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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Michael Rheinheimer</title>
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		<updated>2026-09-02T10:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Erstveröffentlichung im Juni 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; wurde am 28.12. 1978 in Berlin geboren. Besuch der [[Waldorfschule|Rudolf Steiner Schule]] Berlin. Regieassistent am Theater Dortmund. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und am Priesterseminar der [[Christengemeinschaft]] in Stuttgart. 2015 Priesterweihe und Entsendung in die Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg. Seitdem ist er dort hauptberuflich als Gemeindepfarrer tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Rheinheimer ist zugleich überregional als Vortragsredner, Dozent, Reiseleiter und Autor bekannt. Die Themen zu denen er forscht, umfassen sowohl historisch-religiöse Gebiete (z.b. die [[Grals-Imagination|Mysterien des Grales]], die Geschichte des 20. Jahrhunderts, das [[Christian Rosenkreutz|Rosenkreuzertum]], die [[Michael-Schule|Michael-Mysterien]]), die anthroposophische [[Christologie]] Rudolf Steiners als auch anthroposophische Grundlagenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Juli 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde | Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag Jede Wunde ruft 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4|thumb| Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von [[Michael Rheinheimer]], am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Mysterium der Wunde -&#039;&#039;&#039; Parzival und die Suche nach dem Gral &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der Wunde im &amp;quot;Parzival&amp;quot; (insbesondere in Richard Wagners Bühnenweihfestspiel) ist zentraler Bestandteil der Handlung und symbolisiert tiefgreifende spirituelle und menschliche Konflikte. Es handelt sich um die Wunde des Gralskönigs Amfortas, die nicht heilen will. Das Geheimnis der Wunde ist somit ein zentrales Symbol für die Erlösung durch Mitleid und die Überwindung der menschlichen Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin | Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Raum wird hier die Zeit -&#039;&#039;&#039; Der Gral im Werk Richard Wagners ​ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner wandelte die mittelalterliche Legende, maßgeblich inspiriert durch Wolfram von Eschenbach, in ein &amp;quot;Bühnenweihfestspiel&amp;quot; um, in dem der Gral als höchstes Heiligtum verehrt wird. Der Gral steht im Zentrum einer metaphysischen Welt, die durch Mitleid und Reinheit Erlösung vom Bösen der Welt zum Ziel hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Lawrence von Arabien | ChorForum Essen, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ|mini|Lawrence von Arabien - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative. [https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative zum Vortragsthema: „Lawrence von Arabien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lawrence von Arabien: Archäologe, Geheimagent, Visionär, Schriftsteller, Abenteurer, Autor des Buches „Die Weisheit baut ihr Haus auf sieben Säulen“. Der Anthroposoph Eugen Kolisko sagte, sein höheres Ich war mit dem Geist der Freiheit des arabischen Traumes verbunden. Ein spannender Vortrag entlang der Biographie eines besonderen Menschen. Dabei werden Hintergründe zum Nahostkonflikt enthüllt, die bis in die Antike zurück gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Juni 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do|thumb|Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: „Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival.“ Zitat:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im April 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: „Der Gral im Orient.“ Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im März 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Michael Birnthaler und Michael Rheinheimer 2026-3-30.jpg|verweis=https://anthro.world/Gralsimpuls_und_Gegenwart_-_Rudolf_Steiner_und_die_Aufgaben_unserer_Zeit._Ein_Interview_von_Michael_Birnthaler_mit_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Ein Interview mit Dr. Michael Birnthaler und [[Michael Rheinheimer]], geführt am 30. März 2026. [[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|Hier klicken um zur Transkription zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist&lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Februar 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Januar 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar 2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Dezember 2025 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udi Levy&#039;&#039;&#039; - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Manfred Kannenberg&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft&amp;quot;, ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Robin Schmidt&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner und die Theosophie&amp;quot;, Rudolf Steiner Verlag 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Walter Johannes Stein&#039;&#039;&#039;, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frans Lutters&#039;&#039;&#039;, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Wilhelm Stapel, Langen Müller Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3784418155&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Werner Greub und Walter Johannes Stein, Novalis, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3941664883&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Johann Georg Gichtel&#039;&#039;&#039; , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13     978-3715700212&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Jacques Lusseyran&#039;&#039;&#039;: Das wiedergefundene Licht, 1966&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cordula Zeylmans van Emmichoven&#039;&#039;&#039;, Vom Licht der Sinne, Verlag am     Goetheanum, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie&#039;&#039;&#039;: Parzival und Lohengrin, S. 430&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 97 – &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258&lt;br /&gt;
** Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 144 – &#039;&#039;Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ?&#039;&#039;&#039; Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium,&#039;&#039;&#039; Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 149 – &#039;&#039;Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;GA 243&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung&#039;&#039;&#039; GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://christengemeinschaft.de/bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit&amp;diff=32523</id>
		<title>Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit</title>
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		<updated>2026-08-30T17:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Wie ist diese Seite aufgebaut? Eingangs geht&#039;s um Anmeldeinfos für die 10. Staffel. Und drunter findest du generelle Informationen zu den Nebenübungen. Aber auch Hinweise, die teilweise aus unseren konkreten Erfahrungen resultieren. Die Staffel 1, 3, teilweise 8 und 9 waren live im youtube zu sehen, und sind immer noch frei zugänglich. Bei der 10. Staffel soll es auch eine oder zwei öffentliche Gruppen geben. Parallel dazu wird es nicht öffentliche Gruppen geben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon 9 mal die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world durchgeführt. Jeder Durchgang dauert 6 Monate, und es finden ca. 2 Durchgänge pro Jahr statt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== +++ Die 11. Staffel +++ ==&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Gruppenleiter/neue Gruppenleiter: Bei Interesse am dabei sein bitte bei Christine Göschl melden mit Wunschtag/Uhrzeit und öffentlich/nicht öffentlich: christinegoeschl@mail.de. Christine wird euch dann auf die Warteliste setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ Stand: 27. August 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== +++ aktueller Teilnehmerstatus für die 11. Staffel +++ ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;! / Start 2. September 2026 / Gruppenleitung: Margherita E. und Elke J.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E.&lt;br /&gt;
# Elke J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Thomas N.&lt;br /&gt;
# Karin M.&lt;br /&gt;
#Sabine H.&lt;br /&gt;
#Verena B.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start voraussichtlich Oktober/November 2026 / Gruppenleitung Verena A.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Verena A. (GL)&lt;br /&gt;
# (GL 2)&lt;br /&gt;
# Judith E.&lt;br /&gt;
#Diana Maria C.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;++++ Interessentenliste für die 11. Staffel +++&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn dein Interesse bisher übersehen wurde, bitte noch bei Christine melden: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;christinegoeschl@mail.de&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Claudia B.______ 2026-03-17, 11. Staffel?&lt;br /&gt;
#Heike Sch. _____ 2026-04-08, nicht öffentl. / dienstags 10:00 Uhr -11. Staffel&lt;br /&gt;
#Dietlind G. ______2026-03,&lt;br /&gt;
#Sonja K., _______ 2026-05, nicht öffentl.&lt;br /&gt;
#Stefan Sch. _____2026-06, nicht öffentl.&lt;br /&gt;
#Ingeborg St. ____ 2026-06, nicht öffentl. / montags 19:00 Uhr - 11. Staffel&lt;br /&gt;
#Kerstin B. _______2026-07, nicht öffentl. / MO-MI 10:00-12:00 Uhr, MI ab 19:45 Uhr&lt;br /&gt;
#Caroline J. ______2026-07,&lt;br /&gt;
#Ulrike R. ________2026-07,&lt;br /&gt;
#Pascal V. _______ 2026,08, nicht öffentlich&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 10. Staffel  (läuft bald aus, Stand 27. August 2026) ==&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Gruppenleiter/neue Gruppenleiter: Bei Interesse am dabei sein bitte bei Christine Göschl melden mit Wunschtag/Uhrzeit und öffentlich/nicht öffentlich: christinegoeschl@mail.de. Christine wird euch dann auf die Warteliste setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== +++ aktueller Teilnehmerstatus für die 10. Staffel +++ ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;! / Start 2. September 2026 / Gruppenleitung: Margherita E. und Elke J.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E.&lt;br /&gt;
# Elke J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Thomas N.&lt;br /&gt;
# Karin M.&lt;br /&gt;
#Sabine H.&lt;br /&gt;
#Verena B.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Montags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht öffentliche Gruppe /&amp;lt;/u&amp;gt; Start 2. Febr. 2026 / Gruppenleitung Christian F.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL)&lt;br /&gt;
#Angela G.&lt;br /&gt;
#Anna A.&lt;br /&gt;
#Claudia B.&lt;br /&gt;
#Constantin B.&lt;br /&gt;
#Ingeborg St.&lt;br /&gt;
#Michaela M.&lt;br /&gt;
#Silke K.&lt;br /&gt;
#Silvia H.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, 17:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe /&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 2. April 2026 / Gruppenleitung Alisa K. und Susanne A.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alisa K. (GL)&lt;br /&gt;
# Susanne A. (GL)&lt;br /&gt;
# Helga K.&lt;br /&gt;
# Holger J.&lt;br /&gt;
# Liberto M.&lt;br /&gt;
# Martha D.&lt;br /&gt;
# Susanne P.&lt;br /&gt;
# Susanne B.&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, 19:30 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start 9. April 2026  / Gruppenleitung Christine G. und Caterina T.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Caterina T. (GL)&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
# Angela A.&lt;br /&gt;
# Anna-Maria L.&lt;br /&gt;
# Cäzilie A.&lt;br /&gt;
# Dietlind F.&lt;br /&gt;
#Friederike D.&lt;br /&gt;
#Ina T.&lt;br /&gt;
#Tina M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start 14. April 2026 / Gruppenleitung Nana D. und Verena A.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Verena A. (GL)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W.&lt;br /&gt;
# Elisabeth F.&lt;br /&gt;
# Marc N.&lt;br /&gt;
# Barbara A.&lt;br /&gt;
# Martin W.&lt;br /&gt;
# Silvia A.&lt;br /&gt;
#Judith E.&lt;br /&gt;
#Diana Maria C.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freitags, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 17. April 2026 / Gruppenleitung Gregor P. und Jens S.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Gregor P. (GL)&lt;br /&gt;
# Jens S. (GL)&lt;br /&gt;
# Eline V.&lt;br /&gt;
# Jana J.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Julia H.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Marie M.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Marion S.&lt;br /&gt;
# Petra S.&lt;br /&gt;
# Steffi W&lt;br /&gt;
# Ulrike K.&lt;br /&gt;
# Sebastian H.&lt;br /&gt;
=== +++ Die 9. Staffel +++ ===&lt;br /&gt;
+++ Stand: 29. Sept. 2025 +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat im Juli 2025 begonnen, und ist abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 9. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 13.Juli 2025, 10h30 | Gruppenleitung Elke J. und Margherita E.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Elke J. (GL) &lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele E. &lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Marie M. &lt;br /&gt;
# Dorothee W.&lt;br /&gt;
# Candida S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 4.9.2025, 17:00 Uhr / Gruppenleitung Alisa K. und Thomas B.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Alisa K. (GL)&lt;br /&gt;
# Thomas B. (GL)&lt;br /&gt;
# Ursula K.&lt;br /&gt;
# Martha D.&lt;br /&gt;
# Helga K.&lt;br /&gt;
# Liberto M.&lt;br /&gt;
# Susanne P.&lt;br /&gt;
# Susanne A.&lt;br /&gt;
# Christine W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freitags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 12.9.2025, 10:00 Uhr / Gruppenleitung Gregor P.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Gregor P. (GL)&lt;br /&gt;
# Ulrike K.&lt;br /&gt;
# Petra S.&lt;br /&gt;
# Jana J.&lt;br /&gt;
# Marion S.&lt;br /&gt;
# Jens S.&lt;br /&gt;
# Eline V.&lt;br /&gt;
# Steffi W.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 30.9.2025, 19:00 Uhr / Gruppenleitung Nana D. und Verena K.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Verena K. (GL)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W.&lt;br /&gt;
# Bianca R.&lt;br /&gt;
# Aljoscha L.G.&lt;br /&gt;
#Elisabeth F.&lt;br /&gt;
#Marc N.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 1.10.25.2025, 19:00 Uhr / Gruppenleitung Katrin G. und Marina M.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (GL)&lt;br /&gt;
# Marina M. (GL)&lt;br /&gt;
# Ute D.&lt;br /&gt;
# Silke H.&lt;br /&gt;
# Elisabeth K.-J.&lt;br /&gt;
# Eva S.&lt;br /&gt;
# Ulrich L.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 2.10.2025, 19:30 Uhr / Gruppenleitung Christine G.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Aurel S.&lt;br /&gt;
# Tina M.&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
#Anna-Maria L.&lt;br /&gt;
#Friederike D.&lt;br /&gt;
#Caterina T.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Spenden ==&lt;br /&gt;
Wenn du unser Engagement finanziell unterstützen möchtest, freuen wir uns über Spenden. Derzeit bitte das Konto von Wolfgang Peter, Bank Austria, verwenden. Wichtig: &#039;&#039;&#039;Bitte den Hinweis &amp;quot;Nebenübungen&amp;quot; hinzufügen&#039;&#039;&#039;. IBAN: AT221200050248097693 BIC: BKAUATWW. Empfängerland: Österreich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Sollte der 8-stellige BIC-Code nicht akzeptiert werden, muss er mit XXX auf 11 Stellen ergänzt werden (BKAUATWWXXX). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst auch gerne per Paypal oder Kreditkarte spenden. [[a:AnthroWiki:Spenden|Siehe hier]]. Bitte den Hinweis &amp;quot;Nebenübungen&amp;quot; hinzufügen. Danke!&lt;br /&gt;
== Generelles zu «Die Nebenübungen» von Rudolf Steiner ==&lt;br /&gt;
===Wie funktionieren Die Nebenübungen?===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner selbst verwendete unterschiedliche Beschreibungen hinsichtlich dessen, was [[a:Nebenübungen|Die Nebenübungen]] sind. Es gibt also eine bestimmte Bandbreite in der Ausdrucksweise- was jedoch nicht täuschen sollte. Ein Irrtum könnte sein, dass man denkt, man könnte die Übungen individuell für sich interpretieren und umsetzen. Die nachfolgende Beschreibung gibt einen Anhaltspunkt, was unter den Übungen zu verstehen ist- aber es ist wesentlich sich in eigener Recherche weitere Beschreibungen anzuschauen, damit innerlich ein klares Bild entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Übung seine [[1. Nebenübung von Rudolf Steiner|Gedanken zu kontrollieren]]&lt;br /&gt;
#Übung seinen [[2. Nebenübung von Rudolf Steiner|Willen zu stärken]]&lt;br /&gt;
#[[3. Nebenübung von Rudolf Steiner|Herr über seine Emotionen]] werden- Gleichmut der Gefühle&lt;br /&gt;
#[[4. Nebenübung von Rudolf Steiner|Positivität]]- in allem das Fünkchen des Guten entdecken&lt;br /&gt;
#[[5. Nebenübung von Rudolf Steiner|Unvoreingenommenheit]]- Jeder Situation ohne &amp;quot;ach, das kenne ich schon&amp;quot; begegnen&lt;br /&gt;
#[[6. Nebenübung von Rudolf Steiner|Balance aller 5 Übungen]] im Alltag&lt;br /&gt;
Hier findest du zu den Beschreibungen der Nebenübung im &#039;&#039;&#039;Original-Zitat&#039;&#039;&#039; von Rudolf Steiner: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[1. Nebenübung von Rudolf Steiner|1. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[2. Nebenübung von Rudolf Steiner|2. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[3. Nebenübung von Rudolf Steiner|3. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[4. Nebenübung von Rudolf Steiner|4. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[5. Nebenübung von Rudolf Steiner|5. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[6. Nebenübung von Rudolf Steiner|6. NÜ]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist besser? Nebenübungen &amp;quot;alleine, mit echten Menschen&amp;quot; oder &amp;quot;online&amp;quot;? ===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, haben Erfahrungen mit der Praxis der Nebenübungen in Einzelarbeit und in Gruppenarbeit. Sowohl in &amp;quot;echten Gruppen&amp;quot;, wo Menschen physisch zusammen kommen. Aber wir haben inzwischen auch eingehend online-Erfahrungen gewonnen (online in live-Gruppen und in nicht öffentlichen Kleingruppen).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, was ist nun &amp;quot;besser&amp;quot;? So pauschal kann man da keine Aussage treffen, zu unterschiedlich ist die Dynamik in jeder Gruppe. Jedoch lässt sich pauschal sagen: Eine online-Gruppe muss nicht per se einen Mangel haben, gegenüber dem Zusammenkommen im wirklichen Leben. Essenziell ist die Begegnungskultur:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ist man gewillt seinem Gegenüber wirklich mit Interesse zu begegnen?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit, wirklich zuzuhören?&lt;br /&gt;
*Ist man offen dafür, selber sein Gegenüber nicht zu werten?&lt;br /&gt;
*Ist man in der Lage darauf zu verzichten gutgemeinte Tipps zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit seine ICH-Botschaft zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit offen mit seinem eigenen Scheitern umzugehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheitern und Versagen===&lt;br /&gt;
Jeder Übende macht früher oder später die Erfahrung des Scheiterns. Auf den ersten Blick erscheinen die Nebenübungen &amp;quot;keine große Sache&amp;quot; zu sein. Außerdem könnte man denken, dass diese Übungen wirklich nichts Besonderes sind, und es womöglich viel spannendere Übungen gibt. Aber, verflixt und zugenäht, die meisten Menschen scheitern besonders bei den scheinbar einfachen Übungen, z.B. die 2. Nebenübung. Wir haben bei anthro.world keine systematische Umfrage gemacht. Aber anhand der Rückmeldungen und Erzählungen aus Stichproben, schaffen es weniger als 1-2 Prozent der Menschen dauerhaft mit den Nebenübungen am Ball zu bleiben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeit hat einen motivierenden, stützenden, tröstenden und Freude bereitenden Effekt. Und für manche Teilnehmer wird gelegentlich das Mitschwingen eines unterstützenden Gruppengeistes spürbar. Die Erfolgsquote bei den Gruppenarbeits-Menschen liegt wesentlich höher, als bei denjenigen, die es alleine angehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zu empfehlen: Keep it simple ===&lt;br /&gt;
Wir von anthro.world haben bisher 7 Generationen bei den Nebenübungen in Gruppenarbeit begleitet. Es ist naheliegend, dass Menschen, die die Nebenübungen 1, 2 oder 3 mal alleine oder in Gruppen durchgeführt haben, denken könnten: &amp;quot;Jetzt muss eine Steigerung kommen, jetzt muss eine Vertiefung in die Details der Übungen kommen. Sonst gibt es keinen Fortschritt&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen aber den Fortschritt alleine in der Tatsache, dass man sich stets bemüht, die NÜ treu in seinen Alltag zu integrieren. Einen erstrebenswerten Fortschritt sehen wir somit eher in der konstanten &amp;quot;Veralltaglichung&amp;quot; bis zu dem Punkt, dass einem die NÜ nicht mehr Pflicht, sondern Bedürfnis werden. Und nicht so sehr im Streben nach einem Expertentum - das nämlich führt oft zu Täuschungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht zu empfehlen: Meditation ohne Nebenübungen ===&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen bei anthro.world legen einen Schwerpunkt auf die Nebenübungen von Rudolf Steiner - aber nicht aus Naivität! Es gibt ein Reihe von tollen anthroposophischen Meditation, die man machen kann. Die Frage ist nur wie und wann (und ob). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wenige Menschen hören wir sagen (sinngemäß): &amp;quot;Die Nebenübungen sind gut und schön ... aber die Meditationen haben einen viel stärkeren Effekt.&amp;quot; Es scheint die Sichtweise verbreitet, dass Meditationen &amp;quot;der wahre Jakob&amp;quot; sind, und dass die Nebenübungen vergleichsweise nur &amp;quot;Kindergarten&amp;quot; sind. Aber, wie Rudolf Steiner selber sagt, ist die Ausübung von Meditation ohne Nebenübung sehr gefährlich. Wir von anthro.world betonen deshalb ausdrücklich, dass meditierende Menschen INSBESONDERE auch die Nebenübungen weiterhin täglich tun sollten. Dazu betont Rudolf Steiner:&amp;lt;blockquote&amp;gt;«Noch einmal muß &#039;&#039;&#039;zweierlei einge­schärft&#039;&#039;&#039; werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstens,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daß die besprochenen sechs Übungen den schädlichen Einfluß, den andere okkulte Übungen haben können, paralysie­ren&#039;&#039;&#039;, so daß nur das Günstige vorhanden bleibt.[*] &#039;&#039;&#039;Und zweitens, daß sie den positiven Erfolg der Meditations- und Konzentra­tionsarbeit eigentlich allein sichern.&#039;&#039;&#039; Selbst die bloße noch so ge­wissenhafte Erfüllung landläufiger Moral genügt für den Esoteri­ker noch nicht, denn diese Moral kann sehr egoistisch sein, wenn sich der Mensch sagt: Ich will gut sein, damit ich für gut befunden werde. - Der Esoteriker tut das Gute nicht, weil er für gut befun­den werden soll, sondern weil er nach und nach erkennt, daß das Gute allein die Evolution vorwärts bringt, das Böse dagegen und das Unkluge und das Häßliche dieser Evolution Hindernisse in den Weg legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*] Der «schädliche Einfluss» findet sich in den Hörer-Notizen von dem Vortrag Leipzig, 9. Juli 1906 (in GA 94 «Kosmogonie») wie folgt begründet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlaf ist der Ausgangspunkt für die Entwickelung der geistigen Sinne. Vom schlafenden Menschen sind physischer und Ätherleib im Bett, Astralleib und Ich sind außerhalb derselben. Wenn nun der Mensch anfängt, im Schlafe schauend zu werden, dann werden dem Körper für eine gewisse Zeit Kräfte entzogen, die bisher die Wiederher­stellung an physischem und Ätherleib besorgt haben. Sie müssen auf andere Weise ersetzt werden, soll nicht eine grosse Gefahr für den physischen und den Ätherleib entstehen. Geschieht dies nämlich nicht, dann kommen diese mit ihren Kräften sehr herunter, und amoralische Wesenheiten bemächtigen sich ihrer. &#039;&#039;&#039;Daher kann es vorkommen, daß Menschen zwar das astrale Hellsehen entwickeln, aber unmoralische Menschen werden.&#039;&#039;&#039; [...].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist folgender Satz: Man kann eine Wesenheit und eine Sache um so mehr sich selbst überlassen, je mehr Rhythmus man hineinge­bracht hat. So muß der Geheimschüler auch in seine Gedankenwelt eine gewisse Regelmäßigkeit, einen Rhythmus hineinbilden.»&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[s:GA 267#61|[GA 267, S. 61f]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir sind bei anthro.world grundsätzlich sehr offen und interessiert an anthroposophischer Meditation, und wir prüfen auch die Voraussetzungen für ein geeignetes Format. Hierzu sind uns Anregungen willkommen und wir sind auch [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ offen mit erfahrenen &amp;quot;externen&amp;quot; Menschen zusammen zu arbeiten]. Aber wie auch immer ein Kurs aussehen wird, die Nebenübungen werden dabei eine aktive Rolle spielen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;Stimme von Sibylle R. für «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sibylle R. Bergwandern Stimme.jpg|thumb|250px|verweis=https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit#Abgeschlossenen_Staffeln_-_Einblicke_und_Stimmen|&#039;&#039;Sibylle R.&#039;&#039;]]«Durch den Austausch ist mir ihre Notwendigkeit bewusst. Das Üben bis zur Umwandlung in Charaktereigenschaften ist ein langer Weg, den zu gehen, ich mich entschieden habe. Mit Wegbegleiter/in Gemeinschaft ist er zwar nicht leichter aber die Motivation/die Kraft im Austausch gibt Impulse…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für eure Initiative und eurem Durchhaltevermögen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Sibylle»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sibylle Roland, den 9. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Abgeschlossenen Staffeln - Einblicke und Stimmen|Weitere (Teilnehmer-) Stimmen findest du weiter unten ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Entwicklung mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, sind Pioniere auf dem Gebiet der Gruppenarbeit mit den Nebenübungen. Zumindest online und in aller Öffentlichkeit! So sah die Entwicklung aus:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 1. Staffel|Die 1. Staffel fand live auf YouTube statt]] und kann immer noch aufgerufen werden (s. unten), die&lt;br /&gt;
* [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Staffel 2 (Oktober 2022- April 2022)|2. Staffel lief im Rahmen von nichtöffentlichen Kleingruppen]] mit fast 50 Teilnehmern von Oktober 2021 bis März 2022.&lt;br /&gt;
*Die [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 3. Staffel|3. Staffel]] hatte im Mai 2022 begonnen und war life und öffentlich im youtube zu sehen&lt;br /&gt;
*Die 4. Staffel lief zwischen Dezember 2022 und Mai 2023 ausschließlich in nicht öffentlichen Kleingruppen&lt;br /&gt;
*Die 5. Staffel hat im Juli 2023 begonnen. Und 2 Gruppen starteten im Oktober 2023&lt;br /&gt;
*Die 6. Staffel hat ca. im Dez 2023 begonnen und endete ca. Juni/ Juli 2024&lt;br /&gt;
*Die 7. Staffel hatte ca. im Juni 2024 begonnen, teilweise auch im Oktober 2024. Sie ist teilweise geendet, die später gestarteten Gruppen enden ca. im März 2025&lt;br /&gt;
*Die 8. Staffel startete teilweise im Januar 2025. Es war eine öffentliche Gruppe mit Christine und Christian entstanden (siehe die 1. und die 3 Staffel: die waren öffentlich und sind bis heute im youtube frei abrufbar). Und parallel starteten mehrere Gruppen, die man nicht öffentlich sehen konnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 8. Staffel [Jan 2025 - Juni 2025] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 8. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;NEU: Montags 19h. Start 17. Februar 2025 | Gruppenleitung Christine G. und Christian F.&#039;&#039;&#039;[[Datei:8. Staffel, 1. Folge Montags 19h 2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL)&lt;br /&gt;
# Martin B.&lt;br /&gt;
# Doris B.&lt;br /&gt;
# Michaela M. &lt;br /&gt;
# Michu E.&lt;br /&gt;
# Wilfried P. &lt;br /&gt;
# Elisabeth F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortführungsgruppe mit gemischten Inhalten mit Inga S. und Christiane K. Dienstags 20h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start April  2025&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Inga S. (GL)&lt;br /&gt;
# Christiane K. (GL)&lt;br /&gt;
# ?Ute H. (29. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Frank H. (30. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Liilá C. (15. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Karin P. (16. September 2024)&lt;br /&gt;
# ?Heinz Peter P. (9. September 2024)&lt;br /&gt;
# ?Thomas N. (6. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 5. Februar 2025 | Gruppenleitung Katrin G. und Marina M.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (GL) &lt;br /&gt;
# Marina M. (GL)&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags 17h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 30. Januar 2025 | Gruppenleitung Susanne A. und Alisa K.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alisa (GL) &lt;br /&gt;
# Susanne A. (GL) &lt;br /&gt;
# Martha D. (7. Dez. 2024) &lt;br /&gt;
# Christel S. (2. Jan 2025) &lt;br /&gt;
# Helga K. (24. Dez 2024) &lt;br /&gt;
# Thomas B.  &lt;br /&gt;
# Ulla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags 19:30h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 30. Januar 2025 | Gruppenleitung Christine G. und Christian F.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL) &lt;br /&gt;
# Carla M. (10. Dez 2024)&lt;br /&gt;
# Petra S. (9. Jan 2025)&lt;br /&gt;
# Aurel (11. Jan 2025)&lt;br /&gt;
# Tina M.&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
# Verena R.&lt;br /&gt;
# Günther R.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand Mai 2025: Falls keine Plätze mehr verfügbar sind, schau öfters mal auf dieser Seite vorbei, es werden noch weitere Gruppen hinzu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse an der Teilnahme an einer öffentlich sichtbaren Gruppe oder einer nicht öffentlich sichtbaren Gruppe (bitte präzisieren), bitte bei François per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] Interesse signalisieren &amp;lt;u&amp;gt;und Rückrufnumme&amp;lt;/u&amp;gt;r hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 7. Staffel [Juni 2024 - März 2025] ==&lt;br /&gt;
Sie hatte ca. im Juni 2024 begonnen, teilweise auch im Oktober/ September 2024. Sie ist teilweise geendet (Stand Jan 2025), die später gestarteten Gruppen enden ca. im März 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 7. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Wir hatten 9 Gruppen mit den Gruppenleitern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Sonntags 18h (Margherita und Anja), &lt;br /&gt;
# Montags 17:30h (Forschergruppe mit Susanne und Gabriele), &lt;br /&gt;
# Montags 19h (Nana und Anja), &lt;br /&gt;
# Dienstags 18h (Stefan und Benoît), &lt;br /&gt;
# Dienstags 19h (Susanne und Matthias), &lt;br /&gt;
# Dienstags 20h (Inga und Christiane), &lt;br /&gt;
# Donnerstags 10h (Margherita und Elke)&lt;br /&gt;
# Donnerstags 17h (Katrin und Christian), &lt;br /&gt;
# Donnerstags 19h (Christine und Ruth; Juli-Dez. 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 02. November 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Margherita E. (GL) und Anja K. (GL) &#039;&#039;&#039;Sonntags 19h. Start 1. September 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anja K. (GL)&lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Pia B.&lt;br /&gt;
# Marion K.&lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Sabine W.&lt;br /&gt;
# Armgard S. (31. August 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Nana D&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; und Anja S. &#039;&#039;&#039;Montags 19h. Start 16. September 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Anja S. (GL)&lt;br /&gt;
# Alexander K.&lt;br /&gt;
# Silvia S. (3. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Ingerid (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Marlies S. (26. August 2024)&lt;br /&gt;
# Verena A. (16. August 2024)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W. (2. September 2024)&lt;br /&gt;
# Klaus F. (9. Sept 24)&lt;br /&gt;
# Anfrage für Maria (30. Juli 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsgruppe mit Susanne und Gabriele. &#039;&#039;&#039;Montags 17:30h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 1. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen: Diese Gruppe macht 1x am letzten Montag im Monat die Nebenübungen nach Rudolf Steiner. Bei den anderen Terminen setzt diese Gruppe die Textarbeit von Georg Kühlewind &amp;quot;Aufmerksamkeit und Hingabe&amp;quot; fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahmevoraussetzung: Eine oder mehrere Grundlagengruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne G. (GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele H. (GL)&lt;br /&gt;
# Andrea K.&lt;br /&gt;
# Claudia C.&lt;br /&gt;
# Gisela M.&lt;br /&gt;
# Heide F.&lt;br /&gt;
# Roswitha E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEU seit heute, dem 29. Sept 2024: Grundlagengruppe mit Inga S. und Christiane K. &#039;&#039;&#039;Dienstags 20h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 1. Oktober 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Inga S. (GL)&lt;br /&gt;
# Christiane K. (GL)&lt;br /&gt;
# Ute H. (29. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Frank H. (30. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Liilá C. (15. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Karin P. (16. September 2024)&lt;br /&gt;
# Heinz Peter P. (9. September 2024)&lt;br /&gt;
# Thomas N. (6. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Susanne H. und Matthias R. &#039;&#039;&#039;Dienstags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 1. Oktober 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne H. (GL)&lt;br /&gt;
# Matthias R. (GL)&lt;br /&gt;
# Ingrid M. (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Reinhold O. (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Andreas G. (10. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Wolfgang S. (16. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Elisabeth S. (10. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Almut S. (1. September 2024)&lt;br /&gt;
# Janine T. (1. September 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Stefan und Benoît. &#039;&#039;&#039;Dienstags 18h. Start 09. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stefan M. (GL)&lt;br /&gt;
# Benoît (GL)&lt;br /&gt;
# Dietlind M. (26. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Jérôme P. (25. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Evelyn H. (26. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Linda D. (27. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Ken G. (10. Juli 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Aurel S.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholer-Gruppe mit Elke (GL) und Margherita (GL). &#039;&#039;&#039;Donnerstag&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;10h,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start: 3. Oktober 2024&#039;&#039;&#039; Link: Auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Elke J. (GL)&lt;br /&gt;
# Elisabetz K.J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Gregor P.&lt;br /&gt;
# Julia H.&lt;br /&gt;
# Karin R.&lt;br /&gt;
# Manuela K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Christine G. und Ruth U.. &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 18. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Ruth U. (GL)&lt;br /&gt;
# Petra S. (13. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# Günther R. (15. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# Verena R. (15. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Jimmy E. (24. Juni 2024)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Dietlinde H. (1. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Tina M. (8. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Gabriele Z. (8. Juli 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 6. Staffel [ca. Dez 2023 - Ende ca. Juni/ Juli 2024] ==&lt;br /&gt;
In der 6. Staffel gab es 9 Gruppen: Sonntags 18h (Margherita und Anja), Montags 17:30h (Susanne und Gabriele), Montags 19h (Christian und Nana), Dienstags 10h (Susanne und Julija), Dienstags 18h (Dominique und Stefan), Dienstags 19h (Susanne und Matthias), Donnerstags 17h (Katrin und Christian), Donnerstags 19h (Aurel und Ruth), Donnerstags 19h (Christine, und später gemeinsam mit Ruth), donnerstags 10h (Margherita und Elke) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 7. Staffel beginnt im ca. Juli 2024, manche Gruppen aber auch erst im September 2024.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die 6. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 6. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Bei Interesse an der Teilnahme bitte per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] Interesse signalisieren und Rückrufnummer hinzufügen. Dann prüfen wir intern die Verfügbarkeit und im positiven Fall bestätigen wir kurzfristig die Teilnahme per Mail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Stand: 02. Mai 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;NEU:&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe mit Margherita und Anja. &#039;&#039;&#039;Sonntags, 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 4. Februar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Anja K. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Pia B.&lt;br /&gt;
# Marion K.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Heidi E.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Sabine E.&lt;br /&gt;
# Sabine W.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Gabriela W. (2. Feb 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsgruppe mit Susanne und Gabriele. &#039;&#039;&#039;Montags 17:30h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 8. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahmevoraussetzung: Eine oder mehrere Grundlagengruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne G. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele H. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Stefan M.&lt;br /&gt;
# Roswitha E.&lt;br /&gt;
# Adriana R.&lt;br /&gt;
# Gisela M.&lt;br /&gt;
# Claudia C.&lt;br /&gt;
# Tanja H. (ehem. 5. Staffel NÜ bei Christian F.)&lt;br /&gt;
# Andrea K. (ehem. 5. Staffel bei Julija)&lt;br /&gt;
# Malih - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neu!&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe mit Christian F. und Nana D. &#039;&#039;&#039;Montags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 15. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christian F. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Nana (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Anja S. (6. Dez/ 2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Alexander K. (6. Dez/ 2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Ottilie K.&lt;br /&gt;
# Verena A. (7. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Tobias S. (7. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Wolfgang W. (8. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Thomas N. (9. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Klaus F. (12. Jan 24) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Co-GL Susanne S. und Julija D. &#039;&#039;&#039;Dienstags 10h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne S. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Julija D. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Marie-Louise M. (30. Dez 23)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Elmar G. (2. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Michaela R. (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Lukretia (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Angela A. (5. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Gisela K. (5. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Susanna P. (8. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Karin R. (10. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Claudia S. (31. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Brigitte N. - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Stefan M. und Dominique P. &#039;&#039;&#039;Dienstags 18h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start am 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stefan M. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Dominique P. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Dietlind M.&lt;br /&gt;
# Linda D. (27. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Jérôme P. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Evelyn H. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Aljoscha (2. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Constanze S. (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Oliver S. (10. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Benoit (9. Jan 24) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Susanne H. (Co-GL) und Matthias R. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Dienstags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne H. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Matthias R. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Almut S. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Janine T. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Wolfgang S.&lt;br /&gt;
# Elisabeth S. (Gattin v. Wolfgang S.)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Maria S. (28. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Andreas G. (27. Dez 2023)&lt;br /&gt;
# Brigitta T. (1. Dez 2024)&lt;br /&gt;
# Inga S.&lt;br /&gt;
# Ingrid M. (9. Nov 23) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Katrin G. u. (Co-GL) und Christian S. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 17h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 1. April 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Christian (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Christel S.&lt;br /&gt;
# Marina M. (8. März 24)&lt;br /&gt;
# Martha D. (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Helga K. (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Alisa (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Ursula K. (17. März 24)&lt;br /&gt;
# Thomas B. (17. März 24)&lt;br /&gt;
# Stefanie R. (21. März 24) über Marina M.&lt;br /&gt;
# Susanne A. (11. April 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Ruth u. (Co-GL) und Aurel S. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 11. Januar 2024. +++&#039;&#039;&#039; Stand Anfang April 2024: Die Gruppe von Ruth u Aurel wurde zusammengelegt mit der Gruppe von Christine&#039;&#039;&#039;+++&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ruth U. (Co-L)&lt;br /&gt;
# Aurel S. (Co-L)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Katja W. (Californien) (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Dietlinde H. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Horst-Willi F. (5. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Cornelia F.  (1. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Philip J.  (6. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Petra S. (6. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Rouven S. (6. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Vanessa F. (7. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Snežana S. (15. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt; - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Christine G. (GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 11. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Ursula D.&lt;br /&gt;
# Alexandra P. (27. Dez 23)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Katharina F. (28. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Christiane K. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Tina M. (31. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Liberto M. (1. Jan 2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Barbara W. (1. Jan 2024)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ?Magnus H. (7. Jan  2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Markus G. (8. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ?Eva L. - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholer-Gruppe mit Margherita (Co-GL) und Elke (Co-GL), &#039;&#039;&#039;donnerstags 10h, Start 4.April 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita (GL)&lt;br /&gt;
# Elke (GL)&lt;br /&gt;
# Elisabeth&lt;br /&gt;
# Gabriele&lt;br /&gt;
# Gregor&lt;br /&gt;
# Julia&lt;br /&gt;
# Karin&lt;br /&gt;
# Manuela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula D. für die 6. Staffel Die NÜ in Gruppenarbeit - 3. Juli 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|mini|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ich habe die sechste Staffel der Nebenübungen besucht, jene Donnerstagsgruppe, die von Christine geleitet wurde. Christine hat diese Aufgabe für mich auf eine sehr angenehme, unaufdringlich freundliche und vor allem niemals bevormundende Art und Weise erfüllt. Sie hat Anregungen aus dem Teilnehmerkreis gerne in der Gruppe weitergeleitet und uns immer wieder ermuntert, dabei zu bleiben, auch wenn wir vielleicht einmal einen Hänger hatten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu Beginn konnte ich regelmäßig an den Gruppentreffen teilnehmen, was mir gegen Ende des Kursus leider wegen Terminüberschneidungen nicht mehr möglich war. Der Austausch der Teilnehmer war für mich schon deshalb wertvoll, weil er mir immer neuen &#039;&#039;&#039;Antrieb zum Durchhalten&#039;&#039;&#039; gegeben hat. Es war für mich &#039;&#039;&#039;tröstlich&#039;&#039;&#039; zu erfahren, dass ich nicht die Einzige war, die ab und zu ihre &#039;&#039;&#039;Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; mit der regelmäßigen Durchführung der Nebenübungen hatte. Zudem gab es &#039;&#039;&#039;wertvolle Anregungen von den anderen Teilnehmern&#039;&#039;&#039;, die Umsetzung in der täglichen Praxis betreffend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt kann ich sagen, dass die regelmäßigen Treffen mir geholfen haben, &#039;&#039;&#039;regelmäßiger am Ball&#039;&#039;&#039; zu bleiben als bei meinen vorherigen Versuchen, die ich immer mal wieder im Alleingang gestartet hatte und die doch meist nach kurzer Zeit wieder im Sande verlaufen waren. Insbesondere hat die Durchführung der Willensübung, meinem früheren Stiefkind, vor dem Hintergrund der Gemeinschaft deutlich besser geklappt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für die Initiative&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D. 3. Juli 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Stefan M. für die 6. Staffel Die NÜ - 2. Juli 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan_M._Stimme.jpg|mini|333x333px|Stefan M.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die 6. Staffel der Nebenübungen ist heute in unserer Dienstags 18h Gruppe zu Ende gegangen und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Dir &#039;&#039;&#039;stellvertretend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für alle fleißig an Anthro.World mit arbeitenden Menschen zu danken&#039;&#039;&#039;. Ich bin der Meinung, dass im Leben das &#039;&#039;&#039;Geben und das Nehmen&#039;&#039;&#039; irgendwie in ein &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; kommen sollen. Das ist zwar nicht immer möglich, aber in diesem Fall empfinde ich es aus meinem &#039;&#039;&#039;tiefsten Inneren heraus&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner würde vermutlich von den Seelentiefen sprechen, große &#039;&#039;&#039;Dankbarkeit&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anthro.World&#039;&#039;&#039; und alle damit &#039;&#039;&#039;verbundenen Menschen&#039;&#039;&#039; haben mir sehr viel gegeben, ohne auch nur das geringste von mir einzufordern. Dennoch möchte ich gerne mit meinen ganz individuellen Mitteln versuchen einen &#039;&#039;&#039;Ausgleich&#039;&#039;&#039; zu schaffen, indem ich diese &#039;&#039;&#039;Teilnehmerstimme&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039;. Neben der Übernahme einer Gruppenleitung bzw. einer Moderation einer Gruppe, empfinde ich dies als angemessen. Heute wurde mir während unserer letzten Sprechstunde nochmals richtig bewusst, wie groß der individuelle &#039;&#039;&#039;Entwicklungssprung&#039;&#039;&#039; für mich war und wie viel die Gruppe als Ganzes und jedes einzelne Mitglied der Gruppe dazu beigetragen hat. Die einzelnen Ich-Botschaften der Teilnehmer klingen in mir wie ein unendlicher Reichtum an Weisheit und Liebe nach.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank an Euch Alle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stefan»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan M., 2. Juli 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Benoît J. für die 6. Staffel Die NÜ - 27. Juni 2024 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Für mich die „letzte Chance etwas gescheites in/aus meinem Leben zu machen“!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stimmung in der Gruppe war unheimlich liebevoll und entgegenkommend: ein mächtiges Mittel sich an die Sache halten zu können: was absolut/total unmöglich gewesen wäre alleine.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke an Stefan und Dominique für euren Ansatz zugunsten der Qualität und der Tiefe der Arbeit!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin weiter dabei J…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Benoît»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benoît J., 27. Juni 2024&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Die_Nebenübungen_in_Gruppenarbeit_15.Folge_1.Staffel.jpg|mini|right|class=responsive-img|Hier: Die damalige live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)] Weitere Infos bei [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|«Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Staffel [Start Juli 2023 bzw. Oktober 2023 | ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Worte sagte Dr. Wolfgang Peter im Juni 2023 über die Rolle der Gruppenleiter und Teilnehmer:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es geht einfach darum, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen den &#039;&#039;&#039;Freiraum finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;offen und ungeniert&#039;&#039;&#039; von ihren &#039;&#039;&#039;individuellen Erfahrungen zu berichten&#039;&#039;&#039;, von ihren &#039;&#039;&#039;Erfolgen&#039;&#039;&#039; und auch &#039;&#039;&#039;Misserfolgen&#039;&#039;&#039;, die eben auch dazugehören. Der &#039;&#039;&#039;ehrliche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wohlwollende&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wertschätzende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Umgang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;miteinander&#039;&#039;&#039; schafft die &#039;&#039;&#039;Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, in der sich alle &#039;&#039;&#039;unbeschwert und frei entfalten&#039;&#039;&#039; können. Das ist zugleich schon eine &#039;&#039;&#039;praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039; dessen, was mit den Nebenübungen angestrebt wird. Denn die sind eben nicht nur ein individueller Entwicklungsweg, sondern zugleich und untrennbar damit verbunden auch ein Weg zur &#039;&#039;&#039;Bildung und Förderung einer gesunden sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten frei entfalten und dadurch die Gemeinschaft durch neue Perspektiven beleben und bereichern kann.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die 5. Staffel [Juli 2023 - Ende Dez 2023] ==&lt;br /&gt;
Es gibt 7 Gruppen in der 5. Staffel von Sonntag 18h (Margherita und Anja), Montag 17:30h (Susanne und Gabriele), Montag 19h (Christian), Donnerstag 10h Margherita, Donnerstag 17:30h (Katrin und Christian), Donnerstag 19h (Frank), Freitag 10h Julija. Alles Grundlagengruppen mit Ausnahme der Gruppe von Frank (Wiederholergruppe). Die Gruppe von Katrin und Christian war im Oktober 23 gestartet, und auch die Gruppe von Elke und Margherita. Diese laufen bis Ende Februar oder März 2024. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6. Staffel beginnt im Januar 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die 5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Angela A. für die 5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François, gern möchte ich dir meine Erfahrungen der Nebenübungen in der Gruppe mit Julija D. (5 .  Staffel) mitteilen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Einstieg in die erste Nebenübung habe ich nicht nur als geistige Übungen betrachtet, sondern um aktiv eine tägliche Übung zu machen, um &#039;&#039;&#039;geistig fit zu bleiben&#039;&#039;&#039;. Anfangs &#039;&#039;&#039;gelang es mir nicht&#039;&#039;&#039;, 5 Minuten an einem Gegenstand zu bleiben,  jedoch habe ich die Übungen bis &#039;&#039;&#039;10 Minuten steigern&#039;&#039;&#039; können. Es fiel immer leichter und war gleichzeitig der Anlass, meine &#039;&#039;&#039;Umgebung genauer wahr zu nehmen&#039;&#039;&#039;. Mit der Zeit bildete sich ein &#039;&#039;&#039;vertrautes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;DaSein&#039;&#039;&#039; heraus mit den Gegenständen, die mich umgeben. Ich erkannte den Geist, der in einem Gegenstand steckt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit der &#039;&#039;&#039;2. Nebenübung&#039;&#039;&#039; kam ich anfangs nur &#039;&#039;&#039;schwer&#039;&#039;&#039; klar. Ich  habe die mir &#039;&#039;&#039;vorgenommene&#039;&#039;&#039; Zeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;getroffen&#039;&#039;&#039;, jedoch habe ich ein individuelles &amp;quot;Verhältnis&amp;quot; mit der Zeit. Wenn ich auf die Uhr schaue, ist es 11:11 oder 14:14 oder 12:34 usw. Eine Handlung zu einer bestimmten Zeit vorzunehmen &#039;&#039;&#039;gelang&#039;&#039;&#039; mir erst &#039;&#039;&#039;am&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ende&#039;&#039;&#039; des  2. Monats.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 3 Übung fiel mir sehr leicht, da ich schon lange übe, in meiner Mitte zu sein und  zu bleiben. Auch bin ich im Umgang mit schwierigen Menschen geübt und als Waage ist mit der Ausgleich in die Wiege gelegt. Dennoch ist der &#039;&#039;&#039;Wert der Übung nicht zu unterschätzen&#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit der 4. Übung stellten sich positive Veränderungen in meinem Leben ein, da ich jetzt &#039;&#039;&#039;immer das Positive suche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;und finde.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 5. Übung lebe ich im Alltag. Ich bin offen für Neues, weil ich weiß, dass es in uns und um uns Dinge gibt, die mit dem Verstand nicht zu fassen sind und darin steckt eine gewisse &#039;&#039;&#039;Faszination des Unbekannten&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Welt ist anders als sie uns scheint und ich bin mein eigener Beobachter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;AllEs ist möglich .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 6. Übung war eine zeitliche Herausforderung, an der ich weiter arbeite.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich mache weiter, weil ich das feine Gefühl, das sich durch die Übungen angedeutet hat, weiter entwickeln möchte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir hatten mit Julija D. (Anmerkung: Die Gruppenleiterin) eine hervorragende Persönlichkeit, die unsere Fragen beantworten konnte und darüber hinaus noch mehr zur Anthroposophie. Julija gab uns viele Tipps, wie wir die Übungen durchführen konnten. Sie hatte das Einfühlungsvermögen und konnte auf jeden einzelnen eingehen. Ich schätze sie sehr und erfreute mich, einen Teil des Erkenntnisweges mit ihr zu gehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben, die Nebenübungen zu organisieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allein&#039;&#039;&#039; hätte ich wohl &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;Durchhaltevermögen&#039;&#039;&#039; gehabt. Jetzt kann ich auch allein, jedoch macht es mir Freude, &#039;&#039;&#039;mit anderen Menschen gemeinsam zu üben&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Erfahrungen&#039;&#039;&#039; auszutauschen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke und liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Angela A.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela A. 5. Januar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Tanja H. für die «5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Zu Christian F.: Er leitet die Gruppe mit ganz viel Gefühl. Er gibt Persönliches in die Gruppe, so dass sich auch die anderen Menschen öffnen. Man fühlt sich willkommen und angenommen. Ich freue mich jeden Montag auf die Gruppe.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für Anthro.world: Ohne die Gruppe hätte ich die Nebenübungen (6 Monate) niemals durchgehalten. Die 2. Nebenübung hat mich sehr getriggert. Ich habe gezweifelt und mehrfach überlegt abzubrechen. Die wöchentlichen Beschreibungen der anderen Gruppenteilnehmer haben mir geholfen weiterzumachen. Danke für die Begleitung!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gruß Tanja»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanja H., 13. Dezember 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 4. Staffel [Dezember 2022 - Ende Mai 2023] ==&lt;br /&gt;
Für die 4. Staffel existierten 6 Gruppen mit den Übungsleitern Susanne (Mo, 18h), Frank (Die, 18h), Ruth (Mi 18h), Sibylle (Do 9:15h), Katrin u Christian (Do, 17h) und Christoph (Do, 19h). Die Gruppe von Susanne und Christoph war ausschließlich für Fortgeschrittene gedacht.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Termine für die 4. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Start: ab 1. Dezember 2022, Einwahldaten: &lt;br /&gt;
*Ab. 5. Dez 22/ Montags, 18h, Susanne (Spezialgruppe, nur für Wiederholder)*, https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 6. Dez 22/ Dienstags, 18h, Frank https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 7. Dez 22/ Mittwochs, 18h, Ruth https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 9:15h, Sibylle https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen &lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 17h, Kartin und Christian https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 19h, Christoph (Spezialgruppe: Nur für Wiederholer)* https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: *Teilnahmevoraussetzung ist, dass man bereits einen Durchgang der NÜ gemacht hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen wiederspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara H., 7. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Thomas B. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Der Austausch mit den anderen Teilnehmern der Nebenübungen hat mir gezeigt, daß wir „mehr oder weniger“ &#039;&#039;&#039;ähnliche Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; haben die Übungen konsequent durch zu führen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mir ist auch aufgefallen, daß bei mir und all den Anderen es auch immer wieder &#039;&#039;&#039;Schwankungen&#039;&#039;&#039; gab, die eine Woche lief diese Übung sehr gut, in der nächsten Woche dann manchmal auch nicht mehr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Austausch miteinander wurde immer vertrauter, und das &#039;&#039;&#039;wöchentliche Treffen hat mir sehr geholfen überhaupt „dran zu bleiben“&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere Gruppe wird sich auch weiterhin 1x im Monat treffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Recht deutliche Veränderungen bei mir habe ich durch die &#039;&#039;&#039;3./4./5. Übung&#039;&#039;&#039; wahrgenommen. In den Situationen und Begegnungen im Alltag ist mir aufgefallen, daß diese 3 Übungen bei mir oft &#039;&#039;&#039;ineinanderfließen und nicht klar zu trennen sind&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich werde versuchen die Übungen auch &#039;&#039;&#039;alleine weiter zu machen&#039;&#039;&#039;, ich werde mich zu einer möglichen neuen Staffel aber auch gern wieder anmelden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Abend nach dem Treffen und dem Austausch mit den anderen Teilnehmern hatte ich meist auch &#039;&#039;&#039;sehr schöne Gespräche&#039;&#039;&#039; mit meiner Frau zu den Themen, die wir bewegt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich würde &#039;&#039;&#039;anderen&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Nebenübungen&#039;&#039;&#039; auf jeden Fall &#039;&#039;&#039;empfehlen&#039;&#039;&#039;, dennoch bin ich der Meinung, daß zumindest ein &#039;&#039;&#039;Interesse an der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; vorhanden sein muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich finde es schwierig anderen Menschen, die weder die Anthroposophie, noch die Nebenübungen kennen davon zu erzählen, das geht, wenn überhaupt nur, bei einem mir sehr vertrautem Menschen, der &#039;&#039;&#039;Interesse an mir&#039;&#039;&#039; hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thomas B.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thomas B., 6. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Michaela L. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaela L. Stimme.jpg|thumb|250px|Michaela L.]]&#039;&#039;«In der 4. Staffel der Nebenübungen war es für mich die &amp;quot;2. Runde&amp;quot; mit den Übungen. Ich war in der Gruppe von Sybille. Der Austausch in der Gruppe hat ungemein geholfen an den Übungen dran zu bleiben. Dafür ein großes DANKESCHÖN an alle Teilnehmer aus dieser &#039;&#039;&#039;Gruppe&#039;&#039;&#039;. Ihr seit mir alle eine &#039;&#039;&#039;große Stütze&#039;&#039;&#039; gewesen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selbst hatte in dieser Staffel das Gefühl irgendwie nur die erste Übung ein bisschen im &amp;quot;Griff&amp;quot; zu haben. Bei der Zweiten da sind mir doch viel zu oft, die &#039;&#039;&#039;Zeitpunkte&#039;&#039;&#039; für meine &amp;quot;Handlungen&amp;quot; &#039;&#039;&#039;durchgerutscht&#039;&#039;&#039;, einfach vergessen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;dritte, vierte und fünfte Übung&#039;&#039;&#039; stelle ich mir oft wie ein &#039;&#039;&#039;Wollknäuel&#039;&#039;&#039; vor, das irgendwie von mir &#039;&#039;&#039;entwirrt&#039;&#039;&#039; werden muss. Oder vielleicht besser gesagt, aus dem ich einen &#039;&#039;&#039;schönen Pullover stricken&#039;&#039;&#039; könnte. Solange die Wolle ein Knäuel ist, ist da nichts mit dritter, vierter und fünfter Nebenübung, nichts außer ein Durcheinander. Aber ich denke, wenn ich aus diesem Wollchaos was Schönes machen kann, dann sind die Übungen in mir. Ein gestrickter Pulli ist schön und weich. Er hat sein eigenes Muster und seine eigene Struktur, so stell ich mir vor, wäre es dann vielleicht auch in mir, wenn die Übungen 3, 4, und 5 meine &amp;quot;Freunde&amp;quot; geworden sind. Dann habe ich die Übungen vielleicht genau für mich zurecht &amp;quot;gestrickt&amp;quot;. Wie gesagt, davon bin ich derzeit noch weit entfernt. Doch der Versuch zählt am Schluss, heißt es ja so schön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Teilnehmer aus der Gruppe hat mal eine E-Mail geschrieben in der die Worte standen - &amp;quot;ein paar Gedanken zum (Selbst-)Trost&amp;quot;. Diese Worte haben mich irgendwie nachdenklich gemacht. Denn meist bin ich doch &#039;&#039;&#039;ziemlich streng mit mir&#039;&#039;&#039; und fühl mich oft zu klein, zu schwach ect. als das ich das mit den Übungen in diesem Leben noch hinkriegen würde.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Man kann sich aber auch mal selbst ein bisschen trösten finde ich und die Dinge von einer anderen Seite anschauen. Ich habe die zweite Übung zwar selten geschafft, aber &#039;&#039;&#039;dafür habe ich seit einigen Monaten fast täglich den Willen aufgebracht, morgens vor allen anderen aus meiner Familie aufzustehen und meine Turnübungen zu machen. Und das nicht weil es mich so gefreut hat, nein es hat mich eigentlich ganz und gar nicht gefreut, hab´s aber trotzdem gemacht, und sag mir jetzt:&amp;quot; Ist auch eine Willensübung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch aus dem Knäuel mit 3, 4 und 5 ist noch kein Pulli geworden, aber es gibt Ansätze für einen Topflappen. Also &#039;&#039;&#039;ich habe doch in manchen Situationen meine Gefühle beherrschen können&#039;&#039;&#039;. Hab auch in schwierigen Situationen manchmal, wenn auch &#039;&#039;&#039;erst im nachhinein, etwas Positives daran entdeckt&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Meinungen anderer Menschen einfach so stehen lassen zu können&#039;&#039;&#039;, ja ab und an ist auch das gelungen, also genauer gesagt, in manchen Situationen einfach den &#039;&#039;&#039;Mund zu halten&#039;&#039;&#039; und zu merken, das vorher denken und dann reden ganz eine wichtige Sache ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So hab ich mir &#039;&#039;&#039;selbst ein bisschen Mut&#039;&#039;&#039; gemacht. Und wenn das Alles noch etwas besser wird, dann stellt sich vielleicht auch eine Art von Harmonie ein, die würde ich dann als die sechste Nebenübungen sehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Abschluss noch ein &#039;&#039;&#039;kleines Gedicht&#039;&#039;&#039;, welches ich heuer in der &#039;&#039;&#039;Karwoche&#039;&#039;&#039; schreiben durfte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Tür&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alles Äußere ist nur ein leiser Schein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er leuchtet nicht in mein Herz hinein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So viel wär hier und da zu tun,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es freut mich nicht, ich tu es doch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Herz bleibt leer, es pocht und pocht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer klopfet da an meine Tür?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So öffne mir!&amp;quot;:ruft es von ferne her.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch ich kann Leere und Finsternis nicht überwinden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so den Türknauf auch nicht finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So steh ich hier, die Tür steht da und niemand nimmt uns beide wahr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich´s mir in Gedanken male,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dann bau ich mir den Weg dorthin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich schlag die Brücke über diese Leere mein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geh schnell entlang und halte vor der Türe an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kann ich nun öffnen diesem Menschen dort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der hinter dieser Türe wartet immerfort?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erstarrt und ängstlich steh ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann nicht weiter,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das ist ja wieder mal ganz wunderbar,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wie mich die Angst gefangen hält.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch dann erinnere ich mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;an den Schlüssel meines Herzen-ICH´s,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den ich gegeben einst dem NICHTS.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So kann ich öffnen diese Türe sacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und gebe ganz gewaltig acht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer hier nun wartet schon auf mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bin ICH.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein herzliches Dankeschön an ALLE die die anthro.world möglich machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele liebe Grüße aus Österreich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela L.,&#039;&#039; &#039;&#039;31. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|250px|Susanne H.]]&#039;&#039;«Mit Freude, Neugier und ein bisschen Spannung, habe ich an dem ersten Dienstag im Dezember 2022 (die 4. Staffel,- in der Gruppe von Frank) den Onlineraum zu den Nebenübungen betreten und war sofort mit unserem Leiter und den anderen Teilnehmern vertraut. Schon nach diesem ersten Abend, konnte ich die weiteren Nebenübungen- Dienstage kaum erwarten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gemeinsam konnten wir uns Woche für Woche über unsere Erlebnisse mit den Nebenübungen austauschen und für mich wuchsen wir schnell auf eine sehr vertraute Ebene, auf der wir mit uns selbst und untereinander sehr ehrlich sein konnten. Diese Offenheit des Erzählens der gewonnenen Erkenntnisse, unser freudiges Sein und auch die oft tiefgehenden Gespräche, brachten uns in dem halben Jahr zu immer mehr „miteinander sein“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mich bei jeder Nebenübung ein Stück weit noch mehr beobachten gelernt aber vor allem, habe ich durch das aktive Praktizieren überhaupt erstmal verstanden, wie sehr diese, den Geist und die Seele schulen bzw. wie sie auf diese wirken. Ich persönlich, habe die meisten Erlebnisse und Erkenntnisse über mich bei der 3. Nebenübung „Gemüt&amp;quot; gehabt. Über das Beobachten meiner Reaktionen und meiner Emotionen in bestimmten Situationen, habe ich hier nochmal einen Teil „Susanne“ erkannt, der mir völlig verschleiert war.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So zum Abschluss der 4. Staffel empfinde ich die Nebenübungen,- besonders in dem Erarbeiten in einer Gruppe- für mich, in Bezug zu meinem Bedürfnis meiner Seelenentwicklung, als eins der Besten Dinge, die mir in meinem Leben passiert sind und wäre sehr dankbar, in der 5.Staffel wieder dabei sein zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen großen Dank an Euch lieber Francois und Frank.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne H.. 30. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Sebastian H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;...Meine Erfahrungen habe ich mal runtergetippt, aber ich habe dabei eigentlich nur Deine Fragen &amp;quot;abgeklappert&amp;quot;...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte den Eindruck, dass alle Gruppenmitglieder sich bei den Nebenübungen im Kampf gegen sich selbst befunden haben. Dieser Kampf sah bei allen, je nach Veranlagung und Ausprägung von Fähigkeiten und Unfähigkeiten völlig unterschiedlich aus, aber bei jedem ging es um eine Selbstüberwindung im besten Wortsinn.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich konnte leider nur zweiwöchentlich teilnehmen. Das hat aber keine Rolle dafür gespielt, dass ich das Gefühl hatte, ich komme endlich aus dem Schmoren im eigenen Saft heraus. Frust und Freude zu teilen, die sich beim Scheitern und bei Erfolgen (und seien sie auch noch so klein) einstellen, hat mir das Gefühl gegeben, dass ich auf dem richtigen Weg bin und vor allem bei Misserfolgen die Verzweiflung gemildert. Dass es noch andere gibt, die üben und versuchen, ist tröstlich und verleiht mir das Gefühl, dass ich mit meinem Streben nicht völlig allein auf der Welt bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerade während der Teilnahme an dieser Staffel hat sich bei mir ein Knoten in Bezug auf die dritte Übung gelöst. Das ist sehr befreiend! Es ist natürlich nicht so, dass da alles klappen würde oder ich das Gefühl habe, ich könnte mich jetzt zurücklehnen… Aber während ich vorher immer den Eindruck hatte, ab der Positivitätsübung zerfasere alles irgendwie und mein Übungsfeld entziehe sich mir einfach im Alltag, bemerke ich hier einen deutlichen Unterschied: Wenn ich es schaffe, eine Situation der inneren Gelassenheit herzustellen, rückt auf einmal in Momenten der Gefühlsstürme die Frage in den Blick, was gut, was schätzens-, bejahens- und liebenswert an dem ist, mit dem ich mich herumschlage.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ersten beiden Übungen klappen schon seit Längerem (natürlich mit Einschränkungen und je nach Tagesform und Belastungsdruck) einigermaßen gut. Und mein Kampf galt in den letzten Jahren immer der dritten Übung, während ich die vierte und fünfte Übung im Alltag trotz den besten Vorsätzen meist schlicht vergessen habe. Erst seit die dritte Übung hin und wieder zu gelingen beginnt, rückt die Positivitätsübung auch wirklich in den Fokus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich die Übungen in ihrer Reihenfolge immer mehr von konkreten Tätigkeiten in das Einüben von Haltung verwandeln. Zumindest für mich steigert sich da der Schwierigkeitsgrad erheblich, und ein Voranschreiten scheint mir mit dem Gelingen des Vorangegangenen zusammenzuhängen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da gibt es unaufzählbar Vieles.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unterm Strich bleibt die zentrale Erkenntnis bei mir hängen: Die Probleme, mit denen ich mich herumschlage, liegen in mir, nicht außerhalb. Sibylle hat das einmal wunderschön auf den Punkt gebracht, indem sie sinngemäß gesagt hat: „Das Problem ist nicht der unvollständig weggeräumte Mülleimer, das Problem bin ich selbst mit meiner Erwartungshaltung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle waren sehr offen und ehrlich. Es gab keine Denkverbote und auch keinen unterschwelligen Druck, irgendwer sei oder mache etwas falsch. Im Vordergrund standen Interesse und Unterstützung. Besonders wertvoll fürs Vorwärtskommen schien mir die rückhaltlose Ehrlichkeit aller.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;6. Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben für die kommende „Saison“ beschlossen, in der Gruppe zu bleiben, in der wir uns bereits kennen und werden versuchen wieder einen Termin zu finden. Alle, die noch dabei sind (vier von ursprünglich sieben bzw. acht), haben sich dafür ausgesprochen, künftig individualisiert weiterzumachen. D. h. es üben nicht alle in den gleichen, monatlich wechselnden Schritten, sondern jeder übt an der Stelle, die für ihn am sinnvollsten ist. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass trotzdem alle voneinander profitieren könnten, da uns ja schon ein wenig kennen, und das, was jeder beizutragen hat, eher von ihm als Persönlichkeit herrühren mag als von der Übung, die er gerade macht. - Außerdem bleiben die Übungen ja die gleichen, nur die Schwerpunkte sind individuell verschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Online-Treffen haben natürlich gegenüber persönlichen Treffen immer Nachteile. Ich persönlich bin aber sehr dankbar für das, was sie ermöglichen: den Austausch mit Menschen, die die gleichen Interessen haben, aber weit entfernt leben. Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich keine. Was Online-Kontakt für Nachteile mit sich bringt, liegt ja in der Natur der Sache, ich finde aber, dass die Vorteile überwiegen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich mache die Nebenübungen bereits seit ein paar Jahren. Während die erste und die zweite Übung schon ein wenig „in Fleisch und Blut“ übergegangen waren, hat sich die Arbeit in der Gruppe als wahrer Glücksfall für das Vorwärtskommen bei der dritten Übung herausgestellt (vgl. Frage 3.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;7. Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte keine echten Erwartungen, außer dass ich einmal von meiner kleinen Insel herunterkomme und sehe, wie die anderen arbeiten, sich entwickeln und ihren Weg suchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilweise hätte ich mir sicherlich mehr „technische Tipps“ erhofft (z. B. welche Möglichkeiten sehen die anderen im Umgang mit verschiedenen Formen des gedanklichen Abschweifens bei der Konzentrationsübung?) - mir ist aber auch deutlich geworden, dass solche „Tipps“ immer die Gefahr bergen etwas Hochindividuelles zu verallgemeinern: Dass es so bei mir gut klappt, heißt ja nicht unbedingt etwas für dich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;8. Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja, wir haben bereits beschlossen weiterzumachen (s. Frage 6.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;9. Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Eindruck ist: für jeden, der sich austauschen will. Üben muss natürlich jeder für sich und mit (bzw. gegen!) sich selbst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;10. Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Erfahrungen mit dem Reden über Anthroposophie bzw. Schulungsweg/Übungen sind eigentlich durchweg schlecht. Lieber halte ich da den Mund (auch eine Übung!). – Natürlich ist es toll, wenn jemand sich interessiert! Da würde ich vielleicht nicht unbedingt Empfehlungen für Übungen aussprechen, aber herzlich gerne auf alle Fragen/Anliegen eingehen, soweit ich vermag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;11. Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, dass es mit den Nebenübungen so ist wie mit allem Lernen und Ringen: Man lernt allein und kämpft mit sich. Aber die Gruppenarbeit schafft eine sehr wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Hilfestellung zu bekommen/geben, Perspektivwechsel zu erfahren und Trost zu spenden/bekommen. Man geht erfrischt und mit neuen Impulsen an die Einzelarbeit zurück.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;12. Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es geht um eine Überwindung der egozentrischen Einengung der eigenen Perspektive: um Befreiung des Denkens, Wollens, Fühlens, eine Verwandlung des Liebens, des Urteilens und der eigenen Einseitigkeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem der Mensch aus der kosmischen Einheit herausgetreten ist, um sich seinerselbst bewusst zu werden, kann er nun verwandelt aus seiner Abkapselung in den Kosmos zurückkehren. Die Nebenübungen sind ein Weg, an dieser Verwandlung zu arbeiten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sebastian H., 29. Mai 2023&#039;&#039;&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Stefan für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan M. Stimme.jpg|thumb|250px|Stefan M.]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich möchte hier über meine Erfahrungen während der 4. Staffel der Nebenübungen schreiben. Das Besondere für mich war im Grunde, dass mir im wöchentlichen Gespräch mit den anderen Teilnehmern der Gruppe, erst so richtig meine innere Einstellung zu den einzelnen Übungen und meine wahren Erfolge bzw. auch Misserfolge bewusst wurden. Wenn ich vor der Gruppe über meine Erfahrungen und Erlebnisse gesprochen habe, dann war in mir der Drang wahrheitsgemäß und ungeschönt zu berichten. Durch diesen inneren Drang kam die Wahrheit zum Vorschein, diese wäre ohne die Gruppe im Verborgenen geblieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dies erinnert mich an den Spruch von Rudolf Steiner aus der Vorrede von 1891 der GA 3:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„...Das Resultat dieser Untersuchungen ist, dass die Wahrheit nicht, wie man gewöhnlich annimmt, die ideelle Abspiegelung von irgendeinem Realen ist, sondern ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das überhaupt nirgends existierte, wenn wir es nicht selbst hervorbrächten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen lieben Dank an ganze Gruppe und an dich lieber François für die tolle Organisation.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stefan»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan M., 30. Mai 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Helga K. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Meine Erfahrungen mit der nun bereits 4. Staffel der NÜ wurden durch die harmonischen, einfühlsamen und offenen Teilnehmer nochmal intensiviert und hat mir geholfen, die für mich eher schwierigen Nebenübungen mit neuem Mut weiter zu üben. Ich möchte diese wöchentlichen Treffen auch weiterhin nicht missen, um dranzubleiben und daraus entstandene und entstehende Kontakte aufrecht zu erhalten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga K. 28. Mai 2023&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 3. Staffel [Mai 2022 - Oktober 2022] ==&lt;br /&gt;
[[Datei:yt3.Staffel Die Nebenübungen.jpg|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|Dritte Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Staffel lief für 6 Monate zwischen Mai bis Oktober 2022. Es hatten ca. 40 Menschen teilgenommen, teile Wiederholer, teils neue Gesichter. Es kam auch vor, dass ehemalige Gruppenleiter der Nebenübungen aus der 2. Staffel bei der 3. Staffel als Teilnehmer dabei waren. Das drückt ein Stück weit aus, dass es bei der Rolle der Teilnehmer oder Gruppenleiter weniger um eine Hierarchie geht. Sondern für viele Menschen ist es ein Anliegen, dass überhaupt und grundsätzlich die Nebenübungen gemacht werden, egal in welcher Konstellation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenleiter der 3. Staffel waren Renate, Susanne, Laura &amp;amp; Frank, Candida, Katrin und Christian. Die Vorgenannten machten die Nebenübungen in einem online Format, welches nicht öffentlich war. In Ergänzung dazu gab es eine live Gruppe, welche Wolfgang Peter leitete. Sie fand Mittwochs um 18h statt. Renate und Susanne hatten spezialisierte Formate angeboten. Susanne schrieb hierzu:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Am 2. Mai beginnt die 3. Staffel «Die Nebenübungen». Den aktiven Teilnehmern der 1. und 2. Staffel bieten wir parallel im Rahmen von zwei nicht öffentlichen Kleingruppen eine Möglichkeit an, die 6 Nebenübungen durch den wöchentlichen Erfahrungsaustausch weiter zu vertiefen und sie so allmählich zum festen Bestandteil des bewussten täglichen Erlebens und Handelns werden zu lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Ergänzung der Nebenübungen im Hinblick auf eine immer stärkere Seelenkraft und damit eine immer umfassendere Bewusstheit weist Rudolf Steiner auf die Bedeutung der Rückschau und besonderer Kontemplations- und Meditationsübungen hin, die uns auf unserem Weg zum Lebendigen Denken nachhaltig unterstützen können. Die geplanten Kleingruppen werden von Renate (sonntags von 20:15 bis 21:15 Uhr, ab 1. Mai) bzw. Susanne (montags von 18:00 bis 19:00 Uhr, ab 2. Mai) organisiert. Bei Renate wird neben den Nebenübungen ein Austausch über die Rückschau angeboten, bei Susanne sollen es zusätzlich zu den Nebenübungen in der Gruppe vereinbarte Kontemplations- und Meditationsübungen sein, über die Ich-Botschaften geteilt und diskutiert werden.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Leitung der Kleingruppen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Montags, 18h, Susanne&lt;br /&gt;
*Dienstags, 18h, Frank&lt;br /&gt;
*Mittwochs, 18h live, Wolfgang&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 9h Candida&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 17h Kartin und Christian&lt;br /&gt;
*Sonntags, 20h Renate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 3. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Alle bisherigen Folgen der 3. Staffel im Überblick&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=yp1RemqjNkg 26]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY 21]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=HJetJZJ4eZ0 22]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Fb6QQXPzRyA 23]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=KphjShX0n-s 24]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jDOuU6-ZKeU 25]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=mHuSzS92t2s 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=sIt6RR-Oybg 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lMemCduYhBk 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=YFzZnPMzWyo 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lAMoKJmiuLQ 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=WTJ1oPjMkbk 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=rc8VY7MJc1k 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=fnvrbDSS_MU 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=FbVUON3K10o 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=_OPX8kAsESM 15]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=kixLpv2Ve7Y 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=sAaMB4NtPKI 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=uahPwlmaqSk 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=pX8z06lZ8fE 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=MvxjmPhRyIk 10]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jjVvgW3mEqk 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=3UivLcV7frI 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=loJ1n_-SgQc 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=XRBFKedbCwQ 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=T41dCeqpcJI 5]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ==&lt;br /&gt;
=== Stimme von Christian für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Hi lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als NÜ-Gruppenleiter (zusammen mit Katrin) kann ich feststellen, dass unsere Gruppe gut zusammengewachsen ist, wir achtsam miteinander umgehen, und dass viele anregende Gespräche stattfinden. Das hat sich im Laufe des letzten halben Jahres insgesamt verstärkt. Der Austausch in der Gruppe hat aus meiner Sicht einen &amp;quot;ich-bleibe-dran&amp;quot;-Effekt und führt durch die wachsende Vertrautheit zu immer mehr Offenheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich persönlich war im letzten Halbjahr die Arbeit am Denken, Fühlen und Wollen durch die NÜs sehr hilfreich - ein guter Begleiter durch die turbulenten Zeiten. Mit ist nicht immer klar, welchen Anteil die NÜs selber an meiner Entwicklung haben, bzw. was mich auch durch andere Impulse wachsen lässt - letztendlich wird es alles zusammen sein, was mich voranbringt. Ich hatte bezüglich der NÜs auch eine Reihe von Tiefpunkten im letzten Halbjahr, konnte aber durch den &amp;quot;weight-watcher-Effekt&amp;quot; der Gruppe immer wieder auch aufstehen und weitermachen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich freue mich auf die 4. Staffel!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Christian»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian, 9. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Gabi für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diese 3.Staffel war meine 1. Davor dachte ich immer wieder: Nichts leichter als diese einfachen Übungen! Aber, wie begonnen so auch wieder beendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So holte ich mir euer Angebot der Wegbegleitung und nun kann ich sagen: Ich bin auf dem Weg. „Schöpfen aus dem Nichts“, sagte einmal Wolfgang in seinem Vortrag. Liest man Vorträge von Rudolf Steiner, dann wird einem ein großer Kosmos über den Erkenntnisweg, über die geistige Welt eröffnet. Liest man von ihm über die sog. Nebenübungen, muss man sich diesen Kosmos selbst erschließen. Oh je!! Ein regelrechtes Ringen mit sich und den Übungen und überhaupt beginnt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ist der verheißene Kosmos? Wo stehe/ stand ich, wo ist der Weg? Wer bin ich überhaupt? Woraus schöpfe ich? Ja, die Selbsterkenntnis, die macht zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Glück gabs die wunderbare Gruppe mit Candida. Sie motivierte, sie eröffnete Zugänge, Erkenntnisse – auch und vor allem über sich selbst. Und dann, allmählich, war da ganz zart eine Ahnung von diesem unbeschreiblichen Kosmos, ja, der doch bereits in einem ist. Und nun die Erkenntnis: Alles ist doch schon da, es muss aber von mir aufgegriffen, aufgeweckt, erworben werden. („Erwirb es, um es zu besitzen!“). Welten tun sich auf. Neue Wege entstehen. Begegnungen und Erfahrungen bekommen eine andere Qualität. Welch ungeahnte Möglichkeiten, nur durch diese wenigen unscheinbaren Übungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für die Wegbegleitung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele A.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele A., 9. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Gabriele für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier mein Bericht zur 3. Staffel der Nebenübungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin sehr froh und dankbar dafür, dass ich mithilfe meiner Nebenübungsgruppe innerhalb eines halben Jahres viele neue Erkenntnisse über diese Seelenübungen aufnehmen konnte und neue Erfahrungen sammeln konnte. Ich fand es sehr erstaunlich, wie schnell wir in der Gruppe miteinander vertraut wurden und welch offener Raum vorhanden war für die Mitteilungen von Erfolgen und Misserfolgen. Wir haben uns sehr stetig, themenorientiert und vertrauensvoll austauschen können, und trotzdem blieb immer Raum für Humorvolles. Der Austausch motivierte mich stets, noch intensiver an die Übungen heranzugehen, auch Dinge auszuprobieren, die die anderen Teilnehmer/innen angeregt hatten. Diese Motivation trug die Woche bis zum nächsten Treffen und hält auch jetzt noch an, auch wenn ich merke, dass ich aufpassen muss, den Fokus auf alle Übungen zu behalten. Ich danke allen lieben Teilnehmerinnen für ihre Offenheit und Zuwendung und besonders auch unserer Moderatorin Candida, dafür, dass sie mit ihrem tiefen Wissen und ihren Erfahrungen den Raum für uns „aufgespannt“ hat. Mir wurde in diesem halben Jahr deutlich, welche Dimension diese Übungen doch haben und dass sie stets neu ergriffen werden wollen. Gut war es auch, einander daran zu erinnern, dass wir die Übungen nicht nur aus eigenem Interesse durchführen, sondern dass sie wichtig sind für die Weiterentwicklung der Welt, für das Intensivieren der Ätherströme und damit eine Voraussetzung dafür darstellen, unser Herzchakra zu beleben (Literaturhinweis: Florin Lowndes, Die Belebung des Herzchakra) . Eine Vision für den weiteren Umgang mit den Nebenübungen: Möglichkeiten schaffen, sie im Berufsumfeld, in diversen Arbeitsgruppen publik zu machen und dort zu praktizieren!?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank, auch für die Einrichtung und Organisation dieses Arbeitsfeldes,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele, 7. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Michaela L. für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaela L. Stimme.jpg|thumb|250px|Michaela L.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ich war Teilnehmerin der 3. Staffel der Nebenübungen in der Gruppe von Candida. Ich hatte wirkliche großes Glück so liebe Menschen kennen lernen zu dürfen. Hier ein Stück weit meine Erfahrungen. Du kannst diese gerne auf &amp;quot;anthro.world&amp;quot; veröffentlichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was also habe ich aus diesem halben Jahr mitgenommen? Ich würde sagen ein Stückchen mehr Selbstvertrauen. Ein bisschen mehr zu mir selber stehen, zu meiner Meinung stehen, mich nicht immer von den  Meinungen anderer Menschen verbiegen lassen, andere Meinungen aber auch gelten zu lassen. Auch ein Stückchen mehr das Annehmen der Gefühle von Wut, Angst und Trauer die in mir wohnen, sie nicht einfach immer nur weg haben zu wollen, oder darin versinken zu wollen, sondern sie schön langsam als wichtigen Teil von mir zu akzeptieren und zu  umarmen. Diese Stückchen sind noch mikroskopisch klein, aber für mich bedeuten sie sehr viel. Ich habe zu den Themen die mich durch die Nebenübungen bewegt haben während des letzten halben Jahres drei Gedichte geschrieben, welche ich auch in der Gruppe vorgelesen habe. Und ich denke ohne die Menschen aus dieser Gruppe wäre es  nicht möglich gewesen sie zu schreiben. Ich möchte Dir diese kurzen Texte gerne schicken.&#039;&#039;  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Zeit&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit ich kenn Dich nicht, wo immer Du auch bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit meist mag ich Dich auch nicht, weil Du so schnell und eilig bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit warum tust Du mir das an, dass ich nicht alles was ich vornehm schaffen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit wenn Du nicht wärst, dann wär mein Leben leicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aber Zeit, für all das kannst Du nichts, es liegt an mir, und trotzdem denke ich, Du Zeit, Du ärgerst mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich es schaffe mit der Zeit, die Zeit als Freund zu sehn, dann vergeb ich ihr all ihr schnelles Vergehen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halte ich die Zeit nicht an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halt ich endlich selber an.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Wut&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus mir da sprechen oft die bösen Geister.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie heißen Wut, Hass, Neid und so weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In solchen Stunden fühl ich mich so eng,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht weit, nicht lieb, nicht nett, einfach nur eiskalt und ohne Mitleid.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich versuche die Kontrolle im Außen zu halten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es geht nicht, alles muss zerfallen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zerrissen, zerbrochen in Scherben lieg ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alles falsch, alles was war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du es endlich begreifen, Kontrolle im Außen, das geht nicht, das muss weichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du die Wut endlich halten können, ohne andere zu verachten und selbst nur Mitleid zu wollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gib Dich ganz und lass alles los.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann kommt die Liebe in Dich, in Dein Herz ganz tief hinein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und schenkt Dir ein reinen Wein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das tut oft weh und ist meist gar nicht leicht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aber tu es, es lohnt sich, nur so wirst Du reich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kraft, die dann waltet in Dir,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sie macht die ganz und offen und voll mit Liebe dafür.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Keine Enge mit Wut gefüllt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Schmerz der voll Liebe Dir den Tag verschönt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erst dann bist Du erfüllt vom richtigen Geist,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Wahr, Schön und Gut jetzt heißt.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;ICH&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn kein Ausweg mehr gefunden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann tue nichts, sei einfach still.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hörst Du, dass ICH da bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich geschaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich so liebt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der alles für Dich gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sei ganz still, dann hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und aus der Stille kommt die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die aus dem Krieg den Frieden schafft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie bäumt sich auf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellt sich vor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie holt das Licht aus tiefster Finsternis hervor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann aber hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann bist Du wie ICH.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank, dass es diese Möglichkeit der Gruppenarbeit gibt. Dankeschön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schöne Grüße aus Österreich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela aus Österreich, 28. Oktober 2022&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Candida für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Candida.jpg|thumb|250px|Candida]]&#039;&#039;«Meine Reise mit den Nebenübungen als Teilnehmerin der 2. Staffel ging nun weiter in der 3. Staffel als Gruppenleiterin. Wir waren sechs Teilnehmer und sind das ganze halbe Jahr zusammengeblieben. Schnell stellte sich eine Atmosphäre der Wärme, der Offenheit und Herzlichkeit ein. Dadurch war das Vertrauen sich zu öffnen mit konkreten Alltagsbeispielen sehr groß.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ich sehr schön fand war, dass die Ich-Botschaften immer wieder durch die Teilnehmer mit Rückfragen bereichert wurden. Dadurch bekamen die Erfahrungen mehr Tiefe und mehr Weite, weil von verschiedenen Perspektiven darauf geschaut wurde. Es war ein achtsames Fragen, dadurch wurde die Ich-Botschaft desjenigen der gerade erzählt hat nicht verwässert, sondern die Kraft blieb bei ihm. Es war dadurch ein sehr empathisches Geben und Nehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was sich bei mir durch das gemeinsame Üben in der Gruppe verändert hat:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es waren die unterschiedlichen Erfahrungen und Herangehensweisen der Anderen, die meinen Horizont geweitet haben. Es ist tatsächlich so, dass ich dadurch alle Nebenübungen nochmal wie neu erlebt habe.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Durch die 1. Nebenübung, die Gedankenkontrolle, ist die Wachsamkeit in mir gewachsen, wie schnell es im Alltag geschieht, dass ich mich denken lasse, bzw. dem überlasse, was da gerade an Gedanken in mich hineinkommt. Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass ich selbst die Verantwortung für meine Gedanken tragen will, das hat sich in mir verfestigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der 3. Nebenübung, der Gefühlkontrolle hat der gemeinsame Austausch, der durchaus auch mal humorvoll war, mir sehr geholfen, nicht zu verzweifeln, wenn es wieder mal nicht geklappt hat, in einer hitzigen Alltags-Situation die Kontrolle über meine Emotionen zu halten. Das Motto – einfach nächstes Mal besser machen – half dabei sehr. Auch der Satz den Wolfgang in einem seiner Vorträge gesagt hat: „Ich ergreife die Emotion als Werkzeug, nicht die Emotion ergreift mich“, hat uns im gemeinsamen Erfahrungsaustausch die Erkenntnis gebracht, dass Emotionen an sich nichts Schlechtes sind, dass es nur darum geht, dass ich lerne selbst zu bestimmen, wie und wann ich sie einsetze.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Was sich in diesem halben Jahr durch die Nebenübungen tatsächlich wie ein kleiner Keim in mich gelegt hat, ist eine neuartige Präsenz. Und zwar erlebe ich es im Alltag, dass meine Beobachtung klarer und wacher geworden ist. Dass ich mich in einer schwierigen Situation wie kurz herausnehmen kann und von außen drauf schauen kann. Ich denke die 5. Nebenübung, die Unvoreingenommenheit…, ist mir hier eine große Hilfe, denn ich lerne dadurch nicht vorschnell ein Urteil zu denken, sondern mich zurückzunehmen und offen zu bleiben, und dazu brauche ich innere Präsenz.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben bei unseren Treffen außer zu Anfang den Wochenspruch zum Schluss auch immer einen besonderen Abschluss-Spruch vorgelesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der letzte war aus den Anthroposophischen Leitsätzen von Rudolf Steiner GA 26, und drückte aus, auf welchem Wege wir uns gemeinsam befinden. Der Leitsatz hat unsere Gefühle gegenüber der Anthroposophie sehr berührt, weil wir genau dieses Bedürfnis von dem Rudolf Steiner spricht in uns spüren. Es ist gleich der 1. Leitsatz:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Befriedigung gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;suchen muss. Anthroposophen können daher nur Menschen sein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich wunderbare Menschen durch die Gruppe kennenlernen durfte, obwohl wir uns alle nicht persönlich kennen, ist eine Gemeinschaft entstanden die mich sehr, sehr bereichert hat. Deshalb danke an Gabriele, an Gabi, an Michaela, an Lina und an Nana.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Candida»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida S., 3. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Elke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Elke J..jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Elke Jurasszovich&#039;&#039;]]&#039;&#039;«Woche 1-4, Mai 2022, Gedankenkontrolle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da ist zunächst der konzentrierte Blick auf den selbst gewählten Gegenstand. Der ständige Versuch, Gedanken draußen zu halten, die gerade dann einstürmen, wenn man sie nicht dabei haben will. Mit der Zeit geht das immer besser. Ich benütze diese Art der Kontrolle schon länger vor dem Einschlafen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Konzentration geht allmählich über in einen wohligen Zustand der reinen Wahrnehmung. Ich nehme alle Sinneswahrnehmungen im Außen wahr und verschmelze damit. Der Gegenstand löst sich ebenfalls auf und ich bin reine Wahrnehmung. Eine einzige Antenne, die mit der Umgebung verschmilzt. Dabei versuche ich, den Kontakt zur Erde nicht zu verlieren, indem ich meinen Körper fühle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Allmählich spüre ich, dass das in eine Sackgasse führt. Es ist zwar ein angenehmer Zustand, aber er gibt keine Antwort auf Fragen, die die Seele stellt. Sie möchte wissen: Was ist dahinter? Wo ist der Sinn?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also wieder zurück zur Betrachtung des Gegenstandes. Was auffällt, ist eine Bewegung des Geistes von der Konzentration zur Ablenkung durch den Gedankenstrom. Also wieder retour zum Gegenstand. In diesem Hin-und Her liegt ein Moment der Achtsamkeit, um den es geht. Er ist ganz kurz, enthüllt aber für mich bis jetzt die wichtigste Erkenntnis: Erkennen, was ist und meinem Willen gemäß zu meiner Tätigkeit zurückkehren. Immer wieder erneut darauf einlassen, weil ich es will. Das eigene Denken beobachten. Dabei werden der Wille und die Achtsamkeit gestärkt.»&#039;&#039;Elke J., Mai 2022&lt;br /&gt;
== Die 2. Staffel 2 [Oktober 2021 - April 2022] ==&lt;br /&gt;
Die Staffel 2 wurde nicht live übertragen. Es gab mit Renate, Laura, Christoph, Susanne und Anita 5 Gruppenleiter, welche jeweils 5 bis 8 Teilnehmer hatten. Die 2. Staffel stand somit nicht unter der direkten Leitung von Wolfgang Peter. Hingegen trafen wir uns regelmäßig zu (sinngemäß) Supervisionstreffen, in denen besondere Anliegen geklärt werden konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» (Oktober 2021 - April 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Adriana für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin “jung” in der Anthroposophie, obwohl ich in einem Haus aufgewachsen bin, wo mein Vater ein Anthroposphe war und sein ganzes Leben der Anthroposophie gewidmet hat, und meine Kindheit damit geprägt war. Ich habe es abgelehnt! Aber verschiedene Konzepte, Verhaltensweisen, Denkweisen sind in mir geblieben. Ich bin wieder dazugekommen, in Kontakt zu Anthroposophen, vor ungefähr 2 ½ Jahren. Intensiver habe ich begonnen während der Pandemie. Die Nebenübungen habe ich 2 Mal alleine begonnen, aber habe diese nie zu Ende gebracht. Ich hatte keine Motivation und Unterstützung weiter alleine zu machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da bin ich in der 2-ten Staffel der Nebenübungen, durch meine Schwester, hereingekommen. Und fand einen Raum zum Praktizieren. Nicht nur einen Raum, sondern auch Unterstützung und Geborgenheit. Ich danke für die Aufnahme in der Gruppe. Da habe ich festgestellt dass ich 2 Hindernisse habe:-	Die deutsche Sprache-	Die spezifischen Begriffe.&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die erste Nebenübung :&#039;&#039;&#039; Gedankenkontrolle – am Anfang war es eine Katastrophe, aber durch die Gespräche sowohl in der Gruppe als auch bei den Treffen mit Wolfgang, durch den Austausch von Erlebnissen, Erfahrungen, Vorgehensweise von den anderen Mitwanderer in diesen Erlebnissen der Nebenübungen und das tägliche Üben, wurde es immer besser. So dass es jetzt täglich, fast immer, morgens läuft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die zweite Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Initiative des Willens – Der Start hat lange gedauert. Am Anfang war es so, dass ich mich überhaupt nicht erinnert habe an die 2 Zeiten an denen ich mir vorgenommen habe eine Aktion durchzuführen. Dann habe ich mir die Uhr eingestellt um mich zu erinnern. Und sie klingelte als ich im Auto war und ich wusste nicht warum sie klingelt. Bei einer Sprechstunde hat jemand gesagt (leider weiss ich nicht mehr wer) dass er sich in der Früh Termine setzt. Ich habe mir auch morgens Termine gesetzt und so wurde es immer besser so dass ich immer öfters beide Termine eingehlten habe und immer seltener diese vergessen habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die dritte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gelassenheit gegenüber Lust und Leid&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die vierte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Positivität&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die fünfte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Unbefangenheit in der Auffassung des Lebens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die letzten 3 Übungen brauchen eine tägliche Beobachtung, eine tägliche innere Analyse und sind immer mehr Bestandteil meines Lebens geworden. Ich bin zur Erkenntnis gekommen dass Stärkung des Willens sehr notwendig ist. Wille die Gedankenkontrolle durchzuführen, Wille die Aktionen nicht zu vergessen und zu praktizieren, &#039;&#039; Wille alle Nebenübungen Teil meines Lebens zu machen und mich permanent beobachten und analysieren. Stärkung des Willens insbesondere um diese konsequent zu üben, zu erleben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die sechste Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gleichgewicht der Seele, habe ich nur begonnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch das Praktizieren der Nebenübungen habe ich festgestellt, dass ich immer bewusster geworden bin was um mich geschieht, wie ich Sachen angehe, wie ich die Personen mit denen ich in Kontakt komme anders betrachte und viel toleranter bin. Es ist mir klar - ich muss dranbleiben, weiter durchhalten und üben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bei der ersten und zweiten Übung habe ich von Anfang an die Ätherströme am Ende der Übungen auf mich wirken lassen. Nicht immer aber fast immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei den anderen Übungen leider weniger. Bei der Anregung von S. habe ich versucht diese selbstständig zu praktizieren. Aber da ist noch viel Raum zur Verbesserung. Aber dranbleiben, manchmal klappt es, manchmal nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adriana&lt;br /&gt;
=== Stimme von Frank für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hallo ihr Lieben! Jetzt habe ich so tapfer kaum ein Termin verpasst und ausgerechnet gestern hat es bei mir nicht geklappt. Daher möchte ich mich hiermit für die wunderschöne Zeit mit Euch bedanken. Die Vorstellung, dass das, was wir im letzten halben Jahr für uns selbst und für die geistige Welt getan haben, jetzt im Weltenäther wirkt, fasziniert mich. Vielleicht geht es Euch genauso? Möglicherweise gelingt es uns ja gelegentlich, den Kontakt aufrechtzuhalten? Freue mich jedenfalls über jede Mail die ich von Euch erhalte - natürlich geht ein Anruf auch ;-). Wenn es Euch recht ist, werdet ihr gelegentlich auch von mir was lesen... Herzliche Grüße, Frank&amp;quot;&#039;&#039;Frank&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anita für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ein herzliches Hallo an F. und C., die am Mittwoch nicht dabei sein konnten und an alle lieben Nebenübende, wir haben ein interessantes halbes Jahr miteinander erlebt in einem erkenntnisreichen, offenen und lebendigen Austausch miteinander. Durch die vielen Beiträge in Form von Gebeten,  Zitaten  und Sprüchen wurde unser Treffen jedes Mal zusätzlich bereichert und im Erkenntnisgewinn erweitert. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle. Ein Dank auch an François, der dies alles eingefädelt und ermöglicht hat. Auch bei Euch allen möchte ich mich nochmal herzlich dafür bedanken, dass unsere Gruppe in meiner langen Abwesenheit so wunderbar weiter bestanden ist, von Euch weiter geführt wurde und jeder Verantwortung in seiner individuellen Art dazu eingebracht hat. Ich war zutiefst berührt und beeindruckt, welche Entwicklung sich in dieser Zeit offenbart hat. Wir haben am vergangenen Mittwoch spontan beschlossen, dass wir uns in einem halben Jahr, am xy. September um 18 Uhr wieder miteinander treffen wollen. Ich werde rechtzeitig den &amp;quot;Raum&amp;quot; abklären und die Zugangsdaten übermitteln. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;herzlichst Anita&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anita &lt;br /&gt;
=== Stimme von Candida für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Candida.jpg|thumb|250px|Candida]]&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Meine Reise-Erfahrungen mit der Nebenübungsgruppe über ein halbes Jahr – Ziel offen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Gepäck hatte ich nur meine bisherigen Erfahrungen mit dem Üben der 6 Nebenübungen und ein paar Schriften von Rudolf Steiner, in denen er eine Beschreibung und eine Art Anleitung über das praktische Üben gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim ersten gemeinsamen Kennenlernen, (wir waren zunächst 10, zum Schluss noch 8 Teilnehmer), war für mich schon spürbar, wie unterschiedlich wir sind. Es war am Anfang noch einiger Bedarf da, wie die erste Übung tatsächlich gemeint ist und gemacht werden sollte. Langsam lösten wir uns von einem „nur so wird es gemacht“ und fingen an zu erkennen, dass jeder seine eigene Herangehensweise hat und haben soll. Jeder sozusagen seine Ich-Botschaften ohne Bewertung sagen kann. Dadurch wurden die Treffen lebendiger und freier. Mir schien dabei sehr wichtig, dass immer im Focus sein sollte, dass es um die entsprechende Nebenübung geht und nicht vermischt werden sollte mit irgendwelchen anderen Meditations-Formaten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Unterschied zwischen dem Üben alleine und jetzt üben mit einer Gruppe, war doch sehr deutlich. Beim alleine Üben ohne Austausch stagnierte die Erfahrung irgendwann bei mir. Durch den Gruppenaustausch kamen immer wieder neue Aspekte dazu, neue Sichtweisen und Anregungen. Auch der Austausch über Misserfolge brachte mir jedes Mal einen Schub.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein wichtiger Pluspunkt ist die Motivation. Zusätzlich zur eigenen, inneren Motivation kam jetzt noch eine äußere Motivation dazu, alleine dadurch, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was ich in der Gruppe an Erfahrungen berichten soll. Dadurch wurden mir meine eigenen Erfahrungen viel bewusster. Auch wurde mir meine eigene Veränderung während dieses halben Jahres bewusster. Ging ich früher eher sachlich und diszipliniert z.B. an die erste Nebenübung, so stellte sich eine neue respektvolle Haltung gegenüber der Übung ein, weil sich tief in mir ein Gefühl entwickelt hat von einer Art Ehrfurcht gegenüber den Übungen. So z.B. bei der dritten Nebenübung „Gleichmut der Gefühle“. Mir meiner eigenen Emotionen bewusst zu werden und vor allem zu erkennen, ob es jetzt „wesentlich“ ist, diese nach außen zu bringen und mich dadurch zu verlieren oder sie in mir zu behalten und daraus Kraft zu schöpfen. Das war eine eindrucksvolle starke Erfahrung, die sich in mich eingewebt hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wichtig scheint mir allerdings zu sein, dass der Rahmen „Nebenübungen“ doch möglichst eingehalten werden sollte, denn sonst verliert sich die Gruppe in allen möglichen Themenbereichen. Es darf und soll ja aus dem Alltag berichtet werden, aber immer mit Bezug auf die Nebenübungen. Wenn dieses geschieht, dann sind solche Gruppen wirklich eine absolute Bereicherung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Üben mit einer Gruppe ist für mich auf jeden Fall eine wunderbare Ergänzung auf dem oft einsamen und holprigen geistigen Schulungs-Weg. Denn die Reise geht ja weiter. Die Nebenübungen sind Teil meines Lebens geworden, das wurde auch durch das gemeinsame Üben mit der Gruppe für mich noch sehr viel deutlicher.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein großes Dankeschön an die Initiatoren, die es möglich machten, dass solche Übungsgruppen entstehen konnten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Candida&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida&lt;br /&gt;
=== Stimme von Helga für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;meine Erfahrungen in der Staffel mit xy würde ich so zusammenfassen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir hatten eine sehr schöne, harmonische Gruppe und durch oft sehr persönliche Erfahrungen - auch solche, die vermutlich durch das Üben entstanden sind - sind wir uns  näher gekommen und vertrauter geworden. Vor allem durch so manches Scheitern bei den Übungen bekam ich dann wieder die Gewissheit, nicht alleine damit zu sein und die Geduld nicht zu verlieren, sondern bis zum nächsten Treffen so gut es ging, weiter zu machen. Erstaunlich war für mich auch, wie unterschiedlich jeweils die Erfolge und das Scheitern ist, vor allem bei der ersten und zweiten Übung, was ich für mich selber noch nicht klären konnte, woran das liegt. Aber ich hoffe, im Laufe der 2. Staffel einen Ausgleich zu finden bzw. die eher beschwerliche Übung stärken zu können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ich weiß jetzt nicht, ob meine Ausführungen in Deinem Sinne sind - unter meinem Namen Helga kannst Du das gerne veröffentlichen.&lt;br /&gt;
Ich wünsche Dir eine tiefgehende und schöne Osterzeit und ich bin gespannt, wie und mit wem die 2. Staffel weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße, Helga»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ruth für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Durchführung der Willensübung, gab und gibt es wiederholt einen Blick auf die Uhr, zu eigentlich dem richtigen Zeitpunkt, doch es sind noch wenige Minuten bis zum exakten Timing der gewollten Handlung. Dieser kurze Moment der überbrückt werden soll, um die Übung pünktlich ausführen zu können, wird von mir gern mit einer alltäglichen Beschäftigung genutzt. Es entschwindet mir dabei die Konzentration immer wieder einmal zu leicht, die Zeit verstreicht zu schnell und ein erneuter Impuls für die Ausführung der Willensübung kommt erst wieder circa eine halbe Stunde später.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willens-Übung soll mehrmals am Tag ausgeführt werden, wobei man immer die gleiche Tätigkeit oder auch verschiedene Handhabungen ausführen kann. – Bei der Denk- und Konzentrationsübung schwirren eine Anzahl von ungewollten Gedanken durch den Kopf, die es zu bannen gilt. Es ist für die Gedankenübung wichtig eine Art gedankliches Vakuum aufzubauen, um die Gedankenschwärme abzuhalten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war interessant mitzuerleben wie es allen Teilnehmer/-innen mit den Nebenübungen ergeht und wie auf unterschiedlichste Weise jeder/ jede mit den Nebenübungen umzugehen lernte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war sehr gewinnbringend selbst Gehör zu finden und von anderen Anregungen zu bekommen, die helfen reflektierend den eigenen Weg besser weitergehen zu können.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sich gemeinsam eine anthroposophische Frage zu stellen und auf diese mit den verschiedenen Sicht- und Herangehensweisen eine Antwort zu finden, gab mir ein tieferes Verständnis der R. Steiner Texte (z.B. „Die Philosophie der Freiheit“).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich motivierte es auch in der Gruppe aufgefangen zu sein mit den eigenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der sogenannten „richtigen“ Ausübungsmethode der einzelnen Nebenübungs-Aufgaben, und auch mitzuerleben was sich bei anderen in ähnlicher oder unterschiedlicher Weise für Fragen oder Schwierigkeiten einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr aufbauend die Wichtigkeit der Übungen zu erkennen, und zu sehen, dass ich Erfahrungen mit anderen Menschen teilen kann, die auch mit ernsthaftem, unermüdlichen Einsatz diese Aufgaben verfolgen wollen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich stärkte, meine Begeisterung mit anderen zu teilen wenn eine Aufgabe gut gelungen ist, an den erfreulichen Botschaften der Kolleginnen/Kollegen Anteil zu nehmen, und in den unterschiedlichsten Geschichten zu hören, wie es in den konkreten Lebenssituationen unterstützend war diese Übungen anzuwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr schön ein vertrauensvolles Zusammenwachsen mitzuerleben, und über die Zeit eines halben Jahres zu bemerken wie bei jedem/jeder Einzelnen von uns sich kleinere oder größere erkennbare Wirkungen der Nebenübungen einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Selbst wenn ich zu Beginn eines Treffens das Gefühl hatte eigentliche nichts wirklich Berichtenswertes mitteilen zu können, so ergab es sich immer wieder, dass ich durch Aussagen anderer, mich an ein selbst zunächst nicht wahrgenommenes, nur in der Rückschau erkennbares, ähnliches Erlebnis erinnern konnte. Ohne das gemeinsame Gespräch wäre dieses Vorkommnis vermutlich nicht ins eigene Bewusstsein vorgedrungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willensübung gelingt mir nur sehr langsam besser. Es gibt Tage an denen diese Übung optimal wie gewollt abläuft und es gibt Tage, und das sind eindeutig die häufigeren, an denen ich den Zeitpunkt nur mit einer halben oder ganzen Stunde Verspätung schaffe. In sehr, sehr seltenen Ausnahmen vergesse ich sogar einen der drei täglichen Zeitpunkte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Gedankenübung kommen phasenweise immer wieder Gedankenschwärme, denen mein Wille nicht gut Stand halten kann, sodass ich mehrere Anläufe brauche um die gewünschte Konzentration zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es gelingt mir immer besser anderen Personen offen zu begegnen, ihnen zuzuhören, sie in ihrer eigenen Art wahrzunehmen und ihnen ohne eigene Vorbehalte zu begegnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In Diskussionen versuche ich zu unangenehmen, negativen Sachlagen auch einen gegenteiligen, positiven Gesichtspunkt aufzufinden und ins Gespräch einzubringen. Auch wenn es manchmal schwierig ist diesen Aspekte zu formulieren, zumindest in diesem Moment.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Auch Geduld zu üben probiere ich mit mehr Bewusstheit. Das gelingt nicht immer, doch auch schon das Bemühen zählt für mich. Ich versuche auch mir selbst gegenüber geduldiger zu sein und gelassener zu bleiben. Ich bin bestrebt auf meinen Entwicklungsweg mit den Nebenübungen mich nicht mit Selbstverurteilungen zu bestrafen wenn eine Übung nicht so gelingen will wie ich mir das vorstelle, sondern mich selbst anzunehmen mit meinen heutigen Fehlschlägen, mir Mut zu machen und in aller Ernsthaftigkeit zu sagen: Ich gehe den Weg weiter und wenn es noch nicht so gut gelingen will, dann ist das heute einfach so und ich verfolge meinen Übungsweg konsequent weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Eine der ersten Aussage, die sich auf die Wahl eines natürlich geformten Steines, als Betrachtungsobjekt für die erste Übung bezogen hat, war die Anregung: besser einen von Menschen gemachten Gegenstand für die Konzentrations- und Denkübung heranzuziehen. Für mich war genau dieser unterschiedliche Aspekt so interessant, dass ich die nächste Denkübung mit einer kurz aufeinander folgenden Betrachtung zweier Dinge, einem natürlich geformten Stein und einer Münze im Vergleich durchgeführte. Der Stein zeigte sich mir sympathisch, in einer mystischen Weise, lebendig-warm, und doch dicht und undurchdringlich, mit dem Einschluss einer gesichtsförmigen Zeichnung, wie ein großes Naturgeheimnis. Die Münze war im Vergleich hochintelligent durchdacht, fein graviert, mit viel Kenntnis ausgearbeitet, mit raffiniert erdachten Maschinen hergestellt. Dieses einzelne Geldstück zeigte sich mir in einem kurzen Moment, als Ergebnis, das der gesamten Entwicklung unserer abendländischen Kultur bedurfte. Und die bewusste Wahrnehmung dieser Bedingungen zur Formgebung der Münze war nur durch den vergleichenden Kontrast zur ersten Betrachtung auf das natürlich Geformte möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Willentlich denken heisst, nicht den Gegenstand sprechen lassen wie beim „Goetheanischen Denken“, sondern selbst einen Denkinhalt, eine Perspektive, einen Aspekt auswählen um bewusst nur diesen Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Gedankenübung, sollte auch die erste Übung am Tag sein und immer zu einer ähnlicher Zeit ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Je größer der Widerstand, die Überwindung oder die Langeweile ist, die sich bei der/dem Ausübenden einstellt, umso wirksamer ist Nebenübung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der dritten Gleichmut-Übung ist es wichtig die Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern diese zuzulassen und gleichzeitig in der eigenen Mitte zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Positivitäts-Übung gibt es eine Steigerung zur 3. Übung, es braucht mehr als gleichmütig in der eigenen Mitte zu bleiben, es soll zusätzlich ein positiver Aspekt einer unangenehmen Sache erforscht werden. Es geht darum kreativ zu schöpfen, bewusst etwas Schönes aufzufinden, um dieses wie aus dem Nichts heraus mit der eigenen, subjektiven Wahrnehmung zu beleben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Das Denken ist außerhalb unseres Gehirns, ja unseres Körpers und das Funktionieren des Denken hat mit den verschiedenen Leibern des Menschen zu tun: dem Bildekräfte-Leib (Äther-Leib), dem physischer Leib, dem Astral-Leib und dem Ich.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In unserer Online-Nebenübung-Kleingruppe haben wir einander aufmerksam zugehört, und einen respektvollen Umgang gepflegt. Es gab eine stabile Kerngruppe und wechselnde Teilnehmer, die den Ablauf der Staffel immer wieder neu aufgefrischt haben, was auch den Erfahrungsaustausch belebt und erweitert hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wir haben uns gemeinsam tiefergehend mit Fragen beschäftigt, die sich aus den aktuellen Wochensprüchen und aus den Theorien bzw. den Texten von Rudolf Steiner im Zusammenhang mit dem Übungsweg ergeben haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herangehensweisen an die Selbsterziehung der Gruppenmitglieder war deutlich verschieden, was auch aufgezeigte wie persönlich gefärbt diese Übungen ausfallen können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich war ein Anfänger bevor ich in die Online-Nebenübung-Kleingruppe im Oktober 2021 eingestiegen bin. Jetzt schöpfe ich aus der Erfahrung von einem halben Jahr Übungszeit, die ich gemeinsam mit meinen Gruppen-Kollegen und -Kolleginnen aus der 2. Nebenübungs-Staffel gesammelt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Meine Erwartungen waren zu Beginn der Teilnahme in den Nebenübung-Meetings primär darauf ausgelegt mich mit anderen anthroposophisch interessieren Menschen auszutauschen, da ich in meinem näheren Lebensumfeld derzeit keine anthroposophisch interessierten Personen kenne.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Da ich die Nebenübungen nun schon seit einem halben Jahr ausübe und diese mich in meinem täglichen Leben schon spürbar unterstützen, möchte ich die Übungen weiter ausüben. Auch an einer weiteren Teilnahme einer neuen Nebenübung-Staffel bin ich interessiert, da es für mich eine bereichernde und schöne Erfahrung war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich glaube, es gibt keinen Typ Mensch, für den diese gemeinschaftliche Auseinandersetzung nicht geeignet wäre. Die einzige Bedingung, die daran geknüpft ist diese Nebenübungen anzugehen, ist diesen Übungsweg auch zu wollen und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben bewusst, aktiv anzugehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich habe außenstehenden Personen schon davon erzählt. Ich möchte jedoch niemanden überreden, es soll ja der Antrieb dazu von jedem Einzelnen selbst kommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der fruchtbarste Impuls dieser Gruppenarbeit ist der direkte Austausch, in dem spontan zu Fragestellungen, diversen Unsicherheiten und gemeinsamen Erfahrungen verschiedene Gesichtspunkte aktuell erörtert werden können. Das gibt jedem/jeder Einzelnen einen reichen Schatz an diversen Sichtweisen und Einsichten, die helfen die eigene Herangehensweise zu hinterfragen und auch früher oder später den eigenen, individuellen, besten Übungsweg zu finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die 6 Nebenübungen von Rudolf Steiner sind geeignet für eine Selbsterziehung, als ein Angebot für individuelle Erfahrungen und Entwicklung auf Basis von bewusstem Denken, Fühlen und Wollen. Diese Form der Selbsterziehung ist zwar an bestimmte, vorgegebene Eckpunkte geknüpft, wie: die tägliche Ausübung, die Einhaltung einer bestimmten Abfolge und auch die einzuhaltenden, selbst festgelegten Zeitpunkte, doch es gibt für jeden subjektiv zu entscheidende, freibleibende Möglichkeiten in der Herangehensweise.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Diese Übungen zeigen einem selbst auf, welche besonderen Eigenheiten bzw. Schwierigkeiten man als Aufgabe zu überwinden hat und welche Veränderungen als mögliches, individuelles Potential vor einem liegen und darauf warten ausgereift zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Für einen Zeitraum von etwa einem Monat soll zunächst nur mit der ersten, der Denk- und Konzentrationsübung begonnen werden. Es geht darum, für den Zeitraum von circa fünf Minuten mit der Betrachtung eines einfachen Gegenstands, der gleichbleibend oder wechselnd sein kann, sich seines Denkens bewusst zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die willentlichen Gedanken sollten sich ausschließlich auf den gewählten Gegenstand beziehen. Diese können beispielsweise mit dem Material, dem Aussehen, der Herstellung, oder mit der Verwendung, etc. zu tun haben. Die Schwierigkeit liegt darin keine anderen, ungewollten Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Im zweiten Monat, folgt die Willensübung, bei dieser wird täglich zu einem selbst gewählten und festgesetzten Zeitpunkt eine einfache Handlung ausgeübt. Diese Tätigkeit soll sich von sonstigen, im Alltag notwendigen Handgriffen deutlich unterscheiden, sodass sich keine andere, unwillentliche Zweckmäßigkeit in die Übung unbewusst herein spielen kann. Dieses Tun kann mehrmals über den Tag verteilt, zu vorher selbst festgesetzten Zeitpunkten ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die dritte Übung der Gelassenheit bezieht sich auf das eigene Fühlen. Es sollen, die auf einen zukommenden, oder selbst erzeugten schlechten, negativen oder auch überschwänglich positiven Gefühle bewusst durchlebt und nicht verdrängt werden. Dabei geht es darum diesem Fühlen mit Gleichmut zu begegnen, indem man sich nicht selbst in den eigenen Emotionen verliert, sondern gelassen wahrnehmend handeln kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ab dem vierten Monat kommt die Positivitäts-Übung dazu, die einen auffordert Hässliches, Böses, Unangenehmes oder Grausliches – alles was negativ auf einen zukommt immer aus einer zweiten Perspektive anzusehen. Denn es gibt nichts Schlechtes was nicht auch eine gute Seite hat. Dabei soll, ein zunächst nicht offensichtlicher, positiver Aspekt in einer negativen Situation gesucht, aufgefunden und in den Fokus gestellt werden und sei es nur ein schönes, scheinbar nebensächliches, kleines Detail.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In einer weiteren, fünften Unbefangenheits-Übung geht es darum keine Vorurteile zu pflegen. Allen Menschen und Situationen möglichst ohne Vorbehalte zu begegnen, auch wenn Sachlagen oder Aussagen auf einen zukommen, die zunächst unglaubwürdig erscheinen. Diese erwartende Haltung hilft uns, die eigene, Begrenztheit in der Wahrnehmung zu erkennen, uns nicht selbst, in der eigenen Subjektivität abzuschließen, sondern uns zu öffnen um neue ungewohnte Denkweisen und Erkenntnisse zu gewinnen und damit den eigenen Wahrnehmungshorizont zu erweitern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die sechste Harmonisierungs-Übung besteht darin alle diese bereits genannten Übungen gemeinsam auszuführen und dadurch die eigene Haltung und das eigene Handeln zu formen. Die Übungen sind in einer vorgegeben Reihenfolge zu erbringen und helfen einem gelassener und bewusster agierend den Aufgaben des täglichen Lebens zu begegnen.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ruth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Rainer für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier ein paar spontane Gedanken zum letzten Halbjahr:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zur Gruppe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Extrem hilfreich war der Gruppeneffekt. Ohne den wäre ich sehr wahrscheinlich irgendwann abgeschmiert. Die Gruppe war eine super Stütze, dran zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Außerdem habe ich durch die anderen auch viel Inspiration bekommen für meine Übungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Überhaupt: darüber mit anderen zu reden ist das Beste, was man machen kann, um sich selber klar zu werden, was eigentlich passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zu den NÜ:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es fällt mir schwer zu sagen, was sich bei mir speziell durch die Übungen verändert hat. Die letzte zwei Jahre waren ja extrem herausfordernd und haben sowieso viel Veränderung gebracht, meine spirituellen Ambitionen geboostert und mir täglich viel innere Arbeit abverlangt. Gleichmütig, positiv und offen zu bleiben sehe ich sowieso als &amp;quot;Standard&amp;quot; für ein Überleben in diesen Zeiten an, auch ohne die NÜ.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Am deutlichsten kann ich die 1. und 2. NÜ für mich beurteilen. Die 1. NÜ ist eine wunderbare Konzentrationsübung, bei der ich nicht nur mehr innere Ruhe gefunden habe, sondern auch oft viel Spaß hatte bei der Erforschung der Gegenstände. Die 2. NÜ hat bei mir am schlechtesten geklappt und zeigt mir, dass ich hier noch viel lernen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt glaube ich, dass ein halbes Jahr NÜ zu kurz ist, um sie wirklich beurteilen zu können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ausblick:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt beurteile ich die NÜ als wirklich wichtig, um einen spirituellen Weg zu gehen. Sie helfen bei der eigentlichen Meditation, klarer und bewusster zu werden. Daher mache ich  gerne weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße, Rainer&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer&lt;br /&gt;
=== Stimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
== Die 1. Staffel [Februar 2021 - Juli 2021] ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|Erste NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
Jeden Durchgang mit einer Dauer von ca. 6 Monaten bezeichnen wir als &amp;quot;Staffel&amp;quot;. Die 1. Staffel fand unter der Leitung von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] live in youtube statt. Wolfgang &amp;quot;lebt&amp;quot; mit den Nebenübungen, praktiziert sie täglich, und das schon seit einigen Jahrzehnten. Das, aber auch seine freundliche und freilassend leichte Art, prägen die vertrauensvolle Atmosphäre dieser online-Treffen und motivieren Teilnehmer die Dinge nicht zu ernst zu nehmen, aber dennoch am Ball zu bleiben.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmerstimmen haben wir bei der 1. Staffel nicht gesammelt. Aber es liegt ja eine Filmdokumentation vor ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 1. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+1. Staffel auf youtube&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=I4fygm0JEIQ 21]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=P8197NUDWa8 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=PlhJ_-yrH2E 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=qJfCNfonBFo 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=olCm2UE0F5s 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=OVPOPGO8wLw 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=xSLPMhyKGJc 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=j0YtaTjQ8VQ 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=evrTPfFcrZk 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=QCx2nAc01SI 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 15]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=WYOxAfi8wFc 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Hx-UK2QhUlE 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Hx-UK2QhUlE 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=7DUlMj4txTM 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=4LTC1B9y2LU 10]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=TKjQ0eMIkdQ 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=pFGfuPHzXC8 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=9b2J_I18Ilk 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=ZqR3eV0r3OM 5]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Beispielfragen für Stimmen (Ich-Botschaften/ Testimonials) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;nachfolgenden Fragen können&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als Anregung&#039;&#039;&#039; verstanden werden für die Erinnerung, was man im Rückblick mit den Nebenübungen erlebt hat. Ihr könnt euch aber auch selber Fragen ausdenken. &lt;br /&gt;
#Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&lt;br /&gt;
#Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&lt;br /&gt;
#Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&lt;br /&gt;
#Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&lt;br /&gt;
#Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&lt;br /&gt;
#Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&lt;br /&gt;
#Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&lt;br /&gt;
#Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&lt;br /&gt;
#Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&lt;br /&gt;
#Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&lt;br /&gt;
#Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&lt;br /&gt;
#Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&lt;br /&gt;
== Weitere Beiträge über Die Nebenübungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem youtube Kanal Wege zum Glück (https://www.youtube.com/@WegezumGluck) findest du eine schöne, und einfühlsame Darstellung für die Nebenübungen[[Datei:Yt1. Nebenübung.JPG|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E|Erste NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zu youtube]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=NFul330lnlI&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=HVyWP3n0T0c&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=-RXDhh1fwxc&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=_ON43qvo-nE&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=-BNNKb-RnQk&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Anregungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs ===&lt;br /&gt;
Eine Artikelseite, die uns in diesen turbulenten Zeiten eine Unterstützung sein kann. Insbesondere im Rahmen der sechs Nebenübungen von Rudolf Steiner, können diese Sprüche helfen die richtige Seelenstimmung zu finden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs|| Hier geht´s zur Seite «Seelenbegleiter» |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[A:Nebenübungen|Nebenübungen auf AnthroWiki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&#039;&#039;, [[s:GA_10|GA 10]] (1993), ISBN 3-7274-0100-1&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Die Stufen der höheren Erkenntnis&#039;&#039;, [[s:GA_12|GA 12]] (1993), ISBN 3-7274-0120-6&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[s:GA_13|GA 13]] (1989), ISBN 3-7274-0130-3&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[S:GA 88|GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Kosmogonie&#039;&#039;, [[s:GA_94|GA 94]] (2001), ISBN 3-7274-0940-1&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Vor dem Tore der Theosophie&#039;&#039;, [[S:GA 95|GA 95]] (1990), ISBN 3-7274-0952-5&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;, [[S:GA 97|GA 97]] (1998), ISBN 3-7274-0970-3&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band III: 1913 und 1914; 1920 – 1923&#039;&#039;, [[S:GA 266/3|GA 266/3]] (1998), ISBN 3-7274-2663-2&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[s:GA_267|GA 267]] (2001),  ISBN 3-7274-2670-5&lt;br /&gt;
* Ateş Baydur: &#039;&#039;Rudolf Steiner - Die Nebenübungen - sechs Schritte zur Selbsterziehung&#039;&#039;, (2007), ISBN 978-3-7274-5295-6&lt;br /&gt;
* Florin Lowndes: &#039;&#039;Die Belebung des Herzchakras - Ein Leitfaden zu den Nebenübungen Rudolf Steiners,&#039;&#039; (1996), ISBN 978-3-7725-2759-3&lt;br /&gt;
* Wolfgang Findeisen: &#039;&#039;Mit dem Herzen sehen lernen, (2020),&#039;&#039; ISBN 978-3-938957-42-4&lt;br /&gt;
* Georg Kühlewind: &#039;&#039;Aufmerksamkeit und Hingabe - Die Wissenschaft des Ich&#039;&#039;, ISBN 978-3-7725-2888-0&lt;br /&gt;
* Sivan Karnili: &#039;&#039;Herzkräfte stärken durch Eurythmie&#039;&#039;, (2021), ISBN 978-3-8251-8015-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedankenkontrolle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Positivität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvoreingenommenheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit&amp;diff=32522</id>
		<title>Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit</title>
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		<updated>2026-08-30T17:24:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Di Gruppe 19h&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Wie ist diese Seite aufgebaut? Eingangs geht&#039;s um Anmeldeinfos für die 10. Staffel. Und drunter findest du generelle Informationen zu den Nebenübungen. Aber auch Hinweise, die teilweise aus unseren konkreten Erfahrungen resultieren. Die Staffel 1, 3, teilweise 8 und 9 waren live im youtube zu sehen, und sind immer noch frei zugänglich. Bei der 10. Staffel soll es auch eine oder zwei öffentliche Gruppen geben. Parallel dazu wird es nicht öffentliche Gruppen geben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon 9 mal die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world durchgeführt. Jeder Durchgang dauert 6 Monate, und es finden ca. 2 Durchgänge pro Jahr statt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== +++ Die 11. Staffel +++ ==&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Gruppenleiter/neue Gruppenleiter: Bei Interesse am dabei sein bitte bei Christine Göschl melden mit Wunschtag/Uhrzeit und öffentlich/nicht öffentlich: christinegoeschl@mail.de. Christine wird euch dann auf die Warteliste setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ Stand: 27. August 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== +++ aktueller Teilnehmerstatus für die 11. Staffel +++ ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;! / Start 2. September 2026 / Gruppenleitung: Margherita E. und Elke J.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E.&lt;br /&gt;
# Elke J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Thomas N.&lt;br /&gt;
# Karin M.&lt;br /&gt;
#Sabine H.&lt;br /&gt;
#Verena B.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start voraussichtlich Oktober/November 2026 / Gruppenleitung Verena A.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Verena A. (GL)&lt;br /&gt;
# (GL 2)&lt;br /&gt;
# Judith E.&lt;br /&gt;
#Diana Maria C.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 10. Staffel  (läuft bald aus, Stand 27. August 2026) ==&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Gruppenleiter/neue Gruppenleiter: Bei Interesse am dabei sein bitte bei Christine Göschl melden mit Wunschtag/Uhrzeit und öffentlich/nicht öffentlich: christinegoeschl@mail.de. Christine wird euch dann auf die Warteliste setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== +++ aktueller Teilnehmerstatus für die 10. Staffel +++ ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;! / Start 2. September 2026 / Gruppenleitung: Margherita E. und Elke J.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E.&lt;br /&gt;
# Elke J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Thomas N.&lt;br /&gt;
# Karin M.&lt;br /&gt;
#Sabine H.&lt;br /&gt;
#Verena B.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Montags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht öffentliche Gruppe /&amp;lt;/u&amp;gt; Start 2. Febr. 2026 / Gruppenleitung Christian F.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL)&lt;br /&gt;
#Angela G.&lt;br /&gt;
#Anna A.&lt;br /&gt;
#Claudia B.&lt;br /&gt;
#Constantin B.&lt;br /&gt;
#Ingeborg St.&lt;br /&gt;
#Michaela M.&lt;br /&gt;
#Silke K.&lt;br /&gt;
#Silvia H.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, 17:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe /&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 2. April 2026 / Gruppenleitung Alisa K. und Susanne A.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alisa K. (GL)&lt;br /&gt;
# Susanne A. (GL)&lt;br /&gt;
# Helga K.&lt;br /&gt;
# Holger J.&lt;br /&gt;
# Liberto M.&lt;br /&gt;
# Martha D.&lt;br /&gt;
# Susanne P.&lt;br /&gt;
# Susanne B.&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, 19:30 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start 9. April 2026  / Gruppenleitung Christine G. und Caterina T.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Caterina T. (GL)&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
# Angela A.&lt;br /&gt;
# Anna-Maria L.&lt;br /&gt;
# Cäzilie A.&lt;br /&gt;
# Dietlind F.&lt;br /&gt;
#Friederike D.&lt;br /&gt;
#Ina T.&lt;br /&gt;
#Tina M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start 14. April 2026 / Gruppenleitung Nana D. und Verena A.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Verena A. (GL)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W.&lt;br /&gt;
# Elisabeth F.&lt;br /&gt;
# Marc N.&lt;br /&gt;
# Barbara A.&lt;br /&gt;
# Martin W.&lt;br /&gt;
# Silvia A.&lt;br /&gt;
#Judith E.&lt;br /&gt;
#Diana Maria C.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freitags, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 17. April 2026 / Gruppenleitung Gregor P. und Jens S.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Gregor P. (GL)&lt;br /&gt;
# Jens S. (GL)&lt;br /&gt;
# Eline V.&lt;br /&gt;
# Jana J.&lt;br /&gt;
# Julia H.&lt;br /&gt;
# Marie M.&lt;br /&gt;
# Marion S.&lt;br /&gt;
# Petra S.&lt;br /&gt;
# Steffi W&lt;br /&gt;
# Ulrike K.&lt;br /&gt;
# Sebastian H.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;++++ Interessentenliste für die 11. Staffel +++&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn dein Interesse bisher übersehen wurde, bitte noch bei Christine melden: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;christinegoeschl@mail.de&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Claudia B.______ 2026-03-17, 11. Staffel?&lt;br /&gt;
#Heike Sch. _____ 2026-04-08, nicht öffentl. / dienstags 10:00 Uhr -11. Staffel&lt;br /&gt;
#Dietlind G. ______2026-03, &lt;br /&gt;
#Sonja K., _______ 2026-05, nicht öffentl.&lt;br /&gt;
#Stefan Sch. _____2026-06, nicht öffentl.&lt;br /&gt;
#Ingeborg St. ____ 2026-06, nicht öffentl. / montags 19:00 Uhr - 11. Staffel&lt;br /&gt;
#Kerstin B. _______2026-07, nicht öffentl. / MO-MI 10:00-12:00 Uhr, MI ab 19:45 Uhr&lt;br /&gt;
#Caroline J. ______2026-07, &lt;br /&gt;
#Ulrike R. ________2026-07, &lt;br /&gt;
#Pascal V. _______ 2026,08, nicht öffentlich&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== +++ Die 9. Staffel +++ ===&lt;br /&gt;
+++ Stand: 29. Sept. 2025 +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat im Juli 2025 begonnen, und ist abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 9. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 13.Juli 2025, 10h30 | Gruppenleitung Elke J. und Margherita E.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Elke J. (GL) &lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele E. &lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Marie M. &lt;br /&gt;
# Dorothee W.&lt;br /&gt;
# Candida S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 4.9.2025, 17:00 Uhr / Gruppenleitung Alisa K. und Thomas B.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Alisa K. (GL)&lt;br /&gt;
# Thomas B. (GL)&lt;br /&gt;
# Ursula K.&lt;br /&gt;
# Martha D.&lt;br /&gt;
# Helga K.&lt;br /&gt;
# Liberto M.&lt;br /&gt;
# Susanne P.&lt;br /&gt;
# Susanne A.&lt;br /&gt;
# Christine W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freitags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 12.9.2025, 10:00 Uhr / Gruppenleitung Gregor P.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Gregor P. (GL)&lt;br /&gt;
# Ulrike K.&lt;br /&gt;
# Petra S.&lt;br /&gt;
# Jana J.&lt;br /&gt;
# Marion S.&lt;br /&gt;
# Jens S.&lt;br /&gt;
# Eline V.&lt;br /&gt;
# Steffi W.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 30.9.2025, 19:00 Uhr / Gruppenleitung Nana D. und Verena K.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Verena K. (GL)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W.&lt;br /&gt;
# Bianca R.&lt;br /&gt;
# Aljoscha L.G.&lt;br /&gt;
#Elisabeth F.&lt;br /&gt;
#Marc N.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 1.10.25.2025, 19:00 Uhr / Gruppenleitung Katrin G. und Marina M.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (GL)&lt;br /&gt;
# Marina M. (GL)&lt;br /&gt;
# Ute D.&lt;br /&gt;
# Silke H.&lt;br /&gt;
# Elisabeth K.-J.&lt;br /&gt;
# Eva S.&lt;br /&gt;
# Ulrich L.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 2.10.2025, 19:30 Uhr / Gruppenleitung Christine G.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Aurel S.&lt;br /&gt;
# Tina M.&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
#Anna-Maria L.&lt;br /&gt;
#Friederike D.&lt;br /&gt;
#Caterina T.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Spenden ==&lt;br /&gt;
Wenn du unser Engagement finanziell unterstützen möchtest, freuen wir uns über Spenden. Derzeit bitte das Konto von Wolfgang Peter, Bank Austria, verwenden. Wichtig: &#039;&#039;&#039;Bitte den Hinweis &amp;quot;Nebenübungen&amp;quot; hinzufügen&#039;&#039;&#039;. IBAN: AT221200050248097693 BIC: BKAUATWW. Empfängerland: Österreich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Sollte der 8-stellige BIC-Code nicht akzeptiert werden, muss er mit XXX auf 11 Stellen ergänzt werden (BKAUATWWXXX). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst auch gerne per Paypal oder Kreditkarte spenden. [[a:AnthroWiki:Spenden|Siehe hier]]. Bitte den Hinweis &amp;quot;Nebenübungen&amp;quot; hinzufügen. Danke!&lt;br /&gt;
== Generelles zu «Die Nebenübungen» von Rudolf Steiner ==&lt;br /&gt;
===Wie funktionieren Die Nebenübungen?===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner selbst verwendete unterschiedliche Beschreibungen hinsichtlich dessen, was [[a:Nebenübungen|Die Nebenübungen]] sind. Es gibt also eine bestimmte Bandbreite in der Ausdrucksweise- was jedoch nicht täuschen sollte. Ein Irrtum könnte sein, dass man denkt, man könnte die Übungen individuell für sich interpretieren und umsetzen. Die nachfolgende Beschreibung gibt einen Anhaltspunkt, was unter den Übungen zu verstehen ist- aber es ist wesentlich sich in eigener Recherche weitere Beschreibungen anzuschauen, damit innerlich ein klares Bild entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Übung seine [[1. Nebenübung von Rudolf Steiner|Gedanken zu kontrollieren]]&lt;br /&gt;
#Übung seinen [[2. Nebenübung von Rudolf Steiner|Willen zu stärken]]&lt;br /&gt;
#[[3. Nebenübung von Rudolf Steiner|Herr über seine Emotionen]] werden- Gleichmut der Gefühle&lt;br /&gt;
#[[4. Nebenübung von Rudolf Steiner|Positivität]]- in allem das Fünkchen des Guten entdecken&lt;br /&gt;
#[[5. Nebenübung von Rudolf Steiner|Unvoreingenommenheit]]- Jeder Situation ohne &amp;quot;ach, das kenne ich schon&amp;quot; begegnen&lt;br /&gt;
#[[6. Nebenübung von Rudolf Steiner|Balance aller 5 Übungen]] im Alltag&lt;br /&gt;
Hier findest du zu den Beschreibungen der Nebenübung im &#039;&#039;&#039;Original-Zitat&#039;&#039;&#039; von Rudolf Steiner: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[1. Nebenübung von Rudolf Steiner|1. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[2. Nebenübung von Rudolf Steiner|2. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[3. Nebenübung von Rudolf Steiner|3. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[4. Nebenübung von Rudolf Steiner|4. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[5. Nebenübung von Rudolf Steiner|5. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[6. Nebenübung von Rudolf Steiner|6. NÜ]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist besser? Nebenübungen &amp;quot;alleine, mit echten Menschen&amp;quot; oder &amp;quot;online&amp;quot;? ===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, haben Erfahrungen mit der Praxis der Nebenübungen in Einzelarbeit und in Gruppenarbeit. Sowohl in &amp;quot;echten Gruppen&amp;quot;, wo Menschen physisch zusammen kommen. Aber wir haben inzwischen auch eingehend online-Erfahrungen gewonnen (online in live-Gruppen und in nicht öffentlichen Kleingruppen).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, was ist nun &amp;quot;besser&amp;quot;? So pauschal kann man da keine Aussage treffen, zu unterschiedlich ist die Dynamik in jeder Gruppe. Jedoch lässt sich pauschal sagen: Eine online-Gruppe muss nicht per se einen Mangel haben, gegenüber dem Zusammenkommen im wirklichen Leben. Essenziell ist die Begegnungskultur:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ist man gewillt seinem Gegenüber wirklich mit Interesse zu begegnen?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit, wirklich zuzuhören?&lt;br /&gt;
*Ist man offen dafür, selber sein Gegenüber nicht zu werten?&lt;br /&gt;
*Ist man in der Lage darauf zu verzichten gutgemeinte Tipps zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit seine ICH-Botschaft zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit offen mit seinem eigenen Scheitern umzugehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheitern und Versagen===&lt;br /&gt;
Jeder Übende macht früher oder später die Erfahrung des Scheiterns. Auf den ersten Blick erscheinen die Nebenübungen &amp;quot;keine große Sache&amp;quot; zu sein. Außerdem könnte man denken, dass diese Übungen wirklich nichts Besonderes sind, und es womöglich viel spannendere Übungen gibt. Aber, verflixt und zugenäht, die meisten Menschen scheitern besonders bei den scheinbar einfachen Übungen, z.B. die 2. Nebenübung. Wir haben bei anthro.world keine systematische Umfrage gemacht. Aber anhand der Rückmeldungen und Erzählungen aus Stichproben, schaffen es weniger als 1-2 Prozent der Menschen dauerhaft mit den Nebenübungen am Ball zu bleiben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeit hat einen motivierenden, stützenden, tröstenden und Freude bereitenden Effekt. Und für manche Teilnehmer wird gelegentlich das Mitschwingen eines unterstützenden Gruppengeistes spürbar. Die Erfolgsquote bei den Gruppenarbeits-Menschen liegt wesentlich höher, als bei denjenigen, die es alleine angehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zu empfehlen: Keep it simple ===&lt;br /&gt;
Wir von anthro.world haben bisher 7 Generationen bei den Nebenübungen in Gruppenarbeit begleitet. Es ist naheliegend, dass Menschen, die die Nebenübungen 1, 2 oder 3 mal alleine oder in Gruppen durchgeführt haben, denken könnten: &amp;quot;Jetzt muss eine Steigerung kommen, jetzt muss eine Vertiefung in die Details der Übungen kommen. Sonst gibt es keinen Fortschritt&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen aber den Fortschritt alleine in der Tatsache, dass man sich stets bemüht, die NÜ treu in seinen Alltag zu integrieren. Einen erstrebenswerten Fortschritt sehen wir somit eher in der konstanten &amp;quot;Veralltaglichung&amp;quot; bis zu dem Punkt, dass einem die NÜ nicht mehr Pflicht, sondern Bedürfnis werden. Und nicht so sehr im Streben nach einem Expertentum - das nämlich führt oft zu Täuschungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht zu empfehlen: Meditation ohne Nebenübungen ===&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen bei anthro.world legen einen Schwerpunkt auf die Nebenübungen von Rudolf Steiner - aber nicht aus Naivität! Es gibt ein Reihe von tollen anthroposophischen Meditation, die man machen kann. Die Frage ist nur wie und wann (und ob). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wenige Menschen hören wir sagen (sinngemäß): &amp;quot;Die Nebenübungen sind gut und schön ... aber die Meditationen haben einen viel stärkeren Effekt.&amp;quot; Es scheint die Sichtweise verbreitet, dass Meditationen &amp;quot;der wahre Jakob&amp;quot; sind, und dass die Nebenübungen vergleichsweise nur &amp;quot;Kindergarten&amp;quot; sind. Aber, wie Rudolf Steiner selber sagt, ist die Ausübung von Meditation ohne Nebenübung sehr gefährlich. Wir von anthro.world betonen deshalb ausdrücklich, dass meditierende Menschen INSBESONDERE auch die Nebenübungen weiterhin täglich tun sollten. Dazu betont Rudolf Steiner:&amp;lt;blockquote&amp;gt;«Noch einmal muß &#039;&#039;&#039;zweierlei einge­schärft&#039;&#039;&#039; werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstens,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daß die besprochenen sechs Übungen den schädlichen Einfluß, den andere okkulte Übungen haben können, paralysie­ren&#039;&#039;&#039;, so daß nur das Günstige vorhanden bleibt.[*] &#039;&#039;&#039;Und zweitens, daß sie den positiven Erfolg der Meditations- und Konzentra­tionsarbeit eigentlich allein sichern.&#039;&#039;&#039; Selbst die bloße noch so ge­wissenhafte Erfüllung landläufiger Moral genügt für den Esoteri­ker noch nicht, denn diese Moral kann sehr egoistisch sein, wenn sich der Mensch sagt: Ich will gut sein, damit ich für gut befunden werde. - Der Esoteriker tut das Gute nicht, weil er für gut befun­den werden soll, sondern weil er nach und nach erkennt, daß das Gute allein die Evolution vorwärts bringt, das Böse dagegen und das Unkluge und das Häßliche dieser Evolution Hindernisse in den Weg legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*] Der «schädliche Einfluss» findet sich in den Hörer-Notizen von dem Vortrag Leipzig, 9. Juli 1906 (in GA 94 «Kosmogonie») wie folgt begründet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlaf ist der Ausgangspunkt für die Entwickelung der geistigen Sinne. Vom schlafenden Menschen sind physischer und Ätherleib im Bett, Astralleib und Ich sind außerhalb derselben. Wenn nun der Mensch anfängt, im Schlafe schauend zu werden, dann werden dem Körper für eine gewisse Zeit Kräfte entzogen, die bisher die Wiederher­stellung an physischem und Ätherleib besorgt haben. Sie müssen auf andere Weise ersetzt werden, soll nicht eine grosse Gefahr für den physischen und den Ätherleib entstehen. Geschieht dies nämlich nicht, dann kommen diese mit ihren Kräften sehr herunter, und amoralische Wesenheiten bemächtigen sich ihrer. &#039;&#039;&#039;Daher kann es vorkommen, daß Menschen zwar das astrale Hellsehen entwickeln, aber unmoralische Menschen werden.&#039;&#039;&#039; [...].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist folgender Satz: Man kann eine Wesenheit und eine Sache um so mehr sich selbst überlassen, je mehr Rhythmus man hineinge­bracht hat. So muß der Geheimschüler auch in seine Gedankenwelt eine gewisse Regelmäßigkeit, einen Rhythmus hineinbilden.»&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[s:GA 267#61|[GA 267, S. 61f]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir sind bei anthro.world grundsätzlich sehr offen und interessiert an anthroposophischer Meditation, und wir prüfen auch die Voraussetzungen für ein geeignetes Format. Hierzu sind uns Anregungen willkommen und wir sind auch [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ offen mit erfahrenen &amp;quot;externen&amp;quot; Menschen zusammen zu arbeiten]. Aber wie auch immer ein Kurs aussehen wird, die Nebenübungen werden dabei eine aktive Rolle spielen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;Stimme von Sibylle R. für «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sibylle R. Bergwandern Stimme.jpg|thumb|250px|verweis=https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit#Abgeschlossenen_Staffeln_-_Einblicke_und_Stimmen|&#039;&#039;Sibylle R.&#039;&#039;]]«Durch den Austausch ist mir ihre Notwendigkeit bewusst. Das Üben bis zur Umwandlung in Charaktereigenschaften ist ein langer Weg, den zu gehen, ich mich entschieden habe. Mit Wegbegleiter/in Gemeinschaft ist er zwar nicht leichter aber die Motivation/die Kraft im Austausch gibt Impulse…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für eure Initiative und eurem Durchhaltevermögen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Sibylle»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sibylle Roland, den 9. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Abgeschlossenen Staffeln - Einblicke und Stimmen|Weitere (Teilnehmer-) Stimmen findest du weiter unten ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Entwicklung mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, sind Pioniere auf dem Gebiet der Gruppenarbeit mit den Nebenübungen. Zumindest online und in aller Öffentlichkeit! So sah die Entwicklung aus:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 1. Staffel|Die 1. Staffel fand live auf YouTube statt]] und kann immer noch aufgerufen werden (s. unten), die&lt;br /&gt;
* [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Staffel 2 (Oktober 2022- April 2022)|2. Staffel lief im Rahmen von nichtöffentlichen Kleingruppen]] mit fast 50 Teilnehmern von Oktober 2021 bis März 2022.&lt;br /&gt;
*Die [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 3. Staffel|3. Staffel]] hatte im Mai 2022 begonnen und war life und öffentlich im youtube zu sehen&lt;br /&gt;
*Die 4. Staffel lief zwischen Dezember 2022 und Mai 2023 ausschließlich in nicht öffentlichen Kleingruppen&lt;br /&gt;
*Die 5. Staffel hat im Juli 2023 begonnen. Und 2 Gruppen starteten im Oktober 2023&lt;br /&gt;
*Die 6. Staffel hat ca. im Dez 2023 begonnen und endete ca. Juni/ Juli 2024&lt;br /&gt;
*Die 7. Staffel hatte ca. im Juni 2024 begonnen, teilweise auch im Oktober 2024. Sie ist teilweise geendet, die später gestarteten Gruppen enden ca. im März 2025&lt;br /&gt;
*Die 8. Staffel startete teilweise im Januar 2025. Es war eine öffentliche Gruppe mit Christine und Christian entstanden (siehe die 1. und die 3 Staffel: die waren öffentlich und sind bis heute im youtube frei abrufbar). Und parallel starteten mehrere Gruppen, die man nicht öffentlich sehen konnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 8. Staffel [Jan 2025 - Juni 2025] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 8. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;NEU: Montags 19h. Start 17. Februar 2025 | Gruppenleitung Christine G. und Christian F.&#039;&#039;&#039;[[Datei:8. Staffel, 1. Folge Montags 19h 2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL)&lt;br /&gt;
# Martin B.&lt;br /&gt;
# Doris B.&lt;br /&gt;
# Michaela M. &lt;br /&gt;
# Michu E.&lt;br /&gt;
# Wilfried P. &lt;br /&gt;
# Elisabeth F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortführungsgruppe mit gemischten Inhalten mit Inga S. und Christiane K. Dienstags 20h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start April  2025&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Inga S. (GL)&lt;br /&gt;
# Christiane K. (GL)&lt;br /&gt;
# ?Ute H. (29. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Frank H. (30. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Liilá C. (15. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Karin P. (16. September 2024)&lt;br /&gt;
# ?Heinz Peter P. (9. September 2024)&lt;br /&gt;
# ?Thomas N. (6. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 5. Februar 2025 | Gruppenleitung Katrin G. und Marina M.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (GL) &lt;br /&gt;
# Marina M. (GL)&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags 17h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 30. Januar 2025 | Gruppenleitung Susanne A. und Alisa K.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alisa (GL) &lt;br /&gt;
# Susanne A. (GL) &lt;br /&gt;
# Martha D. (7. Dez. 2024) &lt;br /&gt;
# Christel S. (2. Jan 2025) &lt;br /&gt;
# Helga K. (24. Dez 2024) &lt;br /&gt;
# Thomas B.  &lt;br /&gt;
# Ulla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags 19:30h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 30. Januar 2025 | Gruppenleitung Christine G. und Christian F.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL) &lt;br /&gt;
# Carla M. (10. Dez 2024)&lt;br /&gt;
# Petra S. (9. Jan 2025)&lt;br /&gt;
# Aurel (11. Jan 2025)&lt;br /&gt;
# Tina M.&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
# Verena R.&lt;br /&gt;
# Günther R.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand Mai 2025: Falls keine Plätze mehr verfügbar sind, schau öfters mal auf dieser Seite vorbei, es werden noch weitere Gruppen hinzu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse an der Teilnahme an einer öffentlich sichtbaren Gruppe oder einer nicht öffentlich sichtbaren Gruppe (bitte präzisieren), bitte bei François per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] Interesse signalisieren &amp;lt;u&amp;gt;und Rückrufnumme&amp;lt;/u&amp;gt;r hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 7. Staffel [Juni 2024 - März 2025] ==&lt;br /&gt;
Sie hatte ca. im Juni 2024 begonnen, teilweise auch im Oktober/ September 2024. Sie ist teilweise geendet (Stand Jan 2025), die später gestarteten Gruppen enden ca. im März 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 7. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Wir hatten 9 Gruppen mit den Gruppenleitern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Sonntags 18h (Margherita und Anja), &lt;br /&gt;
# Montags 17:30h (Forschergruppe mit Susanne und Gabriele), &lt;br /&gt;
# Montags 19h (Nana und Anja), &lt;br /&gt;
# Dienstags 18h (Stefan und Benoît), &lt;br /&gt;
# Dienstags 19h (Susanne und Matthias), &lt;br /&gt;
# Dienstags 20h (Inga und Christiane), &lt;br /&gt;
# Donnerstags 10h (Margherita und Elke)&lt;br /&gt;
# Donnerstags 17h (Katrin und Christian), &lt;br /&gt;
# Donnerstags 19h (Christine und Ruth; Juli-Dez. 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 02. November 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Margherita E. (GL) und Anja K. (GL) &#039;&#039;&#039;Sonntags 19h. Start 1. September 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anja K. (GL)&lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Pia B.&lt;br /&gt;
# Marion K.&lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Sabine W.&lt;br /&gt;
# Armgard S. (31. August 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Nana D&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; und Anja S. &#039;&#039;&#039;Montags 19h. Start 16. September 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Anja S. (GL)&lt;br /&gt;
# Alexander K.&lt;br /&gt;
# Silvia S. (3. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Ingerid (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Marlies S. (26. August 2024)&lt;br /&gt;
# Verena A. (16. August 2024)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W. (2. September 2024)&lt;br /&gt;
# Klaus F. (9. Sept 24)&lt;br /&gt;
# Anfrage für Maria (30. Juli 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsgruppe mit Susanne und Gabriele. &#039;&#039;&#039;Montags 17:30h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 1. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen: Diese Gruppe macht 1x am letzten Montag im Monat die Nebenübungen nach Rudolf Steiner. Bei den anderen Terminen setzt diese Gruppe die Textarbeit von Georg Kühlewind &amp;quot;Aufmerksamkeit und Hingabe&amp;quot; fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahmevoraussetzung: Eine oder mehrere Grundlagengruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne G. (GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele H. (GL)&lt;br /&gt;
# Andrea K.&lt;br /&gt;
# Claudia C.&lt;br /&gt;
# Gisela M.&lt;br /&gt;
# Heide F.&lt;br /&gt;
# Roswitha E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEU seit heute, dem 29. Sept 2024: Grundlagengruppe mit Inga S. und Christiane K. &#039;&#039;&#039;Dienstags 20h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 1. Oktober 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Inga S. (GL)&lt;br /&gt;
# Christiane K. (GL)&lt;br /&gt;
# Ute H. (29. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Frank H. (30. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Liilá C. (15. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Karin P. (16. September 2024)&lt;br /&gt;
# Heinz Peter P. (9. September 2024)&lt;br /&gt;
# Thomas N. (6. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Susanne H. und Matthias R. &#039;&#039;&#039;Dienstags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 1. Oktober 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne H. (GL)&lt;br /&gt;
# Matthias R. (GL)&lt;br /&gt;
# Ingrid M. (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Reinhold O. (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Andreas G. (10. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Wolfgang S. (16. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Elisabeth S. (10. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Almut S. (1. September 2024)&lt;br /&gt;
# Janine T. (1. September 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Stefan und Benoît. &#039;&#039;&#039;Dienstags 18h. Start 09. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stefan M. (GL)&lt;br /&gt;
# Benoît (GL)&lt;br /&gt;
# Dietlind M. (26. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Jérôme P. (25. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Evelyn H. (26. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Linda D. (27. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Ken G. (10. Juli 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Aurel S.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholer-Gruppe mit Elke (GL) und Margherita (GL). &#039;&#039;&#039;Donnerstag&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;10h,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start: 3. Oktober 2024&#039;&#039;&#039; Link: Auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Elke J. (GL)&lt;br /&gt;
# Elisabetz K.J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Gregor P.&lt;br /&gt;
# Julia H.&lt;br /&gt;
# Karin R.&lt;br /&gt;
# Manuela K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Christine G. und Ruth U.. &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 18. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Ruth U. (GL)&lt;br /&gt;
# Petra S. (13. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# Günther R. (15. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# Verena R. (15. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Jimmy E. (24. Juni 2024)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Dietlinde H. (1. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Tina M. (8. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Gabriele Z. (8. Juli 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 6. Staffel [ca. Dez 2023 - Ende ca. Juni/ Juli 2024] ==&lt;br /&gt;
In der 6. Staffel gab es 9 Gruppen: Sonntags 18h (Margherita und Anja), Montags 17:30h (Susanne und Gabriele), Montags 19h (Christian und Nana), Dienstags 10h (Susanne und Julija), Dienstags 18h (Dominique und Stefan), Dienstags 19h (Susanne und Matthias), Donnerstags 17h (Katrin und Christian), Donnerstags 19h (Aurel und Ruth), Donnerstags 19h (Christine, und später gemeinsam mit Ruth), donnerstags 10h (Margherita und Elke) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 7. Staffel beginnt im ca. Juli 2024, manche Gruppen aber auch erst im September 2024.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die 6. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 6. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Bei Interesse an der Teilnahme bitte per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] Interesse signalisieren und Rückrufnummer hinzufügen. Dann prüfen wir intern die Verfügbarkeit und im positiven Fall bestätigen wir kurzfristig die Teilnahme per Mail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Stand: 02. Mai 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;NEU:&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe mit Margherita und Anja. &#039;&#039;&#039;Sonntags, 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 4. Februar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Anja K. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Pia B.&lt;br /&gt;
# Marion K.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Heidi E.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Sabine E.&lt;br /&gt;
# Sabine W.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Gabriela W. (2. Feb 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsgruppe mit Susanne und Gabriele. &#039;&#039;&#039;Montags 17:30h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 8. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahmevoraussetzung: Eine oder mehrere Grundlagengruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne G. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele H. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Stefan M.&lt;br /&gt;
# Roswitha E.&lt;br /&gt;
# Adriana R.&lt;br /&gt;
# Gisela M.&lt;br /&gt;
# Claudia C.&lt;br /&gt;
# Tanja H. (ehem. 5. Staffel NÜ bei Christian F.)&lt;br /&gt;
# Andrea K. (ehem. 5. Staffel bei Julija)&lt;br /&gt;
# Malih - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neu!&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe mit Christian F. und Nana D. &#039;&#039;&#039;Montags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 15. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christian F. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Nana (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Anja S. (6. Dez/ 2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Alexander K. (6. Dez/ 2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Ottilie K.&lt;br /&gt;
# Verena A. (7. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Tobias S. (7. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Wolfgang W. (8. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Thomas N. (9. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Klaus F. (12. Jan 24) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Co-GL Susanne S. und Julija D. &#039;&#039;&#039;Dienstags 10h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne S. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Julija D. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Marie-Louise M. (30. Dez 23)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Elmar G. (2. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Michaela R. (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Lukretia (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Angela A. (5. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Gisela K. (5. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Susanna P. (8. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Karin R. (10. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Claudia S. (31. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Brigitte N. - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Stefan M. und Dominique P. &#039;&#039;&#039;Dienstags 18h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start am 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stefan M. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Dominique P. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Dietlind M.&lt;br /&gt;
# Linda D. (27. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Jérôme P. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Evelyn H. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Aljoscha (2. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Constanze S. (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Oliver S. (10. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Benoit (9. Jan 24) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Susanne H. (Co-GL) und Matthias R. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Dienstags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne H. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Matthias R. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Almut S. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Janine T. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Wolfgang S.&lt;br /&gt;
# Elisabeth S. (Gattin v. Wolfgang S.)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Maria S. (28. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Andreas G. (27. Dez 2023)&lt;br /&gt;
# Brigitta T. (1. Dez 2024)&lt;br /&gt;
# Inga S.&lt;br /&gt;
# Ingrid M. (9. Nov 23) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Katrin G. u. (Co-GL) und Christian S. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 17h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 1. April 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Christian (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Christel S.&lt;br /&gt;
# Marina M. (8. März 24)&lt;br /&gt;
# Martha D. (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Helga K. (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Alisa (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Ursula K. (17. März 24)&lt;br /&gt;
# Thomas B. (17. März 24)&lt;br /&gt;
# Stefanie R. (21. März 24) über Marina M.&lt;br /&gt;
# Susanne A. (11. April 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Ruth u. (Co-GL) und Aurel S. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 11. Januar 2024. +++&#039;&#039;&#039; Stand Anfang April 2024: Die Gruppe von Ruth u Aurel wurde zusammengelegt mit der Gruppe von Christine&#039;&#039;&#039;+++&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ruth U. (Co-L)&lt;br /&gt;
# Aurel S. (Co-L)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Katja W. (Californien) (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Dietlinde H. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Horst-Willi F. (5. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Cornelia F.  (1. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Philip J.  (6. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Petra S. (6. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Rouven S. (6. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Vanessa F. (7. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Snežana S. (15. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt; - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Christine G. (GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 11. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Ursula D.&lt;br /&gt;
# Alexandra P. (27. Dez 23)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Katharina F. (28. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Christiane K. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Tina M. (31. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Liberto M. (1. Jan 2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Barbara W. (1. Jan 2024)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ?Magnus H. (7. Jan  2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Markus G. (8. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ?Eva L. - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholer-Gruppe mit Margherita (Co-GL) und Elke (Co-GL), &#039;&#039;&#039;donnerstags 10h, Start 4.April 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita (GL)&lt;br /&gt;
# Elke (GL)&lt;br /&gt;
# Elisabeth&lt;br /&gt;
# Gabriele&lt;br /&gt;
# Gregor&lt;br /&gt;
# Julia&lt;br /&gt;
# Karin&lt;br /&gt;
# Manuela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula D. für die 6. Staffel Die NÜ in Gruppenarbeit - 3. Juli 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|mini|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ich habe die sechste Staffel der Nebenübungen besucht, jene Donnerstagsgruppe, die von Christine geleitet wurde. Christine hat diese Aufgabe für mich auf eine sehr angenehme, unaufdringlich freundliche und vor allem niemals bevormundende Art und Weise erfüllt. Sie hat Anregungen aus dem Teilnehmerkreis gerne in der Gruppe weitergeleitet und uns immer wieder ermuntert, dabei zu bleiben, auch wenn wir vielleicht einmal einen Hänger hatten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu Beginn konnte ich regelmäßig an den Gruppentreffen teilnehmen, was mir gegen Ende des Kursus leider wegen Terminüberschneidungen nicht mehr möglich war. Der Austausch der Teilnehmer war für mich schon deshalb wertvoll, weil er mir immer neuen &#039;&#039;&#039;Antrieb zum Durchhalten&#039;&#039;&#039; gegeben hat. Es war für mich &#039;&#039;&#039;tröstlich&#039;&#039;&#039; zu erfahren, dass ich nicht die Einzige war, die ab und zu ihre &#039;&#039;&#039;Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; mit der regelmäßigen Durchführung der Nebenübungen hatte. Zudem gab es &#039;&#039;&#039;wertvolle Anregungen von den anderen Teilnehmern&#039;&#039;&#039;, die Umsetzung in der täglichen Praxis betreffend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt kann ich sagen, dass die regelmäßigen Treffen mir geholfen haben, &#039;&#039;&#039;regelmäßiger am Ball&#039;&#039;&#039; zu bleiben als bei meinen vorherigen Versuchen, die ich immer mal wieder im Alleingang gestartet hatte und die doch meist nach kurzer Zeit wieder im Sande verlaufen waren. Insbesondere hat die Durchführung der Willensübung, meinem früheren Stiefkind, vor dem Hintergrund der Gemeinschaft deutlich besser geklappt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für die Initiative&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D. 3. Juli 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Stefan M. für die 6. Staffel Die NÜ - 2. Juli 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan_M._Stimme.jpg|mini|333x333px|Stefan M.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die 6. Staffel der Nebenübungen ist heute in unserer Dienstags 18h Gruppe zu Ende gegangen und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Dir &#039;&#039;&#039;stellvertretend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für alle fleißig an Anthro.World mit arbeitenden Menschen zu danken&#039;&#039;&#039;. Ich bin der Meinung, dass im Leben das &#039;&#039;&#039;Geben und das Nehmen&#039;&#039;&#039; irgendwie in ein &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; kommen sollen. Das ist zwar nicht immer möglich, aber in diesem Fall empfinde ich es aus meinem &#039;&#039;&#039;tiefsten Inneren heraus&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner würde vermutlich von den Seelentiefen sprechen, große &#039;&#039;&#039;Dankbarkeit&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anthro.World&#039;&#039;&#039; und alle damit &#039;&#039;&#039;verbundenen Menschen&#039;&#039;&#039; haben mir sehr viel gegeben, ohne auch nur das geringste von mir einzufordern. Dennoch möchte ich gerne mit meinen ganz individuellen Mitteln versuchen einen &#039;&#039;&#039;Ausgleich&#039;&#039;&#039; zu schaffen, indem ich diese &#039;&#039;&#039;Teilnehmerstimme&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039;. Neben der Übernahme einer Gruppenleitung bzw. einer Moderation einer Gruppe, empfinde ich dies als angemessen. Heute wurde mir während unserer letzten Sprechstunde nochmals richtig bewusst, wie groß der individuelle &#039;&#039;&#039;Entwicklungssprung&#039;&#039;&#039; für mich war und wie viel die Gruppe als Ganzes und jedes einzelne Mitglied der Gruppe dazu beigetragen hat. Die einzelnen Ich-Botschaften der Teilnehmer klingen in mir wie ein unendlicher Reichtum an Weisheit und Liebe nach.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank an Euch Alle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stefan»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan M., 2. Juli 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Benoît J. für die 6. Staffel Die NÜ - 27. Juni 2024 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Für mich die „letzte Chance etwas gescheites in/aus meinem Leben zu machen“!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stimmung in der Gruppe war unheimlich liebevoll und entgegenkommend: ein mächtiges Mittel sich an die Sache halten zu können: was absolut/total unmöglich gewesen wäre alleine.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke an Stefan und Dominique für euren Ansatz zugunsten der Qualität und der Tiefe der Arbeit!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin weiter dabei J…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Benoît»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benoît J., 27. Juni 2024&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Die_Nebenübungen_in_Gruppenarbeit_15.Folge_1.Staffel.jpg|mini|right|class=responsive-img|Hier: Die damalige live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)] Weitere Infos bei [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|«Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Staffel [Start Juli 2023 bzw. Oktober 2023 | ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Worte sagte Dr. Wolfgang Peter im Juni 2023 über die Rolle der Gruppenleiter und Teilnehmer:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es geht einfach darum, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen den &#039;&#039;&#039;Freiraum finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;offen und ungeniert&#039;&#039;&#039; von ihren &#039;&#039;&#039;individuellen Erfahrungen zu berichten&#039;&#039;&#039;, von ihren &#039;&#039;&#039;Erfolgen&#039;&#039;&#039; und auch &#039;&#039;&#039;Misserfolgen&#039;&#039;&#039;, die eben auch dazugehören. Der &#039;&#039;&#039;ehrliche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wohlwollende&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wertschätzende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Umgang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;miteinander&#039;&#039;&#039; schafft die &#039;&#039;&#039;Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, in der sich alle &#039;&#039;&#039;unbeschwert und frei entfalten&#039;&#039;&#039; können. Das ist zugleich schon eine &#039;&#039;&#039;praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039; dessen, was mit den Nebenübungen angestrebt wird. Denn die sind eben nicht nur ein individueller Entwicklungsweg, sondern zugleich und untrennbar damit verbunden auch ein Weg zur &#039;&#039;&#039;Bildung und Förderung einer gesunden sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten frei entfalten und dadurch die Gemeinschaft durch neue Perspektiven beleben und bereichern kann.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die 5. Staffel [Juli 2023 - Ende Dez 2023] ==&lt;br /&gt;
Es gibt 7 Gruppen in der 5. Staffel von Sonntag 18h (Margherita und Anja), Montag 17:30h (Susanne und Gabriele), Montag 19h (Christian), Donnerstag 10h Margherita, Donnerstag 17:30h (Katrin und Christian), Donnerstag 19h (Frank), Freitag 10h Julija. Alles Grundlagengruppen mit Ausnahme der Gruppe von Frank (Wiederholergruppe). Die Gruppe von Katrin und Christian war im Oktober 23 gestartet, und auch die Gruppe von Elke und Margherita. Diese laufen bis Ende Februar oder März 2024. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6. Staffel beginnt im Januar 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die 5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Angela A. für die 5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François, gern möchte ich dir meine Erfahrungen der Nebenübungen in der Gruppe mit Julija D. (5 .  Staffel) mitteilen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Einstieg in die erste Nebenübung habe ich nicht nur als geistige Übungen betrachtet, sondern um aktiv eine tägliche Übung zu machen, um &#039;&#039;&#039;geistig fit zu bleiben&#039;&#039;&#039;. Anfangs &#039;&#039;&#039;gelang es mir nicht&#039;&#039;&#039;, 5 Minuten an einem Gegenstand zu bleiben,  jedoch habe ich die Übungen bis &#039;&#039;&#039;10 Minuten steigern&#039;&#039;&#039; können. Es fiel immer leichter und war gleichzeitig der Anlass, meine &#039;&#039;&#039;Umgebung genauer wahr zu nehmen&#039;&#039;&#039;. Mit der Zeit bildete sich ein &#039;&#039;&#039;vertrautes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;DaSein&#039;&#039;&#039; heraus mit den Gegenständen, die mich umgeben. Ich erkannte den Geist, der in einem Gegenstand steckt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit der &#039;&#039;&#039;2. Nebenübung&#039;&#039;&#039; kam ich anfangs nur &#039;&#039;&#039;schwer&#039;&#039;&#039; klar. Ich  habe die mir &#039;&#039;&#039;vorgenommene&#039;&#039;&#039; Zeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;getroffen&#039;&#039;&#039;, jedoch habe ich ein individuelles &amp;quot;Verhältnis&amp;quot; mit der Zeit. Wenn ich auf die Uhr schaue, ist es 11:11 oder 14:14 oder 12:34 usw. Eine Handlung zu einer bestimmten Zeit vorzunehmen &#039;&#039;&#039;gelang&#039;&#039;&#039; mir erst &#039;&#039;&#039;am&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ende&#039;&#039;&#039; des  2. Monats.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 3 Übung fiel mir sehr leicht, da ich schon lange übe, in meiner Mitte zu sein und  zu bleiben. Auch bin ich im Umgang mit schwierigen Menschen geübt und als Waage ist mit der Ausgleich in die Wiege gelegt. Dennoch ist der &#039;&#039;&#039;Wert der Übung nicht zu unterschätzen&#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit der 4. Übung stellten sich positive Veränderungen in meinem Leben ein, da ich jetzt &#039;&#039;&#039;immer das Positive suche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;und finde.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 5. Übung lebe ich im Alltag. Ich bin offen für Neues, weil ich weiß, dass es in uns und um uns Dinge gibt, die mit dem Verstand nicht zu fassen sind und darin steckt eine gewisse &#039;&#039;&#039;Faszination des Unbekannten&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Welt ist anders als sie uns scheint und ich bin mein eigener Beobachter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;AllEs ist möglich .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 6. Übung war eine zeitliche Herausforderung, an der ich weiter arbeite.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich mache weiter, weil ich das feine Gefühl, das sich durch die Übungen angedeutet hat, weiter entwickeln möchte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir hatten mit Julija D. (Anmerkung: Die Gruppenleiterin) eine hervorragende Persönlichkeit, die unsere Fragen beantworten konnte und darüber hinaus noch mehr zur Anthroposophie. Julija gab uns viele Tipps, wie wir die Übungen durchführen konnten. Sie hatte das Einfühlungsvermögen und konnte auf jeden einzelnen eingehen. Ich schätze sie sehr und erfreute mich, einen Teil des Erkenntnisweges mit ihr zu gehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben, die Nebenübungen zu organisieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allein&#039;&#039;&#039; hätte ich wohl &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;Durchhaltevermögen&#039;&#039;&#039; gehabt. Jetzt kann ich auch allein, jedoch macht es mir Freude, &#039;&#039;&#039;mit anderen Menschen gemeinsam zu üben&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Erfahrungen&#039;&#039;&#039; auszutauschen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke und liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Angela A.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela A. 5. Januar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Tanja H. für die «5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Zu Christian F.: Er leitet die Gruppe mit ganz viel Gefühl. Er gibt Persönliches in die Gruppe, so dass sich auch die anderen Menschen öffnen. Man fühlt sich willkommen und angenommen. Ich freue mich jeden Montag auf die Gruppe.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für Anthro.world: Ohne die Gruppe hätte ich die Nebenübungen (6 Monate) niemals durchgehalten. Die 2. Nebenübung hat mich sehr getriggert. Ich habe gezweifelt und mehrfach überlegt abzubrechen. Die wöchentlichen Beschreibungen der anderen Gruppenteilnehmer haben mir geholfen weiterzumachen. Danke für die Begleitung!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gruß Tanja»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanja H., 13. Dezember 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 4. Staffel [Dezember 2022 - Ende Mai 2023] ==&lt;br /&gt;
Für die 4. Staffel existierten 6 Gruppen mit den Übungsleitern Susanne (Mo, 18h), Frank (Die, 18h), Ruth (Mi 18h), Sibylle (Do 9:15h), Katrin u Christian (Do, 17h) und Christoph (Do, 19h). Die Gruppe von Susanne und Christoph war ausschließlich für Fortgeschrittene gedacht.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Termine für die 4. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Start: ab 1. Dezember 2022, Einwahldaten: &lt;br /&gt;
*Ab. 5. Dez 22/ Montags, 18h, Susanne (Spezialgruppe, nur für Wiederholder)*, https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 6. Dez 22/ Dienstags, 18h, Frank https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 7. Dez 22/ Mittwochs, 18h, Ruth https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 9:15h, Sibylle https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen &lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 17h, Kartin und Christian https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 19h, Christoph (Spezialgruppe: Nur für Wiederholer)* https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: *Teilnahmevoraussetzung ist, dass man bereits einen Durchgang der NÜ gemacht hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen wiederspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara H., 7. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Thomas B. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Der Austausch mit den anderen Teilnehmern der Nebenübungen hat mir gezeigt, daß wir „mehr oder weniger“ &#039;&#039;&#039;ähnliche Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; haben die Übungen konsequent durch zu führen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mir ist auch aufgefallen, daß bei mir und all den Anderen es auch immer wieder &#039;&#039;&#039;Schwankungen&#039;&#039;&#039; gab, die eine Woche lief diese Übung sehr gut, in der nächsten Woche dann manchmal auch nicht mehr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Austausch miteinander wurde immer vertrauter, und das &#039;&#039;&#039;wöchentliche Treffen hat mir sehr geholfen überhaupt „dran zu bleiben“&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere Gruppe wird sich auch weiterhin 1x im Monat treffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Recht deutliche Veränderungen bei mir habe ich durch die &#039;&#039;&#039;3./4./5. Übung&#039;&#039;&#039; wahrgenommen. In den Situationen und Begegnungen im Alltag ist mir aufgefallen, daß diese 3 Übungen bei mir oft &#039;&#039;&#039;ineinanderfließen und nicht klar zu trennen sind&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich werde versuchen die Übungen auch &#039;&#039;&#039;alleine weiter zu machen&#039;&#039;&#039;, ich werde mich zu einer möglichen neuen Staffel aber auch gern wieder anmelden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Abend nach dem Treffen und dem Austausch mit den anderen Teilnehmern hatte ich meist auch &#039;&#039;&#039;sehr schöne Gespräche&#039;&#039;&#039; mit meiner Frau zu den Themen, die wir bewegt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich würde &#039;&#039;&#039;anderen&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Nebenübungen&#039;&#039;&#039; auf jeden Fall &#039;&#039;&#039;empfehlen&#039;&#039;&#039;, dennoch bin ich der Meinung, daß zumindest ein &#039;&#039;&#039;Interesse an der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; vorhanden sein muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich finde es schwierig anderen Menschen, die weder die Anthroposophie, noch die Nebenübungen kennen davon zu erzählen, das geht, wenn überhaupt nur, bei einem mir sehr vertrautem Menschen, der &#039;&#039;&#039;Interesse an mir&#039;&#039;&#039; hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thomas B.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thomas B., 6. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Michaela L. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaela L. Stimme.jpg|thumb|250px|Michaela L.]]&#039;&#039;«In der 4. Staffel der Nebenübungen war es für mich die &amp;quot;2. Runde&amp;quot; mit den Übungen. Ich war in der Gruppe von Sybille. Der Austausch in der Gruppe hat ungemein geholfen an den Übungen dran zu bleiben. Dafür ein großes DANKESCHÖN an alle Teilnehmer aus dieser &#039;&#039;&#039;Gruppe&#039;&#039;&#039;. Ihr seit mir alle eine &#039;&#039;&#039;große Stütze&#039;&#039;&#039; gewesen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selbst hatte in dieser Staffel das Gefühl irgendwie nur die erste Übung ein bisschen im &amp;quot;Griff&amp;quot; zu haben. Bei der Zweiten da sind mir doch viel zu oft, die &#039;&#039;&#039;Zeitpunkte&#039;&#039;&#039; für meine &amp;quot;Handlungen&amp;quot; &#039;&#039;&#039;durchgerutscht&#039;&#039;&#039;, einfach vergessen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;dritte, vierte und fünfte Übung&#039;&#039;&#039; stelle ich mir oft wie ein &#039;&#039;&#039;Wollknäuel&#039;&#039;&#039; vor, das irgendwie von mir &#039;&#039;&#039;entwirrt&#039;&#039;&#039; werden muss. Oder vielleicht besser gesagt, aus dem ich einen &#039;&#039;&#039;schönen Pullover stricken&#039;&#039;&#039; könnte. Solange die Wolle ein Knäuel ist, ist da nichts mit dritter, vierter und fünfter Nebenübung, nichts außer ein Durcheinander. Aber ich denke, wenn ich aus diesem Wollchaos was Schönes machen kann, dann sind die Übungen in mir. Ein gestrickter Pulli ist schön und weich. Er hat sein eigenes Muster und seine eigene Struktur, so stell ich mir vor, wäre es dann vielleicht auch in mir, wenn die Übungen 3, 4, und 5 meine &amp;quot;Freunde&amp;quot; geworden sind. Dann habe ich die Übungen vielleicht genau für mich zurecht &amp;quot;gestrickt&amp;quot;. Wie gesagt, davon bin ich derzeit noch weit entfernt. Doch der Versuch zählt am Schluss, heißt es ja so schön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Teilnehmer aus der Gruppe hat mal eine E-Mail geschrieben in der die Worte standen - &amp;quot;ein paar Gedanken zum (Selbst-)Trost&amp;quot;. Diese Worte haben mich irgendwie nachdenklich gemacht. Denn meist bin ich doch &#039;&#039;&#039;ziemlich streng mit mir&#039;&#039;&#039; und fühl mich oft zu klein, zu schwach ect. als das ich das mit den Übungen in diesem Leben noch hinkriegen würde.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Man kann sich aber auch mal selbst ein bisschen trösten finde ich und die Dinge von einer anderen Seite anschauen. Ich habe die zweite Übung zwar selten geschafft, aber &#039;&#039;&#039;dafür habe ich seit einigen Monaten fast täglich den Willen aufgebracht, morgens vor allen anderen aus meiner Familie aufzustehen und meine Turnübungen zu machen. Und das nicht weil es mich so gefreut hat, nein es hat mich eigentlich ganz und gar nicht gefreut, hab´s aber trotzdem gemacht, und sag mir jetzt:&amp;quot; Ist auch eine Willensübung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch aus dem Knäuel mit 3, 4 und 5 ist noch kein Pulli geworden, aber es gibt Ansätze für einen Topflappen. Also &#039;&#039;&#039;ich habe doch in manchen Situationen meine Gefühle beherrschen können&#039;&#039;&#039;. Hab auch in schwierigen Situationen manchmal, wenn auch &#039;&#039;&#039;erst im nachhinein, etwas Positives daran entdeckt&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Meinungen anderer Menschen einfach so stehen lassen zu können&#039;&#039;&#039;, ja ab und an ist auch das gelungen, also genauer gesagt, in manchen Situationen einfach den &#039;&#039;&#039;Mund zu halten&#039;&#039;&#039; und zu merken, das vorher denken und dann reden ganz eine wichtige Sache ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So hab ich mir &#039;&#039;&#039;selbst ein bisschen Mut&#039;&#039;&#039; gemacht. Und wenn das Alles noch etwas besser wird, dann stellt sich vielleicht auch eine Art von Harmonie ein, die würde ich dann als die sechste Nebenübungen sehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Abschluss noch ein &#039;&#039;&#039;kleines Gedicht&#039;&#039;&#039;, welches ich heuer in der &#039;&#039;&#039;Karwoche&#039;&#039;&#039; schreiben durfte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Tür&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alles Äußere ist nur ein leiser Schein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er leuchtet nicht in mein Herz hinein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So viel wär hier und da zu tun,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es freut mich nicht, ich tu es doch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Herz bleibt leer, es pocht und pocht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer klopfet da an meine Tür?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So öffne mir!&amp;quot;:ruft es von ferne her.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch ich kann Leere und Finsternis nicht überwinden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so den Türknauf auch nicht finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So steh ich hier, die Tür steht da und niemand nimmt uns beide wahr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich´s mir in Gedanken male,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dann bau ich mir den Weg dorthin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich schlag die Brücke über diese Leere mein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geh schnell entlang und halte vor der Türe an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kann ich nun öffnen diesem Menschen dort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der hinter dieser Türe wartet immerfort?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erstarrt und ängstlich steh ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann nicht weiter,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das ist ja wieder mal ganz wunderbar,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wie mich die Angst gefangen hält.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch dann erinnere ich mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;an den Schlüssel meines Herzen-ICH´s,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den ich gegeben einst dem NICHTS.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So kann ich öffnen diese Türe sacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und gebe ganz gewaltig acht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer hier nun wartet schon auf mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bin ICH.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein herzliches Dankeschön an ALLE die die anthro.world möglich machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele liebe Grüße aus Österreich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela L.,&#039;&#039; &#039;&#039;31. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|250px|Susanne H.]]&#039;&#039;«Mit Freude, Neugier und ein bisschen Spannung, habe ich an dem ersten Dienstag im Dezember 2022 (die 4. Staffel,- in der Gruppe von Frank) den Onlineraum zu den Nebenübungen betreten und war sofort mit unserem Leiter und den anderen Teilnehmern vertraut. Schon nach diesem ersten Abend, konnte ich die weiteren Nebenübungen- Dienstage kaum erwarten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gemeinsam konnten wir uns Woche für Woche über unsere Erlebnisse mit den Nebenübungen austauschen und für mich wuchsen wir schnell auf eine sehr vertraute Ebene, auf der wir mit uns selbst und untereinander sehr ehrlich sein konnten. Diese Offenheit des Erzählens der gewonnenen Erkenntnisse, unser freudiges Sein und auch die oft tiefgehenden Gespräche, brachten uns in dem halben Jahr zu immer mehr „miteinander sein“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mich bei jeder Nebenübung ein Stück weit noch mehr beobachten gelernt aber vor allem, habe ich durch das aktive Praktizieren überhaupt erstmal verstanden, wie sehr diese, den Geist und die Seele schulen bzw. wie sie auf diese wirken. Ich persönlich, habe die meisten Erlebnisse und Erkenntnisse über mich bei der 3. Nebenübung „Gemüt&amp;quot; gehabt. Über das Beobachten meiner Reaktionen und meiner Emotionen in bestimmten Situationen, habe ich hier nochmal einen Teil „Susanne“ erkannt, der mir völlig verschleiert war.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So zum Abschluss der 4. Staffel empfinde ich die Nebenübungen,- besonders in dem Erarbeiten in einer Gruppe- für mich, in Bezug zu meinem Bedürfnis meiner Seelenentwicklung, als eins der Besten Dinge, die mir in meinem Leben passiert sind und wäre sehr dankbar, in der 5.Staffel wieder dabei sein zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen großen Dank an Euch lieber Francois und Frank.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne H.. 30. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Sebastian H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;...Meine Erfahrungen habe ich mal runtergetippt, aber ich habe dabei eigentlich nur Deine Fragen &amp;quot;abgeklappert&amp;quot;...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte den Eindruck, dass alle Gruppenmitglieder sich bei den Nebenübungen im Kampf gegen sich selbst befunden haben. Dieser Kampf sah bei allen, je nach Veranlagung und Ausprägung von Fähigkeiten und Unfähigkeiten völlig unterschiedlich aus, aber bei jedem ging es um eine Selbstüberwindung im besten Wortsinn.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich konnte leider nur zweiwöchentlich teilnehmen. Das hat aber keine Rolle dafür gespielt, dass ich das Gefühl hatte, ich komme endlich aus dem Schmoren im eigenen Saft heraus. Frust und Freude zu teilen, die sich beim Scheitern und bei Erfolgen (und seien sie auch noch so klein) einstellen, hat mir das Gefühl gegeben, dass ich auf dem richtigen Weg bin und vor allem bei Misserfolgen die Verzweiflung gemildert. Dass es noch andere gibt, die üben und versuchen, ist tröstlich und verleiht mir das Gefühl, dass ich mit meinem Streben nicht völlig allein auf der Welt bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerade während der Teilnahme an dieser Staffel hat sich bei mir ein Knoten in Bezug auf die dritte Übung gelöst. Das ist sehr befreiend! Es ist natürlich nicht so, dass da alles klappen würde oder ich das Gefühl habe, ich könnte mich jetzt zurücklehnen… Aber während ich vorher immer den Eindruck hatte, ab der Positivitätsübung zerfasere alles irgendwie und mein Übungsfeld entziehe sich mir einfach im Alltag, bemerke ich hier einen deutlichen Unterschied: Wenn ich es schaffe, eine Situation der inneren Gelassenheit herzustellen, rückt auf einmal in Momenten der Gefühlsstürme die Frage in den Blick, was gut, was schätzens-, bejahens- und liebenswert an dem ist, mit dem ich mich herumschlage.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ersten beiden Übungen klappen schon seit Längerem (natürlich mit Einschränkungen und je nach Tagesform und Belastungsdruck) einigermaßen gut. Und mein Kampf galt in den letzten Jahren immer der dritten Übung, während ich die vierte und fünfte Übung im Alltag trotz den besten Vorsätzen meist schlicht vergessen habe. Erst seit die dritte Übung hin und wieder zu gelingen beginnt, rückt die Positivitätsübung auch wirklich in den Fokus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich die Übungen in ihrer Reihenfolge immer mehr von konkreten Tätigkeiten in das Einüben von Haltung verwandeln. Zumindest für mich steigert sich da der Schwierigkeitsgrad erheblich, und ein Voranschreiten scheint mir mit dem Gelingen des Vorangegangenen zusammenzuhängen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da gibt es unaufzählbar Vieles.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unterm Strich bleibt die zentrale Erkenntnis bei mir hängen: Die Probleme, mit denen ich mich herumschlage, liegen in mir, nicht außerhalb. Sibylle hat das einmal wunderschön auf den Punkt gebracht, indem sie sinngemäß gesagt hat: „Das Problem ist nicht der unvollständig weggeräumte Mülleimer, das Problem bin ich selbst mit meiner Erwartungshaltung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle waren sehr offen und ehrlich. Es gab keine Denkverbote und auch keinen unterschwelligen Druck, irgendwer sei oder mache etwas falsch. Im Vordergrund standen Interesse und Unterstützung. Besonders wertvoll fürs Vorwärtskommen schien mir die rückhaltlose Ehrlichkeit aller.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;6. Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben für die kommende „Saison“ beschlossen, in der Gruppe zu bleiben, in der wir uns bereits kennen und werden versuchen wieder einen Termin zu finden. Alle, die noch dabei sind (vier von ursprünglich sieben bzw. acht), haben sich dafür ausgesprochen, künftig individualisiert weiterzumachen. D. h. es üben nicht alle in den gleichen, monatlich wechselnden Schritten, sondern jeder übt an der Stelle, die für ihn am sinnvollsten ist. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass trotzdem alle voneinander profitieren könnten, da uns ja schon ein wenig kennen, und das, was jeder beizutragen hat, eher von ihm als Persönlichkeit herrühren mag als von der Übung, die er gerade macht. - Außerdem bleiben die Übungen ja die gleichen, nur die Schwerpunkte sind individuell verschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Online-Treffen haben natürlich gegenüber persönlichen Treffen immer Nachteile. Ich persönlich bin aber sehr dankbar für das, was sie ermöglichen: den Austausch mit Menschen, die die gleichen Interessen haben, aber weit entfernt leben. Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich keine. Was Online-Kontakt für Nachteile mit sich bringt, liegt ja in der Natur der Sache, ich finde aber, dass die Vorteile überwiegen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich mache die Nebenübungen bereits seit ein paar Jahren. Während die erste und die zweite Übung schon ein wenig „in Fleisch und Blut“ übergegangen waren, hat sich die Arbeit in der Gruppe als wahrer Glücksfall für das Vorwärtskommen bei der dritten Übung herausgestellt (vgl. Frage 3.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;7. Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte keine echten Erwartungen, außer dass ich einmal von meiner kleinen Insel herunterkomme und sehe, wie die anderen arbeiten, sich entwickeln und ihren Weg suchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilweise hätte ich mir sicherlich mehr „technische Tipps“ erhofft (z. B. welche Möglichkeiten sehen die anderen im Umgang mit verschiedenen Formen des gedanklichen Abschweifens bei der Konzentrationsübung?) - mir ist aber auch deutlich geworden, dass solche „Tipps“ immer die Gefahr bergen etwas Hochindividuelles zu verallgemeinern: Dass es so bei mir gut klappt, heißt ja nicht unbedingt etwas für dich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;8. Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja, wir haben bereits beschlossen weiterzumachen (s. Frage 6.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;9. Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Eindruck ist: für jeden, der sich austauschen will. Üben muss natürlich jeder für sich und mit (bzw. gegen!) sich selbst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;10. Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Erfahrungen mit dem Reden über Anthroposophie bzw. Schulungsweg/Übungen sind eigentlich durchweg schlecht. Lieber halte ich da den Mund (auch eine Übung!). – Natürlich ist es toll, wenn jemand sich interessiert! Da würde ich vielleicht nicht unbedingt Empfehlungen für Übungen aussprechen, aber herzlich gerne auf alle Fragen/Anliegen eingehen, soweit ich vermag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;11. Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, dass es mit den Nebenübungen so ist wie mit allem Lernen und Ringen: Man lernt allein und kämpft mit sich. Aber die Gruppenarbeit schafft eine sehr wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Hilfestellung zu bekommen/geben, Perspektivwechsel zu erfahren und Trost zu spenden/bekommen. Man geht erfrischt und mit neuen Impulsen an die Einzelarbeit zurück.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;12. Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es geht um eine Überwindung der egozentrischen Einengung der eigenen Perspektive: um Befreiung des Denkens, Wollens, Fühlens, eine Verwandlung des Liebens, des Urteilens und der eigenen Einseitigkeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem der Mensch aus der kosmischen Einheit herausgetreten ist, um sich seinerselbst bewusst zu werden, kann er nun verwandelt aus seiner Abkapselung in den Kosmos zurückkehren. Die Nebenübungen sind ein Weg, an dieser Verwandlung zu arbeiten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sebastian H., 29. Mai 2023&#039;&#039;&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Stefan für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan M. Stimme.jpg|thumb|250px|Stefan M.]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich möchte hier über meine Erfahrungen während der 4. Staffel der Nebenübungen schreiben. Das Besondere für mich war im Grunde, dass mir im wöchentlichen Gespräch mit den anderen Teilnehmern der Gruppe, erst so richtig meine innere Einstellung zu den einzelnen Übungen und meine wahren Erfolge bzw. auch Misserfolge bewusst wurden. Wenn ich vor der Gruppe über meine Erfahrungen und Erlebnisse gesprochen habe, dann war in mir der Drang wahrheitsgemäß und ungeschönt zu berichten. Durch diesen inneren Drang kam die Wahrheit zum Vorschein, diese wäre ohne die Gruppe im Verborgenen geblieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dies erinnert mich an den Spruch von Rudolf Steiner aus der Vorrede von 1891 der GA 3:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„...Das Resultat dieser Untersuchungen ist, dass die Wahrheit nicht, wie man gewöhnlich annimmt, die ideelle Abspiegelung von irgendeinem Realen ist, sondern ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das überhaupt nirgends existierte, wenn wir es nicht selbst hervorbrächten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen lieben Dank an ganze Gruppe und an dich lieber François für die tolle Organisation.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stefan»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan M., 30. Mai 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Helga K. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Meine Erfahrungen mit der nun bereits 4. Staffel der NÜ wurden durch die harmonischen, einfühlsamen und offenen Teilnehmer nochmal intensiviert und hat mir geholfen, die für mich eher schwierigen Nebenübungen mit neuem Mut weiter zu üben. Ich möchte diese wöchentlichen Treffen auch weiterhin nicht missen, um dranzubleiben und daraus entstandene und entstehende Kontakte aufrecht zu erhalten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga K. 28. Mai 2023&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 3. Staffel [Mai 2022 - Oktober 2022] ==&lt;br /&gt;
[[Datei:yt3.Staffel Die Nebenübungen.jpg|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|Dritte Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Staffel lief für 6 Monate zwischen Mai bis Oktober 2022. Es hatten ca. 40 Menschen teilgenommen, teile Wiederholer, teils neue Gesichter. Es kam auch vor, dass ehemalige Gruppenleiter der Nebenübungen aus der 2. Staffel bei der 3. Staffel als Teilnehmer dabei waren. Das drückt ein Stück weit aus, dass es bei der Rolle der Teilnehmer oder Gruppenleiter weniger um eine Hierarchie geht. Sondern für viele Menschen ist es ein Anliegen, dass überhaupt und grundsätzlich die Nebenübungen gemacht werden, egal in welcher Konstellation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenleiter der 3. Staffel waren Renate, Susanne, Laura &amp;amp; Frank, Candida, Katrin und Christian. Die Vorgenannten machten die Nebenübungen in einem online Format, welches nicht öffentlich war. In Ergänzung dazu gab es eine live Gruppe, welche Wolfgang Peter leitete. Sie fand Mittwochs um 18h statt. Renate und Susanne hatten spezialisierte Formate angeboten. Susanne schrieb hierzu:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Am 2. Mai beginnt die 3. Staffel «Die Nebenübungen». Den aktiven Teilnehmern der 1. und 2. Staffel bieten wir parallel im Rahmen von zwei nicht öffentlichen Kleingruppen eine Möglichkeit an, die 6 Nebenübungen durch den wöchentlichen Erfahrungsaustausch weiter zu vertiefen und sie so allmählich zum festen Bestandteil des bewussten täglichen Erlebens und Handelns werden zu lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Ergänzung der Nebenübungen im Hinblick auf eine immer stärkere Seelenkraft und damit eine immer umfassendere Bewusstheit weist Rudolf Steiner auf die Bedeutung der Rückschau und besonderer Kontemplations- und Meditationsübungen hin, die uns auf unserem Weg zum Lebendigen Denken nachhaltig unterstützen können. Die geplanten Kleingruppen werden von Renate (sonntags von 20:15 bis 21:15 Uhr, ab 1. Mai) bzw. Susanne (montags von 18:00 bis 19:00 Uhr, ab 2. Mai) organisiert. Bei Renate wird neben den Nebenübungen ein Austausch über die Rückschau angeboten, bei Susanne sollen es zusätzlich zu den Nebenübungen in der Gruppe vereinbarte Kontemplations- und Meditationsübungen sein, über die Ich-Botschaften geteilt und diskutiert werden.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Leitung der Kleingruppen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Montags, 18h, Susanne&lt;br /&gt;
*Dienstags, 18h, Frank&lt;br /&gt;
*Mittwochs, 18h live, Wolfgang&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 9h Candida&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 17h Kartin und Christian&lt;br /&gt;
*Sonntags, 20h Renate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 3. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Alle bisherigen Folgen der 3. Staffel im Überblick&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=yp1RemqjNkg 26]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY 21]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=HJetJZJ4eZ0 22]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Fb6QQXPzRyA 23]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=KphjShX0n-s 24]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jDOuU6-ZKeU 25]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=mHuSzS92t2s 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=sIt6RR-Oybg 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lMemCduYhBk 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=YFzZnPMzWyo 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lAMoKJmiuLQ 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=WTJ1oPjMkbk 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=rc8VY7MJc1k 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=fnvrbDSS_MU 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=FbVUON3K10o 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=_OPX8kAsESM 15]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=kixLpv2Ve7Y 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=sAaMB4NtPKI 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=uahPwlmaqSk 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=pX8z06lZ8fE 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=MvxjmPhRyIk 10]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jjVvgW3mEqk 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=3UivLcV7frI 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=loJ1n_-SgQc 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=XRBFKedbCwQ 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=T41dCeqpcJI 5]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ==&lt;br /&gt;
=== Stimme von Christian für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Hi lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als NÜ-Gruppenleiter (zusammen mit Katrin) kann ich feststellen, dass unsere Gruppe gut zusammengewachsen ist, wir achtsam miteinander umgehen, und dass viele anregende Gespräche stattfinden. Das hat sich im Laufe des letzten halben Jahres insgesamt verstärkt. Der Austausch in der Gruppe hat aus meiner Sicht einen &amp;quot;ich-bleibe-dran&amp;quot;-Effekt und führt durch die wachsende Vertrautheit zu immer mehr Offenheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich persönlich war im letzten Halbjahr die Arbeit am Denken, Fühlen und Wollen durch die NÜs sehr hilfreich - ein guter Begleiter durch die turbulenten Zeiten. Mit ist nicht immer klar, welchen Anteil die NÜs selber an meiner Entwicklung haben, bzw. was mich auch durch andere Impulse wachsen lässt - letztendlich wird es alles zusammen sein, was mich voranbringt. Ich hatte bezüglich der NÜs auch eine Reihe von Tiefpunkten im letzten Halbjahr, konnte aber durch den &amp;quot;weight-watcher-Effekt&amp;quot; der Gruppe immer wieder auch aufstehen und weitermachen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich freue mich auf die 4. Staffel!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Christian»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian, 9. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Gabi für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diese 3.Staffel war meine 1. Davor dachte ich immer wieder: Nichts leichter als diese einfachen Übungen! Aber, wie begonnen so auch wieder beendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So holte ich mir euer Angebot der Wegbegleitung und nun kann ich sagen: Ich bin auf dem Weg. „Schöpfen aus dem Nichts“, sagte einmal Wolfgang in seinem Vortrag. Liest man Vorträge von Rudolf Steiner, dann wird einem ein großer Kosmos über den Erkenntnisweg, über die geistige Welt eröffnet. Liest man von ihm über die sog. Nebenübungen, muss man sich diesen Kosmos selbst erschließen. Oh je!! Ein regelrechtes Ringen mit sich und den Übungen und überhaupt beginnt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ist der verheißene Kosmos? Wo stehe/ stand ich, wo ist der Weg? Wer bin ich überhaupt? Woraus schöpfe ich? Ja, die Selbsterkenntnis, die macht zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Glück gabs die wunderbare Gruppe mit Candida. Sie motivierte, sie eröffnete Zugänge, Erkenntnisse – auch und vor allem über sich selbst. Und dann, allmählich, war da ganz zart eine Ahnung von diesem unbeschreiblichen Kosmos, ja, der doch bereits in einem ist. Und nun die Erkenntnis: Alles ist doch schon da, es muss aber von mir aufgegriffen, aufgeweckt, erworben werden. („Erwirb es, um es zu besitzen!“). Welten tun sich auf. Neue Wege entstehen. Begegnungen und Erfahrungen bekommen eine andere Qualität. Welch ungeahnte Möglichkeiten, nur durch diese wenigen unscheinbaren Übungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für die Wegbegleitung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele A.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele A., 9. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Gabriele für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier mein Bericht zur 3. Staffel der Nebenübungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin sehr froh und dankbar dafür, dass ich mithilfe meiner Nebenübungsgruppe innerhalb eines halben Jahres viele neue Erkenntnisse über diese Seelenübungen aufnehmen konnte und neue Erfahrungen sammeln konnte. Ich fand es sehr erstaunlich, wie schnell wir in der Gruppe miteinander vertraut wurden und welch offener Raum vorhanden war für die Mitteilungen von Erfolgen und Misserfolgen. Wir haben uns sehr stetig, themenorientiert und vertrauensvoll austauschen können, und trotzdem blieb immer Raum für Humorvolles. Der Austausch motivierte mich stets, noch intensiver an die Übungen heranzugehen, auch Dinge auszuprobieren, die die anderen Teilnehmer/innen angeregt hatten. Diese Motivation trug die Woche bis zum nächsten Treffen und hält auch jetzt noch an, auch wenn ich merke, dass ich aufpassen muss, den Fokus auf alle Übungen zu behalten. Ich danke allen lieben Teilnehmerinnen für ihre Offenheit und Zuwendung und besonders auch unserer Moderatorin Candida, dafür, dass sie mit ihrem tiefen Wissen und ihren Erfahrungen den Raum für uns „aufgespannt“ hat. Mir wurde in diesem halben Jahr deutlich, welche Dimension diese Übungen doch haben und dass sie stets neu ergriffen werden wollen. Gut war es auch, einander daran zu erinnern, dass wir die Übungen nicht nur aus eigenem Interesse durchführen, sondern dass sie wichtig sind für die Weiterentwicklung der Welt, für das Intensivieren der Ätherströme und damit eine Voraussetzung dafür darstellen, unser Herzchakra zu beleben (Literaturhinweis: Florin Lowndes, Die Belebung des Herzchakra) . Eine Vision für den weiteren Umgang mit den Nebenübungen: Möglichkeiten schaffen, sie im Berufsumfeld, in diversen Arbeitsgruppen publik zu machen und dort zu praktizieren!?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank, auch für die Einrichtung und Organisation dieses Arbeitsfeldes,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele, 7. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Michaela L. für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaela L. Stimme.jpg|thumb|250px|Michaela L.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ich war Teilnehmerin der 3. Staffel der Nebenübungen in der Gruppe von Candida. Ich hatte wirkliche großes Glück so liebe Menschen kennen lernen zu dürfen. Hier ein Stück weit meine Erfahrungen. Du kannst diese gerne auf &amp;quot;anthro.world&amp;quot; veröffentlichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was also habe ich aus diesem halben Jahr mitgenommen? Ich würde sagen ein Stückchen mehr Selbstvertrauen. Ein bisschen mehr zu mir selber stehen, zu meiner Meinung stehen, mich nicht immer von den  Meinungen anderer Menschen verbiegen lassen, andere Meinungen aber auch gelten zu lassen. Auch ein Stückchen mehr das Annehmen der Gefühle von Wut, Angst und Trauer die in mir wohnen, sie nicht einfach immer nur weg haben zu wollen, oder darin versinken zu wollen, sondern sie schön langsam als wichtigen Teil von mir zu akzeptieren und zu  umarmen. Diese Stückchen sind noch mikroskopisch klein, aber für mich bedeuten sie sehr viel. Ich habe zu den Themen die mich durch die Nebenübungen bewegt haben während des letzten halben Jahres drei Gedichte geschrieben, welche ich auch in der Gruppe vorgelesen habe. Und ich denke ohne die Menschen aus dieser Gruppe wäre es  nicht möglich gewesen sie zu schreiben. Ich möchte Dir diese kurzen Texte gerne schicken.&#039;&#039;  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Zeit&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit ich kenn Dich nicht, wo immer Du auch bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit meist mag ich Dich auch nicht, weil Du so schnell und eilig bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit warum tust Du mir das an, dass ich nicht alles was ich vornehm schaffen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit wenn Du nicht wärst, dann wär mein Leben leicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aber Zeit, für all das kannst Du nichts, es liegt an mir, und trotzdem denke ich, Du Zeit, Du ärgerst mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich es schaffe mit der Zeit, die Zeit als Freund zu sehn, dann vergeb ich ihr all ihr schnelles Vergehen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halte ich die Zeit nicht an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halt ich endlich selber an.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Wut&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus mir da sprechen oft die bösen Geister.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie heißen Wut, Hass, Neid und so weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In solchen Stunden fühl ich mich so eng,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht weit, nicht lieb, nicht nett, einfach nur eiskalt und ohne Mitleid.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich versuche die Kontrolle im Außen zu halten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es geht nicht, alles muss zerfallen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zerrissen, zerbrochen in Scherben lieg ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alles falsch, alles was war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du es endlich begreifen, Kontrolle im Außen, das geht nicht, das muss weichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du die Wut endlich halten können, ohne andere zu verachten und selbst nur Mitleid zu wollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gib Dich ganz und lass alles los.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann kommt die Liebe in Dich, in Dein Herz ganz tief hinein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und schenkt Dir ein reinen Wein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das tut oft weh und ist meist gar nicht leicht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aber tu es, es lohnt sich, nur so wirst Du reich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kraft, die dann waltet in Dir,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sie macht die ganz und offen und voll mit Liebe dafür.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Keine Enge mit Wut gefüllt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Schmerz der voll Liebe Dir den Tag verschönt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erst dann bist Du erfüllt vom richtigen Geist,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Wahr, Schön und Gut jetzt heißt.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;ICH&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn kein Ausweg mehr gefunden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann tue nichts, sei einfach still.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hörst Du, dass ICH da bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich geschaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich so liebt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der alles für Dich gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sei ganz still, dann hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und aus der Stille kommt die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die aus dem Krieg den Frieden schafft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie bäumt sich auf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellt sich vor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie holt das Licht aus tiefster Finsternis hervor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann aber hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann bist Du wie ICH.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank, dass es diese Möglichkeit der Gruppenarbeit gibt. Dankeschön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schöne Grüße aus Österreich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela aus Österreich, 28. Oktober 2022&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Candida für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Candida.jpg|thumb|250px|Candida]]&#039;&#039;«Meine Reise mit den Nebenübungen als Teilnehmerin der 2. Staffel ging nun weiter in der 3. Staffel als Gruppenleiterin. Wir waren sechs Teilnehmer und sind das ganze halbe Jahr zusammengeblieben. Schnell stellte sich eine Atmosphäre der Wärme, der Offenheit und Herzlichkeit ein. Dadurch war das Vertrauen sich zu öffnen mit konkreten Alltagsbeispielen sehr groß.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ich sehr schön fand war, dass die Ich-Botschaften immer wieder durch die Teilnehmer mit Rückfragen bereichert wurden. Dadurch bekamen die Erfahrungen mehr Tiefe und mehr Weite, weil von verschiedenen Perspektiven darauf geschaut wurde. Es war ein achtsames Fragen, dadurch wurde die Ich-Botschaft desjenigen der gerade erzählt hat nicht verwässert, sondern die Kraft blieb bei ihm. Es war dadurch ein sehr empathisches Geben und Nehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was sich bei mir durch das gemeinsame Üben in der Gruppe verändert hat:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es waren die unterschiedlichen Erfahrungen und Herangehensweisen der Anderen, die meinen Horizont geweitet haben. Es ist tatsächlich so, dass ich dadurch alle Nebenübungen nochmal wie neu erlebt habe.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Durch die 1. Nebenübung, die Gedankenkontrolle, ist die Wachsamkeit in mir gewachsen, wie schnell es im Alltag geschieht, dass ich mich denken lasse, bzw. dem überlasse, was da gerade an Gedanken in mich hineinkommt. Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass ich selbst die Verantwortung für meine Gedanken tragen will, das hat sich in mir verfestigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der 3. Nebenübung, der Gefühlkontrolle hat der gemeinsame Austausch, der durchaus auch mal humorvoll war, mir sehr geholfen, nicht zu verzweifeln, wenn es wieder mal nicht geklappt hat, in einer hitzigen Alltags-Situation die Kontrolle über meine Emotionen zu halten. Das Motto – einfach nächstes Mal besser machen – half dabei sehr. Auch der Satz den Wolfgang in einem seiner Vorträge gesagt hat: „Ich ergreife die Emotion als Werkzeug, nicht die Emotion ergreift mich“, hat uns im gemeinsamen Erfahrungsaustausch die Erkenntnis gebracht, dass Emotionen an sich nichts Schlechtes sind, dass es nur darum geht, dass ich lerne selbst zu bestimmen, wie und wann ich sie einsetze.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Was sich in diesem halben Jahr durch die Nebenübungen tatsächlich wie ein kleiner Keim in mich gelegt hat, ist eine neuartige Präsenz. Und zwar erlebe ich es im Alltag, dass meine Beobachtung klarer und wacher geworden ist. Dass ich mich in einer schwierigen Situation wie kurz herausnehmen kann und von außen drauf schauen kann. Ich denke die 5. Nebenübung, die Unvoreingenommenheit…, ist mir hier eine große Hilfe, denn ich lerne dadurch nicht vorschnell ein Urteil zu denken, sondern mich zurückzunehmen und offen zu bleiben, und dazu brauche ich innere Präsenz.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben bei unseren Treffen außer zu Anfang den Wochenspruch zum Schluss auch immer einen besonderen Abschluss-Spruch vorgelesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der letzte war aus den Anthroposophischen Leitsätzen von Rudolf Steiner GA 26, und drückte aus, auf welchem Wege wir uns gemeinsam befinden. Der Leitsatz hat unsere Gefühle gegenüber der Anthroposophie sehr berührt, weil wir genau dieses Bedürfnis von dem Rudolf Steiner spricht in uns spüren. Es ist gleich der 1. Leitsatz:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Befriedigung gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;suchen muss. Anthroposophen können daher nur Menschen sein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich wunderbare Menschen durch die Gruppe kennenlernen durfte, obwohl wir uns alle nicht persönlich kennen, ist eine Gemeinschaft entstanden die mich sehr, sehr bereichert hat. Deshalb danke an Gabriele, an Gabi, an Michaela, an Lina und an Nana.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Candida»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida S., 3. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Elke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Elke J..jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Elke Jurasszovich&#039;&#039;]]&#039;&#039;«Woche 1-4, Mai 2022, Gedankenkontrolle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da ist zunächst der konzentrierte Blick auf den selbst gewählten Gegenstand. Der ständige Versuch, Gedanken draußen zu halten, die gerade dann einstürmen, wenn man sie nicht dabei haben will. Mit der Zeit geht das immer besser. Ich benütze diese Art der Kontrolle schon länger vor dem Einschlafen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Konzentration geht allmählich über in einen wohligen Zustand der reinen Wahrnehmung. Ich nehme alle Sinneswahrnehmungen im Außen wahr und verschmelze damit. Der Gegenstand löst sich ebenfalls auf und ich bin reine Wahrnehmung. Eine einzige Antenne, die mit der Umgebung verschmilzt. Dabei versuche ich, den Kontakt zur Erde nicht zu verlieren, indem ich meinen Körper fühle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Allmählich spüre ich, dass das in eine Sackgasse führt. Es ist zwar ein angenehmer Zustand, aber er gibt keine Antwort auf Fragen, die die Seele stellt. Sie möchte wissen: Was ist dahinter? Wo ist der Sinn?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also wieder zurück zur Betrachtung des Gegenstandes. Was auffällt, ist eine Bewegung des Geistes von der Konzentration zur Ablenkung durch den Gedankenstrom. Also wieder retour zum Gegenstand. In diesem Hin-und Her liegt ein Moment der Achtsamkeit, um den es geht. Er ist ganz kurz, enthüllt aber für mich bis jetzt die wichtigste Erkenntnis: Erkennen, was ist und meinem Willen gemäß zu meiner Tätigkeit zurückkehren. Immer wieder erneut darauf einlassen, weil ich es will. Das eigene Denken beobachten. Dabei werden der Wille und die Achtsamkeit gestärkt.»&#039;&#039;Elke J., Mai 2022&lt;br /&gt;
== Die 2. Staffel 2 [Oktober 2021 - April 2022] ==&lt;br /&gt;
Die Staffel 2 wurde nicht live übertragen. Es gab mit Renate, Laura, Christoph, Susanne und Anita 5 Gruppenleiter, welche jeweils 5 bis 8 Teilnehmer hatten. Die 2. Staffel stand somit nicht unter der direkten Leitung von Wolfgang Peter. Hingegen trafen wir uns regelmäßig zu (sinngemäß) Supervisionstreffen, in denen besondere Anliegen geklärt werden konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» (Oktober 2021 - April 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Adriana für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin “jung” in der Anthroposophie, obwohl ich in einem Haus aufgewachsen bin, wo mein Vater ein Anthroposphe war und sein ganzes Leben der Anthroposophie gewidmet hat, und meine Kindheit damit geprägt war. Ich habe es abgelehnt! Aber verschiedene Konzepte, Verhaltensweisen, Denkweisen sind in mir geblieben. Ich bin wieder dazugekommen, in Kontakt zu Anthroposophen, vor ungefähr 2 ½ Jahren. Intensiver habe ich begonnen während der Pandemie. Die Nebenübungen habe ich 2 Mal alleine begonnen, aber habe diese nie zu Ende gebracht. Ich hatte keine Motivation und Unterstützung weiter alleine zu machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da bin ich in der 2-ten Staffel der Nebenübungen, durch meine Schwester, hereingekommen. Und fand einen Raum zum Praktizieren. Nicht nur einen Raum, sondern auch Unterstützung und Geborgenheit. Ich danke für die Aufnahme in der Gruppe. Da habe ich festgestellt dass ich 2 Hindernisse habe:-	Die deutsche Sprache-	Die spezifischen Begriffe.&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die erste Nebenübung :&#039;&#039;&#039; Gedankenkontrolle – am Anfang war es eine Katastrophe, aber durch die Gespräche sowohl in der Gruppe als auch bei den Treffen mit Wolfgang, durch den Austausch von Erlebnissen, Erfahrungen, Vorgehensweise von den anderen Mitwanderer in diesen Erlebnissen der Nebenübungen und das tägliche Üben, wurde es immer besser. So dass es jetzt täglich, fast immer, morgens läuft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die zweite Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Initiative des Willens – Der Start hat lange gedauert. Am Anfang war es so, dass ich mich überhaupt nicht erinnert habe an die 2 Zeiten an denen ich mir vorgenommen habe eine Aktion durchzuführen. Dann habe ich mir die Uhr eingestellt um mich zu erinnern. Und sie klingelte als ich im Auto war und ich wusste nicht warum sie klingelt. Bei einer Sprechstunde hat jemand gesagt (leider weiss ich nicht mehr wer) dass er sich in der Früh Termine setzt. Ich habe mir auch morgens Termine gesetzt und so wurde es immer besser so dass ich immer öfters beide Termine eingehlten habe und immer seltener diese vergessen habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die dritte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gelassenheit gegenüber Lust und Leid&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die vierte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Positivität&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die fünfte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Unbefangenheit in der Auffassung des Lebens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die letzten 3 Übungen brauchen eine tägliche Beobachtung, eine tägliche innere Analyse und sind immer mehr Bestandteil meines Lebens geworden. Ich bin zur Erkenntnis gekommen dass Stärkung des Willens sehr notwendig ist. Wille die Gedankenkontrolle durchzuführen, Wille die Aktionen nicht zu vergessen und zu praktizieren, &#039;&#039; Wille alle Nebenübungen Teil meines Lebens zu machen und mich permanent beobachten und analysieren. Stärkung des Willens insbesondere um diese konsequent zu üben, zu erleben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die sechste Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gleichgewicht der Seele, habe ich nur begonnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch das Praktizieren der Nebenübungen habe ich festgestellt, dass ich immer bewusster geworden bin was um mich geschieht, wie ich Sachen angehe, wie ich die Personen mit denen ich in Kontakt komme anders betrachte und viel toleranter bin. Es ist mir klar - ich muss dranbleiben, weiter durchhalten und üben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bei der ersten und zweiten Übung habe ich von Anfang an die Ätherströme am Ende der Übungen auf mich wirken lassen. Nicht immer aber fast immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei den anderen Übungen leider weniger. Bei der Anregung von S. habe ich versucht diese selbstständig zu praktizieren. Aber da ist noch viel Raum zur Verbesserung. Aber dranbleiben, manchmal klappt es, manchmal nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adriana&lt;br /&gt;
=== Stimme von Frank für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hallo ihr Lieben! Jetzt habe ich so tapfer kaum ein Termin verpasst und ausgerechnet gestern hat es bei mir nicht geklappt. Daher möchte ich mich hiermit für die wunderschöne Zeit mit Euch bedanken. Die Vorstellung, dass das, was wir im letzten halben Jahr für uns selbst und für die geistige Welt getan haben, jetzt im Weltenäther wirkt, fasziniert mich. Vielleicht geht es Euch genauso? Möglicherweise gelingt es uns ja gelegentlich, den Kontakt aufrechtzuhalten? Freue mich jedenfalls über jede Mail die ich von Euch erhalte - natürlich geht ein Anruf auch ;-). Wenn es Euch recht ist, werdet ihr gelegentlich auch von mir was lesen... Herzliche Grüße, Frank&amp;quot;&#039;&#039;Frank&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anita für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ein herzliches Hallo an F. und C., die am Mittwoch nicht dabei sein konnten und an alle lieben Nebenübende, wir haben ein interessantes halbes Jahr miteinander erlebt in einem erkenntnisreichen, offenen und lebendigen Austausch miteinander. Durch die vielen Beiträge in Form von Gebeten,  Zitaten  und Sprüchen wurde unser Treffen jedes Mal zusätzlich bereichert und im Erkenntnisgewinn erweitert. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle. Ein Dank auch an François, der dies alles eingefädelt und ermöglicht hat. Auch bei Euch allen möchte ich mich nochmal herzlich dafür bedanken, dass unsere Gruppe in meiner langen Abwesenheit so wunderbar weiter bestanden ist, von Euch weiter geführt wurde und jeder Verantwortung in seiner individuellen Art dazu eingebracht hat. Ich war zutiefst berührt und beeindruckt, welche Entwicklung sich in dieser Zeit offenbart hat. Wir haben am vergangenen Mittwoch spontan beschlossen, dass wir uns in einem halben Jahr, am xy. September um 18 Uhr wieder miteinander treffen wollen. Ich werde rechtzeitig den &amp;quot;Raum&amp;quot; abklären und die Zugangsdaten übermitteln. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;herzlichst Anita&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anita &lt;br /&gt;
=== Stimme von Candida für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Candida.jpg|thumb|250px|Candida]]&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Meine Reise-Erfahrungen mit der Nebenübungsgruppe über ein halbes Jahr – Ziel offen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Gepäck hatte ich nur meine bisherigen Erfahrungen mit dem Üben der 6 Nebenübungen und ein paar Schriften von Rudolf Steiner, in denen er eine Beschreibung und eine Art Anleitung über das praktische Üben gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim ersten gemeinsamen Kennenlernen, (wir waren zunächst 10, zum Schluss noch 8 Teilnehmer), war für mich schon spürbar, wie unterschiedlich wir sind. Es war am Anfang noch einiger Bedarf da, wie die erste Übung tatsächlich gemeint ist und gemacht werden sollte. Langsam lösten wir uns von einem „nur so wird es gemacht“ und fingen an zu erkennen, dass jeder seine eigene Herangehensweise hat und haben soll. Jeder sozusagen seine Ich-Botschaften ohne Bewertung sagen kann. Dadurch wurden die Treffen lebendiger und freier. Mir schien dabei sehr wichtig, dass immer im Focus sein sollte, dass es um die entsprechende Nebenübung geht und nicht vermischt werden sollte mit irgendwelchen anderen Meditations-Formaten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Unterschied zwischen dem Üben alleine und jetzt üben mit einer Gruppe, war doch sehr deutlich. Beim alleine Üben ohne Austausch stagnierte die Erfahrung irgendwann bei mir. Durch den Gruppenaustausch kamen immer wieder neue Aspekte dazu, neue Sichtweisen und Anregungen. Auch der Austausch über Misserfolge brachte mir jedes Mal einen Schub.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein wichtiger Pluspunkt ist die Motivation. Zusätzlich zur eigenen, inneren Motivation kam jetzt noch eine äußere Motivation dazu, alleine dadurch, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was ich in der Gruppe an Erfahrungen berichten soll. Dadurch wurden mir meine eigenen Erfahrungen viel bewusster. Auch wurde mir meine eigene Veränderung während dieses halben Jahres bewusster. Ging ich früher eher sachlich und diszipliniert z.B. an die erste Nebenübung, so stellte sich eine neue respektvolle Haltung gegenüber der Übung ein, weil sich tief in mir ein Gefühl entwickelt hat von einer Art Ehrfurcht gegenüber den Übungen. So z.B. bei der dritten Nebenübung „Gleichmut der Gefühle“. Mir meiner eigenen Emotionen bewusst zu werden und vor allem zu erkennen, ob es jetzt „wesentlich“ ist, diese nach außen zu bringen und mich dadurch zu verlieren oder sie in mir zu behalten und daraus Kraft zu schöpfen. Das war eine eindrucksvolle starke Erfahrung, die sich in mich eingewebt hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wichtig scheint mir allerdings zu sein, dass der Rahmen „Nebenübungen“ doch möglichst eingehalten werden sollte, denn sonst verliert sich die Gruppe in allen möglichen Themenbereichen. Es darf und soll ja aus dem Alltag berichtet werden, aber immer mit Bezug auf die Nebenübungen. Wenn dieses geschieht, dann sind solche Gruppen wirklich eine absolute Bereicherung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Üben mit einer Gruppe ist für mich auf jeden Fall eine wunderbare Ergänzung auf dem oft einsamen und holprigen geistigen Schulungs-Weg. Denn die Reise geht ja weiter. Die Nebenübungen sind Teil meines Lebens geworden, das wurde auch durch das gemeinsame Üben mit der Gruppe für mich noch sehr viel deutlicher.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein großes Dankeschön an die Initiatoren, die es möglich machten, dass solche Übungsgruppen entstehen konnten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Candida&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida&lt;br /&gt;
=== Stimme von Helga für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;meine Erfahrungen in der Staffel mit xy würde ich so zusammenfassen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir hatten eine sehr schöne, harmonische Gruppe und durch oft sehr persönliche Erfahrungen - auch solche, die vermutlich durch das Üben entstanden sind - sind wir uns  näher gekommen und vertrauter geworden. Vor allem durch so manches Scheitern bei den Übungen bekam ich dann wieder die Gewissheit, nicht alleine damit zu sein und die Geduld nicht zu verlieren, sondern bis zum nächsten Treffen so gut es ging, weiter zu machen. Erstaunlich war für mich auch, wie unterschiedlich jeweils die Erfolge und das Scheitern ist, vor allem bei der ersten und zweiten Übung, was ich für mich selber noch nicht klären konnte, woran das liegt. Aber ich hoffe, im Laufe der 2. Staffel einen Ausgleich zu finden bzw. die eher beschwerliche Übung stärken zu können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ich weiß jetzt nicht, ob meine Ausführungen in Deinem Sinne sind - unter meinem Namen Helga kannst Du das gerne veröffentlichen.&lt;br /&gt;
Ich wünsche Dir eine tiefgehende und schöne Osterzeit und ich bin gespannt, wie und mit wem die 2. Staffel weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße, Helga»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ruth für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Durchführung der Willensübung, gab und gibt es wiederholt einen Blick auf die Uhr, zu eigentlich dem richtigen Zeitpunkt, doch es sind noch wenige Minuten bis zum exakten Timing der gewollten Handlung. Dieser kurze Moment der überbrückt werden soll, um die Übung pünktlich ausführen zu können, wird von mir gern mit einer alltäglichen Beschäftigung genutzt. Es entschwindet mir dabei die Konzentration immer wieder einmal zu leicht, die Zeit verstreicht zu schnell und ein erneuter Impuls für die Ausführung der Willensübung kommt erst wieder circa eine halbe Stunde später.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willens-Übung soll mehrmals am Tag ausgeführt werden, wobei man immer die gleiche Tätigkeit oder auch verschiedene Handhabungen ausführen kann. – Bei der Denk- und Konzentrationsübung schwirren eine Anzahl von ungewollten Gedanken durch den Kopf, die es zu bannen gilt. Es ist für die Gedankenübung wichtig eine Art gedankliches Vakuum aufzubauen, um die Gedankenschwärme abzuhalten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war interessant mitzuerleben wie es allen Teilnehmer/-innen mit den Nebenübungen ergeht und wie auf unterschiedlichste Weise jeder/ jede mit den Nebenübungen umzugehen lernte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war sehr gewinnbringend selbst Gehör zu finden und von anderen Anregungen zu bekommen, die helfen reflektierend den eigenen Weg besser weitergehen zu können.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sich gemeinsam eine anthroposophische Frage zu stellen und auf diese mit den verschiedenen Sicht- und Herangehensweisen eine Antwort zu finden, gab mir ein tieferes Verständnis der R. Steiner Texte (z.B. „Die Philosophie der Freiheit“).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich motivierte es auch in der Gruppe aufgefangen zu sein mit den eigenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der sogenannten „richtigen“ Ausübungsmethode der einzelnen Nebenübungs-Aufgaben, und auch mitzuerleben was sich bei anderen in ähnlicher oder unterschiedlicher Weise für Fragen oder Schwierigkeiten einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr aufbauend die Wichtigkeit der Übungen zu erkennen, und zu sehen, dass ich Erfahrungen mit anderen Menschen teilen kann, die auch mit ernsthaftem, unermüdlichen Einsatz diese Aufgaben verfolgen wollen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich stärkte, meine Begeisterung mit anderen zu teilen wenn eine Aufgabe gut gelungen ist, an den erfreulichen Botschaften der Kolleginnen/Kollegen Anteil zu nehmen, und in den unterschiedlichsten Geschichten zu hören, wie es in den konkreten Lebenssituationen unterstützend war diese Übungen anzuwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr schön ein vertrauensvolles Zusammenwachsen mitzuerleben, und über die Zeit eines halben Jahres zu bemerken wie bei jedem/jeder Einzelnen von uns sich kleinere oder größere erkennbare Wirkungen der Nebenübungen einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Selbst wenn ich zu Beginn eines Treffens das Gefühl hatte eigentliche nichts wirklich Berichtenswertes mitteilen zu können, so ergab es sich immer wieder, dass ich durch Aussagen anderer, mich an ein selbst zunächst nicht wahrgenommenes, nur in der Rückschau erkennbares, ähnliches Erlebnis erinnern konnte. Ohne das gemeinsame Gespräch wäre dieses Vorkommnis vermutlich nicht ins eigene Bewusstsein vorgedrungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willensübung gelingt mir nur sehr langsam besser. Es gibt Tage an denen diese Übung optimal wie gewollt abläuft und es gibt Tage, und das sind eindeutig die häufigeren, an denen ich den Zeitpunkt nur mit einer halben oder ganzen Stunde Verspätung schaffe. In sehr, sehr seltenen Ausnahmen vergesse ich sogar einen der drei täglichen Zeitpunkte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Gedankenübung kommen phasenweise immer wieder Gedankenschwärme, denen mein Wille nicht gut Stand halten kann, sodass ich mehrere Anläufe brauche um die gewünschte Konzentration zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es gelingt mir immer besser anderen Personen offen zu begegnen, ihnen zuzuhören, sie in ihrer eigenen Art wahrzunehmen und ihnen ohne eigene Vorbehalte zu begegnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In Diskussionen versuche ich zu unangenehmen, negativen Sachlagen auch einen gegenteiligen, positiven Gesichtspunkt aufzufinden und ins Gespräch einzubringen. Auch wenn es manchmal schwierig ist diesen Aspekte zu formulieren, zumindest in diesem Moment.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Auch Geduld zu üben probiere ich mit mehr Bewusstheit. Das gelingt nicht immer, doch auch schon das Bemühen zählt für mich. Ich versuche auch mir selbst gegenüber geduldiger zu sein und gelassener zu bleiben. Ich bin bestrebt auf meinen Entwicklungsweg mit den Nebenübungen mich nicht mit Selbstverurteilungen zu bestrafen wenn eine Übung nicht so gelingen will wie ich mir das vorstelle, sondern mich selbst anzunehmen mit meinen heutigen Fehlschlägen, mir Mut zu machen und in aller Ernsthaftigkeit zu sagen: Ich gehe den Weg weiter und wenn es noch nicht so gut gelingen will, dann ist das heute einfach so und ich verfolge meinen Übungsweg konsequent weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Eine der ersten Aussage, die sich auf die Wahl eines natürlich geformten Steines, als Betrachtungsobjekt für die erste Übung bezogen hat, war die Anregung: besser einen von Menschen gemachten Gegenstand für die Konzentrations- und Denkübung heranzuziehen. Für mich war genau dieser unterschiedliche Aspekt so interessant, dass ich die nächste Denkübung mit einer kurz aufeinander folgenden Betrachtung zweier Dinge, einem natürlich geformten Stein und einer Münze im Vergleich durchgeführte. Der Stein zeigte sich mir sympathisch, in einer mystischen Weise, lebendig-warm, und doch dicht und undurchdringlich, mit dem Einschluss einer gesichtsförmigen Zeichnung, wie ein großes Naturgeheimnis. Die Münze war im Vergleich hochintelligent durchdacht, fein graviert, mit viel Kenntnis ausgearbeitet, mit raffiniert erdachten Maschinen hergestellt. Dieses einzelne Geldstück zeigte sich mir in einem kurzen Moment, als Ergebnis, das der gesamten Entwicklung unserer abendländischen Kultur bedurfte. Und die bewusste Wahrnehmung dieser Bedingungen zur Formgebung der Münze war nur durch den vergleichenden Kontrast zur ersten Betrachtung auf das natürlich Geformte möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Willentlich denken heisst, nicht den Gegenstand sprechen lassen wie beim „Goetheanischen Denken“, sondern selbst einen Denkinhalt, eine Perspektive, einen Aspekt auswählen um bewusst nur diesen Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Gedankenübung, sollte auch die erste Übung am Tag sein und immer zu einer ähnlicher Zeit ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Je größer der Widerstand, die Überwindung oder die Langeweile ist, die sich bei der/dem Ausübenden einstellt, umso wirksamer ist Nebenübung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der dritten Gleichmut-Übung ist es wichtig die Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern diese zuzulassen und gleichzeitig in der eigenen Mitte zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Positivitäts-Übung gibt es eine Steigerung zur 3. Übung, es braucht mehr als gleichmütig in der eigenen Mitte zu bleiben, es soll zusätzlich ein positiver Aspekt einer unangenehmen Sache erforscht werden. Es geht darum kreativ zu schöpfen, bewusst etwas Schönes aufzufinden, um dieses wie aus dem Nichts heraus mit der eigenen, subjektiven Wahrnehmung zu beleben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Das Denken ist außerhalb unseres Gehirns, ja unseres Körpers und das Funktionieren des Denken hat mit den verschiedenen Leibern des Menschen zu tun: dem Bildekräfte-Leib (Äther-Leib), dem physischer Leib, dem Astral-Leib und dem Ich.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In unserer Online-Nebenübung-Kleingruppe haben wir einander aufmerksam zugehört, und einen respektvollen Umgang gepflegt. Es gab eine stabile Kerngruppe und wechselnde Teilnehmer, die den Ablauf der Staffel immer wieder neu aufgefrischt haben, was auch den Erfahrungsaustausch belebt und erweitert hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wir haben uns gemeinsam tiefergehend mit Fragen beschäftigt, die sich aus den aktuellen Wochensprüchen und aus den Theorien bzw. den Texten von Rudolf Steiner im Zusammenhang mit dem Übungsweg ergeben haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herangehensweisen an die Selbsterziehung der Gruppenmitglieder war deutlich verschieden, was auch aufgezeigte wie persönlich gefärbt diese Übungen ausfallen können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich war ein Anfänger bevor ich in die Online-Nebenübung-Kleingruppe im Oktober 2021 eingestiegen bin. Jetzt schöpfe ich aus der Erfahrung von einem halben Jahr Übungszeit, die ich gemeinsam mit meinen Gruppen-Kollegen und -Kolleginnen aus der 2. Nebenübungs-Staffel gesammelt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Meine Erwartungen waren zu Beginn der Teilnahme in den Nebenübung-Meetings primär darauf ausgelegt mich mit anderen anthroposophisch interessieren Menschen auszutauschen, da ich in meinem näheren Lebensumfeld derzeit keine anthroposophisch interessierten Personen kenne.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Da ich die Nebenübungen nun schon seit einem halben Jahr ausübe und diese mich in meinem täglichen Leben schon spürbar unterstützen, möchte ich die Übungen weiter ausüben. Auch an einer weiteren Teilnahme einer neuen Nebenübung-Staffel bin ich interessiert, da es für mich eine bereichernde und schöne Erfahrung war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich glaube, es gibt keinen Typ Mensch, für den diese gemeinschaftliche Auseinandersetzung nicht geeignet wäre. Die einzige Bedingung, die daran geknüpft ist diese Nebenübungen anzugehen, ist diesen Übungsweg auch zu wollen und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben bewusst, aktiv anzugehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich habe außenstehenden Personen schon davon erzählt. Ich möchte jedoch niemanden überreden, es soll ja der Antrieb dazu von jedem Einzelnen selbst kommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der fruchtbarste Impuls dieser Gruppenarbeit ist der direkte Austausch, in dem spontan zu Fragestellungen, diversen Unsicherheiten und gemeinsamen Erfahrungen verschiedene Gesichtspunkte aktuell erörtert werden können. Das gibt jedem/jeder Einzelnen einen reichen Schatz an diversen Sichtweisen und Einsichten, die helfen die eigene Herangehensweise zu hinterfragen und auch früher oder später den eigenen, individuellen, besten Übungsweg zu finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die 6 Nebenübungen von Rudolf Steiner sind geeignet für eine Selbsterziehung, als ein Angebot für individuelle Erfahrungen und Entwicklung auf Basis von bewusstem Denken, Fühlen und Wollen. Diese Form der Selbsterziehung ist zwar an bestimmte, vorgegebene Eckpunkte geknüpft, wie: die tägliche Ausübung, die Einhaltung einer bestimmten Abfolge und auch die einzuhaltenden, selbst festgelegten Zeitpunkte, doch es gibt für jeden subjektiv zu entscheidende, freibleibende Möglichkeiten in der Herangehensweise.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Diese Übungen zeigen einem selbst auf, welche besonderen Eigenheiten bzw. Schwierigkeiten man als Aufgabe zu überwinden hat und welche Veränderungen als mögliches, individuelles Potential vor einem liegen und darauf warten ausgereift zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Für einen Zeitraum von etwa einem Monat soll zunächst nur mit der ersten, der Denk- und Konzentrationsübung begonnen werden. Es geht darum, für den Zeitraum von circa fünf Minuten mit der Betrachtung eines einfachen Gegenstands, der gleichbleibend oder wechselnd sein kann, sich seines Denkens bewusst zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die willentlichen Gedanken sollten sich ausschließlich auf den gewählten Gegenstand beziehen. Diese können beispielsweise mit dem Material, dem Aussehen, der Herstellung, oder mit der Verwendung, etc. zu tun haben. Die Schwierigkeit liegt darin keine anderen, ungewollten Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Im zweiten Monat, folgt die Willensübung, bei dieser wird täglich zu einem selbst gewählten und festgesetzten Zeitpunkt eine einfache Handlung ausgeübt. Diese Tätigkeit soll sich von sonstigen, im Alltag notwendigen Handgriffen deutlich unterscheiden, sodass sich keine andere, unwillentliche Zweckmäßigkeit in die Übung unbewusst herein spielen kann. Dieses Tun kann mehrmals über den Tag verteilt, zu vorher selbst festgesetzten Zeitpunkten ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die dritte Übung der Gelassenheit bezieht sich auf das eigene Fühlen. Es sollen, die auf einen zukommenden, oder selbst erzeugten schlechten, negativen oder auch überschwänglich positiven Gefühle bewusst durchlebt und nicht verdrängt werden. Dabei geht es darum diesem Fühlen mit Gleichmut zu begegnen, indem man sich nicht selbst in den eigenen Emotionen verliert, sondern gelassen wahrnehmend handeln kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ab dem vierten Monat kommt die Positivitäts-Übung dazu, die einen auffordert Hässliches, Böses, Unangenehmes oder Grausliches – alles was negativ auf einen zukommt immer aus einer zweiten Perspektive anzusehen. Denn es gibt nichts Schlechtes was nicht auch eine gute Seite hat. Dabei soll, ein zunächst nicht offensichtlicher, positiver Aspekt in einer negativen Situation gesucht, aufgefunden und in den Fokus gestellt werden und sei es nur ein schönes, scheinbar nebensächliches, kleines Detail.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In einer weiteren, fünften Unbefangenheits-Übung geht es darum keine Vorurteile zu pflegen. Allen Menschen und Situationen möglichst ohne Vorbehalte zu begegnen, auch wenn Sachlagen oder Aussagen auf einen zukommen, die zunächst unglaubwürdig erscheinen. Diese erwartende Haltung hilft uns, die eigene, Begrenztheit in der Wahrnehmung zu erkennen, uns nicht selbst, in der eigenen Subjektivität abzuschließen, sondern uns zu öffnen um neue ungewohnte Denkweisen und Erkenntnisse zu gewinnen und damit den eigenen Wahrnehmungshorizont zu erweitern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die sechste Harmonisierungs-Übung besteht darin alle diese bereits genannten Übungen gemeinsam auszuführen und dadurch die eigene Haltung und das eigene Handeln zu formen. Die Übungen sind in einer vorgegeben Reihenfolge zu erbringen und helfen einem gelassener und bewusster agierend den Aufgaben des täglichen Lebens zu begegnen.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ruth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Rainer für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier ein paar spontane Gedanken zum letzten Halbjahr:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zur Gruppe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Extrem hilfreich war der Gruppeneffekt. Ohne den wäre ich sehr wahrscheinlich irgendwann abgeschmiert. Die Gruppe war eine super Stütze, dran zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Außerdem habe ich durch die anderen auch viel Inspiration bekommen für meine Übungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Überhaupt: darüber mit anderen zu reden ist das Beste, was man machen kann, um sich selber klar zu werden, was eigentlich passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zu den NÜ:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es fällt mir schwer zu sagen, was sich bei mir speziell durch die Übungen verändert hat. Die letzte zwei Jahre waren ja extrem herausfordernd und haben sowieso viel Veränderung gebracht, meine spirituellen Ambitionen geboostert und mir täglich viel innere Arbeit abverlangt. Gleichmütig, positiv und offen zu bleiben sehe ich sowieso als &amp;quot;Standard&amp;quot; für ein Überleben in diesen Zeiten an, auch ohne die NÜ.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Am deutlichsten kann ich die 1. und 2. NÜ für mich beurteilen. Die 1. NÜ ist eine wunderbare Konzentrationsübung, bei der ich nicht nur mehr innere Ruhe gefunden habe, sondern auch oft viel Spaß hatte bei der Erforschung der Gegenstände. Die 2. NÜ hat bei mir am schlechtesten geklappt und zeigt mir, dass ich hier noch viel lernen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt glaube ich, dass ein halbes Jahr NÜ zu kurz ist, um sie wirklich beurteilen zu können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ausblick:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt beurteile ich die NÜ als wirklich wichtig, um einen spirituellen Weg zu gehen. Sie helfen bei der eigentlichen Meditation, klarer und bewusster zu werden. Daher mache ich  gerne weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße, Rainer&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer&lt;br /&gt;
=== Stimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
== Die 1. Staffel [Februar 2021 - Juli 2021] ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|Erste NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
Jeden Durchgang mit einer Dauer von ca. 6 Monaten bezeichnen wir als &amp;quot;Staffel&amp;quot;. Die 1. Staffel fand unter der Leitung von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] live in youtube statt. Wolfgang &amp;quot;lebt&amp;quot; mit den Nebenübungen, praktiziert sie täglich, und das schon seit einigen Jahrzehnten. Das, aber auch seine freundliche und freilassend leichte Art, prägen die vertrauensvolle Atmosphäre dieser online-Treffen und motivieren Teilnehmer die Dinge nicht zu ernst zu nehmen, aber dennoch am Ball zu bleiben.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmerstimmen haben wir bei der 1. Staffel nicht gesammelt. Aber es liegt ja eine Filmdokumentation vor ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 1. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+1. Staffel auf youtube&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=I4fygm0JEIQ 21]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=P8197NUDWa8 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=PlhJ_-yrH2E 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=qJfCNfonBFo 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=olCm2UE0F5s 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=OVPOPGO8wLw 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=xSLPMhyKGJc 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=j0YtaTjQ8VQ 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=evrTPfFcrZk 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=QCx2nAc01SI 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 15]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=WYOxAfi8wFc 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Hx-UK2QhUlE 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Hx-UK2QhUlE 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=7DUlMj4txTM 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=4LTC1B9y2LU 10]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=TKjQ0eMIkdQ 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=pFGfuPHzXC8 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=9b2J_I18Ilk 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=ZqR3eV0r3OM 5]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Beispielfragen für Stimmen (Ich-Botschaften/ Testimonials) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;nachfolgenden Fragen können&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als Anregung&#039;&#039;&#039; verstanden werden für die Erinnerung, was man im Rückblick mit den Nebenübungen erlebt hat. Ihr könnt euch aber auch selber Fragen ausdenken. &lt;br /&gt;
#Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&lt;br /&gt;
#Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&lt;br /&gt;
#Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&lt;br /&gt;
#Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&lt;br /&gt;
#Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&lt;br /&gt;
#Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&lt;br /&gt;
#Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&lt;br /&gt;
#Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&lt;br /&gt;
#Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&lt;br /&gt;
#Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&lt;br /&gt;
#Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&lt;br /&gt;
#Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&lt;br /&gt;
== Weitere Beiträge über Die Nebenübungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem youtube Kanal Wege zum Glück (https://www.youtube.com/@WegezumGluck) findest du eine schöne, und einfühlsame Darstellung für die Nebenübungen[[Datei:Yt1. Nebenübung.JPG|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E|Erste NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zu youtube]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=NFul330lnlI&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=HVyWP3n0T0c&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=-RXDhh1fwxc&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=_ON43qvo-nE&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=-BNNKb-RnQk&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Anregungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs ===&lt;br /&gt;
Eine Artikelseite, die uns in diesen turbulenten Zeiten eine Unterstützung sein kann. Insbesondere im Rahmen der sechs Nebenübungen von Rudolf Steiner, können diese Sprüche helfen die richtige Seelenstimmung zu finden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs|| Hier geht´s zur Seite «Seelenbegleiter» |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[A:Nebenübungen|Nebenübungen auf AnthroWiki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&#039;&#039;, [[s:GA_10|GA 10]] (1993), ISBN 3-7274-0100-1&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Die Stufen der höheren Erkenntnis&#039;&#039;, [[s:GA_12|GA 12]] (1993), ISBN 3-7274-0120-6&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[s:GA_13|GA 13]] (1989), ISBN 3-7274-0130-3&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[S:GA 88|GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Kosmogonie&#039;&#039;, [[s:GA_94|GA 94]] (2001), ISBN 3-7274-0940-1&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Vor dem Tore der Theosophie&#039;&#039;, [[S:GA 95|GA 95]] (1990), ISBN 3-7274-0952-5&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;, [[S:GA 97|GA 97]] (1998), ISBN 3-7274-0970-3&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band III: 1913 und 1914; 1920 – 1923&#039;&#039;, [[S:GA 266/3|GA 266/3]] (1998), ISBN 3-7274-2663-2&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[s:GA_267|GA 267]] (2001),  ISBN 3-7274-2670-5&lt;br /&gt;
* Ateş Baydur: &#039;&#039;Rudolf Steiner - Die Nebenübungen - sechs Schritte zur Selbsterziehung&#039;&#039;, (2007), ISBN 978-3-7274-5295-6&lt;br /&gt;
* Florin Lowndes: &#039;&#039;Die Belebung des Herzchakras - Ein Leitfaden zu den Nebenübungen Rudolf Steiners,&#039;&#039; (1996), ISBN 978-3-7725-2759-3&lt;br /&gt;
* Wolfgang Findeisen: &#039;&#039;Mit dem Herzen sehen lernen, (2020),&#039;&#039; ISBN 978-3-938957-42-4&lt;br /&gt;
* Georg Kühlewind: &#039;&#039;Aufmerksamkeit und Hingabe - Die Wissenschaft des Ich&#039;&#039;, ISBN 978-3-7725-2888-0&lt;br /&gt;
* Sivan Karnili: &#039;&#039;Herzkräfte stärken durch Eurythmie&#039;&#039;, (2021), ISBN 978-3-8251-8015-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedankenkontrolle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Positivität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvoreingenommenheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit&amp;diff=32505</id>
		<title>Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit&amp;diff=32505"/>
		<updated>2026-08-27T10:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: 11. Staffel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Wie ist diese Seite aufgebaut? Eingangs geht&#039;s um Anmeldeinfos für die 10. Staffel. Und drunter findest du generelle Informationen zu den Nebenübungen. Aber auch Hinweise, die teilweise aus unseren konkreten Erfahrungen resultieren. Die Staffel 1, 3, teilweise 8 und 9 waren live im youtube zu sehen, und sind immer noch frei zugänglich. Bei der 10. Staffel soll es auch eine oder zwei öffentliche Gruppen geben. Parallel dazu wird es nicht öffentliche Gruppen geben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon 9 mal die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world durchgeführt. Jeder Durchgang dauert 6 Monate, und es finden ca. 2 Durchgänge pro Jahr statt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== +++ Die 11. Staffel +++ ==&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Gruppenleiter/neue Gruppenleiter: Bei Interesse am dabei sein bitte bei Christine Göschl melden mit Wunschtag/Uhrzeit und öffentlich/nicht öffentlich: christinegoeschl@mail.de. Christine wird euch dann auf die Warteliste setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ Stand: 27. August 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== +++ aktueller Teilnehmerstatus für die 11. Staffel +++ ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;! / Start 2. September 2026 / Gruppenleitung: Margherita E. und Elke J.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E.&lt;br /&gt;
# Elke J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Thomas N.&lt;br /&gt;
# Karin M.&lt;br /&gt;
#Sabine H.&lt;br /&gt;
#Verena B.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 10. Staffel  (läuft bald aus, Stand 27. August 2026) ==&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Gruppenleiter/neue Gruppenleiter: Bei Interesse am dabei sein bitte bei Christine Göschl melden mit Wunschtag/Uhrzeit und öffentlich/nicht öffentlich: christinegoeschl@mail.de. Christine wird euch dann auf die Warteliste setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== +++ aktueller Teilnehmerstatus für die 10. Staffel +++ ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;! / Start 2. September 2026 / Gruppenleitung: Margherita E. und Elke J.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E.&lt;br /&gt;
# Elke J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Thomas N.&lt;br /&gt;
# Karin M.&lt;br /&gt;
#Sabine H.&lt;br /&gt;
#Verena B.&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Montags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht öffentliche Gruppe /&amp;lt;/u&amp;gt; Start 2. Febr. 2026 / Gruppenleitung Christian F.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL)&lt;br /&gt;
#Angela G.&lt;br /&gt;
#Anna A.&lt;br /&gt;
#Claudia B.&lt;br /&gt;
#Constantin B.&lt;br /&gt;
#Ingeborg St.&lt;br /&gt;
#Michaela M.&lt;br /&gt;
#Silke K.&lt;br /&gt;
#Silvia H.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, 17:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe /&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 2. April 2026 / Gruppenleitung Alisa K. und Susanne A.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alisa K. (GL)&lt;br /&gt;
# Susanne A. (GL)&lt;br /&gt;
# Helga K.&lt;br /&gt;
# Holger J.&lt;br /&gt;
# Liberto M.&lt;br /&gt;
# Martha D.&lt;br /&gt;
# Susanne P.&lt;br /&gt;
# Susanne B.&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, 19:30 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start 9. April 2026  / Gruppenleitung Christine G. und Caterina T.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Caterina T. (GL)&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
# Angela A.&lt;br /&gt;
# Anna-Maria L.&lt;br /&gt;
# Cäzilie A.&lt;br /&gt;
# Dietlind F.&lt;br /&gt;
#Friederike D.&lt;br /&gt;
#Ina T.&lt;br /&gt;
#Tina M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, 19:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt; / Start 14. April 2026 / Gruppenleitung Nana D. und Verena A.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Verena A. (GL)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W.&lt;br /&gt;
# Elisabeth F.&lt;br /&gt;
# Marc N.&lt;br /&gt;
# Barbara A.&lt;br /&gt;
# Martin W.&lt;br /&gt;
# Silvia A.&lt;br /&gt;
#Judith E.&lt;br /&gt;
#Diana Maria C.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freitags, 10:00 Uhr / &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 17. April 2026 / Gruppenleitung Gregor P. und Jens S.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Gregor P. (GL)&lt;br /&gt;
# Jens S. (GL)&lt;br /&gt;
# Eline V.&lt;br /&gt;
# Jana J.&lt;br /&gt;
# Julia H.&lt;br /&gt;
# Marie M.&lt;br /&gt;
# Marion S.&lt;br /&gt;
# Petra S.&lt;br /&gt;
# Steffi W&lt;br /&gt;
# Ulrike K.&lt;br /&gt;
# Sebastian H.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;++++ Interessentenliste für die 11. Staffel +++&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn dein Interesse bisher übersehen wurde, bitte noch bei Christine melden: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;christinegoeschl@mail.de&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Claudia B.______ 2026-03-17, 11. Staffel?&lt;br /&gt;
#Heike Sch. _____ 2026-04-08, nicht öffentl. / dienstags 10:00 Uhr -11. Staffel&lt;br /&gt;
#Dietlind G. ______2026-03, &lt;br /&gt;
#Sonja K., _______ 2026-05, nicht öffentl.&lt;br /&gt;
#Stefan Sch. _____2026-06, nicht öffentl.&lt;br /&gt;
#Ingeborg St. ____ 2026-06, nicht öffentl. / montags 19:00 Uhr - 11. Staffel&lt;br /&gt;
#Kerstin B. _______2026-07, nicht öffentl. / MO-MI 10:00-12:00 Uhr, MI ab 19:45 Uhr&lt;br /&gt;
#Caroline J. ______2026-07, &lt;br /&gt;
#Ulrike R. ________2026-07, &lt;br /&gt;
#Pascal V. _______ 2026,08, nicht öffentlich&lt;br /&gt;
#...&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== +++ Die 9. Staffel +++ ===&lt;br /&gt;
+++ Stand: 29. Sept. 2025 +++ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat im Juli 2025 begonnen, und ist abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 9. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Öffentliche Gruppe!&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 13.Juli 2025, 10h30 | Gruppenleitung Elke J. und Margherita E.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Elke J. (GL) &lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele E. &lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Marie M. &lt;br /&gt;
# Dorothee W.&lt;br /&gt;
# Candida S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 4.9.2025, 17:00 Uhr / Gruppenleitung Alisa K. und Thomas B.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Alisa K. (GL)&lt;br /&gt;
# Thomas B. (GL)&lt;br /&gt;
# Ursula K.&lt;br /&gt;
# Martha D.&lt;br /&gt;
# Helga K.&lt;br /&gt;
# Liberto M.&lt;br /&gt;
# Susanne P.&lt;br /&gt;
# Susanne A.&lt;br /&gt;
# Christine W.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freitags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 12.9.2025, 10:00 Uhr / Gruppenleitung Gregor P.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Gregor P. (GL)&lt;br /&gt;
# Ulrike K.&lt;br /&gt;
# Petra S.&lt;br /&gt;
# Jana J.&lt;br /&gt;
# Marion S.&lt;br /&gt;
# Jens S.&lt;br /&gt;
# Eline V.&lt;br /&gt;
# Steffi W.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 30.9.2025, 19:00 Uhr / Gruppenleitung Nana D. und Verena K.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Verena K. (GL)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W.&lt;br /&gt;
# Bianca R.&lt;br /&gt;
# Aljoscha L.G.&lt;br /&gt;
#Elisabeth F.&lt;br /&gt;
#Marc N.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 1.10.25.2025, 19:00 Uhr / Gruppenleitung Katrin G. und Marina M.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (GL)&lt;br /&gt;
# Marina M. (GL)&lt;br /&gt;
# Ute D.&lt;br /&gt;
# Silke H.&lt;br /&gt;
# Elisabeth K.-J.&lt;br /&gt;
# Eva S.&lt;br /&gt;
# Ulrich L.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags, &amp;lt;u&amp;gt;nicht-öffentliche Gruppe&amp;lt;/u&amp;gt;  Start 2.10.2025, 19:30 Uhr / Gruppenleitung Christine G.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Aurel S.&lt;br /&gt;
# Tina M.&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
#Anna-Maria L.&lt;br /&gt;
#Friederike D.&lt;br /&gt;
#Caterina T.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Spenden ==&lt;br /&gt;
Wenn du unser Engagement finanziell unterstützen möchtest, freuen wir uns über Spenden. Derzeit bitte das Konto von Wolfgang Peter, Bank Austria, verwenden. Wichtig: &#039;&#039;&#039;Bitte den Hinweis &amp;quot;Nebenübungen&amp;quot; hinzufügen&#039;&#039;&#039;. IBAN: AT221200050248097693 BIC: BKAUATWW. Empfängerland: Österreich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Sollte der 8-stellige BIC-Code nicht akzeptiert werden, muss er mit XXX auf 11 Stellen ergänzt werden (BKAUATWWXXX). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst auch gerne per Paypal oder Kreditkarte spenden. [[a:AnthroWiki:Spenden|Siehe hier]]. Bitte den Hinweis &amp;quot;Nebenübungen&amp;quot; hinzufügen. Danke!&lt;br /&gt;
== Generelles zu «Die Nebenübungen» von Rudolf Steiner ==&lt;br /&gt;
===Wie funktionieren Die Nebenübungen?===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner selbst verwendete unterschiedliche Beschreibungen hinsichtlich dessen, was [[a:Nebenübungen|Die Nebenübungen]] sind. Es gibt also eine bestimmte Bandbreite in der Ausdrucksweise- was jedoch nicht täuschen sollte. Ein Irrtum könnte sein, dass man denkt, man könnte die Übungen individuell für sich interpretieren und umsetzen. Die nachfolgende Beschreibung gibt einen Anhaltspunkt, was unter den Übungen zu verstehen ist- aber es ist wesentlich sich in eigener Recherche weitere Beschreibungen anzuschauen, damit innerlich ein klares Bild entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Übung seine [[1. Nebenübung von Rudolf Steiner|Gedanken zu kontrollieren]]&lt;br /&gt;
#Übung seinen [[2. Nebenübung von Rudolf Steiner|Willen zu stärken]]&lt;br /&gt;
#[[3. Nebenübung von Rudolf Steiner|Herr über seine Emotionen]] werden- Gleichmut der Gefühle&lt;br /&gt;
#[[4. Nebenübung von Rudolf Steiner|Positivität]]- in allem das Fünkchen des Guten entdecken&lt;br /&gt;
#[[5. Nebenübung von Rudolf Steiner|Unvoreingenommenheit]]- Jeder Situation ohne &amp;quot;ach, das kenne ich schon&amp;quot; begegnen&lt;br /&gt;
#[[6. Nebenübung von Rudolf Steiner|Balance aller 5 Übungen]] im Alltag&lt;br /&gt;
Hier findest du zu den Beschreibungen der Nebenübung im &#039;&#039;&#039;Original-Zitat&#039;&#039;&#039; von Rudolf Steiner: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[1. Nebenübung von Rudolf Steiner|1. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[2. Nebenübung von Rudolf Steiner|2. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[3. Nebenübung von Rudolf Steiner|3. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[4. Nebenübung von Rudolf Steiner|4. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[5. Nebenübung von Rudolf Steiner|5. NÜ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt; | &amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[6. Nebenübung von Rudolf Steiner|6. NÜ]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist besser? Nebenübungen &amp;quot;alleine, mit echten Menschen&amp;quot; oder &amp;quot;online&amp;quot;? ===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, haben Erfahrungen mit der Praxis der Nebenübungen in Einzelarbeit und in Gruppenarbeit. Sowohl in &amp;quot;echten Gruppen&amp;quot;, wo Menschen physisch zusammen kommen. Aber wir haben inzwischen auch eingehend online-Erfahrungen gewonnen (online in live-Gruppen und in nicht öffentlichen Kleingruppen).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, was ist nun &amp;quot;besser&amp;quot;? So pauschal kann man da keine Aussage treffen, zu unterschiedlich ist die Dynamik in jeder Gruppe. Jedoch lässt sich pauschal sagen: Eine online-Gruppe muss nicht per se einen Mangel haben, gegenüber dem Zusammenkommen im wirklichen Leben. Essenziell ist die Begegnungskultur:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ist man gewillt seinem Gegenüber wirklich mit Interesse zu begegnen?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit, wirklich zuzuhören?&lt;br /&gt;
*Ist man offen dafür, selber sein Gegenüber nicht zu werten?&lt;br /&gt;
*Ist man in der Lage darauf zu verzichten gutgemeinte Tipps zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit seine ICH-Botschaft zu geben?&lt;br /&gt;
*Ist man bereit offen mit seinem eigenen Scheitern umzugehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheitern und Versagen===&lt;br /&gt;
Jeder Übende macht früher oder später die Erfahrung des Scheiterns. Auf den ersten Blick erscheinen die Nebenübungen &amp;quot;keine große Sache&amp;quot; zu sein. Außerdem könnte man denken, dass diese Übungen wirklich nichts Besonderes sind, und es womöglich viel spannendere Übungen gibt. Aber, verflixt und zugenäht, die meisten Menschen scheitern besonders bei den scheinbar einfachen Übungen, z.B. die 2. Nebenübung. Wir haben bei anthro.world keine systematische Umfrage gemacht. Aber anhand der Rückmeldungen und Erzählungen aus Stichproben, schaffen es weniger als 1-2 Prozent der Menschen dauerhaft mit den Nebenübungen am Ball zu bleiben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenarbeit hat einen motivierenden, stützenden, tröstenden und Freude bereitenden Effekt. Und für manche Teilnehmer wird gelegentlich das Mitschwingen eines unterstützenden Gruppengeistes spürbar. Die Erfolgsquote bei den Gruppenarbeits-Menschen liegt wesentlich höher, als bei denjenigen, die es alleine angehen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zu empfehlen: Keep it simple ===&lt;br /&gt;
Wir von anthro.world haben bisher 7 Generationen bei den Nebenübungen in Gruppenarbeit begleitet. Es ist naheliegend, dass Menschen, die die Nebenübungen 1, 2 oder 3 mal alleine oder in Gruppen durchgeführt haben, denken könnten: &amp;quot;Jetzt muss eine Steigerung kommen, jetzt muss eine Vertiefung in die Details der Übungen kommen. Sonst gibt es keinen Fortschritt&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen aber den Fortschritt alleine in der Tatsache, dass man sich stets bemüht, die NÜ treu in seinen Alltag zu integrieren. Einen erstrebenswerten Fortschritt sehen wir somit eher in der konstanten &amp;quot;Veralltaglichung&amp;quot; bis zu dem Punkt, dass einem die NÜ nicht mehr Pflicht, sondern Bedürfnis werden. Und nicht so sehr im Streben nach einem Expertentum - das nämlich führt oft zu Täuschungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht zu empfehlen: Meditation ohne Nebenübungen ===&lt;br /&gt;
Die Verantwortlichen bei anthro.world legen einen Schwerpunkt auf die Nebenübungen von Rudolf Steiner - aber nicht aus Naivität! Es gibt ein Reihe von tollen anthroposophischen Meditation, die man machen kann. Die Frage ist nur wie und wann (und ob). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wenige Menschen hören wir sagen (sinngemäß): &amp;quot;Die Nebenübungen sind gut und schön ... aber die Meditationen haben einen viel stärkeren Effekt.&amp;quot; Es scheint die Sichtweise verbreitet, dass Meditationen &amp;quot;der wahre Jakob&amp;quot; sind, und dass die Nebenübungen vergleichsweise nur &amp;quot;Kindergarten&amp;quot; sind. Aber, wie Rudolf Steiner selber sagt, ist die Ausübung von Meditation ohne Nebenübung sehr gefährlich. Wir von anthro.world betonen deshalb ausdrücklich, dass meditierende Menschen INSBESONDERE auch die Nebenübungen weiterhin täglich tun sollten. Dazu betont Rudolf Steiner:&amp;lt;blockquote&amp;gt;«Noch einmal muß &#039;&#039;&#039;zweierlei einge­schärft&#039;&#039;&#039; werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstens,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;daß die besprochenen sechs Übungen den schädlichen Einfluß, den andere okkulte Übungen haben können, paralysie­ren&#039;&#039;&#039;, so daß nur das Günstige vorhanden bleibt.[*] &#039;&#039;&#039;Und zweitens, daß sie den positiven Erfolg der Meditations- und Konzentra­tionsarbeit eigentlich allein sichern.&#039;&#039;&#039; Selbst die bloße noch so ge­wissenhafte Erfüllung landläufiger Moral genügt für den Esoteri­ker noch nicht, denn diese Moral kann sehr egoistisch sein, wenn sich der Mensch sagt: Ich will gut sein, damit ich für gut befunden werde. - Der Esoteriker tut das Gute nicht, weil er für gut befun­den werden soll, sondern weil er nach und nach erkennt, daß das Gute allein die Evolution vorwärts bringt, das Böse dagegen und das Unkluge und das Häßliche dieser Evolution Hindernisse in den Weg legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*] Der «schädliche Einfluss» findet sich in den Hörer-Notizen von dem Vortrag Leipzig, 9. Juli 1906 (in GA 94 «Kosmogonie») wie folgt begründet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlaf ist der Ausgangspunkt für die Entwickelung der geistigen Sinne. Vom schlafenden Menschen sind physischer und Ätherleib im Bett, Astralleib und Ich sind außerhalb derselben. Wenn nun der Mensch anfängt, im Schlafe schauend zu werden, dann werden dem Körper für eine gewisse Zeit Kräfte entzogen, die bisher die Wiederher­stellung an physischem und Ätherleib besorgt haben. Sie müssen auf andere Weise ersetzt werden, soll nicht eine grosse Gefahr für den physischen und den Ätherleib entstehen. Geschieht dies nämlich nicht, dann kommen diese mit ihren Kräften sehr herunter, und amoralische Wesenheiten bemächtigen sich ihrer. &#039;&#039;&#039;Daher kann es vorkommen, daß Menschen zwar das astrale Hellsehen entwickeln, aber unmoralische Menschen werden.&#039;&#039;&#039; [...].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist folgender Satz: Man kann eine Wesenheit und eine Sache um so mehr sich selbst überlassen, je mehr Rhythmus man hineinge­bracht hat. So muß der Geheimschüler auch in seine Gedankenwelt eine gewisse Regelmäßigkeit, einen Rhythmus hineinbilden.»&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[s:GA 267#61|[GA 267, S. 61f]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Wir sind bei anthro.world grundsätzlich sehr offen und interessiert an anthroposophischer Meditation, und wir prüfen auch die Voraussetzungen für ein geeignetes Format. Hierzu sind uns Anregungen willkommen und wir sind auch [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ offen mit erfahrenen &amp;quot;externen&amp;quot; Menschen zusammen zu arbeiten]. Aber wie auch immer ein Kurs aussehen wird, die Nebenübungen werden dabei eine aktive Rolle spielen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;Stimme von Sibylle R. für «Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sibylle R. Bergwandern Stimme.jpg|thumb|250px|verweis=https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit#Abgeschlossenen_Staffeln_-_Einblicke_und_Stimmen|&#039;&#039;Sibylle R.&#039;&#039;]]«Durch den Austausch ist mir ihre Notwendigkeit bewusst. Das Üben bis zur Umwandlung in Charaktereigenschaften ist ein langer Weg, den zu gehen, ich mich entschieden habe. Mit Wegbegleiter/in Gemeinschaft ist er zwar nicht leichter aber die Motivation/die Kraft im Austausch gibt Impulse…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für eure Initiative und eurem Durchhaltevermögen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Sibylle»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sibylle Roland, den 9. Juli 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Abgeschlossenen Staffeln - Einblicke und Stimmen|Weitere (Teilnehmer-) Stimmen findest du weiter unten ...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Entwicklung mit den Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Wir, bei anthro.world, sind Pioniere auf dem Gebiet der Gruppenarbeit mit den Nebenübungen. Zumindest online und in aller Öffentlichkeit! So sah die Entwicklung aus:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 1. Staffel|Die 1. Staffel fand live auf YouTube statt]] und kann immer noch aufgerufen werden (s. unten), die&lt;br /&gt;
* [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Staffel 2 (Oktober 2022- April 2022)|2. Staffel lief im Rahmen von nichtöffentlichen Kleingruppen]] mit fast 50 Teilnehmern von Oktober 2021 bis März 2022.&lt;br /&gt;
*Die [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit#Filmdokumentation von der 3. Staffel|3. Staffel]] hatte im Mai 2022 begonnen und war life und öffentlich im youtube zu sehen&lt;br /&gt;
*Die 4. Staffel lief zwischen Dezember 2022 und Mai 2023 ausschließlich in nicht öffentlichen Kleingruppen&lt;br /&gt;
*Die 5. Staffel hat im Juli 2023 begonnen. Und 2 Gruppen starteten im Oktober 2023&lt;br /&gt;
*Die 6. Staffel hat ca. im Dez 2023 begonnen und endete ca. Juni/ Juli 2024&lt;br /&gt;
*Die 7. Staffel hatte ca. im Juni 2024 begonnen, teilweise auch im Oktober 2024. Sie ist teilweise geendet, die später gestarteten Gruppen enden ca. im März 2025&lt;br /&gt;
*Die 8. Staffel startete teilweise im Januar 2025. Es war eine öffentliche Gruppe mit Christine und Christian entstanden (siehe die 1. und die 3 Staffel: die waren öffentlich und sind bis heute im youtube frei abrufbar). Und parallel starteten mehrere Gruppen, die man nicht öffentlich sehen konnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 8. Staffel [Jan 2025 - Juni 2025] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 8. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;NEU: Montags 19h. Start 17. Februar 2025 | Gruppenleitung Christine G. und Christian F.&#039;&#039;&#039;[[Datei:8. Staffel, 1. Folge Montags 19h 2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL)&lt;br /&gt;
# Martin B.&lt;br /&gt;
# Doris B.&lt;br /&gt;
# Michaela M. &lt;br /&gt;
# Michu E.&lt;br /&gt;
# Wilfried P. &lt;br /&gt;
# Elisabeth F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fortführungsgruppe mit gemischten Inhalten mit Inga S. und Christiane K. Dienstags 20h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start April  2025&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Inga S. (GL)&lt;br /&gt;
# Christiane K. (GL)&lt;br /&gt;
# ?Ute H. (29. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Frank H. (30. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Liilá C. (15. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# ?Karin P. (16. September 2024)&lt;br /&gt;
# ?Heinz Peter P. (9. September 2024)&lt;br /&gt;
# ?Thomas N. (6. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mittwochs 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 5. Februar 2025 | Gruppenleitung Katrin G. und Marina M.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (GL) &lt;br /&gt;
# Marina M. (GL)&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags 17h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 30. Januar 2025 | Gruppenleitung Susanne A. und Alisa K.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Alisa (GL) &lt;br /&gt;
# Susanne A. (GL) &lt;br /&gt;
# Martha D. (7. Dez. 2024) &lt;br /&gt;
# Christel S. (2. Jan 2025) &lt;br /&gt;
# Helga K. (24. Dez 2024) &lt;br /&gt;
# Thomas B.  &lt;br /&gt;
# Ulla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Donnerstags 19:30h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 30. Januar 2025 | Gruppenleitung Christine G. und Christian F.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Christian F. (GL) &lt;br /&gt;
# Carla M. (10. Dez 2024)&lt;br /&gt;
# Petra S. (9. Jan 2025)&lt;br /&gt;
# Aurel (11. Jan 2025)&lt;br /&gt;
# Tina M.&lt;br /&gt;
# Andrea H.&lt;br /&gt;
# Verena R.&lt;br /&gt;
# Günther R.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand Mai 2025: Falls keine Plätze mehr verfügbar sind, schau öfters mal auf dieser Seite vorbei, es werden noch weitere Gruppen hinzu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse an der Teilnahme an einer öffentlich sichtbaren Gruppe oder einer nicht öffentlich sichtbaren Gruppe (bitte präzisieren), bitte bei François per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] Interesse signalisieren &amp;lt;u&amp;gt;und Rückrufnumme&amp;lt;/u&amp;gt;r hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 7. Staffel [Juni 2024 - März 2025] ==&lt;br /&gt;
Sie hatte ca. im Juni 2024 begonnen, teilweise auch im Oktober/ September 2024. Sie ist teilweise geendet (Stand Jan 2025), die später gestarteten Gruppen enden ca. im März 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 7. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Wir hatten 9 Gruppen mit den Gruppenleitern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Sonntags 18h (Margherita und Anja), &lt;br /&gt;
# Montags 17:30h (Forschergruppe mit Susanne und Gabriele), &lt;br /&gt;
# Montags 19h (Nana und Anja), &lt;br /&gt;
# Dienstags 18h (Stefan und Benoît), &lt;br /&gt;
# Dienstags 19h (Susanne und Matthias), &lt;br /&gt;
# Dienstags 20h (Inga und Christiane), &lt;br /&gt;
# Donnerstags 10h (Margherita und Elke)&lt;br /&gt;
# Donnerstags 17h (Katrin und Christian), &lt;br /&gt;
# Donnerstags 19h (Christine und Ruth; Juli-Dez. 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 02. November 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Margherita E. (GL) und Anja K. (GL) &#039;&#039;&#039;Sonntags 19h. Start 1. September 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anja K. (GL)&lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Pia B.&lt;br /&gt;
# Marion K.&lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Sabine W.&lt;br /&gt;
# Armgard S. (31. August 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Nana D&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; und Anja S. &#039;&#039;&#039;Montags 19h. Start 16. September 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nana D. (GL)&lt;br /&gt;
# Anja S. (GL)&lt;br /&gt;
# Alexander K.&lt;br /&gt;
# Silvia S. (3. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Ingerid (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Marlies S. (26. August 2024)&lt;br /&gt;
# Verena A. (16. August 2024)&lt;br /&gt;
# Wolfgang W. (2. September 2024)&lt;br /&gt;
# Klaus F. (9. Sept 24)&lt;br /&gt;
# Anfrage für Maria (30. Juli 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsgruppe mit Susanne und Gabriele. &#039;&#039;&#039;Montags 17:30h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 1. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen: Diese Gruppe macht 1x am letzten Montag im Monat die Nebenübungen nach Rudolf Steiner. Bei den anderen Terminen setzt diese Gruppe die Textarbeit von Georg Kühlewind &amp;quot;Aufmerksamkeit und Hingabe&amp;quot; fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahmevoraussetzung: Eine oder mehrere Grundlagengruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne G. (GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele H. (GL)&lt;br /&gt;
# Andrea K.&lt;br /&gt;
# Claudia C.&lt;br /&gt;
# Gisela M.&lt;br /&gt;
# Heide F.&lt;br /&gt;
# Roswitha E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEU seit heute, dem 29. Sept 2024: Grundlagengruppe mit Inga S. und Christiane K. &#039;&#039;&#039;Dienstags 20h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 1. Oktober 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Inga S. (GL)&lt;br /&gt;
# Christiane K. (GL)&lt;br /&gt;
# Ute H. (29. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Frank H. (30. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Liilá C. (15. Sept 2024)&lt;br /&gt;
# Karin P. (16. September 2024)&lt;br /&gt;
# Heinz Peter P. (9. September 2024)&lt;br /&gt;
# Thomas N. (6. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Susanne H. und Matthias R. &#039;&#039;&#039;Dienstags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 1. Oktober 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne H. (GL)&lt;br /&gt;
# Matthias R. (GL)&lt;br /&gt;
# Ingrid M. (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Reinhold O. (9. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Andreas G. (10. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Wolfgang S. (16. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Elisabeth S. (10. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Almut S. (1. September 2024)&lt;br /&gt;
# Janine T. (1. September 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Stefan und Benoît. &#039;&#039;&#039;Dienstags 18h. Start 09. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stefan M. (GL)&lt;br /&gt;
# Benoît (GL)&lt;br /&gt;
# Dietlind M. (26. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Jérôme P. (25. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Evelyn H. (26. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Linda D. (27. Jun 24)&lt;br /&gt;
# Ken G. (10. Juli 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Aurel S.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholer-Gruppe mit Elke (GL) und Margherita (GL). &#039;&#039;&#039;Donnerstag&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;10h,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start: 3. Oktober 2024&#039;&#039;&#039; Link: Auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E. (GL)&lt;br /&gt;
# Elke J. (GL)&lt;br /&gt;
# Elisabetz K.J.&lt;br /&gt;
# Gabriele E.&lt;br /&gt;
# Gregor P.&lt;br /&gt;
# Julia H.&lt;br /&gt;
# Karin R.&lt;br /&gt;
# Manuela K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Christine G. und Ruth U.. &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 18. Juli 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Ruth U. (GL)&lt;br /&gt;
# Petra S. (13. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# Günther R. (15. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# Verena R. (15. Juni 2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Jimmy E. (24. Juni 2024)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Dietlinde H. (1. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Tina M. (8. Juli 2024)&lt;br /&gt;
# Gabriele Z. (8. Juli 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 6. Staffel [ca. Dez 2023 - Ende ca. Juni/ Juli 2024] ==&lt;br /&gt;
In der 6. Staffel gab es 9 Gruppen: Sonntags 18h (Margherita und Anja), Montags 17:30h (Susanne und Gabriele), Montags 19h (Christian und Nana), Dienstags 10h (Susanne und Julija), Dienstags 18h (Dominique und Stefan), Dienstags 19h (Susanne und Matthias), Donnerstags 17h (Katrin und Christian), Donnerstags 19h (Aurel und Ruth), Donnerstags 19h (Christine, und später gemeinsam mit Ruth), donnerstags 10h (Margherita und Elke) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 7. Staffel beginnt im ca. Juli 2024, manche Gruppen aber auch erst im September 2024.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die 6. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;big&amp;gt;+++ Teilnehmerstatus für die 6. Staffel +++&amp;lt;/big&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Bei Interesse an der Teilnahme bitte per [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] Interesse signalisieren und Rückrufnummer hinzufügen. Dann prüfen wir intern die Verfügbarkeit und im positiven Fall bestätigen wir kurzfristig die Teilnahme per Mail.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Stand: 02. Mai 2024&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;NEU:&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe mit Margherita und Anja. &#039;&#039;&#039;Sonntags, 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 4. Februar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita E. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Anja K. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Pia B.&lt;br /&gt;
# Marion K.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Heidi E.&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Sabine H.&lt;br /&gt;
# Sabine E.&lt;br /&gt;
# Sabine W.&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Gabriela W. (2. Feb 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forschungsgruppe mit Susanne und Gabriele. &#039;&#039;&#039;Montags 17:30h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 8. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahmevoraussetzung: Eine oder mehrere Grundlagengruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne G. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Gabriele H. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Stefan M.&lt;br /&gt;
# Roswitha E.&lt;br /&gt;
# Adriana R.&lt;br /&gt;
# Gisela M.&lt;br /&gt;
# Claudia C.&lt;br /&gt;
# Tanja H. (ehem. 5. Staffel NÜ bei Christian F.)&lt;br /&gt;
# Andrea K. (ehem. 5. Staffel bei Julija)&lt;br /&gt;
# Malih - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neu!&#039;&#039;&#039; Grundlagengruppe mit Christian F. und Nana D. &#039;&#039;&#039;Montags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start: 15. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christian F. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Nana (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Anja S. (6. Dez/ 2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Alexander K. (6. Dez/ 2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Ottilie K.&lt;br /&gt;
# Verena A. (7. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Tobias S. (7. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Wolfgang W. (8. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Thomas N. (9. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Klaus F. (12. Jan 24) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Co-GL Susanne S. und Julija D. &#039;&#039;&#039;Dienstags 10h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne S. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Julija D. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Marie-Louise M. (30. Dez 23)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Elmar G. (2. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Michaela R. (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Lukretia (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Angela A. (5. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Gisela K. (5. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Susanna P. (8. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Karin R. (10. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Claudia S. (31. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Brigitte N. - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Stefan M. und Dominique P. &#039;&#039;&#039;Dienstags 18h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start am 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stefan M. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Dominique P. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Dietlind M.&lt;br /&gt;
# Linda D. (27. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Jérôme P. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Evelyn H. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Aljoscha (2. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Constanze S. (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Oliver S. (10. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Benoit (9. Jan 24) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Susanne H. (Co-GL) und Matthias R. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Dienstags 19h&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Start 9. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Susanne H. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Matthias R. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Almut S. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Janine T. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Wolfgang S.&lt;br /&gt;
# Elisabeth S. (Gattin v. Wolfgang S.)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Maria S. (28. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Andreas G. (27. Dez 2023)&lt;br /&gt;
# Brigitta T. (1. Dez 2024)&lt;br /&gt;
# Inga S.&lt;br /&gt;
# Ingrid M. (9. Nov 23) - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Katrin G. u. (Co-GL) und Christian S. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 17h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 1. April 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Katrin G. (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Christian (Co-GL)&lt;br /&gt;
# Christel S.&lt;br /&gt;
# Marina M. (8. März 24)&lt;br /&gt;
# Martha D. (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Helga K. (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Alisa (7. März 24)&lt;br /&gt;
# Ursula K. (17. März 24)&lt;br /&gt;
# Thomas B. (17. März 24)&lt;br /&gt;
# Stefanie R. (21. März 24) über Marina M.&lt;br /&gt;
# Susanne A. (11. April 24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Ruth u. (Co-GL) und Aurel S. (Co-GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 11. Januar 2024. +++&#039;&#039;&#039; Stand Anfang April 2024: Die Gruppe von Ruth u Aurel wurde zusammengelegt mit der Gruppe von Christine&#039;&#039;&#039;+++&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ruth U. (Co-L)&lt;br /&gt;
# Aurel S. (Co-L)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Katja W. (Californien) (3. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Dietlinde H. (2. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Horst-Willi F. (5. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Cornelia F.  (1. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Philip J.  (6. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Petra S. (6. Jan 24)&lt;br /&gt;
# Rouven S. (6. Jan 24)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Vanessa F. (7. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Snežana S. (15. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt; - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlagengruppe mit Christine G. (GL) &#039;&#039;&#039;Donnerstags 19h.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Start am 11. Januar 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
# Ursula D.&lt;br /&gt;
# Alexandra P. (27. Dez 23)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Katharina F. (28. Dez 23)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Christiane K. (28. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Tina M. (31. Dez 23)&lt;br /&gt;
# Liberto M. (1. Jan 2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Barbara W. (1. Jan 2024)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ?Magnus H. (7. Jan  2024)&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Markus G. (8. Jan 24)&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# ?Eva L. - Gruppe voll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholer-Gruppe mit Margherita (Co-GL) und Elke (Co-GL), &#039;&#039;&#039;donnerstags 10h, Start 4.April 2024&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Margherita (GL)&lt;br /&gt;
# Elke (GL)&lt;br /&gt;
# Elisabeth&lt;br /&gt;
# Gabriele&lt;br /&gt;
# Gregor&lt;br /&gt;
# Julia&lt;br /&gt;
# Karin&lt;br /&gt;
# Manuela&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula D. für die 6. Staffel Die NÜ in Gruppenarbeit - 3. Juli 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|mini|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Ich habe die sechste Staffel der Nebenübungen besucht, jene Donnerstagsgruppe, die von Christine geleitet wurde. Christine hat diese Aufgabe für mich auf eine sehr angenehme, unaufdringlich freundliche und vor allem niemals bevormundende Art und Weise erfüllt. Sie hat Anregungen aus dem Teilnehmerkreis gerne in der Gruppe weitergeleitet und uns immer wieder ermuntert, dabei zu bleiben, auch wenn wir vielleicht einmal einen Hänger hatten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zu Beginn konnte ich regelmäßig an den Gruppentreffen teilnehmen, was mir gegen Ende des Kursus leider wegen Terminüberschneidungen nicht mehr möglich war. Der Austausch der Teilnehmer war für mich schon deshalb wertvoll, weil er mir immer neuen &#039;&#039;&#039;Antrieb zum Durchhalten&#039;&#039;&#039; gegeben hat. Es war für mich &#039;&#039;&#039;tröstlich&#039;&#039;&#039; zu erfahren, dass ich nicht die Einzige war, die ab und zu ihre &#039;&#039;&#039;Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; mit der regelmäßigen Durchführung der Nebenübungen hatte. Zudem gab es &#039;&#039;&#039;wertvolle Anregungen von den anderen Teilnehmern&#039;&#039;&#039;, die Umsetzung in der täglichen Praxis betreffend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt kann ich sagen, dass die regelmäßigen Treffen mir geholfen haben, &#039;&#039;&#039;regelmäßiger am Ball&#039;&#039;&#039; zu bleiben als bei meinen vorherigen Versuchen, die ich immer mal wieder im Alleingang gestartet hatte und die doch meist nach kurzer Zeit wieder im Sande verlaufen waren. Insbesondere hat die Durchführung der Willensübung, meinem früheren Stiefkind, vor dem Hintergrund der Gemeinschaft deutlich besser geklappt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für die Initiative&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D. 3. Juli 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Stefan M. für die 6. Staffel Die NÜ - 2. Juli 2024 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan_M._Stimme.jpg|mini|333x333px|Stefan M.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die 6. Staffel der Nebenübungen ist heute in unserer Dienstags 18h Gruppe zu Ende gegangen und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Dir &#039;&#039;&#039;stellvertretend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für alle fleißig an Anthro.World mit arbeitenden Menschen zu danken&#039;&#039;&#039;. Ich bin der Meinung, dass im Leben das &#039;&#039;&#039;Geben und das Nehmen&#039;&#039;&#039; irgendwie in ein &#039;&#039;&#039;Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; kommen sollen. Das ist zwar nicht immer möglich, aber in diesem Fall empfinde ich es aus meinem &#039;&#039;&#039;tiefsten Inneren heraus&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner würde vermutlich von den Seelentiefen sprechen, große &#039;&#039;&#039;Dankbarkeit&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anthro.World&#039;&#039;&#039; und alle damit &#039;&#039;&#039;verbundenen Menschen&#039;&#039;&#039; haben mir sehr viel gegeben, ohne auch nur das geringste von mir einzufordern. Dennoch möchte ich gerne mit meinen ganz individuellen Mitteln versuchen einen &#039;&#039;&#039;Ausgleich&#039;&#039;&#039; zu schaffen, indem ich diese &#039;&#039;&#039;Teilnehmerstimme&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039;. Neben der Übernahme einer Gruppenleitung bzw. einer Moderation einer Gruppe, empfinde ich dies als angemessen. Heute wurde mir während unserer letzten Sprechstunde nochmals richtig bewusst, wie groß der individuelle &#039;&#039;&#039;Entwicklungssprung&#039;&#039;&#039; für mich war und wie viel die Gruppe als Ganzes und jedes einzelne Mitglied der Gruppe dazu beigetragen hat. Die einzelnen Ich-Botschaften der Teilnehmer klingen in mir wie ein unendlicher Reichtum an Weisheit und Liebe nach.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank an Euch Alle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stefan»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan M., 2. Juli 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Benoît J. für die 6. Staffel Die NÜ - 27. Juni 2024 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Für mich die „letzte Chance etwas gescheites in/aus meinem Leben zu machen“!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Stimmung in der Gruppe war unheimlich liebevoll und entgegenkommend: ein mächtiges Mittel sich an die Sache halten zu können: was absolut/total unmöglich gewesen wäre alleine.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke an Stefan und Dominique für euren Ansatz zugunsten der Qualität und der Tiefe der Arbeit!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin weiter dabei J…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Benoît»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benoît J., 27. Juni 2024&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Die_Nebenübungen_in_Gruppenarbeit_15.Folge_1.Staffel.jpg|mini|right|class=responsive-img|Hier: Die damalige live-Übertragung der [https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 1. Staffel (15. Folge)] Weitere Infos bei [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|«Die Nebenübungen in Gruppenarbeit»]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Staffel [Start Juli 2023 bzw. Oktober 2023 | ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Worte sagte Dr. Wolfgang Peter im Juni 2023 über die Rolle der Gruppenleiter und Teilnehmer:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«Es geht einfach darum, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen den &#039;&#039;&#039;Freiraum finden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;offen und ungeniert&#039;&#039;&#039; von ihren &#039;&#039;&#039;individuellen Erfahrungen zu berichten&#039;&#039;&#039;, von ihren &#039;&#039;&#039;Erfolgen&#039;&#039;&#039; und auch &#039;&#039;&#039;Misserfolgen&#039;&#039;&#039;, die eben auch dazugehören. Der &#039;&#039;&#039;ehrliche&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wohlwollende&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;wertschätzende&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Umgang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;miteinander&#039;&#039;&#039; schafft die &#039;&#039;&#039;Atmosphäre&#039;&#039;&#039;, in der sich alle &#039;&#039;&#039;unbeschwert und frei entfalten&#039;&#039;&#039; können. Das ist zugleich schon eine &#039;&#039;&#039;praktische Umsetzung&#039;&#039;&#039; dessen, was mit den Nebenübungen angestrebt wird. Denn die sind eben nicht nur ein individueller Entwicklungsweg, sondern zugleich und untrennbar damit verbunden auch ein Weg zur &#039;&#039;&#039;Bildung und Förderung einer gesunden sozialen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten frei entfalten und dadurch die Gemeinschaft durch neue Perspektiven beleben und bereichern kann.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Die 5. Staffel [Juli 2023 - Ende Dez 2023] ==&lt;br /&gt;
Es gibt 7 Gruppen in der 5. Staffel von Sonntag 18h (Margherita und Anja), Montag 17:30h (Susanne und Gabriele), Montag 19h (Christian), Donnerstag 10h Margherita, Donnerstag 17:30h (Katrin und Christian), Donnerstag 19h (Frank), Freitag 10h Julija. Alles Grundlagengruppen mit Ausnahme der Gruppe von Frank (Wiederholergruppe). Die Gruppe von Katrin und Christian war im Oktober 23 gestartet, und auch die Gruppe von Elke und Margherita. Diese laufen bis Ende Februar oder März 2024. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6. Staffel beginnt im Januar 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die 5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Angela A. für die 5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François, gern möchte ich dir meine Erfahrungen der Nebenübungen in der Gruppe mit Julija D. (5 .  Staffel) mitteilen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Einstieg in die erste Nebenübung habe ich nicht nur als geistige Übungen betrachtet, sondern um aktiv eine tägliche Übung zu machen, um &#039;&#039;&#039;geistig fit zu bleiben&#039;&#039;&#039;. Anfangs &#039;&#039;&#039;gelang es mir nicht&#039;&#039;&#039;, 5 Minuten an einem Gegenstand zu bleiben,  jedoch habe ich die Übungen bis &#039;&#039;&#039;10 Minuten steigern&#039;&#039;&#039; können. Es fiel immer leichter und war gleichzeitig der Anlass, meine &#039;&#039;&#039;Umgebung genauer wahr zu nehmen&#039;&#039;&#039;. Mit der Zeit bildete sich ein &#039;&#039;&#039;vertrautes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;DaSein&#039;&#039;&#039; heraus mit den Gegenständen, die mich umgeben. Ich erkannte den Geist, der in einem Gegenstand steckt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit der &#039;&#039;&#039;2. Nebenübung&#039;&#039;&#039; kam ich anfangs nur &#039;&#039;&#039;schwer&#039;&#039;&#039; klar. Ich  habe die mir &#039;&#039;&#039;vorgenommene&#039;&#039;&#039; Zeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;getroffen&#039;&#039;&#039;, jedoch habe ich ein individuelles &amp;quot;Verhältnis&amp;quot; mit der Zeit. Wenn ich auf die Uhr schaue, ist es 11:11 oder 14:14 oder 12:34 usw. Eine Handlung zu einer bestimmten Zeit vorzunehmen &#039;&#039;&#039;gelang&#039;&#039;&#039; mir erst &#039;&#039;&#039;am&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ende&#039;&#039;&#039; des  2. Monats.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 3 Übung fiel mir sehr leicht, da ich schon lange übe, in meiner Mitte zu sein und  zu bleiben. Auch bin ich im Umgang mit schwierigen Menschen geübt und als Waage ist mit der Ausgleich in die Wiege gelegt. Dennoch ist der &#039;&#039;&#039;Wert der Übung nicht zu unterschätzen&#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit der 4. Übung stellten sich positive Veränderungen in meinem Leben ein, da ich jetzt &#039;&#039;&#039;immer das Positive suche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;und finde.&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 5. Übung lebe ich im Alltag. Ich bin offen für Neues, weil ich weiß, dass es in uns und um uns Dinge gibt, die mit dem Verstand nicht zu fassen sind und darin steckt eine gewisse &#039;&#039;&#039;Faszination des Unbekannten&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Welt ist anders als sie uns scheint und ich bin mein eigener Beobachter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;AllEs ist möglich .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die 6. Übung war eine zeitliche Herausforderung, an der ich weiter arbeite.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich mache weiter, weil ich das feine Gefühl, das sich durch die Übungen angedeutet hat, weiter entwickeln möchte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir hatten mit Julija D. (Anmerkung: Die Gruppenleiterin) eine hervorragende Persönlichkeit, die unsere Fragen beantworten konnte und darüber hinaus noch mehr zur Anthroposophie. Julija gab uns viele Tipps, wie wir die Übungen durchführen konnten. Sie hatte das Einfühlungsvermögen und konnte auf jeden einzelnen eingehen. Ich schätze sie sehr und erfreute mich, einen Teil des Erkenntnisweges mit ihr zu gehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben, die Nebenübungen zu organisieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allein&#039;&#039;&#039; hätte ich wohl &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;Durchhaltevermögen&#039;&#039;&#039; gehabt. Jetzt kann ich auch allein, jedoch macht es mir Freude, &#039;&#039;&#039;mit anderen Menschen gemeinsam zu üben&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Erfahrungen&#039;&#039;&#039; auszutauschen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke und liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Angela A.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela A. 5. Januar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Tanja H. für die «5. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Zu Christian F.: Er leitet die Gruppe mit ganz viel Gefühl. Er gibt Persönliches in die Gruppe, so dass sich auch die anderen Menschen öffnen. Man fühlt sich willkommen und angenommen. Ich freue mich jeden Montag auf die Gruppe.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für Anthro.world: Ohne die Gruppe hätte ich die Nebenübungen (6 Monate) niemals durchgehalten. Die 2. Nebenübung hat mich sehr getriggert. Ich habe gezweifelt und mehrfach überlegt abzubrechen. Die wöchentlichen Beschreibungen der anderen Gruppenteilnehmer haben mir geholfen weiterzumachen. Danke für die Begleitung!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gruß Tanja»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tanja H., 13. Dezember 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 4. Staffel [Dezember 2022 - Ende Mai 2023] ==&lt;br /&gt;
Für die 4. Staffel existierten 6 Gruppen mit den Übungsleitern Susanne (Mo, 18h), Frank (Die, 18h), Ruth (Mi 18h), Sibylle (Do 9:15h), Katrin u Christian (Do, 17h) und Christoph (Do, 19h). Die Gruppe von Susanne und Christoph war ausschließlich für Fortgeschrittene gedacht.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Termine für die 4. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Start: ab 1. Dezember 2022, Einwahldaten: &lt;br /&gt;
*Ab. 5. Dez 22/ Montags, 18h, Susanne (Spezialgruppe, nur für Wiederholder)*, https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 6. Dez 22/ Dienstags, 18h, Frank https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 7. Dez 22/ Mittwochs, 18h, Ruth https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 9:15h, Sibylle https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen &lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 17h, Kartin und Christian https://meet.jit.si/SprechstundeNebenuebungen&lt;br /&gt;
*Ab. 1. Dez 22/ Donnerstags, 19h, Christoph (Spezialgruppe: Nur für Wiederholer)* https://meet.jit.si/SpezialformatNebenuebungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: *Teilnahmevoraussetzung ist, dass man bereits einen Durchgang der NÜ gemacht hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen wiederspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara H., 7. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Thomas B. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Der Austausch mit den anderen Teilnehmern der Nebenübungen hat mir gezeigt, daß wir „mehr oder weniger“ &#039;&#039;&#039;ähnliche Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; haben die Übungen konsequent durch zu führen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mir ist auch aufgefallen, daß bei mir und all den Anderen es auch immer wieder &#039;&#039;&#039;Schwankungen&#039;&#039;&#039; gab, die eine Woche lief diese Übung sehr gut, in der nächsten Woche dann manchmal auch nicht mehr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Austausch miteinander wurde immer vertrauter, und das &#039;&#039;&#039;wöchentliche Treffen hat mir sehr geholfen überhaupt „dran zu bleiben“&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere Gruppe wird sich auch weiterhin 1x im Monat treffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Recht deutliche Veränderungen bei mir habe ich durch die &#039;&#039;&#039;3./4./5. Übung&#039;&#039;&#039; wahrgenommen. In den Situationen und Begegnungen im Alltag ist mir aufgefallen, daß diese 3 Übungen bei mir oft &#039;&#039;&#039;ineinanderfließen und nicht klar zu trennen sind&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich werde versuchen die Übungen auch &#039;&#039;&#039;alleine weiter zu machen&#039;&#039;&#039;, ich werde mich zu einer möglichen neuen Staffel aber auch gern wieder anmelden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Abend nach dem Treffen und dem Austausch mit den anderen Teilnehmern hatte ich meist auch &#039;&#039;&#039;sehr schöne Gespräche&#039;&#039;&#039; mit meiner Frau zu den Themen, die wir bewegt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich würde &#039;&#039;&#039;anderen&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Nebenübungen&#039;&#039;&#039; auf jeden Fall &#039;&#039;&#039;empfehlen&#039;&#039;&#039;, dennoch bin ich der Meinung, daß zumindest ein &#039;&#039;&#039;Interesse an der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; vorhanden sein muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich finde es schwierig anderen Menschen, die weder die Anthroposophie, noch die Nebenübungen kennen davon zu erzählen, das geht, wenn überhaupt nur, bei einem mir sehr vertrautem Menschen, der &#039;&#039;&#039;Interesse an mir&#039;&#039;&#039; hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thomas B.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Thomas B., 6. Juni 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Michaela L. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaela L. Stimme.jpg|thumb|250px|Michaela L.]]&#039;&#039;«In der 4. Staffel der Nebenübungen war es für mich die &amp;quot;2. Runde&amp;quot; mit den Übungen. Ich war in der Gruppe von Sybille. Der Austausch in der Gruppe hat ungemein geholfen an den Übungen dran zu bleiben. Dafür ein großes DANKESCHÖN an alle Teilnehmer aus dieser &#039;&#039;&#039;Gruppe&#039;&#039;&#039;. Ihr seit mir alle eine &#039;&#039;&#039;große Stütze&#039;&#039;&#039; gewesen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selbst hatte in dieser Staffel das Gefühl irgendwie nur die erste Übung ein bisschen im &amp;quot;Griff&amp;quot; zu haben. Bei der Zweiten da sind mir doch viel zu oft, die &#039;&#039;&#039;Zeitpunkte&#039;&#039;&#039; für meine &amp;quot;Handlungen&amp;quot; &#039;&#039;&#039;durchgerutscht&#039;&#039;&#039;, einfach vergessen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die &#039;&#039;&#039;dritte, vierte und fünfte Übung&#039;&#039;&#039; stelle ich mir oft wie ein &#039;&#039;&#039;Wollknäuel&#039;&#039;&#039; vor, das irgendwie von mir &#039;&#039;&#039;entwirrt&#039;&#039;&#039; werden muss. Oder vielleicht besser gesagt, aus dem ich einen &#039;&#039;&#039;schönen Pullover stricken&#039;&#039;&#039; könnte. Solange die Wolle ein Knäuel ist, ist da nichts mit dritter, vierter und fünfter Nebenübung, nichts außer ein Durcheinander. Aber ich denke, wenn ich aus diesem Wollchaos was Schönes machen kann, dann sind die Übungen in mir. Ein gestrickter Pulli ist schön und weich. Er hat sein eigenes Muster und seine eigene Struktur, so stell ich mir vor, wäre es dann vielleicht auch in mir, wenn die Übungen 3, 4, und 5 meine &amp;quot;Freunde&amp;quot; geworden sind. Dann habe ich die Übungen vielleicht genau für mich zurecht &amp;quot;gestrickt&amp;quot;. Wie gesagt, davon bin ich derzeit noch weit entfernt. Doch der Versuch zählt am Schluss, heißt es ja so schön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Teilnehmer aus der Gruppe hat mal eine E-Mail geschrieben in der die Worte standen - &amp;quot;ein paar Gedanken zum (Selbst-)Trost&amp;quot;. Diese Worte haben mich irgendwie nachdenklich gemacht. Denn meist bin ich doch &#039;&#039;&#039;ziemlich streng mit mir&#039;&#039;&#039; und fühl mich oft zu klein, zu schwach ect. als das ich das mit den Übungen in diesem Leben noch hinkriegen würde.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Man kann sich aber auch mal selbst ein bisschen trösten finde ich und die Dinge von einer anderen Seite anschauen. Ich habe die zweite Übung zwar selten geschafft, aber &#039;&#039;&#039;dafür habe ich seit einigen Monaten fast täglich den Willen aufgebracht, morgens vor allen anderen aus meiner Familie aufzustehen und meine Turnübungen zu machen. Und das nicht weil es mich so gefreut hat, nein es hat mich eigentlich ganz und gar nicht gefreut, hab´s aber trotzdem gemacht, und sag mir jetzt:&amp;quot; Ist auch eine Willensübung&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch aus dem Knäuel mit 3, 4 und 5 ist noch kein Pulli geworden, aber es gibt Ansätze für einen Topflappen. Also &#039;&#039;&#039;ich habe doch in manchen Situationen meine Gefühle beherrschen können&#039;&#039;&#039;. Hab auch in schwierigen Situationen manchmal, wenn auch &#039;&#039;&#039;erst im nachhinein, etwas Positives daran entdeckt&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;Meinungen anderer Menschen einfach so stehen lassen zu können&#039;&#039;&#039;, ja ab und an ist auch das gelungen, also genauer gesagt, in manchen Situationen einfach den &#039;&#039;&#039;Mund zu halten&#039;&#039;&#039; und zu merken, das vorher denken und dann reden ganz eine wichtige Sache ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So hab ich mir &#039;&#039;&#039;selbst ein bisschen Mut&#039;&#039;&#039; gemacht. Und wenn das Alles noch etwas besser wird, dann stellt sich vielleicht auch eine Art von Harmonie ein, die würde ich dann als die sechste Nebenübungen sehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Abschluss noch ein &#039;&#039;&#039;kleines Gedicht&#039;&#039;&#039;, welches ich heuer in der &#039;&#039;&#039;Karwoche&#039;&#039;&#039; schreiben durfte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die Tür&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alles Äußere ist nur ein leiser Schein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Er leuchtet nicht in mein Herz hinein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So viel wär hier und da zu tun,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es freut mich nicht, ich tu es doch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Herz bleibt leer, es pocht und pocht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer klopfet da an meine Tür?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;So öffne mir!&amp;quot;:ruft es von ferne her.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch ich kann Leere und Finsternis nicht überwinden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so den Türknauf auch nicht finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So steh ich hier, die Tür steht da und niemand nimmt uns beide wahr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich´s mir in Gedanken male,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dann bau ich mir den Weg dorthin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich schlag die Brücke über diese Leere mein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Geh schnell entlang und halte vor der Türe an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kann ich nun öffnen diesem Menschen dort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der hinter dieser Türe wartet immerfort?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erstarrt und ängstlich steh ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann nicht weiter,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das ist ja wieder mal ganz wunderbar,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wie mich die Angst gefangen hält.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Doch dann erinnere ich mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;an den Schlüssel meines Herzen-ICH´s,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den ich gegeben einst dem NICHTS.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So kann ich öffnen diese Türe sacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und gebe ganz gewaltig acht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wer hier nun wartet schon auf mich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;bin ICH.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein herzliches Dankeschön an ALLE die die anthro.world möglich machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele liebe Grüße aus Österreich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela L.,&#039;&#039; &#039;&#039;31. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|250px|Susanne H.]]&#039;&#039;«Mit Freude, Neugier und ein bisschen Spannung, habe ich an dem ersten Dienstag im Dezember 2022 (die 4. Staffel,- in der Gruppe von Frank) den Onlineraum zu den Nebenübungen betreten und war sofort mit unserem Leiter und den anderen Teilnehmern vertraut. Schon nach diesem ersten Abend, konnte ich die weiteren Nebenübungen- Dienstage kaum erwarten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gemeinsam konnten wir uns Woche für Woche über unsere Erlebnisse mit den Nebenübungen austauschen und für mich wuchsen wir schnell auf eine sehr vertraute Ebene, auf der wir mit uns selbst und untereinander sehr ehrlich sein konnten. Diese Offenheit des Erzählens der gewonnenen Erkenntnisse, unser freudiges Sein und auch die oft tiefgehenden Gespräche, brachten uns in dem halben Jahr zu immer mehr „miteinander sein“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mich bei jeder Nebenübung ein Stück weit noch mehr beobachten gelernt aber vor allem, habe ich durch das aktive Praktizieren überhaupt erstmal verstanden, wie sehr diese, den Geist und die Seele schulen bzw. wie sie auf diese wirken. Ich persönlich, habe die meisten Erlebnisse und Erkenntnisse über mich bei der 3. Nebenübung „Gemüt&amp;quot; gehabt. Über das Beobachten meiner Reaktionen und meiner Emotionen in bestimmten Situationen, habe ich hier nochmal einen Teil „Susanne“ erkannt, der mir völlig verschleiert war.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So zum Abschluss der 4. Staffel empfinde ich die Nebenübungen,- besonders in dem Erarbeiten in einer Gruppe- für mich, in Bezug zu meinem Bedürfnis meiner Seelenentwicklung, als eins der Besten Dinge, die mir in meinem Leben passiert sind und wäre sehr dankbar, in der 5.Staffel wieder dabei sein zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einen großen Dank an Euch lieber Francois und Frank.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Susanne H.. 30. Mai 2023&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Sebastian H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;...Meine Erfahrungen habe ich mal runtergetippt, aber ich habe dabei eigentlich nur Deine Fragen &amp;quot;abgeklappert&amp;quot;...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1. Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte den Eindruck, dass alle Gruppenmitglieder sich bei den Nebenübungen im Kampf gegen sich selbst befunden haben. Dieser Kampf sah bei allen, je nach Veranlagung und Ausprägung von Fähigkeiten und Unfähigkeiten völlig unterschiedlich aus, aber bei jedem ging es um eine Selbstüberwindung im besten Wortsinn.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich konnte leider nur zweiwöchentlich teilnehmen. Das hat aber keine Rolle dafür gespielt, dass ich das Gefühl hatte, ich komme endlich aus dem Schmoren im eigenen Saft heraus. Frust und Freude zu teilen, die sich beim Scheitern und bei Erfolgen (und seien sie auch noch so klein) einstellen, hat mir das Gefühl gegeben, dass ich auf dem richtigen Weg bin und vor allem bei Misserfolgen die Verzweiflung gemildert. Dass es noch andere gibt, die üben und versuchen, ist tröstlich und verleiht mir das Gefühl, dass ich mit meinem Streben nicht völlig allein auf der Welt bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3. Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerade während der Teilnahme an dieser Staffel hat sich bei mir ein Knoten in Bezug auf die dritte Übung gelöst. Das ist sehr befreiend! Es ist natürlich nicht so, dass da alles klappen würde oder ich das Gefühl habe, ich könnte mich jetzt zurücklehnen… Aber während ich vorher immer den Eindruck hatte, ab der Positivitätsübung zerfasere alles irgendwie und mein Übungsfeld entziehe sich mir einfach im Alltag, bemerke ich hier einen deutlichen Unterschied: Wenn ich es schaffe, eine Situation der inneren Gelassenheit herzustellen, rückt auf einmal in Momenten der Gefühlsstürme die Frage in den Blick, was gut, was schätzens-, bejahens- und liebenswert an dem ist, mit dem ich mich herumschlage.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ersten beiden Übungen klappen schon seit Längerem (natürlich mit Einschränkungen und je nach Tagesform und Belastungsdruck) einigermaßen gut. Und mein Kampf galt in den letzten Jahren immer der dritten Übung, während ich die vierte und fünfte Übung im Alltag trotz den besten Vorsätzen meist schlicht vergessen habe. Erst seit die dritte Übung hin und wieder zu gelingen beginnt, rückt die Positivitätsübung auch wirklich in den Fokus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich die Übungen in ihrer Reihenfolge immer mehr von konkreten Tätigkeiten in das Einüben von Haltung verwandeln. Zumindest für mich steigert sich da der Schwierigkeitsgrad erheblich, und ein Voranschreiten scheint mir mit dem Gelingen des Vorangegangenen zusammenzuhängen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;4. Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da gibt es unaufzählbar Vieles.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unterm Strich bleibt die zentrale Erkenntnis bei mir hängen: Die Probleme, mit denen ich mich herumschlage, liegen in mir, nicht außerhalb. Sibylle hat das einmal wunderschön auf den Punkt gebracht, indem sie sinngemäß gesagt hat: „Das Problem ist nicht der unvollständig weggeräumte Mülleimer, das Problem bin ich selbst mit meiner Erwartungshaltung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;5. Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle waren sehr offen und ehrlich. Es gab keine Denkverbote und auch keinen unterschwelligen Druck, irgendwer sei oder mache etwas falsch. Im Vordergrund standen Interesse und Unterstützung. Besonders wertvoll fürs Vorwärtskommen schien mir die rückhaltlose Ehrlichkeit aller.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;6. Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben für die kommende „Saison“ beschlossen, in der Gruppe zu bleiben, in der wir uns bereits kennen und werden versuchen wieder einen Termin zu finden. Alle, die noch dabei sind (vier von ursprünglich sieben bzw. acht), haben sich dafür ausgesprochen, künftig individualisiert weiterzumachen. D. h. es üben nicht alle in den gleichen, monatlich wechselnden Schritten, sondern jeder übt an der Stelle, die für ihn am sinnvollsten ist. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass trotzdem alle voneinander profitieren könnten, da uns ja schon ein wenig kennen, und das, was jeder beizutragen hat, eher von ihm als Persönlichkeit herrühren mag als von der Übung, die er gerade macht. - Außerdem bleiben die Übungen ja die gleichen, nur die Schwerpunkte sind individuell verschieden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Online-Treffen haben natürlich gegenüber persönlichen Treffen immer Nachteile. Ich persönlich bin aber sehr dankbar für das, was sie ermöglichen: den Austausch mit Menschen, die die gleichen Interessen haben, aber weit entfernt leben. Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich keine. Was Online-Kontakt für Nachteile mit sich bringt, liegt ja in der Natur der Sache, ich finde aber, dass die Vorteile überwiegen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich mache die Nebenübungen bereits seit ein paar Jahren. Während die erste und die zweite Übung schon ein wenig „in Fleisch und Blut“ übergegangen waren, hat sich die Arbeit in der Gruppe als wahrer Glücksfall für das Vorwärtskommen bei der dritten Übung herausgestellt (vgl. Frage 3.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;7. Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich hatte keine echten Erwartungen, außer dass ich einmal von meiner kleinen Insel herunterkomme und sehe, wie die anderen arbeiten, sich entwickeln und ihren Weg suchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilweise hätte ich mir sicherlich mehr „technische Tipps“ erhofft (z. B. welche Möglichkeiten sehen die anderen im Umgang mit verschiedenen Formen des gedanklichen Abschweifens bei der Konzentrationsübung?) - mir ist aber auch deutlich geworden, dass solche „Tipps“ immer die Gefahr bergen etwas Hochindividuelles zu verallgemeinern: Dass es so bei mir gut klappt, heißt ja nicht unbedingt etwas für dich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;8. Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ja, wir haben bereits beschlossen weiterzumachen (s. Frage 6.).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;9. Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mein Eindruck ist: für jeden, der sich austauschen will. Üben muss natürlich jeder für sich und mit (bzw. gegen!) sich selbst.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;10. Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Erfahrungen mit dem Reden über Anthroposophie bzw. Schulungsweg/Übungen sind eigentlich durchweg schlecht. Lieber halte ich da den Mund (auch eine Übung!). – Natürlich ist es toll, wenn jemand sich interessiert! Da würde ich vielleicht nicht unbedingt Empfehlungen für Übungen aussprechen, aber herzlich gerne auf alle Fragen/Anliegen eingehen, soweit ich vermag.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;11. Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich glaube, dass es mit den Nebenübungen so ist wie mit allem Lernen und Ringen: Man lernt allein und kämpft mit sich. Aber die Gruppenarbeit schafft eine sehr wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Hilfestellung zu bekommen/geben, Perspektivwechsel zu erfahren und Trost zu spenden/bekommen. Man geht erfrischt und mit neuen Impulsen an die Einzelarbeit zurück.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;12. Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es geht um eine Überwindung der egozentrischen Einengung der eigenen Perspektive: um Befreiung des Denkens, Wollens, Fühlens, eine Verwandlung des Liebens, des Urteilens und der eigenen Einseitigkeit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem der Mensch aus der kosmischen Einheit herausgetreten ist, um sich seinerselbst bewusst zu werden, kann er nun verwandelt aus seiner Abkapselung in den Kosmos zurückkehren. Die Nebenübungen sind ein Weg, an dieser Verwandlung zu arbeiten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sebastian H., 29. Mai 2023&#039;&#039;&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Stefan für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan M. Stimme.jpg|thumb|250px|Stefan M.]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich möchte hier über meine Erfahrungen während der 4. Staffel der Nebenübungen schreiben. Das Besondere für mich war im Grunde, dass mir im wöchentlichen Gespräch mit den anderen Teilnehmern der Gruppe, erst so richtig meine innere Einstellung zu den einzelnen Übungen und meine wahren Erfolge bzw. auch Misserfolge bewusst wurden. Wenn ich vor der Gruppe über meine Erfahrungen und Erlebnisse gesprochen habe, dann war in mir der Drang wahrheitsgemäß und ungeschönt zu berichten. Durch diesen inneren Drang kam die Wahrheit zum Vorschein, diese wäre ohne die Gruppe im Verborgenen geblieben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dies erinnert mich an den Spruch von Rudolf Steiner aus der Vorrede von 1891 der GA 3:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„...Das Resultat dieser Untersuchungen ist, dass die Wahrheit nicht, wie man gewöhnlich annimmt, die ideelle Abspiegelung von irgendeinem Realen ist, sondern ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das überhaupt nirgends existierte, wenn wir es nicht selbst hervorbrächten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen lieben Dank an ganze Gruppe und an dich lieber François für die tolle Organisation.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Stefan»&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan M., 30. Mai 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Helga K. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Meine Erfahrungen mit der nun bereits 4. Staffel der NÜ wurden durch die harmonischen, einfühlsamen und offenen Teilnehmer nochmal intensiviert und hat mir geholfen, die für mich eher schwierigen Nebenübungen mit neuem Mut weiter zu üben. Ich möchte diese wöchentlichen Treffen auch weiterhin nicht missen, um dranzubleiben und daraus entstandene und entstehende Kontakte aufrecht zu erhalten.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga K. 28. Mai 2023&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 3. Staffel [Mai 2022 - Oktober 2022] ==&lt;br /&gt;
[[Datei:yt3.Staffel Die Nebenübungen.jpg|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|Dritte Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Staffel lief für 6 Monate zwischen Mai bis Oktober 2022. Es hatten ca. 40 Menschen teilgenommen, teile Wiederholer, teils neue Gesichter. Es kam auch vor, dass ehemalige Gruppenleiter der Nebenübungen aus der 2. Staffel bei der 3. Staffel als Teilnehmer dabei waren. Das drückt ein Stück weit aus, dass es bei der Rolle der Teilnehmer oder Gruppenleiter weniger um eine Hierarchie geht. Sondern für viele Menschen ist es ein Anliegen, dass überhaupt und grundsätzlich die Nebenübungen gemacht werden, egal in welcher Konstellation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruppenleiter der 3. Staffel waren Renate, Susanne, Laura &amp;amp; Frank, Candida, Katrin und Christian. Die Vorgenannten machten die Nebenübungen in einem online Format, welches nicht öffentlich war. In Ergänzung dazu gab es eine live Gruppe, welche Wolfgang Peter leitete. Sie fand Mittwochs um 18h statt. Renate und Susanne hatten spezialisierte Formate angeboten. Susanne schrieb hierzu:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Am 2. Mai beginnt die 3. Staffel «Die Nebenübungen». Den aktiven Teilnehmern der 1. und 2. Staffel bieten wir parallel im Rahmen von zwei nicht öffentlichen Kleingruppen eine Möglichkeit an, die 6 Nebenübungen durch den wöchentlichen Erfahrungsaustausch weiter zu vertiefen und sie so allmählich zum festen Bestandteil des bewussten täglichen Erlebens und Handelns werden zu lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Ergänzung der Nebenübungen im Hinblick auf eine immer stärkere Seelenkraft und damit eine immer umfassendere Bewusstheit weist Rudolf Steiner auf die Bedeutung der Rückschau und besonderer Kontemplations- und Meditationsübungen hin, die uns auf unserem Weg zum Lebendigen Denken nachhaltig unterstützen können. Die geplanten Kleingruppen werden von Renate (sonntags von 20:15 bis 21:15 Uhr, ab 1. Mai) bzw. Susanne (montags von 18:00 bis 19:00 Uhr, ab 2. Mai) organisiert. Bei Renate wird neben den Nebenübungen ein Austausch über die Rückschau angeboten, bei Susanne sollen es zusätzlich zu den Nebenübungen in der Gruppe vereinbarte Kontemplations- und Meditationsübungen sein, über die Ich-Botschaften geteilt und diskutiert werden.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Leitung der Kleingruppen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Montags, 18h, Susanne&lt;br /&gt;
*Dienstags, 18h, Frank&lt;br /&gt;
*Mittwochs, 18h live, Wolfgang&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 9h Candida&lt;br /&gt;
*Donnerstags, 17h Kartin und Christian&lt;br /&gt;
*Sonntags, 20h Renate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 3. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Alle bisherigen Folgen der 3. Staffel im Überblick&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=yp1RemqjNkg 26]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY 21]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=HJetJZJ4eZ0 22]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Fb6QQXPzRyA 23]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=KphjShX0n-s 24]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jDOuU6-ZKeU 25]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=mHuSzS92t2s 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=sIt6RR-Oybg 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lMemCduYhBk 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=YFzZnPMzWyo 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=lAMoKJmiuLQ 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=WTJ1oPjMkbk 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=rc8VY7MJc1k 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=fnvrbDSS_MU 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=FbVUON3K10o 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=_OPX8kAsESM 15]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=kixLpv2Ve7Y 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=sAaMB4NtPKI 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=uahPwlmaqSk 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=pX8z06lZ8fE 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=MvxjmPhRyIk 10]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jjVvgW3mEqk 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=3UivLcV7frI 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=loJ1n_-SgQc 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=XRBFKedbCwQ 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=T41dCeqpcJI 5]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ==&lt;br /&gt;
=== Stimme von Christian für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Hi lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als NÜ-Gruppenleiter (zusammen mit Katrin) kann ich feststellen, dass unsere Gruppe gut zusammengewachsen ist, wir achtsam miteinander umgehen, und dass viele anregende Gespräche stattfinden. Das hat sich im Laufe des letzten halben Jahres insgesamt verstärkt. Der Austausch in der Gruppe hat aus meiner Sicht einen &amp;quot;ich-bleibe-dran&amp;quot;-Effekt und führt durch die wachsende Vertrautheit zu immer mehr Offenheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich persönlich war im letzten Halbjahr die Arbeit am Denken, Fühlen und Wollen durch die NÜs sehr hilfreich - ein guter Begleiter durch die turbulenten Zeiten. Mit ist nicht immer klar, welchen Anteil die NÜs selber an meiner Entwicklung haben, bzw. was mich auch durch andere Impulse wachsen lässt - letztendlich wird es alles zusammen sein, was mich voranbringt. Ich hatte bezüglich der NÜs auch eine Reihe von Tiefpunkten im letzten Halbjahr, konnte aber durch den &amp;quot;weight-watcher-Effekt&amp;quot; der Gruppe immer wieder auch aufstehen und weitermachen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich freue mich auf die 4. Staffel!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liebe Grüße, Christian»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian, 9. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Gabi für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;diese 3.Staffel war meine 1. Davor dachte ich immer wieder: Nichts leichter als diese einfachen Übungen! Aber, wie begonnen so auch wieder beendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So holte ich mir euer Angebot der Wegbegleitung und nun kann ich sagen: Ich bin auf dem Weg. „Schöpfen aus dem Nichts“, sagte einmal Wolfgang in seinem Vortrag. Liest man Vorträge von Rudolf Steiner, dann wird einem ein großer Kosmos über den Erkenntnisweg, über die geistige Welt eröffnet. Liest man von ihm über die sog. Nebenübungen, muss man sich diesen Kosmos selbst erschließen. Oh je!! Ein regelrechtes Ringen mit sich und den Übungen und überhaupt beginnt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wo ist der verheißene Kosmos? Wo stehe/ stand ich, wo ist der Weg? Wer bin ich überhaupt? Woraus schöpfe ich? Ja, die Selbsterkenntnis, die macht zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zum Glück gabs die wunderbare Gruppe mit Candida. Sie motivierte, sie eröffnete Zugänge, Erkenntnisse – auch und vor allem über sich selbst. Und dann, allmählich, war da ganz zart eine Ahnung von diesem unbeschreiblichen Kosmos, ja, der doch bereits in einem ist. Und nun die Erkenntnis: Alles ist doch schon da, es muss aber von mir aufgegriffen, aufgeweckt, erworben werden. („Erwirb es, um es zu besitzen!“). Welten tun sich auf. Neue Wege entstehen. Begegnungen und Erfahrungen bekommen eine andere Qualität. Welch ungeahnte Möglichkeiten, nur durch diese wenigen unscheinbaren Übungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank für die Wegbegleitung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele A.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele A., 9. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Gabriele für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier mein Bericht zur 3. Staffel der Nebenübungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich bin sehr froh und dankbar dafür, dass ich mithilfe meiner Nebenübungsgruppe innerhalb eines halben Jahres viele neue Erkenntnisse über diese Seelenübungen aufnehmen konnte und neue Erfahrungen sammeln konnte. Ich fand es sehr erstaunlich, wie schnell wir in der Gruppe miteinander vertraut wurden und welch offener Raum vorhanden war für die Mitteilungen von Erfolgen und Misserfolgen. Wir haben uns sehr stetig, themenorientiert und vertrauensvoll austauschen können, und trotzdem blieb immer Raum für Humorvolles. Der Austausch motivierte mich stets, noch intensiver an die Übungen heranzugehen, auch Dinge auszuprobieren, die die anderen Teilnehmer/innen angeregt hatten. Diese Motivation trug die Woche bis zum nächsten Treffen und hält auch jetzt noch an, auch wenn ich merke, dass ich aufpassen muss, den Fokus auf alle Übungen zu behalten. Ich danke allen lieben Teilnehmerinnen für ihre Offenheit und Zuwendung und besonders auch unserer Moderatorin Candida, dafür, dass sie mit ihrem tiefen Wissen und ihren Erfahrungen den Raum für uns „aufgespannt“ hat. Mir wurde in diesem halben Jahr deutlich, welche Dimension diese Übungen doch haben und dass sie stets neu ergriffen werden wollen. Gut war es auch, einander daran zu erinnern, dass wir die Übungen nicht nur aus eigenem Interesse durchführen, sondern dass sie wichtig sind für die Weiterentwicklung der Welt, für das Intensivieren der Ätherströme und damit eine Voraussetzung dafür darstellen, unser Herzchakra zu beleben (Literaturhinweis: Florin Lowndes, Die Belebung des Herzchakra) . Eine Vision für den weiteren Umgang mit den Nebenübungen: Möglichkeiten schaffen, sie im Berufsumfeld, in diversen Arbeitsgruppen publik zu machen und dort zu praktizieren!?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank, auch für die Einrichtung und Organisation dieses Arbeitsfeldes,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gabriele.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabriele, 7. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Michaela L. für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaela L. Stimme.jpg|thumb|250px|Michaela L.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Ich war Teilnehmerin der 3. Staffel der Nebenübungen in der Gruppe von Candida. Ich hatte wirkliche großes Glück so liebe Menschen kennen lernen zu dürfen. Hier ein Stück weit meine Erfahrungen. Du kannst diese gerne auf &amp;quot;anthro.world&amp;quot; veröffentlichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was also habe ich aus diesem halben Jahr mitgenommen? Ich würde sagen ein Stückchen mehr Selbstvertrauen. Ein bisschen mehr zu mir selber stehen, zu meiner Meinung stehen, mich nicht immer von den  Meinungen anderer Menschen verbiegen lassen, andere Meinungen aber auch gelten zu lassen. Auch ein Stückchen mehr das Annehmen der Gefühle von Wut, Angst und Trauer die in mir wohnen, sie nicht einfach immer nur weg haben zu wollen, oder darin versinken zu wollen, sondern sie schön langsam als wichtigen Teil von mir zu akzeptieren und zu  umarmen. Diese Stückchen sind noch mikroskopisch klein, aber für mich bedeuten sie sehr viel. Ich habe zu den Themen die mich durch die Nebenübungen bewegt haben während des letzten halben Jahres drei Gedichte geschrieben, welche ich auch in der Gruppe vorgelesen habe. Und ich denke ohne die Menschen aus dieser Gruppe wäre es  nicht möglich gewesen sie zu schreiben. Ich möchte Dir diese kurzen Texte gerne schicken.&#039;&#039;  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Zeit&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit ich kenn Dich nicht, wo immer Du auch bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit meist mag ich Dich auch nicht, weil Du so schnell und eilig bist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit warum tust Du mir das an, dass ich nicht alles was ich vornehm schaffen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit wenn Du nicht wärst, dann wär mein Leben leicht.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aber Zeit, für all das kannst Du nichts, es liegt an mir, und trotzdem denke ich, Du Zeit, Du ärgerst mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn ich es schaffe mit der Zeit, die Zeit als Freund zu sehn, dann vergeb ich ihr all ihr schnelles Vergehen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halte ich die Zeit nicht an.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann halt ich endlich selber an.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;Wut&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus mir da sprechen oft die bösen Geister.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie heißen Wut, Hass, Neid und so weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In solchen Stunden fühl ich mich so eng,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nicht weit, nicht lieb, nicht nett, einfach nur eiskalt und ohne Mitleid.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich versuche die Kontrolle im Außen zu halten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es geht nicht, alles muss zerfallen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zerrissen, zerbrochen in Scherben lieg ich da.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alles falsch, alles was war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du es endlich begreifen, Kontrolle im Außen, das geht nicht, das muss weichen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann wirst Du die Wut endlich halten können, ohne andere zu verachten und selbst nur Mitleid zu wollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gib Dich ganz und lass alles los.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann kommt die Liebe in Dich, in Dein Herz ganz tief hinein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und schenkt Dir ein reinen Wein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das tut oft weh und ist meist gar nicht leicht,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;aber tu es, es lohnt sich, nur so wirst Du reich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kraft, die dann waltet in Dir,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;sie macht die ganz und offen und voll mit Liebe dafür.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Keine Enge mit Wut gefüllt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Schmerz der voll Liebe Dir den Tag verschönt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erst dann bist Du erfüllt vom richtigen Geist,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Wahr, Schön und Gut jetzt heißt.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;«&amp;quot;ICH&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn kein Ausweg mehr gefunden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann tue nichts, sei einfach still.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hörst Du, dass ICH da bin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich geschaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der Dich so liebt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ICH, der alles für Dich gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sei ganz still, dann hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und aus der Stille kommt die Kraft,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die aus dem Krieg den Frieden schafft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie bäumt sich auf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie stellt sich vor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie holt das Licht aus tiefster Finsternis hervor.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann aber hörst Du mich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dann bist Du wie ICH.»&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank, dass es diese Möglichkeit der Gruppenarbeit gibt. Dankeschön.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schöne Grüße aus Österreich&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Michaela»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaela aus Österreich, 28. Oktober 2022&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Candida für die «3. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Candida.jpg|thumb|250px|Candida]]&#039;&#039;«Meine Reise mit den Nebenübungen als Teilnehmerin der 2. Staffel ging nun weiter in der 3. Staffel als Gruppenleiterin. Wir waren sechs Teilnehmer und sind das ganze halbe Jahr zusammengeblieben. Schnell stellte sich eine Atmosphäre der Wärme, der Offenheit und Herzlichkeit ein. Dadurch war das Vertrauen sich zu öffnen mit konkreten Alltagsbeispielen sehr groß.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was ich sehr schön fand war, dass die Ich-Botschaften immer wieder durch die Teilnehmer mit Rückfragen bereichert wurden. Dadurch bekamen die Erfahrungen mehr Tiefe und mehr Weite, weil von verschiedenen Perspektiven darauf geschaut wurde. Es war ein achtsames Fragen, dadurch wurde die Ich-Botschaft desjenigen der gerade erzählt hat nicht verwässert, sondern die Kraft blieb bei ihm. Es war dadurch ein sehr empathisches Geben und Nehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was sich bei mir durch das gemeinsame Üben in der Gruppe verändert hat:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es waren die unterschiedlichen Erfahrungen und Herangehensweisen der Anderen, die meinen Horizont geweitet haben. Es ist tatsächlich so, dass ich dadurch alle Nebenübungen nochmal wie neu erlebt habe.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Durch die 1. Nebenübung, die Gedankenkontrolle, ist die Wachsamkeit in mir gewachsen, wie schnell es im Alltag geschieht, dass ich mich denken lasse, bzw. dem überlasse, was da gerade an Gedanken in mich hineinkommt. Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass ich selbst die Verantwortung für meine Gedanken tragen will, das hat sich in mir verfestigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der 3. Nebenübung, der Gefühlkontrolle hat der gemeinsame Austausch, der durchaus auch mal humorvoll war, mir sehr geholfen, nicht zu verzweifeln, wenn es wieder mal nicht geklappt hat, in einer hitzigen Alltags-Situation die Kontrolle über meine Emotionen zu halten. Das Motto – einfach nächstes Mal besser machen – half dabei sehr. Auch der Satz den Wolfgang in einem seiner Vorträge gesagt hat: „Ich ergreife die Emotion als Werkzeug, nicht die Emotion ergreift mich“, hat uns im gemeinsamen Erfahrungsaustausch die Erkenntnis gebracht, dass Emotionen an sich nichts Schlechtes sind, dass es nur darum geht, dass ich lerne selbst zu bestimmen, wie und wann ich sie einsetze.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Was sich in diesem halben Jahr durch die Nebenübungen tatsächlich wie ein kleiner Keim in mich gelegt hat, ist eine neuartige Präsenz. Und zwar erlebe ich es im Alltag, dass meine Beobachtung klarer und wacher geworden ist. Dass ich mich in einer schwierigen Situation wie kurz herausnehmen kann und von außen drauf schauen kann. Ich denke die 5. Nebenübung, die Unvoreingenommenheit…, ist mir hier eine große Hilfe, denn ich lerne dadurch nicht vorschnell ein Urteil zu denken, sondern mich zurückzunehmen und offen zu bleiben, und dazu brauche ich innere Präsenz.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir haben bei unseren Treffen außer zu Anfang den Wochenspruch zum Schluss auch immer einen besonderen Abschluss-Spruch vorgelesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der letzte war aus den Anthroposophischen Leitsätzen von Rudolf Steiner GA 26, und drückte aus, auf welchem Wege wir uns gemeinsam befinden. Der Leitsatz hat unsere Gefühle gegenüber der Anthroposophie sehr berührt, weil wir genau dieses Bedürfnis von dem Rudolf Steiner spricht in uns spüren. Es ist gleich der 1. Leitsatz:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Befriedigung gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;suchen muss. Anthroposophen können daher nur Menschen sein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet“.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich wunderbare Menschen durch die Gruppe kennenlernen durfte, obwohl wir uns alle nicht persönlich kennen, ist eine Gemeinschaft entstanden die mich sehr, sehr bereichert hat. Deshalb danke an Gabriele, an Gabi, an Michaela, an Lina und an Nana.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Candida»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida S., 3. November 2022&lt;br /&gt;
=== Stimme von Elke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Elke J..jpg|thumb|250px|&#039;&#039;Elke Jurasszovich&#039;&#039;]]&#039;&#039;«Woche 1-4, Mai 2022, Gedankenkontrolle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da ist zunächst der konzentrierte Blick auf den selbst gewählten Gegenstand. Der ständige Versuch, Gedanken draußen zu halten, die gerade dann einstürmen, wenn man sie nicht dabei haben will. Mit der Zeit geht das immer besser. Ich benütze diese Art der Kontrolle schon länger vor dem Einschlafen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Konzentration geht allmählich über in einen wohligen Zustand der reinen Wahrnehmung. Ich nehme alle Sinneswahrnehmungen im Außen wahr und verschmelze damit. Der Gegenstand löst sich ebenfalls auf und ich bin reine Wahrnehmung. Eine einzige Antenne, die mit der Umgebung verschmilzt. Dabei versuche ich, den Kontakt zur Erde nicht zu verlieren, indem ich meinen Körper fühle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Allmählich spüre ich, dass das in eine Sackgasse führt. Es ist zwar ein angenehmer Zustand, aber er gibt keine Antwort auf Fragen, die die Seele stellt. Sie möchte wissen: Was ist dahinter? Wo ist der Sinn?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also wieder zurück zur Betrachtung des Gegenstandes. Was auffällt, ist eine Bewegung des Geistes von der Konzentration zur Ablenkung durch den Gedankenstrom. Also wieder retour zum Gegenstand. In diesem Hin-und Her liegt ein Moment der Achtsamkeit, um den es geht. Er ist ganz kurz, enthüllt aber für mich bis jetzt die wichtigste Erkenntnis: Erkennen, was ist und meinem Willen gemäß zu meiner Tätigkeit zurückkehren. Immer wieder erneut darauf einlassen, weil ich es will. Das eigene Denken beobachten. Dabei werden der Wille und die Achtsamkeit gestärkt.»&#039;&#039;Elke J., Mai 2022&lt;br /&gt;
== Die 2. Staffel 2 [Oktober 2021 - April 2022] ==&lt;br /&gt;
Die Staffel 2 wurde nicht live übertragen. Es gab mit Renate, Laura, Christoph, Susanne und Anita 5 Gruppenleiter, welche jeweils 5 bis 8 Teilnehmer hatten. Die 2. Staffel stand somit nicht unter der direkten Leitung von Wolfgang Peter. Hingegen trafen wir uns regelmäßig zu (sinngemäß) Supervisionstreffen, in denen besondere Anliegen geklärt werden konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» (Oktober 2021 - April 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Adriana für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich bin “jung” in der Anthroposophie, obwohl ich in einem Haus aufgewachsen bin, wo mein Vater ein Anthroposphe war und sein ganzes Leben der Anthroposophie gewidmet hat, und meine Kindheit damit geprägt war. Ich habe es abgelehnt! Aber verschiedene Konzepte, Verhaltensweisen, Denkweisen sind in mir geblieben. Ich bin wieder dazugekommen, in Kontakt zu Anthroposophen, vor ungefähr 2 ½ Jahren. Intensiver habe ich begonnen während der Pandemie. Die Nebenübungen habe ich 2 Mal alleine begonnen, aber habe diese nie zu Ende gebracht. Ich hatte keine Motivation und Unterstützung weiter alleine zu machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da bin ich in der 2-ten Staffel der Nebenübungen, durch meine Schwester, hereingekommen. Und fand einen Raum zum Praktizieren. Nicht nur einen Raum, sondern auch Unterstützung und Geborgenheit. Ich danke für die Aufnahme in der Gruppe. Da habe ich festgestellt dass ich 2 Hindernisse habe:-	Die deutsche Sprache-	Die spezifischen Begriffe.&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die erste Nebenübung :&#039;&#039;&#039; Gedankenkontrolle – am Anfang war es eine Katastrophe, aber durch die Gespräche sowohl in der Gruppe als auch bei den Treffen mit Wolfgang, durch den Austausch von Erlebnissen, Erfahrungen, Vorgehensweise von den anderen Mitwanderer in diesen Erlebnissen der Nebenübungen und das tägliche Üben, wurde es immer besser. So dass es jetzt täglich, fast immer, morgens läuft.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die zweite Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Initiative des Willens – Der Start hat lange gedauert. Am Anfang war es so, dass ich mich überhaupt nicht erinnert habe an die 2 Zeiten an denen ich mir vorgenommen habe eine Aktion durchzuführen. Dann habe ich mir die Uhr eingestellt um mich zu erinnern. Und sie klingelte als ich im Auto war und ich wusste nicht warum sie klingelt. Bei einer Sprechstunde hat jemand gesagt (leider weiss ich nicht mehr wer) dass er sich in der Früh Termine setzt. Ich habe mir auch morgens Termine gesetzt und so wurde es immer besser so dass ich immer öfters beide Termine eingehlten habe und immer seltener diese vergessen habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die dritte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gelassenheit gegenüber Lust und Leid&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die vierte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Positivität&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die fünfte Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Unbefangenheit in der Auffassung des Lebens&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die letzten 3 Übungen brauchen eine tägliche Beobachtung, eine tägliche innere Analyse und sind immer mehr Bestandteil meines Lebens geworden. Ich bin zur Erkenntnis gekommen dass Stärkung des Willens sehr notwendig ist. Wille die Gedankenkontrolle durchzuführen, Wille die Aktionen nicht zu vergessen und zu praktizieren, &#039;&#039; Wille alle Nebenübungen Teil meines Lebens zu machen und mich permanent beobachten und analysieren. Stärkung des Willens insbesondere um diese konsequent zu üben, zu erleben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Die sechste Nebenübung:&#039;&#039;&#039; Gleichgewicht der Seele, habe ich nur begonnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch das Praktizieren der Nebenübungen habe ich festgestellt, dass ich immer bewusster geworden bin was um mich geschieht, wie ich Sachen angehe, wie ich die Personen mit denen ich in Kontakt komme anders betrachte und viel toleranter bin. Es ist mir klar - ich muss dranbleiben, weiter durchhalten und üben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bei der ersten und zweiten Übung habe ich von Anfang an die Ätherströme am Ende der Übungen auf mich wirken lassen. Nicht immer aber fast immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei den anderen Übungen leider weniger. Bei der Anregung von S. habe ich versucht diese selbstständig zu praktizieren. Aber da ist noch viel Raum zur Verbesserung. Aber dranbleiben, manchmal klappt es, manchmal nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adriana&lt;br /&gt;
=== Stimme von Frank für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Hallo ihr Lieben! Jetzt habe ich so tapfer kaum ein Termin verpasst und ausgerechnet gestern hat es bei mir nicht geklappt. Daher möchte ich mich hiermit für die wunderschöne Zeit mit Euch bedanken. Die Vorstellung, dass das, was wir im letzten halben Jahr für uns selbst und für die geistige Welt getan haben, jetzt im Weltenäther wirkt, fasziniert mich. Vielleicht geht es Euch genauso? Möglicherweise gelingt es uns ja gelegentlich, den Kontakt aufrechtzuhalten? Freue mich jedenfalls über jede Mail die ich von Euch erhalte - natürlich geht ein Anruf auch ;-). Wenn es Euch recht ist, werdet ihr gelegentlich auch von mir was lesen... Herzliche Grüße, Frank&amp;quot;&#039;&#039;Frank&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anita für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ein herzliches Hallo an F. und C., die am Mittwoch nicht dabei sein konnten und an alle lieben Nebenübende, wir haben ein interessantes halbes Jahr miteinander erlebt in einem erkenntnisreichen, offenen und lebendigen Austausch miteinander. Durch die vielen Beiträge in Form von Gebeten,  Zitaten  und Sprüchen wurde unser Treffen jedes Mal zusätzlich bereichert und im Erkenntnisgewinn erweitert. Ein herzliches Dankeschön dafür an alle. Ein Dank auch an François, der dies alles eingefädelt und ermöglicht hat. Auch bei Euch allen möchte ich mich nochmal herzlich dafür bedanken, dass unsere Gruppe in meiner langen Abwesenheit so wunderbar weiter bestanden ist, von Euch weiter geführt wurde und jeder Verantwortung in seiner individuellen Art dazu eingebracht hat. Ich war zutiefst berührt und beeindruckt, welche Entwicklung sich in dieser Zeit offenbart hat. Wir haben am vergangenen Mittwoch spontan beschlossen, dass wir uns in einem halben Jahr, am xy. September um 18 Uhr wieder miteinander treffen wollen. Ich werde rechtzeitig den &amp;quot;Raum&amp;quot; abklären und die Zugangsdaten übermitteln. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;herzlichst Anita&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anita &lt;br /&gt;
=== Stimme von Candida für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stimme Candida.jpg|thumb|250px|Candida]]&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Meine Reise-Erfahrungen mit der Nebenübungsgruppe über ein halbes Jahr – Ziel offen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Gepäck hatte ich nur meine bisherigen Erfahrungen mit dem Üben der 6 Nebenübungen und ein paar Schriften von Rudolf Steiner, in denen er eine Beschreibung und eine Art Anleitung über das praktische Üben gibt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim ersten gemeinsamen Kennenlernen, (wir waren zunächst 10, zum Schluss noch 8 Teilnehmer), war für mich schon spürbar, wie unterschiedlich wir sind. Es war am Anfang noch einiger Bedarf da, wie die erste Übung tatsächlich gemeint ist und gemacht werden sollte. Langsam lösten wir uns von einem „nur so wird es gemacht“ und fingen an zu erkennen, dass jeder seine eigene Herangehensweise hat und haben soll. Jeder sozusagen seine Ich-Botschaften ohne Bewertung sagen kann. Dadurch wurden die Treffen lebendiger und freier. Mir schien dabei sehr wichtig, dass immer im Focus sein sollte, dass es um die entsprechende Nebenübung geht und nicht vermischt werden sollte mit irgendwelchen anderen Meditations-Formaten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Unterschied zwischen dem Üben alleine und jetzt üben mit einer Gruppe, war doch sehr deutlich. Beim alleine Üben ohne Austausch stagnierte die Erfahrung irgendwann bei mir. Durch den Gruppenaustausch kamen immer wieder neue Aspekte dazu, neue Sichtweisen und Anregungen. Auch der Austausch über Misserfolge brachte mir jedes Mal einen Schub.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein wichtiger Pluspunkt ist die Motivation. Zusätzlich zur eigenen, inneren Motivation kam jetzt noch eine äußere Motivation dazu, alleine dadurch, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was ich in der Gruppe an Erfahrungen berichten soll. Dadurch wurden mir meine eigenen Erfahrungen viel bewusster. Auch wurde mir meine eigene Veränderung während dieses halben Jahres bewusster. Ging ich früher eher sachlich und diszipliniert z.B. an die erste Nebenübung, so stellte sich eine neue respektvolle Haltung gegenüber der Übung ein, weil sich tief in mir ein Gefühl entwickelt hat von einer Art Ehrfurcht gegenüber den Übungen. So z.B. bei der dritten Nebenübung „Gleichmut der Gefühle“. Mir meiner eigenen Emotionen bewusst zu werden und vor allem zu erkennen, ob es jetzt „wesentlich“ ist, diese nach außen zu bringen und mich dadurch zu verlieren oder sie in mir zu behalten und daraus Kraft zu schöpfen. Das war eine eindrucksvolle starke Erfahrung, die sich in mich eingewebt hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wichtig scheint mir allerdings zu sein, dass der Rahmen „Nebenübungen“ doch möglichst eingehalten werden sollte, denn sonst verliert sich die Gruppe in allen möglichen Themenbereichen. Es darf und soll ja aus dem Alltag berichtet werden, aber immer mit Bezug auf die Nebenübungen. Wenn dieses geschieht, dann sind solche Gruppen wirklich eine absolute Bereicherung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Üben mit einer Gruppe ist für mich auf jeden Fall eine wunderbare Ergänzung auf dem oft einsamen und holprigen geistigen Schulungs-Weg. Denn die Reise geht ja weiter. Die Nebenübungen sind Teil meines Lebens geworden, das wurde auch durch das gemeinsame Üben mit der Gruppe für mich noch sehr viel deutlicher.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein großes Dankeschön an die Initiatoren, die es möglich machten, dass solche Übungsgruppen entstehen konnten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Candida&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Candida&lt;br /&gt;
=== Stimme von Helga für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;meine Erfahrungen in der Staffel mit xy würde ich so zusammenfassen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir hatten eine sehr schöne, harmonische Gruppe und durch oft sehr persönliche Erfahrungen - auch solche, die vermutlich durch das Üben entstanden sind - sind wir uns  näher gekommen und vertrauter geworden. Vor allem durch so manches Scheitern bei den Übungen bekam ich dann wieder die Gewissheit, nicht alleine damit zu sein und die Geduld nicht zu verlieren, sondern bis zum nächsten Treffen so gut es ging, weiter zu machen. Erstaunlich war für mich auch, wie unterschiedlich jeweils die Erfolge und das Scheitern ist, vor allem bei der ersten und zweiten Übung, was ich für mich selber noch nicht klären konnte, woran das liegt. Aber ich hoffe, im Laufe der 2. Staffel einen Ausgleich zu finden bzw. die eher beschwerliche Übung stärken zu können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ich weiß jetzt nicht, ob meine Ausführungen in Deinem Sinne sind - unter meinem Namen Helga kannst Du das gerne veröffentlichen.&lt;br /&gt;
Ich wünsche Dir eine tiefgehende und schöne Osterzeit und ich bin gespannt, wie und mit wem die 2. Staffel weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße, Helga»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helga&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ruth für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&#039;&#039;      &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Durchführung der Willensübung, gab und gibt es wiederholt einen Blick auf die Uhr, zu eigentlich dem richtigen Zeitpunkt, doch es sind noch wenige Minuten bis zum exakten Timing der gewollten Handlung. Dieser kurze Moment der überbrückt werden soll, um die Übung pünktlich ausführen zu können, wird von mir gern mit einer alltäglichen Beschäftigung genutzt. Es entschwindet mir dabei die Konzentration immer wieder einmal zu leicht, die Zeit verstreicht zu schnell und ein erneuter Impuls für die Ausführung der Willensübung kommt erst wieder circa eine halbe Stunde später.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willens-Übung soll mehrmals am Tag ausgeführt werden, wobei man immer die gleiche Tätigkeit oder auch verschiedene Handhabungen ausführen kann. – Bei der Denk- und Konzentrationsübung schwirren eine Anzahl von ungewollten Gedanken durch den Kopf, die es zu bannen gilt. Es ist für die Gedankenübung wichtig eine Art gedankliches Vakuum aufzubauen, um die Gedankenschwärme abzuhalten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war interessant mitzuerleben wie es allen Teilnehmer/-innen mit den Nebenübungen ergeht und wie auf unterschiedlichste Weise jeder/ jede mit den Nebenübungen umzugehen lernte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war sehr gewinnbringend selbst Gehör zu finden und von anderen Anregungen zu bekommen, die helfen reflektierend den eigenen Weg besser weitergehen zu können.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sich gemeinsam eine anthroposophische Frage zu stellen und auf diese mit den verschiedenen Sicht- und Herangehensweisen eine Antwort zu finden, gab mir ein tieferes Verständnis der R. Steiner Texte (z.B. „Die Philosophie der Freiheit“).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich motivierte es auch in der Gruppe aufgefangen zu sein mit den eigenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der sogenannten „richtigen“ Ausübungsmethode der einzelnen Nebenübungs-Aufgaben, und auch mitzuerleben was sich bei anderen in ähnlicher oder unterschiedlicher Weise für Fragen oder Schwierigkeiten einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr aufbauend die Wichtigkeit der Übungen zu erkennen, und zu sehen, dass ich Erfahrungen mit anderen Menschen teilen kann, die auch mit ernsthaftem, unermüdlichen Einsatz diese Aufgaben verfolgen wollen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Mich stärkte, meine Begeisterung mit anderen zu teilen wenn eine Aufgabe gut gelungen ist, an den erfreulichen Botschaften der Kolleginnen/Kollegen Anteil zu nehmen, und in den unterschiedlichsten Geschichten zu hören, wie es in den konkreten Lebenssituationen unterstützend war diese Übungen anzuwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es war sehr schön ein vertrauensvolles Zusammenwachsen mitzuerleben, und über die Zeit eines halben Jahres zu bemerken wie bei jedem/jeder Einzelnen von uns sich kleinere oder größere erkennbare Wirkungen der Nebenübungen einstellten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Selbst wenn ich zu Beginn eines Treffens das Gefühl hatte eigentliche nichts wirklich Berichtenswertes mitteilen zu können, so ergab es sich immer wieder, dass ich durch Aussagen anderer, mich an ein selbst zunächst nicht wahrgenommenes, nur in der Rückschau erkennbares, ähnliches Erlebnis erinnern konnte. Ohne das gemeinsame Gespräch wäre dieses Vorkommnis vermutlich nicht ins eigene Bewusstsein vorgedrungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Willensübung gelingt mir nur sehr langsam besser. Es gibt Tage an denen diese Übung optimal wie gewollt abläuft und es gibt Tage, und das sind eindeutig die häufigeren, an denen ich den Zeitpunkt nur mit einer halben oder ganzen Stunde Verspätung schaffe. In sehr, sehr seltenen Ausnahmen vergesse ich sogar einen der drei täglichen Zeitpunkte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Gedankenübung kommen phasenweise immer wieder Gedankenschwärme, denen mein Wille nicht gut Stand halten kann, sodass ich mehrere Anläufe brauche um die gewünschte Konzentration zu schaffen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es gelingt mir immer besser anderen Personen offen zu begegnen, ihnen zuzuhören, sie in ihrer eigenen Art wahrzunehmen und ihnen ohne eigene Vorbehalte zu begegnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In Diskussionen versuche ich zu unangenehmen, negativen Sachlagen auch einen gegenteiligen, positiven Gesichtspunkt aufzufinden und ins Gespräch einzubringen. Auch wenn es manchmal schwierig ist diesen Aspekte zu formulieren, zumindest in diesem Moment.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Auch Geduld zu üben probiere ich mit mehr Bewusstheit. Das gelingt nicht immer, doch auch schon das Bemühen zählt für mich. Ich versuche auch mir selbst gegenüber geduldiger zu sein und gelassener zu bleiben. Ich bin bestrebt auf meinen Entwicklungsweg mit den Nebenübungen mich nicht mit Selbstverurteilungen zu bestrafen wenn eine Übung nicht so gelingen will wie ich mir das vorstelle, sondern mich selbst anzunehmen mit meinen heutigen Fehlschlägen, mir Mut zu machen und in aller Ernsthaftigkeit zu sagen: Ich gehe den Weg weiter und wenn es noch nicht so gut gelingen will, dann ist das heute einfach so und ich verfolge meinen Übungsweg konsequent weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Eine der ersten Aussage, die sich auf die Wahl eines natürlich geformten Steines, als Betrachtungsobjekt für die erste Übung bezogen hat, war die Anregung: besser einen von Menschen gemachten Gegenstand für die Konzentrations- und Denkübung heranzuziehen. Für mich war genau dieser unterschiedliche Aspekt so interessant, dass ich die nächste Denkübung mit einer kurz aufeinander folgenden Betrachtung zweier Dinge, einem natürlich geformten Stein und einer Münze im Vergleich durchgeführte. Der Stein zeigte sich mir sympathisch, in einer mystischen Weise, lebendig-warm, und doch dicht und undurchdringlich, mit dem Einschluss einer gesichtsförmigen Zeichnung, wie ein großes Naturgeheimnis. Die Münze war im Vergleich hochintelligent durchdacht, fein graviert, mit viel Kenntnis ausgearbeitet, mit raffiniert erdachten Maschinen hergestellt. Dieses einzelne Geldstück zeigte sich mir in einem kurzen Moment, als Ergebnis, das der gesamten Entwicklung unserer abendländischen Kultur bedurfte. Und die bewusste Wahrnehmung dieser Bedingungen zur Formgebung der Münze war nur durch den vergleichenden Kontrast zur ersten Betrachtung auf das natürlich Geformte möglich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Willentlich denken heisst, nicht den Gegenstand sprechen lassen wie beim „Goetheanischen Denken“, sondern selbst einen Denkinhalt, eine Perspektive, einen Aspekt auswählen um bewusst nur diesen Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die Gedankenübung, sollte auch die erste Übung am Tag sein und immer zu einer ähnlicher Zeit ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Je größer der Widerstand, die Überwindung oder die Langeweile ist, die sich bei der/dem Ausübenden einstellt, umso wirksamer ist Nebenübung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der dritten Gleichmut-Übung ist es wichtig die Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern diese zuzulassen und gleichzeitig in der eigenen Mitte zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Bei der Positivitäts-Übung gibt es eine Steigerung zur 3. Übung, es braucht mehr als gleichmütig in der eigenen Mitte zu bleiben, es soll zusätzlich ein positiver Aspekt einer unangenehmen Sache erforscht werden. Es geht darum kreativ zu schöpfen, bewusst etwas Schönes aufzufinden, um dieses wie aus dem Nichts heraus mit der eigenen, subjektiven Wahrnehmung zu beleben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Das Denken ist außerhalb unseres Gehirns, ja unseres Körpers und das Funktionieren des Denken hat mit den verschiedenen Leibern des Menschen zu tun: dem Bildekräfte-Leib (Äther-Leib), dem physischer Leib, dem Astral-Leib und dem Ich.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In unserer Online-Nebenübung-Kleingruppe haben wir einander aufmerksam zugehört, und einen respektvollen Umgang gepflegt. Es gab eine stabile Kerngruppe und wechselnde Teilnehmer, die den Ablauf der Staffel immer wieder neu aufgefrischt haben, was auch den Erfahrungsaustausch belebt und erweitert hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Wir haben uns gemeinsam tiefergehend mit Fragen beschäftigt, die sich aus den aktuellen Wochensprüchen und aus den Theorien bzw. den Texten von Rudolf Steiner im Zusammenhang mit dem Übungsweg ergeben haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Herangehensweisen an die Selbsterziehung der Gruppenmitglieder war deutlich verschieden, was auch aufgezeigte wie persönlich gefärbt diese Übungen ausfallen können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich war ein Anfänger bevor ich in die Online-Nebenübung-Kleingruppe im Oktober 2021 eingestiegen bin. Jetzt schöpfe ich aus der Erfahrung von einem halben Jahr Übungszeit, die ich gemeinsam mit meinen Gruppen-Kollegen und -Kolleginnen aus der 2. Nebenübungs-Staffel gesammelt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Meine Erwartungen waren zu Beginn der Teilnahme in den Nebenübung-Meetings primär darauf ausgelegt mich mit anderen anthroposophisch interessieren Menschen auszutauschen, da ich in meinem näheren Lebensumfeld derzeit keine anthroposophisch interessierten Personen kenne.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Da ich die Nebenübungen nun schon seit einem halben Jahr ausübe und diese mich in meinem täglichen Leben schon spürbar unterstützen, möchte ich die Übungen weiter ausüben. Auch an einer weiteren Teilnahme einer neuen Nebenübung-Staffel bin ich interessiert, da es für mich eine bereichernde und schöne Erfahrung war.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich glaube, es gibt keinen Typ Mensch, für den diese gemeinschaftliche Auseinandersetzung nicht geeignet wäre. Die einzige Bedingung, die daran geknüpft ist diese Nebenübungen anzugehen, ist diesen Übungsweg auch zu wollen und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben bewusst, aktiv anzugehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ich habe außenstehenden Personen schon davon erzählt. Ich möchte jedoch niemanden überreden, es soll ja der Antrieb dazu von jedem Einzelnen selbst kommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&#039;&#039;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Der fruchtbarste Impuls dieser Gruppenarbeit ist der direkte Austausch, in dem spontan zu Fragestellungen, diversen Unsicherheiten und gemeinsamen Erfahrungen verschiedene Gesichtspunkte aktuell erörtert werden können. Das gibt jedem/jeder Einzelnen einen reichen Schatz an diversen Sichtweisen und Einsichten, die helfen die eigene Herangehensweise zu hinterfragen und auch früher oder später den eigenen, individuellen, besten Übungsweg zu finden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die 6 Nebenübungen von Rudolf Steiner sind geeignet für eine Selbsterziehung, als ein Angebot für individuelle Erfahrungen und Entwicklung auf Basis von bewusstem Denken, Fühlen und Wollen. Diese Form der Selbsterziehung ist zwar an bestimmte, vorgegebene Eckpunkte geknüpft, wie: die tägliche Ausübung, die Einhaltung einer bestimmten Abfolge und auch die einzuhaltenden, selbst festgelegten Zeitpunkte, doch es gibt für jeden subjektiv zu entscheidende, freibleibende Möglichkeiten in der Herangehensweise.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Diese Übungen zeigen einem selbst auf, welche besonderen Eigenheiten bzw. Schwierigkeiten man als Aufgabe zu überwinden hat und welche Veränderungen als mögliches, individuelles Potential vor einem liegen und darauf warten ausgereift zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Für einen Zeitraum von etwa einem Monat soll zunächst nur mit der ersten, der Denk- und Konzentrationsübung begonnen werden. Es geht darum, für den Zeitraum von circa fünf Minuten mit der Betrachtung eines einfachen Gegenstands, der gleichbleibend oder wechselnd sein kann, sich seines Denkens bewusst zu werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die willentlichen Gedanken sollten sich ausschließlich auf den gewählten Gegenstand beziehen. Diese können beispielsweise mit dem Material, dem Aussehen, der Herstellung, oder mit der Verwendung, etc. zu tun haben. Die Schwierigkeit liegt darin keine anderen, ungewollten Gedanken zuzulassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Im zweiten Monat, folgt die Willensübung, bei dieser wird täglich zu einem selbst gewählten und festgesetzten Zeitpunkt eine einfache Handlung ausgeübt. Diese Tätigkeit soll sich von sonstigen, im Alltag notwendigen Handgriffen deutlich unterscheiden, sodass sich keine andere, unwillentliche Zweckmäßigkeit in die Übung unbewusst herein spielen kann. Dieses Tun kann mehrmals über den Tag verteilt, zu vorher selbst festgesetzten Zeitpunkten ausgeführt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die dritte Übung der Gelassenheit bezieht sich auf das eigene Fühlen. Es sollen, die auf einen zukommenden, oder selbst erzeugten schlechten, negativen oder auch überschwänglich positiven Gefühle bewusst durchlebt und nicht verdrängt werden. Dabei geht es darum diesem Fühlen mit Gleichmut zu begegnen, indem man sich nicht selbst in den eigenen Emotionen verliert, sondern gelassen wahrnehmend handeln kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ab dem vierten Monat kommt die Positivitäts-Übung dazu, die einen auffordert Hässliches, Böses, Unangenehmes oder Grausliches – alles was negativ auf einen zukommt immer aus einer zweiten Perspektive anzusehen. Denn es gibt nichts Schlechtes was nicht auch eine gute Seite hat. Dabei soll, ein zunächst nicht offensichtlicher, positiver Aspekt in einer negativen Situation gesucht, aufgefunden und in den Fokus gestellt werden und sei es nur ein schönes, scheinbar nebensächliches, kleines Detail.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;In einer weiteren, fünften Unbefangenheits-Übung geht es darum keine Vorurteile zu pflegen. Allen Menschen und Situationen möglichst ohne Vorbehalte zu begegnen, auch wenn Sachlagen oder Aussagen auf einen zukommen, die zunächst unglaubwürdig erscheinen. Diese erwartende Haltung hilft uns, die eigene, Begrenztheit in der Wahrnehmung zu erkennen, uns nicht selbst, in der eigenen Subjektivität abzuschließen, sondern uns zu öffnen um neue ungewohnte Denkweisen und Erkenntnisse zu gewinnen und damit den eigenen Wahrnehmungshorizont zu erweitern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Die sechste Harmonisierungs-Übung besteht darin alle diese bereits genannten Übungen gemeinsam auszuführen und dadurch die eigene Haltung und das eigene Handeln zu formen. Die Übungen sind in einer vorgegeben Reihenfolge zu erbringen und helfen einem gelassener und bewusster agierend den Aufgaben des täglichen Lebens zu begegnen.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ruth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Rainer für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier ein paar spontane Gedanken zum letzten Halbjahr:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zur Gruppe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Extrem hilfreich war der Gruppeneffekt. Ohne den wäre ich sehr wahrscheinlich irgendwann abgeschmiert. Die Gruppe war eine super Stütze, dran zu bleiben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Außerdem habe ich durch die anderen auch viel Inspiration bekommen für meine Übungen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Überhaupt: darüber mit anderen zu reden ist das Beste, was man machen kann, um sich selber klar zu werden, was eigentlich passiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Zu den NÜ:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Es fällt mir schwer zu sagen, was sich bei mir speziell durch die Übungen verändert hat. Die letzte zwei Jahre waren ja extrem herausfordernd und haben sowieso viel Veränderung gebracht, meine spirituellen Ambitionen geboostert und mir täglich viel innere Arbeit abverlangt. Gleichmütig, positiv und offen zu bleiben sehe ich sowieso als &amp;quot;Standard&amp;quot; für ein Überleben in diesen Zeiten an, auch ohne die NÜ.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Am deutlichsten kann ich die 1. und 2. NÜ für mich beurteilen. Die 1. NÜ ist eine wunderbare Konzentrationsübung, bei der ich nicht nur mehr innere Ruhe gefunden habe, sondern auch oft viel Spaß hatte bei der Erforschung der Gegenstände. Die 2. NÜ hat bei mir am schlechtesten geklappt und zeigt mir, dass ich hier noch viel lernen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt glaube ich, dass ein halbes Jahr NÜ zu kurz ist, um sie wirklich beurteilen zu können.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ausblick:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;     &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Insgesamt beurteile ich die NÜ als wirklich wichtig, um einen spirituellen Weg zu gehen. Sie helfen bei der eigentlichen Meditation, klarer und bewusster zu werden. Daher mache ich  gerne weiter.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ganz liebe Grüße, Rainer&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer&lt;br /&gt;
=== Stimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
== Die 1. Staffel [Februar 2021 - Juli 2021] ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel die Nebenübungen.JPG|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|Erste NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
Jeden Durchgang mit einer Dauer von ca. 6 Monaten bezeichnen wir als &amp;quot;Staffel&amp;quot;. Die 1. Staffel fand unter der Leitung von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] live in youtube statt. Wolfgang &amp;quot;lebt&amp;quot; mit den Nebenübungen, praktiziert sie täglich, und das schon seit einigen Jahrzehnten. Das, aber auch seine freundliche und freilassend leichte Art, prägen die vertrauensvolle Atmosphäre dieser online-Treffen und motivieren Teilnehmer die Dinge nicht zu ernst zu nehmen, aber dennoch am Ball zu bleiben.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmerstimmen haben wir bei der 1. Staffel nicht gesammelt. Aber es liegt ja eine Filmdokumentation vor ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Filmdokumentation von der 1. Staffel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+1. Staffel auf youtube&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=I4fygm0JEIQ 21]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=P8197NUDWa8 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=PlhJ_-yrH2E 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=qJfCNfonBFo 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=olCm2UE0F5s 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=OVPOPGO8wLw 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=xSLPMhyKGJc 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=j0YtaTjQ8VQ 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=evrTPfFcrZk 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=QCx2nAc01SI 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=XBuObklQEHc 15]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=WYOxAfi8wFc 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Hx-UK2QhUlE 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Hx-UK2QhUlE 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=7DUlMj4txTM 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=4LTC1B9y2LU 10]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=TKjQ0eMIkdQ 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=pFGfuPHzXC8 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=9b2J_I18Ilk 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=ZqR3eV0r3OM 5]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Beispielfragen für Stimmen (Ich-Botschaften/ Testimonials) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;nachfolgenden Fragen können&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als Anregung&#039;&#039;&#039; verstanden werden für die Erinnerung, was man im Rückblick mit den Nebenübungen erlebt hat. Ihr könnt euch aber auch selber Fragen ausdenken. &lt;br /&gt;
#Was war für mich in den Ich-Botschaften anderer erkennbar, was sich auch in meiner eigenen Erfahrung in einer ähnlicher Weise gezeigt hat?&lt;br /&gt;
#Was hat mich in diesen wöchentlichen Meetings motiviert und in meiner weiteren Ausübung der Nebenübungen gestärkt?&lt;br /&gt;
#Welche Übungen fallen mir besonders schwer, bei welchen Übungen deuten sich schon erkennbare Fortschritte an und wie zeigt sich das?&lt;br /&gt;
#Welche Aussagen sind für mich besonders in Erinnerung geblieben und inwiefern wirkten sich diese für mein tägliches Tätigsein und den Verlauf meines Übungswegs aus?&lt;br /&gt;
#Was war für mich der besondere „Spirit“ in der Gemeinschaft meiner Kleingruppe?&lt;br /&gt;
#Würde ich aus heutiger Sicht etwas anders machen oder haben wollen und was sind meine Ideen oder Anliegen für eine Verbesserung des Formats der Nebenübung-Online-Treffen? Bist du völliger Anfänger oder hast du Vorerfahrung mit den NÜ? Wenn du Vorerfahrung hattest, haben die NÜ gut geklappt?&lt;br /&gt;
#Erwartungen/ Realität vor Beginn/ bei Ende?&lt;br /&gt;
#Wirst du die NÜ weiter machen, und wenn ja wie (alleine, in einer Gruppe, oder noch eine weitere Staffel besuchen?)&lt;br /&gt;
#Für welchen Typ Mensch eignen sich die NÜ in Gruppenarbeit?&lt;br /&gt;
#Würdest du anderen Menschen aus deinem Bekannten/ Freundeskreis empfehlen NÜ zu machen? Und wenn ja, wirst du denen von deinen Erfahrungen erzählen?&lt;br /&gt;
#Liegen in den NÜ in Gruppenarbeit fruchtvolle Zukunftsimpulse, wenn ja welche?&lt;br /&gt;
#Wie erklärst du einem Menschen, der weder Ahnung von Anthroposophie noch von den NÜ hat, worum es essenziell bei den NÜ geht?&lt;br /&gt;
== Weitere Beiträge über Die Nebenübungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem youtube Kanal Wege zum Glück (https://www.youtube.com/@WegezumGluck) findest du eine schöne, und einfühlsame Darstellung für die Nebenübungen[[Datei:Yt1. Nebenübung.JPG|rechts|klasse=responsive-img|mini|link=https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E|Erste NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zu youtube]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=NFul330lnlI&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=HVyWP3n0T0c&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=-RXDhh1fwxc&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=_ON43qvo-nE&lt;br /&gt;
# NÜ: https://www.youtube.com/watch?v=-BNNKb-RnQk&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Anregungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs ===&lt;br /&gt;
Eine Artikelseite, die uns in diesen turbulenten Zeiten eine Unterstützung sein kann. Insbesondere im Rahmen der sechs Nebenübungen von Rudolf Steiner, können diese Sprüche helfen die richtige Seelenstimmung zu finden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seelenbegleiter für den Aufbruch in Zeiten des Umbruchs|| Hier geht´s zur Seite «Seelenbegleiter» |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[A:Nebenübungen|Nebenübungen auf AnthroWiki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?&#039;&#039;, [[s:GA_10|GA 10]] (1993), ISBN 3-7274-0100-1&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Die Stufen der höheren Erkenntnis&#039;&#039;, [[s:GA_12|GA 12]] (1993), ISBN 3-7274-0120-6&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[s:GA_13|GA 13]] (1989), ISBN 3-7274-0130-3&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[S:GA 88|GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Kosmogonie&#039;&#039;, [[s:GA_94|GA 94]] (2001), ISBN 3-7274-0940-1&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Vor dem Tore der Theosophie&#039;&#039;, [[S:GA 95|GA 95]] (1990), ISBN 3-7274-0952-5&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;, [[S:GA 97|GA 97]] (1998), ISBN 3-7274-0970-3&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band III: 1913 und 1914; 1920 – 1923&#039;&#039;, [[S:GA 266/3|GA 266/3]] (1998), ISBN 3-7274-2663-2&lt;br /&gt;
* Rudolf Steiner: &#039;&#039;Seelenübungen mit Wort- und Sinnbild-Meditationen&#039;&#039;, [[s:GA_267|GA 267]] (2001),  ISBN 3-7274-2670-5&lt;br /&gt;
* Ateş Baydur: &#039;&#039;Rudolf Steiner - Die Nebenübungen - sechs Schritte zur Selbsterziehung&#039;&#039;, (2007), ISBN 978-3-7274-5295-6&lt;br /&gt;
* Florin Lowndes: &#039;&#039;Die Belebung des Herzchakras - Ein Leitfaden zu den Nebenübungen Rudolf Steiners,&#039;&#039; (1996), ISBN 978-3-7725-2759-3&lt;br /&gt;
* Wolfgang Findeisen: &#039;&#039;Mit dem Herzen sehen lernen, (2020),&#039;&#039; ISBN 978-3-938957-42-4&lt;br /&gt;
* Georg Kühlewind: &#039;&#039;Aufmerksamkeit und Hingabe - Die Wissenschaft des Ich&#039;&#039;, ISBN 978-3-7725-2888-0&lt;br /&gt;
* Sivan Karnili: &#039;&#039;Herzkräfte stärken durch Eurythmie&#039;&#039;, (2021), ISBN 978-3-8251-8015-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedankenkontrolle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Positivität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unvoreingenommenheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|„Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens“]]&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - &amp;lt;u&amp;gt;Künstliche Intelligenz und Robotik&amp;lt;/u&amp;gt;, 2026]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Baustellenseite&amp;diff=32450</id>
		<title>Baustellenseite</title>
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		<updated>2026-08-17T14:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite ist quasi &amp;quot;intern&amp;quot;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abl vom 17.8.26===&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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===Abl vom 8.7.26===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|verweis=https://steiner.wiki/GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|links|192x192px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Hauptseite#Aktuelles Rudolf Steiner Johanni-Imagination am Freitag, 19. Juni 2026 um 18h]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://meet.jit.si/ag1913 &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Live auf anthro.world. Wenn du aktiv mitlesen möchtest, mit Ton und Kamera, treffen wir uns 18h auf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;https://meet.jit.si/ag1913&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wir uns noch nicht kennen, bitte hier vorher anmelden: [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &#039;&#039;&#039;Kontaktformular&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Ablage vom 29. April 2026===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 15. Mai 2026 ===&lt;br /&gt;
Wir lesen am Karfreitag, den 3. April 2025 um 18h online und live die Oster-Imagination. Wie schon die Jahre zuvor. Der Link zur live Teilnahme ist: https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
[[Datei:GA229.jpg|verweis=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px]]&lt;br /&gt;
Den Text von der Oster-Imagination findest du u.a. hier: DRITTER VORTRAG, den Rudolf Steiner am 7. Oktober 1923 in Dornach, Schweiz, hielt. Link https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten wir uns noch nicht persönlich kennen, und möchtest du live auf jit.si teilnehmen, dann melde dich bitte zum kennen lernen bei François hier: https://anthro.world/impressum/kontakt-formular.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-2-12.jpg|links|270px|link=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|Vortrag Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|&#039;&#039;„Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus“&#039;&#039;]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Dr. Wolfgang Peter in Brunn am Gebirge 2025-11-9.jpg|verweis=https://anthro.world/Rudolf_Steiner_und_die_Welt_der_Farben_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Rudolf_Steiner_und_die_Welt_der_Farben_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025 Rudolf Steiner und die Welt der Farben | Dr. Wolfgang Peter | Brunn am Gebirge | November 2025]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|verweis=https://steiner.wiki/GA_229#DRITTER_VORTRAG_Dornach,_7._Oktober_1923|links|192x192px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Hauptseite#Aktuelles Rudolf Steiner Oster-Imagination an Karfreitag, 3. April 2026 um 18h]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://meet.jit.si/ag1913 &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Live auf anthro.world. Wenn du aktiv mitlesen möchtest, treffen wir uns 18h auf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;https://meet.jit.si/ag1913&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 19. März 2026 ===&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=Goethes_Märchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg:]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 &amp;lt;big&amp;gt;Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den Geistigen Welten&amp;lt;/big&amp;gt;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vortrag_Essen_2024-11-24.webp|verweis=Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024|links|300x300px|Wie tot sind unsere Toten?]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 WIE TOT SIND UNSERE TOTEN?]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Einblicke in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Wie_tot_sind_die_Toten_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2024 gehalten am 24. November 2024 im ChorForum Essen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 18. Feb 26 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Banner Lichtwurzelpulver in Handarbeit von Hans-Martin Aurich.jpg|links|300px|link=https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthro.world&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root/ vom Demeter Gärtner Hans-Martin Aurich]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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=== Ablage vom 7. Feb 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Der_höchste_Opferweise,_der_Schwellenhüter_und_Maria_als_Neophyt.JPG|verweis=https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226/|links|200x200px]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 190%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Der_Seelen_Erwachen Rudolf Steiner: Der Seelen Erwachen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt; [https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226 Montag, 2. Februar bis Dienstag, 3. Februar]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Mit Einführungsvortrag und praktischen Übungen zur Sprachgestaltung&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.schloss-hohenfels.de/ Schloss Hohenfels], [https://www.google.com/maps/place/Schloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot/@47.8647038,9.1109906,15z/data=!4m21!1m11!3m10!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!2sSchloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!10e5!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs!3m8!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs?entry=ttu 78355 Hohenfels, Deutschland]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 19. Nov 2025 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1 centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 9. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2025. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage 4. Juni 2025 ===&amp;lt;!-- Beginn Banner 3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vortrag-Die Prüfung der Seele-2025-01-13.jpg|links|250px|link=https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Rudolf Steiner: Die Prüfung der Seele]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA Einführungsvortrag von Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=C0boFwY8QoA 13. Januar 2025, Schloss Hohenfels]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Die_Prüfung_der_Seele www.mysteriendramen.at]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 170%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis Willst du mitmachen? Öffentlicher Lesekreis &amp;quot;Karma-Vorträge&amp;quot; von Rudolf Steiner. GA 120. Mittwochs 19h, Start am 16. April 2025]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:5._Folge_der_8._Staffel_Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_2025-3-17.jpg|verweis=Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit|links|300x300px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 210%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Online-Lesekreis &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablage 31. März 2025==&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 30. März 2025 ==&lt;br /&gt;
Glossar Apo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Abschnittsüberschriften: {{GlossarNavigationArtikel|A}} für jeden Buchstabenabschnitt (A-Z und 0-9) - Begriffe: In normaler Schreibweise mit Verlinkung (z. B. [[Widersacher]] statt &amp;quot;WIDERSACHER&amp;quot;) - Beschreibungen: Ohne Anführungszeichen - Fettmarkierung: Begriffe im Text mit &#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039; in Wiki-Schreibweise fett markiert - Sortierung: Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts nach Zeitstempel aufsteigend - Linkformat: [[Die Apokalypse des Johannes - &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Titel Zeitstempel|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, &amp;lt;Nummer&amp;gt;. Folge, 2020, Zeitstempel]], wobei &amp;lt;Nummer&amp;gt; durch die jeweilige Vortragsnummer ersetzt wird - Abschnittsmarkierung: {{BS|A}} für jeden Buchstabenabschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grammatikalisch korrekten Leerzeichen vor und nach den Auslassungszeichen („ … “ statt „...“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am Satzende ein Punkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 30. März 2025 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
== Prompt für die Erstellung des Glossars ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
detaillierten Anweisungen:&lt;br /&gt;
=== Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
* Ich füge keine Inhalte hinzu, die nicht im Text enthalten sind, und halte mich strikt an die Vorgaben, auch wenn dies zu unvollständigen Einträgen führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur und Formatierung ===&lt;br /&gt;
* Das Glossar wird alphabetisch in Abschnitte von A bis Z sowie 0-9 unterteilt, eingeleitet durch „----“ vor jedem Buchstabenabschnitt, gefolgt von „{{GlossarNavigationArtikel|[Buchstabe]}}“ und „{{BS|[Buchstabe]}}“.&lt;br /&gt;
* Jeder Eintrag beginnt mit dem Begriff in normaler Schrift und verlinkt (z. B. [[Ahriman]]), wobei die Großschreibung im Text selbst erhalten bleibt (z. B. „&#039;&#039;&#039;AHRIMAN&#039;&#039;&#039;“).&lt;br /&gt;
* Die Beschreibungen sind Zitate und werden mit Anführungszeichen markiert: „ am Anfang (unten) und “ am Ende (oben), gefolgt von einem Punkt (z. B. „Text hier.“).&lt;br /&gt;
* Nach dem Zitat folgt der unveränderte Hauptlink im Format: [[Titel der Quelle#Beschreibung|| Peter, W. Titel der Quelle, Folge, Zeitstempel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortierung ===&lt;br /&gt;
* Innerhalb jedes Buchstabenabschnitts werden die Einträge nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:31:50 vor 01:17:01).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* Im Text werden runde Klammern durch eckige Klammern ersetzt (z. B. „(Goethe)“ wird zu „[Goethe]“), außer in den Hauptlinks, wo runde Klammern erhalten bleiben (z. B. „(planetarische)“ in [[…]] bleibt unverändert).&lt;br /&gt;
* „Anm.“ oder „Anmerkung“ wird aus den eckigen Klammern entfernt (z. B. „[Anm.: Goethe]“ wird zu „[Goethe]“).&lt;br /&gt;
* Links mit „A:“ oder „a:“ im Text werden entfernt, die Begriffe bleiben erhalten (z. B. „[[A:Wärmeäther|Wärmeäther]]“ wird zu „Wärmeäther“).&lt;br /&gt;
* „...“ wird durch „…“ ersetzt, und Leerzeichen werden gemäß Grammatikregeln angepasst (z. B. ein Leerzeichen vor und nach „…“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltliche Regeln ===&lt;br /&gt;
* Keine Sprachglättung oder Verbesserung der Lesbarkeit, außer bei eklatanten Fehlern (z. B. unvollständige Sätze werden nur korrigiert, wenn sie sinnlos sind).&lt;br /&gt;
* Die Großschreibung im Text bleibt erhalten (z. B. „&#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039;“), auch wenn der Begriff in normaler Schrift verlinkt wird (z. B. [[Ich]]).&lt;br /&gt;
* Hauptlinks bleiben unverändert, inklusive runder Klammern und ursprünglicher Formatierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusätzliche Hinweise ===&lt;br /&gt;
* Alle Jahreszahlen sind „2020“, entsprechend dem Titel der Verlinkungen (z. B. „Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020“).&lt;br /&gt;
* Wenn ein Eintrag mehrere Zitate hat, werden diese einzeln aufgeführt und nach Zeitstempel sortiert.&lt;br /&gt;
* Keine eigenständigen Interpretationen oder Ergänzungen, der Text wird wörtlich übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eingabe:&#039;&#039;&#039; „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser [[A:ahrimanische Intelligenz|ahrimanischen Intelligenz]] auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. (Anm.: Beispiel)“&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ausgabe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
[[Intelligenz]]&lt;br /&gt;
* „Wir können die michaelische &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; in Wahrheit nicht entwickeln, ohne uns mit dieser ahrimanischen &#039;&#039;&#039;Intelligenz&#039;&#039;&#039; auseinanderzusetzen. Nicht umsonst heißt es: Michael besiegt den Drachen. [Beispiel].“ [[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir brauchen das Geistige in der Technik, damit sie nichts zerstört, sondern uns dient 01:17:01|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 20. Folge, 2020, 01:17:01]]&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prompt für das Glossar:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Struktur:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Verwende für jeden Buchstaben (A-Z) und „0-9“ die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{GlossarNavigationArtikel|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ mit einem „----“ darüber und einer Leerzeile dazwischen.&lt;br /&gt;
#* Setze unmittelbar darunter die Vorlage „&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{BS|X}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“ ohne zusätzliche Leerzeile.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Begriffe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Hauptbegriff wird in eckigen Klammern gesetzt, z. B. „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Apokalypse]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* In den Beschreibungen des Begriffs wird der Begriff selbst &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehoben (&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Begriff&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;), aber nicht als Link gesetzt, außer im Hauptbegriff selbst.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sortierung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Die Einträge unter jedem Glossarbegriff sind nach Zeitstempel aufsteigend sortiert (z. B. 00:03:14 vor 00:38:54).&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Format der Einträge:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Jeder Eintrag enthält eine Beschreibung mit &#039;&#039;&#039;fett&#039;&#039;&#039; hervorgehobenen Begriffen, gefolgt von einem Verweis im Format „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Seitenname#Abschnittsname Zeitstempel|Peter, W. Die Apokalypse des Joh, Folgennummer, Zeitstempel]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
#* Beispiel: „&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Die Beziehung des Johannes zur Gemeinde von Ephesos 00:47:40|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 2. Folge, 2020, 00:47:40]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;“.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Austausch runder Klammern:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#* Runde Klammern in den Erläuterungen innerhalb der Einträge sollen in eckige Klammern geändert werden (z. B. „(im Orientalischen Manas genannt)“ wird zu „[im Orientalischen Manas genannt]“), aber runde Klammern in Hauptlinks bleiben unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 27. November 2024 ==&lt;br /&gt;
Hier ein Prompt für chatGPT für die Anpassung der Links in den Apokalypse Vorträgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Ändere die Linkstruktur eines Textes wie folgt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Text unverändert lassen:&#039;&#039;&#039; Behalte den Originaltext inhaltlich und sprachlich zu 100 % bei.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Linkstruktur anpassen:&#039;&#039;&#039; Ersetze den vorhandenen Link durch das Format: [[Titel des Vortrags#Abschnitt und Timestamp|| Autor, Titel des Werks, Vortragstitel, Jahr, Timestamp]]. Beispiel: [[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020#Wir müssen diese Kräfte bewusst handhaben lernen 00:54:11|| Peter, W. Die Apokalypse des Joh, 28. Vortrag, 2020, 00:54:11]]&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Quelltextformat beibehalten:&#039;&#039;&#039; Gib den Text so aus, dass er direkt in ein Wiki oder ähnliches System eingefügt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Kunst und sprachgestaltung.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;Kunst und Sprachgestaltung]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Ein Vortrag mit anschließenden Sprachübungen&amp;lt;br&amp;gt;Anthroposophischen Tagung in Wien&amp;lt;br&amp;gt;24. Februar 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:MitTun bei anthro.world.jpg|links|330px|link=https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World MitTun bei Anthro.World]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/MitTun_bei_Anthro.World Trag mit uns wertvolle Impulse IN DIE WELT]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Der Hüter der Schwelle Wolfgang Peter 2024-7-19.jpg|left|300px|link=https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Der Hüter der Schwelle]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 19. Juli 2024 im Haus Freudenberg am Starnberger See.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 7. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Neue Gruppen im September 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Glomer Jahreskatalog 2023 bis 24.jpg|links|120px|link= https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat |&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat Der neue Glomer Katalog 2023/2024 ist da!]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/neuerscheinungen?utm_source=anthrowiki&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=anthrowiki Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage]&amp;lt;br /&amp;gt;Anthroposophie, Waldorf, Jugend &amp;amp; Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Test vom 19.1.24==&lt;br /&gt;
Abwurf vom 17. Jan 2024&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit 6. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Neben%C3%BCbungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Start ab Januar 2024. Jetzt anmelden] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
Test 9.1.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ablage vom 27. Dez 2023==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:GA229.jpg|links|130px|link=https://anthro.world/Hauptseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt; [https://anthro.world/Hauptseite Rudolf Steiner Weihnachts-Imagination am 22. Dezember 18h]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Hauptseite Lies live mit, mehr Infos siehe unsere anthro.world Hauptseite]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiner Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
=== Michael-Imagination bei anthro.world lesen, live ===&lt;br /&gt;
Wir lesen am 29. September um 18h live die Michael-Imagination, [[s:GA_229#ERSTER_VORTRAG_Dornach.2C_5._Oktober_1923|siehe GA 229, Erster Vortrag]]. &#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang wird nicht dabei sein können (er hat anderswo einen Vortrag). Wenn du mitlesen möchtest, bitte [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ per Kontaktformular bei François melden] - das ermöglicht eine bessere Planung. Danke!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Mediawiki:sitenotice Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:David und Martin MeLaS 2023.jpg|links|410px|link=https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[https://www.uni-wh.de/detailseiten/kontakte/david-martin-2607/f0/ Prof. Dr. med. David Martin] und [[b:Martin_von_Mackensen|Martin von Mackensen]] auf dem [https://Dottenfelderhof.de/landbauschule Dottenfelderhof] in Bad Vilbel&amp;lt;/small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k Blick über den Tellerrand - Interessante Neuigkeit aus dem Bereich biodynamische Landwirtschaft: MeLaS - Medizinisch/ landwirtschaftliches Studienjahr. Mediziner und Landwirte lernen gemeinsam von der Natur! Jetzt bewerben für September 2023 am Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-top:20px;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/jahreskurs/MeLaS_Flyer-8.pdf MeLaS-Flyer mit allen Infos]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Wolfgang_Peter_-_alle_Vortr%C3%A4ge&amp;diff=32404</id>
		<title>Wolfgang Peter - alle Vorträge</title>
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		<updated>2026-08-14T00:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Inhalt gelöscht, weil alle aktuellen Inhalte jetzt bei &amp;quot;Wolfgang Peter&amp;quot; liegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Wolfgang_Peter&amp;diff=32403</id>
		<title>Wolfgang Peter</title>
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		<updated>2026-08-14T00:08:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Person Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039; wurde geboren am 13.11.1957 in Österreich, er ist tätig als Schauspieler, Vortragender und [[A:Anthroposophie|Anthroposoph]] und lebt in Perchtoldsdorf bei Wien.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_2022-6-25.jpg|verweis=https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter|mini|410x410px|[https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter Wolfgang Peter] bei einer Spielpause während der Theateraufführung [[a:Die_Mysteriendramen_Rudolf_Steiners|Mysteriendramen]] 2022 im Grünen Goetheanum in der Nähe von Frankfurt am Main. Foto: François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
Er absolvierte eine naturwissenschaftliche Ausbildung (Studium) mit Promotion als Chemiker und liess sich später zusätzlich als Waldorfpädagoge ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 besuchte er Kurse für [[A: Sprachgestaltung|Sprachgestaltung]] bei [[A:Karl Rössel-Majdan|Karl Rössel-Majdan]] und lernte auch bald die Waldorfpädagogik und die Anthroposophie [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiners]] kennen, die seitdem seinen Lebensweg entscheidend mitgeprägt hat und die er durch seine regelmäßige Vortragstätigkeit weiterzugeben versucht. Seit vielen Jahren unterrichtet er nun auch selbst Sprachgestaltung am Goetheanistischen Konservatorium und staunt immer wieder über das „Wunder&amp;quot;, wie aus anfangs „Unbegabten&amp;quot; - wie er selbst - recht ansprechende Künstler werden können. Dieses innere Entwicklungsmoment fasziniert ihn auch bei jeder neuen Rollenarbeit im Odyssee-Theater ([https://odysseetheater.at/ www.odysseetheater.at)] oder beim Theaterspiel der Mysteriendramen ([https://mysteriendramen.at/ www.mysteriendramen.at])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den künstlicheren Inszenierungen obliegt es ihm, die Arbeit der einzelnen Darsteller zu einem für das Publikum vergnüglichen Gesamtbild zu integrieren, was letztlich nur dadurch möglich ist, daß die einzelnen Mitglieder weitgehend vertrauensvoll und tolerant miteinander umgehen - darin sieht er die besondere Stärke seiner Spielgemeinschaft (Odyssee-Theater) - und dann wirkt auch zugleich der Gruppengeist als Quelle kreativer Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039; ist Mitglied der [[a:Anthroposophische_Gesellschaft_in_Österreich_(1913)|Anthroposophischen Gesellschaft in Österreich (1913)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Jahrtausend (etwa ab dem Jahre 2002) begründete Wolfgang Peter zunächst ein &#039;&#039;Lexikon Anthroposophie&#039;&#039;, sodann eine Diskussionsseite zur Anthroposophie (die aber kurz darauf wieder eingestellt wurde) sowie später (ab 2004) die enzyklopädische Seite [[a:Anthrowiki|Anthrowiki]]. Er ist dort Medieninhaber und Administrator und fertigte einen Großteil der heute in Anthrowiki bestehenden Artikel selbst an. Er wird darin unterstützt von einer recht kleinen Schar von &amp;quot;Editoren&amp;quot;, die gleichfalls Artikel auf Anthrowiki schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthrowiki wurde entwickelt mit Hilfe der Wiki-Technologie, die es prinzipiell erlaubt, dass viele Menschen dazu etwas beisteuern können. Aufgrund von wiederholten Vandalismus-Vorfällen in Anthrowiki, werden dort jedoch nur noch ausgewählte Mitglieder als Editoren (Autoren) zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aber ernsthaft und &amp;quot;guten Willens&amp;quot; die Enzyklopädie &amp;quot;Anthrowiki&amp;quot; verbessern will, der wird als &amp;quot;Editor&amp;quot; (Autor) dort auch zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Peter kann über folgende E-Mail-Adresse kontaktiert werden: [mailto:wolfgang@anthrowiki.at?subject=AnthroWiki wolfgang@anthrowiki.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorträge und Werke von Dr. Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
Die Vorträge von Wolfgang Peter befinden sich kontinuierlich in der Aufbereitung und Aufarbeitung. Insbesondere die Wandlung von Wort- in die Schriftform, die sogenannte Transkription, beschäftigt uns (interessierte Unterstützer). Einblicke in den Stand der Dinge bekommst du hier: [[MitTun bei Anthro.World]]. Viel Spaß bei der Entdeckung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtglossar ==&lt;br /&gt;
Aus den Vorträgen entstehen Glossare, und [[Gesamtglossar A#A|hier kannst du gezielt nach Glossarbegriffen suchen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vortragszyklus seit 2020: «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini|&amp;quot;Die Apokalypse des Johannes - ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|| hier geht&#039;s zu den laufenden Apokalypse Vorträgen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelne Vorträge seit 2021: ===&lt;br /&gt;
2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[WOLLEN WIR WEITER SCHLAFEN - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Kempen, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Witten, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Düsseldorf, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 4.10.2025, Zürich - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Zunehmende_Gewalt_als_Zeitphänomen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 2.7.2025  Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]], 21.4.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025#Vom rettenden Wesen der Schönheit am Beispiel des Spracherlebens 00:00:10|Vom rettenden Wesen der Schönheit - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 22. Feb 2025)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 13.1.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|Wie tot sind die Toten? - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 24. Feb 2024)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]], 27.12.2023 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Die Apokalypse des Johannes - ein Kurzvortrag von Wolfgang Peter, 2021|Die Apokalypse des Johannes als Kurzvortrag in 2 Teilen]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Transhumanismus (30. August 2021]]) - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audios ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthroposophie?]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregungen für ein lebendiges Denken]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=PTAKvlQeTYY Michael und die Belebung der Gedächtniskraft (nur als Audio auf youtube)]&lt;br /&gt;
# [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs/ Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs]]&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=fKEffAHzdeY Christentum - Islam - Judentum]&lt;br /&gt;
# [https://www.odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/Audio/Vortraege/ diverse (unbearbeitete) Audios]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortragsschriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Wie tot sind die Toten? Ein Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
# [https://www.anthroposophie.net/peter/Das_Schoepferische/schoepferisch.htm Das Schöpferische in Mensch und Weltenall]&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_327._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2026&amp;diff=32401</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 327. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_327._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2026&amp;diff=32401"/>
		<updated>2026-08-12T20:08:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 326. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 328. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:327.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=gmtS1Q9i1AQ|thumb|327. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 11. August 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/9k3qbqrdjtcv0snshm2fr/327.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.mp3?rlkey=td77aqg6wizip59qd8ggyh4jd&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 327. Vortrags vom 11. August 2026 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Apokalypse als Offenbarung, und die Begegnung mit den eigenen Abgründen 00:00:42 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zur 327. Folge zur Apokalypse. Also, wir haben schon einiges hinter uns und noch einiges vor uns. Keine Ahnung, wie viel noch. Wir sind ja eigentlich schon ziemlich durch vom Inhalt der Apokalypse, aber es knüpfen sich halt jetzt sehr viele aktuelle Themen an. Das geht ja eigentlich, das ist das Zentrale, die Apokalypse ist für unsere Zeit geschrieben. Aber nicht im Sinne von Katastrophe, Weltuntergang, sondern im Sinne des Wortes, was es eben wirklich bedeutet, Offenbarung des Geistigen. Das heißt Apokalypse. Dass das ein bisschen holpert manchmal, wenn das wirklich offenbart wird, das kann schon sein. Also, wenn man sich dieser Dinge bewusst wird, die wirklich den Menschen und das Weltgeschehen ausmachen, da steckt das Geistige dahinter. Und das ernst zu nehmen und dem ernst zu begegnen, das kann schon zu einer Erschütterung führen. Das ist die eigentliche Erschütterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch der Grund, warum die Bilder in der Apokalypse, im Text jetzt im Neuen Testament drinnen steht, warum das so, naja, sehr drastische Bilder sind, sagen wir mal so. Weil es geht natürlich, wenn man ins Geistige hineingeht, sind es dramatische Erfahrungen. Im positiven wie im negativen Sinn. Vor allem, weil man mit sich selbst konfrontiert wird und auch mit den eigenen Abgründen. Das ist das Ding. Also, ich studiere gerade ein wieder das erste Mysterientrauma, den Johannes. Da geht es die ganze Zeit nicht darum, dass er in seine eigenen Abgründe schaut. Sich selbst verliert, nicht mehr weiß, wer er ist, was er soll, wie er überhaupt tun soll. Und er sieht nur die Finsternis, die in ihm drinnen steckt. Und das ist das Erste, dem man begegnet im Grunde. Und es ist gut, wenn es das Erste ist, dass man dem begegnet. Wenn man den lichten, hellen Sachen gleich am Anfang begegnet, dann ist die riesige Gefahr, dass man ins Luziferische hineinkommt und abhebt und in eine Scheingeistigkeit sich verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung des Geistigen ist eigentlich etwas sehr bodenständiges. Es ist in keiner Weise etwas Luziferisch abgehobenes. Das Luziferische hat natürlich durchaus auch eine positive Bedeutung dabei, aber die Gefahr ist ja bei fast allen geistigen Strömungen heute der Menschen, die sich damit beschäftigen, dass es zu sehr abhebt, dass es in einer gewissen Erdenferne hineingeht. Und nicht der Wille dazu, da ist es mitten in der Praxis, im Lärm, wenn ich arbeite, mit dem Presslufthammer vielleicht, aber gerade da ist es interessant. Gerade da. Es geht nicht um die abgelegenen, gelehrten Stufen, sondern mitten im Leben, mitten unter den Menschen, da drinnen zu stehen. Sich der eigenen Abgründe bewusst zu werden und auch der Abgründe in den anderen und der Aufgabe, die damit verbunden ist. Wir haben alle durch viele Erdenleben schon einiges an Arbeit aufgehäuft und es ist hoch an der Zeit, diese Arbeit bewusst anzugehen heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 15. Wochenspruch: hinausdriften ins Geistige und die Botschaft, alles selbst zu finden 00:04:24 ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich euch zuerst einmal mit dem Wochenspruch einsteigen und es gleich in Zusammenhang bringen mit den vergangenen Wochensprüchen der letzten Zeit. Es ist eigentlich seit dem Sommerbeginn. Es geht ja darum, dass wir jetzt sehr deutlich merkbar mit dem Seelischen, mit dem Geistigen hinausgehen, etwas in die Welt hinaustriften. Man kann auch sagen, man ist manchmal nicht ganz bei sich, sondern man ist irgendwo draußen in der Welt, aber wir nehmen sehr viel mit. Das Geistige ist ja auch draußen. Das Geistige, das Seelische, die Lebenskräfte, alles das ist draußen und dem begegnen wir jetzt und zwar vielfach so, dass wir vielleicht nicht immer ganz wach dabei sind, sondern hinaus träumen uns in die Natur, in die Welt, die draußen ist. Wir nehmen dabei etwas mit. Es geht dann nur darum, wach genug zu werden, das zu ergreifen, es bewusst zu ergreifen. Aber jetzt driften wir mal hinaus und wir müssen also arbeiten daran, es wirklich ergreifen zu können, es bewusst ergreifen zu können. Das ist nicht so selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es flimmert so viel jetzt ja gerade bei der Hitze, wenn das Sonnenlicht so flirrt und flimmert. Es flimmert so vieles vorbei und da steckt so viel drinnen, weil das ist ja nur für unser momentanes heutiges Erleben so, dass die sinnliche Welt und die Seelenwelt oder die geistige Welt so stark getrennt voneinander erscheinen. Sie sind ja nicht wirklich getrennt voneinander, sondern sie wirken ineinander und miteinander. Also das Geistige, das Seelische ist immer da und wir können ihm eigentlich laufend begegnen. Nur im Sinne der Entwicklung war es notwendig, dass der Mensch einmal ganz sich auf seinen kleinen Erdenmenschen stellt, aller Hilfe sozusagen scheinbar entbehren muss dabei, auf sich selbst gestellt ist und sich selbst finden muss und selbst einen Stand in der Welt finden muss. Was heute sehr sehr wichtig ist, dass wir wegkommen von dem, ja bitte wo kriege ich denn Ratschläge, was ich tun soll. Die wichtigste Botschaft ist heute, man kann sie nur durch sich selbst finden. Natürlich kann man sich viele Anregungen holen und genau die hat ja Rudolf Steiner in großem Maße gegeben, aber man muss es als Anregung nehmen, aber etwas wirksames wird es erst, wenn man selber anfängt damit etwas zu tun. Sonst ist es nix. Sonst ist es wirklich nichts. Wenn ich es nur als Kopfwissen habe, als etwas was ich gelernt habe und über das ich gelehrt schwätzen kann oder sonst was, ist es nichts. Ist es gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Jahrhundert nicht mehr, in dem wir drinnen stehen im 21. Jahrhundert. Es ging bis zu einem gewissen Grad noch im Anfang des 20. Jahrhunderts, weil da noch alte Traditionen irgendwo waren und in dem was Denken, Erkenntnisstreben war, noch etwas vom Geistigem drinnen war, das ist heute weg. Wir leben im puren Materialismus vom Denken her. Wir können kaum mehr etwas anderes denken. Also wenn man nimmt zum Beispiel die moderne Naturwissenschaft, die Physik. Es ist alles, was da drinnen ist, im Grunde nicht wahr, im Großen und Ganzen. Es ist alles Illusion. Es ist die Illusion unserer Zeit. Sie ist nicht wirklich viel besser oder viel exakter als die Dinge der mittelalterlichen Zeit oder der Antike oder wo, wo man von den Elementen, von den vier Elementen und so weiter gesprochen hat. Im Gegenteil, das war näher an der Wirklichkeit der Welt als das was wir heute haben. Wir verstehen nämlich nur einen ganz winzigen Teil der Welt durch die Physik oder durch die modernen Naturwissenschaften, durch die Biologie, durch die Chemie und so weiter. Wir verstehen nur das Tote. Das verstehen wir, das ist das Einzige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus hat sich jetzt nicht nur der feste Glaube entwickelt bei einem großen Teil der Menschen, das ist eigentlich im Grunde ja nichts anderes gibt. Was nicht eine materielle Grundlage hat, das gibt es eigentlich im Grunde gar nicht für die meisten Menschen. Also was ich nicht greifen kann mit Händen oder zumindest mit sinnlichen Augen sehen kann, das existiert im Grunde nicht. Das ist heute mittlerweile bei einem großen Teil der Menschheit feste Überzeugung. Es gibt natürlich noch einzelne Gemeinschaften, die aus dem Alten heraus schöpfen. Namentlich im Osten gibt es da noch sehr viele Menschen, in denen das alte Geistige noch lebt. Das alte Geistige oder der alte Weg zum Geistigen zu kommen. Nämlich durch Eingebungen, durch Visionen vielleicht, durch hellsichtige Erfahrungen, die irgendwo aus der Natur herauskommen. Aber das ist immer mehr im Verdämmern und es ist auch gut, dass es verschwindet, weil wir sollen heute ganz selbstbewusst sein und über die Wahrheit des Geistigen können wir uns nur stützen auf das eigene Urteil. Nur auf das eigene Urteil, in dem wir ganz bewusst in das Wahrnehmen des Geistigen eintauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das lebendige Denken, das Vertrocknen des Gefühls und die Natur als Kunstwerk 00:09:57 ===&lt;br /&gt;
Und der erste Punkt ist ja schon, dass wir ja selber ein geistiges Wesen sind, geistigtätig sind und wir könnten unserer eigenen geistigen Tätigkeit und unserer seelischen Tätigkeit einmal beobachtend zuschauen. Dann ist es das erste Feld, wo wir Seelisches und Geistiges erfahren und erleben können. Einmal bei uns selber und namentlich zu sehen, wie schaut denn das aus, wie schaut es mit unserem Willensleben aus, wie schaut es mit unserem Gefühlsleben aus, wie schaut es mit unserem Denken aus. Und wie kann ich das Denken lebendig genug machen, dass es nicht nur das Tote verstehen kann, das Tote begreifen kann, sondern dass es auch in das Lebendige eintauchen kann, ja sogar in das Seelische eintauchen kann. Und zum Schluss in das Geistige. Also das heißt, das Denken aufzuschließen für die höheren Welten, wenn man so will, das ist das große Thema. Das war eigentlich schon das Anliegen, das Rudolf Steiner mit seiner Philosophie der Freiheit hatte, bevor noch von Anthroposophie irgendwie die Rede war in Wahrheit. Da ging es darum, also wirklich die geistige Dimension des Denkens anzusehen und der ganze Entwicklungsweg, den Rudolf Steiner geschrieben hat, also wie man eben in der Anthroposophie auch fortschreiten kann oder eben wie die ganze Menschheit auf ihrem Entwicklungsweg fortschreitet, geht es dahin, dass heute das, was früher altes Hellsehen war, dass das heute durch ein lebendiges Denken, ein ganz bewusstes, lebendiges Denken ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nämlich anfängt, also imaginativ zu schauen, imaginative Bilder zu entwickeln, zu erfahren, dann erfährt man sie dadurch, dass man ein lebendiges, imaginatives Denken entwickelt. Ein imaginatives Denken, nicht ein logisch ableitendes Denken. Das logisch ableitende Denken brauchen wir durchaus. Wir brauchen es heute, um die Technik, die moderne Technik zu bewältigen, um unser Wirtschaftsleben bis zu einem gewissen Grad zu bewältigen. Dazu brauchen wir das durchaus, keine Frage. Aber was dazukommen muss, ist das lebendig gestaltende Denken. Also das heißt, man muss sich ganz klar werden, alles was Offenbarung ist, letztlich das muss auch im Neuen Testament oder im Alten Testament drinnen stehen. Alle diese Dinge sind, wenn ich sie nur lese und durch unseren heutigen Totenintellekt ergreife, sind sie nichts wert. Nicht weil die Quelle nicht stimmt, aber weil wir es einfach nicht verstehen können. Weil wir es nicht verstehen können mit dem, was heute unser Erkenntnisleben ist, unser modernes. Man kann es als Glaube nehmen, als Tradition oder als etwas, was gut für das soziale Leben ist, dass man bestimmte Gebote einhält, der Nächstenliebe und so weiter, aber es ist keine Erfahrung, keine wirkliche geistige Erfahrung. Und die braucht man. Die braucht man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso mehr ist auch das, was auf der Gefühlsebene sich abspielt, heute immer mehr im Vertrocknen ist. Und zwar rapide im Vertrocknen ist. Nicht, weil die Menschen sind jetzt im Zeitalter der Intellektualität, sie waren vorher in einem Zeitalter, das geht noch durchaus weit ins 19. Jahrhundert hinein, wo man zumindest noch so etwas hatte, wie ein Wahrheitsgefühl. Ein Empfinden dafür, was wahr ist, was moralisch richtig ist, was vernünftig ist und was einfach ein Blödsinn ist. Das war eine gefühlsmäßige Erfahrung, noch keine ganz wache Erfahrung, aber immerhin eine gewisse Erfahrung. Das ist heute weg im Großen und Ganzen. Namentlich, also in Mitteleuropa ist es fast schon verschwunden, es ist in Osteuropa noch ein bisschen deutlicher als in Ungarn, in Slowenien, in der Slowakei und so weiter. Da ist noch etwas mehr davon da. In Russland ist sehr viel davon da. Da ist eine gewisse Gemütstiefe drinnen und etwas, eine Erfahrung, die aus diesem Bereich herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für unsere heutige Zeit gesund, wirklich gesund kann es nur dann werden, wenn es sich verbindet mit einem ganz klaren, wachen Bewusstsein, dass wir wirklich auch dem abstrakten Denken gerade zu verdanken haben. Das hat uns die Wachheit gebracht. Also das heißt, weil wir müssen nämlich lernen, wenn wir ins Geistige kommen, im Geistigen ist das Minderste, was wir erleben, dass alles lebendig ist. In ständiger Bewegung. Das heißt, es gibt keine festen Begriffe, sondern die Begriffe leben. Sie sind in Bewegung. Bei den toten Gegenständen kann ich festumrissene Begriffe haben und sage, so ist es, ein Glas ist ein Glas, das schaut so und so aus, also ein Trinkglas, das kann ich genau beschreiben, das ändert sich nicht. Im Lebendigen schon fängt es an, dass sich alles immer wieder ändert, in Bewegung ist. Wo zwar bestimmte typische Formen immer wieder kommen, sich regenerieren sozusagen, wieder neu kommen, im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende sich verändern auch irgendwie, aber doch in einer sehr lebendigen Form eben verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz anders als unser technisches Denken, wo wir etwas konstruieren, wo wir einen Plan entwerfen, nachdem dann das Werk ausgeführt wird. In der Natur gibt es diesen Plan auf diese Art, wie wir es heute im technischen Denken haben, überhaupt nicht. Also das Leben in der Natur ist eher zu verstehen vom künstlerischen Standpunkt, wie ein Künstler ein Werk gestaltet. Da kann er sich natürlich ein gewisses Thema vornehmen, einen gewissen Plan hat er vielleicht, eine Statue von diesem oder jenem Menschen schaffen zu wollen, aber wie es dann wirklich in die Praxis sich umsetzt, da versagt jeder Plan. Das eigentlich Wichtige ist eben dieses schöpferische Gestalten und das passiert jetzt hier in dem Moment, wo ich es tue. Wenn ich etwas aus Ton modelliere zum Beispiel oder wenn ich etwas in Farben male und wenn ich es nicht so mache, dass ich nur ein 1 zu 1 Abglanz der sinnlichen Welt mache, also es mehr oder minder wie eine Fotografie mache, das ist ja im Großen und Ganzen verschwunden aus der Malerei heute. Gott sei Dank gibt es Bilder, wo man davor steht und sagt, was soll denn das überhaupt sein? Wo ich nicht auf den ersten Blick erkenne, aha, ja das ist ein Haus, das ist ein Mensch, das ist ein Hund, das ist eine Pflanze, sehe ich wunderbar, alles schön, wunderbar gemalt bis ins kleinste Detail. Ja, wir haben viel gelernt, weil das gehört auch dazu, zu unserer Kultur-Epoche gerade, dass wir ganz wach im Sinnlichen sind und wir sind erst so in den letzten Jahrhunderten eigentlich wirklich ganz wach im Sinnlichen geworden und die ganze Malerei ist eine Geschichte dieses ganz Bewusstwerdens im sinnlichen Wahrnehmen. Da sollen wir so sein, aber die geistige Seite der Welt, die fängt ja mit dem Leben an, das Seelische kommt dazu und dann das eigentlich schöpferisch Geistige, das ja im Grunde überhaupt nicht zu umfassen ist. Das schöpferisch Geistige muss ich tun im Grunde, sonst ist es gar nicht da, irgendwer muss es tun, das kann ich nicht anschauen wie ein Gegenstand. Und auch das Seelische ist in ständiger Bewegung, das Leben, die Lebenskräfte sind in ständiger Bewegung. Also mit dem, wir müssen lernen halt sozusagen zu gehen auf einen Boden, der dauernd in Bewegung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Astralmeer: Christus auf dem See Genezareth und das Eintauchen in die eigenen Tiefen 00:18:42 ===&lt;br /&gt;
In der geistigen Welt müssen wir das lernen. Das ist ja so eines dieser Bilder im Neuen Testament, wo die Jünger hinausfahren auf den See Genezareth und dann kommt der Christus über das Wasserwand und jetzt denkt man sich, wie sollte das funktionieren, der muss ja untergehen oder was, da nimmt man das ganz äußerlich. Aber es ist ein Bild für die bewegte Seelenwelt im Grunde. Und das heißt, die Begegnung mit dem Christus auf dem Meer bzw. auf dem kleinen Meer sozusagen, auf dem See Genezareth, war eine rein geistig erlebte Sache. Das hat mit dem Äußeren nichts zu tun. Ja, wahrscheinlich sind die Jünger wirklich mit dem Schiff hinausgefahren, das mag schon sein. Und dann kam dieses Erlebnis, das aber ein rein seelisch-geistiges Erlebnis war. Also da ist nicht der Christus marschiert auf dem Wasser, äußerlich gesehen, als physischer Mensch, sondern es ist ein geistiges Erlebnis. Und es ist ein sehr wichtiges geistiges Erlebnis, er lädt ja dann den Petrus, komm zu mir, trau dich sozusagen, komm zu mir, du kannst das. Und dann tut er es auch und das funktioniert. Das funktioniert natürlich nicht im physischen, sondern in der Seelenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich einzulassen auf dieses wogende, ja man könnte sagen, Astralmeer. Das heißt, diese wogende, diese ewig bewegende Seelenkraft, in die sich wirklich ganz bewusst einzulassen. Auch wir, wenn wir uns wirklich mit unserem eigenen Seelenleben, und zwar mit den tieferen Bereichen unseres Seelenlebens einlassen, bewusst einlassen darauf, dann kommen wir genau in diesen Meeressturm sozusagen hinein. Das ist das Bild. Da gehen die, ja wenn man so will, die Gefühle, die seelischen, auch die Willensimpulse, das alles, das geht hin und her. Das schleudert uns herum in gewisser Weise. Da nicht unterzugehen, ist eine große, große Herausforderung. Also wir dürfen nicht so bieder denken, auch wir sind eh brave Menschen, ja mein Seelenleben ist eh geordnet und das ist es. Ja, aber dann wissen wir von unserem Seelenleben noch gar nichts. Das ist die allerfeinste, beruhigte Oberfläche, aber wenn wir wirklich eintauchen, dann geht es gewaltig zu. Dann geht es gewaltig zu. Das sind Stürme, die uns bewegen. Im positiven und im negativen Sinn, Stürme sind ja gar nichts Schlechtes da drinnen, aber wir müssen ihnen Stand halten können. Wir dürfen nicht untergehen und uns fortspülen lassen. Weil wir sind sofort in einem Bereich, wo die Widersacherkräfte, namentlich also die luziferischen, aber auch die ahrimanischen Kräfte ja mit Teil sind, dieser ganzen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort kommen wir hin, wenn wir an die Wirklichkeit herankommen. Wenn wir denken, also Seelenleben, ja, wir haben halt Gefühle füreinander und wir erfreuen uns am Schönen oder wir ärgern uns vielleicht ein bisschen über irgendetwas. Das ist ja nur die alleroberste Schicht, die wir da wahrnehmen. Und wenn wir wirklich ein bisschen tiefer gehen, dann kommt eben diese heftige Bewegung. Also das Seelische ist eine gewaltige Kraft, die da ist. Keine zerstörerische Kraft, durchaus nicht, aber eine gewaltige Kraft, mit der wir umgehen müssen. Und das lebt in jedem von uns so etwas. Und da rede ich noch gar nicht von der geistigen Ebene, die dann noch dahinter steckt. Aber selbst dort, wo wir in den Bereich unserer eigenen Lebenskräfte eintauchen, was wir normalerweise bewusst ja überhaupt kaum tun. Also da muss schon sehr, wie soll ich sagen, unsere Lebenstätigkeit gestört sein irgendwo. Dann fangen wir an, was zu spüren, dann spüren wir, aha, da schmerzt irgendwas vielleicht. Wenn wir wirklich bewusst eintauchen würden, das hat Rudolf Steiner öfters beschrieben, wenn wir bewusst eintauchen müssten, nur in unsere Lebenstätigkeit und dort wohlsätzlich mit dem Seelischen berührt, weil ohne den Seelischen können wir es ja gar nicht wahrnehmen, dann würden wir brüllen vor Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dramatisch ist das, was sich in jeder Sekunde in unserem Körper eigentlich abspült, was da in Lebensprozessen drinnen ist. Und wir sind geschützt davor, das wahrzunehmen. Da ist es eine extreme Barriere davor, dass wir da ja nicht hineinkommen, weil wir es gar nicht aushalten würden. Das war ja das ganz starke Erlebnis, also ist einer der wesentlichen Aspekte des Mysteriums von Golgatha, dass der Christus auf dem Kreuz jetzt bis in die tiefsten Fasern seiner Leiblichkeit und natürlich auch der Lebenstätigkeit, die da drinnen ist, aber dem schwindenden Leben auch und alles, was da drinnen ist, voll bewusst sich vertieft in das. Voll bewusst eins wird mit dem. Ja, es ist natürlich der Christus, diese gewaltige geistige Kraft, mit der wir uns ja nicht einmal irgendwie entfernt vergleichen können, aber ein Stückchen auf dem Weg ist angesagt, also wenn wir in die Zukunft uns wirklich entwickeln wollen. Das ist der Schritt, dass wir in allem immer bewusster werden. Auch was die eigene Lebenstätigkeit betrifft. Später einmal, also brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel Sorgen machen darüber, aber es wird kommen. Und das erfordert also sehr, sehr starke Bewusstseinskraft, das auszuhalten. Wenn man die Kraft entwickelt hat, ist es kein Problem. Es ist nicht so, dass das an sich nicht auszuhalten wäre. Wir halten es deswegen nicht aus, weil wir zu schwach sind einfach noch dazu. Und Geistesschulung bedeutet vor allem da, in diesem Punkt stärker zu werden. Dieses Bewusstsein zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karma, Verfehlung und die Freiheit als Geschenk 00:25:29 ===&lt;br /&gt;
Vor allem auch das Bewusstsein eben all der Dinge, die wir durch unser Karma mit uns tragen. Und mit diesen Dingen bewusst arbeiten können. Jede karmische Verfehlung ist die Chance, einen großen Schritt vorwärts zu machen. Wenn wir uns der karmischen Verfehlung stellen. Im Grunde passiert eben der Entwicklungsweg der Menschheit durch all die Fehler, durch all die Verfehlungen, die wir begehen. Aber es ist nicht einfach schleifen lassen, sondern irgendwann aufgreifen. Nur wir stehen halt auch jetzt in der Zeit drinnen, wo das immer mehr abhängt davon, ob wir das auch wollen oder nicht. Die Entwicklung hat uns so weit gebracht, dass es dieses in der Vergangenheit sehr bewährte Prinzip funktioniert hat. Wir haben einfach, wir bekommen das Schicksal präsentiert und wir müssen uns ihm stellen. Heute gibt es immer mehr Möglichkeiten, dem auszukommen. Die Widersacher helfen uns dabei sozusagen. Und dadurch wird es natürlich nicht besser, weil jedes Mal, wenn wir versäumen, etwas auszugleichen, einen Fehler, den wir gemacht haben, den Schaden, den wir, es geht nämlich ja interessanterweise vor allem um den Schaden, den wir uns selber dadurch zugefügt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Das heißt die Zerstörungen, die wir in der Welt oder auch bei den Mitmenschen erzeugt haben dadurch, die trägt er. Aber unsere eigenen Verfehlungen bessert er nicht aus. Die müssen wir selber, an denen müssen wir selber arbeiten, um daran zu erreifen. Und darum ist es aber so weise in der Weltentwicklung eingerichtet, aber dass nicht die ganze Welt gleich vollkommen mit zugrunde geht damit, ist der Christus da, der das auffängt in einer gewissen Weise. Also wir können aber ihn unterstützen, gerade dadurch, dass wir die Fehler, die wir gemacht haben, aufarbeiten. Das hat natürlich auch eine Wirkung auf die Welt draußen. Aber selbst wenn wir es komplett versäumen, der Christus trägt das Ganze. Aber wir müssen halt heute sehr, sehr bewusst werden, sehr wach werden und wir müssen lernen, uns selber zu ertragen. Viele sagen, ich bin mit mir eh ganz zufrieden, geht eh gut. Dann ist man wahrscheinlich noch nicht so ganz in die tiefsten Tiefen hineingekommen. Weil wir haben alle ausnahmslos, selbst die höchsten Eingeweihten, haben in der Vergangenheit große Fehler gemacht. Große Fehler gemacht, aus denen wir lernen können. Nur dann kann man in der Entwicklung weiterkommen, weil es geht ja in der Zukunft immer mehr darum, dass wir nicht Werkzeug einer höheren Macht sind, sondern dass wir selber aus der Freiheit heraus Mitarbeiter sind an der Entwicklung. Das ist das Thema, was wir die ganze Zeit besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch der Grund, warum wir in der Apokalypse so dramatische Bilder haben. Weil halt immer wieder die Fehler passieren. Damit wir daraus lernen. Also es ist auch nicht wirklich grundsätzlich vermeidbar, wenn man jetzt sagt, hätten wir uns da nicht viel ersparen können. Was müsste man denn tun, dass wir uns das zumindest in der Zukunft ersparen. Wir werden es uns, solange wir inkarniert sind auf Erden, sicher nicht ersparen können. Selbst danach ist ja auch immer noch das Karma entsteht. Karma, Schicksal in dem Sinn, dass Verfehlungen passieren und man die Möglichkeit hat, aus den Fehlern zu lernen, das hört nicht auf, auch wenn wir nicht mehr auf Erden inkarniert sind. Es ist halt dann auf andere Art, alle Wesenheiten unterliegen dem Karma. Selbst die höchsten Engelhierarchien unterliegen dem Karma. Muss man ja auch sehen deutlich, dass es auch dort ist. Das wussten schon die alten Inder ganz deutlich. Das heißt, wir werden da noch eine ganze Menge zu tun haben, aber jedes Mal ist die Überwindung der Fehler eine Möglichkeit, eine Stufe, eine kleine oder größere Stufe höher zu kommen und es weiterzuentwickeln. Aber es passiert also nur durch unsere gewollte, ganz bewusst gewollte Aktivität, durch sonst nichts. Und das ist das besonders Schwierige in unserer Zeit, weil, wenn man schaut, jetzt die Entwicklung des Christentums, also seit dem Mysterium von Golgatha, was die Kirche getan hat, was die Mönche, die großen Gelehrten getan haben, sie haben uns sehr, sehr viel Hilfe gegeben in Wahrheit. Ich meine, neben allem, was auch schiefgegangen ist, aber sie haben sehr viel Hilfe gegeben, die Menschen zu stützen, die selber noch zu schwach waren, den Weg zu finden. Oft waren die, die die Stütze geben sollten, auch zu schwach. Aber wir stehen jetzt in der Zeit darin, wo wirklich jeder es begreifen sollte, es liegt an mir. Ich muss tun. Also wenn man in die Welt schauen und vom Frieden und allen möglichen der Rede ist, wenn ich nicht selber anfange, wird es nicht funktionieren. Im Kleinen nicht und im Großen schon gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht ja, dass schon auch eine Strömung in die Zukunft geht, die ja letztlich auch führt zum Krieg aller gegen alle, wie es genannt wird, wobei wir jetzt natürlich nicht an das denken müssen, so wie heute die Kriege laufen, das wird noch ganz andere Dimensionen haben und die werden in gewisser Weise noch schlimmer sein und sie werden uns vor allem seelisch noch mehr belasten, die Menschen, die halt dann in das verwickelt werden. Um das geht es halt. Das heißt Apokalypsis, die Augen aufzumachen und sich dem zu stellen irgendwo. Und zu sehen, da muss was tun. Müssen wir etwas tun. Und wenn wir ins Tun kommen, haben wir alle Unterstützung. Wenn wir nichts tun, dann kann der Christus und die mit ihm verbundenen geistigen Wesenheiten, der Rat Michael und so weiter, nichts tun. Sie dürfen nicht eingreifen. Wenn wir den Willensimpuls wenigstens ansatzweise entwickeln, dann passiert nichts. Dann können sie nicht eingreifen. Das ist die andere Seite dieses großen Geschenks, das uns gegeben wurde, die Möglichkeit zur Freiheit. Das heißt aus uns selbst. Also sozusagen als geistiges Wesen wirklich erwachsen zu werden. Und zwar mehr vielleicht, ja mehr als alle anderen, die über uns stehen. Die ganzen Hierarchien, weil sie haben alle die Möglichkeit zur Freiheit nicht. Sie handeln alle im göttlichen Auftrag von oben. Und sie führen ihn besser oder schlechter aus, aber sie folgen diesem Auftrag. Wir stehen davor, das Wesentlichste, was wir tun müssen, einfach neue Impulse hineinzubringen, die ich mir nirgendwo abschauen kann, sondern die ich aus mir selber schöpfen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das unzerstörbare Ich und seine Arbeit bis in die Leiblichkeit 00:34:22 ===&lt;br /&gt;
Und dieses aus mir selber schöpfen heißt einmal, vor allem sich selber zu dem zu machen, der man ist oder sein will, wie soll man das sagen, eigentlich der man ist, nur der sich noch nicht wirklich manifestiert hat in der Welt. Unser Ich existiert, ist unzerstörbar, ist eine schöpferische Quelle, ist gerade so, wie es als Menschen-Ich veranlagt ist, unterliegt nicht der Auflöslichkeit, unterliegt nicht der Sterblichkeit, existiert eigentlich immer schon und wird immer existieren, nur die Frage ist halt, in welcher Form. Und nämlich in welcher Form heißt, welche Tätigkeit schließt sich daran an, weil das Ich als geistiger Kern des Menschen oder jedes geistigen Wesens allein kann ja nur tätig werden, wenn es entsprechend auch die Hüllen, die dieses Ich umgibt. Und das heißt, sei es jetzt in der irdischen Leiblichkeit bis hinein oder auch in der Geistleiblichkeit, in der wir dann später uns bewegen werden, wenn wir nicht mehr inkarniert sind, aber dafür müssen wir sorgen, dass dieser geistige Impuls eben in dieser Hülle, in welcher Form auch immer wir sie haben werden dann in der Zukunft, sei es im Auferstehungsleib, darum ist er so wichtig, wir brauchen einen Geistleib dann. Es ist kein physischer Leib, den wir dann haben. Es ist ein Auferstehungsleib. Es ist ein Leib, den man nur aus heutiger Perspektive übersinnlich wahrnehmen könnte. Aber er ist eine Gestalt, eine Geistgestalt, die eben unserer Individualität entspricht. Und wir haben aber immer wieder zu arbeiten daran, eben an unseren ganzen Wesensgliedern auch, und dadurch können wir auch an der Welt arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das an der Welt arbeiten fängt immer an, bei dem an sich selbst arbeiten. Ganz bewusst. Und das gibt uns aber auch die Möglichkeit, wirklich als erkennende Wesen in diese geistige Welt, in die Seelenwelt, in die Lebenswelt, in die Ätherwelt und so weiter einzutauchen. Und mit bewusstem Verständnis einzutauchen, weil wir selber tätig sind und wir verfolgen können, was jede unserer Erregungen eigentlich bewirkt in diesen höheren Welten letztlich. Darum geht es. Das ist die Zielvorstellung. Wir sind noch weit davon entfernt, dass wir das wirklich haben. Es müsste irgendwann einmal ganz was Selbstverständliches werden. Und es wird natürlich in einer höheren Form schon dann da sein, wenn wir nicht mehr in einem physischen Leib verkörpert sind auf Erden, sondern eine Stufe höher gestiegen sind schon, dann werden wir einiges davon bereits verwirklicht haben. Dann sind wir zumindest so weit gekommen, dass wir unsere Erdenaufgabe, insofern sie die physische Inkarnation betrifft, bewältigt haben. Aber das geht natürlich dann auf höheren Ebenen weiter. Wir kommen als Menschen eigentlich nicht mehr so ohne weiteres in die Situation, dass uns die geistige Welt führt, sondern wir müssen lernen, uns selbst zu führen. Das ist das Entscheidende. Und namentlich der Christus führt uns nicht. Unser begleitender Engel, der uns begleitet und so lang begleiten muss, bis wir selber wach genug geworden sind, dass wir unser ganzes Erdenleben zum Beispiel überschauen. Das macht nämlich er für uns. Und er führt uns hin zu den Schicksalssituationen, wo wir wieder eine Chance haben, aus den vergangenen Fehlern zu lernen. Aber eigentlich sollte man schon sehr knapp dran sein, wenn nicht überhaupt wirklich dran sein, das selber zu erkennen, selber den Rückblick auf unsere Inkarnationen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit meine ich letztlich, oder das spricht Rudolf Steiner deutlich aus, alle Inkarnationen. Dass ich drei, vier erkenne, hilft mir noch. Ja, hilft schon natürlich, da ist der Anfang da und das ist schon sehr viel. Aber letztlich Klarheit, wirkliche Klarheit, das wird in den Mysteriendramen so deutlich ausgesprochen. Da wird ausgesprochen, im zweiten Mysteriendrama ist das, wenn ich mich jetzt nicht irre, wo die Maria erkennt, sie muss sich von Johannes trennen. Und sie hat dieses ganz starke Empfinden in sich, sie muss sich trennen zu seinem Heil, sonst kommt er nicht weiter, sonst sagt er immer noch, jetzt nicht. Er sagt es in Wahrheit, bis zum vierten Drama immer wieder sträubt er sich, sich auf sich selbst zu stellen. Aber sie muss sich trennen von ihm. Und da kommt eben auch die Rede darauf, im Gespräch mit Benediktus und der Maria, auf wie viele Inkarnationen, schaust du denn wirklich schon auf alle deine Inkarnationen zurück? Nur wenn du auf alle, alle, bis zur ersten bewusst zurückschauen kannst, dann hast du eine Sicherheit darin, deinen Weg zu gehen, ansonsten stolperst im Grunde noch herum und kannst karmische Situationen vielleicht gar nicht richtig bewerten irgendwo. Also das heißt, das nähere Ziel wäre es schon, alle Inkarnationen zu überschauen. Nur da sind wir, wage ich zu behaupten, im Wesentlichen fast alle noch weit entfernt davon. Man muss schon froh sein, wenn man wenigstens so zwei, drei ein bisschen eine Ahnung davon hat, wie, wo, was die Schlüsselaufgaben davon sind. Aber so bis in die atlantische Zeit zurückzugehen, ja bis in die lemurische Zeit zurückzugehen, wo wir noch lange nicht in der Gestalt, wie wir heute sind, auf Erden waren, wo ich gesagt habe, das Erste, was wir zurückgelassen haben, waren die Kristalle. Das ist das, was wir als Leichnam unserer ersten Inkarnationen zurückgelassen haben, im Grunde. Das heißt, wir haben gelebt in den Elementen irgendwie, die letztlich diese Kristalle hervorgebracht haben. Und da hat mir schon Karma auf uns geholfen. Natürlich völlig unbewusst nach dessen, was wir tun. Da haben wir noch nicht sehr klar gesehen, was wir da tun. Und trotzdem waren es die notwendigen Schritte, dass wir irgendwann einmal so weit kommen, dass wir unser eigenes Tun verantworten können. Und dass wir es nicht irgendwo hinschieben und sagen, das habe ich alles nicht gewusst, das habe ich auch nicht geahnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist ja wichtig, heute noch vielfach, dass die Menschen Dinge tun, die andere Menschen schwer verletzen, die dramatische Folgen haben und die wir gar nicht mitkriegen. Ja, da wird schwer geraunt, man weiß gar nicht warum, wieso passiert denn das? Nichts in dieser Hinsicht passiert zufällig. Von selber. Und das sind am allerwenigsten äußere Gründe. Das sagt ja auch Rudolf Steiner ganz deutlich, alles was organische Erkrankungen sind, körperliche Erkrankungen sind, hat was mit dem Seelischen zu tun. Und da wirkt mitzerstörerisches Seelisches, das da ist. Und das ist meistens nicht nur von einem selbst, sondern da hängen andere Menschen dran. Also das heißt gerade körperliche Erkrankungen sind daher auch sehr stark in Wahrheit ein soziales Problem. Und das heißt man könnte sehr sehr viel heilend wirken, wenn man das durchschauen würde und sich eben in Selbsterziehung bei der Hand nimmt und so merkt, was tue ich denn da überhaupt? Wie wirke ich denn auf andere Menschen vielleicht auch nicht nur positiv, sondern ganz ganz stark negativ. Auch etwas, was Rudolf Steiner in den Mysterientramen ganz deutlich zeigt. Schon im ersten Drama kommt es vor, das erste wo der Johannes jetzt in ein geistiges Erlebnis kommt, ist das erste, dass er aufmerksam wird darauf, dass da eine Jugendfreundin war, die war sehr verliebt in ihn oder sonst etwas, also hat ihm sehr vertraut. Jedenfalls hat er sie zurückgelassen im Grunde, weil er halt in den anderen Weg gegangen ist, seine Malerei und dann ist er der Maria begegnet und dem Benediktus und er ist halt geradezu geflüchtet aus seinem Heimatort wieder, wo er nach Jahren wieder war, weil seine Mutter verstorben war. Und da ist ihm diese Jugendfreundin halt wieder begegnet und die hat ihre Lebenskraft sozusagen verloren im Grunde. Er hat sie ihr genommen in Wahrheit. Er hat sie ihr genommen. Nicht bewusst, nicht, dass er irgendwas Böses getan hat, er ist einfach nur abgehauen wieder und hat sie da gelassen, sie hätte ihn gebraucht. Und es war eine Situation, eine karmische Situation da, wo er eine Aufgabe gehabt hätte, gehabt hat eigentlich, aber er hat es komplett verschlafen. Und das merkt er dann aber sehr bald jetzt dann im ersten Drama, als er dann in das geistige Erleben kommt, merkt er welcher Sturm da losgeht auf einmal. Und da wird ihm das bewusst auf einmal erst. Aber da erst wird es ihm bewusst, wie er sozusagen das erste Mal wirklich in der Seelenwelt aufwacht. In der Seelenwelt aufwachen, nicht in ein paar Gefühlen leben, die er so oder so erlebt. Das ist der müde Abglanz der Seelenwelt. Wirklich aufwachen in der Seelenwelt, da kann es sehr stürmisch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind diese Mysteriendramen von Steiner sicher schwierig, aber da ist die Quintessenz dessen drinnen, was heute im Grunde jeden angeht. Weil das, was da beschrieben wird, eben auch mit diesen dramatischen Situationen, dass jemand stirbt, weil ich meine karmische Beziehung mit ihm verschlafe komplett und ihm Schaden zufüge. Ohne, dass ich das bewusst will irgendwo. Ich versäume einfach nur etwas. Etwas, was ich ihm aus der Vergangenheit schuldig bin. Und wo ich etwas hätte tun müssen. Dadurch erzeuge ich im Umfeld einfach oftmals Verwüstung im Grunde. Und das ist nicht etwas Seltenes, was ab und zu irgendwo passiert ist, das ist der Regelfall. Ich wage zu behaupten, dass alle Krankheiten zum Beispiel oder auch Unfälle, die passieren, die passieren ja auch nicht zufällig. Da ist man einen Moment weggetreten, verpasst irgendwas und bumm erwischt mein Auto und führt mich nieder und vorbei ist es. Warum habe ich nicht aufgepasst? Sonst passe ich immer auf. Einmal war ich für einen Moment weggetreten. Das passiert nicht so zufällig, diese Dinge. Das hängt vielfach eben auch mit anderen Menschen zusammen. Auch mit anderen Menschen. Wo eben dieser karmische Ausgleich, dieses Bewusstsein dafür einfach fehlt. Und wo heute immer weniger die Engelwesenheit, die uns begleitet, die im Wesentlichen unsere ganzen Inkarnationen überschaut und immer so kann, doch jetzt wäre Gelegenheit. Jetzt bitte du sozusagen. Also wir kriegen so einen leichten Schubser. Aber es darf eh nur ein leichter Schubser sein, weil sie dürfen uns ja nicht mehr jetzt hintreten dazu, weil wir ja unsere Freiheit entwickeln sollen. Das heißt, es sind leise Andeutungen, sagen wir es einmal so. Und sie sind immer so freilassend, dass wir nicht folgen müssen. Und dann kommen noch dazu die Widersacher, die sagen, na fein, das geht ja jetzt relativ leicht, ich lenke dich ab davon. Dann habe ich dich ja schon. Und wir sagen freudig, ja gut, dann erspare ich mir irgendwas. Natürlich sagen wir uns das nicht so ganz bewusst. Das ist eben in einer tieferen Schichte unseres Unterbewusstseins. Also dort, wo wir noch nicht wach sind. Dort, wo dann die ganzen Traumata stecken, von denen heute die Rede ist. Steckt ja wirklich viel drinnen. Steckt ja wirklich viel drinnen. Aber das sind Dinge, wo wir lernen müssen, mit dem umzugehen. Mit dem umzugehen. Mit unseren eigenen Verletzungen, mit den Verletzungen, die wir anderen zugefügt haben. Und wir haben nicht Jahrhunderte Zeit dafür, in Wahrheit. Wenn wir uns jetzt noch ein paar Jahrhunderte Zeit lassen, dann wird es halt sehr viel schlimmer werden. Dann kann sehr vieles ins Kippen kommen. Die Widersacher sind im Moment sehr aktiv, brauchen wir uns aber gar nicht ärgern drüber oder fürchten oder sonst was. Sie sind da, damit wir aufwachen daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher, die Wissenschaft des Toten und der materialistische Glaube 00:49:32 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird uns das alles irgendwo präsentiert und wir werden konfrontiert mit den Dingen. Und wir werden mehr lernen, diese Impulse der Widersacher auch zu spüren. Gerade das ist aber auch ein Aufwachprozess. Und dass wir die Impulse aber in der richtigen Weise erkennen. Dass wir den Luzifer erkennen mit seinem Verführerischen, der sagt, nein, brauchst ja nicht. Komm, geh ins Licht und geh vorbei an dem Dunkel. Obwohl das deine Aufgabe wäre. Ist ja viel schöner. Dann ist schon wieder die Chance vorbei. Aber auch umgekehrt die ahrimanischen Kräfte. Wir müssen uns mit denen auch auseinandersetzen. Wir müssen mit dem Todesprinzip in der Welt umgehen lernen. Das fängt dann beim abstrakten Verstand mit dem Umgehen an. Da leben wir total im Toten drinnen. Das heißt, alles was die heutige moderne Technik betrifft, die moderne sogenannte Naturwissenschaft, die keine Naturwissenschaft ist, trotzdem brauchen wir sie. Es ist eine Notwendigkeit, dass wir das haben. Aber es ist eine reine Technikwissenschaft, eine reine Wissenschaft des Toten. Und sie versucht das Leben zu erklären aus dem Tod heraus. Weiter geht es ja eh nicht. Da versuchen sie wenigstens. Da spielen die Gene eine Rolle, die Erbanlage und die Evolution mit ihrem Zufallsprinzip, dass Zufallsmutationen sind und dann auch irgendwie zufällig ist irgendwann der Mensch entstanden aus dem ersten Einzeller. Durch hunderttausend Zufälle. Das ist der hilflose Versuch irgendwie zu erklären, wie kommt es, dass der Mensch da auf einmal steht in der Welt. Wie kommt es, dass es Bäume gibt, dass es Tiere gibt und letztlich uns. Wie soll der bloße tote Stoff zu dem kommen? Das ist ja eigentlich rätselhaft für die meisten. Von einer Schöpfung kann man ja heute kaum mehr reden. Es ist ja verpönt fast. Also in den Wissenschaften spielt das jedenfalls keine Rolle mehr. Das kann man so privat haben, dann sagt man halt, aha am Sonntag bin ich vom lieben Gott geschaffen, aber während der Arbeitswoche bin ich halt irgendwie aus einem Wurm entstanden oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sitzt aber heute tief bei den Menschen. Wir müssen uns eben auch mit dieser Empfindung, mit diesem Glauben, das ist nämlich ein Glaube, die Menschen sind halt wahnsinnig gläubig, aber sie glauben halt teilweise ganz falsche Dinge. Eben zu glauben, dass das alles nur aus materiellen Prozessen hervorgeht. Wo dann die Materie selber herkommt, das ist eh schon wieder ein rätselhafter Urknall. Also das Nichts ist explodiert und dann war halt irgendwann einmal der Stoff da. Das ist aber alles in Wahrheit mehr Fantasiegebilde als sonst was, auch wenn man es berechnen kann alles. Es sagt gar nichts darüber, über die Wahrheit dieser Dinge aus. Die wirklichen, wahren Aspekte davon kommen da gar nicht einmal vor in dem ganzen Bild. In den ganzen Dingen sehen wir immer nur das Sterbende oder schon Gestorbene in Wahrheit. Und ja, diese Leichname sind da. Man kann den ganzen Kosmos jetzt auch auffassen als den großen Leichnam dieser ganzen Entwicklungen. Ja sicher, auch unsere Erde ist in gewisser Weise fast ein Leichnam und wird einmal ganz einer sein. Alles geht den Weg. Und indem wir nur das Stoffliche der Erde erfassen, dann sehen wir eh nur mehr den Leichnam. Also naturwissenschaftlich sehen wir nur den Leichnam der Erde in Wahrheit. Und da müssen wir halt lernen. Also das Leben zu erkennen als erstes, das Beseelte, was ist das? Bewusstsein, erste Ebene, Beseeltes, ja schon im tierischen Leben fängt es an, schon beim Einfachsten fängt es an, dass was Seelisches da ist. Und das sind eben nicht nur Nervenreaktionen. Wenn ich die Nervenreaktionen mal anschaue, ja die gibt es auch, keine Frage, aber das ist schon wieder das Tote drinnen. Es gibt immer auch was Totes. Und mit jedem Nervenprozess stirbt etwas in dem Nerv und wird wieder regeneriert, dass wieder Neues kommt. Das ist halt so wie in der Natur, wie bei den Pflanzen fast, wenn ein Ast abgeschnitten wird, es wächst wieder was nach, aber es wird eben auch zerstört. Und das ist drinnen. Aber das eigentliche Leben darin erkennen wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Tod als Bedingung des Bewusstseins und der Christus, der durch ihn hindurchging 00:55:08 ===&lt;br /&gt;
Und wie das Bewusstsein entsteht. Das Bewusstsein braucht den Sterbeprozess. Das ist wichtig. Darum ist auch eine der wichtigsten Botschaften unserer Zeit, der Tod ist ein wesentlicher Faktor in unserem Leben und gehört dazu. Wenn wir den Tod in uns nicht hätten, die Möglichkeit zu sterben, das haben die Engelwesenheiten nicht auf die Art. Es gibt Verwandlung, sie können sich verwandeln, zu etwas Höherem umgestalten, aber ein Engel stirbt nicht einfach. Das geht nicht. Der Christus hat das Kunststück zusammengebracht, sich als Mensch zu inkarnieren. Und dadurch konnte er sterblich werden. Dadurch konnte er den Tod erleben. In einer Bewusstheit, wie es sonst noch niemand erlebt hat. Davon hat man auch wenig Vorstellung. Das habe ich eh schon oft aufgesprochen. Viele sagen mit einem gewissen Regen, ja gut, es sind viele andere ja auch gekreuzigt worden, was ist denn jetzt schon so? Natürlich ist das dramatisch und fürchterlich und hätte nicht passieren sollen, aber er war ja nicht der Einzige. Also was ist denn jetzt so Dramatisches daran, dass einer gekreuzigt wird? Aber wie das abgelaufen ist, mit der ganzen Bewusstheit, die da drinnen ist, bis in die kleinste Faser hinein, das zu durchleben, nur um den Menschen die Freiheit zu geben, das ist ein wesentlicher Schritt. Das hat den Impuls gegeben, dass der Mensch überhaupt wirklich die Freiheit entwickeln kann. Aus sich selbst heraus. Dazu musste das höchste Göttliche, der Christus, als Vertreter eigentlich der ganzen Trinität Mensch werden und das durchleiden. Durchgehen durch das Ganze. Damit ist erst die Möglichkeit wirklich eine Realität geworden, dass die Freiheit des Menschen sich entwickeln kann. Bis dahin war alles Vorbereitung dazu. Ja, es gibt schon so Vorläufer, wo das aufblitzt irgendwo, aber das Wichtige ist also wirklich, dass der Christus durch dieses Opfer durchgegangen ist, durch dieses Erlebnis durchgegangen ist. Und damit die Voraussetzung geschaffen hat, dass der Mensch ihm, wie soll ich sagen, seinen Spuren folgen kann, das auch in einer vielgemäßigteren und langsameren Weise durchzumachen. Dasselbe, was der Christus durchmacht mit dem Kreuzestod in dieser einen und einzigen Inkarnation auf Erden, das machen wir halt, wie soll ich sagen, zitzelweise, also Schritt für Schritt durch in unseren vielen Inkarnationen, die wir auf Erden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder ist die Möglichkeit dieses Durchgehens durch den Tod. Da sind wir auch genug gewaltsame Tote gestorben, mit Sicherheit alle, weil die Menschheit war halt durch die Einwirkung der Widersacher, aber natürlich auch, weil wir zu schwach waren uns gegen sie zu wehren noch, haben wir uns verführen lassen und haben viel Schuld auf uns geladen. In dem Sinne, dass wir halt andere Menschen getötet haben und kriegerisch waren, das geht weit zurück in die Vergangenheit. Dass Menschen einander bekriegen in irgendeiner Form ist nichts Neues. Es ist Teil des Lernprozesses, nur jetzt sind wir schon dringend im Zugzwang, dass wir einmal wirklich lernen und sagen, bitte, wir haben es verstanden und wir brauchen diese Lektion jetzt nicht mehr. Solange wir es nicht verstanden haben, dass wir uns auf uns selber bewusst stellen müssen, dass wir in uns unsere schöpferische geistige Kraft Rege machen müssen, aus dieser schöpferischen Kraft eintauchen, uns selber verwandeln in einer gewissen Weise, nämlich primär einmal, dass wir Lebenskräfte verschenken können, Liebeskräfte. Liebeskräfte sind Lebenskräfte. Kräfte, die wirklich die Welt beleben, die andere Menschen beleben. Bis jetzt sind wir im Großen und Ganzen noch so weit, dass wir Todeskräfte ausstrahlen. Das was ich vorher auch erzählt habe, als Ursache von Krankheiten, potenziell geht das von jedem Menschen aus, so eine Kraft. Außer er hat dementsprechend an sich gearbeitet, dass er das verwandelt hat in eine heilende Kraft, in eine belebende Kraft. Das ist das, was der Christus in so großer Masse vorgelebt hat uns, dass er das kann. Darum stehen die Geschichten mit den Heilungen drinnen. Wir lesen das ja heute auch so sehr naiv, ach so, das sind nette Wundererzählungen, netter Hokuspokus im Grunde. Wir glauben eh daran, aber eigentlich verstehen wir es nicht wirklich. Wir verstehen es erst dann, wenn es heißt, das ist die Aufforderung, werdet ihr so heiltätig. Da brauchst du jetzt gar nicht viel Hand auflegen oder was. Einfach nur durch die Art, wie wir sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir an uns arbeiten und diese Aussendung der lebensvernichtenden Kräfte, und wir haben gewaltige lebensvernichtende Kräfte, wie das Rudolf Steiner öfter bemerkt, ein sehr unangenehmes Thema, wir haben einen Zerstörungsherd in uns. Und Wehe, wenn der freigesetzt wird. Das sind Kräfte, die das Potential haben, die ganze Welt zu zerstören. Und die sind in uns. Die haben wir. Wenn wir sie nicht hätten, könnten wir nicht freier Mensch werden. Nur die Frage ist, wie gehen wir damit um. Namentlich die ahrimanischen Mächte locken uns halt dazu, in unserer Unwissenheit diese Kräfte in die Welt zu schicken. Aus diesen Kräften heraus sind die ganzen Erfindungen, die dem Krieg dienen, natürlich auch. Und die im sozialen Zusammenleben krank sind eigentlich. Krankmachend sind. Das erzähle ich jetzt nicht, um euch jetzt zu schrecken alle und zu sagen, um Gottes Willen, als wenn wir nicht eh schon genug hätten. Wir können das bewältigen. Aber nur, wenn wir den Mut aufbringen, die Hintergründe anzuschauen. Es wird eben nicht gehen anders, als dass wir bis in unsere tiefsten Tiefen hinein uns umkrempeln und erst dadurch überhaupt der werden, der wir sind. Wir sind letztlich noch ein Abzübüdel von dem, was wir sein könnten, was wir wirklich sind, was in unserem Ich drinnen steckt. Nur unser Ich, das muss sich verwirklichen hier, indem wir das in Taten umsetzen, tätig werden. Dann fängt es zu wirken an, sonst schläft es eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tun es wahnsinnig viel und sehr bewusst im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, wenn wir uns die nächste Inkarnation vorbereiten. Da ist unser Ich ganz wach dabei, das weiß genau, bis in die kleinste Zelle hinein, wie die zu gestalten ist, damit wir jetzt in der nächsten Inkarnation das Erdenleben so gestalten können, dass wir unserer Aufgabe gerecht werden könnten. Dass die Basis dafür gelegt ist, dass der Impuls, wegen dem ich in die Welt hineinkomme, mich wieder inkarniere, wir inkarnieren uns ja nicht, weil uns irgendwer zwingt dazu, sondern weil wir es wollen. Wir selber zwingen uns dazu. Wir wollen es. Wir wollen diese Aufgabe angehen und mit großem Enthusiasmus eingehen. Nur in dem Moment, wo wir dann, ja ein bisschen Nachwirkung haben wir natürlich noch im Kleinkindalter, aber bis dann das Ich aufwacht so richtig und wir uns aufgerichtet haben, schon ein bisschen sprechen und Ding und dann, aha, sehen ich, ich bin anders als alles, was um mich ist und dann munter werden, für die äußere Welt, dann vergesst man das alles. Spätestens dann ist es weg. Vorher kriegen wir noch was mit, haben noch eine Ahnung. Die kleinen Kinder haben vorher noch viele Elementarwesen, sie sehen etwas noch, das sind die letzten Reste, auch wenn wir uns dann später nicht mehr erinnern können daran oder viele sich nicht mehr erinnern können daran. Aber das Paradoxe ist, wir kommen auf die Erde um bewusste Menschen zu werden und wir wissen von unserem Ich im Grunde gar nichts. Das müssen wir erst lernen. Da wissen wir drüben viel mehr und das Ich ist unheimlich aktiv in uns. Es arbeitet zum Beispiel daran, schon lange vor der Geburt, dass die ganz spezifische Leiblichkeit zubereitet wird, die wir halt brauchen für die nächste Inkarnation, wo wir unsere Aufgabe erfüllen können. Dazu sind wir angewiesen auf die Vererbungsströmung auch, also wir können nicht eine Leibeshülle aus dem Nichts heraus gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird dann einmal sein, wenn wir unsere Auferstehungsgestalt haben, dann wird es aber keine physisch äußere Gestalt sein. Aber dann haben wir sozusagen unsere Geistgestalt, unsere Gestalt, die unsere Individualität auszeichnet, dann sind wir in der ganz bewusst immer drinnen. Aber jetzt sind wir es am stärksten auf dem Weg, wenn wir zur neuen Inkarnation sind, uns dadurch den neuen Leib bauen für die neue Inkarnation mit den Voraussetzungen, die wir finden und die wir mühsam suchen auch. Also wo finde ich die Vererbungsströmung, weil tatsächlich ja auch das Irdische eine Rolle spielt. Wir werden in die irdische Welt geboren und die Vererbungsströmung spielt eine Rolle, zumindest noch. Es wird in der Zukunft weniger Rolle spielen. Es wird sich auch vieles ändern noch. Das ist auch wieder ein eigenes Thema. Aber wir bereiten da sehr viel vor und da sind wir ganz bewusst, da ist unser Ich ganz bewusst dabei, da sind wir nicht weggetöst sozusagen. Aber kaum geht es durch die Empfängnis und Richtung Geburt, verdämmert es schon immer mehr. Aber es ist immer noch unser Ich, das an der Ausgestaltung der Leibeshülle, an allen Wesensgliedern arbeitet. Es ist halt dann nicht mehr ganz so bewusst, wenn wir schon auf dem Weg zur Geburt sind, aber es hört im Grunde das ganze Leben lang nicht auf. Wir arbeiten ja bis in unsere Leiblichkeit, bis zum letzten Atemzug. Wir arbeiten daran. Wir arbeiten daran und auch indem wir Dinge überwinden, vielleicht auch Krankheiten überwinden, Unfälle, die Folgen von Unfällen überwinden, das kann was ganz große Aufgaben, das kann aus höherer Ebene gesehen eine Gnade sein, dass man durch das durchgehen musste. Und etwas sich erarbeiten musste, jetzt mühsame erarbeiten musste und auch mit irdischem Bewusstsein, was man vorher halt nur aus geistigen Höhen konnte. Ein Aufwachprozess. Das sind gewaltige Perspektiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine schon, wenn wir nur blöd aufstehen, wir das Kreuz verreißen und jetzt schauen wir, wie bringe ich das in Ordnung wieder irgendwie und eigentlich vom Wachbewusstsein können wir es eh gar nicht. Wir versuchen halt irgendwie das wieder hinzukriegen, aber da ist das Ich dabei und baut etwas um im Organismus, im ganzen Muskelsystem. Jede Bewegung, die mit den Muskeln zu tun hat, da lebt unser Ich drinnen. Und das Ich ist nicht da irgendwo drin, nicht im Kopf, nicht in der Zehe, nicht im Knie, es ist draußen in der Welt und es bewegt uns. Eigentlich führen wir uns ja in Wahrheit wie eine Marionette. Unser Ich steht in gewisser Weise immer über uns, es ist nicht da drinnen. Wir haben Punkte, die besonders helfen uns, unseres Ichs bewusst zu werden, zum Beispiel der Ich-Punkt da, also das Stirnchakra, die zweiblättrige Lotusblume, die hilft uns stark dazu, unseres Ichs bewusst zu werden. Aber eigentlich ist es da draußen in der geistigen Welt. Und die geistige Welt ist keine räumliche Welt. Es ist nicht da, es ist nicht dort, es ist überall. Überall. Dort drinnen. Also da passiert etwas. Und langsam sollte man dorthin kommen, ein bisschen von dem etwas ins Wachbewusstsein zu bekommen. Das ist offensichtlich das ganz Schwierige dabei, etwas mitzukriegen. Aber das sind Dinge, wo wir im Leben immer wieder lernen können. Wenn man geht, dann haut man sich an wieder. Was ist da? Wieso ist das passiert? Ja äußere Unachtsamkeit schon, aber was ist der Sinn der Sache? Die hat einen Sinn. Das ist nicht zufällig, das ist nicht etwas, was einfach nur so von außen kommt. Und das in den meisten Fällen nicht. Natürlich, es kann auch im äußeren, auf dem irdischen Leben, kann es auch etwas geben, dass zwei Dinge zusammenstoßen, die karmisch eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Also ich kann jetzt einen Unfall haben oder was, auch aus nicht-karmischen Gründen. Dann wird es in der Zukunft irgendeinen Ausgleich dafür geben. Aber viele Dinge, und das sind die bedeutenden Dinge im Leben, kleinere oder größere, die passieren aus unserem Schicksalsgeschehen heraus. Und da arbeitet immer das Ich bewusst mit. Ganz bewusst mit, nur in unserem Erdenbewusstsein, in unserem seelischen Abbild. Oder was wir uns halt zusammenräumen in unserem seelischen, was unser Ich, wer wir eigentlich sind, da wissen wir sehr wenig davon. Also nur Bewusstsein, Seelen, Zeitalter heißt eigentlich dafür bewusst werden. Und dann kommen wir so weit, dass wir sozusagen am Ende dieser Kulturepoche, im Übergang zur nächsten Kulturepoche, dass dann wirklich unser Geist selbst erwacht. Das heißt, dass wir unsere geistige Seite wirklich ganz bewusst auch hier und jetzt mitkriegen. Das muss nicht verschlafen. Noch verschlafen wir sie im Großen und Ganzen. Und wir meckern dann und jammern über Dinge, die eigentlich gut sind für uns, nur sie sind halt unangenehm. Aber sie bringen uns vielleicht einen großen Schritt weiter. Und die Widersacher sagen sofort, nein, du musst ja nicht, du musst ja nicht, geh herum. Musst nicht, jetzt unbedingt Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also da sind große Aufgaben drinnen. Und wir brauchen eigentlich mittlerweile eben schon eine ganz andere Wissenschaft von mir aus oder Weisheit, die wir noch nicht haben. Wir setzen, die wirklich nichts Böses über die äußeren Wissenschaften sagen, weil sie sind notwendig dafür, dass wir aufwachen. Weil wir am Toten aufwachen. Und das heißt, da müssen wir durch. Aber das soll uns nicht daran hindern, auch ins Geistige aufzuwachen. Und beides zusammenzuschauen. Dann sind wir an der Wirklichkeit. Weil letztlich auch die äußere Wissenschaft ist so genial, sie ist im Hervorbringen von Technik im Grunde und mit einem technischen Verständnis der Welt umzugehen. Aber das ist halt für die Natur draußen eher unpassend in Wahrheit. Das heißt, wir verstehen nur die Dinge, die wirklich so wie in der Technik ablaufen, sprich das Tote. Mehr nicht. Mehr wirklich nicht. Man mag jetzt schimpfen über die alten Mittelalterlichen oder Antikenanschauungen, kann sich lustig machen darüber, aber die haben mehr von der Seite des Lebens und des Seelischen und des Geistigen der Welt verstanden, als wir es heute verstehen. Heute versteht man nichts. Die Naturforscher rätseln, ja das Gehirn, natürlich braucht man das zum Denken und zum Bewusstsein, aber wie Bewusstsein, wie kommt das zustande, wie kommt es, dass Materie sich ihrer selbst bewusst wird? Keine Ahnung. Schaut, was es gibt an Gehirnforscher oder Psychologen oder Ärzten, die sich mit dem Thema beschäftigen. Keine Ahnung. Keine Ahnung. Ich meine, die Hilflosen davon sagen dann, das Bewusstsein gibt es eigentlich gar nicht. Ja, es ist ein Verzweiflungsdatum, weil sie einfach nicht einmal einen Ansatz, eine Erklärung dafür haben. Ja schon, natürlich, ja, da mit den Nervenbahnen, da tut sich alles mögliche, aber wieso das da, wenn Nervenimpulse sind, wieso daraus Bewusstsein entsteht und ich dadurch sogar Farben erkenne oder sonst was, keine Ahnung. Keine Ahnung. Ja, man braucht die Augen dazu, ja alles, aber das kann man alles erklären. Aber wie daraus Bewusstsein entsteht, keine Ahnung. Null. Große Rätselfrage heute und wird mittlerweile also von den meisten Forschern in die Richtung einfach ausgeklammert, weil sie nicht herankommen daran. Das kann ich natürlich auch nicht mit äußeren Methoden, mit Messungen oder sonstigen oder mit Sezieren oder dergleichen lösen das Problem, sondern da muss ich halt selber einmal mich in mein Seelisches vertiefen und da schauen, was passiert denn da. Weil dann muss ich erleben eben das Ganze, dass so eine Unfähigkeit da ist, heute mit dem umzugehen, dass man da diese Brücke nicht findet vom Stofflichen zum Seelischen. Ja, eigentlich schafft man den Sprung zum Lebendigen schon gar nicht. Also man ist gefangen in dem Toten drinnen. Das ist das, was unsere Welt heute groß gemacht hat, was uns die Technisierung bringt, das gehört dazu, wir müssen lernen an dem, aber das ist von der Welt ein winziger Teil im Grunde. Also wir verstehen nichts von dem. Und darum ist die Geisteswissenschaft in die Welt getreten. Wirklich mit dem Anspruch, diese Seite, diese riesige Seite, die völlig unbeobachtet heute ist, im Großen und Ganzen, die mit ganz bewusster wissenschaftlicher Gesinnung zu untersuchen, wissenschaftlich in dem Sinn, dass man mit wachem Bewusstsein dabei ist und nicht einfach irgendeinen Glauben entfaltet. Glauben im Sinne von, ja, die Kirche hat es gesagt oder derweise hat es irgendwo gesagt. Nein, ich überzeuge mich selber davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der hygienische Okkultismus: Lebenskräfte schenken und heilend wirken 01:17:03 ===&lt;br /&gt;
Dann muss ich aber lernen, mit meinem Seelischen bewusst umzugehen. Dann muss ich als nächstes Ding sogar vielleicht mit meinen Lebenskräften lernen, umzugehen. Vor allem, indem ich Lebenskräfte produziere, das können wir nämlich. Wenn wir uns im Seelischen entsprechende Kräfte aufbauen, also das heißt, wenn wir das, was in einem gewissen hohen Grade sogar ja jede Nacht passiert, wenn wir schlafen. Wir halten es ja nicht aus, länger als drei, vier Tage ohne Schlaf auszukommen. Also die behaupten, sie bleiben länger wach, merken nicht, dass zwischendurch einfach doch weggenickt sind. Und wenn es oft nur Sekundenbruchteile sind, wenn man einfach weg ist. Und schon in dem Moment, wo sich ein bisschen das Astralische, das Seelische heraushebt dadurch. Also nur, wenn wir einen kleinen Aussetzer haben irgendwo. Ich habe bei mir schon bemerkt, jetzt bei der Hitze habe ich hier und da immer wieder so einen kleinen Aussetzer, da denke ich, warte, wo war ich jetzt? Wird jetzt deutlich in der Sommerzeit aus sich herausgehoben. Also es ist schwerer, dieses Bewusstsein zu halten, wenn man nicht aufpasst, ist man im Moment schon wieder draußen. Ja, ist auch wieder eine Gelegenheit bewusst einzutauchen. Also sich zusammenreißen und sagen, muss wieder rein. Aber das sind Kräfte, da holen wir uns aber auch immer wieder Kräfte, die den Ätherleib erfrischen, die die Lebenskräfte erfrischen. Weil die Lebenskräfte verbrauchen sich ja so, nämlich wirklich die Kräfte, die Bilder, die da drinnen leben, die Bildekräfte, die da drin wirken. Im Grunde ist unser Lebensleib, wenn wir dann endlich einschlafen, also wenn wir den ganzen Tag wach waren und dann einschlafen, dann ist er ganz, ja wie soll ich das sagen, wie ein nasser Fetzen hängt er da. Also wie ein nasses, wie ein feuchtes Tuch, so irgendwie hängt das Windschiff da. Also er ist völlig kraftlos im Grunde. Weil all die Bildekräfte, die in ihm sind, sind verwischt, verdampft in gewisser Weise. Also ein großer Teil zumindest davon. Jedenfalls würde es nicht ausreichen, um den Organismus mehr als 3, von mir aus 3,5, 4 Tage im Extremfall zu erhalten. Aber dann braucht er die Erfrischung aus der kosmischen Weisheit, aus der Astralwelt. Also aus der kosmischen Sternenwelt, die kosmische Kraft, dort kommt das Leben her, dort kommen die Vorbilder dafür her, nach denen die Ätherkräfte sich richten und nach denen sie unsere Körperlichkeit immer wieder regenerieren, erneuern, heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wo sogar Lebenskräfte geschaffen werden können, da müssen wir aber auch im wachen Leben sehr bewusst arbeiten, dass das funktioniert, dass wir so einen Überschuss bekommen, dann jetzt an Lebenskräften, an Vorbildern für die Lebenskräfte, dass wir die sogar frei verschenken können. Dann wirken wir heilend. Im Zusammenhang mit den anderen Menschen, im Zusammenhang mit der Natur, dann geht eine heilsame Wirkung von uns aus. Das wäre ein Ziel für die nächste Zeit. Steiner spricht sehr deutlich davon, er nennt das den sogenannten hygienischen Okkultismus. Und er sagt, gerade Europa ist prädestiniert dazu, diese Kraft in näherer Zukunft zu entwickeln. Das heißt, dass wir einfach wirklich so starke Lebenskräfte entwickeln, dass wir sie an die Umwelt verschenken können. An unsere Mitmenschen, an die Natur draußen, ohne dass jetzt größere äußere Manipulationen da sind. Sondern dass eben eine stärkende Kraft von uns ausgeht, die die Ätherkräfte der Mitmenschen oder auch der Natur speisen kann, bis zu einem gewissen Grad. Da müssen aber immer weiche, astralische Bilder in uns sein, die sich eben in den Bildekräften des Ätherischen dann abbilden und das verschenken. Jetzt fragt man sich, wie verschenke ich das? Muss ich das irgendwo aufmachen und etwas rausschütten? Nein. Es ist einfach in der Art, wie wir durch die Welt gehen, wie wir sprechen in der Welt, wie wir schauen in die Welt, mit welchem Bewusstsein wir da drin leben. Dann geht es. Durch jeden Blick geht etwas durch. Und Blick ist jetzt nur ein Symbol für alle Sinne. Indem wir mit den Sinnen wahrnehmen, die Welt dabei sind, uns verbinden damit. Dann strömt da etwas Ätherisches drüber. Mit jedem Ton kann das sein. Mit jedem Lichtstrahl kann das sein. Da verbindet sich etwas. Wir fangen dann an, nicht nur zu konsumieren von der Welt draußen, von der großen kosmischen Welt, sondern wir fangen an, wirklich selber auch produktiv zu werden. Wir können eine kleine, aber doch für unsere Welt sehr wichtige Lebensquelle werden. Dazu müssen wir aber natürlich auch unser Seelisches, unser Astralisches reinigen. Aus einem verunreinigten Astralischen können keine guten Ätherischen Vorbilder entstehen. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass wir auch unserer eigenen Gesundheit förderlich sind, weil wir eben dann nicht Ätherkräfte unnötig zerstören, sondern im Gegenteil unser Astralisches versorgt sich sogar wieder mit neuen Vorbildern, die der Ätherleib eben braucht, der Bildekräfteleib. Er braucht diese seelischen Vorbilder, die natürlich ihren letzten Ursprung im Geistigen haben, aber so geht das halt stufenweise herunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Ziel und wird mit Sicherheit auch kommen, wenn man es sich heute noch nicht vorstellen kann, wo heute nur vielleicht ein leiser Vorgriff dessen ist, dass heute schon manche Mediziner davon sprechen, naja, aber nur mit der physischen Behandlung allein ist es nicht getan. Es spielt das Seelische auch eine Rolle. Auch wenn wir nicht wissen, was die Seele ist, aber da gehört noch etwas dazu. Das spielt schon eine Rolle. Das muss man auch irgendwo berücksichtigen. Einzelne sprechen schon davon, dass das, was früher noch selbstverständlich war, weil es jetzt in unserer technisierten Zeit, also namentlich im 20. Jahrhundert, es hat schon im 19. Jahrhundert begonnen, aber im 20. Jahrhundert war es dann schon sehr stark und jetzt ist es praktisch allgegenwärtig. Ich meine, Medizin heißt heute im Grunde, ohne dass ich wem was ans Zeug fliegen will, aber es heißt, er repariere, wenn was kaputt ist im Organismus. Er repariere es in irgendeiner Form. Ja, es werden interessante Dinge gemacht und keine Frage, das will ich ja nicht jetzt verteufeln oder was, nur das alleine ist zu wenig. Es gehört mehr dazu. Und wir könnten einfach als Menschen gesünder sein, wenn wir diese Kräfte wecken können. Gesünder selber und sogar einen Überschuss erzeugen, indem wir dann heilend wirken auf andere. Stellt euch eine Gesellschaft vor, wo jeder für den anderen heilend wirkt. Ohne dass er jetzt großes Prämporium macht und große Beschwerungen oder so, überhaupt nicht. Einfach durch die Art, wie man ist. Man strahlt etwas von dieser Lebenskraft, von dieser Liebeskraft aus. Es ist dasselbe. Oft erwähnt, Liebe, wirkliche Liebe ist nicht nur ein Gefühl oder was, sondern es ist Verschenken von Lebenskraft. Das ist die eigentliche Essenz sogar. Und das astralische Mitschwingen, die Wölfe dabei, das ist noch so ein bisschen die Hilfe, dass wir überhaupt eine Sympathie entwickeln und eine Verbindung mit anderen Menschen. Aber das wird in der Zukunft etwas sein müssen, was wir ganz bewusst entwickeln. Es wird nicht einfach so uns überfallen, sondern wir werden sehr viel wacher und bewusster dabei sein in der Zukunft. Wir werden viele jetzt fürchten, da wird aber das Leben nicht mehr so schön sein wie heute, weil es ja gerade so, wenn so die Gefühle einen überkommen und es uns überrollt und die alles zusammenführen, es wird bewusster werden. Auch wie die Menschen zusammenfinden. Ganz bewusst. Das heißt, es wird bewusst da sein, auch welche karmischen Verbindungen sind da, auch wenn sich Eltern verbinden und dann ein Kind hereinkommt. Das wird ganz bewusst sein. Das heißt, das sind dann seelisch-geistige Wahrnehmungen, die ganz konkret mit dem Leben, in dem man drinnen steht, etwas zu tun haben. Es wird anders werden. Es wird wacher, es wird bewusster werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krieg aller gegen alle, die Scheidung der Geister und die soratischen Mächte 01:27:35 ===&lt;br /&gt;
Und damit ist verbunden eben auch diese wirkliche Veränderung des sozialen Zusammenlebens. Aber das gehört alles in unsere Kulturepoche hinein, das vorzubereiten. Dann wird die nächste Kulturepoche startend damit können, dass wir wirklich eine soziale Gemeinschaft der Menschen bilden, die auf dem Prinzip, ja wie soll ich es jetzt nennen, Brüderlichkeit wird es oft genannt, aber wo wirklich von Mensch zu Mensch, ohne Anschauung des anderen Menschen, ohne zu sagen, du bist mir sympathisch, die mag ich gar nicht mit dir, will ich nichts zu tun haben, sondern wo man die Kraft jedem Menschen gibt, egal, auch muss nicht eine karmische Verbindung aus der Vergangenheit sein, aber wir können eine neue Verbindung anknüpfen, indem ich nur anderen Menschen vielleicht vorbeigehe und ihnen anlächle. Wie auch immer, ein Moment ist vielleicht nicht für dieses Leben wichtig, ist aber ein Antrieb zum Beispiel, wo man etwas schafft für eine nächste Inkarnation, wo man einander begegnet und wo schon drinnen liegt ein Impuls für die Zukunft drinnen. Also es ist nicht nur ein Lächeln, das ist halt die äußerliche Seite, aber da ist ein Wissen dahinter, ein Wissen, wir könnten gemeinsam eine Aufgabe lösen in der nächsten, in der übernächsten Inkarnation, obwohl wir einander vorher noch nicht karmisch begegnet sind. Es gibt ja immer wieder Neubegegnungen auch noch. Es wird natürlich seltener, weil wir schon so oft auf Erden waren und wir haben sehr viele karmische Verknüpfungen, aber fertig sind wir dann, wenn wir mit allen Menschen diese Verknüpfung haben und wenn wir sie aufgelöst haben, die vielleicht damit verbundene karmische Schuld. Eine Riesenaufgabe. Das wird die nächste Kulturepoche sein. Da wird es dann ganz besonders darum gehen und jetzt als Idealbild genommen, natürlich wird durch die Wirkung der Widersacher manches auch nicht so gut gelingen, wie man es uns vielleicht wünschen würde, aber eine Perspektive ist damit gezeichnet auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir werden als Menschen noch ganz anders sein in unserem Verhalten, in unserer Wahrnehmung der anderen Menschen. Wir sind gerade jetzt in unserem materialistischen Zeitalter, im Grunde ist es eine Katastrophe, wir haben im Grunde so im Schnitt genommen wenig Ahnung von uns selbst und noch weniger Ahnung von den anderen, denen wir begegnen und warum wir ihnen begegnen. Es ist aber jetzt die Zeit, mit dem Ende des Kali Yuga, das heißt mit Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts, geht es dorthin, dass wir diese Fähigkeit entwickeln können, wenn wir wollen. Zwingen tut uns niemand dazu. Also wir müssen es selber wollen und selber wollen heißt halt immer, sich selber dazu zu zwingen, weil das eigene Wollen, das freie Wollen ist doch vor die Eisenbahn drüber, das ist ein Muss eigentlich. Wenn ich diesem Muss, das ich mir selber setze, nicht folge, dann führe ich mich selber eigentlich ad absurdum. Also das macht mich nicht unfrei, aber wenn ich sage, aha, jetzt wird es aber anstrengend, na eigentlich lasse ich es lieber doch, dann widerlege ich mich selber im Grunde. Ja, wird immer wieder passieren, keine Frage, es ist oft passiert in der Menschheitsentwicklung, aber es muss klar sein, dass wir uns dann halt selber verleugnen, in Wahrheit, dass wir unser eigenes Ich verleugnen. So wie der Petrus halt den Christus verleugnet hat. So neigen wir dazu, unser eigenes Ich zu verleugnen auch, immer wieder. Vor allem dort, wo es dann scheinbar anstrengend wird oder wir sagen, nein, das kann ich nicht, jetzt nicht, die Zeit ist noch nicht reif. Und das sagen wir dann halt x Inkarnationen lang, also wir sagen es schon lang genug durch viele Inkarnationen. Und Gott sei Dank hat uns die Engelwesenheit, die uns begleitet, hingeschubst zu den karmisch notwendigen Situationen, die ja nur zu unserem Heil sind, auch wenn sie unangenehm sind. Aber das ist praktisch vorbei. Wir müssen jetzt die Erfüllung unseres Karmas, unseres Schicksals wollen. Und wir können sogar darüber hinaus gehen, wir können neues Karma anspinnen, indem wir einem Menschen etwas schenken, ohne dass wir ihm was schuldig sind. Nämlich Liebe schenken, Lebenskraft schenken. Und das sind die Kräfte, die eigentlich die nächste Kulturepoche bauen, vorbereiten. Und dann haben wir halt wieder eine ganze Kulturepoche Zeit, aus dem etwas zu machen. Aber wenn wir es nicht jetzt vorbereiten, dann wird es nicht sein. Und wenn das in genügendem Maß passiert, dann kann das eine sehr fruchtbare Epoche werden. Ich meine, es ist auch unsere im Grunde sehr, sehr fruchtbar, weil wir eigentlich sehr viel Fähigkeiten lernen können und sehr bewusst lernen können. Aber wir werden noch nicht alle Früchte ernten, sozusagen, davon. Es ist jetzt diese Kulturepoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist halt auch ein bisschen eine mühsame Epoche, in der wir einfach arbeiten müssen und die Früchte nicht gleich sehen, sondern sagen, ja, da muss ich jetzt vielleicht noch zwei, drei Inkarnationen durch, um diese Kraft auszubilden. Und dann ist sie da. Sie wird ihre Frucht tragen. Sie wird sie tragen, vor allem in der nächsten Kulturepoche. Und da kommen wir halt vielleicht noch zwei, drei Mal herunter und sind noch auf dem Weg und können die Früchte noch nicht, zumindest nicht zur Gänze ernten. Aber wir können schon etwas bewirken. Wir können schon eine gewisse Heilsamkeit im sozialen Zusammensein entwickeln jetzt. Aber das muss jeder Einzelne wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist doch jetzt in unserer Zeit immer wieder und mit Recht das große Thema, wie kommen wir aus den Kriegen heraus, wie können wir es schaffen, dass nicht ununterbrochen Kriege sind. Ich meine, das 20. Jahrhundert war die Katastrophe schlechthin schon. Und was haben wir gelernt daraus? Nichts. Oder wenig. Es gibt immer noch schreckliche Kriege, die völlig unnötig sind. Und es ist noch immer im Grunde das erste Mittel, zu dem gegriffen wird, wenn Uneinigkeit irgendwo herrscht. Und es wird verstärkt in den Wirkungen dadurch, dass wir diese todbringende Technik entwickeln. Die ist eben das Tote. Und wir haben eine raffinierteste Technik, um noch mehr Tod, Tod, Tod in die Welt zu bringen. Und das kann man nicht durch einen Entschluss von Politikern beenden alleine und nicht durch den sogenannten guten Willen der oder jener Leute. Der gute Wille muss ganz praktisch darin bestehen, dass jeder an sich arbeitet. Jeder oder möglichst viele. Anders wird es nicht in den Griff bekommen sein. Es geht nicht darum, dass wir jetzt endlich mal den richtigen Politiker finden, der sich nicht wieder in den nächsten Krieg stürzt, als er vorhin bei den Großmächten oder so. Das allein wird nicht genügen. Die Gewalt ist im Kleinen genauso da. Und die führt dann zur Gewalt im Großen. Das sieht man ja. Wir sind jetzt wirklich in einer entscheidenden Phase diesbezüglich. Weil doch natürlich Kriege hat es immer gegeben. Das ist schon klar. Es hat aber auch viele seelische Verbindung gegeben zwischen den Menschen, innerhalb einer Gemeinschaft zumindest. Heute wird es immer schwächer und immer schwieriger. Es ist also bei weitem noch nicht der Zustand, der dann der Krieg aller gegen alle ist, aber es wird schon etwas spürbar. Jeder rauft darum, irgendwie nicht unterzugehen und tritt den anderen hinunter. Das ist vielfach heute schon da. Nicht bei allen Menschen, das ist schon klar, aber wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen, es sind nur ein paar Außenseiter, es werden mehr. Es werden mit Sicherheit mehr. Man sieht ja auch wie heute in der Welt, in den Schulen, selbst bei uns irgendwo in den Schulen, in Europa oder in Amerika überhaupt, wo dann so viel Gewalt herrscht, wo Waffen eingeschmuggelt werden und alles mögliche. Und wo man sich fragt, um was geht es eigentlich? Was ist die Ursache dafür, dass dann die Gewalt ausbricht? Weil sie mit sich selber nicht fertig werden. Mit sich selber nicht. Sie kämpfen gegen sich selbst, aber zugleich laden sie es auf die anderen ab. Aber eigentlich kämpfen sie gegen sich selber. Also so viele Terroristen oder Selbstmordattentäter oder dergleichen, eigentlich arbeiten sie gegen sich selbst im Grunde. Und nur sie erweisen dann die anderen mit. Und das ist so viel da. Wenn ich schon untergehen muss, dann müssen die anderen mit untergehen. Das wird immer mehr kommen als Gesinnung im Untergrund, wenn wir nicht etwas dagegen setzen. Wenn wir nicht etwas entwickeln. Und da ist wirklich jeder Einzelne gefragt. Da ist es nicht mehr getan, dass eine Kirche da ist, die stark genug ist, den Impuls den Menschen so hinzugeben, dass sie dem brav folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei wir ja wissen, dass es in der Vergangenheit auch nicht immer funktioniert hat. Selbst die Kirchen, die Religionen selber gegeneinander gekämpft haben oder was. Ich meine, bitte, schaut euch an vom Neuen Testament beginnend, vom Alten Testament beginnend, gerade im Neuen Testament ist es anders interessanterweise. Das ist aber das Einzige. Nur die christliche Kirche hat sich nicht immer daran gehalten, sondern die war auch ein großer Kriegsherr in vielen Zeiten. Mit mehr oder weniger edlen Motiven, wie auch immer, aber jedenfalls mit keinem Verständnis dafür. Wo es trotzdem um die Macht ging, wie auch immer, sicher, weil man das Christentum retten wollte gegenüber anderen Dingen, das mag ja alles sein, aber verstanden hat man nicht, wie es ist, das Umgehen mit dem fremden Menschen. Nicht einmal mit sich selbst. Man ist nicht einmal mit sich selbst im Frieden. Wie viele Menschen heute sind mit sich selbst nicht im Frieden, sondern hadern mit sich selbst. Und aus dem heraus, ich meine, da sieht man ja ganz deutlich, viele solcher Selbstmordattentäter, die hadern in Wahrheit mit sich selbst. Sie sind mit ihrem ganzen Leben unzufrieden. Und sie sagen dann, ja, irgendwer ist schuld, nur nicht ich. Aber bis zu einem gewissen Grad stimmt es ja sogar, weil sie einfach in eine Umgebung kommen, die seine Probleme nicht versteht. Und da bräuchte es viel, da bräuchte es viel an Lebenskraft, an Liebeskraft, um solchen Menschen zu zeigen, du bist als Mensch angenommen hier. Das hat jetzt gar nichts mit der Flüchtlingsgeschichte zu tun. Das ist nur ein Teilaspekt davon. Es ist ja kein Wunder, warum heute alles durcheinandergewürfelt wird, weil wir das als Menschheit lernen sollen in der Kulturepoche. Wenn wir es in der Kulturepoche nicht lernen, über das hinwegzukommen, dann wird die nächste Kulturepoche armselig werden. Dann wird es nicht funktionieren, dann wird es keine Kultur der Brüderlichkeit sein, sondern dann wird das schon frühzeitig hervorbrechen, eben dieser Krieg aller gegen alle, der unvermeidlich kommen wird sowieso, weil ein Teil der Menschheit eben bereits so stark den Widersachern verfallen ist, dass sie keine Chance mehr haben, anzukommen dagegen. Wir müssen natürlich alles tun, um jedem zu helfen, da herauszukommen. Aber es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit allen gelingen. Daher ist das, was Rudolf Steiner ja nicht ohne Grund gesagt hat, die Zeit der Kulturepochen, also unsere sogenannte Wurzelrasse oder wie man es nennen will, unser großer Kulturzeitraum, also das Zeitalter der Kulturepochen, es wird zugrunde gehen am Krieg aller gegen alle. Und dann wird ein kleiner Teil der Menschheit noch in irgendeiner Form existieren. Es werden alle sozialen Strukturen zusammengebrochen sein. Es wird die Erde ganz anders ausschauen als jetzt. Ihr wisst ja, was Rudolf Steiner nicht umsonst sagt, die Erde wird ein selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden bis zu einem gewissen Grad. Das wird also den Sterbeprozess der Erde natürlich beschleunigen, das ist ganz klar. Aber es wird einfach Realität werden. Das sagt Rudolf Steiner ja auch recht deutlich, dass das also praktisch nicht zu umgehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt trotzdem nicht, dass die gesamte Entwicklung scheitern muss, aber es hängt wesentlich von uns ab. Und das ist jetzt die Epoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist insofern ein entscheidendes Zeitalter. Da werden Weichen gestellt. Sicher, jedes Zeitalter hat große Entscheidungen gebracht, aber jetzt gerade unser Zeitalter, wo das Charakteristische ist, eigentlich erst jetzt seit unserem gegenwärtigen Zeitalter, seit dem Bewusstseinsseelen-Zeitalter ist wirkliche Freiheit möglich. Wirkliche Eigenverantwortung des Menschen. Jedes Menschen. Jetzt ist es möglich. In der Vergangenheit war das in dem Maße nicht möglich. Da konnte diese Kraft natürlich auch in den Menschen leben, aber indem es getragen war durch die soziale Gemeinschaft. Jetzt müssen wir es durch uns selber tragen. Und wenn die ganzen herunter rum alle nichts davon halten, ich kann es trotzdem. Und ich ziehe es durch. Und wenn ich es nicht aus eigener Kraft durchziehe, sondern nur mich mitschleppen lasse von den anderen, dann wird es nicht funktionieren. Dann kann ich zumindest nicht wirklich was beitragen dazu. Da ist ein riesiges Aufgabengebiet. Es ist wirklich zu entwickeln. Diese soziale Kunst, diese soziale Technik sogar, wie die Welt zu gestalten ist, dass die Menschen miteinander leben können, miteinander umgehen können. Also das heißt, die nächste Kulturepoche, und das ist ja etwas schon, was in Richtung Aufbau des neuen Jerusalem hinweist. Die nächste Kulturepoche ist ein wesentlicher Schritt dazu, dass das wirklich passieren kann. Und das wird dann halt dazu führen, natürlich zu einer gewissen Scheidung der Geister. Das haben wir ja oft gesprochen. Das heißt, ein Teil der Menschheit wird zunächst einmal diesen Weg nicht mitgehen können. Hoffentlich sind es nur wenige, aber die Gefahr ist, dass es doch ein nicht so geringer Teil der Menschheit zunächst einmal ist, der also ganz in diese soratische Reichen rübergeht. Das ist die Gefahr. Dass gar niemand dort rübergeht, das wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht spielen. Ich will nicht unken, aber es ist halt schwierig. Es wird sehr schwierig und gerade die soratischen Mächte sind sehr stark. Wir haben keine Möglichkeit, sie zu erlösen oder von ihrem Weg abzubringen. Die Möglichkeit haben wir nicht. Aber wir müssen lernen, ihnen zu widerstehen. Und das ist wesentlich schwieriger als der Umgang mit den luziferischen, mit den ahrimanischen und sogar mit den asurischen Kräften. Bei all diesen Kräften haben wir eine gewisse Chance zumindest, wenn wir wirklich energisch arbeiten, eine große Chance zumindest ihnen nicht zu verfallen, uns nicht hineinziehen zu lassen. Aber die Menschen, die sagen, ja ich bin wie ich bin, schauen wir, wo uns das Leben hinführt, die nicht also ganz bewusst für ihre eigene Entwicklung Verantwortung übernehmen und sich bewusst sind, ich arbeite nicht nur für mich, sondern ich arbeite, indem ich an mir arbeite für die ganze Menschheit. Das ist der Punkt. Also es geht nicht nur darum, dass ich besser, fähiger und sonstiges werde, sondern das ist ein Mittel dazu, durch das ich aber für die ganze Menschheit arbeite. Weil nur die Menschen, die so an sich arbeiten können, dann diese neue große Menschheitsgemeinschaft bilden. Das gilt schon für die nächste Kulturepoche. Nur die, die so an sich gearbeitet haben. Die anderen, die noch voll dem Einfluss der Widersacher unterliegen und dem deshalb unterliegen, weil sie sich gar nicht aufgewacht haben, dagegen aufzustehen und an sich zu arbeiten, die, davon wird ein gewisser Teil eben in dieses soratische Reich hinübergehen. Das ist der Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es, wenn wir nicht jetzt schon anfangen, dann wird es schon in der nächsten Kulturepoche schwierig. Dann wird die Kulturepoche der sogenannten Brüderlichkeit oder wie immer man es nennen will, halt nur sehr flau ausfallen. Und das heißt, es wird aber dadurch dann für die Menschheit insgesamt noch, noch viel schwieriger. Weil sicher diese Menschen, darüber haben wir ja auch oft gesprochen, bis zu dem Zeitpunkt des neuen Jupiter, können sich die Menschen noch retten von dort oder können gerettet werden, aber dann wird es auf jeden Fall sehr viel schwieriger. Also wir machen jetzt schon entscheidende Stufen, damit das dann möglich ist, auch überhaupt. Das heißt, wir können jetzt nicht mehr staflos sagen, da ist ja noch so viel Zeit, natürlich. Stellt euch vor, eine ganz neue Weltentwicklung im Grunde. Die Erde ist Geschichte geworden, geht ja jetzt noch, wenn sie als physische Erde verschwindet. Ja, wenn sie als physische Erde zerfällt und unser ganzes Planetensystem zerfällt, dann hat trotzdem die Erde noch eine lange Entwicklung, bis überhaupt der nächste Zustand, nämlich dieser neue Jupiter da ist. Da haben wir gesprochen, wenn das Physische zerfällt, dann geht das Ganze in einen astralischen Zustand über, also in einen seelischen Zustand. Da ist aber immer noch die Erde da. Sie ist zwar äußerlich, physisch nicht vorhanden, aber sie ist als ein seelisches Gebilde vorhanden. Unser ganzes Planetensystem ist als das vorhanden. Und weil viel von der kosmischen Weisheit zum Beispiel, die wir jede Nacht aufnehmen, damit unser Astralleib wieder von der Sternenwelt aufnehmen kann und dann damit den Ätherleib versorgen kann, so wird dann der Zustand der ganzen Erde oder unseres ganzen Sonnensystems sein. So wie das jetzt im Hintergrund ist. Aber das Physische wird weg sein. Und dann geht die Erdentwicklung dann noch weiter, dann geht sie noch weiter, dann geht sie in den sogenannten Rupa-Zustand über, das ist also ein reingeistiger Zustand, das heißt nicht einmal das Astralische ist mehr da, sondern da sind jetzt, wenn man es in menschlichen Worten fassen will, die gestaltenden Ideen da, die die Erde ausmachen. Also eben auch das, was schon ein bisschen dann angedeutet wird im neuen Jerusalem, also das Ziel der Erdentwicklung, was da dann durch die Würfelgestalt im Grunde beschrieben wird, das ist ein Bild, man darf sich nicht denken, dass jetzt irgendein äußerer Würfel irgendwo da sein will, aber sozusagen die Idee der Erde, die ausgeformte, gestaltete, gereifte Idee, aber die geht dann noch in den A-Rupa-Zustand über. Und da verschwinden die ganzen Formen wieder, aber es bleibt die schaffende Kraft, die das hervorgebracht hat. Die bleibt als Essenz über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, unsere ganze Welt, selbst wenn ich jetzt betrachte das vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand, jede dieser Welten, die bis ins Physische zunächst einmal sich verdichtet hat, in der Vergangenheit auf jeden Fall, und in der Zukunft wird es ein bisschen teilweise anders werden, aber alle diese Zustände gehen ja jeder für sich durch sieben Zustände durch. Sieben große Dinge. Und unsere Erde ist entstanden aus einem A-Rupa-Zustand. Also rein geistig. Das heißt, da ist nicht einmal noch die Idee geformt, sondern nur die Schöpferkraft pulsiert sozusagen, aus der diese Idee geboren wird, aber sie ist noch nicht geboren. Es ist noch alles geistig in Bewegung, wie das werden könnte und werden sollte. Es gibt sozusagen noch kein fertiges Konzept, kein Plan, wie das laufen sollte, wie man es umsetzt. Ihr wisst, der eigentliche Schöpfungsplan für überhaupt die ganze Kette ist sehr einfach. Es geht darum, das erste geistig freie Wesen zu schaffen. Außerhalb des göttlichen. Das göttliche hat es sowieso in sich. Das heißt sogar, dass das neugeborenste geistige Wesen, nämlich wir, dass die die Freiheit bekommen. Sie sollen mitarbeiten am Schöpfungswerk, weil in der Zukunft alle geistigen Wesen aus eigenem Schöpferischen mitarbeiten sollen. Nicht nur empfangen und umsetzen, sondern mitbeitragen. Das, was von oben kommt, verbinden mit dem, was von unten kommt. Sogar vom Kleinsten. Und wir sind im Moment die Kleinsten sozusagen. Ja, Elementarwesen ist wieder ein anderes Kapitel, aber von den geistigen Wesen sind wir das Jüngste, das Kleinste und wir sind die Wegbereiter der Freiheit. Für alle anderen Hierarchien. Das ist das, was man ja auch im Hintergrund sehen muss, dass die anderen, die viel älter sind als wir, viel weiser eigentlich sind, viel mehr Fähigkeiten haben als wir, die man sich gar nicht vorstellen kann. Ich meine, Seraphim, die Verbindung halten im ganzen Kosmos, zwischen allen Sternensystemen, die es gibt. Wir brauchen ja nicht glauben, dass wir das Einzige da sind. Das war schon die Erschütterung, dass man sagt, vielleicht sind wir gar nicht die Einzigen da und nur alles dreht sich um uns. Wo symbolisch die Tat des Kopernikus ist, also nicht mehr die Erde im Mittelpunkt, sondern die Sonne, eh nur die Sonne. Aber wir sind nicht mehr das Zentrum der Welt, um das sich alles dreht. Aber solche Welten gibt es, ich weiß nicht wie viele, es gibt Trillionen von Sternen und die meisten von ihnen sind Systeme, wo sich etwas entwickelt. Mit ziemlicher Sicherheit. Also dass viele Sterne auch Planeten haben, das kann man heute schon äußerlich zeigen. Und das ist wieder etwas, was uns die äußere technische Naturwissenschaft näherbringt irgendwo. Wir könnten es natürlich auf geistigem Weg auch erfahren, weil wir haben ja schon öfter davon gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder seine Sterne in der Region. Das heißt, wir sind sehr eng geistig verbunden mit einer ganz anderen Welt irgendwo auch, wo Geiste gewesen sind, wo wir natürlich nicht in physischer Form irgendwo auf diesen Welten spazieren, wo der Stern, nämlich vor allem mit den Sternen sind wir verbunden, gar nicht mit den Planeten. Man braucht nicht glauben, dass wir dann dort irgendwo spazieren werden, so wie man jetzt die Träume hat, dass man am Mars vielleicht spazieren geht, das wäre eh nur lächerlich. Aber auch dort werden wir nicht so spazieren, um das geht es gar nicht. Aber wir sind mit den geistigen Wesen dort verbunden. Und zwar mit ganz bestimmten, und das ist Ausdruck unserer Individualität bei jedem Menschen anders. Keiner mit den genau gleichen. Es gibt Überschneidungen, aber wir sind mit ganz bestimmten, hohen, höchsten geistigen Wesen verbunden. Weil die den Zusammenhang überhaupt zwischen den ganzen Systemen leiten, dirigieren irgendwo, überwachen, ich weiß nicht, wie man das ausdrücken soll, die also ein Bewusstsein dafür haben, wie das zusammenwirkt. Wir können es nur ahnen im Moment einmal irgendwie. Aber das sind die Seraphim, die sind die oberste Hierarchie eigentlich unter der Trinität, und die schauen den ganzen Zusammenhang. Die Weltschöpfung ist viel größer als das kleine Ding, was wir jetzt überschauen. Die Seraphim überschauen das Ganze, aber sie sind trotzdem nicht schöpferisch frei. Wir, die kleinen Menschlein, die da jetzt auf der Erde herumgrabeln und im Umfeld davon sich dann bewegen, im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, da steigen wir dann tatsächlich bis in die höchsten Sphären auf, aber da wissen wir dann meistens wieder nichts, wenn wir zurückkommen. Wir gehen ja hinaus, wir gehen in die Sternerregion, mit der wir besonders verbunden sind, und die ist dann das Tor, durch den wir sogar jenseits des fassbaren Sternenhimmels noch sind, wie das der Dante auch so schön beschreibt. In Wahrheit sind auch die ganzen geistigen Wesenheiten, die Hierarchien, die leben nicht jetzt äußerlich auf den Sternen, die sind jenseits dessen noch. Beschreibt er ganz richtig. Also dort, wo wir über die Grenze des, astronomisch müsste man sagen, über die Grenze des sichtbaren Universums hinaus sind, über die Grenze des irgendwo physisch in Erscheinung tretenden Universums hinaus. Dort erleben wir die Welten mit der Nacht, das ist der Bereich. Dort steigen wir in die höchsten Bereiche des Devachans aus, des Geisterlandes, oder wie es Rudolf Steiner auch nennt. Dort sind die höchsten Bereiche. Es fängt an, wir treten über, wenn wir über die Saturnsphäre, also über unser Planetensystem hinauskommen, fängt es an einmal. Aber das ist der Anfang, und der Weg ist weit. Wir durcheilen ihn nicht räumlich, wir durcheilen ihn als seelisch-geistiges Wesen. Und dann nehmen wir aber alles mit, wir sind lange Zeit mit einer bestimmten Kolonie geistiger Wesenheiten verbunden, die wieder auch zunächst einmal äußerlich noch mit einer bestimmten Sternerregion zu tun haben, und dann geht es aber weiter. Dann erst, dann erst taucht man ein, irgendwann in die Welten mit der Nacht. Da sind wir über die Grenze hinaus, wo irgendetwas äußerliches, physisches, sinnlich erfahrbares Merkzeichen da ist. Sagen wir besser sinnlich erfahrbares Merkzeichen. Es ist ja auch nicht wieder gesagt, dass alles was da draußen ist, so physisch ist, wie wir es da auf der Erde haben. Das ist auch nur der Glaube der Wissenschaft heute, oder es ist eine Hypothese. Es ist noch gefragt, ob das wirklich genau so ist. Da können wir uns jetzt nicht darauf einlassen, ich habe auch keine Antwort darauf, aber man muss nicht alles so für die bare Münze nehmen. Auch wenn die Errechnungen stimmen und die Ergebnisse reproduzierbar sind, wie man so schön sagt, das sagt noch immer nicht, ob das mit der Wirklichkeit auch noch irgendwas zu tun hat. Das hat mit der Erscheinung der Wirklichkeit zu tun. Das ist alles Erscheinung. Das ist alles Bild nur. Einer zugrunde liegenden seelischen geistigen Wirklichkeit, die eigentliche Wirklichkeit. Im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich von dort kommen die Kräfte, die wirken, die gestaltenden Kräfte. Die Naturkräfte, wie wir sie heute haben, das ist nur der abgestorbene Ausklang. Das ist sozusagen das Abfallprodukt, wenn ich das jetzt ein bisschen bösartig sage. Nein, so ist es nicht. Aber es ist nicht das schöpferisch geistige Selbst. Es ist nicht das astralische Selbst, nicht einmal das. Es ist nicht einmal die Ätherkräfte selbst. Es ist halt der physische Abglanz davon. Und das ist das Unwirklichste. Wir halten es aber heute so als Menschheit für das Allerwirklichste. Na klar, was ich angreifen kann, das ist ja sicher wirklich. Ja, aber es ist die schwächste Form der Wirklichkeit. Und von sich aus wirkt es nicht. Wenn die Physiker von Naturkräften sprechen und weiß ich nicht, welche Kräfte, alle Gravitation und elektromagnetische Kräfte und Kernkräfte und so weiter, dann ist das alles ein müder Abglanz von den geistigen Quellen, aus denen das eigentlich gespeist wird. Und diese Kräfte sind nicht die eigentliche Wirklichkeit. Sie sind eine Erscheinungsform. Für sich genommen, wenn das Geistige nicht dahinter wäre, eine unwirkliche Erscheinung, ein Spiegelbild eben. Das fällt unserem Denken heute komplett schwer, das ist auch ganz klar. Aber das ist halt die Anforderung, wenn man sich wirklich ernsthaft mit Geisteswissenschaft oder mit dem Geistigen beschäftigt, den man sich einmal stellen muss, zu sagen, also alles das, was ich glaube, dass die Wirklichkeit ist heute, was das Reale sozusagen ist, das ist eigentlich das Unwirklichste. Das heißt nicht, dass es unwichtig ist. Also die Auseinandersetzung mit diesen materiellen Erscheinungen, die aber eigentlich letztlich etwas Unwirkliches sind, sind ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfgang Pauli, der Geist der Materie und der Weg von der Imagination zur Intuition 02:02:44 ===&lt;br /&gt;
In Wahrheit, wem begegnen wir in der Materie? Dem Herrn Ahriman, dem Geist der Materie. Das ist ja so toll, dass dieser Physiker Wolfgang Pauli, dass der das erleben konnte. Er konnte den Geist der Materie erleben und hat gehadert mit ihm. Er ist einer der Physiker, die genau erklärt hat, was Materie eigentlich ist und wie das funktioniert alles. Der den Atomaufbau geklärt hat und wie die Elektronenkonfigurationen sind und so weiter. Das heißt, der hat ganz klar im Intellekt das beschrieben hat. Aber auf der anderen Seite ist er gerade dadurch auch, nicht nur dadurch, das liegt natürlich in seinem ganzen Schicksal drinnen, aber eben auch wirklich zu der Begegnung mit den ahrimanischen Wesenheiten gekommen, mit dem Geist der Materie, wie er ihn genannt hat. Als Erlebnis, als Bild im Übergang vom Traum in den Wachzustand hat er das besonders stark erlebt und hat sich dann in Zusammenarbeit mit dem C. G. Jung geschult, diese Bilder noch genau erfassen zu können, sie irgendwie festhalten zu können, erinnern zu können. Weil gerade wenn es so aus der Traumphase kommt und nicht eine bewusste Imagination ist, eine vollbewusste, er war sich bewusst, dass er selber die Imagination macht, das ist schon interessant. Er hat gesprochen davon, vom malenden Schauen innerer Bilder, vom malenden Schauen innerer Bilder. Das heißt, er hat wirklich eine Ahnung davon gehabt, was Imaginationen sind. Da glotze ich nicht irgendwas an und das nehmen jetzt meine höheren Sinne natürlich auf, aber das steht halt da irgendwo in der geistigen Welt herunter, da steht nichts. Das Bild muss ich mir selber schaffen. Und indem ich mir bewusst werde dieses Schaffensprozesses, lerne ich dieses Wesen kennen. Sonst kann ich das Bild nicht aufbauen, das Wesen ist schon da, aber das ist bildlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich oft gesagt habe, wie schaut ein Engel aus? Gar nicht. Deswegen machen die Engelabbildungen trotzdem Sinn, aber sie sind ein Sinnbild. Der Engel ist nicht ein Mensch mit Flügeln, das ist er nicht. Das ist ein Bild, das wir uns machen. Das man im alten Hellsehen unmittelbar aus dem visionären Schauen heraus erlebt hat. Und wo man deutlich sieht, dass er die gewisse Abhängigkeit vom Kulturkreis, in dem diese Menschen gelebt haben, dann gibt es bestimmte Färbungen irgendwo, das ist ganz deutlich, das geht in die Schauung ein. Da sieht man auch, er macht ein wahrheitliches Bild, nur macht es nicht bewusst, sondern fast wie in einem Trancezustand entsteht es einfach. Das heutige imaginative Schauen macht Sinn, wenn wir es bewusst machen, wenn wir bewusst dieses Bild aufbauen. Man kann anfangen mit einem Engelbild und sich einmal das vorzustellen, aber das kann man als Ausgangspunkt nehmen, weil man hat ja keinen Anhaltspunkt, wie stelle ich mir etwas vor, was man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Weil ich kann von einem Engel mir nur ein Sinnbild machen, also ein Bild, das die seelisch-geistige Konfiguration des Engels, sein Wesen zum Ausdruck bringt. Aber sinnlich kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen, aber indem ich mir dieses Sinnbild, diese Imagination aufbaue, habe ich sozusagen einen Kontaktpunkt mit ihm gefunden. Sonst müsste ich da sitzen, eigentlich ist nichts da, und jetzt soll ich mit dem Nichts in Berührung kommen. Eine Stufe auf dem Weg ist, dass ich die Imagination aufbaue, die Imagination muss ich dann aber sogar wieder wegschaffen, und gerade wenn ich mir sie selber so bewusst aufgebaut habe, ist es schwer sie wegzuschaffen. Aber das Bild, das ich mir selber aufgebaut habe, zu verstehen, wieso ist das jetzt so, das kann nämlich eben nicht so sein, dass ich sage, aha, naja, gut, ich weiß eh, was ich tue, ich gehe von einem Engelbild aus mit den Flügeln und so, aha, ja, und das Eigentliche, dass ich zum eigentlichen Bild komme in der Imagination, das wird nicht einfach bei dem stehen bleiben. Das ist vielleicht eine Vorbereitung, aber das muss ich schon umgestalten, und dann entsteht ein Bild, von dem ich vorher keine Ahnung habe, wie das werden wird, aber wo ich bei jedem Schritt dabei bin, auch wenn das vielleicht in Sekunden passiert, aber wo ich das mitverfolge, wie das entsteht und spüre, ja, das stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses ganz starke Erlebnis, das Bild ist richtig. Das ist eine Steigerung dessen, was man nennen kann, Wahrheitsgefühl irgendwo. Es entsteht ein Bild durch meine geistige Wesenheit selber, ich entwerfe das Bild, niemand anderer, es ist nicht vor mir, hinter mir, sonst wo, es ist das Wesen da, aber es ist außerhalb des Raumes, in gewisser Weise sogar außerhalb der Zeit. Wenn man so will, weil das Geistige eigentlich des Wesens ist immer außerhalb von Raum und Zeit, aber ich spüre es sozusagen, ich nehme es wahr, aber noch nicht wie eine sinnliche Wahrnehmung, es ist kein Bild da, es ist kein Geschmack da, es ist noch gar nichts. Man spürt die Anwesenheit, das ist so, wie man manchmal erleben kann, hinter mir steht jemand. Man schaut gar nicht hin, irgendwie spürt man, da ist wer. Ah ja, wirklich, dann dreht man sich um, nur bei dem imaginativen Schauen kann ich mich nicht unterreden. Ich spüre nur die Anwesenheit eines geistigen Wesens, irgendwie spüre ich sie, es ist ein seelisches Erlebnis zunächst, es berührt werden durch eine geistige Wesenheit. Ich kann nicht sagen, ich betaste es, das kann ich nicht sagen, ich sehe es, ich höre es oder rieche es, ich fühle mich eigentlich wahrgenommen durch dieses geistige Wesen. Das ist es eigentlich. Und das spüre ich irgendwie. Das kann beim Geist der Elemente, also beim Geist der Materie, kann das sehr unangenehm sein. Also zu spüren, der Ahriman berührt mich jetzt, ich bin berührt von Ahriman, ist nicht unbedingt ein angenehmes Gefühl. Wenn man es jetzt wirklich zur Imagination erhebt, als Bild formt, dann hat es eben dieses Finstere, dann hat es die Kälte, die damit verbunden ist, diese schmerzende, eisige Kälte, die damit verbunden ist, der Schmerz, der Ahriman ist gebündelter Schmerz auch, er leidet ja auch unter dem. Das sind so ein bisschen die Empfindungen, die dabei auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaffe ich mir mein relativ individuelles Bild dessen. Heute ist es durchaus individueller. In alten Zeiten, wo es mehr noch aus einem halbbewussten Zustand entstanden ist, war es halt mehr einheitlich durch den Kulturkreis bedingt, in dem man gelebt hat. Heute wird jeder Mensch, der diese Imagination erlebt, sie anders schildern. Und derselbe Mensch, wenn er wieder an die Wesenheit herankommt, schildert es schon wieder beim nächsten Mal anders, weil er es anders in ein Bild umsetzt. Mit irgendwelchen festen Schablonen darf man da nicht kommen. Und was für uns so schwer ist, und da sind wir auch wieder komplett im Gegensatz zur materialistischen Wissenschaft, da geht es immer um Reproduzierbarkeit. Also bitte, wenn schon, du siehst einen Engel gut, jetzt schildern wir ihn jetzt gut und nächste Woche probieren wir es wieder. Dann wird es erstens einmal so sein, dass man wahrscheinlich nichts sieht, weil man das nicht erzwingen kann, sondern eine geistige Wahrnehmung ist da, wenn auch die geistige Welt es für notwendig hält, dass du jetzt den Einblick bekommst. Du musst dich bemühen darum, aber nur so als Spaß, weil du es jetzt ausprobieren willst, damit man es vielleicht wissenschaftlich erforschen kann, aus Jux und Tollerei passiert es nicht. Es besteht eine geistige Notwendigkeit darin. Und mit Sicherheit ist die Imagination beim nächsten Mal schon etwas anders. Sie ist nicht wiederholbar. Sie ist nicht wiederholbar. Sie kann im Extremfall sogar ganz anders sein. Und trotzdem erkennt man sich selber als dieselbe Wesenheit wieder, die jetzt einfach sich in ein anderes Bild formt, oder ich ein anderes Bild forme. Aber es ist ein Weg aus dem noch sehr dumpfen Spüren, da ist ein geistiges Wesen, das etwas konkreter zu fassen. Aber dann muss ich das Bild loswerden, weil das ist noch keine Wirklichkeit. Das ist ein Bild. Bilder sind keine Wirklichkeit. Bilder sind eine Wirklichkeit, aber das ist sogar bei der Imagination schon schwer zu sagen, weil der Engel schaut eigentlich nicht aus. Das ist ein Hilfsmittel, das ich überspringen muss. Die nächste Stufe ist dann, dass ich in die Inspiration komme. Dann kann man sagen, es ist wie ein geistiges Hören, wie ein Verstehen. Es ist das, was ich zuerst durch dieses Bild aufgebaut habe, jetzt die Bedeutung dieses Bildes wirklich bewusst erfasse. Das ist im Grunde nur ein Entwicklungsschritt, den ich selber mache in dem Prozess. Zuerst muss ich das Bild schaffen, jetzt sage ich, das stimmt, das Bild. Aber was ist das eigentlich, was ich da gemalt habe? Das heißt, ich habe noch selber keine ganz klare Vorstellung. Ich habe etwas gemalt und jetzt muss ich schauen, was bedeutet das eigentlich? Was ist das? Was sagt mir dieses Bild? Das ist nur ein Anhaltspunkt, dadurch, dass dieses geistige Wesen selber jetzt nämlich zu mir sprechen kann, durch dieses Bild. Das heißt, das Bild wird sprechen für mich, es beginnt mir etwas zu sagen. Das heißt nicht, ich habe es vorher schon und mal nachdem, aha, das will ich jetzt dastehen, so ist es eigentlich umgekehrt. Ich spüre die Berührung, ich schaffe ein Bild, in dem ich mich auf die Berührung einlasse, die führt mich in gewisser Weise, aber trotzdem ich gestalte. Dann habe ich ein Bild, jetzt ist die Imagination da, und jetzt weiß ich aber noch nicht, wer bist du eigentlich? Das kann ein luziferisches Wesen sein, wenn es ein sehr schönes ist, dann ist es ein luziferisches mit Sicherheit. Wenn es so prächtig ist und strahlend ist und hell und Licht und alles ist gut und Friede strahlt aus davon, dann ist es mit Sicherheit ein luziferisches Wesen. Nein, dann muss ich mal schauen, wer bist du wirklich? Dann muss ich das Bild wegschaffen. Das ist schwierig, weil das ist ein sehr starker Prozess, in dem man sehr stark engagiert ist darin, das Bild loszuwerden. Das ist so, wie man oft einen fixen Gedanken nicht loskriegt. Der Nachbar hat so blöd geschaut, was will der von mir? Was heckt der schon wieder aus? Der heckt gar nichts aus, der hat nur einfach über den Zaun geschaut. Aber ich fantasiere in ihn was hinein, was er tut, weil ich mag ihm halt irgendwie nicht. Oder wenn der schon schaut, das ist verdächtig. Und dann theatert man sich hinein, dass da ein Konflikt oder irgendwas wäre. Also wir hängen sehr an unseren Einbildungen. In gewisser Weise ist die Imagination auch eine Einbildung, aber nicht eine, die so aus dem Nichts kommt, sondern die halt wirklich im Zusammenhang steht mit der Begegnung, mit dem geistigen Wesen. Dass ich es aber auf erster Stufe nur fassen kann dadurch, dass ich mir dieses Bild schaffe, das für mich jetzt Ausdruck ist, dieses Wesens. Und ja, da werden sicher im gleichen Kulturkreis, wenn andere Menschen es sind, werden es wahrscheinlich ähnliche Bilder entwerfen davon. Aber es wird auch heute immer individueller werden. Also dass man sagen kann, wenn der Nächste die Imagination dieses Wesens hat, ist es durchaus vielleicht ganz anders. Kann durchaus sein. Also es geht eben so wie es heute in der Malerei nicht mehr darum geht, die Außenseite, die sinnliche Außenseite abzubilden, sondern eigentlich die geistige Seite dahinter abzubilden. Das ist das Großartige der modernen Malerei. Du erkennst äußerlich keinen Gegenstand mehr wieder, du weißt nicht mehr, was soll denn das eigentlich sein. Das sind nur Linien und Fortputzen oder Sonstiges und es ist ein präzises Abbild dessen, was dahintersteckt, nämlich in Wahrheit irgendein geistiges Wesen oder so. Ob der Maler das bewusst weiß oder nicht, ist eine andere Frage noch. Es gibt welche das wissen und andere wissen es nicht. Aber es ist irgendwas. Es ist eine seelische Kraft. Hinter der seelischen Kraft steckt aber immer irgendein seelisches Wesen natürlich, ein geistiges Wesen letztlich dahinter. Und das kommt da zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind im Übrigen Schritte, dass man wirklich dorthin kommt, dass mehr und mehr Menschen auch den Mut aufbringen, ein Bild zu machen, sozusagen eine Imagination zu schaffen, die sonst noch niemand gemacht hat. Wo ich wirklich aus dem Erleben des geistigen Wesens, aus dem von ihm wahrgenommen werden, heraus dieses Bild vor mir auf meine Weise und dadurch Schritt für Schritt den Zugang zu dem Wesen kriege. Aber was das überhaupt ist, verstehe ich erst, wenn ich das Bild jetzt weg schaffe, auslösche, mich frei mache davon und das ist wahnsinnig schwer, weil jetzt habe ich mich so geplagt, das hinzukriegen. Auch wenn das vielleicht in Sekundenbruchteilen passiert in der Meditation, kann durchaus sein. Aber die Kraft, die da hineinfließt, ist gewaltig. Das darf man gar nicht unterschätzen. Das ist gewaltig. Das merkt man nämlich dann, wenn man das Bild wegschaffen will. Man sagt, bitte jetzt sterbe ich nicht mehr. Nein, es taucht auf, es ist hartnäckig, es verfolgt mich geradezu. Und wie wir immer dazu verführen, na jetzt schau dir die Linien genau an, die müssten dir doch was sagen. Nein. Die Inspiration, das Erkennen, das Sprechen des Bildes kommt, wenn ich das Bild ausgelöscht habe und vergessen habe eigentlich. Vergessen habe. Das heißt, ich hänge gar nicht mehr an dem, das war ein Hilfsmittel, eine Zwischenstation. Dann kommt als nächstes, dass es wie ein gedankliches Erfassen des Ganzen ist, aber ein lebendigen Gedankenerfassen. Also wirklich, wo man dem Wesen begegnet. Und dann sind wir aber immer noch nicht in der Wirklichkeit ganz drinnen, das ist immer noch Schein bis zu einem gewissen Grad. Dann kommt der nächste Schritt, Intuition eins werden mit dem Wesen. Es wirklich sozusagen von innen her kennen zu lernen, dass dieses Wesen für einen Moment zu sein, das ist ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist interessant, dass das schon Scotus Eriugena beschrieben hat, wie das ist die Wahrnehmung des Engels. Ganz deutlich. Da schildert er genau das eigentlich, schon damals. Und das ist etwas, was überhaupt erst seit dem Mysterium von Golgatha möglich ist in der Form. Das ist aber eben keine alte hellsichtige Wahrnehmung mehr, sondern das ist eine, die aus der bewussten Geistesschulung hervorgeht. Und dort in die Richtung geht der Weg hin. Und das ist kein Hokuspokus oder sonst was das Interessante ist, dass man ja bei jedem Schritt da wachbewusst dabei sein muss. Das heißt nicht, dass ich es aus einem Plan heraus mache, aber selbst wach dabei bin, was ich da aufbaue. Vielleicht staune ich darüber, was ich da aufbaue. Ich weiß es eben vorher gar nicht. Staune, was da herauskommt. Dann bin ich fasziniert, welches Bild da herausgekommen ist. Und dann geht schon der nächste Schritt, jetzt lösche ich es wieder aus. Und auf einmal kommt die Idee, die Erkenntnis, wie soll man es nennen, so fast wie gehört, welches Wesen das eigentlich ist. Ich tauche ein in gewisser Weise. Das Wesen spricht unter Anführungszeichen zu mir. Nicht in Deutsch oder Englisch oder sonst wo, sondern in dem Sinn, dass es unmittelbar so spricht zu mir, dass ich es verstehen kann. Erkennen kann. Es ist, wenn man will, in Gedanken gesprochen, aber natürlich auch nicht in unseren abstrakten Gedanken. Sondern so wie vorher die Imagination ja eigentlich eine Weiterführung des Denkens ist, ein lebendiges imaginatives Denken geworden ist, das ist dieses Bildgestalten im Grunde. Das hat was mit dem Denken zu tun. So geht es jetzt weiter, dass ich ganz klar verstehe, was es ist. Und der nächste Schritt ist, ich werde eins mit ihm für einen Moment. Für einen praktisch zeitlosen Moment werde ich eins, aber dann weiß ich, was das Wesen ist. Dann habe ich es wahrgenommen. Und da gibt es keinen Zweifel mehr. Da ist jeder Zweifel weg. Wenn das funktioniert und ich mich nicht in Fantastereien verliere. Das ist halt noch die Schwierigkeit am Weg, dass man sich nicht in Fantasien verliert oder so. Die Gefahr ist natürlich groß, wenn ich das Bild selber schaffe, dass die Fantasie eine Rolle spielt. Die darf keine Rolle spielen. Sondern ich muss aus der Berührung mit dem Wesen, aus dem heraus, wie mich dieses Wesen berührt, spontan anfangen, das Bild zu formen. Und dann Weg zu schaffen, dann die Inspiration zu erleben, aha, es spricht zu mir, ich verstehe irgendwie, wo in welchem Zusammenhang dieses Wesen steht, ich kriege das irgendwie mit. Aber dann voll weiß ich es, erst wenn ich in die Intuition komme. Und dann bin ich eins geworden mit ihm. Und dann weiß ich es in gewisser Weise, weil ich das Wesen eigentlich für einen Moment geworden bin, mit der großen Hürde, was auch das Schwierige ist, was man bewältigen muss und warum man sich vorbereiten muss. In dem Moment bin ich weg. Wenn ich eins bin mit ihm, bin ich weg. Ich bin ganz dieses Wesen geworden. Und im Wieder-zu-mir-Kommen nehme ich etwas davon mit, eh nicht alles. Aber ich muss mich ganz in dem Wesen verlieren können, das heißt Intuition. Und beim sozusagen Wieder-zu-mir-Kommen, aber trotzdem etwas mitnehmen davon, das ist eh noch ein Bruchteil von dem Ganzen. Mehr geht halt nicht. Im geistigen Schulungsweg ist es auch immer ein großes Thema, zwischen dem von sich loslassen können, weil sonst kann ich nicht eintauchen in die anderen Wesen. Das heißt wirklich eintauchen in ein geistiges Wesen ist wirklich erfassend, kann ich sonst gar nicht. Fängt im Kleinen an, im sozialen Umgehen mit den Mitmenschen. Wenn ich mich auf einen anderen Menschen einlasse, vergesse ich mich selbst ganz eigentlich für einen Moment. Und ich muss dann aufpassen natürlich auch, dass das jetzt nicht so fortgeht, dass ich eigentlich mich selber verliere irgendwo. Die Gefahr ist durchaus da, dass ich mich verliere und eigentlich, ja wie soll ich sagen, nur mit dem anderen Menschen voll gehörig wäre geradezu. Und ja, der ist viel gescheiter, der weiß alles und da hänge ich dran und auf mich schaue ich gar nicht mehr. Nein, es ist gut, dass du das so machst, ich mache es anders, komplett anders. Sich trennen können auch davon. Also nicht drinnen bleiben, wir können nicht in der Intuition verweilen drinnen, dann löschen wir uns selber aus fast. Also da sind etliche Hürden, die es zu beachten gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt alles nicht so einfach, wie ich habe eine Vision. Ja, ich meine auch die Menschen, für die das in den alten Zeiten oder wie es im Alten Testament geschildert ist, dass die diese Erlebnisse haben konnten, wo sie allerdings bewusst gar nichts getan haben, sondern einfach es wie ein Traum fast erlebt haben. Aber sie haben eine große Vorbereitung gehabt. Und nur dadurch konnten sie auch bestehen gegenüber dem. Trotzdem immer das Wort richtig war, fürchte dich nicht. Also wo sie sich eigentlich ausgelöscht quasi fast gefühlt haben. Und trotzdem wieder sich aufraffen und sich nicht zu verlieren. Das ist die große Kunst der alten Propheten oder so, dass sie trotzdem immer wieder zu sich gefunden haben. Und es gab aber durchaus auch immer wieder welche, die ja im Grunde in den Wahnsinn oder sonst was verfallen sind. Das war auch nicht so selten. Das steht halt jetzt in der Bibel nicht so drinnen. Aber die sich verlieren drinnen, in den Schauungen selber gar nichts mehr sind. Und dann wird es sehr, sehr ungesund. Und heute, wenn es diese alte Art des Schauens, wenn die noch da und dort funktioniert, ist die Gefahr immer sehr groß, dass es wirklich in ein anderes Fern führt. Jetzt sagen wir es einmal vorsichtig so. Also wo halt die Widersacher dann viel mitspielen oder was. Weil heute ist es gesund, nur wenn ich mit dem ganz wachen Ich dabei bin. Und da darf mich niemand führen. Niemand. Der Einzige, der mich führen darf, ist ich selber. Sonst niemand. Das ist das Um und Auf beim heutigen geistigen Erleben. Also das heißt, man muss sehr wach, sehr bewusst sein drinnen. Und das ist die Chance unseres Zeitalters, die Aufgabe unseres Zeitalters. Das ist die Apokalypse, die Offenbarung. Dann offenbart sich uns die geistige Welt. Aber nicht alles so, ich mache das Fenster auf sozusagen und schaue hin. Sondern indem wir tätig werden. Wir uns das Bild aufbauen. Wir verstehen lernen, was hat mich da berührt, welches Wesen ist das. Und dann sogar wirklich eins werde mit ihm. Für einen Augenblick. Aber damit nehme ich auch eine Kraft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit lassen wir es für heute gut sein. Die Zeit ist schon wieder etwas fortgeschritten. Wir werden das fortführen. Es gibt noch etliches dazu zu sagen. Aber die Zeit ist immer noch nicht reif mit dem Neuen Jerusalem näher beschäftigen. Also die letzten zwei, drei Kapiteln in der Apokalypse, die haben wir ja noch bis jetzt brach liegen. Und wir sind also noch nicht ganz fertig damit. Und ich habe euch eh schon gesagt, ich möchte es gerne dann auch mit anderen Übersetzungen anschauen. Wobei Übersetzung eben heißt, und das merkt man bei manchen Dingen, dass es dann eigentlich nicht übersetzt wird in dem jetzt das griechische oder lateinische Original übersetzt wird in die deutsche oder sonstige Sprache. Ja, schon auch irgendwie. Aber dass es wirklich funktioniert, dass es wirklich der Sache entspricht, geht nur, wenn ich es eigentlich dort lese, wo der Text wirklich steht in der Akasha-Chronik, im Geistigen. Die Akasha-Chronik ist das, was über die Saturnsphäre hinaus geht, an der Grenze sozusagen. Das heißt, es ist das Gedächtnis, könnte man sagen, unseres kosmischen Systems, unseres Planetensystems. Da ist das Gedächtnis alles gespeichertes, ein blödes Wort, verzeichnet darin. Aber wie verzeichnet? So, dass ich eigentlich den Text zum Beispiel schöpfe daraus, indem ich ihn schaffe, aber er ist aus dem dort geschöpft. Aber dass es jetzt in Deutsch oder in Englisch oder in Französisch oder in Chinesisch Übersätze sozusagen, dass da muss ich dann tätig werden. Das, was in der Akasha-Chronik steht, ist nicht in irgendeiner menschlichen Sprache oder Schrift geschrieben, sondern es ist geistig dort verankert. Und an dem darf nichts geändert werden, wenn ich es exakt übertragen will. Aber ich kann es in jeder Sprache auf x verschiedene Varianten hineintragen, hineingestalten und jede hat was für sich, wenn sie gut ist. Wenn etwas im Hintergrund war, was geschöpft hat aus dieser Akasha-Chronik. Auch wenn es noch nicht ganz voll bewusst war. Auch Luther weiß ich dessen zum Beispiel nicht voll bewusst, wo er die Quelle her hat. Aber es ist ganz gut gelungen in vielen Abschnitten. Und so auch bei anderen Übersetzungen. Je moderner sie sind, desto kritischer wird es irgendwo, weil da spielt dann sehr viel schon das theologische Wissen und der Verstand mit und der Intellekt mit und die Interpretation, wie man es hinbiegen müsste, was denn eigentlich gemeint ist, weil man es ja gar nicht wirklich versteht. Da sind große Gefahren drinnen. Eigentlich kann man es nur lesen in der Akasha-Chronik. Dort steht es sozusagen bildlich gesprochen jetzt in seiner Urgestalt, als lebendiges Bild, als lebendiges Wort, wie immer man es nennen will. Als lebendiges, geistig lebendiges steht es dort. Aus dem muss man schöpfen. Und wir Menschen sind aber auf dem Weg an das heranzukommen. Und wenn wir nicht herankommen, dann werden wir das Ganze verlieren. Dann gehen wir halt den Weg in die tote Welt, die heute die Naturwissenschaft beschreibt. Und das ist dann das Einzige. Und sollte aber eigentlich nur ein Erziehungsmittel zur Bewusstheit sein. Als das ist es gut und bitter notwendig. Aber inhaltlich für die eigentlich wesentlichen Dinge, wie wir die Welt verstehen, hilft es uns sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, meine Lieben, schnell noch einmal zum Abschluss der Wochenspruch. Es ist der 19. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimnisvoll das Neuempfangne mit der Erinnerung zu umschließen, sei meines Strebens weiterer Sinn. Es soll erstarkend Eigenkräfte in meinem Innern wecken und werdend mich mir selber geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben riesig viel bekommen, so wie jetzt zum Beispiel in der Intuition wir sehr sehr viel bekommen, weil sich das Wesen eigentlich mit uns vereinigt, sich für einen Moment verschenkt ganz an uns. Wir werden dieses Wesen, aber wir müssen dann wieder zu uns selber kommen. Also es sollen auch die Eigenkräfte dann erstarkt werden. Niemals geht es darum, in die Passivität zu kommen. Gebt mir, zeigt mir, sagt mir, wo es lang geht. Das ist eigentlich, in unserer Zeit führt das nicht mehr auf einen guten Weg. In diesem Sinne, meine Lieben, ich danke euch fürs Dabeisein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Danke Wolfgang, für den schönen Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Gerne. Danke, dass ihr im Livestream dabei seid. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Vielen Dank und sehr passend zur Zeit, Wolfgang. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Gerne, danke. Ich danke euch, dass wir das gemeinsam besprechen können, weil wenn es der Wand erzählt, kommt nichts daraus dabei. Wir müssen ins Gespräch kommen. Wir sind eigentlich im Gespräch, auch wenn ihr zuhört oder zuschaut dabei, aber es ist, wenn ihr nicht da wärt, könnte das nicht, nur ins Leere in die Kamera allein hineinzusprechen, das funktioniert nicht. Geht gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Nein, das geht nicht. In diesem Sinne, danke.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Also pfüat euch, schönen Abend.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Schönen Abend euch. Schöne Woche auch. Danke.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Danke, danke. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
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		<updated>2026-08-12T19:31:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Rohtext Claude Sonnet 4.8 Extra&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 326. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 328. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:327.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=gmtS1Q9i1AQ|thumb|327. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 11. August 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].   Link zum Audio folgt in Kürze ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 327. Vortrags vom 11. August 2026 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Apokalypse als Offenbarung, und die Begegnung mit den eigenen Abgründen 00:00:42 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zur 327. Folge zur Apokalypse. Also, wir haben schon einiges hinter uns und noch einiges vor uns. Keine Ahnung, wie viel noch. Wir sind ja eigentlich schon ziemlich durch vom Inhalt der Apokalypse, aber es knüpfen sich halt jetzt sehr viele aktuelle Themen an. Das geht ja eigentlich, das ist das Zentrale, die Apokalypse ist für unsere Zeit geschrieben. Aber nicht im Sinne von Katastrophe, Weltuntergang, sondern im Sinne des Wortes, was es eben wirklich bedeutet, Offenbarung des Geistigen. Das heißt Apokalypse. Dass das ein bisschen holpert manchmal, wenn das wirklich offenbart wird, das kann schon sein. Also, wenn man sich dieser Dinge bewusst wird, die wirklich den Menschen und das Weltgeschehen ausmachen, da steckt das Geistige dahinter. Und das ernst zu nehmen und dem ernst zu begegnen, das kann schon zu einer Erschütterung führen. Das ist die eigentliche Erschütterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch der Grund, warum die Bilder in der Apokalypse, im Text jetzt im Neuen Testament drinnen steht, warum das so, naja, sehr drastische Bilder sind, sagen wir mal so. Weil es geht natürlich, wenn man ins Geistige hineingeht, sind es dramatische Erfahrungen. Im positiven wie im negativen Sinn. Vor allem, weil man mit sich selbst konfrontiert wird und auch mit den eigenen Abgründen. Das ist das Ding. Also, ich studiere gerade ein wieder das erste Mysterientrauma, den Johannes. Da geht es die ganze Zeit nicht darum, dass er in seine eigenen Abgründe schaut. Sich selbst verliert, nicht mehr weiß, wer er ist, was er soll, wie er überhaupt tun soll. Und er sieht nur die Finsternis, die in ihm drinnen steckt. Und das ist das Erste, dem man begegnet im Grunde. Und es ist gut, wenn es das Erste ist, dass man dem begegnet. Wenn man den lichten, hellen Sachen gleich am Anfang begegnet, dann ist die riesige Gefahr, dass man ins Luziferische hineinkommt und abhebt und in eine Scheingeistigkeit sich verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung des Geistigen ist eigentlich etwas sehr bodenständiges. Es ist in keiner Weise etwas Luziferisch abgehobenes. Das Luziferische hat natürlich durchaus auch eine positive Bedeutung dabei, aber die Gefahr ist ja bei fast allen geistigen Strömungen heute der Menschen, die sich damit beschäftigen, dass es zu sehr abhebt, dass es in einer gewissen Erdenferne hineingeht. Und nicht der Wille dazu, da ist es mitten in der Praxis, im Lärm, wenn ich arbeite, mit dem Presslufthammer vielleicht, aber gerade da ist es interessant. Gerade da. Es geht nicht um die abgelegenen, gelehrten Stufen, sondern mitten im Leben, mitten unter den Menschen, da drinnen zu stehen. Sich der eigenen Abgründe bewusst zu werden und auch der Abgründe in den anderen und der Aufgabe, die damit verbunden ist. Wir haben alle durch viele Erdenleben schon einiges an Arbeit aufgehäuft und es ist hoch an der Zeit, diese Arbeit bewusst anzugehen heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 15. Wochenspruch: hinausdriften ins Geistige und die Botschaft, alles selbst zu finden 00:04:24 ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich euch zuerst einmal mit dem Wochenspruch einsteigen und es gleich in Zusammenhang bringen mit den vergangenen Wochensprüchen der letzten Zeit. Es ist eigentlich seit dem Sommerbeginn. Es geht ja darum, dass wir jetzt sehr deutlich merkbar mit dem Seelischen, mit dem Geistigen hinausgehen, etwas in die Welt hinaustriften. Man kann auch sagen, man ist manchmal nicht ganz bei sich, sondern man ist irgendwo draußen in der Welt, aber wir nehmen sehr viel mit. Das Geistige ist ja auch draußen. Das Geistige, das Seelische, die Lebenskräfte, alles das ist draußen und dem begegnen wir jetzt und zwar vielfach so, dass wir vielleicht nicht immer ganz wach dabei sind, sondern hinaus träumen uns in die Natur, in die Welt, die draußen ist. Wir nehmen dabei etwas mit. Es geht dann nur darum, wach genug zu werden, das zu ergreifen, es bewusst zu ergreifen. Aber jetzt driften wir mal hinaus und wir müssen also arbeiten daran, es wirklich ergreifen zu können, es bewusst ergreifen zu können. Das ist nicht so selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es flimmert so viel jetzt ja gerade bei der Hitze, wenn das Sonnenlicht so flirrt und flimmert. Es flimmert so vieles vorbei und da steckt so viel drinnen, weil das ist ja nur für unser momentanes heutiges Erleben so, dass die sinnliche Welt und die Seelenwelt oder die geistige Welt so stark getrennt voneinander erscheinen. Sie sind ja nicht wirklich getrennt voneinander, sondern sie wirken ineinander und miteinander. Also das Geistige, das Seelische ist immer da und wir können ihm eigentlich laufend begegnen. Nur im Sinne der Entwicklung war es notwendig, dass der Mensch einmal ganz sich auf seinen kleinen Erdenmenschen stellt, aller Hilfe sozusagen scheinbar entbehren muss dabei, auf sich selbst gestellt ist und sich selbst finden muss und selbst einen Stand in der Welt finden muss. Was heute sehr sehr wichtig ist, dass wir wegkommen von dem, ja bitte wo kriege ich denn Ratschläge, was ich tun soll. Die wichtigste Botschaft ist heute, man kann sie nur durch sich selbst finden. Natürlich kann man sich viele Anregungen holen und genau die hat ja Rudolf Steiner in großem Maße gegeben, aber man muss es als Anregung nehmen, aber etwas wirksames wird es erst, wenn man selber anfängt damit etwas zu tun. Sonst ist es nix. Sonst ist es wirklich nichts. Wenn ich es nur als Kopfwissen habe, als etwas was ich gelernt habe und über das ich gelehrt schwätzen kann oder sonst was, ist es nichts. Ist es gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Jahrhundert nicht mehr, in dem wir drinnen stehen im 21. Jahrhundert. Es ging bis zu einem gewissen Grad noch im Anfang des 20. Jahrhunderts, weil da noch alte Traditionen irgendwo waren und in dem was Denken, Erkenntnisstreben war, noch etwas vom Geistigem drinnen war, das ist heute weg. Wir leben im puren Materialismus vom Denken her. Wir können kaum mehr etwas anderes denken. Also wenn man nimmt zum Beispiel die moderne Naturwissenschaft, die Physik. Es ist alles, was da drinnen ist, im Grunde nicht wahr, im Großen und Ganzen. Es ist alles Illusion. Es ist die Illusion unserer Zeit. Sie ist nicht wirklich viel besser oder viel exakter als die Dinge der mittelalterlichen Zeit oder der Antike oder wo, wo man von den Elementen, von den vier Elementen und so weiter gesprochen hat. Im Gegenteil, das war näher an der Wirklichkeit der Welt als das was wir heute haben. Wir verstehen nämlich nur einen ganz winzigen Teil der Welt durch die Physik oder durch die modernen Naturwissenschaften, durch die Biologie, durch die Chemie und so weiter. Wir verstehen nur das Tote. Das verstehen wir, das ist das Einzige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daraus hat sich jetzt nicht nur der feste Glaube entwickelt bei einem großen Teil der Menschen, das ist eigentlich im Grunde ja nichts anderes gibt. Was nicht eine materielle Grundlage hat, das gibt es eigentlich im Grunde gar nicht für die meisten Menschen. Also was ich nicht greifen kann mit Händen oder zumindest mit sinnlichen Augen sehen kann, das existiert im Grunde nicht. Das ist heute mittlerweile bei einem großen Teil der Menschheit feste Überzeugung. Es gibt natürlich noch einzelne Gemeinschaften, die aus dem Alten heraus schöpfen. Namentlich im Osten gibt es da noch sehr viele Menschen, in denen das alte Geistige noch lebt. Das alte Geistige oder der alte Weg zum Geistigen zu kommen. Nämlich durch Eingebungen, durch Visionen vielleicht, durch hellsichtige Erfahrungen, die irgendwo aus der Natur herauskommen. Aber das ist immer mehr im Verdämmern und es ist auch gut, dass es verschwindet, weil wir sollen heute ganz selbstbewusst sein und über die Wahrheit des Geistigen können wir uns nur stützen auf das eigene Urteil. Nur auf das eigene Urteil, in dem wir ganz bewusst in das Wahrnehmen des Geistigen eintauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das lebendige Denken, das Vertrocknen des Gefühls und die Natur als Kunstwerk 00:09:57 ===&lt;br /&gt;
Und der erste Punkt ist ja schon, dass wir ja selber ein geistiges Wesen sind, geistigtätig sind und wir könnten unserer eigenen geistigen Tätigkeit und unserer seelischen Tätigkeit einmal beobachtend zuschauen. Dann ist es das erste Feld, wo wir Seelisches und Geistiges erfahren und erleben können. Einmal bei uns selber und namentlich zu sehen, wie schaut denn das aus, wie schaut es mit unserem Willensleben aus, wie schaut es mit unserem Gefühlsleben aus, wie schaut es mit unserem Denken aus. Und wie kann ich das Denken lebendig genug machen, dass es nicht nur das Tote verstehen kann, das Tote begreifen kann, sondern dass es auch in das Lebendige eintauchen kann, ja sogar in das Seelische eintauchen kann. Und zum Schluss in das Geistige. Also das heißt, das Denken aufzuschließen für die höheren Welten, wenn man so will, das ist das große Thema. Das war eigentlich schon das Anliegen, das Rudolf Steiner mit seiner Philosophie der Freiheit hatte, bevor noch von Anthroposophie irgendwie die Rede war in Wahrheit. Da ging es darum, also wirklich die geistige Dimension des Denkens anzusehen und der ganze Entwicklungsweg, den Rudolf Steiner geschrieben hat, also wie man eben in der Anthroposophie auch fortschreiten kann oder eben wie die ganze Menschheit auf ihrem Entwicklungsweg fortschreitet, geht es dahin, dass heute das, was früher altes Hellsehen war, dass das heute durch ein lebendiges Denken, ein ganz bewusstes, lebendiges Denken ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nämlich anfängt, also imaginativ zu schauen, imaginative Bilder zu entwickeln, zu erfahren, dann erfährt man sie dadurch, dass man ein lebendiges, imaginatives Denken entwickelt. Ein imaginatives Denken, nicht ein logisch ableitendes Denken. Das logisch ableitende Denken brauchen wir durchaus. Wir brauchen es heute, um die Technik, die moderne Technik zu bewältigen, um unser Wirtschaftsleben bis zu einem gewissen Grad zu bewältigen. Dazu brauchen wir das durchaus, keine Frage. Aber was dazukommen muss, ist das lebendig gestaltende Denken. Also das heißt, man muss sich ganz klar werden, alles was Offenbarung ist, letztlich das muss auch im Neuen Testament oder im Alten Testament drinnen stehen. Alle diese Dinge sind, wenn ich sie nur lese und durch unseren heutigen Totenintellekt ergreife, sind sie nichts wert. Nicht weil die Quelle nicht stimmt, aber weil wir es einfach nicht verstehen können. Weil wir es nicht verstehen können mit dem, was heute unser Erkenntnisleben ist, unser modernes. Man kann es als Glaube nehmen, als Tradition oder als etwas, was gut für das soziale Leben ist, dass man bestimmte Gebote einhält, der Nächstenliebe und so weiter, aber es ist keine Erfahrung, keine wirkliche geistige Erfahrung. Und die braucht man. Die braucht man.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso mehr ist auch das, was auf der Gefühlsebene sich abspielt, heute immer mehr im Vertrocknen ist. Und zwar rapide im Vertrocknen ist. Nicht, weil die Menschen sind jetzt im Zeitalter der Intellektualität, sie waren vorher in einem Zeitalter, das geht noch durchaus weit ins 19. Jahrhundert hinein, wo man zumindest noch so etwas hatte, wie ein Wahrheitsgefühl. Ein Empfinden dafür, was wahr ist, was moralisch richtig ist, was vernünftig ist und was einfach ein Blödsinn ist. Das war eine gefühlsmäßige Erfahrung, noch keine ganz wache Erfahrung, aber immerhin eine gewisse Erfahrung. Das ist heute weg im Großen und Ganzen. Namentlich, also in Mitteleuropa ist es fast schon verschwunden, es ist in Osteuropa noch ein bisschen deutlicher als in Ungarn, in Slowenien, in der Slowakei und so weiter. Da ist noch etwas mehr davon da. In Russland ist sehr viel davon da. Da ist eine gewisse Gemütstiefe drinnen und etwas, eine Erfahrung, die aus diesem Bereich herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für unsere heutige Zeit gesund, wirklich gesund kann es nur dann werden, wenn es sich verbindet mit einem ganz klaren, wachen Bewusstsein, dass wir wirklich auch dem abstrakten Denken gerade zu verdanken haben. Das hat uns die Wachheit gebracht. Also das heißt, weil wir müssen nämlich lernen, wenn wir ins Geistige kommen, im Geistigen ist das Minderste, was wir erleben, dass alles lebendig ist. In ständiger Bewegung. Das heißt, es gibt keine festen Begriffe, sondern die Begriffe leben. Sie sind in Bewegung. Bei den toten Gegenständen kann ich festumrissene Begriffe haben und sage, so ist es, ein Glas ist ein Glas, das schaut so und so aus, also ein Trinkglas, das kann ich genau beschreiben, das ändert sich nicht. Im Lebendigen schon fängt es an, dass sich alles immer wieder ändert, in Bewegung ist. Wo zwar bestimmte typische Formen immer wieder kommen, sich regenerieren sozusagen, wieder neu kommen, im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende sich verändern auch irgendwie, aber doch in einer sehr lebendigen Form eben verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz anders als unser technisches Denken, wo wir etwas konstruieren, wo wir einen Plan entwerfen, nachdem dann das Werk ausgeführt wird. In der Natur gibt es diesen Plan auf diese Art, wie wir es heute im technischen Denken haben, überhaupt nicht. Also das Leben in der Natur ist eher zu verstehen vom künstlerischen Standpunkt, wie ein Künstler ein Werk gestaltet. Da kann er sich natürlich ein gewisses Thema vornehmen, einen gewissen Plan hat er vielleicht, eine Statue von diesem oder jenem Menschen schaffen zu wollen, aber wie es dann wirklich in die Praxis sich umsetzt, da versagt jeder Plan. Das eigentlich Wichtige ist eben dieses schöpferische Gestalten und das passiert jetzt hier in dem Moment, wo ich es tue. Wenn ich etwas aus Ton modelliere zum Beispiel oder wenn ich etwas in Farben male und wenn ich es nicht so mache, dass ich nur ein 1 zu 1 Abglanz der sinnlichen Welt mache, also es mehr oder minder wie eine Fotografie mache, das ist ja im Großen und Ganzen verschwunden aus der Malerei heute. Gott sei Dank gibt es Bilder, wo man davor steht und sagt, was soll denn das überhaupt sein? Wo ich nicht auf den ersten Blick erkenne, aha, ja das ist ein Haus, das ist ein Mensch, das ist ein Hund, das ist eine Pflanze, sehe ich wunderbar, alles schön, wunderbar gemalt bis ins kleinste Detail. Ja, wir haben viel gelernt, weil das gehört auch dazu, zu unserer Kultur-Epoche gerade, dass wir ganz wach im Sinnlichen sind und wir sind erst so in den letzten Jahrhunderten eigentlich wirklich ganz wach im Sinnlichen geworden und die ganze Malerei ist eine Geschichte dieses ganz Bewusstwerdens im sinnlichen Wahrnehmen. Da sollen wir so sein, aber die geistige Seite der Welt, die fängt ja mit dem Leben an, das Seelische kommt dazu und dann das eigentlich schöpferisch Geistige, das ja im Grunde überhaupt nicht zu umfassen ist. Das schöpferisch Geistige muss ich tun im Grunde, sonst ist es gar nicht da, irgendwer muss es tun, das kann ich nicht anschauen wie ein Gegenstand. Und auch das Seelische ist in ständiger Bewegung, das Leben, die Lebenskräfte sind in ständiger Bewegung. Also mit dem, wir müssen lernen halt sozusagen zu gehen auf einen Boden, der dauernd in Bewegung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Astralmeer: Christus auf dem See Genezareth und das Eintauchen in die eigenen Tiefen 00:18:42 ===&lt;br /&gt;
In der geistigen Welt müssen wir das lernen. Das ist ja so eines dieser Bilder im Neuen Testament, wo die Jünger hinausfahren auf den See Genezareth und dann kommt der Christus über das Wasserwand und jetzt denkt man sich, wie sollte das funktionieren, der muss ja untergehen oder was, da nimmt man das ganz äußerlich. Aber es ist ein Bild für die bewegte Seelenwelt im Grunde. Und das heißt, die Begegnung mit dem Christus auf dem Meer bzw. auf dem kleinen Meer sozusagen, auf dem See Genezareth, war eine rein geistig erlebte Sache. Das hat mit dem Äußeren nichts zu tun. Ja, wahrscheinlich sind die Jünger wirklich mit dem Schiff hinausgefahren, das mag schon sein. Und dann kam dieses Erlebnis, das aber ein rein seelisch-geistiges Erlebnis war. Also da ist nicht der Christus marschiert auf dem Wasser, äußerlich gesehen, als physischer Mensch, sondern es ist ein geistiges Erlebnis. Und es ist ein sehr wichtiges geistiges Erlebnis, er lädt ja dann den Petrus, komm zu mir, trau dich sozusagen, komm zu mir, du kannst das. Und dann tut er es auch und das funktioniert. Das funktioniert natürlich nicht im physischen, sondern in der Seelenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich einzulassen auf dieses wogende, ja man könnte sagen, Astralmeer. Das heißt, diese wogende, diese ewig bewegende Seelenkraft, in die sich wirklich ganz bewusst einzulassen. Auch wir, wenn wir uns wirklich mit unserem eigenen Seelenleben, und zwar mit den tieferen Bereichen unseres Seelenlebens einlassen, bewusst einlassen darauf, dann kommen wir genau in diesen Meeressturm sozusagen hinein. Das ist das Bild. Da gehen die, ja wenn man so will, die Gefühle, die seelischen, auch die Willensimpulse, das alles, das geht hin und her. Das schleudert uns herum in gewisser Weise. Da nicht unterzugehen, ist eine große, große Herausforderung. Also wir dürfen nicht so bieder denken, auch wir sind eh brave Menschen, ja mein Seelenleben ist eh geordnet und das ist es. Ja, aber dann wissen wir von unserem Seelenleben noch gar nichts. Das ist die allerfeinste, beruhigte Oberfläche, aber wenn wir wirklich eintauchen, dann geht es gewaltig zu. Dann geht es gewaltig zu. Das sind Stürme, die uns bewegen. Im positiven und im negativen Sinn, Stürme sind ja gar nichts Schlechtes da drinnen, aber wir müssen ihnen Stand halten können. Wir dürfen nicht untergehen und uns fortspülen lassen. Weil wir sind sofort in einem Bereich, wo die Widersacherkräfte, namentlich also die luziferischen, aber auch die ahrimanischen Kräfte ja mit Teil sind, dieser ganzen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dort kommen wir hin, wenn wir an die Wirklichkeit herankommen. Wenn wir denken, also Seelenleben, ja, wir haben halt Gefühle füreinander und wir erfreuen uns am Schönen oder wir ärgern uns vielleicht ein bisschen über irgendetwas. Das ist ja nur die alleroberste Schicht, die wir da wahrnehmen. Und wenn wir wirklich ein bisschen tiefer gehen, dann kommt eben diese heftige Bewegung. Also das Seelische ist eine gewaltige Kraft, die da ist. Keine zerstörerische Kraft, durchaus nicht, aber eine gewaltige Kraft, mit der wir umgehen müssen. Und das lebt in jedem von uns so etwas. Und da rede ich noch gar nicht von der geistigen Ebene, die dann noch dahinter steckt. Aber selbst dort, wo wir in den Bereich unserer eigenen Lebenskräfte eintauchen, was wir normalerweise bewusst ja überhaupt kaum tun. Also da muss schon sehr, wie soll ich sagen, unsere Lebenstätigkeit gestört sein irgendwo. Dann fangen wir an, was zu spüren, dann spüren wir, aha, da schmerzt irgendwas vielleicht. Wenn wir wirklich bewusst eintauchen würden, das hat Rudolf Steiner öfters beschrieben, wenn wir bewusst eintauchen müssten, nur in unsere Lebenstätigkeit und dort wohlsätzlich mit dem Seelischen berührt, weil ohne den Seelischen können wir es ja gar nicht wahrnehmen, dann würden wir brüllen vor Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So dramatisch ist das, was sich in jeder Sekunde in unserem Körper eigentlich abspült, was da in Lebensprozessen drinnen ist. Und wir sind geschützt davor, das wahrzunehmen. Da ist es eine extreme Barriere davor, dass wir da ja nicht hineinkommen, weil wir es gar nicht aushalten würden. Das war ja das ganz starke Erlebnis, also ist einer der wesentlichen Aspekte des Mysteriums von Golgatha, dass der Christus auf dem Kreuz jetzt bis in die tiefsten Fasern seiner Leiblichkeit und natürlich auch der Lebenstätigkeit, die da drinnen ist, aber dem schwindenden Leben auch und alles, was da drinnen ist, voll bewusst sich vertieft in das. Voll bewusst eins wird mit dem. Ja, es ist natürlich der Christus, diese gewaltige geistige Kraft, mit der wir uns ja nicht einmal irgendwie entfernt vergleichen können, aber ein Stückchen auf dem Weg ist angesagt, also wenn wir in die Zukunft uns wirklich entwickeln wollen. Das ist der Schritt, dass wir in allem immer bewusster werden. Auch was die eigene Lebenstätigkeit betrifft. Später einmal, also brauchen wir uns jetzt noch nicht so viel Sorgen machen darüber, aber es wird kommen. Und das erfordert also sehr, sehr starke Bewusstseinskraft, das auszuhalten. Wenn man die Kraft entwickelt hat, ist es kein Problem. Es ist nicht so, dass das an sich nicht auszuhalten wäre. Wir halten es deswegen nicht aus, weil wir zu schwach sind einfach noch dazu. Und Geistesschulung bedeutet vor allem da, in diesem Punkt stärker zu werden. Dieses Bewusstsein zu ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karma, Verfehlung und die Freiheit als Geschenk 00:25:29 ===&lt;br /&gt;
Vor allem auch das Bewusstsein eben all der Dinge, die wir durch unser Karma mit uns tragen. Und mit diesen Dingen bewusst arbeiten können. Jede karmische Verfehlung ist die Chance, einen großen Schritt vorwärts zu machen. Wenn wir uns der karmischen Verfehlung stellen. Im Grunde passiert eben der Entwicklungsweg der Menschheit durch all die Fehler, durch all die Verfehlungen, die wir begehen. Aber es ist nicht einfach schleifen lassen, sondern irgendwann aufgreifen. Nur wir stehen halt auch jetzt in der Zeit drinnen, wo das immer mehr abhängt davon, ob wir das auch wollen oder nicht. Die Entwicklung hat uns so weit gebracht, dass es dieses in der Vergangenheit sehr bewährte Prinzip funktioniert hat. Wir haben einfach, wir bekommen das Schicksal präsentiert und wir müssen uns ihm stellen. Heute gibt es immer mehr Möglichkeiten, dem auszukommen. Die Widersacher helfen uns dabei sozusagen. Und dadurch wird es natürlich nicht besser, weil jedes Mal, wenn wir versäumen, etwas auszugleichen, einen Fehler, den wir gemacht haben, den Schaden, den wir, es geht nämlich ja interessanterweise vor allem um den Schaden, den wir uns selber dadurch zugefügt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Das heißt die Zerstörungen, die wir in der Welt oder auch bei den Mitmenschen erzeugt haben dadurch, die trägt er. Aber unsere eigenen Verfehlungen bessert er nicht aus. Die müssen wir selber, an denen müssen wir selber arbeiten, um daran zu erreifen. Und darum ist es aber so weise in der Weltentwicklung eingerichtet, aber dass nicht die ganze Welt gleich vollkommen mit zugrunde geht damit, ist der Christus da, der das auffängt in einer gewissen Weise. Also wir können aber ihn unterstützen, gerade dadurch, dass wir die Fehler, die wir gemacht haben, aufarbeiten. Das hat natürlich auch eine Wirkung auf die Welt draußen. Aber selbst wenn wir es komplett versäumen, der Christus trägt das Ganze. Aber wir müssen halt heute sehr, sehr bewusst werden, sehr wach werden und wir müssen lernen, uns selber zu ertragen. Viele sagen, ich bin mit mir eh ganz zufrieden, geht eh gut. Dann ist man wahrscheinlich noch nicht so ganz in die tiefsten Tiefen hineingekommen. Weil wir haben alle ausnahmslos, selbst die höchsten Eingeweihten, haben in der Vergangenheit große Fehler gemacht. Große Fehler gemacht, aus denen wir lernen können. Nur dann kann man in der Entwicklung weiterkommen, weil es geht ja in der Zukunft immer mehr darum, dass wir nicht Werkzeug einer höheren Macht sind, sondern dass wir selber aus der Freiheit heraus Mitarbeiter sind an der Entwicklung. Das ist das Thema, was wir die ganze Zeit besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch der Grund, warum wir in der Apokalypse so dramatische Bilder haben. Weil halt immer wieder die Fehler passieren. Damit wir daraus lernen. Also es ist auch nicht wirklich grundsätzlich vermeidbar, wenn man jetzt sagt, hätten wir uns da nicht viel ersparen können. Was müsste man denn tun, dass wir uns das zumindest in der Zukunft ersparen. Wir werden es uns, solange wir inkarniert sind auf Erden, sicher nicht ersparen können. Selbst danach ist ja auch immer noch das Karma entsteht. Karma, Schicksal in dem Sinn, dass Verfehlungen passieren und man die Möglichkeit hat, aus den Fehlern zu lernen, das hört nicht auf, auch wenn wir nicht mehr auf Erden inkarniert sind. Es ist halt dann auf andere Art, alle Wesenheiten unterliegen dem Karma. Selbst die höchsten Engelhierarchien unterliegen dem Karma. Muss man ja auch sehen deutlich, dass es auch dort ist. Das wussten schon die alten Inder ganz deutlich. Das heißt, wir werden da noch eine ganze Menge zu tun haben, aber jedes Mal ist die Überwindung der Fehler eine Möglichkeit, eine Stufe, eine kleine oder größere Stufe höher zu kommen und es weiterzuentwickeln. Aber es passiert also nur durch unsere gewollte, ganz bewusst gewollte Aktivität, durch sonst nichts. Und das ist das besonders Schwierige in unserer Zeit, weil, wenn man schaut, jetzt die Entwicklung des Christentums, also seit dem Mysterium von Golgatha, was die Kirche getan hat, was die Mönche, die großen Gelehrten getan haben, sie haben uns sehr, sehr viel Hilfe gegeben in Wahrheit. Ich meine, neben allem, was auch schiefgegangen ist, aber sie haben sehr viel Hilfe gegeben, die Menschen zu stützen, die selber noch zu schwach waren, den Weg zu finden. Oft waren die, die die Stütze geben sollten, auch zu schwach. Aber wir stehen jetzt in der Zeit darin, wo wirklich jeder es begreifen sollte, es liegt an mir. Ich muss tun. Also wenn man in die Welt schauen und vom Frieden und allen möglichen der Rede ist, wenn ich nicht selber anfange, wird es nicht funktionieren. Im Kleinen nicht und im Großen schon gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht ja, dass schon auch eine Strömung in die Zukunft geht, die ja letztlich auch führt zum Krieg aller gegen alle, wie es genannt wird, wobei wir jetzt natürlich nicht an das denken müssen, so wie heute die Kriege laufen, das wird noch ganz andere Dimensionen haben und die werden in gewisser Weise noch schlimmer sein und sie werden uns vor allem seelisch noch mehr belasten, die Menschen, die halt dann in das verwickelt werden. Um das geht es halt. Das heißt Apokalypsis, die Augen aufzumachen und sich dem zu stellen irgendwo. Und zu sehen, da muss was tun. Müssen wir etwas tun. Und wenn wir ins Tun kommen, haben wir alle Unterstützung. Wenn wir nichts tun, dann kann der Christus und die mit ihm verbundenen geistigen Wesenheiten, der Rat Michael und so weiter, nichts tun. Sie dürfen nicht eingreifen. Wenn wir den Willensimpuls wenigstens ansatzweise entwickeln, dann passiert nichts. Dann können sie nicht eingreifen. Das ist die andere Seite dieses großen Geschenks, das uns gegeben wurde, die Möglichkeit zur Freiheit. Das heißt aus uns selbst. Also sozusagen als geistiges Wesen wirklich erwachsen zu werden. Und zwar mehr vielleicht, ja mehr als alle anderen, die über uns stehen. Die ganzen Hierarchien, weil sie haben alle die Möglichkeit zur Freiheit nicht. Sie handeln alle im göttlichen Auftrag von oben. Und sie führen ihn besser oder schlechter aus, aber sie folgen diesem Auftrag. Wir stehen davor, das Wesentlichste, was wir tun müssen, einfach neue Impulse hineinzubringen, die ich mir nirgendwo abschauen kann, sondern die ich aus mir selber schöpfen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das unzerstörbare Ich und seine Arbeit bis in die Leiblichkeit 00:34:22 ===&lt;br /&gt;
Und dieses aus mir selber schöpfen heißt einmal, vor allem sich selber zu dem zu machen, der man ist oder sein will, wie soll man das sagen, eigentlich der man ist, nur der sich noch nicht wirklich manifestiert hat in der Welt. Unser Ich existiert, ist unzerstörbar, ist eine schöpferische Quelle, ist gerade so, wie es als Menschen-Ich veranlagt ist, unterliegt nicht der Auflöslichkeit, unterliegt nicht der Sterblichkeit, existiert eigentlich immer schon und wird immer existieren, nur die Frage ist halt, in welcher Form. Und nämlich in welcher Form heißt, welche Tätigkeit schließt sich daran an, weil das Ich als geistiger Kern des Menschen oder jedes geistigen Wesens allein kann ja nur tätig werden, wenn es entsprechend auch die Hüllen, die dieses Ich umgibt. Und das heißt, sei es jetzt in der irdischen Leiblichkeit bis hinein oder auch in der Geistleiblichkeit, in der wir dann später uns bewegen werden, wenn wir nicht mehr inkarniert sind, aber dafür müssen wir sorgen, dass dieser geistige Impuls eben in dieser Hülle, in welcher Form auch immer wir sie haben werden dann in der Zukunft, sei es im Auferstehungsleib, darum ist er so wichtig, wir brauchen einen Geistleib dann. Es ist kein physischer Leib, den wir dann haben. Es ist ein Auferstehungsleib. Es ist ein Leib, den man nur aus heutiger Perspektive übersinnlich wahrnehmen könnte. Aber er ist eine Gestalt, eine Geistgestalt, die eben unserer Individualität entspricht. Und wir haben aber immer wieder zu arbeiten daran, eben an unseren ganzen Wesensgliedern auch, und dadurch können wir auch an der Welt arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das an der Welt arbeiten fängt immer an, bei dem an sich selbst arbeiten. Ganz bewusst. Und das gibt uns aber auch die Möglichkeit, wirklich als erkennende Wesen in diese geistige Welt, in die Seelenwelt, in die Lebenswelt, in die Ätherwelt und so weiter einzutauchen. Und mit bewusstem Verständnis einzutauchen, weil wir selber tätig sind und wir verfolgen können, was jede unserer Erregungen eigentlich bewirkt in diesen höheren Welten letztlich. Darum geht es. Das ist die Zielvorstellung. Wir sind noch weit davon entfernt, dass wir das wirklich haben. Es müsste irgendwann einmal ganz was Selbstverständliches werden. Und es wird natürlich in einer höheren Form schon dann da sein, wenn wir nicht mehr in einem physischen Leib verkörpert sind auf Erden, sondern eine Stufe höher gestiegen sind schon, dann werden wir einiges davon bereits verwirklicht haben. Dann sind wir zumindest so weit gekommen, dass wir unsere Erdenaufgabe, insofern sie die physische Inkarnation betrifft, bewältigt haben. Aber das geht natürlich dann auf höheren Ebenen weiter. Wir kommen als Menschen eigentlich nicht mehr so ohne weiteres in die Situation, dass uns die geistige Welt führt, sondern wir müssen lernen, uns selbst zu führen. Das ist das Entscheidende. Und namentlich der Christus führt uns nicht. Unser begleitender Engel, der uns begleitet und so lang begleiten muss, bis wir selber wach genug geworden sind, dass wir unser ganzes Erdenleben zum Beispiel überschauen. Das macht nämlich er für uns. Und er führt uns hin zu den Schicksalssituationen, wo wir wieder eine Chance haben, aus den vergangenen Fehlern zu lernen. Aber eigentlich sollte man schon sehr knapp dran sein, wenn nicht überhaupt wirklich dran sein, das selber zu erkennen, selber den Rückblick auf unsere Inkarnationen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit meine ich letztlich, oder das spricht Rudolf Steiner deutlich aus, alle Inkarnationen. Dass ich drei, vier erkenne, hilft mir noch. Ja, hilft schon natürlich, da ist der Anfang da und das ist schon sehr viel. Aber letztlich Klarheit, wirkliche Klarheit, das wird in den Mysteriendramen so deutlich ausgesprochen. Da wird ausgesprochen, im zweiten Mysteriendrama ist das, wenn ich mich jetzt nicht irre, wo die Maria erkennt, sie muss sich von Johannes trennen. Und sie hat dieses ganz starke Empfinden in sich, sie muss sich trennen zu seinem Heil, sonst kommt er nicht weiter, sonst sagt er immer noch, jetzt nicht. Er sagt es in Wahrheit, bis zum vierten Drama immer wieder sträubt er sich, sich auf sich selbst zu stellen. Aber sie muss sich trennen von ihm. Und da kommt eben auch die Rede darauf, im Gespräch mit Benediktus und der Maria, auf wie viele Inkarnationen, schaust du denn wirklich schon auf alle deine Inkarnationen zurück? Nur wenn du auf alle, alle, bis zur ersten bewusst zurückschauen kannst, dann hast du eine Sicherheit darin, deinen Weg zu gehen, ansonsten stolperst im Grunde noch herum und kannst karmische Situationen vielleicht gar nicht richtig bewerten irgendwo. Also das heißt, das nähere Ziel wäre es schon, alle Inkarnationen zu überschauen. Nur da sind wir, wage ich zu behaupten, im Wesentlichen fast alle noch weit entfernt davon. Man muss schon froh sein, wenn man wenigstens so zwei, drei ein bisschen eine Ahnung davon hat, wie, wo, was die Schlüsselaufgaben davon sind. Aber so bis in die atlantische Zeit zurückzugehen, ja bis in die lemurische Zeit zurückzugehen, wo wir noch lange nicht in der Gestalt, wie wir heute sind, auf Erden waren, wo ich gesagt habe, das Erste, was wir zurückgelassen haben, waren die Kristalle. Das ist das, was wir als Leichnam unserer ersten Inkarnationen zurückgelassen haben, im Grunde. Das heißt, wir haben gelebt in den Elementen irgendwie, die letztlich diese Kristalle hervorgebracht haben. Und da hat mir schon Karma auf uns geholfen. Natürlich völlig unbewusst nach dessen, was wir tun. Da haben wir noch nicht sehr klar gesehen, was wir da tun. Und trotzdem waren es die notwendigen Schritte, dass wir irgendwann einmal so weit kommen, dass wir unser eigenes Tun verantworten können. Und dass wir es nicht irgendwo hinschieben und sagen, das habe ich alles nicht gewusst, das habe ich auch nicht geahnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist ja wichtig, heute noch vielfach, dass die Menschen Dinge tun, die andere Menschen schwer verletzen, die dramatische Folgen haben und die wir gar nicht mitkriegen. Ja, da wird schwer geraunt, man weiß gar nicht warum, wieso passiert denn das? Nichts in dieser Hinsicht passiert zufällig. Von selber. Und das sind am allerwenigsten äußere Gründe. Das sagt ja auch Rudolf Steiner ganz deutlich, alles was organische Erkrankungen sind, körperliche Erkrankungen sind, hat was mit dem Seelischen zu tun. Und da wirkt mitzerstörerisches Seelisches, das da ist. Und das ist meistens nicht nur von einem selbst, sondern da hängen andere Menschen dran. Also das heißt gerade körperliche Erkrankungen sind daher auch sehr stark in Wahrheit ein soziales Problem. Und das heißt man könnte sehr sehr viel heilend wirken, wenn man das durchschauen würde und sich eben in Selbsterziehung bei der Hand nimmt und so merkt, was tue ich denn da überhaupt? Wie wirke ich denn auf andere Menschen vielleicht auch nicht nur positiv, sondern ganz ganz stark negativ. Auch etwas, was Rudolf Steiner in den Mysterientramen ganz deutlich zeigt. Schon im ersten Drama kommt es vor, das erste wo der Johannes jetzt in ein geistiges Erlebnis kommt, ist das erste, dass er aufmerksam wird darauf, dass da eine Jugendfreundin war, die war sehr verliebt in ihn oder sonst etwas, also hat ihm sehr vertraut. Jedenfalls hat er sie zurückgelassen im Grunde, weil er halt in den anderen Weg gegangen ist, seine Malerei und dann ist er der Maria begegnet und dem Benediktus und er ist halt geradezu geflüchtet aus seinem Heimatort wieder, wo er nach Jahren wieder war, weil seine Mutter verstorben war. Und da ist ihm diese Jugendfreundin halt wieder begegnet und die hat ihre Lebenskraft sozusagen verloren im Grunde. Er hat sie ihr genommen in Wahrheit. Er hat sie ihr genommen. Nicht bewusst, nicht, dass er irgendwas Böses getan hat, er ist einfach nur abgehauen wieder und hat sie da gelassen, sie hätte ihn gebraucht. Und es war eine Situation, eine karmische Situation da, wo er eine Aufgabe gehabt hätte, gehabt hat eigentlich, aber er hat es komplett verschlafen. Und das merkt er dann aber sehr bald jetzt dann im ersten Drama, als er dann in das geistige Erleben kommt, merkt er welcher Sturm da losgeht auf einmal. Und da wird ihm das bewusst auf einmal erst. Aber da erst wird es ihm bewusst, wie er sozusagen das erste Mal wirklich in der Seelenwelt aufwacht. In der Seelenwelt aufwachen, nicht in ein paar Gefühlen leben, die er so oder so erlebt. Das ist der müde Abglanz der Seelenwelt. Wirklich aufwachen in der Seelenwelt, da kann es sehr stürmisch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum sind diese Mysteriendramen von Steiner sicher schwierig, aber da ist die Quintessenz dessen drinnen, was heute im Grunde jeden angeht. Weil das, was da beschrieben wird, eben auch mit diesen dramatischen Situationen, dass jemand stirbt, weil ich meine karmische Beziehung mit ihm verschlafe komplett und ihm Schaden zufüge. Ohne, dass ich das bewusst will irgendwo. Ich versäume einfach nur etwas. Etwas, was ich ihm aus der Vergangenheit schuldig bin. Und wo ich etwas hätte tun müssen. Dadurch erzeuge ich im Umfeld einfach oftmals Verwüstung im Grunde. Und das ist nicht etwas Seltenes, was ab und zu irgendwo passiert ist, das ist der Regelfall. Ich wage zu behaupten, dass alle Krankheiten zum Beispiel oder auch Unfälle, die passieren, die passieren ja auch nicht zufällig. Da ist man einen Moment weggetreten, verpasst irgendwas und bumm erwischt mein Auto und führt mich nieder und vorbei ist es. Warum habe ich nicht aufgepasst? Sonst passe ich immer auf. Einmal war ich für einen Moment weggetreten. Das passiert nicht so zufällig, diese Dinge. Das hängt vielfach eben auch mit anderen Menschen zusammen. Auch mit anderen Menschen. Wo eben dieser karmische Ausgleich, dieses Bewusstsein dafür einfach fehlt. Und wo heute immer weniger die Engelwesenheit, die uns begleitet, die im Wesentlichen unsere ganzen Inkarnationen überschaut und immer so kann, doch jetzt wäre Gelegenheit. Jetzt bitte du sozusagen. Also wir kriegen so einen leichten Schubser. Aber es darf eh nur ein leichter Schubser sein, weil sie dürfen uns ja nicht mehr jetzt hintreten dazu, weil wir ja unsere Freiheit entwickeln sollen. Das heißt, es sind leise Andeutungen, sagen wir es einmal so. Und sie sind immer so freilassend, dass wir nicht folgen müssen. Und dann kommen noch dazu die Widersacher, die sagen, na fein, das geht ja jetzt relativ leicht, ich lenke dich ab davon. Dann habe ich dich ja schon. Und wir sagen freudig, ja gut, dann erspare ich mir irgendwas. Natürlich sagen wir uns das nicht so ganz bewusst. Das ist eben in einer tieferen Schichte unseres Unterbewusstseins. Also dort, wo wir noch nicht wach sind. Dort, wo dann die ganzen Traumata stecken, von denen heute die Rede ist. Steckt ja wirklich viel drinnen. Steckt ja wirklich viel drinnen. Aber das sind Dinge, wo wir lernen müssen, mit dem umzugehen. Mit dem umzugehen. Mit unseren eigenen Verletzungen, mit den Verletzungen, die wir anderen zugefügt haben. Und wir haben nicht Jahrhunderte Zeit dafür, in Wahrheit. Wenn wir uns jetzt noch ein paar Jahrhunderte Zeit lassen, dann wird es halt sehr viel schlimmer werden. Dann kann sehr vieles ins Kippen kommen. Die Widersacher sind im Moment sehr aktiv, brauchen wir uns aber gar nicht ärgern drüber oder fürchten oder sonst was. Sie sind da, damit wir aufwachen daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher, die Wissenschaft des Toten und der materialistische Glaube 00:49:32 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, es wird uns das alles irgendwo präsentiert und wir werden konfrontiert mit den Dingen. Und wir werden mehr lernen, diese Impulse der Widersacher auch zu spüren. Gerade das ist aber auch ein Aufwachprozess. Und dass wir die Impulse aber in der richtigen Weise erkennen. Dass wir den Luzifer erkennen mit seinem Verführerischen, der sagt, nein, brauchst ja nicht. Komm, geh ins Licht und geh vorbei an dem Dunkel. Obwohl das deine Aufgabe wäre. Ist ja viel schöner. Dann ist schon wieder die Chance vorbei. Aber auch umgekehrt die ahrimanischen Kräfte. Wir müssen uns mit denen auch auseinandersetzen. Wir müssen mit dem Todesprinzip in der Welt umgehen lernen. Das fängt dann beim abstrakten Verstand mit dem Umgehen an. Da leben wir total im Toten drinnen. Das heißt, alles was die heutige moderne Technik betrifft, die moderne sogenannte Naturwissenschaft, die keine Naturwissenschaft ist, trotzdem brauchen wir sie. Es ist eine Notwendigkeit, dass wir das haben. Aber es ist eine reine Technikwissenschaft, eine reine Wissenschaft des Toten. Und sie versucht das Leben zu erklären aus dem Tod heraus. Weiter geht es ja eh nicht. Da versuchen sie wenigstens. Da spielen die Gene eine Rolle, die Erbanlage und die Evolution mit ihrem Zufallsprinzip, dass Zufallsmutationen sind und dann auch irgendwie zufällig ist irgendwann der Mensch entstanden aus dem ersten Einzeller. Durch hunderttausend Zufälle. Das ist der hilflose Versuch irgendwie zu erklären, wie kommt es, dass der Mensch da auf einmal steht in der Welt. Wie kommt es, dass es Bäume gibt, dass es Tiere gibt und letztlich uns. Wie soll der bloße tote Stoff zu dem kommen? Das ist ja eigentlich rätselhaft für die meisten. Von einer Schöpfung kann man ja heute kaum mehr reden. Es ist ja verpönt fast. Also in den Wissenschaften spielt das jedenfalls keine Rolle mehr. Das kann man so privat haben, dann sagt man halt, aha am Sonntag bin ich vom lieben Gott geschaffen, aber während der Arbeitswoche bin ich halt irgendwie aus einem Wurm entstanden oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sitzt aber heute tief bei den Menschen. Wir müssen uns eben auch mit dieser Empfindung, mit diesem Glauben, das ist nämlich ein Glaube, die Menschen sind halt wahnsinnig gläubig, aber sie glauben halt teilweise ganz falsche Dinge. Eben zu glauben, dass das alles nur aus materiellen Prozessen hervorgeht. Wo dann die Materie selber herkommt, das ist eh schon wieder ein rätselhafter Urknall. Also das Nichts ist explodiert und dann war halt irgendwann einmal der Stoff da. Das ist aber alles in Wahrheit mehr Fantasiegebilde als sonst was, auch wenn man es berechnen kann alles. Es sagt gar nichts darüber, über die Wahrheit dieser Dinge aus. Die wirklichen, wahren Aspekte davon kommen da gar nicht einmal vor in dem ganzen Bild. In den ganzen Dingen sehen wir immer nur das Sterbende oder schon Gestorbene in Wahrheit. Und ja, diese Leichname sind da. Man kann den ganzen Kosmos jetzt auch auffassen als den großen Leichnam dieser ganzen Entwicklungen. Ja sicher, auch unsere Erde ist in gewisser Weise fast ein Leichnam und wird einmal ganz einer sein. Alles geht den Weg. Und indem wir nur das Stoffliche der Erde erfassen, dann sehen wir eh nur mehr den Leichnam. Also naturwissenschaftlich sehen wir nur den Leichnam der Erde in Wahrheit. Und da müssen wir halt lernen. Also das Leben zu erkennen als erstes, das Beseelte, was ist das? Bewusstsein, erste Ebene, Beseeltes, ja schon im tierischen Leben fängt es an, schon beim Einfachsten fängt es an, dass was Seelisches da ist. Und das sind eben nicht nur Nervenreaktionen. Wenn ich die Nervenreaktionen mal anschaue, ja die gibt es auch, keine Frage, aber das ist schon wieder das Tote drinnen. Es gibt immer auch was Totes. Und mit jedem Nervenprozess stirbt etwas in dem Nerv und wird wieder regeneriert, dass wieder Neues kommt. Das ist halt so wie in der Natur, wie bei den Pflanzen fast, wenn ein Ast abgeschnitten wird, es wächst wieder was nach, aber es wird eben auch zerstört. Und das ist drinnen. Aber das eigentliche Leben darin erkennen wir nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Tod als Bedingung des Bewusstseins und der Christus, der durch ihn hindurchging 00:55:08 ===&lt;br /&gt;
Und wie das Bewusstsein entsteht. Das Bewusstsein braucht den Sterbeprozess. Das ist wichtig. Darum ist auch eine der wichtigsten Botschaften unserer Zeit, der Tod ist ein wesentlicher Faktor in unserem Leben und gehört dazu. Wenn wir den Tod in uns nicht hätten, die Möglichkeit zu sterben, das haben die Engelwesenheiten nicht auf die Art. Es gibt Verwandlung, sie können sich verwandeln, zu etwas Höherem umgestalten, aber ein Engel stirbt nicht einfach. Das geht nicht. Der Christus hat das Kunststück zusammengebracht, sich als Mensch zu inkarnieren. Und dadurch konnte er sterblich werden. Dadurch konnte er den Tod erleben. In einer Bewusstheit, wie es sonst noch niemand erlebt hat. Davon hat man auch wenig Vorstellung. Das habe ich eh schon oft aufgesprochen. Viele sagen mit einem gewissen Regen, ja gut, es sind viele andere ja auch gekreuzigt worden, was ist denn jetzt schon so? Natürlich ist das dramatisch und fürchterlich und hätte nicht passieren sollen, aber er war ja nicht der Einzige. Also was ist denn jetzt so Dramatisches daran, dass einer gekreuzigt wird? Aber wie das abgelaufen ist, mit der ganzen Bewusstheit, die da drinnen ist, bis in die kleinste Faser hinein, das zu durchleben, nur um den Menschen die Freiheit zu geben, das ist ein wesentlicher Schritt. Das hat den Impuls gegeben, dass der Mensch überhaupt wirklich die Freiheit entwickeln kann. Aus sich selbst heraus. Dazu musste das höchste Göttliche, der Christus, als Vertreter eigentlich der ganzen Trinität Mensch werden und das durchleiden. Durchgehen durch das Ganze. Damit ist erst die Möglichkeit wirklich eine Realität geworden, dass die Freiheit des Menschen sich entwickeln kann. Bis dahin war alles Vorbereitung dazu. Ja, es gibt schon so Vorläufer, wo das aufblitzt irgendwo, aber das Wichtige ist also wirklich, dass der Christus durch dieses Opfer durchgegangen ist, durch dieses Erlebnis durchgegangen ist. Und damit die Voraussetzung geschaffen hat, dass der Mensch ihm, wie soll ich sagen, seinen Spuren folgen kann, das auch in einer vielgemäßigteren und langsameren Weise durchzumachen. Dasselbe, was der Christus durchmacht mit dem Kreuzestod in dieser einen und einzigen Inkarnation auf Erden, das machen wir halt, wie soll ich sagen, zitzelweise, also Schritt für Schritt durch in unseren vielen Inkarnationen, die wir auf Erden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder ist die Möglichkeit dieses Durchgehens durch den Tod. Da sind wir auch genug gewaltsame Tote gestorben, mit Sicherheit alle, weil die Menschheit war halt durch die Einwirkung der Widersacher, aber natürlich auch, weil wir zu schwach waren uns gegen sie zu wehren noch, haben wir uns verführen lassen und haben viel Schuld auf uns geladen. In dem Sinne, dass wir halt andere Menschen getötet haben und kriegerisch waren, das geht weit zurück in die Vergangenheit. Dass Menschen einander bekriegen in irgendeiner Form ist nichts Neues. Es ist Teil des Lernprozesses, nur jetzt sind wir schon dringend im Zugzwang, dass wir einmal wirklich lernen und sagen, bitte, wir haben es verstanden und wir brauchen diese Lektion jetzt nicht mehr. Solange wir es nicht verstanden haben, dass wir uns auf uns selber bewusst stellen müssen, dass wir in uns unsere schöpferische geistige Kraft Rege machen müssen, aus dieser schöpferischen Kraft eintauchen, uns selber verwandeln in einer gewissen Weise, nämlich primär einmal, dass wir Lebenskräfte verschenken können, Liebeskräfte. Liebeskräfte sind Lebenskräfte. Kräfte, die wirklich die Welt beleben, die andere Menschen beleben. Bis jetzt sind wir im Großen und Ganzen noch so weit, dass wir Todeskräfte ausstrahlen. Das was ich vorher auch erzählt habe, als Ursache von Krankheiten, potenziell geht das von jedem Menschen aus, so eine Kraft. Außer er hat dementsprechend an sich gearbeitet, dass er das verwandelt hat in eine heilende Kraft, in eine belebende Kraft. Das ist das, was der Christus in so großer Masse vorgelebt hat uns, dass er das kann. Darum stehen die Geschichten mit den Heilungen drinnen. Wir lesen das ja heute auch so sehr naiv, ach so, das sind nette Wundererzählungen, netter Hokuspokus im Grunde. Wir glauben eh daran, aber eigentlich verstehen wir es nicht wirklich. Wir verstehen es erst dann, wenn es heißt, das ist die Aufforderung, werdet ihr so heiltätig. Da brauchst du jetzt gar nicht viel Hand auflegen oder was. Einfach nur durch die Art, wie wir sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir an uns arbeiten und diese Aussendung der lebensvernichtenden Kräfte, und wir haben gewaltige lebensvernichtende Kräfte, wie das Rudolf Steiner öfter bemerkt, ein sehr unangenehmes Thema, wir haben einen Zerstörungsherd in uns. Und Wehe, wenn der freigesetzt wird. Das sind Kräfte, die das Potential haben, die ganze Welt zu zerstören. Und die sind in uns. Die haben wir. Wenn wir sie nicht hätten, könnten wir nicht freier Mensch werden. Nur die Frage ist, wie gehen wir damit um. Namentlich die ahrimanischen Mächte locken uns halt dazu, in unserer Unwissenheit diese Kräfte in die Welt zu schicken. Aus diesen Kräften heraus sind die ganzen Erfindungen, die dem Krieg dienen, natürlich auch. Und die im sozialen Zusammenleben krank sind eigentlich. Krankmachend sind. Das erzähle ich jetzt nicht, um euch jetzt zu schrecken alle und zu sagen, um Gottes Willen, als wenn wir nicht eh schon genug hätten. Wir können das bewältigen. Aber nur, wenn wir den Mut aufbringen, die Hintergründe anzuschauen. Es wird eben nicht gehen anders, als dass wir bis in unsere tiefsten Tiefen hinein uns umkrempeln und erst dadurch überhaupt der werden, der wir sind. Wir sind letztlich noch ein Abzübüdel von dem, was wir sein könnten, was wir wirklich sind, was in unserem Ich drinnen steckt. Nur unser Ich, das muss sich verwirklichen hier, indem wir das in Taten umsetzen, tätig werden. Dann fängt es zu wirken an, sonst schläft es eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir tun es wahnsinnig viel und sehr bewusst im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, wenn wir uns die nächste Inkarnation vorbereiten. Da ist unser Ich ganz wach dabei, das weiß genau, bis in die kleinste Zelle hinein, wie die zu gestalten ist, damit wir jetzt in der nächsten Inkarnation das Erdenleben so gestalten können, dass wir unserer Aufgabe gerecht werden könnten. Dass die Basis dafür gelegt ist, dass der Impuls, wegen dem ich in die Welt hineinkomme, mich wieder inkarniere, wir inkarnieren uns ja nicht, weil uns irgendwer zwingt dazu, sondern weil wir es wollen. Wir selber zwingen uns dazu. Wir wollen es. Wir wollen diese Aufgabe angehen und mit großem Enthusiasmus eingehen. Nur in dem Moment, wo wir dann, ja ein bisschen Nachwirkung haben wir natürlich noch im Kleinkindalter, aber bis dann das Ich aufwacht so richtig und wir uns aufgerichtet haben, schon ein bisschen sprechen und Ding und dann, aha, sehen ich, ich bin anders als alles, was um mich ist und dann munter werden, für die äußere Welt, dann vergesst man das alles. Spätestens dann ist es weg. Vorher kriegen wir noch was mit, haben noch eine Ahnung. Die kleinen Kinder haben vorher noch viele Elementarwesen, sie sehen etwas noch, das sind die letzten Reste, auch wenn wir uns dann später nicht mehr erinnern können daran oder viele sich nicht mehr erinnern können daran. Aber das Paradoxe ist, wir kommen auf die Erde um bewusste Menschen zu werden und wir wissen von unserem Ich im Grunde gar nichts. Das müssen wir erst lernen. Da wissen wir drüben viel mehr und das Ich ist unheimlich aktiv in uns. Es arbeitet zum Beispiel daran, schon lange vor der Geburt, dass die ganz spezifische Leiblichkeit zubereitet wird, die wir halt brauchen für die nächste Inkarnation, wo wir unsere Aufgabe erfüllen können. Dazu sind wir angewiesen auf die Vererbungsströmung auch, also wir können nicht eine Leibeshülle aus dem Nichts heraus gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird dann einmal sein, wenn wir unsere Auferstehungsgestalt haben, dann wird es aber keine physisch äußere Gestalt sein. Aber dann haben wir sozusagen unsere Geistgestalt, unsere Gestalt, die unsere Individualität auszeichnet, dann sind wir in der ganz bewusst immer drinnen. Aber jetzt sind wir es am stärksten auf dem Weg, wenn wir zur neuen Inkarnation sind, uns dadurch den neuen Leib bauen für die neue Inkarnation mit den Voraussetzungen, die wir finden und die wir mühsam suchen auch. Also wo finde ich die Vererbungsströmung, weil tatsächlich ja auch das Irdische eine Rolle spielt. Wir werden in die irdische Welt geboren und die Vererbungsströmung spielt eine Rolle, zumindest noch. Es wird in der Zukunft weniger Rolle spielen. Es wird sich auch vieles ändern noch. Das ist auch wieder ein eigenes Thema. Aber wir bereiten da sehr viel vor und da sind wir ganz bewusst, da ist unser Ich ganz bewusst dabei, da sind wir nicht weggetöst sozusagen. Aber kaum geht es durch die Empfängnis und Richtung Geburt, verdämmert es schon immer mehr. Aber es ist immer noch unser Ich, das an der Ausgestaltung der Leibeshülle, an allen Wesensgliedern arbeitet. Es ist halt dann nicht mehr ganz so bewusst, wenn wir schon auf dem Weg zur Geburt sind, aber es hört im Grunde das ganze Leben lang nicht auf. Wir arbeiten ja bis in unsere Leiblichkeit, bis zum letzten Atemzug. Wir arbeiten daran. Wir arbeiten daran und auch indem wir Dinge überwinden, vielleicht auch Krankheiten überwinden, Unfälle, die Folgen von Unfällen überwinden, das kann was ganz große Aufgaben, das kann aus höherer Ebene gesehen eine Gnade sein, dass man durch das durchgehen musste. Und etwas sich erarbeiten musste, jetzt mühsame erarbeiten musste und auch mit irdischem Bewusstsein, was man vorher halt nur aus geistigen Höhen konnte. Ein Aufwachprozess. Das sind gewaltige Perspektiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine schon, wenn wir nur blöd aufstehen, wir das Kreuz verreißen und jetzt schauen wir, wie bringe ich das in Ordnung wieder irgendwie und eigentlich vom Wachbewusstsein können wir es eh gar nicht. Wir versuchen halt irgendwie das wieder hinzukriegen, aber da ist das Ich dabei und baut etwas um im Organismus, im ganzen Muskelsystem. Jede Bewegung, die mit den Muskeln zu tun hat, da lebt unser Ich drinnen. Und das Ich ist nicht da irgendwo drin, nicht im Kopf, nicht in der Zehe, nicht im Knie, es ist draußen in der Welt und es bewegt uns. Eigentlich führen wir uns ja in Wahrheit wie eine Marionette. Unser Ich steht in gewisser Weise immer über uns, es ist nicht da drinnen. Wir haben Punkte, die besonders helfen uns, unseres Ichs bewusst zu werden, zum Beispiel der Ich-Punkt da, also das Stirnchakra, die zweiblättrige Lotusblume, die hilft uns stark dazu, unseres Ichs bewusst zu werden. Aber eigentlich ist es da draußen in der geistigen Welt. Und die geistige Welt ist keine räumliche Welt. Es ist nicht da, es ist nicht dort, es ist überall. Überall. Dort drinnen. Also da passiert etwas. Und langsam sollte man dorthin kommen, ein bisschen von dem etwas ins Wachbewusstsein zu bekommen. Das ist offensichtlich das ganz Schwierige dabei, etwas mitzukriegen. Aber das sind Dinge, wo wir im Leben immer wieder lernen können. Wenn man geht, dann haut man sich an wieder. Was ist da? Wieso ist das passiert? Ja äußere Unachtsamkeit schon, aber was ist der Sinn der Sache? Die hat einen Sinn. Das ist nicht zufällig, das ist nicht etwas, was einfach nur so von außen kommt. Und das in den meisten Fällen nicht. Natürlich, es kann auch im äußeren, auf dem irdischen Leben, kann es auch etwas geben, dass zwei Dinge zusammenstoßen, die karmisch eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Also ich kann jetzt einen Unfall haben oder was, auch aus nicht-karmischen Gründen. Dann wird es in der Zukunft irgendeinen Ausgleich dafür geben. Aber viele Dinge, und das sind die bedeutenden Dinge im Leben, kleinere oder größere, die passieren aus unserem Schicksalsgeschehen heraus. Und da arbeitet immer das Ich bewusst mit. Ganz bewusst mit, nur in unserem Erdenbewusstsein, in unserem seelischen Abbild. Oder was wir uns halt zusammenräumen in unserem seelischen, was unser Ich, wer wir eigentlich sind, da wissen wir sehr wenig davon. Also nur Bewusstsein, Seelen, Zeitalter heißt eigentlich dafür bewusst werden. Und dann kommen wir so weit, dass wir sozusagen am Ende dieser Kulturepoche, im Übergang zur nächsten Kulturepoche, dass dann wirklich unser Geist selbst erwacht. Das heißt, dass wir unsere geistige Seite wirklich ganz bewusst auch hier und jetzt mitkriegen. Das muss nicht verschlafen. Noch verschlafen wir sie im Großen und Ganzen. Und wir meckern dann und jammern über Dinge, die eigentlich gut sind für uns, nur sie sind halt unangenehm. Aber sie bringen uns vielleicht einen großen Schritt weiter. Und die Widersacher sagen sofort, nein, du musst ja nicht, du musst ja nicht, geh herum. Musst nicht, jetzt unbedingt Gesundheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also da sind große Aufgaben drinnen. Und wir brauchen eigentlich mittlerweile eben schon eine ganz andere Wissenschaft von mir aus oder Weisheit, die wir noch nicht haben. Wir setzen, die wirklich nichts Böses über die äußeren Wissenschaften sagen, weil sie sind notwendig dafür, dass wir aufwachen. Weil wir am Toten aufwachen. Und das heißt, da müssen wir durch. Aber das soll uns nicht daran hindern, auch ins Geistige aufzuwachen. Und beides zusammenzuschauen. Dann sind wir an der Wirklichkeit. Weil letztlich auch die äußere Wissenschaft ist so genial, sie ist im Hervorbringen von Technik im Grunde und mit einem technischen Verständnis der Welt umzugehen. Aber das ist halt für die Natur draußen eher unpassend in Wahrheit. Das heißt, wir verstehen nur die Dinge, die wirklich so wie in der Technik ablaufen, sprich das Tote. Mehr nicht. Mehr wirklich nicht. Man mag jetzt schimpfen über die alten Mittelalterlichen oder Antikenanschauungen, kann sich lustig machen darüber, aber die haben mehr von der Seite des Lebens und des Seelischen und des Geistigen der Welt verstanden, als wir es heute verstehen. Heute versteht man nichts. Die Naturforscher rätseln, ja das Gehirn, natürlich braucht man das zum Denken und zum Bewusstsein, aber wie Bewusstsein, wie kommt das zustande, wie kommt es, dass Materie sich ihrer selbst bewusst wird? Keine Ahnung. Schaut, was es gibt an Gehirnforscher oder Psychologen oder Ärzten, die sich mit dem Thema beschäftigen. Keine Ahnung. Keine Ahnung. Ich meine, die Hilflosen davon sagen dann, das Bewusstsein gibt es eigentlich gar nicht. Ja, es ist ein Verzweiflungsdatum, weil sie einfach nicht einmal einen Ansatz, eine Erklärung dafür haben. Ja schon, natürlich, ja, da mit den Nervenbahnen, da tut sich alles mögliche, aber wieso das da, wenn Nervenimpulse sind, wieso daraus Bewusstsein entsteht und ich dadurch sogar Farben erkenne oder sonst was, keine Ahnung. Keine Ahnung. Ja, man braucht die Augen dazu, ja alles, aber das kann man alles erklären. Aber wie daraus Bewusstsein entsteht, keine Ahnung. Null. Große Rätselfrage heute und wird mittlerweile also von den meisten Forschern in die Richtung einfach ausgeklammert, weil sie nicht herankommen daran. Das kann ich natürlich auch nicht mit äußeren Methoden, mit Messungen oder sonstigen oder mit Sezieren oder dergleichen lösen das Problem, sondern da muss ich halt selber einmal mich in mein Seelisches vertiefen und da schauen, was passiert denn da. Weil dann muss ich erleben eben das Ganze, dass so eine Unfähigkeit da ist, heute mit dem umzugehen, dass man da diese Brücke nicht findet vom Stofflichen zum Seelischen. Ja, eigentlich schafft man den Sprung zum Lebendigen schon gar nicht. Also man ist gefangen in dem Toten drinnen. Das ist das, was unsere Welt heute groß gemacht hat, was uns die Technisierung bringt, das gehört dazu, wir müssen lernen an dem, aber das ist von der Welt ein winziger Teil im Grunde. Also wir verstehen nichts von dem. Und darum ist die Geisteswissenschaft in die Welt getreten. Wirklich mit dem Anspruch, diese Seite, diese riesige Seite, die völlig unbeobachtet heute ist, im Großen und Ganzen, die mit ganz bewusster wissenschaftlicher Gesinnung zu untersuchen, wissenschaftlich in dem Sinn, dass man mit wachem Bewusstsein dabei ist und nicht einfach irgendeinen Glauben entfaltet. Glauben im Sinne von, ja, die Kirche hat es gesagt oder derweise hat es irgendwo gesagt. Nein, ich überzeuge mich selber davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der hygienische Okkultismus: Lebenskräfte schenken und heilend wirken 01:17:03 ===&lt;br /&gt;
Dann muss ich aber lernen, mit meinem Seelischen bewusst umzugehen. Dann muss ich als nächstes Ding sogar vielleicht mit meinen Lebenskräften lernen, umzugehen. Vor allem, indem ich Lebenskräfte produziere, das können wir nämlich. Wenn wir uns im Seelischen entsprechende Kräfte aufbauen, also das heißt, wenn wir das, was in einem gewissen hohen Grade sogar ja jede Nacht passiert, wenn wir schlafen. Wir halten es ja nicht aus, länger als drei, vier Tage ohne Schlaf auszukommen. Also die behaupten, sie bleiben länger wach, merken nicht, dass zwischendurch einfach doch weggenickt sind. Und wenn es oft nur Sekundenbruchteile sind, wenn man einfach weg ist. Und schon in dem Moment, wo sich ein bisschen das Astralische, das Seelische heraushebt dadurch. Also nur, wenn wir einen kleinen Aussetzer haben irgendwo. Ich habe bei mir schon bemerkt, jetzt bei der Hitze habe ich hier und da immer wieder so einen kleinen Aussetzer, da denke ich, warte, wo war ich jetzt? Wird jetzt deutlich in der Sommerzeit aus sich herausgehoben. Also es ist schwerer, dieses Bewusstsein zu halten, wenn man nicht aufpasst, ist man im Moment schon wieder draußen. Ja, ist auch wieder eine Gelegenheit bewusst einzutauchen. Also sich zusammenreißen und sagen, muss wieder rein. Aber das sind Kräfte, da holen wir uns aber auch immer wieder Kräfte, die den Ätherleib erfrischen, die die Lebenskräfte erfrischen. Weil die Lebenskräfte verbrauchen sich ja so, nämlich wirklich die Kräfte, die Bilder, die da drinnen leben, die Bildekräfte, die da drin wirken. Im Grunde ist unser Lebensleib, wenn wir dann endlich einschlafen, also wenn wir den ganzen Tag wach waren und dann einschlafen, dann ist er ganz, ja wie soll ich das sagen, wie ein nasser Fetzen hängt er da. Also wie ein nasses, wie ein feuchtes Tuch, so irgendwie hängt das Windschiff da. Also er ist völlig kraftlos im Grunde. Weil all die Bildekräfte, die in ihm sind, sind verwischt, verdampft in gewisser Weise. Also ein großer Teil zumindest davon. Jedenfalls würde es nicht ausreichen, um den Organismus mehr als 3, von mir aus 3,5, 4 Tage im Extremfall zu erhalten. Aber dann braucht er die Erfrischung aus der kosmischen Weisheit, aus der Astralwelt. Also aus der kosmischen Sternenwelt, die kosmische Kraft, dort kommt das Leben her, dort kommen die Vorbilder dafür her, nach denen die Ätherkräfte sich richten und nach denen sie unsere Körperlichkeit immer wieder regenerieren, erneuern, heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wo sogar Lebenskräfte geschaffen werden können, da müssen wir aber auch im wachen Leben sehr bewusst arbeiten, dass das funktioniert, dass wir so einen Überschuss bekommen, dann jetzt an Lebenskräften, an Vorbildern für die Lebenskräfte, dass wir die sogar frei verschenken können. Dann wirken wir heilend. Im Zusammenhang mit den anderen Menschen, im Zusammenhang mit der Natur, dann geht eine heilsame Wirkung von uns aus. Das wäre ein Ziel für die nächste Zeit. Steiner spricht sehr deutlich davon, er nennt das den sogenannten hygienischen Okkultismus. Und er sagt, gerade Europa ist prädestiniert dazu, diese Kraft in näherer Zukunft zu entwickeln. Das heißt, dass wir einfach wirklich so starke Lebenskräfte entwickeln, dass wir sie an die Umwelt verschenken können. An unsere Mitmenschen, an die Natur draußen, ohne dass jetzt größere äußere Manipulationen da sind. Sondern dass eben eine stärkende Kraft von uns ausgeht, die die Ätherkräfte der Mitmenschen oder auch der Natur speisen kann, bis zu einem gewissen Grad. Da müssen aber immer weiche, astralische Bilder in uns sein, die sich eben in den Bildekräften des Ätherischen dann abbilden und das verschenken. Jetzt fragt man sich, wie verschenke ich das? Muss ich das irgendwo aufmachen und etwas rausschütten? Nein. Es ist einfach in der Art, wie wir durch die Welt gehen, wie wir sprechen in der Welt, wie wir schauen in die Welt, mit welchem Bewusstsein wir da drin leben. Dann geht es. Durch jeden Blick geht etwas durch. Und Blick ist jetzt nur ein Symbol für alle Sinne. Indem wir mit den Sinnen wahrnehmen, die Welt dabei sind, uns verbinden damit. Dann strömt da etwas Ätherisches drüber. Mit jedem Ton kann das sein. Mit jedem Lichtstrahl kann das sein. Da verbindet sich etwas. Wir fangen dann an, nicht nur zu konsumieren von der Welt draußen, von der großen kosmischen Welt, sondern wir fangen an, wirklich selber auch produktiv zu werden. Wir können eine kleine, aber doch für unsere Welt sehr wichtige Lebensquelle werden. Dazu müssen wir aber natürlich auch unser Seelisches, unser Astralisches reinigen. Aus einem verunreinigten Astralischen können keine guten Ätherischen Vorbilder entstehen. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass wir auch unserer eigenen Gesundheit förderlich sind, weil wir eben dann nicht Ätherkräfte unnötig zerstören, sondern im Gegenteil unser Astralisches versorgt sich sogar wieder mit neuen Vorbildern, die der Ätherleib eben braucht, der Bildekräfteleib. Er braucht diese seelischen Vorbilder, die natürlich ihren letzten Ursprung im Geistigen haben, aber so geht das halt stufenweise herunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein Ziel und wird mit Sicherheit auch kommen, wenn man es sich heute noch nicht vorstellen kann, wo heute nur vielleicht ein leiser Vorgriff dessen ist, dass heute schon manche Mediziner davon sprechen, naja, aber nur mit der physischen Behandlung allein ist es nicht getan. Es spielt das Seelische auch eine Rolle. Auch wenn wir nicht wissen, was die Seele ist, aber da gehört noch etwas dazu. Das spielt schon eine Rolle. Das muss man auch irgendwo berücksichtigen. Einzelne sprechen schon davon, dass das, was früher noch selbstverständlich war, weil es jetzt in unserer technisierten Zeit, also namentlich im 20. Jahrhundert, es hat schon im 19. Jahrhundert begonnen, aber im 20. Jahrhundert war es dann schon sehr stark und jetzt ist es praktisch allgegenwärtig. Ich meine, Medizin heißt heute im Grunde, ohne dass ich wem was ans Zeug fliegen will, aber es heißt, er repariere, wenn was kaputt ist im Organismus. Er repariere es in irgendeiner Form. Ja, es werden interessante Dinge gemacht und keine Frage, das will ich ja nicht jetzt verteufeln oder was, nur das alleine ist zu wenig. Es gehört mehr dazu. Und wir könnten einfach als Menschen gesünder sein, wenn wir diese Kräfte wecken können. Gesünder selber und sogar einen Überschuss erzeugen, indem wir dann heilend wirken auf andere. Stellt euch eine Gesellschaft vor, wo jeder für den anderen heilend wirkt. Ohne dass er jetzt großes Prämporium macht und große Beschwerungen oder so, überhaupt nicht. Einfach durch die Art, wie man ist. Man strahlt etwas von dieser Lebenskraft, von dieser Liebeskraft aus. Es ist dasselbe. Oft erwähnt, Liebe, wirkliche Liebe ist nicht nur ein Gefühl oder was, sondern es ist Verschenken von Lebenskraft. Das ist die eigentliche Essenz sogar. Und das astralische Mitschwingen, die Wölfe dabei, das ist noch so ein bisschen die Hilfe, dass wir überhaupt eine Sympathie entwickeln und eine Verbindung mit anderen Menschen. Aber das wird in der Zukunft etwas sein müssen, was wir ganz bewusst entwickeln. Es wird nicht einfach so uns überfallen, sondern wir werden sehr viel wacher und bewusster dabei sein in der Zukunft. Wir werden viele jetzt fürchten, da wird aber das Leben nicht mehr so schön sein wie heute, weil es ja gerade so, wenn so die Gefühle einen überkommen und es uns überrollt und die alles zusammenführen, es wird bewusster werden. Auch wie die Menschen zusammenfinden. Ganz bewusst. Das heißt, es wird bewusst da sein, auch welche karmischen Verbindungen sind da, auch wenn sich Eltern verbinden und dann ein Kind hereinkommt. Das wird ganz bewusst sein. Das heißt, das sind dann seelisch-geistige Wahrnehmungen, die ganz konkret mit dem Leben, in dem man drinnen steht, etwas zu tun haben. Es wird anders werden. Es wird wacher, es wird bewusster werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Krieg aller gegen alle, die Scheidung der Geister und die soratischen Mächte 01:27:35 ===&lt;br /&gt;
Und damit ist verbunden eben auch diese wirkliche Veränderung des sozialen Zusammenlebens. Aber das gehört alles in unsere Kulturepoche hinein, das vorzubereiten. Dann wird die nächste Kulturepoche startend damit können, dass wir wirklich eine soziale Gemeinschaft der Menschen bilden, die auf dem Prinzip, ja wie soll ich es jetzt nennen, Brüderlichkeit wird es oft genannt, aber wo wirklich von Mensch zu Mensch, ohne Anschauung des anderen Menschen, ohne zu sagen, du bist mir sympathisch, die mag ich gar nicht mit dir, will ich nichts zu tun haben, sondern wo man die Kraft jedem Menschen gibt, egal, auch muss nicht eine karmische Verbindung aus der Vergangenheit sein, aber wir können eine neue Verbindung anknüpfen, indem ich nur anderen Menschen vielleicht vorbeigehe und ihnen anlächle. Wie auch immer, ein Moment ist vielleicht nicht für dieses Leben wichtig, ist aber ein Antrieb zum Beispiel, wo man etwas schafft für eine nächste Inkarnation, wo man einander begegnet und wo schon drinnen liegt ein Impuls für die Zukunft drinnen. Also es ist nicht nur ein Lächeln, das ist halt die äußerliche Seite, aber da ist ein Wissen dahinter, ein Wissen, wir könnten gemeinsam eine Aufgabe lösen in der nächsten, in der übernächsten Inkarnation, obwohl wir einander vorher noch nicht karmisch begegnet sind. Es gibt ja immer wieder Neubegegnungen auch noch. Es wird natürlich seltener, weil wir schon so oft auf Erden waren und wir haben sehr viele karmische Verknüpfungen, aber fertig sind wir dann, wenn wir mit allen Menschen diese Verknüpfung haben und wenn wir sie aufgelöst haben, die vielleicht damit verbundene karmische Schuld. Eine Riesenaufgabe. Das wird die nächste Kulturepoche sein. Da wird es dann ganz besonders darum gehen und jetzt als Idealbild genommen, natürlich wird durch die Wirkung der Widersacher manches auch nicht so gut gelingen, wie man es uns vielleicht wünschen würde, aber eine Perspektive ist damit gezeichnet auf jeden Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir werden als Menschen noch ganz anders sein in unserem Verhalten, in unserer Wahrnehmung der anderen Menschen. Wir sind gerade jetzt in unserem materialistischen Zeitalter, im Grunde ist es eine Katastrophe, wir haben im Grunde so im Schnitt genommen wenig Ahnung von uns selbst und noch weniger Ahnung von den anderen, denen wir begegnen und warum wir ihnen begegnen. Es ist aber jetzt die Zeit, mit dem Ende des Kali Yuga, das heißt mit Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts, geht es dorthin, dass wir diese Fähigkeit entwickeln können, wenn wir wollen. Zwingen tut uns niemand dazu. Also wir müssen es selber wollen und selber wollen heißt halt immer, sich selber dazu zu zwingen, weil das eigene Wollen, das freie Wollen ist doch vor die Eisenbahn drüber, das ist ein Muss eigentlich. Wenn ich diesem Muss, das ich mir selber setze, nicht folge, dann führe ich mich selber eigentlich ad absurdum. Also das macht mich nicht unfrei, aber wenn ich sage, aha, jetzt wird es aber anstrengend, na eigentlich lasse ich es lieber doch, dann widerlege ich mich selber im Grunde. Ja, wird immer wieder passieren, keine Frage, es ist oft passiert in der Menschheitsentwicklung, aber es muss klar sein, dass wir uns dann halt selber verleugnen, in Wahrheit, dass wir unser eigenes Ich verleugnen. So wie der Petrus halt den Christus verleugnet hat. So neigen wir dazu, unser eigenes Ich zu verleugnen auch, immer wieder. Vor allem dort, wo es dann scheinbar anstrengend wird oder wir sagen, nein, das kann ich nicht, jetzt nicht, die Zeit ist noch nicht reif. Und das sagen wir dann halt x Inkarnationen lang, also wir sagen es schon lang genug durch viele Inkarnationen. Und Gott sei Dank hat uns die Engelwesenheit, die uns begleitet, hingeschubst zu den karmisch notwendigen Situationen, die ja nur zu unserem Heil sind, auch wenn sie unangenehm sind. Aber das ist praktisch vorbei. Wir müssen jetzt die Erfüllung unseres Karmas, unseres Schicksals wollen. Und wir können sogar darüber hinaus gehen, wir können neues Karma anspinnen, indem wir einem Menschen etwas schenken, ohne dass wir ihm was schuldig sind. Nämlich Liebe schenken, Lebenskraft schenken. Und das sind die Kräfte, die eigentlich die nächste Kulturepoche bauen, vorbereiten. Und dann haben wir halt wieder eine ganze Kulturepoche Zeit, aus dem etwas zu machen. Aber wenn wir es nicht jetzt vorbereiten, dann wird es nicht sein. Und wenn das in genügendem Maß passiert, dann kann das eine sehr fruchtbare Epoche werden. Ich meine, es ist auch unsere im Grunde sehr, sehr fruchtbar, weil wir eigentlich sehr viel Fähigkeiten lernen können und sehr bewusst lernen können. Aber wir werden noch nicht alle Früchte ernten, sozusagen, davon. Es ist jetzt diese Kulturepoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist halt auch ein bisschen eine mühsame Epoche, in der wir einfach arbeiten müssen und die Früchte nicht gleich sehen, sondern sagen, ja, da muss ich jetzt vielleicht noch zwei, drei Inkarnationen durch, um diese Kraft auszubilden. Und dann ist sie da. Sie wird ihre Frucht tragen. Sie wird sie tragen, vor allem in der nächsten Kulturepoche. Und da kommen wir halt vielleicht noch zwei, drei Mal herunter und sind noch auf dem Weg und können die Früchte noch nicht, zumindest nicht zur Gänze ernten. Aber wir können schon etwas bewirken. Wir können schon eine gewisse Heilsamkeit im sozialen Zusammensein entwickeln jetzt. Aber das muss jeder Einzelne wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist doch jetzt in unserer Zeit immer wieder und mit Recht das große Thema, wie kommen wir aus den Kriegen heraus, wie können wir es schaffen, dass nicht ununterbrochen Kriege sind. Ich meine, das 20. Jahrhundert war die Katastrophe schlechthin schon. Und was haben wir gelernt daraus? Nichts. Oder wenig. Es gibt immer noch schreckliche Kriege, die völlig unnötig sind. Und es ist noch immer im Grunde das erste Mittel, zu dem gegriffen wird, wenn Uneinigkeit irgendwo herrscht. Und es wird verstärkt in den Wirkungen dadurch, dass wir diese todbringende Technik entwickeln. Die ist eben das Tote. Und wir haben eine raffinierteste Technik, um noch mehr Tod, Tod, Tod in die Welt zu bringen. Und das kann man nicht durch einen Entschluss von Politikern beenden alleine und nicht durch den sogenannten guten Willen der oder jener Leute. Der gute Wille muss ganz praktisch darin bestehen, dass jeder an sich arbeitet. Jeder oder möglichst viele. Anders wird es nicht in den Griff bekommen sein. Es geht nicht darum, dass wir jetzt endlich mal den richtigen Politiker finden, der sich nicht wieder in den nächsten Krieg stürzt, als er vorhin bei den Großmächten oder so. Das allein wird nicht genügen. Die Gewalt ist im Kleinen genauso da. Und die führt dann zur Gewalt im Großen. Das sieht man ja. Wir sind jetzt wirklich in einer entscheidenden Phase diesbezüglich. Weil doch natürlich Kriege hat es immer gegeben. Das ist schon klar. Es hat aber auch viele seelische Verbindung gegeben zwischen den Menschen, innerhalb einer Gemeinschaft zumindest. Heute wird es immer schwächer und immer schwieriger. Es ist also bei weitem noch nicht der Zustand, der dann der Krieg aller gegen alle ist, aber es wird schon etwas spürbar. Jeder rauft darum, irgendwie nicht unterzugehen und tritt den anderen hinunter. Das ist vielfach heute schon da. Nicht bei allen Menschen, das ist schon klar, aber wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen, es sind nur ein paar Außenseiter, es werden mehr. Es werden mit Sicherheit mehr. Man sieht ja auch wie heute in der Welt, in den Schulen, selbst bei uns irgendwo in den Schulen, in Europa oder in Amerika überhaupt, wo dann so viel Gewalt herrscht, wo Waffen eingeschmuggelt werden und alles mögliche. Und wo man sich fragt, um was geht es eigentlich? Was ist die Ursache dafür, dass dann die Gewalt ausbricht? Weil sie mit sich selber nicht fertig werden. Mit sich selber nicht. Sie kämpfen gegen sich selbst, aber zugleich laden sie es auf die anderen ab. Aber eigentlich kämpfen sie gegen sich selber. Also so viele Terroristen oder Selbstmordattentäter oder dergleichen, eigentlich arbeiten sie gegen sich selbst im Grunde. Und nur sie erweisen dann die anderen mit. Und das ist so viel da. Wenn ich schon untergehen muss, dann müssen die anderen mit untergehen. Das wird immer mehr kommen als Gesinnung im Untergrund, wenn wir nicht etwas dagegen setzen. Wenn wir nicht etwas entwickeln. Und da ist wirklich jeder Einzelne gefragt. Da ist es nicht mehr getan, dass eine Kirche da ist, die stark genug ist, den Impuls den Menschen so hinzugeben, dass sie dem brav folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei wir ja wissen, dass es in der Vergangenheit auch nicht immer funktioniert hat. Selbst die Kirchen, die Religionen selber gegeneinander gekämpft haben oder was. Ich meine, bitte, schaut euch an vom Neuen Testament beginnend, vom Alten Testament beginnend, gerade im Neuen Testament ist es anders interessanterweise. Das ist aber das Einzige. Nur die christliche Kirche hat sich nicht immer daran gehalten, sondern die war auch ein großer Kriegsherr in vielen Zeiten. Mit mehr oder weniger edlen Motiven, wie auch immer, aber jedenfalls mit keinem Verständnis dafür. Wo es trotzdem um die Macht ging, wie auch immer, sicher, weil man das Christentum retten wollte gegenüber anderen Dingen, das mag ja alles sein, aber verstanden hat man nicht, wie es ist, das Umgehen mit dem fremden Menschen. Nicht einmal mit sich selbst. Man ist nicht einmal mit sich selbst im Frieden. Wie viele Menschen heute sind mit sich selbst nicht im Frieden, sondern hadern mit sich selbst. Und aus dem heraus, ich meine, da sieht man ja ganz deutlich, viele solcher Selbstmordattentäter, die hadern in Wahrheit mit sich selbst. Sie sind mit ihrem ganzen Leben unzufrieden. Und sie sagen dann, ja, irgendwer ist schuld, nur nicht ich. Aber bis zu einem gewissen Grad stimmt es ja sogar, weil sie einfach in eine Umgebung kommen, die seine Probleme nicht versteht. Und da bräuchte es viel, da bräuchte es viel an Lebenskraft, an Liebeskraft, um solchen Menschen zu zeigen, du bist als Mensch angenommen hier. Das hat jetzt gar nichts mit der Flüchtlingsgeschichte zu tun. Das ist nur ein Teilaspekt davon. Es ist ja kein Wunder, warum heute alles durcheinandergewürfelt wird, weil wir das als Menschheit lernen sollen in der Kulturepoche. Wenn wir es in der Kulturepoche nicht lernen, über das hinwegzukommen, dann wird die nächste Kulturepoche armselig werden. Dann wird es nicht funktionieren, dann wird es keine Kultur der Brüderlichkeit sein, sondern dann wird das schon frühzeitig hervorbrechen, eben dieser Krieg aller gegen alle, der unvermeidlich kommen wird sowieso, weil ein Teil der Menschheit eben bereits so stark den Widersachern verfallen ist, dass sie keine Chance mehr haben, anzukommen dagegen. Wir müssen natürlich alles tun, um jedem zu helfen, da herauszukommen. Aber es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit allen gelingen. Daher ist das, was Rudolf Steiner ja nicht ohne Grund gesagt hat, die Zeit der Kulturepochen, also unsere sogenannte Wurzelrasse oder wie man es nennen will, unser großer Kulturzeitraum, also das Zeitalter der Kulturepochen, es wird zugrunde gehen am Krieg aller gegen alle. Und dann wird ein kleiner Teil der Menschheit noch in irgendeiner Form existieren. Es werden alle sozialen Strukturen zusammengebrochen sein. Es wird die Erde ganz anders ausschauen als jetzt. Ihr wisst ja, was Rudolf Steiner nicht umsonst sagt, die Erde wird ein selbsttätig funktionierender elektrischer Apparat werden bis zu einem gewissen Grad. Das wird also den Sterbeprozess der Erde natürlich beschleunigen, das ist ganz klar. Aber es wird einfach Realität werden. Das sagt Rudolf Steiner ja auch recht deutlich, dass das also praktisch nicht zu umgehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt trotzdem nicht, dass die gesamte Entwicklung scheitern muss, aber es hängt wesentlich von uns ab. Und das ist jetzt die Epoche, in der wir jetzt drinnen stehen, ist insofern ein entscheidendes Zeitalter. Da werden Weichen gestellt. Sicher, jedes Zeitalter hat große Entscheidungen gebracht, aber jetzt gerade unser Zeitalter, wo das Charakteristische ist, eigentlich erst jetzt seit unserem gegenwärtigen Zeitalter, seit dem Bewusstseinsseelen-Zeitalter ist wirkliche Freiheit möglich. Wirkliche Eigenverantwortung des Menschen. Jedes Menschen. Jetzt ist es möglich. In der Vergangenheit war das in dem Maße nicht möglich. Da konnte diese Kraft natürlich auch in den Menschen leben, aber indem es getragen war durch die soziale Gemeinschaft. Jetzt müssen wir es durch uns selber tragen. Und wenn die ganzen herunter rum alle nichts davon halten, ich kann es trotzdem. Und ich ziehe es durch. Und wenn ich es nicht aus eigener Kraft durchziehe, sondern nur mich mitschleppen lasse von den anderen, dann wird es nicht funktionieren. Dann kann ich zumindest nicht wirklich was beitragen dazu. Da ist ein riesiges Aufgabengebiet. Es ist wirklich zu entwickeln. Diese soziale Kunst, diese soziale Technik sogar, wie die Welt zu gestalten ist, dass die Menschen miteinander leben können, miteinander umgehen können. Also das heißt, die nächste Kulturepoche, und das ist ja etwas schon, was in Richtung Aufbau des neuen Jerusalem hinweist. Die nächste Kulturepoche ist ein wesentlicher Schritt dazu, dass das wirklich passieren kann. Und das wird dann halt dazu führen, natürlich zu einer gewissen Scheidung der Geister. Das haben wir ja oft gesprochen. Das heißt, ein Teil der Menschheit wird zunächst einmal diesen Weg nicht mitgehen können. Hoffentlich sind es nur wenige, aber die Gefahr ist, dass es doch ein nicht so geringer Teil der Menschheit zunächst einmal ist, der also ganz in diese soratische Reichen rübergeht. Das ist die Gefahr. Dass gar niemand dort rübergeht, das wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht spielen. Ich will nicht unken, aber es ist halt schwierig. Es wird sehr schwierig und gerade die soratischen Mächte sind sehr stark. Wir haben keine Möglichkeit, sie zu erlösen oder von ihrem Weg abzubringen. Die Möglichkeit haben wir nicht. Aber wir müssen lernen, ihnen zu widerstehen. Und das ist wesentlich schwieriger als der Umgang mit den luziferischen, mit den ahrimanischen und sogar mit den asurischen Kräften. Bei all diesen Kräften haben wir eine gewisse Chance zumindest, wenn wir wirklich energisch arbeiten, eine große Chance zumindest ihnen nicht zu verfallen, uns nicht hineinziehen zu lassen. Aber die Menschen, die sagen, ja ich bin wie ich bin, schauen wir, wo uns das Leben hinführt, die nicht also ganz bewusst für ihre eigene Entwicklung Verantwortung übernehmen und sich bewusst sind, ich arbeite nicht nur für mich, sondern ich arbeite, indem ich an mir arbeite für die ganze Menschheit. Das ist der Punkt. Also es geht nicht nur darum, dass ich besser, fähiger und sonstiges werde, sondern das ist ein Mittel dazu, durch das ich aber für die ganze Menschheit arbeite. Weil nur die Menschen, die so an sich arbeiten können, dann diese neue große Menschheitsgemeinschaft bilden. Das gilt schon für die nächste Kulturepoche. Nur die, die so an sich gearbeitet haben. Die anderen, die noch voll dem Einfluss der Widersacher unterliegen und dem deshalb unterliegen, weil sie sich gar nicht aufgewacht haben, dagegen aufzustehen und an sich zu arbeiten, die, davon wird ein gewisser Teil eben in dieses soratische Reich hinübergehen. Das ist der Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird es, wenn wir nicht jetzt schon anfangen, dann wird es schon in der nächsten Kulturepoche schwierig. Dann wird die Kulturepoche der sogenannten Brüderlichkeit oder wie immer man es nennen will, halt nur sehr flau ausfallen. Und das heißt, es wird aber dadurch dann für die Menschheit insgesamt noch, noch viel schwieriger. Weil sicher diese Menschen, darüber haben wir ja auch oft gesprochen, bis zu dem Zeitpunkt des neuen Jupiter, können sich die Menschen noch retten von dort oder können gerettet werden, aber dann wird es auf jeden Fall sehr viel schwieriger. Also wir machen jetzt schon entscheidende Stufen, damit das dann möglich ist, auch überhaupt. Das heißt, wir können jetzt nicht mehr staflos sagen, da ist ja noch so viel Zeit, natürlich. Stellt euch vor, eine ganz neue Weltentwicklung im Grunde. Die Erde ist Geschichte geworden, geht ja jetzt noch, wenn sie als physische Erde verschwindet. Ja, wenn sie als physische Erde zerfällt und unser ganzes Planetensystem zerfällt, dann hat trotzdem die Erde noch eine lange Entwicklung, bis überhaupt der nächste Zustand, nämlich dieser neue Jupiter da ist. Da haben wir gesprochen, wenn das Physische zerfällt, dann geht das Ganze in einen astralischen Zustand über, also in einen seelischen Zustand. Da ist aber immer noch die Erde da. Sie ist zwar äußerlich, physisch nicht vorhanden, aber sie ist als ein seelisches Gebilde vorhanden. Unser ganzes Planetensystem ist als das vorhanden. Und weil viel von der kosmischen Weisheit zum Beispiel, die wir jede Nacht aufnehmen, damit unser Astralleib wieder von der Sternenwelt aufnehmen kann und dann damit den Ätherleib versorgen kann, so wird dann der Zustand der ganzen Erde oder unseres ganzen Sonnensystems sein. So wie das jetzt im Hintergrund ist. Aber das Physische wird weg sein. Und dann geht die Erdentwicklung dann noch weiter, dann geht sie noch weiter, dann geht sie in den sogenannten Rupa-Zustand über, das ist also ein reingeistiger Zustand, das heißt nicht einmal das Astralische ist mehr da, sondern da sind jetzt, wenn man es in menschlichen Worten fassen will, die gestaltenden Ideen da, die die Erde ausmachen. Also eben auch das, was schon ein bisschen dann angedeutet wird im neuen Jerusalem, also das Ziel der Erdentwicklung, was da dann durch die Würfelgestalt im Grunde beschrieben wird, das ist ein Bild, man darf sich nicht denken, dass jetzt irgendein äußerer Würfel irgendwo da sein will, aber sozusagen die Idee der Erde, die ausgeformte, gestaltete, gereifte Idee, aber die geht dann noch in den A-Rupa-Zustand über. Und da verschwinden die ganzen Formen wieder, aber es bleibt die schaffende Kraft, die das hervorgebracht hat. Die bleibt als Essenz über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, unsere ganze Welt, selbst wenn ich jetzt betrachte das vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand, jede dieser Welten, die bis ins Physische zunächst einmal sich verdichtet hat, in der Vergangenheit auf jeden Fall, und in der Zukunft wird es ein bisschen teilweise anders werden, aber alle diese Zustände gehen ja jeder für sich durch sieben Zustände durch. Sieben große Dinge. Und unsere Erde ist entstanden aus einem A-Rupa-Zustand. Also rein geistig. Das heißt, da ist nicht einmal noch die Idee geformt, sondern nur die Schöpferkraft pulsiert sozusagen, aus der diese Idee geboren wird, aber sie ist noch nicht geboren. Es ist noch alles geistig in Bewegung, wie das werden könnte und werden sollte. Es gibt sozusagen noch kein fertiges Konzept, kein Plan, wie das laufen sollte, wie man es umsetzt. Ihr wisst, der eigentliche Schöpfungsplan für überhaupt die ganze Kette ist sehr einfach. Es geht darum, das erste geistig freie Wesen zu schaffen. Außerhalb des göttlichen. Das göttliche hat es sowieso in sich. Das heißt sogar, dass das neugeborenste geistige Wesen, nämlich wir, dass die die Freiheit bekommen. Sie sollen mitarbeiten am Schöpfungswerk, weil in der Zukunft alle geistigen Wesen aus eigenem Schöpferischen mitarbeiten sollen. Nicht nur empfangen und umsetzen, sondern mitbeitragen. Das, was von oben kommt, verbinden mit dem, was von unten kommt. Sogar vom Kleinsten. Und wir sind im Moment die Kleinsten sozusagen. Ja, Elementarwesen ist wieder ein anderes Kapitel, aber von den geistigen Wesen sind wir das Jüngste, das Kleinste und wir sind die Wegbereiter der Freiheit. Für alle anderen Hierarchien. Das ist das, was man ja auch im Hintergrund sehen muss, dass die anderen, die viel älter sind als wir, viel weiser eigentlich sind, viel mehr Fähigkeiten haben als wir, die man sich gar nicht vorstellen kann. Ich meine, Seraphim, die Verbindung halten im ganzen Kosmos, zwischen allen Sternensystemen, die es gibt. Wir brauchen ja nicht glauben, dass wir das Einzige da sind. Das war schon die Erschütterung, dass man sagt, vielleicht sind wir gar nicht die Einzigen da und nur alles dreht sich um uns. Wo symbolisch die Tat des Kopernikus ist, also nicht mehr die Erde im Mittelpunkt, sondern die Sonne, eh nur die Sonne. Aber wir sind nicht mehr das Zentrum der Welt, um das sich alles dreht. Aber solche Welten gibt es, ich weiß nicht wie viele, es gibt Trillionen von Sternen und die meisten von ihnen sind Systeme, wo sich etwas entwickelt. Mit ziemlicher Sicherheit. Also dass viele Sterne auch Planeten haben, das kann man heute schon äußerlich zeigen. Und das ist wieder etwas, was uns die äußere technische Naturwissenschaft näherbringt irgendwo. Wir könnten es natürlich auf geistigem Weg auch erfahren, weil wir haben ja schon öfter davon gesprochen, jeder Mensch hat seinen Stern oder seine Sterne in der Region. Das heißt, wir sind sehr eng geistig verbunden mit einer ganz anderen Welt irgendwo auch, wo Geiste gewesen sind, wo wir natürlich nicht in physischer Form irgendwo auf diesen Welten spazieren, wo der Stern, nämlich vor allem mit den Sternen sind wir verbunden, gar nicht mit den Planeten. Man braucht nicht glauben, dass wir dann dort irgendwo spazieren werden, so wie man jetzt die Träume hat, dass man am Mars vielleicht spazieren geht, das wäre eh nur lächerlich. Aber auch dort werden wir nicht so spazieren, um das geht es gar nicht. Aber wir sind mit den geistigen Wesen dort verbunden. Und zwar mit ganz bestimmten, und das ist Ausdruck unserer Individualität bei jedem Menschen anders. Keiner mit den genau gleichen. Es gibt Überschneidungen, aber wir sind mit ganz bestimmten, hohen, höchsten geistigen Wesen verbunden. Weil die den Zusammenhang überhaupt zwischen den ganzen Systemen leiten, dirigieren irgendwo, überwachen, ich weiß nicht, wie man das ausdrücken soll, die also ein Bewusstsein dafür haben, wie das zusammenwirkt. Wir können es nur ahnen im Moment einmal irgendwie. Aber das sind die Seraphim, die sind die oberste Hierarchie eigentlich unter der Trinität, und die schauen den ganzen Zusammenhang. Die Weltschöpfung ist viel größer als das kleine Ding, was wir jetzt überschauen. Die Seraphim überschauen das Ganze, aber sie sind trotzdem nicht schöpferisch frei. Wir, die kleinen Menschlein, die da jetzt auf der Erde herumgrabeln und im Umfeld davon sich dann bewegen, im Leben zwischen Tod und neuer Geburt, da steigen wir dann tatsächlich bis in die höchsten Sphären auf, aber da wissen wir dann meistens wieder nichts, wenn wir zurückkommen. Wir gehen ja hinaus, wir gehen in die Sternerregion, mit der wir besonders verbunden sind, und die ist dann das Tor, durch den wir sogar jenseits des fassbaren Sternenhimmels noch sind, wie das der Dante auch so schön beschreibt. In Wahrheit sind auch die ganzen geistigen Wesenheiten, die Hierarchien, die leben nicht jetzt äußerlich auf den Sternen, die sind jenseits dessen noch. Beschreibt er ganz richtig. Also dort, wo wir über die Grenze des, astronomisch müsste man sagen, über die Grenze des sichtbaren Universums hinaus sind, über die Grenze des irgendwo physisch in Erscheinung tretenden Universums hinaus. Dort erleben wir die Welten mit der Nacht, das ist der Bereich. Dort steigen wir in die höchsten Bereiche des Devachans aus, des Geisterlandes, oder wie es Rudolf Steiner auch nennt. Dort sind die höchsten Bereiche. Es fängt an, wir treten über, wenn wir über die Saturnsphäre, also über unser Planetensystem hinauskommen, fängt es an einmal. Aber das ist der Anfang, und der Weg ist weit. Wir durcheilen ihn nicht räumlich, wir durcheilen ihn als seelisch-geistiges Wesen. Und dann nehmen wir aber alles mit, wir sind lange Zeit mit einer bestimmten Kolonie geistiger Wesenheiten verbunden, die wieder auch zunächst einmal äußerlich noch mit einer bestimmten Sternerregion zu tun haben, und dann geht es aber weiter. Dann erst, dann erst taucht man ein, irgendwann in die Welten mit der Nacht. Da sind wir über die Grenze hinaus, wo irgendetwas äußerliches, physisches, sinnlich erfahrbares Merkzeichen da ist. Sagen wir besser sinnlich erfahrbares Merkzeichen. Es ist ja auch nicht wieder gesagt, dass alles was da draußen ist, so physisch ist, wie wir es da auf der Erde haben. Das ist auch nur der Glaube der Wissenschaft heute, oder es ist eine Hypothese. Es ist noch gefragt, ob das wirklich genau so ist. Da können wir uns jetzt nicht darauf einlassen, ich habe auch keine Antwort darauf, aber man muss nicht alles so für die bare Münze nehmen. Auch wenn die Errechnungen stimmen und die Ergebnisse reproduzierbar sind, wie man so schön sagt, das sagt noch immer nicht, ob das mit der Wirklichkeit auch noch irgendwas zu tun hat. Das hat mit der Erscheinung der Wirklichkeit zu tun. Das ist alles Erscheinung. Das ist alles Bild nur. Einer zugrunde liegenden seelischen geistigen Wirklichkeit, die eigentliche Wirklichkeit. Im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich von dort kommen die Kräfte, die wirken, die gestaltenden Kräfte. Die Naturkräfte, wie wir sie heute haben, das ist nur der abgestorbene Ausklang. Das ist sozusagen das Abfallprodukt, wenn ich das jetzt ein bisschen bösartig sage. Nein, so ist es nicht. Aber es ist nicht das schöpferisch geistige Selbst. Es ist nicht das astralische Selbst, nicht einmal das. Es ist nicht einmal die Ätherkräfte selbst. Es ist halt der physische Abglanz davon. Und das ist das Unwirklichste. Wir halten es aber heute so als Menschheit für das Allerwirklichste. Na klar, was ich angreifen kann, das ist ja sicher wirklich. Ja, aber es ist die schwächste Form der Wirklichkeit. Und von sich aus wirkt es nicht. Wenn die Physiker von Naturkräften sprechen und weiß ich nicht, welche Kräfte, alle Gravitation und elektromagnetische Kräfte und Kernkräfte und so weiter, dann ist das alles ein müder Abglanz von den geistigen Quellen, aus denen das eigentlich gespeist wird. Und diese Kräfte sind nicht die eigentliche Wirklichkeit. Sie sind eine Erscheinungsform. Für sich genommen, wenn das Geistige nicht dahinter wäre, eine unwirkliche Erscheinung, ein Spiegelbild eben. Das fällt unserem Denken heute komplett schwer, das ist auch ganz klar. Aber das ist halt die Anforderung, wenn man sich wirklich ernsthaft mit Geisteswissenschaft oder mit dem Geistigen beschäftigt, den man sich einmal stellen muss, zu sagen, also alles das, was ich glaube, dass die Wirklichkeit ist heute, was das Reale sozusagen ist, das ist eigentlich das Unwirklichste. Das heißt nicht, dass es unwichtig ist. Also die Auseinandersetzung mit diesen materiellen Erscheinungen, die aber eigentlich letztlich etwas Unwirkliches sind, sind ganz wichtig.&lt;br /&gt;
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=== Wolfgang Pauli, der Geist der Materie und der Weg von der Imagination zur Intuition 02:02:44 ===&lt;br /&gt;
In Wahrheit, wem begegnen wir in der Materie? Dem Herrn Ahriman, dem Geist der Materie. Das ist ja so toll, dass dieser Physiker Wolfgang Pauli, dass der das erleben konnte. Er konnte den Geist der Materie erleben und hat gehadert mit ihm. Er ist einer der Physiker, die genau erklärt hat, was Materie eigentlich ist und wie das funktioniert alles. Der den Atomaufbau geklärt hat und wie die Elektronenkonfigurationen sind und so weiter. Das heißt, der hat ganz klar im Intellekt das beschrieben hat. Aber auf der anderen Seite ist er gerade dadurch auch, nicht nur dadurch, das liegt natürlich in seinem ganzen Schicksal drinnen, aber eben auch wirklich zu der Begegnung mit den ahrimanischen Wesenheiten gekommen, mit dem Geist der Materie, wie er ihn genannt hat. Als Erlebnis, als Bild im Übergang vom Traum in den Wachzustand hat er das besonders stark erlebt und hat sich dann in Zusammenarbeit mit dem C. G. Jung geschult, diese Bilder noch genau erfassen zu können, sie irgendwie festhalten zu können, erinnern zu können. Weil gerade wenn es so aus der Traumphase kommt und nicht eine bewusste Imagination ist, eine vollbewusste, er war sich bewusst, dass er selber die Imagination macht, das ist schon interessant. Er hat gesprochen davon, vom malenden Schauen innerer Bilder, vom malenden Schauen innerer Bilder. Das heißt, er hat wirklich eine Ahnung davon gehabt, was Imaginationen sind. Da glotze ich nicht irgendwas an und das nehmen jetzt meine höheren Sinne natürlich auf, aber das steht halt da irgendwo in der geistigen Welt herunter, da steht nichts. Das Bild muss ich mir selber schaffen. Und indem ich mir bewusst werde dieses Schaffensprozesses, lerne ich dieses Wesen kennen. Sonst kann ich das Bild nicht aufbauen, das Wesen ist schon da, aber das ist bildlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich oft gesagt habe, wie schaut ein Engel aus? Gar nicht. Deswegen machen die Engelabbildungen trotzdem Sinn, aber sie sind ein Sinnbild. Der Engel ist nicht ein Mensch mit Flügeln, das ist er nicht. Das ist ein Bild, das wir uns machen. Das man im alten Hellsehen unmittelbar aus dem visionären Schauen heraus erlebt hat. Und wo man deutlich sieht, dass er die gewisse Abhängigkeit vom Kulturkreis, in dem diese Menschen gelebt haben, dann gibt es bestimmte Färbungen irgendwo, das ist ganz deutlich, das geht in die Schauung ein. Da sieht man auch, er macht ein wahrheitliches Bild, nur macht es nicht bewusst, sondern fast wie in einem Trancezustand entsteht es einfach. Das heutige imaginative Schauen macht Sinn, wenn wir es bewusst machen, wenn wir bewusst dieses Bild aufbauen. Man kann anfangen mit einem Engelbild und sich einmal das vorzustellen, aber das kann man als Ausgangspunkt nehmen, weil man hat ja keinen Anhaltspunkt, wie stelle ich mir etwas vor, was man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Weil ich kann von einem Engel mir nur ein Sinnbild machen, also ein Bild, das die seelisch-geistige Konfiguration des Engels, sein Wesen zum Ausdruck bringt. Aber sinnlich kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen, aber indem ich mir dieses Sinnbild, diese Imagination aufbaue, habe ich sozusagen einen Kontaktpunkt mit ihm gefunden. Sonst müsste ich da sitzen, eigentlich ist nichts da, und jetzt soll ich mit dem Nichts in Berührung kommen. Eine Stufe auf dem Weg ist, dass ich die Imagination aufbaue, die Imagination muss ich dann aber sogar wieder wegschaffen, und gerade wenn ich mir sie selber so bewusst aufgebaut habe, ist es schwer sie wegzuschaffen. Aber das Bild, das ich mir selber aufgebaut habe, zu verstehen, wieso ist das jetzt so, das kann nämlich eben nicht so sein, dass ich sage, aha, naja, gut, ich weiß eh, was ich tue, ich gehe von einem Engelbild aus mit den Flügeln und so, aha, ja, und das Eigentliche, dass ich zum eigentlichen Bild komme in der Imagination, das wird nicht einfach bei dem stehen bleiben. Das ist vielleicht eine Vorbereitung, aber das muss ich schon umgestalten, und dann entsteht ein Bild, von dem ich vorher keine Ahnung habe, wie das werden wird, aber wo ich bei jedem Schritt dabei bin, auch wenn das vielleicht in Sekunden passiert, aber wo ich das mitverfolge, wie das entsteht und spüre, ja, das stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses ganz starke Erlebnis, das Bild ist richtig. Das ist eine Steigerung dessen, was man nennen kann, Wahrheitsgefühl irgendwo. Es entsteht ein Bild durch meine geistige Wesenheit selber, ich entwerfe das Bild, niemand anderer, es ist nicht vor mir, hinter mir, sonst wo, es ist das Wesen da, aber es ist außerhalb des Raumes, in gewisser Weise sogar außerhalb der Zeit. Wenn man so will, weil das Geistige eigentlich des Wesens ist immer außerhalb von Raum und Zeit, aber ich spüre es sozusagen, ich nehme es wahr, aber noch nicht wie eine sinnliche Wahrnehmung, es ist kein Bild da, es ist kein Geschmack da, es ist noch gar nichts. Man spürt die Anwesenheit, das ist so, wie man manchmal erleben kann, hinter mir steht jemand. Man schaut gar nicht hin, irgendwie spürt man, da ist wer. Ah ja, wirklich, dann dreht man sich um, nur bei dem imaginativen Schauen kann ich mich nicht unterreden. Ich spüre nur die Anwesenheit eines geistigen Wesens, irgendwie spüre ich sie, es ist ein seelisches Erlebnis zunächst, es berührt werden durch eine geistige Wesenheit. Ich kann nicht sagen, ich betaste es, das kann ich nicht sagen, ich sehe es, ich höre es oder rieche es, ich fühle mich eigentlich wahrgenommen durch dieses geistige Wesen. Das ist es eigentlich. Und das spüre ich irgendwie. Das kann beim Geist der Elemente, also beim Geist der Materie, kann das sehr unangenehm sein. Also zu spüren, der Ahriman berührt mich jetzt, ich bin berührt von Ahriman, ist nicht unbedingt ein angenehmes Gefühl. Wenn man es jetzt wirklich zur Imagination erhebt, als Bild formt, dann hat es eben dieses Finstere, dann hat es die Kälte, die damit verbunden ist, diese schmerzende, eisige Kälte, die damit verbunden ist, der Schmerz, der Ahriman ist gebündelter Schmerz auch, er leidet ja auch unter dem. Das sind so ein bisschen die Empfindungen, die dabei auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann schaffe ich mir mein relativ individuelles Bild dessen. Heute ist es durchaus individueller. In alten Zeiten, wo es mehr noch aus einem halbbewussten Zustand entstanden ist, war es halt mehr einheitlich durch den Kulturkreis bedingt, in dem man gelebt hat. Heute wird jeder Mensch, der diese Imagination erlebt, sie anders schildern. Und derselbe Mensch, wenn er wieder an die Wesenheit herankommt, schildert es schon wieder beim nächsten Mal anders, weil er es anders in ein Bild umsetzt. Mit irgendwelchen festen Schablonen darf man da nicht kommen. Und was für uns so schwer ist, und da sind wir auch wieder komplett im Gegensatz zur materialistischen Wissenschaft, da geht es immer um Reproduzierbarkeit. Also bitte, wenn schon, du siehst einen Engel gut, jetzt schildern wir ihn jetzt gut und nächste Woche probieren wir es wieder. Dann wird es erstens einmal so sein, dass man wahrscheinlich nichts sieht, weil man das nicht erzwingen kann, sondern eine geistige Wahrnehmung ist da, wenn auch die geistige Welt es für notwendig hält, dass du jetzt den Einblick bekommst. Du musst dich bemühen darum, aber nur so als Spaß, weil du es jetzt ausprobieren willst, damit man es vielleicht wissenschaftlich erforschen kann, aus Jux und Tollerei passiert es nicht. Es besteht eine geistige Notwendigkeit darin. Und mit Sicherheit ist die Imagination beim nächsten Mal schon etwas anders. Sie ist nicht wiederholbar. Sie ist nicht wiederholbar. Sie kann im Extremfall sogar ganz anders sein. Und trotzdem erkennt man sich selber als dieselbe Wesenheit wieder, die jetzt einfach sich in ein anderes Bild formt, oder ich ein anderes Bild forme. Aber es ist ein Weg aus dem noch sehr dumpfen Spüren, da ist ein geistiges Wesen, das etwas konkreter zu fassen. Aber dann muss ich das Bild loswerden, weil das ist noch keine Wirklichkeit. Das ist ein Bild. Bilder sind keine Wirklichkeit. Bilder sind eine Wirklichkeit, aber das ist sogar bei der Imagination schon schwer zu sagen, weil der Engel schaut eigentlich nicht aus. Das ist ein Hilfsmittel, das ich überspringen muss. Die nächste Stufe ist dann, dass ich in die Inspiration komme. Dann kann man sagen, es ist wie ein geistiges Hören, wie ein Verstehen. Es ist das, was ich zuerst durch dieses Bild aufgebaut habe, jetzt die Bedeutung dieses Bildes wirklich bewusst erfasse. Das ist im Grunde nur ein Entwicklungsschritt, den ich selber mache in dem Prozess. Zuerst muss ich das Bild schaffen, jetzt sage ich, das stimmt, das Bild. Aber was ist das eigentlich, was ich da gemalt habe? Das heißt, ich habe noch selber keine ganz klare Vorstellung. Ich habe etwas gemalt und jetzt muss ich schauen, was bedeutet das eigentlich? Was ist das? Was sagt mir dieses Bild? Das ist nur ein Anhaltspunkt, dadurch, dass dieses geistige Wesen selber jetzt nämlich zu mir sprechen kann, durch dieses Bild. Das heißt, das Bild wird sprechen für mich, es beginnt mir etwas zu sagen. Das heißt nicht, ich habe es vorher schon und mal nachdem, aha, das will ich jetzt dastehen, so ist es eigentlich umgekehrt. Ich spüre die Berührung, ich schaffe ein Bild, in dem ich mich auf die Berührung einlasse, die führt mich in gewisser Weise, aber trotzdem ich gestalte. Dann habe ich ein Bild, jetzt ist die Imagination da, und jetzt weiß ich aber noch nicht, wer bist du eigentlich? Das kann ein luziferisches Wesen sein, wenn es ein sehr schönes ist, dann ist es ein luziferisches mit Sicherheit. Wenn es so prächtig ist und strahlend ist und hell und Licht und alles ist gut und Friede strahlt aus davon, dann ist es mit Sicherheit ein luziferisches Wesen. Nein, dann muss ich mal schauen, wer bist du wirklich? Dann muss ich das Bild wegschaffen. Das ist schwierig, weil das ist ein sehr starker Prozess, in dem man sehr stark engagiert ist darin, das Bild loszuwerden. Das ist so, wie man oft einen fixen Gedanken nicht loskriegt. Der Nachbar hat so blöd geschaut, was will der von mir? Was heckt der schon wieder aus? Der heckt gar nichts aus, der hat nur einfach über den Zaun geschaut. Aber ich fantasiere in ihn was hinein, was er tut, weil ich mag ihm halt irgendwie nicht. Oder wenn der schon schaut, das ist verdächtig. Und dann theatert man sich hinein, dass da ein Konflikt oder irgendwas wäre. Also wir hängen sehr an unseren Einbildungen. In gewisser Weise ist die Imagination auch eine Einbildung, aber nicht eine, die so aus dem Nichts kommt, sondern die halt wirklich im Zusammenhang steht mit der Begegnung, mit dem geistigen Wesen. Dass ich es aber auf erster Stufe nur fassen kann dadurch, dass ich mir dieses Bild schaffe, das für mich jetzt Ausdruck ist, dieses Wesens. Und ja, da werden sicher im gleichen Kulturkreis, wenn andere Menschen es sind, werden es wahrscheinlich ähnliche Bilder entwerfen davon. Aber es wird auch heute immer individueller werden. Also dass man sagen kann, wenn der Nächste die Imagination dieses Wesens hat, ist es durchaus vielleicht ganz anders. Kann durchaus sein. Also es geht eben so wie es heute in der Malerei nicht mehr darum geht, die Außenseite, die sinnliche Außenseite abzubilden, sondern eigentlich die geistige Seite dahinter abzubilden. Das ist das Großartige der modernen Malerei. Du erkennst äußerlich keinen Gegenstand mehr wieder, du weißt nicht mehr, was soll denn das eigentlich sein. Das sind nur Linien und Fortputzen oder Sonstiges und es ist ein präzises Abbild dessen, was dahintersteckt, nämlich in Wahrheit irgendein geistiges Wesen oder so. Ob der Maler das bewusst weiß oder nicht, ist eine andere Frage noch. Es gibt welche das wissen und andere wissen es nicht. Aber es ist irgendwas. Es ist eine seelische Kraft. Hinter der seelischen Kraft steckt aber immer irgendein seelisches Wesen natürlich, ein geistiges Wesen letztlich dahinter. Und das kommt da zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind im Übrigen Schritte, dass man wirklich dorthin kommt, dass mehr und mehr Menschen auch den Mut aufbringen, ein Bild zu machen, sozusagen eine Imagination zu schaffen, die sonst noch niemand gemacht hat. Wo ich wirklich aus dem Erleben des geistigen Wesens, aus dem von ihm wahrgenommen werden, heraus dieses Bild vor mir auf meine Weise und dadurch Schritt für Schritt den Zugang zu dem Wesen kriege. Aber was das überhaupt ist, verstehe ich erst, wenn ich das Bild jetzt weg schaffe, auslösche, mich frei mache davon und das ist wahnsinnig schwer, weil jetzt habe ich mich so geplagt, das hinzukriegen. Auch wenn das vielleicht in Sekundenbruchteilen passiert in der Meditation, kann durchaus sein. Aber die Kraft, die da hineinfließt, ist gewaltig. Das darf man gar nicht unterschätzen. Das ist gewaltig. Das merkt man nämlich dann, wenn man das Bild wegschaffen will. Man sagt, bitte jetzt sterbe ich nicht mehr. Nein, es taucht auf, es ist hartnäckig, es verfolgt mich geradezu. Und wie wir immer dazu verführen, na jetzt schau dir die Linien genau an, die müssten dir doch was sagen. Nein. Die Inspiration, das Erkennen, das Sprechen des Bildes kommt, wenn ich das Bild ausgelöscht habe und vergessen habe eigentlich. Vergessen habe. Das heißt, ich hänge gar nicht mehr an dem, das war ein Hilfsmittel, eine Zwischenstation. Dann kommt als nächstes, dass es wie ein gedankliches Erfassen des Ganzen ist, aber ein lebendigen Gedankenerfassen. Also wirklich, wo man dem Wesen begegnet. Und dann sind wir aber immer noch nicht in der Wirklichkeit ganz drinnen, das ist immer noch Schein bis zu einem gewissen Grad. Dann kommt der nächste Schritt, Intuition eins werden mit dem Wesen. Es wirklich sozusagen von innen her kennen zu lernen, dass dieses Wesen für einen Moment zu sein, das ist ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist interessant, dass das schon Scotus Eriugena beschrieben hat, wie das ist die Wahrnehmung des Engels. Ganz deutlich. Da schildert er genau das eigentlich, schon damals. Und das ist etwas, was überhaupt erst seit dem Mysterium von Golgatha möglich ist in der Form. Das ist aber eben keine alte hellsichtige Wahrnehmung mehr, sondern das ist eine, die aus der bewussten Geistesschulung hervorgeht. Und dort in die Richtung geht der Weg hin. Und das ist kein Hokuspokus oder sonst was das Interessante ist, dass man ja bei jedem Schritt da wachbewusst dabei sein muss. Das heißt nicht, dass ich es aus einem Plan heraus mache, aber selbst wach dabei bin, was ich da aufbaue. Vielleicht staune ich darüber, was ich da aufbaue. Ich weiß es eben vorher gar nicht. Staune, was da herauskommt. Dann bin ich fasziniert, welches Bild da herausgekommen ist. Und dann geht schon der nächste Schritt, jetzt lösche ich es wieder aus. Und auf einmal kommt die Idee, die Erkenntnis, wie soll man es nennen, so fast wie gehört, welches Wesen das eigentlich ist. Ich tauche ein in gewisser Weise. Das Wesen spricht unter Anführungszeichen zu mir. Nicht in Deutsch oder Englisch oder sonst wo, sondern in dem Sinn, dass es unmittelbar so spricht zu mir, dass ich es verstehen kann. Erkennen kann. Es ist, wenn man will, in Gedanken gesprochen, aber natürlich auch nicht in unseren abstrakten Gedanken. Sondern so wie vorher die Imagination ja eigentlich eine Weiterführung des Denkens ist, ein lebendiges imaginatives Denken geworden ist, das ist dieses Bildgestalten im Grunde. Das hat was mit dem Denken zu tun. So geht es jetzt weiter, dass ich ganz klar verstehe, was es ist. Und der nächste Schritt ist, ich werde eins mit ihm für einen Moment. Für einen praktisch zeitlosen Moment werde ich eins, aber dann weiß ich, was das Wesen ist. Dann habe ich es wahrgenommen. Und da gibt es keinen Zweifel mehr. Da ist jeder Zweifel weg. Wenn das funktioniert und ich mich nicht in Fantastereien verliere. Das ist halt noch die Schwierigkeit am Weg, dass man sich nicht in Fantasien verliert oder so. Die Gefahr ist natürlich groß, wenn ich das Bild selber schaffe, dass die Fantasie eine Rolle spielt. Die darf keine Rolle spielen. Sondern ich muss aus der Berührung mit dem Wesen, aus dem heraus, wie mich dieses Wesen berührt, spontan anfangen, das Bild zu formen. Und dann Weg zu schaffen, dann die Inspiration zu erleben, aha, es spricht zu mir, ich verstehe irgendwie, wo in welchem Zusammenhang dieses Wesen steht, ich kriege das irgendwie mit. Aber dann voll weiß ich es, erst wenn ich in die Intuition komme. Und dann bin ich eins geworden mit ihm. Und dann weiß ich es in gewisser Weise, weil ich das Wesen eigentlich für einen Moment geworden bin, mit der großen Hürde, was auch das Schwierige ist, was man bewältigen muss und warum man sich vorbereiten muss. In dem Moment bin ich weg. Wenn ich eins bin mit ihm, bin ich weg. Ich bin ganz dieses Wesen geworden. Und im Wieder-zu-mir-Kommen nehme ich etwas davon mit, eh nicht alles. Aber ich muss mich ganz in dem Wesen verlieren können, das heißt Intuition. Und beim sozusagen Wieder-zu-mir-Kommen, aber trotzdem etwas mitnehmen davon, das ist eh noch ein Bruchteil von dem Ganzen. Mehr geht halt nicht. Im geistigen Schulungsweg ist es auch immer ein großes Thema, zwischen dem von sich loslassen können, weil sonst kann ich nicht eintauchen in die anderen Wesen. Das heißt wirklich eintauchen in ein geistiges Wesen ist wirklich erfassend, kann ich sonst gar nicht. Fängt im Kleinen an, im sozialen Umgehen mit den Mitmenschen. Wenn ich mich auf einen anderen Menschen einlasse, vergesse ich mich selbst ganz eigentlich für einen Moment. Und ich muss dann aufpassen natürlich auch, dass das jetzt nicht so fortgeht, dass ich eigentlich mich selber verliere irgendwo. Die Gefahr ist durchaus da, dass ich mich verliere und eigentlich, ja wie soll ich sagen, nur mit dem anderen Menschen voll gehörig wäre geradezu. Und ja, der ist viel gescheiter, der weiß alles und da hänge ich dran und auf mich schaue ich gar nicht mehr. Nein, es ist gut, dass du das so machst, ich mache es anders, komplett anders. Sich trennen können auch davon. Also nicht drinnen bleiben, wir können nicht in der Intuition verweilen drinnen, dann löschen wir uns selber aus fast. Also da sind etliche Hürden, die es zu beachten gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist halt alles nicht so einfach, wie ich habe eine Vision. Ja, ich meine auch die Menschen, für die das in den alten Zeiten oder wie es im Alten Testament geschildert ist, dass die diese Erlebnisse haben konnten, wo sie allerdings bewusst gar nichts getan haben, sondern einfach es wie ein Traum fast erlebt haben. Aber sie haben eine große Vorbereitung gehabt. Und nur dadurch konnten sie auch bestehen gegenüber dem. Trotzdem immer das Wort richtig war, fürchte dich nicht. Also wo sie sich eigentlich ausgelöscht quasi fast gefühlt haben. Und trotzdem wieder sich aufraffen und sich nicht zu verlieren. Das ist die große Kunst der alten Propheten oder so, dass sie trotzdem immer wieder zu sich gefunden haben. Und es gab aber durchaus auch immer wieder welche, die ja im Grunde in den Wahnsinn oder sonst was verfallen sind. Das war auch nicht so selten. Das steht halt jetzt in der Bibel nicht so drinnen. Aber die sich verlieren drinnen, in den Schauungen selber gar nichts mehr sind. Und dann wird es sehr, sehr ungesund. Und heute, wenn es diese alte Art des Schauens, wenn die noch da und dort funktioniert, ist die Gefahr immer sehr groß, dass es wirklich in ein anderes Fern führt. Jetzt sagen wir es einmal vorsichtig so. Also wo halt die Widersacher dann viel mitspielen oder was. Weil heute ist es gesund, nur wenn ich mit dem ganz wachen Ich dabei bin. Und da darf mich niemand führen. Niemand. Der Einzige, der mich führen darf, ist ich selber. Sonst niemand. Das ist das Um und Auf beim heutigen geistigen Erleben. Also das heißt, man muss sehr wach, sehr bewusst sein drinnen. Und das ist die Chance unseres Zeitalters, die Aufgabe unseres Zeitalters. Das ist die Apokalypse, die Offenbarung. Dann offenbart sich uns die geistige Welt. Aber nicht alles so, ich mache das Fenster auf sozusagen und schaue hin. Sondern indem wir tätig werden. Wir uns das Bild aufbauen. Wir verstehen lernen, was hat mich da berührt, welches Wesen ist das. Und dann sogar wirklich eins werde mit ihm. Für einen Augenblick. Aber damit nehme ich auch eine Kraft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit lassen wir es für heute gut sein. Die Zeit ist schon wieder etwas fortgeschritten. Wir werden das fortführen. Es gibt noch etliches dazu zu sagen. Aber die Zeit ist immer noch nicht reif mit dem Neuen Jerusalem näher beschäftigen. Also die letzten zwei, drei Kapiteln in der Apokalypse, die haben wir ja noch bis jetzt brach liegen. Und wir sind also noch nicht ganz fertig damit. Und ich habe euch eh schon gesagt, ich möchte es gerne dann auch mit anderen Übersetzungen anschauen. Wobei Übersetzung eben heißt, und das merkt man bei manchen Dingen, dass es dann eigentlich nicht übersetzt wird in dem jetzt das griechische oder lateinische Original übersetzt wird in die deutsche oder sonstige Sprache. Ja, schon auch irgendwie. Aber dass es wirklich funktioniert, dass es wirklich der Sache entspricht, geht nur, wenn ich es eigentlich dort lese, wo der Text wirklich steht in der Akasha-Chronik, im Geistigen. Die Akasha-Chronik ist das, was über die Saturnsphäre hinaus geht, an der Grenze sozusagen. Das heißt, es ist das Gedächtnis, könnte man sagen, unseres kosmischen Systems, unseres Planetensystems. Da ist das Gedächtnis alles gespeichertes, ein blödes Wort, verzeichnet darin. Aber wie verzeichnet? So, dass ich eigentlich den Text zum Beispiel schöpfe daraus, indem ich ihn schaffe, aber er ist aus dem dort geschöpft. Aber dass es jetzt in Deutsch oder in Englisch oder in Französisch oder in Chinesisch Übersätze sozusagen, dass da muss ich dann tätig werden. Das, was in der Akasha-Chronik steht, ist nicht in irgendeiner menschlichen Sprache oder Schrift geschrieben, sondern es ist geistig dort verankert. Und an dem darf nichts geändert werden, wenn ich es exakt übertragen will. Aber ich kann es in jeder Sprache auf x verschiedene Varianten hineintragen, hineingestalten und jede hat was für sich, wenn sie gut ist. Wenn etwas im Hintergrund war, was geschöpft hat aus dieser Akasha-Chronik. Auch wenn es noch nicht ganz voll bewusst war. Auch Luther weiß ich dessen zum Beispiel nicht voll bewusst, wo er die Quelle her hat. Aber es ist ganz gut gelungen in vielen Abschnitten. Und so auch bei anderen Übersetzungen. Je moderner sie sind, desto kritischer wird es irgendwo, weil da spielt dann sehr viel schon das theologische Wissen und der Verstand mit und der Intellekt mit und die Interpretation, wie man es hinbiegen müsste, was denn eigentlich gemeint ist, weil man es ja gar nicht wirklich versteht. Da sind große Gefahren drinnen. Eigentlich kann man es nur lesen in der Akasha-Chronik. Dort steht es sozusagen bildlich gesprochen jetzt in seiner Urgestalt, als lebendiges Bild, als lebendiges Wort, wie immer man es nennen will. Als lebendiges, geistig lebendiges steht es dort. Aus dem muss man schöpfen. Und wir Menschen sind aber auf dem Weg an das heranzukommen. Und wenn wir nicht herankommen, dann werden wir das Ganze verlieren. Dann gehen wir halt den Weg in die tote Welt, die heute die Naturwissenschaft beschreibt. Und das ist dann das Einzige. Und sollte aber eigentlich nur ein Erziehungsmittel zur Bewusstheit sein. Als das ist es gut und bitter notwendig. Aber inhaltlich für die eigentlich wesentlichen Dinge, wie wir die Welt verstehen, hilft es uns sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, meine Lieben, schnell noch einmal zum Abschluss der Wochenspruch. Es ist der 19. Wochenspruch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheimnisvoll das Neuempfangne mit der Erinnerung zu umschließen, sei meines Strebens weiterer Sinn. Es soll erstarkend Eigenkräfte in meinem Innern wecken und werdend mich mir selber geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben riesig viel bekommen, so wie jetzt zum Beispiel in der Intuition wir sehr sehr viel bekommen, weil sich das Wesen eigentlich mit uns vereinigt, sich für einen Moment verschenkt ganz an uns. Wir werden dieses Wesen, aber wir müssen dann wieder zu uns selber kommen. Also es sollen auch die Eigenkräfte dann erstarkt werden. Niemals geht es darum, in die Passivität zu kommen. Gebt mir, zeigt mir, sagt mir, wo es lang geht. Das ist eigentlich, in unserer Zeit führt das nicht mehr auf einen guten Weg. In diesem Sinne, meine Lieben, ich danke euch fürs Dabeisein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Danke Wolfgang, für den schönen Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Gerne. Danke, dass ihr im Livestream dabei seid. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Vielen Dank und sehr passend zur Zeit, Wolfgang. Vielen Dank.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Gerne, danke. Ich danke euch, dass wir das gemeinsam besprechen können, weil wenn es der Wand erzählt, kommt nichts daraus dabei. Wir müssen ins Gespräch kommen. Wir sind eigentlich im Gespräch, auch wenn ihr zuhört oder zuschaut dabei, aber es ist, wenn ihr nicht da wärt, könnte das nicht, nur ins Leere in die Kamera allein hineinzusprechen, das funktioniert nicht. Geht gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Nein, das geht nicht. In diesem Sinne, danke.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Also pfüat euch, schönen Abend.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Schönen Abend euch. Schöne Woche auch. Danke.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Danke, danke. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Vortragszyklus Apokalypse&#039;&#039;&#039;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
2025: ab Folge 247. - bis 298&lt;br /&gt;
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|}&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;2022: Folge 90. - 141. &lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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== Transkription des 327. Vortrags vom 11. August 2026 ==&lt;br /&gt;
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== Transkription des 326. Vortrags vom 4. August 2026 ==&lt;br /&gt;
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_325._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2026&amp;diff=32391</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 325. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
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== Transkription des 325. Vortrags vom 28. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine automatisch generierte Rohtranskription (Opus 4.8 Extra). Es wird noch eine händische Nachbearbeitung nötig sein. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun?]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und der 17. Wochenspruch 00:41 ===&lt;br /&gt;
So, aber jetzt sind wir da. Dann begrüße ich euch recht herzlich zur 325. Folge zur Apokalypse, und ich entschuldige mich für die technische Panne wieder am Anfang. Ich konnte das richtige Fenster nicht dazu bringen, dass es übertragen wird, es gibt ja in letzter Zeit mit dem Übertragungsprogramm einfach Schwierigkeiten. Ich wollte euch das zeigen mit den zwölf Sinnen und den ganzen Zusammenhängen, ich werde es möglichst auch heute machen, aber ich kann euch dieses Ding leider nicht einblenden. Das hat das ganze Übertragungsprogramm irgendwo geschmissen, auf gut Wienerisch. Es funktioniert einfach nicht. Es soll uns aber nicht aufhalten, der Ahriman pusht heute ein bisschen rein und der Luzifer lächelt dabei sehr nett, aber wir lassen uns nicht irritieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich begrüße euch auf jeden Fall jetzt mit dem 17. Wochenspruch, und der passt zu unserem Thema perfekt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spricht das Weltenwort, das ich durch Sinnestore in Seelengründe durfte führen: Erfülle deine Geistestiefen mit meinen Weltenweiten, zu finden einstens mich in dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein bisschen kompliziert, noch einmal. Es spricht das Weltenwort – das ist das Wichtigste –, das Weltenwort, letztlich der Christus, der dahinter ist, der in den Weltenweiten wirkt, in der ganzen Erde, im ganzen Erdumfeld, sich verbunden hat mit der Erde auch und durch das ganze Sinnliche zu uns durchwirkt, aber auch jetzt in unseren Seelengründen drinnen wirkt, der Christus in uns. Also man könnte sagen, der Christus in uns und der Christus um uns. Und damit ist das große makrokosmische Ich-Prinzip gemeint. Das heißt, die Schöpferkraft schlechthin, die gestaltend in der Welt wirkt und von der wir in uns einen kleinen Funken haben, den wir hegen und pflegen, hoffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben natürlich auch Widerstände. Gerade der Ahriman ist ja der, der immer möchte, dass wir ichlose Menschen werden, dass wir auf das Ich verzichten und einfach den Vorgaben folgen, die von dieser ahrimanischen und dahinterstehend auch asurischen und soratischen Kraft kommen, dass wir von dort sozusagen unsere Befehle empfangen und dem folgen. Und das ist ganz gegen die Entwicklung, wie sie laufen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Aufgaben unserer Zeit: reine Sinneswelt und imaginatives Erkennen 00:03:59 ===&lt;br /&gt;
Also diese schöpferische, weltschöpferische Kraft, diese Kraft des Ich-Bin, zu finden auch in mir. Aber das Wichtige ist dieses Aufnehmen des Weltenwortes durch die Sinnestore. Das ist für unser Thema jetzt sehr entscheidend, weil unsere Zeit, unser Kulturzeitraum, eigentlich zwei große Aufgaben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eine: ganz hineingehen, immer bewusster hineingehen in das sinnliche Erleben, wirklich die Sinneswelt auch sehen können, einmal ganz frei von irgendwelchen Visionen, Imaginationen, die sich uns aufdrängen, sondern wirklich die pure Wahrnehmung der Sinneswelt bekommen. Das ist das eine, und damit kommt aber sehr viel anderes mit, weil sich in den Sinneswahrnehmungen in Wahrheit alles offenbart, was dahinter am geistigen Wesen steht, das durch die Sinneswelt wirkt. Und unsere Aufgabe ist es jetzt, diese geistige Welt, diese Seelenwelt, die ganzen Wesen, die uns in der Sinneswelt begegnen, als solche dann auch imaginativ erkennen zu können. Aber zugleich eben auch die reine Wahrnehmung der Sinneswelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei heißt das sein von allen alten atavistischen Visionen, frei auch von allem Fantasievollen, wo ich vielleicht in die Wolken, die da ziehen, alle möglichen Gestalten hineinschaue, die aber natürlich nicht wirklich da sind, sondern von uns gebildet sind. Davon müssen wir wegkommen einerseits. Ich meine, wir dürfen natürlich schon einmal die Wolken vorbeiziehen lassen und die Gestalten, die Gesichter, die Formen darin erleben. Aber wenn wir uns darin verlieren, kommen wir nicht zu dem wahren Geistigen, das dahintersteckt. Es muss eine Anregung sein, aber dann muss der Übergang erfolgen vom sinnlichen Wahrnehmen ins Übersinnliche, durch das Sinnliche hindurch. Also wie es so schön im Wochenspruch steht, dass wir durch die Sinnestore hinausgehen müssen, um das Weltenwort zu empfangen. Das Weltenwort ist die gestaltende Kraft in der Welt. Der Christus ist es, er hat den ganzen Kosmos geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Mitschöpfer – und die Elementarwesen, die dabei entstehen 00:07:15 ===&lt;br /&gt;
Es ist dieses makrokosmische Ich-Prinzip, das immer stärker formend geworden ist. Schon während der alten Sonnenentwicklung ist der Christus der Herr dieser Entwicklung, ganz führend, und wir sollen immer mehr Mitschaffende werden. In unserer Zeit auch jetzt, und wir sind es ja auch bereits. Wir sind es, indem wir künstlerisch tätig sind, aber natürlich auch, indem wir unsere Technik hervorbringen, unsere Bauwerke, die äußere Gestaltung der Welt machen. Nur ist das meiste, was in dieser Art entstanden ist, nicht so entstanden, dass wir uns schon wirklich der geistigen Kräfte bewusst waren, mit denen wir dabei umgehen. Denn auch wenn wir ein Kunstwerk schaffen, wenn wir ein technisches Gerät entwerfen, bauen, in Serienproduktion gehen lassen, es sind immer geistige Wesenheiten damit verbunden. Mit jedem kleinsten Gerät, mit jedem Stein, den wir in der Natur finden, sind geistige Wesen verbunden, und wenn wir ihn formen, ihn zuschleifen, zuschlagen mit Hammer und Meißel, und wenn es nur etwas ganz Kleines ist, ist schon die Bildung von geistigen Wesenheiten damit verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elementarwesen, namentlich Elementarwesen des festen Mineralischen, sind unheimlich beweglich, sind dauernd im Entstehen und Verwehen. Man darf sich diese unmittelbaren kleinen Naturelementarwesen, die hinter den Steinen, hinter dem fließenden Wasser stehen, nicht so vorstellen, wie wenn wir das Beispiel an uns Menschen nehmen, die wir eine bestimmte Zeit lang auf Erden leben. Sie sind immer wieder im Entstehen und Vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den höheren geistigen Wesenheiten denken wir mit Recht, die sind immer da. Naja, wir sind auch immer da, wir wechseln nur die Geistgestalt in Wahrheit. Die hat eine andere Ausprägung, solange wir auf Erden inkarniert sind, und sie geht keineswegs verloren, sondern ist in anderer Form da, wenn wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind. Wir gehen dann nicht in unserer letzten irdischen Gestalt herum, die verliert sich sehr schnell, aber trotzdem sind wir ein gestaltetes Wesen mit einer ganz präzisen Signatur. Das Ätherische sind wir sehr bald darüber – nach dem Tod haben wir dieses große Lebenspanorama, in dem wir etwa drei, dreieinhalb Tage leben, aber dann verweht das. Es geht nicht verloren, weil in der Akasha-Chronik überhaupt nichts verloren geht, es entschwindet nur unserem Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstwerke und die hässlichen Wesenheiten im Hintergrund 00:12:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist das Große, dass wir eben nicht nur einmal auf Erden leben, sondern in wiederholten Malen, und dass wir gerade dadurch unsere Entwicklung durchmachen, uns immer mehr zur Freiheit entwickeln, immer mehr dazu, Mitschöpfer zu sein an der Gestaltung der Erde. Was wir als Künstler machen, von den ersten Höhlenmalereien angefangen, von den Schnitzwerken in der Urzeit der Menschheit, alles das hat bereits mitgewirkt an der Entwicklung. Das hat eine Bedeutung, das geht nicht verloren, das ist ein Impuls, der in der Weltentwicklung drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit diesen Dingen – wenn wir Künstlerisches gestalten, Technisches gestalten, die Erde bearbeiten, wenn wir uns bewegen, ganz besonders wenn wir tanzen, vielleicht zur Musik tanzen –, mit all dem sind Elementarwesen verbunden, die entstehen und wieder vergehen. Wir erzeugen ununterbrochen Elementarwesen. Und es gibt auch andere Wesenheiten, die sich damit verbinden. Gerade dort, wo wir Kunst hervorbringen, aber auch Kunst ausstellen in Galerien, sind ganz besonders hässliche Wesenheiten damit verbunden, interessanterweise. Die bilden den Hintergrund, auf den sich die Schönheit dieser Werke abhebt, aber getragen sind sie im Hintergrund von ganz hässlichen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manches ist fast für die Ewigkeit, wenn man an die Pyramiden denkt oder was die Ägypter hervorgebracht haben, wo man vieles noch heute findet. Von den heutigen Dingen wird man viel weniger finden, das vergeht viel schneller. Das liegt im Zuge der Entwicklung, weil das Wichtige ja eigentlich nicht der äußere Gegenstand ist, der entsteht, sondern die Wirklichkeit des Kunstwerkes besteht in dem Schöpfungsprozess, der sich dann im fertigen Produkt ausdrückt. Aber in dem Moment, wo es fertig ist, ist es eigentlich fast auch schon fertig. Die größte Wirkung haben eigentlich die Sachen, die so schnell wie möglich wieder verwehen, die sich wieder auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Auflöseprozess der Erde und der A-Rupa-Zustand 00:16:13 ===&lt;br /&gt;
Dieser Auflöseprozess ist drinnen, und wir sind in der Erdentwicklung deutlich über die Mitte hinaus. Wir sind schon drinnen, wo ein Auflösungsprozess da ist, wo aus dem, was an Schöpferkraft in die Gestaltung der Erde eingebracht wurde und sich in materieller, stofflicher Form gezeigt hat – durch den Einfluss der ahrimanischen Wesenheiten, die daran mitgewirkt haben, dass sich das, was eigentlich ein geistiger Impuls ist, auch verstofflicht –, aber um das Verstofflichte allein geht es nicht. Es ist wichtig für eine Zeit lang, für die Entwicklung der Erde, denn wenn das gar nicht stofflich wäre, dann hätten wir die Erdentwicklung nicht, wie sie sein sollte, wie sie zu unserer Freiheit führen kann, so dass wir wirklich ganz bewusste Mitschöpfer werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was wir ablegen. Wir haben davon gesprochen, wie die ersten Leichname, die wir bei unserer Inkarnation auf Erden abgelegt haben, im Grunde sehr eng mit der Welt der Kristalle, der Mineralien zusammenhängen. Da ist etwas aus uns herausgesetzt worden und hat lange Zeiten überdauert, aber mit der Zeit zerfällt es zu Staub, der schließlich verweht, so wie sich die ganze Erde auflösen wird. Und zwar nicht nur, indem sie zerstäubt, sondern indem alles Stoffliche überhaupt verschwindet, indem es in den nächsten Zustand übergeht, noch während unserer Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere jetzige Stufe, die wir als physische Erde betrachten, ist nur die mittlere Stufe von etwas ganz anderem, das aus einer geistig gestaltenden Kraft kommt. Das ist das, was die Inder als A-Rupa-Zustand bezeichnet haben. Rupa heißt Form, und A-Rupa heißt nicht geformt, also noch ganz etwas Bewegliches, das noch keine bestimmte Form angenommen hat, wobei die ganze Schöpferkraft als geistiger Impuls darin lebt. Das war die erste Stufe unserer Erdentwicklung. Von diesem A-Rupa-Zustand, von dem ganz Ungeformten, wo gewaltige schöpferische geistige Kraft da ist, aber noch nicht so weit gekommen ist, dass sie etwas wirklich in eine Form gewinnen lässt – es ist alles noch in Bewegung, alles noch geistiges Leben. Von diesem geistigen Leben ist dann irgendwann das ätherische Leben ein Abglanz. Davon haben wir ein kleines Abbild in einem schöpferischen Prozess, wenn wir mittendrin stehen, wo wir etwas tun wollen, den schöpferischen Drang spüren, etwas in die Welt hineinzusetzen, aber wo noch alles in Bewegung ist, noch keine Kontur gefunden hat. Da stehen wir vor dem gähnenden Nichts und wollen aus diesem gähnenden Nichts heraus etwas machen, etwas, was ganz unsere Schöpfung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Akasha-Chronik als bewegliches Bild, das man selbst hervorbringen muss 00:20:58 ===&lt;br /&gt;
Das ist im Kleinen, im künstlerischen Abbild, dieser Prozess, ein Kunstwerk zu schaffen, ganz egal in welcher Form – ob Malerei, Plastik, Sprache, Dichtkunst oder Bewegungskunst. Gerade die Bewegungskünste sind etwas besonders Spannendes, weil sie nie so weit kommen, dass sie eine fertige Form annehmen, die erhalten bleibt. Wenn ich tanze, wenn ich mich bewege, wenn ich spreche, vielleicht sogar spreche, ohne genau Wort für Wort alles vorgegeben zu haben, dann bin ich mitten in diesem lebendigen Prozess und es gerinnt gar nicht zu einer fertigen Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war kommend aus der Vergangenheit notwendig – wir hätten nicht einmal eine feste Erde, wenn es den Prozess nicht gegeben hätte –, nur gehen wir jetzt langsam in das über, wo all das wieder in Bewegung kommen muss und letztlich wieder in einen A-Rupa-Zustand, in einen völlig ungeformten Zustand übergeht. Aber was mit drinnen lebt, sind die Erfahrungen der daran beteiligten geistigen Wesenheiten, und insofern wir tätig waren, gilt es insbesondere auch für uns, wo das eine reine Fähigkeit geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das, was in der Akasha-Chronik steht, insofern es die Vergangenheit als Bild festhält – da muss man gleich dazu sagen, es ist ein bewegliches Bild dort. Es ist nicht so, dass das eins zu eins festgehalten wird und ich mir vorstelle, wenn ich in die Akasha-Chronik schaue, dann ist das wie eine geisteswissenschaftlich aufgemotzte Videothek, wo ich alles ablaufen lassen und die Dinge hören und sehen kann, so wie wir sie äußerlich erlebt haben. Nein, es ist in Bewegung. Man kann in der Vergangenheit lesen, man kann in die Vergangenheit hören, aber nur in dem Maße, in dem ich fähig geworden bin, diese Bilder, diese Formen, diese Klänge, diese Geschmackserlebnisse, diese Farbenfülle ins Bewusstsein zu heben, indem ich tätig werde. Ich muss diese Bilder der Vergangenheit malen. Das klingt paradox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst in den Geschichtswerken geht das eine ziemliche Zeit in die Vergangenheit zurück, wo man Funde und Texte hat, aber um das, was wirklich damals geschehen ist, vor das geistige Auge zu stellen, muss ich das Bild machen, modellieren, gestalten, malen, es zum Tönen, zum Klingen bringen – die objektiven Worte, die damals gesprochen wurden. Ich kann sie nicht wahrnehmen, wenn ich sie nicht selbst hervorbringe. So funktioniert der Geist. Alles, was geistig ist, muss von einem geistigen Wesen hervorgebracht werden. Und was in der Akasha-Chronik festgehalten ist, ist Geistiges, auch wenn es sich auf äußere Ereignisse bezieht. Man erlebt nicht die äußeren Geschehnisse als solche, sondern man taucht ein in das, was die Menschen oder andere Wesen damals erlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akasha-Chronik ist nicht eine große übersinnliche Bibliothek, wo alles fertig ist und ich nur wissen muss, in welchem Regal es steht. Es ist eigentlich ganz einfach, ich muss das Bild nur hervorbringen. Aber wie sagt der Mephisto im Faust: Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer. Das ist genau die Kunst. Wir müssen den Mut und die Kraft aufbringen, mich in das Nichts hineinzustürzen und darauf zu vertrauen, dass ich das Bild hervorbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cäsar am Rubikon: eintauchen in die geistigen Impulse 00:28:38 ===&lt;br /&gt;
Und trotzdem heißt Akasha-Chronik: Wenn ich dort mit meiner geistigen Kraft eintauche, dann kann ich das Bild hervorbringen, kann ich mir ein Bild von dieser Situation machen – zum Beispiel von dem, was Cäsar erlebt hat, als er den Rubikon überschritten hat. Äußerlich sehe ich gar nichts, aber etwas von den geistigen Impulsen, die er beim Überschreiten des Rubikon hatte, und was da an Emotionen, an seelischen Erlebnissen dabei war, in ihm selbst, aber auch in seinem Umfeld, in das kann ich eintauchen und es schöpferisch zu einem wirklichkeitsgemäßen Bild machen. Wirklichkeitsgemäß insofern, als alles drinnen ist, was sich seelisch, geistig, sogar in den Lebensprozessen abgespielt hat. Aber ich bekomme kein äußeres Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tauche ein in die eine oder andere Individualität, die das erlebt und dann letztlich durch ihr Erleben der Akasha-Chronik eingeprägt hat. Erleben hat zu tun mit den Lebenskräften, mit den astralischen Kräften und sicher auch mit den Ich-Kräften, die der Mensch in sich hatte und die dem Ganzen eine Prägung mitgegeben haben. In diese Impulse tauche ich ein, die sind zunächst wie alles Übersinnliche unsichtbar. Und indem ich eintauche, habe ich das Bild noch nicht fertig vor Augen, sondern ich erlebe die geistigen Impulse, die erregten Formbewegungen im Seelischen, und das geht weiter bis in formende Impulse, die im Ätherischen, in den Lebenskräften da sind. Gerade dort, wo es in den Bereich der Lebenskräfte geht, wo es Richtung lebendiges Denken geht – das lebendige Denken ist das, was mit den Ätherkräften arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imagination, Inspiration, Begriff – der Weg des lebendigen Denkens 00:32:33 ===&lt;br /&gt;
Randbemerkung: Wozu braucht man dann überhaupt ein Gehirn, um denken zu können? Um denken zu können brauchen wir es eigentlich nicht, aber um dieses Denken in unserer heutigen Art zu Bewusstsein zu bringen, es zu Begriffen zu formen, ein begriffliches Denken zu entwickeln. Das deutsche Wort ist genial – in anderen Sprachen heißt es Konzept, aus dem lateinischen conceptus, da kommt es nicht so deutlich heraus, aber bei uns das Begreifen: Indem ich mir wirklich Begriffe bilde, bringe ich es so hin, dass diese Sache für mich quasi greifbar wird, sodass ich fast sagen kann, ich spüre das in meinen Fingern. Dann ist es drinnen, klar umzirkelt, aber dann bringe ich es auch zu einem Abschluss. Und ich darf dabei nicht stehen bleiben, sondern ich muss es wieder auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es beim Schauen in die Akasha-Chronik: Ich gehe hinein, ich fange an zu formen, ich bin im Ätherischen tätig, es greift bis zu einer mehr oder minder endgültigen Gestalt. Das Ganze ist erfüllt mit astralischen Kräften, die dahinterstehen, die antreiben, dass sich das, was im Astralischen lebt, im Ätherischen abbildet – dadurch wird es Bild, wird es Imagination. Und kaum ist sie da, diese Imagination, ist sie schon wieder weg. Ich kann sie nicht festhalten, kann mich eigentlich auch nicht daran erinnern. Wenn ich sie wiederhaben will, wenn ich wieder darüber sprechen will, dann muss ich einfach in dieses Erlebnis wieder hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und solange dieses Erlebnis da ist, kann ich aus meiner individuellen Perspektive schildern, was damals passiert ist. Aus meiner individuellen Perspektive, weil es unendlich viele Perspektiven gibt, aus denen man es betrachten kann. Und wenn ich wahrhaftig eintauche und mich nicht durch luziferische oder ahrimanische Widersachermächte ablenken lasse, die mir das Bild verzerren, dann ist es ein richtiges Bild, eines, das dem damaligen Geschehen wirklich entspricht. Wenn mehrere Menschen dieselbe historische Situation reimaginieren, dann geht man bis an die Grenze heran, wo es fast Begriff wird, weil dieses Bilderleben ein Begriffenes werden muss. Dann haben wir es erst wirklich, vollbewusst gefasst. Das ist der Moment, wo wir aus dem Bildeprozess der Imagination weitergehen, den Durchgang zur Inspiration machen, die uns dieses Bild erklärt, wo wir anfangen zu begreifen, welche Bedeutung dieses Ereignis in der Geschichte hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die unendlichen Perspektiven der geistigen Welt 00:38:04 ===&lt;br /&gt;
Es ist insofern lebendig, beweglich, als sich die verschiedensten Facetten davon zeigen lassen. Eben dieses Bild, das Rudolf Steiner oft gebrauchte, mit dem Baum, den man von verschiedensten Seiten betrachten kann – das ist ein äußeres Bild dafür, aber so ist es in noch höherem Maße in der geistigen Welt. Da gibt es unendlich viele Perspektiven. Weil die Geisteswelt nicht nur drei Dimensionen hat, es ist überhaupt nichts Räumliches, und trotzdem hat es unendlich viele geistige Perspektiven. Das ist so schwer in Worte zu fassen, weil es überhaupt nicht vergleichbar ist mit unserer sinnlichen, räumlichen Wahrnehmung. Angenommen, man ist in einem Konzert gesessen, hat die Töne von allen Seiten gehört, da hat man einen Raumklang, und der ist in dieser Form in der geistigen Welt nicht vorhanden. Trotzdem kann ich in das Erlebnis eintauchen, aber es ist raumlos geworden. Es tönt nicht von links oder rechts, sondern ich bin eins mit dem Klingen. Ich bin eins und ich begreife es, indem ich diesen Klang in der Wahrnehmung hervorbringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde muss ich so weit kommen, dass ich all die schöpferischen Kräfte, die damals darin gewirkt haben, um dieses Ereignis zusammenzubringen, jetzt selber hervorbringe. Und dann kann ich, indem ich meine eigene Tätigkeit beobachte, um das hervorzubringen, was aber objektives Geschehen in der Vergangenheit war – weil das Alte endgültig verweht ist, muss ich es schöpferisch wieder hervorbringen, um es ins Bild zu bringen. Das ist das Wesen des Geistigen, dass wir das aus dem Nichts hervorbringen können. Im Physischen ist nichts mehr vorhanden, auch im Ätherischen nicht, nicht einmal im Astralischen – die ganzen Sympathie- und Antipathiekräfte, die Emotionen, alles ist weg. Es ist im Geistigen da, im völlig ungeformten Zustand, im sogenannten A-Rupa-Zustand. Aber in dem liegt der Keim, damit schöpferisch tätig zu werden, indem ich mich mit meiner Schöpferkraft damit verbinde und es selber hervorhole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Grundbotschaft, um die es heute geht, und auch der Grund, warum ich die ganze Serie immer noch Apokalypse nenne. Etwas zur Offenbarung bringen, was völlig unoffenbar geworden ist. Es ist weg, einfach weg. Es gibt nur die einzige Ebene, in der es da ist, im Geistigen, und im Geistigen heißt es: schaffend hervorbringen. Wie heißt es so schön im Faust, wenn Mephisto den Faust zu den Müttern ins Nichts hineinführt und Faust ganz bewusst sagt: In deinem Nichts hoffe ich das All zu finden. In diesem Nichts kann ich alles finden. Und das ist nicht willkürlich. Obwohl es willentlich und frei von mir hervorgebracht wird, ist es nichts Willkürliches, sondern etwas ganz Bestimmtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übereinstimmung mehrerer Schauender – ein lebendiges Bild 00:45:24 ===&lt;br /&gt;
Nur der Mensch, der es hervorbringt, kann es exakt genauso sehen, aber er kann sich mit einem anderen Menschen genau verständigen, und sie kommen darauf: ja, das ist die gleiche Situation, wir haben das Gleiche angeschaut, vielleicht aus etwas anderen geistigen Blickwinkeln, aber es ist dasselbe Ergebnis. Es gibt eine Übereinstimmung, aber keine tote Übereinstimmung, wie wenn ich eine Fotografie mache, die starr und unbeweglich ist, sondern es ist ein lebendiges Bild, um das ich herumgehen kann, bildlich gesprochen, ein Bild, das sich auch verändert. Wenn ich im Erdenleben verschiedene Perspektiven suche, gehe ich um den Gegenstand herum, um den berühmten Baum von Steiner. Wenn ich in der Akasha-Chronik lese, dann muss ich mich bewegen, aber nicht räumlich, sondern seelisch-geistig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn zwei oder mehr Menschen dasselbe Ereignis betrachten, werden sie praktisch nie genau das Gleiche erleben, aber sie werden genau erkennen, dass es dieselbe Geschichte ist. Wir können uns, indem wir uns die Schilderungen der anderen geben lassen, die Beweglichkeit erhalten, uns auch dorthin zu bewegen: aha, du betrachtest das so, so kann ich das auch betrachten. Dann kann ich meine Perspektive verändern und mehr oder minder auch das wahrnehmen, was der andere Mensch wahrgenommen hat. Und das mit vielen Menschen, sodass das Bild immer reicher wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähigkeit, die die Gottheit hat, ist es, gleichzeitig – wobei gleichzeitig schon wieder mit einem Fragezeichen zu versehen ist – es von allen Seiten zu sehen. Gleichzeitig heißt zugleich, die Entwicklung dieser ganzen Geschichte komplett zu überschauen. Nicht nur räumlich von allen Seiten, sondern auch zeitlich: zu sehen, wie es aus der Vergangenheit gekommen ist, wie es als Impuls aufgetaucht ist, wie es Folgen gehabt hat. Es steht in einer ganzen Bewegung drinnen, aus der die Zeit eigentlich besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die tragende Vatergottheit, die alles im Bewusstsein hält 00:50:16 ===&lt;br /&gt;
Das ist eben genau der Unterschied zwischen uns und der Vatergottheit, die das alles in Zeitlosigkeit, in Raumlosigkeit in ihrem Bewusstsein präsent hat. Und indem die Vatergottheit das in ihrem Bewusstsein hat, trägt sie das Ganze. Das ist das, wovon Steiner gesprochen hat, was dieses Tragende der Gottheit ist – dass sie alles trägt, aber sich eigentlich aus dem Geschehen zurückgezogen hat. Das ist genau das: dass sie alles in ihrem Bewusstsein präsent hat, und dieses eigentliche Sein ist das Bewusstsein der Gottheit. Indem die Gottheit das alles in ihrem Bewusstsein hat, und immer auch das, was neu passiert und sich weiterentwickelt, trägt sie es vom Urbeginn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir von mir aus nur zurück bis zum alten Saturn – über das andere können wir gar nicht sprechen, weil wir keinen Zugang dazu haben. Natürlich ist die Gottheit schon vorher da gewesen, aber der Zeitlauf in unserem Sinn, was überhaupt Sinn macht, von einem Früher und Später zu sprechen, reicht bis zum alten Saturn zurück. Dort fängt es an, dass wir geistig bis dorthin zurückreichen, weil wir da auf jeden Fall als Ich-Wesenheiten schon dabei waren. Auf dem alten Saturn wurde die Grundlage des physischen Leibes gelegt, als Wärmeleib, nur als reine Wärme. Für den Menschen, der als Geistesforscher hochentwickelt ist und bis in diese Zeiten zurücksehen kann, erfasst er zumindest brockenweise, ausschnittsweise, was damals passiert ist. Das steht in der Akasha-Chronik. Äußerlich, im Physisch-Sinnlichen, ist es längst nicht mehr existent, aber im Geistigen ist es da, und dort kann es schöpferisch herausgeholt, ins Bild gefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem höheren Sinn ist es im Untergrund da, und das ist eben das, dass es die Gottheit in sich trägt. Sie trägt das Ganze, und sie trägt es insofern, als auch das, was jetzt, hier und heute, in dieser Sekunde passiert, in diesem nicht fassbaren Moment da ist – alle diese Momente hat die Vatergottheit im Bewusstsein. Das ist das, was ausmacht, dass sie diese ganze Entwicklung im Untergrund trägt, obwohl sie selbst nicht mehr schaffend tätig ist. Also die nicht geschaffene und nicht schaffende Wesenheit. Das ist das Allerhöchste. Das Schaffen hat sie weitergegeben an den Christus, an den Sohn. Und was neu dazugekommen ist mit der Erdentwicklung, mit dem Erdenleben des Christus: dass ab dem Moment der Mensch aus der Freiheit heraus immer mehr mitschaffend werden kann und werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erlösung der Widersacher als Lösung des Rätsels des Bösen 00:56:39 ===&lt;br /&gt;
Das wird einen ganz besonderen Reichtum der zukünftigen Schöpfung entwickeln, wo wir als Menschen mittätig sind. Auch wenn es am Anfang noch ganz klein ist, es ist nichts, selbst das Kleinste, umsonst. Es wird seine Spuren in der Weltentwicklung, in der Akasha-Chronik zurücklassen und dort als lebendige Kraft drinnenstehen. Die Akasha-Chronik als Weltengedächtnis ist in ständiger Bewegung, dieses Weltengedächtnis bildet sich immer weiter, und wir arbeiten immer mehr daran mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Übrigen auch der Grund, warum es keinen Sinn macht, über einen Zustand vor dem alten Saturn und nach dem Vulkan zu sprechen, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass es so und so passieren müsse. Es ist komplett offen. Und das Einzige, was wir mit ziemlicher Sicherheit sagen können – Sicherheit nämlich insofern, wenn wir nicht den Widersacherkräften unterliegen –, aber wir dürfen mit großer Hoffnung davon ausgehen, dass ein gewisser Teil der Menschheit bestimmt nicht diesen Widersachern verfallen wird, sondern ganz im Gegenteil mitarbeiten wird an der Erlösung der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind zwar ganz massiv beteiligt am Rätsel des Bösen, an der Kulturaufgabe, die wir jetzt in unserer Kulturepoche haben. Da geht es darum, ganz zentral das Rätsel des Bösen zu lösen, und lösen heißt dann auflösen, erlösen die Widersacher. Das ist die eigentliche Lösung des Rätsels. Wir dürfen uns das nicht so banal vorstellen: Ja, dann wissen wir endlich, was das Böse ist, warum es entstanden ist. Das ist nur die kleine Perspektive. Das Eigentliche ist, dass wir nur in dem Maße etwas erfahren, in dem wir an der Erlösung der Widersacher mitarbeiten. Und an der Erlösung der Widersacher arbeiten heißt, dass wir in die Haut des Drachen schlüpfen. Uns mit den Kräften verbinden, aber nicht darin untergehen, sondern ihnen eine neue Ausrichtung geben, eine neue Aufgabe – den ahrimanischen, den luziferischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das nicht tun, dann gehen eine ganze Menge geistiger Wesenheiten verloren, indem sie einen ganz anderen Weg gehen. Das ist ein Mangel, der in unserer Entwicklung entsteht, der schwer wettgemacht werden kann. Menschen, die bis zum Venus-Zustand, also dem sechsten kosmischen Entwicklungszustand, nicht vor den Widersachern gerettet, aus dieser achten Sphäre herausgeholt werden, die sich in jedem Falle bilden wird, die sind für unsere Entwicklung verloren. Sie sind ab einem gewissen Zeitpunkt an dieses soratische Reich gekettet. Es hat dann mit uns nichts mehr zu tun, es ist unerreichbar für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewusstseinsseele und Geistselbst – das Ich, das bis ins Physische arbeitet 01:03:51 ===&lt;br /&gt;
Und um jetzt selber langsam voranzukommen, vielleicht gar nicht in dieser Inkarnation, sondern in einer der nächsten: In unserer Kulturepoche sollen wir die Bewusstseinsseele entwickeln, um dann im Ganzen vorzubereiten, in das Geistselbst hineinzugehen, ganz bewusst. Das ist die Hauptaufgabe in der nächsten Kulturepoche. Anthroposophie, geistiges Streben im Sinne einer modernen Geisteswissenschaft, man könnte es auch Geisteskunst nennen. Es ist etwas, was dem künstlerischen Gestalten, dem künstlerischen Schaffen nahesteht. Das sieht man schon jetzt auf dem Weg hin zur Imagination: um uns die Bilder der Akasha-Chronik aufzubauen, sie in Imaginationen hineinzuholen und diese Imaginationen dann wieder verwehen zu lassen und beim nächsten Mal neu und ein bisschen anders aufzubauen, wodurch sich eine andere Perspektive offenbart. In diese Bewegung hineinzukommen, das wird so wichtig sein. Erst jetzt haben wir die Vorbereitung dazu, mit der Bewusstseinsseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bewusstseinsseele, die wir jetzt entwickeln, heißt Freiheit entwickeln, das heißt, unser Leben auf den schöpferischen Impuls stellen, der bei jedem Atemzug in uns lebt. Wir arbeiten viel mehr schöpferisch, als uns bewusst ist. Mit jedem Atemzug, mit jedem Pulsschlag arbeiten wir an uns. Mit jedem Gefühl, mit jedem Impuls der Sympathie oder Antipathie arbeiten wir an uns und zugleich an der Welt mit. Und wir arbeiten vor allem an unserer Körperlichkeit, ununterbrochen. Während unserer Inkarnation, und zwischen den Inkarnationen bereiten wir die nächste Leiblichkeit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der siebten Kulturepoche wird es, für einzelne schon früher, aus sein mit den Inkarnationen auf der physischen Erde. Dann werden wir in der nächsten Ebene, in der ätherisch-astralischen Sphäre der Erde, leben und dort sehr fleißig tätig sein. Da wird es noch Leben auf der Erde geben. Es wird auch das geben, wovon Rudolf Steiner gesprochen hat: Die Erde wird ein selbsttätiger elektrischer Apparat. Diese untersinnlichen Kräfte der Elektrizität, des Magnetismus, in gewisser Weise der Kernkräfte, werden eine Bedeutung haben. Und wenn wir das in der Hand der Widersacherkräfte lassen, dann wird das zu einem frühzeitigen Sterben der Erde und der Wesen führen, die auf ihr leben. Die Erde ist über ihren Höhepunkt hinaus, sie ist eine sterbende, muss sie auch sein, wie alles, was in die physische Erscheinung tritt. Die Frage ist nur, in welchem Tempo und in welche Richtung es geht. Die eigentliche Mitte der Erdentwicklung ist in Wahrheit das Mysterium von Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die soratische Welt: die ewige Wiederkehr des Gleichen 01:15:00 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das schon einmal angesprochen, diese geniale Idee, die unter anderem Nietzsche geäußert hat: die ewige Wiederkehr des Gleichen. Etwas, das nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit abläuft und immer wieder so abläuft. Immer wieder das ewige Murmeltier sozusagen. Das ist das Idealbild der soratischen Welt: eine durchaus bewegliche Welt, aber eine, in der immer das Gleiche kommt. Das ist in gewisser Weise eine perfekte Welt, aber es ist der Albtraum der Vorstellung einer vollkommenen Welt. Es mag ja schön sein, eine Uhr zu haben, die so perfekt ist, dass immer alles funktioniert, nichts kaputtgeht, alles immer gleich abläuft – aber das über Äonen hinweg, ohne Chance, dass sich das je auflöst. Je mehr dieser Zustand der Perfektion nahekommt, umso mehr ist er, obwohl er in Bewegung ist, trotzdem tot, weil nichts Schöpferisches mehr drin ist. Das ist der Preis, wenn man eine perfekte Welt haben will: Dann ist Veränderung nicht mehr möglich. Die Beweglichkeit ist nur Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung. Etwas Neues, eine Bewegung in eine neue Richtung, gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Aufgabe unserer Kulturepoche: einerseits das Rätsel des Bösen zu lösen, es von allen Facetten kennenzulernen. Mit dem Nachsatz, was Rudolf Steiner öfters erwähnt hat: Das Böse ist ein zeitversetztes Gutes. Etwas, was in der Vergangenheit sehr gut war für die Entwicklung der Menschheit, der Erde, des Kosmos, wird, wenn man es unverändert beibehält, irgendwann böse. Es hält die Entwicklung auf, weil Entwicklung Leben heißt und Leben Veränderung ist. Alles, und wenn es noch so gut ist, wird böse, wenn es sich nicht laufend verändert. Das ist das Prinzip in der geistigen Welt: Alles ist Verwandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist es so schwer, geistige Wesenheiten wirklich zu beschreiben, wenn ich sie nicht in ein sinnliches Bild presse. Die schönen Engelbilder, die wir haben, sind großartig, sie sprechen etwas aus vom Wesen der Engel, nur schauen Engel nicht so aus, weil sie gar nicht ausschauen, weil sie keine sinnlich-physischen Wesen sind. Das Geniale dieser großen Engel-Gemälde ist, dass sie zeigen, wie diese Engelwesenheiten in den Menschen hineinwirken, wie sie gestaltend mitwirken, wie sie uns helfen, uns selbst zu gestalten. Weil das tun wir. Wir tun nichts anderes, auch während unseres Erdenlebens, als uns selber zu gestalten, bis ins Physische hinein. Es gibt keine Zelle in uns, in die wir nicht täglich, ja sekündlich hineinarbeiten. Wir, das heißt unser Ich, ist darin tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Künstler, der bis ins Knochensystem an sich selbst arbeitet 01:21:18 ===&lt;br /&gt;
Und daher seht ihr schon, wie schwer die Frage ist: Wie ist denn unser Ich? Kennen wir es überhaupt? Das sind die wichtigsten Aufgaben. Wenn ich ein Buch schreibe, egal ob einen Roman oder etwas Geisteswissenschaftliches, wo ich versuche, die geistigen Beobachtungen in Worte zu fassen, was Rudolf Steiner in so großer Masse konnte – das in Worte zu fassen, in Bilder, die bildhaft sind, aber zugleich gedankenklar und trotzdem nicht nüchterne, unbewegliche Begriffe, sondern so lebendig, dass es sich in der nächsten Minute schon wieder verändert hat. Der Begriff ist so beweglich. Das heißt nicht, dass das, was vorher war, seine Berechtigung verloren hat, aber es bleibt in Bewegung. Nichts kehrt genau gleich wieder und trotzdem bewegt es sich in einem bestimmten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das brauchen wir in unserem Denken, aber auch in unserem Organismus. Er ist ununterbrochen in Bewegung, nicht nur äußerlich, sondern innerlich. Und da arbeitet das Ich mit. Wir sind der Künstler, der an sich selbst arbeitet, und zwar bis ins Physische hinein. Die lebendige, bewegliche Plastik, die sich dauernd verändert, die wir selbst sind, an der arbeiten wir ununterbrochen. Mit jedem Atemzug, mit jedem Wimpernschlag, in jedem Moment arbeiten wir an uns. Und bereiten so schon die große Aufgabe vor, die wir auf dem Weg zwischen Tod und neuer Geburt haben: uns eine neue Leibesform zu schaffen, die unseren im vergangenen Erdenleben erworbenen Fähigkeiten dienlich ist. Davon ist das meiste noch völlig unbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist ganz wichtig der Anteil während unseres physischen Erdenlebens, wo wir wirklich bis in den größten Widerstand hineinarbeiten, bis ins härteste Stoffliche, bis ins Knochensystem hinein. Wobei wir wissen, die Knochen sind eigentlich relativ lebendig, die Knochenzellen regenerieren sich schnell, aber trotzdem ist der Knochen etwas sehr Massives. In dem Moment, wo der Mensch stirbt und das Leben nicht mehr durchfließt, bleibt es als etwas Hartes über die Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende erhalten. Dann ist es etwas ganz Mineralisches geworden. Das ist der weitergeführte Zustand von dem, was wir gesagt haben: Der erste Leichnam, den wir abgelegt haben, war die Mineralwelt. Das gläserne Meer, von dem in der Apokalypse die Rede ist. Das sind genau diese geistigen Kräfte, die gestalten, bis ins Mineralische hineingehen. Und daran arbeiten wir ununterbrochen, auch jetzt, gerade jetzt, wenn ich spreche. Es passiert bei mir, bei euch, überall, wo Menschen sind, dass die ganz individuelle Ich-Kraft daran arbeitet. Bei den Tieren ist es die Gruppenseele, bei den Pflanzen und auch bei den Mineralien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kultivierung der Erde und die Freiheit der Gruppenseelen 01:28:13 ===&lt;br /&gt;
Wir haben auch einen Einfluss, und damit meine ich nicht nur das äußere Tun, indem wir die Landschaft pflegen, die Tiere versorgen, sondern indem wir geistig arbeiten, indem wir Ich-Wesen sind. Menschen, ein Menschen-Ich habend, das heißt ein freies, schöpferisches Ich, arbeiten wir an der Natur mit, vor allem an der künftigen Natur. Da müssen wir gar nicht äußerlich schaufeln – das ist natürlich auch wichtig, gerade beim Bestellen des Ackers oder beim Pflegen eines Waldes. Wobei es wichtig ist, dass wir Urwälder haben und Wälder, die keine Urwälder mehr sind, wieder zu Urwäldern werden lassen, und trotzdem auf der anderen Seite Kulturwälder, Kulturlandschaften schaffen. Wir brauchen heute auch die Möglichkeit, dass die Natur selber arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber im Großen und Ganzen ist es richtig, dass der menschliche Einfluss immer mehr werden wird und werden soll. Wir müssen nur heute aufpassen, dass wir mit unseren dilettantischen Fähigkeiten – ich sage es provokativ – nicht zu viel herumpfuschen, und deshalb Bereiche in der Natur sich selbst überlassen. Trotzdem ist für die Zukunft die Kultivierung der Erde, die Gestaltung der Erde durch uns Menschen, immer wichtiger. Sie wird, wenn alles gut läuft, wenn wir nicht vorher die Erde zerstört haben, sondern Verständnis für sie entwickelt haben – wie wir sie beleben, beseelen, durchgeistigen, wie wir Pflanzen der Zukunft schaffen, die Tierwelt beeinflussen, die ganze Natur zu einem Ausdruck der Menschenentwicklung machen. Das wird eine Bedeutung haben für die Gruppenseelen der Tiere, der Pflanzen, der Mineralien. Da entstehen für diese Wesenheiten neue Entwicklungsmöglichkeiten, weil wir ihnen Arbeit abnehmen, aber ihnen zugleich die Chance bieten, ganz bewusst mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch die Gruppenseelen sind nicht frei. Das ist das Gewaltige, geradezu Unglaubliche: Die ganzen Hierarchien, die über uns stehen, haben die Freiheit nicht. Sie können nur den Auftrag entgegennehmen, den sie besser oder schlechter umsetzen, natürlich auf einem sehr hohen Niveau. Aber die schöpferische Freiheit haben sie nicht. Dass sich die Vatergottheit in den Hintergrund des Schöpfungsgeschehens zurückgezogen hat, hängt damit zusammen, dass der Mensch in den Vordergrund treten soll, immer tätiger werden soll – als das schöpferische Wesen, das mit der Freiheit begabt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die kommenden Generationen und die nachwachsenden Widersacher 01:34:26 ===&lt;br /&gt;
Unsere Aufgabe ist es letztlich auch, dass wir diese Möglichkeit zur Freiheit weitergeben an geistige Wesenheiten, die über uns stehen, die durch uns die Möglichkeit zur Freiheit bekommen. Gerade auch die Widersacherwesenheiten, namentlich die luziferischen, die ahrimanischen und hoffentlich auch die asurischen, werden die ersten sein. Wenn wir an ihrer Erlösung genügend energisch arbeiten, dann führen wir sie dorthin, dass sie als Erste nach uns der Freiheit teilhaftig werden. Und von dort geht es weiter zu den regulären Hierarchien. Aber sie sind nicht die Ersten – das Interessante ist, der Impuls geht jetzt von uns aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die riesige Perspektive in die Zukunft, die weit hinausgeht über unsere Entwicklung vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand. Das ist sozusagen die Kinderstube, die erste Klasse, wo wir die Grundlagen lernen, wie wir uns diese Freiheit erwerben und gestalten. Die Widersacher sind uns als Hilfsmittel gegeben, an denen wir uns abarbeiten müssen, die uns Hindernisse in den Weg legen, die wir eigenständig überwinden müssen. Daran lernen wir, was Freiheit ist. Sie wollen uns unfrei machen und sind eigentlich selber auch unfrei. Sie wurden bestellt zu ihrer Aufgabe, sie hatten nicht die Möglichkeit, Nein zu sagen, weil das notwendig war, um eine neue Schöpfungsgeschichte in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Neue in der Entwicklung, in der wir stehen, ist, dass das kleinste, neugeborene geistige Wesen, der Mensch, dieses Geschenk bekommt, das ihm die Freiheit ermöglicht. Das ist eine sehr zweischneidige Sache, dieses Geschenk, weil es uns in den Abgrund führen kann oder dorthin, wo wir all die Wesenheiten, die mit dem Abgrund zu tun haben, ins Licht bringen. Aber es ist vollkommen offen, es kann auch vollkommen schiefgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird drei Abstufungen des Menschlichen geben. Wenn wir die Erdentwicklung gut absolviert haben, dann sind wir einmal eine Stufe des Menschlichen. Auf dem neuen Jupiter wird eine neue Menschheit dazukommen, Wesenheiten, die neu geboren werden, aber die von Anfang an auf den Weg der Freiheit geführt werden, in anderer Weise als wir, weil wir schon dafür gesorgt haben, dass der Freiheitsimpuls von Haus aus da ist. Sie werden viel selbstverständlicher damit umgehen als wir. Wir stolpern halt als Erste durch den ganzen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es werden auch neue Widersacher nachwachsen. Widersachermächte entstehen, weil auch in der Zukunft Wesenheiten aus ihrer Freiheit heraus Fehler machen, problematische Dinge in die Welt setzen, die einen Weltenkarma erzeugen, das dann wieder aufgelöst werden muss. Und es werden auch aus dem Menschenreich Widersacher entstehen – Menschen, die diesen Weg nicht mitgehen können oder wollen, die noch nicht endgültig im soratischen Reich versinken, aber während unserer Entwicklung als hemmende Kräfte tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenverantwortung: den Weg ins Ungewisse selbst bahnen 01:48:17 ===&lt;br /&gt;
Das Wesentliche ist, dass uns die Gottheit zutraut, dass wir das bewältigen können. Und wir haben alle Unterstützung dabei, wenn wir es wollen. Das Wollen heißt, dass wir aktiv werden, in Richtung der Freiheit. Die richtige Richtung ist nicht, dass wir uns in ein vorgefertigtes Programm fügen. Die Vatergottheit hat schon am alten Saturn ausgegeben: Es muss Richtung Freiheit gehen. Aber das Wesentliche ist, dass wir diesen Weg selber aus der Freiheit heraus gestalten und gehen. Das ist eine Sache, die nirgendwo so klar ausgesprochen wird wie von Rudolf Steiner, selbst wenn auch dort die Freiheit nicht immer praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber auch, dass wir uns die Freiheit aus eigener Kraft erwerben müssen. Wir sind gefordert. Eigenverantwortung, im Kleinen und im Großen. Das können wir tagtäglich üben: In jedem Wort, in jeder Handlung ist die Frage, ob wir sie aus ganz bewusster Verantwortung heraus tun oder nicht. Aus der Freiheit heraus selbstverantwortlich etwas in die Welt zu setzen, wo wir keine Anleitung, keine Vorschrift dazu haben. Das Interessante ist, schon im Alten Testament, mit den zehn Geboten: Da steht nirgendwo, was wir tun sollen. Die Gebote sagen, was wir nicht tun sollen, wo wir aufpassen müssen, dass wir nicht auf Abwege kommen. Aber nirgendwo steht, was wir tun sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt schon Hilfsmittel in der Bibel, im Neuen Testament, auf die wir uns stützen können, indem wir uns in der Nachfolge Christi bewegen. Da ist ein Vorbild, an dem wir uns orientieren können, aber wohlwissend, dass wir nicht eins zu eins die Taten des Christus nachahmen – das könnten wir gar nicht. Es ist eine Orientierungshilfe, aber nichts anderes. Letztlich müssen wir unseren Weg selber suchen. Verantwortung übernehmen heißt vor allem, den Mut aufzubringen, diesen Weg zu gehen, der völlig ins Ungewisse führt, in einen Bereich, über den wir noch kein Wissen haben, den wir nur im Tun lernen können, Schritt für Schritt. Und das ist so schwer. Wir halten uns so gerne an Regeln, die uns gegeben sind. Und wenn es die besten Regeln sind – wenn wir stur an ihnen festhalten, machen sie uns schon zu Widersacherkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir an den Vorgaben Rudolf Steiners mit jedem Punkt und Komma festhalten und sagen, so wie es zu seiner Zeit gemacht wurde, so müssen wir es auch machen – erstens wird es nicht funktionieren, und Gott sei Dank wird es nicht funktionieren. Wir müssen lernen, kleine Nachfolger Rudolf Steiners zu werden, aber Nachfolger, die nicht immer genau in der Spur nachgehen, sondern irgendwann, nachdem wir ein paar Kilometer im Geisterland zurückgelegt haben, auch wagen, links oder rechts abzuzweigen in einen Bereich, den noch niemand betreten hat. Aus der Freiheit heraus. Und wer weiß, welchen geistigen Wesen wir dort begegnen – Wesen, die noch niemand beschrieben hat, weil die geistige Welt so unerschöpflich reich ist, weil sie ununterbrochen Neues hervorbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom vorgezeichneten Weg zum unbekannten Gelände 01:56:14 ===&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit haben wir Regeln bekommen, eine deutlich gezogene Landkarte mit eingezeichneten Wegen, auf denen wir gehen sollen, und wo eingezeichnet ist, wo es gefährlich wird. Dieser Weg ist vorgezeichnet, zunächst einmal. Das ist der Übungsweg. Aber die eigentliche Arbeit fängt in dem Moment an, wo wir die Karte weglegen und sagen: Jetzt gehe ich ins Unbekannte. Da nützt mir die Karte nichts mehr, weil die Schwierigkeiten, die mir dort gestellt werden, nirgendwo drinnenstehen. Das ist der Weg, den ich mir mit jedem Schritt weiter wähle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehört Mut dazu, diesen Weg zu gehen, und es gehört dazu zu wissen, dass wir Fehler machen werden. Das ist fast sicher. Gerade an den Fehlern können wir lernen. Es muss kein hochdramatischer Fehler sein, auch kleine Fehler können dazu führen, dass wir einen zweiten oder dritten Anlauf nehmen müssen. Das gehört dazu, eben weil wir uns alles selber schaffen müssen. Es gibt kein Lehrbuch, in dem das drinnenstehen könnte. Das müssen wir erst schreiben, und wenn wir es geschrieben haben, dann können wir es verwerfen, verbrennen, in nichts auflösen – es hat dann seine Aufgabe erfüllt und kann niemand anderem die Aufgabe erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es einen Übergang – sonst müssten wir ja auch die Werke Rudolf Steiners möglichst schnell loswerden. Nein, es kann eine Hilfe, eine Orientierungshilfe für andere Menschen sein. Aber interessant wird es dort, wo wir die Landkarten, die Krücken weglegen und unseren Weg gehen. Dazu gehört wirklich großer Mut. Nicht umsonst ist in den Mysteriendramen gerade der Johannes Thomasius die Kernfigur als geistig strebender Mensch. Maria ist ihm voraus, sie kann Dinge, die er noch nicht kann, aber an seinem Beispiel wird dauernd gezeigt, wie schwierig das ist, wo er immer sagt: jetzt nicht. Er will den nächsten Schritt nicht in Eigenverantwortung machen, er hat Angst davor. Und diese Angst ist verständlich und berechtigt, weil man genauso scheitern und karmische Schuld auf sich laden, anderen Schaden zufügen kann. Und trotzdem ist das während der Erdentwicklung der einzige Weg, wie wir weiterkommen. Wenn wir es verweigern und sagen, ich warte, bis die Zeit reif ist – diese Zeit wird nie kommen. Dann haben wir die Entwicklung verschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Christuskraft, die uns im Nichts hält 02:01:40 ===&lt;br /&gt;
Wenn wir dort im Nichts stehen, wo wir ganz allein auf uns gestellt sind, dann sehen wir, dass eine ganz große Unterstützung da ist durch die Christuskraft. Nicht indem er uns Tipps gibt, indem er uns sagt, was wir tun sollen, sondern indem er uns darin stärkt, uns selbst zu halten, indem wir unser kleines Ich-Bin wirklich rege machen. Dazu hilft er uns, dazu regt er uns an. Machen müssen wir es selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Widersacherkräfte, namentlich die ahrimanischen, wollen, dass wir diese Ich-Kraft zumindest nicht ins Erdenleben hineinnehmen, dass wir auf Erden ichlose Menschen sind. Und so viel ahnen die ahrimanischen Wesenheiten schon, dass wir diese Entwicklung der Ich-Kraft zur Freiheit hin nur hier auf Erden schaffen können. Wir stehen jetzt in einem großen ahrimanischen Zeitalter, und das geht durch die ganze Kulturepoche durch. Wir brauchen nicht zu glauben, dass Ahriman am Ende dieser Kulturepoche schon besiegt oder erlöst ist. Das wird nicht der Fall sein, wir werden immer intensiver mit ihm ringen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das alles hilft uns, ganz bewusst den Entschluss zu fassen: Jetzt werde ich tätig. Ich übernehme die Verantwortung für meine Taten, für die Richtung, in die ich gehe. Und ich warte nicht, bis wieder wer kommt und mir sagt, was ich tun soll – denn das werden immer mehr die Widersacher sein, die uns das sagen, und sie sind wiff genug, es uns schmackhaft zu machen. Es wird uns lange Zeit nicht als Verführung zu etwas Bösem erscheinen, sondern gerade als etwas sehr Gutes. Der Ahriman kann sehr gut dafür argumentieren, und der Luzifer hilft mit, dass es uns angenehm und lobenswert erscheint. Aber dann verlassen wir den Weg der Freiheit. Der Weg der Freiheit ist der, wo wir durchs völlig unbekannte Gelände stolpern und uns den Weg selber bahnen müssen, weil wir das Potenzial in uns haben und die Freiheit anders nicht zu erringen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kirche, Leo XIV. und die falsch benannte „künstliche Intelligenz&amp;quot; 02:06:52 ===&lt;br /&gt;
Es ist interessant, wenn man die Entwicklung in der Kirche anschaut, im offiziellen Christentum, ob katholisch oder evangelisch: Es wird immer mehr auf die Freiheit des einzelnen Menschen gesetzt. Auch bei den letzten Päpsten deutet sich, spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, ein Weg an, der in der Praxis noch lange nicht durchgeführt ist: zu sehen, die Kirche ist kein Machtinstrument. Der Papst, die Kurie sollte kein Machtzentrum sein, sondern es ist auf die Verantwortung des einzelnen Menschen, des einzelnen Christen gerechnet. Das wird jetzt wieder sehr deutlich ausgesprochen in der Enzyklika Leos XIV., die im Mai erschienen ist und sich interessanterweise sehr intensiv mit der technischen Entwicklung der Zukunft beschäftigt, insbesondere mit der künstlichen Intelligenz. Sie hat, wenn man den Titel aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt, den Übertitel „Großartige Menschheit&amp;quot;. Es kommt heraus: Die Machtstrukturen müssen zurückgehen, der einzelne Mensch ist gefragt, mit seinem kleinen Beitrag, aber insgesamt schafft die Gemeinschaft der Menschen einen großartigen Beitrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht über das hinaus, was künstliche Intelligenz ist. Wobei – meine Randbemerkung – der Name eigentlich völlig falsch ist. Diese technische Simulation des menschlichen Denkens hat alles, nur keine Intelligenz. Intelligenz kommt von intus legere, Lesen in den Dingen, Lesen, was in den Dingen am Geistigen liegt. Das ist wirklich Intelligenz: eintauchen können in die Welt mit unserer sinnlichen und geistigen Wahrnehmung, mit unserem Denken, und uns bewusst ein Bild von der Welt machen, aus der Freiheit heraus. Und da ist Intelligenz ein Mittel. Damit ist nicht der moderne Intellekt gemeint, nicht das abstrakte Denken unserer Zeit, sondern genau das, was Rudolf Steiner mit der Imagination als erster Stufe umschreibt: ein gestaltendes, imaginatives, bildhaftes Denken – wobei „bildhaft&amp;quot; heute sehr in Anführungszeichen zu sehen ist, weil es nicht darum geht, Visionen zu haben, sondern ein großes Panorama geistiger Zusammenhänge zu überschauen und an ihrer Gestaltung mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: kein Jota geändert – und doch ganz individuell 02:11:46 ===&lt;br /&gt;
In dem Sinne werden wir weitertun. Das nächste Mal möchte ich auch andere Apokalypse-Texte heranziehen, andere Übersetzungen, zum Beispiel die von Siegfried Gußmann, die ganz anders, ganz ungewohnt ist, sehr komprimiert, sehr modern in der Sprache und trotzdem ganz authentisch. Wenn man aus der Akasha-Chronik das holt – das muss zumindest im Hintergrund mitschwingen –, dann hat man das Wort der Apokalypse, der Evangelien. Aber es muss ergriffen, ganz aus dem Eigenen gestaltet werden. Nur so kann man der Forderung gerecht werden, dass am Text der Bibel, namentlich des Neuen Testamentes, kein Jota geändert werden darf. Nichts darf man willkürlich verändern, sondern es muss so gegeben werden, wie es in der Akasha-Chronik steht, und aus dem muss es gelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es muss ganz individuell ergriffen und gestaltet werden, sonst kommt man nicht heran. Es ist nichts, was ich fertig aus einem geistigen Bücherregal herausnehmen kann, sondern es ist nur da, wenn ich es durch meine freie geistige Tätigkeit hervorhole, besser gesagt gestalte. Daher wird im äußeren Wortlaut jede Übersetzung anders sein, auch in derselben Sprache, und erst recht in einer anderen Sprache. Die Übersetzung von Luther trägt seine Handschrift, Gott sei Dank. Eigentlich müssten wir sie selber finden, diese Übersetzung. Und wir können das – dazu müssen wir sie gar nicht aus der alten Sprache übersetzen, sondern wir können die Luther-Übersetzung hernehmen und sie in unseren eigenen Worten lesen, indem wir wirklich eintauchen und das, was durch die Schriftzeichen so karg angedeutet ist, zur individuell gestalteten Imagination hinführen und daraus den Inhalt des Alten und Neuen Testamentes gestaltend erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir einfach einen fertigen Text nehmen und ihn äußerlich durch den Intellekt interpretieren, dann haben wir wenig bis gar nichts. Wirklich kein Jota darf fehlen, das durch uns selber durchgegangen ist, das von uns bewusst ergriffen wurde. Johannes hat das gemacht – aus diesem Erlebnis heraus hat er die Apokalypse und das Johannes-Evangelium geschrieben, erst viel später niedergeschrieben, und nicht aus der Erinnerung, sondern aus der geistigen Welt geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl wir jetzt oft nicht am Text der Apokalypse gearbeitet haben – ich erwähne das, weil ich mehrmals in den Kommentaren gelesen habe, dass manche glauben, sie seien auf dem falschen Dampfer und wollten eigentlich etwas über die Apokalypse hören. Wir beschäftigen uns scheinbar mit Dingen, die nicht offensichtlich mit der Apokalypse zu tun haben, aber sie sind einfach tätig gewordene Apokalypse: das aufzudecken, was noch nicht offensichtlich ist, Enthüllung, Offenbarung von etwas, was noch nicht gefasst wurde. Letztlich muss es jeder für sich selber machen, jetzt tun wir es halt ein bisschen gemeinsam. Ich möchte demnächst wieder ein bisschen den Text sprechen lassen und daran zeigen, wie man selbst diesen individuell gestalteten Text noch anders lesen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit genug für heute, meine Lieben. Ich danke euch fürs Dabeisein, ich danke euch allen, die im Livestream dabei seid. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Wie heißt nochmal der Autor, von dem du das nächste Mal die Apokalypse-Version erzählst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Ja, Siegfried Gußmann mit Doppel-S. „Die Apokalypse des Johannes. Urbilder des Menschseins.&amp;quot; Es gibt viele, aber die ist so knackig, finde ich, so ungewöhnlich. Und das ist gut, dass wir nicht immer nur so, wie ich es eh kenne – jeden Sonntag lese ich das selber wieder und habe es wie eine Litanei intus. Man muss es eigentlich immer wieder neu finden und gerade dadurch authentisch finden. Ihr werdet sehen, wie es euch gefällt. Manche werden sagen, das mag ich gar nicht. Andere werden sagen, das gibt mir eine Anregung, selber einmal an den Text heranzugehen, ihn selber neu zu formulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden wir aktiv – das ist unsere Zeit, aktiv zu werden. Nicht immer passiv nehmen: aha, das ist das Richtige, Rudolf Steiner hat gesagt, das ist das Richtige, oder der Papst hat das gesagt. Das Wagnis müssen wir unternehmen. Das lohnt sich. Auch wenn wir vielleicht einmal einen Blödsinn machen und nicht so sattelfest sind. Das ist immer noch besser, als auf irgendeiner Schiene zu fahren, die uns immer weiter wegführt von unserer Individualität. Weil dort, wo ich im unsicheren Gelände gehe, wo ich nichts kenne, da mache ich meine Schritte sehr bewusst und schaue, ob ich nicht abstürze oder ob da ein Loch im Boden ist. Aber die Autobahn ist der Weg der Widersacher – da geht es dahin, nur die Frage ist, wo komme ich da noch raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Du hast einen tollen Vortrag gemacht, vielen Dank, Wolfgang. Wirklich toll, danke fürs Mitmachen. Wunderbar, wirklich inspirierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Gerne. Schönen Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuhörer:&#039;&#039;&#039; Schönen Abend. Servus, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----{{GlossarNavigationArtikel|B}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 324. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 326. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zurück zu Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_324._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2026&amp;diff=32390</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 324. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026</title>
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		<updated>2026-08-11T23:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Audio eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 323. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 325. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:324.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=0mgKgDSmbng|thumb|324. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. Juli 2026 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]].   Link zum [https://www.dropbox.com/scl/fi/ngr5f0iklh3rxt0oa2v3o/324.-Folge-_-Die-Apokalypse-des-Johannes.mp3?rlkey=zt2fws0m4d1m92vnt6ukd0dxd&amp;amp;dl=0 Audio] ]]&lt;br /&gt;
== Transkription des 324. Vortrags vom 21. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++ dies ist eine automatisch generierte Rohtranskription (Opus 4.8 Extra). Es wird noch eine händische Nachbearbeitung nötig sein. Willst du [[MitTun bei bei Anthro.World|MitTun?]] +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und der 16. Wochenspruch 00:00:41 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 324. Folge zur Apokalypse, und wir fangen an mit dem Wochenspruch, wie meistens üblich, manchmal kommt er auch am Ende, aber jetzt kommt er gleich am Anfang. Es ist der 16. Wochenspruch, und er lautet so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu bergen Geistgeschenk im Innern gebietet strenge mir mein Ahnen, dass reifend Gottes Gaben in Seelengründen fruchtend der Selbstheit Früchte bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir verbinden uns mit der Welt draußen, wir begegnen der geistigen Welt, der Seelenwelt, den Wesen draußen, zunächst einmal natürlich unbewusst, nehmen aber etwas mit davon, und es geht also darum, das im Inneren reifen und wirken zu lassen, dass es in den tiefsten Seelengründen vielleicht einmal Früchte bringt, die uns langsam allmählich bewusst werden könnten, sollten. Und darum geht es eigentlich bei dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist ja jetzt unsere Zeit, wirklich ganz genau unsere Zeit jetzt, wo nach und nach ein Bewusstsein erwachen kann, auch für dieses Geistgeschenk, das wir da bekommen im Grunde. Wir nehmen es ja schon längere Zeit auf, es hat ja begonnen bereits mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, da haben wir gesprochen, dass Geisterkenntnis wieder möglich ist, wir haben das ganze Werk Rudolf Steiners, das uns helfen kann dabei, uns dieses Geschenks bewusst zu werden, das uns die geistige Welt wieder macht. Also dass uns die geistige Welt wieder zugänglich wird, nämlich als Erfahrung, nicht bloß als Wissen, als Überlieferung, als etwas, was andere vielleicht einmal gesehen haben und dass wir uns dann erinnern, dass andere es gesehen haben, sondern es geht darum, ganz zentral in unserer Zeit, dass wir zu ersten geistigen Erfahrungen selber kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nichts Spektakuläres, es geht nicht um großartige Visionen, die wir haben, darüber haben wir auch schon oft gesprochen, also die Zeit der Visionen ist eigentlich überhaupt vorbei. Es geht nur darum, dass in uns die Fähigkeit langsam erwacht, selber Imaginationen, freie Imaginationen zu gestalten, freie Imaginationen, die aber nicht einfach nur Fantasieprodukte sind, sondern in denen unsere Begegnung mit der geistigen Welt zum Ausdruck kommt, mit Wesen der geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jeder Sinneseindruck als übersinnliche Botschaft 00:03:55 ===&lt;br /&gt;
Und was ich ja auch schon oft gesagt habe: Wir sind ja eh dauernd umgeben von geistigen Wesen, namentlich einmal, wo es also dann ganz handgreiflich und auch sinnlich sichtbar wird, in den Menschen, die uns umgeben, mit denen wir zusammenkommen. Wir müssen sie nur als geistige Wesen auch erleben können und uns bewusst werden, sie sind eben auch geistige Wesen. Also es geht nicht jetzt beim imaginativen Schauen gleich um riesige hellsichtige Erlebnisse, sondern es geht darum: der Geist, der uns begegnet, in Form zunächst einmal der anderen Menschen, aber auch in Form dessen, was durch die Natur zu uns spricht, das ist dann die nächste Ebene, dass wir auch da erleben, dahinter sind geistige Wesen, Seelenwesen, zumindest Elementarwesen, die uns im ganzen sinnlichen Erleben begegnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sinneseindruck ist bereits eine Botschaft, auch von dem Übersinnlichen in Wahrheit, in dem, was uns darin berühren kann. Jede sinnliche Wahrnehmung leitet uns eigentlich zu einer übersinnlichen Wahrnehmung hin, und diese übersinnliche Wahrnehmung, um sie uns zu Bewusstsein zu bringen, müssen wir selber ganz bewusst aktiv werden. Das ist eigentlich das, was uns die Anthroposophie lehrt: dass wir die geistige Welt wahrnehmen können, dann, wenn wir selber ganz bewusst tätig werden. Das heißt, das geistige Wahrnehmungsbild, das Seelenbild, das wir erleben, müssen wir uns selber aufbauen, aber es ist nicht etwas Willkürliches, sondern es ist etwas, was aus der Begegnung mit den verschiedensten geistigen Wesen in uns erweckt wird, und wir müssen das einfach nur ins Bewusstsein heben und in ein Bild schaffen. Das ist das Thema, um das es die ganze Zeit geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwölf Sinne und die Sinneslehre Rudolf Steiners 00:06:23 ===&lt;br /&gt;
Wir haben also jetzt öfter schon davon gesprochen, ich zeige euch jetzt die Skizze hier als Zeichnung wieder, weil das mit dem Einblenden nicht wirklich gescheit funktioniert. Da habe ich immer wieder Probleme gehabt damit. Also es ist hier ein Bild gezeichnet von den zwölf Sinnen des Menschen. Rudolf Steiner spricht von zwölf Sinnen, und die Sinneslehre ist gerade bei Rudolf Steiner ein ganz zentrales Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich denke, in unserer Zeit kann man das langsam fassen, es ist nicht immer ganz gefasst worden. Er hat schon sehr früh ein Werk geschrieben darüber, wo er die ganze Anthroposophie aufbauen wollte auf die Sinneslehre, also auf die zwölf Sinne, und von dem ausgehend dann eben weiterzugehen: Wie komme ich von dort in den übersinnlichen Bereich hinein? Weil eben alles, was wir mit den Sinnen erleben, eine Vertiefung erfahren kann, wenn wir in uns geistig, seelisch rege und tätig werden. Und dann kann sich zu dem ganzen Bild, das uns die Sinne liefern, eben auch ein weiteres Erleben, ein erlebendes Erleben der übersinnlichen Welt hinzugesellen. Das ist ganz wesentlich. Also es geht darum, dass wir viel wacher werden in unserem eigenen seelisch-geistigen Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes Thomasius: „Jetzt noch nicht&amp;quot; 00:08:00 ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt. Und ich habe so den Eindruck, wir haben aber immer noch die Problematik, die Rudolf Steiner auch so deutlich schildert in den Mysteriendramen. Also namentlich dort bei dem Protagonisten, das ist der Johannes Thomasius. Ich wähle insbesondere den aus, weil er das Musterbeispiel eines geistig strebenden Menschen ist, der aber immer wieder stolpert und irgendwie nicht so ganz weiterkommt. Also der zumindest sehr schwer tut, weiterzukommen. Und der immer wieder sagt: jetzt nicht, jetzt noch nicht, die Zeit ist noch nicht, ich bin noch nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir könnten als Menschheit schon sehr viel weiter sein, wenn mehr Menschen nicht sagen würden „jetzt noch nicht&amp;quot;, sondern „jetzt, hier und heute, in diesem Moment. Jetzt wage ich es.&amp;quot; Dann würden wir weiterkommen, und dann könnten wir viele Probleme, auch soziale Probleme, im Kleinen wie im Großen lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt ist ja jetzt kein freundlicher Ort in Wahrheit, wenn man so ganz hinausschaut. Es ist ein laufender Krieg im Gange, Krieg verschiedenster Arten, Kriege im Sinne noch mit relativ altertümlichen Mitteln, in denen man mit Drohnen und so weiter arbeitet und Bomben abwirft und dergleichen. Aber das ist eigentlich alles nur ein sehr altes Schema. Es ist im Hintergrund aber auch noch ein viel anderer, stärkerer Krieg eigentlich, der noch problematischer ist: der Krieg gegen das Geistige überhaupt. Der ist nicht so äußerlich sichtbar, er wird auch gar nicht bemerkt von den meisten Menschen, aber es ist eine große weltweite Bewegung da, die gegen das Geistige arbeitet, sich gar nicht bewusst ist vielleicht dessen, dass sie gegen das Geistige arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der falsche Geist in der Naturwissenschaft 00:10:13 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das in den letzten Vorträgen deutlich gesagt, das muss man besonders bezüglich der Naturwissenschaft sagen. Obwohl viele Vertreter der Naturwissenschaft und der Physik heute davon überzeugt sind, dass sie da eigentlich sogar etwas Geistiges gefunden haben. Geistiges im Sinne eines Neubelebens des Platonischen, einer Ideenschau, einer Schau des Geistigen. Viele denken gerade in der Mathematik, die der heutigen Physik zugrunde liegt, diesem mathematisch-logisch schließenden Denken, diesem berechnenden Denken, dass darin ja eigentlich in den mathematischen Gesetzmäßigkeiten Geistiges drinnen liegt. In einer gewissen Weise ist das auch berechtigt, das zu sagen. Das hat ja selbst auch Rudolf Steiner davon gesprochen, dass in der Mathematik, der Mathesis, durchaus etwas Geistiges drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist dieses berechnende Denken, wie wir es heute haben, weit, weit weg in Wahrheit von dem, was vielleicht noch die Pythagoräer erlebt haben in der Mathematik. Es ist heute, ohne dass es den Menschen bewusst geworden ist, eben namentlich auch vielen Physikern, die glauben, damit auch an etwas Geistiges zu kommen, auch glauben, an das Bewusstsein heranzukommen, was ja für die Naturwissenschaft ein völliges Rätsel ist. Wenn man schon das Leben überhaupt nicht versteht, aber wie Bewusstsein entstehen könnte und wie das zustande kommt, davon versteht man praktisch überhaupt nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gehirnforscher und Philosophen, die sich mit dem Naturwissenschaftlichen beschäftigen, sie haben keine Ahnung davon, wie das Bewusstsein entsteht. Es gibt so viele Ideen dazu schon, aber sie sind alle grotesk eigentlich in Wahrheit, weil nämlich die geistige Erfahrung dazu fehlt. Und wir glauben, wir können über das Geistige, über das Bewusstsein sprechen, wenn wir nicht im Hintergrund eine entsprechende geistige Erfahrung haben. Also die heutigen Bewusstseinsforscher haben in Wahrheit nicht dieses tiefere Erleben, das das Seelenleben so vertieft, dass es wirklich bis zu einem Erleben des eigentlich Seelischen, des eigentlich Geistigen, das dahintersteckt, kommt. Es ist nur der Abglanz des Ganzen. Und das ist das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich, das wir nur durch seine Abwesenheit kennen 00:13:28 ===&lt;br /&gt;
Das ist unser Problem in unserer Zeit überhaupt. Wir sollen ja auch in unserer Zeit erwachen zum wirklichen Ich-Bewusstsein. Und das Wort „Ich&amp;quot; ist heute eines der häufigsten gebrauchten Worte. Die meisten Menschen sagen: ich will das, ich brauche das, ich sehe das so. Und: nein, das will ich nicht, ich will es anders haben, da sind wir nicht einer Meinung, und so weiter. Das hat aber alles mit unserem wirklichen Ich fast nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wie ich es schon so oft erwähnt habe: Vom Ich, das kennen wir eigentlich nur durch seine Abwesenheit, durch seine Nichterkennbarkeit zunächst für uns. Dabei ist es hochtätig heute, und wir müssen halt einen großen Unterschied ziehen zwischen dem, was unser Alltagsbewusstsein ist, was der Schatten vielleicht ist im Astralischen, im Seelischen, von unserem Ich. Und das ist das, was wir irgendwie erleben, ohne es weiter erkennen zu können, aber da lebt das Ego drinnen. Unsere sogenannte Persönlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen als Erstes sehen, wenn wir zu einer Erfahrung kommen wollen, was der Mensch wirklich ist, dann müssen wir erstens einmal sehen, dass er jetzt, solange wir uns auf Erden inkarnieren, durch wiederholte Erdenleben durchgeht. Das ist etwas ganz Wesentliches, ein wesentlicher Gedanke. Ein Gedanke, der etwa zur Goethezeit ganz deutlich von vielen erlebt wurde, aber von Einzelnen halt trotzdem nur im Vergleich zur Menschheit insgesamt. Also Goethe war zum Beispiel einer der Menschen, die ganz klar mit dem Gedanken gelebt haben. Das war im Übrigen immer seine Differenz mit der Frau von Stein, mit der er ja sehr eng verbunden war, die aber sich sehr gesträubt hat gegen genau diesen Wiedergeburtsgedanken, der aber für Goethe zum Beispiel ganz selbstverständlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute sprechen viele Menschen von Wiedergeburt, viel mehr, aber die Frage ist, welche Erfahrungen haben sie dazu und welche Vorstellungen davon haben sie. Weil wenn sie keine Erfahrung haben, naja, dann müssen sie wenigstens eine Vorstellung haben, sich ein gedankliches Bild davon machen, wie das sein könnte. Und die meisten dieser Vorstellungen sind weit weg von der Wirklichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Aufgabe der Inkarnation: Fähigkeiten einbringen, Karma ausgleichen 00:16:22 ===&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, das eine Wesentliche ist schon: Wir halten uns hier als Menschen auf Erden durchaus mit Recht für eine Persönlichkeit, die kann ausgeprägt oder weniger ausgeprägt sein. Wir sollten sehr wohl zu unserer Persönlichkeit stehen. Also das heißt, zu der ganz besonderen Eigenart, wie sich unsere Individualität durch unser Seelenleben äußert. Und durch unser Seelenleben halt dann bis in die äußere Gebärde, die wir haben, also wie wir den anderen Menschen begegnen. Sie lebt natürlich in unserer Sprache darin, gibt ja unsere ganz individuelle Färbung und so weiter. Nur das Problem ist, das meiste davon passiert, ohne dass wir das ganz bewusst im Griff haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, wir haben unsere Gedanken, wir wissen, was wir wollen, wir wissen, wo wir geboren sind, was unsere Aufgabe ist, die wir uns im Leben gewählt haben, aber das ist alles nur die Oberfläche. Unser Ich arbeitet in einem viel tieferen Bereich in uns drinnen. Also nicht umsonst hat das Rudolf Steiner ja auch immer wieder betont, dass die größte Tätigkeit, die wir vollbringen im Leben, in den ersten drei Lebensjahren passiert. Da ist unser Ich am allerstärksten tätig, da arbeitet es am allerstärksten bis hinein in die Körperlichkeit, bis ins Knochensystem in Wahrheit hinein, bis in alle Details unserer Leiblichkeit hinein. Das ist halt sozusagen der letzte Ausläufer dieser Kraft, die wir schon lange vorher, bevor wir auf Erden sind, entwickelt haben, um uns unsere Leiblichkeit für die kommende Inkarnation aufzubauen. Mit Hilfe natürlich auch anderer geistiger Wesen, aber wo wir ganz intensiv und sehr bewusst und sehr wach daran arbeiten, uns unsere Leiblichkeit zu gestalten, sodass sie der Aufgabe dienlich sein kann, die wir uns gesetzt haben für die kommende Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wir kommen nicht einfach aus Jux und Tollerei auf die Welt, sondern wir nehmen uns ja eine Aufgabe vor. Eine Aufgabe, die einerseits darin besteht, die Kräfte, die Seelenkräfte, die Geisteskräfte, die wir uns erarbeitet haben in den früheren Inkarnationen, jetzt in dieser Inkarnation zur Geltung zu bringen, etwas der Welt zu geben, ihr etwas zu schenken aus diesen Kräften. Das heißt jetzt nicht, dass wir nicht auch Geld verdienen dürfen in unserem Leben, das werden wir wohl zwangsläufig müssen, sonst können wir von Ausnahmen abgesehen wahrscheinlich nicht existieren. In der Regel werden wir einfach unser Leben gut dadurch bestreiten, dass wir unsere individuellen Fähigkeiten, die die Frucht von vielen Inkarnationen sind, in die Menschheit einbringen. Und um das geht es eigentlich. Deswegen kommen wir hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil ist das, was wir an karmischen Problemen uns erarbeitet haben in den vergangenen Inkarnationen, dass wir das ausgleichen, dass wir also jetzt arbeiten, die Fehler, die wir begangen haben, auszumerzen, an ihnen zu lernen und sie in Fähigkeiten zu verwandeln. In Wahrheit sind ja die Fehler im Großen und Ganzen dadurch entstanden, dass wir Aufgaben, die wir uns in früheren Inkarnationen gesetzt haben, halt nicht so gut erfüllen konnten, dass wir vielleicht gescheitert sind, dass unser Ego uns namentlich im Wege gestanden ist, das halt immer wieder unter dem Einfluss der Widersacherkräfte steht, und es dem Ich halt noch nicht gelungen ist, damit fertig zu werden, diesen Widersacherkräften Paroli zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher als Anstoß zur Freiheit 00:21:20 ===&lt;br /&gt;
Und es wird auch noch eine Weile dauern, bis wir ganz den Anfechtungen der Widersacher entgegentreten können, sie zurückweisen können und nur sagen: Dankeschön, du zeigst mir, was ich eigentlich will und weswegen ich eigentlich gekommen bin. Die Widersacher wollen uns in Wahrheit immer wieder abbringen von unserer Aufgabe, die wir uns selbst gesetzt haben, und wir können natürlich gerade an diesem Widerstand uns bewusst werden, was wir eigentlich wollen. Das wäre schon ein riesiger Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher sind hochaktiv, wir leben in einer Zeit, in der sie so hochaktiv sind, wie sie noch nie vorher waren. Die Vergangenheit war Kleinigkeit dagegen, was da an Anfechtungen sind. Im Grunde wird das immer stärker. Das Motiv des Sündenfalls überhaupt, die luziferische Versuchung, die ist durchaus noch immer sehr stark, ja eigentlich noch stärker als in der Vergangenheit. Und es ist aber dazugekommen, durch unseren Sturz auf die Erde, durch unsere physischen Inkarnationen auf der Erde, dass dann schon sehr früh die ahrimanischen Impulse dazugekommen sind. Sie müssen auch da sein, wir könnten ja gar nicht existieren auf Erden ohne diese ahrimanischen Impulse, nur sie werden laufend stärker. Der Einfluss der Widersacherkräfte ist viel größer geworden und wird in der Zukunft noch größer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche Sinn dahinter ist, dass wir halt lernen, unsere Kräfte daran zu stärken, im Widerstand gegen diese Widersacher, weil wir unsere Aufgabe, nämlich freie Wesen zu werden – ich sage bewusst zu werden, wir sind sicher noch nicht im vollen Maße oder sind sogar noch weit entfernt davon –, aber wir haben jedenfalls die Chance, uns diese Freiheit immer mehr zu erwerben. Diese Freiheit besteht eben vor allem darin, dass wir die Impulse der Widersacher erkennen, die uns abbringen wollen von diesem Weg der Freiheit und uns – der Luzifer namentlich – in eine Scheinfreiheit führen. Er sagt: Du kannst ja machen, was du willst im Grunde, lebe dich aus, wie du willst, das Leben ist schön und bunt, genieße es einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Askese als verkappte Selbstsucht 00:24:29 ===&lt;br /&gt;
Wir dürfen sehr wohl das Leben genießen, wir sollen sogar, also wir sollen nicht asketisch durchs Leben laufen. Da ist im Übrigen gerade in der Askese noch mehr Verführung drinnen als sonst wo. Das hat vieles betroffen, sogar bei manchen Mystikern, aber vor allem auch bei sehr streng gläubigen, streng kirchentreuen Menschen, die sich gegeißelt haben immer wieder und darin nichts anderes als ihre Selbstsucht ausgelebt haben. Muss man ganz deutlich sagen, auch Rudolf Steiner beschreibt das ja ganz deutlich: gerade die Mönche oder die Nonnen, die sich für ihre Verfehlungen wirklich mit der Geißel blutig geschlagen haben, wo man sagt, naja gut, die haben ja gelitten darunter – nein, sie haben es wohl lüstern genossen, das ist der Punkt darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es war halt eine Erscheinung auf dem Wege. Wir müssen das heute mit ganz viel mehr Nüchternheit, viel klarer, viel bewusster angehen, diese Sache. Wir brauchen jetzt gar nicht über die Vergangenheit reden, die können wir so nicht ändern, wir können aber heute unser Verhalten ändern. Und wir müssen heute einfach ganz deutlich lernen, mit unseren Fehlern ganz bewusst und ganz nüchtern umzugehen und uns nicht zu geißeln, uns nicht zehnmal auf den Boden zu werfen und davon zu reden, wie klein und unwürdig wir sind, sondern wir sollten davon reden, welche Aufgabe das für uns bedeutet, sonst werden wir nicht weiterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht darum, Musterschüler zu sein von irgendwas, sondern es geht darum, uns zu bemühen, immer wieder zu bemühen, aus unseren Fehlern zu lernen und Schritt für Schritt weiterzukommen, dabei nicht in einen Hochmut oder in eine Wollust zu verfallen, wenn wir uns klein machen und uns geißeln. Das nützt nämlich überhaupt nichts, das bringt uns nicht weiter und die Menschheit auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Erfolg hat, wer den Misserfolg nicht fürchtet&amp;quot; 00:27:24 ===&lt;br /&gt;
Sondern wir müssen eben einfach das machen, was der Johannes in den Mysteriendramen immer verweigert. Statt „jetzt nicht&amp;quot; zu sagen: „jetzt, und ich probiere es wieder, jetzt, hier, und wenn ich scheitere, scheitere ich dann.&amp;quot; Gut, dann wird es halt noch einmal ein Schritt notwendig sein. Das heißt nicht, dass man fahrlässig sein sollte dabei. Nein, wir werden trotzdem scheitern, auch wenn wir ganz konzentriert darauf sind, es wieder gutzumachen, es besser zu machen als in der Vergangenheit, wir werden trotzdem immer wieder scheitern. Das wird uns noch lange Zeit begleiten, und der Punkt ist, dass wir lernen müssen, das auch zu akzeptieren und nicht zurückzuzucken im Sinne von: naja, dann tue ich lieber nichts, dann riskiere ich lieber nichts, oder ich mache nur die kleinen Dinge, wo ich mir ziemlich sicher bin, dass sie gelingen werden. Das reicht heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Einflüsterungen in Wahrheit der Widersacher, die uns vom Wege abbringen und uns in die Scheinheiligkeit hineinbringen. Wenn wir dauernd bekennen, wie klein wir sind und wie fehlerhaft wir sind, und das alle Augenblicke zur Schau tragen, dann sind wir eben scheinheilig, nichts anderes. Das können wir uns alles sparen, wir könnten nur versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen, und wenn wir dort wieder scheitern, weiter dranbleiben. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist heute von uns gefordert, dass wir ganz, ganz energisch an unserer geistigen Entwicklung arbeiten, dass das ein wesentliches Lebensmotiv auch wird. Und da stehen wir noch sehr am Anfang als Menschheit insgesamt. Natürlich, es gibt einzelne Menschen, die das tun, und ich hoffe, dass Anthroposophie Anregung dazu ist, für mehr Menschen es zu tun. Aber die Erfahrung hat natürlich auch gezeigt, dass das auch im anthroposophischen Umkreis nicht alles so funktioniert hat, wie man sich das vielleicht wünschen würde. Aber wir können jeder für sich sagen: Ich gehe es an, auch auf die Gefahr hin zu scheitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt in den Mysterien eine sehr schöne Stelle, da ist so ein Satz: Erfolg hat, wer den Misserfolg nicht fürchtet. Das heißt, wenn wir etwas tun, wenn wir einen Schritt wagen, wenn wir sagen: jetzt, ich denke, ich könnte es riskieren, einmal diesen Schritt zu tun, dann tue ich ihn. Auch auf die Gefahr hin, dass ich stolpere und scheitere. Es kann eigentlich nicht mehr passieren, als dass ich mich wieder zusammenraffe, wieder aufrichte und es neuerlich versuche. Und wenn es in dieser Inkarnation nicht geht, wenn ich es zehnmal probiert habe und es hat trotzdem nicht funktioniert, dann ist es halt in der nächsten Inkarnation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geschenk an die Welt, das jeder selbst ergreifen muss 00:31:19 ===&lt;br /&gt;
Und es geht nur darum, dass das etwas ist, was uns immer bewusster wird. Natürlich auch nicht nur in dem Sinne, und das wäre auch wieder fatal, dass wir nur auf uns schauen, ach, wie komme ich weiter. Sondern es muss einem zugleich bewusst sein: Ja, wie komme ich denn wirklich weiter? Indem ich etwas tue, was ein Geschenk an andere Menschen, an die Menschheit, an die Welt ist. Wo ich etwas in die Welt einbringe, was ich durch meinen ganzen Weg, den ich durch viele Inkarnationen gemacht habe, in die Menschheit einbringen kann. Und das einbringe, ohne Anerkennung dafür zu erwarten, ohne zu erwarten, dass es angenommen wird, sondern es nur anbiete. Es in die Welt stelle, es anbiete, und jeder kann davon nehmen, der will, kann Anregung davon nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man ist sich auch bewusst, dass jeder Mensch, der etwas als Anregung nimmt, es selber verinnerlichen muss, es selber sich zu eigen machen muss, es zu seiner eigenen Kraft machen muss. Also wir können nichts verschenken, was der andere einfach nehmen kann und sagt: so, danke, ja, das hat mir noch gefehlt, das brauche ich, das nehme ich jetzt. Er kann aber damit nur etwas anfangen, wenn er es selber ergreift, individuell, es sich zu eigen macht. Das ist das Wichtige in unserer Zeit, dass wir uns alles zu eigen machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Überangebot an geistigen Strömungen 00:33:21 ===&lt;br /&gt;
Und die Verführung ist heute groß in unserer Zeit, dass wir so viel angeboten bekommen. Je weiter wir in der Zeit zurückgehen – wir brauchen gar nicht so weit zurückzugehen –, war lange nicht dieses Angebot da. Und ich meine jetzt gar nicht nur Angebot an äußeren Waren oder Dingen, die ich kaufen kann, sondern überhaupt auch an Anregungen, die in der Welt sind. Heute sind so viele geistige Strömungen präsent überall, es gibt Angebote zu Meditationskursen, zu spirituellen Themen, es wird alles überall angeboten, in einem Maße, wie es noch nie da war. Nur es ist komplett wertlos, wenn ich es mir nicht zu eigen mache, das heißt etwas Eigenes daraus mache. Es ergreife, aber den Mut habe, etwas Eigenes daraus zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist geradezu fatal, was heute an Kursen überall in der Welt da ist, wo man etwas lernen kann. Das kann durchaus gut sein, aber es ist ein absoluter Missbrauch, wenn ich es eins zu eins einfach übernehme und sage: so, das mache ich jetzt, das wird mich weiterbringen. Wenn ich es nicht mir zu eigen mache, dann hat es genau die gegenteilige Wirkung. Das sind die Wirkungen, mit denen die Widersacher heute arbeiten. Und das würde auch mit der Anthroposophie passieren, und passiert vielleicht auch sogar, wenn sie einfach eins zu eins übernommen wird als ein Rezept, mit dem man etwas tun könnte. Also man hat die Verpflichtung, sich alles zu eigen zu machen. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt in unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Umgang mit den Medien: sich selbst ein Bild machen 00:35:47 ===&lt;br /&gt;
Und das ist auch die ganz besonders wichtige Frage im Umgang zum Beispiel mit den Medien. Medien sind heute allgegenwärtig überall. Sie geben uns ein Bild von der Welt, ein Panorama von der Welt, wie wir es vorher noch nie in dem Ausmaße hatten. Es hat nicht zufällig Anfang des 19. Jahrhunderts schon langsam begonnen, mit den Zeitungen, die entstanden sind, der Beginn schon mit dem Buchdruck überhaupt. Aber das sind zarte, zarte Anfänge. Heute ist es so allgegenwärtig, so selbstverständlich, dass wir ein Bild der Welt bekommen, und dieses Bild ist absolute Lüge, absolute Verwirrung, wenn wir es uns nicht selbst gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, keine einzige Zeitungsmeldung kann ich so übernehmen, wie sie da in der Zeitung drinnen steht. Sondern ich müsste, wenn ich irgendetwas Vernünftiges daraus entnehmen will, selber rege werden und mir selber ein Bild machen. Jetzt würdest du fragen: wieso? Ich war ja nicht dort dabei, war ja nicht als Reporter dort dabei. Wie soll ich denn das machen? Ja, es geht darum, dass man die Dinge zu sich sprechen lässt, und dann, indem ich das Bild zu mir sprechen lasse, innerlich geistig rege werde und jetzt anfange, sozusagen aus meinem Ich heraus umzugehen mit dem Bild. So wie ich draußen in der Natur einer Pflanze begegne, wenn ich Tieren begegne, da sind Elementarwesen dahinter, und ich kann sie wahrnehmen, wenn ich mich berühren lasse durch das, was da mir entgegenkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kann ich mich berühren lassen durch das, was mir zum Beispiel durch Zeitungsmeldungen entgegenkommt. Und es ist dahinter eine tiefere geistige Botschaft, die gar nicht die Journalisten vielleicht hineingelegt haben, aber es spricht etwas durch den Text, den ich da lese, durch das, was ich im Radio erlebe oder im Fernsehen. Da wird es besonders problematisch, weil das sehr verzeichnend wirkt. Also es ist besser, durch Texte dem Ganzen näher zu kommen. Aber ich muss mir selber ein Bild machen, obwohl ich nicht dort war. Oft die Journalisten auch nicht. Die übernehmen es auch über sieben Agenturen und machen dann ihren Text, der vielleicht sehr aus den Fingern gesogen ist. Aber genau das ist etwas, was ich dann bemerken kann, wenn ich selber einmal sage: okay, was sagt dieser Text eigentlich? Ich es nicht als fertiges Produkt nehme, sondern selber erst etwas daraus mache, indem ich damit umgehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Illusion der Objektivität und die individuelle Perspektive 00:39:23 ===&lt;br /&gt;
Das ist heute geradezu das Paradoxon schlechthin in unserem heutigen naturwissenschaftlichen, wissenschaftlichen Zeitalter. Es geht immer um Objektivität. Wie kann ich die objektive Wahrheit kennenlernen? Die objektive Wahrheit, die ja dann letztlich für alle gleich beurteilt werden müsste, oder alle zumindest sagen: ja, sehe ich auch so. Vielleicht kann ich eine andere Idee haben, wie man damit umgeht, aber die Fakten sozusagen müssten doch für alle gleich sein. Und das stimmt eben nicht. Genau das stimmt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, dass wir nur weiterkommen, wenn wir es wagen, unsere ganz individuelle Perspektive einzunehmen und aus der heraus die Welt zu betrachten. Das heißt nicht, dass ich einem anderen seine Perspektive abspreche, ganz im Gegenteil. Es ist sogar interessant, die Perspektive der anderen Menschen kennenzulernen, auch der Zeitungsjournalisten oder sonstiger Leute, die uns berichten. Aber auch zu wissen, dass ich als Individuum nur etwas damit anfangen kann, wenn ich mir daraus das eigene Bild gestalte. Das heißt, es geht um mehr als 8 Milliarden Perspektiven, die es gibt. Jeder Mensch muss in Wahrheit, wenn er auf der Höhe der Zeit sein will, seine eigene Perspektive finden. Dann ist er an der Wahrheit dran. Wenn er die Perspektive eines anderen Menschen eins zu eins unhinterfragt übernimmt, ist er in der Lüge drinnen. Dann nehmen wir etwas auf, was nicht die Wahrheit ist. Die Wahrheit müssen wir uns selber erarbeiten. Das ist das Große daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit schaut es auch in den Naturwissenschaften so aus, in den beinhartesten Wissenschaften, wo es immer um Objektivität geht: Es gibt so viele individuelle Perspektiven, als es Forscher auf diesen Gebieten gibt. Auch wenn sie sich dann einigen auf irgendeine Formel. Der Weg dorthin und der Weg, wie sie damit die Sache betrachten, ist ganz individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der schöpferische Teil, der sich nicht berechnen lässt 00:42:16 ===&lt;br /&gt;
Auch wenn sie sich einigen auf eine bestimmte Formel, mit der man das berechnen kann, dann ist die sowieso das am weitesten von der Wirklichkeit Entfernte in der Regel. Auch wenn man damit für bestimmte Zwecke etwas ausrechnen kann, wenn man sogar Maschinen daraus bauen kann, wenn man Technik daraus produzieren kann, trotzdem ist es der uninteressanteste Teil an dem Ganzen. Der eigentlich interessante Teil, das, was wirklich die Zukunft bestimmt, was die Zukunft der Erde und der Menschheit bestimmt, das ist der schöpferische Teil drinnen. Das ist genau das, was niemals allgemeingültig sein kann, sondern was einfach von einem Menschen ergriffen und verwirklicht werden muss. Das ist genau der Punkt, der sich nicht vorher berechnen lässt, der nicht in der Formel drinnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formel kann vielleicht über ein paar Jahrzehnte eine gewisse Nützlichkeit haben und insofern auch eine gewisse Berechtigung. Sie gibt zweifellos eine gewisse richtige Perspektive, aber eine ganz einseitige, die keineswegs die Sache als solche voll erfasst, sondern nur einen ganz einseitigen Aspekt herausbringt. Wir sehen es ja heute an der Technik, an den Anwendungen dieser Dinge, dass zum Beispiel die Grundlagen der Quantenmechanik und von mir aus auch der Relativitätstheorie, also der großen wissenschaftlichen physikalischen Theorien des 20. Jahrhunderts – Nachsatz: im 21. Jahrhundert ist eh nicht mehr viel Neues dazugekommen, es sind eigentlich nur Fortsetzungen davon –, ja, man konnte damit viele Anwendungen machen, aber man versteht die wichtigsten Dinge des Lebens und der Entwicklung der Welt nicht davon. Es sind kleine Ausschnitte, und sie haben eine gewisse Teilwahrheit in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns muss klar sein: In den nächsten Jahrhunderten, wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten, wird sich vieles davon als absurd erweisen, obwohl es funktioniert. Man wird sehen, es ist eigentlich nur ein sehr schräges Licht auf etwas, wo vielleicht ein Achtel oder ein Sechzehntel davon durchaus wichtig ist, daher funktioniert es in der Praxis auch, aber der Rest trägt zum Verständnis der Welt gar nichts bei. Es ist nur ein Mittel, ein Tor, durch das wir ein technisches Produkt in unsere Welt hineinbekommen, das im Grunde auf den ahrimanischen Einfluss zurückzuführen ist und nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Zeitalter der Auseinandersetzung mit dem Bösen 00:46:15 ===&lt;br /&gt;
Es zeigt nur, und damit greife ich das auf, was wir die letzten Male schon sehr deutlich gemacht haben: Wir leben heute in einer Welt, die sehr stark von Ahriman beherrscht ist. Er ist allgegenwärtig, die ahrimanischen Kräfte, natürlich Luzifer auch, der uns das Ganze verschönt und wünschenswert erscheinen lässt. Aber das meiste dessen, was wir heute in der Technik produzieren und was dann in die Wirtschaft hineinkommt und über die Wirtschaft in unser tägliches Leben hineinkommt, sind im Großen und Ganzen ahrimanische Dinge. Das will ich gar nicht verteufeln, es ist halt das Zeitalter, in dem wir uns mit dem auseinandersetzen müssen. Es ist das große Zeitalter der Auseinandersetzung mit den ahrimanischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Auseinandersetzung mit dem Wesen des Bösen. Und da möchte ich daran erinnern, was Rudolf Steiner oft gesagt hat: Was ist das Böse überhaupt? Jetzt könnte man sagen, das ist der Ahriman oder der Luzifer oder gar die Asuras oder, um Gottes willen, die soratischen Kräfte, also irgendwelche Wesenheiten, auf die wir zeigen können. Zeigen ist schwierig, weil äußerlich sind sie nicht so wirklich sichtbar, sondern nur in ihren Wirkungen. Auf sie zeigen zu können, da müsste man schon ins geistige Erleben hineingehen, um sie wirklich sichtbar zu machen. Aber das sind jedenfalls die hauptsächlichen Kräfte, die unsere Zeit ganz stark prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ganz offensichtlich, dass wir uns heute mit diesen Kräften auseinandersetzen und uns auch nicht davor scheuen dürfen. Es hat gar keinen Sinn, alle diese Dinge zurückzuweisen. Natürlich muss jeder Mensch für sich entscheiden, mit welchen Dingen er sich da speziell auseinandersetzt. Jeder muss nicht alles machen, es muss nicht jeder täglich vorm Computer sitzen, um halt diese Segnungen Ahrimans kennenzulernen. Machen trotzdem viele, und man kann es ganz bewusst benutzen, auch voll im Wissen, es ist Ahriman, der uns dabei auch dienen kann. Die Frage ist, was machen wir damit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkzeuge, die Ahriman den Weg bereiten 00:49:11 ===&lt;br /&gt;
Ein Wichtiges ist dabei, dass wir erkennen: Wir arbeiten, wenn wir diese Werkzeuge benutzen, eben mit diesen ahrimanischen Kräften, und sie zeigen uns nicht die Wirklichkeit damit. Also wenn wir über dieses Medium etwas in die Welt tragen wollen, dann müssen wir sehr aufpassen, dass wir vom ganzen Inhalt, von der Art, wie wir damit umgehen, wirklich etwas aus einem geistigen Impuls hineintragen. Diese Forderung ist damit verbunden, viel stärker, als es in der Vergangenheit der Fall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den einfachen Werkzeugen der Vergangenheit – und damit meine ich durchaus bis Ende 18. Jahrhundert, Anfang 19. Jahrhundert hinein – konnte man im Großen und Ganzen noch mit den meisten Dingen so weit umgehen, dass man sie einfach als Werkzeuge benutzen konnte, ohne sich besonders etwas zu denken. Natürlich waren die Kriegsinstrumente schon ein großer Brocken, wo man es eigentlich nicht mehr so tun durfte, ist aber passiert. Aber trotzdem, was heute an Technik in der Welt da ist, hat alles im Hintergrund die ahrimanischen Kräfte. Das war in der Vergangenheit in einem viel geringeren Maße der Fall. Und indem wir diese Produkte in die Welt setzen, bereiten wir dem Herrn Ahriman den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, wir werden dem gar nicht entkommen. Die Inkarnation Ahrimans wird kommen, wahrscheinlich in näherer Zukunft. Das will ich jetzt gar nicht näher ausloten, aber die Inkarnation Ahrimans wird kommen, und sie muss auch kommen. Es ist eine ganz wichtige Voraussetzung, über das haben wir auch vorletztes Mal gesprochen: Dadurch, dass Ahriman sich als Mensch inkarniert, also wirklich Mensch wird auf Erden, muss er, der Herr des Todes, der Meister des Todes, selber auch erstmalig durch den Tod durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der ahrimanische Doppelgänger als Todesengel 00:52:33 ===&lt;br /&gt;
Und das wird eine wesentliche Erfahrung sein für ihn. Und es wird ein wesentliches Tor auch dafür sein, wodurch er das Wesen des Menschen kennenlernen kann, wo er natürlich eben auch in einer gewissen Weise der Wirkung des Christus begegnet, der sich mit der Erde verbunden hat. Das heißt, Ahriman wird hier ganz besonders mit dieser Kraft des Christus in Berührung kommen, noch viel stärker. Natürlich kennt er etwas von dem Ganzen, was sich da abgespielt hat, aber ein richtiges Bild davon hat er nicht. Er hat noch kein richtiges Bild davon, wer der Mensch wirklich ist, und noch weniger hat er ein Bild davon, welche Kraft der Christus wirklich ist. Das kann auch Ahriman, die ahrimanischen Wesen überhaupt, nur durch die Inkarnation auf Erden kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Vorbereitung zur Inkarnation Ahrimans schlechthin ist, dass viele ahrimanische Wesen ja im Grunde von Anfang an – man kann nicht sagen inkarniert, das natürlich nicht, aber in gewisser Weise inkorporiert haben – in jeden Menschen, der je auf Erden gelebt hat. Denn jeder Mensch, der auf Erden gelebt hat in einer physischen Leiblichkeit, ist durch den Tod durchgegangen. Und durch diese Erfahrung mitgegangen ist immer wieder der ahrimanische Doppelgänger in uns. Der ist der eigentliche Todesengel. Und das geht von Anfang an so durch, jedenfalls von Anfang der Zeit, wo der Mensch wirklich physisch auf Erden sich inkarniert hat, wo der Mensch durch dieses Todeserlebnis durchgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bemerkenswerte, und das ist der große Unterschied zu der Inkarnation Ahrimans, von der jetzt die Rede ist, die in unserer Zeit stattfindet: Diese ahrimanischen Elementarwesen machen eigentlich den Todesengel aus. Im Grunde ist es ein ahrimanisches Elementarwesen, von dem wir da sprechen. Dieses ahrimanische Elementarwesen, das letztlich den Tod des Menschen bewirkt, herbeiführt. Allerdings kann es das auch nicht aus der Willkür heraus. Es ist das Problem, das diese ahrimanischen Wesen immer wieder damit haben: Sie müssen sich nämlich richten, ob sie wollen oder nicht, nach dem Schicksal des Menschen. Sie können nicht willkürlich für sich den Tod herbeiführen, sondern sie sind eingespannt in das ganze höhere Geschehen, das sie selber gar nicht durchschauen, aber dem sie sich letztlich fügen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum der Todesengel den Sterbenden verlässt 00:56:27 ===&lt;br /&gt;
Und ein ganz Wichtiges dabei ist, interessanterweise, und das ist auch wieder nicht zufällig: Dieses ahrimanische Elementarwesen, das von Anfang an der Tod in uns ist und uns auch auf dem Wege durchs Leben letztlich bis zum Tod hinführt – aber kurz bevor der Tod wirklich eintritt, das heißt, der Mensch wirklich stirbt, muss dieses ahrimanische Elementarwesen, dieser Todesengel, die Leibeshüllen des Menschen verlassen. Also diese ahrimanischen Elementarwesen halten den Tod eigentlich nicht aus. Sie können nicht mitgehen bei den Menschen, sie führen ihn dorthin, und wenn sichergestellt ist, dass der Tod jetzt dann eintreten wird, dann müssen sie die Leibeshüllen des Menschen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man manchmal sehr deutlich erleben, diesen Moment, wo etwa Stunden vor dem Tod, es kann ein Tag oder zwei, drei Tage vor dem Tod sein, dieses Elementarwesen den Menschen verlässt. Es zeigt sich dann oft darin, wenn ein Mensch schwer krank ist, eigentlich schon im Sterben liegt und nicht mehr ansprechbar ist, kaum mehr da ist, also die ganzen Lebensfunktionen schon sehr reduziert sind, dass in dem Moment, wo dieser Todesengel die Leibeshüllen des Menschen verlässt, scheinbar oft eine Besserung im Zustand des Sterbenden einzutreten scheint, wo man vielleicht sogar sagt: vielleicht schafft er es doch noch. Das ist aber ein letzter Raum, der den Menschen geboten wird, durchzuatmen und ganz bei sich zu sein, frei zu sein von diesem elementarischen Wesen, bevor dann der Tod eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre ganz fatal für den Menschen selber als auch für das ahrimanische Elementarwesen, wenn die gemeinsam durch den Tod durchgehen müssten. Das geht eigentlich gar nicht. Wenn sie bis in die letzte Minute, fast bis zum letzten Atemzug an den Menschen gebunden sind, dann ist es ein ganz schwieriges Erlebnis auch für diese ahrimanischen elementarischen Wesen. Und für den Menschen ist es eine ganz große Belastung, weil, wenn sich dieser ahrimanische Doppelgänger löst, dann ist es ein ganz großes Befreiungserlebnis für den Menschen, auch wenn er es vielleicht äußerlich bewusst nicht mitbekommt, weil er schon im Koma liegt oder Ähnliches. Aber der Geistkern des Menschen bekommt es sehr wohl mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Ahriman, dieses höhere ahrimanische Wesen, das sich inkarnieren wird auf Erden oder vielleicht schon inkarniert ist, wie immer man das ansehen mag, das wird dieses Todeserlebnis durchmachen müssen. Und das wird natürlich eine ganz andere Perspektive eröffnen, auch für Ahriman selber und damit für die ganze Gemeinschaft ahrimanischer Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist Ahriman? Die ahrimanischen Geister der Form 01:01:05 ===&lt;br /&gt;
Wer ist Ahriman? Das ist eine gute Frage. Es steht ja dahinter eine ganze Hierarchie von ahrimanischen Wesenheiten, von Elementarwesen, beginnend von engelartigen Wesenheiten bis hinauf in sehr hohe Bereiche. Es gibt zum Beispiel ahrimanische Geister der Form, und die haben durchaus eine wichtige Rolle gespielt, zum Beispiel dass in unserem Planetensystem, in unserer gegenwärtigen kosmischen Entwicklungsstufe, unser ganzes Planetensystem eben bis zu einem gewissen Grad einen wirklich physisch-stofflichen Charakter bekommt. Denn den bekommt es nur dadurch, dass ahrimanische Wesenheiten mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir das letzte oder vorletzte Mal auch besprochen, dass wir diese Schilderungen am Anfang der Genesis eigentlich zurückverfolgen können bis zu dem alten Saturn. Bis dorthin kann man zurückschauen, weil dort auch schon Geister der Form mitbeteiligt sind, und Geister der Form sind auch hier bei der Erdentwicklung beteiligt, und es sind hier auch ahrimanische Geister der Form beteiligt. Die haben letztlich dazu geführt, dass zum Beispiel unsere Erde, aber auch der Mond, in dieser materiellen Gestalt jetzt vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht gesagt, dass alle Planetensysteme so sind. Es ist auch gar nicht gesagt, dass alle Sterne, die da draußen leuchten, in einer vergleichbaren Form vorliegen wie unser Sonnensystem und unsere Sonne. Unser Planetensystem ist dieser Verstofflichung durch ahrimanische Geister der Form im Großen und Ganzen erlegen. Es hat sich jedenfalls ganz ins Physische hineinbegeben. Was auf dem alten Mond noch nicht in dem Maße der Fall war, auf der alten Sonne noch weniger, aber es ist langsam dort auf dem Weg dorthin. Wenn das Luftelement hineinkommt, auf der alten Sonne zum Beispiel, ist es aber noch lange nicht in der stofflichen Dichte da wie unsere heutige Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kosmologie als ahrimanische Illusion 01:04:38 ===&lt;br /&gt;
Da wird sich einmal herausstellen, dass die Kosmologie, wie wir sie heute haben, wie heute die Astrophysiker den Kosmos anschauen, dass da noch viel, viel mehr zu sagen sein wird und dass viele Dinge noch ganz anders geschildert werden müssen, als sie uns heute mit unserem heutigen Bewusstsein erscheinen. Man muss sich schon bewusst sein, dass das Bild, das wir heute als Kosmologie haben, genau so ein einseitiges Bild ist oder vielleicht sogar ein noch viel einseitigeres Bild, als das Bild, das die alten Ägypter oder die alten Griechen oder die mittelalterlichen Menschen von unserer Welt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen nicht zu glauben, dass wir jetzt mit unserer heutigen Astrophysik und mit den Erklärungen, die dahinterstehen, Wahrheiten haben, die lange halten werden. Es sind einzelne Aspekte drinnen, die wichtig sind für uns, sie kennenzulernen, aber im Großen und Ganzen ist es ein Bild, das ziemlich fern der Wirklichkeit ist. Auf andere Art weit weg, als es in der Vergangenheit war; vielleicht war sogar manches an den alten Weltbildern näher an der Wirklichkeit dran. Und trotzdem kann man das heute mit den Teleskopen beobachten, man kann nach den Theorien vieles berechnen und findet Übereinstimmungen. Es ist eine Notwendigkeit, dass wir uns mit diesen Gedanken auseinandersetzen, aber wir sollten im Hintergrund schon ein bisschen die Ahnung haben: Mit der Wirklichkeit hat es nichts zu tun. Es ist etwas, was wir lernen sollen, bis zu einem gewissen Grad zu denken, um es letztlich als ahrimanische Illusion zu durchschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist etwas, was nicht so leicht zu durchschauen ist, sondern da gehört viel Einsatz an Denken, viel Einsatz an Forschung dazu. Aber die Frucht dieser ganzen Dinge wird ganz anders ausschauen, als wir uns das heute denken. Das Weltbild wird ganz anders werden. Und was uns wieder dazu bringt: Es ist ein Weltbild, das wir uns machen. Und das hat gewisse Aspekte drinnen, die wir kennenlernen sollen, die ein Teil dessen sind, dass wir eben die ahrimanischen Wesen namentlich kennenlernen sollen. Es ist höchst an der Zeit, dass wir sie sehr intensiv kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theorie als „Gottesschau&amp;quot; – und ihr ahrimanischer Ersatz 01:08:25 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja kein Zufall: Die moderne Physik, namentlich das, was durch Einstein in die Welt gekommen ist, also Relativitätstheorie, die moderne Astrophysik, die in sehr engem Zusammenhang mit der Quantentheorie steht – das sind die beiden großen Theorien heute. Allerdings ist das Wort „Theorie&amp;quot; der falsche Ausdruck dafür, weil Theorie eigentlich so viel wie Gottesschau, Gotteserfahrung in Wahrheit heißt. Das ist es eher nicht, das ist halt eine Ahrimanie, oder ich weiß nicht, wie ich das nennen soll. Es ist ein Blick auf die Welt, der halt durch die Linse Ahrimans gesehen ist, der gefiltert ist durch die Blickrichtung Ahrimans. Das ist es, was wir da drinnen haben. Und die Zeit, wo wir eine echte Theorie, eine echte Gottesschau hatten, da müssen wir eigentlich weit in die Vergangenheit zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir ein ungetrübtes Bild haben wollen – es ist jetzt immer mehr getrübt worden, es ist jetzt ein ganz ahrimanisches Bild, das wir von der Welt haben. Ein bisschen vielleicht verhübscht durch den luziferischen Einfluss, der uns nämlich die Illusion der Wahrheit gibt dabei. Da spielen die luziferischen Wesenheiten eine große Rolle. Das ist in der modernen Physik, in der modernen Naturwissenschaft überhaupt ein geniales Zusammenwirken der luziferischen und der ahrimanischen Wesenheiten. Hier und da gibt es einzelne Forscher, die sogar ein bisschen Ahnung davon haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die moderne Astrophysik, die moderne Quantentheorie: Da steckt sehr viel Geistiges drinnen, aber es ist alles ahrimanisches Geistiges in Wahrheit. Und die Verführung ist die – wir müssen als Menschheit halt durch, große Physiker sind durchgegangen durch das, eben durchaus auch ein Einstein oder Heisenberg, Wolfgang Pauli und dergleichen –, aber es ist ein ahrimanisches Bild. Und es ist so, dass sich bei vielen dieser Forscher zugleich erweckt hat: Es ist mathematisch so schön, dieses Bild. So geordnet, dass man schon gesagt hat: ja, das muss ja eigentlich wahr sein. Durch diese mathematische Harmonie, die da drinnen herrscht. Durch die Schönheit der Formeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die luziferische Schönheit der Formeln 01:12:19 ===&lt;br /&gt;
Viele haben davon gesprochen. Heisenberg hat davon gesprochen, in einem ganz platonischen Sinn eigentlich. Also die Schönheit der Ideen, die dahinter sind, Platons Ideenlehre. Gerade die Quantenphysiker, überhaupt die Physiker des 20. und 21. Jahrhunderts, haben einen sehr starken platonischen Ansatz im Hintergrund, eine platonische Geisteshaltung, im Sinne dieser Ideenschau. Sie sprechen sehr wohl von einem Geistigen in der Welt, manche ganz offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, und das ist vielleicht gar nicht schlecht, tritt langsam eine gewisse Ernüchterung ein. Weil vieles von dem Höhenflug der modernen Physik, der im 20. Jahrhundert da war, auch dazu geführt hat, sehr problematische Technologien in unsere Welt hineinzusetzen. Eben die ganze Atomtechnologie vor allem, namentlich auch ihre Anwendung in Form von Kernwaffen. Die sind halt auch ein Ergebnis dieser mathematischen Schönheit der Formeln, die dahinterstecken. Wenn ich das so zusammenschaue, da spielt der Luzifer eine ganz große Rolle auch. Das ist jetzt gar kein Vorwurf. Ich habe das selber kennengelernt, ich kenne das. Die Formeln sind schön und die Arbeit damit ist sehr befriedigend. Man empfindet es als etwas sehr Lichtvolles. Aber es ist ein Licht, das auch eine gewisse Blendung bedeutet, die den dunklen ahrimanischen Hintergrund unsichtbar macht oder verdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, mit dem Einsatz der Atomwaffen über Hiroshima und Nagasaki ist es dann für mehr Menschen schon offenbar geworden, dass da nicht nur Schönheit dahintersteckt und auch in den Formeln. Da ist natürlich auch vielen Forschern dann eine andere Perspektive aufgegangen zu dem, was dahinter ist. Aber trotzdem gibt es heute genug Forscher, die von der Schönheit ihrer Formeln sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik als Leitbild der Erkenntnis 01:15:46 ===&lt;br /&gt;
Es ist ein sehr bezeichnender Punkt, dass im 20. Jahrhundert die zwei großen Theorien in der Physik sind. Und die Physik gilt heute in Wahrheit als die Wissenschaft schlechthin. Natürlich gibt es andere Fächer auf der Uni, es ist nicht alles Physik, aber die Physik behauptet sich eigentlich als die Grundlagenwissenschaft überhaupt. Das Muster dafür, wie überhaupt Wissenschaft sein kann, wie überhaupt Erkenntnisstreben sein kann, wie überhaupt Erkenntnis möglich ist. Die moderne Physik hat als philosophischen Hintergrund durchaus das Bewusstsein, dass sie das Leitbild gibt, wie man überhaupt Wissen erwerben kann, wie man mit Wissen umgehen kann, wie man wirklich die Welt erkennen kann. Und alles andere baut darauf auf, ist nach diesem Muster gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss man sehen: dahinter steckt rein der Ahriman, aber sehr gut verpackt durch das luziferische Mäntelchen, das da herumgelegt ist und das dem Ganzen eine unbestreitbare Schönheit gibt für Menschen, die Mathematik gerne lieben und sich für Mathematik begeistern können. Wir werden diese Schönheit sehen, die da drinnen ist. Selbst dort, wo es so genial ist – in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ja auch die Chaos-Theorie entstanden, wo man nicht mehr vorher berechnen kann und trotzdem eine wunderbare Schönheit der Formeln dahinter ist und trotzdem scheinbar eine Freiheit drinnen steckt. Das haben viele Forscher so interpretiert: Aha, es ist doch nicht überall alles so streng vorherbestimmt, wie wir es in der klassischen Physik gedacht haben. Die Quantentheorie hat das schon als Erstes gezeigt, die Chaos-Theorie hat das in anderer Weise wieder aufgegriffen, und man kann wunderbare Dinge damit machen, die Fraktale und dergleichen, diese geometrisch-mathematischen Strukturen, die eine unglaubliche Schönheit entwickeln, wenn man sie grafisch darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle haben aber im Hintergrund den Ahriman, und sie haben an der Oberfläche den Luzifer, der dem Ganzen den Glanz der Schönheit verleiht. Das ist im Grunde die heutige Wissenschaft. Und das Perfide dahinter, ohne dass die Menschen, die sie betreiben, eine Ahnung davon haben: dass sie uns immer weiter wegbringt von einem wirklichen Verständnis des Geistigen, dass das Verständnis systematisch erschwert, weggewischt wird. Auch wenn es namentlich bei den Physikern immer noch welche gibt, die gerade darin das Geistige im Hintergrund des Weltgeschehens sehen, aber sie sehen nur die ahrimanische Geistigkeit. Und sie werden geblendet durch das luziferische Bild der Schönheit dieser ganzen Formeln der Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ahriman umgeben von der Aura Luzifers 01:20:44 ===&lt;br /&gt;
Damit sage ich nicht, dass wir jetzt nicht mehr Mathematik lernen sollen, ganz und gar nicht. Aber die Schwierigkeit ist, alle diese Dinge auszuloten, sie handhaben zu können, ohne der Versuchung zu verfallen, darin das wirklich Geistige zu suchen oder zu glauben, dass man es darin finden könnte. Das ist es nicht. Es ist Ahriman umgeben mit einer Aura des Luzifer. Das ist das Bild, das man sehen müsste. Wenn man so imaginativ schaut, ist es diese düstere ahrimanische Gestalt, die aber hell überstrahlt ist von dem luziferischen Licht. Das ist die Gestalt, die uns entgegenkommt, die in den heutigen Wissenschaften allen drinnenliegt. In der anthroposophischen Geisteswissenschaft sollte sie nicht drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht natürlich die Gefahr, dass heutige Menschen, die sich damit beschäftigen, weil sie in unserer Zeit groß geworden sind, das in der Schule gelernt haben. Und was man in der Schule lernt, bis in die untersten Klassen, ist ja im Grunde ein kleiner Abfall des großen Denkens an den modernsten Fronten der wissenschaftlichen Erkenntnis. Aber sie ist durch und durch ahrimanisiert und von Luzifer verschönt, in einer gewaltigen Weise verschönt. Und da gibt es keine Ausnahme davon. Das ist der Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist: Wo müssten wir da weiterkommen? Wir müssten zum Beispiel eine Wissenschaft aufbauen, wirklich auf die Fähigkeit zur Imagination, auf die Fähigkeit zur Inspiration, auf die Fähigkeit zur Intuition. Aber mit absoluter Klarheit, die im heutigen Denken drinnen ist. Weil in dem ahrimanischen Denken herrscht absolute Klarheit, und es ist auch Schönheit drinnen, die uns der Luzifer zeigt. Die Schönheit ist ja vorhanden, die ist gar nicht zu leugnen. Nur vom Inhalt her gesehen führt uns das auf einen Weg, der vom eigentlich Geistigen wegführt. Sie führt uns hin in die luziferische, ahrimanische, asurische, letztlich soratische Geistigkeit. Ja, Geistigkeit ist dort in einer gewissen Weise drinnen. Die Widersachermächte sind geistige Wesen. Aber es ist nicht die Geistigkeit, die den Weg in die Freiheit eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bildungseinrichtungen als Schulen Ahrimans 01:24:52 ===&lt;br /&gt;
Und die, wenn wir ihr weiterhin so brav folgen, wie wir es jetzt tun, uns immer mehr von unserer Freiheit wegnimmt und uns immer mehr in einen Denkzwang hineinführt. Im Grunde sind heute die Forschungseinrichtungen, die universitären Einrichtungen, die Bildungseinrichtungen Schulen Ahrimans, mit Luzifer als beschönigendem Element dabei. Aber eben eine Schönheit, die keine Kraft hat, die nur schöner Schein ist, nur schöner Glanz. Und das ist zu wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen heißt das auch, dass heute, wo ja auch etwas durchaus Luziferisches in der Kunst drinnen ist, egal welche Form der Kunst es ist – der Luzifer bringt uns die Kunst. Aber wir müssen sehr aufpassen, dass sie nicht in den Dienst des Ahrimanischen gestellt wird und dass wir den Weg finden zu einer wirklichen Schönheit, die ihre Quelle im Geistigen, im göttlich-geistigen, im christlich-geistigen hat. Denn in dem, was uns an luziferischer Schönheit gegeben wird, da ist sehr viel von den ahrimanischen Kräften drinnen, die aber so aufgearbeitet werden, dass sie schön erscheinen. Weil der Ahriman wäre hässlich. An sich wäre er hässlich. Wo wir ihm begegnen, er ist erschreckend hässlich, erschreckend düster. Er ist keine Gestalt, die wir irgendwo lieben würden, wenn wir ihr ungeschminkt begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gerade dort, wo er uns am meisten begegnet heute, also in der Technik, in der Wissenschaft, in der Bildung, das ist die Domäne Ahrimans. Ja, natürlich auch in den Kirchen, natürlich auch in vielen geistig strebenden Gemeinschaften steckt er dahinter. Über das haben wir ja oft gesprochen, dass die Widersacherwesenheiten, sowohl die luziferischen als auch die ahrimanischen, am meisten dort zu finden sind, wo Versammlungen geistig strebender Menschen sind. In welcher Art auch immer. Sei es in Form der Wissenschaftler, der Forschenden. Die haben ja ein ehrliches Streben in sich, sie sind ja nicht von Haus aus Anhänger Ahrimans, ganz und gar nicht. Es geht ihnen um die Wahrheit im Grunde, jedem Forscher geht es um das. Er will die Wirklichkeit erkennen. Aber das ist halt heute nicht sehr stark der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als selbsttätiger elektrischer Apparat 01:28:31 ===&lt;br /&gt;
Wir sind also weiter weg als vergangene Zeiten davon, in gewisser Weise. Obwohl wir eine technische Welt erzeugen, die auf Illusion beruht im Grunde. Auch wenn ich die Maschinen angreifen kann, natürlich, und unsere äußere Welt ändert und umgestaltet, aber in letzter Konsequenz unserer Welt den Tod bringt. Das ist ja der Punkt. Und wir kommen gar nicht darum herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich euch öfter schon gesagt habe, was Rudolf Steiner ja so deutlich gesagt hat: Erstens, wir müssen energisch daran arbeiten, das Überleben der Erde noch für eine längere Zeit zu sichern. Das wird nur gehen, wenn wir Menschen energisch daran mitwirken. Durch sich selbst allein kann sie es nicht. Dazu ist der Einfluss namentlich der ahrimanischen Kräfte schon viel zu stark. Aber es wird eben auch kommen, unausweichlich, wie Rudolf Steiner deutlich schildert, dass die Erde so etwas werden wird wie ein selbsttätiger elektrischer Apparat. Ein sehr raffinierter Apparat. Eine ahrimanische Welt in letzter Konsequenz. Das wird das sein, was eine wesentliche Rolle spielen wird, wenn unsere Welt stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch da wird es ähnlich sein: Vom Wesen unserer Erde, das heißt von den ganzen geistigen Wesenheiten, die mit der Erdentwicklung verbunden sind, wird sich das trotzdem trennen, auch diese ganzen ahrimanischen Wesen. Es wird im großen Maßstab so sein, wie es bei uns im Kleinen ist: Wenn der einzelne Mensch stirbt, muss die ahrimanische Wesenheit, der ahrimanische Doppelgänger, der in uns ist, diese Entwicklung verlassen. Das sind genau die Punkte, die im großen Zug der Entwicklung dazu führen werden, dass sich aus der Erdentwicklung diese sogenannte achte Sphäre abscheiden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Abspaltung der achten Sphäre 01:31:26 ===&lt;br /&gt;
Also insgesamt aus der Entwicklung unseres ganzen Planetensystems, das gehört alles zu unserer Erde. Wenn man im geisteswissenschaftlichen Sinn von Erde und Erdentwicklung spricht, ist immer das ganze Planetensystem, das ganze kosmische System, in dem wir drinnen leben, mitgemeint. Aber aus diesen sieben Sphären, die da durchschritten werden, sieben große Entwicklungsphasen, die alle wieder jeweils sieben Unterphasen haben, wird sich eine Entwicklung zur achten Sphäre in jedem Falle abscheiden. Die Frage wird nur sein, wer geht dort mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine Gabelung da sein. Das ist plausibel, dass sich das auf dem künftigen, dem neuen Venus-Zustand endgültig trennen wird. Es wird ein Teil der Wesenheiten, die jetzt mit der Erdentwicklung sind, auch Menschen, mitgehen in diese achte Sphäre. Da wird sich eine ganz andere Entwicklung von dort aus anbahnen, die mit uns dann überhaupt nichts mehr zu tun hat. Bis zum künftigen Venus-Zustand können noch Wesen von dort herüberkommen, also Menschen können noch herüberkommen. Es können aber auch sogar Widersacherwesenheiten, also ahrimanische Wesenheiten, die dort mitgegangen sind, asurische Wesenheiten, noch in unsere Entwicklung herübergehen, wenn ihnen Menschen dabei helfen. Das heißt, das wird eine große Aufgabe für die Zukunft sein, zu arbeiten an der Erlösung der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um die Befreiung der Menschen, die im Moment an die Widersachermächte gefesselt sind und die in der Zukunft vielleicht noch mehr gefesselt werden. Das ist das eine. Und das zweite: Diese Widersacherwesenheiten, sowohl die luziferischen als auch die ahrimanischen als auch die asurischen, sind alle zu ihrer Aufgabe bestellt worden. Sie sind im Dienste der Menschheitsentwicklung auf diesen Weg geraten und erfüllen ihre Aufgabe, so gut sie können, und bemühen sich mit Kräften, uns eben Widerstand zu leisten. Ihre Aufgabe besteht letztlich darin, uns zu verführen, uns vom Weg abzubringen, damit wir ihn selber aus Freiheit wählen können. Und zwar den eigenen Weg. Jeder einzelne Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geister der Freiheit 01:35:10 ===&lt;br /&gt;
Also so, dass jeder einzelne Mensch die Freiheit bekommt und damit die Freiheit überhaupt in der Menschheit da ist. Das ist am guten Ende unserer Erdentwicklung, womit ich den Weg bis über die neue Venus und Vulkanzustand hinaus meine. Dass wirklich die Menschen, die Menschheit die Vorreiter sind, die Freiheit zu entwickeln. Das ist ja seit dem ersten Vortrag, den ich über die Apokalypse gehalten habe, der Hintergrund des Ganzen. Es geht um die Freiheit des Menschen. Es geht um die Freiheit überhaupt im weitesten Sinn. Wir sind halt die Ersten, die vorangehen müssen. Aber es geht um die Freiheit, dass jedes geistige Wesen, das neu geschaffen wird, das neu in die Weltentwicklung eintritt – und die kann man bis zu einem gewissen Grad alle als Menschen bezeichnen, wenn man sie bezieht auf dieses wesentliche, unterscheidende Merkmal, dass sie die Freiheit haben, dass sie schöpferische Wesen sind, die aus der Freiheit heraus schaffen können und nicht einfach eins zu eins einen Weltenplan verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist eine zukünftige Entwicklung angedeutet, die um undenkbare Größenordnungen Größeres in der Zukunft hervorbringen kann als jetzt alles. Also wir dürfen, wenn wir uns die ganze Weltentwicklung anschauen, das Göttliche überhaupt anschauen: Auch das ist in einer Entwicklung begriffen. Das ist vielleicht gerade jetzt in unserem Zeitalter, im Bewusstseinsseelenzeitalter, so wichtig. Und das Bewusstseinsseelenzeitalter heißt vor allem auch, Bewusstsein unserer Freiheit zu erlangen. Das heißt aber zugleich, untrennbar damit verbunden, auch eine tiefere Erkenntnis des Göttlichen überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sich zurückziehende Vatergottheit 01:38:21 ===&lt;br /&gt;
Nicht einfach nur zu sagen, das Göttliche, naja, das ist Gott, der liebe Gott, oder wie immer wir ihn nennen, es ist ganz egal, besteht in der absoluten Vollkommenheit, in der größtmöglichen Vollkommenheit, die denkbar ist. Damit ist der Gedanke noch gar nicht zu Ende gedacht. Was muten wir der Gottheit dann zu? Dass sie sich nicht mehr entwickeln kann? Dass sie nicht mehr geistig lebendig sein kann? Ist es das, was wir uns davon denken? Es ist schon klar, in der Vergangenheit und auch heute wäre es noch sehr berechtigt und wird immer berechtigt bleiben, aufzuschauen zu dem großen Beispiel, das uns da gegeben ist, wo wir sagen, da haben wir eine Orientierung in der Welt, etwas, dem wir nachstreben können. Aber es ist trotzdem eines nicht: Es ist nicht das absolut Vollkommene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein falscher theologischer Gedanke, auch heute noch. Das ist bei Rudolf Steiner vielleicht nicht so deutlich ausgesprochen. Es ist auch sehr gewagt, das auszusprechen, weil es immer damit verbunden ist mit dem geistigen Hochmut des Menschen, der sich einschleichen kann. Wie soll denn der kleine Mensch sich ein Urteil bilden können über das, was die Gottheit tut, wie vollkommen oder nicht vollkommen sie ist? Oder wo wir uns sicherheitshalber der Gottheit anvertrauen, mit dem klassischen Bild: der liebe Gott wird es schon richten. Wenn wir nicht mehr aus- und einwissen, der liebe Gott wird es schon machen für uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft liegt darin, dass jedes geistige Wesen – und ein geistiges Wesen ist ein Wesen, das aus Eigenfreiheit schaffen kann. Das ist es. Darum hat bereits die Vatergottheit sich komplett zurückgezogen, als die nicht geschaffene und nicht schaffende Wesenheit. Das heißt, die Vatergottheit ist zwar der tragende Grund von allem, aber in die Entwicklung bringt sie nichts mehr ein. Sie hat sich zurückgezogen. Sie hat dem Christus die Aufgabe übergeben, die Welt zu gestalten im Wesentlichen. Das fängt leise im Hintergrund schon an, in Wahrheit auf dem alten Saturn ganz stark, dann auf der alten Sonne, wo der Christus ganz deutlich von Rudolf Steiner als der führende Geist dieser alten Sonnenentwicklung genannt wird. Dort ist es absolut nicht die Vatergottheit, die das tut, da ist sie bereits ganz im Hintergrund, und das zieht sich jetzt in uns weiter. Also die Vatergottheit tut nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scotus Eriugena und die niedergehaltene Erkenntnis 01:42:25 ===&lt;br /&gt;
Sie tut nichts. Eben das, was schon Johannes Scotus Eriugena ganz deutlich festgehalten und niedergeschrieben hat. Das heißt, es gab immer wieder Menschen, die das erkannt haben, und irgendwie ist das auch durchgerutscht in der Kirchengeschichte. Seine Werke, sein Hauptwerk, ist auf jeden Fall übergeblieben. Es wird zwar geschildert, dass er angeblich durch seine Schüler umgekommen sei, weil sie ihn mit der Schreibfeder ermordet hätten. Wirklich Genaues weiß man nicht darüber, aber es ist wahrscheinlich gemeint durch die Schriften dieser Schüler, die vieles davon, gerade die wesentlichen Punkte dessen, was Scotus Eriugena in die Welt gesetzt hat – eben dieses, dass die Vatergottheit sich zurückgezogen hat –, sehr dafür gesorgt haben, dass das möglichst nicht in die Welt hinausgetragen wird. Es sind zwar die Werke des Scotus Eriugena erhalten geblieben, aber im Großen und Ganzen geht man über diese Dinge hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber genau um das geht es: dass immer mehr Zustrom gerade an die weltschöpferische Tätigkeit kommt, von den neu geschaffenen geistigen Wesenheiten, die neu dazukommen. Jetzt kann man sich die Frage stellen: Wer schafft die? Wo kommt das her? Ich will das jetzt gar nicht beantworten, kann ich auch gar nicht. Aber ich stelle es als Frage hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stufenfolge der neuen Hierarchien 01:45:08 ===&lt;br /&gt;
Wo kommen jetzt die nächste Generation geistiger Wesenheiten her? Wo kommen zum Beispiel schon die Menschen zweiter Stufe her? Ich erinnere euch daran, dass ich davon gesprochen habe: Immer wieder sind mit einer neuen Weltentwicklungsstufe neue geistige Wesen in die Entwicklung eingetreten. Auf dem alten Saturn waren es die heutigen Urengel, von denen manche zu Asuras geworden sind, die sind als neue geistige Wesenheiten sozusagen als unterste Hierarchiestufe dazugekommen. Dann sind die heutigen Erzengel auf der alten Sonne dazugekommen, und dann die einfachen, jungen Engelwesenheiten auf dem alten Mond. Und jetzt hat die Erdentwicklung begonnen, und bei der Erdentwicklung sind halt wir, die Menschheit, die Menschen als nächste Stufe dazugekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wie wir jetzt bei unseren Vorgängern sprechen können – Urengel, Erzengel, kleine Engel, bitte nicht herabwürdigend gemeint, nur zur Unterscheidung –, das ist eine Dreiergruppe, die sich gebildet hat in der Stufenfolge der göttlichen Hierarchien. Aber mit dem Menschen als unterster Wesenheit ist eine ganz neue Stufe entwickelt worden. Was jetzt in der Zukunft kommt, das heißt mit dem neuen Jupiter oder neuen Jerusalem, mit der neuen Venus und mit dem Vulkanzustand, sind drei Stufen des Menschlichen. Da entstehen die drei Stufen des Menschlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, unsere Stufe jetzt, auf der wir stehen, ist die Vorbereitung dazu, und in den drei folgenden Stufen, die während unseres ganzen Entwicklungszyklus stattfinden, ist am Ende eine ganz neue Hierarchiegruppe entstanden. So wie wir drei Stufen von Engelwesenheiten haben, so wird es dann drei Stufen des Menschlichen geben. Als geistige Wesenheiten, die sehr energisch an der Entwicklung mitarbeiten werden und die aber vor allem eines leisten: dass nach und nach auch die Hierarchien, die bereits jetzt über uns stehen, die also in der Vergangenheit geschaffen wurden, alle die Freiheit nicht haben, bis hinauf zu den Höchsten – wo wir aber die Aufgabe haben werden, als Geister der Freiheit zu wirken und allen Wesenheiten, auch den höchsten Engel-Hierarchiestufen, diese Freiheit zu ermöglichen, ihnen den Weg zu weisen, diese Freiheit ergreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Freiheit in die Wiege gelegt 01:49:58 ===&lt;br /&gt;
Das ist nämlich ganz interessant. Wir Menschen haben sie sozusagen von Anfang an, das ist uns in die Wiege gelegt, die Möglichkeit zur Freiheit. Aber es ist eben verbunden mit dieser ganz, ganz starken Anfechtung durch die Widersachermächte. Diese Entwicklung, die mit der Erschaffung des Menschen begonnen hat, wo die Grundidee dazu, der schöpferische Impuls, die Menschheit zu schaffen, noch auf die Vatergottheit zurückgeht als Impuls. Und die erste Handlung dazu ist, dass sich die Vatergottheit zurückzieht aus dem Ganzen, weil sonst genau das Ziel, das angestrebt ist, gar nicht erreicht werden könnte, man gar nicht den Weg dorthin gehen könnte. Also das ist der erste Schritt der Befreiung: dass die Vatergottheit sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das nächste ist, dass der Christus diesen Weg geht. Ja, es gibt den Christus in uns, aber er lässt uns vollkommen frei. Er ist ein Begleiter, ein Berater, aber keiner, der uns unsere Freiheit nimmt, der uns nur dort unterstützt und aus den Kräften unserer Freiheit, wo es notwendig ist, eine genügende Kraft und Substanz verleiht. Daher auch dieses Gnade-Prinzip, von dem im Christentum die Rede ist: Es bezieht sich nicht darauf, dass der Christus einfach so für uns etwas macht, sondern er ist so, dass er dem, was wir als Impuls in die Welt setzen, die notwendige Kraft verleiht, um in der ganzen Welt wirksam zu werden. Was wir jetzt zumindest noch nicht können. Aber wir lernen jetzt gerade immer mehr, und das unterstreicht auch in einem noch höheren Sinn unsere Verantwortung für die Erde und ihre Entwicklung, weil wir da unser Handwerkszeug erarbeiten, und zwar selber, ohne dass uns wer Tipps dazu gibt, sondern wir müssen es selber finden: wie baue ich eine ganze Welt, in der Freiheit möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die perfekte tote Welt der achten Sphäre 01:54:37 ===&lt;br /&gt;
Dazu haben wir noch viel Unterstützung durch den Christus, aber es wird immer mehr so sein, dass wir immer mehr selber übernehmen müssen, dürfen, sollen. Die, die diese Entwicklung nicht mitgehen wollen, gehen halt in das soratische Reich, in die achte Sphäre hinüber. Und natürlich wird es dort auch eine Entwicklung geben, eine Entwicklung, die von den soratischen Mächten geleitet wird, aber die eigentlich nur eine perfekte, im Grunde tote Welt schaffen kann. Man könnte sagen, einen perfekten Mechanismus, als Bild jetzt nur genommen. Der Punkt ist, dass es die Freiheit dort nicht gibt. Es wird Schritt für Schritt das Seelische ausgemerzt werden, das Seelische mechanisiert, das Leben mechanisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn einseitig nur diese Wesenheiten mitarbeiten würden, dann würde diese achte Sphäre einfach immer dominierender werden für die ganze Entwicklung. Stellt sich natürlich die Frage, wie es in der Zukunft weitergeht. Es wird sich diese achte Sphäre völlig ausgliedern, es wird in dem Sinn keinen Rückweg geben in die Entwicklung, die bei uns da ist. Wird das ewig so bestehen bleiben? Wird es dort eine Entwicklung geben? Nein, eigentlich nicht, eine Entwicklung wird es nicht geben, weil das absolut Vollkommene – und das ist das, was diese soratischen Wesenheiten anstreben, etwas, was perfekter nicht mehr werden kann – in ihrem Sinne verwirklicht wird, was Nietzsche zum Beispiel geschildert hat: die Wiederkehr des Ewiggleichen. Das heißt, wo dieses perfekte Uhrwerk immer wieder abläuft, immer wieder, das ist so wie das ewige Murmeltier – wer kennt denn den Film, wo das immer wieder kommt, wo der nächste Tag wieder genauso läuft wie der vorhergehende. Es ist genau dieselbe Situation, alles läuft wieder, und das in alle Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls während des Zyklus, den wir überschauen können, werden wir nichts mehr daran ändern können. Diese achte Sphäre wird genau auf dem Weg dorthin sein, und sie wird, auch wenn wir mit dem Vulkanzustand fertig sind, wenn unser Entwicklungszyklus abgelaufen ist, ihre absolute Perfektion erreicht haben, in dem Sinne, wie es diese soratischen Wesenheiten anstreben: dass ein absolut vollkommener Zustand immer wieder abläuft. Und der dadurch erreicht wird, dass es eben keine Freiheit gibt drinnen, keine Möglichkeit zur Abweichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bild des Diktators und die perfekte Maschinerie 02:00:24 ===&lt;br /&gt;
Warum ich das so betone, ist auch, weil sich viele Menschen und viele Herrscher das gerne vorstellen, gerade in ihren Staaten. Diktatoren sind da besonders stark, sie wollen ein Staatssystem haben, was perfekt läuft, in ihrem Sinne perfekt läuft. Und wo jeder ein Rädchen ist, das seine Aufgabe zu erfüllen hat, keine Freiheit hat zu sagen, ich würde das gerne anders machen oder ich würde gerne eine andere Aufgabe übernehmen, nein, sondern wo man an den Platz gestellt ist und dort zu bleiben hat. Dort in dieser perfekten Welt als kleines Rädchen mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Freiheit heißt genau das Umgekehrte. Heißt aber in gewisser Weise sogar, ja, es ist das kleine Stäubchen vielleicht, das kleine Körnchen, das den perfekten Mechanismus – ein Organismus ist es nicht, sondern ein Mechanismus – zu Fall bringen könnte. Aber das sind Fragen, über die brauchen wir uns jetzt gar nicht den Kopf zu brechen, weil das sind Dinge, die sich eigentlich erst als Frage stellen, wenn wir den Vulkanzustand vollendet haben. Das heißt, wenn wir durch diese ganze siebengliedrige Entwicklungskette durch sind und dann weltschöpferisch tätig werden, weil wir dann am Ende auf einer vergleichbaren geistigen Stufe stehen, aber natürlich ganz anders, wie die Elohim, wie die Geister der Form, die an unserer Erdentwicklung beteiligt sind, so wie sie in der Bibel als Elohim geschildert werden. Aber wie wir das letzte Mal gehört haben, fängt diese Tätigkeit im Grunde schon am alten Saturn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die soratische Grenze im Venus-Zustand 02:03:03 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, man kann die Schilderungen der Genesis, das erste Kapitel namentlich – Garten Eden ist dann schon wieder eine andere Geschichte –, das Sechstagewerk auch als große Schöpfungstage errechnen, die bis dorthin gehen, bis zum Venus-Zustand. Etwas über die Mitte des Venus-Zustandes, wo dann die Entscheidung fällt, ob man abzweigt ins soratische Reich oder weitergeht. Bis dorthin erstreckt sich die Macht dieser soratischen Wesenheiten, die diese perfekte Welt machen wollen. Dort ist die absolute Trennung davon zunächst einmal. Das heißt, Menschen, die in diese soratische Welt hinübergewechselt sind, können dann nicht mehr weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die man sich stellen kann, ist aber, wie es in die Zukunft weitergeht. Man könnte denken, die soratischen Wesenheiten separieren sich, gliedern sich aus, und das wird in alle Ewigkeit so bestehen. Die Frage ist, was können die Menschen, die nicht in diese soratische Sphäre übergegangen sind, sondern ihren Weg weitergehen, vielleicht mitwirken in der großen Weltentwicklung, die jetzt dann auch diese achte Sphäre umfasst? Kann man dort etwas tun, einen gewissen Eingriff machen oder nicht? Ich weiß, wir brauchen uns jetzt darüber nicht den Kopf zu brechen, weil wir es jetzt eh nicht entscheiden können, wir haben nicht einmal ansatzweise Fähigkeiten dazu. Aber so ganz leise im Hinterkopf sollte man es nicht von uns weisen, weil wir steigen ja immer weiter auf in den Hierarchien, sofern wir nicht mitgehen in das Widersacherreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sehen, der Preis dafür, dass die Menschheit sich entwickeln konnte – die Menschheit im Sinne dieses kleinsten, neugeborenen geistigen Wesens, von Haus aus mit der Möglichkeit, die Freiheit zu entwickeln, mit dem Ziel, dass es die Freiheit entwickelt, was es vorher noch nicht gab. Die Frage ist, welche Aufgabe hat dieser Geist der Freiheit, denn das werden wir dann. Wenn wir mit unserer Entwicklung weitergekommen sind, spätestens wenn wir auf dem Vulkanzustand angelangt sind, dann können wir mit Fug und Recht sagen: Wir sind die Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Freiheitsimpuls weitergeben 02:07:05 ===&lt;br /&gt;
Und wir sind insofern die Geister der Freiheit, als wir auf dem Weg dorthin auch schon diese Freiheit weitergegeben haben. Das ist eine wesentliche Aufgabe, die wir sehen sollten. Also, dass wir, wie ich es schon oft geschildert habe, als Erstes durch die Erlösung der Widersacherkräfte diese als allererste andere geistige Wesenheit der Freiheit teilhaftig werden lassen. Das heißt, die bekommen sie nicht einfach vom lieben Gott verliehen, sondern mit Duldung der Vatergottheit, sogar von der Vatergottheit erwünscht, aber sie gibt die Freiheit nicht weiter. So wie sie uns die Freiheit gegeben und ermöglicht hat, geben wir sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, so wie wir der Erlösung durch den Christus bedürftig sind, und im Hintergrund steht die Vatergottheit, damit wir überhaupt unser Ziel erreichen können – durchaus aus Freiheit, und durchaus gehört das mit, aber ohne diese Kraft wäre es nicht möglich –, aber indem wir daran arbeiten, sind wir als Geister der Freiheit deswegen Geister der Freiheit, weil wir diesen Freiheitsimpuls weitergeben. Die anderen geistigen Wesenheiten, die schon existieren, Geister der Form, also Elohim, bis hinauf zu den Höchsten, bis zu den Seraphim, sie haben alle die Freiheit nicht, und wenn sie sie bekommen sollen, dann können sie sie in Wahrheit nur durch uns bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es nicht hundertprozentig vorhersagen, aber wenn man sich den Sinn der Entwicklung anschaut, dass die Freiheit anderer geistiger Wesenheiten entsteht: Sie wird nicht auf dem gleichen Weg entstehen wie jetzt bei Menschen. Nicht, dass wir jetzt die höheren Hierarchien auch mit Widersacherkräften in Verbindung bringen, die sie aus eigener Kraft überwinden und erlösen müssen, und das Spiel läuft immer so weiter. Nein, es wird nicht genau so weiterlaufen. Was mit der Menschheit als Projekt, als Versuch, als Experiment in die Welt getreten ist, das wird sich so nicht wiederholen, sondern in der Zukunft wird das anders sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiheit auch für die höchsten Hierarchien 02:10:38 ===&lt;br /&gt;
Wir haben die Aufgabe, wir können das aus der Freiheit heraus machen, dass wir diese Freiheit auch an andere geistige Wesenheiten weitergeben. Sogar an Wesenheiten, die in der Hierarchiestufe wesentlich höher stehen als wir. Das wird nicht gleich morgen sein, es wird nicht während der Erdentwicklung sein, aber es wird in der zukünftigen Entwicklung immer mehr dorthin laufen, dass wir die Wesenheiten sind, die die Freiheit weitergeben. Einerseits von Haus aus an die Wesenheiten, die nachrücken – das werden zunächst die drei Stufen des Menschlichen sein, die drei großen kosmischen Generationen des Menschseins –, aber wir werden es auch weitergeben an die Wesenheiten, die über uns sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schon fängt die Arbeit daran an, indem wir an der Erlösung der Widersacher arbeiten, es primär an diese Wesenheiten weiterzugeben. Weil wenn wir sie erlösen, dann ist es nicht nur so, dass sie von ihrer Aufgabe als Widersacherkräfte entbunden werden, sondern die Belohnung dafür ist, dass sie als Erste der Freiheit teilhaftig werden, nach den Menschen. Durch den Menschen und nach den Menschen werden sie die Nächsten sein, die auch der Freiheit teilhaftig werden. Nicht gleich die höchsten Hierarchien, die Seraphim, Cherubim, die werden zunächst noch in ähnlicher Weise weiterwirken, indem sie von der Gottheit die Impulse empfangen und, wie Handwerker – ist natürlich ein dummer Ausdruck, sie haben nicht so Hände wie wir, aber in gewisser Weise doch, indem sie handelnd, weltgestaltend tätig sind – die Welt zur Freiheit führen. Aber erst dadurch, dass sie von uns diesen Impuls bekommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden diesen Impuls auch weitergeben an unsere Nachfolger, an die drei Stufen des Menschlichen, die mit uns kommen. Wir sind jetzt in der Vorbereitungsstufe, und dann gibt es die drei Stufen des Menschlichen. Und dann können wir gar nichts mehr sagen. Was nach dem Vulkanzustand ist, dort sind die drei Stufen des Menschlichen bereits alle da, in voller Reife, aber auf drei Stufen aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der offene neue kosmische Zyklus 02:13:55 ===&lt;br /&gt;
Aber dann fängt ein ganz großer neuer kosmischer Zyklus an, der natürlich so unbestimmt ist, so nicht vorherbestimmt, dass er nicht ganz deutlich in der göttlichen Allwissenheit drinnenliegt. Da müsste eigentlich jetzt dann auch schon drinnenstehen, dass die Vatergottheit weiß, wie das laufen wird, welche Abweichungen es geben wird, weil doch irgendwelche Widersacherkräfte vielleicht wieder eine Rolle spielen oder nicht. Nein, es ist in dem Fall wirklich unbestimmt. Absolut unbestimmt. Es ist offen. Es ist einfach offen. Und es wird auch nicht die Vatergottheit entscheiden, was damit passiert oder den Plan vorgeben, sondern es werden dann bereits viel, viel mehr Wesenheiten aus den Hierarchiegruppen und auch aus den neuen Wesen, die geschaffen werden, an dem Ganzen mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vatergottheit ist dann etwas, was in allen diesen Wesenheiten lebt, als Kraftimpuls, aber nicht als Impuls, der den Weg bestimmt, sondern es wird diese Gemeinschaft feuergeistiger Wesenheiten werden, die die Entwicklung im ganz Großen bestimmt. Im Kleinen ist halt unsere Menschheitsentwicklung das Übungsfeld dazu. Und das heißt, auch im sozialen Zusammenleben der Menschen hier auf Erden ist das der Punkt, um den es geht: jetzt während unserer Erdentwicklung, während unserer jetzigen und unserer künftigen Inkarnationen, dass immer mehr Menschen diesen Freiheitsimpuls aufgreifen, ihn auch wirklich leben. Und dazu können wir nur ein Beispiel geben. Jeder Mensch kann Beispiel dazu werden, aber ergreifen muss es jeder Mensch selber aus der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus Freiheit wirken, ohne den Anstoß der Widersacher 02:16:50 ===&lt;br /&gt;
Das ist ein Schritt in die Richtung dessen, dass wir lernen, aus der Freiheit zu wirken, auch ohne dass wir dauernd den Anstoß der Widersacherkräfte dazu brauchen. Sondern aus der Freiheit wirken, weil wir es ganz bewusst wollen. Wir gehen in die Richtung Freiheit mit Hilfe der Widersacher, die uns immer von dem Weg abzubringen versuchen, die uns immer wieder wegführen und täuschen. Und mit der Zeit lernen wir, das zu durchschauen. Und das ist dann der Weg der Erlösung der Widersacher. Und das ist der Weg, wo in Zukunft nicht mehr notwendig wird zum Erwerb der Freiheit, dass diese Widersacher überhaupt da sind als solche Kräfte. Da ist eine Perspektive in einer anderen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute können wir uns das gar nicht anders vorstellen, als dass wir immer am Widerstand arbeiten. Das sind auch so große Fragen: Wie wird es in der Zukunft ausschauen? Wird es keine Fehler mehr geben? Was die Gottheit ursprünglich einmal geschaffen hat, war etwas Vollkommenes in gewisser Weise. Ein Vollkommenes, aber ganz anders als die vollkommene Welt, die sich die Widersacherkräfte, die soratischen Wesenheiten namentlich, vorstellen. Also diese perfekte Welt, die nicht mehr perfekter werden kann, weil sie das vollkommene, unzerstörbare, ewigwährende, perfekte Weltprinzip ist. Es wird aber eine Welt, in der auch keine Entwicklung mehr möglich und notwendig ist. Sie ist perfekt, und das genügt diesen soratischen Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Widerstand gegen die lebendige Schöpfung 02:19:34 ===&lt;br /&gt;
Das ist das, was sie anstreben. Es genügt ihnen vielleicht auch, weil sie nichts anderes kennen oder weil ihre Perspektive von dem ist, was sie sich als vollkommen denken. Man muss im Hintergrund sehen, dass genau das, was sie anspornt, den Widerstand zu leisten – sogar der Vatergottheit, auch wenn die sich in den Hintergrund zurückgezogen hat, aber auch dem Christus, der tätig ist –, weil sie den Eindruck haben, da geht ja die Entwicklung weg von der perfekten Welt, die wir anstreben. Von dieser Welt, die immer wieder das Gleiche im Grunde wiederkehrt, wo es im Grunde kein Problem gibt, wie eine perfekte, unzerstörbare Maschinerie, die immer weiterläuft, aber immer im gleichen Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit einer starken Erbitterung kämpfen diese soratischen Wesenheiten sogar an gegen das, was die Gottheit selber tut, weil sie finden, die macht ja etwas ganz Schlechtes, die will ja gar keine perfekte Welt haben, wie wir sie haben. Was ist denn das? Die machen ja keine vollkommene Welt im Sinne dieser soratischen Wesenheiten. Das ist ein Schöpfungsprinzip, wo bildlich gesprochen diese soratischen Wesenheiten nur immer wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen können: In welche Richtung läuft denn das? Da kann ja nicht diese Perfektion entstehen, die sich die soratischen Wesenheiten vorstellen, mit der ständigen Wiederkehr des Perfekten. Immer wieder. Das ist wie ein Film, der immer wieder in gleicher Weise abläuft. Und das Höchstmögliche im Sinne der soratischen Wesenheiten an Perfektion, an Schönheit, wo sich nichts verändern kann. Was aber in Wahrheit die Manifestation des absolut Toten ist, auch wenn sie sich bewegt. Aber es ist eigentlich eine Scheinbewegung, aus der nichts mehr entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine immer lebendigere Welt, in der nichts berechenbar ist 02:22:37 ===&lt;br /&gt;
Und wir sollen aber gerade den Anstoß dazu geben, die Freiheit nicht nur selber zu entwickeln, sondern sie auch weiterzugeben an andere geistige Wesenheiten. Und damit eine immer dynamischere, immer lebendigere Welt hinzustellen, wo nichts vorhersehbar ist. Nichts. Also eine Welt letztlich hervorzubringen, wo nichts, aber auch schon gar nichts berechenbar ist. Sondern wo Augenblick und Ewigkeit eins sind in einer gewissen Weise. Und trotzdem dauernd Veränderung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, das sind so Zukunftsgedanken, ferne Zukunft. Ich glaube, wir sollten für heute wieder einmal Schluss machen, meine Lieben. Ich danke euch fürs Dabeisein. Wir werden das weiter fortführen, diese wahrscheinlich verrückten Ideen. Ich weiß es nicht. Aber sie liegen irgendwo drinnen. Auch wenn es vielleicht so nicht ausgesprochen zu finden ist bei Rudolf Steiner, aber es ist die Konsequenz daraus. Und nicht umsonst spricht Rudolf Steiner davon, es geht um die Freiheit. Und auch von seinem Werk wird die Philosophie der Freiheit überbleiben. Jedenfalls der Kern davon, um den es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Freiheit heißt eben wirklich, dass jedes geistige Wesen frei ist. Freier, schöpferischer Mitarbeiter an der Schöpfung. Also aus einem ursprünglich ganz hierarchischen System wird ein System, wo zwar nicht Gleichheit herrscht im Sinne von, alle machen das Gleiche und können das Gleiche, aber wo jeder gleichberechtigt mitarbeitet an der Weltentwicklung. Jedes geistige Wesen. Und zwar nicht nur als Ausführungsorgan, sondern immer mehr als schöpferisch mitgestaltendes Organ. Das ist die ganz große kosmische Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es in dieser Welt, die entsteht, nichts, aber gar nichts Berechenbares mehr geben. Nichts Vorhersehbares. Vorhersehbar wird nur das sein, wo immer noch Fehler passieren. Weil natürlich die Welt wird nicht diese Perfektion haben. Es werden Fehler passieren, an denen man wird arbeiten müssen. Aber es wird eine Welt sein, wo alle Wesenheiten letztlich beteiligt sind, sie mitzugestalten. Irgendwann, wenn das so wirklich in diese Entwicklung geht und nicht irgendwo falsche Abzweigungen kommen, die das verunmöglichen. Aber dann wird es eine Welt sein, an der wirklich jedes Wesen mitgestaltend wirkt, mit eigenen schöpferischen Impulsen. Das ist die ganz große Zukunftsperspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, meine Lieben, danke ich euch fürs Dabeisein. Ich danke euch, die im Livestream dabei seid. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuschauer:&#039;&#039;&#039; Auch herzlichen Dank, Wolfgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Gerne. Bis zum nächsten Mal. Gute Woche euch allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuschauer:&#039;&#039;&#039; Danke. Ich wünsche euch auch eine gute Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang:&#039;&#039;&#039; Gute Woche, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 323. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 325. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Peter|| zurück zu Wolfgang Peter |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragsreihe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgeschehen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinungsjahr 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=32387</id>
		<title>Online Lesekreise</title>
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		<updated>2026-08-10T23:32:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Künftige öffentliche Lesekreise (2v2): */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|300px|mini|Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was verstehen wir unter online Lesekreise? ==&lt;br /&gt;
Bei uns auf Anthro.World sind online Lesekreise ein Ort, wo wir gemeinsam anthroposophische Texte lesen und Ich-Botschaften austauschen. Wir haben unseren Fokus auf öffentlichen Sendungen, weil wir ganz bewusst eine Einladung aussprechen wollen. Es gibt aber auch nicht öffentliche online-Lesekreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wichtig - oder noch wichtiger - wie das Organisatorische, ist, dass wir uns im Lesekreis alle auf Augenhöhe begegnen. Ob zum ersten Mal oder zum wiederholten Male - wir versuchen dem Text in ganzer Frische zu begegnen und unvoreingenommen aufzunehmen. Gegenseitiges Belehren, Vorgreifen oder Besserwisserei wollen wir vermeiden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Klippen zu erklimmen und die Sandhänge herunterzurutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Frage des &amp;quot;wie&amp;quot; - unsere Werte und Wünsche ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich können und sollen Lesekreise am Bedarf der Teilnehmer orientiert sein, sprich die Gruppe kann und soll der eigenen Dynamik folgen. Das wäre i.S. des Freien Geistesleben der Dreigliederung. Bei anthro.world gibt es dennoch insbesondere für die öffentlichen Lesekreise einen Wertekanon, oder ein Bild von einer Begegnungskultur:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsere Werte und Wünsche&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Schriften von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Denkweisen aller Teilnehmer&lt;br /&gt;
* Der Fokus liegt darauf Raum zu schaffen für gedankliche Bewegungen in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Was dort nicht hingehört sind jede Form von Diskussionen, die man mit Eifer über Rassismus, Sexualität, Religion, Politik, Klima und Umwelt führen könnte&lt;br /&gt;
* Begegnung in Augenhöhe aller Teilnehmer und Gruppenleiter - sprich kein Lehrer/ Schülerverhältnis. Keine Ratschläge erteilen, auch wenn man meint, man weiß es besser&lt;br /&gt;
* Lesen reihum, jeder kommt mal dran. Idealerweise nur kurze Abschnitte lesen. Bei den meisten Steiner Texten ist die Wiederholung durch den nächsten Leser hilfreich. Sprich jeder Abschnitt wird 2x gelesen&lt;br /&gt;
* Überschaubare Gruppengröße, alle Personen mit Vornamen und Kamera sichtbar&lt;br /&gt;
* Nach individuellem Gefühl der Teilnehmer ohne Handzeichen oder Drangenommenwerden Ich-Botschaften einbringen. Aber erst nach dem 2 x Lesen (z.B. im Stile von: &amp;quot;Ich verstehe das so und so...&amp;quot; oder &amp;quot;Ich frage mich, ob das dies und das bedeuten kann - was meint ihr dazu? oder &amp;quot;Hier habe ich Verständnisfragen - wie geht euch das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Persönliches kann und soll im passenden Kontext von den Individuen eingebracht werden z.B. &amp;quot;mit mir macht dieser Gedanke dies und das&amp;quot;. Aber es soll die Balance gehalten werden, damit der Austausch nicht in Richtung Selbsthilfegruppe geht&lt;br /&gt;
* Eine Diskussion i.S. von Rechthaberei oder Prahlen mit anthroposophischem Fachwissen ist nicht angebracht&lt;br /&gt;
* Freilassend Handeln und Sprechen - es muss immer genügend Raum fürs Gegenüber geschaffen werden, bzw. nicht Raum genommen werden&lt;br /&gt;
* Für das eigene Sprechen Verantwortung übernehmen. Das Propagieren der eigenen Meinung ist meist nicht nachhaltig &amp;quot;nährend&amp;quot; für das Gegenüber. Besser so sprechen, dass sich zwischen den Menschen i.S. eines Werdeprozesses etwas bilden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Lesekreise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftige öffentliche/nicht-öffentliche Lesekreise: ===&lt;br /&gt;
Wünsche werden gerne entgegengenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Vorschläge bitte bei Christine Göschl mit Kontaktadresse/Rufnummer melden: christinegoeschl@mail.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (1v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtliche Symptomatologie (GA 185) mit Dorothee W., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags 10:30h&lt;br /&gt;
*# Dorothee W. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (2v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fünfte Evangelium (GA 148) mit Christine G., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags, ca. 19h oder 19:30h &lt;br /&gt;
*# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# Ute d.S.&lt;br /&gt;
*# Matthias R. &lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufender öffentlicher öffentlicher Lesekreis: ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) als online Lesekreis|Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) mit Thomas N. und Wilfried P., Start am 25. März 2026]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Mittwochs 19h&lt;br /&gt;
*# Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
*# Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
*# Gabriele E.&lt;br /&gt;
*# Elke J.&lt;br /&gt;
*# Michaela M.&lt;br /&gt;
*# Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterer möglicher Lesekreis beginnend mit März 2026 ====&lt;br /&gt;
Thema: &#039;&#039;&#039;GA 157a Schicksalsbildung und Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne weitere Vorschläge.[[Datei:40.Folge_LK_Die_Theosophie_des_Rosenkreuzers.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU|mini|40. Folge Lesekreis &amp;quot;Die Theosophie des Rosenkreuzers&amp;quot; (GA 99) von [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Hier geht&#039;s [https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU zum Film] …]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeschlossene öffentliche Lesekreise ===&lt;br /&gt;
* Die Karma-Vorträge (GA 120) mit Thomas N. und Wilfried P. | öffentlich | abgeschlossen (16. April 2025 - 18. März 2026)&lt;br /&gt;
* Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten (GA 10) | öffentlich | abgeschlossen (14. April 2025 - 24. März 2026)&lt;br /&gt;
* 6. März 2024 - 2. April 2025 | öffentlich | [[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99)]]&lt;br /&gt;
* [[b:Landwirtschaftlicher_Kurs_(GA_327)_als_online_Lesekreis|Der Landwirtschaftliche Kurs (GA 327) von Rudolf Steiner]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) (auch Dreigliederung genannt)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Philosophie der Freiheit (GA 4) als online Lesekreis|Die Philosophie der Freiheit (GA 4)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Theosophie (GA 9)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenten für künftige Lesekreise (öffentlich und nicht-öffentliche) ==&lt;br /&gt;
Wenn du Interesse an einem künftigen Lesekreis hast, und wenn du dich über das Kontaktformular/ e-mail/ Anruf meldest, dann bitte mach dir im Vorfeld auch Gedanken, ob du dir vorstellen kannst, dass die an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmst. Uns bei anthro.world ist es zwar ein Anliegen mit und für euch Lesekreise zu organisieren, die auch nicht öffentlich sein können, aber im Hinblick auf unser Bestreben uns &amp;quot;mit der Anthroposophie zu zeigen - quasi als Selbstverständlichkeit&amp;quot;, wollen wir in naher Zukunft versuchen weitere öffentliche Formate zu bilden, siehe Beispiel &amp;quot;[[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eva St., nicht öffentlich&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Interesse hier mitzumachen? Dann melde dich bei Christine über christinegoeschl@mail.de oder über das [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. Wir freuen uns über deine Nachricht/ Anregungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere online-Aktivitäten bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Die Lesekreise waren die ersten regelmäßigen online Veranstaltungen bei anthro.world. Das gemeinsame Wirken hat uns Veranstaltern und Teilnehmern viel Kraft und Freude zukommen lassen, so entwickelten sich auch noch weitere online &amp;quot;Formate&amp;quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufende Aktivitäten &lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Die Nebenübungen als Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Wöchentliche Apokalypse Vorträge von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[MitTun bei Anthro.World|MitTun: Wertvolle Vorträge transkribieren, Glossare erstellen u.v.m]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Miteinander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuhören lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=32354</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-08-09T11:59:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begegnung - Innovation - Verantwortung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick Mensch.JPG|thumb|right|class=responsive-img]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
Willkommen bei anthro.world. Was tun wir? Man könnte auch sagen: Wir sind eine &#039;&#039;&#039;anthroposophische Begegnungs- und Innovationsplattform&#039;&#039;&#039;. Hier kannst du erleben, wie dir Anthroposophie in tiefen Lebensfragen und deinem Alltag Sinn und Kraft geben kann - also nicht nur &amp;quot;zur Sonntagsstunde&amp;quot; in geschlossenen elitären Kreisen. Unter der Leitung von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und François Hagdorn werden hier Begegnungsräume für Menschen &amp;quot;wie du und ich&amp;quot; geschaffen, in denen offen über geisteswissenschaftlichen Zusammenhänge von Rudolf Steiner nachgedacht werden kann. Wir scheuen uns nicht unseren Gedankenaustausch live im Internet mit allen Menschen zu teilen. Sondern wir regen an authentische Ich-Botschaften zu geben, und Verantwortung fürs eigene Tun und fürs die eigene Wort zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiwilligkeit - Nehmen und Geben ===&lt;br /&gt;
[[MitTun bei Anthro.World|Unser Tun]] beruht auf &#039;&#039;&#039;Impulsen der Freiwilligkeit&#039;&#039;&#039;. Du kannst bei uns Texte lesen, Vorträge anhören oder Kurse belegen. Die Methode unserer Organisation basiert auf dem &#039;&#039;&#039;Prinzip nehmen und geben&#039;&#039;&#039;: Viele unserer ehemaligen Kursteilnehmer übernehmen Verantwortung für künftige Kurse und Veranstaltungen. Egal ob im privaten Umfeld, oder für oder mit anthro.world. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienmaterialien und Transkriptionen ===&lt;br /&gt;
Bei anthro.world findest du zeitlose und &#039;&#039;&#039;hochwertige Beiträge&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;Schriftform&#039;&#039;&#039; oder als &#039;&#039;&#039;Video&#039;&#039;&#039; ([[Wolfgang Peter]], [[Christoph Bolleßen]], [[Jac Hielema|Jac Hielama]]). Und es ist einer handvoll von Individuen zu verdanken, dass diese Werke exakt als &#039;&#039;&#039;[[Studienmaterial für das Selbststudium|Studienmaterial]]&#039;&#039;&#039; zum Wohle anderen Menschen &#039;&#039;&#039;transkribiert&#039;&#039;&#039; werden: Eine Voraussetzung für Schlagwortsuche in Glossaren (Beispiele: Glossar [https://de.anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_Die_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter Wolfgang], Glossar [https://de.anthro.world/Herbsterwachen_-_Michael-Zeit_-_eine_Vortragsreihe_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen#top Christoph], Glossar [https://de.anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema#Gesamtglossar_f%C3%BCr_%C2%ABDie_Philosophie_der_Freiheit_-_Videokurs_von_Jac_Hielema%C2%BB Jac]) und als Vorsortierung für die aufkommende Suchmaschinentätigkeit durch K.I..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innovationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online Lesekreise ====&lt;br /&gt;
Uns motiviert es &#039;&#039;&#039;Neuland&#039;&#039;&#039; zu betreten und &#039;&#039;&#039;unorthodoxe Methoden&#039;&#039;&#039; ausprobieren. Dabei hoffen wir auf Nachahmer! Wir haben als &#039;&#039;&#039;erster Veranstalter live im youtube [[Online Lesekreise|online-Leserkreise]] veranstaltet&#039;&#039;&#039;, und diese Lesekreise sind ohne Bezahlschranke frei verfügbar. Bis heute, (Dezember 2023), findet man kaum oder gar nicht öffentliche anthroposophische Lesekreise im Internet. In diesen Zeiten scheint der offene Umgang mit geisteswissenschaftlichen Inhalten ungewohnt. Viele Menschen fragen sich ggf.: Warum soll ich mich angreifbar machen? Durchaus mangelt es nicht an Expertenvorträgen. Aber kann das lebendig sein, wenn nur Experten öffentlich sprechen und wenn &amp;quot;normale Menschen&amp;quot; das nicht wagen? &#039;&#039;&#039;Wir sehen es geradezu als Aufgabe und als Schulung an, öffentlich und frei anthroposophische Themen zu bewegen&#039;&#039;&#039;, indem man &#039;&#039;&#039;Ich-Botschaften&#039;&#039;&#039; sendet und achtsam seine Gedanken sortiert. Im bewussten Sprechen liegt eine Entwicklungs- und Zukunftsaufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Nebenübungen in Gruppenarbeit ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innovationsführer&#039;&#039;&#039; sind wir auch bei den [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|&#039;&#039;&#039;Nebenübungen in Gruppenarbeit&#039;&#039;&#039;]]. Wir führen fortlaufend Kurse durch (derzeit läuft die 7. Staffel seit Herbst 2024). Unsere Kurse sind teilweise live und öffentlich im youtube, teilweise physisch, und online (aber nicht öffentlich). Auch hier: Nachahmer willkommen! Es gibt inzwischen einige Anbieter für NÜ in Gruppenarbeit, jedoch findet man bis heute keine öffentlichen Beiträge. Es wäre aber gut, wenn die Nebenübungspraxis noch viel populärer wird, wir haben festgestellt, dass die &amp;quot;Erfolgsquote&amp;quot; bei NÜ in Gruppenarbeit signifikant hoch ist, während bekanntlich bei den NÜ als &#039;&#039;&#039;Einzelkämpfer&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hand aufs Herz&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;fast kein Mensch&#039;&#039;&#039; den NÜ im Alltag treu bleiben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Netzwerke für Bildung und Recherche ====&lt;br /&gt;
Anthro.world ist Teil eines &#039;&#039;&#039;unabhängigen Netzwerks&#039;&#039;&#039;, bestehend aus der weltweit größten anthroposophischen Enzyklopädie [[A:|anthrowiki.at]], dem Schwesterprojekt [[b:|biodyn.wiki]] für die biodynamische Landwirtschaft, mit transkribierten Vorträgen von den besten Biodynamik-Dozenten unserer Zeit. Und im [[s:|steiner.wiki]] befinden sich die Schriften und Vorträge von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Die werden aktuell in zitierfähiger Qualität aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Werte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freilassendes Handeln ====&lt;br /&gt;
Es ist eine &#039;&#039;&#039;Gratwanderung&#039;&#039;&#039;: Wir schätzen und würdigen zu 100% die Werke von Rudolf Steiner und bemühen uns seine Aussagen im richtigen Kontext zu verstehen und zu vermitteln. Auf der anderen Seite fordert Rudolf Steiner zu Recht, dass Menschen nicht seinen Worten &amp;quot;glauben&amp;quot; sollen, sondern dass sich jeder interessierte Mensch kritisch mit den geisteswissenschaftlichen Tatsachen auseinander setzten soll, selber durchdenken soll. Also kein &amp;quot;nachbeten&amp;quot;, kein Auswendiglernen, kein Zitieren. Uns liegen Erfahrungen und Berichte vor, dass auf diese Weise die von Rudolf Steiner gegebenen Beschreibungen damals wie heute mit innerer Gewissheit als Tatsache empfunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Menschen nur individuell und persönlich und nur bei Interesse auf eine solche Entdeckungsreise begeben können, ist jede Art von Zwang, wozu auch Druck, Wertung oder Zwang, fehl am Platze. Auch Hierarchien, wie sie häufig in traditionellen Lesekreisen und ähnlichen Veranstaltungen vorkommen, können kontraproduktiv sein. Das Sprichwort sagt ja, &amp;quot;es gibt verschiedene Wege nach Rom&amp;quot;. Und das gilt auch für die Anthroposophie: &amp;quot;Es gibt verschiedene Wege, wie wir die Übergänge zwischen unserer materiell stofflichen Welt und der geistigen Welt erleben können&amp;quot; und es kommt nur darauf an, Freiraum für die Entdeckung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher verstehen wir es als Gratwanderung, die uns überlieferte Anthroposophie nicht als starres Konzept durchzupauken, nicht mit starrem Curriculum zu arbeiten, sondern bei Begegnungen stets tastend mit der Frage zu sein: [[WER BIST DU - Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard, 2019|Wer bist du?]] Und, was braucht du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wertung vermeiden ====&lt;br /&gt;
Wenn alles richtig in unseren Veranstaltungen und Kursen läuft, wirst du daher selten hören: &amp;quot;Das ist richtig&amp;quot;, oder &amp;quot;Das ist falsch&amp;quot;. Oder du wirst hoffentlich nicht etwas Besserwisserisches hören in dem Stile: &amp;quot;Rudolf Steiner hat gesagt ....&amp;quot;. Unser Ideal ist die Verwendung von Ich-Botschaften: &amp;quot;Ich habe verstanden, dass die Aussage von RS so oder so zu verstehen ist&amp;quot;. Und das gibt dem Gegenüber wiederum Raum um wiederum seine eigene Wahrnehmung daneben hinzu zu stellen. Auf diese Weise sollte kommt es nicht zu Wertungen, nicht zu eigenen Überhöhung, sondern zur Meinungsvielfalt. Man schult sich im Zuhören, man lernt an dem Verständnis des Gegenüber und man behält stets Augenhöhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperation und Vielfalt ===&lt;br /&gt;
Wir haben unsere Schwerpunkte, aber wir sind nicht der Auffassung, dass &amp;quot;unsere&amp;quot; Inhalte oder Methode besser als diejenige von anderen Initiativen sei. Jeder hat seinen Duktus seinen eigenen Wertekanon. Wir sind ausgesprochen an Vielfalt interessiert und wir sind offen für Gespräche über neue Ideen und Kooperationen. Vielleicht ergeben sich kurz- mittel- oder langfristig Räume des Schaffens?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du in die oben beschriebenen Richtung etwas mit uns bewegen möchtest, hier geht&#039;s zum [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ &amp;lt;u&amp;gt;Kontaktformular&amp;lt;/u&amp;gt;]. Wir freuen uns über deine Nachricht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Anmeldefristen für die 11. Staffel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmeldungen für die 11. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit (Start Q4/ 2026) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:8._Staffel,_1._Folge_Montags_19h_2025-2-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck|mini|8. Staffel, 1. Folge der öffentlichen Montagsgruppe 19h. Zum [https://www.youtube.com/watch?v=Bpt0nvsmHck Video] auf das Bild klicken ]]&lt;br /&gt;
Hier geht&#039;s zum Link [[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hier weitere Beispiele von öffentlichen Gruppen in der 8. 3. und 1. Staffel und eine Teilnehmerstimme.&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt3.Staffel_Die_Nebenübungen.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2m-ThuRRVrY|rechts|klasse=responsive-img|mini|3. Staffel Die NÜ, 1. Folge. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yt1.Staffel_die_Nebenübungen.JPG|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6gCIpEpNa2o|rechts|klasse=responsive-img|mini|1. Staffel Die NÜ. [https://www.youtube.com/watch?v=Hpa9Az4aC5E Hier geht&#039;s zur ersten Folge auf youtube]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnehmerstimme von Katrin für die «2. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kam mit Vorerfahrung in die Nebenübungsgruppe: Mir gelang die erste NÜ gut- so dachte ich damals- und die zweite gelang mir gar nicht. Das war der Grund für mein Interesse an dieser Gruppe.&#039;&#039; &#039;&#039;Wir starteten und das erste, was mir auffiel durch die Gespräche in der Gruppe war meine automatische Art die erste NÜ durchzugehen. Dass ich einen bestimmten Ablauf hatte, die 5-10 Minuten durch, die ich mich mit meinem Gegenstand beschäftigte, aber auch die Tatsache, dass ich dabei innerlich sprach. Ich änderte als erste Übung für mich meine Gedankenführung und überließ es meiner „Intuition“, wo ich damit startete, und wie es weiterging. Dadurch erschloss ich mir ganz neue Gedanken über meinen Gegenstand und lernte weitaus mehr über ihn, als das die eineinhalb Jahre zuvor der Fall war. Mir wurde einmal mehr als deutlich vor Augen geführt, was ich bisher nicht wusste, und für was alles ich kein Bewusstsein hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beim einander Zuhören in der Gruppe fielen mir immer Dinge auf, die ich- bis dato unbewusst- auch bemerkt hatte und die Gespräche waren für mich dadurch mehr und mehr ein Bewusstwerdeprozess eigener Gedankengänge und Wahrnehmungen. Das gegenseitige Zuhören, Wahrnehmen und Fragen stellen war dasjenige, was mich weiterbrachte neben der Kontinuität, die durch die wöchentlichen Sitzungen erreicht wurde. Ganz persönliche Berichte bildeten für uns den Boden für ein Vertrauen in der Gruppe und bewirkten authentische Äußerungen und damit neue Erfahrungen für uns alle. Ratschläge geben erlebte ich als eher unproduktiv, da diese ja auf dem persönlichen Erleben und persönlichen Erfahrungen beruhen und nie eins zu eins verwendet werden können. Dagegen waren Anregungen, Fragen, Berichte dasjenige, was sowohl das Miteinander als auch das eigenen Vorankommen gestärkt haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Für mich wurde u.a. deutlich, wie sehr ich durch die NÜ den eigenen Dämonen bewusster begegnen kann, auch wenn die Arbeit und das Umgehen damit noch Übung und viele weitere Jahre benötigen werden.&#039;&#039; Die Selbsterziehung, die damit angesprochen wird, und die erlebbar waren kann durch ein solches Miteinander, ist für mich Grund und Boden aller sozialen Prozesse und damit unerlässlich für das zukünftige Miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zweite NÜ gelingt mir nach dieser Gruppenarbeit zunehmend zeitnaher und damit ist das für mich ein Erfolg. Neben den anderen Übungen, die ich damit erstmals mehr ins Bewusstsein genommen habe.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katrin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melden bzw. Anmelden für künftige neue online-Lesekreise im Jahr 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Unsere [[online Lesekreise]]: Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
Wir haben auf der Seite Online Lesekreise eine Warteliste für online Lesekreise. Bitte Wünsche über das  [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular] oder per e-mail an Christine äußern. Du kannst auch initiativ werden uns einen eigenen Lesekreis bei uns auf die Beine stellen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstehen verschiedene online-Lesekreise. Welche, die nicht aufgezeichnet werden, und welche, die nach voriger Absprache und Einverständnis von der Gruppe und von uns aufgezeichnet werden - mit dem Ziel der freien Zurverfügungstellung in youtube.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Online Lesekreise#Warteliste für künftige Lesekreise|| hier geht&#039;s zur Anmeldeliste |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles ==&lt;br /&gt;
Wir lesen am Freitag, den 19. Juni 2026 um 18h online und live die Johanni-Imagination. Der Link zur live Teilnahme ist: https://meet.jit.si/ag1913&lt;br /&gt;
[[Datei:GA229.jpg|thumb|link=https://steiner.wiki/GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|links|192x192px|Lesen der Johanni-Imagination, [[s:GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|Link]] ]]&lt;br /&gt;
Den Text von der Johanni-Imagination findest du u.a. hier: VIERTER VORTRAG, den Rudolf Steiner am 12. Oktober 1923 in Dornach, Schweiz, hielt. [[s:GA_229#VIERTER_VORTRAG_Dornach,_12._Oktober_1923|Link]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten wir uns noch nicht persönlich kennen, und möchtest du live mit Ton und Kamera auf jit.si teilnehmen, dann melde dich bitte zum kennen lernen bei François hier: https://anthro.world/impressum/kontakt-formular.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini]]Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier klicken zum Vortragszyklus [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Die Apokalypse des Johannes]] von [[A:Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neueste Beiträge &amp;amp; Empfehlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im April 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marcel Waldhausen | Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Marcel_Waldhausen_2026-4-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs|mini|[[b:Marcel_Waldhausen|Marcel Waldhausen]] am 2. April 2026 in der Christengemeinschaft Köln-Ost zum Thema Die Osterereignisse im Hinblick auf die Entwicklung von Erde und Mensch. [https://www.youtube.com/watch?v=Ql3O0_RgnXs Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und dieses ganze Geschehen, was wir dann haben als das Leben des Jesus Christus auf Erden, ist eigentlich eine Inkarnationsbeschreibung dieser Wesenheit. Und es ist ja die höchste Gottheit, und sie macht aber keine Deluxe-Gott-Verkörperungs-Edition durch, sondern geht ganz rein in dieses Erdensein, mit allem Schmerz, mit allem Leid, mit allem Unverständnis, mit allem Versuchtwerden. Das ist ja auch die ganze Zeit ein Ringen. Das kommt nicht und es ist alles klar, sondern es muss sich auch die ganzen Dinge erringen, wirklich ein Mensch werden. Und Steiner spricht da von der Jesus-Werdung des Christus. Also der macht das wirklich, der macht das alles durch.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[https://anthro.world/Die_Osterereignisse_im_Hinblick_auf_die_Entwicklung_von_Erde_und_Mensch_-_ein_Vortrag_von_Marcel_Waldhausen,_2026 | hier geht&#039;s zum schriftlichen Beitrag &amp;amp; Film |]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im März 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 2026 hatten Dr. Michael Birnthaler und Dr. Wolfgang Peter am Rande der Theateraufführungen der Mysteriendramen auf Schloss Hohenfels einen Gedankenaustausch zum &amp;quot;Aufeinandertreffen der Aristoteliker und der Platoniker&amp;quot; bei den Anthroposophen, welches mit &amp;quot;Michael-Prophetie&amp;quot; ausgedrückt ist: &lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Birnthaler_und_Wolfgang_Peter_2026-2-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] und Dr. Michael Birnthaler am 3. Februar 2026 auf Schloss Hohenfels. [https://www.youtube.com/watch?v=rpq3fpihaGU Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Du kannst nichts erzwingen, aber man muss wach sein für Begegnungen, für Momente, die etwas auslösen, die etwas wecken und dann kommt etwas ins Rollen. Und dass man das nicht verschläft. Das ist eine ganz wichtige Sache. Ich hab gemerkt, mit Erzwingen … und ich will unbedingt das und … das funktioniert nicht. Es muss irgendwie … es muss das ganze Umfeld passen und das Wichtige auch im Michaelischen Impuls ist, dass man schafft, gemeinsam etwas zu schaffen, was sehr individuell ist und trotzdem miteinander umgehen kann. Das ist das Schwierigste.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Ja genau! Aber ist es für dich auch ein Anliegen, dass du sagst, du willst Strömungen zusammenbringen?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039;: Ja, absolut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michael Birnthaler:&#039;&#039;&#039; Auch gerade jetzt spezifisch Platoniker und Aristoteliker?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, absolut. Absolut! Offensein überhaupt für die Welt grundsätzlich. Ich verstehe natürlich auch, was mit dem Materialismus passiert, der da ist. Man muss es kennenlernen. Es ist eine große Herausforderung. Und ich bin doch der Meinung, es ist aber ein sehr geistiges Zeitalter auch. Und das ist halt der dunkle Schatten, also namentlich das ahrimanische Element und so. Obwohl genug Luziferisches ja auch noch da ist. Und so als würde uns das immer vorgehalten als Aufgabe. Weil bekämpfen kann man ihn einmal vor allem auch in sich. Wenn man in sich mit diesen Widersacherkräften nicht fertig wird, kann man in der Welt nichts verändern entsprechend. Das ist das Problem.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortrag von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2026 hielt Wolfgang Peter im Rahmen der jährlichen Anthroposophischen Tagung in Wien ein seminaristischen Vortrag zum Thema Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen. Im Anschluss gab es noch Übungen aus der Sprachgestaltung. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang_Peter_2026-2-21.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA|mini|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] am 21. Februar 2026 auf der Anthroposophischen Tagung in Wien. [https://www.youtube.com/watch?v=Zyd03ywxpTA Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Ja, es geht weiter mit dem Brückenbauen. Und zwar wollen wir Brücken bauen vom Gewordenen zum Künftigen. Und wir werden dann am Ende […] Sprachgestaltung machen. Arbeiten mit der Sprache. Und es wird sich zeigen, dass die Arbeit mit der Sprache eine der Brücken sein kann, die uns vor allem natürlich von Mensch zu Mensch führt, die uns aber auch führt zu einem tieferen Verständnis von uns selbst, […].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Brücken - vom Gewordenen zum Künftigen. Das Gewordene, wenn ich es jetzt in seiner strengsten Form nehme, dann sage ich, es ist das Abgestorbene. […]. Das, was fest geworden ist, steht, was sich nicht mehr verändert, nicht mehr in Bewegung ist.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|mini|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir [[Michael Rheinheimer]] bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folge 1: Die &amp;quot;APOKALYPSE DES JOHANNES&amp;quot; von Dr. Wolfgang Peter - eine freie Zusammenfassung von Marion Selzer, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1. Folge Zusammenf. Apokalypse von Marion Selzer 2025.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|thumb|Eine freie Zusammenfassung der 1. Folge &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] durch [[Marion Selzer]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erstellt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV eine freie Zusammenfassung der Folge 1 aus dem Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Marion beabsichtigt, Wolfgangs lange Vorträge in einer kompakten Form zugänglich zu machen, wobei sie auch eigene Gedanken einfließen lässt. Inhaltlich fokussiert sich die Zusammenfassung auf die Identität des Johannes als den wiedererweckten Lazarus und dessen Einweihungserlebnis, das zur Offenbarung der Apokalypse führte, sowie auf kosmische Entwicklungsprozesse und die Rolle des menschlichen Ichs im Verhältnis zu Christus und höheren Hierarchien, insbesondere im Kontext von Karma, Reinkarnation und der Transformation der menschlichen Wesensglieder. Es wird betont, dass die Entwicklung des Menschen auf das Erreichen eines freien Willens und die Fähigkeit zur eigenständigen Schöpfung ausgerichtet ist, was durch die Siebener-Zyklen in der Apokalypse symbolisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=DO-wnX80Teg|| Hier geht&#039;s zum Video|]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Werde_Apokalyptiker_für_geistiges_Erwachen_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-12-10.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4|mini|Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter]], 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=_s6RHWMs5-4 Video] ]]&lt;br /&gt;
Hier führt Marion Selzer vom youtube-Kanal Inspiriert-Sein TV [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] ein Gespräch über die tiefere, [[Anthroposophie|anthroposophische]] Bedeutung des Begriffs &amp;quot;[[Apokalypse des Johannes|Apokalypse]]&amp;quot;, der hier als &amp;quot;Enthüllung&amp;quot; oder &amp;quot;[[Offenbarung]]&amp;quot; der geistigen Welt und des eigenen geistigen Wesens (des Ichs) definiert wird, im Gegensatz zur gängigen Vorstellung des Weltuntergangs. Wolfgang betont, dass die Menschheit heute im Bewusstseinsseelenzeitalter die Chance hat, durch eigene Arbeit – insbesondere durch Selbstbeobachtung und Schulungsübungen (Wolfang verweist insbesondere auf die sogenannten [[Nebenübungen]]) – ihre karmischen Zusammenhänge und die tiefere Realität des sozialen Miteinanders zu erkennen. Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und zur Entwicklung einer unabhängigen Urteilskraft wird als unerlässlich angesehen, um die Herausforderungen der Gegenwart, einschließlich des Umgangs mit künstlicher Intelligenz und gegensätzlichen geistigen Kräften, zu bewältigen und den eigenen individuellen Entwicklungsweg bewusst zu gehen. Er hebt hervor, dass persönliche Erfahrung und das eigenständige Ergreifen dieser geistigen Wahrheiten wichtiger sind als bloßer Glaube oder das Vertrauen auf Gurus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anthroposophie_mal_anders_-_ein_Interview_von_Marion_Selzer_mit_Wolfgang_Peter_2025-6-2.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI|mini|ANTHROPOSOPHIE mal anders: Lebendig, freilassend &amp;amp; undogmatisch. Ein Gespräch von [[Marion Selzer]] mit [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] vom 2. Juni 2025. Link zum [https://www.youtube.com/watch?v=GK8fkXPR2FI Video] Link zum Videokanal [https://inspiriert-sein.de/ inspiriert-sein.de] von Marion und Jens  ]]Hier führt [[Marion Selzer]] vom YouTube-Kanal „Inspiriert-Sein TV mit Marion und Jens“ ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Peter über den lebendigen und undogmatischen Zugang zur [[Anthroposophie]]. Wolfgang berichtet aus seinen persönlichen Erfahrungen aus der anthroposophischen Sprachgestaltung, die ihn auf den spirituellen Weg führten. Wolfgang betont die Notwendigkeit bewusster geistiger Arbeit und die aktive Gestaltung des Lebens als Weiterentwicklung der Mysterien. Er diskutiert Unterschiede zwischen östlichen und westlichen spirituellen Wegen, die Rolle von Humor und die Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins hin zur geistigen Wahrnehmung, die nicht passiv erfolgt, sondern selbst erschaffen werden muss. Das Interview unterstreicht die aktive Rolle des Menschen bei der Gestaltung und Erlösung der Erde und der Technik sowie die Wichtigkeit, Eigenverantwortung im spirituellen Leben zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Anthroposophische Sprachgestaltung mit Dr. Wolfgang Peter | Ostern 2025 | Rudolf Steiner ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Peter, Sprachgestaltung 2025-4-21.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=j_GwFrP0pA4|thumb|[[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]] bei seinem Beitrag über die Sprachgestaltung am 21. April 2025. [https://anthro.world/Sprachgestaltung_mit_Wolfgang_Peter_-_Einf%C3%BChrung_in_Grund%C3%BCbungen,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]An Ostermontag, dem 21. April 2025, gibt Wolfgang Peter eine Einführung in die Grundübungen der [[Sprachgestaltung]]. Mit dabei sind Margherita und Elke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025|| Hier geht&#039;s zum Transkript |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der_Hüter_der_Schwelle_Wolfgang_Peter_2024-7-19.jpg|verweis=Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|mini| hier geht&#039;s zur Transkription [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der promovierte Chemiker [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] aus Österreich und Gründer des Portals [[a:Hauptseite|https://anthrowiki.at]] ist Waldorfpädagoge, Praktiker und Ausbilder in der Sprachgestaltung und spielt mit seiner Theatergruppe [https://mysteriendramen.at/Hauptseite https://mysteriendramen.at] mit Begeisterung u. a. die &#039;&#039;&#039;[[a:Mysteriendramen|Mysteriendramen]] von Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;. Am 19. Juli 2024 hielt Wolfgang am Starnberger See im Haus Freudenberg einen Einführungsvortrag für den dritten Teil der Mysteriendramen ([[a:Der Hüter der Schwelle|Der Hüter der Schwelle]]), welches seine Theatergruppe am folgenden Tag aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription erfolgte durch [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke Jurassovich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Menschenrecht zwischen Ost und West - Ein Vortrag von Stephan Eisenhut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephan_Eisenhut_Das_Menschenecht_zw_Ost_u_West_2024-5-4.jpg|verweis=Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|mini|[[a:Stephan Eisenhut|Stephan Eisenhut]] am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
Hier hält der Dreigliederungs-Experte Stephan Eisenhut am 4. Mai 2024 im Rudolf Steiner Haus in Frankfurt einen interessanten Vortrag über Pressefreiheit, Menschenrechte und das dem zugrunde liegende Menschenbild und Verständnis von [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Sehr schön und ausführlich und gut bebildert führt uns Stephan mit Hilfe seiner Präsentation durch komplexe Zusammenhänge zu neuen Einsicht- und Erkenntnisgebieten von Freiheit, Eigentum, Staat und Zukunft. Der Votrag ist vollständig transkribiert und hat ein Glossar mit allen Schlagworten aus dem Vortrag. Insgesamt ist daraus ein gute Grundlage für das [[Studienmaterial für das Selbststudium|Selbststudium]] entstanden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Menschenrecht zwischen Ost und West - ein Vortrag von Stephan Eisenhut, 2024|| hier geht&#039;s zum textlichen Vortrag von Stephan Eisenhut |]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation - Ein interdisziplinärer Gedankenaustausch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommunikation mit Joël Weser Wolfgang Peter und François Hagdorn 2024-4-26.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=WuYaOQMs__U|thumb| [https://pressenz.com/ Joëel Weser], [[A:Wolfgang Peter|Wolfgang Peter]] und François Hagdorn zum Thema Kommunikation vom 26. April 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener, interdisziplinärer Gedankenaustausch im Gebiet der Kommunikation, Begegnung und Berührung. Mit sich, über seinen eigenen Körper (!) und nach draußen mit dem Gegenüber oder mit seiner Umwelt. Seine Tätigkeit beschreibt Joël so: &amp;quot;Ich arbeite schwerpunktmäßig mit und zur PrEssenz®, also zur Entwicklung einer umfassenden, gesammelten und zugewandten Präsenz und damit zu einer Vertiefung und Erweiterung unseres Bewusstsein ... folgende Zugänge zu einer möglichen Kontaktaufnahme zu Joël sind:&lt;br /&gt;
https://PrEssenz.com  und &lt;br /&gt;
https://youtube.com/@PrEssenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer hat was transkribiert? ===&lt;br /&gt;
+++ Stand 2. November 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz herzlichen Dank an die Menschen, die hier Video- und Audio-Vorträge verschriftlicht haben. Hier bekommst du einen Einblick, wer welche Transkription gemacht hat. Noch sind die Namen nicht mit allen transkribierten Werken verknüpft, das nachgeholt wir in Kürze nach. Wenn du dich ebenfalls mit engagieren möchtest, auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Annamarie Laske|Transkribiert von Annamarie Laske]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bernhard Kitzler|Transkribiert von Bernhard Kitzler]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Candida Schön-Kammann|Transkribiert von Candida Schön-Kammann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Christof Stiebing|Transkribiert von Christof Stiebing]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Transkribiert von Damian Bellè]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Transkribiert von Elke Jurasszovich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ellen Weeder|Transkribiert von Ellen Weeder]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Eva Lang|Transkribiert von Eva Lang]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|Transkribiert von François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Transkribiert von Jean-Paul Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Gabriele Heitmann|Transkribiert von Gabriele Heitmann]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ghislaine Le Moigne|Transkribiert von Ghislaine Le Moigne]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Transkribiert von Heidi Eickhoff]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Transkribiert von Kathrin Hahn]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marie Moser|Transkribiert von Marie Moser]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Transkribiert von Marion Selzer]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Transkribiert von Tobias Schille]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Stefan Müller|Transkribiert von Stefan Müller]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Grabley|Transkribiert von Susanne Grabley]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Susanne Sturm|Transkribiert von Susanne Sturm]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Knabenschuh|Transkribiert von Ursula Knabenschuh]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Thomas Babka|Transkribiert von Thomas Babka]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Transkribiert von Ulrike Koska]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Stein|Transkribiert von Ulrike Stein]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Transkribiert von Ursula Dziambor]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkribiert von Unbekannt|Transkribiert von Unbekannt]]&lt;br /&gt;
*Bitte melden, falls wir euch übersehen haben ... :&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transkriptionsstufen ===&lt;br /&gt;
Du willst einen Überblick haben, welche Inhalte transkribiert sind? Dafür haben wir neue [[Spezial:Kategorien|Kategorien]] gebildet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufen 0%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufen 25%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufen 50%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufen 75%]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufen 100%]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmen (Zuschauer- Zuhörer- Teilnehmer- Leserstimmen) ==&lt;br /&gt;
Bei den «Stimmen» handelt es sich um etwas ganz Wunderbares. Denn es ist ja schön und gut, wenn Menschen begeistert von Rudolf Steiner sind - das ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist mehr darüber zu erfahren, was die anthroposophischen/ geisteswissenschaftlichen Inhalte mit den Menschen tatsächlich tut. Hier eine kleine Auswahl von persönlichen und berührenden &amp;quot;Statements&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne S. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
246 Vorträge – viele mehrfach gehört!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich früher gehofft, daß Du [Wolfgang] „zur Sache“ kommst, nicht mehr ausuferst und mit dem Text der Apokalypse endlich weitermachst, so hoffe ich inzwischen, daß Du DEINEN Weg noch lange, lange so weiter gehst. Du referierst nicht gegebene anthroposophische Inhalte sondern Du schöpfst aus Dir  – Anthroposophie lebt in Dir. Ich bin unendlich dankbar, daß ich das so erleben darf. Susanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne S. aus Österreich, 7. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Doris M. für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Stimmen für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»|| weitere Stimmen für Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter |]][[Datei:Doris_M._Stimme.png|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Doris M.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Wolfgangs wöchentliche Vorträge zur Apokalypse des Johannes &#039;&#039;&#039;höre&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;regelmäßig&#039;&#039;&#039; und zeitnah. Nachdem ich heute die &#039;&#039;&#039;187. Folge&#039;&#039;&#039; gehört habe, glaube ich nun, &#039;&#039;&#039;den [[a:Weltenplan|Weltenplan]]&#039;&#039;&#039;, so wie ihn Rudolf Steiner beschreibt, verstanden zu haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noch im [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Lesekreis zu Theosophie]], waren viele Begriffe, wie [[a:Geistselbst|Geistselbst]], [[a:Lebensgeist|Lebensgeist]] und [[a:Geistesmensch|Geistesmensch]] für mich nur &#039;&#039;&#039;abstrakte Begriffe&#039;&#039;&#039;. Später konnte ich diese Begriffe auch mit Inhalten füllen, doch &#039;&#039;&#039;mit diesem aktuellen Vortrag&#039;&#039;&#039; habe ich gelernt, dass sie auch den zukünftigen &#039;&#039;&#039;planetaren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklungen&#039;&#039;&#039; unserer &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; zugeordnet werden können. Dies war für mich neu bzw. war ich vielleicht bisher noch nicht in der Lage, es zu verstehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;menschliche&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Entwicklung&#039;&#039;&#039; führte uns durch die Entwicklung von &#039;&#039;&#039;Wärmekörpern&#039;&#039;&#039; (alter Saturn), die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Ätherleibes&#039;&#039;&#039; (alte Sonne) und die Entwicklung des &#039;&#039;&#039;Astralleibes&#039;&#039;&#039; (alter Mond). Nun - hier auf der Erde - wurde uns das &#039;&#039;&#039;ICH&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geschenkt&#039;&#039;&#039; und wir haben die Möglichkeit unser ICH zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig können wir nun auch schon unseren &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;verändern&#039;&#039;&#039;, was dann in der nächsten Verkörperung der Erde (Neuer Jupiter) als Geistselbt zur &#039;&#039;&#039;Vollendung&#039;&#039;&#039; führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Mitte des Bestehens des neuen Jupiters können wir dann auch damit beginnen, unseren [[a:Ätherkörper|Ätherkörper]] zu verwandeln, was dann in der darauf folgenden Verkörperung der Erde (Neue Venus) &#039;&#039;&#039;als Lebensgeist&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und letztendlich, in der Mitte des Bestehens der Neuen Venus können wir damit beginnen unseren &#039;&#039;&#039;physischen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Körper&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;selbst&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;, was dann in der letzten Verkörperung der Erde - dem Vulkan - als &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039; zur Vollendung führen sollte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und all diese &#039;&#039;&#039;Verwandlungen&#039;&#039;&#039; gestalten wir willentlich und in Bewusstheit und Freiheit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auch wenn die Zeitspanne bis zur letzten Verkörperung unserer Erde für mich unvorstellbar ist, &#039;&#039;&#039;sehe&#039;&#039;&#039; ich doch dieses &#039;&#039;&#039;wunderbare&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mir&#039;&#039;&#039;. Der Gedanke daran ist &#039;&#039;&#039;erhebend&#039;&#039;&#039; und macht mich &#039;&#039;&#039;glücklich&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vielen Dank Wolfgang, dass ich dies durch Deine Vorträge gelernt habe.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüße an Dich, Doris»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doris M., 16. November 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Ursula für die Vorträge von Christoph Bolleßen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula_D._Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|&#039;&#039;Ursula D.&#039;&#039; ]]&#039;&#039;Zunächst einmal mein &#039;&#039;&#039;herzliches Dankeschön an Wolfgang und Francois&#039;&#039;&#039; für euer Engagement, &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie in zeitgemäßer Art und Weise zugänglich zu machen&#039;&#039;&#039;. Das umfangreiche und – sofern es uns unstrukturiert entgegentritt – schier unüberschaubare Werk Rudolf Steiners in Vorträgen &#039;&#039;&#039;anschaulich darzustellen&#039;&#039;&#039; und diese dann inhaltlich so zu &#039;&#039;&#039;erschließen und zu strukturieren&#039;&#039;&#039;, dass wir uns leicht zurechtfinden können und jeder Interessierte seinen individuellen Zugang finden kann. &#039;&#039;&#039;Als Bibliothekarin weiß ich, wie wichtig ein leicht durchschaubares Ordnungssystem ist&#039;&#039;&#039;, denn die Nutzer sollen ihre wertvolle Zeit nicht mit aufwendigen Suchaktionen vergeuden, sondern unkompliziert zum wirklich Wichtigen, den Inhalten, vordringen können. Dafür sind die auf diesen Seiten gerade entstehenden &#039;&#039;&#039;Inhaltsverzeichnisse, Glossare und Zusammenfassungen&#039;&#039;&#039; eine wertvolle Unterstützung. Mein &#039;&#039;&#039;Dank gilt auch allen Helfern&#039;&#039;&#039;, die zu dieser wertvollen &#039;&#039;&#039;Arbeit beigetragen haben und noch beitragen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Christophs Arbeit&#039;&#039;&#039; weiß ich auch &#039;&#039;&#039;unter diesem Gesichtspunkt sehr zu schätzen&#039;&#039;&#039;, denn er greift in seinen &#039;&#039;&#039;gut überschaubaren Vortragsreihen zur Zeitqualität passende Themen&#039;&#039;&#039; auf und trägt sie in einer Art und Weise vor, die &#039;&#039;&#039;wunderbar aufeinander aufbaut&#039;&#039;&#039; und den &#039;&#039;&#039;Inhalten so Struktur&#039;&#039;&#039; verleiht. Ich &#039;&#039;&#039;liebe seine Vorträge&#039;&#039;&#039;, die für mich auch vom 30ig-minütigen Zeitrahmen her sehr angenehm sind. Seine &#039;&#039;&#039;ruhige, besonnene Sprechweise&#039;&#039;&#039; ermöglicht es mir, leicht zu folgen und nichts von seinen wichtigen Ausführungen zu verpassen. Ich habe das Gefühl, dass Christoph &#039;&#039;&#039;jedes Wort mit Bedacht&#039;&#039;&#039; wählt und allein dadurch eine ungeheure Ernsthaftigkeit vermittelt, jene &#039;&#039;&#039;Ernsthaftigkeit, die mich tief berührt&#039;&#039;&#039; und die wir heute so dringend brauchen, um die &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; nicht nur als interessantes Wissen aufzunehmen, sondern sie &#039;&#039;&#039;wirklich zu verinnerlichen und in unser Leben zu integrieren&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unsere &#039;&#039;&#039;Zeiten sind bewegter&#039;&#039;&#039;, als ich sie je zuvor in dieser Inkarnation erlebt habe. So war Rudolf Steiner, dem wir dieses gewaltige &#039;&#039;&#039;Geschenk&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophisch&#039;&#039;&#039; orientierten &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; verdanken, nicht nur ein Lehrer und Offenleger von bis dahin oft noch verborgenem Wissen, sondern &#039;&#039;&#039;auch ein Mahner&#039;&#039;&#039;, der uns auffordert, die &#039;&#039;&#039;Zeichen der Zeit&#039;&#039;&#039; zu erkennen und unsere &#039;&#039;&#039;Komfortzone zu verlassen&#039;&#039;&#039;, um an einer gedeihlichen &#039;&#039;&#039;Zukunft der Menschheit mitzuwirken&#039;&#039;&#039;. Um diesen Aspekt seines Wirkens zu vermitteln, &#039;&#039;&#039;braucht es junge Menschen wie Christoph&#039;&#039;&#039;, die in &#039;&#039;&#039;freilassender Art&#039;&#039;&#039; an uns herantreten und in uns selbst den Sinn für die Dringlichkeit erwecken, die unsere aktuelle Situation erfordert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Obwohl ich mich nun schon seit mehreren Jahren intensiv mit den anthroposophischen Themen, die Christoph zum Gegenstand seiner Vorträge macht, auseinandersetze, nehme ich immer auch etwas Neues daraus mit, das mir in dieser Form zuvor noch nicht begegnet war, und das mich manchmal anregt, &#039;&#039;&#039;meine bisherige Sichtweise noch einmal zu hinterfragen&#039;&#039;&#039;. In diesem Sinne freue ich mich noch auf viele dieser tiefgehende Vorträge von Christoph und wünsche ihm und seinen Zuhörern, dass er sich dieser Aufgabe weiterhin mit so viel Engagement widmet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursula D., den 7. November 2023&lt;br /&gt;
=== Stimme von Susanne H. für die GA 10 «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner|| weitere Stimmen für die Werke von Rudolf Steiner |]] [[Datei:Susanne H. Stimme.jpg|thumb|right|class=responsive-img|Susanne H. &lt;br /&gt;
]]&#039;&#039;«Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es ist mir eine Freude, ein paar Zeilen über die Begegnung mit den Werken Rudolf Steiners schreiben zu dürfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alle seine Schriften und Vorträge, die &#039;&#039;&#039;mit der Biografie des Menschen&#039;&#039;&#039; zu tun haben, unserem &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Schicksal&#039;&#039;&#039; und mit unseren &#039;&#039;&#039;Engeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben es mir besonders angetan.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Immer wenn ich Zeit finde zu lesen, oder die wundervollen Vorträge von Wolfgang hören kann, ist dies wie ein &#039;&#039;&#039;nähren meiner Seele&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich habe mir eine &#039;&#039;&#039;einsame Kindzeit&#039;&#039;&#039; ausgesucht. Eltern, die wegen ihrer Selbständigkeit immer arbeiten waren und mich schon mit 4 Jahren zu Hause &#039;&#039;&#039;alleine&#039;&#039;&#039; lassen mussten. Dadurch war ich einigen &#039;&#039;&#039;Gefahren&#039;&#039;&#039; ausgesetzt, wodurch ich aber auch den &#039;&#039;&#039;Kontakt zu meinem (Schutz- )Engel&#039;&#039;&#039; immer suchte ( oder vielleicht gar nicht verloren hatte ) .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Damals dachte ich, dass das jeder hat, jeder dieses Licht um den physischen Körper sehen kann und jeder dieses Wesen in seiner Nähe fühlt. Darum habe ich &#039;&#039;&#039;darüber&#039;&#039;&#039; auch irgendwie &#039;&#039;&#039;nie gesprochen&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit &#039;&#039;&#039;12 Jahren&#039;&#039;&#039; begann eine lange Zeit der &#039;&#039;&#039;Dunkelheit&#039;&#039;&#039; und schweren Geschehnissen. &#039;&#039;&#039;Ich verlor mich&#039;&#039;&#039;, ich verlor dieses warme Wesen an meiner Seite, doch niemals verlor ich diese &#039;&#039;&#039;Sehnsucht zu dieser Quelle&#039;&#039;&#039;, die in mir ist. Immer war der Drang da wissen zu wollen, was das ist, was diese Tiefe in mir ist, woher das Licht kommt und die Wärme, wenn ich mich mit der Natur und den Engelwesen verbinde. So las ich Bücher von Tolle, Chopra, Hay, Dyer, Walch etc. und jedes für sich war wunderbar, &#039;&#039;&#039;aber es fehlte mir das eigene innere Erleben&#039;&#039;&#039;, ein eigenes Seelenerwachen, eine Essenz. &#039;&#039;&#039;Es fehlte mir der Christusimpuls&#039;&#039;&#039;. Erklärungen, woher wir kommen und warum. Was ist die Liebe und woher kommt sie? Wie lange gibt es uns Menschen schon und wo ist der Ursprung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch meinen Sohn, der mir mit den Geisteswissenschaften vorausging und mir viel darüber erzählte, konnte auch ich dann irgendwann natürlich nicht mehr an den &#039;&#039;&#039;Werken Rudolf Steiners&#039;&#039;&#039; vorübergehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das erste Buch, welches ich las, war: &#039;&#039;&#039;Wie erreicht man Erkenntnisse der höheren Welten&#039;&#039;&#039; und ich merkte schon nach den ersten paar Seiten, dass ich &#039;&#039;&#039;endlich gefunden&#039;&#039;&#039; hatte, wonach sich &#039;&#039;&#039;meine Seele sehnte&#039;&#039;&#039; und wo ich fühlte, dies sind niedergeschriebene Wege die jeden von uns der es will und der bereit dazu ist, wieder zu seinem Menschsein &#039;&#039;&#039;in Freiheit, Wahrheit und Güte&#039;&#039;&#039; führen kann.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich kann jeden Tag von Neuem sagen, dass die &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaften&#039;&#039;&#039; mir &#039;&#039;&#039;Herzjauchzen, Glückseeligkeit, Frieden, Lebendigkeit und Leichtigkeit&#039;&#039;&#039; in mein Leben gebracht haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Manche Tage und Situationen sind auch heute noch schwer aber ich habe gelernt, dass wir alle eine göttliche Manifestation Gottes sind und man sich dem göttlichen Willen hingeben kann und getragen wird.  Alles strampeln, alles ringen, alles besitzen wollen ist nichtig geworden. Welch großes Geschenk hast Du der Menschheit hinterlassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Danke Rudolf Steiner für all Dein Sein und sicherlich immer noch Wirken»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne H., 28. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stimme von Anje für «Der Kreis der Jahresfeste von Emil Bock» ===&lt;br /&gt;
[[Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur|| weitere Stimmen für anthroposophische Sekundärliteratur |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber François, mir ist es nicht möglich mich aktiv einer Gruppe anzuschliessen. Habe keinen Laptop nur mein Handy mit dem ich passiv teilnehme. Es ist kein verbaler Austausch möglich. Hatte im vergangenem Jahr (oder vorher) eine Verbindung. Du Wolfgang, Christian (und Christoph?) und eine Frau den Namen weiss ich nicht mehr, Sie war sehr lebendig und wohnte nahe dem Meer. Ich werde mich wieder mit Euch verbinden ... möchte Dir auch antworten weshalb ich [[A:Emil Bock|Emil Bock]] sehr schätze. Ich habe alle Geschichtsbücher sehr gern gelesen ... so vor 20 Jahren. 1972 reiste ich mit einer kleinen Gruppe aus Solothurn nach Israel und ich habe vorher von Emil Bock in REISE-TAGEBÜCHER HEILIGES LAND gelesen - eine wunderbare Führung. Aber mein &#039;&#039;&#039;liebstes Buch ist DER KREIS DER JAHRESFESTE&#039;&#039;&#039;, URACHHAUS. Habe auch die Bibel Übersetzung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herzliche Grüsse, Anje»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anje (92 Jahre alt) aus Solothurn (Schweiz) 8. Juni 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme von Barbara H. für die «4. Staffel Die Nebenübungen in Gruppenarbeit» ===&lt;br /&gt;
[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|| weitere Stimmen zu den NÜ in Gruppenarbeit |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Lieber Francois,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ich habe in der 4. Staffel in der Gruppe von Ruth teilgenommen. Nachdem ich jetzt nochmal verschiedene Stimmen aus den 4 Staffeln gelesen habe, stelle ich fest, dass vieles davon meine Erfahrungen widerspiegelt und möchte dies nicht nochmal wiederholen, was mir aber doch &#039;&#039;&#039;wichtig&#039;&#039;&#039; ist mitzuteilen, ist, dass es mir &#039;&#039;&#039;nur durch die Gruppe gelungen ist an den Übungen zu bleiben&#039;&#039;&#039; und wie &#039;&#039;&#039;wichtig diese feste Struktur&#039;&#039;&#039; der wöchentlichen Treffen und des Austausches in der Gruppe für mich geworden ist. Für mich war das &#039;&#039;&#039;Onlineformat wesentlich, da ich in Sri Lanka lebe und es mir vor Ort nicht möglich&#039;&#039;&#039; gewesen wäre eine Gruppe zu finden. Vielen Dank dir für dein ganzes Engagement mit anthro.world!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gerne würde ich auch wieder in einer nächsten Staffel teilnehmen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Viele Grüße,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Barbara.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara H., 7. Juni 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MitTun bei anthro.world==&lt;br /&gt;
Unser Tun ist gekennzeichnet von freiwilliger Tätigkeit. Möchtest du dich mit engagieren? Auf der Seite [[MitTun bei Anthro.World|«MitTun» bei Anthro.World]] bekommst du einen Einblick in laufende und künftige Projekte.   &lt;br /&gt;
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Hier die letzten 3 Newsletter (Archiv)&lt;br /&gt;
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*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=98 NL 37. KW 2025]&lt;br /&gt;
*[https://blog.anthro.world/?na=view&amp;amp;id=97 NL 5. KW 2025]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christoph Bolleßen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Nebenübungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jac Hielema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfgang Peter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Wolfgang_Peter&amp;diff=32353</id>
		<title>Wolfgang Peter</title>
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		<updated>2026-08-09T11:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Vortragszyklus seit 2020: «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Person Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039; wurde geboren am 13.11.1957 in Österreich, er ist tätig als Schauspieler, Vortragender und [[A:Anthroposophie|Anthroposoph]] und lebt in Perchtoldsdorf bei Wien.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_2022-6-25.jpg|verweis=https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter|mini|410x410px|[https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter Wolfgang Peter] bei einer Spielpause während der Theateraufführung [[a:Die_Mysteriendramen_Rudolf_Steiners|Mysteriendramen]] 2022 im Grünen Goetheanum in der Nähe von Frankfurt am Main. Foto: François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
Er absolvierte eine naturwissenschaftliche Ausbildung (Studium) mit Promotion als Chemiker und liess sich später zusätzlich als Waldorfpädagoge ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 besuchte er Kurse für [[A: Sprachgestaltung|Sprachgestaltung]] bei [[A:Karl Rössel-Majdan|Karl Rössel-Majdan]] und lernte auch bald die Waldorfpädagogik und die Anthroposophie [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiners]] kennen, die seitdem seinen Lebensweg entscheidend mitgeprägt hat und die er durch seine regelmäßige Vortragstätigkeit weiterzugeben versucht. Seit vielen Jahren unterrichtet er nun auch selbst Sprachgestaltung am Goetheanistischen Konservatorium und staunt immer wieder über das „Wunder&amp;quot;, wie aus anfangs „Unbegabten&amp;quot; - wie er selbst - recht ansprechende Künstler werden können. Dieses innere Entwicklungsmoment fasziniert ihn auch bei jeder neuen Rollenarbeit im Odyssee-Theater ([https://odysseetheater.at/ www.odysseetheater.at)] oder beim Theaterspiel der Mysteriendramen ([https://mysteriendramen.at/ www.mysteriendramen.at])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den künstlicheren Inszenierungen obliegt es ihm, die Arbeit der einzelnen Darsteller zu einem für das Publikum vergnüglichen Gesamtbild zu integrieren, was letztlich nur dadurch möglich ist, daß die einzelnen Mitglieder weitgehend vertrauensvoll und tolerant miteinander umgehen - darin sieht er die besondere Stärke seiner Spielgemeinschaft (Odyssee-Theater) - und dann wirkt auch zugleich der Gruppengeist als Quelle kreativer Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039; ist Mitglied der [[a:Anthroposophische_Gesellschaft_in_Österreich_(1913)|Anthroposophischen Gesellschaft in Österreich (1913)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Jahrtausend (etwa ab dem Jahre 2002) begründete Wolfgang Peter zunächst ein &#039;&#039;Lexikon Anthroposophie&#039;&#039;, sodann eine Diskussionsseite zur Anthroposophie (die aber kurz darauf wieder eingestellt wurde) sowie später (ab 2004) die enzyklopädische Seite [[a:Anthrowiki|Anthrowiki]]. Er ist dort Medieninhaber und Administrator und fertigte einen Großteil der heute in Anthrowiki bestehenden Artikel selbst an. Er wird darin unterstützt von einer recht kleinen Schar von &amp;quot;Editoren&amp;quot;, die gleichfalls Artikel auf Anthrowiki schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthrowiki wurde entwickelt mit Hilfe der Wiki-Technologie, die es prinzipiell erlaubt, dass viele Menschen dazu etwas beisteuern können. Aufgrund von wiederholten Vandalismus-Vorfällen in Anthrowiki, werden dort jedoch nur noch ausgewählte Mitglieder als Editoren (Autoren) zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aber ernsthaft und &amp;quot;guten Willens&amp;quot; die Enzyklopädie &amp;quot;Anthrowiki&amp;quot; verbessern will, der wird als &amp;quot;Editor&amp;quot; (Autor) dort auch zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Peter kann über folgende E-Mail-Adresse kontaktiert werden: [mailto:wolfgang@anthrowiki.at?subject=AnthroWiki wolfgang@anthrowiki.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorträge und Werke von Dr. Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
Die Vorträge von Wolfgang Peter befinden sich kontinuierlich in der Aufbereitung und Aufarbeitung. Insbesondere die Wandlung von Wort- in die Schriftform, die sogenannte Transkription, beschäftigt uns (interessierte Unterstützer). Einblicke in den Stand der Dinge bekommst du hier: [[MitTun bei Anthro.World]]. Viel Spaß bei der Entdeckung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtglossar ==&lt;br /&gt;
Aus den Vorträgen entstehen Glossare, und [[Gesamtglossar A#A|hier kannst du gezielt nach Glossarbegriffen suchen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vortragszyklus seit 2020: «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini|&amp;quot;Die Apokalypse des Johannes - ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|| hier geht&#039;s zu den laufenden Apokalypse Vorträgen |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelne Vorträge seit 2021: ===&lt;br /&gt;
2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[WOLLEN WIR WEITER SCHLAFEN - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Kempen, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Witten, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Düsseldorf, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 4.10.2025, Zürich - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Zunehmende_Gewalt_als_Zeitphänomen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 2.7.2025  Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]], 21.4.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025#Vom rettenden Wesen der Schönheit am Beispiel des Spracherlebens 00:00:10|Vom rettenden Wesen der Schönheit - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 22. Feb 2025)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 13.1.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|Wie tot sind die Toten? - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 24. Feb 2024)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]], 27.12.2023 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Die Apokalypse des Johannes - ein Kurzvortrag von Wolfgang Peter, 2021|Die Apokalypse des Johannes als Kurzvortrag in 2 Teilen]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Transhumanismus (30. August 2021]]) - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audios ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthroposophie?]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregungen für ein lebendiges Denken]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=PTAKvlQeTYY Michael und die Belebung der Gedächtniskraft (nur als Audio auf youtube)]&lt;br /&gt;
# [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs/ Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs]]&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=fKEffAHzdeY Christentum - Islam - Judentum]&lt;br /&gt;
# [https://www.odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/Audio/Vortraege/ diverse (unbearbeitete) Audios]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortragsschriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Wie tot sind die Toten? Ein Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
# [https://www.anthroposophie.net/peter/Das_Schoepferische/schoepferisch.htm Das Schöpferische in Mensch und Weltenall]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Wolfgang Peter</title>
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		<updated>2026-08-09T11:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Videos */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Person Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039;&#039; wurde geboren am 13.11.1957 in Österreich, er ist tätig als Schauspieler, Vortragender und [[A:Anthroposophie|Anthroposoph]] und lebt in Perchtoldsdorf bei Wien.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_2022-6-25.jpg|verweis=https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter|mini|410x410px|[https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter Wolfgang Peter] bei einer Spielpause während der Theateraufführung [[a:Die_Mysteriendramen_Rudolf_Steiners|Mysteriendramen]] 2022 im Grünen Goetheanum in der Nähe von Frankfurt am Main. Foto: François Hagdorn]]&lt;br /&gt;
Er absolvierte eine naturwissenschaftliche Ausbildung (Studium) mit Promotion als Chemiker und liess sich später zusätzlich als Waldorfpädagoge ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 besuchte er Kurse für [[A: Sprachgestaltung|Sprachgestaltung]] bei [[A:Karl Rössel-Majdan|Karl Rössel-Majdan]] und lernte auch bald die Waldorfpädagogik und die Anthroposophie [[A:Rudolf Steiner|Rudolf Steiners]] kennen, die seitdem seinen Lebensweg entscheidend mitgeprägt hat und die er durch seine regelmäßige Vortragstätigkeit weiterzugeben versucht. Seit vielen Jahren unterrichtet er nun auch selbst Sprachgestaltung am Goetheanistischen Konservatorium und staunt immer wieder über das „Wunder&amp;quot;, wie aus anfangs „Unbegabten&amp;quot; - wie er selbst - recht ansprechende Künstler werden können. Dieses innere Entwicklungsmoment fasziniert ihn auch bei jeder neuen Rollenarbeit im Odyssee-Theater ([https://odysseetheater.at/ www.odysseetheater.at)] oder beim Theaterspiel der Mysteriendramen ([https://mysteriendramen.at/ www.mysteriendramen.at])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den künstlicheren Inszenierungen obliegt es ihm, die Arbeit der einzelnen Darsteller zu einem für das Publikum vergnüglichen Gesamtbild zu integrieren, was letztlich nur dadurch möglich ist, daß die einzelnen Mitglieder weitgehend vertrauensvoll und tolerant miteinander umgehen - darin sieht er die besondere Stärke seiner Spielgemeinschaft (Odyssee-Theater) - und dann wirkt auch zugleich der Gruppengeist als Quelle kreativer Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wolfgang Peter&#039;&#039; ist Mitglied der [[a:Anthroposophische_Gesellschaft_in_Österreich_(1913)|Anthroposophischen Gesellschaft in Österreich (1913)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Jahrtausend (etwa ab dem Jahre 2002) begründete Wolfgang Peter zunächst ein &#039;&#039;Lexikon Anthroposophie&#039;&#039;, sodann eine Diskussionsseite zur Anthroposophie (die aber kurz darauf wieder eingestellt wurde) sowie später (ab 2004) die enzyklopädische Seite [[a:Anthrowiki|Anthrowiki]]. Er ist dort Medieninhaber und Administrator und fertigte einen Großteil der heute in Anthrowiki bestehenden Artikel selbst an. Er wird darin unterstützt von einer recht kleinen Schar von &amp;quot;Editoren&amp;quot;, die gleichfalls Artikel auf Anthrowiki schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anthrowiki wurde entwickelt mit Hilfe der Wiki-Technologie, die es prinzipiell erlaubt, dass viele Menschen dazu etwas beisteuern können. Aufgrund von wiederholten Vandalismus-Vorfällen in Anthrowiki, werden dort jedoch nur noch ausgewählte Mitglieder als Editoren (Autoren) zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer aber ernsthaft und &amp;quot;guten Willens&amp;quot; die Enzyklopädie &amp;quot;Anthrowiki&amp;quot; verbessern will, der wird als &amp;quot;Editor&amp;quot; (Autor) dort auch zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Peter kann über folgende E-Mail-Adresse kontaktiert werden: [mailto:wolfgang@anthrowiki.at?subject=AnthroWiki wolfgang@anthrowiki.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorträge und Werke von Dr. Wolfgang Peter ==&lt;br /&gt;
Die Vorträge von Wolfgang Peter befinden sich kontinuierlich in der Aufbereitung und Aufarbeitung. Insbesondere die Wandlung von Wort- in die Schriftform, die sogenannte Transkription, beschäftigt uns (interessierte Unterstützer). Einblicke in den Stand der Dinge bekommst du hier: [[MitTun bei Anthro.World]]. Viel Spaß bei der Entdeckung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtglossar ==&lt;br /&gt;
Aus den Vorträgen entstehen Glossare, und [[Gesamtglossar A#A|hier kannst du gezielt nach Glossarbegriffen suchen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vortragszyklus seit 2020: «Die Apokalypse des Johannes» ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr._Wolfgang_Peter_Vortragszyklus_Die_Apokalypse_des_Johannes.jpg|verweis=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vorträge_von_Wolfgang_Peter|rechts|klasse=responsive-img|mini|&amp;quot;Die Apokalypse des Johannes - ein Vortragszyklus von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
Jeden Dienstag Abend live [https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie im youtube]: Der Vortragszyklus &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|| hier geht&#039;s zu den laufenden Apokalypse Vorträgen |]] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelne Vorträge seit 2021: ===&lt;br /&gt;
2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[WOLLEN WIR WEITER SCHLAFEN - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Kempen, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Witten, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Düsseldorf, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Das Rätsel des Bösen - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen - ein Vortragsworkshop mit Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Michael-Prophetie, ein Gedankenaustausch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2026]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Werde Apokalyptiker für geistiges Erwachen. Die Zeit ist reif - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anthroposophie mal anders - ein Interview von Marion Selzer mit Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 4.10.2025, Zürich - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Zunehmende_Gewalt_als_Zeitphänomen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 2.7.2025  Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]], 21.4.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025#Vom rettenden Wesen der Schönheit am Beispiel des Spracherlebens 00:00:10|Vom rettenden Wesen der Schönheit - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 22. Feb 2025)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]], 13.1.2025 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|Wie tot sind die Toten? - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter (Wien, 24. Feb 2024)]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]], 27.12.2023 - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Die Apokalypse des Johannes - ein Kurzvortrag von Wolfgang Peter, 2021|Die Apokalypse des Johannes als Kurzvortrag in 2 Teilen]] - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Transhumanismus (30. August 2021]]) - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audios ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthroposophie?]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregungen für ein lebendiges Denken]]  - Transkription vorhanden&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=PTAKvlQeTYY Michael und die Belebung der Gedächtniskraft (nur als Audio auf youtube)]&lt;br /&gt;
# [[Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs/ Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Geistiger Aufbruch in Zeiten des Umbruchs]]&lt;br /&gt;
# [https://www.youtube.com/watch?v=fKEffAHzdeY Christentum - Islam - Judentum]&lt;br /&gt;
# [https://www.odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/Audio/Vortraege/ diverse (unbearbeitete) Audios]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortragsschriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Wie tot sind die Toten - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter|Wie tot sind die Toten? Ein Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
# [https://www.anthroposophie.net/peter/Das_Schoepferische/schoepferisch.htm Das Schöpferische in Mensch und Weltenall]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Rheinheimer&amp;diff=32342</id>
		<title>Michael Rheinheimer</title>
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		<updated>2026-08-08T16:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Zeitliche Zuordnung der Vorträge&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; ist ein Priester der [[Christengemeinschaft]], der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die [[Katharer]], die Hugenotten, die [[Grals-Imagination]], die Artus-Sage, die [[Offenbarung des Johannes]], Michaelische Aspekte und den christlichen [[Schulungsweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Juli 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde | Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag Jede Wunde ruft 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4|thumb| Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von [[Michael Rheinheimer]], am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Mysterium der Wunde -&#039;&#039;&#039; Parzival und die Suche nach dem Gral &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der Wunde im &amp;quot;Parzival&amp;quot; (insbesondere in Richard Wagners Bühnenweihfestspiel) ist zentraler Bestandteil der Handlung und symbolisiert tiefgreifende spirituelle und menschliche Konflikte. Es handelt sich um die Wunde des Gralskönigs Amfortas, die nicht heilen will. Das Geheimnis der Wunde ist somit ein zentrales Symbol für die Erlösung durch Mitleid und die Überwindung der menschlichen Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin | Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Raum wird hier die Zeit -&#039;&#039;&#039; Der Gral im Werk Richard Wagners ​ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner wandelte die mittelalterliche Legende, maßgeblich inspiriert durch Wolfram von Eschenbach, in ein &amp;quot;Bühnenweihfestspiel&amp;quot; um, in dem der Gral als höchstes Heiligtum verehrt wird. Der Gral steht im Zentrum einer metaphysischen Welt, die durch Mitleid und Reinheit Erlösung vom Bösen der Welt zum Ziel hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Lawrence von Arabien | ChorForum Essen, 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ|mini|Lawrence von Arabien - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative. [https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative zum Vortragsthema: „Lawrence von Arabien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lawrence von Arabien: Archäologe, Geheimagent, Visionär, Schriftsteller, Abenteurer, Autor des Buches „Die Weisheit baut ihr Haus auf sieben Säulen“. Der Anthroposoph Eugen Kolisko sagte, sein höheres Ich war mit dem Geist der Freiheit des arabischen Traumes verbunden. Ein spannender Vortrag entlang der Biographie eines besonderen Menschen. Dabei werden Hintergründe zum Nahostkonflikt enthüllt, die bis in die Antike zurück gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Juni 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do|thumb|Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=tCJ-5p5qcpk Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: „Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival.“ Zitat:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im April 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: „Der Gral im Orient.“ Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im März 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Michael Birnthaler und Michael Rheinheimer 2026-3-30.jpg|verweis=https://anthro.world/Gralsimpuls_und_Gegenwart_-_Rudolf_Steiner_und_die_Aufgaben_unserer_Zeit._Ein_Interview_von_Michael_Birnthaler_mit_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Ein Interview mit Dr. Michael Birnthaler und [[Michael Rheinheimer]], geführt am 30. März 2026. [[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|Hier klicken um zur Transkription zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist&lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Februar 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Januar 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar 2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstveröffentlichung im Dezember 2025 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udi Levy&#039;&#039;&#039; - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Manfred Kannenberg&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft&amp;quot;, ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Robin Schmidt&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner und die Theosophie&amp;quot;, Rudolf Steiner Verlag 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Walter Johannes Stein&#039;&#039;&#039;, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frans Lutters&#039;&#039;&#039;, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Wilhelm Stapel, Langen Müller Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3784418155&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Werner Greub und Walter Johannes Stein, Novalis, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3941664883&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Johann Georg Gichtel&#039;&#039;&#039; , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13     978-3715700212&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Jacques Lusseyran&#039;&#039;&#039;: Das wiedergefundene Licht, 1966&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cordula Zeylmans van Emmichoven&#039;&#039;&#039;, Vom Licht der Sinne, Verlag am     Goetheanum, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie&#039;&#039;&#039;: Parzival und Lohengrin, S. 430&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 97 – &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258&lt;br /&gt;
** Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 144 – &#039;&#039;Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ?&#039;&#039;&#039; Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium,&#039;&#039;&#039; Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 149 – &#039;&#039;Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;GA 243&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung&#039;&#039;&#039; GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://christengemeinschaft.de/bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Rheinheimer&amp;diff=32341</id>
		<title>Michael Rheinheimer</title>
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		<updated>2026-08-08T16:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; ist ein Priester der [[Christengemeinschaft]], der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die [[Katharer]], die Hugenotten, die [[Grals-Imagination]], die Artus-Sage, die [[Offenbarung des Johannes]], Michaelische Aspekte und den christlichen [[Schulungsweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag Jede Wunde ruft 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4|thumb| Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von [[Michael Rheinheimer]], am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Mysterium der Wunde -&#039;&#039;&#039; Parzival und die Suche nach dem Gral &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der Wunde im &amp;quot;Parzival&amp;quot; (insbesondere in Richard Wagners Bühnenweihfestspiel) ist zentraler Bestandteil der Handlung und symbolisiert tiefgreifende spirituelle und menschliche Konflikte. Es handelt sich um die Wunde des Gralskönigs Amfortas, die nicht heilen will. Das Geheimnis der Wunde ist somit ein zentrales Symbol für die Erlösung durch Mitleid und die Überwindung der menschlichen Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Raum wird hier die Zeit -&#039;&#039;&#039; Der Gral im Werk Richard Wagners ​ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner wandelte die mittelalterliche Legende, maßgeblich inspiriert durch Wolfram von Eschenbach, in ein &amp;quot;Bühnenweihfestspiel&amp;quot; um, in dem der Gral als höchstes Heiligtum verehrt wird. Der Gral steht im Zentrum einer metaphysischen Welt, die durch Mitleid und Reinheit Erlösung vom Bösen der Welt zum Ziel hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Lawrence von Arabien | ChorForum Essen, 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ|mini|Lawrence von Arabien - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative. [https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative zum Vortragsthema: „Lawrence von Arabien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lawrence von Arabien: Archäologe, Geheimagent, Visionär, Schriftsteller, Abenteurer, Autor des Buches „Die Weisheit baut ihr Haus auf sieben Säulen“. Der Anthroposoph Eugen Kolisko sagte, sein höheres Ich war mit dem Geist der Freiheit des arabischen Traumes verbunden. Ein spannender Vortrag entlang der Biographie eines besonderen Menschen. Dabei werden Hintergründe zum Nahostkonflikt enthüllt, die bis in die Antike zurück gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do|thumb|Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=tCJ-5p5qcpk Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: „Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival.“ Zitat:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: „Der Gral im Orient.“ Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar  2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Michael Birnthaler und Michael Rheinheimer 2026-3-30.jpg|verweis=https://anthro.world/Gralsimpuls_und_Gegenwart_-_Rudolf_Steiner_und_die_Aufgaben_unserer_Zeit._Ein_Interview_von_Michael_Birnthaler_mit_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Ein Interview mit Dr. Michael Birnthaler und [[Michael Rheinheimer]], geführt am 30. März 2026. [[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|Hier klicken um zur Transkription zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist &lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udi Levy&#039;&#039;&#039; - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Manfred Kannenberg&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft&amp;quot;, ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Robin Schmidt&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner und die Theosophie&amp;quot;, Rudolf Steiner Verlag 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Walter Johannes Stein&#039;&#039;&#039;, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frans Lutters&#039;&#039;&#039;, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Wilhelm Stapel, Langen Müller Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3784418155&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Werner Greub und Walter Johannes Stein, Novalis, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3941664883&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Johann Georg Gichtel&#039;&#039;&#039; , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13     978-3715700212&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Jacques Lusseyran&#039;&#039;&#039;: Das wiedergefundene Licht, 1966&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cordula Zeylmans van Emmichoven&#039;&#039;&#039;, Vom Licht der Sinne, Verlag am     Goetheanum, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie&#039;&#039;&#039;: Parzival und Lohengrin, S. 430&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 97 – &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258&lt;br /&gt;
** Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 144 – &#039;&#039;Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ?&#039;&#039;&#039; Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium,&#039;&#039;&#039; Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 149 – &#039;&#039;Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;GA 243&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung&#039;&#039;&#039; GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://christengemeinschaft.de/bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Jede_Wunde_ruft_eine_Heilkraft_auf_-_Rudolf_Steiner_%C3%BCber_das_Geheimnis_der_Wunde_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32340</id>
		<title>Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T16:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag Jede Wunde ruft 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4|thumb| Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von [[Michael Rheinheimer]], am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 2026 hielt [[Michael Rheinheimer]], Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verfügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wunde und ihre Heilung - ein durchgehendes Motiv im Parzival 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
Ich habe mich mal als sehr junger Mensch mit einer Traumatherapeutin, Psychotherapeutin, sehr hart gestritten, ob man Wunden heilen kann - also seelische Wunden. Und sie war ganz sicher, man kann Wunden nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren. Und ich war anderer Ansicht. Ich habe gesagt, man kann Wunden schon heilen. Es ist die Frage, wie man sie heilen kann. Und sie fand mich aber eigentlich genauso dogmatisch wie ich sie. Also wir haben uns in gegenseitiger Verachtung am Schluss voneinander verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage - darum geht es im Parzival. Kann man eine Wunde heilen? Und was muss man tun, damit man Wunden heilen kann? Also Sie wissen, ich bin von Beruf Pfarrer, Priester, Seelsorger. Ich habe viel mit Wunden zu tun. Und deswegen habe ich mir auch mal die Frage gestellt, was ist eigentlich eine Wunde? Was ist das? Was würden Sie sagen, was ist eine Wunde? [Publikumsstimme: Verletzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physische und seelische Wunden 00:00:56 ===&lt;br /&gt;
Eine Verletzung, ja, ganz sicher. Das ist ganz sicher so. Ein traumatisches Ereignis. Es gibt so ein Bild in der Natur, was man manchmal bei Bestattungen verwendet, wenn man mit Traumatisierten oder Menschen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben - kennen Sie vielleicht-  in der Natur, wie Perlen in Muscheln entstehen. Da muss die Muschel verwundet werden, damit da eine Perle entsteht. Also eine Wunde muss jetzt nicht automatisch nur etwas Schlechtes sein. Oder hat auch die deutsche Sprache ja so eingerichtet, dass das Wort “Wunde” und “Wunder” etymologisch doch irgendwie gesprächsfähig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich hat es aber mal interessiert, ganz naturwissenschaftlich, ich bin ja kein Arzt - aber was ist ganz naturwissenschaftlich eine Wunde? Da habe ich mal so beim Medizin-Wiki geguckt, da kann man ja heute alles im Internet schauen. Und bin so auf zwei Definitionen gestoßen, wie gesagt rein naturwissenschaftlich, die mich aber sofort angesprochen haben, weil ich sie, obwohl sie ganz naturwissenschaftlich sind, viel philosophischer fand als alles das, was man jetzt vielleicht in der Philosophie darüber lesen könnte. Das eine, was gesagt wurde: Eine Wunde ist eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man nachempfinden, oder? Man hat so sein organisches Gewebe und dann schneiden Sie sich, und dann haben sie eine Verletzung, einen Schnitt. Fand ich aber auch toll, weil man das eigentlich auch von seelischen Wunden sagen kann. Man hat ja auch so den Gewebezusammenhang seines Schicksals, oder? Im Mittelalter gab es so das Bild eines Webers, der so das Webschiffchen - das Schicksal wurde wie ein Webstuhl verstanden, wo sich das Schicksalsgewebe eines Menschen gewissermaßen vollzieht. Und das kennen wir alle. Traumatische Ereignisse, wo ein Ereignis einschlägt, und dann wird so dieser Gewebezusammenhang des Schicksals aufgetrennt, und dann hat man plötzlich ein traumatisches Ereignis. Ein Mensch ist plötzlich weg. Und alles das, was man mit dem verbunden hat. Ich habe eine Krankheit, mit der ich jetzt leben werde müssen, oder irgendwas ist mir vielleicht passiert, kann eine seelische Verletzung... Also interessant, eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was gesagt wird, wenn in diese Trennung, wenn da Fremdkörper eindringen, also Dreck oder auch Bakterien, dann kann sich die Wunde infizieren. Gott sei Dank ist nicht jede Wunde infiziert. Man kann ja auch mit einer Wunde vielleicht so behandeln, dass das nicht passiert, dass sie sich entzündet. Aber vermutlich gilt das auch für seelische Wunden, oder? Können die sich auch entzünden? Was wollen Sie sagen? [Publikumsstimmen] Ja! Können da auch Fremdkörper eindringen? Vielleicht auch irgendwelche falschen Vorstellungen? Was weiß ich? Als Seelsorger höre ich das manchmal, dass so Leute sagen, ich habe schwere Gewalterfahrungen in meiner Kindheit, und die anderen sagen immer, das hast du dir wahrscheinlich selber ausgesucht. Und ich sage dann immer, woher wissen die anderen das denn? Das kann man vielleicht selber sich fragen. Ein bisschen schwierig, das einem anderen an den Kopf zu knallen. Aber da merkt man, da haben sich dann bereits so Fremdkörper in eine Wunde eingenistet. Und dann ist es eigentlich gar nicht mehr die Verletzung, die das Trauma ist, sondern ein Stück weit die Entzündung, die aus einer solchen Wunde entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich mir das so ein bisschen klar gemacht habe, habe ich mir doch gedacht, das kenne ich irgendwoher. Diese beiden Definitionen, Trennung in einem Gewebezusammenhang und unkontrollierte Vermehrung. Da habe ich so an Dante denken müssen. Kennen Sie den Dichter Dante mit seiner “Göttlichen Komödie”? Da gibt es so neun Höllenkreise. Die Erde ist ein trichterförmiges, konzentrisches Gebilde. Und ganz unten gibt es die sogenannte Eishölle bei Dante. Da sind alle Menschen eingefroren und komplett getrennt von ihren Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder da sagt er, die sogenannte achte Höllenschicht, da zerbricht alles in Gräben. Das ist ganz interessant. Diese selben Definitionen, die man naturwissenschaftlich Wunde bezeichnet, die hat Dante als Hölle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Steiner spricht dasselbe übrigens über die Erde, sagt über das Innerste der Erde. Gibt so eine neunte Erdschicht, da wird alles getrennt und alles zersplittert. Sodass man vielleicht sagen kann, das Innerste der Erde oder das Innerste der Hölle ist eine Wunde. Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden. Oder anders gesagt, wenn wir die Erde heilen wollen, was ja eine Frage ist für viele Menschen, wie kann man die Erde heute heilen? Da müssen wir uns in irgendeiner Weise auch mit unseren Wunden beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10 ===&lt;br /&gt;
Und da glaube ich eben, dass der Parzival, egal ob das jetzt Richard Wagner macht oder Wolfram von Eschenbach, eigentlich so ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde ist. Und auch jetzt - Experten würden jetzt wahrscheinlich so mit einem Ohr mithören - Moment, was sagt Richard Wagner? Was sagt Wolfram von Eschenbach? Das ist ein bisschen wie mit dem Evangelium. Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders. Da wird man jetzt auch nicht sagen, der eine hat Recht, der andere weniger. Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem fünften Evangelium. Und man muss eigentlich alle Evangelien zusammennehmen, um dann so an dieses Ur-Evangelium heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern muss man vielleicht alle Hinweise der Gralsgeschichte ein Stück weit zusammennehmen, um dort in dieses Mysteriendrama selber auch eintauchen zu können. Und was ich Ihnen nun in dieser guten Stunde, die wir haben, versuche, so ein bisschen als Anregung mitzugeben, dass ich irgendwann entdeckt habe, oder Parzival ist so ein bisschen ein Lebensthema - habe ich schon ganz stark an der Waldorfschule immer erzählt bekommen - dass ich glaube, dass der Parzival oder die Gralsdichter uns zeigen oder darstellen, dass wir als Menschen auf fünffach verschiedene Weisen offenbar verwundet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf unterschiedliche Wunden in der Parzival-Erzählung 00:07:44 ===&lt;br /&gt;
Also wir würden bei Wunde jetzt vielleicht erstmal so denken, halt Verletzungen, die ich habe - aber die Gralsgeschichte spricht von fünf unterschiedlichen Wunden. Und das finde ich sehr fruchtbar, weil man, weil das glaube ich doch in sehr viele Rätselfragen unseres Menschseins, unserer Geschichte und auch der Frage, wie wir als Menschen heute Zukunft gestalten, ein Stück weit hineinführen kann. Und die erste Wunde, die im Parzival berichtet wird, die nenne ich immer nach der Mutter Parzivals. Parzival hat eine Mutter - wie heißt die, weiß das jemand? Die Mutter heißt, der Name sagt schon ganz viel über ihre Wunde aus: Herzeloyde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft (Rudolf Steiner) 00:08:34 ===&lt;br /&gt;
Den Namen mal gehört? Herzeloyde, Herzeleid. Und die Herzeloyde, da geht es um eine Frage von Verwundung, was wir wahrscheinlich alle erstmal so verstehen, wenn wir das Thema Wunde hören, dass wir denken, eine Wunde ist etwas, wo ich verletzt werde. Und zwar jetzt mal egal, ob seelisch oder körperlich. Ich habe vielleicht einen Zustand der Gesundheit, da kommt so aus der Peripherie, irgendein Angriff und verletzt mich. Ein Mensch mit einem Wort, mit einer Tat, vielleicht auch ein Unfall, ein Schicksalsereignis, und ich werde plötzlich verletzt. Und wir alle kennen das, wenn wir auf der Erde verletzt werden, gibt es ja so ein Gesetz, das die Evolution eingerichtet hat, dass erstmal jeder so seine eigenen Schmerzen spürt, oder? Spüren Sie die Schmerzen Ihrer Mitmenschen automatisch? Macht vielleicht eine Mutter mit ihrem kleinen Kind? Könnte man schon sagen. Was dem Kind geschieht, geschieht auch der Mutter. In aller Regel ist es so, meine Wunden sind nicht Ihre Wunden und Ihre natürlich nicht meine. Also diese Art von Verletzung zersplittert uns auch, weil jeder sozusagen sein eigenes Schmerzerleben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt sozusagen aus dem Umkreis und verletzt mich zentriert. Und das andere, was man da vielleicht auch sagen kann, jede Wunde, je nachdem wie schwer sie oder wie verletzend sie ist, da muss man sich ja auch immer mit der Frage auseinandersetzen, gelingt es mir da in ein Verhältnis zu kommen zu dieser Verletzung oder zu dieser Wunde, dass sich ein Vertrauen darin entwickeln kann, dass das irgendwie geheilt werden kann. Denken Sie daran, was ich Ihnen von dieser Traumatherapeutin gesagt habe, das ist deren ... ja, so arbeitet die. Wunden kann man nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau, ich habe das anders als ganz junger Mensch, ich war richtig auch verwundet dadurch. Aber genau, also da merkt man, es ist gar nicht so selbstverständlich und trotzdem glaube ich schon auch, oder zumindest lebe mit der Frage, dass vielleicht jeder Mensch oder zumindest viele Menschen auch Wunden oder Verletzungen haben, wo sie das durchaus kennen. Diese Frage, zu sagen, ja vielleicht kann man die Wunden heilen, die der anderen. Aber meine, an diesem Punkt, das fällt mir schwer, dass ich mir das zutraue, dass ich das für möglich halte. Also das bleibt sozusagen eine lebendige Fragestellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauen in den Geist. Egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen 00:11:05 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist mir irgendwann bei Rudolf Steiner, der hat mal 1914, als der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist, der hatte einen Vortrag über das Geheimnis der Wunde gehalten. Der wollte damals, dass die Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Ja, weil es war Krieg und er wollte auch das Anthroposophen nicht nur Eurythmie machen oder Vorträge hören, die sollten auch im Zeitgeschehen wirken können und hat ihnen einen anthroposophischen Erste-Hilfe-Kurs gegeben. Erstaunlich, was wird da wohl behandelt werden? Wieso ist der anders, als wenn ich jetzt einen mache, um meinen Führerschein machen zu dürfen? Er hatte aber etwas sehr Bemerkenswertes gesagt, was mich schon sehr lange beschäftigt, was eine Wunde oder eine Verletzung im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat er gesagt? Er hat gesagt: &#039;&#039;“Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft.”&#039;&#039; Können Sie das nachempfinden? Er hat gesagt, wenn ich jetzt verletzt werde, kannst es ja ganz simpel nehmen, ich kriege hier einen Schnitt, Aua! - tut weh, wer war das? Wer ist schuld? Wer hat das Messer rumliegen lassen? Gut, ich war vielleicht selber schuld. Aber er sagt, die Verletzung ist immer zugleich das Aufrufen einer Heilkraft. Das ist so ein bisschen in dem Bild von Matthias Grünewald, was wir ja vorhin gesehen haben, Ostern, der Auferstandene, der aus dem Grab aufsteigt, ist ja überall verwundet, haben Sie das gesehen? An den Händen, an den Füßen, an der Seite. Und dieser verwundete Mensch, der steigt aus dem Grab in dieser sonnenhaften Auferstehung auf. Offenbar diese Kraft wird aufgerufen, wenn ich verletzt oder verwundet werde. Ob ich dieser Heilkraft wirken kann, dass die meine Verletzung heilt, das ist eine völlig andere Frage. Also ich sag, mach mal den blöden Witz, Sie können natürlich nicht einen Menschen schlagen und sagen, ich habe eine Heilkraft aufgerufen. Damit kämen Sie vermutlich vor Gerichten nicht ganz durch [Gelächter]. Aber erst mal dieser Gedankenwechsel. Wir denken ja, Wunde ist Verletzung, es ist auch Verletzung. Aber dadurch, dass ich verletzt oder verwundet werde, wird - sagt Rudolf Steiner - zugleich eine Heilkraft aufgerufen, die sich auf den Weg zu dieser Verletzung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist die Frage für einen Therapeuten oder auch für einen verwundeten Menschen, welche innere Schritte er gehen soll, damit diese Heilkraft als solche wirken kann. Und da sagt Rudolf Steiner, zwei Dinge, vor denen sich ein Therapeut innerlich eigentlich durchdringen soll oder auch ein Mitmensch im Umgang mit einem verletzten oder traumatisierten Menschen und möglicherweise auch jeder Mensch selber im Verhältnis zu seinen eigenen Verletzungen oder seinen eigenen Wunden, das erste, was er sagt, damit diese Heilkraft, die aufgerufen wird, der jemand verletzt ist, wirken kann, damit die wirken kann, sagt er, Vertrauen in den Geist. Man soll sich damit innerlich durchdringen, egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also genauso an diesem Kipppunkt unseres Bewusstseins, wo man bei jeder Verletzung ja erstmal ringen muss, glaube ich, dass das heilbar ist? Und wie viele Verletzungen oder Traumatisierungen die Menschen in der Gegenwart, in unserem Zeitgeschehen innerlich erleben müssen, an fürchterlichen Dingen, die wir jetzt hier gar nicht ausbreiten müssen, kann sich schon die Frage haben, kann das geheilt werden? Und er sagt ja, diese erste Voraussetzung, dass diese Heilkraft, die immer aufgerufen wird, dass man sich innerlich mit an diesem Vertrauen arbeiten soll, zuletzt wird der Geist doch siegen und kann eine Wunde heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empathiefähigkeit entwickeln 00:15:08 ===&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was er sagt, Empathiefähigkeit, dass sich daran arbeiten oder lernen soll, dass sich die Wunden oder die Schmerzen von anderen Menschen ein Stück weit mitempfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht das mantrische Wort bei Richard Wagner im Parzival: Aus Mitleid wissend werden. Aus Mitleid wissend werden. Weil es ist sozusagen eine Kategorie unserer Wunden, dass immer dann, wenn wir verletzt werden, jeder ja nur seine eigene Wunde spürt. Und die der anderen, man sagt ja ganz oft: Das ist sein Problem! Es geht uns natürlich alle erst mal gegenseitig so. Und er sagt, dieses Lernen, dass man die Schmerzen oder die Wunden der anderen ein Stück weit mitempfinden kann, das ist die zweite Voraussetzung neben Vertrauen in den Geist, dass diese Heilkraft, die bei jeder Wunde aufgerufen wird, wenn ein Mensch verletzt wird, in einer solchen Weise wirken kann. Vielleicht ist das ein bisschen das Geheimnis von Selbsthilfegruppen. Ich weiß nicht, ob Sie an so etwas schon mal teilgenommen haben. Da sitzen ja Menschen da, die alle dieselbe Wunde haben. Vielleicht einen Verkehrsunfall überlebt oder leben mit einer schweren Erkrankung oder vielleicht Verbrechensopfer gewesen und das geht ja eigentlich allen dann auch besser, weil jeder so ein bisschen in der Situation ist, dass er merkt, ich bin ja nicht der Einzige, der das empfindet. Die anderen erleben es genauso, haben es vielleicht sogar noch schwerer. Ganz konkret, man sagt ja, “&#039;&#039;geteiltes Leid ist halbes Leid”&#039;&#039;, sagt der Volksmund, wo also ein Stück weit offenbar dieses Gesetz, dass Empathiefähigkeit, schon anfängt, diese Heilkräfte ein Stück weit zu generieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verletzung der Herzeloyde 00:16:55 ===&lt;br /&gt;
Da hat der - deswegen erzähle ich Ihnen das, im Parzival - die Mutter von Parzival Herzeloyde, die hat ein Trauma oder eine Verletzung. Ihr Trauma oder ihre Verletzung ist, dass sie immer wieder Menschen verliert, durch das Schicksal, die sie liebt. Und das passiert nicht einmal, was schon schwer genug wäre, sondern das passiert regelmäßig. Also sie verliert ihren ersten Mann. Ja, sie ist die Schwester des Gralskönigs, heiratet und der stirbt, dann verliert sie irgendwann ihre Schwester, adoptiert dann deren Nichte noch. Dann verliert sie noch mal einen Mann, Parzivals Vater und dann reagiert sie - das ist total verständlich, wie oft Menschen reagieren, wenn sie zu oft dasselbe Trauma oder zu oft dieselbe Wunde empfangen haben - man setzt dann die ganze Energie darauf hin, dass das nicht nochmal passiert. Ja, das kennt man auch im sozialen Umgang, es ist unglaublich anstrengend. Leute, mit denen man auch nicht streiten kann, weil Rechthaben ist immer überleben. Da merkt man, da hat ein Mensch ein Trauma oder eine Wunde zu oft empfangen, da wird die ganze Energie darauf gesetzt, dass das nicht noch einmal passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da macht Herzeloyde etwas mit Parzival, sie geht mit dem Jungen in den Wald, dass der nie erfährt, dass außer ihr und der Mutter und vielleicht noch zwei Dienern eine Welt außerhalb des Waldes ist, damit er nicht später Ritter wird und sie auch ihn noch verliert. Natürlich sehr übergriffig. Sie greift ja massiv in das Schicksal des Jungen ein und dann passiert natürlich das, was oft passiert, wenn man versucht, Dinge zu vermeiden, da passieren sie manchmal gerade -Parzival verlässt sie dann irgendwann und dann stirbt die Herzeloyde in der Geschichte an gebrochenem Herzen. Ja, Herzeloyde! Man kann auch sagen, ihre Wunde verkapselt sich so zu einer Eiterkapsel und sie stirbt dann am inneren Organversagen. Und da merkt man diese Frau, ja, es ist genau das, was Rudolf Steiner sagt, also sie hat zu wenig Vertrauen in den Geist, was man vielleicht auch verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09 ===&lt;br /&gt;
Und dann erfährt man aus der Geschichte auch, dass sie die Schwester des verwundeten Gralskönigs ist. Damit will sie aber nichts zu tun haben. Also sein Schmerz oder seine Krisen, davon hat sie sich weitestgehend abgewandt und da merkt man, diese Frau hat sich ein Stück weit in ihren Resilienzkräften offenbar so geschwächt, dass sie am Schluss, ja, an einer Wunde stirbt, die eigentlich keine ist. Denn was passiert? Ihr Sohn verlässt sie. Ich meine, gut, das fällt Eltern unterschiedlich einfach oder unterschiedlich schwer, aber ist auch das Recht von Kindern, ne? Man durfte ja seine Eltern auch verlassen. Und da merkt man, am Schluss stirbt Herzeloyde eigentlich eine Wunde, die keine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich schreibe das mal an, Herzeloydewunde, - wo habe ich jetzt den Stift hingetan hier - [schreibt] ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können, ja. Aus der Peripherie zentriertes Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit. Dann kann jede Wunde, so schwer sie auch sein mag, als solches heilen. Gehen Sie mal innerlich, Sie hören jetzt erstmal so meine Worte und es geht auch ein Stück weit erstmal über den Intellekt - aber wenn Sie einfach so diesen einen Gedanken, ja das meiste vergisst man ja, was ein Vortragsredner sagt, das weiß man, das ist ganz normal - aber diesen einen Gedanken heute Abend in die Nacht mitnehmen oder innerlich weiter zu bewegen, einfach so mal zu überlegen, ja, meine Wunden oder Verletzungen, da ist immer eine Heilkraft aufgerufen worden. Und was muss ich vielleicht tun an inneren Schritten, damit das, was längst da ist, als solches auch wirken und heilen kann. Also, das ist 800 Jahre her, Wolfram von Eschenbach, ja, und sehr modern, sehr modern, ja, für unsere Gegenwart, für unser Menschsein überhaupt.&lt;br /&gt;
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Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
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[[Empathie]]   &lt;br /&gt;
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* „[…]  Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und &#039;&#039;&#039;Empathiefähigkeit&#039;&#039;&#039;.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Evangelien]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt ja vier &#039;&#039;&#039;Evangelisten&#039;&#039;&#039;, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“. [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]]   &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“.” [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]]&lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer &#039;&#039;&#039;Heilkraft&#039;&#039;&#039; und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“&amp;quot; [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „Wenn Sie eine &#039;&#039;&#039;Wunde&#039;&#039;&#039; in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]   &lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T16:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag Jede Wunde ruft 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4|thumb| Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 2026 hielt [[Michael Rheinheimer]], Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verfügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink https://www.youtube.com/watch?v=6j4vMdtTqy4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 3. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wunde und ihre Heilung - ein durchgehendes Motiv im Parzival 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
Ich habe mich mal als sehr junger Mensch mit einer Traumatherapeutin, Psychotherapeutin, sehr hart gestritten, ob man Wunden heilen kann - also seelische Wunden. Und sie war ganz sicher, man kann Wunden nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren. Und ich war anderer Ansicht. Ich habe gesagt, man kann Wunden schon heilen. Es ist die Frage, wie man sie heilen kann. Und sie fand mich aber eigentlich genauso dogmatisch wie ich sie. Also wir haben uns in gegenseitiger Verachtung am Schluss voneinander verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage - darum geht es im Parzival. Kann man eine Wunde heilen? Und was muss man tun, damit man Wunden heilen kann? Also Sie wissen, ich bin von Beruf Pfarrer, Priester, Seelsorger. Ich habe viel mit Wunden zu tun. Und deswegen habe ich mir auch mal die Frage gestellt, was ist eigentlich eine Wunde? Was ist das? Was würden Sie sagen, was ist eine Wunde? [Publikumsstimme: Verletzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physische und seelische Wunden 00:00:56 ===&lt;br /&gt;
Eine Verletzung, ja, ganz sicher. Das ist ganz sicher so. Ein traumatisches Ereignis. Es gibt so ein Bild in der Natur, was man manchmal bei Bestattungen verwendet, wenn man mit Traumatisierten oder Menschen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben - kennen Sie vielleicht-  in der Natur, wie Perlen in Muscheln entstehen. Da muss die Muschel verwundet werden, damit da eine Perle entsteht. Also eine Wunde muss jetzt nicht automatisch nur etwas Schlechtes sein. Oder hat auch die deutsche Sprache ja so eingerichtet, dass das Wort “Wunde” und “Wunder” etymologisch doch irgendwie gesprächsfähig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich hat es aber mal interessiert, ganz naturwissenschaftlich, ich bin ja kein Arzt - aber was ist ganz naturwissenschaftlich eine Wunde? Da habe ich mal so beim Medizin-Wiki geguckt, da kann man ja heute alles im Internet schauen. Und bin so auf zwei Definitionen gestoßen, wie gesagt rein naturwissenschaftlich, die mich aber sofort angesprochen haben, weil ich sie, obwohl sie ganz naturwissenschaftlich sind, viel philosophischer fand als alles das, was man jetzt vielleicht in der Philosophie darüber lesen könnte. Das eine, was gesagt wurde: Eine Wunde ist eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man nachempfinden, oder? Man hat so sein organisches Gewebe und dann schneiden Sie sich, und dann haben sie eine Verletzung, einen Schnitt. Fand ich aber auch toll, weil man das eigentlich auch von seelischen Wunden sagen kann. Man hat ja auch so den Gewebezusammenhang seines Schicksals, oder? Im Mittelalter gab es so das Bild eines Webers, der so das Webschiffchen - das Schicksal wurde wie ein Webstuhl verstanden, wo sich das Schicksalsgewebe eines Menschen gewissermaßen vollzieht. Und das kennen wir alle. Traumatische Ereignisse, wo ein Ereignis einschlägt, und dann wird so dieser Gewebezusammenhang des Schicksals aufgetrennt, und dann hat man plötzlich ein traumatisches Ereignis. Ein Mensch ist plötzlich weg. Und alles das, was man mit dem verbunden hat. Ich habe eine Krankheit, mit der ich jetzt leben werde müssen, oder irgendwas ist mir vielleicht passiert, kann eine seelische Verletzung... Also interessant, eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was gesagt wird, wenn in diese Trennung, wenn da Fremdkörper eindringen, also Dreck oder auch Bakterien, dann kann sich die Wunde infizieren. Gott sei Dank ist nicht jede Wunde infiziert. Man kann ja auch mit einer Wunde vielleicht so behandeln, dass das nicht passiert, dass sie sich entzündet. Aber vermutlich gilt das auch für seelische Wunden, oder? Können die sich auch entzünden? Was wollen Sie sagen? [Publikumsstimmen] Ja! Können da auch Fremdkörper eindringen? Vielleicht auch irgendwelche falschen Vorstellungen? Was weiß ich? Als Seelsorger höre ich das manchmal, dass so Leute sagen, ich habe schwere Gewalterfahrungen in meiner Kindheit, und die anderen sagen immer, das hast du dir wahrscheinlich selber ausgesucht. Und ich sage dann immer, woher wissen die anderen das denn? Das kann man vielleicht selber sich fragen. Ein bisschen schwierig, das einem anderen an den Kopf zu knallen. Aber da merkt man, da haben sich dann bereits so Fremdkörper in eine Wunde eingenistet. Und dann ist es eigentlich gar nicht mehr die Verletzung, die das Trauma ist, sondern ein Stück weit die Entzündung, die aus einer solchen Wunde entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich mir das so ein bisschen klar gemacht habe, habe ich mir doch gedacht, das kenne ich irgendwoher. Diese beiden Definitionen, Trennung in einem Gewebezusammenhang und unkontrollierte Vermehrung. Da habe ich so an Dante denken müssen. Kennen Sie den Dichter Dante mit seiner “Göttlichen Komödie”? Da gibt es so neun Höllenkreise. Die Erde ist ein trichterförmiges, konzentrisches Gebilde. Und ganz unten gibt es die sogenannte Eishölle bei Dante. Da sind alle Menschen eingefroren und komplett getrennt von ihren Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder da sagt er, die sogenannte achte Höllenschicht, da zerbricht alles in Gräben. Das ist ganz interessant. Diese selben Definitionen, die man naturwissenschaftlich Wunde bezeichnet, die hat Dante als Hölle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Steiner spricht dasselbe übrigens über die Erde, sagt über das Innerste der Erde. Gibt so eine neunte Erdschicht, da wird alles getrennt und alles zersplittert. Sodass man vielleicht sagen kann, das Innerste der Erde oder das Innerste der Hölle ist eine Wunde. Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden. Oder anders gesagt, wenn wir die Erde heilen wollen, was ja eine Frage ist für viele Menschen, wie kann man die Erde heute heilen? Da müssen wir uns in irgendeiner Weise auch mit unseren Wunden beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10 ===&lt;br /&gt;
Und da glaube ich eben, dass der Parzival, egal ob das jetzt Richard Wagner macht oder Wolfram von Eschenbach, eigentlich so ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde ist. Und auch jetzt - Experten würden jetzt wahrscheinlich so mit einem Ohr mithören - Moment, was sagt Richard Wagner? Was sagt Wolfram von Eschenbach? Das ist ein bisschen wie mit dem Evangelium. Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders. Da wird man jetzt auch nicht sagen, der eine hat Recht, der andere weniger. Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem fünften Evangelium. Und man muss eigentlich alle Evangelien zusammennehmen, um dann so an dieses Ur-Evangelium heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern muss man vielleicht alle Hinweise der Gralsgeschichte ein Stück weit zusammennehmen, um dort in dieses Mysteriendrama selber auch eintauchen zu können. Und was ich Ihnen nun in dieser guten Stunde, die wir haben, versuche, so ein bisschen als Anregung mitzugeben, dass ich irgendwann entdeckt habe, oder Parzival ist so ein bisschen ein Lebensthema - habe ich schon ganz stark an der Waldorfschule immer erzählt bekommen - dass ich glaube, dass der Parzival oder die Gralsdichter uns zeigen oder darstellen, dass wir als Menschen auf fünffach verschiedene Weisen offenbar verwundet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf unterschiedliche Wunden in der Parzival-Erzählung 00:07:44 ===&lt;br /&gt;
Also wir würden bei Wunde jetzt vielleicht erstmal so denken, halt Verletzungen, die ich habe - aber die Gralsgeschichte spricht von fünf unterschiedlichen Wunden. Und das finde ich sehr fruchtbar, weil man, weil das glaube ich doch in sehr viele Rätselfragen unseres Menschseins, unserer Geschichte und auch der Frage, wie wir als Menschen heute Zukunft gestalten, ein Stück weit hineinführen kann. Und die erste Wunde, die im Parzival berichtet wird, die nenne ich immer nach der Mutter Parzivals. Parzival hat eine Mutter - wie heißt die, weiß das jemand? Die Mutter heißt, der Name sagt schon ganz viel über ihre Wunde aus: Herzeloyde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft (Rudolf Steiner) 00:08:34 ===&lt;br /&gt;
Den Namen mal gehört? Herzeloyde, Herzeleid. Und die Herzeloyde, da geht es um eine Frage von Verwundung, was wir wahrscheinlich alle erstmal so verstehen, wenn wir das Thema Wunde hören, dass wir denken, eine Wunde ist etwas, wo ich verletzt werde. Und zwar jetzt mal egal, ob seelisch oder körperlich. Ich habe vielleicht einen Zustand der Gesundheit, da kommt so aus der Peripherie, irgendein Angriff und verletzt mich. Ein Mensch mit einem Wort, mit einer Tat, vielleicht auch ein Unfall, ein Schicksalsereignis, und ich werde plötzlich verletzt. Und wir alle kennen das, wenn wir auf der Erde verletzt werden, gibt es ja so ein Gesetz, das die Evolution eingerichtet hat, dass erstmal jeder so seine eigenen Schmerzen spürt, oder? Spüren Sie die Schmerzen Ihrer Mitmenschen automatisch? Macht vielleicht eine Mutter mit ihrem kleinen Kind? Könnte man schon sagen. Was dem Kind geschieht, geschieht auch der Mutter. In aller Regel ist es so, meine Wunden sind nicht Ihre Wunden und Ihre natürlich nicht meine. Also diese Art von Verletzung zersplittert uns auch, weil jeder sozusagen sein eigenes Schmerzerleben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt sozusagen aus dem Umkreis und verletzt mich zentriert. Und das andere, was man da vielleicht auch sagen kann, jede Wunde, je nachdem wie schwer sie oder wie verletzend sie ist, da muss man sich ja auch immer mit der Frage auseinandersetzen, gelingt es mir da in ein Verhältnis zu kommen zu dieser Verletzung oder zu dieser Wunde, dass sich ein Vertrauen darin entwickeln kann, dass das irgendwie geheilt werden kann. Denken Sie daran, was ich Ihnen von dieser Traumatherapeutin gesagt habe, das ist deren ... ja, so arbeitet die. Wunden kann man nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau, ich habe das anders als ganz junger Mensch, ich war richtig auch verwundet dadurch. Aber genau, also da merkt man, es ist gar nicht so selbstverständlich und trotzdem glaube ich schon auch, oder zumindest lebe mit der Frage, dass vielleicht jeder Mensch oder zumindest viele Menschen auch Wunden oder Verletzungen haben, wo sie das durchaus kennen. Diese Frage, zu sagen, ja vielleicht kann man die Wunden heilen, die der anderen. Aber meine, an diesem Punkt, das fällt mir schwer, dass ich mir das zutraue, dass ich das für möglich halte. Also das bleibt sozusagen eine lebendige Fragestellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauen in den Geist. Egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen 00:11:05 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist mir irgendwann bei Rudolf Steiner, der hat mal 1914, als der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist, der hatte einen Vortrag über das Geheimnis der Wunde gehalten. Der wollte damals, dass die Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Ja, weil es war Krieg und er wollte auch das Anthroposophen nicht nur Eurythmie machen oder Vorträge hören, die sollten auch im Zeitgeschehen wirken können und hat ihnen einen anthroposophischen Erste-Hilfe-Kurs gegeben. Erstaunlich, was wird da wohl behandelt werden? Wieso ist der anders, als wenn ich jetzt einen mache, um meinen Führerschein machen zu dürfen? Er hatte aber etwas sehr Bemerkenswertes gesagt, was mich schon sehr lange beschäftigt, was eine Wunde oder eine Verletzung im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat er gesagt? Er hat gesagt: &#039;&#039;“Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft.”&#039;&#039; Können Sie das nachempfinden? Er hat gesagt, wenn ich jetzt verletzt werde, kannst es ja ganz simpel nehmen, ich kriege hier einen Schnitt, Aua! - tut weh, wer war das? Wer ist schuld? Wer hat das Messer rumliegen lassen? Gut, ich war vielleicht selber schuld. Aber er sagt, die Verletzung ist immer zugleich das Aufrufen einer Heilkraft. Das ist so ein bisschen in dem Bild von Matthias Grünewald, was wir ja vorhin gesehen haben, Ostern, der Auferstandene, der aus dem Grab aufsteigt, ist ja überall verwundet, haben Sie das gesehen? An den Händen, an den Füßen, an der Seite. Und dieser verwundete Mensch, der steigt aus dem Grab in dieser sonnenhaften Auferstehung auf. Offenbar diese Kraft wird aufgerufen, wenn ich verletzt oder verwundet werde. Ob ich dieser Heilkraft wirken kann, dass die meine Verletzung heilt, das ist eine völlig andere Frage. Also ich sag, mach mal den blöden Witz, Sie können natürlich nicht einen Menschen schlagen und sagen, ich habe eine Heilkraft aufgerufen. Damit kämen Sie vermutlich vor Gerichten nicht ganz durch [Gelächter]. Aber erst mal dieser Gedankenwechsel. Wir denken ja, Wunde ist Verletzung, es ist auch Verletzung. Aber dadurch, dass ich verletzt oder verwundet werde, wird - sagt Rudolf Steiner - zugleich eine Heilkraft aufgerufen, die sich auf den Weg zu dieser Verletzung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist die Frage für einen Therapeuten oder auch für einen verwundeten Menschen, welche innere Schritte er gehen soll, damit diese Heilkraft als solche wirken kann. Und da sagt Rudolf Steiner, zwei Dinge, vor denen sich ein Therapeut innerlich eigentlich durchdringen soll oder auch ein Mitmensch im Umgang mit einem verletzten oder traumatisierten Menschen und möglicherweise auch jeder Mensch selber im Verhältnis zu seinen eigenen Verletzungen oder seinen eigenen Wunden, das erste, was er sagt, damit diese Heilkraft, die aufgerufen wird, der jemand verletzt ist, wirken kann, damit die wirken kann, sagt er, Vertrauen in den Geist. Man soll sich damit innerlich durchdringen, egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also genauso an diesem Kipppunkt unseres Bewusstseins, wo man bei jeder Verletzung ja erstmal ringen muss, glaube ich, dass das heilbar ist? Und wie viele Verletzungen oder Traumatisierungen die Menschen in der Gegenwart, in unserem Zeitgeschehen innerlich erleben müssen, an fürchterlichen Dingen, die wir jetzt hier gar nicht ausbreiten müssen, kann sich schon die Frage haben, kann das geheilt werden? Und er sagt ja, diese erste Voraussetzung, dass diese Heilkraft, die immer aufgerufen wird, dass man sich innerlich mit an diesem Vertrauen arbeiten soll, zuletzt wird der Geist doch siegen und kann eine Wunde heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empathiefähigkeit entwickeln 00:15:08 ===&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was er sagt, Empathiefähigkeit, dass sich daran arbeiten oder lernen soll, dass sich die Wunden oder die Schmerzen von anderen Menschen ein Stück weit mitempfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht das mantrische Wort bei Richard Wagner im Parzival: Aus Mitleid wissend werden. Aus Mitleid wissend werden. Weil es ist sozusagen eine Kategorie unserer Wunden, dass immer dann, wenn wir verletzt werden, jeder ja nur seine eigene Wunde spürt. Und die der anderen, man sagt ja ganz oft: Das ist sein Problem! Es geht uns natürlich alle erst mal gegenseitig so. Und er sagt, dieses Lernen, dass man die Schmerzen oder die Wunden der anderen ein Stück weit mitempfinden kann, das ist die zweite Voraussetzung neben Vertrauen in den Geist, dass diese Heilkraft, die bei jeder Wunde aufgerufen wird, wenn ein Mensch verletzt wird, in einer solchen Weise wirken kann. Vielleicht ist das ein bisschen das Geheimnis von Selbsthilfegruppen. Ich weiß nicht, ob Sie an so etwas schon mal teilgenommen haben. Da sitzen ja Menschen da, die alle dieselbe Wunde haben. Vielleicht einen Verkehrsunfall überlebt oder leben mit einer schweren Erkrankung oder vielleicht Verbrechensopfer gewesen und das geht ja eigentlich allen dann auch besser, weil jeder so ein bisschen in der Situation ist, dass er merkt, ich bin ja nicht der Einzige, der das empfindet. Die anderen erleben es genauso, haben es vielleicht sogar noch schwerer. Ganz konkret, man sagt ja, “&#039;&#039;geteiltes Leid ist halbes Leid”&#039;&#039;, sagt der Volksmund, wo also ein Stück weit offenbar dieses Gesetz, dass Empathiefähigkeit, schon anfängt, diese Heilkräfte ein Stück weit zu generieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verletzung der Herzeloyde 00:16:55 ===&lt;br /&gt;
Da hat der - deswegen erzähle ich Ihnen das, im Parzival - die Mutter von Parzival Herzeloyde, die hat ein Trauma oder eine Verletzung. Ihr Trauma oder ihre Verletzung ist, dass sie immer wieder Menschen verliert, durch das Schicksal, die sie liebt. Und das passiert nicht einmal, was schon schwer genug wäre, sondern das passiert regelmäßig. Also sie verliert ihren ersten Mann. Ja, sie ist die Schwester des Gralskönigs, heiratet und der stirbt, dann verliert sie irgendwann ihre Schwester, adoptiert dann deren Nichte noch. Dann verliert sie noch mal einen Mann, Parzivals Vater und dann reagiert sie - das ist total verständlich, wie oft Menschen reagieren, wenn sie zu oft dasselbe Trauma oder zu oft dieselbe Wunde empfangen haben - man setzt dann die ganze Energie darauf hin, dass das nicht nochmal passiert. Ja, das kennt man auch im sozialen Umgang, es ist unglaublich anstrengend. Leute, mit denen man auch nicht streiten kann, weil Rechthaben ist immer überleben. Da merkt man, da hat ein Mensch ein Trauma oder eine Wunde zu oft empfangen, da wird die ganze Energie darauf gesetzt, dass das nicht noch einmal passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da macht Herzeloyde etwas mit Parzival, sie geht mit dem Jungen in den Wald, dass der nie erfährt, dass außer ihr und der Mutter und vielleicht noch zwei Dienern eine Welt außerhalb des Waldes ist, damit er nicht später Ritter wird und sie auch ihn noch verliert. Natürlich sehr übergriffig. Sie greift ja massiv in das Schicksal des Jungen ein und dann passiert natürlich das, was oft passiert, wenn man versucht, Dinge zu vermeiden, da passieren sie manchmal gerade -Parzival verlässt sie dann irgendwann und dann stirbt die Herzeloyde in der Geschichte an gebrochenem Herzen. Ja, Herzeloyde! Man kann auch sagen, ihre Wunde verkapselt sich so zu einer Eiterkapsel und sie stirbt dann am inneren Organversagen. Und da merkt man diese Frau, ja, es ist genau das, was Rudolf Steiner sagt, also sie hat zu wenig Vertrauen in den Geist, was man vielleicht auch verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09 ===&lt;br /&gt;
Und dann erfährt man aus der Geschichte auch, dass sie die Schwester des verwundeten Gralskönigs ist. Damit will sie aber nichts zu tun haben. Also sein Schmerz oder seine Krisen, davon hat sie sich weitestgehend abgewandt und da merkt man, diese Frau hat sich ein Stück weit in ihren Resilienzkräften offenbar so geschwächt, dass sie am Schluss, ja, an einer Wunde stirbt, die eigentlich keine ist. Denn was passiert? Ihr Sohn verlässt sie. Ich meine, gut, das fällt Eltern unterschiedlich einfach oder unterschiedlich schwer, aber ist auch das Recht von Kindern, ne? Man durfte ja seine Eltern auch verlassen. Und da merkt man, am Schluss stirbt Herzeloyde eigentlich eine Wunde, die keine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich schreibe das mal an, Herzeloydewunde, - wo habe ich jetzt den Stift hingetan hier - [schreibt] ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können, ja. Aus der Peripherie zentriertes Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit. Dann kann jede Wunde, so schwer sie auch sein mag, als solches heilen. Gehen Sie mal innerlich, Sie hören jetzt erstmal so meine Worte und es geht auch ein Stück weit erstmal über den Intellekt - aber wenn Sie einfach so diesen einen Gedanken, ja das meiste vergisst man ja, was ein Vortragsredner sagt, das weiß man, das ist ganz normal - aber diesen einen Gedanken heute Abend in die Nacht mitnehmen oder innerlich weiter zu bewegen, einfach so mal zu überlegen, ja, meine Wunden oder Verletzungen, da ist immer eine Heilkraft aufgerufen worden. Und was muss ich vielleicht tun an inneren Schritten, damit das, was längst da ist, als solches auch wirken und heilen kann. Also, das ist 800 Jahre her, Wolfram von Eschenbach, ja, und sehr modern, sehr modern, ja, für unsere Gegenwart, für unser Menschsein überhaupt.&lt;br /&gt;
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* „[…]  Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und &#039;&#039;&#039;Empathiefähigkeit&#039;&#039;&#039;.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
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* „Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]  &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier &#039;&#039;&#039;Evangelisten&#039;&#039;&#039;, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“. [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]]   &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“.” [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „Wenn Sie eine &#039;&#039;&#039;Wunde&#039;&#039;&#039; in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]   &lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Rheinheimer&amp;diff=32337</id>
		<title>Michael Rheinheimer</title>
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		<updated>2026-08-08T16:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; ist ein Priester der [[Christengemeinschaft]], der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die [[Katharer]], die Hugenotten, die [[Grals-Imagination]], die Artus-Sage, die [[Offenbarung des Johannes]], Michaelische Aspekte und den christlichen [[Schulungsweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Mysterium der Wunde -&#039;&#039;&#039; Parzival und die Suche nach dem Gral &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der Wunde im &amp;quot;Parzival&amp;quot; (insbesondere in Richard Wagners Bühnenweihfestspiel) ist zentraler Bestandteil der Handlung und symbolisiert tiefgreifende spirituelle und menschliche Konflikte. Es handelt sich um die Wunde des Gralskönigs Amfortas, die nicht heilen will. Das Geheimnis der Wunde ist somit ein zentrales Symbol für die Erlösung durch Mitleid und die Überwindung der menschlichen Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Raum wird hier die Zeit -&#039;&#039;&#039; Der Gral im Werk Richard Wagners ​ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner wandelte die mittelalterliche Legende, maßgeblich inspiriert durch Wolfram von Eschenbach, in ein &amp;quot;Bühnenweihfestspiel&amp;quot; um, in dem der Gral als höchstes Heiligtum verehrt wird. Der Gral steht im Zentrum einer metaphysischen Welt, die durch Mitleid und Reinheit Erlösung vom Bösen der Welt zum Ziel hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Lawrence von Arabien | ChorForum Essen, 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ|mini|Lawrence von Arabien - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative. [https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative zum Vortragsthema: „Lawrence von Arabien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lawrence von Arabien: Archäologe, Geheimagent, Visionär, Schriftsteller, Abenteurer, Autor des Buches „Die Weisheit baut ihr Haus auf sieben Säulen“. Der Anthroposoph Eugen Kolisko sagte, sein höheres Ich war mit dem Geist der Freiheit des arabischen Traumes verbunden. Ein spannender Vortrag entlang der Biographie eines besonderen Menschen. Dabei werden Hintergründe zum Nahostkonflikt enthüllt, die bis in die Antike zurück gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do|thumb|Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=tCJ-5p5qcpk Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: „Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival.“ Zitat:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: „Der Gral im Orient.“ Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar  2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Michael Birnthaler und Michael Rheinheimer 2026-3-30.jpg|verweis=https://anthro.world/Gralsimpuls_und_Gegenwart_-_Rudolf_Steiner_und_die_Aufgaben_unserer_Zeit._Ein_Interview_von_Michael_Birnthaler_mit_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Ein Interview mit Dr. Michael Birnthaler und [[Michael Rheinheimer]], geführt am 30. März 2026. [[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|Hier klicken um zur Transkription zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist &lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udi Levy&#039;&#039;&#039; - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Manfred Kannenberg&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft&amp;quot;, ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Robin Schmidt&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner und die Theosophie&amp;quot;, Rudolf Steiner Verlag 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Walter Johannes Stein&#039;&#039;&#039;, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frans Lutters&#039;&#039;&#039;, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Wilhelm Stapel, Langen Müller Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3784418155&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Werner Greub und Walter Johannes Stein, Novalis, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3941664883&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Johann Georg Gichtel&#039;&#039;&#039; , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13     978-3715700212&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Jacques Lusseyran&#039;&#039;&#039;: Das wiedergefundene Licht, 1966&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cordula Zeylmans van Emmichoven&#039;&#039;&#039;, Vom Licht der Sinne, Verlag am     Goetheanum, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie&#039;&#039;&#039;: Parzival und Lohengrin, S. 430&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 97 – &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258&lt;br /&gt;
** Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 144 – &#039;&#039;Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ?&#039;&#039;&#039; Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium,&#039;&#039;&#039; Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 149 – &#039;&#039;Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;GA 243&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung&#039;&#039;&#039; GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32336</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32336"/>
		<updated>2026-08-08T16:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 22. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt [[Michael Rheinheimer]], Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, einen Vortrag zum obigen Thema im Rahmen der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026]. Veranstalter war der Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=00s Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00] ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=124s Merlins Cave 00:02:04] ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=238s Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58] ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=313s Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13] ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=448s Wer ist Merlin? 00:07:28] ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=607s Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07] ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=662s Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02] ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=768s Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48] ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1023s Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03] ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1166s Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26] ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1322s Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02] ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1536s In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36] ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1609s Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Akasha Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
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[[Christus]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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[[Rudolf Steiner]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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[[Wagner, Richard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<updated>2026-08-08T16:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Admin verschob die Seite Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-22.jpg nach Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-3.jpg, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bild/Film: Von WERT sein e.V., https://vonwertsein.com&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; ist ein Priester der [[Christengemeinschaft]], der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die [[Katharer]], die Hugenotten, die [[Grals-Imagination]], die Artus-Sage, die [[Offenbarung des Johannes]], Michaelische Aspekte und den christlichen [[Schulungsweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Mysterium der Wunde -&#039;&#039;&#039; Parzival und die Suche nach dem Gral &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der Wunde im &amp;quot;Parzival&amp;quot; (insbesondere in Richard Wagners Bühnenweihfestspiel) ist zentraler Bestandteil der Handlung und symbolisiert tiefgreifende spirituelle und menschliche Konflikte. Es handelt sich um die Wunde des Gralskönigs Amfortas, die nicht heilen will. Das Geheimnis der Wunde ist somit ein zentrales Symbol für die Erlösung durch Mitleid und die Überwindung der menschlichen Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-22.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 3. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Raum wird hier die Zeit -&#039;&#039;&#039; Der Gral im Werk Richard Wagners ​ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner wandelte die mittelalterliche Legende, maßgeblich inspiriert durch Wolfram von Eschenbach, in ein &amp;quot;Bühnenweihfestspiel&amp;quot; um, in dem der Gral als höchstes Heiligtum verehrt wird. Der Gral steht im Zentrum einer metaphysischen Welt, die durch Mitleid und Reinheit Erlösung vom Bösen der Welt zum Ziel hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Lawrence von Arabien | ChorForum Essen, 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ|mini|Lawrence von Arabien - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative. [https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative zum Vortragsthema: „Lawrence von Arabien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lawrence von Arabien: Archäologe, Geheimagent, Visionär, Schriftsteller, Abenteurer, Autor des Buches „Die Weisheit baut ihr Haus auf sieben Säulen“. Der Anthroposoph Eugen Kolisko sagte, sein höheres Ich war mit dem Geist der Freiheit des arabischen Traumes verbunden. Ein spannender Vortrag entlang der Biographie eines besonderen Menschen. Dabei werden Hintergründe zum Nahostkonflikt enthüllt, die bis in die Antike zurück gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do|thumb|Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=tCJ-5p5qcpk Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: „Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival.“ Zitat:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: „Der Gral im Orient.“ Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar  2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Michael Birnthaler und Michael Rheinheimer 2026-3-30.jpg|verweis=https://anthro.world/Gralsimpuls_und_Gegenwart_-_Rudolf_Steiner_und_die_Aufgaben_unserer_Zeit._Ein_Interview_von_Michael_Birnthaler_mit_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Ein Interview mit Dr. Michael Birnthaler und [[Michael Rheinheimer]], geführt am 30. März 2026. [[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|Hier klicken um zur Transkription zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist &lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udi Levy&#039;&#039;&#039; - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Manfred Kannenberg&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft&amp;quot;, ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Robin Schmidt&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner und die Theosophie&amp;quot;, Rudolf Steiner Verlag 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Walter Johannes Stein&#039;&#039;&#039;, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frans Lutters&#039;&#039;&#039;, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Wilhelm Stapel, Langen Müller Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3784418155&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Werner Greub und Walter Johannes Stein, Novalis, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3941664883&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Johann Georg Gichtel&#039;&#039;&#039; , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13     978-3715700212&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Jacques Lusseyran&#039;&#039;&#039;: Das wiedergefundene Licht, 1966&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cordula Zeylmans van Emmichoven&#039;&#039;&#039;, Vom Licht der Sinne, Verlag am     Goetheanum, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie&#039;&#039;&#039;: Parzival und Lohengrin, S. 430&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 97 – &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258&lt;br /&gt;
** Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 144 – &#039;&#039;Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ?&#039;&#039;&#039; Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium,&#039;&#039;&#039; Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 149 – &#039;&#039;Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;GA 243&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung&#039;&#039;&#039; GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://christengemeinschaft.de/bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Rheinheimer&amp;diff=32333</id>
		<title>Michael Rheinheimer</title>
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		<updated>2026-08-08T16:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; ist ein Priester der [[Christengemeinschaft]], der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die [[Katharer]], die Hugenotten, die [[Grals-Imagination]], die Artus-Sage, die [[Offenbarung des Johannes]], Michaelische Aspekte und den christlichen [[Schulungsweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Mysterium der Wunde -&#039;&#039;&#039; Parzival und die Suche nach dem Gral &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der Wunde im &amp;quot;Parzival&amp;quot; (insbesondere in Richard Wagners Bühnenweihfestspiel) ist zentraler Bestandteil der Handlung und symbolisiert tiefgreifende spirituelle und menschliche Konflikte. Es handelt sich um die Wunde des Gralskönigs Amfortas, die nicht heilen will. Das Geheimnis der Wunde ist somit ein zentrales Symbol für die Erlösung durch Mitleid und die Überwindung der menschlichen Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-22.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 22. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Raum wird hier die Zeit -&#039;&#039;&#039; Der Gral im Werk Richard Wagners ​ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner wandelte die mittelalterliche Legende, maßgeblich inspiriert durch Wolfram von Eschenbach, in ein &amp;quot;Bühnenweihfestspiel&amp;quot; um, in dem der Gral als höchstes Heiligtum verehrt wird. Der Gral steht im Zentrum einer metaphysischen Welt, die durch Mitleid und Reinheit Erlösung vom Bösen der Welt zum Ziel hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Lawrence von Arabien | ChorForum Essen, 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ|mini|Lawrence von Arabien - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative. [https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative zum Vortragsthema: „Lawrence von Arabien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lawrence von Arabien: Archäologe, Geheimagent, Visionär, Schriftsteller, Abenteurer, Autor des Buches „Die Weisheit baut ihr Haus auf sieben Säulen“. Der Anthroposoph Eugen Kolisko sagte, sein höheres Ich war mit dem Geist der Freiheit des arabischen Traumes verbunden. Ein spannender Vortrag entlang der Biographie eines besonderen Menschen. Dabei werden Hintergründe zum Nahostkonflikt enthüllt, die bis in die Antike zurück gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do|thumb|Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=tCJ-5p5qcpk Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: „Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival.“ Zitat:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: „Der Gral im Orient.“ Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar  2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Michael Birnthaler und Michael Rheinheimer 2026-3-30.jpg|verweis=https://anthro.world/Gralsimpuls_und_Gegenwart_-_Rudolf_Steiner_und_die_Aufgaben_unserer_Zeit._Ein_Interview_von_Michael_Birnthaler_mit_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Ein Interview mit Dr. Michael Birnthaler und [[Michael Rheinheimer]], geführt am 30. März 2026. [[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|Hier klicken um zur Transkription zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist &lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udi Levy&#039;&#039;&#039; - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Manfred Kannenberg&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft&amp;quot;, ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Robin Schmidt&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner und die Theosophie&amp;quot;, Rudolf Steiner Verlag 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Walter Johannes Stein&#039;&#039;&#039;, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frans Lutters&#039;&#039;&#039;, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Wilhelm Stapel, Langen Müller Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3784418155&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Werner Greub und Walter Johannes Stein, Novalis, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3941664883&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Johann Georg Gichtel&#039;&#039;&#039; , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13     978-3715700212&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Jacques Lusseyran&#039;&#039;&#039;: Das wiedergefundene Licht, 1966&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cordula Zeylmans van Emmichoven&#039;&#039;&#039;, Vom Licht der Sinne, Verlag am     Goetheanum, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie&#039;&#039;&#039;: Parzival und Lohengrin, S. 430&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 97 – &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258&lt;br /&gt;
** Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 144 – &#039;&#039;Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ?&#039;&#039;&#039; Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium,&#039;&#039;&#039; Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 149 – &#039;&#039;Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;GA 243&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung&#039;&#039;&#039; GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://christengemeinschaft.de/bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32332</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32332"/>
		<updated>2026-08-08T16:22:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer Vortrag War Richard Wagner 2026-7-22.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 22. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt [[Michael Rheinheimer]], Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, einen Vortrag zum obigen Thema im Rahmen der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026]. Veranstalter war der Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=00s Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00] ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=124s Merlins Cave 00:02:04] ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=238s Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58] ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=313s Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13] ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=448s Wer ist Merlin? 00:07:28] ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=607s Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07] ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=662s Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02] ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=768s Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48] ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1023s Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03] ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1166s Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26] ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1322s Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02] ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1536s In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36] ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1609s Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Akasha Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
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[[Christus]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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[[Rudolf Steiner]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32331</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32331"/>
		<updated>2026-08-08T16:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:xxx|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 22. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt [[Michael Rheinheimer]], Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, einen Vortrag zum obigen Thema im Rahmen der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026]. Veranstalter war der Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=00s Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00] ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=124s Merlins Cave 00:02:04] ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=238s Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58] ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=313s Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13] ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=448s Wer ist Merlin? 00:07:28] ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=607s Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07] ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=662s Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02] ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=768s Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48] ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1023s Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03] ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1166s Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26] ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1322s Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02] ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1536s In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36] ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=1609s Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
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[[Christus]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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[[Rudolf Steiner]] &lt;br /&gt;
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* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32330</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32330"/>
		<updated>2026-08-08T16:12:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:xxx|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 22. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt [[Michael Rheinheimer]], Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, einen Vortrag zum obigen Thema im Rahmen der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026]. Veranstalter war der Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24&amp;amp;t=00s Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00] ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merlins Cave 00:02:04 ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58 ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13 ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist Merlin? 00:07:28 ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07 ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02 ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48 ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26 ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02 ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36 ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Akasha Chronik]]&lt;br /&gt;
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* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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[[Rudolf Steiner]] &lt;br /&gt;
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* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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[[Wagner, Richard]]&lt;br /&gt;
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* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
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Bild/Film: Von WERT sein e.V., https://vonwertsein.com&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Banner korr&lt;/p&gt;
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|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-4-23.jpg|links|270px|link=Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|„Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens“]]&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Wolfgang Peter_2026-4-22.jpg|links|270px|link=https://anthro.world/Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2026]] &lt;br /&gt;
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|[[Datei:David Martin 2026-1-28.jpg|links|270px|link=Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - &amp;lt;u&amp;gt;Künstliche Intelligenz und Robotik&amp;lt;/u&amp;gt;, 2026]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Banner</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
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|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-4-23.jpg|links|270px|link=Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
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|[[Datei:Wolfgang Peter_2026-4-22.jpg|links|270px|link=https://anthro.world/Das_R%C3%A4tsel_des_B%C3%B6sen_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_in_Essen,_2026]] &lt;br /&gt;
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|[[Datei:David Martin 2026-1-28.jpg|links|270px|link=Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - &amp;lt;u&amp;gt;Künstliche Intelligenz und Robotik&amp;lt;/u&amp;gt;, 2026]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Banner NÜ&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-4-23.jpg|links|270px|link=Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
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|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://meet.jit.si/ag1913 Die Nebenübungen - Treffen mit Wolfgang. Offener Austausch für unsere Gruppenleiter/Teilnehmer/ neue Interessierte]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://meet.jit.si/ag1913 Freitag, 8.8.2026 um 18h auf] &amp;lt;/span&amp;gt;[https://meet.jit.si/ag1913 https://meet.jit.si/ag1913 &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;(hier klicken) &amp;lt;/span&amp;gt;]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|[[Datei:David Martin 2026-1-28.jpg|links|270px|link=Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - &amp;lt;u&amp;gt;Künstliche Intelligenz und Robotik&amp;lt;/u&amp;gt;, 2026]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;section end=Banner /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=32325</id>
		<title>Online Lesekreise</title>
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		<updated>2026-08-08T15:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Aktuell laufen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|300px|mini|Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was verstehen wir unter online Lesekreise? ==&lt;br /&gt;
Bei uns auf Anthro.World sind online Lesekreise ein Ort, wo wir gemeinsam anthroposophische Texte lesen und Ich-Botschaften austauschen. Wir haben unseren Fokus auf öffentlichen Sendungen, weil wir ganz bewusst eine Einladung aussprechen wollen. Es gibt aber auch nicht öffentliche online-Lesekreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wichtig - oder noch wichtiger - wie das Organisatorische, ist, dass wir uns im Lesekreis alle auf Augenhöhe begegnen. Ob zum ersten Mal oder zum wiederholten Male - wir versuchen dem Text in ganzer Frische zu begegnen und unvoreingenommen aufzunehmen. Gegenseitiges Belehren, Vorgreifen oder Besserwisserei wollen wir vermeiden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Klippen zu erklimmen und die Sandhänge herunterzurutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Frage des &amp;quot;wie&amp;quot; - unsere Werte und Wünsche ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich können und sollen Lesekreise am Bedarf der Teilnehmer orientiert sein, sprich die Gruppe kann und soll der eigenen Dynamik folgen. Das wäre i.S. des Freien Geistesleben der Dreigliederung. Bei anthro.world gibt es dennoch insbesondere für die öffentlichen Lesekreise einen Wertekanon, oder ein Bild von einer Begegnungskultur:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsere Werte und Wünsche&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Schriften von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Denkweisen aller Teilnehmer&lt;br /&gt;
* Der Fokus liegt darauf Raum zu schaffen für gedankliche Bewegungen in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Was dort nicht hingehört sind jede Form von Diskussionen, die man mit Eifer über Rassismus, Sexualität, Religion, Politik, Klima und Umwelt führen könnte&lt;br /&gt;
* Begegnung in Augenhöhe aller Teilnehmer und Gruppenleiter - sprich kein Lehrer/ Schülerverhältnis. Keine Ratschläge erteilen, auch wenn man meint, man weiß es besser&lt;br /&gt;
* Lesen reihum, jeder kommt mal dran. Idealerweise nur kurze Abschnitte lesen. Bei den meisten Steiner Texten ist die Wiederholung durch den nächsten Leser hilfreich. Sprich jeder Abschnitt wird 2x gelesen&lt;br /&gt;
* Überschaubare Gruppengröße, alle Personen mit Vornamen und Kamera sichtbar&lt;br /&gt;
* Nach individuellem Gefühl der Teilnehmer ohne Handzeichen oder Drangenommenwerden Ich-Botschaften einbringen. Aber erst nach dem 2 x Lesen (z.B. im Stile von: &amp;quot;Ich verstehe das so und so...&amp;quot; oder &amp;quot;Ich frage mich, ob das dies und das bedeuten kann - was meint ihr dazu? oder &amp;quot;Hier habe ich Verständnisfragen - wie geht euch das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Persönliches kann und soll im passenden Kontext von den Individuen eingebracht werden z.B. &amp;quot;mit mir macht dieser Gedanke dies und das&amp;quot;. Aber es soll die Balance gehalten werden, damit der Austausch nicht in Richtung Selbsthilfegruppe geht&lt;br /&gt;
* Eine Diskussion i.S. von Rechthaberei oder Prahlen mit anthroposophischem Fachwissen ist nicht angebracht&lt;br /&gt;
* Freilassend Handeln und Sprechen - es muss immer genügend Raum fürs Gegenüber geschaffen werden, bzw. nicht Raum genommen werden&lt;br /&gt;
* Für das eigene Sprechen Verantwortung übernehmen. Das Propagieren der eigenen Meinung ist meist nicht nachhaltig &amp;quot;nährend&amp;quot; für das Gegenüber. Besser so sprechen, dass sich zwischen den Menschen i.S. eines Werdeprozesses etwas bilden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Lesekreise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftige öffentliche/nicht-öffentliche Lesekreise: ===&lt;br /&gt;
Wünsche werden gerne entgegengenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Vorschläge bitte bei Christine Göschl mit Kontaktadresse/Rufnummer melden: christinegoeschl@mail.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (1v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtliche Symptomatologie (GA 185) mit Dorothee W., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags 10:30h&lt;br /&gt;
*# Dorothee W. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (2v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fünfte Evangelium (GA 148) mit Christine G., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags, ca. 19h oder 19:30h &lt;br /&gt;
*# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# Ute d.S.&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufender öffentlicher öffentlicher Lesekreis: ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) als online Lesekreis|Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) mit Thomas N. und Wilfried P., Start am 25. März 2026]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Mittwochs 19h&lt;br /&gt;
*# Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
*# Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
*# Gabriele E.&lt;br /&gt;
*# Elke J.&lt;br /&gt;
*# Michaela M.&lt;br /&gt;
*# Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterer möglicher Lesekreis beginnend mit März 2026 ====&lt;br /&gt;
Thema: &#039;&#039;&#039;GA 157a Schicksalsbildung und Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne weitere Vorschläge.[[Datei:40.Folge_LK_Die_Theosophie_des_Rosenkreuzers.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU|mini|40. Folge Lesekreis &amp;quot;Die Theosophie des Rosenkreuzers&amp;quot; (GA 99) von [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Hier geht&#039;s [https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU zum Film] …]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeschlossene öffentliche Lesekreise ===&lt;br /&gt;
* Die Karma-Vorträge (GA 120) mit Thomas N. und Wilfried P. | öffentlich | abgeschlossen (16. April 2025 - 18. März 2026)&lt;br /&gt;
* Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten (GA 10) | öffentlich | abgeschlossen (14. April 2025 - 24. März 2026)&lt;br /&gt;
* 6. März 2024 - 2. April 2025 | öffentlich | [[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99)]]&lt;br /&gt;
* [[b:Landwirtschaftlicher_Kurs_(GA_327)_als_online_Lesekreis|Der Landwirtschaftliche Kurs (GA 327) von Rudolf Steiner]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) (auch Dreigliederung genannt)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Philosophie der Freiheit (GA 4) als online Lesekreis|Die Philosophie der Freiheit (GA 4)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Theosophie (GA 9)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenten für künftige Lesekreise (öffentlich und nicht-öffentliche) ==&lt;br /&gt;
Wenn du Interesse an einem künftigen Lesekreis hast, und wenn du dich über das Kontaktformular/ e-mail/ Anruf meldest, dann bitte mach dir im Vorfeld auch Gedanken, ob du dir vorstellen kannst, dass die an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmst. Uns bei anthro.world ist es zwar ein Anliegen mit und für euch Lesekreise zu organisieren, die auch nicht öffentlich sein können, aber im Hinblick auf unser Bestreben uns &amp;quot;mit der Anthroposophie zu zeigen - quasi als Selbstverständlichkeit&amp;quot;, wollen wir in naher Zukunft versuchen weitere öffentliche Formate zu bilden, siehe Beispiel &amp;quot;[[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eva St., nicht öffentlich&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Interesse hier mitzumachen? Dann melde dich bei Christine über christinegoeschl@mail.de oder über das [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. Wir freuen uns über deine Nachricht/ Anregungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere online-Aktivitäten bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Die Lesekreise waren die ersten regelmäßigen online Veranstaltungen bei anthro.world. Das gemeinsame Wirken hat uns Veranstaltern und Teilnehmern viel Kraft und Freude zukommen lassen, so entwickelten sich auch noch weitere online &amp;quot;Formate&amp;quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufende Aktivitäten &lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Die Nebenübungen als Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Wöchentliche Apokalypse Vorträge von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[MitTun bei Anthro.World|MitTun: Wertvolle Vorträge transkribieren, Glossare erstellen u.v.m]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Miteinander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuhören lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=32324</id>
		<title>Online Lesekreise</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=32324"/>
		<updated>2026-08-08T15:02:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Lesekreise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|300px|mini|Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was verstehen wir unter online Lesekreise? ==&lt;br /&gt;
Bei uns auf Anthro.World sind online Lesekreise ein Ort, wo wir gemeinsam anthroposophische Texte lesen und Ich-Botschaften austauschen. Wir haben unseren Fokus auf öffentlichen Sendungen, weil wir ganz bewusst eine Einladung aussprechen wollen. Es gibt aber auch nicht öffentliche online-Lesekreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wichtig - oder noch wichtiger - wie das Organisatorische, ist, dass wir uns im Lesekreis alle auf Augenhöhe begegnen. Ob zum ersten Mal oder zum wiederholten Male - wir versuchen dem Text in ganzer Frische zu begegnen und unvoreingenommen aufzunehmen. Gegenseitiges Belehren, Vorgreifen oder Besserwisserei wollen wir vermeiden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Klippen zu erklimmen und die Sandhänge herunterzurutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Frage des &amp;quot;wie&amp;quot; - unsere Werte und Wünsche ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich können und sollen Lesekreise am Bedarf der Teilnehmer orientiert sein, sprich die Gruppe kann und soll der eigenen Dynamik folgen. Das wäre i.S. des Freien Geistesleben der Dreigliederung. Bei anthro.world gibt es dennoch insbesondere für die öffentlichen Lesekreise einen Wertekanon, oder ein Bild von einer Begegnungskultur:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsere Werte und Wünsche&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Schriften von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Denkweisen aller Teilnehmer&lt;br /&gt;
* Der Fokus liegt darauf Raum zu schaffen für gedankliche Bewegungen in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Was dort nicht hingehört sind jede Form von Diskussionen, die man mit Eifer über Rassismus, Sexualität, Religion, Politik, Klima und Umwelt führen könnte&lt;br /&gt;
* Begegnung in Augenhöhe aller Teilnehmer und Gruppenleiter - sprich kein Lehrer/ Schülerverhältnis. Keine Ratschläge erteilen, auch wenn man meint, man weiß es besser&lt;br /&gt;
* Lesen reihum, jeder kommt mal dran. Idealerweise nur kurze Abschnitte lesen. Bei den meisten Steiner Texten ist die Wiederholung durch den nächsten Leser hilfreich. Sprich jeder Abschnitt wird 2x gelesen&lt;br /&gt;
* Überschaubare Gruppengröße, alle Personen mit Vornamen und Kamera sichtbar&lt;br /&gt;
* Nach individuellem Gefühl der Teilnehmer ohne Handzeichen oder Drangenommenwerden Ich-Botschaften einbringen. Aber erst nach dem 2 x Lesen (z.B. im Stile von: &amp;quot;Ich verstehe das so und so...&amp;quot; oder &amp;quot;Ich frage mich, ob das dies und das bedeuten kann - was meint ihr dazu? oder &amp;quot;Hier habe ich Verständnisfragen - wie geht euch das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Persönliches kann und soll im passenden Kontext von den Individuen eingebracht werden z.B. &amp;quot;mit mir macht dieser Gedanke dies und das&amp;quot;. Aber es soll die Balance gehalten werden, damit der Austausch nicht in Richtung Selbsthilfegruppe geht&lt;br /&gt;
* Eine Diskussion i.S. von Rechthaberei oder Prahlen mit anthroposophischem Fachwissen ist nicht angebracht&lt;br /&gt;
* Freilassend Handeln und Sprechen - es muss immer genügend Raum fürs Gegenüber geschaffen werden, bzw. nicht Raum genommen werden&lt;br /&gt;
* Für das eigene Sprechen Verantwortung übernehmen. Das Propagieren der eigenen Meinung ist meist nicht nachhaltig &amp;quot;nährend&amp;quot; für das Gegenüber. Besser so sprechen, dass sich zwischen den Menschen i.S. eines Werdeprozesses etwas bilden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Lesekreise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftige öffentliche/nicht-öffentliche Lesekreise: ===&lt;br /&gt;
Wünsche werden gerne entgegengenommen:&lt;br /&gt;
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Für Interessenten und Vorschläge bitte bei Christine Göschl mit Kontaktadresse/Rufnummer melden: christinegoeschl@mail.de.&lt;br /&gt;
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==== Künftige öffentliche Lesekreise (1v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtliche Symptomatologie (GA 185) mit Dorothee W., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags 10:30h&lt;br /&gt;
*# Dorothee W. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
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* &amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags, ca. 19h oder 19:30h &lt;br /&gt;
*# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# Ute d.S.&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufen ====&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufender öffentlicher öffentlicher Lesekreis: ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) als online Lesekreis|Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) mit Thomas N. und Wilfried P., Start am 25. März 2026]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Mittwochs 19h&lt;br /&gt;
*# Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
*# Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
*# Gabriele E.&lt;br /&gt;
*# Elke J.&lt;br /&gt;
*# Michaela M.&lt;br /&gt;
*# Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterer möglicher Lesekreis beginnend mit März 2026 ====&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Abgeschlossene öffentliche Lesekreise ===&lt;br /&gt;
* Die Karma-Vorträge (GA 120) mit Thomas N. und Wilfried P. | öffentlich | abgeschlossen (16. April 2025 - 18. März 2026)&lt;br /&gt;
* Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten (GA 10) | öffentlich | abgeschlossen (14. April 2025 - 24. März 2026)&lt;br /&gt;
* 6. März 2024 - 2. April 2025 | öffentlich | [[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99)]]&lt;br /&gt;
* [[b:Landwirtschaftlicher_Kurs_(GA_327)_als_online_Lesekreis|Der Landwirtschaftliche Kurs (GA 327) von Rudolf Steiner]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) (auch Dreigliederung genannt)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Philosophie der Freiheit (GA 4) als online Lesekreis|Die Philosophie der Freiheit (GA 4)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Theosophie (GA 9)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenten für künftige Lesekreise (öffentlich und nicht-öffentliche) ==&lt;br /&gt;
Wenn du Interesse an einem künftigen Lesekreis hast, und wenn du dich über das Kontaktformular/ e-mail/ Anruf meldest, dann bitte mach dir im Vorfeld auch Gedanken, ob du dir vorstellen kannst, dass die an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmst. Uns bei anthro.world ist es zwar ein Anliegen mit und für euch Lesekreise zu organisieren, die auch nicht öffentlich sein können, aber im Hinblick auf unser Bestreben uns &amp;quot;mit der Anthroposophie zu zeigen - quasi als Selbstverständlichkeit&amp;quot;, wollen wir in naher Zukunft versuchen weitere öffentliche Formate zu bilden, siehe Beispiel &amp;quot;[[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
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* Eva St., nicht öffentlich&lt;br /&gt;
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Du hast Interesse hier mitzumachen? Dann melde dich bei Christine über christinegoeschl@mail.de oder über das [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. Wir freuen uns über deine Nachricht/ Anregungen!&lt;br /&gt;
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=== Andere online-Aktivitäten bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Die Lesekreise waren die ersten regelmäßigen online Veranstaltungen bei anthro.world. Das gemeinsame Wirken hat uns Veranstaltern und Teilnehmern viel Kraft und Freude zukommen lassen, so entwickelten sich auch noch weitere online &amp;quot;Formate&amp;quot;: &lt;br /&gt;
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*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Die Nebenübungen als Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Wöchentliche Apokalypse Vorträge von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[MitTun bei Anthro.World|MitTun: Wertvolle Vorträge transkribieren, Glossare erstellen u.v.m]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Miteinander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuhören lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Online_Lesekreise&amp;diff=32323</id>
		<title>Online Lesekreise</title>
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		<updated>2026-08-08T14:57:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmetterlinge.jpg|300px|mini|Auf Augenhöhe begegnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Studienmaterial für das Selbststudium|| zurück zum Studienmaterial für das Selbststudium |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was verstehen wir unter online Lesekreise? ==&lt;br /&gt;
Bei uns auf Anthro.World sind online Lesekreise ein Ort, wo wir gemeinsam anthroposophische Texte lesen und Ich-Botschaften austauschen. Wir haben unseren Fokus auf öffentlichen Sendungen, weil wir ganz bewusst eine Einladung aussprechen wollen. Es gibt aber auch nicht öffentliche online-Lesekreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wichtig - oder noch wichtiger - wie das Organisatorische, ist, dass wir uns im Lesekreis alle auf Augenhöhe begegnen. Ob zum ersten Mal oder zum wiederholten Male - wir versuchen dem Text in ganzer Frische zu begegnen und unvoreingenommen aufzunehmen. Gegenseitiges Belehren, Vorgreifen oder Besserwisserei wollen wir vermeiden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Klippen zu erklimmen und die Sandhänge herunterzurutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Frage des &amp;quot;wie&amp;quot; - unsere Werte und Wünsche ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich können und sollen Lesekreise am Bedarf der Teilnehmer orientiert sein, sprich die Gruppe kann und soll der eigenen Dynamik folgen. Das wäre i.S. des Freien Geistesleben der Dreigliederung. Bei anthro.world gibt es dennoch insbesondere für die öffentlichen Lesekreise einen Wertekanon, oder ein Bild von einer Begegnungskultur:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Unsere Werte und Wünsche&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Schriften von Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
* Ein wahres Interesse an den Gedanken und Denkweisen aller Teilnehmer&lt;br /&gt;
* Der Fokus liegt darauf Raum zu schaffen für gedankliche Bewegungen in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Was dort nicht hingehört sind jede Form von Diskussionen, die man mit Eifer über Rassismus, Sexualität, Religion, Politik, Klima und Umwelt führen könnte&lt;br /&gt;
* Begegnung in Augenhöhe aller Teilnehmer und Gruppenleiter - sprich kein Lehrer/ Schülerverhältnis. Keine Ratschläge erteilen, auch wenn man meint, man weiß es besser&lt;br /&gt;
* Lesen reihum, jeder kommt mal dran. Idealerweise nur kurze Abschnitte lesen. Bei den meisten Steiner Texten ist die Wiederholung durch den nächsten Leser hilfreich. Sprich jeder Abschnitt wird 2x gelesen&lt;br /&gt;
* Überschaubare Gruppengröße, alle Personen mit Vornamen und Kamera sichtbar&lt;br /&gt;
* Nach individuellem Gefühl der Teilnehmer ohne Handzeichen oder Drangenommenwerden Ich-Botschaften einbringen. Aber erst nach dem 2 x Lesen (z.B. im Stile von: &amp;quot;Ich verstehe das so und so...&amp;quot; oder &amp;quot;Ich frage mich, ob das dies und das bedeuten kann - was meint ihr dazu? oder &amp;quot;Hier habe ich Verständnisfragen - wie geht euch das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Persönliches kann und soll im passenden Kontext von den Individuen eingebracht werden z.B. &amp;quot;mit mir macht dieser Gedanke dies und das&amp;quot;. Aber es soll die Balance gehalten werden, damit der Austausch nicht in Richtung Selbsthilfegruppe geht&lt;br /&gt;
* Eine Diskussion i.S. von Rechthaberei oder Prahlen mit anthroposophischem Fachwissen ist nicht angebracht&lt;br /&gt;
* Freilassend Handeln und Sprechen - es muss immer genügend Raum fürs Gegenüber geschaffen werden, bzw. nicht Raum genommen werden&lt;br /&gt;
* Für das eigene Sprechen Verantwortung übernehmen. Das Propagieren der eigenen Meinung ist meist nicht nachhaltig &amp;quot;nährend&amp;quot; für das Gegenüber. Besser so sprechen, dass sich zwischen den Menschen i.S. eines Werdeprozesses etwas bilden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Lesekreise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftige öffentliche/nicht-öffentliche Lesekreise: ===&lt;br /&gt;
Wünsche werden gerne entgegengenommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Interessenten und Vorschläge bitte bei Christine Göschl mit Kontaktadresse/Rufnummer melden: christinegoeschl@mail.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (1v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichtliche Symptomatologie (GA 185) mit Dorothee W., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags 10:30h&lt;br /&gt;
*# Dorothee W. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
==== Künftige öffentliche Lesekreise (2v2): ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das fünfte Evangelium (GA 148) mit Christine G., Start demnächst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Dienstags, &lt;br /&gt;
*# Christine G. (GL)&lt;br /&gt;
*# ... (GL)&lt;br /&gt;
*# Ute d.S.&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
*# ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufen ====&lt;br /&gt;
==== Aktuell laufender öffentlicher öffentlicher Lesekreis: ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) als online Lesekreis|Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen (GA 102) mit Thomas N. und Wilfried P., Start am 25. März 2026]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;u&amp;gt;Öffentlicher&amp;lt;/u&amp;gt; Lesekreis (wird dauerhaft in youtube sichtbar sein)&lt;br /&gt;
* Mittwochs 19h&lt;br /&gt;
*# Thomas N. (GL)&lt;br /&gt;
*# Wilfried P. (GL)&lt;br /&gt;
*# Gabriele E.&lt;br /&gt;
*# Elke J.&lt;br /&gt;
*# Michaela M.&lt;br /&gt;
*# Susanne H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weiterer möglicher Lesekreis beginnend mit März 2026 ====&lt;br /&gt;
Thema: &#039;&#039;&#039;GA 157a Schicksalsbildung und Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne weitere Vorschläge.[[Datei:40.Folge_LK_Die_Theosophie_des_Rosenkreuzers.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU|mini|40. Folge Lesekreis &amp;quot;Die Theosophie des Rosenkreuzers&amp;quot; (GA 99) von [[a:Rudolf Steiner|Rudolf Steiner]]. Hier geht&#039;s [https://www.youtube.com/watch?v=2Nh0il5EqIU zum Film] …]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeschlossene öffentliche Lesekreise ===&lt;br /&gt;
* Die Karma-Vorträge (GA 120) mit Thomas N. und Wilfried P. | öffentlich | abgeschlossen (16. April 2025 - 18. März 2026)&lt;br /&gt;
* Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten (GA 10) | öffentlich | abgeschlossen (14. April 2025 - 24. März 2026)&lt;br /&gt;
* 6. März 2024 - 2. April 2025 | öffentlich | [[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99)]]&lt;br /&gt;
* [[b:Landwirtschaftlicher_Kurs_(GA_327)_als_online_Lesekreis|Der Landwirtschaftliche Kurs (GA 327) von Rudolf Steiner]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) als online Lesekreis|Kernpunkte der sozialen Frage (GA 23) (auch Dreigliederung genannt)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Die Philosophie der Freiheit (GA 4) als online Lesekreis|Die Philosophie der Freiheit (GA 4)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
* [[Theosophie (GA 9) als online Lesekreis|Theosophie (GA 9)]] | öffentlich | abgeschlossen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessenten für künftige Lesekreise (öffentlich und nicht-öffentliche) ==&lt;br /&gt;
Wenn du Interesse an einem künftigen Lesekreis hast, und wenn du dich über das Kontaktformular/ e-mail/ Anruf meldest, dann bitte mach dir im Vorfeld auch Gedanken, ob du dir vorstellen kannst, dass die an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmst. Uns bei anthro.world ist es zwar ein Anliegen mit und für euch Lesekreise zu organisieren, die auch nicht öffentlich sein können, aber im Hinblick auf unser Bestreben uns &amp;quot;mit der Anthroposophie zu zeigen - quasi als Selbstverständlichkeit&amp;quot;, wollen wir in naher Zukunft versuchen weitere öffentliche Formate zu bilden, siehe Beispiel &amp;quot;[[Die Theosophie des Rosenkreuzers (GA 99) als online Lesekreis|Die Theosophie des Rosenkreuzers]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eva St., nicht öffentlich&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast Interesse hier mitzumachen? Dann melde dich bei Christine über christinegoeschl@mail.de oder über das [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. Wir freuen uns über deine Nachricht/ Anregungen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere online-Aktivitäten bei anthro.world ===&lt;br /&gt;
Die Lesekreise waren die ersten regelmäßigen online Veranstaltungen bei anthro.world. Das gemeinsame Wirken hat uns Veranstaltern und Teilnehmern viel Kraft und Freude zukommen lassen, so entwickelten sich auch noch weitere online &amp;quot;Formate&amp;quot;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufende Aktivitäten &lt;br /&gt;
*[[Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Die Nebenübungen als Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
*[[Die Apokalypse des Johannes (GA 104) - alle Vorträge von Wolfgang Peter|Wöchentliche Apokalypse Vorträge von Dr. Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*[[MitTun bei Anthro.World|MitTun: Wertvolle Vorträge transkribieren, Glossare erstellen u.v.m]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesamtausgabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulungsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Miteinander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienmaterial für das Selbststudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuhören lernen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32322</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32322"/>
		<updated>2026-08-08T13:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:xxx|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24|thumb| War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, am 22. Juli 2026 bei den Quartett-Tagen am Bodensee. [https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verfügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merlins Cave 00:02:04 ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58 ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13 ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist Merlin? 00:07:28 ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07 ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02 ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48 ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26 ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02 ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36 ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
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* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Michael_Rheinheimer&amp;diff=32321</id>
		<title>Michael Rheinheimer</title>
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		<updated>2026-08-08T13:53:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Medienbeiträge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael Rheinheimer&#039;&#039;&#039; ist ein Priester der [[Christengemeinschaft]], der anthroposophisch orientierten religiösen Bewegung für christliche Erneuerung, die 1922 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt seit vielen Jahren als Gemeindepfarrer in Bonn Bad-Godesberg, und ist dort Hauptansprechpartner für die Gemeinde. Michael hält regelmäßig Vorträge zu spirituellen und historisch-religiösen Themen, darunter: Die [[Katharer]], die Hugenotten, die [[Grals-Imagination]], die Artus-Sage, die [[Offenbarung des Johannes]], Michaelische Aspekte und den christlichen [[Schulungsweg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medienbeiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Mysterium der Wunde -&#039;&#039;&#039; Parzival und die Suche nach dem Gral &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis der Wunde im &amp;quot;Parzival&amp;quot; (insbesondere in Richard Wagners Bühnenweihfestspiel) ist zentraler Bestandteil der Handlung und symbolisiert tiefgreifende spirituelle und menschliche Konflikte. Es handelt sich um die Wunde des Gralskönigs Amfortas, die nicht heilen will. Das Geheimnis der Wunde ist somit ein zentrales Symbol für die Erlösung durch Mitleid und die Überwindung der menschlichen Schattenseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 ===&lt;br /&gt;
Am 3. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zum Raum wird hier die Zeit -&#039;&#039;&#039; Der Gral im Werk Richard Wagners ​ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner wandelte die mittelalterliche Legende, maßgeblich inspiriert durch Wolfram von Eschenbach, in ein &amp;quot;Bühnenweihfestspiel&amp;quot; um, in dem der Gral als höchstes Heiligtum verehrt wird. Der Gral steht im Zentrum einer metaphysischen Welt, die durch Mitleid und Reinheit Erlösung vom Bösen der Welt zum Ziel hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Lawrence von Arabien | ChorForum Essen, 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ|mini|Lawrence von Arabien - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative. [https://www.youtube.com/watch?v=I5q6XKpSyOQ Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, gehalten am 25.6.2026 im ChorForum Essen bei der Goetheanistisch-Anthroposophischen Vortragsinitiative zum Vortragsthema: „Lawrence von Arabien“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lawrence von Arabien: Archäologe, Geheimagent, Visionär, Schriftsteller, Abenteurer, Autor des Buches „Die Weisheit baut ihr Haus auf sieben Säulen“. Der Anthroposoph Eugen Kolisko sagte, sein höheres Ich war mit dem Geist der Freiheit des arabischen Traumes verbunden. Ein spannender Vortrag entlang der Biographie eines besonderen Menschen. Dabei werden Hintergründe zum Nahostkonflikt enthüllt, die bis in die Antike zurück gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Lawrence von Arabien - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|Hier gelangst du zur Transkription]] |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-6-17.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=m5KisP1Z_Do|thumb|Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=tCJ-5p5qcpk Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg, mit seinem Vortragsthema: „Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival.“ Zitat:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von — er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal — Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras — dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-4-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_Gral_im_Orient._Das_geheime_Christentum_Arabiens_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 23. April 2026. [https://www.youtube.com/watch?v=X4U_2s-ovE0 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 23. April 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: „Der Gral im Orient.“ Das geheime Christentum Arabiens &amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und über den Jüngling zu Naïn sagt [[Rudolf Steiner]], der gehörte nicht zu den Jüngern, der gehörte auch nicht zu den Aposteln, der folgte dem [[Christus]] als ein Schüler nach. Offenbar gibt es im [[Christentum]] zwei verschiedene Menschengruppen: die Jünger, die Apostel des Christus, und die Schüler des Christus. Sind Sie ein Jünger oder ein Schüler des Christus? Haben Sie sich darüber mal Gedanken gemacht? Was ist eigentlich der Unterschied? Wann ist man ein Jünger, wann ist man ein Schüler?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Der Gral im Orient. Das geheime Christentum Arabiens - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2026-2-12.jpg|verweis=https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 12. Februar 2026. [https://anthro.world/Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Artikel mit Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier sehen wir Michael Rheinheimer bei seinem Vortrag vom 12. Februar 2026 in der Christengemeinschaft Frankfurt mit dem Thema: &amp;quot;Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus&amp;quot;:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und das Brisante an dieser Geschichte – daraufhin hat mich Eckart Böhmer aufmerksam gemacht, der Kaspar-Hauser-Forscher, der ja diese Tagungen auch in Ansbach wohl auch in diesem Jahr wieder veranstalten wird –, dass von Kaspar Hauser ein Traum überliefert ist. Den er ein halbes Jahr, nachdem er 1828 in Nürnberg, nachdem er sein Kettlein verlassen hat, plötzlich auftaucht, sein Lehrer, der ihn begleitet hat, der Daumer, niedergeschrieben hat.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und in diesem Traum – was er da sagt, das lese ich Ihnen kurz vor, das sollten Sie in den eigenen Worten hören. Da sagt er: „In der Nacht des 10. November träumte ihm“ – also Kaspar Hauser – „seine Mutter käme vor sein Bett und rufe ihn.“ Auf ihren Ruf glaubte er zu erwachen. Und dann einiges anderes, und dann heißt es: „Viel sprach sie mit ihm, was er vergaß. Er erinnerte sich, dass sie ihn Gottfried genannt hatte“, welchen Namen er zuvor, seitdem er in Nürnberg war, niemals gehört hatte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also Kaspar Hauser träumt, seine Mutter hat ihm den Namen Gottfried gegeben. Den Namen, den Richard Wagner 17 Jahre nach der Ermordung Kaspar Hausers im Lohengrin dem Thronfolger gibt, der ebenfalls durch ein dynastisches Verbrechen, durch einen okkulten Angriff beseitigt worden ist. Und der Name Gottfried ist ein sehr sprechender Name, der bedeutet „Frieden durch Gott“. Das ist eigentlich ein Name, der das zum Ausdruck bringt, was die Aufgabe eines jeden Schwanes ist: Frieden oder die Verbindung von der Erde, von der Sinneswelt mit der geistigen Welt des Grales in eine neue Verbindung bringen.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Das Mysterium der Wunde - der Heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit | 2026 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-1-23.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord am 23. Januar  2026. [https://anthro.world/Das_Mysterium_der_Wunde_-_der_heilige_Gral_und_sein_Impuls_f%C3%BCr_die_heutige_Zeit_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026 Hier klicken um zum Video zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 23. Januar 2026 zum Thema Das Mysterium der Wund - der [[Heiliger Gral|heilige Gral]] und sein Impuls für die heutige Zeit in der Christengemeinschaft Stuttgart-Nord: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen - da staune ich immer darüber, [[Rudolf Steiner]] hat ja einiges Ausgewähltes über das Geheimnis von [[Wunde|Wunden]] gesprochen. Und da sagt er, dass in unserem Seins-Organismus an dem Ort, wo die Lebensprozesse wirken, die Wunden heilen können, zugleich der Ort ist, wo unser Bewusstsein entsteht oder wo unser Bewusstsein sich höher entwickelt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Also er sagt wörtlich, um jede Wunde findet gewissermaßen ein Kampf statt zwischen Bewusstseins- und Lebensprozessen. Und ich glaube, da muss man kein Arzt sein und auch kein Küchenpsychologe, um das so ein Stück weit einfach aus der eigenen Erfahrung auch verifizieren zu können: Die Art und Weise, wie ich über Wunden denke, ob ich glaube, dass meine Wunden heilbar sind oder ob ich die Überzeugung habe, man kann Wunden nicht heilen, man kann immer nur sie integrieren, das wird auf die ein oder andere durchaus einen Einfluss haben, ob meine Wunde einen Heilungsprozess durchläuft oder ob sie vielleicht in einem unheilbaren, vielleicht ja sogar irgendwann sehr krankhaften Zustand bleibt. […] Eine Wunde [ist wie eine] Trennung in einem Gewebezusammenhang, Infektion durch unkontrollierte Vermehrung, durch Eindringen von Krankheitserregern, Bakterien und ähnliches. Und dann eben die Frage nach dem Heilungsprozess und der Frage, was muss man vielleicht tun, was kann man therapeutisch optimieren, dass Wunden geheilt werden können?“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten | 2025 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael_Rheinheimer_2025-12-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025|thumb|Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von [[Michael Rheinheimer]] im ChorForum Essen am 4. Dezember 2025. Veranstalter: Ulrich Roehm und Frau Marg, Goetheanistisch-Anthroposophische Vortrags-Initiative Essen. [https://anthro.world/Goethes_M%C3%A4rchen_und_der_Kultus_Michaels_in_den_geistigen_Welten_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2025 Hier klicken um zur Transkription zu gelangen] ]]&lt;br /&gt;
Hier spricht Michael Rheinheimer, am 4. Dezember 2025 auf Einladung von Frau Marg und Herrn Ulrich Roehm in Chorforum Essen zum Thema &amp;quot;Goethes Märchen und Kultus&amp;quot;. Michael erörtert „[[Goethes Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie]]“ als ein Miniaturbild des Michael-Kultus in den geistigen Welten, wie es von Rudolf Steiner interpretiert wurde. Ein zentrales Thema ist die Verbindung von irdischen und geistigen Reichen und die liturgische Struktur des Märchens, die der [[Menschenweihehandlung]] und dem Lebensweg Jesu von Palmsonntag bis Pfingsten ähnelt. Er betont die historische Bedeutung von Berlin-Moabit, wo Steiner seinen ersten geisteswissenschaftlichen Vortrag hielt und dieser Ort, der durch die Hugenotten und die Moabiter Sonette [[Albrecht Haushofer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s geprägt ist, als „Urzelle der Anthroposophie“ und Schwelle für neue spirituelle Impulse betrachtet wird. Zudem wird Friedrich Nietzsches Schicksal als „Märtyrer der Erkenntnis“ mit einer geistigen Kreuzigung Christi im 19. Jahrhundert in Beziehung gesetzt, was dem nachfolgenden Vortrag Steiners über Goethes Märchen als „[[Auferstehung]]“ gegenübersteht.&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;[[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025|| Hier gelangst du zur Transkription |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michael Rheinheimer | Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit | Michael Birnthaler im Gespräch mit Michael Rheinheimer | 2026 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Interview Michael Birnthaler und Michael Rheinheimer 2026-3-30.jpg|verweis=https://anthro.world/Gralsimpuls_und_Gegenwart_-_Rudolf_Steiner_und_die_Aufgaben_unserer_Zeit._Ein_Interview_von_Michael_Birnthaler_mit_Michael_Rheinheimer,_2026|thumb|Ein Interview mit Dr. Michael Birnthaler und [[Michael Rheinheimer]], geführt am 30. März 2026. [[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|Hier klicken um zur Transkription zu gelangen]] ]]&lt;br /&gt;
Ein Interview, geführt am 30. März 2026, dem 101. Todestag von Rudolf Steiner am Beginn der Karwoche. Einige Themen, die berührt und besprochen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]] und sein Verhältnis zum [[Mysterium des Heiligen Grals]]&lt;br /&gt;
* Er bezeichnete die Anthroposophie als eine Wissenschaft des Grales&lt;br /&gt;
* Der Gral [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Heiliger Gral]]] ist für Rudolf Steiner eine überzeitliche oder gegenräumliche Realität der Erden- und Menschheitsgeschichte, die in allen Zeiten vielleicht anders wirkt, aber letztlich das Zentralgestirn unseres Mensch- und Weltenseins ist &lt;br /&gt;
* Der verwundete Gralskönig Rudolf Steiner &lt;br /&gt;
* Man kann die Gralsgeschichte auch so lesen, dass man die einzelnen Gralsorte als physiologische Orte unseres geistig-körperlichen Menschenseins auffasst. Rudolf Steiner nennt das die Imagination des Grales [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Grals-Imagination]]] im Leibesinnern&lt;br /&gt;
* Wie können wir jetzt an der Grals-Tafelrunde zusammenkommen? Erneuerungen aus dem Gralsmysterium s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ollen im 21. Jahrhundert kommen&lt;br /&gt;
* [[Michael-Schule]] und Gralsmysterium sind miteinander verbunden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
[[Gralsimpuls und Gegenwart - Rudolf Steiner und die Aufgaben unserer Zeit. Ein Interview von Michael Birnthaler mit Michael Rheinheimer, 2026|| Hier gelangst du zur Transkription |&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Udi Levy&#039;&#039;&#039; - ›Die Nabatäer. Versunkene Kultur am Rande des Heiligen Landes‹, 1996, Verlag Urachhaus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Manfred Kannenberg&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner in Berlin: Rudolf Steiners Impulse, Begegnungen und Wirkensstätten in Berlin 1897-1923 - Einträge in die Zukunft&amp;quot;, ISBN 10: 3037690283, antiquarisch erhältlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Robin Schmidt&#039;&#039;&#039;, &amp;quot;Rudolf Steiner und die Theosophie&amp;quot;, Rudolf Steiner Verlag 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Walter Johannes Stein&#039;&#039;&#039;, Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral. Das neunte Jahrhundert, Orient-Occident-Verlag, Stuttgart 1928; 5. Aufl. Mellinger, Stuttgart 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Frans Lutters&#039;&#039;&#039;, Eine karmische Untersuchung - zum Schicksal der Freien Waldorfschule, Freiburg 2019&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Wilhelm Stapel, Langen Müller Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3784418155&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wolfram von Eschenbach&#039;&#039;&#039;, Parzival - In Prosa übertragen von Werner Greub und Walter Johannes Stein, Novalis, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3941664883&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Johann Georg Gichtel&#039;&#039;&#039; , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13     978-3715700212&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Jacques Lusseyran&#039;&#039;&#039;: Das wiedergefundene Licht, 1966&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cordula Zeylmans van Emmichoven&#039;&#039;&#039;, Vom Licht der Sinne, Verlag am     Goetheanum, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grals-Thema in der GA Rudolf Steiners ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 54 – Die Welträtsel und die Anthroposophie&#039;&#039;&#039;: Parzival und Lohengrin, S. 430&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 92 – Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, Griechische und germanische Mythologie Richard Wagner im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 93 – Die Tempellegende und die Goldene Legende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 97 – &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners Landin (Mark), 29.Juli 1906, S. 258&lt;br /&gt;
** Die Musik des «Parzival» als Ausdruck des Übersinnlichen, Kassel, 16.Januar 1907, S. 269&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 144 – &#039;&#039;Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913, 4. Vortrag S. 61&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 145 – Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst ?&#039;&#039;&#039; Ein Zyklus von zehn Vorträgen gehalten in Den Haag vom 20. bis 29. März 1913, Die Paradieses- und die Gralslegende S. 99&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 148 – Aus der Akasha-Forschung, Das Fünfte Evangelium,&#039;&#039;&#039; Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914, ab S. 161 Christus-Ereignis/Parzival-Ereignis&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;GA 149 – &#039;&#039;Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Leipzig, 28.12.1913–02.01.1914&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;GA 243&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;Das Initiaten Bewusstsein - Rudolf Steiner über die richtigen und falschen Wege der geistigen Forschung&#039;&#039;&#039; GA 243, Bd. 11/ Seine Reisen nach England, Vorträge in Torquay 1924, GB) aus der Reihe „Die Karma-Vorträge“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://christengemeinschaft.de/bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32320</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T13:49:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merlins Cave 00:02:04 ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58 ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13 ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist Merlin? 00:07:28 ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07 ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02 ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48 ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26 ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02 ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36 ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Akasha Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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{{BS|B}}&lt;br /&gt;
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[[Christus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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[[Rudolf Steiner]] &lt;br /&gt;
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* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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[[Wagner, Richard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32319</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T13:44:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Admin verschob die Seite War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage am Bodensee, 2026 nach War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merlins Cave 00:02:04 ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58 ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13 ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist Merlin? 00:07:28 ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07 ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02 ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48 ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26 ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02 ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36 ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
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* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
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* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=War_Richard_Wagner_die_Wiederverk%C3%B6rperung_des_Zauberers_Merlin_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32318</id>
		<title>War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T13:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Admin verschob die Seite War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt) nach War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage am Bodensee, 2026, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=H-eASqyNN24 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
... zum Raum wird hier die Zeit, der Gral - und Richard Wagner, ich habe Ihnen mal etwas mitgebracht. Weiß jemand oder kann jemand einschätzen, wo das ist? Ja, England ist richtig, Cornwall, Tintagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand mal da gewesen? Ja, Tintagel ist Cornwall. Das ist ein Landschaftsgebiet, das mit den Artus-Sagen in Verbindung gebracht wird. Tristan mit Isolde - spielt auch diese Überfahrt am Anfang von Cornwall nach Irland. Und Camelot heißt das Hotel dort. Und dann gibt es diese Burgruine Tintagel, wo Rudolf Steiner im August 1924 mal zu Besuch gewesen ist. Er hat gesagt, das ist das historische Artus-Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, &#039;&#039;„… aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln.“&#039;&#039; Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken. Und er hat - ich habe die Fotos selber gemacht - und er war, ich galube vor 100 Jahren, so Sommer 1926, ist ein Waldorflehrer aus Holland, Daniel van Bemmelen, den Namen müssen Sie jetzt nicht kennen, der ist da hingefahren. Und hier sieht man also die Burg Ruine, Cornwall, Westküste. Und dann hat er hier vorgestanden und hat da so raufgeguckt. Und dann hat er plötzlich so ein Gesicht gesehen, können Sie das so sehen, mit der Nase und so, mit dem Mund und der Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hat er plötzlich angefangen, den Pilgerchor aus dem Tannenhäuser von Richard Wagner zu singen. Und er hat sich sehr gewundert, warum singe ich denn jetzt hier in England, ich bin doch an einer völlig anderen Stelle, den Pilgerchor von Richard Wagner. Und dann hat er nochmal auf dieses Gesicht geguckt und hat gesagt, hä, der sieht doch aus wie Richard Wagner! So die Nase und Ähnliches. Und dann ist er nach Tintagel gegangen und hat das einem Einheimischen erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merlins Cave 00:02:04 ===&lt;br /&gt;
Da hat er gesagt, ja, ja, da ist so ein Gesicht, das nennen wir “Merlins Cave”. Merlin, der Zauberer, und der guckt dort aus dem Felsen, nachdem er von Vivienne verzaubert wurde. Und dann hat er das am Abend einer anthroposophischen Freundin, Elena Mary, erzählt, die im August 1924 mit Rudolf Steiner in Tintagel war. Und die war ganz aufgeregt und hat gesagt, ja, wussten Sie das nicht, als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; Und jetzt interessant, ja, die Engländer sagen, das ist Merlin. Und sozusagen bei den deutschen Anthroposophen oder vielen anderen, die gehen da hin und haben das Gefühl, da guckt Richard Wagner aus dem Felsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist so eine Geschichte. Tatsächlich, wenn man davorsteht - ich habe mir das länger angeguckt - kann schon den Eindruck haben, dass das vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit hat. Manche sehen es auch nicht. Aber Daniel von Bemmelen hat diesen Legende oder diesen Mythos in die Welt gesetzt. Und dieser Satz, “... &#039;&#039;an seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [gewandt an Marcus Baader] Ich bin ja morgen leider nicht da. Es hätte mich so interessiert, wie du das machst und darstellst. Ich bin ja Laie, musikalisch. Du bist da der Experte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe viele Freunde, die Profimusiker sind. Vielleicht ist das der Grund auch, wenn man sagt, die wagnerische Musik ist von einem Zauberer, von einem Barden, von einem Menschen, der magische Kräfte hat, als solches komponiert worden. Vielleicht ist es auch der Grund, warum manche Menschen das nicht mögen. Weil sie das Gefühl haben, das lässt mich nicht frei. Ich habe eine gute Freundin, die ist Cellistin im Bonner-Beethoven-Orchester. Die liebt es, Wagner zu spielen und hasst es zugleich. Weil sie sagt, das kriegt ja kein freies Verhältnis dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner hat eine mantrische Musik komponiert: Werkzeug für den Geist 00:03:58 ===&lt;br /&gt;
Da hat aber ein Freund von mir mal einen ganz wunderbaren Satz geprägt. Er hat gesagt, Richard Wagner hat “eine mantrische Musik komponiert. “Das fand ich einen sehr schönen Begriff: Mantrische Musik! Wissen Sie, was mantrisch heißt? Kommt ja aus dem Sanskrit. Mantra? Es stellt sich aus Man- und -tra. Also Man- kommt von Manas, von Geist und -tra ist Werkzeug. Werkzeug für den Geist. Wenn etwas mantrisch ist, heißt es, dass es ein Werkzeug für den Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn eine Sprache, sage ich mal, so eine Alltagssprache “Sehr geehrte Fahrgäste, wir verspäten uns mit der Deutschen Bahn”, das ist nicht mantrisch, das ist Alltagssprache. Ein Dichter wie Erich Kästner könnte das dann verdichten, eine Alltagssituation, dass es plötzlich dicht wird, so verdichtet, künstlerisch. Und mantrisch ist, wenn dann plötzlich Novalis, “Hymnen an die Nacht” oder ein Spruch von Rudolf Steiner, wo man sozusagen merkt, die Sprache bekommt eine Dichtigkeit, wo man die Wörter auch nicht mehr austauschen kann. Dann wird das sozusagen durchlässig und dann kann diese Logos-Geisteskraft da hindurch wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: An Wagners Musik kann man die Artus-Merlin-Qualität hindurch hören 00:05:13 ===&lt;br /&gt;
Und offenbar hat Wagner das auch mit der Musik gelungen. Steiner hat gesagt, an seiner Musik können sie diese Artus-Merlin-Qualität offenbar hindurch hören. Also vielleicht wäre das eine Möglichkeit, auch noch mal ein weiteres Verhältnis zum Lebenswerk Richard Wagners zu bekommen. Was mich an dem immer auch so fasziniert oder erstaunt hat - über Shakespeare sagt Rudolf Steiner, der hat - Sie alle kennen bestimmt irgendwelche Shakespeare …, Hamlet und Richard III., die ganzen Königsdramen. Und er hat mal gesagt, die Shakespeare-Gestalten, die existieren alle wirklich. Die gibt es in der geistigen Welt. Der Shakespeare stand da nicht so: “Ach, was denke ich mir denn da mal aus? Ich könnte es doch mal so machen.”  Sondern der war inspirationsfähig für etwas, das da ist, das aufs Papier zu bringen. Und bei Wagner denke ich, der ist sogar noch einen Schritt weitergegangen. Der hat es geschafft, die Figuren, die er da auf die Bühne gebracht hat, die sozusagen im Leben auch auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht so König Ludwig von Bayern. Dem hat es ja nicht gereicht, die wagnerischen Figuren auf der Bühne zu sehen. Sondern, wenn Sie mal in Neuschwanstein waren oder in - wie heißt das da in Bayern, im Ammergebirge? Linderhof. Linderhof, genau! Da hat er so eine Venusgrotte. Der wollte wirklich ... oder eine Gurnemanz-Klause, oder eine Hundinghütte. Der wollte wirklich diese Gestalten wirklich im Leben selber da eintauchen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk mir das auch immer, wenn man diese Bilder von Adolf Hitler 1934 bei den Bayreuther Festspielen sieht, nach dem Parzival, weil der oben auf dem Festspielbalkon ist, dort winkt – ja. Es gibt ja auch Äußerungen, ihn in einem Zusammenhang mit Klingsor zu sehen. Wenn man sich klar macht, der Wagner hat es geschafft, durch seine Musik den Klingsor selber real im Leben auftauchen zu lassen. Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne keinen anderen Künstler, dem das gelungen ist, diese Werke nicht nur auf die Bühne zu bringen, sondern die Kräfte, die in diesem Werk wirken - wahrscheinlich kann das nur ein Merlin - im Leben dann selber auftauchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer ist Merlin? 00:07:28 ===&lt;br /&gt;
Was wissen Sie von Merlin? Wer war das? Merlin ist ein Zauberer. Es gibt ja die Excalibur, er war Druide. Wir haben vorhin gehört von Excalibur, Arthur- Sagen. Es gibt die Gralsritter. Es gibt die Arthurs-Ritter. Und Merlin ist ein Barde, ein Zauberer, ein Magier gewesen. Das ist ganz interessant. Es heißt halb Gott, halb Teufel. Es gibt eine Legende von den Gralsdichtern aus dem 12. Jahrhundert. Da haben sich die Teufel nach der Auferstehung getroffen und haben gesagt, so ein Mist! Christus ist auferstanden. Wir haben verloren. Jetzt können wir nichts mehr machen in der Welt. Wie arbeiten wir jetzt noch weiter? Und dann haben sie gesagt, warum haben wir eigentlich verloren? Er hat gesagt, Schuld sind die Propheten, die immer sozusagen prophezeit haben, einmal wird einer kommen und auferstehen und deren Prophezeiungen haben den wie in die Welt geholt. Dann haben sie gesagt, was wir brauchen ist ein Prophet, der immer nur nach hinten guckt in die Vergangenheit und dass alles schrecklich ist. Und den müssen wir uns schaffen. Und so haben sie den Merlin geschaffen, einen Propheten, der immer nur nach hinten gucken soll, damit die Menschen vergessen, dass Christus auferstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und haben aber unterschätzt, dass der Merlin eine innere Kraft hat, dass er zwar dieses Erbe mit sich bringt und zum anderen aber auch mit den Christuskräften in einer Weise verbunden ist, dass er ja derjenige ist, der diese Artus-Tafelrunde als solches einsetzt. Wer waren die Artus-Ritter? Die Ritter der Tafelrunde - was haben die für eine Aufgabe gehabt? Ja, gerade nicht. Die Gralshüter haben auf der Gralsburg den Gral gehütet. Die durften nicht kämpfen! Das hat Amfortas ja gemacht. Die sollten den Graal hüten. Bei Wolfram von Eschenbach heißt es: Der Gral selber entscheidet, wer zu einem kommt. Und der Amfortas hat sozusagen zur Lanze gegriffen und gekämpft - deswegen die Wunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artus-Ritter haben eine ganz andere Aufgabe, die sollen in der Welt kämpfen. Die ganzen Sagen von Drachen und bösen Zauberern und Elementarwesen und Zwergen. Also dieses ungeläuterte germanische Europa, das sollten die so weit läutern, damit dann Raum für das Christentum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geschichte von Merlin und Artus 00:10:07 ===&lt;br /&gt;
Und die Geschichte von Merlin und Artus - Artus soll der König von Britannien sein, der Merlin schützt ihn erst, weil er Feinde hat. Dann hat er dieses Schwert Excalibur in einen Stein gesteckt und derjenige, der das Schwert zieht, ist der rechtmäßige König Britanniens. Und der Artus selber mit seiner Unschuld zieht dieses Schwert raus. Und Merlin ist jetzt derjenige, der ihn als Magier, als Barde aus dem Hintergrund berät und auch die Tafelrunde der Artus-Ritter für ihn einsetzt. Aber er hat mächtige Feinde, weil die ganzen Leute am Hof jetzt immer befürchten, dass der Artus von einem Zauberer beratschlagt wird. Die verschiedenen Sagen, die die unterschiedlichen Menschen unterschiedlich mitgeschrieben haben, berichten sozusagen von dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richard Wagner und König Ludwig von Bayern 00:11:02 ===&lt;br /&gt;
Ich denke mir da manchmal, es ist interessant, wenn man das ernst nimmt, was Rudolf Steiner über Richard Wagner und Merlin sagt, dass sich da so eine Geschichte oder so eine Schicksalssignatur ein Stück weit wie weiter fortsetzt. Denn den Namen, den ich gerade schon sagte, der Richard Wagner, der hat ja auch noch mal so einen jungen Freund gehabt, der auch König war, König Ludwig von Bayern. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass das Artus war. Ich glaube nicht, dass das Schicksal oder das so simplifiziert wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist so eine ähnliche Schicksalssignatur, weil der Bayerische Hofstaat, der war auch die ganze Zeit sehr missgünstig. Hat immer das Gefühl gehabt, der 51-jährige Richard Wagner hat einen äußerst unguten Einfluss auf diesen 18-jährigen König damals. Und das große Artusfest ist ja immer das Pfingstfest. Die Gralsritter sind immer mit dem Karfreitag ganz stark verbunden. Und das ist ganz interessant - als die beiden sich zum ersten Mal getroffen haben, war in Stuttgart, haben sich nicht persönlich getroffen. Richard Wagner war an .. könnte man sagen, in der größten Krise seiner Biografie. Man könnte sagen, auch in seinem Ich-Punkt. Bei manchen sind ja Krisen auch sozusagen der Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter. Aber gerade dadurch, dass man denkt, es geht nicht weiter, durch dieses Ohnmachtserleben kommt man zu dem, was die eigentliche Aufgabe ist. Wagner hat damals Tristan und Isolde komponiert. Das durfte in Paris nicht aufgeführt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tristan und Isolde spielt in diesem Cornwall-Irland-Bereich, also in diesem Mysterienraum der alten Artus-Merlin-Geschichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48 ===&lt;br /&gt;
Und man weiß, dass Wagner in einer frühen Fassung von “Tristan und Isolde” sozusagen etwas vorhatte. Der wollte im dritten Akt, wo der Tristan stirbt, einmal Parzival ganz langsam hinten über die Bühne gehen lassen. Also da schon so wie einen Blick in die Zukunft tun und hat es dann doch nicht gemacht. Er hat es irgendwie herausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich hat das heute berührt. Barbara hat ja - wo ist sie? Da hinten - davon berichtet auch von der Art, den Christus zu erleben in einem selber. Und das ist ja auch eine ganz wunderbare und vertiefte Art, wie man das machen kann. Rudolf Steiner hat über die Artus-Ritter aber noch etwas ganz anderes gesagt, wie die den Christus erlebt haben. Die haben den Christus nicht in sich selber erlebt, sondern die sind nach draußen in die Natur gegangen und haben das durch diesen Blick nach draußen erleben können. Und Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen, es gibt Ostern! Können Sie das innerlich ein bisschen verstehen? Sie denken alle, ich kann es in mir erleben - kann ich ja auch. Aber er sagt, die sind rausgegangen und haben gesagt, jeder Grashalm weiß, dass es die Auferstehung gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”. Vielleicht gibt es ja auch - ich glaube, dass wir da übrigens alle unterschiedlich sind. Manche Menschen haben ein stark innerlich christliches Erleben, wenn sie das in sich selber spüren. Das ist mehr der Gralsstrom. Er sagt ja, die haben das im Herzen, das Blut, den Christus im Herzen haben das die Menschen innerlich wahrgenommen. Und er sagt, der andere, das ist so mehr der nördliche Artus-Strom, die schauen nach draußen in die Welt, durch die Sinne und können sozusagen in der Natura, in den Elementarwesen, in der Natur wahrnehmen, dass es Christus gibt. Und zwar völlig unabhängig davon, ob das irgendwie aufgeschrieben wurde oder ob es da historische Zeugnisse für gibt. Wie gesagt ja, vielleicht gibt es ja Menschen unter Ihnen, die das sofort nachvollziehen und sagen, wenn ich nach draußen in die Natur gehe ... bitte? [Publikumsstimme: Kollektives Bewusstsein] Ja! Kann ich das sofort. Da habe ich sogar ein viel stärkeres Erlebnis davon, was Christentum oder was Auferstehung ist, als wenn ich da in mich selber hinein lausche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt’s nicht ... das eine ist nicht besser oder höher. Es sind einfach zwei verschiedene Richtungen. Ich kann durch die Sinne nach außen gehen, ich kann natürlich auch nach innen in mich hinein lauschen. Und der Artus Ritter- Strom, ganz stark, das Draußen - deswegen habe ich Ihnen das Bild mitgebracht - die haben das im Kräuseln des Wassers, im Wehen des Windes, im Sprühen des Lichtes, in diesen elementaren Kräften, das kann man bis heute dort wahrnehmen, haben die das Christentum eigentlich wahrgenommen. Und die Katholiken waren hoch erstaunt, wie man sowas wissen kann, ohne dass man denen das Missionieren sozusagen beigebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Publikumsstimme: Als ich da in Tintagel war, da war ein Sturm. Wir mussten irgendwann mal nach drinnen fliehen, wir mussten rein, weil es war draußen ein Sturm. Und da unten das Wasser, das war so eine Gischt, das war alles so wild, dass es geheißen hat, da dürfen wir auf keinen Fall hin. Das sind unglaubliche Naturkräfte dort.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinnige Naturkräfte, elementare Kräfte, die man bis heute unmittelbar stark dort wahrnehmen kann! Also einfach dieser Gegensatz, dieser Artus-Merlin-Strom, von dem Wagner kommt, das Wahrnehmen des Christus, der Auferstehung, in einem Hinschauen in die elementaren Kräfte in der Natur. Und dieser Grals-Strom, ein innerliches Wahrnehmen der eigenen Herz-, der eigenen Blutskräfte und in sich selber wahrnehmen können, es gibt Ostern, es gibt Auferstehung, es gibt den Karfreitag. Und diese beiden Ströme, Artus und Gral, die spielen natürlich in allen Grals-Sagen auch die Verbindung immer eine Rolle miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das spirituelle Erlebnis Richard Wagners 00:17:03 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist aber ganz interessant, der Parzival von Richard Wagner, der urständet auf einem spirituellen Erlebnis, das er selber gehabt hat und das er in seiner Autobiografie “Mein Leben” auch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Wagner war damals, ich glaube das war 1857 oder jedenfalls Ende der 50er Jahre - da war er in Zürich in der Villa Wesedonk im sogenannten Rüther Park. Und da wird berichtet - es war Karfreitag - und der Wagner saß da draußen - man kann da heute an diesen Ort noch gehen - hat in die Natur geschaut, hörte die Vögel singen, das Licht, wie das an Ostern und an Karfreitag ist und hat das Gefühl gehabt, heute ist ja Karfreitag, heute ist der Herr auferstanden. Und das war für ihn ein tiefspirituelles Erlebnis. Und aus dieser Erfahrung raus hat er dann Jahrzehnte später seinen Karfreitagszauber oder seinen Parzival komponiert. Und merken Sie, worauf ich hinaus will? Der Wagner - Merlin - schaut nach draußen in die Natur und hat ein Gralserlebnis. Also im Mittelalter würde man sagen, der Gralsweg ist der Weg nach innen und der Artusweg ist der Weg nach außen. Wagner schaut nach außen und hat das Erlebnis von innen. Also sozusagen das eine Erlebnis in dem anderen. Der Gralsritter hätte den Karfreitag in sich selber, in den Herzkräften, in dem ätherischen Blut zwischen Herz und Haupt in sich erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artusritter hätte nach draußen geschaut. Wagner/Merlin sitzt in Zürich, schaut nach draußen auf den See, auf das Licht und erlebt da plötzlich diese Karfreitagsqualität. Und da geht für Wagner sozusagen ein ... sein Merlin-Sein, hat sich in seinem Leben als Richard Wagner wie auf eine neue Stufe gehoben. Und gerade dann, als er dieses Erlebnis hat, wenige Jahre später, kommt dann eben diese große Krise, wo er dann - sein Tristan kann in Paris nicht aufgeführt werden und Wagner hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass er das noch, den Parzival, der ja sozusagen sein Opus Magnum oder zumindest wie eine Krönung seines Schaffens ist - wenn der Experte zustimmt oder sagt, das kann man offen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfram von Eschenbach: Pfingsten ist das Artus-Fest. Richard Wagner trifft sich mit König Ludwig von Bayern Pfingsten 1864 00:19:26 ===&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls etwas, womit er das Ganze in eine wunderbare Abrundung gebracht hat, das hat er sich in diesem Moment eigentlich nicht mehr zugetraut, dass er das jemals noch fertig schaffen wird. Und interessanterweise an Pfingsten, an dem Fest von Artus, ja, es heißt bei Wolfram von Eschenbach, was immer mit Artus zu tun hat, ist an Pfingsten geschehen. Da haben sich Richard Wagner und König Ludwig von Bayern zum ersten Mal in München damals getroffen, ich glaube, Pfingsten 1864, also an dem Artus-Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Wagner war da in Stuttgart - an der Königstraße gibt es das Hotel Marquardt, das sollte ein Kino, haben so eine kleine Plakette hingetan, ja, hier war Wagner damals, als der Kabinettssekretär des Bayerischen Königs kam und gesagt hat, wenn Sie kommen, verehrter Meister, wird der neue Bayerische König Sie empfangen, Ihnen eine materielle Grundlage geben. Und am Pfingsten 1864 haben sie sich getroffen. Und es ist wieder so ein bisschen so eine Artus-Merlin-Signatur: Der 18-jährige König und dieser über 30 Jahre ältere Mann, der diese magische Musik komponieren kann. Und der Merlin hat sozusagen dem Artus damals so eine Art sein Camelot gebaut. In dem Fall ist es umgekehrt, ja, der König Ludwig wird dem Richard Wagner die Bayreuther Festspiele bauen. Und wieder ist es so, dass ein bayerischer Hofstaat da ganz misstrauisch ist, weil sie das Gefühl haben, der Bayerische König wird da von so einer rätselhaften Zaubergestalt wie aus dem Hintergrund wie manipuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich denke mir manchmal - waren Sie mal in Bayreuth im Haus Wahnfried? Ja, da steht ja da die Büste des Bayerischen Königs. Und dann steht da – sie haben es ja inzwischen renoviert: &#039;&#039;“Hier, wo mein Wähnen Frieden fand, Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.”&#039;&#039; Das Wort “wähnen” ist ja heute so ein bisschen aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Sagt ihr noch so: mir wähnte oder so, mir dünkte, ja? [&#039;&#039;Erwähnen&#039;&#039;]. Erwähnen, schön, ja. Man sagt halt, man ahnt oder so, man wähnt, Wahn vielleicht, ja, Wahnfried, man denkt da eher an eine ... eine Wahnvorstellung. Aber das Wähnen ist so ein erahnendes, ein erahnendes Wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gestalt der Kundry. Sie dient tagsüber den Gralsrittern und nachts Klingsor 00:22:02 ===&lt;br /&gt;
Und da sagt er dann - er hat ja in Bayreuth, im Haus Wahnfried hat er die Parzival-Ouvertüre komponiert - “Hier, wo mein Wähnen” - also offenbar der Wagner, der durch dieses Karfreitags-Erlebnis sein altes Merlin-friedloses Wähnen, was auch noch manches Unerlöste hat, doch in einer besonderen Weise befrieden kann. Dunkle Ahnungen, ja?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine solche Gestalt, ja, ich weiß nicht, wie gut ... ja, wie wir hatten gesprochen, Parzival ... gibt es ja diese Gestalt der Kundry. Die hat er ja von Wolfram von Eschenbach weiter auch ausgearbeitet. Wagner ist der große Dichter im 19. Jahrhundert, der auch Reinkarnation und Karma auf die Bühne bringt. Die Kundry, wird gesagt, das ist die Reinkarnation der Herodias gewesen. Kennen Sie ja aus dem Evangelium, ja, Herodes und Herodias und Salome, den Tanz um die Enthauptung Johannes des Täufers. Es wird berichtet, dass die Kundry den Heiland ausgelacht hat am Kreuz und dann traf ihn sein Blick. Traf sie sein Blick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist wie ein ... nachdem sie gemerkt hat, wer sie da anschaut, da ist sie innerlich so verwandelt, dass sie jetzt immer wieder kommen will, um das in einer Weise auszugleichen und erst erlöst werden kann, wenn ein Mann - das wird am Ende Parzival sein - ihren Verführungskünsten widersteht. Und dann sagt es der Klingsor - zweiter Akt Parzival - also “Kundry warst du und Gundvigrago und Herodias auch” - also Wagner geht ganz offen damit um, ja, im 19. Jahrhundert, dass da Figuren, eine Figur mit Kundry mit verschiedenen Erdenl. Und da geht er aber eben wie an das Äußerste an Brisanz, weil die Kundry ist eine Gestalt, die tagsüber den Gralsrittern dient und nachts Klingsor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir sowas akzeptieren würden, oder? Also stellen Sie sich vor, jemand, der tagsüber hier an den Quartetttagen mitwirkt, ja, und positive Impulse hat und nachts auf die Epsteininsel fährt. Dann würden wir doch sagen: “Entschuldigung mal! Entweder bist du ein V-Mann oder ein Agent?” Wir würden das einfach nicht akzeptieren. Wagner löst das - bitte? [Publikumsstimme: Als Missionar fährt er auf die Epstein-Insel] Ja, aber die Kundry, wenn sie den Gralsrittern dient, dient sie den Gralsrittern. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du, du, du, nein, nein, sie tut ... das würden wir fast wie nicht ... Wagner macht das aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so wie, als wenn er diese Doppelgestalt des Merlin, die ja so in sich hat halb Gott halb Teufel da wie auf die Bühne bringt - und dann ist es ja - Parzival, dritter Akt - ja, nachdem er das Erlebnis des Karfreitagszaubers hat, also dieses innere Christuserleben, was er in der Natur erlebt - &#039;&#039;“Wie dünkt mich dort die Aue heut so schön, Wunderblumen, das ist Karfreitagszauber, Herr!”&#039;&#039; Und dann beschreibt er dort, wie er diese Christuskräfte in der Natur erlebt, dieses Gralserlebnis, im Artusstrom. Und dann kann Parzival die Kundry heilen. Und fast kann man den Eindruck haben, in Wagner/Merlin ist da selber etwas verwandelt oder geheilt worden, dadurch, dass er diese Gestalt des Kundry in dem Parzival in seinem Bühnenbeispiel auf die Bühne gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Palermo, wo Goethe die Urpflanze entdeckte, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber 00:25:36 ===&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, ob Sie das wissen, Wagner hat ja den Parzival am Anfang in Bayreuth geschrieben, und abgeschlossen den ganzen dritten Akt Anfang der 80er Jahre, da war er in Palermo, in Sizilien, im Grand Hotel. Und es ist sehr interessant, ein Kilometer davon entfernt von dem Grand Hotel, die haben auch heute so eine Plakette: “&#039;&#039;Hier war Wagner mit Cosima, dritter Akt, Parzival, Palermo”&#039;&#039; - ist der botanische Garten, wo Goethe in seiner italienischen Reise war. Und da hat er sein großes Erlebnis mit der Urpflanze gehabt. Goethe sagte, alle Gestalten sind ähnlich, keine gleiche der anderen, und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz, jede Pflanze sieht völlig anders aus, aber es gibt ein Urbild einer Pflanze, eine Urgestalt der Pflanze, die in allen Pflanzen sinnfällig wahrgenommen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nennt er die Metamorphose der Pflanze. Und da, wo Goethe dieses innere Erlebnis hat, schreibt Wagner seinen Karfreitagszauber. Also da muss auch ein Genius oder eine Fügung über den gewissermaßen gewaltet haben, wo man merkt, wie so Dinge dann auch sich zusammenfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vergangene geht, das Gewesene kommt - Publikumsgespräch 00:26:49 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Michael, eine schwierige Frage. Ich stelle sie einfach. Mir kommt so ... der Gral ist der Geist, das ist der reine Geist. In dem Sinne auch wie der Kristallkern, der Nukleus. Und der Schwan ist ja so die Hüllenbildende, dass es zum Gefäß wird, dass also quasi dieser Geist sich inkorporiert, auch mit den Ahnen zu tun hat, weil es sich hier auf der Erde kristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Aber es sind Ahnen, die aus der Zukunft kommen, nicht aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Zukünftige Ahnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja, zukünftige Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nämlich auch sagen, der Schwan steht ja für die Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikumsstimme:&#039;&#039;&#039; Für die Kristallisation brauchen wir einen Nukleus und wir brauchen eine Sphäre und es muss hüllenbildend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Michael:&#039;&#039;&#039; Ich schließe mal mit einem Zitat von Martin Heidegger, dem deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: &#039;&#039;“Das Vergangene geht, das Gewesene kommt.”&#039;&#039; Wenn wir das verstehen - er hat gesagt, er hat unterschieden in der Vergangenheit, es gibt das Vergangene und es gibt das Gewesene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides ist vergangen, kann man sagen, wo ist denn da der Unterschied? Offenbar gibt es auch in ihrer Biografie, schaut mal auf euch zurück, es gibt den Teil, der ist vergangen, kann man loslassen und dann gibt es das Gewesene. Das kommt aus der Zukunft einem wieder entgegen. Und die Kunst ist eigentlich, unterscheiden zu können zwischen Vergangenem und Gewesenem. Was ist vergangen in der Geschichte, was kann man loslassen, was ist das Gewesene? Und da kommt man wieder zu diesen Ahnen aus der Zukunft. Wenn man sagt: Ich ahne, dann ahne ich ja etwas, was da so sein wird, was kann. Weil die Ahnen sind ja das Gewesene, das wieder aus der Zukunft raus Dinge einem entgegentragen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Akasha Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „[…] er [Rudolf Steiner] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik&#039;&#039;&#039; fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]&lt;br /&gt;
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[[Christus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Rudolf Steiner sagt, die haben einfach, als der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; am Kreuz gestorben ist in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]&lt;br /&gt;
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* „[…] er [&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;] hat den sehr süffigen Satz gesprochen und hat gesagt, aus der Akasha-Chronik fühlt man die Steine herunterpurzeln. Also er wollte sich aufmerksam machen, dass da noch unglaublich geistige Kräfte wirken.“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Rudolf Steiner besuchte die Burgruine Tintagel, das historische Artus-Schloss, August 1924 00:00:00|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:00:00]]   &lt;br /&gt;
* „[…]  als &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; in Tintagel war, da hat er gesagt, dass Richard Wagner in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”“&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
* „&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; sagt, die haben einfach, als der Christus am Kreuz gestorben ist, in Palästina, haben die von Irland, Schottland, Tintagel aus, vor 2000 Jahren in der Natur wahrgenommen […] er hat das genannt “&#039;&#039;auf eine heidnische Art fromm werden&#039;&#039;”“ [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Die Artus-Strömung erlebt den Christus im Außen, während der Gralsstrom den Christus innerlich, im Herzen wahrnimmt 00:12:48|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:12:48]]   &lt;br /&gt;
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* […]  als Rudolf Steiner in Tintagel war, da hat er gesagt, dass &#039;&#039;&#039;Richard Wagner&#039;&#039;&#039; in seiner letzten Inkarnation Merlin war, der Zauberer. Und er hat gesagt: &#039;&#039;“An seiner Musik können Sie das hören.”&#039;&#039; [[War Richard Wagner die Wiederverkörperung des Zauberers Merlin - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026 (Vortragsausschnitt)#Merlins Cave 00:02:04|| Rheinheimer, M. Richard Wagner - Merlin, 2026, 00:02:04]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Jede_Wunde_ruft_eine_Heilkraft_auf_-_Rudolf_Steiner_%C3%BCber_das_Geheimnis_der_Wunde_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32317</id>
		<title>Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T13:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt [[Michael Rheinheimer]], Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wunde und ihre Heilung - ein durchgehendes Motiv im Parzival 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
Ich habe mich mal als sehr junger Mensch mit einer Traumatherapeutin, Psychotherapeutin, sehr hart gestritten, ob man Wunden heilen kann - also seelische Wunden. Und sie war ganz sicher, man kann Wunden nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren. Und ich war anderer Ansicht. Ich habe gesagt, man kann Wunden schon heilen. Es ist die Frage, wie man sie heilen kann. Und sie fand mich aber eigentlich genauso dogmatisch wie ich sie. Also wir haben uns in gegenseitiger Verachtung am Schluss voneinander verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage - darum geht es im Parzival. Kann man eine Wunde heilen? Und was muss man tun, damit man Wunden heilen kann? Also Sie wissen, ich bin von Beruf Pfarrer, Priester, Seelsorger. Ich habe viel mit Wunden zu tun. Und deswegen habe ich mir auch mal die Frage gestellt, was ist eigentlich eine Wunde? Was ist das? Was würden Sie sagen, was ist eine Wunde? [Publikumsstimme: Verletzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physische und seelische Wunden 00:00:56 ===&lt;br /&gt;
Eine Verletzung, ja, ganz sicher. Das ist ganz sicher so. Ein traumatisches Ereignis. Es gibt so ein Bild in der Natur, was man manchmal bei Bestattungen verwendet, wenn man mit Traumatisierten oder Menschen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben - kennen Sie vielleicht-  in der Natur, wie Perlen in Muscheln entstehen. Da muss die Muschel verwundet werden, damit da eine Perle entsteht. Also eine Wunde muss jetzt nicht automatisch nur etwas Schlechtes sein. Oder hat auch die deutsche Sprache ja so eingerichtet, dass das Wort “Wunde” und “Wunder” etymologisch doch irgendwie gesprächsfähig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich hat es aber mal interessiert, ganz naturwissenschaftlich, ich bin ja kein Arzt - aber was ist ganz naturwissenschaftlich eine Wunde? Da habe ich mal so beim Medizin-Wiki geguckt, da kann man ja heute alles im Internet schauen. Und bin so auf zwei Definitionen gestoßen, wie gesagt rein naturwissenschaftlich, die mich aber sofort angesprochen haben, weil ich sie, obwohl sie ganz naturwissenschaftlich sind, viel philosophischer fand als alles das, was man jetzt vielleicht in der Philosophie darüber lesen könnte. Das eine, was gesagt wurde: Eine Wunde ist eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man nachempfinden, oder? Man hat so sein organisches Gewebe und dann schneiden Sie sich, und dann haben sie eine Verletzung, einen Schnitt. Fand ich aber auch toll, weil man das eigentlich auch von seelischen Wunden sagen kann. Man hat ja auch so den Gewebezusammenhang seines Schicksals, oder? Im Mittelalter gab es so das Bild eines Webers, der so das Webschiffchen - das Schicksal wurde wie ein Webstuhl verstanden, wo sich das Schicksalsgewebe eines Menschen gewissermaßen vollzieht. Und das kennen wir alle. Traumatische Ereignisse, wo ein Ereignis einschlägt, und dann wird so dieser Gewebezusammenhang des Schicksals aufgetrennt, und dann hat man plötzlich ein traumatisches Ereignis. Ein Mensch ist plötzlich weg. Und alles das, was man mit dem verbunden hat. Ich habe eine Krankheit, mit der ich jetzt leben werde müssen, oder irgendwas ist mir vielleicht passiert, kann eine seelische Verletzung... Also interessant, eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was gesagt wird, wenn in diese Trennung, wenn da Fremdkörper eindringen, also Dreck oder auch Bakterien, dann kann sich die Wunde infizieren. Gott sei Dank ist nicht jede Wunde infiziert. Man kann ja auch mit einer Wunde vielleicht so behandeln, dass das nicht passiert, dass sie sich entzündet. Aber vermutlich gilt das auch für seelische Wunden, oder? Können die sich auch entzünden? Was wollen Sie sagen? [Publikumsstimmen] Ja! Können da auch Fremdkörper eindringen? Vielleicht auch irgendwelche falschen Vorstellungen? Was weiß ich? Als Seelsorger höre ich das manchmal, dass so Leute sagen, ich habe schwere Gewalterfahrungen in meiner Kindheit, und die anderen sagen immer, das hast du dir wahrscheinlich selber ausgesucht. Und ich sage dann immer, woher wissen die anderen das denn? Das kann man vielleicht selber sich fragen. Ein bisschen schwierig, das einem anderen an den Kopf zu knallen. Aber da merkt man, da haben sich dann bereits so Fremdkörper in eine Wunde eingenistet. Und dann ist es eigentlich gar nicht mehr die Verletzung, die das Trauma ist, sondern ein Stück weit die Entzündung, die aus einer solchen Wunde entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich mir das so ein bisschen klar gemacht habe, habe ich mir doch gedacht, das kenne ich irgendwoher. Diese beiden Definitionen, Trennung in einem Gewebezusammenhang und unkontrollierte Vermehrung. Da habe ich so an Dante denken müssen. Kennen Sie den Dichter Dante mit seiner “Göttlichen Komödie”? Da gibt es so neun Höllenkreise. Die Erde ist ein trichterförmiges, konzentrisches Gebilde. Und ganz unten gibt es die sogenannte Eishölle bei Dante. Da sind alle Menschen eingefroren und komplett getrennt von ihren Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder da sagt er, die sogenannte achte Höllenschicht, da zerbricht alles in Gräben. Das ist ganz interessant. Diese selben Definitionen, die man naturwissenschaftlich Wunde bezeichnet, die hat Dante als Hölle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Steiner spricht dasselbe übrigens über die Erde, sagt über das Innerste der Erde. Gibt so eine neunte Erdschicht, da wird alles getrennt und alles zersplittert. Sodass man vielleicht sagen kann, das Innerste der Erde oder das Innerste der Hölle ist eine Wunde. Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden. Oder anders gesagt, wenn wir die Erde heilen wollen, was ja eine Frage ist für viele Menschen, wie kann man die Erde heute heilen? Da müssen wir uns in irgendeiner Weise auch mit unseren Wunden beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10 ===&lt;br /&gt;
Und da glaube ich eben, dass der Parzival, egal ob das jetzt Richard Wagner macht oder Wolfram von Eschenbach, eigentlich so ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde ist. Und auch jetzt - Experten würden jetzt wahrscheinlich so mit einem Ohr mithören - Moment, was sagt Richard Wagner? Was sagt Wolfram von Eschenbach? Das ist ein bisschen wie mit dem Evangelium. Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders. Da wird man jetzt auch nicht sagen, der eine hat Recht, der andere weniger. Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem fünften Evangelium. Und man muss eigentlich alle Evangelien zusammennehmen, um dann so an dieses Ur-Evangelium heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern muss man vielleicht alle Hinweise der Gralsgeschichte ein Stück weit zusammennehmen, um dort in dieses Mysteriendrama selber auch eintauchen zu können. Und was ich Ihnen nun in dieser guten Stunde, die wir haben, versuche, so ein bisschen als Anregung mitzugeben, dass ich irgendwann entdeckt habe, oder Parzival ist so ein bisschen ein Lebensthema - habe ich schon ganz stark an der Waldorfschule immer erzählt bekommen - dass ich glaube, dass der Parzival oder die Gralsdichter uns zeigen oder darstellen, dass wir als Menschen auf fünffach verschiedene Weisen offenbar verwundet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf unterschiedliche Wunden in der Parzival-Erzählung 00:07:44 ===&lt;br /&gt;
Also wir würden bei Wunde jetzt vielleicht erstmal so denken, halt Verletzungen, die ich habe - aber die Gralsgeschichte spricht von fünf unterschiedlichen Wunden. Und das finde ich sehr fruchtbar, weil man, weil das glaube ich doch in sehr viele Rätselfragen unseres Menschseins, unserer Geschichte und auch der Frage, wie wir als Menschen heute Zukunft gestalten, ein Stück weit hineinführen kann. Und die erste Wunde, die im Parzival berichtet wird, die nenne ich immer nach der Mutter Parzivals. Parzival hat eine Mutter - wie heißt die, weiß das jemand? Die Mutter heißt, der Name sagt schon ganz viel über ihre Wunde aus: Herzeloyde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft (Rudolf Steiner) 00:08:34 ===&lt;br /&gt;
Den Namen mal gehört? Herzeloyde, Herzeleid. Und die Herzeloyde, da geht es um eine Frage von Verwundung, was wir wahrscheinlich alle erstmal so verstehen, wenn wir das Thema Wunde hören, dass wir denken, eine Wunde ist etwas, wo ich verletzt werde. Und zwar jetzt mal egal, ob seelisch oder körperlich. Ich habe vielleicht einen Zustand der Gesundheit, da kommt so aus der Peripherie, irgendein Angriff und verletzt mich. Ein Mensch mit einem Wort, mit einer Tat, vielleicht auch ein Unfall, ein Schicksalsereignis, und ich werde plötzlich verletzt. Und wir alle kennen das, wenn wir auf der Erde verletzt werden, gibt es ja so ein Gesetz, das die Evolution eingerichtet hat, dass erstmal jeder so seine eigenen Schmerzen spürt, oder? Spüren Sie die Schmerzen Ihrer Mitmenschen automatisch? Macht vielleicht eine Mutter mit ihrem kleinen Kind? Könnte man schon sagen. Was dem Kind geschieht, geschieht auch der Mutter. In aller Regel ist es so, meine Wunden sind nicht Ihre Wunden und Ihre natürlich nicht meine. Also diese Art von Verletzung zersplittert uns auch, weil jeder sozusagen sein eigenes Schmerzerleben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt sozusagen aus dem Umkreis und verletzt mich zentriert. Und das andere, was man da vielleicht auch sagen kann, jede Wunde, je nachdem wie schwer sie oder wie verletzend sie ist, da muss man sich ja auch immer mit der Frage auseinandersetzen, gelingt es mir da in ein Verhältnis zu kommen zu dieser Verletzung oder zu dieser Wunde, dass sich ein Vertrauen darin entwickeln kann, dass das irgendwie geheilt werden kann. Denken Sie daran, was ich Ihnen von dieser Traumatherapeutin gesagt habe, das ist deren ... ja, so arbeitet die. Wunden kann man nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau, ich habe das anders als ganz junger Mensch, ich war richtig auch verwundet dadurch. Aber genau, also da merkt man, es ist gar nicht so selbstverständlich und trotzdem glaube ich schon auch, oder zumindest lebe mit der Frage, dass vielleicht jeder Mensch oder zumindest viele Menschen auch Wunden oder Verletzungen haben, wo sie das durchaus kennen. Diese Frage, zu sagen, ja vielleicht kann man die Wunden heilen, die der anderen. Aber meine, an diesem Punkt, das fällt mir schwer, dass ich mir das zutraue, dass ich das für möglich halte. Also das bleibt sozusagen eine lebendige Fragestellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauen in den Geist. Egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen 00:11:05 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist mir irgendwann bei Rudolf Steiner, der hat mal 1914, als der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist, der hatte einen Vortrag über das Geheimnis der Wunde gehalten. Der wollte damals, dass die Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Ja, weil es war Krieg und er wollte auch das Anthroposophen nicht nur Eurythmie machen oder Vorträge hören, die sollten auch im Zeitgeschehen wirken können und hat ihnen einen anthroposophischen Erste-Hilfe-Kurs gegeben. Erstaunlich, was wird da wohl behandelt werden? Wieso ist der anders, als wenn ich jetzt einen mache, um meinen Führerschein machen zu dürfen? Er hatte aber etwas sehr Bemerkenswertes gesagt, was mich schon sehr lange beschäftigt, was eine Wunde oder eine Verletzung im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat er gesagt? Er hat gesagt: &#039;&#039;“Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft.”&#039;&#039; Können Sie das nachempfinden? Er hat gesagt, wenn ich jetzt verletzt werde, kannst es ja ganz simpel nehmen, ich kriege hier einen Schnitt, Aua! - tut weh, wer war das? Wer ist schuld? Wer hat das Messer rumliegen lassen? Gut, ich war vielleicht selber schuld. Aber er sagt, die Verletzung ist immer zugleich das Aufrufen einer Heilkraft. Das ist so ein bisschen in dem Bild von Matthias Grünewald, was wir ja vorhin gesehen haben, Ostern, der Auferstandene, der aus dem Grab aufsteigt, ist ja überall verwundet, haben Sie das gesehen? An den Händen, an den Füßen, an der Seite. Und dieser verwundete Mensch, der steigt aus dem Grab in dieser sonnenhaften Auferstehung auf. Offenbar diese Kraft wird aufgerufen, wenn ich verletzt oder verwundet werde. Ob ich dieser Heilkraft wirken kann, dass die meine Verletzung heilt, das ist eine völlig andere Frage. Also ich sag, mach mal den blöden Witz, Sie können natürlich nicht einen Menschen schlagen und sagen, ich habe eine Heilkraft aufgerufen. Damit kämen Sie vermutlich vor Gerichten nicht ganz durch [Gelächter]. Aber erst mal dieser Gedankenwechsel. Wir denken ja, Wunde ist Verletzung, es ist auch Verletzung. Aber dadurch, dass ich verletzt oder verwundet werde, wird - sagt Rudolf Steiner - zugleich eine Heilkraft aufgerufen, die sich auf den Weg zu dieser Verletzung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist die Frage für einen Therapeuten oder auch für einen verwundeten Menschen, welche innere Schritte er gehen soll, damit diese Heilkraft als solche wirken kann. Und da sagt Rudolf Steiner, zwei Dinge, vor denen sich ein Therapeut innerlich eigentlich durchdringen soll oder auch ein Mitmensch im Umgang mit einem verletzten oder traumatisierten Menschen und möglicherweise auch jeder Mensch selber im Verhältnis zu seinen eigenen Verletzungen oder seinen eigenen Wunden, das erste, was er sagt, damit diese Heilkraft, die aufgerufen wird, der jemand verletzt ist, wirken kann, damit die wirken kann, sagt er, Vertrauen in den Geist. Man soll sich damit innerlich durchdringen, egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also genauso an diesem Kipppunkt unseres Bewusstseins, wo man bei jeder Verletzung ja erstmal ringen muss, glaube ich, dass das heilbar ist? Und wie viele Verletzungen oder Traumatisierungen die Menschen in der Gegenwart, in unserem Zeitgeschehen innerlich erleben müssen, an fürchterlichen Dingen, die wir jetzt hier gar nicht ausbreiten müssen, kann sich schon die Frage haben, kann das geheilt werden? Und er sagt ja, diese erste Voraussetzung, dass diese Heilkraft, die immer aufgerufen wird, dass man sich innerlich mit an diesem Vertrauen arbeiten soll, zuletzt wird der Geist doch siegen und kann eine Wunde heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empathiefähigkeit entwickeln 00:15:08 ===&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was er sagt, Empathiefähigkeit, dass sich daran arbeiten oder lernen soll, dass sich die Wunden oder die Schmerzen von anderen Menschen ein Stück weit mitempfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht das mantrische Wort bei Richard Wagner im Parzival: Aus Mitleid wissend werden. Aus Mitleid wissend werden. Weil es ist sozusagen eine Kategorie unserer Wunden, dass immer dann, wenn wir verletzt werden, jeder ja nur seine eigene Wunde spürt. Und die der anderen, man sagt ja ganz oft: Das ist sein Problem! Es geht uns natürlich alle erst mal gegenseitig so. Und er sagt, dieses Lernen, dass man die Schmerzen oder die Wunden der anderen ein Stück weit mitempfinden kann, das ist die zweite Voraussetzung neben Vertrauen in den Geist, dass diese Heilkraft, die bei jeder Wunde aufgerufen wird, wenn ein Mensch verletzt wird, in einer solchen Weise wirken kann. Vielleicht ist das ein bisschen das Geheimnis von Selbsthilfegruppen. Ich weiß nicht, ob Sie an so etwas schon mal teilgenommen haben. Da sitzen ja Menschen da, die alle dieselbe Wunde haben. Vielleicht einen Verkehrsunfall überlebt oder leben mit einer schweren Erkrankung oder vielleicht Verbrechensopfer gewesen und das geht ja eigentlich allen dann auch besser, weil jeder so ein bisschen in der Situation ist, dass er merkt, ich bin ja nicht der Einzige, der das empfindet. Die anderen erleben es genauso, haben es vielleicht sogar noch schwerer. Ganz konkret, man sagt ja, “&#039;&#039;geteiltes Leid ist halbes Leid”&#039;&#039;, sagt der Volksmund, wo also ein Stück weit offenbar dieses Gesetz, dass Empathiefähigkeit, schon anfängt, diese Heilkräfte ein Stück weit zu generieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verletzung der Herzeloyde 00:16:55 ===&lt;br /&gt;
Da hat der - deswegen erzähle ich Ihnen das, im Parzival - die Mutter von Parzival Herzeloyde, die hat ein Trauma oder eine Verletzung. Ihr Trauma oder ihre Verletzung ist, dass sie immer wieder Menschen verliert, durch das Schicksal, die sie liebt. Und das passiert nicht einmal, was schon schwer genug wäre, sondern das passiert regelmäßig. Also sie verliert ihren ersten Mann. Ja, sie ist die Schwester des Gralskönigs, heiratet und der stirbt, dann verliert sie irgendwann ihre Schwester, adoptiert dann deren Nichte noch. Dann verliert sie noch mal einen Mann, Parzivals Vater und dann reagiert sie - das ist total verständlich, wie oft Menschen reagieren, wenn sie zu oft dasselbe Trauma oder zu oft dieselbe Wunde empfangen haben - man setzt dann die ganze Energie darauf hin, dass das nicht nochmal passiert. Ja, das kennt man auch im sozialen Umgang, es ist unglaublich anstrengend. Leute, mit denen man auch nicht streiten kann, weil Rechthaben ist immer überleben. Da merkt man, da hat ein Mensch ein Trauma oder eine Wunde zu oft empfangen, da wird die ganze Energie darauf gesetzt, dass das nicht noch einmal passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da macht Herzeloyde etwas mit Parzival, sie geht mit dem Jungen in den Wald, dass der nie erfährt, dass außer ihr und der Mutter und vielleicht noch zwei Dienern eine Welt außerhalb des Waldes ist, damit er nicht später Ritter wird und sie auch ihn noch verliert. Natürlich sehr übergriffig. Sie greift ja massiv in das Schicksal des Jungen ein und dann passiert natürlich das, was oft passiert, wenn man versucht, Dinge zu vermeiden, da passieren sie manchmal gerade -Parzival verlässt sie dann irgendwann und dann stirbt die Herzeloyde in der Geschichte an gebrochenem Herzen. Ja, Herzeloyde! Man kann auch sagen, ihre Wunde verkapselt sich so zu einer Eiterkapsel und sie stirbt dann am inneren Organversagen. Und da merkt man diese Frau, ja, es ist genau das, was Rudolf Steiner sagt, also sie hat zu wenig Vertrauen in den Geist, was man vielleicht auch verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09 ===&lt;br /&gt;
Und dann erfährt man aus der Geschichte auch, dass sie die Schwester des verwundeten Gralskönigs ist. Damit will sie aber nichts zu tun haben. Also sein Schmerz oder seine Krisen, davon hat sie sich weitestgehend abgewandt und da merkt man, diese Frau hat sich ein Stück weit in ihren Resilienzkräften offenbar so geschwächt, dass sie am Schluss, ja, an einer Wunde stirbt, die eigentlich keine ist. Denn was passiert? Ihr Sohn verlässt sie. Ich meine, gut, das fällt Eltern unterschiedlich einfach oder unterschiedlich schwer, aber ist auch das Recht von Kindern, ne? Man durfte ja seine Eltern auch verlassen. Und da merkt man, am Schluss stirbt Herzeloyde eigentlich eine Wunde, die keine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich schreibe das mal an, Herzeloydewunde, - wo habe ich jetzt den Stift hingetan hier - [schreibt] ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können, ja. Aus der Peripherie zentriertes Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit. Dann kann jede Wunde, so schwer sie auch sein mag, als solches heilen. Gehen Sie mal innerlich, Sie hören jetzt erstmal so meine Worte und es geht auch ein Stück weit erstmal über den Intellekt - aber wenn Sie einfach so diesen einen Gedanken, ja das meiste vergisst man ja, was ein Vortragsredner sagt, das weiß man, das ist ganz normal - aber diesen einen Gedanken heute Abend in die Nacht mitnehmen oder innerlich weiter zu bewegen, einfach so mal zu überlegen, ja, meine Wunden oder Verletzungen, da ist immer eine Heilkraft aufgerufen worden. Und was muss ich vielleicht tun an inneren Schritten, damit das, was längst da ist, als solches auch wirken und heilen kann. Also, das ist 800 Jahre her, Wolfram von Eschenbach, ja, und sehr modern, sehr modern, ja, für unsere Gegenwart, für unser Menschsein überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Empathie]]   &lt;br /&gt;
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* „[…]  Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und &#039;&#039;&#039;Empathiefähigkeit&#039;&#039;&#039;.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Evangelien]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt ja vier &#039;&#039;&#039;Evangelisten&#039;&#039;&#039;, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“. [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]]   &lt;br /&gt;
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[[Fünftes Evangelium]] &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“.” [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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[[Geist]]   &lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]]&lt;br /&gt;
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[[Heilung]]&lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer &#039;&#039;&#039;Heilkraft&#039;&#039;&#039; und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“&amp;quot; [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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[[Wunde]]&lt;br /&gt;
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* „Wenn Sie eine &#039;&#039;&#039;Wunde&#039;&#039;&#039; in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]   &lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Jede_Wunde_ruft_eine_Heilkraft_auf_-_Rudolf_Steiner_%C3%BCber_das_Geheimnis_der_Wunde_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32316</id>
		<title>Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T13:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wunde und ihre Heilung - ein durchgehendes Motiv im Parzival 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
Ich habe mich mal als sehr junger Mensch mit einer Traumatherapeutin, Psychotherapeutin, sehr hart gestritten, ob man Wunden heilen kann - also seelische Wunden. Und sie war ganz sicher, man kann Wunden nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren. Und ich war anderer Ansicht. Ich habe gesagt, man kann Wunden schon heilen. Es ist die Frage, wie man sie heilen kann. Und sie fand mich aber eigentlich genauso dogmatisch wie ich sie. Also wir haben uns in gegenseitiger Verachtung am Schluss voneinander verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage - darum geht es im Parzival. Kann man eine Wunde heilen? Und was muss man tun, damit man Wunden heilen kann? Also Sie wissen, ich bin von Beruf Pfarrer, Priester, Seelsorger. Ich habe viel mit Wunden zu tun. Und deswegen habe ich mir auch mal die Frage gestellt, was ist eigentlich eine Wunde? Was ist das? Was würden Sie sagen, was ist eine Wunde? [Publikumsstimme: Verletzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physische und seelische Wunden 00:00:56 ===&lt;br /&gt;
Eine Verletzung, ja, ganz sicher. Das ist ganz sicher so. Ein traumatisches Ereignis. Es gibt so ein Bild in der Natur, was man manchmal bei Bestattungen verwendet, wenn man mit Traumatisierten oder Menschen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben - kennen Sie vielleicht-  in der Natur, wie Perlen in Muscheln entstehen. Da muss die Muschel verwundet werden, damit da eine Perle entsteht. Also eine Wunde muss jetzt nicht automatisch nur etwas Schlechtes sein. Oder hat auch die deutsche Sprache ja so eingerichtet, dass das Wort “Wunde” und “Wunder” etymologisch doch irgendwie gesprächsfähig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich hat es aber mal interessiert, ganz naturwissenschaftlich, ich bin ja kein Arzt - aber was ist ganz naturwissenschaftlich eine Wunde? Da habe ich mal so beim Medizin-Wiki geguckt, da kann man ja heute alles im Internet schauen. Und bin so auf zwei Definitionen gestoßen, wie gesagt rein naturwissenschaftlich, die mich aber sofort angesprochen haben, weil ich sie, obwohl sie ganz naturwissenschaftlich sind, viel philosophischer fand als alles das, was man jetzt vielleicht in der Philosophie darüber lesen könnte. Das eine, was gesagt wurde: Eine Wunde ist eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man nachempfinden, oder? Man hat so sein organisches Gewebe und dann schneiden Sie sich, und dann haben sie eine Verletzung, einen Schnitt. Fand ich aber auch toll, weil man das eigentlich auch von seelischen Wunden sagen kann. Man hat ja auch so den Gewebezusammenhang seines Schicksals, oder? Im Mittelalter gab es so das Bild eines Webers, der so das Webschiffchen - das Schicksal wurde wie ein Webstuhl verstanden, wo sich das Schicksalsgewebe eines Menschen gewissermaßen vollzieht. Und das kennen wir alle. Traumatische Ereignisse, wo ein Ereignis einschlägt, und dann wird so dieser Gewebezusammenhang des Schicksals aufgetrennt, und dann hat man plötzlich ein traumatisches Ereignis. Ein Mensch ist plötzlich weg. Und alles das, was man mit dem verbunden hat. Ich habe eine Krankheit, mit der ich jetzt leben werde müssen, oder irgendwas ist mir vielleicht passiert, kann eine seelische Verletzung... Also interessant, eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was gesagt wird, wenn in diese Trennung, wenn da Fremdkörper eindringen, also Dreck oder auch Bakterien, dann kann sich die Wunde infizieren. Gott sei Dank ist nicht jede Wunde infiziert. Man kann ja auch mit einer Wunde vielleicht so behandeln, dass das nicht passiert, dass sie sich entzündet. Aber vermutlich gilt das auch für seelische Wunden, oder? Können die sich auch entzünden? Was wollen Sie sagen? [Publikumsstimmen] Ja! Können da auch Fremdkörper eindringen? Vielleicht auch irgendwelche falschen Vorstellungen? Was weiß ich? Als Seelsorger höre ich das manchmal, dass so Leute sagen, ich habe schwere Gewalterfahrungen in meiner Kindheit, und die anderen sagen immer, das hast du dir wahrscheinlich selber ausgesucht. Und ich sage dann immer, woher wissen die anderen das denn? Das kann man vielleicht selber sich fragen. Ein bisschen schwierig, das einem anderen an den Kopf zu knallen. Aber da merkt man, da haben sich dann bereits so Fremdkörper in eine Wunde eingenistet. Und dann ist es eigentlich gar nicht mehr die Verletzung, die das Trauma ist, sondern ein Stück weit die Entzündung, die aus einer solchen Wunde entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich mir das so ein bisschen klar gemacht habe, habe ich mir doch gedacht, das kenne ich irgendwoher. Diese beiden Definitionen, Trennung in einem Gewebezusammenhang und unkontrollierte Vermehrung. Da habe ich so an Dante denken müssen. Kennen Sie den Dichter Dante mit seiner “Göttlichen Komödie”? Da gibt es so neun Höllenkreise. Die Erde ist ein trichterförmiges, konzentrisches Gebilde. Und ganz unten gibt es die sogenannte Eishölle bei Dante. Da sind alle Menschen eingefroren und komplett getrennt von ihren Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder da sagt er, die sogenannte achte Höllenschicht, da zerbricht alles in Gräben. Das ist ganz interessant. Diese selben Definitionen, die man naturwissenschaftlich Wunde bezeichnet, die hat Dante als Hölle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Steiner spricht dasselbe übrigens über die Erde, sagt über das Innerste der Erde. Gibt so eine neunte Erdschicht, da wird alles getrennt und alles zersplittert. Sodass man vielleicht sagen kann, das Innerste der Erde oder das Innerste der Hölle ist eine Wunde. Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden. Oder anders gesagt, wenn wir die Erde heilen wollen, was ja eine Frage ist für viele Menschen, wie kann man die Erde heute heilen? Da müssen wir uns in irgendeiner Weise auch mit unseren Wunden beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10 ===&lt;br /&gt;
Und da glaube ich eben, dass der Parzival, egal ob das jetzt Richard Wagner macht oder Wolfram von Eschenbach, eigentlich so ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde ist. Und auch jetzt - Experten würden jetzt wahrscheinlich so mit einem Ohr mithören - Moment, was sagt Richard Wagner? Was sagt Wolfram von Eschenbach? Das ist ein bisschen wie mit dem Evangelium. Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders. Da wird man jetzt auch nicht sagen, der eine hat Recht, der andere weniger. Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem fünften Evangelium. Und man muss eigentlich alle Evangelien zusammennehmen, um dann so an dieses Ur-Evangelium heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern muss man vielleicht alle Hinweise der Gralsgeschichte ein Stück weit zusammennehmen, um dort in dieses Mysteriendrama selber auch eintauchen zu können. Und was ich Ihnen nun in dieser guten Stunde, die wir haben, versuche, so ein bisschen als Anregung mitzugeben, dass ich irgendwann entdeckt habe, oder Parzival ist so ein bisschen ein Lebensthema - habe ich schon ganz stark an der Waldorfschule immer erzählt bekommen - dass ich glaube, dass der Parzival oder die Gralsdichter uns zeigen oder darstellen, dass wir als Menschen auf fünffach verschiedene Weisen offenbar verwundet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf unterschiedliche Wunden in der Parzival-Erzählung 00:07:44 ===&lt;br /&gt;
Also wir würden bei Wunde jetzt vielleicht erstmal so denken, halt Verletzungen, die ich habe - aber die Gralsgeschichte spricht von fünf unterschiedlichen Wunden. Und das finde ich sehr fruchtbar, weil man, weil das glaube ich doch in sehr viele Rätselfragen unseres Menschseins, unserer Geschichte und auch der Frage, wie wir als Menschen heute Zukunft gestalten, ein Stück weit hineinführen kann. Und die erste Wunde, die im Parzival berichtet wird, die nenne ich immer nach der Mutter Parzivals. Parzival hat eine Mutter - wie heißt die, weiß das jemand? Die Mutter heißt, der Name sagt schon ganz viel über ihre Wunde aus: Herzeloyde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft (Rudolf Steiner) 00:08:34 ===&lt;br /&gt;
Den Namen mal gehört? Herzeloyde, Herzeleid. Und die Herzeloyde, da geht es um eine Frage von Verwundung, was wir wahrscheinlich alle erstmal so verstehen, wenn wir das Thema Wunde hören, dass wir denken, eine Wunde ist etwas, wo ich verletzt werde. Und zwar jetzt mal egal, ob seelisch oder körperlich. Ich habe vielleicht einen Zustand der Gesundheit, da kommt so aus der Peripherie, irgendein Angriff und verletzt mich. Ein Mensch mit einem Wort, mit einer Tat, vielleicht auch ein Unfall, ein Schicksalsereignis, und ich werde plötzlich verletzt. Und wir alle kennen das, wenn wir auf der Erde verletzt werden, gibt es ja so ein Gesetz, das die Evolution eingerichtet hat, dass erstmal jeder so seine eigenen Schmerzen spürt, oder? Spüren Sie die Schmerzen Ihrer Mitmenschen automatisch? Macht vielleicht eine Mutter mit ihrem kleinen Kind? Könnte man schon sagen. Was dem Kind geschieht, geschieht auch der Mutter. In aller Regel ist es so, meine Wunden sind nicht Ihre Wunden und Ihre natürlich nicht meine. Also diese Art von Verletzung zersplittert uns auch, weil jeder sozusagen sein eigenes Schmerzerleben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt sozusagen aus dem Umkreis und verletzt mich zentriert. Und das andere, was man da vielleicht auch sagen kann, jede Wunde, je nachdem wie schwer sie oder wie verletzend sie ist, da muss man sich ja auch immer mit der Frage auseinandersetzen, gelingt es mir da in ein Verhältnis zu kommen zu dieser Verletzung oder zu dieser Wunde, dass sich ein Vertrauen darin entwickeln kann, dass das irgendwie geheilt werden kann. Denken Sie daran, was ich Ihnen von dieser Traumatherapeutin gesagt habe, das ist deren ... ja, so arbeitet die. Wunden kann man nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau, ich habe das anders als ganz junger Mensch, ich war richtig auch verwundet dadurch. Aber genau, also da merkt man, es ist gar nicht so selbstverständlich und trotzdem glaube ich schon auch, oder zumindest lebe mit der Frage, dass vielleicht jeder Mensch oder zumindest viele Menschen auch Wunden oder Verletzungen haben, wo sie das durchaus kennen. Diese Frage, zu sagen, ja vielleicht kann man die Wunden heilen, die der anderen. Aber meine, an diesem Punkt, das fällt mir schwer, dass ich mir das zutraue, dass ich das für möglich halte. Also das bleibt sozusagen eine lebendige Fragestellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauen in den Geist. Egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen 00:11:05 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist mir irgendwann bei Rudolf Steiner, der hat mal 1914, als der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist, der hatte einen Vortrag über das Geheimnis der Wunde gehalten. Der wollte damals, dass die Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Ja, weil es war Krieg und er wollte auch das Anthroposophen nicht nur Eurythmie machen oder Vorträge hören, die sollten auch im Zeitgeschehen wirken können und hat ihnen einen anthroposophischen Erste-Hilfe-Kurs gegeben. Erstaunlich, was wird da wohl behandelt werden? Wieso ist der anders, als wenn ich jetzt einen mache, um meinen Führerschein machen zu dürfen? Er hatte aber etwas sehr Bemerkenswertes gesagt, was mich schon sehr lange beschäftigt, was eine Wunde oder eine Verletzung im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat er gesagt? Er hat gesagt: &#039;&#039;“Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft.”&#039;&#039; Können Sie das nachempfinden? Er hat gesagt, wenn ich jetzt verletzt werde, kannst es ja ganz simpel nehmen, ich kriege hier einen Schnitt, Aua! - tut weh, wer war das? Wer ist schuld? Wer hat das Messer rumliegen lassen? Gut, ich war vielleicht selber schuld. Aber er sagt, die Verletzung ist immer zugleich das Aufrufen einer Heilkraft. Das ist so ein bisschen in dem Bild von Matthias Grünewald, was wir ja vorhin gesehen haben, Ostern, der Auferstandene, der aus dem Grab aufsteigt, ist ja überall verwundet, haben Sie das gesehen? An den Händen, an den Füßen, an der Seite. Und dieser verwundete Mensch, der steigt aus dem Grab in dieser sonnenhaften Auferstehung auf. Offenbar diese Kraft wird aufgerufen, wenn ich verletzt oder verwundet werde. Ob ich dieser Heilkraft wirken kann, dass die meine Verletzung heilt, das ist eine völlig andere Frage. Also ich sag, mach mal den blöden Witz, Sie können natürlich nicht einen Menschen schlagen und sagen, ich habe eine Heilkraft aufgerufen. Damit kämen Sie vermutlich vor Gerichten nicht ganz durch [Gelächter]. Aber erst mal dieser Gedankenwechsel. Wir denken ja, Wunde ist Verletzung, es ist auch Verletzung. Aber dadurch, dass ich verletzt oder verwundet werde, wird - sagt Rudolf Steiner - zugleich eine Heilkraft aufgerufen, die sich auf den Weg zu dieser Verletzung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist die Frage für einen Therapeuten oder auch für einen verwundeten Menschen, welche innere Schritte er gehen soll, damit diese Heilkraft als solche wirken kann. Und da sagt Rudolf Steiner, zwei Dinge, vor denen sich ein Therapeut innerlich eigentlich durchdringen soll oder auch ein Mitmensch im Umgang mit einem verletzten oder traumatisierten Menschen und möglicherweise auch jeder Mensch selber im Verhältnis zu seinen eigenen Verletzungen oder seinen eigenen Wunden, das erste, was er sagt, damit diese Heilkraft, die aufgerufen wird, der jemand verletzt ist, wirken kann, damit die wirken kann, sagt er, Vertrauen in den Geist. Man soll sich damit innerlich durchdringen, egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also genauso an diesem Kipppunkt unseres Bewusstseins, wo man bei jeder Verletzung ja erstmal ringen muss, glaube ich, dass das heilbar ist? Und wie viele Verletzungen oder Traumatisierungen die Menschen in der Gegenwart, in unserem Zeitgeschehen innerlich erleben müssen, an fürchterlichen Dingen, die wir jetzt hier gar nicht ausbreiten müssen, kann sich schon die Frage haben, kann das geheilt werden? Und er sagt ja, diese erste Voraussetzung, dass diese Heilkraft, die immer aufgerufen wird, dass man sich innerlich mit an diesem Vertrauen arbeiten soll, zuletzt wird der Geist doch siegen und kann eine Wunde heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empathiefähigkeit entwickeln 00:15:08 ===&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was er sagt, Empathiefähigkeit, dass sich daran arbeiten oder lernen soll, dass sich die Wunden oder die Schmerzen von anderen Menschen ein Stück weit mitempfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht das mantrische Wort bei Richard Wagner im Parzival: Aus Mitleid wissend werden. Aus Mitleid wissend werden. Weil es ist sozusagen eine Kategorie unserer Wunden, dass immer dann, wenn wir verletzt werden, jeder ja nur seine eigene Wunde spürt. Und die der anderen, man sagt ja ganz oft: Das ist sein Problem! Es geht uns natürlich alle erst mal gegenseitig so. Und er sagt, dieses Lernen, dass man die Schmerzen oder die Wunden der anderen ein Stück weit mitempfinden kann, das ist die zweite Voraussetzung neben Vertrauen in den Geist, dass diese Heilkraft, die bei jeder Wunde aufgerufen wird, wenn ein Mensch verletzt wird, in einer solchen Weise wirken kann. Vielleicht ist das ein bisschen das Geheimnis von Selbsthilfegruppen. Ich weiß nicht, ob Sie an so etwas schon mal teilgenommen haben. Da sitzen ja Menschen da, die alle dieselbe Wunde haben. Vielleicht einen Verkehrsunfall überlebt oder leben mit einer schweren Erkrankung oder vielleicht Verbrechensopfer gewesen und das geht ja eigentlich allen dann auch besser, weil jeder so ein bisschen in der Situation ist, dass er merkt, ich bin ja nicht der Einzige, der das empfindet. Die anderen erleben es genauso, haben es vielleicht sogar noch schwerer. Ganz konkret, man sagt ja, “&#039;&#039;geteiltes Leid ist halbes Leid”&#039;&#039;, sagt der Volksmund, wo also ein Stück weit offenbar dieses Gesetz, dass Empathiefähigkeit, schon anfängt, diese Heilkräfte ein Stück weit zu generieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verletzung der Herzeloyde 00:16:55 ===&lt;br /&gt;
Da hat der - deswegen erzähle ich Ihnen das, im Parzival - die Mutter von Parzival Herzeloyde, die hat ein Trauma oder eine Verletzung. Ihr Trauma oder ihre Verletzung ist, dass sie immer wieder Menschen verliert, durch das Schicksal, die sie liebt. Und das passiert nicht einmal, was schon schwer genug wäre, sondern das passiert regelmäßig. Also sie verliert ihren ersten Mann. Ja, sie ist die Schwester des Gralskönigs, heiratet und der stirbt, dann verliert sie irgendwann ihre Schwester, adoptiert dann deren Nichte noch. Dann verliert sie noch mal einen Mann, Parzivals Vater und dann reagiert sie - das ist total verständlich, wie oft Menschen reagieren, wenn sie zu oft dasselbe Trauma oder zu oft dieselbe Wunde empfangen haben - man setzt dann die ganze Energie darauf hin, dass das nicht nochmal passiert. Ja, das kennt man auch im sozialen Umgang, es ist unglaublich anstrengend. Leute, mit denen man auch nicht streiten kann, weil Rechthaben ist immer überleben. Da merkt man, da hat ein Mensch ein Trauma oder eine Wunde zu oft empfangen, da wird die ganze Energie darauf gesetzt, dass das nicht noch einmal passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da macht Herzeloyde etwas mit Parzival, sie geht mit dem Jungen in den Wald, dass der nie erfährt, dass außer ihr und der Mutter und vielleicht noch zwei Dienern eine Welt außerhalb des Waldes ist, damit er nicht später Ritter wird und sie auch ihn noch verliert. Natürlich sehr übergriffig. Sie greift ja massiv in das Schicksal des Jungen ein und dann passiert natürlich das, was oft passiert, wenn man versucht, Dinge zu vermeiden, da passieren sie manchmal gerade -Parzival verlässt sie dann irgendwann und dann stirbt die Herzeloyde in der Geschichte an gebrochenem Herzen. Ja, Herzeloyde! Man kann auch sagen, ihre Wunde verkapselt sich so zu einer Eiterkapsel und sie stirbt dann am inneren Organversagen. Und da merkt man diese Frau, ja, es ist genau das, was Rudolf Steiner sagt, also sie hat zu wenig Vertrauen in den Geist, was man vielleicht auch verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09 ===&lt;br /&gt;
Und dann erfährt man aus der Geschichte auch, dass sie die Schwester des verwundeten Gralskönigs ist. Damit will sie aber nichts zu tun haben. Also sein Schmerz oder seine Krisen, davon hat sie sich weitestgehend abgewandt und da merkt man, diese Frau hat sich ein Stück weit in ihren Resilienzkräften offenbar so geschwächt, dass sie am Schluss, ja, an einer Wunde stirbt, die eigentlich keine ist. Denn was passiert? Ihr Sohn verlässt sie. Ich meine, gut, das fällt Eltern unterschiedlich einfach oder unterschiedlich schwer, aber ist auch das Recht von Kindern, ne? Man durfte ja seine Eltern auch verlassen. Und da merkt man, am Schluss stirbt Herzeloyde eigentlich eine Wunde, die keine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich schreibe das mal an, Herzeloydewunde, - wo habe ich jetzt den Stift hingetan hier - [schreibt] ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können, ja. Aus der Peripherie zentriertes Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit. Dann kann jede Wunde, so schwer sie auch sein mag, als solches heilen. Gehen Sie mal innerlich, Sie hören jetzt erstmal so meine Worte und es geht auch ein Stück weit erstmal über den Intellekt - aber wenn Sie einfach so diesen einen Gedanken, ja das meiste vergisst man ja, was ein Vortragsredner sagt, das weiß man, das ist ganz normal - aber diesen einen Gedanken heute Abend in die Nacht mitnehmen oder innerlich weiter zu bewegen, einfach so mal zu überlegen, ja, meine Wunden oder Verletzungen, da ist immer eine Heilkraft aufgerufen worden. Und was muss ich vielleicht tun an inneren Schritten, damit das, was längst da ist, als solches auch wirken und heilen kann. Also, das ist 800 Jahre her, Wolfram von Eschenbach, ja, und sehr modern, sehr modern, ja, für unsere Gegenwart, für unser Menschsein überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Empathie]]   &lt;br /&gt;
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* „[…]  Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und &#039;&#039;&#039;Empathiefähigkeit&#039;&#039;&#039;.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]  &lt;br /&gt;
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[[Evangelien]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt ja vier &#039;&#039;&#039;Evangelisten&#039;&#039;&#039;, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“. [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]]   &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“.” [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]]&lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer &#039;&#039;&#039;Heilkraft&#039;&#039;&#039; und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“&amp;quot; [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „Wenn Sie eine &#039;&#039;&#039;Wunde&#039;&#039;&#039; in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]   &lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Jede_Wunde_ruft_eine_Heilkraft_auf_-_Rudolf_Steiner_%C3%BCber_das_Geheimnis_der_Wunde_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32315</id>
		<title>Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T13:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Glossar */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wunde und ihre Heilung - ein durchgehendes Motiv im Parzival 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
Ich habe mich mal als sehr junger Mensch mit einer Traumatherapeutin, Psychotherapeutin, sehr hart gestritten, ob man Wunden heilen kann - also seelische Wunden. Und sie war ganz sicher, man kann Wunden nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren. Und ich war anderer Ansicht. Ich habe gesagt, man kann Wunden schon heilen. Es ist die Frage, wie man sie heilen kann. Und sie fand mich aber eigentlich genauso dogmatisch wie ich sie. Also wir haben uns in gegenseitiger Verachtung am Schluss voneinander verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage - darum geht es im Parzival. Kann man eine Wunde heilen? Und was muss man tun, damit man Wunden heilen kann? Also Sie wissen, ich bin von Beruf Pfarrer, Priester, Seelsorger. Ich habe viel mit Wunden zu tun. Und deswegen habe ich mir auch mal die Frage gestellt, was ist eigentlich eine Wunde? Was ist das? Was würden Sie sagen, was ist eine Wunde? [Publikumsstimme: Verletzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physische und seelische Wunden 00:00:56 ===&lt;br /&gt;
Eine Verletzung, ja, ganz sicher. Das ist ganz sicher so. Ein traumatisches Ereignis. Es gibt so ein Bild in der Natur, was man manchmal bei Bestattungen verwendet, wenn man mit Traumatisierten oder Menschen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben - kennen Sie vielleicht-  in der Natur, wie Perlen in Muscheln entstehen. Da muss die Muschel verwundet werden, damit da eine Perle entsteht. Also eine Wunde muss jetzt nicht automatisch nur etwas Schlechtes sein. Oder hat auch die deutsche Sprache ja so eingerichtet, dass das Wort “Wunde” und “Wunder” etymologisch doch irgendwie gesprächsfähig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich hat es aber mal interessiert, ganz naturwissenschaftlich, ich bin ja kein Arzt - aber was ist ganz naturwissenschaftlich eine Wunde? Da habe ich mal so beim Medizin-Wiki geguckt, da kann man ja heute alles im Internet schauen. Und bin so auf zwei Definitionen gestoßen, wie gesagt rein naturwissenschaftlich, die mich aber sofort angesprochen haben, weil ich sie, obwohl sie ganz naturwissenschaftlich sind, viel philosophischer fand als alles das, was man jetzt vielleicht in der Philosophie darüber lesen könnte. Das eine, was gesagt wurde: Eine Wunde ist eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man nachempfinden, oder? Man hat so sein organisches Gewebe und dann schneiden Sie sich, und dann haben sie eine Verletzung, einen Schnitt. Fand ich aber auch toll, weil man das eigentlich auch von seelischen Wunden sagen kann. Man hat ja auch so den Gewebezusammenhang seines Schicksals, oder? Im Mittelalter gab es so das Bild eines Webers, der so das Webschiffchen - das Schicksal wurde wie ein Webstuhl verstanden, wo sich das Schicksalsgewebe eines Menschen gewissermaßen vollzieht. Und das kennen wir alle. Traumatische Ereignisse, wo ein Ereignis einschlägt, und dann wird so dieser Gewebezusammenhang des Schicksals aufgetrennt, und dann hat man plötzlich ein traumatisches Ereignis. Ein Mensch ist plötzlich weg. Und alles das, was man mit dem verbunden hat. Ich habe eine Krankheit, mit der ich jetzt leben werde müssen, oder irgendwas ist mir vielleicht passiert, kann eine seelische Verletzung... Also interessant, eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was gesagt wird, wenn in diese Trennung, wenn da Fremdkörper eindringen, also Dreck oder auch Bakterien, dann kann sich die Wunde infizieren. Gott sei Dank ist nicht jede Wunde infiziert. Man kann ja auch mit einer Wunde vielleicht so behandeln, dass das nicht passiert, dass sie sich entzündet. Aber vermutlich gilt das auch für seelische Wunden, oder? Können die sich auch entzünden? Was wollen Sie sagen? [Publikumsstimmen] Ja! Können da auch Fremdkörper eindringen? Vielleicht auch irgendwelche falschen Vorstellungen? Was weiß ich? Als Seelsorger höre ich das manchmal, dass so Leute sagen, ich habe schwere Gewalterfahrungen in meiner Kindheit, und die anderen sagen immer, das hast du dir wahrscheinlich selber ausgesucht. Und ich sage dann immer, woher wissen die anderen das denn? Das kann man vielleicht selber sich fragen. Ein bisschen schwierig, das einem anderen an den Kopf zu knallen. Aber da merkt man, da haben sich dann bereits so Fremdkörper in eine Wunde eingenistet. Und dann ist es eigentlich gar nicht mehr die Verletzung, die das Trauma ist, sondern ein Stück weit die Entzündung, die aus einer solchen Wunde entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich mir das so ein bisschen klar gemacht habe, habe ich mir doch gedacht, das kenne ich irgendwoher. Diese beiden Definitionen, Trennung in einem Gewebezusammenhang und unkontrollierte Vermehrung. Da habe ich so an Dante denken müssen. Kennen Sie den Dichter Dante mit seiner “Göttlichen Komödie”? Da gibt es so neun Höllenkreise. Die Erde ist ein trichterförmiges, konzentrisches Gebilde. Und ganz unten gibt es die sogenannte Eishölle bei Dante. Da sind alle Menschen eingefroren und komplett getrennt von ihren Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder da sagt er, die sogenannte achte Höllenschicht, da zerbricht alles in Gräben. Das ist ganz interessant. Diese selben Definitionen, die man naturwissenschaftlich Wunde bezeichnet, die hat Dante als Hölle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Steiner spricht dasselbe übrigens über die Erde, sagt über das Innerste der Erde. Gibt so eine neunte Erdschicht, da wird alles getrennt und alles zersplittert. Sodass man vielleicht sagen kann, das Innerste der Erde oder das Innerste der Hölle ist eine Wunde. Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden. Oder anders gesagt, wenn wir die Erde heilen wollen, was ja eine Frage ist für viele Menschen, wie kann man die Erde heute heilen? Da müssen wir uns in irgendeiner Weise auch mit unseren Wunden beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10 ===&lt;br /&gt;
Und da glaube ich eben, dass der Parzival, egal ob das jetzt Richard Wagner macht oder Wolfram von Eschenbach, eigentlich so ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde ist. Und auch jetzt - Experten würden jetzt wahrscheinlich so mit einem Ohr mithören - Moment, was sagt Richard Wagner? Was sagt Wolfram von Eschenbach? Das ist ein bisschen wie mit dem Evangelium. Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders. Da wird man jetzt auch nicht sagen, der eine hat Recht, der andere weniger. Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem fünften Evangelium. Und man muss eigentlich alle Evangelien zusammennehmen, um dann so an dieses Ur-Evangelium heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern muss man vielleicht alle Hinweise der Gralsgeschichte ein Stück weit zusammennehmen, um dort in dieses Mysteriendrama selber auch eintauchen zu können. Und was ich Ihnen nun in dieser guten Stunde, die wir haben, versuche, so ein bisschen als Anregung mitzugeben, dass ich irgendwann entdeckt habe, oder Parzival ist so ein bisschen ein Lebensthema - habe ich schon ganz stark an der Waldorfschule immer erzählt bekommen - dass ich glaube, dass der Parzival oder die Gralsdichter uns zeigen oder darstellen, dass wir als Menschen auf fünffach verschiedene Weisen offenbar verwundet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf unterschiedliche Wunden in der Parzival-Erzählung 00:07:44 ===&lt;br /&gt;
Also wir würden bei Wunde jetzt vielleicht erstmal so denken, halt Verletzungen, die ich habe - aber die Gralsgeschichte spricht von fünf unterschiedlichen Wunden. Und das finde ich sehr fruchtbar, weil man, weil das glaube ich doch in sehr viele Rätselfragen unseres Menschseins, unserer Geschichte und auch der Frage, wie wir als Menschen heute Zukunft gestalten, ein Stück weit hineinführen kann. Und die erste Wunde, die im Parzival berichtet wird, die nenne ich immer nach der Mutter Parzivals. Parzival hat eine Mutter - wie heißt die, weiß das jemand? Die Mutter heißt, der Name sagt schon ganz viel über ihre Wunde aus: Herzeloyde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft (Rudolf Steiner) 00:08:34 ===&lt;br /&gt;
Den Namen mal gehört? Herzeloyde, Herzeleid. Und die Herzeloyde, da geht es um eine Frage von Verwundung, was wir wahrscheinlich alle erstmal so verstehen, wenn wir das Thema Wunde hören, dass wir denken, eine Wunde ist etwas, wo ich verletzt werde. Und zwar jetzt mal egal, ob seelisch oder körperlich. Ich habe vielleicht einen Zustand der Gesundheit, da kommt so aus der Peripherie, irgendein Angriff und verletzt mich. Ein Mensch mit einem Wort, mit einer Tat, vielleicht auch ein Unfall, ein Schicksalsereignis, und ich werde plötzlich verletzt. Und wir alle kennen das, wenn wir auf der Erde verletzt werden, gibt es ja so ein Gesetz, das die Evolution eingerichtet hat, dass erstmal jeder so seine eigenen Schmerzen spürt, oder? Spüren Sie die Schmerzen Ihrer Mitmenschen automatisch? Macht vielleicht eine Mutter mit ihrem kleinen Kind? Könnte man schon sagen. Was dem Kind geschieht, geschieht auch der Mutter. In aller Regel ist es so, meine Wunden sind nicht Ihre Wunden und Ihre natürlich nicht meine. Also diese Art von Verletzung zersplittert uns auch, weil jeder sozusagen sein eigenes Schmerzerleben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt sozusagen aus dem Umkreis und verletzt mich zentriert. Und das andere, was man da vielleicht auch sagen kann, jede Wunde, je nachdem wie schwer sie oder wie verletzend sie ist, da muss man sich ja auch immer mit der Frage auseinandersetzen, gelingt es mir da in ein Verhältnis zu kommen zu dieser Verletzung oder zu dieser Wunde, dass sich ein Vertrauen darin entwickeln kann, dass das irgendwie geheilt werden kann. Denken Sie daran, was ich Ihnen von dieser Traumatherapeutin gesagt habe, das ist deren ... ja, so arbeitet die. Wunden kann man nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau, ich habe das anders als ganz junger Mensch, ich war richtig auch verwundet dadurch. Aber genau, also da merkt man, es ist gar nicht so selbstverständlich und trotzdem glaube ich schon auch, oder zumindest lebe mit der Frage, dass vielleicht jeder Mensch oder zumindest viele Menschen auch Wunden oder Verletzungen haben, wo sie das durchaus kennen. Diese Frage, zu sagen, ja vielleicht kann man die Wunden heilen, die der anderen. Aber meine, an diesem Punkt, das fällt mir schwer, dass ich mir das zutraue, dass ich das für möglich halte. Also das bleibt sozusagen eine lebendige Fragestellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauen in den Geist. Egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen 00:11:05 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist mir irgendwann bei Rudolf Steiner, der hat mal 1914, als der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist, der hatte einen Vortrag über das Geheimnis der Wunde gehalten. Der wollte damals, dass die Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Ja, weil es war Krieg und er wollte auch das Anthroposophen nicht nur Eurythmie machen oder Vorträge hören, die sollten auch im Zeitgeschehen wirken können und hat ihnen einen anthroposophischen Erste-Hilfe-Kurs gegeben. Erstaunlich, was wird da wohl behandelt werden? Wieso ist der anders, als wenn ich jetzt einen mache, um meinen Führerschein machen zu dürfen? Er hatte aber etwas sehr Bemerkenswertes gesagt, was mich schon sehr lange beschäftigt, was eine Wunde oder eine Verletzung im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat er gesagt? Er hat gesagt: &#039;&#039;“Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft.”&#039;&#039; Können Sie das nachempfinden? Er hat gesagt, wenn ich jetzt verletzt werde, kannst es ja ganz simpel nehmen, ich kriege hier einen Schnitt, Aua! - tut weh, wer war das? Wer ist schuld? Wer hat das Messer rumliegen lassen? Gut, ich war vielleicht selber schuld. Aber er sagt, die Verletzung ist immer zugleich das Aufrufen einer Heilkraft. Das ist so ein bisschen in dem Bild von Matthias Grünewald, was wir ja vorhin gesehen haben, Ostern, der Auferstandene, der aus dem Grab aufsteigt, ist ja überall verwundet, haben Sie das gesehen? An den Händen, an den Füßen, an der Seite. Und dieser verwundete Mensch, der steigt aus dem Grab in dieser sonnenhaften Auferstehung auf. Offenbar diese Kraft wird aufgerufen, wenn ich verletzt oder verwundet werde. Ob ich dieser Heilkraft wirken kann, dass die meine Verletzung heilt, das ist eine völlig andere Frage. Also ich sag, mach mal den blöden Witz, Sie können natürlich nicht einen Menschen schlagen und sagen, ich habe eine Heilkraft aufgerufen. Damit kämen Sie vermutlich vor Gerichten nicht ganz durch [Gelächter]. Aber erst mal dieser Gedankenwechsel. Wir denken ja, Wunde ist Verletzung, es ist auch Verletzung. Aber dadurch, dass ich verletzt oder verwundet werde, wird - sagt Rudolf Steiner - zugleich eine Heilkraft aufgerufen, die sich auf den Weg zu dieser Verletzung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist die Frage für einen Therapeuten oder auch für einen verwundeten Menschen, welche innere Schritte er gehen soll, damit diese Heilkraft als solche wirken kann. Und da sagt Rudolf Steiner, zwei Dinge, vor denen sich ein Therapeut innerlich eigentlich durchdringen soll oder auch ein Mitmensch im Umgang mit einem verletzten oder traumatisierten Menschen und möglicherweise auch jeder Mensch selber im Verhältnis zu seinen eigenen Verletzungen oder seinen eigenen Wunden, das erste, was er sagt, damit diese Heilkraft, die aufgerufen wird, der jemand verletzt ist, wirken kann, damit die wirken kann, sagt er, Vertrauen in den Geist. Man soll sich damit innerlich durchdringen, egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also genauso an diesem Kipppunkt unseres Bewusstseins, wo man bei jeder Verletzung ja erstmal ringen muss, glaube ich, dass das heilbar ist? Und wie viele Verletzungen oder Traumatisierungen die Menschen in der Gegenwart, in unserem Zeitgeschehen innerlich erleben müssen, an fürchterlichen Dingen, die wir jetzt hier gar nicht ausbreiten müssen, kann sich schon die Frage haben, kann das geheilt werden? Und er sagt ja, diese erste Voraussetzung, dass diese Heilkraft, die immer aufgerufen wird, dass man sich innerlich mit an diesem Vertrauen arbeiten soll, zuletzt wird der Geist doch siegen und kann eine Wunde heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empathiefähigkeit entwickeln 00:15:08 ===&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was er sagt, Empathiefähigkeit, dass sich daran arbeiten oder lernen soll, dass sich die Wunden oder die Schmerzen von anderen Menschen ein Stück weit mitempfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht das mantrische Wort bei Richard Wagner im Parzival: Aus Mitleid wissend werden. Aus Mitleid wissend werden. Weil es ist sozusagen eine Kategorie unserer Wunden, dass immer dann, wenn wir verletzt werden, jeder ja nur seine eigene Wunde spürt. Und die der anderen, man sagt ja ganz oft: Das ist sein Problem! Es geht uns natürlich alle erst mal gegenseitig so. Und er sagt, dieses Lernen, dass man die Schmerzen oder die Wunden der anderen ein Stück weit mitempfinden kann, das ist die zweite Voraussetzung neben Vertrauen in den Geist, dass diese Heilkraft, die bei jeder Wunde aufgerufen wird, wenn ein Mensch verletzt wird, in einer solchen Weise wirken kann. Vielleicht ist das ein bisschen das Geheimnis von Selbsthilfegruppen. Ich weiß nicht, ob Sie an so etwas schon mal teilgenommen haben. Da sitzen ja Menschen da, die alle dieselbe Wunde haben. Vielleicht einen Verkehrsunfall überlebt oder leben mit einer schweren Erkrankung oder vielleicht Verbrechensopfer gewesen und das geht ja eigentlich allen dann auch besser, weil jeder so ein bisschen in der Situation ist, dass er merkt, ich bin ja nicht der Einzige, der das empfindet. Die anderen erleben es genauso, haben es vielleicht sogar noch schwerer. Ganz konkret, man sagt ja, “&#039;&#039;geteiltes Leid ist halbes Leid”&#039;&#039;, sagt der Volksmund, wo also ein Stück weit offenbar dieses Gesetz, dass Empathiefähigkeit, schon anfängt, diese Heilkräfte ein Stück weit zu generieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verletzung der Herzeloyde 00:16:55 ===&lt;br /&gt;
Da hat der - deswegen erzähle ich Ihnen das, im Parzival - die Mutter von Parzival Herzeloyde, die hat ein Trauma oder eine Verletzung. Ihr Trauma oder ihre Verletzung ist, dass sie immer wieder Menschen verliert, durch das Schicksal, die sie liebt. Und das passiert nicht einmal, was schon schwer genug wäre, sondern das passiert regelmäßig. Also sie verliert ihren ersten Mann. Ja, sie ist die Schwester des Gralskönigs, heiratet und der stirbt, dann verliert sie irgendwann ihre Schwester, adoptiert dann deren Nichte noch. Dann verliert sie noch mal einen Mann, Parzivals Vater und dann reagiert sie - das ist total verständlich, wie oft Menschen reagieren, wenn sie zu oft dasselbe Trauma oder zu oft dieselbe Wunde empfangen haben - man setzt dann die ganze Energie darauf hin, dass das nicht nochmal passiert. Ja, das kennt man auch im sozialen Umgang, es ist unglaublich anstrengend. Leute, mit denen man auch nicht streiten kann, weil Rechthaben ist immer überleben. Da merkt man, da hat ein Mensch ein Trauma oder eine Wunde zu oft empfangen, da wird die ganze Energie darauf gesetzt, dass das nicht noch einmal passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da macht Herzeloyde etwas mit Parzival, sie geht mit dem Jungen in den Wald, dass der nie erfährt, dass außer ihr und der Mutter und vielleicht noch zwei Dienern eine Welt außerhalb des Waldes ist, damit er nicht später Ritter wird und sie auch ihn noch verliert. Natürlich sehr übergriffig. Sie greift ja massiv in das Schicksal des Jungen ein und dann passiert natürlich das, was oft passiert, wenn man versucht, Dinge zu vermeiden, da passieren sie manchmal gerade -Parzival verlässt sie dann irgendwann und dann stirbt die Herzeloyde in der Geschichte an gebrochenem Herzen. Ja, Herzeloyde! Man kann auch sagen, ihre Wunde verkapselt sich so zu einer Eiterkapsel und sie stirbt dann am inneren Organversagen. Und da merkt man diese Frau, ja, es ist genau das, was Rudolf Steiner sagt, also sie hat zu wenig Vertrauen in den Geist, was man vielleicht auch verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09 ===&lt;br /&gt;
Und dann erfährt man aus der Geschichte auch, dass sie die Schwester des verwundeten Gralskönigs ist. Damit will sie aber nichts zu tun haben. Also sein Schmerz oder seine Krisen, davon hat sie sich weitestgehend abgewandt und da merkt man, diese Frau hat sich ein Stück weit in ihren Resilienzkräften offenbar so geschwächt, dass sie am Schluss, ja, an einer Wunde stirbt, die eigentlich keine ist. Denn was passiert? Ihr Sohn verlässt sie. Ich meine, gut, das fällt Eltern unterschiedlich einfach oder unterschiedlich schwer, aber ist auch das Recht von Kindern, ne? Man durfte ja seine Eltern auch verlassen. Und da merkt man, am Schluss stirbt Herzeloyde eigentlich eine Wunde, die keine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich schreibe das mal an, Herzeloydewunde, - wo habe ich jetzt den Stift hingetan hier - [schreibt] ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können, ja. Aus der Peripherie zentriertes Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit. Dann kann jede Wunde, so schwer sie auch sein mag, als solches heilen. Gehen Sie mal innerlich, Sie hören jetzt erstmal so meine Worte und es geht auch ein Stück weit erstmal über den Intellekt - aber wenn Sie einfach so diesen einen Gedanken, ja das meiste vergisst man ja, was ein Vortragsredner sagt, das weiß man, das ist ganz normal - aber diesen einen Gedanken heute Abend in die Nacht mitnehmen oder innerlich weiter zu bewegen, einfach so mal zu überlegen, ja, meine Wunden oder Verletzungen, da ist immer eine Heilkraft aufgerufen worden. Und was muss ich vielleicht tun an inneren Schritten, damit das, was längst da ist, als solches auch wirken und heilen kann. Also, das ist 800 Jahre her, Wolfram von Eschenbach, ja, und sehr modern, sehr modern, ja, für unsere Gegenwart, für unser Menschsein überhaupt.&lt;br /&gt;
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Ende des Vortragsauschnittes&lt;br /&gt;
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== Glossar ==&lt;br /&gt;
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[[Empathie]]   &lt;br /&gt;
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* „[…]  Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und &#039;&#039;&#039;Empathiefähigkeit&#039;&#039;&#039;.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Evangelien]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Es gibt ja vier &#039;&#039;&#039;Evangelisten&#039;&#039;&#039;, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]]   &lt;br /&gt;
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* Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“. [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]]&lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer &#039;&#039;&#039;Heilkraft&#039;&#039;&#039; und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“&amp;quot; [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „Wenn Sie eine &#039;&#039;&#039;Wunde&#039;&#039;&#039; in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]   &lt;br /&gt;
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[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Artikel unten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Rheinheimer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Die Christengemeinschaft]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar von Elke Jurasszovich ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Jede_Wunde_ruft_eine_Heilkraft_auf_-_Rudolf_Steiner_%C3%BCber_das_Geheimnis_der_Wunde_-_ein_Vortragsausschnitt_von_Michael_Rheinheimer,_Quartett-Tage_Bodensee,_2026&amp;diff=32314</id>
		<title>Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortragsausschnitt von Michael Rheinheimer, Quartett-Tage Bodensee, 2026</title>
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		<updated>2026-08-08T13:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikel oben}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Rheinheimer|| zurück zu Michael Rheinheimer |]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. 7. 2026 hielt Michael Rheinheimer, Pfarrer der Christengemeinschaft Bonn-Bad Godesberg einen Vortrag zum obigen Thema. Der Vortragsausschnitt wurde uns freundlicherweise vom Verein „[https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Von Wert sein]“, den Veranstaltern der [https://www.vonwertsein.com/quartett-tage Quartett-Tage am Bodensee 2026] zur Verügung gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videolink &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des Vortrags vom 22. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
von Elke J., Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wunde und ihre Heilung - ein durchgehendes Motiv im Parzival 00:00:00 ===&lt;br /&gt;
Ich habe mich mal als sehr junger Mensch mit einer Traumatherapeutin, Psychotherapeutin, sehr hart gestritten, ob man Wunden heilen kann - also seelische Wunden. Und sie war ganz sicher, man kann Wunden nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren. Und ich war anderer Ansicht. Ich habe gesagt, man kann Wunden schon heilen. Es ist die Frage, wie man sie heilen kann. Und sie fand mich aber eigentlich genauso dogmatisch wie ich sie. Also wir haben uns in gegenseitiger Verachtung am Schluss voneinander verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage - darum geht es im Parzival. Kann man eine Wunde heilen? Und was muss man tun, damit man Wunden heilen kann? Also Sie wissen, ich bin von Beruf Pfarrer, Priester, Seelsorger. Ich habe viel mit Wunden zu tun. Und deswegen habe ich mir auch mal die Frage gestellt, was ist eigentlich eine Wunde? Was ist das? Was würden Sie sagen, was ist eine Wunde? [Publikumsstimme: Verletzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physische und seelische Wunden 00:00:56 ===&lt;br /&gt;
Eine Verletzung, ja, ganz sicher. Das ist ganz sicher so. Ein traumatisches Ereignis. Es gibt so ein Bild in der Natur, was man manchmal bei Bestattungen verwendet, wenn man mit Traumatisierten oder Menschen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben - kennen Sie vielleicht-  in der Natur, wie Perlen in Muscheln entstehen. Da muss die Muschel verwundet werden, damit da eine Perle entsteht. Also eine Wunde muss jetzt nicht automatisch nur etwas Schlechtes sein. Oder hat auch die deutsche Sprache ja so eingerichtet, dass das Wort “Wunde” und “Wunder” etymologisch doch irgendwie gesprächsfähig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mich hat es aber mal interessiert, ganz naturwissenschaftlich, ich bin ja kein Arzt - aber was ist ganz naturwissenschaftlich eine Wunde? Da habe ich mal so beim Medizin-Wiki geguckt, da kann man ja heute alles im Internet schauen. Und bin so auf zwei Definitionen gestoßen, wie gesagt rein naturwissenschaftlich, die mich aber sofort angesprochen haben, weil ich sie, obwohl sie ganz naturwissenschaftlich sind, viel philosophischer fand als alles das, was man jetzt vielleicht in der Philosophie darüber lesen könnte. Das eine, was gesagt wurde: Eine Wunde ist eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man nachempfinden, oder? Man hat so sein organisches Gewebe und dann schneiden Sie sich, und dann haben sie eine Verletzung, einen Schnitt. Fand ich aber auch toll, weil man das eigentlich auch von seelischen Wunden sagen kann. Man hat ja auch so den Gewebezusammenhang seines Schicksals, oder? Im Mittelalter gab es so das Bild eines Webers, der so das Webschiffchen - das Schicksal wurde wie ein Webstuhl verstanden, wo sich das Schicksalsgewebe eines Menschen gewissermaßen vollzieht. Und das kennen wir alle. Traumatische Ereignisse, wo ein Ereignis einschlägt, und dann wird so dieser Gewebezusammenhang des Schicksals aufgetrennt, und dann hat man plötzlich ein traumatisches Ereignis. Ein Mensch ist plötzlich weg. Und alles das, was man mit dem verbunden hat. Ich habe eine Krankheit, mit der ich jetzt leben werde müssen, oder irgendwas ist mir vielleicht passiert, kann eine seelische Verletzung... Also interessant, eine Trennung in einem Gewebezusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was gesagt wird, wenn in diese Trennung, wenn da Fremdkörper eindringen, also Dreck oder auch Bakterien, dann kann sich die Wunde infizieren. Gott sei Dank ist nicht jede Wunde infiziert. Man kann ja auch mit einer Wunde vielleicht so behandeln, dass das nicht passiert, dass sie sich entzündet. Aber vermutlich gilt das auch für seelische Wunden, oder? Können die sich auch entzünden? Was wollen Sie sagen? [Publikumsstimmen] Ja! Können da auch Fremdkörper eindringen? Vielleicht auch irgendwelche falschen Vorstellungen? Was weiß ich? Als Seelsorger höre ich das manchmal, dass so Leute sagen, ich habe schwere Gewalterfahrungen in meiner Kindheit, und die anderen sagen immer, das hast du dir wahrscheinlich selber ausgesucht. Und ich sage dann immer, woher wissen die anderen das denn? Das kann man vielleicht selber sich fragen. Ein bisschen schwierig, das einem anderen an den Kopf zu knallen. Aber da merkt man, da haben sich dann bereits so Fremdkörper in eine Wunde eingenistet. Und dann ist es eigentlich gar nicht mehr die Verletzung, die das Trauma ist, sondern ein Stück weit die Entzündung, die aus einer solchen Wunde entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37 ===&lt;br /&gt;
Und nachdem ich mir das so ein bisschen klar gemacht habe, habe ich mir doch gedacht, das kenne ich irgendwoher. Diese beiden Definitionen, Trennung in einem Gewebezusammenhang und unkontrollierte Vermehrung. Da habe ich so an Dante denken müssen. Kennen Sie den Dichter Dante mit seiner “Göttlichen Komödie”? Da gibt es so neun Höllenkreise. Die Erde ist ein trichterförmiges, konzentrisches Gebilde. Und ganz unten gibt es die sogenannte Eishölle bei Dante. Da sind alle Menschen eingefroren und komplett getrennt von ihren Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder da sagt er, die sogenannte achte Höllenschicht, da zerbricht alles in Gräben. Das ist ganz interessant. Diese selben Definitionen, die man naturwissenschaftlich Wunde bezeichnet, die hat Dante als Hölle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Steiner spricht dasselbe übrigens über die Erde, sagt über das Innerste der Erde. Gibt so eine neunte Erdschicht, da wird alles getrennt und alles zersplittert. Sodass man vielleicht sagen kann, das Innerste der Erde oder das Innerste der Hölle ist eine Wunde. Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der Erde dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden. Oder anders gesagt, wenn wir die Erde heilen wollen, was ja eine Frage ist für viele Menschen, wie kann man die Erde heute heilen? Da müssen wir uns in irgendeiner Weise auch mit unseren Wunden beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10 ===&lt;br /&gt;
Und da glaube ich eben, dass der Parzival, egal ob das jetzt Richard Wagner macht oder Wolfram von Eschenbach, eigentlich so ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde ist. Und auch jetzt - Experten würden jetzt wahrscheinlich so mit einem Ohr mithören - Moment, was sagt Richard Wagner? Was sagt Wolfram von Eschenbach? Das ist ein bisschen wie mit dem Evangelium. Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders. Da wird man jetzt auch nicht sagen, der eine hat Recht, der andere weniger. Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem fünften Evangelium. Und man muss eigentlich alle Evangelien zusammennehmen, um dann so an dieses Ur-Evangelium heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und insofern muss man vielleicht alle Hinweise der Gralsgeschichte ein Stück weit zusammennehmen, um dort in dieses Mysteriendrama selber auch eintauchen zu können. Und was ich Ihnen nun in dieser guten Stunde, die wir haben, versuche, so ein bisschen als Anregung mitzugeben, dass ich irgendwann entdeckt habe, oder Parzival ist so ein bisschen ein Lebensthema - habe ich schon ganz stark an der Waldorfschule immer erzählt bekommen - dass ich glaube, dass der Parzival oder die Gralsdichter uns zeigen oder darstellen, dass wir als Menschen auf fünffach verschiedene Weisen offenbar verwundet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf unterschiedliche Wunden in der Parzival-Erzählung 00:07:44 ===&lt;br /&gt;
Also wir würden bei Wunde jetzt vielleicht erstmal so denken, halt Verletzungen, die ich habe - aber die Gralsgeschichte spricht von fünf unterschiedlichen Wunden. Und das finde ich sehr fruchtbar, weil man, weil das glaube ich doch in sehr viele Rätselfragen unseres Menschseins, unserer Geschichte und auch der Frage, wie wir als Menschen heute Zukunft gestalten, ein Stück weit hineinführen kann. Und die erste Wunde, die im Parzival berichtet wird, die nenne ich immer nach der Mutter Parzivals. Parzival hat eine Mutter - wie heißt die, weiß das jemand? Die Mutter heißt, der Name sagt schon ganz viel über ihre Wunde aus: Herzeloyde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft (Rudolf Steiner) 00:08:34 ===&lt;br /&gt;
Den Namen mal gehört? Herzeloyde, Herzeleid. Und die Herzeloyde, da geht es um eine Frage von Verwundung, was wir wahrscheinlich alle erstmal so verstehen, wenn wir das Thema Wunde hören, dass wir denken, eine Wunde ist etwas, wo ich verletzt werde. Und zwar jetzt mal egal, ob seelisch oder körperlich. Ich habe vielleicht einen Zustand der Gesundheit, da kommt so aus der Peripherie, irgendein Angriff und verletzt mich. Ein Mensch mit einem Wort, mit einer Tat, vielleicht auch ein Unfall, ein Schicksalsereignis, und ich werde plötzlich verletzt. Und wir alle kennen das, wenn wir auf der Erde verletzt werden, gibt es ja so ein Gesetz, das die Evolution eingerichtet hat, dass erstmal jeder so seine eigenen Schmerzen spürt, oder? Spüren Sie die Schmerzen Ihrer Mitmenschen automatisch? Macht vielleicht eine Mutter mit ihrem kleinen Kind? Könnte man schon sagen. Was dem Kind geschieht, geschieht auch der Mutter. In aller Regel ist es so, meine Wunden sind nicht Ihre Wunden und Ihre natürlich nicht meine. Also diese Art von Verletzung zersplittert uns auch, weil jeder sozusagen sein eigenes Schmerzerleben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das kommt sozusagen aus dem Umkreis und verletzt mich zentriert. Und das andere, was man da vielleicht auch sagen kann, jede Wunde, je nachdem wie schwer sie oder wie verletzend sie ist, da muss man sich ja auch immer mit der Frage auseinandersetzen, gelingt es mir da in ein Verhältnis zu kommen zu dieser Verletzung oder zu dieser Wunde, dass sich ein Vertrauen darin entwickeln kann, dass das irgendwie geheilt werden kann. Denken Sie daran, was ich Ihnen von dieser Traumatherapeutin gesagt habe, das ist deren ... ja, so arbeitet die. Wunden kann man nicht heilen, man kann sie immer nur integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau, ich habe das anders als ganz junger Mensch, ich war richtig auch verwundet dadurch. Aber genau, also da merkt man, es ist gar nicht so selbstverständlich und trotzdem glaube ich schon auch, oder zumindest lebe mit der Frage, dass vielleicht jeder Mensch oder zumindest viele Menschen auch Wunden oder Verletzungen haben, wo sie das durchaus kennen. Diese Frage, zu sagen, ja vielleicht kann man die Wunden heilen, die der anderen. Aber meine, an diesem Punkt, das fällt mir schwer, dass ich mir das zutraue, dass ich das für möglich halte. Also das bleibt sozusagen eine lebendige Fragestellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauen in den Geist. Egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen 00:11:05 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt ist mir irgendwann bei Rudolf Steiner, der hat mal 1914, als der Erste Weltkrieg ausgebrochen ist, der hatte einen Vortrag über das Geheimnis der Wunde gehalten. Der wollte damals, dass die Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Ja, weil es war Krieg und er wollte auch das Anthroposophen nicht nur Eurythmie machen oder Vorträge hören, die sollten auch im Zeitgeschehen wirken können und hat ihnen einen anthroposophischen Erste-Hilfe-Kurs gegeben. Erstaunlich, was wird da wohl behandelt werden? Wieso ist der anders, als wenn ich jetzt einen mache, um meinen Führerschein machen zu dürfen? Er hatte aber etwas sehr Bemerkenswertes gesagt, was mich schon sehr lange beschäftigt, was eine Wunde oder eine Verletzung im Grunde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat er gesagt? Er hat gesagt: &#039;&#039;“Eine Wunde, die ein Mensch empfängt, ist immer das Aufrufen einer Heilkraft.”&#039;&#039; Können Sie das nachempfinden? Er hat gesagt, wenn ich jetzt verletzt werde, kannst es ja ganz simpel nehmen, ich kriege hier einen Schnitt, Aua! - tut weh, wer war das? Wer ist schuld? Wer hat das Messer rumliegen lassen? Gut, ich war vielleicht selber schuld. Aber er sagt, die Verletzung ist immer zugleich das Aufrufen einer Heilkraft. Das ist so ein bisschen in dem Bild von Matthias Grünewald, was wir ja vorhin gesehen haben, Ostern, der Auferstandene, der aus dem Grab aufsteigt, ist ja überall verwundet, haben Sie das gesehen? An den Händen, an den Füßen, an der Seite. Und dieser verwundete Mensch, der steigt aus dem Grab in dieser sonnenhaften Auferstehung auf. Offenbar diese Kraft wird aufgerufen, wenn ich verletzt oder verwundet werde. Ob ich dieser Heilkraft wirken kann, dass die meine Verletzung heilt, das ist eine völlig andere Frage. Also ich sag, mach mal den blöden Witz, Sie können natürlich nicht einen Menschen schlagen und sagen, ich habe eine Heilkraft aufgerufen. Damit kämen Sie vermutlich vor Gerichten nicht ganz durch [Gelächter]. Aber erst mal dieser Gedankenwechsel. Wir denken ja, Wunde ist Verletzung, es ist auch Verletzung. Aber dadurch, dass ich verletzt oder verwundet werde, wird - sagt Rudolf Steiner - zugleich eine Heilkraft aufgerufen, die sich auf den Weg zu dieser Verletzung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist die Frage für einen Therapeuten oder auch für einen verwundeten Menschen, welche innere Schritte er gehen soll, damit diese Heilkraft als solche wirken kann. Und da sagt Rudolf Steiner, zwei Dinge, vor denen sich ein Therapeut innerlich eigentlich durchdringen soll oder auch ein Mitmensch im Umgang mit einem verletzten oder traumatisierten Menschen und möglicherweise auch jeder Mensch selber im Verhältnis zu seinen eigenen Verletzungen oder seinen eigenen Wunden, das erste, was er sagt, damit diese Heilkraft, die aufgerufen wird, der jemand verletzt ist, wirken kann, damit die wirken kann, sagt er, Vertrauen in den Geist. Man soll sich damit innerlich durchdringen, egal wie schwer eine Verletzung ist, zuletzt wird der Geist doch siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also genauso an diesem Kipppunkt unseres Bewusstseins, wo man bei jeder Verletzung ja erstmal ringen muss, glaube ich, dass das heilbar ist? Und wie viele Verletzungen oder Traumatisierungen die Menschen in der Gegenwart, in unserem Zeitgeschehen innerlich erleben müssen, an fürchterlichen Dingen, die wir jetzt hier gar nicht ausbreiten müssen, kann sich schon die Frage haben, kann das geheilt werden? Und er sagt ja, diese erste Voraussetzung, dass diese Heilkraft, die immer aufgerufen wird, dass man sich innerlich mit an diesem Vertrauen arbeiten soll, zuletzt wird der Geist doch siegen und kann eine Wunde heilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empathiefähigkeit entwickeln 00:15:08 ===&lt;br /&gt;
Und das Zweite, was er sagt, Empathiefähigkeit, dass sich daran arbeiten oder lernen soll, dass sich die Wunden oder die Schmerzen von anderen Menschen ein Stück weit mitempfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kennen vielleicht das mantrische Wort bei Richard Wagner im Parzival: Aus Mitleid wissend werden. Aus Mitleid wissend werden. Weil es ist sozusagen eine Kategorie unserer Wunden, dass immer dann, wenn wir verletzt werden, jeder ja nur seine eigene Wunde spürt. Und die der anderen, man sagt ja ganz oft: Das ist sein Problem! Es geht uns natürlich alle erst mal gegenseitig so. Und er sagt, dieses Lernen, dass man die Schmerzen oder die Wunden der anderen ein Stück weit mitempfinden kann, das ist die zweite Voraussetzung neben Vertrauen in den Geist, dass diese Heilkraft, die bei jeder Wunde aufgerufen wird, wenn ein Mensch verletzt wird, in einer solchen Weise wirken kann. Vielleicht ist das ein bisschen das Geheimnis von Selbsthilfegruppen. Ich weiß nicht, ob Sie an so etwas schon mal teilgenommen haben. Da sitzen ja Menschen da, die alle dieselbe Wunde haben. Vielleicht einen Verkehrsunfall überlebt oder leben mit einer schweren Erkrankung oder vielleicht Verbrechensopfer gewesen und das geht ja eigentlich allen dann auch besser, weil jeder so ein bisschen in der Situation ist, dass er merkt, ich bin ja nicht der Einzige, der das empfindet. Die anderen erleben es genauso, haben es vielleicht sogar noch schwerer. Ganz konkret, man sagt ja, “&#039;&#039;geteiltes Leid ist halbes Leid”&#039;&#039;, sagt der Volksmund, wo also ein Stück weit offenbar dieses Gesetz, dass Empathiefähigkeit, schon anfängt, diese Heilkräfte ein Stück weit zu generieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verletzung der Herzeloyde 00:16:55 ===&lt;br /&gt;
Da hat der - deswegen erzähle ich Ihnen das, im Parzival - die Mutter von Parzival Herzeloyde, die hat ein Trauma oder eine Verletzung. Ihr Trauma oder ihre Verletzung ist, dass sie immer wieder Menschen verliert, durch das Schicksal, die sie liebt. Und das passiert nicht einmal, was schon schwer genug wäre, sondern das passiert regelmäßig. Also sie verliert ihren ersten Mann. Ja, sie ist die Schwester des Gralskönigs, heiratet und der stirbt, dann verliert sie irgendwann ihre Schwester, adoptiert dann deren Nichte noch. Dann verliert sie noch mal einen Mann, Parzivals Vater und dann reagiert sie - das ist total verständlich, wie oft Menschen reagieren, wenn sie zu oft dasselbe Trauma oder zu oft dieselbe Wunde empfangen haben - man setzt dann die ganze Energie darauf hin, dass das nicht nochmal passiert. Ja, das kennt man auch im sozialen Umgang, es ist unglaublich anstrengend. Leute, mit denen man auch nicht streiten kann, weil Rechthaben ist immer überleben. Da merkt man, da hat ein Mensch ein Trauma oder eine Wunde zu oft empfangen, da wird die ganze Energie darauf gesetzt, dass das nicht noch einmal passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da macht Herzeloyde etwas mit Parzival, sie geht mit dem Jungen in den Wald, dass der nie erfährt, dass außer ihr und der Mutter und vielleicht noch zwei Dienern eine Welt außerhalb des Waldes ist, damit er nicht später Ritter wird und sie auch ihn noch verliert. Natürlich sehr übergriffig. Sie greift ja massiv in das Schicksal des Jungen ein und dann passiert natürlich das, was oft passiert, wenn man versucht, Dinge zu vermeiden, da passieren sie manchmal gerade -Parzival verlässt sie dann irgendwann und dann stirbt die Herzeloyde in der Geschichte an gebrochenem Herzen. Ja, Herzeloyde! Man kann auch sagen, ihre Wunde verkapselt sich so zu einer Eiterkapsel und sie stirbt dann am inneren Organversagen. Und da merkt man diese Frau, ja, es ist genau das, was Rudolf Steiner sagt, also sie hat zu wenig Vertrauen in den Geist, was man vielleicht auch verstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09 ===&lt;br /&gt;
Und dann erfährt man aus der Geschichte auch, dass sie die Schwester des verwundeten Gralskönigs ist. Damit will sie aber nichts zu tun haben. Also sein Schmerz oder seine Krisen, davon hat sie sich weitestgehend abgewandt und da merkt man, diese Frau hat sich ein Stück weit in ihren Resilienzkräften offenbar so geschwächt, dass sie am Schluss, ja, an einer Wunde stirbt, die eigentlich keine ist. Denn was passiert? Ihr Sohn verlässt sie. Ich meine, gut, das fällt Eltern unterschiedlich einfach oder unterschiedlich schwer, aber ist auch das Recht von Kindern, ne? Man durfte ja seine Eltern auch verlassen. Und da merkt man, am Schluss stirbt Herzeloyde eigentlich eine Wunde, die keine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich schreibe das mal an, Herzeloydewunde, - wo habe ich jetzt den Stift hingetan hier - [schreibt] ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können, ja. Aus der Peripherie zentriertes Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und Empathiefähigkeit. Dann kann jede Wunde, so schwer sie auch sein mag, als solches heilen. Gehen Sie mal innerlich, Sie hören jetzt erstmal so meine Worte und es geht auch ein Stück weit erstmal über den Intellekt - aber wenn Sie einfach so diesen einen Gedanken, ja das meiste vergisst man ja, was ein Vortragsredner sagt, das weiß man, das ist ganz normal - aber diesen einen Gedanken heute Abend in die Nacht mitnehmen oder innerlich weiter zu bewegen, einfach so mal zu überlegen, ja, meine Wunden oder Verletzungen, da ist immer eine Heilkraft aufgerufen worden. Und was muss ich vielleicht tun an inneren Schritten, damit das, was längst da ist, als solches auch wirken und heilen kann. Also, das ist 800 Jahre her, Wolfram von Eschenbach, ja, und sehr modern, sehr modern, ja, für unsere Gegenwart, für unser Menschsein überhaupt.&lt;br /&gt;
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* „[…]  Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den Geist und &#039;&#039;&#039;Empathiefähigkeit&#039;&#039;&#039;.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]] &lt;br /&gt;
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[[Erde]]&lt;br /&gt;
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* „Wenn Sie eine Wunde in der Hand haben, haben sich so geschnitten, es hat sich infiziert, dann blicken Sie eigentlich ins Innerste der Erde. Also wir sind eigentlich mit der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039; dann am innigsten verbunden mit unseren Wunden.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026#Dante und die neun Höllenkreise. Mit unseren Wunden sind wir mit der Erde am innigsten verbunden 00:04:37|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:04:37]]  &lt;br /&gt;
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* „Es gibt ja vier &#039;&#039;&#039;Evangelisten&#039;&#039;&#039;, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]]   &lt;br /&gt;
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* Es gibt ja vier Evangelisten, Matthäus, Markus, Lukas, Johannes. Und jedes erzählt die Geschichte ein bisschen anders […] Es ergänzt sich. Es gibt so eine Art Ur-Evangelium. Rudolf Steiner spricht sogar noch von einem „Fünften Evangelium“. [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026#Die Parzivals-Erzählung ist ein großes Mysteriendrama der Frage der Wunde 00:06:10|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:06:10]] &lt;br /&gt;
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* „[…] Schmerzerleben ist aber zugleich eigentlich das Aufrufen einer Heilkraft und damit das wirken kann, diese innere Bewegung, Vertrauen in den &#039;&#039;&#039;Geist&#039;&#039;&#039; und Empathiefähigkeit.“ [[Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf - Rudolf Steiner über das Geheimnis der Wunde - ein Vortrag von Michael Rheinheimer bei den Quartett-Tagen am Bodensee, 2026#Die Herzeloydewunde ist eine Art, wie wir als Menschen verletzt werden können 00:19:09|| Rheinheimer, M. Jede Wunde ruft eine Heilkraft auf, 2026, 00:19:09]]&lt;br /&gt;
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