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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_78._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31947</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-09T07:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 79. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:78.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=cF5DewQD9p8|thumb| 78. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/6c10j07dnngs2h9/78.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 78. Vortrags vom 12. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
Ihr Lieben, ich begrüße euch zum 78. Vortrag zur Apokalypse. Wir sind also schon ziemlich weit gekommen und es beginnt einmal mit dem 28. Wochenspruch, der ein sehr kraftgebender ist. Lasst euch überraschen, diese Kraft brauchen wir in unserer Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Ich kann im Innern neu belebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erfühlen eignen Wesens Weiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und krafterfüllt Gedankenstrahlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus Seelensonnenmacht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den Lebensrätseln lösen, spenden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erfüllung manchem Wunsche leihen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem Hoffnung schon die Schwingen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;lähmte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht jetzt darum, sich langsam bewusst zu werden der geistigen Kraft, die wir im Sommer damals noch unbewusst aufgenommen haben, indem wir mit der Seele draußen waren in der Sommerzeit, uns verbunden haben mit dieser geistigen Kraft des Welten, also dieser schöpferischen Kraft, die da draußen ist, die aber eben auch in unserer Ich-Kraft drinnen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jetzt ins Innere hereinzunehmen, sich im Innern langsam dessen bewusst zu werden, erfühlen im eigenen Wesen, welche Weiten, welche geistige Weiten da eigentlich drinnen liegen. Es geht ja nur, nur ist ja in der Anführungszeiten darum, sich dessen bewusst zu werden. Also dieser geistigen Kraft, dieser Seelen Sonnenmacht, wie es da auch heißt, die auch in unserem Ich lebt, dass wir die langsam verwenden können, um Lebensrätsel zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensrätsel, das ist nicht nur so ein Floskel, ein nettes Wort, sondern wenn es um Lebensrätsel geht, geht es wirklich um die Lebenskräfte auch in uns. Das heißt um die Ätherkräfte, um das Ätherische in uns. Also das, was uns gesund macht und zwar körperlich und seelisch gesund macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische neigt sich ja zu beiden Seiten, zum Leiblichen einerseits, aber andererseits eben auch zum Seelischen. Und diese belebende Kraft, die ist also unheimlich wichtig, dass wir sie brauchen, dass wir sie haben, dass wir sie entwickeln können. Denn das ist die Kraft, die Heilkraft, die wir haben, aber auch zugleich die kreative, die schöpferische Kraft in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird sie tätig und diese Kraft können wir heute im Prinzip in unser Denken aufnehmen. Aus dieser Kraft unmittelbar heraus tätig zu werden, nicht bloß aus der blassen Spiegelung des Verstandes, die wir halt immer noch sehr stark haben, sondern wirklich unmittelbar und bewusst aus dieser Lebenskraft tätig werden, um Lebensrätsel eben zu lösen, ganz konkrete Lebensrätsel zu lösen. Also das heißt alles, was das soziale Leben betrifft, was aber auch das leibliche Leben betrifft, das ganze Zusammensein mit den anderen Menschen, da ist überall Lebenskraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Lebenskraft ist auch notwendig, um in ein imaginatives Denken dann weiterzukommen. Also ein Denken, das ein geistiges Anschauen wird, wenn man so will. Wo man eben die geistige Wirklichkeit beginnt zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es nicht anders sagen. Und das aber mit vollem wahren Bewusstsein. Es ist also keineswegs irgendwie weniger bewusst als unser Verstandesdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sogar noch bewusster. Und trotzdem ist es eine Art Wahrnehmen auch dessen, was in der Welt dem Denken vorhanden ist. Das wir aber natürlich durch unseren Einfluss, durch unsere Impulse, durch unsere schöpferischen Impulse auch weiterentwickeln in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit beitragen dazu. Es sind Nehmende und Gebende dabei. Und im Sommer haben wir viel von dieser Kraft aufgesogen, sag ich mal, in unser Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann auch Erfüllung manchem Wünsche gegeben werden. Wobei Wunsch hier auch nicht so bereitzunehmen ist, ich wünsche mir nicht viel Geld und wünsche mir, dass ich immer gesund bin oder halt die üblichen Wünsche. Sondern Wunsch heißt hier ganz spezifisch, es hat was zu tun mit den Seelenkräften, mit den Astralkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Wunscheswelt im Groben und Malen genommen. Und es geht darum, dass wir eben auch diese Wunscheswelt erhellen, erleuchten mit diesem Licht, das wir in unser Ich aufgenommen haben, das in unserem Ich wirkt. Und dieser Kraft sollten wir uns bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht es. Und dann werden sich eben auch diese Wünsche erfüllen, denen Hoffnung schon die Schwingen lebt. Das klingt jetzt vielleicht zunächst paradox, weil Hoffnung, wir haben heute schon mal darüber gesprochen, kann verschieden aufgefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche fassen es positiv auf, manche negativ. Hoffnung heißt auf jeden Fall, ich erwarte, dass es in Zukunft hoffentlich besser wird, als es jetzt ist. Oder schöner wird oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um ein Ziel, das in der Zukunft sich vielleicht erfüllen wird. Und wo ich vielleicht sogar hoffe, dass es halt einfach passieren wird, dass es besser wird, ohne dass ich groß was dazu tue. Hier sind wir aber ganz auf uns selbst gestellt und zwar hier und jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht darum, diese Kraft zu fühlen, die wir hier und jetzt in uns haben. Jetzt schon in uns haben. Da brauchen wir nicht auf morgen hoffen und nach morgen fragen, sondern jetzt, heute, hier, in der Minute, in der Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben zu wissen, wie viel Kraft da schon da ist. Wir haben alle bereits in uns, in unserem Ich, wesentlich mehr Kräfte drinnen, als uns in der Regel bewusst ist. Das heißt, was ja leicht passieren kann, wenn Schwierigkeiten im Leben da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute ist alles ein bisschen schwierig in unserer Zeit. Dann haut man oft den Eindruck, meine Kräfte erreichen nicht aus, um damit fertig zu werden, um umzugehen, was soll ich tun. Aber dieses Gefühl kommt deswegen auf, weil wir nur das schwache Spiegelbild dieser Kräfte in unserem normalen Alltagsbewusstsein haben und nicht merken, dass unser wirkliches Ich bereits um Größenordnungen stärker ist, als das, was uns unser blasses Spiegelbild zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde haben wir heute namentlich, wo wir uns des Verstandes bedienen, ein sehr getrübtes Bild unserer Ichkraft. Das ist also ein ziemlich beschlagener Spiegel, sagen wir mal so. Und der erste Weg könnte sein, sozusagen den Spiegel aufpolieren und der nächste Schritt ist, überhaupt einmal hinter den Spiegel zu schauen oder dorthin zu schauen, wo die eigentliche Urquelle ist, die sich darin spiegelt, nämlich unser wirkliches Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden uns die Augen aufgehen, die geistigen Augen aufgehen, wie viel Kraft da bereits drinnen ist. Also es ist nicht so klein. Sicher, gegen spätere Zeiten ist es immer erst der Anfang, aber trotzdem, es ist gewaltige Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und oft wird man dieser Kraft erst gewahr in einer Notsituation, in einer Situation, wo es nur mehr Hop oder Drop heißt. Und auf einmal stehen Kräfte unter Umständen zur Verfügung, von denen man nie ahnte, dass man darüber verfügt. Aber tatsächlich verfügt man über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind also wirklich starke, kreative, schaffende, gestaltende Kräfte. Wir haben aber auch die andere Seite und das ist sozusagen der Preis dafür, den wir zahlen müssen. Weil gerade jetzt, also in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, in dem wir drinnen stehen, in dem wir eingetreten sind mit Beginn der Neuzeit in etwa, da ist dieses Potenzial der Ich-Kräfte gewaltig gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spiegelung davon an der Oberfläche, aber was in Wahrheit im Hintergrund schon sich verstärkt hat, das ist gewaltig gegenüber dem, was früher der Fall war. Das ist das eine. Die andere Seite ist aber auch, und damit greife ich das auf, was in den letzten Vorträgen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, dann passt es wieder. So, wir haben stehen geblieben bei der einerseits positiven Seite der Kraft des Ich, die sich während des Bewusstseinseelenzeitalters schon bei den meisten Menschen sehr stark entwickelt hat. Also wesentlich stärker einfach als in den vergangenen Zeiten und dass wir darin ein riesiges Potenzial haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die andere Seite davon ist, und über das haben wir begonnen schon das letzte Mal zu sprechen, dass auch das Böse eine ganz bedeutende Rolle spielt und eine immer bedeutendere Rolle spielen wird. Und zwar die ganze Kulturepoche jetzt hindurch und die scheinbar noch schlechtere Nachricht ist das, was heute sich im Inneren entwickelt. Und ich erinnere euch daran, dass ich letztes Mal etwas von Rudolf Steiner nahe gebracht habe, was sehr zu bedenken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch soll in seinem Inneren, in diesem Bewusstseinseelenzeitalter das Böse in sich entwickeln. Soll es entwickeln. Nicht nur wird es entwickeln oder es ist unvermeidlich, sondern es ist unmöglich, die Bewusstseinseele, auch die geistige Seite zu wenden, wenn wir nicht das Böse in uns entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In uns. Wehe, es kommt nach außen und wird Resultat in der Welt. Aber in uns müssen wir es entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen diese, wie soll man sagen, ja geradezu Vernichtungskraft, die Kraft, die etwas ins Nichts führen kann, die letztlich dazu veranlagt ist, unser ganzes Wesen zu erneuern. Wir haben das das letzte Mal ausführlich besprochen, wie das mit der Nahrung zum Beispiel ausschaut, wie diese Nahrung, die wir aufnehmen, eigentlich ins Nichts geschleudert werden muss, um dann neu geschaffen zu werden und jetzt aber so, dass sie unserer Individualität angepasst ist. Also wir vertragen es überhaupt nicht, etwas Fremdes in unser Wesen aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es verwandeln. Wir müssen es völlig umkrempeln und das geht eben nur, wenn wir durchs Nichts durchgehen. Und dazu sind diese Kräfte notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem ist dieses Nichts, also alles, was unsere äußere, sinnliche Welt betrifft, ins Nichts schleudern zu können, ist die Voraussetzung, um überhaupt mit der Bewusstseinseele ins Geistige zu kommen. Wir müssen schon für unser Erleben, wenn wir etwas Geistiges erleben wollen, müssen wir einfach den Sinnesschleier zerstören, zerreißen. Und das ist eine Kraft, wenn sie sich aber so äußerlich im physischen Dasein auslebt, verheerende Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen sie aber geistig erwecksam machen, diese Kraft. Und dazu müssen wir sie haben. Und der Punkt ist eben diese Sache mit Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer so, das wird so schwarz-weiß hingestellt, Gut und Böse. Es ist in Wahrheit ein und dieselbe Kraft, die in zwei Polaritäten erscheinen kann, in zwei Polen, die man erscheinen kann, die zusammengehören, die nicht unabhängig voneinander existieren können. Es kommt nur darauf an, ob diese Kraft gut wirkt oder ob sie schlecht wird, hängt im Grunde nur davon ab, ob sie zur rechten Zeit und am rechten Ort zum Einsatz kommt oder ob das nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Rudolf Steiner spricht einmal davon, das Böse ist ein zeitversetztes Gutes. Also etwas, was zum Beispiel vor 100 Jahren gut war und was man als Richtige empfunden hat und was die Entwicklung gefördert hat, wenn wir das heute noch pflegen und machen, machen wir eigentlich was Böses im Grunde. Und je größer die Zeitdifferenz wird, desto böser wird es in seiner Wirkung, die es in unserer Welt entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mit gewissen Toleranzgrenzen, weil wir haben immer Nachwirkungen des Altes. Wir haben aber auch und das kann auch zum Bösen sehr schnell werden, etwas aus der Zukunft vorausgenommen ist, was eigentlich noch nicht am Platz ist, weil wir noch gar nicht reif sind dafür als Menschheit, dann kann das genauso böse werden. Und in diesem Spannungsfeld stehen wir immer drinnen und es ist aber menschheitlich gesehen durchaus so, dass wir, das ist jetzt so ein bisschen eine Schätzung über den Daumen, aber dass wir sicher eine Wirkung haben, die teilweise einige Jahrtausende in die Vergangenheit zurückgehen, aber heute noch da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es wirken Kräfte teilweise noch in unveränderter oder wenig veränderter Form, so wie sie vor tausenden von Jahren gewirkt haben. Und es kommen auch Dinge, einzelne Dinge herein, die vielleicht für eine Zukunft bestimmt sind, die zwei, drei tausend Jahre in der Zukunft liegen. In der Zukunft ist es nicht so viel Zeit, weil wir ja schon oft davon gesprochen haben, die physischen Inkarnationen auf Erden werden schon im sechsten, siebten, achten Jahrtausend aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest für einen Teil der Menschheit, für einen größeren oder kleineren, das wird abzuwarten sein. Aber das heißt auch, dass sich jetzt die Entwicklung unheimlich beschleunigt hat und wenn wir jetzt etwas vorwegnehmen, was vielleicht in Wahrheit erst in 20 Jahren dran wäre oder die Menschheit erst in 20 Jahren reif wäre, dafür kann das jetzt schon ziemlich katastrophale Wirkungen unter Umständen haben. Weil einfach der Zeitmaßstab komprimiert ist im Grunde, die Zeit, die wir noch zur Verfügung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst, wir brauchen diese Zeit und bis zu diesem Zeitalter, also sagen wir im siebten Jahrtausend hinaus, müssen wir oder sollen wir, wenn die Entwicklung gut laufen soll, im Grunde die ganze Erde umgekrempelt haben. Wirklich die ganze Erde umgekrempelt haben und zu einem Werk des Menschen gemacht haben. Das ist ja kaum vorstellbar, weil heute sieht man eh schon viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir pfuschen eh an allen Ecken herum, aber es ist im Moment halt wirklich noch ein Herumpfuschen. Es ist jetzt im Moment noch nicht so unbedingt gesagt, dass wir immer die Natur dadurch verbessert haben und erhöht haben, aber genau darum geht es. Es geht darum, die Natur, die eben großartig ist, das muss man einerseits sagen, die aber auch trotzdem keineswegs vollkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt stellt euch das vor, die Aufgabe besteht in den paar Jahrtausenden, die wir da vor uns haben, die ganze Natur so umzukrempeln, dass sie etwas Höheres wird, als sie jemals war. Also etwas Höheres als der Urzustand war, etwas Höheres als es in der Jahrtausendwende war, also etwas Höheres als es war im vorigen Jahrhundert, im vorvorigen Jahrhundert und so weiter. Also was viel viel größeres, viel viel höher ist, ist im Moment schwer zu ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment sind wir sehr damit beschäftigt, hineinzuschauen oder anzusehen, mit anzusehen, was wir alles zerstört haben. Wir haben daher durch die technische Entwicklung, durch alles was wir bis jetzt getan haben, sehr viel Böses im Grunde in die Welt getragen. Zerstörerisches zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist noch sehr viel ausständig jetzt die entsprechenden Aufbaukräfte dem entgegenzustellen, Aufbaukräfte, die eben über das Maß dessen hinausgehen, was eigentlich zerstört wurde. Und zerstört werden musste es aber, oder muss es. Ob es in der Art zerstört werden musste, ist ein anderes Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Punkt ist, unsere Aufgabe des Menschen ist es, die ganze Schöpfung im Grunde zu erneuern, dadurch, dass wir etwas Altes ins Nichts führen und daraus etwas Neues herausbringen. Und wir arbeiten an dem beständig. Nicht nur durch das, was wir äußerlich mit Hilfe unseres Verstandes und unserer Hände oder unserer Maschinen machen, sondern einfach auch durch diese Kräfte des Zerstörungsherdes, der Zerstörungskräfte, die wir in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kräfte, die wir in uns tragen, sind die Ursache dafür, dass der ganzen, sagen wir mal, Erdenwelt, nehmen wir mal die kleine Perspektive, dass der ganzen Erdenwelt auch diese Zerstörungskräfte, diese Vernichtungskräfte einverwoben sind. Also alles, was Kräfte sind, die etwas zugrunde gehen lassen, die strahlt der Mensch aus. Ohne den Menschen wäre das alles anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist eine rein theoretische Frage. Es gäbe unsere ganze kosmische Entwicklung so nicht, wenn es den Menschen nicht gäbe. Weil er wüsste, er ist durch drei kosmische Zyklen vorbereitet worden und jetzt stehen wir mit der Erde im vierten Zyklus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er ist von Anfang an dabei und es kulminiert halt jetzt während der Erdentwicklung einmal in dem, dass er in sich diese Zerstörungskraft hat für alles, was bisher aufgebaut wurde. Diese Kraft tragen wir in uns. Und diese Kraft trägt jeder Mensch in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon das letzte Mal gesprochen, dass dieses Zerstörungszentrum sitzt so etwa in der Mitte des Menschen. Da konzentrieren sich diese Kräfte. Aber in Wahrheit sind sie in jeder Zelle, in jedem Molekül, das wir im Körper tragen, werden sie errege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall sind sie tätig. Aber sie sammeln sich in einem Zentrum und alle Menschen gemeinsam, die die Erde bewohnen, bilden ein gemeinsames Zentrum auch noch dazu. Das ist im Erdmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdmittelpunkt ist der Quell der Zerstörung. Rudolf Steiner geht sogar soweit zu sagen, ja es wird irgendwann einmal so sein. Das ist das Schicksal der Erde und anderer Himmelskörper auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden von innen her zerstört werden. Und zwar so, dass sie ins Nichts geschleudert werden. Das heißt, der Planet wird irgendwann einmal ins Nichts verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Sonnensystem wird einmal ins Nichts verschwinden. Ja, unser ganzer Kosmos mit all den Sternen wird einmal ins Nichts verschwinden. Das ist ja die Voraussetzung dafür, dass dann überhaupt ein neuer Kosmos entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts heraus. Und das sind also die Kräfte, die böse werden können, wenn sie zur falschen Zeit am falschen Ort angewendet werden. Und das sind aber genau die andere Seite dessen, was die, wie soll ich sagen, lebensspendenden, schöpferischen, kreativen Kräfte sind, die aus dem Nichts heraus etwas erschaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die eine Kraft kann ohne der anderen nicht bestehen. Und jede kosmische Entwicklungsstufe besteht immer darin, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. Dann eine, ja im Grunde absteigende Entwicklung durchmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absteigend im Sinne von immer dichter, immer materieller werden. Immer mehr absterben. Das heißt, da ist das Prinzip des Todes, bahnt sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Erde wieder der Höhepunkt davon, wo wir wirklich bis ins Tote, mineralische Elemente, die äußere Natur abgestorben ist. Bei den früheren kosmischen Inkarnationen ging es nicht ganz bis zu dieser Verdichtung, aber jetzt geht es ganz bis hinunter. Daher grundsätzlich, Erdenwelt auch konfrontiert ganz stark mit dem Rätsel oder dem Problem des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sogar das zentrale Problem, unserer Erdentwicklung. Das entspricht also der vierten Entwicklungsstufe. Vierte Entwicklungsstufe heißt immer, egal ob es jetzt im großen kosmischen Sinn ist oder im kleinen Sinn als vierte Kulturepoche zum Beispiel, so musste etwa die griechisch-lateinische Zeit, das Haupträtsel war zu lösen, das Rätsel von Geburt und Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist bis jetzt noch immer nicht ganz gelöst, zumindest für die meisten Menschen nicht. Also es harrt in unserer Zeit der endgültigen Lösung des Verständnisses dafür und das wird sich nur erfinden, wenn man den Inkarnationsgedanken mit hinein nimmt. Da erfüllt sich der Sinn dieser Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch, die Natur, alles muss sterben, um sich zu erneuern im Geistigen und in erneuerter Gestalt wieder zu kommen. Alle Entwicklung passiert so. Es müssen Tierarten aussterben, damit neue, höhere Tierarten, weiterentwickelte Tierarten entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein riesiger Prozess. Also es ist nicht alles böse, wenn etwas untergeht, sondern es ist auch notwendig, dass etwas untergeht, immer wieder. Also das Schlimmste, was wir machen könnten, dann würden wir das Prinzip des Todes im vollsten Sinne rechtsam machen in unserer Welt, wenn wir konservieren wollten den Zustand, so wie er jetzt ist oder wie er vor 100 Jahren war oder was, wenn wir den wieder herstellen wollten, angenommen und dann konservieren wir den.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so soll es weitergehen. Dann ist es das Ende der Erdentwicklung damit im Grunde. Also das wäre etwas absolut Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre überhaupt etwas absolut Böses, wenn man wollte einen selbst noch so vollkommenen Zustand auf der Erde herzustellen und den dann beibehalten zu wollen. Da kommen schon sehr interessante Fragen, weil genau das wünschen sich viele Leute, dass man sagt, okay wir arbeiten jetzt und mit Hilfe der Technik und sonst werden wir es schaffen, dass wir eigentlich eine mehr oder weniger ideale Welt zusammenbringen und die soll aber dann möglichst so bleiben. Dann ist das das Schlimmste, was wir tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Allerschlimmste, weil damit ist die zukünftige geistige Entwicklung abgeschnitten. Wenn das wirklich gelingen würde, es wird mit Sicherheit nicht gelingen, jedenfalls nicht voll und ganz, aber es wird sicher genug Versuche geben, Teile davon zu verwirklichen und das werden Einschlüsse sein in die Entwicklung, die sich, obwohl sie aus bestem Willen heraus, davon bin Böse wirken und also den stärksten Widerstand bieten der geistigen Entwicklung der Menschheit. Das ist einmal ein wichtiger Punkt, also das auch zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach zu sagen, ja da ist ein Mensch mit böser Gesinnung und dann kann ich zuordnen, das ist der Böse. Das sind aber die Harmlosen, das sind die relativ harmlosen, das gleicht sich relativ schnell aus, das gleicht sich durchs Karma irgendwo aus, dann merkt er, dass er den falschen Weg gegangen ist, aber es hat lange nicht die Vernichtungskraft, als wenn ein Mensch überzeugt ist von etwas und es ist aber trotzdem Fehl an Platz. Aber er hat den großen Enthusiasmus, wirklichen, ehrlichen Idealismus, sogar Selbstlosigkeit, aber er arbeitet an der falschen Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn man einseitig überdehnen würde, die Menschheit zu verbessern auf technischem Wege, da ist viel Gutes dabei, vieles was kommen muss, was kommen soll und was gut sein wird, aber wenn man den Weg zu weit führt und eben übersieht, die dazu notwendige geistige Entwicklung, die in gleicher Masse passieren muss, dann wird das zu einer Katastrophe führen. Dann ist es genau das, wo nämlich ein Abweg dann möglich ist, dass das, was jetzt eigentlich in die Vernichtung gehen sollte und in gewisser Weise auch in die Vernichtung geht, aber nicht in die eigentlich schöpferische Quelle zurückgeht, um dort erneuert zu werden, sondern was beute jener Wesenheiten wird, die hinter Sorat stehen. Die Wesenheiten, die hinter diesem Soratprinzip stehen, die hängen ganz stark ebenfalls mit dem Erdmittelpunkt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort staut es sich, im Erdmittelpunkt. Dort ist also das Zentrum der Zerstörungskräfte, die die Menschen gemeinsam als Menschheit erzeugen. Wir haben dort den großen Brennpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Brennpunkt dieser Wesenheiten hinter Sorat und es ist zugleich der zentrale Sitz des Christus. Alles das ist da konzentriert. Also wenn man das Zentrum angeben will, der höchsten und der gefährlichsten Kräfte, dann ist es auf die Erde bezogen, der Erdmittelpunkt und die Menschen halt so irgendwas, was da unterhalb des Zwerchfels liegt, so in etwa ist dieses Hauptzentrum, also im Stoffwechselbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ja wirklich darum geht, bis ins Stoffliche hinein diese Auflösung zu bewirken. Sie betrifft natürlich alles, andere auch. Also sie betrifft nicht nur das eigentlich Stoffliche, das wir halt so äußerlich kennen, meistens dann eh gerade besonders das Feste nehmen, nein, es betrifft nicht nur das Feste, Flüssige, Gasförmige, es betrifft die Wärme, es betrifft alle Ätherarten, es betrifft die Seelenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das wird ins Nichts geschleudert. Bewusst können wir es heute mit ein bisschen von dem, was unsere Seelenkräfte bzw. Astralkräfte sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir es bewusst. Bei den anderen Dingen passiert es unbewusst, zwar nach dem Willen des Ichs, aber mit Hilfe geistiger Wesenheiten. Aber da ist halt immer die Gefahr, dass die Widersacher natürlich auch sich heranmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das ein bisschen schief geht, dann führen wir ihnen Kräfte zu, die eigentlich woanders hingehen sollten. Also wir führen dann die Kräfte, die ins Nichts gestürzt werden sollten, nämlich ihrem Reich zu. Und sie können damit was anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die riesige Problematik, die gesundheit. Und was tun? Was tun in dieser Lage? Was tun? Sich erstens einmal dessen bewusst werden. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute nicht mehr den Luxus, dass wir nur die eine Seite betrachten können, dürfen, sollen, dürfen. Niemand verbietet uns was, niemand schreibt uns was vor. Aber wir werden halt einfach blind in die Grubel fallen, wenn wir nur die eine Seite sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir ja schon das letzte Mal besprochen. Wir müssen geistig so weit hinauf sehen oder umgekehrt so weit wir geistig hinauf sind, so weit müssen wir auch nach unten schauen. Das heißt in das Reich der Widersacher, in das Reich der Zerstörungskräfte, die eben auch damit zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, wird doch so schön. Der Göthe hat das alles gewusst. Im Faust steht das ja alles so schön drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon bei der ersten Begegnung mit dem Repräsentanten aller Widersacher-Mächte im Grunde, also mit dem Mephisto. Mephisto ist in der Regel der arämanische Widersacher, aber bei Göthe ist es sehr mit dem luziferischen gemischt. Und von den Asuras hat er noch nicht so viel Ahnung gehabt, weil sich die ja auch nicht an der Oberfläche zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorat und so ist noch tiefer unten. Aber was sagt denn dieser Mephisto als erstes, wenn er auftritt? Der Faust fragt ihn, ich weiß nicht, ihr werdet vielleicht die Geschichte ein bisschen in Erinnerung haben, also vorher war der Osterspaziergang, er ist mit seinem Famulus auf den Osterspaziergang gegangen. Vorher war er in seinem Studierzimmer und war völlig verzweifelt, weil er halt an die geistige Wirklichkeit nicht herankommt und zum Schluss in seiner Verzweiflung so weit gehen will, dass er Gift trinken will, um ins Reich des Todes zu gehen und zu erleben, was ist dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil als hier verkörperter Mensch komme ich nicht rein. Und nur die Osterglocken, die Leuten erinnern ihn an seine Jugendzeit und was ihm dieses Osterfest bedeutet hat und das hält ihn ab, diesen Todesdrang zu sich zu nehmen. Und dann sieht er halt draußen auch die Natur erwachen und geht halt mit seinem Famulus hinaus, mischt sich um das Volk, kriegt dann eh gleich wieder die große Depression.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Es passt in unserer Zeit halt auch sehr gut rein, warum kriegt er die große Depression? Das Volk lobt ihn und bedankt sich bei ihm, weil er bei der großen Seuche, die da war, die weiß Gott wie viele Menschen hingerafft hat, er und sein Vater, also Faust und Faustens Vater, den Menschen geholfen haben. Und je mehr da gelobt wird, desto miesebäteriger wird der Faust, schickt sogar die Leute dann ziemlich scharf weg und sagt dann noch, vor jenem Troben steht gebückt, der helfen lehrt und Hilfe schickt. Und das sagt er ziemlich zornig, nicht mir sagt es, sondern sagt es dem da oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seinen Famulus erzählt er dann nachher, wie ihn das erschüttert und empört auch hat. Also er sagt, ja was haben wir denn schon zusammengebracht? Er sagt, ich habe selbst den Gift an tausende gegeben. Man merke bitte die Grammatik, den Gift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe selbst den Gift an tausende gegeben, sie welkt ihn hin, nun muss ich sehen, dass man die frechen Mörder lobt. Also das heißt, ich wäre gerühmt für etwas, wo ich eigentlich mit meiner Medizin, die ich gegeben habe, habe ich eigentlich nur Leute umgebracht in Wahrheit, nicht wirklich geheilt. Also die meisten haben es nicht überstanden und die, die es überstanden haben, haben wahrscheinlich ein Glück gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er ist sich sehr bewusst, dass die menschliche Medizin, zumindest die, über die er verfügt, nicht einmal mit so einem Funken heranreicht, an das, was wirkliche Heilung bedeutet. Dass eigentlich alles, was wir geben, im Grunde ein Gift ist, das vielleicht einmal auch eine Krankheit zurückdrängen kann ein bisschen, weil es für das halt auch ein Gift ist, aber auch den Menschen letztlich bis zu einem gewissen Grad vergiftet. Das heißt, und das haben wir in der heutigen Medizin drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist die Medizin des Bewusstseins, Sehn- und Zeitalters, die wir bis jetzt haben, ist im Großen und Ganzen eine Medizin, die, und damit will ich bitte jetzt nicht Kritik üben und nicht schimpfen, das gehört eben zu unserem Zeitalter dazu als Erscheinung. Aber alle Medizin, die wir heute zu uns nehmen, die also synthetisch hergestellt ist, die im Labor entworfen ist, die nicht als ein Naturheilmittel ist, das aus alten hessichtigen Kenntnissen noch stammt. Da wusste man noch aus der Natur die Dinge zu sammeln, die den menschlichen Lebenskräften die Anregung geben, die sie brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur von diesen Lebenskräften weiß man heute nichts. Man hat im Großen und Ganzen mit unserer materialistischen Medizin keine Mittel, sie zu erforschen. Es gibt halt Ansätze, um auch da ein bisschen heranzukommen, aber das hat sich noch nicht sehr herumgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt, dass unsere Heilmittel im Grunde nichts anderes können, als gewisse Zerstörungsprozesse im Körper hervorzurufen, mit denen man vielleicht, wenn man es gut trifft, halt auch das kranke Geschehen unterbinden kann oder zurückdrängen kann. Aber es ist immer eine Nebenwirkung da, die überhaupt auf den Organismus zerstören wirkt. Also bei den alten Pulvern, die man nehmen kann, muss man wissen, es sind alles welche, die den Organismus zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn vielleicht die Heilwirkung, also nicht die Heilwirkung, aber die Vertreibung der Krankheit oder die Stillstellung der Krankheit erfolgreich ist. Also wenn wir es nicht anders können, müssen wir es halt heute so machen. Aber das heißt nur, dass wir ziemlich schleunig in diesem Bewusstsein, Seelenzeitalter zu einer anderen Art der Medizin kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es jetzt wirklich ein müssen, weil sonst erott man mit der Medizin die Menschheit vorzeitig aus. Weil noch haben wir genug eigene Lebenskräfte, die dann so weit sind, dass sie nicht nur im Endeffekt daran arbeiten, die Krankheit wirklich zu heilen, sondern dann auch noch heilen müssen die Schäden, die durch die Medikamente erzeugt werden, durch die Behandlungsmethoden erzeugt werden. Und das ist halt so genial, weil das der Faust schon so oder der Goethe schon so in ein paar Sätzen irgendwie geschildert hat, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man ganz radikal sagen. Das ist einfach so. Ich meine, was toll natürlich in der Medizin heute hineingekommen ist, sind die ganzen chirurgischen Methoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann man vieles im Organismus reparieren, keine Frage. Was man auf andere Weise auch nicht so einfach heilen kann, weil wenn es ein komplizierter Bruch ist, ohne einer chirurgischen Behandlung, wird es sehr schwer sein, das hinzukriegen. Ich meine, geht schon, aber das würde medizinische Kenntnisse erfordern, die wir lange noch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird einmal so sein, dass es eine Lebensregenerationskraft gibt, die auch so etwas hinbekommen kann. Aber über die verfügt man nicht einmal noch annähernd. Also das heißt, wir brauchen diese Brücke jetzt im Moment der äußeren technisierten Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was wir vor allem brauchen, ist, dass wir jetzt schleunigst anfangen, das, was in der Vergangenheit bei der Menschheit da war, nämlich ein halbbewusstes, auf halbbewusstem Hellsehen beruhendes Heilwissen auf neue, bewusste Art wiederzuerleben. Und zu lernen, wie wir Naturkräfte so erkennen können, dass wir ihre Heilkraft erkennen können, das heißt die Anregungskraft auf unsere eigenen Heilkräfte. Es gibt keine andere Heilung als Selbstheilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere gibt es nicht. Das ist einmal ganz was fundamental Wichtiges. Niemand kann von außen den individuellen Menschen heilen, sondern er muss es mit seinen Selbstheilungskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber denen kann man Anregungen geben, dass sie in Schwung kommen. Das brauchen sie. Und haben wir aber noch in relativ geringem Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt Ansätze natürlich in der Naturheilkunde. Es ist im vergangenen Jahrhundert einiges auch passiert auf dem Gebiet. Es sind Anfänge und die gilt es weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind tolle Ansätze da, nämlich etwas, was man früher nur als halbbewusst, raumbewusst erkannt hatte, jetzt ins Bewusstsein zu heben. Und das gehört ganz massiv ausgebaut, dass daran Forschung betrieben wird, dass daran Menschen arbeiten, dass Menschen ein geistiges Wahrnehmungsvermögen entwickeln dafür, welche Natursubstanzen, welche Naturkräfte kann ich als Anregungsmittel anwenden auf den Menschen. Also es geht nicht, dass ich jetzt auf alte Überlieferungen einfach nur zurückgreife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wissen, die heutige auch die Schulmedizin, also namentlich was die Pharmazeutik betrifft, hat ja auch Anleihen bei der alten Naturmedizin genommen. Und die meisten ursprünglichen Heilmittel, die dann synthetisch hergestellt wurden, waren ursprünglich Naturheilmittel. Aber indem ich synthetisch herstelle, das heißt aus dem Naturzusammenhang herausgenommen habe und aber nicht verstehe, welche Bedeutung dieser ganze Naturzusammenhang hatte, dann ist natürlich das Produkt, das herauskommt, zwar vielleicht scheinbar wirksamer, viel intensiver oder etwas, aber in Wahrheit viel weniger heilend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat vielleicht eine intensive Kraft, um auch gegen eine Krankheit anzukämpfen, aber es ist auch die zerstörerische Wirkung auf den Körper stärker. Und das ist immer der Preis. Das heißt nicht, dass man dann gleich stirbt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann die verschiedensten Folgen haben, weil es beeinträchtigt die Lebenskräfte. Es beeinträchtigt namentlich auch die Lebendigkeit unseres Denkens im Übrigen. Also diese Art der Medizin arbeitet der Entwicklung des lebendigen Denkens grundsätzlich entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich. Das ist unvermeidbar. Ich kann kein Afokis Kopfepulver nehmen, ohne dass ich eine Rückwirkung auf meine Ätherkräfte habe, die dadurch geschwächt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da werden jetzt Kräfte abgezogen, um die Schäden auszugleichen, die dadurch entstehen. Obwohl es hilft. Das heißt nicht, bitte nehmt kein Kopfwetterbrett mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es zu stark ist, braucht man es vielleicht. Wir halten einiges aus, aber ich schildere es sehr drastisch, um euch bewusst zu machen, wo sind die Plus und Minus. Also zum Beispiel Kopfwetterblätter, gut oder böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, in der richtigen Masse eingesetzt, wenn es notwendig ist und nicht anders geht, wird man es brauchen. Wird man es verwenden und das ist in Ordnung. Aber man muss wissen, dass ich damit in den Bereich des Schädigenden, des wenn man so will Bösen hineingehe und ich muss mir überlegen, was setze ich als Ausgleich dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon eine andere Entwicklung auf den Mensch, wenn jeder Mensch, der heute eine Tablette schluckt, sich überlegt, was muss ich als geistigen Ausgleich machen, um den Schaden möglichst gering zu halten. Alleine das würde vieles, vieles verbessern. Würde die Gesundheitssituation gewaltig verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit der Medizin, die wir halt jetzt haben, die die geistigen Hintergründe des Heilens noch nicht so in der Masse schaut, wie es notwendig ist. Teilweise noch gar nicht schaut. Aber ihr seht auch, wie eng zusammenhängt das Rätsel des Bösen und das Rätsel von Geburt und Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von Lebenskräften, von Fortpflanzungskräften, sogar von Wachstumskräften und von Todeskräften. Das Böse heißt auch nicht einseitig nur Wachstumskräfte, juhu, dann fängt es zu wuchern an, dann wird es zu lebendig, das wäre für uns auch nicht gut. Aber es darf natürlich auch nicht zu sehr ins Abtötende hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen also schauen, dass wir ein Gleichgewicht haben. Aller dieser Dinge sollte man sich heute, wie soll ich sagen, ganz professionell bewusst werden. Das erfordert also sehr sehr viel ernsthafte Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist also das eine, das kennenzulernen bei den künstlichen Mitteln, die wir heute einsetzen. Das andere ist eben wirklich von der Natur zu lernen, aber mehr noch über die alte Art einfach irgendwelche Kräuter herzunehmen, hinauszugehen, die Natur zu erhöhen, so dass andere noch mehr den Menschen, der Welt, der Weltentwicklung angepasste Heilmittel jetzt nicht im Labor zu synthetisieren, sondern in der Natur hervorzubringen. Das ist die nächste große Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur so verändern, dass neben anderem auch entsprechende Heilkräuter, Heilsubstanzen, auch tierische Substanzen, die dafür vielleicht geeignet sind, entstehen, die es jetzt noch nicht gibt und die es in der Vergangenheit noch nicht gab. Und die aber trotzdem nicht einfach im Labor synthetisiert werden, sondern die aus einem Naturprozess hervorgehen. Seht ihr, das ist so ein bisschen schon konkretere Angabe, was heißt es, die ganze Erde umgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht also tief bis ins Naturwesen hinein, so dass die Natur etwas Heilendes in noch stärkere Masse bekommt, als es es in der Vergangenheit hatte. Sie hatte es in der Vergangenheit sehr stark, die ganzen Tiere leben davon und die können es instinktiv sofort benutzen, die wissen, welches Kräuter sie brauchen, wenn ihnen etwas fehlt, das fressen sie ganz instinktiv. Die Menschen wussten es auch, aber wir haben es verlernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu kommt eben, dass wir auch vieles von diesen Kräften, die einst in der Natur waren, zerstört haben. Zweitens, dass wir Menschen anders geworden sind und die Natur nicht mehr mitgekommen ist, die entsprechenden Kräuter dafür zu schaffen, Kräuter sind jetzt Stellvertreter für alles, was man da aus der Natur entnehmen kann, sondern dass das weiterentwickelt werden muss. Wir werden als Menschheit das alles entwickeln müssen bis zum 6., 7., 8. Jahrtausend, weil dann können wir es nicht mehr entwickeln, wenn wir es nicht mehr inkarnieren auf der Erde wird es in dieser Art nicht mehr gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist viel zu tun und es wird halt genau aber dazu eben auch die Karikatur des Ganzen geben, dass eben Menschen versuchen werden, das auf die heutige technische, labormäßige Art alleine zu machen, noch dazu ohne einer entsprechenden geistigen Gesinnung. Und dann sind das vielleicht absolut gut gemeinte Versuche, aber sie werden immer mehr die Menschheit belasten und die Erde belasten. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um die ganze Erde gleich mit. Und daher ist es halt sehr bedenklich, was heute läuft, was eigentlich schon lange läuft, spätestens seit Beginn der Neuzeit läuft, aber in Wahrheit schon ein bisschen weiter zurückgeht, dass man versucht, dieses Naturwissen, dieses Naturheilwissen auszurotten und ein Neues nicht aufkommen zu lassen. Klar, aus Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss auch sehen, dass heute die Medizin unheimlich daran leidet, dass sie kommerzialisiert ist. Besonders stark geht es natürlich von Amerika aus, da ist es ganz klar, Gesundheit ist ein Riesengeschäft und da fließt auch sehr viel Geld und du kriegst dort bis zu einem gewissen Grad die Behandlung, die du dir halt leisten kannst. Nicht die, die du brauchst aufgrund einer Krankheit, sondern die du dir leisten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist es aber so, dass ein großer Teil der Amerikaner, zumindest denen, denen es gut genug geht, dass sie halt das meiste leisten können, sie wollen es auch nicht anders. Und wir haben aber jetzt, wir gehen halt anders damit um. Das müssen die Amerikaner lösen, also was im Westen drüben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Problem ist aber, dass wir diese Denkungsart auch nach Europa importiert haben. Also nicht natürlich, dass es nicht auch schon da tiefe Wurzeln hat, dass die Apotheker, die Ärzte vor allem auch ein gutes Geschäft gemacht haben, dass sie nicht immer nur die Wohltäter geworden sind, dass sie vor allem auch reich geworden sind und dass sie auch halt alles daran gesetzt haben, die Naturheilkundigen, loszuwerden. Und ihr wisst, es gab also Anfang der Neuzeit, gab es die großen Hexenverbrennungen, weil es waren meistens nur Frauen, die die Kräuterkundigen, die Heilkundigen waren, die noch ein Gespür hatten für diese Heilpflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ging halt nie um religiöse Gründe oder sonst was. Es waren hauptsächlich, hauptsächlich kommerzielle Interessen. Und da stand sehr, sehr stark damals die Ärzteschaft dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ärzteschaft und die Kirche hat sich gleich angehängt, weil die haben Fähigkeiten, die sind uns auch unheimlich irgendwo, die wissen wir wirklich mehr vom Geistigen als wir, weil die hatten halt viele noch ein instinktives altes Hellsehen und das war der Kirche sowieso von Anfang an höchst verdächtig. Immer mit halbem Recht, halbem Unrecht. Man muss sagen, mit dem alten Hellsehen haben sie natürlich auch viele negative Dinge eingeschlichen, weil die Zeit des alten Hellsehens war im Grunde vorbei und dann kann es ja leicht sein, dass auch wieder Sacherkräfte sich da einschleichen und sich etwas anderes vorgeben, als sie eigentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein gewisses Recht besteht darin, aber jedenfalls rechtfertigt es nicht an die Hexenverbrennungen. Und das war ein gutes Geschäft eben vor allem für die Ärzteschaft und für die Klöster, die dann ihre Gräbeln angebaut haben, aber oft dann eben nicht um dieses ursprüngliche Heilwissen verfügt haben. Manche einzelne Mönche vielleicht, ja da war es okay dann, weil es die Kirche gemacht hat, aber viele haben eben zu wenig verstanden davon und so ist die Medizin in Wahrheit immer mehr heruntergekommen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute spielt es sich halt etwas anders ab, heute spielt es sich nicht mehr mit einer Hexenverbrennung direkt ab, aber es spielt sich ab, dass immenser Druck da gemacht wird, dass die Verwendung von natürlichen Heilmitteln immer mehr erschwert wird. Das ist also ein ganz großes Problem, was wir da innen haben. Nämlich die sogenannten wissenschaftlichen Methoden, nein nicht die sogenannten, es sind wissenschaftliche Methoden, der Haken ist nur, dass die Medizin halt keine Wissenschaft ist, sondern eine Kunst, eine Heilkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt die naturwissenschaftlichen Methoden als solche sind zum größten Teil fehl am Platz. Da fängt es ein Riesenproblem an. Etwas, was auf dem Gebiet der Technik grundsätzlich gut und notwendig ist, ist, wenn es in die Medizin einzieht, wo sie heilen soll, die Medizin sollte ja zur Heilung beitragen, ja dann tragt es aber nicht dazu bei, sondern zum Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht eben so weit aber auch, dass das, was sich an wirklicher Heilkunde entwickelt wird, im Grunde hinten und vorne behindert wird. Weil man sagt jetzt, na gut, dann muss man ja diese wissenschaftlichen Maßstäbe, die wir in der Medizin haben, muss man ja doch auch dort jetzt anwenden. Und dann müssen entsprechende Studien gemacht werden, dann schauen wir mal, das dauert Jahre diese Studien, diese Studien kosten viele, viele Millionen Euro oder Dollars oder was immer es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sich große Konzerne locker leisten, aber ein kleiner Heilkundiker, der vielleicht ein neues Mittel entwickelt oder eine kleine Firma, die das entwickelt, hat keine Chance diese Studien zu machen. Allein dadurch schaltet man schon aus, weil sie nicht zugelassen würden, abgesehen davon, dass diese Art der Studien keine verlässlichen Aussagen geben für diese Heilmittel. In Wahrheit im Übrigen für die von den Pharmakonzernen hergestellten Medikamente auch nicht oder zumindest sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es genug Metastudien, sogenannte Metastudien. Also was heißt Metastudie? Es gibt Studien zu einem und demselben Medikament, machen verschiedenste Leute Studien und da gibt es jetzt jemand, der schaut und vergleicht die Studien miteinander. Und dann kommt man darauf, dass die völlig andere Ergebnisse kriegen und zu anderen Resultaten kommen und dass da also die Plausibilität der Sache dann schon sehr ins Schwanken kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hängt natürlich von vielen Faktoren ab, wie die Studien dann genau durchgeführt werden und es lässt sich halt nicht hundertprozentig wie bei einer Maschine mechanisieren, der Ablauf solcher Studien. Es spielt viel mehr Rolle, die Auswahl der Testkandidaten, wie vergleiche ich es und so weiter. Im Endeffekt kommt raus, dass bei den meisten der Studien die Aussagekraft gegen null tendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die sogenannte Evidenz-basierte Medizin, wie es so schön heißt. Also Evidenz heißt durch Studien belegt sicher wirksam oder zu 80 Prozent wirksam. Man gibt es schon zu 100 Prozent, gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es 80 Prozent ist, ist ja schon toll. Also alles was mehr als 50 Prozent ist, ist schon gut. Aber im großen und ganzen sind das, naja wie sagt man bei uns, Hausnummern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde die meisten Studien bewusst oder unbewusst, ich will jetzt gar nicht, oft auch unbewusst, dass es passiert, aber es kommt das heraus, was herauskommen soll. Das zeigen viele Metastudien letztlich, dass es mehr als fadenscheinig ist. Aber es ist gesetzlich verankert, dass das notwendig ist, um neue Medikamente zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also neue Medikamente auf Basis von Naturheilmitteln, irgendwie es in dem Moment wohl dringt, ein neues Kompositum zusammenstelle, wird es nicht mehr zugelassen. Weil die Pharmafirmen, die das Geld haben, machen es nicht. Die wollen ja nicht selber Konkurrenz machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch da sage ich jetzt ein offenes Geheimnis, weil die Pharmafirmen kein Interesse haben, dass die Menschen gesund werden, sondern dass sie ein großes Interesse haben, dass sie mit ihrer Krankheit lange, lange leben. Und lange, lange, lange, möglichst ein Leben lang die Medikamente brauchen. Ich unterstelle das jetzt nicht allen Ärzten, die da mitmachen und allen Forschenden, die da mitmachen, aber da es einfach Wirtschaftskonzerne sind, die wirtschaftlich geführt werden, geht es um die Bilanz, die da ist und die muss sehr positiv ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eigentliche Ziel. Und dem ist alles andere untergeordnet. Ihr habt ja genug erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war bei einigen Dingen, ich bin ja Chemiker oder was und hatte natürlich Zugang auch zu solchen Sachen, wo man dann also intern redet, wie die Sache wirklich läuft. Und da ist ja so ganz klar, es ist ja völlig egal, ob das jetzt gut oder schlecht wirkt. Hauptsache es bringt Geld letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beinhart werden Medikamente, die einen ganz bestimmten Haupteffekt haben, unter Umständen nicht wegen dieses Haupteffekts eingesetzt ist, weil das vielleicht eine sehr rare Erkrankung ist, die das rentiert sich nicht dafür, das Produkt zu erzeugen. Das verkauft sich nicht genügend. Wenn es weltweit vielleicht 100 Fälle davon gibt, damit kann man kein Geld verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kommt es dafür nicht auf den Markt, steht nicht zur Verfügung. Dafür wird es für irgendeinen Nebeneffekt, vielleicht findet man irgendeinen Nebeneffekt, für den es auch eine bestimmte Wirkung erzielen könnte. Und für den verkauft man es dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst das alle sicher selber, habt es ja schon gesehen, das muss ja wenigstens einmal aufgelistet werden, welche Nebenwirkungen sind. Dann macht man mal den ganzen Zettel auch, hat so eine lange Liste an Nebenwirkungen. Naja klar, weil jedes Medikament in Wahrheit hat xxx Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist bei den Naturheilmitteln auch in Wahrheit so. Und das wäre das Natürliche auch. Und der Einsatz eines Naturheilmittels heißt auch, sind in diesem Heilmittel all die Kräfte vorhanden, die auf meinen Organismus günstig anerregend wirken, nämlich an den verschiedensten Stellen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ganz weg von dem Ding. Aha, das Mittel, das wirkt jetzt da beim Herz oder bei der Leber. Nein, jeder Stoff, den ich zu mir nehme, wirkt im ganzen Körper, wirkt aber so, dass jetzt meine Zerstörungskräfte ankämpfen müssen dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie müssen es eigentlich vernichten und gerade dadurch bekommen sie die Anregung. Aber das passiert im ganzen Körper irgendwo. Weil es lässt sich ja gar nicht verhindern, dass so ein Heilmittel durch den ganzen Körper irgendwo durchgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Blutkreislauf wird es letztlich praktisch überall hingetragen, mit ein bisschen Glück vielleicht nicht ins Gehirn, weil da gibt es die Blut-Hirn-Schranke, weil das halt besonders heikel da oben ist. Aber wenn man Pech hat, schnupft es dort auch noch durch. Aber es wirkt letztlich mehr oder minder im ganzen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er zeigt dort seine Wirkungen. Die Naturheilmittel, bei denen ist es ausgewogen. Wenn sie gut gemacht sind und wenn sie richtig ausgewählt sind aus der Natur, dann erzeugen die genau die richtigen Wirkungen an den richtigen Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den künstlich hergestellten Mitteln fällt es alles weg. Es ist wie eine Kanonenkugel, die hineinschießt in den Körper, die wenn ich Glück habe und gut Ziele sozusagen erzielt trifft, aber auf dem Weg bis dorthin wird eine Spur der Zerstörung hervorrufen im Rest des Körpers. Also das heißt, man hat eigentlich im Grunde wesentlich mehr Zerstörungsprozesse als wirkliche Treffer auf das Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dann aber noch dahinter ist, und ich werde jetzt sagen, das ist ja moralisch verwerflich, dass die Konzernchefe sowas machen und dass das propagiert wird und dass das erratet wird von den Pharmavertretern, dass das verkauft wird, obwohl es in Wahrheit schädlich ist teilweise. Man nimmt ja locker in Kauf, wenn schädliche Wirkungen sind, irgendwann wird man schon drauf kommen, dann zahlt man ein paar Milliarden Strafe dafür, dass das passiert ist. Wie es ja umlängst war, ich weiß nicht, welcher amerikanische Konzern das war, für Schmerzmittel, opiathaltige Schmerzmittel, da sind zehntausende Leute gestorben daran im Laufe von etlichen Jahren, durch die Mittel selber, weil sie einfach falsch dosiert waren, überdosiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch waren sie natürlich sehr wirksam, aber sie waren halt im Duseltown, aber das haben halt viele nicht überlebt. Und ja, was ist die Folge? Ich glaube vier Milliarden, ich weiß es nicht sicher, aber in der Größenordnung haben sie halt eine Strafe gezahlt und das war es. Das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wen willst du denn jetzt persönlich verantwortlich machen dafür? Man sagt, also wissenschaftlich konnte man es damals nicht wissen, niemand kann beweisen, und sie haben es sicher nicht mit Absicht gemacht, das will ich jetzt nicht unterstellen, aber es passiert halt. Und ja, dann zahlt man es locker. Und man ist vorbereitet darauf, man hat schon die Jahrzehnte vorher Fonds angelegt, in dem Geld extra für solche Zwecke veranlagt wird, mit dem Fonds verdient man eine ganze Menge Geld, und von den Zinsen, was da rüber bleibt, zahlt man locker die Strafzahlungen, die notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da braucht man sich nicht jetzt schrecken, wenn die Milliarden zahlen müssen, das bringt also normalerweise so einen Pharma-Konzern nicht einmal irgendwie ins Wanken. Da muss schon eine gelbere Banne passiert sein, dass das den ins Wanken bringt. Ja, also ich will es jetzt gar nicht moralisch bewerten, ich meine, es ist ganz klar, man muss sagen, wenn der Konzernchef jetzt aus rein wirtschaftlicher Überlegung kalkuliert, muss er so denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst ist er nicht mehr Konzernchef dort. Dann kommt halt ein anderer, der bereit ist, das zu machen. Weil alle Aktionäre erwarten, dass das Unternehmen gute Gewinne abwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht es von der Wirtschaftsmittelseite gesehen. Das Anliegen der Wirtschaft ist nicht, zu heilen, sondern das ist eine Angelegenheit des Geisteslebens eigentlich. Also das heißt nur, die Problematik ist da, dass das im falschen Bereich der Gesellschaft verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsste anders laufen. Da müssten gewaltige Umstrukturierungen passieren. Seht ihr, das ist ein Beispiel dafür, es wird etwas de facto böse, weil es am falschen Ort ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fall ist etwas im Wirtschaftsleben verankert, was ins Geistesleben gehört. Ein Heilkundiger, ein Heilkünstler, so müsste man es nennen, gehört ins Geistesleben. Das heißt nicht, dass er jetzt in Sack und Asche gehen muss und mit Sandalen im Winterheim laufen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit nicht gemeint. Aber es darf Medizin, es darf Heilkunde in Wahrheit nicht aus kommerziellen Gründen gemacht werden. Ich weiß, das ist nicht von heute auf morgen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wird eine große Aufgabe sein, die wir in der näheren Zukunft lösen müssen. Nämlich, der Punkt ist der, wenn wir sagen, die Menschheit ist so weit, dass sie im 5., 6., 7., 8. Jahrtausend, im 5. Jahrtausend werden es wenige sein, aber auf dem 6. Jahrtausend sich nicht mehr inkarnieren wird, sich nicht mehr inkarnieren kann auch. Es hat zwei Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird sich teilweise nicht mehr inkarnieren, weil die Entwicklung so weit ist, dass wir uns ohne physische Körperlichkeit weiterentwickeln können. Aber es ist zugleich damit auch eine Entwicklung, dass die Fruchtbarkeit, die Fortpflanzungsfähigkeit der Menschen immer mehr zurückgehen wird. Und das wird etwa um diese Zeit so weit gehen, dass große Teile der Bevölkerung einfach keine Nachkommen mehr zahlen können überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn noch ein Bedürfnis da wäre, sich zu inkarnieren, es wird eng. Das heißt, wir müssen schon schauen, bis dahin möglichst viel weiter zu bringen, weil wenn nicht, dann könnte es theoretisch passieren, dass wir eigentlich noch eine oder zwei Inkarnationen bedürfen würden, aber es gibt einfach keine Möglichkeit mehr, dass unten Eltern da sind, die diesen Menschen, der herunter will, empfangen können. Das alles kann passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht nirgends geschrieben, dass sich das genau ausgehen muss. Es wird an uns eben liegen, ob wir die entsprechenden Bedingungen schaffen können oder nicht schaffen können. Und ein ganz wichtiger Punkt ist, und das ist mit ein Grund auch, warum jetzt so viele Menschen auf Erden leben, es ist jetzt die Zeit, wo viele Menschen sich gerade diese wichtigen Erfahrungen in dieser Inkarnation, in den nächsten paar Jahrhunderten, nicht einmal jetzt, in diesem Jahrhundert, vielleicht bis Anfang des nächsten Jahrhunderts, sich die Erfahrungen holen können, die Entwicklung durchmachen können, die ihnen dann die Möglichkeit gibt, wenn keine Inkarnationen mehr möglich sind, ohne physischen Körper sich weiterentwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind jetzt also entscheidende Inkarnationen da. Ich sage einmal, in den nächsten 100, 200 Jahren sind die ganz, ganz entscheidend. Und dazu gehört eben mit ein bisschen Einsicht zu bekommen in die Dinge, über die wir jetzt gerade gesprochen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass den Menschen das bewusst wird und dass sie es erkennen auch, dass das der Fall ist. Nicht nur, dass sie es als etwas Gesagtes nehmen und sagen, ja, interessante Theorie kann sein oder nicht sein, sondern wo sie selber fähig sind, das beurteilen zu können. Und das geht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteswissenschaft stellt keine Theorien auf, sondern beruht auf geistiger Beobachtung letztlich. Und das heißt, es wird immer mehr darum gehen, dass Menschen das auch beobachten können, ganz real. Aber das kann man eben nur geistig beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da helfen einem die äußeren physischen Instrumente nichts. Oder bringen jedenfalls nicht den entscheidenden Punkt hinein. Damit sage ich nichts gegen äußere Untersuchungen, die sicher auch da sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall führt das einmal zusammen. Weil dann werden wir genau den Weg haben, dass wir die Erde, die Natur, aber eben auch die Technik, das wird alles, was sehr verflockternd ist, werden, das kann man sich halt nicht so vorstellen, das ist nicht ein Apparat, der in der Wiesn steht einfach. Sondern es wird eine sehr viel engere Verbindung eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Mensch bis zu einem gewissen Grad, darüber hatten wir auch schon gesprochen, tatsächlich eine Verbindung mit dem Maschinenwesen eingehen wird. Und auch mit all den arämanischen Kräften, die damit verbunden sind. Mit all dem, was die Gefahr des Bösen in sich birgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir brauchen diese Kräfte, wir sollen sie auch verwenden. Böse werden sie wieder nur dann, wenn wir sie zur falschen Zeit am falschen Ort einsetzen. Für sich genommen sind sie weder gut noch böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind einfach Kräfte, ganz bestimmte Kräfte, die ganz bestimmte Dinge bewirken. Und die Frage ist, ist das der richtige Ort, um diese Dinge zu bewirken oder nicht? Also das ist wichtig, dass wir diese Perspektive entwickeln, dass es geht immer um das richtige Gleichgewicht. Wo wenden wir was an? Es hat jedes Gute, es hat seine Schattenseite, so wie auch jedes Böse seine Lichterseite hat, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also letztlich, oder wir sollen, ich sage immer so oft müssen, es ist so wenig freilassend, also wir sollen, wenn wir eine gute Entwicklung haben wollen, rechnen damit, dass wir mit beiden Kräften arbeiten müssen. Die Kräfte, die auf die eine Seite ziehen, wie auf die andere Seite. Das ist immer um ein Gleichgewicht gebendelt und das ist halt ein ganz schmaler Grat, den wir gehen können nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum gibt es auf die eine Seite wird dieselbe Kraft, die auf der anderen gerade jetzt gut wirkt, wird dann böse. Aber es kann auch wieder umgekehrt sein. Wenn es jetzt gerade gut war, kann es im nächsten Moment dieselbe Sache schon wieder böse werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das erfordert sehr viel Beweglichkeit und das fordert also ein wirklich starkes Hinausgehen über die, wie soll ich sagen, traditionellen Vorstellungen, Schemen, das ist gut, das ist böse und so weiter. Das wird uns nicht mehr sehr bedingt weitertragen. Nämlich vor allem im Erkenntnismäßigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher, wenn wer draußen wen umbringt, dann wird man sicher sagen können, das ist wahrscheinlich eine ziemlich böse Tat. Wobei in der Politik oder im militärischen Geschehen oder sonst, wo das ja auch nicht immer so gesagt ist, weil wenn man jetzt irgendeinen Terroristen umbringt oder was, dann ist das ja doch eine gute Tat zum Schutz der anderen. Ich will es jetzt gar nicht lösen, dieser Rätsel, aber auch das, du sollst nicht töten, wird relativ eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Bewertung, die wir dazu machen, ist unterschiedlich. Man muss auch sehen, das ist auch keine neue Erfindung. Zum Beispiel, wenn man nimmt bei den Germanen, bei den germanischen Stämmen war es üblich, dass der Vater, wenn ein Neugeborenes da war, bevor es das erste Mal gesagt wurde, musste er entscheiden, ob das Kind überleben darf oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es zu schwach war, seiner Ansicht nach, dann würde es die Familie belasten und die Familie zerstören sozusagen, weil damals sehr raue Verhältnisse waren. Und dann wurde das Kind ausgesetzt, den wilden Tieren übergeben. Das war ganz normal und böse wäre es gewesen, wenn das nicht gemacht würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wäre heute, ja, das ist aber so ein liebes kleines Kind, ich rette es sozusagen. Dann wurde das aber als böse angesehen, als etwas, was sozusagen die Kräfte, die der Stamm gebraucht hat, oder Stamm oder Großfamilie oder so gebraucht hat, wurde belastet mit etwas, mit dem es nicht belastet werden sollte. Ich will das jetzt nicht selber beurteilen, wie, aber ihr seht, das kann sehr unterschiedlich die Beurteilung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da hilft uns mittlerweile keine vorgegebene Regel, sondern wir müssen, sollen, können hoffentlich selbst durch moralische Intuition in der konkreten Situation selbst entscheiden, was ist der richtige Weg, hier und jetzt, was ist der falsche Weg, hier und jetzt. Das kann nur der einzelne Mensch entscheiden, in der Situation, in der er steht. Das ist auch nichts, über das man in dem Sinn abstimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird auch alles problematischer, was Kollektiventscheidungen sind. Wir haben heute gelesen, also wir haben ja so einen Lesekreis auch am Dienstag über die Kernpunkte der sozialen Frage und da ist auch so schön drinnen herausgearbeitet, was Recht und Richteramt und so weiter betrifft. Ich meine, vorausschicken muss ich, heute lernt man auf der Uni, wenn man Just studiert, als erstes ist der Satz, Recht hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwei verschiedene Broschüren, in Recht ist eben eine festgeschriebene Ordnung, die da ist, über die man abgestimmt hat oder sonst wie, aber ob die in einem höheren Sinn als Gerechtigkeit empfunden wird oder nicht, das steht einfach nicht im Gesetz drinnen. Tatsächlich ist das Gesetz natürlich auch so weitläufig, es muss ja dann im konkreten Fall ein Richter entscheiden, also was geboten ist, vor allem welches Strafmaß. verhängt werden soll und da ist es jetzt so schön, wie das der Steiner beschreibt, dieser Richter, das Richteramt betrifft nicht Menschen, die Profijuristen sind, sind nicht Leute, die halt jetzt Just studiert haben und dann halt sich hochgearbeitet haben zum Richteramt, sondern es sind Menschen aus dem Volk, die ausgewählt werden, die bestellt werden für eine bestimmte Zeit und die dann aus ihrer rein menschlichen Fähigkeit heraus jetzt die individuelle Situation des Angeklagten prüfen, erwägen, wie war die Situation, was ist da passiert, dazu braucht er zunächst einmal kein juristisches Wissen, sondern er sieht einfach, er versucht herauszufinden, was ist los mit den Menschen, was war in der Situation los, was war mit den anderen Menschen, die beteiligt waren an der Sache und er wird dann nur, es werden ihm beigestellt juristische Beiräte, die dann sagen, wie weit es im Rahmen des Gesetzes möglich ist, das Urteil so oder so zu fällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die eigentliche Beurteilung obliegt dem Richter, der kein Jurist ist, der kein Jurist ist. Und da geht es darum, dass es aber auch ein Mensch ist, aus dem Umkreis, aus dem Wohnungsumfeld auch des Angeklagten. Also das heißt, er darf die Lebensverhältnisse abschätzen, kann, der vertraut ist mit den Sitten und Gebräuchen, die dort sind, die vielleicht in der nächsten Stadt schon ein bisschen anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz etwas anderes, als wir es heute haben. Ich meine, heute funktioniert das schon auch, weil es gibt durchaus sehr menschliche Richter, die zwar auch trotz ihrer juristischen Ausbildung, sagen wir es einmal vorsichtig so, warum sage ich trotz, vielleicht ist das ein Einschub noch, woraus entstand das juristische Denken, so wie wir es also heute haben, also vor allem in Europa haben und ganz besonders in Mitteleuropa haben, also die Nachwirkung des römischen Rechtes. Also das heißt ein mit dem Verstand gesatztes Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und worum ging es schon bei den Römern? Es ging darum, meinen Standpunkt vor Gericht mit dem bestmöglichst geschliffenen Intellekt so zu vertreten, dass der andere Partner oder Gegner vielmehr nicht gegen mich ankommt. Das war die Aufgabe der Advokaten schon damals, der Verteidiger, der Leute, die gesprochen haben. Es ging darum, einfach den egoistischen Wunsch des einen gegen den des anderen abzuwägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ging nur darum zu gewinnen dabei. Natürlich, es gab eine Rechtsordnung, aber jetzt kam es dann an auf die Fähigkeit der Juristen, wie kann ich das Recht so klug auslegen, dass es zum Vorteil meines Mandanten gereicht. Dann bin ich einfach der bessere Advokat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat sich bis heute nicht grundsätzlich was geändert, weil das System im Grunde immer noch so läuft. Also es geht nicht um Wahrheit oder um Gerechtigkeit, sondern es geht darum, wer ist der Gescheitere und mit gescheiteren geistigen Waffen, jetzt Verstandeswaffen, den eigenen Standpunkt durchzusetzen. Ganz simpel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn jemand dem anderen ein Eigentum wegnimmt, gilt er nach unserem Gesetz jetzt als Verbrecher. Wenn der Staat was enteignet, gilt er nicht als Verbrecher. Ich will das jetzt nicht beurteilen, ob das sinnvoll oder nicht sinnvoll ist, aber es ist das selbe Prinzip dahinter, in einem Fall wird es gerecht und als dem Recht entsprechend, auch gefasst, im anderen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Gesellschaften ist es klar, dass man die Dinge des Lebens miteinander teilt und wenn es einer braucht, dann nimmt er es halt. Und es wird nicht als Diebstahl aufgefasst, im Gegenteil, es wird der als unmoralisch angesehen, der jetzt, nein, aber bitte mein Kochgeschirr, das will nur für mich haben. Das geht dir gar nichts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, wieso, die anderen haben auch Hunger, es gibt halt nur ein Kochgeschirr. Dann nimmt es halt jeder, der es gerade braucht. Naja, bei uns werden wir uns das nicht so wünschen, ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich auch nicht gern, wenn er jetzt in meine Küche kommt und mir die ganzen Töpfe ausräumt und sagt, ich brauche sie jetzt. Also, dann glaubt er nicht, dass ich radikal bin und Eigentum abschaffen oder sonst was. Aber diese ganzen Begriffe Eigentum, Besitz, Unterschied von Eigentum und Besitz, alles aus dem römischen Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitz im Übrigen hat mit Eigentum nichts zu tun, Besitzer einer Sache ist tatsächlich der, der sie hat. Also der Autotip ist der Besitzer des Autos zu dem Zeitpunkt, wo er sie genommen hat. Er ist halt der unrechtmäßige Besitzer, das ist der andere Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kann man bei Gericht klagen dafür, die Exekutive kann einschalten. Aber ihr seht, das ist alles, kann man von sehr verschiedenen Seiten sehen, die Dinge. Und auf das kommt es heute an, die Dinge von sehr vielen verschiedenen Seiten betrachten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch das, ich glaube ich habe es eh schon öfters erwähnt, von Steiner, ganz deutlich, es ist im Buch niedergeschrieben, also vor in der GA3, bevor er die Philosophie der Freiheit herausgegeben hat, da schreibt er über die Wahrheit. Wahrheit ist ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das nirgendwo existieren würde, wenn der Mensch es nicht hervorbrächte. Aber wir reden so gern von absoluten Wahrheiten und sind uns dabei nicht bewusst, dass es aber immer dann ein individueller Standpunkt ist, von dem ich aus die Sache betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, egal was, Wahrheit beinhaltet immer einen subjektiven Blick auf eine objektive Gegebenheit. Subjekt und Objekt sind nicht trennbar voneinander, an dem liegt es. Es kann also nur einen individuellen Standpunkt geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann natürlich mehrere Menschen geben, die sehr knapp beieinander stehen und daher den annähernd gleichen Standpunkt haben, aber es gibt immer alle Möglichkeiten bis zum Gegenteil sogar. Wenn ich es von 180 Grad von der anderen Seite anschaue, dann ist vielleicht das Gegenteil wahr. Zu erkennen, dass der Standpunkt, von dem ich es aus betrachte, dazugehört, das ist unbedingt notwendig, um ein lebendiges Denken entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind alle Dinge, die auch dieses lebendige Denken beeinträchtigen können, oder gar dafür sorgen, dass es sich überhaupt erst nicht entwickelt, so richtig. Weil wir haben es ja erst sehr anfänglich und viele haben es noch nicht. Da müssen wir aber jetzt alles daran setzen, dass sich das entwickeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe das irgendwo heute schon erwähnt, dass zum Beispiel eben auch die Medizin, die Medikamente, die synthetischen Medikamente, die man heute verwendet, dass die zum Beispiel alle eine Beeinträchtigung dieser Lebenskräfte bedeuten, die wir aber auch für das lebendige Denken brauchen. Das ist nämlich der Punkt, das wird als allererstes in Wahrheit geschädigt. Ich meine, es ist nicht so, wenn ich so ein Medikament jetzt zu mir nehme, dass gleich der ganze Körper zusammenbricht, na gut, also das werden Sie sicher nicht leicht auf den Markt bringen können, wenn die Leute dann gleich wie die Fliegen umfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkungen sind einfach subtiler. Und subtil geht dann immer mehr, je mehr sich so etwas einbürgert, dass dann wirklich die Gefahr besteht, dass die Menschen ein lebendiges Denken gar nicht entwickeln können. Weil das lebendige Denken beruht auf dem Überschuss jener Ätherkräfte, jener Lebenskräfte, die nicht gebraucht werden zur Regeneration des Körpers, die jetzt zur Verfügung stehen, um lebendig in der Seele werden zu können, lebendig in der Seele denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit Hilfe der Bildekräfte das Seelische so zu formen, dass es aus der lebendiger Gedanken wird. Und das ist das Erste, was versickert im Grunde. Das sind die Überschusskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo der Körper Probleme kriegt, fängt der Augen natürlich Kräfte davon abzuziehen und zu schauen, dass der Körper einmal überlebt. Weil sonst ist es ja ganz aus mit der Inkarnation. Also zieht einmal die Kräfte von da ab und verwendet die Kräfte, die wir abzielen, sonst fürs lebendige Denken dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn von Haus aus jetzt schon die Medikamente dafür sorgen, dass die nicht mehr heraus können so richtig, weil der Ätherleib eben damit beschäftigt ist, die Folgen der medikamentösen Behandlung auszugleichen, dann binde ich Kräfte, die eigentlich für was anderes da sein sollten. Bitte, ich sage euch deswegen nicht, schmeißt jetzt gleich alle Tabletten beim Fenster raus. Das wäre Umweltverschmutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entsorgt sie sachgemäß bei der Apotheke. Nein, das sage ich nicht. Ich meine, wir sprechen jetzt nur davon, dass wir eine Perspektive entwickeln, wo es hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir jetzt aber anfangen, Schritte zu setzen. Jetzt, hier und heute. Wir werden eben, wie es im Bogenspruch war, mit der Hoffnung und so, wir dürfen nicht hoffen, dass es in 20 Jahren passieren wird, wenn wir nicht jetzt, heute oder spätestens morgen in der Früh einen Schritt dazu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es in 20 Jahren, was vielleicht schon sehr viel drängender wird, das Problem, dann werden wir es nicht lösen können. Wir sollten jetzt anfangen. Und anfangen heißt im Zeitalter der Bewusstseinsseele, sich dieser Umstände bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Und da zählt halt dazu, eben auch sich jetzt schmerzlich bewusst zu werden. Das Böse gehört bei uns dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon oft davon gesprochen, okay, die Widersacher sind da, damit wir die Freiheit entwickeln können. Und dass wir eben dieses Gleichgewicht finden, zwischen den regulären geistigen Mächten und den Widersacher-Mächten, das ist das eine. Aber jetzt lernen wir sogar noch, wir müssen mit beiden Kräften umgehen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Guten wie mit dem Bösen. Gut und Böse gehören in Wahrheit zusammen. Da gehen wir jetzt einen Schritt nach dem, dass es sich wenigstens irgendwie auszahlt, dass wir vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollten wir jetzt langsam so wirklich realisieren, dass wir dadurch aber die Möglichkeit haben, selber individuell zu entscheiden, was in einer gegebenen Situation das Gute und das Böse ist. Um das geht es. Und dass wir dorthin arbeiten, dass uns das immer weniger von oben, von irgendeiner moralischen Instanz aufoktroyiert wird, in der einen oder anderen Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass auch die Gesetze das nicht behindern. Es soll schon Gesetze geben, wir werden sie sicher noch lange brauchen. Ich meine, wenn sich die Gesellschaft gut entwickelt, werden wir sie in der Form in der nächsten Kulturepoche nicht mehr brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gab sie nicht immer in der Form und es wird sie nicht immer geben. Aber in der Kulturepoche wird sich es wohl noch durchziehen, dass wir sie in irgendeiner Form haben. Aber es müsste eine Form sein, die dann aus einem viel lebendigeren Denken herausgeformt wird, als das, was das juristische Denken heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses lateinisch-griechische, eigentlich nicht griechisch, die waren noch lebendig, aber das ist ein römisch-lateinischer Denken. Das ist das Problem. Ich sage jetzt nichts gegen das Latein, deswegen haben wir eh schon einmal darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat halt genau diese Klarheit, Festigkeit, aber auch diese Schärfe und Durchsetzungskraft dieses römischen Elements. Es ist die Kraft, einfach um sein Ego in der Welt durchzusetzen. Das ist nicht etwas Böses, solange es nicht Einseitigkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jeder soll das auch. Und jeder soll ja auch sagen können, gut, aber mein Weg geht dorthin und du wirst mir den Weg jetzt nicht verbauen. Du gehst jetzt zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Recht muss man sich herausnehmen und das ist tatsächlich das Ego, das da jetzt einmal sagt, geh zur Seite. Ich in meiner Inkarnation, jetzt und hier, brauch das, dass ich den Weg gehen kann. Und das hat mir niemand reinzureden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also niemand hat für mich zu bestimmen, nein, du musst jetzt einen anderen Weg gehen. Da muss ich vielleicht auch ein bisschen energischer werden und vielleicht auch meine Verstandeswaffe auspacken, um das zu rechtfertigen, dass ich das muss. Und das ist nicht jetzt grundsätzlich etwas Schlechtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es einfach noch brauchen. Aber für die Zukunft sollte es mehr und mehr etwas anderes werden, dass es Ausdruck eines lebendigen Denkens wird. Das heißt, es wird einmal hoffentlich wieder so weit kommen, dass das festgeschriebene, gesetzte Seite mit xx Paragraphen, Unterparagraphen und Absatz sowieso und sowieso überladen ist bis zum geht nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer kompliziert gewordenen Welt versucht man jede Kleinigkeit zu erregeln irgendwo. Aber das ist genau der Punkt, warum bei jeder Kleinigkeit einmal das Falsche mit das Richtige passieren kann. Also einmal etwas, was gesetzestreu ist, einmal etwas, was nicht gesetzestreu ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kann sogar das Paradoxon herauskommen, dass in vielen Fällen vielleicht das, was eigentlich gegens Gesetz wäre, das eigentlich Vernünftige wäre. Weil das Gesetz natürlich immer verallgemeinert und aus einer allgemeinen oder aus ein paar allgemeinen Situationen heraus das niedergeschrieben hat. Aber ob das im konkreten Fall auch so gültig ist, ist eine ganz andere Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist eben Leben und daher beweglich und ist nicht ein starres System. Dieses juristische Denken ist aber ein starres System. Das möchte man sich auch einmal für die Zukunft überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpferisch nachdenken, darüber schöpferisch gestalten. Ja, wie ließe sich denn das Rechtssystem weiterentwickeln? Das Rechtssystem als solches. Also abgesehen davon, dass es, wie Herr Mündl-Steiner ja deutlich sagt, wenn ich einen gesellschaftlichen Organismus zum Blühen und zum Gedeihen bringen will, dann muss ich separate Bereiche haben für das Rechtsleben einerseits, für das Wirtschaftsleben andererseits und für das Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das drei Bereiche sind, die im Grunde voneinander getrennt sind, organisatorisch getrennt sind, von der Regelung her getrennt sind, also auch das heißt vom rechtlichen Rahmen, wenn man so will, voneinander getrennt sind. Dass aber jeder Mensch, die Menschen bilden die Glieder, die Brücken dazwischen, weil jeder Mensch steht in seinem Leben in allen Bereichen drinnen. Jeder hat mit der Wirtschaft was zu tun und wenn es nur ist, weil ich einkaufen gehe, dann bin ich halt Konsument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der bin ich sicher dabei. Und wenn ich vielleicht einmal was verkaufe, dann bin ich halt als Händler oder als Produzent oder sonstiger auch dabei. Dem kann ich mich gar nicht entziehen, sonst kann ich nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich muss wirtschaftstreitender sein, in irgendeiner Weise. Im Rechtsleben stehe ich sowieso drinnen, weil das merke ich sehr schnell, wenn ich mich nicht daran halte, an die Gesetze, die halt gegeben sind und der Nachbar dann sagt, nein, du hast dir dein Haus genommen, einen Zaun gebaut und mir die Aussicht verstellt und du hast das gemacht ohne Baubewilligung. Na, dann kriege ich Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann merke ich, dass ich im Rechtsleben auch drinnen stehe. Und wenn ich vielleicht bei Rot über die Kreuzung gehe und mit der Polizist schnappe, dann kriege ich es auch mit Verkehrsrecht halt zu tun oder sonst was. Also wir stehen in dem auch dauernd drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und im Geistesleben hoffe ich doch sehr, dass wir ein bisschen drinnen stehen, dass wir also auch eine geistige Tätigkeit haben. Muss nicht gleich jetzt was hochdauerndes sein. Also jedenfalls gehen wir alle irgendwo zumindest in unserem Gegenteil durchs Geistesleben durch, wenn wir durch die Schule durchgehen, durch die Ausbildung durchgehen, allerdings mit dem Haken, dass wir heute eben diese klare Gliederung nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher zum Beispiel das Geistesleben, die Schule, die Universität heute immer noch stark einerseits unter dem Einfluss des Staates steht, aber immer stärker noch in den Einfluss des Wirtschaftslebens kommt. Und die bestimmen, was dort passieren wird. Katastrophe in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katastrophe für das ganze Bildungswesen. Katastrophe für die Entwicklung des lebendigen Denkens. Das wird zurückgestutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade dann nämlich auch wenn der Staat, die Staatsmaschinerie im Grunde, die ihr als Kern ja gerade dieses juristische Denken hat, aber dieses römische juristische Denken hat, also dieses im Grunde sehr mechanistische Denken drinnen hat, wenn die bestimmen, was im Bildungssystem passieren soll, dann kann dort nur ein totes Denken herauskommen. Im Grunde. Weil kein Verständnis dafür besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss sich also in dem Staatsleben selber, im staatlichen Rechtsleben selber, also andere Wege finden, um langsam, langsam wegzukommen von diesem toten Recht, ein, wenn man so will, lebendiges Recht, ein wirklich lebendes Recht zu schaffen. Dass das auch beweglicher wird. Es ist heute so, dass wir im Rechtswesen ja Gesetze erben sich fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Goethe schreibt das eh so schön. Der Mephisto sagt es eigentlich so schön. Ich hab den Faust eh da bei mir liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss euch das... Der Goethe sagt das besser als ich. Und zwar sagt es der Mephisto nimmt also die Rolle des Doktor Faustus ein, als der Schüler kommt. Und der Faust sagt, ach ich kann ihn jetzt nicht sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mephisto sagt, gib her dein Mantel, also ich übernehme die Rolle. Und dann hat er natürlich nix anderes zu tun, als im Grunde den Schüler an der Nase herumzuführen. Weil er fragt den, welche Fakultät willst du überhaupt studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen es halt eins nach dem anderen die ganzen Fakultäten der damaligen Zeit durch. Das sind vier. Die vier, also die eigentlich philosophische Fakultät, die juristische Fakultät, die medizinische und die Theologie natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theologie, ganz wichtig. Als der Schüler dann von der Theologie auch was sagt, ist er natürlich ein bisschen geschockt an Mephisto. Dann sagt er, ich wollte euch nicht in die Irre führen, weil was die Kunst betrifft, ist das Gift von der Wahrheit überhaupt nicht zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was sagt er denn jetzt über die Juristerei? Ja, genau. Also sagt der Mephisto, ich weiß, wie es um diese Lehre steht. Es ernten sich Gesetze und Rechte wie eine ewige Krankheit fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe dir, dass du ein Enkel bist. Vom Rechte, das mit uns geboren ist, von dem ist leider nie die Frage. Und das ist ja tatsächlich sowas, wie uralte Rechtsverschriften aus der Monarchie oder was ernten sich fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind im Hintergrund noch da. Da ist alles mögliche drüber gebaut, aber wenn ein Jurist findig ist, findet er noch irgendwas, was aus der K&amp;amp;K-Zeit stammt, wo irgendeine Regelung ist, die nicht aufgehoben wurde, nicht verändert wurde und die jetzt benutzen kann für irgendetwas. Weil kein Mensch ja diese Fülle einmal überschaut heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man denkt ja heute auch schon dran, man denkt dran, man tut es auch schon, ja das herauszufinden, der künstlichen Intelligenz zu überlassen. Weil im Grunde den Superjuristen, der das alles im kleinen Finger hat, den gibt es nicht mehr. Das ist einfach, weil es zu viel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das nicht mehr vorstellen, was wir da an Wissen und an Verordnungen und so weiter alles angehäuft haben. Im Grund kann jeder, selbst der Spezialist, nur einen Teil seines Spezialgebietes überschauen. Also es wird immer, immer, immer enger, immer enger, immer schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist es mit der Juristerei. Ja, dann fragt der Schüler eben, nachdem das mit dem Recht erledigt ist, fast möchte ich nun Theologie studieren. Ich wünsche euch nicht die Irre zu führen, was diese Wissenschaft betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden. Es liegt in ihr so viel verborgenes Gift und von der Arznei ist es kaum zu unterscheiden. Am besten ist es auch hier, wenn ihr nur einen hört und auf das Meistersworte schwört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen. Haltet euch an Worte. Dann geht ihr durch die sichere Pforte zum Tempel der Gewissheit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also haltet euch an Worte. Nennt es nicht so genau, was der Schüler... Aber doch ein Begriff muss bei den Worten sein. Eher schon gut, aber man muss sich nicht allzu ängstlich quälen, denn eben wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten. An Worte lässt sich trefflich glauben, von einem Wort lässt sich kein Jod verrauben. Also, weil es schwarz auf weiß ist, ist ja wurscht, ob das irgendeinen Sinn macht oder nicht, aber da steht es und so wird es gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr an das haltet, funktioniert das. So funktioniert nicht nur die Theologie, so funktioniert das Rechtswesen, so funktioniert vieles heute. Und das ist wirklich überstandig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist überstandig. Da kommt schon sehr auf die böse Seite. Von der Medizin sage ich, das lese ich nur den Schluss vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er macht die Medizin ziemlich schmackhaft, weil immerhin kann er ja an die Frauen heranmachen und das Pünzchen drücken und sie um die Hüfte fassen. Das nur zu Untersuchungszwecken ist eh klar. Das ist eine empfehlenswerte Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber du musst auch so tun, dass deine Kunst die Künste aller anderen übersteigt. Das ist gut. Also zum Willkommen tappt ihr da noch allen sieben Sachen um die ein anderer viele Jahre steigt, versteht das Pünzlein wohl zu drücken und fasset sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit heurig schlauen Blicken wohl, um die schlanke Hüfte frei zu sehen, wie fest geschnürt sie sei. Der Schüler ist ganz angetan, das sieht schon besser aus. Man weiß doch wo und wie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grau, teurer Freud, ist alle Theorie und Grün des Lebens goldner Baum. Ja, und so geht das. Dahin am Anfang sagt er aber noch ganz laut, also der Mephisto zur Medizin, der Geist der Medizin ist leicht zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durchstudiert die groß und kleine Welt, also Makrokosmos, Mikrokosmos, ziemlich schwieriges Studium, klar, langwierig, um es am Ende gehen zu lassen, wie es Gott gefällt. Vergebens, dass er ringsum wissenschaftlich schweift, ein jeder und so weiter. Ein jeder lernt nur, was er lernen kann, doch er hat den rechten Augenblick ergreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der rechte Mann. Besonders, besonders, lernt die Weiber führen. Und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, als Arzt schau dir die Weiber an, die wollen eh mal gern kuriert werden und da findest du schon die passenden dabei für ein Abenteuer. Das redet der Mephisto. Damit wollte ich nichts über die heutige Medizin gesagt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon etwas früher geschrieben worden. Ja, Beweglichkeit, Beweglichkeit in der ganzen Geschichte drinnen, das ist es, was wir brauchen. Wenn wir schon beim Faust, jetzt muss ich euch noch ein Stückchen vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Nämlich die erste Begegnung, die erste Begegnung Faust mit Mephisto. Wir haben ja schon gesprochen darüber, wie er ihn dann ins Studierzimmer mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste Frage, die der Faust dann stellt, also es ist ja nämlich so, auf dem Spaziergang ist das Ganze passiert mit der Medizin und was ich ja erzählt hab am Anfang, aber dann danach sieht er einen Budel durch die Felder streifen, also einen schwarzen Budel. Und er sieht aber sogar mehr, weil sein Formulus, der Wagner sieht halt einen schwarzen Budel, was ist da schon dran. Aber der Faust, offensichtlich hat er doch gewisse hellsichtige Fähigkeiten, sieht er seinen Feuerschweif hinten abziehen, also ein Feuerstrudel folgt auf seinem Faden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also irgendwie ist ihm das nicht geheuer, das Tier, aber der Wagner sagt, nein, das ist nur ein ganz normaler Hund, ein ganz normales Tier. Er sagt, komm her, komm hier. Und der Budel legt sich dann auch wirklich brach hin, sodass der Faust ihn schließlich mitnimmt in seine Studierstube und sagt, leg dich hinter den Ofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann beginnt endlich wieder sich mit geistigen Dingen zu beschäftigen und das Evangelium übersetzen will, das Johannesevangelium übersetzen will aus dem Lateinischen in sein geliebtes Deutsch und fängt der Budel halt zu knurren an hinter dem Ofen und sich aufzuführen. Und bringt ihn halt immer mehr irgendwie auf Abwege und zum Schluss wird die Situation immer bedrohlicher, der Hund wird auf einmal riesengroß und hat nicht mehr eine Hundesgestalt und irgendwann macht es Puff und in einer großen Rauchwolke steht dann plötzlich ein fahrender Scholast mitten im Zimmer. Zumindest so gegleitet ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wesen, das da erscheint. Aber dem Faust ist eh schon nicht ganz geheuer, was denn das sein könnte. Und so fragt er den, ja, wer bist du denn? Und worauf der Mephisto ganz deutlich fragt, ganz deutlich sagt, ja, wer bist du denn? Ein Teil von jener Kraft, die steht das Böse will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steht es das Gute scharf. Schon was Interessantes. Also der Widersacher, der Mephisto bei Faust ganz deutlicher Mischung zwischen der luziferischen und arämanischen Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also etwas sehr schillerndes eigentlich. Also die Widersacher sind da, die stets das Böse wollen. Mit aller Kraft müssen sie das Böse wollen im Sinne von Widerstand leisten, Widerstand leisten, zerstören, umbauen und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Just entgegen dem machen, was von oben gewünscht ist. Aber gerade dadurch tragen sie dazu bei, dass das Gute geschaffen wird. Und zwar eigentlich ein Gutes im höheren Sinn, also das beide Seiten ineinander vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses höhere Gute, das man eigentlich miteinander Namen belegen müsste, in Wahrheit. Also die höhere Synthese dessen, was gut und böse ist. Und der Faust fragt dann auch gleich, was ist mit diesem Rätselwort gemeint? Ich bin der Geist, der stets verneint und das mit Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. Darum besser wäre es, dass nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so weiter. Also alles, was Sünde, Zerstörung, das Böse heißt, ist mein eigentliches Element. Dafür ist er zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er ist auch der, der stets das Böse will, stets das Gute schafft. Also beiträgt dazu. Das ist genau die Situation, von der wir betroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir sollten uns bewusst werden, dieser bösen Seite, die wir auch in uns tragen, sowieso in uns tragen, die aber tief unterbewusst ist, zunächst einmal, die aber sofort gefährlich wird, wenn etwas davon, was tief unter dem Bewusstseinspiegel liegt, tief unter dem Gedächtnisspiegel liegt, wenn etwas davon herauftrinkt, und bestimmend für unsere Handlungen wird, ohne, dass wir das bewusst mitkriegen, welche Kräfte da eine Rolle spielen. Dann fängt es an, gefährlich zu werden. Und weil, und das sagt Olaf Steiner fast wörtlich so, ich muss es jetzt aus der Erinnerung zitieren oder sagen, es gibt keinen Menschen unseres gegenwärtigen Bewusstseinseinzeitalters, der nicht in sich die Neigung, nicht nur die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen in sich trägt, und zwar in dem Maße, dass er zu jedem Verbrechen, das nur denkbar ist, fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, jeder Mensch, vom Schwerverbrecher auf einen Pol bis zum Heiligen auf der anderen Seite, wenn er heilig gesprochen wird, muss er schon gestorben sein, aber kurz vorher halt. Jeder Mensch trägt in sich die Neigung, die Neigung dazu, zu den schlimmsten Verbrechen, die man sich nur vorstellen kann. Weil wir, und das ist der nächste Satz, weil wir diese Kraft dazu brauchen, um mit der Bewusstseinseele ins Geistige durchbrechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in seiner wahren Gestalt sehen zu können. Eben auch in der Gestalt, in dieser Polarität, die da ist, die regulären Hierarchien, aber auch genauso die, die nach unten gehen. Und dass wir der entscheidende Punkt sind, der das, die Waage zum Bösen oder zum Guten zur Neige bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir beide Seiten voll sehen, müssen über beide, über die Kräfte beider Seiten verfügen, dann wird es insgesamt so etwas, was eine heilsame Entwicklung bringt. Und das ist die große Wahrheit, also das Lebensgeheimnis unseres gegenwärtigen Zeitalters. Dass es mit Beginn der Neuzeit angefangen hat, wo aber noch sehr, sehr viel nachwirkt, jetzt aus dem Verstandesseelen Zeitalter, also griechisch-lateinische Zeit, römische Kultur, wirkt sehr, sehr viel noch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da es nachwirkt, aber jetzt schon langsam zur Endzeit nachwirkt, fängt das an immer mehr böse zu werden. Also das heißt, wenn wir auf dem Weg weitergehen und jetzt nur sagen, ja gut, da muss man halt noch das Gesetz raffinierter machen und noch ein paar Unterparagrafen einführen, dann ist das nicht ein Schritt zur Verbesserung, sondern ein Schritt, der in den Abgrund weiterführt. Und wir haben aber die große Problematik, dass das ganze Rechtssystem, wie es heute so ist, das ganze politische System, wie es ist, kaum aus dem herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip, was passiert ist, wird noch irgendeine Ergänzung gemacht, ein bisschen eine Veränderung und noch fünf Paragrafen dazu, um es noch enger zu regeln. Und dadurch mache ich dann das soziale Leben zu etwas Totem, nämlich zu einer sozialen Maschinerie im Grunde. Und diese Bestrebungen sind halt jetzt im Moment weltweit sehr, sehr stark da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur aus bösen Motiven. Wie gesagt, böse wird es taugen, wenn es zur falschen Zeit am falschen Ort kommt. Es gibt sicher eine böse Seite dahinter oder eine ungute Seite, dass es aus ganz persönlichen oder gruppenegoistischen Machtinteressen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sieht man, und gut, jetzt ist es glaube ich schon ruhig, wir sind öffentlich, jetzt kann man es mit allen verscherzen. Jetzt kann ich ganz deutlich sagen, also zum Beispiel alles, was politische Parteien sind, so wie wir sie heute zumindest haben und wie sie dann von sich aus Parlamentarier entsenden, die nach ihrem Gutdünken Gesetze entwerfen, dann ist das eine Sache, die in den Abgrund führt letztlich immer mehr. Wir sehen das nicht nur bei uns, sondern es ist im Grunde überall so und nicht nur bei einzelnen Parteien, sondern bei etablierten Parteien fast überall, auch wieder aus einer inneren Notwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das eigentliche Ziel einer Partei? An die Macht zu kommen, um dort gestalten zu können. Aber um an die Macht zu kommen, wird dann immer mehr zum Selbstzweck und dem wird letztlich alles untergeordnet. Nachdem wird taktiert, was muss ich machen, damit ich vielleicht dann meinen Koalitionspartner kriege, mit dem es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da spielen keine wirklich moralischen Ideen eine Rolle, da spielt die Sache meistens keine Rolle, sondern das ist das Hauptaugenmerk. Und dann kann ich nur schauen, was interessiert meine Wähler halt, dann setze ich mich für das irgendwo ein, aber ich mache es natürlich so, dass ich trotzdem als Hauptzweck habe, dass die Partei an die Macht kommt. Oder an der Macht bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unausweichlich, das liegt im System drinnen. Jetzt gibt es Leute, die das brutaler machen und andere weniger brutal, aber es liegt im System drinnen. Es liegt drinnen, dass so ein System also überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die Zukunft wird man sich überlegen müssen. Jetzt sind wir halt sehr revolutionär. Wie ist Politik, wie ist denn ein Staatsleben, ein Rechtsleben möglich ohne politische Parteien? Ich gebe euch jetzt halt keine Antwort darauf, weil ich auch keine fertige Antwort darauf habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nur eines mit Sicherheit, so wie es jetzt läuft, wird es nicht mehr lange funktionieren. Das sind alles Erbstücke aus vergangener Zeit. Und es kann auch nicht darum gehen, dass es Politik darin besteht, dass man im Grunde auch wieder im Parlament die etwas vergeistigten Gladiatorenkämpfe ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber immer Zeit. Es ist zugegebener etwas unblutiger geworden, zumindest bei uns, nicht überall, aber bei uns ist es unblutiger geworden. Aber an der Sache ändert es nichts, dass es einfach für unser Zeitalter nicht mehr passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da haben wir jetzt eine ganze Menge Brocken, glaube ich, das aufzuarbeiten gilt. Und nur wenn wir das machen, wird es uns gelingen, dieses Prinzip der Hure Babylon, von der da in der Apokalypse die Rede ist, zu überwinden. Also ein Prinzip dieser Kräfte der Hure Babylon, also die halt als Zeichen dafür steht, ist eben genau, dass wir in diesem egoistischen Prinzip drinnen, gruppen- egoistischen, einzel-egoistischen Prinzip verhaftet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sich das freie Ich nicht entfalten kann. Und das ist aber notwendig. In der griechischen Zeit war es das Ego, das sich verteidigen musste, verteidigen sollte, um sich auf die eigene Persönlichkeit zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war der große Schritt. Und das ist immer noch sehr stark drinnen, bis das ganze Mittelalter durch, bis in den Beginn der Neuzeit, ganz stark hinein. Ich meine, die großen Eroberer, die jetzt die Kolonien gegründet haben, und viel Reichtum ihrem Land gebracht haben, sich selber für Reichtum gebracht haben, viel Elend gebracht haben über die Ureinwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem, dass diese Kontinente einbezogen wurden, in die ganze Menschheit, war irgendwann unvermeidbar. Aber es hätte ja vielleicht nicht so passieren müssen. Aber das waren alles große Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualitäten ist ein anderes Kapitel vielleicht. Aber sie hatten jedenfalls ein ganz starkes Ego. Und sie haben sich durchgesetzt, koste es was es wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgesetzt gegen die eigene Schiffsmannschaft vielleicht, die vielleicht schon meldern wollte oder was, oder die vielleicht zurückfahren wollte. Wie erwischt ja die Schiffe sind, dann verbrannt worden, damit man nicht zurückkehren kann, damit das nicht so einfach war, eben um das Land zu erobern. Es gibt nur den Weg nach vorne in den Dschungel rein, schauen was ist dort und schauen, was kann ich erobern dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde der große Geister noch der griechisch-lateinischen Zeit. Die Seite sollte man auch sehen. Es gibt eine andere Seite auch, weil natürlich mitten in dieses griechisch-lateinische Zeitalter das Mysterium von Golgatha fällt und damit auch der Ich-Impuls hineinkommt, der etwas anderes ist als das bloße Ego.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist eben heute, die wir uns alle immer wieder stellen sollten, kommt es von meinem Ich? Kommt es von meinem Ego? Ist es etwas, was berechtigterweise von meinem Ego kommt? Oder sollte ich hier nicht lieber das Ich die Führung übernehmen? Ums Ego wird gar nicht schimpfen darüber. Ich meine, es war gut, dass das in der griechisch-lateinischen Zeit so entwickelt wurde. Das hat einen großen Fortschritt in der Menschheit gebracht, hat überhaupt erst dazu geführt, dass wir dieses Verstandesdenken, durch das wir ganz bewusst, wachbewusst Zusammenhänge durchschauen können, verstehen können, das hat das erst gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne diese Entwicklung in der griechisch-lateinischen Zeit wäre das nicht da gewesen. Und das brauchen wir als Grundlage, als Basis dafür, dass wir jetzt die Bewusstseinssäle entwickeln können, dass wir die Bewusstseinssäle dann im nächsten Schritt jetzt, wenn wir uns mit den Kräften des Bösen ganz bewusst beschäftigen, uns bewusst werden, wir haben sie in uns, es geht nur darum, sie in der richtigen Weise zu verwenden, diese Kräfte, die richtig eingewendet eben auch das Gute bringen. Also wir sind selber alle auch irgendwo der Geist, der stets das Böse will, und stets das Gute schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist, der Mephisto ist nicht dort der Nachbar. Da, wir haben die Luziferon und die Avemaron in uns, ohne denen könnten wir nicht sein. Also das sind Teile, die zu unserem Wesen gehören und es richtig ist, dass sie dazu gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn man nimmt diese Statue von Rudolf Steiner, der Menschheitsrepräsentant zwischen Luzifer und Avemaron, dann muss man wissen, die sind in uns auch. Beziehungsweise zeigt die Statue ja sehr schön zwei Avemaron und zwei Luziferon. Innen und außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen und außen. Natürlich, sie wirken in der Welt draußen überall auch, aber sie wirken auch in uns, das gehört dazu. Und es geht eigentlich nicht darum, sie zu bekämpfen, sondern die geistige Kraft, jetzt sag ich bewusst nicht Macht, aber die geistige Kraft des Ichs ist so groß, des Christus Ichs auf jeden Fall, dass diese Widersacherwesenheiten gar nicht bekämpft werden müssen, sondern dass sie selber sich, da Luzifer zum Beispiel die Flügel knickt und dann abstürzt und der Avemaron sich selber fesselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so viel heißt, dass sie in ihren Schranken bleiben. Und zur Entwicklung des lebendigen Denkens gehört eben jetzt genau das dazu, dass uns das bewusst ist, diese Widersacherkräfte, diese luziferischen, mechistophelischen Kräfte und was noch dahinter steckt, wir wissen auch die Zahl 6, 6, 6, die Zahl des Tieres ist eine Menschenzahl, darüber haben wir schon öfter gesprochen. Also alles das hat was mit uns zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind auch der Teil, der stets das Böse will, und stets das Gute schaut. Hoffentlich. In diesem Sinne will ich es gut sein lassen für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, das sind gewaltige Brocken und es ist eine andere Perspektive, als man gewohnt ist. Gewohnt oder falsch, jetzt hört man was vom Geistigen und wir streben doch nach oben zum Geistigen und jetzt wird uns gesagt, wir haben das Böse in uns, wir sind jeder von uns fähig zu dem Bösesten, was es nur gibt. Und wir sind sogar also in Wahrheit umso mehr befähigt mit der Bewusstseinsseele zum Geistigen durchzubrechen, je stärker diese Kraft des Bösen auch in uns ist, in der Tiefe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist, hängt eins zu eins damit zusammen, wenn das schwach ausgeprägt ist, dann ist auch noch zu schwach ausgeprägte Kraft die Bewusstseinsseele von der sinnlichen Welt, an der wir das Bewusstsein einmal gelernt haben, zu wenden auf die geistige Welt. Dazu braucht man diese Kraft da oben. Das werdet ihr wahrscheinlich nicht in so vielen esoterischen Kreisen hören, da wird man mehr davon hören, von der Engelwelt, die über uns ist, die uns hilft, wenn wir es brauchen, das tut sie auch, sie hilft uns, wenn wir das wollen, aber das alleine genügt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen die andere Seite auch sehen und müssen sehen, dass die in uns drinnen ist. In uns kann uns die geistige Welt helfen, sie kann eben durch unser Ich wirken, weil dann nimmt sie die Freiheit nicht, das ist nämlich der Punkt. Also heute, es wird uns nicht einfach so geholfen, gegen unseren Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können, im Gegensatz zur früheren Zeit ist es so, wir können es verweigern, es hilft uns diese geistige Kraft schon, weil unser geistiges, wenn unser geistiges Ich es will, und das muss nicht mit unserem kleinen Alltagsbewusstsein entschieden werden, Gott sei Dank, weil mit dem können wir noch so wenig, aber unser wirkliches Ich, das entscheidet, ob es Hilfe braucht, ob es Hilfe will oder nicht, und nur dann fließt in dieses Ich selber diese hilfreiche Kraft ein. Es ist die Christuskraft sowieso drin, aber es kann auch einfließen, die ganze Kraft der Hierarchien, die über uns stehen, weil die halt alle spezielle Fähigkeiten haben, die uns zur Verfügung gestellt werden, wenn wir es wollen, aber in der Freiheit. Und es stehen uns zur Verfügung alle die Kräfte der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die umgekehrte Seite. Jetzt drehen wir mal den Spieß um, bis jetzt heißt es, die Widersacher schauen, dass wir ihre Zwecke erfüllen. Aber jetzt drehen wir den Spieß einmal um, und die Möglichkeit dazu haben wir, genauso wie wir uns in Freiheit erfüllen können mit den Kräften von oben, können wir, wenn wir wach sind, wenn die Bewusstseinsseele fürs Geistige erwacht ist, dann ist ab dem Moment, ist sofort vorbei, dass die Widersacher uns unbewusst irgendwo in die falsche Richtung gleiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja schlau. Der Mephisto im Faustdrama ist ja sehr schlau. Er schaut immer so, er geht immer so durch, dass er leider missverstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Leute halt jetzt das Falsche machen, so hat er es ja gar nicht gemeint. Aber er sagt die Dinge immer so, dass man sie falsch interpretiert. Er ist jetzt sehr wiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, wenn wir aus der vollen Bewusstseinsseele, die fürs Geistige, Geistiges nach oben, Geistiges nach unten, erwacht ist, dann durchschauen wir das. Und dann können wir anfangen zu sagen, ja, hilf mir, Lucifer, hilf mir, Ahriman. Hilf mir sogar vielleicht irgendwann einmal die Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin geht das. Die Kräfte, die hinter der Saurat- Erscheinung stehen, also dass wir zu Saurat gemacht werden, die sind uns auf dem Weg nicht zugänglich. Also da könnte man wirklich das Tor schließen dann irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Tor zu schließen dorthin, das liegt auch in unserer Macht. Also wir haben ein großes Potential mit dem umzugehen. Das dürfte man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind auch in der Kraft gegenüber diesen Widersachern bereits viel stärker geworden, als uns noch bewusst ist. Also das ist die gute Seite dazu. Und das ist die stärkere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir wissen, wir sind fähig, jeder Mensch, der auf der Höhe der Zeit lebt, also im Zeitalter der Bewusstseinsseele und vor allem wenn er anfängt, sein Bewusstsein aufs Geistige zu errichten, trägt in sich die Fähigkeit zu allen Verbrechen, die noch denkbar sind. Zu den bösesten Sachen, zu den grauslichsten Sachen, die man sich vorstellen oder nicht vorstellen kann. Und die Leute können sich viel vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist noch harmlos gegenüber dem, was noch tiefer drinnen steckt in uns. Diese Kraft haben wir. Und es liegt an uns, ob wir es im richtigen Sinne einsetzen oder im falschen Sinne einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was wir lernen müssen. Es geht darum, Vorarbeiter zu sein eines freien geistigen Wesens. Wir haben das die letzten Male besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mensch fängt es an, dass die Gottheit den kleinsten, untersten geistigen Wesen ja überhaupt damit, erstmals einem Wesen, also außerhalb der Divinität, die Freiheit zu geben. Was Unglaubliches. Dass das dem Menschen gegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es ja weiter. Wir haben das das letzte Mal besprochen. Die Wesenheiten, die dann auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Venus, auf dem Vulkan, also dem erneuerten Saturn, den letzten Zustand, die Wesenheiten, die dort in den Rang geistiger Wesenheiten aufsteigen, also ein Ich-Bekommen, die werden alle die Freiheitssitter werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit uns beginnt ein neuer Zug von geistigen Wesenheiten überhaupt. Da erspricht Rudolf Steiner dann von drei Stufen des Menschlichen, die entstehen werden. Und die Menschheit als solche wird eine ganze Dreiergruppe an Hierarchien bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann ist es erst eine vollständige Zwölfzahl. Jetzt haben wir eine Neunzahl von Hierarchien, dann wird eine Zwölfzahl von Hierarchien, geistigen Hierarchien, da sein. Und das wird die Entwicklung komplett verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen diese Wesen frei sein und wenn sie frei sein sollen, müssen sie das Tor nach unten öffnen können, genauso wie nach oben. Und sie müssen auch jedes Tor schließen können, sie müssen sich auch ganz in sich einschließen können und sagen, ich will von euch oben nichts wissen und von euch unten nichts wissen. Sondern ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr. In der Mitte dazwischen. Ich will jetzt keine Hilfe von oben und keine von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gehört auch dazu. Der Schlüssel Davids ist uns verliehen. In der Apokalypse haben wir das gelesen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat interessanterweise den Schlüssel zur Unterwelt, zum Toten erreicht. Zum Erreich des Todes. Da ist nicht geredet, dass er den Schlüssel zum Himmel erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise wird extra betont, er hat den Schlüssel zum Erreich des Todes. Um ihn nämlich uns dann zu übergeben im Grunde, indem er in uns wirkt. Der fehlt uns noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten aber früher schon den Schlüssel Davids. Davids hatte diesen Schlüssel schon. Das ist der Schlüssel zum Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur geistigen Welt. Und nur was neu geworden ist durch das Mysterium von Golgotha ist, dass wir beide Schlüssel den Schlüssel zum Erreich des Todes, den Schlüssel Davids zum Himmel erreicht, dass wir beide Schlüssel aus unserer Freiheit heraus benützen werden können. Sag ich einmal vorsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne sind schon vorangegangen, die das können. Jetzt im Zeitalter der Bewusstseinsseele sollten immer mehr Menschen nachfolgen. Aber wir sollten dann wissen, wir brauchen beide Schlüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tante hat das im Übrigen drinnen irgendwo so angedeutet. Es ist zwar der Schlüssel geht da zum Schlüssel zum Leiternungsberg, aber da gibt es zwei Schlüssel. Das ist ganz interessant, den silbernen und den goldenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Schlüssel gibt es dort. Im Übrigen jetzt verrate ich euch was, was nicht einmal noch die wissen, das betrifft. Aber Tante, ich habe vor, wenn es irgendwie geht, dass wir vor Weihnachten noch eine Live-Übertragung machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tante-Geschichte, also der göttlichen Komödie in gekürzter Fassung. Teils mit szenischer Darstellung, großteils auch mit Lesung oder so. Es wird nicht gehen, das so voll als Aufführung durchzuführen wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dafür sehr hautnah und sehr intensiv eine Kompaktfassung der göttlichen Komödie. Wo diese ganz tollen Punkte auch herauskommen, welche Einblicke eben dieser Tante hatte. Große Einblicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steckt viel da innen. In diesem Sinne sage ich jetzt einmal, gute Nacht. Ich habe es wieder geschafft zu überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für&#039;s dabei sein. Hallo. Nein, Seif, da kommst du jetzt nicht dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich nicht. Ich sag dir eh gleich, wir brauchen gute Kameraleute und alles dafür. Es wird einiges zu tun sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll spätestens bis Mitte Dezember muss es stehen. Also so am 8. Dezember herum, den wir üblich gehabt haben. Ich hab dich jetzt nicht gehört, jetzt hat es ein bisschen gehangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden schnell dann einmal miteinander. Gut. Da hat man sich einen schockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Wir sind jetzt in der Schockzone der Apokalypse. Aber ich freue mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Seif. Bitte. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Live-Besprechung. Genau. Schaut, dass ich den Stock entferne, was immer will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die erste Live-Besprechung. Ja, genau. Das machen wir jetzt noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ich noch klären. Bald. Ehebaldigst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Wir telefonieren miteinander. Ich muss mir wirklich erst anschauen, wie ich kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber noch im Oktober noch Möglichkeit. Sarah, du willst sprechen. Sarah, hallo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo. Hi, Sarah. Wo bist du? Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Sarah. Oh, ja. Sarah war zumindest noch gerade da.&lt;br /&gt;
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Irgendwo. Na, macht nichts. Wird sich irgendwie erinnern.&lt;br /&gt;
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Gut. Herzlichen Dank. Danke bei euch.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Schluss für heute.&lt;br /&gt;
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Vielen Dank. Vielen Dank. Danke euch.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_78._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31946</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-09T07:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:78.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=cF5DewQD9p8|thumb| 78. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 12. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/6c10j07dnngs2h9/78.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 78. Vortrags vom 12. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
Ihr Lieben, ich begrüße euch zum 78. Vortrag zur Apokalypse. Wir sind also schon ziemlich weit gekommen und es beginnt einmal mit dem 28. Wochenspruch, der ein sehr kraftgebender ist. Lasst euch überraschen, diese Kraft brauchen wir in unserer Zeit. Ich kann im Innern neu belebt erfühlen eigenen Wesensweiten und Kraft erfüllt Gedanken strahlen, aus Seelen Sonnenmacht den Lebensrätseln lösen, spenden, Erfüllung manchem Wunsche leihen, dem Hoffnung schon die Schwingen lehmte. Also es geht jetzt darum, sich langsam bewusst zu werden der geistigen Kraft, die wir im Sommer damals noch unbewusst aufgenommen haben, indem wir mit der Seele draußen waren in der Sommerzeit, uns verbunden haben mit dieser geistigen Kraft des Welten, also dieser schöpferischen Kraft, die da draußen ist, die aber eben auch in unserer Ich-Kraft drinnen lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jetzt ins Innere hereinzunehmen, sich im Innern langsam dessen bewusst zu werden, erfühlen im eigenen Wesen, welche Weiten, welche geistige Weiten da eigentlich drinnen liegen. Es geht ja nur, nur ist ja in der Anführungszeiten darum, sich dessen bewusst zu werden. Also dieser geistigen Kraft, dieser Seelen Sonnenmacht, wie es da auch heißt, die auch in unserem Ich lebt, dass wir die langsam verwenden können, um Lebensrätsel zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensrätsel, das ist nicht nur so ein Floskel, ein nettes Wort, sondern wenn es um Lebensrätsel geht, geht es wirklich um die Lebenskräfte auch in uns. Das heißt um die Ätherkräfte, um das Ätherische in uns. Also das, was uns gesund macht und zwar körperlich und seelisch gesund macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ätherische neigt sich ja zu beiden Seiten, zum Leiblichen einerseits, aber andererseits eben auch zum Seelischen. Und diese belebende Kraft, die ist also unheimlich wichtig, dass wir sie brauchen, dass wir sie haben, dass wir sie entwickeln können. Denn das ist die Kraft, die Heilkraft, die wir haben, aber auch zugleich die kreative, die schöpferische Kraft in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird sie tätig und diese Kraft können wir heute im Prinzip in unser Denken aufnehmen. Aus dieser Kraft unmittelbar heraus tätig zu werden, nicht bloß aus der blassen Spiegelung des Verstandes, die wir halt immer noch sehr stark haben, sondern wirklich unmittelbar und bewusst aus dieser Lebenskraft tätig werden, um Lebensrätsel eben zu lösen, ganz konkrete Lebensrätsel zu lösen. Also das heißt alles, was das soziale Leben betrifft, was aber auch das leibliche Leben betrifft, das ganze Zusammensein mit den anderen Menschen, da ist überall Lebenskraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Lebenskraft ist auch notwendig, um in ein imaginatives Denken dann weiterzukommen. Also ein Denken, das ein geistiges Anschauen wird, wenn man so will. Wo man eben die geistige Wirklichkeit beginnt zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es nicht anders sagen. Und das aber mit vollem wahren Bewusstsein. Es ist also keineswegs irgendwie weniger bewusst als unser Verstandesdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sogar noch bewusster. Und trotzdem ist es eine Art Wahrnehmen auch dessen, was in der Welt dem Denken vorhanden ist. Das wir aber natürlich durch unseren Einfluss, durch unsere Impulse, durch unsere schöpferischen Impulse auch weiterentwickeln in einer gewissen Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit beitragen dazu. Es sind Nehmende und Gebende dabei. Und im Sommer haben wir viel von dieser Kraft aufgesogen, sag ich mal, in unser Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann auch Erfüllung manchem Wünsche gegeben werden. Wobei Wunsch hier auch nicht so bereitzunehmen ist, ich wünsche mir nicht viel Geld und wünsche mir, dass ich immer gesund bin oder halt die üblichen Wünsche. Sondern Wunsch heißt hier ganz spezifisch, es hat was zu tun mit den Seelenkräften, mit den Astralkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Wunscheswelt im Groben und Malen genommen. Und es geht darum, dass wir eben auch diese Wunscheswelt erhellen, erleuchten mit diesem Licht, das wir in unser Ich aufgenommen haben, das in unserem Ich wirkt. Und dieser Kraft sollten wir uns bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht es. Und dann werden sich eben auch diese Wünsche erfüllen, denen Hoffnung schon die Schwingen lebt. Das klingt jetzt vielleicht zunächst paradox, weil Hoffnung, wir haben heute schon mal darüber gesprochen, kann verschieden aufgefasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche fassen es positiv auf, manche negativ. Hoffnung heißt auf jeden Fall, ich erwarte, dass es in Zukunft hoffentlich besser wird, als es jetzt ist. Oder schöner wird oder wie auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um ein Ziel, das in der Zukunft sich vielleicht erfüllen wird. Und wo ich vielleicht sogar hoffe, dass es halt einfach passieren wird, dass es besser wird, ohne dass ich groß was dazu tue. Hier sind wir aber ganz auf uns selbst gestellt und zwar hier und jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht darum, diese Kraft zu fühlen, die wir hier und jetzt in uns haben. Jetzt schon in uns haben. Da brauchen wir nicht auf morgen hoffen und nach morgen fragen, sondern jetzt, heute, hier, in der Minute, in der Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben zu wissen, wie viel Kraft da schon da ist. Wir haben alle bereits in uns, in unserem Ich, wesentlich mehr Kräfte drinnen, als uns in der Regel bewusst ist. Das heißt, was ja leicht passieren kann, wenn Schwierigkeiten im Leben da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute ist alles ein bisschen schwierig in unserer Zeit. Dann haut man oft den Eindruck, meine Kräfte erreichen nicht aus, um damit fertig zu werden, um umzugehen, was soll ich tun. Aber dieses Gefühl kommt deswegen auf, weil wir nur das schwache Spiegelbild dieser Kräfte in unserem normalen Alltagsbewusstsein haben und nicht merken, dass unser wirkliches Ich bereits um Größenordnungen stärker ist, als das, was uns unser blasses Spiegelbild zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde haben wir heute namentlich, wo wir uns des Verstandes bedienen, ein sehr getrübtes Bild unserer Ichkraft. Das ist also ein ziemlich beschlagener Spiegel, sagen wir mal so. Und der erste Weg könnte sein, sozusagen den Spiegel aufpolieren und der nächste Schritt ist, überhaupt einmal hinter den Spiegel zu schauen oder dorthin zu schauen, wo die eigentliche Urquelle ist, die sich darin spiegelt, nämlich unser wirkliches Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann werden uns die Augen aufgehen, die geistigen Augen aufgehen, wie viel Kraft da bereits drinnen ist. Also es ist nicht so klein. Sicher, gegen spätere Zeiten ist es immer erst der Anfang, aber trotzdem, es ist gewaltige Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und oft wird man dieser Kraft erst gewahr in einer Notsituation, in einer Situation, wo es nur mehr Hop oder Drop heißt. Und auf einmal stehen Kräfte unter Umständen zur Verfügung, von denen man nie ahnte, dass man darüber verfügt. Aber tatsächlich verfügt man über sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind also wirklich starke, kreative, schaffende, gestaltende Kräfte. Wir haben aber auch die andere Seite und das ist sozusagen der Preis dafür, den wir zahlen müssen. Weil gerade jetzt, also in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, in dem wir drinnen stehen, in dem wir eingetreten sind mit Beginn der Neuzeit in etwa, da ist dieses Potenzial der Ich-Kräfte gewaltig gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Spiegelung davon an der Oberfläche, aber was in Wahrheit im Hintergrund schon sich verstärkt hat, das ist gewaltig gegenüber dem, was früher der Fall war. Das ist das eine. Die andere Seite ist aber auch, und damit greife ich das auf, was in den letzten Vorträgen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, dann passt es wieder. So, wir haben stehen geblieben bei der einerseits positiven Seite der Kraft des Ich, die sich während des Bewusstseinseelenzeitalters schon bei den meisten Menschen sehr stark entwickelt hat. Also wesentlich stärker einfach als in den vergangenen Zeiten und dass wir darin ein riesiges Potenzial haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die andere Seite davon ist, und über das haben wir begonnen schon das letzte Mal zu sprechen, dass auch das Böse eine ganz bedeutende Rolle spielt und eine immer bedeutendere Rolle spielen wird. Und zwar die ganze Kulturepoche jetzt hindurch und die scheinbar noch schlechtere Nachricht ist das, was heute sich im Inneren entwickelt. Und ich erinnere euch daran, dass ich letztes Mal etwas von Rudolf Steiner nahe gebracht habe, was sehr zu bedenken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch soll in seinem Inneren, in diesem Bewusstseinseelenzeitalter das Böse in sich entwickeln. Soll es entwickeln. Nicht nur wird es entwickeln oder es ist unvermeidlich, sondern es ist unmöglich, die Bewusstseinseele, auch die geistige Seite zu wenden, wenn wir nicht das Böse in uns entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In uns. Wehe, es kommt nach außen und wird Resultat in der Welt. Aber in uns müssen wir es entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen diese, wie soll man sagen, ja geradezu Vernichtungskraft, die Kraft, die etwas ins Nichts führen kann, die letztlich dazu veranlagt ist, unser ganzes Wesen zu erneuern. Wir haben das das letzte Mal ausführlich besprochen, wie das mit der Nahrung zum Beispiel ausschaut, wie diese Nahrung, die wir aufnehmen, eigentlich ins Nichts geschleudert werden muss, um dann neu geschaffen zu werden und jetzt aber so, dass sie unserer Individualität angepasst ist. Also wir vertragen es überhaupt nicht, etwas Fremdes in unser Wesen aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es verwandeln. Wir müssen es völlig umkrempeln und das geht eben nur, wenn wir durchs Nichts durchgehen. Und dazu sind diese Kräfte notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vor allem ist dieses Nichts, also alles, was unsere äußere, sinnliche Welt betrifft, ins Nichts schleudern zu können, ist die Voraussetzung, um überhaupt mit der Bewusstseinseele ins Geistige zu kommen. Wir müssen schon für unser Erleben, wenn wir etwas Geistiges erleben wollen, müssen wir einfach den Sinnesschleier zerstören, zerreißen. Und das ist eine Kraft, wenn sie sich aber so äußerlich im physischen Dasein auslebt, verheerende Wirkungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen sie aber geistig erwecksam machen, diese Kraft. Und dazu müssen wir sie haben. Und der Punkt ist eben diese Sache mit Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist immer so, das wird so schwarz-weiß hingestellt, Gut und Böse. Es ist in Wahrheit ein und dieselbe Kraft, die in zwei Polaritäten erscheinen kann, in zwei Polen, die man erscheinen kann, die zusammengehören, die nicht unabhängig voneinander existieren können. Es kommt nur darauf an, ob diese Kraft gut wirkt oder ob sie schlecht wird, hängt im Grunde nur davon ab, ob sie zur rechten Zeit und am rechten Ort zum Einsatz kommt oder ob das nicht der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Rudolf Steiner spricht einmal davon, das Böse ist ein zeitversetztes Gutes. Also etwas, was zum Beispiel vor 100 Jahren gut war und was man als Richtige empfunden hat und was die Entwicklung gefördert hat, wenn wir das heute noch pflegen und machen, machen wir eigentlich was Böses im Grunde. Und je größer die Zeitdifferenz wird, desto böser wird es in seiner Wirkung, die es in unserer Welt entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mit gewissen Toleranzgrenzen, weil wir haben immer Nachwirkungen des Altes. Wir haben aber auch und das kann auch zum Bösen sehr schnell werden, etwas aus der Zukunft vorausgenommen ist, was eigentlich noch nicht am Platz ist, weil wir noch gar nicht reif sind dafür als Menschheit, dann kann das genauso böse werden. Und in diesem Spannungsfeld stehen wir immer drinnen und es ist aber menschheitlich gesehen durchaus so, dass wir, das ist jetzt so ein bisschen eine Schätzung über den Daumen, aber dass wir sicher eine Wirkung haben, die teilweise einige Jahrtausende in die Vergangenheit zurückgehen, aber heute noch da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es wirken Kräfte teilweise noch in unveränderter oder wenig veränderter Form, so wie sie vor tausenden von Jahren gewirkt haben. Und es kommen auch Dinge, einzelne Dinge herein, die vielleicht für eine Zukunft bestimmt sind, die zwei, drei tausend Jahre in der Zukunft liegen. In der Zukunft ist es nicht so viel Zeit, weil wir ja schon oft davon gesprochen haben, die physischen Inkarnationen auf Erden werden schon im sechsten, siebten, achten Jahrtausend aufhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest für einen Teil der Menschheit, für einen größeren oder kleineren, das wird abzuwarten sein. Aber das heißt auch, dass sich jetzt die Entwicklung unheimlich beschleunigt hat und wenn wir jetzt etwas vorwegnehmen, was vielleicht in Wahrheit erst in 20 Jahren dran wäre oder die Menschheit erst in 20 Jahren reif wäre, dafür kann das jetzt schon ziemlich katastrophale Wirkungen unter Umständen haben. Weil einfach der Zeitmaßstab komprimiert ist im Grunde, die Zeit, die wir noch zur Verfügung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst, wir brauchen diese Zeit und bis zu diesem Zeitalter, also sagen wir im siebten Jahrtausend hinaus, müssen wir oder sollen wir, wenn die Entwicklung gut laufen soll, im Grunde die ganze Erde umgekrempelt haben. Wirklich die ganze Erde umgekrempelt haben und zu einem Werk des Menschen gemacht haben. Das ist ja kaum vorstellbar, weil heute sieht man eh schon viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir pfuschen eh an allen Ecken herum, aber es ist im Moment halt wirklich noch ein Herumpfuschen. Es ist jetzt im Moment noch nicht so unbedingt gesagt, dass wir immer die Natur dadurch verbessert haben und erhöht haben, aber genau darum geht es. Es geht darum, die Natur, die eben großartig ist, das muss man einerseits sagen, die aber auch trotzdem keineswegs vollkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt stellt euch das vor, die Aufgabe besteht in den paar Jahrtausenden, die wir da vor uns haben, die ganze Natur so umzukrempeln, dass sie etwas Höheres wird, als sie jemals war. Also etwas Höheres als der Urzustand war, etwas Höheres als es in der Jahrtausendwende war, also etwas Höheres als es war im vorigen Jahrhundert, im vorvorigen Jahrhundert und so weiter. Also was viel viel größeres, viel viel höher ist, ist im Moment schwer zu ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment sind wir sehr damit beschäftigt, hineinzuschauen oder anzusehen, mit anzusehen, was wir alles zerstört haben. Wir haben daher durch die technische Entwicklung, durch alles was wir bis jetzt getan haben, sehr viel Böses im Grunde in die Welt getragen. Zerstörerisches zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist noch sehr viel ausständig jetzt die entsprechenden Aufbaukräfte dem entgegenzustellen, Aufbaukräfte, die eben über das Maß dessen hinausgehen, was eigentlich zerstört wurde. Und zerstört werden musste es aber, oder muss es. Ob es in der Art zerstört werden musste, ist ein anderes Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Punkt ist, unsere Aufgabe des Menschen ist es, die ganze Schöpfung im Grunde zu erneuern, dadurch, dass wir etwas Altes ins Nichts führen und daraus etwas Neues herausbringen. Und wir arbeiten an dem beständig. Nicht nur durch das, was wir äußerlich mit Hilfe unseres Verstandes und unserer Hände oder unserer Maschinen machen, sondern einfach auch durch diese Kräfte des Zerstörungsherdes, der Zerstörungskräfte, die wir in uns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kräfte, die wir in uns tragen, sind die Ursache dafür, dass der ganzen, sagen wir mal, Erdenwelt, nehmen wir mal die kleine Perspektive, dass der ganzen Erdenwelt auch diese Zerstörungskräfte, diese Vernichtungskräfte einverwoben sind. Also alles, was Kräfte sind, die etwas zugrunde gehen lassen, die strahlt der Mensch aus. Ohne den Menschen wäre das alles anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es ist eine rein theoretische Frage. Es gäbe unsere ganze kosmische Entwicklung so nicht, wenn es den Menschen nicht gäbe. Weil er wüsste, er ist durch drei kosmische Zyklen vorbereitet worden und jetzt stehen wir mit der Erde im vierten Zyklus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er ist von Anfang an dabei und es kulminiert halt jetzt während der Erdentwicklung einmal in dem, dass er in sich diese Zerstörungskraft hat für alles, was bisher aufgebaut wurde. Diese Kraft tragen wir in uns. Und diese Kraft trägt jeder Mensch in sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon das letzte Mal gesprochen, dass dieses Zerstörungszentrum sitzt so etwa in der Mitte des Menschen. Da konzentrieren sich diese Kräfte. Aber in Wahrheit sind sie in jeder Zelle, in jedem Molekül, das wir im Körper tragen, werden sie errege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall sind sie tätig. Aber sie sammeln sich in einem Zentrum und alle Menschen gemeinsam, die die Erde bewohnen, bilden ein gemeinsames Zentrum auch noch dazu. Das ist im Erdmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erdmittelpunkt ist der Quell der Zerstörung. Rudolf Steiner geht sogar soweit zu sagen, ja es wird irgendwann einmal so sein. Das ist das Schicksal der Erde und anderer Himmelskörper auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden von innen her zerstört werden. Und zwar so, dass sie ins Nichts geschleudert werden. Das heißt, der Planet wird irgendwann einmal ins Nichts verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Sonnensystem wird einmal ins Nichts verschwinden. Ja, unser ganzer Kosmos mit all den Sternen wird einmal ins Nichts verschwinden. Das ist ja die Voraussetzung dafür, dass dann überhaupt ein neuer Kosmos entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts heraus. Und das sind also die Kräfte, die böse werden können, wenn sie zur falschen Zeit am falschen Ort angewendet werden. Und das sind aber genau die andere Seite dessen, was die, wie soll ich sagen, lebensspendenden, schöpferischen, kreativen Kräfte sind, die aus dem Nichts heraus etwas erschaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die eine Kraft kann ohne der anderen nicht bestehen. Und jede kosmische Entwicklungsstufe besteht immer darin, dass etwas aus dem Nichts heraus entsteht. Dann eine, ja im Grunde absteigende Entwicklung durchmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absteigend im Sinne von immer dichter, immer materieller werden. Immer mehr absterben. Das heißt, da ist das Prinzip des Todes, bahnt sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Erde wieder der Höhepunkt davon, wo wir wirklich bis ins Tote, mineralische Elemente, die äußere Natur abgestorben ist. Bei den früheren kosmischen Inkarnationen ging es nicht ganz bis zu dieser Verdichtung, aber jetzt geht es ganz bis hinunter. Daher grundsätzlich, Erdenwelt auch konfrontiert ganz stark mit dem Rätsel oder dem Problem des Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sogar das zentrale Problem, unserer Erdentwicklung. Das entspricht also der vierten Entwicklungsstufe. Vierte Entwicklungsstufe heißt immer, egal ob es jetzt im großen kosmischen Sinn ist oder im kleinen Sinn als vierte Kulturepoche zum Beispiel, so musste etwa die griechisch-lateinische Zeit, das Haupträtsel war zu lösen, das Rätsel von Geburt und Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist bis jetzt noch immer nicht ganz gelöst, zumindest für die meisten Menschen nicht. Also es harrt in unserer Zeit der endgültigen Lösung des Verständnisses dafür und das wird sich nur erfinden, wenn man den Inkarnationsgedanken mit hinein nimmt. Da erfüllt sich der Sinn dieser Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch, die Natur, alles muss sterben, um sich zu erneuern im Geistigen und in erneuerter Gestalt wieder zu kommen. Alle Entwicklung passiert so. Es müssen Tierarten aussterben, damit neue, höhere Tierarten, weiterentwickelte Tierarten entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein riesiger Prozess. Also es ist nicht alles böse, wenn etwas untergeht, sondern es ist auch notwendig, dass etwas untergeht, immer wieder. Also das Schlimmste, was wir machen könnten, dann würden wir das Prinzip des Todes im vollsten Sinne rechtsam machen in unserer Welt, wenn wir konservieren wollten den Zustand, so wie er jetzt ist oder wie er vor 100 Jahren war oder was, wenn wir den wieder herstellen wollten, angenommen und dann konservieren wir den.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so soll es weitergehen. Dann ist es das Ende der Erdentwicklung damit im Grunde. Also das wäre etwas absolut Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre überhaupt etwas absolut Böses, wenn man wollte einen selbst noch so vollkommenen Zustand auf der Erde herzustellen und den dann beibehalten zu wollen. Da kommen schon sehr interessante Fragen, weil genau das wünschen sich viele Leute, dass man sagt, okay wir arbeiten jetzt und mit Hilfe der Technik und sonst werden wir es schaffen, dass wir eigentlich eine mehr oder weniger ideale Welt zusammenbringen und die soll aber dann möglichst so bleiben. Dann ist das das Schlimmste, was wir tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Allerschlimmste, weil damit ist die zukünftige geistige Entwicklung abgeschnitten. Wenn das wirklich gelingen würde, es wird mit Sicherheit nicht gelingen, jedenfalls nicht voll und ganz, aber es wird sicher genug Versuche geben, Teile davon zu verwirklichen und das werden Einschlüsse sein in die Entwicklung, die sich, obwohl sie aus bestem Willen heraus, davon bin Böse wirken und also den stärksten Widerstand bieten der geistigen Entwicklung der Menschheit. Das ist einmal ein wichtiger Punkt, also das auch zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach zu sagen, ja da ist ein Mensch mit böser Gesinnung und dann kann ich zuordnen, das ist der Böse. Das sind aber die Harmlosen, das sind die relativ harmlosen, das gleicht sich relativ schnell aus, das gleicht sich durchs Karma irgendwo aus, dann merkt er, dass er den falschen Weg gegangen ist, aber es hat lange nicht die Vernichtungskraft, als wenn ein Mensch überzeugt ist von etwas und es ist aber trotzdem Fehl an Platz. Aber er hat den großen Enthusiasmus, wirklichen, ehrlichen Idealismus, sogar Selbstlosigkeit, aber er arbeitet an der falschen Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, wenn man einseitig überdehnen würde, die Menschheit zu verbessern auf technischem Wege, da ist viel Gutes dabei, vieles was kommen muss, was kommen soll und was gut sein wird, aber wenn man den Weg zu weit führt und eben übersieht, die dazu notwendige geistige Entwicklung, die in gleicher Masse passieren muss, dann wird das zu einer Katastrophe führen. Dann ist es genau das, wo nämlich ein Abweg dann möglich ist, dass das, was jetzt eigentlich in die Vernichtung gehen sollte und in gewisser Weise auch in die Vernichtung geht, aber nicht in die eigentlich schöpferische Quelle zurückgeht, um dort erneuert zu werden, sondern was beute jener Wesenheiten wird, die hinter Sorat stehen. Die Wesenheiten, die hinter diesem Soratprinzip stehen, die hängen ganz stark ebenfalls mit dem Erdmittelpunkt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort staut es sich, im Erdmittelpunkt. Dort ist also das Zentrum der Zerstörungskräfte, die die Menschen gemeinsam als Menschheit erzeugen. Wir haben dort den großen Brennpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Brennpunkt dieser Wesenheiten hinter Sorat und es ist zugleich der zentrale Sitz des Christus. Alles das ist da konzentriert. Also wenn man das Zentrum angeben will, der höchsten und der gefährlichsten Kräfte, dann ist es auf die Erde bezogen, der Erdmittelpunkt und die Menschen halt so irgendwas, was da unterhalb des Zwerchfels liegt, so in etwa ist dieses Hauptzentrum, also im Stoffwechselbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ja wirklich darum geht, bis ins Stoffliche hinein diese Auflösung zu bewirken. Sie betrifft natürlich alles, andere auch. Also sie betrifft nicht nur das eigentlich Stoffliche, das wir halt so äußerlich kennen, meistens dann eh gerade besonders das Feste nehmen, nein, es betrifft nicht nur das Feste, Flüssige, Gasförmige, es betrifft die Wärme, es betrifft alle Ätherarten, es betrifft die Seelenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das wird ins Nichts geschleudert. Bewusst können wir es heute mit ein bisschen von dem, was unsere Seelenkräfte bzw. Astralkräfte sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da können wir es bewusst. Bei den anderen Dingen passiert es unbewusst, zwar nach dem Willen des Ichs, aber mit Hilfe geistiger Wesenheiten. Aber da ist halt immer die Gefahr, dass die Widersacher natürlich auch sich heranmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn das ein bisschen schief geht, dann führen wir ihnen Kräfte zu, die eigentlich woanders hingehen sollten. Also wir führen dann die Kräfte, die ins Nichts gestürzt werden sollten, nämlich ihrem Reich zu. Und sie können damit was anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also die riesige Problematik, die gesundheit. Und was tun? Was tun in dieser Lage? Was tun? Sich erstens einmal dessen bewusst werden. Das ist das Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute nicht mehr den Luxus, dass wir nur die eine Seite betrachten können, dürfen, sollen, dürfen. Niemand verbietet uns was, niemand schreibt uns was vor. Aber wir werden halt einfach blind in die Grubel fallen, wenn wir nur die eine Seite sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir ja schon das letzte Mal besprochen. Wir müssen geistig so weit hinauf sehen oder umgekehrt so weit wir geistig hinauf sind, so weit müssen wir auch nach unten schauen. Das heißt in das Reich der Widersacher, in das Reich der Zerstörungskräfte, die eben auch damit zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, wird doch so schön. Der Göthe hat das alles gewusst. Im Faust steht das ja alles so schön drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schon bei der ersten Begegnung mit dem Repräsentanten aller Widersacher-Mächte im Grunde, also mit dem Mephisto. Mephisto ist in der Regel der arämanische Widersacher, aber bei Göthe ist es sehr mit dem luziferischen gemischt. Und von den Asuras hat er noch nicht so viel Ahnung gehabt, weil sich die ja auch nicht an der Oberfläche zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sorat und so ist noch tiefer unten. Aber was sagt denn dieser Mephisto als erstes, wenn er auftritt? Der Faust fragt ihn, ich weiß nicht, ihr werdet vielleicht die Geschichte ein bisschen in Erinnerung haben, also vorher war der Osterspaziergang, er ist mit seinem Famulus auf den Osterspaziergang gegangen. Vorher war er in seinem Studierzimmer und war völlig verzweifelt, weil er halt an die geistige Wirklichkeit nicht herankommt und zum Schluss in seiner Verzweiflung so weit gehen will, dass er Gift trinken will, um ins Reich des Todes zu gehen und zu erleben, was ist dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil als hier verkörperter Mensch komme ich nicht rein. Und nur die Osterglocken, die Leuten erinnern ihn an seine Jugendzeit und was ihm dieses Osterfest bedeutet hat und das hält ihn ab, diesen Todesdrang zu sich zu nehmen. Und dann sieht er halt draußen auch die Natur erwachen und geht halt mit seinem Famulus hinaus, mischt sich um das Volk, kriegt dann eh gleich wieder die große Depression.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Es passt in unserer Zeit halt auch sehr gut rein, warum kriegt er die große Depression? Das Volk lobt ihn und bedankt sich bei ihm, weil er bei der großen Seuche, die da war, die weiß Gott wie viele Menschen hingerafft hat, er und sein Vater, also Faust und Faustens Vater, den Menschen geholfen haben. Und je mehr da gelobt wird, desto miesebäteriger wird der Faust, schickt sogar die Leute dann ziemlich scharf weg und sagt dann noch, vor jenem Troben steht gebückt, der helfen lehrt und Hilfe schickt. Und das sagt er ziemlich zornig, nicht mir sagt es, sondern sagt es dem da oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seinen Famulus erzählt er dann nachher, wie ihn das erschüttert und empört auch hat. Also er sagt, ja was haben wir denn schon zusammengebracht? Er sagt, ich habe selbst den Gift an tausende gegeben. Man merke bitte die Grammatik, den Gift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe selbst den Gift an tausende gegeben, sie welkt ihn hin, nun muss ich sehen, dass man die frechen Mörder lobt. Also das heißt, ich wäre gerühmt für etwas, wo ich eigentlich mit meiner Medizin, die ich gegeben habe, habe ich eigentlich nur Leute umgebracht in Wahrheit, nicht wirklich geheilt. Also die meisten haben es nicht überstanden und die, die es überstanden haben, haben wahrscheinlich ein Glück gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er ist sich sehr bewusst, dass die menschliche Medizin, zumindest die, über die er verfügt, nicht einmal mit so einem Funken heranreicht, an das, was wirkliche Heilung bedeutet. Dass eigentlich alles, was wir geben, im Grunde ein Gift ist, das vielleicht einmal auch eine Krankheit zurückdrängen kann ein bisschen, weil es für das halt auch ein Gift ist, aber auch den Menschen letztlich bis zu einem gewissen Grad vergiftet. Das heißt, und das haben wir in der heutigen Medizin drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist die Medizin des Bewusstseins, Sehn- und Zeitalters, die wir bis jetzt haben, ist im Großen und Ganzen eine Medizin, die, und damit will ich bitte jetzt nicht Kritik üben und nicht schimpfen, das gehört eben zu unserem Zeitalter dazu als Erscheinung. Aber alle Medizin, die wir heute zu uns nehmen, die also synthetisch hergestellt ist, die im Labor entworfen ist, die nicht als ein Naturheilmittel ist, das aus alten hessichtigen Kenntnissen noch stammt. Da wusste man noch aus der Natur die Dinge zu sammeln, die den menschlichen Lebenskräften die Anregung geben, die sie brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur von diesen Lebenskräften weiß man heute nichts. Man hat im Großen und Ganzen mit unserer materialistischen Medizin keine Mittel, sie zu erforschen. Es gibt halt Ansätze, um auch da ein bisschen heranzukommen, aber das hat sich noch nicht sehr herumgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt, dass unsere Heilmittel im Grunde nichts anderes können, als gewisse Zerstörungsprozesse im Körper hervorzurufen, mit denen man vielleicht, wenn man es gut trifft, halt auch das kranke Geschehen unterbinden kann oder zurückdrängen kann. Aber es ist immer eine Nebenwirkung da, die überhaupt auf den Organismus zerstören wirkt. Also bei den alten Pulvern, die man nehmen kann, muss man wissen, es sind alles welche, die den Organismus zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn vielleicht die Heilwirkung, also nicht die Heilwirkung, aber die Vertreibung der Krankheit oder die Stillstellung der Krankheit erfolgreich ist. Also wenn wir es nicht anders können, müssen wir es halt heute so machen. Aber das heißt nur, dass wir ziemlich schleunig in diesem Bewusstsein, Seelenzeitalter zu einer anderen Art der Medizin kommen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist es jetzt wirklich ein müssen, weil sonst erott man mit der Medizin die Menschheit vorzeitig aus. Weil noch haben wir genug eigene Lebenskräfte, die dann so weit sind, dass sie nicht nur im Endeffekt daran arbeiten, die Krankheit wirklich zu heilen, sondern dann auch noch heilen müssen die Schäden, die durch die Medikamente erzeugt werden, durch die Behandlungsmethoden erzeugt werden. Und das ist halt so genial, weil das der Faust schon so oder der Goethe schon so in ein paar Sätzen irgendwie geschildert hat, dieses Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das muss man ganz radikal sagen. Das ist einfach so. Ich meine, was toll natürlich in der Medizin heute hineingekommen ist, sind die ganzen chirurgischen Methoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit kann man vieles im Organismus reparieren, keine Frage. Was man auf andere Weise auch nicht so einfach heilen kann, weil wenn es ein komplizierter Bruch ist, ohne einer chirurgischen Behandlung, wird es sehr schwer sein, das hinzukriegen. Ich meine, geht schon, aber das würde medizinische Kenntnisse erfordern, die wir lange noch nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird einmal so sein, dass es eine Lebensregenerationskraft gibt, die auch so etwas hinbekommen kann. Aber über die verfügt man nicht einmal noch annähernd. Also das heißt, wir brauchen diese Brücke jetzt im Moment der äußeren technisierten Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was wir vor allem brauchen, ist, dass wir jetzt schleunigst anfangen, das, was in der Vergangenheit bei der Menschheit da war, nämlich ein halbbewusstes, auf halbbewusstem Hellsehen beruhendes Heilwissen auf neue, bewusste Art wiederzuerleben. Und zu lernen, wie wir Naturkräfte so erkennen können, dass wir ihre Heilkraft erkennen können, das heißt die Anregungskraft auf unsere eigenen Heilkräfte. Es gibt keine andere Heilung als Selbstheilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere gibt es nicht. Das ist einmal ganz was fundamental Wichtiges. Niemand kann von außen den individuellen Menschen heilen, sondern er muss es mit seinen Selbstheilungskräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber denen kann man Anregungen geben, dass sie in Schwung kommen. Das brauchen sie. Und haben wir aber noch in relativ geringem Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt Ansätze natürlich in der Naturheilkunde. Es ist im vergangenen Jahrhundert einiges auch passiert auf dem Gebiet. Es sind Anfänge und die gilt es weiterzuentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind tolle Ansätze da, nämlich etwas, was man früher nur als halbbewusst, raumbewusst erkannt hatte, jetzt ins Bewusstsein zu heben. Und das gehört ganz massiv ausgebaut, dass daran Forschung betrieben wird, dass daran Menschen arbeiten, dass Menschen ein geistiges Wahrnehmungsvermögen entwickeln dafür, welche Natursubstanzen, welche Naturkräfte kann ich als Anregungsmittel anwenden auf den Menschen. Also es geht nicht, dass ich jetzt auf alte Überlieferungen einfach nur zurückgreife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss wissen, die heutige auch die Schulmedizin, also namentlich was die Pharmazeutik betrifft, hat ja auch Anleihen bei der alten Naturmedizin genommen. Und die meisten ursprünglichen Heilmittel, die dann synthetisch hergestellt wurden, waren ursprünglich Naturheilmittel. Aber indem ich synthetisch herstelle, das heißt aus dem Naturzusammenhang herausgenommen habe und aber nicht verstehe, welche Bedeutung dieser ganze Naturzusammenhang hatte, dann ist natürlich das Produkt, das herauskommt, zwar vielleicht scheinbar wirksamer, viel intensiver oder etwas, aber in Wahrheit viel weniger heilend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat vielleicht eine intensive Kraft, um auch gegen eine Krankheit anzukämpfen, aber es ist auch die zerstörerische Wirkung auf den Körper stärker. Und das ist immer der Preis. Das heißt nicht, dass man dann gleich stirbt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann die verschiedensten Folgen haben, weil es beeinträchtigt die Lebenskräfte. Es beeinträchtigt namentlich auch die Lebendigkeit unseres Denkens im Übrigen. Also diese Art der Medizin arbeitet der Entwicklung des lebendigen Denkens grundsätzlich entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich. Das ist unvermeidbar. Ich kann kein Afokis Kopfepulver nehmen, ohne dass ich eine Rückwirkung auf meine Ätherkräfte habe, die dadurch geschwächt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da werden jetzt Kräfte abgezogen, um die Schäden auszugleichen, die dadurch entstehen. Obwohl es hilft. Das heißt nicht, bitte nehmt kein Kopfwetterbrett mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es zu stark ist, braucht man es vielleicht. Wir halten einiges aus, aber ich schildere es sehr drastisch, um euch bewusst zu machen, wo sind die Plus und Minus. Also zum Beispiel Kopfwetterblätter, gut oder böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, in der richtigen Masse eingesetzt, wenn es notwendig ist und nicht anders geht, wird man es brauchen. Wird man es verwenden und das ist in Ordnung. Aber man muss wissen, dass ich damit in den Bereich des Schädigenden, des wenn man so will Bösen hineingehe und ich muss mir überlegen, was setze ich als Ausgleich dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre schon eine andere Entwicklung auf den Mensch, wenn jeder Mensch, der heute eine Tablette schluckt, sich überlegt, was muss ich als geistigen Ausgleich machen, um den Schaden möglichst gering zu halten. Alleine das würde vieles, vieles verbessern. Würde die Gesundheitssituation gewaltig verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit der Medizin, die wir halt jetzt haben, die die geistigen Hintergründe des Heilens noch nicht so in der Masse schaut, wie es notwendig ist. Teilweise noch gar nicht schaut. Aber ihr seht auch, wie eng zusammenhängt das Rätsel des Bösen und das Rätsel von Geburt und Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also von Lebenskräften, von Fortpflanzungskräften, sogar von Wachstumskräften und von Todeskräften. Das Böse heißt auch nicht einseitig nur Wachstumskräfte, juhu, dann fängt es zu wuchern an, dann wird es zu lebendig, das wäre für uns auch nicht gut. Aber es darf natürlich auch nicht zu sehr ins Abtötende hineingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen also schauen, dass wir ein Gleichgewicht haben. Aller dieser Dinge sollte man sich heute, wie soll ich sagen, ganz professionell bewusst werden. Das erfordert also sehr sehr viel ernsthafte Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist also das eine, das kennenzulernen bei den künstlichen Mitteln, die wir heute einsetzen. Das andere ist eben wirklich von der Natur zu lernen, aber mehr noch über die alte Art einfach irgendwelche Kräuter herzunehmen, hinauszugehen, die Natur zu erhöhen, so dass andere noch mehr den Menschen, der Welt, der Weltentwicklung angepasste Heilmittel jetzt nicht im Labor zu synthetisieren, sondern in der Natur hervorzubringen. Das ist die nächste große Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur so verändern, dass neben anderem auch entsprechende Heilkräuter, Heilsubstanzen, auch tierische Substanzen, die dafür vielleicht geeignet sind, entstehen, die es jetzt noch nicht gibt und die es in der Vergangenheit noch nicht gab. Und die aber trotzdem nicht einfach im Labor synthetisiert werden, sondern die aus einem Naturprozess hervorgehen. Seht ihr, das ist so ein bisschen schon konkretere Angabe, was heißt es, die ganze Erde umgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht also tief bis ins Naturwesen hinein, so dass die Natur etwas Heilendes in noch stärkere Masse bekommt, als es es in der Vergangenheit hatte. Sie hatte es in der Vergangenheit sehr stark, die ganzen Tiere leben davon und die können es instinktiv sofort benutzen, die wissen, welches Kräuter sie brauchen, wenn ihnen etwas fehlt, das fressen sie ganz instinktiv. Die Menschen wussten es auch, aber wir haben es verlernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu kommt eben, dass wir auch vieles von diesen Kräften, die einst in der Natur waren, zerstört haben. Zweitens, dass wir Menschen anders geworden sind und die Natur nicht mehr mitgekommen ist, die entsprechenden Kräuter dafür zu schaffen, Kräuter sind jetzt Stellvertreter für alles, was man da aus der Natur entnehmen kann, sondern dass das weiterentwickelt werden muss. Wir werden als Menschheit das alles entwickeln müssen bis zum 6., 7., 8. Jahrtausend, weil dann können wir es nicht mehr entwickeln, wenn wir es nicht mehr inkarnieren auf der Erde wird es in dieser Art nicht mehr gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da ist viel zu tun und es wird halt genau aber dazu eben auch die Karikatur des Ganzen geben, dass eben Menschen versuchen werden, das auf die heutige technische, labormäßige Art alleine zu machen, noch dazu ohne einer entsprechenden geistigen Gesinnung. Und dann sind das vielleicht absolut gut gemeinte Versuche, aber sie werden immer mehr die Menschheit belasten und die Erde belasten. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um die ganze Erde gleich mit. Und daher ist es halt sehr bedenklich, was heute läuft, was eigentlich schon lange läuft, spätestens seit Beginn der Neuzeit läuft, aber in Wahrheit schon ein bisschen weiter zurückgeht, dass man versucht, dieses Naturwissen, dieses Naturheilwissen auszurotten und ein Neues nicht aufkommen zu lassen. Klar, aus Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss auch sehen, dass heute die Medizin unheimlich daran leidet, dass sie kommerzialisiert ist. Besonders stark geht es natürlich von Amerika aus, da ist es ganz klar, Gesundheit ist ein Riesengeschäft und da fließt auch sehr viel Geld und du kriegst dort bis zu einem gewissen Grad die Behandlung, die du dir halt leisten kannst. Nicht die, die du brauchst aufgrund einer Krankheit, sondern die du dir leisten kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist es aber so, dass ein großer Teil der Amerikaner, zumindest denen, denen es gut genug geht, dass sie halt das meiste leisten können, sie wollen es auch nicht anders. Und wir haben aber jetzt, wir gehen halt anders damit um. Das müssen die Amerikaner lösen, also was im Westen drüben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Problem ist aber, dass wir diese Denkungsart auch nach Europa importiert haben. Also nicht natürlich, dass es nicht auch schon da tiefe Wurzeln hat, dass die Apotheker, die Ärzte vor allem auch ein gutes Geschäft gemacht haben, dass sie nicht immer nur die Wohltäter geworden sind, dass sie vor allem auch reich geworden sind und dass sie auch halt alles daran gesetzt haben, die Naturheilkundigen, loszuwerden. Und ihr wisst, es gab also Anfang der Neuzeit, gab es die großen Hexenverbrennungen, weil es waren meistens nur Frauen, die die Kräuterkundigen, die Heilkundigen waren, die noch ein Gespür hatten für diese Heilpflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ging halt nie um religiöse Gründe oder sonst was. Es waren hauptsächlich, hauptsächlich kommerzielle Interessen. Und da stand sehr, sehr stark damals die Ärzteschaft dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ärzteschaft und die Kirche hat sich gleich angehängt, weil die haben Fähigkeiten, die sind uns auch unheimlich irgendwo, die wissen wir wirklich mehr vom Geistigen als wir, weil die hatten halt viele noch ein instinktives altes Hellsehen und das war der Kirche sowieso von Anfang an höchst verdächtig. Immer mit halbem Recht, halbem Unrecht. Man muss sagen, mit dem alten Hellsehen haben sie natürlich auch viele negative Dinge eingeschlichen, weil die Zeit des alten Hellsehens war im Grunde vorbei und dann kann es ja leicht sein, dass auch wieder Sacherkräfte sich da einschleichen und sich etwas anderes vorgeben, als sie eigentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein gewisses Recht besteht darin, aber jedenfalls rechtfertigt es nicht an die Hexenverbrennungen. Und das war ein gutes Geschäft eben vor allem für die Ärzteschaft und für die Klöster, die dann ihre Gräbeln angebaut haben, aber oft dann eben nicht um dieses ursprüngliche Heilwissen verfügt haben. Manche einzelne Mönche vielleicht, ja da war es okay dann, weil es die Kirche gemacht hat, aber viele haben eben zu wenig verstanden davon und so ist die Medizin in Wahrheit immer mehr heruntergekommen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute spielt es sich halt etwas anders ab, heute spielt es sich nicht mehr mit einer Hexenverbrennung direkt ab, aber es spielt sich ab, dass immenser Druck da gemacht wird, dass die Verwendung von natürlichen Heilmitteln immer mehr erschwert wird. Das ist also ein ganz großes Problem, was wir da innen haben. Nämlich die sogenannten wissenschaftlichen Methoden, nein nicht die sogenannten, es sind wissenschaftliche Methoden, der Haken ist nur, dass die Medizin halt keine Wissenschaft ist, sondern eine Kunst, eine Heilkunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt die naturwissenschaftlichen Methoden als solche sind zum größten Teil fehl am Platz. Da fängt es ein Riesenproblem an. Etwas, was auf dem Gebiet der Technik grundsätzlich gut und notwendig ist, ist, wenn es in die Medizin einzieht, wo sie heilen soll, die Medizin sollte ja zur Heilung beitragen, ja dann tragt es aber nicht dazu bei, sondern zum Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht eben so weit aber auch, dass das, was sich an wirklicher Heilkunde entwickelt wird, im Grunde hinten und vorne behindert wird. Weil man sagt jetzt, na gut, dann muss man ja diese wissenschaftlichen Maßstäbe, die wir in der Medizin haben, muss man ja doch auch dort jetzt anwenden. Und dann müssen entsprechende Studien gemacht werden, dann schauen wir mal, das dauert Jahre diese Studien, diese Studien kosten viele, viele Millionen Euro oder Dollars oder was immer es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sich große Konzerne locker leisten, aber ein kleiner Heilkundiker, der vielleicht ein neues Mittel entwickelt oder eine kleine Firma, die das entwickelt, hat keine Chance diese Studien zu machen. Allein dadurch schaltet man schon aus, weil sie nicht zugelassen würden, abgesehen davon, dass diese Art der Studien keine verlässlichen Aussagen geben für diese Heilmittel. In Wahrheit im Übrigen für die von den Pharmakonzernen hergestellten Medikamente auch nicht oder zumindest sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da gibt es genug Metastudien, sogenannte Metastudien. Also was heißt Metastudie? Es gibt Studien zu einem und demselben Medikament, machen verschiedenste Leute Studien und da gibt es jetzt jemand, der schaut und vergleicht die Studien miteinander. Und dann kommt man darauf, dass die völlig andere Ergebnisse kriegen und zu anderen Resultaten kommen und dass da also die Plausibilität der Sache dann schon sehr ins Schwanken kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hängt natürlich von vielen Faktoren ab, wie die Studien dann genau durchgeführt werden und es lässt sich halt nicht hundertprozentig wie bei einer Maschine mechanisieren, der Ablauf solcher Studien. Es spielt viel mehr Rolle, die Auswahl der Testkandidaten, wie vergleiche ich es und so weiter. Im Endeffekt kommt raus, dass bei den meisten der Studien die Aussagekraft gegen null tendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die sogenannte Evidenz-basierte Medizin, wie es so schön heißt. Also Evidenz heißt durch Studien belegt sicher wirksam oder zu 80 Prozent wirksam. Man gibt es schon zu 100 Prozent, gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn es 80 Prozent ist, ist ja schon toll. Also alles was mehr als 50 Prozent ist, ist schon gut. Aber im großen und ganzen sind das, naja wie sagt man bei uns, Hausnummern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde die meisten Studien bewusst oder unbewusst, ich will jetzt gar nicht, oft auch unbewusst, dass es passiert, aber es kommt das heraus, was herauskommen soll. Das zeigen viele Metastudien letztlich, dass es mehr als fadenscheinig ist. Aber es ist gesetzlich verankert, dass das notwendig ist, um neue Medikamente zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also neue Medikamente auf Basis von Naturheilmitteln, irgendwie es in dem Moment wohl dringt, ein neues Kompositum zusammenstelle, wird es nicht mehr zugelassen. Weil die Pharmafirmen, die das Geld haben, machen es nicht. Die wollen ja nicht selber Konkurrenz machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch da sage ich jetzt ein offenes Geheimnis, weil die Pharmafirmen kein Interesse haben, dass die Menschen gesund werden, sondern dass sie ein großes Interesse haben, dass sie mit ihrer Krankheit lange, lange leben. Und lange, lange, lange, möglichst ein Leben lang die Medikamente brauchen. Ich unterstelle das jetzt nicht allen Ärzten, die da mitmachen und allen Forschenden, die da mitmachen, aber da es einfach Wirtschaftskonzerne sind, die wirtschaftlich geführt werden, geht es um die Bilanz, die da ist und die muss sehr positiv ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das eigentliche Ziel. Und dem ist alles andere untergeordnet. Ihr habt ja genug erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war bei einigen Dingen, ich bin ja Chemiker oder was und hatte natürlich Zugang auch zu solchen Sachen, wo man dann also intern redet, wie die Sache wirklich läuft. Und da ist ja so ganz klar, es ist ja völlig egal, ob das jetzt gut oder schlecht wirkt. Hauptsache es bringt Geld letztlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und beinhart werden Medikamente, die einen ganz bestimmten Haupteffekt haben, unter Umständen nicht wegen dieses Haupteffekts eingesetzt ist, weil das vielleicht eine sehr rare Erkrankung ist, die das rentiert sich nicht dafür, das Produkt zu erzeugen. Das verkauft sich nicht genügend. Wenn es weltweit vielleicht 100 Fälle davon gibt, damit kann man kein Geld verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kommt es dafür nicht auf den Markt, steht nicht zur Verfügung. Dafür wird es für irgendeinen Nebeneffekt, vielleicht findet man irgendeinen Nebeneffekt, für den es auch eine bestimmte Wirkung erzielen könnte. Und für den verkauft man es dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst das alle sicher selber, habt es ja schon gesehen, das muss ja wenigstens einmal aufgelistet werden, welche Nebenwirkungen sind. Dann macht man mal den ganzen Zettel auch, hat so eine lange Liste an Nebenwirkungen. Naja klar, weil jedes Medikament in Wahrheit hat xxx Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist bei den Naturheilmitteln auch in Wahrheit so. Und das wäre das Natürliche auch. Und der Einsatz eines Naturheilmittels heißt auch, sind in diesem Heilmittel all die Kräfte vorhanden, die auf meinen Organismus günstig anerregend wirken, nämlich an den verschiedensten Stellen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ganz weg von dem Ding. Aha, das Mittel, das wirkt jetzt da beim Herz oder bei der Leber. Nein, jeder Stoff, den ich zu mir nehme, wirkt im ganzen Körper, wirkt aber so, dass jetzt meine Zerstörungskräfte ankämpfen müssen dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie müssen es eigentlich vernichten und gerade dadurch bekommen sie die Anregung. Aber das passiert im ganzen Körper irgendwo. Weil es lässt sich ja gar nicht verhindern, dass so ein Heilmittel durch den ganzen Körper irgendwo durchgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Blutkreislauf wird es letztlich praktisch überall hingetragen, mit ein bisschen Glück vielleicht nicht ins Gehirn, weil da gibt es die Blut-Hirn-Schranke, weil das halt besonders heikel da oben ist. Aber wenn man Pech hat, schnupft es dort auch noch durch. Aber es wirkt letztlich mehr oder minder im ganzen Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er zeigt dort seine Wirkungen. Die Naturheilmittel, bei denen ist es ausgewogen. Wenn sie gut gemacht sind und wenn sie richtig ausgewählt sind aus der Natur, dann erzeugen die genau die richtigen Wirkungen an den richtigen Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den künstlich hergestellten Mitteln fällt es alles weg. Es ist wie eine Kanonenkugel, die hineinschießt in den Körper, die wenn ich Glück habe und gut Ziele sozusagen erzielt trifft, aber auf dem Weg bis dorthin wird eine Spur der Zerstörung hervorrufen im Rest des Körpers. Also das heißt, man hat eigentlich im Grunde wesentlich mehr Zerstörungsprozesse als wirkliche Treffer auf das Richtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn dann aber noch dahinter ist, und ich werde jetzt sagen, das ist ja moralisch verwerflich, dass die Konzernchefe sowas machen und dass das propagiert wird und dass das erratet wird von den Pharmavertretern, dass das verkauft wird, obwohl es in Wahrheit schädlich ist teilweise. Man nimmt ja locker in Kauf, wenn schädliche Wirkungen sind, irgendwann wird man schon drauf kommen, dann zahlt man ein paar Milliarden Strafe dafür, dass das passiert ist. Wie es ja umlängst war, ich weiß nicht, welcher amerikanische Konzern das war, für Schmerzmittel, opiathaltige Schmerzmittel, da sind zehntausende Leute gestorben daran im Laufe von etlichen Jahren, durch die Mittel selber, weil sie einfach falsch dosiert waren, überdosiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch waren sie natürlich sehr wirksam, aber sie waren halt im Duseltown, aber das haben halt viele nicht überlebt. Und ja, was ist die Folge? Ich glaube vier Milliarden, ich weiß es nicht sicher, aber in der Größenordnung haben sie halt eine Strafe gezahlt und das war es. Das war es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wen willst du denn jetzt persönlich verantwortlich machen dafür? Man sagt, also wissenschaftlich konnte man es damals nicht wissen, niemand kann beweisen, und sie haben es sicher nicht mit Absicht gemacht, das will ich jetzt nicht unterstellen, aber es passiert halt. Und ja, dann zahlt man es locker. Und man ist vorbereitet darauf, man hat schon die Jahrzehnte vorher Fonds angelegt, in dem Geld extra für solche Zwecke veranlagt wird, mit dem Fonds verdient man eine ganze Menge Geld, und von den Zinsen, was da rüber bleibt, zahlt man locker die Strafzahlungen, die notwendig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da braucht man sich nicht jetzt schrecken, wenn die Milliarden zahlen müssen, das bringt also normalerweise so einen Pharma-Konzern nicht einmal irgendwie ins Wanken. Da muss schon eine gelbere Banne passiert sein, dass das den ins Wanken bringt. Ja, also ich will es jetzt gar nicht moralisch bewerten, ich meine, es ist ganz klar, man muss sagen, wenn der Konzernchef jetzt aus rein wirtschaftlicher Überlegung kalkuliert, muss er so denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst ist er nicht mehr Konzernchef dort. Dann kommt halt ein anderer, der bereit ist, das zu machen. Weil alle Aktionäre erwarten, dass das Unternehmen gute Gewinne abwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht es von der Wirtschaftsmittelseite gesehen. Das Anliegen der Wirtschaft ist nicht, zu heilen, sondern das ist eine Angelegenheit des Geisteslebens eigentlich. Also das heißt nur, die Problematik ist da, dass das im falschen Bereich der Gesellschaft verankert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsste anders laufen. Da müssten gewaltige Umstrukturierungen passieren. Seht ihr, das ist ein Beispiel dafür, es wird etwas de facto böse, weil es am falschen Ort ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Fall ist etwas im Wirtschaftsleben verankert, was ins Geistesleben gehört. Ein Heilkundiger, ein Heilkünstler, so müsste man es nennen, gehört ins Geistesleben. Das heißt nicht, dass er jetzt in Sack und Asche gehen muss und mit Sandalen im Winterheim laufen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist damit nicht gemeint. Aber es darf Medizin, es darf Heilkunde in Wahrheit nicht aus kommerziellen Gründen gemacht werden. Ich weiß, das ist nicht von heute auf morgen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das wird eine große Aufgabe sein, die wir in der näheren Zukunft lösen müssen. Nämlich, der Punkt ist der, wenn wir sagen, die Menschheit ist so weit, dass sie im 5., 6., 7., 8. Jahrtausend, im 5. Jahrtausend werden es wenige sein, aber auf dem 6. Jahrtausend sich nicht mehr inkarnieren wird, sich nicht mehr inkarnieren kann auch. Es hat zwei Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wird sich teilweise nicht mehr inkarnieren, weil die Entwicklung so weit ist, dass wir uns ohne physische Körperlichkeit weiterentwickeln können. Aber es ist zugleich damit auch eine Entwicklung, dass die Fruchtbarkeit, die Fortpflanzungsfähigkeit der Menschen immer mehr zurückgehen wird. Und das wird etwa um diese Zeit so weit gehen, dass große Teile der Bevölkerung einfach keine Nachkommen mehr zahlen können überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also selbst wenn noch ein Bedürfnis da wäre, sich zu inkarnieren, es wird eng. Das heißt, wir müssen schon schauen, bis dahin möglichst viel weiter zu bringen, weil wenn nicht, dann könnte es theoretisch passieren, dass wir eigentlich noch eine oder zwei Inkarnationen bedürfen würden, aber es gibt einfach keine Möglichkeit mehr, dass unten Eltern da sind, die diesen Menschen, der herunter will, empfangen können. Das alles kann passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht nirgends geschrieben, dass sich das genau ausgehen muss. Es wird an uns eben liegen, ob wir die entsprechenden Bedingungen schaffen können oder nicht schaffen können. Und ein ganz wichtiger Punkt ist, und das ist mit ein Grund auch, warum jetzt so viele Menschen auf Erden leben, es ist jetzt die Zeit, wo viele Menschen sich gerade diese wichtigen Erfahrungen in dieser Inkarnation, in den nächsten paar Jahrhunderten, nicht einmal jetzt, in diesem Jahrhundert, vielleicht bis Anfang des nächsten Jahrhunderts, sich die Erfahrungen holen können, die Entwicklung durchmachen können, die ihnen dann die Möglichkeit gibt, wenn keine Inkarnationen mehr möglich sind, ohne physischen Körper sich weiterentwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind jetzt also entscheidende Inkarnationen da. Ich sage einmal, in den nächsten 100, 200 Jahren sind die ganz, ganz entscheidend. Und dazu gehört eben mit ein bisschen Einsicht zu bekommen in die Dinge, über die wir jetzt gerade gesprochen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass den Menschen das bewusst wird und dass sie es erkennen auch, dass das der Fall ist. Nicht nur, dass sie es als etwas Gesagtes nehmen und sagen, ja, interessante Theorie kann sein oder nicht sein, sondern wo sie selber fähig sind, das beurteilen zu können. Und das geht es nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geisteswissenschaft stellt keine Theorien auf, sondern beruht auf geistiger Beobachtung letztlich. Und das heißt, es wird immer mehr darum gehen, dass Menschen das auch beobachten können, ganz real. Aber das kann man eben nur geistig beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da helfen einem die äußeren physischen Instrumente nichts. Oder bringen jedenfalls nicht den entscheidenden Punkt hinein. Damit sage ich nichts gegen äußere Untersuchungen, die sicher auch da sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall führt das einmal zusammen. Weil dann werden wir genau den Weg haben, dass wir die Erde, die Natur, aber eben auch die Technik, das wird alles, was sehr verflockternd ist, werden, das kann man sich halt nicht so vorstellen, das ist nicht ein Apparat, der in der Wiesn steht einfach. Sondern es wird eine sehr viel engere Verbindung eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Mensch bis zu einem gewissen Grad, darüber hatten wir auch schon gesprochen, tatsächlich eine Verbindung mit dem Maschinenwesen eingehen wird. Und auch mit all den arämanischen Kräften, die damit verbunden sind. Mit all dem, was die Gefahr des Bösen in sich birgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir brauchen diese Kräfte, wir sollen sie auch verwenden. Böse werden sie wieder nur dann, wenn wir sie zur falschen Zeit am falschen Ort einsetzen. Für sich genommen sind sie weder gut noch böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind einfach Kräfte, ganz bestimmte Kräfte, die ganz bestimmte Dinge bewirken. Und die Frage ist, ist das der richtige Ort, um diese Dinge zu bewirken oder nicht? Also das ist wichtig, dass wir diese Perspektive entwickeln, dass es geht immer um das richtige Gleichgewicht. Wo wenden wir was an? Es hat jedes Gute, es hat seine Schattenseite, so wie auch jedes Böse seine Lichterseite hat, irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also letztlich, oder wir sollen, ich sage immer so oft müssen, es ist so wenig freilassend, also wir sollen, wenn wir eine gute Entwicklung haben wollen, rechnen damit, dass wir mit beiden Kräften arbeiten müssen. Die Kräfte, die auf die eine Seite ziehen, wie auf die andere Seite. Das ist immer um ein Gleichgewicht gebendelt und das ist halt ein ganz schmaler Grat, den wir gehen können nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum gibt es auf die eine Seite wird dieselbe Kraft, die auf der anderen gerade jetzt gut wirkt, wird dann böse. Aber es kann auch wieder umgekehrt sein. Wenn es jetzt gerade gut war, kann es im nächsten Moment dieselbe Sache schon wieder böse werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das erfordert sehr viel Beweglichkeit und das fordert also ein wirklich starkes Hinausgehen über die, wie soll ich sagen, traditionellen Vorstellungen, Schemen, das ist gut, das ist böse und so weiter. Das wird uns nicht mehr sehr bedingt weitertragen. Nämlich vor allem im Erkenntnismäßigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher, wenn wer draußen wen umbringt, dann wird man sicher sagen können, das ist wahrscheinlich eine ziemlich böse Tat. Wobei in der Politik oder im militärischen Geschehen oder sonst, wo das ja auch nicht immer so gesagt ist, weil wenn man jetzt irgendeinen Terroristen umbringt oder was, dann ist das ja doch eine gute Tat zum Schutz der anderen. Ich will es jetzt gar nicht lösen, dieser Rätsel, aber auch das, du sollst nicht töten, wird relativ eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Bewertung, die wir dazu machen, ist unterschiedlich. Man muss auch sehen, das ist auch keine neue Erfindung. Zum Beispiel, wenn man nimmt bei den Germanen, bei den germanischen Stämmen war es üblich, dass der Vater, wenn ein Neugeborenes da war, bevor es das erste Mal gesagt wurde, musste er entscheiden, ob das Kind überleben darf oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn es zu schwach war, seiner Ansicht nach, dann würde es die Familie belasten und die Familie zerstören sozusagen, weil damals sehr raue Verhältnisse waren. Und dann wurde das Kind ausgesetzt, den wilden Tieren übergeben. Das war ganz normal und böse wäre es gewesen, wenn das nicht gemacht würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wäre heute, ja, das ist aber so ein liebes kleines Kind, ich rette es sozusagen. Dann wurde das aber als böse angesehen, als etwas, was sozusagen die Kräfte, die der Stamm gebraucht hat, oder Stamm oder Großfamilie oder so gebraucht hat, wurde belastet mit etwas, mit dem es nicht belastet werden sollte. Ich will das jetzt nicht selber beurteilen, wie, aber ihr seht, das kann sehr unterschiedlich die Beurteilung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da hilft uns mittlerweile keine vorgegebene Regel, sondern wir müssen, sollen, können hoffentlich selbst durch moralische Intuition in der konkreten Situation selbst entscheiden, was ist der richtige Weg, hier und jetzt, was ist der falsche Weg, hier und jetzt. Das kann nur der einzelne Mensch entscheiden, in der Situation, in der er steht. Das ist auch nichts, über das man in dem Sinn abstimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum wird auch alles problematischer, was Kollektiventscheidungen sind. Wir haben heute gelesen, also wir haben ja so einen Lesekreis auch am Dienstag über die Kernpunkte der sozialen Frage und da ist auch so schön drinnen herausgearbeitet, was Recht und Richteramt und so weiter betrifft. Ich meine, vorausschicken muss ich, heute lernt man auf der Uni, wenn man Just studiert, als erstes ist der Satz, Recht hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwei verschiedene Broschüren, in Recht ist eben eine festgeschriebene Ordnung, die da ist, über die man abgestimmt hat oder sonst wie, aber ob die in einem höheren Sinn als Gerechtigkeit empfunden wird oder nicht, das steht einfach nicht im Gesetz drinnen. Tatsächlich ist das Gesetz natürlich auch so weitläufig, es muss ja dann im konkreten Fall ein Richter entscheiden, also was geboten ist, vor allem welches Strafmaß. verhängt werden soll und da ist es jetzt so schön, wie das der Steiner beschreibt, dieser Richter, das Richteramt betrifft nicht Menschen, die Profijuristen sind, sind nicht Leute, die halt jetzt Just studiert haben und dann halt sich hochgearbeitet haben zum Richteramt, sondern es sind Menschen aus dem Volk, die ausgewählt werden, die bestellt werden für eine bestimmte Zeit und die dann aus ihrer rein menschlichen Fähigkeit heraus jetzt die individuelle Situation des Angeklagten prüfen, erwägen, wie war die Situation, was ist da passiert, dazu braucht er zunächst einmal kein juristisches Wissen, sondern er sieht einfach, er versucht herauszufinden, was ist los mit den Menschen, was war in der Situation los, was war mit den anderen Menschen, die beteiligt waren an der Sache und er wird dann nur, es werden ihm beigestellt juristische Beiräte, die dann sagen, wie weit es im Rahmen des Gesetzes möglich ist, das Urteil so oder so zu fällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die eigentliche Beurteilung obliegt dem Richter, der kein Jurist ist, der kein Jurist ist. Und da geht es darum, dass es aber auch ein Mensch ist, aus dem Umkreis, aus dem Wohnungsumfeld auch des Angeklagten. Also das heißt, er darf die Lebensverhältnisse abschätzen, kann, der vertraut ist mit den Sitten und Gebräuchen, die dort sind, die vielleicht in der nächsten Stadt schon ein bisschen anders sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ganz etwas anderes, als wir es heute haben. Ich meine, heute funktioniert das schon auch, weil es gibt durchaus sehr menschliche Richter, die zwar auch trotz ihrer juristischen Ausbildung, sagen wir es einmal vorsichtig so, warum sage ich trotz, vielleicht ist das ein Einschub noch, woraus entstand das juristische Denken, so wie wir es also heute haben, also vor allem in Europa haben und ganz besonders in Mitteleuropa haben, also die Nachwirkung des römischen Rechtes. Also das heißt ein mit dem Verstand gesatztes Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und worum ging es schon bei den Römern? Es ging darum, meinen Standpunkt vor Gericht mit dem bestmöglichst geschliffenen Intellekt so zu vertreten, dass der andere Partner oder Gegner vielmehr nicht gegen mich ankommt. Das war die Aufgabe der Advokaten schon damals, der Verteidiger, der Leute, die gesprochen haben. Es ging darum, einfach den egoistischen Wunsch des einen gegen den des anderen abzuwägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ging nur darum zu gewinnen dabei. Natürlich, es gab eine Rechtsordnung, aber jetzt kam es dann an auf die Fähigkeit der Juristen, wie kann ich das Recht so klug auslegen, dass es zum Vorteil meines Mandanten gereicht. Dann bin ich einfach der bessere Advokat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hat sich bis heute nicht grundsätzlich was geändert, weil das System im Grunde immer noch so läuft. Also es geht nicht um Wahrheit oder um Gerechtigkeit, sondern es geht darum, wer ist der Gescheitere und mit gescheiteren geistigen Waffen, jetzt Verstandeswaffen, den eigenen Standpunkt durchzusetzen. Ganz simpel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wenn jemand dem anderen ein Eigentum wegnimmt, gilt er nach unserem Gesetz jetzt als Verbrecher. Wenn der Staat was enteignet, gilt er nicht als Verbrecher. Ich will das jetzt nicht beurteilen, ob das sinnvoll oder nicht sinnvoll ist, aber es ist das selbe Prinzip dahinter, in einem Fall wird es gerecht und als dem Recht entsprechend, auch gefasst, im anderen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Gesellschaften ist es klar, dass man die Dinge des Lebens miteinander teilt und wenn es einer braucht, dann nimmt er es halt. Und es wird nicht als Diebstahl aufgefasst, im Gegenteil, es wird der als unmoralisch angesehen, der jetzt, nein, aber bitte mein Kochgeschirr, das will nur für mich haben. Das geht dir gar nichts an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, wieso, die anderen haben auch Hunger, es gibt halt nur ein Kochgeschirr. Dann nimmt es halt jeder, der es gerade braucht. Naja, bei uns werden wir uns das nicht so wünschen, ist schon klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte ich auch nicht gern, wenn er jetzt in meine Küche kommt und mir die ganzen Töpfe ausräumt und sagt, ich brauche sie jetzt. Also, dann glaubt er nicht, dass ich radikal bin und Eigentum abschaffen oder sonst was. Aber diese ganzen Begriffe Eigentum, Besitz, Unterschied von Eigentum und Besitz, alles aus dem römischen Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitz im Übrigen hat mit Eigentum nichts zu tun, Besitzer einer Sache ist tatsächlich der, der sie hat. Also der Autotip ist der Besitzer des Autos zu dem Zeitpunkt, wo er sie genommen hat. Er ist halt der unrechtmäßige Besitzer, das ist der andere Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kann man bei Gericht klagen dafür, die Exekutive kann einschalten. Aber ihr seht, das ist alles, kann man von sehr verschiedenen Seiten sehen, die Dinge. Und auf das kommt es heute an, die Dinge von sehr vielen verschiedenen Seiten betrachten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch das, ich glaube ich habe es eh schon öfters erwähnt, von Steiner, ganz deutlich, es ist im Buch niedergeschrieben, also vor in der GA3, bevor er die Philosophie der Freiheit herausgegeben hat, da schreibt er über die Wahrheit. Wahrheit ist ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das nirgendwo existieren würde, wenn der Mensch es nicht hervorbrächte. Aber wir reden so gern von absoluten Wahrheiten und sind uns dabei nicht bewusst, dass es aber immer dann ein individueller Standpunkt ist, von dem ich aus die Sache betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, egal was, Wahrheit beinhaltet immer einen subjektiven Blick auf eine objektive Gegebenheit. Subjekt und Objekt sind nicht trennbar voneinander, an dem liegt es. Es kann also nur einen individuellen Standpunkt geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann natürlich mehrere Menschen geben, die sehr knapp beieinander stehen und daher den annähernd gleichen Standpunkt haben, aber es gibt immer alle Möglichkeiten bis zum Gegenteil sogar. Wenn ich es von 180 Grad von der anderen Seite anschaue, dann ist vielleicht das Gegenteil wahr. Zu erkennen, dass der Standpunkt, von dem ich es aus betrachte, dazugehört, das ist unbedingt notwendig, um ein lebendiges Denken entwickeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind alle Dinge, die auch dieses lebendige Denken beeinträchtigen können, oder gar dafür sorgen, dass es sich überhaupt erst nicht entwickelt, so richtig. Weil wir haben es ja erst sehr anfänglich und viele haben es noch nicht. Da müssen wir aber jetzt alles daran setzen, dass sich das entwickeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe das irgendwo heute schon erwähnt, dass zum Beispiel eben auch die Medizin, die Medikamente, die synthetischen Medikamente, die man heute verwendet, dass die zum Beispiel alle eine Beeinträchtigung dieser Lebenskräfte bedeuten, die wir aber auch für das lebendige Denken brauchen. Das ist nämlich der Punkt, das wird als allererstes in Wahrheit geschädigt. Ich meine, es ist nicht so, wenn ich so ein Medikament jetzt zu mir nehme, dass gleich der ganze Körper zusammenbricht, na gut, also das werden Sie sicher nicht leicht auf den Markt bringen können, wenn die Leute dann gleich wie die Fliegen umfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkungen sind einfach subtiler. Und subtil geht dann immer mehr, je mehr sich so etwas einbürgert, dass dann wirklich die Gefahr besteht, dass die Menschen ein lebendiges Denken gar nicht entwickeln können. Weil das lebendige Denken beruht auf dem Überschuss jener Ätherkräfte, jener Lebenskräfte, die nicht gebraucht werden zur Regeneration des Körpers, die jetzt zur Verfügung stehen, um lebendig in der Seele werden zu können, lebendig in der Seele denken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mit Hilfe der Bildekräfte das Seelische so zu formen, dass es aus der lebendiger Gedanken wird. Und das ist das Erste, was versickert im Grunde. Das sind die Überschusskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo der Körper Probleme kriegt, fängt der Augen natürlich Kräfte davon abzuziehen und zu schauen, dass der Körper einmal überlebt. Weil sonst ist es ja ganz aus mit der Inkarnation. Also zieht einmal die Kräfte von da ab und verwendet die Kräfte, die wir abzielen, sonst fürs lebendige Denken dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn von Haus aus jetzt schon die Medikamente dafür sorgen, dass die nicht mehr heraus können so richtig, weil der Ätherleib eben damit beschäftigt ist, die Folgen der medikamentösen Behandlung auszugleichen, dann binde ich Kräfte, die eigentlich für was anderes da sein sollten. Bitte, ich sage euch deswegen nicht, schmeißt jetzt gleich alle Tabletten beim Fenster raus. Das wäre Umweltverschmutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entsorgt sie sachgemäß bei der Apotheke. Nein, das sage ich nicht. Ich meine, wir sprechen jetzt nur davon, dass wir eine Perspektive entwickeln, wo es hingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir jetzt aber anfangen, Schritte zu setzen. Jetzt, hier und heute. Wir werden eben, wie es im Bogenspruch war, mit der Hoffnung und so, wir dürfen nicht hoffen, dass es in 20 Jahren passieren wird, wenn wir nicht jetzt, heute oder spätestens morgen in der Früh einen Schritt dazu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es in 20 Jahren, was vielleicht schon sehr viel drängender wird, das Problem, dann werden wir es nicht lösen können. Wir sollten jetzt anfangen. Und anfangen heißt im Zeitalter der Bewusstseinsseele, sich dieser Umstände bewusst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Und da zählt halt dazu, eben auch sich jetzt schmerzlich bewusst zu werden. Das Böse gehört bei uns dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon oft davon gesprochen, okay, die Widersacher sind da, damit wir die Freiheit entwickeln können. Und dass wir eben dieses Gleichgewicht finden, zwischen den regulären geistigen Mächten und den Widersacher-Mächten, das ist das eine. Aber jetzt lernen wir sogar noch, wir müssen mit beiden Kräften umgehen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Guten wie mit dem Bösen. Gut und Böse gehören in Wahrheit zusammen. Da gehen wir jetzt einen Schritt nach dem, dass es sich wenigstens irgendwie auszahlt, dass wir vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollten wir jetzt langsam so wirklich realisieren, dass wir dadurch aber die Möglichkeit haben, selber individuell zu entscheiden, was in einer gegebenen Situation das Gute und das Böse ist. Um das geht es. Und dass wir dorthin arbeiten, dass uns das immer weniger von oben, von irgendeiner moralischen Instanz aufoktroyiert wird, in der einen oder anderen Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass auch die Gesetze das nicht behindern. Es soll schon Gesetze geben, wir werden sie sicher noch lange brauchen. Ich meine, wenn sich die Gesellschaft gut entwickelt, werden wir sie in der Form in der nächsten Kulturepoche nicht mehr brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es gab sie nicht immer in der Form und es wird sie nicht immer geben. Aber in der Kulturepoche wird sich es wohl noch durchziehen, dass wir sie in irgendeiner Form haben. Aber es müsste eine Form sein, die dann aus einem viel lebendigeren Denken herausgeformt wird, als das, was das juristische Denken heute ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses lateinisch-griechische, eigentlich nicht griechisch, die waren noch lebendig, aber das ist ein römisch-lateinischer Denken. Das ist das Problem. Ich sage jetzt nichts gegen das Latein, deswegen haben wir eh schon einmal darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat halt genau diese Klarheit, Festigkeit, aber auch diese Schärfe und Durchsetzungskraft dieses römischen Elements. Es ist die Kraft, einfach um sein Ego in der Welt durchzusetzen. Das ist nicht etwas Böses, solange es nicht Einseitigkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jeder soll das auch. Und jeder soll ja auch sagen können, gut, aber mein Weg geht dorthin und du wirst mir den Weg jetzt nicht verbauen. Du gehst jetzt zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Recht muss man sich herausnehmen und das ist tatsächlich das Ego, das da jetzt einmal sagt, geh zur Seite. Ich in meiner Inkarnation, jetzt und hier, brauch das, dass ich den Weg gehen kann. Und das hat mir niemand reinzureden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also niemand hat für mich zu bestimmen, nein, du musst jetzt einen anderen Weg gehen. Da muss ich vielleicht auch ein bisschen energischer werden und vielleicht auch meine Verstandeswaffe auspacken, um das zu rechtfertigen, dass ich das muss. Und das ist nicht jetzt grundsätzlich etwas Schlechtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es einfach noch brauchen. Aber für die Zukunft sollte es mehr und mehr etwas anderes werden, dass es Ausdruck eines lebendigen Denkens wird. Das heißt, es wird einmal hoffentlich wieder so weit kommen, dass das festgeschriebene, gesetzte Seite mit xx Paragraphen, Unterparagraphen und Absatz sowieso und sowieso überladen ist bis zum geht nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer kompliziert gewordenen Welt versucht man jede Kleinigkeit zu erregeln irgendwo. Aber das ist genau der Punkt, warum bei jeder Kleinigkeit einmal das Falsche mit das Richtige passieren kann. Also einmal etwas, was gesetzestreu ist, einmal etwas, was nicht gesetzestreu ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es kann sogar das Paradoxon herauskommen, dass in vielen Fällen vielleicht das, was eigentlich gegens Gesetz wäre, das eigentlich Vernünftige wäre. Weil das Gesetz natürlich immer verallgemeinert und aus einer allgemeinen oder aus ein paar allgemeinen Situationen heraus das niedergeschrieben hat. Aber ob das im konkreten Fall auch so gültig ist, ist eine ganz andere Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist eben Leben und daher beweglich und ist nicht ein starres System. Dieses juristische Denken ist aber ein starres System. Das möchte man sich auch einmal für die Zukunft überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöpferisch nachdenken, darüber schöpferisch gestalten. Ja, wie ließe sich denn das Rechtssystem weiterentwickeln? Das Rechtssystem als solches. Also abgesehen davon, dass es, wie Herr Mündl-Steiner ja deutlich sagt, wenn ich einen gesellschaftlichen Organismus zum Blühen und zum Gedeihen bringen will, dann muss ich separate Bereiche haben für das Rechtsleben einerseits, für das Wirtschaftsleben andererseits und für das Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das drei Bereiche sind, die im Grunde voneinander getrennt sind, organisatorisch getrennt sind, von der Regelung her getrennt sind, also auch das heißt vom rechtlichen Rahmen, wenn man so will, voneinander getrennt sind. Dass aber jeder Mensch, die Menschen bilden die Glieder, die Brücken dazwischen, weil jeder Mensch steht in seinem Leben in allen Bereichen drinnen. Jeder hat mit der Wirtschaft was zu tun und wenn es nur ist, weil ich einkaufen gehe, dann bin ich halt Konsument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der bin ich sicher dabei. Und wenn ich vielleicht einmal was verkaufe, dann bin ich halt als Händler oder als Produzent oder sonstiger auch dabei. Dem kann ich mich gar nicht entziehen, sonst kann ich nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich muss wirtschaftstreitender sein, in irgendeiner Weise. Im Rechtsleben stehe ich sowieso drinnen, weil das merke ich sehr schnell, wenn ich mich nicht daran halte, an die Gesetze, die halt gegeben sind und der Nachbar dann sagt, nein, du hast dir dein Haus genommen, einen Zaun gebaut und mir die Aussicht verstellt und du hast das gemacht ohne Baubewilligung. Na, dann kriege ich Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann merke ich, dass ich im Rechtsleben auch drinnen stehe. Und wenn ich vielleicht bei Rot über die Kreuzung gehe und mit der Polizist schnappe, dann kriege ich es auch mit Verkehrsrecht halt zu tun oder sonst was. Also wir stehen in dem auch dauernd drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und im Geistesleben hoffe ich doch sehr, dass wir ein bisschen drinnen stehen, dass wir also auch eine geistige Tätigkeit haben. Muss nicht gleich jetzt was hochdauerndes sein. Also jedenfalls gehen wir alle irgendwo zumindest in unserem Gegenteil durchs Geistesleben durch, wenn wir durch die Schule durchgehen, durch die Ausbildung durchgehen, allerdings mit dem Haken, dass wir heute eben diese klare Gliederung nicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher zum Beispiel das Geistesleben, die Schule, die Universität heute immer noch stark einerseits unter dem Einfluss des Staates steht, aber immer stärker noch in den Einfluss des Wirtschaftslebens kommt. Und die bestimmen, was dort passieren wird. Katastrophe in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katastrophe für das ganze Bildungswesen. Katastrophe für die Entwicklung des lebendigen Denkens. Das wird zurückgestutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade dann nämlich auch wenn der Staat, die Staatsmaschinerie im Grunde, die ihr als Kern ja gerade dieses juristische Denken hat, aber dieses römische juristische Denken hat, also dieses im Grunde sehr mechanistische Denken drinnen hat, wenn die bestimmen, was im Bildungssystem passieren soll, dann kann dort nur ein totes Denken herauskommen. Im Grunde. Weil kein Verständnis dafür besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss sich also in dem Staatsleben selber, im staatlichen Rechtsleben selber, also andere Wege finden, um langsam, langsam wegzukommen von diesem toten Recht, ein, wenn man so will, lebendiges Recht, ein wirklich lebendes Recht zu schaffen. Dass das auch beweglicher wird. Es ist heute so, dass wir im Rechtswesen ja Gesetze erben sich fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Goethe schreibt das eh so schön. Der Mephisto sagt es eigentlich so schön. Ich hab den Faust eh da bei mir liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss euch das... Der Goethe sagt das besser als ich. Und zwar sagt es der Mephisto nimmt also die Rolle des Doktor Faustus ein, als der Schüler kommt. Und der Faust sagt, ach ich kann ihn jetzt nicht sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mephisto sagt, gib her dein Mantel, also ich übernehme die Rolle. Und dann hat er natürlich nix anderes zu tun, als im Grunde den Schüler an der Nase herumzuführen. Weil er fragt den, welche Fakultät willst du überhaupt studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen es halt eins nach dem anderen die ganzen Fakultäten der damaligen Zeit durch. Das sind vier. Die vier, also die eigentlich philosophische Fakultät, die juristische Fakultät, die medizinische und die Theologie natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theologie, ganz wichtig. Als der Schüler dann von der Theologie auch was sagt, ist er natürlich ein bisschen geschockt an Mephisto. Dann sagt er, ich wollte euch nicht in die Irre führen, weil was die Kunst betrifft, ist das Gift von der Wahrheit überhaupt nicht zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was sagt er denn jetzt über die Juristerei? Ja, genau. Also sagt der Mephisto, ich weiß, wie es um diese Lehre steht. Es ernten sich Gesetze und Rechte wie eine ewige Krankheit fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehe dir, dass du ein Enkel bist. Vom Rechte, das mit uns geboren ist, von dem ist leider nie die Frage. Und das ist ja tatsächlich sowas, wie uralte Rechtsverschriften aus der Monarchie oder was ernten sich fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind im Hintergrund noch da. Da ist alles mögliche drüber gebaut, aber wenn ein Jurist findig ist, findet er noch irgendwas, was aus der K&amp;amp;K-Zeit stammt, wo irgendeine Regelung ist, die nicht aufgehoben wurde, nicht verändert wurde und die jetzt benutzen kann für irgendetwas. Weil kein Mensch ja diese Fülle einmal überschaut heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man denkt ja heute auch schon dran, man denkt dran, man tut es auch schon, ja das herauszufinden, der künstlichen Intelligenz zu überlassen. Weil im Grunde den Superjuristen, der das alles im kleinen Finger hat, den gibt es nicht mehr. Das ist einfach, weil es zu viel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich das nicht mehr vorstellen, was wir da an Wissen und an Verordnungen und so weiter alles angehäuft haben. Im Grund kann jeder, selbst der Spezialist, nur einen Teil seines Spezialgebietes überschauen. Also es wird immer, immer, immer enger, immer enger, immer schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ist es mit der Juristerei. Ja, dann fragt der Schüler eben, nachdem das mit dem Recht erledigt ist, fast möchte ich nun Theologie studieren. Ich wünsche euch nicht die Irre zu führen, was diese Wissenschaft betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden. Es liegt in ihr so viel verborgenes Gift und von der Arznei ist es kaum zu unterscheiden. Am besten ist es auch hier, wenn ihr nur einen hört und auf das Meistersworte schwört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ganzen. Haltet euch an Worte. Dann geht ihr durch die sichere Pforte zum Tempel der Gewissheit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also haltet euch an Worte. Nennt es nicht so genau, was der Schüler... Aber doch ein Begriff muss bei den Worten sein. Eher schon gut, aber man muss sich nicht allzu ängstlich quälen, denn eben wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten. An Worte lässt sich trefflich glauben, von einem Wort lässt sich kein Jod verrauben. Also, weil es schwarz auf weiß ist, ist ja wurscht, ob das irgendeinen Sinn macht oder nicht, aber da steht es und so wird es gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr an das haltet, funktioniert das. So funktioniert nicht nur die Theologie, so funktioniert das Rechtswesen, so funktioniert vieles heute. Und das ist wirklich überstandig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist überstandig. Da kommt schon sehr auf die böse Seite. Von der Medizin sage ich, das lese ich nur den Schluss vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, er macht die Medizin ziemlich schmackhaft, weil immerhin kann er ja an die Frauen heranmachen und das Pünzchen drücken und sie um die Hüfte fassen. Das nur zu Untersuchungszwecken ist eh klar. Das ist eine empfehlenswerte Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber du musst auch so tun, dass deine Kunst die Künste aller anderen übersteigt. Das ist gut. Also zum Willkommen tappt ihr da noch allen sieben Sachen um die ein anderer viele Jahre steigt, versteht das Pünzlein wohl zu drücken und fasset sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit heurig schlauen Blicken wohl, um die schlanke Hüfte frei zu sehen, wie fest geschnürt sie sei. Der Schüler ist ganz angetan, das sieht schon besser aus. Man weiß doch wo und wie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grau, teurer Freud, ist alle Theorie und Grün des Lebens goldner Baum. Ja, und so geht das. Dahin am Anfang sagt er aber noch ganz laut, also der Mephisto zur Medizin, der Geist der Medizin ist leicht zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er durchstudiert die groß und kleine Welt, also Makrokosmos, Mikrokosmos, ziemlich schwieriges Studium, klar, langwierig, um es am Ende gehen zu lassen, wie es Gott gefällt. Vergebens, dass er ringsum wissenschaftlich schweift, ein jeder und so weiter. Ein jeder lernt nur, was er lernen kann, doch er hat den rechten Augenblick ergreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der rechte Mann. Besonders, besonders, lernt die Weiber führen. Und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, als Arzt schau dir die Weiber an, die wollen eh mal gern kuriert werden und da findest du schon die passenden dabei für ein Abenteuer. Das redet der Mephisto. Damit wollte ich nichts über die heutige Medizin gesagt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon etwas früher geschrieben worden. Ja, Beweglichkeit, Beweglichkeit in der ganzen Geschichte drinnen, das ist es, was wir brauchen. Wenn wir schon beim Faust, jetzt muss ich euch noch ein Stückchen vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel. Nämlich die erste Begegnung, die erste Begegnung Faust mit Mephisto. Wir haben ja schon gesprochen darüber, wie er ihn dann ins Studierzimmer mitnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste Frage, die der Faust dann stellt, also es ist ja nämlich so, auf dem Spaziergang ist das Ganze passiert mit der Medizin und was ich ja erzählt hab am Anfang, aber dann danach sieht er einen Budel durch die Felder streifen, also einen schwarzen Budel. Und er sieht aber sogar mehr, weil sein Formulus, der Wagner sieht halt einen schwarzen Budel, was ist da schon dran. Aber der Faust, offensichtlich hat er doch gewisse hellsichtige Fähigkeiten, sieht er seinen Feuerschweif hinten abziehen, also ein Feuerstrudel folgt auf seinem Faden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also irgendwie ist ihm das nicht geheuer, das Tier, aber der Wagner sagt, nein, das ist nur ein ganz normaler Hund, ein ganz normales Tier. Er sagt, komm her, komm hier. Und der Budel legt sich dann auch wirklich brach hin, sodass der Faust ihn schließlich mitnimmt in seine Studierstube und sagt, leg dich hinter den Ofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dann beginnt endlich wieder sich mit geistigen Dingen zu beschäftigen und das Evangelium übersetzen will, das Johannesevangelium übersetzen will aus dem Lateinischen in sein geliebtes Deutsch und fängt der Budel halt zu knurren an hinter dem Ofen und sich aufzuführen. Und bringt ihn halt immer mehr irgendwie auf Abwege und zum Schluss wird die Situation immer bedrohlicher, der Hund wird auf einmal riesengroß und hat nicht mehr eine Hundesgestalt und irgendwann macht es Puff und in einer großen Rauchwolke steht dann plötzlich ein fahrender Scholast mitten im Zimmer. Zumindest so gegleitet ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wesen, das da erscheint. Aber dem Faust ist eh schon nicht ganz geheuer, was denn das sein könnte. Und so fragt er den, ja, wer bist du denn? Und worauf der Mephisto ganz deutlich fragt, ganz deutlich sagt, ja, wer bist du denn? Ein Teil von jener Kraft, die steht das Böse will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steht es das Gute scharf. Schon was Interessantes. Also der Widersacher, der Mephisto bei Faust ganz deutlicher Mischung zwischen der luziferischen und arämanischen Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also etwas sehr schillerndes eigentlich. Also die Widersacher sind da, die stets das Böse wollen. Mit aller Kraft müssen sie das Böse wollen im Sinne von Widerstand leisten, Widerstand leisten, zerstören, umbauen und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Just entgegen dem machen, was von oben gewünscht ist. Aber gerade dadurch tragen sie dazu bei, dass das Gute geschaffen wird. Und zwar eigentlich ein Gutes im höheren Sinn, also das beide Seiten ineinander vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses höhere Gute, das man eigentlich miteinander Namen belegen müsste, in Wahrheit. Also die höhere Synthese dessen, was gut und böse ist. Und der Faust fragt dann auch gleich, was ist mit diesem Rätselwort gemeint? Ich bin der Geist, der stets verneint und das mit Rechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht. Darum besser wäre es, dass nichts entstünde. So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so weiter. Also alles, was Sünde, Zerstörung, das Böse heißt, ist mein eigentliches Element. Dafür ist er zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er ist auch der, der stets das Böse will, stets das Gute schafft. Also beiträgt dazu. Das ist genau die Situation, von der wir betroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also wir sollten uns bewusst werden, dieser bösen Seite, die wir auch in uns tragen, sowieso in uns tragen, die aber tief unterbewusst ist, zunächst einmal, die aber sofort gefährlich wird, wenn etwas davon, was tief unter dem Bewusstseinspiegel liegt, tief unter dem Gedächtnisspiegel liegt, wenn etwas davon herauftrinkt, und bestimmend für unsere Handlungen wird, ohne, dass wir das bewusst mitkriegen, welche Kräfte da eine Rolle spielen. Dann fängt es an, gefährlich zu werden. Und weil, und das sagt Olaf Steiner fast wörtlich so, ich muss es jetzt aus der Erinnerung zitieren oder sagen, es gibt keinen Menschen unseres gegenwärtigen Bewusstseinseinzeitalters, der nicht in sich die Neigung, nicht nur die Fähigkeit, die Neigung zum Bösen in sich trägt, und zwar in dem Maße, dass er zu jedem Verbrechen, das nur denkbar ist, fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch, jeder Mensch, vom Schwerverbrecher auf einen Pol bis zum Heiligen auf der anderen Seite, wenn er heilig gesprochen wird, muss er schon gestorben sein, aber kurz vorher halt. Jeder Mensch trägt in sich die Neigung, die Neigung dazu, zu den schlimmsten Verbrechen, die man sich nur vorstellen kann. Weil wir, und das ist der nächste Satz, weil wir diese Kraft dazu brauchen, um mit der Bewusstseinseele ins Geistige durchbrechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das in seiner wahren Gestalt sehen zu können. Eben auch in der Gestalt, in dieser Polarität, die da ist, die regulären Hierarchien, aber auch genauso die, die nach unten gehen. Und dass wir der entscheidende Punkt sind, der das, die Waage zum Bösen oder zum Guten zur Neige bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen wir beide Seiten voll sehen, müssen über beide, über die Kräfte beider Seiten verfügen, dann wird es insgesamt so etwas, was eine heilsame Entwicklung bringt. Und das ist die große Wahrheit, also das Lebensgeheimnis unseres gegenwärtigen Zeitalters. Dass es mit Beginn der Neuzeit angefangen hat, wo aber noch sehr, sehr viel nachwirkt, jetzt aus dem Verstandesseelen Zeitalter, also griechisch-lateinische Zeit, römische Kultur, wirkt sehr, sehr viel noch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da es nachwirkt, aber jetzt schon langsam zur Endzeit nachwirkt, fängt das an immer mehr böse zu werden. Also das heißt, wenn wir auf dem Weg weitergehen und jetzt nur sagen, ja gut, da muss man halt noch das Gesetz raffinierter machen und noch ein paar Unterparagrafen einführen, dann ist das nicht ein Schritt zur Verbesserung, sondern ein Schritt, der in den Abgrund weiterführt. Und wir haben aber die große Problematik, dass das ganze Rechtssystem, wie es heute so ist, das ganze politische System, wie es ist, kaum aus dem herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip, was passiert ist, wird noch irgendeine Ergänzung gemacht, ein bisschen eine Veränderung und noch fünf Paragrafen dazu, um es noch enger zu regeln. Und dadurch mache ich dann das soziale Leben zu etwas Totem, nämlich zu einer sozialen Maschinerie im Grunde. Und diese Bestrebungen sind halt jetzt im Moment weltweit sehr, sehr stark da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur aus bösen Motiven. Wie gesagt, böse wird es taugen, wenn es zur falschen Zeit am falschen Ort kommt. Es gibt sicher eine böse Seite dahinter oder eine ungute Seite, dass es aus ganz persönlichen oder gruppenegoistischen Machtinteressen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sieht man, und gut, jetzt ist es glaube ich schon ruhig, wir sind öffentlich, jetzt kann man es mit allen verscherzen. Jetzt kann ich ganz deutlich sagen, also zum Beispiel alles, was politische Parteien sind, so wie wir sie heute zumindest haben und wie sie dann von sich aus Parlamentarier entsenden, die nach ihrem Gutdünken Gesetze entwerfen, dann ist das eine Sache, die in den Abgrund führt letztlich immer mehr. Wir sehen das nicht nur bei uns, sondern es ist im Grunde überall so und nicht nur bei einzelnen Parteien, sondern bei etablierten Parteien fast überall, auch wieder aus einer inneren Notwendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das eigentliche Ziel einer Partei? An die Macht zu kommen, um dort gestalten zu können. Aber um an die Macht zu kommen, wird dann immer mehr zum Selbstzweck und dem wird letztlich alles untergeordnet. Nachdem wird taktiert, was muss ich machen, damit ich vielleicht dann meinen Koalitionspartner kriege, mit dem es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da spielen keine wirklich moralischen Ideen eine Rolle, da spielt die Sache meistens keine Rolle, sondern das ist das Hauptaugenmerk. Und dann kann ich nur schauen, was interessiert meine Wähler halt, dann setze ich mich für das irgendwo ein, aber ich mache es natürlich so, dass ich trotzdem als Hauptzweck habe, dass die Partei an die Macht kommt. Oder an der Macht bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unausweichlich, das liegt im System drinnen. Jetzt gibt es Leute, die das brutaler machen und andere weniger brutal, aber es liegt im System drinnen. Es liegt drinnen, dass so ein System also überhaupt besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die Zukunft wird man sich überlegen müssen. Jetzt sind wir halt sehr revolutionär. Wie ist Politik, wie ist denn ein Staatsleben, ein Rechtsleben möglich ohne politische Parteien? Ich gebe euch jetzt halt keine Antwort darauf, weil ich auch keine fertige Antwort darauf habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nur eines mit Sicherheit, so wie es jetzt läuft, wird es nicht mehr lange funktionieren. Das sind alles Erbstücke aus vergangener Zeit. Und es kann auch nicht darum gehen, dass es Politik darin besteht, dass man im Grunde auch wieder im Parlament die etwas vergeistigten Gladiatorenkämpfe ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber immer Zeit. Es ist zugegebener etwas unblutiger geworden, zumindest bei uns, nicht überall, aber bei uns ist es unblutiger geworden. Aber an der Sache ändert es nichts, dass es einfach für unser Zeitalter nicht mehr passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da haben wir jetzt eine ganze Menge Brocken, glaube ich, das aufzuarbeiten gilt. Und nur wenn wir das machen, wird es uns gelingen, dieses Prinzip der Hure Babylon, von der da in der Apokalypse die Rede ist, zu überwinden. Also ein Prinzip dieser Kräfte der Hure Babylon, also die halt als Zeichen dafür steht, ist eben genau, dass wir in diesem egoistischen Prinzip drinnen, gruppen- egoistischen, einzel-egoistischen Prinzip verhaftet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass sich das freie Ich nicht entfalten kann. Und das ist aber notwendig. In der griechischen Zeit war es das Ego, das sich verteidigen musste, verteidigen sollte, um sich auf die eigene Persönlichkeit zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war der große Schritt. Und das ist immer noch sehr stark drinnen, bis das ganze Mittelalter durch, bis in den Beginn der Neuzeit, ganz stark hinein. Ich meine, die großen Eroberer, die jetzt die Kolonien gegründet haben, und viel Reichtum ihrem Land gebracht haben, sich selber für Reichtum gebracht haben, viel Elend gebracht haben über die Ureinwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem, dass diese Kontinente einbezogen wurden, in die ganze Menschheit, war irgendwann unvermeidbar. Aber es hätte ja vielleicht nicht so passieren müssen. Aber das waren alles große Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualitäten ist ein anderes Kapitel vielleicht. Aber sie hatten jedenfalls ein ganz starkes Ego. Und sie haben sich durchgesetzt, koste es was es wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgesetzt gegen die eigene Schiffsmannschaft vielleicht, die vielleicht schon meldern wollte oder was, oder die vielleicht zurückfahren wollte. Wie erwischt ja die Schiffe sind, dann verbrannt worden, damit man nicht zurückkehren kann, damit das nicht so einfach war, eben um das Land zu erobern. Es gibt nur den Weg nach vorne in den Dschungel rein, schauen was ist dort und schauen, was kann ich erobern dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde der große Geister noch der griechisch-lateinischen Zeit. Die Seite sollte man auch sehen. Es gibt eine andere Seite auch, weil natürlich mitten in dieses griechisch-lateinische Zeitalter das Mysterium von Golgatha fällt und damit auch der Ich-Impuls hineinkommt, der etwas anderes ist als das bloße Ego.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist eben heute, die wir uns alle immer wieder stellen sollten, kommt es von meinem Ich? Kommt es von meinem Ego? Ist es etwas, was berechtigterweise von meinem Ego kommt? Oder sollte ich hier nicht lieber das Ich die Führung übernehmen? Ums Ego wird gar nicht schimpfen darüber. Ich meine, es war gut, dass das in der griechisch-lateinischen Zeit so entwickelt wurde. Das hat einen großen Fortschritt in der Menschheit gebracht, hat überhaupt erst dazu geführt, dass wir dieses Verstandesdenken, durch das wir ganz bewusst, wachbewusst Zusammenhänge durchschauen können, verstehen können, das hat das erst gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne diese Entwicklung in der griechisch-lateinischen Zeit wäre das nicht da gewesen. Und das brauchen wir als Grundlage, als Basis dafür, dass wir jetzt die Bewusstseinssäle entwickeln können, dass wir die Bewusstseinssäle dann im nächsten Schritt jetzt, wenn wir uns mit den Kräften des Bösen ganz bewusst beschäftigen, uns bewusst werden, wir haben sie in uns, es geht nur darum, sie in der richtigen Weise zu verwenden, diese Kräfte, die richtig eingewendet eben auch das Gute bringen. Also wir sind selber alle auch irgendwo der Geist, der stets das Böse will, und stets das Gute schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist, der Mephisto ist nicht dort der Nachbar. Da, wir haben die Luziferon und die Avemaron in uns, ohne denen könnten wir nicht sein. Also das sind Teile, die zu unserem Wesen gehören und es richtig ist, dass sie dazu gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch wenn man nimmt diese Statue von Rudolf Steiner, der Menschheitsrepräsentant zwischen Luzifer und Avemaron, dann muss man wissen, die sind in uns auch. Beziehungsweise zeigt die Statue ja sehr schön zwei Avemaron und zwei Luziferon. Innen und außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen und außen. Natürlich, sie wirken in der Welt draußen überall auch, aber sie wirken auch in uns, das gehört dazu. Und es geht eigentlich nicht darum, sie zu bekämpfen, sondern die geistige Kraft, jetzt sag ich bewusst nicht Macht, aber die geistige Kraft des Ichs ist so groß, des Christus Ichs auf jeden Fall, dass diese Widersacherwesenheiten gar nicht bekämpft werden müssen, sondern dass sie selber sich, da Luzifer zum Beispiel die Flügel knickt und dann abstürzt und der Avemaron sich selber fesselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so viel heißt, dass sie in ihren Schranken bleiben. Und zur Entwicklung des lebendigen Denkens gehört eben jetzt genau das dazu, dass uns das bewusst ist, diese Widersacherkräfte, diese luziferischen, mechistophelischen Kräfte und was noch dahinter steckt, wir wissen auch die Zahl 6, 6, 6, die Zahl des Tieres ist eine Menschenzahl, darüber haben wir schon öfter gesprochen. Also alles das hat was mit uns zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind auch der Teil, der stets das Böse will, und stets das Gute schaut. Hoffentlich. In diesem Sinne will ich es gut sein lassen für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, das sind gewaltige Brocken und es ist eine andere Perspektive, als man gewohnt ist. Gewohnt oder falsch, jetzt hört man was vom Geistigen und wir streben doch nach oben zum Geistigen und jetzt wird uns gesagt, wir haben das Böse in uns, wir sind jeder von uns fähig zu dem Bösesten, was es nur gibt. Und wir sind sogar also in Wahrheit umso mehr befähigt mit der Bewusstseinsseele zum Geistigen durchzubrechen, je stärker diese Kraft des Bösen auch in uns ist, in der Tiefe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist, hängt eins zu eins damit zusammen, wenn das schwach ausgeprägt ist, dann ist auch noch zu schwach ausgeprägte Kraft die Bewusstseinsseele von der sinnlichen Welt, an der wir das Bewusstsein einmal gelernt haben, zu wenden auf die geistige Welt. Dazu braucht man diese Kraft da oben. Das werdet ihr wahrscheinlich nicht in so vielen esoterischen Kreisen hören, da wird man mehr davon hören, von der Engelwelt, die über uns ist, die uns hilft, wenn wir es brauchen, das tut sie auch, sie hilft uns, wenn wir das wollen, aber das alleine genügt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen die andere Seite auch sehen und müssen sehen, dass die in uns drinnen ist. In uns kann uns die geistige Welt helfen, sie kann eben durch unser Ich wirken, weil dann nimmt sie die Freiheit nicht, das ist nämlich der Punkt. Also heute, es wird uns nicht einfach so geholfen, gegen unseren Willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können, im Gegensatz zur früheren Zeit ist es so, wir können es verweigern, es hilft uns diese geistige Kraft schon, weil unser geistiges, wenn unser geistiges Ich es will, und das muss nicht mit unserem kleinen Alltagsbewusstsein entschieden werden, Gott sei Dank, weil mit dem können wir noch so wenig, aber unser wirkliches Ich, das entscheidet, ob es Hilfe braucht, ob es Hilfe will oder nicht, und nur dann fließt in dieses Ich selber diese hilfreiche Kraft ein. Es ist die Christuskraft sowieso drin, aber es kann auch einfließen, die ganze Kraft der Hierarchien, die über uns stehen, weil die halt alle spezielle Fähigkeiten haben, die uns zur Verfügung gestellt werden, wenn wir es wollen, aber in der Freiheit. Und es stehen uns zur Verfügung alle die Kräfte der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt die umgekehrte Seite. Jetzt drehen wir mal den Spieß um, bis jetzt heißt es, die Widersacher schauen, dass wir ihre Zwecke erfüllen. Aber jetzt drehen wir den Spieß einmal um, und die Möglichkeit dazu haben wir, genauso wie wir uns in Freiheit erfüllen können mit den Kräften von oben, können wir, wenn wir wach sind, wenn die Bewusstseinsseele fürs Geistige erwacht ist, dann ist ab dem Moment, ist sofort vorbei, dass die Widersacher uns unbewusst irgendwo in die falsche Richtung gleiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind ja schlau. Der Mephisto im Faustdrama ist ja sehr schlau. Er schaut immer so, er geht immer so durch, dass er leider missverstanden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Leute halt jetzt das Falsche machen, so hat er es ja gar nicht gemeint. Aber er sagt die Dinge immer so, dass man sie falsch interpretiert. Er ist jetzt sehr wiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, wenn wir aus der vollen Bewusstseinsseele, die fürs Geistige, Geistiges nach oben, Geistiges nach unten, erwacht ist, dann durchschauen wir das. Und dann können wir anfangen zu sagen, ja, hilf mir, Lucifer, hilf mir, Ahriman. Hilf mir sogar vielleicht irgendwann einmal die Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin geht das. Die Kräfte, die hinter der Saurat- Erscheinung stehen, also dass wir zu Saurat gemacht werden, die sind uns auf dem Weg nicht zugänglich. Also da könnte man wirklich das Tor schließen dann irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Tor zu schließen dorthin, das liegt auch in unserer Macht. Also wir haben ein großes Potential mit dem umzugehen. Das dürfte man nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind auch in der Kraft gegenüber diesen Widersachern bereits viel stärker geworden, als uns noch bewusst ist. Also das ist die gute Seite dazu. Und das ist die stärkere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir wissen, wir sind fähig, jeder Mensch, der auf der Höhe der Zeit lebt, also im Zeitalter der Bewusstseinsseele und vor allem wenn er anfängt, sein Bewusstsein aufs Geistige zu errichten, trägt in sich die Fähigkeit zu allen Verbrechen, die noch denkbar sind. Zu den bösesten Sachen, zu den grauslichsten Sachen, die man sich vorstellen oder nicht vorstellen kann. Und die Leute können sich viel vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist noch harmlos gegenüber dem, was noch tiefer drinnen steckt in uns. Diese Kraft haben wir. Und es liegt an uns, ob wir es im richtigen Sinne einsetzen oder im falschen Sinne einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was wir lernen müssen. Es geht darum, Vorarbeiter zu sein eines freien geistigen Wesens. Wir haben das die letzten Male besprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mensch fängt es an, dass die Gottheit den kleinsten, untersten geistigen Wesen ja überhaupt damit, erstmals einem Wesen, also außerhalb der Divinität, die Freiheit zu geben. Was Unglaubliches. Dass das dem Menschen gegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt geht es ja weiter. Wir haben das das letzte Mal besprochen. Die Wesenheiten, die dann auf dem neuen Jupiter, auf dem neuen Venus, auf dem Vulkan, also dem erneuerten Saturn, den letzten Zustand, die Wesenheiten, die dort in den Rang geistiger Wesenheiten aufsteigen, also ein Ich-Bekommen, die werden alle die Freiheitssitter werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit uns beginnt ein neuer Zug von geistigen Wesenheiten überhaupt. Da erspricht Rudolf Steiner dann von drei Stufen des Menschlichen, die entstehen werden. Und die Menschheit als solche wird eine ganze Dreiergruppe an Hierarchien bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dann ist es erst eine vollständige Zwölfzahl. Jetzt haben wir eine Neunzahl von Hierarchien, dann wird eine Zwölfzahl von Hierarchien, geistigen Hierarchien, da sein. Und das wird die Entwicklung komplett verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu müssen diese Wesen frei sein und wenn sie frei sein sollen, müssen sie das Tor nach unten öffnen können, genauso wie nach oben. Und sie müssen auch jedes Tor schließen können, sie müssen sich auch ganz in sich einschließen können und sagen, ich will von euch oben nichts wissen und von euch unten nichts wissen. Sondern ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr. In der Mitte dazwischen. Ich will jetzt keine Hilfe von oben und keine von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gehört auch dazu. Der Schlüssel Davids ist uns verliehen. In der Apokalypse haben wir das gelesen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus hat interessanterweise den Schlüssel zur Unterwelt, zum Toten erreicht. Zum Erreich des Todes. Da ist nicht geredet, dass er den Schlüssel zum Himmel erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise wird extra betont, er hat den Schlüssel zum Erreich des Todes. Um ihn nämlich uns dann zu übergeben im Grunde, indem er in uns wirkt. Der fehlt uns noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten aber früher schon den Schlüssel Davids. Davids hatte diesen Schlüssel schon. Das ist der Schlüssel zum Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur geistigen Welt. Und nur was neu geworden ist durch das Mysterium von Golgotha ist, dass wir beide Schlüssel den Schlüssel zum Erreich des Todes, den Schlüssel Davids zum Himmel erreicht, dass wir beide Schlüssel aus unserer Freiheit heraus benützen werden können. Sag ich einmal vorsichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne sind schon vorangegangen, die das können. Jetzt im Zeitalter der Bewusstseinsseele sollten immer mehr Menschen nachfolgen. Aber wir sollten dann wissen, wir brauchen beide Schlüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tante hat das im Übrigen drinnen irgendwo so angedeutet. Es ist zwar der Schlüssel geht da zum Schlüssel zum Leiternungsberg, aber da gibt es zwei Schlüssel. Das ist ganz interessant, den silbernen und den goldenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Schlüssel gibt es dort. Im Übrigen jetzt verrate ich euch was, was nicht einmal noch die wissen, das betrifft. Aber Tante, ich habe vor, wenn es irgendwie geht, dass wir vor Weihnachten noch eine Live-Übertragung machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tante-Geschichte, also der göttlichen Komödie in gekürzter Fassung. Teils mit szenischer Darstellung, großteils auch mit Lesung oder so. Es wird nicht gehen, das so voll als Aufführung durchzuführen wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dafür sehr hautnah und sehr intensiv eine Kompaktfassung der göttlichen Komödie. Wo diese ganz tollen Punkte auch herauskommen, welche Einblicke eben dieser Tante hatte. Große Einblicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steckt viel da innen. In diesem Sinne sage ich jetzt einmal, gute Nacht. Ich habe es wieder geschafft zu überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke für&#039;s dabei sein. Hallo. Nein, Seif, da kommst du jetzt nicht dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich nicht. Ich sag dir eh gleich, wir brauchen gute Kameraleute und alles dafür. Es wird einiges zu tun sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das soll spätestens bis Mitte Dezember muss es stehen. Also so am 8. Dezember herum, den wir üblich gehabt haben. Ich hab dich jetzt nicht gehört, jetzt hat es ein bisschen gehangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden schnell dann einmal miteinander. Gut. Da hat man sich einen schockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Wir sind jetzt in der Schockzone der Apokalypse. Aber ich freue mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Seif. Bitte. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Live-Besprechung. Genau. Schaut, dass ich den Stock entferne, was immer will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die erste Live-Besprechung. Ja, genau. Das machen wir jetzt noch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ich noch klären. Bald. Ehebaldigst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Wir telefonieren miteinander. Ich muss mir wirklich erst anschauen, wie ich kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber noch im Oktober noch Möglichkeit. Sarah, du willst sprechen. Sarah, hallo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo. Hi, Sarah. Wo bist du? Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Sarah. Oh, ja. Sarah war zumindest noch gerade da.&lt;br /&gt;
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Irgendwo. Na, macht nichts. Wird sich irgendwie erinnern.&lt;br /&gt;
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Gut. Herzlichen Dank. Danke bei euch.&lt;br /&gt;
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Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Schluss für heute.&lt;br /&gt;
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Vielen Dank. Vielen Dank. Danke euch.&lt;br /&gt;
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Schöne Woche. Schöne Woche.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31945</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31945"/>
		<updated>2026-06-09T07:34:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
in Bearbeitung, Elke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Arbeit März 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|284&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|285&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|286&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|291&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|293&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|294&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|296&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|297&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|298&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|299&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|303&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|304&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|306]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|307&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31944</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31944"/>
		<updated>2026-06-09T07:33:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:77.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=8t5PA0nC4lM|thumb| 77. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 77. Vortrags vom 5. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
=== Ansagen: Nebenübungen und öffentlicher Vortrag 00:00:37 ===&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben! Also zuerst einmal eine Ansage: Wir sind wieder aktiv mit den Nebenübungen. Es gibt viele, viele Leute, die jetzt mitmachen wollen. Es wird also mehrere Gruppen geben, in denen das gemacht wird. Und wir haben diesen Freitag um 18 Uhr ein erstes gemeinsames Treffen. Alle, die mitmachen wollen, alle, die dabei sein wollen, wo wir einfach ein bisschen uns austauschen werden darüber, wie das alles laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Einstieg jetzt: Die Michaeli-Zeit ist ja die ideale Zeit, mit den Nebenübungen zu beginnen. Da kann man die Kraft, hoffe ich, aufbringen und das Feuer aufbringen, das innere, um mit den Nebenübungen zu starten, die ja etwas wirklich ganz Essentielles sind und die man jedem Menschen nur empfehlen kann. Dazu muss man ja nicht einmal anthroposophiegläubig oder sonst irgendwas sein, es ist einfach fürs Leben gut. Ja, also das ist diesen Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann wollte ich euch noch etwas sagen: Am Samstag hatte ich einen öffentlichen Vortrag in Wien über die Apokalypse. Also für die, die Interesse haben, so eine grobe Zusammenfassung in zweimal eineinhalb Stunden über die Apokalypse zu haben, die natürlich mit extrem vielen Lücken verbunden ist, aber da gibt es einen groben Überflug darüber. Wird demnächst auf AnthroWorld vorhanden sein. Und jetzt stürzen wir uns ins eigentliche Geschehen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 27. Wochenspruch: Sich der geistigen Kraft, die wir haben immer mehr bewusst werden 00:02:20 ===&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem 27. Wochenspruch. Wir sind im Übrigen im 77. Vortrag zur Apokalypse. Also wir nähern uns so ganz leise der Vollendung, weil die Zahl 777 wäre die Zahl der Vollendung. Also wir haben jetzt gerade einmal zwei dabei. Also schauen wir, ob wir ein bisschen etwas weiterbringen. Und dazu der 27. Wochenspruch. Herbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In meines Wesens Tiefen dringen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass ich mich selbstbetrachtend finde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sommersonnengabe, die als Keim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Herbstesstimmung wärmend lebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als meiner Seele Kräftetrieb.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Kraft entfaltet sich in uns. Kraft, die wir im Sommer aufgenommen haben, geistige Kraft, die wir aufgenommen haben, die jetzt zunächst einmal in unseren Willenstiefen drinnen vorhanden ist und tätig werden will. Und die wir uns jetzt dann so im Laufe des Herbstes und in den Winter hinein immer mehr auch zu Bewusstsein bringen können. Dass wir also auch im Bewusstsein erleben, welche Kraft wir da eigentlich aufgenommen haben. Um das geht es ja. Das ist überhaupt der Weg in die Zukunft hinein, eben immer bewusster sich zu werden der geistigen Kraft, die man in Wahrheit zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Kraft, der großen Ich-Kraft, die eigentlich draußen überall in der Welt ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass das, was wir zunächst einmal als unser Ich bezeichnen, dass das ja nur ein relativ blasses und teilweise auch verzerrtes Spiegelbild des wirklichen Ichs ist. Und dieses Ich ist draußen in den geistigen Gesetzmäßigkeiten der ganzen Welt. Also in dem, was die ganze Welt letztlich gestaltet und schafft und ordnet. Das haben wir potenziell in unserem Ich auch drinnen. Wir müssen es nur rege machen. Das liegt an uns. Wir sind Wesen, die zur Freiheit veranlagt sind, und das heißt auch immer mehr, dass wir selbstwillentlich diese Kräfte in Tätigkeit bringen können,... sollen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen, und damit nicht nur uns selber weiterentwickeln, sondern zugleich auch die Welt weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick: Der Sinn der Freiheit und die Umwandlung des Astralischen 00:05:02 ===&lt;br /&gt;
Also das war ja auch ein ganz großes Thema im letzten Vortrag, im 76. Vortrag, dass wir uns ein bisschen überlegt haben, ja, was ist denn der Sinn überhaupt, dass jetzt da ein so kleines, winziges, geistiges Wesen geschaffen wird, nämlich der Mensch oder die Menschen? Und diesem Wesen plötzlich eine Fähigkeit übergeben wird, die bislang noch kein einzelnes geistiges Wesen hatte, außer die schöpferische Quelle selbst. Nämlich aus voller schöpferischer Freiheit heraus agieren zu können. Wir halt hier und da manchmal. Wir sind erst auf dem Weg dorthin, also diese Möglichkeit, die uns eröffnet wurde, auch zu nützen. Und dadurch verwirklichen wir sie auch immer mehr. Also jedes Mal, wenn wir sie nützen, verwirklichen wir diese Fähigkeit und verwirklichen damit auch unser Ich in Wahrheit. Also unser Ich ist eine Aufgabe im Grunde, die uns gestellt ist. Das ist nichts, was von selber läuft, sondern da ist nur eine riesige Chance, eine riesige Möglichkeit uns geboten. Und wir sind gefordert, selbst zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit der größten Kraft im Hintergrund, die es gibt. Denn wie gesagt, potenziell steht die gesamte Schöpferkraft, die hinter nicht nur unserem jetzigen Kosmos steht, sondern hinter allen Kosmen, mit denen wir irgendwie zusammenhängen, diese Kraft steht uns potenziell zur Verfügung. Und wir können sie natürlich erst ganz klein rege machen. Und vor allem rege machen, indem wir uns selbst, das heißt unser Wesen, umgestalten. Und selbst da haben wir noch eine sehr beschränkte Möglichkeit dazu. Ich meine, die Hauptarbeit besteht einmal darin, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches, also unseren Seelenleib auch durchgestalten, so gestalten, dass er unsere Schöpfung wird, unsere freie Schöpfung. Und wir sprachen auch davon, dass damit verbunden ist, dass wir nicht nur einfach das Vorhandene irgendwie ummodeln, umgestalten, sondern dass wir es wirklich neu aus dem Nichts heraus erschaffen. Das heißt, Veränderung heißt etwas Altes ins Nichts führen, auflösen. Es existiert nicht mehr. In keiner Form. Es ist getilgt. Es ist so weit getilgt, dass nicht einmal mehr irgendein Karma damit verbunden ist. Es ist weg aus der Weltentwicklung völlig. Es ist zurückgefallen, wenn man will, in die Quelle, aus der es einst entsprungen ist. Also diese Quelle ist zugleich eine Senke auch, wenn man so will - im Geistigen gibt es immer so Paradoxien - also es ist beides zugleich. Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir es als Quelle betrachten, dann schaffen wir etwas Neues, ein neues Seelisches, ein neues Astralisches. Und indem wir dieses neue Astralische zunächst einmal in uns, in unserem Wesen erschaffen oder zu erschaffen beginnen, schrittweise, ganz klein und anfänglich, aber in dem Maße, in dem uns das gelingt, arbeiten wir zugleich ganz wesentlich schon mit daran, auch die astralische Atmosphäre der Erde zu verwandeln. Denn wir sind ja ein nicht unwesentlicher Teil dieser Astralsphäre der Erde. Und wir tragen ja in unserem Astralischen auch all die Kräfte, die notwendig sind, um das Tierreich zu beseelen, wenn man so will, aber auch zu gestalten. Aber auch das Pflanzenreich, denn wenn auch die Pflanzen nicht direkt das Astralische in sich aufnehmen, aber es wirkt rund um die Pflanze herum, damit sie überhaupt entstehen kann. Und es wirkt auch rund um das Mineralische herum letztlich, damit es in seiner Eigenart entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt nichts auf Erden oder im ganzen Kosmos, das nicht aus dem Geistigen heraus gestaltet würde, das nicht ein Seelisches hat, das damit verbunden ist, egal ob es eingezogen ist oder nur rundherum schwebt, wenn man so will, also von außen herein wirkt. Es gibt also nichts ohne dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Monismus: Materie als verdichteter Geist 00:09:39 ===&lt;br /&gt;
Und man müsste es genauer noch sagen: das, was wir letztlich bis zum Physischen hinunter verdichtet haben, ist nichts anderes als verdichtete Geisteswirkung. Und daher hat Rudolf Steiner hat immer wieder betont, also schon sehr anfänglich, auch in seiner Zeit, als er erst nur &amp;quot;philosophische Schriften&amp;quot; verfasst hat, dass er ganz vehement eintritt für einen Monismus. Es gibt nicht mehrere Grundprinzipien in der Welt in dem Sinne, aha, da gibt es das Physische, das Materielle, und dann irgendwo abseits davon oder darüber schwebend das Geistige, sondern das Physische ist eine Manifestation des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für uns Menschen hat das eine ganz, ganz wesentliche Bedeutung. Wir haben letztens auch im Theosophie-Lesekreis sehr ausführlich darüber gesprochen. Ich will das nicht alles jetzt wiederholen, aber nur kurz andeuten. Unsere geistige Entwicklung schreitet in dem Maße fort, in dem wir wirklich unsere geistige Kraft inkarnieren können. Und zwar wirklich bis hinunter letztlich zum physischen Leib. Das heißt, diese geistige Kraft so verdichten zu können, dass sie bis ins Stoffliche letztlich hinein wirksam wird. Bis ins Stoffliche gelingt es uns noch sehr wenig, wie gesagt, aber im Seelischen sollte uns das zunächst schon stärker gelingen, vorsichtig ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die ganz große Aufgabe, und das ist die Aufgabe vor allem für uns jetzt in unserer Zeit, für die Menschen, die bereits die nächste Zukunft, also vor allem die nächste Kulturepoche vorbereiten wollen. Dort wird das die zentrale Aufgabe für alle Menschen sein. Jetzt ist es die Aufgabe, ja vielleicht noch nicht von allen Menschen, aber ich hoffe doch von einer ganzen Menge Menschen, die geistig vorausgehen und damit Wirklichkeit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist was Wichtiges. Alles, was bereits geworden ist, ist im Grunde schon etwas Abgestorbenes. Ist das, was wir zwar äußerlich physisch als Realität in seiner dichtesten Form für uns haben, die wir angreifen können, wo wir draufklopfen können, die wir mit sinnlichen Augen sehen können. Aber das große Paradox, das wahrscheinlich den meisten Menschen da draußen — vielleicht hört uns jetzt wer zu — als völlig paradox vorkommen wird: dass alles, was so fest ist, auf dem wir stehen können, auf das wir schlagen können, das wir mit Augen sehen können, ist nicht die eigentliche Wirklichkeit. Es ist nur die Schlacke einer vergangenen Wirklichkeit, eines vergangenen Wirkens, aus dem es geworden ist und jetzt in seiner äußeren Erscheinung erstarrt ist, aber damit in Wahrheit kraftlos, in Wahrheit illusorisch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eigentlich Wirkende ist das Geistige, das, was in der äußeren Erscheinung noch nicht da ist. Das nicht einmal anfangs noch in der seelischen Erscheinung da ist, nicht da ist in den Lebenskräften, schon gar nicht da ist im Physischen. Aber das steigt immer mehr herunter und beweist seine Kraft dadurch, dass es Seelisches, Lebendiges, Physisches schaffen kann. Und das bleibt dann wieder als Schlacke zurück. Gerade aber dadurch, dass es diesen schaffenden Prozess durchmacht, wächst es weiter. Wächst es in seiner schöpferischen Kraft, lernt es seine schöpferische Kraft zu gebrauchen, in einer sicheren und vernünftigen Form zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind halt einfach natürlich als Menschen, als geistige Wesen, als das kleinste geistige Wesen, wir sind geistige Babys im Grunde. Wir sind so gerade den geistigen Windeln entwachsen, wenn ich das so ausdrücken darf, und fangen an, jetzt ganz langsam, jetzt namentlich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, da und dort diese Kraft zu üben, damit zu gestalten. Während früher, also in vorchristlicher Zeit, letztlich alles noch gestaltet wurde dadurch, dass uns von oben inspirierend die Kraft der geistigen Hierarchien, die über uns standen, zuflossen. Und die haben es im Grunde für uns gemacht, solange wir es noch nicht selbst konnten. Also wir hatten zwar bereits unser Ich, aber wir haben noch relativ passiv zugeschaut diesem Prozess. Und tatsächlich, wenn man in die Einweihung ging in alten Zeiten, wurde das Ich ausgeschaltet, beiseite gehalten. Es durfte sich nicht einmischen, weil es einfach noch völlig ungeübt war, und nur diesen Erkenntnisprozess, also diesen Prozess, Geistiges zu empfangen von den höheren Hierarchien, gestört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Ein Wendepunkt - die Umkehr der Strömung 00:15:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt dreht sich das aber komplett um, oder hat sich komplett umgedreht. Ihr wisst bereits: also der große Wendepunkt ist das Mysterium von Golgatha, durch das sich der Christus mit der Menschheit und mit der ganzen Erde verbunden hat, mit der ganzen Erde. Also der Christus ist der große Erdengeist geworden in Wahrheit jetzt. Und damit hat sich dieses ganze kosmische Entwicklungsschema umgedreht. Das ist der Moment, wo sich alles umdreht, wo jetzt immer mehr beginnen muss, von unten nach oben zu strömen, entgegen dem, was von oben nach unten kommt. Und dass beide Kräfte zusammen jetzt bereits beginnen, den Kosmos mitzugestalten. Halt ganz, ganz anfänglich und ganz, ganz klein, aber doch, es beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat sich ganz intensiv mit der Erde verbunden, ist, wie es so schön heißt, abgestiegen zur Hölle, in die Unterwelt. Und was heißt das? Das heißt also, dieses Erdinnere, wenn man so will, ist aber auch ein Reich des Todes, ist auch ein Reich der dunklen Kräfte, ist auch das Reich der Widersacherkräfte. Und mitten dort drinnen lebt die Christuskraft, ganz stark, und sie hat ihr eigentliches Zentrum im Erdzentrum, genau dort, wo die stärkste Widersachermacht, nämlich jene Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, auch ihr Erdzentrum hat. Genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden heute ein bisschen betrachten, welche Konsequenzen das für unser menschliches Ich hat. Also das heißt, für den Christus selber heißt das, er verbindet sich oder geht an denselben Ort, wo die Quelle dessen ist, was die zerstörerischste Kraft für die Menschheitsentwicklung sein kann. Nicht nur für die Menschheitsentwicklung, sondern für die ganze kosmische Entwicklung, mit der die Menschheitsentwicklung zusammenhängt. Also letztlich für die ganzen sieben kosmischen Entwicklungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die urpersische Polarität: Ahura Mazda und Ahriman 00:17:42 ===&lt;br /&gt;
Und man muss also sozusagen sehen, wie da aber ein inniger Zusammenhang ist, der auch schon in alten Zeiten geahnt wurde, etwa in der urpersischen Zeit bereits, also was auch Zarathustra, der große Eingeweihte Zarathustra geahnt hat und geschildert hat. Jener Zarathustra, der dann als der salomonische Jesusknabe später wiedergeboren wurde, also der von Haus aus schon eine Zielrichtung darauf hatte, die ihn ganz eng mit dem Christus verbunden hat, was dieser Zarathustra berichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt sehr gut, also in der urpersischen Lehre drinnen ist diese Polarität vorhanden, von Licht und Finsternis, vom lichten Geist, Ahura Mazdao, und dem dunklen Geist, dem Angra Mainyu, dem Angry Man, dem Ahriman, wie man es auch nennen kann. Angry im Sinne von zornig zu verstehen hier. Also zornig im Sinne von zerstören wollend, zerstören wollend, nämlich die Entwicklung, die durch die lichte Seite angebahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht ganz der Anfang der Geschichte, sondern dieser Dualismus, der da drinnen ist, da ist die Quelle aller Dualismen drinnen, die sich bis heute im Denken durchziehen irgendwo, also eine lichte Welt, eine gute Welt, eine geistige Welt, wenn man so will, und eine finstere Welt, eine geistlose Welt, eine materielle Welt, zwei Prinzipien, die einander gegenüberstehen, aber der Ursprung ist ein Gemeinsames. Ahriman und Ahura Mazda sind in gewissem Sinne Brüder. Sie sind aus einer Quelle entsprungen, und diese eine Quelle ist die, die im Zoroastrismus, also in der Lehre, die sich dann an Zarathustra anknüpft, und die auch heute noch in ihren Nachwirkungen existiert, in Persien vor allem, da sagt dieser Zarathustra, am Anfang steht Zaruana Akarana, oder Zaruane Akarene, die Vokalisierung kann verschieden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaruana Akarana: Die unerschaffene Zeit 00:20:21 ===&lt;br /&gt;
Was ist dieses Zaruana Akarana? Die unerschaffene, endlose Zeit. Na ja, Zeit — über die Zeit haben wir auch schon öfter gesprochen, und haben dabei gesagt, dass sie beginnt, dass sie hervortritt, zuallererst auf dem sogenannten Alten Saturn, also der ersten kosmischen Inkarnation unserer Erde. Ein Davor im eigentlichen Sinn gibt es nicht, wir werden uns das heute ein bisschen zu Gemüte führen, wie man sich das denken kann, oder versuchen, uns heranzutasten, weil das natürlich ein extrem schwieriges Thema ist. Aber zu diesem Zeitpunkt — man kann gar nicht einmal sagen, wurde die Zeit erschaffen, denn es heißt ja die unerschaffene Zeit. Die unerschaffene Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus der unerschaffenen Zeit entsteht erst, könnte man sagen, unsere erschaffene Zeit. Das ist die Zeit, die so ein bisschen zumindest mit den Begriffen zu erfassen ist, wie wir sie kennen, also ein zeitliches Nacheinander. Aber keineswegs deswegen so ein lineares zeitliches Nacheinander, wie wir sie besonders heute kennen. Aber immerhin ein Nacheinander, ein Zeitlauf. Die unerschaffene Zeit ist noch etwas ganz anderes. Zaruana Akarana, oder kurz auch im Persischen Zurvan genannt, also als Gottheit verehrt, als die Gottheit Zurvan. Das ist aber nichts anderes als diese geheimnisvolle, unerschaffene, unendliche, unvergängliche Zeit. Also wieder einmal so ein Widerspruch in sich selbst. Ewigkeit und Zeitlichkeit in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines passiert. Aus dieser einheitlichen, ureinheitlichen, unerschaffenen, unendlichen Zeit heraus entsteht eine Polarität. Eine Polarität, die wir als erstes fassen können als Zeitlichkeit, eben in unserem Sinn, oder zumindest in dem Sinn, so wie es auf dem Alten Saturn war, und etwas, was wir als Ewigkeit bezeichnen. Das heißt, das, was wir Ewigkeit nennen, ist eigentlich schon ein abgeleitetes Prinzip, kein ursprüngliches Prinzip. Das ursprüngliche Prinzip ist laut dieser persischen Anschauung diese unerschaffene Zeit. Diese unerschaffene Zeit, die die Gegensätze von Zeitlichkeit und Ewigkeit, also von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coincidentia oppositorum: Der Zusammenfall der Gegensätze 00:23:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist für unser Verstandesdenken im Grunde nicht zu fassen, aber gerade da fängt es an, interessant zu werden. Dort, wo unser Verstand an die Klippe kommt. Wo die Gegensätze ineinander zusammenfallen. Die belehrte Unwissenheit ist so etwas — da wurde gesprochen von der Coincidentia oppositorum, vom Zusammenfall der Gegensätze. Das Nichts und das Alles ist dasselbe. Die Ewigkeit und die Vergänglichkeit ist dasselbe, geistig gesehen. Und zwar geistig gesehen, wenn ich ganz hoch hinauf gehe, nämlich an die Quelle des Geistigen, wo es sozusagen aus dem Nichts entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man kann genau dasselbe über das Ich sagen. Das Ich, die Ich-Kraft, nennen wir es einmal so, ist zugleich Nichts und Alles. Alles im Sinne von alles schaffen könnend. Es ist beides zugleich. Und erst aus dieser Quelle, wo alle Gegensätze ineinander zusammenfallen, also alle Gegensätze, die wir uns denken können. Unser Verstandesdenken arbeitet im Grunde immer wieder in Gegensatzpaaren. Gut und Böse zum Beispiel. Gut und Böse sind ursprünglich eines. Es ist, um mit Nietzsche zu sprechen, obwohl er es ein bisschen anders gemeint hat, wir sind jenseits von Gut und Böse mit unserem Ich. Tatsächlich, wir sind jenseits von Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir müssen das Kunststück zusammenbringen, dort, wo wir aus unserem Ich heraus tätig sind, diese Einheit von Gut und Böse zu schaffen, oder aus dieser Einheit heraus zu schaffen. Wenn wir nur sagen würden, wir schaffen einfach das Gute aus dem Guten heraus, dann ist das eine Einseitigkeit. Und diese Einseitigkeit würde für die Zukunft nicht tragen. Sondern wir müssen aus etwas noch Höherem schaffen, aus der Einheit von Gutem und Bösem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Bösen als Aufgabe unseres Zeitalters 00:26:01 ===&lt;br /&gt;
Und warum erwähne ich das so ganz besonders? Weil zu dieser Erkenntnis zu kommen eine der sehr interessanten Aufgaben unseres gegenwärtigen Zeitalters ist. Nicht wahr? Das vorangegangene Zeitalter, die griechisch-lateinische Zeit, hatte vor allem ein Rätsel zu lösen, das Rätsel des Todes. Oder, wenn man will, das Rätsel der Geburt und des Todes. Weil das in gewisser Weise zusammengehört. Und je weiter man zurückgeht in der Zeit, war das für die Menschen gar kein großes Rätsel. Aber es ist in der griechisch-lateinischen Zeit, als man so ganz begonnen hat, sich wohlzufühlen in der sinnlichen Welt, und andererseits aber auch dieses seelisch-geistige Erleben hatte, und das aber irgendwie nicht mehr ganz zusammenbringen konnte. Also daher auch da dieser Dualismus drinnen ist, vom körperlich-sinnlichen und vom seelisch-geistigen andererseits. Bei Platon ist das ganz stark drinnen. Und das zieht sich bis in unser heutiges Denken durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher war das nicht so ein wirkliches Problem. Also schon gar nicht in der urpersischen Zeit. Der Tod war nichts, was uns vielleicht dem Geist entfremden könnte. Ganz im Gegenteil, dann sind wir erst so richtig auf der geistigen Seite. Und man hat den Tod gefeiert als ein Freudenfest im Grunde, in gewisser Weise. Weil man sich mitgefreut hat mit der Seele, die jetzt wieder aus diesem großen Geistigen heraus schöpfen kann, sich erneuern kann dadurch, und dann wieder zu einer nächsten Inkarnation herunterkommt. Und in der urindischen Zeit war das klar, dass das ein rhythmischer Wechsel ist zwischen diesen zwei Zuständen, die aber eigentlich zusammengehören und die erst das Ganze des Menschen ausmachen. Also der Mensch in der einzelnen Inkarnation war eben für sie keine Wirklichkeit, sondern erst das Ganze zusammen. Der Mensch, der auf Erden lebt, und der Mensch, der dann wieder in der geistigen Welt lebt. Und das immer wieder, immer wieder. Und wo sie weit in die Vergangenheit zurückgeschaut haben, weit vorausgeblickt haben auch in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über diese Dinge ist gerade in der griechisch-lateinischen Zeit dann immer mehr verloren gegangen. Auch das Wissen über die Reinkarnation. Und es kam dann also ganz besonders in der griechisch-lateinischen Zeit eben die Konzentration auf das eine, auf das jetzige Erdenleben, auf die jetzige Inkarnation, in der man drinnen steht. Das musste kommen. Das musste kommen, weil es eine Verdichtung war, eine Verdichtung war, die jetzt sehr, sehr viel an geistiger Kraft hineingeholt hat in das körperliche Instrument. Das ist der ganz große Schub, der drinnen war in der griechisch-lateinischen Zeit und der seinen Höhepunkt gefunden hat mit dem Erdenleben, mit der Inkarnation des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod: Christus und die Inkarnationen der Menschheit 00:29:37 ===&lt;br /&gt;
Mit der Inkarnation des Christus, die im Grunde erst beginnt mit der Jordan-Taufe und dann während dieser drei Jahre bis zum Mysterium von Golgatha sich vollendet. Und dieser Christus macht in diesen drei Erdenjahren das durch im Grunde, was wir als Menschen oder als Menschheit in vielen, vielen Inkarnationen durchmachen, von unserer ersten irdischen Inkarnation bis hin zu unserer letzten. Wenn wir dann gehen durch das, was in der Apokalypse heißt, der erste Tod. Der erste Tod ist nämlich der letzte Tod, den wir in der letzten irdischen Inkarnation durchmachen und nach dem wir uns nicht mehr physisch in einem solchen Leib, wie wir ihn jetzt haben, verkörpern würden. Das ist der erste Tod, von dem in der Apokalypse die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für uns fächert sich das alles über viele, viele Stufen, über viele, viele Inkarnationen und ebenso viele Leben in der geistigen Welt, also im Weg vom Tod zu einer neuen Geburt. In vielen, vielen Durchgängen geht das bei uns durch. Beim Christus war das alles komprimiert in diese drei Jahre hinein. Das ist das Gewaltige. Also der Christus hat sozusagen für sich das verwirklicht, was die ganze Menschheit jetzt noch teilweise vor sich hat. Weil wir sind noch nicht ganz fertig mit unseren Inkarnationen. Aber ihr wisst, wir hatten ja schon oft darüber gesprochen, dass die Zeit der Inkarnationen, zumindest für einen Teil der Menschheit, bereits im 6., 7., 8. Jahrtausend auslaufen wird. Dann werden Menschen so weit sein, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen und sich trotzdem voll bewusst, das heißt mit voll erwachtem Ich-Bewusstsein, geistig weiterentwickeln können, ohne verkörpert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich-Bewusstsein der Engel ist anders geartet als das der Menschen 00:31:40 ===&lt;br /&gt;
Weil das Tolle ist ja, wenn wir uns in der irdischen Verkörperung — die brauchen wir zunächst einmal, um uns dieses Ich-Bewusstsein zu erwerben, dieses freie Ich-Bewusstsein zu erwerben. Ein Ich-Bewusstsein haben die Engelwesenheiten schon auch. Aber es ist eben anders geartet als das des Menschen. Das Ich-Bewusstsein der Engel, zum Beispiel das Selbstbewusstsein der Engel, entfaltet sich also ganz stark dort, wo sie tätig werden, wo sie nach außen hin schaffend tätig werden. Da erleben sie sich selbst, in ihren Taten erleben sie sich. Wenn sie sich so wie der Mensch in ihr Inneres zurückziehen, dann erleben sie sich selbst überhaupt nicht, sondern dann erleben sie eine Geisterfüllung, nämlich durch das, was von den Hierarchien, die über ihnen stehen, in sie hereinströmt. Das heißt, sie erleben im Grunde die ganze geistige Welt, die über ihnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen schaut es ganz anders aus. Wir, wenn wir uns in unser Inneres zurückziehen, naja, sind oder glauben zumindest, ganz bei uns selbst zu sein. Und wir sind am meisten dort bei uns selbst, wo wir zunächst einmal, nämlich nicht erleben unser Ego, also das, was uns jetzt so während des Erdenlebens draußen bewegt, also unsere täglichen Sorgen oder auch unsere langfristigeren Berufs- und Karrierewünsche oder sonstiges. Das ist alles vergleichsweise uninteressant, es ist aber ein Hilfsmittel für den Menschen, um sich zu entwickeln. Aber das hat ja mit dem wirklichen Ich-Bewusstsein noch nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nichts als Quelle: Die Grundübung sich als Nichts zu erleben 00:33:28 ===&lt;br /&gt;
Das Ich-Bewusstsein flammt so richtig dort auf, wo wir gewahr werden, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Das ist einmal der erste Schritt. Und dass wir merken, jetzt ist in meinem Bewusstsein einmal nur mehr das Bewusstsein, okay, die ganzen geistigen Hierarchien über uns sind jetzt im Moment nicht in meinem Bewusstsein anwesend. Jetzt entsteht diese gähnende Leere. Und jetzt entscheidet sich, ob da der Funke des Ich, hell genug ist, um diese Leere, um diese gähnende Leere, zu erfüllen mit seinem Licht. Da fängt es einmal an. Also des eigenen Lichtes, des eigenen Geistesfeuers gewahr zu werden im Inneren. Und das heißt, diese Kraft in sich zu spüren, dieser Kraft gewahr zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu, um zu diesem Erlebnis hinzukommen, ist die Grundübung einmal, dass ich halt wirklich einmal aus meinem Bewusstsein alles das hinausschaffen muss, was mich im Alltagsbewusstsein bewegt. Also alle Dinge, die mit unserem äußeren Dasein zu tun haben. Nicht, dass die unwichtig wären oder was, aber um unser wirkliches Ich und unseren Kern erleben zu können, muss ich das einmal alles wegschaffen. Und muss bis dorthin kommen, wo ich eigentlich innerlich das Nichts erlebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellt sich die Frage, kommt aus dem Nichts etwas oder kommt da nichts heraus? Bleibt es also ein schwarzes Loch oder flammt dieses Nichts auf? Leuchtet das auf? Wenn es nur irgendwie ein bisschen aufleuchtet, dann habe ich zumindest ein erstes unscharfes Gewahrwerden dieser Ich-Kraft in seiner Tätigkeit. Also dieses Nichts weist mich darauf hin, als erstes, da ist etwas. So paradox — ihr wisst, ich habe öfters das Bild gebraucht, das ist das schwarze Loch in der Wand. Wir sehen es dadurch durch die Abwesenheit. Da ist ein Loch, aber da ist eigentlich gar nichts. Es ist wie so ein Quellort, aus dem vielleicht etwas herauskommen könnte, aber das sehen wir noch nicht. Aber wir werden es gewahr dadurch, dass hier in der Wand eine kleine Aussparung ist. Dadurch werden wir dessen trotzdem gewahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das erste, das auszuhalten, sich als Nichts zu fühlen. Wirklich als Nichts zu fühlen. Das ist im Grunde das größte und stärkste Gefühl, das man haben kann. So paradox das ist. Also wirkliches Selbstgefühl beginnt mit dem Gefühl, ein Nichts zu sein. Das Nichts, sozusagen, das Nichts zu sein. Selbst das Nichts zu sein. Und der nächste Schritt heißt, aha, das ist aber die Quelle, aus der alles kommt. Aus der alles kommt, das ist die schöpferische Quelle schlechthin. Und wenn der Funke einmal so wirklich zündet, nicht nur als Verstandeserkenntnis, sondern als Erlebnis, dass das der Quellort ist. Und da kann ja dann wirklich eine ganze Menge auch heraussprudeln, also ganz konkret. Aber das zu erleben, dann habe ich so erstmals wirklich eine Ahnung, was Ich bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse in sich erschaffen 00:37:13 ===&lt;br /&gt;
Aber dann müssen wir uns eben auch bewusst werden, dass dieses Ich eben jenseits aller Gegensätze steht, dass es jenseits auch von Gut und Böse steht. Das heißt, dass wir in gewisser Weise, wenn wir schaffend werden — und schaffend werden heißt immer in Wahrheit, dann Gegensätze in die Welt zu stellen. Ich kann zum Beispiel nicht einseitig nur das Gute schaffen, ohne dass nicht auch etwas Böses geschaffen wird. Die Frage ist, wo, an welcher Stelle? Jetzt haben wir die ganzen letzten Male darüber geredet, endlich jetzt sind wir so weit mit unserem Ich, können wir das Böse ins Nichts hinein auflösen. Und jetzt müssen wir es sogar schaffen auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt dann, in dieser Kulturperiode jetzt, in der Bewusstseinsseelen-Epoche, soll der Mensch, das menschliche Ich, lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Ja, ihr habt recht gehört. Der Mensch soll lernen, soll lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Das ist nur die Frage, was er damit tut. Das ist eine ganz andere Frage. Aber dem müssen wir einmal irgendwo nachspüren. Das wird uns vielleicht helfen, so die alten Schemata von Gut und Böse, die Schwarz-Weiß-Schemata, wirklich zu überwinden und auch zu erkennen, was bedeutet dieses Böse in der Welt und was bedeutet es, wenn es am falschen Platz zur falschen Zeit zur Wirkung kommt? Aber was kann es im positiven Sinn bedeuten, wenn es am richtigen Ort zur richtigen Zeit in Tätigkeit sich setzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei man gleich dazu sagen muss, natürlich, in dem Moment, auch wenn wir am richtigen Fleck in uns das Böse und zum richtigen Zeitpunkt erwecken, erschaffen, dann sind wir natürlich ganz nahe dran am Reich der Widersacher, weil die haben sich diese Einseitigkeit, zumindest aus unserer Perspektive, auf die Fahnen geheftet. Also die haben schon ein gewisses Ziel, vor allem die Wesenheiten hinter Sorat, etwas zu tun, was einseitig für unsere Entwicklung, für die Menschheitsentwicklung, aber für die ganze kosmische Entwicklung auch, etwas einseitig oder sehr stark einseitig Böses bedeuten würde.&lt;br /&gt;
=== Das Gleichgewicht von Gut und Böse 00:40:07 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen ein Gleichgewicht schaffen zwischen aus dem Nichts erschaffenen guten und bösen Kräften. Das zeichnet den Menschen aus. Also dieses paradiesische Wort von „Ihr habt gegessen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&amp;quot; ist nicht nur eine Erkenntnisfrage — die gehört natürlich auch dazu, dass wir uns dessen bewusst werden —, aber es gehört noch mehr dazu, es gehört dazu, dass wir es schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja auch schon deutlich gesagt, die eigentlich Bösen sind wir, wenn wir der einen Seite zu stark verfallen. Jetzt habe ich gesagt, die Wesenheiten hinter Sorat, vielleicht sind sie aus unserer Perspektive gesehen einseitig böse, aus ihrer Perspektive sind sie es nicht. Sie gehen einfach einen anderen Entwicklungsweg. Einen Entwicklungsweg, der halt im Grunde mit unserer weiteren Entwicklung in die Zukunft hinaus nicht kompatibel ist. Aber für diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, ist die Scheidung zwischen Gutem und Bösem in der Art, wie wir sie kennen, gar nicht möglich. Sie kennen das nicht. Sie haben ein bestimmtes Ziel, und dieses Ziel besteht eben darin, eine Schöpfungsordnung beizubehalten, die streng von oben aus geregelt ist, von einem Zentrum ausstrahlt und wo es nichts anderes geben kann als verschiedene Hierarchiestufen, die verschiedene Macht dann bekommen, je nachdem, wo sie stehen, und damit verschiedene Aufgaben verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserer kosmischen Entwicklungskette wurde aber ein anderer Weg beschritten, langsam, langsam, der dorthin geht, dass einem kleinen geistigen Wesen, also uns, die Freiheit ermöglicht wird. Und damit die Möglichkeit eröffnet wird, immer wieder zwischen Gutem und Bösem zu scheiden. Das gehört mit der Freiheit mit dazu, und das wird auch in die Zukunft so hineingehen. Es wird also, wenn man so will, gute und böse Kräfte geben in der Welt, und sie werden gemeinsam das gestalten, und sie werden es in einem guten Sinne gestalten, wenn das richtige Gleichgewicht da ist. Und sie werden sich, wenn das Ende der Entwicklung dieser kosmischen Entwicklungskette da ist, wird es wieder diese Einheit bilden, die absolut jenseits von Gut und Böse ist. Wo diese Unterscheidung einfach keinen Sinn mehr machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zeitgemäße Manichäismus 00:43:13 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen da ein ganz anderes Denken als dieses Schablonendenken Gut, Böse hin und her entwickeln. Wir müssen eine höhere Anschauung entwickeln. Das ist letztlich auch das, was hinter einem zeitgemäßen manichäischen Prinzip steckt. Das letztlich darauf hinausläuft — und ich sage deutlich einen zeitgemäßen, weil in dieser Klarheit war es noch nicht vorhanden, als Mani, als Religionsstifter im so dritten Jahrhundert nach Christus diesen Manichäismus begründet hat, da war diese Klarheit noch nicht da —, dass es letztlich darauf hinausläuft, diese Gegensätze dadurch zu überwinden, dass sie in einer Einheit zusammenfallen. In einer höheren Einheit. In einer noch höheren Einheit nämlich, als sie am Ursprung da war, in diesem Zaruana Akarana, in dieser unerschaffenen, unvergänglichen Zeit, die eben neben diesem paradoxen Gegensatz von Ewigkeit und Vergänglichkeit eben auch diesen Gegensatz von Gut und Böse in sich hat, der ja dann sehr deutlich, sehr bald herausgekommen ist, eben durch diesen Gegensatz von Ahura Mazda, dem lichten Sonnengeist und dem finsteren Angra Mainyu, also dem Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir schon deutlich die Polarität dann drinnen, eben von Gut und Böse. Und da zieht sich das durch. Am Ende wird es wieder eine Einheit bilden, und es wird etwas Höheres entstehen als dieses Zaruana Akarana, wie es am Anfang da war. Diese Vereinigung der Gegensätze in sich wird dann auf einer viel, viel höheren Stufe sein, nämlich auf der Stufe sein, dass von da an — nicht nur von da an, von jetzt an eigentlich schon — dass alle die geistigen Wesenheiten, die jetzt entstehen werden, von Haus aus darauf angelegt sind, die Freiheit zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schöpfungslicht von oben und von unten 00:45:32 ===&lt;br /&gt;
Weil das Ganze, was wir das letzte Mal besprochen haben, also dass der Sinn, den Menschen die Freiheit zu geben, darin besteht, dass jetzt das kleinste, unterste Wesen die Freiheit hat — damit nämlich das Schöpfungslicht nicht nur von oben kommt und durch die ganze Hierarchienkette hinunter immer blasser und verwaschener wird. Dass also damit notwendig die Schöpfung, je weiter sie fortschreitet, immer unvollkommener werden muss, nicht anders sein kann. Auch der liebe Gott kann es halt nicht mit dem Hokuspokus machen. Sondern da ist eine gewisse Ordnung eben drinnen. Und diese Ordnung bedingt aber zugleich auch, dass das Bild, das nach unten kommt, immer weniger dem Urbild ähnlich ist, das aus dieser schöpferischen Quelle strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt es aber mit den Menschen an, dass von unten die gleiche schöpferische Kraft entgegenkommt. Und dadurch sozusagen jetzt die Schöpfung von zwei Seiten her genährt wird. Und dann ist es möglich, dass da etwas immer Vollkommeneres entstehen kann. Aber das würde natürlich sofort aufhören, wenn man sagt, der Mensch hat jetzt seine Menschheitsentwicklung durchgemacht, er hat hier die Freiheit sich errungen, er nimmt diese Freiheit natürlich auch mit in die nächste Entwicklungsstufe, also in das Neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht. Aber was ist denn mit den geistigen Wesenheiten, die während dieser Zeit des Neuen Jerusalems entstehen? Fängt es dort wieder an, na, die sind schon wieder unfrei, also geht es wieder weiter im alten Stil, oder geht es auf neue Weise weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es geht auf neue Weise weiter, es entstehen freie geistige Wesenheiten, freie geistige Wesenheiten, die aber unter ganz anderen Bedingungen jetzt entstehen können, als wir hier auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum die geistigen Hierarchien über uns unfrei sind 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen nämlich, im Gegensatz zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen — was zeichnet sie nämlich aus? Es zeichnet sie aus, dass sie tatsächlich nur die eine Einseitigkeit, nämlich das Gute, in sich tragen. Die Kraft, das Gute zu schaffen. Von den ganzen Hierarchien, die über uns stehen, also den regulären Hierarchien, also Engel, Erzengel, Urengel, Elohim und so weiter, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit und was da alles noch hinauf bis zu den Seraphim geht, sie können nichts Böses schaffen. Gerade darum sind sie unfrei. Also nicht nur, weil sie nicht dem Bösen verfallen können — auch das können sie im Grunde nicht von selbst, sondern sie mussten abkommandiert werden dazu, wie es uns Rudolf Steiner immer wieder schildert, sie sind also bestimmt worden durch die göttliche Quelle oben für diese Widersacheraufgabe —, aber die anderen, die nicht dazu bestimmt wurden, die können nur gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen können in gewisser Weise nur böse sein, wenn man es so will. Also sie haben jedenfalls Kräfte, genauer gesagt, die den Menschen, der jetzt im Zentrum dieses Geschehens irgendwo steht — also Kräfte, die von oben kommen, Kräfte, die von unten von den Widersachern auch kommen, wir als Menschen dazwischen, und wir scheiden jetzt in Wahrheit zwischen Gut und Böse. Wir scheiden beständig. Wir sind es, die scheiden dazwischen. Wir neigen dann mehr dem Bösen zu, wenn wir halt den Widersachern zu viel Raum geben und ihnen folgen und sie dort einsetzen, wo es halt fehl am Platz ist. Wir schaffen auch etwas Böses, wenn wir sie dort nicht einsetzen, wo sie am Platz sind. Auch das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die Entwicklung des Menschen heißt nicht, widersetze dich einfach nur all den Widersachern, sondern lerne auch, sie dort einzusetzen, wo ihre Kraft richtig am Platz ist. Dann schaffen wir — weil wir jetzt die Widersacher anleiten, diese Kräfte am richtigen Platz einzusetzen, das heißt an dem Platz, an dem Ort, wo es der fortschreitenden Entwicklung dienlich ist —, dann schaffen sie nämlich gerade dadurch das Gute. Oder sogar, wenn man so will, eben das, was bereits jenseits zwischen Gut und Böse ist, wenn wir es richtig zusammenbringen mit den anderen Impulsen, die von den Hierarchien kommen von oben herunter, die nur das Gute schaffen können und die aber, wenn sie einseitig nur das machen würden, auch die Entwicklung letztlich nicht zum richtigen Ziel führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, ein bisschen Ahnung davon bekommen, was hat es denn mit dem Guten und dem Bösen, mit dem Rätsel des Guten und des Bösen überhaupt auf sich. Das heißt vor allem für den Menschen, dass wir wirklich nicht nur lernen müssen, mit beiden Kräften umzugehen, sondern sie eben auch im richtigen Gleichgewicht zu halten. Und das ist unsere Aufgabe. Das macht nicht die Gottheit oben für uns. Die Widersacher machen es schon gar nicht, die Wesenheiten hinter Sorat machen es schon gar nicht, weil die wollen das Gleichgewicht also sicher sehr stark nach der einen Seite hinuntersenken, während die regulär fortgeschrittenen Engelwesenheiten — damit sind alle Hierarchien gemeint — ja jetzt in nachchristlicher Zeit von sich aus im Grunde nicht eingreifen dürfen, wenn der Mensch es nicht aus Freiheit zulässt, es haben will. Also sie können den Menschen nicht in die gute Richtung drängen, sondern wir müssen es wollen, und erst indem wir es wollen, stellen wir in Wahrheit genau diesen Gegensatz von Gut und Böse hin. Also er wird durch uns — jetzt sage ich sehr abstrakt — durch uns definiert eigentlich. Durch uns wird das definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauen und Vernichten: Beide Kräfte im Gleichgewicht 00:52:14 ===&lt;br /&gt;
Wir als das Wesen, das in der Mitte steht. Und damit lernen wir aber eine Wesenheit zu werden, die eben mit den Kräften des Guten und des Bösen, die immer im Wechselspiel notwendig sind, um frei sein zu können — weil das gilt für alle Zukunft. Man kann nicht frei sein, wenn man nur das Gute machen kann. Dann ist man in einer Einseitigkeit gefangen. Man muss auch das andere haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gehört das zur Weltentwicklung sowieso dazu. Man sieht dann auch, wie relativ das ist mit dem Guten und dem Bösen. Ich meine, Gutes — kann man sagen, ja, die Weltschöpfung hervorzubringen ist doch etwas Gutes, und je vollkommener sie wird, ist es etwas Gutes. Wenn sie aber ewig so weitergehen würde und ewig so bleiben würde — weil mehr als vollendet gut geht dann nicht mehr — und wenn sie so bleiben würde, dann wäre das der Tod jeder weiteren Entwicklung, und wenn keine Entwicklung mehr da ist, kein schöpferischer Vorgang mehr da ist, dann wäre das Geistige im Grunde Erstorben. Das wird nicht passieren, aber dazu braucht es Kräfte, die jetzt auch alles, was als Schöpfung entstanden ist, wieder auflösen. Wieder vernichten. Das heißt, ins Nichts hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen, wenn wir eine heilsame Entwicklung haben wollen, nicht nur aufbauende Kräfte, sondern auch Vernichtungskräfte rege machen können. Und wir müssen sie so im Gleichgewicht haben, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Tätigkeit kommen. Und das können eben nur wir. Das können nur wir. Das ist das ganz Interessante drinnen. Dazu sind wir ausersehen, sind die Wesen ausersehen, denen diese Freiheit ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Vorbild für die freien Wesen des neuen Jerusalem 00:54:29 ===&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird als einziges geistiges Wesen dann für die geistigen Wesenheiten, die auf dem Neuen Jupiter, also auf dem Neuen Jerusalem, geboren werden, wenn man so will, die als geistige Wesen dann erschaffen werden — das heißt, bei denen dann der Ich-Funke gezündet wird —, die werden ihre Freiheit auf eine ganz andere Weise sich erwerben können, als wir es jetzt müssen, wo es noch keines dieser untergeordneten geistigen Wesenheiten gab, die über diese Freiheit verfügten, sondern wo es nur die Schöpfungsquelle hatte. Aber jetzt sind wir als kleines begleitendes Wesen, wir werden dann so in etwa auf einer Stufe sein, die der der heutigen Engel entspricht, auch wenn wir natürlich ganz andere Wesenheiten sein werden, aber wir werden dann nicht mehr in so einem physischen Körper leben, wie es jetzt der Fall ist. Dieses Neue Jerusalem wird überhaupt ganz anders gestaltet sein. Es wird auch nicht diese so starke Verdichtung mehr da sein, wie wir sie heute kennen, während der Erdentwicklung, die aber für uns gerade die Voraussetzung war, in diese Verstofflichung der geistigen Kraft — diese Verstofflichung des Nichts. Die Materie ist eigentlich nichts. Sie ist sozusagen verhärtetes Nichts. Das ist so paradox irgendwo. Dort, wo wir anklopfen können, wo das härteste Stoffliche ist, da ist eigentlich nichts. Aber dieses Nichts rührt sich jetzt dann nicht mehr. Und es aufzulösen heißt, dieses Nichts wieder zu einer schöpferischen Quelle werden zu lassen. Aber da ist es im Nichtsein eigentlich erstarrt. Also Stoff, könnte man sagen, ist diese im Nichtsein erstarrte geistige Kraft. Die schläft halt dort zumindest. Das heißt nicht, dass sie auch ewig schlafen muss. Wird sie auch nicht. Aber im Moment schlummert sie halt ein bisschen stark vor sich hin. Und da drinnen, verbunden damit, ist auch das Reich dieser Widersacherkräfte ganz stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen werden, als die Babys der geistigen Entwicklung, als die neugeborenen geistigen Wesenheiten, die werden eine ganz andere Hilfe haben können, nämlich uns. Und das wird bereits für die nächsten kosmischen Entwicklungsstufen ermöglichen, dass nach uns geistige Wesenheiten entstehen können, die die Freiheit haben. Die sich auf andere Weise mit unserer Hilfe entwickeln. Aber es wird nicht mehr so sein, das wäre ganz sinnlos, wenn nach uns das ganze Spiel so weiterginge, wie es vor unserer Entwicklung war. Dann wären wir als Menschen tatsächlich eine Besonderheit, eine Kuriosität im Kosmos. Aber die Entwicklung würde nicht so deutliche Spuren zeigen, sondern im Prinzip geht die Schöpfung weiter, wie es früher war. Ja, sicher, wir als Menschen könnten aus Freiheit irgendwo dazwischen vermitteln, aber ansonsten geht es so weiter wie immer. Unfreie geistige Wesen. Nein! Die Zukunft ist darauf angelegt, dass alle diese geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen, frei werden. Frei werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Verantwortung des Menschen 00:58:29 ===&lt;br /&gt;
Also, ihr seht damit, dass den Menschen damit eine große Aufgabe gestellt ist, eine große Verantwortung auch übergeben ist für die ganze Weltentwicklung, weil ohne uns geht es nicht. Wenn wir versagen, wenn wir zu wenig tun auf diesem Weg, wird entsprechend weniger herauskommen dabei. Und es wird deutliche Folgen haben auf die geistigen Wesenheiten, die nach uns entstehen. Und natürlich werden einzelne Menschen diesen Weg besser bewältigen, manche ihn schlechter bewältigen, manche werden ihn gar nicht bewältigen, indem sie eben letztlich dann aus ihrer Freiheit den Entschluss heraus fassen, sich mit den Wesenheiten hinter Sorat zu verbinden und in eine ganz andere Entwicklung abzubiegen. Alles das ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asuras, Ahrimanische und Luziferische: Menschen als künftige Widersacherkräfte 00:59:30 ===&lt;br /&gt;
Und es werden Menschen sein, die zum Beispiel auch während des Neuen Jerusalems oder der darauffolgenden planetarisch-kosmischen Zustände — es sind ja noch drei vor uns — die zwar nicht vollkommen mitgehen, endgültig mitgehen mit dem Reich der Widersacher, aber während dieser folgenden Entwicklung selbst als Widersacherkräfte wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja denken, wie läuft denn die ganze Sache? Wir haben die luziferischen Wesenheiten deswegen, weil Wesenheiten, die auf dem vorangegangenen kosmischen Zustand, also auf dem Alten Mond, ihre Menschheitsstufe — also die Stufe, wo sie geistige Wesenheiten geworden sind —, mit einer gewissen Einseitigkeit nur zu Ende gebracht haben. Und dadurch waren sie prädestiniert dazu, eine Rolle zu bekommen als luziferische Widersacherwesenheiten. Früher war das schon mit den ahrimanischen Wesenheiten so, auf der Alten Sonne, und noch davor auf dem Alten Saturn mit den Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es auch jetzt zunächst einmal, während des künftigen Neuen Jerusalems, von dem die Apokalypse spricht, werden sich auch Menschen einreihen in diese Riege der Widersacher. Was aber eben trotzdem noch nicht notwendig heißt, dass die endgültig für die Entwicklung verloren sind. Sondern sie werden eine notwendige Rolle haben, weil indem sie Menschen sind, haben sie doch an der Freiheit Anteil, auch wenn sie sie vielleicht in einseitiger Richtung gebrauchen. Aber sie werden eine Aufgabe haben auf diesem Neuen Jerusalem und mitwirken dabei, dass sich dann dort von Haus aus neue, freie, geistige Wesenheiten entwickeln können. Also das heißt, der Mensch spielt sogar eine Rolle als künftige Widersachermacht, und das ist nicht nur ein Versehen des Schöpfungsgeschehens, sondern das ist etwas, was notwendig dazugehört, wenn man freie, geistige Wesenheiten schaffen will. Und das ist die Intention dieser ganzen kosmischen Evolutionsreihe, von der wir sprechen, dieser riesengroßen Evolutionsreihe, die wir zumindest ein bisschen überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das heißt also, Gut und Böse gehören zur Menschheitsentwicklung notwendig dazu und werden notwendig dazugehören bis zum Ende, wobei in der siebten kosmischen Entwicklungsstufe letztlich schon alles Wesentliche entschieden ist. Es wird dann dort auch nicht mehr der Fall sein können, dass die Menschenwesenheiten, die jetzt in gewissem Sinne eine Widersacherrolle übernommen haben, dass die dann noch eingehen in das Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat. Das ist dann vorbei, das geht also bis zum sechsten kosmischen Zustand — ihr wisst, diese berühmte Zahl 666 aus der Apokalypse heraus — und im siebten Zustand wird es sich so weit ausgleichen, dass alle letztlich zum Schluss auf dem Niveau sind, dass sie jenseits von Gut und Böse sind. Das heißt, es werden auch die, die zeitweilig diese Widersacherrolle übernommen haben und trotzdem aber nicht freiwillig hineingestürzt sich haben in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat und damit also in eine völlig andere Richtung abgebogen sind, aber die ihre Aufgabe als Widersacherkräfte sozusagen ernst genommen haben — dann werden sie auch, wenn man so will, der Erlösung teilhaftig, also sie sind dann gleichberechtigte Mitglieder dieser ganzen Menschheitsentwicklung, und sie werden ihr gedient haben, indem sie ihre besondere Aufgabe übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind eigentlich ganz, ganz große Perspektiven, wenn man sich das vor Augen führt, und das ist, ich sage einmal, nicht so geläufiges Denken heute, dass man sagt, der Mensch soll, und zwar gerade jetzt in unserer Zeit, auch das Böse in sich entwickeln. Das zählt also zum Rätsel dieses Geheimnisses des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zerstörungsherd im Menschen 01:04:44 ===&lt;br /&gt;
Und das, werden wir uns jetzt ein bisschen näher anschauen, wie denn das alles funktioniert und wo denn das überall eine Rolle spielt. Also das Erste ist, dass wir ein ähnliches Prinzip im Großen drinnen haben, ja, letztlich auch durch diese Sorat-Kräfte, diese Sorat-Kräfte, die eben ihr Wirkungszentrum im Erdmittelpunkt haben, wenn man das so ausdrücken will. Es wird nichts nützen, wenn man irgendwie physisch hinunterbohrt, da wird man sie am wenigsten finden, aber geistig gesehen strahlt ihre Wirkung von diesem Zentrum aus. Wir haben also diese Sorat-Kräfte oder diese Wesenheiten hinter Sorat, die von dort ihre Wirkung ausstrahlen und die ganz starke Vernichtungskräfte in Wahrheit in die Welt hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, diese Vernichtungskräfte sind sehr verwandt mit den Vernichtungskräften, die wir aufbringen, ja, wenn wir das Böse in uns rege machen, in uns — ich sage mal ganz bewusst, in uns. Es ist schon einmal so ein großer Unterschied, ob wir dieses Böse in uns erwecken oder ob wir es hinaustragen in die Welt. Das ist einmal der ganz große Unterschied. Also in dem Moment wird das Böse für diese Entwicklungskette etwas wirklich Unrechtes, etwas, was also vom Weg abführt, wenn wir dieses Böse, das wir in uns ja geradezu erzeugen, wenn wir das nach draußen tragen, wenn wir das in die Welt hineintragen — das dürfen wir nicht. Dann hat es für die Welt negative Folgen. Wenn wir es in uns nicht erwecken würden, hätte es für die Weltentwicklung aber auch negative Folgen. Weil dann würden wir genau diese Kräfte in uns nicht rege machen, die notwendig sind dafür, dass die Freiheit für die Zukunft garantiert ist. Die wir jetzt schon brauchen während der Erdentwicklung, aber die uns auch das Potenzial dann in verwandelter Form für die Zukunft geben, anderen geistigen Wesenheiten zur Freiheit zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdauung und Atmung: Vernichtung und Neuschöpfung des Stoffes 01:07:45 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wo machen wir ganz konkret diese Kräfte in uns rege? Wir tun es nämlich schon die ganze Zeit, wir könnten gar nicht leben, wenn wir es nicht tun würden. Wir machen es zum Beispiel dort sehr stark, wo wir unsere Nahrung zu uns nehmen. Ja, und nicht nur unsere Nahrung, wir machen es dort, wo... - schon beim Atmungsprozess machen wir es. Wir müssen eigentlich alles, was wir in uns aufnehmen, ertöten. Tot machen, ja, nicht nur tot machen, also das heißt mineralisch machen, sondern es eigentlich — ja, nicht nur eigentlich, sondern wirklich — ins Nichts zu schleudern, ins Nichts zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das Wichtigste, was wir machen müssen, dass wir alles, alles, was wir von außen aufnehmen, und zwar nicht nur stofflich, sondern auch was wir seelisch, geistig aufnehmen — und wir sollen das im großen Stil tun. Ich hoffe, dass sehr viel Seelisches und Geistiges, an geistigen Impulsen aus der Welt aufgenommen wird, aber wir müssen es in uns ins Nichts führen. Alles! Das heißt im Grunde vernichten. Also das ist eine ungeheure Zerstörungskraft in Wahrheit, wenn man das so nennt. Also der Mensch, um sein freies Ich zu entwickeln, hat in sich einen Zerstörungsherd, nennt es Steiner geradezu. Dieser Zerstörungsherd wirkt überall in unserem Wesen, aber er hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Menschen, also man kann es wirklich so sagen, im Schwerpunkt des Menschen, wo der Schwerpunkt des Menschen liegt. Dort ist das eigentliche Zerstörungszentrum, aber es wirkt so, dass es im ganzen Organismus diese Zerstörungsprozesse durchführt. Aber wehe, etwas von diesen Kräften wendet sich nach außen. Wenn wir nur einen Funken davon nach außen tragen, dann machen wir diese Zerstörung draußen, die nicht stattfinden sollte, die dann wirklich blinde Zerstörung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir können an diesen Zerstörungsprozess, an dieses Ins-Nichts-Hineinschleudern — den können wir umwenden dazu, geistig aus diesem Nichts heraus wieder etwas Neues zu schaffen. Das ist der Prozess. Dadurch entsteht gerade erst die Möglichkeit, dass wir dann auch etwas entgegenbringen können. Aber dazu müssen wir vorher etwas Geschaffenes, etwas Erschaffenes, also etwas, was durch die Schöpfung hereingekommen ist, zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schöpfung in uns zerstören 01:11:10 ===&lt;br /&gt;
Bitte, nehmt das sehr ernst, dieses Wort. Das ist etwas ganz Wichtiges für das Verständnis der menschlichen und menschheitlichen Entwicklung. Wir müssen in gewissem Sinne die Schöpfung, die uns gegeben wurde, zerstören. Das ist ein wirklich sehr gewichtiges Wort. Und ich wage es auch nur, das hier jetzt in unserem Kreis, wo wir ja schon viele Dinge besprochen haben, so zu äußern. Und wenn jetzt jemand neu dabei ist, möchte ich ihn darauf hinweisen, bitte schaut euch an, was wir vorher gesprochen haben darüber. Aber es ist jetzt also Zeit, diesen Punkt zu erwähnen, dass eine Aufgabe des Menschen wirklich ist, die Schöpfung zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte missversteht das nicht, dass wir jetzt einfach hergehen sollen und äußerlich mit unseren Werkzeugen die ganze Erde ruinieren oder sonst was, das ist die falsche Art. Die bringt nämlich für die Schöpfung gar nichts, für die Weiterentwicklung des Ganzen. Was wir tun müssen, ist, etwas aus der Schöpfung zu entnehmen, in unser Wesen aufzunehmen und in uns zu zerstören. Also nicht Naturzerstörung draußen zum Beispiel, sondern etwas in uns zerstören. Zum Beispiel eben aber auch die ganzen Naturstoffe, die wir mit der Nahrung, mit der Atmung, mit dem Trinken und so weiter zu uns nehmen, dass wir sie völlig ins Nichts hineinführen, völlig in die Zerstörung hineinführen. Und dann, in der Umdrehung dieses Prozesses, aus dem das Stoffliche neu wieder erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nämlich, dass es wirklich bis dort hineingeht, dass Stoffliches, alles Stoffliche sogar, in uns ins Nichts geschleudert wird und aus dem Nichts heraus neu erschaffen wird. Nicht wahr, es fängt zuerst an, dass so die ersten Teile — es wird halt die Nahrung, da ist es ja sehr offensichtlich, durch die Verdauung zerlegt, es fängt schon an, wenn wir die Nahrung einzuspeicheln beginnen — und das geht halt dann so weit zunächst einmal, dass es bis zu dem Zustand kommt, dass es ins Tote hineingeführt wird, also ins Mineralische. Es darf nichts, nichts, was wir von außen aufnehmen, in unserem Organismus lebendig bleiben. Sondern es muss also einmal bis zu dem Zustand des Todes hinuntergeführt werden, also ins Mineralische, und dann noch einen Schritt weiter. Nämlich so, dass es aus der Stofflichkeit selber ins Nichts, also aus dieser mineralischen Stofflichkeit selber ins Nichts hineingeführt wird und aus diesem Nichts heraus in erneuerter Form wieder entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Transsubstantiation bis ins Materielle 01:14:27 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, weiß ich nicht, wenn ich Sauerstoff aus der Luft aufnehme, dann wird dieser Sauerstoff einmal abgetötet komplett. Die Entwicklung ist so gegangen, dass das auch tatsächlich in der äußeren Erdatmosphäre eine Wirkung hatte. Also die Luft, die wir heute atmen, ist etwas viel Toteres, als sie in der Vergangenheit war. Es hat also auch Wirkungen hinterlassen draußen. Eine Voraussetzung eben dafür, dass wir unser Bewusstsein entwickeln können, war, dass diese Atmosphäre der Erde nicht mehr die gleiche Lebendigkeit hat wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist noch eine gewisse Restlebendigkeit drinnen, und die müssen wir in uns aber ganz austilgen. Wir müssen so weit gehen, den Sauerstoff, jedes einzelne Sauerstoff-Molekül oder Sauerstoff-Atom, aufzulösen ins Nichts und aus dem Nichts wieder herauszubringen. Wieder herauszugestalten. Das heißt, in der äußeren Bilanz merkt man gar keinen Unterschied. Es ist vom Äußeren — gerade dort, wo es um diesen Kern geht, ist sowohl die Stoff- als die Energiebilanz ausgeglichen, und trotzdem ist es eine Erneuerung. Und im Feineren dessen, was bis ins Atomare hinein oder ins Sub-Atomare hinein drinnen ist, bekommt die Stofflichkeit eine andere Qualität dadurch. Das lässt sich nicht so einfach mit physikalischen Mitteln feststellen heute, weil in der physischen Erscheinung sozusagen bleibt es so, wie es war im Grunde. Aber in der tieferen Struktur, die dahintersteckt — weil ja dahinter letztlich auch Ätherisches, Astralisches, Geistiges steckt, weil ja: Materie ist verdichteter Geist. Es ist nichts völlig Fremdes der Materie, im Gegenteil. Materie ist Geist in einer halt sehr besonderen Form, in einer Form, in der sie nach außen hin als tot erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin können wir sie sozusagen verfolgen. Bis in den Zustand hinein, wo sie ins Nichts geschleudert wird, da können wir es mit der äußeren Wissenschaft nicht mehr verfolgen. Und dann kommt sie aus dem Nichts wieder heraus in erneuerter Form. Aber was wir äußerlich sehen, also dieses mineralisch Tote zunächst als erstes, da merken wir im Mineralischen zunächst diesen Unterschied noch nicht, dass da drinnen eine andere ätherische, eine andere astralische, eine andere geistige Qualität dahintersteckt. Im äußeren physikalischen Verhalten bleibt es genau gleich zunächst einmal. Wird in der Zukunft auch noch anders werden, aber jetzt so schnell geht das nicht. Aber da drinnen sind andere Qualitäten drinnen, die nämlich bedingen, dass das alles, was an ätherischen, astralischen Kräften, geistigen Kräften in der Materie wirkt, dass das eine Qualität bekommt, die weniger zunächst einmal von den Widersacherkräften bestimmt wird, sondern bereits von etwas Neuem, was wir hineingebracht haben, nämlich das, was durch die Ich-Kraft, mithilfe der Christuskraft, die mit uns wirkt, da in einer neuen Gestaltungsform drinnen ist, im Geistigen, im Astralischen, im Ätherischen. Und nur die äußere Erscheinung bleibt zunächst noch einmal so, wie wir sie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher merkt der Physiker keinen Unterschied, und trotzdem ist es etwas anderes geworden. Es hat also eine wirkliche Transsubstantiation stattgefunden. Die Transsubstantiation ist das, was wir im Altarsakrament feiern oder uns vor Augen führen und uns damit ein äußeres Bild für das hinstellen, was aber in uns ununterbrochen stattfindet. Die Wandlung, die Wandlung bis ins Materielle hinein, findet ununterbrochen in uns statt. Und die Feier des Altarsakramentes bedeutet nichts anderes, als einen Anstoß dazu zu geben, sich dessen auch bewusst zu werden, was sich da abspielt. Also es geht nicht um irgendeinen Hokuspokus, der da passiert, sondern es passiert, wir tun es aus unserem Ich heraus, nur wir wissen noch nichts davon. Und der Weg in die Zukunft hinein heißt, immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was sich da abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die untersinnlichen Kräfte: Elektrizität als luziferisches Licht 01:19:35 ===&lt;br /&gt;
Weil man muss doch Folgendes denken: Was ist die Materie, so wie sie heute ist? Steiner hat das ja einmal sehr deutlich beschrieben, wie die Kräfte, die eigentlich die Materie aufbauen — von dem, das, was wir also physisch, äußerlich angreifen können und sinnlich noch wahrnehmen können, ja im Grunde nur die Außenseite ist —, dahinterstecken, wie Steiner nennt, untersinnliche Kräfte oder eine Unternatur sogar. Das sind Kräfte, die durch die Widersacherwesenheiten hineingebracht wurden. Dadurch überhaupt ist das Physische Stoff in dem Sinn geworden erst, wie wir es heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch in vergangenen Vorträgen gesprochen, dass Physisch und Stofflich nicht ganz das Gleiche ist, weil es gibt sehr wohl etwas Physisches, was aber nicht Stofflich ist und das auch für sinnliche Organe nicht fassbar ist, sondern Übersinnlich ist. Das ist sogar was ganz, ganz Häufiges. Also wir sind von genug geistigen Wesenheiten umgeben, die auch physisch sind, also bis zum physischen Leib entwickelt sind, aber wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht mit den sinnlichen Augen. Also Elementarwesen gehören da sehr wesentlich dazu. Elementarwesen haben alle einen physischen Leib, aber keinen stofflichen Leib. Sie können nur unter bestimmten Bedingungen sozusagen ihre Spuren im Stofflichen hinterlassen, das sehr wohl. Aber eigentlich haben sie physische Leiber, wenn wir es so nennen wollen, die aber nicht sinnlich sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher haben die Elementarwesen eine starke Beziehung auch zu uns oder wir zu ihnen, weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, aber doch auf ein bisschen andere Art. Daher kann man aber auch gerade sehr viel lernen im Umgang mit den Elementarwesen, auch über uns selbst, über die Natur draußen, aber vor allem auch über uns selbst. Und umgekehrt sind die Elementarwesen sehr neugierig darauf. Also wie ist denn das, dass so ein Mensch da hereinkommt? Wie geht denn das zu? Das ist für sie überhaupt ein Rätsel, wenn ein Mensch geboren wird. Also das ist für die Elementarwesen etwas ganz, ganz Spannendes, das mitzukriegen. Weil das ist für sie nicht fassbar irgendwie. Also, sich dieses Prozesses immer bewusster zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber gehen wir zurück zu dem, was untersinnliche Welt, Unternatur ist, die aber unserer wirklichen stofflichen, physischen Welt zugrunde liegt. Welche Kräfte sind das? Es sind vor allem — also Rudolf Steiner nennt die Kräfte der Elektrizität, die Kräfte des Magnetismus, und dann nennt er eine dritte Kraft. Etwas sehr Geheimnisvolles, weil zu dem Zeitpunkt war diese dritte Kraft physikalisch jedenfalls noch nicht wirklich der Rede. Und es ist auch nicht so einfach, sie heute zu deuten. Es gibt auch aus anthroposophischen Zusammenhängen unterschiedliche Deutungen dazu. Also manche bringen es mit den Kernkräften in Verbindung, andere sagen, nein, es hat etwas mit der Schwerkraft zu tun, weil ja die Widersacher die Kräfte der Schwere sind. Also auch das will ich jetzt gar nicht so im Detail aufgehen, aber in Wahrheit ist das, was uns als Materie erscheint, genau aus diesen Kräften gewoben. Und es sind nur diese Kräfte in Wahrheit da, aber keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt dort, wo Atome, wo Elementarteilchen sind, Protonen, Neutronen, Elektronen, wie das ganze Zeug heißt, oder die Quarks, die noch drinnen stecken sollen, also der ganze Quargel, der da drinnen steckt — das sind alles keine Dinge, es sind gewisse Kräfte, eigentlich geistige Kräfte, die wirksam sind, aber geistige Kräfte, die eben ihre spezielle Wirkungsform dadurch angenommen haben, dass die Widersacherkräfte drinnen wirken. Nämlich Elektrizität ist ein durch die luziferischen Kräfte verwandelter Licht-Äther. Also man könnte sagen, ein luziferisch gewordener Licht-Äther ist die Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dort, wo Elektrizität in Wahrheit vorhanden ist, oder wo Elektrizität vorhanden ist, wird Licht zurückgeworfen, gespiegelt. Das kennt auch die Physik ganz deutlich, also alle die Substanzen, die elektrisch leitend sind, sind die, die ganz besonders stark glänzend sind und die sich als Spiegel eignen. Man kann natürlich auch eigentlich nicht glänzende Sachen so polieren, dass auch ein gewisser Glanz da ist, aber so richtig das, was als Spiegelinstrument wirkt, sind metallische Stoffe. Und die metallischen Stoffe sind die, die den elektrischen Strom leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohlenstoff und Kunststoffe: Der Stein der Weisen 01:25:20 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt gibt es auch Kunststoffe mittlerweile, die das können. Aber genau die beruhen auch darauf, dass da eben auch eine elektrische Leitfähigkeit drinnen ist. Ist ein ganz großes Gebiet heute in der Technik, in der Wissenschaft, leitfähige Kunststoffe zu haben. Plastikelektronik nennt man es. Also man kann mit dem sogar wirklich elektronische Bauelemente und sowas bauen, das ist ein Schritt in die Zukunft. Das wird weggehen von dem bloß, dass sich alles in Siliziumchips abspielt und in normalen Metallen, sondern dass es im Grunde — Kunststoff ist letztlich, stammt ab von Erdölprodukten. Was ist Erdöl? Erdöl ist ein Endstoff des Lebendigen, wenn man so will. Es entsteht ja dadurch, dass Meereslebewesen, Kleinstlebewesen abgestorben sind, sich verdichtet haben und sehr kohlenstoffreich dabei geworden sind. Also es ist etwas, was aus abgestorbenem organischem Material entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit den Kunststoffen fangen wir an, jetzt selber zu gestalten. Das ist also auch nicht so ein Zufall, dass wir Kunststoffe entwickelt haben, und alle diese Kunststoffe beruhen auf Kohlenstoffbasis letztlich, mit allen möglichen anderen Ingredienzien. Aber damit hat ein Weg begonnen, wo wir so eine Art, na ja, künstlich den Stoff oder die Stoffverbindungen zu erzeugen, die wir nämlich auch im Lebendigen haben. Was für uns ganz wichtig ist, wir könnten ohne Kohlenstoffverbindungen nicht leben auf Erden. Weil wir beruhen alle auf Kohlenstoff. Und Endprodukt dieses lebendigen Kohlenstoffs, dieser lebendigen Kohle, die wir eigentlich sind, ist halt dann einerseits die Kohle, die wir draußen finden, aber genauso das Erdöl, das wir draußen finden, Erdgas, das wir draußen finden, das ist alles etwas, was mit unserer Entwicklung etwas zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt jetzt, ja klar, die Kohle ist entstanden, dass Pflanzen eben sich umgewandelt haben im Laufe der Zeit, sodass ein ganz hoher Kohlenstoffanteil drinnen ist und alles andere hinausgegangen ist. Ja, aber wo kommen die Pflanzen her? Weil wir sie aus unserem Wesen herausgesetzt haben. Wo kommen die Tiere her, auch die Kleinlebewesen, das Plankton im Meer, aus dem das Erdöl letztlich entsteht? Na ja, weil wir diese Wesenheiten sehr früh aus uns herausgesetzt haben. Also der Kohlenstoff, dieses Dunkle, ist was ganz was Spannendes. Wir könnten ohne dem nicht leben, und dieser Kohlenstoff ist das, was uns die Inkarnation ermöglicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für den Menschen, diesen Stoff wirklich bis ganz ins Dunkle hineinzuführen, ins Nichts sogar hineinzuführen, ganz besonders diesen Kohlenstoff, und aus dem in neuer Form, aber jetzt durch die menschliche Geisteskraft, in neuer Form zu erwecken. Wisst ihr, das ist das, um das es ging in der Alchemie in Wahrheit. Und Rudolf Steiner hat sehr deutlich an vielen Stellen genau das ausgedrückt: Diese Alchemisten waren doch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Philosophenstein, wie es heißt, gibt verschiedene Ausdrücke dafür. Manchmal heißt er auch das Lebenselixier interessanterweise. Und Steiner sagt dann, ja, dieser Stein der Weisen, der ist ja überall zu finden, der ist überall zu finden. Viele haben ihn sogar zu Hause, weil sie heizen damit ein im Winter. Gut, heute hat man meistens eine Gasheizung oder irgend sowas oder mit Erdöl oder was, na gut, dann verwenden wir es indirekt, oder selbst wenn wir Holzpellets oder was verwenden, also wenn wir schon ein bisschen zukunftsträchtiger sind, jetzt in der Öko-Wende, na, dann ist da halt auch das Holz drinnen, ist auch der Kohlenstoff drinnen. Überall ist der Stein der Weisen drinnen. Nur wirklicher Stein der Weisen ist es erst durch das, was wir damit machen, was wir daraus machen, indem wir unsere geistige Schöpferkraft damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, man mag es über die Kunststoffe und das alles schimpfen, bis zum Geht-nicht-mehr, so, Plastik in den Meeren und so — na, das ist natürlich schrecklich, also wir sind halt noch nicht so geschickt geworden damit, in richtiger Weise etwas damit zu machen. Aber künstliche Stoffe, künstlerische Stoffe zu erzeugen, gerade aus diesem Lebensstoff Kohlenstoff, aus diesem Stoff, der ja seine schöne Seite oder seine gigantische Seite zeigt, wenn er als Diamant kommt — Kohlenstoff und Diamant ist chemisch gesehen dasselbe, nur die innere Form, die innere Anordnung ist etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lebendige Diamant: Den Kohlenstoff vermenschlichen 01:31:05 ===&lt;br /&gt;
Also, im Grunde den wirklichen Stein der Weisen zu erschaffen, hieße im Grunde — ja, in höchster Vollendung hieße das, unseren physischen Leib zu einer Art lebendigen Diamanten zu machen. Das heißt, einen Körper zu erschaffen, der vollkommen lichtdurchlässig ist, der vollkommen lichtoffen ist, der diese Dunkelheit dadurch ganz verloren hat. Na ja, das ist natürlich ein weiter Weg hin, das hängt mit dem Weg der Auferstehung und so weiter auch zusammen. Aber da ist eines der wesentlichen Kernstücke ist eben, diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben. Diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Technik, an Stoffen, eben auch an Kunststoffen in die Welt hinaussetzen, ist in Wahrheit dann noch ein sehr, sehr dilettantischer Versuch, eben dieser Materie das Menschsein beizubringen sozusagen. Und es passiert halt noch eine ganze Menge Böses oder Schlechtes dadurch in der Welt draußen. Also da seht ihr schon, wo die Problematik ist: das Böse, das wir in uns erwecken müssen, um eben die Schöpfung, die alte Schöpfung in uns zu vernichten im Grunde und eine neue zu schaffen — na ja, das ist erst die ersten Millimeter des Weges. Und das heißt, es ist sehr viel Zerstörungskraft eigentlich noch drinnen, die eigentlich nicht nach außen kommen sollte. Aber wir tragen sie noch hinein in die Werke, die wir gestalten draußen in der Welt. Das ist das Problem. Und das werden wir lernen müssen, dass das immer weniger passiert. Ist durchaus auf dem Weg. Also auch in der äußeren Forschung und in der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist halt, dass die Sünden der Vergangenheit, oder - ich will es gar nicht Sünden nennen - die Fehler der Vergangenheit, die passiert sind — na ja, Sünden auch, weil man es dann natürlich auf Teufel komm raus ums Geldverdienen gemacht hat. Also das heißt, im Sinne der Sorat-Kräfte in Wirklichkeit gearbeitet hat, weil die geben uns halt sehr viel Inspirationen dazu. Aber trotzdem, der Weg geht weiter, und es entstehen nach und nach Ansätze zumindest dazu, dass völlig künstliche Stoffe entstehen, die aber doch eine hohe Qualität haben, die mit der Natur verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur das Zurück zur Natur, wie sie früher war, alleine genügt nicht. Ich meine, dann machen wir den hilflosen Versuch, die Welt auf einen Zustand zurückzudrehen, wie es früher einmal war. Und das heißt Verweigerung der Entwicklung im Grunde. Das wird auch nicht funktionieren. Sondern es ist eben ein Weg vorwärts zur Kultur. Und vorwärts zur Kultur im Sinne einer umgearbeiteten Natur. Das ist es ja im Grunde. Der Mensch macht durch seine Tätigkeit die Natur zur Kultur. Bis ins Stoffliche hinein. Und die Frage ist halt, ob wir Minderwertiges schaffen daraus, oder ob es uns mit der Zeit gelingt Höherwertiges zu schaffen. Etwas, was sogar höherwertiger ist, als das, was ursprünglich in der Natur vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als Kunstwerk: Die Aufgabe des Menschen 01:34:57 ===&lt;br /&gt;
Das passt jetzt aber in unser Gesamtbild sehr gut hinein, wo wir gesagt haben, na ja, aber wenn es da aus der geistigen Quelle von oben bis nach unten strömt, wird dieses schöpferische Urbild immer blasser, immer blasser und immer schlechter verwirklicht, bis es bei uns ankommt. Dann heißt das auch — und Rudolf Steiner betont das immer wieder —, die Natur, so sehr man sie bewundern muss, und so viel da ja doch drinnen ist, aber sie ist weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Sie ist weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und der Punkt ist, wenn sie einen Schritt weiterkommen soll, dann geht das nur durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Form, dass wir es ja auch mit Hilfe unserer äußeren, sinnlich-physischen Tätigkeit tun und mithelfen, haben wir gar nicht mehr so viel Zeit. Wenn die Menschheit beginnt, bereits ab dem sechsten, siebten, achten Jahrtausend sich nicht mehr zu inkarnieren — ich meine, wird nicht alle Menschen betreffen, aber doch einen Teil —, das heißt, da haben wir noch einiges vor uns, um die Welt so zu verändern, dass es bis in die einzelnen Naturstoffe hinein ein Kunstwerk wird, ein Kulturwerk wird, die Erde. Das ist unsere Aufgabe, aus der Erde ein Kulturwerk zu machen, aus der Erde als Ganzes. Ein riesiges Kunstwerk, das sehr wesentlich bereits mitgeschaffen ist durch die Menschen, nämlich in dem, was Neues hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu sehr viel Hilfe auch brauchen, weil wir manches nicht alleine können, aber wir werden die Anleitung sozusagen dazu geben, wir werden den schöpferischen Impuls dazu geben, der eben von oben herunter aus der Quelle bis da unten gar nicht ankommen kann. Genau das ist unsere Aufgabe, da diesen neuen Impuls hineinzubringen, von da zu impulsieren die Engelwesenheiten, die Erzengelwesenheiten, die Urengelwesenheiten, ja sogar die Elohim-Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urengel als neue Elohim 01:37:16 ===&lt;br /&gt;
Die neuen Elohim-Wesenheiten im Übrigen, welche sind das? Weil im Grunde haben sie schon abgedankt und sind zu einer höheren Aufgabe aufgestiegen jetzt. Und zwar ganz besonders stark seit der beginnenden Neuzeit, ein bisschen früher schon, sind es die Geister der Persönlichkeit, die sogenannten Urengel, die Geister der Persönlichkeit, die Urengel. Das sind die Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind, die ihre Menschheitsstufe, also die Stufe, wo sie ihr Ich bekommen haben, auf dem Alten Saturn durchgemacht haben. Jetzt sind sie halt bereits so hochgestiegen, dass sie Urengel sind, daher auch der Name Urengel. &#039;&#039;Angeloi&#039;&#039; heißt ja Bote, aber sie sind Boten des Urbeginns, nämlich der Alten Saturnentwicklung, Boten dieser Entwicklung sind sie. Und zugleich haben diese Urengel daran mitgewirkt, die erste Grundlage für unseren physischen Leib zu bilden, nämlich damals schon aus dem Alten Saturn, als reinen Wärmeleib aber. Also es ist auch nicht gerade so ein physischer Leib, wie man es sich heute vorstellt, sondern es war ein gestaltetes Wärmegebilde, wenn man es so nennen will, so ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, physischer Leib kann in sehr verschiedenen Variationen auftreten. Und im Zuge dessen, dass wir auch unsere Leiblichkeit weiterentwickeln, geht es sogar über uns hinaus, und wir verwandeln also die Erdenwelt zunächst einmal eben auch. Wir bauen sie um zum Kunstwerk bis in die Tiefen des Stofflichen hinein, bis in die Tiefen des Stofflichen. Und es geht nur darum, das Werk wird gut sein, wenn es mit dem richtigen geistigen Bewusstsein gemacht wird, und wenn dieses fehlt, dann wird es halt mehr inspiriert sein von der Widersacherwelt, und dann wird mehr auch substanziell von der Erdentwicklung verloren gehen für die Zukunft und halt letztlich auf dem Weg sein, abzubiegen in diese achte Sphäre, die hinter den Wesenheiten von Sorat steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Plastikelektronik: Ein Schritt in die Zukunft 01:39:46 ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben also einiges vor uns. Und ja, also das heißt, wir waren jetzt stehen geblieben, jetzt kommen wir wieder ein bisschen zurück, ihr wisst schon, ich mache immer ein bisschen Ausflüge, wir kommen jetzt wieder zurück. Ausgangspunkt war, die luziferischen Wesenheiten haben den Licht-Äther zur Elektrizität umgewandelt, also die Elektrizität ist so etwas wie ein in die Finsternis gezwungenes Licht. Und dann entwickelt es andere Qualitäten. Und gerade den elektrisch leitenden Substanzen, also den Metallen, gibt sie dadurch aber die Fähigkeit, das Licht zurückzuwerfen. Denn das Innere der Metalle leidet sozusagen dieses Licht, das von außen kommt, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das weiß man in der Physik ganz klar, also heute mittlerweile, dass die Substanzen, alle Substanzen, die glänzend sind, die also Licht zurückwerfen, dass das darauf beruht, dass die Elektrizität drinnen da eine Rolle spielt, dass da fließende Elektrizität ist, fließende, also nicht Elektrostatik. Ihr kennt es, wenn man Kunststoffpullover — früher zumindest, die alten Kunststoffpullover —, wenn man den ausgezogen hat im Finstern, dann haben die Funken geblitzt, durch die Reibungselektrizität, die da entsteht. Aber da fließt die Elektrizität nicht, weil die normalen, die üblichen Kunststoffe sind Nichtleiter, also die normalen Kunststoffe glänzen daher nicht so richtig. Aber mittlerweile kann man sehr wohl eben auch elektrisch leitende Kunststoffe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Grunde aus einer Zufallsentdeckung herausgekommen. Ein Chemiker hat einfach versehentlich, um einen Kunststoff herzustellen, die tausendfache Menge der Startersubstanz dazugegeben, die notwendig ist, dass diese langen Kunststoffketten, diese Polymerketten, also die aus vielen, vielen Kohlenstoffmolekülen zusammengesetzten Ketten entstehen, hat er zu viel dazugegeben. Und dann hat das Ganze nicht funktioniert. Der ganze Kolben, in dem er das gemacht hat, war kohlschwarz, aber glänzend. Und jetzt hat er sich das genauer angeschaut, jetzt hat er sich gedacht, na gut, das Ganze ist vielleicht Kohlenstoff und Graphit geworden, der Kohlenstoff selber, wenn er als Graphit vorliegt, ist ja auch glänzend, bei einem Kohlestück merkt man das auch, dass es so glänzende Sachen hat. Aber er hat sich das dann näher angeschaut, was da passiert ist, und dann gemerkt, da ist ein Stoff drinnen, es ist nicht reiner Graphit oder was, was ist denn das? Aha, da ist sehr wohl ein Kunststoff entstanden, also ein komplexes Kohlenstoffgebilde, irgendwo verwandt den Kunststoffen, die man sonst hat, aber es hat ganz spezielle Eigenschaften, es ist nämlich elektrisch leitfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wahrscheinlich tausend andere Chemiker hätten gesagt, okay, ich habe einen Fehler gemacht, es ist schiefgegangen, haue ich den Kolben weg, weil den kann ich eh nicht mehr reinigen, und die Sache ist vorbei. Aber der war wachsam genug, und dem ist aufgefallen, das glänzt. Das darf eigentlich nicht glänzen. Wieso glänzt es? Aha, es könnte nur glänzen, wenn es ganz verkohlt ist. Nein, ist es aber auch nicht. Und dann hat er das eben genauer untersucht, und dann sind die Augen immer größer geworden, dass er plötzlich einen Kunststoff hat, der elektrisch leitend ist. Und mittlerweile sind wir auf dem Weg, eben Kunststoffelektronik tatsächlich zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist erst der erste Schritt, weil wir werden also an Elementen, elektronischen Elementen, also elektrisch betriebenen Elementen arbeiten, die sich selber weiterentwickeln, die sich selber weiterbauen. Weil die Kohlenstoffverbindungen sind die, die die Basis, die stoffliche Basis für das Lebendige auf Erden bilden. Das Lebendige auf Erden heißt, dass ich nicht nur einen festen Stoff hab, der halt so ist, wie er ist, sondern dass ich beständigen Stoffwechsel habe. Dass also immer ein Stoffaustausch stattfindet, dass aber das Stoffliche, die stoffliche Erscheinung wieder regeneriert wird, aber die Form dabei behalten wird, aber Stoffliches ausgetauscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben in uns, im Menschen, auch ganz besondere — jetzt sage ich einmal, Kunststoffe kann ich nicht sagen, aber Polymere, also der Chemiker nennt Kunststoffe auch Polymere. Poly heißt viel, Meros ist der Teil, also aus vielen Teilen bestehen, nämlich aus vielen Kohlenstoffatomen, nennen wir es jetzt einmal so. Also aus vielen Kohlenstoffeinheiten, noch ein bisschen was anderes dazu, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel vielleicht und solche Dinge spielen eine Rolle. Aber der Kern ist der Kohlenstoff drinnen. Ja, sehr ähnlich aufgebaut ist zum Beispiel das Eiweiß, das unser Fleisch, also unseren Körper baut, also die Muskelfasern und so weiter. Und Eiweiß ist bei allen Körperprozessen wichtig, weil die Eiweißstoffe zugleich auch Regulatoren sind für alle Stoffwechselvorgänge, da eine große Rolle spielen, die Enzyme und dergleichen, das sind Eiweißsubstanzen, ohne die könnten wir nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, na ja, wir sind jetzt mit der Technik langsam dabei, eben nicht mehr so ordinäre Kunststoffe herzustellen, wie wir es früher haben, sondern welche, die auch so einen gewissen Eiweißcharakter haben, die so einen gewissen Charakter haben, auch da ist es wieder was Ähnliches wie unsere Erbsubstanz, die DNS, da haben wir auch wieder Polymere drinnen, und da spielt auch der Kohlenstoff wieder eine sehr wesentliche Rolle drinnen. Und wo der Beginn da ist, dass man Elemente hat, die durch Stoffwechsel funktionieren. So weit sind wir noch nicht ganz, aber auf der Zielrichtung hin sind wir. Und dann kommt man einen Schritt weiter, also zu Computern oder elektronischen Bauelementen, auf denen nicht nur Programme ablaufen, sondern die sich selber auch in ihrer physischen Struktur verändern, dann werden wir einen Schritt weiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug an der Erneuerung der Welt 01:46:27 ===&lt;br /&gt;
Wir werden einfach sehr viel lernen. Ich sage nicht, dass das jetzt das Wichtigste für die Zukunft ist. Und - es ist wichtig nur aus einem Grund: wir lernen dadurch, uns selbst besser zu verstehen und unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Wir müssen eben heute im Grunde alles irgendwo so weit herunterbringen, dass wir es auch in die Außenwelt hineinstellen können. Das war von Anfang an der Weg. Der Mensch ist dadurch hereingekommen, dass er die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus sich heraus gesetzt hat, sonst hätte er gar nicht so dastehen können. Und wir setzen jetzt noch eine ganze Menge aus uns heraus, nämlich die ganze Kulturwelt, indem wir letztlich die ganze Erde, ja, sag ich mal, inhalieren, umwandeln und als Kulturwelt wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alle diese Dinge in irgendeiner Form durchmachen, auch auf die Gefahr hin, ja sogar auf die Notwendigkeit hin, dass dabei Fehler passieren. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, das Privileg des Menschen ist, irren zu können, Fehler zu machen. Fehler, an denen wir lernen, gerade an denen lernen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche, der größte Prozess, der überhaupt dazu notwendig ist, dass wir das können und bis ins — nicht nur Atomare, sondern Subatomare hinein — können, ist, dass das durch uns alles durchgeht. Im Grunde jedes Sauerstoffmolekül, jedes Kohlenstoffmolekül, das in Form von CO2 — ist ja ein großes Thema, Kohlenstoffdioxid, also ein Kohlenstoffatom, zwei Atome Sauerstoff, wenn man so will —, aber wenn wir es ausatmen, ist es was anderes geworden, als wenn wir den Sauerstoff aufgenommen haben und durch die Nahrung Kohlenstoff zu uns genommen haben. In uns verwandeln wir das. Und einfach schon, indem wir atmen, als freie geistige Wesen atmen, verwandeln wir die Welt bis ins Stoffliche hinein. An der Oberfläche noch nicht, aber gerade in den Sphären, die darunter sind, das heißt, in den Sphären, wo die Elektrizität drinnen wirkt, die dieses luziferisch gewordene Licht ist im Grunde, dort fangen wir jetzt noch ganz unbewusst an mit dem Erlösungswerk der luziferischen Kräfte. Bis dort hinein geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt die Frage, mit welcher Gesinnung ich schon — nicht nur im Labor stehe, sondern schon atme. Meine Lieben, das ist ja eine Aufgabe, mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, wir haben eine Chance, schöpferisch an der Welt mitzuarbeiten, an der Erneuerung der Welt mitzuarbeiten. Ja, wir tun es auch, und wir wissen im Großteil nichts davon. Das ist doch tragisch eigentlich. Also wir tappen zumindest für unser kleines Ich-Bewusstsein noch völlig im Dunkeln da durch. Und dadurch kommen die ganzen Fehler hinein, weil die Fehler entstehen dadurch, dass halt unser Ego, das von den Widersachern verführt ist, hereinfährt und eigentlich dem entgegensteht, was unser Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen kennenlernen diese Kraft, die in unserem Ich drinnen ist. Diese Kraft, die alles ins Nichts hineinschleudert und die dadurch letztlich eben auch ein Herd des Bösen ist, der in uns ist und der brandgefährlich wird, wenn er direkt unvermittelt in die Außenwelt getragen ist. In uns muss diese Transsubstantiation stattfinden, primär einmal. In uns. Und wir müssen im Grunde bis in die feinste Materie hinein oder bis in die gröbste Materie hinein der Stofflichkeit unserer Welt auch einen neuen Charakter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technik als neues Element der Kultur-Erde 01:50:41 ===&lt;br /&gt;
Und dass wir dann äußerlich solche Sachen wie von mir aus Plastikelektronik oder was bauen, um die geht es eigentlich gar nicht. Das ist nicht das Wichtige. Sondern die Tätigkeit, das hervorzubringen, schult unsere Kräfte, schult unsere Bewusstseinskräfte. Wenn wir diese äußere Tätigkeit verbinden mit unserer geistigen Tätigkeit und damit mitkriegen, mit was wir es da eigentlich zu tun haben. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, haben wir eh schon oft gesprochen, nicht einfach sagen, ja, wir sind geistig strebende Menschen, wir sind naturverbundene Menschen, also Technik wäre Pfui. Nein, die Erde wird — da wird die Technik eine Rolle spielen, das wird gerade auch ein neues Element sein, das sich mit dem Naturelement verbindet, um eben diese Kultur-Erde zu bauen. Ich kann euch nicht sagen, wie die ausschauen wird, das kann niemand in Wirklichkeit sagen, weil es noch offen ist. Es liegt an uns, es zu machen. Ich meine, man kann gewisse Linien vielleicht sehen, aber es könnte noch eine sehr erstaunliche Welt werden, die wir in Gang setzen. Schon, also bis zu einem gewissen Grad eben während unserer Erdentwicklung, und noch erstaunlicher wird das sein, was mit dem Neuen Jerusalem herauskommt. Weil da wird einiges davon schon von Haus aus als Grundprinzip drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik der Liebe im Neuen Jerusalem 01:52:13 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, so weit drinnen, dass es dann nicht mehr einfach so Elektrizität, Magnetismus, Kernkräfte, Schwerkraft, was auch immer, in der heutigen Form gibt, sondern wo die Grundkraft auch der äußeren Schöpfung die Liebe sein wird. Also das heißt, die Physiker des Neuen Jerusalems werden die Liebeskräfte studieren, in irgendeiner Form, um das jetzt sehr bildhaft zu sagen. Und Liebeskräfte heißt also die Kräfte, wo sich etwas bis ins Stoffliche — das aber eben dann anders sein wird —, wo diese sich verschenkende Kraft drinnen ist. Das ist die Kraft der Liebe. Das heißt, da ist bis ins Stoffliche hinein ein geistiger Funke drinnen, durch den Menschen letztlich, aber der bis ins Stoffliche hinein wirkt, aus dem dieses Prinzip des Sich-Verschenkens drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik der Zukunft kann ich euch noch nicht wirklich im Detail beschreiben, aber sie wird sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen haben. Wird anders sein natürlich. Wir werden nicht in so einem Labor stehen wie heute, es ist ganz klar, wir werden das auf einer viel, viel höheren Ebene machen, aber jetzt muss die Vorbereitung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum 17. Kapitel: Die Verantwortung des Menschen 01:53:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum müssen wir gewahr werden dieses Zerstörungsherdes in uns. Das ist ein heiliger Ofen zugleich auch. Aber zugleich auch kann es sein die Quelle der allerallerschlimmsten bösen Kräfte, wenn wir es einfach unrecht in die Welt hinaus versetzen. Und seht ihr, da drinnen — und das ist jetzt für unser Thema, wir stehen ja jetzt im Übergang vom 16. auf 17. Kapitel, also die ganze Geschichte mit der Hure Babylon und dem Fall von Babylon und der damit verbundenen schwarzen Magie des Missbrauchs geistiger Kräfte. Da entscheidet es sich: Ist es Missbrauch oder ist es im richtigen Sinn gebraucht? Wir entscheiden da: Ist es böse, ist es gut? Wir geben da die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine große Verantwortung, die der Mensch damit auf seinen Schultern hat in Wahrheit. Aber wir haben sie auf uns, weil wir die Fähigkeit dazu haben. Wir haben sie dazu. Und in dem Sinne, dass wir äußerlich physisch etwas dazu tun können — später werden wir das, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, in der Form auf anderem Weg weiterführen, aber wir werden noch einiges zu bewältigen haben, das einfach in der physischen Welt zu manifestieren und aus diesem Prinzip heraus zu arbeiten. Und sozusagen diese Transsubstantiation der Erdenwelt voranzutreiben, die bei uns ihren Ausgang nimmt, also nur in uns können wir es eigentlich stofflich so verwandeln, dass das Stoffliche selber bereits jetzt während der Erdentwicklung etwas anderes wird, in seiner Tiefenstruktur zumindest. Also es wird uns noch nicht gelingen, dass jetzt die Liebe die Naturgesetze, die wir heute haben, ersetzt, so weit geht es nicht. Das ist während der Erdentwicklung nicht möglich. Dazu muss im Großen die Erdentwicklung ins Nichts verschwinden. Also das wird erst dann in neuer Form auf dem Neuen Jerusalem, auf dem Neuen Jupiter, hervorkommen. Aber ein Anfang ist zu tun auf jeden Fall. Ein Anfang zu tun in der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug das Altarsakrament vollziehen ===&lt;br /&gt;
Und dass bereits also die Stofflichkeit der Erde etwas Neues wird, bedeutet, dass wir im Grunde wirklich mit jedem Atemzug ja eigentlich dieses Altarsakrament vollziehen. Denn indem dieser schöpferische Impuls aus unserer Ich-Kraft dem mitgegeben wird und das Alte völlig vernichtet wird und etwas Neues in neuer Form geschaffen wird, und sei die Veränderung nur ganz drinnen in den Seelenkräften, die damit verbunden sind, und äußerlich eben bis ins Physische ist es zunächst noch nicht merkbar, aber trotzdem ist es eine Erneuerung schon der Stoffeswelt selber. An dem arbeiten wir mit. Und hier und da einmal beim Atmen, beim Trinken, beim Essen an sowas zu denken, damit einen das im Bewusstsein begleitet — weil wir haben nicht so viel Zeit mehr, um das im äußeren irdischen Dasein mit unserer physischen Körperlichkeit, die wir jetzt noch haben, so vorzubereiten, dass wir dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, es auf einer viel höheren Ebene weiterführen können. Aber dazu müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden. Weil wenn jetzt die Erde in ihrer materiellen Tiefenstruktur nicht genügend vorbereitet ist, dann haben wir dann keinen Zugriff darauf oder zumindest einen erschwerten Zugriff darauf. Weil dann greifen die Widersacher danach. Und die greifen dann in einer Form danach, dass wir sozusagen als nicht mehr verkörperte Wesen es zumindest sehr schwer haben, dagegen anzukämpfen. Es wird schwieriger, weil da kommen wir gerade an das nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Polarität von Gut und Böse überwinden 01:58:28 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist unser Privileg, wirklich so ganz tief in der materiellen Welt drinnen zu stehen. Im Grunde steigen wir jetzt, oder stehen wir, ganz tief in dieser materiellen oder, anders gesagt, in dieser Widersacherwelt drinnen. Wir stehen ganz tief drinnen, und wir müssen eben, wenn wir im christlichen Sinne, also in diesem Sinne des Freiheitsprinzips die Weltentwicklung weiterbringen wollen, wir müssen so tief nach unten steigen, wie wir nach oben blicken müssen oder steigen müssen. Wir müssen beides miteinander verbinden können, und erst wenn wir beides miteinander verbinden können, dann überwinden wir diese Polarität von Gut und Böse, oder fangen an. Es wird während der Erdentwicklung nicht fertig werden, schätze ich mal. Aber wir fangen jetzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir sind die werdenden Geister der Freiheit ===&lt;br /&gt;
Und damit, um es noch einmal zu wiederholen, geben wir die Chance, dass nach uns - am Neuen Jerusalem, am Neuen Jupiter - Menschenwesen, neue Menschenwesen, wenn wir sie so nennen wollen, entstehen, die von Haus aus dieses Prinzip der Freiheit dadurch sich erwerben können, weil wir ihnen vorangegangen sind und sie es unter anderen Bedingungen schaffen können, und dadurch wieder eine andere Qualität auch damit natürlich hineinkommt. Wir werden uns natürlich auch weiterentwickeln. Wir sind, wenn man so will, so wie man spricht, also von den Geistern der Persönlichkeit oder von den Geistern der Form, wir sind die Geister der Freiheit, die werdenden Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Aufgabe, und die freien Geister, die nach uns entstehen werden, werden wieder eine zusätzliche Aufgabe wahrscheinlich übernehmen. Wird man sehen. Aber das, was als Freiheitsimpuls drinnen ist, das weiterzutragen, das ist unsere Aufgabe. Und darum ist es heute so wichtig, sich bewusst zu sein, was wir an unserer Freiheit haben und dass wir sie nicht aufgeben dürfen. Und dass jeder Rückfall in alte, unfreie Zeiten nur den Widersacherkräften dient. Jede Entscheidung muss aus der Freiheit des Menschen fallen. Es gibt also nichts, was kollektiv entschieden wird, sondern aus der gemeinsamen Tätigkeit der Menschheit, aus den freien Individuen muss das entstehen, was sich als Ganzes bildet. Und was nicht an Freiheit dazu beigetragen wird, ist verloren im Grunde für die Entwicklung. Ja, ich weiß schon, das ist heute noch ganz, ganz schwer. Wir sind am Anfang der Entwicklung, und die freien Impulse sind noch ganz, ganz wenig. Aber die Richtung, die Richtung ist es, die wir geben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussgedanke: Ich mache alles neu 02:00:45 ===&lt;br /&gt;
Und diese Richtung zu wissen, aus dieser Freiheit heraus, wird eben das Wort sein, das eben auch der Christus spricht, aber das gilt für das Menschen-Ich auch: &#039;&#039;&amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot;&#039;&#039; Und das gilt im Grunde für alles irgendwo. Überall hat man die Chance, diesen neuen Impuls hineinzubringen. Und dazu braucht man eben auch diese Vernichtungskräfte, die das Alte auflösen, im Grunde. Dass man aus der Sicht des Alten — das ist das Böse. Also wenn man in der alten Denkweise drinnen ist, müsste man das absolut als das Böse bezeichnen. Aber im höheren Sinne betrachtet ist es die Kraft, die notwendig ist, um vorzubereiten, dass eben dieses Neue überhaupt geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit diesen Gedanken möchte ich euch für heute entlassen. Wir sind jetzt halt wirklich bei den schwierigsten Kapiteln der Apokalypse. Es wird jetzt, schätze ich, fürchte ich, bis zum Ende nicht einfacher werden. Es wird immer schwieriger werden. Ihr habt sicher auch gemerkt, wir kommen nur sehr stockend weiter. Man könnte sagen, eigentlich, ich glaube, wir sind eh schon im siebzehnten Kapitel. Stehen wir am Anfang. Also jetzt ist bald aus, weil mehr als 22 sind es ja gar nicht. Also werden wir bald fertig sein. Ich wage nicht zu prophezeien, wie viele Vorträge wir noch brauchen. Aber nach der Dichte dessen, was da drinnen geschildert wird und was Anregung ist dazu, jetzt noch zwischen die Zeilen zu schauen, was alles damit verbunden ist, denke ich, dass das noch uns eine Weile beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte euch um Verständnis dafür, dass das eben so viele, viele Vorträge braucht und das nicht in fünf, sieben oder zehn Vorträgen abgewickelt ist, dass man das ausschöpft. Aber ich denke, der Gewinn, den wir dadurch haben können, ist, dass das unser Leben begleitet und das Bewusstsein erweckt wird für das, was einfach läuft, und dass es nicht einfach nur so ein bisschen Erkennen-Lernen ist. Aha, Apokalypse ist auch ein interessantes Buch. Hören wir mal ein bisschen was. Es geht darum, Apokalyptiker selbst zu werden. Das dauert. Das dauert. Das dauert sowieso schon mehr als eine Inkarnation mit Sicherheit. Da braucht man noch mehr als die 77 Vorträge. Das ist alles ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber es ist halt das, was wir jetzt beitragen können. Also nehmt es bitte in diesem Sinn. Danke fürs Dabeisein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: 02:04:50 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Es wird nicht zu viel werden, ganz sicher nicht! Lieber Wolfgang, wenn ich atme und du gesagt hast, ich soll Bewusstsein haben, was ich da tue, dann habe ich immer das schlechte Bewusstsein, dass ich die Welt vergifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, das auch. Aber - das ist ganz richtig. Aber durch die geistige Entwicklung ändert sich auch etwas an dem Prozess. Das ist nicht so, dass es natürlich jetzt von einem Tag auf den anderen oder nicht einmal von einer Inkarnation auf die andere so ist, dass man sozusagen weniger giftig wird im Ausatmen. Aber tatsächlich hat die geistige Entwicklung einen Einfluss darauf. Auch selbst bis in den Ausstoß des Kohlendioxids. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, da tätig sein, wirklich im Leben, also im Leben tun. Das ist das ganz Wichtige. Also das heißt als Erstes natürlich, das Tun mit dem Bewusstsein zu verbinden, das man dadurch erwerben kann, und dann halt immer mehr aus diesen Impulsen heraus zu tun. Aber zugleich auch bescheiden sein und sagen, es ist noch wenig, das wir können, aber es wird mit jedem Schritt mehr. Also es braucht sich ja niemanden schrecken. Es sind keine unmöglichen Aufgaben. Oh ja, es ist — ihr wisst ja: &amp;quot;Den liebe ich, der das Unmögliche begehrt&amp;quot; —, aber es ist immer der eine winzigste Schritt über die Grenze des Bisherigen hinaus. Und den kann jeder Mensch gehen, der ein Ich hat. Und wenn er keines hat, dann ist er eigentlich kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verabschiedung 02:06:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke, Wolfgang, und François. Ja, François, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; François ist so fleißig, wirklich, alles die Videos zu machen und so viel zu machen, das ist ganz, ganz wichtig. Unglaublich. Ja, das ist unglaublich, und das ist genial, und ich bin so glücklich, dass wir einander getroffen haben. Aber das war wirklich Schicksalsführung. Also das hätte man nicht besser arrangieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Darf ich sagen, am Freitag kann man da auch dabei sein, wenn man dann die Nebenübungen nicht mitmacht, sondern schnuppernd dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ja, ich wollte gerade dir das Wort geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;François:&#039;&#039;&#039; Naja, also es beginnt ja jetzt in dieser Woche, und es gibt ja die kleinen Gruppen, wo jeder seine Nebenübungen machen kann, und da versammeln wir uns. Und zum Schnuppern, denke ich, das ist völlig okay erst mal. Freitag 18 Uhr. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nur sagen, es überschneidet sich Freitag 18 Uhr mit dem Vortrag 19:30 Uhr von dem Steffen Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ich weiß, ich weiß, es ist schade, ich würde gerne gehen. Ja, ja, es ist — wenn du hingehst, wenn wer hingeht, bitte lasst ihn ganz lieb von mir grüßen. Weil sonst war ich immer, immer dort, aber jetzt ziehen wir das durch am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also lieber Wolfgang, lieber François, ihr habt wieder einmal große Geschenke uns gemacht heute Abend. Danke vielmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Danke fürs Dabeisein. Hallo Sarah! Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah:&#039;&#039;&#039; Ich wollte noch kurz sagen, es waren heute insgesamt auf YouTube und hier 88 Menschen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Na brav, na brav, da sind wir über die 77 hinaus. Sehr gut. Haben Sie uns überholt. Fein, schön. Also danke auch für alle, die im Livestream mit dabei waren. Herzlichen Dank. Gut. Baba, bis bald.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31943</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-09T07:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:77.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=8t5PA0nC4lM|thumb| 77. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 77. Vortrags vom 5. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
=== Ansagen: Nebenübungen und öffentlicher Vortrag 00:00:37 ===&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben! Also zuerst einmal eine Ansage: Wir sind wieder aktiv mit den Nebenübungen. Es gibt viele, viele Leute, die jetzt mitmachen wollen. Es wird also mehrere Gruppen geben, in denen das gemacht wird. Und wir haben diesen Freitag um 18 Uhr ein erstes gemeinsames Treffen. Alle, die mitmachen wollen, alle, die dabei sein wollen, wo wir einfach ein bisschen uns austauschen werden darüber, wie das alles laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Einstieg jetzt: Die Michaeli-Zeit ist ja die ideale Zeit, mit den Nebenübungen zu beginnen. Da kann man die Kraft, hoffe ich, aufbringen und das Feuer aufbringen, das innere, um mit den Nebenübungen zu starten, die ja etwas wirklich ganz Essentielles sind und die man jedem Menschen nur empfehlen kann. Dazu muss man ja nicht einmal anthroposophiegläubig oder sonst irgendwas sein, es ist einfach fürs Leben gut. Ja, also das ist diesen Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann wollte ich euch noch etwas sagen: Am Samstag hatte ich einen öffentlichen Vortrag in Wien über die Apokalypse. Also für die, die Interesse haben, so eine grobe Zusammenfassung in zweimal eineinhalb Stunden über die Apokalypse zu haben, die natürlich mit extrem vielen Lücken verbunden ist, aber da gibt es einen groben Überflug darüber. Wird demnächst auf AnthroWorld vorhanden sein. Und jetzt stürzen wir uns ins eigentliche Geschehen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 27. Wochenspruch: Sich der geistigen Kraft, die wir haben immer mehr bewusst werden 00:02:20 ===&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem 27. Wochenspruch. Wir sind im Übrigen im 77. Vortrag zur Apokalypse. Also wir nähern uns so ganz leise der Vollendung, weil die Zahl 777 wäre die Zahl der Vollendung. Also wir haben jetzt gerade einmal zwei dabei. Also schauen wir, ob wir ein bisschen etwas weiterbringen. Und dazu der 27. Wochenspruch. Herbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In meines Wesens Tiefen dringen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass ich mich selbstbetrachtend finde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sommersonnengabe, die als Keim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Herbstesstimmung wärmend lebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als meiner Seele Kräftetrieb.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Kraft entfaltet sich in uns. Kraft, die wir im Sommer aufgenommen haben, geistige Kraft, die wir aufgenommen haben, die jetzt zunächst einmal in unseren Willenstiefen drinnen vorhanden ist und tätig werden will. Und die wir uns jetzt dann so im Laufe des Herbstes und in den Winter hinein immer mehr auch zu Bewusstsein bringen können. Dass wir also auch im Bewusstsein erleben, welche Kraft wir da eigentlich aufgenommen haben. Um das geht es ja. Das ist überhaupt der Weg in die Zukunft hinein, eben immer bewusster sich zu werden der geistigen Kraft, die man in Wahrheit zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Kraft, der großen Ich-Kraft, die eigentlich draußen überall in der Welt ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass das, was wir zunächst einmal als unser Ich bezeichnen, dass das ja nur ein relativ blasses und teilweise auch verzerrtes Spiegelbild des wirklichen Ichs ist. Und dieses Ich ist draußen in den geistigen Gesetzmäßigkeiten der ganzen Welt. Also in dem, was die ganze Welt letztlich gestaltet und schafft und ordnet. Das haben wir potenziell in unserem Ich auch drinnen. Wir müssen es nur rege machen. Das liegt an uns. Wir sind Wesen, die zur Freiheit veranlagt sind, und das heißt auch immer mehr, dass wir selbstwillentlich diese Kräfte in Tätigkeit bringen können,... sollen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen, und damit nicht nur uns selber weiterentwickeln, sondern zugleich auch die Welt weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick: Der Sinn der Freiheit und die Umwandlung des Astralischen 00:05:02 ===&lt;br /&gt;
Also das war ja auch ein ganz großes Thema im letzten Vortrag, im 76. Vortrag, dass wir uns ein bisschen überlegt haben, ja, was ist denn der Sinn überhaupt, dass jetzt da ein so kleines, winziges, geistiges Wesen geschaffen wird, nämlich der Mensch oder die Menschen? Und diesem Wesen plötzlich eine Fähigkeit übergeben wird, die bislang noch kein einzelnes geistiges Wesen hatte, außer die schöpferische Quelle selbst. Nämlich aus voller schöpferischer Freiheit heraus agieren zu können. Wir halt hier und da manchmal. Wir sind erst auf dem Weg dorthin, also diese Möglichkeit, die uns eröffnet wurde, auch zu nützen. Und dadurch verwirklichen wir sie auch immer mehr. Also jedes Mal, wenn wir sie nützen, verwirklichen wir diese Fähigkeit und verwirklichen damit auch unser Ich in Wahrheit. Also unser Ich ist eine Aufgabe im Grunde, die uns gestellt ist. Das ist nichts, was von selber läuft, sondern da ist nur eine riesige Chance, eine riesige Möglichkeit uns geboten. Und wir sind gefordert, selbst zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit der größten Kraft im Hintergrund, die es gibt. Denn wie gesagt, potenziell steht die gesamte Schöpferkraft, die hinter nicht nur unserem jetzigen Kosmos steht, sondern hinter allen Kosmen, mit denen wir irgendwie zusammenhängen, diese Kraft steht uns potenziell zur Verfügung. Und wir können sie natürlich erst ganz klein rege machen. Und vor allem rege machen, indem wir uns selbst, das heißt unser Wesen, umgestalten. Und selbst da haben wir noch eine sehr beschränkte Möglichkeit dazu. Ich meine, die Hauptarbeit besteht einmal darin, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches, also unseren Seelenleib auch durchgestalten, so gestalten, dass er unsere Schöpfung wird, unsere freie Schöpfung. Und wir sprachen auch davon, dass damit verbunden ist, dass wir nicht nur einfach das Vorhandene irgendwie ummodeln, umgestalten, sondern dass wir es wirklich neu aus dem Nichts heraus erschaffen. Das heißt, Veränderung heißt etwas Altes ins Nichts führen, auflösen. Es existiert nicht mehr. In keiner Form. Es ist getilgt. Es ist so weit getilgt, dass nicht einmal mehr irgendein Karma damit verbunden ist. Es ist weg aus der Weltentwicklung völlig. Es ist zurückgefallen, wenn man will, in die Quelle, aus der es einst entsprungen ist. Also diese Quelle ist zugleich eine Senke auch, wenn man so will - im Geistigen gibt es immer so Paradoxien - also es ist beides zugleich. Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir es als Quelle betrachten, dann schaffen wir etwas Neues, ein neues Seelisches, ein neues Astralisches. Und indem wir dieses neue Astralische zunächst einmal in uns, in unserem Wesen erschaffen oder zu erschaffen beginnen, schrittweise, ganz klein und anfänglich, aber in dem Maße, in dem uns das gelingt, arbeiten wir zugleich ganz wesentlich schon mit daran, auch die astralische Atmosphäre der Erde zu verwandeln. Denn wir sind ja ein nicht unwesentlicher Teil dieser Astralsphäre der Erde. Und wir tragen ja in unserem Astralischen auch all die Kräfte, die notwendig sind, um das Tierreich zu beseelen, wenn man so will, aber auch zu gestalten. Aber auch das Pflanzenreich, denn wenn auch die Pflanzen nicht direkt das Astralische in sich aufnehmen, aber es wirkt rund um die Pflanze herum, damit sie überhaupt entstehen kann. Und es wirkt auch rund um das Mineralische herum letztlich, damit es in seiner Eigenart entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt nichts auf Erden oder im ganzen Kosmos, das nicht aus dem Geistigen heraus gestaltet würde, das nicht ein Seelisches hat, das damit verbunden ist, egal ob es eingezogen ist oder nur rundherum schwebt, wenn man so will, also von außen herein wirkt. Es gibt also nichts ohne dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Monismus: Materie als verdichteter Geist 00:09:39 ===&lt;br /&gt;
Und man müsste es genauer noch sagen: das, was wir letztlich bis zum Physischen hinunter verdichtet haben, ist nichts anderes als verdichtete Geisteswirkung. Und daher hat Rudolf Steiner hat immer wieder betont, also schon sehr anfänglich, auch in seiner Zeit, als er erst nur &amp;quot;philosophische Schriften&amp;quot; verfasst hat, dass er ganz vehement eintritt für einen Monismus. Es gibt nicht mehrere Grundprinzipien in der Welt in dem Sinne, aha, da gibt es das Physische, das Materielle, und dann irgendwo abseits davon oder darüber schwebend das Geistige, sondern das Physische ist eine Manifestation des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für uns Menschen hat das eine ganz, ganz wesentliche Bedeutung. Wir haben letztens auch im Theosophie-Lesekreis sehr ausführlich darüber gesprochen. Ich will das nicht alles jetzt wiederholen, aber nur kurz andeuten. Unsere geistige Entwicklung schreitet in dem Maße fort, in dem wir wirklich unsere geistige Kraft inkarnieren können. Und zwar wirklich bis hinunter letztlich zum physischen Leib. Das heißt, diese geistige Kraft so verdichten zu können, dass sie bis ins Stoffliche letztlich hinein wirksam wird. Bis ins Stoffliche gelingt es uns noch sehr wenig, wie gesagt, aber im Seelischen sollte uns das zunächst schon stärker gelingen, vorsichtig ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die ganz große Aufgabe, und das ist die Aufgabe vor allem für uns jetzt in unserer Zeit, für die Menschen, die bereits die nächste Zukunft, also vor allem die nächste Kulturepoche vorbereiten wollen. Dort wird das die zentrale Aufgabe für alle Menschen sein. Jetzt ist es die Aufgabe, ja vielleicht noch nicht von allen Menschen, aber ich hoffe doch von einer ganzen Menge Menschen, die geistig vorausgehen und damit Wirklichkeit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist was Wichtiges. Alles, was bereits geworden ist, ist im Grunde schon etwas Abgestorbenes. Ist das, was wir zwar äußerlich physisch als Realität in seiner dichtesten Form für uns haben, die wir angreifen können, wo wir draufklopfen können, die wir mit sinnlichen Augen sehen können. Aber das große Paradox, das wahrscheinlich den meisten Menschen da draußen — vielleicht hört uns jetzt wer zu — als völlig paradox vorkommen wird: dass alles, was so fest ist, auf dem wir stehen können, auf das wir schlagen können, das wir mit Augen sehen können, ist nicht die eigentliche Wirklichkeit. Es ist nur die Schlacke einer vergangenen Wirklichkeit, eines vergangenen Wirkens, aus dem es geworden ist und jetzt in seiner äußeren Erscheinung erstarrt ist, aber damit in Wahrheit kraftlos, in Wahrheit illusorisch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eigentlich Wirkende ist das Geistige, das, was in der äußeren Erscheinung noch nicht da ist. Das nicht einmal anfangs noch in der seelischen Erscheinung da ist, nicht da ist in den Lebenskräften, schon gar nicht da ist im Physischen. Aber das steigt immer mehr herunter und beweist seine Kraft dadurch, dass es Seelisches, Lebendiges, Physisches schaffen kann. Und das bleibt dann wieder als Schlacke zurück. Gerade aber dadurch, dass es diesen schaffenden Prozess durchmacht, wächst es weiter. Wächst es in seiner schöpferischen Kraft, lernt es seine schöpferische Kraft zu gebrauchen, in einer sicheren und vernünftigen Form zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind halt einfach natürlich als Menschen, als geistige Wesen, als das kleinste geistige Wesen, wir sind geistige Babys im Grunde. Wir sind so gerade den geistigen Windeln entwachsen, wenn ich das so ausdrücken darf, und fangen an, jetzt ganz langsam, jetzt namentlich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, da und dort diese Kraft zu üben, damit zu gestalten. Während früher, also in vorchristlicher Zeit, letztlich alles noch gestaltet wurde dadurch, dass uns von oben inspirierend die Kraft der geistigen Hierarchien, die über uns standen, zuflossen. Und die haben es im Grunde für uns gemacht, solange wir es noch nicht selbst konnten. Also wir hatten zwar bereits unser Ich, aber wir haben noch relativ passiv zugeschaut diesem Prozess. Und tatsächlich, wenn man in die Einweihung ging in alten Zeiten, wurde das Ich ausgeschaltet, beiseite gehalten. Es durfte sich nicht einmischen, weil es einfach noch völlig ungeübt war, und nur diesen Erkenntnisprozess, also diesen Prozess, Geistiges zu empfangen von den höheren Hierarchien, gestört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Ein Wendepunkt - die Umkehr der Strömung 00:15:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt dreht sich das aber komplett um, oder hat sich komplett umgedreht. Ihr wisst bereits: also der große Wendepunkt ist das Mysterium von Golgatha, durch das sich der Christus mit der Menschheit und mit der ganzen Erde verbunden hat, mit der ganzen Erde. Also der Christus ist der große Erdengeist geworden in Wahrheit jetzt. Und damit hat sich dieses ganze kosmische Entwicklungsschema umgedreht. Das ist der Moment, wo sich alles umdreht, wo jetzt immer mehr beginnen muss, von unten nach oben zu strömen, entgegen dem, was von oben nach unten kommt. Und dass beide Kräfte zusammen jetzt bereits beginnen, den Kosmos mitzugestalten. Halt ganz, ganz anfänglich und ganz, ganz klein, aber doch, es beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat sich ganz intensiv mit der Erde verbunden, ist, wie es so schön heißt, abgestiegen zur Hölle, in die Unterwelt. Und was heißt das? Das heißt also, dieses Erdinnere, wenn man so will, ist aber auch ein Reich des Todes, ist auch ein Reich der dunklen Kräfte, ist auch das Reich der Widersacherkräfte. Und mitten dort drinnen lebt die Christuskraft, ganz stark, und sie hat ihr eigentliches Zentrum im Erdzentrum, genau dort, wo die stärkste Widersachermacht, nämlich jene Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, auch ihr Erdzentrum hat. Genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden heute ein bisschen betrachten, welche Konsequenzen das für unser menschliches Ich hat. Also das heißt, für den Christus selber heißt das, er verbindet sich oder geht an denselben Ort, wo die Quelle dessen ist, was die zerstörerischste Kraft für die Menschheitsentwicklung sein kann. Nicht nur für die Menschheitsentwicklung, sondern für die ganze kosmische Entwicklung, mit der die Menschheitsentwicklung zusammenhängt. Also letztlich für die ganzen sieben kosmischen Entwicklungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die urpersische Polarität: Ahura Mazda und Ahriman 00:17:42 ===&lt;br /&gt;
Und man muss also sozusagen sehen, wie da aber ein inniger Zusammenhang ist, der auch schon in alten Zeiten geahnt wurde, etwa in der urpersischen Zeit bereits, also was auch Zarathustra, der große Eingeweihte Zarathustra geahnt hat und geschildert hat. Jener Zarathustra, der dann als der salomonische Jesusknabe später wiedergeboren wurde, also der von Haus aus schon eine Zielrichtung darauf hatte, die ihn ganz eng mit dem Christus verbunden hat, was dieser Zarathustra berichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt sehr gut, also in der urpersischen Lehre drinnen ist diese Polarität vorhanden, von Licht und Finsternis, vom lichten Geist, Ahura Mazdao, und dem dunklen Geist, dem Angra Mainyu, dem Angry Man, dem Ahriman, wie man es auch nennen kann. Angry im Sinne von zornig zu verstehen hier. Also zornig im Sinne von zerstören wollend, zerstören wollend, nämlich die Entwicklung, die durch die lichte Seite angebahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht ganz der Anfang der Geschichte, sondern dieser Dualismus, der da drinnen ist, da ist die Quelle aller Dualismen drinnen, die sich bis heute im Denken durchziehen irgendwo, also eine lichte Welt, eine gute Welt, eine geistige Welt, wenn man so will, und eine finstere Welt, eine geistlose Welt, eine materielle Welt, zwei Prinzipien, die einander gegenüberstehen, aber der Ursprung ist ein Gemeinsames. Ahriman und Ahura Mazda sind in gewissem Sinne Brüder. Sie sind aus einer Quelle entsprungen, und diese eine Quelle ist die, die im Zoroastrismus, also in der Lehre, die sich dann an Zarathustra anknüpft, und die auch heute noch in ihren Nachwirkungen existiert, in Persien vor allem, da sagt dieser Zarathustra, am Anfang steht Zaruana Akarana, oder Zaruane Akarene, die Vokalisierung kann verschieden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaruana Akarana: Die unerschaffene Zeit 00:20:21 ===&lt;br /&gt;
Was ist dieses Zaruana Akarana? Die unerschaffene, endlose Zeit. Na ja, Zeit — über die Zeit haben wir auch schon öfter gesprochen, und haben dabei gesagt, dass sie beginnt, dass sie hervortritt, zuallererst auf dem sogenannten Alten Saturn, also der ersten kosmischen Inkarnation unserer Erde. Ein Davor im eigentlichen Sinn gibt es nicht, wir werden uns das heute ein bisschen zu Gemüte führen, wie man sich das denken kann, oder versuchen, uns heranzutasten, weil das natürlich ein extrem schwieriges Thema ist. Aber zu diesem Zeitpunkt — man kann gar nicht einmal sagen, wurde die Zeit erschaffen, denn es heißt ja die unerschaffene Zeit. Die unerschaffene Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus der unerschaffenen Zeit entsteht erst, könnte man sagen, unsere erschaffene Zeit. Das ist die Zeit, die so ein bisschen zumindest mit den Begriffen zu erfassen ist, wie wir sie kennen, also ein zeitliches Nacheinander. Aber keineswegs deswegen so ein lineares zeitliches Nacheinander, wie wir sie besonders heute kennen. Aber immerhin ein Nacheinander, ein Zeitlauf. Die unerschaffene Zeit ist noch etwas ganz anderes. Zaruana Akarana, oder kurz auch im Persischen Zurvan genannt, also als Gottheit verehrt, als die Gottheit Zurvan. Das ist aber nichts anderes als diese geheimnisvolle, unerschaffene, unendliche, unvergängliche Zeit. Also wieder einmal so ein Widerspruch in sich selbst. Ewigkeit und Zeitlichkeit in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines passiert. Aus dieser einheitlichen, ureinheitlichen, unerschaffenen, unendlichen Zeit heraus entsteht eine Polarität. Eine Polarität, die wir als erstes fassen können als Zeitlichkeit, eben in unserem Sinn, oder zumindest in dem Sinn, so wie es auf dem Alten Saturn war, und etwas, was wir als Ewigkeit bezeichnen. Das heißt, das, was wir Ewigkeit nennen, ist eigentlich schon ein abgeleitetes Prinzip, kein ursprüngliches Prinzip. Das ursprüngliche Prinzip ist laut dieser persischen Anschauung diese unerschaffene Zeit. Diese unerschaffene Zeit, die die Gegensätze von Zeitlichkeit und Ewigkeit, also von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coincidentia oppositorum: Der Zusammenfall der Gegensätze 00:23:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist für unser Verstandesdenken im Grunde nicht zu fassen, aber gerade da fängt es an, interessant zu werden. Dort, wo unser Verstand an die Klippe kommt. Wo die Gegensätze ineinander zusammenfallen. Die belehrte Unwissenheit ist so etwas — da wurde gesprochen von der Coincidentia oppositorum, vom Zusammenfall der Gegensätze. Das Nichts und das Alles ist dasselbe. Die Ewigkeit und die Vergänglichkeit ist dasselbe, geistig gesehen. Und zwar geistig gesehen, wenn ich ganz hoch hinauf gehe, nämlich an die Quelle des Geistigen, wo es sozusagen aus dem Nichts entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man kann genau dasselbe über das Ich sagen. Das Ich, die Ich-Kraft, nennen wir es einmal so, ist zugleich Nichts und Alles. Alles im Sinne von alles schaffen könnend. Es ist beides zugleich. Und erst aus dieser Quelle, wo alle Gegensätze ineinander zusammenfallen, also alle Gegensätze, die wir uns denken können. Unser Verstandesdenken arbeitet im Grunde immer wieder in Gegensatzpaaren. Gut und Böse zum Beispiel. Gut und Böse sind ursprünglich eines. Es ist, um mit Nietzsche zu sprechen, obwohl er es ein bisschen anders gemeint hat, wir sind jenseits von Gut und Böse mit unserem Ich. Tatsächlich, wir sind jenseits von Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir müssen das Kunststück zusammenbringen, dort, wo wir aus unserem Ich heraus tätig sind, diese Einheit von Gut und Böse zu schaffen, oder aus dieser Einheit heraus zu schaffen. Wenn wir nur sagen würden, wir schaffen einfach das Gute aus dem Guten heraus, dann ist das eine Einseitigkeit. Und diese Einseitigkeit würde für die Zukunft nicht tragen. Sondern wir müssen aus etwas noch Höherem schaffen, aus der Einheit von Gutem und Bösem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Bösen als Aufgabe unseres Zeitalters 00:26:01 ===&lt;br /&gt;
Und warum erwähne ich das so ganz besonders? Weil zu dieser Erkenntnis zu kommen eine der sehr interessanten Aufgaben unseres gegenwärtigen Zeitalters ist. Nicht wahr? Das vorangegangene Zeitalter, die griechisch-lateinische Zeit, hatte vor allem ein Rätsel zu lösen, das Rätsel des Todes. Oder, wenn man will, das Rätsel der Geburt und des Todes. Weil das in gewisser Weise zusammengehört. Und je weiter man zurückgeht in der Zeit, war das für die Menschen gar kein großes Rätsel. Aber es ist in der griechisch-lateinischen Zeit, als man so ganz begonnen hat, sich wohlzufühlen in der sinnlichen Welt, und andererseits aber auch dieses seelisch-geistige Erleben hatte, und das aber irgendwie nicht mehr ganz zusammenbringen konnte. Also daher auch da dieser Dualismus drinnen ist, vom körperlich-sinnlichen und vom seelisch-geistigen andererseits. Bei Platon ist das ganz stark drinnen. Und das zieht sich bis in unser heutiges Denken durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher war das nicht so ein wirkliches Problem. Also schon gar nicht in der urpersischen Zeit. Der Tod war nichts, was uns vielleicht dem Geist entfremden könnte. Ganz im Gegenteil, dann sind wir erst so richtig auf der geistigen Seite. Und man hat den Tod gefeiert als ein Freudenfest im Grunde, in gewisser Weise. Weil man sich mitgefreut hat mit der Seele, die jetzt wieder aus diesem großen Geistigen heraus schöpfen kann, sich erneuern kann dadurch, und dann wieder zu einer nächsten Inkarnation herunterkommt. Und in der urindischen Zeit war das klar, dass das ein rhythmischer Wechsel ist zwischen diesen zwei Zuständen, die aber eigentlich zusammengehören und die erst das Ganze des Menschen ausmachen. Also der Mensch in der einzelnen Inkarnation war eben für sie keine Wirklichkeit, sondern erst das Ganze zusammen. Der Mensch, der auf Erden lebt, und der Mensch, der dann wieder in der geistigen Welt lebt. Und das immer wieder, immer wieder. Und wo sie weit in die Vergangenheit zurückgeschaut haben, weit vorausgeblickt haben auch in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über diese Dinge ist gerade in der griechisch-lateinischen Zeit dann immer mehr verloren gegangen. Auch das Wissen über die Reinkarnation. Und es kam dann also ganz besonders in der griechisch-lateinischen Zeit eben die Konzentration auf das eine, auf das jetzige Erdenleben, auf die jetzige Inkarnation, in der man drinnen steht. Das musste kommen. Das musste kommen, weil es eine Verdichtung war, eine Verdichtung war, die jetzt sehr, sehr viel an geistiger Kraft hineingeholt hat in das körperliche Instrument. Das ist der ganz große Schub, der drinnen war in der griechisch-lateinischen Zeit und der seinen Höhepunkt gefunden hat mit dem Erdenleben, mit der Inkarnation des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod: Christus und die Inkarnationen der Menschheit 00:29:37 ===&lt;br /&gt;
Mit der Inkarnation des Christus, die im Grunde erst beginnt mit der Jordan-Taufe und dann während dieser drei Jahre bis zum Mysterium von Golgatha sich vollendet. Und dieser Christus macht in diesen drei Erdenjahren das durch im Grunde, was wir als Menschen oder als Menschheit in vielen, vielen Inkarnationen durchmachen, von unserer ersten irdischen Inkarnation bis hin zu unserer letzten. Wenn wir dann gehen durch das, was in der Apokalypse heißt, der erste Tod. Der erste Tod ist nämlich der letzte Tod, den wir in der letzten irdischen Inkarnation durchmachen und nach dem wir uns nicht mehr physisch in einem solchen Leib, wie wir ihn jetzt haben, verkörpern würden. Das ist der erste Tod, von dem in der Apokalypse die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für uns fächert sich das alles über viele, viele Stufen, über viele, viele Inkarnationen und ebenso viele Leben in der geistigen Welt, also im Weg vom Tod zu einer neuen Geburt. In vielen, vielen Durchgängen geht das bei uns durch. Beim Christus war das alles komprimiert in diese drei Jahre hinein. Das ist das Gewaltige. Also der Christus hat sozusagen für sich das verwirklicht, was die ganze Menschheit jetzt noch teilweise vor sich hat. Weil wir sind noch nicht ganz fertig mit unseren Inkarnationen. Aber ihr wisst, wir hatten ja schon oft darüber gesprochen, dass die Zeit der Inkarnationen, zumindest für einen Teil der Menschheit, bereits im 6., 7., 8. Jahrtausend auslaufen wird. Dann werden Menschen so weit sein, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen und sich trotzdem voll bewusst, das heißt mit voll erwachtem Ich-Bewusstsein, geistig weiterentwickeln können, ohne verkörpert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich-Bewusstsein der Engel ist anders geartet als das der Menschen 00:31:40 ===&lt;br /&gt;
Weil das Tolle ist ja, wenn wir uns in der irdischen Verkörperung — die brauchen wir zunächst einmal, um uns dieses Ich-Bewusstsein zu erwerben, dieses freie Ich-Bewusstsein zu erwerben. Ein Ich-Bewusstsein haben die Engelwesenheiten schon auch. Aber es ist eben anders geartet als das des Menschen. Das Ich-Bewusstsein der Engel, zum Beispiel das Selbstbewusstsein der Engel, entfaltet sich also ganz stark dort, wo sie tätig werden, wo sie nach außen hin schaffend tätig werden. Da erleben sie sich selbst, in ihren Taten erleben sie sich. Wenn sie sich so wie der Mensch in ihr Inneres zurückziehen, dann erleben sie sich selbst überhaupt nicht, sondern dann erleben sie eine Geisterfüllung, nämlich durch das, was von den Hierarchien, die über ihnen stehen, in sie hereinströmt. Das heißt, sie erleben im Grunde die ganze geistige Welt, die über ihnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen schaut es ganz anders aus. Wir, wenn wir uns in unser Inneres zurückziehen, naja, sind oder glauben zumindest, ganz bei uns selbst zu sein. Und wir sind am meisten dort bei uns selbst, wo wir zunächst einmal, nämlich nicht erleben unser Ego, also das, was uns jetzt so während des Erdenlebens draußen bewegt, also unsere täglichen Sorgen oder auch unsere langfristigeren Berufs- und Karrierewünsche oder sonstiges. Das ist alles vergleichsweise uninteressant, es ist aber ein Hilfsmittel für den Menschen, um sich zu entwickeln. Aber das hat ja mit dem wirklichen Ich-Bewusstsein noch nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nichts als Quelle: Die Grundübung sich als Nichts zu erleben 00:33:28 ===&lt;br /&gt;
Das Ich-Bewusstsein flammt so richtig dort auf, wo wir gewahr werden, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Das ist einmal der erste Schritt. Und dass wir merken, jetzt ist in meinem Bewusstsein einmal nur mehr das Bewusstsein, okay, die ganzen geistigen Hierarchien über uns sind jetzt im Moment nicht in meinem Bewusstsein anwesend. Jetzt entsteht diese gähnende Leere. Und jetzt entscheidet sich, ob da der Funke des Ich, hell genug ist, um diese Leere, um diese gähnende Leere, zu erfüllen mit seinem Licht. Da fängt es einmal an. Also des eigenen Lichtes, des eigenen Geistesfeuers gewahr zu werden im Inneren. Und das heißt, diese Kraft in sich zu spüren, dieser Kraft gewahr zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu, um zu diesem Erlebnis hinzukommen, ist die Grundübung einmal, dass ich halt wirklich einmal aus meinem Bewusstsein alles das hinausschaffen muss, was mich im Alltagsbewusstsein bewegt. Also alle Dinge, die mit unserem äußeren Dasein zu tun haben. Nicht, dass die unwichtig wären oder was, aber um unser wirkliches Ich und unseren Kern erleben zu können, muss ich das einmal alles wegschaffen. Und muss bis dorthin kommen, wo ich eigentlich innerlich das Nichts erlebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellt sich die Frage, kommt aus dem Nichts etwas oder kommt da nichts heraus? Bleibt es also ein schwarzes Loch oder flammt dieses Nichts auf? Leuchtet das auf? Wenn es nur irgendwie ein bisschen aufleuchtet, dann habe ich zumindest ein erstes unscharfes Gewahrwerden dieser Ich-Kraft in seiner Tätigkeit. Also dieses Nichts weist mich darauf hin, als erstes, da ist etwas. So paradox — ihr wisst, ich habe öfters das Bild gebraucht, das ist das schwarze Loch in der Wand. Wir sehen es dadurch durch die Abwesenheit. Da ist ein Loch, aber da ist eigentlich gar nichts. Es ist wie so ein Quellort, aus dem vielleicht etwas herauskommen könnte, aber das sehen wir noch nicht. Aber wir werden es gewahr dadurch, dass hier in der Wand eine kleine Aussparung ist. Dadurch werden wir dessen trotzdem gewahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das erste, das auszuhalten, sich als Nichts zu fühlen. Wirklich als Nichts zu fühlen. Das ist im Grunde das größte und stärkste Gefühl, das man haben kann. So paradox das ist. Also wirkliches Selbstgefühl beginnt mit dem Gefühl, ein Nichts zu sein. Das Nichts, sozusagen, das Nichts zu sein. Selbst das Nichts zu sein. Und der nächste Schritt heißt, aha, das ist aber die Quelle, aus der alles kommt. Aus der alles kommt, das ist die schöpferische Quelle schlechthin. Und wenn der Funke einmal so wirklich zündet, nicht nur als Verstandeserkenntnis, sondern als Erlebnis, dass das der Quellort ist. Und da kann ja dann wirklich eine ganze Menge auch heraussprudeln, also ganz konkret. Aber das zu erleben, dann habe ich so erstmals wirklich eine Ahnung, was Ich bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse in sich erschaffen 00:37:13 ===&lt;br /&gt;
Aber dann müssen wir uns eben auch bewusst werden, dass dieses Ich eben jenseits aller Gegensätze steht, dass es jenseits auch von Gut und Böse steht. Das heißt, dass wir in gewisser Weise, wenn wir schaffend werden — und schaffend werden heißt immer in Wahrheit, dann Gegensätze in die Welt zu stellen. Ich kann zum Beispiel nicht einseitig nur das Gute schaffen, ohne dass nicht auch etwas Böses geschaffen wird. Die Frage ist, wo, an welcher Stelle? Jetzt haben wir die ganzen letzten Male darüber geredet, endlich jetzt sind wir so weit mit unserem Ich, können wir das Böse ins Nichts hinein auflösen. Und jetzt müssen wir es sogar schaffen auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt dann, in dieser Kulturperiode jetzt, in der Bewusstseinsseelen-Epoche, soll der Mensch, das menschliche Ich, lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Ja, ihr habt recht gehört. Der Mensch soll lernen, soll lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Das ist nur die Frage, was er damit tut. Das ist eine ganz andere Frage. Aber dem müssen wir einmal irgendwo nachspüren. Das wird uns vielleicht helfen, so die alten Schemata von Gut und Böse, die Schwarz-Weiß-Schemata, wirklich zu überwinden und auch zu erkennen, was bedeutet dieses Böse in der Welt und was bedeutet es, wenn es am falschen Platz zur falschen Zeit zur Wirkung kommt? Aber was kann es im positiven Sinn bedeuten, wenn es am richtigen Ort zur richtigen Zeit in Tätigkeit sich setzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei man gleich dazu sagen muss, natürlich, in dem Moment, auch wenn wir am richtigen Fleck in uns das Böse und zum richtigen Zeitpunkt erwecken, erschaffen, dann sind wir natürlich ganz nahe dran am Reich der Widersacher, weil die haben sich diese Einseitigkeit, zumindest aus unserer Perspektive, auf die Fahnen geheftet. Also die haben schon ein gewisses Ziel, vor allem die Wesenheiten hinter Sorat, etwas zu tun, was einseitig für unsere Entwicklung, für die Menschheitsentwicklung, aber für die ganze kosmische Entwicklung auch, etwas einseitig oder sehr stark einseitig Böses bedeuten würde.&lt;br /&gt;
=== Das Gleichgewicht von Gut und Böse 00:40:07 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen ein Gleichgewicht schaffen zwischen aus dem Nichts erschaffenen guten und bösen Kräften. Das zeichnet den Menschen aus. Also dieses paradiesische Wort von „Ihr habt gegessen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&amp;quot; ist nicht nur eine Erkenntnisfrage — die gehört natürlich auch dazu, dass wir uns dessen bewusst werden —, aber es gehört noch mehr dazu, es gehört dazu, dass wir es schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja auch schon deutlich gesagt, die eigentlich Bösen sind wir, wenn wir der einen Seite zu stark verfallen. Jetzt habe ich gesagt, die Wesenheiten hinter Sorat, vielleicht sind sie aus unserer Perspektive gesehen einseitig böse, aus ihrer Perspektive sind sie es nicht. Sie gehen einfach einen anderen Entwicklungsweg. Einen Entwicklungsweg, der halt im Grunde mit unserer weiteren Entwicklung in die Zukunft hinaus nicht kompatibel ist. Aber für diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, ist die Scheidung zwischen Gutem und Bösem in der Art, wie wir sie kennen, gar nicht möglich. Sie kennen das nicht. Sie haben ein bestimmtes Ziel, und dieses Ziel besteht eben darin, eine Schöpfungsordnung beizubehalten, die streng von oben aus geregelt ist, von einem Zentrum ausstrahlt und wo es nichts anderes geben kann als verschiedene Hierarchiestufen, die verschiedene Macht dann bekommen, je nachdem, wo sie stehen, und damit verschiedene Aufgaben verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserer kosmischen Entwicklungskette wurde aber ein anderer Weg beschritten, langsam, langsam, der dorthin geht, dass einem kleinen geistigen Wesen, also uns, die Freiheit ermöglicht wird. Und damit die Möglichkeit eröffnet wird, immer wieder zwischen Gutem und Bösem zu scheiden. Das gehört mit der Freiheit mit dazu, und das wird auch in die Zukunft so hineingehen. Es wird also, wenn man so will, gute und böse Kräfte geben in der Welt, und sie werden gemeinsam das gestalten, und sie werden es in einem guten Sinne gestalten, wenn das richtige Gleichgewicht da ist. Und sie werden sich, wenn das Ende der Entwicklung dieser kosmischen Entwicklungskette da ist, wird es wieder diese Einheit bilden, die absolut jenseits von Gut und Böse ist. Wo diese Unterscheidung einfach keinen Sinn mehr machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zeitgemäße Manichäismus 00:43:13 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen da ein ganz anderes Denken als dieses Schablonendenken Gut, Böse hin und her entwickeln. Wir müssen eine höhere Anschauung entwickeln. Das ist letztlich auch das, was hinter einem zeitgemäßen manichäischen Prinzip steckt. Das letztlich darauf hinausläuft — und ich sage deutlich einen zeitgemäßen, weil in dieser Klarheit war es noch nicht vorhanden, als Mani, als Religionsstifter im so dritten Jahrhundert nach Christus diesen Manichäismus begründet hat, da war diese Klarheit noch nicht da —, dass es letztlich darauf hinausläuft, diese Gegensätze dadurch zu überwinden, dass sie in einer Einheit zusammenfallen. In einer höheren Einheit. In einer noch höheren Einheit nämlich, als sie am Ursprung da war, in diesem Zaruana Akarana, in dieser unerschaffenen, unvergänglichen Zeit, die eben neben diesem paradoxen Gegensatz von Ewigkeit und Vergänglichkeit eben auch diesen Gegensatz von Gut und Böse in sich hat, der ja dann sehr deutlich, sehr bald herausgekommen ist, eben durch diesen Gegensatz von Ahura Mazda, dem lichten Sonnengeist und dem finsteren Angra Mainyu, also dem Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir schon deutlich die Polarität dann drinnen, eben von Gut und Böse. Und da zieht sich das durch. Am Ende wird es wieder eine Einheit bilden, und es wird etwas Höheres entstehen als dieses Zaruana Akarana, wie es am Anfang da war. Diese Vereinigung der Gegensätze in sich wird dann auf einer viel, viel höheren Stufe sein, nämlich auf der Stufe sein, dass von da an — nicht nur von da an, von jetzt an eigentlich schon — dass alle die geistigen Wesenheiten, die jetzt entstehen werden, von Haus aus darauf angelegt sind, die Freiheit zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schöpfungslicht von oben und von unten 00:45:32 ===&lt;br /&gt;
Weil das Ganze, was wir das letzte Mal besprochen haben, also dass der Sinn, den Menschen die Freiheit zu geben, darin besteht, dass jetzt das kleinste, unterste Wesen die Freiheit hat — damit nämlich das Schöpfungslicht nicht nur von oben kommt und durch die ganze Hierarchienkette hinunter immer blasser und verwaschener wird. Dass also damit notwendig die Schöpfung, je weiter sie fortschreitet, immer unvollkommener werden muss, nicht anders sein kann. Auch der liebe Gott kann es halt nicht mit dem Hokuspokus machen. Sondern da ist eine gewisse Ordnung eben drinnen. Und diese Ordnung bedingt aber zugleich auch, dass das Bild, das nach unten kommt, immer weniger dem Urbild ähnlich ist, das aus dieser schöpferischen Quelle strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt es aber mit den Menschen an, dass von unten die gleiche schöpferische Kraft entgegenkommt. Und dadurch sozusagen jetzt die Schöpfung von zwei Seiten her genährt wird. Und dann ist es möglich, dass da etwas immer Vollkommeneres entstehen kann. Aber das würde natürlich sofort aufhören, wenn man sagt, der Mensch hat jetzt seine Menschheitsentwicklung durchgemacht, er hat hier die Freiheit sich errungen, er nimmt diese Freiheit natürlich auch mit in die nächste Entwicklungsstufe, also in das Neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht. Aber was ist denn mit den geistigen Wesenheiten, die während dieser Zeit des Neuen Jerusalems entstehen? Fängt es dort wieder an, na, die sind schon wieder unfrei, also geht es wieder weiter im alten Stil, oder geht es auf neue Weise weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es geht auf neue Weise weiter, es entstehen freie geistige Wesenheiten, freie geistige Wesenheiten, die aber unter ganz anderen Bedingungen jetzt entstehen können, als wir hier auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum die geistigen Hierarchien über uns unfrei sind 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen nämlich, im Gegensatz zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen — was zeichnet sie nämlich aus? Es zeichnet sie aus, dass sie tatsächlich nur die eine Einseitigkeit, nämlich das Gute, in sich tragen. Die Kraft, das Gute zu schaffen. Von den ganzen Hierarchien, die über uns stehen, also den regulären Hierarchien, also Engel, Erzengel, Urengel, Elohim und so weiter, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit und was da alles noch hinauf bis zu den Seraphim geht, sie können nichts Böses schaffen. Gerade darum sind sie unfrei. Also nicht nur, weil sie nicht dem Bösen verfallen können — auch das können sie im Grunde nicht von selbst, sondern sie mussten abkommandiert werden dazu, wie es uns Rudolf Steiner immer wieder schildert, sie sind also bestimmt worden durch die göttliche Quelle oben für diese Widersacheraufgabe —, aber die anderen, die nicht dazu bestimmt wurden, die können nur gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen können in gewisser Weise nur böse sein, wenn man es so will. Also sie haben jedenfalls Kräfte, genauer gesagt, die den Menschen, der jetzt im Zentrum dieses Geschehens irgendwo steht — also Kräfte, die von oben kommen, Kräfte, die von unten von den Widersachern auch kommen, wir als Menschen dazwischen, und wir scheiden jetzt in Wahrheit zwischen Gut und Böse. Wir scheiden beständig. Wir sind es, die scheiden dazwischen. Wir neigen dann mehr dem Bösen zu, wenn wir halt den Widersachern zu viel Raum geben und ihnen folgen und sie dort einsetzen, wo es halt fehl am Platz ist. Wir schaffen auch etwas Böses, wenn wir sie dort nicht einsetzen, wo sie am Platz sind. Auch das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die Entwicklung des Menschen heißt nicht, widersetze dich einfach nur all den Widersachern, sondern lerne auch, sie dort einzusetzen, wo ihre Kraft richtig am Platz ist. Dann schaffen wir — weil wir jetzt die Widersacher anleiten, diese Kräfte am richtigen Platz einzusetzen, das heißt an dem Platz, an dem Ort, wo es der fortschreitenden Entwicklung dienlich ist —, dann schaffen sie nämlich gerade dadurch das Gute. Oder sogar, wenn man so will, eben das, was bereits jenseits zwischen Gut und Böse ist, wenn wir es richtig zusammenbringen mit den anderen Impulsen, die von den Hierarchien kommen von oben herunter, die nur das Gute schaffen können und die aber, wenn sie einseitig nur das machen würden, auch die Entwicklung letztlich nicht zum richtigen Ziel führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, ein bisschen Ahnung davon bekommen, was hat es denn mit dem Guten und dem Bösen, mit dem Rätsel des Guten und des Bösen überhaupt auf sich. Das heißt vor allem für den Menschen, dass wir wirklich nicht nur lernen müssen, mit beiden Kräften umzugehen, sondern sie eben auch im richtigen Gleichgewicht zu halten. Und das ist unsere Aufgabe. Das macht nicht die Gottheit oben für uns. Die Widersacher machen es schon gar nicht, die Wesenheiten hinter Sorat machen es schon gar nicht, weil die wollen das Gleichgewicht also sicher sehr stark nach der einen Seite hinuntersenken, während die regulär fortgeschrittenen Engelwesenheiten — damit sind alle Hierarchien gemeint — ja jetzt in nachchristlicher Zeit von sich aus im Grunde nicht eingreifen dürfen, wenn der Mensch es nicht aus Freiheit zulässt, es haben will. Also sie können den Menschen nicht in die gute Richtung drängen, sondern wir müssen es wollen, und erst indem wir es wollen, stellen wir in Wahrheit genau diesen Gegensatz von Gut und Böse hin. Also er wird durch uns — jetzt sage ich sehr abstrakt — durch uns definiert eigentlich. Durch uns wird das definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauen und Vernichten: Beide Kräfte im Gleichgewicht 00:52:14 ===&lt;br /&gt;
Wir als das Wesen, das in der Mitte steht. Und damit lernen wir aber eine Wesenheit zu werden, die eben mit den Kräften des Guten und des Bösen, die immer im Wechselspiel notwendig sind, um frei sein zu können — weil das gilt für alle Zukunft. Man kann nicht frei sein, wenn man nur das Gute machen kann. Dann ist man in einer Einseitigkeit gefangen. Man muss auch das andere haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gehört das zur Weltentwicklung sowieso dazu. Man sieht dann auch, wie relativ das ist mit dem Guten und dem Bösen. Ich meine, Gutes — kann man sagen, ja, die Weltschöpfung hervorzubringen ist doch etwas Gutes, und je vollkommener sie wird, ist es etwas Gutes. Wenn sie aber ewig so weitergehen würde und ewig so bleiben würde — weil mehr als vollendet gut geht dann nicht mehr — und wenn sie so bleiben würde, dann wäre das der Tod jeder weiteren Entwicklung, und wenn keine Entwicklung mehr da ist, kein schöpferischer Vorgang mehr da ist, dann wäre das Geistige im Grunde Erstorben. Das wird nicht passieren, aber dazu braucht es Kräfte, die jetzt auch alles, was als Schöpfung entstanden ist, wieder auflösen. Wieder vernichten. Das heißt, ins Nichts hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen, wenn wir eine heilsame Entwicklung haben wollen, nicht nur aufbauende Kräfte, sondern auch Vernichtungskräfte rege machen können. Und wir müssen sie so im Gleichgewicht haben, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Tätigkeit kommen. Und das können eben nur wir. Das können nur wir. Das ist das ganz Interessante drinnen. Dazu sind wir ausersehen, sind die Wesen ausersehen, denen diese Freiheit ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Vorbild für die freien Wesen des neuen Jerusalem 00:54:29 ===&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird als einziges geistiges Wesen dann für die geistigen Wesenheiten, die auf dem Neuen Jupiter, also auf dem Neuen Jerusalem, geboren werden, wenn man so will, die als geistige Wesen dann erschaffen werden — das heißt, bei denen dann der Ich-Funke gezündet wird —, die werden ihre Freiheit auf eine ganz andere Weise sich erwerben können, als wir es jetzt müssen, wo es noch keines dieser untergeordneten geistigen Wesenheiten gab, die über diese Freiheit verfügten, sondern wo es nur die Schöpfungsquelle hatte. Aber jetzt sind wir als kleines begleitendes Wesen, wir werden dann so in etwa auf einer Stufe sein, die der der heutigen Engel entspricht, auch wenn wir natürlich ganz andere Wesenheiten sein werden, aber wir werden dann nicht mehr in so einem physischen Körper leben, wie es jetzt der Fall ist. Dieses Neue Jerusalem wird überhaupt ganz anders gestaltet sein. Es wird auch nicht diese so starke Verdichtung mehr da sein, wie wir sie heute kennen, während der Erdentwicklung, die aber für uns gerade die Voraussetzung war, in diese Verstofflichung der geistigen Kraft — diese Verstofflichung des Nichts. Die Materie ist eigentlich nichts. Sie ist sozusagen verhärtetes Nichts. Das ist so paradox irgendwo. Dort, wo wir anklopfen können, wo das härteste Stoffliche ist, da ist eigentlich nichts. Aber dieses Nichts rührt sich jetzt dann nicht mehr. Und es aufzulösen heißt, dieses Nichts wieder zu einer schöpferischen Quelle werden zu lassen. Aber da ist es im Nichtsein eigentlich erstarrt. Also Stoff, könnte man sagen, ist diese im Nichtsein erstarrte geistige Kraft. Die schläft halt dort zumindest. Das heißt nicht, dass sie auch ewig schlafen muss. Wird sie auch nicht. Aber im Moment schlummert sie halt ein bisschen stark vor sich hin. Und da drinnen, verbunden damit, ist auch das Reich dieser Widersacherkräfte ganz stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen werden, als die Babys der geistigen Entwicklung, als die neugeborenen geistigen Wesenheiten, die werden eine ganz andere Hilfe haben können, nämlich uns. Und das wird bereits für die nächsten kosmischen Entwicklungsstufen ermöglichen, dass nach uns geistige Wesenheiten entstehen können, die die Freiheit haben. Die sich auf andere Weise mit unserer Hilfe entwickeln. Aber es wird nicht mehr so sein, das wäre ganz sinnlos, wenn nach uns das ganze Spiel so weiterginge, wie es vor unserer Entwicklung war. Dann wären wir als Menschen tatsächlich eine Besonderheit, eine Kuriosität im Kosmos. Aber die Entwicklung würde nicht so deutliche Spuren zeigen, sondern im Prinzip geht die Schöpfung weiter, wie es früher war. Ja, sicher, wir als Menschen könnten aus Freiheit irgendwo dazwischen vermitteln, aber ansonsten geht es so weiter wie immer. Unfreie geistige Wesen. Nein! Die Zukunft ist darauf angelegt, dass alle diese geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen, frei werden. Frei werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Verantwortung des Menschen 00:58:29 ===&lt;br /&gt;
Also, ihr seht damit, dass den Menschen damit eine große Aufgabe gestellt ist, eine große Verantwortung auch übergeben ist für die ganze Weltentwicklung, weil ohne uns geht es nicht. Wenn wir versagen, wenn wir zu wenig tun auf diesem Weg, wird entsprechend weniger herauskommen dabei. Und es wird deutliche Folgen haben auf die geistigen Wesenheiten, die nach uns entstehen. Und natürlich werden einzelne Menschen diesen Weg besser bewältigen, manche ihn schlechter bewältigen, manche werden ihn gar nicht bewältigen, indem sie eben letztlich dann aus ihrer Freiheit den Entschluss heraus fassen, sich mit den Wesenheiten hinter Sorat zu verbinden und in eine ganz andere Entwicklung abzubiegen. Alles das ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asuras, Ahrimanische und Luziferische: Menschen als künftige Widersacherkräfte 00:59:30 ===&lt;br /&gt;
Und es werden Menschen sein, die zum Beispiel auch während des Neuen Jerusalems oder der darauffolgenden planetarisch-kosmischen Zustände — es sind ja noch drei vor uns — die zwar nicht vollkommen mitgehen, endgültig mitgehen mit dem Reich der Widersacher, aber während dieser folgenden Entwicklung selbst als Widersacherkräfte wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja denken, wie läuft denn die ganze Sache? Wir haben die luziferischen Wesenheiten deswegen, weil Wesenheiten, die auf dem vorangegangenen kosmischen Zustand, also auf dem Alten Mond, ihre Menschheitsstufe — also die Stufe, wo sie geistige Wesenheiten geworden sind —, mit einer gewissen Einseitigkeit nur zu Ende gebracht haben. Und dadurch waren sie prädestiniert dazu, eine Rolle zu bekommen als luziferische Widersacherwesenheiten. Früher war das schon mit den ahrimanischen Wesenheiten so, auf der Alten Sonne, und noch davor auf dem Alten Saturn mit den Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es auch jetzt zunächst einmal, während des künftigen Neuen Jerusalems, von dem die Apokalypse spricht, werden sich auch Menschen einreihen in diese Riege der Widersacher. Was aber eben trotzdem noch nicht notwendig heißt, dass die endgültig für die Entwicklung verloren sind. Sondern sie werden eine notwendige Rolle haben, weil indem sie Menschen sind, haben sie doch an der Freiheit Anteil, auch wenn sie sie vielleicht in einseitiger Richtung gebrauchen. Aber sie werden eine Aufgabe haben auf diesem Neuen Jerusalem und mitwirken dabei, dass sich dann dort von Haus aus neue, freie, geistige Wesenheiten entwickeln können. Also das heißt, der Mensch spielt sogar eine Rolle als künftige Widersachermacht, und das ist nicht nur ein Versehen des Schöpfungsgeschehens, sondern das ist etwas, was notwendig dazugehört, wenn man freie, geistige Wesenheiten schaffen will. Und das ist die Intention dieser ganzen kosmischen Evolutionsreihe, von der wir sprechen, dieser riesengroßen Evolutionsreihe, die wir zumindest ein bisschen überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das heißt also, Gut und Böse gehören zur Menschheitsentwicklung notwendig dazu und werden notwendig dazugehören bis zum Ende, wobei in der siebten kosmischen Entwicklungsstufe letztlich schon alles Wesentliche entschieden ist. Es wird dann dort auch nicht mehr der Fall sein können, dass die Menschenwesenheiten, die jetzt in gewissem Sinne eine Widersacherrolle übernommen haben, dass die dann noch eingehen in das Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat. Das ist dann vorbei, das geht also bis zum sechsten kosmischen Zustand — ihr wisst, diese berühmte Zahl 666 aus der Apokalypse heraus — und im siebten Zustand wird es sich so weit ausgleichen, dass alle letztlich zum Schluss auf dem Niveau sind, dass sie jenseits von Gut und Böse sind. Das heißt, es werden auch die, die zeitweilig diese Widersacherrolle übernommen haben und trotzdem aber nicht freiwillig hineingestürzt sich haben in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat und damit also in eine völlig andere Richtung abgebogen sind, aber die ihre Aufgabe als Widersacherkräfte sozusagen ernst genommen haben — dann werden sie auch, wenn man so will, der Erlösung teilhaftig, also sie sind dann gleichberechtigte Mitglieder dieser ganzen Menschheitsentwicklung, und sie werden ihr gedient haben, indem sie ihre besondere Aufgabe übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind eigentlich ganz, ganz große Perspektiven, wenn man sich das vor Augen führt, und das ist, ich sage einmal, nicht so geläufiges Denken heute, dass man sagt, der Mensch soll, und zwar gerade jetzt in unserer Zeit, auch das Böse in sich entwickeln. Das zählt also zum Rätsel dieses Geheimnisses des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zerstörungsherd im Menschen 01:04:44 ===&lt;br /&gt;
Und das, werden wir uns jetzt ein bisschen näher anschauen, wie denn das alles funktioniert und wo denn das überall eine Rolle spielt. Also das Erste ist, dass wir ein ähnliches Prinzip im Großen drinnen haben, ja, letztlich auch durch diese Sorat-Kräfte, diese Sorat-Kräfte, die eben ihr Wirkungszentrum im Erdmittelpunkt haben, wenn man das so ausdrücken will. Es wird nichts nützen, wenn man irgendwie physisch hinunterbohrt, da wird man sie am wenigsten finden, aber geistig gesehen strahlt ihre Wirkung von diesem Zentrum aus. Wir haben also diese Sorat-Kräfte oder diese Wesenheiten hinter Sorat, die von dort ihre Wirkung ausstrahlen und die ganz starke Vernichtungskräfte in Wahrheit in die Welt hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, diese Vernichtungskräfte sind sehr verwandt mit den Vernichtungskräften, die wir aufbringen, ja, wenn wir das Böse in uns rege machen, in uns — ich sage mal ganz bewusst, in uns. Es ist schon einmal so ein großer Unterschied, ob wir dieses Böse in uns erwecken oder ob wir es hinaustragen in die Welt. Das ist einmal der ganz große Unterschied. Also in dem Moment wird das Böse für diese Entwicklungskette etwas wirklich Unrechtes, etwas, was also vom Weg abführt, wenn wir dieses Böse, das wir in uns ja geradezu erzeugen, wenn wir das nach draußen tragen, wenn wir das in die Welt hineintragen — das dürfen wir nicht. Dann hat es für die Welt negative Folgen. Wenn wir es in uns nicht erwecken würden, hätte es für die Weltentwicklung aber auch negative Folgen. Weil dann würden wir genau diese Kräfte in uns nicht rege machen, die notwendig sind dafür, dass die Freiheit für die Zukunft garantiert ist. Die wir jetzt schon brauchen während der Erdentwicklung, aber die uns auch das Potenzial dann in verwandelter Form für die Zukunft geben, anderen geistigen Wesenheiten zur Freiheit zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdauung und Atmung: Vernichtung und Neuschöpfung des Stoffes 01:07:45 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wo machen wir ganz konkret diese Kräfte in uns rege? Wir tun es nämlich schon die ganze Zeit, wir könnten gar nicht leben, wenn wir es nicht tun würden. Wir machen es zum Beispiel dort sehr stark, wo wir unsere Nahrung zu uns nehmen. Ja, und nicht nur unsere Nahrung, wir machen es dort, wo... - schon beim Atmungsprozess machen wir es. Wir müssen eigentlich alles, was wir in uns aufnehmen, ertöten. Tot machen, ja, nicht nur tot machen, also das heißt mineralisch machen, sondern es eigentlich — ja, nicht nur eigentlich, sondern wirklich — ins Nichts zu schleudern, ins Nichts zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das Wichtigste, was wir machen müssen, dass wir alles, alles, was wir von außen aufnehmen, und zwar nicht nur stofflich, sondern auch was wir seelisch, geistig aufnehmen — und wir sollen das im großen Stil tun. Ich hoffe, dass sehr viel Seelisches und Geistiges, an geistigen Impulsen aus der Welt aufgenommen wird, aber wir müssen es in uns ins Nichts führen. Alles! Das heißt im Grunde vernichten. Also das ist eine ungeheure Zerstörungskraft in Wahrheit, wenn man das so nennt. Also der Mensch, um sein freies Ich zu entwickeln, hat in sich einen Zerstörungsherd, nennt es Steiner geradezu. Dieser Zerstörungsherd wirkt überall in unserem Wesen, aber er hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Menschen, also man kann es wirklich so sagen, im Schwerpunkt des Menschen, wo der Schwerpunkt des Menschen liegt. Dort ist das eigentliche Zerstörungszentrum, aber es wirkt so, dass es im ganzen Organismus diese Zerstörungsprozesse durchführt. Aber wehe, etwas von diesen Kräften wendet sich nach außen. Wenn wir nur einen Funken davon nach außen tragen, dann machen wir diese Zerstörung draußen, die nicht stattfinden sollte, die dann wirklich blinde Zerstörung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir können an diesen Zerstörungsprozess, an dieses Ins-Nichts-Hineinschleudern — den können wir umwenden dazu, geistig aus diesem Nichts heraus wieder etwas Neues zu schaffen. Das ist der Prozess. Dadurch entsteht gerade erst die Möglichkeit, dass wir dann auch etwas entgegenbringen können. Aber dazu müssen wir vorher etwas Geschaffenes, etwas Erschaffenes, also etwas, was durch die Schöpfung hereingekommen ist, zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schöpfung in uns zerstören 01:11:10 ===&lt;br /&gt;
Bitte, nehmt das sehr ernst, dieses Wort. Das ist etwas ganz Wichtiges für das Verständnis der menschlichen und menschheitlichen Entwicklung. Wir müssen in gewissem Sinne die Schöpfung, die uns gegeben wurde, zerstören. Das ist ein wirklich sehr gewichtiges Wort. Und ich wage es auch nur, das hier jetzt in unserem Kreis, wo wir ja schon viele Dinge besprochen haben, so zu äußern. Und wenn jetzt jemand neu dabei ist, möchte ich ihn darauf hinweisen, bitte schaut euch an, was wir vorher gesprochen haben darüber. Aber es ist jetzt also Zeit, diesen Punkt zu erwähnen, dass eine Aufgabe des Menschen wirklich ist, die Schöpfung zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte missversteht das nicht, dass wir jetzt einfach hergehen sollen und äußerlich mit unseren Werkzeugen die ganze Erde ruinieren oder sonst was, das ist die falsche Art. Die bringt nämlich für die Schöpfung gar nichts, für die Weiterentwicklung des Ganzen. Was wir tun müssen, ist, etwas aus der Schöpfung zu entnehmen, in unser Wesen aufzunehmen und in uns zu zerstören. Also nicht Naturzerstörung draußen zum Beispiel, sondern etwas in uns zerstören. Zum Beispiel eben aber auch die ganzen Naturstoffe, die wir mit der Nahrung, mit der Atmung, mit dem Trinken und so weiter zu uns nehmen, dass wir sie völlig ins Nichts hineinführen, völlig in die Zerstörung hineinführen. Und dann, in der Umdrehung dieses Prozesses, aus dem das Stoffliche neu wieder erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nämlich, dass es wirklich bis dort hineingeht, dass Stoffliches, alles Stoffliche sogar, in uns ins Nichts geschleudert wird und aus dem Nichts heraus neu erschaffen wird. Nicht wahr, es fängt zuerst an, dass so die ersten Teile — es wird halt die Nahrung, da ist es ja sehr offensichtlich, durch die Verdauung zerlegt, es fängt schon an, wenn wir die Nahrung einzuspeicheln beginnen — und das geht halt dann so weit zunächst einmal, dass es bis zu dem Zustand kommt, dass es ins Tote hineingeführt wird, also ins Mineralische. Es darf nichts, nichts, was wir von außen aufnehmen, in unserem Organismus lebendig bleiben. Sondern es muss also einmal bis zu dem Zustand des Todes hinuntergeführt werden, also ins Mineralische, und dann noch einen Schritt weiter. Nämlich so, dass es aus der Stofflichkeit selber ins Nichts, also aus dieser mineralischen Stofflichkeit selber ins Nichts hineingeführt wird und aus diesem Nichts heraus in erneuerter Form wieder entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Transsubstantiation bis ins Materielle 01:14:27 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, weiß ich nicht, wenn ich Sauerstoff aus der Luft aufnehme, dann wird dieser Sauerstoff einmal abgetötet komplett. Die Entwicklung ist so gegangen, dass das auch tatsächlich in der äußeren Erdatmosphäre eine Wirkung hatte. Also die Luft, die wir heute atmen, ist etwas viel Toteres, als sie in der Vergangenheit war. Es hat also auch Wirkungen hinterlassen draußen. Eine Voraussetzung eben dafür, dass wir unser Bewusstsein entwickeln können, war, dass diese Atmosphäre der Erde nicht mehr die gleiche Lebendigkeit hat wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist noch eine gewisse Restlebendigkeit drinnen, und die müssen wir in uns aber ganz austilgen. Wir müssen so weit gehen, den Sauerstoff, jedes einzelne Sauerstoff-Molekül oder Sauerstoff-Atom, aufzulösen ins Nichts und aus dem Nichts wieder herauszubringen. Wieder herauszugestalten. Das heißt, in der äußeren Bilanz merkt man gar keinen Unterschied. Es ist vom Äußeren — gerade dort, wo es um diesen Kern geht, ist sowohl die Stoff- als die Energiebilanz ausgeglichen, und trotzdem ist es eine Erneuerung. Und im Feineren dessen, was bis ins Atomare hinein oder ins Sub-Atomare hinein drinnen ist, bekommt die Stofflichkeit eine andere Qualität dadurch. Das lässt sich nicht so einfach mit physikalischen Mitteln feststellen heute, weil in der physischen Erscheinung sozusagen bleibt es so, wie es war im Grunde. Aber in der tieferen Struktur, die dahintersteckt — weil ja dahinter letztlich auch Ätherisches, Astralisches, Geistiges steckt, weil ja: Materie ist verdichteter Geist. Es ist nichts völlig Fremdes der Materie, im Gegenteil. Materie ist Geist in einer halt sehr besonderen Form, in einer Form, in der sie nach außen hin als tot erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin können wir sie sozusagen verfolgen. Bis in den Zustand hinein, wo sie ins Nichts geschleudert wird, da können wir es mit der äußeren Wissenschaft nicht mehr verfolgen. Und dann kommt sie aus dem Nichts wieder heraus in erneuerter Form. Aber was wir äußerlich sehen, also dieses mineralisch Tote zunächst als erstes, da merken wir im Mineralischen zunächst diesen Unterschied noch nicht, dass da drinnen eine andere ätherische, eine andere astralische, eine andere geistige Qualität dahintersteckt. Im äußeren physikalischen Verhalten bleibt es genau gleich zunächst einmal. Wird in der Zukunft auch noch anders werden, aber jetzt so schnell geht das nicht. Aber da drinnen sind andere Qualitäten drinnen, die nämlich bedingen, dass das alles, was an ätherischen, astralischen Kräften, geistigen Kräften in der Materie wirkt, dass das eine Qualität bekommt, die weniger zunächst einmal von den Widersacherkräften bestimmt wird, sondern bereits von etwas Neuem, was wir hineingebracht haben, nämlich das, was durch die Ich-Kraft, mithilfe der Christuskraft, die mit uns wirkt, da in einer neuen Gestaltungsform drinnen ist, im Geistigen, im Astralischen, im Ätherischen. Und nur die äußere Erscheinung bleibt zunächst noch einmal so, wie wir sie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher merkt der Physiker keinen Unterschied, und trotzdem ist es etwas anderes geworden. Es hat also eine wirkliche Transsubstantiation stattgefunden. Die Transsubstantiation ist das, was wir im Altarsakrament feiern oder uns vor Augen führen und uns damit ein äußeres Bild für das hinstellen, was aber in uns ununterbrochen stattfindet. Die Wandlung, die Wandlung bis ins Materielle hinein, findet ununterbrochen in uns statt. Und die Feier des Altarsakramentes bedeutet nichts anderes, als einen Anstoß dazu zu geben, sich dessen auch bewusst zu werden, was sich da abspielt. Also es geht nicht um irgendeinen Hokuspokus, der da passiert, sondern es passiert, wir tun es aus unserem Ich heraus, nur wir wissen noch nichts davon. Und der Weg in die Zukunft hinein heißt, immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was sich da abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die untersinnlichen Kräfte: Elektrizität als luziferisches Licht 01:19:35 ===&lt;br /&gt;
Weil man muss doch Folgendes denken: Was ist die Materie, so wie sie heute ist? Steiner hat das ja einmal sehr deutlich beschrieben, wie die Kräfte, die eigentlich die Materie aufbauen — von dem, das, was wir also physisch, äußerlich angreifen können und sinnlich noch wahrnehmen können, ja im Grunde nur die Außenseite ist —, dahinterstecken, wie Steiner nennt, untersinnliche Kräfte oder eine Unternatur sogar. Das sind Kräfte, die durch die Widersacherwesenheiten hineingebracht wurden. Dadurch überhaupt ist das Physische Stoff in dem Sinn geworden erst, wie wir es heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch in vergangenen Vorträgen gesprochen, dass Physisch und Stofflich nicht ganz das Gleiche ist, weil es gibt sehr wohl etwas Physisches, was aber nicht Stofflich ist und das auch für sinnliche Organe nicht fassbar ist, sondern Übersinnlich ist. Das ist sogar was ganz, ganz Häufiges. Also wir sind von genug geistigen Wesenheiten umgeben, die auch physisch sind, also bis zum physischen Leib entwickelt sind, aber wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht mit den sinnlichen Augen. Also Elementarwesen gehören da sehr wesentlich dazu. Elementarwesen haben alle einen physischen Leib, aber keinen stofflichen Leib. Sie können nur unter bestimmten Bedingungen sozusagen ihre Spuren im Stofflichen hinterlassen, das sehr wohl. Aber eigentlich haben sie physische Leiber, wenn wir es so nennen wollen, die aber nicht sinnlich sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher haben die Elementarwesen eine starke Beziehung auch zu uns oder wir zu ihnen, weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, aber doch auf ein bisschen andere Art. Daher kann man aber auch gerade sehr viel lernen im Umgang mit den Elementarwesen, auch über uns selbst, über die Natur draußen, aber vor allem auch über uns selbst. Und umgekehrt sind die Elementarwesen sehr neugierig darauf. Also wie ist denn das, dass so ein Mensch da hereinkommt? Wie geht denn das zu? Das ist für sie überhaupt ein Rätsel, wenn ein Mensch geboren wird. Also das ist für die Elementarwesen etwas ganz, ganz Spannendes, das mitzukriegen. Weil das ist für sie nicht fassbar irgendwie. Also, sich dieses Prozesses immer bewusster zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber gehen wir zurück zu dem, was untersinnliche Welt, Unternatur ist, die aber unserer wirklichen stofflichen, physischen Welt zugrunde liegt. Welche Kräfte sind das? Es sind vor allem — also Rudolf Steiner nennt die Kräfte der Elektrizität, die Kräfte des Magnetismus, und dann nennt er eine dritte Kraft. Etwas sehr Geheimnisvolles, weil zu dem Zeitpunkt war diese dritte Kraft physikalisch jedenfalls noch nicht wirklich der Rede. Und es ist auch nicht so einfach, sie heute zu deuten. Es gibt auch aus anthroposophischen Zusammenhängen unterschiedliche Deutungen dazu. Also manche bringen es mit den Kernkräften in Verbindung, andere sagen, nein, es hat etwas mit der Schwerkraft zu tun, weil ja die Widersacher die Kräfte der Schwere sind. Also auch das will ich jetzt gar nicht so im Detail aufgehen, aber in Wahrheit ist das, was uns als Materie erscheint, genau aus diesen Kräften gewoben. Und es sind nur diese Kräfte in Wahrheit da, aber keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt dort, wo Atome, wo Elementarteilchen sind, Protonen, Neutronen, Elektronen, wie das ganze Zeug heißt, oder die Quarks, die noch drinnen stecken sollen, also der ganze Quargel, der da drinnen steckt — das sind alles keine Dinge, es sind gewisse Kräfte, eigentlich geistige Kräfte, die wirksam sind, aber geistige Kräfte, die eben ihre spezielle Wirkungsform dadurch angenommen haben, dass die Widersacherkräfte drinnen wirken. Nämlich Elektrizität ist ein durch die luziferischen Kräfte verwandelter Licht-Äther. Also man könnte sagen, ein luziferisch gewordener Licht-Äther ist die Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dort, wo Elektrizität in Wahrheit vorhanden ist, oder wo Elektrizität vorhanden ist, wird Licht zurückgeworfen, gespiegelt. Das kennt auch die Physik ganz deutlich, also alle die Substanzen, die elektrisch leitend sind, sind die, die ganz besonders stark glänzend sind und die sich als Spiegel eignen. Man kann natürlich auch eigentlich nicht glänzende Sachen so polieren, dass auch ein gewisser Glanz da ist, aber so richtig das, was als Spiegelinstrument wirkt, sind metallische Stoffe. Und die metallischen Stoffe sind die, die den elektrischen Strom leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohlenstoff und Kunststoffe: Der Stein der Weisen 01:25:20 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt gibt es auch Kunststoffe mittlerweile, die das können. Aber genau die beruhen auch darauf, dass da eben auch eine elektrische Leitfähigkeit drinnen ist. Ist ein ganz großes Gebiet heute in der Technik, in der Wissenschaft, leitfähige Kunststoffe zu haben. Plastikelektronik nennt man es. Also man kann mit dem sogar wirklich elektronische Bauelemente und sowas bauen, das ist ein Schritt in die Zukunft. Das wird weggehen von dem bloß, dass sich alles in Siliziumchips abspielt und in normalen Metallen, sondern dass es im Grunde — Kunststoff ist letztlich, stammt ab von Erdölprodukten. Was ist Erdöl? Erdöl ist ein Endstoff des Lebendigen, wenn man so will. Es entsteht ja dadurch, dass Meereslebewesen, Kleinstlebewesen abgestorben sind, sich verdichtet haben und sehr kohlenstoffreich dabei geworden sind. Also es ist etwas, was aus abgestorbenem organischem Material entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit den Kunststoffen fangen wir an, jetzt selber zu gestalten. Das ist also auch nicht so ein Zufall, dass wir Kunststoffe entwickelt haben, und alle diese Kunststoffe beruhen auf Kohlenstoffbasis letztlich, mit allen möglichen anderen Ingredienzien. Aber damit hat ein Weg begonnen, wo wir so eine Art, na ja, künstlich den Stoff oder die Stoffverbindungen zu erzeugen, die wir nämlich auch im Lebendigen haben. Was für uns ganz wichtig ist, wir könnten ohne Kohlenstoffverbindungen nicht leben auf Erden. Weil wir beruhen alle auf Kohlenstoff. Und Endprodukt dieses lebendigen Kohlenstoffs, dieser lebendigen Kohle, die wir eigentlich sind, ist halt dann einerseits die Kohle, die wir draußen finden, aber genauso das Erdöl, das wir draußen finden, Erdgas, das wir draußen finden, das ist alles etwas, was mit unserer Entwicklung etwas zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt jetzt, ja klar, die Kohle ist entstanden, dass Pflanzen eben sich umgewandelt haben im Laufe der Zeit, sodass ein ganz hoher Kohlenstoffanteil drinnen ist und alles andere hinausgegangen ist. Ja, aber wo kommen die Pflanzen her? Weil wir sie aus unserem Wesen herausgesetzt haben. Wo kommen die Tiere her, auch die Kleinlebewesen, das Plankton im Meer, aus dem das Erdöl letztlich entsteht? Na ja, weil wir diese Wesenheiten sehr früh aus uns herausgesetzt haben. Also der Kohlenstoff, dieses Dunkle, ist was ganz was Spannendes. Wir könnten ohne dem nicht leben, und dieser Kohlenstoff ist das, was uns die Inkarnation ermöglicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für den Menschen, diesen Stoff wirklich bis ganz ins Dunkle hineinzuführen, ins Nichts sogar hineinzuführen, ganz besonders diesen Kohlenstoff, und aus dem in neuer Form, aber jetzt durch die menschliche Geisteskraft, in neuer Form zu erwecken. Wisst ihr, das ist das, um das es ging in der Alchemie in Wahrheit. Und Rudolf Steiner hat sehr deutlich an vielen Stellen genau das ausgedrückt: Diese Alchemisten waren doch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Philosophenstein, wie es heißt, gibt verschiedene Ausdrücke dafür. Manchmal heißt er auch das Lebenselixier interessanterweise. Und Steiner sagt dann, ja, dieser Stein der Weisen, der ist ja überall zu finden, der ist überall zu finden. Viele haben ihn sogar zu Hause, weil sie heizen damit ein im Winter. Gut, heute hat man meistens eine Gasheizung oder irgend sowas oder mit Erdöl oder was, na gut, dann verwenden wir es indirekt, oder selbst wenn wir Holzpellets oder was verwenden, also wenn wir schon ein bisschen zukunftsträchtiger sind, jetzt in der Öko-Wende, na, dann ist da halt auch das Holz drinnen, ist auch der Kohlenstoff drinnen. Überall ist der Stein der Weisen drinnen. Nur wirklicher Stein der Weisen ist es erst durch das, was wir damit machen, was wir daraus machen, indem wir unsere geistige Schöpferkraft damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, man mag es über die Kunststoffe und das alles schimpfen, bis zum Geht-nicht-mehr, so, Plastik in den Meeren und so — na, das ist natürlich schrecklich, also wir sind halt noch nicht so geschickt geworden damit, in richtiger Weise etwas damit zu machen. Aber künstliche Stoffe, künstlerische Stoffe zu erzeugen, gerade aus diesem Lebensstoff Kohlenstoff, aus diesem Stoff, der ja seine schöne Seite oder seine gigantische Seite zeigt, wenn er als Diamant kommt — Kohlenstoff und Diamant ist chemisch gesehen dasselbe, nur die innere Form, die innere Anordnung ist etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lebendige Diamant: Den Kohlenstoff vermenschlichen 01:31:05 ===&lt;br /&gt;
Also, im Grunde den wirklichen Stein der Weisen zu erschaffen, hieße im Grunde — ja, in höchster Vollendung hieße das, unseren physischen Leib zu einer Art lebendigen Diamanten zu machen. Das heißt, einen Körper zu erschaffen, der vollkommen lichtdurchlässig ist, der vollkommen lichtoffen ist, der diese Dunkelheit dadurch ganz verloren hat. Na ja, das ist natürlich ein weiter Weg hin, das hängt mit dem Weg der Auferstehung und so weiter auch zusammen. Aber da ist eines der wesentlichen Kernstücke ist eben, diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben. Diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Technik, an Stoffen, eben auch an Kunststoffen in die Welt hinaussetzen, ist in Wahrheit dann noch ein sehr, sehr dilettantischer Versuch, eben dieser Materie das Menschsein beizubringen sozusagen. Und es passiert halt noch eine ganze Menge Böses oder Schlechtes dadurch in der Welt draußen. Also da seht ihr schon, wo die Problematik ist: das Böse, das wir in uns erwecken müssen, um eben die Schöpfung, die alte Schöpfung in uns zu vernichten im Grunde und eine neue zu schaffen — na ja, das ist erst die ersten Millimeter des Weges. Und das heißt, es ist sehr viel Zerstörungskraft eigentlich noch drinnen, die eigentlich nicht nach außen kommen sollte. Aber wir tragen sie noch hinein in die Werke, die wir gestalten draußen in der Welt. Das ist das Problem. Und das werden wir lernen müssen, dass das immer weniger passiert. Ist durchaus auf dem Weg. Also auch in der äußeren Forschung und in der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist halt, dass die Sünden der Vergangenheit, oder - ich will es gar nicht Sünden nennen - die Fehler der Vergangenheit, die passiert sind — na ja, Sünden auch, weil man es dann natürlich auf Teufel komm raus ums Geldverdienen gemacht hat. Also das heißt, im Sinne der Sorat-Kräfte in Wirklichkeit gearbeitet hat, weil die geben uns halt sehr viel Inspirationen dazu. Aber trotzdem, der Weg geht weiter, und es entstehen nach und nach Ansätze zumindest dazu, dass völlig künstliche Stoffe entstehen, die aber doch eine hohe Qualität haben, die mit der Natur verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur das Zurück zur Natur, wie sie früher war, alleine genügt nicht. Ich meine, dann machen wir den hilflosen Versuch, die Welt auf einen Zustand zurückzudrehen, wie es früher einmal war. Und das heißt Verweigerung der Entwicklung im Grunde. Das wird auch nicht funktionieren. Sondern es ist eben ein Weg vorwärts zur Kultur. Und vorwärts zur Kultur im Sinne einer umgearbeiteten Natur. Das ist es ja im Grunde. Der Mensch macht durch seine Tätigkeit die Natur zur Kultur. Bis ins Stoffliche hinein. Und die Frage ist halt, ob wir Minderwertiges schaffen daraus, oder ob es uns mit der Zeit gelingt Höherwertiges zu schaffen. Etwas, was sogar höherwertiger ist, als das, was ursprünglich in der Natur vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als Kunstwerk: Die Aufgabe des Menschen 01:34:57 ===&lt;br /&gt;
Das passt jetzt aber in unser Gesamtbild sehr gut hinein, wo wir gesagt haben, na ja, aber wenn es da aus der geistigen Quelle von oben bis nach unten strömt, wird dieses schöpferische Urbild immer blasser, immer blasser und immer schlechter verwirklicht, bis es bei uns ankommt. Dann heißt das auch — und Rudolf Steiner betont das immer wieder —, die Natur, so sehr man sie bewundern muss, und so viel da ja doch drinnen ist, aber sie ist weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Sie ist weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und der Punkt ist, wenn sie einen Schritt weiterkommen soll, dann geht das nur durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Form, dass wir es ja auch mit Hilfe unserer äußeren, sinnlich-physischen Tätigkeit tun und mithelfen, haben wir gar nicht mehr so viel Zeit. Wenn die Menschheit beginnt, bereits ab dem sechsten, siebten, achten Jahrtausend sich nicht mehr zu inkarnieren — ich meine, wird nicht alle Menschen betreffen, aber doch einen Teil —, das heißt, da haben wir noch einiges vor uns, um die Welt so zu verändern, dass es bis in die einzelnen Naturstoffe hinein ein Kunstwerk wird, ein Kulturwerk wird, die Erde. Das ist unsere Aufgabe, aus der Erde ein Kulturwerk zu machen, aus der Erde als Ganzes. Ein riesiges Kunstwerk, das sehr wesentlich bereits mitgeschaffen ist durch die Menschen, nämlich in dem, was Neues hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu sehr viel Hilfe auch brauchen, weil wir manches nicht alleine können, aber wir werden die Anleitung sozusagen dazu geben, wir werden den schöpferischen Impuls dazu geben, der eben von oben herunter aus der Quelle bis da unten gar nicht ankommen kann. Genau das ist unsere Aufgabe, da diesen neuen Impuls hineinzubringen, von da zu impulsieren die Engelwesenheiten, die Erzengelwesenheiten, die Urengelwesenheiten, ja sogar die Elohim-Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urengel als neue Elohim 01:37:16 ===&lt;br /&gt;
Die neuen Elohim-Wesenheiten im Übrigen, welche sind das? Weil im Grunde haben sie schon abgedankt und sind zu einer höheren Aufgabe aufgestiegen jetzt. Und zwar ganz besonders stark seit der beginnenden Neuzeit, ein bisschen früher schon, sind es die Geister der Persönlichkeit, die sogenannten Urengel, die Geister der Persönlichkeit, die Urengel. Das sind die Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind, die ihre Menschheitsstufe, also die Stufe, wo sie ihr Ich bekommen haben, auf dem Alten Saturn durchgemacht haben. Jetzt sind sie halt bereits so hochgestiegen, dass sie Urengel sind, daher auch der Name Urengel. &#039;&#039;Angeloi&#039;&#039; heißt ja Bote, aber sie sind Boten des Urbeginns, nämlich der Alten Saturnentwicklung, Boten dieser Entwicklung sind sie. Und zugleich haben diese Urengel daran mitgewirkt, die erste Grundlage für unseren physischen Leib zu bilden, nämlich damals schon aus dem Alten Saturn, als reinen Wärmeleib aber. Also es ist auch nicht gerade so ein physischer Leib, wie man es sich heute vorstellt, sondern es war ein gestaltetes Wärmegebilde, wenn man es so nennen will, so ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, physischer Leib kann in sehr verschiedenen Variationen auftreten. Und im Zuge dessen, dass wir auch unsere Leiblichkeit weiterentwickeln, geht es sogar über uns hinaus, und wir verwandeln also die Erdenwelt zunächst einmal eben auch. Wir bauen sie um zum Kunstwerk bis in die Tiefen des Stofflichen hinein, bis in die Tiefen des Stofflichen. Und es geht nur darum, das Werk wird gut sein, wenn es mit dem richtigen geistigen Bewusstsein gemacht wird, und wenn dieses fehlt, dann wird es halt mehr inspiriert sein von der Widersacherwelt, und dann wird mehr auch substanziell von der Erdentwicklung verloren gehen für die Zukunft und halt letztlich auf dem Weg sein, abzubiegen in diese achte Sphäre, die hinter den Wesenheiten von Sorat steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Plastikelektronik: Ein Schritt in die Zukunft 01:39:46 ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben also einiges vor uns. Und ja, also das heißt, wir waren jetzt stehen geblieben, jetzt kommen wir wieder ein bisschen zurück, ihr wisst schon, ich mache immer ein bisschen Ausflüge, wir kommen jetzt wieder zurück. Ausgangspunkt war, die luziferischen Wesenheiten haben den Licht-Äther zur Elektrizität umgewandelt, also die Elektrizität ist so etwas wie ein in die Finsternis gezwungenes Licht. Und dann entwickelt es andere Qualitäten. Und gerade den elektrisch leitenden Substanzen, also den Metallen, gibt sie dadurch aber die Fähigkeit, das Licht zurückzuwerfen. Denn das Innere der Metalle leidet sozusagen dieses Licht, das von außen kommt, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das weiß man in der Physik ganz klar, also heute mittlerweile, dass die Substanzen, alle Substanzen, die glänzend sind, die also Licht zurückwerfen, dass das darauf beruht, dass die Elektrizität drinnen da eine Rolle spielt, dass da fließende Elektrizität ist, fließende, also nicht Elektrostatik. Ihr kennt es, wenn man Kunststoffpullover — früher zumindest, die alten Kunststoffpullover —, wenn man den ausgezogen hat im Finstern, dann haben die Funken geblitzt, durch die Reibungselektrizität, die da entsteht. Aber da fließt die Elektrizität nicht, weil die normalen, die üblichen Kunststoffe sind Nichtleiter, also die normalen Kunststoffe glänzen daher nicht so richtig. Aber mittlerweile kann man sehr wohl eben auch elektrisch leitende Kunststoffe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Grunde aus einer Zufallsentdeckung herausgekommen. Ein Chemiker hat einfach versehentlich, um einen Kunststoff herzustellen, die tausendfache Menge der Startersubstanz dazugegeben, die notwendig ist, dass diese langen Kunststoffketten, diese Polymerketten, also die aus vielen, vielen Kohlenstoffmolekülen zusammengesetzten Ketten entstehen, hat er zu viel dazugegeben. Und dann hat das Ganze nicht funktioniert. Der ganze Kolben, in dem er das gemacht hat, war kohlschwarz, aber glänzend. Und jetzt hat er sich das genauer angeschaut, jetzt hat er sich gedacht, na gut, das Ganze ist vielleicht Kohlenstoff und Graphit geworden, der Kohlenstoff selber, wenn er als Graphit vorliegt, ist ja auch glänzend, bei einem Kohlestück merkt man das auch, dass es so glänzende Sachen hat. Aber er hat sich das dann näher angeschaut, was da passiert ist, und dann gemerkt, da ist ein Stoff drinnen, es ist nicht reiner Graphit oder was, was ist denn das? Aha, da ist sehr wohl ein Kunststoff entstanden, also ein komplexes Kohlenstoffgebilde, irgendwo verwandt den Kunststoffen, die man sonst hat, aber es hat ganz spezielle Eigenschaften, es ist nämlich elektrisch leitfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wahrscheinlich tausend andere Chemiker hätten gesagt, okay, ich habe einen Fehler gemacht, es ist schiefgegangen, haue ich den Kolben weg, weil den kann ich eh nicht mehr reinigen, und die Sache ist vorbei. Aber der war wachsam genug, und dem ist aufgefallen, das glänzt. Das darf eigentlich nicht glänzen. Wieso glänzt es? Aha, es könnte nur glänzen, wenn es ganz verkohlt ist. Nein, ist es aber auch nicht. Und dann hat er das eben genauer untersucht, und dann sind die Augen immer größer geworden, dass er plötzlich einen Kunststoff hat, der elektrisch leitend ist. Und mittlerweile sind wir auf dem Weg, eben Kunststoffelektronik tatsächlich zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist erst der erste Schritt, weil wir werden also an Elementen, elektronischen Elementen, also elektrisch betriebenen Elementen arbeiten, die sich selber weiterentwickeln, die sich selber weiterbauen. Weil die Kohlenstoffverbindungen sind die, die die Basis, die stoffliche Basis für das Lebendige auf Erden bilden. Das Lebendige auf Erden heißt, dass ich nicht nur einen festen Stoff hab, der halt so ist, wie er ist, sondern dass ich beständigen Stoffwechsel habe. Dass also immer ein Stoffaustausch stattfindet, dass aber das Stoffliche, die stoffliche Erscheinung wieder regeneriert wird, aber die Form dabei behalten wird, aber Stoffliches ausgetauscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben in uns, im Menschen, auch ganz besondere — jetzt sage ich einmal, Kunststoffe kann ich nicht sagen, aber Polymere, also der Chemiker nennt Kunststoffe auch Polymere. Poly heißt viel, Meros ist der Teil, also aus vielen Teilen bestehen, nämlich aus vielen Kohlenstoffatomen, nennen wir es jetzt einmal so. Also aus vielen Kohlenstoffeinheiten, noch ein bisschen was anderes dazu, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel vielleicht und solche Dinge spielen eine Rolle. Aber der Kern ist der Kohlenstoff drinnen. Ja, sehr ähnlich aufgebaut ist zum Beispiel das Eiweiß, das unser Fleisch, also unseren Körper baut, also die Muskelfasern und so weiter. Und Eiweiß ist bei allen Körperprozessen wichtig, weil die Eiweißstoffe zugleich auch Regulatoren sind für alle Stoffwechselvorgänge, da eine große Rolle spielen, die Enzyme und dergleichen, das sind Eiweißsubstanzen, ohne die könnten wir nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, na ja, wir sind jetzt mit der Technik langsam dabei, eben nicht mehr so ordinäre Kunststoffe herzustellen, wie wir es früher haben, sondern welche, die auch so einen gewissen Eiweißcharakter haben, die so einen gewissen Charakter haben, auch da ist es wieder was Ähnliches wie unsere Erbsubstanz, die DNS, da haben wir auch wieder Polymere drinnen, und da spielt auch der Kohlenstoff wieder eine sehr wesentliche Rolle drinnen. Und wo der Beginn da ist, dass man Elemente hat, die durch Stoffwechsel funktionieren. So weit sind wir noch nicht ganz, aber auf der Zielrichtung hin sind wir. Und dann kommt man einen Schritt weiter, also zu Computern oder elektronischen Bauelementen, auf denen nicht nur Programme ablaufen, sondern die sich selber auch in ihrer physischen Struktur verändern, dann werden wir einen Schritt weiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug an der Erneuerung der Welt 01:46:27 ===&lt;br /&gt;
Wir werden einfach sehr viel lernen. Ich sage nicht, dass das jetzt das Wichtigste für die Zukunft ist. Und - es ist wichtig nur aus einem Grund: wir lernen dadurch, uns selbst besser zu verstehen und unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Wir müssen eben heute im Grunde alles irgendwo so weit herunterbringen, dass wir es auch in die Außenwelt hineinstellen können. Das war von Anfang an der Weg. Der Mensch ist dadurch hereingekommen, dass er die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus sich heraus gesetzt hat, sonst hätte er gar nicht so dastehen können. Und wir setzen jetzt noch eine ganze Menge aus uns heraus, nämlich die ganze Kulturwelt, indem wir letztlich die ganze Erde, ja, sag ich mal, inhalieren, umwandeln und als Kulturwelt wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alle diese Dinge in irgendeiner Form durchmachen, auch auf die Gefahr hin, ja sogar auf die Notwendigkeit hin, dass dabei Fehler passieren. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, das Privileg des Menschen ist, irren zu können, Fehler zu machen. Fehler, an denen wir lernen, gerade an denen lernen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche, der größte Prozess, der überhaupt dazu notwendig ist, dass wir das können und bis ins — nicht nur Atomare, sondern Subatomare hinein — können, ist, dass das durch uns alles durchgeht. Im Grunde jedes Sauerstoffmolekül, jedes Kohlenstoffmolekül, das in Form von CO2 — ist ja ein großes Thema, Kohlenstoffdioxid, also ein Kohlenstoffatom, zwei Atome Sauerstoff, wenn man so will —, aber wenn wir es ausatmen, ist es was anderes geworden, als wenn wir den Sauerstoff aufgenommen haben und durch die Nahrung Kohlenstoff zu uns genommen haben. In uns verwandeln wir das. Und einfach schon, indem wir atmen, als freie geistige Wesen atmen, verwandeln wir die Welt bis ins Stoffliche hinein. An der Oberfläche noch nicht, aber gerade in den Sphären, die darunter sind, das heißt, in den Sphären, wo die Elektrizität drinnen wirkt, die dieses luziferisch gewordene Licht ist im Grunde, dort fangen wir jetzt noch ganz unbewusst an mit dem Erlösungswerk der luziferischen Kräfte. Bis dort hinein geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt die Frage, mit welcher Gesinnung ich schon — nicht nur im Labor stehe, sondern schon atme. Meine Lieben, das ist ja eine Aufgabe, mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, wir haben eine Chance, schöpferisch an der Welt mitzuarbeiten, an der Erneuerung der Welt mitzuarbeiten. Ja, wir tun es auch, und wir wissen im Großteil nichts davon. Das ist doch tragisch eigentlich. Also wir tappen zumindest für unser kleines Ich-Bewusstsein noch völlig im Dunkeln da durch. Und dadurch kommen die ganzen Fehler hinein, weil die Fehler entstehen dadurch, dass halt unser Ego, das von den Widersachern verführt ist, hereinfährt und eigentlich dem entgegensteht, was unser Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen kennenlernen diese Kraft, die in unserem Ich drinnen ist. Diese Kraft, die alles ins Nichts hineinschleudert und die dadurch letztlich eben auch ein Herd des Bösen ist, der in uns ist und der brandgefährlich wird, wenn er direkt unvermittelt in die Außenwelt getragen ist. In uns muss diese Transsubstantiation stattfinden, primär einmal. In uns. Und wir müssen im Grunde bis in die feinste Materie hinein oder bis in die gröbste Materie hinein der Stofflichkeit unserer Welt auch einen neuen Charakter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technik als neues Element der Kultur-Erde 01:50:41 ===&lt;br /&gt;
Und dass wir dann äußerlich solche Sachen wie von mir aus Plastikelektronik oder was bauen, um die geht es eigentlich gar nicht. Das ist nicht das Wichtige. Sondern die Tätigkeit, das hervorzubringen, schult unsere Kräfte, schult unsere Bewusstseinskräfte. Wenn wir diese äußere Tätigkeit verbinden mit unserer geistigen Tätigkeit und damit mitkriegen, mit was wir es da eigentlich zu tun haben. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, haben wir eh schon oft gesprochen, nicht einfach sagen, ja, wir sind geistig strebende Menschen, wir sind naturverbundene Menschen, also Technik wäre Pfui. Nein, die Erde wird — da wird die Technik eine Rolle spielen, das wird gerade auch ein neues Element sein, das sich mit dem Naturelement verbindet, um eben diese Kultur-Erde zu bauen. Ich kann euch nicht sagen, wie die ausschauen wird, das kann niemand in Wirklichkeit sagen, weil es noch offen ist. Es liegt an uns, es zu machen. Ich meine, man kann gewisse Linien vielleicht sehen, aber es könnte noch eine sehr erstaunliche Welt werden, die wir in Gang setzen. Schon, also bis zu einem gewissen Grad eben während unserer Erdentwicklung, und noch erstaunlicher wird das sein, was mit dem Neuen Jerusalem herauskommt. Weil da wird einiges davon schon von Haus aus als Grundprinzip drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik der Liebe im Neuen Jerusalem 01:52:13 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, so weit drinnen, dass es dann nicht mehr einfach so Elektrizität, Magnetismus, Kernkräfte, Schwerkraft, was auch immer, in der heutigen Form gibt, sondern wo die Grundkraft auch der äußeren Schöpfung die Liebe sein wird. Also das heißt, die Physiker des Neuen Jerusalems werden die Liebeskräfte studieren, in irgendeiner Form, um das jetzt sehr bildhaft zu sagen. Und Liebeskräfte heißt also die Kräfte, wo sich etwas bis ins Stoffliche — das aber eben dann anders sein wird —, wo diese sich verschenkende Kraft drinnen ist. Das ist die Kraft der Liebe. Das heißt, da ist bis ins Stoffliche hinein ein geistiger Funke drinnen, durch den Menschen letztlich, aber der bis ins Stoffliche hinein wirkt, aus dem dieses Prinzip des Sich-Verschenkens drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik der Zukunft kann ich euch noch nicht wirklich im Detail beschreiben, aber sie wird sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen haben. Wird anders sein natürlich. Wir werden nicht in so einem Labor stehen wie heute, es ist ganz klar, wir werden das auf einer viel, viel höheren Ebene machen, aber jetzt muss die Vorbereitung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum 17. Kapitel: Die Verantwortung des Menschen 01:53:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum müssen wir gewahr werden dieses Zerstörungsherdes in uns. Das ist ein heiliger Ofen zugleich auch. Aber zugleich auch kann es sein die Quelle der allerallerschlimmsten bösen Kräfte, wenn wir es einfach unrecht in die Welt hinaus versetzen. Und seht ihr, da drinnen — und das ist jetzt für unser Thema, wir stehen ja jetzt im Übergang vom 16. auf 17. Kapitel, also die ganze Geschichte mit der Hure Babylon und dem Fall von Babylon und der damit verbundenen schwarzen Magie des Missbrauchs geistiger Kräfte. Da entscheidet es sich: Ist es Missbrauch oder ist es im richtigen Sinn gebraucht? Wir entscheiden da: Ist es böse, ist es gut? Wir geben da die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine große Verantwortung, die der Mensch damit auf seinen Schultern hat in Wahrheit. Aber wir haben sie auf uns, weil wir die Fähigkeit dazu haben. Wir haben sie dazu. Und in dem Sinne, dass wir äußerlich physisch etwas dazu tun können — später werden wir das, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, in der Form auf anderem Weg weiterführen, aber wir werden noch einiges zu bewältigen haben, das einfach in der physischen Welt zu manifestieren und aus diesem Prinzip heraus zu arbeiten. Und sozusagen diese Transsubstantiation der Erdenwelt voranzutreiben, die bei uns ihren Ausgang nimmt, also nur in uns können wir es eigentlich stofflich so verwandeln, dass das Stoffliche selber bereits jetzt während der Erdentwicklung etwas anderes wird, in seiner Tiefenstruktur zumindest. Also es wird uns noch nicht gelingen, dass jetzt die Liebe die Naturgesetze, die wir heute haben, ersetzt, so weit geht es nicht. Das ist während der Erdentwicklung nicht möglich. Dazu muss im Großen die Erdentwicklung ins Nichts verschwinden. Also das wird erst dann in neuer Form auf dem Neuen Jerusalem, auf dem Neuen Jupiter, hervorkommen. Aber ein Anfang ist zu tun auf jeden Fall. Ein Anfang zu tun in der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug das Altarsakrament vollziehen ===&lt;br /&gt;
Und dass bereits also die Stofflichkeit der Erde etwas Neues wird, bedeutet, dass wir im Grunde wirklich mit jedem Atemzug ja eigentlich dieses Altarsakrament vollziehen. Denn indem dieser schöpferische Impuls aus unserer Ich-Kraft dem mitgegeben wird und das Alte völlig vernichtet wird und etwas Neues in neuer Form geschaffen wird, und sei die Veränderung nur ganz drinnen in den Seelenkräften, die damit verbunden sind, und äußerlich eben bis ins Physische ist es zunächst noch nicht merkbar, aber trotzdem ist es eine Erneuerung schon der Stoffeswelt selber. An dem arbeiten wir mit. Und hier und da einmal beim Atmen, beim Trinken, beim Essen an sowas zu denken, damit einen das im Bewusstsein begleitet — weil wir haben nicht so viel Zeit mehr, um das im äußeren irdischen Dasein mit unserer physischen Körperlichkeit, die wir jetzt noch haben, so vorzubereiten, dass wir dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, es auf einer viel höheren Ebene weiterführen können. Aber dazu müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden. Weil wenn jetzt die Erde in ihrer materiellen Tiefenstruktur nicht genügend vorbereitet ist, dann haben wir dann keinen Zugriff darauf oder zumindest einen erschwerten Zugriff darauf. Weil dann greifen die Widersacher danach. Und die greifen dann in einer Form danach, dass wir sozusagen als nicht mehr verkörperte Wesen es zumindest sehr schwer haben, dagegen anzukämpfen. Es wird schwieriger, weil da kommen wir gerade an das nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Polarität von Gut und Böse überwinden 01:58:28 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist unser Privileg, wirklich so ganz tief in der materiellen Welt drinnen zu stehen. Im Grunde steigen wir jetzt, oder stehen wir, ganz tief in dieser materiellen oder, anders gesagt, in dieser Widersacherwelt drinnen. Wir stehen ganz tief drinnen, und wir müssen eben, wenn wir im christlichen Sinne, also in diesem Sinne des Freiheitsprinzips die Weltentwicklung weiterbringen wollen, wir müssen so tief nach unten steigen, wie wir nach oben blicken müssen oder steigen müssen. Wir müssen beides miteinander verbinden können, und erst wenn wir beides miteinander verbinden können, dann überwinden wir diese Polarität von Gut und Böse, oder fangen an. Es wird während der Erdentwicklung nicht fertig werden, schätze ich mal. Aber wir fangen jetzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir sind die werdenden Geister der Freiheit ===&lt;br /&gt;
Und damit, um es noch einmal zu wiederholen, geben wir die Chance, dass nach uns - am Neuen Jerusalem, am Neuen Jupiter - Menschenwesen, neue Menschenwesen, wenn wir sie so nennen wollen, entstehen, die von Haus aus dieses Prinzip der Freiheit dadurch sich erwerben können, weil wir ihnen vorangegangen sind und sie es unter anderen Bedingungen schaffen können, und dadurch wieder eine andere Qualität auch damit natürlich hineinkommt. Wir werden uns natürlich auch weiterentwickeln. Wir sind, wenn man so will, so wie man spricht, also von den Geistern der Persönlichkeit oder von den Geistern der Form, wir sind die Geister der Freiheit, die werdenden Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Aufgabe, und die freien Geister, die nach uns entstehen werden, werden wieder eine zusätzliche Aufgabe wahrscheinlich übernehmen. Wird man sehen. Aber das, was als Freiheitsimpuls drinnen ist, das weiterzutragen, das ist unsere Aufgabe. Und darum ist es heute so wichtig, sich bewusst zu sein, was wir an unserer Freiheit haben und dass wir sie nicht aufgeben dürfen. Und dass jeder Rückfall in alte, unfreie Zeiten nur den Widersacherkräften dient. Jede Entscheidung muss aus der Freiheit des Menschen fallen. Es gibt also nichts, was kollektiv entschieden wird, sondern aus der gemeinsamen Tätigkeit der Menschheit, aus den freien Individuen muss das entstehen, was sich als Ganzes bildet. Und was nicht an Freiheit dazu beigetragen wird, ist verloren im Grunde für die Entwicklung. Ja, ich weiß schon, das ist heute noch ganz, ganz schwer. Wir sind am Anfang der Entwicklung, und die freien Impulse sind noch ganz, ganz wenig. Aber die Richtung, die Richtung ist es, die wir geben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussgedanke: Ich mache alles neu 02:00:45 ===&lt;br /&gt;
Und diese Richtung zu wissen, aus dieser Freiheit heraus, wird eben das Wort sein, das eben auch der Christus spricht, aber das gilt für das Menschen-Ich auch: &#039;&#039;&amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot;&#039;&#039; Und das gilt im Grunde für alles irgendwo. Überall hat man die Chance, diesen neuen Impuls hineinzubringen. Und dazu braucht man eben auch diese Vernichtungskräfte, die das Alte auflösen, im Grunde. Dass man aus der Sicht des Alten — das ist das Böse. Also wenn man in der alten Denkweise drinnen ist, müsste man das absolut als das Böse bezeichnen. Aber im höheren Sinne betrachtet ist es die Kraft, die notwendig ist, um vorzubereiten, dass eben dieses Neue überhaupt geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit diesen Gedanken möchte ich euch für heute entlassen. Wir sind jetzt halt wirklich bei den schwierigsten Kapiteln der Apokalypse. Es wird jetzt, schätze ich, fürchte ich, bis zum Ende nicht einfacher werden. Es wird immer schwieriger werden. Ihr habt sicher auch gemerkt, wir kommen nur sehr stockend weiter. Man könnte sagen, eigentlich, ich glaube, wir sind eh schon im siebzehnten Kapitel. Stehen wir am Anfang. Also jetzt ist bald aus, weil mehr als 22 sind es ja gar nicht. Also werden wir bald fertig sein. Ich wage nicht zu prophezeien, wie viele Vorträge wir noch brauchen. Aber nach der Dichte dessen, was da drinnen geschildert wird und was Anregung ist dazu, jetzt noch zwischen die Zeilen zu schauen, was alles damit verbunden ist, denke ich, dass das noch uns eine Weile beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte euch um Verständnis dafür, dass das eben so viele, viele Vorträge braucht und das nicht in fünf, sieben oder zehn Vorträgen abgewickelt ist, dass man das ausschöpft. Aber ich denke, der Gewinn, den wir dadurch haben können, ist, dass das unser Leben begleitet und das Bewusstsein erweckt wird für das, was einfach läuft, und dass es nicht einfach nur so ein bisschen Erkennen-Lernen ist. Aha, Apokalypse ist auch ein interessantes Buch. Hören wir mal ein bisschen was. Es geht darum, Apokalyptiker selbst zu werden. Das dauert. Das dauert. Das dauert sowieso schon mehr als eine Inkarnation mit Sicherheit. Da braucht man noch mehr als die 77 Vorträge. Das ist alles ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber es ist halt das, was wir jetzt beitragen können. Also nehmt es bitte in diesem Sinn. Danke fürs Dabeisein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: 02:04:50 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Es wird nicht zu viel werden, ganz sicher nicht! Lieber Wolfgang, wenn ich atme und du gesagt hast, ich soll Bewusstsein haben, was ich da tue, dann habe ich immer das schlechte Bewusstsein, dass ich die Welt vergifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, das auch. Aber - das ist ganz richtig. Aber durch die geistige Entwicklung ändert sich auch etwas an dem Prozess. Das ist nicht so, dass es natürlich jetzt von einem Tag auf den anderen oder nicht einmal von einer Inkarnation auf die andere so ist, dass man sozusagen weniger giftig wird im Ausatmen. Aber tatsächlich hat die geistige Entwicklung einen Einfluss darauf. Auch selbst bis in den Ausstoß des Kohlendioxids. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, da tätig sein, wirklich im Leben, also im Leben tun. Das ist das ganz Wichtige. Also das heißt als Erstes natürlich, das Tun mit dem Bewusstsein zu verbinden, das man dadurch erwerben kann, und dann halt immer mehr aus diesen Impulsen heraus zu tun. Aber zugleich auch bescheiden sein und sagen, es ist noch wenig, das wir können, aber es wird mit jedem Schritt mehr. Also es braucht sich ja niemanden schrecken. Es sind keine unmöglichen Aufgaben. Oh ja, es ist — ihr wisst ja: &amp;quot;Den liebe ich, der das Unmögliche begehrt&amp;quot; —, aber es ist immer der eine winzigste Schritt über die Grenze des Bisherigen hinaus. Und den kann jeder Mensch gehen, der ein Ich hat. Und wenn er keines hat, dann ist er eigentlich kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verabschiedung 02:06:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke, Wolfgang, und François. Ja, François, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; François ist so fleißig, wirklich, alles die Videos zu machen und so viel zu machen, das ist ganz, ganz wichtig. Unglaublich. Ja, das ist unglaublich, und das ist genial, und ich bin so glücklich, dass wir einander getroffen haben. Aber das war wirklich Schicksalsführung. Also das hätte man nicht besser arrangieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Darf ich sagen, am Freitag kann man da auch dabei sein, wenn man dann die Nebenübungen nicht mitmacht, sondern schnuppernd dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ja, ich wollte gerade dir das Wort geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;François:&#039;&#039;&#039; Naja, also es beginnt ja jetzt in dieser Woche, und es gibt ja die kleinen Gruppen, wo jeder seine Nebenübungen machen kann, und da versammeln wir uns. Und zum Schnuppern, denke ich, das ist völlig okay erst mal. Freitag 18 Uhr. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nur sagen, es überschneidet sich Freitag 18 Uhr mit dem Vortrag 19:30 Uhr von dem Steffen Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ich weiß, ich weiß, es ist schade, ich würde gerne gehen. Ja, ja, es ist — wenn du hingehst, wenn wer hingeht, bitte lasst ihn ganz lieb von mir grüßen. Weil sonst war ich immer, immer dort, aber jetzt ziehen wir das durch am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also lieber Wolfgang, lieber François, ihr habt wieder einmal große Geschenke uns gemacht heute Abend. Danke vielmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Danke fürs Dabeisein. Hallo Sarah! Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah:&#039;&#039;&#039; Ich wollte noch kurz sagen, es waren heute insgesamt auf YouTube und hier 88 Menschen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Na brav, na brav, da sind wir über die 77 hinaus. Sehr gut. Haben Sie uns überholt. Fein, schön. Also danke auch für alle, die im Livestream mit dabei waren. Herzlichen Dank. Gut. Baba, bis bald.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31942</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31942"/>
		<updated>2026-06-09T07:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:77.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=8t5PA0nC4lM|thumb| 77. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 77. Vortrags vom 5. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
=== Ansagen: Nebenübungen und öffentlicher Vortrag 00:00:37 ===&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben! Also zuerst einmal eine Ansage: Wir sind wieder aktiv mit den Nebenübungen. Es gibt viele, viele Leute, die jetzt mitmachen wollen. Es wird also mehrere Gruppen geben, in denen das gemacht wird. Und wir haben diesen Freitag um 18 Uhr ein erstes gemeinsames Treffen. Alle, die mitmachen wollen, alle, die dabei sein wollen, wo wir einfach ein bisschen uns austauschen werden darüber, wie das alles laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Einstieg jetzt: Die Michaeli-Zeit ist ja die ideale Zeit, mit den Nebenübungen zu beginnen. Da kann man die Kraft, hoffe ich, aufbringen und das Feuer aufbringen, das innere, um mit den Nebenübungen zu starten, die ja etwas wirklich ganz Essentielles sind und die man jedem Menschen nur empfehlen kann. Dazu muss man ja nicht einmal anthroposophiegläubig oder sonst irgendwas sein, es ist einfach fürs Leben gut. Ja, also das ist diesen Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann wollte ich euch noch etwas sagen: Am Samstag hatte ich einen öffentlichen Vortrag in Wien über die Apokalypse. Also für die, die Interesse haben, so eine grobe Zusammenfassung in zweimal eineinhalb Stunden über die Apokalypse zu haben, die natürlich mit extrem vielen Lücken verbunden ist, aber da gibt es einen groben Überflug darüber. Wird demnächst auf AnthroWorld vorhanden sein. Und jetzt stürzen wir uns ins eigentliche Geschehen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 27. Wochenspruch: Sich der geistigen Kraft, die wir haben immer mehr bewusst werden 00:02:20 ===&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem 27. Wochenspruch. Wir sind im Übrigen im 77. Vortrag zur Apokalypse. Also wir nähern uns so ganz leise der Vollendung, weil die Zahl 777 wäre die Zahl der Vollendung. Also wir haben jetzt gerade einmal zwei dabei. Also schauen wir, ob wir ein bisschen etwas weiterbringen. Und dazu der 27. Wochenspruch. Herbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In meines Wesens Tiefen dringen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass ich mich selbstbetrachtend finde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sommersonnengabe, die als Keim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Herbstesstimmung wärmend lebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als meiner Seele Kräftetrieb.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Kraft entfaltet sich in uns. Kraft, die wir im Sommer aufgenommen haben, geistige Kraft, die wir aufgenommen haben, die jetzt zunächst einmal in unseren Willenstiefen drinnen vorhanden ist und tätig werden will. Und die wir uns jetzt dann so im Laufe des Herbstes und in den Winter hinein immer mehr auch zu Bewusstsein bringen können. Dass wir also auch im Bewusstsein erleben, welche Kraft wir da eigentlich aufgenommen haben. Um das geht es ja. Das ist überhaupt der Weg in die Zukunft hinein, eben immer bewusster sich zu werden der geistigen Kraft, die man in Wahrheit zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Kraft, der großen Ich-Kraft, die eigentlich draußen überall in der Welt ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass das, was wir zunächst einmal als unser Ich bezeichnen, dass das ja nur ein relativ blasses und teilweise auch verzerrtes Spiegelbild des wirklichen Ichs ist. Und dieses Ich ist draußen in den geistigen Gesetzmäßigkeiten der ganzen Welt. Also in dem, was die ganze Welt letztlich gestaltet und schafft und ordnet. Das haben wir potenziell in unserem Ich auch drinnen. Wir müssen es nur rege machen. Das liegt an uns. Wir sind Wesen, die zur Freiheit veranlagt sind, und das heißt auch immer mehr, dass wir selbstwillentlich diese Kräfte in Tätigkeit bringen können,... sollen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen, und damit nicht nur uns selber weiterentwickeln, sondern zugleich auch die Welt weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick: Der Sinn der Freiheit und die Umwandlung des Astralischen 00:05:02 ===&lt;br /&gt;
Also das war ja auch ein ganz großes Thema im letzten Vortrag, im 76. Vortrag, dass wir uns ein bisschen überlegt haben, ja, was ist denn der Sinn überhaupt, dass jetzt da ein so kleines, winziges, geistiges Wesen geschaffen wird, nämlich der Mensch oder die Menschen? Und diesem Wesen plötzlich eine Fähigkeit übergeben wird, die bislang noch kein einzelnes geistiges Wesen hatte, außer die schöpferische Quelle selbst. Nämlich aus voller schöpferischer Freiheit heraus agieren zu können. Wir halt hier und da manchmal. Wir sind erst auf dem Weg dorthin, also diese Möglichkeit, die uns eröffnet wurde, auch zu nützen. Und dadurch verwirklichen wir sie auch immer mehr. Also jedes Mal, wenn wir sie nützen, verwirklichen wir diese Fähigkeit und verwirklichen damit auch unser Ich in Wahrheit. Also unser Ich ist eine Aufgabe im Grunde, die uns gestellt ist. Das ist nichts, was von selber läuft, sondern da ist nur eine riesige Chance, eine riesige Möglichkeit uns geboten. Und wir sind gefordert, selbst zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit der größten Kraft im Hintergrund, die es gibt. Denn wie gesagt, potenziell steht die gesamte Schöpferkraft, die hinter nicht nur unserem jetzigen Kosmos steht, sondern hinter allen Kosmen, mit denen wir irgendwie zusammenhängen, diese Kraft steht uns potenziell zur Verfügung. Und wir können sie natürlich erst ganz klein rege machen. Und vor allem rege machen, indem wir uns selbst, das heißt unser Wesen, umgestalten. Und selbst da haben wir noch eine sehr beschränkte Möglichkeit dazu. Ich meine, die Hauptarbeit besteht einmal darin, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches, also unseren Seelenleib auch durchgestalten, so gestalten, dass er unsere Schöpfung wird, unsere freie Schöpfung. Und wir sprachen auch davon, dass damit verbunden ist, dass wir nicht nur einfach das Vorhandene irgendwie ummodeln, umgestalten, sondern dass wir es wirklich neu aus dem Nichts heraus erschaffen. Das heißt, Veränderung heißt etwas Altes ins Nichts führen, auflösen. Es existiert nicht mehr. In keiner Form. Es ist getilgt. Es ist so weit getilgt, dass nicht einmal mehr irgendein Karma damit verbunden ist. Es ist weg aus der Weltentwicklung völlig. Es ist zurückgefallen, wenn man will, in die Quelle, aus der es einst entsprungen ist. Also diese Quelle ist zugleich eine Senke auch, wenn man so will - im Geistigen gibt es immer so Paradoxien - also es ist beides zugleich. Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir es als Quelle betrachten, dann schaffen wir etwas Neues, ein neues Seelisches, ein neues Astralisches. Und indem wir dieses neue Astralische zunächst einmal in uns, in unserem Wesen erschaffen oder zu erschaffen beginnen, schrittweise, ganz klein und anfänglich, aber in dem Maße, in dem uns das gelingt, arbeiten wir zugleich ganz wesentlich schon mit daran, auch die astralische Atmosphäre der Erde zu verwandeln. Denn wir sind ja ein nicht unwesentlicher Teil dieser Astralsphäre der Erde. Und wir tragen ja in unserem Astralischen auch all die Kräfte, die notwendig sind, um das Tierreich zu beseelen, wenn man so will, aber auch zu gestalten. Aber auch das Pflanzenreich, denn wenn auch die Pflanzen nicht direkt das Astralische in sich aufnehmen, aber es wirkt rund um die Pflanze herum, damit sie überhaupt entstehen kann. Und es wirkt auch rund um das Mineralische herum letztlich, damit es in seiner Eigenart entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt nichts auf Erden oder im ganzen Kosmos, das nicht aus dem Geistigen heraus gestaltet würde, das nicht ein Seelisches hat, das damit verbunden ist, egal ob es eingezogen ist oder nur rundherum schwebt, wenn man so will, also von außen herein wirkt. Es gibt also nichts ohne dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Monismus: Materie als verdichteter Geist 00:09:39 ===&lt;br /&gt;
Und man müsste es genauer noch sagen: das, was wir letztlich bis zum Physischen hinunter verdichtet haben, ist nichts anderes als verdichtete Geisteswirkung. Und daher hat Rudolf Steiner hat immer wieder betont, also schon sehr anfänglich, auch in seiner Zeit, als er erst nur &amp;quot;philosophische Schriften&amp;quot; verfasst hat, dass er ganz vehement eintritt für einen Monismus. Es gibt nicht mehrere Grundprinzipien in der Welt in dem Sinne, aha, da gibt es das Physische, das Materielle, und dann irgendwo abseits davon oder darüber schwebend das Geistige, sondern das Physische ist eine Manifestation des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für uns Menschen hat das eine ganz, ganz wesentliche Bedeutung. Wir haben letztens auch im Theosophie-Lesekreis sehr ausführlich darüber gesprochen. Ich will das nicht alles jetzt wiederholen, aber nur kurz andeuten. Unsere geistige Entwicklung schreitet in dem Maße fort, in dem wir wirklich unsere geistige Kraft inkarnieren können. Und zwar wirklich bis hinunter letztlich zum physischen Leib. Das heißt, diese geistige Kraft so verdichten zu können, dass sie bis ins Stoffliche letztlich hinein wirksam wird. Bis ins Stoffliche gelingt es uns noch sehr wenig, wie gesagt, aber im Seelischen sollte uns das zunächst schon stärker gelingen, vorsichtig ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die ganz große Aufgabe, und das ist die Aufgabe vor allem für uns jetzt in unserer Zeit, für die Menschen, die bereits die nächste Zukunft, also vor allem die nächste Kulturepoche vorbereiten wollen. Dort wird das die zentrale Aufgabe für alle Menschen sein. Jetzt ist es die Aufgabe, ja vielleicht noch nicht von allen Menschen, aber ich hoffe doch von einer ganzen Menge Menschen, die geistig vorausgehen und damit Wirklichkeit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist was Wichtiges. Alles, was bereits geworden ist, ist im Grunde schon etwas Abgestorbenes. Ist das, was wir zwar äußerlich physisch als Realität in seiner dichtesten Form für uns haben, die wir angreifen können, wo wir draufklopfen können, die wir mit sinnlichen Augen sehen können. Aber das große Paradox, das wahrscheinlich den meisten Menschen da draußen — vielleicht hört uns jetzt wer zu — als völlig paradox vorkommen wird: dass alles, was so fest ist, auf dem wir stehen können, auf das wir schlagen können, das wir mit Augen sehen können, ist nicht die eigentliche Wirklichkeit. Es ist nur die Schlacke einer vergangenen Wirklichkeit, eines vergangenen Wirkens, aus dem es geworden ist und jetzt in seiner äußeren Erscheinung erstarrt ist, aber damit in Wahrheit kraftlos, in Wahrheit illusorisch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eigentlich Wirkende ist das Geistige, das, was in der äußeren Erscheinung noch nicht da ist. Das nicht einmal anfangs noch in der seelischen Erscheinung da ist, nicht da ist in den Lebenskräften, schon gar nicht da ist im Physischen. Aber das steigt immer mehr herunter und beweist seine Kraft dadurch, dass es Seelisches, Lebendiges, Physisches schaffen kann. Und das bleibt dann wieder als Schlacke zurück. Gerade aber dadurch, dass es diesen schaffenden Prozess durchmacht, wächst es weiter. Wächst es in seiner schöpferischen Kraft, lernt es seine schöpferische Kraft zu gebrauchen, in einer sicheren und vernünftigen Form zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind halt einfach natürlich als Menschen, als geistige Wesen, als das kleinste geistige Wesen, wir sind geistige Babys im Grunde. Wir sind so gerade den geistigen Windeln entwachsen, wenn ich das so ausdrücken darf, und fangen an, jetzt ganz langsam, jetzt namentlich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, da und dort diese Kraft zu üben, damit zu gestalten. Während früher, also in vorchristlicher Zeit, letztlich alles noch gestaltet wurde dadurch, dass uns von oben inspirierend die Kraft der geistigen Hierarchien, die über uns standen, zuflossen. Und die haben es im Grunde für uns gemacht, solange wir es noch nicht selbst konnten. Also wir hatten zwar bereits unser Ich, aber wir haben noch relativ passiv zugeschaut diesem Prozess. Und tatsächlich, wenn man in die Einweihung ging in alten Zeiten, wurde das Ich ausgeschaltet, beiseite gehalten. Es durfte sich nicht einmischen, weil es einfach noch völlig ungeübt war, und nur diesen Erkenntnisprozess, also diesen Prozess, Geistiges zu empfangen von den höheren Hierarchien, gestört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Ein Wendepunkt - die Umkehr der Strömung 00:15:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt dreht sich das aber komplett um, oder hat sich komplett umgedreht. Ihr wisst bereits: also der große Wendepunkt ist das Mysterium von Golgatha, durch das sich der Christus mit der Menschheit und mit der ganzen Erde verbunden hat, mit der ganzen Erde. Also der Christus ist der große Erdengeist geworden in Wahrheit jetzt. Und damit hat sich dieses ganze kosmische Entwicklungsschema umgedreht. Das ist der Moment, wo sich alles umdreht, wo jetzt immer mehr beginnen muss, von unten nach oben zu strömen, entgegen dem, was von oben nach unten kommt. Und dass beide Kräfte zusammen jetzt bereits beginnen, den Kosmos mitzugestalten. Halt ganz, ganz anfänglich und ganz, ganz klein, aber doch, es beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat sich ganz intensiv mit der Erde verbunden, ist, wie es so schön heißt, abgestiegen zur Hölle, in die Unterwelt. Und was heißt das? Das heißt also, dieses Erdinnere, wenn man so will, ist aber auch ein Reich des Todes, ist auch ein Reich der dunklen Kräfte, ist auch das Reich der Widersacherkräfte. Und mitten dort drinnen lebt die Christuskraft, ganz stark, und sie hat ihr eigentliches Zentrum im Erdzentrum, genau dort, wo die stärkste Widersachermacht, nämlich jene Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, auch ihr Erdzentrum hat. Genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden heute ein bisschen betrachten, welche Konsequenzen das für unser menschliches Ich hat. Also das heißt, für den Christus selber heißt das, er verbindet sich oder geht an denselben Ort, wo die Quelle dessen ist, was die zerstörerischste Kraft für die Menschheitsentwicklung sein kann. Nicht nur für die Menschheitsentwicklung, sondern für die ganze kosmische Entwicklung, mit der die Menschheitsentwicklung zusammenhängt. Also letztlich für die ganzen sieben kosmischen Entwicklungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die urpersische Polarität: Ahura Mazda und Ahriman 00:17:42 ===&lt;br /&gt;
Und man muss also sozusagen sehen, wie da aber ein inniger Zusammenhang ist, der auch schon in alten Zeiten geahnt wurde, etwa in der urpersischen Zeit bereits, also was auch Zarathustra, der große Eingeweihte Zarathustra geahnt hat und geschildert hat. Jener Zarathustra, der dann als der salomonische Jesusknabe später wiedergeboren wurde, also der von Haus aus schon eine Zielrichtung darauf hatte, die ihn ganz eng mit dem Christus verbunden hat, was dieser Zarathustra berichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt sehr gut, also in der urpersischen Lehre drinnen ist diese Polarität vorhanden, von Licht und Finsternis, vom lichten Geist, Ahura Mazdao, und dem dunklen Geist, dem Angra Mainyu, dem Angry Man, dem Ahriman, wie man es auch nennen kann. Angry im Sinne von zornig zu verstehen hier. Also zornig im Sinne von zerstören wollend, zerstören wollend, nämlich die Entwicklung, die durch die lichte Seite angebahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht ganz der Anfang der Geschichte, sondern dieser Dualismus, der da drinnen ist, da ist die Quelle aller Dualismen drinnen, die sich bis heute im Denken durchziehen irgendwo, also eine lichte Welt, eine gute Welt, eine geistige Welt, wenn man so will, und eine finstere Welt, eine geistlose Welt, eine materielle Welt, zwei Prinzipien, die einander gegenüberstehen, aber der Ursprung ist ein Gemeinsames. Ahriman und Ahura Mazda sind in gewissem Sinne Brüder. Sie sind aus einer Quelle entsprungen, und diese eine Quelle ist die, die im Zoroastrismus, also in der Lehre, die sich dann an Zarathustra anknüpft, und die auch heute noch in ihren Nachwirkungen existiert, in Persien vor allem, da sagt dieser Zarathustra, am Anfang steht Zaruana Akarana, oder Zaruane Akarene, die Vokalisierung kann verschieden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaruana Akarana: Die unerschaffene Zeit 00:20:21 ===&lt;br /&gt;
Was ist dieses Zaruana Akarana? Die unerschaffene, endlose Zeit. Na ja, Zeit — über die Zeit haben wir auch schon öfter gesprochen, und haben dabei gesagt, dass sie beginnt, dass sie hervortritt, zuallererst auf dem sogenannten Alten Saturn, also der ersten kosmischen Inkarnation unserer Erde. Ein Davor im eigentlichen Sinn gibt es nicht, wir werden uns das heute ein bisschen zu Gemüte führen, wie man sich das denken kann, oder versuchen, uns heranzutasten, weil das natürlich ein extrem schwieriges Thema ist. Aber zu diesem Zeitpunkt — man kann gar nicht einmal sagen, wurde die Zeit erschaffen, denn es heißt ja die unerschaffene Zeit. Die unerschaffene Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus der unerschaffenen Zeit entsteht erst, könnte man sagen, unsere erschaffene Zeit. Das ist die Zeit, die so ein bisschen zumindest mit den Begriffen zu erfassen ist, wie wir sie kennen, also ein zeitliches Nacheinander. Aber keineswegs deswegen so ein lineares zeitliches Nacheinander, wie wir sie besonders heute kennen. Aber immerhin ein Nacheinander, ein Zeitlauf. Die unerschaffene Zeit ist noch etwas ganz anderes. Zaruana Akarana, oder kurz auch im Persischen Zurvan genannt, also als Gottheit verehrt, als die Gottheit Zurvan. Das ist aber nichts anderes als diese geheimnisvolle, unerschaffene, unendliche, unvergängliche Zeit. Also wieder einmal so ein Widerspruch in sich selbst. Ewigkeit und Zeitlichkeit in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines passiert. Aus dieser einheitlichen, ureinheitlichen, unerschaffenen, unendlichen Zeit heraus entsteht eine Polarität. Eine Polarität, die wir als erstes fassen können als Zeitlichkeit, eben in unserem Sinn, oder zumindest in dem Sinn, so wie es auf dem Alten Saturn war, und etwas, was wir als Ewigkeit bezeichnen. Das heißt, das, was wir Ewigkeit nennen, ist eigentlich schon ein abgeleitetes Prinzip, kein ursprüngliches Prinzip. Das ursprüngliche Prinzip ist laut dieser persischen Anschauung diese unerschaffene Zeit. Diese unerschaffene Zeit, die die Gegensätze von Zeitlichkeit und Ewigkeit, also von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coincidentia oppositorum: Der Zusammenfall der Gegensätze 00:23:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist für unser Verstandesdenken im Grunde nicht zu fassen, aber gerade da fängt es an, interessant zu werden. Dort, wo unser Verstand an die Klippe kommt. Wo die Gegensätze ineinander zusammenfallen. Die belehrte Unwissenheit ist so etwas — da wurde gesprochen von der Coincidentia oppositorum, vom Zusammenfall der Gegensätze. Das Nichts und das Alles ist dasselbe. Die Ewigkeit und die Vergänglichkeit ist dasselbe, geistig gesehen. Und zwar geistig gesehen, wenn ich ganz hoch hinauf gehe, nämlich an die Quelle des Geistigen, wo es sozusagen aus dem Nichts entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man kann genau dasselbe über das Ich sagen. Das Ich, die Ich-Kraft, nennen wir es einmal so, ist zugleich Nichts und Alles. Alles im Sinne von alles schaffen könnend. Es ist beides zugleich. Und erst aus dieser Quelle, wo alle Gegensätze ineinander zusammenfallen, also alle Gegensätze, die wir uns denken können. Unser Verstandesdenken arbeitet im Grunde immer wieder in Gegensatzpaaren. Gut und Böse zum Beispiel. Gut und Böse sind ursprünglich eines. Es ist, um mit Nietzsche zu sprechen, obwohl er es ein bisschen anders gemeint hat, wir sind jenseits von Gut und Böse mit unserem Ich. Tatsächlich, wir sind jenseits von Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir müssen das Kunststück zusammenbringen, dort, wo wir aus unserem Ich heraus tätig sind, diese Einheit von Gut und Böse zu schaffen, oder aus dieser Einheit heraus zu schaffen. Wenn wir nur sagen würden, wir schaffen einfach das Gute aus dem Guten heraus, dann ist das eine Einseitigkeit. Und diese Einseitigkeit würde für die Zukunft nicht tragen. Sondern wir müssen aus etwas noch Höherem schaffen, aus der Einheit von Gutem und Bösem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Bösen als Aufgabe unseres Zeitalters 00:26:01 ===&lt;br /&gt;
Und warum erwähne ich das so ganz besonders? Weil zu dieser Erkenntnis zu kommen eine der sehr interessanten Aufgaben unseres gegenwärtigen Zeitalters ist. Nicht wahr? Das vorangegangene Zeitalter, die griechisch-lateinische Zeit, hatte vor allem ein Rätsel zu lösen, das Rätsel des Todes. Oder, wenn man will, das Rätsel der Geburt und des Todes. Weil das in gewisser Weise zusammengehört. Und je weiter man zurückgeht in der Zeit, war das für die Menschen gar kein großes Rätsel. Aber es ist in der griechisch-lateinischen Zeit, als man so ganz begonnen hat, sich wohlzufühlen in der sinnlichen Welt, und andererseits aber auch dieses seelisch-geistige Erleben hatte, und das aber irgendwie nicht mehr ganz zusammenbringen konnte. Also daher auch da dieser Dualismus drinnen ist, vom körperlich-sinnlichen und vom seelisch-geistigen andererseits. Bei Platon ist das ganz stark drinnen. Und das zieht sich bis in unser heutiges Denken durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher war das nicht so ein wirkliches Problem. Also schon gar nicht in der urpersischen Zeit. Der Tod war nichts, was uns vielleicht dem Geist entfremden könnte. Ganz im Gegenteil, dann sind wir erst so richtig auf der geistigen Seite. Und man hat den Tod gefeiert als ein Freudenfest im Grunde, in gewisser Weise. Weil man sich mitgefreut hat mit der Seele, die jetzt wieder aus diesem großen Geistigen heraus schöpfen kann, sich erneuern kann dadurch, und dann wieder zu einer nächsten Inkarnation herunterkommt. Und in der urindischen Zeit war das klar, dass das ein rhythmischer Wechsel ist zwischen diesen zwei Zuständen, die aber eigentlich zusammengehören und die erst das Ganze des Menschen ausmachen. Also der Mensch in der einzelnen Inkarnation war eben für sie keine Wirklichkeit, sondern erst das Ganze zusammen. Der Mensch, der auf Erden lebt, und der Mensch, der dann wieder in der geistigen Welt lebt. Und das immer wieder, immer wieder. Und wo sie weit in die Vergangenheit zurückgeschaut haben, weit vorausgeblickt haben auch in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über diese Dinge ist gerade in der griechisch-lateinischen Zeit dann immer mehr verloren gegangen. Auch das Wissen über die Reinkarnation. Und es kam dann also ganz besonders in der griechisch-lateinischen Zeit eben die Konzentration auf das eine, auf das jetzige Erdenleben, auf die jetzige Inkarnation, in der man drinnen steht. Das musste kommen. Das musste kommen, weil es eine Verdichtung war, eine Verdichtung war, die jetzt sehr, sehr viel an geistiger Kraft hineingeholt hat in das körperliche Instrument. Das ist der ganz große Schub, der drinnen war in der griechisch-lateinischen Zeit und der seinen Höhepunkt gefunden hat mit dem Erdenleben, mit der Inkarnation des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod: Christus und die Inkarnationen der Menschheit 00:29:37 ===&lt;br /&gt;
Mit der Inkarnation des Christus, die im Grunde erst beginnt mit der Jordan-Taufe und dann während dieser drei Jahre bis zum Mysterium von Golgatha sich vollendet. Und dieser Christus macht in diesen drei Erdenjahren das durch im Grunde, was wir als Menschen oder als Menschheit in vielen, vielen Inkarnationen durchmachen, von unserer ersten irdischen Inkarnation bis hin zu unserer letzten. Wenn wir dann gehen durch das, was in der Apokalypse heißt, der erste Tod. Der erste Tod ist nämlich der letzte Tod, den wir in der letzten irdischen Inkarnation durchmachen und nach dem wir uns nicht mehr physisch in einem solchen Leib, wie wir ihn jetzt haben, verkörpern würden. Das ist der erste Tod, von dem in der Apokalypse die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für uns fächert sich das alles über viele, viele Stufen, über viele, viele Inkarnationen und ebenso viele Leben in der geistigen Welt, also im Weg vom Tod zu einer neuen Geburt. In vielen, vielen Durchgängen geht das bei uns durch. Beim Christus war das alles komprimiert in diese drei Jahre hinein. Das ist das Gewaltige. Also der Christus hat sozusagen für sich das verwirklicht, was die ganze Menschheit jetzt noch teilweise vor sich hat. Weil wir sind noch nicht ganz fertig mit unseren Inkarnationen. Aber ihr wisst, wir hatten ja schon oft darüber gesprochen, dass die Zeit der Inkarnationen, zumindest für einen Teil der Menschheit, bereits im 6., 7., 8. Jahrtausend auslaufen wird. Dann werden Menschen so weit sein, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen und sich trotzdem voll bewusst, das heißt mit voll erwachtem Ich-Bewusstsein, geistig weiterentwickeln können, ohne verkörpert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich-Bewusstsein der Engel ist anders geartet als das der Menschen 00:31:40 ===&lt;br /&gt;
Weil das Tolle ist ja, wenn wir uns in der irdischen Verkörperung — die brauchen wir zunächst einmal, um uns dieses Ich-Bewusstsein zu erwerben, dieses freie Ich-Bewusstsein zu erwerben. Ein Ich-Bewusstsein haben die Engelwesenheiten schon auch. Aber es ist eben anders geartet als das des Menschen. Das Ich-Bewusstsein der Engel, zum Beispiel das Selbstbewusstsein der Engel, entfaltet sich also ganz stark dort, wo sie tätig werden, wo sie nach außen hin schaffend tätig werden. Da erleben sie sich selbst, in ihren Taten erleben sie sich. Wenn sie sich so wie der Mensch in ihr Inneres zurückziehen, dann erleben sie sich selbst überhaupt nicht, sondern dann erleben sie eine Geisterfüllung, nämlich durch das, was von den Hierarchien, die über ihnen stehen, in sie hereinströmt. Das heißt, sie erleben im Grunde die ganze geistige Welt, die über ihnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen schaut es ganz anders aus. Wir, wenn wir uns in unser Inneres zurückziehen, naja, sind oder glauben zumindest, ganz bei uns selbst zu sein. Und wir sind am meisten dort bei uns selbst, wo wir zunächst einmal, nämlich nicht erleben unser Ego, also das, was uns jetzt so während des Erdenlebens draußen bewegt, also unsere täglichen Sorgen oder auch unsere langfristigeren Berufs- und Karrierewünsche oder sonstiges. Das ist alles vergleichsweise uninteressant, es ist aber ein Hilfsmittel für den Menschen, um sich zu entwickeln. Aber das hat ja mit dem wirklichen Ich-Bewusstsein noch nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nichts als Quelle: Die Grundübung sich als Nichts zu erleben 00:33:28 ===&lt;br /&gt;
Das Ich-Bewusstsein flammt so richtig dort auf, wo wir gewahr werden, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Das ist einmal der erste Schritt. Und dass wir merken, jetzt ist in meinem Bewusstsein einmal nur mehr das Bewusstsein, okay, die ganzen geistigen Hierarchien über uns sind jetzt im Moment nicht in meinem Bewusstsein anwesend. Jetzt entsteht diese gähnende Leere. Und jetzt entscheidet sich, ob da der Funke des Ich, hell genug ist, um diese Leere, um diese gähnende Leere, zu erfüllen mit seinem Licht. Da fängt es einmal an. Also des eigenen Lichtes, des eigenen Geistesfeuers gewahr zu werden im Inneren. Und das heißt, diese Kraft in sich zu spüren, dieser Kraft gewahr zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu, um zu diesem Erlebnis hinzukommen, ist die Grundübung einmal, dass ich halt wirklich einmal aus meinem Bewusstsein alles das hinausschaffen muss, was mich im Alltagsbewusstsein bewegt. Also alle Dinge, die mit unserem äußeren Dasein zu tun haben. Nicht, dass die unwichtig wären oder was, aber um unser wirkliches Ich und unseren Kern erleben zu können, muss ich das einmal alles wegschaffen. Und muss bis dorthin kommen, wo ich eigentlich innerlich das Nichts erlebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellt sich die Frage, kommt aus dem Nichts etwas oder kommt da nichts heraus? Bleibt es also ein schwarzes Loch oder flammt dieses Nichts auf? Leuchtet das auf? Wenn es nur irgendwie ein bisschen aufleuchtet, dann habe ich zumindest ein erstes unscharfes Gewahrwerden dieser Ich-Kraft in seiner Tätigkeit. Also dieses Nichts weist mich darauf hin, als erstes, da ist etwas. So paradox — ihr wisst, ich habe öfters das Bild gebraucht, das ist das schwarze Loch in der Wand. Wir sehen es dadurch durch die Abwesenheit. Da ist ein Loch, aber da ist eigentlich gar nichts. Es ist wie so ein Quellort, aus dem vielleicht etwas herauskommen könnte, aber das sehen wir noch nicht. Aber wir werden es gewahr dadurch, dass hier in der Wand eine kleine Aussparung ist. Dadurch werden wir dessen trotzdem gewahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das erste, das auszuhalten, sich als Nichts zu fühlen. Wirklich als Nichts zu fühlen. Das ist im Grunde das größte und stärkste Gefühl, das man haben kann. So paradox das ist. Also wirkliches Selbstgefühl beginnt mit dem Gefühl, ein Nichts zu sein. Das Nichts, sozusagen, das Nichts zu sein. Selbst das Nichts zu sein. Und der nächste Schritt heißt, aha, das ist aber die Quelle, aus der alles kommt. Aus der alles kommt, das ist die schöpferische Quelle schlechthin. Und wenn der Funke einmal so wirklich zündet, nicht nur als Verstandeserkenntnis, sondern als Erlebnis, dass das der Quellort ist. Und da kann ja dann wirklich eine ganze Menge auch heraussprudeln, also ganz konkret. Aber das zu erleben, dann habe ich so erstmals wirklich eine Ahnung, was Ich bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse in sich erschaffen 00:37:13 ===&lt;br /&gt;
Aber dann müssen wir uns eben auch bewusst werden, dass dieses Ich eben jenseits aller Gegensätze steht, dass es jenseits auch von Gut und Böse steht. Das heißt, dass wir in gewisser Weise, wenn wir schaffend werden — und schaffend werden heißt immer in Wahrheit, dann Gegensätze in die Welt zu stellen. Ich kann zum Beispiel nicht einseitig nur das Gute schaffen, ohne dass nicht auch etwas Böses geschaffen wird. Die Frage ist, wo, an welcher Stelle? Jetzt haben wir die ganzen letzten Male darüber geredet, endlich jetzt sind wir so weit mit unserem Ich, können wir das Böse ins Nichts hinein auflösen. Und jetzt müssen wir es sogar schaffen auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt dann, in dieser Kulturperiode jetzt, in der Bewusstseinsseelen-Epoche, soll der Mensch, das menschliche Ich, lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Ja, ihr habt recht gehört. Der Mensch soll lernen, soll lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Das ist nur die Frage, was er damit tut. Das ist eine ganz andere Frage. Aber dem müssen wir einmal irgendwo nachspüren. Das wird uns vielleicht helfen, so die alten Schemata von Gut und Böse, die Schwarz-Weiß-Schemata, wirklich zu überwinden und auch zu erkennen, was bedeutet dieses Böse in der Welt und was bedeutet es, wenn es am falschen Platz zur falschen Zeit zur Wirkung kommt? Aber was kann es im positiven Sinn bedeuten, wenn es am richtigen Ort zur richtigen Zeit in Tätigkeit sich setzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei man gleich dazu sagen muss, natürlich, in dem Moment, auch wenn wir am richtigen Fleck in uns das Böse und zum richtigen Zeitpunkt erwecken, erschaffen, dann sind wir natürlich ganz nahe dran am Reich der Widersacher, weil die haben sich diese Einseitigkeit, zumindest aus unserer Perspektive, auf die Fahnen geheftet. Also die haben schon ein gewisses Ziel, vor allem die Wesenheiten hinter Sorat, etwas zu tun, was einseitig für unsere Entwicklung, für die Menschheitsentwicklung, aber für die ganze kosmische Entwicklung auch, etwas einseitig oder sehr stark einseitig Böses bedeuten würde.&lt;br /&gt;
=== Das Gleichgewicht von Gut und Böse 00:40:07 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen ein Gleichgewicht schaffen zwischen aus dem Nichts erschaffenen guten und bösen Kräften. Das zeichnet den Menschen aus. Also dieses paradiesische Wort von „Ihr habt gegessen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&amp;quot; ist nicht nur eine Erkenntnisfrage — die gehört natürlich auch dazu, dass wir uns dessen bewusst werden —, aber es gehört noch mehr dazu, es gehört dazu, dass wir es schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja auch schon deutlich gesagt, die eigentlich Bösen sind wir, wenn wir der einen Seite zu stark verfallen. Jetzt habe ich gesagt, die Wesenheiten hinter Sorat, vielleicht sind sie aus unserer Perspektive gesehen einseitig böse, aus ihrer Perspektive sind sie es nicht. Sie gehen einfach einen anderen Entwicklungsweg. Einen Entwicklungsweg, der halt im Grunde mit unserer weiteren Entwicklung in die Zukunft hinaus nicht kompatibel ist. Aber für diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, ist die Scheidung zwischen Gutem und Bösem in der Art, wie wir sie kennen, gar nicht möglich. Sie kennen das nicht. Sie haben ein bestimmtes Ziel, und dieses Ziel besteht eben darin, eine Schöpfungsordnung beizubehalten, die streng von oben aus geregelt ist, von einem Zentrum ausstrahlt und wo es nichts anderes geben kann als verschiedene Hierarchiestufen, die verschiedene Macht dann bekommen, je nachdem, wo sie stehen, und damit verschiedene Aufgaben verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserer kosmischen Entwicklungskette wurde aber ein anderer Weg beschritten, langsam, langsam, der dorthin geht, dass einem kleinen geistigen Wesen, also uns, die Freiheit ermöglicht wird. Und damit die Möglichkeit eröffnet wird, immer wieder zwischen Gutem und Bösem zu scheiden. Das gehört mit der Freiheit mit dazu, und das wird auch in die Zukunft so hineingehen. Es wird also, wenn man so will, gute und böse Kräfte geben in der Welt, und sie werden gemeinsam das gestalten, und sie werden es in einem guten Sinne gestalten, wenn das richtige Gleichgewicht da ist. Und sie werden sich, wenn das Ende der Entwicklung dieser kosmischen Entwicklungskette da ist, wird es wieder diese Einheit bilden, die absolut jenseits von Gut und Böse ist. Wo diese Unterscheidung einfach keinen Sinn mehr machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zeitgemäße Manichäismus 00:43:13 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen da ein ganz anderes Denken als dieses Schablonendenken Gut, Böse hin und her entwickeln. Wir müssen eine höhere Anschauung entwickeln. Das ist letztlich auch das, was hinter einem zeitgemäßen manichäischen Prinzip steckt. Das letztlich darauf hinausläuft — und ich sage deutlich einen zeitgemäßen, weil in dieser Klarheit war es noch nicht vorhanden, als Mani, als Religionsstifter im so dritten Jahrhundert nach Christus diesen Manichäismus begründet hat, da war diese Klarheit noch nicht da —, dass es letztlich darauf hinausläuft, diese Gegensätze dadurch zu überwinden, dass sie in einer Einheit zusammenfallen. In einer höheren Einheit. In einer noch höheren Einheit nämlich, als sie am Ursprung da war, in diesem Zaruana Akarana, in dieser unerschaffenen, unvergänglichen Zeit, die eben neben diesem paradoxen Gegensatz von Ewigkeit und Vergänglichkeit eben auch diesen Gegensatz von Gut und Böse in sich hat, der ja dann sehr deutlich, sehr bald herausgekommen ist, eben durch diesen Gegensatz von Ahura Mazda, dem lichten Sonnengeist und dem finsteren Angra Mainyu, also dem Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir schon deutlich die Polarität dann drinnen, eben von Gut und Böse. Und da zieht sich das durch. Am Ende wird es wieder eine Einheit bilden, und es wird etwas Höheres entstehen als dieses Zaruana Akarana, wie es am Anfang da war. Diese Vereinigung der Gegensätze in sich wird dann auf einer viel, viel höheren Stufe sein, nämlich auf der Stufe sein, dass von da an — nicht nur von da an, von jetzt an eigentlich schon — dass alle die geistigen Wesenheiten, die jetzt entstehen werden, von Haus aus darauf angelegt sind, die Freiheit zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schöpfungslicht von oben und von unten 00:45:32 ===&lt;br /&gt;
Weil das Ganze, was wir das letzte Mal besprochen haben, also dass der Sinn, den Menschen die Freiheit zu geben, darin besteht, dass jetzt das kleinste, unterste Wesen die Freiheit hat — damit nämlich das Schöpfungslicht nicht nur von oben kommt und durch die ganze Hierarchienkette hinunter immer blasser und verwaschener wird. Dass also damit notwendig die Schöpfung, je weiter sie fortschreitet, immer unvollkommener werden muss, nicht anders sein kann. Auch der liebe Gott kann es halt nicht mit dem Hokuspokus machen. Sondern da ist eine gewisse Ordnung eben drinnen. Und diese Ordnung bedingt aber zugleich auch, dass das Bild, das nach unten kommt, immer weniger dem Urbild ähnlich ist, das aus dieser schöpferischen Quelle strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt es aber mit den Menschen an, dass von unten die gleiche schöpferische Kraft entgegenkommt. Und dadurch sozusagen jetzt die Schöpfung von zwei Seiten her genährt wird. Und dann ist es möglich, dass da etwas immer Vollkommeneres entstehen kann. Aber das würde natürlich sofort aufhören, wenn man sagt, der Mensch hat jetzt seine Menschheitsentwicklung durchgemacht, er hat hier die Freiheit sich errungen, er nimmt diese Freiheit natürlich auch mit in die nächste Entwicklungsstufe, also in das Neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht. Aber was ist denn mit den geistigen Wesenheiten, die während dieser Zeit des Neuen Jerusalems entstehen? Fängt es dort wieder an, na, die sind schon wieder unfrei, also geht es wieder weiter im alten Stil, oder geht es auf neue Weise weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es geht auf neue Weise weiter, es entstehen freie geistige Wesenheiten, freie geistige Wesenheiten, die aber unter ganz anderen Bedingungen jetzt entstehen können, als wir hier auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum die geistigen Hierarchien über uns unfrei sind 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen nämlich, im Gegensatz zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen — was zeichnet sie nämlich aus? Es zeichnet sie aus, dass sie tatsächlich nur die eine Einseitigkeit, nämlich das Gute, in sich tragen. Die Kraft, das Gute zu schaffen. Von den ganzen Hierarchien, die über uns stehen, also den regulären Hierarchien, also Engel, Erzengel, Urengel, Elohim und so weiter, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit und was da alles noch hinauf bis zu den Seraphim geht, sie können nichts Böses schaffen. Gerade darum sind sie unfrei. Also nicht nur, weil sie nicht dem Bösen verfallen können — auch das können sie im Grunde nicht von selbst, sondern sie mussten abkommandiert werden dazu, wie es uns Rudolf Steiner immer wieder schildert, sie sind also bestimmt worden durch die göttliche Quelle oben für diese Widersacheraufgabe —, aber die anderen, die nicht dazu bestimmt wurden, die können nur gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen können in gewisser Weise nur böse sein, wenn man es so will. Also sie haben jedenfalls Kräfte, genauer gesagt, die den Menschen, der jetzt im Zentrum dieses Geschehens irgendwo steht — also Kräfte, die von oben kommen, Kräfte, die von unten von den Widersachern auch kommen, wir als Menschen dazwischen, und wir scheiden jetzt in Wahrheit zwischen Gut und Böse. Wir scheiden beständig. Wir sind es, die scheiden dazwischen. Wir neigen dann mehr dem Bösen zu, wenn wir halt den Widersachern zu viel Raum geben und ihnen folgen und sie dort einsetzen, wo es halt fehl am Platz ist. Wir schaffen auch etwas Böses, wenn wir sie dort nicht einsetzen, wo sie am Platz sind. Auch das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die Entwicklung des Menschen heißt nicht, widersetze dich einfach nur all den Widersachern, sondern lerne auch, sie dort einzusetzen, wo ihre Kraft richtig am Platz ist. Dann schaffen wir — weil wir jetzt die Widersacher anleiten, diese Kräfte am richtigen Platz einzusetzen, das heißt an dem Platz, an dem Ort, wo es der fortschreitenden Entwicklung dienlich ist —, dann schaffen sie nämlich gerade dadurch das Gute. Oder sogar, wenn man so will, eben das, was bereits jenseits zwischen Gut und Böse ist, wenn wir es richtig zusammenbringen mit den anderen Impulsen, die von den Hierarchien kommen von oben herunter, die nur das Gute schaffen können und die aber, wenn sie einseitig nur das machen würden, auch die Entwicklung letztlich nicht zum richtigen Ziel führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, ein bisschen Ahnung davon bekommen, was hat es denn mit dem Guten und dem Bösen, mit dem Rätsel des Guten und des Bösen überhaupt auf sich. Das heißt vor allem für den Menschen, dass wir wirklich nicht nur lernen müssen, mit beiden Kräften umzugehen, sondern sie eben auch im richtigen Gleichgewicht zu halten. Und das ist unsere Aufgabe. Das macht nicht die Gottheit oben für uns. Die Widersacher machen es schon gar nicht, die Wesenheiten hinter Sorat machen es schon gar nicht, weil die wollen das Gleichgewicht also sicher sehr stark nach der einen Seite hinuntersenken, während die regulär fortgeschrittenen Engelwesenheiten — damit sind alle Hierarchien gemeint — ja jetzt in nachchristlicher Zeit von sich aus im Grunde nicht eingreifen dürfen, wenn der Mensch es nicht aus Freiheit zulässt, es haben will. Also sie können den Menschen nicht in die gute Richtung drängen, sondern wir müssen es wollen, und erst indem wir es wollen, stellen wir in Wahrheit genau diesen Gegensatz von Gut und Böse hin. Also er wird durch uns — jetzt sage ich sehr abstrakt — durch uns definiert eigentlich. Durch uns wird das definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauen und Vernichten: Beide Kräfte im Gleichgewicht 00:52:14 ===&lt;br /&gt;
Wir als das Wesen, das in der Mitte steht. Und damit lernen wir aber eine Wesenheit zu werden, die eben mit den Kräften des Guten und des Bösen, die immer im Wechselspiel notwendig sind, um frei sein zu können — weil das gilt für alle Zukunft. Man kann nicht frei sein, wenn man nur das Gute machen kann. Dann ist man in einer Einseitigkeit gefangen. Man muss auch das andere haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gehört das zur Weltentwicklung sowieso dazu. Man sieht dann auch, wie relativ das ist mit dem Guten und dem Bösen. Ich meine, Gutes — kann man sagen, ja, die Weltschöpfung hervorzubringen ist doch etwas Gutes, und je vollkommener sie wird, ist es etwas Gutes. Wenn sie aber ewig so weitergehen würde und ewig so bleiben würde — weil mehr als vollendet gut geht dann nicht mehr — und wenn sie so bleiben würde, dann wäre das der Tod jeder weiteren Entwicklung, und wenn keine Entwicklung mehr da ist, kein schöpferischer Vorgang mehr da ist, dann wäre das Geistige im Grunde Erstorben. Das wird nicht passieren, aber dazu braucht es Kräfte, die jetzt auch alles, was als Schöpfung entstanden ist, wieder auflösen. Wieder vernichten. Das heißt, ins Nichts hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen, wenn wir eine heilsame Entwicklung haben wollen, nicht nur aufbauende Kräfte, sondern auch Vernichtungskräfte rege machen können. Und wir müssen sie so im Gleichgewicht haben, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Tätigkeit kommen. Und das können eben nur wir. Das können nur wir. Das ist das ganz Interessante drinnen. Dazu sind wir ausersehen, sind die Wesen ausersehen, denen diese Freiheit ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Vorbild für die freien Wesen des neuen Jerusalem 00:54:29 ===&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird als einziges geistiges Wesen dann für die geistigen Wesenheiten, die auf dem Neuen Jupiter, also auf dem Neuen Jerusalem, geboren werden, wenn man so will, die als geistige Wesen dann erschaffen werden — das heißt, bei denen dann der Ich-Funke gezündet wird —, die werden ihre Freiheit auf eine ganz andere Weise sich erwerben können, als wir es jetzt müssen, wo es noch keines dieser untergeordneten geistigen Wesenheiten gab, die über diese Freiheit verfügten, sondern wo es nur die Schöpfungsquelle hatte. Aber jetzt sind wir als kleines begleitendes Wesen, wir werden dann so in etwa auf einer Stufe sein, die der der heutigen Engel entspricht, auch wenn wir natürlich ganz andere Wesenheiten sein werden, aber wir werden dann nicht mehr in so einem physischen Körper leben, wie es jetzt der Fall ist. Dieses Neue Jerusalem wird überhaupt ganz anders gestaltet sein. Es wird auch nicht diese so starke Verdichtung mehr da sein, wie wir sie heute kennen, während der Erdentwicklung, die aber für uns gerade die Voraussetzung war, in diese Verstofflichung der geistigen Kraft — diese Verstofflichung des Nichts. Die Materie ist eigentlich nichts. Sie ist sozusagen verhärtetes Nichts. Das ist so paradox irgendwo. Dort, wo wir anklopfen können, wo das härteste Stoffliche ist, da ist eigentlich nichts. Aber dieses Nichts rührt sich jetzt dann nicht mehr. Und es aufzulösen heißt, dieses Nichts wieder zu einer schöpferischen Quelle werden zu lassen. Aber da ist es im Nichtsein eigentlich erstarrt. Also Stoff, könnte man sagen, ist diese im Nichtsein erstarrte geistige Kraft. Die schläft halt dort zumindest. Das heißt nicht, dass sie auch ewig schlafen muss. Wird sie auch nicht. Aber im Moment schlummert sie halt ein bisschen stark vor sich hin. Und da drinnen, verbunden damit, ist auch das Reich dieser Widersacherkräfte ganz stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen werden, als die Babys der geistigen Entwicklung, als die neugeborenen geistigen Wesenheiten, die werden eine ganz andere Hilfe haben können, nämlich uns. Und das wird bereits für die nächsten kosmischen Entwicklungsstufen ermöglichen, dass nach uns geistige Wesenheiten entstehen können, die die Freiheit haben. Die sich auf andere Weise mit unserer Hilfe entwickeln. Aber es wird nicht mehr so sein, das wäre ganz sinnlos, wenn nach uns das ganze Spiel so weiterginge, wie es vor unserer Entwicklung war. Dann wären wir als Menschen tatsächlich eine Besonderheit, eine Kuriosität im Kosmos. Aber die Entwicklung würde nicht so deutliche Spuren zeigen, sondern im Prinzip geht die Schöpfung weiter, wie es früher war. Ja, sicher, wir als Menschen könnten aus Freiheit irgendwo dazwischen vermitteln, aber ansonsten geht es so weiter wie immer. Unfreie geistige Wesen. Nein! Die Zukunft ist darauf angelegt, dass alle diese geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen, frei werden. Frei werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Verantwortung des Menschen 00:58:29 ===&lt;br /&gt;
Also, ihr seht damit, dass den Menschen damit eine große Aufgabe gestellt ist, eine große Verantwortung auch übergeben ist für die ganze Weltentwicklung, weil ohne uns geht es nicht. Wenn wir versagen, wenn wir zu wenig tun auf diesem Weg, wird entsprechend weniger herauskommen dabei. Und es wird deutliche Folgen haben auf die geistigen Wesenheiten, die nach uns entstehen. Und natürlich werden einzelne Menschen diesen Weg besser bewältigen, manche ihn schlechter bewältigen, manche werden ihn gar nicht bewältigen, indem sie eben letztlich dann aus ihrer Freiheit den Entschluss heraus fassen, sich mit den Wesenheiten hinter Sorat zu verbinden und in eine ganz andere Entwicklung abzubiegen. Alles das ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asuras, Ahrimanische und Luziferische: Menschen als künftige Widersacherkräfte 00:59:30 ===&lt;br /&gt;
Und es werden Menschen sein, die zum Beispiel auch während des Neuen Jerusalems oder der darauffolgenden planetarisch-kosmischen Zustände — es sind ja noch drei vor uns — die zwar nicht vollkommen mitgehen, endgültig mitgehen mit dem Reich der Widersacher, aber während dieser folgenden Entwicklung selbst als Widersacherkräfte wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja denken, wie läuft denn die ganze Sache? Wir haben die luziferischen Wesenheiten deswegen, weil Wesenheiten, die auf dem vorangegangenen kosmischen Zustand, also auf dem Alten Mond, ihre Menschheitsstufe — also die Stufe, wo sie geistige Wesenheiten geworden sind —, mit einer gewissen Einseitigkeit nur zu Ende gebracht haben. Und dadurch waren sie prädestiniert dazu, eine Rolle zu bekommen als luziferische Widersacherwesenheiten. Früher war das schon mit den ahrimanischen Wesenheiten so, auf der Alten Sonne, und noch davor auf dem Alten Saturn mit den Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es auch jetzt zunächst einmal, während des künftigen Neuen Jerusalems, von dem die Apokalypse spricht, werden sich auch Menschen einreihen in diese Riege der Widersacher. Was aber eben trotzdem noch nicht notwendig heißt, dass die endgültig für die Entwicklung verloren sind. Sondern sie werden eine notwendige Rolle haben, weil indem sie Menschen sind, haben sie doch an der Freiheit Anteil, auch wenn sie sie vielleicht in einseitiger Richtung gebrauchen. Aber sie werden eine Aufgabe haben auf diesem Neuen Jerusalem und mitwirken dabei, dass sich dann dort von Haus aus neue, freie, geistige Wesenheiten entwickeln können. Also das heißt, der Mensch spielt sogar eine Rolle als künftige Widersachermacht, und das ist nicht nur ein Versehen des Schöpfungsgeschehens, sondern das ist etwas, was notwendig dazugehört, wenn man freie, geistige Wesenheiten schaffen will. Und das ist die Intention dieser ganzen kosmischen Evolutionsreihe, von der wir sprechen, dieser riesengroßen Evolutionsreihe, die wir zumindest ein bisschen überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das heißt also, Gut und Böse gehören zur Menschheitsentwicklung notwendig dazu und werden notwendig dazugehören bis zum Ende, wobei in der siebten kosmischen Entwicklungsstufe letztlich schon alles Wesentliche entschieden ist. Es wird dann dort auch nicht mehr der Fall sein können, dass die Menschenwesenheiten, die jetzt in gewissem Sinne eine Widersacherrolle übernommen haben, dass die dann noch eingehen in das Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat. Das ist dann vorbei, das geht also bis zum sechsten kosmischen Zustand — ihr wisst, diese berühmte Zahl 666 aus der Apokalypse heraus — und im siebten Zustand wird es sich so weit ausgleichen, dass alle letztlich zum Schluss auf dem Niveau sind, dass sie jenseits von Gut und Böse sind. Das heißt, es werden auch die, die zeitweilig diese Widersacherrolle übernommen haben und trotzdem aber nicht freiwillig hineingestürzt sich haben in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat und damit also in eine völlig andere Richtung abgebogen sind, aber die ihre Aufgabe als Widersacherkräfte sozusagen ernst genommen haben — dann werden sie auch, wenn man so will, der Erlösung teilhaftig, also sie sind dann gleichberechtigte Mitglieder dieser ganzen Menschheitsentwicklung, und sie werden ihr gedient haben, indem sie ihre besondere Aufgabe übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind eigentlich ganz, ganz große Perspektiven, wenn man sich das vor Augen führt, und das ist, ich sage einmal, nicht so geläufiges Denken heute, dass man sagt, der Mensch soll, und zwar gerade jetzt in unserer Zeit, auch das Böse in sich entwickeln. Das zählt also zum Rätsel dieses Geheimnisses des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zerstörungsherd im Menschen 01:04:44 ===&lt;br /&gt;
Und das, werden wir uns jetzt ein bisschen näher anschauen, wie denn das alles funktioniert und wo denn das überall eine Rolle spielt. Also das Erste ist, dass wir ein ähnliches Prinzip im Großen drinnen haben, ja, letztlich auch durch diese Sorat-Kräfte, diese Sorat-Kräfte, die eben ihr Wirkungszentrum im Erdmittelpunkt haben, wenn man das so ausdrücken will. Es wird nichts nützen, wenn man irgendwie physisch hinunterbohrt, da wird man sie am wenigsten finden, aber geistig gesehen strahlt ihre Wirkung von diesem Zentrum aus. Wir haben also diese Sorat-Kräfte oder diese Wesenheiten hinter Sorat, die von dort ihre Wirkung ausstrahlen und die ganz starke Vernichtungskräfte in Wahrheit in die Welt hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, diese Vernichtungskräfte sind sehr verwandt mit den Vernichtungskräften, die wir aufbringen, ja, wenn wir das Böse in uns rege machen, in uns — ich sage mal ganz bewusst, in uns. Es ist schon einmal so ein großer Unterschied, ob wir dieses Böse in uns erwecken oder ob wir es hinaustragen in die Welt. Das ist einmal der ganz große Unterschied. Also in dem Moment wird das Böse für diese Entwicklungskette etwas wirklich Unrechtes, etwas, was also vom Weg abführt, wenn wir dieses Böse, das wir in uns ja geradezu erzeugen, wenn wir das nach draußen tragen, wenn wir das in die Welt hineintragen — das dürfen wir nicht. Dann hat es für die Welt negative Folgen. Wenn wir es in uns nicht erwecken würden, hätte es für die Weltentwicklung aber auch negative Folgen. Weil dann würden wir genau diese Kräfte in uns nicht rege machen, die notwendig sind dafür, dass die Freiheit für die Zukunft garantiert ist. Die wir jetzt schon brauchen während der Erdentwicklung, aber die uns auch das Potenzial dann in verwandelter Form für die Zukunft geben, anderen geistigen Wesenheiten zur Freiheit zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdauung und Atmung: Vernichtung und Neuschöpfung des Stoffes 01:07:45 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wo machen wir ganz konkret diese Kräfte in uns rege? Wir tun es nämlich schon die ganze Zeit, wir könnten gar nicht leben, wenn wir es nicht tun würden. Wir machen es zum Beispiel dort sehr stark, wo wir unsere Nahrung zu uns nehmen. Ja, und nicht nur unsere Nahrung, wir machen es dort, wo... - schon beim Atmungsprozess machen wir es. Wir müssen eigentlich alles, was wir in uns aufnehmen, ertöten. Tot machen, ja, nicht nur tot machen, also das heißt mineralisch machen, sondern es eigentlich — ja, nicht nur eigentlich, sondern wirklich — ins Nichts zu schleudern, ins Nichts zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das Wichtigste, was wir machen müssen, dass wir alles, alles, was wir von außen aufnehmen, und zwar nicht nur stofflich, sondern auch was wir seelisch, geistig aufnehmen — und wir sollen das im großen Stil tun. Ich hoffe, dass sehr viel Seelisches und Geistiges, an geistigen Impulsen aus der Welt aufgenommen wird, aber wir müssen es in uns ins Nichts führen. Alles! Das heißt im Grunde vernichten. Also das ist eine ungeheure Zerstörungskraft in Wahrheit, wenn man das so nennt. Also der Mensch, um sein freies Ich zu entwickeln, hat in sich einen Zerstörungsherd, nennt es Steiner geradezu. Dieser Zerstörungsherd wirkt überall in unserem Wesen, aber er hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Menschen, also man kann es wirklich so sagen, im Schwerpunkt des Menschen, wo der Schwerpunkt des Menschen liegt. Dort ist das eigentliche Zerstörungszentrum, aber es wirkt so, dass es im ganzen Organismus diese Zerstörungsprozesse durchführt. Aber wehe, etwas von diesen Kräften wendet sich nach außen. Wenn wir nur einen Funken davon nach außen tragen, dann machen wir diese Zerstörung draußen, die nicht stattfinden sollte, die dann wirklich blinde Zerstörung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir können an diesen Zerstörungsprozess, an dieses Ins-Nichts-Hineinschleudern — den können wir umwenden dazu, geistig aus diesem Nichts heraus wieder etwas Neues zu schaffen. Das ist der Prozess. Dadurch entsteht gerade erst die Möglichkeit, dass wir dann auch etwas entgegenbringen können. Aber dazu müssen wir vorher etwas Geschaffenes, etwas Erschaffenes, also etwas, was durch die Schöpfung hereingekommen ist, zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schöpfung in uns zerstören 01:11:10 ===&lt;br /&gt;
Bitte, nehmt das sehr ernst, dieses Wort. Das ist etwas ganz Wichtiges für das Verständnis der menschlichen und menschheitlichen Entwicklung. Wir müssen in gewissem Sinne die Schöpfung, die uns gegeben wurde, zerstören. Das ist ein wirklich sehr gewichtiges Wort. Und ich wage es auch nur, das hier jetzt in unserem Kreis, wo wir ja schon viele Dinge besprochen haben, so zu äußern. Und wenn jetzt jemand neu dabei ist, möchte ich ihn darauf hinweisen, bitte schaut euch an, was wir vorher gesprochen haben darüber. Aber es ist jetzt also Zeit, diesen Punkt zu erwähnen, dass eine Aufgabe des Menschen wirklich ist, die Schöpfung zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte missversteht das nicht, dass wir jetzt einfach hergehen sollen und äußerlich mit unseren Werkzeugen die ganze Erde ruinieren oder sonst was, das ist die falsche Art. Die bringt nämlich für die Schöpfung gar nichts, für die Weiterentwicklung des Ganzen. Was wir tun müssen, ist, etwas aus der Schöpfung zu entnehmen, in unser Wesen aufzunehmen und in uns zu zerstören. Also nicht Naturzerstörung draußen zum Beispiel, sondern etwas in uns zerstören. Zum Beispiel eben aber auch die ganzen Naturstoffe, die wir mit der Nahrung, mit der Atmung, mit dem Trinken und so weiter zu uns nehmen, dass wir sie völlig ins Nichts hineinführen, völlig in die Zerstörung hineinführen. Und dann, in der Umdrehung dieses Prozesses, aus dem das Stoffliche neu wieder erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nämlich, dass es wirklich bis dort hineingeht, dass Stoffliches, alles Stoffliche sogar, in uns ins Nichts geschleudert wird und aus dem Nichts heraus neu erschaffen wird. Nicht wahr, es fängt zuerst an, dass so die ersten Teile — es wird halt die Nahrung, da ist es ja sehr offensichtlich, durch die Verdauung zerlegt, es fängt schon an, wenn wir die Nahrung einzuspeicheln beginnen — und das geht halt dann so weit zunächst einmal, dass es bis zu dem Zustand kommt, dass es ins Tote hineingeführt wird, also ins Mineralische. Es darf nichts, nichts, was wir von außen aufnehmen, in unserem Organismus lebendig bleiben. Sondern es muss also einmal bis zu dem Zustand des Todes hinuntergeführt werden, also ins Mineralische, und dann noch einen Schritt weiter. Nämlich so, dass es aus der Stofflichkeit selber ins Nichts, also aus dieser mineralischen Stofflichkeit selber ins Nichts hineingeführt wird und aus diesem Nichts heraus in erneuerter Form wieder entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Transsubstantiation bis ins Materielle 01:14:27 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, weiß ich nicht, wenn ich Sauerstoff aus der Luft aufnehme, dann wird dieser Sauerstoff einmal abgetötet komplett. Die Entwicklung ist so gegangen, dass das auch tatsächlich in der äußeren Erdatmosphäre eine Wirkung hatte. Also die Luft, die wir heute atmen, ist etwas viel Toteres, als sie in der Vergangenheit war. Es hat also auch Wirkungen hinterlassen draußen. Eine Voraussetzung eben dafür, dass wir unser Bewusstsein entwickeln können, war, dass diese Atmosphäre der Erde nicht mehr die gleiche Lebendigkeit hat wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist noch eine gewisse Restlebendigkeit drinnen, und die müssen wir in uns aber ganz austilgen. Wir müssen so weit gehen, den Sauerstoff, jedes einzelne Sauerstoff-Molekül oder Sauerstoff-Atom, aufzulösen ins Nichts und aus dem Nichts wieder herauszubringen. Wieder herauszugestalten. Das heißt, in der äußeren Bilanz merkt man gar keinen Unterschied. Es ist vom Äußeren — gerade dort, wo es um diesen Kern geht, ist sowohl die Stoff- als die Energiebilanz ausgeglichen, und trotzdem ist es eine Erneuerung. Und im Feineren dessen, was bis ins Atomare hinein oder ins Sub-Atomare hinein drinnen ist, bekommt die Stofflichkeit eine andere Qualität dadurch. Das lässt sich nicht so einfach mit physikalischen Mitteln feststellen heute, weil in der physischen Erscheinung sozusagen bleibt es so, wie es war im Grunde. Aber in der tieferen Struktur, die dahintersteckt — weil ja dahinter letztlich auch Ätherisches, Astralisches, Geistiges steckt, weil ja: Materie ist verdichteter Geist. Es ist nichts völlig Fremdes der Materie, im Gegenteil. Materie ist Geist in einer halt sehr besonderen Form, in einer Form, in der sie nach außen hin als tot erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin können wir sie sozusagen verfolgen. Bis in den Zustand hinein, wo sie ins Nichts geschleudert wird, da können wir es mit der äußeren Wissenschaft nicht mehr verfolgen. Und dann kommt sie aus dem Nichts wieder heraus in erneuerter Form. Aber was wir äußerlich sehen, also dieses mineralisch Tote zunächst als erstes, da merken wir im Mineralischen zunächst diesen Unterschied noch nicht, dass da drinnen eine andere ätherische, eine andere astralische, eine andere geistige Qualität dahintersteckt. Im äußeren physikalischen Verhalten bleibt es genau gleich zunächst einmal. Wird in der Zukunft auch noch anders werden, aber jetzt so schnell geht das nicht. Aber da drinnen sind andere Qualitäten drinnen, die nämlich bedingen, dass das alles, was an ätherischen, astralischen Kräften, geistigen Kräften in der Materie wirkt, dass das eine Qualität bekommt, die weniger zunächst einmal von den Widersacherkräften bestimmt wird, sondern bereits von etwas Neuem, was wir hineingebracht haben, nämlich das, was durch die Ich-Kraft, mithilfe der Christuskraft, die mit uns wirkt, da in einer neuen Gestaltungsform drinnen ist, im Geistigen, im Astralischen, im Ätherischen. Und nur die äußere Erscheinung bleibt zunächst noch einmal so, wie wir sie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher merkt der Physiker keinen Unterschied, und trotzdem ist es etwas anderes geworden. Es hat also eine wirkliche Transsubstantiation stattgefunden. Die Transsubstantiation ist das, was wir im Altarsakrament feiern oder uns vor Augen führen und uns damit ein äußeres Bild für das hinstellen, was aber in uns ununterbrochen stattfindet. Die Wandlung, die Wandlung bis ins Materielle hinein, findet ununterbrochen in uns statt. Und die Feier des Altarsakramentes bedeutet nichts anderes, als einen Anstoß dazu zu geben, sich dessen auch bewusst zu werden, was sich da abspielt. Also es geht nicht um irgendeinen Hokuspokus, der da passiert, sondern es passiert, wir tun es aus unserem Ich heraus, nur wir wissen noch nichts davon. Und der Weg in die Zukunft hinein heißt, immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was sich da abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die untersinnlichen Kräfte: Elektrizität als luziferisches Licht 01:19:35 ===&lt;br /&gt;
Weil man muss doch Folgendes denken: Was ist die Materie, so wie sie heute ist? Steiner hat das ja einmal sehr deutlich beschrieben, wie die Kräfte, die eigentlich die Materie aufbauen — von dem, das, was wir also physisch, äußerlich angreifen können und sinnlich noch wahrnehmen können, ja im Grunde nur die Außenseite ist —, dahinterstecken, wie Steiner nennt, untersinnliche Kräfte oder eine Unternatur sogar. Das sind Kräfte, die durch die Widersacherwesenheiten hineingebracht wurden. Dadurch überhaupt ist das Physische Stoff in dem Sinn geworden erst, wie wir es heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch in vergangenen Vorträgen gesprochen, dass Physisch und Stofflich nicht ganz das Gleiche ist, weil es gibt sehr wohl etwas Physisches, was aber nicht Stofflich ist und das auch für sinnliche Organe nicht fassbar ist, sondern Übersinnlich ist. Das ist sogar was ganz, ganz Häufiges. Also wir sind von genug geistigen Wesenheiten umgeben, die auch physisch sind, also bis zum physischen Leib entwickelt sind, aber wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht mit den sinnlichen Augen. Also Elementarwesen gehören da sehr wesentlich dazu. Elementarwesen haben alle einen physischen Leib, aber keinen stofflichen Leib. Sie können nur unter bestimmten Bedingungen sozusagen ihre Spuren im Stofflichen hinterlassen, das sehr wohl. Aber eigentlich haben sie physische Leiber, wenn wir es so nennen wollen, die aber nicht sinnlich sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, daher haben die Elementarwesen eine starke Beziehung auch zu uns oder wir zu ihnen, weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, aber doch auf ein bisschen andere Art. Daher kann man aber auch gerade sehr viel lernen im Umgang mit den Elementarwesen, auch über uns selbst, über die Natur draußen, aber vor allem auch über uns selbst. Und umgekehrt sind die Elementarwesen sehr neugierig darauf. Also wie ist denn das, dass so ein Mensch da hereinkommt? Wie geht denn das zu? Das ist für sie überhaupt ein Rätsel, wenn ein Mensch geboren wird. Also das ist für die Elementarwesen etwas ganz, ganz Spannendes, das mitzukriegen. Weil das ist für sie nicht fassbar irgendwie. Also, sich dieses Prozesses immer bewusster zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber gehen wir zurück zu dem, was untersinnliche Welt, Unternatur ist, die aber unserer wirklichen stofflichen, physischen Welt zugrunde liegt. Welche Kräfte sind das? Es sind vor allem — also Rudolf Steiner nennt die Kräfte der Elektrizität, die Kräfte des Magnetismus, und dann nennt er eine dritte Kraft. Etwas sehr Geheimnisvolles, weil zu dem Zeitpunkt war diese dritte Kraft physikalisch jedenfalls noch nicht wirklich der Rede. Und es ist auch nicht so einfach, sie heute zu deuten. Es gibt auch aus anthroposophischen Zusammenhängen unterschiedliche Deutungen dazu. Also manche bringen es mit den Kernkräften in Verbindung, andere sagen, nein, es hat etwas mit der Schwerkraft zu tun, weil ja die Widersacher die Kräfte der Schwere sind. Also auch das will ich jetzt gar nicht so im Detail aufgehen, aber in Wahrheit ist das, was uns als Materie erscheint, genau aus diesen Kräften gewoben. Und es sind nur diese Kräfte in Wahrheit da, aber keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt dort, wo Atome, wo Elementarteilchen sind, Protonen, Neutronen, Elektronen, wie das ganze Zeug heißt, oder die Quarks, die noch drinnen stecken sollen, also der ganze Quargel, der da drinnen steckt — das sind alles keine Dinge, es sind gewisse Kräfte, eigentlich geistige Kräfte, die wirksam sind, aber geistige Kräfte, die eben ihre spezielle Wirkungsform dadurch angenommen haben, dass die Widersacherkräfte drinnen wirken. Nämlich Elektrizität ist ein durch die luziferischen Kräfte verwandelter Licht-Äther. Also man könnte sagen, ein luziferisch gewordener Licht-Äther ist die Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dort, wo Elektrizität in Wahrheit vorhanden ist, oder wo Elektrizität vorhanden ist, wird Licht zurückgeworfen, gespiegelt. Das kennt auch die Physik ganz deutlich, also alle die Substanzen, die elektrisch leitend sind, sind die, die ganz besonders stark glänzend sind und die sich als Spiegel eignen. Man kann natürlich auch eigentlich nicht glänzende Sachen so polieren, dass auch ein gewisser Glanz da ist, aber so richtig das, was als Spiegelinstrument wirkt, sind metallische Stoffe. Und die metallischen Stoffe sind die, die den elektrischen Strom leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohlenstoff und Kunststoffe: Der Stein der Weisen 01:25:20 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt gibt es auch Kunststoffe mittlerweile, die das können. Aber genau die beruhen auch darauf, dass da eben auch eine elektrische Leitfähigkeit drinnen ist. Ist ein ganz großes Gebiet heute in der Technik, in der Wissenschaft, leitfähige Kunststoffe zu haben. Plastikelektronik nennt man es. Also man kann mit dem sogar wirklich elektronische Bauelemente und sowas bauen, das ist ein Schritt in die Zukunft. Das wird weggehen von dem bloß, dass sich alles in Siliziumchips abspielt und in normalen Metallen, sondern dass es im Grunde — Kunststoff ist letztlich, stammt ab von Erdölprodukten. Was ist Erdöl? Erdöl ist ein Endstoff des Lebendigen, wenn man so will. Es entsteht ja dadurch, dass Meereslebewesen, Kleinstlebewesen abgestorben sind, sich verdichtet haben und sehr kohlenstoffreich dabei geworden sind. Also es ist etwas, was aus abgestorbenem organischem Material entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit den Kunststoffen fangen wir an, jetzt selber zu gestalten. Das ist also auch nicht so ein Zufall, dass wir Kunststoffe entwickelt haben, und alle diese Kunststoffe beruhen auf Kohlenstoffbasis letztlich, mit allen möglichen anderen Ingredienzien. Aber damit hat ein Weg begonnen, wo wir so eine Art, na ja, künstlich den Stoff oder die Stoffverbindungen zu erzeugen, die wir nämlich auch im Lebendigen haben. Was für uns ganz wichtig ist, wir könnten ohne Kohlenstoffverbindungen nicht leben auf Erden. Weil wir beruhen alle auf Kohlenstoff. Und Endprodukt dieses lebendigen Kohlenstoffs, dieser lebendigen Kohle, die wir eigentlich sind, ist halt dann einerseits die Kohle, die wir draußen finden, aber genauso das Erdöl, das wir draußen finden, Erdgas, das wir draußen finden, das ist alles etwas, was mit unserer Entwicklung etwas zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt jetzt, ja klar, die Kohle ist entstanden, dass Pflanzen eben sich umgewandelt haben im Laufe der Zeit, sodass ein ganz hoher Kohlenstoffanteil drinnen ist und alles andere hinausgegangen ist. Ja, aber wo kommen die Pflanzen her? Weil wir sie aus unserem Wesen herausgesetzt haben. Wo kommen die Tiere her, auch die Kleinlebewesen, das Plankton im Meer, aus dem das Erdöl letztlich entsteht? Na ja, weil wir diese Wesenheiten sehr früh aus uns herausgesetzt haben. Also der Kohlenstoff, dieses Dunkle, ist was ganz was Spannendes. Wir könnten ohne dem nicht leben, und dieser Kohlenstoff ist das, was uns die Inkarnation ermöglicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für den Menschen, diesen Stoff wirklich bis ganz ins Dunkle hineinzuführen, ins Nichts sogar hineinzuführen, ganz besonders diesen Kohlenstoff, und aus dem in neuer Form, aber jetzt durch die menschliche Geisteskraft, in neuer Form zu erwecken. Wisst ihr, das ist das, um das es ging in der Alchemie in Wahrheit. Und Rudolf Steiner hat sehr deutlich an vielen Stellen genau das ausgedrückt: Diese Alchemisten waren doch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Philosophenstein, wie es heißt, gibt verschiedene Ausdrücke dafür. Manchmal heißt er auch das Lebenselixier interessanterweise. Und Steiner sagt dann, ja, dieser Stein der Weisen, der ist ja überall zu finden, der ist überall zu finden. Viele haben ihn sogar zu Hause, weil sie heizen damit ein im Winter. Gut, heute hat man meistens eine Gasheizung oder irgend sowas oder mit Erdöl oder was, na gut, dann verwenden wir es indirekt, oder selbst wenn wir Holzpellets oder was verwenden, also wenn wir schon ein bisschen zukunftsträchtiger sind, jetzt in der Öko-Wende, na, dann ist da halt auch das Holz drinnen, ist auch der Kohlenstoff drinnen. Überall ist der Stein der Weisen drinnen. Nur wirklicher Stein der Weisen ist es erst durch das, was wir damit machen, was wir daraus machen, indem wir unsere geistige Schöpferkraft damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, man mag es über die Kunststoffe und das alles schimpfen, bis zum Geht-nicht-mehr, so, Plastik in den Meeren und so — na, das ist natürlich schrecklich, also wir sind halt noch nicht so geschickt geworden damit, in richtiger Weise etwas damit zu machen. Aber künstliche Stoffe, künstlerische Stoffe zu erzeugen, gerade aus diesem Lebensstoff Kohlenstoff, aus diesem Stoff, der ja seine schöne Seite oder seine gigantische Seite zeigt, wenn er als Diamant kommt — Kohlenstoff und Diamant ist chemisch gesehen dasselbe, nur die innere Form, die innere Anordnung ist etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lebendige Diamant: Den Kohlenstoff vermenschlichen 01:31:05 ===&lt;br /&gt;
Also, im Grunde den wirklichen Stein der Weisen zu erschaffen, hieße im Grunde — ja, in höchster Vollendung hieße das, unseren physischen Leib zu einer Art lebendigen Diamanten zu machen. Das heißt, einen Körper zu erschaffen, der vollkommen lichtdurchlässig ist, der vollkommen lichtoffen ist, der diese Dunkelheit dadurch ganz verloren hat. Na ja, das ist natürlich ein weiter Weg hin, das hängt mit dem Weg der Auferstehung und so weiter auch zusammen. Aber da ist eines der wesentlichen Kernstücke ist eben, diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben. Diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Technik, an Stoffen, eben auch an Kunststoffen in die Welt hinaussetzen, ist in Wahrheit dann noch ein sehr, sehr dilettantischer Versuch, eben dieser Materie das Menschsein beizubringen sozusagen. Und es passiert halt noch eine ganze Menge Böses oder Schlechtes dadurch in der Welt draußen. Also da seht ihr schon, wo die Problematik ist: das Böse, das wir in uns erwecken müssen, um eben die Schöpfung, die alte Schöpfung in uns zu vernichten im Grunde und eine neue zu schaffen — na ja, das ist erst die ersten Millimeter des Weges. Und das heißt, es ist sehr viel Zerstörungskraft eigentlich noch drinnen, die eigentlich nicht nach außen kommen sollte. Aber wir tragen sie noch hinein in die Werke, die wir gestalten draußen in der Welt. Das ist das Problem. Und das werden wir lernen müssen, dass das immer weniger passiert. Ist durchaus auf dem Weg. Also auch in der äußeren Forschung und in der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist halt, dass die Sünden der Vergangenheit, oder - ich will es gar nicht Sünden nennen - die Fehler der Vergangenheit, die passiert sind — na ja, Sünden auch, weil man es dann natürlich auf Teufel komm raus ums Geldverdienen gemacht hat. Also das heißt, im Sinne der Sorat-Kräfte in Wirklichkeit gearbeitet hat, weil die geben uns halt sehr viel Inspirationen dazu. Aber trotzdem, der Weg geht weiter, und es entstehen nach und nach Ansätze zumindest dazu, dass völlig künstliche Stoffe entstehen, die aber doch eine hohe Qualität haben, die mit der Natur verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur das Zurück zur Natur, wie sie früher war, alleine genügt nicht. Ich meine, dann machen wir den hilflosen Versuch, die Welt auf einen Zustand zurückzudrehen, wie es früher einmal war. Und das heißt Verweigerung der Entwicklung im Grunde. Das wird auch nicht funktionieren. Sondern es ist eben ein Weg vorwärts zur Kultur. Und vorwärts zur Kultur im Sinne einer umgearbeiteten Natur. Das ist es ja im Grunde. Der Mensch macht durch seine Tätigkeit die Natur zur Kultur. Bis ins Stoffliche hinein. Und die Frage ist halt, ob wir Minderwertiges schaffen daraus, oder ob es uns mit der Zeit gelingt Höherwertiges zu schaffen. Etwas, was sogar höherwertiger ist, als das, was ursprünglich in der Natur vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als Kunstwerk: Die Aufgabe des Menschen 01:34:57 ===&lt;br /&gt;
Das passt jetzt aber in unser Gesamtbild sehr gut hinein, wo wir gesagt haben, na ja, aber wenn es da aus der geistigen Quelle von oben bis nach unten strömt, wird dieses schöpferische Urbild immer blasser, immer blasser und immer schlechter verwirklicht, bis es bei uns ankommt. Dann heißt das auch — und Rudolf Steiner betont das immer wieder —, die Natur, so sehr man sie bewundern muss, und so viel da ja doch drinnen ist, aber sie ist weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Sie ist weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und der Punkt ist, wenn sie einen Schritt weiterkommen soll, dann geht das nur durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Form, dass wir es ja auch mit Hilfe unserer äußeren, sinnlich-physischen Tätigkeit tun und mithelfen, haben wir gar nicht mehr so viel Zeit. Wenn die Menschheit beginnt, bereits ab dem sechsten, siebten, achten Jahrtausend sich nicht mehr zu inkarnieren — ich meine, wird nicht alle Menschen betreffen, aber doch einen Teil —, das heißt, da haben wir noch einiges vor uns, um die Welt so zu verändern, dass es bis in die einzelnen Naturstoffe hinein ein Kunstwerk wird, ein Kulturwerk wird, die Erde. Das ist unsere Aufgabe, aus der Erde ein Kulturwerk zu machen, aus der Erde als Ganzes. Ein riesiges Kunstwerk, das sehr wesentlich bereits mitgeschaffen ist durch die Menschen, nämlich in dem, was Neues hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu sehr viel Hilfe auch brauchen, weil wir manches nicht alleine können, aber wir werden die Anleitung sozusagen dazu geben, wir werden den schöpferischen Impuls dazu geben, der eben von oben herunter aus der Quelle bis da unten gar nicht ankommen kann. Genau das ist unsere Aufgabe, da diesen neuen Impuls hineinzubringen, von da zu impulsieren die Engelwesenheiten, die Erzengelwesenheiten, die Urengelwesenheiten, ja sogar die Elohim-Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urengel als neue Elohim 01:37:16 ===&lt;br /&gt;
Die neuen Elohim-Wesenheiten im Übrigen, welche sind das? Weil im Grunde haben sie schon abgedankt und sind zu einer höheren Aufgabe aufgestiegen jetzt. Und zwar ganz besonders stark seit der beginnenden Neuzeit, ein bisschen früher schon, sind es die Geister der Persönlichkeit, die sogenannten Urengel, die Geister der Persönlichkeit, die Urengel. Das sind die Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind, die ihre Menschheitsstufe, also die Stufe, wo sie ihr Ich bekommen haben, auf dem Alten Saturn durchgemacht haben. Jetzt sind sie halt bereits so hochgestiegen, dass sie Urengel sind, daher auch der Name Urengel. &#039;&#039;Angeloi&#039;&#039; heißt ja Bote, aber sie sind Boten des Urbeginns, nämlich der Alten Saturnentwicklung, Boten dieser Entwicklung sind sie. Und zugleich haben diese Urengel daran mitgewirkt, die erste Grundlage für unseren physischen Leib zu bilden, nämlich damals schon aus dem Alten Saturn, als reinen Wärmeleib aber. Also es ist auch nicht gerade so ein physischer Leib, wie man es sich heute vorstellt, sondern es war ein gestaltetes Wärmegebilde, wenn man es so nennen will, so ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, physischer Leib kann in sehr verschiedenen Variationen auftreten. Und im Zuge dessen, dass wir auch unsere Leiblichkeit weiterentwickeln, geht es sogar über uns hinaus, und wir verwandeln also die Erdenwelt zunächst einmal eben auch. Wir bauen sie um zum Kunstwerk bis in die Tiefen des Stofflichen hinein, bis in die Tiefen des Stofflichen. Und es geht nur darum, das Werk wird gut sein, wenn es mit dem richtigen geistigen Bewusstsein gemacht wird, und wenn dieses fehlt, dann wird es halt mehr inspiriert sein von der Widersacherwelt, und dann wird mehr auch substanziell von der Erdentwicklung verloren gehen für die Zukunft und halt letztlich auf dem Weg sein, abzubiegen in diese achte Sphäre, die hinter den Wesenheiten von Sorat steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Plastikelektronik: Ein Schritt in die Zukunft 01:39:46 ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben also einiges vor uns. Und ja, also das heißt, wir waren jetzt stehen geblieben, jetzt kommen wir wieder ein bisschen zurück, ihr wisst schon, ich mache immer ein bisschen Ausflüge, wir kommen jetzt wieder zurück. Ausgangspunkt war, die luziferischen Wesenheiten haben den Licht-Äther zur Elektrizität umgewandelt, also die Elektrizität ist so etwas wie ein in die Finsternis gezwungenes Licht. Und dann entwickelt es andere Qualitäten. Und gerade den elektrisch leitenden Substanzen, also den Metallen, gibt sie dadurch aber die Fähigkeit, das Licht zurückzuwerfen. Denn das Innere der Metalle leidet sozusagen dieses Licht, das von außen kommt, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das weiß man in der Physik ganz klar, also heute mittlerweile, dass die Substanzen, alle Substanzen, die glänzend sind, die also Licht zurückwerfen, dass das darauf beruht, dass die Elektrizität drinnen da eine Rolle spielt, dass da fließende Elektrizität ist, fließende, also nicht Elektrostatik. Ihr kennt es, wenn man Kunststoffpullover — früher zumindest, die alten Kunststoffpullover —, wenn man den ausgezogen hat im Finstern, dann haben die Funken geblitzt, durch die Reibungselektrizität, die da entsteht. Aber da fließt die Elektrizität nicht, weil die normalen, die üblichen Kunststoffe sind Nichtleiter, also die normalen Kunststoffe glänzen daher nicht so richtig. Aber mittlerweile kann man sehr wohl eben auch elektrisch leitende Kunststoffe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Grunde aus einer Zufallsentdeckung herausgekommen. Ein Chemiker hat einfach versehentlich, um einen Kunststoff herzustellen, die tausendfache Menge der Startersubstanz dazugegeben, die notwendig ist, dass diese langen Kunststoffketten, diese Polymerketten, also die aus vielen, vielen Kohlenstoffmolekülen zusammengesetzten Ketten entstehen, hat er zu viel dazugegeben. Und dann hat das Ganze nicht funktioniert. Der ganze Kolben, in dem er das gemacht hat, war kohlschwarz, aber glänzend. Und jetzt hat er sich das genauer angeschaut, jetzt hat er sich gedacht, na gut, das Ganze ist vielleicht Kohlenstoff und Graphit geworden, der Kohlenstoff selber, wenn er als Graphit vorliegt, ist ja auch glänzend, bei einem Kohlestück merkt man das auch, dass es so glänzende Sachen hat. Aber er hat sich das dann näher angeschaut, was da passiert ist, und dann gemerkt, da ist ein Stoff drinnen, es ist nicht reiner Graphit oder was, was ist denn das? Aha, da ist sehr wohl ein Kunststoff entstanden, also ein komplexes Kohlenstoffgebilde, irgendwo verwandt den Kunststoffen, die man sonst hat, aber es hat ganz spezielle Eigenschaften, es ist nämlich elektrisch leitfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wahrscheinlich tausend andere Chemiker hätten gesagt, okay, ich habe einen Fehler gemacht, es ist schiefgegangen, haue ich den Kolben weg, weil den kann ich eh nicht mehr reinigen, und die Sache ist vorbei. Aber der war wachsam genug, und dem ist aufgefallen, das glänzt. Das darf eigentlich nicht glänzen. Wieso glänzt es? Aha, es könnte nur glänzen, wenn es ganz verkohlt ist. Nein, ist es aber auch nicht. Und dann hat er das eben genauer untersucht, und dann sind die Augen immer größer geworden, dass er plötzlich einen Kunststoff hat, der elektrisch leitend ist. Und mittlerweile sind wir auf dem Weg, eben Kunststoffelektronik tatsächlich zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist erst der erste Schritt, weil wir werden also an Elementen, elektronischen Elementen, also elektrisch betriebenen Elementen arbeiten, die sich selber weiterentwickeln, die sich selber weiterbauen. Weil die Kohlenstoffverbindungen sind die, die die Basis, die stoffliche Basis für das Lebendige auf Erden bilden. Das Lebendige auf Erden heißt, dass ich nicht nur einen festen Stoff hab, der halt so ist, wie er ist, sondern dass ich beständigen Stoffwechsel habe. Dass also immer ein Stoffaustausch stattfindet, dass aber das Stoffliche, die stoffliche Erscheinung wieder regeneriert wird, aber die Form dabei behalten wird, aber Stoffliches ausgetauscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben in uns, im Menschen, auch ganz besondere — jetzt sage ich einmal, Kunststoffe kann ich nicht sagen, aber Polymere, also der Chemiker nennt Kunststoffe auch Polymere. Poly heißt viel, Meros ist der Teil, also aus vielen Teilen bestehen, nämlich aus vielen Kohlenstoffatomen, nennen wir es jetzt einmal so. Also aus vielen Kohlenstoffeinheiten, noch ein bisschen was anderes dazu, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel vielleicht und solche Dinge spielen eine Rolle. Aber der Kern ist der Kohlenstoff drinnen. Ja, sehr ähnlich aufgebaut ist zum Beispiel das Eiweiß, das unser Fleisch, also unseren Körper baut, also die Muskelfasern und so weiter. Und Eiweiß ist bei allen Körperprozessen wichtig, weil die Eiweißstoffe zugleich auch Regulatoren sind für alle Stoffwechselvorgänge, da eine große Rolle spielen, die Enzyme und dergleichen, das sind Eiweißsubstanzen, ohne die könnten wir nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, na ja, wir sind jetzt mit der Technik langsam dabei, eben nicht mehr so ordinäre Kunststoffe herzustellen, wie wir es früher haben, sondern welche, die auch so einen gewissen Eiweißcharakter haben, die so einen gewissen Charakter haben, auch da ist es wieder was Ähnliches wie unsere Erbsubstanz, die DNS, da haben wir auch wieder Polymere drinnen, und da spielt auch der Kohlenstoff wieder eine sehr wesentliche Rolle drinnen. Und wo der Beginn da ist, dass man Elemente hat, die durch Stoffwechsel funktionieren. So weit sind wir noch nicht ganz, aber auf der Zielrichtung hin sind wir. Und dann kommt man einen Schritt weiter, also zu Computern oder elektronischen Bauelementen, auf denen nicht nur Programme ablaufen, sondern die sich selber auch in ihrer physischen Struktur verändern, dann werden wir einen Schritt weiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug an der Erneuerung der Welt 01:46:27 ===&lt;br /&gt;
Wir werden einfach sehr viel lernen. Ich sage nicht, dass das jetzt das Wichtigste für die Zukunft ist. Und - es ist wichtig nur aus einem Grund: wir lernen dadurch, uns selbst besser zu verstehen und unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Wir müssen eben heute im Grunde alles irgendwo so weit herunterbringen, dass wir es auch in die Außenwelt hineinstellen können. Das war von Anfang an der Weg. Der Mensch ist dadurch hereingekommen, dass er die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus sich heraus gesetzt hat, sonst hätte er gar nicht so dastehen können. Und wir setzen jetzt noch eine ganze Menge aus uns heraus, nämlich die ganze Kulturwelt, indem wir letztlich die ganze Erde, ja, sag ich mal, inhalieren, umwandeln und als Kulturwelt wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alle diese Dinge in irgendeiner Form durchmachen, auch auf die Gefahr hin, ja sogar auf die Notwendigkeit hin, dass dabei Fehler passieren. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, das Privileg des Menschen ist, irren zu können, Fehler zu machen. Fehler, an denen wir lernen, gerade an denen lernen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche, der größte Prozess, der überhaupt dazu notwendig ist, dass wir das können und bis ins — nicht nur Atomare, sondern Subatomare hinein — können, ist, dass das durch uns alles durchgeht. Im Grunde jedes Sauerstoffmolekül, jedes Kohlenstoffmolekül, das in Form von CO2 — ist ja ein großes Thema, Kohlenstoffdioxid, also ein Kohlenstoffatom, zwei Atome Sauerstoff, wenn man so will —, aber wenn wir es ausatmen, ist es was anderes geworden, als wenn wir den Sauerstoff aufgenommen haben und durch die Nahrung Kohlenstoff zu uns genommen haben. In uns verwandeln wir das. Und einfach schon, indem wir atmen, als freie geistige Wesen atmen, verwandeln wir die Welt bis ins Stoffliche hinein. An der Oberfläche noch nicht, aber gerade in den Sphären, die darunter sind, das heißt, in den Sphären, wo die Elektrizität drinnen wirkt, die dieses luziferisch gewordene Licht ist im Grunde, dort fangen wir jetzt noch ganz unbewusst an mit dem Erlösungswerk der luziferischen Kräfte. Bis dort hinein geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt die Frage, mit welcher Gesinnung ich schon — nicht nur im Labor stehe, sondern schon atme. Meine Lieben, das ist ja eine Aufgabe, mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, wir haben eine Chance, schöpferisch an der Welt mitzuarbeiten, an der Erneuerung der Welt mitzuarbeiten. Ja, wir tun es auch, und wir wissen im Großteil nichts davon. Das ist doch tragisch eigentlich. Also wir tappen zumindest für unser kleines Ich-Bewusstsein noch völlig im Dunkeln da durch. Und dadurch kommen die ganzen Fehler hinein, weil die Fehler entstehen dadurch, dass halt unser Ego, das von den Widersachern verführt ist, hereinfährt und eigentlich dem entgegensteht, was unser Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen kennenlernen diese Kraft, die in unserem Ich drinnen ist. Diese Kraft, die alles ins Nichts hineinschleudert und die dadurch letztlich eben auch ein Herd des Bösen ist, der in uns ist und der brandgefährlich wird, wenn er direkt unvermittelt in die Außenwelt getragen ist. In uns muss diese Transsubstantiation stattfinden, primär einmal. In uns. Und wir müssen im Grunde bis in die feinste Materie hinein oder bis in die gröbste Materie hinein der Stofflichkeit unserer Welt auch einen neuen Charakter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technik als neues Element der Kultur-Erde 01:50:41 ===&lt;br /&gt;
Und dass wir dann äußerlich solche Sachen wie von mir aus Plastikelektronik oder was bauen, um die geht es eigentlich gar nicht. Das ist nicht das Wichtige. Sondern die Tätigkeit, das hervorzubringen, schult unsere Kräfte, schult unsere Bewusstseinskräfte. Wenn wir diese äußere Tätigkeit verbinden mit unserer geistigen Tätigkeit und damit mitkriegen, mit was wir es da eigentlich zu tun haben. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, haben wir eh schon oft gesprochen, nicht einfach sagen, ja, wir sind geistig strebende Menschen, wir sind naturverbundene Menschen, also Technik wäre Pfui. Nein, die Erde wird — da wird die Technik eine Rolle spielen, das wird gerade auch ein neues Element sein, das sich mit dem Naturelement verbindet, um eben diese Kultur-Erde zu bauen. Ich kann euch nicht sagen, wie die ausschauen wird, das kann niemand in Wirklichkeit sagen, weil es noch offen ist. Es liegt an uns, es zu machen. Ich meine, man kann gewisse Linien vielleicht sehen, aber es könnte noch eine sehr erstaunliche Welt werden, die wir in Gang setzen. Schon, also bis zu einem gewissen Grad eben während unserer Erdentwicklung, und noch erstaunlicher wird das sein, was mit dem Neuen Jerusalem herauskommt. Weil da wird einiges davon schon von Haus aus als Grundprinzip drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik der Liebe im Neuen Jerusalem 01:52:13 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, so weit drinnen, dass es dann nicht mehr einfach so Elektrizität, Magnetismus, Kernkräfte, Schwerkraft, was auch immer, in der heutigen Form gibt, sondern wo die Grundkraft auch der äußeren Schöpfung die Liebe sein wird. Also das heißt, die Physiker des Neuen Jerusalems werden die Liebeskräfte studieren, in irgendeiner Form, um das jetzt sehr bildhaft zu sagen. Und Liebeskräfte heißt also die Kräfte, wo sich etwas bis ins Stoffliche — das aber eben dann anders sein wird —, wo diese sich verschenkende Kraft drinnen ist. Das ist die Kraft der Liebe. Das heißt, da ist bis ins Stoffliche hinein ein geistiger Funke drinnen, durch den Menschen letztlich, aber der bis ins Stoffliche hinein wirkt, aus dem dieses Prinzip des Sich-Verschenkens drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik der Zukunft kann ich euch noch nicht wirklich im Detail beschreiben, aber sie wird sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen haben. Wird anders sein natürlich. Wir werden nicht in so einem Labor stehen wie heute, es ist ganz klar, wir werden das auf einer viel, viel höheren Ebene machen, aber jetzt muss die Vorbereitung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum 17. Kapitel: Die Verantwortung des Menschen 01:53:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum müssen wir gewahr werden dieses Zerstörungsherdes in uns. Das ist ein heiliger Ofen zugleich auch. Aber zugleich auch kann es sein die Quelle der allerallerschlimmsten bösen Kräfte, wenn wir es einfach unrecht in die Welt hinaus versetzen. Und seht ihr, da drinnen — und das ist jetzt für unser Thema, wir stehen ja jetzt im Übergang vom 16. auf 17. Kapitel, also die ganze Geschichte mit der Hure Babylon und dem Fall von Babylon und der damit verbundenen schwarzen Magie des Missbrauchs geistiger Kräfte. Da entscheidet es sich: Ist es Missbrauch oder ist es im richtigen Sinn gebraucht? Wir entscheiden da: Ist es böse, ist es gut? Wir geben da die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine große Verantwortung, die der Mensch damit auf seinen Schultern hat in Wahrheit. Aber wir haben sie auf uns, weil wir die Fähigkeit dazu haben. Wir haben sie dazu. Und in dem Sinne, dass wir äußerlich physisch etwas dazu tun können — später werden wir das, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, in der Form auf anderem Weg weiterführen, aber wir werden noch einiges zu bewältigen haben, das einfach in der physischen Welt zu manifestieren und aus diesem Prinzip heraus zu arbeiten. Und sozusagen diese Transsubstantiation der Erdenwelt voranzutreiben, die bei uns ihren Ausgang nimmt, also nur in uns können wir es eigentlich stofflich so verwandeln, dass das Stoffliche selber bereits jetzt während der Erdentwicklung etwas anderes wird, in seiner Tiefenstruktur zumindest. Also es wird uns noch nicht gelingen, dass jetzt die Liebe die Naturgesetze, die wir heute haben, ersetzt, so weit geht es nicht. Das ist während der Erdentwicklung nicht möglich. Dazu muss im Großen die Erdentwicklung ins Nichts verschwinden. Also das wird erst dann in neuer Form auf dem Neuen Jerusalem, auf dem Neuen Jupiter, hervorkommen. Aber ein Anfang ist zu tun auf jeden Fall. Ein Anfang zu tun in der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass bereits also die Stofflichkeit der Erde etwas Neues wird, bedeutet, dass wir im Grunde wirklich mit jedem Atemzug ja eigentlich dieses Altarsakrament vollziehen. Denn indem dieser schöpferische Impuls aus unserer Ich-Kraft dem mitgegeben wird und das Alte völlig vernichtet wird und etwas Neues in neuer Form geschaffen wird, und sei die Veränderung nur ganz drinnen in den Seelenkräften, die damit verbunden sind, und äußerlich eben bis ins Physische ist es zunächst noch nicht merkbar, aber trotzdem ist es eine Erneuerung schon der Stoffeswelt selber. An dem arbeiten wir mit. Und hier und da einmal beim Atmen, beim Trinken, beim Essen an sowas zu denken, damit einen das im Bewusstsein begleitet — weil wir haben nicht so viel Zeit mehr, um das im äußeren irdischen Dasein mit unserer physischen Körperlichkeit, die wir jetzt noch haben, so vorzubereiten, dass wir dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, es auf einer viel höheren Ebene weiterführen können. Aber dazu müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden. Weil wenn jetzt die Erde in ihrer materiellen Tiefenstruktur nicht genügend vorbereitet ist, dann haben wir dann keinen Zugriff darauf oder zumindest einen erschwerten Zugriff darauf. Weil dann greifen die Widersacher danach. Und die greifen dann in einer Form danach, dass wir sozusagen als nicht mehr verkörperte Wesen es zumindest sehr schwer haben, dagegen anzukämpfen. Es wird schwieriger, weil da kommen wir gerade an das nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach oben und nach unten: Die Polarität von Gut und Böse überwinden 01:58:28 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist unser Privileg, wirklich so ganz tief in der materiellen Welt drinnen zu stehen. Im Grunde steigen wir jetzt, oder stehen wir, ganz tief in dieser materiellen oder, anders gesagt, in dieser Widersacherwelt drinnen. Wir stehen ganz tief drinnen, und wir müssen eben, wenn wir im christlichen Sinne, also in diesem Sinne des Freiheitsprinzips die Weltentwicklung weiterbringen wollen, wir müssen so tief nach unten steigen, wie wir nach oben blicken müssen oder steigen müssen. Wir müssen beides miteinander verbinden können, und erst wenn wir beides miteinander verbinden können, dann überwinden wir diese Polarität von Gut und Böse, oder fangen an. Es wird während der Erdentwicklung nicht fertig werden, schätze ich mal. Aber wir fangen jetzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir sind die werdenden Geister der Freiheit ===&lt;br /&gt;
Und damit, um es noch einmal zu wiederholen, geben wir die Chance, dass nach uns - am Neuen Jerusalem, am Neuen Jupiter - Menschenwesen, neue Menschenwesen, wenn wir sie so nennen wollen, entstehen, die von Haus aus dieses Prinzip der Freiheit dadurch sich erwerben können, weil wir ihnen vorangegangen sind und sie es unter anderen Bedingungen schaffen können, und dadurch wieder eine andere Qualität auch damit natürlich hineinkommt. Wir werden uns natürlich auch weiterentwickeln. Wir sind, wenn man so will, so wie man spricht, also von den Geistern der Persönlichkeit oder von den Geistern der Form, wir sind die Geister der Freiheit, die werdenden Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Aufgabe, und die freien Geister, die nach uns entstehen werden, werden wieder eine zusätzliche Aufgabe wahrscheinlich übernehmen. Wird man sehen. Aber das, was als Freiheitsimpuls drinnen ist, das weiterzutragen, das ist unsere Aufgabe. Und darum ist es heute so wichtig, sich bewusst zu sein, was wir an unserer Freiheit haben und dass wir sie nicht aufgeben dürfen. Und dass jeder Rückfall in alte, unfreie Zeiten nur den Widersacherkräften dient. Jede Entscheidung muss aus der Freiheit des Menschen fallen. Es gibt also nichts, was kollektiv entschieden wird, sondern aus der gemeinsamen Tätigkeit der Menschheit, aus den freien Individuen muss das entstehen, was sich als Ganzes bildet. Und was nicht an Freiheit dazu beigetragen wird, ist verloren im Grunde für die Entwicklung. Ja, ich weiß schon, das ist heute noch ganz, ganz schwer. Wir sind am Anfang der Entwicklung, und die freien Impulse sind noch ganz, ganz wenig. Aber die Richtung, die Richtung ist es, die wir geben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussgedanke: Ich mache alles neu 02:00:45 ===&lt;br /&gt;
Und diese Richtung zu wissen, aus dieser Freiheit heraus, wird eben das Wort sein, das eben auch der Christus spricht, aber das gilt für das Menschen-Ich auch: &#039;&#039;&amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich mache alles neu.&amp;quot;&#039;&#039; Und das gilt im Grunde für alles irgendwo. Überall hat man die Chance, diesen neuen Impuls hineinzubringen. Und dazu braucht man eben auch diese Vernichtungskräfte, die das Alte auflösen, im Grunde. Dass man aus der Sicht des Alten — das ist das Böse. Also wenn man in der alten Denkweise drinnen ist, müsste man das absolut als das Böse bezeichnen. Aber im höheren Sinne betrachtet ist es die Kraft, die notwendig ist, um vorzubereiten, dass eben dieses Neue überhaupt geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit diesen Gedanken möchte ich euch für heute entlassen. Wir sind jetzt halt wirklich bei den schwierigsten Kapiteln der Apokalypse. Es wird jetzt, schätze ich, fürchte ich, bis zum Ende nicht einfacher werden. Es wird immer schwieriger werden. Ihr habt sicher auch gemerkt, wir kommen nur sehr stockend weiter. Man könnte sagen, eigentlich, ich glaube, wir sind eh schon im siebzehnten Kapitel. Stehen wir am Anfang. Also jetzt ist bald aus, weil mehr als 22 sind es ja gar nicht. Also werden wir bald fertig sein. Ich wage nicht zu prophezeien, wie viele Vorträge wir noch brauchen. Aber nach der Dichte dessen, was da drinnen geschildert wird und was Anregung ist dazu, jetzt noch zwischen die Zeilen zu schauen, was alles damit verbunden ist, denke ich, dass das noch uns eine Weile beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte euch um Verständnis dafür, dass das eben so viele, viele Vorträge braucht und das nicht in fünf, sieben oder zehn Vorträgen abgewickelt ist, dass man das ausschöpft. Aber ich denke, der Gewinn, den wir dadurch haben können, ist, dass das unser Leben begleitet und das Bewusstsein erweckt wird für das, was einfach läuft, und dass es nicht einfach nur so ein bisschen Erkennen-Lernen ist. Aha, Apokalypse ist auch ein interessantes Buch. Hören wir mal ein bisschen was. Es geht darum, Apokalyptiker selbst zu werden. Das dauert. Das dauert. Das dauert sowieso schon mehr als eine Inkarnation mit Sicherheit. Da braucht man noch mehr als die 77 Vorträge. Das ist alles ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber es ist halt das, was wir jetzt beitragen können. Also nehmt es bitte in diesem Sinn. Danke fürs Dabeisein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Vergiftung und geistige Entwicklung 02:04:50 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Es wird nicht zu viel werden, ganz sicher nicht! Lieber Wolfgang, wenn ich atme und du gesagt hast, ich soll Bewusstsein haben, was ich da tue, dann habe ich immer das schlechte Bewusstsein, dass ich die Welt vergifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, das auch. Aber - das ist ganz richtig. Aber durch die geistige Entwicklung ändert sich auch etwas an dem Prozess. Das ist nicht so, dass es natürlich jetzt von einem Tag auf den anderen oder nicht einmal von einer Inkarnation auf die andere so ist, dass man sozusagen weniger giftig wird im Ausatmen. Aber tatsächlich hat die geistige Entwicklung einen Einfluss darauf. Auch selbst bis in den Ausstoß des Kohlendioxids. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, da tätig sein, wirklich im Leben, also im Leben tun. Das ist das ganz Wichtige. Also das heißt als Erstes natürlich, das Tun mit dem Bewusstsein zu verbinden, das man dadurch erwerben kann, und dann halt immer mehr aus diesen Impulsen heraus zu tun. Aber zugleich auch bescheiden sein und sagen, es ist noch wenig, das wir können, aber es wird mit jedem Schritt mehr. Also es braucht sich ja niemanden schrecken. Es sind keine unmöglichen Aufgaben. Oh ja, es ist — ihr wisst ja: &amp;quot;Den liebe ich, der das Unmögliche begehrt&amp;quot; —, aber es ist immer der eine winzigste Schritt über die Grenze des Bisherigen hinaus. Und den kann jeder Mensch gehen, der ein Ich hat. Und wenn er keines hat, dann ist er eigentlich kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verabschiedung 02:06:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke, Wolfgang, und François. Ja, François, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; François ist so fleißig, wirklich, alles die Videos zu machen und so viel zu machen, das ist ganz, ganz wichtig. Unglaublich. Ja, das ist unglaublich, und das ist genial, und ich bin so glücklich, dass wir einander getroffen haben. Aber das war wirklich Schicksalsführung. Also das hätte man nicht besser arrangieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Darf ich sagen, am Freitag kann man da auch dabei sein, wenn man dann die Nebenübungen nicht mitmacht, sondern schnuppernd dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ja, ich wollte gerade dir das Wort geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;François:&#039;&#039;&#039; Naja, also es beginnt ja jetzt in dieser Woche, und es gibt ja die kleinen Gruppen, wo jeder seine Nebenübungen machen kann, und da versammeln wir uns. Und zum Schnuppern, denke ich, das ist völlig okay erst mal. Freitag 18 Uhr. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ich wollte nur sagen, es überschneidet sich Freitag 18 Uhr mit dem Vortrag 19:30 Uhr von dem Steffen Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ich weiß, ich weiß, es ist schade, ich würde gerne gehen. Ja, ja, es ist — wenn du hingehst, wenn wer hingeht, bitte lasst ihn ganz lieb von mir grüßen. Weil sonst war ich immer, immer dort, aber jetzt ziehen wir das durch am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also lieber Wolfgang, lieber François, ihr habt wieder einmal große Geschenke uns gemacht heute Abend. Danke vielmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Danke fürs Dabeisein. Hallo Sarah! Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah:&#039;&#039;&#039; Ich wollte noch kurz sagen, es waren heute insgesamt auf YouTube und hier 88 Menschen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Na brav, na brav, da sind wir über die 77 hinaus. Sehr gut. Haben Sie uns überholt. Fein, schön. Also danke auch für alle, die im Livestream mit dabei waren. Herzlichen Dank. Gut. Baba, bis bald.&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31938</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-08T09:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:77.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=8t5PA0nC4lM|thumb| 77. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 77. Vortrags vom 5. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
=== Ansagen: Nebenübungen und öffentlicher Vortrag 00:00:37 ===&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben! Also zuerst einmal eine Ansage: Wir sind wieder aktiv mit den Nebenübungen. Es gibt viele, viele Leute, die jetzt mitmachen wollen. Es wird also mehrere Gruppen geben, in denen das gemacht wird. Und wir haben diesen Freitag um 18 Uhr ein erstes gemeinsames Treffen. Alle, die mitmachen wollen, alle, die dabei sein wollen, wo wir einfach ein bisschen uns austauschen werden darüber, wie das alles laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Einstieg jetzt: Die Michaeli-Zeit ist ja die ideale Zeit, mit den Nebenübungen zu beginnen. Da kann man die Kraft, hoffe ich, aufbringen und das Feuer aufbringen, das innere, um mit den Nebenübungen zu starten, die ja etwas wirklich ganz Essentielles sind und die man jedem Menschen nur empfehlen kann. Dazu muss man ja nicht einmal anthroposophiegläubig oder sonst irgendwas sein, es ist einfach fürs Leben gut. Ja, also das ist diesen Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann wollte ich euch noch etwas sagen: Am Samstag hatte ich einen öffentlichen Vortrag in Wien über die Apokalypse. Also für die, die Interesse haben, so eine grobe Zusammenfassung in zweimal eineinhalb Stunden über die Apokalypse zu haben, die natürlich mit extrem vielen Lücken verbunden ist, aber da gibt es einen groben Überflug darüber. Wird demnächst auf AnthroWorld vorhanden sein. Und jetzt stürzen wir uns ins eigentliche Geschehen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 27. Wochenspruch: Sich der geistigen Kraft, die wir haben immer mehr bewusst werden 00:02:20 ===&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem 27. Wochenspruch. Wir sind im Übrigen im 77. Vortrag zur Apokalypse. Also wir nähern uns so ganz leise der Vollendung, weil die Zahl 777 wäre die Zahl der Vollendung. Also wir haben jetzt gerade einmal zwei dabei. Also schauen wir, ob wir ein bisschen etwas weiterbringen. Und dazu der 27. Wochenspruch. Herbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In meines Wesens Tiefen dringen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass ich mich selbstbetrachtend finde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sommersonnengabe, die als Keim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Herbstesstimmung wärmend lebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als meiner Seele Kräftetrieb.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Kraft entfaltet sich in uns. Kraft, die wir im Sommer aufgenommen haben, geistige Kraft, die wir aufgenommen haben, die jetzt zunächst einmal in unseren Willenstiefen drinnen vorhanden ist und tätig werden will. Und die wir uns jetzt dann so im Laufe des Herbstes und in den Winter hinein immer mehr auch zu Bewusstsein bringen können. Dass wir also auch im Bewusstsein erleben, welche Kraft wir da eigentlich aufgenommen haben. Um das geht es ja. Das ist überhaupt der Weg in die Zukunft hinein, eben immer bewusster sich zu werden der geistigen Kraft, die man in Wahrheit zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Kraft, der großen Ich-Kraft, die eigentlich draußen überall in der Welt ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass das, was wir zunächst einmal als unser Ich bezeichnen, dass das ja nur ein relativ blasses und teilweise auch verzerrtes Spiegelbild des wirklichen Ichs ist. Und dieses Ich ist draußen in den geistigen Gesetzmäßigkeiten der ganzen Welt. Also in dem, was die ganze Welt letztlich gestaltet und schafft und ordnet. Das haben wir potenziell in unserem Ich auch drinnen. Wir müssen es nur rege machen. Das liegt an uns. Wir sind Wesen, die zur Freiheit veranlagt sind, und das heißt auch immer mehr, dass wir selbstwillentlich diese Kräfte in Tätigkeit bringen können,... sollen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen, und damit nicht nur uns selber weiterentwickeln, sondern zugleich auch die Welt weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick: Der Sinn der Freiheit und die Umwandlung des Astralischen 00:05:02 ===&lt;br /&gt;
Also das war ja auch ein ganz großes Thema im letzten Vortrag, im 76. Vortrag, dass wir uns ein bisschen überlegt haben, ja, was ist denn der Sinn überhaupt, dass jetzt da ein so kleines, winziges, geistiges Wesen geschaffen wird, nämlich der Mensch oder die Menschen? Und diesem Wesen plötzlich eine Fähigkeit übergeben wird, die bislang noch kein einzelnes geistiges Wesen hatte, außer die schöpferische Quelle selbst. Nämlich aus voller schöpferischer Freiheit heraus agieren zu können. Wir halt hier und da manchmal. Wir sind erst auf dem Weg dorthin, also diese Möglichkeit, die uns eröffnet wurde, auch zu nützen. Und dadurch verwirklichen wir sie auch immer mehr. Also jedes Mal, wenn wir sie nützen, verwirklichen wir diese Fähigkeit und verwirklichen damit auch unser Ich in Wahrheit. Also unser Ich ist eine Aufgabe im Grunde, die uns gestellt ist. Das ist nichts, was von selber läuft, sondern da ist nur eine riesige Chance, eine riesige Möglichkeit uns geboten. Und wir sind gefordert, selbst zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit der größten Kraft im Hintergrund, die es gibt. Denn wie gesagt, potenziell steht die gesamte Schöpferkraft, die hinter nicht nur unserem jetzigen Kosmos steht, sondern hinter allen Kosmen, mit denen wir irgendwie zusammenhängen, diese Kraft steht uns potenziell zur Verfügung. Und wir können sie natürlich erst ganz klein rege machen. Und vor allem rege machen, indem wir uns selbst, das heißt unser Wesen, umgestalten. Und selbst da haben wir noch eine sehr beschränkte Möglichkeit dazu. Ich meine, die Hauptarbeit besteht einmal darin, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches, also unseren Seelenleib auch durchgestalten, so gestalten, dass er unsere Schöpfung wird, unsere freie Schöpfung. Und wir sprachen auch davon, dass damit verbunden ist, dass wir nicht nur einfach das Vorhandene irgendwie ummodeln, umgestalten, sondern dass wir es wirklich neu aus dem Nichts heraus erschaffen. Das heißt, Veränderung heißt etwas Altes ins Nichts führen, auflösen. Es existiert nicht mehr. In keiner Form. Es ist getilgt. Es ist so weit getilgt, dass nicht einmal mehr irgendein Karma damit verbunden ist. Es ist weg aus der Weltentwicklung völlig. Es ist zurückgefallen, wenn man will, in die Quelle, aus der es einst entsprungen ist. Also diese Quelle ist zugleich eine Senke auch, wenn man so will - im Geistigen gibt es immer so Paradoxien - also es ist beides zugleich. Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir es als Quelle betrachten, dann schaffen wir etwas Neues, ein neues Seelisches, ein neues Astralisches. Und indem wir dieses neue Astralische zunächst einmal in uns, in unserem Wesen erschaffen oder zu erschaffen beginnen, schrittweise, ganz klein und anfänglich, aber in dem Maße, in dem uns das gelingt, arbeiten wir zugleich ganz wesentlich schon mit daran, auch die astralische Atmosphäre der Erde zu verwandeln. Denn wir sind ja ein nicht unwesentlicher Teil dieser Astralsphäre der Erde. Und wir tragen ja in unserem Astralischen auch all die Kräfte, die notwendig sind, um das Tierreich zu beseelen, wenn man so will, aber auch zu gestalten. Aber auch das Pflanzenreich, denn wenn auch die Pflanzen nicht direkt das Astralische in sich aufnehmen, aber es wirkt rund um die Pflanze herum, damit sie überhaupt entstehen kann. Und es wirkt auch rund um das Mineralische herum letztlich, damit es in seiner Eigenart entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt nichts auf Erden oder im ganzen Kosmos, das nicht aus dem Geistigen heraus gestaltet würde, das nicht ein Seelisches hat, das damit verbunden ist, egal ob es eingezogen ist oder nur rundherum schwebt, wenn man so will, also von außen herein wirkt. Es gibt also nichts ohne dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Monismus: Materie als verdichteter Geist 00:09:39 ===&lt;br /&gt;
Und man müsste es genauer noch sagen: das, was wir letztlich bis zum Physischen hinunter verdichtet haben, ist nichts anderes als verdichtete Geisteswirkung. Und daher hat Rudolf Steiner hat immer wieder betont, also schon sehr anfänglich, auch in seiner Zeit, als er erst nur &amp;quot;philosophische Schriften&amp;quot; verfasst hat, dass er ganz vehement eintritt für einen Monismus. Es gibt nicht mehrere Grundprinzipien in der Welt in dem Sinne, aha, da gibt es das Physische, das Materielle, und dann irgendwo abseits davon oder darüber schwebend das Geistige, sondern das Physische ist eine Manifestation des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für uns Menschen hat das eine ganz, ganz wesentliche Bedeutung. Wir haben letztens auch im Theosophie-Lesekreis sehr ausführlich darüber gesprochen. Ich will das nicht alles jetzt wiederholen, aber nur kurz andeuten. Unsere geistige Entwicklung schreitet in dem Maße fort, in dem wir wirklich unsere geistige Kraft inkarnieren können. Und zwar wirklich bis hinunter letztlich zum physischen Leib. Das heißt, diese geistige Kraft so verdichten zu können, dass sie bis ins Stoffliche letztlich hinein wirksam wird. Bis ins Stoffliche gelingt es uns noch sehr wenig, wie gesagt, aber im Seelischen sollte uns das zunächst schon stärker gelingen, vorsichtig ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die ganz große Aufgabe, und das ist die Aufgabe vor allem für uns jetzt in unserer Zeit, für die Menschen, die bereits die nächste Zukunft, also vor allem die nächste Kulturepoche vorbereiten wollen. Dort wird das die zentrale Aufgabe für alle Menschen sein. Jetzt ist es die Aufgabe, ja vielleicht noch nicht von allen Menschen, aber ich hoffe doch von einer ganzen Menge Menschen, die geistig vorausgehen und damit Wirklichkeit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist was Wichtiges. Alles, was bereits geworden ist, ist im Grunde schon etwas Abgestorbenes. Ist das, was wir zwar äußerlich physisch als Realität in seiner dichtesten Form für uns haben, die wir angreifen können, wo wir draufklopfen können, die wir mit sinnlichen Augen sehen können. Aber das große Paradox, das wahrscheinlich den meisten Menschen da draußen — vielleicht hört uns jetzt wer zu — als völlig paradox vorkommen wird: dass alles, was so fest ist, auf dem wir stehen können, auf das wir schlagen können, das wir mit Augen sehen können, ist nicht die eigentliche Wirklichkeit. Es ist nur die Schlacke einer vergangenen Wirklichkeit, eines vergangenen Wirkens, aus dem es geworden ist und jetzt in seiner äußeren Erscheinung erstarrt ist, aber damit in Wahrheit kraftlos, in Wahrheit illusorisch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eigentlich Wirkende ist das Geistige, das, was in der äußeren Erscheinung noch nicht da ist. Das nicht einmal anfangs noch in der seelischen Erscheinung da ist, nicht da ist in den Lebenskräften, schon gar nicht da ist im Physischen. Aber das steigt immer mehr herunter und beweist seine Kraft dadurch, dass es Seelisches, Lebendiges, Physisches schaffen kann. Und das bleibt dann wieder als Schlacke zurück. Gerade aber dadurch, dass es diesen schaffenden Prozess durchmacht, wächst es weiter. Wächst es in seiner schöpferischen Kraft, lernt es seine schöpferische Kraft zu gebrauchen, in einer sicheren und vernünftigen Form zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind halt einfach natürlich als Menschen, als geistige Wesen, als das kleinste geistige Wesen, wir sind geistige Babys im Grunde. Wir sind so gerade den geistigen Windeln entwachsen, wenn ich das so ausdrücken darf, und fangen an, jetzt ganz langsam, jetzt namentlich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, da und dort diese Kraft zu üben, damit zu gestalten. Während früher, also in vorchristlicher Zeit, letztlich alles noch gestaltet wurde dadurch, dass uns von oben inspirierend die Kraft der geistigen Hierarchien, die über uns standen, zuflossen. Und die haben es im Grunde für uns gemacht, solange wir es noch nicht selbst konnten. Also wir hatten zwar bereits unser Ich, aber wir haben noch relativ passiv zugeschaut diesem Prozess. Und tatsächlich, wenn man in die Einweihung ging in alten Zeiten, wurde das Ich ausgeschaltet, beiseite gehalten. Es durfte sich nicht einmischen, weil es einfach noch völlig ungeübt war, und nur diesen Erkenntnisprozess, also diesen Prozess, Geistiges zu empfangen von den höheren Hierarchien, gestört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Ein Wendepunkt - die Umkehr der Strömung 00:15:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt dreht sich das aber komplett um, oder hat sich komplett umgedreht. Ihr wisst bereits: also der große Wendepunkt ist das Mysterium von Golgatha, durch das sich der Christus mit der Menschheit und mit der ganzen Erde verbunden hat, mit der ganzen Erde. Also der Christus ist der große Erdengeist geworden in Wahrheit jetzt. Und damit hat sich dieses ganze kosmische Entwicklungsschema umgedreht. Das ist der Moment, wo sich alles umdreht, wo jetzt immer mehr beginnen muss, von unten nach oben zu strömen, entgegen dem, was von oben nach unten kommt. Und dass beide Kräfte zusammen jetzt bereits beginnen, den Kosmos mitzugestalten. Halt ganz, ganz anfänglich und ganz, ganz klein, aber doch, es beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat sich ganz intensiv mit der Erde verbunden, ist, wie es so schön heißt, abgestiegen zur Hölle, in die Unterwelt. Und was heißt das? Das heißt also, dieses Erdinnere, wenn man so will, ist aber auch ein Reich des Todes, ist auch ein Reich der dunklen Kräfte, ist auch das Reich der Widersacherkräfte. Und mitten dort drinnen lebt die Christuskraft, ganz stark, und sie hat ihr eigentliches Zentrum im Erdzentrum, genau dort, wo die stärkste Widersachermacht, nämlich jene Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, auch ihr Erdzentrum hat. Genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden heute ein bisschen betrachten, welche Konsequenzen das für unser menschliches Ich hat. Also das heißt, für den Christus selber heißt das, er verbindet sich oder geht an denselben Ort, wo die Quelle dessen ist, was die zerstörerischste Kraft für die Menschheitsentwicklung sein kann. Nicht nur für die Menschheitsentwicklung, sondern für die ganze kosmische Entwicklung, mit der die Menschheitsentwicklung zusammenhängt. Also letztlich für die ganzen sieben kosmischen Entwicklungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die urpersische Polarität: Ahura Mazda und Ahriman 00:17:42 ===&lt;br /&gt;
Und man muss also sozusagen sehen, wie da aber ein inniger Zusammenhang ist, der auch schon in alten Zeiten geahnt wurde, etwa in der urpersischen Zeit bereits, also was auch Zarathustra, der große Eingeweihte Zarathustra geahnt hat und geschildert hat. Jener Zarathustra, der dann als der salomonische Jesusknabe später wiedergeboren wurde, also der von Haus aus schon eine Zielrichtung darauf hatte, die ihn ganz eng mit dem Christus verbunden hat, was dieser Zarathustra berichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt sehr gut, also in der urpersischen Lehre drinnen ist diese Polarität vorhanden, von Licht und Finsternis, vom lichten Geist, Ahura Mazdao, und dem dunklen Geist, dem Angra Mainyu, dem Angry Man, dem Ahriman, wie man es auch nennen kann. Angry im Sinne von zornig zu verstehen hier. Also zornig im Sinne von zerstören wollend, zerstören wollend, nämlich die Entwicklung, die durch die lichte Seite angebahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht ganz der Anfang der Geschichte, sondern dieser Dualismus, der da drinnen ist, da ist die Quelle aller Dualismen drinnen, die sich bis heute im Denken durchziehen irgendwo, also eine lichte Welt, eine gute Welt, eine geistige Welt, wenn man so will, und eine finstere Welt, eine geistlose Welt, eine materielle Welt, zwei Prinzipien, die einander gegenüberstehen, aber der Ursprung ist ein Gemeinsames. Ahriman und Ahura Mazda sind in gewissem Sinne Brüder. Sie sind aus einer Quelle entsprungen, und diese eine Quelle ist die, die im Zoroastrismus, also in der Lehre, die sich dann an Zarathustra anknüpft, und die auch heute noch in ihren Nachwirkungen existiert, in Persien vor allem, da sagt dieser Zarathustra, am Anfang steht Zaruana Akarana, oder Zaruane Akarene, die Vokalisierung kann verschieden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaruana Akarana: Die unerschaffene Zeit 00:20:21 ===&lt;br /&gt;
Was ist dieses Zaruana Akarana? Die unerschaffene, endlose Zeit. Na ja, Zeit — über die Zeit haben wir auch schon öfter gesprochen, und haben dabei gesagt, dass sie beginnt, dass sie hervortritt, zuallererst auf dem sogenannten Alten Saturn, also der ersten kosmischen Inkarnation unserer Erde. Ein Davor im eigentlichen Sinn gibt es nicht, wir werden uns das heute ein bisschen zu Gemüte führen, wie man sich das denken kann, oder versuchen, uns heranzutasten, weil das natürlich ein extrem schwieriges Thema ist. Aber zu diesem Zeitpunkt — man kann gar nicht einmal sagen, wurde die Zeit erschaffen, denn es heißt ja die unerschaffene Zeit. Die unerschaffene Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus der unerschaffenen Zeit entsteht erst, könnte man sagen, unsere erschaffene Zeit. Das ist die Zeit, die so ein bisschen zumindest mit den Begriffen zu erfassen ist, wie wir sie kennen, also ein zeitliches Nacheinander. Aber keineswegs deswegen so ein lineares zeitliches Nacheinander, wie wir sie besonders heute kennen. Aber immerhin ein Nacheinander, ein Zeitlauf. Die unerschaffene Zeit ist noch etwas ganz anderes. Zaruana Akarana, oder kurz auch im Persischen Zurvan genannt, also als Gottheit verehrt, als die Gottheit Zurvan. Das ist aber nichts anderes als diese geheimnisvolle, unerschaffene, unendliche, unvergängliche Zeit. Also wieder einmal so ein Widerspruch in sich selbst. Ewigkeit und Zeitlichkeit in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines passiert. Aus dieser einheitlichen, ureinheitlichen, unerschaffenen, unendlichen Zeit heraus entsteht eine Polarität. Eine Polarität, die wir als erstes fassen können als Zeitlichkeit, eben in unserem Sinn, oder zumindest in dem Sinn, so wie es auf dem Alten Saturn war, und etwas, was wir als Ewigkeit bezeichnen. Das heißt, das, was wir Ewigkeit nennen, ist eigentlich schon ein abgeleitetes Prinzip, kein ursprüngliches Prinzip. Das ursprüngliche Prinzip ist laut dieser persischen Anschauung diese unerschaffene Zeit. Diese unerschaffene Zeit, die die Gegensätze von Zeitlichkeit und Ewigkeit, also von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coincidentia oppositorum: Der Zusammenfall der Gegensätze 00:23:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist für unser Verstandesdenken im Grunde nicht zu fassen, aber gerade da fängt es an, interessant zu werden. Dort, wo unser Verstand an die Klippe kommt. Wo die Gegensätze ineinander zusammenfallen. Die belehrte Unwissenheit ist so etwas — da wurde gesprochen von der Coincidentia oppositorum, vom Zusammenfall der Gegensätze. Das Nichts und das Alles ist dasselbe. Die Ewigkeit und die Vergänglichkeit ist dasselbe, geistig gesehen. Und zwar geistig gesehen, wenn ich ganz hoch hinauf gehe, nämlich an die Quelle des Geistigen, wo es sozusagen aus dem Nichts entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man kann genau dasselbe über das Ich sagen. Das Ich, die Ich-Kraft, nennen wir es einmal so, ist zugleich Nichts und Alles. Alles im Sinne von alles schaffen könnend. Es ist beides zugleich. Und erst aus dieser Quelle, wo alle Gegensätze ineinander zusammenfallen, also alle Gegensätze, die wir uns denken können. Unser Verstandesdenken arbeitet im Grunde immer wieder in Gegensatzpaaren. Gut und Böse zum Beispiel. Gut und Böse sind ursprünglich eines. Es ist, um mit Nietzsche zu sprechen, obwohl er es ein bisschen anders gemeint hat, wir sind jenseits von Gut und Böse mit unserem Ich. Tatsächlich, wir sind jenseits von Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir müssen das Kunststück zusammenbringen, dort, wo wir aus unserem Ich heraus tätig sind, diese Einheit von Gut und Böse zu schaffen, oder aus dieser Einheit heraus zu schaffen. Wenn wir nur sagen würden, wir schaffen einfach das Gute aus dem Guten heraus, dann ist das eine Einseitigkeit. Und diese Einseitigkeit würde für die Zukunft nicht tragen. Sondern wir müssen aus etwas noch Höherem schaffen, aus der Einheit von Gutem und Bösem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Bösen als Aufgabe unseres Zeitalters 00:26:01 ===&lt;br /&gt;
Und warum erwähne ich das so ganz besonders? Weil zu dieser Erkenntnis zu kommen eine der sehr interessanten Aufgaben unseres gegenwärtigen Zeitalters ist. Nicht wahr? Das vorangegangene Zeitalter, die griechisch-lateinische Zeit, hatte vor allem ein Rätsel zu lösen, das Rätsel des Todes. Oder, wenn man will, das Rätsel der Geburt und des Todes. Weil das in gewisser Weise zusammengehört. Und je weiter man zurückgeht in der Zeit, war das für die Menschen gar kein großes Rätsel. Aber es ist in der griechisch-lateinischen Zeit, als man so ganz begonnen hat, sich wohlzufühlen in der sinnlichen Welt, und andererseits aber auch dieses seelisch-geistige Erleben hatte, und das aber irgendwie nicht mehr ganz zusammenbringen konnte. Also daher auch da dieser Dualismus drinnen ist, vom körperlich-sinnlichen und vom seelisch-geistigen andererseits. Bei Platon ist das ganz stark drinnen. Und das zieht sich bis in unser heutiges Denken durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher war das nicht so ein wirkliches Problem. Also schon gar nicht in der urpersischen Zeit. Der Tod war nichts, was uns vielleicht dem Geist entfremden könnte. Ganz im Gegenteil, dann sind wir erst so richtig auf der geistigen Seite. Und man hat den Tod gefeiert als ein Freudenfest im Grunde, in gewisser Weise. Weil man sich mitgefreut hat mit der Seele, die jetzt wieder aus diesem großen Geistigen heraus schöpfen kann, sich erneuern kann dadurch, und dann wieder zu einer nächsten Inkarnation herunterkommt. Und in der urindischen Zeit war das klar, dass das ein rhythmischer Wechsel ist zwischen diesen zwei Zuständen, die aber eigentlich zusammengehören und die erst das Ganze des Menschen ausmachen. Also der Mensch in der einzelnen Inkarnation war eben für sie keine Wirklichkeit, sondern erst das Ganze zusammen. Der Mensch, der auf Erden lebt, und der Mensch, der dann wieder in der geistigen Welt lebt. Und das immer wieder, immer wieder. Und wo sie weit in die Vergangenheit zurückgeschaut haben, weit vorausgeblickt haben auch in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über diese Dinge ist gerade in der griechisch-lateinischen Zeit dann immer mehr verloren gegangen. Auch das Wissen über die Reinkarnation. Und es kam dann also ganz besonders in der griechisch-lateinischen Zeit eben die Konzentration auf das eine, auf das jetzige Erdenleben, auf die jetzige Inkarnation, in der man drinnen steht. Das musste kommen. Das musste kommen, weil es eine Verdichtung war, eine Verdichtung war, die jetzt sehr, sehr viel an geistiger Kraft hineingeholt hat in das körperliche Instrument. Das ist der ganz große Schub, der drinnen war in der griechisch-lateinischen Zeit und der seinen Höhepunkt gefunden hat mit dem Erdenleben, mit der Inkarnation des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod: Christus und die Inkarnationen der Menschheit 00:29:37 ===&lt;br /&gt;
Mit der Inkarnation des Christus, die im Grunde erst beginnt mit der Jordan-Taufe und dann während dieser drei Jahre bis zum Mysterium von Golgatha sich vollendet. Und dieser Christus macht in diesen drei Erdenjahren das durch im Grunde, was wir als Menschen oder als Menschheit in vielen, vielen Inkarnationen durchmachen, von unserer ersten irdischen Inkarnation bis hin zu unserer letzten. Wenn wir dann gehen durch das, was in der Apokalypse heißt, der erste Tod. Der erste Tod ist nämlich der letzte Tod, den wir in der letzten irdischen Inkarnation durchmachen und nach dem wir uns nicht mehr physisch in einem solchen Leib, wie wir ihn jetzt haben, verkörpern würden. Das ist der erste Tod, von dem in der Apokalypse die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für uns fächert sich das alles über viele, viele Stufen, über viele, viele Inkarnationen und ebenso viele Leben in der geistigen Welt, also im Weg vom Tod zu einer neuen Geburt. In vielen, vielen Durchgängen geht das bei uns durch. Beim Christus war das alles komprimiert in diese drei Jahre hinein. Das ist das Gewaltige. Also der Christus hat sozusagen für sich das verwirklicht, was die ganze Menschheit jetzt noch teilweise vor sich hat. Weil wir sind noch nicht ganz fertig mit unseren Inkarnationen. Aber ihr wisst, wir hatten ja schon oft darüber gesprochen, dass die Zeit der Inkarnationen, zumindest für einen Teil der Menschheit, bereits im 6., 7., 8. Jahrtausend auslaufen wird. Dann werden Menschen so weit sein, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen und sich trotzdem voll bewusst, das heißt mit voll erwachtem Ich-Bewusstsein, geistig weiterentwickeln können, ohne verkörpert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich-Bewusstsein der Engel ist anders geartet als das der Menschen 00:31:40 ===&lt;br /&gt;
Weil das Tolle ist ja, wenn wir uns in der irdischen Verkörperung — die brauchen wir zunächst einmal, um uns dieses Ich-Bewusstsein zu erwerben, dieses freie Ich-Bewusstsein zu erwerben. Ein Ich-Bewusstsein haben die Engelwesenheiten schon auch. Aber es ist eben anders geartet als das des Menschen. Das Ich-Bewusstsein der Engel, zum Beispiel das Selbstbewusstsein der Engel, entfaltet sich also ganz stark dort, wo sie tätig werden, wo sie nach außen hin schaffend tätig werden. Da erleben sie sich selbst, in ihren Taten erleben sie sich. Wenn sie sich so wie der Mensch in ihr Inneres zurückziehen, dann erleben sie sich selbst überhaupt nicht, sondern dann erleben sie eine Geisterfüllung, nämlich durch das, was von den Hierarchien, die über ihnen stehen, in sie hereinströmt. Das heißt, sie erleben im Grunde die ganze geistige Welt, die über ihnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen schaut es ganz anders aus. Wir, wenn wir uns in unser Inneres zurückziehen, naja, sind oder glauben zumindest, ganz bei uns selbst zu sein. Und wir sind am meisten dort bei uns selbst, wo wir zunächst einmal, nämlich nicht erleben unser Ego, also das, was uns jetzt so während des Erdenlebens draußen bewegt, also unsere täglichen Sorgen oder auch unsere langfristigeren Berufs- und Karrierewünsche oder sonstiges. Das ist alles vergleichsweise uninteressant, es ist aber ein Hilfsmittel für den Menschen, um sich zu entwickeln. Aber das hat ja mit dem wirklichen Ich-Bewusstsein noch nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nichts als Quelle: Die Grundübung sich als Nichts zu erleben 00:33:28 ===&lt;br /&gt;
Das Ich-Bewusstsein flammt so richtig dort auf, wo wir gewahr werden, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Das ist einmal der erste Schritt. Und dass wir merken, jetzt ist in meinem Bewusstsein einmal nur mehr das Bewusstsein, okay, die ganzen geistigen Hierarchien über uns sind jetzt im Moment nicht in meinem Bewusstsein anwesend. Jetzt entsteht diese gähnende Leere. Und jetzt entscheidet sich, ob da der Funke des Ich, hell genug ist, um diese Leere, um diese gähnende Leere, zu erfüllen mit seinem Licht. Da fängt es einmal an. Also des eigenen Lichtes, des eigenen Geistesfeuers gewahr zu werden im Inneren. Und das heißt, diese Kraft in sich zu spüren, dieser Kraft gewahr zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu, um zu diesem Erlebnis hinzukommen, ist die Grundübung einmal, dass ich halt wirklich einmal aus meinem Bewusstsein alles das hinausschaffen muss, was mich im Alltagsbewusstsein bewegt. Also alle Dinge, die mit unserem äußeren Dasein zu tun haben. Nicht, dass die unwichtig wären oder was, aber um unser wirkliches Ich und unseren Kern erleben zu können, muss ich das einmal alles wegschaffen. Und muss bis dorthin kommen, wo ich eigentlich innerlich das Nichts erlebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellt sich die Frage, kommt aus dem Nichts etwas oder kommt da nichts heraus? Bleibt es also ein schwarzes Loch oder flammt dieses Nichts auf? Leuchtet das auf? Wenn es nur irgendwie ein bisschen aufleuchtet, dann habe ich zumindest ein erstes unscharfes Gewahrwerden dieser Ich-Kraft in seiner Tätigkeit. Also dieses Nichts weist mich darauf hin, als erstes, da ist etwas. So paradox — ihr wisst, ich habe öfters das Bild gebraucht, das ist das schwarze Loch in der Wand. Wir sehen es dadurch durch die Abwesenheit. Da ist ein Loch, aber da ist eigentlich gar nichts. Es ist wie so ein Quellort, aus dem vielleicht etwas herauskommen könnte, aber das sehen wir noch nicht. Aber wir werden es gewahr dadurch, dass hier in der Wand eine kleine Aussparung ist. Dadurch werden wir dessen trotzdem gewahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das erste, das auszuhalten, sich als Nichts zu fühlen. Wirklich als Nichts zu fühlen. Das ist im Grunde das größte und stärkste Gefühl, das man haben kann. So paradox das ist. Also wirkliches Selbstgefühl beginnt mit dem Gefühl, ein Nichts zu sein. Das Nichts, sozusagen, das Nichts zu sein. Selbst das Nichts zu sein. Und der nächste Schritt heißt, aha, das ist aber die Quelle, aus der alles kommt. Aus der alles kommt, das ist die schöpferische Quelle schlechthin. Und wenn der Funke einmal so wirklich zündet, nicht nur als Verstandeserkenntnis, sondern als Erlebnis, dass das der Quellort ist. Und da kann ja dann wirklich eine ganze Menge auch heraussprudeln, also ganz konkret. Aber das zu erleben, dann habe ich so erstmals wirklich eine Ahnung, was Ich bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse in sich erschaffen 00:37:13 ===&lt;br /&gt;
Aber dann müssen wir uns eben auch bewusst werden, dass dieses Ich eben jenseits aller Gegensätze steht, dass es jenseits auch von Gut und Böse steht. Das heißt, dass wir in gewisser Weise, wenn wir schaffend werden — und schaffend werden heißt immer in Wahrheit, dann Gegensätze in die Welt zu stellen. Ich kann zum Beispiel nicht einseitig nur das Gute schaffen, ohne dass nicht auch etwas Böses geschaffen wird. Die Frage ist, wo, an welcher Stelle? Jetzt haben wir die ganzen letzten Male darüber geredet, endlich jetzt sind wir so weit mit unserem Ich, können wir das Böse ins Nichts hinein auflösen. Und jetzt müssen wir es sogar schaffen auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt dann, in dieser Kulturperiode jetzt, in der Bewusstseinsseelen-Epoche, soll der Mensch, das menschliche Ich, lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Ja, ihr habt recht gehört. Der Mensch soll lernen, soll lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Das ist nur die Frage, was er damit tut. Das ist eine ganz andere Frage. Aber dem müssen wir einmal irgendwo nachspüren. Das wird uns vielleicht helfen, so die alten Schemata von Gut und Böse, die Schwarz-Weiß-Schemata, wirklich zu überwinden und auch zu erkennen, was bedeutet dieses Böse in der Welt und was bedeutet es, wenn es am falschen Platz zur falschen Zeit zur Wirkung kommt? Aber was kann es im positiven Sinn bedeuten, wenn es am richtigen Ort zur richtigen Zeit in Tätigkeit sich setzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei man gleich dazu sagen muss, natürlich, in dem Moment, auch wenn wir am richtigen Fleck in uns das Böse und zum richtigen Zeitpunkt erwecken, erschaffen, dann sind wir natürlich ganz nahe dran am Reich der Widersacher, weil die haben sich diese Einseitigkeit, zumindest aus unserer Perspektive, auf die Fahnen geheftet. Also die haben schon ein gewisses Ziel, vor allem die Wesenheiten hinter Sorat, etwas zu tun, was einseitig für unsere Entwicklung, für die Menschheitsentwicklung, aber für die ganze kosmische Entwicklung auch, etwas einseitig oder sehr stark einseitig Böses bedeuten würde.&lt;br /&gt;
=== Das Gleichgewicht von Gut und Böse 00:40:07 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen ein Gleichgewicht schaffen zwischen aus dem Nichts erschaffenen guten und bösen Kräften. Das zeichnet den Menschen aus. Also dieses paradiesische Wort von „Ihr habt gegessen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&amp;quot; ist nicht nur eine Erkenntnisfrage — die gehört natürlich auch dazu, dass wir uns dessen bewusst werden —, aber es gehört noch mehr dazu, es gehört dazu, dass wir es schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja auch schon deutlich gesagt, die eigentlich Bösen sind wir, wenn wir der einen Seite zu stark verfallen. Jetzt habe ich gesagt, die Wesenheiten hinter Sorat, vielleicht sind sie aus unserer Perspektive gesehen einseitig böse, aus ihrer Perspektive sind sie es nicht. Sie gehen einfach einen anderen Entwicklungsweg. Einen Entwicklungsweg, der halt im Grunde mit unserer weiteren Entwicklung in die Zukunft hinaus nicht kompatibel ist. Aber für diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, ist die Scheidung zwischen Gutem und Bösem in der Art, wie wir sie kennen, gar nicht möglich. Sie kennen das nicht. Sie haben ein bestimmtes Ziel, und dieses Ziel besteht eben darin, eine Schöpfungsordnung beizubehalten, die streng von oben aus geregelt ist, von einem Zentrum ausstrahlt und wo es nichts anderes geben kann als verschiedene Hierarchiestufen, die verschiedene Macht dann bekommen, je nachdem, wo sie stehen, und damit verschiedene Aufgaben verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserer kosmischen Entwicklungskette wurde aber ein anderer Weg beschritten, langsam, langsam, der dorthin geht, dass einem kleinen geistigen Wesen, also uns, die Freiheit ermöglicht wird. Und damit die Möglichkeit eröffnet wird, immer wieder zwischen Gutem und Bösem zu scheiden. Das gehört mit der Freiheit mit dazu, und das wird auch in die Zukunft so hineingehen. Es wird also, wenn man so will, gute und böse Kräfte geben in der Welt, und sie werden gemeinsam das gestalten, und sie werden es in einem guten Sinne gestalten, wenn das richtige Gleichgewicht da ist. Und sie werden sich, wenn das Ende der Entwicklung dieser kosmischen Entwicklungskette da ist, wird es wieder diese Einheit bilden, die absolut jenseits von Gut und Böse ist. Wo diese Unterscheidung einfach keinen Sinn mehr machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zeitgemäße Manichäismus 00:43:13 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen da ein ganz anderes Denken als dieses Schablonendenken Gut, Böse hin und her entwickeln. Wir müssen eine höhere Anschauung entwickeln. Das ist letztlich auch das, was hinter einem zeitgemäßen manichäischen Prinzip steckt. Das letztlich darauf hinausläuft — und ich sage deutlich einen zeitgemäßen, weil in dieser Klarheit war es noch nicht vorhanden, als Mani, als Religionsstifter im so dritten Jahrhundert nach Christus diesen Manichäismus begründet hat, da war diese Klarheit noch nicht da —, dass es letztlich darauf hinausläuft, diese Gegensätze dadurch zu überwinden, dass sie in einer Einheit zusammenfallen. In einer höheren Einheit. In einer noch höheren Einheit nämlich, als sie am Ursprung da war, in diesem Zaruana Akarana, in dieser unerschaffenen, unvergänglichen Zeit, die eben neben diesem paradoxen Gegensatz von Ewigkeit und Vergänglichkeit eben auch diesen Gegensatz von Gut und Böse in sich hat, der ja dann sehr deutlich, sehr bald herausgekommen ist, eben durch diesen Gegensatz von Ahura Mazda, dem lichten Sonnengeist und dem finsteren Angra Mainyu, also dem Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir schon deutlich die Polarität dann drinnen, eben von Gut und Böse. Und da zieht sich das durch. Am Ende wird es wieder eine Einheit bilden, und es wird etwas Höheres entstehen als dieses Zaruana Akarana, wie es am Anfang da war. Diese Vereinigung der Gegensätze in sich wird dann auf einer viel, viel höheren Stufe sein, nämlich auf der Stufe sein, dass von da an — nicht nur von da an, von jetzt an eigentlich schon — dass alle die geistigen Wesenheiten, die jetzt entstehen werden, von Haus aus darauf angelegt sind, die Freiheit zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schöpfungslicht von oben und von unten 00:45:32 ===&lt;br /&gt;
Weil das Ganze, was wir das letzte Mal besprochen haben, also dass der Sinn, den Menschen die Freiheit zu geben, darin besteht, dass jetzt das kleinste, unterste Wesen die Freiheit hat — damit nämlich das Schöpfungslicht nicht nur von oben kommt und durch die ganze Hierarchienkette hinunter immer blasser und verwaschener wird. Dass also damit notwendig die Schöpfung, je weiter sie fortschreitet, immer unvollkommener werden muss, nicht anders sein kann. Auch der liebe Gott kann es halt nicht mit dem Hokuspokus machen. Sondern da ist eine gewisse Ordnung eben drinnen. Und diese Ordnung bedingt aber zugleich auch, dass das Bild, das nach unten kommt, immer weniger dem Urbild ähnlich ist, das aus dieser schöpferischen Quelle strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt es aber mit den Menschen an, dass von unten die gleiche schöpferische Kraft entgegenkommt. Und dadurch sozusagen jetzt die Schöpfung von zwei Seiten her genährt wird. Und dann ist es möglich, dass da etwas immer Vollkommeneres entstehen kann. Aber das würde natürlich sofort aufhören, wenn man sagt, der Mensch hat jetzt seine Menschheitsentwicklung durchgemacht, er hat hier die Freiheit sich errungen, er nimmt diese Freiheit natürlich auch mit in die nächste Entwicklungsstufe, also in das Neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht. Aber was ist denn mit den geistigen Wesenheiten, die während dieser Zeit des Neuen Jerusalems entstehen? Fängt es dort wieder an, na, die sind schon wieder unfrei, also geht es wieder weiter im alten Stil, oder geht es auf neue Weise weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es geht auf neue Weise weiter, es entstehen freie geistige Wesenheiten, freie geistige Wesenheiten, die aber unter ganz anderen Bedingungen jetzt entstehen können, als wir hier auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum die geistigen Hierarchien über uns unfrei sind 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen nämlich, im Gegensatz zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen — was zeichnet sie nämlich aus? Es zeichnet sie aus, dass sie tatsächlich nur die eine Einseitigkeit, nämlich das Gute, in sich tragen. Die Kraft, das Gute zu schaffen. Von den ganzen Hierarchien, die über uns stehen, also den regulären Hierarchien, also Engel, Erzengel, Urengel, Elohim und so weiter, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit und was da alles noch hinauf bis zu den Seraphim geht, sie können nichts Böses schaffen. Gerade darum sind sie unfrei. Also nicht nur, weil sie nicht dem Bösen verfallen können — auch das können sie im Grunde nicht von selbst, sondern sie mussten abkommandiert werden dazu, wie es uns Rudolf Steiner immer wieder schildert, sie sind also bestimmt worden durch die göttliche Quelle oben für diese Widersacheraufgabe —, aber die anderen, die nicht dazu bestimmt wurden, die können nur gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen können in gewisser Weise nur böse sein, wenn man es so will. Also sie haben jedenfalls Kräfte, genauer gesagt, die den Menschen, der jetzt im Zentrum dieses Geschehens irgendwo steht — also Kräfte, die von oben kommen, Kräfte, die von unten von den Widersachern auch kommen, wir als Menschen dazwischen, und wir scheiden jetzt in Wahrheit zwischen Gut und Böse. Wir scheiden beständig. Wir sind es, die scheiden dazwischen. Wir neigen dann mehr dem Bösen zu, wenn wir halt den Widersachern zu viel Raum geben und ihnen folgen und sie dort einsetzen, wo es halt fehl am Platz ist. Wir schaffen auch etwas Böses, wenn wir sie dort nicht einsetzen, wo sie am Platz sind. Auch das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die Entwicklung des Menschen heißt nicht, widersetze dich einfach nur all den Widersachern, sondern lerne auch, sie dort einzusetzen, wo ihre Kraft richtig am Platz ist. Dann schaffen wir — weil wir jetzt die Widersacher anleiten, diese Kräfte am richtigen Platz einzusetzen, das heißt an dem Platz, an dem Ort, wo es der fortschreitenden Entwicklung dienlich ist —, dann schaffen sie nämlich gerade dadurch das Gute. Oder sogar, wenn man so will, eben das, was bereits jenseits zwischen Gut und Böse ist, wenn wir es richtig zusammenbringen mit den anderen Impulsen, die von den Hierarchien kommen von oben herunter, die nur das Gute schaffen können und die aber, wenn sie einseitig nur das machen würden, auch die Entwicklung letztlich nicht zum richtigen Ziel führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, ein bisschen Ahnung davon bekommen, was hat es denn mit dem Guten und dem Bösen, mit dem Rätsel des Guten und des Bösen überhaupt auf sich. Das heißt vor allem für den Menschen, dass wir wirklich nicht nur lernen müssen, mit beiden Kräften umzugehen, sondern sie eben auch im richtigen Gleichgewicht zu halten. Und das ist unsere Aufgabe. Das macht nicht die Gottheit oben für uns. Die Widersacher machen es schon gar nicht, die Wesenheiten hinter Sorat machen es schon gar nicht, weil die wollen das Gleichgewicht also sicher sehr stark nach der einen Seite hinuntersenken, während die regulär fortgeschrittenen Engelwesenheiten — damit sind alle Hierarchien gemeint — ja jetzt in nachchristlicher Zeit von sich aus im Grunde nicht eingreifen dürfen, wenn der Mensch es nicht aus Freiheit zulässt, es haben will. Also sie können den Menschen nicht in die gute Richtung drängen, sondern wir müssen es wollen, und erst indem wir es wollen, stellen wir in Wahrheit genau diesen Gegensatz von Gut und Böse hin. Also er wird durch uns — jetzt sage ich sehr abstrakt — durch uns definiert eigentlich. Durch uns wird das definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauen und Vernichten: Beide Kräfte im Gleichgewicht 00:52:14 ===&lt;br /&gt;
Wir als das Wesen, das in der Mitte steht. Und damit lernen wir aber eine Wesenheit zu werden, die eben mit den Kräften des Guten und des Bösen, die immer im Wechselspiel notwendig sind, um frei sein zu können — weil das gilt für alle Zukunft. Man kann nicht frei sein, wenn man nur das Gute machen kann. Dann ist man in einer Einseitigkeit gefangen. Man muss auch das andere haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gehört das zur Weltentwicklung sowieso dazu. Man sieht dann auch, wie relativ das ist mit dem Guten und dem Bösen. Ich meine, Gutes — kann man sagen, ja, die Weltschöpfung hervorzubringen ist doch etwas Gutes, und je vollkommener sie wird, ist es etwas Gutes. Wenn sie aber ewig so weitergehen würde und ewig so bleiben würde — weil mehr als vollendet gut geht dann nicht mehr — und wenn sie so bleiben würde, dann wäre das der Tod jeder weiteren Entwicklung, und wenn keine Entwicklung mehr da ist, kein schöpferischer Vorgang mehr da ist, dann wäre das Geistige im Grunde Erstorben. Das wird nicht passieren, aber dazu braucht es Kräfte, die jetzt auch alles, was als Schöpfung entstanden ist, wieder auflösen. Wieder vernichten. Das heißt, ins Nichts hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen, wenn wir eine heilsame Entwicklung haben wollen, nicht nur aufbauende Kräfte, sondern auch Vernichtungskräfte rege machen können. Und wir müssen sie so im Gleichgewicht haben, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Tätigkeit kommen. Und das können eben nur wir. Das können nur wir. Das ist das ganz Interessante drinnen. Dazu sind wir ausersehen, sind die Wesen ausersehen, denen diese Freiheit ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Vorbild für die freien Wesen des neuen Jerusalem 00:54:29 ===&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird als einziges geistiges Wesen dann für die geistigen Wesenheiten, die auf dem Neuen Jupiter, also auf dem Neuen Jerusalem, geboren werden, wenn man so will, die als geistige Wesen dann erschaffen werden — das heißt, bei denen dann der Ich-Funke gezündet wird —, die werden ihre Freiheit auf eine ganz andere Weise sich erwerben können, als wir es jetzt müssen, wo es noch keines dieser untergeordneten geistigen Wesenheiten gab, die über diese Freiheit verfügten, sondern wo es nur die Schöpfungsquelle hatte. Aber jetzt sind wir als kleines begleitendes Wesen, wir werden dann so in etwa auf einer Stufe sein, die der der heutigen Engel entspricht, auch wenn wir natürlich ganz andere Wesenheiten sein werden, aber wir werden dann nicht mehr in so einem physischen Körper leben, wie es jetzt der Fall ist. Dieses Neue Jerusalem wird überhaupt ganz anders gestaltet sein. Es wird auch nicht diese so starke Verdichtung mehr da sein, wie wir sie heute kennen, während der Erdentwicklung, die aber für uns gerade die Voraussetzung war, in diese Verstofflichung der geistigen Kraft — diese Verstofflichung des Nichts. Die Materie ist eigentlich nichts. Sie ist sozusagen verhärtetes Nichts. Das ist so paradox irgendwo. Dort, wo wir anklopfen können, wo das härteste Stoffliche ist, da ist eigentlich nichts. Aber dieses Nichts rührt sich jetzt dann nicht mehr. Und es aufzulösen heißt, dieses Nichts wieder zu einer schöpferischen Quelle werden zu lassen. Aber da ist es im Nichtsein eigentlich erstarrt. Also Stoff, könnte man sagen, ist diese im Nichtsein erstarrte geistige Kraft. Die schläft halt dort zumindest. Das heißt nicht, dass sie auch ewig schlafen muss. Wird sie auch nicht. Aber im Moment schlummert sie halt ein bisschen stark vor sich hin. Und da drinnen, verbunden damit, ist auch das Reich dieser Widersacherkräfte ganz stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen werden, als die Babys der geistigen Entwicklung, als die neugeborenen geistigen Wesenheiten, die werden eine ganz andere Hilfe haben können, nämlich uns. Und das wird bereits für die nächsten kosmischen Entwicklungsstufen ermöglichen, dass nach uns geistige Wesenheiten entstehen können, die die Freiheit haben. Die sich auf andere Weise mit unserer Hilfe entwickeln. Aber es wird nicht mehr so sein, das wäre ganz sinnlos, wenn nach uns das ganze Spiel so weiterginge, wie es vor unserer Entwicklung war. Dann wären wir als Menschen tatsächlich eine Besonderheit, eine Kuriosität im Kosmos. Aber die Entwicklung würde nicht so deutliche Spuren zeigen, sondern im Prinzip geht die Schöpfung weiter, wie es früher war. Ja, sicher, wir als Menschen könnten aus Freiheit irgendwo dazwischen vermitteln, aber ansonsten geht es so weiter wie immer. Unfreie geistige Wesen. Nein! Die Zukunft ist darauf angelegt, dass alle diese geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen, frei werden. Frei werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Verantwortung des Menschen 00:58:29 ===&lt;br /&gt;
Also, ihr seht damit, dass den Menschen damit eine große Aufgabe gestellt ist, eine große Verantwortung auch übergeben ist für die ganze Weltentwicklung, weil ohne uns geht es nicht. Wenn wir versagen, wenn wir zu wenig tun auf diesem Weg, wird entsprechend weniger herauskommen dabei. Und es wird deutliche Folgen haben auf die geistigen Wesenheiten, die nach uns entstehen. Und natürlich werden einzelne Menschen diesen Weg besser bewältigen, manche ihn schlechter bewältigen, manche werden ihn gar nicht bewältigen, indem sie eben letztlich dann aus ihrer Freiheit den Entschluss heraus fassen, sich mit den Wesenheiten hinter Sorat zu verbinden und in eine ganz andere Entwicklung abzubiegen. Alles das ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asuras, Ahrimanische und Luziferische: Menschen als künftige Widersacherkräfte 00:59:30 ===&lt;br /&gt;
Und es werden Menschen sein, die zum Beispiel auch während des Neuen Jerusalems oder der darauffolgenden planetarisch-kosmischen Zustände — es sind ja noch drei vor uns — die zwar nicht vollkommen mitgehen, endgültig mitgehen mit dem Reich der Widersacher, aber während dieser folgenden Entwicklung selbst als Widersacherkräfte wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja denken, wie läuft denn die ganze Sache? Wir haben die luziferischen Wesenheiten deswegen, weil Wesenheiten, die auf dem vorangegangenen kosmischen Zustand, also auf dem Alten Mond, ihre Menschheitsstufe — also die Stufe, wo sie geistige Wesenheiten geworden sind —, mit einer gewissen Einseitigkeit nur zu Ende gebracht haben. Und dadurch waren sie prädestiniert dazu, eine Rolle zu bekommen als luziferische Widersacherwesenheiten. Früher war das schon mit den ahrimanischen Wesenheiten so, auf der Alten Sonne, und noch davor auf dem Alten Saturn mit den Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es auch jetzt zunächst einmal, während des künftigen Neuen Jerusalems, von dem die Apokalypse spricht, werden sich auch Menschen einreihen in diese Riege der Widersacher. Was aber eben trotzdem noch nicht notwendig heißt, dass die endgültig für die Entwicklung verloren sind. Sondern sie werden eine notwendige Rolle haben, weil indem sie Menschen sind, haben sie doch an der Freiheit Anteil, auch wenn sie sie vielleicht in einseitiger Richtung gebrauchen. Aber sie werden eine Aufgabe haben auf diesem Neuen Jerusalem und mitwirken dabei, dass sich dann dort von Haus aus neue, freie, geistige Wesenheiten entwickeln können. Also das heißt, der Mensch spielt sogar eine Rolle als künftige Widersachermacht, und das ist nicht nur ein Versehen des Schöpfungsgeschehens, sondern das ist etwas, was notwendig dazugehört, wenn man freie, geistige Wesenheiten schaffen will. Und das ist die Intention dieser ganzen kosmischen Evolutionsreihe, von der wir sprechen, dieser riesengroßen Evolutionsreihe, die wir zumindest ein bisschen überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das heißt also, Gut und Böse gehören zur Menschheitsentwicklung notwendig dazu und werden notwendig dazugehören bis zum Ende, wobei in der siebten kosmischen Entwicklungsstufe letztlich schon alles Wesentliche entschieden ist. Es wird dann dort auch nicht mehr der Fall sein können, dass die Menschenwesenheiten, die jetzt in gewissem Sinne eine Widersacherrolle übernommen haben, dass die dann noch eingehen in das Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat. Das ist dann vorbei, das geht also bis zum sechsten kosmischen Zustand — ihr wisst, diese berühmte Zahl 666 aus der Apokalypse heraus — und im siebten Zustand wird es sich so weit ausgleichen, dass alle letztlich zum Schluss auf dem Niveau sind, dass sie jenseits von Gut und Böse sind. Das heißt, es werden auch die, die zeitweilig diese Widersacherrolle übernommen haben und trotzdem aber nicht freiwillig hineingestürzt sich haben in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat und damit also in eine völlig andere Richtung abgebogen sind, aber die ihre Aufgabe als Widersacherkräfte sozusagen ernst genommen haben — dann werden sie auch, wenn man so will, der Erlösung teilhaftig, also sie sind dann gleichberechtigte Mitglieder dieser ganzen Menschheitsentwicklung, und sie werden ihr gedient haben, indem sie ihre besondere Aufgabe übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind eigentlich ganz, ganz große Perspektiven, wenn man sich das vor Augen führt, und das ist, ich sage einmal, nicht so geläufiges Denken heute, dass man sagt, der Mensch soll, und zwar gerade jetzt in unserer Zeit, auch das Böse in sich entwickeln. Das zählt also zum Rätsel dieses Geheimnisses des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zerstörungsherd im Menschen 01:04:44 ===&lt;br /&gt;
Und das, werden wir uns jetzt ein bisschen näher anschauen, wie denn das alles funktioniert und wo denn das überall eine Rolle spielt. Also das Erste ist, dass wir ein ähnliches Prinzip im Großen drinnen haben, ja, letztlich auch durch diese Sorat-Kräfte, diese Sorat-Kräfte, die eben ihr Wirkungszentrum im Erdmittelpunkt haben, wenn man das so ausdrücken will. Es wird nichts nützen, wenn man irgendwie physisch hinunterbohrt, da wird man sie am wenigsten finden, aber geistig gesehen strahlt ihre Wirkung von diesem Zentrum aus. Wir haben also diese Sorat-Kräfte oder diese Wesenheiten hinter Sorat, die von dort ihre Wirkung ausstrahlen und die ganz starke Vernichtungskräfte in Wahrheit in die Welt hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, diese Vernichtungskräfte sind sehr verwandt mit den Vernichtungskräften, die wir aufbringen, ja, wenn wir das Böse in uns rege machen, in uns — ich sage mal ganz bewusst, in uns. Es ist schon einmal so ein großer Unterschied, ob wir dieses Böse in uns erwecken oder ob wir es hinaustragen in die Welt. Das ist einmal der ganz große Unterschied. Also in dem Moment wird das Böse für diese Entwicklungskette etwas wirklich Unrechtes, etwas, was also vom Weg abführt, wenn wir dieses Böse, das wir in uns ja geradezu erzeugen, wenn wir das nach draußen tragen, wenn wir das in die Welt hineintragen — das dürfen wir nicht. Dann hat es für die Welt negative Folgen. Wenn wir es in uns nicht erwecken würden, hätte es für die Weltentwicklung aber auch negative Folgen. Weil dann würden wir genau diese Kräfte in uns nicht rege machen, die notwendig sind dafür, dass die Freiheit für die Zukunft garantiert ist. Die wir jetzt schon brauchen während der Erdentwicklung, aber die uns auch das Potenzial dann in verwandelter Form für die Zukunft geben, anderen geistigen Wesenheiten zur Freiheit zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdauung und Atmung: Vernichtung und Neuschöpfung des Stoffes 01:07:45 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wo machen wir ganz konkret diese Kräfte in uns rege? Wir tun es nämlich schon die ganze Zeit, wir könnten gar nicht leben, wenn wir es nicht tun würden. Wir machen es zum Beispiel dort sehr stark, wo wir unsere Nahrung zu uns nehmen. Ja, und nicht nur unsere Nahrung, wir machen es dort, wo... - schon beim Atmungsprozess machen wir es. Wir müssen eigentlich alles, was wir in uns aufnehmen, ertöten. Tot machen, ja, nicht nur tot machen, also das heißt mineralisch machen, sondern es eigentlich — ja, nicht nur eigentlich, sondern wirklich — ins Nichts zu schleudern, ins Nichts zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das Wichtigste, was wir machen müssen, dass wir alles, alles, was wir von außen aufnehmen, und zwar nicht nur stofflich, sondern auch was wir seelisch, geistig aufnehmen — und wir sollen das im großen Stil tun. Ich hoffe, dass sehr viel Seelisches und Geistiges, an geistigen Impulsen aus der Welt aufgenommen wird, aber wir müssen es in uns ins Nichts führen. Alles! Das heißt im Grunde vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eine ungeheure Zerstörungskraft in Wahrheit, wenn man das so nennt. Also der Mensch, um sein freies Ich zu entwickeln, hat in sich einen Zerstörungsherd, nennt es Steiner geradezu. Dieser Zerstörungsherd wirkt überall in unserem Wesen, aber er hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Menschen, also man kann es wirklich so sagen, im Schwerpunkt des Menschen, wo der Schwerpunkt des Menschen liegt. Dort ist das eigentliche Zerstörungszentrum, aber es wirkt so, dass es im ganzen Organismus diese Zerstörungsprozesse durchführt. Aber wehe, etwas von diesen Kräften wendet sich nach außen. Wenn wir nur einen Funken davon nach außen tragen, dann machen wir diese Zerstörung draußen, die nicht stattfinden sollte, die dann wirklich blinde Zerstörung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir können an diesen Zerstörungsprozess, an dieses Ins-Nichts-Hineinschleudern — den können wir umwenden, dazu, geistig aus diesem Nichts heraus wieder etwas Neues zu schaffen. Das ist der Prozess. Dadurch entsteht gerade erst die Möglichkeit, dass wir dann auch etwas entgegenbringen können. Aber dazu müssen wir vorher etwas Geschaffenes, etwas Erschaffenes, also etwas, was durch die Schöpfung hereingekommen ist, zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schöpfung in uns zerstören 01:11:10 ===&lt;br /&gt;
Bitte, nehmt das sehr ernst, dieses Wort. Das ist etwas ganz Wichtiges für das Verständnis der menschlichen und menschheitlichen Entwicklung. Wir müssen in gewissem Sinne die Schöpfung, die uns gegeben wurde, zerstören. Das ist ein wirklich sehr gewichtiges Wort. Und ich wage es auch nur, das hier jetzt in unserem Kreis, wo wir schon viele Dinge besprochen haben, so zu äußern, und wenn jetzt jemand neu dabei ist, möchte ich ihn darauf hinweisen, bitte schaut euch an, was wir vorher gesprochen haben darüber. Aber es ist jetzt also Zeit, diesen Punkt zu erwähnen, dass eine Aufgabe des Menschen wirklich ist, die Schöpfung zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte missversteht es nicht, dass wir jetzt einfach hergehen sollen und äußerlich mit unseren Werkzeugen die ganze Erde ruinieren oder sonst was, das ist die falsche Art. Die bringt nämlich für die Schöpfung gar nichts, für die Weiterentwicklung des Ganzen. Was wir tun müssen, ist, etwas aus der Schöpfung zu entnehmen, in unser Wesen aufzunehmen und in uns zu zerstören. Also nicht Naturzerstörung draußen zum Beispiel, sondern etwas in uns zerstören. Zum Beispiel aber auch die ganzen Naturstoffe, die wir mit der Nahrung, mit der Atmung, mit dem Trinken und so weiter zu uns nehmen, dass wir sie völlig ins Nichts hineinführen, völlig in die Zerstörung hineinführen. Und dann, in der Umdrehung dieses Prozesses, aus dem das Stoffliche neu wieder erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nämlich, dass es wirklich bis dort hineingeht, dass Stoffliches, alles Stoffliche sogar, in uns ins Nichts geschleudert wird und aus dem Nichts heraus neu erschaffen wird. Nicht wahr, es fängt zuerst an, dass so die ersten Teile — es wird halt die Nahrung, da ist es ja sehr offensichtlich, durch die Verdauung zerlegt, es fängt schon an, wenn wir die Nahrung einzuspeicheln beginnen — und das geht halt dann so weit zunächst einmal, dass es bis zu dem Zustand kommt, dass es ins Tote hineingeführt wird, also ins Mineralische. Es darf nichts, nichts, was wir von außen aufnehmen, in unserem Organismus lebendig bleiben. Sondern es muss also einmal bis zu dem Zustand des Todes hinuntergeführt werden, also ins Mineralische, und dann noch einen Schritt weiter. Nämlich so, dass es aus der Stofflichkeit selber ins Nichts, also aus dieser mineralischen Stofflichkeit selber ins Nichts hineingeführt wird und aus diesem Nichts heraus in erneuerter Form wieder entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Transsubstantiation bis ins Materielle 01:14:27 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, weiß ich nicht, wenn ich Sauerstoff aus der Luft aufnehme, dann wird dieser Sauerstoff einmal abgetötet komplett. Die Entwicklung ist so gegangen, dass das auch tatsächlich in der äußeren Erdatmosphäre eine Wirkung hatte. Also die Luft, die wir heute atmen, ist etwas viel Toteres, als sie in der Vergangenheit war. Es hat also auch Wirkungen hinterlassen draußen. Eine Voraussetzung eben dafür, dass wir unser Bewusstsein entwickeln können, war, dass diese Atmosphäre der Erde nicht mehr die gleiche Lebendigkeit hat wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist noch eine gewisse Restlebendigkeit drinnen, und die müssen wir in uns aber ganz austilgen. Wir müssen so weit gehen, den Sauerstoff, jedes einzelne Sauerstoff-Molekül oder Sauerstoff-Atom, aufzulösen ins Nichts und aus dem Nichts wieder herauszubringen. Wieder herauszugestalten. Das heißt, in der äußeren Bilanz merkt man gar keinen Unterschied. Es ist vom Äußeren — gerade dort, wo es um diesen Kern geht, ist sowohl die Stoff- als die Energiebilanz ausgeglichen, und trotzdem ist es eine Erneuerung. Und im Feineren dessen, was bis ins Atomare hinein oder ins Super-Atomare hinein drinnen ist, bekommt die Stofflichkeit eine andere Qualität dadurch. Das lässt sich nicht so einfach mit physikalischen Mitteln feststellen heute, weil in der physischen Erscheinung sozusagen bleibt es so, wie es war im Grunde. Aber in der tieferen Struktur, die dahintersteckt — weil ja dahinter letztlich auch Ätherisches, Astralisches, Geistiges steckt, weil ja Materie ist verdichteter Geist. Es ist nichts völlig Fremdes der Materie, im Gegenteil. Materie ist Geist in einer halt sehr besonderen Form, in einer Form, in der sie nach außen hin als tot erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin können wir sie sozusagen verfolgen. Bis in den Zustand hinein, wo sie ins Nichts geschleudert wird, da können wir es mit der äußeren Wissenschaft nicht mehr verfolgen. Und dann kommt sie aus dem Nichts wieder heraus in erneuerter Form. Aber was wir äußerlich sehen, also dieses mineralisch Tote zunächst als erstes, da merkt man im Mineralischen zunächst diesen Unterschied noch nicht, dass da drinnen eine andere ätherische, eine andere astralische, eine andere geistige Qualität dahintersteckt. Im äußeren physikalischen Verhalten bleibt es genau gleich, zunächst einmal. Wird in der Zukunft auch noch anders werden, aber jetzt so schnell geht das nicht. Aber da drinnen sind andere Qualitäten drinnen, die nämlich bedingen, dass das alles, was an ätherischen, astralischen Kräften, geistigen Kräften in der Materie wirkt, dass das eine Qualität bekommt, die weniger zunächst einmal von den Widersacherkräften bestimmt wird, sondern bereits von etwas Neuem, was wir hineingebracht haben, nämlich das, was durch die Ich-Kraft, mithilfe der Christuskraft, die mit uns wirkt, da in einer neuen Gestaltungsform drinnen ist, im Geistigen, im Astralischen, im Ätherischen. Und nur die äußere Erscheinung bleibt zunächst noch einmal so, wie wir sie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher merkt der Physiker keinen Unterschied, und trotzdem ist es etwas anderes geworden. Es hat also eine wirkliche Transsubstantiation stattgefunden. Die Transsubstantiation ist das, was wir im Altarsakrament feiern oder uns vor Augen führen und uns damit ein äußeres Bild für das hinstellen, was aber in uns ununterbrochen stattfindet. Die Wandlung, die Wandlung bis ins Materielle hinein, findet ununterbrochen in uns statt. Und die Feier des Altarsakramentes bedeutet nichts anderes, als einen Anstoß dazu zu geben, sich dessen auch bewusst zu werden, was sich da abspielt. Also es geht nicht um irgendeinen Hokuspokus, der da passiert, sondern es passiert, wir tun es aus unserem Ich heraus, nur wir wissen noch nichts davon. Und der Weg in die Zukunft hinein heißt, immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was sich da abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die untersinnlichen Kräfte: Elektrizität als luziferisches Licht 01:19:35 ===&lt;br /&gt;
Weil man muss doch Folgendes denken: Was ist die Materie, so wie sie heute ist? Steiner hat das ja einmal sehr deutlich beschrieben, wie die Kräfte, die eigentlich die Materie aufbauen — von dem, das, was wir also physisch, äußerlich angreifen können und sinnlich noch wahrnehmen können, ja im Grunde nur die Außenseite ist —, dahinterstecken, wie Steiner nennt, untersinnliche Kräfte oder eine Unternatur sogar. Das sind Kräfte, die durch die Widersacherwesenheiten hineingebracht wurden. Dadurch überhaupt ist das physische Stoff in dem Sinn geworden, erst wie wir es heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch in vergangenen Vorträgen gesprochen, dass physisch und stofflich nicht ganz das Gleiche ist, weil es gibt sehr wohl etwas Physisches, was aber nicht stofflich ist und das auch für sinnliche Organe nicht fassbar ist, sondern übersinnlich ist. Das ist sogar was ganz, ganz Häufiges. Also wir sind von genug geistigen Wesenheiten umgeben, die auch physisch sind, also bis zum physischen Leib entwickelt sind, aber wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht mit den sinnlichen Augen. Also Elementarwesen gehören da sehr wesentlich dazu. Elementarwesen haben alle einen physischen Leib, aber keinen stofflichen Leib. Sie können nur unter bestimmten Bedingungen sozusagen ihre Spuren im Stofflichen hinterlassen, das sehr wohl. Aber eigentlich haben sie physische Leiber, wenn wir es so nennen wollen, die aber nicht sinnlich sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die Elementarwesen haben eine starke Beziehung auch zu uns oder wir zu ihnen, weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, aber doch auf ein bisschen andere Art. Daher kann man aber auch gerade sehr viel lernen im Umgang mit den Elementarwesen, auch über uns selbst, über die Natur draußen, aber vor allem auch über uns selbst. Und umgekehrt sind die Elementarwesen sehr neugierig darauf. Also wie ist denn das, dass so ein Mensch da hereinkommt? Wie geht denn das zu? Das ist für sie überhaupt ein Rätsel, wenn ein Mensch geboren wird. Also das ist für die Elementarwesen ganz, ganz etwas Spannendes, das mitzukriegen. Weil das ist für sie nicht fassbar irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sich dieses Prozesses immer bewusster zu machen. Ja, aber gehen wir zurück zu dem, was untersinnliche Welt, Unternatur ist, die aber unserer wirklichen stofflichen, physischen Welt zugrunde liegt. Welche Kräfte sind das? Es sind vor allem — also Rudolf Steiner nennt die Kräfte der Elektrizität, die Kräfte des Magnetismus, und dann nennt er eine dritte Kraft. Etwas sehr Geheimnisvolles, weil zu dem Zeitpunkt war diese dritte Kraft physikalisch jedenfalls noch nicht wirklich der Rede wert. Und es ist auch nicht so einfach, sie heute zu deuten. Es gibt auch aus anthroposophischen Zusammenhängen unterschiedliche Deutungen dazu. Also manche bringen es mit den Kernkräften in Verbindung, andere sagen, es hat was mit der Schwerkraft zu tun, weil ja die Widersacher die Kräfte der Schwere sind. Also auch das will ich jetzt gar nicht so im Detail aufgehen, aber in Wahrheit ist das, was uns als Materie erscheint, genau aus diesen Kräften gewoben. Und es sind nur diese Kräfte in Wahrheit da, aber keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort, wo Atome, wo Elementarteilchen sind, Protonen, Neutronen, Elektronen, wie das ganze Zeug heißt, oder die Quarks, die noch drinnen stecken sollen, also der ganze Quargel, der da drinnen steckt — das sind alles keine Dinge, es sind gewisse Kräfte, eigentlich geistige Kräfte, die wirksam sind, aber geistige Kräfte, die eben ihre spezielle Wirkungsform dadurch angenommen haben, dass die Widersacherkräfte drinnen wirken. Nämlich Elektrizität ist ein durch die luziferischen Kräfte verwandelter Licht-Äther. Also man könnte sagen, ein luziferisch gewordener Licht-Äther ist die Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dort, wo Elektrizität in Wahrheit vorhanden ist, oder wo Elektrizität vorhanden ist, wird Licht zurückgeworfen, gespiegelt. Das kennt auch die Physik ganz deutlich, also alle die Substanzen, die elektrisch leitend sind, sind die, die ganz besonders stark glänzend sind und die sich als Spiegel eignen. Man kann natürlich auch eigentlich nicht glänzende Sachen so polieren, dass auch ein gewisser Glanz da ist, aber so richtig das, was als Spiegelinstrument wirkt, sind metallische Stoffe, und die metallischen Stoffe sind die, die den elektrischen Strom leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohlenstoff und Kunststoffe: Der Stein der Weisen 01:25:20 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt gibt es auch Kunststoffe mittlerweile, die das können, aber genau die beruhen auch darauf, dass da eben auch eine elektrische Leitfähigkeit drinnen ist. Ist ein ganz großes Gebiet heute in der Technik, in der Wissenschaft, leitfähige Kunststoffe zu haben, Plastikelektronik nennt man es, also man kann mit dem sogar wirklich elektronische Bauelemente und sowas bauen, das ist ein Schritt in die Zukunft. Das wird weggehen von dem bloß, dass sich alles in Siliziumchips abspielt und in normalen Metallen, sondern dass es im Grunde — Kunststoff ist letztlich, stammt ab von Erdölprodukten. Was ist Erdöl? Erdöl ist ein Endstoff des Lebendigen, wenn man so will, es entsteht ja dadurch, dass Meereslebewesen, Kleinstlebewesen abgestorben sind, sich verdichtet haben und sehr kohlenstoffreich dabei geworden sind, also es ist etwas, was aus abgestorbenem organischem Material entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit den Kunststoffen fangen wir an, jetzt selber zu gestalten. Das ist also auch nicht so ein Zufall, dass wir Kunststoffe entwickelt haben, und alle diese Kunststoffe beruhen auf Kohlenstoffbasis letztlich, mit allen möglichen anderen Ingredienzien, aber damit hat begonnen ein Weg, wo wir so eine Art, na ja, künstlich den Stoff oder die Stoffverbindungen zu erzeugen, die wir nämlich auch im Lebendigen haben, was für uns ganz wichtig ist, wir könnten ohne Kohlenstoffverbindungen nicht leben auf Erden, weil wir beruhen alle auf Kohlenstoff. Und Endprodukt dieses lebendigen Kohlenstoffs, dieser lebendigen Kohle, die wir eigentlich sind, ist halt dann einerseits die Kohle, die wir draußen finden, aber genauso das Erdöl, das wir draußen finden, Erdgas, das wir draußen finden, das ist alles etwas, was mit unserer Entwicklung etwas zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt jetzt, ja klar, die Kohle ist entstanden, dass Pflanzen eben sich umgewandelt haben im Laufe der Zeit, sodass ein ganz hoher Kohlenstoffanteil drinnen ist und alles andere hinausgegangen ist. Ja, aber wo kommen die Pflanzen her? Weil wir sie aus unserem Wesen herausgesetzt haben. Wo kommen die Tiere her, auch die Kleinlebewesen, das Plankton im Meer, aus dem das Erdöl letztlich entsteht? Na ja, weil wir diese Wesenheiten sehr früh aus uns herausgesetzt haben. Also der Kohlenstoff, dieses Dunkle, ist was ganz was Spannendes, wir könnten ohne dem nicht leben, und dieser Kohlenstoff ist das, was uns die Inkarnation ermöglicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für den Menschen, diesen Stoff wirklich bis ganz ins Dunkle hineinzuführen, ins Nichts sogar hineinzuführen, ganz besonders diesen Kohlenstoff, und aus dem in neuer Form, aber jetzt durch die menschliche Geisteskraft, in neuer Form zu erwecken. Wisst ihr, das ist das, um das es ging in der Alchemie, in Wahrheit. Und Rudolf Steiner hat sehr deutlich an vielen Stellen genau das ausgedrückt: Haben doch diese Alchemisten waren doch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Philosophenstein, wie es heißt, gibt verschiedene Ausdrücke dafür, manchmal heißt er auch das Lebenselixier, interessanterweise. Und Steiner sagt dann, ja, dieser Stein der Weisen, der ist ja überall zu finden, der ist überall zu finden, viele haben ihn sogar zu Hause, weil sie heizen damit ein im Winter. Gut, heute hat man meistens eine Gasheizung oder irgend sowas oder mit Erdöl oder was, na gut, dann verwenden wir es indirekt, oder selbst wenn wir Holzpellets oder was verwenden, also wenn wir schon ein bisschen zukunftsträchtiger sind, jetzt in der Ökowende, na, dann ist da halt auch das Holz drinnen, ist auch der Kohlenstoff drinnen. Überall ist der Stein der Weisen drinnen, nur wirklicher Stein der Weisen ist es erst durch das, was wir damit machen, was wir daraus machen, indem wir unsere geistige Schöpferkraft damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, man mag es über die Kunststoffe und das alles schimpfen, bis zum Geht-nicht-mehr, so, Plastik in den Meeren und so — na, das ist natürlich schrecklich, also wir sind halt noch nicht so geschickt geworden damit, in richtiger Weise etwas damit zu machen, aber künstliche Stoffe, künstlerische Stoffe zu erzeugen, gerade aus diesem Lebensstoff Kohlenstoff, aus diesem Stoff, der ja seine schöne Seite oder seine gigantische Seite zeigt, wenn er als Diamant kommt — Kohlenstoff und Diamant ist chemisch gesehen dasselbe, nur die innere Form, die innere Anordnung ist etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lebendige Diamant: Den Kohlenstoff vermenschlichen 01:31:05 ===&lt;br /&gt;
Also, im Grunde den wirklichen Stein der Weisen zu erschaffen, hieße im Grunde — ja, in höchster Vollendung hieße es, dass unseren physischen Leib zu einem Ort lebendigen Diamanten zu machen. Das heißt, einen Körper zu erschaffen, der vollkommen lichtdurchlässig ist, der vollkommen lichtoffen ist, der diese Dunkelheit dadurch ganz verloren hat. Na ja, das ist natürlich ein weiter Weg hin, das hängt mit dem Weg der Auferstehung und so weiter auch zusammen. Aber da ist eines der wesentlichen Kernstücke, ist eben, diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben. Diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Technik, an Stoffen, eben auch an Kunststoffen in die Welt hinaussetzen, ist in Wahrheit dann noch ein sehr, sehr dilettantischer Versuch, eben dieser Materie des Menschen, dieses Menschsein beizubringen sozusagen. Und es passiert halt noch eine ganze Menge Böses oder Schlechtes dadurch in der Welt draußen. Also da seht ihr schon, wo die Problematik ist: das Böse, das wir in uns erwecken müssen, um eben die Schöpfung, die alte Schöpfung, in uns zu vernichten im Grunde und eine neue zu schaffen — na ja, das ist erst die ersten Millimeter des Weges, und das heißt, es ist sehr viel Zerstörungskraft eigentlich noch drinnen, die eigentlich nicht nach außen kommen sollte. Aber wir tragen sie noch hinein in die Werke, die wir gestalten draußen in der Welt. Das ist das Problem, und das werden wir lernen müssen, dass das immer weniger passiert, ist durchaus auf dem Weg, also auch in der äußeren Forschung und in der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist halt, dass die Sünden der Vergangenheit, oder, ich weiß gar nicht, Sünden nennen, die Fehler der Vergangenheit, die passiert sind — na ja, Sünden auch, weil man es dann natürlich auf Teufel komm raus ums Geldverdienen gemacht hat. Also das heißt, im Sinne der Sorat-Kräfte in Wirklichkeit gearbeitet hat, weil die geben uns halt sehr viel Inspirationen dazu. Aber trotzdem, der Weg geht weiter, und es entstehen nach und nach Ansätze zumindest dazu, dass völlig künstliche Stoffe entstehen, die aber doch eine hohe Qualität haben, die mit der Natur verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur das Zurück zur Natur, wie sie früher war, alleine genügt nicht. Ich meine, dann machen wir den hilflosen Versuch, die Welt auf einen Zustand zurückzudrehen, wie es früher mal war. Und das heißt Verweigerung der Entwicklung im Grunde. Das wird auch nicht funktionieren, sondern es ist eben ein Weg vorwärts zur Kultur, und vorwärts zur Kultur im Sinne einer umgearbeiteten Natur. Das ist es ja im Grunde. Der Mensch macht durch seine Tätigkeit die Natur zur Kultur. Bis ins Stoffliche hinein. Und die Frage ist halt, ob wir Minderwertiges schaffen daraus, oder ob es uns mit der Zeit gelingt, Höherwertiges zu schaffen. Etwas, was sogar höherwertig ist, als das, was ursprünglich in der Natur vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als Kunstwerk: Die Aufgabe des Menschen 01:34:57 ===&lt;br /&gt;
Das passt jetzt aber in unser Gesamtbild sehr gut hinein, wo wir gesagt haben, na ja, aber wenn es da aus der geistigen Quelle von oben bis nach unten strömt, wird dieses schöpferische Urbild immer blasser, immer blasser und immer schlechter verwirklicht, bis es bei uns ankommt. Dann heißt das auch — und Rudolf Steiner betont das immer wieder —, die Natur, so sehr man sie bewundern muss, und so viel es da ja doch drinnen ist, aber sie ist weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Sie ist weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und der Punkt ist, wenn sie einen Schritt weiterkommen soll, dann geht das nur durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Form, dass wir es ja auch mit Hilfe unserer äußeren, sinnlich-physischen Tätigkeit tun und mithelfen, haben wir gar nicht mehr so viel Zeit. Wenn die Menschheit beginnt, bereits ab dem sechsten, siebten, achten Jahrtausend sich nicht mehr zu inkarnieren — ich meine, man wird nicht alle Menschen betreffen, aber doch einen Teil —, das heißt, da haben wir ja noch einiges vor uns, um die Welt so zu verändern, dass es bis in die einzelnen Naturstoffe hinein ein Kunstwerk wird, ein Kulturwerk wird, die Erde. Das ist unsere Aufgabe, aus der Erde ein Kulturwerk zu machen, aus der Erde als Ganzes. Ein riesiges Kunstwerk, das sehr wesentlich bereits mitgeschaffen ist durch die Menschen, nämlich in dem, was Neues hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu sehr viel Hilfe auch brauchen, weil wir manches nicht alleine können, aber wir werden die Anleitung sozusagen dazu geben, wir werden den schöpferischen Impuls dazu geben, der eben von oben herunter aus der Quelle bis da unten gar nicht ankommen kann. Genau das ist unsere Aufgabe, da diesen neuen Impuls hineinzubringen, von da zu impulsieren die Engelwesenheiten, die Erzengelwesenheiten, die Urengelwesenheiten, ja sogar die Elohimwesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urengel als neue Elohim 01:37:16 ===&lt;br /&gt;
Die neuen Elohimwesenheiten im Übrigen, welche sind das? Im Grunde haben sie schon abgedankt und sind zu einer höheren Aufgabe aufgestiegen, jetzt, und zwar ganz besonders stark seit der beginnenden Neuzeit, ein bisschen früher schon, sind es die Geister der Persönlichkeit, die sogenannten Urengel, die Geister der Persönlichkeit, die Urengel. Das sind die Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind, die ihre Menschheitsstufe, also die Stufe, wo sie ihr Ich bekommen haben, auf dem alten Saturn durchgemacht haben. Jetzt sind sie halt bereits so hochgestiegen, dass sie Urengel sind, daher auch der Name Urengel. Angeloi heißt ja Bote, aber sie sind Boten des Urbeginns, nämlich der alten Saturnentwicklung, Boten dieser Entwicklung sind sie. Und zugleich haben diese Urengel daran mitgewirkt, die erste Grundlage für unseren physischen Leib zu bilden, nämlich damals schon aus dem alten Saturn, als reinen Wärmeleib, also es ist auch nicht gerade so ein physischer Leib, wie man es sich heute vorstellt, sondern es war ein gestaltetes Wärmegebilde, wenn man es so nennen will, so ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, physischer Leib kann in sehr verschiedenen Variationen auftreten, und im Zuge dessen, dass wir auch unsere Leiblichkeit weiterentwickeln, geht es sogar über uns hinaus, und wir verwandeln also die Erdenwelt zunächst einmal eben auch, wir bauen sie um zum Kunstwerk bis in die Tiefen des Stofflichen hinein, bis in die Tiefen des Stofflichen. Und es geht nur darum, das Werk wird gut sein, wenn es mit dem richtigen geistigen Bewusstsein gemacht wird, und wenn dieses fehlt, dann wird es halt mehr inspiriert sein von der Widersacherwelt, und dann wird mehr auch substanziell von der Erdentwicklung verloren gehen für die Zukunft und halt letztlich auf dem Weg sein, abzubiegen in diese achte Sphäre, die hinter den Wesenheiten von Sorat steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Plastikelektronik: Ein Schritt in die Zukunft 01:39:46 ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben also einiges vor uns, und ja, also das heißt, wir waren jetzt stehen geblieben, jetzt kommen wir wieder ein bisschen zurück, ihr wisst schon, ich mache immer ein bisschen Ausflüge, wir kommen jetzt wieder zurück. Ausgangspunkt war, die luziferischen Wesenheiten haben den Licht-Äther zur Elektrizität umgewandelt, also die Elektrizität ist so etwas wie ein in die Finsternis gezwungenes Licht, und dann entwickelt es andere Qualitäten, und gerade den elektrisch leitenden Substanzen, also den Metallen, gibt sie dadurch aber die Fähigkeit, das Licht zurückzuwerfen, denn das Innere der Metalle leidet sozusagen dieses Licht, das von außen kommt, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das weiß man in der Physik ganz klar, also heute mittlerweile, dass die Substanzen, alle Substanzen, die glänzend sind, die also Licht zurückwerfen, dass das darauf beruht, dass die Elektrizität da eine Rolle spielt, dass da fließende Elektrizität ist, fließende, also nicht Elektrostatik. Ihr kennt es, wenn man Kunststoffpullover — früher zumindest, die alten Kunststoffpullover —, wenn man den ausgezogen hat im Finstern, dann haben die Funken geblitzt, durch die Reibungselektrizität, die da entsteht, aber da fließt die Elektrizität nicht, weil die normalen, die üblichen Kunststoffe sind Nichtleiter, also die normalen Kunststoffe glänzen daher nicht so richtig, aber mittlerweile kann man sehr wohl eben auch elektrisch leitende Kunststoffe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Grunde aus einer Zufallsentdeckung herausgekommen, ein Chemiker hat einfach versehentlich, um einen Kunststoff herzustellen, die tausendfache Menge der Startersubstanz dazugegeben, die notwendig ist, dass diese langen Kunststoffketten, diese Polymerketten, also die aus vielen, vielen Kohlenstoffmolekülen zusammengesetzten Ketten entstehen, hat er zu viel dazugegeben, und dann hat das Ganze nicht funktioniert, der ganze Kolben, in dem er das gemacht hat, war kohlschwarz, aber glänzend. Und jetzt hat er sich das genauer angeschaut, jetzt hat er sich gedacht, na gut, das Ganze ist vielleicht Kohlenstoff und Grafit geworden, der Kohlenstoff selber, wenn er als Grafit vorliegt, ist ja auch glänzend, bei einem Kohlestück merkt man das auch, dass es so glänzende Sachen hat. Aber er hat sich das dann näher angeschaut, was da passiert ist, und dann gemerkt, da ist ein Stoff drinnen, es ist nicht reiner Grafit oder was, was ist denn das? Aha, da ist sehr wohl ein Kunststoff entstanden, also ein komplexes Kohlenstoffgebilde, irgendwo verwandt den Kunststoffen, die man sonst hat, aber es hat ganz spezielle Eigenschaften, es ist nämlich elektrisch leitfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wahrscheinlich tausend andere Chemiker hätten gesagt, okay, ich habe einen Fehler gemacht, es ist schiefgegangen, haue ich den Kolben weg, weil den kann ich eh nicht mehr reinigen, und die Sache ist vorbei. Aber der war wachsam genug, und ihm ist aufgefallen, das glänzt. Das darf eigentlich nicht glänzen. Wieso glänzt es? Aha, es könnte nur glänzen, wenn es ganz verkohlt ist. Nein, ist es aber auch nicht. Und dann hat er das eben genauer untersucht, und dann sind die Augen immer größer geworden, dass er plötzlich einen Kunststoff hat, der elektrisch leitend ist, und mittlerweile sind wir auf dem Weg, eben Kunststoffelektronik tatsächlich zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist erst der erste Schritt, weil wir werden also an Elementen, elektronischen Elementen, also elektrisch betriebenen Elementen arbeiten, die sich selber weiterentwickeln, die sich selber weiterbauen, weil die Kohlenstoffverbindungen sind die, die die Basis, die stoffliche Basis für das Lebendige auf Erden bilden. Das Lebendige auf Erden heißt, dass es nicht nur einen festen Stoff hat, der halt so ist, wie er ist, sondern dass ich beständigen Stoffwechsel habe. Dass also immer ein Stoffaustausch stattfindet, dass aber das Stoffliche, die stoffliche Erscheinung wieder regeneriert wird, aber die Form dabei behalten wird, aber Stoffliches ausgetauscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben in uns, im Menschen, auch ganz besondere — jetzt sage ich einmal, Kunststoffe kann ich nicht sagen, aber Polymere, also der Chemiker nennt Kunststoffe auch Polymere. Poly heißt viel, Meros ist der Teil, also aus vielen Teilen bestehen, nämlich aus vielen Kohlenstoffatomen, nennen wir es jetzt einmal so. Also aus vielen Kohlenstoffeinheiten, noch ein bisschen was anderes dazu, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel vielleicht und solche Dinge spielen eine Rolle, aber der Kern ist der Kohlenstoff drinnen. Ja, sehr ähnlich aufgebaut ist zum Beispiel das Eiweiß, das unser Fleisch, also unseren Körper baut, also die Muskelfasern und so weiter, und Eiweiß ist bei allen Körperprozessen wichtig, weil die Eiweißstoffe zugleich auch Regulatoren sind für alle Stoffwechselvorgänge, da eine große Rolle spielen, dass die Enzyme und dergleichen, das sind Eiweißsubstanzen, ohne die könnten wir nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, na ja, wir sind jetzt mit der Technik langsam dabei, eben nicht mehr so ordinäre Grundstoffe herzustellen, wie wir es früher haben, sondern welche, die auch so einen gewissen Eiweißcharakter haben, die so einen gewissen Charakter haben, auch da ist es wieder was Ähnliches wie unsere Erbsubstanz, die DNS, da haben wir auch wieder Polymere drinnen, und da spielt auch der Kohlenstoff wieder eine sehr wesentliche Rolle drinnen. Und wo der Beginn da ist, dass man Elemente hat, die durch Stoffwechsel funktionieren, so weit sind wir noch nicht ganz, aber auf der Zielrichtung hin sind wir, und dann kommt man einen Schritt weiter, also zu Computern oder elektronischen Bauelementen, auf denen nicht nur Programme ablaufen, sondern die sich selber auch in ihrer physischen Struktur verändern, dann werden wir einen Schritt weiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug an der Erneuerung der Welt 01:46:27 ===&lt;br /&gt;
Wir werden einfach sehr viel lernen. Ich sage nicht, dass das jetzt das Wichtigste für die Zukunft ist, und es ist wichtig nur aus einem Grund: wir lernen dadurch, uns selbst besser zu verstehen und unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Wir müssen eben heute im Grunde alles irgendwo so weit herunterbringen, dass wir es auch in die Außenwelt hineinstellen können. Das war von Anfang an der Weg. Der Mensch ist dadurch hereingekommen, dass er die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus sich heraus gesetzt hat, sonst hätte er gar nicht so dastehen können, und wir setzen jetzt nur eine ganze Menge aus uns heraus, nämlich die ganze Kulturwelt, indem wir letztlich die ganze Erde, ja, sag ich mal, inhalieren, umwandeln und als Kulturwelt wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alle diese Dinge in irgendeiner Form durchmachen, auch auf die Gefahr hin, ja sogar auf die Notwendigkeit hin, dass dabei Fehler passieren. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, das Privileg des Menschen ist, irren zu können, Fehler zu machen, Fehler, an denen wir lernen, gerade an denen lernen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche, der größte Prozess, der überhaupt dazu notwendig ist, dass wir das können und bis ins — nicht nur atomare, sondern subatomare hinein — können, ist, dass das durch uns alles durchgeht. Im Grunde jedes Sauerstoffmolekül, jedes Kohlenstoffmolekül, das in Form von CO2 — ist ja ein großes Thema, Kohlenstoffdioxid, also ein Kohlenstoffatom, zwei Atome Sauerstoff, wenn man so will —, aber wenn wir es ausatmen, ist es was anderes geworden, als wenn wir den Sauerstoff aufgenommen haben und durch die Nahrung Kohlenstoff zu uns genommen haben. In uns verwandeln wir das. Und einfach schon, indem wir atmen, als freie geistige Wesen atmen, verwandeln wir die Welt bis ins Stoffliche hinein. An der Oberfläche noch nicht, aber gerade in den Sphären, die darunter sind, das heißt, in den Sphären, wo die Elektrizität drinnen wirkt, die dieses luziferisch gewordene Licht ist im Grunde, dort fangen wir jetzt noch ganz unbewusst an mit dem Erlösungswerk der luziferischen Kräfte. Bis dort hinein geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt die Frage, mit welcher Gesinnung ich schon — nicht nur im Labor stehe, sondern schon atme. Meine Lieben, das ist ja Aufgabe, mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, wir haben eine Chance, schöpferisch an der Welt mitzuarbeiten, an der Erneuerung der Welt mitzuarbeiten. Ja, wir tun es auch, und wir wissen im Großteil nichts davon. Das ist doch tragisch eigentlich. Also wir tappen zumindest für unser kleines Ich-Bewusstsein noch völlig im Dunkeln dadurch, und dadurch kommen die ganzen Fehler hinein, weil die Fehler entstehen dadurch, dass halt unser Ego, das von den Widersachern verführt ist, hereinfährt und eigentlich dem entgegensteht, was unser Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen kennenlernen diese Kraft, die in unserem Ich drinnen ist, diese Kraft, die alles ins Nichts hineinschleudert und die dadurch letztlich eben auch ein Herd des Bösen ist, der in uns ist und der brandgefährlich wird, wenn er direkt unvermittelt in die Außenwelt getragen ist. In uns muss diese Transsubstantiation stattfinden, primär mal. In uns. Und wir müssen im Grunde bis in die feinste Materie hinein oder bis in die gröbste Materie hinein der Stofflichkeit unserer Welt auch einen neuen Charakter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technik als neues Element der Kultur-Erde 01:50:41 ===&lt;br /&gt;
Und dass wir dann äußerlich solche Sachen wie von mir aus Plastikelektronik oder was bauen, um die geht es eigentlich gar nicht. Das ist nicht das Wichtige, sondern die Tätigkeit, das hervorzubringen, schult unsere Kräfte, schult unsere Bewusstseinskräfte. Wenn wir diese äußere Tätigkeit verbinden mit unserer geistigen Tätigkeit und damit mitkriegen, mit was wir es da eigentlich zu tun haben. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, haben wir eh schon oft gesprochen, nicht einfach sagen, ja, wir sind geistig strebende Menschen, wir sind naturverbundene Menschen, also Technik wäre Pfui. Nein, die Erde wird — da wird die Technik eine Rolle spielen, das wird gerade auch ein neues Element sein, das sich mit dem Naturelement verbindet, um eben diese Kultur-Erde zu bauen. Ich kann euch nicht sagen, wie die ausschauen wird, das kann niemand in Wirklichkeit sagen, weil es noch offen ist. Es liegt an uns, es zu machen. Man kann gewisse Linien vielleicht sehen, aber es könnte noch eine sehr erstaunliche Welt werden, die wir in Gang setzen. Schon, also bis zu einem gewissen Grad eben während unserer Erdentwicklung, und noch erstaunlicher wird das sein, was mit dem neuen Jerusalem herauskommt. Weil da wird einiges davon schon von Haus aus als Grundprinzip drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik der Liebe im neuen Jerusalem 01:52:13 ===&lt;br /&gt;
Ich meine so weit drinnen, dass es dann nicht mehr einfach so Elektrizität, Magnetismus, Kernkräfte, Schwerkraft, was auch immer, in der heutigen Form gibt, sondern wo die Grundkraft auch der äußeren Schöpfung die Liebe sein wird. Also das heißt, die Physiker des neuen Jerusalems werden die Liebeskräfte studieren, in irgendeiner Form, um das jetzt sehr bildhaft zu sagen. Und Liebeskräfte heißt also die Kräfte, wo sich etwas bis ins Stoffliche — das aber eben dann anders sein wird —, wo diese sich verschenkende Kraft drinnen ist. Das ist die Kraft der Liebe. Das heißt, da ist bis ins Stoffliche hinein ein geistiger Funke drinnen, durch den Menschen letztlich, aber der bis ins Stoffliche hinein wirkt, aus dem dieses Prinzip des Sich-Verschenkens drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik der Zukunft kann ich euch noch nicht wirklich im Detail beschreiben, aber sie wird sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen haben. Wird anders sein natürlich, wir werden nicht in so einem Labor stehen wie heute, es ist ganz klar, wir werden das auf einer viel, viel höheren Ebene machen, aber jetzt muss die Vorbereitung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum 17. Kapitel: Die Verantwortung des Menschen 01:53:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum müssen wir gewahr werden dieses Zerstörungsherdes in uns. Das ist ein heiliger Ofen zugleich auch. Aber zugleich auch kann es sein die Quelle der allerallerschlimmsten bösen Kräfte, wenn wir es einfach unrecht in die Welt hinaus versetzen. Und seht ihr, da drinnen — und das ist jetzt für unser Thema, wir stehen ja jetzt im Übergang vom 16. auf 17. Kapitel, also die ganze Geschichte mit der Hure Babylon und dem Fall von Babylon und der damit verbundenen schwarzen Magie des Missbrauchs geistiger Kräfte. Da entscheidet sich, ist es Missbrauch oder ist es im richtigen Sinn gebraucht? Wir entscheiden, da ist es böse, ist es gut. Wir geben da die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine große Verantwortung, die der Mensch damit auf seinen Schultern hat, in Wahrheit, aber wir haben sie auf uns, weil wir die Fähigkeit dazu haben. Wir haben sie dazu. Und in dem Sinne, dass wir äußerlich physisch etwas dazu tun können — später werden wir das, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, in der Form auf anderem Weg weiterführen, aber wir werden noch einiges zu bewältigen haben, das einfach in der physischen Welt zu manifestieren und aus diesem Prinzip heraus zu arbeiten. Und sozusagen diese Transsubstantiation der Erdenwelt voranzutreiben, die bei uns ihren Ausgang nimmt, also nur in uns können wir es eigentlich stofflich so verwandeln, dass das Stoffliche selber bereits jetzt während der Erdentwicklung etwas anderes wird, in seiner Tiefenstruktur zumindest. Also es wird uns noch nicht gelingen, dass jetzt die Liebe die Naturgesetze, die wir heute haben, ersetzt, so weit geht es nicht, das ist während der Erdentwicklung nicht möglich, dazu muss im Großen die Erdentwicklung ins Nichts verschwinden, also das wird erst dann in neuer Form auf dem neuen Jerusalem, auf dem neuen Jupiter, hervorkommen. Aber ein Anfang ist zu tun auf jeden Fall, ein Anfang zu tun in der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass bereits also die Stofflichkeit der Erde etwas Neues wird, bedeutet, dass wir im Grunde wirklich mit jedem Atemzug ja eigentlich dieses Altarsakrament vollziehen. Denn indem dieser schöpferische Impuls aus unserer Ich-Kraft dem mitgegeben wird und das Alte völlig vernichtet wird und etwas Neues in neuer Form geschaffen wird, und sei die Veränderung nur ganz drinnen in den Seelenkräften, die damit verbunden sind, und äußerlich eben bis ins Physische ist es zunächst noch nicht merkbar, aber trotzdem ist es eine Erneuerung schon der Stoffeswelt selber, und dem arbeiten wir mit. Und hier und da einmal beim Atmen, beim Trinken, beim Essen an sowas zu denken, damit einen das im Bewusstsein begleitet — weil wir haben nicht so viel Zeit mehr, um das im äußeren irdischen Dasein mit unserer physischen Körperlichkeit, die wir jetzt noch haben, so vorzubereiten, dass wir dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, es auf einer viel höheren Ebene weiterführen können. Aber dazu müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden, weil wenn jetzt die Erde in ihrer materiellen Tiefenstruktur nicht genügend vorbereitet ist, dann haben wir dann keinen Zugriff darauf oder zumindest einen erschwerten Zugriff darauf, weil dann greifen die Widersacher danach, und die greifen dann in einer Form danach, dass wir sozusagen als nicht mehr verkörperte Wesen es zumindest sehr schwer haben, dagegen anzukämpfen. Es wird schwieriger, weil da kommen wir gerade an das nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach oben und nach unten: Die Polarität überwinden 01:58:28 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist unser Privileg, wirklich so ganz tief in der materiellen Welt drinnen zu stehen. Im Grunde steigen wir jetzt, oder stehen wir, ganz tief in dieser materiellen oder, anders gesagt, in dieser Widersacherwelt drinnen. Wir stehen ganz tief drinnen, und wir müssen eben, wenn wir im christlichen Sinne, also in diesem Sinne des Freiheitsprinzips die Weltentwicklung weiterbringen wollen, wir müssen so tief nach unten steigen, wie wir nach oben blicken müssen oder steigen müssen. Wir müssen beides miteinander verbinden können, und erst wenn wir beides miteinander verbinden können, dann überwinden wir diese Polarität von Gut und Böse, oder fangen an. Es wird während der Erdentwicklung nicht fertig werden, schätze ich mal. Aber wir fangen jetzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit, um es noch einmal zu wiederholen, geben wir die Chance, dass nach uns, am neuen Jerusalem, am neuen Jupiter, Menschenwesen, neue Menschenwesen, wenn wir sie so nennen wollen, entstehen, die von Haus aus dieses Prinzip der Freiheit dadurch sich erwerben können, weil wir ihnen vorangegangen sind und sie es unter anderen Bedingungen schaffen können, und dadurch wieder eine andere Qualität auch damit natürlich hineinkommt. Wir werden uns natürlich auch weiterentwickeln. Wir sind, wenn man so will, so wie man spricht, also von den Geistern der Persönlichkeit oder von den Geistern der Form, wir sind die Geister der Freiheit, die werdenden Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Aufgabe, und die freien Geister, die nach uns entstehen werden, werden wieder eine zusätzliche Aufgabe wahrscheinlich übernehmen. Wird man sehen. Aber das, was als Freiheitsimpuls drinnen ist, das weiterzutragen, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussgedanke: Ich mache alles neu 02:00:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es heute so wichtig, sich bewusst zu sein, was wir an unserer Freiheit haben und dass wir sie nicht aufgeben dürfen. Und dass jeder Rückfall in alte, unfreie Zeiten nur den Widersacherkräften dient. Jede Entscheidung muss aus der Freiheit des Menschen fallen. Es gibt also nichts, was kollektiv entschieden wird, sondern aus der gemeinsamen Tätigkeit der Menschheit, aus den freien Individuen muss das entstehen, was sich als Ganzes bildet. Und was nicht an Freiheit dazu beigetragen wird, ist verloren im Grunde für die Entwicklung. Ja, ich weiß schon, das ist heute noch ganz, ganz schwer. Wir sind am Anfang der Entwicklung, und die freien Impulse sind noch ganz, ganz wenig. Aber die Richtung, die Richtung ist es, die wir geben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung zu wissen, aus dieser Freiheit heraus, wird eben das Wort sein, das eben auch der Christus spricht, aber das gilt für das Menschen-Ich auch: Ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das gilt im Grunde für alles irgendwo. Überall hat man die Chance, diesen neuen Impuls hineinzubringen. Und dazu braucht man eben auch diese Vernichtungskräfte, die das Alte auflösen, im Grunde. Dass man aus der Sicht des Alten — das ist das Böse. Also wenn man in der alten Denkweise drinnen ist, müsste man das absolut als das Böse bezeichnen. Aber im höheren Sinne betrachtet ist es die Kraft, die notwendig ist, um vorzubereiten, dass eben dieses Neue überhaupt geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit diesen Gedanken möchte ich euch für heute entlassen. Wir sind jetzt halt wirklich bei den schwierigsten Kapiteln der Apokalypse. Es wird jetzt, schätze ich, fürchte ich, bis zum Ende nicht einfacher werden. Es wird immer schwieriger werden. Ihr habt sicher auch gemerkt, wir kommen nur sehr stockend weiter. Man könnte sagen, eigentlich, ich glaube, wir sind eh schon im siebzehnten Kapitel. Stehen wir am Anfang. Also jetzt ist bald aus, weil mehr als 22 sind es ja gar nicht. Also werden wir bald fertig sein. Ich wage nicht zu prophezeien, wie viele Vorträge wir noch brauchen, aber nach der Dichte dessen, was da drinnen geschildert wird und was Anregung ist dazu, jetzt noch zwischen die Zeilen zu schauen, was alles damit verbunden ist, denke ich, dass das noch uns eine Weile beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte euch um Verständnis dafür, dass das eben so viele, viele Vorträge braucht und das nicht in fünf, sieben oder zehn Vorträgen abgewickelt ist, dass man das ausschöpft. Aber ich denke, der Gewinn, den wir dadurch haben können, ist, dass das unser Leben begleitet und das Bewusstsein erweckt wird für das, was einfach läuft, und dass es nicht einfach nur so ein bisschen Erkennen-Lernen ist. Aha, Apokalypse ist auch ein interessantes Buch. Hören wir mal ein bisschen was. Es geht darum, Apokalyptiker selbst zu werden. Das dauert. Das dauert. Das dauert sowieso schon mehr als eine Inkarnation mit Sicherheit. Da braucht man noch mehr als die 77 Vorträge. Das ist alles ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es ist halt das, was wir jetzt beitragen können. Also nehmt es bitte in diesem Sinn. Danke fürs Dabeisein. Es wird nicht zu viel werden, ganz sicher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Vergiftung und geistige Entwicklung 02:04:50 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Lieber Wolfgang, wenn ich atme und du gesagt hast, ich soll Bewusstsein haben, was ich da tue, dann habe ich immer das schlechte Bewusstsein, dass ich die Welt vergifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, das auch, aber das ist ganz wichtig. Aber durch die geistige Entwicklung ändert sich auch etwas an dem Prozess. Das ist nicht so, dass es natürlich jetzt von einem Tag auf den anderen oder nicht einmal von einer Inkarnation auf die andere so ist, dass man sozusagen weniger giftig wird im Ausatmen, aber tatsächlich hat die geistige Entwicklung einen Einfluss darauf. Auch selbst bis in den Ausstoß des Kohlendioxids. Also Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft. Ja, da tätig sein, wirklich im Leben, also im Leben tun. Das ist das ganz Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, als Erstes natürlich das Tun mit dem Bewusstsein zu verbinden, das man dadurch erwerben kann, und dann halt immer mehr aus diesen Impulsen heraus zu tun. Aber zugleich auch bescheiden sein und sagen, es ist noch wenig, das wir können, aber es wird mit jedem Schritt mehr. Also es braucht ja niemanden schrecken. Es sind keine unmöglichen Aufgaben. Oh ja, es ist — ihr wisst ja, den liebe ich, der das Unmögliche begehrt —, aber es ist immer der eine winzigste Schritt über die Grenze des Bisherigen hinaus. Und den kann jeder Mensch gehen, der ein Ich hat. Und wenn er keines hat, dann ist er eigentlich kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verabschiedung 02:06:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke, Wolfgang, und Frau Sohr. Ja, Frau Sohr, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Frau Sohr ist so fleißig, wirklich, alles die Videos zu machen und so viel zu machen, das ist ganz, ganz wichtig. Unglaublich. Ja, das ist unglaublich, und das ist genial, und ich bin so glücklich, dass wir einander getroffen haben. Aber das war wirklich Schicksalsführung. Also das hätte man nicht besser arrangieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Darf ich sagen, am Freitag kann man da auch dabei sein, wenn man dann die Nebenübungen nicht mitmacht, sondern schnuppern dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ja, ich wollte gerade dir das Wort geben. Na ja, also es beginnt ja jetzt in dieser Woche, und es gibt ja die kleinen Gruppen, wo jeder seine Nebenübungen machen kann, und da versammeln wir uns, und zum Schnuppern, denke ich, das ist völlig okay erst mal. Freitag 18 Uhr. Danke. Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Wiedersehen. Ich wollte nur sagen, es überschneidet sich Freitag 18 Uhr mit dem Vortrag 19:30 Uhr von dem Steffen Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ich weiß, ich weiß, es ist schade, ich würde gerne gehen. Ja, ja, es ist — wenn du hingehst, wenn wer hingeht, bitte lasst ihn ganz lieb von mir grüßen. Weil sonst war ich immer, immer dort, aber jetzt ziehen wir das durch am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also lieber Wolfgang, lieber François, ihr habt wieder einmal große Geschenke uns gemacht heute Abend. Danke vielmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Danke fürs Dabeisein. Hallo Sarah. Hallo. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah:&#039;&#039;&#039; Ich wollte noch kurz sagen, es waren heute insgesamt auf YouTube und VIA 88 Menschen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Noch oben, noch brav, noch brav, da sind wir über die 77 hinaus. Sehr gut. Haben Sie uns überholt. Fein, schön. Also danke auch für alle, die im Livestream mit dabei waren. Herzlichen Dank. Gut, Papa, bis bald.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31937</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-08T06:07:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:77.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=8t5PA0nC4lM|thumb| 77. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 77. Vortrags vom 5. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
=== Ansagen: Nebenübungen und öffentlicher Vortrag 00:00:37 ===&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben! Also zuerst einmal eine Ansage: Wir sind wieder aktiv mit den Nebenübungen. Es gibt viele, viele Leute, die jetzt mitmachen wollen. Es wird also mehrere Gruppen geben, in denen das gemacht wird. Und wir haben diesen Freitag um 18 Uhr ein erstes gemeinsames Treffen. Alle, die mitmachen wollen, alle, die dabei sein wollen, wo wir einfach ein bisschen uns austauschen werden darüber, wie das alles laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Einstieg jetzt: Die Michaeli-Zeit ist ja die ideale Zeit, mit den Nebenübungen zu beginnen. Da kann man die Kraft, hoffe ich, aufbringen und das Feuer aufbringen, das innere, um mit den Nebenübungen zu starten, die ja etwas wirklich ganz Essentielles sind und die man jedem Menschen nur empfehlen kann. Dazu muss man ja nicht einmal anthroposophiegläubig oder sonst irgendwas sein, es ist einfach fürs Leben gut. Ja, also das ist diesen Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann wollte ich euch noch etwas sagen: Am Samstag hatte ich einen öffentlichen Vortrag in Wien über die Apokalypse. Also für die, die Interesse haben, so eine grobe Zusammenfassung in zweimal eineinhalb Stunden über die Apokalypse zu haben, die natürlich mit extrem vielen Lücken verbunden ist, aber da gibt es einen groben Überflug darüber. Wird demnächst auf AnthroWorld vorhanden sein. Und jetzt stürzen wir uns ins eigentliche Geschehen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 27. Wochenspruch: Sich der geistigen Kraft, die wir haben immer mehr bewusst werden 00:02:20 ===&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem 27. Wochenspruch. Wir sind im Übrigen im 77. Vortrag zur Apokalypse. Also wir nähern uns so ganz leise der Vollendung, weil die Zahl 777 wäre die Zahl der Vollendung. Also wir haben jetzt gerade einmal zwei dabei. Also schauen wir, ob wir ein bisschen etwas weiterbringen. Und dazu der 27. Wochenspruch. Herbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In meines Wesens Tiefen dringen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass ich mich selbstbetrachtend finde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sommersonnengabe, die als Keim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Herbstesstimmung wärmend lebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als meiner Seele Kräftetrieb.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Kraft entfaltet sich in uns. Kraft, die wir im Sommer aufgenommen haben, geistige Kraft, die wir aufgenommen haben, die jetzt zunächst einmal in unseren Willenstiefen drinnen vorhanden ist und tätig werden will. Und die wir uns jetzt dann so im Laufe des Herbstes und in den Winter hinein immer mehr auch zu Bewusstsein bringen können. Dass wir also auch im Bewusstsein erleben, welche Kraft wir da eigentlich aufgenommen haben. Um das geht es ja. Das ist überhaupt der Weg in die Zukunft hinein, eben immer bewusster sich zu werden der geistigen Kraft, die man in Wahrheit zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Kraft, der großen Ich-Kraft, die eigentlich draußen überall in der Welt ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass das, was wir zunächst einmal als unser Ich bezeichnen, dass das ja nur ein relativ blasses und teilweise auch verzerrtes Spiegelbild des wirklichen Ichs ist. Und dieses Ich ist draußen in den geistigen Gesetzmäßigkeiten der ganzen Welt. Also in dem, was die ganze Welt letztlich gestaltet und schafft und ordnet. Das haben wir potenziell in unserem Ich auch drinnen. Wir müssen es nur rege machen. Das liegt an uns. Wir sind Wesen, die zur Freiheit veranlagt sind, und das heißt auch immer mehr, dass wir selbstwillentlich diese Kräfte in Tätigkeit bringen können,... sollen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen, und damit nicht nur uns selber weiterentwickeln, sondern zugleich auch die Welt weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick: Der Sinn der Freiheit und die Umwandlung des Astralischen 00:05:02 ===&lt;br /&gt;
Also das war ja auch ein ganz großes Thema im letzten Vortrag, im 76. Vortrag, dass wir uns ein bisschen überlegt haben, ja, was ist denn der Sinn überhaupt, dass jetzt da ein so kleines, winziges, geistiges Wesen geschaffen wird, nämlich der Mensch oder die Menschen? Und diesem Wesen plötzlich eine Fähigkeit übergeben wird, die bislang noch kein einzelnes geistiges Wesen hatte, außer die schöpferische Quelle selbst. Nämlich aus voller schöpferischer Freiheit heraus agieren zu können. Wir halt hier und da manchmal. Wir sind erst auf dem Weg dorthin, also diese Möglichkeit, die uns eröffnet wurde, auch zu nützen. Und dadurch verwirklichen wir sie auch immer mehr. Also jedes Mal, wenn wir sie nützen, verwirklichen wir diese Fähigkeit und verwirklichen damit auch unser Ich in Wahrheit. Also unser Ich ist eine Aufgabe im Grunde, die uns gestellt ist. Das ist nichts, was von selber läuft, sondern da ist nur eine riesige Chance, eine riesige Möglichkeit uns geboten. Und wir sind gefordert, selbst zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit der größten Kraft im Hintergrund, die es gibt. Denn wie gesagt, potenziell steht die gesamte Schöpferkraft, die hinter nicht nur unserem jetzigen Kosmos steht, sondern hinter allen Kosmen, mit denen wir irgendwie zusammenhängen, diese Kraft steht uns potenziell zur Verfügung. Und wir können sie natürlich erst ganz klein rege machen. Und vor allem rege machen, indem wir uns selbst, das heißt unser Wesen, umgestalten. Und selbst da haben wir noch eine sehr beschränkte Möglichkeit dazu. Ich meine, die Hauptarbeit besteht einmal darin, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches, also unseren Seelenleib auch durchgestalten, so gestalten, dass er unsere Schöpfung wird, unsere freie Schöpfung. Und wir sprachen auch davon, dass damit verbunden ist, dass wir nicht nur einfach das Vorhandene irgendwie ummodeln, umgestalten, sondern dass wir es wirklich neu aus dem Nichts heraus erschaffen. Das heißt, Veränderung heißt etwas Altes ins Nichts führen, auflösen. Es existiert nicht mehr. In keiner Form. Es ist getilgt. Es ist so weit getilgt, dass nicht einmal mehr irgendein Karma damit verbunden ist. Es ist weg aus der Weltentwicklung völlig. Es ist zurückgefallen, wenn man will, in die Quelle, aus der es einst entsprungen ist. Also diese Quelle ist zugleich eine Senke auch, wenn man so will - im Geistigen gibt es immer so Paradoxien - also es ist beides zugleich. Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir es als Quelle betrachten, dann schaffen wir etwas Neues, ein neues Seelisches, ein neues Astralisches. Und indem wir dieses neue Astralische zunächst einmal in uns, in unserem Wesen erschaffen oder zu erschaffen beginnen, schrittweise, ganz klein und anfänglich, aber in dem Maße, in dem uns das gelingt, arbeiten wir zugleich ganz wesentlich schon mit daran, auch die astralische Atmosphäre der Erde zu verwandeln. Denn wir sind ja ein nicht unwesentlicher Teil dieser Astralsphäre der Erde. Und wir tragen ja in unserem Astralischen auch all die Kräfte, die notwendig sind, um das Tierreich zu beseelen, wenn man so will, aber auch zu gestalten. Aber auch das Pflanzenreich, denn wenn auch die Pflanzen nicht direkt das Astralische in sich aufnehmen, aber es wirkt rund um die Pflanze herum, damit sie überhaupt entstehen kann. Und es wirkt auch rund um das Mineralische herum letztlich, damit es in seiner Eigenart entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt nichts auf Erden oder im ganzen Kosmos, das nicht aus dem Geistigen heraus gestaltet würde, das nicht ein Seelisches hat, das damit verbunden ist, egal ob es eingezogen ist oder nur rundherum schwebt, wenn man so will, also von außen herein wirkt. Es gibt also nichts ohne dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Monismus: Materie als verdichteter Geist 00:09:39 ===&lt;br /&gt;
Und man müsste es genauer noch sagen: das, was wir letztlich bis zum Physischen hinunter verdichtet haben, ist nichts anderes als verdichtete Geisteswirkung. Und daher hat Rudolf Steiner hat immer wieder betont, also schon sehr anfänglich, auch in seiner Zeit, als er erst nur &amp;quot;philosophische Schriften&amp;quot; verfasst hat, dass er ganz vehement eintritt für einen Monismus. Es gibt nicht mehrere Grundprinzipien in der Welt in dem Sinne, aha, da gibt es das Physische, das Materielle, und dann irgendwo abseits davon oder darüber schwebend das Geistige, sondern das Physische ist eine Manifestation des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für uns Menschen hat das eine ganz, ganz wesentliche Bedeutung. Wir haben letztens auch im Theosophie-Lesekreis sehr ausführlich darüber gesprochen. Ich will das nicht alles jetzt wiederholen, aber nur kurz andeuten. Unsere geistige Entwicklung schreitet in dem Maße fort, in dem wir wirklich unsere geistige Kraft inkarnieren können. Und zwar wirklich bis hinunter letztlich zum physischen Leib. Das heißt, diese geistige Kraft so verdichten zu können, dass sie bis ins Stoffliche letztlich hinein wirksam wird. Bis ins Stoffliche gelingt es uns noch sehr wenig, wie gesagt, aber im Seelischen sollte uns das zunächst schon stärker gelingen, vorsichtig ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die ganz große Aufgabe, und das ist die Aufgabe vor allem für uns jetzt in unserer Zeit, für die Menschen, die bereits die nächste Zukunft, also vor allem die nächste Kulturepoche vorbereiten wollen. Dort wird das die zentrale Aufgabe für alle Menschen sein. Jetzt ist es die Aufgabe, ja vielleicht noch nicht von allen Menschen, aber ich hoffe doch von einer ganzen Menge Menschen, die geistig vorausgehen und damit Wirklichkeit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist was Wichtiges. Alles, was bereits geworden ist, ist im Grunde schon etwas Abgestorbenes. Ist das, was wir zwar äußerlich physisch als Realität in seiner dichtesten Form für uns haben, die wir angreifen können, wo wir draufklopfen können, die wir mit sinnlichen Augen sehen können. Aber das große Paradox, das wahrscheinlich den meisten Menschen da draußen — vielleicht hört uns jetzt wer zu — als völlig paradox vorkommen wird: dass alles, was so fest ist, auf dem wir stehen können, auf das wir schlagen können, das wir mit Augen sehen können, ist nicht die eigentliche Wirklichkeit. Es ist nur die Schlacke einer vergangenen Wirklichkeit, eines vergangenen Wirkens, aus dem es geworden ist und jetzt in seiner äußeren Erscheinung erstarrt ist, aber damit in Wahrheit kraftlos, in Wahrheit illusorisch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eigentlich Wirkende ist das Geistige, das, was in der äußeren Erscheinung noch nicht da ist. Das nicht einmal anfangs noch in der seelischen Erscheinung da ist, nicht da ist in den Lebenskräften, schon gar nicht da ist im Physischen. Aber das steigt immer mehr herunter und beweist seine Kraft dadurch, dass es Seelisches, Lebendiges, Physisches schaffen kann. Und das bleibt dann wieder als Schlacke zurück. Gerade aber dadurch, dass es diesen schaffenden Prozess durchmacht, wächst es weiter. Wächst es in seiner schöpferischen Kraft, lernt es seine schöpferische Kraft zu gebrauchen, in einer sicheren und vernünftigen Form zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind halt einfach natürlich als Menschen, als geistige Wesen, als das kleinste geistige Wesen, wir sind geistige Babys im Grunde. Wir sind so gerade den geistigen Windeln entwachsen, wenn ich das so ausdrücken darf, und fangen an, jetzt ganz langsam, jetzt namentlich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, da und dort diese Kraft zu üben, damit zu gestalten. Während früher, also in vorchristlicher Zeit, letztlich alles noch gestaltet wurde dadurch, dass uns von oben inspirierend die Kraft der geistigen Hierarchien, die über uns standen, zuflossen. Und die haben es im Grunde für uns gemacht, solange wir es noch nicht selbst konnten. Also wir hatten zwar bereits unser Ich, aber wir haben noch relativ passiv zugeschaut diesem Prozess. Und tatsächlich, wenn man in die Einweihung ging in alten Zeiten, wurde das Ich ausgeschaltet, beiseite gehalten. Es durfte sich nicht einmischen, weil es einfach noch völlig ungeübt war, und nur diesen Erkenntnisprozess, also diesen Prozess, Geistiges zu empfangen von den höheren Hierarchien, gestört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Ein Wendepunkt - die Umkehr der Strömung 00:15:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt dreht sich das aber komplett um, oder hat sich komplett umgedreht. Ihr wisst bereits: also der große Wendepunkt ist das Mysterium von Golgatha, durch das sich der Christus mit der Menschheit und mit der ganzen Erde verbunden hat, mit der ganzen Erde. Also der Christus ist der große Erdengeist geworden in Wahrheit jetzt. Und damit hat sich dieses ganze kosmische Entwicklungsschema umgedreht. Das ist der Moment, wo sich alles umdreht, wo jetzt immer mehr beginnen muss, von unten nach oben zu strömen, entgegen dem, was von oben nach unten kommt. Und dass beide Kräfte zusammen jetzt bereits beginnen, den Kosmos mitzugestalten. Halt ganz, ganz anfänglich und ganz, ganz klein, aber doch, es beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat sich ganz intensiv mit der Erde verbunden, ist, wie es so schön heißt, abgestiegen zur Hölle, in die Unterwelt. Und was heißt das? Das heißt also, dieses Erdinnere, wenn man so will, ist aber auch ein Reich des Todes, ist auch ein Reich der dunklen Kräfte, ist auch das Reich der Widersacherkräfte. Und mitten dort drinnen lebt die Christuskraft, ganz stark, und sie hat ihr eigentliches Zentrum im Erdzentrum, genau dort, wo die stärkste Widersachermacht, nämlich jene Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, auch ihr Erdzentrum hat. Genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden heute ein bisschen betrachten, welche Konsequenzen das für unser menschliches Ich hat. Also das heißt, für den Christus selber heißt das, er verbindet sich oder geht an denselben Ort, wo die Quelle dessen ist, was die zerstörerischste Kraft für die Menschheitsentwicklung sein kann. Nicht nur für die Menschheitsentwicklung, sondern für die ganze kosmische Entwicklung, mit der die Menschheitsentwicklung zusammenhängt. Also letztlich für die ganzen sieben kosmischen Entwicklungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die urpersische Polarität: Ahura Mazda und Ahriman 00:17:42 ===&lt;br /&gt;
Und man muss also sozusagen sehen, wie da aber ein inniger Zusammenhang ist, der auch schon in alten Zeiten geahnt wurde, etwa in der urpersischen Zeit bereits, also was auch Zarathustra, der große Eingeweihte Zarathustra geahnt hat und geschildert hat. Jener Zarathustra, der dann als der salomonische Jesusknabe später wiedergeboren wurde, also der von Haus aus schon eine Zielrichtung darauf hatte, die ihn ganz eng mit dem Christus verbunden hat, was dieser Zarathustra berichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt sehr gut, also in der urpersischen Lehre drinnen ist diese Polarität vorhanden, von Licht und Finsternis, vom lichten Geist, Ahura Mazdao, und dem dunklen Geist, dem Angra Mainyu, dem Angry Man, dem Ahriman, wie man es auch nennen kann. Angry im Sinne von zornig zu verstehen hier. Also zornig im Sinne von zerstören wollend, zerstören wollend, nämlich die Entwicklung, die durch die lichte Seite angebahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht ganz der Anfang der Geschichte, sondern dieser Dualismus, der da drinnen ist, da ist die Quelle aller Dualismen drinnen, die sich bis heute im Denken durchziehen irgendwo, also eine lichte Welt, eine gute Welt, eine geistige Welt, wenn man so will, und eine finstere Welt, eine geistlose Welt, eine materielle Welt, zwei Prinzipien, die einander gegenüberstehen, aber der Ursprung ist ein Gemeinsames. Ahriman und Ahura Mazda sind in gewissem Sinne Brüder. Sie sind aus einer Quelle entsprungen, und diese eine Quelle ist die, die im Zoroastrismus, also in der Lehre, die sich dann an Zarathustra anknüpft, und die auch heute noch in ihren Nachwirkungen existiert, in Persien vor allem, da sagt dieser Zarathustra, am Anfang steht Zaruana Akarana, oder Zaruane Akarene, die Vokalisierung kann verschieden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaruana Akarana: Die unerschaffene Zeit 00:20:21 ===&lt;br /&gt;
Was ist dieses Zaruana Akarana? Die unerschaffene, endlose Zeit. Na ja, Zeit — über die Zeit haben wir auch schon öfter gesprochen, und haben dabei gesagt, dass sie beginnt, dass sie hervortritt, zuallererst auf dem sogenannten Alten Saturn, also der ersten kosmischen Inkarnation unserer Erde. Ein Davor im eigentlichen Sinn gibt es nicht, wir werden uns das heute ein bisschen zu Gemüte führen, wie man sich das denken kann, oder versuchen, uns heranzutasten, weil das natürlich ein extrem schwieriges Thema ist. Aber zu diesem Zeitpunkt — man kann gar nicht einmal sagen, wurde die Zeit erschaffen, denn es heißt ja die unerschaffene Zeit. Die unerschaffene Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus der unerschaffenen Zeit entsteht erst, könnte man sagen, unsere erschaffene Zeit. Das ist die Zeit, die so ein bisschen zumindest mit den Begriffen zu erfassen ist, wie wir sie kennen, also ein zeitliches Nacheinander. Aber keineswegs deswegen so ein lineares zeitliches Nacheinander, wie wir sie besonders heute kennen. Aber immerhin ein Nacheinander, ein Zeitlauf. Die unerschaffene Zeit ist noch etwas ganz anderes. Zaruana Akarana, oder kurz auch im Persischen Zurvan genannt, also als Gottheit verehrt, als die Gottheit Zurvan. Das ist aber nichts anderes als diese geheimnisvolle, unerschaffene, unendliche, unvergängliche Zeit. Also wieder einmal so ein Widerspruch in sich selbst. Ewigkeit und Zeitlichkeit in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines passiert. Aus dieser einheitlichen, ureinheitlichen, unerschaffenen, unendlichen Zeit heraus entsteht eine Polarität. Eine Polarität, die wir als erstes fassen können als Zeitlichkeit, eben in unserem Sinn, oder zumindest in dem Sinn, so wie es auf dem Alten Saturn war, und etwas, was wir als Ewigkeit bezeichnen. Das heißt, das, was wir Ewigkeit nennen, ist eigentlich schon ein abgeleitetes Prinzip, kein ursprüngliches Prinzip. Das ursprüngliche Prinzip ist laut dieser persischen Anschauung diese unerschaffene Zeit. Diese unerschaffene Zeit, die die Gegensätze von Zeitlichkeit und Ewigkeit, also von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coincidentia oppositorum: Der Zusammenfall der Gegensätze 00:23:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist für unser Verstandesdenken im Grunde nicht zu fassen, aber gerade da fängt es an, interessant zu werden. Dort, wo unser Verstand an die Klippe kommt. Wo die Gegensätze ineinander zusammenfallen. Die belehrte Unwissenheit ist so etwas — da wurde gesprochen von der Coincidentia oppositorum, vom Zusammenfall der Gegensätze. Das Nichts und das Alles ist dasselbe. Die Ewigkeit und die Vergänglichkeit ist dasselbe, geistig gesehen. Und zwar geistig gesehen, wenn ich ganz hoch hinauf gehe, nämlich an die Quelle des Geistigen, wo es sozusagen aus dem Nichts entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man kann genau dasselbe über das Ich sagen. Das Ich, die Ich-Kraft, nennen wir es einmal so, ist zugleich Nichts und Alles. Alles im Sinne von alles schaffen könnend. Es ist beides zugleich. Und erst aus dieser Quelle, wo alle Gegensätze ineinander zusammenfallen, also alle Gegensätze, die wir uns denken können. Unser Verstandesdenken arbeitet im Grunde immer wieder in Gegensatzpaaren. Gut und Böse zum Beispiel. Gut und Böse sind ursprünglich eines. Es ist, um mit Nietzsche zu sprechen, obwohl er es ein bisschen anders gemeint hat, wir sind jenseits von Gut und Böse mit unserem Ich. Tatsächlich, wir sind jenseits von Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir müssen das Kunststück zusammenbringen, dort, wo wir aus unserem Ich heraus tätig sind, diese Einheit von Gut und Böse zu schaffen, oder aus dieser Einheit heraus zu schaffen. Wenn wir nur sagen würden, wir schaffen einfach das Gute aus dem Guten heraus, dann ist das eine Einseitigkeit. Und diese Einseitigkeit würde für die Zukunft nicht tragen. Sondern wir müssen aus etwas noch Höherem schaffen, aus der Einheit von Gutem und Bösem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Bösen als Aufgabe unseres Zeitalters 00:26:01 ===&lt;br /&gt;
Und warum erwähne ich das so ganz besonders? Weil zu dieser Erkenntnis zu kommen eine der sehr interessanten Aufgaben unseres gegenwärtigen Zeitalters ist. Nicht wahr? Das vorangegangene Zeitalter, die griechisch-lateinische Zeit, hatte vor allem ein Rätsel zu lösen, das Rätsel des Todes. Oder, wenn man will, das Rätsel der Geburt und des Todes. Weil das in gewisser Weise zusammengehört. Und je weiter man zurückgeht in der Zeit, war das für die Menschen gar kein großes Rätsel. Aber es ist in der griechisch-lateinischen Zeit, als man so ganz begonnen hat, sich wohlzufühlen in der sinnlichen Welt, und andererseits aber auch dieses seelisch-geistige Erleben hatte, und das aber irgendwie nicht mehr ganz zusammenbringen konnte. Also daher auch da dieser Dualismus drinnen ist, vom körperlich-sinnlichen und vom seelisch-geistigen andererseits. Bei Platon ist das ganz stark drinnen. Und das zieht sich bis in unser heutiges Denken durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher war das nicht so ein wirkliches Problem. Also schon gar nicht in der urpersischen Zeit. Der Tod war nichts, was uns vielleicht dem Geist entfremden könnte. Ganz im Gegenteil, dann sind wir erst so richtig auf der geistigen Seite. Und man hat den Tod gefeiert als ein Freudenfest im Grunde, in gewisser Weise. Weil man sich mitgefreut hat mit der Seele, die jetzt wieder aus diesem großen Geistigen heraus schöpfen kann, sich erneuern kann dadurch, und dann wieder zu einer nächsten Inkarnation herunterkommt. Und in der urindischen Zeit war das klar, dass das ein rhythmischer Wechsel ist zwischen diesen zwei Zuständen, die aber eigentlich zusammengehören und die erst das Ganze des Menschen ausmachen. Also der Mensch in der einzelnen Inkarnation war eben für sie keine Wirklichkeit, sondern erst das Ganze zusammen. Der Mensch, der auf Erden lebt, und der Mensch, der dann wieder in der geistigen Welt lebt. Und das immer wieder, immer wieder. Und wo sie weit in die Vergangenheit zurückgeschaut haben, weit vorausgeblickt haben auch in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über diese Dinge ist gerade in der griechisch-lateinischen Zeit dann immer mehr verloren gegangen. Auch das Wissen über die Reinkarnation. Und es kam dann also ganz besonders in der griechisch-lateinischen Zeit eben die Konzentration auf das eine, auf das jetzige Erdenleben, auf die jetzige Inkarnation, in der man drinnen steht. Das musste kommen. Das musste kommen, weil es eine Verdichtung war, eine Verdichtung war, die jetzt sehr, sehr viel an geistiger Kraft hineingeholt hat in das körperliche Instrument. Das ist der ganz große Schub, der drinnen war in der griechisch-lateinischen Zeit und der seinen Höhepunkt gefunden hat mit dem Erdenleben, mit der Inkarnation des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod: Christus und die Inkarnationen der Menschheit 00:29:37 ===&lt;br /&gt;
Mit der Inkarnation des Christus, die im Grunde erst beginnt mit der Jordan-Taufe und dann während dieser drei Jahre bis zum Mysterium von Golgatha sich vollendet. Und dieser Christus macht in diesen drei Erdenjahren das durch im Grunde, was wir als Menschen oder als Menschheit in vielen, vielen Inkarnationen durchmachen, von unserer ersten irdischen Inkarnation bis hin zu unserer letzten. Wenn wir dann gehen durch das, was in der Apokalypse heißt, der erste Tod. Der erste Tod ist nämlich der letzte Tod, den wir in der letzten irdischen Inkarnation durchmachen und nach dem wir uns nicht mehr physisch in einem solchen Leib, wie wir ihn jetzt haben, verkörpern würden. Das ist der erste Tod, von dem in der Apokalypse die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für uns fächert sich das alles über viele, viele Stufen, über viele, viele Inkarnationen und ebenso viele Leben in der geistigen Welt, also im Weg vom Tod zu einer neuen Geburt. In vielen, vielen Durchgängen geht das bei uns durch. Beim Christus war das alles komprimiert in diese drei Jahre hinein. Das ist das Gewaltige. Also der Christus hat sozusagen für sich das verwirklicht, was die ganze Menschheit jetzt noch teilweise vor sich hat. Weil wir sind noch nicht ganz fertig mit unseren Inkarnationen. Aber ihr wisst, wir hatten ja schon oft darüber gesprochen, dass die Zeit der Inkarnationen, zumindest für einen Teil der Menschheit, bereits im 6., 7., 8. Jahrtausend auslaufen wird. Dann werden Menschen so weit sein, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen und sich trotzdem voll bewusst, das heißt mit voll erwachtem Ich-Bewusstsein, geistig weiterentwickeln können, ohne verkörpert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich-Bewusstsein der Engel ist anders geartet als das der Menschen 00:31:40 ===&lt;br /&gt;
Weil das Tolle ist ja, wenn wir uns in der irdischen Verkörperung — die brauchen wir zunächst einmal, um uns dieses Ich-Bewusstsein zu erwerben, dieses freie Ich-Bewusstsein zu erwerben. Ein Ich-Bewusstsein haben die Engelwesenheiten schon auch. Aber es ist eben anders geartet als das des Menschen. Das Ich-Bewusstsein der Engel, zum Beispiel das Selbstbewusstsein der Engel, entfaltet sich also ganz stark dort, wo sie tätig werden, wo sie nach außen hin schaffend tätig werden. Da erleben sie sich selbst, in ihren Taten erleben sie sich. Wenn sie sich so wie der Mensch in ihr Inneres zurückziehen, dann erleben sie sich selbst überhaupt nicht, sondern dann erleben sie eine Geisterfüllung, nämlich durch das, was von den Hierarchien, die über ihnen stehen, in sie hereinströmt. Das heißt, sie erleben im Grunde die ganze geistige Welt, die über ihnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen schaut es ganz anders aus. Wir, wenn wir uns in unser Inneres zurückziehen, naja, sind oder glauben zumindest, ganz bei uns selbst zu sein. Und wir sind am meisten dort bei uns selbst, wo wir zunächst einmal, nämlich nicht erleben unser Ego, also das, was uns jetzt so während des Erdenlebens draußen bewegt, also unsere täglichen Sorgen oder auch unsere langfristigeren Berufs- und Karrierewünsche oder sonstiges. Das ist alles vergleichsweise uninteressant, es ist aber ein Hilfsmittel für den Menschen, um sich zu entwickeln. Aber das hat ja mit dem wirklichen Ich-Bewusstsein noch nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nichts als Quelle: Die Grundübung sich als Nichts zu erleben 00:33:28 ===&lt;br /&gt;
Das Ich-Bewusstsein flammt so richtig dort auf, wo wir gewahr werden, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Das ist einmal der erste Schritt. Und dass wir merken, jetzt ist in meinem Bewusstsein einmal nur mehr das Bewusstsein, okay, die ganzen geistigen Hierarchien über uns sind jetzt im Moment nicht in meinem Bewusstsein anwesend. Jetzt entsteht diese gähnende Leere. Und jetzt entscheidet sich, ob da der Funke des Ich, hell genug ist, um diese Leere, um diese gähnende Leere, zu erfüllen mit seinem Licht. Da fängt es einmal an. Also des eigenen Lichtes, des eigenen Geistesfeuers gewahr zu werden im Inneren. Und das heißt, diese Kraft in sich zu spüren, dieser Kraft gewahr zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu, um zu diesem Erlebnis hinzukommen, ist die Grundübung einmal, dass ich halt wirklich einmal aus meinem Bewusstsein alles das hinausschaffen muss, was mich im Alltagsbewusstsein bewegt. Also alle Dinge, die mit unserem äußeren Dasein zu tun haben. Nicht, dass die unwichtig wären oder was, aber um unser wirkliches Ich und unseren Kern erleben zu können, muss ich das einmal alles wegschaffen. Und muss bis dorthin kommen, wo ich eigentlich innerlich das Nichts erlebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellt sich die Frage, kommt aus dem Nichts etwas oder kommt da nichts heraus? Bleibt es also ein schwarzes Loch oder flammt dieses Nichts auf? Leuchtet das auf? Wenn es nur irgendwie ein bisschen aufleuchtet, dann habe ich zumindest ein erstes unscharfes Gewahrwerden dieser Ich-Kraft in seiner Tätigkeit. Also dieses Nichts weist mich darauf hin, als erstes, da ist etwas. So paradox — ihr wisst, ich habe öfters das Bild gebraucht, das ist das schwarze Loch in der Wand. Wir sehen es dadurch durch die Abwesenheit. Da ist ein Loch, aber da ist eigentlich gar nichts. Es ist wie so ein Quellort, aus dem vielleicht etwas herauskommen könnte, aber das sehen wir noch nicht. Aber wir werden es gewahr dadurch, dass hier in der Wand eine kleine Aussparung ist. Dadurch werden wir dessen trotzdem gewahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das erste, das auszuhalten, sich als Nichts zu fühlen. Wirklich als Nichts zu fühlen. Das ist im Grunde das größte und stärkste Gefühl, das man haben kann. So paradox das ist. Also wirkliches Selbstgefühl beginnt mit dem Gefühl, ein Nichts zu sein. Das Nichts, sozusagen, das Nichts zu sein. Selbst das Nichts zu sein. Und der nächste Schritt heißt, aha, das ist aber die Quelle, aus der alles kommt. Aus der alles kommt, das ist die schöpferische Quelle schlechthin. Und wenn der Funke einmal so wirklich zündet, nicht nur als Verstandeserkenntnis, sondern als Erlebnis, dass das der Quellort ist. Und da kann ja dann wirklich eine ganze Menge auch heraussprudeln, also ganz konkret. Aber das zu erleben, dann habe ich so erstmals wirklich eine Ahnung, was Ich bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse in sich erschaffen 00:37:13 ===&lt;br /&gt;
Aber dann müssen wir uns eben auch bewusst werden, dass dieses Ich eben jenseits aller Gegensätze steht, dass es jenseits auch von Gut und Böse steht. Das heißt, dass wir in gewisser Weise, wenn wir schaffend werden — und schaffend werden heißt immer in Wahrheit, dann Gegensätze in die Welt zu stellen. Ich kann zum Beispiel nicht einseitig nur das Gute schaffen, ohne dass nicht auch etwas Böses geschaffen wird. Die Frage ist, wo, an welcher Stelle? Jetzt haben wir die ganzen letzten Male darüber geredet, endlich jetzt sind wir so weit mit unserem Ich, können wir das Böse ins Nichts hinein auflösen. Und jetzt müssen wir es sogar schaffen auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt dann, in dieser Kulturperiode jetzt, in der Bewusstseinsseelen-Epoche, soll der Mensch, das menschliche Ich, lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Ja, ihr habt recht gehört. Der Mensch soll lernen, soll lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Das ist nur die Frage, was er damit tut. Das ist eine ganz andere Frage. Aber dem müssen wir einmal irgendwo nachspüren. Das wird uns vielleicht helfen, so die alten Schemata von Gut und Böse, die Schwarz-Weiß-Schemata, wirklich zu überwinden und auch zu erkennen, was bedeutet dieses Böse in der Welt und was bedeutet es, wenn es am falschen Platz zur falschen Zeit zur Wirkung kommt? Aber was kann es im positiven Sinn bedeuten, wenn es am richtigen Ort zur richtigen Zeit in Tätigkeit sich setzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei man gleich dazu sagen muss, natürlich, in dem Moment, auch wenn wir am richtigen Fleck in uns das Böse und zum richtigen Zeitpunkt erwecken, erschaffen, dann sind wir natürlich ganz nahe dran am Reich der Widersacher, weil die haben sich diese Einseitigkeit, zumindest aus unserer Perspektive, auf die Fahnen geheftet. Also die haben schon ein gewisses Ziel, vor allem die Wesenheiten hinter Sorat, etwas zu tun, was einseitig für unsere Entwicklung, für die Menschheitsentwicklung, aber für die ganze kosmische Entwicklung auch, etwas einseitig oder sehr stark einseitig Böses bedeuten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gleichgewicht von Gut und Böse 00:40:07 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen ein Gleichgewicht schaffen zwischen aus dem Nichts erschaffenen Guten und Bösen-Kräften. Das zeichnet den Menschen aus. Also dieses paradiesische Wort von „Ihr habt gegessen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&amp;quot; ist nicht nur eine Erkenntnisfrage — die gehört natürlich auch dazu, dass wir uns dessen bewusst werden —, aber es gehört noch mehr dazu, es gehört dazu, dass wir es schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja auch schon deutlich gesagt, die eigentlich Bösen sind wir, wenn wir der einen Seite zu stark verfallen. Jetzt habe ich gesagt, die Wesenheiten hinter Sorat, vielleicht sind sie aus unserer Perspektive gesehen einseitig böse, aus ihrer Perspektive sind sie es nicht. Sie gehen einfach einen anderen Entwicklungsweg. Einen Entwicklungsweg, der halt im Grunde mit unserer weiteren Entwicklung in die Zukunft hinaus nicht kompatibel ist. Aber für diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, ist die Scheidung zwischen Gutem und Bösem in der Art, wie wir sie kennen, gar nicht möglich. Sie kennen das nicht. Sie haben ein bestimmtes Ziel, und dieses Ziel besteht eben darin, eine Schöpfungsordnung beizubehalten, die streng von oben aus geregelt ist, von einem Zentrum ausstrahlt und wo es nichts anderes geben kann als verschiedene Hierarchiestufen, die verschiedene Macht dann bekommen, je nachdem, wo sie stehen, und damit verschiedene Aufgaben verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserer kosmischen Entwicklungskette wurde aber ein anderer Weg beschritten, langsam, langsam, der dorthin geht, dass einem kleinen geistigen Wesen, also uns, die Freiheit ermöglicht wird. Und damit die Möglichkeit eröffnet wird, immer wieder zwischen Gutem und Bösem zu scheiden. Das gehört mit der Freiheit mit dazu, und das wird auch in die Zukunft so hineingehen. Es wird also, wenn man so will, gute und böse Kräfte geben in der Welt, und sie werden gemeinsam das gestalten, und sie werden es in einem guten Sinne gestalten, wenn das richtige Gleichgewicht da ist. Und sie werden sich, wenn das Ende der Entwicklung dieser kosmischen Entwicklungskette da ist, wird es wieder diese Einheit bilden, die absolut jenseits von Gut und Böse ist. Wo diese Unterscheidung einfach keinen Sinn mehr machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zeitgemäße Manichäismus 00:43:13 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen da ein ganz anderes Denken als dieses Schablonendenken Gut, Böse hin und her entwickeln. Wir müssen eine höhere Anschauung entwickeln. Das ist letztlich auch das, was hinter einem zeitgemäßen manichäischen Prinzip steckt. Das letztlich darauf hinausläuft — und ich sage deutlich einen zeitgemäßen, weil in dieser Klarheit war es noch nicht vorhanden, als Mani, als Religionsstifter im so dritten Jahrhundert nach Christus diesen Manichäismus begründet hat, da war diese Klarheit noch nicht da —, dass es letztlich darauf hinausläuft, diese Gegensätze dadurch zu überwinden, dass sie in einer Einheit zusammenfallen. In einer höheren Einheit. In einer noch höheren Einheit, nämlich als sie am Ursprung da war, in diesem Zaruana Akarana, in dieser unerschaffenen, unvergänglichen Zeit, die eben neben diesem paradoxen Gegensatz von Ewigkeit und Vergänglichkeit eben auch diesen Gegensatz von Gut und Böse in sich hat, der ja dann sehr deutlich, sehr bald herausgekommen ist, eben durch diesen Gegensatz von Ahura Mazda, dem lichten Sonnengeist, und dem finsteren Angra Mainyu, also dem Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir schon deutlich die Polarität dann drinnen, eben von Gut und Böse. Und da zieht sich das durch. Am Ende wird es wieder eine Einheit bilden, und es wird etwas Höheres entstehen als dieses Zaruana Akarana, wie es am Anfang da war. Diese Vereinigung der Gegensätze in sich wird dann auf einer viel, viel höheren Stufe sein, nämlich auf der Stufe sein, dass von da an — nicht nur von da an, von jetzt an eigentlich schon — dass alle die geistigen Wesenheiten, die jetzt entstehen werden, von Haus aus darauf angelegt sind, die Freiheit zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schöpfungslicht von oben und von unten 00:45:32 ===&lt;br /&gt;
Weil das Ganze, was wir das letzte Mal besprochen haben, also dass der Sinn, den Menschen die Freiheit zu geben, darin besteht, dass jetzt das kleinste, unterste Wesen die Freiheit hat — damit nämlich das Schöpfungslicht nicht nur von oben kommt und durch die ganze Hierarchienkette hinunter immer blasser und verwaschener wird. Damit notwendig die Schöpfung, je weiter sie fortschreitet, immer unvollkommener werden muss, nicht anders sein kann. Auch der liebe Gott kann es halt nicht mit dem Hokuspokus machen. Sondern da ist eine gewisse Ordnung eben drinnen. Und diese Ordnung bedingt aber zugleich auch, dass das Bild, das nach unten kommt, immer weniger dem Urbild ähnlich ist, das aus dieser schöpferischen Quelle strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt es aber mit den Menschen an, dass von unten die gleiche schöpferische Kraft entgegenkommt. Und dadurch sozusagen jetzt die Schöpfung von zwei Seiten her genähert wird. Und dann ist es möglich, dass da etwas immer Vollkommeneres entstehen kann. Aber das würde natürlich sofort aufhören, wenn man sagt, der Mensch hat jetzt seine Menschheitsentwicklung durchgemacht, er hat hier die Freiheit sich errungen, er nimmt diese Freiheit natürlich auch mit in die nächste Entwicklungsstufe, also in das neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht. Aber was ist denn mit den geistigen Wesenheiten, die während dieser Zeit des neuen Jerusalems entstehen? Fängt es dort wieder an, die sind schon wieder unfrei, also geht es wieder weiter im alten Stil, oder geht es auf neue Weise weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es geht auf neue Weise weiter, es entstehen freie geistige Wesenheiten, freie geistige Wesenheiten, die aber unter ganz anderen Bedingungen jetzt entstehen können, als wir hier auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum die Hierarchien unfrei sind 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen nämlich, im Gegensatz zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen — was zeichnet sie nämlich aus? Es zeichnet sie aus, dass sie tatsächlich nur die eine Einseitigkeit, nämlich das Gute, in sich tragen, die Kraft, das Gute zu schaffen. Von den ganzen Hierarchien, die über uns stehen, also den regulären Hierarchien, also Engel, Erzengel, Urengel, Elohim und so weiter, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit und was da alles noch hinauf bis zu den Seraphim geht, sie können nichts Böses schaffen. Gerade darum sind sie unfrei. Also nicht nur, weil sie nicht dem Bösen verfallen können — auch das können sie im Grunde nicht von selbst, sondern sie mussten abkommandiert werden dazu, wie es uns Rudolf Steiner immer wieder schildert, sie sind also bestimmt worden durch die göttliche Quelle oben für diese Widersacheraufgabe —, aber die anderen, die nicht dazu bestimmt wurden, die können nur gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen können in gewisser Weise nur böse sein, wenn man es so will. Also sie haben jedenfalls Kräfte, genauer gesagt, die den Menschen, der jetzt im Zentrum dieses Geschehens irgendwo steht — also Kräfte, die von oben kommen, Kräfte, die von unten von den Widersachern auch kommen, wir als Menschen dazwischen, und wir scheiden jetzt in Wahrheit zwischen Gut und Böse. Wir scheiden beständig. Wir sind es, die scheiden dazwischen. Wir neigen dann mehr dem Bösen zu, wenn wir halt den Widersachern zu viel Raum geben und ihnen folgen und sie dort einsetzen, wo es halt fehl am Platz ist. Wir schaffen auch was Böses, wenn wir sie dort nicht einsetzen, wo sie am Platz sind. Auch das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die Entwicklung des Menschen heißt nicht, widersetze dich einfach nur all den Widersachern, sondern lerne auch, sie dort einzusetzen, wo ihre Kraft richtig am Platz ist. Dann schaffen wir — weil wir jetzt die Widersacher anleiten, diese Kräfte am richtigen Platz einzusetzen, das heißt an dem Platz, an dem Ort, wo es der fortschreitenden Entwicklung dienlich ist —, dann schaffen sie nämlich gerade dadurch das Gute. Oder sogar, wenn man so will, eben das, was bereits jenseits zwischen Gut und Böse ist, wenn man es richtig zusammenbringt mit den anderen Impulsen, die von den Hierarchien kommen von oben herunter, die nur das Gute schaffen können und die aber, wenn sie einseitig nur das machen würden, auch die Entwicklung letztlich nicht zum richtigen Ziel führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, ein bisschen Ahnung davon bekommen, was hat es denn mit dem Guten und dem Bösen, mit dem Rätsel des Guten und des Bösen überhaupt auf sich. Das heißt vor allem für den Menschen, dass wir wirklich nicht nur lernen müssen, mit beiden Kräften umzugehen, sondern sie eben auch im richtigen Gleichgewicht zu halten. Und das ist unsere Aufgabe. Das macht nicht die Gottheit oben für uns. Die Widersacher machen es schon gar nicht, die Wesenheiten hinter Sorat machen es schon gar nicht, weil die wollen das Gleichgewicht also sicher sehr stark nach der einen Seite hinuntersenken, während die regulär fortgeschrittenen Engelwesenheiten — damit sind alle Hierarchien gemeint — ja jetzt in nachchristlicher Zeit von sich aus im Grunde nicht eingreifen dürfen, wenn der Mensch es nicht aus Freiheit zulässt, es haben will. Also sie können den Menschen nicht in die gute Richtung drängen, sondern wir müssen es wollen, und erst indem wir es wollen, stellen wir in Wahrheit genau diesen Gegensatz von Gut und Böse hin. Also er wird durch uns — jetzt sage ich sehr abstrakt — durch uns definiert eigentlich. Durch uns wird das definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauen und Vernichten: Beide Kräfte im Gleichgewicht 00:52:14 ===&lt;br /&gt;
Wir als das Wesen, das in der Mitte steht, und damit lernen wir aber eine Wesenheit zu werden, die eben mit den Kräften des Guten und des Bösen, die immer im Wechselspiel notwendig sind, um frei sein zu können — weil das gilt für alle Zukunft. Man kann nicht frei sein, wenn man nur das Gute machen kann. Dann ist man in einer Einseitigkeit gefangen. Man muss auch das andere haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gehört das zur Weltentwicklung sowieso dazu. Man sieht dann auch, wie relativ das ist mit dem Guten und dem Bösen. Gutes — kann man sagen, ja, die Weltschöpfung hervorzubringen ist doch etwas Gutes, und je vollkommener sie wird, ist es etwas Gutes. Wenn sie aber ewig so weitergehen würde und ewig so bleiben würde — weil mehr als vollendet gut geht dann nicht mehr — und wenn sie so bleiben würde, dann wäre das der Tod jeder weiteren Entwicklung, und wenn keine Entwicklung mehr da ist, kein schöpferischer Vorgang mehr da ist, dann wäre das Geistige im Grunde am Sterben. Das wird nicht passieren, aber dazu braucht es Kräfte, die jetzt auch alles, was als Schöpfung entstanden ist, wieder auflösen. Wieder vernichten. Das heißt, ins Nichts hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen, wenn wir eine heilsame Entwicklung haben wollen, nicht nur aufbauende Kräfte, sondern auch Vernichtungskräfte rege machen können. Und wir müssen sie so im Gleichgewicht haben, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Tätigkeit kommen. Und das können eben nur wir. Das können nur wir. Das ist das ganz Interessante drinnen. Dazu sind wir ausersehen, sind die Wesen ausersehen, denen diese Freiheit ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Vorbild für die freien Wesen des neuen Jerusalem 00:54:29 ===&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird als einziges geistiges Wesen dann für die geistigen Wesenheiten, die auf dem neuen Jupiter, also auf dem neuen Jerusalem, geboren werden, wenn man so will, die als geistige Wesen dann erschaffen werden — das heißt, bei denen dann der Ich-Funke gezündet wird —, die werden ihre Freiheit auf eine ganz andere Weise sich erwerben können, als wir es jetzt müssen, wo es noch keines dieser untergeordneten geistigen Wesenheiten gab, die über diese Freiheit verfügten, sondern wo es nur die Schöpfungsquelle hatte. Aber jetzt sind wir als kleines begleitendes Wesen. Wir werden dann so in etwa auf einer Stufe sein, die der der heutigen Engel entspricht, auch wenn wir natürlich ganz andere Wesenheiten sein werden. Aber wir werden dann nicht mehr in so einem physischen Körper leben, wie es jetzt der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses neue Jerusalem wird überhaupt ganz anders gestaltet sein. Es wird auch nicht diese so starke Verdichtung mehr da sein, wie wir sie heute kennen, während der Erdentwicklung, die aber für uns gerade die Voraussetzung war, in diese Verstofflichung der geistigen Kraft — diese Verstofflichung des Nichts. Die Materie ist eigentlich nichts. Sie ist sozusagen verhärtetes Nichts. Das ist so paradox irgendwo. Dort, wo wir anklopfen können, wo das härteste Stoffliche ist, da ist eigentlich nichts. Aber dieses Nichts erstarrt sich jetzt dann immer. Und es aufzulösen heißt, dieses Nichts wieder zu einer schöpferischen Quelle werden zu lassen. Aber da ist es im Nichtsein eigentlich erstarrt. Also Stoff, könnte man sagen, ist diese im Nichtsein erstarrte geistige Kraft. Die schläft halt dort zumindest. Das heißt nicht, dass sie auch ewig schlafen muss. Wird sie auch nicht. Aber im Moment schlummert sie halt ein bisschen stark vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da drinnen, verbunden damit, ist auch das Reich dieser Widersacherkräfte ganz stark. Aber die geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen werden, als die Babys der geistigen Entwicklung, als die neugeborenen geistigen Wesenheiten, die werden eine ganz andere Hilfe haben können, nämlich uns. Und das wird bereits für die nächsten kosmischen Entwicklungsstufen ermöglichen, dass nach uns geistige Wesenheiten entstehen können, die die Freiheit haben. Die sich auf andere Weise mit unserer Hilfe entwickeln. Aber es wird nicht mehr so sein, dass es ganz sinnlos wäre, wenn nach uns das ganze Spiel so weiterginge, wie es vor unserer Entwicklung war. Dann wären wir als Menschen tatsächlich eine Besonderheit, eine Kuriosität im Kosmos. Aber die Entwicklung würde nicht so deutliche Spuren zeigen, sondern im Prinzip geht die Schöpfung weiter, wie es früher war. Ja, sicher, wir als Menschen könnten aus Freiheit irgendwo dazwischen vermitteln, aber ansonsten geht es so weiter wie immer. Unfreie geistige Wesen. Nein, die Zukunft ist darauf angelegt, dass alle diese geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen, frei werden. Frei werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Verantwortung des Menschen 00:58:29 ===&lt;br /&gt;
Also, ihr seht damit, dass den Menschen damit eine große Aufgabe gestellt ist, eine große Verantwortung auch übergeben ist für die ganze Weltentwicklung, weil ohne uns geht es nicht. Wenn wir versagen, wenn wir zu wenig tun auf diesem Weg, wird entsprechend weniger herauskommen dabei, und es wird deutliche Folgen haben auf die geistigen Wesenheiten, die nach uns entstehen. Und natürlich werden einzelne Menschen diesen Weg besser bewältigen, manche ihn schlechter bewältigen, manche werden ihn gar nicht bewältigen, indem sie letztlich dann aus ihrer Freiheit den Entschluss heraus fassen, sich mit den Wesenheiten hinter Sorat zu verbinden und in eine ganz andere Entwicklung abzubiegen. Alles das ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asuras, Ahrimanische und Luziferische: Menschen als künftige Widersacherkräfte 00:59:30 ===&lt;br /&gt;
Und es werden Menschen sein, die zum Beispiel auch während des neuen Jerusalems oder der darauffolgenden planetarisch-kosmischen Zustände — es sind ja noch drei vor uns — die zwar nicht vollkommen mitgehen, endgültig mitgehen mit dem Reich der Widersacher, aber während dieser folgenden Entwicklung selbst als Widersacherkräfte wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja denken, wie läuft denn die ganze Sache? Wir haben die luziferischen Wesenheiten deswegen, weil Wesenheiten, die auf dem vorangegangenen kosmischen Zustand, also auf dem alten Mond, ihre Menschheitsstufe — also die Stufe, wo sie geistige Wesenheiten geworden sind —, mit einer gewissen Einseitigkeit nur zu Ende gebracht haben. Und dadurch waren sie prädestiniert dazu, eine Rolle zu bekommen als luziferische Widersacherwesenheiten. Früher war das schon mit den ahrimanischen Wesenheiten so, auf der alten Sonne, und noch davor auf dem alten Saturn mit den Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es auch jetzt zunächst einmal, während des künftigen neuen Jerusalems, von dem die Apokalypse spricht, werden sich auch Menschen einreihen in diese Riege der Widersacher. Was aber eben trotzdem noch nicht notwendig heißt, dass die endgültig für die Entwicklung verloren sind. Sondern sie werden eine notwendige Rolle haben, weil indem sie Menschen sind, haben sie doch an der Freiheit Anteil, auch wenn sie sie vielleicht in einseitiger Richtung gebrauchen. Aber sie werden eine Aufgabe haben auf diesem neuen Jerusalem und mitwirken dabei, dass sich dann dort von Haus aus neue, freie, geistige Wesenheiten entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Mensch spielt sogar eine Rolle als künftige Widersachermacht, und das ist nicht nur ein Versehen des Schöpfungsgeschehens, sondern das ist etwas, was notwendig dazugehört, wenn man neue, freie, geistige Wesenheiten schaffen will. Und das ist die Intention dieser ganzen kosmischen Evolutionsreihe, von der wir sprechen, dieser riesengroßen Evolutionsreihe, die wir zumindest ein bisschen überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das heißt also, Gut und Böse gehören zur Menschheitsentwicklung notwendig dazu und werden notwendig dazugehören bis zum Ende, wobei in der siebten kosmischen Entwicklungsstufe letztlich schon alles Wesentliche entschieden ist. Es wird dann dort auch nicht mehr der Fall sein können, dass die Menschenwesenheiten, die jetzt in gewissem Sinne eine Widersacherrolle übernommen haben, dass die dann noch eingehen in das Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat. Das ist dann vorbei, das geht also bis zum sechsten kosmischen Zustand — ihr wisst, diese berühmte Zahl 666 aus der Apokalypse heraus — und im siebten Zustand wird es sich so weit ausgleichen, dass alle letztlich zum Schluss auf dem Niveau sind, dass sie jenseits von Gut und Böse sind. Das heißt, es werden auch die, die zeitweilig diese Widersacherrolle übernommen haben und trotzdem aber nicht freiwillig hineingestürzt sich haben in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat und damit also in eine völlig andere Richtung abgebogen sind, aber die ihre Aufgabe als Widersacherkräfte sozusagen ernst genommen haben — dann werden sie auch, wenn man so will, der Erlösung teilhaftig, also sie sind dann gleichberechtigte Mitglieder dieser ganzen Menschheitsentwicklung, und sie werden ihr gedient haben, indem sie ihre besondere Aufgabe übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind eigentlich ganz, ganz große Perspektiven, wenn man sich das vor Augen führt, und das ist, ich sage einmal, nicht so geläufiges Denken heute, dass man sagt, der Mensch soll, und zwar gerade jetzt in unserer Zeit, auch das Böse in sich entwickeln. Das zählt also zum Rätsel dieses Geheimnisses des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zerstörungsherd im Menschen 01:04:44 ===&lt;br /&gt;
Und das, wenn wir uns jetzt ein bisschen näher anschauen, wie denn das alles funktioniert und wo denn das überall eine Rolle spielt. Also das Erste ist, dass wir ein ähnliches Prinzip im Großen drinnen haben, ja, letztlich auch durch diese Sorat-Kräfte, diese Sorat-Kräfte, die eben ihr Wirkungszentrum im Erdmittelpunkt haben, wenn man das so ausdrücken will. Es wird nichts nützen, wenn man irgendwie physisch hinunterbohrt, da wird man sie am wenigsten finden, aber geistig gesehen strahlt ihre Wirkung von diesem Zentrum aus. Wir haben also diese Sorat-Kräfte oder diese Wesenheiten hinter Sorat, die von dort ihre Wirkung ausstrahlen und die ganz starke Vernichtungskräfte in Wahrheit in die Welt hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, diese Vernichtungskräfte sind sehr verwandt mit den Vernichtungskräften, die wir aufbringen, ja, wenn wir das Böse in uns rege machen, in uns — ich sage mal ganz bewusst, in uns. Es ist schon mal so ein großer Unterschied, ob wir dieses Böse in uns erwecken oder ob wir es hinaustragen in die Welt. Das ist einmal der ganz große Unterschied. Also in dem Moment wird das Böse für diese Entwicklungskette etwas wirklich Unrechtes, etwas, was also vom Weg abführt, wenn wir dieses Böse, das wir in uns ja geradezu erzeugen, wenn wir das nach draußen tragen, wenn wir das in die Welt hineintragen — das dürfen wir nicht. Dann hat es für die Welt negative Folgen. Wenn wir es in uns nicht erwecken würden, hätte es für die Weltentwicklung aber auch negative Folgen. Weil dann würden wir genau diese Kräfte in uns nicht rege machen, die notwendig sind dafür, dass die Freiheit für die Zukunft garantiert ist. Die wir jetzt schon brauchen während der Erdentwicklung, aber die uns auch das Potenzial dann in verwandelter Form für die Zukunft geben, anderen geistigen Wesenheiten zur Freiheit zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdauung und Atmung: Vernichtung und Neuschöpfung des Stoffes 01:07:45 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wo machen wir ganz konkret diese Kräfte in uns rege? Wir tun es nämlich schon die ganze Zeit, wir könnten gar nicht leben, wenn wir es nicht tun würden. Wir machen es zum Beispiel dort sehr stark, wo wir unsere Nahrung zu uns nehmen. Ja, und nicht nur unsere Nahrung, wir machen es dort, wo schon beim Atmungsprozess machen wir es. Wir müssen eigentlich alles, was wir in uns aufnehmen, ertöten. Tot machen, ja, nicht nur tot machen, also das heißt mineralisch machen, sondern es eigentlich — ja, nicht nur eigentlich, sondern wirklich — ins Nichts zu schleudern, ins Nichts zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das Wichtigste, was wir machen müssen, dass wir alles, alles, was wir von außen aufnehmen, und zwar nicht nur stofflich, sondern auch was wir seelisch, geistig aufnehmen — und wir sollen das im großen Stil tun. Ich hoffe, dass sehr viel Seelisches und Geistiges an geistigen Impulsen aus der Welt aufgenommen wird, aber wir müssen es in uns ins Nichts führen. Alles, das heißt im Grunde vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eine ungeheure Zerstörungskraft in der Welt, wenn man das so nennt. Also der Mensch, um sein freies Ich zu entwickeln, hat in sich einen Zerstörungsherd, nennt es Steiner geradezu. Dieser Zerstörungsherd wirkt überall in unserem Wesen, aber er hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Menschen, also man kann es wirklich so sagen, im Schwerpunkt des Menschen, wo der Schwerpunkt des Menschen liegt. Dort ist das eigentliche Zerstörungszentrum, aber es wirkt so, dass es im ganzen Organismus diese Zerstörungsprozesse durchführt. Aber wehe, etwas von diesen Kräften wendet sich nach außen. Wenn wir nur einen Funken davon nach außen tragen, dann machen wir diese Zerstörung draußen, die nicht stattfinden sollte, die dann wirklich blinde Zerstörung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können an diesen Zerstörungsprozess, an dieses Ins-Nichts-Hineinschleudern — den können wir umwenden, dazu, geistig aus diesem Nichts heraus wieder etwas Neues zu schaffen. Das ist der Prozess. Dadurch entsteht gerade erst die Möglichkeit, dass wir dann auch etwas entgegenbringen können. Aber dazu müssen wir vorher etwas Geschaffenes, etwas Erschaffenes, also etwas, was durch die Schöpfung hereingekommen ist, zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schöpfung in uns zerstören 01:11:10 ===&lt;br /&gt;
Bitte, nehmt das sehr ernst, dieses Wort. Das ist etwas ganz Wichtiges für das Verständnis der menschlichen und menschheitlichen Entwicklung. Wir müssen in gewissem Sinne die Schöpfung, die uns gegeben wurde, zerstören. Das ist ein wirklich sehr gewichtiges Wort. Und ich wage es auch nur, das hier jetzt in unserem Kreis, wo wir schon viele Dinge besprochen haben, so zu äußern, und wenn jetzt jemand neu dabei ist, möchte ich ihn darauf hinweisen, bitte schaut euch an, was wir vorher gesprochen haben darüber. Aber es ist jetzt also Zeit, diesen Punkt zu erwähnen, dass eine Aufgabe des Menschen wirklich ist, die Schöpfung zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte missversteht es nicht, dass wir jetzt einfach hergehen sollen und äußerlich mit unseren Werkzeugen die ganze Erde erodieren oder sonst was, das ist die falsche Art. Die bringt nämlich für die Schöpfung gar nichts, für die Weiterentwicklung des Ganzen. Was wir tun müssen, ist, etwas aus der Schöpfung zu entnehmen, in unser Wesen aufzunehmen und in uns zu zerstören. Also nicht Naturzerstörung draußen zum Beispiel, sondern etwas in uns zerstören. Zum Beispiel aber auch die ganzen Naturstoffe, die wir mit der Nahrung, mit der Atmung, mit dem Trinken und so weiter zu uns nehmen, dass wir sie völlig ins Nichts hineinführen, völlig in die Zerstörung hineinführen. Und dann, in der Umdrehung dieses Prozesses, aus dem das Stoffliche neu wieder erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nämlich, dass es wirklich bis dort hineingeht, dass Stoffliches, alles Stoffliche sogar, in uns ins Nichts geschleudert wird und aus dem Nichts heraus neu erschaffen wird. Es fängt zuerst an, dass so die ersten Teile — es wird halt die Nahrung, da ist es ja sehr offensichtlich, durch die Verdauung zerlegt, es fängt schon an, wenn wir die Nahrung einzuspeicheln beginnen — und das geht halt dann so weit zunächst einmal, dass es bis zu dem Zustand kommt, dass es ins Tote hineingeführt wird, also ins Mineralische. Es darf nichts, nichts, was wir von außen aufnehmen, in unserem Organismus lebendig bleiben. Sondern es muss also einmal bis zu dem Zustand des Todes hinuntergeführt werden, also ins Mineralische, und dann noch einen Schritt weiter. Nämlich so, dass es aus der Stofflichkeit selber ins Nichts, also aus dieser mineralischen Stofflichkeit selber ins Nichts hineingeführt wird und aus diesem Nichts heraus in erneuerter Form wieder entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Transsubstantiation bis ins Materielle 01:14:27 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, weiß ich nicht, wenn ich Sauerstoff aus der Luft aufnehme, dann wird dieser Sauerstoff einmal abgetötet komplett. Die Entwicklung ist so gegangen, dass das auch tatsächlich in der äußeren Erdatmosphäre eine Wirkung hatte. Also die Luft, die wir heute atmen, ist etwas viel Toteres, als sie in der Vergangenheit war. Es hat auch Wirkungen hinterlassen draußen. Eine Voraussetzung eben dafür, dass wir unser Bewusstsein entwickeln können, war, dass diese Atmosphäre der Erde nicht mehr die gleiche Lebendigkeit hat wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist noch eine gewisse Restlebendigkeit drinnen, und die müssen wir in uns aber ganz austilgen. Wir müssen so weit gehen, den Sauerstoff, jedes einzelne Sauerstoff-Molekül oder Sauerstoff-Atom, aufzulösen ins Nichts und aus dem Nichts wieder herauszubringen. Wieder herauszugestalten. Das heißt, in der äußeren Bilanz merkt man gar keinen Unterschied. Es ist vom Äußeren — gerade dort, wo es um diesen Kern geht, ist sowohl die Stoff- als die Energiebilanz ausgeglichen, und trotzdem ist es eine neue Erschaffung. Und im Feineren dessen, was bis ins Atomare hinein oder ins Super-Atomare hinein drinnen ist, bekommt die Stofflichkeit eine andere Qualität dadurch. Das lässt sich nicht so einfach mit physikalischen Mitteln feststellen heute, weil in der physischen Erscheinung sozusagen bleibt es so, wie es war, im Grunde. Aber in der tieferen Struktur, die dahintersteckt — weil ja dahinter letztlich auch Ätherisches, Astralisches, Geistiges steckt, weil ja Materie ist verdichteter Geist. Es ist nichts völlig Fremdes der Materie, im Gegenteil. Materie ist Geist in einer halt sehr besonderen Form, in einer Form, in der sie nach außen hin als tot erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin können wir sie sozusagen verfolgen. Bis in den Zustand hinein, wo sie ins Nichts geschleudert wird, da können wir es mit der äußeren Wissenschaft nicht mehr verfolgen. Und dann kommt sie aus dem Nichts wieder heraus in erneuerter Form. Aber was wir äußerlich sehen, also dieses mineralisch Tote zunächst als erstes, da merkt man im Mineralischen zunächst diesen Unterschied noch nicht, dass da drinnen eine andere ätherische, eine andere astralische, eine andere geistige Qualität dahintersteckt. Im äußeren physikalischen Verhalten bleibt es genau gleich, zunächst einmal. Wird in der Zukunft auch noch anders werden, aber jetzt so schnell geht das nicht. Aber da drinnen sind andere Qualitäten drinnen, die nämlich bedingen, dass das alles, was an ätherischen, astralischen Kräften, geistigen Kräften in der Materie wirkt, dass das eine Qualität bekommt, die weniger zunächst einmal von den Widersacherkräften bestimmt wird, sondern bereits von etwas Neuem, was wir hineingebracht haben, nämlich das, was durch die Ich-Kraft, mithilfe der Christuskraft, die mit uns wirkt, da in einer neuen Gestaltungsform drinnen ist, im Geistigen, im Astralischen, im Ätherischen. Und nur die äußere Erscheinung bleibt zunächst noch einmal so, wie wir sie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher merkt der Physiker keinen Unterschied, und trotzdem ist es etwas anderes geworden. Es hat also eine wirkliche Transsubstantiation stattgefunden. Die Transsubstantiation ist das, was wir im Altarsakrament feiern oder uns vor Augen führen und uns damit ein äußeres Bild für das hinstellen, was aber in uns ununterbrochen stattfindet. Die Wandlung, die Wandlung bis ins Materielle hinein, findet ununterbrochen in uns statt. Und die Feier des Altarsakramentes bedeutet nichts anderes, als einen Anstoß dazu zu geben, sich dessen auch bewusst zu werden, was sich da abspielt. Also es geht nicht um irgendeinen Hokuspokus, der da passiert, sondern es passiert, wir tun es aus unserem Ich heraus, nur wir wissen noch nichts davon. Und der Weg in die Zukunft hinein heißt, immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was sich da abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die untersinnlichen Kräfte: Elektrizität als luziferisches Licht 01:19:35 ===&lt;br /&gt;
Weil man muss doch Folgendes denken: Was ist die Materie, so wie sie heute ist? Steiner hat das ja einmal sehr deutlich beschrieben, wie die Kräfte, die eigentlich die Materie aufbauen — von dem, das, was wir also physisch, äußerlich angreifen können und sinnlich noch wahrnehmen können, ja im Grunde nur die Außenseite ist —, dahinterstecken, wie Steiner nennt, untersinnliche Kräfte oder eine Unternatur sogar. Das sind Kräfte, die durch die Widersacherwesenheiten hineingebracht wurden. Dadurch überhaupt ist das physische Stoff in dem Sinn geworden, erst wie wir es heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch in vergangenen Vorträgen gesprochen, dass physisch und stofflich nicht ganz das Gleiche ist, weil es gibt sehr wohl etwas Physisches, was aber nicht stofflich ist und das auch für sinnliche Organe nicht fassbar ist, sondern übersinnlich ist. Das ist sogar was ganz, ganz Häufiges. Also wir sind von genug geistigen Wesenheiten umgeben, die auch physisch sind, also bis zum physischen Leib entwickelt sind, aber wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht mit den sinnlichen Augen. Also Elementarwesen gehören da sehr wesentlich dazu. Elementarwesen haben alle einen physischen Leib, aber keinen stofflichen Leib. Sie können nur unter bestimmten Bedingungen sozusagen ihre Spuren im Stofflichen hinterlassen, das sehr wohl. Aber eigentlich haben sie physische Leiber, wenn wir es so nennen wollen, die aber nicht sinnlich sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die Elementarwesen haben eine starke Beziehung auch zu uns oder wir zu ihnen, weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, aber doch auf ein bisschen andere Art. Daher kann man aber auch gerade sehr viel lernen im Umgang mit den Elementarwesen, auch über uns selbst, über die Natur draußen, aber vor allem auch über uns selbst. Und umgekehrt sind die Elementarwesen sehr neugierig darauf. Also wie ist denn das, dass so ein Mensch da hereinkommt? Wie geht denn das zu? Das ist für sie überhaupt ein Rätsel, wenn ein Mensch geboren wird. Also das ist für die Elementarwesen ganz, ganz etwas Spannendes, das mitzukriegen. Weil das ist für sie nicht fassbar irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sich dieses Prozesses immer bewusster zu machen. Ja, aber gehen wir zurück zu dem, was untersinnliche Welt, Unternatur ist, die aber unserer wirklichen stofflichen, physischen Welt zugrunde liegt. Welche Kräfte sind das? Es sind vor allem — also Rudolf Steiner nennt die Kräfte der Elektrizität, die Kräfte des Magnetismus, und dann nennt er eine dritte Kraft. Etwas sehr Geheimnisvolles, weil zu dem Zeitpunkt war diese dritte Kraft physikalisch jedenfalls noch nicht wirklich der Rede wert. Und es ist auch nicht so einfach, sie heute zu deuten. Es gibt auch aus anthroposophischen Zusammenhängen unterschiedliche Deutungen dazu. Also manche bringen es mit den Kernkräften in Verbindung, andere sagen, es hat was mit der Schwerkraft zu tun, weil ja die Widersacher die Kräfte der Schwere sind. Also auch das will ich jetzt gar nicht so im Detail aufgehen, aber in Wahrheit ist das, was uns als Materie erscheint, genau aus diesen Kräften gewoben. Und es sind nur diese Kräfte in Wahrheit da, aber keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort, wo Atome, wo Elementarteilchen sind, Protonen, Neutronen, Elektronen, wie das ganze Zeug heißt, oder die Quarks, die noch drinnen stecken sollen, also der ganze Quargel, der da drinnen steckt — das sind alles keine Dinge, es sind gewisse Kräfte, eigentlich geistige Kräfte, die wirksam sind, aber geistige Kräfte, die eben ihre spezielle Wirkungsform dadurch angenommen haben, dass die Widersacherkräfte drinnen wirken. Nämlich Elektrizität ist ein durch die luziferischen Kräfte verwandelter Licht-Äther. Also man könnte sagen, ein luziferisch gewordener Licht-Äther ist die Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dort, wo Elektrizität in Wahrheit vorhanden ist, oder wo Elektrizität vorhanden ist, wird Licht zurückgeworfen, gespiegelt. Das kennt auch die Physik ganz deutlich, also alle die Substanzen, die elektrisch leitend sind, sind die, die ganz besonders stark glänzend sind und die sich als Spiegel eignen. Man kann natürlich auch eigentlich nicht glänzende Sachen so polieren, dass auch ein gewisser Glanz da ist, aber so richtig das, was als Spiegelinstrument wirkt, sind metallische Stoffe, und die metallischen Stoffe sind die, die den elektrischen Strom leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohlenstoff und Kunststoffe: Der Stein der Weisen 01:25:20 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt gibt es auch Kunststoffe mittlerweile, die das können, aber genau die beruhen auch darauf, dass da eben auch eine elektrische Leitfähigkeit drinnen ist. Ist ein ganz großes Gebiet heute in der Technik, in der Wissenschaft, leitfähige Kunststoffe zu haben, Plastikelektronik nennt man es, also man kann mit dem sogar wirklich elektronische Bauelemente und sowas bauen, das ist ein Schritt in die Zukunft. Das wird weggehen von dem bloß, dass sich alles in Siliziumchips abspielt und in normalen Metallen, sondern dass es im Grunde — Kunststoff ist letztlich, stammt ab von Erdölprodukten. Was ist Erdöl? Erdöl ist ein Endstoff des Lebendigen, wenn man so will, es entsteht ja dadurch, dass Meereslebewesen, Kleinstlebewesen abgestorben sind, sich verdichtet haben und sehr kohlenstoffreich dabei geworden sind, also es ist etwas, was aus abgestorbenem organischem Material entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit den Kunststoffen fangen wir an, jetzt selber zu gestalten. Das ist also auch nicht so ein Zufall, dass wir Kunststoffe entwickelt haben, und alle diese Kunststoffe beruhen auf Kohlenstoffbasis letztlich, mit allen möglichen anderen Ingredienzien, aber damit hat begonnen ein Weg, wo wir so eine Art, na ja, künstlich den Stoff oder die Stoffverbindungen zu erzeugen, die wir nämlich auch im Lebendigen haben, was für uns ganz wichtig ist, wir könnten ohne Kohlenstoffverbindungen nicht leben auf Erden, weil wir beruhen alle auf Kohlenstoff. Und Endprodukt dieses lebendigen Kohlenstoffs, dieser lebendigen Kohle, die wir eigentlich sind, ist halt dann einerseits die Kohle, die wir draußen finden, aber genauso das Erdöl, das wir draußen finden, Erdgas, das wir draußen finden, das ist alles etwas, was mit unserer Entwicklung etwas zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt jetzt, ja klar, die Kohle ist entstanden, dass Pflanzen eben sich umgewandelt haben im Laufe der Zeit, sodass ein ganz hoher Kohlenstoffanteil drinnen ist und alles andere hinausgegangen ist. Ja, aber wo kommen die Pflanzen her? Weil wir sie aus unserem Wesen herausgesetzt haben. Wo kommen die Tiere her, auch die Kleinlebewesen, das Plankton im Meer, aus dem das Erdöl letztlich entsteht? Na ja, weil wir diese Wesenheiten sehr früh aus uns herausgesetzt haben. Also der Kohlenstoff, dieses Dunkle, ist was ganz was Spannendes, wir könnten ohne dem nicht leben, und dieser Kohlenstoff ist das, was uns die Inkarnation ermöglicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für den Menschen, diesen Stoff wirklich bis ganz ins Dunkle hineinzuführen, ins Nichts sogar hineinzuführen, ganz besonders diesen Kohlenstoff, und aus dem in neuer Form, aber jetzt durch die menschliche Geisteskraft, in neuer Form zu erwecken. Wisst ihr, das ist das, um das es ging in der Alchemie, in Wahrheit. Und Rudolf Steiner hat sehr deutlich an vielen Stellen genau das ausgedrückt: Haben doch diese Alchemisten waren doch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Philosophenstein, wie es heißt, gibt verschiedene Ausdrücke dafür, manchmal heißt er auch das Lebenselixier, interessanterweise. Und Steiner sagt dann, ja, dieser Stein der Weisen, der ist ja überall zu finden, der ist überall zu finden, viele haben ihn sogar zu Hause, weil sie heizen damit ein im Winter. Gut, heute hat man meistens eine Gasheizung oder irgend sowas oder mit Erdöl oder was, na gut, dann verwenden wir es indirekt, oder selbst wenn wir Holzpellets oder was verwenden, also wenn wir schon ein bisschen zukunftsträchtiger sind, jetzt in der Ökowende, na, dann ist da halt auch das Holz drinnen, ist auch der Kohlenstoff drinnen. Überall ist der Stein der Weisen drinnen, nur wirklicher Stein der Weisen ist es erst durch das, was wir damit machen, was wir daraus machen, indem wir unsere geistige Schöpferkraft damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, man mag es über die Kunststoffe und das alles schimpfen, bis zum Geht-nicht-mehr, so, Plastik in den Meeren und so — na, das ist natürlich schrecklich, also wir sind halt noch nicht so geschickt geworden damit, in richtiger Weise etwas damit zu machen, aber künstliche Stoffe, künstlerische Stoffe zu erzeugen, gerade aus diesem Lebensstoff Kohlenstoff, aus diesem Stoff, der ja seine schöne Seite oder seine gigantische Seite zeigt, wenn er als Diamant kommt — Kohlenstoff und Diamant ist chemisch gesehen dasselbe, nur die innere Form, die innere Anordnung ist etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lebendige Diamant: Den Kohlenstoff vermenschlichen 01:31:05 ===&lt;br /&gt;
Also, im Grunde den wirklichen Stein der Weisen zu erschaffen, hieße im Grunde — ja, in höchster Vollendung hieße es, dass unseren physischen Leib zu einem Ort lebendigen Diamanten zu machen. Das heißt, einen Körper zu erschaffen, der vollkommen lichtdurchlässig ist, der vollkommen lichtoffen ist, der diese Dunkelheit dadurch ganz verloren hat. Na ja, das ist natürlich ein weiter Weg hin, das hängt mit dem Weg der Auferstehung und so weiter auch zusammen. Aber da ist eines der wesentlichen Kernstücke, ist eben, diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben. Diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Technik, an Stoffen, eben auch an Kunststoffen in die Welt hinaussetzen, ist in Wahrheit dann noch ein sehr, sehr dilettantischer Versuch, eben dieser Materie des Menschen, dieses Menschsein beizubringen sozusagen. Und es passiert halt noch eine ganze Menge Böses oder Schlechtes dadurch in der Welt draußen. Also da seht ihr schon, wo die Problematik ist: das Böse, das wir in uns erwecken müssen, um eben die Schöpfung, die alte Schöpfung, in uns zu vernichten im Grunde und eine neue zu schaffen — na ja, das ist erst die ersten Millimeter des Weges, und das heißt, es ist sehr viel Zerstörungskraft eigentlich noch drinnen, die eigentlich nicht nach außen kommen sollte. Aber wir tragen sie noch hinein in die Werke, die wir gestalten draußen in der Welt. Das ist das Problem, und das werden wir lernen müssen, dass das immer weniger passiert, ist durchaus auf dem Weg, also auch in der äußeren Forschung und in der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist halt, dass die Sünden der Vergangenheit, oder, ich weiß gar nicht, Sünden nennen, die Fehler der Vergangenheit, die passiert sind — na ja, Sünden auch, weil man es dann natürlich auf Teufel komm raus ums Geldverdienen gemacht hat. Also das heißt, im Sinne der Sorat-Kräfte in Wirklichkeit gearbeitet hat, weil die geben uns halt sehr viel Inspirationen dazu. Aber trotzdem, der Weg geht weiter, und es entstehen nach und nach Ansätze zumindest dazu, dass völlig künstliche Stoffe entstehen, die aber doch eine hohe Qualität haben, die mit der Natur verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur das Zurück zur Natur, wie sie früher war, alleine genügt nicht. Ich meine, dann machen wir den hilflosen Versuch, die Welt auf einen Zustand zurückzudrehen, wie es früher mal war. Und das heißt Verweigerung der Entwicklung im Grunde. Das wird auch nicht funktionieren, sondern es ist eben ein Weg vorwärts zur Kultur, und vorwärts zur Kultur im Sinne einer umgearbeiteten Natur. Das ist es ja im Grunde. Der Mensch macht durch seine Tätigkeit die Natur zur Kultur. Bis ins Stoffliche hinein. Und die Frage ist halt, ob wir Minderwertiges schaffen daraus, oder ob es uns mit der Zeit gelingt, Höherwertiges zu schaffen. Etwas, was sogar höherwertig ist, als das, was ursprünglich in der Natur vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als Kunstwerk: Die Aufgabe des Menschen 01:34:57 ===&lt;br /&gt;
Das passt jetzt aber in unser Gesamtbild sehr gut hinein, wo wir gesagt haben, na ja, aber wenn es da aus der geistigen Quelle von oben bis nach unten strömt, wird dieses schöpferische Urbild immer blasser, immer blasser und immer schlechter verwirklicht, bis es bei uns ankommt. Dann heißt das auch — und Rudolf Steiner betont das immer wieder —, die Natur, so sehr man sie bewundern muss, und so viel es da ja doch drinnen ist, aber sie ist weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Sie ist weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und der Punkt ist, wenn sie einen Schritt weiterkommen soll, dann geht das nur durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Form, dass wir es ja auch mit Hilfe unserer äußeren, sinnlich-physischen Tätigkeit tun und mithelfen, haben wir gar nicht mehr so viel Zeit. Wenn die Menschheit beginnt, bereits ab dem sechsten, siebten, achten Jahrtausend sich nicht mehr zu inkarnieren — ich meine, man wird nicht alle Menschen betreffen, aber doch einen Teil —, das heißt, da haben wir ja noch einiges vor uns, um die Welt so zu verändern, dass es bis in die einzelnen Naturstoffe hinein ein Kunstwerk wird, ein Kulturwerk wird, die Erde. Das ist unsere Aufgabe, aus der Erde ein Kulturwerk zu machen, aus der Erde als Ganzes. Ein riesiges Kunstwerk, das sehr wesentlich bereits mitgeschaffen ist durch die Menschen, nämlich in dem, was Neues hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu sehr viel Hilfe auch brauchen, weil wir manches nicht alleine können, aber wir werden die Anleitung sozusagen dazu geben, wir werden den schöpferischen Impuls dazu geben, der eben von oben herunter aus der Quelle bis da unten gar nicht ankommen kann. Genau das ist unsere Aufgabe, da diesen neuen Impuls hineinzubringen, von da zu impulsieren die Engelwesenheiten, die Erzengelwesenheiten, die Urengelwesenheiten, ja sogar die Elohimwesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urengel als neue Elohim 01:37:16 ===&lt;br /&gt;
Die neuen Elohimwesenheiten im Übrigen, welche sind das? Im Grunde haben sie schon abgedankt und sind zu einer höheren Aufgabe aufgestiegen, jetzt, und zwar ganz besonders stark seit der beginnenden Neuzeit, ein bisschen früher schon, sind es die Geister der Persönlichkeit, die sogenannten Urengel, die Geister der Persönlichkeit, die Urengel. Das sind die Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind, die ihre Menschheitsstufe, also die Stufe, wo sie ihr Ich bekommen haben, auf dem alten Saturn durchgemacht haben. Jetzt sind sie halt bereits so hochgestiegen, dass sie Urengel sind, daher auch der Name Urengel. Angeloi heißt ja Bote, aber sie sind Boten des Urbeginns, nämlich der alten Saturnentwicklung, Boten dieser Entwicklung sind sie. Und zugleich haben diese Urengel daran mitgewirkt, die erste Grundlage für unseren physischen Leib zu bilden, nämlich damals schon aus dem alten Saturn, als reinen Wärmeleib, also es ist auch nicht gerade so ein physischer Leib, wie man es sich heute vorstellt, sondern es war ein gestaltetes Wärmegebilde, wenn man es so nennen will, so ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, physischer Leib kann in sehr verschiedenen Variationen auftreten, und im Zuge dessen, dass wir auch unsere Leiblichkeit weiterentwickeln, geht es sogar über uns hinaus, und wir verwandeln also die Erdenwelt zunächst einmal eben auch, wir bauen sie um zum Kunstwerk bis in die Tiefen des Stofflichen hinein, bis in die Tiefen des Stofflichen. Und es geht nur darum, das Werk wird gut sein, wenn es mit dem richtigen geistigen Bewusstsein gemacht wird, und wenn dieses fehlt, dann wird es halt mehr inspiriert sein von der Widersacherwelt, und dann wird mehr auch substanziell von der Erdentwicklung verloren gehen für die Zukunft und halt letztlich auf dem Weg sein, abzubiegen in diese achte Sphäre, die hinter den Wesenheiten von Sorat steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Plastikelektronik: Ein Schritt in die Zukunft 01:39:46 ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben also einiges vor uns, und ja, also das heißt, wir waren jetzt stehen geblieben, jetzt kommen wir wieder ein bisschen zurück, ihr wisst schon, ich mache immer ein bisschen Ausflüge, wir kommen jetzt wieder zurück. Ausgangspunkt war, die luziferischen Wesenheiten haben den Licht-Äther zur Elektrizität umgewandelt, also die Elektrizität ist so etwas wie ein in die Finsternis gezwungenes Licht, und dann entwickelt es andere Qualitäten, und gerade den elektrisch leitenden Substanzen, also den Metallen, gibt sie dadurch aber die Fähigkeit, das Licht zurückzuwerfen, denn das Innere der Metalle leidet sozusagen dieses Licht, das von außen kommt, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das weiß man in der Physik ganz klar, also heute mittlerweile, dass die Substanzen, alle Substanzen, die glänzend sind, die also Licht zurückwerfen, dass das darauf beruht, dass die Elektrizität da eine Rolle spielt, dass da fließende Elektrizität ist, fließende, also nicht Elektrostatik. Ihr kennt es, wenn man Kunststoffpullover — früher zumindest, die alten Kunststoffpullover —, wenn man den ausgezogen hat im Finstern, dann haben die Funken geblitzt, durch die Reibungselektrizität, die da entsteht, aber da fließt die Elektrizität nicht, weil die normalen, die üblichen Kunststoffe sind Nichtleiter, also die normalen Kunststoffe glänzen daher nicht so richtig, aber mittlerweile kann man sehr wohl eben auch elektrisch leitende Kunststoffe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Grunde aus einer Zufallsentdeckung herausgekommen, ein Chemiker hat einfach versehentlich, um einen Kunststoff herzustellen, die tausendfache Menge der Startersubstanz dazugegeben, die notwendig ist, dass diese langen Kunststoffketten, diese Polymerketten, also die aus vielen, vielen Kohlenstoffmolekülen zusammengesetzten Ketten entstehen, hat er zu viel dazugegeben, und dann hat das Ganze nicht funktioniert, der ganze Kolben, in dem er das gemacht hat, war kohlschwarz, aber glänzend. Und jetzt hat er sich das genauer angeschaut, jetzt hat er sich gedacht, na gut, das Ganze ist vielleicht Kohlenstoff und Grafit geworden, der Kohlenstoff selber, wenn er als Grafit vorliegt, ist ja auch glänzend, bei einem Kohlestück merkt man das auch, dass es so glänzende Sachen hat. Aber er hat sich das dann näher angeschaut, was da passiert ist, und dann gemerkt, da ist ein Stoff drinnen, es ist nicht reiner Grafit oder was, was ist denn das? Aha, da ist sehr wohl ein Kunststoff entstanden, also ein komplexes Kohlenstoffgebilde, irgendwo verwandt den Kunststoffen, die man sonst hat, aber es hat ganz spezielle Eigenschaften, es ist nämlich elektrisch leitfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wahrscheinlich tausend andere Chemiker hätten gesagt, okay, ich habe einen Fehler gemacht, es ist schiefgegangen, haue ich den Kolben weg, weil den kann ich eh nicht mehr reinigen, und die Sache ist vorbei. Aber der war wachsam genug, und ihm ist aufgefallen, das glänzt. Das darf eigentlich nicht glänzen. Wieso glänzt es? Aha, es könnte nur glänzen, wenn es ganz verkohlt ist. Nein, ist es aber auch nicht. Und dann hat er das eben genauer untersucht, und dann sind die Augen immer größer geworden, dass er plötzlich einen Kunststoff hat, der elektrisch leitend ist, und mittlerweile sind wir auf dem Weg, eben Kunststoffelektronik tatsächlich zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist erst der erste Schritt, weil wir werden also an Elementen, elektronischen Elementen, also elektrisch betriebenen Elementen arbeiten, die sich selber weiterentwickeln, die sich selber weiterbauen, weil die Kohlenstoffverbindungen sind die, die die Basis, die stoffliche Basis für das Lebendige auf Erden bilden. Das Lebendige auf Erden heißt, dass es nicht nur einen festen Stoff hat, der halt so ist, wie er ist, sondern dass ich beständigen Stoffwechsel habe. Dass also immer ein Stoffaustausch stattfindet, dass aber das Stoffliche, die stoffliche Erscheinung wieder regeneriert wird, aber die Form dabei behalten wird, aber Stoffliches ausgetauscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben in uns, im Menschen, auch ganz besondere — jetzt sage ich einmal, Kunststoffe kann ich nicht sagen, aber Polymere, also der Chemiker nennt Kunststoffe auch Polymere. Poly heißt viel, Meros ist der Teil, also aus vielen Teilen bestehen, nämlich aus vielen Kohlenstoffatomen, nennen wir es jetzt einmal so. Also aus vielen Kohlenstoffeinheiten, noch ein bisschen was anderes dazu, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel vielleicht und solche Dinge spielen eine Rolle, aber der Kern ist der Kohlenstoff drinnen. Ja, sehr ähnlich aufgebaut ist zum Beispiel das Eiweiß, das unser Fleisch, also unseren Körper baut, also die Muskelfasern und so weiter, und Eiweiß ist bei allen Körperprozessen wichtig, weil die Eiweißstoffe zugleich auch Regulatoren sind für alle Stoffwechselvorgänge, da eine große Rolle spielen, dass die Enzyme und dergleichen, das sind Eiweißsubstanzen, ohne die könnten wir nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, na ja, wir sind jetzt mit der Technik langsam dabei, eben nicht mehr so ordinäre Grundstoffe herzustellen, wie wir es früher haben, sondern welche, die auch so einen gewissen Eiweißcharakter haben, die so einen gewissen Charakter haben, auch da ist es wieder was Ähnliches wie unsere Erbsubstanz, die DNS, da haben wir auch wieder Polymere drinnen, und da spielt auch der Kohlenstoff wieder eine sehr wesentliche Rolle drinnen. Und wo der Beginn da ist, dass man Elemente hat, die durch Stoffwechsel funktionieren, so weit sind wir noch nicht ganz, aber auf der Zielrichtung hin sind wir, und dann kommt man einen Schritt weiter, also zu Computern oder elektronischen Bauelementen, auf denen nicht nur Programme ablaufen, sondern die sich selber auch in ihrer physischen Struktur verändern, dann werden wir einen Schritt weiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug an der Erneuerung der Welt 01:46:27 ===&lt;br /&gt;
Wir werden einfach sehr viel lernen. Ich sage nicht, dass das jetzt das Wichtigste für die Zukunft ist, und es ist wichtig nur aus einem Grund: wir lernen dadurch, uns selbst besser zu verstehen und unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Wir müssen eben heute im Grunde alles irgendwo so weit herunterbringen, dass wir es auch in die Außenwelt hineinstellen können. Das war von Anfang an der Weg. Der Mensch ist dadurch hereingekommen, dass er die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus sich heraus gesetzt hat, sonst hätte er gar nicht so dastehen können, und wir setzen jetzt nur eine ganze Menge aus uns heraus, nämlich die ganze Kulturwelt, indem wir letztlich die ganze Erde, ja, sag ich mal, inhalieren, umwandeln und als Kulturwelt wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alle diese Dinge in irgendeiner Form durchmachen, auch auf die Gefahr hin, ja sogar auf die Notwendigkeit hin, dass dabei Fehler passieren. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, das Privileg des Menschen ist, irren zu können, Fehler zu machen, Fehler, an denen wir lernen, gerade an denen lernen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche, der größte Prozess, der überhaupt dazu notwendig ist, dass wir das können und bis ins — nicht nur atomare, sondern subatomare hinein — können, ist, dass das durch uns alles durchgeht. Im Grunde jedes Sauerstoffmolekül, jedes Kohlenstoffmolekül, das in Form von CO2 — ist ja ein großes Thema, Kohlenstoffdioxid, also ein Kohlenstoffatom, zwei Atome Sauerstoff, wenn man so will —, aber wenn wir es ausatmen, ist es was anderes geworden, als wenn wir den Sauerstoff aufgenommen haben und durch die Nahrung Kohlenstoff zu uns genommen haben. In uns verwandeln wir das. Und einfach schon, indem wir atmen, als freie geistige Wesen atmen, verwandeln wir die Welt bis ins Stoffliche hinein. An der Oberfläche noch nicht, aber gerade in den Sphären, die darunter sind, das heißt, in den Sphären, wo die Elektrizität drinnen wirkt, die dieses luziferisch gewordene Licht ist im Grunde, dort fangen wir jetzt noch ganz unbewusst an mit dem Erlösungswerk der luziferischen Kräfte. Bis dort hinein geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt die Frage, mit welcher Gesinnung ich schon — nicht nur im Labor stehe, sondern schon atme. Meine Lieben, das ist ja Aufgabe, mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, wir haben eine Chance, schöpferisch an der Welt mitzuarbeiten, an der Erneuerung der Welt mitzuarbeiten. Ja, wir tun es auch, und wir wissen im Großteil nichts davon. Das ist doch tragisch eigentlich. Also wir tappen zumindest für unser kleines Ich-Bewusstsein noch völlig im Dunkeln dadurch, und dadurch kommen die ganzen Fehler hinein, weil die Fehler entstehen dadurch, dass halt unser Ego, das von den Widersachern verführt ist, hereinfährt und eigentlich dem entgegensteht, was unser Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen kennenlernen diese Kraft, die in unserem Ich drinnen ist, diese Kraft, die alles ins Nichts hineinschleudert und die dadurch letztlich eben auch ein Herd des Bösen ist, der in uns ist und der brandgefährlich wird, wenn er direkt unvermittelt in die Außenwelt getragen ist. In uns muss diese Transsubstantiation stattfinden, primär mal. In uns. Und wir müssen im Grunde bis in die feinste Materie hinein oder bis in die gröbste Materie hinein der Stofflichkeit unserer Welt auch einen neuen Charakter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technik als neues Element der Kultur-Erde 01:50:41 ===&lt;br /&gt;
Und dass wir dann äußerlich solche Sachen wie von mir aus Plastikelektronik oder was bauen, um die geht es eigentlich gar nicht. Das ist nicht das Wichtige, sondern die Tätigkeit, das hervorzubringen, schult unsere Kräfte, schult unsere Bewusstseinskräfte. Wenn wir diese äußere Tätigkeit verbinden mit unserer geistigen Tätigkeit und damit mitkriegen, mit was wir es da eigentlich zu tun haben. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, haben wir eh schon oft gesprochen, nicht einfach sagen, ja, wir sind geistig strebende Menschen, wir sind naturverbundene Menschen, also Technik wäre Pfui. Nein, die Erde wird — da wird die Technik eine Rolle spielen, das wird gerade auch ein neues Element sein, das sich mit dem Naturelement verbindet, um eben diese Kultur-Erde zu bauen. Ich kann euch nicht sagen, wie die ausschauen wird, das kann niemand in Wirklichkeit sagen, weil es noch offen ist. Es liegt an uns, es zu machen. Man kann gewisse Linien vielleicht sehen, aber es könnte noch eine sehr erstaunliche Welt werden, die wir in Gang setzen. Schon, also bis zu einem gewissen Grad eben während unserer Erdentwicklung, und noch erstaunlicher wird das sein, was mit dem neuen Jerusalem herauskommt. Weil da wird einiges davon schon von Haus aus als Grundprinzip drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik der Liebe im neuen Jerusalem 01:52:13 ===&lt;br /&gt;
Ich meine so weit drinnen, dass es dann nicht mehr einfach so Elektrizität, Magnetismus, Kernkräfte, Schwerkraft, was auch immer, in der heutigen Form gibt, sondern wo die Grundkraft auch der äußeren Schöpfung die Liebe sein wird. Also das heißt, die Physiker des neuen Jerusalems werden die Liebeskräfte studieren, in irgendeiner Form, um das jetzt sehr bildhaft zu sagen. Und Liebeskräfte heißt also die Kräfte, wo sich etwas bis ins Stoffliche — das aber eben dann anders sein wird —, wo diese sich verschenkende Kraft drinnen ist. Das ist die Kraft der Liebe. Das heißt, da ist bis ins Stoffliche hinein ein geistiger Funke drinnen, durch den Menschen letztlich, aber der bis ins Stoffliche hinein wirkt, aus dem dieses Prinzip des Sich-Verschenkens drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik der Zukunft kann ich euch noch nicht wirklich im Detail beschreiben, aber sie wird sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen haben. Wird anders sein natürlich, wir werden nicht in so einem Labor stehen wie heute, es ist ganz klar, wir werden das auf einer viel, viel höheren Ebene machen, aber jetzt muss die Vorbereitung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum 17. Kapitel: Die Verantwortung des Menschen 01:53:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum müssen wir gewahr werden dieses Zerstörungsherdes in uns. Das ist ein heiliger Ofen zugleich auch. Aber zugleich auch kann es sein die Quelle der allerallerschlimmsten bösen Kräfte, wenn wir es einfach unrecht in die Welt hinaus versetzen. Und seht ihr, da drinnen — und das ist jetzt für unser Thema, wir stehen ja jetzt im Übergang vom 16. auf 17. Kapitel, also die ganze Geschichte mit der Hure Babylon und dem Fall von Babylon und der damit verbundenen schwarzen Magie des Missbrauchs geistiger Kräfte. Da entscheidet sich, ist es Missbrauch oder ist es im richtigen Sinn gebraucht? Wir entscheiden, da ist es böse, ist es gut. Wir geben da die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine große Verantwortung, die der Mensch damit auf seinen Schultern hat, in Wahrheit, aber wir haben sie auf uns, weil wir die Fähigkeit dazu haben. Wir haben sie dazu. Und in dem Sinne, dass wir äußerlich physisch etwas dazu tun können — später werden wir das, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, in der Form auf anderem Weg weiterführen, aber wir werden noch einiges zu bewältigen haben, das einfach in der physischen Welt zu manifestieren und aus diesem Prinzip heraus zu arbeiten. Und sozusagen diese Transsubstantiation der Erdenwelt voranzutreiben, die bei uns ihren Ausgang nimmt, also nur in uns können wir es eigentlich stofflich so verwandeln, dass das Stoffliche selber bereits jetzt während der Erdentwicklung etwas anderes wird, in seiner Tiefenstruktur zumindest. Also es wird uns noch nicht gelingen, dass jetzt die Liebe die Naturgesetze, die wir heute haben, ersetzt, so weit geht es nicht, das ist während der Erdentwicklung nicht möglich, dazu muss im Großen die Erdentwicklung ins Nichts verschwinden, also das wird erst dann in neuer Form auf dem neuen Jerusalem, auf dem neuen Jupiter, hervorkommen. Aber ein Anfang ist zu tun auf jeden Fall, ein Anfang zu tun in der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass bereits also die Stofflichkeit der Erde etwas Neues wird, bedeutet, dass wir im Grunde wirklich mit jedem Atemzug ja eigentlich dieses Altarsakrament vollziehen. Denn indem dieser schöpferische Impuls aus unserer Ich-Kraft dem mitgegeben wird und das Alte völlig vernichtet wird und etwas Neues in neuer Form geschaffen wird, und sei die Veränderung nur ganz drinnen in den Seelenkräften, die damit verbunden sind, und äußerlich eben bis ins Physische ist es zunächst noch nicht merkbar, aber trotzdem ist es eine Erneuerung schon der Stoffeswelt selber, und dem arbeiten wir mit. Und hier und da einmal beim Atmen, beim Trinken, beim Essen an sowas zu denken, damit einen das im Bewusstsein begleitet — weil wir haben nicht so viel Zeit mehr, um das im äußeren irdischen Dasein mit unserer physischen Körperlichkeit, die wir jetzt noch haben, so vorzubereiten, dass wir dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, es auf einer viel höheren Ebene weiterführen können. Aber dazu müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden, weil wenn jetzt die Erde in ihrer materiellen Tiefenstruktur nicht genügend vorbereitet ist, dann haben wir dann keinen Zugriff darauf oder zumindest einen erschwerten Zugriff darauf, weil dann greifen die Widersacher danach, und die greifen dann in einer Form danach, dass wir sozusagen als nicht mehr verkörperte Wesen es zumindest sehr schwer haben, dagegen anzukämpfen. Es wird schwieriger, weil da kommen wir gerade an das nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach oben und nach unten: Die Polarität überwinden 01:58:28 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist unser Privileg, wirklich so ganz tief in der materiellen Welt drinnen zu stehen. Im Grunde steigen wir jetzt, oder stehen wir, ganz tief in dieser materiellen oder, anders gesagt, in dieser Widersacherwelt drinnen. Wir stehen ganz tief drinnen, und wir müssen eben, wenn wir im christlichen Sinne, also in diesem Sinne des Freiheitsprinzips die Weltentwicklung weiterbringen wollen, wir müssen so tief nach unten steigen, wie wir nach oben blicken müssen oder steigen müssen. Wir müssen beides miteinander verbinden können, und erst wenn wir beides miteinander verbinden können, dann überwinden wir diese Polarität von Gut und Böse, oder fangen an. Es wird während der Erdentwicklung nicht fertig werden, schätze ich mal. Aber wir fangen jetzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit, um es noch einmal zu wiederholen, geben wir die Chance, dass nach uns, am neuen Jerusalem, am neuen Jupiter, Menschenwesen, neue Menschenwesen, wenn wir sie so nennen wollen, entstehen, die von Haus aus dieses Prinzip der Freiheit dadurch sich erwerben können, weil wir ihnen vorangegangen sind und sie es unter anderen Bedingungen schaffen können, und dadurch wieder eine andere Qualität auch damit natürlich hineinkommt. Wir werden uns natürlich auch weiterentwickeln. Wir sind, wenn man so will, so wie man spricht, also von den Geistern der Persönlichkeit oder von den Geistern der Form, wir sind die Geister der Freiheit, die werdenden Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Aufgabe, und die freien Geister, die nach uns entstehen werden, werden wieder eine zusätzliche Aufgabe wahrscheinlich übernehmen. Wird man sehen. Aber das, was als Freiheitsimpuls drinnen ist, das weiterzutragen, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussgedanke: Ich mache alles neu 02:00:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es heute so wichtig, sich bewusst zu sein, was wir an unserer Freiheit haben und dass wir sie nicht aufgeben dürfen. Und dass jeder Rückfall in alte, unfreie Zeiten nur den Widersacherkräften dient. Jede Entscheidung muss aus der Freiheit des Menschen fallen. Es gibt also nichts, was kollektiv entschieden wird, sondern aus der gemeinsamen Tätigkeit der Menschheit, aus den freien Individuen muss das entstehen, was sich als Ganzes bildet. Und was nicht an Freiheit dazu beigetragen wird, ist verloren im Grunde für die Entwicklung. Ja, ich weiß schon, das ist heute noch ganz, ganz schwer. Wir sind am Anfang der Entwicklung, und die freien Impulse sind noch ganz, ganz wenig. Aber die Richtung, die Richtung ist es, die wir geben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung zu wissen, aus dieser Freiheit heraus, wird eben das Wort sein, das eben auch der Christus spricht, aber das gilt für das Menschen-Ich auch: Ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das gilt im Grunde für alles irgendwo. Überall hat man die Chance, diesen neuen Impuls hineinzubringen. Und dazu braucht man eben auch diese Vernichtungskräfte, die das Alte auflösen, im Grunde. Dass man aus der Sicht des Alten — das ist das Böse. Also wenn man in der alten Denkweise drinnen ist, müsste man das absolut als das Böse bezeichnen. Aber im höheren Sinne betrachtet ist es die Kraft, die notwendig ist, um vorzubereiten, dass eben dieses Neue überhaupt geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit diesen Gedanken möchte ich euch für heute entlassen. Wir sind jetzt halt wirklich bei den schwierigsten Kapiteln der Apokalypse. Es wird jetzt, schätze ich, fürchte ich, bis zum Ende nicht einfacher werden. Es wird immer schwieriger werden. Ihr habt sicher auch gemerkt, wir kommen nur sehr stockend weiter. Man könnte sagen, eigentlich, ich glaube, wir sind eh schon im siebzehnten Kapitel. Stehen wir am Anfang. Also jetzt ist bald aus, weil mehr als 22 sind es ja gar nicht. Also werden wir bald fertig sein. Ich wage nicht zu prophezeien, wie viele Vorträge wir noch brauchen, aber nach der Dichte dessen, was da drinnen geschildert wird und was Anregung ist dazu, jetzt noch zwischen die Zeilen zu schauen, was alles damit verbunden ist, denke ich, dass das noch uns eine Weile beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte euch um Verständnis dafür, dass das eben so viele, viele Vorträge braucht und das nicht in fünf, sieben oder zehn Vorträgen abgewickelt ist, dass man das ausschöpft. Aber ich denke, der Gewinn, den wir dadurch haben können, ist, dass das unser Leben begleitet und das Bewusstsein erweckt wird für das, was einfach läuft, und dass es nicht einfach nur so ein bisschen Erkennen-Lernen ist. Aha, Apokalypse ist auch ein interessantes Buch. Hören wir mal ein bisschen was. Es geht darum, Apokalyptiker selbst zu werden. Das dauert. Das dauert. Das dauert sowieso schon mehr als eine Inkarnation mit Sicherheit. Da braucht man noch mehr als die 77 Vorträge. Das ist alles ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es ist halt das, was wir jetzt beitragen können. Also nehmt es bitte in diesem Sinn. Danke fürs Dabeisein. Es wird nicht zu viel werden, ganz sicher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Vergiftung und geistige Entwicklung 02:04:50 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Lieber Wolfgang, wenn ich atme und du gesagt hast, ich soll Bewusstsein haben, was ich da tue, dann habe ich immer das schlechte Bewusstsein, dass ich die Welt vergifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, das auch, aber das ist ganz wichtig. Aber durch die geistige Entwicklung ändert sich auch etwas an dem Prozess. Das ist nicht so, dass es natürlich jetzt von einem Tag auf den anderen oder nicht einmal von einer Inkarnation auf die andere so ist, dass man sozusagen weniger giftig wird im Ausatmen, aber tatsächlich hat die geistige Entwicklung einen Einfluss darauf. Auch selbst bis in den Ausstoß des Kohlendioxids. Also Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft. Ja, da tätig sein, wirklich im Leben, also im Leben tun. Das ist das ganz Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, als Erstes natürlich das Tun mit dem Bewusstsein zu verbinden, das man dadurch erwerben kann, und dann halt immer mehr aus diesen Impulsen heraus zu tun. Aber zugleich auch bescheiden sein und sagen, es ist noch wenig, das wir können, aber es wird mit jedem Schritt mehr. Also es braucht ja niemanden schrecken. Es sind keine unmöglichen Aufgaben. Oh ja, es ist — ihr wisst ja, den liebe ich, der das Unmögliche begehrt —, aber es ist immer der eine winzigste Schritt über die Grenze des Bisherigen hinaus. Und den kann jeder Mensch gehen, der ein Ich hat. Und wenn er keines hat, dann ist er eigentlich kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verabschiedung 02:06:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke, Wolfgang, und Frau Sohr. Ja, Frau Sohr, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Frau Sohr ist so fleißig, wirklich, alles die Videos zu machen und so viel zu machen, das ist ganz, ganz wichtig. Unglaublich. Ja, das ist unglaublich, und das ist genial, und ich bin so glücklich, dass wir einander getroffen haben. Aber das war wirklich Schicksalsführung. Also das hätte man nicht besser arrangieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Darf ich sagen, am Freitag kann man da auch dabei sein, wenn man dann die Nebenübungen nicht mitmacht, sondern schnuppern dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ja, ich wollte gerade dir das Wort geben. Na ja, also es beginnt ja jetzt in dieser Woche, und es gibt ja die kleinen Gruppen, wo jeder seine Nebenübungen machen kann, und da versammeln wir uns, und zum Schnuppern, denke ich, das ist völlig okay erst mal. Freitag 18 Uhr. Danke. Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Wiedersehen. Ich wollte nur sagen, es überschneidet sich Freitag 18 Uhr mit dem Vortrag 19:30 Uhr von dem Steffen Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ich weiß, ich weiß, es ist schade, ich würde gerne gehen. Ja, ja, es ist — wenn du hingehst, wenn wer hingeht, bitte lasst ihn ganz lieb von mir grüßen. Weil sonst war ich immer, immer dort, aber jetzt ziehen wir das durch am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also lieber Wolfgang, lieber François, ihr habt wieder einmal große Geschenke uns gemacht heute Abend. Danke vielmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Danke fürs Dabeisein. Hallo Sarah. Hallo. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah:&#039;&#039;&#039; Ich wollte noch kurz sagen, es waren heute insgesamt auf YouTube und VIA 88 Menschen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Noch oben, noch brav, noch brav, da sind wir über die 77 hinaus. Sehr gut. Haben Sie uns überholt. Fein, schön. Also danke auch für alle, die im Livestream mit dabei waren. Herzlichen Dank. Gut, Papa, bis bald.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31930</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-05T15:23:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:77.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=8t5PA0nC4lM|thumb| 77. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 77. Vortrags vom 5. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
=== Ansagen: Nebenübungen und öffentlicher Vortrag 00:00:37 ===&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, also zuerst einmal eine Ansage: Wir sind wieder aktiv mit den Nebenübungen. Es gibt viele, viele Leute, die jetzt mitmachen wollen. Es wird also mehrere Gruppen geben, in denen das gemacht wird, und wir haben diesen Freitag um 18 Uhr ein erstes gemeinsames Treffen. Alle, die mitmachen wollen, alle, die dabei sein wollen, wo wir einfach ein bisschen uns austauschen werden darüber, wie das alles laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Einstieg jetzt: Die Michaelizeit ist ja die ideale Zeit, mit den Nebenübungen zu beginnen. Da kann man die Kraft, hoffe ich, aufbringen und das Feuer aufbringen, das innere, um mit den Nebenübungen zu starten, die ja etwas wirklich ganz Essentielles sind und die man jedem Menschen nur empfehlen kann. Dazu muss man ja nicht einmal anthroposophiegläubig oder sonst irgendwas sein, es ist einfach fürs Leben gut. Ja, also das ist diesen Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann wollte ich euch noch etwas sagen. Am Samstag hatte ich einen öffentlichen Vortrag in Wien über die Apokalypse. Also für die, die Interesse haben, so eine grobe Zusammenfassung in zweimal eineinhalb Stunden über die Apokalypse zu haben, die natürlich mit extrem vielen Lücken verbunden ist, aber da gibt es einen groben Überflug darüber. Wird demnächst auf AnthroWorld vorhanden sein. Und jetzt stürzen wir uns ins eigentliche Geschehen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 27. Wochenspruch 00:02:20 ===&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem 27. Wochenspruch. Wir sind im Übrigen im 77. Vortrag zur Apokalypse. Also wir nähern uns so ganz leise der Vollendung, weil die Zahl 777 wäre die Zahl der Vollendung. Also wir haben jetzt gerade einmal zwei dabei. Also schauen wir mal, ob wir ein bisschen was weiterbringen. Und dazu der 27. Wochenspruch. Herbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In meines Wesens Tiefen dringen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass ich mich selbstbetrachtend finde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sommersonnengabe, die als Keim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Herbstesstimmung wärmend lebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als meiner Seele Kräftetrieb.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Kraft entfaltet sich in uns. Kraft, die wir im Sommer aufgenommen haben, geistige Kraft, die wir aufgenommen haben, die jetzt zunächst einmal in unseren Willenstiefen drinnen vorhanden ist und tätig werden will. Und die wir uns jetzt dann so im Laufe des Herbstes und in den Winter hinein immer mehr auch zu Bewusstsein bringen können. Dass wir also auch im Bewusstsein erleben, welche Kraft wir da eigentlich aufgenommen haben. Um das geht es ja. Das ist überhaupt der Weg in die Zukunft hinein, eben immer bewusster sich zu werden der geistigen Kraft, die man in Wahrheit zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Kraft, der großen Ich-Kraft, die eigentlich draußen überall in der Welt ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass das, was wir zunächst einmal als unser Ich bezeichnen, dass das ja nur ein relativ blasses und teilweise auch verzerrtes Spiegelbild des wirklichen Ichs ist. Und dieses Ich ist draußen in den geistigen Gesetzmäßigkeiten der ganzen Welt. Also in dem, was die ganze Welt letztlich gestaltet und schafft und ordnet. Das haben wir potenziell in unserem Ich auch drinnen. Wir müssen es nur rege machen. Das liegt an uns. Wir sind Wesen, die zur Freiheit veranlagt sind, und das heißt auch immer mehr, dass wir selbstwillentlich diese Kräfte in Tätigkeit bringen können, sollen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen, und damit nicht nur uns selber weiterentwickeln, sondern zugleich auch die Welt weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick: Der Sinn der Freiheit und die Umwandlung des Astralischen 00:05:02 ===&lt;br /&gt;
Also das war ja auch ein ganz großes Thema im letzten Vortrag, im 76. Vortrag, dass wir uns ein bisschen überlegt haben, ja, was ist denn der Sinn überhaupt, dass jetzt da ein so kleines, winziges, geistiges Wesen geschaffen wird, nämlich der Mensch oder die Menschen, und diesem Wesen plötzlich eine Fähigkeit übergeben wird, die bislang noch kein einzelnes geistiges Wesen hatte, außer die schöpferische Quelle selbst. Nämlich aus voller schöpferischer Freiheit heraus agieren zu können. Maja, halt hier und da manchmal. Wir sind erst auf dem Weg dorthin, also diese Möglichkeit, die uns eröffnet wurde, auch zu nützen, und dadurch verwirklichen wir sie auch immer mehr. Also jedes Mal, wenn wir sie nützen, verwirklichen wir diese Fähigkeit und verwirklichen damit auch unser Ich in Wahrheit. Also unser Ich ist eine Aufgabe im Grunde, die uns gestellt ist. Das ist nichts, was von selber läuft, sondern da ist nur eine riesige Chance, eine riesige Möglichkeit uns geboten, und wir sind gefordert, selbst zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit der größten Kraft im Hintergrund, die es gibt. Denn wie gesagt, potenziell steht die gesamte Schöpferkraft, die hinter nicht nur unserem jetzigen Kosmos steht, sondern hinter allen Kosmen, mit denen wir irgendwie zusammenhängen, diese Kraft steht uns potenziell zur Verfügung. Und wir können sie natürlich erst ganz klein rege machen, und vor allem rege machen, indem wir uns selbst, das heißt unser Wesen, umgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst da haben wir noch eine sehr beschränkte Möglichkeit dazu. Ich meine, die Hauptarbeit besteht einmal darin, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches, also unseren Seelenleib auch durchgestalten, so gestalten, dass er unsere Schöpfung wird, unsere freie Schöpfung. Und wir sprachen auch davon, dass damit verbunden ist, dass wir nicht nur einfach das Vorhandene irgendwie ummodeln, umgestalten, sondern dass wir es wirklich neu aus dem Nichts heraus erschaffen. Das heißt, Veränderung heißt etwas Altes ins Nichts führen, auflösen. Es existiert nicht mehr in keiner Form. Es ist getilgt, es ist so weit getilgt, dass nicht einmal mehr irgendein Karma damit verbunden ist. Es ist weg aus der Weltentwicklung, völlig. Es ist zurückgefallen, wenn man will, in die Quelle, aus der es einst entsprungen ist. Also diese Quelle ist zugleich eine Senke, auch wenn man so will. Im Geistigen gibt es immer so Paradoxien. Also es ist beides zugleich, Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir es als Quelle betrachten, dann schaffen wir etwas Neues, ein neues Seelisches, ein neues Astralisches. Und indem wir dieses neue Astralische zunächst einmal in uns, in unserem Wesen erschaffen, oder zu erschaffen beginnen, schrittweise, ganz klein und anfänglich, aber in dem Maße, in dem uns das gelingt, arbeiten wir zugleich ganz wesentlich schon mit daran, auch die astralische Atmosphäre der Erde zu verwandeln. Denn wir sind ja ein nicht unwesentlicher Teil dieser Astralsphäre der Erde. Und wir tragen ja in unserem Astralischen auch all die Kräfte, die notwendig sind, um das Tierreich zu beseelen, wenn man so will, aber auch zu gestalten, aber auch das Pflanzenreich, denn wenn auch die Pflanzen nicht direkt das Astralische in sich aufnehmen, aber es wirkt rund um die Pflanze herum, damit sie überhaupt entstehen kann. Und es wirkt auch rund um das Mineralische herum letztlich, damit es in seiner Eigenart entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt nichts auf Erden oder im ganzen Kosmos, das nicht aus dem Geistigen heraus gestaltet würde, das nicht ein Seelisches hat, das damit verbunden ist, egal ob es eingezogen ist oder nur rundherum schwebt, wenn man so will, also von außen herein wirkt. Es gibt also nichts ohne dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Monismus: Materie als verdichteter Geist 00:09:39 ===&lt;br /&gt;
Und man müsste es genauer noch sagen: das, was wir letztlich bis zum Physischen hinunter verdichtet haben, ist nichts anderes als verdichtete Geisteswirkung. Und der Herr Rudolf Steiner hat immer wieder betont, also schon sehr anfänglich, auch in seiner Zeit, als er erst nur unter Anführungszeichen philosophische Schriften verfasst hat, dass er ganz vehement eintritt für einen Monismus. Es gibt nicht mehrere Grundprinzipien in der Welt in dem Sinne, aha, da gibt es das Physische, das Materielle, und dann irgendwo abseits davon oder darüber schwebend das Geistige, sondern das Physische ist eine Manifestation des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für uns Menschen hat das eine ganz, ganz wesentliche Bedeutung. Wir haben letztens auch im Theosophie-Lesekreis sehr ausführlich darüber gesprochen. Ich werde das nicht alles jetzt wiederholen, aber nur kurz andeuten. Unsere geistige Entwicklung schreitet in dem Maße fort, in dem wir wirklich unsere geistige Kraft inkarnieren können. Und zwar wirklich bis hinunter letztlich zum physischen Leib. Das heißt, diese geistige Kraft so verdichten zu können, dass sie bis ins Stoffliche letztlich hinein wirksam wird. Bis ins Stoffliche gelingt es uns noch sehr wenig, wie gesagt, aber im Seelischen sollte uns das zunächst schon stärker gelingen. Vorsichtig ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die ganz große Aufgabe, und das ist die Aufgabe vor allem für uns jetzt in unserer Zeit, für die Menschen, die bereits die nächste Zukunft, also vor allem die nächste Kulturepoche, vorbereiten wollen. Dort wird das die zentrale Aufgabe für alle Menschen sein. Jetzt ist es die Aufgabe ja vielleicht noch nicht von allen Menschen, aber ich hoffe doch von einer ganzen Menge Menschen, die geistig vorausgehen und damit Wirklichkeit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist was Wichtiges. Alles, was bereits geworden ist, ist im Grunde schon etwas Abgestorbenes. Ist das, was wir zwar äußerlich physisch als Realität in seiner dichtesten Form für uns haben, die wir angreifen können, wo wir draufklopfen können, die wir mit sinnlichen Augen sehen können. Aber das große Paradox, das wahrscheinlich den meisten Menschen da draußen — vielleicht hört uns jetzt wer zu — als völlig paradox vorkommen wird: dass alles, was so fest ist, auf dem wir stehen können, auf das wir schlagen können, das wir mit Augen sehen können, ist nicht die eigentliche Wirklichkeit. Es ist nur die Schlacke einer vergangenen Wirklichkeit, eines vergangenen Wirkens, aus dem es geworden ist und jetzt in seiner äußeren Erscheinung erstarrt ist, aber damit in Wahrheit kraftlos, in Wahrheit illusorisch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eigentlich Wirkende ist das Geistige, das, was in der äußeren Erscheinung noch nicht da ist. Das nicht einmal anfangs noch in der seelischen Erscheinung da ist, nicht da ist in den Lebenskräften, schon gar nicht da ist im Physischen. Aber das steigt immer mehr herunter und beweist seine Kraft dadurch, dass es Seelisches, Lebendiges, Physisches schaffen kann. Und das bleibt dann wieder als Schlacke zurück. Gerade aber dadurch, dass es diesen schaffenden Prozess durchmacht, wächst es weiter. Wächst es in seiner schöpferischen Kraft, lernt es seine schöpferische Kraft zu gebrauchen, in einer sicheren und vernünftigen Form zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind halt einfach natürlich als Menschen, als geistige Wesen, als das kleinste geistige Wesen, wir sind geistige Babys im Grunde. Wir sind so gerade den geistigen Windeln entwachsen, wenn ich das so ausdrücken darf, und fangen an, jetzt ganz langsam, jetzt namentlich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, da und dort diese Kraft zu üben, damit zu gestalten. Während früher, also in vorchristlicher Zeit, letztlich alles noch gestaltet wurde dadurch, dass uns von oben inspirierend die Kraft der geistigen Hierarchien über uns zufloss, und die haben es im Grunde für uns gemacht, solange wir es noch nicht selbst konnten. Also wir hatten zwar bereits unser Ich, aber wir haben noch relativ passiv zugeschaut bei diesem Prozess. Und tatsächlich, wenn man in die Einweihung ging in alten Zeiten, wurde das Ich ausgeschaltet, beiseite gehalten. Es durfte sich nicht einmischen, weil es einfach noch völlig ungeübt war, nur diesen Erkenntnisprozess, also diesen Prozess, Geistiges zu empfangen von den höheren Hierarchien, gestört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Die Umkehr der Strömung 00:15:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt dreht sich das aber komplett um, oder hat sich komplett umgedreht. Ihr wisst es bereits: also der große Wendepunkt ist das Mysterium von Golgatha, durch das sich der Christus mit der Menschheit und mit der ganzen Erde verbunden hat, mit der ganzen Erde. Also der Christus ist der große Erdengeist geworden in Wahrheit, jetzt. Und damit hat sich dieses ganze kosmische Entwicklungsschema umgedreht. Das ist der Moment, wo sich alles umdreht, wo jetzt immer mehr beginnen muss, von unten nach oben zu strömen, entgegen dem, was von oben nach unten kommt. Und dass beide Kräfte zusammen jetzt bereits beginnen, den Kosmos mitzugestalten. Halt ganz, ganz anfänglich und ganz, ganz klein, aber doch, es beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat sich ganz intensiv mit der Erde verbunden, ist, wie es so schön heißt, abgestiegen zur Hölle, in die Unterwelt. Und was heißt das? Das heißt also, dieses Erdinnere, wenn man so will, ist aber auch ein Reich des Todes, ist auch ein Reich der dunklen Kräfte, ist auch das Reich der Widersacherkräfte. Und mitten dort drinnen lebt die Christuskraft, ganz stark, und sie hat ihr eigentliches Zentrum im Erdzentrum, genau dort, wo die stärkste Widersachermacht, nämlich jene Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, auch ihr Erdzentrum hat. Genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden heute ein bisschen betrachten, welche Konsequenzen das für unser menschliches Ich hat. Also das heißt, für den Christus selber heißt das, er verbindet sich oder geht an denselben Ort, wo die Quelle dessen ist, was die zerstörerische Kraft für die Menschheitsentwicklung sein kann. Nicht nur für die Menschheitsentwicklung, sondern für die ganze kosmische Entwicklung, mit der die Menschheitsentwicklung zusammenhängt. Also letztlich für die ganzen sieben kosmischen Entwicklungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die urpersische Polarität: Ahura Mazda und Ahriman 00:17:42 ===&lt;br /&gt;
Und man muss also sozusagen sehen, wie da aber ein inniger Zusammenhang ist, der auch schon in alten Zeiten geahnt wurde, etwa in der urpersischen Zeit bereits, also was auch Zarathustra, der große, eingeweihte Zarathustra geahnt hat und geschildert hat, jener Zarathustra, der dann als der salomonische Jesusknabe später wiedergeboren wurde, also der von Haus aus schon eine Zielrichtung darauf hatte, die ihn ganz eng mit dem Christus verbunden hat, was dieser Zarathustra berichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt sehr gut, also in der urpersischen Lehre drinnen ist diese Polarität vorhanden, von Licht und Finsternis, vom lichten Geist, Ahura Mazda, und dem dunklen Geist, dem Angra Mainyu, dem Angry Man, dem Ahriman, wie man es auch nennen kann, Angry im Sinne von zornig zu verstehen, hier also zornig im Sinne von zerstören wollend, zerstören wollend, nämlich die Entwicklung, die durch die lichte Seite angebahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht ganz der Anfang der Geschichte, sondern dieser Dualismus, der da drinnen ist, da ist die Quelle aller Dualismen drinnen, die bis heute im Denken durchziehen irgendwo, also eine lichte Welt, eine gute Welt, eine geistige Welt, wenn man so will, und eine finstere Welt, eine geistlose Welt, eine materielle Welt, zwei Prinzipien, die einander gegenüberstehen, aber der Ursprung ist ein gemeinsamer. Ahriman und Ahura Mazda sind in gewissem Sinne Brüder. Sie sind aus einer Quelle entsprungen, und diese eine Quelle ist die, die im Zoroastrismus, also in der Lehre, die sich dann an Zarathustra anknüpft, und die auch heute noch in ihren Nachwirkungen existiert, in Persien vor allem, da sagt dieser Zarathustra, am Anfang steht Zaruana Akarana, oder Zaruane Akarene, die Vokalisierung kann verschieden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaruana Akarana: Die unerschaffene Zeit 00:20:21 ===&lt;br /&gt;
Was ist dieses Zaruana Akarana? Die unerschaffene, endlose Zeit. Na ja, Zeit — über die Zeit haben wir auch schon öfter gesprochen, und haben dabei gesagt, dass sie beginnt, dass sie hervortritt, zuallererst auf dem sogenannten alten Saturn, also der ersten kosmischen Inkarnation unserer Erde. Ein Davor im eigentlichen Sinn gibt es nicht, wenn wir uns das heute ein bisschen zu Gemüte führen, wie man sich das denken kann, oder versuchen, uns heranzutasten, weil das natürlich ein extrem schwieriges Thema ist. Aber zu diesem Zeitpunkt — man kann gar nicht einmal sagen, wurde die Zeit erschaffen, denn es heißt ja die unerschaffene Zeit. Die unerschaffene Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus der unerschaffenen Zeit entsteht erst, könnte man sagen, unsere erschaffene Zeit. Das ist die Zeit, die so ein bisschen zumindest mit den Begriffen zu erfassen ist, wie wir sie kennen, also ein zeitliches Nacheinander. Aber keineswegs deswegen so ein lineares zeitliches Nacheinander, wie wir sie besonders heute kennen. Aber immerhin ein Nacheinander, ein Zeitlauf. Die unerschaffene Zeit ist noch etwas ganz anderes. Zaruana Akarana, oder kurz auch im Persischen Zurvan genannt, also als Gottheit verehrt, als die Gottheit Zurvan. Das ist aber nichts anderes als diese geheimnisvolle, unerschaffene, unendliche, unvergängliche Zeit. Also wieder einmal so ein Widerspruch in sich selbst. Ewigkeit und Zeitlichkeit in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines passiert. Aus dieser einheitlichen, ureinheitlichen, unerschaffenen, unendlichen Zeit heraus entsteht eine Polarität. Eine Polarität, die wir als erstes fassen können als Zeitlichkeit, eben in unserem Sinn, oder zumindest in dem Sinn, so wie es auf dem alten Saturn war, und etwas, was wir als Ewigkeit bezeichnen. Das heißt, das, was wir Ewigkeit nennen, ist eigentlich schon ein abgeleitetes Prinzip, kein ursprüngliches Prinzip. Das ursprüngliche Prinzip ist laut dieser persischen Anschauung diese unerschaffene Zeit. Diese unerschaffene Zeit, die die Gegensätze von Zeitlichkeit und Ewigkeit, also von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coincidentia Oppositorum: Der Zusammenfall der Gegensätze 00:23:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist für unser Verstandesdenken im Grunde nicht zu fassen, aber Gott, da fängt es an, interessant zu werden. Dort, wo unser Verstand an die Klippe kommt, wo die Gegensätze ineinander zusammenfallen. Die belehrte Unwissenheit ist so etwas — da wurde gesprochen von der Coincidentia Oppositorum, vom Zusammenfall der Gegensätze. Das Nichts und das Alles ist dasselbe. Die Ewigkeit und die Vergänglichkeit ist dasselbe, geistig gesehen. Und zwar geistig gesehen, wenn ich ganz hoch hinauf gehe, nämlich an die Quelle des Geistigen, wo es sozusagen aus dem Nichts entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man kann genau dasselbe über das Ich sagen. Das Ich, die Ich-Kraft, nennen wir es einmal so, ist zugleich Nichts und Alles. Alles im Sinne von alles schaffen könnend. Es ist beides zugleich. Und erst aus dieser Quelle, wo alle Gegensätze ineinander zusammenfallen, also alle Gegensätze, die wir uns denken können. Unser Verstandesdenken arbeitet im Grunde immer wieder in Gegensatzbahnen. Gut und Böse zum Beispiel. Gut und Böse sind ursprünglich eines. Es ist, um mit Nietzsche zu sprechen, obwohl er es ein bisschen anders gemeint hat, wir sind jenseits von Gut und Böse mit unserem Ich. Tatsächlich, wir sind jenseits von Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir müssen das Kunststück zusammenbringen, dort, wo wir aus unserem Ich heraus tätig sind, diese Einheit von Gut und Böse zu schaffen, oder aus dieser Einheit heraus zu schaffen. Wenn wir nur sagen würden, wir schaffen einfach das Gute aus dem Guten heraus, dann ist das eine Einseitigkeit. Und diese Einseitigkeit würde für die Zukunft nicht taugen. Sondern wir müssen aus etwas noch Höherem schaffen, aus der Einheit von Gutem und Bösem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Bösen als Aufgabe unseres Zeitalters 00:26:01 ===&lt;br /&gt;
Und warum erwähne ich das so ganz besonders? Weil zu dieser Erkenntnis zu kommen eine der sehr interessanten Aufgaben unseres gegenwärtigen Zeitalters ist. Nicht wahr? Das vorangegangene Zeitalter, die griechisch-lateinische Zeit, hatte vor allem ein Rätsel zu lösen, das Rätsel des Todes. Oder, wenn man will, das Rätsel der Geburt und des Todes. Weil das in gewisser Weise zusammengehört. Und je weiter man zurückgeht in der Zeit, war das für die Menschen gar kein großes Rätsel. Aber es ist in der griechisch-lateinischen Zeit, als man so ganz begonnen hat, sich wohlzufühlen in der sinnlichen Welt, und andererseits aber auch dieses seelisch-geistige Erleben hatte, und das aber irgendwie nicht mehr ganz zusammenbringen konnte. Also daher auch da dieser Dualismus drinnen ist, vom körperlich-sinnlichen und vom seelisch-geistigen. Bei Platon ist das ganz stark drinnen. Und das zieht sich bis in unser heutiges Denken durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher war das nicht so ein wirkliches Problem. Also schon gar nicht in der urpersischen Zeit. Der Tod war nichts, was uns vielleicht dem Geist entfremden könnte. Ganz im Gegenteil, dann sind wir jetzt so richtig auf der geistigen Seite. Und man hat den Tod gefeiert als ein Freudenfest im Grunde, in gewisser Weise. Wenn man sich mitgefreut hat mit der Seele, die jetzt wieder aus diesem großen Geistigen heraus schöpfen kann, sich erneuern kann dadurch, und dann wieder zu einer nächsten Inkarnation herunterkommt. Und in der urindischen Zeit war das klar, dass das ein rhythmischer Wechsel ist zwischen diesen zwei Zuständen, die aber eigentlich zusammengehören und die erst das Ganze des Menschen ausmachen. Also der Mensch in der einzelnen Inkarnation war eben für sie keine Wirklichkeit, sondern erst das Ganze zusammen. Der Mensch, der auf Erden lebt, und der Mensch, der dann wieder in der geistigen Welt lebt. Und das immer wieder, immer wieder. Und wo sie weit in die Vergangenheit zurückgeschaut haben, weit vorausgeblickt haben auch in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über diese Dinge ist gerade in der griechisch-lateinischen Zeit dann immer mehr verloren gegangen. Auch das Wissen über die Reinkarnation. Und es kam dann also ganz besonders in der griechisch-lateinischen Zeit eben die Konzentration auf das eine, auf das jetzige Erdenleben, auf die jetzige Inkarnation, in der man drinnen steht. Das musste kommen. Das musste kommen, weil es eine Verdichtung war, eine Verdichtung war, die jetzt sehr, sehr viel an geistiger Kraft hineingeholt hat in das körperliche Instrument. Das ist der ganz große Schub, der drinnen war in der griechisch-lateinischen Zeit und der seinen Höhepunkt gefunden hat mit dem Erdenleben, mit der Inkarnation des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod: Christus und die Inkarnationen der Menschheit 00:29:37 ===&lt;br /&gt;
Mit der Inkarnation des Christus, die im Grunde erst beginnt mit der Jordan-Taufe und dann während dieser drei Jahre bis zum Mysterium von Golgatha sich vollendet. Und dieser Christus macht in diesen drei Erdenjahren das durch, im Grunde, was wir als Menschen oder als Menschheit in vielen, vielen Inkarnationen durchmachen, von unserer ersten irdischen Inkarnation bis hin zu unserer letzten. Wenn wir dann gehen durch das, was in der Apokalypse heißt, der erste Tod. Der erste Tod ist nämlich der letzte Tod, den wir in der letzten irdischen Inkarnation durchmachen und nach dem wir uns nicht mehr physisch in einem solchen Leib, wie wir ihn jetzt haben, verkörpern würden. Das ist der erste Tod, von dem in der Apokalypse die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für uns fächert sich das alles über viele, viele Stufen, über viele, viele Inkarnationen und ebenso viele Leben in der geistigen Welt, also im Weg vom Tod zu einer neuen Geburt. In vielen, vielen geht das bei uns durch. Beim Christus war das alles komponiert in diese drei Jahre hinein. Das ist das Gewaltige. Also der Christus hat sozusagen für sich das verwirklicht, was die ganze Menschheit jetzt noch teilweise vor sich hat. Weil wir sind noch nicht ganz fertig mit unseren Inkarnationen. Aber ihr wisst, wir hatten ja schon oft darüber gesprochen, dass die Zeit der Inkarnationen, zumindest für einen Teil der Menschheit, bereits im 6., 7., 8. Jahrtausend auslaufen wird. Dann werden Menschen so weit sein, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen und sich trotzdem voll bewusst, das heißt mit voll erwachtem Ich-Bewusstsein, geistig weiterentwickeln können, ohne verkörpert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich-Bewusstsein der Engel und des Menschen 00:31:40 ===&lt;br /&gt;
Weil das Tolle ist ja, wenn wir uns in der irdischen Verkörperung — die brauchen wir zunächst einmal, um uns dieses Ich-Bewusstsein zu erwerben, dieses freie Ich-Bewusstsein zu erwerben. Ein Ich-Bewusstsein haben die Engelwesenheiten schon auch. Aber es ist eben anders geartet als das des Menschen. Das Ich-Bewusstsein der Engel, zum Beispiel das Selbstbewusstsein der Engel, entfaltet sich also ganz stark dort, wo sie tätig werden, wo sie nach außen hin schaffend tätig werden. Da erleben sie sich selbst, in ihren Taten erleben sie sich. Wenn sie sich so wie der Mensch in ihr Inneres zurückziehen, dann erleben sie sich selbst überhaupt nicht, sondern dann erleben sie eine Geisterfüllung, nämlich durch das, was von den Hierarchien, die über ihnen stehen, in sie hereinströmt. Das heißt, sie erleben im Grunde die ganze geistige Welt, die über ihnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen schaut es ganz anders aus. Wir, wenn wir uns in unser Inneres zurückziehen, sind oder glauben zumindest, ganz bei uns selbst zu sein. Und wir sind am meisten dort bei uns selbst, wo wir zunächst einmal, nämlich, erleben unser Ego, also das, was uns jetzt so während des Erdenlebens draußen bewegt, also unsere täglichen Sorgen oder auch unsere langfristigeren Berufs- und Karrierewünsche oder sonstiges. Das ist alles vergleichsweise uninteressant, es ist aber ein Hilfsmittel für den Menschen, um sich zu entwickeln. Aber das hat ja mit dem wirklichen Ich-Bewusstsein noch nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nichts als Quelle: Die Grundübung 00:33:28 ===&lt;br /&gt;
Das Ich-Bewusstsein flammt so richtig dort auf, wo wir gewahr werden, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Das ist einmal der erste Schritt. Und dass wir merken, jetzt ist in meinem Bewusstsein einmal nur mehr das Bewusstsein, okay, die ganzen geistigen Hierarchien über uns sind jetzt im Moment nicht in meinem Bewusstsein anwesend. Jetzt entsteht diese gähnende Leere. Und jetzt entscheidet sich, ob da der Funke, das Ich, hell genug ist, um diese Leere, um diese gähnende Leere, zu erfüllen mit seinem Licht. Da fängt es einmal an. Also des eigenen Lichtes, des eigenen Geistesfeuers gewahr zu werden im Inneren. Und das heißt, diese Kraft in sich zu spüren, dieser Kraft gewahr zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu, um zu diesem Erlebnis hinzukommen, ist die Grundübung einmal, dass ich halt wirklich aus meinem Bewusstsein alles das hinausschaffen muss, was mich im Alltagsbewusstsein bewegt. Also alle Dinge, die mit unserem äußeren Dasein zu tun haben. Nicht, dass die unwichtig wären oder was, aber um unser wirkliches Ich und unseren Kern erleben zu können, muss ich das einmal alles wegschaffen. Und muss bis dorthin kommen, wo ich eigentlich innerlich das Nichts erlebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellt sich die Frage, kommt aus dem Nichts etwas oder kommt da nichts heraus? Bleibt es also ein schwarzes Loch oder flammt dieses Nichts auf? Leuchtet das auf? Wenn es nur irgendwie ein bisschen aufleuchtet, dann habe ich zumindest ein erstes unscharfes Gewahrwerden dieser Ich-Kraft in seiner Tätigkeit. Also dieses Nichts weist mich darauf hin, als erstes, da ist etwas. So paradox — ihr wisst, ich habe öfters das Bild gebraucht, das ist das schwarze Loch in der Wand. Wir sehen es dadurch durch die Abwesenheit. Da ist ein Loch, aber da ist eigentlich gar nichts. Es ist wie so ein Quellort, aus dem vielleicht etwas herauskommen könnte, aber das sehen wir noch nicht. Aber wir werden es gewahr dadurch, dass hier in der Wand eine kleine Aussparung ist. Dadurch werden wir dessen trotzdem gewahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das erste, das auszuhalten, sich als Nichts zu fühlen. Wirklich als Nichts zu fühlen. Das ist im Grunde das größte und stärkste Gefühl, das man haben kann. So paradox das ist. Also wirkliches Selbstgefühl beginnt mit dem Gefühl, ein Nichts zu sein. Das Nichts, sozusagen, das Nichts zu sein. Selbst das Nichts zu sein. Und der nächste Schritt heißt, das ist aber die Quelle, aus der alles kommt. Aus der alles kommt, das ist die schöpferische Quelle schlechthin. Und wenn der Funke einmal so wirklich zündet, nicht nur als Verstandeserkenntnis, sondern als Erlebnis, dass das der Quellort ist. Und da kann ich dann wirklich eine ganze Menge auch heraussprudeln, also ganz konkret. Aber das zu erleben, dann habe ich so erstmals wirklich eine Ahnung, was Ich bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse in sich erschaffen 00:37:13 ===&lt;br /&gt;
Aber dann müssen wir uns eben auch bewusst werden, dass dieses Ich eben jenseits aller Gegensätze steht, dass es jenseits auch von Gut und Böse steht. Das heißt, dass wir in gewisser Weise, wenn wir schaffend werden — und schaffend werden heißt immer in Wahrheit, dann Gegensätze in die Welt zu stellen. Ich kann zum Beispiel nicht einseitig nur das Gute schaffen, ohne dass nicht auch etwas Böses geschaffen wird. Die Frage ist, wo, an welcher Stelle? Die ganzen letzten Monate geht es darum, jetzt sind wir so weit mit unserem Ich, können wir das Böse ins Nichts hinein auflösen. Und jetzt müssen wir es sogar schaffen auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt dann, in dieser Kulturperiode jetzt, in der Bewusstseinsseelen-Epoche, soll der Mensch, das menschliche Ich, lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Ja, ihr habt recht gehört. Der Mensch soll lernen, soll lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Das ist nur die Frage, was er damit tut. Das ist eine ganz andere Frage, aber dem müssen wir mal irgendwo nachspüren. Das wird uns vielleicht helfen, so die alten Schemata von Gut und Böse, die Schwarz-Weiß-Schemata, wirklich zu überwinden und auch zu erkennen, was bedeutet dieses Böse in der Welt und was bedeutet es, wenn es am falschen Platz zur falschen Zeit zur Wirkung kommt, aber was kann es im positiven Sinn bedeuten, wenn es am richtigen Ort zur richtigen Zeit in Tätigkeit sich setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei man gleich dazu sagen muss, natürlich, in dem Moment, auch wenn wir am richtigen Fleck in uns das Böse und zum richtigen Zeitpunkt erwecken, erschaffen, dann sind wir natürlich ganz nahe dran am Reich der Widersacher, weil die haben sich diese Einseitigkeit, zumindest aus unserer Perspektive, auf die Fahnen geheftet. Also die haben schon ein gewisses Ziel, vor allem die Wesenheiten hinter Sorat, etwas zu tun, was einseitig für unsere Entwicklung, für die Menschheitsentwicklung, aber für die ganze kosmische Entwicklung auch, etwas einseitig oder sehr stark einseitig Böses bedeuten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gleichgewicht von Gut und Böse 00:40:07 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen ein Gleichgewicht schaffen zwischen aus dem Nichts erschaffenen Guten und Bösen-Kräften. Das zeichnet den Menschen aus. Also dieses paradiesische Wort von „Ihr habt gegessen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&amp;quot; ist nicht nur eine Erkenntnisfrage — die gehört natürlich auch dazu, dass wir uns dessen bewusst werden —, aber es gehört noch mehr dazu, es gehört dazu, dass wir es schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja auch schon deutlich gesagt, die eigentlich Bösen sind wir, wenn wir der einen Seite zu stark verfallen. Jetzt habe ich gesagt, die Wesenheiten hinter Sorat, vielleicht sind sie aus unserer Perspektive gesehen einseitig böse, aus ihrer Perspektive sind sie es nicht. Sie gehen einfach einen anderen Entwicklungsweg. Einen Entwicklungsweg, der halt im Grunde mit unserer weiteren Entwicklung in die Zukunft hinaus nicht kompatibel ist. Aber für diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, ist die Scheidung zwischen Gutem und Bösem in der Art, wie wir sie kennen, gar nicht möglich. Sie kennen das nicht. Sie haben ein bestimmtes Ziel, und dieses Ziel besteht eben darin, eine Schöpfungsordnung beizubehalten, die streng von oben aus geregelt ist, von einem Zentrum ausstrahlt und wo es nichts anderes geben kann als verschiedene Hierarchiestufen, die verschiedene Macht dann bekommen, je nachdem, wo sie stehen, und damit verschiedene Aufgaben verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserer kosmischen Entwicklungskette wurde aber ein anderer Weg beschritten, langsam, langsam, der dorthin geht, dass einem kleinen geistigen Wesen, also uns, die Freiheit ermöglicht wird. Und damit die Möglichkeit eröffnet wird, immer wieder zwischen Gutem und Bösem zu scheiden. Das gehört mit der Freiheit mit dazu, und das wird auch in die Zukunft so hineingehen. Es wird also, wenn man so will, gute und böse Kräfte geben in der Welt, und sie werden gemeinsam das gestalten, und sie werden es in einem guten Sinne gestalten, wenn das richtige Gleichgewicht da ist. Und sie werden sich, wenn das Ende der Entwicklung dieser kosmischen Entwicklungskette da ist, wird es wieder diese Einheit bilden, die absolut jenseits von Gut und Böse ist. Wo diese Unterscheidung einfach keinen Sinn mehr machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zeitgemäße Manichäismus 00:43:13 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen da ein ganz anderes Denken als dieses Schablonendenken Gut, Böse hin und her entwickeln. Wir müssen eine höhere Anschauung entwickeln. Das ist letztlich auch das, was hinter einem zeitgemäßen manichäischen Prinzip steckt. Das letztlich darauf hinausläuft — und ich sage deutlich einen zeitgemäßen, weil in dieser Klarheit war es noch nicht vorhanden, als Mani, als Religionsstifter im so dritten Jahrhundert nach Christus diesen Manichäismus begründet hat, da war diese Klarheit noch nicht da —, dass es letztlich darauf hinausläuft, diese Gegensätze dadurch zu überwinden, dass sie in einer Einheit zusammenfallen. In einer höheren Einheit. In einer noch höheren Einheit, nämlich als sie am Ursprung da war, in diesem Zaruana Akarana, in dieser unerschaffenen, unvergänglichen Zeit, die eben neben diesem paradoxen Gegensatz von Ewigkeit und Vergänglichkeit eben auch diesen Gegensatz von Gut und Böse in sich hat, der ja dann sehr deutlich, sehr bald herausgekommen ist, eben durch diesen Gegensatz von Ahura Mazda, dem lichten Sonnengeist, und dem finsteren Angra Mainyu, also dem Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir schon deutlich die Polarität dann drinnen, eben von Gut und Böse. Und da zieht sich das durch. Am Ende wird es wieder eine Einheit bilden, und es wird etwas Höheres entstehen als dieses Zaruana Akarana, wie es am Anfang da war. Diese Vereinigung der Gegensätze in sich wird dann auf einer viel, viel höheren Stufe sein, nämlich auf der Stufe sein, dass von da an — nicht nur von da an, von jetzt an eigentlich schon — dass alle die geistigen Wesenheiten, die jetzt entstehen werden, von Haus aus darauf angelegt sind, die Freiheit zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schöpfungslicht von oben und von unten 00:45:32 ===&lt;br /&gt;
Weil das Ganze, was wir das letzte Mal besprochen haben, also dass der Sinn, den Menschen die Freiheit zu geben, darin besteht, dass jetzt das kleinste, unterste Wesen die Freiheit hat — damit nämlich das Schöpfungslicht nicht nur von oben kommt und durch die ganze Hierarchienkette hinunter immer blasser und verwaschener wird. Damit notwendig die Schöpfung, je weiter sie fortschreitet, immer unvollkommener werden muss, nicht anders sein kann. Auch der liebe Gott kann es halt nicht mit dem Hokuspokus machen. Sondern da ist eine gewisse Ordnung eben drinnen. Und diese Ordnung bedingt aber zugleich auch, dass das Bild, das nach unten kommt, immer weniger dem Urbild ähnlich ist, das aus dieser schöpferischen Quelle strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt es aber mit den Menschen an, dass von unten die gleiche schöpferische Kraft entgegenkommt. Und dadurch sozusagen jetzt die Schöpfung von zwei Seiten her genähert wird. Und dann ist es möglich, dass da etwas immer Vollkommeneres entstehen kann. Aber das würde natürlich sofort aufhören, wenn man sagt, der Mensch hat jetzt seine Menschheitsentwicklung durchgemacht, er hat hier die Freiheit sich errungen, er nimmt diese Freiheit natürlich auch mit in die nächste Entwicklungsstufe, also in das neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht. Aber was ist denn mit den geistigen Wesenheiten, die während dieser Zeit des neuen Jerusalems entstehen? Fängt es dort wieder an, die sind schon wieder unfrei, also geht es wieder weiter im alten Stil, oder geht es auf neue Weise weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es geht auf neue Weise weiter, es entstehen freie geistige Wesenheiten, freie geistige Wesenheiten, die aber unter ganz anderen Bedingungen jetzt entstehen können, als wir hier auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum die Hierarchien unfrei sind 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen nämlich, im Gegensatz zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen — was zeichnet sie nämlich aus? Es zeichnet sie aus, dass sie tatsächlich nur die eine Einseitigkeit, nämlich das Gute, in sich tragen, die Kraft, das Gute zu schaffen. Von den ganzen Hierarchien, die über uns stehen, also den regulären Hierarchien, also Engel, Erzengel, Urengel, Elohim und so weiter, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit und was da alles noch hinauf bis zu den Seraphim geht, sie können nichts Böses schaffen. Gerade darum sind sie unfrei. Also nicht nur, weil sie nicht dem Bösen verfallen können — auch das können sie im Grunde nicht von selbst, sondern sie mussten abkommandiert werden dazu, wie es uns Rudolf Steiner immer wieder schildert, sie sind also bestimmt worden durch die göttliche Quelle oben für diese Widersacheraufgabe —, aber die anderen, die nicht dazu bestimmt wurden, die können nur gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen können in gewisser Weise nur böse sein, wenn man es so will. Also sie haben jedenfalls Kräfte, genauer gesagt, die den Menschen, der jetzt im Zentrum dieses Geschehens irgendwo steht — also Kräfte, die von oben kommen, Kräfte, die von unten von den Widersachern auch kommen, wir als Menschen dazwischen, und wir scheiden jetzt in Wahrheit zwischen Gut und Böse. Wir scheiden beständig. Wir sind es, die scheiden dazwischen. Wir neigen dann mehr dem Bösen zu, wenn wir halt den Widersachern zu viel Raum geben und ihnen folgen und sie dort einsetzen, wo es halt fehl am Platz ist. Wir schaffen auch was Böses, wenn wir sie dort nicht einsetzen, wo sie am Platz sind. Auch das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die Entwicklung des Menschen heißt nicht, widersetze dich einfach nur all den Widersachern, sondern lerne auch, sie dort einzusetzen, wo ihre Kraft richtig am Platz ist. Dann schaffen wir — weil wir jetzt die Widersacher anleiten, diese Kräfte am richtigen Platz einzusetzen, das heißt an dem Platz, an dem Ort, wo es der fortschreitenden Entwicklung dienlich ist —, dann schaffen sie nämlich gerade dadurch das Gute. Oder sogar, wenn man so will, eben das, was bereits jenseits zwischen Gut und Böse ist, wenn man es richtig zusammenbringt mit den anderen Impulsen, die von den Hierarchien kommen von oben herunter, die nur das Gute schaffen können und die aber, wenn sie einseitig nur das machen würden, auch die Entwicklung letztlich nicht zum richtigen Ziel führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, ein bisschen Ahnung davon bekommen, was hat es denn mit dem Guten und dem Bösen, mit dem Rätsel des Guten und des Bösen überhaupt auf sich. Das heißt vor allem für den Menschen, dass wir wirklich nicht nur lernen müssen, mit beiden Kräften umzugehen, sondern sie eben auch im richtigen Gleichgewicht zu halten. Und das ist unsere Aufgabe. Das macht nicht die Gottheit oben für uns. Die Widersacher machen es schon gar nicht, die Wesenheiten hinter Sorat machen es schon gar nicht, weil die wollen das Gleichgewicht also sicher sehr stark nach der einen Seite hinuntersenken, während die regulär fortgeschrittenen Engelwesenheiten — damit sind alle Hierarchien gemeint — ja jetzt in nachchristlicher Zeit von sich aus im Grunde nicht eingreifen dürfen, wenn der Mensch es nicht aus Freiheit zulässt, es haben will. Also sie können den Menschen nicht in die gute Richtung drängen, sondern wir müssen es wollen, und erst indem wir es wollen, stellen wir in Wahrheit genau diesen Gegensatz von Gut und Böse hin. Also er wird durch uns — jetzt sage ich sehr abstrakt — durch uns definiert eigentlich. Durch uns wird das definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauen und Vernichten: Beide Kräfte im Gleichgewicht 00:52:14 ===&lt;br /&gt;
Wir als das Wesen, das in der Mitte steht, und damit lernen wir aber eine Wesenheit zu werden, die eben mit den Kräften des Guten und des Bösen, die immer im Wechselspiel notwendig sind, um frei sein zu können — weil das gilt für alle Zukunft. Man kann nicht frei sein, wenn man nur das Gute machen kann. Dann ist man in einer Einseitigkeit gefangen. Man muss auch das andere haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gehört das zur Weltentwicklung sowieso dazu. Man sieht dann auch, wie relativ das ist mit dem Guten und dem Bösen. Gutes — kann man sagen, ja, die Weltschöpfung hervorzubringen ist doch etwas Gutes, und je vollkommener sie wird, ist es etwas Gutes. Wenn sie aber ewig so weitergehen würde und ewig so bleiben würde — weil mehr als vollendet gut geht dann nicht mehr — und wenn sie so bleiben würde, dann wäre das der Tod jeder weiteren Entwicklung, und wenn keine Entwicklung mehr da ist, kein schöpferischer Vorgang mehr da ist, dann wäre das Geistige im Grunde am Sterben. Das wird nicht passieren, aber dazu braucht es Kräfte, die jetzt auch alles, was als Schöpfung entstanden ist, wieder auflösen. Wieder vernichten. Das heißt, ins Nichts hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen, wenn wir eine heilsame Entwicklung haben wollen, nicht nur aufbauende Kräfte, sondern auch Vernichtungskräfte rege machen können. Und wir müssen sie so im Gleichgewicht haben, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Tätigkeit kommen. Und das können eben nur wir. Das können nur wir. Das ist das ganz Interessante drinnen. Dazu sind wir ausersehen, sind die Wesen ausersehen, denen diese Freiheit ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Vorbild für die freien Wesen des neuen Jerusalem 00:54:29 ===&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird als einziges geistiges Wesen dann für die geistigen Wesenheiten, die auf dem neuen Jupiter, also auf dem neuen Jerusalem, geboren werden, wenn man so will, die als geistige Wesen dann erschaffen werden — das heißt, bei denen dann der Ich-Funke gezündet wird —, die werden ihre Freiheit auf eine ganz andere Weise sich erwerben können, als wir es jetzt müssen, wo es noch keines dieser untergeordneten geistigen Wesenheiten gab, die über diese Freiheit verfügten, sondern wo es nur die Schöpfungsquelle hatte. Aber jetzt sind wir als kleines begleitendes Wesen. Wir werden dann so in etwa auf einer Stufe sein, die der der heutigen Engel entspricht, auch wenn wir natürlich ganz andere Wesenheiten sein werden. Aber wir werden dann nicht mehr in so einem physischen Körper leben, wie es jetzt der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses neue Jerusalem wird überhaupt ganz anders gestaltet sein. Es wird auch nicht diese so starke Verdichtung mehr da sein, wie wir sie heute kennen, während der Erdentwicklung, die aber für uns gerade die Voraussetzung war, in diese Verstofflichung der geistigen Kraft — diese Verstofflichung des Nichts. Die Materie ist eigentlich nichts. Sie ist sozusagen verhärtetes Nichts. Das ist so paradox irgendwo. Dort, wo wir anklopfen können, wo das härteste Stoffliche ist, da ist eigentlich nichts. Aber dieses Nichts erstarrt sich jetzt dann immer. Und es aufzulösen heißt, dieses Nichts wieder zu einer schöpferischen Quelle werden zu lassen. Aber da ist es im Nichtsein eigentlich erstarrt. Also Stoff, könnte man sagen, ist diese im Nichtsein erstarrte geistige Kraft. Die schläft halt dort zumindest. Das heißt nicht, dass sie auch ewig schlafen muss. Wird sie auch nicht. Aber im Moment schlummert sie halt ein bisschen stark vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da drinnen, verbunden damit, ist auch das Reich dieser Widersacherkräfte ganz stark. Aber die geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen werden, als die Babys der geistigen Entwicklung, als die neugeborenen geistigen Wesenheiten, die werden eine ganz andere Hilfe haben können, nämlich uns. Und das wird bereits für die nächsten kosmischen Entwicklungsstufen ermöglichen, dass nach uns geistige Wesenheiten entstehen können, die die Freiheit haben. Die sich auf andere Weise mit unserer Hilfe entwickeln. Aber es wird nicht mehr so sein, dass es ganz sinnlos wäre, wenn nach uns das ganze Spiel so weiterginge, wie es vor unserer Entwicklung war. Dann wären wir als Menschen tatsächlich eine Besonderheit, eine Kuriosität im Kosmos. Aber die Entwicklung würde nicht so deutliche Spuren zeigen, sondern im Prinzip geht die Schöpfung weiter, wie es früher war. Ja, sicher, wir als Menschen könnten aus Freiheit irgendwo dazwischen vermitteln, aber ansonsten geht es so weiter wie immer. Unfreie geistige Wesen. Nein, die Zukunft ist darauf angelegt, dass alle diese geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen, frei werden. Frei werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Verantwortung des Menschen 00:58:29 ===&lt;br /&gt;
Also, ihr seht damit, dass den Menschen damit eine große Aufgabe gestellt ist, eine große Verantwortung auch übergeben ist für die ganze Weltentwicklung, weil ohne uns geht es nicht. Wenn wir versagen, wenn wir zu wenig tun auf diesem Weg, wird entsprechend weniger herauskommen dabei, und es wird deutliche Folgen haben auf die geistigen Wesenheiten, die nach uns entstehen. Und natürlich werden einzelne Menschen diesen Weg besser bewältigen, manche ihn schlechter bewältigen, manche werden ihn gar nicht bewältigen, indem sie letztlich dann aus ihrer Freiheit den Entschluss heraus fassen, sich mit den Wesenheiten hinter Sorat zu verbinden und in eine ganz andere Entwicklung abzubiegen. Alles das ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asuras, Ahrimanische und Luziferische: Menschen als künftige Widersacherkräfte 00:59:30 ===&lt;br /&gt;
Und es werden Menschen sein, die zum Beispiel auch während des neuen Jerusalems oder der darauffolgenden planetarisch-kosmischen Zustände — es sind ja noch drei vor uns — die zwar nicht vollkommen mitgehen, endgültig mitgehen mit dem Reich der Widersacher, aber während dieser folgenden Entwicklung selbst als Widersacherkräfte wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja denken, wie läuft denn die ganze Sache? Wir haben die luziferischen Wesenheiten deswegen, weil Wesenheiten, die auf dem vorangegangenen kosmischen Zustand, also auf dem alten Mond, ihre Menschheitsstufe — also die Stufe, wo sie geistige Wesenheiten geworden sind —, mit einer gewissen Einseitigkeit nur zu Ende gebracht haben. Und dadurch waren sie prädestiniert dazu, eine Rolle zu bekommen als luziferische Widersacherwesenheiten. Früher war das schon mit den ahrimanischen Wesenheiten so, auf der alten Sonne, und noch davor auf dem alten Saturn mit den Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es auch jetzt zunächst einmal, während des künftigen neuen Jerusalems, von dem die Apokalypse spricht, werden sich auch Menschen einreihen in diese Riege der Widersacher. Was aber eben trotzdem noch nicht notwendig heißt, dass die endgültig für die Entwicklung verloren sind. Sondern sie werden eine notwendige Rolle haben, weil indem sie Menschen sind, haben sie doch an der Freiheit Anteil, auch wenn sie sie vielleicht in einseitiger Richtung gebrauchen. Aber sie werden eine Aufgabe haben auf diesem neuen Jerusalem und mitwirken dabei, dass sich dann dort von Haus aus neue, freie, geistige Wesenheiten entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Mensch spielt sogar eine Rolle als künftige Widersachermacht, und das ist nicht nur ein Versehen des Schöpfungsgeschehens, sondern das ist etwas, was notwendig dazugehört, wenn man neue, freie, geistige Wesenheiten schaffen will. Und das ist die Intention dieser ganzen kosmischen Evolutionsreihe, von der wir sprechen, dieser riesengroßen Evolutionsreihe, die wir zumindest ein bisschen überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das heißt also, Gut und Böse gehören zur Menschheitsentwicklung notwendig dazu und werden notwendig dazugehören bis zum Ende, wobei in der siebten kosmischen Entwicklungsstufe letztlich schon alles Wesentliche entschieden ist. Es wird dann dort auch nicht mehr der Fall sein können, dass die Menschenwesenheiten, die jetzt in gewissem Sinne eine Widersacherrolle übernommen haben, dass die dann noch eingehen in das Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat. Das ist dann vorbei, das geht also bis zum sechsten kosmischen Zustand — ihr wisst, diese berühmte Zahl 666 aus der Apokalypse heraus — und im siebten Zustand wird es sich so weit ausgleichen, dass alle letztlich zum Schluss auf dem Niveau sind, dass sie jenseits von Gut und Böse sind. Das heißt, es werden auch die, die zeitweilig diese Widersacherrolle übernommen haben und trotzdem aber nicht freiwillig hineingestürzt sich haben in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat und damit also in eine völlig andere Richtung abgebogen sind, aber die ihre Aufgabe als Widersacherkräfte sozusagen ernst genommen haben — dann werden sie auch, wenn man so will, der Erlösung teilhaftig, also sie sind dann gleichberechtigte Mitglieder dieser ganzen Menschheitsentwicklung, und sie werden ihr gedient haben, indem sie ihre besondere Aufgabe übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind eigentlich ganz, ganz große Perspektiven, wenn man sich das vor Augen führt, und das ist, ich sage einmal, nicht so geläufiges Denken heute, dass man sagt, der Mensch soll, und zwar gerade jetzt in unserer Zeit, auch das Böse in sich entwickeln. Das zählt also zum Rätsel dieses Geheimnisses des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zerstörungsherd im Menschen 01:04:44 ===&lt;br /&gt;
Und das, wenn wir uns jetzt ein bisschen näher anschauen, wie denn das alles funktioniert und wo denn das überall eine Rolle spielt. Also das Erste ist, dass wir ein ähnliches Prinzip im Großen drinnen haben, ja, letztlich auch durch diese Sorat-Kräfte, diese Sorat-Kräfte, die eben ihr Wirkungszentrum im Erdmittelpunkt haben, wenn man das so ausdrücken will. Es wird nichts nützen, wenn man irgendwie physisch hinunterbohrt, da wird man sie am wenigsten finden, aber geistig gesehen strahlt ihre Wirkung von diesem Zentrum aus. Wir haben also diese Sorat-Kräfte oder diese Wesenheiten hinter Sorat, die von dort ihre Wirkung ausstrahlen und die ganz starke Vernichtungskräfte in Wahrheit in die Welt hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, diese Vernichtungskräfte sind sehr verwandt mit den Vernichtungskräften, die wir aufbringen, ja, wenn wir das Böse in uns rege machen, in uns — ich sage mal ganz bewusst, in uns. Es ist schon mal so ein großer Unterschied, ob wir dieses Böse in uns erwecken oder ob wir es hinaustragen in die Welt. Das ist einmal der ganz große Unterschied. Also in dem Moment wird das Böse für diese Entwicklungskette etwas wirklich Unrechtes, etwas, was also vom Weg abführt, wenn wir dieses Böse, das wir in uns ja geradezu erzeugen, wenn wir das nach draußen tragen, wenn wir das in die Welt hineintragen — das dürfen wir nicht. Dann hat es für die Welt negative Folgen. Wenn wir es in uns nicht erwecken würden, hätte es für die Weltentwicklung aber auch negative Folgen. Weil dann würden wir genau diese Kräfte in uns nicht rege machen, die notwendig sind dafür, dass die Freiheit für die Zukunft garantiert ist. Die wir jetzt schon brauchen während der Erdentwicklung, aber die uns auch das Potenzial dann in verwandelter Form für die Zukunft geben, anderen geistigen Wesenheiten zur Freiheit zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdauung und Atmung: Vernichtung und Neuschöpfung des Stoffes 01:07:45 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wo machen wir ganz konkret diese Kräfte in uns rege? Wir tun es nämlich schon die ganze Zeit, wir könnten gar nicht leben, wenn wir es nicht tun würden. Wir machen es zum Beispiel dort sehr stark, wo wir unsere Nahrung zu uns nehmen. Ja, und nicht nur unsere Nahrung, wir machen es dort, wo schon beim Atmungsprozess machen wir es. Wir müssen eigentlich alles, was wir in uns aufnehmen, ertöten. Tot machen, ja, nicht nur tot machen, also das heißt mineralisch machen, sondern es eigentlich — ja, nicht nur eigentlich, sondern wirklich — ins Nichts zu schleudern, ins Nichts zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das Wichtigste, was wir machen müssen, dass wir alles, alles, was wir von außen aufnehmen, und zwar nicht nur stofflich, sondern auch was wir seelisch, geistig aufnehmen — und wir sollen das im großen Stil tun. Ich hoffe, dass sehr viel Seelisches und Geistiges an geistigen Impulsen aus der Welt aufgenommen wird, aber wir müssen es in uns ins Nichts führen. Alles, das heißt im Grunde vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eine ungeheure Zerstörungskraft in der Welt, wenn man das so nennt. Also der Mensch, um sein freies Ich zu entwickeln, hat in sich einen Zerstörungsherd, nennt es Steiner geradezu. Dieser Zerstörungsherd wirkt überall in unserem Wesen, aber er hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Menschen, also man kann es wirklich so sagen, im Schwerpunkt des Menschen, wo der Schwerpunkt des Menschen liegt. Dort ist das eigentliche Zerstörungszentrum, aber es wirkt so, dass es im ganzen Organismus diese Zerstörungsprozesse durchführt. Aber wehe, etwas von diesen Kräften wendet sich nach außen. Wenn wir nur einen Funken davon nach außen tragen, dann machen wir diese Zerstörung draußen, die nicht stattfinden sollte, die dann wirklich blinde Zerstörung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können an diesen Zerstörungsprozess, an dieses Ins-Nichts-Hineinschleudern — den können wir umwenden, dazu, geistig aus diesem Nichts heraus wieder etwas Neues zu schaffen. Das ist der Prozess. Dadurch entsteht gerade erst die Möglichkeit, dass wir dann auch etwas entgegenbringen können. Aber dazu müssen wir vorher etwas Geschaffenes, etwas Erschaffenes, also etwas, was durch die Schöpfung hereingekommen ist, zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schöpfung in uns zerstören 01:11:10 ===&lt;br /&gt;
Bitte, nehmt das sehr ernst, dieses Wort. Das ist etwas ganz Wichtiges für das Verständnis der menschlichen und menschheitlichen Entwicklung. Wir müssen in gewissem Sinne die Schöpfung, die uns gegeben wurde, zerstören. Das ist ein wirklich sehr gewichtiges Wort. Und ich wage es auch nur, das hier jetzt in unserem Kreis, wo wir schon viele Dinge besprochen haben, so zu äußern, und wenn jetzt jemand neu dabei ist, möchte ich ihn darauf hinweisen, bitte schaut euch an, was wir vorher gesprochen haben darüber. Aber es ist jetzt also Zeit, diesen Punkt zu erwähnen, dass eine Aufgabe des Menschen wirklich ist, die Schöpfung zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte missversteht es nicht, dass wir jetzt einfach hergehen sollen und äußerlich mit unseren Werkzeugen die ganze Erde erodieren oder sonst was, das ist die falsche Art. Die bringt nämlich für die Schöpfung gar nichts, für die Weiterentwicklung des Ganzen. Was wir tun müssen, ist, etwas aus der Schöpfung zu entnehmen, in unser Wesen aufzunehmen und in uns zu zerstören. Also nicht Naturzerstörung draußen zum Beispiel, sondern etwas in uns zerstören. Zum Beispiel aber auch die ganzen Naturstoffe, die wir mit der Nahrung, mit der Atmung, mit dem Trinken und so weiter zu uns nehmen, dass wir sie völlig ins Nichts hineinführen, völlig in die Zerstörung hineinführen. Und dann, in der Umdrehung dieses Prozesses, aus dem das Stoffliche neu wieder erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nämlich, dass es wirklich bis dort hineingeht, dass Stoffliches, alles Stoffliche sogar, in uns ins Nichts geschleudert wird und aus dem Nichts heraus neu erschaffen wird. Es fängt zuerst an, dass so die ersten Teile — es wird halt die Nahrung, da ist es ja sehr offensichtlich, durch die Verdauung zerlegt, es fängt schon an, wenn wir die Nahrung einzuspeicheln beginnen — und das geht halt dann so weit zunächst einmal, dass es bis zu dem Zustand kommt, dass es ins Tote hineingeführt wird, also ins Mineralische. Es darf nichts, nichts, was wir von außen aufnehmen, in unserem Organismus lebendig bleiben. Sondern es muss also einmal bis zu dem Zustand des Todes hinuntergeführt werden, also ins Mineralische, und dann noch einen Schritt weiter. Nämlich so, dass es aus der Stofflichkeit selber ins Nichts, also aus dieser mineralischen Stofflichkeit selber ins Nichts hineingeführt wird und aus diesem Nichts heraus in erneuerter Form wieder entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Transsubstantiation bis ins Materielle 01:14:27 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, weiß ich nicht, wenn ich Sauerstoff aus der Luft aufnehme, dann wird dieser Sauerstoff einmal abgetötet komplett. Die Entwicklung ist so gegangen, dass das auch tatsächlich in der äußeren Erdatmosphäre eine Wirkung hatte. Also die Luft, die wir heute atmen, ist etwas viel Toteres, als sie in der Vergangenheit war. Es hat auch Wirkungen hinterlassen draußen. Eine Voraussetzung eben dafür, dass wir unser Bewusstsein entwickeln können, war, dass diese Atmosphäre der Erde nicht mehr die gleiche Lebendigkeit hat wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist noch eine gewisse Restlebendigkeit drinnen, und die müssen wir in uns aber ganz austilgen. Wir müssen so weit gehen, den Sauerstoff, jedes einzelne Sauerstoff-Molekül oder Sauerstoff-Atom, aufzulösen ins Nichts und aus dem Nichts wieder herauszubringen. Wieder herauszugestalten. Das heißt, in der äußeren Bilanz merkt man gar keinen Unterschied. Es ist vom Äußeren — gerade dort, wo es um diesen Kern geht, ist sowohl die Stoff- als die Energiebilanz ausgeglichen, und trotzdem ist es eine neue Erschaffung. Und im Feineren dessen, was bis ins Atomare hinein oder ins Super-Atomare hinein drinnen ist, bekommt die Stofflichkeit eine andere Qualität dadurch. Das lässt sich nicht so einfach mit physikalischen Mitteln feststellen heute, weil in der physischen Erscheinung sozusagen bleibt es so, wie es war, im Grunde. Aber in der tieferen Struktur, die dahintersteckt — weil ja dahinter letztlich auch Ätherisches, Astralisches, Geistiges steckt, weil ja Materie ist verdichteter Geist. Es ist nichts völlig Fremdes der Materie, im Gegenteil. Materie ist Geist in einer halt sehr besonderen Form, in einer Form, in der sie nach außen hin als tot erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin können wir sie sozusagen verfolgen. Bis in den Zustand hinein, wo sie ins Nichts geschleudert wird, da können wir es mit der äußeren Wissenschaft nicht mehr verfolgen. Und dann kommt sie aus dem Nichts wieder heraus in erneuerter Form. Aber was wir äußerlich sehen, also dieses mineralisch Tote zunächst als erstes, da merkt man im Mineralischen zunächst diesen Unterschied noch nicht, dass da drinnen eine andere ätherische, eine andere astralische, eine andere geistige Qualität dahintersteckt. Im äußeren physikalischen Verhalten bleibt es genau gleich, zunächst einmal. Wird in der Zukunft auch noch anders werden, aber jetzt so schnell geht das nicht. Aber da drinnen sind andere Qualitäten drinnen, die nämlich bedingen, dass das alles, was an ätherischen, astralischen Kräften, geistigen Kräften in der Materie wirkt, dass das eine Qualität bekommt, die weniger zunächst einmal von den Widersacherkräften bestimmt wird, sondern bereits von etwas Neuem, was wir hineingebracht haben, nämlich das, was durch die Ich-Kraft, mithilfe der Christuskraft, die mit uns wirkt, da in einer neuen Gestaltungsform drinnen ist, im Geistigen, im Astralischen, im Ätherischen. Und nur die äußere Erscheinung bleibt zunächst noch einmal so, wie wir sie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher merkt der Physiker keinen Unterschied, und trotzdem ist es etwas anderes geworden. Es hat also eine wirkliche Transsubstantiation stattgefunden. Die Transsubstantiation ist das, was wir im Altarsakrament feiern oder uns vor Augen führen und uns damit ein äußeres Bild für das hinstellen, was aber in uns ununterbrochen stattfindet. Die Wandlung, die Wandlung bis ins Materielle hinein, findet ununterbrochen in uns statt. Und die Feier des Altarsakramentes bedeutet nichts anderes, als einen Anstoß dazu zu geben, sich dessen auch bewusst zu werden, was sich da abspielt. Also es geht nicht um irgendeinen Hokuspokus, der da passiert, sondern es passiert, wir tun es aus unserem Ich heraus, nur wir wissen noch nichts davon. Und der Weg in die Zukunft hinein heißt, immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was sich da abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die untersinnlichen Kräfte: Elektrizität als luziferisches Licht 01:19:35 ===&lt;br /&gt;
Weil man muss doch Folgendes denken: Was ist die Materie, so wie sie heute ist? Steiner hat das ja einmal sehr deutlich beschrieben, wie die Kräfte, die eigentlich die Materie aufbauen — von dem, das, was wir also physisch, äußerlich angreifen können und sinnlich noch wahrnehmen können, ja im Grunde nur die Außenseite ist —, dahinterstecken, wie Steiner nennt, untersinnliche Kräfte oder eine Unternatur sogar. Das sind Kräfte, die durch die Widersacherwesenheiten hineingebracht wurden. Dadurch überhaupt ist das physische Stoff in dem Sinn geworden, erst wie wir es heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch in vergangenen Vorträgen gesprochen, dass physisch und stofflich nicht ganz das Gleiche ist, weil es gibt sehr wohl etwas Physisches, was aber nicht stofflich ist und das auch für sinnliche Organe nicht fassbar ist, sondern übersinnlich ist. Das ist sogar was ganz, ganz Häufiges. Also wir sind von genug geistigen Wesenheiten umgeben, die auch physisch sind, also bis zum physischen Leib entwickelt sind, aber wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht mit den sinnlichen Augen. Also Elementarwesen gehören da sehr wesentlich dazu. Elementarwesen haben alle einen physischen Leib, aber keinen stofflichen Leib. Sie können nur unter bestimmten Bedingungen sozusagen ihre Spuren im Stofflichen hinterlassen, das sehr wohl. Aber eigentlich haben sie physische Leiber, wenn wir es so nennen wollen, die aber nicht sinnlich sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die Elementarwesen haben eine starke Beziehung auch zu uns oder wir zu ihnen, weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, aber doch auf ein bisschen andere Art. Daher kann man aber auch gerade sehr viel lernen im Umgang mit den Elementarwesen, auch über uns selbst, über die Natur draußen, aber vor allem auch über uns selbst. Und umgekehrt sind die Elementarwesen sehr neugierig darauf. Also wie ist denn das, dass so ein Mensch da hereinkommt? Wie geht denn das zu? Das ist für sie überhaupt ein Rätsel, wenn ein Mensch geboren wird. Also das ist für die Elementarwesen ganz, ganz etwas Spannendes, das mitzukriegen. Weil das ist für sie nicht fassbar irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sich dieses Prozesses immer bewusster zu machen. Ja, aber gehen wir zurück zu dem, was untersinnliche Welt, Unternatur ist, die aber unserer wirklichen stofflichen, physischen Welt zugrunde liegt. Welche Kräfte sind das? Es sind vor allem — also Rudolf Steiner nennt die Kräfte der Elektrizität, die Kräfte des Magnetismus, und dann nennt er eine dritte Kraft. Etwas sehr Geheimnisvolles, weil zu dem Zeitpunkt war diese dritte Kraft physikalisch jedenfalls noch nicht wirklich der Rede wert. Und es ist auch nicht so einfach, sie heute zu deuten. Es gibt auch aus anthroposophischen Zusammenhängen unterschiedliche Deutungen dazu. Also manche bringen es mit den Kernkräften in Verbindung, andere sagen, es hat was mit der Schwerkraft zu tun, weil ja die Widersacher die Kräfte der Schwere sind. Also auch das will ich jetzt gar nicht so im Detail aufgehen, aber in Wahrheit ist das, was uns als Materie erscheint, genau aus diesen Kräften gewoben. Und es sind nur diese Kräfte in Wahrheit da, aber keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort, wo Atome, wo Elementarteilchen sind, Protonen, Neutronen, Elektronen, wie das ganze Zeug heißt, oder die Quarks, die noch drinnen stecken sollen, also der ganze Quargel, der da drinnen steckt — das sind alles keine Dinge, es sind gewisse Kräfte, eigentlich geistige Kräfte, die wirksam sind, aber geistige Kräfte, die eben ihre spezielle Wirkungsform dadurch angenommen haben, dass die Widersacherkräfte drinnen wirken. Nämlich Elektrizität ist ein durch die luziferischen Kräfte verwandelter Licht-Äther. Also man könnte sagen, ein luziferisch gewordener Licht-Äther ist die Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dort, wo Elektrizität in Wahrheit vorhanden ist, oder wo Elektrizität vorhanden ist, wird Licht zurückgeworfen, gespiegelt. Das kennt auch die Physik ganz deutlich, also alle die Substanzen, die elektrisch leitend sind, sind die, die ganz besonders stark glänzend sind und die sich als Spiegel eignen. Man kann natürlich auch eigentlich nicht glänzende Sachen so polieren, dass auch ein gewisser Glanz da ist, aber so richtig das, was als Spiegelinstrument wirkt, sind metallische Stoffe, und die metallischen Stoffe sind die, die den elektrischen Strom leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohlenstoff und Kunststoffe: Der Stein der Weisen 01:25:20 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt gibt es auch Kunststoffe mittlerweile, die das können, aber genau die beruhen auch darauf, dass da eben auch eine elektrische Leitfähigkeit drinnen ist. Ist ein ganz großes Gebiet heute in der Technik, in der Wissenschaft, leitfähige Kunststoffe zu haben, Plastikelektronik nennt man es, also man kann mit dem sogar wirklich elektronische Bauelemente und sowas bauen, das ist ein Schritt in die Zukunft. Das wird weggehen von dem bloß, dass sich alles in Siliziumchips abspielt und in normalen Metallen, sondern dass es im Grunde — Kunststoff ist letztlich, stammt ab von Erdölprodukten. Was ist Erdöl? Erdöl ist ein Endstoff des Lebendigen, wenn man so will, es entsteht ja dadurch, dass Meereslebewesen, Kleinstlebewesen abgestorben sind, sich verdichtet haben und sehr kohlenstoffreich dabei geworden sind, also es ist etwas, was aus abgestorbenem organischem Material entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit den Kunststoffen fangen wir an, jetzt selber zu gestalten. Das ist also auch nicht so ein Zufall, dass wir Kunststoffe entwickelt haben, und alle diese Kunststoffe beruhen auf Kohlenstoffbasis letztlich, mit allen möglichen anderen Ingredienzien, aber damit hat begonnen ein Weg, wo wir so eine Art, na ja, künstlich den Stoff oder die Stoffverbindungen zu erzeugen, die wir nämlich auch im Lebendigen haben, was für uns ganz wichtig ist, wir könnten ohne Kohlenstoffverbindungen nicht leben auf Erden, weil wir beruhen alle auf Kohlenstoff. Und Endprodukt dieses lebendigen Kohlenstoffs, dieser lebendigen Kohle, die wir eigentlich sind, ist halt dann einerseits die Kohle, die wir draußen finden, aber genauso das Erdöl, das wir draußen finden, Erdgas, das wir draußen finden, das ist alles etwas, was mit unserer Entwicklung etwas zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt jetzt, ja klar, die Kohle ist entstanden, dass Pflanzen eben sich umgewandelt haben im Laufe der Zeit, sodass ein ganz hoher Kohlenstoffanteil drinnen ist und alles andere hinausgegangen ist. Ja, aber wo kommen die Pflanzen her? Weil wir sie aus unserem Wesen herausgesetzt haben. Wo kommen die Tiere her, auch die Kleinlebewesen, das Plankton im Meer, aus dem das Erdöl letztlich entsteht? Na ja, weil wir diese Wesenheiten sehr früh aus uns herausgesetzt haben. Also der Kohlenstoff, dieses Dunkle, ist was ganz was Spannendes, wir könnten ohne dem nicht leben, und dieser Kohlenstoff ist das, was uns die Inkarnation ermöglicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für den Menschen, diesen Stoff wirklich bis ganz ins Dunkle hineinzuführen, ins Nichts sogar hineinzuführen, ganz besonders diesen Kohlenstoff, und aus dem in neuer Form, aber jetzt durch die menschliche Geisteskraft, in neuer Form zu erwecken. Wisst ihr, das ist das, um das es ging in der Alchemie, in Wahrheit. Und Rudolf Steiner hat sehr deutlich an vielen Stellen genau das ausgedrückt: Haben doch diese Alchemisten waren doch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Philosophenstein, wie es heißt, gibt verschiedene Ausdrücke dafür, manchmal heißt er auch das Lebenselixier, interessanterweise. Und Steiner sagt dann, ja, dieser Stein der Weisen, der ist ja überall zu finden, der ist überall zu finden, viele haben ihn sogar zu Hause, weil sie heizen damit ein im Winter. Gut, heute hat man meistens eine Gasheizung oder irgend sowas oder mit Erdöl oder was, na gut, dann verwenden wir es indirekt, oder selbst wenn wir Holzpellets oder was verwenden, also wenn wir schon ein bisschen zukunftsträchtiger sind, jetzt in der Ökowende, na, dann ist da halt auch das Holz drinnen, ist auch der Kohlenstoff drinnen. Überall ist der Stein der Weisen drinnen, nur wirklicher Stein der Weisen ist es erst durch das, was wir damit machen, was wir daraus machen, indem wir unsere geistige Schöpferkraft damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, man mag es über die Kunststoffe und das alles schimpfen, bis zum Geht-nicht-mehr, so, Plastik in den Meeren und so — na, das ist natürlich schrecklich, also wir sind halt noch nicht so geschickt geworden damit, in richtiger Weise etwas damit zu machen, aber künstliche Stoffe, künstlerische Stoffe zu erzeugen, gerade aus diesem Lebensstoff Kohlenstoff, aus diesem Stoff, der ja seine schöne Seite oder seine gigantische Seite zeigt, wenn er als Diamant kommt — Kohlenstoff und Diamant ist chemisch gesehen dasselbe, nur die innere Form, die innere Anordnung ist etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lebendige Diamant: Den Kohlenstoff vermenschlichen 01:31:05 ===&lt;br /&gt;
Also, im Grunde den wirklichen Stein der Weisen zu erschaffen, hieße im Grunde — ja, in höchster Vollendung hieße es, dass unseren physischen Leib zu einem Ort lebendigen Diamanten zu machen. Das heißt, einen Körper zu erschaffen, der vollkommen lichtdurchlässig ist, der vollkommen lichtoffen ist, der diese Dunkelheit dadurch ganz verloren hat. Na ja, das ist natürlich ein weiter Weg hin, das hängt mit dem Weg der Auferstehung und so weiter auch zusammen. Aber da ist eines der wesentlichen Kernstücke, ist eben, diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben. Diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Technik, an Stoffen, eben auch an Kunststoffen in die Welt hinaussetzen, ist in Wahrheit dann noch ein sehr, sehr dilettantischer Versuch, eben dieser Materie des Menschen, dieses Menschsein beizubringen sozusagen. Und es passiert halt noch eine ganze Menge Böses oder Schlechtes dadurch in der Welt draußen. Also da seht ihr schon, wo die Problematik ist: das Böse, das wir in uns erwecken müssen, um eben die Schöpfung, die alte Schöpfung, in uns zu vernichten im Grunde und eine neue zu schaffen — na ja, das ist erst die ersten Millimeter des Weges, und das heißt, es ist sehr viel Zerstörungskraft eigentlich noch drinnen, die eigentlich nicht nach außen kommen sollte. Aber wir tragen sie noch hinein in die Werke, die wir gestalten draußen in der Welt. Das ist das Problem, und das werden wir lernen müssen, dass das immer weniger passiert, ist durchaus auf dem Weg, also auch in der äußeren Forschung und in der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist halt, dass die Sünden der Vergangenheit, oder, ich weiß gar nicht, Sünden nennen, die Fehler der Vergangenheit, die passiert sind — na ja, Sünden auch, weil man es dann natürlich auf Teufel komm raus ums Geldverdienen gemacht hat. Also das heißt, im Sinne der Sorat-Kräfte in Wirklichkeit gearbeitet hat, weil die geben uns halt sehr viel Inspirationen dazu. Aber trotzdem, der Weg geht weiter, und es entstehen nach und nach Ansätze zumindest dazu, dass völlig künstliche Stoffe entstehen, die aber doch eine hohe Qualität haben, die mit der Natur verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur das Zurück zur Natur, wie sie früher war, alleine genügt nicht. Ich meine, dann machen wir den hilflosen Versuch, die Welt auf einen Zustand zurückzudrehen, wie es früher mal war. Und das heißt Verweigerung der Entwicklung im Grunde. Das wird auch nicht funktionieren, sondern es ist eben ein Weg vorwärts zur Kultur, und vorwärts zur Kultur im Sinne einer umgearbeiteten Natur. Das ist es ja im Grunde. Der Mensch macht durch seine Tätigkeit die Natur zur Kultur. Bis ins Stoffliche hinein. Und die Frage ist halt, ob wir Minderwertiges schaffen daraus, oder ob es uns mit der Zeit gelingt, Höherwertiges zu schaffen. Etwas, was sogar höherwertig ist, als das, was ursprünglich in der Natur vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als Kunstwerk: Die Aufgabe des Menschen 01:34:57 ===&lt;br /&gt;
Das passt jetzt aber in unser Gesamtbild sehr gut hinein, wo wir gesagt haben, na ja, aber wenn es da aus der geistigen Quelle von oben bis nach unten strömt, wird dieses schöpferische Urbild immer blasser, immer blasser und immer schlechter verwirklicht, bis es bei uns ankommt. Dann heißt das auch — und Rudolf Steiner betont das immer wieder —, die Natur, so sehr man sie bewundern muss, und so viel es da ja doch drinnen ist, aber sie ist weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Sie ist weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und der Punkt ist, wenn sie einen Schritt weiterkommen soll, dann geht das nur durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Form, dass wir es ja auch mit Hilfe unserer äußeren, sinnlich-physischen Tätigkeit tun und mithelfen, haben wir gar nicht mehr so viel Zeit. Wenn die Menschheit beginnt, bereits ab dem sechsten, siebten, achten Jahrtausend sich nicht mehr zu inkarnieren — ich meine, man wird nicht alle Menschen betreffen, aber doch einen Teil —, das heißt, da haben wir ja noch einiges vor uns, um die Welt so zu verändern, dass es bis in die einzelnen Naturstoffe hinein ein Kunstwerk wird, ein Kulturwerk wird, die Erde. Das ist unsere Aufgabe, aus der Erde ein Kulturwerk zu machen, aus der Erde als Ganzes. Ein riesiges Kunstwerk, das sehr wesentlich bereits mitgeschaffen ist durch die Menschen, nämlich in dem, was Neues hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu sehr viel Hilfe auch brauchen, weil wir manches nicht alleine können, aber wir werden die Anleitung sozusagen dazu geben, wir werden den schöpferischen Impuls dazu geben, der eben von oben herunter aus der Quelle bis da unten gar nicht ankommen kann. Genau das ist unsere Aufgabe, da diesen neuen Impuls hineinzubringen, von da zu impulsieren die Engelwesenheiten, die Erzengelwesenheiten, die Urengelwesenheiten, ja sogar die Elohimwesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urengel als neue Elohim 01:37:16 ===&lt;br /&gt;
Die neuen Elohimwesenheiten im Übrigen, welche sind das? Im Grunde haben sie schon abgedankt und sind zu einer höheren Aufgabe aufgestiegen, jetzt, und zwar ganz besonders stark seit der beginnenden Neuzeit, ein bisschen früher schon, sind es die Geister der Persönlichkeit, die sogenannten Urengel, die Geister der Persönlichkeit, die Urengel. Das sind die Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind, die ihre Menschheitsstufe, also die Stufe, wo sie ihr Ich bekommen haben, auf dem alten Saturn durchgemacht haben. Jetzt sind sie halt bereits so hochgestiegen, dass sie Urengel sind, daher auch der Name Urengel. Angeloi heißt ja Bote, aber sie sind Boten des Urbeginns, nämlich der alten Saturnentwicklung, Boten dieser Entwicklung sind sie. Und zugleich haben diese Urengel daran mitgewirkt, die erste Grundlage für unseren physischen Leib zu bilden, nämlich damals schon aus dem alten Saturn, als reinen Wärmeleib, also es ist auch nicht gerade so ein physischer Leib, wie man es sich heute vorstellt, sondern es war ein gestaltetes Wärmegebilde, wenn man es so nennen will, so ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, physischer Leib kann in sehr verschiedenen Variationen auftreten, und im Zuge dessen, dass wir auch unsere Leiblichkeit weiterentwickeln, geht es sogar über uns hinaus, und wir verwandeln also die Erdenwelt zunächst einmal eben auch, wir bauen sie um zum Kunstwerk bis in die Tiefen des Stofflichen hinein, bis in die Tiefen des Stofflichen. Und es geht nur darum, das Werk wird gut sein, wenn es mit dem richtigen geistigen Bewusstsein gemacht wird, und wenn dieses fehlt, dann wird es halt mehr inspiriert sein von der Widersacherwelt, und dann wird mehr auch substanziell von der Erdentwicklung verloren gehen für die Zukunft und halt letztlich auf dem Weg sein, abzubiegen in diese achte Sphäre, die hinter den Wesenheiten von Sorat steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Plastikelektronik: Ein Schritt in die Zukunft 01:39:46 ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben also einiges vor uns, und ja, also das heißt, wir waren jetzt stehen geblieben, jetzt kommen wir wieder ein bisschen zurück, ihr wisst schon, ich mache immer ein bisschen Ausflüge, wir kommen jetzt wieder zurück. Ausgangspunkt war, die luziferischen Wesenheiten haben den Licht-Äther zur Elektrizität umgewandelt, also die Elektrizität ist so etwas wie ein in die Finsternis gezwungenes Licht, und dann entwickelt es andere Qualitäten, und gerade den elektrisch leitenden Substanzen, also den Metallen, gibt sie dadurch aber die Fähigkeit, das Licht zurückzuwerfen, denn das Innere der Metalle leidet sozusagen dieses Licht, das von außen kommt, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das weiß man in der Physik ganz klar, also heute mittlerweile, dass die Substanzen, alle Substanzen, die glänzend sind, die also Licht zurückwerfen, dass das darauf beruht, dass die Elektrizität da eine Rolle spielt, dass da fließende Elektrizität ist, fließende, also nicht Elektrostatik. Ihr kennt es, wenn man Kunststoffpullover — früher zumindest, die alten Kunststoffpullover —, wenn man den ausgezogen hat im Finstern, dann haben die Funken geblitzt, durch die Reibungselektrizität, die da entsteht, aber da fließt die Elektrizität nicht, weil die normalen, die üblichen Kunststoffe sind Nichtleiter, also die normalen Kunststoffe glänzen daher nicht so richtig, aber mittlerweile kann man sehr wohl eben auch elektrisch leitende Kunststoffe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Grunde aus einer Zufallsentdeckung herausgekommen, ein Chemiker hat einfach versehentlich, um einen Kunststoff herzustellen, die tausendfache Menge der Startersubstanz dazugegeben, die notwendig ist, dass diese langen Kunststoffketten, diese Polymerketten, also die aus vielen, vielen Kohlenstoffmolekülen zusammengesetzten Ketten entstehen, hat er zu viel dazugegeben, und dann hat das Ganze nicht funktioniert, der ganze Kolben, in dem er das gemacht hat, war kohlschwarz, aber glänzend. Und jetzt hat er sich das genauer angeschaut, jetzt hat er sich gedacht, na gut, das Ganze ist vielleicht Kohlenstoff und Grafit geworden, der Kohlenstoff selber, wenn er als Grafit vorliegt, ist ja auch glänzend, bei einem Kohlestück merkt man das auch, dass es so glänzende Sachen hat. Aber er hat sich das dann näher angeschaut, was da passiert ist, und dann gemerkt, da ist ein Stoff drinnen, es ist nicht reiner Grafit oder was, was ist denn das? Aha, da ist sehr wohl ein Kunststoff entstanden, also ein komplexes Kohlenstoffgebilde, irgendwo verwandt den Kunststoffen, die man sonst hat, aber es hat ganz spezielle Eigenschaften, es ist nämlich elektrisch leitfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wahrscheinlich tausend andere Chemiker hätten gesagt, okay, ich habe einen Fehler gemacht, es ist schiefgegangen, haue ich den Kolben weg, weil den kann ich eh nicht mehr reinigen, und die Sache ist vorbei. Aber der war wachsam genug, und ihm ist aufgefallen, das glänzt. Das darf eigentlich nicht glänzen. Wieso glänzt es? Aha, es könnte nur glänzen, wenn es ganz verkohlt ist. Nein, ist es aber auch nicht. Und dann hat er das eben genauer untersucht, und dann sind die Augen immer größer geworden, dass er plötzlich einen Kunststoff hat, der elektrisch leitend ist, und mittlerweile sind wir auf dem Weg, eben Kunststoffelektronik tatsächlich zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist erst der erste Schritt, weil wir werden also an Elementen, elektronischen Elementen, also elektrisch betriebenen Elementen arbeiten, die sich selber weiterentwickeln, die sich selber weiterbauen, weil die Kohlenstoffverbindungen sind die, die die Basis, die stoffliche Basis für das Lebendige auf Erden bilden. Das Lebendige auf Erden heißt, dass es nicht nur einen festen Stoff hat, der halt so ist, wie er ist, sondern dass ich beständigen Stoffwechsel habe. Dass also immer ein Stoffaustausch stattfindet, dass aber das Stoffliche, die stoffliche Erscheinung wieder regeneriert wird, aber die Form dabei behalten wird, aber Stoffliches ausgetauscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben in uns, im Menschen, auch ganz besondere — jetzt sage ich einmal, Kunststoffe kann ich nicht sagen, aber Polymere, also der Chemiker nennt Kunststoffe auch Polymere. Poly heißt viel, Meros ist der Teil, also aus vielen Teilen bestehen, nämlich aus vielen Kohlenstoffatomen, nennen wir es jetzt einmal so. Also aus vielen Kohlenstoffeinheiten, noch ein bisschen was anderes dazu, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel vielleicht und solche Dinge spielen eine Rolle, aber der Kern ist der Kohlenstoff drinnen. Ja, sehr ähnlich aufgebaut ist zum Beispiel das Eiweiß, das unser Fleisch, also unseren Körper baut, also die Muskelfasern und so weiter, und Eiweiß ist bei allen Körperprozessen wichtig, weil die Eiweißstoffe zugleich auch Regulatoren sind für alle Stoffwechselvorgänge, da eine große Rolle spielen, dass die Enzyme und dergleichen, das sind Eiweißsubstanzen, ohne die könnten wir nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, na ja, wir sind jetzt mit der Technik langsam dabei, eben nicht mehr so ordinäre Grundstoffe herzustellen, wie wir es früher haben, sondern welche, die auch so einen gewissen Eiweißcharakter haben, die so einen gewissen Charakter haben, auch da ist es wieder was Ähnliches wie unsere Erbsubstanz, die DNS, da haben wir auch wieder Polymere drinnen, und da spielt auch der Kohlenstoff wieder eine sehr wesentliche Rolle drinnen. Und wo der Beginn da ist, dass man Elemente hat, die durch Stoffwechsel funktionieren, so weit sind wir noch nicht ganz, aber auf der Zielrichtung hin sind wir, und dann kommt man einen Schritt weiter, also zu Computern oder elektronischen Bauelementen, auf denen nicht nur Programme ablaufen, sondern die sich selber auch in ihrer physischen Struktur verändern, dann werden wir einen Schritt weiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug an der Erneuerung der Welt 01:46:27 ===&lt;br /&gt;
Wir werden einfach sehr viel lernen. Ich sage nicht, dass das jetzt das Wichtigste für die Zukunft ist, und es ist wichtig nur aus einem Grund: wir lernen dadurch, uns selbst besser zu verstehen und unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Wir müssen eben heute im Grunde alles irgendwo so weit herunterbringen, dass wir es auch in die Außenwelt hineinstellen können. Das war von Anfang an der Weg. Der Mensch ist dadurch hereingekommen, dass er die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus sich heraus gesetzt hat, sonst hätte er gar nicht so dastehen können, und wir setzen jetzt nur eine ganze Menge aus uns heraus, nämlich die ganze Kulturwelt, indem wir letztlich die ganze Erde, ja, sag ich mal, inhalieren, umwandeln und als Kulturwelt wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alle diese Dinge in irgendeiner Form durchmachen, auch auf die Gefahr hin, ja sogar auf die Notwendigkeit hin, dass dabei Fehler passieren. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, das Privileg des Menschen ist, irren zu können, Fehler zu machen, Fehler, an denen wir lernen, gerade an denen lernen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche, der größte Prozess, der überhaupt dazu notwendig ist, dass wir das können und bis ins — nicht nur atomare, sondern subatomare hinein — können, ist, dass das durch uns alles durchgeht. Im Grunde jedes Sauerstoffmolekül, jedes Kohlenstoffmolekül, das in Form von CO2 — ist ja ein großes Thema, Kohlenstoffdioxid, also ein Kohlenstoffatom, zwei Atome Sauerstoff, wenn man so will —, aber wenn wir es ausatmen, ist es was anderes geworden, als wenn wir den Sauerstoff aufgenommen haben und durch die Nahrung Kohlenstoff zu uns genommen haben. In uns verwandeln wir das. Und einfach schon, indem wir atmen, als freie geistige Wesen atmen, verwandeln wir die Welt bis ins Stoffliche hinein. An der Oberfläche noch nicht, aber gerade in den Sphären, die darunter sind, das heißt, in den Sphären, wo die Elektrizität drinnen wirkt, die dieses luziferisch gewordene Licht ist im Grunde, dort fangen wir jetzt noch ganz unbewusst an mit dem Erlösungswerk der luziferischen Kräfte. Bis dort hinein geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt die Frage, mit welcher Gesinnung ich schon — nicht nur im Labor stehe, sondern schon atme. Meine Lieben, das ist ja Aufgabe, mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, wir haben eine Chance, schöpferisch an der Welt mitzuarbeiten, an der Erneuerung der Welt mitzuarbeiten. Ja, wir tun es auch, und wir wissen im Großteil nichts davon. Das ist doch tragisch eigentlich. Also wir tappen zumindest für unser kleines Ich-Bewusstsein noch völlig im Dunkeln dadurch, und dadurch kommen die ganzen Fehler hinein, weil die Fehler entstehen dadurch, dass halt unser Ego, das von den Widersachern verführt ist, hereinfährt und eigentlich dem entgegensteht, was unser Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen kennenlernen diese Kraft, die in unserem Ich drinnen ist, diese Kraft, die alles ins Nichts hineinschleudert und die dadurch letztlich eben auch ein Herd des Bösen ist, der in uns ist und der brandgefährlich wird, wenn er direkt unvermittelt in die Außenwelt getragen ist. In uns muss diese Transsubstantiation stattfinden, primär mal. In uns. Und wir müssen im Grunde bis in die feinste Materie hinein oder bis in die gröbste Materie hinein der Stofflichkeit unserer Welt auch einen neuen Charakter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technik als neues Element der Kultur-Erde 01:50:41 ===&lt;br /&gt;
Und dass wir dann äußerlich solche Sachen wie von mir aus Plastikelektronik oder was bauen, um die geht es eigentlich gar nicht. Das ist nicht das Wichtige, sondern die Tätigkeit, das hervorzubringen, schult unsere Kräfte, schult unsere Bewusstseinskräfte. Wenn wir diese äußere Tätigkeit verbinden mit unserer geistigen Tätigkeit und damit mitkriegen, mit was wir es da eigentlich zu tun haben. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, haben wir eh schon oft gesprochen, nicht einfach sagen, ja, wir sind geistig strebende Menschen, wir sind naturverbundene Menschen, also Technik wäre Pfui. Nein, die Erde wird — da wird die Technik eine Rolle spielen, das wird gerade auch ein neues Element sein, das sich mit dem Naturelement verbindet, um eben diese Kultur-Erde zu bauen. Ich kann euch nicht sagen, wie die ausschauen wird, das kann niemand in Wirklichkeit sagen, weil es noch offen ist. Es liegt an uns, es zu machen. Man kann gewisse Linien vielleicht sehen, aber es könnte noch eine sehr erstaunliche Welt werden, die wir in Gang setzen. Schon, also bis zu einem gewissen Grad eben während unserer Erdentwicklung, und noch erstaunlicher wird das sein, was mit dem neuen Jerusalem herauskommt. Weil da wird einiges davon schon von Haus aus als Grundprinzip drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik der Liebe im neuen Jerusalem 01:52:13 ===&lt;br /&gt;
Ich meine so weit drinnen, dass es dann nicht mehr einfach so Elektrizität, Magnetismus, Kernkräfte, Schwerkraft, was auch immer, in der heutigen Form gibt, sondern wo die Grundkraft auch der äußeren Schöpfung die Liebe sein wird. Also das heißt, die Physiker des neuen Jerusalems werden die Liebeskräfte studieren, in irgendeiner Form, um das jetzt sehr bildhaft zu sagen. Und Liebeskräfte heißt also die Kräfte, wo sich etwas bis ins Stoffliche — das aber eben dann anders sein wird —, wo diese sich verschenkende Kraft drinnen ist. Das ist die Kraft der Liebe. Das heißt, da ist bis ins Stoffliche hinein ein geistiger Funke drinnen, durch den Menschen letztlich, aber der bis ins Stoffliche hinein wirkt, aus dem dieses Prinzip des Sich-Verschenkens drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik der Zukunft kann ich euch noch nicht wirklich im Detail beschreiben, aber sie wird sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen haben. Wird anders sein natürlich, wir werden nicht in so einem Labor stehen wie heute, es ist ganz klar, wir werden das auf einer viel, viel höheren Ebene machen, aber jetzt muss die Vorbereitung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum 17. Kapitel: Die Verantwortung des Menschen 01:53:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum müssen wir gewahr werden dieses Zerstörungsherdes in uns. Das ist ein heiliger Ofen zugleich auch. Aber zugleich auch kann es sein die Quelle der allerallerschlimmsten bösen Kräfte, wenn wir es einfach unrecht in die Welt hinaus versetzen. Und seht ihr, da drinnen — und das ist jetzt für unser Thema, wir stehen ja jetzt im Übergang vom 16. auf 17. Kapitel, also die ganze Geschichte mit der Hure Babylon und dem Fall von Babylon und der damit verbundenen schwarzen Magie des Missbrauchs geistiger Kräfte. Da entscheidet sich, ist es Missbrauch oder ist es im richtigen Sinn gebraucht? Wir entscheiden, da ist es böse, ist es gut. Wir geben da die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine große Verantwortung, die der Mensch damit auf seinen Schultern hat, in Wahrheit, aber wir haben sie auf uns, weil wir die Fähigkeit dazu haben. Wir haben sie dazu. Und in dem Sinne, dass wir äußerlich physisch etwas dazu tun können — später werden wir das, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, in der Form auf anderem Weg weiterführen, aber wir werden noch einiges zu bewältigen haben, das einfach in der physischen Welt zu manifestieren und aus diesem Prinzip heraus zu arbeiten. Und sozusagen diese Transsubstantiation der Erdenwelt voranzutreiben, die bei uns ihren Ausgang nimmt, also nur in uns können wir es eigentlich stofflich so verwandeln, dass das Stoffliche selber bereits jetzt während der Erdentwicklung etwas anderes wird, in seiner Tiefenstruktur zumindest. Also es wird uns noch nicht gelingen, dass jetzt die Liebe die Naturgesetze, die wir heute haben, ersetzt, so weit geht es nicht, das ist während der Erdentwicklung nicht möglich, dazu muss im Großen die Erdentwicklung ins Nichts verschwinden, also das wird erst dann in neuer Form auf dem neuen Jerusalem, auf dem neuen Jupiter, hervorkommen. Aber ein Anfang ist zu tun auf jeden Fall, ein Anfang zu tun in der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass bereits also die Stofflichkeit der Erde etwas Neues wird, bedeutet, dass wir im Grunde wirklich mit jedem Atemzug ja eigentlich dieses Altarsakrament vollziehen. Denn indem dieser schöpferische Impuls aus unserer Ich-Kraft dem mitgegeben wird und das Alte völlig vernichtet wird und etwas Neues in neuer Form geschaffen wird, und sei die Veränderung nur ganz drinnen in den Seelenkräften, die damit verbunden sind, und äußerlich eben bis ins Physische ist es zunächst noch nicht merkbar, aber trotzdem ist es eine Erneuerung schon der Stoffeswelt selber, und dem arbeiten wir mit. Und hier und da einmal beim Atmen, beim Trinken, beim Essen an sowas zu denken, damit einen das im Bewusstsein begleitet — weil wir haben nicht so viel Zeit mehr, um das im äußeren irdischen Dasein mit unserer physischen Körperlichkeit, die wir jetzt noch haben, so vorzubereiten, dass wir dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, es auf einer viel höheren Ebene weiterführen können. Aber dazu müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden, weil wenn jetzt die Erde in ihrer materiellen Tiefenstruktur nicht genügend vorbereitet ist, dann haben wir dann keinen Zugriff darauf oder zumindest einen erschwerten Zugriff darauf, weil dann greifen die Widersacher danach, und die greifen dann in einer Form danach, dass wir sozusagen als nicht mehr verkörperte Wesen es zumindest sehr schwer haben, dagegen anzukämpfen. Es wird schwieriger, weil da kommen wir gerade an das nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach oben und nach unten: Die Polarität überwinden 01:58:28 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist unser Privileg, wirklich so ganz tief in der materiellen Welt drinnen zu stehen. Im Grunde steigen wir jetzt, oder stehen wir, ganz tief in dieser materiellen oder, anders gesagt, in dieser Widersacherwelt drinnen. Wir stehen ganz tief drinnen, und wir müssen eben, wenn wir im christlichen Sinne, also in diesem Sinne des Freiheitsprinzips die Weltentwicklung weiterbringen wollen, wir müssen so tief nach unten steigen, wie wir nach oben blicken müssen oder steigen müssen. Wir müssen beides miteinander verbinden können, und erst wenn wir beides miteinander verbinden können, dann überwinden wir diese Polarität von Gut und Böse, oder fangen an. Es wird während der Erdentwicklung nicht fertig werden, schätze ich mal. Aber wir fangen jetzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit, um es noch einmal zu wiederholen, geben wir die Chance, dass nach uns, am neuen Jerusalem, am neuen Jupiter, Menschenwesen, neue Menschenwesen, wenn wir sie so nennen wollen, entstehen, die von Haus aus dieses Prinzip der Freiheit dadurch sich erwerben können, weil wir ihnen vorangegangen sind und sie es unter anderen Bedingungen schaffen können, und dadurch wieder eine andere Qualität auch damit natürlich hineinkommt. Wir werden uns natürlich auch weiterentwickeln. Wir sind, wenn man so will, so wie man spricht, also von den Geistern der Persönlichkeit oder von den Geistern der Form, wir sind die Geister der Freiheit, die werdenden Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Aufgabe, und die freien Geister, die nach uns entstehen werden, werden wieder eine zusätzliche Aufgabe wahrscheinlich übernehmen. Wird man sehen. Aber das, was als Freiheitsimpuls drinnen ist, das weiterzutragen, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussgedanke: Ich mache alles neu 02:00:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es heute so wichtig, sich bewusst zu sein, was wir an unserer Freiheit haben und dass wir sie nicht aufgeben dürfen. Und dass jeder Rückfall in alte, unfreie Zeiten nur den Widersacherkräften dient. Jede Entscheidung muss aus der Freiheit des Menschen fallen. Es gibt also nichts, was kollektiv entschieden wird, sondern aus der gemeinsamen Tätigkeit der Menschheit, aus den freien Individuen muss das entstehen, was sich als Ganzes bildet. Und was nicht an Freiheit dazu beigetragen wird, ist verloren im Grunde für die Entwicklung. Ja, ich weiß schon, das ist heute noch ganz, ganz schwer. Wir sind am Anfang der Entwicklung, und die freien Impulse sind noch ganz, ganz wenig. Aber die Richtung, die Richtung ist es, die wir geben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung zu wissen, aus dieser Freiheit heraus, wird eben das Wort sein, das eben auch der Christus spricht, aber das gilt für das Menschen-Ich auch: Ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das gilt im Grunde für alles irgendwo. Überall hat man die Chance, diesen neuen Impuls hineinzubringen. Und dazu braucht man eben auch diese Vernichtungskräfte, die das Alte auflösen, im Grunde. Dass man aus der Sicht des Alten — das ist das Böse. Also wenn man in der alten Denkweise drinnen ist, müsste man das absolut als das Böse bezeichnen. Aber im höheren Sinne betrachtet ist es die Kraft, die notwendig ist, um vorzubereiten, dass eben dieses Neue überhaupt geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit diesen Gedanken möchte ich euch für heute entlassen. Wir sind jetzt halt wirklich bei den schwierigsten Kapiteln der Apokalypse. Es wird jetzt, schätze ich, fürchte ich, bis zum Ende nicht einfacher werden. Es wird immer schwieriger werden. Ihr habt sicher auch gemerkt, wir kommen nur sehr stockend weiter. Man könnte sagen, eigentlich, ich glaube, wir sind eh schon im siebzehnten Kapitel. Stehen wir am Anfang. Also jetzt ist bald aus, weil mehr als 22 sind es ja gar nicht. Also werden wir bald fertig sein. Ich wage nicht zu prophezeien, wie viele Vorträge wir noch brauchen, aber nach der Dichte dessen, was da drinnen geschildert wird und was Anregung ist dazu, jetzt noch zwischen die Zeilen zu schauen, was alles damit verbunden ist, denke ich, dass das noch uns eine Weile beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte euch um Verständnis dafür, dass das eben so viele, viele Vorträge braucht und das nicht in fünf, sieben oder zehn Vorträgen abgewickelt ist, dass man das ausschöpft. Aber ich denke, der Gewinn, den wir dadurch haben können, ist, dass das unser Leben begleitet und das Bewusstsein erweckt wird für das, was einfach läuft, und dass es nicht einfach nur so ein bisschen Erkennen-Lernen ist. Aha, Apokalypse ist auch ein interessantes Buch. Hören wir mal ein bisschen was. Es geht darum, Apokalyptiker selbst zu werden. Das dauert. Das dauert. Das dauert sowieso schon mehr als eine Inkarnation mit Sicherheit. Da braucht man noch mehr als die 77 Vorträge. Das ist alles ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es ist halt das, was wir jetzt beitragen können. Also nehmt es bitte in diesem Sinn. Danke fürs Dabeisein. Es wird nicht zu viel werden, ganz sicher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Vergiftung und geistige Entwicklung 02:04:50 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Lieber Wolfgang, wenn ich atme und du gesagt hast, ich soll Bewusstsein haben, was ich da tue, dann habe ich immer das schlechte Bewusstsein, dass ich die Welt vergifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, das auch, aber das ist ganz wichtig. Aber durch die geistige Entwicklung ändert sich auch etwas an dem Prozess. Das ist nicht so, dass es natürlich jetzt von einem Tag auf den anderen oder nicht einmal von einer Inkarnation auf die andere so ist, dass man sozusagen weniger giftig wird im Ausatmen, aber tatsächlich hat die geistige Entwicklung einen Einfluss darauf. Auch selbst bis in den Ausstoß des Kohlendioxids. Also Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft. Ja, da tätig sein, wirklich im Leben, also im Leben tun. Das ist das ganz Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, als Erstes natürlich das Tun mit dem Bewusstsein zu verbinden, das man dadurch erwerben kann, und dann halt immer mehr aus diesen Impulsen heraus zu tun. Aber zugleich auch bescheiden sein und sagen, es ist noch wenig, das wir können, aber es wird mit jedem Schritt mehr. Also es braucht ja niemanden schrecken. Es sind keine unmöglichen Aufgaben. Oh ja, es ist — ihr wisst ja, den liebe ich, der das Unmögliche begehrt —, aber es ist immer der eine winzigste Schritt über die Grenze des Bisherigen hinaus. Und den kann jeder Mensch gehen, der ein Ich hat. Und wenn er keines hat, dann ist er eigentlich kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verabschiedung 02:06:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke, Wolfgang, und Frau Sohr. Ja, Frau Sohr, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Frau Sohr ist so fleißig, wirklich, alles die Videos zu machen und so viel zu machen, das ist ganz, ganz wichtig. Unglaublich. Ja, das ist unglaublich, und das ist genial, und ich bin so glücklich, dass wir einander getroffen haben. Aber das war wirklich Schicksalsführung. Also das hätte man nicht besser arrangieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Darf ich sagen, am Freitag kann man da auch dabei sein, wenn man dann die Nebenübungen nicht mitmacht, sondern schnuppern dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ja, ich wollte gerade dir das Wort geben. Na ja, also es beginnt ja jetzt in dieser Woche, und es gibt ja die kleinen Gruppen, wo jeder seine Nebenübungen machen kann, und da versammeln wir uns, und zum Schnuppern, denke ich, das ist völlig okay erst mal. Freitag 18 Uhr. Danke. Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Wiedersehen. Ich wollte nur sagen, es überschneidet sich Freitag 18 Uhr mit dem Vortrag 19:30 Uhr von dem Steffen Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ich weiß, ich weiß, es ist schade, ich würde gerne gehen. Ja, ja, es ist — wenn du hingehst, wenn wer hingeht, bitte lasst ihn ganz lieb von mir grüßen. Weil sonst war ich immer, immer dort, aber jetzt ziehen wir das durch am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also lieber Wolfgang, lieber François, ihr habt wieder einmal große Geschenke uns gemacht heute Abend. Danke vielmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Danke fürs Dabeisein. Hallo Sarah. Hallo. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah:&#039;&#039;&#039; Ich wollte noch kurz sagen, es waren heute insgesamt auf YouTube und VIA 88 Menschen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Noch oben, noch brav, noch brav, da sind wir über die 77 hinaus. Sehr gut. Haben Sie uns überholt. Fein, schön. Also danke auch für alle, die im Livestream mit dabei waren. Herzlichen Dank. Gut, Papa, bis bald.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_77._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31929</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 77. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-05T15:19:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:77.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=8t5PA0nC4lM|thumb| 77. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 5. Oktober 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 77. Vortrags vom 5. Oktober 2021 ==&lt;br /&gt;
=== Ansagen: Nebenübungen und öffentlicher Vortrag 00:00:37 ===&lt;br /&gt;
Gut, meine Lieben, also zuerst einmal eine Ansage: Wir sind wieder aktiv mit den Nebenübungen. Es gibt viele, viele Leute, die jetzt mitmachen wollen. Es wird also mehrere Gruppen geben, in denen das gemacht wird, und wir haben diesen Freitag um 18 Uhr ein erstes gemeinsames Treffen. Alle, die mitmachen wollen, alle, die dabei sein wollen, wo wir einfach ein bisschen uns austauschen werden darüber, wie das alles laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Einstieg jetzt: Die Michaelizeit ist ja die ideale Zeit, mit den Nebenübungen zu beginnen. Da kann man die Kraft, hoffe ich, aufbringen und das Feuer aufbringen, das innere, um mit den Nebenübungen zu starten, die ja etwas wirklich ganz Essentielles sind und die man jedem Menschen nur empfehlen kann. Dazu muss man ja nicht einmal anthroposophiegläubig oder sonst irgendwas sein, es ist einfach fürs Leben gut. Ja, also das ist diesen Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, dann wollte ich euch noch etwas sagen. Am Samstag hatte ich einen öffentlichen Vortrag in Wien über die Apokalypse. Also für die, die Interesse haben, so eine grobe Zusammenfassung in zweimal eineinhalb Stunden über die Apokalypse zu haben, die natürlich mit extrem vielen Lücken verbunden ist, aber da gibt es einen groben Überflug darüber. Wird demnächst auf AnthroWorld vorhanden sein. Und jetzt stürzen wir uns ins eigentliche Geschehen hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 27. Wochenspruch 00:02:20 ===&lt;br /&gt;
Es beginnt mit dem 27. Wochenspruch. Wir sind im Übrigen im 77. Vortrag zur Apokalypse. Also wir nähern uns so ganz leise der Vollendung, weil die Zahl 777 wäre die Zahl der Vollendung. Also wir haben jetzt gerade einmal zwei dabei. Also schauen wir mal, ob wir ein bisschen was weiterbringen. Und dazu der 27. Wochenspruch. Herbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In meines Wesens Tiefen dringen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erregt ein ahnungsvolles Sehnen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass ich mich selbstbetrachtend finde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Sommersonnengabe, die als Keim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Herbstesstimmung wärmend lebt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als meiner Seele Kräftetrieb.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, Kraft entfaltet sich in uns. Kraft, die wir im Sommer aufgenommen haben, geistige Kraft, die wir aufgenommen haben, die jetzt zunächst einmal in unseren Willenstiefen drinnen vorhanden ist und tätig werden will, und die wir uns jetzt dann so im Laufe des Herbstes und in den Winter hinein immer mehr auch zu Bewusstsein bringen können. Dass wir also auch im Bewusstsein erleben, welche Kraft wir da eigentlich aufgenommen haben. Um das geht es ja. Das ist überhaupt der Weg in die Zukunft hinein, eben immer bewusster sich zu werden der geistigen Kraft, die man in Wahrheit zur Verfügung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geistigen Kraft, der großen Ich-Kraft, die eigentlich draußen überall in der Welt ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass das, was wir zunächst einmal als unser Ich bezeichnen, dass das ja nur ein relativ blasses und teilweise auch verzerrtes Spiegelbild des wirklichen Ichs ist. Und dieses Ich ist draußen in den geistigen Gesetzmäßigkeiten der ganzen Welt. Also in dem, was die ganze Welt letztlich gestaltet und schafft und ordnet. Das haben wir potenziell in unserem Ich auch drinnen. Wir müssen es nur rege machen. Das liegt an uns. Wir sind Wesen, die zur Freiheit veranlagt sind, und das heißt auch immer mehr, dass wir selbstwillentlich diese Kräfte in Tätigkeit bringen können, sollen, wenn wir uns weiterentwickeln wollen, und damit nicht nur uns selber weiterentwickeln, sondern zugleich auch die Welt weiterentwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückblick: Der Sinn der Freiheit und die Umwandlung des Astralischen 00:05:02 ===&lt;br /&gt;
Also das war ja auch ein ganz großes Thema im letzten Vortrag, im 76. Vortrag, dass wir uns ein bisschen überlegt haben, ja, was ist denn der Sinn überhaupt, dass jetzt da ein so kleines, winziges, geistiges Wesen geschaffen wird, nämlich der Mensch oder die Menschen, und diesem Wesen plötzlich eine Fähigkeit übergeben wird, die bislang noch kein einzelnes geistiges Wesen hatte, außer die schöpferische Quelle selbst, nämlich aus voller schöpferischer Freiheit heraus agieren zu können. Wie halt hier und da manchmal. Wir sind erst auf dem Weg dorthin, also diese Möglichkeit, die uns eröffnet wurde, auch zu nützen, und dadurch verwirklichen wir sie auch immer mehr. Also jedes Mal, wenn wir sie nützen, verwirklichen wir diese Fähigkeit und verwirklichen damit auch unser Ich in Wahrheit. Also unser Ich ist eine Aufgabe im Grunde, die uns gestellt ist. Das ist nichts, was von selber läuft, sondern da ist nur eine riesige Chance, eine riesige Möglichkeit uns geboten, und wir sind gefordert, selbst zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das können wir mit der größten Kraft im Hintergrund, die es gibt. Denn wie gesagt, potenziell steht die gesamte Schöpferkraft, die hinter nicht nur unserem jetzigen Kosmos steht, sondern hinter allen Kosmen, mit denen wir irgendwie zusammenhängen, diese Kraft steht uns potenziell zur Verfügung. Und wir können sie natürlich erst ganz klein rege machen, und vor allem rege machen, indem wir uns selbst, das heißt unser Wesen, umgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst da haben wir noch eine sehr beschränkte Möglichkeit dazu. Ich meine, die Hauptarbeit besteht einmal darin, dass wir unser Seelisches, unser Astralisches, also unseren Seelenleib auch durchgestalten, so gestalten, dass er unsere Schöpfung wird, unsere freie Schöpfung. Und wir sprachen auch davon, dass damit verbunden ist, dass wir nicht nur einfach das Vorhandene irgendwie ummodeln, umgestalten, sondern dass wir es wirklich neu aus dem Nichts heraus erschaffen. Das heißt, Veränderung heißt etwas Altes ins Nichts führen, auflösen. Es existiert nicht mehr in keiner Form. Es ist getilgt, es ist so weit getilgt, dass nicht einmal mehr irgendein Karma damit verbunden ist. Es ist weg aus der Weltentwicklung, völlig. Es ist zurückgefallen, wenn man will, in die Quelle, aus der es einst entsprungen ist. Also diese Quelle ist zugleich eine Senke, auch wenn man so will. Im Geistigen gibt es immer so Paradoxien. Also es ist beides zugleich, Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir es als Quelle betrachten, dann schaffen wir etwas Neues, ein neues Seelisches, ein neues Astralisches. Und indem wir dieses neue Astralische zunächst einmal in uns, in unserem Wesen erschaffen, oder zu erschaffen beginnen, schrittweise, ganz klein und anfänglich, aber in dem Maße, in dem uns das gelingt, arbeiten wir zugleich ganz wesentlich schon mit daran, auch die astralische Atmosphäre der Erde zu verwandeln. Denn wir sind ja ein nicht unwesentlicher Teil dieser Astralsphäre der Erde. Und wir tragen ja in unserem Astralischen auch all die Kräfte, die notwendig sind, um das Tierreich zu beseelen, wenn man so will, aber auch zu gestalten, aber auch das Pflanzenreich, denn wenn auch die Pflanzen nicht direkt das Astralische in sich aufnehmen, aber es wirkt rund um die Pflanze herum, damit sie überhaupt entstehen kann. Und es wirkt auch rund um das Mineralische herum letztlich, damit es in seiner Eigenart entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt nichts auf Erden oder im ganzen Kosmos, das nicht aus dem Geistigen heraus gestaltet würde, das nicht ein Seelisches hat, das damit verbunden ist, egal ob es eingezogen ist oder nur rundherum schwebt, wenn man so will, also von außen herein wirkt. Es gibt also nichts ohne dem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Monismus: Materie als verdichteter Geist 00:09:39 ===&lt;br /&gt;
Und man müsste es genauer noch sagen: das, was wir letztlich bis zum Physischen hinunter verdichtet haben, ist nichts anderes als verdichtete Geisteswirkung. Und der Herr Rudolf Steiner hat immer wieder betont, also schon sehr anfänglich, auch in seiner Zeit, als er erst nur unter Anführungszeichen philosophische Schriften verfasst hat, dass er ganz vehement eintritt für einen Monismus. Es gibt nicht mehrere Grundprinzipien in der Welt in dem Sinne, aha, da gibt es das Physische, das Materielle, und dann irgendwo abseits davon oder darüber schwebend das Geistige, sondern das Physische ist eine Manifestation des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für uns Menschen hat das eine ganz, ganz wesentliche Bedeutung. Wir haben letztens auch im Theosophie-Lesekreis sehr ausführlich darüber gesprochen. Ich werde das nicht alles jetzt wiederholen, aber nur kurz andeuten. Unsere geistige Entwicklung schreitet in dem Maße fort, in dem wir wirklich unsere geistige Kraft inkarnieren können. Und zwar wirklich bis hinunter letztlich zum physischen Leib. Das heißt, diese geistige Kraft so verdichten zu können, dass sie bis ins Stoffliche letztlich hinein wirksam wird. Bis ins Stoffliche gelingt es uns noch sehr wenig, wie gesagt, aber im Seelischen sollte uns das zunächst schon stärker gelingen. Vorsichtig ausgedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die ganz große Aufgabe, und das ist die Aufgabe vor allem für uns jetzt in unserer Zeit, für die Menschen, die bereits die nächste Zukunft, also vor allem die nächste Kulturepoche, vorbereiten wollen. Dort wird das die zentrale Aufgabe für alle Menschen sein. Jetzt ist es die Aufgabe ja vielleicht noch nicht von allen Menschen, aber ich hoffe doch von einer ganzen Menge Menschen, die geistig vorausgehen und damit Wirklichkeit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist was Wichtiges. Alles, was bereits geworden ist, ist im Grunde schon etwas Abgestorbenes. Ist das, was wir zwar äußerlich physisch als Realität in seiner dichtesten Form für uns haben, die wir angreifen können, wo wir draufklopfen können, die wir mit sinnlichen Augen sehen können. Aber das große Paradox, das wahrscheinlich den meisten Menschen da draußen — vielleicht hört uns jetzt wer zu — als völlig paradox vorkommen wird: dass alles, was so fest ist, auf dem wir stehen können, auf das wir schlagen können, das wir mit Augen sehen können, ist nicht die eigentliche Wirklichkeit. Es ist nur die Schlacke einer vergangenen Wirklichkeit, eines vergangenen Wirkens, aus dem es geworden ist und jetzt in seiner äußeren Erscheinung erstarrt ist, aber damit in Wahrheit kraftlos, in Wahrheit illusorisch geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das eigentlich Wirkende ist das Geistige, das, was in der äußeren Erscheinung noch nicht da ist. Das nicht einmal anfangs noch in der seelischen Erscheinung da ist, nicht da ist in den Lebenskräften, schon gar nicht da ist im Physischen. Aber das steigt immer mehr herunter und beweist seine Kraft dadurch, dass es Seelisches, Lebendiges, Physisches schaffen kann. Und das bleibt dann wieder als Schlacke zurück. Gerade aber dadurch, dass es diesen schaffenden Prozess durchmacht, wächst es weiter. Wächst es in seiner schöpferischen Kraft, lernt es seine schöpferische Kraft zu gebrauchen, in einer sicheren und vernünftigen Form zu gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind halt einfach natürlich als Menschen, als geistige Wesen, als das kleinste geistige Wesen, wir sind geistige Babys im Grunde. Wir sind so gerade den geistigen Windeln entwachsen, wenn ich das so ausdrücken darf, und fangen an, jetzt ganz langsam, jetzt namentlich in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter, da und dort diese Kraft zu üben, damit zu gestalten. Während früher, also in vorchristlicher Zeit, letztlich alles noch gestaltet wurde dadurch, dass uns von oben inspirierend die Kraft der geistigen Hierarchien über uns zufloss, und die haben es im Grunde für uns gemacht, solange wir es noch nicht selbst konnten. Also wir hatten zwar bereits unser Ich, aber wir haben noch relativ passiv zugeschaut bei diesem Prozess. Und tatsächlich, wenn man in die Einweihung ging in alten Zeiten, wurde das Ich ausgeschaltet, beiseite gehalten. Es durfte sich nicht einmischen, weil es einfach noch völlig ungeübt war, nur diesen Erkenntnisprozess, also diesen Prozess, Geistiges zu empfangen von den höheren Hierarchien, gestört hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium von Golgatha: Die Umkehr der Strömung 00:15:23 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt dreht sich das aber komplett um, oder hat sich komplett umgedreht. Ihr wisst es bereits: also der große Wendepunkt ist das Mysterium von Golgatha, durch das sich der Christus mit der Menschheit und mit der ganzen Erde verbunden hat, mit der ganzen Erde. Also der Christus ist der große Erdengeist geworden in Wahrheit, jetzt. Und damit hat sich dieses ganze kosmische Entwicklungsschema umgedreht. Das ist der Moment, wo sich alles umdreht, wo jetzt immer mehr beginnen muss, von unten nach oben zu strömen, entgegen dem, was von oben nach unten kommt. Und dass beide Kräfte zusammen jetzt bereits beginnen, den Kosmos mitzugestalten. Halt ganz, ganz anfänglich und ganz, ganz klein, aber doch, es beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus hat sich ganz intensiv mit der Erde verbunden, ist, wie es so schön heißt, abgestiegen zur Hölle, in die Unterwelt. Und was heißt das? Das heißt also, dieses Erdinnere, wenn man so will, ist aber auch ein Reich des Todes, ist auch ein Reich der dunklen Kräfte, ist auch das Reich der Widersacherkräfte. Und mitten dort drinnen lebt die Christuskraft, ganz stark, und sie hat ihr eigentliches Zentrum im Erdzentrum, genau dort, wo die stärkste Widersachermacht, nämlich jene Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, auch ihr Erdzentrum hat. Genau dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden heute ein bisschen betrachten, welche Konsequenzen das für unser menschliches Ich hat. Also das heißt, für den Christus selber heißt das, er verbindet sich oder geht an denselben Ort, wo die Quelle dessen ist, was die zerstörerische Kraft für die Menschheitsentwicklung sein kann. Nicht nur für die Menschheitsentwicklung, sondern für die ganze kosmische Entwicklung, mit der die Menschheitsentwicklung zusammenhängt. Also letztlich für die ganzen sieben kosmischen Entwicklungszustände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die urpersische Polarität: Ahura Mazda und Ahriman 00:17:42 ===&lt;br /&gt;
Und man muss also sozusagen sehen, wie da aber ein inniger Zusammenhang ist, der auch schon in alten Zeiten geahnt wurde, etwa in der urpersischen Zeit bereits, also was auch Zarathustra, der große, eingeweihte Zarathustra geahnt hat und geschildert hat, jener Zarathustra, der dann als der salomonische Jesusknabe später wiedergeboren wurde, also der von Haus aus schon eine Zielrichtung darauf hatte, die ihn ganz eng mit dem Christus verbunden hat, was dieser Zarathustra berichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt sehr gut, also in der urpersischen Lehre drinnen ist diese Polarität vorhanden, von Licht und Finsternis, vom lichten Geist, Ahura Mazda, und dem dunklen Geist, dem Angra Mainyu, dem Angry Man, dem Ahriman, wie man es auch nennen kann, Angry im Sinne von zornig zu verstehen, hier also zornig im Sinne von zerstören wollend, zerstören wollend, nämlich die Entwicklung, die durch die lichte Seite angebahnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist nicht ganz der Anfang der Geschichte, sondern dieser Dualismus, der da drinnen ist, da ist die Quelle aller Dualismen drinnen, die bis heute im Denken durchziehen irgendwo, also eine lichte Welt, eine gute Welt, eine geistige Welt, wenn man so will, und eine finstere Welt, eine geistlose Welt, eine materielle Welt, zwei Prinzipien, die einander gegenüberstehen, aber der Ursprung ist ein gemeinsamer. Ahriman und Ahura Mazda sind in gewissem Sinne Brüder. Sie sind aus einer Quelle entsprungen, und diese eine Quelle ist die, die im Zoroastrismus, also in der Lehre, die sich dann an Zarathustra anknüpft, und die auch heute noch in ihren Nachwirkungen existiert, in Persien vor allem, da sagt dieser Zarathustra, am Anfang steht Zaruana Akarana, oder Zaruane Akarene, die Vokalisierung kann verschieden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaruana Akarana: Die unerschaffene Zeit 00:20:21 ===&lt;br /&gt;
Was ist dieses Zaruana Akarana? Die unerschaffene, endlose Zeit. Na ja, Zeit — über die Zeit haben wir auch schon öfter gesprochen, und haben dabei gesagt, dass sie beginnt, dass sie hervortritt, zuallererst auf dem sogenannten alten Saturn, also der ersten kosmischen Inkarnation unserer Erde. Ein Davor im eigentlichen Sinn gibt es nicht, wenn wir uns das heute ein bisschen zu Gemüte führen, wie man sich das denken kann, oder versuchen, uns heranzutasten, weil das natürlich ein extrem schwieriges Thema ist. Aber zu diesem Zeitpunkt — man kann gar nicht einmal sagen, wurde die Zeit erschaffen, denn es heißt ja die unerschaffene Zeit. Die unerschaffene Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also aus der unerschaffenen Zeit entsteht erst, könnte man sagen, unsere erschaffene Zeit. Das ist die Zeit, die so ein bisschen zumindest mit den Begriffen zu erfassen ist, wie wir sie kennen, also ein zeitliches Nacheinander. Aber keineswegs deswegen so ein lineares zeitliches Nacheinander, wie wir sie besonders heute kennen. Aber immerhin ein Nacheinander, ein Zeitlauf. Die unerschaffene Zeit ist noch etwas ganz anderes. Zaruana Akarana, oder kurz auch im Persischen Zurvan genannt, also als Gottheit verehrt, als die Gottheit Zurvan. Das ist aber nichts anderes als diese geheimnisvolle, unerschaffene, unendliche, unvergängliche Zeit. Also wieder einmal so ein Widerspruch in sich selbst. Ewigkeit und Zeitlichkeit in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines passiert. Aus dieser einheitlichen, ureinheitlichen, unerschaffenen, unendlichen Zeit heraus entsteht eine Polarität. Eine Polarität, die wir als erstes fassen können als Zeitlichkeit, eben in unserem Sinn, oder zumindest in dem Sinn, so wie es auf dem alten Saturn war, und etwas, was wir als Ewigkeit bezeichnen. Das heißt, das, was wir Ewigkeit nennen, ist eigentlich schon ein abgeleitetes Prinzip, kein ursprüngliches Prinzip. Das ursprüngliche Prinzip ist laut dieser persischen Anschauung diese unerschaffene Zeit. Diese unerschaffene Zeit, die die Gegensätze von Zeitlichkeit und Ewigkeit, also von Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit, in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Coincidentia Oppositorum: Der Zusammenfall der Gegensätze 00:23:37 ===&lt;br /&gt;
Das ist für unser Verstandesdenken im Grunde nicht zu fassen, aber Gott, da fängt es an, interessant zu werden. Dort, wo unser Verstand an die Klippe kommt, wo die Gegensätze ineinander zusammenfallen. Die belehrte Unwissenheit ist so etwas — da wurde gesprochen von der Coincidentia Oppositorum, vom Zusammenfall der Gegensätze. Das Nichts und das Alles ist dasselbe. Die Ewigkeit und die Vergänglichkeit ist dasselbe, geistig gesehen. Und zwar geistig gesehen, wenn ich ganz hoch hinauf gehe, nämlich an die Quelle des Geistigen, wo es sozusagen aus dem Nichts entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil man kann genau dasselbe über das Ich sagen. Das Ich, die Ich-Kraft, nennen wir es einmal so, ist zugleich Nichts und Alles. Alles im Sinne von alles schaffen könnend. Es ist beides zugleich. Und erst aus dieser Quelle, wo alle Gegensätze ineinander zusammenfallen, also alle Gegensätze, die wir uns denken können. Unser Verstandesdenken arbeitet im Grunde immer wieder in Gegensatzbahnen. Gut und Böse zum Beispiel. Gut und Böse sind ursprünglich eines. Es ist, um mit Nietzsche zu sprechen, obwohl er es ein bisschen anders gemeint hat, wir sind jenseits von Gut und Böse mit unserem Ich. Tatsächlich, wir sind jenseits von Gut und Böse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, wir müssen das Kunststück zusammenbringen, dort, wo wir aus unserem Ich heraus tätig sind, diese Einheit von Gut und Böse zu schaffen, oder aus dieser Einheit heraus zu schaffen. Wenn wir nur sagen würden, wir schaffen einfach das Gute aus dem Guten heraus, dann ist das eine Einseitigkeit. Und diese Einseitigkeit würde für die Zukunft nicht taugen. Sondern wir müssen aus etwas noch Höherem schaffen, aus der Einheit von Gutem und Bösem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Rätsel des Bösen als Aufgabe unseres Zeitalters 00:26:01 ===&lt;br /&gt;
Und warum erwähne ich das so ganz besonders? Weil zu dieser Erkenntnis zu kommen eine der sehr interessanten Aufgaben unseres gegenwärtigen Zeitalters ist. Nicht wahr? Das vorangegangene Zeitalter, die griechisch-lateinische Zeit, hatte vor allem ein Rätsel zu lösen, das Rätsel des Todes. Oder, wenn man will, das Rätsel der Geburt und des Todes. Weil das in gewisser Weise zusammengehört. Und je weiter man zurückgeht in der Zeit, war das für die Menschen gar kein großes Rätsel. Aber es ist in der griechisch-lateinischen Zeit, als man so ganz begonnen hat, sich wohlzufühlen in der sinnlichen Welt, und andererseits aber auch dieses seelisch-geistige Erleben hatte, und das aber irgendwie nicht mehr ganz zusammenbringen konnte. Also daher auch da dieser Dualismus drinnen ist, vom körperlich-sinnlichen und vom seelisch-geistigen. Bei Platon ist das ganz stark drinnen. Und das zieht sich bis in unser heutiges Denken durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vorher war das nicht so ein wirkliches Problem. Also schon gar nicht in der urpersischen Zeit. Der Tod war nichts, was uns vielleicht dem Geist entfremden könnte. Ganz im Gegenteil, dann sind wir jetzt so richtig auf der geistigen Seite. Und man hat den Tod gefeiert als ein Freudenfest im Grunde, in gewisser Weise. Wenn man sich mitgefreut hat mit der Seele, die jetzt wieder aus diesem großen Geistigen heraus schöpfen kann, sich erneuern kann dadurch, und dann wieder zu einer nächsten Inkarnation herunterkommt. Und in der urindischen Zeit war das klar, dass das ein rhythmischer Wechsel ist zwischen diesen zwei Zuständen, die aber eigentlich zusammengehören und die erst das Ganze des Menschen ausmachen. Also der Mensch in der einzelnen Inkarnation war eben für sie keine Wirklichkeit, sondern erst das Ganze zusammen. Der Mensch, der auf Erden lebt, und der Mensch, der dann wieder in der geistigen Welt lebt. Und das immer wieder, immer wieder. Und wo sie weit in die Vergangenheit zurückgeschaut haben, weit vorausgeblickt haben auch in die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen über diese Dinge ist gerade in der griechisch-lateinischen Zeit dann immer mehr verloren gegangen. Auch das Wissen über die Reinkarnation. Und es kam dann also ganz besonders in der griechisch-lateinischen Zeit eben die Konzentration auf das eine, auf das jetzige Erdenleben, auf die jetzige Inkarnation, in der man drinnen steht. Das musste kommen. Das musste kommen, weil es eine Verdichtung war, eine Verdichtung war, die jetzt sehr, sehr viel an geistiger Kraft hineingeholt hat in das körperliche Instrument. Das ist der ganz große Schub, der drinnen war in der griechisch-lateinischen Zeit und der seinen Höhepunkt gefunden hat mit dem Erdenleben, mit der Inkarnation des Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Tod: Christus und die Inkarnationen der Menschheit 00:29:37 ===&lt;br /&gt;
Mit der Inkarnation des Christus, die im Grunde erst beginnt mit der Jordan-Taufe und dann während dieser drei Jahre bis zum Mysterium von Golgatha sich vollendet. Und dieser Christus macht in diesen drei Erdenjahren das durch, im Grunde, was wir als Menschen oder als Menschheit in vielen, vielen Inkarnationen durchmachen, von unserer ersten irdischen Inkarnation bis hin zu unserer letzten. Wenn wir dann gehen durch das, was in der Apokalypse heißt, der erste Tod. Der erste Tod ist nämlich der letzte Tod, den wir in der letzten irdischen Inkarnation durchmachen und nach dem wir uns nicht mehr physisch in einem solchen Leib, wie wir ihn jetzt haben, verkörpern würden. Das ist der erste Tod, von dem in der Apokalypse die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für uns fächert sich das alles über viele, viele Stufen, über viele, viele Inkarnationen und ebenso viele Leben in der geistigen Welt, also im Weg vom Tod zu einer neuen Geburt. In vielen, vielen geht das bei uns durch. Beim Christus war das alles komponiert in diese drei Jahre hinein. Das ist das Gewaltige. Also der Christus hat sozusagen für sich das verwirklicht, was die ganze Menschheit jetzt noch teilweise vor sich hat. Weil wir sind noch nicht ganz fertig mit unseren Inkarnationen. Aber ihr wisst, wir hatten ja schon oft darüber gesprochen, dass die Zeit der Inkarnationen, zumindest für einen Teil der Menschheit, bereits im 6., 7., 8. Jahrtausend auslaufen wird. Dann werden Menschen so weit sein, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen und sich trotzdem voll bewusst, das heißt mit voll erwachtem Ich-Bewusstsein, geistig weiterentwickeln können, ohne verkörpert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich-Bewusstsein der Engel und des Menschen 00:31:40 ===&lt;br /&gt;
Weil das Tolle ist ja, wenn wir uns in der irdischen Verkörperung — die brauchen wir zunächst einmal, um uns dieses Ich-Bewusstsein zu erwerben, dieses freie Ich-Bewusstsein zu erwerben. Ein Ich-Bewusstsein haben die Engelwesenheiten schon auch. Aber es ist eben anders geartet als das des Menschen. Das Ich-Bewusstsein der Engel, zum Beispiel das Selbstbewusstsein der Engel, entfaltet sich also ganz stark dort, wo sie tätig werden, wo sie nach außen hin schaffend tätig werden. Da erleben sie sich selbst, in ihren Taten erleben sie sich. Wenn sie sich so wie der Mensch in ihr Inneres zurückziehen, dann erleben sie sich selbst überhaupt nicht, sondern dann erleben sie eine Geisterfüllung, nämlich durch das, was von den Hierarchien, die über ihnen stehen, in sie hereinströmt. Das heißt, sie erleben im Grunde die ganze geistige Welt, die über ihnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Menschen schaut es ganz anders aus. Wir, wenn wir uns in unser Inneres zurückziehen, sind oder glauben zumindest, ganz bei uns selbst zu sein. Und wir sind am meisten dort bei uns selbst, wo wir zunächst einmal, nämlich, erleben unser Ego, also das, was uns jetzt so während des Erdenlebens draußen bewegt, also unsere täglichen Sorgen oder auch unsere langfristigeren Berufs- und Karrierewünsche oder sonstiges. Das ist alles vergleichsweise uninteressant, es ist aber ein Hilfsmittel für den Menschen, um sich zu entwickeln. Aber das hat ja mit dem wirklichen Ich-Bewusstsein noch nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Nichts als Quelle: Die Grundübung 00:33:28 ===&lt;br /&gt;
Das Ich-Bewusstsein flammt so richtig dort auf, wo wir gewahr werden, dass wir von allen guten Geistern verlassen sind. Das ist einmal der erste Schritt. Und dass wir merken, jetzt ist in meinem Bewusstsein einmal nur mehr das Bewusstsein, okay, die ganzen geistigen Hierarchien über uns sind jetzt im Moment nicht in meinem Bewusstsein anwesend. Jetzt entsteht diese gähnende Leere. Und jetzt entscheidet sich, ob da der Funke, das Ich, hell genug ist, um diese Leere, um diese gähnende Leere, zu erfüllen mit seinem Licht. Da fängt es einmal an. Also des eigenen Lichtes, des eigenen Geistesfeuers gewahr zu werden im Inneren. Und das heißt, diese Kraft in sich zu spüren, dieser Kraft gewahr zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu, um zu diesem Erlebnis hinzukommen, ist die Grundübung einmal, dass ich halt wirklich aus meinem Bewusstsein alles das hinausschaffen muss, was mich im Alltagsbewusstsein bewegt. Also alle Dinge, die mit unserem äußeren Dasein zu tun haben. Nicht, dass die unwichtig wären oder was, aber um unser wirkliches Ich und unseren Kern erleben zu können, muss ich das einmal alles wegschaffen. Und muss bis dorthin kommen, wo ich eigentlich innerlich das Nichts erlebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann stellt sich die Frage, kommt aus dem Nichts etwas oder kommt da nichts heraus? Bleibt es also ein schwarzes Loch oder flammt dieses Nichts auf? Leuchtet das auf? Wenn es nur irgendwie ein bisschen aufleuchtet, dann habe ich zumindest ein erstes unscharfes Gewahrwerden dieser Ich-Kraft in seiner Tätigkeit. Also dieses Nichts weist mich darauf hin, als erstes, da ist etwas. So paradox — ihr wisst, ich habe öfters das Bild gebraucht, das ist das schwarze Loch in der Wand. Wir sehen es dadurch durch die Abwesenheit. Da ist ein Loch, aber da ist eigentlich gar nichts. Es ist wie so ein Quellort, aus dem vielleicht etwas herauskommen könnte, aber das sehen wir noch nicht. Aber wir werden es gewahr dadurch, dass hier in der Wand eine kleine Aussparung ist. Dadurch werden wir dessen trotzdem gewahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das erste, das auszuhalten, sich als Nichts zu fühlen. Wirklich als Nichts zu fühlen. Das ist im Grunde das größte und stärkste Gefühl, das man haben kann. So paradox das ist. Also wirkliches Selbstgefühl beginnt mit dem Gefühl, ein Nichts zu sein. Das Nichts, sozusagen, das Nichts zu sein. Selbst das Nichts zu sein. Und der nächste Schritt heißt, das ist aber die Quelle, aus der alles kommt. Aus der alles kommt, das ist die schöpferische Quelle schlechthin. Und wenn der Funke einmal so wirklich zündet, nicht nur als Verstandeserkenntnis, sondern als Erlebnis, dass das der Quellort ist. Und da kann ich dann wirklich eine ganze Menge auch heraussprudeln, also ganz konkret. Aber das zu erleben, dann habe ich so erstmals wirklich eine Ahnung, was Ich bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Böse in sich erschaffen 00:37:13 ===&lt;br /&gt;
Aber dann müssen wir uns eben auch bewusst werden, dass dieses Ich eben jenseits aller Gegensätze steht, dass es jenseits auch von Gut und Böse steht. Das heißt, dass wir in gewisser Weise, wenn wir schaffend werden — und schaffend werden heißt immer in Wahrheit, dann Gegensätze in die Welt zu stellen. Ich kann zum Beispiel nicht einseitig nur das Gute schaffen, ohne dass nicht auch etwas Böses geschaffen wird. Die Frage ist, wo, an welcher Stelle? Die ganzen letzten Monate geht es darum, jetzt sind wir so weit mit unserem Ich, können wir das Böse ins Nichts hinein auflösen. Und jetzt müssen wir es sogar schaffen auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt dann, in dieser Kulturperiode jetzt, in der Bewusstseinsseelen-Epoche, soll der Mensch, das menschliche Ich, lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Ja, ihr habt recht gehört. Der Mensch soll lernen, soll lernen, das Böse in sich zu erschaffen. Das ist nur die Frage, was er damit tut. Das ist eine ganz andere Frage, aber dem müssen wir mal irgendwo nachspüren. Das wird uns vielleicht helfen, so die alten Schemata von Gut und Böse, die Schwarz-Weiß-Schemata, wirklich zu überwinden und auch zu erkennen, was bedeutet dieses Böse in der Welt und was bedeutet es, wenn es am falschen Platz zur falschen Zeit zur Wirkung kommt, aber was kann es im positiven Sinn bedeuten, wenn es am richtigen Ort zur richtigen Zeit in Tätigkeit sich setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei man gleich dazu sagen muss, natürlich, in dem Moment, auch wenn wir am richtigen Fleck in uns das Böse und zum richtigen Zeitpunkt erwecken, erschaffen, dann sind wir natürlich ganz nahe dran am Reich der Widersacher, weil die haben sich diese Einseitigkeit, zumindest aus unserer Perspektive, auf die Fahnen geheftet. Also die haben schon ein gewisses Ziel, vor allem die Wesenheiten hinter Sorat, etwas zu tun, was einseitig für unsere Entwicklung, für die Menschheitsentwicklung, aber für die ganze kosmische Entwicklung auch, etwas einseitig oder sehr stark einseitig Böses bedeuten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gleichgewicht von Gut und Böse 00:40:07 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen ein Gleichgewicht schaffen zwischen aus dem Nichts erschaffenen Guten und Bösen-Kräften. Das zeichnet den Menschen aus. Also dieses paradiesische Wort von „Ihr habt gegessen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen&amp;quot; ist nicht nur eine Erkenntnisfrage — die gehört natürlich auch dazu, dass wir uns dessen bewusst werden —, aber es gehört noch mehr dazu, es gehört dazu, dass wir es schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ja auch schon deutlich gesagt, die eigentlich Bösen sind wir, wenn wir der einen Seite zu stark verfallen. Jetzt habe ich gesagt, die Wesenheiten hinter Sorat, vielleicht sind sie aus unserer Perspektive gesehen einseitig böse, aus ihrer Perspektive sind sie es nicht. Sie gehen einfach einen anderen Entwicklungsweg. Einen Entwicklungsweg, der halt im Grunde mit unserer weiteren Entwicklung in die Zukunft hinaus nicht kompatibel ist. Aber für diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, ist die Scheidung zwischen Gutem und Bösem in der Art, wie wir sie kennen, gar nicht möglich. Sie kennen das nicht. Sie haben ein bestimmtes Ziel, und dieses Ziel besteht eben darin, eine Schöpfungsordnung beizubehalten, die streng von oben aus geregelt ist, von einem Zentrum ausstrahlt und wo es nichts anderes geben kann als verschiedene Hierarchiestufen, die verschiedene Macht dann bekommen, je nachdem, wo sie stehen, und damit verschiedene Aufgaben verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade mit unserer kosmischen Entwicklungskette wurde aber ein anderer Weg beschritten, langsam, langsam, der dorthin geht, dass einem kleinen geistigen Wesen, also uns, die Freiheit ermöglicht wird. Und damit die Möglichkeit eröffnet wird, immer wieder zwischen Gutem und Bösem zu scheiden. Das gehört mit der Freiheit mit dazu, und das wird auch in die Zukunft so hineingehen. Es wird also, wenn man so will, gute und böse Kräfte geben in der Welt, und sie werden gemeinsam das gestalten, und sie werden es in einem guten Sinne gestalten, wenn das richtige Gleichgewicht da ist. Und sie werden sich, wenn das Ende der Entwicklung dieser kosmischen Entwicklungskette da ist, wird es wieder diese Einheit bilden, die absolut jenseits von Gut und Böse ist. Wo diese Unterscheidung einfach keinen Sinn mehr machen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zeitgemäße Manichäismus 00:43:13 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir müssen da ein ganz anderes Denken als dieses Schablonendenken Gut, Böse hin und her entwickeln. Wir müssen eine höhere Anschauung entwickeln. Das ist letztlich auch das, was hinter einem zeitgemäßen manichäischen Prinzip steckt. Das letztlich darauf hinausläuft — und ich sage deutlich einen zeitgemäßen, weil in dieser Klarheit war es noch nicht vorhanden, als Mani, als Religionsstifter im so dritten Jahrhundert nach Christus diesen Manichäismus begründet hat, da war diese Klarheit noch nicht da —, dass es letztlich darauf hinausläuft, diese Gegensätze dadurch zu überwinden, dass sie in einer Einheit zusammenfallen. In einer höheren Einheit. In einer noch höheren Einheit, nämlich als sie am Ursprung da war, in diesem Zaruana Akarana, in dieser unerschaffenen, unvergänglichen Zeit, die eben neben diesem paradoxen Gegensatz von Ewigkeit und Vergänglichkeit eben auch diesen Gegensatz von Gut und Böse in sich hat, der ja dann sehr deutlich, sehr bald herausgekommen ist, eben durch diesen Gegensatz von Ahura Mazda, dem lichten Sonnengeist, und dem finsteren Angra Mainyu, also dem Ahriman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da haben wir schon deutlich die Polarität dann drinnen, eben von Gut und Böse. Und da zieht sich das durch. Am Ende wird es wieder eine Einheit bilden, und es wird etwas Höheres entstehen als dieses Zaruana Akarana, wie es am Anfang da war. Diese Vereinigung der Gegensätze in sich wird dann auf einer viel, viel höheren Stufe sein, nämlich auf der Stufe sein, dass von da an — nicht nur von da an, von jetzt an eigentlich schon — dass alle die geistigen Wesenheiten, die jetzt entstehen werden, von Haus aus darauf angelegt sind, die Freiheit zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schöpfungslicht von oben und von unten 00:45:32 ===&lt;br /&gt;
Weil das Ganze, was wir das letzte Mal besprochen haben, also dass der Sinn, den Menschen die Freiheit zu geben, darin besteht, dass jetzt das kleinste, unterste Wesen die Freiheit hat — damit nämlich das Schöpfungslicht nicht nur von oben kommt und durch die ganze Hierarchienkette hinunter immer blasser und verwaschener wird. Damit notwendig die Schöpfung, je weiter sie fortschreitet, immer unvollkommener werden muss, nicht anders sein kann. Auch der liebe Gott kann es halt nicht mit dem Hokuspokus machen. Sondern da ist eine gewisse Ordnung eben drinnen. Und diese Ordnung bedingt aber zugleich auch, dass das Bild, das nach unten kommt, immer weniger dem Urbild ähnlich ist, das aus dieser schöpferischen Quelle strömt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt es aber mit den Menschen an, dass von unten die gleiche schöpferische Kraft entgegenkommt. Und dadurch sozusagen jetzt die Schöpfung von zwei Seiten her genähert wird. Und dann ist es möglich, dass da etwas immer Vollkommeneres entstehen kann. Aber das würde natürlich sofort aufhören, wenn man sagt, der Mensch hat jetzt seine Menschheitsentwicklung durchgemacht, er hat hier die Freiheit sich errungen, er nimmt diese Freiheit natürlich auch mit in die nächste Entwicklungsstufe, also in das neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht. Aber was ist denn mit den geistigen Wesenheiten, die während dieser Zeit des neuen Jerusalems entstehen? Fängt es dort wieder an, die sind schon wieder unfrei, also geht es wieder weiter im alten Stil, oder geht es auf neue Weise weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es geht auf neue Weise weiter, es entstehen freie geistige Wesenheiten, freie geistige Wesenheiten, die aber unter ganz anderen Bedingungen jetzt entstehen können, als wir hier auf der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum die Hierarchien unfrei sind 00:47:42 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen nämlich, im Gegensatz zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen — was zeichnet sie nämlich aus? Es zeichnet sie aus, dass sie tatsächlich nur die eine Einseitigkeit, nämlich das Gute, in sich tragen, die Kraft, das Gute zu schaffen. Von den ganzen Hierarchien, die über uns stehen, also den regulären Hierarchien, also Engel, Erzengel, Urengel, Elohim und so weiter, Geister der Bewegung, Geister der Weisheit und was da alles noch hinauf bis zu den Seraphim geht, sie können nichts Böses schaffen. Gerade darum sind sie unfrei. Also nicht nur, weil sie nicht dem Bösen verfallen können — auch das können sie im Grunde nicht von selbst, sondern sie mussten abkommandiert werden dazu, wie es uns Rudolf Steiner immer wieder schildert, sie sind also bestimmt worden durch die göttliche Quelle oben für diese Widersacheraufgabe —, aber die anderen, die nicht dazu bestimmt wurden, die können nur gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die anderen können in gewisser Weise nur böse sein, wenn man es so will. Also sie haben jedenfalls Kräfte, genauer gesagt, die den Menschen, der jetzt im Zentrum dieses Geschehens irgendwo steht — also Kräfte, die von oben kommen, Kräfte, die von unten von den Widersachern auch kommen, wir als Menschen dazwischen, und wir scheiden jetzt in Wahrheit zwischen Gut und Böse. Wir scheiden beständig. Wir sind es, die scheiden dazwischen. Wir neigen dann mehr dem Bösen zu, wenn wir halt den Widersachern zu viel Raum geben und ihnen folgen und sie dort einsetzen, wo es halt fehl am Platz ist. Wir schaffen auch was Böses, wenn wir sie dort nicht einsetzen, wo sie am Platz sind. Auch das gehört dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, die Entwicklung des Menschen heißt nicht, widersetze dich einfach nur all den Widersachern, sondern lerne auch, sie dort einzusetzen, wo ihre Kraft richtig am Platz ist. Dann schaffen wir — weil wir jetzt die Widersacher anleiten, diese Kräfte am richtigen Platz einzusetzen, das heißt an dem Platz, an dem Ort, wo es der fortschreitenden Entwicklung dienlich ist —, dann schaffen sie nämlich gerade dadurch das Gute. Oder sogar, wenn man so will, eben das, was bereits jenseits zwischen Gut und Böse ist, wenn man es richtig zusammenbringt mit den anderen Impulsen, die von den Hierarchien kommen von oben herunter, die nur das Gute schaffen können und die aber, wenn sie einseitig nur das machen würden, auch die Entwicklung letztlich nicht zum richtigen Ziel führen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, ein bisschen Ahnung davon bekommen, was hat es denn mit dem Guten und dem Bösen, mit dem Rätsel des Guten und des Bösen überhaupt auf sich. Das heißt vor allem für den Menschen, dass wir wirklich nicht nur lernen müssen, mit beiden Kräften umzugehen, sondern sie eben auch im richtigen Gleichgewicht zu halten. Und das ist unsere Aufgabe. Das macht nicht die Gottheit oben für uns. Die Widersacher machen es schon gar nicht, die Wesenheiten hinter Sorat machen es schon gar nicht, weil die wollen das Gleichgewicht also sicher sehr stark nach der einen Seite hinuntersenken, während die regulär fortgeschrittenen Engelwesenheiten — damit sind alle Hierarchien gemeint — ja jetzt in nachchristlicher Zeit von sich aus im Grunde nicht eingreifen dürfen, wenn der Mensch es nicht aus Freiheit zulässt, es haben will. Also sie können den Menschen nicht in die gute Richtung drängen, sondern wir müssen es wollen, und erst indem wir es wollen, stellen wir in Wahrheit genau diesen Gegensatz von Gut und Böse hin. Also er wird durch uns — jetzt sage ich sehr abstrakt — durch uns definiert eigentlich. Durch uns wird das definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbauen und Vernichten: Beide Kräfte im Gleichgewicht 00:52:14 ===&lt;br /&gt;
Wir als das Wesen, das in der Mitte steht, und damit lernen wir aber eine Wesenheit zu werden, die eben mit den Kräften des Guten und des Bösen, die immer im Wechselspiel notwendig sind, um frei sein zu können — weil das gilt für alle Zukunft. Man kann nicht frei sein, wenn man nur das Gute machen kann. Dann ist man in einer Einseitigkeit gefangen. Man muss auch das andere haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit gehört das zur Weltentwicklung sowieso dazu. Man sieht dann auch, wie relativ das ist mit dem Guten und dem Bösen. Gutes — kann man sagen, ja, die Weltschöpfung hervorzubringen ist doch etwas Gutes, und je vollkommener sie wird, ist es etwas Gutes. Wenn sie aber ewig so weitergehen würde und ewig so bleiben würde — weil mehr als vollendet gut geht dann nicht mehr — und wenn sie so bleiben würde, dann wäre das der Tod jeder weiteren Entwicklung, und wenn keine Entwicklung mehr da ist, kein schöpferischer Vorgang mehr da ist, dann wäre das Geistige im Grunde am Sterben. Das wird nicht passieren, aber dazu braucht es Kräfte, die jetzt auch alles, was als Schöpfung entstanden ist, wieder auflösen. Wieder vernichten. Das heißt, ins Nichts hineinführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen, wenn wir eine heilsame Entwicklung haben wollen, nicht nur aufbauende Kräfte, sondern auch Vernichtungskräfte rege machen können. Und wir müssen sie so im Gleichgewicht haben, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Tätigkeit kommen. Und das können eben nur wir. Das können nur wir. Das ist das ganz Interessante drinnen. Dazu sind wir ausersehen, sind die Wesen ausersehen, denen diese Freiheit ermöglicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch als Vorbild für die freien Wesen des neuen Jerusalem 00:54:29 ===&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird als einziges geistiges Wesen dann für die geistigen Wesenheiten, die auf dem neuen Jupiter, also auf dem neuen Jerusalem, geboren werden, wenn man so will, die als geistige Wesen dann erschaffen werden — das heißt, bei denen dann der Ich-Funke gezündet wird —, die werden ihre Freiheit auf eine ganz andere Weise sich erwerben können, als wir es jetzt müssen, wo es noch keines dieser untergeordneten geistigen Wesenheiten gab, die über diese Freiheit verfügten, sondern wo es nur die Schöpfungsquelle hatte. Aber jetzt sind wir als kleines begleitendes Wesen. Wir werden dann so in etwa auf einer Stufe sein, die der der heutigen Engel entspricht, auch wenn wir natürlich ganz andere Wesenheiten sein werden. Aber wir werden dann nicht mehr in so einem physischen Körper leben, wie es jetzt der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses neue Jerusalem wird überhaupt ganz anders gestaltet sein. Es wird auch nicht diese so starke Verdichtung mehr da sein, wie wir sie heute kennen, während der Erdentwicklung, die aber für uns gerade die Voraussetzung war, in diese Verstofflichung der geistigen Kraft — diese Verstofflichung des Nichts. Die Materie ist eigentlich nichts. Sie ist sozusagen verhärtetes Nichts. Das ist so paradox irgendwo. Dort, wo wir anklopfen können, wo das härteste Stoffliche ist, da ist eigentlich nichts. Aber dieses Nichts erstarrt sich jetzt dann immer. Und es aufzulösen heißt, dieses Nichts wieder zu einer schöpferischen Quelle werden zu lassen. Aber da ist es im Nichtsein eigentlich erstarrt. Also Stoff, könnte man sagen, ist diese im Nichtsein erstarrte geistige Kraft. Die schläft halt dort zumindest. Das heißt nicht, dass sie auch ewig schlafen muss. Wird sie auch nicht. Aber im Moment schlummert sie halt ein bisschen stark vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da drinnen, verbunden damit, ist auch das Reich dieser Widersacherkräfte ganz stark. Aber die geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen werden, als die Babys der geistigen Entwicklung, als die neugeborenen geistigen Wesenheiten, die werden eine ganz andere Hilfe haben können, nämlich uns. Und das wird bereits für die nächsten kosmischen Entwicklungsstufen ermöglichen, dass nach uns geistige Wesenheiten entstehen können, die die Freiheit haben. Die sich auf andere Weise mit unserer Hilfe entwickeln. Aber es wird nicht mehr so sein, dass es ganz sinnlos wäre, wenn nach uns das ganze Spiel so weiterginge, wie es vor unserer Entwicklung war. Dann wären wir als Menschen tatsächlich eine Besonderheit, eine Kuriosität im Kosmos. Aber die Entwicklung würde nicht so deutliche Spuren zeigen, sondern im Prinzip geht die Schöpfung weiter, wie es früher war. Ja, sicher, wir als Menschen könnten aus Freiheit irgendwo dazwischen vermitteln, aber ansonsten geht es so weiter wie immer. Unfreie geistige Wesen. Nein, die Zukunft ist darauf angelegt, dass alle diese geistigen Wesenheiten, die uns nachfolgen, frei werden. Frei werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Verantwortung des Menschen 00:58:29 ===&lt;br /&gt;
Also, ihr seht damit, dass den Menschen damit eine große Aufgabe gestellt ist, eine große Verantwortung auch übergeben ist für die ganze Weltentwicklung, weil ohne uns geht es nicht. Wenn wir versagen, wenn wir zu wenig tun auf diesem Weg, wird entsprechend weniger herauskommen dabei, und es wird deutliche Folgen haben auf die geistigen Wesenheiten, die nach uns entstehen. Und natürlich werden einzelne Menschen diesen Weg besser bewältigen, manche ihn schlechter bewältigen, manche werden ihn gar nicht bewältigen, indem sie letztlich dann aus ihrer Freiheit den Entschluss heraus fassen, sich mit den Wesenheiten hinter Sorat zu verbinden und in eine ganz andere Entwicklung abzubiegen. Alles das ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asuras, Ahrimanische und Luziferische: Menschen als künftige Widersacherkräfte 00:59:30 ===&lt;br /&gt;
Und es werden Menschen sein, die zum Beispiel auch während des neuen Jerusalems oder der darauffolgenden planetarisch-kosmischen Zustände — es sind ja noch drei vor uns — die zwar nicht vollkommen mitgehen, endgültig mitgehen mit dem Reich der Widersacher, aber während dieser folgenden Entwicklung selbst als Widersacherkräfte wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss ja denken, wie läuft denn die ganze Sache? Wir haben die luziferischen Wesenheiten deswegen, weil Wesenheiten, die auf dem vorangegangenen kosmischen Zustand, also auf dem alten Mond, ihre Menschheitsstufe — also die Stufe, wo sie geistige Wesenheiten geworden sind —, mit einer gewissen Einseitigkeit nur zu Ende gebracht haben. Und dadurch waren sie prädestiniert dazu, eine Rolle zu bekommen als luziferische Widersacherwesenheiten. Früher war das schon mit den ahrimanischen Wesenheiten so, auf der alten Sonne, und noch davor auf dem alten Saturn mit den Asuras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird es auch jetzt zunächst einmal, während des künftigen neuen Jerusalems, von dem die Apokalypse spricht, werden sich auch Menschen einreihen in diese Riege der Widersacher. Was aber eben trotzdem noch nicht notwendig heißt, dass die endgültig für die Entwicklung verloren sind. Sondern sie werden eine notwendige Rolle haben, weil indem sie Menschen sind, haben sie doch an der Freiheit Anteil, auch wenn sie sie vielleicht in einseitiger Richtung gebrauchen. Aber sie werden eine Aufgabe haben auf diesem neuen Jerusalem und mitwirken dabei, dass sich dann dort von Haus aus neue, freie, geistige Wesenheiten entwickeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, der Mensch spielt sogar eine Rolle als künftige Widersachermacht, und das ist nicht nur ein Versehen des Schöpfungsgeschehens, sondern das ist etwas, was notwendig dazugehört, wenn man neue, freie, geistige Wesenheiten schaffen will. Und das ist die Intention dieser ganzen kosmischen Evolutionsreihe, von der wir sprechen, dieser riesengroßen Evolutionsreihe, die wir zumindest ein bisschen überschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das heißt also, Gut und Böse gehören zur Menschheitsentwicklung notwendig dazu und werden notwendig dazugehören bis zum Ende, wobei in der siebten kosmischen Entwicklungsstufe letztlich schon alles Wesentliche entschieden ist. Es wird dann dort auch nicht mehr der Fall sein können, dass die Menschenwesenheiten, die jetzt in gewissem Sinne eine Widersacherrolle übernommen haben, dass die dann noch eingehen in das Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat. Das ist dann vorbei, das geht also bis zum sechsten kosmischen Zustand — ihr wisst, diese berühmte Zahl 666 aus der Apokalypse heraus — und im siebten Zustand wird es sich so weit ausgleichen, dass alle letztlich zum Schluss auf dem Niveau sind, dass sie jenseits von Gut und Böse sind. Das heißt, es werden auch die, die zeitweilig diese Widersacherrolle übernommen haben und trotzdem aber nicht freiwillig hineingestürzt sich haben in das Reich der Wesenheiten hinter Sorat und damit also in eine völlig andere Richtung abgebogen sind, aber die ihre Aufgabe als Widersacherkräfte sozusagen ernst genommen haben — dann werden sie auch, wenn man so will, der Erlösung teilhaftig, also sie sind dann gleichberechtigte Mitglieder dieser ganzen Menschheitsentwicklung, und sie werden ihr gedient haben, indem sie ihre besondere Aufgabe übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind eigentlich ganz, ganz große Perspektiven, wenn man sich das vor Augen führt, und das ist, ich sage einmal, nicht so geläufiges Denken heute, dass man sagt, der Mensch soll, und zwar gerade jetzt in unserer Zeit, auch das Böse in sich entwickeln. Das zählt also zum Rätsel dieses Geheimnisses des Bösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zerstörungsherd im Menschen 01:04:44 ===&lt;br /&gt;
Und das, wenn wir uns jetzt ein bisschen näher anschauen, wie denn das alles funktioniert und wo denn das überall eine Rolle spielt. Also das Erste ist, dass wir ein ähnliches Prinzip im Großen drinnen haben, ja, letztlich auch durch diese Sorat-Kräfte, diese Sorat-Kräfte, die eben ihr Wirkungszentrum im Erdmittelpunkt haben, wenn man das so ausdrücken will. Es wird nichts nützen, wenn man irgendwie physisch hinunterbohrt, da wird man sie am wenigsten finden, aber geistig gesehen strahlt ihre Wirkung von diesem Zentrum aus. Wir haben also diese Sorat-Kräfte oder diese Wesenheiten hinter Sorat, die von dort ihre Wirkung ausstrahlen und die ganz starke Vernichtungskräfte in Wahrheit in die Welt hineinbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, diese Vernichtungskräfte sind sehr verwandt mit den Vernichtungskräften, die wir aufbringen, ja, wenn wir das Böse in uns rege machen, in uns — ich sage mal ganz bewusst, in uns. Es ist schon mal so ein großer Unterschied, ob wir dieses Böse in uns erwecken oder ob wir es hinaustragen in die Welt. Das ist einmal der ganz große Unterschied. Also in dem Moment wird das Böse für diese Entwicklungskette etwas wirklich Unrechtes, etwas, was also vom Weg abführt, wenn wir dieses Böse, das wir in uns ja geradezu erzeugen, wenn wir das nach draußen tragen, wenn wir das in die Welt hineintragen — das dürfen wir nicht. Dann hat es für die Welt negative Folgen. Wenn wir es in uns nicht erwecken würden, hätte es für die Weltentwicklung aber auch negative Folgen. Weil dann würden wir genau diese Kräfte in uns nicht rege machen, die notwendig sind dafür, dass die Freiheit für die Zukunft garantiert ist. Die wir jetzt schon brauchen während der Erdentwicklung, aber die uns auch das Potenzial dann in verwandelter Form für die Zukunft geben, anderen geistigen Wesenheiten zur Freiheit zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdauung und Atmung: Vernichtung und Neuschöpfung des Stoffes 01:07:45 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wo machen wir ganz konkret diese Kräfte in uns rege? Wir tun es nämlich schon die ganze Zeit, wir könnten gar nicht leben, wenn wir es nicht tun würden. Wir machen es zum Beispiel dort sehr stark, wo wir unsere Nahrung zu uns nehmen. Ja, und nicht nur unsere Nahrung, wir machen es dort, wo schon beim Atmungsprozess machen wir es. Wir müssen eigentlich alles, was wir in uns aufnehmen, ertöten. Tot machen, ja, nicht nur tot machen, also das heißt mineralisch machen, sondern es eigentlich — ja, nicht nur eigentlich, sondern wirklich — ins Nichts zu schleudern, ins Nichts zu schleudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde ist das Wichtigste, was wir machen müssen, dass wir alles, alles, was wir von außen aufnehmen, und zwar nicht nur stofflich, sondern auch was wir seelisch, geistig aufnehmen — und wir sollen das im großen Stil tun. Ich hoffe, dass sehr viel Seelisches und Geistiges an geistigen Impulsen aus der Welt aufgenommen wird, aber wir müssen es in uns ins Nichts führen. Alles, das heißt im Grunde vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eine ungeheure Zerstörungskraft in der Welt, wenn man das so nennt. Also der Mensch, um sein freies Ich zu entwickeln, hat in sich einen Zerstörungsherd, nennt es Steiner geradezu. Dieser Zerstörungsherd wirkt überall in unserem Wesen, aber er hat sein Zentrum im Mittelpunkt des Menschen, also man kann es wirklich so sagen, im Schwerpunkt des Menschen, wo der Schwerpunkt des Menschen liegt. Dort ist das eigentliche Zerstörungszentrum, aber es wirkt so, dass es im ganzen Organismus diese Zerstörungsprozesse durchführt. Aber wehe, etwas von diesen Kräften wendet sich nach außen. Wenn wir nur einen Funken davon nach außen tragen, dann machen wir diese Zerstörung draußen, die nicht stattfinden sollte, die dann wirklich blinde Zerstörung wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können an diesen Zerstörungsprozess, an dieses Ins-Nichts-Hineinschleudern — den können wir umwenden, dazu, geistig aus diesem Nichts heraus wieder etwas Neues zu schaffen. Das ist der Prozess. Dadurch entsteht gerade erst die Möglichkeit, dass wir dann auch etwas entgegenbringen können. Aber dazu müssen wir vorher etwas Geschaffenes, etwas Erschaffenes, also etwas, was durch die Schöpfung hereingekommen ist, zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schöpfung in uns zerstören 01:11:10 ===&lt;br /&gt;
Bitte, nehmt das sehr ernst, dieses Wort. Das ist etwas ganz Wichtiges für das Verständnis der menschlichen und menschheitlichen Entwicklung. Wir müssen in gewissem Sinne die Schöpfung, die uns gegeben wurde, zerstören. Das ist ein wirklich sehr gewichtiges Wort. Und ich wage es auch nur, das hier jetzt in unserem Kreis, wo wir schon viele Dinge besprochen haben, so zu äußern, und wenn jetzt jemand neu dabei ist, möchte ich ihn darauf hinweisen, bitte schaut euch an, was wir vorher gesprochen haben darüber. Aber es ist jetzt also Zeit, diesen Punkt zu erwähnen, dass eine Aufgabe des Menschen wirklich ist, die Schöpfung zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte missversteht es nicht, dass wir jetzt einfach hergehen sollen und äußerlich mit unseren Werkzeugen die ganze Erde erodieren oder sonst was, das ist die falsche Art. Die bringt nämlich für die Schöpfung gar nichts, für die Weiterentwicklung des Ganzen. Was wir tun müssen, ist, etwas aus der Schöpfung zu entnehmen, in unser Wesen aufzunehmen und in uns zu zerstören. Also nicht Naturzerstörung draußen zum Beispiel, sondern etwas in uns zerstören. Zum Beispiel aber auch die ganzen Naturstoffe, die wir mit der Nahrung, mit der Atmung, mit dem Trinken und so weiter zu uns nehmen, dass wir sie völlig ins Nichts hineinführen, völlig in die Zerstörung hineinführen. Und dann, in der Umdrehung dieses Prozesses, aus dem das Stoffliche neu wieder erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Punkt ist nämlich, dass es wirklich bis dort hineingeht, dass Stoffliches, alles Stoffliche sogar, in uns ins Nichts geschleudert wird und aus dem Nichts heraus neu erschaffen wird. Es fängt zuerst an, dass so die ersten Teile — es wird halt die Nahrung, da ist es ja sehr offensichtlich, durch die Verdauung zerlegt, es fängt schon an, wenn wir die Nahrung einzuspeicheln beginnen — und das geht halt dann so weit zunächst einmal, dass es bis zu dem Zustand kommt, dass es ins Tote hineingeführt wird, also ins Mineralische. Es darf nichts, nichts, was wir von außen aufnehmen, in unserem Organismus lebendig bleiben. Sondern es muss also einmal bis zu dem Zustand des Todes hinuntergeführt werden, also ins Mineralische, und dann noch einen Schritt weiter. Nämlich so, dass es aus der Stofflichkeit selber ins Nichts, also aus dieser mineralischen Stofflichkeit selber ins Nichts hineingeführt wird und aus diesem Nichts heraus in erneuerter Form wieder entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Transsubstantiation bis ins Materielle 01:14:27 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, weiß ich nicht, wenn ich Sauerstoff aus der Luft aufnehme, dann wird dieser Sauerstoff einmal abgetötet komplett. Die Entwicklung ist so gegangen, dass das auch tatsächlich in der äußeren Erdatmosphäre eine Wirkung hatte. Also die Luft, die wir heute atmen, ist etwas viel Toteres, als sie in der Vergangenheit war. Es hat auch Wirkungen hinterlassen draußen. Eine Voraussetzung eben dafür, dass wir unser Bewusstsein entwickeln können, war, dass diese Atmosphäre der Erde nicht mehr die gleiche Lebendigkeit hat wie früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem ist noch eine gewisse Restlebendigkeit drinnen, und die müssen wir in uns aber ganz austilgen. Wir müssen so weit gehen, den Sauerstoff, jedes einzelne Sauerstoff-Molekül oder Sauerstoff-Atom, aufzulösen ins Nichts und aus dem Nichts wieder herauszubringen. Wieder herauszugestalten. Das heißt, in der äußeren Bilanz merkt man gar keinen Unterschied. Es ist vom Äußeren — gerade dort, wo es um diesen Kern geht, ist sowohl die Stoff- als die Energiebilanz ausgeglichen, und trotzdem ist es eine neue Erschaffung. Und im Feineren dessen, was bis ins Atomare hinein oder ins Super-Atomare hinein drinnen ist, bekommt die Stofflichkeit eine andere Qualität dadurch. Das lässt sich nicht so einfach mit physikalischen Mitteln feststellen heute, weil in der physischen Erscheinung sozusagen bleibt es so, wie es war, im Grunde. Aber in der tieferen Struktur, die dahintersteckt — weil ja dahinter letztlich auch Ätherisches, Astralisches, Geistiges steckt, weil ja Materie ist verdichteter Geist. Es ist nichts völlig Fremdes der Materie, im Gegenteil. Materie ist Geist in einer halt sehr besonderen Form, in einer Form, in der sie nach außen hin als tot erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dorthin können wir sie sozusagen verfolgen. Bis in den Zustand hinein, wo sie ins Nichts geschleudert wird, da können wir es mit der äußeren Wissenschaft nicht mehr verfolgen. Und dann kommt sie aus dem Nichts wieder heraus in erneuerter Form. Aber was wir äußerlich sehen, also dieses mineralisch Tote zunächst als erstes, da merkt man im Mineralischen zunächst diesen Unterschied noch nicht, dass da drinnen eine andere ätherische, eine andere astralische, eine andere geistige Qualität dahintersteckt. Im äußeren physikalischen Verhalten bleibt es genau gleich, zunächst einmal. Wird in der Zukunft auch noch anders werden, aber jetzt so schnell geht das nicht. Aber da drinnen sind andere Qualitäten drinnen, die nämlich bedingen, dass das alles, was an ätherischen, astralischen Kräften, geistigen Kräften in der Materie wirkt, dass das eine Qualität bekommt, die weniger zunächst einmal von den Widersacherkräften bestimmt wird, sondern bereits von etwas Neuem, was wir hineingebracht haben, nämlich das, was durch die Ich-Kraft, mithilfe der Christuskraft, die mit uns wirkt, da in einer neuen Gestaltungsform drinnen ist, im Geistigen, im Astralischen, im Ätherischen. Und nur die äußere Erscheinung bleibt zunächst noch einmal so, wie wir sie kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher merkt der Physiker keinen Unterschied, und trotzdem ist es etwas anderes geworden. Es hat also eine wirkliche Transsubstantiation stattgefunden. Die Transsubstantiation ist das, was wir im Altarsakrament feiern oder uns vor Augen führen und uns damit ein äußeres Bild für das hinstellen, was aber in uns ununterbrochen stattfindet. Die Wandlung, die Wandlung bis ins Materielle hinein, findet ununterbrochen in uns statt. Und die Feier des Altarsakramentes bedeutet nichts anderes, als einen Anstoß dazu zu geben, sich dessen auch bewusst zu werden, was sich da abspielt. Also es geht nicht um irgendeinen Hokuspokus, der da passiert, sondern es passiert, wir tun es aus unserem Ich heraus, nur wir wissen noch nichts davon. Und der Weg in die Zukunft hinein heißt, immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was sich da abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die untersinnlichen Kräfte: Elektrizität als luziferisches Licht 01:19:35 ===&lt;br /&gt;
Weil man muss doch Folgendes denken: Was ist die Materie, so wie sie heute ist? Steiner hat das ja einmal sehr deutlich beschrieben, wie die Kräfte, die eigentlich die Materie aufbauen — von dem, das, was wir also physisch, äußerlich angreifen können und sinnlich noch wahrnehmen können, ja im Grunde nur die Außenseite ist —, dahinterstecken, wie Steiner nennt, untersinnliche Kräfte oder eine Unternatur sogar. Das sind Kräfte, die durch die Widersacherwesenheiten hineingebracht wurden. Dadurch überhaupt ist das physische Stoff in dem Sinn geworden, erst wie wir es heute kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch in vergangenen Vorträgen gesprochen, dass physisch und stofflich nicht ganz das Gleiche ist, weil es gibt sehr wohl etwas Physisches, was aber nicht stofflich ist und das auch für sinnliche Organe nicht fassbar ist, sondern übersinnlich ist. Das ist sogar was ganz, ganz Häufiges. Also wir sind von genug geistigen Wesenheiten umgeben, die auch physisch sind, also bis zum physischen Leib entwickelt sind, aber wir sehen sie nicht. Jedenfalls nicht mit den sinnlichen Augen. Also Elementarwesen gehören da sehr wesentlich dazu. Elementarwesen haben alle einen physischen Leib, aber keinen stofflichen Leib. Sie können nur unter bestimmten Bedingungen sozusagen ihre Spuren im Stofflichen hinterlassen, das sehr wohl. Aber eigentlich haben sie physische Leiber, wenn wir es so nennen wollen, die aber nicht sinnlich sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die Elementarwesen haben eine starke Beziehung auch zu uns oder wir zu ihnen, weil wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben, aber doch auf ein bisschen andere Art. Daher kann man aber auch gerade sehr viel lernen im Umgang mit den Elementarwesen, auch über uns selbst, über die Natur draußen, aber vor allem auch über uns selbst. Und umgekehrt sind die Elementarwesen sehr neugierig darauf. Also wie ist denn das, dass so ein Mensch da hereinkommt? Wie geht denn das zu? Das ist für sie überhaupt ein Rätsel, wenn ein Mensch geboren wird. Also das ist für die Elementarwesen ganz, ganz etwas Spannendes, das mitzukriegen. Weil das ist für sie nicht fassbar irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, sich dieses Prozesses immer bewusster zu machen. Ja, aber gehen wir zurück zu dem, was untersinnliche Welt, Unternatur ist, die aber unserer wirklichen stofflichen, physischen Welt zugrunde liegt. Welche Kräfte sind das? Es sind vor allem — also Rudolf Steiner nennt die Kräfte der Elektrizität, die Kräfte des Magnetismus, und dann nennt er eine dritte Kraft. Etwas sehr Geheimnisvolles, weil zu dem Zeitpunkt war diese dritte Kraft physikalisch jedenfalls noch nicht wirklich der Rede wert. Und es ist auch nicht so einfach, sie heute zu deuten. Es gibt auch aus anthroposophischen Zusammenhängen unterschiedliche Deutungen dazu. Also manche bringen es mit den Kernkräften in Verbindung, andere sagen, es hat was mit der Schwerkraft zu tun, weil ja die Widersacher die Kräfte der Schwere sind. Also auch das will ich jetzt gar nicht so im Detail aufgehen, aber in Wahrheit ist das, was uns als Materie erscheint, genau aus diesen Kräften gewoben. Und es sind nur diese Kräfte in Wahrheit da, aber keine Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort, wo Atome, wo Elementarteilchen sind, Protonen, Neutronen, Elektronen, wie das ganze Zeug heißt, oder die Quarks, die noch drinnen stecken sollen, also der ganze Quargel, der da drinnen steckt — das sind alles keine Dinge, es sind gewisse Kräfte, eigentlich geistige Kräfte, die wirksam sind, aber geistige Kräfte, die eben ihre spezielle Wirkungsform dadurch angenommen haben, dass die Widersacherkräfte drinnen wirken. Nämlich Elektrizität ist ein durch die luziferischen Kräfte verwandelter Licht-Äther. Also man könnte sagen, ein luziferisch gewordener Licht-Äther ist die Elektrizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur dort, wo Elektrizität in Wahrheit vorhanden ist, oder wo Elektrizität vorhanden ist, wird Licht zurückgeworfen, gespiegelt. Das kennt auch die Physik ganz deutlich, also alle die Substanzen, die elektrisch leitend sind, sind die, die ganz besonders stark glänzend sind und die sich als Spiegel eignen. Man kann natürlich auch eigentlich nicht glänzende Sachen so polieren, dass auch ein gewisser Glanz da ist, aber so richtig das, was als Spiegelinstrument wirkt, sind metallische Stoffe, und die metallischen Stoffe sind die, die den elektrischen Strom leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohlenstoff und Kunststoffe: Der Stein der Weisen 01:25:20 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, jetzt gibt es auch Kunststoffe mittlerweile, die das können, aber genau die beruhen auch darauf, dass da eben auch eine elektrische Leitfähigkeit drinnen ist. Ist ein ganz großes Gebiet heute in der Technik, in der Wissenschaft, leitfähige Kunststoffe zu haben, Plastikelektronik nennt man es, also man kann mit dem sogar wirklich elektronische Bauelemente und sowas bauen, das ist ein Schritt in die Zukunft. Das wird weggehen von dem bloß, dass sich alles in Siliziumchips abspielt und in normalen Metallen, sondern dass es im Grunde — Kunststoff ist letztlich, stammt ab von Erdölprodukten. Was ist Erdöl? Erdöl ist ein Endstoff des Lebendigen, wenn man so will, es entsteht ja dadurch, dass Meereslebewesen, Kleinstlebewesen abgestorben sind, sich verdichtet haben und sehr kohlenstoffreich dabei geworden sind, also es ist etwas, was aus abgestorbenem organischem Material entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit den Kunststoffen fangen wir an, jetzt selber zu gestalten. Das ist also auch nicht so ein Zufall, dass wir Kunststoffe entwickelt haben, und alle diese Kunststoffe beruhen auf Kohlenstoffbasis letztlich, mit allen möglichen anderen Ingredienzien, aber damit hat begonnen ein Weg, wo wir so eine Art, na ja, künstlich den Stoff oder die Stoffverbindungen zu erzeugen, die wir nämlich auch im Lebendigen haben, was für uns ganz wichtig ist, wir könnten ohne Kohlenstoffverbindungen nicht leben auf Erden, weil wir beruhen alle auf Kohlenstoff. Und Endprodukt dieses lebendigen Kohlenstoffs, dieser lebendigen Kohle, die wir eigentlich sind, ist halt dann einerseits die Kohle, die wir draußen finden, aber genauso das Erdöl, das wir draußen finden, Erdgas, das wir draußen finden, das ist alles etwas, was mit unserer Entwicklung etwas zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, man sagt jetzt, ja klar, die Kohle ist entstanden, dass Pflanzen eben sich umgewandelt haben im Laufe der Zeit, sodass ein ganz hoher Kohlenstoffanteil drinnen ist und alles andere hinausgegangen ist. Ja, aber wo kommen die Pflanzen her? Weil wir sie aus unserem Wesen herausgesetzt haben. Wo kommen die Tiere her, auch die Kleinlebewesen, das Plankton im Meer, aus dem das Erdöl letztlich entsteht? Na ja, weil wir diese Wesenheiten sehr früh aus uns herausgesetzt haben. Also der Kohlenstoff, dieses Dunkle, ist was ganz was Spannendes, wir könnten ohne dem nicht leben, und dieser Kohlenstoff ist das, was uns die Inkarnation ermöglicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt für den Menschen, diesen Stoff wirklich bis ganz ins Dunkle hineinzuführen, ins Nichts sogar hineinzuführen, ganz besonders diesen Kohlenstoff, und aus dem in neuer Form, aber jetzt durch die menschliche Geisteskraft, in neuer Form zu erwecken. Wisst ihr, das ist das, um das es ging in der Alchemie, in Wahrheit. Und Rudolf Steiner hat sehr deutlich an vielen Stellen genau das ausgedrückt: Haben doch diese Alchemisten waren doch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Philosophenstein, wie es heißt, gibt verschiedene Ausdrücke dafür, manchmal heißt er auch das Lebenselixier, interessanterweise. Und Steiner sagt dann, ja, dieser Stein der Weisen, der ist ja überall zu finden, der ist überall zu finden, viele haben ihn sogar zu Hause, weil sie heizen damit ein im Winter. Gut, heute hat man meistens eine Gasheizung oder irgend sowas oder mit Erdöl oder was, na gut, dann verwenden wir es indirekt, oder selbst wenn wir Holzpellets oder was verwenden, also wenn wir schon ein bisschen zukunftsträchtiger sind, jetzt in der Ökowende, na, dann ist da halt auch das Holz drinnen, ist auch der Kohlenstoff drinnen. Überall ist der Stein der Weisen drinnen, nur wirklicher Stein der Weisen ist es erst durch das, was wir damit machen, was wir daraus machen, indem wir unsere geistige Schöpferkraft damit verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, man mag es über die Kunststoffe und das alles schimpfen, bis zum Geht-nicht-mehr, so, Plastik in den Meeren und so — na, das ist natürlich schrecklich, also wir sind halt noch nicht so geschickt geworden damit, in richtiger Weise etwas damit zu machen, aber künstliche Stoffe, künstlerische Stoffe zu erzeugen, gerade aus diesem Lebensstoff Kohlenstoff, aus diesem Stoff, der ja seine schöne Seite oder seine gigantische Seite zeigt, wenn er als Diamant kommt — Kohlenstoff und Diamant ist chemisch gesehen dasselbe, nur die innere Form, die innere Anordnung ist etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lebendige Diamant: Den Kohlenstoff vermenschlichen 01:31:05 ===&lt;br /&gt;
Also, im Grunde den wirklichen Stein der Weisen zu erschaffen, hieße im Grunde — ja, in höchster Vollendung hieße es, dass unseren physischen Leib zu einem Ort lebendigen Diamanten zu machen. Das heißt, einen Körper zu erschaffen, der vollkommen lichtdurchlässig ist, der vollkommen lichtoffen ist, der diese Dunkelheit dadurch ganz verloren hat. Na ja, das ist natürlich ein weiter Weg hin, das hängt mit dem Weg der Auferstehung und so weiter auch zusammen. Aber da ist eines der wesentlichen Kernstücke, ist eben, diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben. Diesem Kohlenstoff die menschliche Form zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir an Technik, an Stoffen, eben auch an Kunststoffen in die Welt hinaussetzen, ist in Wahrheit dann noch ein sehr, sehr dilettantischer Versuch, eben dieser Materie des Menschen, dieses Menschsein beizubringen sozusagen. Und es passiert halt noch eine ganze Menge Böses oder Schlechtes dadurch in der Welt draußen. Also da seht ihr schon, wo die Problematik ist: das Böse, das wir in uns erwecken müssen, um eben die Schöpfung, die alte Schöpfung, in uns zu vernichten im Grunde und eine neue zu schaffen — na ja, das ist erst die ersten Millimeter des Weges, und das heißt, es ist sehr viel Zerstörungskraft eigentlich noch drinnen, die eigentlich nicht nach außen kommen sollte. Aber wir tragen sie noch hinein in die Werke, die wir gestalten draußen in der Welt. Das ist das Problem, und das werden wir lernen müssen, dass das immer weniger passiert, ist durchaus auf dem Weg, also auch in der äußeren Forschung und in der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist halt, dass die Sünden der Vergangenheit, oder, ich weiß gar nicht, Sünden nennen, die Fehler der Vergangenheit, die passiert sind — na ja, Sünden auch, weil man es dann natürlich auf Teufel komm raus ums Geldverdienen gemacht hat. Also das heißt, im Sinne der Sorat-Kräfte in Wirklichkeit gearbeitet hat, weil die geben uns halt sehr viel Inspirationen dazu. Aber trotzdem, der Weg geht weiter, und es entstehen nach und nach Ansätze zumindest dazu, dass völlig künstliche Stoffe entstehen, die aber doch eine hohe Qualität haben, die mit der Natur verträglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nur das Zurück zur Natur, wie sie früher war, alleine genügt nicht. Ich meine, dann machen wir den hilflosen Versuch, die Welt auf einen Zustand zurückzudrehen, wie es früher mal war. Und das heißt Verweigerung der Entwicklung im Grunde. Das wird auch nicht funktionieren, sondern es ist eben ein Weg vorwärts zur Kultur, und vorwärts zur Kultur im Sinne einer umgearbeiteten Natur. Das ist es ja im Grunde. Der Mensch macht durch seine Tätigkeit die Natur zur Kultur. Bis ins Stoffliche hinein. Und die Frage ist halt, ob wir Minderwertiges schaffen daraus, oder ob es uns mit der Zeit gelingt, Höherwertiges zu schaffen. Etwas, was sogar höherwertig ist, als das, was ursprünglich in der Natur vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erde als Kunstwerk: Die Aufgabe des Menschen 01:34:57 ===&lt;br /&gt;
Das passt jetzt aber in unser Gesamtbild sehr gut hinein, wo wir gesagt haben, na ja, aber wenn es da aus der geistigen Quelle von oben bis nach unten strömt, wird dieses schöpferische Urbild immer blasser, immer blasser und immer schlechter verwirklicht, bis es bei uns ankommt. Dann heißt das auch — und Rudolf Steiner betont das immer wieder —, die Natur, so sehr man sie bewundern muss, und so viel es da ja doch drinnen ist, aber sie ist weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Sie ist weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und der Punkt ist, wenn sie einen Schritt weiterkommen soll, dann geht das nur durch uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in der Form, dass wir es ja auch mit Hilfe unserer äußeren, sinnlich-physischen Tätigkeit tun und mithelfen, haben wir gar nicht mehr so viel Zeit. Wenn die Menschheit beginnt, bereits ab dem sechsten, siebten, achten Jahrtausend sich nicht mehr zu inkarnieren — ich meine, man wird nicht alle Menschen betreffen, aber doch einen Teil —, das heißt, da haben wir ja noch einiges vor uns, um die Welt so zu verändern, dass es bis in die einzelnen Naturstoffe hinein ein Kunstwerk wird, ein Kulturwerk wird, die Erde. Das ist unsere Aufgabe, aus der Erde ein Kulturwerk zu machen, aus der Erde als Ganzes. Ein riesiges Kunstwerk, das sehr wesentlich bereits mitgeschaffen ist durch die Menschen, nämlich in dem, was Neues hineinkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden dazu sehr viel Hilfe auch brauchen, weil wir manches nicht alleine können, aber wir werden die Anleitung sozusagen dazu geben, wir werden den schöpferischen Impuls dazu geben, der eben von oben herunter aus der Quelle bis da unten gar nicht ankommen kann. Genau das ist unsere Aufgabe, da diesen neuen Impuls hineinzubringen, von da zu impulsieren die Engelwesenheiten, die Erzengelwesenheiten, die Urengelwesenheiten, ja sogar die Elohimwesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urengel als neue Elohim 01:37:16 ===&lt;br /&gt;
Die neuen Elohimwesenheiten im Übrigen, welche sind das? Im Grunde haben sie schon abgedankt und sind zu einer höheren Aufgabe aufgestiegen, jetzt, und zwar ganz besonders stark seit der beginnenden Neuzeit, ein bisschen früher schon, sind es die Geister der Persönlichkeit, die sogenannten Urengel, die Geister der Persönlichkeit, die Urengel. Das sind die Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind, die ihre Menschheitsstufe, also die Stufe, wo sie ihr Ich bekommen haben, auf dem alten Saturn durchgemacht haben. Jetzt sind sie halt bereits so hochgestiegen, dass sie Urengel sind, daher auch der Name Urengel. Angeloi heißt ja Bote, aber sie sind Boten des Urbeginns, nämlich der alten Saturnentwicklung, Boten dieser Entwicklung sind sie. Und zugleich haben diese Urengel daran mitgewirkt, die erste Grundlage für unseren physischen Leib zu bilden, nämlich damals schon aus dem alten Saturn, als reinen Wärmeleib, also es ist auch nicht gerade so ein physischer Leib, wie man es sich heute vorstellt, sondern es war ein gestaltetes Wärmegebilde, wenn man es so nennen will, so ausdrücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht, physischer Leib kann in sehr verschiedenen Variationen auftreten, und im Zuge dessen, dass wir auch unsere Leiblichkeit weiterentwickeln, geht es sogar über uns hinaus, und wir verwandeln also die Erdenwelt zunächst einmal eben auch, wir bauen sie um zum Kunstwerk bis in die Tiefen des Stofflichen hinein, bis in die Tiefen des Stofflichen. Und es geht nur darum, das Werk wird gut sein, wenn es mit dem richtigen geistigen Bewusstsein gemacht wird, und wenn dieses fehlt, dann wird es halt mehr inspiriert sein von der Widersacherwelt, und dann wird mehr auch substanziell von der Erdentwicklung verloren gehen für die Zukunft und halt letztlich auf dem Weg sein, abzubiegen in diese achte Sphäre, die hinter den Wesenheiten von Sorat steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Plastikelektronik: Ein Schritt in die Zukunft 01:39:46 ===&lt;br /&gt;
Aber wir haben also einiges vor uns, und ja, also das heißt, wir waren jetzt stehen geblieben, jetzt kommen wir wieder ein bisschen zurück, ihr wisst schon, ich mache immer ein bisschen Ausflüge, wir kommen jetzt wieder zurück. Ausgangspunkt war, die luziferischen Wesenheiten haben den Licht-Äther zur Elektrizität umgewandelt, also die Elektrizität ist so etwas wie ein in die Finsternis gezwungenes Licht, und dann entwickelt es andere Qualitäten, und gerade den elektrisch leitenden Substanzen, also den Metallen, gibt sie dadurch aber die Fähigkeit, das Licht zurückzuwerfen, denn das Innere der Metalle leidet sozusagen dieses Licht, das von außen kommt, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das weiß man in der Physik ganz klar, also heute mittlerweile, dass die Substanzen, alle Substanzen, die glänzend sind, die also Licht zurückwerfen, dass das darauf beruht, dass die Elektrizität da eine Rolle spielt, dass da fließende Elektrizität ist, fließende, also nicht Elektrostatik. Ihr kennt es, wenn man Kunststoffpullover — früher zumindest, die alten Kunststoffpullover —, wenn man den ausgezogen hat im Finstern, dann haben die Funken geblitzt, durch die Reibungselektrizität, die da entsteht, aber da fließt die Elektrizität nicht, weil die normalen, die üblichen Kunststoffe sind Nichtleiter, also die normalen Kunststoffe glänzen daher nicht so richtig, aber mittlerweile kann man sehr wohl eben auch elektrisch leitende Kunststoffe erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist im Grunde aus einer Zufallsentdeckung herausgekommen, ein Chemiker hat einfach versehentlich, um einen Kunststoff herzustellen, die tausendfache Menge der Startersubstanz dazugegeben, die notwendig ist, dass diese langen Kunststoffketten, diese Polymerketten, also die aus vielen, vielen Kohlenstoffmolekülen zusammengesetzten Ketten entstehen, hat er zu viel dazugegeben, und dann hat das Ganze nicht funktioniert, der ganze Kolben, in dem er das gemacht hat, war kohlschwarz, aber glänzend. Und jetzt hat er sich das genauer angeschaut, jetzt hat er sich gedacht, na gut, das Ganze ist vielleicht Kohlenstoff und Grafit geworden, der Kohlenstoff selber, wenn er als Grafit vorliegt, ist ja auch glänzend, bei einem Kohlestück merkt man das auch, dass es so glänzende Sachen hat. Aber er hat sich das dann näher angeschaut, was da passiert ist, und dann gemerkt, da ist ein Stoff drinnen, es ist nicht reiner Grafit oder was, was ist denn das? Aha, da ist sehr wohl ein Kunststoff entstanden, also ein komplexes Kohlenstoffgebilde, irgendwo verwandt den Kunststoffen, die man sonst hat, aber es hat ganz spezielle Eigenschaften, es ist nämlich elektrisch leitfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wahrscheinlich tausend andere Chemiker hätten gesagt, okay, ich habe einen Fehler gemacht, es ist schiefgegangen, haue ich den Kolben weg, weil den kann ich eh nicht mehr reinigen, und die Sache ist vorbei. Aber der war wachsam genug, und ihm ist aufgefallen, das glänzt. Das darf eigentlich nicht glänzen. Wieso glänzt es? Aha, es könnte nur glänzen, wenn es ganz verkohlt ist. Nein, ist es aber auch nicht. Und dann hat er das eben genauer untersucht, und dann sind die Augen immer größer geworden, dass er plötzlich einen Kunststoff hat, der elektrisch leitend ist, und mittlerweile sind wir auf dem Weg, eben Kunststoffelektronik tatsächlich zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist erst der erste Schritt, weil wir werden also an Elementen, elektronischen Elementen, also elektrisch betriebenen Elementen arbeiten, die sich selber weiterentwickeln, die sich selber weiterbauen, weil die Kohlenstoffverbindungen sind die, die die Basis, die stoffliche Basis für das Lebendige auf Erden bilden. Das Lebendige auf Erden heißt, dass es nicht nur einen festen Stoff hat, der halt so ist, wie er ist, sondern dass ich beständigen Stoffwechsel habe. Dass also immer ein Stoffaustausch stattfindet, dass aber das Stoffliche, die stoffliche Erscheinung wieder regeneriert wird, aber die Form dabei behalten wird, aber Stoffliches ausgetauscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben in uns, im Menschen, auch ganz besondere — jetzt sage ich einmal, Kunststoffe kann ich nicht sagen, aber Polymere, also der Chemiker nennt Kunststoffe auch Polymere. Poly heißt viel, Meros ist der Teil, also aus vielen Teilen bestehen, nämlich aus vielen Kohlenstoffatomen, nennen wir es jetzt einmal so. Also aus vielen Kohlenstoffeinheiten, noch ein bisschen was anderes dazu, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel vielleicht und solche Dinge spielen eine Rolle, aber der Kern ist der Kohlenstoff drinnen. Ja, sehr ähnlich aufgebaut ist zum Beispiel das Eiweiß, das unser Fleisch, also unseren Körper baut, also die Muskelfasern und so weiter, und Eiweiß ist bei allen Körperprozessen wichtig, weil die Eiweißstoffe zugleich auch Regulatoren sind für alle Stoffwechselvorgänge, da eine große Rolle spielen, dass die Enzyme und dergleichen, das sind Eiweißsubstanzen, ohne die könnten wir nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, na ja, wir sind jetzt mit der Technik langsam dabei, eben nicht mehr so ordinäre Grundstoffe herzustellen, wie wir es früher haben, sondern welche, die auch so einen gewissen Eiweißcharakter haben, die so einen gewissen Charakter haben, auch da ist es wieder was Ähnliches wie unsere Erbsubstanz, die DNS, da haben wir auch wieder Polymere drinnen, und da spielt auch der Kohlenstoff wieder eine sehr wesentliche Rolle drinnen. Und wo der Beginn da ist, dass man Elemente hat, die durch Stoffwechsel funktionieren, so weit sind wir noch nicht ganz, aber auf der Zielrichtung hin sind wir, und dann kommt man einen Schritt weiter, also zu Computern oder elektronischen Bauelementen, auf denen nicht nur Programme ablaufen, sondern die sich selber auch in ihrer physischen Struktur verändern, dann werden wir einen Schritt weiter sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit jedem Atemzug an der Erneuerung der Welt 01:46:27 ===&lt;br /&gt;
Wir werden einfach sehr viel lernen. Ich sage nicht, dass das jetzt das Wichtigste für die Zukunft ist, und es ist wichtig nur aus einem Grund: wir lernen dadurch, uns selbst besser zu verstehen und unsere Fähigkeiten zu entwickeln. Wir müssen eben heute im Grunde alles irgendwo so weit herunterbringen, dass wir es auch in die Außenwelt hineinstellen können. Das war von Anfang an der Weg. Der Mensch ist dadurch hereingekommen, dass er die Tierwelt, die Pflanzenwelt, die Mineralwelt aus sich heraus gesetzt hat, sonst hätte er gar nicht so dastehen können, und wir setzen jetzt nur eine ganze Menge aus uns heraus, nämlich die ganze Kulturwelt, indem wir letztlich die ganze Erde, ja, sag ich mal, inhalieren, umwandeln und als Kulturwelt wieder hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen alle diese Dinge in irgendeiner Form durchmachen, auch auf die Gefahr hin, ja sogar auf die Notwendigkeit hin, dass dabei Fehler passieren. Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, das Privileg des Menschen ist, irren zu können, Fehler zu machen, Fehler, an denen wir lernen, gerade an denen lernen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der eigentliche, der größte Prozess, der überhaupt dazu notwendig ist, dass wir das können und bis ins — nicht nur atomare, sondern subatomare hinein — können, ist, dass das durch uns alles durchgeht. Im Grunde jedes Sauerstoffmolekül, jedes Kohlenstoffmolekül, das in Form von CO2 — ist ja ein großes Thema, Kohlenstoffdioxid, also ein Kohlenstoffatom, zwei Atome Sauerstoff, wenn man so will —, aber wenn wir es ausatmen, ist es was anderes geworden, als wenn wir den Sauerstoff aufgenommen haben und durch die Nahrung Kohlenstoff zu uns genommen haben. In uns verwandeln wir das. Und einfach schon, indem wir atmen, als freie geistige Wesen atmen, verwandeln wir die Welt bis ins Stoffliche hinein. An der Oberfläche noch nicht, aber gerade in den Sphären, die darunter sind, das heißt, in den Sphären, wo die Elektrizität drinnen wirkt, die dieses luziferisch gewordene Licht ist im Grunde, dort fangen wir jetzt noch ganz unbewusst an mit dem Erlösungswerk der luziferischen Kräfte. Bis dort hinein geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich jetzt die Frage, mit welcher Gesinnung ich schon — nicht nur im Labor stehe, sondern schon atme. Meine Lieben, das ist ja Aufgabe, mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, wir haben eine Chance, schöpferisch an der Welt mitzuarbeiten, an der Erneuerung der Welt mitzuarbeiten. Ja, wir tun es auch, und wir wissen im Großteil nichts davon. Das ist doch tragisch eigentlich. Also wir tappen zumindest für unser kleines Ich-Bewusstsein noch völlig im Dunkeln dadurch, und dadurch kommen die ganzen Fehler hinein, weil die Fehler entstehen dadurch, dass halt unser Ego, das von den Widersachern verführt ist, hereinfährt und eigentlich dem entgegensteht, was unser Ich wirklich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir müssen kennenlernen diese Kraft, die in unserem Ich drinnen ist, diese Kraft, die alles ins Nichts hineinschleudert und die dadurch letztlich eben auch ein Herd des Bösen ist, der in uns ist und der brandgefährlich wird, wenn er direkt unvermittelt in die Außenwelt getragen ist. In uns muss diese Transsubstantiation stattfinden, primär mal. In uns. Und wir müssen im Grunde bis in die feinste Materie hinein oder bis in die gröbste Materie hinein der Stofflichkeit unserer Welt auch einen neuen Charakter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Technik als neues Element der Kultur-Erde 01:50:41 ===&lt;br /&gt;
Und dass wir dann äußerlich solche Sachen wie von mir aus Plastikelektronik oder was bauen, um die geht es eigentlich gar nicht. Das ist nicht das Wichtige, sondern die Tätigkeit, das hervorzubringen, schult unsere Kräfte, schult unsere Bewusstseinskräfte. Wenn wir diese äußere Tätigkeit verbinden mit unserer geistigen Tätigkeit und damit mitkriegen, mit was wir es da eigentlich zu tun haben. Das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, haben wir eh schon oft gesprochen, nicht einfach sagen, ja, wir sind geistig strebende Menschen, wir sind naturverbundene Menschen, also Technik wäre Pfui. Nein, die Erde wird — da wird die Technik eine Rolle spielen, das wird gerade auch ein neues Element sein, das sich mit dem Naturelement verbindet, um eben diese Kultur-Erde zu bauen. Ich kann euch nicht sagen, wie die ausschauen wird, das kann niemand in Wirklichkeit sagen, weil es noch offen ist. Es liegt an uns, es zu machen. Man kann gewisse Linien vielleicht sehen, aber es könnte noch eine sehr erstaunliche Welt werden, die wir in Gang setzen. Schon, also bis zu einem gewissen Grad eben während unserer Erdentwicklung, und noch erstaunlicher wird das sein, was mit dem neuen Jerusalem herauskommt. Weil da wird einiges davon schon von Haus aus als Grundprinzip drinnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Physik der Liebe im neuen Jerusalem 01:52:13 ===&lt;br /&gt;
Ich meine so weit drinnen, dass es dann nicht mehr einfach so Elektrizität, Magnetismus, Kernkräfte, Schwerkraft, was auch immer, in der heutigen Form gibt, sondern wo die Grundkraft auch der äußeren Schöpfung die Liebe sein wird. Also das heißt, die Physiker des neuen Jerusalems werden die Liebeskräfte studieren, in irgendeiner Form, um das jetzt sehr bildhaft zu sagen. Und Liebeskräfte heißt also die Kräfte, wo sich etwas bis ins Stoffliche — das aber eben dann anders sein wird —, wo diese sich verschenkende Kraft drinnen ist. Das ist die Kraft der Liebe. Das heißt, da ist bis ins Stoffliche hinein ein geistiger Funke drinnen, durch den Menschen letztlich, aber der bis ins Stoffliche hinein wirkt, aus dem dieses Prinzip des Sich-Verschenkens drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Physik der Zukunft kann ich euch noch nicht wirklich im Detail beschreiben, aber sie wird sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen haben. Wird anders sein natürlich, wir werden nicht in so einem Labor stehen wie heute, es ist ganz klar, wir werden das auf einer viel, viel höheren Ebene machen, aber jetzt muss die Vorbereitung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum 17. Kapitel: Die Verantwortung des Menschen 01:53:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum müssen wir gewahr werden dieses Zerstörungsherdes in uns. Das ist ein heiliger Ofen zugleich auch. Aber zugleich auch kann es sein die Quelle der allerallerschlimmsten bösen Kräfte, wenn wir es einfach unrecht in die Welt hinaus versetzen. Und seht ihr, da drinnen — und das ist jetzt für unser Thema, wir stehen ja jetzt im Übergang vom 16. auf 17. Kapitel, also die ganze Geschichte mit der Hure Babylon und dem Fall von Babylon und der damit verbundenen schwarzen Magie des Missbrauchs geistiger Kräfte. Da entscheidet sich, ist es Missbrauch oder ist es im richtigen Sinn gebraucht? Wir entscheiden, da ist es böse, ist es gut. Wir geben da die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine große Verantwortung, die der Mensch damit auf seinen Schultern hat, in Wahrheit, aber wir haben sie auf uns, weil wir die Fähigkeit dazu haben. Wir haben sie dazu. Und in dem Sinne, dass wir äußerlich physisch etwas dazu tun können — später werden wir das, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, in der Form auf anderem Weg weiterführen, aber wir werden noch einiges zu bewältigen haben, das einfach in der physischen Welt zu manifestieren und aus diesem Prinzip heraus zu arbeiten. Und sozusagen diese Transsubstantiation der Erdenwelt voranzutreiben, die bei uns ihren Ausgang nimmt, also nur in uns können wir es eigentlich stofflich so verwandeln, dass das Stoffliche selber bereits jetzt während der Erdentwicklung etwas anderes wird, in seiner Tiefenstruktur zumindest. Also es wird uns noch nicht gelingen, dass jetzt die Liebe die Naturgesetze, die wir heute haben, ersetzt, so weit geht es nicht, das ist während der Erdentwicklung nicht möglich, dazu muss im Großen die Erdentwicklung ins Nichts verschwinden, also das wird erst dann in neuer Form auf dem neuen Jerusalem, auf dem neuen Jupiter, hervorkommen. Aber ein Anfang ist zu tun auf jeden Fall, ein Anfang zu tun in der Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass bereits also die Stofflichkeit der Erde etwas Neues wird, bedeutet, dass wir im Grunde wirklich mit jedem Atemzug ja eigentlich dieses Altarsakrament vollziehen. Denn indem dieser schöpferische Impuls aus unserer Ich-Kraft dem mitgegeben wird und das Alte völlig vernichtet wird und etwas Neues in neuer Form geschaffen wird, und sei die Veränderung nur ganz drinnen in den Seelenkräften, die damit verbunden sind, und äußerlich eben bis ins Physische ist es zunächst noch nicht merkbar, aber trotzdem ist es eine Erneuerung schon der Stoffeswelt selber, und dem arbeiten wir mit. Und hier und da einmal beim Atmen, beim Trinken, beim Essen an sowas zu denken, damit einen das im Bewusstsein begleitet — weil wir haben nicht so viel Zeit mehr, um das im äußeren irdischen Dasein mit unserer physischen Körperlichkeit, die wir jetzt noch haben, so vorzubereiten, dass wir dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, es auf einer viel höheren Ebene weiterführen können. Aber dazu müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden, weil wenn jetzt die Erde in ihrer materiellen Tiefenstruktur nicht genügend vorbereitet ist, dann haben wir dann keinen Zugriff darauf oder zumindest einen erschwerten Zugriff darauf, weil dann greifen die Widersacher danach, und die greifen dann in einer Form danach, dass wir sozusagen als nicht mehr verkörperte Wesen es zumindest sehr schwer haben, dagegen anzukämpfen. Es wird schwieriger, weil da kommen wir gerade an das nicht mehr heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach oben und nach unten: Die Polarität überwinden 01:58:28 ===&lt;br /&gt;
Jetzt ist unser Privileg, wirklich so ganz tief in der materiellen Welt drinnen zu stehen. Im Grunde steigen wir jetzt, oder stehen wir, ganz tief in dieser materiellen oder, anders gesagt, in dieser Widersacherwelt drinnen. Wir stehen ganz tief drinnen, und wir müssen eben, wenn wir im christlichen Sinne, also in diesem Sinne des Freiheitsprinzips die Weltentwicklung weiterbringen wollen, wir müssen so tief nach unten steigen, wie wir nach oben blicken müssen oder steigen müssen. Wir müssen beides miteinander verbinden können, und erst wenn wir beides miteinander verbinden können, dann überwinden wir diese Polarität von Gut und Böse, oder fangen an. Es wird während der Erdentwicklung nicht fertig werden, schätze ich mal. Aber wir fangen jetzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit, um es noch einmal zu wiederholen, geben wir die Chance, dass nach uns, am neuen Jerusalem, am neuen Jupiter, Menschenwesen, neue Menschenwesen, wenn wir sie so nennen wollen, entstehen, die von Haus aus dieses Prinzip der Freiheit dadurch sich erwerben können, weil wir ihnen vorangegangen sind und sie es unter anderen Bedingungen schaffen können, und dadurch wieder eine andere Qualität auch damit natürlich hineinkommt. Wir werden uns natürlich auch weiterentwickeln. Wir sind, wenn man so will, so wie man spricht, also von den Geistern der Persönlichkeit oder von den Geistern der Form, wir sind die Geister der Freiheit, die werdenden Geister der Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Aufgabe, und die freien Geister, die nach uns entstehen werden, werden wieder eine zusätzliche Aufgabe wahrscheinlich übernehmen. Wird man sehen. Aber das, was als Freiheitsimpuls drinnen ist, das weiterzutragen, das ist unsere Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlussgedanke: Ich mache alles neu 02:00:45 ===&lt;br /&gt;
Und darum ist es heute so wichtig, sich bewusst zu sein, was wir an unserer Freiheit haben und dass wir sie nicht aufgeben dürfen. Und dass jeder Rückfall in alte, unfreie Zeiten nur den Widersacherkräften dient. Jede Entscheidung muss aus der Freiheit des Menschen fallen. Es gibt also nichts, was kollektiv entschieden wird, sondern aus der gemeinsamen Tätigkeit der Menschheit, aus den freien Individuen muss das entstehen, was sich als Ganzes bildet. Und was nicht an Freiheit dazu beigetragen wird, ist verloren im Grunde für die Entwicklung. Ja, ich weiß schon, das ist heute noch ganz, ganz schwer. Wir sind am Anfang der Entwicklung, und die freien Impulse sind noch ganz, ganz wenig. Aber die Richtung, die Richtung ist es, die wir geben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung zu wissen, aus dieser Freiheit heraus, wird eben das Wort sein, das eben auch der Christus spricht, aber das gilt für das Menschen-Ich auch: Ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das gilt im Grunde für alles irgendwo. Überall hat man die Chance, diesen neuen Impuls hineinzubringen. Und dazu braucht man eben auch diese Vernichtungskräfte, die das Alte auflösen, im Grunde. Dass man aus der Sicht des Alten — das ist das Böse. Also wenn man in der alten Denkweise drinnen ist, müsste man das absolut als das Böse bezeichnen. Aber im höheren Sinne betrachtet ist es die Kraft, die notwendig ist, um vorzubereiten, dass eben dieses Neue überhaupt geschehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, mit diesen Gedanken möchte ich euch für heute entlassen. Wir sind jetzt halt wirklich bei den schwierigsten Kapiteln der Apokalypse. Es wird jetzt, schätze ich, fürchte ich, bis zum Ende nicht einfacher werden. Es wird immer schwieriger werden. Ihr habt sicher auch gemerkt, wir kommen nur sehr stockend weiter. Man könnte sagen, eigentlich, ich glaube, wir sind eh schon im siebzehnten Kapitel. Stehen wir am Anfang. Also jetzt ist bald aus, weil mehr als 22 sind es ja gar nicht. Also werden wir bald fertig sein. Ich wage nicht zu prophezeien, wie viele Vorträge wir noch brauchen, aber nach der Dichte dessen, was da drinnen geschildert wird und was Anregung ist dazu, jetzt noch zwischen die Zeilen zu schauen, was alles damit verbunden ist, denke ich, dass das noch uns eine Weile beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bitte euch um Verständnis dafür, dass das eben so viele, viele Vorträge braucht und das nicht in fünf, sieben oder zehn Vorträgen abgewickelt ist, dass man das ausschöpft. Aber ich denke, der Gewinn, den wir dadurch haben können, ist, dass das unser Leben begleitet und das Bewusstsein erweckt wird für das, was einfach läuft, und dass es nicht einfach nur so ein bisschen Erkennen-Lernen ist. Aha, Apokalypse ist auch ein interessantes Buch. Hören wir mal ein bisschen was. Es geht darum, Apokalyptiker selbst zu werden. Das dauert. Das dauert. Das dauert sowieso schon mehr als eine Inkarnation mit Sicherheit. Da braucht man noch mehr als die 77 Vorträge. Das ist alles ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es ist halt das, was wir jetzt beitragen können. Also nehmt es bitte in diesem Sinn. Danke fürs Dabeisein. Es wird nicht zu viel werden, ganz sicher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikumsgespräch: Vergiftung und geistige Entwicklung 02:04:50 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Lieber Wolfgang, wenn ich atme und du gesagt hast, ich soll Bewusstsein haben, was ich da tue, dann habe ich immer das schlechte Bewusstsein, dass ich die Welt vergifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, das auch, aber das ist ganz wichtig. Aber durch die geistige Entwicklung ändert sich auch etwas an dem Prozess. Das ist nicht so, dass es natürlich jetzt von einem Tag auf den anderen oder nicht einmal von einer Inkarnation auf die andere so ist, dass man sozusagen weniger giftig wird im Ausatmen, aber tatsächlich hat die geistige Entwicklung einen Einfluss darauf. Auch selbst bis in den Ausstoß des Kohlendioxids. Also Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft, Geisteswissenschaft. Ja, da tätig sein, wirklich im Leben, also im Leben tun. Das ist das ganz Wichtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, als Erstes natürlich das Tun mit dem Bewusstsein zu verbinden, das man dadurch erwerben kann, und dann halt immer mehr aus diesen Impulsen heraus zu tun. Aber zugleich auch bescheiden sein und sagen, es ist noch wenig, das wir können, aber es wird mit jedem Schritt mehr. Also es braucht ja niemanden schrecken. Es sind keine unmöglichen Aufgaben. Oh ja, es ist — ihr wisst ja, den liebe ich, der das Unmögliche begehrt —, aber es ist immer der eine winzigste Schritt über die Grenze des Bisherigen hinaus. Und den kann jeder Mensch gehen, der ein Ich hat. Und wenn er keines hat, dann ist er eigentlich kein Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; In diesem Sinne, habt noch eine schöne Woche. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verabschiedung 02:06:42 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke, Wolfgang, und Frau Sohr. Ja, Frau Sohr, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Frau Sohr ist so fleißig, wirklich, alles die Videos zu machen und so viel zu machen, das ist ganz, ganz wichtig. Unglaublich. Ja, das ist unglaublich, und das ist genial, und ich bin so glücklich, dass wir einander getroffen haben. Aber das war wirklich Schicksalsführung. Also das hätte man nicht besser arrangieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Darf ich sagen, am Freitag kann man da auch dabei sein, wenn man dann die Nebenübungen nicht mitmacht, sondern schnuppern dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ja, ich wollte gerade dir das Wort geben. Na ja, also es beginnt ja jetzt in dieser Woche, und es gibt ja die kleinen Gruppen, wo jeder seine Nebenübungen machen kann, und da versammeln wir uns, und zum Schnuppern, denke ich, das ist völlig okay erst mal. Freitag 18 Uhr. Danke. Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Wiedersehen. Ich wollte nur sagen, es überschneidet sich Freitag 18 Uhr mit dem Vortrag 19:30 Uhr von dem Steffen Hartmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Ja, ich weiß, ich weiß, es ist schade, ich würde gerne gehen. Ja, ja, es ist — wenn du hingehst, wenn wer hingeht, bitte lasst ihn ganz lieb von mir grüßen. Weil sonst war ich immer, immer dort, aber jetzt ziehen wir das durch am Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Also lieber Wolfgang, lieber François, ihr habt wieder einmal große Geschenke uns gemacht heute Abend. Danke vielmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Danke fürs Dabeisein. Hallo Sarah. Hallo. Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarah:&#039;&#039;&#039; Ich wollte noch kurz sagen, es waren heute insgesamt auf YouTube und VIA 88 Menschen dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Noch oben, noch brav, noch brav, da sind wir über die 77 hinaus. Sehr gut. Haben Sie uns überholt. Fein, schön. Also danke auch für alle, die im Livestream mit dabei waren. Herzlichen Dank. Gut, Papa, bis bald.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Banner6v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 78. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31901</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31901"/>
		<updated>2026-06-05T08:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
in Bearbeitung, Elke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
in Bearbeitung, Elke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Arbeit März 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|284&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|285&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|286&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|287&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|291&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|293&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|294&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|296&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|297&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|298&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|299&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|303&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|304&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|306]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|307&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
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# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31898</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31898"/>
		<updated>2026-06-05T08:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also negatives Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da brauchen wir schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut. Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen. Aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt das drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung. Sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut! Jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666. Und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher - ja - Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll wir uns freuen oder sollen wir zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie etwas zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähren sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht. Also was sie aktiv macht ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wieder, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich einmal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, jetzt erst recht auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Hintanhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später erläutert er das dann in der Letztausgabe dann, ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, ist es geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz klar stehen. Und das heißt, indem er das schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft. Aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, also hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neu erwerben. Aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles das, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - fragt mich nicht, wo es steht - aber er sagt so etwas Interessantes also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz herausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
=== Sich mit dem Geistigen verbinden ist wie die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einen überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen: &#039;&#039;&amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi.&amp;quot;&#039;&#039; Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz: &#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu. Und das wird es halt festigen, dazu gehört, dieses Etwas durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen und sich verbinden in Christus 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen hinein versetzen und das Erlebte wieder zu mir zurück nehmen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich, ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen. Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein höherer Eingeweihter ist, na dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da um mich sind. Nicht wahr, weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Um das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr fruchtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Ich meine, so wirklich gegenüberstellen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Also man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich reift, entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein bewusster geistiger Blick in die Natur kann zur Erlösung der darin gebundenen Elementarwesen beitragen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht! Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt noch nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit den geistigen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind halt in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein draußen. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist das halt in den Kleinigkeiten des Alltags sich bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn wir so immer wieder kleine Momente haben. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, es jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen. Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, dann müsste anderen Menschen auffallen, irgendwie strahlt der was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt...., warte, schau, da ist er, strahl, strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Wie er durch den Raum geht, sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit einem angefressenen Blick oder so, aber auch nicht mmhhh, mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dieses sich verbinden wollen. Das ist das, was wir ausstrahlen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist...oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können in ihr Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie ich mit den anderen Menschen umgehe. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär auch gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nein, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, auch das sagte ich ja, schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Ja, aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, eben die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies ist in großen Ätherhöhen in Wahrheit schon, also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg. Aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint. Und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr richtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wo wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka. Und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden. Und das schildert eben Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Läuterungsstufen ===&lt;br /&gt;
Er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vor-&#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf. Das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er es sehr anschaulich. Und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will. Es wird ja fast so geschildert im Grunde. Und dieser Engel öffnet einem dann. Und dann geht es halt an. Dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, wie es heißt. Also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an auf der untersten Stufe des Läuterungsberges. Und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen. Also für Dante ist der Hochmut das aller schwerste Vergehen. Und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern. Weil er war ein sehr stolzer Mensch. Ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut. Und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein. Und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie dann, weil später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht. Aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat das Ganze. Also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter. Also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß. Aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Als er da jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata, aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn. Und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht. Wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das mit erlebt, mit durchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen. Und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist etwas anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten. Das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und - erinnert euch, das letzte Mal-  wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch. Und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice. Und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch. Und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch. Und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind. Und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten. Das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert. Und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein Göttlich-Geistige und die untere Hälfte, die löwenartige, die löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben. Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn. Die 24 Ältesten begleiten ihn. Alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe. Und er steht auf dem einen Ufer. Und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken den Trunk des Vergessens. Das ist ganz etwas Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen. Vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler - aber ohne Reue. Ohne Reue! Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe. Aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint. Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen — das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen. Fragt: &amp;quot;Wo ist meine Beatrice?&amp;quot; Weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Aus denselben Kräften kann Gutes oder Böses entstehen 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche. Nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen nämlich auch, um wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse? Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben, dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, &#039;&#039;&amp;quot;gehet hin und lehret die Völker&amp;quot;&#039;&#039;, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr auf dem Weg in die schwarze Magie 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingen wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an. Und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden an einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild. Und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drache, Adler und Fuchs: Weltliche Macht und ausufernder Intellekt 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen, haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen dann. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat. Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die - ja- auf den falschen Weg gehen und bei einen Teil der Impulse, ja, besteht die Gefahr sie dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil eben Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher. Und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schrittchen hinüber, zu dessen, was dann passiert, die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante halt sehr drastisch darstellt, in dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es ist ein Weg, am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch da sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, mit dem anderen geistigen Auge sozusagen, was sagt mein Ego dazu? Wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon. Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6-6-6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach nach diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: &amp;quot;Es ist geschehen.&amp;quot; Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben in Wahrheit, spielen schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild uns imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen. Mit anderen Nuancen drinnen. Aber was passiert jetzt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben erdröhnte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben; ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander.&amp;quot;&#039;&#039; In drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte: Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei, müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch richtig. Aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl, und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch. Aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich muss diese Kräfte in der Hand haben, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der - ja - Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen. Über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, sondern wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen: reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was. Wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt etwas einzubilden drauf. Also das ist drinnen. Und das ist da gemeint eben auch, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint. Und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man wahnsinnig viel noch sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter? Das sind Bilder. Das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und Babylon, die große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf: Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschloßen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit, der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können, fürchte ich. Oh ja, doch. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen. Aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach. Hi Sarah.! Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni, Uriel-Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten. Ich meine, mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer. Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-05T08:04:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also negatives Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da brauchen wir schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut. Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen. Aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt das drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung. Sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut! Jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666. Und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher - ja - Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll wir uns freuen oder sollen wir zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie etwas zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähren sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht. Also was sie aktiv macht ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wieder, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich einmal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, jetzt erst recht auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Hintanhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später erläutert er das dann in der Letztausgabe dann, ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, ist es geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz klar stehen. Und das heißt, indem er das schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft. Aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, also hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neu erwerben. Aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles das, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - fragt mich nicht, wo es steht - aber er sagt so etwas Interessantes also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz herausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
=== Sich mit dem Geistigen verbinden ist wie die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einen überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen: &#039;&#039;&amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi.&amp;quot;&#039;&#039; Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz: &#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu. Und das wird es halt festigen, dazu gehört, dieses Etwas durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen und sich verbinden in Christus 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen hinein versetzen und das Erlebte wieder zu mir zurück nehmen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich, ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen. Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein höherer Eingeweihter ist, na dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da um mich sind. Nicht wahr, weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Um das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr fruchtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Ich meine, so wirklich gegenüberstellen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Also man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich reift, entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein bewusster geistiger Blick in die Natur kann zur Erlösung der darin gebundenen Elementarwesen beitragen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht! Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt noch nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit den geistigen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind halt in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein draußen. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist das halt in den Kleinigkeiten des Alltags sich bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn wir so immer wieder kleine Momente haben. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, es jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen. Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, dann müsste anderen Menschen auffallen, irgendwie strahlt der was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt...., warte, schau, da ist er, strahl, strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Wie er durch den Raum geht, sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit einem angefressenen Blick oder so, aber auch nicht mmhhh, mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dieses sich verbinden wollen. Das ist das, was wir ausstrahlen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist...oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können in ihr Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie ich mit den anderen Menschen umgehe. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär auch gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nein, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, auch das sagte ich ja, schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Ja, aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, eben die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies ist in großen Ätherhöhen in Wahrheit schon, also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg. Aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint. Und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr richtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wo wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka. Und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden. Und das schildert eben Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Läuterungsstufen ===&lt;br /&gt;
Er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vor-&#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf. Das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er es sehr anschaulich. Und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will. Es wird ja fast so geschildert im Grunde. Und dieser Engel öffnet einem dann. Und dann geht es halt an. Dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, wie es heißt. Also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an auf der untersten Stufe des Läuterungsberges. Und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen. Also für Dante ist der Hochmut das aller schwerste Vergehen. Und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern. Weil er war ein sehr stolzer Mensch. Ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut. Und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein. Und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie dann, weil später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht. Aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat das Ganze. Also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter. Also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß. Aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Als er da jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata, aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn. Und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht. Wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das mit erlebt, mit durchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen. Und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist etwas anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten. Das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und - erinnert euch, das letzte Mal-  wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch. Und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice. Und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch. Und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch. Und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind. Und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten. Das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert. Und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein Göttlich-Geistige und die untere Hälfte, die löwenartige, die löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben. Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn. Die 24 Ältesten begleiten ihn. Alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe. Und er steht auf dem einen Ufer. Und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken den Trunk des Vergessens. Das ist ganz etwas Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen. Vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler - aber ohne Reue. Ohne Reue! Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe. Aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint. Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen — das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen. Fragt: &amp;quot;Wo ist meine Beatrice?&amp;quot; Weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Aus denselben Kräften kann Gutes oder Böses entstehen 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche. Nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen nämlich auch, um wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse? Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben, dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, &#039;&#039;&amp;quot;gehet hin und lehret die Völker&amp;quot;&#039;&#039;, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingen wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an. Und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden an einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild. Und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drache, Adler und Fuchs: Weltliche Macht und ausufernder Intellekt 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen, haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen dann. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat. Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die - ja- auf den falschen Weg gehen und bei einen Teil der Impulse, ja, besteht die Gefahr sie dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil eben Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher. Und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schrittchen hinüber, zu dessen, was dann passiert, die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante halt sehr drastisch darstellt, in dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es ist ein Weg, am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch da sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, mit dem anderen geistigen Auge sozusagen, was sagt mein Ego dazu? Wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon. Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6-6-6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach nach diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: &amp;quot;Es ist geschehen.&amp;quot; Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben in Wahrheit, spielen schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild uns imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen. Mit anderen Nuancen drinnen. Aber was passiert jetzt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben erdröhnte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben; ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander.&amp;quot;&#039;&#039; In drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte: Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei, müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch richtig. Aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl, und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch. Aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich muss diese Kräfte in der Hand haben, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der - ja - Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen. Über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, sondern wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen: reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was. Wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt etwas einzubilden drauf. Also das ist drinnen. Und das ist da gemeint eben auch, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint. Und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 7. Zornesschale: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Also, die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man wahnsinnig viel noch sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter? Das sind Bilder. Das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und Babylon, die große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf: Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschloßen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit, der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können, fürchte ich. Oh ja, doch. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen. Aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach. Hi Sarah.! Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni, Uriel-Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten. Ich meine, mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer. Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31893</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-05T08:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also negatives Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da brauchen wir schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut. Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen. Aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt das drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung. Sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut! Jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666. Und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher - ja - Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll wir uns freuen oder sollen wir zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie etwas zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähren sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht. Also was sie aktiv macht ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wieder, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich einmal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, jetzt erst recht auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Hintanhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später erläutert er das dann in der Letztausgabe dann, ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, ist es geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz klar stehen. Und das heißt, indem er das schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft. Aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, also hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neu erwerben. Aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles das, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - fragt mich nicht, wo es steht - aber er sagt so etwas Interessantes also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz herausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
=== Sich mit dem Geistigen verbinden ist wie die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einen überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen: &#039;&#039;&amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi.&amp;quot;&#039;&#039; Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz: &#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu. Und das wird es halt festigen, dazu gehört, dieses Etwas durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen und sich verbinden in Christus 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen hinein versetzen und das Erlebte wieder zu mir zurück nehmen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich, ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen. Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein höherer Eingeweihter ist, na dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da um mich sind. Nicht wahr, weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Um das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr fruchtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Ich meine, so wirklich gegenüberstellen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Also man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich reift, entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein bewusster geistiger Blick in die Natur kann zur Erlösung der darin gebundenen Elementarwesen beitragen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht! Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt noch nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit den geistigen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind halt in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein draußen. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist das halt in den Kleinigkeiten des Alltags sich bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn wir so immer wieder kleine Momente haben. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, es jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen. Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, dann müsste anderen Menschen auffallen, irgendwie strahlt der was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt...., warte, schau, da ist er, strahl, strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Wie er durch den Raum geht, sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit einem angefressenen Blick oder so, aber auch nicht mmhhh, mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dieses sich verbinden wollen. Das ist das, was wir ausstrahlen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist...oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können in ihr Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie ich mit den anderen Menschen umgehe. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär auch gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nein, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, auch das sagte ich ja, schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Ja, aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, eben die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies ist in großen Ätherhöhen in Wahrheit schon, also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg. Aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint. Und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr richtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wo wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka. Und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden. Und das schildert eben Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Läuterungsstufen ===&lt;br /&gt;
Er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vor-&#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf. Das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er es sehr anschaulich. Und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will. Es wird ja fast so geschildert im Grunde. Und dieser Engel öffnet einem dann. Und dann geht es halt an. Dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, wie es heißt. Also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an auf der untersten Stufe des Läuterungsberges. Und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen. Also für Dante ist der Hochmut das aller schwerste Vergehen. Und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern. Weil er war ein sehr stolzer Mensch. Ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut. Und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein. Und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie dann, weil später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht. Aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat das Ganze. Also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter. Also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß. Aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Als er da jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata, aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn. Und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht. Wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das mit erlebt, mit durchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen. Und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist etwas anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten. Das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und - erinnert euch, das letzte Mal-  wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch. Und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice. Und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch. Und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch. Und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind. Und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten. Das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert. Und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein Göttlich-Geistige und die untere Hälfte, die löwenartige, die löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben. Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn. Die 24 Ältesten begleiten ihn. Alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe. Und er steht auf dem einen Ufer. Und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken den Trunk des Vergessens. Das ist ganz etwas Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen. Vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler - aber ohne Reue. Ohne Reue! Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe. Aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint. Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen — das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen. Fragt: &amp;quot;Wo ist meine Beatrice?&amp;quot; Weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Aus denselben Kräften kann Gutes oder Böses entstehen 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche. Nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen nämlich auch, um wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse? Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben, dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, &#039;&#039;&amp;quot;gehet hin und lehret die Völker&amp;quot;&#039;&#039;, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingen wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an. Und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden an einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild. Und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drache, Adler und Fuchs: Weltliche Macht und ausufernder Intellekt 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen, haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen dann. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat. Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die - ja- auf den falschen Weg gehen und bei einen Teil der Impulse, ja, besteht die Gefahr sie dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil eben Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher. Und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schrittchen hinüber, zu dessen, was dann passiert, die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante halt sehr drastisch darstellt, in dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es ist ein Weg, am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch da sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, mit dem anderen geistigen Auge sozusagen, was sagt mein Ego dazu? Wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon. Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6-6-6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach nach diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: &amp;quot;Es ist geschehen.&amp;quot; Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben in Wahrheit, spielen schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild uns imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen. Mit anderen Nuancen drinnen. Aber was passiert jetzt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben erdröhnte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben; ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander.&amp;quot;&#039;&#039; In drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte: Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei, müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch richtig. Aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl, und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch. Aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich muss diese Kräfte in der Hand haben, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der - ja - Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen. Über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, sondern wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen: reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was. Wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt etwas einzubilden drauf. Also das ist drinnen. Und das ist da gemeint eben auch, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint. Und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 7. Zornesschale: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Also, die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man wahnsinnig viel noch sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter? Das sind Bilder. Das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und Babylon, die große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf: Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschloßen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit, der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können, fürchte ich. Oh ja, doch. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen. Aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach. Hi Sarah.! Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni, Uriel-Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten. Ich meine, mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer. Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31891</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-05T07:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also negatives Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da brauchen wir schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut. Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen. Aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt das drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung. Sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut! Jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666. Und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher - ja - Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll wir uns freuen oder sollen wir zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie etwas zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähren sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht. Also was sie aktiv macht ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wieder, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich einmal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, jetzt erst recht auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Hintanhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später erläutert er das dann in der Letztausgabe dann, ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, ist es geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz klar stehen. Und das heißt, indem er das schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft. Aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, also hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neu erwerben. Aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles das, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - fragt mich nicht, wo es steht - aber er sagt so etwas Interessantes also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz herausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
=== Sich mit dem Geistigen verbinden ist wie die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einen überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen: &#039;&#039;&amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi.&amp;quot;&#039;&#039; Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz: &#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu. Und das wird es halt festigen, dazu gehört, dieses Etwas durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen und sich verbinden in Christus 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen hinein versetzen und das Erlebte wieder zu mir zurück nehmen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich, ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen. Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein höherer Eingeweihter ist, na dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da um mich sind. Nicht wahr, weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Um das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr fruchtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Ich meine, so wirklich gegenüberstellen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Also man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich reift, entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein bewusster geistiger Blick in die Natur kann zur Erlösung der darin gebundenen Elementarwesen beitragen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht! Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt noch nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit den geistigen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind halt in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein draußen. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist das halt in den Kleinigkeiten des Alltags sich bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn wir so immer wieder kleine Momente haben. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, es jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen. Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, dann müsste anderen Menschen auffallen, irgendwie strahlt der was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt...., warte, schau, da ist er, strahl, strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Wie er durch den Raum geht, sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit einem angefressenen Blick oder so, aber auch nicht mmhhh, mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dieses sich verbinden wollen. Das ist das, was wir ausstrahlen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist...oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können in ihr Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie ich mit den anderen Menschen umgehe. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär auch gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nein, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, auch das sagte ich ja, schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Ja, aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, eben die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies ist in großen Ätherhöhen in Wahrheit schon, also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg. Aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint. Und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr richtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wo wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka. Und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden. Und das schildert eben Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Läuterungsstufen ===&lt;br /&gt;
Er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vor-&#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf. Das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er es sehr anschaulich. Und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will. Es wird ja fast so geschildert im Grunde. Und dieser Engel öffnet einem dann. Und dann geht es halt an. Dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, wie es heißt. Also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an auf der untersten Stufe des Läuterungsberges. Und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen. Also für Dante ist der Hochmut das aller schwerste Vergehen. Und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern. Weil er war ein sehr stolzer Mensch. Ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut. Und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein. Und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie dann, weil später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht. Aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat das Ganze. Also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter. Also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß. Aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Als er da jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata, aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn. Und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht. Wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das mit erlebt, mit durchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen. Und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist etwas anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten. Das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und - erinnert euch, das letzte Mal-  wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch. Und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice. Und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch. Und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch. Und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind. Und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten. Das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert. Und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein Göttlich-Geistige und die untere Hälfte, die löwenartige, die löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben. Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn. Die 24 Ältesten begleiten ihn. Alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe. Und er steht auf dem einen Ufer. Und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken den Trunk des Vergessens. Das ist ganz etwas Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen. Vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler - aber ohne Reue. Ohne Reue! Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe. Aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint. Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen — das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen. Fragt: &amp;quot;Wo ist meine Beatrice?&amp;quot; Weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Aus denselben Kräften kann Gutes oder Böses entstehen 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche. Nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen nämlich auch, um wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse? Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben, dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, &#039;&#039;&amp;quot;gehet hin und lehret die Völker&amp;quot;&#039;&#039;, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingen wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an. Und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden an einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild. Und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drache, Adler und Fuchs: Weltliche Macht und ausufernder Intellekt 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen, haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen dann. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat. Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die - ja- auf den falschen Weg gehen und bei einen Teil der Impulse, ja, besteht die Gefahr sie dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil eben Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher. Und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schrittchen hinüber, zu dessen, was dann passiert, die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante halt sehr drastisch darstellt, in dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, es ist ein Weg, am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch da sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, mit dem anderen geistigen Auge sozusagen, was sagt mein Ego dazu? Wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon. Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6-6-6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach nach diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: &amp;quot;Es ist geschehen.&amp;quot; Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben in Wahrheit, spielen schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild uns imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen. Mit anderen Nuancen drinnen. Aber was passiert jetzt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben erdröhnte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander.&amp;quot;&#039;&#039; In drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte: Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei, müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch richtig. Aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch. Aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31883</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-03T16:36:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also negatives Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da brauchen wir schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut. Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen. Aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt das drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung. Sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut! Jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666. Und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher - ja - Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll wir uns freuen oder sollen wir zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie etwas zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähren sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht. Also was sie aktiv macht ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wieder, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich einmal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, jetzt erst recht auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Hintanhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später erläutert er das dann in der Letztausgabe dann, ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, ist es geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz klar stehen. Und das heißt, indem er das schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft. Aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, also hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neu erwerben. Aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles das, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - fragt mich nicht, wo es steht - aber er sagt so etwas Interessantes also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz herausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
=== Sich mit dem Geistigen verbinden ist wie die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einen überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen: &#039;&#039;&amp;quot;Apokalypsis Jesu Christi.&amp;quot;&#039;&#039; Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz: &#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu. Und das wird es halt festigen, dazu gehört, dieses Etwas durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen und sich verbinden in Christus 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen hinein versetzen und das Erlebte wieder zu mir zurück nehmen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich, ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen. Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein höherer Eingeweihter ist, na dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da um mich sind. Nicht wahr, weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Um das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr fruchtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Ich meine, so wirklich gegenüberstellen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Also man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich reift, entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein bewusster geistiger Blick in die Natur kann zur Erlösung der darin gebundenen Elementarwesen beitragen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht! Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt noch nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit den geistigen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind halt in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein draußen. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist das halt in den Kleinigkeiten des Alltags sich bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn wir so immer wieder kleine Momente haben. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, es jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen. Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, dann müsste anderen Menschen auffallen, irgendwie strahlt der was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt...., warte, schau, da ist er, strahl, strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Wie er durch den Raum geht, sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit einem angefressenen Blick oder so, aber auch nicht mmhhh, mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dieses sich verbinden wollen. Das ist das, was wir ausstrahlen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist...oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können in ihr Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie ich mit den anderen Menschen umgehe. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär auch gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nein, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, auch das sagte ich ja, schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Ja, aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, eben die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies ist in großen Ätherhöhen in Wahrheit schon, also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg. Aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint. Und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr richtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wo wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka. Und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden. Und das schildert eben Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Läuterungsstufen ===&lt;br /&gt;
Er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vor-&#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf. Das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er es sehr anschaulich. Und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will. Es wird ja fast so geschildert im Grunde. Und dieser Engel öffnet einem dann. Und dann geht es halt an. Dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, wie es heißt. Also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an auf der untersten Stufe des Läuterungsberges. Und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen. Also für Dante ist der Hochmut das aller schwerste Vergehen. Und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern. Weil er war ein sehr stolzer Mensch. Ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut. Und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein. Und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie dann, weil später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht. Aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat das Ganze. Also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter. Also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß. Aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Als er da jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata, aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn. Und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht. Wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das mit erlebt, mit durchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen. Und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten, das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und erinnert euch, das letzte Mal, wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch, und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice, und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch, und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch, und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind, und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten, das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert, und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn, die 24 Ältesten begleiten ihn, alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe, und er steht auf dem einen Ufer, und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen, vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue. Ohne Reue. Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen —, das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Gut und Böse aus denselben Kräften 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben. Dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, gehet hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingend wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an, und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild, und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adler, Fuchs und das theologische Denken 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher, und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, hinüber dessen, was dann passiert. Die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante sehr drastisch darstellt. In dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, was sagt mein Ego dazu, wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: Es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, spielen in Wahrheit schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben ertönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander, in drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch. Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|A}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31882</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-03T15:26:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also negatives Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da brauchen wir schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut. Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen. Aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt das drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung. Sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut! Jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666. Und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher - ja - Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll wir uns freuen oder sollen wir zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie etwas zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähren sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht. Also was sie aktiv macht ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wieder, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich einmal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, jetzt erst recht auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Hintanhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später erläutert er das dann in der Letztausgabe dann, ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, ist es geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz klar stehen. Und das heißt, indem er das schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft. Aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, also hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neu erwerben. Aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles das, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - fragt mich nicht, wo es steht - aber er sagt so etwas Interessantes also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz herausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
=== Die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einen überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen. Im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen, Apokalypsis Jesu Christi. Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es halt festigen, dazu gehört dieses Etwas, durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen versetzen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein Höherer, Eingeweihter ist, dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da mit sind. Weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Und das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr verrückbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Wenn wir uns so wirklich gegenüberstehen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Blick in die Natur: Erlösung der Elementarwesen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht. Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit dem geistigen Wesen, mit diesen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Und es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg, den dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist, sich in den Kleinigkeiten des Alltags bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn man so immer wieder kleine Momente hat. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun, in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, man müsste das anderen Menschen auffallen. Irgendwie strahlt er was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt umher schaut, da ist mir ein Strahl, Strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Durch den Raum geht sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit aufgerissenem Blick oder so was, aber auch nicht mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dass sie sich verbinden wollen. Das ist das, was man ausstrahlen können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist. Oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können im Ich-Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie man mit den anderen Menschen umgeht. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch das sagte ich ja schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies, in großen Ätherhöhen war es schon. Also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg, aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint, und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr wichtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Buch, im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka, und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schildert der Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden, er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vorpurgatorio, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf, das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er sich das halt an, und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will, es wird ja fast so geschildert im Grunde, und dieser Engel öffnet einem dann, und dann geht es halt an, dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, das heißt, also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an, auf der untersten Stufe des Läuterungsberges, und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen, also für Dante ist der Hochmut das allerschwerste Vergehen, und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern, weil er war ein sehr stolzer Mensch, ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut, und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie. Denn später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht, aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat, das Ganze, also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und na, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter, also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß, aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Also da, jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn, und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht, wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das miterlebt, mitdurchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen, und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten, das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und erinnert euch, das letzte Mal, wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch, und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice, und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch, und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch, und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind, und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten, das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert, und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn, die 24 Ältesten begleiten ihn, alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe, und er steht auf dem einen Ufer, und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen, vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue. Ohne Reue. Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen —, das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Gut und Böse aus denselben Kräften 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben. Dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, gehet hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingend wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an, und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild, und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adler, Fuchs und das theologische Denken 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher, und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, hinüber dessen, was dann passiert. Die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante sehr drastisch darstellt. In dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, was sagt mein Ego dazu, wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: Es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, spielen in Wahrheit schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben ertönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander, in drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch. Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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|}{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31880</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-03T12:34:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also negatives Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft. Das ist die Zukunft. Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da brauchen wir schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut. Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen. Aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt das drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung. Sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut! Jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666. Und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher - ja - Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll wir uns freuen oder sollen wir zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie etwas zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähren sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht. Also was sie aktiv macht ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wieder, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich einmal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, jetzt erst recht auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber - ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Hintanhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später erläutert er das dann in der Letztausgabe dann, ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, ist es geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz klar stehen. Und das heißt, indem er das schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft. Aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, also hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neu erwerben. Aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Das muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles das, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - fragt mich nicht, wo es steht - aber er sagt so etwas Interessantes also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz herausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einem überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen. Im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen, Apokalypsis Jesu Christi. Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es halt festigen, dazu gehört dieses Etwas, durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen versetzen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein Höherer, Eingeweihter ist, dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da mit sind. Weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Und das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr verrückbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Wenn wir uns so wirklich gegenüberstehen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Blick in die Natur: Erlösung der Elementarwesen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht. Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit dem geistigen Wesen, mit diesen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Und es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg, den dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist, sich in den Kleinigkeiten des Alltags bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn man so immer wieder kleine Momente hat. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun, in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, man müsste das anderen Menschen auffallen. Irgendwie strahlt er was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt umher schaut, da ist mir ein Strahl, Strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Durch den Raum geht sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit aufgerissenem Blick oder so was, aber auch nicht mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dass sie sich verbinden wollen. Das ist das, was man ausstrahlen können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist. Oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können im Ich-Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie man mit den anderen Menschen umgeht. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch das sagte ich ja schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies, in großen Ätherhöhen war es schon. Also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg, aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint, und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr wichtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Buch, im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka, und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schildert der Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden, er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vorpurgatorio, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf, das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er sich das halt an, und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will, es wird ja fast so geschildert im Grunde, und dieser Engel öffnet einem dann, und dann geht es halt an, dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, das heißt, also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an, auf der untersten Stufe des Läuterungsberges, und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen, also für Dante ist der Hochmut das allerschwerste Vergehen, und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern, weil er war ein sehr stolzer Mensch, ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut, und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie. Denn später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht, aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat, das Ganze, also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und na, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter, also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß, aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Also da, jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn, und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht, wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das miterlebt, mitdurchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen, und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten, das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und erinnert euch, das letzte Mal, wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch, und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice, und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch, und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch, und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind, und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten, das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert, und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn, die 24 Ältesten begleiten ihn, alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe, und er steht auf dem einen Ufer, und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen, vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue. Ohne Reue. Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen —, das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Gut und Böse aus denselben Kräften 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben. Dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, gehet hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingend wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an, und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild, und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adler, Fuchs und das theologische Denken 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher, und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, hinüber dessen, was dann passiert. Die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante sehr drastisch darstellt. In dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, was sagt mein Ego dazu, wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: Es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, spielen in Wahrheit schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben ertönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander, in drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch. Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31879</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31879"/>
		<updated>2026-06-03T05:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein! Nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt: &amp;quot;Oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen&amp;quot;. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishva-Karman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der alleralleruntersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich. Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit in die Menschen und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und in eine ganz andere Richtung abzweigen, ja, eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben. Die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will darauf jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt über unsere Grenzen hinaus: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen, das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben: 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen ihm möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten das sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also Negatives, Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und daraus wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft, und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da braucht man schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut, Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen, aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt es drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung, sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut, jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666, und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher ja Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt dazu stehen? Soll man sich freuen oder soll man zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie was zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähern sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht, ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit, wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit darin, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich mal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, zuerst direkt auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Anhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später leitete er das dann in der Letztausgabe ein, dann ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, man kann auch Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, es ist geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz, ganz klar stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, indem er es schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft, aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, als er hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Nun muss sie sich neu erwerben, aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Da muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - ihr fragt mich nicht, wo es steht -, aber er sagt so etwas Interessantes, also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist etwas, ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, da ist eine andere Konsequenz. Ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz ausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einem überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen. Im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen, Apokalypsis Jesu Christi. Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es halt festigen, dazu gehört dieses Etwas, durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen versetzen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein Höherer, Eingeweihter ist, dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da mit sind. Weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Und das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr verrückbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Wenn wir uns so wirklich gegenüberstehen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Blick in die Natur: Erlösung der Elementarwesen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht. Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit dem geistigen Wesen, mit diesen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Und es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg, den dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist, sich in den Kleinigkeiten des Alltags bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn man so immer wieder kleine Momente hat. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun, in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, man müsste das anderen Menschen auffallen. Irgendwie strahlt er was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt umher schaut, da ist mir ein Strahl, Strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Durch den Raum geht sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit aufgerissenem Blick oder so was, aber auch nicht mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dass sie sich verbinden wollen. Das ist das, was man ausstrahlen können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist. Oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können im Ich-Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie man mit den anderen Menschen umgeht. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch das sagte ich ja schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies, in großen Ätherhöhen war es schon. Also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg, aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint, und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr wichtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Buch, im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka, und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schildert der Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden, er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vorpurgatorio, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf, das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er sich das halt an, und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will, es wird ja fast so geschildert im Grunde, und dieser Engel öffnet einem dann, und dann geht es halt an, dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, das heißt, also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an, auf der untersten Stufe des Läuterungsberges, und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen, also für Dante ist der Hochmut das allerschwerste Vergehen, und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern, weil er war ein sehr stolzer Mensch, ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut, und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie. Denn später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht, aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat, das Ganze, also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und na, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter, also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß, aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Also da, jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn, und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht, wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das miterlebt, mitdurchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen, und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten, das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und erinnert euch, das letzte Mal, wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch, und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice, und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch, und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch, und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind, und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten, das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert, und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn, die 24 Ältesten begleiten ihn, alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe, und er steht auf dem einen Ufer, und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen, vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue. Ohne Reue. Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen —, das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Gut und Böse aus denselben Kräften 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben. Dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, gehet hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingend wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an, und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild, und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adler, Fuchs und das theologische Denken 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher, und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, hinüber dessen, was dann passiert. Die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante sehr drastisch darstellt. In dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, was sagt mein Ego dazu, wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: Es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, spielen in Wahrheit schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben ertönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander, in drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch. Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-02T10:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben. Und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja, aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu. Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer,... oder besser gesagt, die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte man eben durch Führungspersönlichkeiten - in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten - gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen. Und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben in Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert, noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ganzen Weltentwicklung, die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein, nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt, oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishwakarman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der aller, aller untersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und eine ganz andere Richtung abzweigen, ja eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben, die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will da jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen. Das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben, 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten da sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen, in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also Negatives, Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und daraus wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft, und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da braucht man schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut, Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen, aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt es drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung, sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut, jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666, und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher ja Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt dazu stehen? Soll man sich freuen oder soll man zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie was zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähern sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht, ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit, wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit darin, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich mal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, zuerst direkt auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Anhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später leitete er das dann in der Letztausgabe ein, dann ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, man kann auch Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, es ist geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz, ganz klar stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, indem er es schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft, aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, als er hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Nun muss sie sich neu erwerben, aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Da muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - ihr fragt mich nicht, wo es steht -, aber er sagt so etwas Interessantes, also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist etwas, ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, da ist eine andere Konsequenz. Ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz ausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einem überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen. Im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen, Apokalypsis Jesu Christi. Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es halt festigen, dazu gehört dieses Etwas, durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen versetzen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein Höherer, Eingeweihter ist, dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da mit sind. Weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Und das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr verrückbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Wenn wir uns so wirklich gegenüberstehen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Blick in die Natur: Erlösung der Elementarwesen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht. Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit dem geistigen Wesen, mit diesen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Und es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg, den dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist, sich in den Kleinigkeiten des Alltags bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn man so immer wieder kleine Momente hat. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun, in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, man müsste das anderen Menschen auffallen. Irgendwie strahlt er was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt umher schaut, da ist mir ein Strahl, Strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Durch den Raum geht sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit aufgerissenem Blick oder so was, aber auch nicht mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dass sie sich verbinden wollen. Das ist das, was man ausstrahlen können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist. Oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können im Ich-Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie man mit den anderen Menschen umgeht. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch das sagte ich ja schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies, in großen Ätherhöhen war es schon. Also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg, aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint, und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr wichtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Buch, im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka, und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schildert der Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden, er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vorpurgatorio, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf, das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er sich das halt an, und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will, es wird ja fast so geschildert im Grunde, und dieser Engel öffnet einem dann, und dann geht es halt an, dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, das heißt, also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an, auf der untersten Stufe des Läuterungsberges, und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen, also für Dante ist der Hochmut das allerschwerste Vergehen, und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern, weil er war ein sehr stolzer Mensch, ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut, und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie. Denn später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht, aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat, das Ganze, also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und na, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter, also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß, aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Also da, jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn, und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht, wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das miterlebt, mitdurchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen, und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten, das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und erinnert euch, das letzte Mal, wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch, und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice, und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch, und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch, und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind, und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten, das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert, und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn, die 24 Ältesten begleiten ihn, alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe, und er steht auf dem einen Ufer, und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen, vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue. Ohne Reue. Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen —, das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Gut und Böse aus denselben Kräften 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben. Dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, gehet hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingend wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an, und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild, und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adler, Fuchs und das theologische Denken 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher, und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, hinüber dessen, was dann passiert. Die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante sehr drastisch darstellt. In dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, was sagt mein Ego dazu, wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: Es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, spielen in Wahrheit schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben ertönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander, in drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch. Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31871</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-02T09:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einleitung: Der 25. Wochenspruch 00:00:39 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Kraft dazu haben wir. Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen. Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage. Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch. Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der Göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich: Das Zitat aus der Apokalypse des Johannes 00:03:27 ===&lt;br /&gt;
Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Unglaubliches. Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-lateinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm&amp;quot;&#039;&#039;, also dem Menschen, &amp;quot;&#039;&#039;eigen sein, die ich&#039;&#039;&amp;quot;, also der Christus, &#039;&#039;&amp;quot;von meinem Vater empfangen habe&amp;quot;&#039;&#039;. Es steht auch „soll&amp;quot; drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun. Dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind. Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben. Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren. Und das hat sie halt sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraushandeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, nicht. Sie haben sie nicht. Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Ringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xxx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich als schöpferische Kraft aus dem Nichts 00:06:22 ===&lt;br /&gt;
Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung, beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen. Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ich-Kraft als einen großen Funken hingeopfert haben, und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelnen individuellen Ichs. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren, und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja aus dem Nichts heraus im Grunde, schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können. In jedem Moment neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild des Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen. Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Sie nährt sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei. Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große. Im Kleinen gilt das für unser Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt auch, Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns. Aber die Zukunft ist immer, oder die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles, was aus der Vergangenheit kommt, ist immer abgestorbenes Geistiges. Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum, neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten. Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verlockung der Widersacher: Aufgabe der Freiheit 00:10:01 ===&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Und zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben. Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern. Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit, oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach, auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will. Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Astralisches, unsere Begierden, die uns lenken, und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringen sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere. Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie im gleichen Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit. Ganz interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte eben durch Führungspersönlichkeiten, in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten, gab es einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte. Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas. Da beginnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja, für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums. Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche, es in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Wenn geistig Strebende verführt werden 00:14:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, weil die Widersacher sich sehr, sehr darauf gestürzt haben. Und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist. Und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind. Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant. Sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben, und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden. Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die, ja möchte ich sagen, methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln, und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sage jetzt bewusst geschenkt, ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher. Und das mag vielen genügen, und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind. Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und sich jetzt bewusst wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben, und das kostet dann natürlich sehr, sehr viel Kraft, umzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest sagen dann, oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter. Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solche, aber auf die Freiheit des Ichs zu verzichten, also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird. Die wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben die Tätigkeit, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können, nicht zulassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gewagte Experiment der Freiheit und die Schöpfung durch die menschlichen Iche 00:18:07 ===&lt;br /&gt;
Das ist aber ganz, ganz wichtig, auch das zu sehen. Es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sage es einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben. Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht so weit, wie wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die also mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt, und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Umkehrung begonnen. Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt, und was nicht aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende. Man darf nicht denken, die Elohim haben am Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es in der Bibel heißt, und damit wäre alles fertig gewesen. Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat alles am Anfang geschaffen, und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert, noch fast das Kleinste zu tun. Ich meine, das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit heraus schaffen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten, und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hinein auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe. Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Es ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ganzen Weltentwicklung, die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist. Nicht einmal in Begriffen kann man es sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist. Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit, und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil, ja, wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden, und nein, nein, er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt. So groß ist das Geschenk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus verzichtet auf seine Allmacht 00:22:53 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha. In die vollkommene Ohnmacht, und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf, die himmlischen Herrscher herbeizurufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Diese Szene im Garten Gethsemane am Gründonnerstag, wo es so schön heißt, oh Herr, lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Was oft so interpretiert wird wie: Vater im Himmel, lass diese Situation an mir vorbeiziehen, ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit es nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin, sich in einem menschlichen Leib verkörpert, ist es ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund. Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishwakarman, den Alltätigen. Also er ist der, der tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus reicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können — alles das hat er hervorgebracht. Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße. Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also, zu herrschen über die ganze Welt im Grunde. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der aller, aller untersten Stufe stehen. Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen — das können sie nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen. Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität, nichts machen. Wir müssen wollen, wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können nur sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vertrauen der Gottheit und die Wesenheit hinter Sorat 00:27:16 ===&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen. Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand, es zu verhindern, und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht. Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird. Und dass wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht gelingen würde — aber das wird sicher nicht der Fall sein —, dann könnte die Schöpfung komplett schiefgehen im Grunde. Und eine ganz andere Richtung abzweigen, ja eben in die Richtung der Widersacher. Und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorat steht. Von der wir oft gesprochen haben, die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat. Die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt. Ich will nicht sagen, sich daher verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die, die irgendwo da jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen. Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen auf. Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorat, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will da jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass sich da riesige Fragen auftun, wie das ist. Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheiten, die hinter Sorat stehen oder hinter dem Sorat-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen, und damit würde aber diese ganze Schöpfung, und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können. Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig gemacht, na ja, werden wir schauen, ob er es schafft oder nicht. Sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind. Dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen. Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde, und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen. Wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Schritt für Schritt: Die versteckte Botschaft der Apokalypse 00:31:43 ===&lt;br /&gt;
Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken. Es geht Schritt für Schritt. Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus. Über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung. Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt, ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben, und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudehnen. Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag. Und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts. Dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht. Es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja, in Wahrheit nur wir. Wir entscheiden. Wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen. Müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen: Aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus. Damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung. Wir haben noch Zeit. Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 666 heißt: sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fällt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin, und sei es in der letzten Sekunde sozusagen, geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter. In die Richtung, ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt, es beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber — und ich hoffe, es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen. Das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt sogar die Zahl der Auserwählten, also die den richtigen Weg gewählt haben, 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachträglich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt. Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jämmerlich, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt einmal, 144.000 auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheiten von Sorat. Das wäre höchst bitter. Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt. Im Idealfall gehen alle Menschen mit. Wird vielleicht nicht so sein. Im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein. Also versuchen wir, da den Mittelweg zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante und die Verführung der geistlichen Macht 00:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal. Und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf. Dass die Menschen möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre was ganz Fantastisches für diese Wesenheit. Und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch, der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen. Aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich. Aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenige Kräfte in seine Welt kommen. Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat Dante, darüber haben wir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst, und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass das aber nur die Außenseite ist. Weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche. Das ist nur die äußere Hülle. Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche — dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil, in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten da sind. Manchmal Satan, manchmal Lucifer. Das schwingt alles ein bisschen zusammen. Da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da ist ihm viel gelungen, und das ist dieser Wesenheit hinter Sorat eben nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, die einfach lohnend sind für die Widersacher. Darum ist der Angriff dort vorhanden, und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch, neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinschaft, Gruppengeist und die Verführbarkeit des Menschen 00:40:19 ===&lt;br /&gt;
Also es ist besonders stark das Eintrittstor halt dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist. Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet, eine Art Gruppenseele, eine Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft. Aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss oder nur von der positiven Richtung her sein muss. Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche, geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus, sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, dass also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den ahrimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren. Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfe und sonstige Dinge. Ja, damit fängt es aber schon an. Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können. Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen — also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Nein, Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug, im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es. In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist uns nicht immer so bewusst, und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben. Das haben wir auch schon öfter besprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst, wenn wir anfangen — vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben, und all das Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat —, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen. Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die großen Eingeweihten: Wegweiser, nicht Zwang 00:43:58 ===&lt;br /&gt;
Daher: große Eingeweihte, große geistige Führer heute — und Führer sind sie, indem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte. Und niemanden zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zu zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen. Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt, ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte. Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Sinne — und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein —, es geht nicht nur darum, dass wir auf die großen Eingeweihten warten, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben. So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen, in irgendeiner Form. Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt. Bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das ist dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf so was vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind. Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt, und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen. Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein, und dann kann auch etwas hereinkommen. Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt, und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns, wir können uns verbinden, und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eigene Aufgabe am Seelischen und das Wirken von Mensch zu Mensch 00:47:47 ===&lt;br /&gt;
Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können, und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fällt uns diesbezüglich nichts in den Schoß. Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften, und zwar wirklich endgültig befreien, sodass also Negatives, Astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes neues Seelisches geschaffen wird, das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen. Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Aber er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen, wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch, da sind wir am allerersten Anfang, hier und da ist ein Fünkchen vielleicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig. Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind, es zu tun, weil nur wir es können. Nur wir es können, und zwar jeder, jedes Ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe, mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmensch nicht abnehmen, aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft, und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt, und daraus wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht. Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß, und es kommt nur darauf an, diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben, geistig geben, als Geschenk. Das ist die Zukunft, und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist, denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden und dass sich dann damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können und das sozusagen in der Natur draußen auch Realität werden lassen. Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne — nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen —, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre, eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen. Also da braucht man schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Michael-Thema: Mut in der gegenwärtigen Prüfungssituation 00:52:05 ===&lt;br /&gt;
Und das ist eben auch ganz stark dieses Michael-Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaeli-Zeit, das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael-Gedanke heißt Mut, Mut, Mut entwickeln. Nicht Tollkühnheit oder sonst irgendwas, man muss sich nicht überschätzen, aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es. Nicht zu warten, irgendwer wird es schon errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sehen wir ja jetzt auch, gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen, eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark, lebt es drinnen. Und da ist auch sichtbar, in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher. Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Seelen der Menschen angreift und sie dort verwundet. Und daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung, sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen, im Gegenteil, es soll heißen: Mut, jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf, das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666, und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl, ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, es ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher ja Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes, geistiges Licht auf in den Menschen. Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen — oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance. Also wie soll man jetzt dazu stehen? Soll man sich freuen oder soll man zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir so weit sind. Es wird uns nie was zugemutet, was wir nicht bewältigen können. Das ist ganz interessant. Nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem die Menschenkraft zuwächst. Die nähern sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden. Das ist das, was sie aktiv macht, ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt so weit, wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine geistige Revolution: Die Kurve noch packen 00:56:31 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemächliche Evolution dahin. Also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch geradezu Revolutionen. Und wir stehen jetzt in einer Zeit darin, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht. Aber es wird das Unterste zuoberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt, so wie es sich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwatzen. Und wir folgen halt manchmal recht gerne diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles, was schiefgelaufen ist — schiefgelaufen deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie zu verschlimmbessern, sag ich mal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun, und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die vor uns steht, zuerst direkt auf Vollgas steigen und auf sie zurasen — ja, dann ist halt jetzt einmal Notbremsung. Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Wir müssen nicht an der Mauer zerschellen. Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde das Richtige gemacht wird. Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht. Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen. Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen. Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit: Steiners Grundlagenwerk 00:59:48 ===&lt;br /&gt;
Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen. Obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da, sonst hätte er nämlich die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können. Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Anhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später leitete er das dann in der Letztausgabe ein, dann ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, man kann auch Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten, und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten. Sonst wäre es nicht ehrlich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, es ist geschaffen aus dem Bewusstsein: wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt, und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintröpfeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind, und ich muss mein Licht entzünden. Und dann hellt sich das nach und nach auf, und dann hellt es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen geschaffenen, aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort, ganz, ganz, ganz klar stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, indem er es schreibt, muss er das selber für sich ausblenden. Man kann das nicht schreiben, wenn man sagt, ja, ich sehe das ganze Panorama in der Imagination vor mir, ich höre die Inspirationen und die Intuitionen, mit dem versetze ich mich in das alles. So hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben. Das heißt, zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit, der eigenen geistigen Tätigkeit. Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Kraft. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft, aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich, was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit, auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiners Lebensweg: Alte Hellsicht neu erworben 01:03:25 ===&lt;br /&gt;
Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut, dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, als er hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte. Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat. Und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft — und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Nun muss sie sich neu erwerben, aus dem Ich heraus. Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives. Da muss man einmal so ganz deutlich sagen, Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe. Ja, Karma bezieht sich aber genauso gut auf positive Anlagen. Auch da bringen wir uns ja was mit. Auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann. Das ist es, was wir uns mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu. Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist alles, was er schildert, nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften. Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch hohe Eingeweihte zweifeln täglich 01:07:14 ===&lt;br /&gt;
Und es ist ja interessant - ihr fragt mich nicht, wo es steht -, aber er sagt so etwas Interessantes, also auch über hohe Eingeweihte. Auch hohe Eingeweihte zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen. Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Sie sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit. Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen, und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen, aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben, erleben. Sondern sie müssen in dem Moment neu hinein, und es ist etwas, ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben. Es muss immer wieder ganz neu erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, da ist eine andere Konsequenz. Ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem geistigen Erleben auch ganz ausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht. Sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen, und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich heute erst machen. Und ich kann auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe. Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs 01:09:50 ===&lt;br /&gt;
Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das, wie soll man sagen, einem überkommen ist. Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen, dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien — man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken. Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, theoretisch, ein Mensch, der weit genug jetzt auf dem neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorgangs, weil wir erheben uns mit unserem Ich-Bewusstsein in die geistige Welt. Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen. Im Grunde. Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit wachem Bewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe. Und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich — das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drinnen. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen, und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat. Die Kunst ist nur, für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment. Und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden. Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir von uns wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse als Einweihungsbuch und das Verschenken des Ich 01:13:03 ===&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird — das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen, Apokalypsis Jesu Christi. Enthüllung Jesu Christi, des Wesens, des Wesens Jesu Christi. Und dann kommt sehr bald schon dieser Nachsatz, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen. Und das wird man dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits-Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich. Aber es ist gleicher Art, wie dieser Christus ist. Gleicher Art, wesensgleich. Halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus-Ich in der Menschheit dann. Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird es halt festigen, dazu gehört dieses Etwas, durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist. Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Quelle. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich ja schon oft gesagt. Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann. Ihr braucht euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler, ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt. Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke. Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen. Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesen Erlebnis einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karmische Begegnungen: Den anderen wahrnehmen 01:16:27 ===&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, ja, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen karmischen Beziehung zu uns stehen. Ganz leisen. Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben, aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt. Nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Sekundenbruchteil. Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf. Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht sagen. Jetzt schau mal, was habe ich denn da drinnen? Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft. Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Entweder ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist es nichts. Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dieses sich öffnen können. Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen diese Kraft in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbinden will, weil der Christus lebt in allen. Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht. Es ist halt die Frage, glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit, in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Pendelbewegung: Sich in den Anderen versetzen 01:19:39 ===&lt;br /&gt;
Das kann man üben. Natürlich ist vielleicht für heute zu viel, das zu beschreiben, können wir uns ja auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen. Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit mit einem Menschen beisammen ist, wenn man mit jemandem gesprochen hat. Versuchen, einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen. Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin, immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Abziehbild von den anderen Menschen werden. Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu finden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen, und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen. In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen eins zu eins übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es. Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen, und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit. Aber da habe ich nicht eins zu eins das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der andere Mensch zufällig ein Höherer, Eingeweihter ist, dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei, diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen. Bei jedem Menschen, auf den ich mich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitten im Trubel: Der geistige Weg im Alltag 01:22:40 ===&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Also man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen. Aber der beste Weg ist heute, mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da mit sind. Weil dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, dass wir, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir es anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht, was es ist. Und das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu bekommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt. Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld. Aber das kann auch sehr, sehr verrückbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun. Wenn wir uns so wirklich gegenüberstehen, können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch. Es geht gar nicht anders. Man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenübertreten, dass man sagt, ja, aber ich bleibe so, wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst. Das heißt, mein Ich entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert sich es. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch, und sei es noch so leise, zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Blick in die Natur: Erlösung der Elementarwesen 01:25:09 ===&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen, uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Also wenn ich es jetzt rein sinnlich betrachte, überhaupt in dem Sinn, wie es heute halt von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt es, aha, ich schaue den Baum an. Ja, das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht. Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum wirklich zu verbinden, dann verbinde ich mich mit dem geistigen Wesen, mit diesen Wesen, die diesen Baum zum Wachsen, zum Reifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und es hat einen Einfluss auf mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen, und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben, und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden. Ganz was Wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Dann kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um dort tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergerl oder wie immer man es nennen will, die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut. Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können, und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach. Die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeit, mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in die Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch die wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können, und man merkt das. Also wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst. Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Übergangszeitalter und die Ausstrahlung des geistig Strebenden 01:28:55 ===&lt;br /&gt;
Wir sind in einem Übergangszeitalter, und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren. Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert, und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drinnen. Und wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche. Also zumindest so im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Und es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in die Richtung zu übernehmen, weil es ist doch ein nicht so kleiner Weg, den dorthin zurückzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist, sich in den Kleinigkeiten des Alltags bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber eben auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien, mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem Allem. Wenn man so immer wieder kleine Momente hat. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie es gehen soll. Ich kenne ja meine Aufgaben nicht. Also da fängt sie an. Und da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da. Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir so weit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung einem lieber ist. Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun, in diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, man müsste das anderen Menschen auffallen. Irgendwie strahlt er was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne aufdringlich zu sein. Nicht, dass er jetzt umher schaut, da ist mir ein Strahl, Strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Durch den Raum geht sonst was. Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit aufgerissenem Blick oder so was, aber auch nicht mit keep smiling oder so, weil es halt gerade angebracht erscheint. Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, dass sie sich verbinden wollen. Das ist das, was man ausstrahlen können sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stärke des Ich gegen die schwarze Magie 01:32:14 ===&lt;br /&gt;
Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist. Oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen. Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können im Ich-Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach, ich muss jetzt, welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja, man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben. Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie man mit den anderen Menschen umgeht. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär gebraucht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen. In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit, etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das, was er mir bewusst oder unbewusst gibt, aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin, es aufzunehmen, bereit bin, es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt. Freies Geistesleben heißt eben ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nicht bei jeder Banalität vielleicht, aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal. Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift. Und man muss jetzt gar nicht so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der freie Entschluss: Niemand wird nur hineingezogen 01:35:14 ===&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es jetzt große Eingeweihte auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst. Also ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschworen hat. So dass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein. Selbst also für Menschen, die schon sehr, sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn auch das sagte ich ja schon öfter, sehr oft sogar, denke ich: Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen, auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen. Also das heißt, der Mensch muss es wollen. Er muss wollen, letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hineingezogen werden. Wirklich nur gezogen, ist der Punkt. Also das heißt, diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja, die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen, solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein, ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante am Läuterungsberg: Das irdische Paradies und das Kamaloka 01:37:10 ===&lt;br /&gt;
Ja, und darum ist diese Szene, die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben, im sogenannten irdischen Paradies. Aber dieses irdische Paradies, in großen Ätherhöhen war es schon. Also Spitze des Läuterungsberges, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Also es ist ein ziemlich hoher Berg, aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint, und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr wichtig, weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten Eden, nicht auf Erden. Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies, der Garten Eden, von dem im zweiten Buch, im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben: der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit, hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch. Also Ort der Begierde, na, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen, wo wir alle die Begierden, die im Irdischen, naja, sagen wir mal, in die falsche Richtung gegangen sind, also die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka, und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich, und da müssen so verschiedene Stufen der Läuterung durchgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schildert der Dante mit seinem Läuterungsberg, das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden, er schildert es in Wahrheit mit sieben Läuterungsstufen, und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vorpurgatorio, das heißt, dort kommt man einmal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Läuterungsberg wirklich hinauf, das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert er sich das halt an, und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will, es wird ja fast so geschildert im Grunde, und dieser Engel öffnet einem dann, und dann geht es halt an, dann muss man über sieben Stufen sich läutern. Die sieben Stufen entsprechen den sieben, im Volksmund genannt, Todsünden, das heißt, also da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an, auf der untersten Stufe des Läuterungsberges, und alles, was unten ist, das sind die schwersten Vergehen, also für Dante ist der Hochmut das allerschwerste Vergehen, und er sagt von sich selber, ja, da habe ich einiges zu läutern, weil er war ein sehr stolzer Mensch, ein Mensch, der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut, und auf das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich, zumindest schätzt er sich selbst so ein und schreibt das ganz offen in der Göttlichen Komödie. Denn später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na, dann wird er von ihr aber sowas von zur Schnecke gemacht, aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt. Ja, aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat, das Ganze, also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und na, jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Läuterungsberg wird es leichter, also am Anfang schafft es der Dante fast gar nicht, da hinaufzuklettern, so ist das Bild, die Bürde ist einfach viel zu groß, aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter, und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht. Dazu muss ich was jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe: Also da, jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht, und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Petrus dieses Himmelstor eröffnet, ja, aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata aus dem Lateinischen, die Sünden, also die Hauptsünden sozusagen, werden ihm eingraviert auf seiner Stirn, und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht, wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das miterlebt, mitdurchleidet, auch mit den anderen dort, also da geht es ja nicht mehr um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen, und das ist bei ihm sehr, sehr stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laster und Sünde: Die Feuerwand und der Christus 01:43:21 ===&lt;br /&gt;
Wenn er das alles durch hat, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen, nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wollust durchgegangen ist, das ist die siebte Stufe. Und was ich noch sagen sollte: eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe. Das ist relativ harmlos, wenn einem einmal die Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch, und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles, was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte, und das ist sehr, sehr schwierig zu bearbeiten, das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir besprochen, der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden, die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine, aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbringt, und erinnert euch, das letzte Mal, wie Dante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da geh ich nicht durch, und der Vergil, der ihn begleitet, der Statius, der ihn begleitet, wollen ihm Mut machen, aber nein, das Feuer geht nicht durch. Aber erst, als der Vergil sagt, also du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice, und endlich, endlich registriert er, okay, ich muss da durch, und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch, und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche und der Greif 01:46:02 ===&lt;br /&gt;
Na ja, und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, also dass dieser Triumphzug der Kirche kommt, also gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst, und ein Triumphwagen der Kirche geradezu, aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind, und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst. Dante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten, das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so, so wie es Dante schildert, und für Dante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für das ganz Mensch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf, die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn, die 24 Ältesten begleiten ihn, alles das, das ist da. Dante, wie gesagt, kriegt dann die Strafpredigt von der Beatrice, wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sich. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen. Da ist der Fluss, die Lethe, und er steht auf dem einen Ufer, und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Trunk aus der Lethe: Rückblick ohne Reue 01:48:14 ===&lt;br /&gt;
Aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was Wichtiges. Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen, vergessen in dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das, was Rudolf Steiner oft sagt, Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue. Ohne Reue. Er soll jetzt nichts bereuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, ich komme nicht ins Geistige hinein, wenn ich dann die ganze Zeit jammere, ach, ich war so ein schlechter Mensch, ach, ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts. Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern, und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen, wie ihn auch Dante macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice — wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen —, das setzt sich alles wieder in Bewegung. Es geht ziemlich zu. Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Baum der Erkenntnis: Gut und Böse aus denselben Kräften 01:51:01 ===&lt;br /&gt;
Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber ich erzähle es der Nachhaltigkeit halber noch einmal und verdichte es noch ein bisschen. Dieser Greif, also der Christus, bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird. Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das Gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein. Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch von geistiger Seite, was es also an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat — ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurückzuschauen, die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen. Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niemanden zwingen: Die Freiheit des Anderen wahren 01:54:12 ===&lt;br /&gt;
Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr, sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemandem die Freiheit nehmen. Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit Zwingen-Wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir halt so irgendwie suggestiv vorgehen. Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig. Aber dann tragen wir eigentlich nur dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor, in den Abgrund zu stürzen. Aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze. Aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemanden zwingen, wir können nicht die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen. Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben. Dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber seht ihr, wie eng das ist, wie das auf des Messers Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist. Der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus, gehet hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen. Und schon gar nicht mit Zwang ist. Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein, und so weiter, so schlage ich dir den Schädel ein. Und das wäre noch das Äußerste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistige Suggestion: Die feinste Gefahr 01:56:49 ===&lt;br /&gt;
Das noch Subtilere und Gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten. Also das heißt, die erste Pflicht für jemanden, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles Suggestive — in der Art, wie er spricht, in der Art, wie er sich verhält, in der Art, wie er schreibt, in der Art, wie seine Gestik ist —, dass er es vermeidet, da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingend wollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an, und mit diesen Feinheiten steht und fällt es. Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Wagen angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss. Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber das Ganze währt nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern, aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen, und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt. Es bildet ein ganz grausliches Bild, und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adler, Fuchs und das theologische Denken 01:58:50 ===&lt;br /&gt;
Und zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu. Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann umschleicht ein Fuchs diesen Wagen. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so. Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange Zeit, also im Grunde seit sie angefangen haben damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Theologie, wenn sie schief läuft? Wenn sie schief läuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf des Messers Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt. Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Reich der Widersacher zu überantworten. Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Wieder sage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur, um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert. Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Egoistisches Interesse und die Hure Babylon 02:00:47 ===&lt;br /&gt;
Es wird für die Zukunft immer gefährlicher, und man muss sich immer bewusster werden: Verbinde ich irgendein egoistisches Interesse damit? Und egoistisch ist schon: Ich will, dass ihr dieses Gute macht. Ich sage euch das. Wenn ich das im Leisesten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, hinüber dessen, was dann passiert. Die Unzucht des Geistigen mit dem Reich der Widersacher. Das ist die schwarze Magie. Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Dante sehr drastisch darstellt. In dieser Unzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Der Riese ist das Bild für diese ganzen versammelten Widersacher-Mächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich, einlässt. Also es ist die geistige Unzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Na ja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg. Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich drauf: Hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung, und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt. Weil sonst — zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können. Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wach werden: Wer ist der Herr - das große oder das kleine Ich? 02:03:07 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sollte uns die Apokalypse helfen, auf diese Dinge aufmerksam zu machen. Wach zu werden. Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen, was das ist. Und zu sehen, was sagt mein Ego dazu, wie viel von meinem Ego streckt sich dann nach oben. Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich schon so viel erzählt davon. Wir werden uns das nächste Mal dann mit dem Text näher beschäftigen. Aber ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein. Nicht, weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach, um zu zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles. Ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die siebente Zornesschale und der Fall Babylons 02:04:21 ===&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgießung oder gegen Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will. Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 6. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes. Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen. Danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen. Und dann ertönt also eine mächtige Stimme vom Throne her: Es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen. Es ist geschehen — und was tut sich jetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, die werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon. Jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört eigentlich diese Entscheidungsschlacht dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung. Aber viele, viele Bilder überschneiden sich. Viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, spielen in Wahrheit schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Leitfaden. Man liest es chronologisch, von der damaligen Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung. Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig, und vor allem jetzt. Wir haben jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, uns dieses Bild imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab. Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder einmal abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten, und ein großes Erdbeben ertönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt Babylon fiel in drei Teile auseinander, in drei Teile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Dreizahl und das Seelische unter der Herrschaft des Ich 02:07:04 ===&lt;br /&gt;
Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun. Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und dieses Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht. Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, na ja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre. Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also dass ich es vermehre. Also dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Da muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch. Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und die bestimmt jetzt mein Gefühl und mein Denken lenkt es auch noch gleich. Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drinnen. Im Grunde, der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt. Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der lateinischen Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Den ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also heute geht es darum, dass ich diese Kräfte in der Hand haben muss, schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen, und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha zu beachten ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, Macht, die einzige Macht, die wir haben sollen, ist die Macht über unser eigenes Wesen, über uns selbst. Und das schließt unser Seelisches ein, das schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein und auch dann zuletzt das Physische. Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerechter Zorn und milde Ausstrahlung 02:10:21 ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt. Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also dieses Aufwallen auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel: wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln. Das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit wo sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert, wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen den Dampf ablassen und sagen, reden wir noch einmal darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, einen geistigen Weg in Realität gehen. Dort bringt es was, wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die anderen. Ohne sich jetzt was einzubilden drauf. Also das ist drinnen, und das ist da auch gemeint, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen. Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Lesung: Übergroße Qualen und übergroßes Mitleid 02:12:50 ===&lt;br /&gt;
Die Städte aller Völker sanken in Trümmer — die Zeit ist schon sehr vorangeschritten, ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nicht mehr wahnsinnig viel sagen, was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter. Das sind Bilder, das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe. Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende, ja doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf. Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden, und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die zentnerschwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder. Und die Menschen stießen Verwünschungen aus gegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden. Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen. Sie dürfen sie nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch. Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Es sind sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden. Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschluss und Verabschiedung 02:15:11 ===&lt;br /&gt;
Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen. Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen: Ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden, könnte ich es nicht. Ich kann es durch euch und mit euch. Danke. Bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los. Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Lasst es los dann einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Danke. Wir haben gern zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Freut mich. Freut mich. Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal. Denkt vielleicht, wer Lust hat, an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Es wird vor allem einmal eine Lesung sein. Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen. Also so in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni. Uriel-Imagination. Wir lesen es auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden, dass wir es durchlesen. Dass man was bespricht. Also ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür. Aber natürlich fünf Stunden werden wir auch nicht durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Mir macht es nichts. Ich mache fünf Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikum:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Peter:&#039;&#039;&#039; Gute Nacht. Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba. Ciao.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_75._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31867</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-01T13:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:75.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=RnpPVzY7j1g|thumb| 75. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 21. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 75. Vortrags vom 21. September 2021 ==&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zum 75. Vortrag. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und zum 75. Vortrag gibt es zur Einleitung den 25. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich darf nun mir gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und leuchtend breiten Innenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seele Tiefen sollen wachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wachend tragen Sonnengluten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kalte Winterfluten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die ganze Kraft, die wir im Sommer gesammelt haben, nicht nur an äußerem Sonnenlicht, sondern auch an dem Geistigen, was im Licht, in der Wärme webt und lebt, das haben wir in uns hineingenommen und jetzt soll es in uns erwachen, als inneres Licht. Und mehr noch, es soll nicht nur erwachen in uns, wir sollen es in die finstere Welt da draußen verstrahlen. Also sprich, der Welt, den Menschen, den anderen etwas geben von dieser Kraft, die wir im Inneren aufgenommen haben und die wir durch unser Ich letztlich auf ganz individuelle Weise jetzt wiedergeben können. Ich lese es noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich darf nun mir gehören und leuchtend breiten Innenlicht in Raumes und in Zeiten Finsternis. Zum Schlafe drängt Natürlichwesen, der Seele tiefen sollen wachen und wachend tragen Sonnengluten in kalte Winterfluten. Und die Kraft dazu haben wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sollte uns immer Mut machen. Wir haben so viel Kraft in uns und ahnen es oft nicht. Aber in unserem Ich ist so eine starke geistige Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Christuskraft wirkt damit, wenn wir es wollen. Und mit dem gibt es eigentlich keine Hindernisse, die uns schrecken dürfen. Es wird schon manchmal schwierig, das ist keine Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Menschenleben so. Aber wir haben eigentlich immer die Kraft, einen Schritt vorwärts zu kommen. Das ist ganz stark die Michael-Botschaft auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Botschaft der Apokalypse. Das ist die Botschaft der göttlichen Komödie, über die wir das letzte Mal ein bisschen gesprochen haben und heute noch anknüpfen werden daran. Diese Kraft des Ich ist eigentlich etwas Ununglaubliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwähnte es ja immer wieder, diesen Spruch des Christus, der zitiert wird in der Offenbarung ganz am Anfang bei der Gemeinde von Thyatira, die entspricht also der griechisch-latinischen Zeit, in die der Christus hineingeboren wurde. Und dort heißt es so ganz schön, ich lese es jetzt richtig vor, dass es ganz genau stimmt, wie es da Emil Bock so schön übersetzt hat, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm, also dem Menschen, eigen sein, die ich, also der Christus, von meinem Vater empfangen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht auch soll drinnen, also es ist jetzt noch nicht der Realität vielleicht so im vollen Maße, weil wir sind beteiligt daran, uns dieser Kraft, ja wie soll ich sagen, würdig zu erweisen, indem wir sie uns wirklich zu eigen machen. Und das ist unser geistiges Streben, unser geistiges Tun, dadurch wecken wir diese Kraft. Und das ist die Kraft, der die ganzen Widersacher alle zusammen in Wahrheit nicht gewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die uns nicht nur die Kraft gibt, sie im Zaum zu halten, sondern sogar letztlich, auch wenn das eine sehr ferne Perspektive ist, sie zu erlösen, beziehungsweise zumindest an ihrer Erlösung mitzuarbeiten. Weil darüber haben wir schon oft gesprochen, sie sind bestellt worden zu dieser Tätigkeit als Widersacher. Und es ist ein Opfer, das sie auf sich genommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie waren halt aus gewissen Gründen prädestiniert dafür, weil sie bestimmte Fähigkeiten sehr stark entwickelt haben, bei anderen zurückgeblieben waren und das hat sie sehr stark prädestiniert, diese Rolle der Widersacher zu übernehmen, damit der Mensch frei aus seinem Ich heraus handeln kann. Damit er diese Freiheit entwickeln kann, die eben nur der Mensch hat als geistiges Wesen. Ja, der Christus natürlich auch, aber die ganzen Hierarchien, die Engel-Hierarchien über uns, haben alle diese Freiheit, über die der Mensch verfügen soll, verfügen kann, wenn er es will, die haben sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Freiheit des Menschen und diese freie Geistigkeit des Menschen geht das ganze Erringen der Menschheit im Grunde. Das bestimmt unsere ganze Menschheitsgeschichte. Ganz besonders jetzt, also während der Erdentwicklung beginnt es so richtig, weil da wurde uns ja erst unser Ich verliehen als Funke, den wir aber selber entfachen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Opfergabe der Elohim, der Schöpfergeister, die in der Bibel genannt werden, also diese hohen Sonnenwesen, wenn man sie so bezeichnen will, die ihre Ichkraft als einen großen Funken hingeopfert haben und aus dem sind all die Funken entstanden, jedes einzelne individuellen Ich. Aus dem einen Ur-Ich sozusagen, dem Adam-Ich, wenn man so will, beginnt es sich immer mehr zu differenzieren und immer mehr Lichter zünden, zünden, zünden. Und sie zünden durch unsere Tätigkeit und dann wird es zur Flamme entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darin ist eben potenziell die gleiche Vollmacht des Ich, die der Christus von seinem Vater empfangen hat. Also diese Kraft aus Freiheit, ja aus dem Nichts heraus im Grunde schöpferisch tätig zu sein. Und die primäre schöpferische Tätigkeit, die das Ich in sich hat, sonst wäre es überhaupt kein Ich, ist sich selbst schaffen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Moment neu. Das ist das Bild der Phönix, der immer wieder aus seiner eigenen Asche ersteht von Neuem. Das passiert bei uns ununterbrochen, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder es ist die Ouroboros-Schlange, die sich selbst verschlingt im Grunde und durch dieses Verschlingen aber sich selbst wieder schafft. Also sie nähert sich eigentlich aus sich selbst, wenn man so will. Und erneuert sich aber trotzdem auch immer wieder dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Ich ist immer wieder das absolut Neue. Der Christus sagt von sich, ich mache alles neu. Ja, das ist das Große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen gilt das für unser Ich. Und das heißt auch Mut zu haben, wenn Veränderungen notwendig sind, wenn man nicht mehr die gewohnten Bahnen gehen kann. Natürlich, das Vergangene, die Tradition und das alles trägt uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Zukunft ist immer, oder die eigentliche Wirklichkeit ist das, was wir neu schaffen. Da wirkt wirklich das Geistige drinnen. Alles, was aus der Vergangenheit kommt, ist immer Abgestorbenes Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Schlacke geworden. Und es geht im menschlichen Dasein immer wieder darum, neu durchzustarten. Die Welt immer wieder mit neuen Augen zu sehen, sie mit neuen Ideen zu befruchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht den Menschen aus. Auch wenn er durch den Einfluss der Widersacher immer wieder stolpert dabei, immer wieder Unsinn auch macht, immer wieder vielleicht sogar ganz grobe Schnitzer macht, die ja heute das Potenzial bereits haben, die Menschheit mit dem ganzen Erdplaneten an den Rand des Untergangs zu führen. Aber an diesem Rand entlang zu wandern, das ist unser Los, unser frei auf uns genommenes Los in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher gerade haben auch die Aufgabe, uns nämlich zu verlocken, diese Freiheit aufzugeben. Um zu sagen, kommt doch zu uns in den sicheren Hafen, da kann euch eigentlich im Grunde nichts passieren. Ich gebe euch die Macht, eine gewisse Position eben einzunehmen und dort eine gewisse Macht sogar auszuüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir, die Widersacher, wir sorgen dafür, dass das letztlich klaglos läuft. Man darf sich nämlich die Widersacher, vor allem wenn man den Blick jetzt in die Zukunft richtet, nicht so einfach vorstellen, das sind jetzt die Kerle, die uns ununterbrochen quälen und drangsalieren. Die Zukunft schaut eher so aus, dass sie uns sehr viel Honig ums Maul schmieren sozusagen und dass sie uns versuchen werden, mit sehr viel angenehmen Dingen oder angenehm scheinenden Dingen zu ködern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die allergrößte Gefahr. Wenn wir merken, die quälen uns, dann wird man sowieso schon vorsichtig sein. Aber wenn man denkt, die erfüllen uns ja alle Wünsche, dann ist schon die Versuchung groß, die Freiheit einmal zurückzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit erlebt man das heute in der Menschheit oder hat es auch in der Vergangenheit natürlich sehr stark gemerkt. Und diese Freiheit ist ja in Wahrheit auch etwas, was erst langsam reift in uns. Freiheit heißt ja nicht einfach auf gut Wienerisch, ich mache, was ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir gerade Lust macht, das mache ich. Aha, ja, jetzt möchte ich mich betrinken, dann möchte ich ein großes Wiener Schnitzel essen oder sonst was und was es halt sonst noch alles gibt. Da ist man wahrscheinlich nicht gerade am freiesten, sondern da ist es unser Ego, unsere Triebe, unser Australisches, unsere Begierden, die uns lenken und die machen uns ganz unfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Freiheit beginnt überhaupt einmal damit, dass wir unser ganzes Wesen in die Hand nehmen und Herr im eigenen Haus werden. Es gibt nur eine einzige Macht, die wir erringern sollen, die Macht über uns selbst, über unser ganzes Wesen. Und nicht die Macht über andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir auch schon gesprochen. Gerade der geistige Wille wird am stärksten gelähmt dadurch, je mehr Macht wir über andere Menschen haben. Also das heißt, Menschen, die dazu eingesetzt sind, Macht über andere Menschen auszuüben, müssen sich bewusst sein, dass sie in gleichem Maße die geistige Macht zumindest reduzieren, schmälern damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz interessant. War in der Vergangenheit anders. Je weiter man zurückgeht, wirkte eben durch Führungspersönlichkeiten in einer Zeit, in der die Menschen noch nicht aus ihrem Ich heraus sich selbst führen konnten, gab es eben einzelne Führungspersönlichkeiten, Könige, hohe Priester oder so, die die Inspiration empfingen, ja mehr sogar noch, indem ein höheres geistiges Wesen sich in ihnen inkorporierte und dadurch konnten sie die Menschheit führen, die sich noch nicht selbst führen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Zeit ist abgelaufen. Die ist abgelaufen ja im Grunde mit dem Mysterium von Golgatha. Da ist dem Menschen diese Vollmacht des Ichs verliehen worden, verliehen worden in dem Sinn, jetzt mache damit etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beginnt es. Und die 2000 Jahre, knapp 2000 Jahre, die seitdem vergangen sind, sind noch eine kurze Zeit. Also das heißt, wir sind noch, ja für unseren menschlichen Maßstab schaut es so immens lang aus, aber in Wahrheit, wir stehen am allerersten Anfang des Christentums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir bis jetzt erlebt haben, waren, naja, teilweise sehr hilflose Versuche es in die Welt zu bringen. Ja, weil die Widersacher sehr, sehr sich auch darauf gestürzt haben und das Problem ist, die Widersacher sind ja nicht dumm, sozusagen, wenn man das mit menschlichen Worten ausdrücken soll. Sie wissen sehr gut, wo sie einen Angriffspunkt finden und wo es für sie besonders lohnend ist und besonders lohnend ist, wenn sie Einfluss bekommen auf Menschen, die geistig strebend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die beliebtesten Opfer, weil irgendjemand, der jetzt eher für ein geistfernes Leben führt, der ist für die Widersacher nicht besonders interessant, sondern interessant sind Menschen, die energisch nach dem Geistigen streben und wenn es gelingt, die zu verführen und die auf die falsche Seite zu bringen, das heißt auf ihre Seite zu bringen, dann ist die Chance, dass ihnen diese Menschen wirklich geistige Kräfte in ihre Widersacherreiche hineinbringen, zuführen, Kräfte, an die sie selber nicht herankönnen, aber durch den Menschen herankönnen. Und das ist dieses Problem, das wir letztens eben schon angesprochen haben, das letztlich mündet in die schwarze Magie. Schwarze Magie heißt im Grunde, geistige Kräfte aus Eigennutz anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal die Voraussetzung beim schwarzen Magier, dass er sagt, ich wende diese Kräfte aus ganz egoistischen Gründen an, also aus meinem Ego heraus, vielleicht aus dem Ego der Gruppe, mit der ich mich verbunden fühle, beziehungsweise bei der ich vielleicht die leitende Persönlichkeit bin. Das ist die methodische Voraussetzung, diesen eigenen Egoismus stark zu entwickeln und damit wird diese geistige Kraft aber dann hinuntergeleitet in das Reich der Widersacher. Und der Preis, der uns geschenkt wird dafür von den Widersachern, ich sag jetzt bewusst geschenkt ist, dass wir dann eine durchaus mächtige Position einnehmen können im Reich der Widersacher und das mag vielen genügen und viele kommen halt erst spät drauf, auf welchem Weg sie eigentlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das offen ans Tageslicht tritt, dass man sozusagen offen damit konfrontiert wird und jetzt bewusst sich wird, welchen Mächten man in Wahrheit dient damit, naja, den Zeitpunkt wägen die Widersacher sehr gut ab. Und sie wägen ihn so ab, dass die Menschen dann meistens schon sich ziemlich weit auf diesen Weg hineinbegeben haben und dass es dann natürlich sehr sehr viel Kraft kostet umzukehren. Und viele sagen dann, oder Einzelne zumindest, sagen dann oder werden vor allem in Zukunft sagen, gut, dann gehe ich diesen Weg weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist ein Weg, der letztlich dazu führt, auf die eigene freie Ich-Kraft zu verzichten. Nicht auf die Ich-Kraft als solches, aber auf die Freiheit des Ich zu verzichten. Also ein Ich zu entwickeln, wie es eben, ja wie soll ich das jetzt einfach sagen, wie es im Reich der Widersacher zugelassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wollen ja schon geistige Wesenheiten, da drinnen haben die Tätigse, sie sind ja selber auch durchaus geistige Wesenheiten, aber sie sind Wesenheiten, die keine Freiheit zulassen können. Nicht zulassen können, das ist einmal ganz ganz wichtig auch das zu sehen. Nicht, weil es ist im ganzen Schöpfungsplan, wenn man so will, ist das ja ein höchst gewagtes Experiment, ich sag&#039;s einmal so, ein geistiges Wesen zu schaffen, den geistigen Funken in einem Wesen zu entfachen und diesem Wesen die Freiheit zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war vorher noch nie da. Jedenfalls nicht soweit wir es überblicken können, jedenfalls nicht in all den kosmischen Entwicklungsstufen auch, die unserer Erde vorangegangen sind, die mit unserer Erdentwicklung aber zu tun haben und die wir vielleicht in Umrissen überschauen können, da gab es das nicht. Es gab eine zentrale göttliche Quelle, aus der alles fließt und mit dem Mysterium von Golgatha hat die Unterwehrung begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind die einzelnen Iche, aus denen alles fließt und was aus denen fließt, geht der Schöpfung verloren. Und daher sind wir bereits jetzt ganz kräftig Mitwirkende an der Schöpfung und an dem Fortgang der Schöpfung. Die Schöpfung ist ja nicht zu Ende, man darf sich ja nicht denken, ja also jetzt haben die Elohim im Anfang den Himmel und die Erde geschaffen und so weiter, wie es halt in der Bibel heißt und damit wäre alles fertig gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sehr naive Vorstellung hat sich lange gehalten, man hat gedacht, der liebe Gott hat halt alles am Anfang geschaffen und so wie er es da geschaffen hat, so ist es halt im Wesentlichen auch geblieben. Nein, die Weltentwicklung geht weiter, die Weltschöpfung geht weiter, aber sie geht durch das Tor der menschlichen Iche weiter. Nicht, dass da nicht höhere Wesenheiten dabei mithelfen, ganz klar, weil wir sind ja überfordert noch fast das Kleinste zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige, was wir heute wirklich aus unserer Freiheit herausschauen können, ist unser Seelisches umzuarbeiten und das ist schon eine große Aufgabe. Unser Seelisches neu zu erschaffen im Grunde und damit die Schäden, die durch die Widersacher in unserem Seelischen erzeugt wurden, weil wir ihnen halt gefolgt sind, weil wir uns verleiten haben lassen, dass wir diese Schäden wirklich beheben, indem wir alles, was verdorben wurde, dadurch ins Nichts hineinauflösen. Also das ist die großartige Fähigkeit, die dieses Ich hat, das ja dieselbe Vollmacht hat, die ich von meinem Vater bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist die Fähigkeit darin, aus dem Nichts heraus zu schaffen, aber auch Geschaffenes ins Nichts zurückzuführen. Also in die geistige Quelle sozusagen wieder zurückzuführen. Das ist Quelle und Senke zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ganzen Weltentwicklung, die Weltentwicklung läuft immer so, dass letztlich ein ganzer Kosmos aus dem Nichts heraus entsteht. Jedenfalls aus einem Nichts. Wir müssen es Nichts nennen, weil es für uns in unseren Begriffen überhaupt nicht fassbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal in dem, ja Begriffe kann man nicht sagen, aber nicht einmal in dem Bewusstsein der höchsten Hierarchien ist es wirklich konkret fassbar. Daher können wir über die Gottheit im Grunde Nichts aussagen. Wir können nicht sagen, wie groß, wie breit sie ist, wie fähig sie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hilft sich mit so Ausdrücken wie Allmächtigkeit, Allwissenheit und kommt aber dann sofort in die Schwierigkeit hinein, weil ja wie schaut es denn dann mit der Freiheit des Menschen aus? Ja weiß der liebe Gott schon alles, was der Mensch aus der Freiheit heraus entscheiden wird in Zukunft? Über diese Frage ist in der Theologie viel diskutiert worden. Und nein, nein er weiß es nicht. Es ist die Schöpfung des Menschen auch damit verbunden, dass er etwas von seiner Allwissenheit, von seiner Allmacht aufgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So groß ist das Geschenk. Ich glaube in der Individualität oder in der geistigen Wesenheit des Christus, der sich auf Erden verkörpert hat, ist es ja ganz besonders krass und deutlich ausgedrückt. Er hat sich vollkommen in die Situation der Ohnmacht begeben, als er sich begeben hat auf den Weg nach Golgatha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollkommene Ohnmacht und sich vollkommen in die Hände der Menschen begeben hat. Er hat verzichtet darauf die himmlischen Herrscher anherbei zu errufen, dass sie ihn retten mögen, erretten mögen bei dieser Aufgabe. Und diese Szene im Garten Gethsemane am grünen Donnerstag, wo es so schön heißt, Herr lass diesen Kelch an mir vorüber gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was oft so interpretiert wird, als wie Vater im Himmel lass diese Situation an mir vorbeiziehen. Ich habe doch Angst davor. Nein, die einzige Angst, die er hat, ist, dass er das vielleicht nicht durchstehen könnte, dass seine Leiblichkeit das nicht durchstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nämlich so, dass wenn so eine gewaltige geistige Kraft, ich meine die Schöpferkraft des Universums schlechthin sich in einem menschlichen Leib verkörpert, das ist ja eigentlich unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist. Also weil der Christus selber war der tätige Schöpfer. Die Vatergottheit steht in Wahrheit im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Christus ist der, der durch und mit der Unterstützung der Elohim tätig wird bei der Erdenschöpfung zum Beispiel, ganz ganz speziell. Er ist es. Die Inder wussten es, darum nannten sie ihn Vishwakarman, den Alltätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also er ist der, der tätig ist. Also diese Kraft, die das ganze Universum, wie wir es jetzt kennen oder vielleicht auch größtenteils nicht kennen, aber jedenfalls dieses umfassende kosmische Leben, das weit über unsere Erde, weit über unser Planetensystem, über unsere Galaxis hinaus erreicht, in Weiten, die wir nicht einmal mit der Technik heute noch überschauen können. Alles das hat er hervorgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Kraft, diese weltschöpferische Kraft, die eigentlich alles schaffen kann, begibt sich in die Hände der Menschen. Verzichtet auf jegliche Macht. Und dieses Verzichten auf jegliche Macht ist aber zugleich ein Gewinnen an innerer Macht über sich selbst im höchsten Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist selbst für diese Christuswesenheit, für die Trinität überhaupt, ein Schritt, diese Allmacht aufzugeben. Diese Allmacht also zu herrschen über die ganze Welt im Gründe. Und das jetzt geistigen Wesenheiten anzuvertrauen, noch dazu geistigen Wesenheiten, die auf der aller, aller untersten Stufe stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind wir. Und zu beschließen, durch diese Wesen wirke ich weiter. Und wenn diese Wesen nicht wollen, das können sie nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können vielleicht sich sicher, wir können jetzt noch lange nicht den ganzen Kosmos schaffen. Also sind wir froh, wenn wir unseren Seelenkosmos mit der Zeit langsam, langsam zu unserem wirklich eigenen Kosmos machen und den kreativ gestalten. Den großen Kosmos können wir nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da braucht man viel Hilfe dazu. Aber, wenn wir nicht wollen, aus unserer Freiheit heraus, können die, die über uns stehen und viel mächtiger sind, bis hinauf zur Trinität nichts machen. Wir müssen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir wollen, dass die Schöpfung weitergeht. Wir können auch sagen, Endstation. Dann geht es hinein in das Reich der Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist einer der zentralen Punkte, auf die uns die Apokalypse ja sicher etwas verschlüsselt hinweist. Das ist nicht so offen ausgesprochen. Ich versuche es jetzt in offenere Worte zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da steckt es in den Bildern drinnen. Aber es geht darum, die Gottheit hat ihre Allmacht aufgegeben, damit wir frei werden können und frei mitentscheiden können, was aus der Schöpfung wird. Wir haben es in der Hand es zu verhindern und wir sind auch die Impulsgeber dessen, in welche Richtung es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist unglaublich in Wahrheit. Aber es zeigt auch, welches Vertrauen in uns gesetzt wird. Ein unendliches Vertrauen, das in uns gesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wir doch aus unserem Ich, aus Freiheit heraus, den richtigen Weg reden. Wenn das nicht gelingen würde, aber das wird sicher nicht der Fall sein, dann könnte die Schöpfung komplett schief gehen im Grunde. Und eine ganz andere Richtung abzweigen, in die Richtung der Widersacher und zwar insbesondere dann in die Richtung dieser Wesenheit, die hinter Sorath steht, von der wir oft gesprochen haben, die eigentlich im Grunde mit unserer Erdentwicklung nichts gemein hat, die aus einer anderen Entwicklungsrichtung kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht sagen, dass sich der Herr verirrt hat. Sie begleitet uns eh schon seit dem Anfang irgendwo. Aber die jetzt namentlich bei der Erdentwicklung ganz deutlich sich dagegen entschieden hat, die Freiheit zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eine Art radikale Auflehnung gegen dieses göttliche Prinzip. Das macht jetzt natürlich wieder viele, viele Fragen. Reißt es auf? Wie ist denn das? Kann denn diese Wesenheit hinter Sorath, kann die gegen Gott so rebellieren? Und wie ist das? Ich will da jetzt einmal nicht eingehen, aber ich gebe es euch nur als Gedankenanregung, dass ich da riesige Fragen auftue, wie das ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Punkt, den man sehen kann, ist, dass diese Wesenheit, denn müsste man sagen, die hinter Sorath stehen oder hinter dem Sorath-Prinzip, dass die eine ganz andere Entwicklungsrichtung haben. Und wenn wir das Vertrauen, das die Gottheit, unsere Gottheit sozusagen in uns setzt, wenn wir diesem Vertrauen nicht gerecht würden, dann könnte, dann würde es halt so laufen, dass wir mit dieser anderen Entwicklung mitgehen und damit würde aber diese ganze Schöpfung und nicht nur die Erdenschöpfung, sondern auch die Stufen, die noch kommen könnten, nicht beziehungsweise nicht in richtiger Weise passieren. Das wird uns zugetraut, hier richtig zu entscheiden, richtig entscheiden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns zugetraut. Und das sagt uns aber auf der anderen Seite auch, dass wir die Kraft, das zu bewältigen, in uns haben. Wenn eine so hohe Wesenheit wie die Gottheit selbst den Menschen das zutraut, dann ist es ja nicht so leichtfertig, naja, werden wir schauen, ob es schafft oder nicht, sondern dann ist ein sehr starkes Bewusstsein dafür da, dass die Menschen gut darauf vorbereitet sind, dass die Zeit reif geworden ist, dass sie diese Aufgabe angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Zeit ist eben reif geworden mit dem Mysterium von Golgatha. Das ist der Punkt, wo uns diese Vollmacht verliehen wurde und wir müssen es uns jetzt nur noch aneignen, wir müssen lernen, mit dieser Kraft umzugehen. Da haben wir noch vieles vor uns, aber auch das muss uns nicht schrecken, es geht Schritt für Schritt, Schritt für Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesem Schritt für Schritt machen wir immer wieder das Unmögliche möglich. Und das geht den einen Schritt über unsere Grenzen hinaus, über die Grenzen unserer Fähigkeiten, über die Grenzen unserer Möglichkeiten hinaus. Aber das heißt Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich im Gegebenen zu bewegen, heißt ich verzichte auf Entwicklung. Ich nehme, was mir die Götter gegeben haben und mit dem arbeite ich halt innerhalb dieses geschlossenen Kreises. Aber die Gottheit traut uns zu, den Kreis auszudrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt. Wie winzig der Schritt auch immer sein mag und selbst wenn dreimal ein Rückschritt ist, macht auch nichts, dann müssen wir halt einmal wieder vier Schritte machen. Es geht, es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist die in der Apokalypse versteckte Botschaft, das ist die Botschaft, die auch in der göttlichen Komödie drinnen ist. Dass wir eben auch diesen Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, absolut die Stirn bieten können. Ja in Wahrheit nur wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir entscheiden, was diese, wir können diese Wesenheiten hinter Sorat nicht besiegen, müssen wir auch nicht. Aber wir können sagen, aus unserer Erdentwicklung geht ihr raus, damit habt ihr nichts mehr zu tun. Vielleicht gelingt uns das noch nicht ganz während der Erdentwicklung, wir haben noch Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, dass diese berühmte Zahl 6, 6, 6 heißt, sechste kosmische Entwicklungsstufe, sechster Lebenszustand und in diesem sechsten Lebenszustand der sechste Formzustand. Dort fehlt die letzte Entscheidung. Und jeder Mensch, der es bis dorthin und sei es in der letzten Sekunde sozusagen geschafft hat, diesen Akt der wirklichen Freiheit zu vollbringen und sich zu lösen von dem Sog, der halt von diesen Kräften hinter Sorat ausgeht, der geht in die richtige Richtung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Richtung ein freies, schöpferisches Wesen zu sein. Zu sein heißt es, beständig neu zu werden und mit immer neuerer Kraft zu werden. Oder aber, und ich hoffe es werden nur wenige sein, aber das ist eben offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist offen in der Entwicklung. Es ist nicht vorherbestimmt, wie viele Menschen in die eine Richtung, wie viele in die andere Richtung gehen. Wir wissen, es wird genannt, sogar die Zahl der Auserwählten, also die, die den richtigen Weg gewählt haben, 144.000. Aber ich habe euch auch immer wieder nachdrücklich gesagt, es geht nicht um eine Anzahl, sondern das ist eine Zahlensymbolik, die eben für dieses Wesen der Auserwählten steht, die das beschreibt, die Zahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte das jetzt nicht wieder alles aufdröseln, aber es ist eine Zahl, die die Qualität dieser Menschen ausdrückt, die das geschafft haben. Mit einer Anzahl hat es überhaupt nichts zu tun. Wäre ja bitte jemand, wenn aus der ganzen Menschheit nur, sage ich jetzt mal, 144.000 Auserwählt sind und alle anderen gehen ins Reich der Wesenheit von Sorat, das wäre höchst bitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre höchst bitter. Also das ist nicht damit gesagt, im Idealfall gehen alle Menschen mit, wird es vielleicht nicht so sein, im schlimmsten Fall gehen alle in die andere Richtung. Aber das wird wohl auch nicht der Fall sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also versuchen wir da den Mittelweg zu finden und da müssen wir besonders wachsam sein vor diesen Kräften, die letztlich von Sorat ausgehen, die zur schwarzen Magie führen, die also dazu führen, geistige Kräfte aus unserer geistigen Welt zu rauben, aus egoistischen Gründen zu rauben, so nenne ich es halt einmal, und dem Reich dieser Wesenheiten hinter Sorat zuzuführen. Das wäre halt seine höchste Freude, wenn ich es in menschlichen Begriffen ausdrücken darf, dass die Menschen möglichst viel aus unserer geistigen Welt zutragen und sein Reich damit größer, stärker machen. Das wäre etwas ganz Fantastisches für diese Wesenheit und das ist der wirkliche Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher sind eben alle die Menschen, die wirklich geistig streben, die begehrtesten Opfer dieser Wesenheiten hinter Sorat. Ganz klar, ein Mensch der nicht geistig strebt, kann ihm für sein Reich auch nichts geben oder ganz wenig geben. Der kann halt dann wirklich nur die unterste Dienerschicht ausfüllen, aber das ist für diesen Menschen dann natürlich auch sicher nicht erfreulich, aber es ist eben auch für die Wesenheiten hinter Sorat nicht erfreulich, weil dann zu wenig Kräfte in sein Reich kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, er will die geistig Strebenden verführen. Und das hat Dante, der über mir das letzte Mal gesprochen, sehr klar erfasst und das hat er auch ganz stark gegeißelt, dass die weltliche Macht sich der geistlichen Macht, ich nenne es jetzt der geistlichen Macht, also der Kirche, bedient hat, um ihre Ziele, ihre irdischen Ziele, ihre irdischen Machtbestrebungen durchzuziehen. Und es war ihm auch bewusst, dass da aber das nur die Außenseite ist, weil in Wahrheit geht es um viel mehr als jetzt um irdischen Besitz und irdische Königreiche, das ist nur die äußere Hülle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre noch gar nicht einmal so dramatisch. Dramatisch ist, dass dadurch geistige Kräfte, die eigentlich in die Gemeinschaft der Menschen, der im Geiste Christi vereinigten Menschen, also der Kirche, dass diese geistigen Kräfte, die sich dort versammelt haben in der Kirche, die dann eben auch Institution geworden ist, dass dort diese Kräfte, wie Dante gefunden hat, zu einem großen Teil, nicht alle, aber zu einem doch nicht unbeträchtlichen Teil in die Richtung dieser Wesenheiten, dieser Widersacherwesenheiten, sagen wir es so, gelenkt wurden. Dante hatte noch keinen so klaren Begriff, welche Widersacherwesenheiten da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nennt es manchmal Satan, manchmal Luzifer, das schwimmt alles ein bisschen zusammen, da fehlt noch der ganz klare Blick, den können wir erst heute langsam entwickeln, wie sich das differenziert. Das heißt, da ist ihm viel gelungen und es ist dieser Wesenheitenhintersorge nicht nur in der Kirche gelungen, es ist ihm in allen religiösen Institutionen gelungen. Das kann man ganz deutlich sagen, in praktisch allen gelungen, in manchen stärker, in manchen schwächer, aber dort ist ein gewaltiger Nährboden dafür, dass Menschen zu finden sind, einfach die lohnend sind für die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist der Angriff dort vorhanden und das sollte uns bewusst sein. Damit will ich nichts Negatives jetzt über die Kirche sagen, sie hat ihre Aufgabe gehabt, sie hat versucht, sie so gut als möglich zu machen, aber sie ist auch neben den guten Kräften, auch in den Bereich der Widersacherkräfte gekommen. Also es ist besonders stark das Eintrittstor dort, wo eine Gemeinschaft geistig strebender Menschen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil überall, wo geistig strebende Menschen sich versammeln, eine Gemeinschaft bilden, das ist geradezu die Einladung dazu, dass ein höheres Wesen hereinkommt und sich mit dieser Gemeinschaft verbindet. Eine Art Gruppenseele, ein Art Gruppengeist dieser Gemeinschaft, aber es ist durchaus nicht immer gesagt, dass das von der positiven Richtung her sein muss. Oder nur von der positiven Richtung her sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, es ist so, dass in der Regel zumindest, zumindest einmal dort, wo eine wirklich christliche geistige Wesenheit, also eine aus den Scharen des Christus sich verbindet mit dieser Gemeinschaft, also zumindest etwas aus den luziferischen und etwas aus den arimanischen Scharen sich mit verbindet und sozusagen so eine Art Schattengruppengeist ist, der das Ganze aber mit begleitet. Und die Menschen, die jetzt in dieser Gemeinschaft sind, stehen unter diesen Einflüssen drinnen. Und nur wir als Individuen können aber austarieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Austarieren vor allem dadurch, wie wir mit den anderen Menschen in dieser Gemeinschaft umgehen. Und man sieht, was sich in den Institutionen abspielt, zum Beispiel Machtkämpfen und sonstigen Dingen. Ja, damit fängt es aber schon an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich sage, dass das jetzt vermeidbar gewesen wäre. Wir Menschen sind fehlerhaft und wir sind verführbar. Und ich habe sogar gesagt, es ist das Privileg des Menschen, irren zu können, Fehler zu machen, ja sogar unmoralisch handeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, weil sonst gibt es keine Freiheit. Wenn wir eh frei sein müssen, also frei, ich bin nur frei dazu, das Gute zu machen. Freiheit heißt eben, bei jeder Handlung, bei jedem Atemzug im Grunde immer vor der Entscheidung zu stehen, in welche Richtung geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Moment des Lebens sind wir gefordert. Es ist uns nicht immer so bewusst. Und zum Glück, unser wirkliches Ich ist ein bisschen schlauer als das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein drinnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir auch schon öfter gesprochen, dass wir von unserem wirklichen Ich, das heißt von unserem wirklichen geistigen Wesenskern, zunächst einmal im Alltagsbewusstsein eine sehr müde Spiegelung davon haben. Und erst wenn wir anfangen, unsere, vielleicht durch viele Fehler auch, die wir gemacht haben und all dem Leid, das wir uns damit auch aufgebürdet haben, das uns zum Aufwachen gebracht hat, wo wir dann wirklich einmal erwachen zu unserer geistigen Aufgabe, die sich unser wirkliches Ich vorgenommen hat. Und dass wir daran dann einmal merken, aha, dorthin sollte es ja eigentlich gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht dorthin, wo ich aus meinem Ego heraus hin will. Ich möchte recht reich werden, ich möchte viel Macht haben und ich möchte von allen bewundert werden oder so. Das ist für das wirkliche Ich völlig uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher große Eingeweihte, große geistige Führer heute. Und Führer sind sie in dem Sinn, in dem sie einen Weg weisen, einen Wegweiser geben. Oft sogar mehrere Wegweiser, das heißt mehrere Wege anbieten, die man gehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und niemand zwingen dazu, diesen Weg zu gehen, sondern nur zeigen, er ist da. Es ist eine Einladung, nichts anderes. Also ein christlicher Eingeweihter würde nie irgendeinen Menschen auf den rechten Weg zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss der Mensch aus Freiheit entscheiden. Man kann ihm jede Art von Hilfe anbieten. Also das heißt ihn aufmerksam machen, wo Probleme sind, wo er vielleicht noch einmal genauer hinschauen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Mensch muss es aus Freiheit wollen. Also Hilfe in jeder Form, aber die eigentliche Entscheidung können wir niemandem abnehmen. Und in diesem Sinne, und das wird immer mehr und mehr in der Zukunft sein, es geht nicht nur darum, dass wir auf die Großen eingeweihten werden, wo wir jetzt denken, der wird doch jetzt einmal hoffentlich anklopfen bei mir und vorbeischauen und mir den richtigen Tipp geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So passiert es in den seltensten Fällen. Die Hilfe kann auf ganz andere Art kommen. Sie kommt oft dadurch, vielleicht ist es einmal eine flüchtige Begegnung, die wir mit ihm gehabt haben, ohne ihn zu erkennen, in irgendeiner Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ihn vielleicht gar nicht wahrgenommen als Mensch überhaupt. Und es war vielleicht nur ein Blick, der uns getroffen hat. Und der hat in unserer Seele etwas geweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bei Menschen, die entsprechend dafür vorbereitet sind, muss nicht einmal das der Fall sein, sondern es genügt die geistige Verbindung. Das sind dann bei Menschen, die halt schon durch eine oder mehrere Inkarnationen auf sowas vorbereitet sind, dass sie leichter Impulse aus der geistigen Welt empfangen können. Es ist am schwierigsten heute bei den Menschen, die halt so ganz in ihrem Bewusstsein von Materialismus befangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich Materialismus als Geisteshaltung, die sich etwas anderes nicht mehr vorstellen können. Da schafft man sich eine tiefschwarze Decke, die die geistige Welt zudeckt. Und da wird nicht nur verhindert, dass wir irgendeinen Eindruck bekommen, sondern es wird auch verhindert, dass die Impulse hereinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute ist die ganze Seelenatmosphäre der Erdenwelt durch den Menschen so geworden, dass da eine ziemlich schwarze Decke über die ganze Erde liegt, wo wenig durchkommen kann, wenn nicht wir hier unten ein Lichtlein entzünden, ein geistiges Lichtlein entzünden. Das kann diese Decke durchdringen, das bohrt sozusagen Löcher da hinein. Und dann kann auch etwas hereinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil jeder Impuls des geistigen Strebens ist eine Einladung an die geistige Welt. Und sie hört uns und sie reagiert auf uns. Sie hilft uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns verbinden und diese Verbindung schafft dann eben einen Durchgang durch diese schwarze Decke, die im Grunde heute über der Erde liegt, seelisch gesehen. Es soll uns nicht schrecken. Es zeigt eigentlich nichts anderes an, als dass unsere geistige Kraft bereits so groß geworden ist, dass wir das durchdringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass das daher jetzt unsere Aufgabe ist, die Anstrengung, an der wir uns weiterentwickeln können. Entwicklung heißt natürlich auch immer, ich will mich anstrengen dafür. Es fehlt uns diesbezüglich nichts in den Schoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade um unser eigenes Seelisches, dass wir das befreien von den negativen Kräften und zwar wirklich endgültig befreien, so dass also negatives, astralisches ins Nichts geschleudert wird und dafür ein ganz individualisiertes, neues, seelisches geschaffen wird. Das ist unsere Aufgabe. Die können wir alleine vollbringen, müssen wir auch alleine vollbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da hilft uns auch der Christus nicht dabei, weil dann würde er unrechtmäßig in unsere Freiheit eingreifen. Wobei er hilft uns bei allen anderen Belangen, wo wir noch nicht so weit sind. Wir können das Gleiche noch nicht mit unseren Lebenskräften machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können es natürlich nicht machen mit unserem physischen Leib noch. Da sind wir am allerersten Anfang, hier und da einmal ist ein Funkerl vielleicht da. Also wir brauchen viel Hilfe, wir bedürfen der Gnade, die uns durch den Christus und durch den Christus aber auch zugleich durch die ganze geistige Welt über uns, die uns gegeben wird, dessen sind wir dringend bedürftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir müssen auch sehen, dass wir ein Feld haben, wo nur wir aufgefordert sind es zu tun. Weil nur wir es können. Nur wir es können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar jeder, jedes ich für sich in gewisser Weise. Die Aufgabe mit dem eigenen Seelischen umzugehen und das schöpferisch zu erneuern, die kann uns auch der Nebenmenschen nicht abnehmen. Aber er kann uns Hilfe leisten, indem er uns bessere Bedingungen dafür schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein. Er kann uns helfen dadurch, dass er uns Anregungen gibt. Und aus dem wird kommen, dass die Wirkung von einem Menschen zum anderen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Mensch aus diesem Impuls einem anderen Menschen begegnet, dann gibt er ihm eine Anregung, einen Anstoß. Und es kommt nur darauf an diesen Anstoß aufzunehmen und eigenständig etwas damit zu machen. Also das heißt, es kommt darauf an, was wir einander geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig geben. Als Geschenk. Das ist die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist zugleich der Impuls, der dann an der Welt, an der Schöpfung weiterbaut. Das heißt, es geht nicht nur um uns Menschen, es geht um das Tierreich, es geht um das Pflanzenreich, es geht um das Mineralreich. Es geht um die Elementarwesen, die die Erde bevölkern, die sie zu dem machen, was sie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denen einen neuen Weg zu eröffnen. Das wartet alles darauf, dass wir tätig werden. Und dass dann sich damit die höchsten geistigen Kräfte verbinden können, um das in der Natur draußen auch eine Realität werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn wir jetzt uns seelisch verbessern und da etwas Neues, Gutes schaffen und Altes vernichten, deswegen ist die Welt draußen noch nicht so, dass sie gleich morgen jetzt die schöne, nein, den Ausdruck darf ich nicht gebrauchen, aber eine wirklich perfekte Welt geworden wäre. Eine durchgeistigte Welt. Es sind kleine, kleine Splitter, die wir damit schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da braucht man schon noch viel Unterstützung mit, aber wir können es angehen. Und das ist eben auch ganz stark dieses Michaels Thema. Wir gehen ja jetzt in die Michaelizeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was auch im Wochenspruch angedeutet war. Wir haben eine Kraft in uns, die uns Mut machen kann. Michael Gedanke heißt Mut, Mut, Mut, Mut entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht Tolkienheit oder sonst irgendwas. Man muss sich nicht überschätzen, aber Mut zu haben, sich Dinge zuzutrauen, von denen unser Ego glaubt, wir können es uns nicht zutrauen. Im entscheidenden Fall zu sagen, nein, aber ich kann es, ich mache es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu warten, irgendwer wird es schon errichten. Und das sehen wir ja jetzt auch. Gerade in der Gegenwart sind ja sehr viele Impulse aufgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Prüfungssituation geradezu, durch die viele Menschen ängstlich wurden, mutlos sogar wurden. Das ist ganz stark klebtes drinnen. Und da ist ja sichtbar in dem ganzen drinnen, so arbeiten heute die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht der große Krieg mit der äußeren Zerstörung in der physischen Welt, sondern heute geht es unmittelbar so, dass es die Menschen angreift und sie dort verwundet. Daher müssen wir da unglaublich wachsam sein. Die Situation ist eine Herausforderung, sie muss uns überhaupt nicht ängstlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, es soll heißen Mut, jetzt erst recht. Aha, ich sehe, ihr Widersacher lauft jetzt Sturm, ihr bietet große Kräfte auf. Das ist jetzt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben davon gesprochen, kurz vor der Jahrtausendwende gab es die dreimalige Wiederholung der Zahl 666 und immer, wenn so etwas der Fall ist, eine Wiederholung dieser Zahl ist immer eine sehr entscheidende Situation. Das heißt, das ist ein Zeitpunkt, wo die Widersacher ja Sturm laufen gegen die reguläre geistige Welt und damit vor allem auch gegen den Menschen oder gegen die Freiheit des Menschen. Und warum laufen sie Sturm zu diesem Zeitpunkt? Weil sie ganz deutlich spüren, da wacht ein starkes geistiges Licht auf den Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist für sie die entscheidende Stunde, dieses Licht zu rauben mit Hilfe des Menschen. Oder wir Menschen sind stark genug und lassen es uns nicht rauben, sondern entziehen ihnen dieses Licht und weisen sie in ihre Schranken. Also das heißt, diese Zeit der Herausforderung ist zugleich immer eine Zeit der größten Entwicklungschance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wie soll man jetzt stehen dazu? Soll man sich freuen oder soll man zittern davor? Ich sage eher, seien wir mutig, eingedenk der Kraft, die in uns steckt. Weil dass es jetzt ist, heißt, dass wir soweit sind. Es wird uns nie was zugemutet, was wir nicht bewältigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz interessant, weil nämlich die Widersacher entfalten ihre Kraft in Wahrheit in dem Maße, in dem der Menschenkraft zuwächst. Die nähern sich ja von uns in gewisser Weise. Und das fängt schon dann an, also wenn uns Kraft zufließt, dann fangen sie an, aktiv zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das, was sie aktiv macht. Und was sie aktiv macht, ist, dass sie einfach spüren, was da an geistiger Kraft durch uns jetzt hereinfließt, was wir gerade dabei sind, uns zu eigen zu machen. Wo sie spüren, ah, die sind jetzt soweit, wieder ganz viel stärkere Kräfte hereinzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das passiert ja oft in der Menschheitsentwicklung, dass da Sprünge passieren. Die Entwicklung geht eine Zeit lang so als gemäßige Evolution dahin, also über lange Zeiträume verändert sich etwas. Aber dann gibt es auch, ja, geradezu Revolutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen jetzt in einer Zeit darin, die eine geistige Revolution bedeuten kann. Ja, nicht nur bedeuten kann, mit Sicherheit bedeuten wird. Die Frage ist halt, in welche Richtung es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird das unterste zu oberst gekehrt. Es wird die Welt, wenn es gut läuft, die am Kopf steht, auf die Füße gestellt wird, so wie sie es gehört. Die Widersacher neigen dazu, uns immer das völlig Verkehrte als das Richtige aufzuschwarzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir folgen halt manchmal recht gern diesem Impuls. Aber wir haben jetzt wirklich die Chance, vieles was schief gelaufen ist, schief gelaufen ist deswegen, weil wir halt Impulse, alte Impulse zu lange weitergeschleppt haben, ohne sie entsprechend zu verändern, sondern sie, ja, zu verschlimmbessern, sage ich mal. Dass wir mit dem weitergewurschtelt haben und immer noch tun und eigentlich schon angesichts der Betonmauer, die für uns steht, jetzt erst direkt auf Vollgas steigen und auf Zuwasen, ja, dann ist halt jetzt einmal da Notbremsung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Steuer herumreißen in die andere Richtung. Aber das können wir. Also wir müssen nicht an der Mauer zerschellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist genau der Zeitpunkt, wo wir die Kurve noch packen können. Aber ja, jeder für sich, aber dadurch, dass es jeder für sich macht, trotzdem alle gemeinsam. Weil jeder, der an diesem geistigen Werk mitwirkt, das heißt, in seinem Haus die richtige Ordnung herstellt, trägt dazu bei, dass im ganzen großen Haus der Menschheit, im großen Haus der Erde, das Richtige gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es in die richtige Richtung geht. Also gemeinsam heißt nicht immer, dass man jetzt als große Gruppe auftreten muss und protestiert oder sonst irgendwas. Das ist es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen sind alle geistig verbunden. Über unser Ich sind wir alle geistig verbunden. Auch wenn wir es bewusst noch nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir sind verbunden. Die Menschheit ist eine große Gemeinschaft. Und das Einzige, was es schmälern kann, ist eben, was den Widersachern gelingt, aus dieser Gemeinschaft herauszureißen, indem sie ganze Iche verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, einzelne Menschen oder viele Menschen, mehr oder weniger Menschen, verführen dazu, sich ihrem Reich anzuschließen und auf die Freiheit zu verzichten. Das ist mit auch ein Grund, warum dieses große Grundlagenwerk von Rudolf Steiner die Philosophie der Freiheit ist. In Wahrheit steckt dort alles drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und obwohl Steiner das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht so im Bewusstsein hatte, wie er es dann nachher im Bewusstsein hatte. Das war ihm sicher zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz im Vollbewusstsein da. Sonst hätte er die Philosophie der Freiheit gar nicht so schreiben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung war nämlich, das halt im philosophischen, gedanklichen Bewusstsein ausdrücken zu können, unter strenger Anhaltung dessen, was da alles noch daraus wachsen kann. Und später er leitete das in der Letztergabe, dann ist ja deutlich drinnen, wo er ja dann schon viel gesprochen hatte über die Anthroposophie und über die Geisteswissenschaft, dann kann er Verbindungen knüpfen dazu. Aber zu dem Zeitpunkt musste er das absolut heraußen halten und daher musste er es auch beim Schreiben für sein Bewusstsein heraushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst wäre es nicht ehrlich herum gewesen. Es ist eben gerade dieses Großartige der Philosophie der Freiheit bei Steiner, es ist geschaffen, zumindest während er es geschrieben hat, es ist geschaffen aus dem Bewusstsein, wir sind da in die Welt der Widersacher versetzt, wir sind in die finstere Welt versetzt und ich kann nicht einfach jetzt eine Eingebung von da hereintreifeln lassen, um das zu ändern. Sondern ich muss mir bewusst werden, ich stehe in der absoluten Finsternis, ich bin blind und ich muss mein Licht entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hält sich das nach und nach auf und dann hält es sich zunächst einmal auf zu den eben aus dem reinen Geistigen Geschaffenen aber Gedanken zunächst einmal über die geistige Welt. Und dabei bleibt er stehen dort. Ganz ganz ganz klar stehen und das heißt, indem er es schreibt, muss er das selber für sich ausblenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das nicht schreiben, wenn er sagt, ja ich sehe das ganze Panorama in der Imagination von mir, ich höre die Inspirationen und die Intuition, mit dem versetze ich mich in das alles, so hätte er die Philosophie der Freiheit nicht schreiben können. Er muss in dem Zustand des philosophischen Bewusstseins sozusagen sein, das aber den Sprung macht auf die höhere Ebene des lebendigen Denkens, des erlebenden Denkens, das den Sprung macht, sich selbst im Denken zu erleben, das heißt zur Beobachtung des Denkens zu kommen, zu einer Beobachtung der eigenen geistigen Tätigkeit. Der eigenen geistigen Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wer da sonst jetzt noch drinnen ist, sondern in dem Moment geht es um die eigene geistige Tätigkeit. Dann bekomme ich ein Erlebnis, ein vollbewusstes Erlebnis meiner Ich-Grad. Vielleicht nicht in seiner ganzen Dimension noch, das ist ein endloser Weg, bis man die ausschöpft, aber sich dessen wirklich bewusst zu werden, was ist ein Ich eigentlich? Was ist mein Ich? Darin beobachte ich mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich das geschafft habe, bin ich erst reif in Wahrheit auf vollbewusste Weise in die geistige Welt einzutreten. Nun, ihr wisst, viele von euch sind ja mit dem Werk von Steiner recht gut vertraut, oder auch mit seinem Lebensschicksal, mit seinem Lebensweg vertraut. Dann wisst ihr, dass er schon seit jungen Jahren, als er hellsichtig war, die geistige Welt sehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, aus einer Anlage, die er sich aus früheren Leben mitgebracht hat und trotzdem besteht die ganz große Notwendigkeit, sich diese naturhafte Fähigkeit, diese Anlage, die er sich mitgebracht hat, noch einmal neu zu erwerben, um dann die Anthroposophie zu schaffen, den Impuls dazu zu geben, aus der vollen Freiheit heraus. Also das heißt, von einer alten hellseherischen Kraft und alle hellseherischen Kräfte, also geistige Wahrnehmungsfähigkeit, die in irgendeiner Form etwas zu tun hat mit dem, was man sich aus der Vergangenheit mitbringt, sind alte Kräfte. Man muss sie sich neuer werden, aus dem Ich heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt es an, aus dem Ich heraus sozusagen zu wecken, in allen anderen Wesensgliedern auch die Kräfte, die halt dazu nötig sind, aus dem zu wecken, aber nichts, was da aus dem Unbewussten irgendwo heraufsteigen könnte. Und gerade, wenn man das Karma des Menschen betrachtet, also das, was man aus der Vergangenheit mitnimmt, das lebt ja eigentlich in unseren astralen Kräften drinnen, da ist das Karma drinnen. Und Karma heißt ja nicht nur Negatives, muss man einmal so ganz deutlich sagen, man sagt immer Karma, Schicksal, um Gottes Willen, was habe ich alles verbrochen und was muss ich alles sozusagen wieder in Ordnung bringen, sprich, was muss ich alles büßen, weil ich einen Blödsinn gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Karma ist aber genauso gut auf positive Anlagen, auch da bringen wir uns ja was mit. Also auch wenn wir was gelernt haben in der letzten Inkarnation oder in den vorletzten Inkarnationen, bringen wir uns das ja auch zunächst einmal als eine gewisse Anlage mit. Wir müssen uns das ja nicht alles immer wieder völlig neu erwerben, sondern das sind zumindest schon in unserem Seelischen die guten Voraussetzungen dafür, dass sich diese geistige Kraft besser entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es, was wir uns mitbringen. Aber trotzdem, um in neuer Art, in christlicher Art, in freier Art ins Geistige zu gehen, muss ich alles, was ich aus der Vergangenheit mitgenommen habe, im Grunde wieder vergessen und sagen, ich mache alles neu. Ich mache alles neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das musste Rudolf Steiner auch machen, wollte es auch machen, ganz bewusst. Und sein Lebensweg hat ihn eben auch dorthin geführt, dass er das so durchführen konnte. Aber damit ist das alles, was er schildert, ist nicht aus alten Kräften gewonnen, nicht einmal im Ansatz aus alten Kräften gewonnen, sondern aus völlig erneuerten Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar jedes Mal, wenn er spricht vor Menschen, wenn er schreibt für andere Menschen, ist es neu errungen. Und es ist ja interessant, ihr fragt mich nicht, wo es steht, aber er sagt sowas Interessantes über hohe Eingeweide. Auch hohe Eingeweide zweifeln jeden Tag an der Wirklichkeit des Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Puh, das ist ein starker Satz. Zweifeln an der Wirklichkeit des Geistigen. Die sind nämlich so wach in ihrem Geistigen geworden, so offen geworden, dass sie sich nicht mit dem begnügen, was sie alles schon wissen, was ihnen klar geworden ist in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem könnte man locker erzählen jetzt und kann sich sehr gut vorkommen und es ist vielleicht auch sehr gut, was sie erzählen. Aber es ist nicht das Geistige, das sie jetzt in dem Moment, in dem sie sprechen oder schreiben erleben. Sie müssen in dem Moment neu hinein und es ist etwas, ein ganz frischer Zugang immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher auch, wenn Rudolf Steiner über ein und dieselbe Sache an verschiedenen Orten spricht, vor verschiedenen Leuten spricht oder auch in verschiedenen Aufsätzen oder Büchern darüber schreibt, es hat immer ein bisschen eine andere Nuance. Es muss es haben. Es muss es haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss immer wieder ganz neu erworben werden. Das heißt aber im Umkehrschluss sozusagen, oder als andere Konsequenz, ich muss zwischendurch im Grunde aus diesem Geistigen Erleben auch ganz ausfallen. Und da kann einem dann schon manchmal täglich halt einmal der Gedanke kommen, ist das Geistige eine Wirklichkeit? Ich bin ehrlich genug zu sagen, jetzt im Moment erlebe ich es nicht, sondern ich muss mir erst einen Ruck geben, um dort wieder hineinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann mir diesen Ruck geben. Aber den muss ich halt erst machen. Und ich kann nicht, sozusagen auch für mich selber nicht in meinem inneren Erleben mich begnügen mit dem, was ich in der Vergangenheit alles erlebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass man sich an geistige Erlebnisse mit dem normalen Gedächtnis sowieso nicht erinnern kann. Sondern es ist ganz wichtig, ich muss willentlich einsteigen können. Beim alten Hellsehen war es ja doch auch oft so, dass das ja, wie soll man sagen, einem überkommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Schulung hat man das gezielter herbeiführen können, aber die Menschen konnten es noch nicht aus ihrem eigenen Ich. Die ganzen alten Einweihungsvorgänge, sei es im alten Ägypten bis zu den Griechen dann hinein in die griechische Zeit, in den griechischen Mysterien. Man konnte Vorbereitungen machen dazu, aber trotzdem, dass der Durchbruch erfolgt ist, dass wirklich die Wahrnehmung der geistigen Welt da war, da musste die geistige Welt kräftig mitwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da mussten die Priester mitwirken, die den Einzuweihenden umgeben haben, dass dieser Moment wirklich da ist. Heute theoretisch ein Mensch, der weit genug jetzt auf den neuen Weg fortgeschritten ist, kann im Prinzip in jedem Moment aus der Freiheit diesen Schritt ins Geistige tun. Und das ist im Grunde sowas wie eine beständige Erneuerung des Einweihungsvorganges, weil wir erheben uns mit unserem Ichbewusstsein in die geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts anderes passiert bei der Einweihung. Und jedes Mal, wenn ein geistiges Erlebnis kommen soll, muss ich diesen Weg wieder machen. Im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alles, was ich an alten Kräften dazu habe, hilft mir nicht. Das kann natürlich sein, es kommt im Traum etwas herein, vielleicht im Alltag schneit etwas irgendwie herein, aber da muss man dann auch wirklich sehr vorsichtig sein. Nur das, was ich mit Wachembewusstsein hereinhole, weil ich jetzt den Impuls dazu habe und warum habe ich ihn? Weil ich in meinem Ich spüre, das ist meine Aufgabe und es ist jetzt, gerade jetzt an der Zeit, sie durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil doch in dem Ich, das Ich steht ja, das Ich steht immer in der geistigen Welt drin. Wo soll es sonst stehen? Es ist reines Geistiges, höchstes Geistiges. Es steht immer dort drinnen und unser wirkliches Ich weiß halt immer, was die Stunde geschlagen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst ist nur für uns hier mit unserem kleinen Bewusstsein, mit unserem Ego-Bewusstsein, das mitzukriegen. Dass unser Ich eigentlich sagt, hallo, hallo, jetzt, jetzt, nicht morgen, jetzt, jetzt ist der Moment da. Und das ist oft ein ganz kurzer Moment und die geistige Schulung bedeutet in Wahrheit nichts anderes, als auf den Impuls des wirklichen Ichs aufmerksam zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wach genug zu werden, diesen Impuls, den wir uns selbst geben, nicht zu verschlafen. Wir sind also schon merkwürdig gewesen als Menschen. Wir sind viel mehr, als wir wissen von uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einen geistigen Weg zu gehen, einen geistigen Weg zu gehen, vor allem auch wie er durch die Apokalypse angedeutet wird. Das ist nämlich im Grunde kein anderes Buch, als ein Einweihungsbuch, ein Erweckungsbuch, das den Menschen, ganz konkret jetzt gesprochen, zu einem Bewusstsein seines eigenen Ichs erwecken soll. Es steht am Anfang, das erste Wort ist drinnen Apokalypsis Jesu Christo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthüllung Jesu Christi, des Wesens des Wesen, Jesu Christi und dann kommt, ich habe sehr beutschert, dieser Nachsatz, die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm zu eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Also das heißt, die Wesensenthüllung Jesu Christi ist zugleich die Wesensenthüllung unseres individuellen Ichs. Das sollte am Ende herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass wir dann sehen, also welche Aufgabe wir mit unserem Ich in diesem Gesamtwerk übernommen haben. Der Christus ist das große, wenn man es jetzt so bezeichnet, das große Menschheits Ich. Wir sind das mikrokosmische, individuelle, kleine Ich, aber es ist gleicher Art, wie dieses Christus ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleicher Art, wesensgleich, halt klein, macht aber nichts. Macht aber nichts. Und indem wir insgesamt als Menschheit zusammenfinden, lebt in voller Größe aber dieses Christus Ich in der Menschheit dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jeder Mensch hat aber Zugang dazu. Und das wird es festigen, dazu gehört dieses Etwas, durch das Ich hereinholen, vollbewusst hereinholen und es verschenken an die anderen Menschen. Das ist die große Tätigkeit, die da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ist die geistige Quelle überhaupt erst eine Regel. Dadurch sprudelt sie. Das Bild habe ich eh schon oft gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Quelle, die nicht sprudelt, ist keine Quelle. Eine Quelle ist etwas, was sich immer verschenken muss. Und das sind Dinge, die man in jeder alltäglichen Situation aber machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr könnt euch nicht vorstellen, was soll ich denn da verschenken? Ich habe ja gar keine Ahnung. Ich bin kein Künstler. Ich bin gar nicht begabt, für nichts begabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stehe nur ganz im normalen Alltag und verkaufe Wurstsemmeln. Was soll ich dann? Soll ich die Semmeln verschenken? Das geht nicht. Es geht darum, dass ich etwas von meinem Ich verschenke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, bereit bin, mich als Ich hinzugeben dem Anderen. Das heißt aber auch, ganz auf ihn einzugehen. Es ist nämlich zugleich damit verbunden, den Anderen in seinem tiefsten Wesenskern anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das einmal im Bewusstsein zu tragen. Da ist jetzt kein riesiges Erlebnis gleich einmal am Anfang damit verbunden. Mit der Zeit kommt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man dann natürlich mit der Zeit merkt, zum Beispiel, wo komme ich karmisch her? Was verbindet mich vielleicht mit den Menschen? Wir sind natürlich nicht mit allen verbunden, die uns tagtäglich begegnen, aber im Grunde schon mit sehr, sehr vielen Menschen, weil wir schon sehr viele Inkarnationen auf Erden hatten. Und man kann schon davon ausgehen, dass viele Menschen, die uns tagtäglich begegnen, da beim Einkaufen oder sonst was, dass die in einer leisen, karmischen Beziehung zu uns sind. Vielleicht nicht ganz leisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss nicht sein, dass wir eine riesen Aufgabe haben. Aber wir sind einander schon begegnet. Wir haben eine Berührung gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur indem ich einmal bereit bin, offen auf den Menschen hinzugehen und ihn wahrzunehmen einfach. Als Mensch wahrzunehmen. Das ist ein Sekundenbeurteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich nicht hinstellen beim Einkaufen bei der Verkäuferin und fange jetzt an zu meditieren. Ach, wer bist du? Wer bist du? Das ist ein Erlebnis, das dadurch entsteht, dass ich selbst diese Offenheit habe, mich zu geben. Ich mache meinen Panzer auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bereit, mich zu öffnen für dich. Als innere Haltung. Mehr brauche ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brauche ich nicht so und jetzt schau, was habe ich denn da drinnen. Alles nicht notwendig. Die Bereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bereitschaft, mich nicht zu verhüllen in all die Rollen, all die Masken, die uns das tägliche Leben umlegt. Etwa ich bin Generaldirektor oder ich bin dieses oder jenes. Für das Ich ist das nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist uninteressant. Das kann dienlich sein, um eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen, aber mit meinem Ich hat es nichts. Es ist dieses sich öffnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fängt langsam erst an. Sehr langsam. Aber die Menschen, die das erfasst haben, die diesen Christusimpuls in sich fassen, die sehen ja diese Kraft ist in mir, diese Kraft, die sich aber mit allen Menschen verbindet, weil der Christus lebt in allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich begegne in gewisser Weise mir selbst im Anderen, weil ich dem Christus in mir genauso in dem Anderen begegne. Und das ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zum Aufwachen. So wie wir heute sind, erwerben wir uns das Bewusstsein als heutige Menschen immer sehr stark an dem, was uns gegenübersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht die Frage, wie glotzen wir den anderen Menschen äußerlich an, oder gehen wir über das hinaus und entwickeln uns die Fähigkeit in den Anderen hineinzuschlüpfen. Sich für einen Moment zu verbinden mit ihm. Das kann man üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist vielleicht für heute zu viel das zu beschreiben. Können wir uns mal auch beschäftigen, wie man das üben kann. Aber sich ganz auf jeden Fall in den anderen Menschen hinein zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann man immer wieder mal probieren, wenn man länger Zeit hat mit einem Menschen beisammen zu sein. Wenn man mit jemandem ein Gespräch hat, versuchen einmal ganz sich auf seinen Standpunkt zu versetzen. Einmal den eigenen völlig zurückzustellen, ihm zuzuhören, das versuchen in sich nachzuvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht aber nur, wenn ich bereit bin immer wieder einzutauchen in den Anderen. Dann das, was ich dabei im Grunde unbewusst erlebt habe, in mein Wachbewusstsein zurückzunehmen und das zu registrieren. Also ganz einmal selbstlos zu werden im Erleben des anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute so stark trainiert darauf, unseren Standpunkt zu vertreten. Ich will nicht sagen, dass das grundsätzlich etwas Schlechtes ist. Wir sollen ja jetzt nicht ein Obzibitel von den anderen Menschen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es geht darum, das richtige Verhältnis zu binden. Dass ich auch diese Fähigkeit habe, mich ganz in den Anderen zu versetzen und andererseits ganz die Fähigkeit habe, mich auf mein eigenes Ich zurückzuziehen. Und mich ganz darauf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine ständige Pendelbewegung, ein Atmungsvorgang. Ein mich ausatmen sozusagen, ein mich einatmen. Und damit aber zugleich auch etwas vom Anderen einatmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mich hineinnehmen, ohne dass es mich zu irgendwas zwingt. Das heißt ja nicht, dass ich das vom Anderen 1 zu 1 übernehmen muss. Ich nehme es auf und verwandle es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdaue es sozusagen. Mache es mir zu eigen und dann bereichert es mich. Und wird meine eigene Fähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da habe ich nicht 1 zu 1 das übernommen, sondern es ist eine Anregung, ein Anstoß, den ich bekommen habe. Und wenn der andere Mensch halt zufälliger Höherer, Eingeweihter ist, dann ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass man dem begegnet, dann kann der von sich aus auch sehr viel uns unterstützen dabei diesen Impuls aufzunehmen. Aber im Prinzip können wir den von jedem Menschen bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jedem Menschen, auf den ich so einlasse, gibt mir, indem ich sein Wesen versuche zu erfassen, gibt mir einen Funken mit. Und das erweckt immer mehr mich selbst. Also wir können im Grunde nur gemeinsam arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sich sozusagen ein Leben lang ins Kammerl zu setzen und vor sich selbst hin zu meditieren, ist nicht immer der richtigste Weg. Man kann das schon machen, aber dann muss man im Grunde wirklich ein großes Feld an Menschen draußen, ganz stark im Bewusstsein haben. Dann kann man das unter Umständen auf diese Art auch machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der beste Weg ist heute mitten im Trubel drinnen zu stehen und sich einfach verbinden mit den Menschen, die da um mich sind. Dort wird das geistige Streben, der geistige Entwicklungsweg konkret. Es geht ja nie darum, habe ich eh schon immer wieder gesagt, es geht ja nicht darum, wenn ich fleißig bin, dann sehe ich auch die geistige Welt und dann kann ich mir das anschauen und dann ist das halt ein tolles geistiges Kino oder ich weiß nicht was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht es ja nicht. Die Verbindung zur geistigen Welt zu kommen, da geht es nicht darum, dass unsere geistige Neugier befriedigt wird, sondern dass wir damit eine Aufgabe erfüllen. Und wir sehen auch im Grunde immer das, was mit unserer Aufgabe zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die sehr groß ist, sehen wir halt sehr viel. Wenn sie sehr klein ist, sehen wir ein engeres Feld, aber das kann auch sehr, sehr verruckbar sein. Und es ist nicht nur ein Sehen in Wahrheit, sondern zugleich auch ein Tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wirklich gegenüberstellen können wir uns äußerlich, körperlich, aber indem wir wirklich in Beziehung treten, ist es ein Austausch und es ist eine Verbindung da. Indem ich den anderen in mich aufnehme, passiert auch mit dem anderen etwas. Nämlich er kriegt auch einen Impuls dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht gar nicht anders. Man kann nicht der geistigen Welt in Wahrheit als Mensch so gegenüber treten, dass man sagt, ja aber ich bleibe so wie ich bin. Nein, ich werde dadurch immer mehr ich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, mein Ich-Reif entwickelt sich weiter, aber dadurch verändert es sich. Aber auch die geistige Welt hat dadurch einen Impuls bekommen und verändert sich. Also ich kann die geistige Welt nicht schauen, nicht erleben, ohne sie zugleich auch und sei es noch so leise zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen wegkommen und uns das geistige Erleben so vorzustellen wie unser sinnliches Erlebnis. Wenn ich es rein sinnlich betrachte, in dem Sinn wie es heute von den meisten Menschen aufgefasst wird, dann heißt das, aha ich schaue den Baum an, ja das ist aber für den Baum ganz egal. Ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mit geistigem Bewusstsein schaue, das heißt nicht einmal hellsehend schaue, sondern wenn ich innerlich die Bereitschaft habe, mich mit dem Baum zu verbinden, dann verbinde ich mich mit den geistigen Wesen, mit diesem Baum zum Wachsen, zum Erreifen und so weiter bringen. Und das hat einen Einfluss auf diese geistigen Wesen und das hat einen Einfluss auf mich. Also zum Beispiel die ganzen Elementarwesen, die damit zu tun haben, kommen dadurch in eine Verbindung mit den Menschen und sie haben dadurch zum Beispiel die Möglichkeit, dass sie dann, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben und wenn der Mensch, der sich mit ihnen verbunden hat, wenn der stirbt, von ihrer Aufgabe entbunden, erlöst zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz was wichtiges. Also das heißt, es macht einen Unterschied, wie ich einen Baum, eine Blume, ein Tier ansehe. Da kann ich schon auf erster Stufe einmal mit beitragen zur Erlösung der Elementarwesen, die im Grunde hineingezwungen sind, sei es in den Stein, in die Pflanze, in das Tier, um da tätig zu sein, aber im Grunde leiden unter dieser Tätigkeit, weil sie im Grunde in etwas Verhärtetem gefangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also gerade die Elementarwesen des Festen, also die Gnome, die Zwergeln oder wie immer wir es nennen, wie die Wurzelwesen, die so ganz in das Verhärtete hineingebunden sind, die haben im Grunde immer so ein untergründiges Leiden, weil sie gefangen sind dadurch. Gefangen sind und arbeiten müssen, menschlich ausgedrückt. Ja, das ist für die Natur notwendig, das ist schon gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erlösung ist auch nicht so gemeint, dass sie jetzt sofort verschwinden, weil dann würde wahrscheinlich der Baum oder die Pflanze oder das Tier zugrunde gehen. Aber sie haben eine Perspektive, dass sie dann mit den Menschen einmal später in die geistige Welt aufsteigen können und dann kommen natürlich andere Elementarwesen wieder nach, die Natur braucht sie. Aber sie haben alle die Möglichkeiten mit den Menschen in eine höhere Sphäre gehoben zu werden, an die sie von sich aus nicht herankönnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in jedem Blick in der Natur möglich. Alles das sind Sachen, durch denen wir unsere Ich-Kraft stärken können, durch die wir unseren Mut letztlich auch stärken können und man merkt das. Wenn man das wirklich versucht konsequent zu machen, merkt man, wie die Macht über sich selbst steigt, dieses Kraftgefühl in sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die eigentliche Macht, die kann einem niemand wegnehmen. Das ist die einzige Macht, die gerechtfertigt ist, heute in Wahrheit. Wir sind in einem Übergangszeitalter und wir arbeiten noch immer sehr viel mit den Prinzipien, wie sie in alter Zeit waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer zentralen Quelle wird ein auserwählter Volksführer oder sonstiger Führer inspiriert und von dem heraus geht es immer weiter. Das ist in unserer Zivilisation noch ganz stark drin. Wir werden noch eine Weile brauchen, um das zu überwinden, aber wir sollten es geschafft haben bis in die nächste Kulturepoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest im zweiten Drittel der nächsten Kulturepoche sollte das die Realität sein. Dann haben wir als Menschheit gut unsere Aufgabe erfüllt. Es spricht aber nichts dagegen, jetzt schon die ersten Schritte in diese Richtung zu übernehmen, weil es doch ein nicht so kleiner Weg ist, dorthin zurück zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was mir wichtig scheint, ist sich in den Kleinigkeiten des Alltags bewusst zu machen. Vor allem in den menschlichen Begegnungen, aber auch in den Begegnungen mit den Tieren, Pflanzen, Mineralien. Mit dem Himmel, den man draußen sieht, mit dem allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder kleine Momente haben. Niemand muss glauben, dass das jetzt eine unbewältigbare, riesige Aufgabe ist. Ich weiß gar nicht, wie sie gehen soll, ich kenne ja meine Aufgaben nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da fängt sie an. Und solange sie dort nicht anfängt, reden wir sehr gescheit über das Geistige, aber es ist nicht wirklich da. Aber eben natürlich gerade dann, wenn wir mit dem anfangen, und es ist, denke ich, die Zeit, zumindest für eine ganze Menge Menschen reif, es jetzt zu beginnen, dann sind auch die Widersacher da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder weil die Widersacher da sind, oder dass sie da sind, ist für uns ein Anzeichen, dass wir soweit sind. So kann man es auch sagen. Welche Formulierung gleich lieber ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es heißt, wir sind erkräftigt genug, um da einiges zu tun. In diese Richtung. Und es im Alltag umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man müsste eigentlich einem Menschen, der dieses geistige Streben ernsthaft in sich hat, man müsste anderen Menschen auffallen, irgendwie strahlt der was aus, was gut tut. Sagen wir es einmal so. Ohne auftrinklich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass der jetzt unterbrochen aufschaut, da ist mir ein Strahl, Strahl. Sondern einfach dadurch, dass er da ist. Durch den Raum geht sonst was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie er einen Menschen anschaut. Nicht mit angefräßertem Blick oder sowas, aber auch nicht mit keep smiling oder so. Weil es halt gerade angebracht erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wo es tief aus dem Herzen kommt, die sie sich verbinden wollen. Das ist das, was wir ausstrahlen können. Und das ist das Mittel, das den Widersachern wirklich den Boden unter den Füßen wegzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es, was ihnen den Boden unter den Füßen wirklich wegzieht. Und nämlich vor allem das ist es, was ein ganz starker Kampf dagegen ist. Oder nein, das Wort Kampf will ich gar nicht gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Stärke des Ich, die es möglich macht, dass die Widersacher uns nicht verführen können in ihr Reich. Dass nicht diese schwarze Magie stattfinden kann. Da fängt es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht jetzt denken, ach welchen Hokuspokus muss ich machen, welche Sprüche muss ich machen. Ja man kann es mit Meditationen und so unterstützen, keine Frage, soll man auch. Aber der Anfang ist, wie tue ich es im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ist die größte Barriere, in der Art, wie ich mit den anderen Menschen umgehe. Ja, es ist jetzt ein großes Wort gesagt, ich sage es gar nicht so gern, weil es sehr missbräuchlich oder inflationär auf der Pracht ist. Aber wenn ich bereit bin, in Liebe jedem Menschen zu begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liebe zu begegnen heißt, ich bin bereit etwas von meinem Wesen ihm zu schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aber auch bereit bin, das was er mir bewusst oder unbewusst gibt aufzunehmen. Nicht zu sagen Barriere, Stopp, sondern bereit bin es aufzunehmen, bereit bin es zu verwandeln in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Austausch, der sollte immer selbstverständlicher werden. Aus dem wird eine soziale Gemeinschaft der Zukunft entstehen. Und dazu ist notwendig, dass sich dieses wirkliche freie Geistesleben auch entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freies Geistesleben heißt eben, ein Geistesleben, das wirklich unmittelbar aus dem Geistigen schöpft. Auch bei den Kleinigkeiten des Lebens, nicht bei jeder Banalität vielleicht. Aber doch in der Begegnung mit Menschen, Tieren, Pflanzen, in ausgewählten Momenten zunächst einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass da dieser Austausch möglich wird. Das sind die größten Kräfte, die verhindern, dass schwarze Magie um sich greift. Und die Gefahr ist groß, dass das um sich greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss jetzt gar nicht eben so viel Hokuspokus damit denken, sondern es ist viel banaler, wie das zumindest einmal anfängt. Natürlich gibt es jetzt große Eingeweide auch im dunklen Sinn, wobei noch kein Mensch wirklich voll den Entschluss gefasst hat. Ich sage das ganz bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube das sagen zu können, dass noch kein einziger Mensch auf Erden sich voll und ganz endgültig diesem Widersacherreich verschoren hat. Sodass keine Umkehr mehr möglich wäre für ihn. Das wird wirklich erst in fernerer Zukunft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst also für Menschen, die schon sehr sehr stark drinnen stecken. Also Hoffnung ist für alle da. Auch das sagte ich ja schon öfter, sehr oft sogar denke ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich dem Reich der Widersacher nur aus Freiheit anschließen. Wenn man sich endgültig anschließen will, erfordert es einen freien Entschluss des Menschen auf die Freiheit zu verzichten. Das ist dann zwar der letzte freie Entschluss, aber es muss aus dem fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt der Mensch muss es wollen. Er muss wollen letztlich in das Reich der Widersacher. Er kann nicht einfach nur hinein gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich nur gezogen ist der Punkt. Also das heißt diese ganzen Opfer, wenn man so will, man darf sich das nicht so vorstellen, ja die sind verführt worden und sie sind zu schwach. Aber trotzdem, sie können erlöst werden, sie können mit Hilfe herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange sie nicht selbst letztlich den freien Entschluss gefasst haben, ach nein ich gehe dort in die andere Richtung. Das ist auch ein Aspekt des Ichs, wie wir es als Menschen haben. Ja und darum ist diese Szene, die wir das letzte Mal besprochen haben, bei Dante am Läuterungsberg oben im sogenannten irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dieses irdische Paradies ist in großen Ätherhöhlen, war er jetzt schon, also Spitze des Läuterungsbergs, der bei Dante bis fast an die Mondensphäre heranreicht. Das ist ein ziemlich hoher Berg, aber er hat es ja natürlich auch nicht äußerlich gemeint und in der ätherischen Welt ist das Bild sehr wichtig. Weil genau dort, nahe der Mondensphäre, also das heißt nahe dem Bereich, wo jetzt der Mond kreist, genau dort befand sich der Garten eben nicht auf Erden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was als irdische Paradiese es gegeben hat, gab es natürlich auch irgendwo, aber das sind alles spätere Dinge. Aber das eigentliche irdische Paradies der Garten Eden, von dem im zweiten Kapitel der Genesis die Rede ist, das ist dort in diesem noch sehr luftigen Umkreis der Erde. Und dort fällt die Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst ja, die mit Anthroposophie schon vertraut sind oder vielleicht auch aus dem, was wir jetzt in vielen Vorträgen besprochen haben. Der Mensch, wenn er stirbt, geht durch das sogenannte Kamaloka, Ort der Begierde heißt das, das ist ein Begriff aus dem Sanskrit. Hat sich aber auch in der Anthroposophie eingebürgert, kam also über die Theosophie herein, die viel aus dem Indischen geschöpft hat auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Ort der Begierde, das ist das Erleben nach dem Tod, das dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens von der Zeit genommen. Wo wir alle die Begierden, die im irdischen, sagen wir mal in die falsche Richtung gegangen sind, die über das für das Erdenleben notwendige Maß hinausgegangen sind, wo wir uns die abgewöhnen müssen. Das ist das Kamaloka und das ist halt mehr oder weniger, je nachdem wie man daran gehangen ist, unangenehm oder kaum ein Problem, ist halt unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da müssen so verschiedene Stufen der Leiterung durchgemacht werden und das schildert dem Dante mit seinem Leiterungsberg. Das sind also die Stufen, die auf diesem Weg durchgemacht werden. Er schildert es in Wahrheit mit sieben Leiterungsstufen und dann gibt es sogar noch eine Vorstufe, also das Vor-Purgatorio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, da kommt man mal an, da ist noch nichts wirklich zu tun, aber da ist einmal der Entschluss zu fassen, jetzt gehe ich dann auf den Leiterungsberg wirklich hinauf. Das ist so mehr der Küstenstreifen, so schildert es sich an. Und dann kommt man erst zur Pforte, wo ein Engel steht, zur Petrus-Pforte, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ja fast so geschildert im Grunde und dieser Engel öffnet einen dann und dann geht es halt an. Und dann muss man über sieben Stufen sich leitern, die sieben Stufen entsprechen den sieben im Volksmund genannt Tod, Sünden. Das heißt, da fängt es mit dem Hochmut zum Beispiel an, auf der untersten Stufe des Leiterungsberges und alles was unten ist, das sind die schwersten Vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für Dante ist der Hochmut das allerschwerste Vergehen und er sagt von sich selber, ja da habe ich einiges zu leitern. Er war ein sehr stolzer Mensch, ein Mensch der sozusagen schon gewusst hat, was er in seinem Leben tut und auch das war er durchaus stolz und sicher auch bis zu einem gewissen Grad überheblich. Zumindest schätzt er sich selbst so ein und schreibt das ganz offen in der göttlichen Komödie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil später, wenn er dann endlich oben im irdischen Paradies zunächst angekommen ist und endlich seine verehrte Beatrice sehen darf, na dann wird er von ihr auch sowas von zur Schnecke gemacht. Aber sowas von zur Schnecke gemacht, dass er nur mehr ganz leise stöhnt, ja. Aber er ist es ja selber, der das geschrieben hat, das Ganze, also da geht er sehr hart mit sich selbst ins Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na jedenfalls wird dann von Stufe zu Stufe auf diesem Leiterungsberg, wird es leichter. Also am Anfang schafft es fast gar nicht der Dante da hinauf zu klettern, so ist das das Bild, die Bühne ist einfach viel zu groß. Aber sie wird von Stufe zu Stufe leichter und mit jeder Stufe, die er überwinden kann, wird ein P auf seiner Stirn gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss ich was nachher jetzt einfügen, was ich vorher nicht gesagt habe. Also da jetzt vor den ersten Engel kommt, der sozusagen das Himmelstor bewacht und der Engel dann letztlich doch mit den beiden Schlüsseln des Peterus dieses Himmelstor eröffnet. Ja aber da wird dem Dante in seine Stirn werden sieben P, peccata aus dem Lateinischen, die Sünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hauptsünden sozusagen werden ihm eingraviert auf seiner Stirn und wenn er dann aber die erste Stufe überwunden hat, wird das erste P gelöscht. Wenn die zweite Stufe überwunden ist, indem er eben dort wirklich alles das miterlebt, mit durchleidet, auch mit den anderen dort. Also da geht es ja nicht nur um sein Leiden, sondern auch um das Mitleiden in Wahrheit mit den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist bei ihm sehr sehr stark ausgeprägt. Wenn er das alles durchhaut, dann kommt noch die ganz schwere Prüfung, haben wir das letzte Mal besprochen. Nachdem er endlich durch die leichteste Stufe der Wolllust durchgegangen ist, das ist die siebente Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ich noch sagen sollte, eigentlich sind es nicht Sünden, sondern es geht um Laster. Laster ist was anderes als Sünde. Sünde ist eine momentane Verfehlung, die ich begangen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist relativ harmlos, wenn man einmal der Verfehlung passiert, sei es darum. Aber wenn sie zur dauerhaften Gewohnheit wird, dann wird es sehr problematisch und dann wird es sehr schwierig, weil dann sitzt es nicht nur in unserem Astralleib, in unserem Seelischen, sondern dann hat es auch unser Ätherisches, unsere Lebenskräfte ergriffen. Nämlich alles was Gewohnheit wird, hat einen Einfluss auf unsere Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist sehr sehr schwierig zu bearbeiten. Das kann überhaupt nur wirklich vollständig bearbeitet werden dadurch, dass der Christus mit uns ist. Das haben wir gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist eigentlich der, der in uns diese Lebenskraft spendet, die notwendig ist, um die Zerstörungen in unseren Lebenskräften zu überwinden. Die Flecken, die da drinnen sind, zu überwinden. Das können wir alles nicht so ganz alleine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir müssen mittun. Wir müssen mittun in dem, dass wir zumindest unser Seelisches reinigen. Die letzte große Prüfung ist, durch die große Feuerwand durchzugehen, die den letzten Makel wegbrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch das letzte Mal, wie Tante schaudert davor. Nein, durch die Wand, da rau ich mich nicht durch. Und der Vergil, der ihn begleitet, der Stazius, der ihn begleitet, wollen ihn mutmachen, aber nein, das Feuer geht nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber erst als der Vergil sagt, du Narr, dort, dort hinter dieser Feuerwand wartet Beatrice. Dann endlich registriert er, okay, ich muss da durch. Und dann plötzlich fasst er sich Mut und geht durch das Feuer durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es schadet ihm natürlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Er ist jetzt endgültig diese Bürde losgeworden. Und dann sind die ganzen Szenen, die ich besprochen habe, das letzte Mal, dass dieser Triumphzug der Kirche kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist eben dieses Ganze, die geistige Kirche eigentlich zunächst und ein Triumphwagen der Kirche geradezu. Aber Kirche jetzt gemeint im Sinne zunächst der menschlichen Gemeinschaft, der Menschen, die im Geiste Christi vereinigt sind. Und dieser Wagen wird gezogen von dem Christus selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tante stellt das so dar, dass der Wagen gezogen wird von einem Greif. Das ist ein Greif, ein Mischwesen, eigentlich vogelartig oben, löwenartig unten. Das Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt vielleicht übergehend, jedenfalls so wie es Tante schildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für Tante ist es das Bild für die beiden Naturen des Christus. Die Vogelnatur für das rein göttlich Geistige und die untere Hälfte, die Löwenartige, die Löwenmenschenartige, für die ganz Mensch zu sein. Und dieser Greif zieht den Wagen, das ist ja das letzte Mal beschrieben, Beatrice drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tugenden, die christlichen Tugenden, die Kardinaltugenden aus der vorchristlichen Zeit begleiten ihn. Die 24 Ältesten bereiten ihn. Alles das, das ist da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tante, wie gesagt, kriegt dann die Strafparedigt von der Beatrice. Wird also so klein, dass man denkt, er ist kleiner als ein Fingerhut, er ist eine Grube in der Erde, so klein macht er sie. Und dann darf er aber endlich wirklich hinein in das irdische Paradies, weil zuerst steht er ja noch draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist der Fluss, die Lethe und er steht auf dem einen Ufer und der Triumphzug der Kirche mit der Beatrice, mit dem Wagen, mit dem Greif, das ist jenseits des Ufers der Lethe. Also noch darf er nicht hinüber, aber nachdem er endlich alles bereut hat und sich zum letzten Mal schmerzlich bewusst wurde, was er alles falsch gemacht hat in seinem Leben, dann darf er aus der Lethe trinken, den Trunk des Vergessens. Das ist ganz was wichtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir diesen Weg bis dorthin geschafft haben, dann müssen wir all die Sünden, all die Verfehlungen, die wir gemacht haben, vergessen. In dem Sinn, dass unser Bewusstsein, unser geistiges Bewusstsein, jetzt zunächst einmal nicht mehr belastet ist damit. Oder das was Rudolf Steiner oft sagt, eine Rückschau auf das eigene Leben, sei es im Tageslauf oder das ganze Leben, wie auch immer, eine Rückschau natürlich auch auf die eigenen Fehler, aber ohne Reue, ohne Reue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll jetzt nichts bereuen. Naja, ich komme nicht ins Geistige hinein während er die ganze Zeit jammert, ach ich war so ein schlechter Mensch, ach ich war so ein schlechter Mensch. Das hilft mir gar nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tat ist begangen worden, das ist eine Tatsache, ich kann sie nicht mehr ändern. Wenn ich nur darüber jammere, dann jammere ich eigentlich darüber, dass ich halt damals blöd war, Verfehlungen gemacht habe, aber das ändert nichts. Sondern ich muss es jetzt ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss ich mich konzentrieren auf das, was ich besser machen kann jetzt. Das ist damit gemeint, Rückblick ohne Reue. Und darum muss jeder, der in die Geistige Welt auf den richtigen Weg kommt, auch diesen Trunk aus der Lethe machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ihn auch Dante macht. Und dann setzt sich dieser Zug, diese Prozession der Kirche mit den Ältesten, mit dem Wagen, mit dem Christus, mit der Beatrice, wobei die Beatrice aber abgestiegen ist dann mittlerweile von dem Wagen. Es setzt sich alles wieder in Bewegung, es geht ziemlich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dante ist ganz fasziniert von dem, was er da alles sieht, verliert sogar ganz kurz seine Beatrice aus den Augen, fragt dann, wo ist meine Beatrice, weil er fasziniert war zu schauen, oder fasziniert, sagen wir besser, schockiert war von dem, was mit dem Wagen passiert. Ich habe das das letzte Mal schon erzählt, aber jetzt nach der Öffentlichkeit habe ich es nochmal heute erzählt. Und noch ein bisschen verdichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Greif, also der Christus bindet den Wagen an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, das heißt nämlich, wenn wir dieses hohe Geistige herunterholen, indem wir es als Mensch auf Erden empfangen oder als Mensch auf die Erde tragen, ist es gebunden an den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Und das heißt ganz konkret, wir entscheiden, ob etwas Böses daraus wird oder ob etwas Gutes daraus wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, ob aus den geistigen Kräften, die wir geschöpft haben aus der geistigen Welt, ob aus ihnen etwas Böses wird oder etwas Gutes wird, liegt an uns. Die Kräfte, die zur schwarzen Magie führen und die dann schwarzmagische Kräfte werden, sind genau dieselben Kräfte, die zu den allerbesten Werken führen können. Von der Kraft her ist es genau das gleiche, nur, wie soll ich sagen, die Gesinnung, mit der wir es einsetzen, kann gut oder böse sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht den Unterschied aus. Und wir brauchen die Erkenntnis des Guten und des Bösen, nämlich auch wissentlich unterscheiden zu können, ist es, wenn wir das eine tun, ist es das Gute oder ist es das Böse. Und da passieren eben oft die größten Fehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da passieren oft die größten Fehler und in der Menschheitsgeschichte die schrecklichsten Dinge, sowohl äußerlich, wenn man es jetzt nimmt, am Blutzoll, den es gekostet hat, aber vor allem auch aus geistiger Seite, was es an Geistigem zerstört hat oder eigentlich ins Reich der Widersacher geschleudert hat, ist dort, wo Menschen mit höchstem Idealismus, höchster Energie, höchster Überzeugung etwas getan haben, was aber trotzdem falsch war. Höchste geistige Kräfte eingesetzt haben, aber mit einer falschen Motivation. Und das zu unterscheiden ist nicht leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man braucht ja nur in der Geschichte zurückschauen. Die größten Gräueltaten sind oft aus dem größten Idealismus heraus entstanden. Aber da geht man über Leichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Ziel zu erreichen, geht man letztlich über Leichen. Und daher müssen wir selber auch, wenn wir von etwas begeistert sind, sehr sehr aufpassen, dass wir es nicht in die falsche Richtung führen. In die falsche Richtung führen wir es heute dann, wenn wir dadurch irgendjemand die Freiheit nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann führen wir es in die falsche Richtung. Also wenn wir sozusagen aus unserer Begeisterung heraus die Menschen zu ihrem Glück oder zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen wollen. Und mit zwingen wollen ist natürlich auch alles gemeint, wo wir es halt so irgendwie suggestiv vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo wir die Menschen halt mit einem psychologischen Trick in die richtige Richtung lenken. Es muss immer so sein, dass wir den Menschen die freie Entscheidung lassen, wir dürfen natürlich einen Menschen von irgendetwas retten, dort wo er selber in Unfreiheit gefangen ist. Aber dann ist er in dem Moment unmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann tragen wir eigentlich nichts dazu bei, dass wir ihn jetzt bewahren davor in den Abgrund zu stürzen, aber dann letztlich muss er trotzdem das Problem, das ihn dazu gebracht hat, sich in den Abgrund zu stürzen, selber lösen. Wir können nur schauen, dass er die Gelegenheit noch einmal bekommt, es anzugehen, das Ganze, aber bewältigen muss das Problem letztlich er selber trotzdem. Also wir können niemand zwingen, wir können die ganze Menschheit dazu zwingen, nicht in den Abgrund zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können unermüdliche Impulse geben, hilfreiche Impulse geben, dass andere Menschen, viele Menschen es aus Freiheit aufgreifen, das zu tun. Das kann man jederzeit machen, aber seht ihr wie eng das ist, wie das auf das Messer Schneide ist? Weil ich kann natürlich auch der Wanderpolitiker werden, der sehr suggestiv ist, der sozusagen die Schäfchen also so für sich gewinnt, dass er ihnen nicht die Freiheit lässt. Und dieses Gebot des Christus geht hin und lehret die Völker, ist eben so zu verstehen, dass es nicht suggestiv ist auf die Menschen und schon gar nicht mit Zwang ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir alle wissen, wie das dann aber in der Geschichte oft gelaufen ist mit den Missionierungen. Und willst du nicht mein Bruder sein und so weiter, so schlage ich dir den Schädler ein. Und das wäre noch das Äußerste, das noch subtilere und gefährlichere letztlich für die gesamte Entwicklung ist, wenn wir geistig suggestiv arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die erste Pflicht für jemand, der heute geistig strebt, etwas den anderen Menschen geben will, ist, dass er alles suggestive in der Art wie er spricht, in der Art wie er sich verhält, in der Art wie er schreibt, in der Art wie seine Gestik ist, dass er vermeidet da suggestiv, das heißt zwingend oder zwingenwollend zu sein. Sondern dass es immer drinnen liegt, nur Einladung, Anregung zu sein. Und bei diesen Feinheiten fängt es an und mit diesen Feinheiten steht und fällt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es dort nicht gelingt, gelingt der ganze Rest auch nicht. Das ist die Botschaft, die dabei ist. Dante zeigt dann aber sehr deutlich, jetzt ist dieser Baum angebunden zu einem Baum der Erkenntnis, wie es eben sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen blüht auch zunächst einmal auf. Aber nur das ganze Werde nicht lang, weil dann kommt der Drache, das Ungeheuer, also der Drache mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern aus der Tiefe der Erde heraus und durchbohrt den Wagen, zerschmettert den Wagen und alles verdorrt. Auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen verdorrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bildet ein ganz grausliches Bild und Dante ist natürlich schockiert davon. Ebenso, dass er gar nicht mitkriegt, wo ist die Beatrice hingekommen. Zu dem Drachen haben wir eh schon das letzte Mal gesagt, dann kommt der Adler dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar der Adler, der halt die weltliche Macht des Kaisers repräsentiert, also die politische Macht und so weiter. Dann ein Fuchs umschleicht diesen Wagen dann. Dieser Fuchs ist ein Bild für die Verstandesschlauheit, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er meint damit ganz besonders das theologische Denken seiner Zeit. Nämlich jene Art des theologischen Denkens, die sich über lange, also im Grunde seit es angefangen hat damit, da und dort immer mehr und immer mehr dann breit gemacht hat, was ist Theologie? Wenn sie schiefläuft. Wenn sie schiefläuft, ist sie ein Argumentationswerkzeug, um die eigenen Interessen durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann das in der Geschichte der Theologie, in der Entwicklung und auch der Entscheidungen, die dann in der Kirche gefallen sind, sehr deutlich sehen, dass es Machtentscheidungen waren. Es waren viele Dinge, die auf das Messer Schneide waren, so oder so ausgelegt zu werden. Und in Wahrheit hätten beide Aspekte etwas für sich gehabt, aber eine Partei hat sich durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat ihre Macht gefestigt und die andere ausgeschickt. Und das heißt, damit sind aber immer schon so leise Impulse, die auf den falschen Weg gehen. Und einen Teil der Impulse, die bestätigte Phase, dem Ereigter Widersacher zu überantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt noch nicht, dass das dauerhaft dort bleiben muss, aber das war drinnen. Widersage ich es nicht, um der Kirche etwas anzuhängen, sondern nur um zu schauen, was in der Realität passiert ist, weil in der Kirche auch durch fehlbare Menschen gemacht wird. Also das ist ganz normal, dass das passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird für die Zukunft immer gefährlicher. Es wird für die Zukunft immer gefährlicher und man muss sich immer bewusster werden, verbinde ich irgendein egoistisches Interesse. Und egoistisch ist schon, ich will, dass ihr dieses Gute macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sage euch das. Wenn ich das im leisersten drinnen habe, ist es schon ein Schritt hinüber, dessen was dann passiert, die Umzucht des Geistigen mit dem Ereigter Widersacher. Das ist die schwarze Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieses Bild mit der Hure Babylon. Das ist dieses Bild, das der Tante halt sehr drastisch darstellt, halt in dieser Umzucht der Hure Babylon mit dem Riesen, wie er das nennt. Also der Riese ist halt das Bild für diese ganzen versammelten Widersachermächte, mit denen sich die Hure Babylon, die Seele des Menschen eigentlich einlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist die geistige Umzucht, die da passiert. Und die damit ja auch die ganze Entwicklung verderben könnte. Und das muss man sehr, sehr ernst nehmen, weil es wirklich in den Kleinigkeiten drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, weil es ist ein Weg, der am Anfang lässt sich das natürlich noch relativ leicht korrigieren. Es ist halt so, wie wenn man mit dem Zug fährt und dann kommt eine Weiche. Naja, anfangs entfernt sich das sehr, sehr wenig vom geraden Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn man zu lange wartet, kommt man plötzlich darauf, hoppla, es fährt in eine ganz andere Richtung und jetzt fährt es zurück. Und daher müssen wir bei den Weichenstellungen aufpassen, weil wenn die Weiche gestellt ist, ist einmal der Zug auf dem falschen Weg. Und wir müssen schauen, wo gibt es die nächste Weiche, die mich wieder in die richtige Richtung bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst, zum Glück gibt es die immer wieder. Also es ist ein gut ausgebautes Schienennetz da in der geistigen Welt offenbar drinnen. Also es gibt immer wieder Möglichkeiten, wo wir die Weiche wieder richtigstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir müssen aufmerksam sein da. Weil es geht unheimlich schnell, dass man die Weiche verpasst hat und hoppla, völlig am falschen Gleis ist. Auch das sollte uns die Apokalypse helfen, diese Dinge aufmerksam zu machen, wach zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wach zu werden, sich selbst in seinem geistigen Tun eben auch immer wieder zu beobachten. Zu sehen was das ist. Und zu sehen mit einem anderen geistigen Auge, was sagt mein Ego dazu, wieviel von meinem Ego streckt sich dann nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist der Herr? Ich oder ich? Das große Ich oder das kleine Ich? Und das ist wirklich in allen Alltäglichkeiten drinnen. Ja, das ist das Bild mit der Hure Babylon. Und das habe ich schon so viel erzählt davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das nächste Mal dann mit dem Text uns näher beschäftigen, weil ich lese ihn heute schon einmal vor. Ein Stückchen davon. Das möge der Abschluss für heute sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weil ich euch jetzt einen Albtraum für die Nacht wünschen will, sondern einfach zeigen, das können wir alles überwinden. Ich lese eh nicht alles, ein Stückchen einmal. Ein Stückchen hineinschnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ihr könnt euch erinnern, es wurden die sieben Zornesschalen mittlerweile ausgegossen. Nach der Ausgissung, oder gegen Ende der Ausgissung der sechsten Zornesschale haben sich die kämpferischen Scharen auf der Stätte versammelt, die Armageddon heißt. Also das ist die Stätte der Entscheidungsschlacht, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das entspricht dieser Entwicklungsstufe 666. Dort geht es jetzt um die Wurst, in welche Richtung geht die Entwicklung. Für einen selbst als Individualität und für die Menschheit als Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird noch eine siebente Schale ausgegossen, danach noch diese Entscheidungsschlacht, und zwar in die Atmosphäre ausgegossen und dann ertönt eine mächtige Stimme, vom Throne her, es ist geschehen. Bis dorthin sind wir bis jetzt immer gekommen, es ist geschehen, und was tut sich jetzt? Jetzt werden die Folgen spürbar oder sichtbar, da werden geschildert. Nämlich diese Geschichte mit der Hure Babylon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man dazu sagen, chronologisch gehört das eigentlich, diese Entscheidungsschlacht, dorthin, wo es um Armageddon geht. Also man muss die Apokalypse sehr aufmerksam lesen. Man kann zwar grundsätzlich sagen, es ist so eine chronologische Entwicklung, aber viele, viele Bilder überschneiden sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon, viele der letzten Kapitel, die wir gelesen haben, in Wahrheit spielen schon in die Situation hinein. Also das ist nur einmal der Gleithaden. Man liest das chronologisch von damals der Gegenwart des Johannes im Wesentlichen ausgehend bis in die fernere Zukunft der Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit überschneiden die Bilder einander ganz stark. Und vieles von den Bildern ist gegenwärtig und vor allem jetzt. Also gerade das Bild, haben wir jetzt gerade wieder eine Riesengelegenheit, dieses Bild uns imaginativ vor die Augen zu führen und zu sagen, ja, das spielt sich jetzt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch. Auch. Es wird sich später in der Zukunft immer wieder mal abspielen und wird andermal nicht rausgekriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was passiert jetzt? Und es zuckten die Blitze, es ertönten die Stimmen, Donner rollten und ein großes Erdbeben ertrönte, wie es noch keines gegeben hatte, solange Menschen auf der Erde leben. Ein so urgewaltiges Erdbeben war es. Und die große Stadt, Babylon, fiel in drei Teile aus einander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In drei Teile. Das ist was Wichtiges. Die Dreizahl hat immer was mit dem Seelischen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben zum Beispiel die drei Seelenkräfte, Denken, Fühlen, Wollen und so weiter. Nur so als kurze Anregung. Und diese Seelische, diese Seelenkräfte, diese drei müssen sich auch vollkommen separieren, wenn man in die geistige Welt eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie müssen durch das Ich zusammengehalten werden. Das Ich bestimmt darüber. Aber nicht mein Gefühl sagt mir, naja, es wäre mir lieber, wenn die Wahrheit so wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre mir schon lieber, wenn zumindest bei Geldangelegenheiten zweimal zwei, fünf oder sechs ist. Das wäre schon netter. Also, dass sich es vermehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, dass ich die Wahrheit sozusagen nach meinen Gefühlen errichte. Dann habe ich nämlich nicht das richtige Wahrheitsgefühl. Dann muss ich zuerst die Wahrheit sehen und sie fühlen können auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig, aber nicht nach meinen egoistischen Wünschen. Genauso ist es mit dem Willen. In meinem Willen soll nicht einfach irgendeine Begierde durchgehen und ich bestimmt jetzt mein Gefühl und des Denkenlengtes auch noch gleich gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben wir sehr stark im Verstandesdenken heute drin. Im Grunde der Verstand ist ein Werkzeug, um dem Ego seine Geltung in der Welt zu verschaffen. Sich zu behaupten in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, zuerst war es halt mit kriegerischen Mitteln irgendwo. Bei den Römern ja auch, aber dann war es vor allem, sich vor Gericht zu behaupten. Die Logik der latg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache benutzen dazu, um vor Gericht meinen Standpunkt durchzubringen. Denn ich, ja ich, den mein Ego für sich haben will. Ob es für den Rest der Welt förderlich ist oder was, darum ging es sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, heute geht es darum, dass ich muss diese Kräfte in der Hand haben. Schaut auf sein Fühlen, auf sein Denken, auf sein Wollen und verbindet es aus Freiheit heraus. Das ist das, was bei jedem neuen geistigen Weg, also bei einem christlichen geistigen Weg, der nach der Zeit des Mysteriums von Golgatha ist, zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist, dass da diese Seelenkräfte sich trennen und vollkommen unter der Macht, Herrschaft des Ichs sind. Ich sagte ja, die einzige Macht, die wir haben, ist die Macht über unser eigenes Wesen. Über uns selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das schließt unser Seelisches ein. Es schließt letztlich irgendwann einmal in der Zukunft die Lebenskräfte ein. Und auch dann zuletzt das Physische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, unsere geistige Willensmacht soll alle diese Kräfte führen. Und mit dem Seelischen fängt es einmal an. Also das heißt, ich kann merken, eine Situation ist da, die vielleicht es rechtfertigt, dass Zorn im Willen und im Gefühl auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann aber von meinem Ich heraus objektiv zugleich beurteilen, in welchem Maße das gerechtfertigt ist und in welchem Maße ich darauf eine Aktion setze und welche. Es darf also diese Aufwahlung auch des gerechten Zornes nicht verhindern, dass ich ein klares Urteil darüber fälle und aus Freiheit heraus sage, was jetzt geschehen wird. Rudolf Steiner sagt ja, Zorn zum Beispiel, wenn Menschen, Kinder oder was, gerechten Zorn entwickeln, das heißt, wenn sie eine Ungerechtigkeit sehen, einfach dann wirklich wütend werden und das auch eins zu eins rauslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Voraussetzung dafür, im Alter Milde zu entwickeln. Auch Ungerechtigkeit vielleicht zu sehen, aber einen Weg zu finden, sehr mit Milde diese Situation zu regeln. Einen Impuls zu geben, dass das halt ohne großen Crash sich ändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo der Mensch einfach durch seine Ausstrahlung bewirkt, dass die Kontrahenten, die da vielleicht einander gegenüberstehen, ein bisschen ruhiger werden, ein bisschen mal den Dampf ablassen und sagen, ja reden wir noch einmal darüber. Seht ihr, so eine Ausstrahlung als Mensch sich zu entwickeln, ist schon eine ganz große Aufgabe. Und das heißt, geistigen Weg in Realität gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort bringt es was. Wenn der Mensch einfach dadurch, dass er da ist, eine wohltuende Wirkung hat auf die andere, ohne sie jetzt was einzubilden braucht. Also das ist drinnen und das ist da gemeint eben auch, dass wir dazu vor allem unser Seelisches in der Hand haben müssen, also die drei Teile des Seelischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist da mit der großen Stadt gemeint und ist ein wesentlicher Punkt dabei. Ja, also die Städte aller Völker sanken in Trümmer. Die Zeit ist schon sehr vorangeschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese es einfach nur zu Ende. Könnte man nämlich wahnsinnig viel noch sagen. Was hat das zu tun, dass Städte in Trümmer versinken und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder. Das sind Bilder für etwas. Es geht nicht um eine äußere Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Bilder für seelische Erlebnisse. Ich lese es zu Ende ja doch. Und Babylon, die Große, tauchte vor dem Gedanken der Gottheit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr sollte der Kelch mit dem Wein des göttlichen Willens als Kelch des Zornes dargereicht werden. Und alle Inseln verschwanden und Berge waren nicht mehr zu finden. Und große Hagelschlossen, die Zentner schwer zu sein schienen, schlugen aus dem Himmel auf die Menschen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Menschen stießen Verwünschungen aus, wegen die göttliche Welt, wegen der Qualen, die ihnen der Hagel bereitete. Übergroß waren diese Qualen. Ja, übergroß ist sicher der Schmerz einerseits für die, die sich sträuben, aus ihrem freien Willen heraus aktiv zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und übergroß ist das Mitleid zu der Zeit der Menschen, die sich verschenken wollen und sehen, wie ihre Geschenke zurückgestoßen werden und die Menschen ihre Hilfe verweigern. Und sie dürfen sie aber nicht zwingen, die Hilfe anzunehmen. Das werden große seelische Kämpfe werden noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind heute kaum noch so weit, dass viele Menschen das stark empfinden können. Oh ja, doch, wenn man sieht, wie viele Menschen auf der Erde sind, sind es schon eine ganze Menge. Sicher Millionen, aber es sind noch nicht 7,5 Milliarden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir haben als Menschheit noch viel zu tun. Ich gebe euch das einmal als Gedanken mit. Wie immer habe ich es geschafft, kräftig zu überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke euch wieder und wieder und wieder für eure Geduld, für euer Dabeisein. Und ich möchte es wirklich auch heute noch einmal wieder ganz deutlich sagen, ohne euch geht das nicht. Für mich alleine in die Kamera reden könnte ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann es durch euch und mit euch. Danke, bis zum nächsten Mal. Habt noch einen schönen Abend und lasst jetzt am besten alles los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache das dann nachher auch. Grübelt gar nicht viel nach. Hi Sarah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst es los dann einfach. Danke, wir haben gern zugehört. Freut mich, freut mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht euch jetzt einen schönen Abend einfach. Bis bald. Was heißt bis bald? Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkt vielleicht, wer Lust hat an die Michael-Lesung am 1. Oktober. Freitag, 1. Oktober, 18 Uhr. Ist das eine Lesung oder auch eine Besprechung? Es wird einmal vor allem eine Lesung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch besprechen, aber dann dazu. Aber es sollte auf jeden Fall der ganze Text sein. Dass wir den vergegenwärtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in etwa, wie wir es schon ein paar Mal gemacht haben. Wir haben es ja schon für Ostern gemacht. Und für Johanni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uriel-Imagination. Wir lesen sie auch immer im Zweig. Aber da reicht eben gerade eineinhalb Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass man durchkommt. Dass man was bespricht. Ich würde sagen, wir nehmen uns Zeit dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber natürlich 5 Stunden werden wir auch nicht durchhalten. Mir macht es nichts. Ich mache 5 Stunden auch immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird dann viel wahrscheinlich. Gute Nacht. Danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Liebe. Bis zum nächsten Mal. Renate, Baba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ciao. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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{{Banner6v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 76. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31866</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=31866"/>
		<updated>2026-06-01T13:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 14. Januar 2026 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie M., [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
in Bearbeitung, Elke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
in Bearbeitung, Elke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn im Juni 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Arbeit März 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 209. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|209]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|Tobias S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 213. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|213]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 13. November 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 6. Januar 2026/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung, Stand 7. Januar 2026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|284&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|286&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|288&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|289&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|290&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|291&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|292&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|293&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|294&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|295&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|296&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|297&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|298&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|299&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|300&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|301&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|302&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|303&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|304&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|305&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026|306]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|307&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner und die Welt der Farben - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 15. Januar 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Michael Rheinheimer ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Vortrag                                                                                   !! Bearbeiter                              &lt;br /&gt;
!Status!! Glossar  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Goethes Märchen und der Kultus Michaels in den geistigen Welten - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2025]]                                                           || [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Das Mysterium der Wunde - der heilige Gral und sein Impuls für die heutige Zeit - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026]]|| [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig|| fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &lt;br /&gt;
| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31865</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-01T13:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde, das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts. Gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, in die Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibendes. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen. Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein. Und wir können es umgestalten. Und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, da kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser wirkliches Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und dieses das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was halt sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist &#039;&#039;&#039;Dante Alighieri&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Göttliche Komödie&#039;&#039;&#039; und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit - ja - den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14? Heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri genannt, seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelebt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest im Grunde, der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der &#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Nicht wahr, sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib, sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest der Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu. Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere - ja - auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 666 - die Zahl des Tieres, die Zahl der endgültigen Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die eben Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern damit die Welt der Widersacher. Und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleich sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war, aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt. Im letzten Moment, ja, fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der &#039;&#039;&#039;Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten, auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung. Aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Dort! Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren. Für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen Göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigt eben am Läuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich klar für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradiso. Weil das irdische Paradies, der Garten Eden, ist noch nicht die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niedereren Astralwelt, wenn man so will. Also der Läuterungswelt. Darum ja auch der Läuterungsberg, der hinaufführt über - ja - insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl Neun spielt bei Dante eine große Rolle. Weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung. Und dazwischen sind sieben Stufen. Sieben, die Siebenzahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen, ja, getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes Geburtsjahr: 1265, d. h. kurz nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen war ===&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Also geboren wurde er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt. Es ist 1265, kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten, also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, von Monaten, ein, zwei Jahren, es ist schwer zu sagen, genau sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein. Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitlichen Kulturen, wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit: Wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ich-Kraft. Weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ich-Kraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit. Und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen. Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt das, was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird. Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können. Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzer Einschub: Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür. Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen. Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250 herum, die es ganz ausradiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter an Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war. Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht eine Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte er eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles, was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und schreibe nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat eben dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit. Dazu ist das eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Lehrer Dantes: Brunetto Latini ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante. Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen. Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder so etwas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach. Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer &#039;&#039;&#039;Brunetto Latini&#039;&#039;&#039;, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante. Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals. Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe. Und das hat also den Brunetto Latini sehr erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kampf zwischen Ghibellinen und Guelfen, den Kaisertreuen und Papsttreuen in Florenz ===&lt;br /&gt;
Kurze Erklärung: Wer sind die &#039;&#039;&#039;Ghibellinen&#039;&#039;&#039;, wer sind die &#039;&#039;&#039;Guelfen&#039;&#039;&#039;? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu. Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde. Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen auch, im weltlichen Geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt euch das was, der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büßer, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor den VII., exkommuniziert. Weil er halt, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert. Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen? Kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort? Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit. Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen. Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht auch und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, &#039;&#039;&#039;die Ghibellinen, die Kaisertreuen und die Guelfen, die Papsttreuen&#039;&#039;&#039;. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer später des Dante ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt. Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039;. Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vernichtung der Templer fällt in die Lebenszeit Dantes ===&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheußlichsten Dinge gestanden haben. Die scheußlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtige reguläre Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen. Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite. Und dann wurde ihnen halt angedichtet, ja, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entsetzliche Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt. Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag, dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag. Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese ahrimanischen Inspirationen hatte, hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen. Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, einmal um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, also wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Pilger zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen. Es wurde ihnen auch dann angedichtet natürlich, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug. Um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen. Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde.  Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307. Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurden dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] . In Paris. Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto Latini. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbannung Dantes aus Florenz ===&lt;br /&gt;
Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil aus Florenz war er verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstrafe, wenn er sich dort wieder blicken lässt. Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die Göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation. Stadt-Staat. Florenz war eine Art Stadt-Staat zu dieser Zeit, wie es viele halt gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Ja, als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation. Sondern es gab eben diese Stadt-Staaten. Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt, der geistigen Führer, der politischen Führer auch. Und darin sah seine große Aufgabe.Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin. Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die &#039;&#039;&#039;Begegnung mit Beatrice&#039;&#039;&#039;. Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der Göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und die ihn so bezaubert, die ist etwas jünger als er, in seiner engelreinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat. Weil er in ihr ein Bild des reinen, unschuldigen Seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden. Und in seinem neunten Lebensjahr. Da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes neun Himmelssphären und neun Höllenkreise  ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;neun Engelsphären&#039;&#039;&#039; zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der &#039;&#039;Göttlichen Komödie&#039;&#039; schildert, &#039;&#039;&#039;neun Höllenkreise&#039;&#039;&#039;. Da geht es hinunter. Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der &#039;&#039;&#039;Göttin Natura&#039;&#039;&#039;, das heißt, der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erdennatur walten. Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, die da ins Erdinnere, wenn man so will - bildlich gesprochen - geht, also die neun Höllenkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt verbannt zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen. Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Guelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte also Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen. Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten &#039;&#039;Tresor&#039;&#039;, den großen Schatz. Das war eine Art enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk &#039;&#039;Il Tresoretto&#039;&#039;, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung. Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, dieser ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegen-Hierarchie. Nicht wahr, neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechen diese neun Höllenkreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet diese Unterwelt, also die Kräfte der neun Höllenkreise? ===&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig, nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres. Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über. Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höllenkreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höllenkreise? Die Unterwelt? Was ist es? Ja, im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen. Wirklich aufzulösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt. Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höllenkreisen, wenn man es so will - man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Ich meine, Dante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, ja sagen wir einmal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch. Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch ja frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Ja, da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg. Das ist sein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Dante hat das als Bild gebraucht einfach. Eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist ein sehr gutes Bild eigentlich, es heißt nämlich in Wahrheit, durch den Sturz Lucifers - und all der Scharen, die mit ihm verbunden ist, den Sturz überhaupt der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will - ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien. Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht. Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam. Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachsatz dazu, ganz alleine aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden. Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen, zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden. Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen. Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht. Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten. Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell-verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die ahrimanischen Kräfte namentlich dahinter. Ahrimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die hinter Sorat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersinnliche und untersinnliche Welt ===&lt;br /&gt;
Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben. Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo. Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild, von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen. Wenn wir uns also über das Irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Weil Elektrizität? Ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können. Aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen. Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne. Aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel ich kriege einen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt mir einen Hinweis, dass sie da ist. Und es gibt mir einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat. Weil wir spüren es, es ist schmerzhaft. Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja etwas auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen. Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte wir uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne dieser Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrische Kräfte hängen mit unserem Doppelgänger zusammen ===&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne dieser Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen. Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem Seelischen, naja, verdorben haben. Weil eigentlich, bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem irdischen Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein. Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker. Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung einmal hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein. Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mit tätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen. Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung etwas zu tun hat, weil ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt mit den Froschschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Froschschenkel. Er hat also so Froschschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum Trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Froschschenkel. Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit. Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Ahriman, also Ahriman und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Ahriman. Und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir einmal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter. Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im Überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche. Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen. Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss immer sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern. Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt irgendwo. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, ja, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die &#039;&#039;&#039;Eishölle&#039;&#039;&#039;. Die absolute geistige Erstarrung. Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben. Also schwarze Magie in Wahrheit rege gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterwelt bedeutet bei Dante Bereiche eines negativen Seelischen, das die Menschen durch ihre Taten verdorben haben ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergil. Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, ja, was die Menschen durch ihre Taten an negativen in Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben. Was sie verdorben haben darinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten. Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen. Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Astralischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen astralischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde. Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese astralischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packerl, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum. Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, weiß ich nicht, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32. oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, sprich eigentlich diese Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert: &amp;quot;Ja bist du denn schon gestorben?&amp;quot; Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene Seelische gemeint und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften. Na, das ist ein Bild, das Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst er sich dieser Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersinnlichen Tiefe unserer Erde. Je nachdem nach Schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersinnlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht also ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein. Nicht wahr, die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns, ja wie soll ich sagen, in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch. Und wenn man dieses Gefühl hat, ach, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein. Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche Geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht. Dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr. Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das Harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen. Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen. Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten. Der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Soratkräfte gekommen sind. Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen. Auch ihm zu sagen, ja, komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein. Weil wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Sorat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Soratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nabel das Satan - das Tor zur Sorat-Welt ===&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre. Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreißt, aber dann nicht genau ausführt. Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishölle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan, Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann. Aber der steckt selber in dieser Eishölle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-ahrimanisch empfundenen Macht, dieser &#039;&#039;&#039;Nabel des Satan&#039;&#039;&#039;. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein. Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Weil jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf. Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges. Aber was uns bewusst sein sollte und eben was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Sorat-Geschichten stecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Läuterungsberg: Wieder neun Stufen ===&lt;br /&gt;
Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser &#039;&#039;&#039;Läuterungsberg&#039;&#039;&#039;, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt jetzt, in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat. Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was - ja - mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteigt in das sogenannte Kamaloka, Kama ist der Ort der Begierde, also Kamaloka heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin - Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen - also Kamaloka, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, eben Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante &#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039; oder Lateinisch-Italienisch eigentlich. Das Interessante ist ja an der Göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch. Was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache. Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner Göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch Italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben. Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben. Und da gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen. Da lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vor-Purgatorium und die erste Stufe, der Hochmut ===&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-&#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel. Weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf. Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf, angefangen, unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten Vergehen. Und Dante selber beginnt diesen Aufstieg auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, darfst du da weiter oder nicht? Und die erste ist also überhaupt, dass Dante dabei aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, &#039;&#039;Peccata&#039;&#039;, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Dante in seinem Leben auf sich gehäuft hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen im Grunde. Weil wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen. Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer interessanterweise, der kennt das schon. Aber der Dante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant. Weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter. Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein. Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders. Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen. Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres. Brrr. Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an sozusagen, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Dante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas. Aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon. Das habe ich schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der letzten Stufe - die Feuerwand ===&lt;br /&gt;
Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun. Überhaupt nichts. Obwohl es in so einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches. Und dann, als Dante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Dante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll. Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer. Aber für den Dante ist es so real und erscheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen dazu, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort. Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen. Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf, der Dante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden. Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben Hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch. Ein reiner Bereich, der es geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht reicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin. Eigentlich sagten wir, sind die Widersacher, ja, wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin. Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Läuterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wieder. Dort würde das passieren. Dass man treffsicher jetzt glaubt, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte. Und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf reichen, weil Ahriman selber direkt reicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt. Nur vermittelt. Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist. Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen. Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, &#039;&#039;Eden&#039;&#039;, es kommt aus, ich glaube, aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen. Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein. Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem, zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech. Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie etwas angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten &#039;&#039;Limbus&#039;&#039; drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuschauer: &amp;quot;Vorhölle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand. Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter, aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten. Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen eben immer denken, was der Dante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen. Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das irdische Paradies ===&lt;br /&gt;
Und Dante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe. Lethe. Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde gleich noch darauf kommen. Den anderen Fluss nennt Dante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber &#039;&#039;Eu&#039;&#039; hat was im Griechischen zu tun mit schön und Noe, Noein heißt etwas mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nous zu tun. Also es heißt so viel, wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein Irdische. Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Läuterungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig. Das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt. Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest also die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so. Aber das sind ganz wenige. Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses Irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen. Daher zum Beispiel eine der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen. Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut, mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe. Aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant. Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten. Aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub: Rückschau auf den Tag - aber ohne Reue ===&lt;br /&gt;
Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox. Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich im Grunde auch diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege. Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen. Das heißt nicht, dass ich mich distanziere und sage, es ist erledigt. Aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben. Nicht immer bereuen, ich habe das getan, sondern zur Kenntnis nehmen, Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du dir das wünschen würdest, nimm es zur Kenntnis. Aber nicht, schau hypnotisiert wie drauf und sag immer: &amp;quot;Mea culpa! Mea culpa! Mea maxima culpa!&amp;quot; Wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich. Bitte tut mich retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist. Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben. Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen. Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Paroli bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten. Das ist also ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche ===&lt;br /&gt;
Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, also aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen. Also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathelda und alles mögliche, da brauchen wir nicht näher darauf eingehen. Das Große kommt jetzt, die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja, Dante nennt es den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit im Grunde. Mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt, aus der Kraft des Ich heraus strebenden geistigen Menschen. Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte. Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch. Und das heißt, da sieht er aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte. Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit. Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen einmal gezogen wird, dem viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich und einem Löwen. Bei Dante sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, nämlich indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch. Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die untrennbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen. Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein. Das ist das Bild nämlich, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen Menschlichen zu vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den 24 Ältesten handelt es sich um geistige Wesenheiten, die uns vorangegangen sind auf den kosmischen Entwicklungsstufen der Erde ===&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben auch. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen. Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten Alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen. Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten Alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am Alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind. Die haben dort begonnen. Auf der Alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der Alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden. Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben. Wir stehen aber jetzt auf der vierten. Also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns. Und jetzt wir. Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein. Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch durch das alles. Wir gehen ja auch durch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen. Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen. Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem. Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe. Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird. Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe. Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben, da spielen die Widersacher, namentlich die ahrimanischen Kräfte eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wäre alles sonst nicht da in der Form. Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältesten damit zählen. Eben die Urengel vom Alten Saturn, die Erzengel von der Alten Sonne und die Engelwesenheiten vom Alten Mond. Und dann kommen eben wir. Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante trinkt aus der Lethe ===&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann eben Beatrice, noch ganz verschleiert. Beatrice bekleidet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden. Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht. Und dann kommt ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gehaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigt einfach nur mehr stammelt. &amp;quot;Ja!&amp;quot; Mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen. Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als er sich die Strafpredigte angehört hat, dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Mathelda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei. Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann auch ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter. Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet dort steht und eigentlich nicht hinein passt, der &#039;&#039;&#039;Baum der Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Adler, ein Fuchs und ein Drache stürzen sich auf den Wagen ===&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne. Nicht wahr, der Adler war vorher, wie ich es bei der Greifgestalt gesagt habe, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein, und für Dante ist es das, für die Macht der römischen Kaiser. Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches. Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit. Damit ist ein Bild von Dante gemeint, für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und - ja - das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient. Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Weil im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen. Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie ein Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da er nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist. Und sein Verstand reichte hinauf, um das im großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient. Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Feld und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweischneidige Sache, sagen wir es einmal so. Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies. Ja klar müssen sie bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin. Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Unzucht treibt mit einem Riesen. Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorat stecken, die jetzt sagen, ja, ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorat-Welt. Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Unzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung. Ist endgültig verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung geistiger Kräfte im Dienste eines freien menschlichen Ichs oder schwarze Magie ===&lt;br /&gt;
Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen. Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg. Und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen. Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal, na ja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen. Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst. In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verdorbende Menschen oder sowas. Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verdorben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken. Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt. Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt. Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen. Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen. Weil es sind oft und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist. Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an. In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er nur machen kann. Ich kann ihn beraten, ich kann alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische. Das sind die Dinge, die verloren gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun. Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Und Dante war sich dessen sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist. Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wen es interessiert, es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl wir natürlich später angefangen haben. Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn. Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen. Also in &#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, 31. Gesang. 31. Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt. Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Dante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigene Nuance auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Ich heraus etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen. Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten. Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten. Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben etwas zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem. Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Nicht wahr, dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängen das, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht, die dem Äußeren dienen, die eben dienen dieser Sorat-Welt letztlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir. Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Soratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will. Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten dann drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseeligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit. Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das, was wir uns erarbeitet haben hier in der physischen Welt, geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen. Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen. Wir müssen dann nur letztlich im rein Geistigen fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch im Geistigen rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen. Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles. Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance, das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung. Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, ja, hole nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht. Das ist die große Gefahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallelen zwischen Apokalypse und Göttlicher Komödie ===&lt;br /&gt;
Darum ist diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich drinnen. Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo. Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die Göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Dante kann dann also, die Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen. Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Dante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg. Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eunoe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt. Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, wie es der Goethe am Ende vom Faust, der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf. Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass es der Dante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt. Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen in Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin waltet. Und das ahnt der Dante zumindest. Das ist das Große. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid. Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag. Danke und Gute Nacht. Gute Nacht! Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, danke François. Und für die, wo beim Livestream etwas gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau. Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wieder mal reinspucken. Aber wir spucken zurück. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute. &lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31864</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-01T13:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde, das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts. Gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, in die Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibendes. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen. Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein. Und wir können es umgestalten. Und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, da kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser wirkliches Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und dieses das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was halt sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist &#039;&#039;&#039;Dante Alighieri&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Göttliche Komödie&#039;&#039;&#039; und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit - ja - den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14? Heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri genannt, seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelebt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest im Grunde, der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der &#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Nicht wahr, sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib, sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest der Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu. Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere - ja - auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 666 - die Zahl des Tieres, die Zahl der endgültigen Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die eben Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern damit die Welt der Widersacher. Und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleich sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war, aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt. Im letzten Moment, ja, fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der &#039;&#039;&#039;Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten, auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung. Aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Dort! Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren. Für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen Göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigt eben am Läuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich klar für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradiso. Weil das irdische Paradies, der Garten Eden, ist noch nicht die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niedereren Astralwelt, wenn man so will. Also der Läuterungswelt. Darum ja auch der Läuterungsberg, der hinaufführt über - ja - insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl Neun spielt bei Dante eine große Rolle. Weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung. Und dazwischen sind sieben Stufen. Sieben, die Siebenzahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen, ja, getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes Geburtsjahr: 1265, d. h. kurz nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen war ===&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Also geboren wurde er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt. Es ist 1265, kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten, also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, von Monaten, ein, zwei Jahren, es ist schwer zu sagen, genau sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein. Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitlichen Kulturen, wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit: Wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ich-Kraft. Weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ich-Kraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit. Und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen. Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt das, was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird. Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können. Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzer Einschub: Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür. Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen. Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250 herum, die es ganz ausradiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter an Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war. Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht eine Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte er eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles, was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und schreibe nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat eben dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit. Dazu ist das eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Lehrer Dantes: Brunetto Latini ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante. Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen. Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder so etwas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach. Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer &#039;&#039;&#039;Brunetto Latini&#039;&#039;&#039;, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante. Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals. Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe. Und das hat also den Brunetto Latini sehr erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kampf zwischen Ghibellinen und Guelfen, den Kaisertreuen und Papsttreuen in Florenz ===&lt;br /&gt;
Kurze Erklärung: Wer sind die &#039;&#039;&#039;Ghibellinen&#039;&#039;&#039;, wer sind die &#039;&#039;&#039;Guelfen&#039;&#039;&#039;? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu. Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde. Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen auch, im weltlichen Geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt euch das was, der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büßer, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor den VII., exkommuniziert. Weil er halt, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert. Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen? Kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort? Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit. Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen. Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht auch und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, &#039;&#039;&#039;die Ghibellinen, die Kaisertreuen und die Guelfen, die Papsttreuen&#039;&#039;&#039;. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer später des Dante ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt. Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039;. Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vernichtung der Templer fällt in die Lebenszeit Dantes ===&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheußlichsten Dinge gestanden haben. Die scheußlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtige reguläre Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen. Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite. Und dann wurde ihnen halt angedichtet, ja, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entsetzliche Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt. Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag, dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag. Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese ahrimanischen Inspirationen hatte, hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen. Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, einmal um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, also wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Pilger zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen. Es wurde ihnen auch dann angedichtet natürlich, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug. Um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen. Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde.  Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307. Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurden dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] . In Paris. Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto Latini. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbannung Dantes aus Florenz ===&lt;br /&gt;
Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil aus Florenz war er verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstrafe, wenn er sich dort wieder blicken lässt. Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die Göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation. Stadt-Staat. Florenz war eine Art Stadt-Staat zu dieser Zeit, wie es viele halt gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Ja, als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation. Sondern es gab eben diese Stadt-Staaten. Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt, der geistigen Führer, der politischen Führer auch. Und darin sah seine große Aufgabe.Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin. Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die &#039;&#039;&#039;Begegnung mit Beatrice&#039;&#039;&#039;. Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der Göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und die ihn so bezaubert, die ist etwas jünger als er, in seiner engelreinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat. Weil er in ihr ein Bild des reinen, unschuldigen Seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden. Und in seinem neunten Lebensjahr. Da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes neun Himmelssphären und neun Höllenkreise  ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;neun Engelsphären&#039;&#039;&#039; zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der &#039;&#039;Göttlichen Komödie&#039;&#039; schildert, &#039;&#039;&#039;neun Höllenkreise&#039;&#039;&#039;. Da geht es hinunter. Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der &#039;&#039;&#039;Göttin Natura&#039;&#039;&#039;, das heißt, der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erdennatur walten. Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, die da ins Erdinnere, wenn man so will - bildlich gesprochen - geht, also die neun Höllenkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt verbannt zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen. Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Guelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte also Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen. Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten &#039;&#039;Tresor&#039;&#039;, den großen Schatz. Das war eine Art enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk &#039;&#039;Il Tresoretto&#039;&#039;, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung. Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, dieser ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegen-Hierarchie. Nicht wahr, neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechen diese neun Höllenkreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet diese Unterwelt, also die Kräfte der neun Höllenkreise? ===&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig, nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres. Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über. Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höllenkreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höllenkreise? Die Unterwelt? Was ist es? Ja, im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen. Wirklich aufzulösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt. Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höllenkreisen, wenn man es so will - man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Ich meine, Dante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, ja sagen wir einmal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch. Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch ja frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Ja, da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg. Das ist sein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Dante hat das als Bild gebraucht einfach. Eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist ein sehr gutes Bild eigentlich, es heißt nämlich in Wahrheit, durch den Sturz Lucifers - und all der Scharen, die mit ihm verbunden ist, den Sturz überhaupt der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will - ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien. Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht. Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam. Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachsatz dazu, ganz alleine aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden. Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen, zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden. Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen. Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht. Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten. Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell-verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die ahrimanischen Kräfte namentlich dahinter. Ahrimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die hinter Sorat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersinnliche und untersinnliche Welt ===&lt;br /&gt;
Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben. Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo. Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild, von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen. Wenn wir uns also über das Irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Weil Elektrizität? Ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können. Aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen. Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne. Aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel ich kriege einen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt mir einen Hinweis, dass sie da ist. Und es gibt mir einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat. Weil wir spüren es, es ist schmerzhaft. Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja etwas auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen. Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte wir uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne dieser Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrische Kräfte hängen mit unserem Doppelgänger zusammen ===&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne dieser Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen. Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem Seelischen, naja, verdorben haben. Weil eigentlich, bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem irdischen Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein. Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker. Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung einmal hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein. Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mit tätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen. Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung etwas zu tun hat, weil ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt mit den Froschschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Froschschenkel. Er hat also so Froschschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum Trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Froschschenkel. Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit. Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Ahriman, also Ahriman und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Ahriman. Und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir einmal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter. Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im Überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche. Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen. Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss immer sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern. Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt irgendwo. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, ja, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die &#039;&#039;&#039;Eishölle&#039;&#039;&#039;. Die absolute geistige Erstarrung. Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben. Also schwarze Magie in Wahrheit rege gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterwelt bedeutet bei Dante Bereiche eines negativen Seelischen, das die Menschen durch ihre Taten verdorben haben ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergil. Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, ja, was die Menschen durch ihre Taten an negativen in Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben. Was sie verdorben haben darinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten. Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen. Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Astralischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen astralischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde. Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese astralischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packerl, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum. Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, weiß ich nicht, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32. oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, sprich eigentlich diese Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert: &amp;quot;Ja bist du denn schon gestorben?&amp;quot; Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene Seelische gemeint und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften. Na, das ist ein Bild, das Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst er sich dieser Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersinnlichen Tiefe unserer Erde. Je nachdem nach Schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersinnlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht also ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein. Nicht wahr, die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns, ja wie soll ich sagen, in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch. Und wenn man dieses Gefühl hat, ach, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein. Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche Geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht. Dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr. Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das Harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen. Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen. Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten. Der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Soratkräfte gekommen sind. Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen. Auch ihm zu sagen, ja, komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein. Weil wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Sorat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Soratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nabel das Satan - das Tor zur Sorat-Welt ===&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre. Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreißt, aber dann nicht genau ausführt. Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishölle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan, Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann. Aber der steckt selber in dieser Eishölle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-ahrimanisch empfundenen Macht, dieser &#039;&#039;&#039;Nabel des Satan&#039;&#039;&#039;. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein. Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Weil jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf. Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges. Aber was uns bewusst sein sollte und eben was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Sorat-Geschichten stecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Läuterungsberg: Wieder neun Stufen ===&lt;br /&gt;
Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser &#039;&#039;&#039;Läuterungsberg&#039;&#039;&#039;, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt jetzt, in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat. Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was - ja - mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteigt in das sogenannte Kamaloka, Kama ist der Ort der Begierde, also Kamaloka heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin - Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen - also Kamaloka, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, eben Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante &#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039; oder Lateinisch-Italienisch eigentlich. Das Interessante ist ja an der Göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch. Was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache. Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner Göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch Italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben. Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben. Und da gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen. Da lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vor-Purgatorium und die erste Stufe, der Hochmut ===&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-&#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel. Weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf. Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf, angefangen, unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten Vergehen. Und Dante selber beginnt diesen Aufstieg auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, darfst du da weiter oder nicht? Und die erste ist also überhaupt, dass Dante dabei aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, &#039;&#039;Peccata&#039;&#039;, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Dante in seinem Leben auf sich gehäuft hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen im Grunde. Weil wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen. Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer interessanterweise, der kennt das schon. Aber der Dante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant. Weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter. Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein. Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders. Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen. Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres. Brrr. Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an sozusagen, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Dante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas. Aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon. Das habe ich schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der letzten Stufe - die Feuerwand ===&lt;br /&gt;
Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun. Überhaupt nichts. Obwohl es in so einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches. Und dann, als Dante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Dante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll. Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer. Aber für den Dante ist es so real und erscheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen dazu, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort. Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen. Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf, der Dante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden. Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben Hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch. Ein reiner Bereich, der es geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht reicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin. Eigentlich sagten wir, sind die Widersacher, ja, wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin. Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Läuterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wieder. Dort würde das passieren. Dass man treffsicher jetzt glaubt, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte. Und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf reichen, weil Ahriman selber direkt reicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt. Nur vermittelt. Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist. Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen. Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, &#039;&#039;Eden&#039;&#039;, es kommt aus, ich glaube, aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen. Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein. Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem, zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech. Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie etwas angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten &#039;&#039;Limbus&#039;&#039; drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuschauer: &amp;quot;Vorhölle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand. Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter, aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten. Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen eben immer denken, was der Dante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen. Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das irdische Paradies ===&lt;br /&gt;
Und Dante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe. Lethe. Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde gleich noch darauf kommen. Den anderen Fluss nennt Dante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber &#039;&#039;Eu&#039;&#039; hat was im Griechischen zu tun mit schön und Noe, Noein heißt etwas mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nous zu tun. Also es heißt so viel, wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein Irdische. Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Läuterungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig. Das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt. Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest also die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so. Aber das sind ganz wenige. Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses Irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen. Daher zum Beispiel eine der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen. Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut, mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe. Aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant. Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten. Aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub: Rückschau auf den Tag - aber ohne Reue ===&lt;br /&gt;
Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox. Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich im Grunde auch diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege. Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen. Das heißt nicht, dass ich mich distanziere und sage, es ist erledigt. Aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben. Nicht immer bereuen, ich habe das getan, sondern zur Kenntnis nehmen, Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du dir das wünschen würdest, nimm es zur Kenntnis. Aber nicht, schau hypnotisiert wie drauf und sag immer: &amp;quot;Mea culpa! Mea culpa! Mea maxima culpa!&amp;quot; Wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich. Bitte tut mich retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist. Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben. Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen. Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Paroli bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten. Das ist also ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Triumphzug der Kirche ===&lt;br /&gt;
Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, also aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen. Also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathelda und alles mögliche, da brauchen wir nicht näher darauf eingehen. Das Große kommt jetzt, die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja, Dante nennt es den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit im Grunde. Mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt, aus der Kraft des Ich heraus strebenden geistigen Menschen. Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte. Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch. Und das heißt, da sieht er aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte. Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit. Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen einmal gezogen wird, dem viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich und einem Löwen. Bei Dante sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, nämlich indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch. Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die untrennbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen. Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein. Das ist das Bild nämlich, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen Menschlichen zu vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den 24 Ältesten handelt es sich um geistige Wesenheiten, die uns vorangegangen sind auf den kosmischen Entwicklungsstufen der Erde ===&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben auch. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen. Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten Alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen. Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten Alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am Alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind. Die haben dort begonnen. Auf der Alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der Alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden. Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben. Wir stehen aber jetzt auf der vierten. Also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns. Und jetzt wir. Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein. Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch durch das alles. Wir gehen ja auch durch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen. Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen. Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem. Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe. Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird. Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe. Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben, da spielen die Widersacher, namentlich die ahrimanischen Kräfte eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wäre alles sonst nicht da in der Form. Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältesten damit zählen. Eben die Urengel vom Alten Saturn, die Erzengel von der Alten Sonne und die Engelwesenheiten vom Alten Mond. Und dann kommen eben wir. Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dante trinkt aus der Lethe ===&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann eben Beatrice, noch ganz verschleiert. Beatrice bekleidet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden. Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht. Und dann kommt ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gehaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigt einfach nur mehr stammelt. &amp;quot;Ja!&amp;quot; Mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen. Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als er sich die Strafpredigte angehört hat, dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Mathelda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei. Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann auch ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter. Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet dort steht und eigentlich nicht hinein passt, der &#039;&#039;&#039;Baum der Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Adler, ein Fuchs und ein Drache stürzen sich auf den Wagen ===&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne. Nicht wahr, der Adler war vorher, wie ich es bei der Greifgestalt gesagt habe, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein, und für Dante ist es das, für die Macht der römischen Kaiser. Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches. Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit. Damit ist ein Bild von Dante gemeint, für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und - ja - das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient. Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Weil im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen. Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie ein Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da er nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist. Und sein Verstand reichte hinauf, um das im großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient. Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Feld und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweischneidige Sache, sagen wir es einmal so. Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies. Ja klar müssen sie bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin. Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Unzucht treibt mit einem Riesen. Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorat stecken, die jetzt sagen, ja, ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorat-Welt. Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Unzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung. Ist endgültig verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung geistiger Kräfte im Dienste eines freien menschlichen Ichs oder schwarze Magie ===&lt;br /&gt;
Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen. Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg. Und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen. Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal, na ja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen. Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst. In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verdorbende Menschen oder sowas. Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verdorben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken. Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt. Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt. Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen. Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen. Weil es sind oft und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist. Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an. In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er nur machen kann. Ich kann ihn beraten, ich kann alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische. Das sind die Dinge, die verloren gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun. Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der Göttlichen Komödie drinnen ist. Und Dante war sich dessen sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist. Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wen es interessiert, es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl wir natürlich später angefangen haben. Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn. Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen. Also in &#039;&#039;Purgatorio&#039;&#039;, 31. Gesang. 31. Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt. Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Dante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigene Nuance auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Ich heraus etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen. Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten. Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten. Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben etwas zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem. Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Nicht wahr, dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängen das, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht, die dem Äußeren dienen, die eben dienen dieser Sorat-Welt letztlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir. Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Soratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will. Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten dann drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseeligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit. Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das, was wir uns erarbeitet haben hier in der physischen Welt, geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen. Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen. Wir müssen dann nur letztlich im rein Geistigen fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch im Geistigen rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen. Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles. Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance, das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung. Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, ja, hole nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht. Das ist die große Gefahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parallelen zwischen Apokalypse und Göttlicher Komödie ===&lt;br /&gt;
Darum ist diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich drinnen. Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo. Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die Göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Dante kann dann also, die Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen. Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Dante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg. Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eunoe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt. Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, wie es der Goethe am Ende vom Faust, der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf. Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass es der Dante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt. Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen in Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin waltet. Und das ahnt der Dante zumindest. Das ist das Große. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid. Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag. Danke und Gute Nacht. Gute Nacht! Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, danke François. Und für die, wo beim Livestream etwas gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau. Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wieder mal reinspucken. Aber wir spucken zurück. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute. &lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31863</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-01T09:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde, das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts. Gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, in die Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibendes. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen. Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein. Und wir können es umgestalten. Und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, da kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser wirkliches Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und dieses das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was halt sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist &#039;&#039;&#039;Dante Alighieri&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Göttliche Komödie&#039;&#039;&#039; und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit - ja - den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14? Heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri genannt, seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelebt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest im Grunde, der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der &#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Nicht wahr, sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib, sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest der Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu. Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere - ja - auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 666 - die Zahl des Tieres, die Zahl der endgültigen Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die eben Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern damit die Welt der Widersacher. Und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleich sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war, aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt. Im letzten Moment, ja, fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der &#039;&#039;&#039;Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten, auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung. Aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Dort! Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren. Für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen Göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigt eben am Läuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich klar für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradiso. Weil das irdische Paradies, der Garten Eden, ist noch nicht die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niedereren Astralwelt, wenn man so will. Also der Läuterungswelt. Darum ja auch der Läuterungsberg, der hinaufführt über - ja - insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl Neun spielt bei Dante eine große Rolle. Weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung. Und dazwischen sind sieben Stufen. Sieben, die Siebenzahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen, ja, getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes Geburtsjahr: 1265, d. h. kurz nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen war ===&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Also geboren wurde er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt. Es ist 1265, kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten, also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, von Monaten, ein, zwei Jahren, es ist schwer zu sagen, genau sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein. Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitlichen Kulturen, wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit: Wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ich-Kraft. Weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ich-Kraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit. Und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen. Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt das, was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird. Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können. Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzer Einschub: Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür. Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen. Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250 herum, die es ganz ausradiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter an Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war. Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht eine Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte er eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles, was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und schreibe nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat eben dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit. Dazu ist das eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Lehrer Dantes: Brunetto Latini ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante. Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen. Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder so etwas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach. Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer &#039;&#039;&#039;Brunetto Latini&#039;&#039;&#039;, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante. Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals. Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe. Und das hat also den Brunetto Latini sehr erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kampf zwischen Ghibellinen und Guelfen, den Kaisertreuen und Papsttreuen in Florenz ===&lt;br /&gt;
Kurze Erklärung: Wer sind die &#039;&#039;&#039;Ghibellinen&#039;&#039;&#039;, wer sind die &#039;&#039;&#039;Guelfen&#039;&#039;&#039;? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu. Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde. Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen auch, im weltlichen Geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt euch das was, der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büßer, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor den VII., exkommuniziert. Weil er halt, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert. Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen? Kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort? Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit. Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen. Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht auch und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, &#039;&#039;&#039;die Ghibellinen, die Kaisertreuen und die Guelfen, die Papsttreuen&#039;&#039;&#039;. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer später des Dante ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt. Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039;. Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vernichtung der Templer fällt in die Lebenszeit Dantes ===&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheußlichsten Dinge gestanden haben. Die scheußlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtige reguläre Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen. Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite. Und dann wurde ihnen halt angedichtet, ja, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entsetzliche Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt. Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag, dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag. Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese ahrimanischen Inspirationen hatte, hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen. Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, einmal um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, also wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Pilger zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen. Es wurde ihnen auch dann angedichtet natürlich, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug. Um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen. Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde.  Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307. Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurden dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] . In Paris. Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto Latini. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbannung Dantes aus Florenz ===&lt;br /&gt;
Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil aus Florenz war er verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstrafe, wenn er sich dort wieder blicken lässt. Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die Göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation. Stadt-Staat. Florenz war eine Art Stadt-Staat zu dieser Zeit, wie es viele halt gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Ja, als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation. Sondern es gab eben diese Stadt-Staaten. Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt, der geistigen Führer, der politischen Führer auch. Und darin sah seine große Aufgabe.Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin. Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die &#039;&#039;&#039;Begegnung mit Beatrice&#039;&#039;&#039;. Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der Göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und die ihn so bezaubert, die ist etwas jünger als er, in seiner engelreinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat. Weil er in ihr ein Bild des reinen, unschuldigen Seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden. Und in seinem neunten Lebensjahr. Da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes neun Himmelssphären und neun Höllenkreise  ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;neun Engelsphären&#039;&#039;&#039; zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der &#039;&#039;Göttlichen Komödie&#039;&#039; schildert, &#039;&#039;&#039;neun Höllenkreise&#039;&#039;&#039;. Da geht es hinunter. Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der &#039;&#039;&#039;Göttin Natura&#039;&#039;&#039;, das heißt, der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erdennatur walten. Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, die da ins Erdinnere, wenn man so will - bildlich gesprochen - geht, also die neun Höllenkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt verbannt zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen. Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Guelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte also Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen. Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten &#039;&#039;Tresor&#039;&#039;, den großen Schatz. Das war eine Art enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk &#039;&#039;Il Tresoretto&#039;&#039;, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung. Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, dieser ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegen-Hierarchie. Nicht wahr, neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechen diese neun Höllenkreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet diese Unterwelt, also die Kräfte der neun Höllenkreise? ===&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig, nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres. Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über. Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höllenkreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höllenkreise? Die Unterwelt? Was ist es? Ja, im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen. Wirklich aufzulösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt. Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höllenkreisen, wenn man es so will - man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Ich meine, Dante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, ja sagen wir einmal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch. Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch ja frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Ja, da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg. Das ist sein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Dante hat das als Bild gebraucht einfach. Eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist ein sehr gutes Bild eigentlich, es heißt nämlich in Wahrheit, durch den Sturz Lucifers - und all der Scharen, die mit ihm verbunden ist, den Sturz überhaupt der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will - ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien. Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht. Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam. Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachsatz dazu, ganz alleine aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden. Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen, zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden. Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen. Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht. Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten. Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell-verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die ahrimanischen Kräfte namentlich dahinter. Ahrimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die hinter Sorat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersinnliche und untersinnliche Welt ===&lt;br /&gt;
Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben. Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo. Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild, von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen. Wenn wir uns also über das Irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Weil Elektrizität? Ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können. Aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen. Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne. Aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel ich kriege einen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt mir einen Hinweis, dass sie da ist. Und es gibt mir einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat. Weil wir spüren es, es ist schmerzhaft. Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja etwas auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen. Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte wir uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne dieser Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrische Kräfte hängen mit unserem Doppelgänger zusammen ===&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne dieser Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen. Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem Seelischen, naja, verdorben haben. Weil eigentlich, bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem irdischen Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein. Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker. Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung einmal hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein. Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mit tätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen. Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung etwas zu tun hat, weil ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt mit den Froschschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Froschschenkel. Er hat also so Froschschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum Trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Froschschenkel. Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit. Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Ahriman, also Ahriman und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Ahriman. Und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir einmal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter. Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im Überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche. Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen. Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss immer sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern. Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt irgendwo. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, ja, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die &#039;&#039;&#039;Eishölle&#039;&#039;&#039;. Die absolute geistige Erstarrung. Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben. Also schwarze Magie in Wahrheit rege gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterwelt bedeutet bei Dante Bereiche eines negativen Seelischen, das die Menschen durch ihre Taten verdorben haben ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergil. Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, ja, was die Menschen durch ihre Taten an negativen in Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben. Was sie verdorben haben darinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten. Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen. Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Astralischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen astralischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde. Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese astralischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packerl, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum. Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, weiß ich nicht, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32. oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, sprich eigentlich diese Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert: &amp;quot;Ja bist du denn schon gestorben?&amp;quot; Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene Seelische gemeint und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften. Na, das ist ein Bild, das Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst er sich dieser Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersinnlichen Tiefe unserer Erde. Je nachdem nach Schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersinnlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht also ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein. Nicht wahr, die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns, ja wie soll ich sagen, in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch. Und wenn man dieses Gefühl hat, ach, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein. Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche Geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht. Dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr. Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das Harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen. Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen. Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten. Der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Soratkräfte gekommen sind. Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen. Auch ihm zu sagen, ja, komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein. Weil wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Sorat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Soratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreist, aber dann nicht genau ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishöhle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan. Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er steckt selber in dieser Eishöhle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-arimanisch empfundenen Macht, dieser Nabel des Satan. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns bewusst sein sollte und was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel, dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Soratgeschichten stecken. Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser Läuterungsberg, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt, jetzt in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was ja mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteckt und das sogenannte Karma loca, Karma ist der Ort der Begierde, also Karma loca heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin, Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen. Also Karma loca, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante Purgatorio oder Lateinisch-Italienisch eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja an der göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch, was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben und gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-Purgatorio, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel, weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf angefangen. Unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten vergehen. Und Tante selber beginnt diesen Aufstieg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, ob du darfst du da weiter oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste ist also überhaupt, dass Tante dabei, aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, peccata, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Tante in seinem Leben auf sich geholfen hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen. Im Grunde, wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. Und Tante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer, interessanterweise, der kennt das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant, weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Tante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas, aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich schon. Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts. Obwohl es in einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als Tante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Tante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für den Tante ist es so real und er scheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf der Tante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein reiner Bereich, der geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht erreicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sagten wir, es sind die Widersacher, ja dort wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Leiterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Karma-Locker durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort würde das passieren. Dass man treffsicher, jetzt glaubt man, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf erreichen, weil Ariman selber direkt erreicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt, nur vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, es kommt aus, ich glaube aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie was angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten Limbus drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter. Aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen immer denken, was der Tante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Tante, der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde oder den anderen Fluss nennt Tante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber Eue hat was im griechischen zu tun mit schön und Noe, Noen heißt was mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nus zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es heißt so viel was wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Leutnerungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig, das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so, aber das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel eines der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe, aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten, aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass ich mit Distanzieren sage, es ist erledigt, aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer bereuen, ich habe das getan, soll ich es zur Kenntnis nehmen. Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du das wünschen würdest. Nimm es zur Kenntnis, aber nicht, schau hypnotisiert, wie drauf und sag immer mehr Kulpa, mehr Kulpa, mehr Maxima Kulpa, wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte tu es mir retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Parole bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, als aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen, also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathilda und alles mögliche, wo man nicht näher darauf eingehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Große kommt jetzt die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja Dante nennt es, oder gibt es eigentlich den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit. Im Grunde mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt aus der Kraft des ich herausstrebenden geistigen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da sieht aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen mal gezogen wird, viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich, und einem Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tantes sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die unterwendbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das Höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen menschlichen Vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben dort begonnen. Auf der alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen aber jetzt auf der vierten, also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns und jetzt wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch das alles. Wir gehen ja auch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schwimmen die Widersacher, namentlich die arämanischen Kräfte, eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wer sonst nicht da soll in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältersten damit zählen. Die Urengel vom alten Saturn, die Erzengel von der alten Sonne und die Engelwesenheiten vom alten Mond. Und dann kommen eben wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann in Beatrice noch ganz verschleiert. Beatrice begleitet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gekaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigten einfach nur mehr stammelt. Ja, mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als das jetzt da ist, als er die Strafpredigte angehört hat, und dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als Reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Matilda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann er ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet ist, steht eigentlich nicht hinein, passt der Baum der Erkenntnis. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler war vorher, wenn man es jetzt bei der Greif gestaltet hat, gesagt hat, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein. Und für Dante ist es das für die Macht der römischen Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Bild von Dante gemeint, wie für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und ja das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Verstand reichte hinauf, um das großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Bild und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweifleitige Sache, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar müssen sie es bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Umzucht treibt mit einem Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die Vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorath stecken, die jetzt sagen, ja ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen, sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorath Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Umzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist endgültig verloren. Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal. Naja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verteubernde Menschen oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verteuben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie oft, und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ihn beraten, ich kann ihn alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Dinge, die verloren gehen. Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der göttlichen Komödie drin ist. Und Tante weiß ich das sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wenn es interessiert. Es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl man natürlich später angefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Purgatorio 31. Gesang. 31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Tante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigenen Jaus auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Icher, etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben was zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängend ist, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den äußeren Dienern, die eben dienen dieser Sauratwelt letztlich. Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Sauratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten da drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das was wir uns erarbeitet haben, hier in der physischen Welt geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur letztlich immer rein geistig fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch in geistigen Rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, wir holen nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Gefahr. Darum ist das, diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Tante kann dann, also Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Tante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eulenohe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, bis der Goethe am Ende vom Faust, das ist der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass der Tante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin leitet. Und das ahnt der Tante zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke und Gute Nacht. Gute Nacht Uwe, grüß dich. Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, danke François. Und für die, die beim Livestream was gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wir mal reinspucken. Aber wir spucken zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Wolfgang, servus, grüß dich. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31862</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2026-06-01T09:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde, das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts. Gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, in die Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibendes. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen. Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein. Und wir können es umgestalten. Und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, da kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser wirkliches Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und dieses das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was halt sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist &#039;&#039;&#039;Dante Alighieri&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Göttliche Komödie&#039;&#039;&#039; und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit - ja - den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14? Heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri genannt, seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelebt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest im Grunde, der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der &#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Nicht wahr, sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib, sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest der Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu. Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere - ja - auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 666 - die Zahl des Tieres, die Zahl der endgültigen Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die eben Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern damit die Welt der Widersacher. Und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleich sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war, aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt. Im letzten Moment, ja, fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der &#039;&#039;&#039;Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten, auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung. Aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Dort! Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren. Für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen Göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigt eben am Läuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich klar für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradiso. Weil das irdische Paradies, der Garten Eden, ist noch nicht die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niedereren Astralwelt, wenn man so will. Also der Läuterungswelt. Darum ja auch der Läuterungsberg, der hinaufführt über - ja - insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl Neun spielt bei Dante eine große Rolle. Weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung. Und dazwischen sind sieben Stufen. Sieben, die Siebenzahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen, ja, getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes Geburtsjahr: 1265, d. h. kurz nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen war ===&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Also geboren wurde er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt. Es ist 1265, kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten, also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, von Monaten, ein, zwei Jahren, es ist schwer zu sagen, genau sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein. Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitlichen Kulturen, wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit: Wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ich-Kraft. Weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ich-Kraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit. Und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen. Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt das, was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird. Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können. Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzer Einschub: Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür. Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen. Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250 herum, die es ganz ausradiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter an Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war. Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht eine Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte er eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles, was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und schreibe nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat eben dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit. Dazu ist das eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Lehrer Dantes: Brunetto Latini ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante. Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen. Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder so etwas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach. Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer &#039;&#039;&#039;Brunetto Latini&#039;&#039;&#039;, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante. Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals. Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe. Und das hat also den Brunetto Latini sehr erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kampf zwischen Ghibellinen und Guelfen, den Kaisertreuen und Papsttreuen in Florenz ===&lt;br /&gt;
Kurze Erklärung: Wer sind die &#039;&#039;&#039;Ghibellinen&#039;&#039;&#039;, wer sind die &#039;&#039;&#039;Guelfen&#039;&#039;&#039;? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu. Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde. Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen auch, im weltlichen Geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt euch das was, der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büßer, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor den VII., exkommuniziert. Weil er halt, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert. Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen? Kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort? Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit. Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen. Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht auch und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, &#039;&#039;&#039;die Ghibellinen, die Kaisertreuen und die Guelfen, die Papsttreuen&#039;&#039;&#039;. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer später des Dante ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt. Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039;. Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vernichtung der Templer fällt in die Lebenszeit Dantes ===&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheußlichsten Dinge gestanden haben. Die scheußlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtige reguläre Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen. Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite. Und dann wurde ihnen halt angedichtet, ja, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entsetzliche Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt. Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag, dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag. Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese ahrimanischen Inspirationen hatte, hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen. Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, einmal um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, also wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Pilger zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen. Es wurde ihnen auch dann angedichtet natürlich, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug. Um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen. Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde.  Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307. Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurden dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] . In Paris. Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto Latini. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbannung Dantes aus Florenz ===&lt;br /&gt;
Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil aus Florenz war er verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstrafe, wenn er sich dort wieder blicken lässt. Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die Göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation. Stadt-Staat. Florenz war eine Art Stadt-Staat zu dieser Zeit, wie es viele halt gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Ja, als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation. Sondern es gab eben diese Stadt-Staaten. Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt, der geistigen Führer, der politischen Führer auch. Und darin sah seine große Aufgabe.Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin. Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die &#039;&#039;&#039;Begegnung mit Beatrice&#039;&#039;&#039;. Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der Göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und die ihn so bezaubert, die ist etwas jünger als er, in seiner engelreinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat. Weil er in ihr ein Bild des reinen, unschuldigen Seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden. Und in seinem neunten Lebensjahr. Da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes neun Himmelssphären und neun Höllenkreise  ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;neun Engelsphären&#039;&#039;&#039; zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der &#039;&#039;Göttlichen Komödie&#039;&#039; schildert, &#039;&#039;&#039;neun Höllenkreise&#039;&#039;&#039;. Da geht es hinunter. Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der &#039;&#039;&#039;Göttin Natura&#039;&#039;&#039;, das heißt, der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erdennatur walten. Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, die da ins Erdinnere, wenn man so will - bildlich gesprochen - geht, also die neun Höllenkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt verbannt zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen. Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Guelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte also Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen. Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten &#039;&#039;Tresor&#039;&#039;, den großen Schatz. Das war eine Art enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk &#039;&#039;Il Tresoretto&#039;&#039;, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung. Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, dieser ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegen-Hierarchie. Nicht wahr, neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechen diese neun Höllenkreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was bedeutet diese Unterwelt, also die Kräfte der neun Höllenkreise? ===&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig, nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres. Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über. Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höllenkreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höllenkreise? Die Unterwelt? Was ist es? Ja, im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen. Wirklich aufzulösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt. Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höllenkreisen, wenn man es so will - man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Ich meine, Dante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, ja sagen wir einmal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch. Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch ja frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Ja, da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg. Das ist sein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Dante hat das als Bild gebraucht einfach. Eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist ein sehr gutes Bild eigentlich, es heißt nämlich in Wahrheit, durch den Sturz Lucifers - und all der Scharen, die mit ihm verbunden ist, den Sturz überhaupt der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will - ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien. Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht. Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam. Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachsatz dazu, ganz alleine aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden. Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen, zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden. Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen. Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht. Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten. Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell-verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die ahrimanischen Kräfte namentlich dahinter. Ahrimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die hinter Sorat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersinnliche und untersinnliche Welt ===&lt;br /&gt;
Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben. Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo. Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild, von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen. Wenn wir uns also über das Irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Weil Elektrizität? Ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können. Aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen. Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne. Aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel ich kriege einen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt mir einen Hinweis, dass sie da ist. Und es gibt mir einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat. Weil wir spüren es, es ist schmerzhaft. Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja etwas auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen. Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte wir uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne dieser Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrische Kräfte hängen mit unserem Doppelgänger zusammen ===&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne dieser Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen. Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem Seelischen, naja, verdorben haben. Weil eigentlich, bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem irdischen Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein. Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker. Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung einmal hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein. Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mit tätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen. Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung etwas zu tun hat, weil ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt mit den Froschschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Froschschenkel. Er hat also so Froschschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum Trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Froschschenkel. Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit. Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Ahriman, also Ahriman und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Ahriman. Und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir einmal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter. Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im Überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche. Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen. Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss immer sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern. Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt irgendwo. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, ja, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die &#039;&#039;&#039;Eishölle&#039;&#039;&#039;. Die absolute geistige Erstarrung. Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben. Also schwarze Magie in Wahrheit rege gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterwelt bedeutet bei Dante Bereiche eines negativen Seelichen, das die Menschen durch ihre Taten verdorben haben ===&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergil. Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, ja, was die Menschen durch ihre Taten an negativen in Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben. Was sie verdorben haben darinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten. Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen. Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Astralischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen astralischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde. Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese astralischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packerl, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum. Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, weiß ich nicht, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32. oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, sprich eigentlich diese Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert: &amp;quot;Ja bist du denn schon gestorben?&amp;quot; Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene Seelische gemeint und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften. Na, das ist ein Bild, das Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst er sich dieser Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersinnlichen Tiefe unserer Erde. Je nachdem nach Schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersinnlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht also ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein. Nicht wahr, die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns, ja wie soll ich sagen, in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch. Und wenn man dieses Gefühl hat, ach, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein. Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche Geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht. Dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr. Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das Harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen. Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen. Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten. Der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Soratkräfte gekommen sind. Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen. Auch ihm zu sagen, ja, komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein. Weil wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Sorat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Soratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreist, aber dann nicht genau ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishöhle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan. Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er steckt selber in dieser Eishöhle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-arimanisch empfundenen Macht, dieser Nabel des Satan. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns bewusst sein sollte und was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel, dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Soratgeschichten stecken. Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser Läuterungsberg, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt, jetzt in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was ja mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteckt und das sogenannte Karma loca, Karma ist der Ort der Begierde, also Karma loca heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin, Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen. Also Karma loca, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante Purgatorio oder Lateinisch-Italienisch eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja an der göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch, was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben und gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-Purgatorio, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel, weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf angefangen. Unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten vergehen. Und Tante selber beginnt diesen Aufstieg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, ob du darfst du da weiter oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste ist also überhaupt, dass Tante dabei, aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, peccata, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Tante in seinem Leben auf sich geholfen hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen. Im Grunde, wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. Und Tante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer, interessanterweise, der kennt das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant, weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Tante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas, aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich schon. Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts. Obwohl es in einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als Tante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Tante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für den Tante ist es so real und er scheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf der Tante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein reiner Bereich, der geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht erreicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sagten wir, es sind die Widersacher, ja dort wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Leiterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Karma-Locker durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort würde das passieren. Dass man treffsicher, jetzt glaubt man, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf erreichen, weil Ariman selber direkt erreicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt, nur vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, es kommt aus, ich glaube aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie was angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten Limbus drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter. Aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen immer denken, was der Tante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Tante, der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde oder den anderen Fluss nennt Tante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber Eue hat was im griechischen zu tun mit schön und Noe, Noen heißt was mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nus zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es heißt so viel was wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Leutnerungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig, das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so, aber das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel eines der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe, aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten, aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass ich mit Distanzieren sage, es ist erledigt, aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer bereuen, ich habe das getan, soll ich es zur Kenntnis nehmen. Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du das wünschen würdest. Nimm es zur Kenntnis, aber nicht, schau hypnotisiert, wie drauf und sag immer mehr Kulpa, mehr Kulpa, mehr Maxima Kulpa, wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte tu es mir retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Parole bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, als aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen, also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathilda und alles mögliche, wo man nicht näher darauf eingehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Große kommt jetzt die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja Dante nennt es, oder gibt es eigentlich den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit. Im Grunde mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt aus der Kraft des ich herausstrebenden geistigen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da sieht aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen mal gezogen wird, viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich, und einem Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tantes sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die unterwendbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das Höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen menschlichen Vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben dort begonnen. Auf der alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen aber jetzt auf der vierten, also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns und jetzt wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch das alles. Wir gehen ja auch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schwimmen die Widersacher, namentlich die arämanischen Kräfte, eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wer sonst nicht da soll in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältersten damit zählen. Die Urengel vom alten Saturn, die Erzengel von der alten Sonne und die Engelwesenheiten vom alten Mond. Und dann kommen eben wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann in Beatrice noch ganz verschleiert. Beatrice begleitet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gekaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigten einfach nur mehr stammelt. Ja, mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als das jetzt da ist, als er die Strafpredigte angehört hat, und dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als Reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Matilda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann er ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet ist, steht eigentlich nicht hinein, passt der Baum der Erkenntnis. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler war vorher, wenn man es jetzt bei der Greif gestaltet hat, gesagt hat, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein. Und für Dante ist es das für die Macht der römischen Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Bild von Dante gemeint, wie für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und ja das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Verstand reichte hinauf, um das großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Bild und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweifleitige Sache, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar müssen sie es bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Umzucht treibt mit einem Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die Vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorath stecken, die jetzt sagen, ja ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen, sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorath Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Umzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist endgültig verloren. Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal. Naja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verteubernde Menschen oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verteuben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie oft, und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ihn beraten, ich kann ihn alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Dinge, die verloren gehen. Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der göttlichen Komödie drin ist. Und Tante weiß ich das sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wenn es interessiert. Es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl man natürlich später angefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Purgatorio 31. Gesang. 31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Tante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigenen Jaus auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Icher, etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben was zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängend ist, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den äußeren Dienern, die eben dienen dieser Sauratwelt letztlich. Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Sauratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten da drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das was wir uns erarbeitet haben, hier in der physischen Welt geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur letztlich immer rein geistig fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch in geistigen Rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, wir holen nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Gefahr. Darum ist das, diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Tante kann dann, also Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Tante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eulenohe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, bis der Goethe am Ende vom Faust, das ist der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass der Tante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin leitet. Und das ahnt der Tante zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke und Gute Nacht. Gute Nacht Uwe, grüß dich. Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, danke François. Und für die, die beim Livestream was gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wir mal reinspucken. Aber wir spucken zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Wolfgang, servus, grüß dich. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31861</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=31861"/>
		<updated>2026-06-01T08:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde, das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts. Gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, in die Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibendes. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen. Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein. Und wir können es umgestalten. Und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, da kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser wirkliches Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und dieses das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was halt sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist &#039;&#039;&#039;Dante Alighieri&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;Göttliche Komödie&#039;&#039;&#039; und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit - ja - den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14? Heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri genannt, seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelebt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest im Grunde, der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der &#039;&#039;&#039;Hure Babylon&#039;&#039;&#039;, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Nicht wahr, sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib, sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest der Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu. Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere - ja - auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 666 - die Zahl des Tieres, die Zahl der endgültigen Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die eben Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern damit die Welt der Widersacher. Und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleich sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war, aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt. Im letzten Moment, ja, fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der &#039;&#039;&#039;Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres&#039;&#039;&#039;. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten, auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung. Aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Dort! Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren. Für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen Göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigt eben am Läuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich klar für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradiso. Weil das irdische Paradies, der Garten Eden, ist noch nicht die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niedereren Astralwelt, wenn man so will. Also der Läuterungswelt. Darum ja auch der Läuterungsberg, der hinaufführt über - ja - insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl Neun spielt bei Dante eine große Rolle. Weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung. Und dazwischen sind sieben Stufen. Sieben, die Siebenzahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen, ja, getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes Geburtsjahr: 1265, d. h. kurz nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen war ===&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Also geboren wurde er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt. Es ist 1265, kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten, also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, von Monaten, ein, zwei Jahren, es ist schwer zu sagen, genau sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein. Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitlichen Kulturen, wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit: Wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ich-Kraft. Weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ich-Kraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit. Und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen. Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt das, was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird. Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können. Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzer Einschub: Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür. Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen. Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250 herum, die es ganz ausradiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter an Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war. Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht eine Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte er eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles, was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und schreibe nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat eben dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit. Dazu ist das eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Lehrer Dantes: Brunetto Latini ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante. Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen. Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder so etwas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach. Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer &#039;&#039;&#039;Brunetto Latini&#039;&#039;&#039;, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante. Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals. Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe. Und das hat also den Brunetto Latini sehr erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kampf zwischen Ghibellinen und Guelfen, den Kaisertreuen und Papsttreuen in Florenz ===&lt;br /&gt;
Kurze Erklärung: Wer sind die &#039;&#039;&#039;Ghibellinen&#039;&#039;&#039;, wer sind die &#039;&#039;&#039;Guelfen&#039;&#039;&#039;? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu. Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde. Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen auch, im weltlichen Geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt euch das was, der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büßer, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor den VII., exkommuniziert. Weil er halt, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert. Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen? Kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort? Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit. Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen. Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht auch und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, &#039;&#039;&#039;die Ghibellinen, die Kaisertreuen und die Guelfen, die Papsttreuen&#039;&#039;&#039;. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer später des Dante ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt. Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039;. Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vernichtung der Templer fällt in die Lebenszeit Dantes ===&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheußlichsten Dinge gestanden haben. Die scheußlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtige reguläre Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen. Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite. Und dann wurde ihnen halt angedichtet, ja, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entsetzliche Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt. Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag, dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag. Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese ahrimanischen Inspirationen hatte, hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen. Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, einmal um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, also wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Pilger zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen. Es wurde ihnen auch dann angedichtet natürlich, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug. Um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen. Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde.  Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307. Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurden dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] . In Paris. Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto Latini. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbannung Dantes aus Florenz ===&lt;br /&gt;
Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil aus Florenz war er verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstrafe, wenn er sich dort wieder blicken lässt. Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die Göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation. Stadt-Staat. Florenz war eine Art Stadt-Staat zu dieser Zeit, wie es viele halt gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Ja, als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation. Sondern es gab eben diese Stadt-Staaten. Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt, der geistigen Führer, der politischen Führer auch. Und darin sah seine große Aufgabe.Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin. Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die &#039;&#039;&#039;Begegnung mit Beatrice&#039;&#039;&#039;. Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der Göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und die ihn so bezaubert, die ist etwas jünger als er, in seiner engelreinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat. Weil er in ihr ein Bild des reinen, unschuldigen Seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden. Und in seinem neunten Lebensjahr. Da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes neun Himmelssphären und neun Höllenkreise  ===&lt;br /&gt;
Also neun Engelsphären zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der Göttlichen Komödie schildert, &#039;&#039;&#039;neun Höllenkreise&#039;&#039;&#039;. Da geht es hinunter. Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der &#039;&#039;&#039;Göttin Natura&#039;&#039;&#039;, das heißt der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erdennatur walten. Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, die da ins Erdinnere, wenn man so will, bildlich gesprochen, geht, also die neun Höllenkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt verbannt zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen. Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Guelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte also Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen. Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten &#039;&#039;Tresor&#039;&#039;, den großen Schatz. Das war eine Art enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk &#039;&#039;Il Tresoretto&#039;&#039;, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung. Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, dieser ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegenhierarchie. Nicht wahr, neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechen diese neun Höllengreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höhlengreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höhlengreise? Die Unterwelt. Was ist es? Ja im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich aufzulösen. Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höhlengreisen, wenn man es so will, man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Mein Tante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, sagen wir mal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Tante hat es als Bild gebraucht einfach, eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist was, ein sehr gutes Bild eigentlich, weil es heißt einerseits, es heißt nämlich, er war ja durch den Sturz Lucifers und all der Schar, die mit ihm verbunden ist, den Sturz der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will, ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. Nachsatz dazu, ganz alleine, aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die arimanischen Kräfte namentlich dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die Hintersaurat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter. Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Herr Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns also über das irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Bei Elektrizität, ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können, aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne, aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel keinen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt einen Hinweis, dass sie da ist und es gibt einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat, weil wir spüren sie, es ist schmerzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja was auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte man uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne diese Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne diese Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem seelischen Verdorben haben. Weil eigentlich bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte. Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mittätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung was zu tun hat, ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt, mit den Frauschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Frauschenkel. Er hat also so Frauschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Frauschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Aremann, also Aremann und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Aremann und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir mal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche, hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss nicht mehr sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die Eishölle, die absolute geistige Erstarrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schwarze Magie in Wahrheit träge gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergii.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, was die Menschen durch ihre Taten an negativen Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie verdorben haben da drinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Australischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen australischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese australischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packung, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. Ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, das sprich es eigentlich, dieser Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert, ja bist du denn schon gestorben? Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene seelische Gemein und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No, das ist ein Bild, das ist Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst die Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersindlichen Tiefe unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem noch schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersindlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein, weil die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch und wenn man dieses Gefühl hat, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht, dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten, der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Sauratkräfte gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihn zu sagen, ja komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Saurat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Sauratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreist, aber dann nicht genau ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishöhle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan. Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er steckt selber in dieser Eishöhle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-arimanisch empfundenen Macht, dieser Nabel des Satan. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns bewusst sein sollte und was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel, dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Soratgeschichten stecken. Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser Läuterungsberg, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt, jetzt in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was ja mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteckt und das sogenannte Karma loca, Karma ist der Ort der Begierde, also Karma loca heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin, Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen. Also Karma loca, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante Purgatorio oder Lateinisch-Italienisch eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja an der göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch, was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben und gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-Purgatorio, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel, weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf angefangen. Unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten vergehen. Und Tante selber beginnt diesen Aufstieg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, ob du darfst du da weiter oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste ist also überhaupt, dass Tante dabei, aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, peccata, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Tante in seinem Leben auf sich geholfen hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen. Im Grunde, wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. Und Tante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer, interessanterweise, der kennt das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant, weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Tante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas, aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich schon. Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts. Obwohl es in einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als Tante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Tante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für den Tante ist es so real und er scheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf der Tante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein reiner Bereich, der geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht erreicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sagten wir, es sind die Widersacher, ja dort wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Leiterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Karma-Locker durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort würde das passieren. Dass man treffsicher, jetzt glaubt man, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf erreichen, weil Ariman selber direkt erreicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt, nur vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, es kommt aus, ich glaube aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie was angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten Limbus drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter. Aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen immer denken, was der Tante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Tante, der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde oder den anderen Fluss nennt Tante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber Eue hat was im griechischen zu tun mit schön und Noe, Noen heißt was mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nus zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es heißt so viel was wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Leutnerungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig, das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so, aber das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel eines der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe, aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten, aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass ich mit Distanzieren sage, es ist erledigt, aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer bereuen, ich habe das getan, soll ich es zur Kenntnis nehmen. Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du das wünschen würdest. Nimm es zur Kenntnis, aber nicht, schau hypnotisiert, wie drauf und sag immer mehr Kulpa, mehr Kulpa, mehr Maxima Kulpa, wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte tu es mir retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Parole bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, als aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen, also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathilda und alles mögliche, wo man nicht näher darauf eingehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Große kommt jetzt die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja Dante nennt es, oder gibt es eigentlich den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit. Im Grunde mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt aus der Kraft des ich herausstrebenden geistigen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da sieht aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen mal gezogen wird, viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich, und einem Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tantes sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die unterwendbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das Höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen menschlichen Vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben dort begonnen. Auf der alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen aber jetzt auf der vierten, also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns und jetzt wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch das alles. Wir gehen ja auch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schwimmen die Widersacher, namentlich die arämanischen Kräfte, eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wer sonst nicht da soll in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältersten damit zählen. Die Urengel vom alten Saturn, die Erzengel von der alten Sonne und die Engelwesenheiten vom alten Mond. Und dann kommen eben wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann in Beatrice noch ganz verschleiert. Beatrice begleitet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gekaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigten einfach nur mehr stammelt. Ja, mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als das jetzt da ist, als er die Strafpredigte angehört hat, und dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als Reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Matilda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann er ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet ist, steht eigentlich nicht hinein, passt der Baum der Erkenntnis. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler war vorher, wenn man es jetzt bei der Greif gestaltet hat, gesagt hat, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein. Und für Dante ist es das für die Macht der römischen Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Bild von Dante gemeint, wie für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und ja das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Verstand reichte hinauf, um das großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Bild und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweifleitige Sache, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar müssen sie es bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Umzucht treibt mit einem Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die Vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorath stecken, die jetzt sagen, ja ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen, sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorath Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Umzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist endgültig verloren. Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal. Naja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verteubernde Menschen oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verteuben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie oft, und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ihn beraten, ich kann ihn alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Dinge, die verloren gehen. Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der göttlichen Komödie drin ist. Und Tante weiß ich das sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wenn es interessiert. Es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl man natürlich später angefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Purgatorio 31. Gesang. 31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Tante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigenen Jaus auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Icher, etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben was zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängend ist, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den äußeren Dienern, die eben dienen dieser Sauratwelt letztlich. Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Sauratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten da drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das was wir uns erarbeitet haben, hier in der physischen Welt geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur letztlich immer rein geistig fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch in geistigen Rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, wir holen nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Gefahr. Darum ist das, diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Tante kann dann, also Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Tante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eulenohe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, bis der Goethe am Ende vom Faust, das ist der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass der Tante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin leitet. Und das ahnt der Tante zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke und Gute Nacht. Gute Nacht Uwe, grüß dich. Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, danke François. Und für die, die beim Livestream was gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wir mal reinspucken. Aber wir spucken zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Wolfgang, servus, grüß dich. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=29988</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-11-10T12:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebt fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Das Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts, gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, nach Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibend ist. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein und wir können es umgestalten und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber es ist trotzdem, wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist viermal sozusagen, also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute am 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist Dante Alighieri und die Göttliche Komödie und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14. heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri, genannt seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelegt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest, im Grunde der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der Hure Babylon, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib. Sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest die Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Und weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere, ja, auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 666 - die Zahl des Tieres, die Zahl der endgültigen Entscheidung ===&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die der Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern damit die Welt der Widersacher. Und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen. Hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleiche sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war. Aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt, im letzten Moment, ja fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung. Aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren. Für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen Göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigte am Läuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradies. Weil das irdische Paradies, der Garten Eden, ist noch nicht die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niederen Astralwelt, wenn man so will. Also der Läuterungswelt. Darum ja auch der Läuterungsberg, der hinaufführt über - ja - insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl Neun spielt bei Dante eine große Rolle. Weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung. Und dazwischen sind sieben Stufen. Sieben, die sieben Zahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen ja getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dantes Geburtsjahr war 1265. Kurz nach der geistigen Verdunklung, die über die Menschheit gekommen ist ===&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Also geboren wurde er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt. Es ist 1265. Kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die großen, größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten. Also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, Monate, ein, zwei Jahre, es ist schwer zu sagen, genau sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein. Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitlichen Kulturen zurück. Wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit, wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ich-Kraft, weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ich-Kraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit. Und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen. Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt, das was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird. Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür. Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250, die es ganz auserordiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein, wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat, direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter. An Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war. Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht ein Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte er eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles, was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und rede nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat ihm dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist es eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder sowas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer Brunetto Latini, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, erlebt dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat den Brunetto Latini sehr erschüttert. Kurz erklären, wer sind die Ghibellinen, wer sind die Guelfen? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen, auch im weltlichen Geschehen. Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt das was der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büsser, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor VII., exkommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er halt nicht, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen, kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort. Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, die Giebelinern, die Kaisertreuen und die Gelfen, die Papsttreuen. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer, später Destante, ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut, gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten Schule von Chartreux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheißlichsten Dinge gestanden haben. Die scheißlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtigem regulären Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurde ihnen halt angedichtet, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entzäpfliche Menschen. Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese arimanischen Inspirationen hatte hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Bilder zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde ihnen auch dann angedichtet, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug, um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde. Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurde dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto und Nardini. Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil Florenz war verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstraf, wenn er sich dort wieder blicken lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt-Stadt Florenz war eine Art Stadt-Stadt zu dieser Zeit, wie es viele heute gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation, sondern es gab eben diese Stadtstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt der geistigen Führer, der politischen Führer auch und darin saß seine große Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe. Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die Begegnung mit Beatrice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und ihn so bezaubert, ist etwas jünger als er, in seiner enge, reinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er ihn eher im Bild des reinen, unschuldigen, seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seinem neunten Lebensjahr, da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also 9 Engelsphären zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der göttlichen Komödie schildert, 9 Höhlkreise. Da geht es hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der Göttin Natura, das heißt der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erde Natur walten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, da ins Erdinnere, wenn man so will, bildlich gesprochen geht, also die 9 Höhlkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt im Verband zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Gelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten Tresor, den großen Schatz. Das war ein enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk Il Tesoretto, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, ist ein ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegenhierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entweder neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechend diese neun Höhlengreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höhlengreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höhlengreise? Die Unterwelt. Was ist es? Ja im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich aufzulösen. Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höhlengreisen, wenn man es so will, man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Mein Tante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, sagen wir mal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Tante hat es als Bild gebraucht einfach, eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist was, ein sehr gutes Bild eigentlich, weil es heißt einerseits, es heißt nämlich, er war ja durch den Sturz Lucifers und all der Schar, die mit ihm verbunden ist, den Sturz der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will, ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. Nachsatz dazu, ganz alleine, aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die arimanischen Kräfte namentlich dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die Hintersaurat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter. Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Herr Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns also über das irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Bei Elektrizität, ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können, aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne, aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel keinen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt einen Hinweis, dass sie da ist und es gibt einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat, weil wir spüren sie, es ist schmerzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja was auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte man uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne diese Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne diese Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem seelischen Verdorben haben. Weil eigentlich bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte. Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mittätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung was zu tun hat, ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt, mit den Frauschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Frauschenkel. Er hat also so Frauschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Frauschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Aremann, also Aremann und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Aremann und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir mal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche, hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss nicht mehr sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die Eishölle, die absolute geistige Erstarrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schwarze Magie in Wahrheit träge gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergii.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, was die Menschen durch ihre Taten an negativen Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie verdorben haben da drinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Australischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen australischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese australischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packung, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. Ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, das sprich es eigentlich, dieser Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert, ja bist du denn schon gestorben? Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene seelische Gemein und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No, das ist ein Bild, das ist Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst die Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersindlichen Tiefe unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem noch schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersindlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein, weil die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch und wenn man dieses Gefühl hat, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht, dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten, der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Sauratkräfte gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihn zu sagen, ja komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Saurat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Sauratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreist, aber dann nicht genau ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishöhle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan. Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er steckt selber in dieser Eishöhle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-arimanisch empfundenen Macht, dieser Nabel des Satan. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns bewusst sein sollte und was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel, dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Soratgeschichten stecken. Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser Läuterungsberg, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt, jetzt in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was ja mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteckt und das sogenannte Karma loca, Karma ist der Ort der Begierde, also Karma loca heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin, Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen. Also Karma loca, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante Purgatorio oder Lateinisch-Italienisch eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja an der göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch, was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben und gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-Purgatorio, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel, weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf angefangen. Unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten vergehen. Und Tante selber beginnt diesen Aufstieg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, ob du darfst du da weiter oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste ist also überhaupt, dass Tante dabei, aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, peccata, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Tante in seinem Leben auf sich geholfen hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen. Im Grunde, wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. Und Tante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer, interessanterweise, der kennt das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant, weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Tante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas, aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich schon. Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts. Obwohl es in einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als Tante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Tante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für den Tante ist es so real und er scheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf der Tante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein reiner Bereich, der geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht erreicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sagten wir, es sind die Widersacher, ja dort wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Leiterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Karma-Locker durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort würde das passieren. Dass man treffsicher, jetzt glaubt man, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf erreichen, weil Ariman selber direkt erreicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt, nur vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, es kommt aus, ich glaube aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie was angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten Limbus drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter. Aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen immer denken, was der Tante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Tante, der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde oder den anderen Fluss nennt Tante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber Eue hat was im griechischen zu tun mit schön und Noe, Noen heißt was mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nus zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es heißt so viel was wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Leutnerungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig, das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so, aber das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel eines der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe, aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten, aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass ich mit Distanzieren sage, es ist erledigt, aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer bereuen, ich habe das getan, soll ich es zur Kenntnis nehmen. Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du das wünschen würdest. Nimm es zur Kenntnis, aber nicht, schau hypnotisiert, wie drauf und sag immer mehr Kulpa, mehr Kulpa, mehr Maxima Kulpa, wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte tu es mir retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Parole bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, als aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen, also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathilda und alles mögliche, wo man nicht näher darauf eingehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Große kommt jetzt die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja Dante nennt es, oder gibt es eigentlich den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit. Im Grunde mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt aus der Kraft des ich herausstrebenden geistigen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da sieht aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen mal gezogen wird, viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich, und einem Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tantes sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die unterwendbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das Höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen menschlichen Vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben dort begonnen. Auf der alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen aber jetzt auf der vierten, also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns und jetzt wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch das alles. Wir gehen ja auch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schwimmen die Widersacher, namentlich die arämanischen Kräfte, eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wer sonst nicht da soll in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältersten damit zählen. Die Urengel vom alten Saturn, die Erzengel von der alten Sonne und die Engelwesenheiten vom alten Mond. Und dann kommen eben wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann in Beatrice noch ganz verschleiert. Beatrice begleitet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gekaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigten einfach nur mehr stammelt. Ja, mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als das jetzt da ist, als er die Strafpredigte angehört hat, und dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als Reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Matilda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann er ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet ist, steht eigentlich nicht hinein, passt der Baum der Erkenntnis. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler war vorher, wenn man es jetzt bei der Greif gestaltet hat, gesagt hat, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein. Und für Dante ist es das für die Macht der römischen Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Bild von Dante gemeint, wie für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und ja das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Verstand reichte hinauf, um das großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Bild und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweifleitige Sache, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar müssen sie es bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Umzucht treibt mit einem Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die Vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorath stecken, die jetzt sagen, ja ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen, sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorath Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Umzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist endgültig verloren. Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal. Naja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verteubernde Menschen oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verteuben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie oft, und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ihn beraten, ich kann ihn alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Dinge, die verloren gehen. Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der göttlichen Komödie drin ist. Und Tante weiß ich das sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wenn es interessiert. Es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl man natürlich später angefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Purgatorio 31. Gesang. 31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Tante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigenen Jaus auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Icher, etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben was zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängend ist, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den äußeren Dienern, die eben dienen dieser Sauratwelt letztlich. Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Sauratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten da drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das was wir uns erarbeitet haben, hier in der physischen Welt geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur letztlich immer rein geistig fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch in geistigen Rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, wir holen nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Gefahr. Darum ist das, diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Tante kann dann, also Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Tante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eulenohe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, bis der Goethe am Ende vom Faust, das ist der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass der Tante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin leitet. Und das ahnt der Tante zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid.&lt;br /&gt;
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Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke und Gute Nacht. Gute Nacht Uwe, grüß dich. Servus.&lt;br /&gt;
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Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
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Ja, danke François. Und für die, die beim Livestream was gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wir mal reinspucken. Aber wir spucken zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Passt.&lt;br /&gt;
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Hallo Wolfgang, servus, grüß dich. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute.&lt;br /&gt;
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Gerne.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_74._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=29957</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-11-07T10:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebt fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Das Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts, gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, nach Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibend ist. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein und wir können es umgestalten und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber es ist trotzdem, wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist viermal sozusagen, also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute am 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist Dante Alighieri und die Göttliche Komödie und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14. heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri, genannt seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelegt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest, im Grunde der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der Hure Babylon, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib. Sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest die Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Und weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere, ja, auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die der Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern, damit die Welt der Widersacher, und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleiche sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war, aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt, im letzten Moment, ja fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung, aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren, für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigte am Leuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das irdische Paradies der Garten Eden ist noch die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niederen Astralwelt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Leuterungswelt. Darum ja auch der Leuterungsberg, der hinaufführt über, ja insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl neun spielt bei Dante eine große Rolle, weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen sind sieben Stufen, sieben, die sieben Zahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen ja getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Als er geboren wurde, er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist 1265. Kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die großen, größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, Monaten, ein, zwei Jahre, es ist schwer zu sagen genau, sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist. Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitliche Kulturen zurück, wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit, wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ichkraft, weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ichkraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt, das was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es sich zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250, die es ganz außerordiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein, wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat, direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter. An Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht ein Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und schweige nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat ihm dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist es eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder sowas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer Brunetto Latini, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, erlebt dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat den Brunetto Latini sehr erschüttert. Kurz erklären, wer sind die Ghibellinen, wer sind die Guelfen? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen, auch im weltlichen Geschehen. Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt das was der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büsser, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor VII., exkommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er halt nicht, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen, kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort. Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, die Giebelinern, die Kaisertreuen und die Gelfen, die Papsttreuen. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer, später Destante, ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut, gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten Schule von Chartreux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheißlichsten Dinge gestanden haben. Die scheißlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtigem regulären Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurde ihnen halt angedichtet, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entzäpfliche Menschen. Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese arimanischen Inspirationen hatte hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Bilder zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde ihnen auch dann angedichtet, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug, um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde. Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurde dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto und Nardini. Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil Florenz war verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstraf, wenn er sich dort wieder blicken lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt-Stadt Florenz war eine Art Stadt-Stadt zu dieser Zeit, wie es viele heute gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation, sondern es gab eben diese Stadtstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt der geistigen Führer, der politischen Führer auch und darin saß seine große Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe. Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die Begegnung mit Beatrice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und ihn so bezaubert, ist etwas jünger als er, in seiner enge, reinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er ihn eher im Bild des reinen, unschuldigen, seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seinem neunten Lebensjahr, da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also 9 Engelsphären zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der göttlichen Komödie schildert, 9 Höhlkreise. Da geht es hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der Göttin Natura, das heißt der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erde Natur walten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, da ins Erdinnere, wenn man so will, bildlich gesprochen geht, also die 9 Höhlkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt im Verband zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Gelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten Tresor, den großen Schatz. Das war ein enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk Il Tesoretto, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, ist ein ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegenhierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entweder neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechend diese neun Höhlengreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höhlengreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höhlengreise? Die Unterwelt. Was ist es? Ja im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich aufzulösen. Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höhlengreisen, wenn man es so will, man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Mein Tante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, sagen wir mal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Tante hat es als Bild gebraucht einfach, eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist was, ein sehr gutes Bild eigentlich, weil es heißt einerseits, es heißt nämlich, er war ja durch den Sturz Lucifers und all der Schar, die mit ihm verbunden ist, den Sturz der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will, ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. Nachsatz dazu, ganz alleine, aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die arimanischen Kräfte namentlich dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die Hintersaurat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter. Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Herr Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns also über das irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Bei Elektrizität, ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können, aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne, aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel keinen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt einen Hinweis, dass sie da ist und es gibt einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat, weil wir spüren sie, es ist schmerzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja was auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte man uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne diese Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne diese Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem seelischen Verdorben haben. Weil eigentlich bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte. Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mittätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung was zu tun hat, ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt, mit den Frauschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Frauschenkel. Er hat also so Frauschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Frauschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Aremann, also Aremann und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Aremann und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir mal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche, hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss nicht mehr sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die Eishölle, die absolute geistige Erstarrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schwarze Magie in Wahrheit träge gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergii.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, was die Menschen durch ihre Taten an negativen Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie verdorben haben da drinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Australischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen australischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese australischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packung, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. Ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, das sprich es eigentlich, dieser Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert, ja bist du denn schon gestorben? Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene seelische Gemein und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No, das ist ein Bild, das ist Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst die Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersindlichen Tiefe unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem noch schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersindlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein, weil die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch und wenn man dieses Gefühl hat, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht, dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten, der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Sauratkräfte gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihn zu sagen, ja komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Saurat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Sauratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreist, aber dann nicht genau ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishöhle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan. Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er steckt selber in dieser Eishöhle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-arimanisch empfundenen Macht, dieser Nabel des Satan. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns bewusst sein sollte und was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel, dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Soratgeschichten stecken. Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser Läuterungsberg, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt, jetzt in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was ja mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteckt und das sogenannte Karma loca, Karma ist der Ort der Begierde, also Karma loca heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin, Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen. Also Karma loca, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante Purgatorio oder Lateinisch-Italienisch eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja an der göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch, was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben und gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-Purgatorio, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel, weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf angefangen. Unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten vergehen. Und Tante selber beginnt diesen Aufstieg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, ob du darfst du da weiter oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste ist also überhaupt, dass Tante dabei, aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, peccata, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Tante in seinem Leben auf sich geholfen hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen. Im Grunde, wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. Und Tante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer, interessanterweise, der kennt das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant, weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Tante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas, aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich schon. Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts. Obwohl es in einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als Tante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Tante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für den Tante ist es so real und er scheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf der Tante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein reiner Bereich, der geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht erreicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sagten wir, es sind die Widersacher, ja dort wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Leiterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Karma-Locker durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort würde das passieren. Dass man treffsicher, jetzt glaubt man, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf erreichen, weil Ariman selber direkt erreicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt, nur vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, es kommt aus, ich glaube aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie was angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten Limbus drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter. Aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen immer denken, was der Tante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Tante, der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde oder den anderen Fluss nennt Tante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber Eue hat was im griechischen zu tun mit schön und Noe, Noen heißt was mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nus zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es heißt so viel was wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Leutnerungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig, das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so, aber das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel eines der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe, aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten, aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass ich mit Distanzieren sage, es ist erledigt, aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer bereuen, ich habe das getan, soll ich es zur Kenntnis nehmen. Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du das wünschen würdest. Nimm es zur Kenntnis, aber nicht, schau hypnotisiert, wie drauf und sag immer mehr Kulpa, mehr Kulpa, mehr Maxima Kulpa, wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte tu es mir retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Parole bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, als aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen, also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathilda und alles mögliche, wo man nicht näher darauf eingehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Große kommt jetzt die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja Dante nennt es, oder gibt es eigentlich den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit. Im Grunde mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt aus der Kraft des ich herausstrebenden geistigen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da sieht aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen mal gezogen wird, viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich, und einem Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tantes sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die unterwendbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das Höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen menschlichen Vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben dort begonnen. Auf der alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen aber jetzt auf der vierten, also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns und jetzt wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch das alles. Wir gehen ja auch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schwimmen die Widersacher, namentlich die arämanischen Kräfte, eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wer sonst nicht da soll in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältersten damit zählen. Die Urengel vom alten Saturn, die Erzengel von der alten Sonne und die Engelwesenheiten vom alten Mond. Und dann kommen eben wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann in Beatrice noch ganz verschleiert. Beatrice begleitet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gekaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigten einfach nur mehr stammelt. Ja, mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als das jetzt da ist, als er die Strafpredigte angehört hat, und dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als Reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Matilda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann er ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet ist, steht eigentlich nicht hinein, passt der Baum der Erkenntnis. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler war vorher, wenn man es jetzt bei der Greif gestaltet hat, gesagt hat, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein. Und für Dante ist es das für die Macht der römischen Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Bild von Dante gemeint, wie für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und ja das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Verstand reichte hinauf, um das großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Bild und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweifleitige Sache, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar müssen sie es bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Umzucht treibt mit einem Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die Vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorath stecken, die jetzt sagen, ja ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen, sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorath Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Umzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist endgültig verloren. Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal. Naja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verteubernde Menschen oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verteuben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie oft, und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ihn beraten, ich kann ihn alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Dinge, die verloren gehen. Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der göttlichen Komödie drin ist. Und Tante weiß ich das sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wenn es interessiert. Es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl man natürlich später angefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Purgatorio 31. Gesang. 31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Tante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigenen Jaus auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Icher, etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben was zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängend ist, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den äußeren Dienern, die eben dienen dieser Sauratwelt letztlich. Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Sauratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten da drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das was wir uns erarbeitet haben, hier in der physischen Welt geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur letztlich immer rein geistig fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch in geistigen Rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, wir holen nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Gefahr. Darum ist das, diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Tante kann dann, also Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Tante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eulenohe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, bis der Goethe am Ende vom Faust, das ist der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass der Tante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin leitet. Und das ahnt der Tante zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke und Gute Nacht. Gute Nacht Uwe, grüß dich. Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, danke François. Und für die, die beim Livestream was gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wir mal reinspucken. Aber wir spucken zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Wolfgang, servus, grüß dich. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute.&lt;br /&gt;
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Gerne.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-11-07T10:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 75. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:74.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=4241Mus503Y|thumb| 74. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 14. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 74. Vortrags vom 14. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung mit dem 24. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich beim 74. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben gerade mit einigen Widerständen zu kämpfen gehabt, aber wir versuchen sie zu überwinden. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebt fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistiges Wahrnehmen verändert die geistige Welt ===&lt;br /&gt;
Also einfach die Kraft, die geistige Kraft, die wir jetzt in der Sommerzeit von außen in uns hereingenommen haben, mit Selbsterkenntnis verbinden, die soll in uns jetzt zu einer Willensfrucht heranwachsen. Das Willensfrucht heißt also Tatkraft, innere Tatkraft. Das Geistige ist eigentlich vor allem Tatkraft. Alles was geistig ist, ist nicht bloß intellektuelle Betrachtung von etwas, sondern ist immer geistige Tat. Das heißt, sie verändert die Welt und uns selbst. Wo das nicht der Fall ist, ist keine geistige Tat da. Dann ist es nur eine Abspiegelung. Aber im Geistigen sind wir in der Wirklichkeit, im Wirkenden drinnen. Und das heißt, auch nur allein geistig irgendetwas gewahr zu werden, wahr zu nehmen, heißt tätig zu sein, heißt die Welt zu verändern. Die geistige Welt. Das heißt nicht, dass gleich außen alles zusammenstürzt oder aufblüht. Aber es heißt, es tut sich etwas im Geistigen. Und im Grunde das einzige, unser Alltagsspiegelbewusstsein, das nur abspiegelt, das ist halt etwas Passives. Das verändert zunächst einmal noch nichts, gibt uns aber die Möglichkeit zur Freiheit. Aber wo wir den Schritt weitergehen, bewusst aus dem Geistigen heraus aktiv zu werden, erkennend zu werden, ist es aber zugleich auch ein Tätigsein. Das ist da ein bisschen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In uns liegt eine Kraft drinnen, die unsere Entwicklung vorantreibt und unser Schicksal trägt ===&lt;br /&gt;
Und dessen sollten wir uns bewusst sein jetzt in der Zeit, wo wir in die Winterzeit, nach Herbsteszeit und dann Winterzeit hineingehen, dass wir spüren diese innere Willenskraft, dieses innere geistige Licht, das wir erzeugen, das eben zugleich ein geistiges Tun ist und das uns die Kraft gibt, ja wie soll ich sagen, den nächsten Schritt in unserer eigenen Entwicklung und zugleich in der Weltentwicklung - weil das ist untrennbar miteinander verbunden - zu tun. In unserem wirklichen Ich, in unserem wirklichen Geistigen liegt diese Kraft immer drinnen, diesen einen Schritt weiterzukommen. Ich finde, das ist etwas sehr, sehr Mut Gebendes, etwas die Angst vertreibend ist. Wir haben die Möglichkeit immer weiter zu gehen im Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir sind nie von irgendetwas, sei es unseres Schicksals oder was sonst alles auf uns zukommt, wir sind nie passives Opfer. Oder sagen wir es besser, wir müssen es nicht sein. Nämlich in dem Moment, wo wir uns unserer Ich-Kraft bewusst werden, wissen wir, wir sind tätig. Wir können tätig sein und wir können es umgestalten und alles was uns passiert, ist immer vor allem eine Chance. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, Schicksalsschläge, die uns treffen, sind der Wille unseres Ichs, das sich weiterentwickeln will. Das kann manchmal auch unangenehm sein, aber die Kraft es zu bewältigen ist das Stärkere eigentlich. Und es gibt eigentlich nie den Grund in die geistige Passivität zu versinken und zu sagen, ich muss es einfach erdulden. Sondern es ist ein Tragen. Ich sage jetzt bewusst tragen, nicht einmal nur ertragen, obwohl es da auch schon drinnen liegt, aber man muss sich bewusst sein, wir können es tragen. Und das ist die Aktivität, die wir entgegen bringen können, egal was auf uns zukommt. Ich weiß, das ist jetzt rein theoretisch leicht gesagt, aber es ist trotzdem, wir haben das drinnen und man merkt es oft auch in schwierigen Situationen, kann man oft Dinge tragen, von denen man nie dachte, dass man sie tragen könnte. Weil dann wirklich unser Ich gefordert wird und das ist viel stärker als unser blasses Spiegelbild davon, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Spiegelbildbewusstsein unseres wirklichen Ichs, das sagt uns entweder: &amp;quot;Ach wir sind so schön, wir sind so toll!&amp;quot; Das heißt, dann halten wir uns für viel mehr als wir sind. Oder es sagt: &amp;quot;Nein, ich schaffe das nicht! Ich kann das nicht bewältigen!&amp;quot; Und im Spiegelbildbewusstsein ist aber weder die Kraft zu dem einen, zu dem Hohen, noch ein Grund zum Verzweifeln in der anderen Richtung. Das wirkliche Ich gibt uns die Kraft, das Schicksal zu tragen, uns hinzubewegen, unsere Aufgabe, die wir selbst wollen, auch erfüllen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl Vier steht für die Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Das ist halt auch so eine Botschaft der Apokalypse im Besonderen. Und das Schicksal ertragen und aus dem Großes zu machen, das habe ich mir heute als Thema gesetzt, weil heute ein ganz besonderer Tag ist. Es ist schon wieder die Vierzahl drinnen. Die Vierzahl ist ja immer so etwas, was mit dem Irdischen, mit der Aufgabe des Irdischen zu tun hat. Die Vier steht geradezu für die Erdentwicklung. Die Erdentwicklung ist der vierte große kosmische Entwicklungszustand. Die Vier steckt in der Erdentwicklung drinnen. Sie zeigt sich am deutlichsten in der Natur, in allem was sehr stark geometrisch geformt ist, nach der Art des rechten Winkels geformt ist, also sei es &#039;&#039;&#039;der Würfel&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039;, sei es &#039;&#039;&#039;das Kreuz&#039;&#039;&#039;, wo vier rechte Winkel auch drinnen sind. Das sind also ganz typische Symbole für unsere Erdentwicklung. Und die Vier haben wir also heute am 14. drinnen, wir hatten sie beim 24. Wochenspruch und wir sind beim 74. Vortrag. Also die Vier ist viermal sozusagen, also dreimal drinnen heute, dreimal drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute am 14. September ist der 700. Todestag des Dante Alighieri ===&lt;br /&gt;
Und was ich heute am 14. September eben besprechen will und nämlich besprechen will im Zusammenhang mit der Apokalypse, aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet her, ist Dante Alighieri und die Göttliche Komödie und dann insbesondere jene Stelle, die Bezug nimmt genau auf die Position, in der wir uns jetzt befinden in der Apokalypse. Nämlich die Auseinandersetzung mit den negativen Kräften, die zur schwarzen Magie verleiten, das heißt, geistige Kräfte ins Reich der Widersacher hinein lenken wollen, die also zu einem Missbrauch der geistigen Kräfte führen. Und das hat Dante sehr ausführlich geschildert und warum heute der 14. heute ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante, eigentlich Durante Alighieri, genannt seinem Geburtsnamen nach, Durante, &#039;&#039;duration&#039;&#039; heißt es im Englischen: der Ausdauernde. Der Ausdauernde, das ist eigentlich sein Vorname drinnen und genau das hat er in seinem Schicksal, in seinem Lebensschicksal vorgelegt. Und dieses Durchhalten können, das ist in seinem Lebensschicksal drinnen und das ist auch die Botschaft sowohl der Apokalypse als auch der ganzen Göttlichen Komödie. Da heißt es Durchhalten einmal auf dem Weg durch die Hölle, die schon gewaltig ist, wo man durch gewaltige Schrecknisse durchgeht. Dann geht es hinauf auf den Läuterungsberg, da sind noch eine ganze Menge Aufgaben zu erfüllen und dann endlich ist man durch die Feuerwand der Läuterung hindurch und gelangt ins irdische Paradies. Und man denkt, jetzt ist es geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarze Magie: Missbrauch geistiger Kräfte ===&lt;br /&gt;
Und dann wird aber eine Szene gezeigt, die im Grunde für Dante selber und auch wenn man sie liest, im Grunde der Angelpunkt, der entscheidende Punkt drinnen ist, genau dort wird eine Szene gezeigt, die diesen Missbrauch des Geistigen bezeichnet. Also die Kräfte, die in der Apokalypse dann gezeichnet werden mit der Hure Babylon, die Unzucht mit dem Geistigen treibt. Da ist also nicht irgendeine sexuelle Verfehlung im äußeren Sinn gemeint, das ist von mir aus ein Bild dafür, aber es geht um den Missbrauch geistiger Kräfte, die mit vollem Bewusstsein den Widersachern zugeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss denken, das ist etwas, was die Widersacher nämlich sich nicht von sich aus rauben können, sondern sie sind angewiesen darauf, dass der Mensch es ihnen zuführt. Sie können alles rauben und verderben, was in unseren Seelenkräften drinnen ist, sie können verderben die Ätherkräfte, sie können sogar verderben den physischen Leib. Sie können sogar die Ich-Kraft angreifen, aber eines können sie nicht, sie können nicht von sich aus das Ich zwingen, dass es Geistiges herein holt in ihr Reich, in ihr Widersacherreich hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das können sie nur, wenn sie den Menschen überlisten, ihm schmackhaft machen, dass er aus freiem Willen heraus dieses Geistige ihrem Reich überantwortet. Und das ist im Grunde das Schlimmste, was passieren kann, weil das ist für alle Zeiten der weiteren Entwicklung entzogen, zumindest die Entwicklung, die wir gehen können, die für uns vorgesehen ist, nämlich den Weg zum freien, schöpferischen Menschen zu werden. Wir sind erst auf dem Weg, wir haben einen Ansatz dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das, was wir als Freiheit sozusagen, als freiem Entschluss heraus den Widersachern an geistigen Kräften schenken, sagen wir es einmal so, das ist verloren. Das ist verloren. Und je mehr man das tut, desto mehr nähert man sich selbst natürlich auch dem Reich der Widersacher an. Und weil es hängt im Grunde mit dem bewussten Entschluss zusammen, nicht den regulären Weg zu gehen, der für uns vorgesehen ist oder der uns ermöglicht wurde von den geistigen Kräften, die über uns sind, sondern es heißt also bewusst in das Reich der Widersacher hinüber zu gehen und dort eine weitere, ja, auch Entwicklung, wenn man so will, durchzumachen, die aber ganz anderer Art ist und jedenfalls eines ausschließt, das große Geschenk der Möglichkeit zur Freiheit, das uns gegeben wurde. Und darum geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Szene, die der Dante schildert da im irdischen Paradies, dort fällt die Entscheidung. Dort fällt sozusagen die Entscheidung, das ist der Punkt, wenn der Mensch dort sagt, ja, ich gehe mit der Hure Babylon sozusagen mit, dann fällt er diese Entscheidung, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, geistige Kräfte aus unserer Welt herauszureißen und zu bereichern, damit die Welt der Widersacher, und zwar insbesondere jener Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, hinter dieser Erscheinung, die als Sorat bezeichnet wird. Und darauf warten diese Wesenheiten dort. Und die haben natürlich auch einen Einfluss auf die anderen Widersacherkräfte, die ja auch noch da sind, also die luziferischen Mächte, die ahrimanischen Mächte und die asurischen Mächte. Aber die sind im Vergleiche sozusagen noch harmlos, weil die alleine aus sich heraus könnten den Menschen nicht dazu bringen, aus eigenem Entschluss auszureißen aus der Menschheitsentwicklung sozusagen und einen ganz anderen Weg zu gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich weiß nicht, niemand kann das sagen, wie weit das Dante bewusst war, ganz voll bewusst war, aber er hat jedenfalls ein starkes Gespür dafür gehabt, dass darin eine zentrale Stelle zu sehen ist. Und dass die Entscheidung also dort im letzten Moment praktisch fällt, im letzten Moment, ja fast im letzten Moment, das ist eben genau das, was im Grunde der Zahl 666 entspricht, der Zahl des Tieres. Wir haben ja oft davon gesprochen, wie sie zu deuten ist, im Großen zu deuten auf dem sechsten großen kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, im sechsten Lebenszustand dort und dort im sechsten Formzustand. Also danach gibt es noch eine Entwicklung, aber da fällt die Entscheidung. Dort fällt die letzte Entscheidung. Wer dort sich entschieden hat, mitzugehen mit den Wesenheiten hinter Sorat, für den gibt es kein Zurück mehr. Und was er mitnimmt an geistigen Kräften in dieses Reich, das geht endgültig verloren, für uns jedenfalls, für die, die den anderen Weg gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Dramatik steckt in Wahrheit in der ganzen göttlichen Komödie auch drinnen. Und bis dahin, also zu diesem Punkt, wo Dante diesen entscheidenden Punkt zeigte am Leuterungsberg, bis dorthin ist es offen. Und dann natürlich, Dante letztlich entscheidet sich für den anderen Weg und dann kann er als nächstes aufsteigen durch die himmlischen Sphären ins eigentliche geistige Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das irdische Paradies der Garten Eden ist noch die ganz hohe geistige Welt. Sondern es ist im Grunde der Bereich, der so annähernd bis zur Mondensphäre hinaufreicht. Das ist also gerade so der oberste Bereich der niederen Astralwelt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also der Leuterungswelt. Darum ja auch der Leuterungsberg, der hinaufführt über, ja insgesamt sind es auch neun Stufen wieder. Die Zahl neun spielt bei Dante eine große Rolle, weil da gibt es Vorstufen und dann noch eine Nachbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazwischen sind sieben Stufen, sieben, die sieben Zahl, die Zahl der zeitlichen Entwicklung, wo eben die sieben Hauptlaster des Menschen ja getilgt werden sollen. Das einmal zur Einleitung. Jetzt will ich es ein bisschen chronologischer machen, ausgehend von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Worte zu seinem Schicksal, das er hatte. Als er geboren wurde, er 1265. Das ist die Zeit, als noch Thomas von Aquin etwa lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist 1265. Kurz, ganz kurz danach, nach der geistigen Verdunklung, die über die gesamte Menschheit gekommen ist, nämlich vor allem auch über die großen, größten Eingeweihten. Äußerlich werden viele nichts bemerkt haben, weil viele Menschen sowieso schon den geistigen Einblick verloren hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Imaginationsfähigkeit, die Hellsichtigkeit, wenn man so will. Aber das ganz Spezielle an dieser kurzen Zeit um 1250 herum, heißt, dass selbst die höchsten Eingeweihten für eine Zeit, Monaten, ein, zwei Jahre, es ist schwer zu sagen genau, sagt es Rudolf Steiner auch nicht, aber keinen Einblick in die geistige Welt haben. Wo sie also einfach zurückgeworfen sind, ganz auf das sinnliche Verstandesbewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal wie hoch ihr Entwicklungsgrad ist. Und dieser Einbruch hat eine große Bedeutung für die Umwandlung der alten geistigen Kräfte, die noch zurückgehen in die eiszeitliche Kulturen zurück, wo die Menschen das standardmäßig noch hatten, was dann noch nachklingt in der sogenannten urindischen Zeit, also so in der Zeit siebendes, achtes Jahrtausend vor Christus, wo noch ein ganz starker Nachklang dieser alten geistigen Fähigkeiten waren, an denen eben das Ich nicht beteiligt war. Es war zwar schon da, aber es war noch sehr klein und sehr unausgereift und die Grundregel war eigentlich in der alten Zeit, wenn man sich ins Geistige erhebt, dann unter Ausschaltung der Ichkraft, weil das Ich noch nicht reif dazu ist hier, sondern dann wird die Leitung in Wahrheit höheren geistigen Wesenheiten übergeben, mit der Hilfe von Menschen zwar, die als Priester oder so etwas wirken, die in einen entsprechenden Kontakt mit anderen geistigen Wesenheiten treten und die sozusagen der Ersatz für die individuelle Ichkraft des Einzuweihenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also standardmäßig so in der alten Zeit und auf einem anderen Weg im Grunde gab es keine wirkliche Einweihung bis über die Zeitenwende hinaus, nämlich bis zum Mysterium von Golgatha. Bis dahin gibt es keinen anderen Weg. Das Ich wäre noch zu schwach gewesen und wäre nämlich gerade dann, wenn es in die geistige Welt hineinkommt, sofort verfallen den Widersacherkräften, namentlich einmal den luziferischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt noch nicht endgültige Verderbnis, aber das heißt, das was er hereinbringt, ist nicht die reguläre geistige Welt, sondern so wie es in der Verzerrung eben durch Luzifer erscheint. Und da kann es sich zwar sehr schön erscheinen und sehr erhebend vielleicht sogar wirken für den Einweihungsschüler, der das durchmacht, aber es ist ein Zerrbild der geistigen Welt. Man kann sagen, der wichtigste Grundsatz für diesen Übergang in ein neues geistiges Sehen, für ein neues geistiges Erlebnis ist, dass das Alte absolut verloren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Eingeweihte, der heute diesen Weg gehen will, muss also diese alten Kräfte verloren haben. Und der Lernprozess wurde durchgemacht eben in dieser Zeit um 1250. Und da haben ihn vor allem einige große Eingeweihte durchgemacht, die zu dieser Zeit inkarniert waren und die zu dieser Zeit erlebt haben, dass sie die geistige Welt nicht erleben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sie nicht einmal einen Ansatz davon haben, dass es weg ist. Dass sie ganz auf das sinnliche Bewusstsein und auf das vielleicht sehr ausgefeilte Verstandesbewusstsein reduziert sind. Thomas von Aquin selber war ein sehr gutes Beispiel dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er wäre wahrscheinlich, wenn diese Finsternis nicht gekommen wäre, früher zu einem eigenen, aber neuen geistigen Erleben gekommen. Er hatte es also nicht naturhaft von seiner Geburt auf. Es waren vielleicht ein paar Ahnungen da, aber er konnte es zunächst einmal in seinem Leben nicht der Wege machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam also diese Verfinsterung um 1250, die es ganz außerordiert hat. Was für Thomas von Aquin einen gewaltigen Schub noch zusätzlich bedeutet hat, alles was er über das Geistige wusste, mit dem Verstandesbewusstsein, wusste auch aus der Überlieferung, wusste aus seinem menschlichen Erleben heraus, aber das nicht die geistige Welt umfasst hat, direkt im hellsichtigen Schauen, sondern das umfasst hat, was er fühlen konnte und so weiter. An Glaubenskräften, was er in sich hatte, dass er auf das beschränkt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht das Große des Werkes von Thomas von Aquin aus, dass in allem was von ihm schriftlich überliefert ist, dass da nicht ein Spur drinnen ist von diesem hellsichtigen Erfassen. Er hat erst, habe ich glaube ich das letzte Mal schon geschildert, kurz vor seinem Lebensende, also ein paar Monate vorher, am Nikolaustag 1273, hatte eine große Vision. Und ab diesem Zeitpunkt hat er nichts mehr geschrieben oder diktiert, weil er gesehen hat, dass das im Vergleich zu dem, was man in diesem neuen geistigen Erleben sehen kann, dass das so unendlich reicher ist, als alles was man mit dem Verstand erfassen kann, dass er gesagt hat, ab sofort schweige ich dazu und schweige nicht mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat ihm dieses große Werk hinterlassen, als Nichtsehender einen Verstand zu entwickeln, eine Verstandeskraft zu entwickeln, die fähig ist, Geistiges aber in Verstandesbegriffe klar zu fassen, auch als Nichtschauender. Und das heißt, was man heute noch an der Scholastik lernen kann, ist die Art, wie kann ich geistige Erlebnisse in klare Begriffe fassen. Das brauchen wir heute, um es herunterzuholen auf die Welt, um es kommunizieren zu können, um es uns zu vollem klaren Bewusstsein zu bringen und damit zum Gegenstand der Freiheit zu machen, frei umzugehen damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist es eigentlich notwendig. Da kann man unheimlich viel lernen bei Thomas von Aquin. Jetzt geht es aber heute gar nicht um den Thomas von Aquin, sondern um den Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich habe schon wieder seinen notwendigen Einschub dazu gemacht. Wie geht es jetzt mit dem Dante weiter? Er wird also geboren nach der Zeit dieser Finsternis, 1265. Da kann man sagen, diese Finsternis war bereits verflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass Dante jetzt gleich hellsichtig oder sowas war. Er war es insgesamt wahrscheinlich nur sehr wenig. Also er hatte sicher geistige Einblicke, aber sehr schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jedenfalls, er ist nach der Zeit der Finsternis geboren und das heißt, er hat die Chance, also den neuen Weg zu gehen. Und eine wesentliche Anregung dazu kam durch seinen Lehrer Brunetto Latini, der in Wahrheit eine viel größere, von der Hellsichtigkeit her gesehen, Vision hatte, nämlich im Jahr 1260. Also noch vor der Geburt von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunetto Latini war damals 40 Jahre gerade alt, war als Gesandter nach Spanien geschickt, erlebt dann am Rückweg bekommt er die Botschaft, dass in Florenz, seiner Heimatstadt, gleiche Heimatstadt eben wie Dante, dass dort seine Partei, wenn man so will, die Guelfen, dass die von den Ghibellinen gestürzt wurden. Und was das hat, nichts anderes bedeutet, als er ist verbannt aus der Stadt. Also so radikal war das damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ging damals in Florenz ein paar Mal hin und her. Es hat immer einmal eine Partei und einmal die andere Partei, die überhand gewonnen und immer die, die gerade verloren haben, wurden verbannt. Zumindest die führenden Köpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat den Brunetto Latini sehr erschüttert. Kurz erklären, wer sind die Ghibellinen, wer sind die Guelfen? Um es ganz kurz zu sagen, die Ghibellinen waren die Kaisertreuen und die Guelfen waren die Papsttreuen. Wobei es dann noch Abstufungen gab später, aber da kommen wir beim Dante noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind die zwei großen Punkte, weil man muss denken, das Mittelalter war sehr stark geprägt durch diese Auseinandersetzung zwischen Kaisertum und Papsttum. Und die Frage war immer, wer hat die Überhand? Es hat sich dann eingebürgert, also der Kaiser wird gewählt oder wird gekrönt durch den Papst. Also er verleiht ihm Dank der göttlichen Macht und so weiter die Kaiserwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber natürlich ging dann weiter die Frage, wer hat halt mehr zu reden drin im politischen Geschehen, auch im weltlichen Geschehen. Und es war ja so stark die Macht des Papstes, denkt man vielleicht, vielleicht sagt das was der Gang zu Canossa. Gang zu Canossa, König Heinrich IV., also der große Kaiser eigentlich, der große König, geht zur Burg von Canossa mitten im Winter barfuß als Büsser, weil er wurde von Papst Gregor VII., der große Papst Gregor VII., exkommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er halt nicht, auf deutsch würde man sagen, nicht richtig pariert hat. Also sich geweigert hat, alle die Impulse, die halt vom Papst kamen, denen zu folgen. Und dann wurde er exkommuniziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es ging natürlich auch immer darum, wer darf denn jetzt geistliche Würdenträger einsetzen, kann der Kaiser mitsprechen oder nicht und so fort. Also das war im 11. Jahrhundert bereits, also noch vor unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das zieht sich dann aber immer weiter und es wogt hin und her, wo die stärkere Macht ist. Und das Problem ist halt dann immer entstanden, wenn sich der eine in den Bereich des anderen eingemischt hat. Wenn sich zu viel der Papst eingemischt hat in die weltliche Macht, dann hat es Schwierigkeiten gegeben, vor allem aus geistiger Sicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber umgekehrt auch, wenn der Kaiser geglaubt hat, er muss zu viel in den geistlichen Belangen bestimmen. Und in Wahrheit hat sich das aber immer sehr vermischt, weil der Papst wollte immer weltliche Macht und der Kaiser wollte immer auch Macht im geistlichen Bereich. Nennen wir es einmal vorsichtig so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher gab es also jetzt in Florenz auch eben diese beiden Parteien, die Giebelinern, die Kaisertreuen und die Gelfen, die Papsttreuen. Ja, also Jahr 1260, der Brunetto Latini, der große Lehrer, später Destante, ist auf dem Rückweg von Spanien, erfährt, dass er verbannt ist. Und das erschüttert ihn so stark, dass bei ihm eine geistige Vision auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geistige Vision, in der er ganz große geistige Impulse empfängt, wo er eigentlich wahrnimmt, was sich in der geistigen Welt so tut, gerade an großen Impulsen. Da tat sich also sehr viel. Er schaut geistige Kräfte, die zum Beispiel auch hereingeholt wurden, etwas früher, aber noch auf alte Art in der sogenannten Schule von Chartreux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut etwas von dem, was an geistigen Impulsen lebte bei den Templern. Die Templer waren ein sehr tiefer spiritueller Orden, der aber dann halt beinhart ausgerottet wurde von der weltlichen Macht, das muss man sehen. Und zwar so ausgerottet, dass er in der Welt draußen auch, ja man kann sagen, total verunglimpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es ist ab dem Zeitpunkt dann über Jahrhunderte lang den Templern immer so ein schiefer Geruch angedichtet worden, weil das sehr raffiniert durch Anwendung im Grunde schwarzer Magie gemacht wurde, dass die Templer dann bei den erzwungenen Geständnissen die scheißlichsten Dinge gestanden haben. Die scheißlichsten Dinge, die man nämlich erlebt, wenn man auf richtigem regulären Weise in die geistige Welt eintritt, dann wird man nämlich als allererstes einmal bekannt gemacht mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Existenz. Die muss man schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wussten die Templer und daher ging der [[A:Schulungsweg|Schulungsweg]] der Templer besonders darauf hin, sich dessen bewusst zu werden, du musst die dunklen Seiten sehen. Solange du dich denen nicht gestellt hast, bist du nicht bereit in die geistige Welt einzutreten. Und bei den Geständnissen sind aber dann genau herausgekommen, die Erlebnisse, die sie halt hatten mit dieser dunklen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wurde ihnen halt angedichtet, na die betreiben ja schwarze Magie oder weiß Gott was oder Schlimmes. Also das sind ganz entzäpfliche Menschen. Aber in Wahrheit war da ein großer geistiger Impuls drinnen, der halt dann damit in den Untergrund gedrängt wurde mit der Vernichtung der Templer, die in die Lebenszeit Dantes hineinfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vernichtung der Templer begann ganz offiziell im Jahr 1307 an einem Freitag dem 13. Seitdem gilt der Freitag der 13. als Unglückstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die 13 überhaupt und der Freitag dann erst recht auch noch. Durch eine geniale Aktion, muss man sagen, inspiriert natürlich von den Widersacherkräften, inspiriert von letztlich den Wesenheiten, die hinter Sorat stehen, nämlich von dem französischen König [[w:Philipp_IV._(Frankreich)|Philipp der Schöne]] [Philipp IV.]. Der, naja, eben diese Inspirationen, diese arimanischen Inspirationen hatte hinter denen aber letztlich die Soratkräfte stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ging es darum, äußerlich gesehen, den Goldschatz, den riesigen Goldschatz der Templer in die Hand zu bekommen, um die Staatskasse aufzufüllen, aber das ist nur die äußere Seite. Weil dieses Gold, und so wurde es bei den Templern auch gehandhabt, war im Grunde nur ein Repräsentant für die geistige Kraft, die dahinter steckt. Und man muss auch sehen, und das ist für unsere Zeit heute, denke ich, sehr entscheidend, hinter den Templern stand ein geistiger Impuls, ein Finanzsystem aufzubauen in der Welt, das getragen ist von einem geistigen Impuls dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo also sozusagen das Gold wirklich der Gegenwert war, nicht für äußere Waren einfach nur, sondern für die geistige Schöpferkraft des Menschen. Und sie haben eigentlich schon ein ganz geniales System aufgezogen gehabt, wo man wirklich in Jerusalem einen Scheck einlösen konnte, ganz bequem und so weiter, eben um die Bilder zu versorgen mit dem, was sie brauchen, um ihre geistige Aufgabe, um ihren geistigen Weg zu verfolgen. Und sie haben nichts für sich selbst genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde ihnen auch dann angedichtet, dass sie das Gold missbraucht hätten. Aber in Wirklichkeit missbraucht hat es der Philipp der Schöne, der aber nur ein Werkzeug letztlich der Widersachermächte war, muss man auch sehen. Ein williges Werkzeug, um eben diese geistigen Kräfte, die mit dem Gold verbunden sind, in die andere Richtung zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist schwarze Magie, die da betrieben wurde. Und der [[A:Templerorden|Templerorden]] wurde dann äußerlich zerstört. Also es begann eben diese Verhaftung dann der [[A:Templer|Templer]] um 1307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist der Prozess gegangen, also durch sieben Jahre hindurch im Grunde. Und um 1314, wenn ich jetzt nicht irre, wurde dann zuletzt die letzten großen Templer hingerichtet. Also vor allem der Großmeister [[w:Jacques_de_Molay|Jacques de Molay]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man weiß es nicht sicher, aber es gibt Anhaltspunkte dafür, dass [[A:Dante|Dante]], da war er schon verbannt, nämlich Dante wurde auch verbannt, nicht nur Brunetto und Nardini. Also jetzt muss ich einen Vorgriff machen, im Jahr 1302. Und dann ist er herumgezogen in Europa und hat versucht, dort irgendwo unterzukommen, weil Florenz war verbannt und letztlich so verbannt mit der Androhung der Todesstraf, wenn er sich dort wieder blicken lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ihn tief erschüttert hat, weil die Stadt Florenz war sein Leben. Sie war sein Leben im Grunde. Und für uns kann man sagen, für die Nachwelt ist es ein Glück, weil er hätte sicher nie die göttliche Komödie geschrieben, wenn er dort sein eigentliches Talent entwickeln hätte können, nämlich eine ganz neue Staatsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt-Stadt Florenz war eine Art Stadt-Stadt zu dieser Zeit, wie es viele heute gab, wie es Ravenna und andere auch gab. Italien im heutigen Sinn gab es ja noch nicht. Als Landschaft natürlich, aber nicht als Staat, als Nation, sondern es gab eben diese Stadtstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der eigentliche Impuls in Wahrheit mit dem Dante angetreten ist, ist da ein geistgemäßes Staatswesen mitzuformen. Und er war schon ziemlich an der Spitze tätig. Er war einer der drei Prioren in Florenz, das heißt der geistigen Führer, der politischen Führer auch und darin saß seine große Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte auch schon Werke diesbezüglich veröffentlicht und es geht darin letztlich um eine geistgemäße Gestaltung des Rechtslebens, des politischen Lebens. Das war seine eigentliche Aufgabe. Er hatte natürlich schon auch diesen künstlerischen Aspekt ganz stark drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat ja schon Gedichte und alles mögliche geschrieben. Er hat geschrieben diese Geschichte über sein Leben. Da erzählt er die Begegnung mit Beatrice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beatrice ist eine ganz wichtige Figur in der göttlichen Komödie. Äußerlich gesehen kann man sagen, es ist ein Mädchen, dem er in seinem neunten Lebensjahr begegnet und ihn so bezaubert, ist etwas jünger als er, in seiner enge, reinen Gestalt. Und von da an war das sozusagen seine Leitgestalt, sein Leitmotiv, das ihn geistig geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er ihn eher im Bild des reinen, unschuldigen, seelischen gesehen hat. Ein reines Seelisches, das sozusagen von den Widersacherkräften ganz frei ist. So hat er sie empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seinem neunten Lebensjahr, da spielt wieder die Zahl 9 eine Rolle. Und er schildert ja dann auch darin, welche große Bedeutung das für ihn hat. Und in seiner ganzen göttlichen Komödie ist die Zahl 3 und die 3 mal 3, die 9, spielt eine ganz wesentliche Rolle in der Komposition und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also 9 Engelsphären zum Beispiel haben wir. Aber wir haben auch, wie er es dann in der göttlichen Komödie schildert, 9 Höhlkreise. Da geht es hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Spiegelbild davon. Und Dante spricht es, im Gegensatz zu seinem Lehrer Brunetto Latini, der spricht es noch nicht so deutlich aus. Der hat noch sehr die lichte Vision, könnte man sagen, der Göttin Natura, das heißt der geistigen Kräfte, die in der ganzen Erde Natur walten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine ganz reine, große Gestalt. Er sieht natürlich schon auch Kräfte, die gegen sie ankämpfen. Aber in dieser Deutlichkeit, wie Dante die spiegelbildliche Hierarchie darstellte, da ins Erdinnere, wenn man so will, bildlich gesprochen geht, also die 9 Höhlkreise nach unten, das konnte er nicht darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Brunetto Latini hatte doch einen großen Einfluss auf Dante als sein Lehrer. Er war ja jetzt im Verband zunächst einmal, konnte aber dann später wieder nach Florenz zurückkehren, weil sich die Situation wieder geändert hat. Es hat wieder die andere Partei die Überhand gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurden halt die Ghibellinen verbannt und dann haben die Gelfen wieder die Regierung übernommen. Und zu dieser Zeit konnte Brunetto Latini zurückkehren. Er hat inzwischen auch teilweise in Paris gelebt, im Exil sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat dort ein großes Werk verfasst, den sogenannten Tresor, den großen Schatz. Das war ein enzyklopädisches Werk über das Wissen seiner Zeit. Ist äußerlich sehr wichtig gewesen als Lehrbuch, könnte man sagen, auch für Dante natürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das eigentliche Interessante ist sein kleines Werk Il Tesoretto, der kleine Schatz. Das Schätzlein, wenn man so will, der kleine Schatz. Und dort schildert eben Brunetto Latini wirklich sein geistiges Erlebnis, das er hatte, als er diese Nachricht bekommen hat von seiner Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind sehr sehr viele Bilder drinnen, die bei Dante mitschwingen, im Hintergrund da sind. Aber eben, wie ich sagte, was bei Dante dazukommt, ist ein ganz ganz deutlicher Blick in das Finsterste des Finsteren. Und in dem Dante da wirklich bis in die tiefste Unterwelt hineinschaut, ja, im Grunde einen Blick hineinwirft in die ganze Gegenhierarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entweder neun Engel-Hierarchien nach oben und denen entsprechend diese neun Höhlengreise nach unten. Welche geistigen Wesen dort wirken, schildert er gar nicht so genau. Aber es wird deutlich an den Auswirkungen, die sie auf die Menschen haben, nämlich was diese Wesenheiten in den Menschen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante ist sich nicht so klar darüber, mit welchen Widersacher-Hierarchien er es genau zu tun hat. Er nennt sie manchmal Satan, dann nennt er sie wieder Luzifer, er unterscheidet sie nicht so richtig nach dem Gebrauch seiner Zeit. Und er hatte auch natürlich nicht so ein deutliches Hellsehen wie der Brunetto Latini, der hatte sicher ein ausgeprägteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Dante kommt es so immer wieder durch und dann sind so Bilder, die er aus seiner dichterischen Fantasie herausgestaltet. Das ist so eine Mischung. Aber das geht eins ins andere über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht also dieser Weg durch die neun Höhlengreise hinunter. Was sind diese Kräfte der neun Höhlengreise? Die Unterwelt. Was ist es? Ja im Grunde sind dort die Kräfte drinnen, die wir, wenn wir nach dem Tod in die geistige Welt aufsteigen, die wir nicht mitnehmen können in diesen Bereich, sondern die im Erdenbereich zunächst verbleiben müssen, damit wir sie in einer nächsten Inkarnation wieder in uns aufnehmen und vielleicht dann daran arbeiten können, diese negativen Kräfte, die da drinnen sind, aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich aufzulösen. Darüber haben wir schon oft gesprochen jetzt, was erst geht seit der Zeitenwende beziehungsweise seit dem Mysterium von Golgatha, dass wir sie wirklich vollkommen auflösen können. Diese vollständige Auflösung geht eigentlich erst ab diesem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber solange wir sie nicht aufgelöst haben und wir in die geistige Welt gehen nach dem Tod, dann müssen wir diese Kräfte in diesen Höhlengreisen, wenn man es so will, man darf sich die natürlich nicht so räumlich vorstellen. Mein Tante schilderte es in einem räumlichen Bild, es ist ja ganz interessant wie er das schildert, er schildert es so, als die Zeit des Sündenfalls war, beziehungsweise noch vorher, Lucifer wurde ja sozusagen aus dem Himmel gestürzt, weil er halt, sagen wir mal, nicht folgsam war. Er wurde gestürzt auf die Erde herunter und er schildert es im Grunde sehr plastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er hinuntergestürzt wurde auf die Erde, hat er einen riesigen Trichter in die Erde geschlagen, also ein riesiges Loch bis zum Erdmittelpunkt hinunter. Und was passiert mit dieser ganzen Erdmasse, die jetzt von dem Loch frei werden muss, irgendwo muss das ja hin. Da bäumt sich jetzt oder wölbt sich auf auf der anderen Seite der Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein äußeres Bild, das er gebraucht dafür. Man darf das natürlich nicht so äußerlich nehmen, also Tante hat es als Bild gebraucht einfach, eine gewisse geistige Richtigkeit liegt darin. Es ist was, ein sehr gutes Bild eigentlich, weil es heißt einerseits, es heißt nämlich, er war ja durch den Sturz Lucifers und all der Schar, die mit ihm verbunden ist, den Sturz der ganzen Widersacherkräfte, wenn man so will, ist erstens einmal ein Loch in der Erde entstanden, also ein Bereich, der nicht erfüllt ist von der geistigen Kraft der höheren Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist einmal das Wichtige. Es entsteht ein Bereich, der sozusagen von dieser Geistigkeit befreit ist. Man muss es sich nicht räumlich denken, aber es ist jetzt in unserem Erdenbereich eine Zone geschaffen, die frei ist von der Geistigkeit, die über uns steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Voraussetzung für die menschliche Freiheit. Eine notwendige Voraussetzung. Der Mensch muss, um seine Freiheit entwickeln zu können, immer Zugang haben zu einem Bereich, an dem die geistige Welt über ihn nicht hinkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es ihm nicht folgen kann, wo es ihm keine Inspirationen geben kann, keine Befehle sozusagen geben kann, keine Hinweise geben kann, sondern wo der Mensch auf sich alleine gestellt ist. Nachsatz dazu, ganz alleine, aber nicht, weil die Widersacher sind dort. Und der große Unterschied ist jetzt nur der, wäre dieser, ich sag einmal jetzt geistfreie oder geistfremde Bereich nicht entstanden, dann wäre der Mensch ununterbrochen unter der Eingebung der geistigen Hierarchien über ihn gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hätten ihn nicht im eigentlichen Sinn gezwungen, aber der Mensch hätte trotzdem nichts anderes tun können, als diese Impulse aufzunehmen und umzusetzen. Wie es halt in der geistigen Welt zunächst einmal üblich ist, auch heute noch in der geistigen Welt üblich ist, bis zur Hierarchie der Engelwesenheiten herunter. Noch eine Stufe darunter stehen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir können uns aus diesem Bereich herauslösen. Das heißt, wir haben einmal das große Privileg in einen Bereich hineinzutreten, der frei ist von diesem Impuls und der uns aber die Möglichkeit gibt zu sagen, wir wollen uns aus eigener Kraft, aus eigenem Willen zu dem erheben oder nicht. Ja, oder sogar zu sagen, wir wollen uns mit dem Reich der Widersacher verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Verführung dazu ist sehr groß, weil das Problem ist in diesem freien Bereich hinein, die Widersacher haben einen gewissen Zugang dazu. Also wenn man so will, solange der Mensch seelisch gesprochen, nicht körperlich, seelisch gesprochen an der Erdoberfläche steht, solange hat er einerseits den Blick nach oben, kann sagen, ja, ich will mich von dort inspirieren lassen. Oder er hat den Blick nach unten und kann sagen, ja, ich kann meinen Blick von euch abwenden und ich kann frei entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er aber einen Schritt weiter nach unten tut, kommt er in den Bereich der Widersacher hinein und die flüstern ihm alle möglichen Inspirationen zu. Also viele große Inspirationen, durchaus auch im positiven Sinn, kommen von der Seite auch. Muss man auch sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht alles immer von oben, weil man muss sehen, alle Inspirationen, die uns zur Umgestaltung der physischen Welt gegeben werden, kommen primär nicht von oben, sondern von unten. Weil das können die oben nicht. Keine Engelwesenheit hat irgendeine Ahnung davon, wie man mit dem physisch-mineralischen Element umgeht und daraus Technik zum Beispiel macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tote ist ihnen völlig rätselhaft, ist ihnen überhaupt nicht zugänglich zunächst einmal und daher können sie dazu gar nichts sagen. Und der Mensch hat ja die Besonderheit, dass er in eine Welt versetzt wurde oder eine Welt betreten hat, die dieses feste, tote, tot gewordene Erdelement hat. Und der Mensch ist berufen, dieses Element umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss er sich abwenden von der Quelle oben. Er muss sich zuwenden bis zu einem gewissen Grad zum Reich der Widersacher, die diese materiell verfestigte Welt hervorgebracht haben, bis zum dichten, festen Erdelement hinein. Da stecken die arimanischen Kräfte namentlich dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arimanische im weitesten Sinn, weil da gehören dann die Asuras dazu, da gehören letztlich auch die Kräfte, die Hintersaurat stecken dazu. Die alle stecken da dahinter. Mit dieser Unterwelt, wenn man es so will, sind verbunden auch alle die physikalischen Kräfte, die mit dem Toten zu tun haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da zählen dazu die elektrischen Kräfte, die magnetischen Kräfte, dazu zählen die Kernkräfte, wenn man will. Steiner hat davon noch nicht so direkt gesprochen. Er hat es genannt eine dritte Kraft und die dürfte etwas zu tun haben mit den Kernkräften irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Kräfte oder mit denen umgehen zu können, sie handhaben zu können in irgendeiner Form, dazu müssen wir Kontakt mit den Widersachern aufnehmen. Herr Rudolf Steiner spricht von einer Art untersinnlichen, unterphysischen Welt. Nehmen wir das Bild von der Erdoberfläche hinauf, ist die übersinnliche Welt, jetzt halt nicht im äußeren Sinn, sondern im seelisch-geistigen Sinn genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns also über das irdische erheben, kommen wir in diesen übersinnlichen, überirdischen Bereich hinein. Wenn wir uns in die andere Richtung wenden, geistig gesehen, seelisch gesehen, ins Erdinnere, kommen wir in den Bereich der untersinnlichen oder sogar unterphysischen Welt. Bei Elektrizität, ist Elektrizität jetzt ein fester Gegenstand? Ja, wir brauchen etwas Festes, damit wir sie irgendwie zur Erscheinung bringen können, aber was ist Elektrizität eigentlich? Mit unseren Sinnen können wir sie nicht einmal wirklich erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat wer schon elektrischen Strom gesehen? Ja, wir sehen Glühbirne, aber da sehen wir, das leuchtet. Den Strom sieht man eigentlich nicht drinnen. Man kann spüren, zum Beispiel keinen elektrischen Schlag, aber ist der Schlag schon die Elektrizität? Es gibt einen Hinweis, dass sie da ist und es gibt einen Hinweis, dass sie etwas vielleicht auch mit den Nerven zu tun hat, weil wir spüren sie, es ist schmerzhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar vielleicht zuckt der Muskel irgendwo tatsächlich. Wir haben in unserem Körper sogar die Elektrizität drinnen. Das heißt, wir haben in unserer Struktur, das ist ja was auch Gewaltiges, wir haben Kräfte des untersinnlichen Reiches, des Widersachereiches in unserer Leiblichkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir könnten gar nicht Menschen sein, so wie wir sie heute sind, wenn wir nicht diese Kräfte drinnen haben. Ohne die könnte man uns nicht bewegen auf Erden, ohne die könnten wir nicht Bewusstsein entwickeln auf Erden, also unser irdisches Bewusstsein, das ginge alles nicht ohne diese Kräfte. Aber es sind Kräfte, die wir nicht von oben haben, sondern von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da brauchen wir jetzt gar nicht schimpfen über die Widersacher, wir könnten unsere Menschheitsaufgabe gar nicht bewältigen ohne diese Kräfte. Also wir müssen auch Danke dazu sagen irgendwo. Die Frage ist, ob wir uns nur von diesen Kräften leiten lassen oder von anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt zum Beispiel ist, alles was elektrische Kräfte im Menschen ist, die sind zugänglich den Widersachern und die hängen daher stark zusammen mit unserem sogenannten Doppelgänger. Also mit den Kräften, die wir in unserem seelischen Verdorben haben. Weil eigentlich bevor der Mensch sich auf der Erde verkörpert hat, bevor er, wenn man so will, aus dem Paradies, aus dem Garten Eden herausgeflogen ist durch den Sündenfall, war das ganz rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hätte es keinen Doppelgänger gegeben. Woher? Da wäre kein Schatten drinnen gewesen. Aber als Folge des Sündenfalls und alles was weiter war, kommt dieser Schatten hinein und mit jeder Inkarnation wird er zunächst einmal in Wahrheit stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil am Anfang haben wir also einmal wesentlich mehr Dunkles hineingebaut, als wir geschafft haben, dieser Dunkelheit wieder Helles abzugewinnen. Also wir sind in eine große Verfinsterung hineingefallen. Eben bis in unsere Körperlichkeit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade die elektrischen Kräfte sind also Ausdruck dieser Doppelgängerkräfte. Also das heißt, wenn wir Gedanken wälzen, wenn wir sinnlich wahrnehmen und uns des Nervensystems bedienen, sind Doppelgängerkräfte tätig, mittätig. Ohne denen könnten wir nicht sinnlich wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dieser Kräfte, da nämlich Elektrizität auch mit den Muskeln, mit der Muskelbewegung was zu tun hat, ihr wisst vielleicht, das hat schon der Galvani festgestellt, mit den Frauschenkeln, wenn der elektrische Impuls kommt, dann zucken die Frauschenkel. Er hat also so Frauschenkel am Balkongitter hängen gehabt, mit einem Draht aufgespießt und dort, weiß ich nicht, zum trocknen aufgehängt oder sonst was. Und dann hat er festgestellt, wenn ein Gewitter ist, zucken diese Frauschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, weil die Muskelbewegung auch etwas mit elektrischen Kräften zu tun hat. Wie genau, müssen wir jetzt nicht erörtern. Aber konkret heißt das, die Doppelgängerkräfte wirken damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Widersacher haben einen riesigen Einfluss darauf. Gerade der Aremann, also Aremann und Lucifer, mit der Elektrizität sogar sehr stark der Lucifer. Mit den magnetischen Kräften dann der Aremann und mit den noch tieferen Kräften, sagen wir mal, mit den stärksten physikalischen Kräften, die meiner Auffassung nach also etwas zu tun haben, auch mit den Kernkräften, da stecken die Asuras dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das müssen wir auch noch alles dazu denken jetzt, was mit diesem unterirdischen, untersinnlichen, unterphysischen Bereich zu tun hat. Und Rudolf Steiner sagt sehr deutlich, damit haben wir aber auch ein Spiegelbild dessen, was im überirdischen an Seelenwelt, an unterer geistiger Welt und oberer geistiger Welt vorhanden ist. Da geht es sogar noch darüber hinaus, aber das sind mal die drei wichtigen Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann haben wir in der untersinnlichen, in der unterphysischen Welt das Spiegelbild, in einer unterirdischen, untersinnlichen Astralwelt, einer untersinnlichen, niederen Geisteswelt und einer untersinnlichen, hohen Geisteswelt. Das heißt, die untersinnliche, hohe Geisteswelt, die führt uns jetzt schon ganz an die ärgsten Widersacherkräfte aber heran. Aber da ist auch eine Geistigkeit drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist eine Schöpferkraft auch drinnen, einer gewissen Art, aber eben nicht der Art, wie wir es bei uns haben, wo dem Menschen die Freiheit gegeben wurde oder die Möglichkeit zur Freiheit. Man muss nicht mehr sagen die Möglichkeit, weil verwirklichen muss die Freiheit jeder selber. Und dort gibt es nur eine zentrale Quelle bei den Widersachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die höchste Wesenheit, die halt hinter diesem Sorat steckt. Das bildet eine Gegenhierarchie. Ein Tor in eine andere Welt, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Dante in seiner Schilderung der Hölle steigt also Stufe für Stufe über neuen Stufen bis hinunter ab, zum Erdkern, wenn man so will. Der bei Dante aber nicht so wie in der Geologie oder was jetzt ein glutflüssiger Kern ist, sondern ganz im Gegenteil. Es ist die Eishölle, die absolute geistige Erstarrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absolute Erstarrung. Und dort finden sich versammelt jene Menschen, die, man könnte sagen, Verrat am Geistigen geübt haben. Also in Wahrheit heißt es, die in den Dienst der Widersacher ihr Geistiges gestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schwarze Magie in Wahrheit träge gemacht haben. Das heißt es in Wirklichkeit. Die kommen also dort in diese Eishölle hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt geht aber Dante durch. Im Übrigen er geht ja nicht alleine durch. Er hat einen Begleiter in dem römischen Dichter Vergii.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der begleitet ihn. Er kann ihn begleiten auf diesem Weg in die Unterwelt hinein. Und gemeinsam erleben die beiden dann eben die verschiedenen Stufen dessen, was die Menschen durch ihre Taten an negativen Wahrheit in ihrem Seelischen aufgehäuft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie verdorben haben da drinnen. Und was natürlich aber dann auch einen Einfluss hat auf die Lebenskräfte des Menschen. Und das heißt, man muss denken, in dieser Unterwelt, in Wahrheit sitzen dort nicht die Toten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht glauben, die sitzen da jetzt unter der Erde. Also physisch gesehen, sinnlich gesehen schon gar nicht. Aber auch geistig gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Ich des Menschen und große Teile oder größere oder kleinere Teile seines Seelischen, seines Australischen steigen auf in die hohe geistige Welt oben. Aber die verdorbenen australischen Kräfte, die bleiben mit der Erde verbunden. Oder wenn man jetzt dieses Bild weiter gebrauchen will, mit der Tiefe der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und je tiefer es hinunter geht, desto schlimmer verdorben sind diese australischen Kräfte. Und das sind im Grunde die Karma-Packung, die Karma-Pakete, die wir mit uns während des Lebens herumtragen, die wir aber mit unserem Tod jetzt dieser Tiefe der Erde übergeben. Und das heißt, in Wahrheit tragen wir sie auch so lange wie auf Erden leben mit uns herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind in gewisser Weise da in dieser Sphäre unten. Dort sind diese karmischen Kräfte. Ganz interessant, dass Dante so am Ende des Inferno, im vorletzten Gesang oder so, also das heißt im 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder 33. Gesang herum, ich weiß es jetzt nicht genau auswendig, dann einen dieser Leidenden dort unten, das sprich es eigentlich, dieser Karma-Päckchen trifft und sich dann wundert, ja bist du denn schon gestorben? Weil er konnte sich erinnern, ich habe dich ja noch eben gerade als Lebender oben gesehen. Wieso bist du plötzlich da unten? Und ja, es kann auch sein, dass die Seele da unten aufschlägt sozusagen, aber damit sind eben dieses verdorbene seelische Gemein und oben der Leib aber sehr stark besetzt ist von den Widersacherkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No, das ist ein Bild, das ist Dante jetzt so nebenbei, ich weiß gar nicht wie bewusst die Zusammenhänge genau war, aber im Grunde sind wir in der Situation alle. Wir sind alle in dieser Situation. Wir haben einen Teil von Karma-Päckchen, die im Grunde verwurzelt sind in der Tiefe, in der untersindlichen Tiefe unserer Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem noch schwere dieser karmischen Verfehlung, wenn man so will, ist es tiefer oder weniger tief in dem unterirdischen, untersindlichen der Erde verwurzelt, aber das haben wir alle. Das haben wir alle und darum ist es so wichtig, wenn wir einen geistigen Weg gehen, das zu erkennen, was wir da mitschleppen, von dem wir niemals sagen können, das geht uns nichts an, sondern das hängt an uns dran und wenn wir es nicht ins Bewusstsein nehmen, dann werden wir in die falsche geistige Welt hinaufgeführt, dann werden wir sofort in die luziferische Seite hineingeführt, die sehr schön und hell sein kann für das Bewusstsein, weil die luziferische Welt kann eine wunderschöne Welt sein, eine erhebende Welt sein, eine beglückende Welt sein, die uns in geistige Euphorie versetzt. Das ist also ganz, ganz tückisch und wenn man dieses Gefühl hat, es ist so wunderbar, dann muss man schon vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte eigentlich und man sieht auch nur das wirkliche geistige richtig, wenn man auch eben die Schattenseite sieht, dann sieht man die richtigen Konturen. Wenn man nur dieses gleißende, geistige Licht sieht, ohne, wie habe ich das einmal in früheren Vorträgen genannt, ohne der geistigen Sonnenbrille, dann ist man geblendet. Dann ist man geblendet und man nimmt das Geistige nicht in seiner wirklichen Gestalt wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nimmt zunächst einmal gar nichts wahr. Man hat im Grunde nur, und das muss man jetzt zu der Blendung dazu sagen, diese Blendung kann sich nämlich durchaus auch so äußern, dass ich jetzt ein luziferisches Fantasiegebilde habe, das aber mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat. Also geblendet sein heißt nur nicht einfach nichts sehen, das wäre noch fast das harmlosere, weil dann wird man draufkommen, hoppla, da hat es was, sondern wo man vorgegaukelt bekommt, diese luziferische Seite der geistigen Welt und dann sind wir schon wieder in der falschen Richtung drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses luziferische Licht hat was zu tun mit der engsten Erdensphäre, beziehungsweise mit den obersten Schichten dieser untersinnlichen, unterphysischen Welt. Und da schweben die luziferischen Kräfte. Sie umschweben, kann man sagen, die Erde, aber sie sind auch in diesem unterirdischen Bereich drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch der Bereich, der, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, der Überirdisch wäre, hat seine Wurzeln da unten, letztlich. Der Zug geht nach unten, der Zug geht nach unten. Und insbesondere dadurch eben, dass diese Widersacher immer mehr, immer mehr im Laufe der Erdentwicklung unter den Einfluss dieser Sauratkräfte gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder dieser geistigen Kräfte, die dort dahinterstecken. Und das heißt auch, dass die eigentlich den Widersachern zugedachte Aufgabe, dass die, naja, ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Die Widersacher sind heute nicht mehr so tätig, wie es eigentlich vorgesehen war, eben für den Menschen diesen Freiraum zu eröffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihn zu sagen, ja komm da rein. Sag nicht, oh, da wird es gefährlich, da ist die schöne geistige Welt, die große, gute geistige Welt nicht mehr da. Sondern die sagen, komm rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen ja dort hinein, um die Freiheit zu entwickeln. Aber es sollte eben nicht dieses Gewicht bekommen, dass der Mensch dadurch in eine andere geistige oder ungeistige Welt, jedenfalls in eine Widersacherwelt hineinkommt, die letztlich gespeist wird von den geistigen Wesenheiten hinter Saurat. Und diese Gefahr ist aber jetzt schon da, weil die Widersacher eben selber in die Gravitationswirkung dieser Sauratkräfte geraten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit ein Grund, warum die Widersacher der Erlösung bedürfen. Weil sie sind selbst dadurch auf einen Weg oder in eine Bahn gelenkt worden, die ihnen eigentlich auch nicht zugemutet worden ist von den geistigen Hierarchien, die über uns stehen. Also sie hätten ihre Aufgabe etwas anders erfüllen können und anders erfüllen sollen, wenn es nach den höheren Hierarchien gegangen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wären sie eben einfach abgestellt worden zu einer bestimmten Aufgabe, eben den Menschen zu verführen, zu verlocken, in dieses Reich hineinzugehen, wo die Menschen frei sind von der geistigen Führung oben. Aber eben trotzdem nicht zu verfallen, da in ein Loch zu fallen hinein. Man könnte, wenn man beim Bild jetzt bleiben will, dass Dante anreist, aber dann nicht genau ausführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man könnte sagen, dort wo es zum Erdmittelpunkt geht, in die Eishöhle hinein. Dann ist der Erdmittelpunkt, da steckt jetzt Lucifer oder Satan. Dante ist sich da nicht ganz einig, wie er nennen soll, weil er diese Wesenheiten nicht genau unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er steckt selber in dieser Eishöhle drinnen und der Nabel des Lucifer-Satans oder wie immer man es nennen will, also dieser luciferisch-arimanisch empfundenen Macht, dieser Nabel des Satan. Wenn man das weiter verfolgt, das ist das Tor in die Welt der Kräfte, die hinter Sorat stecken. An dem gehen Dante und Vergil so irgendwie vorbei, weil sie schaffen es jetzt an dem Satan, an seinem zottigen Fell, so wird es halt geschildert, sich festzuklammern, hinunter zu klettern, ja bis zu dem Nabelbereich, aber sie kommen dort nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird nur geschildert, der Nabel des Satans wird geschildert, das ist der Mittelpunkt. Und plötzlich, kaum sind sie da vorbei, steht für sie die ganze Welt am Kopf. Jetzt sind sie sozusagen auf der anderen Seite der Erde, jetzt geht es dort wieder bergauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie finden dann sehr schnell einen Aufgang, sogar der Vergil ist es, der diesen Weg hinaufführt, der sie dann sehr schnell wieder an die Erdoberfläche führt. Alles natürlich ein Bild für ein geistiges Geschehen, hat nichts mit dem Äußeren zu tun. Also Archäologen oder Geologen müssen nicht danach suchen, sie werden das nicht finden, sondern es ist ein Bild für etwas Geistiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns bewusst sein sollte und was Dante noch nicht so ganz deutlich schildert, aber empfindet, ist dieser sozusagen Nabel, dieser Widersacherkräfte, das ist das Tor, diese andere Welt in die achte Sphäre letztlich hinein. Und von dort kommen eben diese Kräfte, die hinter diesen ganzen Soratgeschichten stecken. Und Dante schafft es aber eben da vorbeizugehen und dann hinaufzukommen auf den Läuterungsberg und dieser Läuterungsberg, das Bild ist eigentlich sehr schön, weil da ist jetzt, wenn der Mensch aufsteigt in die übersinnliche geistige Welt, jetzt in die reguläre geistige Welt, dann ist ein Bereich, wo sich das Irdische aufgetürmt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zwar nimmer der unterirdische Bereich, aber es ist ein irdischer Bereich, wo der Mensch alles das ablegen muss und auch ablegen kann, was ja mit dem Erdendasein und mit einer gewissen Geistferne, die dadurch bedingt ist, indem wir irdische Wesen sind, selbst wenn wir noch nicht in die Hölle eingetaucht sind, was man da läutern muss und läutern kann. Das ist dieser Weg, den Rudolf Steiner auch schildert, der Weg, wenn man nach dem Tod aufsteckt und das sogenannte Karma loca, Karma ist der Ort der Begierde, also Karma loca heißt eigentlich Ort der Begierde, Karma ist die Begierde und loca, locus im Lateinischen dann drin, Sanskrit ist ja auch eine indoeuropäische Sprache, die sind also verwandt, daher gibt es da gerade mit dem Lateinischen, aber auch oft mit dem Deutschen verblüffende Übereinstimmungen. Also Karma loca, Ort der Begierde, das ist der Bereich, wo wir im Grunde alles das abstreifen können nach dem Tod, was uns mit der Erdenwelt verbindet und zwar notwendigerweise verbindet in gewisser Weise, weil wir müssen also gewisse Erdenkräfte, Sinnlichkeit und so weiter aufnehmen, um hier auf Erden überhaupt leben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese Dinge sind nicht so schwerwiegend, dass sie in unserem Karma wirklich eingeschrieben werden, sondern wir können sie läutern. Und es ist auch der Prozess, eben damit verbunden zu scheiden, was geht ins Karma über, was ist Aufgabe für die nächste Inkarnation und was kann ich jetzt schon läutern. Und das geschieht eben in der Schilderung von Dante auf diesem Läuterungsberg, der hat wieder neun Ebenen letztlich, also die Neunzahl spielt wieder eine Rolle und da gibt es aber ein, und im Italienischen heißt es ja bei Dante Purgatorio oder Lateinisch-Italienisch eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist ja an der göttlichen Komödie, Dante schreibt sie nicht auf Lateinisch, was im Grunde noch so ziemlich der Standard war, vor allem wenn man ein großes Werk schreiben wollte, dann hat man in Latein geschrieben. Dante schreibt in der Volkssprache, in der italienischen Volkssprache. Das ist also auch ein ganz großer Schritt und ihr wisst vielleicht, dass Dante damit ja sehr wesentlich auch beigetragen hat zur Ausformung der italienischen Hochsprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat natürlich viele Elemente seines Florentiner Dialekts hineingenommen, aber durchaus auch andere Dialekte, die ihm bekannt waren, spielen eine große Rolle. Er zeichnet in seiner göttlichen Komödie, wenn er dann Menschen von verschiedenen anderen Städten oder Stadtstaaten zeigt, durchaus auch sie in ihrer Sprache. Auch italienisch, aber mit anderem Akzent, mit leicht anderen Gebräuchen, so wie wir halt im Kleinen in Österreich oder in Deutschland halt auch verschiedene Dialekte haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bayer spricht halt anders als ein Preuße oben und gibt es alle möglichen Abstufungen. Bei uns gibt es das genauso. Und er hat eine Dichtersprache im Grunde daraus geschaffen, mit seiner ganz eigenartigen Reimform, die drinnen ist, die wieder von der Dreizahl bestimmt ist, mit den sogenannten Terzinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lebt die Dreizahl wieder drinnen und dann sogar drei Strophen, die miteinander verkettet sind, alles mögliche drinnen, will ich euch nicht zu sehr belasten, aber da gibt es Schätze zu entdecken. Also auch diese Zahlengeheimnisse da drinnen sind einfach in der Form seiner Dichtung. Ja und so gibt es eben auch neun, dreimal drei, neun Stufen am Läuterungsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein Vor-Purgatorio, da ist man also noch vor der Läuterung. Da tut sich noch nicht viel, weil man muss überhaupt erst einmal für würdig befunden werden, ob man überhaupt aufsteigen darf. Also bis sozusagen dieses Tor zum Läuterungsberg geöffnet wird, dass man dort hinaufsteigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann geht es halt, ich will es kurz machen, über sieben Stufen hinauf angefangen. Unten sind die schwersten Prüfungen, die schwersten vergehen. Und Tante selber beginnt diesen Aufstieg zum Läuterungsberg, auf den Läuterungsberg und er begegnet also immer wieder dem Engel, der bei jeder Stufe ihm begegnet und sozusagen schaut, ob du darfst du da weiter oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erste ist also überhaupt, dass Tante dabei, aber auf seiner Stirn eingeritzt werden, die sieben P, peccata, die Sünden, die Vergehen, die Laster eigentlich in Wahrheit, die Tante in seinem Leben auf sich geholfen hat und die muss er alle läutern jetzt bei jeder Stufe. Und das muss er abwerfen. Im Grunde, wenn man das behält, kann man nicht in die geistige Welt aufsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im unteren Bereich sind die schwersten Prüfungen, nach oben zu wird es immer leichter. Und Tante schildert es eben so, dass er am Anfang fast zusammenbricht und kaum den Fuß heben kann, um da hinauf zu steigen. Der Vergil tut sich nicht so besonders schwer, interessanterweise, der kennt das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tante tut sich sehr, sehr schwer damit. Aber von Stufe zu Stufe wird es leichter. Ganz interessant, weil eben mit jeder Ebene dieses Läuterungsberges fällt ein Schwergewicht ab, ein seelisches Schwergewicht ab und es wird immer leichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer leichter. Und die schwerste Last, die zu tragen ist, eben gleich auf der ersten Stufe, ist der Hochmut. Der Hochmut, die Einbildung sowas ganz Besonderes zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante bekennt also ganz offen, ja, an dem leide ich besonders. Er sagt es dann irgendwo auf der Ebene, wo der Neid gebüßt wird. Dann sagt er von sich, ja mit dem Neid, das belastet mich nicht so besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da laufen die ganzen Menschen dort blind herum. Das hat einen guten Grund, weil der Neid besteht ja an dem, was man sieht. Es heißt so schön, der Neid hat scharfe Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, der Nachbar hat ein schöneres Auto als ich. Ich kann den Kerl nicht ausstehen. Jetzt habe ich mir eh schon so ein teures Auto gekauft und der hat noch ein teureres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es nicht sehe, dann geht es mir nichts an, und so für alle Sinne genommen. Und das ist aber etwas, was der Tante in einer richtigen Selbsteinschätzung von sich eigentlich kaum hat. Er neidet niemand etwas, aber Hochmut, sich etwas einzubilden, auf seine geistige Kraft und seine Fähigkeiten, von dem gesteht er, ja, das habe ich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das habe ich schon. Naja, und so geht es halt Stufe für Stufe hinauf, bis zur siebenten Stufe, die leichteste Stufe, wo die Wolllust gebüßt werden muss, beziehungsweise ausgeschieden werden muss. Nämlich ganz interessant, weil dann die Geschichte mit der Hure Babylon, die folgt, hat nichts mehr mit der Wolllust im irdischen Sinne zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt nichts. Obwohl es in einem Bild geschildert wird. Es ist also jenseits dieses Bereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, als Tante dort auch mit ziemlicher Leichtigkeit im Grunde durchgegangen ist, dann kommt die letzte große Feuerwand, die die letzten Begierden, die noch in Tante drinnen sind, tilgen sollen. Und er zuckt immens zurück. Er zittert vor dieser Feuerwand, durch die er schreiten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergil sagt ihm nämlich, ja, da musst du noch durch. Und habe keine Angst, dein Körper verbrennt nicht, wir sind ja im seelischen Bereich. Es ist ja kein äußeres Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für den Tante ist es so real und er scheint so schrecklich, dass er wirklich zurückzuckt, wie noch nie zuvor. Und der Vergil kann ihn kaum bewegen, durch diese Flammen zu schreiten. Es hilft nur ein Zauberwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dieser Feuerwand wartet deine Beatrice. Die reine Seele. Nur so kannst du sie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst durch dieses Feuer gehen, sonst kannst du nicht hinkommen. Und das Wort wirkt Wunder, Beatrice. Dann steht er auf der Tante und schreitet mit Vergil durch diese Feuerwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und kommt ins irdische Paradies. Das irdische Paradies ist also an der Spitze dieses Leitungsberges gelegen. Und dieses irdische Paradies ist genau das, was in der Genesis beschrieben wird, als der Garten Eden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht die höchste geistige Welt oder was, sondern es ist die, man könnte sagen, der erdennaheste Bereich der geistigen Welt. Der erdennaheste Bereich der Seelenwelt sogar. Ist also nicht sowas übertrieben hohes, sondern im Grunde ein niederer, verhältnismäßig niederer Bereich, aber ein reiner Bereich im Grunde noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein reiner Bereich, der geblieben ist, solange bis die Widersacher Schlange sich dort hineingewunden hat. Und ihre Macht erreicht nämlich bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sagten wir, es sind die Widersacher, ja dort wirken aus dem unterirdischen oder untersinnlichen Bereich, aber sie erreichen durch die ganze Mondensphäre hinauf bis da zur Spitze des Leitungsberges. Bis dorthin. Bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dorthin, also selbst wenn wir durch diese Leiterung durchgegangen sind, durch das sogenannte Karma-Locker durchgegangen sind, dann kommt die ärgste Prüfung in Wahrheit. Dort ist die Entscheidung. Dort könnte die Gefahr bestehen, dass man mit den Mitteln der schwarzen Magie ganz tief hinunterstürzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort würde das passieren. Dass man treffsicher, jetzt glaubt man, ich bin durch, ich habe alles das abgetan, was mich hinunterziehen könnte und genau in dem Moment, genau in dem Moment lauern die Kräfte, die hinter Sorat stecken, bedienen sich namentlich der luziferischen Kräfte, die bis dort hinauf erreichen, weil Ariman selber direkt erreicht nicht bis hinauf. Nicht wirklich direkt, nur vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da muss also ganz stark der Luzifer helfen dabei. Und der könnte den Menschen, der jetzt schon glaubt, ich bin durch alles durch, er könnte ihn ergreifen. Und das ist jetzt sehr interessant, wie das geschildert wird bei Dante, wie der Ablauf der Geschehnisse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Dante kommt durch, durch die Feuerwand. Vergil kann von da an nicht mehr weiter gehen. Also sie gehen durch die Feuerwand, sind aber nicht sofort in dem irdischen Paradies drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind also einige Schritte, ein gewisser Weg zu machen. Dieses irdische Paradies ist noch ein besonderer, abgegrenzter Bereich. Dieser Garten Eden, es kommt aus, ich glaube aus dem Sumerischen oder so, Babylonischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name heißt so viel wie abgegrenzter Bereich. In Wahrheit heißt es so viel wie abgegrenzter Bereich sogar. Und in diesen abgegrenzten Bereich jedenfalls kann Vergil nicht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht? Weil er das Pech hatte in vorchristlicher Zeit geboren zu sein und dadurch nicht mehr sich zum Christentum bekehren konnte. Obwohl er ja in seinen Dichtungen eine Vorahnung darauf schon hat und deswegen gerade im Christentum sehr geschätzt wurde als Dichter. Aber trotzdem zumindest so war die Kirchenlehre, wer vor Christi Geburt geboren ist, hat ein Pech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle die, die vorher geboren waren, egal ob sie was angestellt haben oder nicht. Hölle, Inferno. Ja, ein so hoher und tiefmoralischer Mensch wie Vergil fällt zwar nicht in die tiefste Hölle hinein, sondern er ist im sogenannten Limbus drinnen, also eben im äußersten Bezirk, wo die Menschen nicht leiden, aber halt auch nicht hinauf können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhölle. Ja, die Vorhölle. Also das ist erst der Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so der Rand des Höllentrichters, da stürzt man noch nicht hinunter. Aber man kann halt auch nicht hinauf. Also was insofern ein Bild dafür ist, solange der Mensch die Ich-Kraft nicht vollbewusst entwickelt hat, kann er den Weg eigenständig nicht da hinauf antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist das Bild richtig. Wir müssen immer denken, was der Tante in Wahrheit schildert, sind bestimmte Entwicklungszustände, Seelenzustände, um die es geht. Man darf sich nicht so vorstellen, halt der Tante, der Vergil, wie er damals gelebt hätte, der steckt jetzt da unten drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern er ist ein Repräsentant für eine bestimmte seelisch-geistige Entwicklungsstufe. Und diese Entwicklungsstufe des Vergil war zwar knapp dran, aber noch nicht da, ganz aus der Freiheit des Ich heraus tätig sein zu können. Weil das eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Tante ist eben schon danach geboren, beziehungsweise hat also diese Ich-Kräfte entwickelt bereits, hat diese Freiheitskräfte in sich drinnen und er kann dort hinein. Und steht aber zunächst auch noch ziemlich am Rand der ganzen Geschichte, weil dieses irdische Paradies ist umflossen von einem Strom oder eigentlich von zwei Strömen, die aber aus einer gemeinsamen Quelle entspringen. Das eine, der ist bekannt auch aus der griechischen Mythologie, die Lethe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man aus dem Wasser der Lethe trinkt, dann nimmt man den Trunk des Vergessens zu sich. Ich werde oder den anderen Fluss nennt Tante exklusiv, der Name stammt von ihm, Eunoe. Ganz klar ist nicht, wovon es gekommen ist das Wort, aber Eue hat was im griechischen zu tun mit schön und Noe, Noen heißt was mit denken, geistig tätig sein hat, was mit dem Nus zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es heißt so viel was wie der schöne Geist, das schöne Geistige. Wenn man von dort aus der Eunoe einen Trunk nimmt, wird man erweckt mit dem Bewusstsein fürs Geistige. Wenn man einen Trunk aus der Lethe nimmt, vergisst man das rein irdische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ganze Schuld, die man auf sich genommen hat. Also das heißt, wenn ich über den Leutnerungsberg beziehungsweise durch das sogenannte Kamaloka durchgegangen bin, dann habe ich abgestreift auch das Bewusstsein für die Verfehlungen, die ich da gemacht habe zunächst. Das ist ganz wichtig, das ist ganz wichtig, sonst kann ich nicht aufsteigen weiter in die höhere geistige Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, auch wenn man einen geistigen Schulungsweg gehen will und da kann man nicht warten bis man der perfekte Mensch ist, weil den gibt es noch nicht. Es sind ganz wenige, die so weit gekommen sind, dass sie sich nicht mehr inkarnieren müssen auf Erden, die haben zumindest die irdischen Hürden einmal abgelegt. Sagen wir es einmal so, aber das sind ganz wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind ganz hohe Eingeweihte, die so weit sind, aber die meisten von uns einmal noch nicht. Und trotzdem, wir können in die geistige Welt, im Leben zum Beispiel nach dem Tod, aber auch wenn wir einen Einweihungsweg gehen, machen, aber dann müssen wir ablegen dieses irdische, wir müssen es vergessen. Wir müssen auch unsere Schuld vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher zum Beispiel eines der Übungen oder Vorübungen, um ins Geistige zu kommen, was jeder Mensch eigentlich tun könnte und was ihm auch fürs Alltagsleben gut tut, am Abend eine Rückschau zu halten auf den vergangenen Tag, aber dann das Wichtige ist, immer ohne Reue. Nicht sagen, ach was habe ich für ein Blödsinn gemacht. Weil diese Art von Reue heißt nämlich im Grunde, ach wäre ich doch ein besserer Mensch gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich ärgere ich mich darüber, dass ich nicht besser bin als ich bin. Wir sollen es eigentlich ganz nüchtern und klar konstatieren. Und zur Kenntnis nehmen und sagen, gut mir wird jetzt geschenkt ein Einblick darauf, wo ich stehe, aber jetzt um weiterzugehen ist das zunächst einmal uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgabe werde ich in einem nächsten Leben wieder haben oder vielleicht noch in dem Leben, wenn ich es jetzt in einem Einweihungsvorgang erlebe und zurückkomme. Da kann ich dann noch was arbeiten, aber jetzt auf meinem Weg durch die geistige Welt hat das nichts zu suchen. Das muss ich einmal liegen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ganz wichtig. Es gibt zum Beispiel auch nichts Schlimmeres, als wenn ich mit einem Art Schuldbewusstsein den Aufstieg in die geistige Welt mache. Klingt jetzt paradox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss das vorher haben, ich muss mir meiner Fehler bewusst werden und ich muss sie aber ablegen. Auch beim Einweihungsweg gehe ich diese Stufen durchs Kamaloka oder auf den Läuterungsberg durch und lege jetzt zumindest während des Einweihungsvorganges, des geistigen Erlebensvorganges, lege alles ab. So wie ich es dann nach dem Tod in noch höhere Masse ablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich muss es, wenn ich in die geistige Welt im Einweihungsvorgang gehen will, muss ich das liegen lassen. Würde ich es nicht liegen lassen, dann würden sich genau diese negativen Kräfte hinein mischen in das geistige Erlebnis und es verzerren. Also ich muss sie ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht, dass ich mit Distanzieren sage, es ist erledigt, aber ich muss sie zeitweise beiseite legen können. Das ist gemeint mit z.B. Rückschau auf den Tag, aber ohne Reue. Und für einen Menschen, der geistig weiterkommen will, gilt das im ganzen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer bereuen, ich habe das getan, soll ich es zur Kenntnis nehmen. Mensch, du bist halt ein blöder Kerl oder du bist halt noch nicht so gut, wie du das wünschen würdest. Nimm es zur Kenntnis, aber nicht, schau hypnotisiert, wie drauf und sag immer mehr Kulpa, mehr Kulpa, mehr Maxima Kulpa, wie schlecht bin ich, wie klein bin ich, wie unwürdig bin ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte tu es mir retten da oben. Nein, sondern schau was du tun kannst und da brauchst du deine ganze positive geistige Kraft. Du musst ertragen, dass du noch nicht vollkommen bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du musst akzeptieren, dass du Fehler gemacht hast, aber das ist kein Hinderungsgrund ins Geistige aufzusteigen. Und dir von dort neue Kraft zu holen, um dann, wenn du aus dem Einweihungsvorgang zurückkommst oder im nächsten Leben, wie auch immer, weiter zu arbeiten daran, ein besserer Mensch zu werden. Das heißt also den Schaden auszugleichen, der durch die Wirkung der Widersacher entstanden ist, weil wir es zugelassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersacher alleine können auch nichts. Sie sind sehr stark, aber wir müssen es zulassen. Aber zugegebenermaßen, je schwächer noch die Ich-Kraft ausgebildet ist oder war in der Vergangenheit, umso leichter haben es die Widersacher natürlich, uns da reinzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ganz klar. Aber unser Ziel kann also nur sein, stark zu werden, um ihnen Parole bieten zu können und zumindest nicht noch neue Sachen aufzuhelfen und dann halt nach und nach zu wissen, ok, auch wenn ich jetzt eine Einweihung durchgemacht habe, geistige Erlebnisse vielleicht gehabt habe, wenn ich zurückkomme, wartet eine Aufgabe auf mich. Und vor allem einmal meine ganzen Paketchen aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist also ganz wichtig. Ja, also Dante wird dann etwas später erlaubt, als aus diesem Fluss der Lethe zu trinken. Aber zunächst einmal bleibt er noch außerhalb dieses Flusses stehen, also er kann noch gar nicht hinein in das irdische Paradies, aber er sieht hinein, er sieht dann die Mathilda und alles mögliche, wo man nicht näher darauf eingehen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Große kommt jetzt die Begegnung mit der Beatrice. Und jetzt kommt das ganz Große, es kommt der Triumphzug, ja Dante nennt es, oder gibt es eigentlich den Triumphzug der Kirche nennt er es, aber das ist halt die Ausdrucksweise seiner Zeit oder das Bild seiner Zeit. Im Grunde mit Kirche ist gemeint die Gemeinschaft der im christlichen Sinne, das heißt aus der Kraft des ich herausstrebenden geistigen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat es Dante in seiner Zeit gesehen, auch im Rahmen der äußeren Institution der Kirche. Das ist für ihn nicht trennbar. Sollte es eigentlich auch nicht sein, aber er hat auch sehr deutlich Dante eben gesehen, dass die Kirche, so wie sie als Institution war zu seiner Zeit, lange nicht mehr das war, was sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass die Vertreter der Kirche nicht immer die reinsten geistig Strebenden waren, sondern dass teilweise sehr viele drinnen waren, die also sehr auf den Zug der Widersacher waren und wo die riesige Gefahr besteht, dass sie halt wirklich zur schwarzen Magie letztlich greifen und geistige Kräfte ganz in die andere Richtung führen. Und das sind alles Dinge, die passiert sind zu einem gewissen Teil auch, das muss man sehen. Damit will jetzt gar niemand was anhängen oder so, aber diese Dinge passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade geistige Gemeinschaften und die Kirche, wenn man sie so versteht, wie Dante sie versteht, ist es die Gemeinschaft der im christlichen Sinne geistig Strebenden. Das ist es. Und so war die Kirche eigentlich gedacht auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, da sieht aber drinnen, da ist vieles falsch gelaufen drinnen. Aber jetzt zunächst einmal kommt der Triumphzug der Kirche so, wie sie sein sollte. So, wie sie sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein gewaltiger Triumphzug. Ich will gar nicht alle Wesen und alle Menschen aufzählen, die da mitgehen. Es gehen also viele, viele Wesenheiten mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triumphzug der Kirche besteht darin, dass ein Wagen mal gezogen wird, viele andere folgen, auf diesem Wagen, ganz verschleiert noch ist die Beatrice, und gezogen wird dieser Wagen von einem goldenen Greif. Ein Greif mit Vogelgestalt, aber unten mit dem Körper eines Löwen. Also Greif ist so eine Art Mischwesen zwischen Adler oder großem Vogel, wenn man so will, Raubvogel eigentlich, und einem Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tantes sieht man sehr stark durchspüren, dass dieses Löwenartige aber in eine menschliche Gestalt übergeht. Und für ihn ist es ein Bild für den Christus. Der Greif ist ein Bild für den Christus, indem er meint, dieses Adlerartige, das hat den Aufschwung ins Höchste Geistige, das ist die geistige Seite des Christus, aber er ist auch voll und ganz Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voll und ganz irdischer Mensch geworden. Er vereinigt beide Naturen in sich zu einer, die unterwendbar miteinander verbunden ist. Christus ist also ganz göttliches Wesen und ganz menschliches Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses unbegreifliche Phänomen eigentlich, wenn man so will. Also das Höchste Geistige zu vereinen mit dem absolut Menschlichen. Und beides zugleich voll und ganz zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Bild, in die Richtung sollen wir gehen. Das volle Göttliche mit dem vollen menschlichen Vereinigen, mit diesem vollen Prinzip der Freiheit auch zu verbinden. Um das geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist bei diesem Triumphzug auch, also unter den vielen, die da folgen, die 24 Ältesten, von denen wir schon gesprochen haben. Also die 24 Ältesten sind im Prinzip die geistigen Wesenheiten, die den Menschen vorangegangen sind in seiner Entwicklung und auch die Menschheitsstufe durchgemacht haben. Die also die Erfahrung gemacht haben von einem rein seelischen Wesen, das aber kein eigenes Ich hat, zu einem Ich-Wesen aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings zu einem Ich-Wesen, das vielleicht ganz anders geartet ist, als wir Menschen heute, weil die Freiheit zunächst noch nicht drinnen war. Ich habe das ziemlich am Anfang bei den Vorträgen einmal erwähnt, wie kommt man auf die 24 Ältesten? Naja, es gab auf dem ersten kosmischen Entwicklungszustand unserer Erde, auf dem sogenannten alten Saturn, sieben Lebensstufen, sieben große Entwicklungsstufen. Und da haben sieben Gruppen von Wesenheiten ihre Menschheitsstufe durchgemacht, sind also geistige Wesen geworden und haben einen Ich-Funken bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der heutige Mensch, aber sie sind uns vorangegangen. Ein ähnliches auf der nächsten Entwicklungsstufe, kosmischen Entwicklungsstufe, der sogenannten alten Sonne, wieder sieben Hauptgruppen, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachen. Also am alten Saturn waren das im Wesentlichen die Wesenheiten, die heute Urengel bereits sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben dort begonnen. Auf der alten Sonne sind es die Wesenheiten, die jetzt Erzengel geworden sind. Dann kommt noch der alte Mond, die dritte Entwicklungsstufe, dort sind die Wesenheiten, die heute Engelwesenheiten sind, auf die Menschheitsstufe gekommen sind, also geistige Wesenheiten geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alle sind uns vorangegangen. Und dann kommt die Erdentwicklung und jetzt ist die Frage, wo stehen wir da? Wir stehen im ersten, zweiten, dritten, vierten Lebenszustand der Erdentwicklung und drei weitere kommen noch in der Zukunft. Also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen aber jetzt auf der vierten, also drei kommen noch. Wir stehen in der Mitte einfach. Drei vorher, drei nach uns und jetzt wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die Menschheitsentwicklung ist auch sehr kompliziert. Das heißt, könnte man mal untersuchen, ja, was sind die drei, wer sind diese drei Vorstufen, wer sind die vor allem die drei, die dann noch kommen werden. Ja, da werden wir dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das werden wir sein, aber auf einer höheren Entwicklungsstufe. Wir gehen ja auch durch das alles. Wir gehen ja auch durch das alles, was in Zukunft kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht davon, dass der Mensch, also wenn er seine ganze Entwicklung durchgemacht hat, nicht nur auf der Erde, sondern auch durch die nächsten kosmischen Entwicklungszustände, die noch vor uns liegen, dass er dann, ja, zu einem hohen hierarchischen Wesen aufgestiegen ist, das aber im Grunde eine neue Hierarchiegruppe eröffnet. Und er spricht davon, dass es dann drei Stufen des Menschlichen geben wird. Drei Stufen des Menschlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hängen zusammen mit dem nämlich, was in den nächsten drei großen Zuständen von uns noch hervorgebracht werden wird. Das wird den Menschen dann wirklich zu einer neuen Dreiergruppe in der Ordnung der geistigen Hierarchien machen. Wir haben jetzt neun, die immer jeweils aus einer Dreiergruppe bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also drei Dreiergruppen. Wir haben die obersten Engel-Hierarchien, eine Gruppe von drei, die Seraphim, die Cherubim, die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten und die sogenannten Throne. Die Throne haben schon speziell was zu tun jetzt mit unserem Sonnensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cherubim haben was zu tun mit dem Tierkreis eben und die Seraphim überhaupt die Verbindung mit dem ganzen Kosmos, der vorhanden ist. Also noch über die Tierkreisregion, die für uns zuständig ist hinaus. Dann gibt es die nächste Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es die sogenannten Geister der Weisheit. Dann gibt es die Geister der Bewegung und die Geister der Form. Die Geister der Form, das sind die Elohim, wie es in der Bibel genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schöpfergeister, wie sie in der Bibel genannt werden. Durch die aber der Christus wirkt. Das ist die nächste Dreiergruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geister der Weisheit, Geister der Bewegung, Geister der Form. Geister der Form, denen haben wir zu danken, dass es dieses irdische Erdelement gibt. Nur sie leben nicht wirklich drinnen in dem Element, sondern sie schicken ihre dienstbaren Geister hinein und dass das ganze wirklich so materiell wird, wie wir es jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort schwimmen die Widersacher, namentlich die arämanischen Kräfte, eine große Rolle. Und der Lucifer sorgt dafür, dass es uns sinnlich für äußere Augen oder äußere Ohren erscheinen kann. Wer sonst nicht da soll in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja und dann gibt es darunter die Engelwesenheiten, von denen wir schon gesprochen haben, die den Menschen vorangegangen sind, die also auch zu diesen 24 Ältersten damit zählen. Die Urengel vom alten Saturn, die Erzengel von der alten Sonne und die Engelwesenheiten vom alten Mond. Und dann kommen eben wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 24 Ältesten gehören also zu diesem Triumphzug der Kirche dazu. Ist ganz wichtig. Wird ja auch so in der Apokalypse geschildert, da haben wir ja schon öfter darüber gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also jetzt kommt dieser Triumphzug der Kirche, dann in Beatrice noch ganz verschleiert. Beatrice begleitet mit einem roten Kleid, einem grünen Mantel und einem weißen Schleier. Ist ganz wichtig, weil das für Dante und eben auch für die katholische Lehre bedeutet, die drei christlichen Tugenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube, Liebe und Hoffnung. Und Beatrice wirft aber dann den Schleier auch ab. Und Dante ist natürlich ganz geblendet von ihrem Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kommen ja diese tolle Szene, wo der Dante also so klein mit Hut ist, weil ihm die Beatrice, also dieses Ideal der reinen Seele, so viele Vorwürfe macht, was er alles verfehlt hat, wo er seelisch daneben gekaut hat, dass er zum Schluss nach der ganzen Strafpredigten einfach nur mehr stammelt. Ja, mehr kann er nicht sagen als ja. Er kann es zur Kenntnis nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht noch außerhalb des Flusses der Lethe, muss man dazu sagen. Und dann, als das jetzt da ist, als er die Strafpredigte angehört hat, und dann wird er trotzdem aber von der Beatrice als Reif befunden, aus der Lethe zu trinken. Und die Matilda, also diese Gestalt, mit der Dante vorher, bevor noch die Beatrice dabei gesprochen hat, die hilft ihm jetzt dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trinkt aus der Lethe, er badet in der Lethe, er geht durch die Lethe durch und er darf jetzt endlich in das irdische Paradies hinein. Und kann er ein bisschen Fragen stellen, schaut staunend, was da ist. In der Zwischenzeit bewegt sich der ganze Zug weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greif bindet dann den Wagen an einen Baum im Paradies, an einen verdorrten Baum, der ziemlich eingetrocknet ist, steht eigentlich nicht hinein, passt der Baum der Erkenntnis. Und als der Greif, also der Christus, den Wagen dort anbindet, blüht dieser Baum wieder auf. Also es schaut alles gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann passiert etwas. Jetzt kommen alle, ein Adler stürzt sich auf diesen Wagen. Der Adler ist ein Bild für die weltliche Macht, für Dante in diesem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adler war vorher, wenn man es jetzt bei der Greif gestaltet hat, gesagt hat, ein Bild für den geistigen Aufstieg. Er kann aber genauso gut ein Bild sein. Und für Dante ist es das für die Macht der römischen Kaiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also für die irdische Macht. Das ist jetzt der Adler, der sich hinunterstürzt. Der Adler war ja ein Symbol für die Macht des römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der stürzt sich also auf diesen Wagen nieder. Ein Fuchs umschleicht diesen Wagen. Der Fuchs ist ein Bild für die intellektuelle Schlauheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist ein Bild von Dante gemeint, wie für den theologischen Verstand, dem aber die Weisheit fehlt in Wahrheit. Also die nur schlau ist und ja das Geistige auslegt nach dem Verstand. Nämlich so, dass es den eigenen Bedürfnissen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigenen Begierden, die man hat in Wahrheit. Im Grunde der Verstand, wie wir ihn haben, ist nichts anderes. Er ist ein Werkzeug dazu, unseren irdischen Wünschen zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist kein Instrument, die Wahrheit zu finden. Sondern er ist ein Mittel, um Wege zu finden, wie kann ich das, was ich mir wünsche, was ich haben will für das Irdische, wie kann ich das erreichen. Das gilt bis fast in die höchsten Formen des Verstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es sind wenige wahrscheinlich auf der Stufe, so wie Thomas von Aquin, der es geschafft hat, also dieses egoistische Element aus den Verstandeskräften, sagen wir es einmal weitestgehend, auszuschalten. Und daher zu einer Interpretation zu kommen, der Überlieferung, der Offenbarung, die gegeben wurde und da nicht hellsichtig war, hat er nicht mehr gehabt. Er war angewiesen darauf, die Bibel zu lesen und zu wissen, was da ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sein Verstand reichte hinauf, um das großen Teil im guten Sinne auszulegen. Also in einem nicht-egoistischen Sinne auszulegen. Und Dante hat aber sehr deutlich gespürt, wo sich die Theologie so insgesamt hin bewegt hat, hat sie ganz anderen Zwecken gedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und tatsächlich, wenn man sich vieles anschaut, was in der Theologie dann an Lehrsätzen entschieden wurde, hat mit Machtfragen zu tun, mit irdischen Machtfragen. Es setzt sich der durch, der halt die besseren Argumente hat und der schlägt einen anderen aus dem Bild und hat dann die Macht, den Weg weiter zu gehen. Und das ist halt zumindest eine sehr zweifleitige Sache, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dafür ist dieser Fuchs ein Bild. Aber dann wird es halt noch wilder, weil dann aus der Erde ein Drache hervorsteht. Und das sind jetzt die Widersacherkräfte, die wirklich heraufreichen, bis an diese Spitze des Läuterungsberges, bis hineinreichen in das irdische Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar müssen sie es bis dorthin erreichen, weil dort hat ja die Versuchung stattgefunden. Dort. Also die Widersacher haben Zugang bis dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Drachenkräfte, die ergreifen und zerschmettern im Grunde jetzt den Wagen. Also es ist ganz fürchterlich, die Geschichte. Und als das dann passiert ist, als der Wagen vielleicht nicht ganz zerstört ist, aber doch beeinträchtigt ist, alles in Scherben geht rundherum, dann kommt eben diese Szene mit der Hure Babylon, die Umzucht treibt mit einem Riesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Riesen. Dieser Riese, es wird nicht genauer geschildert, was damit gemeint ist, aber es sind in Wahrheit diese Widersacherkräfte, die Vereinigten Widersacherkräfte, hinter denen die Wesenheiten hinter Sorath stecken, die jetzt sagen, ja ich will eine Seele haben, die mir diese ganzen geistigen Kräfte herunterholt, aber sie mir schenkt. Damit sie da in das tiefste, tiefste Widersacherreich hineinkommen, sozusagen durch das Nabelloch verschwinden können in die Sorath Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in die achte Sphäre letztlich. Das ist dieses dramatischste Bild, da entscheidet sich die Menschheitsentwicklung. Was da gelingt, an geistigen Kräften zu rauben, was also sozusagen durch diese geistige Umzucht passiert, das ist verloren für die zukünftige Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist endgültig verloren. Man darf sich da aber jetzt gar nicht nur so, weiß ich nicht, irgendwelche dunklen Praktiken oder so vorstellen. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Verstandeskräfte, wenn sie im Dienste des Egoismus sind und wenn dann dazu kommt, dass sie vielleicht wirklich aber Inspirationen aus dem Geistigen haben, dass sie das eins zu eins da hinunterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwissend sogar. Aber damit bereiten sie den Weg, dass das hinuntergeht. Damit bereiten sie den Weg und sie bereiten sich selber vor, letztlich früher oder später ganz bewusst auf den schwarzmagischen Weg zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sind sie nur unbewusste Handlanger des Ganzen, aber sie bereiten sich schon dadurch ein Schicksal. Naja, dass sehr starke Versuchungen an sie herankommen werden, den Weg der schwarzen Magie zu gehen. Also das heißt, Geistiges herunter zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es können sehr hochgebildete, geistig geschulte Menschen sein. Aber sie rauben es letztlich. Sie wollen es nicht einsetzen im Dienste des freien Ichs, einer freien Menschheit, sondern im Dienste von Einzelinteressen zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit aber im Interesse dieser Soratkräfte. Wir stehen jetzt in einer Zeit drinnen, wo halt doch schon eine ganze Menge Menschen da sind, die eigentlich hohe geistige Kräfte entwickelt haben, aber durch die Verführung der Widersacherkräfte ganz hypnotisiert, gebannt nur blicken auf dieses Reich nach unten. Das sind nicht jetzt schon moralisch durch und durch verteubernde Menschen oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gar nicht. Gar nicht. Ich meine, sie sind aber verteuben bereits in ihrem Intellekt, in ihrem Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da fängt es an. Also der Weg in die schwarze Magie fängt in Wahrheit an mit dem falschen Denken. Und schwarze Magie ist es ab dem Moment, wo ein Mensch mit dieser hohen Intelligenz auch noch geistige Inspirationen bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar durchaus aus der regulären geistigen Welt. Aber sie hinunterleitet, weil seine Verstandeskräfte sozusagen angeknabbert sind von den Widersachern und umgelenkt sind von den Widersachern. Dann lenken sie das aber, was von dort kommt, hinunter in die andere Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das macht, dass dann die sogenannte achte Sphäre immer mehr aufgebläht wird. Und da ist heute eine große Gefahr da. Dass Menschen, ohne es zunächst einmal zu wollen, uns dorthin führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden sie dann im Grunde immer mehr auf den schwarzmagischen Weg gedrängt. Und die Gefahr besteht, dass sie in einer nächsten, übernächsten Inkarnation dann so weit sind, dass sie das bewusst machen. Ohne dass sie es jetzt wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sie oft, und die sind am anfälligsten, hochmoralische Menschen. Hochmoralische Menschen. Und ich habe das oft schon gesagt, am gefährlichsten in der Menschheit sind die Menschen, die von dem, was sie tun, reinsten Herzens überzeugt sind, dass das das Richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es der Menschheit nicht aus Freiheit geben, sondern sagen, schaut, das ist das Gute, das ist euer Heil und ihr müsst es machen. Sozusagen die Menschen zwingen zu ihrem Glück. Wo das beginnt, da fängt der Weg in den Abgrund an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den wirklichen Abgrund. Der Mensch muss es aus Freiheit entscheiden können. Er muss aus Freiheit jeden Blödsinn machen können, den er machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann ihn beraten, ich kann ihn alles, aber wenn ich anfange ihn zu zwingen, nur das Gute zu tun, dann ist das das Böseste, was man machen kann. Man kann den Menschen nicht zur Moral zwingen. Dadurch erzeugt man Unmoral und in der Zukunft wirklich dieses Schwarzmagische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Dinge, die verloren gehen. Und das ist etwas, was wir heute in unserer Zeit kapieren müssen. Wo wir anfangen, die Menschen durch direkten Zwang, also mit Gewalt oder durch raffinierte Überredung dazu führen, eigentlich das Gute zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn sie es aus Unfreiheit tun, dann ist es das Verderblichste, was es gibt. Und das ist die große Botschaft, die in der göttlichen Komödie drin ist. Und Tante weiß ich das sicher nicht in allen Punkten voll klar bewusst, was es ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er hat es wunderbar in die Bilder hineingelegt und sie sind wert, das zu studieren. Also diese Szene, wenn es interessiert. Es ist heute, glaube ich, ein bisschen spät geworden, obwohl man natürlich später angefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im 20. Gesang. Nein, nein, Blödsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein. Es ist falsch. Ich habe die falsche Stelle aufgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Purgatorio 31. Gesang. 31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesang. Ich will es euch heute nicht vorlesen. Vielleicht kann ich euch das nächste Mal kurze Stücke davon vorlesen, dass ihr einen Eindruck bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann gehen wir anschließend nahtlos über in die Schilderung der Apokalypse, eben dieser Begegnung mit der Hure Babylon, wie sie dort geschildert wird. An dieser Schilderung hat sich ja auch Tante angelehnt und hat dem aber noch eben so einen eigenen Jaus auch gegeben. Also das ist für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist das ein ganz entscheidender Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir sind heute fähig, aus dem Vollbewusstsein, aus dem Icher, etwas aus der geistigen Welt zu holen. Das heißt eigentlich zu schaffen. Etwas dem Nichts heraus zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas in die Seelenwelt zu schaffen und was dann letztlich auf Umwegen auch Auswirkungen bis in die physische Welt hinein hat. Diese Fähigkeit haben wir bereits. Aber wenn wir sie mit der falschen Gesinnung herein holen, dann führen sie nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wirklich eine große Gefahr. Es geht nicht darum, dass das jetzt von Haus aus ganz bewusst böse Menschen sind, die das machen. Sondern wenn man was will, sie haben das Versäumnis nur zu schauen, dass das eine Einseitigkeit ist, wenn sie ihren Blick dann nur nach unten richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sie nicht bemerken, dass sie eigentlich den Widersachern folgen und dienlich sind von da oben was zu holen. Und das aber nicht bemerken, wo das hingeht. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht nur, wenn ein Bewusstsein, ein ganz waches Bewusstsein für das Geistige da ist. Dieses Geistige hereinholen, die Inspirationen können kommen, ohne dass sich der Mensch bewusst ist, dass das aus dem Geistigen kommt. Er hat halt die Inspiration und die Kräfte da unten drängend ist, dass das immer nur in äußere Einrichtungen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den äußeren Dienern, die eben dienen dieser Sauratwelt letztlich. Und es gilt, nichts anderes als das Gegengewicht zu schaffen. Diese Inspirationen von oben wie von unten brauchen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten helfen uns, es für irdische Zwecke nutzbar zu machen, aber wir dürfen auch sehen, dass das nicht das Endziel der Entwicklung ist. Der Punkt ist, diese Kräfte der Widersacher, die von den Sauratkräften geführt werden letztlich, die wollen eine Art ewige materielle Welt schaffen, der sie das eingliedern, die nämlich diese Gesetzmäßigkeiten dieser Welt hat. Es wird nicht jetzt einfach so ein äußerer Felsklumpen bleiben, die Erde oder was, wenn man das jetzt so in das Bild nehmen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde wird sich trotzdem in einen seelischen, in einen geistigen Zustand umwandeln, aber es sind nur die Gesetzmäßigkeiten des Toten da drinnen. Das ist das Problem. Weil man, so wie die Erde im guten Sinn vergeistigt werden kann, zuerst verseligt werden kann, als einen seelischen Zustand übergehen kann, das haben wir ja schon besprochen in der Apokalypse, aber sie nimmt ja alles das aus dem physischen Dasein mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja das Wichtige. Die Gesetzmäßigkeiten, das was wir uns erarbeitet haben, hier in der physischen Welt geht nicht verloren. Und in diesem Sinne sind die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Physischen dort drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nehmen das mit. Das ist nicht einfach vergessen. Und weil das gerade die Kräfte sind, die wir brauchen, um unser Ich-Bewusstsein, unser freies Ich-Bewusstsein weiter mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen dann nur letztlich immer rein geistig fähig sein, dieselben Kräfte zu entwickeln, die uns hier zunächst nur durch den sterblichen Körper gegeben sind, der mit den Todeskräften verbunden ist. Wir müssen diese Kräfte aber auch in geistigen Rege machen können, damit wir uns diese Freiheit erhalten. Weil sonst hätten wir nichts gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst sind wir durchgegangen, hurra. Auf Erden haben wir die Freiheit entwickelt, aber hoppala, jetzt steige ich wieder da oben auf in eine höhere Sphäre. Weg ist das alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das, die Frucht des Erdendaseins, die Frucht des durch die Welt des Todes durchgegangen zu sein, nicht mitnehmen, dann sind wir im Grunde wieder dort, wo wir am Anfang waren. Nur eine zweite Chance das zu erwerben gibt es nicht. Entweder nehmen wir sie jetzt mit oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also darum ist, wir müssen mit dem Toten in Verbindung kommen, aber wir müssen es mitnehmen nach oben und die Widersacher sagen aber nein, holt es von oben und trägt es nach unten. Da ist die Weggabelung. Da ist die Weggabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollen eigentlich Kräfte von oben holen, Kräfte von unten holen und das dann letztlich irgendwann mit hinaufnehmen. Und die Widersacher sagen, wir holen nur von oben, aber bitte führ es zu uns nach unten. Und dann gibt es halt den Aufstieg nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Gefahr. Darum ist das, diese Szene halt, also sowohl in der Apokalypse, diese Szene mit der Hure Babylon und da dem Drachen, der Drachengestalt und dem Tier und so weiter mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern und so weiter. Das schildert der Tante sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird aus dem Wagen, dem Triumphwagen der Kirche selber wird dann dieses Tier mit den sieben Häuptern und den zehn Hörnern. Also er nimmt genau diese Bilder heraus. Da ist der Scheideweg der Menschheit drinnen irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sowohl die Apokalypse auf ihre Art und die göttliche Komödie auf andere Art zeigt, wie man darüber hinweg kommen kann. Und der Tante kann dann, also Beatrice ermöglicht ihm das, also aus der Lethe zu trinken zunächst einmal. Also er vergisst jetzt seins und jetzt ist er bereit, den Weg ins höhere Geistige aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja sehr schön, wie er das schildert. Das werden dann nochmal irgendwie seine, die Sachen, die vor dem Trunk der Lethe ja schon besprochen wurden und der Tante erinnert sich nicht mehr dran. Ist alles weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, habe ich ihm das nicht schon vorher gesagt? Nein, er hat ja leider aus der Lethe, oder er musste aus der Lethe trinken, sollte aus der Lethe trinken. Es ist alles weg, was vorher war. Und dann darf er auch aus der Eulenohe trinken, aus dem Fluss, der das Bewusstsein fürs Geistige erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eines. Vergessen des Irdischen und erweckt werden zum Wahrnehmen des Geistigen. Und dann kann er mit seiner Beatrice, die ihn führt, das ewig Weibliche, zieht uns hinan, bis der Goethe am Ende vom Faust, das ist der letzte Satz im Faust II drinnen, dort geht es weiter hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sind wir am richtigen Weg. Und dann geht es bis hinauf, dass der Tante erlebt, dass er ansichtig wird der Trinität. Er kann es kaum mehr in Worte fassen, das ist der letzte Monolog überhaupt, mit dem endet es dann, dass er dort im Anblick der Trinität drei Kreise, die eigentlich einen Kreis bilden, sie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versucht irgendwie zu schildern und zuletzt stammelt er im Grunde nur mehr. Und damit klingt es aus. Und wir alle können bis dort hinkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit. Weil die Kraft des Ich ist dieselbe Kraft, die da drin leitet. Und das ahnt der Tante zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Große. Ja, ich will es damit für heute gut sein lassen. Ich danke euch, dass ihr dabei geblieben seid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es heute natürlich noch viel später geworden ist, weil wir eine halbe Stunde verspätet angefangen haben. Nächstes Mal dann 75. Vortrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke und Gute Nacht. Gute Nacht Uwe, grüß dich. Servus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Nacht meine Lieben. Bis zum nächsten Mal. Gute Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, danke François. Und für die, die beim Livestream was gescheitert ist, wir werden es bald nachholen, dass man es nachschauen kann. Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das ist die Herausforderung der Widersacher von unten. Die müssen wir mal reinspucken. Aber wir spucken zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Wolfgang, servus, grüß dich. Bis zum nächsten Mal meine Lieben. Ich verabschiede mich für heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerne.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=29955</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=29955"/>
		<updated>2025-11-07T10:04:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;88281Marion übernimmt die Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 18. September 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
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|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung (Stand Juni 24)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn November 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 214. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|214]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig August 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 223. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|223]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig Oktober 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 7. Juli 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit Gemeni 2.5, Stand Ende Juni 2025. Heidi startet Ende Juni 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fertig am 16. September 2025/ Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 261. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|261]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 262. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|262]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 263. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|263]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 264. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|264]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 265. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|265]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 266. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|266]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 267. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|267]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 268. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|268]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 269. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|269]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 270. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|270]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Heidi startet im Juli 25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 271. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|271]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Marion Selzer|Marion S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 272. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|272]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 273. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|273]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 274. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|274]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 275. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|275]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 276. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|276]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 277. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|277]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 278. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|278]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 279. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|279]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 280. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|280]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 281. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|281]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 282. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|282]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 283. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|283]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Andere Vorträge von Wolfgang Peter:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Möglichkeiten der Kunst/Sprachgestaltung, 2024]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]] - fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Sprachgestaltung mit Wolfgang Peter - Einführung in Grundübungen, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[4. Mysteriendrama, Der Seele Erwachen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christus und das dreifache Johannes-Geheimnis - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zunehmende Gewalt als Zeitphänomen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[(R)Evolution des Bewusstseins - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Leben in apokalyptischen Zeiten - ein Gespräch mit Michael Birnthaler und Wolfgang Peter, 2025]] - fertig, samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 30. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
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|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
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|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Die Karwoche&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_73._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=29863</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_73._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=29863"/>
		<updated>2025-10-27T12:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Der uns jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt, das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer - und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit - sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit. Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprünglich einmal ein Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen. Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn sich im Herbst die Lebenskräfte in der Natur beginnen zurückzuziehen, dann wacht die Erde allmählich auf ===&lt;br /&gt;
Das Interessante, noch so eine Randbemerkung dazu, wenn hier die Rede ist von &#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf&#039;&#039;, dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam, langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf. Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres..., es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden. Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit passiert da sehr viel. Und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können. Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben. Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit. Wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein. Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sich, indem es in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem Seelisch von draußen hereinkommt, an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Räumliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt draußen, bis weit hinauf in den Kosmos. Weil von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte, wieder befruchtet werden. Jede Nacht neu befruchtet werden. Und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein, gerade dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren und so, dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag und Nacht, Sommer und Winter - das sind Rhythmen, die uns einerseits beleben und andererseits unser Bewusstsein dumpfer machen ===&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften. Ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden. Und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeit, die da auch viel, also beginnend im Frühling schon, wieder erneuert, wieder regeneriert. Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden einerseits, so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen. Also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen. Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur wenn wir im Denken lebendiger werden, können wir die Probleme unserer Zeit lösen ===&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger, einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erreichen wir es nie. Wenn es schon auf seinem Höhepunkt zustrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg. Und dann muss halt etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment, wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen. Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen. Dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit! Und sie ist für uns als Menschen im Seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben, nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte. Das Geistige ist, dass den Anstoß dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen neue Kräfte, um gegen die Widersachermächte (Luzifer und Ahriman) anzukämpfen bzw. sie zu erlösen ===&lt;br /&gt;
Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um - ja - anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind. Und die Herbsteszeit gegen Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften, namentlich auch - aber nicht nur - mit den ahrimanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor - wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind - dass da auch mit den luziferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die führende Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den ahrimanischen Kräften. Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Luzifer und Ahriman. Also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie, das ist der Luzifer. Der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske. Und der Ahriman hat halt diese Tragödenmaske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses dem Tode zugeneigte, wenn man so will. Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir. Und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den Asuras handelt es sich um noch stärkere Wiedersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgießung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird: Die &#039;&#039;&#039;Schlacht bei Armageddon&#039;&#039;&#039;. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will. Der große Kampf, das große Ringen, was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar? Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten. Bis zu einem gewissen Grad mit den ahrimanischen Mächten. Mit den &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden. Weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden. Eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpart zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, naja, zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben. Teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen &#039;&#039;&#039;Gut und Böse&#039;&#039;&#039; scheiden kann. Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt. Und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort &amp;quot;gut&amp;quot; ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff, das Böse dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort. Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras haben schon auf dem Alten Saturn ihr Ich erhalten, also Mensch geworden ===&lt;br /&gt;
Und es beginnt aber letztlich schon auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben. Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der Alten Sonne, der nächsten kosmischen Verkörperung, kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die ahrimanischen Wesenheiten letztlich. Und auf dem Alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden. Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen. Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-ätherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht. Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, für das äußere Erleben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte. Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersachermacht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich euch schon ein paar mal erzählt, also das das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann. Also den physischen Leib, den ätherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen. Das Geistige, das sich verkörpert nämlich. Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ich-Kraft und die Freiheit, die er in diesem Ich errungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Hure Babylon und die Unzucht des Geistes mit der Materie ===&lt;br /&gt;
Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie Äußerlich-Stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie eben in einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte achte Sphäre bildet. Also dieses Reich. Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt gerade bei den Schilderungen ja davor, dass Auftritt der Fall der Stadt Babylon, wir werden das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geistselbst. Dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein Astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Kraft, die sich nur in den Dienst des Irdischen stellen will, und zwar des, wenn man so will, Physisch-Irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß. Also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen. Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht das so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen. Ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will. Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut. Weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende. Aber man kommt nicht einfach so hinein. Es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und - wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will - haben genug Mittel uns halt zu verführen diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr erstrebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darum, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon. Obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mitbeteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen. Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne. Sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht. Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie. Und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt. Da gibt es eben durchaus große Unterschiede. Das werden wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus. Da ist es ein bisschen angeklungen. Aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann. Welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Tod gibt es erst seit Beginn der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde ===&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das - ja - tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde. Das gab es vorher nicht. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem Alten Mond, nicht auf der Alten Sonne und schon gar nicht auf dem Alten Saturn. Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus - ja - die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und da sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können, so stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben. Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz starker Zug, der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sie zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst in einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel, viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum - ja - durchaus zufrieden geben würden, den heute die Widersacher zu bieten haben. Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was in Punkto dieses Ansatzes zum Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann einem das schon manchmal sehr erstrebenswert vorkommen. Und dass er spürt, ja da verfüge ich ja über ein viel, viel größeres Machtpotenzial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer geistige Kraft entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten ===&lt;br /&gt;
Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten. Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, ja genau, der Fichte hat das gesagt in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Ja, zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich freien Erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu. Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip. Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip. Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Unzucht treiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt - ja wie soll ich sagen - zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses dunkle Reich hineinzubringen. Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt. Aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikkünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln da, die wir in den Lampen drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen. Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiße Magie ===&lt;br /&gt;
Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden. Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so. Bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokuspokus vorstellen. Ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken. Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er das dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus. Aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein. Weil ringen muss der andere trotzdem, und er kann auch den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch. Aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstreuen. Die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen. Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können. Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerl zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, um das geht es gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz etwas Entscheidendes sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier. Die haben die Macht des Wortes. Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen. Und der tritt äußerlich ganz bescheiden auf. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen. Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit, ich kann mir das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist. Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön. Das ist auch klar, da helfen also die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige Goldesglanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kraft des Mammon. Geld und Kapital als Sinnbild für den zirkulierenden Geist in unserer Gesellschaft ===&lt;br /&gt;
Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon. Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt. Dreimal im Lukas-Evangelium, einmal im Matthäus-Evangelium. Nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch-ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr stark etwas an. Und im kleineren Maßstab geht es uns heute etwas an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die geistige Gegenkraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser Macht des Mammon, diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt, in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönen zeigt, sodass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen. Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen: Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter. Ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist. Zirkulierend, das ist sehr wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Großteils des Kapitals heute wirkt im Sinne der Widersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon. Die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen. Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht das immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem - naja - Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut. Nicht wahr, diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Nicht wahr, das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das Geld, das Kapital, ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital - und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal - sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter. Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird, immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben. Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casino-Kapitalismus. Das sind ja reine Illusionen, denen man nachläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmassen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben. Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnen ist es sicher bewusst. Aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen. Und wie heißt es in der Bibel so schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird: &amp;quot;Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen.&amp;quot; Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf. Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient. Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Sorat, die ganz tief darunter dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front. Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Sorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun. Und der kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt noch etwas Spannendes. Also diese Wesenheit &#039;&#039;&#039;Mammon&#039;&#039;&#039;, die - naja, sagen wir einmal mit der Finanzmiesere zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des tunlichst nicht. Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinnsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angst als Ursache für die Entstehung von Krankheitserregern ===&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug. Und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. &#039;&#039;&#039;Mammon&#039;&#039;&#039;, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Bazillen, wie er es nennt. Bazillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für - naja - Krankheitskeime, wenn man es so will. Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind. Und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark &#039;&#039;&#039;Angstempfindungen&#039;&#039;&#039;. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen können. Dass also aus im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind,... in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder. Weil sie können alleine nicht überleben. Sie können sich vielleicht einkapseln irgendwo. Aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind. Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr - Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Bazillen oder manchmal auch Bakterien oder so - es war einfach zu seiner Zeit der Virus-Begriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet. Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung eben für diese Viren auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viren, Bakterien, Einzeller aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und es zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben. Halt auch auf der physischen Ebene hier. Beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil besteht das aus Bakterien und Einzellern. Also das heißt, die normalen Einzeller sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien. Bakterien sind so einfache Einzeller. Und da gibt es noch einfachere, die Archebakterien, die Archäen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt auch noch, die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzeller, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzellern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzeller, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Wesen dazu. Aber es sind Einzeller. Und es sind Einzeller, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben. Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns. Und genauso sind &#039;&#039;&#039;Viren&#039;&#039;&#039; ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen zum Beispiel, wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter. Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen. Aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass also das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte &#039;&#039;&#039;Evolution&#039;&#039;&#039;, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit. Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzeller helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird an Neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können. Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzeller, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns. Beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass - ja - diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne. Das heißt also, zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann sagen wir, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden. Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, da sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind. Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tote Technikwissenschaft versus Lebenswissenschaft ===&lt;br /&gt;
Auch das im Übrigen so ein bisschen etwas, wo uns unterstützen kann so stimmungsmäßig, diese Wochensprüche. Nicht wahr, sich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen. Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die eben nicht mehr Technikwissenschaft, also Wissenschaft des Toten, ist. Und dazu zähle ich die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal. Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns. Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, wenn man will, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir das im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte. Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden im Grunde. Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo Früheres mit Späterem zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise. Weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren nach einem Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay, dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen - ja - im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns ver-gegen-wärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird. Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen. Und dann ist es hier angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend armselig. Das sind Kräfte, die halt gerade ausreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche. Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange Art physische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann etwas sehr reiches sein. Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, aus diesem, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut. Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir haben die Aufgabe das Tote zu vergeistigen ===&lt;br /&gt;
Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt. Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur wie? Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen. Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen in Wahrheit. In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das Neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt. Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der &#039;&#039;&#039;Würfel&#039;&#039;&#039; ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements. Und das vergeistigt, ist ein Bild für das Neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen. Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können. Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren. Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen. Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können. Wir werden es erzeugen können. Und Rudolf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist ja das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen. Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erbmaterial austauschen, alles mögliche. Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark. Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche. Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt, alle möglichen und das in neuer Art zusammenbaut. Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei. Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche. Und man träumt von sehr Vielem. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus dem Toten Lebendiges machen ===&lt;br /&gt;
Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann. Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s. Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist. Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits. Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann, sondern das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form. Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon. Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Fahrwasser zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will. Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen. Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will künstliches Tierisches. Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moralische Technik ===&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem toten Denken kommen. Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied. Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspielen wird. Aber was ist in denn der Mensch? Mein Gott, ein paar Tausend gehen halt wieder zugrunde. Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht auch eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind dadurch. War ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal. Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden Bußzahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von Zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne. Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf. Man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht. Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch ein entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite. Veranlagen sie gut. Und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur dass sie herinnen haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient. So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar leppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet ihnen wirtschaftlich gesehen nicht einmal ein leises Schütteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft hat die Aufgabe Kapital zu vermehren, um mit dem Überschuss das Geistesleben zu speisen ===&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na no-na! Was denn sonst? Weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen. Und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund. Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann wieder letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt, Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss, um dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse. Und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht? Ja, dann steht das Ganze aber! Dann hat er nichts mehr weiterzugeben. Weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll. Und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, aber es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden. Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufhäuft, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammon-Kräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten. Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Der eben eine gute Idee hat zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse. Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacherkräfte arbeiten mit dem toten materialistischen Denken und mit dem Angstprinzip ===&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip. Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man es so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein. Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht. Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wenn das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus. Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen. Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat. Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken die Widersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln. Also sprich Geistselbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher. Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacherkräfte stecken in unseren Finanzkreisläufen und sie sind es auch, die die Krankheitskeime (Viren und Bakterien) erzeugen ===&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen. Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie aus im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Kleinstlebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig. Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit. Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnenstürme, also die Hunnenstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnenkönig, das geht also ins fünfte Jahrhundert nach Christus hinein. Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren. Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das ganz entscheidende in der Menschheitsentwicklung während der atlantischen Zeit war die Aufrichtung ===&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese Reitervölker der Hunnen sind letztlich Abkömmlinge ja von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum. Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeresgrund sind, damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen. Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, also als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine, die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre. Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung dann, die atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe. Also das sind gewaltige Umstrukturierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch-geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will. Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den &#039;&#039;Homo sapiens&#039;&#039; gab. Oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere - naja sagen wir im weitesten Sinn - Humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen? Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt. Und das sind wir. Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als &#039;&#039;Homo sapiens&#039;&#039; bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denisov-Menschen und was Gott was alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was ist so das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt? Im tieferen Sinn hat das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben. Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtekraft. Das Sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch. Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei. Und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können. Und weiß nicht, einen Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja, die Biber, die bauen einen Damm. Also so etwas gehört auch dazu. Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen. Aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es sehr stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder durch sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten. Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Reibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will. Also dieses Brettl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ich einen Hartholzstab reibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will. Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der &#039;&#039;Homo sapiens&#039;&#039; die Form sein wird, die weitergeht. Und das Allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn. Das ist das Allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden. Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit mit ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat. Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat das zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen. Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel Vorderhirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn. Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese &#039;&#039;&#039;Aufrichtungskraft&#039;&#039;&#039;. Von der geht es aus. Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut Deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst. Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Volk der Hunnen geht auf bestimmte atlantische Volker zurück, den Ur-Turaniern ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den &#039;&#039;&#039;Hunnen&#039;&#039;&#039;. Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunnen zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind. Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunnen jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier. Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Reitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Attila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war. Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunnen. Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Reitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus. Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen. Aber die Scheidung von etwas Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht so. Sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der leben sie sich aus. Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht einen Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses. Das ist ihre Aufgabe. Und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Astralisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgend jemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine astralische Kraft, die für sie interessant ist. Sie ist halt so etwas wie das Pandan zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder weiß Gott was, was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich. Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz zufügt, ist auf die Seite böse zu schlagen. Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Damals konnte der Mensch mit dem, was er seelisch-geistig erlebte, die Natur beeinflussen ===&lt;br /&gt;
Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese ahrimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem ahrimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter. Und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann. In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man ihn jetzt da bei den Fußsohlen, mit denen er da da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn. Wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen. Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokuspokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Ahriman zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie. Weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter und leite sie ins schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie. Und das destabilisiert natürlich auch die Erdentwicklung irgendwo. Bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte. Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese ahrimanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen. Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese ur-turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht. Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen. Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich, also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können, nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen, nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne dass wir die dunkle Seite kennenlernen. Die Frage ist, in welchem Maße? Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, etwas sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen. Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht. Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erd- noch die Menschheitsentwicklung, dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil. Ich meine, gerade wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss von Dunklem drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist. Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass wir nach unten sinkt letztlich? Oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was ins Reich dieser Soratkräfte führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da. Jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Ich meine, vorgesehen waren es nicht so wirklich. Aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem Alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst. Das muss man deutlich sehen. Das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom Alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits. Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch. Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den astralischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen verwirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg. Also im äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das: Kommt doch in unser Reich! Es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will. Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein ahrimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg. Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunnen zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind in Form von Epidemien, noch gar nicht die Pest-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien. Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Pest-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar, ah, die Hunnen sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein! In einer nächsten Inkarnation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Generation?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer nächsten Inkarnation. Inkarnation, ja! Aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann. Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern. Das kommt also noch dazu. Und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wenn man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hunnensturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen da einmal zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepra-Epidemien. Also da kommen heftige Prüfungen. Und derselbe Spaß spielt sich ab - also Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie - spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmen, Dschingis-Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum. Und das bringt dann die großen Pest-Epidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammon-Kräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls. Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was R. Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark einen, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja, diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben. Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebeutet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen. Nicht wahr, auch der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte in mir selbst. Und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders. Da leitet uns also ganz stark die Mammon-Kraft, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist. Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern. So wie es vor tausend Jahren war sozusagen, soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19. Jahrhundert eben mit der Arbeiterschicht oder so, mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr erzeugt hat, weil die unter der Knute lagen, einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag überleben. Das ist das eine. Aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt - ja - eine sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft - und dann Körperkraft auch - aber das Wichtigste ist die Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde. Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammon-Kräfte fördert und damit auch wieder das Bazillenwesen, wie es R. Steiner nennt. Und man kann schon sagen, also gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19. Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere also dort, wo die großen Kapitalmassen sind, die Furcht, die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht. Der ist nicht aufzuhalten. Der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Finanzwirtschaft, so wie sie heute läuft, wird untergehen und sich in ein anderes System verwandeln ===&lt;br /&gt;
Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen? Und da sind also große Verschiebungen möglich. Und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, nämlich zum Rest der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja - also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen - aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise. Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte. Weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führt. Mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19. Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlächelnd zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass sie gerade über die Runden kommen, das will kein Mensch heute mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja am Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt. Wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht. Also da der Überfluss und dort toben wir das aus. Aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer. Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. Ich meine, im Grunde, ein heutiger Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt. Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und dort irgendein Fehler passiert und die dann meint, sie muss die ganze Erde auslöschen. Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute ein Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen. Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten. Bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas. Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon am Leben, findet schon irgendeinen Weg. Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser Wirtschaftssystem ist an der Grenze ===&lt;br /&gt;
Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren. Daher ist natürlich einfach auch aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende. Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ich meine, ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen. Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit dem aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen. Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze. Also um es stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammon-Kräfte. Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lösungsansatz Dreigliederung von Rudolf Steiner ===&lt;br /&gt;
Und daher ist dieses Virus-Geschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilliger Weise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt. Das braucht man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen. Also dieses Geldsystem, das Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal, so wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, also gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken. Und das ist das &#039;&#039;&#039;Wirtschaftsleben&#039;&#039;&#039;, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Es braucht das &#039;&#039;&#039;Rechtsleben&#039;&#039;&#039;, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies &#039;&#039;&#039;Geistesleben&#039;&#039;&#039;. Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein. Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn er die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist von größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen? Das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnen stecken, werden sie quasi gezwungen auch, fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir. Ich meine, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand. Und sind kurz davor. Und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden. Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet? Das kann sehr unterschiedlich sein. Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es zu ziemlich großen Katastrophen geführt. Da war ja auch schon so, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben. Nein! Hat natürlich nicht funktioniert. Es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden dann für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsenkrach 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben. Und die Veränderungen, da ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung? Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich meine, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum, von Klaus Schwab genau, lest es! Bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite vor allem ist eben die vierte technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw. usw. Also wenn man es so liest, und sagt, also wenn das halbwegs funktioniert, super! Muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten? Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite. Weil, ich meine, eines ist klar, wenn ich nur setze auf die tote Technik als im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das drin, diese moderne Technik, also Industrie 4.0, mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D-Druck und weiß Gott was, was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor. Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sie sollen sich frei entscheiden, dass sie die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das sicher! Aber das ist kein Begriff vom Geistesleben da. Der Begriff ist einfach in Wahrheit gar nicht da. Den gibt es ja eh nur bei uns Anthroposophen. Geistesleben, wer redet denn heute von so etwas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon. Aber das irgendwie ernster, mehr als eine Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört auch ein Verständnis fürs Geistige her. Gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll. Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist. Und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen. In richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die paar, die Zehn auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen. Ich meine, sie wollen sie sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage. Aber dass sie jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausradieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit radieren sie sich selber aus letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen. Vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben. Daher ist immer wieder ein Thema, dieses Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation drängen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern rundherum oder so, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstpeinigung. Nein! Es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will. Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wahrheit nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am Allerstärksten unter dem Griff des Mammon. Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch. Viel Elend vielleicht auch noch. Aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung dann. Weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft aber jetzt auf eine Körperlichkeit, die sehr viel alte Anlagen vielleicht hat. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen. Im Moment eher nicht, weil Europa, wenn nicht Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen. Daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern etwas sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns. Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen. Natürlich gibt es da auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends. Aber am meisten Versteiftes ist das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zorn und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele. Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auf dich los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele. Das ist immer noch was. Davon können wir etwas lernen. Es halt in bewusster Form zu machen. Einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft das auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo, wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausschäumt aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geistselbst verwandeln. Aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben. Ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft. Nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem schöpferisch noch ergänzen und erweitern. Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir. Wir sind ja fade Gesellen im Grunde gegen viele andere Völker. Von der ganzen Kultur her. Ich meine, jetzt ist es schon ein bisschen offener. Jetzt müssen wir nicht schon Krawatte eng zu, oder gar noch wie war das bei den Spaniern, mit den Halskrausen da mit den großen, na, das ist ja wie ein Kopf am Servierblattl, wie ein Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit! Und diese strenge spanische Hofzeremonie, die bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist. Und das muss man lernen und genau einhalten. Und wenn du das ein Leben lang machst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr. Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht zu kritisieren, waren sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen. Und das ist auch wichtig. Und da lebt vieles Astralisches, das wir lernen müssen zu handhaben auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit - ja - gab es auch das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Kretern oder sowas. Bis hinein geht das in die griechisch-lateinische Zeit, Mithras-Kult und so. Kommt aber auch aus dem. Umgehen mit den Stierkräften, na, das sind die Kräfte von unten. Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Heute sollen wir das aus dem freien Ich heraus können, ohne dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder einen Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußerlichen Weg. Sondern durch unsere Geisteskraft alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar. Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück. Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, dass wir ihn zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder mit uns vereinigt haben. Und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen - hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch. Das nächste Mal, werden wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen und eben auch mit diesen Kräften der schwarzen Magie. Also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen. Aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner Göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, die mittlere Gruppe von Gesängen. Und da gegen Ende zu, als der Dante mit seinem Führer - und der Vergil konnte nicht einmal hinein - bereits ins irdische Paradies übergetreten ist. Und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen. Aber das ist das eigentliche irdische Paradies. Und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradiso auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist &#039;&#039;&#039;die Unzucht mit dem Geistigen&#039;&#039;&#039;, und die findet statt im irdischen Paradies. Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle. Dort wird die Entscheidung gefällt. Und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fällt also eine ganz große Entscheidung. Und hier nämlich auch. Ich meine, diese Auseinandersetzung der Fall Babylons und der Hure Babylon, das hängt ja alles zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Ich meine, da ist eine Zeile drin, also dass sich die Scharen halt versammeln bei Armageddon, und dann denkt man sich, wo wird denn die Schlacht geschildert? Naja, die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich schon diese Schlacht in Wahrheit. Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf es nicht äußerlich lesen, ach, zwei Heere stürmen aufeinander zu oder drei, was weiß ich wieviele es sind. Es ist eine Auseinandersetzung, die in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt. Und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese niedere, behält dann die Gesetzmäßigkeiten der materiellen Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal. Ich habe es, glaube ich, schon ein paar Mal angedeutet. Aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, weil aus dem Seelischen heraus ist es eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür. Und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden. Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige. Also das sind so schön brav geschichtet. Ja, aber wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht? Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen. Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten des Physischen trotzdem hat. Und dann kann er weiter aufsteigen in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will. Und der ist trotzdem was anderes, als ein normaler Astralleib. Ein Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang und Verabschiedung ===&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaff und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen. Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich. Ist ja so. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal. Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante. Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer: &amp;quot;Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau! Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop. Das war auch so eine Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die Göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig reif die Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hab ich gesagt, ok, das ist es jetzt. Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und Ding und jetzt gehen wir es an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin: &amp;quot;Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel über Dante!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Mir haben es eh ein paar Beträge geschickt und es gibt auch was zum Nachhören, genau. Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiederhören, meine Lieben. So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao. Baba!&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_73._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=29862</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-10-27T12:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Der uns jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt, das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer - und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit - sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit. Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprünglich einmal ein Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen. Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn sich im Herbst die Lebenskräfte in der Natur beginnen zurückzuziehen, dann wacht die Erde allmählich auf ===&lt;br /&gt;
Das Interessante, noch so eine Randbemerkung dazu, wenn hier die Rede ist von &#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf&#039;&#039;, dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam, langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf. Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres..., es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden. Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit passiert da sehr viel. Und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können. Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben. Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit. Wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein. Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sich, indem es in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem Seelisch von draußen hereinkommt, an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Räumliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt draußen, bis weit hinauf in den Kosmos. Weil von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte, wieder befruchtet werden. Jede Nacht neu befruchtet werden. Und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein, gerade dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren und so, dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag und Nacht, Sommer und Winter - das sind Rhythmen, die uns einerseits beleben und andererseits unser Bewusstsein dumpfer machen ===&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften. Ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden. Und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeit, die da auch viel, also beginnend im Frühling schon, wieder erneuert, wieder regeneriert. Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden einerseits, so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen. Also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen. Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur wenn wir im Denken lebendiger werden, können wir die Probleme unserer Zeit lösen ===&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger, einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erreichen wir es nie. Wenn es schon auf seinem Höhepunkt zustrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg. Und dann muss halt etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment, wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen. Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen. Dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit! Und sie ist für uns als Menschen im Seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben, nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte. Das Geistige ist, dass den Anstoß dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen neue Kräfte, um gegen die Widersachermächte (Luzifer und Ahriman) anzukämpfen bzw. sie zu erlösen ===&lt;br /&gt;
Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um - ja - anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind. Und die Herbsteszeit gegen Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften, namentlich auch - aber nicht nur - mit den ahrimanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor - wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind - dass da auch mit den luziferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die führende Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den ahrimanischen Kräften. Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Luzifer und Ahriman. Also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie, das ist der Luzifer. Der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske. Und der Ahriman hat halt diese Tragödenmaske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses dem Tode zugeneigte, wenn man so will. Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir. Und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den Asuras handelt es sich um noch stärkere Wiedersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgießung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird: Die &#039;&#039;&#039;Schlacht bei Armageddon&#039;&#039;&#039;. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will. Der große Kampf, das große Ringen, was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar? Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten. Bis zu einem gewissen Grad mit den ahrimanischen Mächten. Mit den &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden. Weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden. Eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpart zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, naja, zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben. Teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen &#039;&#039;&#039;Gut und Böse&#039;&#039;&#039; scheiden kann. Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt. Und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort &amp;quot;gut&amp;quot; ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff, das Böse dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort. Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras haben schon auf dem Alten Saturn ihr Ich erhalten, also Mensch geworden ===&lt;br /&gt;
Und es beginnt aber letztlich schon auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben. Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der Alten Sonne, der nächsten kosmischen Verkörperung, kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die ahrimanischen Wesenheiten letztlich. Und auf dem Alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden. Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen. Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-ätherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht. Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, für das äußere Erleben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte. Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersachermacht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich euch schon ein paar mal erzählt, also das das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann. Also den physischen Leib, den ätherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen. Das Geistige, das sich verkörpert nämlich. Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ich-Kraft und die Freiheit, die er in diesem Ich errungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Hure Babylon und die Unzucht des Geistes mit der Materie ===&lt;br /&gt;
Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie Äußerlich-Stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie eben in einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte achte Sphäre bildet. Also dieses Reich. Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt gerade bei den Schilderungen ja davor, dass Auftritt der Fall der Stadt Babylon, wir werden das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geistselbst. Dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein Astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Kraft, die sich nur in den Dienst des Irdischen stellen will, und zwar des, wenn man so will, Physisch-Irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß. Also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen. Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht das so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen. Ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will. Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut. Weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende. Aber man kommt nicht einfach so hinein. Es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und - wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will - haben genug Mittel uns halt zu verführen diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr erstrebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darum, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon. Obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mitbeteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen. Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne. Sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht. Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie. Und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt. Da gibt es eben durchaus große Unterschiede. Das werden wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus. Da ist es ein bisschen angeklungen. Aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann. Welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Tod gibt es erst seit Beginn der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde ===&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das - ja - tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde. Das gab es vorher nicht. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem Alten Mond, nicht auf der Alten Sonne und schon gar nicht auf dem Alten Saturn. Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus - ja - die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und da sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können, so stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben. Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz starker Zug, der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sie zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst in einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel, viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum - ja - durchaus zufrieden geben würden, den heute die Widersacher zu bieten haben. Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was in Punkto dieses Ansatzes zum Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann einem das schon manchmal sehr erstrebenswert vorkommen. Und dass er spürt, ja da verfüge ich ja über ein viel, viel größeres Machtpotenzial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer geistige Kraft entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten ===&lt;br /&gt;
Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten. Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, ja genau, der Fichte hat das gesagt in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Ja, zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich freien Erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu. Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip. Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip. Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Unzucht treiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt - ja wie soll ich sagen - zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses dunkle Reich hineinzubringen. Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt. Aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikkünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln da, die wir in den Lampen drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen. Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiße Magie ===&lt;br /&gt;
Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden. Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so. Bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokuspokus vorstellen. Ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken. Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er das dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus. Aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein. Weil ringen muss der andere trotzdem, und er kann auch den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch. Aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstreuen. Die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen. Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können. Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerl zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, um das geht es gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz etwas Entscheidendes sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier. Die haben die Macht des Wortes. Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen. Und der tritt äußerlich ganz bescheiden auf. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen. Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit, ich kann mir das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist. Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön. Das ist auch klar, da helfen also die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige Goldesglanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kraft des Mammon. Geld und Kapital als Sinnbild für den zirkulierenden Geist in unserer Gesellschaft ===&lt;br /&gt;
Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon. Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt. Dreimal im Lukas-Evangelium, einmal im Matthäus-Evangelium. Nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch-ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr stark etwas an. Und im kleineren Maßstab geht es uns heute etwas an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die geistige Gegenkraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser Macht des Mammon, diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt, in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönen zeigt, sodass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen. Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen: Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter. Ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist. Zirkulierend, das ist sehr wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Großteils des Kapitals heute wirkt im Sinne der Widersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon. Die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen. Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht das immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem - naja - Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut. Nicht wahr, diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Nicht wahr, das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das Geld, das Kapital, ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital - und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal - sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter. Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird, immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben. Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casino-Kapitalismus. Das sind ja reine Illusionen, denen man nachläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmassen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben. Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnen ist es sicher bewusst. Aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen. Und wie heißt es in der Bibel so schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird: &amp;quot;Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen.&amp;quot; Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf. Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient. Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Sorat, die ganz tief darunter dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front. Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Sorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun. Und der kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt noch etwas Spannendes. Also diese Wesenheit &#039;&#039;&#039;Mammon&#039;&#039;&#039;, die - naja, sagen wir einmal mit der Finanzmiesere zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des tunlichst nicht. Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinnsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angst als Ursache für die Entstehung von Krankheitserregern ===&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug. Und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. &#039;&#039;&#039;Mammon&#039;&#039;&#039;, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Bazillen, wie er es nennt. Bazillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für - naja - Krankheitskeime, wenn man es so will. Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind. Und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark &#039;&#039;&#039;Angstempfindungen&#039;&#039;&#039;. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen können. Dass also aus im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind,... in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder. Weil sie können alleine nicht überleben. Sie können sich vielleicht einkapseln irgendwo. Aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind. Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr - Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Bazillen oder manchmal auch Bakterien oder so - es war einfach zu seiner Zeit der Virus-Begriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet. Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung eben für diese Viren auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viren, Bakterien, Einzeller aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und es zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben. Halt auch auf der physischen Ebene hier. Beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil besteht das aus Bakterien und Einzellern. Also das heißt, die normalen Einzeller sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien. Bakterien sind so einfache Einzeller. Und da gibt es noch einfachere, die Archebakterien, die Archäen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt auch noch, die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzeller, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzellern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzeller, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Wesen dazu. Aber es sind Einzeller. Und es sind Einzeller, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben. Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns. Und genauso sind &#039;&#039;&#039;Viren&#039;&#039;&#039; ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen zum Beispiel, wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter. Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen. Aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass also das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte &#039;&#039;&#039;Evolution&#039;&#039;&#039;, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit. Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzeller helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird an Neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können. Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzeller, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns. Beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass - ja - diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne. Das heißt also, zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann sagen wir, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden. Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, da sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind. Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tote Technikwissenschaft versus Lebenswissenschaft ===&lt;br /&gt;
Auch das im Übrigen so ein bisschen etwas, wo uns unterstützen kann so stimmungsmäßig, diese Wochensprüche. Nicht wahr, sich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen. Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die eben nicht mehr Technikwissenschaft, also Wissenschaft des Toten, ist. Und dazu zähle ich die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal. Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns. Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, wenn man will, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir das im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte. Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden im Grunde. Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo Früheres mit Späterem zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise. Weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren nach einem Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay, dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen - ja - im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns ver-gegen-wärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird. Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen. Und dann ist es hier angekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend armselig. Das sind Kräfte, die halt gerade ausreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche. Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange Art physische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann etwas sehr reiches sein. Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, aus diesem, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut. Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir haben die Aufgabe das Tote zu vergeistigen ===&lt;br /&gt;
Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt. Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur wie? Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen. Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen in Wahrheit. In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das Neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt. Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der &#039;&#039;&#039;Würfel&#039;&#039;&#039; ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements. Und das vergeistigt, ist ein Bild für das Neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen. Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können. Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren. Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen. Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können. Wir werden es erzeugen können. Und Rudolf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist ja das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen. Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erbmaterial austauschen, alles mögliche. Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark. Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche. Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt, alle möglichen und das in neuer Art zusammenbaut. Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei. Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche. Und man träumt von sehr Vielem. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus dem Toten Lebendiges machen ===&lt;br /&gt;
Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann. Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s. Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist. Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits. Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann, sondern das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form. Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon. Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Fahrwasser zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will. Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen. Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will künstliches Tierisches. Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moralische Technik ===&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem toten Denken kommen. Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied. Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspielen wird. Aber was ist in denn der Mensch? Mein Gott, ein paar Tausend gehen halt wieder zugrunde. Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht auch eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind dadurch. War ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal. Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden Bußzahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von Zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne. Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf. Man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht. Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch ein entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite. Veranlagen sie gut. Und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur dass sie herinnen haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient. So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar leppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet ihnen wirtschaftlich gesehen nicht einmal ein leises Schütteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft hat die Aufgabe Kapital zu vermehren, um mit dem Überschuss das Geistesleben zu speisen ===&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na no-na! Was denn sonst? Weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen. Und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund. Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann wieder letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt, Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss, um dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse. Und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht? Ja, dann steht das Ganze aber! Dann hat er nichts mehr weiterzugeben. Weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll. Und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, aber es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden. Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufhäuft, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammon-Kräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten. Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Der eben eine gute Idee hat zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse. Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacherkräfte arbeiten mit dem toten materialistischen Denken und mit dem Angstprinzip ===&lt;br /&gt;
Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip. Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man es so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein. Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht. Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wenn das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus. Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen. Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat. Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken die Widersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln. Also sprich Geistselbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher. Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacherkräfte stecken in unseren Finanzkreisläufen und sie sind es auch, die die Krankheitskeime (Viren und Bakterien) erzeugen ===&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen. Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie aus im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Kleinstlebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig. Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit. Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnenstürme, also die Hunnenstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnenkönig, das geht also ins fünfte Jahrhundert nach Christus hinein. Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren. Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das ganz entscheidende in der Menschheitsentwicklung während der atlantischen Zeit war die Aufrichtung ===&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese Reitervölker der Hunnen sind letztlich Abkömmlinge ja von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum. Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeresgrund sind, damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen. Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, also als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine, die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre. Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung dann, die atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe. Also das sind gewaltige Umstrukturierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch-geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will. Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den &#039;&#039;Homo sapiens&#039;&#039; gab. Oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere - naja sagen wir im weitesten Sinn - Humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen? Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt. Und das sind wir. Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als &#039;&#039;Homo sapiens&#039;&#039; bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denisov-Menschen und was Gott was alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, was ist so das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt? Im tieferen Sinn hat das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben. Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtekraft. Das Sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch. Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei. Und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können. Und weiß nicht, einen Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja, die Biber, die bauen einen Damm. Also so etwas gehört auch dazu. Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen. Aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es sehr stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder durch sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten. Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Reibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will. Also dieses Brettl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ich einen Hartholzstab reibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will. Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der &#039;&#039;Homo sapiens&#039;&#039; die Form sein wird, die weitergeht. Und das Allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn. Das ist das Allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden. Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit mit ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat. Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat das zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen. Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel Vorderhirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn. Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese &#039;&#039;&#039;Aufrichtungskraft&#039;&#039;&#039;. Von der geht es aus. Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut Deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst. Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Volk der Hunnen geht auf bestimmte atlantische Volker zurück, den Ur-Turaniern ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den &#039;&#039;&#039;Hunnen&#039;&#039;&#039;. Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunnen zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind. Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunnen jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier. Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Reitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Attila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war. Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren, nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunnen. Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Reitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus. Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen. Aber die Scheidung von etwas Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht so. Sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der leben sie sich aus. Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht einen Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses. Das ist ihre Aufgabe. Und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Astralisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgend jemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine astralische Kraft, die für sie interessant ist. Sie ist halt so etwas wie das Pandan zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder weiß Gott was, was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich. Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz zufügt, ist auf die Seite böse zu schlagen. Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Damals konnte der Mensch mit dem, was er seelisch-geistig erlebte, die Natur beeinflussen ===&lt;br /&gt;
Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese ahrimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem ahrimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter. Und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann. In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man ihn jetzt da bei den Fußsohlen, mit denen er da da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn. Wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen. Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokuspokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Ahriman zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie. Weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter und leite sie ins schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie. Und das destabilisiert natürlich auch die Erdentwicklung irgendwo. Bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte. Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese ahrimanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen. Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese ur-turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht. Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen. Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich, also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können, nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen, nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne dass wir die dunkle Seite kennenlernen. Die Frage ist, in welchem Maße? Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, etwas sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen. Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht. Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erd- noch die Menschheitsentwicklung, dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil. Ich meine, gerade wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss von Dunklem drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist. Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass wir nach unten sinkt letztlich? Oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was ins Reich dieser Soratkräfte führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da. Jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Ich meine, vorgesehen waren es nicht so wirklich. Aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem Alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst. Das muss man deutlich sehen. Das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom Alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits. Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch. Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den astralischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen verwirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg. Also im äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das: Kommt doch in unser Reich! Es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will. Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein ahrimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg. Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunnen zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind in Form von Epidemien, noch gar nicht die Pest-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien. Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Pest-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar, ah, die Hunnen sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein! In einer nächsten Inkarnation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Generation?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer nächsten Inkarnation. Inkarnation, ja! Aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann. Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern. Das kommt also noch dazu. Und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wenn man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hunnensturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen da einmal zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepra-Epidemien. Also da kommen heftige Prüfungen. Und derselbe Spaß spielt sich ab - also Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie - spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmen, Dschingis-Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum. Und das bringt dann die großen Pest-Epidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammon-Kräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls. Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was R. Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark einen, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja, diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben. Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebeutet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen. Nicht wahr, auch der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte in mir selbst. Und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders. Da leitet uns also ganz stark die Mammon-Kraft, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist. Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern. So wie es vor tausend Jahren war sozusagen, soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19. Jahrhundert eben mit der Arbeiterschicht oder so, mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr erzeugt hat, weil die unter der Knute lagen, einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag überleben. Das ist das eine. Aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt - ja - eine sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft - und dann Körperkraft auch - aber das Wichtigste ist die Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde. Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammon-Kräfte fördert und damit auch wieder das Bazillenwesen, wie es R. Steiner nennt. Und man kann schon sagen, also gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19. Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere also dort, wo die großen Kapitalmassen sind, die Furcht, die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht. Der ist nicht aufzuhalten. Der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Finanzwirtschaft, so wie sie heute läuft, wird untergehen und sich in ein anderes System verwandeln ===&lt;br /&gt;
Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen? Und da sind also große Verschiebungen möglich. Und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, nämlich zum Rest der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja - also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen - aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise. Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte. Weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führt. Mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19. Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlächelnd zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass sie gerade über die Runden kommen, das will kein Mensch heute mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja am Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt. Wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht. Also da der Überfluss und dort toben wir das aus. Aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer. Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. Ich meine, im Grunde, ein heutiger Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt. Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und dort irgendein Fehler passiert und die dann meint, sie muss die ganze Erde auslöschen. Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute ein Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen. Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten. Bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas. Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon am Leben, findet schon irgendeinen Weg. Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser Wirtschaftssystem ist an der Grenze ===&lt;br /&gt;
Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren. Daher ist natürlich einfach auch aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende. Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ich meine, ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen. Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit dem aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen. Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze. Also um es stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammon-Kräfte. Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lösungsansatz Dreigliederung von Rudolf Steiner ===&lt;br /&gt;
Und daher ist dieses Virus-Geschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilliger Weise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt. Das braucht man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen. Also dieses Geldsystem, das Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal, so wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, also gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken. Und das ist das &#039;&#039;&#039;Wirtschaftsleben&#039;&#039;&#039;, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Es braucht das &#039;&#039;&#039;Rechtsleben&#039;&#039;&#039;, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies &#039;&#039;&#039;Geistesleben&#039;&#039;&#039;. Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein. Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn er die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist von größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen? Das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnen stecken, werden sie quasi gezwungen auch, fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir. Ich meine, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand. Und sind kurz davor. Und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden. Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet? Das kann sehr unterschiedlich sein. Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es zu ziemlich großen Katastrophen geführt. Da war ja auch schon so, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben. Nein! Hat natürlich nicht funktioniert. Es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden dann für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsenkrach 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben. Und die Veränderungen, da ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung? Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich meine, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum, von Klaus Schwab genau, lest es! Bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite vor allem ist eben die vierte technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw. usw. Also wenn man es so liest, und sagt, also wenn das halbwegs funktioniert, super! Muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten? Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite. Weil, ich meine, eines ist klar, wenn ich nur setze auf die tote Technik als im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das drin, diese moderne Technik, also Industrie 4.0, mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D-Druck und weiß Gott was, was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor. Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sie sollen sich frei entscheiden, dass sie die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das sicher! Aber das ist kein Begriff vom Geistesleben da. Der Begriff ist einfach in Wahrheit gar nicht da. Den gibt es ja eh nur bei uns Anthroposophen. Geistesleben, wer redet denn heute von so etwas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon. Aber das irgendwie ernster, mehr als eine Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört auch ein Verständnis fürs Geistige her. Gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll. Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist. Und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen. In richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die paar, die Zehn auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen. Ich meine, sie wollen sie sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage. Aber dass sie jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausradieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit radieren sie sich selber aus letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen. Vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben. Daher ist immer wieder ein Thema, dieses Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation drängen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern rundherum oder so, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstpeinigung. Nein! Es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will. Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wahrheit nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am Allerstärksten unter dem Griff des Mammon. Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch. Viel Elend vielleicht auch noch. Aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung dann. Weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft aber jetzt auf eine Körperlichkeit, die sehr viel alte Anlagen vielleicht hat. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen. Im Moment eher nicht, weil Europa, wenn nicht Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen. Daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern etwas sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns. Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen. Natürlich gibt es da auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends. Aber am meisten Versteiftes ist das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zorn und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele. Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auf dich los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele. Das ist immer noch was. Davon können wir etwas lernen. Es halt in bewusster Form zu machen. Einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft das auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo, wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausschäumt aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geistselbst verwandeln. Aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben. Ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft. Nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem schöpferisch noch ergänzen und erweitern. Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir. Wir sind ja fade Gesellen im Grunde gegen viele andere Völker. Von der ganzen Kultur her. Ich meine, jetzt ist es schon ein bisschen offener. Jetzt müssen wir nicht schon Krawatte eng zu, oder gar noch wie war das bei den Spaniern, mit den Halskrausen da mit den großen, na, das ist ja wie ein Kopf am Servierblattl, wie ein Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit! Und diese strenge spanische Hofzeremonie, die bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist. Und das muss man lernen und genau einhalten. Und wenn du das ein Leben lang machst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr. Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nicht zu kritisieren, waren sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen. Und das ist auch wichtig. Und da lebt vieles Astralisches, das wir lernen müssen zu handhaben auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit - ja - gab es auch das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Kretern oder sowas. Bis hinein geht das in die griechisch-lateinische Zeit, Mithras-Kult und so. Kommt aber auch aus dem. Umgehen mit den Stierkräften, na, das sind die Kräfte von unten. Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Heute sollen wir das aus dem freien Ich heraus können, ohne dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder einen Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußerlichen Weg. Sondern durch unsere Geisteskraft alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar. Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück. Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, dass wir ihn zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder mit uns vereinigt haben. Und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen - hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch. Das nächste Mal, werden wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen und eben auch mit diesen Kräften der schwarzen Magie. Also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen. Aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner Göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, die mittlere Gruppe von Gesängen. Und da gegen Ende zu, als der Dante mit seinem Führer - und der Vergil konnte nicht einmal hinein - bereits ins irdische Paradies übergetreten ist. Und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen. Aber das ist das eigentliche irdische Paradies. Und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradiso auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist &#039;&#039;&#039;die Unzucht mit dem Geistigen&#039;&#039;&#039;, und die findet statt im irdischen Paradies. Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle. Dort wird die Entscheidung gefällt. Und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fällt also eine ganz große Entscheidung. Und hier nämlich auch. Ich meine, diese Auseinandersetzung der Fall Babylons und der Hure Babylon, das hängt ja alles zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Ich meine, da ist eine Zeile drin, also dass sich die Scharen halt versammeln bei Armageddon, und dann denkt man sich, wo wird denn die Schlacht geschildert? Naja, die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich schon diese Schlacht in Wahrheit. Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf es nicht äußerlich lesen, ach, zwei Heere stürmen aufeinander zu oder drei, was weiß ich wieviele es sind. Es ist eine Auseinandersetzung, die in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt. Und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese niedere, behält dann die Gesetzmäßigkeiten der materiellen Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal. Ich habe es, glaube ich, schon ein paar Mal angedeutet. Aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, weil aus dem Seelischen heraus ist es eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür. Und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden. Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige. Also das sind so schön brav geschichtet. Ja, aber wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht? Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen. Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten des Physischen trotzdem hat. Und dann kann er weiter aufsteigen in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will. Und der ist trotzdem was anderes, als ein normaler Astralleib. Ein Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang und Verabschiedung ===&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaff und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen. Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich. Ist ja so. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal. Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante. Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer: &amp;quot;Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau! Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop. Das war auch so eine Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die Göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig reif die Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hab ich gesagt, ok, das ist es jetzt. Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und Ding und jetzt gehen wir es an. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Zuhörerin: &amp;quot;Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel über Dante!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Ja klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Mir haben es eh ein paar Beträge geschickt und es gibt auch was zum Nachhören, genau. Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiederhören, meine Lieben. So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao. Baba!&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-09-15T11:21:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Der uns jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt, das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer - und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit - sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit. Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprünglich einmal ein Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen. Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn sich im Herbst die Lebenskräfte in der Natur beginnen zurückzuziehen, dann wacht die Erde allmählich auf ===&lt;br /&gt;
Das Interessante, noch so eine Randbemerkung dazu, wenn hier die Rede ist von &#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf&#039;&#039;, dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam, langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf. Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres..., es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden. Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit passiert da sehr viel. Und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können. Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben. Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit. Wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein. Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sich, indem es in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem Seelisch von draußen hereinkommt, an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Räumliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt draußen, bis weit hinauf in den Kosmos. Weil von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte, wieder befruchtet werden. Jede Nacht neu befruchtet werden. Und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein, gerade dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren und so, dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag und Nacht, Sommer und Winter - das sind Rhythmen, die uns einerseits beleben und andererseits unser Bewusstsein dumpfer machen ===&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften. Ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden. Und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeit, die da auch viel, also beginnend im Frühling schon, wieder erneuert, wieder regeneriert. Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden einerseits, so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen. Also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen. Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur wenn wir im Denken lebendiger werden, können wir die Probleme unserer Zeit lösen ===&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger, einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erreichen wir es nie. Wenn es schon auf seinem Höhepunkt zustrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg. Und dann muss halt etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment, wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen. Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen. Dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit! Und sie ist für uns als Menschen im Seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben, nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte. Das Geistige ist, dass den Anstoß dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen neue Kräfte, um gegen die Widersachermächte (Luzifer und Ahriman) anzukämpfen bzw. sie zu erlösen ===&lt;br /&gt;
Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um - ja - anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind. Und die Herbsteszeit gegen Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften, namentlich auch - aber nicht nur - mit den ahrimanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor - wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind - dass da auch mit den luziferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die führende Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den ahrimanischen Kräften. Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Luzifer und Ahriman. Also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie, das ist der Luzifer. Der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske. Und der Ahriman hat halt diese Tragödenmaske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses dem Tode zugeneigte, wenn man so will. Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir. Und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den Asuras handelt es sich um noch stärkere Wiedersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgießung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird: Die &#039;&#039;&#039;Schlacht bei Armageddon&#039;&#039;&#039;. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will. Der große Kampf, das große Ringen, was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar? Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten. Bis zu einem gewissen Grad mit den ahrimanischen Mächten. Mit den &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden. Weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden. Eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpart zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, naja, zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben. Teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen &#039;&#039;&#039;Gut und Böse&#039;&#039;&#039; scheiden kann. Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt. Und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort &amp;quot;gut&amp;quot; ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff, das Böse dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort. Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras haben schon auf dem Alten Saturn ihr Ich erhalten, also Mensch geworden ===&lt;br /&gt;
Und es beginnt aber letztlich schon auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben. Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der Alten Sonne, der nächsten kosmischen Verkörperung, kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die ahrimanischen Wesenheiten letztlich. Und auf dem Alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden. Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen. Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-ätherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht. Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, für das äußere Erleben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte. Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersachermacht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich euch schon ein paar mal erzählt, also das das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann. Also den physischen Leib, den ätherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen. Das Geistige, das sich verkörpert nämlich. Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ich-Kraft und die Freiheit, die er in diesem Ich errungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Hure Babylon und die Unzucht des Geistes mit der Materie ===&lt;br /&gt;
Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie Äußerlich-Stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie eben in einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte achte Sphäre bildet. Also dieses Reich. Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt gerade bei den Schilderungen ja davor, dass Auftritt der Fall der Stadt Babylon, wir werden das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geistselbst. Dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein Astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Kraft, die sich nur in den Dienst des Irdischen stellen will, und zwar des, wenn man so will, Physisch-Irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß. Also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen. Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht das so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen. Ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will. Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut. Weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende. Aber man kommt nicht einfach so hinein. Es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und - wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will - haben genug Mittel uns halt zu verführen diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr erstrebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darum, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon. Obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mitbeteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen. Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne. Sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht. Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie. Und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt. Da gibt es eben durchaus große Unterschiede. Das werden wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus. Da ist es ein bisschen angeklungen. Aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann. Welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Tod gibt es erst seit Beginn der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde ===&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das - ja - tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde. Das gab es vorher nicht. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem Alten Mond, nicht auf der Alten Sonne und schon gar nicht auf dem Alten Saturn. Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus - ja - die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und da sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können, so stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben. Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz starker Zug, der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sie zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst in einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel, viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum - ja - durchaus zufrieden geben würden, den heute die Widersacher zu bieten haben. Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was in Punkto dieses Ansatzes zum Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann einem das schon manchmal sehr erstrebenswert vorkommen. Und dass er spürt, ja da verfüge ich ja über ein viel, viel größeres Machtpotenzial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wer geistige Kraft entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten ===&lt;br /&gt;
Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten. Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, ja genau, der Fichte hat das gesagt in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Ja, zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich freien Erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu. Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip. Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip. Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Unzucht treiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt - ja wie soll ich sagen - zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses dunkle Reich hineinzubringen. Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt. Aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikkünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln da, die wir in den Lampen drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen. Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiße Magie ===&lt;br /&gt;
Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden. Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so. Bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokuspokus vorstellen. Ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken. Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er das dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus. Aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein. Weil ringen muss der andere trotzdem, und er kann auch den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch. Aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstreuen. Die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen. Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können. Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerl zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, um das geht es gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz etwas Entscheidendes sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier. Die haben die Macht des Wortes. Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen. Und der tritt äußerlich ganz bescheiden auf. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen. Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit, ich kann mir das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist. Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön. Das ist auch klar, da helfen also die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige Goldesglanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kraft des Mammon. Geld und Kapital als Sinnbild für den zirkulierenden Geist in unserer Gesellschaft ===&lt;br /&gt;
Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon. Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt. Dreimal im Lukas-Evangelium, einmal im Matthäus-Evangelium. Nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch-ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr stark etwas an. Und im kleineren Maßstab geht es uns heute etwas an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die geistige Gegenkraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser Macht des Mammon, diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt, in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönen zeigt, sodass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen. Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen: Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter. Ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist. Zirkulierend, das ist sehr wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Großteils des Kapitals heute wirkt im Sinne der Widersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon. Die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen. Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht das immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem - naja - Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut. Nicht wahr, diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Nicht wahr, das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung, sagen wir es einmal so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das Geld, das Kapital, ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital - und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal - sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter. Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird, immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben. Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casinokapitalismus. Das sind ja reine Illusionen, denen man nachläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht, im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmaßen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben. Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnen ist es sicher bewusst. Aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen. Und wie heißt es in der Bibel so schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird: Der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf. Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient. Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Sorat, die ganz tief darunter, dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front. Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Sorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun. Und der kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. (47:00)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt noch etwas Spannendes. Also diese Wesenheit Mammon, die - naja, sagen wir einmal mit der Finanzmiesere zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des Tunlich nicht. Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. Mammon, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Parzillen, wie er es nennt. Parzillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für, naja, Krankheitskeime, wenn man es so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende, wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark Angstempfindungen. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen, können. Das ist also im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind, in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder, weil sie können alleine nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können vielleicht einkapseln irgendwo, aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr. Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Parzellen oder manchmal auch Bakterien oder so. Es war einfach zu seiner Zeit der Virusbegriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung geben für diese Viren auch. Viren, Bakterien, Einzähler aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und das zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt auch auf der physischen Ebene hier, beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil bestätigt aus Bakterien und Einzählern. Also das heißt, die normalen Einzähler sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakterien sind so einfache Einzähler. Und dann gibt es noch einfache, die Arche-Bakterien, die Archeen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt an, und die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzähler, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzählern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzähler, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Resen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind Einzähler. Und es sind Einzähler, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso sind Viren ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen, zum Beispiel wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen, aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte Evolution, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzähler helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird, dann an neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzähler, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, das sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. Auch das ist übrigens ein bisschen etwas, was uns unterstützen kann, so stimmungsmäßig diese Wochensprüche. Das was ich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die nicht mehr Technikwissenschaft, sondern Wissenschaft des Toten ist. Und dazu zähle die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir es im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf, in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo früheres mit späteren zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise, weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren noch einen Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen ja im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns vergegenwärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es hier angekommen. Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend ansehnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Kräfte, die halt geradeaus erreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange artphysische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann was sehr reiches sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken. Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur, wie. Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der Würfel ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vergeistigt, ist ein Bild für das neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es erzeugen können. Und Ulf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erdmaterial austauschen, alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung. Etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt. Alle möglichen. Und das in neuer Art zusammenbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man träumt von sehr vielen. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen. Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann. Das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Vorwasser zu führen. Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will, Künstliches, Tierisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem Totendenken kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspülen wird. Aber was ist in der Menschheit? Mein Gott, ein paar tausend gehen halt wieder zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind da durch. Und es war ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden-Buß-Zahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen, bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf, man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite, veranlagen sie gut und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur das Erinnern, haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar meppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet in einer wirtschaftlichen Szene nicht einmal ein leises Schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na na na, was denn sonst, weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss und dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht. Ja, dann steht das Ganze, aber dann hat er nichts mehr weiter zu geben, weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, weil es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufheift, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammonkräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Und auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Ja, eben eine gute Idee zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wie das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken Gewidersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln, also sprich Geist selbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also das, sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Lebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnernstürme. Die Hunnernstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnernkönig. Das geht also ins fünfte Jahrhundert hinein nach Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese erweiterten Völker der Hunnern sind letztlich Abkömmlinge von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeres bei uns sind, ab damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung, dann die Atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind gewaltige Umstrukturierungen, aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch- geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den Homo Sapiens gab, oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere, sagen wir im weitesten Sinn, humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab. Und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen. Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt und das sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als Homo Sapiens bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denizov-Menschen und was Gott was alles. Ich meine, das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt, im tieferen Sinn war das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtung, das sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können und was in den Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja die Biber die bauen einen Damm. Also das sowas gehört auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen, aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es ja stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Erweibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Bredl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ein Hartholz starrt. Erweibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der Homo Sapiens die Form sein wird, die weitergeht. Und das allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit nicht ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat es zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel vor der Hirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese Aufrichtungskraft. Von der geht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunden zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunden jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Erweitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Amartila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren. Nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Erweitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen, aber die Scheidung von was Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht, sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der erleben sie sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht ein Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihre Aufgabe und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Australisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgendjemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine australische Kraft, die für sie interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist halt so etwas wie das Pantau zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder was Gott weiß was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist auf die Seite böse zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese arimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem arimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man jetzt bei den Fußsäulen miteinander da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn, wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokus-Pokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Arimann zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie, weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter, leite sie ins Schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das destabilisiert natürlich auch, die Erdentwicklung irgendwo bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese alemanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese Ur-Turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen. Nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne, dass wir die dunkle Seite kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, in welchem Maße. Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, was sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erde noch die Menschheitsentwicklung. Dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss vom Dunklen drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass man nach unten sinkt letztlich, oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was uns erreicht, diese Soratkräfte für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da, jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Vorgesehen waren es nicht so wirklich, aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man deutlich sehen, das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den australischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen bewirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das kommt doch in unser Reich, es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein arimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunden zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind, in Form von Epidemien, noch gar nicht die Best-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Best-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die Hunden sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein, in einer nächsten Inkarnation, in einer nächsten Inkarnation. Bitte? Inkarnation, Inkarnation, ja, aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt also noch dazu und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wie man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hungernsturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen damit zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepraepidemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da kommen heftige Prüfungen. Und dasselbe Spaß spielt sich ab, und Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie, spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmern, Chinggis Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bringt dann die großen Pestepidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. Und das heißt also diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammonkräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark ein, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebreitet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte ich in mir selbst und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da leitet uns also ganz stark die Mammankracht, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern, so wie es vor tausend Jahren war, sozusagen soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert mit der Arbeit der Schicht oder so mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr gezeigt hat, weil die unter der Knute lagen. Einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag über leben. Das ist das eine, aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft und dann Körperkraft, aber das Wichtigste Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammonkräfte fördert und damit auch wieder das Parzillenwesen des Steinamen. Und man kann schon sagen, gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere dort, wo die großen Kapitalmaßen sind, die Furcht die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist nicht aufzuhalten, der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind also große Verschiebungen möglich und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, zum Riss der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja, also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen, aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte, weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führen, mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlegend zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass gerade über die Runden kommen, das will keine Menschheit mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja einen Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt, wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da der Überfluss und dort tut man das aus, aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. In meinem Grunde, der heutige Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und durch die Interfeuer passiert und die dann manches immer die ganze Erde auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Ich will nicht sagen, wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten, bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon das Leben, findet schon irgendeinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist natürlich aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit etwas aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammungräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. Und daher ist dieses Virusgeschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilligerweise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Geldsystem, Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal so, wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Wirtschaftsleben, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Das braucht das Rechtsleben, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn einer die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist vom größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen, das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnenstecken, werden sie quasi gezwungen, auch fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand, und sind kurz davor und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet. Das kann sehr unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es ziemlich große Katastrophen geführt. War ja auch schon, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich nicht funktioniert, es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsencharakter 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben und die Veränderungen ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab genau, lest es bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite Fallen ist eben die vierte Technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. Also wenn man so lesen soll, wenn das halbwegs funktioniert, super, muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite, weil, ich meine eins ist klar, wenn ich nur Sätze auf die tote Technik und im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das, diese moderne Technik, also Industrie 4.0 mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D Druck und was Gott weiß was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sollen sie frei entscheiden, dass die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das ist sicher, aber das ist kein Begriff vom Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist ab und zu in Wahrheit gar nicht da, den gibt es ja eh nur bei uns anderen Personen, Geistesleben, wer redet denn halt von sowas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon, aber das irgendwie ernster ist, mehr als ein Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört da ein Verständnis fürs Geistesleben, gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht, in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen, in richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die Zehen auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie wollen sich sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage, aber dass jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausarbeitieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit arbeitieren sie sich selber aus, letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen, vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben, daher ist immer wieder ein Thema, diese Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation dringen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstbeinigung. Nein, es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wald nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am allerstärksten unter dem Griff des Mammons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch, viel Elend vielleicht auch noch, aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung, weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft, aber jetzt der Verkörperlichkeit ist ja für alte Anlagen vielleicht noch. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment eher nicht, weil Europa in eine Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen, daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern was sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen, natürlich gibt es auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends, aber am meisten Versteiftes, das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zäunen und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auch die los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele, das ist immer noch was, davon können wir was lernen. Es halt in bewusster Form zu machen, einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft es auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausscheint, aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geist selbst verwandeln, aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben, ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft, nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem, schöpferisch noch ergänzen und erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir, wir sind ja fadige Seelen im Grunde, gegen viele andere Völker, von der ganzen Kultur her, ich meine jetzt ist es ein bisschen offener, jetzt müssen wir nicht schon den Karate eng zuhören, oder wie war das bei den Spaniern, mit den Heißgrausen, da mit den großen, das ist ja wie ein Kopf am Servierblätterblatt, der Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit, und dieses strenge spanische Hofzeremonial, das bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist, und das muss man lernen und genau einhalten, und wenn du das erleben magst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. Ist nicht zu kritisieren, war sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch wichtig, und da lebt vieles Australisches, das wir lernen müssen, zu Hand haben, auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit gab es auch das Stier, das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Gretern oder sowas. Bis hinein geht es in die griechisch-lateinische Zeit, Mithraskult, und so kommt aber auch aus dem Umgehen mit den Stierkräften, das sind die Kräfte von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Ohne, dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußermitten Weg, sondern durch unsere Geisteskraft, alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder lernen, und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen, hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch das nächste Mal, wenn wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen, und zwar ich möchte euch, und eben auch mit diesen also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen, aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu, am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, wozu als der Dante mit seinem Führer und der Vergil konnte nicht einmal hinein, bereits ins irdische Paradies übergetreten ist, und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen, aber das ist das eigentliche irdische Paradies, und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradies auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist die Unzucht mit dem Geistigen, und die findet statt im irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle, dort wird die Entscheidung und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist das ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fehlt also eine ganz große Entscheidung, und hier nämlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine diese Auseinandersetzung der Falle Babylons und der Hure Babylon haben sich zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Da ist eine Zeile drin, dass sich die Scharen bei Armageddon versammeln, und dann wird die Schlacht geschildert. Die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich diese Schlacht in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf nicht äußerlich der Auseinandersetzung in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das Äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese Niedere, diese Schmutzmäßigkeiten der materiellen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal, ich habe es glaube ich schon ein paar Mal angedeutet, aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, aus dem Seelischen heraus ist eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht. Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten trotzdem hat er. Und dann kann er weiter aufsteigen, in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist trotzdem was anderes als ein normaler Astralleib. Der Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaffe es und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja so. Ja, was ist das? Geht nicht mit der Kamera. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also ein Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig gereifte Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hat er gesagt ok, das ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und jetzt gehen wir es an. Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel übernachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Wir haben es eh bald weitergeschickt und es gibt auch was nachhören, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Ja, aber es war nicht geistig beleuchtet, sondern nur geschichtlich. Ja, ja, ja, klar.&lt;br /&gt;
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Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, wiederhören, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<updated>2025-09-15T10:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
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[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Der uns jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt, das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer - und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit - sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit. Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprünglich einmal ein Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen. Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn sich im Herbst die Lebenskräfte in der Natur beginnen zurückzuziehen, dann wacht die Erde allmählich auf ===&lt;br /&gt;
Das Interessante, noch so eine Randbemerkung dazu, wenn hier die Rede ist von &#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf&#039;&#039;, dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam, langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf. Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres..., es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden. Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit passiert da sehr viel. Und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können. Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben. Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit. Wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein. Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sich, indem es in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem Seelisch von draußen hereinkommt, an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Räumliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt draußen, bis weit hinauf in den Kosmos. Weil von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte, wieder befruchtet werden. Jede Nacht neu befruchtet werden. Und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein, gerade dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren und so, dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag und Nacht, Sommer und Winter - das sind Rhythmen, die uns einerseits beleben und andererseits unser Bewusstsein dumpfer machen ===&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften. Ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden. Und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeit, die da auch viel, also beginnend im Frühling schon, wieder erneuert, wieder regeneriert. Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden einerseits, so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen. Also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen. Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur wenn wir im Denken lebendiger werden, können wir die Probleme unserer Zeit lösen ===&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger, einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erreichen wir es nie. Wenn es schon auf seinem Höhepunkt zustrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg. Und dann muss halt etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment, wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen. Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen. Dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit! Und sie ist für uns als Menschen im Seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben, nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte. Das Geistige ist, dass den Anstoß dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen neue Kräfte, um gegen die Widersachermächte (Luzifer und Ahriman) anzukämpfen bzw. sie zu erlösen ===&lt;br /&gt;
Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um - ja - anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind. Und die Herbsteszeit gegen Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften, namentlich auch - aber nicht nur - mit den ahrimanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor - wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind - dass da auch mit den luziferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die führende Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den ahrimanischen Kräften. Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Luzifer und Ahriman. Also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie, das ist der Luzifer. Der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske. Und der Ahriman hat halt diese Tragödenmaske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses dem Tode zugeneigte, wenn man so will. Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir. Und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den Asuras handelt es sich um noch stärkere Wiedersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgießung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird: Die &#039;&#039;&#039;Schlacht bei Armageddon&#039;&#039;&#039;. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will. Der große Kampf, das große Ringen, was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar? Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten. Bis zu einem gewissen Grad mit den ahrimanischen Mächten. Mit den &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden. Weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden. Eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpart zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, naja, zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben. Teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen &#039;&#039;&#039;Gut und Böse&#039;&#039;&#039; scheiden kann. Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt. Und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort &amp;quot;gut&amp;quot; ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff, das Böse dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort. Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras haben schon auf dem Alten Saturn ihr Ich erhalten, also Mensch geworden ===&lt;br /&gt;
Und es beginnt aber letztlich schon auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben. Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der Alten Sonne, der nächsten kosmischen Verkörperung, kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die ahrimanischen Wesenheiten letztlich. Und auf dem Alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden. Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen. Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-ätherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht. Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, für das äußere Erleben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte. Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersachermacht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich euch schon ein paar mal erzählt, also das das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann. Also den physischen Leib, den ätherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen. Das Geistige, das sich verkörpert nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ich-Kraft und die Freiheit, die er in diesem Ich errungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will? Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie äußerlich stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie eben in einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte achte Sphäre bildet. Also dieses Reich. Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt gerade bei den Schilderungen ja davor, dass Auftritt der Fall der Stadt Babylon, wir werden das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure-Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geistselbst. Dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein Astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Kraft, die sich nur in den Dienst des Irdischen stellen will, und zwar des, wenn man so will, Physisch-Irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß. Also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen. Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht das so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen. Ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will. Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut. Weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende. Aber man kommt nicht einfach so hinein. Es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und - wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will - haben genug Mittel uns halt zu verführen diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr erstrebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darum, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon. Obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mitbeteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen. Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne. Sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht. Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie. Und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt. Da gibt es eben durchaus große Unterschiede. Das werden wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus. Da ist es ein bisschen angeklungen. Aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann. Welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Tod gibt es erst seit Beginn der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde ===&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das - ja - tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde. Das gab es vorher nicht. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem Alten Mond, nicht auf der Alten Sonne und schon gar nicht auf dem Alten Saturn. Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus ja die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und dass sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können. So stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz ganz starker Zug der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sich zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum ja durchaus zufrieden geben würden, den heute Widersacher zu bieten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was im Punkto dieses Ansatzes zu Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann das schon manchmal sehr strebenswert vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass er spürt, da verfüge ich ja über ein viel viel größeres Machtpotenzial. Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich Freien erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten, kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Umzuchttreiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt, ja wie soll ich sagen, zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses Dunkle Bereich hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt, aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikdünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln, die wir in den Lampen da drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist. Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so, bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokus-Pokus vorstellen kann, ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne, gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er es dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus, aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er ringen muss, der andere doch stimmen und da kann er den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch, aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstrahlen, die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerln zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, das geht gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz was entscheidendes sein. Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier, die haben die Macht des Wortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen und der tritt äußerlich ganz bescheiden aus. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit kann man das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch klar, da helfen die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige goldes Glanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind. Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal im Lukas Evangelium, einmal im Matthäus Evangelium, nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr sehr stark etwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Maßstab geht es uns heute was an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die Geistige gegen Kraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser dieser Macht des Mammon, die diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönern zeigt, so dass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut, also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen, Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter, ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkulierend, das ist sehr wichtig. Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon, die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht es immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das gegente Kapital ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital, und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal. Sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird. Immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casinokapitalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind ja reine Illusionen, an denen man nachläuft. Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht, im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmaßen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnes ist es sicher bewusst, aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie heißt es in der Bibel schon schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird, der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde, im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Zora, die ganz tief darunter, dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Zorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun und er kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. Und jetzt kommt noch etwas Spannendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Wesenheit Mammon, die, naja, sagen wir mal, mit der Finanzmiserre zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des Tunklichs nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. Mammon, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Parzillen, wie er es nennt. Parzillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für, naja, Krankheitskeime, wenn man es so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende, wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark Angstempfindungen. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen, können. Das ist also im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind, in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder, weil sie können alleine nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können vielleicht einkapseln irgendwo, aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr. Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Parzellen oder manchmal auch Bakterien oder so. Es war einfach zu seiner Zeit der Virusbegriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung geben für diese Viren auch. Viren, Bakterien, Einzähler aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und das zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt auch auf der physischen Ebene hier, beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil bestätigt aus Bakterien und Einzählern. Also das heißt, die normalen Einzähler sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakterien sind so einfache Einzähler. Und dann gibt es noch einfache, die Arche-Bakterien, die Archeen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt an, und die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzähler, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzählern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzähler, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Resen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind Einzähler. Und es sind Einzähler, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso sind Viren ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen, zum Beispiel wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen, aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte Evolution, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzähler helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird, dann an neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzähler, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, das sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. Auch das ist übrigens ein bisschen etwas, was uns unterstützen kann, so stimmungsmäßig diese Wochensprüche. Das was ich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die nicht mehr Technikwissenschaft, sondern Wissenschaft des Toten ist. Und dazu zähle die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir es im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf, in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo früheres mit späteren zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise, weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren noch einen Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen ja im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns vergegenwärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es hier angekommen. Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend ansehnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Kräfte, die halt geradeaus erreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange artphysische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann was sehr reiches sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken. Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur, wie. Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der Würfel ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vergeistigt, ist ein Bild für das neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es erzeugen können. Und Ulf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erdmaterial austauschen, alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung. Etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt. Alle möglichen. Und das in neuer Art zusammenbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man träumt von sehr vielen. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen. Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann. Das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Vorwasser zu führen. Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will, Künstliches, Tierisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem Totendenken kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspülen wird. Aber was ist in der Menschheit? Mein Gott, ein paar tausend gehen halt wieder zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind da durch. Und es war ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden-Buß-Zahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen, bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf, man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite, veranlagen sie gut und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur das Erinnern, haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar meppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet in einer wirtschaftlichen Szene nicht einmal ein leises Schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na na na, was denn sonst, weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss und dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht. Ja, dann steht das Ganze, aber dann hat er nichts mehr weiter zu geben, weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, weil es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufheift, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammonkräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Und auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Ja, eben eine gute Idee zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wie das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken Gewidersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln, also sprich Geist selbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also das, sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Lebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnernstürme. Die Hunnernstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnernkönig. Das geht also ins fünfte Jahrhundert hinein nach Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese erweiterten Völker der Hunnern sind letztlich Abkömmlinge von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeres bei uns sind, ab damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung, dann die Atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind gewaltige Umstrukturierungen, aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch- geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den Homo Sapiens gab, oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere, sagen wir im weitesten Sinn, humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab. Und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen. Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt und das sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als Homo Sapiens bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denizov-Menschen und was Gott was alles. Ich meine, das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt, im tieferen Sinn war das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtung, das sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können und was in den Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja die Biber die bauen einen Damm. Also das sowas gehört auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen, aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es ja stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Erweibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Bredl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ein Hartholz starrt. Erweibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der Homo Sapiens die Form sein wird, die weitergeht. Und das allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit nicht ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat es zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel vor der Hirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese Aufrichtungskraft. Von der geht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunden zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunden jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Erweitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Amartila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren. Nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Erweitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen, aber die Scheidung von was Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht, sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der erleben sie sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht ein Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihre Aufgabe und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Australisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgendjemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine australische Kraft, die für sie interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist halt so etwas wie das Pantau zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder was Gott weiß was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist auf die Seite böse zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese arimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem arimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man jetzt bei den Fußsäulen miteinander da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn, wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokus-Pokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Arimann zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie, weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter, leite sie ins Schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das destabilisiert natürlich auch, die Erdentwicklung irgendwo bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese alemanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese Ur-Turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen. Nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne, dass wir die dunkle Seite kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, in welchem Maße. Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, was sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erde noch die Menschheitsentwicklung. Dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss vom Dunklen drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass man nach unten sinkt letztlich, oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was uns erreicht, diese Soratkräfte für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da, jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Vorgesehen waren es nicht so wirklich, aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man deutlich sehen, das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den australischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen bewirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das kommt doch in unser Reich, es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein arimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunden zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind, in Form von Epidemien, noch gar nicht die Best-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Best-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die Hunden sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein, in einer nächsten Inkarnation, in einer nächsten Inkarnation. Bitte? Inkarnation, Inkarnation, ja, aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt also noch dazu und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wie man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hungernsturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen damit zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepraepidemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da kommen heftige Prüfungen. Und dasselbe Spaß spielt sich ab, und Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie, spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmern, Chinggis Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bringt dann die großen Pestepidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. Und das heißt also diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammonkräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark ein, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebreitet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte ich in mir selbst und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da leitet uns also ganz stark die Mammankracht, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern, so wie es vor tausend Jahren war, sozusagen soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert mit der Arbeit der Schicht oder so mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr gezeigt hat, weil die unter der Knute lagen. Einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag über leben. Das ist das eine, aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft und dann Körperkraft, aber das Wichtigste Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammonkräfte fördert und damit auch wieder das Parzillenwesen des Steinamen. Und man kann schon sagen, gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere dort, wo die großen Kapitalmaßen sind, die Furcht die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist nicht aufzuhalten, der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind also große Verschiebungen möglich und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, zum Riss der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja, also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen, aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte, weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führen, mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlegend zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass gerade über die Runden kommen, das will keine Menschheit mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja einen Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt, wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da der Überfluss und dort tut man das aus, aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. In meinem Grunde, der heutige Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und durch die Interfeuer passiert und die dann manches immer die ganze Erde auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Ich will nicht sagen, wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten, bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon das Leben, findet schon irgendeinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist natürlich aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit etwas aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammungräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. Und daher ist dieses Virusgeschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilligerweise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Geldsystem, Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal so, wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Wirtschaftsleben, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Das braucht das Rechtsleben, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn einer die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist vom größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen, das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnenstecken, werden sie quasi gezwungen, auch fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand, und sind kurz davor und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet. Das kann sehr unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es ziemlich große Katastrophen geführt. War ja auch schon, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich nicht funktioniert, es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsencharakter 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben und die Veränderungen ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab genau, lest es bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite Fallen ist eben die vierte Technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. Also wenn man so lesen soll, wenn das halbwegs funktioniert, super, muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite, weil, ich meine eins ist klar, wenn ich nur Sätze auf die tote Technik und im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das, diese moderne Technik, also Industrie 4.0 mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D Druck und was Gott weiß was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sollen sie frei entscheiden, dass die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das ist sicher, aber das ist kein Begriff vom Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist ab und zu in Wahrheit gar nicht da, den gibt es ja eh nur bei uns anderen Personen, Geistesleben, wer redet denn halt von sowas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon, aber das irgendwie ernster ist, mehr als ein Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört da ein Verständnis fürs Geistesleben, gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht, in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen, in richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die Zehen auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie wollen sich sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage, aber dass jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausarbeitieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit arbeitieren sie sich selber aus, letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen, vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben, daher ist immer wieder ein Thema, diese Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation dringen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstbeinigung. Nein, es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wald nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am allerstärksten unter dem Griff des Mammons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch, viel Elend vielleicht auch noch, aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung, weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft, aber jetzt der Verkörperlichkeit ist ja für alte Anlagen vielleicht noch. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment eher nicht, weil Europa in eine Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen, daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern was sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen, natürlich gibt es auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends, aber am meisten Versteiftes, das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zäunen und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auch die los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele, das ist immer noch was, davon können wir was lernen. Es halt in bewusster Form zu machen, einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft es auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausscheint, aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geist selbst verwandeln, aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben, ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft, nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem, schöpferisch noch ergänzen und erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir, wir sind ja fadige Seelen im Grunde, gegen viele andere Völker, von der ganzen Kultur her, ich meine jetzt ist es ein bisschen offener, jetzt müssen wir nicht schon den Karate eng zuhören, oder wie war das bei den Spaniern, mit den Heißgrausen, da mit den großen, das ist ja wie ein Kopf am Servierblätterblatt, der Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit, und dieses strenge spanische Hofzeremonial, das bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist, und das muss man lernen und genau einhalten, und wenn du das erleben magst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. Ist nicht zu kritisieren, war sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch wichtig, und da lebt vieles Australisches, das wir lernen müssen, zu Hand haben, auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit gab es auch das Stier, das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Gretern oder sowas. Bis hinein geht es in die griechisch-lateinische Zeit, Mithraskult, und so kommt aber auch aus dem Umgehen mit den Stierkräften, das sind die Kräfte von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Ohne, dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußermitten Weg, sondern durch unsere Geisteskraft, alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder lernen, und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen, hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch das nächste Mal, wenn wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen, und zwar ich möchte euch, und eben auch mit diesen also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen, aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu, am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, wozu als der Dante mit seinem Führer und der Vergil konnte nicht einmal hinein, bereits ins irdische Paradies übergetreten ist, und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen, aber das ist das eigentliche irdische Paradies, und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradies auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist die Unzucht mit dem Geistigen, und die findet statt im irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle, dort wird die Entscheidung und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist das ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fehlt also eine ganz große Entscheidung, und hier nämlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine diese Auseinandersetzung der Falle Babylons und der Hure Babylon haben sich zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Da ist eine Zeile drin, dass sich die Scharen bei Armageddon versammeln, und dann wird die Schlacht geschildert. Die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich diese Schlacht in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf nicht äußerlich der Auseinandersetzung in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das Äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese Niedere, diese Schmutzmäßigkeiten der materiellen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal, ich habe es glaube ich schon ein paar Mal angedeutet, aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, aus dem Seelischen heraus ist eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht. Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten trotzdem hat er. Und dann kann er weiter aufsteigen, in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist trotzdem was anderes als ein normaler Astralleib. Der Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaffe es und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja so. Ja, was ist das? Geht nicht mit der Kamera. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also ein Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig gereifte Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hat er gesagt ok, das ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und jetzt gehen wir es an. Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel übernachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Wir haben es eh bald weitergeschickt und es gibt auch was nachhören, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Ja, aber es war nicht geistig beleuchtet, sondern nur geschichtlich. Ja, ja, ja, klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, wiederhören, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papa.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-20T15:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Der uns jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt, das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer - und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit - sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit. Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprünglich einmal ein Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen. Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn sich im Herbst die Lebenskräfte in der Natur beginnen zurückzuziehen, dann wacht die Erde allmählich auf ===&lt;br /&gt;
Das Interessante, noch so eine Randbemerkung dazu, wenn hier die Rede ist von &#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf&#039;&#039;, dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam, langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf. Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres..., es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden. Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit passiert da sehr viel. Und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können. Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben. Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit. Wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein. Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sich, indem es in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem Seelisch von draußen hereinkommt, an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Räumliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt draußen, bis weit hinauf in den Kosmos. Weil von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte, wieder befruchtet werden. Jede Nacht neu befruchtet werden. Und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein, gerade dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren und so, dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag und Nacht, Sommer und Winter - das sind Rhythmen, die uns einerseits beleben und andererseits unser Bewusstsein dumpfer machen ===&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften. Ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden. Und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeit, die da auch viel, also beginnend im Frühling schon, wieder erneuert, wieder regeneriert. Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden einerseits, so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen. Also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen. Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur wenn wir im Denken lebendiger werden, können wir die Probleme unserer Zeit lösen ===&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger, einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erreichen wir es nie. Wenn es schon auf seinem Höhepunkt zustrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg. Und dann muss halt etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment, wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen. Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen. Dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit! Und sie ist für uns als Menschen im Seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben, nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte. Das Geistige ist, dass den Anstoß dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen neue Kräfte, um gegen die Widersachermächte (Luzifer und Ahriman) anzukämpfen bzw. sie zu erlösen ===&lt;br /&gt;
Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um - ja - anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind. Und die Herbsteszeit gegen Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften, namentlich auch - aber nicht nur - mit den ahrimanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor - wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind - dass da auch mit den luziferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die führende Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den ahrimanischen Kräften. Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Luzifer und Ahriman. Also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie, das ist der Luzifer. Der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske. Und der Ahriman hat halt diese Tragödenmaske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses dem Tode zugeneigte, wenn man so will. Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir. Und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den Asuras handelt es sich um noch stärkere Wiedersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgießung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird: Die &#039;&#039;&#039;Schlacht bei Armageddon&#039;&#039;&#039;. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will. Der große Kampf, das große Ringen, was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar? Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten. Bis zu einem gewissen Grad mit den ahrimanischen Mächten. Mit den &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden. Weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden. Eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpart zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, naja, zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben. Teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen &#039;&#039;&#039;Gut und Böse&#039;&#039;&#039; scheiden kann. Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt. Und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort &amp;quot;gut&amp;quot; ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff, das Böse dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort. Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras haben schon auf dem Alten Saturn ihr Ich erhalten, also Mensch geworden ===&lt;br /&gt;
Und es beginnt aber letztlich schon auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben. Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der Alten Sonne, der nächsten kosmischen Verkörperung, kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die ahrimanischen Wesenheiten letztlich. Und auf dem Alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden. Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen. Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-ätherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht. Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, für das äußere Erleben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte. Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersachermacht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich euch schon ein paar mal erzählt, also das das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann. Also den physischen Leib, den ätherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen. Das Geistige, das sich verkörpert nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, 20:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ich-Kraft und die Freiheit, die er in diesem Ich errungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will. Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie äußerlich stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte Achtesphäre bildet. Also dieses Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt, glaubt bei den Schilderungen ja davor, das Auftritt der Fall der Stadt Babylon, das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure-Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure-Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geist selbst, dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Krach, die sich nur in den Dienst des irdischen stellen will, und zwar das, wenn man so will, physisch-irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf, also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß, also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht es so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen, ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja, nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut, weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende, aber man kommt nicht einfach so hinein, es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und, wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will, und haben genug Mittel uns halt zu verführen, diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr strebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darüber, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon, obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mit beteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne, sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die Frage, die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es durchaus große Unterschiede. Wenn wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es ein bisschen angeklungen, aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann, welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab es vorher nie. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem alten Mond, nicht auf der alten Sonne und schon gar nicht auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus ja die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und dass sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können. So stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz ganz starker Zug der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sich zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum ja durchaus zufrieden geben würden, den heute Widersacher zu bieten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was im Punkto dieses Ansatzes zu Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann das schon manchmal sehr strebenswert vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass er spürt, da verfüge ich ja über ein viel viel größeres Machtpotenzial. Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich Freien erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten, kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Umzuchttreiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt, ja wie soll ich sagen, zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses Dunkle Bereich hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt, aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikdünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln, die wir in den Lampen da drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist. Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so, bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokus-Pokus vorstellen kann, ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne, gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er es dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus, aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er ringen muss, der andere doch stimmen und da kann er den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch, aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstrahlen, die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerln zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, das geht gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz was entscheidendes sein. Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier, die haben die Macht des Wortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen und der tritt äußerlich ganz bescheiden aus. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit kann man das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch klar, da helfen die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige goldes Glanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind. Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal im Lukas Evangelium, einmal im Matthäus Evangelium, nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr sehr stark etwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Maßstab geht es uns heute was an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die Geistige gegen Kraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser dieser Macht des Mammon, die diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönern zeigt, so dass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut, also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen, Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter, ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkulierend, das ist sehr wichtig. Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon, die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht es immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das gegente Kapital ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital, und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal. Sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird. Immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casinokapitalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind ja reine Illusionen, an denen man nachläuft. Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht, im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmaßen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnes ist es sicher bewusst, aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie heißt es in der Bibel schon schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird, der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde, im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Zora, die ganz tief darunter, dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Zorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun und er kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. Und jetzt kommt noch etwas Spannendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Wesenheit Mammon, die, naja, sagen wir mal, mit der Finanzmiserre zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des Tunklichs nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. Mammon, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Parzillen, wie er es nennt. Parzillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für, naja, Krankheitskeime, wenn man es so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende, wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark Angstempfindungen. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen, können. Das ist also im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind, in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder, weil sie können alleine nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können vielleicht einkapseln irgendwo, aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr. Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Parzellen oder manchmal auch Bakterien oder so. Es war einfach zu seiner Zeit der Virusbegriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung geben für diese Viren auch. Viren, Bakterien, Einzähler aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und das zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt auch auf der physischen Ebene hier, beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil bestätigt aus Bakterien und Einzählern. Also das heißt, die normalen Einzähler sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakterien sind so einfache Einzähler. Und dann gibt es noch einfache, die Arche-Bakterien, die Archeen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt an, und die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzähler, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzählern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzähler, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Resen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind Einzähler. Und es sind Einzähler, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso sind Viren ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen, zum Beispiel wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen, aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte Evolution, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzähler helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird, dann an neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzähler, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, das sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. Auch das ist übrigens ein bisschen etwas, was uns unterstützen kann, so stimmungsmäßig diese Wochensprüche. Das was ich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die nicht mehr Technikwissenschaft, sondern Wissenschaft des Toten ist. Und dazu zähle die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir es im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf, in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo früheres mit späteren zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise, weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren noch einen Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen ja im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns vergegenwärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es hier angekommen. Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend ansehnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Kräfte, die halt geradeaus erreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange artphysische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann was sehr reiches sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken. Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur, wie. Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der Würfel ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vergeistigt, ist ein Bild für das neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es erzeugen können. Und Ulf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erdmaterial austauschen, alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung. Etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt. Alle möglichen. Und das in neuer Art zusammenbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man träumt von sehr vielen. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen. Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann. Das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Vorwasser zu führen. Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will, Künstliches, Tierisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem Totendenken kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspülen wird. Aber was ist in der Menschheit? Mein Gott, ein paar tausend gehen halt wieder zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind da durch. Und es war ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden-Buß-Zahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen, bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf, man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite, veranlagen sie gut und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur das Erinnern, haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar meppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet in einer wirtschaftlichen Szene nicht einmal ein leises Schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na na na, was denn sonst, weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss und dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht. Ja, dann steht das Ganze, aber dann hat er nichts mehr weiter zu geben, weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, weil es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufheift, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammonkräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Und auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Ja, eben eine gute Idee zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wie das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken Gewidersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln, also sprich Geist selbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also das, sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Lebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnernstürme. Die Hunnernstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnernkönig. Das geht also ins fünfte Jahrhundert hinein nach Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese erweiterten Völker der Hunnern sind letztlich Abkömmlinge von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeres bei uns sind, ab damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung, dann die Atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind gewaltige Umstrukturierungen, aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch- geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den Homo Sapiens gab, oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere, sagen wir im weitesten Sinn, humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab. Und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen. Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt und das sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als Homo Sapiens bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denizov-Menschen und was Gott was alles. Ich meine, das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt, im tieferen Sinn war das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtung, das sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können und was in den Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja die Biber die bauen einen Damm. Also das sowas gehört auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen, aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es ja stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Erweibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Bredl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ein Hartholz starrt. Erweibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der Homo Sapiens die Form sein wird, die weitergeht. Und das allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit nicht ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat es zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel vor der Hirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese Aufrichtungskraft. Von der geht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunden zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunden jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Erweitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Amartila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren. Nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Erweitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen, aber die Scheidung von was Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht, sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der erleben sie sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht ein Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihre Aufgabe und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Australisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgendjemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine australische Kraft, die für sie interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist halt so etwas wie das Pantau zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder was Gott weiß was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist auf die Seite böse zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese arimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem arimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man jetzt bei den Fußsäulen miteinander da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn, wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokus-Pokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Arimann zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie, weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter, leite sie ins Schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das destabilisiert natürlich auch, die Erdentwicklung irgendwo bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese alemanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese Ur-Turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen. Nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne, dass wir die dunkle Seite kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, in welchem Maße. Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, was sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erde noch die Menschheitsentwicklung. Dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss vom Dunklen drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass man nach unten sinkt letztlich, oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was uns erreicht, diese Soratkräfte für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da, jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Vorgesehen waren es nicht so wirklich, aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man deutlich sehen, das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den australischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen bewirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das kommt doch in unser Reich, es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein arimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunden zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind, in Form von Epidemien, noch gar nicht die Best-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Best-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die Hunden sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein, in einer nächsten Inkarnation, in einer nächsten Inkarnation. Bitte? Inkarnation, Inkarnation, ja, aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt also noch dazu und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wie man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hungernsturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen damit zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepraepidemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da kommen heftige Prüfungen. Und dasselbe Spaß spielt sich ab, und Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie, spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmern, Chinggis Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bringt dann die großen Pestepidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. Und das heißt also diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammonkräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark ein, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebreitet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte ich in mir selbst und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da leitet uns also ganz stark die Mammankracht, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern, so wie es vor tausend Jahren war, sozusagen soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert mit der Arbeit der Schicht oder so mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr gezeigt hat, weil die unter der Knute lagen. Einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag über leben. Das ist das eine, aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft und dann Körperkraft, aber das Wichtigste Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammonkräfte fördert und damit auch wieder das Parzillenwesen des Steinamen. Und man kann schon sagen, gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere dort, wo die großen Kapitalmaßen sind, die Furcht die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist nicht aufzuhalten, der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind also große Verschiebungen möglich und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, zum Riss der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja, also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen, aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte, weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führen, mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlegend zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass gerade über die Runden kommen, das will keine Menschheit mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja einen Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt, wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da der Überfluss und dort tut man das aus, aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. In meinem Grunde, der heutige Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und durch die Interfeuer passiert und die dann manches immer die ganze Erde auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Ich will nicht sagen, wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten, bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon das Leben, findet schon irgendeinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist natürlich aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit etwas aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammungräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. Und daher ist dieses Virusgeschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilligerweise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Geldsystem, Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal so, wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Wirtschaftsleben, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Das braucht das Rechtsleben, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn einer die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist vom größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen, das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnenstecken, werden sie quasi gezwungen, auch fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand, und sind kurz davor und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet. Das kann sehr unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es ziemlich große Katastrophen geführt. War ja auch schon, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich nicht funktioniert, es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsencharakter 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben und die Veränderungen ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab genau, lest es bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite Fallen ist eben die vierte Technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. Also wenn man so lesen soll, wenn das halbwegs funktioniert, super, muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite, weil, ich meine eins ist klar, wenn ich nur Sätze auf die tote Technik und im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das, diese moderne Technik, also Industrie 4.0 mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D Druck und was Gott weiß was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sollen sie frei entscheiden, dass die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das ist sicher, aber das ist kein Begriff vom Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist ab und zu in Wahrheit gar nicht da, den gibt es ja eh nur bei uns anderen Personen, Geistesleben, wer redet denn halt von sowas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon, aber das irgendwie ernster ist, mehr als ein Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört da ein Verständnis fürs Geistesleben, gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht, in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen, in richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die Zehen auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie wollen sich sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage, aber dass jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausarbeitieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit arbeitieren sie sich selber aus, letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen, vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben, daher ist immer wieder ein Thema, diese Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation dringen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstbeinigung. Nein, es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wald nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am allerstärksten unter dem Griff des Mammons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch, viel Elend vielleicht auch noch, aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung, weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft, aber jetzt der Verkörperlichkeit ist ja für alte Anlagen vielleicht noch. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment eher nicht, weil Europa in eine Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen, daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern was sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen, natürlich gibt es auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends, aber am meisten Versteiftes, das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zäunen und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auch die los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele, das ist immer noch was, davon können wir was lernen. Es halt in bewusster Form zu machen, einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft es auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausscheint, aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geist selbst verwandeln, aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben, ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft, nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem, schöpferisch noch ergänzen und erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir, wir sind ja fadige Seelen im Grunde, gegen viele andere Völker, von der ganzen Kultur her, ich meine jetzt ist es ein bisschen offener, jetzt müssen wir nicht schon den Karate eng zuhören, oder wie war das bei den Spaniern, mit den Heißgrausen, da mit den großen, das ist ja wie ein Kopf am Servierblätterblatt, der Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit, und dieses strenge spanische Hofzeremonial, das bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist, und das muss man lernen und genau einhalten, und wenn du das erleben magst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. Ist nicht zu kritisieren, war sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch wichtig, und da lebt vieles Australisches, das wir lernen müssen, zu Hand haben, auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit gab es auch das Stier, das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Gretern oder sowas. Bis hinein geht es in die griechisch-lateinische Zeit, Mithraskult, und so kommt aber auch aus dem Umgehen mit den Stierkräften, das sind die Kräfte von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Ohne, dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußermitten Weg, sondern durch unsere Geisteskraft, alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder lernen, und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen, hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch das nächste Mal, wenn wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen, und zwar ich möchte euch, und eben auch mit diesen also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen, aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu, am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, wozu als der Dante mit seinem Führer und der Vergil konnte nicht einmal hinein, bereits ins irdische Paradies übergetreten ist, und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen, aber das ist das eigentliche irdische Paradies, und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradies auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist die Unzucht mit dem Geistigen, und die findet statt im irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle, dort wird die Entscheidung und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist das ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fehlt also eine ganz große Entscheidung, und hier nämlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine diese Auseinandersetzung der Falle Babylons und der Hure Babylon haben sich zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Da ist eine Zeile drin, dass sich die Scharen bei Armageddon versammeln, und dann wird die Schlacht geschildert. Die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich diese Schlacht in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf nicht äußerlich der Auseinandersetzung in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das Äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese Niedere, diese Schmutzmäßigkeiten der materiellen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal, ich habe es glaube ich schon ein paar Mal angedeutet, aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, aus dem Seelischen heraus ist eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht. Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten trotzdem hat er. Und dann kann er weiter aufsteigen, in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist trotzdem was anderes als ein normaler Astralleib. Der Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaffe es und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja so. Ja, was ist das? Geht nicht mit der Kamera. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also ein Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig gereifte Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hat er gesagt ok, das ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und jetzt gehen wir es an. Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel übernachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Wir haben es eh bald weitergeschickt und es gibt auch was nachhören, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Ja, aber es war nicht geistig beleuchtet, sondern nur geschichtlich. Ja, ja, ja, klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, wiederhören, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papa.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
== Glossar ==&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_73._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=26071</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-20T15:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Der uns jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt, das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer - und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit - sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit. Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprünglich einmal ein Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen. Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn sich im Herbst die Lebenskräfte in der Natur beginnen zurückzuziehen, dann wacht die Erde allmählich auf ===&lt;br /&gt;
Das Interessante, noch so eine Randbemerkung dazu, wenn hier die Rede ist von &#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf&#039;&#039;, dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam, langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf. Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres..., es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden. Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit passiert da sehr viel. Und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können. Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben. Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit. Wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein. Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sich, indem es in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem Seelisch von draußen hereinkommt, an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein räumliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Räumliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt draußen, bis weit hinauf in den Kosmos. Weil von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte, wieder befruchtet werden. Jede Nacht neu befruchtet werden. Und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein, gerade dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren und so, dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag und Nacht, Sommer und Winter - das sind Rhythmen, die uns einerseits beleben und andererseits unser Bewusstsein dumpfer machen ===&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften. Ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden. Und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeit, die da auch viel, also beginnend im Frühling schon, wieder erneuert, wieder regeneriert. Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden einerseits, so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen. Also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen. Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nur wenn wir im Denken lebendiger werden, können wir die Probleme unserer Zeit lösen ===&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger, einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erreichen wir es nie. Wenn es schon auf seinem Höhepunkt zustrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg. Und dann muss halt etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment, wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen. Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen. Dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit! Und sie ist für uns als Menschen im Seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben, nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte. Das Geistige ist, dass den Anstoß dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen neue Kräfte, um gegen die Widersachermächte (Luzifer und Ahriman) anzukämpfen bzw. sie zu erlösen ===&lt;br /&gt;
Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um - ja - anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind. Und die Herbsteszeit gegen Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften, namentlich auch - aber nicht nur - mit den ahrimanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor - wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind - dass da auch mit den luziferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die führende Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den ahrimanischen Kräften. Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Luzifer und Ahriman. Also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie, das ist der Luzifer. Der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske. Und der Ahriman hat halt diese Tragödenmaske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses dem Tode zugeneigte, wenn man so will. Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir. Und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei den Asuras handelt es sich um noch stärkere Wiedersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgießung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird: Die &#039;&#039;&#039;Schlacht bei Armageddon&#039;&#039;&#039;. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will. Der große Kampf, das große Ringen, was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar? Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten. Bis zu einem gewissen Grad mit den ahrimanischen Mächten. Mit den &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden. Weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden. Eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpart zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, naja, zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben. Teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen &#039;&#039;&#039;Gut und Böse&#039;&#039;&#039; scheiden kann. Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt. Und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort &amp;quot;gut&amp;quot; ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff, das Böse dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort. Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Asuras haben schon auf dem Alten Saturn ihr Ich erhalten, also Mensch geworden ===&lt;br /&gt;
Und es beginnt aber letztlich schon auf dem &#039;&#039;&#039;Alten Saturn&#039;&#039;&#039;, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039;, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben. Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der Alten Sonne, der nächsten kosmischen Verkörperung, kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die ahrimanischen Wesenheiten letztlich. Und auf dem Alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden. Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen. Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-ätherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht. Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, für das äußere Erleben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte. Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersachermacht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich euch schon ein paar mal erzählt, also das das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann. Also den physischen Leib, den ätherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen. Das Geistige, das sich verkörpert nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, 20:00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ich-Kraft und die Freiheit, die er in diesem Ich errungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will. Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie äußerlich stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte Achtesphäre bildet. Also dieses Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt, glaubt bei den Schilderungen ja davor, das Auftritt der Fall der Stadt Babylon, das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure-Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure-Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geist selbst, dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Krach, die sich nur in den Dienst des irdischen stellen will, und zwar das, wenn man so will, physisch-irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf, also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß, also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht es so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen, ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja, nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut, weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende, aber man kommt nicht einfach so hinein, es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und, wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will, und haben genug Mittel uns halt zu verführen, diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr strebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darüber, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon, obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mit beteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne, sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die Frage, die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es durchaus große Unterschiede. Wenn wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es ein bisschen angeklungen, aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann, welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab es vorher nie. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem alten Mond, nicht auf der alten Sonne und schon gar nicht auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus ja die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und dass sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können. So stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz ganz starker Zug der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sich zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum ja durchaus zufrieden geben würden, den heute Widersacher zu bieten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was im Punkto dieses Ansatzes zu Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann das schon manchmal sehr strebenswert vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass er spürt, da verfüge ich ja über ein viel viel größeres Machtpotenzial. Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich Freien erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten, kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Umzuchttreiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt, ja wie soll ich sagen, zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses Dunkle Bereich hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt, aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikdünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln, die wir in den Lampen da drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist. Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so, bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokus-Pokus vorstellen kann, ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne, gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er es dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus, aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er ringen muss, der andere doch stimmen und da kann er den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch, aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstrahlen, die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerln zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, das geht gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz was entscheidendes sein. Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier, die haben die Macht des Wortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen und der tritt äußerlich ganz bescheiden aus. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit kann man das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch klar, da helfen die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige goldes Glanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind. Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal im Lukas Evangelium, einmal im Matthäus Evangelium, nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr sehr stark etwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Maßstab geht es uns heute was an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die Geistige gegen Kraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser dieser Macht des Mammon, die diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönern zeigt, so dass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut, also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen, Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter, ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkulierend, das ist sehr wichtig. Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon, die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht es immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das gegente Kapital ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital, und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal. Sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird. Immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casinokapitalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind ja reine Illusionen, an denen man nachläuft. Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht, im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmaßen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnes ist es sicher bewusst, aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie heißt es in der Bibel schon schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird, der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde, im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Zora, die ganz tief darunter, dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Zorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun und er kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. Und jetzt kommt noch etwas Spannendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Wesenheit Mammon, die, naja, sagen wir mal, mit der Finanzmiserre zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des Tunklichs nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. Mammon, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Parzillen, wie er es nennt. Parzillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für, naja, Krankheitskeime, wenn man es so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende, wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark Angstempfindungen. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen, können. Das ist also im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind, in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder, weil sie können alleine nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können vielleicht einkapseln irgendwo, aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr. Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Parzellen oder manchmal auch Bakterien oder so. Es war einfach zu seiner Zeit der Virusbegriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung geben für diese Viren auch. Viren, Bakterien, Einzähler aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und das zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt auch auf der physischen Ebene hier, beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil bestätigt aus Bakterien und Einzählern. Also das heißt, die normalen Einzähler sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakterien sind so einfache Einzähler. Und dann gibt es noch einfache, die Arche-Bakterien, die Archeen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt an, und die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzähler, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzählern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzähler, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Resen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind Einzähler. Und es sind Einzähler, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso sind Viren ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen, zum Beispiel wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen, aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte Evolution, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzähler helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird, dann an neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzähler, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, das sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. Auch das ist übrigens ein bisschen etwas, was uns unterstützen kann, so stimmungsmäßig diese Wochensprüche. Das was ich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die nicht mehr Technikwissenschaft, sondern Wissenschaft des Toten ist. Und dazu zähle die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir es im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf, in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo früheres mit späteren zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise, weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren noch einen Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen ja im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns vergegenwärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es hier angekommen. Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend ansehnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Kräfte, die halt geradeaus erreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange artphysische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann was sehr reiches sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken. Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur, wie. Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der Würfel ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vergeistigt, ist ein Bild für das neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es erzeugen können. Und Ulf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erdmaterial austauschen, alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung. Etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt. Alle möglichen. Und das in neuer Art zusammenbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man träumt von sehr vielen. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen. Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann. Das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Vorwasser zu führen. Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will, Künstliches, Tierisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem Totendenken kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspülen wird. Aber was ist in der Menschheit? Mein Gott, ein paar tausend gehen halt wieder zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind da durch. Und es war ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden-Buß-Zahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen, bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf, man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite, veranlagen sie gut und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur das Erinnern, haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar meppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet in einer wirtschaftlichen Szene nicht einmal ein leises Schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na na na, was denn sonst, weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss und dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht. Ja, dann steht das Ganze, aber dann hat er nichts mehr weiter zu geben, weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, weil es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufheift, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammonkräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Und auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Ja, eben eine gute Idee zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wie das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken Gewidersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln, also sprich Geist selbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also das, sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Lebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnernstürme. Die Hunnernstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnernkönig. Das geht also ins fünfte Jahrhundert hinein nach Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese erweiterten Völker der Hunnern sind letztlich Abkömmlinge von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeres bei uns sind, ab damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung, dann die Atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind gewaltige Umstrukturierungen, aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch- geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den Homo Sapiens gab, oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere, sagen wir im weitesten Sinn, humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab. Und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen. Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt und das sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als Homo Sapiens bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denizov-Menschen und was Gott was alles. Ich meine, das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt, im tieferen Sinn war das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtung, das sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können und was in den Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja die Biber die bauen einen Damm. Also das sowas gehört auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen, aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es ja stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Erweibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Bredl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ein Hartholz starrt. Erweibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der Homo Sapiens die Form sein wird, die weitergeht. Und das allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit nicht ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat es zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel vor der Hirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese Aufrichtungskraft. Von der geht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunden zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunden jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Erweitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Amartila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren. Nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Erweitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen, aber die Scheidung von was Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht, sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der erleben sie sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht ein Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihre Aufgabe und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Australisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgendjemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine australische Kraft, die für sie interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist halt so etwas wie das Pantau zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder was Gott weiß was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist auf die Seite böse zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese arimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem arimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man jetzt bei den Fußsäulen miteinander da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn, wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokus-Pokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Arimann zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie, weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter, leite sie ins Schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das destabilisiert natürlich auch, die Erdentwicklung irgendwo bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese alemanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese Ur-Turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen. Nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne, dass wir die dunkle Seite kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, in welchem Maße. Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, was sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erde noch die Menschheitsentwicklung. Dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss vom Dunklen drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass man nach unten sinkt letztlich, oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was uns erreicht, diese Soratkräfte für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da, jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Vorgesehen waren es nicht so wirklich, aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man deutlich sehen, das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den australischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen bewirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das kommt doch in unser Reich, es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein arimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunden zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind, in Form von Epidemien, noch gar nicht die Best-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Best-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die Hunden sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein, in einer nächsten Inkarnation, in einer nächsten Inkarnation. Bitte? Inkarnation, Inkarnation, ja, aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt also noch dazu und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wie man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hungernsturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen damit zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepraepidemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da kommen heftige Prüfungen. Und dasselbe Spaß spielt sich ab, und Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie, spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmern, Chinggis Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bringt dann die großen Pestepidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. Und das heißt also diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammonkräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark ein, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebreitet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte ich in mir selbst und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da leitet uns also ganz stark die Mammankracht, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern, so wie es vor tausend Jahren war, sozusagen soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert mit der Arbeit der Schicht oder so mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr gezeigt hat, weil die unter der Knute lagen. Einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag über leben. Das ist das eine, aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft und dann Körperkraft, aber das Wichtigste Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammonkräfte fördert und damit auch wieder das Parzillenwesen des Steinamen. Und man kann schon sagen, gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere dort, wo die großen Kapitalmaßen sind, die Furcht die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist nicht aufzuhalten, der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind also große Verschiebungen möglich und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, zum Riss der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja, also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen, aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte, weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führen, mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlegend zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass gerade über die Runden kommen, das will keine Menschheit mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja einen Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt, wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da der Überfluss und dort tut man das aus, aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. In meinem Grunde, der heutige Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und durch die Interfeuer passiert und die dann manches immer die ganze Erde auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Ich will nicht sagen, wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten, bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon das Leben, findet schon irgendeinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist natürlich aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit etwas aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammungräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. Und daher ist dieses Virusgeschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilligerweise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Geldsystem, Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal so, wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Wirtschaftsleben, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Das braucht das Rechtsleben, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn einer die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist vom größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen, das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnenstecken, werden sie quasi gezwungen, auch fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand, und sind kurz davor und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet. Das kann sehr unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es ziemlich große Katastrophen geführt. War ja auch schon, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich nicht funktioniert, es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsencharakter 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben und die Veränderungen ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab genau, lest es bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite Fallen ist eben die vierte Technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. Also wenn man so lesen soll, wenn das halbwegs funktioniert, super, muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite, weil, ich meine eins ist klar, wenn ich nur Sätze auf die tote Technik und im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das, diese moderne Technik, also Industrie 4.0 mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D Druck und was Gott weiß was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sollen sie frei entscheiden, dass die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das ist sicher, aber das ist kein Begriff vom Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist ab und zu in Wahrheit gar nicht da, den gibt es ja eh nur bei uns anderen Personen, Geistesleben, wer redet denn halt von sowas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon, aber das irgendwie ernster ist, mehr als ein Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört da ein Verständnis fürs Geistesleben, gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht, in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen, in richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die Zehen auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie wollen sich sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage, aber dass jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausarbeitieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit arbeitieren sie sich selber aus, letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen, vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben, daher ist immer wieder ein Thema, diese Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation dringen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstbeinigung. Nein, es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wald nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am allerstärksten unter dem Griff des Mammons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch, viel Elend vielleicht auch noch, aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung, weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft, aber jetzt der Verkörperlichkeit ist ja für alte Anlagen vielleicht noch. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment eher nicht, weil Europa in eine Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen, daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern was sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen, natürlich gibt es auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends, aber am meisten Versteiftes, das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zäunen und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auch die los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele, das ist immer noch was, davon können wir was lernen. Es halt in bewusster Form zu machen, einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft es auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausscheint, aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geist selbst verwandeln, aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben, ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft, nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem, schöpferisch noch ergänzen und erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir, wir sind ja fadige Seelen im Grunde, gegen viele andere Völker, von der ganzen Kultur her, ich meine jetzt ist es ein bisschen offener, jetzt müssen wir nicht schon den Karate eng zuhören, oder wie war das bei den Spaniern, mit den Heißgrausen, da mit den großen, das ist ja wie ein Kopf am Servierblätterblatt, der Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit, und dieses strenge spanische Hofzeremonial, das bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist, und das muss man lernen und genau einhalten, und wenn du das erleben magst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. Ist nicht zu kritisieren, war sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch wichtig, und da lebt vieles Australisches, das wir lernen müssen, zu Hand haben, auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit gab es auch das Stier, das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Gretern oder sowas. Bis hinein geht es in die griechisch-lateinische Zeit, Mithraskult, und so kommt aber auch aus dem Umgehen mit den Stierkräften, das sind die Kräfte von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Ohne, dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußermitten Weg, sondern durch unsere Geisteskraft, alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder lernen, und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen, hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch das nächste Mal, wenn wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen, und zwar ich möchte euch, und eben auch mit diesen also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen, aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu, am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, wozu als der Dante mit seinem Führer und der Vergil konnte nicht einmal hinein, bereits ins irdische Paradies übergetreten ist, und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen, aber das ist das eigentliche irdische Paradies, und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradies auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist die Unzucht mit dem Geistigen, und die findet statt im irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle, dort wird die Entscheidung und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist das ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fehlt also eine ganz große Entscheidung, und hier nämlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine diese Auseinandersetzung der Falle Babylons und der Hure Babylon haben sich zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Da ist eine Zeile drin, dass sich die Scharen bei Armageddon versammeln, und dann wird die Schlacht geschildert. Die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich diese Schlacht in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf nicht äußerlich der Auseinandersetzung in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das Äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese Niedere, diese Schmutzmäßigkeiten der materiellen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal, ich habe es glaube ich schon ein paar Mal angedeutet, aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, aus dem Seelischen heraus ist eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht. Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten trotzdem hat er. Und dann kann er weiter aufsteigen, in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist trotzdem was anderes als ein normaler Astralleib. Der Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaffe es und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja so. Ja, was ist das? Geht nicht mit der Kamera. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also ein Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig gereifte Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hat er gesagt ok, das ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und jetzt gehen wir es an. Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel übernachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Wir haben es eh bald weitergeschickt und es gibt auch was nachhören, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Ja, aber es war nicht geistig beleuchtet, sondern nur geschichtlich. Ja, ja, ja, klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, wiederhören, meine Lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papa.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-20T12:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Ihr Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Wir haben es jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt, das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selber hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer - und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit - sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit. Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprüngliches Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen. Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selber hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das Interessante, noch so eine Ergänzungsbemerkung dazu, wenn hier die Rede ist von &#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf&#039;&#039;, dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf. Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres, es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden. Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in Wahrheit passiert da sehr viel. Und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können. Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben. Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit, wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein. Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sie, indem sie in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem seelisch von draußen hereinkommt an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein erheimliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Erheimliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt, bis weit hinauf in den Kosmos. Von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte wieder befruchtet werden. Jede Nacht neue befruchtet werden. Und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein gerade, dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren, und so, dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften, ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden. Und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeiten auch viel, also beginnend im Frühling schon wieder erneuert, wieder regeneriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden einerseits, so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen, also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen. Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger, einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erweitern wir es nie. Wenn es schon aus seinem Höhepunkt zustrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg und dann muss so etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen. Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen, dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit und sie ist für uns als Menschen im Seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben. Nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige ist, dass es den Anstoß dazu gibt. Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind. Und die Herbsteszeit ging Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften namentlich auch, aber nicht nur mit den ahrimanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor, wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind, dass da auch mit den luziferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die Führer in der Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den ahrimanischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Luzifer und Ahriman. Also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie, das ist der Lucifer. Der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske. Und der Ahriman hat halt diese Tragödenmaske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses dem Tode zugeneigte, wenn man so will. Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir. Und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgießung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird: Die Schlacht bei Armageddon. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will, der große Kampf, das große Erringen. Was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar? Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten bis zu einem gewissen Grad. Mit den ahrimanischen Mächten, mit den Asuras ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden. Weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpart zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, naja, zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben. Teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen &#039;&#039;&#039;Gut und Böse&#039;&#039;&#039; scheiden kann. Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort &amp;quot;gut&amp;quot; ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff, da Böse, dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort. Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch. Und es beginnt aber letztlich schon auf dem Alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen Asuras, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der alten Sonne der nächsten kosmischen Verkörperung kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die alemanischen Wesenheiten letztlich, und auf dem alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-etherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das äußere Leben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersacher Macht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich schon ein paar mal erzählt, dass das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder, unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann, also den physischen Leib, den etherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen, das Geistige, das sich verkörpert nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ichkraft und die Freiheit, die er in diesem Ich erungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will. Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie äußerlich stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte Achtesphäre bildet. Also dieses Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt, glaubt bei den Schilderungen ja davor, das Auftritt der Fall der Stadt Babylon, das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure-Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure-Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geist selbst, dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Krach, die sich nur in den Dienst des irdischen stellen will, und zwar das, wenn man so will, physisch-irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf, also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß, also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht es so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen, ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja, nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut, weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende, aber man kommt nicht einfach so hinein, es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und, wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will, und haben genug Mittel uns halt zu verführen, diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr strebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darüber, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon, obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mit beteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne, sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die Frage, die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es durchaus große Unterschiede. Wenn wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es ein bisschen angeklungen, aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann, welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab es vorher nie. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem alten Mond, nicht auf der alten Sonne und schon gar nicht auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus ja die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und dass sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können. So stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz ganz starker Zug der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sich zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum ja durchaus zufrieden geben würden, den heute Widersacher zu bieten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was im Punkto dieses Ansatzes zu Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann das schon manchmal sehr strebenswert vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass er spürt, da verfüge ich ja über ein viel viel größeres Machtpotenzial. Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich Freien erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten, kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Umzuchttreiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt, ja wie soll ich sagen, zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses Dunkle Bereich hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt, aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikdünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln, die wir in den Lampen da drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist. Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so, bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokus-Pokus vorstellen kann, ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne, gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er es dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus, aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er ringen muss, der andere doch stimmen und da kann er den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch, aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstrahlen, die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerln zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, das geht gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz was entscheidendes sein. Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier, die haben die Macht des Wortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen und der tritt äußerlich ganz bescheiden aus. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit kann man das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch klar, da helfen die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige goldes Glanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind. Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal im Lukas Evangelium, einmal im Matthäus Evangelium, nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr sehr stark etwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Maßstab geht es uns heute was an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die Geistige gegen Kraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser dieser Macht des Mammon, die diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönern zeigt, so dass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut, also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen, Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter, ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkulierend, das ist sehr wichtig. Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon, die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht es immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das gegente Kapital ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital, und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal. Sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird. Immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casinokapitalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind ja reine Illusionen, an denen man nachläuft. Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht, im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmaßen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnes ist es sicher bewusst, aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie heißt es in der Bibel schon schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird, der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde, im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Zora, die ganz tief darunter, dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Zorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun und er kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. Und jetzt kommt noch etwas Spannendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Wesenheit Mammon, die, naja, sagen wir mal, mit der Finanzmiserre zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des Tunklichs nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. Mammon, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Parzillen, wie er es nennt. Parzillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für, naja, Krankheitskeime, wenn man es so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende, wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark Angstempfindungen. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen, können. Das ist also im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind, in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder, weil sie können alleine nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können vielleicht einkapseln irgendwo, aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr. Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Parzellen oder manchmal auch Bakterien oder so. Es war einfach zu seiner Zeit der Virusbegriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung geben für diese Viren auch. Viren, Bakterien, Einzähler aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und das zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt auch auf der physischen Ebene hier, beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil bestätigt aus Bakterien und Einzählern. Also das heißt, die normalen Einzähler sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakterien sind so einfache Einzähler. Und dann gibt es noch einfache, die Arche-Bakterien, die Archeen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt an, und die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzähler, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzählern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzähler, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Resen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind Einzähler. Und es sind Einzähler, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso sind Viren ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen, zum Beispiel wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen, aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte Evolution, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzähler helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird, dann an neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzähler, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, das sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. Auch das ist übrigens ein bisschen etwas, was uns unterstützen kann, so stimmungsmäßig diese Wochensprüche. Das was ich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die nicht mehr Technikwissenschaft, sondern Wissenschaft des Toten ist. Und dazu zähle die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir es im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf, in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo früheres mit späteren zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise, weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren noch einen Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen ja im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns vergegenwärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es hier angekommen. Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend ansehnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Kräfte, die halt geradeaus erreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange artphysische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann was sehr reiches sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken. Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur, wie. Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der Würfel ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vergeistigt, ist ein Bild für das neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es erzeugen können. Und Ulf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erdmaterial austauschen, alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung. Etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt. Alle möglichen. Und das in neuer Art zusammenbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man träumt von sehr vielen. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen. Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann. Das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Vorwasser zu führen. Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will, Künstliches, Tierisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem Totendenken kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspülen wird. Aber was ist in der Menschheit? Mein Gott, ein paar tausend gehen halt wieder zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind da durch. Und es war ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden-Buß-Zahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen, bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf, man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite, veranlagen sie gut und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur das Erinnern, haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar meppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet in einer wirtschaftlichen Szene nicht einmal ein leises Schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na na na, was denn sonst, weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss und dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht. Ja, dann steht das Ganze, aber dann hat er nichts mehr weiter zu geben, weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, weil es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufheift, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammonkräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Und auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Ja, eben eine gute Idee zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wie das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken Gewidersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln, also sprich Geist selbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also das, sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Lebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnernstürme. Die Hunnernstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnernkönig. Das geht also ins fünfte Jahrhundert hinein nach Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese erweiterten Völker der Hunnern sind letztlich Abkömmlinge von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeres bei uns sind, ab damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung, dann die Atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind gewaltige Umstrukturierungen, aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch- geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den Homo Sapiens gab, oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere, sagen wir im weitesten Sinn, humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab. Und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen. Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt und das sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als Homo Sapiens bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denizov-Menschen und was Gott was alles. Ich meine, das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt, im tieferen Sinn war das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtung, das sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können und was in den Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja die Biber die bauen einen Damm. Also das sowas gehört auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen, aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es ja stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Erweibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Bredl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ein Hartholz starrt. Erweibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der Homo Sapiens die Form sein wird, die weitergeht. Und das allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit nicht ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat es zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel vor der Hirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese Aufrichtungskraft. Von der geht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunden zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunden jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Erweitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Amartila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren. Nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Erweitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen, aber die Scheidung von was Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht, sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der erleben sie sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht ein Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihre Aufgabe und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Australisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgendjemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine australische Kraft, die für sie interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist halt so etwas wie das Pantau zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder was Gott weiß was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist auf die Seite böse zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese arimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem arimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man jetzt bei den Fußsäulen miteinander da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn, wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokus-Pokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Arimann zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie, weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter, leite sie ins Schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das destabilisiert natürlich auch, die Erdentwicklung irgendwo bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese alemanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese Ur-Turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen. Nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne, dass wir die dunkle Seite kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, in welchem Maße. Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, was sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erde noch die Menschheitsentwicklung. Dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss vom Dunklen drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass man nach unten sinkt letztlich, oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was uns erreicht, diese Soratkräfte für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da, jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Vorgesehen waren es nicht so wirklich, aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man deutlich sehen, das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den australischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen bewirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das kommt doch in unser Reich, es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein arimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunden zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind, in Form von Epidemien, noch gar nicht die Best-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Best-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die Hunden sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein, in einer nächsten Inkarnation, in einer nächsten Inkarnation. Bitte? Inkarnation, Inkarnation, ja, aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt also noch dazu und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wie man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hungernsturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen damit zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepraepidemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da kommen heftige Prüfungen. Und dasselbe Spaß spielt sich ab, und Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie, spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmern, Chinggis Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bringt dann die großen Pestepidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. Und das heißt also diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammonkräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark ein, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebreitet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte ich in mir selbst und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da leitet uns also ganz stark die Mammankracht, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern, so wie es vor tausend Jahren war, sozusagen soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert mit der Arbeit der Schicht oder so mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr gezeigt hat, weil die unter der Knute lagen. Einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag über leben. Das ist das eine, aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft und dann Körperkraft, aber das Wichtigste Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammonkräfte fördert und damit auch wieder das Parzillenwesen des Steinamen. Und man kann schon sagen, gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere dort, wo die großen Kapitalmaßen sind, die Furcht die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist nicht aufzuhalten, der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind also große Verschiebungen möglich und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, zum Riss der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja, also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen, aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte, weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führen, mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlegend zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass gerade über die Runden kommen, das will keine Menschheit mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja einen Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt, wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da der Überfluss und dort tut man das aus, aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. In meinem Grunde, der heutige Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und durch die Interfeuer passiert und die dann manches immer die ganze Erde auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Ich will nicht sagen, wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten, bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon das Leben, findet schon irgendeinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist natürlich aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit etwas aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammungräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. Und daher ist dieses Virusgeschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilligerweise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Geldsystem, Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal so, wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Wirtschaftsleben, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Das braucht das Rechtsleben, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn einer die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist vom größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen, das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnenstecken, werden sie quasi gezwungen, auch fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand, und sind kurz davor und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet. Das kann sehr unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es ziemlich große Katastrophen geführt. War ja auch schon, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich nicht funktioniert, es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsencharakter 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben und die Veränderungen ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab genau, lest es bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite Fallen ist eben die vierte Technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. Also wenn man so lesen soll, wenn das halbwegs funktioniert, super, muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite, weil, ich meine eins ist klar, wenn ich nur Sätze auf die tote Technik und im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das, diese moderne Technik, also Industrie 4.0 mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D Druck und was Gott weiß was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sollen sie frei entscheiden, dass die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das ist sicher, aber das ist kein Begriff vom Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist ab und zu in Wahrheit gar nicht da, den gibt es ja eh nur bei uns anderen Personen, Geistesleben, wer redet denn halt von sowas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon, aber das irgendwie ernster ist, mehr als ein Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört da ein Verständnis fürs Geistesleben, gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht, in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen, in richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die Zehen auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie wollen sich sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage, aber dass jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausarbeitieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit arbeitieren sie sich selber aus, letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen, vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben, daher ist immer wieder ein Thema, diese Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation dringen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstbeinigung. Nein, es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wald nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am allerstärksten unter dem Griff des Mammons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch, viel Elend vielleicht auch noch, aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung, weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft, aber jetzt der Verkörperlichkeit ist ja für alte Anlagen vielleicht noch. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment eher nicht, weil Europa in eine Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen, daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern was sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen, natürlich gibt es auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends, aber am meisten Versteiftes, das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zäunen und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auch die los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele, das ist immer noch was, davon können wir was lernen. Es halt in bewusster Form zu machen, einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft es auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausscheint, aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geist selbst verwandeln, aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben, ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft, nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem, schöpferisch noch ergänzen und erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir, wir sind ja fadige Seelen im Grunde, gegen viele andere Völker, von der ganzen Kultur her, ich meine jetzt ist es ein bisschen offener, jetzt müssen wir nicht schon den Karate eng zuhören, oder wie war das bei den Spaniern, mit den Heißgrausen, da mit den großen, das ist ja wie ein Kopf am Servierblätterblatt, der Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit, und dieses strenge spanische Hofzeremonial, das bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist, und das muss man lernen und genau einhalten, und wenn du das erleben magst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. Ist nicht zu kritisieren, war sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch wichtig, und da lebt vieles Australisches, das wir lernen müssen, zu Hand haben, auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit gab es auch das Stier, das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Gretern oder sowas. Bis hinein geht es in die griechisch-lateinische Zeit, Mithraskult, und so kommt aber auch aus dem Umgehen mit den Stierkräften, das sind die Kräfte von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Ohne, dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußermitten Weg, sondern durch unsere Geisteskraft, alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder lernen, und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen, hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch das nächste Mal, wenn wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen, und zwar ich möchte euch, und eben auch mit diesen also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen, aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu, am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, wozu als der Dante mit seinem Führer und der Vergil konnte nicht einmal hinein, bereits ins irdische Paradies übergetreten ist, und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen, aber das ist das eigentliche irdische Paradies, und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradies auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist die Unzucht mit dem Geistigen, und die findet statt im irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle, dort wird die Entscheidung und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist das ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fehlt also eine ganz große Entscheidung, und hier nämlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine diese Auseinandersetzung der Falle Babylons und der Hure Babylon haben sich zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Da ist eine Zeile drin, dass sich die Scharen bei Armageddon versammeln, und dann wird die Schlacht geschildert. Die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich diese Schlacht in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf nicht äußerlich der Auseinandersetzung in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das Äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese Niedere, diese Schmutzmäßigkeiten der materiellen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal, ich habe es glaube ich schon ein paar Mal angedeutet, aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, aus dem Seelischen heraus ist eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht. Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten trotzdem hat er. Und dann kann er weiter aufsteigen, in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist trotzdem was anderes als ein normaler Astralleib. Der Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaffe es und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja so. Ja, was ist das? Geht nicht mit der Kamera. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also ein Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig gereifte Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hat er gesagt ok, das ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und jetzt gehen wir es an. Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel übernachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Wir haben es eh bald weitergeschickt und es gibt auch was nachhören, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Ja, aber es war nicht geistig beleuchtet, sondern nur geschichtlich. Ja, ja, ja, klar.&lt;br /&gt;
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Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, wiederhören, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<updated>2025-06-20T06:51:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
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[[Datei:73.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=KtC6IP1JVLc|thumb| 73. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 7. September 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 73. Vortrags vom 7. September 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einstieg mit dem 23. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Lieben, ich begrüße euch zum 73. Vortrag zur Apokalypse. Wir haben schon einiges hinter uns und noch manches vor uns. Und ich kann euch heute zum Einstieg bieten den 23. Wochenspruch. Wir haben es jetzt schon langsam in das Herbstthema hineinführt. Das heißt dorthin, wo wir unser Seelisches, das jetzt im Sommer ein bisschen mehr draußen gelebt hat in der Natur, im Sonnenlicht, in der Wärme draußen, in der Natur überhaupt, wo wir das jetzt wieder mehr hineinziehen. Aber wo wir hoffentlich befruchtet worden sind Seelisch und Geistig, durch das, was wir draußen miterlebt haben. Und dieser 23. Wochenspruch geht so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es dämpfet herbstlich sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sinne Reizesstreben,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Lichtesoffenbarung mischen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Nebel dumpfe Schleier sich,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich selber schau in Raumesweiten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Herbstes Weltenschlaf,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Sommer hat an mich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sich selber hingegeben.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist doch ein wunderschöner Gedanke, dass der Sommer und der Sommer, das ist jetzt nicht nur einfach eine bestimmte Jahreszeit, sondern das sind die ganzen geistigen Wesen, die dahinter stecken. Alles, was da webt und wirkt in der Natur, in der Sonne, in der Sommerzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles hat sich an mich hingegeben, an jeden von euch, an jeden Einzelnen. Und unsere tiefe schöpferische Kraft, der Kern unserer Ich-Kraft, das ist ein ursprünglicher Geschenk von da draußen. Und wir tragen das in unserem Inneren drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht jetzt nur mehr unter Anführungszeichen darum, dass wir uns dessen bewusst werden. Also die Kleinigkeit, um die geht es noch irgendwie. Ja, ich lese es einfach noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dämpfet herbstlich sich der Sinne Reizes streben. In Lichtes Offenbarung mischen der Nebel dumpfe Schleier sich. Ich selber schaue in Raumesweiten des Herbstes Weltenschlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer, er hat an mich sich hingegeben. Das Interessante noch so eine Erwartungsbemerkung dazu, wenn es hier die Rede ist von des Herbstes Weltenschlaf. Dann ist das Interessante, dass eigentlich, wenn also so das äußere Naturleben langsam langsam sich zurückzieht, so natürlich bis in die Winterzeit hinein geht das, da wacht die Erde in Wahrheit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so wie wir im Innern aufwachen, so wacht die Erde auf, gerade wenn sich das zurückzieht. Also als äußeres, es ist wie bei uns eigentlich in unserem Organismus, wenn die Vitalkräfte ganz stark wirken, das ist in der Nacht der Fall. Da ist unser Bewusstsein dumpf, bis gar nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Schlafbewusstsein ist auch ein Bewusstsein, selbst das traumlose Schlafbewusstsein ist eine Art von Bewusstsein, aber das ist das Paradoxon des unbewussten Bewusstseins, zumindest für unser Erleben. Aber in Wahrheit passiert da sehr viel und in den Tiefen unserer Seele erleben wir sehr viel dabei, aber wir kriegen es nicht bewusst mit. Jedenfalls nicht so, dass wir es ins Alltagsbewusstsein, ins Wachbewusstsein mitnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir erleben schon in der Nacht, selbst wenn wir nicht träumen, eine ganze Menge, aber das ist weg. Und sich geistig zu schulen und geistig wahrnehmend zu werden, heißt unter anderem auch ein Bewusstsein zu bekommen für das, was wir in der Nacht durchleben, aber eben nicht wach erleben. Aber trotzdem ist es ein Erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen mit mit dieser Tätigkeit, wir sind immer mitbeteiligt trotzdem dabei. Und es sind ja die Kräfte, die uns wieder regenerieren, die uns wieder aufbauen, und zwar ganz individuell. Es ist nicht nur so allgemein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen sehr viele allgemeine Kräfte, die für jedes Lebendige und für jeden Menschen gelten, aber es individualisiert sie, indem sie in uns eintaucht. Es geht gar nicht anders. Und es ist also immer eine Begegnung gerade dieser Ätherkräfte, die in uns jetzt sehr stark werden in der Nacht, und dem, was vor allem seelisch von draußen hereinkommt an Seelenkräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser eigener Seelenleib, unser Astralleib ist in der Nacht weitgehend herausgehoben, wenn man es in ein erheimliches Bild fassen will, was natürlich schwer ist, weil die Seele und das Astralische ist eigentlich nichts Erheimliches. Aber von der körperlichen Seite aus gesehen ist halt dieses Seelische jetzt nicht oder wenig wirksam in uns. Es verbindet sich mit dem Seelischen, das in der ganzen Natur wirkt, im Kosmos wirkt, bis weit hinauf in den Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort holen wir uns im Grunde im Astralischen die Urbilder, von denen der Ätherleib, die Lebenskräfte wieder befruchtet werden. Jede Nacht neue befruchtet werden, und untertags haben wir eigentlich nichts anderes zu tun, als diese Kräfte möglichst stark aufzuzehren. Und daraus erwächst unser Bewusstsein gerade, dass wir diese Kräfte ziemlich stark aufzehren, und so dass wir jede Nacht diese Erneuerung brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in einem etwas größeren Rhythmus ist es dann halt auch der Jahreslauf, wo eben auch so eine gewisse Periodizität drinnen ist, wo wir im Sommer eben auch ein bisschen mit der Seele und mit so einem Ich herausgehoben sind, und das in gewisser Weise den Lebenskräften wieder mehr Raum gibt, beziehungsweise sie weniger belastet. Je mehr wir mit unserem Bewusstsein drinnen sind, und vor allem wenn es so ein richtiges Verstandesbewusstsein ist, umso mehr zerstören wir eigentlich an Lebenskräften, ja bis hinein in den physischen Leib sogar. Und das muss eben in der Nacht wieder repariert werden, und im größeren Zyklus ist es die Sommerzeiten auch viel, also beginnend im Frühling schon wieder erneuert, wieder regeneriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir haben verschiedene Rhythmen, die wir durchlaufen und die uns wiederbeleben. Und dieser Rhythmus ist für uns ganz stark. Also dieser Rhythmus zwischen belebt zu werden, einerseits so dass unser physischer Körper wieder neue Lebenskräfte bekommt, aber genauso auch sind diese Lebenskräfte ja dazu da, um in der Seele Lebendiges zu erzeugen, also um eine lebendige Seele und nicht eine steife Seele zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das machen eher die bloßen Verstandeskräfte. Also der logische Verstand ist so ein Werkzeug, der alles unlebendig, starr macht. Und wir sind ja heute sehr stark geprägt von diesem Denken und wir haben oft schon davon gesprochen, dass es jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit darum geht, im Denken selbst lebendiger zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn wir in diesem Denken lebendiger werden, werden wir im Grunde die Probleme, die in unserer Zeit zu lösen sind, auch wirklich lösen können oder sagen wir es noch vorsichtiger einer Lösung näher kommen. Das ist ja alles immer ein Prozess und nichts was auf Erden wir vollbringen könnten, ist wirklich vollkommen. Wir können uns dem nähern von mir aus, immer mehr nähern, aber wirklich ganz erweitern wir es nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es schon aus seinem Höhepunkt zugestrebt, dann beginnt ganz stark auch wieder der Verfall, der Abstieg und dann muss so etwas Neues, ein neues Pflänzchen auch in der Kultur, im seelischen Erleben wachsen. Das braucht dann wieder lange Zeit bis es zur Reife kommt, aber in dem Moment wo es den Punkt der Reife erreicht, fängt es schon wieder an abzusterben. Wie wir es in der Natur auch draußen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte kommen zur Reife, aber wenn man sie dann noch weiter hängen lässt darauf, dann fangen sie an zu verfaulen, dann verfallen sie. Also wir müssen sie im rechten Moment pflücken sozusagen. Und das ist jetzt die Erntezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Erntezeit und sie ist für uns als Menschen im seelischen auch da. Also wir haben richtige Erntezeit und mit dem vorbereitet können wir jetzt in die Herbsteszeit hineingehen, in die Zeit des immer stärkeren inneren Erwachens und eben diese Früchte genießen, sie mit unseren Wesen verbinden, die wir in der Sommerzeit aufgenommen haben. Nämlich die seelischen Früchte, die geistigen Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geistige ist, dass es den Anstoß dazu gibt. Und es kommt aber jetzt eben die Zeit, wo wir diese Kräfte, die wir damit gewinnen, mit jedem Jahr immer wieder gewinnen und immer mehr dazu gewinnen, wenn wir es wollen. Die brauchen wir jetzt, gerade in der Zeit, wo wir immer stärker ins innere Bewusstsein gehen, ins Bewusstsein für uns selbst, um anzukämpfen, zu ringen, zu verwandeln, die Widersacherkräfte, die halt auch sehr stark in uns wirksam sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Herbsteszeit ging Michael zu, geht halt vor allem darauf hin, bewusst diese Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften namentlich auch, aber nicht nur mit den alemanischen Kräften aufzunehmen. Denn es sind nach wie vor, wir werden das gleich heute noch genauer sehen, weil das auch entspricht der Stelle, wo wir in der Apokalypse sind, dass da auch mit den seferischen Kräften zu rechnen ist. Nach wie vor, sie sind auch sehr stark da, sie haben zwar nicht, wenn man so will, die Führer in der Rolle, aber sie arbeiten heute Hand in Hand mit den alemanischen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dahinter stecken die Asuras, noch tiefere, die sich halt, wie soll ich sagen, nur maskiert zeigen, maskiert eben durch Lucifer und Ahriman, also die Maske, wenn man es im Theater nimmt, die Maske der Komödie. Das ist der Lucifer, der zeigt uns, wie schön und wie toll alles ist, auch wenn es vielleicht nicht wahr ist, weil es ist halt doch nur eine Maske und der Ahriman hat halt diese Tragöden-Maske. Also dieses Tragische, dieses Ernste auch, dieses Harte, dieses im Tode Zugeneigte, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwischen diesen zwei Polen stehen wir und zwischen diesen zwei Polen steht genau auch die Geschichte jetzt in der Apokalypse. Wir stehen ja jetzt am Ende, wenn man so will, oder gegen Ende der Ausgissung der sogenannten sieben Zornesschalen, also wieder ein Entwicklungsprozess, der über sieben Stufen läuft, wobei am Ende oder gegen Ende der sechsten Zornesschale ein entscheidender Punkt genannt wird, die Schlacht bei Armageddon. Also die große Entscheidungsschlacht, wenn man es so will, der große Kampf, das große Erringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was können uns die Widersacher entreißen und was können umgekehrt wir ihnen abbringen, indem wir sie nicht nur bekämpfen, sondern anfangen sie zu erlösen sogar. Und das kann uns gelingen, also mit den luziferischen Mächten bis zu einem gewissen Grad mit den ahrimanischen Mächten, mit den Asuras ist es schon sehr schwierig, aber im Prinzip ist es im Weltenplane durchaus vorgesehen, dass sie auch erlöst werden, weil sie ja eigentlich zu ihrer Aufgabe bestellt wurden. Eben die Rolle der Widersacher zu übernehmen, dieses Opfer auf sich zu nehmen, diese durchaus nicht so einfache Rolle zu übernehmen, eben um uns Menschen einen Gegenpat zu bieten gegenüber der, wenn man so will, regulären göttlich-geistigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben gerade diese Widersacherkräfte sind die, die uns ganz besonders betreffen, weil eben diese Widersacherkräfte zählen, zumindest in ihrer Grundordnung, na ja zu den Engelwesenheiten im engeren Sinn, also Erzengelwesenheiten, Urengelwesenheiten, die aber in gewisser Weise zurückgeblieben sind, manche Kräfte nicht entwickelt haben, die die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesenheiten sich erworben haben, teilweise aber dafür andere dunkle Kräfte entwickelt haben, über die die regulären Engelwesenheiten nicht verfügen. Und das sind die Kräfte natürlich, die uns zu schaffen machen, die aber auch unserem menschlichen Dasein seine besondere Qualität geben. Eben das Wesen sein zu können, das zwischen Gut und Böse scheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur entscheiden kann, sondern eigentlich scheiden kann. Wenn man es so in der großen Welt übernimmt, wenn man es annimmt, es gäbe nur die göttlich-geistige Welt und die Entwicklung würde halt so laufen wie in ferner Vergangenheit, in früheren kosmischen Entwicklungszuständen, wo es dieses Widersacherprinzip noch nicht oder erst im Ansatz gab, dann gibt es auch diese Scheidung zwischen Gut und Böse eigentlich nicht. Es gibt nur eines, es folgt alles dem, was aus der göttlichen Quelle strömt und das ist jenseits des Begriffes von Gut und Böse in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn wir sagen, es ist das absolute Gute, dann ist das ein Hilfsausdruck dafür, aber in dem Moment, wo ich schon nur das Wort Gut ausspreche, muss ich eigentlich schon den Gegenbegriff des Böse dazu nennen. Und damit ist es eigentlich schon da. Also das heißt, alles was davor liegt, dafür haben wir im Grunde gar kein wichtiges Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können dann nur sagen, da strömt ungehindert das Göttliche durch. Und es beginnt aber letztlich schon auf dem alten Saturn, also auf der ersten kosmischen Verkörperungsstufe unserer Erde, beginnen schon die heutigen Asuras, die damals aber erst gerade geistige Wesenheiten geworden sind, also Ich-Wesenheiten geworden sind. Da fängt ein Teil schon an, zurückhaltend zu wirken, zurückzubleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist noch sehr, sehr leise am Anfang. Und auf der alten Sonne der nächsten kosmischen Verkörperung kommen dazu die Erzengelwesenheiten, aus denen werden dann die alemanischen Wesenheiten letztlich, und auf dem alten Mond jene Wesenheiten, die luziferischen Charakter annehmen. Und da ist schon etwas Besonderes, weil die schon eine gewisse eigene Entscheidung darüber haben, welcher Seite sie sich zuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist es eine endgültige Entscheidung. Also man kann nicht sagen, dass sie schon die volle Freiheit hätten, aber es beginnt etwas. Aber sie haben die Möglichkeit, dadurch den Menschen letztlich die Freiheit zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher haben sie eine wichtige Aufgabe. Und diese Aufgabe haben sie auch jetzt an der Stelle, wo wir in der Apokalypse stehen. Wir stehen ja also beim Übergang der Erde, der ganzen Erdentwicklung, wenn man es jetzt im großen Entwicklungszyklus nimmt, wo wirklich die Erde aufhört im physisch-etherischen Sinne zu existieren, sondern wo sie in einen rein seelischen Zustand übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwer bei uns heute vorstellbar. Weil das ist nichts Räumliches. Es hat in gewisser Weise noch einen zeitlichen Charakter, aber das Räumliche gibt es eigentlich dann nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, das äußere Leben ist im Grunde nichts mehr da. Es ist vielleicht ein Staub, der zurückbleibt. Dieser Staub, wenn man so will, das ist der Bereich, mit dem sich dann die Widersacherkräfte verbinden können oder ein Teil der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem der Teil hinter dem, die noch gefährlichere Widersacher Macht steht, die wir eben mit dem Namen Sorat bezeichnet haben oder gesagt haben, die geistige Wesenheit, die hinter Sorat steckt, weil eigentlich werden wir das, was durch das Wort Sorat ausgedrückt ist. Habe ich schon ein paar mal erzählt, dass das Wort Sorat drückt in Wahrheit unsere Wesensglieder, unsere grundlegenden Wesensglieder, unter anderem aus, man kann es sehr verschieden lesen, aber das ist eine der Bedeutungen, die man lesen kann, also den physischen Leib, den etherischen Leib, den astralischen Leib und das Ich. Das T, das ist das T. T ist so der Einschlag des Geistigen, das Geistige, das sich verkörpert nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also damit ist gemeint, der Mensch, der wirklich auf der Erde inkarniert ist und wo jetzt die Frage ist, kann er sein Ich so weiterentwickeln, dass er diese Ichkraft und die Freiheit, die er in diesem Ich erungen hat, dass er die mitnehmen kann in eine weiterführende geistige Entwicklung oder bleibt er kleben in der äußeren Welt, wenn man so will. Und diese äußere Welt, die geht halt dann einen anderen Weg, sie geht in das hinein, dass sie äußerlich stofflich zerstäubt zunächst einmal und dass sie einen anderen geistigen Bereich hinüber wechselt, eben in dieses Reich der Wesenheiten hinter Sorat und dort die sogenannte Achtesphäre bildet. Also dieses Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dort würden Menschen hineingehen, die sagen, ja mit der Erdentwicklung ist es im Grunde zu Ende, wir gehen jetzt eine andere Entwicklung, die nicht ins höhere Geistige führt, aber die uns vielleicht in dieser eigenartigen Welt der Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, eine große Machtfülle verleiht. Und das kann sehr verführerisch sein. Und wir stehen jetzt, glaubt bei den Schilderungen ja davor, das Auftritt der Fall der Stadt Babylon, das Symbol, das damit verbunden ist, gleich näher erörtern und die seelische Kraft, die dahinter steckt, das Seelische, das sich damit verbindet, das ist die große Babylon, die Hure-Babylon, wie es auch heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Hure-Babylon ist so ein Gegenbild zu unserem ganz reinen Astralreib, wenn wir ihn umgewandelt hätten, vollkommen zum Geist selbst, dann wäre das etwas, was in der christlichen Esoterik auch bezeichnet wird als die Jungfrau Sophia. Und das Gegenbild dazu, ein astralisches, ein Astralleib, aber letztlich, wenn wir die Menschheit betrachten, auch die ganze Astralsphäre der Erde, die sich in den Dienst des niederen Ich stellt, also das heißt jener Ich-Krach, die sich nur in den Dienst des irdischen stellen will, und zwar das, wenn man so will, physisch-irdischen, der also dieses Ich, das keine Lust hat darauf, also höher geistig aufzusteigen, sondern sagt, mir genügt es, wenn das mein Machtbezirk wird, soll mir das genügen. Und dieser Machtbezirk ist doch sehr groß, also die Widersacher haben auch etwas zu bieten, das muss man schon sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man sagt, ja, aber das ist ja ganz fürchterlich, wenn man dort leben muss in der Sphäre, ja, aus unserer Perspektive sieht es so aus, aus der Perspektive der Menschen, die sich mit der Sphäre verbinden wollen, sieht es gar nicht so aus. Das ist der Punkt. Und es wird ja immer in so schrecklichen Bildern geschildert, was den Menschen dort passiert, die dort hinkommen, ja, so sieht es aus aus der Perspektive, wenn man geistig höher streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man, was dort alles zugrunde geht, was an Möglichkeiten nicht verwirklicht werden kann, aber für die, die dort bis zu einem gewissen Grade, ja, nicht nur bis zu einem Gewissen, sondern absolut, weil wirklich hineingehen kann man nur, wenn man einmal den freien Entschluss dazu fasst. Der fällt irgendwann ganz am Ende, aber man kommt nicht einfach so hinein, es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Und der Punkt ist, die Widersacher sind halt natürlich sehr schlau und, wenn man das in menschlichen Begriffen ausdrücken will, und haben genug Mittel uns halt zu verführen, diesen Weg zu gehen und sie haben sehr viel anzubieten, was vielen Menschen oder manchen Menschen sehr strebenswert scheinen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht also jetzt vor allem an der Stelle, wo wir stehen, darüber, für welche Seite des Astralischen wir uns entscheiden. Also das heißt, wollen wir uns verbinden im Grunde mit der Hure Babylon oder wollen wir uns verbinden mit der Jungfrau Sophia? Und sich verbinden mit der Hure Babylon, warum ist überhaupt der Ausdruck Hure? Es geht ja jetzt nicht um Unzucht im äußerlichen Sinne. Das ist also der bescheidenste Teil davon, obwohl natürlich auch gewisse abartige Sexualpraktiken mit beteiligt sind, Menschen dorthin zu verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist trotzdem der kleinste Teil. Es geht nicht um Unzucht in diesem Sinne, sondern die ganz große Unzucht ist die des Geistes mit der Materie. Die Unzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die unrechtmäßige Verbindung des Geistes mit der Materie. Es gibt sehr wohl also eine rechtmäßige Verbindung des Menschen mit der Materie und da sind durchaus auch Dinge drinnen, wo der Mensch sich zum Beispiel mit der von ihm geschaffenen Maschinenwelt bis zu einem gewissen Grad verbindet. Die Frage, die sehr große Frage ist, mit welcher Art von Maschinenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es durchaus große Unterschiede. Wenn wir vielleicht auch noch mal ganz intensiv besprechen können. Ich hatte vergangenen Montag, also letzte Woche, einen Vortrag über Transhumanismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist es ein bisschen angeklungen, aber man könnte über dieses Thema noch sehr sehr viel mehr sagen, wie diese Verbindung des Menschen mit der Maschine in Zukunft aussehen kann, welche Möglichkeiten und welche Abwege es gibt. Und das, was heute eben das Ideal der sogenannten Transhumanisten ist, also jenen Menschen, die sagen, ja der Mensch muss sich über sein jetziges Maß hinaus entwickeln, aber mit Hilfe technischer Einrichtungen. Also der Mensch wird sozusagen verbessert, erweitert mit Hilfe technischer Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was dabei eben nicht beachtet wird oder zu wenig beachtet wird, ist die geistige Entwicklung des Menschen. Es wird aber auch eine andere Art der Verbindung des Menschen mit der Maschine geben, die eine durchaus fruchtbare sein kann. Fruchtbar nämlich sowohl für das tote Erdelement, weil man muss denken, das tote Erdelement, das feste, erstarrte Erdelement ist das ganz Neue, was mit der kosmischen Entwicklungsstufe der Erde erst hervorgebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab es vorher nie. Und erst mit der Entwicklung dieses Erdelements ist überhaupt der Tod möglich geworden. Also Tod im eigentlichen Sinne gab es auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen nicht, nicht auf dem alten Mond, nicht auf der alten Sonne und schon gar nicht auf dem alten Saturn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es dieses Todesprinzip nicht. Dieses Todesprinzip tritt auf der Erde erst auf und im Grunde hängt es sehr stark zusammen mit dieser Möglichkeit, entweder in ein hohes geistiges Reich aufzusteigen oder letztlich abzusteigen in ein anderes gegengeistiges Reich. Eben diese Welt, die mit den geistigen Wesenheiten hinter Sorat in Verbindung stehen, das steckt als letzter Kern hinter dem Prinzip des Todes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt für die Transhumanisten ist ein sehr großes Thema bei vielen durchaus ja die Angst vor dem Tode. Die Angst nämlich davor im Physischen diese Sterblichkeit zu erleben und dass sie nicht das Geistige, das auf der anderen Seite da ist, wirklich so fassen und erkennen können. So stellen sie sich vor, es müsste eine Art materielle Unsterblichkeit geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wollen sie in gewisser Weise hervorbringen. Das ist also ein ganz ganz starker Zug der drinnen ist. Und die Widersacherkräfte, die sich zu diesen Ideen inspirieren, die eröffnen ihnen sozusagen eine gewisse Perspektive dazu, dass du da in einer anderen Form ewig weiterleben wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer anderen Weise. Und natürlich aber blenden den Menschen oder verdunkeln ihm die Sicht auf die andere, auf die Lichterseite, die in einen viel viel höheren Bereich hineinführt. Aber es gibt doch genügend Menschen, die sich mit diesem auch sehr großen Reichtum ja durchaus zufrieden geben würden, den heute Widersacher zu bieten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn so wenig ist es gar nicht. Es ist zwar nichts gegenüber dem, was uns auf der anderen Seite erwartet, aber es ist schon gewaltige Gefühle, die ja die Vorstellungskraft der meisten Menschen auch übersteigt. Und da kommt noch viel an Möglichkeiten hinzu, wenn man selbst heute schon schaut, was im Punkto dieses Ansatzes zu Transhumanismus jetzt schon möglich ist, was im Versuchsstadium schon ist und was wahrscheinlich in naher Zukunft technisch möglichst werden wird, dann kann das schon manchmal sehr strebenswert vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass er spürt, da verfüge ich ja über ein viel viel größeres Machtpotenzial. Erinnert euch ein bisschen daran, ich habe das das letzte Mal zumindest erwähnt, die geistige Willenskraft kann sich umso stärker entfalten, je weniger Macht der Mensch hat. Also es ist geradezu ein Grundsatz, wer den geistigen Willen stark entwickeln will, muss auf jegliche Macht verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist auch ganz klar, weil ich kann nicht Menschen, die in ihrem Ich die Anlage zur Freiheit haben und wo das höchste Ziel ist, diese Freiheit immer mehr zur Entfaltung zu bringen, dann ist Macht ein völlig untaugliches Instrument, da was weiterzubringen. Ich glaube, der Fichte hat das einmal gesagt, in irgendeiner Schrift, da geht es darum, den Menschen zum Verstehen zu zwingen. Zum Verstandesverstehen kann man ihn zwingen, aber zur Freiheit sozusagen, zum wirklich Freien erkennen, kann man ihn nicht zwingen, man kann ihn nur einladen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ihm Anregungen vielleicht geben und das mit großer Vorsicht und Behutsamkeit. Aber man kann ihn sicher nicht zwingen dazu. Und die andere Seite baut aber ganz auf das Machtprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sozusagen, wenn man will, der Anti-Wille, wenn man es aus dem Geistigen heraus nimmt. Aber gemeinsam hat man jetzt von beiden Seiten her Möglichkeiten, kraftvoll unsere Erde umzugestalten. Eben durch dieses soratische Machtprinzip oder durch dieses ganz freie, willensmäßige, geistige, schöpferische Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die zwei Möglichkeiten, wie man in die Welt eingreifen kann. Und Umzuchttreiben mit dem Geiste heißt in Wahrheit, sich eben für diese Machtseite zu entscheiden und in Wahrheit sogar Kräfte aus der regulären, aus der hellen geistigen Welt, ja wie soll ich sagen, zu rauben, ihr zu entziehen und mit hineinzunehmen auf diese dunkle Seite. Das ist ja genau das, was namentlich die Wesenheiten hinter Sorat wollen, dass die Menschen ihm dabei helfen, möglichst viel aus dieser lichten Sphäre in dieses Dunkle Bereich hineinzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber so, dass es sich dort in Finsternis verwandelt, aus unserer Sicht gesehen zumindest. Für die Wesenheiten, die mit Sorat verbunden sind und für die Menschen, die dort mitgehen, erscheint es als Licht, aber es ist, wie soll ich sagen, wenn ich ein Bild nehmen will, es ist ein sehr plastikdünstliches Licht. Es ist so wie unsere Funseln, die wir in den Lampen da drinnen haben, im Vergleich zum Sonnenlicht draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also nichts, was lebt, sondern etwas, was mit dem Tod verwandt ist. Und diese Unzucht mit dem Geist zu treiben, das ist letztlich das auch, was man als schwarze Magie bezeichnet. Man verwendet im Grunde dieselben Kräfte, die auch die weißen Magier anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der weiße Magier? Der weiße Magier ist der, der in einem sehr hohen Maße aus dem Geistigen heraus wirksam werden kann in der Welt, sagen wir es einmal so, bis in die äußere Welt hinein, aus seinen geistigen Kräften. Wenn man sich jetzt da keinen Hokus-Pokus vorstellen kann, ich meine, vieles an der Magie wirkt im positiven Sinne, gerade bei den hohen Eingeweihten in der Art zum Beispiel, wie sie mit den Menschen sprechen. Wo sie eigentlich durch die Worte, die sie sprechen, vielleicht sind es nur ein paar Worte, in einer kurzen flüchtigen Begegnung, die in dem anderen das Bewusstsein für sein eigenes Ich und für seine eigene geistige Aufgabe, die er sich vorgenommen hat, erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht weiß der Mensch das gar nicht, dass er es dem zu verdanken hat, weil es kommt vielleicht erst Jahre oder Jahrzehnte sogar später heraus, aber es ist ein weckender Impuls. Das kann man machen. Das greift nicht in die Freiheit des Menschen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er ringen muss, der andere doch stimmen und da kann er den Impuls natürlich vorbeigehen lassen. Also er wirkt nicht automatisch, aber er ist eine Unterstützung. Also auf diese ganz bescheidene Art wirken große, fortgeschrittene, geistige Menschen und so wenige gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf sich auch nicht vorstellen, das sind nur zwei, drei, die da durch die Welt gehen. Es gibt vielleicht wenige, die ganz oben an der Spitze stehen, aber es gibt durchaus mehr Menschen, die mitgehen und die diese Impulse ausstrahlen, die natürlich wieder in Verbindung stehen mit denen, die sich bereits noch höhere Kräfte entwickelt haben. Aber im Grunde hat diese Fähigkeit jeder Mensch für jeden anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann aus seinem Ich heraus dem anderen Menschen einen Impuls, einen weckenden Impuls geben. Also in dem Sinn sind wir alle so ganz kleine weiße Magier oder könnten es sein, wenn wir das tun. Gerade jetzt in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter ist das das Schönste, das Wichtigste vielleicht auch, was wir im Leben tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir einfach durch die Art, wie wir mit anderen Menschen umgehen, das heißt nicht immer sie verhätscheln und im äußeren Sinne und ihnen sozusagen dauernd Zuckerln zu geben, dass sie ja auch immer glücklich sind, das geht gar nicht. Das rechte Wort zur rechten Zeit kann ganz was entscheidendes sein. Also man sollte die Macht des Wortes, nein das ist das Falsche, die Macht des Wortes, das haben die Schwarzmagier, die haben die Macht des Wortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weißen Magier haben die weckende Kraft, den weckenden Willen in ihrem Wort drinnen und der tritt äußerlich ganz bescheiden aus. Da werden wir uns nicht bedienen, die weißen Magier sozusagen werden sich nicht bedienen der Medienlandschaft, um die Menschen zu indoktrinieren. Man kann sich der Medien bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durchaus sein, dass in der heutigen Zeit kann man das durchaus vorstellen, dass so ein entwickelter geistiger Mensch einmal auch irgendwo in einem dieser öffentlichen Medien ein Wort fallen lässt, das vielleicht ein paar Menschen dann betrifft. Und er wird sich sehr überlegen, wo er das tut und wie er das tut. Es kommt immer auf die Gesinnung an, die dahinter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die aber heute sehr stark hinter der Medienlandschaft stehen, sind eher von der anderen Seite. Das muss man auch sehr deutlich sagen. Und die Oberfläche ist natürlich glänzend schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch klar, da helfen die luziferischen Kräfte sehr, sehr stark mit. Also der Glanz, dieser geistige goldes Glanz, der ist vor allem dort zu finden, wo die Widersacher drinnen sind. Gold hängt ja auch zusammen mit Mammon, der schnöde Mammon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden vom schnöden Mammon. Und tatsächlich ist ja dieses Wort Mammon, das uns ja sehr geläufig ist, das ja geradezu sprichwörtlich ist, ist ja ein Name, ein Begriff, der aus der Bibel kommt, genauer aus dem Neuen Testament. Es wird eigentlich nur viermal erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal im Lukas Evangelium, einmal im Matthäus Evangelium, nicht da in der Apokalypse, aber es passt trotzdem an die Stelle dorthin. Und diese Kraft Mammon, von der sagt Rudolf Steiner sehr deutlich, und das kann man auch erleben, sie hat etwas zu tun mit der niederen oder unteren oder unterphysischen, untersinnlichen Astralwelt. Und darum geht uns jetzt an der Stelle, wo es um den Übergang geht von der physisch ätherischen Erde in den rein astralen Zustand, sehr sehr stark etwas an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im kleineren Maßstab geht es uns heute was an, weil wir jetzt in der Zeit, wo alles so äußerlich in den Materialismus hineingeht, wir die Geistige gegen Kraft bereits entwickeln können, sollen, ich hoffe auch wollen. Und wenn wir das wollen, werden wir gerade sehr stark begegnen dieser dieser Macht des Mammon, die diese Kraft Mammon, dieses geistige Wesen, das eben in dieser niederen unterphysischen Astralwelt lebt, also wenn man es in ein Bild fassen will, der unterirdischen Astralwelt in der Hölle, in den oberen Schichten der Hölle, dort lebt, aber die nach uns, nach außen hin, also alles in schönsten Farben spiegelt. Also dieser Mammon ist also erstens einmal einer, der uns die physisch sinnliche Welt in den schönsten Tönern zeigt, so dass wir ja daran haften und sie nicht nur benutzen als Werkzeug für die geistige Entwicklung, dazu kann ja vieles nützlich sein, sondern dass wir an diesen Kräften verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Mammon schafft es also sozusagen sehr gut, also inspirierend zu wirken in der heutigen Zeit. Und man muss denken, wie hängt es noch tiefer zusammen, Gold, Geld, Finanzkraft und so weiter, ist ja eigentlich ein ganz wichtiges und hohes Instrument für die Weltentwicklung. Rudolf Steiner spricht es geradezu davon, also dass das Geld, das Kapital, wenn man es auch so nennen will, der im sozialen Leben, nicht nur im Wirtschaftsleben, sondern im sozialen Leben überhaupt, fließende Geist ist, zirkulierende Geist ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zirkulierend, das ist sehr wichtig. Was wir aber heute im Geldsystem haben, ist ein müder Abglanz davon, die Zirkulation ist nämlich sehr, sehr behindert. Da braucht man nur äußerlich sich schauen, also wie die Kapitalmassen sich verteilen und in welche Richtung das immer mehr geht, dann sieht man, dass es da einen Bereich gibt, wo sich gewaltige Kapitalmassen stauen und auf der anderen Seite tröpfelt es einfach ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt geht es immer mehr auseinander, dass da ein ganz großer Topf ist, aus dem Mammon seine Kräfte schöpft. Also das ist das im Grunde durch die Kräfte des Mammon, hinter denen aber die anderen Widersacher natürlich auch alle stehen, verdorbene Geistige. Das heißt, das ist echtes Werkzeug im Dienste der Widersacherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man kann heute sagen, 99% oder 98% der Kapitalmassen, die im Umlauf oder eben eher gestaut sind an vielen Stellen, dass die eben nicht dem Geistigen, sondern dem Widergeistigen dienen. Und das beeinträchtigt natürlich das ganze soziale Leben, das beeinträchtigt insbesondere auch das Wirtschaftsleben, sodass es nicht ein gesundes Wirtschaftsleben ist. Und man sieht sehr deutlich, dass darin starke luziferische Kräfte auch walten, weil dieses ganze Geldsystem, Finanzsystem, wie es heute läuft, ist zum allergrößten Teil heute auf Illusion aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gewaltigen Geldmassen, diese gewaltigen Kapitalmassen, die da vorhanden zu sein scheinen, haben in Wahrheit, in der Realität, in der Wirklichkeit kein Gegenstück. Das Geld wäre ein Zeichen, ein äußeres Symbol einfach für die Geistigkeit, die in der Umgestaltung, in der Weiterentwicklung der Erde lebt. Und zwar in der Weiterentwicklung halt in die richtige geistige Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das hätten, dann wäre das gegente Kapital ein wunderbares Werkzeug, um die geistige Entwicklung der Menschheit zu fördern, sodass möglichst die ganze Erdentwicklung in die richtige Richtung, in die positive Richtung geht. Heute ist das Kapital, und das ist nicht die Schuld der Wirtschaft, so primär einmal. Sondern sie leidet in gewisser Weise eben auch darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist eben diese geistige Gegenmacht, die man jetzt durch Mammon symbolisieren kann, dass sie im Grunde eine Art Scheinkapitalwelt aufbaut, die immer größer wird. Immer größer wird im Vergleich zu der Kapitalwelt, der etwas in der Wirklichkeit entspricht. Und das ist das große Problem, das wir heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Problem, was hinter den ganzen Finanzkrisen steckt und so. Was hinter dem ganzen, wenn man so wie Börsensystem steckt, so wie es heute läuft. Insbesondere hinter dem, wie heißt es so schön, Casinokapitalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind ja reine Illusionen, an denen man nachläuft. Nur der Punkt ist, dieses eigentlich völlig illusionäre Kapital, dem also keine reale Leistung in der Welt entspricht, im Gegenzug dazu, hat trotzdem eine gewaltige Macht. Denn es ermöglicht den Menschen, die über diese Kapitalmaßen verfügen, sehr wohl also die Entwicklung der Welt in eine bestimmte Richtung zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben in die Richtung der Widersacherkräfte. Ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Einzelnes ist es sicher bewusst, aber viele laufen halt mit mit dem Ganzen und wissen nicht, welchem Herrn sie dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie heißt es in der Bibel schon schön, also dort auch, wo der Mammon erwähnt wird, der Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Also er kann nicht zugleich Gott und dem Götzen Mammon dienen. Und das heißt aber nicht, dass er kein Geld benutzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern es wäre sogar sehr gut, wenn er es gut benutzen würde, im richtigen Sinne. Und damit die Entwicklung in die richtige Richtung treibt. Also das heißt, unsere Geldproblematik, unsere Finanzproblematik, die wir heute haben, die eigentliche Problematik ist, schaffen wir das Kapital zum Zirkulieren zu bringen, so dass es dem lichten Geistigen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder staut es sich, verhärtet es sich, sammelt es sich, so dass es zu einer Kraftquelle, zu einer machtvollen Kraftquelle wird für die Widersacherkräfte. Und namentlich für die Wesenheit Zora, die ganz tief darunter, dahinter steckt. Mammon ist sozusagen so an der vordersten Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der dienstbare Geist für die Wesenheiten hinter Zorat letztlich. Aber mit dem Mammon haben wir es halt ununterbrochen zu tun und er kennt uns halt, wenn man das so in menschliche Begriffe ausdrücken will, sehr gut. Und jetzt kommt noch etwas Spannendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Wesenheit Mammon, die, naja, sagen wir mal, mit der Finanzmiserre zu tun hat, mit der Ungleichheit, mit der Ungleichverteilung des Geldes auf Erden, dass also die Menschen, die eigentlich gerade geistig leistungsfähig sein könnten, nicht das Kapital zur Verfügung kriegen, um ihre im positiven Sinne tätigen geistigen Kräfte eben wirklich umzusetzen und in Gang zu bringen. Weil dazu braucht man halt heute Geld auch. Das ist richtig und das ist in Ordnung, aber gerade die, die die Menschheit in die richtige Richtung bringen würden, die kriegen des Tunklichs nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest Mammon sorgt dafür. Das sind im Grunde nur kleine Rinsale, die dort hinlaufen. Die große Menge läuft dorthin, die in die andere Richtung hinunterzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das eine und das ist schon schlimm genug und jetzt gibt es aber gleich noch was anderes dazu und das wird euch vielleicht ein bisschen unsere gegenwärtige Situation noch mehr erinnern. Mammon, so sagt Steiner, ist auch der Herr der Parzillen, wie er es nennt. Parzillen ist halt so ein Allgemeinbegriff für, naja, Krankheitskeime, wenn man es so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei diese Krankheitskeime jetzt gar nicht nur die Bakterien und Viren sind, sondern es sind vor allem einmal geistige Keime, die negativ sind und das heißt, es sind, ja man könnte sagen, sowas wie in uns schwelende, wirkende, negative Gedankenkräfte von mir aus, die der Ausgangspunkt und die Grundlage eigentlich erst dafür bieten, dass wir Wesenheiten, Lebewesen, die in der Natur vorkommen, zu schweren Krankheitserregern machen. Nicht indem wir es konstruieren oder was, sondern indem wir diese Gedanken in uns hegen und indem wir sie verbinden mit entsprechenden Empfindungen. Das kommt dann also noch dazu, dass diese Empfindungsebene auch dazukommt und da ist der Mammon natürlich auch als Wesenheit der astralischen Welt, sei es aber auch die untere astralische Welt, sehr geeignet, da entsprechende ungesunde Empfindungen zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel ganz stark Angstempfindungen. Also sehr materialistische, tote Gedanken in Verbindung mit Angst ist die eigentliche Ursache dafür, dass solche Krankheitserreger überhaupt entstehen, können. Das ist also im Grunde sehr nützlichen und allgegenwärtigen Lebewesen oder in lebendigen, zumindest wesentlichen Austauschwesenheiten, weil Viren sind, in der Biologie fragt man sich, sind Viren Lebewesen oder nicht? Man schwankt immer wieder, weil sie können alleine nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können vielleicht einkapseln irgendwo, aber tätig werden können sie nur, indem sie andere Lebewesen besiedeln. Es sagen aber manche Biologen, ja ist das nicht im Grunde bei allen Lebewesen der Fall, dass wir von anderen abhängig sind, ohne die wir nicht leben können? Also im Grunde ist das gar nicht so ein spezieller Fall. Also daher, diese Viren sind so etwas, was wirklich an der Grenze des Lebens irgendwo sind, aber durchaus eben auf der inneren Seite vielleicht sogar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie haben auf jeden Fall eine wichtige, wichtige Aufgabe, das erkennt man heute immer mehr. Rudolf Steiner spricht von den Viren gesondert nicht, er nennt es halt immer Parzellen oder manchmal auch Bakterien oder so. Es war einfach zu seiner Zeit der Virusbegriff zwar schon da, aber noch nicht so wirklich verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gilt also, vielleicht mit ein bisschen anderer Schattierung geben für diese Viren auch. Viren, Bakterien, Einzähler aller Art sind das große Verbindungsglied, das das Leben auf der ganzen Erde miteinander verbindet in Wahrheit und das zu einem Ganzen macht. Weil das sind die Lebewesen, die wandern von Lebewesen zu Lebewesen weiter und haben eigentlich den Sinn, alles das Gute vom Wesen zu Wesen weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt auch auf der physischen Ebene hier, beziehungsweise auch auf der ätherischen Ebene tragen sie ja etwas mit. Und man muss dazu wissen, also die sogenannte Biomasse auf der Erde, also das heißt, dass das was belebte Materie ist auf Erden, ist zum aller allergrößten Teil bestätigt aus Bakterien und Einzählern. Also das heißt, die normalen Einzähler sind schon ein bisschen fortgeschrittener als die Bakterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakterien sind so einfache Einzähler. Und dann gibt es noch einfache, die Arche-Bakterien, die Archeen, die sogenannten, die unterscheidet man jetzt an, und die sind noch primitiver als die etwas weiter entwickelten Bakterien schon. Und dann gibt es die normalen Einzähler, die sind schon voll entwickelt, die haben schon Zellen, die mit allem Drum und Dran ausgestattet sind, die einen Zellkern haben und diese Dinge, die also alles jetzt in sich machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber alle die zusammen sind wichtig für uns. Der Mensch besteht durchschnittlich aus mehr Einzählern, die ihn besiedeln, als er selber körpereigene Zellen hat. Ja, man müsste sogar umgekehrt sagen, diese Einzähler, die ihn besiedeln, die gehören zu seinen Resen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind Einzähler. Und es sind Einzähler, die er nicht selber hervorgebracht hat, sondern die ihn bewohnen. Ohne die könnte man nicht leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir würden sofort sterben, wenn wir die nicht hätten. Wir brauchen sie für den Verdauungsvorgang, für alles mögliche. Also die sind überall in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso sind Viren ununterbrochen in uns. Und haben eine Bedeutung dafür, wie sich der Mensch entwickelt. Weil die Viren greifen ein in das Geschehen, zum Beispiel wie unsere Erbanlage umgesetzt wird und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind erst am Anfang auch in den Naturwissenschaften das zu erkennen, aber immerhin ein Anfang ist da zu sehen, dass das Leben auf Erden als Gesamtes ohne dem gar nicht möglich wäre. Und dass die sogenannte Evolution, wo man sagt, ja zufällige Mutation und das, was halt sehr kräftig ist, überlebt halt dann, das ist ein viel zu primitives Bild, das weiß man. Also es ist, da steckt viel, viel mehr Weisheit drinnen und diese Veränderungen der Lebewesen auch in der Erbanlage passieren bei Weitem nicht so zufällig, sondern da wirkt schon auf der untersten Ebene im Grunde das Leben auf der ganzen Erde mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Lebewesen, die auf der ganzen Erde sind. Und gerade die Einzähler helfen sehr dazu mit, das weiterzutragen in die Welt hinaus. Und wenn man so will, dass das, was an einem Ort passiert und was durch ein Wesen entwickelt wird, dann an neuem weiterzutragen in die Welt hinaus, dass alle oder viele zumindest daran teilhaftig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es sind eigentlich ganz wunderbare Dinge. Und tatsächlich sind bis auf einen verschwindenden Bruchteil diese ganzen Einzähler, Bakterien oder auch Viren nicht nur harmlos, sondern lebensfördernd im höchsten Sinne. Dass ein Teil davon bösartig wird, liegt an uns beziehungsweise an den Kräften, die uns verführen dazu in unserer Seele negative Kräfte zu erzeugen, die letztlich eben auch dazu führen, dass diese Kleinstlebewesen eben auch bösartig werden in gewissem Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also zu arbeiten beginnen im Dienste der Widersacherkräfte, wenn man so will. Und das passiert nicht so von selber, sondern da wirken wir mit als Menschen daran. Und das ist ganz egal, wenn jetzt ein Virus angenommen von einem Tier auf den Menschen überspringt, dann ist er ja doch in dem Tier dort schädlich geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dass er in dem Tier dort schädlich geworden ist, das sind schon wieder wir mit Schuld und die treibende Kraft daran. Also man wird wohl in der näheren Zukunft noch eine ganz andere Virologie entwickeln können, als wir sie heute haben. Die eben nicht nur an den äußerlichen Sachen haftet, die natürlich wichtig und interessant sind zu erforschen, aber wo die tieferen Ursachen auch zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dazu muss man eben die seelische und die geistige Seite dazunehmen. Auch das ist übrigens ein bisschen etwas, was uns unterstützen kann, so stimmungsmäßig diese Wochensprüche. Das was ich seelisch verbinden mit der Welt draußen, sie nicht nur objektiv betrachten und wie einen toten Gegenstand, sondern sich seelisch ganz verbinden, einzutauchen damit und das dann hinein zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und indem wir es hinein nehmen, ganz ins Bewusstsein zu heben. Das wird die neue Wissenschaft, die neue wirkliche Naturwissenschaft sein, die nicht mehr Technikwissenschaft, sondern Wissenschaft des Toten ist. Und dazu zähle die Biologie bis zu einem gewissen Grad, wie sie heute läuft, eben auch noch dazu, weil sie eben versucht, das Leben nach Art eines Mechanismus im Grunde zu verstehen, auch wenn es ein biochemischer Mechanismus ist, ganz egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nur, da erfassen wir nur das Tote im Grunde drinnen. Das ja auch notwendig ist. Wir tragen eben als Menschen auch den Tod in uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Leben auf der Erde trägt den Tod in uns. Und den erforschen wir heute mit dieser Technikwissenschaft, mit dieser Todeswissenschaft, aber ich meine das nicht abfällig, in keiner Weise. Aber es bedarf der Ergänzung durch eine wirkliche Lebenswissenschaft, die sich der Lebenskräfte bewusst werden kann, aus diesen Kräften heraus auch denken kann, dieser Lebenskräfte, die aus einem reinen Seelischen heraus befruchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so wie wir in jeder Nacht, wenn wir schlafen, wie unser Ätherleib befruchtet wird durch das, was unser Astralisches, das hinausgeht, wieder hineinbringt in unseren Astralleib. So können wir es im Denken auch machen, wenn wir ein reines Seelisches entwickeln und mit diesem reinen Seelischen dann den kleinen Teil der Lebenskräfte befruchten, mit deren Hilfe wir denken. Denn die Denkprozesse in Wahrheit bedienen sich immer der Ätherkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken ist immer ein, wie soll ich sagen, übertragen gesagt, ein Formenbilden im Zeitlauf, in Wahrheit, das sind keine räumlichen Formen, das ist erst das Endergebnis, aber wir bilden Zeitgestalten eigentlich. Jeder Begriff ist in Wahrheit eine Zeitgestalt, auch ein Zeitwesen, das wir bilden. Das heißt nicht, dass es huscht und es ist vergänglich weg, es kann immer wieder geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein ganz spezieller Zeitorganismus, wo früheres mit späteren zusammenhängt. Nur dadurch können wir überhaupt zukunftsorientiert denken in irgendeiner Weise, weil wir ein Ziel vorausnehmen können, aber ein Ziel, das noch sehr unklar für uns vielleicht gefasst ist und das umso klarer wird, je mehr wir es in die Gegenwart, bereits im Erleben, im seelischen Erleben hineinnehmen können. Das ist also nicht einfach ein konstruieren noch einen Plan, ich denke mir, so und so müsste es gehen, sondern es geht darum, sich inspirieren zu lassen von dem, was aber eigentlich in der Zukunft für uns erst sich realisieren kann hier, was aber seelisch, geistig schon vorhanden ist in gewisser Form, aber nicht als fertiger Plan, sondern als schöpferische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher dieses hereinnehmen aus der Zukunft heißt durchaus nicht, okay dann wird ein fertiger Plan verwirklicht und an dem arbeiten wir halt mehr oder weniger mit. Der Plan, nämlich die Verwirklichung aus diesen ja im Grunde unendlichen Möglichkeiten, die damit gegeben sind. Es sind einfach schöpferische Impulse, die wir hereinnehmen, die wir uns vergegenwärtigen, aber die wir erst in die Tat umsetzen müssen, damit da daraus was wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie wir das tun, das ist noch durchaus offen. Wir haben die Möglichkeit, aber wir haben im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten. In jedem dieser Impulse liegen im Grunde unbegrenzte Möglichkeiten drinnen, aber wir können dann nur einzelne davon verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist es hier angekommen. Und was wir heute aus dem Verstand heraus an Plänen entwerfen, das geht von Haus aus nur auf dieses kleine wenige, das überbleibt. Und wenn das aber nicht die Befruchtung hat, durch das was uns aus der Zukunft an schöpferischen Möglichkeiten entgegenkommt, dann ist es halt entsprechend ansehnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Kräfte, die halt geradeaus erreichen, um tote Mechanismen zu schaffen. Und die toten Mechanismen sind die, die eigentlich keine Zukunft haben. Keine wirkliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielleicht, im Extremfall, aber auch das nur sehr eingeschränkt, eine lange, lange artphysische Unsterblichkeit halt dann haben, indem es immer noch den gleichen Gesetzen fortrollt und sich mit anderen Gesetzmäßigkeiten kombiniert. Aber wo eben dieser schöpferische Impuls aus der Zukunft nicht hereinkommen kann. Das kann was sehr reiches sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sich heute Transhumanisten vorstellen, ist durchaus eine sehr reiche Welt. Aber alle diese Impulse sind, sagen wir es einmal sehr vorsichtig, sehr wenig geschöpft, was uns aus der Zukunft entgegenkommt. Zumindest so, wie es heute ausschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht gesagt, dass das genauso kommen muss, wie es sich die heutigen Transhumanisten denken. Im Grunde ist es ja ein wunderbares Wort. Das Transhumane, der Mensch, der über sich hinaussteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ja im Grunde unser Entwicklungsziel sein. Die Frage ist nur, wie. Und dabei wird die technische Unterstützung eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das erwähnte ich ja oft. Wir haben ja gerade die Aufgabe, dieses neue Element, das feste Erdelement, das tote Element zu vergeistigen. In Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit geht es darum. Und alles das, was da an Neuem in die Welt gekommen ist, auf eine höhere Ebene zu heben. Darum dann, wir werden das sehen am Ende der Apokalypse, das neue Jerusalem, also der Vorblick auf die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde, die Würfelgestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Idealbild sozusagen der festen physischen Welt. Der Würfel ist eigentlich das Symbol dafür. Das ist die reinste Form des festen Erdelements.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das vergeistigt, ist ein Bild für das neue Jerusalem. Und das sollten wir schaffen jetzt während der Erdentwicklung. Und das sollten wir vollkommen schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der regulären geistigen Wesenheiten, also dieser höheren geistigen Wesenheiten, die über uns stehen auf der lichten Seite. Aber schaffen können sie es auch nicht allein, ohne uns. Der Punkt ist, dass dieses Element wirklich bewusst bearbeiten, im Sinne der Zukunft nur wir können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführen können es nur wir. Die geistige Welt über uns kann nicht für uns einspringen. Sie kann uns inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann uns jede Menge Hilfe dazu geben. Aber wir müssen es wollen. Wir müssen es angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage ist, wie gehen wir damit um? Also wird es durchaus so, dass wir auch Maschinen bauen. Tote Maschinen zunächst einmal. Es wird erst ein weiterer Schritt sein, wo wir auch Lebendiges erzeugen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden es erzeugen können. Und Ulf Steiner sagt das ganz ganz deutlich. Und auch bei den im weitesten Sinn Transhumanisten ist das auch ein Thema, also ein künstliches Leben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Leben zu konstruieren geradezu. Noch sind wir nicht so weit. Man kann heute das Erdmaterial austauschen, alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man braucht eigentlich immer ein neues Ursprung. Etwas, was aus dem Lebendigen kommt. Und das modifiziert man dann halt sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sogar, dass man einen anderen Zellkern einsetzt. Und mit modifizierter Erbanlage drinnen. Alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man bastelt halt heute noch im Grunde so herum, dass man gezielt einzellige Lebewesen zunächst einmal zerlegt. Alle möglichen. Und das in neuer Art zusammenbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht schon. Das wird bereits in mehr oder minder großem Stil gemacht. Und auch nicht alles nur negativ dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotzdem, wenn der geistige Hintergrund fehlt, wird die Gefahr sein, dass es sehr schnell dorthin abbiegt. Und das zeichnet sich auch schon an. Man macht alles mögliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man träumt von sehr vielen. Und das wird sich auch in der einen oder anderen Form verwirklichen. Ich meine, das geht bis dazu hin, dass man menschliche Zellen künstlich erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganze Organe sogar. Das ist etwas, was man also für die nächste Zukunft erwartet. Ja, erste Ansätze dazu gibt&#039;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es gibt zum Beispiel schon Hautgewebe, das man transplantieren kann. Das einfach künstlich gezüchtet ist. Zwar aus menschlichen Zellen heraus gezüchtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar des Menschen, der damit behandelt werden soll. Und das kann man dann transplantieren bei Verbrennungen oder was, bei schweren oder solchen Dingen. Und das funktioniert bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gibt&#039;s bereits. Und diese Züchtung ist aber auch nicht so, dass man das einfach in einer Petrischale oder was kann. Das erfordert eine ganze Menge technischer Prozesse, wo man sagen kann, dieses Hautgewebe wird eigentlich konstruiert in der Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das geht ja hin mit den sogenannten 3D-Druckern. Also dass man das computergesteuert einfach machen kann. Ansatzweise geht das schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist nicht ferne Zukunft, sondern das ist schon ansatzweise hier. Und wird probiert und funktioniert bis zu einem gewissen Grad. Aber das ist halt noch nicht der Weisheit letzter Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist immer noch dieses tote Denken drinnen. Und das hat halt die Tendenz, das Ganze dann ins schlechte Vorwasser zu führen. Aber das heißt, der Mensch muss sich mit diesen Kräften verbinden, wenn er seine Erdenaufgabe erfüllen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Frage ist halt, auf welche Weise. Also sogar mit dem Toten. Aus dem Toten etwas zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Toten wirklich einmal Lebendiges schaffen zu können. Nicht nur Lebendiges, der Mensch wird sogar Beseeltes schaffen können. Also wenn man so will, Künstliches, Tierisches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das darf man sich dann halt alles nicht ganz so vorstellen, wie man sich halt ein Labor vorstellt. Das wird halt anders sein. Und sehr entscheidend wird dafür sein, welche geistige Haltung, welche moralische Gesinnung bringe ich dazu mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird es das, was Rudolf Stein eine moralische Technik nennt. Und die wird dem Ganzen nicht nur die Kraft verleihen, wirklich gut zu funktionieren, sondern so zu funktionieren, dass sie einer höheren geistigen Entwicklung nicht entgegensteht. Man wird sehr weit auch mit dem Totendenken kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird zur Folge haben, dass die Menschen, die dann mit diesen Produkten sich verbinden werden, halt einen starken Kraftimpuls kriegen, sich vom lichten Geistigen abzuwenden. Das ist einfach immanent drinnen. Das ist der Unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußerlich wird es zunächst einmal funktionieren, bis zu einem gewissen Grad. Also mit vielen Hindernissen, die da sein werden, mit vielen Fehlern, die passieren werden, die man dann natürlich herunterspülen wird. Aber was ist in der Menschheit? Mein Gott, ein paar tausend gehen halt wieder zugrunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn den Menschen bewusst wäre, wie viele Menschen zugrunde gehen, und zwar wirklich zugrunde gehen, wobei ich nicht sagen will, dass es nicht eine positive Seite gibt, aber zugrunde gehen an Medikamenten, die in die Welt hinausgehen, obwohl sie getestet sind und dann trotzdem nach vielen Jahren oder Jahrzehnten Schäden erzeugen. Oder wo man überhaupt erst darauf kommt, welche Schäden entstanden sind da durch. Und es war ja unlängst jetzt, ich weiß jetzt nicht welche, ich glaube Merck sogar war es, aber ich weiß es nicht sicher, ist ja egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo sie verurteilt wurden zu einer Milliarden-Buß-Zahlung, weil nachweislich tausende Menschen an dem Medikament verstorben sind. Da ging es also um ein Morphinpräparat zur Schmerzlinderung, das bei schweren Fällen eingesetzt wird, das aber einfach falsch dosiert war und gezeigt hat, dass viele Menschen nicht durch die Krankheit, die sie eigentlich hatten, gestorben sind, sondern einfach durch das Medikament. Und zwar liegt das im Bereich von zehntausenden, soweit ich mich recht entsinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich wollten sie dieses Ergebnis nicht erzeugen, bewusst, das nehme ich schon an. Aber man nimmt es halt in Kauf, man kann es auch gar nicht abschätzen vielleicht. Aber man dachte, das wird gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat vielleicht auch nicht die Sorgfalt walten lassen, die notwendig war. Daher kann man rechtlich auch entsprechendes Bußgeld verlangen. Aber das ist bei den Pharmakonzernen von Haus aus eingeplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, die haben ein Riesenbudget dafür für Schadenszahlungen, die auf sie zukommen, nicht nur könnten, sondern sicher werden, das wissen sie. Also legen sie einen Teil der riesigen Gewinne, die sie machen, beiseite, veranlagen sie gut und verdienen damit eine ganze Menge. Und wenn sie es dann zahlen müssen, haben sie allein nicht nur das Erinnern, haben die Strafzahlung, sondern sie haben mit der Vorbereitung der Strafzahlen sogar noch extra Geld verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So funktioniert das heute. Ja, sie veranlagen das Geld, das wird auf Jahre oder Jahrzehnte veranlagt, das Kapital wächst dort immer mehr und im Grund von den Zinsen dessen, was sie veranlagt haben, zahlen sie locker die paar meppischen Milliarden, die die Strafzahlung sind. Das kostet in einer wirtschaftlichen Szene nicht einmal ein leises Schütteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das läuft so und man muss auch sehen aus dem wirtschaftlichen Denken, wie wir es heute haben, das halt sehr von diesen Kräften Mammon impulsiert ist, ist das ganz folgerichtig so zu denken. Na na na, was denn sonst, weil Wirtschaft heißt ja Geld verdienen sozusagen und es hat eine gewisse Richtigkeit, dass ein Wirtschaftsbetrieb, der defizitär arbeitet, da läuft irgendwas falsch. Das ist nicht gesund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ein Wirtschaftsbetrieb, wo man immer nur reinbuttern muss, dann funktioniert irgendwas nicht richtig drinnen. Also es ist sehr wohl so, dass ein Wirtschaftsbetrieb eben auch Kapital in gewisser Weise vermehren muss, nämlich das, was eigentlich dann letztlich ins Geistesleben fließen soll. Also gerade die Wirtschaft hat die Aufgabe, einen Überschuss an Kapital, eine Vermehrung des Kapitals zu erzeugen, die letztlich dazu dient, das Geistesleben zu speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also natürlich über den Umweg über das Rechtsleben, also das heißt Erhalt des Staates und die Bezahlung der Aufgaben, die der Staat leisten muss und dann aber ins Geistige zu fließen. Also das heißt, dass Betriebe einen Gewinn machen, ist nicht das Böse und dass man sagt, ja bitte, die Zukunft der Wirtschaft muss so aussehen, dass niemand mehr einen Gewinn macht. Ja, dann steht das Ganze, aber dann hat er nichts mehr weiter zu geben, weil abgesehen von der Ware, die der Wirtschaftsbetrieb erzeugt hat und den Bedürfnissen der Menschen dient, soll es letztendlich eben auch das Kapital erzeugen, das das Geistesleben speisen soll und je mehr da zur Verfügung steht, umso besser, weil es soll nicht also dann in dem Bereich dort irgendwo gestaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Problem haben wir heute, dass das also bei wenigen führenden Betrieben und Menschen, die halt dahinterstecken, sich staut und dort ein ungeheures Machtpotenzial aufheift, das aber im Grunde unter der Leitung der Mammonkräfte und all dessen, was dahinter steht, funktioniert und inspirierend wirkt. Also das muss man sehen natürlich, dass auch je mehr das so in die Richtung läuft, umso mehr solche inspirierenden Kräfte von der Widersacherseite kommen herein. Und auch wenn die Menschen, die jetzt in diesen Betrieben oder für diesen Betrieben an führender Stelle arbeiten, also nach neuen Ideen suchen und das ist ja die eigentliche Aufgabe des Kapitalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitalist ist ja eigentlich der, der neue geistige Kräfte hineinbringt. Ja, eben eine gute Idee zu sehen, welche Bedürfnisse sind in der Menschheit da und einen Weg findet, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Und durchaus also eben auch gerechtfertigte Bedürfnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, sind es gerechtfertigte Bedürfnisse? Das ist die eine Frage und die andere ist, werden sie auf eine richtige Art befriedigt oder auf eine falsche Art? Werden sie so befriedigt, dass sie den Menschen die Möglichkeit geben oder erleichtern, seinen geistigen Weg zu gehen oder bringt man sie dadurch auf die andere Richtung hin? Das sind die großen Dinge. Und wie gesagt, diese Widersacherkräfte sind sehr raffiniert. Sie arbeiten eben einerseits mit diesem toten materialistischen Denken und sie arbeiten andererseits vor allem mit dem Angstprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst als Seelengrundstimmung. Angst, also wenn man so als Seelenstimmung nimmt, ist vor allem diese seelische Verhärtung in sich selbst und in dieser inneren Einsamkeit aber auch zugleich völlig verunsichert zu sein. Das Ich kommt nicht richtig rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich wird also möglichst damit daran gehindert einzugreifen. Der Astralleib, die Seele, ist in einer Art Schockstarre und da kann das Ich nicht wirklich wirksam werden. Das ist das eine, was man damit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zweite ist, dass eben diese negativen, verhärteten und daher tödlichen im Grunde Seelenkräfte, weil alles, was im Seelischen unbeweglich ist, was eben nicht ermöglicht, diese lebendigen Bilder aufzunehmen, nach denen sich die Lebenskräfte errichten und nach denen auch der physische Leib gebaut wird, wie das sich verhärtet, dann ist es schon eine Todeskraft im Seelischen. Von dort gehen die Todeskräfte in Wahrheit sogar aus. Von dort geht der Impuls aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod beginnt in der Seele. Dort fängt es in Wahrheit an. Dort sind die Kräfte drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schädigen die Lebenskräfte. Die zerstören letztlich den physischen Leib. Also wenn man es einmal nicht von der äußeren Seite, sondern von innen her betrachtet, kann man sagen, was uns von Anfang an dem Tod entgegenführt, ist das Ungesunde, was man im Seelischen drinnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in gewisser Weise da sein muss jetzt wieder wegen unserer Freiheit, weil damit wir die Freiheit haben, spucken Gewidersacher hinein, fangen an das Seelische zu verderben und wir haben es jetzt in der Hand zwischen der unverdorbenen Seite und der verdorbenen zu wählen einmal oder dann sogar die die verdorbene Seite langsam wieder aufzuarbeiten und in eine lichte Seite zu verwandeln, also sprich Geist selbst zu entwickeln. Aber das dazu brauchen wir das, dass uns wer das behindert, dass uns jemand einmal so einen, ja im Grunde, nicht so einen zerstörten, aber zumindest doch kräftig beschädigten Astralleib zu geben. Da helfen uns die Widersacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regulären geistigen Wesenheiten würden uns nie einen beschädigten Astralleib geben. Sie können das gar nicht einmal. Die Schäden, die die Widersacher darin erzeugen, könnten sie gar nicht erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Widersacher können das und sie taugen dann noch dazu bei, dass wir selber dann aktiv mitarbeiten, dabei noch weiter zu zerstören. Also das, sie versuchen uns eigentlich dazu selber dann kräftig das zu unterminieren. Und das sind die Kräfte, die im Finanzkreislauf, im Kapitalkreislauf negativ wirken und damit die Wirtschaft nicht in gesunder Weise sich entfalten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sind es eben auch, die diese Krankheitserreger, diese Krankheitskeime erzeugen, indem sie im Grunde nicht nur harmlosen, sondern lebensfördernden Lebewesen gefährliche Bakterien, gefährliche Viren und so weiter machen. Und das ist ganz stark. Also gerade dieses Angstprinzip ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner schildert das. Das ist nicht neu in unserer Zeit. Das gab es schon in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schildert zum Beispiel wie im frühen Mittelalter die Hunnernstürme. Die Hunnernstürme, bekannt ist ja Attila, der Hunnernkönig. Das geht also ins fünfte Jahrhundert hinein nach Christus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das die europäische Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt hat. Angst und Schrecken, klar. Weil die unheimlich grausam waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Grausamkeit wurde also systematisch ausgeübt, eben um die Menschen einzuschüchtern und willenlos zu machen und einfach zu einer leichten Beute zu machen. Und das beherrschten sie also grandios mit einer unglaublichen Grausamkeit. Und die man gezielt eingesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlwissend, weil gerade diese erweiterten Völker der Hunnern sind letztlich Abkömmlinge von wem? Da müssen wir jetzt weit zurückschauen auf die atlantische Zeit. Also atlantische Zeit, Eiszeit, beziehungsweise sogar umfasst es teilweise noch die Zeit vor der letzten Eiszeit. Man muss sich denken, Atlantis ist ein langer Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atlantis heißt es deswegen, weil da viele Teile, die heute unter dem Meer liegen, also tief am Meeres bei uns sind, ab damals eben Landmasse waren. Das schildert ja durchaus auch die Geologie heute draußen. Es sind dann heute sehr starke Veränderungen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Antlitz der Erde hat sich dann sehr stark verändert in den letzten Jahrtausenden der sogenannten Atlantischen Zeit, als die Eismassen zu schmelzen begannen. Aber das sind viele, viele Jahrtausende, Jahrzehntausende, die das dauert. Ich meine die letzte Eiszeit als Ganzes, glaube ich, wenn ich es so richtig in Erinnerung habe, dauert so gut 100.000 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Endphase, naja, das sind also jedenfalls noch sicher Jahrzehntausende, 10.000, 20.000 Jahre die sogenannte Überflutung, dann die Atlantische Überflutung. Also das ist die Zeit, wo die Eismassen schmelzen, wo der Meeresspiegel steigt und wo dann Landmassen überschwemmt werden. Aber teilweise auch geologische Verschiebungen in der Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind gewaltige Umstrukturierungen, aber die passieren auch nicht einfach so, sondern sie hängen und hingen in der damaligen Zeit noch viel stärker als es heute ist, mit der Entwicklung der Menschheit zusammen. Nämlich mit der seelisch- geistigen Entwicklung der Menschheit. Und es gab halt Völker, Ethnien, Rassen, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum sage ich jetzt bewusst Rassen, weil das geht jetzt noch zurück in eine Zeit, wo es nicht nur den Homo Sapiens gab, oder in der Anfangszeit also den Menschen, so wie wir ihn heute kennen, den modernen Menschen, noch nicht gab, oder erst in der Anfangsphase, aber wo es noch andere, sagen wir im weitesten Sinn, humanoide, das heißt menschenartige Wesen gab. Und das ja lange, lange Zeit im Grunde unentschieden war, welche dieser Strömungen wird sich durchsetzen. Es hat sich interessanterweise nur eine einzige aus einer großen Vielzahl durchgesetzt und das sind wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also körperlich gesehen halt die Wesen, die man als Homo Sapiens bezeichnet. Aber da gab es die Neandertaler, die Denizov-Menschen und was Gott was alles. Ich meine, das erste markante Kennzeichen, dass so der Mensch jetzt wirklich der atlantische Mensch, wenn man so will, das heißt ein Mensch in annähernd heutiger Gestalt die Erde betritt, im tieferen Sinn war das schon früher, weit früher begonnen, aber da ist er noch nicht in so einer Körperlichkeit erschienen, wie wir sie jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass er jetzt zu einer annähernd menschenartigen Körperlichkeit erscheint, das erste Charakteristikum ist die Aufrichtung, das sich Aufrichten. Das ist das allererste. Und das nächste, was damit beginnt, ist der immer geschicktere Werkzeuggebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also durch die Aufrichtung werden die Hände frei und das haben natürlich manche Tiere auch, dass sie Werkzeuge benutzen können und was in den Stock oder was einsetzen oder Steine verwenden, aber im Grunde kein Tier fängt wirklich an ein Werkzeug zu bauen. Man kann sagen, ja die Biber die bauen einen Damm. Also das sowas gehört auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder die Vögel bauen ein Nest. Das kann man vielleicht sagen, aber das Nest ist kein Werkzeug. Der Damm ist für die Biber nicht wirklich ein Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses die Steine abschlagen und da wieder das spannende Element ist, ist das feste Erdelement, das Umgehen mit dem festen Erdelement. Da fängt es ja stark an, die Steine aneinander zu schlagen, um Funken zu schlagen, um selber Feuer auf der Erde zu erzeugen. Vorher musste man warten, dass ein Blitzschlag oder sonst ein Ereignis Feuer war und dann hat man versucht, das zu hüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein großer Fortschritt, das selber zusammenzubringen. Entweder durch die Feuersteine oder durch die Erweibung oder so. Da brauche ich schon eigentlich eine einfache Maschine dazu, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Bredl mit dem trockenen Holz, mit dem Zunder drauf und wo ein Hartholz starrt. Erweibe mit der entsprechenden Geschicklichkeit. Das ist schon eine erste Konstruktion, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das Maschinenwesen begleitet uns so im allerersten Ansatz ja von sehr frühen Zeiten an. Und da war eben noch nicht entschieden, ob der Homo Sapiens die Form sein wird, die weitergeht. Und das allerletzte, was sie entwickelt, ist, dass das Gehirn sich aufbläht, vor allem das Vorderhirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das allerletzte. Also die Menschen haben schon sehr geschickte Werkzeuge entwickelt und das Hirn war noch wesentlich kleiner als unseres, die Stirn noch wesentlich flacher und sie konnten trotzdem schon Werkzeuge bauen. Und sie konnten sich sehr gut im Leben zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein relativ später Luxus eigentlich, da konnte der Mensch schon fast alles, was er braucht. Und die Folge davon war erst die Gehirnentwicklung. Nämlich das Lernen, das Gestalten der Werkzeuge zum Beispiel, war mit Sicherheit nicht ein Faktor, der diese Gehirnentwicklung vorangetrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht weil er das Gehirn hatte, konnte er die Werkzeuge entwickeln, sondern weil er die Werkzeuge entwickelt hat, aus seiner Willenskraft heraus, hat es zurückgewirkt auf sein Gehirn. Der Weg ist umgekehrt. Das kann man heute ziemlich deutlich archäologisch nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dass sehr komplexe Dinge und auch sehr komplexe soziale Verhaltensweisen lange vorher da waren, bevor das Hirnkastl so groß war. Und nicht unbedingt das größte Hirnkastl war das entscheidende, weil beim Neandertaler zum Beispiel war es zwar anders verteilt als bei uns, aber er hatte das größere Gehirn als wir. Er hat zwar nicht so viel vor der Hirne entwickelt, aber er hatte das größere Gehirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das größere Gehirn allein ist auch nicht das Kriterium. Das eigentliche Kriterium ist wirklich diese Aufrichtungskraft. Von der geht es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist das Ich so richtig in seinem Körper angekommen. Und von da an beginnt der Mensch seine Spuren, seine Fußtritte in der Welt zu hinterlassen. Und die haben bis jetzt einmal das hervorgebracht, dass dort wo er hintritt, auf gut deutsch gesagt, kein Gras mehr wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt also, dass er das Leben auch in seinem Umfeld beeinträchtigt. Und das sind alles die Faktoren, die damals schon die Krankheitskeime hineinbringen. Aber jetzt bin ich sehr abgeschweift von den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jetzt ein Ausflug. Wir kommen zu den Hunden zurück, die im 5. Jahrhundert durch Europa ziehen, eine Spur der Verwüstung hinterlassen und vor allem eine gewaltige Atmosphäre der Angst erzeugen bei den meisten Menschen. Weil die einfach mit unglaublicher Rohheit, mit unglaublicher Brutalität vorgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar Brutalität um der Brutalität willen, wenn man so will, weil sie damit einfach die Menschen einschüchtern, verängstigen wollten. Und wie sind wir auf die Hunden jetzt gekommen? Weil sie abkömmliche bestimmter atlantischer, also ursteinzeitlicher Völker sind. Und diese Völker nennt Rudolf Steiner die sogenannten Ur-Turanier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus denen sind dann später, nach dem Untergang der Atlantis, viele der Erweitervölker hervorgegangen, die halt aus Asien dann herübergekommen sind nach Europa. Und die da in verschiedenen Wellen ihre Spuren hinterlassen. Amartila ist ja nur einer der vielen, er ist der Prominenteste, der am stärksten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gab also da schon mehrere. Und sie haben mitgewirkt, als sie noch auf der Atlantis waren. Nämlich die geistigen Wesenheiten, die sich halt dann später verkörpert haben in den Hunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese Menschen, die damals auf der Atlantis diese Ur-Turanier waren, die sich später verkörpert haben in diesen Erweitervölkern, die hatten schon auf der Atlantis ganz starke schwarzmagische Kräfte entwickelt. Und zwar indem sie in eine Wahrnehmung und in eine Verbindung gekommen sind, primär einmal mit ganz niederen Elementarwesen. Elementarwesen, die in der Natur wirken, auch wirken müssen durchaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, wie alle Elementarwesen, Moral im eigentlichen Sinne nicht kennen. Nicht, dass sie böse sind deswegen, aber die Scheidung von was Gutem und Bösem ist für sie nicht vorhanden im Grunde. Das sehen sie nicht, sondern sie sehen ihre Aufgabe und in der erleben sie sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bekommen auch tatsächlich, wenn es gute Elementarwesen sind, von oben die Impulse und sie leben diese Kräfte aus einfach. Sie sind im Sturm, der vielleicht ganze Landschaften verwüstet und der vielleicht ein Hurrikan treibt über das, wo keine Bäume mehr stehen bleiben und sonst was der Schneise durchs Land zieht. Das ist für sie nichts Böses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihre Aufgabe und sie machen sie mit großer Lust, wenn man so will, weil sie durchaus auch was Australisches haben, was sie erleben und das tun sie einfach. Sie haben keinen Begriff, kein menschliches Vorstellungsvermögen, dass das jetzt vielleicht irgendjemandem wehtun könnte oder so. Sie spüren natürlich auch das Leid, das erregt wird, aber Leid ist auch eine australische Kraft, die für sie interessant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist halt so etwas wie das Pantau zu dem Wirbelsturm oder zu dem Blitz und Donner und Hagel oder was Gott weiß was da draußen ist. Es ist für sie eine völlig neutrale Kraft. Für uns ist es halt vielleicht schmerzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie ist es eine gewaltige Kraft und es macht große Lust, diese Kraft auszuleben. Muss man auch sehen, nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist aus sich selbst heraus böse oder gut. Also nicht alles, was uns wohltut, ist deswegen schon notwendigerweise auf die Seite gut zu schlagen und nicht alles, was uns Schmerz verursacht, ist auf die Seite böse zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns ist es halt ungut. Aber als Naturkraft ist es im Grunde diesbezüglich neutral. Wenn jetzt halt natürlich dunklere Elementarwesen dazukommen, die sehr stark unter dem Einfluss der Widersacher sind, dann geht es also denen ja vor allem darum, dass diese arimanischen namentlich Elementarwesen, aber auch luziferische, aber vor allem arimanische halt mitwirken, geistige Kräfte zu rauben in ihr Reich darunter und vor allem die Menschen dazu zu bringen, ah, jetzt wächst eine Menschheit heran, endlich steht der Kerl auf der Erde, jetzt können wir an ihn heran, jetzt ist er so weit, dass er Geistiges herunterholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment, wo er sich aufrichtet und steht, kann er das Geistige, in dem er schon längst vorher lebt, aus dem er ja kommt, herunterholen, bis auf die Erde hinunter. Und da wäre es doch schön, wenn man jetzt bei den Fußsäulen miteinander da steht, einmal packen und schauen, was können wir da herunterziehen. Und daher geben wir ihm jetzt Einfluss auf diese dunklen, dunklen Elementarwesen, mit denen verbinden wir ihn, wir führen ihn sozusagen in eine Verbindung mit diesen dunklen Elementarwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die geben dem Menschen eine ungeheure Machtfülle, nämlich auch über die Natur damals noch. Der Mensch hatte damals noch einen sehr viel unmittelbaren Einfluss auf die Natur. Ja, nicht jetzt, dass er einen Hokus-Pokus so gemacht hat, wie man sich das einfach vorstellte, aber er konnte dadurch, durch das, was er seelisch erlebt, was geistig da drinnen ist, konnte er mittelfristig die Natur verändern, in eine ganz bestimmte Richtung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Richtung war aber gerade bei diesen ur-thuranischen Völkern eben eine ungesunde, weil da hauptsächlich oder sehr viel diese dunklen Elementarwesen eine Rolle gespielt haben, die eben vor allem den Herrn Arimann zuarbeiten. Und genau das ist dann schwarze Magie, weil diese Menschen, trotzdem waren sie auch mit der hellen Seite verbunden, aber der Weg ging halt so, also helle Kräfte hole ich sie herunter, leite sie ins Schwarze Reich. Das heißt schwarze Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das destabilisiert natürlich auch, die Erdentwicklung irgendwo bringt Probleme hinein und war der wesentliche Auslöser dafür, dass die Atlantis sozusagen untergegangen ist, dass diese Entwicklung so einen Weg genommen hat. Also das ist auch nicht alles nur ein rein mechanischer Prozess, der rein physikalisch oder geophysikalisch zu erklären wäre. In Wirklichkeit kann das auch kein Geologe oder sonst was vorherberechnen oder nachberechnen, warum das so sein musste und nicht anders sein konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann alle möglichen Einflüsse feststellen, man kann sogar gewisse kosmische Konstellationen feststellen, dass das eine gewisse Auswirkung hat. Aber so, dass man es wirklich ausrechnen könnte, ist man weit entfernt davon, geht nicht. Und in Wahrheit ist es eben auch nicht wie ein Mechanismus festgelegt, aber diese alemanischen Kräfte haben eine Tendenz, es dorthin zu bringen, dem näher zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also auch die Erdentwicklung sozusagen zu einem Art Urwerksgeschehen zu machen. Und da haben kräftig diese Ur-Turanischen Völker mitgewirkt. Ohne die geht es halt nicht, weil sonst haben wir die Brücke zwischen oben und unten nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind eben wir Menschen. Und diese schwarzmagischen Kräfte haben sie sich aber natürlich mitgenommen. Und die sind deswegen nicht verschwunden, sondern sie leben bei diesen Völkern drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist auch nicht nur etwas Böses, muss man gleich dazu sagen, weil sie sind natürlich auch wieder die, die eine starke Kenntnis haben dieser Kräfte. Und das heißt, auch das wird eine Rolle spielen. Also nur zu sagen, jetzt wissen wir es endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Reitervölker, die waren die Bösen. Die sind es. Die sind auch der ganzen Misere schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie haben den Untergang des Atlantis mit verursacht, das ist klar. Aber man kann es auch auf der anderen Seite sehen, sie sind die, die die notwendige Verbindung mit diesen Kräften aufgenommen haben. Wir brauchen nicht glauben, dass wir als Menschheit unsere Entwicklung in richtiger, gesunder Weise vollziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich so, dass wir wirklich unsere Erdenaufgabe erfüllen und die Erde in richtiger Weise vergeistigen. Nämlich aus dem freien Ich heraus vergeistigen. Dann geht es nicht ohne, dass wir die dunkle Seite kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, in welchem Maße. Und dass natürlich dieses in Berührung kommen mit der schwarzen Magie, was sehr heikles ist, das ist schon klar. Aber wir müssen an diese Grenze herankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenze wurde natürlich oft überschritten, weil wir sollten es kennenlernen. Wir sollten wissen, welche Kräfte dort sind, ohne ihnen zu verfallen. Ja gut, aber das ist leichter gesagt als gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so halt noch Bilderbuch funktioniert weder die Erde noch die Menschheitsentwicklung. Dass das immer so genau so ausgeht, dass nur der Idealzustand gerade eintritt. Im Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, wir als Menschen auf der Erde, weil wir zwischen diesen beiden Reichen, Dunkles und Lichtes, genau dazwischen stehen, haben eigentlich immer die Problematik, dass alles, was wir anpacken, nie vollkommen wird. Und nie nur der lichten Seite entspricht, sondern es hat immer einen Schuss vom Dunklen drinnen. Das Wesentliche ist einmal nur, wie die Verteilung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es so aus dem Gleichgewicht, dass man nach unten sinkt letztlich, oder gelingt es uns das Gleichgewicht so zu verschieben, dass wir langsam, langsam, immer mehr uns erheben können. Und sozusagen geistig zu schweben beginnen können, auch über der Erde. Das heißt, uns irgendwann einmal, wenn unsere Aufgabe erfüllt ist, auch von dem lösen können, was uns erreicht, diese Soratkräfte für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind sie da, jetzt müssen wir mit ihnen rechnen. Vorgesehen waren es nicht so wirklich, aber wir haben ja gesagt, dass gerade diese Wesenheiten hinter Sorat eigentlich mit unserer Erdentwicklung nicht wirklich was zu tun haben, obwohl sie uns begleiten schon seit dem alten Saturn, aber die gehen ihren eigenen Weg. Die sind nicht von der Gottheit sozusagen abgestellt worden zu dem Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss man deutlich sehen, das sind sie nicht. Sie kommen aus einer Entwicklung abseits unserer ganzen kosmischen Entwicklungskette vom alten Saturn, und es gab sie schon vorher. Sie kommen mit bestimmten Eigenschaften herein, vorher, abseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wisst, Zeitbegriff ist da in unserem Sinn nicht mehr brauchbar, aber man muss immer erinnern, dass da ein Haken ist. Ja, also bis zum Ende der Erdentwicklung sollte es uns gelingen, dass wir uns lösen von diesen dunklen Kräften und alles gelernt haben, was wir in der Auseinandersetzung mit ihnen lernen können. Aber das dauert auf jeden Fall noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bis dahin werden wir niemals den Idealzustand auf Erden entwickeln können. Wir sind vielleicht, wenn es gut geht, dann wenn die Erde wirklich im großen, in den australischen Zustand übergeht, so weit, dass ein großer Teil der Menschheit dieses Idealbild im Seelischen bewirklicht. Denn das Äußere ist dann schon weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Äußeren Materiellen werden wir die absolut ideale Welt niemals schaffen. Und das versprechen uns die Widersacher. Die versprechen uns genau das, das kommt doch in unser Reich, es wird das ewige materielle Reich sozusagen werden, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird die ideale Welt sein. Aber es ist halt ein arimanisches Ideal. Ja, ja, das wird funktionieren, aber die Freiheit des Menschen, das was den Menschen eigentlich zum Menschen macht, ist dann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die große Gefahr, bei der wir heute stehen. Und jetzt komme ich wieder noch einmal zu den Hunden zurück. Also das hat damals schon so einen Impuls hineingelegt, aus dem dann Krankheitskeime entstanden sind, in Form von Epidemien, noch gar nicht die Best-Epidemien, sondern vor allem von Lepra-Epidemien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lepra hat dann sehr stark Europa heimgesucht. Und in etwas anderer Weise, aber im Grunde sehr ähnlich, und das hat dann später die Best-Epidemien ausgelöst, und zwar gar nicht unmittelbar. Also auch bei den Lepra-Epidemien ist es nicht so, dass das unmittelbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, die Hunden sausen durch und gleich fünf Minuten später bricht die Lepra aus. Nein, in einer nächsten Inkarnation, in einer nächsten Inkarnation. Bitte? Inkarnation, Inkarnation, ja, aber in einer nächsten Inkarnation, aber das ist wenige Generationen später dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt, also was ich eigentlich sagen wollte, ist Inkarnation, ganz richtig. Aber die Zeitspanne ist nicht riesengroß, aber es ist also deutlich, in einer nächsten Inkarnation betrifft es die Menschen. Und die dann auch im Übrigen, also gerade weil sie so von diesen Widersacherimpulsen erfasst wurden, einen sehr kurzen Weg durch die geistige Welt machen und sich dann sehr schnell wieder verkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt also noch dazu und sich dadurch aber auch nicht so eine große geistige Erfrischung, wie man es so nennen will, holen können, sondern noch ganz unter diesem Nachbeben eigentlich schon wieder hineinkommen. Und sozusagen in einer gewissen Weise das Leben, das sie damals leben hätten sollen, was aber durch diesen Hungernsturm und diese Angst vor allem, die entstanden ist, nicht leben konnten, dass sie das versuchen damit zu leben. Und dann kommt schon die nächste Folge eben, diese Lepraepidemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da kommen heftige Prüfungen. Und dasselbe Spaß spielt sich ab, und Spaß ist es natürlich keiner, sondern es ist dieselbe Tragödie, spielt sich ab dann mit den Mongolenstürmern, Chinggis Khan und so weiter, im Hochmittelalter, also so 13. Jahrhundert so herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das bringt dann die großen Pestepidemien, die bis weit in die Neuzeit hineingehen. Oder da überhaupt erst so richtig beginnen. Und das heißt also diese Mischung aus Missbrauch geistiger Kräfte, also schwarzmagischer Kräfte, Mammonkräfte, wenn man so will, das sind die Verlocker dazu, und der Angstimpuls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist etwas ganz Interessantes, was Steiner sagt, und das hat jetzt sehr stark ein, damit nähern wir uns schon sehr unserer Zeit, denn er sagt also, ja diese Infektionskrankheiten, diese Dinge, das wird immer mehr werden. Und es hängt jetzt in unserer Zeit insbesondere damit zusammen, und das hat schon im 19. Jahrhundert deutlich begonnen, einerseits mit der Angst der ultrakonservativen, oberen, aber führenden Schichten, das zu verlieren, was sie sich erworben haben und die Macht, die sie sich erworben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt den Hass der unteren Bevölkerungsschichten, die sehr stark ausgebreitet werden, die unter dem leiden. Da ist es jetzt die Angst oben und der Hass von unten. Wieder zwei Impulse, die also im Seelischen verheerend wirken auf beiden Seiten, die beide zu einer seelischen Verhärtung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hass ist nicht unbedingt etwas, durch den man sich liebevoll mit der Umgebung verbindet, sondern wo man eigentlich sein Seelisches zu einem Werkzeug macht, das den anderen vernichten will. Und das heißt, ich schließe mich zwar nicht so wieder in der Angst, im Grunde so ganz in mich ein und schaue, dass mir seelisch nichts entkommen kann und halt dann auch äußerlich von meinem Besitz nicht, aber das ist nur das Bild für das, dass ich seelisch nichts auslassen will. Mich verhärte ich in mir selbst und dabei immer toter im Seelischen werde, in Wahrheit auch immer unglücklicher werde, aber ich kann halt nicht anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da leitet uns also ganz stark die Mammankracht, die hängt wirklich hinter dieser Gier. Dieser Gier, für mich etwas zu haben und es besitzen zu wollen und halten zu wollen. Und das ist genau der Impuls, der in diesem Ultrakonservativismus drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was war, bewahren, behalten, es soll sich nicht ändern, so wie es vor tausend Jahren war, sozusagen soll es heute auch sein. Also eine Einseitigkeit. Und andererseits die Impulse halt der unteren Schicht, die man gerade auch jetzt schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert mit der Arbeit der Schicht oder so mit diesen entwurzelten, entfremdeten Menschen immer mehr gezeigt hat, weil die unter der Knute lagen. Einerseits fürchterlich gelitten haben, weil sie im Grunde nicht gewusst haben, wie sie den nächsten Tag über leben. Das ist das eine, aber wo dann langsam sich Hass aufstaut und dieser Hass halt sehr einseitige Sympathie ist, weil sie gehen schon aus sich heraus, aber so, dass sie jetzt mit ihrer vollen Wucht, ihrer Seelenkraft und dann Körperkraft, aber das Wichtigste Seelenkraft, den anderen zerstören wollen im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ergänzt sie unheimlich stark, sodass das in Wahrheit ein Impuls ist, der die Mammonkräfte fördert und damit auch wieder das Parzillenwesen des Steinamen. Und man kann schon sagen, gerade diese ganzen Erreger, die dann Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhunderts auftreten, dass das schon eine Folge davon ist. Es geht zeitlich immer knapper das Ganze. Und was heute eben ganz besonders stark da ist und was auch schon im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert begonnen hat, aber sich im Grunde immer mehr steigert jetzt, ist eben auch die Angst in Wahrheit, also die große Sorge der führenden Schichten, vor allem führenden Schichten im Kapitalwesen, der noch mehr als der Herrscher im politischen Sinne, sondern insbesondere dort, wo die großen Kapitalmaßen sind, die Furcht die zu verlieren, die Furcht die Macht, die damit verbunden ist zu verlieren. Und die sitzt vielleicht nicht an der Oberfläche, an der Oberfläche ist es ihnen oft nicht bewusst, aber die sitzt sehr tief da drinnen. Und ich denke, dass es heute bei vielen auch bewusst ist, weil sie sehen selber ja mittlerweile, das System so wie es jetzt läuft, ist dem Untergang geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ist nicht aufzuhalten, der ist mit Sicherheit nicht aufzuhalten. Also die Finanzwirtschaft so wie sie heute läuft, wird zugrunde gehen, beziehungsweise sich in etwas anderes, in ein anderes System verwandeln müssen. Die Frage ist, in welche Richtung wird das gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sind also große Verschiebungen möglich und die Leute, die halt die Macht in der Hand haben, die Macht über die Kapitalien, haben natürlich die große Angst, dass ihnen die zwischen den Fingern zerfließen und dass sie dorthin fließen, wo sie es nicht haben wollen, zum Riss der Menschheit. Weil dann, dann haben sie ihre Macht über die anderen Menschen verloren. Und es ist ein bisschen der Impuls drinnen, dass sie nämlich wirklich die Überzeugung von sich haben, ja wir sind ja, also ich spreche es jetzt in meinen Worten aus, sie werden es sicher nicht genau so sagen, aber sie fühlen sich als die Führer der Menschheit, als die geistigen Führer der Menschheit in gewisser Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu inspirieren sie die Widersacherkräfte, weil sie sagen, wir bringen doch die Ideen, die Innovationen hinein, die die Erde in eine immer bessere Richtung führen, mit unseren technischen Möglichkeiten und so weiter. Wir wollen ja eigentlich für Wohlstand für alle sorgen. Ja, durchaus, also das so wie es im 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrhundert noch war, dass man einfach kaltlegend zuschaut, dass die fast zugrunde gehen und ihnen nur so wenig gibt, dass gerade über die Runden kommen, das will keine Menschheit mehr. Weil man gesehen hat, dass das zu nichts anderem führen kann als zu Revolutionen. Und zu dem hat es ja immer wieder geführt und das ist fürs Geschäft auch nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann zwar sagen, ja einen Krieg kann man sehr gut verdienen, aber nur wenn der Krieg dann vor der Tür ist, wird es grimmig. Der Krieg ist nur ein Mittel, solange man ihn lokal irgendwo begrenzen kann und möglichst weit weg von einem selber. Das haben wir ja heute noch genug, diese ganzen sogenannten Stellvertreterkriege, die es gibt, wo ganze Länder ins Chaos gestürzt werden, damit bei uns möglichst Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da der Überfluss und dort tut man das aus, aber das wird auch nicht mehr lange gehen. Auch das sieht man, dass das auf Dauer nicht mehr funktionieren wird. Ja, es scheitert immer mehr und der Nutzen, den man sozusagen zieht, daraus diese Völker ins Elend und ins Chaos zu stürzen, der hält sich mittlerweile sehr in Grenzen und der Schaden, der auf einen selber zurückfällt, wird immer größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich meine, wirklich große Kriege, Weltkriege oder so, kann man sich eigentlich überhaupt nicht mehr leisten, weil das würde das ganze Geschäft kaputt machen, weil es heute nicht mehr zu begrenzen ist. In meinem Grunde, der heutige Krieg, wenn er wirklich ein Weltkrieg wäre, ist nicht mehr lokal zu begrenzen, sodass irgendeiner Sieger sein kann. Weil es führt zwangsläufig dann zum Einsatz von Atomwaffen oder sonst was, wenn irgendeiner in die Bedrängnis gerät und wenn es nur irgendein Verrückter ist, der auf den Knopf drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben heute einfach das Potenzial, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen, wenn sie wirklich eskalieren, dass die Gefahr riesengroß ist, dass wirklich also die gesamte Erde darunter leidet. Das ist nicht zu begrenzen. Und geschweige denn, was passiert, wenn das vielleicht eine künstliche Intelligenz steuert und durch die Interfeuer passiert und die dann manches immer die ganze Erde auslöschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte alles theoretisch passieren. Man muss sehen, dass wir heute Potenzial haben, um vielfach die Erde zu zerstören, jedenfalls das Leben fast ganz zu zerstören. Ich will nicht sagen, wir haben noch nicht die Kraft, den Planeten ganz in die Luft zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben sicher noch nicht die Kraft, das Leben ganz auszulöschen. Aber ich sage einmal, wir fangen dann auf der Einzellerebene irgendwo an. Oder von mir aus bei den Insekten, bei den viel zitierten Kellerasseln oder sowas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die haben gute Chancen zu überleben. Dann haben wir halt eine Kellerasselwelt. Die bleibt schon das Leben, findet schon irgendeinen Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für uns schaut es halt dann schlecht aus. Und das ist natürlich den Menschen in den führenden Positionen durchaus bewusst. Dass das praktisch unvermeidlich ist, wenn die Konflikte eskalieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist natürlich aus Angst und Sorge um den eigenen Verdienst und um das eigene Überleben, wenn man so will, möglichst zu schauen dafür, dass die breiten Massen zufriedengestellt sind. Und daher sind die Strategien jetzt auch da, weil man weiß, das Finanzsystem muss verändert werden. Es ist im Grunde schon am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nur noch nicht so ganz zur Wirksamkeit gekommen. Ein großer Schub war die Finanzkrise 2007, 2008 da herum. Da sind ja immense Kapitalmassen zugrunde gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es aufzufangen mit Zentralbankgeld, mit etwas aus der Luft geschöpften Geld, ist nur so gelungen, dass wir jetzt eh schon bei Null Zinsen stehen. Und Null Zinsen heißt kein Wirtschaftswachstum, keine Geldvermehrung mehr letztlich, wenn man es ernst nimmt. Und dann steht das System an, weil es lebt davon zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebt davon zu wachsen. Und das Problem ist, wir sind an der Wachstumsgrenze. Nicht nur, dass wir es von den Rohstoffen her sowieso auch sind, aber das Wirtschaftssystem als solches ist an der Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also um stabil zu halten, sind Maßnahmen notwendig, die es nur immer mehr destabilisieren. Und die immer kürzer nur halten. Und das sind alles die Mammungräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unsere heutige Situation ist gerade so ein Musterbild dafür, wie das an der Oberfläche ausschaut. Und daher ist dieses Virusgeschehen, oder was wir halt jetzt haben, auch nicht so zufällig. Da brauche ich gar nicht davon ausgehen, dass irgendwer böswilligerweise den Virus gezüchtet hat und geschaut, dass er die Welt überschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darf man gar nicht annehmen. Aber durch die Art, wie wir als Menschheit agieren, hat halt dazu geführt. Und das gehört zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieses Geldsystem, Kapitalsystem, dem vor allem, dass es gesund sein könnte, das fehlt, dass der Kreislauf nicht geschlossen ist und dass das Kapital nicht wirklich in nennenswerter Weise durchs Geistesleben durchfließt. Weil normal so, wie es Rudolf Steiner ja schildert in seinen Vorträgen über die sogenannte Dreigliederung des sozialen Organismus, wo er sagt, gesund wird das soziale Leben heute sein, so wie es heute auf Erden ist, wenn es dreigliedrig ist. Dreigliedrig heißt nicht, drei unabhängige Sachen, die nebeneinander stehen und nichts miteinander zu tun haben, aber die eigenständig sich regulieren, eigene Gesetzmäßigkeiten haben, aber zu einem Gesamtorganismus zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist das Wirtschaftsleben, das eine Eigenständigkeit braucht, aber natürlich mit allem anderen zusammenwirkt. Das braucht das Rechtsleben, das Staatswesen, wenn man so will, das dazu gehört, die Politik und das alles, also die Exekutive, Legislative und so weiter. Und es braucht ein freies Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das freie Geistesleben ist das, das die Impulse überhaupt hereinholt, die geistigen Impulse, damit dann zum Beispiel das Wirtschaftsleben in gesunder Weise funktionieren kann. Klar, das Wirtschaftsleben ist einmal angewiesen darauf, dass Leute mit guten Ideen hereinkommen. Und der Kapitalist ist eigentlich der mit den guten Ideen, oder sollte es jedenfalls sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, gut ist es halt eben nicht nur, wenn einer die Idee hat, wie kann ich den meisten Gewinn herausholen, sondern im Grunde müsste er ein Gespür dafür haben, was ist vom größten Nutzen für die Menschheit, was kann ich dazu beitragen, das wäre die Aufgabe. Und man kann durchaus nicht sagen, dass das nicht bei manchen Kapitalisten von der Seite angesehen wird. Aber da sie in einem ungesunden Gesamtsystem drinnenstecken, werden sie quasi gezwungen, auch fast die berühmten Sachzwänge, die drinnen sind, das in die falsche Richtung zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Betrieb muss wirtschaftlich überleben, wenn die Bedingungen aber äußerlich nicht passen, dann muss man halt mit den Wölfen heulen, und dann heißt es im Endeffekt, okay, dann Flucht voraus und geben wir noch Vollgas in die Richtung, schauen wir, was wir herausholen können. Und das haben wir, im Moment fahren wir mit der Wirtschaft mit Vollgas an die Wand, und sind kurz davor und sagen, noch einmal Gas, noch einmal drauf, ein bisschen mehr Saft ist noch drinnen. Und das sind die Hilfsmaßnahmen, die heute gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das System wird mit Sicherheit zusammenbrechen. Die Frage ist, was das bedeutet. Das kann sehr unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, im 20. Jahrhundert hat es ziemlich große Katastrophen geführt. War ja auch schon, da war es genau im Prinzip, es war ein bisschen anders natürlich, aber auch so eine ungute Situation drinnen, wo dieses illusionäre Kapital immer größer geworden ist, wo die Leute einfach gedacht haben, man wird mit Aktien immense Gewinne machen, wo einfache Menschen sogar dazu verleitet wurden, riesige Kredite aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, weil du kriegst das Zehnfache, das Hundertfache dazu, weil die Kurse gehen so nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich nicht funktioniert, es ist komplett zusammengebrochen und das war natürlich mit ein Nährboden für alles, was dann an schrecklichen Ereignissen im 20. Jahrhundert passiert ist. Nicht, dass nicht schon vorher eine Andeutung dafür da war, aber der große Börsencharakter 1929 war schon ein ganz großer Motor, der endgültig den zerstörerischen Kräften in den Boden geebnet hat, dass die ganz schamlos und offen eigentlich auftreten konnten und ihre neue Ordnung präsentieren konnten und verwirklichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und heute wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht mit dieser äußeren, sichtbaren Dramatik mit Krieg usw. gehen, weil das kann man sich alles nicht erlauben in Wahrheit. Also auf das kann man nicht zurückgreifen, aber es wird Veränderungen geben und die Veränderungen ist halt die Frage, gehen sie in eine gute Richtung, gehen sie in eine schlechte Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interessante ist, dass die, die davon reden, also auch von der Wirtschaftsseite oder so, ich empfehle euch, lest einmal so ein paar Bücher vom Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab genau, lest es bilderbuchartig. Die Zusammenstellung dann, die zweite Fallen ist eben die vierte Technische Revolution und was sie für die Menschheit bedeuten kann. In jedem dritten Satz ist drinnen, dass alle Menschen einbezogen werden müssen in die Entscheidungen, dass alle davon profitieren müssen, sowohl also die einzelnen Menschen als die Länder, dass die Ressourcen geschont werden müssen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. Also wenn man so lesen soll, wenn das halbwegs funktioniert, super, muss ja super sein. Ich stelle jetzt die Frage, ob trotzdem andere Impulse da auch drinnen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht böswillig von irgendwem hineingetragen, aber durch die Inspiration von der falschen Seite, weil, ich meine eins ist klar, wenn ich nur Sätze auf die tote Technik und im Grunde das Allheilmittel, weil im Grunde steht das, diese moderne Technik, also Industrie 4.0 mit künstlicher Intelligenz, Robotik und 3D Druck und was Gott weiß was alles dahinter ist, ich meine das wird einfach einen unheimlichen wirtschaftlichen Aufschwung bringen und das wird die Gesundheit der Menschen verbessern und alles wird gut im Grunde. Also das wage ich zu bezweifeln. Ein Wort vom Geistesleben in Wahrheit kommt nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja schon, die Menschen sollen frei entscheiden oder so, aber damit ist gemeint, wahrscheinlich sollen sie frei entscheiden, dass die Technik annehmen und die wird ihnen das alles lösen. Sie dürfen frei entscheiden, nehme ich das oder nehme ich das. Das ist sicher, aber das ist kein Begriff vom Geistesleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist ab und zu in Wahrheit gar nicht da, den gibt es ja eh nur bei uns anderen Personen, Geistesleben, wer redet denn halt von sowas noch. Da denkt man, aha, das ist irgendwo in der Philosophie, haben sie einmal gesprochen, vielleicht davon, aber das irgendwie ernster ist, mehr als ein Floskel zu nehmen, existiert ja im Grunde nicht. Also das heißt, wenn eine heilsame Entwicklung sein muss, gehört da ein Verständnis fürs Geistesleben, gerade wenn Kapital ins Geistesleben fließen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brauchen wir aber ein Geistesleben, das seinen Namen wert ist und das nicht nur ein verlängertes Werkzeug der Wirtschaft ist, die aber diese Ergänzung durch ein wirkliches Geistesleben braucht, in Wahrheit, wenn sie gesund sein soll. Das sind die Aufgaben, die auf uns zukommen, vor allem einmal das zu durchschauen. Das zu durchschauen, in richtiger Weise beurteilen zu können, was gibt es heute an Lösungsvorschlägen, was kommt da in die Welt hinein, ist aber auch mit dem Bewusstsein zu beurteilen, da sitzt jetzt die böse Verschwörerbande, die Zehen auf der Welt, die sich das ausgemacht haben und die die ganze Menschheit knechten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, sie wollen sich sicher lenken und leiten in ihrem Sinne und es ist vieles ausgemacht vorher, keine Frage, aber dass jetzt sozusagen die ganze Menschheit ausarbeitieren wollen, das mit Sicherheit nicht, weil damit arbeitieren sie sich selber aus, letztlich. Dessen sind sie sich schon bewusst, dass sie die Menschheit brauchen, vielleicht nicht so viel wie heute auf der Welt leben, daher ist immer wieder ein Thema, diese Bevölkerungswachstum und so, das ist die große Katastrophe. Ich meine, es bringt natürlich Herausforderungen, aber warum gibt es das wirklich? Sicher spielt da die Technik, die moderne Medizin oder was, die ein längeres Überleben garantiert, obwohl sie nicht heilen kann, aber doch ein langes Leben mit Krankheit ermöglicht, aber der eigentliche Grund, warum es diese Zunahme der Bevölkerung gibt, weil halt viele Menschen jetzt aus dem Geistigen zur Inkarnation dringen, weil es einfach eine spannende Zeit ist, in der man Wichtiges lernen kann und Wichtiges beitragen kann mit seinen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo im Übrigen die am wichtigsten sind, ist heute, sage ich einmal, die Geistiges, frisches Geistiges hereinbringen, eben nicht mehr die Menschen im europäischen Kulturkreis oder im amerikanischen Kulturkreis, sondern in den Entwicklungsländern, da kommen starke geistige Impulse herein, vielleicht noch nicht so bewusst, aber da kommen starke Impulse herein. Ich meine, als geistiger Mensch, sich in unseren Gegenden zu verkörpern, ist schon ein bisschen Selbstbeinigung. Nein, es ist eine Herausforderung, es kann eine Herausforderung sein, aber da muss man sich schon einer ziemlich starken Kraft bewusst sein, dass man sich das aussucht, wenn man geistig streben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drüben wollen wir das ja eigentlich. Aber die Bedingungen sind bei uns im Wald nicht so gut. Also wir leben da gerade in unserer sogenannten westlich zivilisierten Welt halt am allerstärksten unter dem Griff des Mammons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich strahlt es in den anderen Ländern auch aus, aber da gibt es trotzdem viel mehr Freiräume noch, viel Elend vielleicht auch noch, aber trotzdem mehr Zugang zu einem vielleicht alten Geistigen noch, auch bedingt durch die körperliche Veranlagung, weil es sind zwei verschiedene Dinge, das Geistige, was hereinkommt, trifft, aber jetzt der Verkörperlichkeit ist ja für alte Anlagen vielleicht noch. Selbst wenn das ein Mensch ist, der sich vielleicht aus der europäischen Gegend dort verkörpert, ist ja nicht gesagt, dass das nicht auch sein kann. Es ist nicht so, dass alle streben als letztes Ziel da bei uns zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment eher nicht, weil Europa in eine Zuwanderung wäre, würde immer mehr schrumpfen von der Bevölkerung. Also da wird noch viel Bewegung kommen, daher ist die Begegnung auch mit diesen Völkern aus den Entwicklungsländern was sehr, sehr Wichtiges. Und eben auch zu sehen, dort ist sehr viel vor allem, es gibt sehr viel Seelenhaftes, das in Wahrheit gesünder ist als bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das wird sehr wichtig sein, also das aufzunehmen, natürlich gibt es auch Verdorbenes, Ideal ist es nirgends, aber am meisten Versteiftes, das Seelische heute bei uns. Und unbeweglich geworden, tot geworden. Ich meine es ist manchmal sogar, selbst wenn wo Seelische Impulse sind, die jetzt voll Zäunen und Wut und Dinge sind, aber die leben wenigstens in der Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es nicht toll, wenn der jetzt gleich mit Mord und Totschlag droht, oder auch die los geht, weil die Emotion mit dem durchgeht. Aber sie leben in der Seele, das ist immer noch was, davon können wir was lernen. Es halt in bewusster Form zu machen, einmal zu leben, wirkliche seelische Energierege zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine wir haben unsere europäische Kultur entwickelt, in dem wir das alles einmal hinunter gedrückt haben. Das heißt unter die Schwelle des Bewusstseins, es möglichst nicht zu nützen, in Extremsituationen hilft es auch nichts, dann bricht es heraus und dann wird es fürchterlich, weil wir überhaupt nicht damit umgehen können, und dann sind wir fürchterlicher als alle anderen. Aber in vielen südlicheren Ländern oder sonst wo auch immer, gibt es genug Menschen, bei denen da viel mehr herausscheint, aus dem Seelischen allein, an Seelenkraft, und die brauchen wir, mit der soll man ja arbeiten, das soll man zu Geist selbst verwandeln, aber dazu müssen wir die Seelenkraft haben, ja sicher wohldosiert, unsere Ich-Kraft muss fertig werden können mit der Kraft, nämlich sie erziehen können, formen können, Negatives ins Nichts werfen, und mit etwas Positivem, schöpferisch noch ergänzen und erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber diese gewaltige Kraft brauchen wir, wir sind ja fadige Seelen im Grunde, gegen viele andere Völker, von der ganzen Kultur her, ich meine jetzt ist es ein bisschen offener, jetzt müssen wir nicht schon den Karate eng zuhören, oder wie war das bei den Spaniern, mit den Heißgrausen, da mit den großen, das ist ja wie ein Kopf am Servierblätterblatt, der Deckel, also wie ein abgeschnittener Kopf im Grunde, das ja die Emotion, die da von unten kommen könnte, dass die nicht den Kopf da oben ergreift, damit der anfangen kann, halbwegs kühlen Kopf zu bewahren. Ja, das waren alles, schaut euch die Kleidung an, wie sich die entwickelt und weiterentwickelt und geändert hat, die spricht Bände über die Seelenentwicklung der Menschen. Ja, war eine Notwendigkeit, und dieses strenge spanische Hofzeremonial, das bis ins kleinste Detail durchgearbeitet ist, und das muss man lernen und genau einhalten, und wenn du das erleben magst, dann bist du trainiert darauf, in spanische Stiefel eingeschnürt sozusagen, da kannst du nur dribbeln mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles dazu, dass da oben der Kopf seine nüchterne Kühle behält. Ist nicht zu kritisieren, war sicher notwendige Schritte, um dorthin zu kommen, dass wir jetzt diese sehr distanzierte Intellektualität haben können, um bewusst zu werden. Aber jetzt müssen wir schauen, wir haben da noch außer dem Kopf noch was anderes dranhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch wichtig, und da lebt vieles Australisches, das wir lernen müssen, zu Hand haben, auf eine ganz neue und bewusste Weise. In der alten ägyptischen Zeit gab es auch das Stier, das Stiersymbol, die Stierspiele bei den Gretern oder sowas. Bis hinein geht es in die griechisch-lateinische Zeit, Mithraskult, und so kommt aber auch aus dem Umgehen mit den Stierkräften, das sind die Kräfte von unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da konnte man es noch nicht aus dem freien Ich heraus. Ohne, dass wir jetzt mit dem Stier kämpfen müssen oder Salto über den Stier schlagen müssen. Nicht auf dem äußermitten Weg, sondern durch unsere Geisteskraft, alleine, sollten wir es schaffen, diesen Stier langsam zu erziehen, zu verwandeln, zu verwandeln sogar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mit Gentechnik, das nutzt uns bei dem Stier in uns nichts, sondern ihn durch unsere geistige Kraft zu verwandeln. So, dass wir irgendwann einmal diesen ganzen Stier, nämlich das Seelische, das in dem Stier sich auslebt, auch im äußeren Stier, aber das wir eben auch in uns tragen, dass das harmonischer Teil unserer Wesenheit wird. Dann nehmen wir sogar wirklich irgendwann einmal das Naturreich wieder in unser Wesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, dass es den Stier draußen gibt, liegt ja letztlich daran, zeitweise einmal, das war uns zu stark, selbst die großen Eingeweihten konnten nicht damit umgehen, also leb als Tier draußen, neben uns, aber nicht in uns, oder nur teilweise in uns, nur in abgeschwächter Form in uns, die Stierkraft. Das heißt, wir haben ein kleines bisschen zurückbehalten und einen großen Teil haben wir ins Tierreich hinaus gesetzt. Ja, wenn wir bis dorthin zum Ende der Erdentwicklung gehen, sollten wir das alles wieder lernen, und jetzt ist die Phase, wo wir das lernen können, sollen, wollen, hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, damit entlasse ich euch das nächste Mal, wenn wir noch ein bisschen stärker in diese Auseinandersetzung mit der Hure Babylon und so weiter, und dem Fall der Stadt Babylon und so weiter hingehen, und zwar ich möchte euch, und eben auch mit diesen also das heißt, diese Unzucht mit dem Geistigen zu besprechen, aber ein bisschen in Anlehnung und ein bisschen stark in Anlehnung an die Schilderung, die Dante dazu in seiner göttlichen Komödie ergibt. Man wird es nicht so gleich auf den ersten Blick erkennen, aber er hat ja eine ganz wesentliche Schilderung dazu, am Ende des Purgatorios, also das ist der mittlere Teil, wozu als der Dante mit seinem Führer und der Vergil konnte nicht einmal hinein, bereits ins irdische Paradies übergetreten ist, und das ganz offensichtlich aber nicht mehr so eine irdische Welt ist, wie wir es da kennen, aber das ist das eigentliche irdische Paradies, und von dem unterscheidet Dante ja ganz stark das Paradies auch, das eigentliche, die göttliche Welt der Planetensphären einmal und dann über die Sphären sogar hinaus, bis er wirklich ansichtig wird der Gottheit in Form der Trinität. Aber der entscheidende Punkt ist die Unzucht mit dem Geistigen, und die findet statt im irdischen Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort, wo der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens steht. Dort spielt das eine Rolle, dort wird die Entscheidung und das irdische Paradies, so wie es Dante eben schildert, ist das ganz nahe bereits an der Mondensphäre. Also da stehen wir nicht so einfach auf der festen Erde, sondern da sind wir in einem sehr seelisch-geistigen Bereich bereits drinnen, und dort fehlt also eine ganz große Entscheidung, und hier nämlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine diese Auseinandersetzung der Falle Babylons und der Hure Babylon haben sich zusammen mit dieser Schlacht von Armageddon. Da ist eine Zeile drin, dass sich die Scharen bei Armageddon versammeln, und dann wird die Schlacht geschildert. Die ganze Schilderung, die dann folgt, und auch schon das, was vorher ist, ist eigentlich diese Schlacht in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ganzen Dinge, die da sind, man darf nicht äußerlich der Auseinandersetzung in der Seelenwelt stattfinden. Dort, also dieser große Kampf spielt in der Seelenwelt und dringt darum, ob sich diese reine Seelenwelt bilden kann, in die die Erde übergehen kann, oder ob mehr vielleicht hinunterfällt in diese dunkle, verhärtete Astralwelt. Es ist schon im gewissen Sinn ist das Äußere Physische weg, aber diese Astralwelt, diese Niedere, diese Schmutzmäßigkeiten der materiellen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht reden wir das auch noch einmal, ich habe es glaube ich schon ein paar Mal angedeutet, aber es kann zum Beispiel, ja, wie schaut die physische Welt in der Seelenwelt aus? Wie ist ein physischer Leib im seelischen Zustand? Ja, das gibt es. Klar, aus dem Seelischen heraus ist eigentlich gebaut. Dort ist das Vorbild dafür und dieses Vorbild ist in der Seelenwelt vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch mehr drinnen, aber es ist unter anderem das drinnen. Also von dem werden wir vielleicht auch noch einmal viel deutlicher und klarer reden müssen, weil es sonst so verwirrend ist. Einfach kann man sagen, ja, physische Welt, Ätherwelt, Lebenswelt, Astralwelt und dann kommt die eigentlich Geistige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das sind so wie ist denn das, wenn ein physischer Leib so vergeistigt wird, dass er die Auferstehung erlebt, dass er letztlich im Geistigen aufersteht. Und das geht stufenweise. Ein physischer Leib kann in der Ätherwelt auferstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich einen physischen Leib, der für sinnliche Augen nicht sichtbar ist, der in der Ätherwelt lebt, aber die Gesetzmäßigkeiten trotzdem hat er. Und dann kann er weiter aufsteigen, in die Astralwelt. Dann habe ich einen astralisierten physischen Leib, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der ist trotzdem was anderes als ein normaler Astralleib. Der Astralleib hat die seelischen Gesetzmäßigkeiten. Bei dem in die Seelenwelt aufgestiegenen physischen Leib lebt es zwar in dieser Seelensubstanz, aber er hat die Gesetzmäßigkeiten des physischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich gebe euch das jetzt nur als Anstoß, weil die Zeit schreitet fort. Ich schaffe es und schaffe es nicht kürzer zu werden. Also kann ich jetzt nur einen radikalen Schnitt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also verzeiht mir das bitte. Ich bedanke mich bei euch, dass ihr so viel Geduld mit mir habt. Naja, wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja so. Ja, was ist das? Geht nicht mit der Kamera. Ein kleiner Nachsatz noch, warum ich nämlich auf den Dante komme das nächste Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der 14. September und das ist der 700. Todestag von Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch dazu. Also es ist ein ganz spezieller Tag auch. Ich freue mich schon auf den alten bekannten Dante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau, Onkel und Dante werden sich versammeln. Sokop. Werner Sokop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war also ein Schicksalsbegegnung. Ich wollte ja die göttliche Komödie lange schon einstudieren, aber es war noch nie so eine richtig gereifte Zeit. Aber dann bin ich dem Sokop begegnet über einen Mitspieler von uns und dann hat er gesagt ok, das ist es jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es jetzt. Er hat eine eigene Übersetzung gemacht hier in Wien und jetzt gehen wir es an. Aber auf Ö1 wollte ich sagen, war vorige Woche viel übernachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, klar. Ich weiß, ich habe bis jetzt noch nichts mitgekriegt. Wir haben es eh bald weitergeschickt und es gibt auch was nachhören, genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber ich werde es möglichst nachholen, so gut es geht. Ja, aber es war nicht geistig beleuchtet, sondern nur geschichtlich. Ja, ja, ja, klar.&lt;br /&gt;
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Na gut, das nächste Mal werden wir es geistig beleuchten. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, wiederhören, meine Lieben.&lt;br /&gt;
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So, ich steige jetzt ganz schnell vorbei. François, danke, danke, danke. Ciao.&lt;br /&gt;
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Papa.&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|V}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|V}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|W}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|W}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|X}}&lt;br /&gt;
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{{GlossarNavigationArtikel|Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|Y}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{BS|Z}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{GlossarNavigationArtikel|0-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BS|0-9}}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Banner6v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Alle Folgen auf einen Blick}} ==&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 74. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}{{Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter (Startseite)}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
{{Banner7v7ApoWolfgang}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von dem nächsten Freiwilligen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=25999</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=25999"/>
		<updated>2025-06-20T06:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Marion übernimmt die Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apokalypse Vorträge als volle Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wöchentlichen Vorträge von Dr. Wolfgang Peter für Die Apokalypse des Johannes wird von ehrenamtlich tätigen Menschen transkribiert. Zunächst erfolgt eine maschinelle Rohtranskription, und Vorgenannte muss von Hand überarbeitet werden. Der Zeitaufwand für eine volle Transkription (die Vorträge haben i.d.R. eine Länge von 2h) lag mit der älteren Transkriptionssoftware bei ca. 20-30h, aber mit der aktuellen Software &amp;quot;nur noch&amp;quot; bei ca. 10-18h. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transkription ist &amp;quot;eine Kunst für sich&amp;quot;, weil der transkribierende Mensch entscheiden muss, wo er Absätze macht, wo Interpunktionen entstehen sollen, und mit welchen Überschriften die Absätze versehen werden. Mit Stand November 2024 haben begonnen Richtlinien für eine gewisse Einheitlichkeit zu erstellen (siehe weiter unten).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|1]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|2]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|3]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]], [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|4]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|5]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|6]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|7]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|8]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|9]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 10. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|10]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 11. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|11]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 12. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|12]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 13. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|13]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 14. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|14]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 15. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|15]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 16. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|16]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 17. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|17]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 18. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|18]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|19]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 20. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|20]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 21. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|21]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 22. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|22]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (nur noch die Großschreibung im Glossar nachbessern)&lt;br /&gt;
Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 23. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|23]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 24. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|24]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]/ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|25]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]] &lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 26. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|26]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 27. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|27]]&lt;br /&gt;
|Ulrike S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Start Sept. 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 28. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|28]]&lt;br /&gt;
|Bernhard&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 29. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|29]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|30]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 31. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|31]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|32]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|33]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 34. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|34]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 35. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|35]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 36. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|36]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 37. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|37]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 38. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|38]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 39. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|39]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 40. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|40]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 41. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|41]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|fertig samt GG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 42. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|42]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 43. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|43]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 44. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|44]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 45. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|45]]&lt;br /&gt;
|Marie M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung (Stand Juni 24)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 46. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|46]]&lt;br /&gt;
|Marie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|48&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|49&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner|Bruno G.]]&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|52&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|53&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Damian Bellè|Damian B.]]&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|54&lt;br /&gt;
|Luzia, Weiterbearbeitung Damian 9/2024&lt;br /&gt;
|Damian B.&lt;br /&gt;
|fertig/Übertrag ins  GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 55. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|55]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 56. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|56]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 57. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|57]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|58&lt;br /&gt;
|Susanne S./ Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 59. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|59]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|62&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|63&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|64&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 65. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|65]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 66. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|66]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 67. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|67]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 68. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|68]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 69. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|69]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 70. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|70]]&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|Glossar fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig; Zeitstempel bitte einfügen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|73&lt;br /&gt;
|Bruno G.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Beginn Juni 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|in Arbeit Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|78&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|79&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|80]]&lt;br /&gt;
|Dieter E., Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/ Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81&lt;br /&gt;
|Dieter E./ Thomas B. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|82&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|83&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|84&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|85&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|86&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|87&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text bearbeitet, Korrekturlesen, Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|88&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Text 40%, in Bearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|89&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|90&lt;br /&gt;
|Christof St.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vorgemerkt für 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|92&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|93&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|94&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|95&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|96&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|97&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|98&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|99&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
|Gabriele H.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|prüfe den Status!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 102. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#footer-places|102]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|Ellen W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104]]&lt;br /&gt;
|Ursula &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|106&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|108&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|109&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|110&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|113&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ [[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127]]&lt;br /&gt;
|Susanne G./ Ghislaine L.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|128&lt;br /&gt;
|Susanne/Ghislaine/[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|129&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|130&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 131. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022#top|131]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 132. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|132]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 133. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|133]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 134. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|134]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|135&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 136. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|136]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 137. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|137]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 138. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|138]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 139. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|139]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 140. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|140]]&lt;br /&gt;
|Stefan M.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 141. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022|141]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|142&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|143&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|144&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|145&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|146&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|147&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|149&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 150. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|150]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|151]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 152. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|152]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|153&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext Kurztranskription&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|155&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|156&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|157&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|158&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|159&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|160&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|161&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|162&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|163&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|165&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|166&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 167. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|167]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|168&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|169&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 170. Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|170]]&lt;br /&gt;
|Bernhard K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|171&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|173&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|174&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|175&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|176&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|177&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|178&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|179&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|180&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|181&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|183&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|184&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|185&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|186&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|188&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|189&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|190&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|191&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|193&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|194&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|195&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|197&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|198&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|199&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|200&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|201&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|202&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Die Apokalypse des Johannes - 208. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|208]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|209&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|211&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fettdruck und Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|213&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|214&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|215&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|in Arbeit, Juli 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 216. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|216]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 217. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|217]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 218. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|218]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 219. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|219]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 220. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|220]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 221. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|221]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Tobias Schille|Tobias S.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 222. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|222]]&lt;br /&gt;
|Sabine K.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|223&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 224. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|224]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig, August 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 225. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|225]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per September 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 226. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|226]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig per Oktober 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|227&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig (muss noch von Word in aw übertragen werden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|228&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|In Bearbeitung Nov/Dez 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 229. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|229]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig im März 2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 230. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|230]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 231. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|231]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 232. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|232]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 233. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|233]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|234&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 235. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|235]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 236. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|236]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 237. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|237]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 238. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|238]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 239. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|239]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 240. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|240]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 241. Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|241]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|242&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|243&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|244&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|245&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|246&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|247&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|248&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|249&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|250&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|251&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 252. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|252]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 253. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|253]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 254. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|254]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 255. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|255]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Apokalypse des Johannes - 256. Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|256]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|noch kein Texteintrag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|257&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|258&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|260&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Heidi Eickhoff|Heidi E.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Rohtext mit KI generierten Überschriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|268&lt;br /&gt;
|Marion S.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|fertig/Eintrag ins GG fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie - Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|W.P./Was ist Anthroposophie, 2010]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|W.P./Anregungen für ein lebendiges Denken, 2019]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|W.P./Transhumanismus, 2021]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2023|W.P./Die Prüfung der Seele, 2023]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Faust spricht über Faust - ein Vortrag von Wolfgang Peter vom 27. Dezember 2023|W.P./Faust spricht über Faust, 2023]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Möglichkeiten der Kunst - Sprachgestaltung. Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Kunst-und Sprachgestaltung, 2024]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Elke Jurasszovich|Elke J.]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Der Hüter der Schwelle (Mysteriendramen) - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2024|W.P./Der Hüter der Schwelle, 2024]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Wie tot sind die Toten - ein Vortrag von Wolfgang Peter in Essen, 2024|W.P./Wie tot sind unsere Toten? 2024]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Vom rettenden Wesen der Schönheit mit praktischen Sprachübungen - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./Vom rettenden Wesen der Schönheit/Sprachgestaltung, 2025]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Elke J.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Rudolf Steiner zum 100. Todestag - Ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025|W.P./ Rudolf Steiner zum 100. Todestag, 8.5.2025]], fertig mit GG&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge von Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
(Stand 30. Oktober 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr einen Überblick erlangen, welche Transkriptionen bereits bearbeitet sind. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Folge&lt;br /&gt;
!Vortragsbezeichung&lt;br /&gt;
!Hauptbearbeiter&lt;br /&gt;
!Glossar&lt;br /&gt;
!to-dos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29&lt;br /&gt;
|Grundlage A.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
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|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
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|[[:Kategorie:Transkribiert von Kathrin Hahn|Kathrin]], [[:Kategorie:Transkribiert von Jean-Paul Hahn|Jean-P.]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|13&lt;br /&gt;
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| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Geister der F.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Der spirituelle Weg und das Denken - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der spirituelle W.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbsterwachen - Michael-Zeit - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Herbsterwachen Mi.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ulrike Koska|Ulrike K.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Der Wille als W.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Toten und die Lebenden - Vergangenheit und Zukunft - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|Samara&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]]&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von François Hagdorn|François H.]], Sylphe&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|Glossar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Die Toten u. d. Leb.&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|1]]&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2023|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Die Zukunft Mitteleuropas - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Die Zukunft Mi.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Im Geiste sich finden heißt Menschen verbinden - ein Vortrag von Christoph Bolleßen|Im Geist sich f.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|1]]&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 1 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 2 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 3 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 4 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 5 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 6 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 7 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 8 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Mut zum Leben - Teil 9 von Christoph Bolleßen|Mut zum Leben]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Christi Himmelfahrt 2024 - Ein Vortrag von Chrisoph Bolleßen|Christi Himmelf.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.5.2024 in Köln - Grundgedanken der sozialen Dreigl. Teil 1&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 1 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 2 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 3 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 4 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 5 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 6 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|[[Heilung und Begeisterung - Teil 7 von Christoph Bolleßen, 2024|Heilung und Begeist.]]&lt;br /&gt;
|[[:Kategorie:Transkribiert von Ursula Dziambor|Ursula D.]]&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Anthroposophie - eine Erlebnisreise&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Vom Eise befreit ...&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 20.7.2024 in Kempen - Braucht der moderne Mensch die Anthroposophie?&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 30.8.2024 in Aachen - Die Aufgabe Mitteleuropas - Gegenwart und Zukunft&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Live-Vortrag vom 16.9.2024 in Wangen (Allgäu) - Die Zukunft Mitteleuropas und aktuelles Zeitgeschehen&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 1&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|fertig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Gedenken u. Gedanken, Teil 2&lt;br /&gt;
|Ursula D.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grad der Fertigstellung erkennen ==&lt;br /&gt;
+++ Wir haben für die Transkriptionsstufen [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|0%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|25%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|50%]], [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|75%]] und [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|100%]] eingeführt. Daran siehst du was schon geschafft ist, oder wo&#039;s noch fehlt. +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 8. Feb 2025 +++&lt;br /&gt;
# Die &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; ist mit Software nur begrenzt gut. Die menschliche Nachbearbeitung ist unbedingt notwendig. Ziel ist eine Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Nicht jedes &amp;quot;äh&amp;quot; muss geschrieben werden - ansonsten wird aber nur das verschriftlicht, was original gesprochen wurde: Keine Glättung. Charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollen erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel [Gehirn/ Kopf/ Denkapparat]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Manche Sätze gehen partout nicht auf und können mit dem Ellipse Zeichen (das sind 3 Punkte als ein Zeichen) [ … ] gekennzeichnet werden&lt;br /&gt;
# Anmerkungen des Autors bzw. des Transkriptors können mit eckigen Klammern vorgenommen werden [Anmerkung]&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Links erstellen mit der Taste Strg + k um mit einem kleinen a: einen Link zu Artikeln im [https://Anthrowiki.at anthrowiki.at] zu setzen. Unterscheide dabei interne und externe Links&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Einzelglossaren&#039;&#039;&#039;. Wie viele Begriffe für das Glossar sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das muss diskutiert werden. Mit welchen Worten wird das Glossar geschrieben? Nur mit den Worten des Sprechers. Es können aber zahlreiche Auslassungen mit drei Punkten … gemacht werden oder wenn Absätze übersprungen werden dann [ … ]&lt;br /&gt;
# Aus den Einzelglossaren wachsen &#039;&#039;&#039;[https://anthro.world/Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter#Gesamtglossar_%C2%ABDie_Apokalypse_des_Johannes_von_Wolfgang_Peter%C2%BB Gesamtglossare]&#039;&#039;&#039; (die Summe von Einzelglossaren)&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung ==&lt;br /&gt;
+++ Stand 11. Juni 2025 +++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend entstehen Richtlinien für die einheitliche Textbearbeitung. Jeder darf Vorschläge machen, dafür bitte mit eigenem Namen und Datum kennzeichnen. Falls unbrauchbare Vorschläge gemacht werden, egal von wem, bitte nicht einfach hinnehmen, sondern diskutieren, siehe Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung (unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUTOREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wer substanziell an einer Transkription arbeitet, dessen Namen soll erscheinen in Form von &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkribiert von Vorname Nachname&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Eintragung im Quelltext ganz unten bei den Kategorien machen. Wer unsicher ist, was substanziell ist oder nicht, bitte im Einzelfall mit François besprechen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANMERKUNGEN&lt;br /&gt;
* Anmerkungen in &#039;&#039;&#039;eckigen Klammern&#039;&#039;&#039; [ ]. Ohne in die eckigen Klammern Anm. zu schreiben | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kursiv bedeutet Hervorhebung | 17.09.2024 Anmerkung François: wenn&#039;s geht &#039;&#039;&#039;Kursiv&#039;&#039;&#039; wenig bis gar nicht benutzen | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUFZÄHLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werden bei einer Aufzählung, z. B. 1., 2., 3. usw. die einzelnen Punkte mit einem Punkt beendet?&#039;&#039; In einer nummerierten Aufzählung ist es im Deutschen üblich, die einzelnen Punkte wie folgt zu gestalten: 1. Wenn die einzelnen Punkte vollständige Sätze sind, dann enden sie jeweils mit einem Punkt. 2. Sind die Aufzählungspunkte hingegen nur Wörter oder unvollständige Sätze, wird meist kein Punkt am Ende gesetzt | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUSLASSUNGEN&lt;br /&gt;
* Bei &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; anstelle von drei Punkten das Zeichen für die Auslassungspunkte (&#039;&#039;&#039;Ellipse&#039;&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;verwenden&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;…&#039;&#039;&#039; Merke, es sind nicht drei einzelne Punkte, sondern die 3 Punkte sind tatsächlich ein Zeichen (der Tipp kam von Tobias) | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Windows: &lt;br /&gt;
*** Alt + 0133 (auf dem Ziffernblock) – hältst du die Alt-Taste gedrückt und tippst 0133 auf dem Ziffernblock ein&lt;br /&gt;
*** oder Alt + 123 (bei Damian aus der Schweiz klappt nur das)&lt;br /&gt;
*** oder Alt+Strg+. (alle 3 Tasten gleichzeitig drücken: Alt plus Strg plus .) auf einem Laptop ohne Nummernblock (Elke)&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Mac Option (⌥) + ; – einfach die Option-Taste und das Semikolon (;) gleichzeitig drücken&lt;br /&gt;
** Tastenkombination bei Linux Strg + Shift + U, dann 2026, dann Enter – drücke Strg + Shift + U, gib 2026 ein, und bestätige mit Enter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Leerzeichen vor und hinter der Ellipse machen, also z.B. so: Wort … Wort. Und NICHT so: Wort…Wort | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wenn bei Weglassung &#039;&#039;&#039;Abschnitte übersprungen&#039;&#039;&#039; werden, dann das Ellipsezeichen in eckige Kammern setzen &#039;&#039;&#039;[…]&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;ohne Leerzeichen&#039;&#039;&#039; vor oder nach der Ellipse | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Bei Absatzanfängen, die mit einem Ellipse-Zeichen beginnen keine Leerzeichen vor die Ellipse. Das gilt vor allem für die Glossare, wo oft mit einer Auslassung begonnen wird | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FORMATIERUNG der Überschriften und Unterüberschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Hierarchie &amp;quot;Überschrift&amp;quot; nicht für gewöhnliche Textüberschriften nehmen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Gewöhnliche Textüberschriften bekommen die Hierarchie &amp;quot;Unterüberschrift 1&amp;quot; und wenn man feingliedriger arbeiten will dann kommen noch &amp;quot;Uü2&amp;quot; und &amp;quot;Uü3&amp;quot; hinzu | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GLOSSAR&lt;br /&gt;
* Hier findest du die &#039;&#039;&#039;Glossarvorlage&#039;&#039;&#039;: [[Vorlage:Glossarvorlage «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»]] Bitte im Quelltext kopieren und in deiner Transkription &#039;&#039;&#039;im Quelltextmodus&#039;&#039;&#039; einfügen. Falls du versehentlich die Glossarvorlage im Editormodus einfügst, könnten Verknüpfungen futsch sein  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Nur die &#039;&#039;&#039;original Worte&#039;&#039;&#039; aus dem Text verwenden, sprich keine eigene Interpretation (eigene Interpretationen hatten wir vormals, aber wir sind davon abgewichen, damit 100% Treue zum Vortragstext gewahrt bleibt) | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zitat Anführungsstriche so setzen: „“ (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).&lt;br /&gt;
* Glossarbeschreibungen &#039;&#039;&#039;nicht zu lang werden lassen&#039;&#039;&#039;. Ideal 1 bis max 3 Zeilen | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Durch &#039;&#039;&#039;Auslassungen&#039;&#039;&#039; den Inhalt des Begriffs &amp;quot;auf den Punkt bringen&amp;quot;. Dafür bitte nicht wie bisher drei Punkte verwenden ... , sondern nur noch das Ellipse Zeichen (siehe Auslassungen) … | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Fettschreibung im Glossar: Nur den Begriff fett markieren. 1x reicht, man muss den Betriff nicht öfters fett markieren | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Keine Verlinkung im Glossar mit externen Links oder mit anthrowiki.at | François | 10.11.2024LINKS MIT ANTHROWIKI.AT&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schlüsselwörter&#039;&#039;&#039; im Text mit Anthro.wiki verlinken: Befehl strg + k und dann den link intern setzten mit einem kleinen &amp;quot;a:&amp;quot; vor dem Begriff des anthrowiki.at. Denn a: erzeugt einen internen Link zum Wolfgangs anthrowiki.at | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Wiederholungen in Glossaren bzw. Gesamtglossaren: Es darf Wiederholungen bzw. Ähnlichkeiten in Glossaren bzw. im Gesamtglossar geben. Weil Wolfgang die Begriffe tendenziell in jedem Vortrag mit leichter Nuance anders &amp;quot;umgibt&amp;quot;. Auf den ersten Blick sind die Begriffe ggf. identisch- aber die Ausführungen von Wolfgang sind jedes mal ein Stück weit anders, bzw. in einem neuen Kontext stehend | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Elke hat mit Stand 10.11.2024 ein alphabetisches Stichwortverzeichnis zur Schnellorientierung im Gesamtglossar erstellt: [[Gesamtglossar Die Apokalypse des Johannes - alphabetische Orientierungshilfe]] | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTSCHREIBUNG, fremdsprachliche Begriffe u Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreibung fremdsprachlicher Namen und Begriffe mit Anthrowiki.at gegenchecken | 17.09.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SATZZEICHEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anführungsstriche bei Zitaten so&#039;&#039;&#039;  „“, nicht so &amp;quot;&amp;quot;, und nicht so »«  (das geht im wiki leider nicht automatisch! Gehe über das Omega Symbol zu Symbole und wähle dann die Anführungsstriche aus).| 11.06.2025&lt;br /&gt;
SCHRÄGSTRICH /&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wird &#039;&#039;&#039;vor oder nach einem /&#039;&#039;&#039;, wenn es als entweder/oder verwendet wird, ein &#039;&#039;&#039;Leerzeichen&#039;&#039;&#039; eingefügt?&#039;&#039; Wenn ein Schrägstrich (/) als entweder/oder-Zeichen verwendet wird, wird in der deutschen Rechtschreibung in der Regel kein Leerzeichen davor oder danach gesetzt. Beispiele: Lehrer/innen, An-/Abreise, Ja/Nein-Frage. In speziellen Fällen, zum Beispiel bei besonders langen oder unübersichtlichen Begriffen, kann ein Leerzeichen eingefügt werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das ist jedoch eine Stilfrage und keine festgelegte Regel | Tobias | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TRANSKRIPTION&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte den &#039;&#039;&#039;Fortschritt&#039;&#039;&#039; eurer Transkription im Quelltext grob in den Kategorien wie folgt kennzeichnen mit &lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 100%|Transkriptionsstufe 100%]] - Für Transkriptionen mit Absätzen, Überschriften, Zeitstempeln, Fettdruck und Links zu anthrowiki.at/ oder auch externen Links. ABER: Wenn das Glossar fehlt, aber sonst alles erfüllt ist, sprechen wir von 100%&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 75%|Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 50%|Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 25%|Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Transkriptionsstufe 0%|Transkriptionsstufe 0%]] - Für Transkriptionen, wo nichts oder nur der unüberarbeitete Rohtext vorhanden ist&lt;br /&gt;
* Den Status der eigenen Transkription bitte stets auch bei &#039;&#039;&#039;MitTun&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;aktuellen Stand&#039;&#039;&#039; bringen, weil nur bei MitTun ein Gesamtüberblick für alle möglich ist | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zu Anfang der Transkription bitte das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; des Vortrags ergänzen. Mit einer einheitlichen Schreibweise wie folgt am Beispiel der 226. Folge: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Die Hierarchie bei der Formatierung ist &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, sprich nicht &amp;quot;Unterüberschrift o.ä.&amp;quot; | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* Zur Diskussion im Bewusstsein, dass wir hier ggf. eine Fettnäpfchen für Egoismen provozieren könnten: Unter der Überschrift mit z.B. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Transkription | 226. Vortrag vom 13. August 2024&#039;&#039;&#039;&amp;quot; könnt noch mal mit der Hierarchie &amp;quot;Text&amp;quot;, sprich nicht Unterüberschrift o.ä. der Name des Transkriptors geschrieben werden, und das Datum der Fertigstellung. Wenn mehrere Menschen maßgeblich transkribiert haben, dann stehen da mehrere Menschen. Aber wir sollten es mit der Genauigkeit nicht übertreiben, und keinen Nebenschauplatz aufmachen wer wann genau was gemacht hat. Es geht nur um die grobe Orientierung. An selbiger Stelle kann geschrieben werden, wer das Glossar erstellt hat | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBERSCHRIFTEN&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; der Überschriften ideal bei ca. 25-35 | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kürzere&#039;&#039;&#039; Überschriften | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* Kein &#039;&#039;&#039;Punkt&#039;&#039;&#039; nach der &#039;&#039;&#039;Überschrift&#039;&#039;&#039; | 17.09.2024&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zeitstempel&#039;&#039;&#039; in den Überschriften so: xx:xx:xx nicht x:xx:xx | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen/ Diskussion zur einheitlichen Textbearbeitung. ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Können/ sollten wir nicht besser kursiv bei neuen Transkriptionen weitgehend weglassen? | François | 9.11.2024&lt;br /&gt;
* Frage an Tobias: Ist das Ellipse Zeichen mit den drei Punkten IT-mäßig auch in anderen Sprachen ein Standard, oder könnte es künftig bei Übersetzungen Probleme geben?  | François | 10.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter (Anmerkung: mit Stand Juli 2023 fallen die Schlüsselworte raus, dafür gibt es jetzt das Glossar) herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&amp;lt;/s&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lose Liste von offenen Punkten ==&lt;br /&gt;
Stand 3. Juni 2025&lt;br /&gt;
# Fehler bei der Verlinkung von [[Autismus]] &lt;br /&gt;
# mp3s bei Folge 1-13 ausgetauscht. Und alles aus dem Jahr 2024 und 2025. Offen: Jahr 2021 ...&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Hinter jedem Vortragstitel muss hinten die Jahreszahl stehen, siehe die Apokalypsevorträge&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Nur als Rohtext: [[2. Mysteriendrama, Die Prüfung der Seele - ein Vortrag von Wolfgang Peter, 2025]]&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 33. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 32. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &amp;lt;s&amp;gt;Verlinkung mit yt [[Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020|Die Apokalypse des Johannes - 30. Vortrag von Wolfgang Peter]]&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Bei allen 19 Videotutorialfolgen die Kategorien eintragen, siehe Musterbeispiel hier: https://anthro.world/Die_Philosophie_der_Freiheit_-_1._Folge_Videokurs_von_Jac_Hielema&lt;br /&gt;
# Stand 15. September 2023: Die Volltexte von &amp;quot;Die Philosophie der Freiheit&amp;quot; im anthro.worl löschen (Die Volltexte findet man jetzt auf steiner.wiki)&lt;br /&gt;
# Verlinkung Überschriften in Herbsterwachen von Christoph Bolleßen&lt;br /&gt;
# mp3&#039;s gegen m4a&#039;s austauschen (betrifft die Jahrgänge 2025 und teilweise 2024). Und die Jahrgänge 2020 müssen überprüft werden (Links haben sich geändert) &lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Überschriften mit youtube verlinken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Glossar erstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:To-do: Übertrag ins Gesamtglossar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar muss noch erstellt werden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 100%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 50%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 25%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 0%]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25998</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25998"/>
		<updated>2025-06-20T06:44:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 71. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter#Alle Transkriptionen|  ■  ]] [[Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Anthrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege. In der Art, wie ich meinen Körper halte. In der Art, wie ich spreche. Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrecht halten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig..., Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken. Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, an wunderbarerweise...und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Und was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was so in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feuersbrunst. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint. Unser Ätherleib kleidet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht: Sonnenaufgang. Dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben. Dann sehe ich das sofort. Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann kleidet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellem Leuchtenden, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck, na, das ist halt dann ein Feuer zum Beispiel. Der Traum ist ja ein großer Symboliker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die reine Imagination ist frei von Sinnlichem ===&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Nicht wahr, das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tagwachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen tun es die Ätherkräfte, die dahinterstehen. Und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen. Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute. Jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund. Es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht also mit einem äußeren Bild. Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Regungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein. Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften irgendwo, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farberlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders einfach. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen. Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sie in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha, ich mal mir jetzt das Bild, aufstellen und stelle es mir in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination. Sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig-seelischen Weben drinnen. In einem gestalteten seelischen Weben drinnen. Dann habe ich die eigentliche Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind. Also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt, auf der Höhe unserer Zeit steht. Dann ist es kein weiter Schritt in Wahrheit. Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2: &amp;quot;Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer.&amp;quot; Das ist halt der Punkt. Aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen, können wir das wirklich tun. Und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben. Und zwar für die ganz nahe Zukunft. Also von jetzt, hier, hier und jetzt an sofort angehen. Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin - Zeit der Hochscholastik ===&lt;br /&gt;
Also ein Reifungsprozess natürlich auch. Das heißt, ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss. Dieser Reifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten. Bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige. Bei anderen Monate. Und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre. Vielleicht das ganze Leben lang. Und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein: Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große scholastische Denker, Denker der Hochscholastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen? Das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr. Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum - also er stirbt dann noch etwas später - aber 1250 herum ist eine Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Wo nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Hellsehen war Weisheit des Astralleibes - neues Hellsehen entsteht aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, es sich auf neue Art zu erwerben. Auf ganz neue Art zu erwerben, nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben. Oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit. Aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist. Sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte, unmittelbar drinnen. Und das geht an einem Ich total vorbei. Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit. Aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss. Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einen ja vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut. Aber das ist es nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Es steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Imagination des Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte. Aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270. 1271 ist er gestorben. 1270 muss es gewesen sein. Wenn ich mich irren sollte, korrigiert mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende hat er am Nikolaustag diese große Imagination vor seinen Augen. Eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein. In der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde. Und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat vorher, erlebt er jetzt. In einem großen Panorama. Und darauf bleibt ihm im Grunde nichts anderes zu sagen über, alles was ich bisher geschrieben habe - also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen, er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert. Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Und teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Da hat er dem einen Satz diktiert, dem anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren. Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also das, was halt dann niedergeschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt. Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Daher also das zu studieren, es ist zwar trockenes Stroh, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran. Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision. Die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Die wir heute nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die scholastische Methodik: These, Antithese, Synthese ===&lt;br /&gt;
Denn es ist trotzdem, also was noch drinnen ist, es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen. Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen. Und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen und diese Fähigkeit des Abwägens. Nicht wahr, die scholastische Methode war ja: Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit. Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Lehrinhalt. Und jetzt fängt er an, welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er einmal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben. Also die Antithese dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie eine Entscheidung so einfach für die eine oder andere Seite. Sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein. In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg. Die müssen ganz weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgetilgt sozusagen. Sie werden ganz gestellt auf die blanke &#039;&#039;&#039;Ebene des Verstandesbewusstseins&#039;&#039;&#039;. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein, das zu entwickeln. Also dem bewussten Wahrnehmern des Geistigen. Das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält. Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Verstandesdenken ist monokausal: Ursache-Wirkung ===&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken - naja - ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung. Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungs-Ketten versuchen zusammenzuführen. Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzeller oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine &#039;&#039;&#039;Ursache-Wirkungs-Kette&#039;&#039;&#039; verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat. Die anders waren, als die, die der Aristoteles geschildert hat. Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ich ein Blattl Papier fallen lass, das schwebt langsam nach unten. Und ein Stein, der fällt Wumm nach unten. Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig. Und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz, ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo. Das ist die Praxis. Das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit. Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt. Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo nächstens in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da eh die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen. Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht. Und daher muss man sehr, sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher, tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das, was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftesten Modellen, wo wenigstens x-Ursache-Wirkungs-Ketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd. Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg. Weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginationen sind erlebbar, aber es ist schwer sie zu schildern und in Sprache auszudrücken ===&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen - ja quasi unendlich viele Zusammenhänge - in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang. Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar. Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie. Das ist das Schwierige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt dann..., also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß, es ist alles da, man spürt, es ist alles da, man kann es geradezu greifen, aber in dem Moment, wo ich es sagen will, selbst nur wenn ich es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon. Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir so. Es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann davon der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun. Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkerl von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem, was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand..., der Verstand ist begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verstand ist begrenzt, er arbeitet mit dem Endlichen ===&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen. Er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 + 2 + 3 und so weiter, unendlich aufsummieren. Und jetzt hat man irgend so eine Aufsummierung im Zähler eines Bruches und einen anderen im Nenner. Und dann ist interessant, wo gehen die hin? Es kann nämlich unter Umständen..., dieser Bruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht. Also so ein, man sagt &#039;&#039;&#039;asymptotischer Verlauf&#039;&#039;&#039;, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel etwas Endliches herauskommt. So wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein endliches Gleichgewicht einpendeln. Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis einer Imagination&#039;&#039;&#039; in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen. Dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen. Und bei R. Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erste Stufe einer Imagination ist: Ich weiß, sie ist da, aber kann sie nicht aussprechen ===&lt;br /&gt;
Ja, und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß, die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen. Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe. Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen. Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann. Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt dieses Unendliche auf ein mickriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber - aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Fingerzeig, sage ich einmal, dorthin geben können. Dieser alte buddhistische Ausspruch: Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber. Aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und da sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig. Kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet. Die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen. Ja, kann man das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem. Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil. Da steht, dorthin geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schriften Rudolf Steiners sind nur Wegweiser und Anregung für eigenes inneres Erleben ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes. Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind: &#039;&#039;&#039;Wegweiser&#039;&#039;&#039;. Nichts anderes. Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird. Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter. Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen. Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder einmal holen dazwischen. Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Naturwissenschaft lebt von der Subjekt-Objekt-Trennung, im Geistigen gibt es diese Trennung nicht ===&lt;br /&gt;
Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht ein einfach - so wie man in der Naturwissenschaft sagt - ein neutraler Beobachter sein, der die objektive Welt betrachtet. Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Weil dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe. In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch. Also auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt. Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen, allem Äußeren, gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss. Wir erleben sie zunächst einmal auch Gegenständlich. Und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen: Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Im Grunde ist das dieses Urerlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat. Das Urerlebnis ist, da ist etwas um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht, Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis: Ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis. Und dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, eben noch mit einem unbewussten Hellsehen, das die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben: Das bist du! Das bist du! Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich also erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie. Sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich. Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, und die heißt: Ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, über den achtgliedrigen Pfad. Buddha hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit. Ja, sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen. Und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliedrige Pfad. Der führt zu dem: Das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen. Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten, selbst heute noch, reden, naja, damit löst sich das Ich auf. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt. Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz Starke, was da dahinter steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Seelenstimmungen entstehen in mir beim Lesen der Apokalypse? ===&lt;br /&gt;
Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind. Und das Wichtigste ist, als erstes einmal &#039;&#039;&#039;Empfindungen&#039;&#039;&#039; dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir. Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich, ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen. Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Ablehnung, um Gottes Willen, hoffentlich kommt das nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen. Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine &#039;&#039;&#039;Seelenstimmung&#039;&#039;&#039;, ein Seelenerlebnis. Das passiert, das aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, also wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Ringen damit verbunden ist. Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz Großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können. Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein. Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft, in mich..., aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus. Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ok, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran. Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt. Also wenn die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind. Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist, sie zu verwirklichen. Sie geistig zu verwirklichen. Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht. Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt einmal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird. Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das Große. Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber. Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein aber, um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss ich es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem. Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Um in eine Imagination hineinzukommen, muss ich als Allererstes das Opfer des Intellekts bringen ===&lt;br /&gt;
Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen: Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen. Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit. Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute im wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber sie hat in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen. Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination fassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür - und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften - dass wir ja diese Imagination nicht erleben. Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht. Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht. Und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaft hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien ===&lt;br /&gt;
Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig. Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit. Aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod. Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichem Weg. Grundsätzlich! Nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen. Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung. Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht. Verwandlung, Metamorphose. Aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo eben diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien. Und daher sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt bereits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ist der erste Schritt zur imaginativen Erkenntnis ===&lt;br /&gt;
Eben dieses &#039;&#039;&#039;Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Und das fängt eben an mit dem &#039;&#039;&#039;lebendigen Denken&#039;&#039;&#039;, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können. Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Wässrigen im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit. Sie sind eigentlich geboren, wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert, sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies. Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war, wir haben davon gesprochen, damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat. Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen, wie wir sie heute kennen. Es waren die, ja, von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte. Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser Verstandesdenken haben wir aus einem Abstrebeprozess erhalten ===&lt;br /&gt;
Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben. Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradieses-Baum. Und in seiner doppelten Bedeutung: &#039;&#039;&#039;Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden. Dieses ganz freie Ich-Bewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ich-Bewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Also Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben. Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhörer: &#039;&#039;&amp;quot;Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Genau, der alte Spruch, mit dem man ja auch ein bisschen so sich lustig macht über die Scholastik, von der wir heute schon gesprochen haben. Wir Menschen sollen das entwickeln, also wir brauchen beides. Wir haben gegessen vom Baum der Erkenntnis, wir haben also in Hülle und Fülle diese Todeskräfte aufgenommen. Wir mussten sie aufnehmen, wir müssen mit ihnen leben, wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden. Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft. Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt. Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine, vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr, sehr viel mehr Nervenzellen, als dann überbleiben. Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen, die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben. Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff entsteht, den es fassen kann: Ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe. Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf. Aber da ist dieses Erlebnis da. Da ist es das erste Mal da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend Hellsichtigen geradezu, das dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hat, weggeht mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei. Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, also es sind eigentlich Imaginationen immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt, aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark drinnen. Und in dem Moment, wo es Ich zu sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg. Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei. Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue. Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss in Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los. Pfeift im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt. Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1900 - Das Ende des finsteren Zeitalters (Kali-Yuga) ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach. Wirkt immer noch nach. Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche. Dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war. Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark, zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter. Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es keine Ausrede mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie - ja - durch dieses neue geistige Erleben ja sofort demaskiert würden. Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also - sage ich einmal gerade in unserem Jahrhundert - ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute. Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten. Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wache bewusste Berührung kommen und das heißt, wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, wie wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird. Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da etwas zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen sogar. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich. Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen eben verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist. Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie R. Steiner oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun? Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus. Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus. Und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst in Wahrheit. Also so fängt es an. Dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind. Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacherkräfte (Luzifer, Ahriman, Asuras) arbeiten alle im Dienste der Gottheit, die Wesen, die hinter Sorat stehen, gehen jedoch eigenen Wege ===&lt;br /&gt;
Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sorat-Kräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneit in das Ganze. Und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung. Und der diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, oder wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. Diese Wesenheit hinter Sorat ist natürlich mitgegangen schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war. Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, also von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem Alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war. Und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie. Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Sorat zusammenfasst, oder besser, genauer gesprochen, die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sorat-Wesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe. Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Ur-Beginne. Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim..., im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es, in den Urengeln, durch die Urengeln, ja, in den Urengeln geistig gesehen. Weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter. Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz richtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, das Am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit. Und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage. Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu. Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Sorat-Kräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohim-Stufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung. Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch eine andere Frage. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint. Und die ist etwas sehr Hohes. Und die hat es geschafft, also die Widersacher einmal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt. Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen. Der Mensch hat diese Möglichkeit. Der Mensch hat diese Möglichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen. Das ist das ganz Große. Darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn drinnen. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich - ja - gleich dem göttlichen Ich. Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann´s im größten Maßstab, wir können sie im kleinen. Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an. Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet. Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten daran. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, da neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wesen Sorat ist die Quelle aller schwarzen Magie ===&lt;br /&gt;
Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Sorat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen. Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist halt die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sorat-Wesenheit steckt, die wir als Speerspitze halt jetzt bezeichnet haben, weil da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Reich ist sicher diese Elohim-Stufe bzw. Stufe vergleichbar den Geistern der Bewegung, so in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Sorat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen. Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert. Und wir stehen also da wirklich als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten im Grunde. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen. Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir? Den Weg dieser Sorat-Wesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber. Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische. Ich meine, damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Sorat, die strebt genau das an, den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen. Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten. Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar, ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen. Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen. Und kann dann mit denen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen - und was das Wichtige ist in der Zukunft - dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen. Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch etwas damit zu tun, aber sie haben etwas damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Sorat-Wesenheit stehen. Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sie dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Sorat-Reich ein. Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an Geistigen habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Sorat-Reich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. (1:53)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl 6-6-6: Eine Entwicklungsstufe im Zyklus der Neuen Venus und der Moment der Entscheidung für die einzelnen Menschen ===&lt;br /&gt;
Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird. Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgießung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch oder bei, am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale. Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 6-6-6, aus der sich der Name Sorat - der ja in der Bibel so gar nicht drinnen steht - ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen. Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es Hebräisch liest oder Aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen. Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Sorat-Kräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen. Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste Sechs. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem - oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt - ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird als dieses Neue Jerusalem oder als der Neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive gerichtet, auf dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das Neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe. Dann kommt die fünfte, das Neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die Neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch. Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer etwas damit tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im Groben gesehen immer über sieben Stufen. Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer Zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt. Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit. Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund. Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit. Ja - und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre ein Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen. Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen. Was man dann auch genannt hat, den &#039;&#039;&#039;Doppelstrom der Zeit&#039;&#039;&#039;. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe also der Neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe - also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein - auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst. Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Sorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Sorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem Neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der Neuen Venus, naja gut, mit dem Neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der Neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Sorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Sorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 6-6-6 aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, nach Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Sorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das. Bei der Entwicklungsstufe 6-6-6, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Sorat nämlich das Tor verschlossen. Da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Sorats gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen. Dann ist die Gefahr vorbei. Dann ist die Trennung da, dann kann auch Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen. Aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung. Aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale, genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die siebte Zornesschale ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das, was dann wirklich auf der Neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei. Aber im Prinzip ist es dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes Neues mehr kommt. Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen, was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum, etwas großartig Neues zu entwickeln, sondern das Vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu rechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sorat-Wesenheit dahintersteckt. Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Sorat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf. Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 6-6-6. Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so Mittelwerte, Orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da. Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von R. Steiner, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft. Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr. Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis rege zu machen, diese Erschütterung rege zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist. Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse möchte Mut machen, sodass jeder einzelne Mensch sich seiner Kraft bewusst wird ===&lt;br /&gt;
Das ist dieses &#039;&#039;&#039;Mitleid entwickeln&#039;&#039;&#039; mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann. Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir Größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist. Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dann sind wir ein Ganzes. Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen. Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir. Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest. Wir müssen es halt erst langsam lernen, rege zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu &#039;&#039;&#039;Mut zu machen&#039;&#039;&#039; diesen Schritt anzugehen. Es ist falsch gelesen, wenn man sie als die Rute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen. Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste. Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang und Verabschiedung ===&lt;br /&gt;
Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse. Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht. Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke! Danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 71. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-20T06:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Anthrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege. In der Art, wie ich meinen Körper halte. In der Art, wie ich spreche. Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrecht halten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig..., Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken. Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, an wunderbarerweise...und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Und was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was so in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feuersbrunst. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint. Unser Ätherleib kleidet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht: Sonnenaufgang. Dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben. Dann sehe ich das sofort. Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann kleidet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellem Leuchtenden, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck, na, das ist halt dann ein Feuer zum Beispiel. Der Traum ist ja ein großer Symboliker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die reine Imagination ist frei von Sinnlichem ===&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Nicht wahr, das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tagwachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen tun es die Ätherkräfte, die dahinterstehen. Und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen. Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute. Jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund. Es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht also mit einem äußeren Bild. Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Regungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein. Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften irgendwo, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farberlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders einfach. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen. Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sie in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha, ich mal mir jetzt das Bild, aufstellen und stelle es mir in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination. Sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig-seelischen Weben drinnen. In einem gestalteten seelischen Weben drinnen. Dann habe ich die eigentliche Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind. Also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt, auf der Höhe unserer Zeit steht. Dann ist es kein weiter Schritt in Wahrheit. Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2: &amp;quot;Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer.&amp;quot; Das ist halt der Punkt. Aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen, können wir das wirklich tun. Und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben. Und zwar für die ganz nahe Zukunft. Also von jetzt, hier, hier und jetzt an sofort angehen. Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin - Zeit der Hochscholastik ===&lt;br /&gt;
Also ein Reifungsprozess natürlich auch. Das heißt, ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss. Dieser Reifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten. Bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige. Bei anderen Monate. Und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre. Vielleicht das ganze Leben lang. Und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein: Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große scholastische Denker, Denker der Hochscholastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen? Das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr. Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum - also er stirbt dann noch etwas später - aber 1250 herum ist eine Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Wo nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Hellsehen war Weisheit des Astralleibes - neues Hellsehen entsteht aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, es sich auf neue Art zu erwerben. Auf ganz neue Art zu erwerben, nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben. Oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit. Aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist. Sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte, unmittelbar drinnen. Und das geht an einem Ich total vorbei. Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit. Aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss. Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einen ja vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut. Aber das ist es nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Es steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Imagination des Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte. Aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270. 1271 ist er gestorben. 1270 muss es gewesen sein. Wenn ich mich irren sollte, korrigiert mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende hat er am Nikolaustag diese große Imagination vor seinen Augen. Eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein. In der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde. Und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat vorher, erlebt er jetzt. In einem großen Panorama. Und darauf bleibt ihm im Grunde nichts anderes zu sagen über, alles was ich bisher geschrieben habe - also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen, er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert. Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Und teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Da hat er dem einen Satz diktiert, dem anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren. Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also das, was halt dann niedergeschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt. Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Daher also das zu studieren, es ist zwar trockenes Stroh, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran. Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision. Die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Die wir heute nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die scholastische Methodik: These, Antithese, Synthese ===&lt;br /&gt;
Denn es ist trotzdem, also was noch drinnen ist, es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen. Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen. Und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen und diese Fähigkeit des Abwägens. Nicht wahr, die scholastische Methode war ja: Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit. Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Lehrinhalt. Und jetzt fängt er an, welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er einmal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben. Also die Antithese dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie eine Entscheidung so einfach für die eine oder andere Seite. Sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein. In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg. Die müssen ganz weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgetilgt sozusagen. Sie werden ganz gestellt auf die blanke &#039;&#039;&#039;Ebene des Verstandesbewusstseins&#039;&#039;&#039;. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein, das zu entwickeln. Also dem bewussten Wahrnehmern des Geistigen. Das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält. Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Verstandesdenken ist monokausal: Ursache-Wirkung ===&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken - naja - ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung. Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungs-Ketten versuchen zusammenzuführen. Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzeller oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine &#039;&#039;&#039;Ursache-Wirkungs-Kette&#039;&#039;&#039; verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat. Die anders waren, als die, die der Aristoteles geschildert hat. Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ich ein Blattl Papier fallen lass, das schwebt langsam nach unten. Und ein Stein, der fällt Wumm nach unten. Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig. Und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz, ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo. Das ist die Praxis. Das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit. Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt. Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo nächstens in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da eh die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen. Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht. Und daher muss man sehr, sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher, tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das, was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftesten Modellen, wo wenigstens x-Ursache-Wirkungs-Ketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd. Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg. Weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginationen sind erlebbar, aber es ist schwer sie zu schildern und in Sprache auszudrücken ===&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen - ja quasi unendlich viele Zusammenhänge - in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang. Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar. Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie. Das ist das Schwierige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt dann..., also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß, es ist alles da, man spürt, es ist alles da, man kann es geradezu greifen, aber in dem Moment, wo ich es sagen will, selbst nur wenn ich es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon. Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir so. Es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann davon der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun. Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkerl von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem, was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand..., der Verstand ist begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verstand ist begrenzt, er arbeitet mit dem Endlichen ===&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen. Er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 + 2 + 3 und so weiter, unendlich aufsummieren. Und jetzt hat man irgend so eine Aufsummierung im Zähler eines Bruches und einen anderen im Nenner. Und dann ist interessant, wo gehen die hin? Es kann nämlich unter Umständen..., dieser Bruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht. Also so ein, man sagt &#039;&#039;&#039;asymptotischer Verlauf&#039;&#039;&#039;, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel etwas Endliches herauskommt. So wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein endliches Gleichgewicht einpendeln. Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis einer Imagination&#039;&#039;&#039; in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen. Dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen. Und bei R. Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erste Stufe einer Imagination ist: Ich weiß, sie ist da, aber kann sie nicht aussprechen ===&lt;br /&gt;
Ja, und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß, die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen. Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe. Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen. Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann. Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt dieses Unendliche auf ein mickriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber - aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Fingerzeig, sage ich einmal, dorthin geben können. Dieser alte buddhistische Ausspruch: Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber. Aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und da sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig. Kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet. Die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen. Ja, kann man das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem. Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil. Da steht, dorthin geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schriften Rudolf Steiners sind nur Wegweiser und Anregung für eigenes inneres Erleben ===&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes. Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind: &#039;&#039;&#039;Wegweiser&#039;&#039;&#039;. Nichts anderes. Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird. Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter. Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen. Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder einmal holen dazwischen. Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Naturwissenschaft lebt von der Subjekt-Objekt-Trennung, im Geistigen gibt es diese Trennung nicht ===&lt;br /&gt;
Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht ein einfach - so wie man in der Naturwissenschaft sagt - ein neutraler Beobachter sein, der die objektive Welt betrachtet. Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Weil dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe. In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch. Also auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt. Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen, allem Äußeren, gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss. Wir erleben sie zunächst einmal auch Gegenständlich. Und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen: Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Im Grunde ist das dieses Urerlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat. Das Urerlebnis ist, da ist etwas um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht, Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis: Ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis. Und dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, eben noch mit einem unbewussten Hellsehen, das die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben: Das bist du! Das bist du! Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich also erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie. Sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich. Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, und die heißt: Ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, über den achtgliedrigen Pfad. Buddha hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit. Ja, sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen. Und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliedrige Pfad. Der führt zu dem: Das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen. Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten, selbst heute noch, reden, naja, damit löst sich das Ich auf. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt. Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz Starke, was da dahinter steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Seelenstimmungen entstehen in mir beim Lesen der Apokalypse? ===&lt;br /&gt;
Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind. Und das Wichtigste ist, als erstes einmal &#039;&#039;&#039;Empfindungen&#039;&#039;&#039; dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir. Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich, ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen. Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Ablehnung, um Gottes Willen, hoffentlich kommt das nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen. Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine &#039;&#039;&#039;Seelenstimmung&#039;&#039;&#039;, ein Seelenerlebnis. Das passiert, das aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, also wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Ringen damit verbunden ist. Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz Großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können. Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein. Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft, in mich..., aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus. Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ok, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran. Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt. Also wenn die &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind. Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist, sie zu verwirklichen. Sie geistig zu verwirklichen. Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht. Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt einmal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird. Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das Große. Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber. Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein aber, um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss ich es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem. Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Um in eine Imagination hineinzukommen, muss ich als Allererstes das Opfer des Intellekts bringen ===&lt;br /&gt;
Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen: Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen. Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit. Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute im wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber sie hat in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen. Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination fassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür - und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften - dass wir ja diese Imagination nicht erleben. Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht. Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht. Und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaft hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien ===&lt;br /&gt;
Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig. Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit. Aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod. Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichem Weg. Grundsätzlich! Nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen. Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung. Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht. Verwandlung, Metamorphose. Aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo eben diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien. Und daher sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt bereits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebendiges Denken ist der erste Schritt zur imaginativen Erkenntnis ===&lt;br /&gt;
Eben dieses &#039;&#039;&#039;Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Und das fängt eben an mit dem &#039;&#039;&#039;lebendigen Denken&#039;&#039;&#039;, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können. Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Wässrigen im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit. Sie sind eigentlich geboren, wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert, sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies. Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war, wir haben davon gesprochen, damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat. Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen, wie wir sie heute kennen. Es waren die, ja, von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte. Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser Verstandesdenken haben wir aus einem Abstrebeprozess erhalten ===&lt;br /&gt;
Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben. Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradieses-Baum. Und in seiner doppelten Bedeutung: &#039;&#039;&#039;Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis&#039;&#039;&#039;. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden. Dieses ganz freie Ich-Bewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ich-Bewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Also Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben. Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhörer: &#039;&#039;&amp;quot;Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Genau, der alte Spruch, mit dem man ja auch ein bisschen so sich lustig macht über die Scholastik, von der wir heute schon gesprochen haben. Wir Menschen sollen das entwickeln, also wir brauchen beides. Wir haben gegessen vom Baum der Erkenntnis, wir haben also in Hülle und Fülle diese Todeskräfte aufgenommen. Wir mussten sie aufnehmen, wir müssen mit ihnen leben, wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden. Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft. Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt. Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine, vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr, sehr viel mehr Nervenzellen, als dann überbleiben. Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen, die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben. Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff entsteht, den es fassen kann: Ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe. Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf. Aber da ist dieses Erlebnis da. Da ist es das erste Mal da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend Hellsichtigen geradezu, das dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hat, weggeht mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei. Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, also es sind eigentlich Imaginationen immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt, aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark drinnen. Und in dem Moment, wo es Ich zu sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg. Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei. Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue. Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss in Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los. Pfeift im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt. Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1900 - Das Ende des finsteren Zeitalters (Kali-Yuga) ===&lt;br /&gt;
Ich meine, es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach. Wirkt immer noch nach. Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche. Dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war. Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark, zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter. Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es keine Ausrede mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie - ja - durch dieses neue geistige Erleben ja sofort demaskiert würden. Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also - sage ich einmal gerade in unserem Jahrhundert - ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute. Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten. Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wache bewusste Berührung kommen und das heißt, wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, wie wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird. Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da etwas zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen sogar. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich. Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen eben verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist. Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie R. Steiner oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun? Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus. Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus. Und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst in Wahrheit. Also so fängt es an. Dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind. Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacherkräfte (Luzifer, Ahriman, Asuras) arbeiten alle im Dienste der Gottheit, die Wesen, die hinter Sorat stehen, gehen jedoch eigenen Wege ===&lt;br /&gt;
Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sorat-Kräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneit in das Ganze. Und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung. Und der diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, oder wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. Diese Wesenheit hinter Sorat ist natürlich mitgegangen schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war. Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, also von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem Alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war. Und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie. Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Sorat zusammenfasst, oder besser, genauer gesprochen, die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sorat-Wesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe. Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Ur-Beginne. Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim..., im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es, in den Urengeln, durch die Urengeln, ja, in den Urengeln geistig gesehen. Weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter. Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz richtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, das Am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit. Und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage. Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu. Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Sorat-Kräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohim-Stufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung. Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch eine andere Frage. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint. Und die ist etwas sehr Hohes. Und die hat es geschafft, also die Widersacher einmal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt. Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen. Der Mensch hat diese Möglichkeit. Der Mensch hat diese Möglichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen. Das ist das ganz Große. Darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn drinnen. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich - ja - gleich dem göttlichen Ich. Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann´s im größten Maßstab, wir können sie im kleinen. Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an. Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet. Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten daran. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, da neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wesen Sorat ist die Quelle aller schwarzen Magie ===&lt;br /&gt;
Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Sorat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen. Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist halt die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sorat-Wesenheit steckt, die wir als Speerspitze halt jetzt bezeichnet haben, weil da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Reich ist sicher diese Elohim-Stufe bzw. Stufe vergleichbar den Geistern der Bewegung, so in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Sorat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen. Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert. Und wir stehen also da wirklich als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten im Grunde. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen. Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir? Den Weg dieser Sorat-Wesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber. Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische. Ich meine, damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Sorat, die strebt genau das an, den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen. Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten. Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar, ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen. Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen. Und kann dann mit denen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen - und was das Wichtige ist in der Zukunft - dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen. Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch etwas damit zu tun, aber sie haben etwas damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Sorat-Wesenheit stehen. Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sie dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Sorat-Reich ein. Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an Geistigen habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Sorat-Reich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. (1:53)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl 6-6-6: Eine Entwicklungsstufe im Zyklus der Neuen Venus und der Moment der Entscheidung für die einzelnen Menschen ===&lt;br /&gt;
Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird. Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgießung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch oder bei, am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale. Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 6-6-6, aus der sich der Name Sorat - der ja in der Bibel so gar nicht drinnen steht - ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen. Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es Hebräisch liest oder Aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen. Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Sorat-Kräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen. Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste Sechs. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem - oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt - ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird als dieses Neue Jerusalem oder als der Neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive gerichtet, auf dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das Neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe. Dann kommt die fünfte, das Neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die Neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch. Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer etwas damit tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im Groben gesehen immer über sieben Stufen. Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer Zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt. Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit. Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund. Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit. Ja - und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre ein Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen. Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen. Was man dann auch genannt hat, den &#039;&#039;&#039;Doppelstrom der Zeit&#039;&#039;&#039;. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe also der Neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe - also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein - auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst. Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Sorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Sorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem Neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der Neuen Venus, naja gut, mit dem Neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der Neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Sorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Sorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 6-6-6 aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, nach Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Sorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das. Bei der Entwicklungsstufe 6-6-6, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Sorat nämlich das Tor verschlossen. Da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Sorats gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen. Dann ist die Gefahr vorbei. Dann ist die Trennung da, dann kann auch Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen. Aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung. Aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale, genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die siebte Zornesschale ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das, was dann wirklich auf der Neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei. Aber im Prinzip ist es dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes Neues mehr kommt. Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen, was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum, etwas großartig Neues zu entwickeln, sondern das Vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu rechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sorat-Wesenheit dahintersteckt. Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Sorat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf. Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 6-6-6. Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so Mittelwerte, Orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da. Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von R. Steiner, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft. Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr. Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis rege zu machen, diese Erschütterung rege zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist. Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse möchte Mut machen, sodass jeder einzelne Mensch sich seiner Kraft bewusst wird ===&lt;br /&gt;
Das ist dieses &#039;&#039;&#039;Mitleid entwickeln&#039;&#039;&#039; mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann. Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir Größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist. Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dann sind wir ein Ganzes. Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen. Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir. Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest. Wir müssen es halt erst langsam lernen, rege zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu &#039;&#039;&#039;Mut zu machen&#039;&#039;&#039; diesen Schritt anzugehen. Es ist falsch gelesen, wenn man sie als die Rute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen. Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste. Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang und Verabschiedung ===&lt;br /&gt;
Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse. Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht. Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke! Danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-19T08:26:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
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[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Anthrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege. In der Art, wie ich meinen Körper halte. In der Art, wie ich spreche. Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrecht halten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig..., Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken. Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, an wunderbarerweise...und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Und was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was so in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feuersbrunst. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint. Unser Ätherleib kleidet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht: Sonnenaufgang. Dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben. Dann sehe ich das sofort. Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann kleidet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellem Leuchtenden, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck, na, das ist halt dann ein Feuer zum Beispiel. Der Traum ist ja ein großer Symboliker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die reine Imagination ist frei von Sinnlichem ===&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Nicht wahr, das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tagwachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen tun es die Ätherkräfte, die dahinterstehen. Und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen. Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute. Jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund. Es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht also mit einem äußeren Bild. Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Regungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein. Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften irgendwo, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farberlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders einfach. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen. Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sie in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha, ich mal mir jetzt das Bild, aufstellen und stelle es mir in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination. Sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig-seelischen Weben drinnen. In einem gestalteten seelischen Weben drinnen. Dann habe ich die eigentliche Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind. Also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt, auf der Höhe unserer Zeit steht. Dann ist es kein weiter Schritt in Wahrheit. Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2: &amp;quot;Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer.&amp;quot; Das ist halt der Punkt. Aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen, können wir das wirklich tun. Und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben. Und zwar für die ganz nahe Zukunft. Also von jetzt, hier, hier und jetzt an sofort angehen. Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin - Zeit der Hochscholastik ===&lt;br /&gt;
Also ein Reifungsprozess natürlich auch. Das heißt, ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss. Dieser Reifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten. Bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige. Bei anderen Monate. Und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre. Vielleicht das ganze Leben lang. Und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein: Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große scholastische Denker, Denker der Hochscholastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen? Das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr. Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum - also er stirbt dann noch etwas später - aber 1250 herum ist eine Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Wo nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Hellsehen war Weisheit des Astralleibes - neues Hellsehen entsteht aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, es sich auf neue Art zu erwerben. Auf ganz neue Art zu erwerben, nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben. Oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit. Aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist. Sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte, unmittelbar drinnen. Und das geht an einem Ich total vorbei. Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit. Aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss. Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einen ja vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut. Aber das ist es nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Es steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Imagination des Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte. Aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270. 1271 ist er gestorben. 1270 muss es gewesen sein. Wenn ich mich irren sollte, korrigiert mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende hat er am Nikolaustag diese große Imagination vor seinen Augen. Eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein. In der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde. Und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat vorher, erlebt er jetzt. In einem großen Panorama. Und darauf bleibt ihm im Grunde nichts anderes zu sagen über, alles was ich bisher geschrieben habe - also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen, er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert. Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Und teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Da hat er dem einen Satz diktiert, dem anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren. Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also das, was halt dann niedergeschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt. Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Daher also das zu studieren, es ist zwar trockenes Stroh, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran. Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision. Die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Die wir heute nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die scholastische Methodik: These, Antithese, Synthese ===&lt;br /&gt;
Denn es ist trotzdem, also was noch drinnen ist, es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen. Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen. Und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen und diese Fähigkeit des Abwägens. Nicht wahr, die scholastische Methode war ja: Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit. Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Lehrinhalt. Und jetzt fängt er an, welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er einmal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben. Also die Antithese dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie eine Entscheidung so einfach für die eine oder andere Seite. Sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein. In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg. Die müssen ganz weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgetilgt sozusagen. Sie werden ganz gestellt auf die blanke &#039;&#039;&#039;Ebene des Verstandesbewusstseins&#039;&#039;&#039;. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein, das zu entwickeln. Also dem bewussten Wahrnehmern des Geistigen. Das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält. Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Verstandesdenken ist monokausal: Ursache-Wirkung ===&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken - naja - ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung. Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungs-Ketten versuchen zusammenzuführen. Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzeller oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine &#039;&#039;&#039;Ursache-Wirkungs-Kette&#039;&#039;&#039; verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat. Die anders waren, als die, die der Aristoteles geschildert hat. Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ich ein Blattl Papier fallen lass, das schwebt langsam nach unten. Und ein Stein, der fällt Wumm nach unten. Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig. Und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz, ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo. Das ist die Praxis. Das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit. Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt. Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo nächstens in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da eh die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen. Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht. Und daher muss man sehr, sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher, tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das, was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftesten Modellen, wo wenigstens x-Ursache-Wirkungs-Ketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd. Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg. Weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginationen erleben ===&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen - ja quasi unendlich viele Zusammenhänge - in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang. Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar. Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie. Das ist das Schwierige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt dann..., also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß, es ist alles da, man spürt, es ist alles da, man kann es geradezu greifen, aber in dem Moment, wo ich es sagen will, selbst nur wenn ich es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon. Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir so. Es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann davon der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun. Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkerl von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem, was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand..., der Verstand ist begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen, er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 + 2 + 3 und so weiter, unendlich aufsummieren. Und jetzt hat man irgend so eine Aufsummierung im Zähler eines Bruches und einen anderen im Nenner. Und dann ist interessant, wo gehen die hin? Es kann nämlich unter Umständen..., dieser Bruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht. Also so ein, man sagt asymptotischer Verlauf, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel etwas Endliches herauskommt. So wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein endliches Gleichgewicht einpendeln. Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses Erlebnis einer Imagination in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen. Dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen. Und bei R. Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß, die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen. Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe. Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen. Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann. Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt dieses Unendliche auf ein mickriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber - aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Fingerzeig, sage ich einmal, dorthin geben können. Dieser alte buddhistische Ausspruch: Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber. Aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und da sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig. Kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet. Die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen. Ja, kann man das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem. Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil. Da steht, dorthin geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes. Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind: Wegweiser. Nichts anderes. Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird. Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter. Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen. Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder einmal holen dazwischen. Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht ein einfach - so wie man in der Naturwissenschaft sagt - ein neutralen Beobachter sein, der die objektive Welt betrachtet. Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Weil dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe. In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch. Also auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt. Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen, allem Äußeren, gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss. Wir erleben sie zunächst einmal auch gegenständlich. Und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen: Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Im Grunde ist das dieses Urerlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat. Das Urerlebnis ist, da ist etwas um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht, Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis: Ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis. Und dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, eben noch mit einem unbewussten Hellsehen, das die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben: Das bist du! Das bist du! Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich also erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie. Sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich. Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, und die heißt: Ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, über den achtgliederigen Pfad. Buddha hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit. Ja, sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen. Und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliedrige Pfad. Der führt zu dem: Das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen. Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten, selbst heute noch, reden, naja, damit löst sich das Ich auf. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt. Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz Starke, was da dahinter steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind. Und das Wichtigste ist, als erstes einmal &#039;&#039;&#039;Empfindungen&#039;&#039;&#039; dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir. Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich, ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen. Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Ablehnung, um Gottes Willen, hoffentlich kommt das nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen. Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine Seelenstimmung, ein Seelenerlebnis. Das passiert, das aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, also wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Ringen damit verbunden ist. Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz Großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können. Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein. Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft, in mich..., aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus. Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ok, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran. Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Imagination fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind. Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist, sie zu verwirklichen. Sie geistig zu verwirklichen. Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht. Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt einmal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird. Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das Große. Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber. Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein aber, um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss ich es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem. Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Um in eine Imagination hineinzukommen, muss ich als Allererstes das Opfer des Intellekts bringen ===&lt;br /&gt;
Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen: Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen. Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit. Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute im wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber sie hat in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen. Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination fassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür - und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften - dass wir ja diese Imagination nicht erleben. Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht. Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht. Und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere universitäre Wissenschaft hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien ===&lt;br /&gt;
Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig. Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit. Aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod. Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichem Weg. Grundsätzlich! Nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen. Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung. Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht. Verwandlung, Metamorphose. Aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo eben diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien. Und daher sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt bereits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben dieses Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis. Und das fängt eben an mit dem lebendigen Denken, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können. Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Wässrigen im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit. Sie sind eigentlich geboren, wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert, sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies. Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war, wir haben davon gesprochen, damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat. Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen, wie wir sie heute kennen. Es waren die, ja, von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte. Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht. Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben. Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradieses-Baum. Und in seiner doppelten Bedeutung: Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden. Dieses ganz freie Ich-Bewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ich-Bewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Also Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben. Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhörer: &#039;&#039;&amp;quot;Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Genau, der alte Spruch, mit dem man ja auch ein bisschen so sich lustig macht über die Scholastik, von der wir heute schon gesprochen haben. Wir Menschen sollen das entwickeln, also wir brauchen beides. Wir haben gegessen vom Baum der Erkenntnis, wir haben also in Hülle und Fülle diese Todeskräfte aufgenommen. Wir mussten sie aufnehmen, wir müssen mit ihnen leben, wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden. Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft. Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt. Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine, vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr, sehr viel mehr Nervenzellen, als dann überbleiben. Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen, die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben. Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff entsteht, den es fassen kann: Ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe. Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf. Aber da ist dieses Erlebnis da. Da ist es das erste Mal da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend Hellsichtigen geradezu, das dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hat, weggeht. Mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei. Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, also es sind eigentlich Imaginationen immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt, aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark drinnen. Und in dem Moment, wo es Ich zu sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg. Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei. Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue. Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss in Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los. Pfeift im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt. Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach. Wirkt immer noch nach. Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche. Dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war. Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark, zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter. Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es keine Ausrede mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt. Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie - ja - durch dieses neue geistige Erleben ja sofort demaskiert würden. Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also - sage ich einmal gerade in unserem Jahrhundert - ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute. Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten. Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wache bewusste Berührung kommen und das heißt, wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt. Nicht wahr, wie wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird. Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da etwas zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen sogar. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich. Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen eben verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist. Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie R. Steiner oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun? Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus. Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus. Und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst in Wahrheit. Also so fängt es an. Dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind. Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten. Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sorat-Kräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneit in das Ganze. Und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung. Und der diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, oder wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wesenheit hinter Sorat ist natürlich mitgegangen schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war. Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, also von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem Alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war. Und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie. Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Sorat zusammenfasst, oder besser, genauer gesprochen, die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sorat-Wesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe. Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Ur-Beginne. Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim..., im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es, in den Urengeln, durch die Urengeln, ja, in den Urengeln geistig gesehen. Weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter. Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz richtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, das Am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit. Und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage. Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu. Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Sorat-Kräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohim-Stufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung. Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch eine andere Frage. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint. Und die ist etwas sehr Hohes. Und die hat es geschafft, also die Widersacher einmal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt. Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen. Der Mensch hat diese Möglichkeit. Der Mensch hat diese Möglichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen. Das ist das ganz Große. Darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn drinnen. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich - ja - gleich dem göttlichen Ich. Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann´s im größten Maßstab, wir können sie im kleinen. Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an. Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet. Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten daran. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, da neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wesen Sorat ist die Quelle aller schwarzen Magie ===&lt;br /&gt;
Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Sorat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen. Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist halt die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sorat-Wesenheit steckt, die wir als Speerspitze halt jetzt bezeichnet haben, weil da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Reich ist sicher diese Elohim-Stufe bzw. Stufe vergleichbar den Geistern der Bewegung, so in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Sorat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen. Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert. Und wir stehen also da wirklich als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten im Grunde. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen. Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir? Den Weg dieser Sorat-Wesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber. Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische. Ich meine, damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Sorat, die strebt genau das an, den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen. Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten. Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar, ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen. Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen. Und kann dann mit denen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen - und was das Wichtige ist in der Zukunft - dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen. Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch etwas damit zu tun, aber sie haben etwas damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Sorat-Wesenheit stehen. Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sie dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Sorat-Reich ein. Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an Geistigen habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Sorat-Reich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. (1:53)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl 6-6-6: Eine Entwicklungsstufe im Zyklus der Neuen Venus und der Moment der Entscheidung für die einzelnen Menschen ===&lt;br /&gt;
Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird. Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgießung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch oder bei, am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale. Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 6-6-6, aus der sich der Name Sorat - der ja in der Bibel so gar nicht drinnen steht - ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen. Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es Hebräisch liest oder Aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen. Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Sorat-Kräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen. Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste Sechs. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem - oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt - ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird als dieses Neue Jerusalem oder als der Neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive gerichtet, auf dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das Neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe. Dann kommt die fünfte, das Neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die Neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch. Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer etwas damit tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im Groben gesehen immer über sieben Stufen. Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer Zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt. Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit. Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund. Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit. Ja - und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre ein Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen. Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen. Was man dann auch genannt hat, den &#039;&#039;&#039;Doppelstrom der Zeit&#039;&#039;&#039;. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe also der Neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe - also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein - auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst. Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Sorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Sorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem Neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der Neuen Venus, naja gut, mit dem Neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der Neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Sorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Sorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 6-6-6 aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, nach Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Sorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das. Bei der Entwicklungsstufe 6-6-6, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Sorat nämlich das Tor verschlossen. Da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Sorats gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen. Dann ist die Gefahr vorbei. Dann ist die Trennung da, dann kann auch Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen. Aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung. Aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale, genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die siebte Zornesschale ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das, was dann wirklich auf der Neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei. Aber im Prinzip ist es dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes Neues mehr kommt. Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen, was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum, etwas großartig Neues zu entwickeln, sondern das Vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu rechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sorat-Wesenheit dahintersteckt. Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Sorat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf. Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 6-6-6. Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so Mittelwerte, Orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da. Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von R. Steiner, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft. Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr. Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis rege zu machen, diese Erschütterung rege zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist. Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse möchte Mut machen, sodass jeder einzelne Mensch sich seiner Kraft bewusst wird ===&lt;br /&gt;
Das ist dieses &#039;&#039;&#039;Mitleid entwickeln&#039;&#039;&#039; mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann. Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir Größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist. Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dann sind wir ein Ganzes. Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen. Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir. Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest. Wir müssen es halt erst langsam lernen, rege zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu &#039;&#039;&#039;Mut zu machen&#039;&#039;&#039; diesen Schritt anzugehen. Es ist falsch gelesen, wenn man sie als die Rute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen. Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste. Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang und Verabschiedung ===&lt;br /&gt;
Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse. Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht. Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke! Danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkribiert von Bruno Ganner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkriptionsstufe 75%]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vortrag Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25979</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-19T08:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Anthrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege. In der Art, wie ich meinen Körper halte. In der Art, wie ich spreche. Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrecht halten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig..., Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken. Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, an wunderbarerweise...und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Und was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was so in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feuersbrunst. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint. Unser Ätherleib kleidet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht: Sonnenaufgang. Dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben. Dann sehe ich das sofort. Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann kleidet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellem Leuchtenden, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck, na, das ist halt dann ein Feuer zum Beispiel. Der Traum ist ja ein großer Symboliker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die reine Imagination ist frei von Sinnlichem ===&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Nicht wahr, das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tagwachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen tun es die Ätherkräfte, die dahinterstehen. Und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen. Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute. Jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund. Es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht also mit einem äußeren Bild. Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Regungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein. Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften irgendwo, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farberlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders einfach. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen. Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sie in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha, ich mal mir jetzt das Bild, aufstellen und stelle es mir in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination. Sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig-seelischen Weben drinnen. In einem gestalteten seelischen Weben drinnen. Dann habe ich die eigentliche Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind. Also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt, auf der Höhe unserer Zeit steht. Dann ist es kein weiter Schritt in Wahrheit. Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2: &amp;quot;Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer.&amp;quot; Das ist halt der Punkt. Aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen, können wir das wirklich tun. Und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben. Und zwar für die ganz nahe Zukunft. Also von jetzt, hier, hier und jetzt an sofort angehen. Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin - Zeit der Hochscholastik ===&lt;br /&gt;
Also ein Reifungsprozess natürlich auch. Das heißt, ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss. Dieser Reifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten. Bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige. Bei anderen Monate. Und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre. Vielleicht das ganze Leben lang. Und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein: Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große scholastische Denker, Denker der Hochscholastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen? Das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr. Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum - also er stirbt dann noch etwas später - aber 1250 herum ist eine Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Wo nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Hellsehen war Weisheit des Astralleibes - neues Hellsehen entsteht aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, es sich auf neue Art zu erwerben. Auf ganz neue Art zu erwerben, nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben. Oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit. Aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist. Sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte, unmittelbar drinnen. Und das geht an einem Ich total vorbei. Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit. Aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss. Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einen ja vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut. Aber das ist es nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Es steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Imagination des Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte. Aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270. 1271 ist er gestorben. 1270 muss es gewesen sein. Wenn ich mich irren sollte, korrigiert mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende hat er am Nikolaustag diese große Imagination vor seinen Augen. Eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein. In der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde. Und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat vorher, erlebt er jetzt. In einem großen Panorama. Und darauf bleibt ihm im Grunde nichts anderes zu sagen über, alles was ich bisher geschrieben habe - also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen, er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert. Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Und teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Da hat er dem einen Satz diktiert, dem anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren. Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also das, was halt dann niedergeschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt. Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Daher also das zu studieren, es ist zwar trockenes Stroh, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran. Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision. Die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Die wir heute nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die scholastische Methodik: These, Antithese, Synthese ===&lt;br /&gt;
Denn es ist trotzdem, also was noch drinnen ist, es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen. Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen. Und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen und diese Fähigkeit des Abwägens. Nicht wahr, die scholastische Methode war ja: Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit. Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Lehrinhalt. Und jetzt fängt er an, welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er einmal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben. Also die Antithese dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie eine Entscheidung so einfach für die eine oder andere Seite. Sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein. In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg. Die müssen ganz weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgetilgt sozusagen. Sie werden ganz gestellt auf die blanke &#039;&#039;&#039;Ebene des Verstandesbewusstseins&#039;&#039;&#039;. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein, das zu entwickeln. Also dem bewussten Wahrnehmern des Geistigen. Das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält. Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Verstandesdenken ist monokausal: Ursache-Wirkung ===&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken - naja - ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung. Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungs-Ketten versuchen zusammenzuführen. Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzeller oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine &#039;&#039;&#039;Ursache-Wirkungs-Kette&#039;&#039;&#039; verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat. Die anders waren, als die, die der Aristoteles geschildert hat. Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ich ein Blattl Papier fallen lass, das schwebt langsam nach unten. Und ein Stein, der fällt Wumm nach unten. Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig. Und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz, ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo. Das ist die Praxis. Das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit. Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt. Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo nächstens in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da eh die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen. Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht. Und daher muss man sehr, sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher, tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das, was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftesten Modellen, wo wenigstens x-Ursache-Wirkungs-Ketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd. Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg. Weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginationen erleben ===&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen - ja quasi unendlich viele Zusammenhänge - in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang. Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar. Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie. Das ist das Schwierige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt dann..., also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß, es ist alles da, man spürt, es ist alles da, man kann es geradezu greifen, aber in dem Moment, wo ich es sagen will, selbst nur wenn ich es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon. Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir so. Es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann davon der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun. Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkerl von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem, was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand..., der Verstand ist begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen, er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 + 2 + 3 und so weiter, unendlich aufsummieren. Und jetzt hat man irgend so eine Aufsummierung im Zähler eines Bruches und einen anderen im Nenner. Und dann ist interessant, wo gehen die hin? Es kann nämlich unter Umständen..., dieser Bruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht. Also so ein, man sagt asymptotischer Verlauf, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel etwas Endliches herauskommt. So wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein endliches Gleichgewicht einpendeln. Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses Erlebnis einer Imagination in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen. Dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen. Und bei R. Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß, die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen. Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe. Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen. Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann. Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt dieses Unendliche auf ein mickriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber - aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Fingerzeig, sage ich einmal, dorthin geben können. Dieser alte buddhistische Ausspruch: Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber. Aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und da sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig. Kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet. Die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen. Ja, kann man das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem. Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil. Da steht, dorthin geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes. Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind: Wegweiser. Nichts anderes. Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird. Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter. Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen. Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder einmal holen dazwischen. Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht ein einfach - so wie man in der Naturwissenschaft sagt - ein neutralen Beobachter sein, der die objektive Welt betrachtet. Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Weil dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe. In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch. Also auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt. Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen, allem Äußeren, gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss. Wir erleben sie zunächst einmal auch gegenständlich. Und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen: Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Im Grunde ist das dieses Urerlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat. Das Urerlebnis ist, da ist etwas um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht, Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis: Ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis. Und dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, eben noch mit einem unbewussten Hellsehen, das die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben: Das bist du! Das bist du! Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich also erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie. Sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich. Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, und die heißt: Ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, über den achtgliederigen Pfad. Buddha hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit. Ja, sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen. Und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliedrige Pfad. Der führt zu dem: Das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen. Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten, selbst heute noch, reden, naja, damit löst sich das Ich auf. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt. Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz Starke, was da dahinter steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind. Und das Wichtigste ist, als erstes einmal &#039;&#039;&#039;Empfindungen&#039;&#039;&#039; dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir. Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich, ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen. Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Ablehnung, um Gottes Willen, hoffentlich kommt das nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen. Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine Seelenstimmung, ein Seelenerlebnis. Das passiert, das aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, also wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Ringen damit verbunden ist. Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz Großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können. Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein. Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft, in mich..., aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus. Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ok, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran. Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Imagination fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind. Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist, sie zu verwirklichen. Sie geistig zu verwirklichen. Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht. Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt einmal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird. Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das Große. Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber. Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein aber, um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss ich es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem. Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Um in eine Imagination hineinzukommen, muss ich als Allererstes das Opfer des Intellekts bringen ===&lt;br /&gt;
Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen: Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen. Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit. Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute im wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber sie hat in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen. Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination fassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür - und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften - dass wir ja diese Imagination nicht erleben. Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht. Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht. Und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere universitäre Wissenschaft hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien ===&lt;br /&gt;
Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig. Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit. Aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod. Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichem Weg. Grundsätzlich! Nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen. Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung. Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht. Verwandlung, Metamorphose. Aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo eben diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien. Und daher sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt bereits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben dieses Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis. Und das fängt eben an mit dem lebendigen Denken, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können. Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Wässrigen im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit. Sie sind eigentlich geboren, wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert, sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies. Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war, wir haben davon gesprochen, damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat. Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen, wie wir sie heute kennen. Es waren die, ja, von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte. Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht. Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben. Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradieses-Baum. Und in seiner doppelten Bedeutung: Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden. Dieses ganz freie Ich-Bewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ich-Bewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Also Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben. Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhörer: &#039;&#039;&amp;quot;Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Genau, der alte Spruch, mit dem man ja auch ein bisschen so sich lustig macht über die Scholastik, von der wir heute schon gesprochen haben. Wir Menschen sollen das entwickeln, also wir brauchen beides. Wir haben gegessen vom Baum der Erkenntnis, wir haben also in Hülle und Fülle diese Todeskräfte aufgenommen. Wir mussten sie aufnehmen, wir müssen mit ihnen leben, wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden. Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft. Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt. Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine, vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr, sehr viel mehr Nervenzellen, als dann überbleiben. Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen, die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben. Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff entsteht, den es fassen kann: Ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe. Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf. Aber da ist dieses Erlebnis da. Da ist es das erste Mal da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend Hellsichtigen geradezu, das dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hat, weggeht. Mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei. Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, also es sind eigentlich Imaginationen immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt, aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark drinnen. Und in dem Moment, wo es Ich zu sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg. Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei. Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue. Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss in Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los. Pfeift im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt. Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach. Wirkt immer noch nach. Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche. Dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war. Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark, zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter. Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es keine Ausrede mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt. Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie - ja - durch dieses neue geistige Erleben ja sofort demaskiert würden. Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also - sage ich einmal gerade in unserem Jahrhundert - ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute. Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten. Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wache bewusste Berührung kommen und das heißt, wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt. Nicht wahr, wie wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird. Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da etwas zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen sogar. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich. Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen eben verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist. Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie R. Steiner oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun? Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus. Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus. Und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst in Wahrheit. Also so fängt es an. Dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind. Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten. Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sorat-Kräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneit in das Ganze. Und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung. Und der diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, oder wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wesenheit hinter Sorat ist natürlich mitgegangen schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war. Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, also von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem Alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war. Und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie. Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Sorat zusammenfasst, oder besser, genauer gesprochen, die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sorat-Wesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe. Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Ur-Beginne. Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim..., im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es, in den Urengeln, durch die Urengeln, ja, in den Urengeln geistig gesehen. Weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter. Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz richtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, das Am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit. Und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage. Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu. Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Sorat-Kräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohim-Stufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung. Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch eine andere Frage. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint. Und die ist etwas sehr Hohes. Und die hat es geschafft, also die Widersacher einmal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt. Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen. Der Mensch hat diese Möglichkeit. Der Mensch hat diese Möglichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen. Das ist das ganz Große. Darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn drinnen. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich - ja - gleich dem göttlichen Ich. Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann´s im größten Maßstab, wir können sie im kleinen. Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an. Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet. Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten daran. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, da neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wesen Sorat ist die Quelle aller schwarzen Magie ===&lt;br /&gt;
Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Sorat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen. Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist halt die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sorat-Wesenheit steckt, die wir als Speerspitze halt jetzt bezeichnet haben, weil da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Reich ist sicher diese Elohim-Stufe bzw. Stufe vergleichbar den Geistern der Bewegung, so in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Sorat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen. Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert. Und wir stehen also da wirklich als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten im Grunde. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen. Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir? Den Weg dieser Sorat-Wesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber. Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische. Ich meine, damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Sorat, die strebt genau das an, den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen. Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten. Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar, ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen. Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen. Und kann dann mit denen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen - und was das Wichtige ist in der Zukunft - dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen. Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch etwas damit zu tun, aber sie haben etwas damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Sorat-Wesenheit stehen. Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sie dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Sorat-Reich ein. Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an Geistigen habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Sorat-Reich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. (1:53)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zahl 6-6-6: Eine Entwicklungsstufe im Zyklus der Neuen Venus und der Moment der Entscheidung für die einzelnen Menschen ===&lt;br /&gt;
Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird. Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgießung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch oder bei, am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale. Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 6-6-6, aus der sich der Name Sorat - der ja in der Bibel so gar nicht drinnen steht - ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen. Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es Hebräisch liest oder Aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen. Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Sorat-Kräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen. Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste Sechs. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem - oder Neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt - ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird als dieses Neue Jerusalem oder als der Neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive gerichtet, auf dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das Neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe. Dann kommt die fünfte, das Neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die Neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch. Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer etwas damit tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im Groben gesehen immer über sieben Stufen. Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer Zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt. Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit. Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund. Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit. Ja - und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre ein Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen. Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen. Was man dann auch genannt hat, den &#039;&#039;&#039;Doppelstrom der Zeit&#039;&#039;&#039;. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe also der Neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe - also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein - auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst. Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Sorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Sorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem Neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der Neuen Venus, naja gut, mit dem Neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der Neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Sorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Sorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 6-6-6 aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, nach Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Sorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das. Bei der Entwicklungsstufe 6-6-6, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Sorat nämlich das Tor verschlossen. Da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Sorats gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen. Dann ist die Gefahr vorbei. Dann ist die Trennung da, dann kann auch Sorat oder die Wesenheiten hinter Sorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen. Aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung. Aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale, genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die siebte Zornesschale ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das, was dann wirklich auf der Neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei. Aber im Prinzip ist es dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes Neues mehr kommt. Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen, was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum, etwas großartig Neues zu entwickeln, sondern das Vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu rechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sorat-Wesenheit dahintersteckt. Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Sorat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf. Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 6-6-6. Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so Mittelwerte, Orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da. Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von R. Steiner, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft. Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr. Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis rege zu machen, diese Erschütterung rege zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist. Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse möchte Mut machen, sodass jeder einzelne Mensch sich seiner Kraft bewusst wird ===&lt;br /&gt;
Das ist dieses &#039;&#039;&#039;Mitleid entwickeln&#039;&#039;&#039; mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann. Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir Größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist. Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dann sind wir ein Ganzes. Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen. Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir. Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest. Wir müssen es halt erst langsam lernen, rege zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu &#039;&#039;&#039;Mut zu machen&#039;&#039;&#039; diesen Schritt anzugehen. Es ist falsch gelesen, wenn man sie als die Rute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen. Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste. Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang und Verabschiedung ===&lt;br /&gt;
Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse. Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht. Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke! Danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25943</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25943"/>
		<updated>2025-06-18T13:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Anthrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege. In der Art, wie ich meinen Körper halte. In der Art, wie ich spreche. Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrecht halten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig..., Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken. Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, an wunderbarerweise...und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Und was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was so in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feuersbrunst. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint. Unser Ätherleib kleidet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht: Sonnenaufgang. Dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben. Dann sehe ich das sofort. Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann kleidet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellem Leuchtenden, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck, na, das ist halt dann ein Feuer zum Beispiel. Der Traum ist ja ein großer Symboliker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die reine Imagination ist frei von Sinnlichem ===&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Nicht wahr, das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tagwachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen tun es die Ätherkräfte, die dahinterstehen. Und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen. Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute. Jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund. Es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht also mit einem äußeren Bild. Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Regungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein. Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften irgendwo, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farberlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders einfach. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen. Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sie in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha, ich mal mir jetzt das Bild, aufstellen und stelle es mir in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination. Sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig-seelischen Weben drinnen. In einem gestalteten seelischen Weben drinnen. Dann habe ich die eigentliche Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind. Also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt, auf der Höhe unserer Zeit steht. Dann ist es kein weiter Schritt in Wahrheit. Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2: &amp;quot;Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer.&amp;quot; Das ist halt der Punkt. Aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen, können wir das wirklich tun. Und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben. Und zwar für die ganz nahe Zukunft. Also von jetzt, hier, hier und jetzt an sofort angehen. Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin - Zeit der Hochscholastik ===&lt;br /&gt;
Also ein Reifungsprozess natürlich auch. Das heißt, ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss. Dieser Reifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten. Bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige. Bei anderen Monate. Und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre. Vielleicht das ganze Leben lang. Und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein: Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große scholastische Denker, Denker der Hochscholastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen? Das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr. Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum - also er stirbt dann noch etwas später - aber 1250 herum ist eine Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Wo nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Hellsehen war Weisheit des Astralleibes - neues Hellsehen entsteht aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, es sich auf neue Art zu erwerben. Auf ganz neue Art zu erwerben, nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben. Oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit. Aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist. Sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte, unmittelbar drinnen. Und das geht an einem Ich total vorbei. Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit. Aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss. Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einen ja vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut. Aber das ist es nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Es steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Imagination des Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte. Aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270. 1271 ist er gestorben. 1270 muss es gewesen sein. Wenn ich mich irren sollte, korrigiert mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende hat er am Nikolaustag diese große Imagination vor seinen Augen. Eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein. In der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde. Und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat vorher, erlebt er jetzt. In einem großen Panorama. Und darauf bleibt ihm im Grunde nichts anderes zu sagen über, alles was ich bisher geschrieben habe - also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen, er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert. Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Und teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Da hat er dem einen Satz diktiert, dem anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren. Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also das, was halt dann niedergeschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt. Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Daher also das zu studieren, es ist zwar trockenes Stroh, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran. Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision. Die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Die wir heute nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die scholastische Methodik: These, Antithese, Synthese ===&lt;br /&gt;
Denn es ist trotzdem, also was noch drinnen ist, es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen. Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen. Und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen und diese Fähigkeit des Abwägens. Nicht wahr, die scholastische Methode war ja: Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit. Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Lehrinhalt. Und jetzt fängt er an, welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er einmal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben. Also die Antithese dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie eine Entscheidung so einfach für die eine oder andere Seite. Sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein. In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg. Die müssen ganz weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgetilgt sozusagen. Sie werden ganz gestellt auf die blanke &#039;&#039;&#039;Ebene des Verstandesbewusstseins&#039;&#039;&#039;. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein, das zu entwickeln. Also dem bewussten Wahrnehmern des Geistigen. Das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält. Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Verstandesdenken ist monokausal: Ursache-Wirkung ===&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken - naja - ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung. Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungs-Ketten versuchen zusammenzuführen. Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzeller oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine &#039;&#039;&#039;Ursache-Wirkungs-Kette&#039;&#039;&#039; verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat. Die anders waren, als die, die der Aristoteles geschildert hat. Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ich ein Blattl Papier fallen lass, das schwebt langsam nach unten. Und ein Stein, der fällt Wumm nach unten. Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig. Und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz, ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo. Das ist die Praxis. Das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit. Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt. Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo nächstens in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da eh die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen. Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht. Und daher muss man sehr, sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher, tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das, was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftesten Modellen, wo wenigstens x-Ursache-Wirkungs-Ketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd. Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg. Weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginationen erleben ===&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen - ja quasi unendlich viele Zusammenhänge - in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang. Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar. Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie. Das ist das Schwierige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt dann..., also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß, es ist alles da, man spürt, es ist alles da, man kann es geradezu greifen, aber in dem Moment, wo ich es sagen will, selbst nur wenn ich es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon. Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir so. Es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann davon der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun. Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkerl von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem, was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand..., der Verstand ist begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen, er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 + 2 + 3 und so weiter, unendlich aufsummieren. Und jetzt hat man irgend so eine Aufsummierung im Zähler eines Bruches und einen anderen im Nenner. Und dann ist interessant, wo gehen die hin? Es kann nämlich unter Umständen..., dieser Bruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht. Also so ein, man sagt asymptotischer Verlauf, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel etwas Endliches herauskommt. So wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein endliches Gleichgewicht einpendeln. Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses Erlebnis einer Imagination in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen. Dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen. Und bei R. Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß, die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen. Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe. Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen. Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann. Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt dieses Unendliche auf ein mickriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber - aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Fingerzeig, sage ich einmal, dorthin geben können. Dieser alte buddhistische Ausspruch: Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber. Aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und da sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig. Kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet. Die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen. Ja, kann man das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem. Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil. Da steht, dorthin geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes. Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind: Wegweiser. Nichts anderes. Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird. Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter. Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen. Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder einmal holen dazwischen. Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht ein einfach - so wie man in der Naturwissenschaft sagt - ein neutralen Beobachter sein, der die objektive Welt betrachtet. Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Weil dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe. In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch. Also auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt. Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen, allem Äußeren, gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss. Wir erleben sie zunächst einmal auch gegenständlich. Und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen: Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Im Grunde ist das dieses Urerlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat. Das Urerlebnis ist, da ist etwas um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht, Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis: Ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis. Und dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, eben noch mit einem unbewussten Hellsehen, das die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben: Das bist du! Das bist du! Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich also erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie. Sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich. Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, und die heißt: Ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, über den achtgliederigen Pfad. Buddha hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit. Ja, sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen. Und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliedrige Pfad. Der führt zu dem: Das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen. Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten, selbst heute noch, reden, naja, damit löst sich das Ich auf. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt. Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz Starke, was da dahinter steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind. Und das Wichtigste ist, als erstes einmal &#039;&#039;&#039;Empfindungen&#039;&#039;&#039; dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir. Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich, ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen. Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Ablehnung, um Gottes Willen, hoffentlich kommt das nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen. Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine Seelenstimmung, ein Seelenerlebnis. Das passiert, das aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, also wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Ringen damit verbunden ist. Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz Großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können. Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein. Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft, in mich..., aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus. Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ok, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran. Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Imagination fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind. Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist, sie zu verwirklichen. Sie geistig zu verwirklichen. Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht. Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt einmal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird. Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das Große. Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber. Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein aber, um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss ich es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem. Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Um in eine Imagination hineinzukommen, muss ich als Allererstes das Opfer des Intellekts bringen ===&lt;br /&gt;
Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen: Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen. Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit. Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute im wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber sie hat in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen. Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination fassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür - und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften - dass wir ja diese Imagination nicht erleben. Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht. Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht. Und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere universitäre Wissenschaft hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien ===&lt;br /&gt;
Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig. Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit. Aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod. Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichem Weg. Grundsätzlich! Nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen. Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung. Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht. Verwandlung, Metamorphose. Aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo eben diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien. Und daher sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt bereits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben dieses Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis. Und das fängt eben an mit dem lebendigen Denken, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können. Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Wässrigen im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit. Sie sind eigentlich geboren, wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert, sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies. Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war, wir haben davon gesprochen, damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat. Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen, wie wir sie heute kennen. Es waren die, ja, von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte. Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht. Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben. Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradieses-Baum. Und in seiner doppelten Bedeutung: Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden. Dieses ganz freie Ich-Bewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ich-Bewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Also Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben. Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhörer: &#039;&#039;&amp;quot;Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Genau, der alte Spruch, mit dem man ja auch ein bisschen so sich lustig macht über die Scholastik, von der wir heute schon gesprochen haben. Wir Menschen sollen das entwickeln, also wir brauchen beides. Wir haben gegessen vom Baum der Erkenntnis, wir haben also in Hülle und Fülle diese Todeskräfte aufgenommen. Wir mussten sie aufnehmen, wir müssen mit ihnen leben, wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden. Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft. Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt. Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine, vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr, sehr viel mehr Nervenzellen, als dann überbleiben. Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen, die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben. Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff entsteht, den es fassen kann: Ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe. Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf. Aber da ist dieses Erlebnis da. Da ist es das erste Mal da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend Hellsichtigen geradezu, das dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hat, weggeht. Mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei. Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, also es sind eigentlich Imaginationen immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt, aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark drinnen. Und in dem Moment, wo es Ich zu sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg. Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei. Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue. Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss in Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los. Pfeift im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt. Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach. Wirkt immer noch nach. Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche. Dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war. Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark, zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter. Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es keine Ausrede mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt. Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie - ja - durch dieses neue geistige Erleben ja sofort demaskiert würden. Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also - sage ich einmal gerade in unserem Jahrhundert - ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute. Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten. Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wache bewusste Berührung kommen und das heißt, wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt. Nicht wahr, wie wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird. Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da etwas zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen sogar. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich. Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen eben verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist. Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie R. Steiner oft sagt, abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe. Aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun? Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus. Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus. Und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst in Wahrheit. Also so fängt es an. Dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind. Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten. Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sorat-Kräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneit in das Ganze. Und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung. Und der diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, oder wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wesenheit hinter Sorat ist natürlich mitgegangen schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war. Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, also von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem Alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war. Und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie. Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Sorat zusammenfasst, oder besser, genauer gesprochen, die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sorat-Wesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe. Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Ur-Beginne. Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim..., im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es, in den Urengeln, durch die Urengeln, ja, in den Urengeln geistig gesehen. Weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter. Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz richtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, das Am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit. Und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage. Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu. Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Sorat-Kräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohim-Stufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung. Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch eine andere Frage. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint. Und die ist etwas sehr Hohes. Und die hat es geschafft, also die Widersacher einmal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt. Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen. Der Mensch hat diese Möglichkeit. Der Mensch hat diese Möglichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen. Das ist das ganz Große. Darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn drinnen. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich - ja - gleich dem göttlichen Ich. Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann´s im größten Maßstab, wir können sie im kleinen. Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an. Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet. Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten daran. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, da neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt. Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Sorat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen. Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist halt die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sorat-Wesenheit steckt, die wir als Speerspitze halt jetzt bezeichnet haben, weil da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Reich ist sicher diese Elohim-Stufe bzw. Stufe vergleichbar den Geistern der Bewegung, so in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Sorat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen. Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert. Und wir stehen also da wirklich als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten im Grunde. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen. Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir? Den Weg dieser Sorat-Wesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber. Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische. Ich meine, damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Sorat, die strebt genau das an, den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen. Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten. Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar, ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen. Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen. Und kann dann mit denen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen und was das Wichtige ist in der Zukunft, dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen. Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch etwas damit zu tun, aber sie haben etwas damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Sorat-Wesenheit stehen. Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sie dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Sorat-Reich ein. Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an Geistigen habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Sorat-Reich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. (1:53)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgissung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch, oder bei, am Ende der Ausgissung der sechsten Zornesschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 666, aus der sich der Name Sorat, der ja in der Bibel sogar nicht drinnen steht, ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es hebräisch liest, oder aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Soratkräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste 6. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem oder neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt, ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dieses neue Jerusalem oder als der neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive geerittet, dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt die fünfte, das neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer was dazu tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im groben gesehen immer über sieben Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre für Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dann auch genannt hat, den Doppelstrom der Zeit. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe, also der neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe, also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein, auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Zorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Zorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der neuen Venus, naja gut, mit dem neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Zorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Zorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 666, aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, noch Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Zorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklungsstufe 666, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Zorat nämlich das Tor verschlossen, da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Zorat gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen, dann ist die Gefahr vorbei, dann ist die Trennung da, dann kann auch Zorat oder die Wesenheiten hinter Zorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen, aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert, darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung, aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der siebte Zornschal ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das was dann wirklich auf der neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei, aber im Prinzip ist dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes neues mehr kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum was großartig neues zu entwickeln, sondern das vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu errechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sauratwesenheit dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Saurat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so mittelwerte, orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von Steine, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da, mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis erregt zu machen, diese Erschütterung erregt zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieses Mitleid entwickeln mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dem sind wir ein Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es halt erst langsam lernen, Rege zu machen. Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu, Mut zu machen. Diesen Schritt anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist falsch gelesen, wenn man sich als Diarrhute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke, danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Die Apokalypse des Johannes - 71. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|vorige Folge ◁]] [[Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Die Apokalypse des Johannes - 73. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Apokalypse Vorträge als Tabelle}}&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Sonstige Vorträge von Wolfgang Peter}}&lt;br /&gt;
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{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:GA 104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GA 104a]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Vortragszyklus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Live bei anthro.world]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25940</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-18T09:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Banner1v7ApoWolfgang}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Anthrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege. In der Art, wie ich meinen Körper halte. In der Art, wie ich spreche. Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrecht halten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig..., Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken. Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, an wunderbarerweise...und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Und was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was so in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feuersbrunst. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint. Unser Ätherleib kleidet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht: Sonnenaufgang. Dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben. Dann sehe ich das sofort. Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann kleidet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellem Leuchtenden, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck, na, das ist halt dann ein Feuer zum Beispiel. Der Traum ist ja ein großer Symboliker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die reine Imagination ist frei von Sinnlichem ===&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Nicht wahr, das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tagwachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen tun es die Ätherkräfte, die dahinterstehen. Und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen. Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute. Jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund. Es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht also mit einem äußeren Bild. Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Regungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein. Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften irgendwo, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farberlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders einfach. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen. Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sie in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha, ich mal mir jetzt das Bild, aufstellen und stelle es mir in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination. Sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig-seelischen Weben drinnen. In einem gestalteten seelischen Weben drinnen. Dann habe ich die eigentliche Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind. Also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt, auf der Höhe unserer Zeit steht. Dann ist es kein weiter Schritt in Wahrheit. Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2: &amp;quot;Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer.&amp;quot; Das ist halt der Punkt. Aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen, können wir das wirklich tun. Und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben. Und zwar für die ganz nahe Zukunft. Also von jetzt, hier, hier und jetzt an sofort angehen. Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin - Zeit der Hochscholastik ===&lt;br /&gt;
Also ein Reifungsprozess natürlich auch. Das heißt, ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss. Dieser Reifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten. Bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige. Bei anderen Monate. Und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre. Vielleicht das ganze Leben lang. Und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein: Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große scholastische Denker, Denker der Hochscholastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen? Das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr. Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum - also er stirbt dann noch etwas später - aber 1250 herum ist eine Zeit, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Wo nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altes Hellsehen war Weisheit des Astralleibes - neues Hellsehen entsteht aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, es sich auf neue Art zu erwerben. Auf ganz neue Art zu erwerben, nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben. Oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit. Aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist. Sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte, unmittelbar drinnen. Und das geht an einem Ich total vorbei. Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit. Aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss. Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einen ja vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut. Aber das ist es nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Es steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Imagination des Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte. Aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270. 1271 ist er gestorben. 1270 muss es gewesen sein. Wenn ich mich irren sollte, korrigiert mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende hat er am Nikolaustag diese große Imagination vor seinen Augen. Eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein. In der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde. Und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat vorher, erlebt er jetzt. In einem großen Panorama. Und darauf bleibt ihm im Grunde nichts anderes zu sagen über, alles was ich bisher geschrieben habe - also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen, er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert. Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Und teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Da hat er dem einen Satz diktiert, dem anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren. Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also das, was halt dann niedergeschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt. Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Daher also das zu studieren, es ist zwar trockenes Stroh, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran. Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision. Die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Die wir heute nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die scholastische Methodik: These, Antithese, Synthese ===&lt;br /&gt;
Denn es ist trotzdem, also was noch drinnen ist, es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen. Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen. Und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen und diese Fähigkeit des Abwägens. Nicht wahr, die scholastische Methode war ja: Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit. Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Lehrinhalt. Und jetzt fängt er an, welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er einmal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben. Also die Antithese dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie eine Entscheidung so einfach für die eine oder andere Seite. Sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein. In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg. Die müssen ganz weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgetilgt sozusagen. Sie werden ganz gestellt auf die blanke &#039;&#039;&#039;Ebene des Verstandesbewusstseins&#039;&#039;&#039;. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein, das zu entwickeln. Also dem bewussten Wahrnehmern des Geistigen. Das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält. Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Verstandesdenken ist monokausal: Ursache-Wirkung ===&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken - naja - ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung. Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungs-Ketten versuchen zusammenzuführen. Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzeller oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Wirkungs-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine &#039;&#039;&#039;Ursache-Wirkungs-Kette&#039;&#039;&#039; verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat. Die anders waren, als die, die der Aristoteles geschildert hat. Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ich ein Blattl Papier fallen lass, das schwebt langsam nach unten. Und ein Stein, der fällt Wumm nach unten. Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig. Und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz, ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo. Das ist die Praxis. Das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit. Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt. Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo nächstens in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da eh die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen. Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht. Und daher muss man sehr, sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher, tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das, was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftesten Modellen, wo wenigstens x-Ursache-Wirkungs-Ketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd. Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg. Weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imaginationen erleben ===&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen - ja quasi unendlich viele Zusammenhänge - in der &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang. Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar. Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie. Das ist das Schwierige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt dann..., also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß, es ist alles da, man spürt, es ist alles da, man kann es geradezu greifen, aber in dem Moment, wo ich es sagen will, selbst nur wenn ich es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon. Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir so. Es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann davon der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun. Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkerl von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem, was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand..., der Verstand ist begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen, er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 + 2 + 3 und so weiter, unendlich aufsummieren. Und jetzt hat man irgend so eine Aufsummierung im Zähler eines Bruches und einen anderen im Nenner. Und dann ist interessant, wo gehen die hin? Es kann nämlich unter Umständen..., dieser Bruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht. Also so ein, man sagt asymptotischer Verlauf, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel etwas Endliches herauskommt. So wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein endliches Gleichgewicht einpendeln. Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses Erlebnis einer Imagination in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen. Dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen. Und bei R. Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß, die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen. Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe. Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen. Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann. Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt dieses Unendliche auf ein mickriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber - aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Fingerzeig, sage ich einmal, dorthin geben können. Dieser alte buddhistische Ausspruch: Der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber. Aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und da sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig. Kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet. Die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen. Ja, kann man das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem. Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil. Da steht, dorthin geht es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes. Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind: Wegweiser. Nichts anderes. Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird. Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter. Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen. Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder einmal holen dazwischen. Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht ein einfach - so wie man in der Naturwissenschaft sagt - ein neutralen Beobachter sein, der die objektive Welt betrachtet. Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Weil dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe. In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch. Also auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt. Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen, allem Äußeren, gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss. Wir erleben sie zunächst einmal auch gegenständlich. Und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen: Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Im Grunde ist das dieses Urerlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat. Das Urerlebnis ist, da ist etwas um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht, Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin etwas anderes. Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis: Ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis. Und dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, eben noch mit einem unbewussten Hellsehen, das die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben: Das bist du! Das bist du! Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich also erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie. Sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich. Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, und die heißt: Ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, über den achtgliederigen Pfad. Buddha hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit. Ja, sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen. Und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliedrige Pfad. Der führt zu dem: Das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen. Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten, selbst heute noch, reden, naja, damit löst sich das Ich auf. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt. Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz Starke, was da dahinter steckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind. Und das Wichtigste ist, als erstes einmal &#039;&#039;&#039;Empfindungen&#039;&#039;&#039; dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir. Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich, ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen. Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Ablehnung, um Gottes Willen, hoffentlich kommt das nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen. Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine Seelenstimmung, ein Seelenerlebnis. Das passiert, das aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, also wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Ringen damit verbunden ist. Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz Großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können. Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein. Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft, in mich..., aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus. Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ok, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran. Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Imagination fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind. Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist, sie zu verwirklichen. Sie geistig zu verwirklichen. Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht. Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt einmal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird. Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das Große. Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber. Das muss uns bewusst sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso muss uns bewusst sein aber, um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss ich es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem. Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen: Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen. (1:19)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute in wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber es gibt in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination anfassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften, dass wir ja diese Imagination nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit, aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichen Wegen. Grundsätzlich nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung, Metamorphose, aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo ihm diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und etwas, eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zugleich sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt. Eben dieses Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das fängt eben an mit dem lebendigen Denken, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Besseren im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eigentlich geboren. Wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert. Sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war. Wir haben davon gesprochen, aber damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden. Und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen wie wir sie heute kennen. Es waren, wie auch von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht. Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradiesesbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seiner doppelten Bedeutung Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ganz freie Ichbewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ichbewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr, gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr sehr viel mehr Nervenzellen als dann überbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff, den es fasst, kann ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist dieses Erlebnis da. Das ist das erste Mal da. Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend hellsichtigen geradezu, dass dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hart weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, es sind eigentlich Imaginationen, immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark darin. Und der Moment, wo es sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es sich auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss. In Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. Es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche, dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es kein Ausrät mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen, wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie ja durch dieses neue geistige Erleben ja sofort bemaskiert würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also sage ich mal gerade in unserem Jahrhundert, ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wachebewusste Berührung kommen und das heißt wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt. Wenn wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da was zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie Steiner oft sagt, immer abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe, aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun. Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst, in Wahrheit. Also so fängt es an, dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten. Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sauratkräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneidet das Ganze und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, da wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. Diese Wesenheit hinter Saurat ist natürlich mitgegangen, schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Saurat zusammenfasst, oder im besser genauer gesprochen die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sauratwesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Urbeginne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es in den Urengeln, durch die Urengeln. Ja, in den Urengeln geistig gesehen, weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz wichtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, dass es am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Soratkräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohimstufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch ein anderes Auge. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat es geschafft, also die Widersacher mal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat diese Möglichkeit, der Mensch hat diese Möglichkeit. Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Und wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das ganz Große, darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn darin. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich ja gleich dem göttlichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann sie im größten Maßstab, wir können sie im kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten können. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, dann neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Saurat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sauratwesenheit steckt, die wir als Speerspezialitäts bezeichnet haben, da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Bereich ist sicher diese Elohimstufe bzw. Stufe vergleichbar geisterter Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Saurat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert und wir stehen als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir. Den Weg dieser Sauratwesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie ist sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheit hinter Saurat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Saurat, die strebt genau das an den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen und kann dann mit denen arbeiten. Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen und was das wichtige ist in der Zukunft, dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch was damit zu tun, aber sie haben was damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Soratwesenheit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sich dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Soratreich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an geistigem Habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Soratreich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgissung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch, oder bei, am Ende der Ausgissung der sechsten Zornesschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 666, aus der sich der Name Sorat, der ja in der Bibel sogar nicht drinnen steht, ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es hebräisch liest, oder aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Soratkräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste 6. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem oder neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt, ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dieses neue Jerusalem oder als der neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive geerittet, dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt die fünfte, das neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer was dazu tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im groben gesehen immer über sieben Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre für Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dann auch genannt hat, den Doppelstrom der Zeit. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe, also der neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe, also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein, auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Zorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Zorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der neuen Venus, naja gut, mit dem neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Zorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Zorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 666, aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, noch Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Zorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklungsstufe 666, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Zorat nämlich das Tor verschlossen, da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Zorat gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen, dann ist die Gefahr vorbei, dann ist die Trennung da, dann kann auch Zorat oder die Wesenheiten hinter Zorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen, aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert, darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung, aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der siebte Zornschal ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das was dann wirklich auf der neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei, aber im Prinzip ist dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes neues mehr kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum was großartig neues zu entwickeln, sondern das vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu errechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sauratwesenheit dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Saurat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so mittelwerte, orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von Steine, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da, mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis erregt zu machen, diese Erschütterung erregt zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieses Mitleid entwickeln mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dem sind wir ein Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es halt erst langsam lernen, Rege zu machen. Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu, Mut zu machen. Diesen Schritt anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist falsch gelesen, wenn man sich als Diarrhute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht.&lt;br /&gt;
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Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke, danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
{{Literaturangaben Vortragszyklus Apokalypse}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lebendige Anthroposophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BruGan</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25937</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25937"/>
		<updated>2025-06-17T12:52:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Anthrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege. In der Art, wie ich meinen Körper halte. In der Art, wie ich spreche. Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrecht halten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig..., Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken. Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, an wunderbarerweise...und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Und was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was so in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feuersbrunst. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint. Unser Ätherleib kleidet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht: Sonnenaufgang. Dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben. Dann sehe ich das sofort. Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann kleidet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellem Leuchtenden, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck, na, das ist halt dann ein Feuer zum Beispiel. Der Traum ist ja ein großer Symboliker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die reine Imagination ist frei von Sinnlichem ===&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Nicht wahr, das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tagwachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen tun es die Ätherkräfte, die dahinterstehen. Und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen. Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute. Jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund. Es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht also mit einem äußeren Bild. Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Regungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein. Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften irgendwo, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farberlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders einfach. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen. Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sie in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha, ich mal mir jetzt das Bild, aufstellen und stelle es mir in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination. Sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig-seelischen Weben drinnen. In einem gestalteten seelischen Weben drinnen. Dann habe ich die eigentliche Imagination. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind. Also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt, auf der Höhe unserer Zeit steht. Dann ist es kein weiter Schritt in Wahrheit. Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2: &amp;quot;Es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer.&amp;quot; Das ist halt der Punkt. Aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen, können wir das wirklich tun. Und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben. Und zwar für die ganz nahe Zukunft. Also von jetzt, hier, hier und jetzt an sofort angehen. Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Also ein Reifungsprozess natürlich auch. Das heißt, ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss. Dieser Reifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten. Bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige. Bei anderen Monate. Und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre. Vielleicht das ganze Leben lang. Und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein: Thomas von Aquin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große scholastische Denker, Denker der Hochsholastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen? Das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr. Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum, also er stirbt dann noch etwas später, aber 1250 herum ist eine Zeit, wo überhaupt, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Wo nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit. Eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, es sich auf neue Art zu erwerben. Auf ganz neue Art zu erwerben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben. Oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit, aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist. Sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte, unmittelbar drinnen. Und das geht nach einem Ich total vorbei. Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit. Aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss. Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einem, ja, vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut, aber es ist nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Er steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte. Aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270. 1271 ist er gestorben. 1270 muss es gewesen sein. Wenn ich mich irren sollte, korrigiert mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende hat er am Nikolaustag diese große Imagination vor seinen Augen. Eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein. In der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde. Und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat vorher, erlebt er jetzt. In einem großen Panorama. Und darauf bleibt ihm im Grunde nichts anderes zu sagen über, alles was ich bisher geschrieben habe - also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen, er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert. Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Und teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Da hat er dem einen Satz diktiert, dem anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren. Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also dass was halt dann niedergeschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt. Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Daher also das zu studieren, es ist zwar trockenes Stroh, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran. Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision. Die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Die wir heute nicht mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn es ist trotzdem, also was noch drinnen ist, es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen. Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen. Und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen. Und diese Fähigkeit des Abwägens. Nicht wahr, die scholastische Methode war ja: Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit. Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Lehrinhalt. Und jetzt fängt er an, welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er einmal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben. Also die Antithese dazu. Und dann kommt, ich sage dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie eine Entscheidung so einfach für die eine oder andere Seite, sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein. In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg. Die müssen ganz weg. Und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgetilgt sozusagen. Sie werden ganz gestellt auf die blanke Ebene des Verstandesbewusstseins. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein, das zu entwickeln. Also dem bewussten Wahrnehmern des Geistigen. Das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält. Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können. Weil das Verstandesdenken na ja ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung, Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungs-Ketten versuchen zusammenzuführen. Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzeller oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine Ursache-Wirkungs-Kette verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat. Die anders waren, als die, die der Aristoteles geschildert hat. Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ich ein Blattl Papier fallen lass, das schwebt langsam nach unten. Und ein Stein, der fällt Wumm nach unten. Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig. Und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz, ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo. Das ist die Praxis. Das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit. Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt. Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo nächstens in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da eh die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen. Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht. Und daher muss man sehr, sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher, tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das, was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftesten Modellen, wo wenigstens x-Ursache-Wirkungs-Ketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd. Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg. Weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist. Aber man kann solche Dinge sozusagen - ja quasi unendlich viele Zusammenhänge - in der Imagination schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang. Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar. Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie. Das ist das Schwierige. (58:00)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es kommt dann, also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß, es ist alles da, man spürt, es ist alles da, man kann es geradezu greifen. Aber in dem Moment, wo ich es sagen will, selbst nur wenn ich es mir stumm mir selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon. Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir es so, es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkel von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand, der Verstand ist begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen, er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 plus 2 plus 3 und so weiter und endlich aufsummieren und jetzt hat man irgendwann so eine Aufsummierung im Zähler eines Beruches und einem anderen Nenner und dann ist interessant, wo gehen die hin. Das kann nämlich unter Umständen, dieser Beruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ein, man sagt asymptotischer Verlauf, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel was Endliches herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein Endliches Gleichgewicht einpendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses Erlebnis einer Imagination in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen, dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt es dieses Unendliche auf ein mittriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Finger zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser alte buddhistische Ausspruch, der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber, aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und das sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig, kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet, die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann mir das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort steht, dorthin geht es. Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind, Wegweiser. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder mal holen dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht, wie in der Naturwissenschaft sagt, einen neutralen Beobachter, der die objektive Welt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, von denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen allem Äußeren gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben sie zunächst einmal auch gegenständlich und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen, ich bin das alles nicht. Ich bin was anderes. Im Grunde ist das dieses Ur-Erlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ur-Erlebnis ist, da ist was um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht und Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis, ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch komme ich überhaupt, dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, mit einem unbewussten Hälseln die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben, das bist du. Das bist du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie, sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, die heißt, ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, weil den achtgliederigen Pfadbuder hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliederige Pfad, der führt zu dem, das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten selbst heute noch reden, ja dann löst sich das Ich auch. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz starke, was da dahinter steckt. Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtigste ist, als erstes einmal Empfindungen dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich. Ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Adler um Gottes Willen. Hoffentlich kommt es nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine Seelenstimmung, ein Seelenerlebnis. Das passiert es aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Erringern damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft in mich, aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Imagination fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist sie zu verwirklichen, sie geistig zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt mal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein, aber um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen. Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute in wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber es gibt in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination anfassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften, dass wir ja diese Imagination nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit, aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichen Wegen. Grundsätzlich nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung, Metamorphose, aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo ihm diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und etwas, eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zugleich sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt. Eben dieses Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das fängt eben an mit dem lebendigen Denken, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Besseren im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eigentlich geboren. Wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert. Sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war. Wir haben davon gesprochen, aber damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden. Und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen wie wir sie heute kennen. Es waren, wie auch von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht. Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradiesesbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seiner doppelten Bedeutung Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ganz freie Ichbewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ichbewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr, gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr sehr viel mehr Nervenzellen als dann überbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff, den es fasst, kann ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist dieses Erlebnis da. Das ist das erste Mal da. Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend hellsichtigen geradezu, dass dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hart weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, es sind eigentlich Imaginationen, immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark darin. Und der Moment, wo es sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es sich auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss. In Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. Es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche, dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es kein Ausrät mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen, wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie ja durch dieses neue geistige Erleben ja sofort bemaskiert würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also sage ich mal gerade in unserem Jahrhundert, ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wachebewusste Berührung kommen und das heißt wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt. Wenn wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da was zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie Steiner oft sagt, immer abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe, aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun. Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst, in Wahrheit. Also so fängt es an, dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten. Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sauratkräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneidet das Ganze und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, da wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. Diese Wesenheit hinter Saurat ist natürlich mitgegangen, schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Saurat zusammenfasst, oder im besser genauer gesprochen die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sauratwesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Urbeginne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es in den Urengeln, durch die Urengeln. Ja, in den Urengeln geistig gesehen, weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz wichtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, dass es am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Soratkräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohimstufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch ein anderes Auge. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat es geschafft, also die Widersacher mal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat diese Möglichkeit, der Mensch hat diese Möglichkeit. Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Und wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das ganz Große, darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn darin. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich ja gleich dem göttlichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann sie im größten Maßstab, wir können sie im kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten können. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, dann neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Saurat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sauratwesenheit steckt, die wir als Speerspezialitäts bezeichnet haben, da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Bereich ist sicher diese Elohimstufe bzw. Stufe vergleichbar geisterter Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Saurat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert und wir stehen als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir. Den Weg dieser Sauratwesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie ist sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheit hinter Saurat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Saurat, die strebt genau das an den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen und kann dann mit denen arbeiten. Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen und was das wichtige ist in der Zukunft, dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch was damit zu tun, aber sie haben was damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Soratwesenheit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sich dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Soratreich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an geistigem Habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Soratreich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgissung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch, oder bei, am Ende der Ausgissung der sechsten Zornesschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 666, aus der sich der Name Sorat, der ja in der Bibel sogar nicht drinnen steht, ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es hebräisch liest, oder aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Soratkräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste 6. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem oder neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt, ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dieses neue Jerusalem oder als der neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive geerittet, dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt die fünfte, das neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer was dazu tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im groben gesehen immer über sieben Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre für Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dann auch genannt hat, den Doppelstrom der Zeit. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe, also der neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe, also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein, auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Zorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Zorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der neuen Venus, naja gut, mit dem neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Zorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Zorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 666, aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, noch Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Zorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklungsstufe 666, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Zorat nämlich das Tor verschlossen, da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Zorat gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen, dann ist die Gefahr vorbei, dann ist die Trennung da, dann kann auch Zorat oder die Wesenheiten hinter Zorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen, aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert, darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung, aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der siebte Zornschal ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das was dann wirklich auf der neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei, aber im Prinzip ist dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes neues mehr kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum was großartig neues zu entwickeln, sondern das vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu errechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sauratwesenheit dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Saurat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so mittelwerte, orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von Steine, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da, mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis erregt zu machen, diese Erschütterung erregt zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieses Mitleid entwickeln mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dem sind wir ein Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es halt erst langsam lernen, Rege zu machen. Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu, Mut zu machen. Diesen Schritt anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist falsch gelesen, wenn man sich als Diarrhute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke, danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-16T10:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
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{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Antrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über äußere Macht zu verfügen, ist das größte Hemmnis, das eigene Ich zu erkennen ===&lt;br /&gt;
Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will, wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute. Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position - und das ist jetzt was ganz Entscheidendes - wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt. &#039;&#039;&#039;Äußere Macht&#039;&#039;&#039;, die einem in die Hand gegeben ist, ist geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen. Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt. Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen. Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt. Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht und Maßnahmenvollzug ===&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung, über unser Gefängnissystem, dass das also vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen. Abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass sie ihr Mittagessen und sie ihr Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin. Von Resozialisierungsprogrammen keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist in Wahrheit. Also - ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will. Ja, ist durchaus da. Wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn Strafen, dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind. Und nur in den Fällen, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo. Aber dass zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist. Würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht. Manchmal stärker, manchmal schlechter. Also in Russland wahrscheinlich weniger zur Zeit. Und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg. Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es darauf ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien und Machtmissbrauch ===&lt;br /&gt;
Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an, es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so. Sondern man strebt es mehr an, es mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt. Und da gibt es genug. Und da gibt es genug. Ich meine, die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt? Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges. Und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde. Wunderbar! Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so. Die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute. Und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden. Wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können. Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann. Und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen. Das ist der richtige Weg. Geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100,- Euro oder sowas oder was weiß ich. Wird viele auch zum Geldscheffeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß. Und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird. Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, ihnen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie finden wir unser Ich? ===&lt;br /&gt;
Und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am Allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man einmal eins zu eins beiseite legen. Und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts. Und dann kann man anfangen zu suchen. Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege? In der Art, wie ich meinen Körper halte? In der Art, wie ich spreche? Wie gehe ich mit meiner Sprache um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren. Also in der Regel ist das Erste die Aufrichtekraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch, sich aufrechthalten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig, Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind. Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen, zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln. Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form dann das vokalische Element ist. Das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist. Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen. Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen astralischen Charakter hineinlegen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Also zum Beispiel Katzen. Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage. Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen drinnen ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Spannende ist, in der Natur draußen, also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht. Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist. Und wo sie an dem Teil haben können auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Bedeutung hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, dann wunderbarerweise und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu. Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür. Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein, was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett. Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sie ein bisschen. Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was in feiner Form aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze. Und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen von Sinneseindrücken in Wahrheit, die wir aber nicht bewusst mitkriegen. Sinneseindrücke gegenüber unserem inneren organischen Leben. Oder auch vielleicht was von außen kommt. Etwa am Morgen bevor man aufwacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein, wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feier bei uns. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ätherleib gleitet es in ein Bild. Der Ästhetik dabei gleitet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht Sonnenaufgang, dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben, dann sehe ich das sofort. (38:00)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann gleitet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellen Leuchten, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck. Das ist halt dann eine Feier zum Beispiel. Der Traum ist ein großer Symboliker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tag wachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen sind uns die Ätherkräfte, die dahinterstehen und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute, jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund, es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht mit einem äußeren Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Erregungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farbeerlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha ich mal mir jetzt das Bild aufstellen, wir stellen es in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination, sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig seelischen Weben drinnen, in einem gestalteten seelischen Weben drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich die eigentliche Imagination. Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind, also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt auf der Höhe unserer Zeit steht, ist es kein weiter Schritt in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2, es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer. Das ist halt der Punkt, aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen können, wird das wirklich tun und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben und zwar für die ganz nahe Zukunft, also von jetzt hier, hier und jetzt an sofort angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal, nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht aus Weltenweiten, im Innern lebt es kräftig fort. Es wird zum Seelenlichte und leuchtet in die Geistestiefen, um Früchte zu entbinden, die Menschen selbst, aus Welten selbst im Zeitenlauf erreifen lassen. Also ein Erweifungsprozess natürlich auch, das heißt ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Erweifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten, bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige, bei anderen Monate und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre vielleicht das ganze Leben lang und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein, Thomas von Aquin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große skolastische Denker, Denker der Hochskolastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen, das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum, also er spielt dann noch etwas später, aber 1250 herum ist eine Zeit, wo überhaupt, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit, eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, sich auf neue Art zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ganz neue Art zu erwerben. Nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit, aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist, sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte unmittelbar darin, und das geht nach einem Ich total vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit, aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einem, ja, vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut, aber es ist nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Er steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte, aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Leben, vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270, 1271 ist er gestorben, 1270 muss es gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich irren sollte, korrigiert es mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende oder am Nikolaustag, diese große Imagination vor seinen Augen, eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein, in der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat, vorher erlebt er jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem großen Panorama und darauf bleibt im Grunde nichts anderes zu sagen über alles was ich bisher geschrieben habe, also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen. Er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Der eine hat den einen Satz diktiert, den anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also dass man es halt dann wieder geschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem Einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Also das zu studieren, es ist zwar Drogenestrobe, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision, die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Denn es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen. Und diese Fähigkeit des Abwägens. Die scholastische Methode war ja Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Mehrinhalt und jetzt fangt er an. Welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er mal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Antithese dazu und dann kommt Ich sage dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie ein Scheitern so einfach wie die eine oder andere Seite, sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die müssen ganz weg und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgedilgt sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden ganz gestellt auf die blanke Ebene des Verstandesbewusstseins. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein das zu entwickeln. Also den bewussten Wahrnehmern des Geistigen, das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung, Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungsketten versuchen zusammenzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzähler oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine Ursache-Wirkungskette verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat, die anders waren, als die die der Aristoteles geschildert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ihr ein Blatt Papier fallen lasst, das schwebt langsam nach unten. Und der Stein, der fällt nun nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Praxis, das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da nicht die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher muss man es sehr sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftersten Modellen, wo wenigstens x-ursache Wirkungsketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg, weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen ja quasi unendlich viele Zusammenhänge in der Imagination schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schwierige. Aber es kommt dann, also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß es ist alles da, man spürt es ist alles da, man kann es geradezu greifen. Aber in dem Moment, wo es sagen will, selbst nur wenn es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir es so, es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkel von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand, der Verstand ist begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen, er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 plus 2 plus 3 und so weiter und endlich aufsummieren und jetzt hat man irgendwann so eine Aufsummierung im Zähler eines Beruches und einem anderen Nenner und dann ist interessant, wo gehen die hin. Das kann nämlich unter Umständen, dieser Beruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ein, man sagt asymptotischer Verlauf, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel was Endliches herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein Endliches Gleichgewicht einpendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses Erlebnis einer Imagination in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen, dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt es dieses Unendliche auf ein mittriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Finger zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser alte buddhistische Ausspruch, der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber, aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und das sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig, kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet, die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann mir das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort steht, dorthin geht es. Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind, Wegweiser. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder mal holen dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht, wie in der Naturwissenschaft sagt, einen neutralen Beobachter, der die objektive Welt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, von denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen allem Äußeren gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben sie zunächst einmal auch gegenständlich und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen, ich bin das alles nicht. Ich bin was anderes. Im Grunde ist das dieses Ur-Erlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ur-Erlebnis ist, da ist was um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht und Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis, ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch komme ich überhaupt, dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, mit einem unbewussten Hälseln die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben, das bist du. Das bist du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie, sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, die heißt, ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, weil den achtgliederigen Pfadbuder hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliederige Pfad, der führt zu dem, das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten selbst heute noch reden, ja dann löst sich das Ich auch. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz starke, was da dahinter steckt. Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtigste ist, als erstes einmal Empfindungen dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich. Ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Adler um Gottes Willen. Hoffentlich kommt es nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine Seelenstimmung, ein Seelenerlebnis. Das passiert es aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Erringern damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft in mich, aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Imagination fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist sie zu verwirklichen, sie geistig zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt mal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein, aber um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen. Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute in wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber es gibt in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination anfassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften, dass wir ja diese Imagination nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit, aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichen Wegen. Grundsätzlich nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung, Metamorphose, aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo ihm diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und etwas, eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zugleich sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt. Eben dieses Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das fängt eben an mit dem lebendigen Denken, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Besseren im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eigentlich geboren. Wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert. Sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war. Wir haben davon gesprochen, aber damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden. Und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen wie wir sie heute kennen. Es waren, wie auch von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht. Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradiesesbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seiner doppelten Bedeutung Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ganz freie Ichbewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ichbewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr, gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr sehr viel mehr Nervenzellen als dann überbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff, den es fasst, kann ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist dieses Erlebnis da. Das ist das erste Mal da. Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend hellsichtigen geradezu, dass dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hart weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, es sind eigentlich Imaginationen, immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark darin. Und der Moment, wo es sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es sich auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss. In Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. Es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche, dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es kein Ausrät mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen, wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie ja durch dieses neue geistige Erleben ja sofort bemaskiert würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also sage ich mal gerade in unserem Jahrhundert, ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wachebewusste Berührung kommen und das heißt wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt. Wenn wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da was zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie Steiner oft sagt, immer abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe, aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun. Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst, in Wahrheit. Also so fängt es an, dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten. Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sauratkräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneidet das Ganze und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, da wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. Diese Wesenheit hinter Saurat ist natürlich mitgegangen, schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Saurat zusammenfasst, oder im besser genauer gesprochen die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sauratwesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Urbeginne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es in den Urengeln, durch die Urengeln. Ja, in den Urengeln geistig gesehen, weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz wichtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, dass es am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Soratkräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohimstufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch ein anderes Auge. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat es geschafft, also die Widersacher mal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat diese Möglichkeit, der Mensch hat diese Möglichkeit. Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Und wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das ganz Große, darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn darin. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich ja gleich dem göttlichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann sie im größten Maßstab, wir können sie im kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten können. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, dann neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Saurat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sauratwesenheit steckt, die wir als Speerspezialitäts bezeichnet haben, da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Bereich ist sicher diese Elohimstufe bzw. Stufe vergleichbar geisterter Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Saurat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert und wir stehen als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir. Den Weg dieser Sauratwesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie ist sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheit hinter Saurat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Saurat, die strebt genau das an den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen und kann dann mit denen arbeiten. Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen und was das wichtige ist in der Zukunft, dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch was damit zu tun, aber sie haben was damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Soratwesenheit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sich dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Soratreich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an geistigem Habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Soratreich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgissung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch, oder bei, am Ende der Ausgissung der sechsten Zornesschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 666, aus der sich der Name Sorat, der ja in der Bibel sogar nicht drinnen steht, ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es hebräisch liest, oder aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Soratkräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste 6. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem oder neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt, ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dieses neue Jerusalem oder als der neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive geerittet, dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt die fünfte, das neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer was dazu tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im groben gesehen immer über sieben Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre für Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dann auch genannt hat, den Doppelstrom der Zeit. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe, also der neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe, also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein, auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Zorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Zorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der neuen Venus, naja gut, mit dem neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Zorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Zorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 666, aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, noch Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Zorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklungsstufe 666, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Zorat nämlich das Tor verschlossen, da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Zorat gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen, dann ist die Gefahr vorbei, dann ist die Trennung da, dann kann auch Zorat oder die Wesenheiten hinter Zorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen, aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert, darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung, aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der siebte Zornschal ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das was dann wirklich auf der neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei, aber im Prinzip ist dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes neues mehr kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum was großartig neues zu entwickeln, sondern das vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu errechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sauratwesenheit dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Saurat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so mittelwerte, orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von Steine, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da, mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis erregt zu machen, diese Erschütterung erregt zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieses Mitleid entwickeln mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dem sind wir ein Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es halt erst langsam lernen, Rege zu machen. Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu, Mut zu machen. Diesen Schritt anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist falsch gelesen, wenn man sich als Diarrhute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke, danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>BruGan</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_72._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2021&amp;diff=25923</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 72. Vortrag von Wolfgang Peter, 2021</title>
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		<updated>2025-06-16T06:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BruGan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Apokalypse Vorträge von Wolfgang Peter - Beschreibung von Sinn und Zweck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:72.apo.jpg|link=https://www.youtube.com/watch?v=OHfOvZHLkDY|thumb| 72. Vortrag &amp;quot;Die Apokalypse des Johannes&amp;quot; vom 31. August 2021 von [[Wolfgang Peter|Dr. Wolfgang Peter]]. Link zum [https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.mp3?dl=0 ↘mp3 Audio] ]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Transkription des 72. Vortrags vom 31. August 2021 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einleitung: 22. Wochenspruch des Seelenkalenders ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch sehr herzlich zum mittlerweile 72. Vortrag zur Apokalypse. Und wir kommen jetzt so - ja - langsam in die dramatischen Szenen hinein. Bevor wir losziehen und bevor ich den Wochenspruch euch vorlese und wir dann daran anknüpfen werden, möchte ich noch euch einen Hinweis geben in eigener Sache oder teils eigener Sache: Es gibt eine Zusammenarbeit, die hat sich ergeben mit Theodor Hundhammer von Eurythmy4u. Der macht einen Eurythmie-Kurs, Online-Kurs, zum achtgliederigen Pfad von Buddha. Also hat offensichtlich acht Stufen. Und es wird dazu zwei Einführungs-Webinare geben, bei denen ich dabei bin, also so eine Art zwei Einführungsvorträge dazu mache. Der erste ist am Sonntag, am kommenden Sonntag, 5. September um 19 Uhr und der zweite ist dann 14 Tage später am 19., auch Sonntag, ebenfalls 19 Uhr. Das Webinar ist dann erst gegen Ende September, also das Übungsprogramm ist dann erst gegen Ende September, das ist allerdings kostenpflichtig, wer da dabei sein will. Ihr findet das entweder auf der Webseite eurythmy4u-de.com beziehungsweise auch auf meiner Antrowiki-Seite, auf der Startseite, habe ich heute jetzt gerade noch ein Fensterchen dazu gemacht, wo man die Informationen dazu findet, falls ihr Interesse daran habt. Gut! Also Eurythmie lebt auch auf. War ein nettes Gespräch, das hatte ich vergangenen Samstag mit dem Theodor. Und ich glaube, wir sind so ziemlich auf der gleichen Wellenlänge. Es ist recht locker, recht offen, recht bewegt, recht dynamisch, nichts Dogmatisches. Könnte sehr spannend werden und spannend wird es jetzt auch immer spannender bei der Apokalypse. Aber gehen wir mal hinein mit dem 22. Wochenspruch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unser wirkliches Ich empfangen wir von außen ===&lt;br /&gt;
Also genau die Aufgabe unserer Zeit eigentlich. Also wir haben ja schon da jetzt ein paar Mal davon gesprochen, wie wir unser wirkliches Ich eigentlich empfangen von draußen. Dort sind die Kräfte, aus denen unser wirkliches Ich schöpft. Und was wir zunächst in unserem Alltagsbewusstsein haben, ist nur ein ziemlich müdes Spiegelbild davon. Also das ist eigentlich zugedeckter noch von den ganzen sinnlichen Eindrücken und von den - ja - sinnlichen Bedürfnissen, die wir halt hier auf Erden haben. Das hat in Wahrheit direkt unmittelbar nichts mit unserem wirklichen geistigen Ich zu tun. Also das ist verdeckt, zugedeckt. Das ist eben der luziferische Schein, der sich über alles darüber legt irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber andererseits auch sehr wichtig, dass die Wirklichkeit, auch die geistige Wirklichkeit, zunächst zu diesem Schein abgeblasst wird wenn man so will, weil gerade dadurch die Möglichkeit unserer Freiheit begründet wird. Wenn sofort Wirklichkeit drinnen wäre, dann würde das eben auf uns wirken und uns in eine bestimmte Richtung auch bewegen. Und wir sollen uns aber selber bewegen wollen. Darin liegt Freiheit und zwar aus Einsicht, aus eigener Einsicht. Das heißt, wir müssen einerseits froh sein, dass wir diesen Spiegelbildcharakter in unserem Alltagsbewusstsein zunächst drinnen haben, aber wir müssen auch, wenn wir weiterkommen wollen, die Kraft entwickeln, aus eigenem freien Entschluss zur Wirklichkeit vorzudringen. Und dann in Wechselwirkung sozusagen zu kommen mit dieser Wirklichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben, so wie es da im Spruch auch drinnen ist, zu erleben, wie wir unseren Menschenselbst, unser wirklich eigenes Selbst, aus diesen Kräften des Weltenselbst, in denen eben auch der Christus wirkt, uns selbst aufzubauen im Grunde. Das Ich ist etwas, was sich selbst schafft. Wir bauen daran. Das ist die erste Tätigkeit, die Grundtätigkeit des Ich. Und es geht aber dann weiter, dass wir dann noch darüber hinaus schöpferisch tätig werden, vor allem einmal indem wir unser Seelisches umarbeiten. Und an dem Schöpferisch arbeiten, das selber Schöpferisch weitergestalten, umgestalten, Negatives - ja - ins Nichts stoßen, wenn man so will. Denn Schöpferkraft heißt, auch die andere Seite davon ist, auch etwas ins Nichts führen zu können. Einerseits Schöpfung aus dem Nichts, etwas völlig Neues, was nicht abhängig ist von dem, was vorher war. Aber zugleich auch die Möglichkeit, etwas bereits Existierendes ins Nichts zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltentwicklung beginnt im rein Geistigen ===&lt;br /&gt;
Das ist eigentlich der Weg der Weltentwicklung immer wieder, dass etwas aus dem rein Geistigen kommt, aus dem höchsten Geistigen kommt, das aus der Sicht der sinnlichen Welt heraus ein reines Nichts ist. Man kann es in sinnlichen Begriffen daher auch nicht fassen, nicht eingrenzen irgendwo. Es ist also ein Nichts, es ist die Welt, die man im Buddhismus eben auch als &#039;&#039;Nirvana&#039;&#039; bezeichnet. Von dort her kommt es letztlich. Nirvana hat wirklich etwas,...Sanskrit ist ja auch eine indogermanische Sprache eigentlich oder ist verwandt damit, und man kann es ins Deutsche übersetzen sehr gut mit: Nichtwähnen. &#039;&#039;Nirvana:&#039;&#039; Nichtwähnen. Also wo ich nicht wähnen kann, was dort ist, weil es ist nicht in unserem äußeren sinnlichen Sinn, da ist es eben Nichts. Ich kann es also in den sinnlichen Begriffen nicht erfassen. Ich kann es daher auch mit dem Verstandesdenken, wie wir es heute haben, das eben gebunden ist an das sinnliche Werkzeug, gebunden ist auch an die sinnlichen Vorstellungen, die wir vielleicht damit verknüpfen, mit dem kann ich es nicht erfassen. Aber ich kann es in meinem Tun rege machen und ich kann dieses Tun immer mehr mir zu Bewusstsein bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Ich-Entwicklung beginnt bereits kurz nach der Empfängnis, allerdings da noch ganz unbewusst ===&lt;br /&gt;
Wenn ich also beobachte mein eigenes geistiges Tun, dann fange ich langsam an, mir &#039;&#039;&#039;meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039; bewusst zu werden. Das ist der große Moment. Ich meine, unbewusst tun wir das schon kurz nach der Empfängnis in Wahrheit. Fangen wir an damit, es zu tun, indem wir unseren Körper, unsere Leibeshüllen entsprechend unserer Individualität gestalten. Allerdings natürlich zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, gar nicht bewusst. Das ist ganz dumpf. Und da arbeiten wir am Allerstärksten aus unseren &#039;&#039;&#039;Ich-Kräften&#039;&#039;&#039; heraus in Wahrheit. Da ist also die Wirklichkeit des Ichs ganz massiv spürbar, sichtbar sozusagen geradezu. Und das geht so dann sehr stark weiter bis etwa zum dritten Lebensjahr herum, wenn der Mensch dann das erste Mal &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein für sein Ich&#039;&#039;&#039; entwickelt. Aber das ist eben genau einmal die Spiegelung im Verstandesbewusstsein. Da fängt es so ganz leise an. Also das ist der Schritt, das Kind beginnt sich dann, wenn es geboren ist, langsam zu krabbeln an. Zuerst einmal zu schauen, zu fokussieren mit den Augen. Das heißt, mit den Augen die Welt zu ergreifen. Das ist ja auch schon ein gewaltiger Lernprozess, am Anfang haben wir ein völlig verschwommenes Bild, wir haben keine Distanzabschätzung, nichts. Wir erkennen die Formen noch nicht. Weil wir müssen eigentlich mit den Augenbewegungen die Formen zeichnen, damit wir sie überhaupt erfassen können. Der Sehsinn, das Auge, nimmt ja in Wahrheit nicht Formen unmittelbar wahr, sondern dadurch, dass es sie abtastet mit den Blicken. Dadurch erleben wir die Formen und dadurch gestalten wir sie innerlich nach und dadurch beginnen wir sie langsam, langsam zu erleben. Und das geht dann weiter, wenn man halt zu greifen anfängt, die Dinge zu greifen anfängt, dann wird dieses Greifen, dieses Formerleben noch stärker. Und irgendwann beginnen wir uns langsam aufzurichten, also zuerst zu krabbeln ein bisschen, dann langsam wackelig aufzurichten und uns irgendwann einmal zu spüren in diesem Prozess, uns aufrecht zu halten. Das ist ja eine dauernde Aktivität drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das eh schon, glaube ich, öfter erzählt, man braucht sich nur einmal hinstellen, aufrecht hinstellen und die Augen zumachen. Wenn man die Augen zumacht, merkt man sofort, wie man dauernd pendelt in Wahrheit. Wir stehen nicht wie eine Säule fix da, sondern wir pendeln. Weil wir ununterbrochen um unser Gleichgewicht ringen müssen. Das hängt also ganz stark auch mit unserem Ich-Bewusstsein zusammen. Nur im Alltag, wenn wir die Augen offen haben und spazieren gehen, merken wir das heute gar nicht mehr, dass wir ununterbrochen darum ringen, aufrecht stehen zu können. Und darin arbeitet ganz stark unser Ich. Das ist ganz aktiv. Wenn man das Sinnliche einmal ausschaltet, das äußere Sinnliche, und mehr dann auf den Gleichgewichtssinn, auf den Eigenbewegungssinn horcht, dann kommt man schon ein bisschen näher dem Gespür, was da das Ich in uns eigentlich tut. Also da ist es hochaktiv, ununterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Aufrichtung beginnen wir die Sprache zu entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und wenn wir das alles dann durch haben, also jetzt sind wir aufgerichtet, dann fangen wir an, gehen in die Sprache hinein. Das heißt, das, was wir in der Formenwelt gelernt haben, im Sehen, im Greifen und so weiter, können wir jetzt in einer feineren Weise auch auf den Klang übertragen. Also es ist jetzt nicht mehr nur ein Schreien oder einfach das Astralische im Grunde, also das heißt, unsere unmittelbaren niederen Seelenkräfte, die halt das Bedürfnis nach Essen und so weiter oder nach menschlicher Gegenwart und dergleichen haben, also die grundlegenden Bedürfnisse, die wir im Astralleib drinnen haben, jetzt fangen wir an es mit unserer Ich-Kraft im Grunde zu durchformen. Und wir formen hinein das, was wir an den Formen der Natur draußen erleben im Grunde. Das formen wir aber jetzt nicht in Gegenstände hinein, sondern in die Sprache hinein. Also gerade in die Konsonanten. Gerade in den Konsonanten, das sind geformte Laute. Und wir tun ja auch dauernd etwas. Bei jedem Konsonanten müssen wir den ganzen Sprachraum da irgendwie verändern. Ist uns auch nicht bewusst, was wir da eigentlich alles tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann sich selber beobachten. Also ich meine, wenn man B macht, ist das ganz etwas anderes, als wenn ich F mache oder K. Da verändert sich hier etwas. Und das liegt nicht an den Stimmbänden. Die Stimmbänder geben zwar den Grundklang dazu, das heißt, die Konsonanten heißen ja auch Mitlaute im Deutschen, so nennt man sie, weil sie brauchen auch dieses vokalische Element im Hintergrund eigentlich, damit sie überhaupt zum Klingen kommen. Aber der Klang wird jetzt geformt - zerstört in gewisser Weise, dadurch, dass wir unser Sprachwerkzeug, den Mundraum, den Zungenraum das alles verformen und hier jetzt in die ausgeatmete Luft im Grunde hineingestalten diese formbildenden Kräfte. Die man dann sogar sehr deutlich sichtbar machen kann. Im einfachsten Fall geht das, wenn man in der Kälte, im Winter, wenn es kalt ist, wenn der Hauch draußen ist, dann formt man in den Hauch hinein diese Bilder. Das ist sehr schwer zu beobachten. Aber mit Kameras oder so kann man das auffangen. Und es entstehen dabei ganz charakteristische Formen, für jeden Laut andere. Es ist also nicht etwas Zufälliges, sondern es wird geformt. Und für jeden Laut in typischer Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache entsteht aus dem ganzen Körper heraus, dabei ist die Körperhaltung, die Körperspannung wichtig. Da wirkt unser Ich drinnen ===&lt;br /&gt;
Und dazu kommt, dass diese Aktivität, die wir hier ausüben, die kommt aber eigentlich aus unserer ganzen körperlichen Tätigkeit und Aktion heraus. Weil es beginnt nicht hier, sondern es beginnt in den Muskeln im ganzen Körper. Also in den Bewegungsmuskeln, Oberschenkelmuskeln, Unterschenkelmuskeln spielen eine Rolle, da oben. überall fangen die Muskeln zwar nicht an, sich groß zu bewegen, aber zumindest mitzuvibrieren. Ganz deutlich. Man hat da Versuche gemacht, da ist schon interessanterweise ein amerikanischer Wissenschaftler, also kein Anthroposoph oder sowas, hat diese Dinge untersucht mit Hochgeschwindigkeitskameras. Er hat also untersucht, was tut sich da? Da ist er draufgekommen, dass bevor überhaupt ein Laut erklingt, vorher schon - vorher, das sind Millisekunden, also ganz winzige Zeiträume - vorher die ganzen Muskeln im Körper anfangen zu vibrieren. Und zwar in ganz charakteristischer Weise für jeden Laut. Und das Spannende ist im Übrigen, beim Zuhörer, der also das hört, fangen auch die Muskeln zu vibrieren an und zwar genau in derselben Weise, mit einer ganz leisen Zeitverzögerung. Das braucht eben ein bisschen Zeit, bis der Schall zu dem Menschen kommt. Aber bevor er überhaupt das noch bewusst hört, fangen die Muskeln zu vibrieren an. Und dann in Wahrheit geht es weiter, dass der Zuhörer beim Gesang, aber auch bei der Sprache, leise mit zu singen und mit zu sprechen beginnt unbewusst. Das ist uns normal nicht bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, man kann es üben, das stärker ins Bewusstsein zu heben. Das ist ein Mittel, das ich sehr oft anwende in der &#039;&#039;&#039;Sprachgestaltung&#039;&#039;&#039;. Wenn ich den Leuten zuhöre, wenn ich spüren will, wo funktioniert etwas noch nicht, wo passt etwas nicht, dann versuche ich es wirklich nachzuerleben in meiner eigenen Sprache. Hat dann immer am Anfang, wenn es ein Anfängerkurs ist oder was, den Effekt, dass ich stockheiser bin nachher. Die Stimme kratzt und Ding. Ja natürlich, weil ich natürlich dann ganz imitiere sozusagen oder nachvollziehe innerlich das Sprechen, das eben normal, wie es heute bei uns ist, total ungesund ist für die Stimmbänder. Nicht wahr, wir haben eben eine Sprache, die versucht mit Kraft da etwas rauszudrücken, was eigentlich aus dem ganzen Körper entstehen sollte. Aber wir haben heute so den Weg vom Hirnkastl direkt so daher. Funktioniert eh nicht ganz, weil trotzdem die mitvibrieren. Aber wir legen einfach einen unheimlich starken Druck da auf diese ganzen Muskel drauf unbewusst. Und dadurch entsteht ein ganz verzerrtes Bild in Wahrheit. Also die Sprache, gerade wie wir sie heute haben, ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was früher einmal war und ist jämmerlich im Vergleich zu dem, was einmal werden könnte wieder. Aber dann ganz bewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann wird man erst richtig gerade durch die Sprache erleben die formbildenden Kräfte, die in Wahrheit auch überall in der Natur draußen wirken. Denn die nehmen wir da hinein. Die sind da drinnen. Das Kind nimmt das alles unbewusst aus seiner Umgebung auf. Es erlebt eigentlich diese Kräfte, aber halt in einem tief träumenden Bewusstsein. Aber im Grunde, wir Erwachsenen normalerweise träumen auch noch in dem. Aber wenn wir dann selber sprechen, versuchen wir das halt alles sehr bewusst zu machen. Sollen wir ja heute im Bewusstseinsseelenzeitalter. Aber dadurch arbeiten wir in Wahrheit dem natürlichen Organ total zuwider. Also wir machen eine Karikatur dessen, was es eigentlich sein sollte. Und wir versuchen so mit Krampf, dass in Wahrheit nur der Mensch da spricht und der Rest uninteressant ist. Aber der gehört dazu. Also darum ist für eine gute Sprache wichtig, dass man sie im ganzen Körper erleben lernt. Bis in die kleine Zehe. So sage ich das immer im Sprachgestaltungsunterricht. Du musst die Sprache spüren bis in die kleine Zehe. Und man merkt sofort, wenn jemand ein bisschen schlampig dasteht, nicht die richtige Spannung im Körper hat, nimmt es 90 % der Gestaltungskraft schon weg. Das ist gewaltig. Also wie viel das ausmacht, wenn man nicht mit der richtigen Spannung am Boden steht, wenn man so irgendwie halt lässig, wenn man heute da ist, da steht, dann dämpft es das alles weg. Die eigentliche Quelle. Also das ist ganz, ganz empfindlich. Also diese Körperhaltung, diese Körperspannung, die zeichnet uns als Menschen ganz stark aus. Da ist unser Ich drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist schon eine erste Aufgabe heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter sich dessen bewusst werden. Da brauche ich nicht hellsichtig sein oder nichts Übersinnliches erleben. Ich brauche nur einmal das, was mir die Sinne alleine schon, nämlich auch der Gleichgewichtssinn, der Eigenbewegungssinn, was mir die auch erzählen. Da kann ich schon sehr viel davon erkennen und da kann ich dann spüren, wie weit mein Ich da drinnen wirklich tätig ist. Dann spüre ich also gerade mit diesen Sinnen meine eigene Tätigkeit drinnen. Das ist also etwas ganz, ganz Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung der Sprache hat bereits begonnen in der atlantischen Zeit ===&lt;br /&gt;
Und dann besteht die Chance, dass Sprache auch wieder einmal mehr wird als ein eigentlich zum intellektuellen Austausch missbrauchtes Werkzeug. Zu dem ist es eigentlich gar nicht geschaffen. Das ist eigentlich gar nicht seine Naturanlage. Das ist nämlich ein geistiger Austausch ganz anderer Art. Ich meine, die Sprachentwicklung hat begonnen in der atlantischen Zeit, hat sehr stark zugenommen dann, als die Menschheit sich...als langsam schon die Atlantis unterzugehen begann. Also das heißt, die eiszeitliche Überflutung da war. Und die Völkerschaften sich auf den großen Weg nach Osten hin aufgemacht haben Großteils. Ein Teil auch nach Westen rüber, also nach Amerika rüber, aber der größere Teil nach Osten rüber. Gerade dieser Wanderungszug hat dann sehr dazu beigetragen, die Sprache auszureifen. Aber sie bereits im ersten Ansatz auch zu einem Instrument der Verstandestätigkeit zu machen. Und die wird dann wieder so richtig...reift dann aus, als die Völker ganz vom Osten drüben, also sagen wir von Indien, von der Gegend Indien aus, jetzt wieder im Zuge der Kulturepoche, nämlich interessanterweise wieder nach Westen wandern. Also diese Bewegungen haben etwas zu tun, auch mit der Bewegung auf der Erde, mit der Erdbewegung. Es ist also, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Osten wandern, andere Kräfte sind tätig, wenn wir nach Westen wandern. Also es ist auch nicht ganz egal, in welche Richtung wir gehen. Das wäre ein nächster Schritt, so etwas miterleben zu können. Wie ist denn das? Ist da ein Unterschied da, wenn ich einen Weg nach Osten gehe, wenn ich einen Weg nach Westen gehe? Oder wie ist es, wenn ich jetzt nach Norden hinauf gehe? Also senkrecht zu dieser Richtung. Hat andere Qualitäten, hat andere Wirkungen auf den Menschen. Naja, und am Tag wechseln wir ja dauernd die Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir haben im Grunde dauernd eine Möglichkeit theoretisch, das zu erleben. Und wenn wir das erleben, dann erleben wir ein bisschen etwas von dem, wie das Ich in die Welt hinein orientiert ist im Grunde. Das Ich ist es ja, das uns trägt, dieses Weges. Bei uns ist es das Ich. Bei den Tieren ist es der Astralleib, der diese Bewegung macht. Das ist die Bewegung, die dahinter ist, die zum Beispiel die Vogelschwärme oder die Tierherden, die weiterziehen im jahreszeitlichen Rhythmus, die die eben nach Norden oder nach Süden treiben zum Beispiel. Oder auch in Ost-West Richtung herum. Ist aber dann etwas anderes. Also gerade die Nord-Süd-Bewegung hängt sehr stark mit den jahreszeitlichen Änderungen zusammen. Nicht wahr, wenn es bei uns Winter wird, ziehen die Vögel halt nach Süden oder manche nicht. Nicht alle, aber viele ziehen dann nach Süden. Und wenn bei uns Sommer ist, ziehen sie wieder herauf. Also das hängt mit diesem jahreszeitlichen Rhythmus zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber all das haben wir auch in uns der Anlage nach. Und nur bei uns ist es eben das freie Ich, das sich orientiert. Und jetzt letztlich aus der Freiheit heraus einen Weg nach Norden, Süden, Osten oder Westen wählt. Und jetzt unser Bewusstseinsseelenzeitalter hat unter anderem die Aufgabe sich dieser unterschiedlichen Bewegungsqualitäten aber auch bewusst zu werden. Da erfahre ich etwas vom Ich. Ich erfahre von meinem eigenen Ich sehr wenig, wenn ich sage, ich bin da und dort geboren. Ja sicher, mein Elternhaus sagt etwas aus, weil ich habe es mir ja karmisch durch mein Schicksal gewählt. Ich habe es mir in Wahrheit ausgesucht, warum ich dort geboren wurde. Aber die Äußerlichkeiten des Lebens dann spielen da gar keine Rolle. Und dass ich dann da und dort zur Schule gegangen bin und vielleicht studiert habe und den und den Beruf habe, das hat mit dem Ich nur am Alleräußerlichsten zu tun in Wahrheit. Es kommt darauf an, wenn ich den Beruf zum Beispiel hernehme, nicht darauf, welchen Beruf ich habe, sondern ob ich in dem Beruf das, was ich mir als Ich vorgenommen habe in der geistigen Welt, als geistige Aufgabe, verwirklichen kann oder nicht. Und das kann ich in x Berufen verwirklichen. Das ist nämlich das ganz Interessante. Das sind nur die Äußerlichkeiten. Das kann ich als Putzkraft vielleicht genauso gut oder besser sogar verwirklichen, als wenn ich an irgendeiner Uni oder was angestellt bin. Weil dort sehr viel Gegenkräfte in Wahrheit da sind. Also man kann fast sagen, es wird umso schwerer in je gehobener Position man heute ist. Umso schwerer ist es, die eigene geistige Aufgabe zu erfüllen, weil man unter den äußeren Zwängen des Berufes steht. Also daher zu sagen zum Beispiel, Putzdienst, das ist irgendeine niedere Arbeit, eine niedere Aufgabe, das kann gerade eine wunderbare Voraussetzung sein, eine hohe geistige Aufgabe zu erfüllen. Und das meine ich ganz ernst. Also man sollte das nicht unterschätzen. Die Bedeutsamkeit, die geistige Bedeutsamkeit liegt also nicht auf dem Feld, wo wir heute die äußere Bedeutsamkeit einer Persönlichkeit drinnen sehen. Überhaupt nicht. 25:00 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und gerade also geistig fortgeschrittene Menschen, vielleicht Eingeweihte, wenn man sie so nennen will. Wenn es irgendwie geht, suchen sie sich eine Inkarnation, wo sie äußerlich in einem ganz einfachen Umfeld sind. Wo ihr Lebensberuf sozusagen etwas sehr Einfaches ist, nach unseren äußeren Begriffen heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo sie ganz unscheinbar durch die Welt gehen. In einer untergeordneten Position, in einer Position, und das ist jetzt was ganz Entscheidendes, wo sie keine Macht haben. Es gibt einen Punkt, der am stärksten dem geistigen Willen, dem freien Willen, aus dem ich entgegenstehe, das ist, wenn man über äußere Macht verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Macht, die man die Hand gegeben ist, geradezu der Vernichter des äußeren Willens. Daher alle die großen Volksführer, die Diktatoren, oder von mir aus auch die demokratischen Führer der Welt, machen das mit dem Preis, dass sie also ihre geistige Aufgabe im Grunde keine Chance haben, sie zu erfüllen. Im Großen und Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sind am weitesten weg davon. Also das ist eine ganz, ganz wichtige Voraussetzung. Und es ist auch irgendwie klar, weil unsere Entwicklung ist auf die Freiheit angelegt, Macht heißt aber im Grunde Druck auszuüben auf die anderen Menschen, sie in eine bestimmte Richtung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar nicht durch freilassendes Überzeugen, durch Anregungen geben, sondern halt durch mehr oder minder Befehl, durch Gesetz oder sonst etwas. Das ist notwendig, wir brauchen es heute noch in unserer Welt. Also wir sind noch nicht so weit, dass wir eine Welt entwickeln könnten, wie sie hoffentlich einmal spätestens in der sechsten Kulturperiode entsteht, wo es diese Machtstrukturen nicht mehr gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sie nicht mehr notwendig sein werden, wo auch das Gesetz in der Form, wie es bis heute ist, nicht mehr notwendig sein wird, sondern wo die Menschen aus moralischer Intuition heraus handeln. In welchem Maße das der Fall ist, wird von der Entwicklung abhängen, die wir jetzt anstreben, die wir jetzt in die Wege leiten, weil das braucht eine große Vorbereitung. Aber es wird sich vieles, vieles ändern müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dann natürlich, wenn es die Gesetze in der Form nicht mehr gibt, auch wie schaut es mit dem Strafwesen aus und so weiter. Es ist interessant, heute war wieder ein Artikel in der Zeitung über unser Gefängnissystem, dass das vollkommen veraltet ist, dass es eigentlich keine sozial fruchtbare Entwicklung bringt, weil im Gegenteil, die dort eingesperrt sind, haben im Grund wenig Chancen, nachher geläutert herauszukommen, sondern sie werden eher noch tiefer in das Ganze hineingestoßen, abgesehen davon, dass es dann Unmengen an Geld kostet und dass trotzdem nur das Notwendigste dort gemacht werden kann. Also sprich, dafür zu sorgen, dass einer Mittagessen und einer Abendessen kriegen und dass sie ihren Freigang im Hof haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann eine Stunde oder so am Nachmittag. Mehr ist nicht drin von einer Resozialisierungsprogramme, keine Rede, weil keine Kapazität dafür da ist, in Wahrheit. Also ja, kann man natürlich alles nicht von heute auf morgen einführen, aber es wird, in Wahrheit wird schon seit Jahrzehnten davon gesprochen, auch in Österreich, aber es war halt heute gerade wieder ein Thema, weil unsere Justizministerin in der Richtung aktiv werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ist durchaus da, wird angedacht. Also das heißt, mehr bedingte Strafen zu verhängen, beziehungsweise wenn, Strafen dann mehr mit Fußfesseln und dergleichen, also wo sie nicht eingesperrt sind und nur in den Fällen, wo wirklich Menschen halt, wo die Gefahr ist, dass die sehr gefährlich sein können für die Umwelt, also Gewalttäter oder so, dass man da halt die noch einkastelt irgendwo, aber das zumindest Strafrahmen unter drei Jahren oder so, dass das nicht mehr mit einem Gefängnisaufenthalt verbunden ist, würde das System unglaublich entlasten. Also so fern sind die Ideen nicht und das wird nicht nur bei uns angedacht, das wird weltweit angedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal stärker, manchmal schlechter, also in Russland wahrscheinlich weniger zurzeit und in manchen anderen Gegenden. Oder China, ja China, es ist auch topführend in Gefängnisinsassen und so weiter. Aber das moderne System geht weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist da in so ein bisschen, bewusst oder unbewusst, schon der Impuls drinnen, dass es da auch ankommt, die Entwicklung des selbstverantwortlichen Menschen zu fördern. Also es wird in der Zukunft auch nicht funktionieren, die Menschen wie unselbstständige Subjekte zu behandeln, die man nur durch Gewalt oder, ja Gewalt kann natürlich mit dem sanften, eleganten Druck sein von außen, bei uns zumindest in den westlichen Ländern strebt man nicht mehr an es mit äußerem Druck zu machen, also das heißt mit Prügelstrafe oder so, sondern man strebt es mehr an mit psychologischem Druck zu machen. Und das heißt aber auch mit allen Mitteln der Gehirnwäsche, die es gibt und da gibt es genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da gibt es genug. Ich meine die ganze Medienlandschaft, die wir heute haben, die öffentliche, ist im Grunde eine große Gehirnwäsche. Weil man muss denken, wenn die Dinge tagtäglich, wenn man sie hört und sie verinnerlicht und das als selbstverständlich nimmt und das für ein Bild der Wirklichkeit nimmt, die uns umgibt, ist es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, es ist ein völliges Zerrbild, ein ganz einseitiges und da liegen auch ganz einseitige Interessen dahinter. Aber für die Menschen wird das zur Realität. Das funktioniert wunderbar im Grunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderbar. Ohne dass die Menschen es merken, dass sie irgendwo gedrückt werden oder so, die wenigsten zumindest. Also das ist ein riesiges Thema heute und je mehr Online-Medien entstehen und so weiter, desto mehr Druck in die Richtung kann gemacht werden, wenn es natürlich auch die Möglichkeit gibt, Gegenimpulse zu setzen, die aber vielleicht auch wieder einseitig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also riesige Probleme, riesige Fragen, die heute offen sind. Wie geht man mit diesen Dingen um? Welche Rahmenbedingungen sind dazu möglich, dass man auch eben frei geistig ist, auch über solche Medien, über dieses Ding, wir tun es ja letztlich hier jetzt auch, dass man das verbreiten kann und dass es in der richtigen Weise rüberkommt. Und in der richtigen Weise heißt es auf jeden Fall, ohne jede Dogmatik, ohne irgendeinen Druck darauf zu machen, ohne Heilsversprechungen zu machen, das ist der richtige Weg, geht diesen Weg und dann funktioniert es und vielleicht gleich dann einblenden, ja, spendet 100 Euro oder sowas oder was weiß ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird viele auch zum Geldschäfeln im Grunde genommen geistig. Es braucht natürlich auch Geld, um leben zu können, aber es wird sehr viel auch missbraucht. Also der Missbrauch ist sehr groß und wir müssen heute unheimlich wachsam sein, was alles missbraucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Missbraucht wird, um die Menschen zu beeinflussen, denen nicht diese Freiheit aus dem Ich zu geben und daher ist es so wichtig für uns heute herauszubekommen, ja, wo ist denn mein Ich eigentlich? Wo finde ich es überhaupt? Und ich finde es eben am allerwenigsten dort, wo die Leute am Ersten suchen, nämlich bei ihrem Ego. Das ist das, was wir in unserem Alltagsbewusstsein haben. Das kann man mal eins zu eins einmal beiseite legen und dann ist einmal die große Leere und das große Nichts und dann kann man anfangen zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo finde ich denn mein Ich überhaupt? Wo ist es? Und eben da finde ich es zum Beispiel in der Art, wie ich mich bewege, in der Art, wie ich meinen Körper halte, in der Art, wie ich spreche, wie gehe ich mit meiner Sprache um. Das Nächste wäre dann das Denken. Das Kind entwickelt das als die letzte Stufe sozusagen so in den ersten drei Lebensjahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Regel ist das Erste die aufrechte Kraft, mit dem verbunden dieses Greifen, Betasten der Welt auch sich aufrechterhalten. Dann kommt die Sprache dazu. Dazu ist notwendig, Voraussetzung für die menschliche Sprache ist, dass wir aufgerichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der menschliche Kehlkopf ist auch so eingerichtet, dass die Sprache nur möglich ist mit diesem aufgerichteten Kehlkopf. Und ganz interessant, die Tiere, die die menschliche Sprache nachahmen können, also Vögel etwa, haben auch einen zwar anders gebauten Kehlkopf als wir, aber er ist aufgerichtet. Die Tiere mit ihrer horizontalen Lage und mit dem horizontal liegenden Kehlkopf haben keine Chance die Sprache zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können zwar durch ihre Laute etwas von ihrem Seelischen zum Ausdruck bringen, aber sie können nicht die Formkraft hineinbringen, die es wirklich zur Sprache macht. Denn nur Empfindungen auszudrücken, also nur das, was in reinster Form das vokalische Element ist, das genügt dazu nicht. Bei den Tieren ist es so, dass der Lautcharakter einerseits festgelegt wird durch die Art, wie dann die Schnauze und das alles gebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch ist einmal ein gewisses Konsonantenspektrum für den Klang vorgegeben. Aber das können sie nicht mehr willkürlich irgendwie formen. Sie können nicht frei damit umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können nur versuchen, in die Empfindung hinein so ein bisschen einen eigenen australischen Charakter hinein zu legen, aber nicht mit Ich-Bewusstsein, sondern unmittelbar aus ihrer Empfindung heraus. Das ist ganz deutlich. Beispiel Katzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe zwei Katzen, zwei Kater zu Hause. In ihr Maunzen legen sie etwas von diesen Empfindungen hinein und da hat man manchmal wirklich das Gefühl, jetzt fängt er gleich zum Sprechen an. Die Katzen diskutieren mit mir, das ist keine Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein Wechselgespräch, das da ist. Aber sie können es nicht bis zur Sprache bringen. Aber sie können sehr deutlich ihre Empfindungen da innen ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Spannende ist in der Natur draußen. Also wild lebende Katzen machen dieses Maunzen nicht. Sie fauchen zwar und alles mögliche, aber die Suche nach der Sprache machen sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haben die Haustiere irgendwo drinnen. Manche mehr, manche weniger. Also da sieht man auch aber eben, dass das Tierreich, wenn es mit den Menschen in Verbindung kommt, beginnt etwas ansatzweise aufzunehmen, was eine eigentlich rein menschliche Qualität ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sie an dem Teil haben können, auch ein bisschen drinnen. Was für die zukünftige Entwicklung durchaus auch eine Abbedeutung hat. Ja, aber wir Menschen, wenn wir das, was sich da alles abspielt, dann wunderbarerweise und wie gesagt, man braucht noch gar nicht hellsichtig sein dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts. Braucht man noch gar nicht. Einmal nur wach werden dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tut mein ganzer Körper? Einmal nicht nur wach sein. Was tut mein Hirnkastl sozusagen da oben im Verstandesdenken? Was sich fleißig spiegelt, das überschwemmt im Grunde unser Bewusstsein. Komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich beobachtet, ein bisschen einmal, selbst wenn man jetzt versucht nicht zu denken, dann merkt man im Untergrund, sausen die Gedanken dahin. Diese Verstandesgedanken eigentlich noch. Dann träumen wir sehr ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zum Beispiel, was in unseren Traumbildern hereinkommt, ist einmal sehr viel davon, auch was von diesem Gedankenweben drinnen ist, was in feiner Form, aber auch in der Nacht drinnen ist. Sehr chaotisch das Ganze und es fängt sich halt dann an, was abzubilden drinnen. Von Sinneseindrücken in Worte, die wir aber nicht bewusst mitkriegen, Sinneseindrücken gegenüber unserem inneren organischen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch vielleicht was von außen kommt, etwa am Morgen bevor man aufmacht, die Sonne fällt schon durchs Fenster herein. Wir sind aber noch gar nicht munter, aber wir erleben eine mächtige Feier bei uns. Ja, weil die Sonne auf unsere noch geschlossenen Augenlider scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ätherleib gleitet es in ein Bild. Der Ästhetik dabei gleitet es in ein Bild. Das Bild sagt nicht Sonnenaufgang, dazu muss ich wirklich wach sein und die Augen offen haben, dann sehe ich das sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wenn ich es noch im Traumbewusstsein erlebe, dann gleitet es der Ätherleib in ein passendes Bild und halt zu diesem hellen Leuchten, was durch die geschlossenen Augenlider tatsächlich ja so ein bisschen rötlich-gelblich durchscheint in Wahrheit, was wir aber noch nicht bewusst ergreifen als Sinneseindruck. Das ist halt dann eine Feier zum Beispiel. Der Traum ist ein großer Symboliker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so eine Fähigkeit, die mit den Imaginationskräften verwandt ist, aber eben mit den Imaginationskräften, die aber auch schon in Verbindung stehen mit den Sinnesorganen. Das ist ja im Grunde, zum Beispiel beim Tag wachen, wenn wir aufwachen, jetzt die Augen aufschlagen, jetzt ganz bewusst eben die Augen einmal hernehmen und jetzt die Bilder der Welt draußen sozusagen aufnehmen, na ja, dann steckt da auch die Imaginationsfähigkeit dahinter, aber ganz in Verbindung mit den Sinnesorganen. Aber formen sind uns die Ätherkräfte, die dahinterstehen und das sind dieselben Kräfte, die die Imaginationen formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nichts anderes. Aber jetzt ganz aufs Äußere gewendet, während sie, wenn sie die reine Imagination ist, von der wir ja schon oft gesprochen haben, sind sie ganz auf das Seelische gewendet. Und zwar auf jenes Seelische, das eben nicht ergriffen ist von den Sinnesorganen, jener Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch schon davon gesprochen, beim alten Hellsehen, das sehr viel stärker körperlich gebunden war als unser heutiges, das wir langsam entwickeln können, die Zeit ist dazu da, im Prinzip kann es jeder Mensch heute, jeder Mensch hat es sogar schon irgendwo im Untergrund, es geht nur noch darum, es bewusst zu ergreifen. Also ein rein seelisches Erlebnis sozusagen zum Seelengemälde werden zu lassen. Aber bitte vergleicht es nicht mit einem äußeren Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Gemälde ist nur ein Hilfsausdruck dafür, weil man es sozusagen als Panorama vor sich hat. Verschiedenste Seelenstimmungen, Erregungen, die zwischen Sympathie und Antipathie in sehr differenzierter Weise weben und die wir alle gleichzeitig erleben können. Wo wir geistig sozusagen den Blick von einem zum anderen wenden, natürlich sind sie nicht starr, sie sind in Bewegung, in Veränderung, aber wir haben sie in gewisser Weise vor unserem geistigen Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Gemeinsamkeit mit dem Bildhaften, aber das ist schon die einzige. Aber es ist nichts von unseren sinnlichen Farbeerlebnissen drinnen, es ist nichts von unseren sinnlichen Formerlebnissen drinnen, sondern es ist anders. Das macht so schwer über die wirkliche Imagination zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso mehr als wenn man sie schildert, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als in ein sinnliches Bild zu kleiden, weil unsere Sprache gar nichts anderes hergibt. Und wenn man aber jetzt glaubt, dass das so eins zu eins, aha ich mal mir jetzt das Bild aufstellen, wir stellen es in Bewegung vor, nehme jetzt die Vorstellung dieses Bildes und dann sei das schon die Imagination, dann liegt man falsch. Das ist noch nicht die wirkliche Imagination, sondern ich muss eigentlich erst diesen sinnlichen Gehalt loswerden, dann bin ich drinnen, dann bin ich in einem lebendig seelischen Weben drinnen, in einem gestalteten seelischen Weben drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich die eigentliche Imagination. Das sind alles Dinge, an denen wir sehr sehr nahe dran sind, also es ist nichts Fernwiegendes. Im Grunde für keinen Menschen, jedenfalls der auf der Höhe der Bewusstseinsseele, also das heißt auf der Höhe unserer Zeit steht, ist es kein weiter Schritt in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss dazu vielleicht als Nachsatz halt das Wort des Mephisto in Faust 2, es ist zwar leicht, doch ist das Leichte schwer. Das ist halt der Punkt, aber wir können es uns erwerben, jeder im Prinzip. Wenn wir nur auf der Höhe unserer Zeit stehen können, wird das wirklich tun und das wird sehr wichtig sein für die Zukunft, dass wir uns das erwerben und zwar für die ganz nahe Zukunft, also von jetzt hier, hier und jetzt an sofort angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das war alles jetzt die Inspiration durch den 22. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal, nehmt ihn jetzt mit dem Hintergrund ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht aus Weltenweiten, im Innern lebt es kräftig fort. Es wird zum Seelenlichte und leuchtet in die Geistestiefen, um Früchte zu entbinden, die Menschen selbst, aus Welten selbst im Zeitenlauf erreifen lassen. Also ein Erweifungsprozess natürlich auch, das heißt ein Prozess, mit dem man Geduld haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Erweifungsprozess dauert bei manchen Tage, das sind die wenigsten, bei manchen Wochen, das sind auch sehr wenige, bei anderen Monate und in der Regel wird es einfach Jahre dauern. Viele Jahre vielleicht das ganze Leben lang und gegen Ende dieses Lebens taucht etwas Neues auf. Ein sehr interessantes Beispiel dazu fällt mir jetzt ein, Thomas von Aquin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin, der große skolastische Denker, Denker der Hochskolastik, der also versucht hat mit den ausgefeiltesten Begriffen zu verstehen das Geistige, das im Christentum drinnen steckt. Was ist im Christentum an geistiger Kraft drinnen, das versucht er mit dem ausgefeiltesten Verstandesdenken zu verstehen. Zu verstehen durchaus aus den Berichten der Evangelien heraus, aus den Berichten der ersten Kirchenlehrer heraus, weil er selber hat keinen hellsichtigen Einblick in diese Welt mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also sein Wirken fällt auch gerade noch dazu, in eine sehr wichtige Zeit hinein, in die Zeit um 1250 herum, also er spielt dann noch etwas später, aber 1250 herum ist eine Zeit, wo überhaupt, von der Rudolf Steiner sagt, und das ist aber auch sehr gut nacherlebbar, ist eine Zeit, eine relativ kurze Zeit, wo selbst die höchsten Eingeweihten nicht die geistige Welt schauen können. Nicht die geistige Welt in dem Sinn verfinstert ist, aber der Blick der Menschen verfinstert ist für diese Welt. Eine Notwendigkeit, eine Notwendigkeit, um nämlich die letzten Reste des alten Hellsehens abzustreifen und danach die Chance zu haben, sich auf neue Art zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ganz neue Art zu erwerben. Nämlich ganz aus der bewussten eigenen Ich-Tätigkeit heraus zu erwerben oder zumindest aus der beginnenden Bewusstheit dieser Ich-Tätigkeit, aber es kommt aus der Ich-Tätigkeit heraus. Das alte Hellsehen war noch nicht wirklich aus der Ich-Tätigkeit heraus gespeist, sondern da lebt diese Weisheit des Astralleibes, der astralen Kräfte unmittelbar darin, und das geht nach einem Ich total vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Neue, das im Grunde höhere, deutlich höhere, weil eben jetzt wirklich erst dort ein Bewusstsein entstehen kann überhaupt für das eigene Ich, für die Ich-Kraft, für das Neue, was mit der Erdentwicklung hereingekommen ist. Also das ist erst auf der Höhe der Zeit, aber dazu musste diese alte Kraft verschwinden. Also es ist, wie soll man sagen, ein selbstbewusstes, geistiges Schauen, das jetzt auftauchen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang ist es trotzdem noch so, dass es einem, ja, vielleicht geradezu überfällt, also auch wie ein unbewusster Impuls ausschaut, aber es ist nicht mehr, trotzdem nicht mehr unbewusst. Er steht dann ganz klar vor Augen und es ist ganz anders als das alte Hellsehen. Ich meine, der Thomas von Aquin konnte es nicht vergleichen, weil er eben sein Leben lang das nicht hatte, aber erst gegen Ende seines Lebens, ein paar Monate vor seinem Leben, vor seinem Lebensende, am Nikolaustag 1271, nein 1270, 1271 ist er gestorben, 1270 muss es gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich irren sollte, korrigiert es mich bitte. Ein Jahr auf oder ab ist jetzt nicht so wichtig. Aber jedenfalls wenige Monate vor seinem Lebensende oder am Nikolaustag, diese große Imagination vor seinen Augen, eine wirklich große Imagination muss das gewesen sein, in der das ganze Panorama dessen nämlich drinnen steckt, über das er vorher doziert hat im Grunde und dass er in Verstandesbegriffe gefasst hat, vorher erlebt er jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem großen Panorama und darauf bleibt im Grunde nichts anderes zu sagen über alles was ich bisher geschrieben habe, also geschrieben, er hat es eigentlich aufschreiben lassen. Er hat also diktiert, zeitweise vier Sekretären gleichzeitig. Also so in seiner Hochphase hat er vier Sekretären gleichzeitig seine Texte diktiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Multitasking war schon bei Thomas von Aquin drinnen irgendwo. Teilweise auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Der eine hat den einen Satz diktiert, den anderen jenen Satz und er hat den Faden nicht verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da muss man schon sehen, welche Konzentrationskraft da drinnen gewesen sein muss. Und das sieht man auch in seinen Schriften, also dass man es halt dann wieder geschrieben wurde davon, also welche gewaltige Klarheit da drinnen liegt. Eine Besonnenheit, die in jedem Einzelnen Wort des Satzes drinnen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist jeder Zusammenhang wohl überlegt innerlich. Und das ist eine gewaltige Leistung. Also das zu studieren, es ist zwar Drogenestrobe, wie er selber sagt, aber man lernt sehr viel daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da lernt man Verstandesdenken in höchster Präzision, die wir in Wahrheit heute nicht mehr haben. Denn es ist trotzdem ein lebendiger Fluss auch drinnen. Es ist nicht einfach nur trockenes Schließen, sondern es ist ein ganz lebendiger Fluss drinnen in dem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fließt trotzdem noch Leben drinnen und es hat trotzdem die vollkommene logische Klarheit drinnen. Und diese Fähigkeit des Abwägens. Die scholastische Methode war ja Satz, These, Antithese und aus der dann eine Synthese zu nehmen heraus in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, er nimmt Argumente dafür, er nimmt eine Aussage, die überliefert ist über den christlichen Mehrinhalt und jetzt fangt er an. Welche Argumente sprechen dafür? Dann zählt er mal alle Leute auf, die etwas dafür gesagt haben und was sie dazu gesagt haben. Dann stellt er entgegen die, die diesen Leuten widersprochen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Antithese dazu und dann kommt Ich sage dazu. Und dann bringt er das ins Gleichgewicht. Und das ist eigentlich nie ein Scheitern so einfach wie die eine oder andere Seite, sondern er bringt eine neue Qualität damit hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verstandesklarheit, ohne den geistigen Hintergrund wirklich schauen zu können. Allerdings halt mit Kräften, die er sich sicher von früher mitbringt, die im Hintergrund sind, die ihm aber nicht bewusst sind. Das heißt, er hat sicher im Hintergrund, im Unterbewusstsein etwas noch von diesen alten Kräften, aber die müssen weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die müssen ganz weg und gerade in der Zeit ist eben diese Verdunklung, wo selbst die größten Eingeweihten nicht schauen können. Nicht einmal, nämlich da geht es auch um dieses unterbewusste Erleben. Auch das wird ausgedilgt sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden ganz gestellt auf die blanke Ebene des Verstandesbewusstseins. Und dann kann es erst losgehen mit dem neuen imaginativen Bewusstsein das zu entwickeln. Also den bewussten Wahrnehmern des Geistigen, das aber dann die volle Klarheit des Verstandesdenkens beibehält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die besteht aber dann darin, dass ich nicht jetzt logisch schließen muss oder was, sondern ich überschaue die ganzen Zusammenhänge, die da bestehen in der Imagination. Ich schaue, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Und das ist eine viel höhere Dimension als das, was wir eigentlich mit dem Verstandesdenken erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Verstandesdenken ist, wie soll ich sagen, monokausal. Also Ursache-Wirkung, Ursache-Wirkung, so geht es immer weiter. Ich kann vielleicht ein paar Ursache-Wirkungsketten versuchen zusammenzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird es eh schon sehr, sehr schwierig, wenn ich mehrere solche Ursache-Ketten zusammenführe. Aber in der Natur gibt es unzählig viele solche Wirkungsketten drinnen. Und die erst machen im einfachsten Einzähler oder im einfachsten Lebendigen überhaupt erst den Prozess aus, dass im Grunde für den logischen Verstand unüberschaubar viele Ursache-Ketten zusammenwirken, um ein bestimmtes Ereignis überhaupt zustande zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und unsere Naturwissenschaft ist groß geworden drin, dass sie zunächst einmal eine Ursache-Wirkungskette verfolgt. Und was eh nur unter ganz speziellen, im Grunde Modellsituationen möglich ist, die gar nicht realistisch sind. Also man musste eigentlich erst alles Störende ausschließen, dann kommt man zum Beispiel auf die Fallgesetze, wie es der Galilei festgelegt hat, die anders waren, als die die der Aristoteles geschildert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aristoteles hat gesagt, ja ganz offensichtlich, die schwereren Gegenstände, die fallen schneller als die leichten. Weil wenn ihr ein Blatt Papier fallen lasst, das schwebt langsam nach unten. Und der Stein, der fällt nun nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in der Praxis haben tatsächlich alle Gegenstände unterschiedliche Sinkgeschwindigkeiten, mit denen sie nach unten gehen. Manche schweben richtig und das geht also ganz langsam nach unten. Ein Blatt Papier geht ganz ganz langsam, vielleicht wird es vom Wind noch verweht irgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Praxis, das ist das Normale. Also ich muss das ausschalten, nämlich den Luftwiderstand zum Beispiel. Aber wir machen halt die Experimente in der Luft in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Galilei war sich dessen dann durchaus schon bewusst und es sind dann in der Nachfolge auch Versuche gemacht worden, das in einer evakuierten Röhre zu machen, wo keine Luft drinnen ist. Dann kann ich es erst wirklich exakt machen. Aber das ist ein Zustand, der normalerweise von selber auf der Erde bei uns Gott sei Dank nicht eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre schlecht, wenn wir jetzt irgendwo in ein Vakuum hineintreten würden. Aber es würde nicht lange bleiben, weil da nicht die Luft hineinströmt. Also man muss es künstlich erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Weltall draußen haben wir diese Bedingungen. Das ist eben wieder anders dort. Aber auf Erden haben wir es eben gerade nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher muss man es sehr sehr abstrahieren von den tatsächlich hier auf Erden vorhandenen Verhältnissen, um überhaupt zu den heute gültigen Naturgesetzen zu kommen. Man muss also alles was störend ist ausschalten, aber im wirklichen Leben sind diese störenden Einflüsse oft gerade die wichtigsten. Und daher tut mir leid, ich bin selber Naturwissenschaftler, aber das was sich in der Wirklichkeit, nur jetzt in unserer irdischen Wirklichkeit abspielt, erfasst man selbst mit den heute ausgereiftersten Modellen, wo wenigstens x-ursache Wirkungsketten berücksichtigt werden, nicht einmal annähernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine grobe Näherung, aber genau treffen? Nein. Da sind wir weit weg davon. Da sind wir weit weg, weil das auf die Art gar nicht modellierbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann solche Dinge sozusagen ja quasi unendlich viele Zusammenhänge in der Imagination schauen. Nützt einem vielleicht jetzt nicht viel, wenn ich darüber sprechen will und erzählen will, weil sprechen kann ich auch immer nur über ein paar wenige Zusammenhänge. Aber erleben kann man den Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich kann das nächste Mal es aus einer anderen Perspektive schildern und andere Zusammenhänge schildern, die eben auch drinnen sind. Und mit der Zeit kommt halt ein reicheres Bild zustande. Aber ausschöpfbar und aussprechbar, selbst in einem ganzen Leben wäre es nicht aussprechbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Imagination ist so reich, dass ich selbst wenn ich ein ganzes Leben lang Tag und Nacht reden würde und schon mit drei Jahren angefangen hätte, es würde nicht ausreichen, nur annähernd vollständig diese Imagination auszuschöpfen, weil sie eigentlich unausschöpfbar ist. Aber erlebbar ist sie. Erlebbar ist sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Schwierige. Aber es kommt dann, also dieses Erlebnis ist dann so, man erlebt es, man weiß es ist alles da, man spürt es ist alles da, man kann es geradezu greifen. Aber in dem Moment, wo es sagen will, selbst nur wenn es mir stumm selber innen sagen will, ist es sofort nur mehr der kümmerliche Rest davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn ich es in die Verstandessprache, also innerlich, gar nicht einmal sprechen innerlich, sondern nur in Gedanken aussprechen will, in Verstandesgedanken, ist die ganze Fülle weg. Oder ich bringe es nicht hinein, sagen wir es so, es sollte schon gelingen, dass man die Imagination vor sich hat und dann für sich selbst innerlich einen Teil davon jetzt auch bewusst in Verstandesbegriffe fassen kann, soviel kann ich dann der Mitwelt in irgendeiner Form schriftlich oder in Worten übermitteln. Das muss ich tun, das musste Rudolf Steiner auch tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher muss einem klar sein, von dem was er schildert, das was jetzt in den Werken drinnen steht, ist so ein Funkel von dem, ja eigentlich ein Nichts, verglichen mit dem was er erlebt hat dabei. Mit Sicherheit erlebt hat, weil jeder, selbst ein Mensch, der erst am Anfang des Erlebens ist, wenn er überhaupt an irgendeiner Imagination herankommt, ist er in dieser Unerfassbarkeit, in dieser Unendlichkeit eigentlich drinnen. Und das ist für unseren Verstand, der Verstand ist begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verstand arbeitet immer letztlich mit dem Endlichen, er kann es nur irgendwo fortdenken, in der Mathematik ist es so toll, ich habe das geliebt in der Schule, wenn wir unendliche Reihen besprochen haben. Also 1 plus 2 plus 3 und so weiter und endlich aufsummieren und jetzt hat man irgendwann so eine Aufsummierung im Zähler eines Beruches und einem anderen Nenner und dann ist interessant, wo gehen die hin. Das kann nämlich unter Umständen, dieser Beruch kann zu einem Grenzwert streben, der wird nie erreicht im Endlichen, aber man kann ausrechnen sozusagen die Richtung wohin das geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so ein, man sagt asymptotischer Verlauf, wenn man das als Kurve zeichnet, ist das so eine Kurve, die sich immer mehr einer Geraden annähert, ohne sie jemals im Endlichen erreichen zu können. Aber man kann zumindest ausrechnen, wo es hingeht, wo es wäre im Unendlichen. Diesen Endwert, wo sich zwei Unendlichkeiten sozusagen so austarieren, dass dann durch ihr Wechselspiel was Endliches herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird, wenn wir das jetzt als Bild nehmen wollen, so wird aus dem Unendlichen heraus etwas Endliches geschaffen. So läuft das in Wahrheit. Dass verschiedene unendliche Strömungen eigentlich zusammenfinden und sich sozusagen in ein Endliches Gleichgewicht einpendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist so jetzt ein mathematisches Bild dafür. Und im Grunde müssen wir das auch machen, wenn wir dieses Erlebnis einer Imagination in ein aussprechbares Bild oder in ein zeichenbares, malbares Bild übersetzen wollen, dann muss ich diesen Prozess irgendwo durchführen. Aber den kann ich jetzt von unendlich vielen Seiten machen und entsprechend unterschiedlich kann man über ein und dieselbe Imagination sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Steiner ist das sehr deutlich, gewisse wichtige Imaginationen schildert er immer wieder, aber er schildert sie immer wieder mit anderen Facetten. Trotzdem ist es das gleiche Bild, das im Hintergrund steht. Das gleiche geistige Bild, das dahinter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir stehen aber heute alle an der Schwelle dorthin, dort heranzukommen. Dieses zu erleben und das erste Erleben ist, ich weiß die Imagination ist da, aber ich kann es nicht sagen. Ich kann es nicht aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste ist, ich kann sie mir nicht einmal selber aussprechen. Ich kann sie selber nicht fassen. Das ist die erste Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich weiß um ihre Gegenwart sozusagen. Und das ist es auch schon. Und ich weiß, da sind alle Details drinnen, die ich wissen will, aber ich kann es nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht einmal mir selber. Das ist das erste. Und dann dauert es eine Zeit, bis ich es für mich selber innerlich in Gedanken aussprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist zugleich toll, weil das Bewusstsein dann dafür auffasst, ich kann es irgendwie fassen, aber zugleich ist es schmerzhaft, weil ich weiß, indem ich es ausspreche, schrumpelt es dieses Unendliche auf ein mittriges Endliches zusammen. Das ist das, was ich mir innerlich aussprechen kann. Aber anders geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben auch alles das, was Steiner ausspricht drinnen, also der hier wirklich sehr weit darin fortgeschritten war, solche Imaginationen und noch mehr darüber hinaus erleben zu können. Alles das, was da drinnen steht und wenn es noch 300 Bände oder mehr wären, es wäre immer nur ein mickriger Abglanz dessen, was im Erlebnis eigentlich drinnen ist. Aber das Spannende ist, wenn es ein Mensch geschafft hat, diese Imagination hereinzuholen, sie in Worte auszusprechen, die zwar natürlich nicht unmittelbar die Imagination geben können, aber die doch einen Finger zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also dieser alte buddhistische Ausspruch, der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond selber, aber er hilft mir ihn halt zu finden. Und so ist es auch, wenn diese Dinge ausgesprochen werden und in der richtigen Weise ausgesprochen werden und das sind oft Kleinigkeiten in der Formulierung sehr wichtig, kleine Unterschiede können das sofort ins falsche Fahrwasser bringen. Daher manchmal auch diese sehr speziellen Wendungen, die Rudolf Steiner auch verwendet, die es manchen Menschen halt sehr schwer machen, seine Texte zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kann mir das nicht ein bisschen einfacher sagen. Ja, aber dann weist der Finger in die falsche Richtung. Das ist das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist die Gefahr sehr groß, dass man das äußere Bild, das gebraucht wird, um es zu illustrieren, für die eigentliche Wirklichkeit nimmt. Und das ist es nicht. Das ist nur die Tafel, der Pfeil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort steht, dorthin geht es. Also das heißt, wenn man etwa die Schriften von Rudolf Steiner oder auch andere eben auch ganz besonders auch die Apokalypse liest, die Worte, die drinnen stehen, sind nur die Wegweiser. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich mich klebe jetzt an die Worte und versuche jetzt die Worte auszulegen oder sonst was, dann gehe ich eigentlich schon in die Irre. Sondern ich muss sie nehmen als das was sie sind, Wegweiser. Nichts anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durch diese Wegweiser muss ich mich anregen lassen zu einem eigenen inneren Erleben. Dieses eigene innere Erleben fängt einmal ganz simpel damit an, dass ich mit den Bildern, die geschildert werden, eine bestimmte seelische Erlebnisqualität verbinde. Die mit der Zeit immer charakteristischer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die man selber wahrscheinlich nicht in Worte fassen kann. Gerade diese Seelenstimmungen sind dann eben sehr schwer zu beschreiben. Ja klar, weil da steckt schon in Wahrheit die Imagination dahinter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin mir eher noch nicht ganz bewusst. Der nächste Schritt, der dann irgendwann kommt, ist, dass ich weiß, jetzt habe ich wirklich die Imagination vor mir. Aber ich kann es nicht aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der nächste Schritt. Und dann, mit der Zeit, wenn man dann geübter ist, Tage später, vielleicht Wochen später, am Anfang Jahre später, finde ich die richtigen Worte dazu. Ich kann die Imagination immer wieder mal holen dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich merke, wie sie sich verändert, verwandelt, weil ich wieder einen anderen Blickpunkt habe. Gerade bei den Imaginationen spielt eine sehr große Rolle meine Beziehung dazu. Ich kann im geistigen Erleben nicht, wie in der Naturwissenschaft sagt, einen neutralen Beobachter, der die objektive Welt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geistigen Erlebnis ist Subjekt und Objekt immer miteinander verbunden. Dieses Wahrnehmen ist immer auch eine Tat in der geistigen Welt. Und das heißt, sie hat auch einen Einfluss auf das, was ich sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit kann ich nicht sagen, so ist es, völlig unabhängig von mir. In dem Moment, wo ich es aufrufe, habe ich einen Einfluss darauf. Es ist eine Wechselwirkung da, ein Wechselgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von dem müssen wir weggehen. Das ist aber eigentlich das Höhere. Das ist nur unser moderner Wahn und für die Wissenschaft ist es gut zu sagen, ich könnte mir eine Welt vorstellen, eine objektive Welt, die völlig unabhängig ist vom Subjekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gibt es aber gar nicht. Die gibt es gar nicht. Das ist unsere Illusion, aber die gibt es gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, das ist auch die große Schwierigkeit, die Naturwissenschaft mit Notwendigkeit ist einmal dort hingegangen, sich die Welt als eine Welt von Objekten vorzustellen, von denen ich gegenüberstehe. Das ist das wichtige Ereignis, dass wir überhaupt ins Bewusstseinsseelenzeitalter hineinkommen. Dadurch sind wir unserer selbst so stark bewusst geworden, dass wir uns den Gegenständen allem Äußeren gegenüberstellen, wozu man zu diesem gegenständlichen Erlebnis eben auch die Tiere, die Pflanzen, die Menschen zählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erleben sie zunächst einmal auch gegenständlich und jetzt stehen wir ihnen gegenüber und wissen, ich bin das alles nicht. Ich bin was anderes. Im Grunde ist das dieses Ur-Erlebnis, das das Kind so um das dritte Lebensjahr herum hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ur-Erlebnis ist, da ist was um mich, ja schon Menschen, Mama, Papa, Onkel, Tante, sonst was da alles steht und Kamin, Wohnzimmer, sonst irgendwas, Teppich. Ich bin das alles nicht. Ich bin was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr ist es schon nicht. Aber einmal dieses Erlebnis, ich bin das nicht. Das ist das ganz große Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dadurch komme ich überhaupt, dadurch wird das Ich-Bewusstsein entzündet überhaupt. Und mit diesem wachen Ich-Bewusstsein geht der Weg weiter im Grunde zu der Erkenntnis, die aber auf altem Weg, auf alte Weise, mit einem unbewussten Hälseln die alten Inder hatten, die genau zu dem allen gesagt haben, das bist du. Das bist du.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier, alles da draußen bist du. Aber dann spüre ich erst die Ich-Kraft, die da draußen ist. Ja, von dort kommt sie, da ist sie, sie ist tatsächlich auch dort drinnen nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dass ich mir meiner individuellen Ich-Kraft bewusst werde, dazu muss ich erst einmal diese Trennung erleben. Diese ganz starke Trennung, die heißt, ich bin das alles nicht. Das wird auch eine Rolle spielen bei den Vorträgen und bei dem Seminar, weil den achtgliederigen Pfadbuder hat ja genau das gelehrt, dass alles Leid in der Welt entspringt, weil du dich identifizierst oder hängst an den Dingen da draußen und dich verbunden fühlst damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar dieser Trieb, diese Gier, dieser Durst nach sinnlichem Dasein überhaupt, die verursacht dir alles Leiden. Und er zeigt dann eben auch den Weg zur Überwindung dieses Leidens, also du musst diesen Durst sozusagen zum Erlöschen bringen und der Weg dazu ist eben dann dieser achtgliederige Pfad, der führt zu dem, das bist du alles nicht. Und damit ist dann das große Aufgehen im Nirvana drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in Wahrheit geht man dann zum eigentlichen Kern des Ichs. Die Buddhisten selbst heute noch reden, ja dann löst sich das Ich auch. Aber in Wahrheit ist es dort, wo es herkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich genau dieser Quelle, die wir nicht wähnen können, die wir nicht in Worte fassen können, aber aus der heraus unser Ich in Wahrheit lebt. Das ist das ganz starke, was da dahinter steckt. Also versuchen wir in diesem Sinn die Worte der Apokalypse zu verstehen, dass sie nicht das sind, wovon sie sprechen, sondern nur der Wegweiser dorthin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Wichtigste ist, als erstes einmal Empfindungen dafür zu entwickeln, die ich an diesem Text erleben kann. Also es geht jetzt gar nicht darum, dass ich hin und her wälze, was ist denn da alles gesagt, was bedeutet das, was bedeutet jenes. Sondern einfach einmal es erlebe, nämlich erlebe, welche Stimmung erzeugt es in mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist nämlich bei jedem Bild ganz charakteristisch. Ich muss nur eines noch dazu tun, das erschwert die Sache beträchtlich. Ich muss meine persönlichen Sympathien und Antipathien, die ich dem Bild gegenüberbringe, einmal völlig zur Seite drängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil gerade jetzt wo wir stehen, wo es immer heftiger wird und wo da scheinbar grauenhafte Dinge gezeigt werden oder was, wird einmal die erste natürliche Reaktion sein, dass ich diesen Bildern nicht mit Sympathie begegne, sondern eher mit Adler um Gottes Willen. Hoffentlich kommt es nicht und hoffentlich bin ich da nicht dabei. Genau das muss man aber ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es geht auch nicht darum, dass diese Bilder eben so, wie sie da wörtlich geschildert sind, so passieren, sondern es passiert etwas, eine Seelenstimmung, ein Seelenerlebnis. Das passiert es aber anders als dieses Bild. Das sicher auch seine, wie soll ich sagen, schwierigen Momente in sich hat, wo seelische Kämpfe damit verbunden sind, ein seelisches Erringern damit verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aber in Wahrheit für den, der sich dieser Aufgabe stellt, der sich vorbereitet hat, der sich dieser Aufgabe stellt, die entsprechenden Seelenkräfte zu entwickeln, um die es da geht, eigentlich als etwas ganz großartiges empfindet. Und der, der daran scheitert, wird es als schmerzlich empfinden. Und was in der Regel passieren wird, ist, dass wir vielfach scheitern werden, aber wir werden immer näher kommen mit jedem Mal, dieses Bild, dieses seelische Erleben aufbauen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es verwandelt sich dann. Und es wird immer mehr zu einem Bild, mit dem wir uns in voller Sympathie verbinden können und tatsächlich dann nämlich es geschafft haben, die Seelenkräfte, die wir dabei daran entwickeln sollen, auch entwickelt zu haben. Es geht also primär darum, dass wir bestimmte Seelenkräfte entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir als negativ erleben daran ist, solange wir immer wieder scheitern daran, diese Seelenkräfte zu entwickeln. Und das kann für einen Menschen, der wirklich auf dem geistigen Entwicklungsweg ist, immer wieder auch sehr schmerzhaft sein. Seelisch schmerzhaft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es hat auch immer wieder den Untergrund, dass es ein innerer Antrieb ist. Der Schmerz ist in gewisser Weise genau dieselbe Kraft in mich, aber durch die ich mich selber weiter treibe, noch tiefer hineinzugehen, noch mehr mich dieser Stimmung auszusetzen. Es geht aus der Freiheit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es passiert nicht von selber. Ich muss es wollen. Und wenn ich das Bild als negativ erlebe, heißt das nur, ich komme mit meinen Kräften noch nicht daran heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann muss ich eben weiterarbeiten. Und will auch weiterarbeiten. Und mit der Zeit dreht sich das um, dass ich immer mehr Freude und Licht empfinde an dem Bild, das da aufsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn die Imagination fertig ist, wenn sie dann endlich einmal da ist, auf die diese Bilder hinführen, ist sie eine ganz lichtvolle Imagination. Das ist das Interessante. Die dunklen Imaginationen sozusagen, die man als schrecklich empfindet, sind die, die noch nicht an ihr Ziel gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo in der Imagination noch nicht das Ziel erreicht ist, auf das wir eben zusteuern. Und die ganze Apokalypse, eigentlich jede geistige Imagination, ist ja nicht Sightseeing in der geistigen Welt sozusagen. Also es geht nicht darum, das ganze Panorama dort zu sehen, sondern das Ziel jeder Imagination ist sie zu verwirklichen, sie geistig zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist die Trennung von Subjekt und Objekt also völlig aufgehoben. Weil dann ist es der Beitrag, den wir zu diesem Gesamtbild eigentlich leisten. Dann wird dieses Bild für mich Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich meinen Beitrag dazu gegeben habe für eine Imagination, die aber eine seelische Realität ist, nämlich nicht nur für den einzelnen Menschen, sondern in der ganzen Welt eine seelisch-geistige Realität wird, wenn ich meinen Beitrag geleistet habe an diesem Menschenwerk mitzuarbeiten. Die ganze Menschheit webt daran. Wir alle weben daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seht ihr, darum muss auch jeder Mensch seinen eigenen Zugang dazu finden. Es gibt keinen allgemeinen menschlichen Zugang dazu, weil es geht nicht darum, ein Bild zu sehen und schon gar nicht ein fertiges Bild zu sehen und zu sagen, aha, interessant, nett, kann ich mir jetzt mal überlegen, ob ich das haben will oder nicht. Sondern indem ich die Imagination erlebe, arbeite ich mit an ihr, dass sie geistige Wirklichkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, wir schaffen sie mit. Jeder von uns schafft sie mit. Das ist das große.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen völlig weggehen vom Bild der geistigen Welt, die ist so fertig vorhanden und wir gehen es halt anschauen irgendwo und dann reden wir gescheit darüber. Das können wir in der physischen Welt tun. Aber diese Art der Geisteshaltung ist völlig unbrauchbar für die geistige Welt selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss uns bewusst sein. Und genauso muss uns bewusst sein, aber um sie zu übersetzen in eine verständliche Sprache, muss es genau in diese Verstandesweisheit hereintragen, die genau diese Subjekt-Objekt-Spaltung in Wahrheit voraussetzt. Das ist das große Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem müssen wir hin und her arbeiten. Und wir müssen eigentlich beständig, wenn wir in eine solche Imagination hineinkommen wollen, beständig den folgenden Spagat schaffen. Wir müssen einerseits als erstes, damit ich überhaupt dieser Imagination gewahr werden kann, an der ich mitarbeite selber, dazu muss ich das Opfer des Intellekts bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gesagt, wie ich schon öfters sagte, dazu muss ich ihn überhaupt erst einmal haben. Also einfach auf gut Wienerisch blöd zu sein, ist nicht die beste Voraussetzung dazu. Man muss kein Universitätsgelehrter sein deswegen, aber ein wirklich gesunder Hausverstand ist eh die höchste Form des Verstandes in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die höhere Form als die sehr manierierte Form, die wir heute in wissenschaftlichen Denken drinnen haben. Ich meine, ich muss es auch gebrauchen, es ist heute so. Aber es gibt in Wahrheit sehr verschlungene Wege, die immer danach trachten, um die Imagination herumzuschiffen, wenn man es jetzt aus der Perspektive betrachtet, sie nur ja nicht hereinzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist in Wahrheit ihre Aufgabe. Der Mensch muss zuerst die Verstandeskräfte so stark entwickeln, damit er auf neue Art die Imagination anfassen kann und darum muss er herumschiffen erst. Unsere Verstandestätigkeit und in höchster Form unsere wissenschaftliche Verstandestätigkeit sorgt dafür und das ist die in Wahrheit einzige Aufgabe der Naturwissenschaften oder überhaupt der modernen Wissenschaften, dass wir ja diese Imagination nicht erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wir also ja nicht die alten Kräfte nämlich mitbringen. Wir löschen damit die alten Reste aus. Und das heißt, die moderne Wissenschaft hat eine große Aufgabe und die ist durchaus wichtig, dass sie das alte Hellsehen auslöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Form der geistigen Wahrnehmung auslöscht und dass sie ja nichts davon in die neue geistige Wahrnehmung hinein mischt. Das ist ihre große Aufgabe. Und über die Natur sagt uns die Naturwissenschaft in Wahrheit sehr, sehr wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt uns nur das, was bereits abgestorben ist in der Natur. Was durchaus in das Lebendige eingeschlossen ist und wir tragen es alle mit. Wir tragen halt alle den Tod in uns mit, aber jedes Tier und jede Pflanze trägt es in sich mit, diesen Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nur den erkennen wir auf naturwissenschaftlichen Wegen. Grundsätzlich nur den. Und daher kann auch alles, was wir aus diesem naturwissenschaftlich-technischen Denken entwickeln, kann nur den Tod in die Natur hinein tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ist trotzdem ein wichtiger Begleiter der ganzen Erdentwicklung. Der Tod ist eine der wichtigsten Sachen auf der Erdentwicklung, weil ohne den wäre unsere menschliche Entwicklung zum freien Ich gar nicht möglich. Den Tod in der Art, wie wir ihn heute kennen in der Natur oder beim Menschen auch selber, gibt es in der Form nur während der Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gab es in der Form früher nicht. Wir haben ja öfter schon gesprochen von den kosmischen Entwicklungszuständen, die unserer Erde vorangegangen sind. Dort gab es den Tod in dieser Form nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandlung, Metamorphose, aber keinen Tod. Nicht diesen radikalen Schritt, der mit dem Tod ist, wo ihm diese lebendig-geistige Kraft völlig weggeht und etwas, eine Schlacke zurückfällt, die nur mehr ein erstorbenes Geistiges festhält. Das heißt, unsere moderne Universitätswissenschaft hat eine Aufgabe, aber sie hat die Aufgabe, uns vom alten Geistigen zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zugleich sind die Dinge, wie sie jetzt sind, haben auch eine gewisse Berechtigung, obwohl sie langsam beginnen, überzogen zu werden. Aber das Wichtigste ist, dass man daneben auch etwas anderes entwickelt. Eben dieses Vorwärtsgehen zur imaginativen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das fängt eben an mit dem lebendigen Denken, über das wir schon öfter gesprochen haben. Lebendiges Denken heißt eben vor allem auch, erleben dieses Gestalten im Seelischen. Und das aber mit vollem Bewusstsein verfolgen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu nützt uns das Werkzeug unseres Gehirns nicht mehr viel, sondern dafür müssen wir uns lösen. Es bleibt zwar immer noch mit dem Körper verbunden, aber eher mit dem Besseren im Körper, aber nicht mehr mit dem eigentlich sehr toten Instrument, das das Gehirn bildet. Gerade die Nerven haben diese Besonderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind eigentlich geboren. Wir haben das letztes Mal bei der Paradieses-Imagination ein bisschen geschildert. Sie sind ein Bild, ein letztes Schrumpfprodukt, ein Bild dieser reichen Pflanzenwelt im Paradies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei das eben noch nicht unsere äußere Pflanzenwelt war. Wir haben davon gesprochen, aber damals war Erde und Mond noch miteinander verbunden. Und anfangs war das überhaupt nur ein gasförmiges gemeinsames Gebilde, das sich erst später differenziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da drinnen, diese Pflanzen waren natürlich nicht solche Pflanzen wie wir sie heute kennen. Es waren, wie auch von mir aus, in lebendigen Luftströmungen, Gasströmungen drinnen. In gewisser Weise wäre es physisch bereits fassbar gewesen, aber dahinter stecken diese gewaltigen Lebenskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was heute selbst in den lebendigsten Pflanzen drinnen ist, ist schon wieder nur ein kümmerlicher Rest davon. Also die ganze Natur hat diesen Absterbensprozess durchgemacht. Und unser Verstandesdenken, ja auch unser Werkzeug des Gehirns ist eben auch daraus entstanden, dass diese Kräfte absterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Bild und zugleich Werkzeug für unser Verstandesdenken ist das Gehirn davon. Aber das ist eigentlich das Schrumpelprodukt, das abgestorbene, verschrumpelte Produkt von dem, was die lebendigsten Kräfte überhaupt sind. Vom Ursprung her drinnen ist es der Paradiesesbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in seiner doppelten Bedeutung Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis. Aber mit dem Baum der Erkenntnis kommt schon der Absterbensprozess auch irgendwo hinein, der aber notwendig ist für die Erdentwicklung. Weil wir sonst nicht dieses Bewusstsein entwickeln können, um ein freies Ich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ganz freie Ichbewusstsein. Und das ist eben ein anderes Ichbewusstsein als alle anderen geistigen Wesenheiten haben, die jemals existiert haben oder die auch heute noch existieren. Engelwesenheiten können zum Beispiel nicht dieses Objektbewusstsein entwickeln, das wir haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Engel wird nie sagen, ich Engel bin da und dort sind die anderen Engel. Nein, in dieser Engelwelt geht das nicht. Und auch nicht bei den Hierarchien darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Engel passen auf eine Stecknadel? Wir sollen mit ihnen leben, wir sollen sogar immer mehr Bewusstsein dafür entwickeln, was wir ihnen zu verdanken haben. Also daher immer mehr, gerade in unserer Zeit heute auch den Tod als Freund zu sehen, der mich begleitet. Weil ohne ihn könnte ich kein freies Ich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit ist eben nicht nur der endgültige Tod sozusagen am Lebensende gemeint, zumindest für die Inkarnation der endgültige Tod, sondern es geht um diese Todesprozesse, die uns schon von der Geburt an oder sogar von vorher an begleiten. Ich meine gerade wie der Organismus ausgestaltet wird. Allein was mit der Ausgestaltung des Gehirns abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das Kind geboren ist, noch kurz in den ersten Lebensjahren, was da an Gehirnzellen abgetötet wird, bis das Gehirn seine richtige Form hat. Das geht aber ganz gezielt. Das geht ganz gezielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ein richtiges Herausmeißeln. Ich meine vorher ist das Gehirn eine sehr undifferenzierte Masse noch. Und die enthält sehr sehr viel mehr Nervenzellen als dann überbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Kind hat ja eigentlich einen überdimensionalen Kopf im Vergleich zu seinem Körper. Also da ist sehr viel drinnen, da muss aber sehr viel entfernt werden. Und wenn dieser Absterbensprozess sozusagen die große Phase, die am Anfang da ist, wenn die dann fertig ist, dann fängt das Kind an zu sich ich zu sagen oder sich als ich zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es soweit. Dann ist das Verstandeswerkzeug soweit ausgereift, dass dieser im Grunde erste Begriff, den es fasst, kann ich. Ich bin das alles nicht, was ich da vor meinen Sinnen sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist im Grunde der erste Begriff, den das Kind fasst. Der erste Begriff ist der Ich-Begriff. Ganz unscharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da ist dieses Erlebnis da. Das ist das erste Mal da. Und gerade das ist aber zugleich auch der Moment, wo man eben aus dem noch träumend hellsichtigen geradezu, dass dieses Kind in den ersten Lebensjahren eigentlich noch hart weg geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr oder weniger. Bei manchen Kindern wirkt es noch nach. Aber im Grunde ist es da vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil da träumt das Kind, aber es sind reale Träume, es sind eigentlich Imaginationen, immer in Wahrheit noch von der geistigen Welt aus der es gekommen ist. Das ist ganz stark darin. Und der Moment, wo es sich sagt oder es sich so erlebt, ist es weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verdunkelt sich das. Eben jedenfalls zum größten Teil. Und dass es dann ganz ausgelöscht wird, dazu trägt unser heutiges Bildungssystem bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze in Wahrheit. Ja, das ist aber, nicht lachen drüber, es ist eine wichtige Aufgabe. Nur es ist die Zeit, dass es sich auch eine weitere Aufgabe übernimmt, nämlich wie finde ich das Neue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre der wichtige Schritt, der in unserem Jahrhundert angegangen werden muss. In Wahrheit. Da geht gleich der Alarm vor der Tür los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt im Hintergrund. Ja, ist schon wieder weg. Das war der Einspruch auf den Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wirklich, und zwar jetzt, gerade jetzt in unserer Zeit ist es so wichtig. Es hat ja begonnen, davon spricht ja Rudolf Steiner, haben wir eh schon einmal gesprochen drüber, mit 1900 ist das sogenannte finstere Zeitalter zu Ende im Prinzip. Also ist damit den Menschen mehrheitlich in Wahrheit die Möglichkeit wieder gegeben zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also da fängt es schon an. Also wirklich zu einem neuen geistigen Schauen zu kommen. Altes wirkt aber immer noch nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die hohen geistigen Eingeweihten sind halt schon im Hochmittelalter durch diese Verdunkelung durchgegangen. Das war für die das Wesentliche, dadurch konnten sie Vorreiter sein und schon ab diesem Zeitpunkt mit einem neuen geistigen Erleben beginnen. Was für die Mehrheit der Menschen noch verdunkelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es eigentlich ja noch das Kali-Yuga, das finstere Zeitalter war, wo es heißt, dieses Zeitalter lang soll die Menschheit im Großen und Ganzen im Dunkeln gehalten werden über das Erleben der geistigen Welt. Eben um das Ich-Bewusstsein hier auf Erden sich stark, möglichst stark zu erwerben. Und vom Geistigen nur mehr aus Erzählungen zu wissen, aus den Überlieferungen der Schriften, wie sie noch in den Evangelien drinnen sind und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch diese Durststrecke musste die Menschheit durch. Aber jetzt, im Grunde ab 1900 gibt es kein Ausrät mehr. Jetzt heißt es im Grunde kräftig dazu zu gewinnen, wieder dieses wache, vollbewusste, geistige Erleben der imaginativen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist eh das ganze 20. Jahrhundert einmal als große Katastrophe hereingefahren, um diesen Prozess hinten anzuhalten. Weil die Widersacherkräfte haben natürlich das allergeringste Interesse daran, dass sie ja durch dieses neue geistige Erleben ja sofort bemaskiert würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist eines der ersten Erlebnisse auch, dass man die Tätigkeit der Widersacher zu durchschauen beginnt. Das gehört also ganz deutlich mit dazu. Und ist heute, also sage ich mal gerade in unserem Jahrhundert, ganz große Notwendigkeit, dass man beides zusammenschauen kann heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick hinunter in das Reich der Widersacher und hinauf der Blick in die reguläre geistige Welt, wenn man so will. Und der Mensch in der Mitte dazwischen, der selbst immer wieder die Wahl treffen muss, wieviel nämlich von diesen Kräften, wieviel von jenen. Weil es ist ja durchaus nicht so, dass wir auf die Widersacherkräfte schon vollkommen verzichten sollten oder könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann würden wir unsere volle Entwicklung auch nicht ausschöpfen, sondern wir müssen zumindest in Berührung kommen mit diesen Widersacherkräften und zwar in wachebewusste Berührung kommen und das heißt wir müssen auch das in unsere Imaginationen hineinnehmen und das heißt aber zugleich arbeiten in dieser Welt. Wenn wir vorhin schon gesprochen haben, an der Imagination bin ich selbst mitbeteiligt. Das ist eigentlich gerade das Wesentliche daran, dass ich mitbeteiligt bin, weil ich gerade dadurch daran arbeite, dass das geistige Wirklichkeit wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das betrifft insbesondere auch das Reich der Widersacher. Wir haben die Aufgabe da was zu tun und im Grunde ja letztlich diese Widersacherkräfte zu erlösen. Und dazu muss ich ihr Reich kennen, dazu muss ich mich also geistig verbinden, anfangen zu arbeiten auch an ihrem Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist es nämlich. Wenn wir das geistige Licht dort hineintragen aus freiem geistigem Entschluss heraus, dann arbeiten wir an diesem Widersacherreich. Und wir hellen eigentlich diesen Widersachern das auf, was ihnen verborgen ist in Wahrheit, nämlich was ihre wirkliche Aufgabe ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tappen nämlich immer ein bisschen im Dunkeln. Sie sind, wie Steiner oft sagt, immer abkommandiert worden zu ihrer Aufgabe, aber indem sie abkommandiert wurden, haben sie im Grunde nur mehr eine sehr vage, dumpfe Erinnerung daran, warum soll ich das eigentlich tun. Sie wissen, sie haben die Aufgabe, sie führen sie auch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führen sie eigentlich widerspruchslos aus und arbeiten zunächst einmal ganz im Dienste der Gottheit selbst, in Wahrheit. Also so fängt es an, dass sie ganz im Dienste der Gottheit arbeiten. Das heißt, es sind in Summe gesehen, wenn man das Große überschaut, notwendige und so gesehen auch positive Kräfte, die da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie haben die Aufgabe, Widerstand zu leisten. Das Schlimme, was nur hineingekommen ist, ist diese Wesenheit, die hinter diesen Sauratkräften steckt. Die ist nicht eine, die von der Gottheit abkommandiert worden ist, sondern die auf ihren eigenen Weg hereinschneidet das Ganze und eigentlich wie ein Querschläger durchzieht durch die Erdentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Erdentwicklung im Grunde, also so wie sie geplant ist auf jeden Fall, da wie sie als Möglichkeit angedacht ist, wesensfremd ist und die sie auch nicht haben will und die einen ganz eigenen Weg gehen will. Diese Wesenheit hinter Saurat ist natürlich mitgegangen, schon durch die vorbereiteten Stufen, kosmischen Entwicklungsstufen, die unserer Erde vorangegangen sind. Wir haben ja schon davon gesprochen, dass es eine Wesenheit ist, die jedenfalls am Beginn unserer kosmischen Entwicklungszyklen, also unserer sieben großen Zyklen, die da schon als reife geistige Wesenheit, als Ich-Wesenheit vorhanden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde zumindest die Speerspitze davon, von der wir berührt werden, dahinter stecken sicher noch höhere geistige Hierarchien, halt etwas anderer Art als unsere regulären Hierarchien, aber damals ist sie bereits eingetreten mit einem Bewusstsein, mit einem Ich-Bewusstsein. Sie war also ein geistiges Wesen, ich will nicht sagen auf der Menschheitsstufe, weil diese Entwicklung Mensch in unserem Sinne hat eben erst begonnen auf der ersten Stufe, auf dem alten Saturn, aber es war etwas Vergleichbares. Also sie waren einmal schon am Beginn der Entwicklung eine Wesenheit, die ein geistiges Wesen war und was ein geistiges Wesen war, hat diesen Ich-Kern in sich oder was wir heute Ich-Kern nennen in sich, das hatte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ist aber jetzt bereits aufgestiegen zu einer Wesenheit, die auf der Stufe der Elohim steht, der Schöpfergötter, die unsere äußere Natur im Grunde, den ganzen Kosmos im äußeren Sinn hervorgebracht haben, mithilfe auch des Christus, der durch diese Gemeinschaft hindurchgewirkt hat. Aber auf dieser hohen Stufe steht diese Wesenheit, die damals noch ganz klein war, steht sie heute. Also das, was man heute unter Saurat zusammenfasst, oder im besser genauer gesprochen die Wesenheit, die dazu drängt uns zu Sauratwesen zu machen, nämlich zu Wesen seinesgleichen, diese Wesenheit steht heute auf der Elohim-Stufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Elohim sind heute selber aufgestiegen bereits, also eine Stufe höher als sie am Anfang der Erdentwicklung waren und ihre Position nehmen heute die sogenannten Geister der Persönlichkeit ein. Das sind also Engelwesenheiten, die eine Stufe unter den Elohim stehen. Die Urbeginne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es heißt, im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde, dann heißt es in den Urengeln, durch die Urengeln. Ja, in den Urengeln geistig gesehen, weil ihr Impuls geht ein in die Urengel der damaligen Zeit und daraus geht es dann weiter. Von dort geht es dann weiter auf die Erzengelstufe, auf die Engelstufe und so geht die Entwicklung weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also im Geistigen gibt es eben immer nur dieses ineinander wirken. Und daher ganz wichtig, gar nicht, obwohl es lautlich vielleicht fast sogar schöner ist, dass es am Anfang war, aber im Anfang schufen die Elohim, ja, ganz wörtlich in den Urengeln der damaligen Zeit und das sind dieselben Wesenheiten, die dann in der Bibel bezeichnet werden als Jom oder als Leila. Jom ist der Tag, die Schöpfungstage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jom. Und dazwischen sind die Schöpfungsnächte. Das sind zwei Gruppen von solchen Wesenheiten auf der Urengelstufe, die es damals gibt, eben die Tag- und die Nachtwesen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in ihnen und durch sie wird die ganze Erdenschöpfung hervorgebracht. Und diese Wesenheit hinter Sorat oder die mit diesen Soratkräften verbunden ist, steht aber heute auf dieser Elohimstufe, auf dieser höheren Stufe schon. Also eigentlich wären das darüber schon die Geister der Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also so in dem Übergangsfeld irgendwo. Was dann noch an geistigen Wesenheiten dahinter steckt, ist jetzt noch ein anderes Auge. Aber das ist sozusagen die Sperrspitze, mit der wir es zu tun haben, wenn hier von dem Tier, von dem zweihörnigen Tier, die er Rede ist, ist diese Wesenheit damit gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die hat es geschafft, also die Widersacher mal in ihren Dunstkreis hineinzubringen. Und das heißt, die Widersacher, so wie sie ursprünglich hätten wirken sollen und auch am Anfang gewirkt haben, waren ganz im Dienste der Gottheit, der regulären Gottheit, die also mit unserer Erdentwicklung eben das Vorhaben hat, Menschen zu freien, zu geistig freien, völlig eigenverantwortlichen Wesen zu machen. Und mit dem hat diese Wesenheit hinter Sorat überhaupt nichts am Hut, sondern sie will die Menschen zu dem machen, so wie geistige Wesenheiten halt immer waren, dass das Licht aus der höchsten Spitze kommt, sich über eine gewaltige Stufenfolge von geistigen Hierarchien nach unten hin fortpflanzt und dass der Mensch dann unten dieses willige Ausführungsorgan dessen wird, was von da oben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schon auch gewisse Gestaltungsmöglichkeiten hat unten, in dem es jetzt dieser Impuls, der von oben kommt, wird ja jetzt in der Stufenfolge, so war es auch bei der Erdenschöpfung zunächst einmal, von Hierarchie zu Hierarchiestufe weitergegeben und jede Hierarchie darunter bringt eben noch gewisse Facetten dazu. Wählt sozusagen gewisse Möglichkeiten aus, aus den quasi unerschöpflichen Möglichkeiten, die von der Gottheit einmal vorgegeben sind. Und das heißt, sie sind nicht nur wie mechanische Wesenheiten, die das ausführen, was eh schon oben alles fix und fertig ist, sondern sie haben schon alle diese Wesenheiten eine Aufgabe, aber keine Freiheit irgendwo von diesem Feld abzuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat diese Möglichkeit, der Mensch hat diese Möglichkeit. Also das heißt, auch die positiven geistigen Hierarchien, die über uns stehen, können im Prinzip nur diese ausgetretenen Bahnen gehen, von denen halt viele noch völlig unbetreten sind, aber es sind die Bahnen, die einmal vorgesehen sind. Und wir als Menschen sind mit unserem freien Ich dazu berufen, abseits davon auch Neues zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das ganz Große, darin liegt die Freiheit des Menschen irgendwo. Also wir haben keine Grenzen in dem Sinn darin. Und in dem Sinn ist das menschliche Ich ja gleich dem göttlichen Ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wir können es halt noch nicht wirklich, wir können es erst so klein, so winzig klein. Das ist der gewaltige große Unterschied. Die Gottheit selber kann sie im größten Maßstab, wir können sie im kleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin so, dass wir heute schon überall mitbeteiligt sind. Und seit dem Erdenleben des Christus, seit dem Mysterium von Golgatha, arbeiten wir mit daran. Und geben sogar, habe ich ja schon öfter gesagt, in Wahrheit die Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, es ist sogar die Erdentwicklung, und mit der Erdentwicklung ist der ganze Kosmos gemeint, der mit der Erde verbunden ist, alles was da draußen ist auch, ist in unsere handgelegte Richtung zu bestimmen. Nicht nur zwischen ein paar Möglichkeiten auszuwählen, sondern eine neue Richtung dem zu geben. Und auf das wird gewartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erwartet eigentlich die Gottheit von uns, dass wir da mitarbeiten können. Jetzt schon im ganz Kleinen. Im ganz Kleinen heißt jetzt einmal in der Seelenwelt, das heißt im eigenen Seelischen beginnen, dann neue Qualitäten zu entwickeln, die es eigentlich noch gar nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Gegenzug dafür alte, die durch die Widersacher verdorben wurden, durch den Einfluss der Widersacher aufzulösen. Das ist unsere große Aufgabe. Und unter der Leitung dieser Wesenheit hinter Saurat, setzen aber die Widersacher immer mehr Kräfte in Bewegung, um uns von dieser Aufgabe abzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eben ein System nach altem Schlag herzurichten, wo von einer Quelle oben etwas fließt, das ist die Quelle, die offensichtlich noch hinter dieser Sauratwesenheit steckt, die wir als Speerspezialitäts bezeichnet haben, da geht es sicher auch noch höher hinauf. Weil auch in dem Bereich ist sicher diese Elohimstufe bzw. Stufe vergleichbar geisterter Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in dem Übergangsfeld befindet sich die Wesenheit, mit der wir es da jetzt konkret zu tun haben, aber da steckt noch mehr dahinter. Und diese Wesenheit hinter Saurat ist sozusagen der willige Diener dieser anderen Quelle. Das ist der Gegenpol eigentlich zu dem, was wir als das Göttliche bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die Welt ist kompliziert. Die Welt ist sehr kompliziert und wir stehen als Menschen zwischen zwei ganz unterschiedlichen Welten. Und es liegt an uns in Wahrheit die Entscheidung zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar in jedem einzelnen Tun letztlich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg nehmen wir. Den Weg dieser Sauratwesenheit oder die dahinter steckt oder den Weg der Gottheit, die uns die Freiheit geschenkt hat. Sagen wir besser die Möglichkeit zur Freiheit, weil verwirklichen müssen wir sie selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat eben auch die Möglichkeit aus Freiheit heraus die Freiheit zu verlieren. Sie ist sozusagen nicht zu wollen. Und das ist das Dramatische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit würde natürlich das Ich vollkommen ausgelöscht in der Form jedenfalls wie wir es kennen. Das menschliche Ich. Es würde dann schon eine geistige Quelle da sein, aber die wäre dann anderer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Wesenheit hinter Saurat oder diese ganze Hierarchie vor mir aus hinter Saurat, die strebt genau das an den Menschen dazu zu bringen. Und dabei aber jetzt möglichst viel aus dem geistigen, unserer geistigen Welt sozusagen hereinzubringen. Das heißt, das was da noch alles herunter fließen kann, diese Wesenheit möchte während der Erdentwicklung so viel wie möglich an den Kräften für ihr Reich gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und darum ist es so an den Menschen interessiert. Sonst wäre das Interesse gar nicht so verständlich. Ich meine, dort gibt es auch geistige Wesenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht wieder eine neue Hierarchie geistiger Wesenheiten, die ganz klar ganz willig folgt, weil dort das System streng so läuft. Aber warum braucht man dann den Menschen, wäre eigentlich ganz uninteressant. Aber der Mensch bringt halt andere, kann andere Kräfte hereinholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die kann man in dieses Reich dort hineinholen, nur durch den Menschen und kann dann mit denen arbeiten. Und das heißt also, worauf wir ununterbrochen aufpassen müssen und was das wichtige ist in der Zukunft, dass ja nicht die geistigen Kräfte, die wir hereinholen, die wir vor allem aus der Freiheit hereinholen, also mit der modernen geistigen Erkenntnis hereinkommen, dass wir die überantworten dieser Wesenheit hinter Sorat. Und das ist aber ihr höchstes Ziel, daran heranzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Quelle aller schwarzen Magie in Wahrheit. Sorat ist die Wesenheit, die hinter der schwarzen Magie letztlich steht. Die anderen Widersacherkräfte haben auch was damit zu tun, aber sie haben was damit zu tun, weil sie dann teilweise im Dienste dieser Soratwesenheit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus sich heraus würden sie es nicht machen, könnten sie es auch nicht machen. Aber die Wesenheit hinter Sorat, die treibt sich dazu an, den Menschen immer mehr dorthin zu treiben, selbst schwarze Magie zu betreiben. Und schwarze Magie heißt nichts anderes, als ich raube geistige Kräfte aus unserer regulären geistigen Welt und verleibe sie diesem Soratreich ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im Idealfall sozusagen würden die Menschen das maximal ausschöpfen, was sie an geistigem Habhaft werden können, dort hineinführen in dieses Soratreich. Und das würde natürlich dann ganz anders dastehen, als es so dasteht. Und warum erzähle ich euch das alles? Weil wir jetzt genau in die entscheidende Phase in der Apokalypse kommen, wo über diese Dinge gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Szenen, die jetzt dann folgen, wir haben also geschildert die Ausgissung der sieben Zornesschalen. Wir haben davon gesprochen, wie dann die entscheidende Schlacht kommt, die Schlacht bei Armageddon, die natürlich im Geistigen ausgetragen wird. Übrigens an einer ganz interessanten Stelle wieder, ja am Ende praktisch, oder bei, am Ende der Ausgissung der sechsten Zornesschale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben oft davon gesprochen schon, die Zahl 666, aus der sich der Name Sorat, der ja in der Bibel sogar nicht drinnen steht, ableitet. Weil wenn man es in hebräischen Buchstaben liest, die Hebräer haben eben die Zahlen ja mit Buchstabenzeichen geschrieben, dann kommt eben das Wort Sorat heraus. In der griechischen Fassung der Apokalypse steht das ja gar nicht drinnen mit den hebräischen Buchstaben, dort sind die hebräischen Buchstaben gar nicht drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also man muss schon Wege finden überhaupt, um auf das Wort Sorat zu kommen. Das ist also ganz interessant, weil da steht in der griechischen Fassung steht nirgendwo Sorat drinnen. Aber wenn man es hebräisch liest, oder aramäisch liest, dann kommt man dahinter auf diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Name an sich ist nicht das Wichtige, es ist die Kraft, die dahintersteckt. Und diese Zahl 666 bedeutet aber die Entscheidung darüber, ob der Mensch diesen Soratkräften verfällt. Und zwar geht es da jetzt um jeden einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Entscheidung wird getroffen auf der großen sechsten kosmischen Entwicklungsstufe unserer Erde. Das ist die erste 6. Also das heißt, das ist jener Zustand, der nach dem neuen Jerusalem kommt. Neues Jerusalem oder neuer Jupiter, wie es Rudolf Stein auch nennt, ist jene kosmische Entwicklungsstufe, die wir haben werden, wenn die Erdentwicklung vorbei ist, die Erde ganz ins Geistige aufgelöst ist und aus dem Geistigen neu gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dieses neue Jerusalem oder als der neue Jupiter. Und das wird ja dann, also am Ende der Apokalypse, wird dorthin die Perspektive geerittet, dieses neue Jerusalem. Aber das ist ja auch noch nicht das Ende der Entwicklung, das ist ja die sechste große kosmische Entwicklungsstufe und dann folgt noch eine siebente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ah, Blödsinn. Also das neue Jerusalem ist die fünfte Entwicklungsstufe. Wir sind jetzt mit der Erde auf der mittleren, auf der vierten Entwicklungsstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt die fünfte, das neue Jerusalem und dann gibt es einmal eine sechste. Die sechste Entwicklung, die Rudolf Steiner die neue Venus nennt. Und dort auf dieser neuen Venus, das ist also die sechste kosmische Entwicklungsstufe, die macht sechs Lebenszyklen durch, sechs Lebensphasen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die entwickelt sich auch rhythmisch. Die sieben Zahl hat immer was dazu tun mit der zeitlichen Entwicklung. Zeitliche Entwicklung erfolgt so im groben gesehen immer über sieben Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Zahl, die das charakterisiert. Sieben Stufen, die aber in einem engen organischen Zusammenhang miteinander stehen. Wo also immer zukünftiges, was in der Realität äußerlich noch gar nicht vorhanden ist, schon am Anfang mitwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber am Ende auch wieder das, was am Anfang war, seine Auswirkungen hat. Und das sind nur die einfachsten Beziehungen, die es gibt. Zeit ist eigentlich ein Zeitorganismus in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also unser so einfach linearer Zeitbegriff, wie wir ihn heute haben, ist äußerlich halt. Innerlich gesehen verlaufen Entwicklungen als eine Ganzheit, die sieben Stufen umfasst. Wobei aber eben die letzten Stufen schon in den Ersten gegenwärtig sind, in gewisser Weise im Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und umgekehrt, wo die ersten Stufen im Letzten nachwirken. Aber da gibt es noch x andere Beziehungen zwischendrin. Also Zeit ist ein sehr komplexes Wesen in Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und da gibt es viele interessante Zusammenhänge. Das wäre ein eigenes Thema und das wäre für Verständnis der Natur, schon für Entwicklungsprozesse in der Natur. Weil bei jedem lebendigen Entwicklungsprozess ist das drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dort, wo tote Prozesse ablaufen, dort finde ich diese Stufen nicht drinnen. Da ist das zerstört im Grunde. Weil da gibt es dann nur die Monokausalität, also das Frühere erzeugt als Wirkung das Spätere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leben, im Lebendigen ist es so, dass das Späteste gerade am Anfang schon seine Wirkungen zeigt. Und zwar ganz kräftig. In jedem Moment wirkt Vergangenes und Zukünftiges zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dann auch genannt hat, den Doppelstrom der Zeit. Will ich jetzt nicht weiter verbreiten, weil wir sind eh schon spät dran. Aber jedenfalls auf dieser sechsten Entwicklungsstufe, also der neuen Venus, sechste kosmische Verkörperung, die sechste Lebensstufe, also in sieben Stufen insgesamt gliedert sich diese Venusentwicklung hinein, auf der sechsten Stufe, die durchläuft wieder sieben Formzustände, aber am sechsten Formzustand, dort wird es ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird es ernst. Die Menschen, die es nicht geschafft haben, sich bis zu diesem Zeitpunkt von den Wesenheiten, die mit Zorat zusammenhängen, zu lösen, die werden in das Reich Zorats hineingehen. Also in eine ganz andere kosmische Entwicklung abschweifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie werden nichts zu tun haben mit dem neuen Jerusalem schon, nichts zu tun haben mit der neuen Venus, naja gut, mit dem neuen Jerusalem, das ist vorher, da werden sie zeitweise nichts damit zu tun haben, sie werden am Anfang der Venusentwicklung vielleicht nichts zu tun haben, aber sie können noch hereingeholt werden in die reguläre Entwicklung. Aber wenn der sechste Formzustand auf der neuen Venus vorüber ist, dann sind die, die bis dato es noch nicht geschafft haben, sich von Zorat zu lösen, die gehen dann einen anderen Weg. Also das heißt, die letzte, siebente kosmische Entwicklungsstufe, die halt das Menschenwesen dann zur Vollendung führt, das freie Menschenwesen zur Vollendung führt, bei der werden sie nicht mehr dabei sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die große Entscheidung, die hingeht und natürlich Zorat versucht die Menschen davon abzubringen, also diesen Weg zu gehen. Und eben bis zu dieser Zahl 666, aber noch Möglichkeit, und das ist das Wichtige, noch Möglichkeit sozusagen durch schwarze Magie geistige Kräfte, die für die Erdentwicklung da sind, in das Reich Zorats hinüber zu bringen. Bis dorthin geht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklungsstufe 666, also sechster kosmischer Entwicklungszustand, sechster Lebenszustand und darunter der sechste Formzustand, dann ist es aus, dann ist auch für Zorat nämlich das Tor verschlossen, da findet die Trennung statt, die endgültige Trennung. Also alle, die bis dorthin nicht in das Reich Zorat gefallen sind, werden dann auch nicht mehr hineinfallen, dann ist die Gefahr vorbei, dann ist die Trennung da, dann kann auch Zorat oder die Wesenheiten hinter Zorat keine geistigen Kräfte mehr hineinführen, aber bis dahin wird das Prinzip der schwarzen Magie ein ganz großes Thema sein. Eben dieses Hineinführen von an sich seinem Ursprung nach positiven geistigen Kräften auf diese dunkle Seite hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist diese Entscheidungsschlacht bei Armageddon. Nicht nur umsonst, das ist alles präzise in der Apokalypse geschildert, darum bei der Schilderung oder im Rahmen der Schilderung, aber am Ende der Ausgießung der sechsten Zornesschale genau da steht das mit der Schlacht von Armageddon, die eigentlich nur kurz angedeutet ist und er versammelte seine Scharen an der Stätte, die auch hebräisch Armageddon heißt. Und dann geht es weiter und der siebente goss seine Schale aus in die Atmosphäre, da ertönte eine mächtige Stimme aus dem Tempel vom Throne her, es ist geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der siebte Zornschal ist geschehen. Also da lebt schon etwas drinnen, da wird schon vorausgenommen, es spielt so ein bisschen das was dann wirklich auf der neuen Venus, eben bei der Stufe 6 sich ereignet, dann ist das Tor zu gemacht zu diesen Wesenheiten. Da ist eigentlich die Gefahr vorbei, aber im Prinzip ist dann auch so, dass die Entwicklung ausreift, aber im Grunde nichts großes neues mehr kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in Wahrheit dann auch der siebte kosmische Entwicklungszustand ist ein Ausreifen alles dessen was die Menschheit bis dahin geschafft hat. Da geht es dann nicht mehr darum was großartig neues zu entwickeln, sondern das vorhandene ausreifen zu lassen, das wird dann die große Aufgabe sein. Naja, dann sollten die Widersacherwesenheiten von ihrer Aufgabe entbunden worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Mensch wird dazu beitragen können, kann dazu beitragen an ihrer Erlösung sozusagen zu arbeiten, ihre Erlösung heißt die Entbindung von ihrer Aufgabe. Dort ist dann auch nicht mehr zu errechnen mit der Anfechtung durch die Widersacher. Und schon gar nicht mit der Gefahrenquelle im Hintergrund, die die Widersacher zu dem wirklich Bösen machen, dass eben diese Sauratwesenheit dahintersteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst sind sie sozusagen ein reguläres Böses, also das irgendwo eingeplant ist. Aber was Saurat da einbringt ist eben im Grunde nicht eingeplant in das Ganze. Und dann sind sie auch erlöst davon, also das heißt dann steuern wir auf eine ferne Zukunft zu, wo wir diese Probleme nicht mehr haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis dahin haben wir sie sehr groß und wir haben sie im Grunde als Menschheit hin bis zu dieser Stufe 6. Dort ist das große Armageddon in Wahrheit und das kleine Armageddon, das haben wir während unserer Erdentwicklung, das haben wir jetzt, das ist allgegenwärtig in Wahrheit. Es ist immer dort zu bewältigen, wo wir gerade auf dieser Entwicklungsstufe sind. Denn man kann ja, haben wir auch schon öfters besprochen, die Offenbarung des Johannes rein chronologisch lesen, so halt im äußeren linearen Zeitverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sieht man halt die verschiedenen Entwicklungsetappen der Erde und der Menschheit, die mitgeht dabei. Aber wie es eben in der Weise ein Zeitorganismus ist, wirken immer Dinge, die da später geschildert werden, auch schon jetzt. Und haben in der Vergangenheit schon gewirkt, aber für uns interessant ist, was wirkt denn jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist gerade etwas von diesen Dingen, wirkt gerade sehr sehr stark jetzt. Wirklich jetzt, Jahr 2021, die Zeit rundherum. Und wo man im Hintergrund hat, da ist die dreimalige Wiederholung der 666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also in den Jahreszahlen war 1998, da hat dieser Impuls, ich will nicht sagen begonnen, weil diese Jahreszahlen sind immer so mittelwerte, orientierungswerte. Die Wirkung hat schon vorher begonnen, sie hat also schon gewirkt im Grunde das ganze 20. Jahrhundert, hindurch waren diese Impulse da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sie ziehen jetzt gewaltig an. Und das wird uns noch eine Weile begleiten. Und ich denke, wir werden uns das nächste Mal damit beschäftigen, was das bedeutet, was auch bedeutet dieser Weg der schwarzen Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss sich jetzt gar nicht so irgendeinen Hokuspokus vorstellen, sondern wir werden das noch sehr viel konkreter versuchen anzugehen. Und wir werden vor allem sehen, wo diese Kräfte wirken. Es gibt dazu Bilder von Steine, ich kannte diese Geschichte, habe sie nicht im Bewusstsein gehabt, aber die genau das aussprechen, was unsere heutige Zeit, jetzt, hier, 2021 und die Zeit rundherum betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die ganzen Hintergründe des Geschehens beleuchtet, spricht das ganz deutlich. Der Zusammenhang ist mir da, mit der Aussage Steiner, die habe ich erst heute erkannt. Heute nicht mehr, heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wisst ihr, das ist die frohe Botschaft eigentlich, auf diese Dinge da aufzukommen, je mehr Licht man hineinbringt, desto mehr Gegenkräfte entwickelt man. Das ist das Punkt, wir müssen jetzt über einige dunkle Seiten reden, weil wir sollen ja diese Imaginationen erleben. Wir sollen sie in die Imagination bringen, das heißt seelisch diese Erschütterungen erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ihr jetzt zuhört und das in einen Fernsehbericht oder Livestream-Bericht nehmt, aha, ja, da schaue ich die Geschichte, die in der Welt ist, und dann zur Tagesordnung übergehen, bringt es nichts. Es geht darum, in sich dieses Erlebnis erregt zu machen, diese Erschütterung erregt zu machen. Das ist der Weg zur Imagination hin, die eben nicht nur ein Anschauen ist, sondern die ein Tun in der geistigen Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um diese Aufgabe geht es. Das heißt nicht, dass man dann nachher unter dem Teppich sozusagen rausgeht aus dem Haus und fix und fertig ist, sondern im Gegenteil, es stärkt einen. Es stärkt einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dieses Mitleid entwickeln mit der ganzen Welt, wirklich mit der ganzen Weltentwicklung auf der Stufe, wie sie jetzt steht. Dieses mitzufühlen, wie geht es der Welt jetzt eigentlich und welche Kraft muss ich Wege machen, um meinem Beitrag zu liefern, dass es in die gute Richtung geht. Das ist die Erschütterung, die man dabei erlebt und man kann aber dann auch erleben, wie meine Kraft als Positives einfließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann etwas sehr, sehr stark Erhebendes. Also auf die Erschütterung erfolgt etwas Erhebendes. Nicht, dass wir größenwahnsinnig werden, aber man wird gestärkt darin, in dem Mut und in dem Bewusstsein, dass in jedem Menschen diese Kraft drinnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Einzelne bringt eine Kleinigkeit dazu, manche ein bisschen eine größere Kleinigkeit, aber es geht darum, dass jeder seine Kleinigkeit dazu bringt, möglichst jeder seine Kleinigkeit dazu bringt. Das ist das, was die Menschheit als Ganzes ausmacht in Wahrheit. Dem sind wir ein Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand muss das alleine stemmen. Nicht der größte Eingeweihte kann es allein stemmen. Und alle großen Eingeweihten zusammen können es nicht allein stemmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sondern wir müssen alle mitwirken, wenn wir wollen, dass es diese heilsame Entwicklung kriegt. Und wir müssen es, weil wir es können. Und diese spezielle Aufgabe eben wirklich nur wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Christus, der in unserem Ich auch wirkt und es Kraft vorhanden ist. Und bei uns lebt die gleiche Kraft, die ich von meinem Vater empfangen habe. Potenziell zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen es halt erst langsam lernen, Rege zu machen. Und daher noch einmal betont, was ich eh schon oft betont habe, die Apokalypse dient in Wahrheit dazu, Mut zu machen. Diesen Schritt anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist falsch gelesen, wenn man sich als Diarrhute im Fenster sieht. Ja, ja, ihr seid so schlimm als Menschen, das geschieht euch jetzt alles. Nein, es soll uns eigentlich Mut gemacht werden für die Aufgaben und es soll uns vor allem eine Anregung gegeben werden, diese Kraft zu entwickeln, die wir dazu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dazu muss man so die Apokalypse lesen, dass man wirklich diese seelischen Erschütterungen aufnimmt und durchlebt, die dadurch angestoßen werden. Dann komme ich der Imagination näher und die ist bereits die Tat, die ich leiste. Mein Beitrag, den ich leiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steckt also so ein bisschen dahinter, aber das werden wir uns sicher das nächste Mal genauer anschauen. Für heute entlasse ich euch damit. Es sind halt jetzt einfach wirklich die großen Brocken, die wir angehen in der Apokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich die Kernsachen. Wir haben uns jetzt lange herangetastet und darum ist es so intensiv und dann wird uns das auch noch eine Weile beschäftigen. Wir sind ja de facto schon sehr gegen Ende der Apokalypse, aber die ist dicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in diesem Sinne das nächste Mal. Danke, danke fürs dabei sein. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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