen zu erkennen und warum wir uns damit abquälen müssen und was wir vielleicht daraus gewinnen können, auch aus der Auseinandersetzung mit dem Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ja zugelassen in gewisser Weise in der Welt, von der höchsten Göttlichkeit her durchaus zugelassen. Es ist nicht nur eine Rebellion, weil das Interessante ist, schon selbst diese Wesenheiten haben nicht die volle Freiheit, die die Gottheit hat und von der wir die Chance haben, sie irgendwann einmal wirklich zu entwickeln. Das ist ein großer Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns denken, selbst die höchsten geistigen Hierarchien haben nicht die Freiheit, die schöpferische Freiheit, die die Gottheit selber hat, die der Christus hat als Weltschöpfer, als Weltbaumeister eigentlich – und das Brautau dazu sind wir, das kleinste, jüngste geistige Wesen in der Welt, das diese Chance bekommen soll. Aus eigener Kraft, aus eigener Entscheidung den Weg, wenn man will, zum Guten zu finden, das heißt eine gute Welt zu bauen, mitzubauen an einer guten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also nicht nur hierher gesetzt, um sie zu genießen. Das war das Paradiesesbild, dass einmal da war eine Welt, in der alles geboten wird, was der Mensch braucht, in der er aber keine Freiheit hat. Und dann, wie Sie das ja wohl alle kennen aus der Bibel, aus der Geschichte, kommt halt die Schlange ins Paradies, die luziferische Schlange zunächst einmal, die den Menschen verführt und sagt, isst doch vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und auf dem Weg sind wir, diese Erkenntnis des Guten und des Bösen so langsam wirklich zu greifen. Das ist der Weg, auf den wir von Anfang an gekommen sind. Und das ist der Weg zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höheren Hierarchien, die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, wissen, was das Gute und das Böse ist. Aber sie wissen es nicht aus sich selbst, sondern sie wissen es dadurch, dass sie es eigentlich lesen in dem, was die Gottheit ausströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind zunächst einmal auf uns selbst gestellt, diesen Weg zu finden. Es wird uns diese Wahrheit, diese Kraft, zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterscheiden, nicht einfach geschenkt, sondern wir müssen sie uns mühsam erarbeiten. Und es sind sogar Wesenheiten im Grunde bestellt dazu, uns immer wieder von unserem Weg abzubringen, uns in Versuchung zu führen. Das geht das ganze Leben durch und viele Erdenleben vielleicht sogar durch, wenn man an den größeren Gedanken denkt, dass der Mensch nicht nur einmal auf Erden sich inkarniert, sondern dass er viele, viele Stationen durchgeht auf Erden und immer wieder ein Stückchen weiterkommt, oder die Chance hat, ein Stückchen weiterzukommen, manchmal vielleicht auch einen Rückschlag erlebt, in dem man ganz, ganz dagegen verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Weg, der uns immer mehr hinführt zur Freiheit, selbst zu entscheiden, selbst aus uns selbst heraus zu wissen, was das Gute und Böse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gewissen: Euripides, Orest und die Erinnyen 00:03:52 ===&lt;br /&gt;
Eine Vorstufe dazu gab es ja schon in der vorangegangenen großen Kulturepoche, also die griechisch-lateinische Zeit, was in Griechenland, in Rom und so entwickelt wurde. Es gab vorher das Gewissen nicht. Das Gewissen heißt, ich weiß aus mir selbst, etwas Schlechtes getan zu haben. Das tritt erstmals auf in einer Schilderung des Dichters Euripides, des jüngsten der drei großen Tragödiendichter, der das das erste Mal sagt oder es dem Orest in den Mund legt, der seine Mutter ermordet hat, getötet hat, aus Rache dafür, dass die Mutter seinen Vater getötet hat. Also diese tragische Geschichte. Und die Mutter hatte aber einen guten Grund, weil der Vater geopfert hat, die Tochter, um in den Trojanischen Krieg ziehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Agamemnon opfert die Iphigenie, die Tochter, weil so kam es über ihn, so hat das Orakel gesprochen, er muss die Tochter opfern, dann wird der Wind günstig sein, dass er segeln und Troja zerstören kann. Das ist die griechische Geschichte. Und es war Windstille, die Flotte lag bereit zum Ausfahren, aber es war absolute Windstille, und dann gab ihm Diana die Anweisung, er muss seine Tochter töten, dass sie, seine Tochter, sozusagen Gehilfin im Geistigen der Diana werden kann, dieser göttlichen Gestalt. Und Agamemnon tat das, allerdings wurde sie nicht wirklich getötet, die Iphigenie, sondern sie wurde in eine Wolke gehüllt und entführt woanders hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte geht dann weiter, es gibt die Nebengeschichte, dass sie auf die Krim dann gekommen ist und dort den König Thoas gefunden hat, den sie dann bekehrt hat irgendwie zum Guten, weil auf der Halbinsel Krim dort war die Sitte, dass jeder Fremde, der dieses Land betritt, getötet werden muss. Ein Fremder hat dort nichts zu suchen. Das erinnert mich manchmal ein bisschen an die ukrainische Geschichte mit der Krim – die Krim gehört ja dazu –, irgendwo ist eine moderne Auflage, irgendwo im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Geschichten sind nicht so ganz aus der Luft gegriffen, sondern sie haben eine Bedeutung über die Epochen hinaus, so als eine Grundstimmung, die drinnen ist. Und wie gesagt, die Mutter hat dann, der Agamemnon konnte dann in den Krieg ziehen, und wir wissen, wie die Geschichte ausgegangen ist. Also Troja wurde erobert mit Hilfe des Trojanischen Pferdes, der listenreiche Odysseus hat sich diese List einfallen lassen, wie man Troja besiegen kann, indem man ein großes hölzernes Pferd hinstellt, und die haben das in die Stadt hineingebracht, und drinnen waren die Krieger versteckt, und dann haben sie von innen heraus Troja erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Heldentat dabei, aber die tragische Seite ist eben, Iphigenie wurde geopfert und niemand wusste, dass sie eigentlich gerettet wurde von der Diana und dass sie dann zu ihrer Priesterin gemacht wurde. Das wusste niemand, zu der Zeit, der Agamemnon wusste es nicht. Und die Mutter hat eben diese Tötung, diese Opferung der Iphigenie für diesen blödsinnigen Krieg sozusagen einfach nicht verkraftet und hat mit Hilfe eines Liebhabers, den sie hatte, ihren Mann umgebracht, aus Rache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke der Rache ist heute noch bei nicht so wenigen Menschen da, wenn mir jemand etwas Böses tut, dann muss ich es ihm vergelten und vielleicht sogar noch mit mehr, als er mir getan hat. Wenn man denkt an die Bibel, das berühmte Prinzip, das dort ausgesprochen wird, Auge um Auge, Zahn um Zahn – wo man halt sagt, das ist ja barbarisch irgendwo –, aber das war ein großer Fortschritt, ein großer Fortschritt, weil es war das erste Mal, dass gesagt wurde, ja, aber die Rache muss in einem Verhältnis stehen zu der Tat, die man rächt. Also wenn man dir ein Auge ausgestochen hat, dann hast du sozusagen das Recht, dem anderen auch ein Auge auszustechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für heutige Begriffe trotzdem noch sehr grausam, ist sicher nicht christlich, ist sicher nicht wirklich menschlich gedacht, wo ein Mensch aus der Freiheit heraus, aus der Liebe heraus, selbst des Feindes Begehren agiert – und das ist ja das, was das Christentum auszeichnet, was durch den Christus in die Welt gekommen ist als Prinzip –, dass man selbst die Feinde liebt. Das heißt nicht natürlich, dass man sie einfach walten lässt und sich zurückzieht und sagt, wenn sie alles verwüstet, ist es halt so, ich nehme es zur Kenntnis, sondern man hat schon sehr wohl die Pflicht, möchte ich sagen, sich zu wehren dagegen, aber trotzdem mit menschlichen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit menschlichen Mitteln, also das heißt, zu versuchen, die Gewalt auf das allernotwendigste Maß zu beschränken und vor allem nicht den anderen zu quälen, dass er dadurch Leid erfährt, zu foltern und so weiter, was heute noch in der Welt tätig ist und durchaus auch nicht nur in den diktatorischen Staaten, sondern auch von mehr oder weniger zivilisierten Staaten aus passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher als Erzieher zur Freiheit: Luzifer und das Paradies 00:10:02 ===&lt;br /&gt;
Wir leben noch, wir haben diese ganze Palette eigentlich seit der Urzeit immer noch irgendwo versteckt im Geschehen drinnen. Und das sind aber alles Dinge, die von den Widersacherkräften angestoßen sind. Der Mensch kommt nicht von selbst auf die Idee oder auf die Empfindung, das zu wollen. Das wird uns zwar gesagt, eigentlich von Anfang an gibt es ja nichts anderes, Kampf aller gegen alle und wer stärker ist, setzt sich durch. Das ist unsere heutige Perspektive aus dem Rückblick auf die ganze Menschheitsgeschichte. In der Praxis ist das vielfach passiert, aber es ist nicht aus freiem Entschluss entstanden, sondern es ist entstanden aus dem, dass eben diese Widersacherkräfte, also Luzifer zunächst einmal, der uns dazu ermuntert hat, so zu werden wie Gott, so steht es ja drinnen, ihr werdet das Gute und Böse erkennen und werdet gerade dadurch sein wie Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die Versuchung, die drinnen ist vom Anfang. Und damit war aber das Leben der Menschheit oder des Menschen, des Urmenschenpaares in einer paradiesischen geistigen Welt – das Paradies war niemals auf der Erde, nicht so, jedenfalls nicht wie wir uns es vorstellen als einen äußeren Garten, in dem wir leben, sondern es war eine höhere Welt, eine Welt, in der es nicht Tod gibt, auch nicht Geburt in Wahrheit, sondern wo es das Leben ewig wird und wo alles, was man dazu braucht, um das Leben zu erhalten, da ist. So ist es in gewisser Weise in der geistigen Welt. Nur wenn man dort verbleibt, bleibt man auch immer ein unfreies Wesen, das im Anblick der Gottheit, oder weitergegeben durch andere geistige Wesenheiten, den Willen Gottes erfüllt, eins zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, dass eigentlich die Gottheit das nicht wollte, sondern sie wollte eine neue Art von geistigem Wesen. Wie gesagt, das haben die Engel nicht, die Erzengel nicht, die Urengel nicht, es haben nicht die höheren Hierarchien bis zu den Seraphim hinauf, die den unmittelbaren Anblick der Gottheit haben und gar nicht anders können, als diesem Willen der Gottheit zu folgen, so gut, als sie es eben vermögen. Sie können sagen, ja, aber ich stelle mir eigentlich anders vor die Welt. Wir können das sagen, ja, wir sollen es sogar sagen. Und wir sollen auch immer selber erkennen, ist das jetzt wirklich eine Verbesserung der Welt oder ist es eine Zerstörung, ein Abbau der Welt? Bringen wir Gutes hinein, bringen wir Böses hinein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch in jeder Weltregion ist mit dieser Aufgabe konfrontiert, ob er will oder nicht. Aber er ist frei darin, wie er damit umgeht. Die Aufgabe springt uns immer wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben diese Sache mit dem Orest, der seine Mutter ermordet hat aus Rache, war das, dass er das erste Mal – ist das in der Geschichte festgehalten –, es entsteht das Gewissen, weil ich aus mir selbst weiß, etwas Böses getan zu haben. Vorher war das Erlebnis ganz anders. Es war ein dramatisches, visionäres, geistiges Erlebnis. Man wurde verfolgt von den Erinnyen, von den Rachegeistern. Also wenn man einen Menschen getötet hat, dann haben einen diese Rachegeister, die Erinnyen – eigentlich weibliche Gestalten in gewisser Weise, aber mit Schlangenhaar und mit fürchterlichem Anblick –, verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiller beschreibt es so schön in der Ballade von den Kranichen des Ibykus. Da ist es am Ende so, dass die Mörder dieses wunderbaren Sängers, der ihnen halt in die Quere gekommen ist, den sie überfallen haben und getötet haben, dass die sich selbst verraten, selbst eigentlich dadurch ausliefern der Justiz, wenn man so will, weil die Kraniche des Ibykus, die den Ibykus begleitet haben, die waren auch da, wie sie den Ibykus ermordet haben, und sie ziehen über dieses ganze Stadion, wo sich alles versammelt, wo man hören wollte diesen Sänger, und sie sehen die Kraniche des Ibykus und alle horchen auf – des Ibykus, der geliebte Künstler war –, was ist da los? Und dann sagen sie sofort, ja die, die wissen was, die haben was mit dem Mord zu tun. Sie verraten sich selbst, ohne es wirklich zu wollen, aber sie können gar nicht anders, als sich zu verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird vorher schon geschildert, wie da im Inneren dieses Theaters sozusagen die Erinnyen einziehen. Es sind eigentlich übersinnliche Gestalten, es sind furchtbare Frauengestalten, düster gekleidet, riesengroß, und sie kommen im Rhythmus mit blutigen Augen und Quallen in den Händen, Schlangen in den Haaren. Ja, das war das Erlebnis, das Menschen hatten, wenn sie eine wirklich schreckliche Tat begangen haben. Also egal ob jetzt irgendein Richter war, ob sie jemand angeklagt hat oder was, sie haben jemand ermordet, und was innerlich aus dem inneren seelisch-geistigen Erleben aufstieg, waren diese Erinnyen, die die Menschen verfolgt haben, sodass damals wirklich viele sich selbst an die Justiz überliefert haben, um getötet zu werden, in der Hoffnung, dass es dann endlich los sind. Was natürlich eh nicht der Fall ist, weil man es nicht los wird dadurch. Aber es war das Leben für sie nicht mehr erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Orest ändert sich das, so wie es Euripides eben schildert, dass er niedergeschlagen jetzt am Marktplatz sitzt. Und sagt – ja, warum sitzt du da so traurig, fragt ihn jemand –, ja, weil ich aus mir selbst heraus weiß, eine böse Tat begangen zu haben, indem ich meine Mutter getötet habe, zwar aus Rache, aus eigentlich gerechtfertigter Rache im damaligen Sinn, aber trotzdem, es ist eine böse Tat und ich erkenne es. Das ist die Stimme des Gewissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gewissen heute: Aus Freiheit erkennen, was gut und böse ist 00:16:47 ===&lt;br /&gt;
Und wir stehen heute aber in einer Zeit, wo wir ja doch um einige Jahrhunderte, fast Jahrtausende weiter sind, dass ich dieses Wahrnehmen, wenn Sie so wollen, der moralischen Qualität einer Tat, einer Handlung, selbst dessen, wie ich spreche, ob ich einen Menschen verletze vielleicht durch mein Sprechen, ob ich mir daraus ein Gewissen mache, selbst mache, selbst erkenne, nicht einfach nur deswegen, weil ich folge einer Regel, die irgendwo steht, weil es im Gesetz steht oder weil es in der Kirche gesagt wird, weil es in der Heiligen Schrift steht, sondern dass ich aus mir selbst erkenne, in jeder Situation des Lebens, was ist das Gute, was ist das Böse, was kann ich tun mit meinen Fähigkeiten, was soll ich tun und was sollte ich lieber nicht tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind noch nicht, lange noch nicht, am Ende dieses Weges, wir stehen gerade mittendrin. Aber warum diese Frage mit dem Rätsel des Bösen für uns so wichtig ist, weil jetzt die Zeit ist, das aus der Freiheit heraus zu erkennen, jetzt das zu beginnen, ganz bewusst. Das heißt nicht immer sich zu geißeln und mea culpa, mea culpa, das ist ja ganz nett, um sich zu erinnern dran, aber das führt uns noch nicht weiter in Wahrheit. Es geht nicht darum, dass wir uns geißeln und bestrafen, sondern dass wir einen Weg finden, der ein Ausgleich ist für diese Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedanke, der ja im Grunde auch der Reinkarnationslehre, der Wiedergeburtslehre innewohnt, auf andere Art: Nicht bewusst, sondern da kommt halt das Schicksal, dann schlägt es dich, weil du in einem früheren Leben etwas verbrochen hast, es holt dich ein. Die Frage ist nur, wer ist denn das Wesen, das uns dorthin führt, wenn wir es jetzt im Sinne der Reinkarnation deuten. Wir selber sind es in Wahrheit, aber nicht ohne Hilfe, sondern lange Zeit, bis in unsere Tage hinein, begleiten uns ja höhere geistige Wesenheiten in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir hier scheinbar allein und verlassen auf der Erde stehen, erstens begleiten uns andere Menschen, aber es begleitet uns auch eine Wesenheit, die man früher als Schutzengel bezeichnet hat, als den Engel, der uns begleitet, der aber nichts anderes ist, als dass er uns hilft, bewusst zu werden dessen, was wir im Guten tun können, um ein Böses auszugleichen. Der uns auch errettet von manchen Dingen, indem man es wach werden lässt in einer Sekunde, da kommt ein Auto, ich habe es gar nicht gesehen, aber doch, ich zucke weg und entkomme dem Ganzen. Oder es passiert mir anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner schildert ja so schön manchmal, wie man sich so bildhaft vorstellen kann, wie das Schicksal funktioniert. Also da gehe ich die Straße entlang, da sind die Häuser, aber ich bin auch ein zweiter Mensch, nämlich mein höherer, mein geistiger Mensch. Der läuft schnell voraus, klettert auf das Haus hinauf, wo ich vorbeigehen werde, zwei Minuten später, und lockert dort einen Dachziegel und lockert ihn so geschickt, dass er genau dann, wenn ich als der Erdenmensch unten vorbeigehe, mir genau dieser Ziegel auf den Kopf fällt und ich vielleicht tot bin. So funktioniert das Karma, als Bild. Wir selber sind es, niemand anderes. Es ist nicht der liebe Gott, der uns straft, es ist kein höherer Engel, der uns straft, es sind nicht die Widersacher, die uns strafen, sondern wir selber führen uns in eine Situation, die einen gewissen Anstoß gibt, das, was wir falsch gemacht haben in der Vergangenheit, gut zu machen. Also zum Beispiel auch einmal zu erleben, wie das ist, wenn man plötzlich aus dem Leben herausgerissen wird, weil ich vielleicht in einer früheren Zeit das bei einem anderen Menschen gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass wir lernen, an uns selbst diese Erfahrungen zu machen und jetzt eine richtige Wahl zu treffen. Das ist das Große. Und damit wir aber überhaupt immer in diese Situation kommen, aus der wir lernen können, muss es in gewisser Weise die Widersacher geben. Weil wenn wir wirklich einfach dem göttlichen Willen folgen würden, wenn wir im Paradies schon diesem Willen gefolgt wären, hätten wir diese ganzen Probleme nicht. Aber wir hätten auch nicht die Chance, das Gute und das Böse zu erkennen. Wir würden uns leiten lassen und würden nie zur eigenen Ich-Kraft finden, aus uns heraus schöpferisch zu sagen, ich gehe meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Gute lässt sich in tausendfältiger Form verwirklichen. Es kann nicht so sein, dass ein höherer Engel, der als Bote Gottes kommt, sagt, du musst jetzt das machen. In der Vergangenheit war das sehr wohl so, dass die Menschen Eingebungen hatten von oben, was sie machen sollen. Da war also diese Entwicklung noch nicht so weit. Wir kommen jetzt immer mehr in die Entwicklung hinein, dass wir ganz bewusst entscheiden können. Und das ist zwar ein sicher nicht wenig anstrengender Weg, aber es ist ein Weg, der uns ganz zu uns selber führt. Es ist ein Weg, der natürlich auch erfordert, dass wir Mut haben, den Mut haben nämlich, zu uns selbst zu stehen. Und zu wissen aber, dass es Gott gewollt ist, dass es der Christus ist, der Christus in uns, gerade die Kraft ist, die uns unterstützt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apokalypse als Enthüllung: Schöpferische Kraft im Kleinen 00:29:54 ===&lt;br /&gt;
Und aus Freiheit heraus eben auch Schlimmes zu erdulden vielleicht, um anderen Menschen zu helfen. Also es geht dann sogar so weit, dass ich nicht nur einen Ausgleich suche für Dinge, die ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe, wo ich Menschen Leid zugefügt habe, und dann kommt das Karma, das Schicksal und schlägt mich in gleichem Maße. Nein, sondern wo ich vielleicht sogar ein Leid, eine Erschwernis auf mich nehme, weil ich jemand anderem helfen will. Es bringt mir sozusagen äußerlich gar nichts. Ich habe nicht einmal äußere Schuld abzutragen, aber ich habe die Kraft, einem anderen Menschen zu helfen. Auch wenn es vielleicht viel Kraft erfordert. Das ist die Zukunftsperspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wirken in gewisser Weise die Widersacherkräfte, die uns immer wieder anstacheln, immer wieder uns das Problem servieren in gewisser Weise. Wir brauchen diesen Anschubser irgendwo, um da weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die eine Seite haben wir schon genannt, das ist die luziferische Seite. Das ist schon mit dem Fall aus dem Paradies verbunden. In den Weihnachtsspielen, im Paradiesspiel, wird das so schön geschildert, wie am Ende aber Gott selbst sagt, wie es Adam worden so reich, einem Gode ist er worden gleich, weil er das Gute und das Böse weiß. Und das kommt deutlich durch in dieser volkstümlichen Aussprache, dass Gott damit einverstanden ist. Der Satan wird eh rausgeschmissen dann, oder der Luzifer in dem Fall, aus dem Paradies auch. Und wir werden auch hinausgeworfen. Ja, wir sind nicht mehr in dieser heilen Welt, wo wir einfach entgegennehmen und versuchen es umzusetzen, sondern wir stehen da und müssen uns unseren Weg selbst suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird in gewisser Weise immer schwieriger, aber auch unsere Fähigkeiten wachsen immer mehr damit umzugehen. Und es funktioniert aber tatsächlich, auch in der Menschheitsgeschichte kann man das sehen, nicht mehr, dass ein soziales Zusammenleben einfach irgendwo von oben geleitet wird, gelenkt wird, und man sagt, die machen das so gut, dass alles funktioniert. Wenn nicht jeder einzelne Mensch mitspielt dabei und aus eigenem nach einem guten sozialen Verhältnis zu den anderen Menschen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass man mit allen liebkind sein muss. Es kann gut manchmal sein, wenn man eine Ohrfeige gibt, sagt, hör endlich einmal mit dem Blödsinn auf, du reitest dich ja selber hinein, du gehst den falschen Weg – ich meine das jetzt eher bildlich gesprochen. Also das heißt nicht immer nur lieb und nett zu sein, gar nicht. Man kann vielleicht einmal ganz energisch sagen, so geht es nicht, das will ich nicht, dass das in der Welt ist. Und das sage ich auch deutlich, ich dulde es nicht nur still und sage mir, um Gottes Willen, was passiert, sondern ich wage es auch ganz deutlich, öffentlich vielleicht zu sagen. Das passiert ja vielfach oft, oft Dissidenten oder wo die sich hinstellen, ihr Leben sogar opfern im Grunde, um zu sagen, nein, da läuft etwas schief, das ist nicht gut, das ist nicht gut, weil es gibt genug Menschen, die sagen, das Gute kann nur sein, wenn ein großer Führer im Grunde da ist, der genau weiß, wie er uns lenken soll, dann funktioniert alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war nicht nur in der Nazizeit so, das haben wir jetzt auch an mehreren Orten in der Welt, wo das besonders stark ist. Und im kleineren Maßstab finden wir es praktisch überall, wo irgendwer weiß, was das Heil der Welt ist, und wenn die anderen das nicht auch alle geschlossen einsehen, dann muss man was unternehmen, weil das sind dann die Bösen. Und diese Spaltung in der Welt haben wir in letzter Zeit öfter erlebt und werden es immer mehr erleben. Denken Sie nur, was in der Corona-Krise war. Wer sind die Guten, wer sind die Bösen? Keiner hat recht. Keiner hat recht, wenn es einseitig ist. Es ist nicht Ja und Nein. Es ist immer etwas, was in der Situation schöpferisch gefunden werden muss, eine schöpferische Antwort im Grunde. Es gibt keine fertigen Antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es gibt die zehn Gebote in der Bibel und die sind richtig, aber damit man sie wirklich anwenden kann, muss man selber etwas dazu beitragen. Man muss wissen, wie setze ich denn das um? Nur nichts zu tun, um keinen Fehler zu machen, ist zu wenig. Das ist vielleicht der größte Fehler. Wenn wir nicht den Mut aufbringen, uns hinzustellen und zu sagen, ich versuche es wenigstens. Ich mache mir selbst ein Gewissen aus der Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein Gewissen machen, das ist in gewisser Weise noch eine höhere Stufe als das, was der Orest erreicht hat. So wirklich selbst es zu überschauen, was kann ich tun, welche Fähigkeiten habe ich und wie kann ich sie einsetzen in der Welt. Das heißt nicht, dass man das Helfersyndrom kriegt und überall hinläuft, wo kann ich bitte was tun, sondern zu erkennen in einer Situation, da kann ich eingreifen. Intuitiv, da ist Intuition drinnen. Das hat nichts mit intellektuellem Wissen zu tun, das hat nichts zu tun, dass man weiß Gott wie viele Bücher studiert hat, in denen steht, wie man es vielleicht machen sollte, sondern es ist die eigene Entscheidung. Es ist der Weg zur Freiheit hin. Der ist dornig, aber der führt uns auf eine viel, viel höhere Stufe, als wir sie sonst erreichen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir nicht schläfrig werden – das wird ja dann das Thema sein –, dass wir aufwachen, geistig nämlich aufwachen, und das bezieht sich insbesondere natürlich auch darauf, die Widersacher zu erkennen und es zu wagen, ihnen bildlich gesprochen ins Gesicht zu sehen. Den Kopf einzuziehen und zu sagen, wird fürchterlich, sondern zu sagen, ich will sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So als Randbemerkung sage ich Ihnen, wir sprechen immer wieder, gerade jetzt auch in unserer Zeit, von apokalyptischen Zeiten. Der Ausdruck ist sehr geläufig, ich habe gar nichts gegen den Ausdruck, aber alle sagen immer, Katastrophe, Weltuntergang, es wird schrecklich, es wird fürchterlich, wie entkommen wir dem? Apokalypsis Jesu Christus, die ersten drei Worte der Apokalypse, und das heißt nichts anderes als Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Enthüllung, das heißt wirklich erleben, ganz konkret erleben den Christus. Als natürlich nicht jetzt auf Erden verkörpertes Wesen, aber als geistiges Wesen, das mit uns ganz eng verbunden ist, das uns unterstützt, aber nicht uns etwas befiehlt, sondern uns etwas nahe legt, nämlich schenkt in Wahrheit den Menschen, den Mitmenschen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt wieder vielleicht sehr banal, das Wort Liebe ist sehr abgebraucht, und viele, die sich den Frieden wünschen, sagen ja Liebe, Liebe, Liebe, aber das kann ich noch so oft wiederholen, das alleine wird es nicht ändern, sondern ich muss an mir arbeiten, ich muss an mir arbeiten, eine Kraft entwickeln in mir. Und das ist eine schöpferische geistige Kraft, die ich in mir entwickle, indem ich aus mir heraus schöpferisch Wege schaffe, die Welt zum Guten zu verändern, im ganz Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ein gutes, wirksames Wort sein, das ich einem anderen Menschen sage, vielleicht gar nicht mehr. Ein liebes Wort in einer entscheidenden Situation, die für den vielleicht das Leben ihm zeigt, wo es für ihn weitergeht, wo er in seiner Verzweiflung drinnen war, ohne dass ich ihm jetzt predige, wie er gehen muss, gar nicht. Aber es ist oft ein einziges Wort, ein liebes Wort. Oder auch vielleicht sogar noch weniger: einem Menschen, der verzweifelt ist, zuzuhören. Einfach zuzuhören, ein offenes Ohr, nicht so dasitzen und bitte, ich höre ein, das zieht durch, sondern wo ich wirklich bereit bin, einzutauchen in das, was er mir erzählt. Und er findet die Lösung selber dann, weil er es ausspricht einem offenen Ohr gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind so, und das sind im Kleinen, nicht immer hochdramatische Dinge. Wir brauchen nicht zu glauben, dass es immer um die großen Dinge geht. Wir schauen immer auf die ganz großen Katastrophen, aber die großen Katastrophen entstehen dadurch, dass die kleinen Aufgaben nicht bewältigt werden, die Menschen mit ihnen nicht fertig werden. Wir werden keinen Frieden in der Welt bekommen, der von oben verordnet ist. Im Gegenteil, die Mächte von oben provozieren eigentlich immer wieder kriegerische Situationen, Auseinandersetzungen, weil es da immer im Grunde um die Macht geht, egal was sie reden dabei. Und da entsteht immer Leid daraus und das kompliziert in der Regel die Situation. Friede entsteht dann vielleicht nur, wenn es zu viele Kriege erschöpft sind und niemand mehr kann, aber das ist kein wirklicher Weg zum Frieden hin, das ist eine Erschöpfungspause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir in der Welt eigentlich. Und wir haben auch immer mehr Mittel, zerstörerisch zu wirken, Leid zu erzeugen auf verschiedensten Weisen. Wir werden da auch immer raffinierter. Wer tut das? Nicht nur wir alleine, sondern da haben wir eben die Hilfe, die tatkräftige Hilfe von gewissen Widersacherwesenheiten. Also der Luzifer, der uns zeigt, wodurch wir uns größer, besser, schöner fühlen – wir sind die Schönsten, die Besten, die Stärksten. Und dann der Ahriman, der das Ganze, der dunkle, der finstere Geist, der uns zeigt, wie uns der Intellekt zeigt. Ja, es müssen Entscheidungen getroffen werden, sie sind bittere Entscheidungen, es werden viele Menschen zugrunde gehen dadurch, aber wir müssen das machen. Eine Lösung wird es nicht bringen. Es wird keine wirkliche Lösung bringen. Die Lösung wird man finden, wenn man von Mensch zu Mensch Kontakt findet und den anderen Menschen versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie jetzt gehen in Palästina, seit Ewigkeiten gibt es dort Schwierigkeiten. Es gab es im Alten Testament, lesen Sie das Alte Testament. Es gibt Passagen, die entsetzlich sind. Da geht es eigentlich dauernd um versuchten Völkermord und vielleicht sogar wirklich gelungenen Völkermord. Es ist Kampf gegeneinander, ganz stark. Und es ist wirklich fast das, was der Darwin gesagt hat, Kampf ums Dasein. Da ist vieles drinnen. Das spiegelt aber schon etwas wider, was als Aufgabe da ist. Es ist natürlich nicht dort geschildert, weil es so besonders nachahmungswürdig ist, sondern es ist einfach eine Bestandsaufnahme der Situation, wie es in der Menschheit in der Vergangenheit ausgeschaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob es wirklich so viel besser geworden ist. Wir sind etwas zivilisierter geworden. Wir gehen nicht gleich mit dem Schwert hinaus in die Welt, sondern wir haben andere, subtilere Wege erfunden. Die sind aber deswegen auch nicht besser. Aber das alles ist ein Weg, der zu uns dort hinzubringen – unsere eigentliche Kraft, die uns geschenkt ist. Die Freiheit in unserem Ich. Die Freiheit in unserem geistigen Sein. Dass wir sie entwickeln können. Sie wird uns nicht fertig geschenkt, aber sie wird uns ermöglicht, der Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das entwickeln, dann werden wir wirklich Herr über uns selbst. Und daran besteht zunächst einmal die Freiheit. Der Schiller sagt es so schön, der Mensch ist frei, und wenn er in Ketten läge, an dem liegt es. Ich kann eingekerkert sein, und ich kann trotzdem frei sein. Im Inneren frei sein. Geistig frei sein. Und kann widerstehen, selbst dort. Selbst wenn das eigene Leben geopfert wird. Es ist was Hohes, und es gilt es zu erhalten mit allem was man tun kann, aber wenn es die Situation fordert, ist man vielleicht auch bereit, das eigene Leben zu opfern. Das passiert ja auch im Leben. Eine Mutter opfert ihr Leben für ihr Kind. Der Kinderwagen rollt auf die Fahrbahn. Sie stellt es noch hinaus und wird vom Auto überfahren. Und das Kind kommt davon. Nur als Beispiel. Es geht nicht darum, dass sie jetzt stirbt, sondern dass sie bereit ist, ihr Leben einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das muss natürlich nicht immer so dramatisch ablaufen. Viel wichtiger, weil viel verbreiteter ist es im Kleinen, sich einzusetzen. Nicht vorbeizugehen an den Nöten der anderen Menschen. Das heißt nicht, dass man alle beglücken muss. Aber wenn es die Situation gibt – das ist in der Regel auch eine Situation, die sich aus früheren Erdenleben ergibt –, dass zwei Menschen zusammenkommen und dass wir ihn kennen, den Menschen, in gewisser Weise. Ich will gar nicht sagen, dass wir ihm etwas schuldig sein müssen. Das ist nämlich so, dass Karma heute nicht mehr nur darauf beruht, wir haben eine Schuld abzutragen. Es ist eigentlich mehr. Wir können dem anderen was geben, ohne dass wir ihm was schuldig sind. An geistiger Kraft, an Seelenkraft, an einem guten Wort, einem ganz präzisen guten Wort im richtigen Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, etwas zu tun, was ähnlich dem ist, wie große Eingeweihte mit ihren Schülern umgehen. Weil wir das eigentlich alle werden sollten. Wenn wir die ganze Menschheitsentwicklung einmal weiter fortgeschritten sind darin, dann sollten wir alle eigentlich zu solchen Eingeweihten werden, die wissend sind bezüglich dessen, was das Gute, was das Böse ist, und über welche Kraft sie selber verfügen. Wir sollten es aus uns selber erkennen können. Das ist dieses Aufwachen. Und das ist eigentlich das, was in unserer Zeit begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kali-Yuga und das neue Zeitalter der geistigen Wahrnehmung 00:39:28 ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein finsteres Zeitalter gewaltet hat. Das hat schon begonnen kurz vor Beginn der ägyptischen Kulturepoche. Wir kommen also in weite Vergangenheiten zurück. Und die Inder kennen das auch, er hat von dort auch den Begriff übernommen, den Namen, die Bezeichnung, das Kali-Yuga, das Zeitalter der Kali. Die Kali war die finstere Göttin des Todes im Grunde, des Bösen überhaupt. Also weiblich in dem Fall sogar. Weil es mit dunklen Seelenkräften zu tun hatte und das Weibliche oft mit den Seelenkräften in Verbindung gebracht wird, wo die Frage ist, ob da Liebe drinnen herrschen kann im Seelischen oder das Gegenteil davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Kali-Yuga hat bewirkt, dass die Menschen stärker irdisch geworden sind, als ursprünglich vorgesehen waren. Das heißt, wo sie den Einblick in das Geistige verloren haben. So etwas wie in der griechisch-lateinischen Zeit, was ich Ihnen geschildert habe mit den Erinnyen, sind noch Reste von dem, was aus der Vergangenheit da war. Also man kann sagen, dass schon die Griechen – und es sind auch nicht nur mehr die Dichter, die das wirklich so stark schildern –, natürlich auch manche Menschen haben das noch erlebt, aber das ist so ganz Reste von dem, was früher viel stärker war. Wir haben die negativen Gestalten, aber auch die positiven geistigen Gestalten gesehen, erlebt, gesehen jetzt im übertragenen Sinn, nicht mit äußeren sinnlichen Augen, aber mit unserer Seele haben wir sie gesehen. Dort haben wir sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Mensch, der wirklich frei sein will, frei sein will mit den Widersachern umzugehen, sollte auch dorthin kommen, sie wirklich sehen, erkennen zu können. Das heißt, zu spüren, wo ist etwas Luziferisches drinnen. In vielen esoterischen Strömungen ist viel Luziferisches drinnen. Es wird viel von Liebe, von Licht und von Göttlichem und von viel Glanz gesprochen, und es ist natürlich schön und es ist angenehmer, als jetzt vom düsteren Ahriman zu sprechen, wo Tod und Verzweiflung das Hauptthema ist, aber es ist, wenn man es nicht selber ergreift und umsetzen kann, sondern sich nur erfreut an dem Bild und glaubt, nur das wird mich schon stärken, dass es eh das Gute macht, dann wird man sich täuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch eine Einflüsterung der Widersacher, dass sie uns sagen, ja, das ist ja wunderschön eigentlich alles. Aber es ist erst wunderschön, wenn wir unsere Aufgabe bewältigt haben. Aber es ist auch nicht so schrecklich, wie es uns das andere Gegenbild zeigt, wenn du das nicht tust, dann wird der Weltuntergang kommen und weiß Gott was. Sondern wo wir wirklich abwägen können, was in der Welt geschehen kann, geschehen soll, mitgeschehen soll durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal der Menschheit liegt damit primär einmal in unserer Hand. Wir haben viel Hilfe, wenn wir bereit sind, sie anzunehmen und uns hinzuwenden, aber wissend uns hinzuwenden. Und dazu wird es in der Zukunft nicht reichen, einfach zu sagen, ja, bitte lieber Gott hilf mir, wenn ich schon gar nicht mehr weiter weiß. Dann fällt mir der liebe Gott ein, der helfen sollte. Was jetzt gefordert ist, dass wir langsam, langsam lernen, selber Mitwirkende zu werden, und zwar mit unseren eigenen kreativen Einfällen, sag ich einmal, wie man die Welt verbessern kann. Wir können das. Das liegt in der Schöpfung der Menschheit drinnen. Darum ist der Christus Mensch geworden. Damit der Mensch etwas, wenn es nur so klein ist, von dem göttlichen Funken in sich zum Leuchten bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Funke heißt aber nicht, ein lieber Gott flüstert einem etwas ein, sondern ich erschaffe etwas aus dem Nichts heraus. Aus dem Nichts. Ich schlage in kein Handbuch nach, sondern es ist ein intuitives Erfassen, was ich mit meinen Fähigkeiten bewirken kann an Gutem in der Welt. Wie ich etwas von mir sozusagen verschenken kann dadurch an die Welt. Weil wenn ich etwas Schöpferisches aus dem Geist heraus fasse, verschenke ich etwas von mir. Ich verschenke, wenn ich Liebe zum Beispiel entwickle, sicher nicht nur ein erhabenes Gefühl. Das ist die Grundlage. Aber es ist noch viel mehr. Ich verschenke etwas, was auch der Christus so stark verschenkt hat, aber in natürlich kleinerem Maßstab. Ich verschenke Lebenskraft. Ich muss nicht gleich so weit gehen, dass ich Tote erwecken kann, aber wo doch allein das Wort, das ich spreche, heilsam ist. Für den anderen Menschen, für eine Menschengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind immer wieder, trotzdem in der Menschheitsgeschichte auch in den jüngeren Zeiten, Menschen aufgetreten, die in ihren Worten, in ihrer Sprache etwas von dieser Kraft in die Welt gesetzt haben. Und dadurch einen Impuls gegeben haben, der doch etwas verändert hat. Wenn Sie nur denken, Martin Luther King zum Beispiel. Seine Reden, seine Sprache, da ist etwas von der Kraft drinnen, die andere Menschen ermutigt, erkraftet, die Situation zu ändern. Und ein bisschen was hat sich geändert an der Situation. Natürlich ist es noch nicht das Ende, es ist ein kleiner Schritt, aber in jedem von uns steckt so etwas drinnen. In jedem von uns. Es sind nicht nur die Menschen, die in höchsten Positionen sind oder die jetzt ausersehen von irgendwem sind, sondern das, was wir entwickeln. Und aus dem können wir tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben diese Wirkungen der Widersacherkräfte, und die dunkle Seite davon ist, sie werden stärker werden. Wir stehen jetzt in einem Zeitalter drinnen, in dem diese Widersacherkräfte so stark werden in der Zukunft. Unsere Kulturepoche geht noch eine ganz schöne Weile, da ist noch viel Gelegenheit drin, dass wir so stark werden, ihnen Parole zu bieten. Und dann kann sich das abschwächen. Einen anderen Weg wird es nicht geben. Das ist die schwierige Seite der Botschaft drinnen, aber die andere Seite ist, dass wir es können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Ahriman, Angst und das Martyrium im dritten Mysterientrama 00:46:55 ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine wunderbare Übersetzung von Emil Bock in der Apokalypse, betrifft eh die Gemeinde von Thyatira, das ist das alte Griechenland, diese Kulturepoche. Und da wird gesagt vom Menschen, dass er die gleiche Vollmacht, das Ich, so sagt es der Christus, die gleiche Vollmacht, das Ich, erlangen soll, die ich von meinem Vater bekommen habe. Das heißt, die göttliche Kraft unmittelbar soll in uns erweckt werden. Die gleiche Vollmacht, das Ich. Das ist das, was uns Menschen auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben noch einmal zur Betonung, die geistigen Hierarchien, die über uns stehen – an die heute die meisten Menschen ja gar nicht mehr glauben oder die sie gar nicht mehr kennen –, und wenn wir es auch gelehrt aufzählen können, haben wir damit auch noch nicht sehr viel gemacht. Erst interessant wird es, wenn wir sie wirklich erleben, erfahren können, im Sinnlichen das Übersinnliche mitzuschauen, wie es Der Goethe in Ansätzen gefunden hat, indem er zum Beispiel die geistigen Kräfte in Wahrheit erlebt hat, die die Pflanzen zum Wachsen bringen, die wirken in ihnen drinnen. Oder auch welche Seelenkräfte in den Farben leben zum Beispiel drinnen. Also wo er spricht vom übersinnlichen Schauen eigentlich, vom sinnlich-sittlichen Erleben der Welt, so drückt er das aus, das sinnlich-sittliche Erleben der Welt. Das heißt, wo alles, was ich beobachte auch mit den Sinnen draußen – und er war nicht im eigentlichen Sinn hellsichtig, der Goethe –, aber er hat im Sinnlichen gesehen, was dahinter steckt, eine seelische, eine geistige Kraft. Das hat er erlebt. Dann wäre er nie auf die Idee gekommen, die Pflanzen, das sind diese oder jene Biomoleküle, die irgendwie zusammengewürfelt sind, da ist die Erbanlage drinnen, aus dem entwickelt sich das. Das wäre eine viel zu banale Erklärung gewesen. Sondern da ist eine starke geistige Kraft, die die Materie erfasst und ihrer höheren Bestimmung zuführt, in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei selbst das Mineralische auch darin geistiges hat, auch in jedem einzelnen Kristall, der sich bildet auf Erden, ist etwas Einzigartiges drinnen, ist eine geistige, eine Lebenskraft, eine gestaltende Lebenskraft drinnen. Der Kristall selber, wenn er fertig ist, lebt nicht mehr. Es ist die Lebenskraft, der Ätherleib, wie es Rudolf Steiner nennt, nicht in ihm. Aber im Prozess der Bildung der mineralischen Welt. Und die mineralische Welt bietet die Grundlage unseres Erdendaseins hier. Was täte man, wenn man das mineralisch-Stoffliche nicht hätte auf Erden? Also wir könnten es gar nicht. Aber da ist ein Lebensprozess auch drinnen. Und so ist in allem Leben drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf die Erde ist eben der, der aus einem höheren, schöpferischen, geistigen kommt, aus diesem Impuls ein seelisches aus dem Nichts erschafft, seelische Kräfte, Sympathiekräfte, Antipathiekräfte, wenn man es jetzt grob nimmt, aber differenziert in unendlich viele Facetten und Variationen drinnen. Aber irgendwo ist es einmal aus dem Nichts entstanden. Das gab es nicht immer. Das Einzige, was es gibt, das geistig-Schöpferische, diese Kraft, gibt es immer. Und die ist in unserem Ich drinnen. Die liegt dort drinnen. Und auch das sagt Rudolf Steiner so richtig an vielen Stellen, das Ich hat es immer gegeben und wird es immer geben. Es ist Ewigkeit. Ewigkeit dadurch, dass es sich ewig selbst schafft. Das ist das, was jedes Wesen hat, das über eine Ich-Kraft verfügt. Die Frage ist, ob er diese Kraft in Freiheit führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die höchsten Hierarchien haben diese Kraft natürlich in sich. Und auch durch ihr Ich sind sie von Ewigkeit zu Ewigkeit vorhanden. Unzerstörbar, sind die eigentliche Grundlage der Welt in Wahrheit. Wir denken nur heute immer, wenn ich es angreifen kann, dann glaube ich es. Dabei ist das das Unwirklichste, in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass es unwichtig ist. Es zeigt ja deutlich, dass wir uns inkarnieren sollen auf Erden und gerade hier unsere Lektion lernen. Aber um immer mehr auch das Geistige, das den Hintergrund bildet, erkannt, ergriffen wird und weitergeführt wird in eine neue Zukunft. Und das soll uns lehren in gewisser Weise, die Auseinandersetzung mit den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eben vor allem die zwei, Luzifer und Ahriman, die da stehen. Und die, wie es Rudolf Steiner öfters genannt hat, die zu ihrer Aufgabe abkommandiert wurden. In der Bibel steht das nicht so direkt drinnen, aber es stimmt. Sie sind nicht freiwillig zu dem geworden. Aus Hochmut heraus. Ja, natürlich entwickelt sich der in ihnen drinnen, aber das ist etwas, was von der Gottheit bestimmt wurde zunächst einmal. Sie sind also zu ihrer Aufgabe bestimmt worden. Sie haben keine Chance gehabt, Nein zu sagen. Nein, das will ich nicht. Sondern sie sind zu dieser Aufgabe bestimmt worden. Und es ist eine schwere Aufgabe. Und in Wahrheit leiden sie darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was du am Anfang in der Begrüßung schon gesagt hast. Ja, insbesondere der finstere Geist, der Ahriman. Also dieser Ahriman, dieser Name kommt aus der urpersischen Zeit, also aus der uralten persischen Kultur heraus. Da war die Rede von Ormuzd und Ahriman, der lichte Geist, Ormuzd, und der finstere Geist. Der Ahriman wurde so genannt, weil in dieser urpersischen Zeit die Menschen erstmals ansatzweise die irdische, äußere, sinnliche Welt als bloß sinnliche Welt erleben konnten. Bis dahin war für alle Menschen klar, dass zwar langsam das Sinnliche auch da ist, aber sie haben immer mitgesehen ein Höheres, ein Geistiges, ein Seelisches, das dahinter wirkt, bis ins Mineralische. Dann sind es eben Elementarwesen, die drinnen sind. So etwas, was Kinder oft noch sehen können. Also wenn sie in der Natur aufwachsen oder irgendwo und dann den Eltern das erzählen und die sagen, ja, ist schon gut. Und wir glauben es gar nicht. Es ist öfter, als man denkt. Ich meine, heute ist es schon schwieriger, weil die Natur im Rückzug ist, weil wir alles überfluten mit unserem Beton und Asphalt und so weiter, wo sich das zurückzieht. Es wird also schwieriger. Ist aber auch ein Teil dessen, dass wir halt mehr Kraft aufbringen müssen, um uns dem wieder nähern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wir Erwachsene könnten es, wenn wir nur wollten. Wenn wir die Welt draußen anders betrachten. Wir müssen nicht gleich große Hellseher werden – das mag ich das Wort gar nicht so, weil das so missverstanden wird. Aber die Sinneswelt ergreifen mit Liebe, mit Interesse. Liebe und Interesse hängen auch sehr stark zusammen. Interesse, dazwischen sein, drinnen sein, wollen in den Dingen sich verbinden damit. Etwas erleben. Einfach einmal mit dem Sinnlichen etwas zu spüren. Nicht nur, ja, es ist grün und der Wind bewegt die Blätter, das war es schon. Nein, sondern dieses spezielle Grün, auf das das Licht, so wie es gerade jetzt hier und da drauf fällt, was erzeugt es? Das erzeugt eine Stimmung in mir, wenn ich offen bin. Man kann sagen, das ist subjektiv. Hat sicher subjektive Seiten auch, aber es lebt auch ein objektives Empfinden drinnen, wenn man offen ist dafür. Man kann etwas wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es insbesondere wahrnehmen, da ist es sogar in gewisser Weise noch leichter, bei anderen Menschen. Wenn ich nicht nur auf seine Worte höre, was er mir sagt, und sage, das gefällt mir nicht, was er sagt, sondern wenn ich tiefer hinein höre, wie er die Stimme moduliert, wie er das ausspricht. Da liegt sehr viel von dem drinnen, was ihn wirklich innerlich bewegt. Es sind oft die Worte äußerlich nur ein müder Abglanz von dem, was wirklich in einem Menschen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nur manchmal merkt, an Betonungen oder so, die drinnen sind, und mit welcher Intensität er in die Sprache hineingeht – das wird, wenn wir uns nicht anstrengen, bald verloren gehen, weil wir in einer sehr arimanisierten Sprachwelt leben heute, die immer abstrakter wird, keine Emotionen zeigt. Logisch richtig muss es sein, soll es ja auch, ist ja was Gutes. Aber wenn es nur logisch richtig ist, ist es tot. Dann ist es tot, dann lebt nichts drinnen. Das heißt, dann erfahre ich nur etwas vom Toten in dem anderen Menschen. Vom Berechenbaren vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir sind heute so Fanatiker des Berechenbaren. Die Zukunft vorher berechnen am besten. Das ist es, was Ahriman will und kann. Und manche glauben, wenn wir das genug berechnen können, dann haben wir die beste aller Welten geschaffen. Wird nicht der Fall sein. Es geht darum, die Welt immer wieder umzuschaffen, in Bewegung zu halten. Und es gibt eigentlich nicht die beste Welt, sondern die Welt, die ständiger Veränderung und Entwicklung ist. Und dann sogar einen Metamorphosesprung in noch was Höheres macht. Wenn wir als Menschheit wach genug sind, lernen aus der Auseinandersetzung mit den Widersachern, dann wird einmal eine neue Welt entstehen, die ganz anders ist als unsere, die eine Stufe höher ist. Wo Rudolf Steiner sagt, da wird die Liebe das Naturgesetz sein, wenn alles gut läuft. Es ist nicht gesichert, dass es so kommt. Die Liebe. Bis ins kleinste Detail, bis in die Grundlage dieser Welt wird das wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zwischenruf, Gerät]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Problem. Der Ahriman meldet sich. Er ruft auch zwischendurch. Mit dem müssen wir umgehen. Da müssen wir lächeln. Er hat jetzt nämlich langsam schon Angst, dass was passiert. Das wollte ich ja noch deutlicher sagen. Tatsächlich, Ahriman wird ja auch sehr mit Angst verbunden. Also man fürchtet sich gerade vor dem, es ist immer wieder viel in anthroposophischen Kreisen, die reden davon. Ahriman wird sich verkörpern, oder ist es vielleicht schon. Also er wird auch Mensch werden. Offenbar sehr interessant. Alle wollen Mensch werden. Der Christus ist Mensch geworden, er wusste, warum er es ist. Der Luzifer war verkörpert in der Vergangenheit, in China, vor langen, langen Zeiten. Und Ahriman heißt es, wird sich jetzt in unserer Zeit, in unserer Kulturepoche auf jeden Fall inkarnieren. Das heißt, er wird wirklich ein Mensch sein, der ganz von Ahriman erfüllt ist, von diesen ahrimanischen Kräften. Ja, ist schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle haben Angst davor. Und Ahriman selber hat Angst vor den Menschen. Er hat nämlich nicht den Einblick, warum er so ist, wie er ist und warum er diese Aufgabe hat. Er kann in gewisser Weise gar nicht anders. Er spult sein Programm ab, uns halt zu verführen, uns zu immer seelenloseren Wesen zu machen. Das ist seine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer hat eigentlich im Seelischen eine wunderbare Aufgabe gehabt. Er wollte uns immer beseelter und beseelter machen, das Erleben immer reicher, schöner, glänzender und so weiter. Das ist ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Nur wenn man nur mehr in dem Glanz darin leben will und nicht auch die andere Seite kennenlernen, halt anzupacken, um die Welt zu verändern, dann sind wir abgehoben, schweben irgendwo in einer Scheingeistigkeit herum. Die banale äußere Welt interessiert mich nicht, ich meditiere nur den ganzen Tag. Kann gut sein, aber es kann auch sein, dass ich vielleicht meine eigentliche Aufgabe versäume, weil dazu gehört auch der praktische Umgang mit den Menschen. Nur allein im Kloster zu sitzen oder sonstwo zu meditieren, ist vor allem in heutigen Zeiten, wo der ahrimanische Einfluss sehr stark da ist, sehr schwer, dass es wirklich funktioniert. Und die Frage ist, ob das ausreicht, die Welt so zu verändern, indem ich mich dort zurückziehe, um das auszugleichen, was das Ahrimanische in der Welt macht. Nämlich vor allem an unserem abstrakten Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir äußerlich sehen an den ganzen Gebäuden, wie sie stehen, in ihrer Schönheit oder eher Hässlichkeit, wie sie dastehen, aber in ihrer technischen Genialität, die durchaus da ist, soll alles in die Welt kommen, muss in die Welt kommen, aber wir sollen nicht Sklaven werden dieser Welt. Wir sollten es erkennen, erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ahriman hat immer, immer gespürt, was auch immer ich tue, es hat zwar gewisse Wirkungen, aber es kommt nie ans Ziel. Und der Mensch ist es, der das immer verhindert. Es ist gar nicht der liebe Gott, der verhindert, sondern der Mensch ist es. Und Ahriman hat extreme Angst vor den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so schön geschildert im dritten Mysterientrama von Rudolf Steiner. Da ist eine Szene geschildert im Reiche Ahrimans. Und man sieht Bürger und Bürgerinnen, die einem Mysterienbund angehören oder angehören wollen, dort im schlafenden Zustand, im tiefschlafenden. Das heißt, sie erleben es nicht bewusst, aber sie sind in diesem geistigen Bereich drinnen. Nur eine Figur ist drinnen, der Dr. Strader, eine Figur aus dem Mysterientrama, der so die meiste Zeit wach das erlebt und erkennt eigentlich, was diesen Ahriman umtreibt. Bis auf ein paar kleine Stücke gibt es, wo der Ahriman symbolisch die Ohren zuhält auf der Bühne. Und das heißt, das ist der Teil, der dem Strader dann nicht bewusst ist. Aber sonst wird es ihm bewusst, welche Aufgabe er hat. Und er kriegt auch mit, dass der Ahriman aber immer wieder scheitert. Immer wieder scheitert, immer wieder scheitert, wirklich die Menschen dort ganz hinzubringen. Es geht immer so ein bisschen, aber dann zerfällt das Ganze wieder. Und er wird eigentlich wieder überwunden. Und er merkt immer mehr, er kann nicht gewinnen in gewisser Weise gegenüber den Menschen. Und das bedeutet für ihn aber tiefes Leid, tiefen Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist vielleicht sogar für einen Ahriman insofern was Besonderes, als er eigentlich ein mehr oder weniger seelenloses Wesen ist. Das heißt, er empfindet normalerweise nichts bei dem, was er tut. Er hat die geistige Präzision, den Intellekt, wenn Sie so wollen. Wir haben den Intellekt von ihm, und er ist ja nicht grundsätzlich was Schlechtes, aber er ist kalt, er ist nüchtern, er ist seelenlos. Und herzlos auch in diesem Sinne. Er tut, was notwendig ist oder was ihm notwendig scheint. Also wir müssen eine Eisenbahn durchlegen, wurscht, dann ist alles weg, die Felder müssen weg, wir brauchen das. Vielleicht würden wir es gar nicht brauchen. Ich will gar nicht schimpfen gegen die Technik, überhaupt nicht. Das ist nur so ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird ihm aber immer wieder zerstört, dem Ahriman. Und er leidet da. Er leidet bitter. Und er spürt irgendwo in Wahrheit, dass er nicht gewinnen kann. Dass er nicht gewinnen kann, und er weiß, der Mensch ist schuld. Der Mensch. Der ist schuld daran. Der lässt uns leiden. Der macht mich leiden und meine Gefolgschaft sozusagen. Und als diese Szene dann zu Ende geht und dieser Dr. Strader wieder aus dem Reich Ahrimans herauskommt, sagt er das ganz deutlich: Ich kann über dich eigentlich nur weinen. Ich kann nur weinen, wenn ich an dich denke. Das heißt, er bekommt eigentlich Mitleid mit diesem Ahriman. Und da fängt der Weg der Erlösung der Widersacher an. Zu sehen, dass sie eine Aufgabe bekommen haben, eine schwere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer hat halt vielleicht mehr die Kraft, das trotzdem ein bisschen leichter zu nehmen, aber um den großen Preis, dass er zwar in einer lichten Welt lebt, aber in einer sehr niederen lichten Welt. Die luziferische Welt ist eine seelenvolle Welt, aber sie ist bei Weitem nicht erreicht in die höchsten und schönsten Bereiche der Seelenwelt hinein, sondern er ist in einem relativ tiefen Bereich gehalten. Aber immerhin, dort fühlt er sich noch recht wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ahriman im Gegensatz ist in einer eiskalten Welt. In einer seelenlosen Welt. Und da sind drinnen diese verhärteten Kräfte, und das sind die Kräfte, die Schmerzen machen. Wirkliche Schmerzen. Keine äußeren, wie wir sie heute haben, sondern tief im Geistigen eigentlich. Das zu erleben. Und das Einzige, was seelisches Erlebnis bei Ahriman ist, ist eben dieser Schmerz. Nichts anderes. Das kommt hinein. Eigentlich wäre er ein völlig seelenloses Wesen. Völlig seelenlos. Aber durch die Wirkung des Menschen nimmt er etwas von seelischem Erleben in sich auf und leidet darunter. Und das spornt ihn wieder an: Ich muss den Menschen auf die richtige Spur bringen, also wo er halt glaubt, dass das die richtige Spur ist, damit ich mich von meinen Leiden befreie. Damit ich mich von meiner Aufgabe befreie. Aber eigentlich ist es umgekehrt. Wir Menschen sollen beitragen dazu, ihn zu befreien von seinen Leiden. Das heißt, es geht darum, dass wir Mitleid bekommen. Gerade auch mit dieser geistigen Kraft, die dahinter ist. Und die auch in vielen Menschen wirkt, die, wenn man so will, Handlanger dieses Ahrimans sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geistige Licht ausstrahlen: Intuition und das schöpferische Wort 01:07:59 ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, Ahriman verstehen. Im praktischen äußeren Leben heißt das, wir sollen auch den abstrakten Intellekt lernen, verstehen, daraus arbeiten können und trotzdem ganz selbstbewusst dastehen. Aber das ist noch nicht alles. Wenn man logisch beweist, so und so soll das sein, gibt es noch einen anderen und höheren Aspekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Berechenbare, das Vorausberechenbare, alleine wird es nicht sein, sondern es ist das, was wir als Menschen geben können, Liebe, Lebenskraft, belebende Kraft. Der Ahriman hat eigentlich im seelischen Grund nur diese Schmerzschichte, das ist wenig. Und er arbeitet sehr viel mit Ätherkräften, mit Lebenskräften, aber er tötet sie ab. Das heißt, er erlebt immer das, dass das Leben stirbt. Er erlebt immer in allem den Tod. Er ist der Herr des Todes, auch wenn man so will. Also auch, dass wir sterben auf Erden, dass die Welt halt so ist, wie sie ist, dass alles Leben auf Erden sterben muss – und das sogar dringend notwendig ist –, aber da hilft der Ahriman mit. Das ist sogar eine Notwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, niemand würde mehr sterben auf der Welt. Die Tiere nicht, die Pflanzen nicht. Die Welt würde untergehen unter dem vielen Leben, das da ist. Nehmen Sie an, in uns würde nicht ununterbrochen etwas abgetötet werden. Wir würden immer mehr wuchern, wuchern, wuchern. Es würde eigentlich ein unendliches Krebswachstum entstehen in uns. Wir würden gar nicht nachkommen, das zu gestalten, sondern wir würden überquellen, zu zerfallen vor lauter Leben in Wahrheit. Also es muss beschränkt werden. Es ist ja gerade das, was einen Organismus ausmacht, dass das Leben sich in einem beschränkten Raum entfalten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss im Gleichgewicht sein. Es muss die Kräfte des Lebens mit den Kräften des Todes im Gleichgewicht sein. Und genauso muss das Licht und die Finsternis im Gleichgewicht sein. Was im Umgang mit dem Luzifer wichtig ist, das geistige Licht und die geistige Finsternis. Mit der geistigen Finsternis kommen wir eben eh schon ins ahrimanische Reich. Aber das geistige Licht alleine, wenn das Dunkle weg wäre, würde uns so blenden, dass wir auch nichts erleben. Weil wie kann man Geistiges erleben? Oder wie viel vom Geistigen kann man erleben? Wenn man jetzt die Lichtmetapher nimmt für das Geistige, es ist so blendend hell, dass wir nichts erkennen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wir heute im Allgemeinen nicht die geistige Welt erleben und die geistigen Wesen, die drinnen sind, liegt daran, weil dieses Licht so hell ist. Und wir völlig geblendet sind, so wie wenn wir zu lange in die Sonne schauen und dann gar nichts mehr sehen, weil die Augen erschöpft sind und man dann für eine gewisse kurze Zeitspanne sogar erblindet ist. Ich errate nicht, das selber zu versuchen, so lange in die Sonne zu schauen, aber Sie werden es vielleicht schon einmal erlebt haben, wenn man zu lange hineinschaut und dann woanders hinschaut, sieht man gar nicht richtig. Die Sehkraft hält das nicht aus. Das Rhodopsin in den Augen, das für die Lichtaufnahme notwendig ist, erschöpft, es wird verbraucht, je mehr Licht kommt, und dann ist Finsternis für uns da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir müssen eine Kraft entgegenschicken. Und eigentlich ist die Kraft, um Geistiges wahrzunehmen, dieses geistige Licht wahrzunehmen, dass wir im gleichen Maße geistiges Licht ausstrahlen müssen. Wir sehen das Geistige eigentlich nur dadurch, dass wir eine vergleichbare Geistigkeit ausstrahlen. Sonst sind wir geblendet vom Geistigen. Sonst blendet es uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe manchmal scherzhaft gesagt, Anthroposophie ist die geistige Sonnenbrille. Die hilft uns, dass wir durch das noch wenige Bescheidene – und es ist bescheiden, so viel auch Rudolf Steiner da gegeben hat, es ist ein kleines Zipfel von dem Geistigen, was es überhaupt gibt, es ist noch viel, viel größer –, aber dieses Kleine reicht schon mal aus, dass wir es entgegenhalten können, dem geistigen Licht, das uns entgegenkommt, und es auf das Maß dadurch dämpfen können, dass wir wirklich etwas wahrnehmen können. Weil wenn wir nichts entgegenstellen, nichts gleichwertiges Geistiges entgegenstellen, dann kriegen wir gar nichts mit. Wir sind an der Vorwahrnehmung, das heißt, nur im Äußeren mache ich meine äußeren Augen auf, im Geistigen mache ich halt das geistige Auge auf. Muss ich eine Schulung machen? Ja, dann mache ich das geistige Auge auf und dann sieht es. Aber es ist vielmehr notwendig. Es ist nicht einfach ein passives Wahrnehmen, sondern ein aktives Sehen. Das heißt Licht, geistiges Licht aussenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was auch in den Mysteriendramen, auch bei diesem Dr. Strader, den ich heute schon genannt habe, geschildert wird. Er ist verzweifelt eigentlich irgendwo, er kommt nicht weiter mit seinen Sachen. Und Maria, eine andere Geistesschülerin drinnen, sagt ihm ganz deutlich, und zwar in seinem geistigen Erleben spricht sie gewissermaßen zu ihm, ja, du strahlst ja dein Licht nicht aus. Wo ist dein Licht? Wo ist dein Licht? Du beschwerst dich, dass du nicht zurechtkommst mit der geistigen Welt. Wo ist dein Licht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und offenbar stehen wir alle heute noch, manche mehr, manche weniger, vor dem Problem, dass wir das Licht, das wir eigentlich haben, noch nicht gelernt haben auszustrahlen, zu verschenken an die Welt. Es wäre ein anderer Begriff dafür. Das, was wir schöpferisch aus uns schaffen, dort lebt Geist drin. Dass wir sehr viel studiert haben und auswendig wissen, was dort steht, was da steht, was wir im Gedächtnis tragen, das ist noch nicht das geistige Licht. Das ist der Abglanz des geistigen Lichtes, das die hatten, die das geschrieben haben vielleicht, die das erstmals in die Welt gestellt hätten. Wenn wir das heute immer wiederholen, selbst wenn wir Steiner hernehmen und immer wieder zitieren – Steiner hat gesagt –, da lebt gar nichts Geistiges drin. Wenn wir es nur tot wieder erzählen, Steiner hat gesagt, das ist das Eingesagte. Ich muss es in mir lebendig machen und dann kann ich aus dem sprechen. Und dann brauche ich wahrscheinlich auch nicht dauernd sagen, der hat gesagt. Wir müssen so weit kommen, selber zu sagen, vielleicht auch was, was noch nie wer gesagt hat und was noch nirgendwo geschrieben ist. Im ganz Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind wir nicht der große Hellseher und der große geistige Führer, sondern im ganz Kleinen, Bescheidenen. Im Umgang mit den anderen Menschen. Sozusagen zu sehen, was kann ich dir geben, geistig. Einen Impuls, ein Wort vielleicht. Große Eingeweihte erwecken ihre Schüler dadurch, dass sie ein entsprechendes Wort sagen, das für ihn das Tor eröffnet, dass er wagt, seine Kraft in die Welt zu tragen. Ein Wort kann ein Auslöser sein. Das heißt nicht, dass ich dem anderen etwas vorschreibe damit, ganz und gar nicht, sondern es ist das Wort, das nur sagt, du hast die Kraft. Aber es wird es nicht in diesen Worten sein, aber es hat diese Wirkung auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er redet vielleicht eine Viertelstunde oder was, aber es ist ein Wort drinnen, das den Schlüssel bringt. Das Aufwecken bringt. Und die Kunst ist, hier und dort das richtige Wort zu treffen. In der Sprache liegt sehr viel. Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Am Beginn des Johannesevangeliums. Da steckt wirklich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der richtige Zugang, sag ich mal, für unsere Zeit ist durchaus mit dem Selbstvertrauen zu sagen, ich muss das in mir selber erwecken, selber verstehen, selber anwenden. Ich kann nicht nur dem Buchstaben folgen, sondern ich muss es aus mir holen. Ich kann es aus mir holen. Ich will es aus mir holen. Der Wille ist gefordert. Der wirkliche Wille. Aber eben nicht ein blinder Wille, sondern ein Wille, der die richtigen Intuitionen hat, mit der er in die Welt eingreifen kann. Intuition heißt eigentlich eintauchen in den anderen Menschen, in die Natur, in alles drinnen, drinnen sein, und aus dem heraus das richtige Wort treffen, die richtige Handlung treffen. Aus der tiefen Erkenntnis dessen, was vor mir steht, der Mensch, der vor mir steht, das Tier, das vor mir steht, die Pflanzenwelt, die da ist, die erzählt mir eigentlich, was sie braucht und was sie will. Wenn ich es wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus Selbstbewusstsein heraus, aus Freiheit heraus können. Dabei helfen uns die Widersacher. In Wahrheit. Auch wenn sie uns das Leben schwer machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karma und Schicksalsaufgaben: Das Dachziegel-Bild 01:18:53 ===&lt;br /&gt;
Und sie geben uns sogar, sie lassen uns sogar die Freiheit. Nicht einmal, wenn sie Karma nehmen, das Schicksal, Schicksalsschläge, die eigentlich uns helfen weiterzukommen, die eine Erziehung sind. Aber die Widersacher sind nicht die, die uns diese karmischen Sachen schicken. Die schicken wir uns selber. Die schicken wir uns selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein schönes Bild dafür, wie Karma funktioniert. Ich habe es gestern im Vortrag auch erzählt. Wie stellt man sich das vor? Also, ich als geistiger Mensch zunächst, habe einen Schicksalsschlag jetzt vor mir. Den muss ich machen, um eine Tat aus der Vergangenheit auszugleichen. Ich habe da einen umgebracht von mir, sogar. Ja, ich muss jetzt auch jetzt sterben, mitten aus dem Leben gerissen werden. Wie mache ich das? Aha, da ist ein Hausdach. Ich klettere da hinauf, dieser zweite geistige Mensch, und ich lockere dort einen Dachziegel. Und ich mache das so geschickt und so präzise, dass ich jetzt, wenn ich als irdischer Mensch dort vorbeigehe, genau in dem Moment der Dachziegel herunterfällt und mich trifft. So funktioniert das Schicksal. Ich treffe mich selbst mit hoher Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und niemand anderes ist schuld daran, weil ich es eigentlich will. Mein wirkliches Ich will das. Es ist jetzt ein sehr drastisches Beispiel natürlich, aber es ist bewusst so plakativ gewählt. Aber es geht darum, wir führen uns das zu. Nicht der liebe Gott straft uns damit. Niemand straft uns damit. Auch wir strafen uns nicht damit, sondern wir bringen uns nur dazu, eine Aufgabe bewältigen zu müssen. Weil wir sie bewältigen wollen, um weiterzukommen. Das ist keine Widersacherwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher heute führen uns eher dazu, dass wir diesen karmischen Ausgleich umgehen oder abschwächen, abmildern, sodass es... Ja, gut, ein bisschen zwicken, aber das war es dann schon. Wo wir also einfach herumgeführt werden. Und wir werden aber diese Fehler, die wir gemacht haben in der Vergangenheit, nur dadurch ausbügeln können, dass wir selber aktiv werden. Das braucht man niemandem anderen zuschieben. Das können wir nur selber machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, dass wir wach werden sollten, langsam oder ein bisschen schneller vielleicht sogar, wirklich unsere Schicksalsaufgaben im Leben zu erkennen. Das ist in Wahrheit gar nicht so schwer. Und das erfordert nicht jetzt großes Hellsehen oder irgendetwas, sondern wir werden in unserem ganzen Leben immer wieder in Situationen geführt, die Schicksalssituationen sind. Die Kunst ist nur, sie zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns eigentlich gar nicht darum kümmern, dass wir mit unserem kleinen Ich, das heißt mit unserem Ego im Erdenbewusstsein, jetzt grübeln müssen, wo muss ich hinfahren, jetzt muss ich sicher mindestens nach Südamerika fahren, dass mich dort irgendein Pfeil trifft oder weiß ich nicht was. Das brauchen wir uns gar keine Sorgen machen. Da wird uns durchaus geholfen durch unser höheres Ich, dass uns genau dorthin führt. Wir machen vielleicht zufällig eine Reise dorthin genau, wo wir den Menschen treffen, mit dem wir karmisch etwas auszugleichen haben. Und in vielen Fällen ist es so, dass das aber ganz was Unspektakuläres ist. Man kommt vielleicht nur mit einem Menschen von dort ins Gespräch, begegnet dem und sagt zum Beispiel gerade das Wort, das den geistig erweckt. Und damit habe ich meine Schuld, die ich ihm gegenüber habe, getilgt. Und in mir ist aber eine große Kraft entwickelt worden dadurch, dass ich das richtige Wort gesagt habe. Das ist meine schöpferische Tat, dass ich das richtige Wort sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da geht es nicht um diese Äußerlichkeiten, wie es eh schon gut ist und sowas. Um das geht es gar nicht. Das ist eben dieses, was ich schon erwähnt habe im Vortrag jetzt, dieser Schlüssel eigentlich, der da ist. Das Schlüsselwort, mit dem der andere erweckt ist, dass er selber erkennt, wie er sein Problem, das er vielleicht hat, lösen kann. Weil es geht nie darum, dass wir dem anderen die Aufgabe abnehmen. Das kann es gar nicht geben. Wir können ihm nur zeigen, du kannst das. Und ihm den Anstoß geben. Da steht was an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Der Nationalsozialismus und die Kraft des Mitleids 01:24:32 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, also das ist unsere Zeit, bitte. Ich hätte eine Frage. Es geht ja jetzt immer um uns selber. Ich bin hier gegen Menschheitsprobleme. Oder sagen wir, ich bin in den 30er, 40er Jahren geboren. Und wir sind ja dann mit dem Nationalsozialismus, mit diesen Verbrechen, die kommen ja auch im Augenblick wieder. Wie kann man das denn verarbeiten? Ich habe immer das Böse in bestimmten Menschen gesehen. Wenn man diese Verbrechen sieht, das ist ja überhaupt nicht vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja. Was ist das denn für ein Böse? Naja, das passiert genau dann, wenn man diesen Einflüsterungen der Widersacher verfällt und die eigene Kraft verleugnet. Weil die Lösung besteht immer drinnen, dass wir an uns arbeiten müssen. Letztlich bewusst. Und jetzt kommt es hin, ich meine nur als Ding, wie viele Christuserlebnisse die Menschen hatten, die im KZ waren. Und die ihr Los, ihr Leid auf sich genommen haben und vor allem eines überwunden haben, den Hass auf ihre Peiniger. Das ist das schlimmste Verderbnis, das es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Große Ding, was die Nazis hatten, was sie wussten: Ich muss den anderen Menschen dazu bringen, dass er sich selbst moralisch verleugnet. Sie wollten eigentlich viele gar nicht dem folgen, aber hätten sie es nicht getan, hätten sie Schwierigkeiten bekommen, sie haben Angst gehabt davor. Lieber trete ich den Nebenmann hinunter, als dass mich erwischen. Und dort wird das Böse am stärksten, lebt dann in dem Menschen, der zu schwach war, sich zu wehren dagegen. Das zieht es letztlich hinunter. Die ganzen Schergen waren die, die gefolgt sind. So viele Menschen sind das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir glauben immer, es gibt irgendeine äußere Lösung, wie man das verhindern kann. Wenn nicht letztlich alle Menschen an dem mit sind, oder möglichst viele mit sind an dieser Entwicklung, zu sagen, selbst jetzt ist ein Schicksalsmoment da, ich muss mich entscheiden, bin ich mir selber wichtiger und nehme dafür, dass ich überleben kann, aber jetzt einfach meine moralische Situation zu Ende, die erschießt halt den anderen, weil es geht ich oder er. Und damit setzt sich aber das wirklich absolut Böse gerade in dem, der unter Druck gesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, aus Angst macht man das. Man darf nicht glauben, dass die Menschen das machen aus der Freiheit, ich will wegen meiner Macht mache ich das. Und die Überzeugungstäter sind alle, die die ahrimanische Angst in sich haben. Die Angst um ihre kleine Existenz. Das ist die Angst. Und das haben die Nazis wirklich perfekt beherrscht, und heute beherrschen es viele Menschen. Von denen haben viele gelernt. Und das ist gerade in unserer Zeit so viel bewusster geworden, wie man das machen kann. Menschen moralisch dadurch zu verderben, dass man ihnen die entsprechende Angst macht. Und sie dann zu blinden Handlangern werden. Weil in dem Moment, wo ich das zwei, dreimal gemacht habe, kann ich mir selber nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich kann mich selber nicht mehr sehen, und dann ist es schon egal. Dann mache ich halt einfach mit und kriege vielleicht sogar Vergünstigungen dadurch. Ich errege mich innerlich nicht mehr auf. Meine Moral ist zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist schwer. Wer wählt, lieber selbst zu sterben oder wen anderen zu retten? Das ist nicht leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Und in Zukunft wird es sicher keine Lösung von oben geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre genau das Gegenteil. Das wäre der Diktator, der von oben ist. Die wollen ja eigentlich eine perfekte Welt, die nach ihren Regeln spielt und wo alle brav folgen. Dann gibt es keinen Streit, wenn das so wirklich wäre. Jeder folgt brav, Führerbefehl, wir folgen. Und das gilt in allen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis ist, dass wir die Möglichkeit haben, uns aus unserer Freiheit heraus auf uns selbst zu stellen. Und es ist der Christus in uns, die Kraft, die uns unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Zum Beispiel in Russland, der Stalin wird wieder als guter Mensch, der Stalin, der wird jetzt umgewandelt. Und diese ganzen Prozesse, die sind ja auch absolut bösartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, absolut. Menschen verarschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut, absolut. Ja, man muss sehr genau schauen, das ist richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir leben in interessanten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Es gibt keine Zufälle, wie du ja auch schon gesagt hast, dass wir jetzt inkarniert jetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sicher. Das heißt, wir wollten eigentlich da dabei sein jetzt. Wir haben uns das ausgesucht. Wir brauchen uns bei niemandem zu beschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja. Wir hatten Helfer, das wird das ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankeschön. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Düsseldorf, 2026</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-4-23.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=lA0mE5_Vbg0|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Düsseldorf. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages vom 23. April 2026 in Düsseldorf==&lt;br /&gt;
+++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung von Menschenhand/Geist. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse als zugelassene Kraft: Freiheit und Widersacher 00:00:16 ===&lt;br /&gt;
Wir werden versuchen, auch die positiven Seiten des Bösen zu erkennen und warum wir uns damit abquälen müssen und was wir vielleicht daraus gewinnen können, auch aus der Auseinandersetzung mit dem Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ja zugelassen in gewisser Weise in der Welt, von der höchsten Göttlichkeit her durchaus zugelassen. Es ist nicht nur eine Rebellion, weil das Interessante ist, schon selbst diese Wesenheiten haben nicht die volle Freiheit, die die Gottheit hat und von der wir die Chance haben, sie irgendwann einmal wirklich zu entwickeln. Das ist ein großer Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns denken, selbst die höchsten geistigen Hierarchien haben nicht die Freiheit, die schöpferische Freiheit, die die Gottheit selber hat, die der Christus hat als Weltschöpfer, als Weltbaumeister eigentlich – und das Brautau dazu sind wir, das kleinste, jüngste geistige Wesen in der Welt, das diese Chance bekommen soll. Aus eigener Kraft, aus eigener Entscheidung den Weg, wenn man will, zum Guten zu finden, das heißt eine gute Welt zu bauen, mitzubauen an einer guten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also nicht nur hierher gesetzt, um sie zu genießen. Das war das Paradiesesbild, dass einmal da war eine Welt, in der alles geboten wird, was der Mensch braucht, in der er aber keine Freiheit hat. Und dann, wie Sie das ja wohl alle kennen aus der Bibel, aus der Geschichte, kommt halt die Schlange ins Paradies, die luziferische Schlange zunächst einmal, die den Menschen verführt und sagt, isst doch vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und auf dem Weg sind wir, diese Erkenntnis des Guten und des Bösen so langsam wirklich zu greifen. Das ist der Weg, auf den wir von Anfang an gekommen sind. Und das ist der Weg zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höheren Hierarchien, die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, wissen, was das Gute und das Böse ist. Aber sie wissen es nicht aus sich selbst, sondern sie wissen es dadurch, dass sie es eigentlich lesen in dem, was die Gottheit ausströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind zunächst einmal auf uns selbst gestellt, diesen Weg zu finden. Es wird uns diese Wahrheit, diese Kraft, zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterscheiden, nicht einfach geschenkt, sondern wir müssen sie uns mühsam erarbeiten. Und es sind sogar Wesenheiten im Grunde bestellt dazu, uns immer wieder von unserem Weg abzubringen, uns in Versuchung zu führen. Das geht das ganze Leben durch und viele Erdenleben vielleicht sogar durch, wenn man an den größeren Gedanken denkt, dass der Mensch nicht nur einmal auf Erden sich inkarniert, sondern dass er viele, viele Stationen durchgeht auf Erden und immer wieder ein Stückchen weiterkommt, oder die Chance hat, ein Stückchen weiterzukommen, manchmal vielleicht auch einen Rückschlag erlebt, in dem man ganz, ganz dagegen verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Weg, der uns immer mehr hinführt zur Freiheit, selbst zu entscheiden, selbst aus uns selbst heraus zu wissen, was das Gute und Böse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gewissen: Euripides, Orest und die Erinnyen 00:03:52 ===&lt;br /&gt;
Eine Vorstufe dazu gab es ja schon in der vorangegangenen großen Kulturepoche, also die griechisch-lateinische Zeit, was in Griechenland, in Rom und so entwickelt wurde. Es gab vorher das Gewissen nicht. Das Gewissen heißt, ich weiß aus mir selbst, etwas Schlechtes getan zu haben. Das tritt erstmals auf in einer Schilderung des Dichters Euripides, des jüngsten der drei großen Tragödiendichter, der das das erste Mal sagt oder es dem Orest in den Mund legt, der seine Mutter ermordet hat, getötet hat, aus Rache dafür, dass die Mutter seinen Vater getötet hat. Also diese tragische Geschichte. Und die Mutter hatte aber einen guten Grund, weil der Vater geopfert hat, die Tochter, um in den Trojanischen Krieg ziehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Agamemnon opfert die Iphigenie, die Tochter, weil so kam es über ihn, so hat das Orakel gesprochen, er muss die Tochter opfern, dann wird der Wind günstig sein, dass er segeln und Troja zerstören kann. Das ist die griechische Geschichte. Und es war Windstille, die Flotte lag bereit zum Ausfahren, aber es war absolute Windstille, und dann gab ihm Diana die Anweisung, er muss seine Tochter töten, dass sie, seine Tochter, sozusagen Gehilfin im Geistigen der Diana werden kann, dieser göttlichen Gestalt. Und Agamemnon tat das, allerdings wurde sie nicht wirklich getötet, die Iphigenie, sondern sie wurde in eine Wolke gehüllt und entführt woanders hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte geht dann weiter, es gibt die Nebengeschichte, dass sie auf die Krim dann gekommen ist und dort den König Thoas gefunden hat, den sie dann bekehrt hat irgendwie zum Guten, weil auf der Halbinsel Krim dort war die Sitte, dass jeder Fremde, der dieses Land betritt, getötet werden muss. Ein Fremder hat dort nichts zu suchen. Das erinnert mich manchmal ein bisschen an die ukrainische Geschichte mit der Krim – die Krim gehört ja dazu –, irgendwo ist eine moderne Auflage, irgendwo im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Geschichten sind nicht so ganz aus der Luft gegriffen, sondern sie haben eine Bedeutung über die Epochen hinaus, so als eine Grundstimmung, die drinnen ist. Und wie gesagt, die Mutter hat dann, der Agamemnon konnte dann in den Krieg ziehen, und wir wissen, wie die Geschichte ausgegangen ist. Also Troja wurde erobert mit Hilfe des Trojanischen Pferdes, der listenreiche Odysseus hat sich diese List einfallen lassen, wie man Troja besiegen kann, indem man ein großes hölzernes Pferd hinstellt, und die haben das in die Stadt hineingebracht, und drinnen waren die Krieger versteckt, und dann haben sie von innen heraus Troja erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Heldentat dabei, aber die tragische Seite ist eben, Iphigenie wurde geopfert und niemand wusste, dass sie eigentlich gerettet wurde von der Diana und dass sie dann zu ihrer Priesterin gemacht wurde. Das wusste niemand, zu der Zeit, der Agamemnon wusste es nicht. Und die Mutter hat eben diese Tötung, diese Opferung der Iphigenie für diesen blödsinnigen Krieg sozusagen einfach nicht verkraftet und hat mit Hilfe eines Liebhabers, den sie hatte, ihren Mann umgebracht, aus Rache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke der Rache ist heute noch bei nicht so wenigen Menschen da, wenn mir jemand etwas Böses tut, dann muss ich es ihm vergelten und vielleicht sogar noch mit mehr, als er mir getan hat. Wenn man denkt an die Bibel, das berühmte Prinzip, das dort ausgesprochen wird, Auge um Auge, Zahn um Zahn – wo man halt sagt, das ist ja barbarisch irgendwo –, aber das war ein großer Fortschritt, ein großer Fortschritt, weil es war das erste Mal, dass gesagt wurde, ja, aber die Rache muss in einem Verhältnis stehen zu der Tat, die man rächt. Also wenn man dir ein Auge ausgestochen hat, dann hast du sozusagen das Recht, dem anderen auch ein Auge auszustechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für heutige Begriffe trotzdem noch sehr grausam, ist sicher nicht christlich, ist sicher nicht wirklich menschlich gedacht, wo ein Mensch aus der Freiheit heraus, aus der Liebe heraus, selbst des Feindes Begehren agiert – und das ist ja das, was das Christentum auszeichnet, was durch den Christus in die Welt gekommen ist als Prinzip –, dass man selbst die Feinde liebt. Das heißt nicht natürlich, dass man sie einfach walten lässt und sich zurückzieht und sagt, wenn sie alles verwüstet, ist es halt so, ich nehme es zur Kenntnis, sondern man hat schon sehr wohl die Pflicht, möchte ich sagen, sich zu wehren dagegen, aber trotzdem mit menschlichen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit menschlichen Mitteln, also das heißt, zu versuchen, die Gewalt auf das allernotwendigste Maß zu beschränken und vor allem nicht den anderen zu quälen, dass er dadurch Leid erfährt, zu foltern und so weiter, was heute noch in der Welt tätig ist und durchaus auch nicht nur in den diktatorischen Staaten, sondern auch von mehr oder weniger zivilisierten Staaten aus passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher als Erzieher zur Freiheit: Luzifer und das Paradies 00:10:02 ===&lt;br /&gt;
Wir leben noch, wir haben diese ganze Palette eigentlich seit der Urzeit immer noch irgendwo versteckt im Geschehen drinnen. Und das sind aber alles Dinge, die von den Widersacherkräften angestoßen sind. Der Mensch kommt nicht von selbst auf die Idee oder auf die Empfindung, das zu wollen. Das wird uns zwar gesagt, eigentlich von Anfang an gibt es ja nichts anderes, Kampf aller gegen alle und wer stärker ist, setzt sich durch. Das ist unsere heutige Perspektive aus dem Rückblick auf die ganze Menschheitsgeschichte. In der Praxis ist das vielfach passiert, aber es ist nicht aus freiem Entschluss entstanden, sondern es ist entstanden aus dem, dass eben diese Widersacherkräfte, also Luzifer zunächst einmal, der uns dazu ermuntert hat, so zu werden wie Gott, so steht es ja drinnen, ihr werdet das Gute und Böse erkennen und werdet gerade dadurch sein wie Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die Versuchung, die drinnen ist vom Anfang. Und damit war aber das Leben der Menschheit oder des Menschen, des Urmenschenpaares in einer paradiesischen geistigen Welt – das Paradies war niemals auf der Erde, nicht so, jedenfalls nicht wie wir uns es vorstellen als einen äußeren Garten, in dem wir leben, sondern es war eine höhere Welt, eine Welt, in der es nicht Tod gibt, auch nicht Geburt in Wahrheit, sondern wo es das Leben ewig wird und wo alles, was man dazu braucht, um das Leben zu erhalten, da ist. So ist es in gewisser Weise in der geistigen Welt. Nur wenn man dort verbleibt, bleibt man auch immer ein unfreies Wesen, das im Anblick der Gottheit, oder weitergegeben durch andere geistige Wesenheiten, den Willen Gottes erfüllt, eins zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, dass eigentlich die Gottheit das nicht wollte, sondern sie wollte eine neue Art von geistigem Wesen. Wie gesagt, das haben die Engel nicht, die Erzengel nicht, die Urengel nicht, es haben nicht die höheren Hierarchien bis zu den Seraphim hinauf, die den unmittelbaren Anblick der Gottheit haben und gar nicht anders können, als diesem Willen der Gottheit zu folgen, so gut, als sie es eben vermögen. Sie können sagen, ja, aber ich stelle mir eigentlich anders vor die Welt. Wir können das sagen, ja, wir sollen es sogar sagen. Und wir sollen auch immer selber erkennen, ist das jetzt wirklich eine Verbesserung der Welt oder ist es eine Zerstörung, ein Abbau der Welt? Bringen wir Gutes hinein, bringen wir Böses hinein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch in jeder Weltregion ist mit dieser Aufgabe konfrontiert, ob er will oder nicht. Aber er ist frei darin, wie er damit umgeht. Die Aufgabe springt uns immer wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben diese Sache mit dem Orest, der seine Mutter ermordet hat aus Rache, war das, dass er das erste Mal – ist das in der Geschichte festgehalten –, es entsteht das Gewissen, weil ich aus mir selbst weiß, etwas Böses getan zu haben. Vorher war das Erlebnis ganz anders. Es war ein dramatisches, visionäres, geistiges Erlebnis. Man wurde verfolgt von den Erinnyen, von den Rachegeistern. Also wenn man einen Menschen getötet hat, dann haben einen diese Rachegeister, die Erinnyen – eigentlich weibliche Gestalten in gewisser Weise, aber mit Schlangenhaar und mit fürchterlichem Anblick –, verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiller beschreibt es so schön in der Ballade von den Kranichen des Ibykus. Da ist es am Ende so, dass die Mörder dieses wunderbaren Sängers, der ihnen halt in die Quere gekommen ist, den sie überfallen haben und getötet haben, dass die sich selbst verraten, selbst eigentlich dadurch ausliefern der Justiz, wenn man so will, weil die Kraniche des Ibykus, die den Ibykus begleitet haben, die waren auch da, wie sie den Ibykus ermordet haben, und sie ziehen über dieses ganze Stadion, wo sich alles versammelt, wo man hören wollte diesen Sänger, und sie sehen die Kraniche des Ibykus und alle horchen auf – des Ibykus, der geliebte Künstler war –, was ist da los? Und dann sagen sie sofort, ja die, die wissen was, die haben was mit dem Mord zu tun. Sie verraten sich selbst, ohne es wirklich zu wollen, aber sie können gar nicht anders, als sich zu verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird vorher schon geschildert, wie da im Inneren dieses Theaters sozusagen die Erinnyen einziehen. Es sind eigentlich übersinnliche Gestalten, es sind furchtbare Frauengestalten, düster gekleidet, riesengroß, und sie kommen im Rhythmus mit blutigen Augen und Quallen in den Händen, Schlangen in den Haaren. Ja, das war das Erlebnis, das Menschen hatten, wenn sie eine wirklich schreckliche Tat begangen haben. Also egal ob jetzt irgendein Richter war, ob sie jemand angeklagt hat oder was, sie haben jemand ermordet, und was innerlich aus dem inneren seelisch-geistigen Erleben aufstieg, waren diese Erinnyen, die die Menschen verfolgt haben, sodass damals wirklich viele sich selbst an die Justiz überliefert haben, um getötet zu werden, in der Hoffnung, dass es dann endlich los sind. Was natürlich eh nicht der Fall ist, weil man es nicht los wird dadurch. Aber es war das Leben für sie nicht mehr erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Orest ändert sich das, so wie es Euripides eben schildert, dass er niedergeschlagen jetzt am Marktplatz sitzt. Und sagt – ja, warum sitzt du da so traurig, fragt ihn jemand –, ja, weil ich aus mir selbst heraus weiß, eine böse Tat begangen zu haben, indem ich meine Mutter getötet habe, zwar aus Rache, aus eigentlich gerechtfertigter Rache im damaligen Sinn, aber trotzdem, es ist eine böse Tat und ich erkenne es. Das ist die Stimme des Gewissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gewissen heute: Aus Freiheit erkennen, was gut und böse ist 00:16:47 ===&lt;br /&gt;
Und wir stehen heute aber in einer Zeit, wo wir ja doch um einige Jahrhunderte, fast Jahrtausende weiter sind, dass ich dieses Wahrnehmen, wenn Sie so wollen, der moralischen Qualität einer Tat, einer Handlung, selbst dessen, wie ich spreche, ob ich einen Menschen verletze vielleicht durch mein Sprechen, ob ich mir daraus ein Gewissen mache, selbst mache, selbst erkenne, nicht einfach nur deswegen, weil ich folge einer Regel, die irgendwo steht, weil es im Gesetz steht oder weil es in der Kirche gesagt wird, weil es in der Heiligen Schrift steht, sondern dass ich aus mir selbst erkenne, in jeder Situation des Lebens, was ist das Gute, was ist das Böse, was kann ich tun mit meinen Fähigkeiten, was soll ich tun und was sollte ich lieber nicht tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind noch nicht, lange noch nicht, am Ende dieses Weges, wir stehen gerade mittendrin. Aber warum diese Frage mit dem Rätsel des Bösen für uns so wichtig ist, weil jetzt die Zeit ist, das aus der Freiheit heraus zu erkennen, jetzt das zu beginnen, ganz bewusst. Das heißt nicht immer sich zu geißeln und mea culpa, mea culpa, das ist ja ganz nett, um sich zu erinnern dran, aber das führt uns noch nicht weiter in Wahrheit. Es geht nicht darum, dass wir uns geißeln und bestrafen, sondern dass wir einen Weg finden, der ein Ausgleich ist für diese Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedanke, der ja im Grunde auch der Reinkarnationslehre, der Wiedergeburtslehre innewohnt, auf andere Art: Nicht bewusst, sondern da kommt halt das Schicksal, dann schlägt es dich, weil du in einem früheren Leben etwas verbrochen hast, es holt dich ein. Die Frage ist nur, wer ist denn das Wesen, das uns dorthin führt, wenn wir es jetzt im Sinne der Reinkarnation deuten. Wir selber sind es in Wahrheit, aber nicht ohne Hilfe, sondern lange Zeit, bis in unsere Tage hinein, begleiten uns ja höhere geistige Wesenheiten in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir hier scheinbar allein und verlassen auf der Erde stehen, erstens begleiten uns andere Menschen, aber es begleitet uns auch eine Wesenheit, die man früher als Schutzengel bezeichnet hat, als den Engel, der uns begleitet, der aber nichts anderes ist, als dass er uns hilft, bewusst zu werden dessen, was wir im Guten tun können, um ein Böses auszugleichen. Der uns auch errettet von manchen Dingen, indem man es wach werden lässt in einer Sekunde, da kommt ein Auto, ich habe es gar nicht gesehen, aber doch, ich zucke weg und entkomme dem Ganzen. Oder es passiert mir anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner schildert ja so schön manchmal, wie man sich so bildhaft vorstellen kann, wie das Schicksal funktioniert. Also da gehe ich die Straße entlang, da sind die Häuser, aber ich bin auch ein zweiter Mensch, nämlich mein höherer, mein geistiger Mensch. Der läuft schnell voraus, klettert auf das Haus hinauf, wo ich vorbeigehen werde, zwei Minuten später, und lockert dort einen Dachziegel und lockert ihn so geschickt, dass er genau dann, wenn ich als der Erdenmensch unten vorbeigehe, mir genau dieser Ziegel auf den Kopf fällt und ich vielleicht tot bin. So funktioniert das Karma, als Bild. Wir selber sind es, niemand anderes. Es ist nicht der liebe Gott, der uns straft, es ist kein höherer Engel, der uns straft, es sind nicht die Widersacher, die uns strafen, sondern wir selber führen uns in eine Situation, die einen gewissen Anstoß gibt, das, was wir falsch gemacht haben in der Vergangenheit, gut zu machen. Also zum Beispiel auch einmal zu erleben, wie das ist, wenn man plötzlich aus dem Leben herausgerissen wird, weil ich vielleicht in einer früheren Zeit das bei einem anderen Menschen gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass wir lernen, an uns selbst diese Erfahrungen zu machen und jetzt eine richtige Wahl zu treffen. Das ist das Große. Und damit wir aber überhaupt immer in diese Situation kommen, aus der wir lernen können, muss es in gewisser Weise die Widersacher geben. Weil wenn wir wirklich einfach dem göttlichen Willen folgen würden, wenn wir im Paradies schon diesem Willen gefolgt wären, hätten wir diese ganzen Probleme nicht. Aber wir hätten auch nicht die Chance, das Gute und das Böse zu erkennen. Wir würden uns leiten lassen und würden nie zur eigenen Ich-Kraft finden, aus uns heraus schöpferisch zu sagen, ich gehe meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Gute lässt sich in tausendfältiger Form verwirklichen. Es kann nicht so sein, dass ein höherer Engel, der als Bote Gottes kommt, sagt, du musst jetzt das machen. In der Vergangenheit war das sehr wohl so, dass die Menschen Eingebungen hatten von oben, was sie machen sollen. Da war also diese Entwicklung noch nicht so weit. Wir kommen jetzt immer mehr in die Entwicklung hinein, dass wir ganz bewusst entscheiden können. Und das ist zwar ein sicher nicht wenig anstrengender Weg, aber es ist ein Weg, der uns ganz zu uns selber führt. Es ist ein Weg, der natürlich auch erfordert, dass wir Mut haben, den Mut haben nämlich, zu uns selbst zu stehen. Und zu wissen aber, dass es Gott gewollt ist, dass es der Christus ist, der Christus in uns, gerade die Kraft ist, die uns unterstützt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apokalypse als Enthüllung: Schöpferische Kraft im Kleinen 00:29:54 ===&lt;br /&gt;
Und aus Freiheit heraus eben auch Schlimmes zu erdulden vielleicht, um anderen Menschen zu helfen. Also es geht dann sogar so weit, dass ich nicht nur einen Ausgleich suche für Dinge, die ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe, wo ich Menschen Leid zugefügt habe, und dann kommt das Karma, das Schicksal und schlägt mich in gleichem Maße. Nein, sondern wo ich vielleicht sogar ein Leid, eine Erschwernis auf mich nehme, weil ich jemand anderem helfen will. Es bringt mir sozusagen äußerlich gar nichts. Ich habe nicht einmal äußere Schuld abzutragen, aber ich habe die Kraft, einem anderen Menschen zu helfen. Auch wenn es vielleicht viel Kraft erfordert. Das ist die Zukunftsperspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wirken in gewisser Weise die Widersacherkräfte, die uns immer wieder anstacheln, immer wieder uns das Problem servieren in gewisser Weise. Wir brauchen diesen Anschubser irgendwo, um da weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die eine Seite haben wir schon genannt, das ist die luziferische Seite. Das ist schon mit dem Fall aus dem Paradies verbunden. In den Weihnachtsspielen, im Paradiesspiel, wird das so schön geschildert, wie am Ende aber Gott selbst sagt, wie es Adam worden so reich, einem Gode ist er worden gleich, weil er das Gute und das Böse weiß. Und das kommt deutlich durch in dieser volkstümlichen Aussprache, dass Gott damit einverstanden ist. Der Satan wird eh rausgeschmissen dann, oder der Luzifer in dem Fall, aus dem Paradies auch. Und wir werden auch hinausgeworfen. Ja, wir sind nicht mehr in dieser heilen Welt, wo wir einfach entgegennehmen und versuchen es umzusetzen, sondern wir stehen da und müssen uns unseren Weg selbst suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird in gewisser Weise immer schwieriger, aber auch unsere Fähigkeiten wachsen immer mehr damit umzugehen. Und es funktioniert aber tatsächlich, auch in der Menschheitsgeschichte kann man das sehen, nicht mehr, dass ein soziales Zusammenleben einfach irgendwo von oben geleitet wird, gelenkt wird, und man sagt, die machen das so gut, dass alles funktioniert. Wenn nicht jeder einzelne Mensch mitspielt dabei und aus eigenem nach einem guten sozialen Verhältnis zu den anderen Menschen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass man mit allen liebkind sein muss. Es kann gut manchmal sein, wenn man eine Ohrfeige gibt, sagt, hör endlich einmal mit dem Blödsinn auf, du reitest dich ja selber hinein, du gehst den falschen Weg – ich meine das jetzt eher bildlich gesprochen. Also das heißt nicht immer nur lieb und nett zu sein, gar nicht. Man kann vielleicht einmal ganz energisch sagen, so geht es nicht, das will ich nicht, dass das in der Welt ist. Und das sage ich auch deutlich, ich dulde es nicht nur still und sage mir, um Gottes Willen, was passiert, sondern ich wage es auch ganz deutlich, öffentlich vielleicht zu sagen. Das passiert ja vielfach oft, oft Dissidenten oder wo die sich hinstellen, ihr Leben sogar opfern im Grunde, um zu sagen, nein, da läuft etwas schief, das ist nicht gut, das ist nicht gut, weil es gibt genug Menschen, die sagen, das Gute kann nur sein, wenn ein großer Führer im Grunde da ist, der genau weiß, wie er uns lenken soll, dann funktioniert alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war nicht nur in der Nazizeit so, das haben wir jetzt auch an mehreren Orten in der Welt, wo das besonders stark ist. Und im kleineren Maßstab finden wir es praktisch überall, wo irgendwer weiß, was das Heil der Welt ist, und wenn die anderen das nicht auch alle geschlossen einsehen, dann muss man was unternehmen, weil das sind dann die Bösen. Und diese Spaltung in der Welt haben wir in letzter Zeit öfter erlebt und werden es immer mehr erleben. Denken Sie nur, was in der Corona-Krise war. Wer sind die Guten, wer sind die Bösen? Keiner hat recht. Keiner hat recht, wenn es einseitig ist. Es ist nicht Ja und Nein. Es ist immer etwas, was in der Situation schöpferisch gefunden werden muss, eine schöpferische Antwort im Grunde. Es gibt keine fertigen Antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es gibt die zehn Gebote in der Bibel und die sind richtig, aber damit man sie wirklich anwenden kann, muss man selber etwas dazu beitragen. Man muss wissen, wie setze ich denn das um? Nur nichts zu tun, um keinen Fehler zu machen, ist zu wenig. Das ist vielleicht der größte Fehler. Wenn wir nicht den Mut aufbringen, uns hinzustellen und zu sagen, ich versuche es wenigstens. Ich mache mir selbst ein Gewissen aus der Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein Gewissen machen, das ist in gewisser Weise noch eine höhere Stufe als das, was der Orest erreicht hat. So wirklich selbst es zu überschauen, was kann ich tun, welche Fähigkeiten habe ich und wie kann ich sie einsetzen in der Welt. Das heißt nicht, dass man das Helfersyndrom kriegt und überall hinläuft, wo kann ich bitte was tun, sondern zu erkennen in einer Situation, da kann ich eingreifen. Intuitiv, da ist Intuition drinnen. Das hat nichts mit intellektuellem Wissen zu tun, das hat nichts zu tun, dass man weiß Gott wie viele Bücher studiert hat, in denen steht, wie man es vielleicht machen sollte, sondern es ist die eigene Entscheidung. Es ist der Weg zur Freiheit hin. Der ist dornig, aber der führt uns auf eine viel, viel höhere Stufe, als wir sie sonst erreichen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir nicht schläfrig werden – das wird ja dann das Thema sein –, dass wir aufwachen, geistig nämlich aufwachen, und das bezieht sich insbesondere natürlich auch darauf, die Widersacher zu erkennen und es zu wagen, ihnen bildlich gesprochen ins Gesicht zu sehen. Den Kopf einzuziehen und zu sagen, wird fürchterlich, sondern zu sagen, ich will sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So als Randbemerkung sage ich Ihnen, wir sprechen immer wieder, gerade jetzt auch in unserer Zeit, von apokalyptischen Zeiten. Der Ausdruck ist sehr geläufig, ich habe gar nichts gegen den Ausdruck, aber alle sagen immer, Katastrophe, Weltuntergang, es wird schrecklich, es wird fürchterlich, wie entkommen wir dem? Apokalypsis Jesu Christus, die ersten drei Worte der Apokalypse, und das heißt nichts anderes als Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Enthüllung, das heißt wirklich erleben, ganz konkret erleben den Christus. Als natürlich nicht jetzt auf Erden verkörpertes Wesen, aber als geistiges Wesen, das mit uns ganz eng verbunden ist, das uns unterstützt, aber nicht uns etwas befiehlt, sondern uns etwas nahe legt, nämlich schenkt in Wahrheit den Menschen, den Mitmenschen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt wieder vielleicht sehr banal, das Wort Liebe ist sehr abgebraucht, und viele, die sich den Frieden wünschen, sagen ja Liebe, Liebe, Liebe, aber das kann ich noch so oft wiederholen, das alleine wird es nicht ändern, sondern ich muss an mir arbeiten, ich muss an mir arbeiten, eine Kraft entwickeln in mir. Und das ist eine schöpferische geistige Kraft, die ich in mir entwickle, indem ich aus mir heraus schöpferisch Wege schaffe, die Welt zum Guten zu verändern, im ganz Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ein gutes, wirksames Wort sein, das ich einem anderen Menschen sage, vielleicht gar nicht mehr. Ein liebes Wort in einer entscheidenden Situation, die für den vielleicht das Leben ihm zeigt, wo es für ihn weitergeht, wo er in seiner Verzweiflung drinnen war, ohne dass ich ihm jetzt predige, wie er gehen muss, gar nicht. Aber es ist oft ein einziges Wort, ein liebes Wort. Oder auch vielleicht sogar noch weniger: einem Menschen, der verzweifelt ist, zuzuhören. Einfach zuzuhören, ein offenes Ohr, nicht so dasitzen und bitte, ich höre ein, das zieht durch, sondern wo ich wirklich bereit bin, einzutauchen in das, was er mir erzählt. Und er findet die Lösung selber dann, weil er es ausspricht einem offenen Ohr gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind so, und das sind im Kleinen, nicht immer hochdramatische Dinge. Wir brauchen nicht zu glauben, dass es immer um die großen Dinge geht. Wir schauen immer auf die ganz großen Katastrophen, aber die großen Katastrophen entstehen dadurch, dass die kleinen Aufgaben nicht bewältigt werden, die Menschen mit ihnen nicht fertig werden. Wir werden keinen Frieden in der Welt bekommen, der von oben verordnet ist. Im Gegenteil, die Mächte von oben provozieren eigentlich immer wieder kriegerische Situationen, Auseinandersetzungen, weil es da immer im Grunde um die Macht geht, egal was sie reden dabei. Und da entsteht immer Leid daraus und das kompliziert in der Regel die Situation. Friede entsteht dann vielleicht nur, wenn es zu viele Kriege erschöpft sind und niemand mehr kann, aber das ist kein wirklicher Weg zum Frieden hin, das ist eine Erschöpfungspause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir in der Welt eigentlich. Und wir haben auch immer mehr Mittel, zerstörerisch zu wirken, Leid zu erzeugen auf verschiedensten Weisen. Wir werden da auch immer raffinierter. Wer tut das? Nicht nur wir alleine, sondern da haben wir eben die Hilfe, die tatkräftige Hilfe von gewissen Widersacherwesenheiten. Also der Luzifer, der uns zeigt, wodurch wir uns größer, besser, schöner fühlen – wir sind die Schönsten, die Besten, die Stärksten. Und dann der Ahriman, der das Ganze, der dunkle, der finstere Geist, der uns zeigt, wie uns der Intellekt zeigt. Ja, es müssen Entscheidungen getroffen werden, sie sind bittere Entscheidungen, es werden viele Menschen zugrunde gehen dadurch, aber wir müssen das machen. Eine Lösung wird es nicht bringen. Es wird keine wirkliche Lösung bringen. Die Lösung wird man finden, wenn man von Mensch zu Mensch Kontakt findet und den anderen Menschen versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie jetzt gehen in Palästina, seit Ewigkeiten gibt es dort Schwierigkeiten. Es gab es im Alten Testament, lesen Sie das Alte Testament. Es gibt Passagen, die entsetzlich sind. Da geht es eigentlich dauernd um versuchten Völkermord und vielleicht sogar wirklich gelungenen Völkermord. Es ist Kampf gegeneinander, ganz stark. Und es ist wirklich fast das, was der Darwin gesagt hat, Kampf ums Dasein. Da ist vieles drinnen. Das spiegelt aber schon etwas wider, was als Aufgabe da ist. Es ist natürlich nicht dort geschildert, weil es so besonders nachahmungswürdig ist, sondern es ist einfach eine Bestandsaufnahme der Situation, wie es in der Menschheit in der Vergangenheit ausgeschaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob es wirklich so viel besser geworden ist. Wir sind etwas zivilisierter geworden. Wir gehen nicht gleich mit dem Schwert hinaus in die Welt, sondern wir haben andere, subtilere Wege erfunden. Die sind aber deswegen auch nicht besser. Aber das alles ist ein Weg, der zu uns dort hinzubringen – unsere eigentliche Kraft, die uns geschenkt ist. Die Freiheit in unserem Ich. Die Freiheit in unserem geistigen Sein. Dass wir sie entwickeln können. Sie wird uns nicht fertig geschenkt, aber sie wird uns ermöglicht, der Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das entwickeln, dann werden wir wirklich Herr über uns selbst. Und daran besteht zunächst einmal die Freiheit. Der Schiller sagt es so schön, der Mensch ist frei, und wenn er in Ketten läge, an dem liegt es. Ich kann eingekerkert sein, und ich kann trotzdem frei sein. Im Inneren frei sein. Geistig frei sein. Und kann widerstehen, selbst dort. Selbst wenn das eigene Leben geopfert wird. Es ist was Hohes, und es gilt es zu erhalten mit allem was man tun kann, aber wenn es die Situation fordert, ist man vielleicht auch bereit, das eigene Leben zu opfern. Das passiert ja auch im Leben. Eine Mutter opfert ihr Leben für ihr Kind. Der Kinderwagen rollt auf die Fahrbahn. Sie stellt es noch hinaus und wird vom Auto überfahren. Und das Kind kommt davon. Nur als Beispiel. Es geht nicht darum, dass sie jetzt stirbt, sondern dass sie bereit ist, ihr Leben einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das muss natürlich nicht immer so dramatisch ablaufen. Viel wichtiger, weil viel verbreiteter ist es im Kleinen, sich einzusetzen. Nicht vorbeizugehen an den Nöten der anderen Menschen. Das heißt nicht, dass man alle beglücken muss. Aber wenn es die Situation gibt – das ist in der Regel auch eine Situation, die sich aus früheren Erdenleben ergibt –, dass zwei Menschen zusammenkommen und dass wir ihn kennen, den Menschen, in gewisser Weise. Ich will gar nicht sagen, dass wir ihm etwas schuldig sein müssen. Das ist nämlich so, dass Karma heute nicht mehr nur darauf beruht, wir haben eine Schuld abzutragen. Es ist eigentlich mehr. Wir können dem anderen was geben, ohne dass wir ihm was schuldig sind. An geistiger Kraft, an Seelenkraft, an einem guten Wort, einem ganz präzisen guten Wort im richtigen Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, etwas zu tun, was ähnlich dem ist, wie große Eingeweihte mit ihren Schülern umgehen. Weil wir das eigentlich alle werden sollten. Wenn wir die ganze Menschheitsentwicklung einmal weiter fortgeschritten sind darin, dann sollten wir alle eigentlich zu solchen Eingeweihten werden, die wissend sind bezüglich dessen, was das Gute, was das Böse ist, und über welche Kraft sie selber verfügen. Wir sollten es aus uns selber erkennen können. Das ist dieses Aufwachen. Und das ist eigentlich das, was in unserer Zeit begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kali-Yuga und das neue Zeitalter der geistigen Wahrnehmung 00:39:28 ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein finsteres Zeitalter gewaltet hat. Das hat schon begonnen kurz vor Beginn der ägyptischen Kulturepoche. Wir kommen also in weite Vergangenheiten zurück. Und die Inder kennen das auch, er hat von dort auch den Begriff übernommen, den Namen, die Bezeichnung, das Kali-Yuga, das Zeitalter der Kali. Die Kali war die finstere Göttin des Todes im Grunde, des Bösen überhaupt. Also weiblich in dem Fall sogar. Weil es mit dunklen Seelenkräften zu tun hatte und das Weibliche oft mit den Seelenkräften in Verbindung gebracht wird, wo die Frage ist, ob da Liebe drinnen herrschen kann im Seelischen oder das Gegenteil davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Kali-Yuga hat bewirkt, dass die Menschen stärker irdisch geworden sind, als ursprünglich vorgesehen waren. Das heißt, wo sie den Einblick in das Geistige verloren haben. So etwas wie in der griechisch-lateinischen Zeit, was ich Ihnen geschildert habe mit den Erinnyen, sind noch Reste von dem, was aus der Vergangenheit da war. Also man kann sagen, dass schon die Griechen – und es sind auch nicht nur mehr die Dichter, die das wirklich so stark schildern –, natürlich auch manche Menschen haben das noch erlebt, aber das ist so ganz Reste von dem, was früher viel stärker war. Wir haben die negativen Gestalten, aber auch die positiven geistigen Gestalten gesehen, erlebt, gesehen jetzt im übertragenen Sinn, nicht mit äußeren sinnlichen Augen, aber mit unserer Seele haben wir sie gesehen. Dort haben wir sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Mensch, der wirklich frei sein will, frei sein will mit den Widersachern umzugehen, sollte auch dorthin kommen, sie wirklich sehen, erkennen zu können. Das heißt, zu spüren, wo ist etwas Luziferisches drinnen. In vielen esoterischen Strömungen ist viel Luziferisches drinnen. Es wird viel von Liebe, von Licht und von Göttlichem und von viel Glanz gesprochen, und es ist natürlich schön und es ist angenehmer, als jetzt vom düsteren Ahriman zu sprechen, wo Tod und Verzweiflung das Hauptthema ist, aber es ist, wenn man es nicht selber ergreift und umsetzen kann, sondern sich nur erfreut an dem Bild und glaubt, nur das wird mich schon stärken, dass es eh das Gute macht, dann wird man sich täuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch eine Einflüsterung der Widersacher, dass sie uns sagen, ja, das ist ja wunderschön eigentlich alles. Aber es ist erst wunderschön, wenn wir unsere Aufgabe bewältigt haben. Aber es ist auch nicht so schrecklich, wie es uns das andere Gegenbild zeigt, wenn du das nicht tust, dann wird der Weltuntergang kommen und weiß Gott was. Sondern wo wir wirklich abwägen können, was in der Welt geschehen kann, geschehen soll, mitgeschehen soll durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal der Menschheit liegt damit primär einmal in unserer Hand. Wir haben viel Hilfe, wenn wir bereit sind, sie anzunehmen und uns hinzuwenden, aber wissend uns hinzuwenden. Und dazu wird es in der Zukunft nicht reichen, einfach zu sagen, ja, bitte lieber Gott hilf mir, wenn ich schon gar nicht mehr weiter weiß. Dann fällt mir der liebe Gott ein, der helfen sollte. Was jetzt gefordert ist, dass wir langsam, langsam lernen, selber Mitwirkende zu werden, und zwar mit unseren eigenen kreativen Einfällen, sag ich einmal, wie man die Welt verbessern kann. Wir können das. Das liegt in der Schöpfung der Menschheit drinnen. Darum ist der Christus Mensch geworden. Damit der Mensch etwas, wenn es nur so klein ist, von dem göttlichen Funken in sich zum Leuchten bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Funke heißt aber nicht, ein lieber Gott flüstert einem etwas ein, sondern ich erschaffe etwas aus dem Nichts heraus. Aus dem Nichts. Ich schlage in kein Handbuch nach, sondern es ist ein intuitives Erfassen, was ich mit meinen Fähigkeiten bewirken kann an Gutem in der Welt. Wie ich etwas von mir sozusagen verschenken kann dadurch an die Welt. Weil wenn ich etwas Schöpferisches aus dem Geist heraus fasse, verschenke ich etwas von mir. Ich verschenke, wenn ich Liebe zum Beispiel entwickle, sicher nicht nur ein erhabenes Gefühl. Das ist die Grundlage. Aber es ist noch viel mehr. Ich verschenke etwas, was auch der Christus so stark verschenkt hat, aber in natürlich kleinerem Maßstab. Ich verschenke Lebenskraft. Ich muss nicht gleich so weit gehen, dass ich Tote erwecken kann, aber wo doch allein das Wort, das ich spreche, heilsam ist. Für den anderen Menschen, für eine Menschengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind immer wieder, trotzdem in der Menschheitsgeschichte auch in den jüngeren Zeiten, Menschen aufgetreten, die in ihren Worten, in ihrer Sprache etwas von dieser Kraft in die Welt gesetzt haben. Und dadurch einen Impuls gegeben haben, der doch etwas verändert hat. Wenn Sie nur denken, Martin Luther King zum Beispiel. Seine Reden, seine Sprache, da ist etwas von der Kraft drinnen, die andere Menschen ermutigt, erkraftet, die Situation zu ändern. Und ein bisschen was hat sich geändert an der Situation. Natürlich ist es noch nicht das Ende, es ist ein kleiner Schritt, aber in jedem von uns steckt so etwas drinnen. In jedem von uns. Es sind nicht nur die Menschen, die in höchsten Positionen sind oder die jetzt ausersehen von irgendwem sind, sondern das, was wir entwickeln. Und aus dem können wir tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben diese Wirkungen der Widersacherkräfte, und die dunkle Seite davon ist, sie werden stärker werden. Wir stehen jetzt in einem Zeitalter drinnen, in dem diese Widersacherkräfte so stark werden in der Zukunft. Unsere Kulturepoche geht noch eine ganz schöne Weile, da ist noch viel Gelegenheit drin, dass wir so stark werden, ihnen Parole zu bieten. Und dann kann sich das abschwächen. Einen anderen Weg wird es nicht geben. Das ist die schwierige Seite der Botschaft drinnen, aber die andere Seite ist, dass wir es können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Ahriman, Angst und das Martyrium im dritten Mysterientrama 00:46:55 ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine wunderbare Übersetzung von Emil Bock in der Apokalypse, betrifft eh die Gemeinde von Thyatira, das ist das alte Griechenland, diese Kulturepoche. Und da wird gesagt vom Menschen, dass er die gleiche Vollmacht, das Ich, so sagt es der Christus, die gleiche Vollmacht, das Ich, erlangen soll, die ich von meinem Vater bekommen habe. Das heißt, die göttliche Kraft unmittelbar soll in uns erweckt werden. Die gleiche Vollmacht, das Ich. Das ist das, was uns Menschen auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben noch einmal zur Betonung, die geistigen Hierarchien, die über uns stehen – an die heute die meisten Menschen ja gar nicht mehr glauben oder die sie gar nicht mehr kennen –, und wenn wir es auch gelehrt aufzählen können, haben wir damit auch noch nicht sehr viel gemacht. Erst interessant wird es, wenn wir sie wirklich erleben, erfahren können, im Sinnlichen das Übersinnliche mitzuschauen, wie es Der Goethe in Ansätzen gefunden hat, indem er zum Beispiel die geistigen Kräfte in Wahrheit erlebt hat, die die Pflanzen zum Wachsen bringen, die wirken in ihnen drinnen. Oder auch welche Seelenkräfte in den Farben leben zum Beispiel drinnen. Also wo er spricht vom übersinnlichen Schauen eigentlich, vom sinnlich-sittlichen Erleben der Welt, so drückt er das aus, das sinnlich-sittliche Erleben der Welt. Das heißt, wo alles, was ich beobachte auch mit den Sinnen draußen – und er war nicht im eigentlichen Sinn hellsichtig, der Goethe –, aber er hat im Sinnlichen gesehen, was dahinter steckt, eine seelische, eine geistige Kraft. Das hat er erlebt. Dann wäre er nie auf die Idee gekommen, die Pflanzen, das sind diese oder jene Biomoleküle, die irgendwie zusammengewürfelt sind, da ist die Erbanlage drinnen, aus dem entwickelt sich das. Das wäre eine viel zu banale Erklärung gewesen. Sondern da ist eine starke geistige Kraft, die die Materie erfasst und ihrer höheren Bestimmung zuführt, in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei selbst das Mineralische auch darin geistiges hat, auch in jedem einzelnen Kristall, der sich bildet auf Erden, ist etwas Einzigartiges drinnen, ist eine geistige, eine Lebenskraft, eine gestaltende Lebenskraft drinnen. Der Kristall selber, wenn er fertig ist, lebt nicht mehr. Es ist die Lebenskraft, der Ätherleib, wie es Rudolf Steiner nennt, nicht in ihm. Aber im Prozess der Bildung der mineralischen Welt. Und die mineralische Welt bietet die Grundlage unseres Erdendaseins hier. Was täte man, wenn man das mineralisch-Stoffliche nicht hätte auf Erden? Also wir könnten es gar nicht. Aber da ist ein Lebensprozess auch drinnen. Und so ist in allem Leben drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf die Erde ist eben der, der aus einem höheren, schöpferischen, geistigen kommt, aus diesem Impuls ein seelisches aus dem Nichts erschafft, seelische Kräfte, Sympathiekräfte, Antipathiekräfte, wenn man es jetzt grob nimmt, aber differenziert in unendlich viele Facetten und Variationen drinnen. Aber irgendwo ist es einmal aus dem Nichts entstanden. Das gab es nicht immer. Das Einzige, was es gibt, das geistig-Schöpferische, diese Kraft, gibt es immer. Und die ist in unserem Ich drinnen. Die liegt dort drinnen. Und auch das sagt Rudolf Steiner so richtig an vielen Stellen, das Ich hat es immer gegeben und wird es immer geben. Es ist Ewigkeit. Ewigkeit dadurch, dass es sich ewig selbst schafft. Das ist das, was jedes Wesen hat, das über eine Ich-Kraft verfügt. Die Frage ist, ob er diese Kraft in Freiheit führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die höchsten Hierarchien haben diese Kraft natürlich in sich. Und auch durch ihr Ich sind sie von Ewigkeit zu Ewigkeit vorhanden. Unzerstörbar, sind die eigentliche Grundlage der Welt in Wahrheit. Wir denken nur heute immer, wenn ich es angreifen kann, dann glaube ich es. Dabei ist das das Unwirklichste, in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass es unwichtig ist. Es zeigt ja deutlich, dass wir uns inkarnieren sollen auf Erden und gerade hier unsere Lektion lernen. Aber um immer mehr auch das Geistige, das den Hintergrund bildet, erkannt, ergriffen wird und weitergeführt wird in eine neue Zukunft. Und das soll uns lehren in gewisser Weise, die Auseinandersetzung mit den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eben vor allem die zwei, Luzifer und Ahriman, die da stehen. Und die, wie es Rudolf Steiner öfters genannt hat, die zu ihrer Aufgabe abkommandiert wurden. In der Bibel steht das nicht so direkt drinnen, aber es stimmt. Sie sind nicht freiwillig zu dem geworden. Aus Hochmut heraus. Ja, natürlich entwickelt sich der in ihnen drinnen, aber das ist etwas, was von der Gottheit bestimmt wurde zunächst einmal. Sie sind also zu ihrer Aufgabe bestimmt worden. Sie haben keine Chance gehabt, Nein zu sagen. Nein, das will ich nicht. Sondern sie sind zu dieser Aufgabe bestimmt worden. Und es ist eine schwere Aufgabe. Und in Wahrheit leiden sie darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was du am Anfang in der Begrüßung schon gesagt hast. Ja, insbesondere der finstere Geist, der Ahriman. Also dieser Ahriman, dieser Name kommt aus der urpersischen Zeit, also aus der uralten persischen Kultur heraus. Da war die Rede von Ormuzd und Ahriman, der lichte Geist, Ormuzd, und der finstere Geist. Der Ahriman wurde so genannt, weil in dieser urpersischen Zeit die Menschen erstmals ansatzweise die irdische, äußere, sinnliche Welt als bloß sinnliche Welt erleben konnten. Bis dahin war für alle Menschen klar, dass zwar langsam das Sinnliche auch da ist, aber sie haben immer mitgesehen ein Höheres, ein Geistiges, ein Seelisches, das dahinter wirkt, bis ins Mineralische. Dann sind es eben Elementarwesen, die drinnen sind. So etwas, was Kinder oft noch sehen können. Also wenn sie in der Natur aufwachsen oder irgendwo und dann den Eltern das erzählen und die sagen, ja, ist schon gut. Und wir glauben es gar nicht. Es ist öfter, als man denkt. Ich meine, heute ist es schon schwieriger, weil die Natur im Rückzug ist, weil wir alles überfluten mit unserem Beton und Asphalt und so weiter, wo sich das zurückzieht. Es wird also schwieriger. Ist aber auch ein Teil dessen, dass wir halt mehr Kraft aufbringen müssen, um uns dem wieder nähern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wir Erwachsene könnten es, wenn wir nur wollten. Wenn wir die Welt draußen anders betrachten. Wir müssen nicht gleich große Hellseher werden – das mag ich das Wort gar nicht so, weil das so missverstanden wird. Aber die Sinneswelt ergreifen mit Liebe, mit Interesse. Liebe und Interesse hängen auch sehr stark zusammen. Interesse, dazwischen sein, drinnen sein, wollen in den Dingen sich verbinden damit. Etwas erleben. Einfach einmal mit dem Sinnlichen etwas zu spüren. Nicht nur, ja, es ist grün und der Wind bewegt die Blätter, das war es schon. Nein, sondern dieses spezielle Grün, auf das das Licht, so wie es gerade jetzt hier und da drauf fällt, was erzeugt es? Das erzeugt eine Stimmung in mir, wenn ich offen bin. Man kann sagen, das ist subjektiv. Hat sicher subjektive Seiten auch, aber es lebt auch ein objektives Empfinden drinnen, wenn man offen ist dafür. Man kann etwas wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es insbesondere wahrnehmen, da ist es sogar in gewisser Weise noch leichter, bei anderen Menschen. Wenn ich nicht nur auf seine Worte höre, was er mir sagt, und sage, das gefällt mir nicht, was er sagt, sondern wenn ich tiefer hinein höre, wie er die Stimme moduliert, wie er das ausspricht. Da liegt sehr viel von dem drinnen, was ihn wirklich innerlich bewegt. Es sind oft die Worte äußerlich nur ein müder Abglanz von dem, was wirklich in einem Menschen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nur manchmal merkt, an Betonungen oder so, die drinnen sind, und mit welcher Intensität er in die Sprache hineingeht – das wird, wenn wir uns nicht anstrengen, bald verloren gehen, weil wir in einer sehr arimanisierten Sprachwelt leben heute, die immer abstrakter wird, keine Emotionen zeigt. Logisch richtig muss es sein, soll es ja auch, ist ja was Gutes. Aber wenn es nur logisch richtig ist, ist es tot. Dann ist es tot, dann lebt nichts drinnen. Das heißt, dann erfahre ich nur etwas vom Toten in dem anderen Menschen. Vom Berechenbaren vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir sind heute so Fanatiker des Berechenbaren. Die Zukunft vorher berechnen am besten. Das ist es, was Ahriman will und kann. Und manche glauben, wenn wir das genug berechnen können, dann haben wir die beste aller Welten geschaffen. Wird nicht der Fall sein. Es geht darum, die Welt immer wieder umzuschaffen, in Bewegung zu halten. Und es gibt eigentlich nicht die beste Welt, sondern die Welt, die ständiger Veränderung und Entwicklung ist. Und dann sogar einen Metamorphosesprung in noch was Höheres macht. Wenn wir als Menschheit wach genug sind, lernen aus der Auseinandersetzung mit den Widersachern, dann wird einmal eine neue Welt entstehen, die ganz anders ist als unsere, die eine Stufe höher ist. Wo Rudolf Steiner sagt, da wird die Liebe das Naturgesetz sein, wenn alles gut läuft. Es ist nicht gesichert, dass es so kommt. Die Liebe. Bis ins kleinste Detail, bis in die Grundlage dieser Welt wird das wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zwischenruf, Gerät]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Problem. Der Ahriman meldet sich. Er ruft auch zwischendurch. Mit dem müssen wir umgehen. Da müssen wir lächeln. Er hat jetzt nämlich langsam schon Angst, dass was passiert. Das wollte ich ja noch deutlicher sagen. Tatsächlich, Ahriman wird ja auch sehr mit Angst verbunden. Also man fürchtet sich gerade vor dem, es ist immer wieder viel in anthroposophischen Kreisen, die reden davon. Ahriman wird sich verkörpern, oder ist es vielleicht schon. Also er wird auch Mensch werden. Offenbar sehr interessant. Alle wollen Mensch werden. Der Christus ist Mensch geworden, er wusste, warum er es ist. Der Luzifer war verkörpert in der Vergangenheit, in China, vor langen, langen Zeiten. Und Ahriman heißt es, wird sich jetzt in unserer Zeit, in unserer Kulturepoche auf jeden Fall inkarnieren. Das heißt, er wird wirklich ein Mensch sein, der ganz von Ahriman erfüllt ist, von diesen ahrimanischen Kräften. Ja, ist schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle haben Angst davor. Und Ahriman selber hat Angst vor den Menschen. Er hat nämlich nicht den Einblick, warum er so ist, wie er ist und warum er diese Aufgabe hat. Er kann in gewisser Weise gar nicht anders. Er spult sein Programm ab, uns halt zu verführen, uns zu immer seelenloseren Wesen zu machen. Das ist seine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer hat eigentlich im Seelischen eine wunderbare Aufgabe gehabt. Er wollte uns immer beseelter und beseelter machen, das Erleben immer reicher, schöner, glänzender und so weiter. Das ist ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Nur wenn man nur mehr in dem Glanz darin leben will und nicht auch die andere Seite kennenlernen, halt anzupacken, um die Welt zu verändern, dann sind wir abgehoben, schweben irgendwo in einer Scheingeistigkeit herum. Die banale äußere Welt interessiert mich nicht, ich meditiere nur den ganzen Tag. Kann gut sein, aber es kann auch sein, dass ich vielleicht meine eigentliche Aufgabe versäume, weil dazu gehört auch der praktische Umgang mit den Menschen. Nur allein im Kloster zu sitzen oder sonstwo zu meditieren, ist vor allem in heutigen Zeiten, wo der ahrimanische Einfluss sehr stark da ist, sehr schwer, dass es wirklich funktioniert. Und die Frage ist, ob das ausreicht, die Welt so zu verändern, indem ich mich dort zurückziehe, um das auszugleichen, was das Ahrimanische in der Welt macht. Nämlich vor allem an unserem abstrakten Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir äußerlich sehen an den ganzen Gebäuden, wie sie stehen, in ihrer Schönheit oder eher Hässlichkeit, wie sie dastehen, aber in ihrer technischen Genialität, die durchaus da ist, soll alles in die Welt kommen, muss in die Welt kommen, aber wir sollen nicht Sklaven werden dieser Welt. Wir sollten es erkennen, erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ahriman hat immer, immer gespürt, was auch immer ich tue, es hat zwar gewisse Wirkungen, aber es kommt nie ans Ziel. Und der Mensch ist es, der das immer verhindert. Es ist gar nicht der liebe Gott, der verhindert, sondern der Mensch ist es. Und Ahriman hat extreme Angst vor den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so schön geschildert im dritten Mysterientrama von Rudolf Steiner. Da ist eine Szene geschildert im Reiche Ahrimans. Und man sieht Bürger und Bürgerinnen, die einem Mysterienbund angehören oder angehören wollen, dort im schlafenden Zustand, im tiefschlafenden. Das heißt, sie erleben es nicht bewusst, aber sie sind in diesem geistigen Bereich drinnen. Nur eine Figur ist drinnen, der Dr. Strader, eine Figur aus dem Mysterientrama, der so die meiste Zeit wach das erlebt und erkennt eigentlich, was diesen Ahriman umtreibt. Bis auf ein paar kleine Stücke gibt es, wo der Ahriman symbolisch die Ohren zuhält auf der Bühne. Und das heißt, das ist der Teil, der dem Strader dann nicht bewusst ist. Aber sonst wird es ihm bewusst, welche Aufgabe er hat. Und er kriegt auch mit, dass der Ahriman aber immer wieder scheitert. Immer wieder scheitert, immer wieder scheitert, wirklich die Menschen dort ganz hinzubringen. Es geht immer so ein bisschen, aber dann zerfällt das Ganze wieder. Und er wird eigentlich wieder überwunden. Und er merkt immer mehr, er kann nicht gewinnen in gewisser Weise gegenüber den Menschen. Und das bedeutet für ihn aber tiefes Leid, tiefen Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist vielleicht sogar für einen Ahriman insofern was Besonderes, als er eigentlich ein mehr oder weniger seelenloses Wesen ist. Das heißt, er empfindet normalerweise nichts bei dem, was er tut. Er hat die geistige Präzision, den Intellekt, wenn Sie so wollen. Wir haben den Intellekt von ihm, und er ist ja nicht grundsätzlich was Schlechtes, aber er ist kalt, er ist nüchtern, er ist seelenlos. Und herzlos auch in diesem Sinne. Er tut, was notwendig ist oder was ihm notwendig scheint. Also wir müssen eine Eisenbahn durchlegen, wurscht, dann ist alles weg, die Felder müssen weg, wir brauchen das. Vielleicht würden wir es gar nicht brauchen. Ich will gar nicht schimpfen gegen die Technik, überhaupt nicht. Das ist nur so ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird ihm aber immer wieder zerstört, dem Ahriman. Und er leidet da. Er leidet bitter. Und er spürt irgendwo in Wahrheit, dass er nicht gewinnen kann. Dass er nicht gewinnen kann, und er weiß, der Mensch ist schuld. Der Mensch. Der ist schuld daran. Der lässt uns leiden. Der macht mich leiden und meine Gefolgschaft sozusagen. Und als diese Szene dann zu Ende geht und dieser Dr. Strader wieder aus dem Reich Ahrimans herauskommt, sagt er das ganz deutlich: Ich kann über dich eigentlich nur weinen. Ich kann nur weinen, wenn ich an dich denke. Das heißt, er bekommt eigentlich Mitleid mit diesem Ahriman. Und da fängt der Weg der Erlösung der Widersacher an. Zu sehen, dass sie eine Aufgabe bekommen haben, eine schwere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer hat halt vielleicht mehr die Kraft, das trotzdem ein bisschen leichter zu nehmen, aber um den großen Preis, dass er zwar in einer lichten Welt lebt, aber in einer sehr niederen lichten Welt. Die luziferische Welt ist eine seelenvolle Welt, aber sie ist bei Weitem nicht erreicht in die höchsten und schönsten Bereiche der Seelenwelt hinein, sondern er ist in einem relativ tiefen Bereich gehalten. Aber immerhin, dort fühlt er sich noch recht wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ahriman im Gegensatz ist in einer eiskalten Welt. In einer seelenlosen Welt. Und da sind drinnen diese verhärteten Kräfte, und das sind die Kräfte, die Schmerzen machen. Wirkliche Schmerzen. Keine äußeren, wie wir sie heute haben, sondern tief im Geistigen eigentlich. Das zu erleben. Und das Einzige, was seelisches Erlebnis bei Ahriman ist, ist eben dieser Schmerz. Nichts anderes. Das kommt hinein. Eigentlich wäre er ein völlig seelenloses Wesen. Völlig seelenlos. Aber durch die Wirkung des Menschen nimmt er etwas von seelischem Erleben in sich auf und leidet darunter. Und das spornt ihn wieder an: Ich muss den Menschen auf die richtige Spur bringen, also wo er halt glaubt, dass das die richtige Spur ist, damit ich mich von meinen Leiden befreie. Damit ich mich von meiner Aufgabe befreie. Aber eigentlich ist es umgekehrt. Wir Menschen sollen beitragen dazu, ihn zu befreien von seinen Leiden. Das heißt, es geht darum, dass wir Mitleid bekommen. Gerade auch mit dieser geistigen Kraft, die dahinter ist. Und die auch in vielen Menschen wirkt, die, wenn man so will, Handlanger dieses Ahrimans sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geistige Licht ausstrahlen: Intuition und das schöpferische Wort 01:07:59 ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, Ahriman verstehen. Im praktischen äußeren Leben heißt das, wir sollen auch den abstrakten Intellekt lernen, verstehen, daraus arbeiten können und trotzdem ganz selbstbewusst dastehen. Aber das ist noch nicht alles. Wenn man logisch beweist, so und so soll das sein, gibt es noch einen anderen und höheren Aspekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Berechenbare, das Vorausberechenbare, alleine wird es nicht sein, sondern es ist das, was wir als Menschen geben können, Liebe, Lebenskraft, belebende Kraft. Der Ahriman hat eigentlich im seelischen Grund nur diese Schmerzschichte, das ist wenig. Und er arbeitet sehr viel mit Ätherkräften, mit Lebenskräften, aber er tötet sie ab. Das heißt, er erlebt immer das, dass das Leben stirbt. Er erlebt immer in allem den Tod. Er ist der Herr des Todes, auch wenn man so will. Also auch, dass wir sterben auf Erden, dass die Welt halt so ist, wie sie ist, dass alles Leben auf Erden sterben muss – und das sogar dringend notwendig ist –, aber da hilft der Ahriman mit. Das ist sogar eine Notwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, niemand würde mehr sterben auf der Welt. Die Tiere nicht, die Pflanzen nicht. Die Welt würde untergehen unter dem vielen Leben, das da ist. Nehmen Sie an, in uns würde nicht ununterbrochen etwas abgetötet werden. Wir würden immer mehr wuchern, wuchern, wuchern. Es würde eigentlich ein unendliches Krebswachstum entstehen in uns. Wir würden gar nicht nachkommen, das zu gestalten, sondern wir würden überquellen, zu zerfallen vor lauter Leben in Wahrheit. Also es muss beschränkt werden. Es ist ja gerade das, was einen Organismus ausmacht, dass das Leben sich in einem beschränkten Raum entfalten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss im Gleichgewicht sein. Es muss die Kräfte des Lebens mit den Kräften des Todes im Gleichgewicht sein. Und genauso muss das Licht und die Finsternis im Gleichgewicht sein. Was im Umgang mit dem Luzifer wichtig ist, das geistige Licht und die geistige Finsternis. Mit der geistigen Finsternis kommen wir eben eh schon ins ahrimanische Reich. Aber das geistige Licht alleine, wenn das Dunkle weg wäre, würde uns so blenden, dass wir auch nichts erleben. Weil wie kann man Geistiges erleben? Oder wie viel vom Geistigen kann man erleben? Wenn man jetzt die Lichtmetapher nimmt für das Geistige, es ist so blendend hell, dass wir nichts erkennen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wir heute im Allgemeinen nicht die geistige Welt erleben und die geistigen Wesen, die drinnen sind, liegt daran, weil dieses Licht so hell ist. Und wir völlig geblendet sind, so wie wenn wir zu lange in die Sonne schauen und dann gar nichts mehr sehen, weil die Augen erschöpft sind und man dann für eine gewisse kurze Zeitspanne sogar erblindet ist. Ich errate nicht, das selber zu versuchen, so lange in die Sonne zu schauen, aber Sie werden es vielleicht schon einmal erlebt haben, wenn man zu lange hineinschaut und dann woanders hinschaut, sieht man gar nicht richtig. Die Sehkraft hält das nicht aus. Das Rhodopsin in den Augen, das für die Lichtaufnahme notwendig ist, erschöpft, es wird verbraucht, je mehr Licht kommt, und dann ist Finsternis für uns da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir müssen eine Kraft entgegenschicken. Und eigentlich ist die Kraft, um Geistiges wahrzunehmen, dieses geistige Licht wahrzunehmen, dass wir im gleichen Maße geistiges Licht ausstrahlen müssen. Wir sehen das Geistige eigentlich nur dadurch, dass wir eine vergleichbare Geistigkeit ausstrahlen. Sonst sind wir geblendet vom Geistigen. Sonst blendet es uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe manchmal scherzhaft gesagt, Anthroposophie ist die geistige Sonnenbrille. Die hilft uns, dass wir durch das noch wenige Bescheidene – und es ist bescheiden, so viel auch Rudolf Steiner da gegeben hat, es ist ein kleines Zipfel von dem Geistigen, was es überhaupt gibt, es ist noch viel, viel größer –, aber dieses Kleine reicht schon mal aus, dass wir es entgegenhalten können, dem geistigen Licht, das uns entgegenkommt, und es auf das Maß dadurch dämpfen können, dass wir wirklich etwas wahrnehmen können. Weil wenn wir nichts entgegenstellen, nichts gleichwertiges Geistiges entgegenstellen, dann kriegen wir gar nichts mit. Wir sind an der Vorwahrnehmung, das heißt, nur im Äußeren mache ich meine äußeren Augen auf, im Geistigen mache ich halt das geistige Auge auf. Muss ich eine Schulung machen? Ja, dann mache ich das geistige Auge auf und dann sieht es. Aber es ist vielmehr notwendig. Es ist nicht einfach ein passives Wahrnehmen, sondern ein aktives Sehen. Das heißt Licht, geistiges Licht aussenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was auch in den Mysteriendramen, auch bei diesem Dr. Strader, den ich heute schon genannt habe, geschildert wird. Er ist verzweifelt eigentlich irgendwo, er kommt nicht weiter mit seinen Sachen. Und Maria, eine andere Geistesschülerin drinnen, sagt ihm ganz deutlich, und zwar in seinem geistigen Erleben spricht sie gewissermaßen zu ihm, ja, du strahlst ja dein Licht nicht aus. Wo ist dein Licht? Wo ist dein Licht? Du beschwerst dich, dass du nicht zurechtkommst mit der geistigen Welt. Wo ist dein Licht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und offenbar stehen wir alle heute noch, manche mehr, manche weniger, vor dem Problem, dass wir das Licht, das wir eigentlich haben, noch nicht gelernt haben auszustrahlen, zu verschenken an die Welt. Es wäre ein anderer Begriff dafür. Das, was wir schöpferisch aus uns schaffen, dort lebt Geist drin. Dass wir sehr viel studiert haben und auswendig wissen, was dort steht, was da steht, was wir im Gedächtnis tragen, das ist noch nicht das geistige Licht. Das ist der Abglanz des geistigen Lichtes, das die hatten, die das geschrieben haben vielleicht, die das erstmals in die Welt gestellt hätten. Wenn wir das heute immer wiederholen, selbst wenn wir Steiner hernehmen und immer wieder zitieren – Steiner hat gesagt –, da lebt gar nichts Geistiges drin. Wenn wir es nur tot wieder erzählen, Steiner hat gesagt, das ist das Eingesagte. Ich muss es in mir lebendig machen und dann kann ich aus dem sprechen. Und dann brauche ich wahrscheinlich auch nicht dauernd sagen, der hat gesagt. Wir müssen so weit kommen, selber zu sagen, vielleicht auch was, was noch nie wer gesagt hat und was noch nirgendwo geschrieben ist. Im ganz Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind wir nicht der große Hellseher und der große geistige Führer, sondern im ganz Kleinen, Bescheidenen. Im Umgang mit den anderen Menschen. Sozusagen zu sehen, was kann ich dir geben, geistig. Einen Impuls, ein Wort vielleicht. Große Eingeweihte erwecken ihre Schüler dadurch, dass sie ein entsprechendes Wort sagen, das für ihn das Tor eröffnet, dass er wagt, seine Kraft in die Welt zu tragen. Ein Wort kann ein Auslöser sein. Das heißt nicht, dass ich dem anderen etwas vorschreibe damit, ganz und gar nicht, sondern es ist das Wort, das nur sagt, du hast die Kraft. Aber es wird es nicht in diesen Worten sein, aber es hat diese Wirkung auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er redet vielleicht eine Viertelstunde oder was, aber es ist ein Wort drinnen, das den Schlüssel bringt. Das Aufwecken bringt. Und die Kunst ist, hier und dort das richtige Wort zu treffen. In der Sprache liegt sehr viel. Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Am Beginn des Johannesevangeliums. Da steckt wirklich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der richtige Zugang, sag ich mal, für unsere Zeit ist durchaus mit dem Selbstvertrauen zu sagen, ich muss das in mir selber erwecken, selber verstehen, selber anwenden. Ich kann nicht nur dem Buchstaben folgen, sondern ich muss es aus mir holen. Ich kann es aus mir holen. Ich will es aus mir holen. Der Wille ist gefordert. Der wirkliche Wille. Aber eben nicht ein blinder Wille, sondern ein Wille, der die richtigen Intuitionen hat, mit der er in die Welt eingreifen kann. Intuition heißt eigentlich eintauchen in den anderen Menschen, in die Natur, in alles drinnen, drinnen sein, und aus dem heraus das richtige Wort treffen, die richtige Handlung treffen. Aus der tiefen Erkenntnis dessen, was vor mir steht, der Mensch, der vor mir steht, das Tier, das vor mir steht, die Pflanzenwelt, die da ist, die erzählt mir eigentlich, was sie braucht und was sie will. Wenn ich es wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus Selbstbewusstsein heraus, aus Freiheit heraus können. Dabei helfen uns die Widersacher. In Wahrheit. Auch wenn sie uns das Leben schwer machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karma und Schicksalsaufgaben: Das Dachziegel-Bild 01:18:53 ===&lt;br /&gt;
Und sie geben uns sogar, sie lassen uns sogar die Freiheit. Nicht einmal, wenn sie Karma nehmen, das Schicksal, Schicksalsschläge, die eigentlich uns helfen weiterzukommen, die eine Erziehung sind. Aber die Widersacher sind nicht die, die uns diese karmischen Sachen schicken. Die schicken wir uns selber. Die schicken wir uns selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein schönes Bild dafür, wie Karma funktioniert. Ich habe es gestern im Vortrag auch erzählt. Wie stellt man sich das vor? Also, ich als geistiger Mensch zunächst, habe einen Schicksalsschlag jetzt vor mir. Den muss ich machen, um eine Tat aus der Vergangenheit auszugleichen. Ich habe da einen umgebracht von mir, sogar. Ja, ich muss jetzt auch jetzt sterben, mitten aus dem Leben gerissen werden. Wie mache ich das? Aha, da ist ein Hausdach. Ich klettere da hinauf, dieser zweite geistige Mensch, und ich lockere dort einen Dachziegel. Und ich mache das so geschickt und so präzise, dass ich jetzt, wenn ich als irdischer Mensch dort vorbeigehe, genau in dem Moment der Dachziegel herunterfällt und mich trifft. So funktioniert das Schicksal. Ich treffe mich selbst mit hoher Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und niemand anderes ist schuld daran, weil ich es eigentlich will. Mein wirkliches Ich will das. Es ist jetzt ein sehr drastisches Beispiel natürlich, aber es ist bewusst so plakativ gewählt. Aber es geht darum, wir führen uns das zu. Nicht der liebe Gott straft uns damit. Niemand straft uns damit. Auch wir strafen uns nicht damit, sondern wir bringen uns nur dazu, eine Aufgabe bewältigen zu müssen. Weil wir sie bewältigen wollen, um weiterzukommen. Das ist keine Widersacherwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher heute führen uns eher dazu, dass wir diesen karmischen Ausgleich umgehen oder abschwächen, abmildern, sodass es... Ja, gut, ein bisschen zwicken, aber das war es dann schon. Wo wir also einfach herumgeführt werden. Und wir werden aber diese Fehler, die wir gemacht haben in der Vergangenheit, nur dadurch ausbügeln können, dass wir selber aktiv werden. Das braucht man niemandem anderen zuschieben. Das können wir nur selber machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, dass wir wach werden sollten, langsam oder ein bisschen schneller vielleicht sogar, wirklich unsere Schicksalsaufgaben im Leben zu erkennen. Das ist in Wahrheit gar nicht so schwer. Und das erfordert nicht jetzt großes Hellsehen oder irgendetwas, sondern wir werden in unserem ganzen Leben immer wieder in Situationen geführt, die Schicksalssituationen sind. Die Kunst ist nur, sie zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns eigentlich gar nicht darum kümmern, dass wir mit unserem kleinen Ich, das heißt mit unserem Ego im Erdenbewusstsein, jetzt grübeln müssen, wo muss ich hinfahren, jetzt muss ich sicher mindestens nach Südamerika fahren, dass mich dort irgendein Pfeil trifft oder weiß ich nicht was. Das brauchen wir uns gar keine Sorgen machen. Da wird uns durchaus geholfen durch unser höheres Ich, dass uns genau dorthin führt. Wir machen vielleicht zufällig eine Reise dorthin genau, wo wir den Menschen treffen, mit dem wir karmisch etwas auszugleichen haben. Und in vielen Fällen ist es so, dass das aber ganz was Unspektakuläres ist. Man kommt vielleicht nur mit einem Menschen von dort ins Gespräch, begegnet dem und sagt zum Beispiel gerade das Wort, das den geistig erweckt. Und damit habe ich meine Schuld, die ich ihm gegenüber habe, getilgt. Und in mir ist aber eine große Kraft entwickelt worden dadurch, dass ich das richtige Wort gesagt habe. Das ist meine schöpferische Tat, dass ich das richtige Wort sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da geht es nicht um diese Äußerlichkeiten, wie es eh schon gut ist und sowas. Um das geht es gar nicht. Das ist eben dieses, was ich schon erwähnt habe im Vortrag jetzt, dieser Schlüssel eigentlich, der da ist. Das Schlüsselwort, mit dem der andere erweckt ist, dass er selber erkennt, wie er sein Problem, das er vielleicht hat, lösen kann. Weil es geht nie darum, dass wir dem anderen die Aufgabe abnehmen. Das kann es gar nicht geben. Wir können ihm nur zeigen, du kannst das. Und ihm den Anstoß geben. Da steht was an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Der Nationalsozialismus und die Kraft des Mitleids 01:24:32 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, also das ist unsere Zeit, bitte. Ich hätte eine Frage. Es geht ja jetzt immer um uns selber. Ich bin hier gegen Menschheitsprobleme. Oder sagen wir, ich bin in den 30er, 40er Jahren geboren. Und wir sind ja dann mit dem Nationalsozialismus, mit diesen Verbrechen, die kommen ja auch im Augenblick wieder. Wie kann man das denn verarbeiten? Ich habe immer das Böse in bestimmten Menschen gesehen. Wenn man diese Verbrechen sieht, das ist ja überhaupt nicht vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja. Was ist das denn für ein Böse? Naja, das passiert genau dann, wenn man diesen Einflüsterungen der Widersacher verfällt und die eigene Kraft verleugnet. Weil die Lösung besteht immer drinnen, dass wir an uns arbeiten müssen. Letztlich bewusst. Und jetzt kommt es hin, ich meine nur als Ding, wie viele Christuserlebnisse die Menschen hatten, die im KZ waren. Und die ihr Los, ihr Leid auf sich genommen haben und vor allem eines überwunden haben, den Hass auf ihre Peiniger. Das ist das schlimmste Verderbnis, das es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Große Ding, was die Nazis hatten, was sie wussten: Ich muss den anderen Menschen dazu bringen, dass er sich selbst moralisch verleugnet. Sie wollten eigentlich viele gar nicht dem folgen, aber hätten sie es nicht getan, hätten sie Schwierigkeiten bekommen, sie haben Angst gehabt davor. Lieber trete ich den Nebenmann hinunter, als dass mich erwischen. Und dort wird das Böse am stärksten, lebt dann in dem Menschen, der zu schwach war, sich zu wehren dagegen. Das zieht es letztlich hinunter. Die ganzen Schergen waren die, die gefolgt sind. So viele Menschen sind das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir glauben immer, es gibt irgendeine äußere Lösung, wie man das verhindern kann. Wenn nicht letztlich alle Menschen an dem mit sind, oder möglichst viele mit sind an dieser Entwicklung, zu sagen, selbst jetzt ist ein Schicksalsmoment da, ich muss mich entscheiden, bin ich mir selber wichtiger und nehme dafür, dass ich überleben kann, aber jetzt einfach meine moralische Situation zu Ende, die erschießt halt den anderen, weil es geht ich oder er. Und damit setzt sich aber das wirklich absolut Böse gerade in dem, der unter Druck gesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, aus Angst macht man das. Man darf nicht glauben, dass die Menschen das machen aus der Freiheit, ich will wegen meiner Macht mache ich das. Und die Überzeugungstäter sind alle, die die ahrimanische Angst in sich haben. Die Angst um ihre kleine Existenz. Das ist die Angst. Und das haben die Nazis wirklich perfekt beherrscht, und heute beherrschen es viele Menschen. Von denen haben viele gelernt. Und das ist gerade in unserer Zeit so viel bewusster geworden, wie man das machen kann. Menschen moralisch dadurch zu verderben, dass man ihnen die entsprechende Angst macht. Und sie dann zu blinden Handlangern werden. Weil in dem Moment, wo ich das zwei, dreimal gemacht habe, kann ich mir selber nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich kann mich selber nicht mehr sehen, und dann ist es schon egal. Dann mache ich halt einfach mit und kriege vielleicht sogar Vergünstigungen dadurch. Ich errege mich innerlich nicht mehr auf. Meine Moral ist zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist schwer. Wer wählt, lieber selbst zu sterben oder wen anderen zu retten? Das ist nicht leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Und in Zukunft wird es sicher keine Lösung von oben geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre genau das Gegenteil. Das wäre der Diktator, der von oben ist. Die wollen ja eigentlich eine perfekte Welt, die nach ihren Regeln spielt und wo alle brav folgen. Dann gibt es keinen Streit, wenn das so wirklich wäre. Jeder folgt brav, Führerbefehl, wir folgen. Und das gilt in allen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis ist, dass wir die Möglichkeit haben, uns aus unserer Freiheit heraus auf uns selbst zu stellen. Und es ist der Christus in uns, die Kraft, die uns unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Zum Beispiel in Russland, der Stalin wird wieder als guter Mensch, der Stalin, der wird jetzt umgewandelt. Und diese ganzen Prozesse, die sind ja auch absolut bösartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, absolut. Menschen verarschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut, absolut. Ja, man muss sehr genau schauen, das ist richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir leben in interessanten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Es gibt keine Zufälle, wie du ja auch schon gesagt hast, dass wir jetzt inkarniert jetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sicher. Das heißt, wir wollten eigentlich da dabei sein jetzt. Wir haben uns das ausgesucht. Wir brauchen uns bei niemandem zu beschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja. Wir hatten Helfer, das wird das ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankeschön. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_D%C3%BCsseldorf,_2026&amp;diff=31632</id>
		<title>Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Düsseldorf, 2026</title>
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		<updated>2026-05-04T22:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Rohtext Claude Sonnet 4.6 Adaptiv&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zurück zu Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-4-23.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=lA0mE5_Vbg0|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Düsseldorf. [https://www.youtube.com/watch?v=cF-jspEMd6I Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrages vom 23. April 2026 in Düsseldorf==&lt;br /&gt;
+++ Dieser Text ist maschinell transkribiert und bedarf noch der Überarbeitung von Menschenhand/Geist. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]? +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse als zugelassene Kraft: Freiheit und Widersacher 00:00:16 ===&lt;br /&gt;
Wir werden versuchen, auch die positiven Seiten des Bösen zu erkennen und warum wir uns damit abquälen müssen und was wir vielleicht daraus gewinnen können, auch aus der Auseinandersetzung mit dem Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind ja zugelassen in gewisser Weise in der Welt, von der höchsten Göttlichkeit her durchaus zugelassen. Es ist nicht nur eine Rebellion, weil das Interessante ist, schon selbst diese Wesenheiten haben nicht die volle Freiheit, die die Gottheit hat und von der wir die Chance haben, sie irgendwann einmal wirklich zu entwickeln. Das ist ein großer Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns denken, selbst die höchsten geistigen Hierarchien haben nicht die Freiheit, die schöpferische Freiheit, die die Gottheit selber hat, die der Christus hat als Weltschöpfer, als Weltbaumeister eigentlich – und das Brautau dazu sind wir, das kleinste, jüngste geistige Wesen in der Welt, das diese Chance bekommen soll. Aus eigener Kraft, aus eigener Entscheidung den Weg, wenn man will, zum Guten zu finden, das heißt eine gute Welt zu bauen, mitzubauen an einer guten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind also nicht nur hierher gesetzt, um sie zu genießen. Das war das Paradiesesbild, dass einmal da war eine Welt, in der alles geboten wird, was der Mensch braucht, in der er aber keine Freiheit hat. Und dann, wie Sie das ja wohl alle kennen aus der Bibel, aus der Geschichte, kommt halt die Schlange ins Paradies, die luziferische Schlange zunächst einmal, die den Menschen verführt und sagt, isst doch vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und auf dem Weg sind wir, diese Erkenntnis des Guten und des Bösen so langsam wirklich zu greifen. Das ist der Weg, auf den wir von Anfang an gekommen sind. Und das ist der Weg zur Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höheren Hierarchien, die geistigen Wesenheiten, die über uns stehen, wissen, was das Gute und das Böse ist. Aber sie wissen es nicht aus sich selbst, sondern sie wissen es dadurch, dass sie es eigentlich lesen in dem, was die Gottheit ausströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind zunächst einmal auf uns selbst gestellt, diesen Weg zu finden. Es wird uns diese Wahrheit, diese Kraft, zwischen dem Guten und dem Bösen zu unterscheiden, nicht einfach geschenkt, sondern wir müssen sie uns mühsam erarbeiten. Und es sind sogar Wesenheiten im Grunde bestellt dazu, uns immer wieder von unserem Weg abzubringen, uns in Versuchung zu führen. Das geht das ganze Leben durch und viele Erdenleben vielleicht sogar durch, wenn man an den größeren Gedanken denkt, dass der Mensch nicht nur einmal auf Erden sich inkarniert, sondern dass er viele, viele Stationen durchgeht auf Erden und immer wieder ein Stückchen weiterkommt, oder die Chance hat, ein Stückchen weiterzukommen, manchmal vielleicht auch einen Rückschlag erlebt, in dem man ganz, ganz dagegen verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist ein Weg, der uns immer mehr hinführt zur Freiheit, selbst zu entscheiden, selbst aus uns selbst heraus zu wissen, was das Gute und Böse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gewissen: Euripides, Orest und die Erinnyen 00:03:52 ===&lt;br /&gt;
Eine Vorstufe dazu gab es ja schon in der vorangegangenen großen Kulturepoche, also die griechisch-lateinische Zeit, was in Griechenland, in Rom und so entwickelt wurde. Es gab vorher das Gewissen nicht. Das Gewissen heißt, ich weiß aus mir selbst, etwas Schlechtes getan zu haben. Das tritt erstmals auf in einer Schilderung des Dichters Euripides, des jüngsten der drei großen Tragödiendichter, der das das erste Mal sagt oder es dem Orest in den Mund legt, der seine Mutter ermordet hat, getötet hat, aus Rache dafür, dass die Mutter seinen Vater getötet hat. Also diese tragische Geschichte. Und die Mutter hatte aber einen guten Grund, weil der Vater geopfert hat, die Tochter, um in den Trojanischen Krieg ziehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Agamemnon opfert die Iphigenie, die Tochter, weil so kam es über ihn, so hat das Orakel gesprochen, er muss die Tochter opfern, dann wird der Wind günstig sein, dass er segeln und Troja zerstören kann. Das ist die griechische Geschichte. Und es war Windstille, die Flotte lag bereit zum Ausfahren, aber es war absolute Windstille, und dann gab ihm Diana die Anweisung, er muss seine Tochter töten, dass sie, seine Tochter, sozusagen Gehilfin im Geistigen der Diana werden kann, dieser göttlichen Gestalt. Und Agamemnon tat das, allerdings wurde sie nicht wirklich getötet, die Iphigenie, sondern sie wurde in eine Wolke gehüllt und entführt woanders hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte geht dann weiter, es gibt die Nebengeschichte, dass sie auf die Krim dann gekommen ist und dort den König Thoas gefunden hat, den sie dann bekehrt hat irgendwie zum Guten, weil auf der Halbinsel Krim dort war die Sitte, dass jeder Fremde, der dieses Land betritt, getötet werden muss. Ein Fremder hat dort nichts zu suchen. Das erinnert mich manchmal ein bisschen an die ukrainische Geschichte mit der Krim – die Krim gehört ja dazu –, irgendwo ist eine moderne Auflage, irgendwo im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Geschichten sind nicht so ganz aus der Luft gegriffen, sondern sie haben eine Bedeutung über die Epochen hinaus, so als eine Grundstimmung, die drinnen ist. Und wie gesagt, die Mutter hat dann, der Agamemnon konnte dann in den Krieg ziehen, und wir wissen, wie die Geschichte ausgegangen ist. Also Troja wurde erobert mit Hilfe des Trojanischen Pferdes, der listenreiche Odysseus hat sich diese List einfallen lassen, wie man Troja besiegen kann, indem man ein großes hölzernes Pferd hinstellt, und die haben das in die Stadt hineingebracht, und drinnen waren die Krieger versteckt, und dann haben sie von innen heraus Troja erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Heldentat dabei, aber die tragische Seite ist eben, Iphigenie wurde geopfert und niemand wusste, dass sie eigentlich gerettet wurde von der Diana und dass sie dann zu ihrer Priesterin gemacht wurde. Das wusste niemand, zu der Zeit, der Agamemnon wusste es nicht. Und die Mutter hat eben diese Tötung, diese Opferung der Iphigenie für diesen blödsinnigen Krieg sozusagen einfach nicht verkraftet und hat mit Hilfe eines Liebhabers, den sie hatte, ihren Mann umgebracht, aus Rache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke der Rache ist heute noch bei nicht so wenigen Menschen da, wenn mir jemand etwas Böses tut, dann muss ich es ihm vergelten und vielleicht sogar noch mit mehr, als er mir getan hat. Wenn man denkt an die Bibel, das berühmte Prinzip, das dort ausgesprochen wird, Auge um Auge, Zahn um Zahn – wo man halt sagt, das ist ja barbarisch irgendwo –, aber das war ein großer Fortschritt, ein großer Fortschritt, weil es war das erste Mal, dass gesagt wurde, ja, aber die Rache muss in einem Verhältnis stehen zu der Tat, die man rächt. Also wenn man dir ein Auge ausgestochen hat, dann hast du sozusagen das Recht, dem anderen auch ein Auge auszustechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für heutige Begriffe trotzdem noch sehr grausam, ist sicher nicht christlich, ist sicher nicht wirklich menschlich gedacht, wo ein Mensch aus der Freiheit heraus, aus der Liebe heraus, selbst des Feindes Begehren agiert – und das ist ja das, was das Christentum auszeichnet, was durch den Christus in die Welt gekommen ist als Prinzip –, dass man selbst die Feinde liebt. Das heißt nicht natürlich, dass man sie einfach walten lässt und sich zurückzieht und sagt, wenn sie alles verwüstet, ist es halt so, ich nehme es zur Kenntnis, sondern man hat schon sehr wohl die Pflicht, möchte ich sagen, sich zu wehren dagegen, aber trotzdem mit menschlichen Mitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit menschlichen Mitteln, also das heißt, zu versuchen, die Gewalt auf das allernotwendigste Maß zu beschränken und vor allem nicht den anderen zu quälen, dass er dadurch Leid erfährt, zu foltern und so weiter, was heute noch in der Welt tätig ist und durchaus auch nicht nur in den diktatorischen Staaten, sondern auch von mehr oder weniger zivilisierten Staaten aus passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher als Erzieher zur Freiheit: Luzifer und das Paradies 00:10:02 ===&lt;br /&gt;
Wir leben noch, wir haben diese ganze Palette eigentlich seit der Urzeit immer noch irgendwo versteckt im Geschehen drinnen. Und das sind aber alles Dinge, die von den Widersacherkräften angestoßen sind. Der Mensch kommt nicht von selbst auf die Idee oder auf die Empfindung, das zu wollen. Das wird uns zwar gesagt, eigentlich von Anfang an gibt es ja nichts anderes, Kampf aller gegen alle und wer stärker ist, setzt sich durch. Das ist unsere heutige Perspektive aus dem Rückblick auf die ganze Menschheitsgeschichte. In der Praxis ist das vielfach passiert, aber es ist nicht aus freiem Entschluss entstanden, sondern es ist entstanden aus dem, dass eben diese Widersacherkräfte, also Luzifer zunächst einmal, der uns dazu ermuntert hat, so zu werden wie Gott, so steht es ja drinnen, ihr werdet das Gute und Böse erkennen und werdet gerade dadurch sein wie Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die Versuchung, die drinnen ist vom Anfang. Und damit war aber das Leben der Menschheit oder des Menschen, des Urmenschenpaares in einer paradiesischen geistigen Welt – das Paradies war niemals auf der Erde, nicht so, jedenfalls nicht wie wir uns es vorstellen als einen äußeren Garten, in dem wir leben, sondern es war eine höhere Welt, eine Welt, in der es nicht Tod gibt, auch nicht Geburt in Wahrheit, sondern wo es das Leben ewig wird und wo alles, was man dazu braucht, um das Leben zu erhalten, da ist. So ist es in gewisser Weise in der geistigen Welt. Nur wenn man dort verbleibt, bleibt man auch immer ein unfreies Wesen, das im Anblick der Gottheit, oder weitergegeben durch andere geistige Wesenheiten, den Willen Gottes erfüllt, eins zu eins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Interessante ist, dass eigentlich die Gottheit das nicht wollte, sondern sie wollte eine neue Art von geistigem Wesen. Wie gesagt, das haben die Engel nicht, die Erzengel nicht, die Urengel nicht, es haben nicht die höheren Hierarchien bis zu den Seraphim hinauf, die den unmittelbaren Anblick der Gottheit haben und gar nicht anders können, als diesem Willen der Gottheit zu folgen, so gut, als sie es eben vermögen. Sie können sagen, ja, aber ich stelle mir eigentlich anders vor die Welt. Wir können das sagen, ja, wir sollen es sogar sagen. Und wir sollen auch immer selber erkennen, ist das jetzt wirklich eine Verbesserung der Welt oder ist es eine Zerstörung, ein Abbau der Welt? Bringen wir Gutes hinein, bringen wir Böses hinein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch in jeder Weltregion ist mit dieser Aufgabe konfrontiert, ob er will oder nicht. Aber er ist frei darin, wie er damit umgeht. Die Aufgabe springt uns immer wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben diese Sache mit dem Orest, der seine Mutter ermordet hat aus Rache, war das, dass er das erste Mal – ist das in der Geschichte festgehalten –, es entsteht das Gewissen, weil ich aus mir selbst weiß, etwas Böses getan zu haben. Vorher war das Erlebnis ganz anders. Es war ein dramatisches, visionäres, geistiges Erlebnis. Man wurde verfolgt von den Erinnyen, von den Rachegeistern. Also wenn man einen Menschen getötet hat, dann haben einen diese Rachegeister, die Erinnyen – eigentlich weibliche Gestalten in gewisser Weise, aber mit Schlangenhaar und mit fürchterlichem Anblick –, verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiller beschreibt es so schön in der Ballade von den Kranichen des Ibykus. Da ist es am Ende so, dass die Mörder dieses wunderbaren Sängers, der ihnen halt in die Quere gekommen ist, den sie überfallen haben und getötet haben, dass die sich selbst verraten, selbst eigentlich dadurch ausliefern der Justiz, wenn man so will, weil die Kraniche des Ibykus, die den Ibykus begleitet haben, die waren auch da, wie sie den Ibykus ermordet haben, und sie ziehen über dieses ganze Stadion, wo sich alles versammelt, wo man hören wollte diesen Sänger, und sie sehen die Kraniche des Ibykus und alle horchen auf – des Ibykus, der geliebte Künstler war –, was ist da los? Und dann sagen sie sofort, ja die, die wissen was, die haben was mit dem Mord zu tun. Sie verraten sich selbst, ohne es wirklich zu wollen, aber sie können gar nicht anders, als sich zu verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird vorher schon geschildert, wie da im Inneren dieses Theaters sozusagen die Erinnyen einziehen. Es sind eigentlich übersinnliche Gestalten, es sind furchtbare Frauengestalten, düster gekleidet, riesengroß, und sie kommen im Rhythmus mit blutigen Augen und Quallen in den Händen, Schlangen in den Haaren. Ja, das war das Erlebnis, das Menschen hatten, wenn sie eine wirklich schreckliche Tat begangen haben. Also egal ob jetzt irgendein Richter war, ob sie jemand angeklagt hat oder was, sie haben jemand ermordet, und was innerlich aus dem inneren seelisch-geistigen Erleben aufstieg, waren diese Erinnyen, die die Menschen verfolgt haben, sodass damals wirklich viele sich selbst an die Justiz überliefert haben, um getötet zu werden, in der Hoffnung, dass es dann endlich los sind. Was natürlich eh nicht der Fall ist, weil man es nicht los wird dadurch. Aber es war das Leben für sie nicht mehr erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Orest ändert sich das, so wie es Euripides eben schildert, dass er niedergeschlagen jetzt am Marktplatz sitzt. Und sagt – ja, warum sitzt du da so traurig, fragt ihn jemand –, ja, weil ich aus mir selbst heraus weiß, eine böse Tat begangen zu haben, indem ich meine Mutter getötet habe, zwar aus Rache, aus eigentlich gerechtfertigter Rache im damaligen Sinn, aber trotzdem, es ist eine böse Tat und ich erkenne es. Das ist die Stimme des Gewissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gewissen heute: Aus Freiheit erkennen, was gut und böse ist 00:16:47 ===&lt;br /&gt;
Und wir stehen heute aber in einer Zeit, wo wir ja doch um einige Jahrhunderte, fast Jahrtausende weiter sind, dass ich dieses Wahrnehmen, wenn Sie so wollen, der moralischen Qualität einer Tat, einer Handlung, selbst dessen, wie ich spreche, ob ich einen Menschen verletze vielleicht durch mein Sprechen, ob ich mir daraus ein Gewissen mache, selbst mache, selbst erkenne, nicht einfach nur deswegen, weil ich folge einer Regel, die irgendwo steht, weil es im Gesetz steht oder weil es in der Kirche gesagt wird, weil es in der Heiligen Schrift steht, sondern dass ich aus mir selbst erkenne, in jeder Situation des Lebens, was ist das Gute, was ist das Böse, was kann ich tun mit meinen Fähigkeiten, was soll ich tun und was sollte ich lieber nicht tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind noch nicht, lange noch nicht, am Ende dieses Weges, wir stehen gerade mittendrin. Aber warum diese Frage mit dem Rätsel des Bösen für uns so wichtig ist, weil jetzt die Zeit ist, das aus der Freiheit heraus zu erkennen, jetzt das zu beginnen, ganz bewusst. Das heißt nicht immer sich zu geißeln und mea culpa, mea culpa, das ist ja ganz nett, um sich zu erinnern dran, aber das führt uns noch nicht weiter in Wahrheit. Es geht nicht darum, dass wir uns geißeln und bestrafen, sondern dass wir einen Weg finden, der ein Ausgleich ist für diese Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gedanke, der ja im Grunde auch der Reinkarnationslehre, der Wiedergeburtslehre innewohnt, auf andere Art: Nicht bewusst, sondern da kommt halt das Schicksal, dann schlägt es dich, weil du in einem früheren Leben etwas verbrochen hast, es holt dich ein. Die Frage ist nur, wer ist denn das Wesen, das uns dorthin führt, wenn wir es jetzt im Sinne der Reinkarnation deuten. Wir selber sind es in Wahrheit, aber nicht ohne Hilfe, sondern lange Zeit, bis in unsere Tage hinein, begleiten uns ja höhere geistige Wesenheiten in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn wir hier scheinbar allein und verlassen auf der Erde stehen, erstens begleiten uns andere Menschen, aber es begleitet uns auch eine Wesenheit, die man früher als Schutzengel bezeichnet hat, als den Engel, der uns begleitet, der aber nichts anderes ist, als dass er uns hilft, bewusst zu werden dessen, was wir im Guten tun können, um ein Böses auszugleichen. Der uns auch errettet von manchen Dingen, indem man es wach werden lässt in einer Sekunde, da kommt ein Auto, ich habe es gar nicht gesehen, aber doch, ich zucke weg und entkomme dem Ganzen. Oder es passiert mir anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner schildert ja so schön manchmal, wie man sich so bildhaft vorstellen kann, wie das Schicksal funktioniert. Also da gehe ich die Straße entlang, da sind die Häuser, aber ich bin auch ein zweiter Mensch, nämlich mein höherer, mein geistiger Mensch. Der läuft schnell voraus, klettert auf das Haus hinauf, wo ich vorbeigehen werde, zwei Minuten später, und lockert dort einen Dachziegel und lockert ihn so geschickt, dass er genau dann, wenn ich als der Erdenmensch unten vorbeigehe, mir genau dieser Ziegel auf den Kopf fällt und ich vielleicht tot bin. So funktioniert das Karma, als Bild. Wir selber sind es, niemand anderes. Es ist nicht der liebe Gott, der uns straft, es ist kein höherer Engel, der uns straft, es sind nicht die Widersacher, die uns strafen, sondern wir selber führen uns in eine Situation, die einen gewissen Anstoß gibt, das, was wir falsch gemacht haben in der Vergangenheit, gut zu machen. Also zum Beispiel auch einmal zu erleben, wie das ist, wenn man plötzlich aus dem Leben herausgerissen wird, weil ich vielleicht in einer früheren Zeit das bei einem anderen Menschen gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass wir lernen, an uns selbst diese Erfahrungen zu machen und jetzt eine richtige Wahl zu treffen. Das ist das Große. Und damit wir aber überhaupt immer in diese Situation kommen, aus der wir lernen können, muss es in gewisser Weise die Widersacher geben. Weil wenn wir wirklich einfach dem göttlichen Willen folgen würden, wenn wir im Paradies schon diesem Willen gefolgt wären, hätten wir diese ganzen Probleme nicht. Aber wir hätten auch nicht die Chance, das Gute und das Böse zu erkennen. Wir würden uns leiten lassen und würden nie zur eigenen Ich-Kraft finden, aus uns heraus schöpferisch zu sagen, ich gehe meinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Gute lässt sich in tausendfältiger Form verwirklichen. Es kann nicht so sein, dass ein höherer Engel, der als Bote Gottes kommt, sagt, du musst jetzt das machen. In der Vergangenheit war das sehr wohl so, dass die Menschen Eingebungen hatten von oben, was sie machen sollen. Da war also diese Entwicklung noch nicht so weit. Wir kommen jetzt immer mehr in die Entwicklung hinein, dass wir ganz bewusst entscheiden können. Und das ist zwar ein sicher nicht wenig anstrengender Weg, aber es ist ein Weg, der uns ganz zu uns selber führt. Es ist ein Weg, der natürlich auch erfordert, dass wir Mut haben, den Mut haben nämlich, zu uns selbst zu stehen. Und zu wissen aber, dass es Gott gewollt ist, dass es der Christus ist, der Christus in uns, gerade die Kraft ist, die uns unterstützt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apokalypse als Enthüllung: Schöpferische Kraft im Kleinen 00:29:54 ===&lt;br /&gt;
Und aus Freiheit heraus eben auch Schlimmes zu erdulden vielleicht, um anderen Menschen zu helfen. Also es geht dann sogar so weit, dass ich nicht nur einen Ausgleich suche für Dinge, die ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe, wo ich Menschen Leid zugefügt habe, und dann kommt das Karma, das Schicksal und schlägt mich in gleichem Maße. Nein, sondern wo ich vielleicht sogar ein Leid, eine Erschwernis auf mich nehme, weil ich jemand anderem helfen will. Es bringt mir sozusagen äußerlich gar nichts. Ich habe nicht einmal äußere Schuld abzutragen, aber ich habe die Kraft, einem anderen Menschen zu helfen. Auch wenn es vielleicht viel Kraft erfordert. Das ist die Zukunftsperspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da wirken in gewisser Weise die Widersacherkräfte, die uns immer wieder anstacheln, immer wieder uns das Problem servieren in gewisser Weise. Wir brauchen diesen Anschubser irgendwo, um da weiterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die eine Seite haben wir schon genannt, das ist die luziferische Seite. Das ist schon mit dem Fall aus dem Paradies verbunden. In den Weihnachtsspielen, im Paradiesspiel, wird das so schön geschildert, wie am Ende aber Gott selbst sagt, wie es Adam worden so reich, einem Gode ist er worden gleich, weil er das Gute und das Böse weiß. Und das kommt deutlich durch in dieser volkstümlichen Aussprache, dass Gott damit einverstanden ist. Der Satan wird eh rausgeschmissen dann, oder der Luzifer in dem Fall, aus dem Paradies auch. Und wir werden auch hinausgeworfen. Ja, wir sind nicht mehr in dieser heilen Welt, wo wir einfach entgegennehmen und versuchen es umzusetzen, sondern wir stehen da und müssen uns unseren Weg selbst suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird in gewisser Weise immer schwieriger, aber auch unsere Fähigkeiten wachsen immer mehr damit umzugehen. Und es funktioniert aber tatsächlich, auch in der Menschheitsgeschichte kann man das sehen, nicht mehr, dass ein soziales Zusammenleben einfach irgendwo von oben geleitet wird, gelenkt wird, und man sagt, die machen das so gut, dass alles funktioniert. Wenn nicht jeder einzelne Mensch mitspielt dabei und aus eigenem nach einem guten sozialen Verhältnis zu den anderen Menschen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass man mit allen liebkind sein muss. Es kann gut manchmal sein, wenn man eine Ohrfeige gibt, sagt, hör endlich einmal mit dem Blödsinn auf, du reitest dich ja selber hinein, du gehst den falschen Weg – ich meine das jetzt eher bildlich gesprochen. Also das heißt nicht immer nur lieb und nett zu sein, gar nicht. Man kann vielleicht einmal ganz energisch sagen, so geht es nicht, das will ich nicht, dass das in der Welt ist. Und das sage ich auch deutlich, ich dulde es nicht nur still und sage mir, um Gottes Willen, was passiert, sondern ich wage es auch ganz deutlich, öffentlich vielleicht zu sagen. Das passiert ja vielfach oft, oft Dissidenten oder wo die sich hinstellen, ihr Leben sogar opfern im Grunde, um zu sagen, nein, da läuft etwas schief, das ist nicht gut, das ist nicht gut, weil es gibt genug Menschen, die sagen, das Gute kann nur sein, wenn ein großer Führer im Grunde da ist, der genau weiß, wie er uns lenken soll, dann funktioniert alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das war nicht nur in der Nazizeit so, das haben wir jetzt auch an mehreren Orten in der Welt, wo das besonders stark ist. Und im kleineren Maßstab finden wir es praktisch überall, wo irgendwer weiß, was das Heil der Welt ist, und wenn die anderen das nicht auch alle geschlossen einsehen, dann muss man was unternehmen, weil das sind dann die Bösen. Und diese Spaltung in der Welt haben wir in letzter Zeit öfter erlebt und werden es immer mehr erleben. Denken Sie nur, was in der Corona-Krise war. Wer sind die Guten, wer sind die Bösen? Keiner hat recht. Keiner hat recht, wenn es einseitig ist. Es ist nicht Ja und Nein. Es ist immer etwas, was in der Situation schöpferisch gefunden werden muss, eine schöpferische Antwort im Grunde. Es gibt keine fertigen Antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es gibt die zehn Gebote in der Bibel und die sind richtig, aber damit man sie wirklich anwenden kann, muss man selber etwas dazu beitragen. Man muss wissen, wie setze ich denn das um? Nur nichts zu tun, um keinen Fehler zu machen, ist zu wenig. Das ist vielleicht der größte Fehler. Wenn wir nicht den Mut aufbringen, uns hinzustellen und zu sagen, ich versuche es wenigstens. Ich mache mir selbst ein Gewissen aus der Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein Gewissen machen, das ist in gewisser Weise noch eine höhere Stufe als das, was der Orest erreicht hat. So wirklich selbst es zu überschauen, was kann ich tun, welche Fähigkeiten habe ich und wie kann ich sie einsetzen in der Welt. Das heißt nicht, dass man das Helfersyndrom kriegt und überall hinläuft, wo kann ich bitte was tun, sondern zu erkennen in einer Situation, da kann ich eingreifen. Intuitiv, da ist Intuition drinnen. Das hat nichts mit intellektuellem Wissen zu tun, das hat nichts zu tun, dass man weiß Gott wie viele Bücher studiert hat, in denen steht, wie man es vielleicht machen sollte, sondern es ist die eigene Entscheidung. Es ist der Weg zur Freiheit hin. Der ist dornig, aber der führt uns auf eine viel, viel höhere Stufe, als wir sie sonst erreichen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir nicht schläfrig werden – das wird ja dann das Thema sein –, dass wir aufwachen, geistig nämlich aufwachen, und das bezieht sich insbesondere natürlich auch darauf, die Widersacher zu erkennen und es zu wagen, ihnen bildlich gesprochen ins Gesicht zu sehen. Den Kopf einzuziehen und zu sagen, wird fürchterlich, sondern zu sagen, ich will sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So als Randbemerkung sage ich Ihnen, wir sprechen immer wieder, gerade jetzt auch in unserer Zeit, von apokalyptischen Zeiten. Der Ausdruck ist sehr geläufig, ich habe gar nichts gegen den Ausdruck, aber alle sagen immer, Katastrophe, Weltuntergang, es wird schrecklich, es wird fürchterlich, wie entkommen wir dem? Apokalypsis Jesu Christus, die ersten drei Worte der Apokalypse, und das heißt nichts anderes als Enthüllung des Wesens Jesu Christi. Enthüllung, das heißt wirklich erleben, ganz konkret erleben den Christus. Als natürlich nicht jetzt auf Erden verkörpertes Wesen, aber als geistiges Wesen, das mit uns ganz eng verbunden ist, das uns unterstützt, aber nicht uns etwas befiehlt, sondern uns etwas nahe legt, nämlich schenkt in Wahrheit den Menschen, den Mitmenschen Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt wieder vielleicht sehr banal, das Wort Liebe ist sehr abgebraucht, und viele, die sich den Frieden wünschen, sagen ja Liebe, Liebe, Liebe, aber das kann ich noch so oft wiederholen, das alleine wird es nicht ändern, sondern ich muss an mir arbeiten, ich muss an mir arbeiten, eine Kraft entwickeln in mir. Und das ist eine schöpferische geistige Kraft, die ich in mir entwickle, indem ich aus mir heraus schöpferisch Wege schaffe, die Welt zum Guten zu verändern, im ganz Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann ein gutes, wirksames Wort sein, das ich einem anderen Menschen sage, vielleicht gar nicht mehr. Ein liebes Wort in einer entscheidenden Situation, die für den vielleicht das Leben ihm zeigt, wo es für ihn weitergeht, wo er in seiner Verzweiflung drinnen war, ohne dass ich ihm jetzt predige, wie er gehen muss, gar nicht. Aber es ist oft ein einziges Wort, ein liebes Wort. Oder auch vielleicht sogar noch weniger: einem Menschen, der verzweifelt ist, zuzuhören. Einfach zuzuhören, ein offenes Ohr, nicht so dasitzen und bitte, ich höre ein, das zieht durch, sondern wo ich wirklich bereit bin, einzutauchen in das, was er mir erzählt. Und er findet die Lösung selber dann, weil er es ausspricht einem offenen Ohr gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind so, und das sind im Kleinen, nicht immer hochdramatische Dinge. Wir brauchen nicht zu glauben, dass es immer um die großen Dinge geht. Wir schauen immer auf die ganz großen Katastrophen, aber die großen Katastrophen entstehen dadurch, dass die kleinen Aufgaben nicht bewältigt werden, die Menschen mit ihnen nicht fertig werden. Wir werden keinen Frieden in der Welt bekommen, der von oben verordnet ist. Im Gegenteil, die Mächte von oben provozieren eigentlich immer wieder kriegerische Situationen, Auseinandersetzungen, weil es da immer im Grunde um die Macht geht, egal was sie reden dabei. Und da entsteht immer Leid daraus und das kompliziert in der Regel die Situation. Friede entsteht dann vielleicht nur, wenn es zu viele Kriege erschöpft sind und niemand mehr kann, aber das ist kein wirklicher Weg zum Frieden hin, das ist eine Erschöpfungspause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir in der Welt eigentlich. Und wir haben auch immer mehr Mittel, zerstörerisch zu wirken, Leid zu erzeugen auf verschiedensten Weisen. Wir werden da auch immer raffinierter. Wer tut das? Nicht nur wir alleine, sondern da haben wir eben die Hilfe, die tatkräftige Hilfe von gewissen Widersacherwesenheiten. Also der Luzifer, der uns zeigt, wodurch wir uns größer, besser, schöner fühlen – wir sind die Schönsten, die Besten, die Stärksten. Und dann der Ahriman, der das Ganze, der dunkle, der finstere Geist, der uns zeigt, wie uns der Intellekt zeigt. Ja, es müssen Entscheidungen getroffen werden, sie sind bittere Entscheidungen, es werden viele Menschen zugrunde gehen dadurch, aber wir müssen das machen. Eine Lösung wird es nicht bringen. Es wird keine wirkliche Lösung bringen. Die Lösung wird man finden, wenn man von Mensch zu Mensch Kontakt findet und den anderen Menschen versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie jetzt gehen in Palästina, seit Ewigkeiten gibt es dort Schwierigkeiten. Es gab es im Alten Testament, lesen Sie das Alte Testament. Es gibt Passagen, die entsetzlich sind. Da geht es eigentlich dauernd um versuchten Völkermord und vielleicht sogar wirklich gelungenen Völkermord. Es ist Kampf gegeneinander, ganz stark. Und es ist wirklich fast das, was der Darwin gesagt hat, Kampf ums Dasein. Da ist vieles drinnen. Das spiegelt aber schon etwas wider, was als Aufgabe da ist. Es ist natürlich nicht dort geschildert, weil es so besonders nachahmungswürdig ist, sondern es ist einfach eine Bestandsaufnahme der Situation, wie es in der Menschheit in der Vergangenheit ausgeschaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob es wirklich so viel besser geworden ist. Wir sind etwas zivilisierter geworden. Wir gehen nicht gleich mit dem Schwert hinaus in die Welt, sondern wir haben andere, subtilere Wege erfunden. Die sind aber deswegen auch nicht besser. Aber das alles ist ein Weg, der zu uns dort hinzubringen – unsere eigentliche Kraft, die uns geschenkt ist. Die Freiheit in unserem Ich. Die Freiheit in unserem geistigen Sein. Dass wir sie entwickeln können. Sie wird uns nicht fertig geschenkt, aber sie wird uns ermöglicht, der Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das entwickeln, dann werden wir wirklich Herr über uns selbst. Und daran besteht zunächst einmal die Freiheit. Der Schiller sagt es so schön, der Mensch ist frei, und wenn er in Ketten läge, an dem liegt es. Ich kann eingekerkert sein, und ich kann trotzdem frei sein. Im Inneren frei sein. Geistig frei sein. Und kann widerstehen, selbst dort. Selbst wenn das eigene Leben geopfert wird. Es ist was Hohes, und es gilt es zu erhalten mit allem was man tun kann, aber wenn es die Situation fordert, ist man vielleicht auch bereit, das eigene Leben zu opfern. Das passiert ja auch im Leben. Eine Mutter opfert ihr Leben für ihr Kind. Der Kinderwagen rollt auf die Fahrbahn. Sie stellt es noch hinaus und wird vom Auto überfahren. Und das Kind kommt davon. Nur als Beispiel. Es geht nicht darum, dass sie jetzt stirbt, sondern dass sie bereit ist, ihr Leben einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das muss natürlich nicht immer so dramatisch ablaufen. Viel wichtiger, weil viel verbreiteter ist es im Kleinen, sich einzusetzen. Nicht vorbeizugehen an den Nöten der anderen Menschen. Das heißt nicht, dass man alle beglücken muss. Aber wenn es die Situation gibt – das ist in der Regel auch eine Situation, die sich aus früheren Erdenleben ergibt –, dass zwei Menschen zusammenkommen und dass wir ihn kennen, den Menschen, in gewisser Weise. Ich will gar nicht sagen, dass wir ihm etwas schuldig sein müssen. Das ist nämlich so, dass Karma heute nicht mehr nur darauf beruht, wir haben eine Schuld abzutragen. Es ist eigentlich mehr. Wir können dem anderen was geben, ohne dass wir ihm was schuldig sind. An geistiger Kraft, an Seelenkraft, an einem guten Wort, einem ganz präzisen guten Wort im richtigen Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, etwas zu tun, was ähnlich dem ist, wie große Eingeweihte mit ihren Schülern umgehen. Weil wir das eigentlich alle werden sollten. Wenn wir die ganze Menschheitsentwicklung einmal weiter fortgeschritten sind darin, dann sollten wir alle eigentlich zu solchen Eingeweihten werden, die wissend sind bezüglich dessen, was das Gute, was das Böse ist, und über welche Kraft sie selber verfügen. Wir sollten es aus uns selber erkennen können. Das ist dieses Aufwachen. Und das ist eigentlich das, was in unserer Zeit begonnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kali-Yuga und das neue Zeitalter der geistigen Wahrnehmung 00:39:28 ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner spricht davon, dass bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein finsteres Zeitalter gewaltet hat. Das hat schon begonnen kurz vor Beginn der ägyptischen Kulturepoche. Wir kommen also in weite Vergangenheiten zurück. Und die Inder kennen das auch, er hat von dort auch den Begriff übernommen, den Namen, die Bezeichnung, das Kali-Yuga, das Zeitalter der Kali. Die Kali war die finstere Göttin des Todes im Grunde, des Bösen überhaupt. Also weiblich in dem Fall sogar. Weil es mit dunklen Seelenkräften zu tun hatte und das Weibliche oft mit den Seelenkräften in Verbindung gebracht wird, wo die Frage ist, ob da Liebe drinnen herrschen kann im Seelischen oder das Gegenteil davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Kali-Yuga hat bewirkt, dass die Menschen stärker irdisch geworden sind, als ursprünglich vorgesehen waren. Das heißt, wo sie den Einblick in das Geistige verloren haben. So etwas wie in der griechisch-lateinischen Zeit, was ich Ihnen geschildert habe mit den Erinnyen, sind noch Reste von dem, was aus der Vergangenheit da war. Also man kann sagen, dass schon die Griechen – und es sind auch nicht nur mehr die Dichter, die das wirklich so stark schildern –, natürlich auch manche Menschen haben das noch erlebt, aber das ist so ganz Reste von dem, was früher viel stärker war. Wir haben die negativen Gestalten, aber auch die positiven geistigen Gestalten gesehen, erlebt, gesehen jetzt im übertragenen Sinn, nicht mit äußeren sinnlichen Augen, aber mit unserer Seele haben wir sie gesehen. Dort haben wir sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als Mensch, der wirklich frei sein will, frei sein will mit den Widersachern umzugehen, sollte auch dorthin kommen, sie wirklich sehen, erkennen zu können. Das heißt, zu spüren, wo ist etwas Luziferisches drinnen. In vielen esoterischen Strömungen ist viel Luziferisches drinnen. Es wird viel von Liebe, von Licht und von Göttlichem und von viel Glanz gesprochen, und es ist natürlich schön und es ist angenehmer, als jetzt vom düsteren Ahriman zu sprechen, wo Tod und Verzweiflung das Hauptthema ist, aber es ist, wenn man es nicht selber ergreift und umsetzen kann, sondern sich nur erfreut an dem Bild und glaubt, nur das wird mich schon stärken, dass es eh das Gute macht, dann wird man sich täuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich auch eine Einflüsterung der Widersacher, dass sie uns sagen, ja, das ist ja wunderschön eigentlich alles. Aber es ist erst wunderschön, wenn wir unsere Aufgabe bewältigt haben. Aber es ist auch nicht so schrecklich, wie es uns das andere Gegenbild zeigt, wenn du das nicht tust, dann wird der Weltuntergang kommen und weiß Gott was. Sondern wo wir wirklich abwägen können, was in der Welt geschehen kann, geschehen soll, mitgeschehen soll durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal der Menschheit liegt damit primär einmal in unserer Hand. Wir haben viel Hilfe, wenn wir bereit sind, sie anzunehmen und uns hinzuwenden, aber wissend uns hinzuwenden. Und dazu wird es in der Zukunft nicht reichen, einfach zu sagen, ja, bitte lieber Gott hilf mir, wenn ich schon gar nicht mehr weiter weiß. Dann fällt mir der liebe Gott ein, der helfen sollte. Was jetzt gefordert ist, dass wir langsam, langsam lernen, selber Mitwirkende zu werden, und zwar mit unseren eigenen kreativen Einfällen, sag ich einmal, wie man die Welt verbessern kann. Wir können das. Das liegt in der Schöpfung der Menschheit drinnen. Darum ist der Christus Mensch geworden. Damit der Mensch etwas, wenn es nur so klein ist, von dem göttlichen Funken in sich zum Leuchten bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Funke heißt aber nicht, ein lieber Gott flüstert einem etwas ein, sondern ich erschaffe etwas aus dem Nichts heraus. Aus dem Nichts. Ich schlage in kein Handbuch nach, sondern es ist ein intuitives Erfassen, was ich mit meinen Fähigkeiten bewirken kann an Gutem in der Welt. Wie ich etwas von mir sozusagen verschenken kann dadurch an die Welt. Weil wenn ich etwas Schöpferisches aus dem Geist heraus fasse, verschenke ich etwas von mir. Ich verschenke, wenn ich Liebe zum Beispiel entwickle, sicher nicht nur ein erhabenes Gefühl. Das ist die Grundlage. Aber es ist noch viel mehr. Ich verschenke etwas, was auch der Christus so stark verschenkt hat, aber in natürlich kleinerem Maßstab. Ich verschenke Lebenskraft. Ich muss nicht gleich so weit gehen, dass ich Tote erwecken kann, aber wo doch allein das Wort, das ich spreche, heilsam ist. Für den anderen Menschen, für eine Menschengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind immer wieder, trotzdem in der Menschheitsgeschichte auch in den jüngeren Zeiten, Menschen aufgetreten, die in ihren Worten, in ihrer Sprache etwas von dieser Kraft in die Welt gesetzt haben. Und dadurch einen Impuls gegeben haben, der doch etwas verändert hat. Wenn Sie nur denken, Martin Luther King zum Beispiel. Seine Reden, seine Sprache, da ist etwas von der Kraft drinnen, die andere Menschen ermutigt, erkraftet, die Situation zu ändern. Und ein bisschen was hat sich geändert an der Situation. Natürlich ist es noch nicht das Ende, es ist ein kleiner Schritt, aber in jedem von uns steckt so etwas drinnen. In jedem von uns. Es sind nicht nur die Menschen, die in höchsten Positionen sind oder die jetzt ausersehen von irgendwem sind, sondern das, was wir entwickeln. Und aus dem können wir tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben diese Wirkungen der Widersacherkräfte, und die dunkle Seite davon ist, sie werden stärker werden. Wir stehen jetzt in einem Zeitalter drinnen, in dem diese Widersacherkräfte so stark werden in der Zukunft. Unsere Kulturepoche geht noch eine ganz schöne Weile, da ist noch viel Gelegenheit drin, dass wir so stark werden, ihnen Parole zu bieten. Und dann kann sich das abschwächen. Einen anderen Weg wird es nicht geben. Das ist die schwierige Seite der Botschaft drinnen, aber die andere Seite ist, dass wir es können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Ahriman, Angst und das Martyrium im dritten Mysterientrama 00:46:55 ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine wunderbare Übersetzung von Emil Bock in der Apokalypse, betrifft eh die Gemeinde von Thyatira, das ist das alte Griechenland, diese Kulturepoche. Und da wird gesagt vom Menschen, dass er die gleiche Vollmacht, das Ich, so sagt es der Christus, die gleiche Vollmacht, das Ich, erlangen soll, die ich von meinem Vater bekommen habe. Das heißt, die göttliche Kraft unmittelbar soll in uns erweckt werden. Die gleiche Vollmacht, das Ich. Das ist das, was uns Menschen auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben noch einmal zur Betonung, die geistigen Hierarchien, die über uns stehen – an die heute die meisten Menschen ja gar nicht mehr glauben oder die sie gar nicht mehr kennen –, und wenn wir es auch gelehrt aufzählen können, haben wir damit auch noch nicht sehr viel gemacht. Erst interessant wird es, wenn wir sie wirklich erleben, erfahren können, im Sinnlichen das Übersinnliche mitzuschauen, wie es Der Goethe in Ansätzen gefunden hat, indem er zum Beispiel die geistigen Kräfte in Wahrheit erlebt hat, die die Pflanzen zum Wachsen bringen, die wirken in ihnen drinnen. Oder auch welche Seelenkräfte in den Farben leben zum Beispiel drinnen. Also wo er spricht vom übersinnlichen Schauen eigentlich, vom sinnlich-sittlichen Erleben der Welt, so drückt er das aus, das sinnlich-sittliche Erleben der Welt. Das heißt, wo alles, was ich beobachte auch mit den Sinnen draußen – und er war nicht im eigentlichen Sinn hellsichtig, der Goethe –, aber er hat im Sinnlichen gesehen, was dahinter steckt, eine seelische, eine geistige Kraft. Das hat er erlebt. Dann wäre er nie auf die Idee gekommen, die Pflanzen, das sind diese oder jene Biomoleküle, die irgendwie zusammengewürfelt sind, da ist die Erbanlage drinnen, aus dem entwickelt sich das. Das wäre eine viel zu banale Erklärung gewesen. Sondern da ist eine starke geistige Kraft, die die Materie erfasst und ihrer höheren Bestimmung zuführt, in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei selbst das Mineralische auch darin geistiges hat, auch in jedem einzelnen Kristall, der sich bildet auf Erden, ist etwas Einzigartiges drinnen, ist eine geistige, eine Lebenskraft, eine gestaltende Lebenskraft drinnen. Der Kristall selber, wenn er fertig ist, lebt nicht mehr. Es ist die Lebenskraft, der Ätherleib, wie es Rudolf Steiner nennt, nicht in ihm. Aber im Prozess der Bildung der mineralischen Welt. Und die mineralische Welt bietet die Grundlage unseres Erdendaseins hier. Was täte man, wenn man das mineralisch-Stoffliche nicht hätte auf Erden? Also wir könnten es gar nicht. Aber da ist ein Lebensprozess auch drinnen. Und so ist in allem Leben drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf die Erde ist eben der, der aus einem höheren, schöpferischen, geistigen kommt, aus diesem Impuls ein seelisches aus dem Nichts erschafft, seelische Kräfte, Sympathiekräfte, Antipathiekräfte, wenn man es jetzt grob nimmt, aber differenziert in unendlich viele Facetten und Variationen drinnen. Aber irgendwo ist es einmal aus dem Nichts entstanden. Das gab es nicht immer. Das Einzige, was es gibt, das geistig-Schöpferische, diese Kraft, gibt es immer. Und die ist in unserem Ich drinnen. Die liegt dort drinnen. Und auch das sagt Rudolf Steiner so richtig an vielen Stellen, das Ich hat es immer gegeben und wird es immer geben. Es ist Ewigkeit. Ewigkeit dadurch, dass es sich ewig selbst schafft. Das ist das, was jedes Wesen hat, das über eine Ich-Kraft verfügt. Die Frage ist, ob er diese Kraft in Freiheit führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die höchsten Hierarchien haben diese Kraft natürlich in sich. Und auch durch ihr Ich sind sie von Ewigkeit zu Ewigkeit vorhanden. Unzerstörbar, sind die eigentliche Grundlage der Welt in Wahrheit. Wir denken nur heute immer, wenn ich es angreifen kann, dann glaube ich es. Dabei ist das das Unwirklichste, in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass es unwichtig ist. Es zeigt ja deutlich, dass wir uns inkarnieren sollen auf Erden und gerade hier unsere Lektion lernen. Aber um immer mehr auch das Geistige, das den Hintergrund bildet, erkannt, ergriffen wird und weitergeführt wird in eine neue Zukunft. Und das soll uns lehren in gewisser Weise, die Auseinandersetzung mit den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eben vor allem die zwei, Luzifer und Ahriman, die da stehen. Und die, wie es Rudolf Steiner öfters genannt hat, die zu ihrer Aufgabe abkommandiert wurden. In der Bibel steht das nicht so direkt drinnen, aber es stimmt. Sie sind nicht freiwillig zu dem geworden. Aus Hochmut heraus. Ja, natürlich entwickelt sich der in ihnen drinnen, aber das ist etwas, was von der Gottheit bestimmt wurde zunächst einmal. Sie sind also zu ihrer Aufgabe bestimmt worden. Sie haben keine Chance gehabt, Nein zu sagen. Nein, das will ich nicht. Sondern sie sind zu dieser Aufgabe bestimmt worden. Und es ist eine schwere Aufgabe. Und in Wahrheit leiden sie darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was du am Anfang in der Begrüßung schon gesagt hast. Ja, insbesondere der finstere Geist, der Ahriman. Also dieser Ahriman, dieser Name kommt aus der urpersischen Zeit, also aus der uralten persischen Kultur heraus. Da war die Rede von Ormuzd und Ahriman, der lichte Geist, Ormuzd, und der finstere Geist. Der Ahriman wurde so genannt, weil in dieser urpersischen Zeit die Menschen erstmals ansatzweise die irdische, äußere, sinnliche Welt als bloß sinnliche Welt erleben konnten. Bis dahin war für alle Menschen klar, dass zwar langsam das Sinnliche auch da ist, aber sie haben immer mitgesehen ein Höheres, ein Geistiges, ein Seelisches, das dahinter wirkt, bis ins Mineralische. Dann sind es eben Elementarwesen, die drinnen sind. So etwas, was Kinder oft noch sehen können. Also wenn sie in der Natur aufwachsen oder irgendwo und dann den Eltern das erzählen und die sagen, ja, ist schon gut. Und wir glauben es gar nicht. Es ist öfter, als man denkt. Ich meine, heute ist es schon schwieriger, weil die Natur im Rückzug ist, weil wir alles überfluten mit unserem Beton und Asphalt und so weiter, wo sich das zurückzieht. Es wird also schwieriger. Ist aber auch ein Teil dessen, dass wir halt mehr Kraft aufbringen müssen, um uns dem wieder nähern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wir Erwachsene könnten es, wenn wir nur wollten. Wenn wir die Welt draußen anders betrachten. Wir müssen nicht gleich große Hellseher werden – das mag ich das Wort gar nicht so, weil das so missverstanden wird. Aber die Sinneswelt ergreifen mit Liebe, mit Interesse. Liebe und Interesse hängen auch sehr stark zusammen. Interesse, dazwischen sein, drinnen sein, wollen in den Dingen sich verbinden damit. Etwas erleben. Einfach einmal mit dem Sinnlichen etwas zu spüren. Nicht nur, ja, es ist grün und der Wind bewegt die Blätter, das war es schon. Nein, sondern dieses spezielle Grün, auf das das Licht, so wie es gerade jetzt hier und da drauf fällt, was erzeugt es? Das erzeugt eine Stimmung in mir, wenn ich offen bin. Man kann sagen, das ist subjektiv. Hat sicher subjektive Seiten auch, aber es lebt auch ein objektives Empfinden drinnen, wenn man offen ist dafür. Man kann etwas wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es insbesondere wahrnehmen, da ist es sogar in gewisser Weise noch leichter, bei anderen Menschen. Wenn ich nicht nur auf seine Worte höre, was er mir sagt, und sage, das gefällt mir nicht, was er sagt, sondern wenn ich tiefer hinein höre, wie er die Stimme moduliert, wie er das ausspricht. Da liegt sehr viel von dem drinnen, was ihn wirklich innerlich bewegt. Es sind oft die Worte äußerlich nur ein müder Abglanz von dem, was wirklich in einem Menschen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man nur manchmal merkt, an Betonungen oder so, die drinnen sind, und mit welcher Intensität er in die Sprache hineingeht – das wird, wenn wir uns nicht anstrengen, bald verloren gehen, weil wir in einer sehr arimanisierten Sprachwelt leben heute, die immer abstrakter wird, keine Emotionen zeigt. Logisch richtig muss es sein, soll es ja auch, ist ja was Gutes. Aber wenn es nur logisch richtig ist, ist es tot. Dann ist es tot, dann lebt nichts drinnen. Das heißt, dann erfahre ich nur etwas vom Toten in dem anderen Menschen. Vom Berechenbaren vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir sind heute so Fanatiker des Berechenbaren. Die Zukunft vorher berechnen am besten. Das ist es, was Ahriman will und kann. Und manche glauben, wenn wir das genug berechnen können, dann haben wir die beste aller Welten geschaffen. Wird nicht der Fall sein. Es geht darum, die Welt immer wieder umzuschaffen, in Bewegung zu halten. Und es gibt eigentlich nicht die beste Welt, sondern die Welt, die ständiger Veränderung und Entwicklung ist. Und dann sogar einen Metamorphosesprung in noch was Höheres macht. Wenn wir als Menschheit wach genug sind, lernen aus der Auseinandersetzung mit den Widersachern, dann wird einmal eine neue Welt entstehen, die ganz anders ist als unsere, die eine Stufe höher ist. Wo Rudolf Steiner sagt, da wird die Liebe das Naturgesetz sein, wenn alles gut läuft. Es ist nicht gesichert, dass es so kommt. Die Liebe. Bis ins kleinste Detail, bis in die Grundlage dieser Welt wird das wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Zwischenruf, Gerät]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Problem. Der Ahriman meldet sich. Er ruft auch zwischendurch. Mit dem müssen wir umgehen. Da müssen wir lächeln. Er hat jetzt nämlich langsam schon Angst, dass was passiert. Das wollte ich ja noch deutlicher sagen. Tatsächlich, Ahriman wird ja auch sehr mit Angst verbunden. Also man fürchtet sich gerade vor dem, es ist immer wieder viel in anthroposophischen Kreisen, die reden davon. Ahriman wird sich verkörpern, oder ist es vielleicht schon. Also er wird auch Mensch werden. Offenbar sehr interessant. Alle wollen Mensch werden. Der Christus ist Mensch geworden, er wusste, warum er es ist. Der Luzifer war verkörpert in der Vergangenheit, in China, vor langen, langen Zeiten. Und Ahriman heißt es, wird sich jetzt in unserer Zeit, in unserer Kulturepoche auf jeden Fall inkarnieren. Das heißt, er wird wirklich ein Mensch sein, der ganz von Ahriman erfüllt ist, von diesen ahrimanischen Kräften. Ja, ist schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle haben Angst davor. Und Ahriman selber hat Angst vor den Menschen. Er hat nämlich nicht den Einblick, warum er so ist, wie er ist und warum er diese Aufgabe hat. Er kann in gewisser Weise gar nicht anders. Er spult sein Programm ab, uns halt zu verführen, uns zu immer seelenloseren Wesen zu machen. Das ist seine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer hat eigentlich im Seelischen eine wunderbare Aufgabe gehabt. Er wollte uns immer beseelter und beseelter machen, das Erleben immer reicher, schöner, glänzender und so weiter. Das ist ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Nur wenn man nur mehr in dem Glanz darin leben will und nicht auch die andere Seite kennenlernen, halt anzupacken, um die Welt zu verändern, dann sind wir abgehoben, schweben irgendwo in einer Scheingeistigkeit herum. Die banale äußere Welt interessiert mich nicht, ich meditiere nur den ganzen Tag. Kann gut sein, aber es kann auch sein, dass ich vielleicht meine eigentliche Aufgabe versäume, weil dazu gehört auch der praktische Umgang mit den Menschen. Nur allein im Kloster zu sitzen oder sonstwo zu meditieren, ist vor allem in heutigen Zeiten, wo der ahrimanische Einfluss sehr stark da ist, sehr schwer, dass es wirklich funktioniert. Und die Frage ist, ob das ausreicht, die Welt so zu verändern, indem ich mich dort zurückziehe, um das auszugleichen, was das Ahrimanische in der Welt macht. Nämlich vor allem an unserem abstrakten Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir äußerlich sehen an den ganzen Gebäuden, wie sie stehen, in ihrer Schönheit oder eher Hässlichkeit, wie sie dastehen, aber in ihrer technischen Genialität, die durchaus da ist, soll alles in die Welt kommen, muss in die Welt kommen, aber wir sollen nicht Sklaven werden dieser Welt. Wir sollten es erkennen, erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ahriman hat immer, immer gespürt, was auch immer ich tue, es hat zwar gewisse Wirkungen, aber es kommt nie ans Ziel. Und der Mensch ist es, der das immer verhindert. Es ist gar nicht der liebe Gott, der verhindert, sondern der Mensch ist es. Und Ahriman hat extreme Angst vor den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so schön geschildert im dritten Mysterientrama von Rudolf Steiner. Da ist eine Szene geschildert im Reiche Ahrimans. Und man sieht Bürger und Bürgerinnen, die einem Mysterienbund angehören oder angehören wollen, dort im schlafenden Zustand, im tiefschlafenden. Das heißt, sie erleben es nicht bewusst, aber sie sind in diesem geistigen Bereich drinnen. Nur eine Figur ist drinnen, der Dr. Strader, eine Figur aus dem Mysterientrama, der so die meiste Zeit wach das erlebt und erkennt eigentlich, was diesen Ahriman umtreibt. Bis auf ein paar kleine Stücke gibt es, wo der Ahriman symbolisch die Ohren zuhält auf der Bühne. Und das heißt, das ist der Teil, der dem Strader dann nicht bewusst ist. Aber sonst wird es ihm bewusst, welche Aufgabe er hat. Und er kriegt auch mit, dass der Ahriman aber immer wieder scheitert. Immer wieder scheitert, immer wieder scheitert, wirklich die Menschen dort ganz hinzubringen. Es geht immer so ein bisschen, aber dann zerfällt das Ganze wieder. Und er wird eigentlich wieder überwunden. Und er merkt immer mehr, er kann nicht gewinnen in gewisser Weise gegenüber den Menschen. Und das bedeutet für ihn aber tiefes Leid, tiefen Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist vielleicht sogar für einen Ahriman insofern was Besonderes, als er eigentlich ein mehr oder weniger seelenloses Wesen ist. Das heißt, er empfindet normalerweise nichts bei dem, was er tut. Er hat die geistige Präzision, den Intellekt, wenn Sie so wollen. Wir haben den Intellekt von ihm, und er ist ja nicht grundsätzlich was Schlechtes, aber er ist kalt, er ist nüchtern, er ist seelenlos. Und herzlos auch in diesem Sinne. Er tut, was notwendig ist oder was ihm notwendig scheint. Also wir müssen eine Eisenbahn durchlegen, wurscht, dann ist alles weg, die Felder müssen weg, wir brauchen das. Vielleicht würden wir es gar nicht brauchen. Ich will gar nicht schimpfen gegen die Technik, überhaupt nicht. Das ist nur so ein Bild dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird ihm aber immer wieder zerstört, dem Ahriman. Und er leidet da. Er leidet bitter. Und er spürt irgendwo in Wahrheit, dass er nicht gewinnen kann. Dass er nicht gewinnen kann, und er weiß, der Mensch ist schuld. Der Mensch. Der ist schuld daran. Der lässt uns leiden. Der macht mich leiden und meine Gefolgschaft sozusagen. Und als diese Szene dann zu Ende geht und dieser Dr. Strader wieder aus dem Reich Ahrimans herauskommt, sagt er das ganz deutlich: Ich kann über dich eigentlich nur weinen. Ich kann nur weinen, wenn ich an dich denke. Das heißt, er bekommt eigentlich Mitleid mit diesem Ahriman. Und da fängt der Weg der Erlösung der Widersacher an. Zu sehen, dass sie eine Aufgabe bekommen haben, eine schwere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Luzifer hat halt vielleicht mehr die Kraft, das trotzdem ein bisschen leichter zu nehmen, aber um den großen Preis, dass er zwar in einer lichten Welt lebt, aber in einer sehr niederen lichten Welt. Die luziferische Welt ist eine seelenvolle Welt, aber sie ist bei Weitem nicht erreicht in die höchsten und schönsten Bereiche der Seelenwelt hinein, sondern er ist in einem relativ tiefen Bereich gehalten. Aber immerhin, dort fühlt er sich noch recht wohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Ahriman im Gegensatz ist in einer eiskalten Welt. In einer seelenlosen Welt. Und da sind drinnen diese verhärteten Kräfte, und das sind die Kräfte, die Schmerzen machen. Wirkliche Schmerzen. Keine äußeren, wie wir sie heute haben, sondern tief im Geistigen eigentlich. Das zu erleben. Und das Einzige, was seelisches Erlebnis bei Ahriman ist, ist eben dieser Schmerz. Nichts anderes. Das kommt hinein. Eigentlich wäre er ein völlig seelenloses Wesen. Völlig seelenlos. Aber durch die Wirkung des Menschen nimmt er etwas von seelischem Erleben in sich auf und leidet darunter. Und das spornt ihn wieder an: Ich muss den Menschen auf die richtige Spur bringen, also wo er halt glaubt, dass das die richtige Spur ist, damit ich mich von meinen Leiden befreie. Damit ich mich von meiner Aufgabe befreie. Aber eigentlich ist es umgekehrt. Wir Menschen sollen beitragen dazu, ihn zu befreien von seinen Leiden. Das heißt, es geht darum, dass wir Mitleid bekommen. Gerade auch mit dieser geistigen Kraft, die dahinter ist. Und die auch in vielen Menschen wirkt, die, wenn man so will, Handlanger dieses Ahrimans sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geistige Licht ausstrahlen: Intuition und das schöpferische Wort 01:07:59 ===&lt;br /&gt;
Und das heißt, Ahriman verstehen. Im praktischen äußeren Leben heißt das, wir sollen auch den abstrakten Intellekt lernen, verstehen, daraus arbeiten können und trotzdem ganz selbstbewusst dastehen. Aber das ist noch nicht alles. Wenn man logisch beweist, so und so soll das sein, gibt es noch einen anderen und höheren Aspekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Berechenbare, das Vorausberechenbare, alleine wird es nicht sein, sondern es ist das, was wir als Menschen geben können, Liebe, Lebenskraft, belebende Kraft. Der Ahriman hat eigentlich im seelischen Grund nur diese Schmerzschichte, das ist wenig. Und er arbeitet sehr viel mit Ätherkräften, mit Lebenskräften, aber er tötet sie ab. Das heißt, er erlebt immer das, dass das Leben stirbt. Er erlebt immer in allem den Tod. Er ist der Herr des Todes, auch wenn man so will. Also auch, dass wir sterben auf Erden, dass die Welt halt so ist, wie sie ist, dass alles Leben auf Erden sterben muss – und das sogar dringend notwendig ist –, aber da hilft der Ahriman mit. Das ist sogar eine Notwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, niemand würde mehr sterben auf der Welt. Die Tiere nicht, die Pflanzen nicht. Die Welt würde untergehen unter dem vielen Leben, das da ist. Nehmen Sie an, in uns würde nicht ununterbrochen etwas abgetötet werden. Wir würden immer mehr wuchern, wuchern, wuchern. Es würde eigentlich ein unendliches Krebswachstum entstehen in uns. Wir würden gar nicht nachkommen, das zu gestalten, sondern wir würden überquellen, zu zerfallen vor lauter Leben in Wahrheit. Also es muss beschränkt werden. Es ist ja gerade das, was einen Organismus ausmacht, dass das Leben sich in einem beschränkten Raum entfalten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es muss im Gleichgewicht sein. Es muss die Kräfte des Lebens mit den Kräften des Todes im Gleichgewicht sein. Und genauso muss das Licht und die Finsternis im Gleichgewicht sein. Was im Umgang mit dem Luzifer wichtig ist, das geistige Licht und die geistige Finsternis. Mit der geistigen Finsternis kommen wir eben eh schon ins ahrimanische Reich. Aber das geistige Licht alleine, wenn das Dunkle weg wäre, würde uns so blenden, dass wir auch nichts erleben. Weil wie kann man Geistiges erleben? Oder wie viel vom Geistigen kann man erleben? Wenn man jetzt die Lichtmetapher nimmt für das Geistige, es ist so blendend hell, dass wir nichts erkennen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wir heute im Allgemeinen nicht die geistige Welt erleben und die geistigen Wesen, die drinnen sind, liegt daran, weil dieses Licht so hell ist. Und wir völlig geblendet sind, so wie wenn wir zu lange in die Sonne schauen und dann gar nichts mehr sehen, weil die Augen erschöpft sind und man dann für eine gewisse kurze Zeitspanne sogar erblindet ist. Ich errate nicht, das selber zu versuchen, so lange in die Sonne zu schauen, aber Sie werden es vielleicht schon einmal erlebt haben, wenn man zu lange hineinschaut und dann woanders hinschaut, sieht man gar nicht richtig. Die Sehkraft hält das nicht aus. Das Rhodopsin in den Augen, das für die Lichtaufnahme notwendig ist, erschöpft, es wird verbraucht, je mehr Licht kommt, und dann ist Finsternis für uns da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir müssen eine Kraft entgegenschicken. Und eigentlich ist die Kraft, um Geistiges wahrzunehmen, dieses geistige Licht wahrzunehmen, dass wir im gleichen Maße geistiges Licht ausstrahlen müssen. Wir sehen das Geistige eigentlich nur dadurch, dass wir eine vergleichbare Geistigkeit ausstrahlen. Sonst sind wir geblendet vom Geistigen. Sonst blendet es uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe manchmal scherzhaft gesagt, Anthroposophie ist die geistige Sonnenbrille. Die hilft uns, dass wir durch das noch wenige Bescheidene – und es ist bescheiden, so viel auch Rudolf Steiner da gegeben hat, es ist ein kleines Zipfel von dem Geistigen, was es überhaupt gibt, es ist noch viel, viel größer –, aber dieses Kleine reicht schon mal aus, dass wir es entgegenhalten können, dem geistigen Licht, das uns entgegenkommt, und es auf das Maß dadurch dämpfen können, dass wir wirklich etwas wahrnehmen können. Weil wenn wir nichts entgegenstellen, nichts gleichwertiges Geistiges entgegenstellen, dann kriegen wir gar nichts mit. Wir sind an der Vorwahrnehmung, das heißt, nur im Äußeren mache ich meine äußeren Augen auf, im Geistigen mache ich halt das geistige Auge auf. Muss ich eine Schulung machen? Ja, dann mache ich das geistige Auge auf und dann sieht es. Aber es ist vielmehr notwendig. Es ist nicht einfach ein passives Wahrnehmen, sondern ein aktives Sehen. Das heißt Licht, geistiges Licht aussenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was auch in den Mysteriendramen, auch bei diesem Dr. Strader, den ich heute schon genannt habe, geschildert wird. Er ist verzweifelt eigentlich irgendwo, er kommt nicht weiter mit seinen Sachen. Und Maria, eine andere Geistesschülerin drinnen, sagt ihm ganz deutlich, und zwar in seinem geistigen Erleben spricht sie gewissermaßen zu ihm, ja, du strahlst ja dein Licht nicht aus. Wo ist dein Licht? Wo ist dein Licht? Du beschwerst dich, dass du nicht zurechtkommst mit der geistigen Welt. Wo ist dein Licht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und offenbar stehen wir alle heute noch, manche mehr, manche weniger, vor dem Problem, dass wir das Licht, das wir eigentlich haben, noch nicht gelernt haben auszustrahlen, zu verschenken an die Welt. Es wäre ein anderer Begriff dafür. Das, was wir schöpferisch aus uns schaffen, dort lebt Geist drin. Dass wir sehr viel studiert haben und auswendig wissen, was dort steht, was da steht, was wir im Gedächtnis tragen, das ist noch nicht das geistige Licht. Das ist der Abglanz des geistigen Lichtes, das die hatten, die das geschrieben haben vielleicht, die das erstmals in die Welt gestellt hätten. Wenn wir das heute immer wiederholen, selbst wenn wir Steiner hernehmen und immer wieder zitieren – Steiner hat gesagt –, da lebt gar nichts Geistiges drin. Wenn wir es nur tot wieder erzählen, Steiner hat gesagt, das ist das Eingesagte. Ich muss es in mir lebendig machen und dann kann ich aus dem sprechen. Und dann brauche ich wahrscheinlich auch nicht dauernd sagen, der hat gesagt. Wir müssen so weit kommen, selber zu sagen, vielleicht auch was, was noch nie wer gesagt hat und was noch nirgendwo geschrieben ist. Im ganz Kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen sind wir nicht der große Hellseher und der große geistige Führer, sondern im ganz Kleinen, Bescheidenen. Im Umgang mit den anderen Menschen. Sozusagen zu sehen, was kann ich dir geben, geistig. Einen Impuls, ein Wort vielleicht. Große Eingeweihte erwecken ihre Schüler dadurch, dass sie ein entsprechendes Wort sagen, das für ihn das Tor eröffnet, dass er wagt, seine Kraft in die Welt zu tragen. Ein Wort kann ein Auslöser sein. Das heißt nicht, dass ich dem anderen etwas vorschreibe damit, ganz und gar nicht, sondern es ist das Wort, das nur sagt, du hast die Kraft. Aber es wird es nicht in diesen Worten sein, aber es hat diese Wirkung auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er redet vielleicht eine Viertelstunde oder was, aber es ist ein Wort drinnen, das den Schlüssel bringt. Das Aufwecken bringt. Und die Kunst ist, hier und dort das richtige Wort zu treffen. In der Sprache liegt sehr viel. Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Am Beginn des Johannesevangeliums. Da steckt wirklich viel drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der richtige Zugang, sag ich mal, für unsere Zeit ist durchaus mit dem Selbstvertrauen zu sagen, ich muss das in mir selber erwecken, selber verstehen, selber anwenden. Ich kann nicht nur dem Buchstaben folgen, sondern ich muss es aus mir holen. Ich kann es aus mir holen. Ich will es aus mir holen. Der Wille ist gefordert. Der wirkliche Wille. Aber eben nicht ein blinder Wille, sondern ein Wille, der die richtigen Intuitionen hat, mit der er in die Welt eingreifen kann. Intuition heißt eigentlich eintauchen in den anderen Menschen, in die Natur, in alles drinnen, drinnen sein, und aus dem heraus das richtige Wort treffen, die richtige Handlung treffen. Aus der tiefen Erkenntnis dessen, was vor mir steht, der Mensch, der vor mir steht, das Tier, das vor mir steht, die Pflanzenwelt, die da ist, die erzählt mir eigentlich, was sie braucht und was sie will. Wenn ich es wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus Selbstbewusstsein heraus, aus Freiheit heraus können. Dabei helfen uns die Widersacher. In Wahrheit. Auch wenn sie uns das Leben schwer machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karma und Schicksalsaufgaben: Das Dachziegel-Bild 01:18:53 ===&lt;br /&gt;
Und sie geben uns sogar, sie lassen uns sogar die Freiheit. Nicht einmal, wenn sie Karma nehmen, das Schicksal, Schicksalsschläge, die eigentlich uns helfen weiterzukommen, die eine Erziehung sind. Aber die Widersacher sind nicht die, die uns diese karmischen Sachen schicken. Die schicken wir uns selber. Die schicken wir uns selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein schönes Bild dafür, wie Karma funktioniert. Ich habe es gestern im Vortrag auch erzählt. Wie stellt man sich das vor? Also, ich als geistiger Mensch zunächst, habe einen Schicksalsschlag jetzt vor mir. Den muss ich machen, um eine Tat aus der Vergangenheit auszugleichen. Ich habe da einen umgebracht von mir, sogar. Ja, ich muss jetzt auch jetzt sterben, mitten aus dem Leben gerissen werden. Wie mache ich das? Aha, da ist ein Hausdach. Ich klettere da hinauf, dieser zweite geistige Mensch, und ich lockere dort einen Dachziegel. Und ich mache das so geschickt und so präzise, dass ich jetzt, wenn ich als irdischer Mensch dort vorbeigehe, genau in dem Moment der Dachziegel herunterfällt und mich trifft. So funktioniert das Schicksal. Ich treffe mich selbst mit hoher Präzision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und niemand anderes ist schuld daran, weil ich es eigentlich will. Mein wirkliches Ich will das. Es ist jetzt ein sehr drastisches Beispiel natürlich, aber es ist bewusst so plakativ gewählt. Aber es geht darum, wir führen uns das zu. Nicht der liebe Gott straft uns damit. Niemand straft uns damit. Auch wir strafen uns nicht damit, sondern wir bringen uns nur dazu, eine Aufgabe bewältigen zu müssen. Weil wir sie bewältigen wollen, um weiterzukommen. Das ist keine Widersacherwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher heute führen uns eher dazu, dass wir diesen karmischen Ausgleich umgehen oder abschwächen, abmildern, sodass es... Ja, gut, ein bisschen zwicken, aber das war es dann schon. Wo wir also einfach herumgeführt werden. Und wir werden aber diese Fehler, die wir gemacht haben in der Vergangenheit, nur dadurch ausbügeln können, dass wir selber aktiv werden. Das braucht man niemandem anderen zuschieben. Das können wir nur selber machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, dass wir wach werden sollten, langsam oder ein bisschen schneller vielleicht sogar, wirklich unsere Schicksalsaufgaben im Leben zu erkennen. Das ist in Wahrheit gar nicht so schwer. Und das erfordert nicht jetzt großes Hellsehen oder irgendetwas, sondern wir werden in unserem ganzen Leben immer wieder in Situationen geführt, die Schicksalssituationen sind. Die Kunst ist nur, sie zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns eigentlich gar nicht darum kümmern, dass wir mit unserem kleinen Ich, das heißt mit unserem Ego im Erdenbewusstsein, jetzt grübeln müssen, wo muss ich hinfahren, jetzt muss ich sicher mindestens nach Südamerika fahren, dass mich dort irgendein Pfeil trifft oder weiß ich nicht was. Das brauchen wir uns gar keine Sorgen machen. Da wird uns durchaus geholfen durch unser höheres Ich, dass uns genau dorthin führt. Wir machen vielleicht zufällig eine Reise dorthin genau, wo wir den Menschen treffen, mit dem wir karmisch etwas auszugleichen haben. Und in vielen Fällen ist es so, dass das aber ganz was Unspektakuläres ist. Man kommt vielleicht nur mit einem Menschen von dort ins Gespräch, begegnet dem und sagt zum Beispiel gerade das Wort, das den geistig erweckt. Und damit habe ich meine Schuld, die ich ihm gegenüber habe, getilgt. Und in mir ist aber eine große Kraft entwickelt worden dadurch, dass ich das richtige Wort gesagt habe. Das ist meine schöpferische Tat, dass ich das richtige Wort sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da geht es nicht um diese Äußerlichkeiten, wie es eh schon gut ist und sowas. Um das geht es gar nicht. Das ist eben dieses, was ich schon erwähnt habe im Vortrag jetzt, dieser Schlüssel eigentlich, der da ist. Das Schlüsselwort, mit dem der andere erweckt ist, dass er selber erkennt, wie er sein Problem, das er vielleicht hat, lösen kann. Weil es geht nie darum, dass wir dem anderen die Aufgabe abnehmen. Das kann es gar nicht geben. Wir können ihm nur zeigen, du kannst das. Und ihm den Anstoß geben. Da steht was an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Der Nationalsozialismus und die Kraft des Mitleids 01:24:32 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja, also das ist unsere Zeit, bitte. Ich hätte eine Frage. Es geht ja jetzt immer um uns selber. Ich bin hier gegen Menschheitsprobleme. Oder sagen wir, ich bin in den 30er, 40er Jahren geboren. Und wir sind ja dann mit dem Nationalsozialismus, mit diesen Verbrechen, die kommen ja auch im Augenblick wieder. Wie kann man das denn verarbeiten? Ich habe immer das Böse in bestimmten Menschen gesehen. Wenn man diese Verbrechen sieht, das ist ja überhaupt nicht vorstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja. Was ist das denn für ein Böse? Naja, das passiert genau dann, wenn man diesen Einflüsterungen der Widersacher verfällt und die eigene Kraft verleugnet. Weil die Lösung besteht immer drinnen, dass wir an uns arbeiten müssen. Letztlich bewusst. Und jetzt kommt es hin, ich meine nur als Ding, wie viele Christuserlebnisse die Menschen hatten, die im KZ waren. Und die ihr Los, ihr Leid auf sich genommen haben und vor allem eines überwunden haben, den Hass auf ihre Peiniger. Das ist das schlimmste Verderbnis, das es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war das Große Ding, was die Nazis hatten, was sie wussten: Ich muss den anderen Menschen dazu bringen, dass er sich selbst moralisch verleugnet. Sie wollten eigentlich viele gar nicht dem folgen, aber hätten sie es nicht getan, hätten sie Schwierigkeiten bekommen, sie haben Angst gehabt davor. Lieber trete ich den Nebenmann hinunter, als dass mich erwischen. Und dort wird das Böse am stärksten, lebt dann in dem Menschen, der zu schwach war, sich zu wehren dagegen. Das zieht es letztlich hinunter. Die ganzen Schergen waren die, die gefolgt sind. So viele Menschen sind das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir glauben immer, es gibt irgendeine äußere Lösung, wie man das verhindern kann. Wenn nicht letztlich alle Menschen an dem mit sind, oder möglichst viele mit sind an dieser Entwicklung, zu sagen, selbst jetzt ist ein Schicksalsmoment da, ich muss mich entscheiden, bin ich mir selber wichtiger und nehme dafür, dass ich überleben kann, aber jetzt einfach meine moralische Situation zu Ende, die erschießt halt den anderen, weil es geht ich oder er. Und damit setzt sich aber das wirklich absolut Böse gerade in dem, der unter Druck gesetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sagt, aus Angst macht man das. Man darf nicht glauben, dass die Menschen das machen aus der Freiheit, ich will wegen meiner Macht mache ich das. Und die Überzeugungstäter sind alle, die die ahrimanische Angst in sich haben. Die Angst um ihre kleine Existenz. Das ist die Angst. Und das haben die Nazis wirklich perfekt beherrscht, und heute beherrschen es viele Menschen. Von denen haben viele gelernt. Und das ist gerade in unserer Zeit so viel bewusster geworden, wie man das machen kann. Menschen moralisch dadurch zu verderben, dass man ihnen die entsprechende Angst macht. Und sie dann zu blinden Handlangern werden. Weil in dem Moment, wo ich das zwei, dreimal gemacht habe, kann ich mir selber nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich kann mich selber nicht mehr sehen, und dann ist es schon egal. Dann mache ich halt einfach mit und kriege vielleicht sogar Vergünstigungen dadurch. Ich errege mich innerlich nicht mehr auf. Meine Moral ist zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, das ist schwer. Wer wählt, lieber selbst zu sterben oder wen anderen zu retten? Das ist nicht leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Und in Zukunft wird es sicher keine Lösung von oben geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre genau das Gegenteil. Das wäre der Diktator, der von oben ist. Die wollen ja eigentlich eine perfekte Welt, die nach ihren Regeln spielt und wo alle brav folgen. Dann gibt es keinen Streit, wenn das so wirklich wäre. Jeder folgt brav, Führerbefehl, wir folgen. Und das gilt in allen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis ist, dass wir die Möglichkeit haben, uns aus unserer Freiheit heraus auf uns selbst zu stellen. Und es ist der Christus in uns, die Kraft, die uns unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Zum Beispiel in Russland, der Stalin wird wieder als guter Mensch, der Stalin, der wird jetzt umgewandelt. Und diese ganzen Prozesse, die sind ja auch absolut bösartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, absolut. Menschen verarschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut, absolut. Ja, man muss sehr genau schauen, das ist richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir leben in interessanten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Es gibt keine Zufälle, wie du ja auch schon gesagt hast, dass wir jetzt inkarniert jetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sicher. Das heißt, wir wollten eigentlich da dabei sein jetzt. Wir haben uns das ausgesucht. Wir brauchen uns bei niemandem zu beschweren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsfrage:&#039;&#039;&#039; Ja. Wir hatten Helfer, das wird das ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankeschön. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 313. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:313.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=WmWzs-7XgVg|thumb|313. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 28. April 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].  Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/eyokphtzreziri3ub6itg/313.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.mp3?rlkey=jii6qlv0q4sgxd9jxsnyfqm9x&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 313. Vortrags vom 28. April 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ Dies ist ein Rohtext, der noch von Menschenhand/Geist überarbeitet werden muss. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]?+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 312. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 314. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Baustellenseite&amp;diff=31572</id>
		<title>Baustellenseite</title>
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		<updated>2026-04-29T21:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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===Ablage vom 29. April 2026===&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-2-12.jpg|links|270px|link=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|Vortrag Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|&#039;&#039;„Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus“&#039;&#039;]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Dr. Wolfgang Peter in Brunn am Gebirge 2025-11-9.jpg|verweis=https://anthro.world/Rudolf_Steiner_und_die_Welt_der_Farben_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Rudolf_Steiner_und_die_Welt_der_Farben_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025 Rudolf Steiner und die Welt der Farben | Dr. Wolfgang Peter | Brunn am Gebirge | November 2025]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|verweis=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Hauptseite#Aktuelles Rudolf Steiner Oster-Imagination an Karfreitag, 3. April 2026 um 18h]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://meet.jit.si/ag1913 &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Live auf anthro.world. Wenn du aktiv mitlesen möchtest, treffen wir uns 18h auf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;https://meet.jit.si/ag1913&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wir uns noch nicht kennen, bitte hier anmelden: [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &#039;&#039;&#039;Kontaktformular&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 19. März 2026 ===&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=Goethes_Märchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg:]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 &amp;lt;big&amp;gt;Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den Geistigen Welten&amp;lt;/big&amp;gt;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Vortrag_Essen_2024-11-24.webp|verweis=Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024|links|300x300px|Wie tot sind unsere Toten?]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 WIE TOT SIND UNSERE TOTEN?]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Einblicke in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 gehalten am 24. November 2024 im ChorForum Essen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 18. Feb 26 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Banner Lichtwurzelpulver in Handarbeit von Hans-Martin Aurich.jpg|links|300px|link=https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root/ vom Demeter Gärtner Hans-Martin Aurich]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 7. Feb 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Der_höchste_Opferweise,_der_Schwellenhüter_und_Maria_als_Neophyt.JPG|verweis=https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226/|links|200x200px]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 190%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Der_Seelen_Erwachen Rudolf Steiner: Der Seelen Erwachen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt; [https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226 Montag, 2. Februar bis Dienstag, 3. Februar]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Mit Einführungsvortrag und praktischen Übungen zur Sprachgestaltung&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.schloss-hohenfels.de/ Schloss Hohenfels], [https://www.google.com/maps/place/Schloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot/@47.8647038,9.1109906,15z/data=!4m21!1m11!3m10!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!2sSchloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!10e5!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs!3m8!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs?entry=ttu 78355 Hohenfels, Deutschland]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 19. Nov 2025 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1 centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 9. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2025. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage 4. Juni 2025 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vortrag-Die Prüfung der Seele-2025-01-13.jpg|links|250px|link=https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Rudolf Steiner: Die Prüfung der Seele]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Einführungsvortrag von Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA 13. Januar 2025, Schloss Hohenfels]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Die_Prüfung_der_Seele www.mysteriendramen.at]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 170%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis Willst du mitmachen? Öffentlicher Lesekreis &amp;quot;Karma-Vorträge&amp;quot; von Rudolf Steiner. GA 120. Mittwochs 19h, Start am 16. April 2025]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:5._Folge_der_8._Staffel_Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_2025-3-17.jpg|verweis=Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit|links|300x300px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 210%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablage 31. März 2025==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|T}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
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{{BS|U}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 30. März 2025 ==&lt;br /&gt;
Glossar Apo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Abschnittsüberschriften: {{GlossarNavigationArtikel|A}} für jeden Buchstabenabschnitt (A-Z und 0-9) - Begriffe: In normaler Schreibweise mit Verlinkung (z. B. [[Widersacher]] statt &amp;quot;WIDERSACHER&amp;quot;) - Beschreibungen: Ohne Anführungszeichen - Fettmarkierung: Begriffe im Text mit &#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039; in Wiki-Schreibweise fett markiert - Sortierung: Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts nach Zeitstempel aufsteigend - Linkformat: [[Die Apokalypse des Johannes - &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Titel Zeitstempel|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Folge, 2020, Zeitstempel]], wobei &amp;lt;Nummer&amp;gt; durch die jeweilige Vortragsnummer ersetzt wird - Abschnittsmarkierung: {{BS|A}} für jeden Buchstabenabschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grammatikalisch korrekten Leerzeichen vor und nach den Auslassungszeichen („ … “ statt „...“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am Satzende ein Punkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 30. März 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
== Prompt für die Erstellung des Glossars ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
detaillierten Anweisungen:&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
* Ich füge keine Inhalte hinzu, die nicht im Text enthalten sind, und halte mich strikt an die Vorgaben, auch wenn dies zu unvollständigen Einträgen führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur und Formatierung ===&lt;br /&gt;
* Das Glossar wird alphabetisch in Abschnitte von A bis Z sowie 0-9 unterteilt, eingeleitet durch „----“ vor jedem Buchstabenabschnitt, gefolgt von „{{GlossarNavigationArtikel|[Buchstabe]}}“ und „{{BS|[Buchstabe]}}“.&lt;br /&gt;
* Jeder Eintrag beginnt mit dem Begriff in normaler Schrift und verlinkt (z. B. [[Ahriman]]), wobei die Großschreibung im Text selbst erhalten bleibt (z. B. „&#039;&#039;&#039;AHRIMAN&#039;&#039;&#039;“).&lt;br /&gt;
* Die Beschreibungen sind Zitate und werden mit Anführungszeichen markiert: „ am Anfang (unten) und “ am Ende (oben), gefolgt von einem Punkt (z. B. „Text hier.“).&lt;br /&gt;
* Nach dem Zitat folgt der unveränderte Hauptlink im Format: [[Titel der Quelle#Beschreibung|| Peter, W. Titel der Quelle, Folge, Zeitstempel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortierung ===&lt;br /&gt;
* Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts werden die Einträge nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:31:50 vor 01:17:01).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* Im Text werden runde Klammern durch eckige Klammern ersetzt (z. B. „(Goethe)“ wird zu „[Goethe]“), außer in den Hauptlinks, wo runde Klammern erhalten bleiben (z. B. „(planetarische)“ in [[…]] bleibt unverändert).&lt;br /&gt;
* „Anm.“ oder „Anmerkung“ wird aus den eckigen Klammern entfernt (z. B. „[Anm.: Goethe]“ wird zu „[Goethe]“).&lt;br /&gt;
* Links mit „A:“ oder „a:“ im Text werden entfernt, die Begriffe bleiben erhalten (z. B. „[[A:Wärmeäther|Wärmeäther]]“ wird zu „Wärmeäther“).&lt;br /&gt;
* „...“ wird durch „…“ ersetzt, und Leerzeichen werden gemäß Grammatikregeln angepasst (z. B. ein Leerzeichen vor und nach „…“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltliche Regeln ===&lt;br /&gt;
* Keine Sprachglättung oder Verbesserung der Lesbarkeit, außer bei eklatanten Fehlern (z. B. unvollständige Sätze werden nur korrigiert, wenn sie sinnlos sind).&lt;br /&gt;
* Die Großschreibung im Text bleibt erhalten (z. B. „&#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039;“), auch wenn der Begriff in normaler Schrift verlinkt wird (z. B. [[Ich]]).&lt;br /&gt;
* Hauptlinks bleiben unverändert, inklusive runder Klammern und ursprünglicher Formatierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusätzliche Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Alle Jahreszahlen sind „2020“, entsprechend dem Titel der Verlinkungen (z. B. „Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020“).&lt;br /&gt;
* Wenn ein Eintrag mehrere Zitate hat, werden diese einzeln aufgeführt und nach Zeitstempel sortiert.&lt;br /&gt;
* Keine eigenständigen Interpretationen oder Ergänzungen, der Text wird wörtlich übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eingabe:&#039;&#039;&#039; „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser [[A:ahrimanische Intelligenz|ahrimanischen Intelligenz]] auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. (Anm.: Beispiel)“&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgabe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
[[Intelligenz]]&lt;br /&gt;
* „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser ahrimanischen &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. [Beispiel].“ [[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir brauchen das Geistige in der Technik, damit sie nichts zerstört, sondern uns dient 01:17:01|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 20. Folge, 2020, 01:17:01]]&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prompt für das Glossar:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Struktur:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Verwende für jeden Buchstaben (A-Z) und „0-9“ die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{GlossarNavigationArtikel|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ mit einem „----“ darüber und einer Leerzeile dazwischen.&lt;br /&gt;
#* Setze unmittelbar darunter die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{BS|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ ohne zusätzliche Leerzeile.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Begriffe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Hauptbegriff wird in eckigen Klammern gesetzt, z. B. „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Apokalypse]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* In den Beschreibungen des Begriffs wird der Begriff selbst &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben (&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;), aber nicht als Link gesetzt, außer im Hauptbegriff selbst.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sortierung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Die Einträge unter jedem Glossarbegriff sind nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:03:14 vor 00:38:54).&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Format der Einträge:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Eintrag enthält eine Beschreibung mit &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehobenen Begriffen, gefolgt von einem Verweis im Format „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Seitenname#Abschnittsname Zeitstempel|Peter, W. Die Apokalypse des Joh, Folgennummer, Zeitstempel]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* Beispiel: „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Beziehung des Johannes zur Gemeinde von Ephesos 00:47:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 2. Folge, 2020, 00:47:40]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Austausch runder Klammern:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Runde Klammern in den Erläuterungen innerhalb der Einträge sollen in eckige Klammern geändert werden (z. B. „(im Orientalischen Manas genannt)“ wird zu „[im Orientalischen Manas genannt]“), aber runde Klammern in Hauptlinks bleiben unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 27. November 2024 ==&lt;br /&gt;
Hier ein Prompt für chatGPT für die Anpassung der Links in den Apokalypse Vorträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Ändere die Linkstruktur eines Textes wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Text unverändert lassen:&#039;&#039;&#039; Behalte den Originaltext inhaltlich und sprachlich zu 100 % bei.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Linkstruktur anpassen:&#039;&#039;&#039; Ersetze den vorhandenen Link durch das Format: [[Titel des Vortrags#Abschnitt und Timestamp|| Autor, Titel des Werks, Vortragstitel, Jahr, Timestamp]]. Beispiel: [[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir müssen diese Kräfte bewusst handhaben lernen 00:54:11|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 28. Vortrag, 2020, 00:54:11]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Quelltextformat beibehalten:&#039;&#039;&#039; Gib den Text so aus, dass er direkt in ein Wiki oder ähnliches System eingefügt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kunst und sprachgestaltung.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;Kunst und Sprachgestaltung]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Ein Vortrag mit anschließenden Sprachübungen&amp;lt;br&amp;gt;Anthroposophischen Tagung in Wien&amp;lt;br&amp;gt;24. Februar 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:MitTun bei anthro.world.jpg|links|330px|link=https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World MitTun bei Anthro.World]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World Trag mit uns wertvolle Impulse IN DIE WELT]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Der Hüter der Schwelle Wolfgang Peter 2024-7-19.jpg|left|300px|link=https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Der Hüter der Schwelle]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 19. Juli 2024 im Haus Freudenberg am Starnberger See.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 7. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Glomer Jahreskatalog 2023 bis 24.jpg|links|120px|link= https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat |&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat Der neue Glomer Katalog 2023/2024 ist da!]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/neuerscheinungen?utm_source=anthrowiki&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=anthrowiki Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage]&amp;lt;br /&amp;gt;Anthroposophie, Waldorf, Jugend &amp;amp; Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Test vom 19.1.24==&lt;br /&gt;
Abwurf vom 17. Jan 2024&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 6. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Start ab Januar 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Test 9.1.2024&lt;br /&gt;
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==Ablage vom 27. Dez 2023==&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|links|130px|link=https://anthro.world/Hauptseite]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/Hauptseite Rudolf Steiner Weihnachts-Imagination am 22. Dezember 18h]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Hauptseite Lies live mit, mehr Infos siehe unsere anthro.world Hauptseite]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rudolf Steiner Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiner Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Michael-Imagination bei anthro.world lesen, live ===&lt;br /&gt;
Wir lesen am 29. September um 18h live die Michael-Imagination, [[s:GA_229#ERSTER_VORTRAG_Dornach.2C_5._Oktober_1923|siehe GA 229, Erster Vortrag]]. &#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang wird nicht dabei sein können (er hat anderswo einen Vortrag). Wenn du mitlesen möchtest, bitte [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per Kontaktformular bei François melden] - das ermöglicht eine bessere Planung. Danke!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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Für den Mediawiki:sitenotice Banner&lt;br /&gt;
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|[[Datei:David und Martin MeLaS 2023.jpg|links|410px|link=https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[https://www.uni-wh.de/detailseiten/kontakte/david-martin-2607/f0/ Prof. Dr. med. David Martin] und [[b:Martin_von_Mackensen|Martin von Mackensen]] auf dem [https://Dottenfelderhof.de/landbauschule Dottenfelderhof] in Bad Vilbel&amp;lt;/small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k Blick über den Tellerrand - Interessante Neuigkeit aus dem Bereich biodynamische Landwirtschaft: MeLaS - Medizinisch/ landwirtschaftliches Studienjahr. Mediziner und Landwirte lernen gemeinsam von der Natur! Jetzt bewerben für September 2023 am Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-top:20px;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/jahreskurs/MeLaS_Flyer-8.pdf MeLaS-Flyer mit allen Infos]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Banner</title>
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		<updated>2026-04-29T21:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
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|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-4-23.jpg|links|270px|link=Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|„Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens“]]&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Wolfgang Peter_2026-4-22.jpg|links|270px|link=https://anthro.world/Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2026 Dr. Wolfgang Peter in Essen: DAS RÄTSEL DES BÖSEN]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit#+++_Die_10._Staffel_+++ Die Nebenübungen in Gruppenarbeit]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit#+++_Die_10._Staffel_+++ Für die öffentliche Gruppe sind noch Plätze frei (die anderen Gruppen sind voll). Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:David Martin 2026-1-28.jpg|links|270px|link=Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - &amp;lt;u&amp;gt;Künstliche Intelligenz und Robotik&amp;lt;/u&amp;gt;, 2026]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Baustellenseite&amp;diff=31570</id>
		<title>Baustellenseite</title>
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		<updated>2026-04-29T21:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite ist quasi &amp;quot;intern&amp;quot;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ablage vom 29. April 2026===&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:GA229.jpg|verweis=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Hauptseite#Aktuelles Rudolf Steiner Oster-Imagination an Karfreitag, 3. April 2026 um 18h]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://meet.jit.si/ag1913 &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Live auf anthro.world. Wenn du aktiv mitlesen möchtest, treffen wir uns 18h auf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;https://meet.jit.si/ag1913&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wir uns noch nicht kennen, bitte hier anmelden: [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &#039;&#039;&#039;Kontaktformular&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 19. März 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=Goethes_Märchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg:]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 &amp;lt;big&amp;gt;Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den Geistigen Welten&amp;lt;/big&amp;gt;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vortrag_Essen_2024-11-24.webp|verweis=Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024|links|300x300px|Wie tot sind unsere Toten?]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 WIE TOT SIND UNSERE TOTEN?]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Einblicke in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 gehalten am 24. November 2024 im ChorForum Essen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 18. Feb 26 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Banner Lichtwurzelpulver in Handarbeit von Hans-Martin Aurich.jpg|links|300px|link=https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root/ vom Demeter Gärtner Hans-Martin Aurich]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 7. Feb 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Der_höchste_Opferweise,_der_Schwellenhüter_und_Maria_als_Neophyt.JPG|verweis=https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226/|links|200x200px]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 190%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Der_Seelen_Erwachen Rudolf Steiner: Der Seelen Erwachen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt; [https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226 Montag, 2. Februar bis Dienstag, 3. Februar]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Mit Einführungsvortrag und praktischen Übungen zur Sprachgestaltung&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.schloss-hohenfels.de/ Schloss Hohenfels], [https://www.google.com/maps/place/Schloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot/@47.8647038,9.1109906,15z/data=!4m21!1m11!3m10!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!2sSchloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!10e5!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs!3m8!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs?entry=ttu 78355 Hohenfels, Deutschland]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 19. Nov 2025 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1 centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 9. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2025. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage 4. Juni 2025 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vortrag-Die Prüfung der Seele-2025-01-13.jpg|links|250px|link=https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Rudolf Steiner: Die Prüfung der Seele]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Einführungsvortrag von Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA 13. Januar 2025, Schloss Hohenfels]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Die_Prüfung_der_Seele www.mysteriendramen.at]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 170%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis Willst du mitmachen? Öffentlicher Lesekreis &amp;quot;Karma-Vorträge&amp;quot; von Rudolf Steiner. GA 120. Mittwochs 19h, Start am 16. April 2025]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:5._Folge_der_8._Staffel_Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_2025-3-17.jpg|verweis=Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit|links|300x300px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 210%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablage 31. März 2025==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|B}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|C}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|C}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|D}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|D}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|E}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|F}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|F}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|G}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|G}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|H}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|I}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|J}}&lt;br /&gt;
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{{BS|J}}&lt;br /&gt;
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{{BS|K}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|L}}&lt;br /&gt;
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{{BS|M}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|N}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|O}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|P}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|P}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Q}}&lt;br /&gt;
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{{BS|Q}}&lt;br /&gt;
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{{BS|R}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|S}}&lt;br /&gt;
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{{BS|T}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|U}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 30. März 2025 ==&lt;br /&gt;
Glossar Apo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Abschnittsüberschriften: {{GlossarNavigationArtikel|A}} für jeden Buchstabenabschnitt (A-Z und 0-9) - Begriffe: In normaler Schreibweise mit Verlinkung (z. B. [[Widersacher]] statt &amp;quot;WIDERSACHER&amp;quot;) - Beschreibungen: Ohne Anführungszeichen - Fettmarkierung: Begriffe im Text mit &#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039; in Wiki-Schreibweise fett markiert - Sortierung: Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts nach Zeitstempel aufsteigend - Linkformat: [[Die Apokalypse des Johannes - &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Titel Zeitstempel|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Folge, 2020, Zeitstempel]], wobei &amp;lt;Nummer&amp;gt; durch die jeweilige Vortragsnummer ersetzt wird - Abschnittsmarkierung: {{BS|A}} für jeden Buchstabenabschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grammatikalisch korrekten Leerzeichen vor und nach den Auslassungszeichen („ … “ statt „...“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am Satzende ein Punkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 30. März 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
== Prompt für die Erstellung des Glossars ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
detaillierten Anweisungen:&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
* Ich füge keine Inhalte hinzu, die nicht im Text enthalten sind, und halte mich strikt an die Vorgaben, auch wenn dies zu unvollständigen Einträgen führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur und Formatierung ===&lt;br /&gt;
* Das Glossar wird alphabetisch in Abschnitte von A bis Z sowie 0-9 unterteilt, eingeleitet durch „----“ vor jedem Buchstabenabschnitt, gefolgt von „{{GlossarNavigationArtikel|[Buchstabe]}}“ und „{{BS|[Buchstabe]}}“.&lt;br /&gt;
* Jeder Eintrag beginnt mit dem Begriff in normaler Schrift und verlinkt (z. B. [[Ahriman]]), wobei die Großschreibung im Text selbst erhalten bleibt (z. B. „&#039;&#039;&#039;AHRIMAN&#039;&#039;&#039;“).&lt;br /&gt;
* Die Beschreibungen sind Zitate und werden mit Anführungszeichen markiert: „ am Anfang (unten) und “ am Ende (oben), gefolgt von einem Punkt (z. B. „Text hier.“).&lt;br /&gt;
* Nach dem Zitat folgt der unveränderte Hauptlink im Format: [[Titel der Quelle#Beschreibung|| Peter, W. Titel der Quelle, Folge, Zeitstempel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortierung ===&lt;br /&gt;
* Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts werden die Einträge nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:31:50 vor 01:17:01).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* Im Text werden runde Klammern durch eckige Klammern ersetzt (z. B. „(Goethe)“ wird zu „[Goethe]“), außer in den Hauptlinks, wo runde Klammern erhalten bleiben (z. B. „(planetarische)“ in [[…]] bleibt unverändert).&lt;br /&gt;
* „Anm.“ oder „Anmerkung“ wird aus den eckigen Klammern entfernt (z. B. „[Anm.: Goethe]“ wird zu „[Goethe]“).&lt;br /&gt;
* Links mit „A:“ oder „a:“ im Text werden entfernt, die Begriffe bleiben erhalten (z. B. „[[A:Wärmeäther|Wärmeäther]]“ wird zu „Wärmeäther“).&lt;br /&gt;
* „...“ wird durch „…“ ersetzt, und Leerzeichen werden gemäß Grammatikregeln angepasst (z. B. ein Leerzeichen vor und nach „…“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltliche Regeln ===&lt;br /&gt;
* Keine Sprachglättung oder Verbesserung der Lesbarkeit, außer bei eklatanten Fehlern (z. B. unvollständige Sätze werden nur korrigiert, wenn sie sinnlos sind).&lt;br /&gt;
* Die Großschreibung im Text bleibt erhalten (z. B. „&#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039;“), auch wenn der Begriff in normaler Schrift verlinkt wird (z. B. [[Ich]]).&lt;br /&gt;
* Hauptlinks bleiben unverändert, inklusive runder Klammern und ursprünglicher Formatierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusätzliche Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Alle Jahreszahlen sind „2020“, entsprechend dem Titel der Verlinkungen (z. B. „Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020“).&lt;br /&gt;
* Wenn ein Eintrag mehrere Zitate hat, werden diese einzeln aufgeführt und nach Zeitstempel sortiert.&lt;br /&gt;
* Keine eigenständigen Interpretationen oder Ergänzungen, der Text wird wörtlich übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eingabe:&#039;&#039;&#039; „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser [[A:ahrimanische Intelligenz|ahrimanischen Intelligenz]] auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. (Anm.: Beispiel)“&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgabe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
[[Intelligenz]]&lt;br /&gt;
* „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser ahrimanischen &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. [Beispiel].“ [[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir brauchen das Geistige in der Technik, damit sie nichts zerstört, sondern uns dient 01:17:01|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 20. Folge, 2020, 01:17:01]]&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prompt für das Glossar:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Struktur:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Verwende für jeden Buchstaben (A-Z) und „0-9“ die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{GlossarNavigationArtikel|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ mit einem „----“ darüber und einer Leerzeile dazwischen.&lt;br /&gt;
#* Setze unmittelbar darunter die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{BS|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ ohne zusätzliche Leerzeile.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Begriffe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Hauptbegriff wird in eckigen Klammern gesetzt, z. B. „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Apokalypse]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* In den Beschreibungen des Begriffs wird der Begriff selbst &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben (&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;), aber nicht als Link gesetzt, außer im Hauptbegriff selbst.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sortierung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Die Einträge unter jedem Glossarbegriff sind nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:03:14 vor 00:38:54).&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Format der Einträge:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Eintrag enthält eine Beschreibung mit &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehobenen Begriffen, gefolgt von einem Verweis im Format „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Seitenname#Abschnittsname Zeitstempel|Peter, W. Die Apokalypse des Joh, Folgennummer, Zeitstempel]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* Beispiel: „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Beziehung des Johannes zur Gemeinde von Ephesos 00:47:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 2. Folge, 2020, 00:47:40]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Austausch runder Klammern:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Runde Klammern in den Erläuterungen innerhalb der Einträge sollen in eckige Klammern geändert werden (z. B. „(im Orientalischen Manas genannt)“ wird zu „[im Orientalischen Manas genannt]“), aber runde Klammern in Hauptlinks bleiben unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 27. November 2024 ==&lt;br /&gt;
Hier ein Prompt für chatGPT für die Anpassung der Links in den Apokalypse Vorträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Ändere die Linkstruktur eines Textes wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Text unverändert lassen:&#039;&#039;&#039; Behalte den Originaltext inhaltlich und sprachlich zu 100 % bei.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Linkstruktur anpassen:&#039;&#039;&#039; Ersetze den vorhandenen Link durch das Format: [[Titel des Vortrags#Abschnitt und Timestamp|| Autor, Titel des Werks, Vortragstitel, Jahr, Timestamp]]. Beispiel: [[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir müssen diese Kräfte bewusst handhaben lernen 00:54:11|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 28. Vortrag, 2020, 00:54:11]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Quelltextformat beibehalten:&#039;&#039;&#039; Gib den Text so aus, dass er direkt in ein Wiki oder ähnliches System eingefügt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kunst und sprachgestaltung.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;Kunst und Sprachgestaltung]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Ein Vortrag mit anschließenden Sprachübungen&amp;lt;br&amp;gt;Anthroposophischen Tagung in Wien&amp;lt;br&amp;gt;24. Februar 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:MitTun bei anthro.world.jpg|links|330px|link=https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World MitTun bei Anthro.World]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World Trag mit uns wertvolle Impulse IN DIE WELT]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Der Hüter der Schwelle Wolfgang Peter 2024-7-19.jpg|left|300px|link=https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Der Hüter der Schwelle]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 19. Juli 2024 im Haus Freudenberg am Starnberger See.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Glomer Jahreskatalog 2023 bis 24.jpg|links|120px|link= https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat |&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat Der neue Glomer Katalog 2023/2024 ist da!]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/neuerscheinungen?utm_source=anthrowiki&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=anthrowiki Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage]&amp;lt;br /&amp;gt;Anthroposophie, Waldorf, Jugend &amp;amp; Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Start ab Januar 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
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==Ablage vom 27. Dez 2023==&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|links|130px|link=https://anthro.world/Hauptseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/Hauptseite Rudolf Steiner Weihnachts-Imagination am 22. Dezember 18h]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Hauptseite Lies live mit, mehr Infos siehe unsere anthro.world Hauptseite]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Rudolf Steiner Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiner Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=== Michael-Imagination bei anthro.world lesen, live ===&lt;br /&gt;
Wir lesen am 29. September um 18h live die Michael-Imagination, [[s:GA_229#ERSTER_VORTRAG_Dornach.2C_5._Oktober_1923|siehe GA 229, Erster Vortrag]]. &#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang wird nicht dabei sein können (er hat anderswo einen Vortrag). Wenn du mitlesen möchtest, bitte [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per Kontaktformular bei François melden] - das ermöglicht eine bessere Planung. Danke!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Mediawiki:sitenotice Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:David und Martin MeLaS 2023.jpg|links|410px|link=https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[https://www.uni-wh.de/detailseiten/kontakte/david-martin-2607/f0/ Prof. Dr. med. David Martin] und [[b:Martin_von_Mackensen|Martin von Mackensen]] auf dem [https://Dottenfelderhof.de/landbauschule Dottenfelderhof] in Bad Vilbel&amp;lt;/small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k Blick über den Tellerrand - Interessante Neuigkeit aus dem Bereich biodynamische Landwirtschaft: MeLaS - Medizinisch/ landwirtschaftliches Studienjahr. Mediziner und Landwirte lernen gemeinsam von der Natur! Jetzt bewerben für September 2023 am Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-top:20px;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/jahreskurs/MeLaS_Flyer-8.pdf MeLaS-Flyer mit allen Infos]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 313. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
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		<updated>2026-04-29T20:28:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 312. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 314. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:313.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=WmWzs-7XgVg|thumb|313. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 28. April 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].  Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/d0x8v9gbhd8yk0j4uaelj/313.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.m4a?rlkey=3ttkco6kmnhjl4akq2clcw8ds&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 313. Vortrags vom 28. April 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ Dies ist ein Rohtext, der noch von Menschenhand/Geist überarbeitet werden muss. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]?+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zurück zu Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<updated>2026-04-29T19:59:56Z</updated>

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== Transkription des 313. Vortrags vom 28. April 2026 ==&lt;br /&gt;
+++ Dies ist ein Rohtext, der noch von Menschenhand/Geist überarbeitet werden muss. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun]]?+++&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zurück zu Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Vorlage:Apokalypse Vorträge als Tabelle</title>
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		<updated>2026-04-29T19:59:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: 313&lt;/p&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 166. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|166]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 168. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|168]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 169. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|169]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 172. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|172]]&lt;br /&gt;
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2021: Folge 45. bis 89. &lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;2020: Folge 1. bis 37. &lt;br /&gt;
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|+&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlage:Linkbox]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlage Tabelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; ist ein Priester der [[Christengemeinschaft]], der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die [[Katharer]], die Hugenotten, die [[Grals-Imagination]], die [[Offenbarung des Johannes]], Michaelische Aspekte und den christlichen [[Schulungsweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar  2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ===&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist &lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
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* https://christengemeinschaft.de/bonn&lt;br /&gt;
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{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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